MW Ii,Im 'Mli! ' I»I»rS»nS drscnsint «ocnei, >e. >«en»m» 8v»>ttt««ttui»g (I«l«ion lntarurd»!» 2«70l. " /s»vvslwng u öueklt'uckofsi <7»i intskurd. 2024) ^«ribor. Uusöiösv» ul. 4 l^snu«t(tipt« nivkl .«tutni»rt. — ^fr»g«n k^ltokpvw dsilVA«,,^ klr. 146 vlenstsg, cisn 2 i-i u ^dc»m»«m»nt»-nn»kmb m >/I»ritx»r. ^ueciesvs ui. 4 ,vsi«^>ius.^ S«rug»pr«!»o ^bkolsn. monstl. 23 Qin. ?u»t»ll«n 24 vin. ctusvd ^os! nc-'?! 2S »in. tük ä-s monstllek 2S 0in. äin^slnumms > 50 ui,u ^ )», Mridom ömm Plltschgefahr in Frankreich Sensntianelle Vlättermeldungen itber t»ie Plnnc der ?^euertrcuzritter (Croix de feuj. vinc Drohung des Obersten de la Roeque. Paris,!, ^uli. I'ie Pariser Vlät'er lx'-röfscntlicheli nnjics'-lich Putschplsino der Feuerkrcuzrittcr (Crolr de seilj, einer faschistischen Organisation si'tr de» K'^^nat Juli. Tie Blätter nwllen bereits uisseil, das^ eci anl 7. 7^nli in Parins .^u T'<'inonstrali^'nen lontmen ivevd-'. ?en v>i.>l,ep>inkl der Wilienslilndl^ebunt^ deS ^'r^-iir i^e fen luiirde der Putsch bilden, den die ^euerlreuzritter ani l'_'. Juli dnrchfnh-r.'i' wollen. Der Plitsch soll nach diesen Plänen iioeli vor d<'ni sranzi^sischeu National-scicrlali in T.i<'"e t^elien. Vorgestei-n fanid iu Paris ein<' l^rosjc Versa in lnlnnst der ?^cner-Iren^zritler statt, in deren Äerlaitse der Fül)» rer "iDl'erst dc la )1i o c q n e erklärte, die 'leit für (5roir de seu s<'i jfekommen, die er--N'ariete Stunde sei nicht melir weit. In we-niqen ^^^i^xhen schon nunde öroix de seu zu Taten ichercielien. NeukSystemttise in Bulgarlen? ?i"r dem ?lusbruch einer neuen Regierungs-tris'. Politische Verhaftungen. 5 o f l a, 1. Juli. .>)laii rechnet l)ier fin' Iicute oder niorqen u'it den« ''winslnilch einer Irenen ReqicrunqS-irise. ?aci .Üabiliett ? o ? e scheint sich dnrch innere Schwierisikeitcu .;u uerbrauchcu. '^l'acl» noch lucht bestätigten Meldungen ist Fi-nanziiiinister j a s k o l', der soelvn aus dein Ausland zuriiclgekoniinen ist, zurückgetreten, doch verweigerte er Journalisten ge-i^enliber in t^^iesen« ^'insaulnlenhange jed<' Aus-tnnst. Der Sofioter Polizeipräfekt lies; über der Negierung zalilr<'i6ic politische i!!erl)as!il>igeil vornel)m<'n. CS soll sich um ^'eute liandeln, die dcul Obersten Damjan t l e o, dein Schopser des 19. Mai, nahe standen. Da>? ni^'itere (s-rscheinen der Zeitnng a ln b a n a'^. die für Pel<'ev und (^or-giev Stinlnulng niachen versucht l)aben soll, ist eingestellt N'orden. Vermähl,nig der Tochter Lavols mit einem Sproh von Lajayettc. P a r i s. 1. Juli. ,'^1-äulein Iosette L a v a l, die ToäNer «'s französischen Ministerpräsidenten und An s;enulin!ster'.', liat sich init eineul Glessen de>> rönlischen (gesandten Frankreichs, Graf l5 l) a m b r u n, vermählt. Der Gatte ist gleichzeitig Advokat in Paris und Newyork, da er auf l^rnnd eines verbrieften Rechtes als M6)tonnne des großen Lafatiette alle Iliechte eines anl^rikanisäiett Staatsbürgers geniefit. '^iirich, d'en 1. 7^uli. ^Devisen: '^^'eograd 7, Paris L.'ondvn 1i^.()5»5), ^^n'N'vork Mailand S5).S875), Prag li'.78, Wien 5)7.70, Berlin Ljubljana, den l. Juli. -Devisen: 'Nerlin l7.''2.05> - 17<'5).!»:i. 'Zürich 1424.22- London 2l.'i.s)l- Newyork Scheck 1.'^02..^.^ 4.'i.'i9.20, Paris 2^7 .i)2 Prag l8l.'.)0 -Trieft ^.',s>.4N-.';si2..''7: österr. Schilling lPrivatclearing» II. Jugoslawischer Suchariftischer Kongreß Ljubljana lm Zeichen glgantlscher Feierlichkelten / Ueber too.ooo Kongreß!?'!! nedmer au< dem In- und Auslände / Der gesamte jugoslawische Evirlvvat anwesmd L i u b l j a n a, W. Juni. Unter ungeheurer Betoilung aus allen Schichten der Bevölkerung und allen Teilen des Staates fowie des Auslände? wurde iu den vergangenen drei Tagen in Ljubljana der 2. Cuckiariftisckie ^tongrch fi'lr Jugoslawien abgelialten. l5ine so grosse Zahl von l^ästen hatte die Stadt noch nie in ihren Mauern beherbergt. Ein besonderes l^'prä-ge erliielten die Feierlichkeiten dadanrch, das; sich der hl. 2^ater dnrch einen besonderen Abgesandten, den Primas von Polen kardinal Dr. l o n d, vertreten liefz. Die Negierung repräsentierten Innenminister Doktor oro»ee und .^'»andelsminister Doktor V r ba n i ö. Anniesend Ovaren ferner der päpstlickie Nnntius am Beograder Hofe Msgr. Pellegrinetti fo^vie der gesamte jugoslaivische (5piskopat mit den (5rz-bischöfen Dr. V ane r, Dr. K a r i Doktor R o d i c, Dr. D o b r e ö i e. und Dok» tor I e g l i c: son>ie d<'nl ?rzbischof-Koad-jntor Dr. S t e p i n a c an der Spitze. Mit dem päpstli6,en Legaten waren mehrere: Prälate der PäPftlichen Kurie als sein besonderes li)efolge nlit einigen Nobelgarden eingetroffen. (5ine so große Zahl von .^irfs>en« fürsten nmr in Ljubjlana wohl noch nie ver-lanimelt. Monatelang dauerten die Porbereitnngen für die Peranftaltnngen. Man mus^ sagen, daf^ dank der Disziplin der Volksniassen und der Organiiationsfäf>igkeit der leitenden Männer mit denl Vorsitzeirden des Vorbe-reitnngskoinitees Dr. / i t k o an der Spitze das Programm bis in das letUe Detail pünktlich einghalten ux'rden konnte. Das Wetter war prachtvoll, nx'nn auch die Iilni-sonne nnbarmherzig anf die ^öwe der I^ton-greßteil nehme r herniederje?lgte. Eingeleitet wurden die Feierliil)teiten am Freitag nachnlittags nnt den« Einliolen des päpstlichen uegatel, Dr. l o n d, dem Ba^ nns Dl'. P tt c bis Maribor entgegengefali-ren war. Dem .kardinal mnrden ülvrall herzliche Ovationen znteil, n'ozli -eine ^'ie benswürdigkeit nnd seine Perirauen einili.^-stende Persönlichkeit nicht n'en'.l lvitrngeu. Der l' er siä) zeigte, (Gegenstand stürmischer Begrüßung war. Auch Handelsminister Dr. A r b a n i n wurde von der Beoi^lkeruiig ülK'raus fyinpathif.ch aufgenommen. Abends N'ar die festlich geschmückt" >^tadt in ein Meer oon Licht getanch^. .'^ehntanien-de von t^lühlain^>en überspannten die Ltra-szen oder säunltcn dieselben ein. D^'r Schlos-,-bcrg war von einem magis.'lien L'cht umstrahlt. Alle Schanfenfter de»- s^es-sjäst^' n'a^ ren niit d«nl Encharistischen »treiiz geichmiuit und festlich belenchtet. Samstag früh begannen ans iillei? '.'I':nd-richtnngen die Züge mit T'inieiiSen v!)n Schulkindern und Erl^xichieneli einziUrnken. Vormittags wurde das wnnderiätiae Marienbild vmn Wallfahrtsort Vre^i-' 'n Ober-krain, das Freitag nachmittags im Festzn.-^e nach Ljubljana gebracht worden n'ar. in einer Fcstprozession von der Dcintk'rche nach dem riesigen Stadion, deni ''.i^ittelpunkt dlr Veranstaltungen in den Kongv'ßiagen. geleitet. Anf der Tribüne des Stadions las.kardinal Dr. .s-) l ond die Fcstm?sse. assistiert vom gesamten Episkopat. Dem (^''ttesdienst inl Freien wohnten gegen Schulkin- der, die dann die K^omniunion erhielten, s'i-wie gegen Erwachsene bei. A>n ^est- Platz nnirde daranf die ManifeitationÄ'er-fannnlnng abgehalten, in der auch de? väpst-liche Legat das Wort ergriff und dl'^ hl En-charistie als Symbol der christlichen Nächsten liebe nnd der etl>ischen Vertiefung des Menschen verherrlichte. In allen !>lirchen wnrden M i t t e r- a ck> t s IN et ten abgelialten, die von Bischöfen zelebriert lonrden. Auch tagsüber lasen die ^^'irchenfürften Pontifikalniessen. Einen nnauslöschlichen Eindruck inachte auf die Teilnehnier in der Nacht aus Sonntasi die itternachts P ro zesfio n ',unl Stadion, in dev '^ehntausende von !>itoi^gres'.leil-»ehnier, von de» Uinderii ins iu t>en seu, nnter Vorantragung des ivunderläng.'.l '.Vcarieubaldes. das vorher in Der Doiiilirl^e eingeholt worden war, initwirtien. Eine le Viertelstunde danerte allein der Vorbei-inarsch der t^;eisliichteit nni den ^'i.chen^Ii:'-sten aki der Spitze. Eine gan'^e Arince lnv. Klnistranlen verlieh dnrch das Lan^.i? <^löckchen der Prozession eine l^'^iondere Weihe, feierlielien ^liieseiizuge s'tilonleter lange breite ?lras',e e.n'änin'.en-^"^n der Prozession schritten anch die naail'-chen Würdenträger niit den inistern Toi-tor !>i'oro>ee nnd Dr. Vrban!«', ierner der Banns Dr. Pne ni?d Vizelninns Tr. Pirt-inajer an der 3vit^e. die Beanltens>l'.i't n'w. Ain Stadion erleilte der päpstlich.' Legat der knienden Menschenmenge den avoitoli' schen Segen, ivorans !^tanonenschns>^' d^Z Ende der offiziellen Veranüaltnngen an? " digten. Den Montag benüttten ?an>ende o^'n gres^teilnehniern, nnter denen sich anch viele .'(>nnderte von sugoskannul»'.' Enü^iranten, so gar aus Ainerika, befände,?. )N '.'lnsrln;'!>'u oder zur BesiMigirng der SehensN'ürdigkei ten der Stadt und llnigebiing. Es kam nirgends zn nnliediamen schenfällen. Die Feierlichkeiten, die a!. vl'li^ gii'lse Manifest'ationen aediicht waren wen einen würdigen nnd inaieitäti'-'i'^^n ''"'r lanf, ütier den sich die ansländisckeis Würde" träger und Teilnel)mer in Wl^n'en des b^^ich' sten Lobes ans'vrael^en. T'er Enchar'''?'sie ^iongres; n'ar die grös^te Veran'Niltnnli d>' ?li>lnenjen je erlebt hat. Iederniann inar nach lisräften bestr'^bt. '^nr >>ebnna der ?an nnd Sowjetrnßland klarstelle. Dies<' Annalnne N'erde dnrch die bel)arrliche Fordernng d<'s lapnnischen l^eneralstabes i'Nl'i' s'» vvick'«>"'' e'ner si"' ' '"'-'s' lb'nesisckei' entmilitarisierten Zone liestätigt. Japan will näinlich im Falle eines offenen .Konfliktes niit Son'jetrnßland das F-i'ld von chineffifchen Trnvpen geräunit wissen, (klingt es nach Ansicht der niilitärifelien Beobachter den Japanern, das Mlitärprotektorat nlx'r Nord-cl)ina zn erlangen, dann ist mit einen» nur nocki geringen Widerstand der chinesischen 'Gruppen in der Mongol<'i zn rechnen. In diesen? Falle ist Japan in die Lagc versetzt, die Sowjetunion direkt anzilgreiscn. 17lt Boote und zahlreiSic Autos ein Naub der Flammen. B e r l i n, 1. Inli. In Spandan bei Berlin, ist durch ein Sckia denfeuer ein Bootshaus eingeäsckierl n'ord<'n. in dem sich 17l) Boote nnd zablreickx' !'traft wagen befanden. Mensäienleben sind niclit zu beklaget!. Vor einenl ^^iiejenftreik in llSA? W a s li i n g t o n. l. ^ttli. Die Vertiandinngen für neue >liolletl v vertrage und '.'lrbeitszeilbeslininnlngen 'N? ^tolilengrnl'e'.il'ecken von Apvalachis tVirii-tlia) sind gesäieitert^ !)en Streik, der hente beginnen soll. !ann ans',er einer Inierven tion Nooievelts nichts inelir oerhin^-V!'. B't'n dem Streit loürden 'tl»>/xli> Bera.iri'l'i 'er b<^tros^sen '.^i'ankil'rcr Nummer k'4^. DienÄag, 8en 2. Juli IS33. Das abeffinlfcht Rätsel Itniitti fordert vas Protektorat Wer Abessiilien / Kaiser Haile Sdtissie erklärt indessen: „Wenn es schon sem muß, dann ivirv eine lindere Macht das Protektorat übernehmen.. Mlnlster »arrm Sand fSr PNWdsN Knipta ^ r II d o n, .'iU. Hearft.Preis»' »eröffentl'6)je bereits j.'cilcrn di<' Bedinc^uug.'ii M ii s s o I i n i '5 'ü> !^il' Beilogunsi itali^i-al'i'isiniich.u oulli ua^i d?r römisch^':, Mis-I! ilndk'ränt'crt si.'bli^ben iit. Ls ist inli? >iuch von <:nflUschc'r timtlichi'r ^c->tior!u!n. d(is; Äiissolini licn: t^nglischen ;''l'id''i.!^c'l^cwahvcv ein schi.-ifNi6ii.'c' ^'^xposcc lc'nreicku irclch:!.^ die üachstLhcndcn cni^inlie: l. 'Lrotettlivit ,'^^ialicns i'il». ilnd zii.ar iiach deüi ^^.'>l!istci^ des iian^ösiscji'.'n Pil^tcttorlitc> uöc^' Mai.-lzkko düi' euglischcil über Aei'jypii'ii. Unli.. >neii^;!l.' Nr^lonisatit^^nsr^'chi^' d?r iii '^.'l'rl'siiuieu .^wert'? "^lineilnlihnie lin inirt-ichaillickien EiUwitüunq dcc' Laudcv. :i. (ü'i-!v?ileriiiu, de-'' ilaji>.'iii.'si)<'ii Tcriil^niinii'^ j'uiisieil <2liti>in und !. '^u- .^11 eiueiu '-Iwhiil'au Uuissiiu.^ i'i^ Mc'IuL'i-Zl'ia >U>n at'cssiiusche'Z l-icbil't l'u 0'iriclituiiq cinev .^sisenK'tcr tn>-'iteii il'.I!'üisch^'u iieittial.'n .niwiig dk'r ermälinleu .'>. ''ilischlus; 'lali'.'-nii'ch'al'c'ssnnii1?cii '^l>yitvsfliei-'".lllsj!-utrlr>i-«eii llsU'».). ".'uisiilini los! nach Äcll>uiilsviN''n soll^'n. ?'i' d'-in- f!!!''',iial)iiie tiuc-Iündi'cl^cii Uniniini'.iui'q IliUi.'n? sei .inzi'lässiz "'iN! ^in!i^^' !^.n l'i'^inli'.iqteii ,'v^cliei'i.iil^!.i: .'«.lülienc' n'ine nach Ansiciu MussDiinik ein«^ ><^ini,iuil.i inil dcii! lU'eniiiischen nc^ch innnn'lnn 7>i>l ^'ntlst'i^e.i^es^'Nisu ^cils ivindei; i)i<' ilalieinschen 'Tviippen uiil t".iil .''l'ldiiiu^en aiis al'.mnischc'^' ocs.in^ ^>;ie!ch;clllsi ivürki!' ^?meu Äus- irik! tnio dcin 'lieUelbnn!) anin.'lden. 'Ruj^v-!iin seil (^'deii t'rfliivl I^lil''inil!inli öt'urkcilt.'ii. I'sld «^inichei:. N II d v !i, ,'''>uili. .ui eiiicin inii '^^ertrelcr ni.'n hl.'oui'Ic" citl-ii'i.' >>^7 abcisini- itlu l? i j e r, er merdc im ^-usl.' >iiie.^e.' inil ^''Ualieii pci'senlich iicu '.i)l i'vn die iidcii>iiii^!>cn eilträft.' über-nehmen. die "'^rasie, d.'v '-trin^ ii'i- hofsc noch immer, daß die Gregm.^cht^ und der Bölk^rbund Äen Krieg würde^i nsrhin-dcru können. Der Kaiser erklärte ferner, daß im .'itrieq^^sasse die ^lusländer nicht zu verlassen brauchen, da S'c' al'essinu sche Regierung in der Lage sei, für il)re pe:^ sönsiche 5ich<'rsi>L ^ Zu einer (^hrultg von tiefer Symbolik fiLc den toten Marschall Pilsudsky erschienen in diesen Taqcn die Mitglieder der polnischen Regierung mit alten Mitarbeitern des Ber^ storbenen auf denl WaweNerg bei .ird, maruni der genannte Volksvertreter sich von vorneherein si^r die Politik deo Mi-nistetl!?räsii>enlen Dr. Milan Stojadinovit^ und gegen die Politik des sri">s)cren Negic-rnng'Achrso ^cvtic entschied. Dr. Äaludjcri^iö ^'rttärt, er l)abc vor der letzt>-^ii ^kup;5?tina-inah! an iieii srülicreii NegierungSches ein sZchreitK'li geri6)tet, in dem er n. a. betont hätte, der Ätilüssel dcr inuerpolitisehen La-^gc liege uickit darin, das; die unzufriedenen oppositionellen Gementc beseitigt würd<'n oder kapitulierten, wielm darum, das^ die von .'"^eotil: angebogene .^^usammen-arbeil von allen Volksschichten ak.zeptiert werde, da die Mitarbett der il^pvosition eine tiessere l^arantie für den int:e.'en frieden v<^rnie>dli1i ici, aniivortcte >ta:see, erse' al<' das gri>s;tc! IrkteririeruT^-slager. Originai'Avwavme von der DeiAwdmig d»< FrieSens nach dem >N1S, siinter denen das Bolk stehe, verfolgt. Iie Milarbeit der Moslims werde aber eine f-essere Atmosphäre schaffen, in der die Zu-kammenarbeit ntit der übrigen kroatischen Opposition vorbereitet werden soll. iadr'lon.ien erbiltcrlen .'.täinpse, di^ sich zw!sel,en Paraguan und Bolivien im l^reiNil^'biel de<' l^iran nligespieli l)al>e!l, wurden nunmehr durch den Fricdens- iMlus'. von ^>iieii0'?-Aires l'<'endet. Was dem BWorbund nicht gelungen ist, ^ben di>: n'dani^riiaiiiiclien Zlaaten in ili'rer Gcmein^samkeit zum M'ctlichen Ei>de geführt. Unser ;ei'ii den Präsid^'nlen voniArgentinien,-General'Augustin I u ft o, beim Vi^rlesen des ,'>'ried.'in?vrotol^isls. Von link'.' nach rechts am Tisch stehend: Dr. Äoares, der brafilia-ilijche '^^ionstte. Tr. (5Iio, der bevollmächtigte Vertreter Boliviens, General Iusto. Dr. '!^iar!, der oll mäch! igte Paraguays, nnd Dr. ^aovreda Lamas, der argen !inisch< l^'.'!and!e. «'^ian^ links an der Zeitc: Frh,r. von Tl)<.'rmann, der deuts^-he (^e-'.andte ln '.'brzentimcn. (Icherl-M''. Das ^rinanzaesetz pro 1935-36 B e o g r a d, Zs>. Juni. Im -Finanzministerium trat heute unter d>m 2^orsip des Finanzministers Letiea s'ine von sämtlichen Nessortministerien be^ s^^ickte .Konferenz zusanMcn, in welcher die V^nlaqe I'-'r Budgetzwölstel und daS?^inanz l esct) diskutiert wurden, Wellies der ^kup-irlitina bereits am Juli unterbreitet werden soll. Die Vorlage über die Budgetzwölf-I l enthäli die staatlichen Ausgaben und '^innabnien von August 1935 bis 1. April Dos Finanzgesetz enthält eine ^»ieihe liedeiitsanier Bestimmungen, n. o. die ^Liquidierung des Ministerinms für Physische Ertlich ^ligung. Dieses Ministeriuni wird alS beson« rede Lektion dcni Ministeriunl für Sozialpolitik und Volksgcsundheit untergeordnet wer den. Vorgesehen ist ferner als definitiv auch die (Errichtung des seinerzeit aufgelasseiten und denl Vcrkehrsministerium untergeordneten Ministeriums für Post nnd Telegraphen Wesen. Das Finanzgeset; wird auch eini' Reihe von Steuer^ und Tarenherabsel^ungen enthalten. Das Finanzgesel^^ wird ferner die Miialichkeit zur Aufnahme einer 30V-Millio- Mn Änlerhe bieten, welcher Bvtr«^ der Er-neuerung Lokomotive und Waggonpark^ der StaatSbahnen zugute kommen soll. zws d» DwlomoM B e o g r a d, :zl). Juni. Der Gesandte Jugoslawiens in Paris, Dr. Miroslav S P a l a i k o v i c und der su' goslawische Gesandte ii: Berlin, ^ivojin B a lugdSi c, ?md in den Ruhestand r.crseßk worden. Zum neuen Pariser i^sandken diirf» te wahrsc!^iiüich der bisherige erste Gehilfe des Außenministers Pn ri c, ernannt wer^ den. SinVellmm der Vettadnn in voMfchen DeNitm Die erste Maßnahme des neuen Innenministers Dr. «»roiiee. » Bor -inem «richrn Amnestieerlaß Bcograd, 30. Juni. Dei- neue Minister des Innern Dr. Anton j^oroÄ'e erließ die Weisung daß iin ganzen Staate die Durchführung von Geld- oder Äin^eststrafen für Vergehen politischer Natur, d^e anläßlick) der letzten Skupschtina-wahlen verhängt waren, und zlvar vom Ta^ gc der ?luSschreibung bis heute, eingestellt wird. Nne Ausnahme bilden Polizeistrafen wegen Meinungskundgebungen gegen Staat und Dynastie. Die darauf bezugnehmenden Strafen, soferne sie noch nicht durchgeführt find, sind aufzuschieben. Diese Strafen sollen auf Grund eineS Amnestieerlasses der Vergessenheit anheimfallen. Wie die Blätter berichteten, sind nur auf Grund dieser erstmaligen Verfügung des ^n-nenministers in den crften '.?t Stunden im ganzen Staate über 1Y00 Perjonen au^ Haft entlassen worden. TttUi««! in London London, 3s>. Juni Der rumänische Außenminister T i t u -l c s c u ist heute hier eingetroffeit und besuchte in Downing Street den Promierminister B a l d w i n, den Minister des Aeu-ßern Sir Samuel o a r e und den Vol^ kerbundminister d e n. Aronttämpfer gegen jede Stvwng des Wekfriedens Die deutschen Frontkämpfer zur ?^idac'Tn. gvng nach Poris einAelat^n. - Der Frie» denSwille setzt sich zähe und entschlossen durch Paris, W. -^ur.i. Der Internationale ,"^ronttämpf?c.>crband ^IDAC, in dem 8 Millionen ehemaliger .^Tiegsteilnehmer aus 11 Staaten ».rganisiert sind, erließ im Acge über die Agenee Havas an die OefsentliMeit die nachstehende Mit« teilung: „Es war von jeher das Bestreben des ,'^I-DAC, die Kriegsteilnehiner d'r einst feindlich sich gegenübergestandenen Staaken zu-santtnenzubringen. Zu Beginn de-Z heurigen Ialires lieantragten die deut'chen Front-kämpfcryerbände eine Bindun.a nnt den in? DienStal^, den 2. Juli M «'s?! l' o r<' r i i u i, s,' ^ID?l(5 vereinigten I^r»iltim,chsern aus d,',, anderen Staaten. In dicscm Zusammenhing.^ hatte der Präside,u-des W»DAC kürzlich ni Verlin. «.iuy KonfWM . mit. BKctre!.eril der dentsrlien '^iegstHilm!s>sil«i: ,.un^ syrdert^ sie auf. Paris als/ Sih de.^.WDZlC bc'sn'hcn, um an d?r im Juli stattflnbeltdeu al^er im ' ori^äni^icktsn' jdriesiStett. - nc'hmer t^eilzmwhmen. Die den!sch.'n tampfer haben diese AnfforderuNii angeiwm-' merr. (5s wird daher'disb die krst? qemoin-' sanlv' ^ajiliikci der Vertreter «iller ani-Welt--^. krie^'-fTeteiliZten Gtaaten sein, >se be» dieser-(^ele^^enheit' rlircn Wiss^'N dahln kundgebon' NKN'den.' dak.nene 5k^infsitte, die den 'riedi'n stören könnlen, iierh'ink^'ri ivord^' lnusien." > ' . . Konserm» her Kl»l"snstet sein wird. Die Konferenz wird Malier in Beristrad oder Vled erst im Anlinst b.zni. Kewc'mber stattfinden. Das genaue '^atnm ist nicht festgestellt. «ron»r-«ch 'S« na«d? weiteres ?tefthalten an der Unteilbarkeit der I^ber-Entschließung. P a r i ^ W. Juni. lAvasa.) In sesn<'r ans;enpc>litischen Ne-iK'rsicht ksindiflt da^ dentoutingeute au den Manönern nntwirsen, die im Juli und im ^.'lngust in. Norditalien abgehalten werden sollen. 'Allein auf einer Gegnerseite sollen 19 Divisionen ins Treffen gefi'ihrt werden. König Viktor (s'manuel. Mnssolini und die höch sten staatlichen Wnrdenträger werden (5nde '.'lligust air den Mnnöveru d<'r beiden Ar-in<<'korps non Ndine nnd Bozeu teilneh?nen. S M. König Veter II. — et« WstergMiger Schüler ' L-' am Hofe Doppelhinrichlung in Sing-Sing N e lv »1 o r t, .'is>. 7^unl. In dem berüch-lititcn l^'x'fäiuiiii.? ?inli-Sin;^ gingen zwei Perlut'cl?er, darniiter eine ^ral^ anf den elek lris^ln'n Zlnhl 'Tie l.'ijlihricie ?^-rau Eva (ü" o o, die nk'qen (5rniordnng eines Arbei-lers uiil lnngrtänschtenl Antonnfall zuin T'o-nerurteilt n'orden war, wurde ooni (^^ou-l'-^'vnenv I'esinian nicht begnadigt. Äe rief, al>? sie bereits im eelcktriscl)eu Ztuhl saf;, kieii iin .^^inrichlungssaal anwesendeu Personen Iäch''Ind zu: „l^^ood btie darlings". E^chs Minnteii später fand die Hinrichtung des 'nörd<'r'? T c a r ni a'g'g i statt. Er ranchte nrich iiik elektrisrlx^i Stuhl eine 'Zi-Mrette. ehe der Ttroin eingeschaltet wurde. Riesen-Wels greift, eintn Mann an. Z II d a p <' st, Iuui. Der Lehrer der Ortschaft Iiuino'5 nnirde. als er mit seinm? freunde in tier Theis; badete, plöjKlich von eineni M'ls angegriffen. Der riesige Fisch ^'erbis'. sich in den ?vtts; dos badenden Lehrers nnd zwischen den beiden entstand ein .stampf. Schliesslich iielnug es dem ?^-reundc des Lehrers das Tier init eineni Ruder-s<-tilali ^^n betänbeu. l^^s niurde dann ans Land gebracht. Der Wels nnegt 47 Mlo-granini ilnd besitz eine respektable (i^rösie von Meter /^jseitag um^ Mv^ Mttqg sand .im. M-Niglichen Schloß zu Det^j« ein« iütinie er Anlast, ^er Bol^udu^,g - der ersten^ Gtftnn'ysialklafse durch S. M. Wm'g .Pet^ den ZZweiten statt. Anu^tzseyd-waren der. Mo-^ narch, I. M. Kljnigtn^ 9Mria, S. H. Regent Prinz ^»l ,lnd PrlnMsif^ ten Dr. Stanlovii; und Dr. P^rovi^l, die Hofdamerl Frau .HadSitz und Frl, Grujiö, der .^o.fmjluster,. de,^ Hofmarschall, der erste Adju tant .des Kouigs, der - Erzielter des .Königs, d^r .Hpfpfarrer uud di? Lehrer des Monarchen. ' . . ' . Nach einer kurzen kirchlichen ^icr gab der Erzieher S. M. des.Minigs, Ieremia 7^va-novie, den Beschluß des K'lassmansfchusses iiber den Erfolg ini Lernen uivd im Betragen des erhabenen Schülers bekannt. In dem Berichte l)eißt es, das', der Unterrick)t iin Sin ne des amtlichen llnterrichtsplanes Vorgenom men wurde, daß der Monarch die vorgeschriebene Arbeit bewältigt hat, das; der Unterricht ergänzt wurde durrl> Amveisungen nnd Erklärungen wie sie fi'ir die Ausbildung eines solchen Ausnahmsschülcrs hinsichtlich deffen ki'lnftiger hoher «Sendung notl^i-endig sind. Der Verictit botont ferner, das; der erhabene Schiller vom Anfang an dnräi den ganzen Unterricht volle Anfniertsanlkeit n. Verständnis, Srebsanlkeit und Arbeitsliebe bekundet habe nnd der erzielte Erfolg ent- spricht vollauf selbst den Erfordernissen strengster Beglitachtullg. Niemals gab es ein Ausbleibe« od<'r auch nur die geriugste Ver späwng. Schließlich hebt der Bericht hervor, daß der Monarch in der Erfüllung der Schülerpflichten stets Ordnung und «Genauigkeit zeigte, ini Un?gang niit seinen Lehrern N'ar sr von Liebe, Anfnn'rksanikeit und Achtung erfüllt. Auf Grund dieses Befundes wird S. M. dem Kön^g zuerkannt, daß er die erste Klasse des Real^mnasiums mit ausgezeichnetem Erfvlg nnd lvstem Betragen vollendet hat, gleichzeitig wurden ihn« nach den bestehenden Vorschriften, die für alle Schule? gelten, für den Erfolg als Preis ansgewählte Bücher iiberreicht. Nach dieser Berknndung beglückwünschte Ieremia ?.ivanovi5 den Monarchen herzlichst zu seinen! Erfolg, hob die Bedentung der begonnenen Arbeit hervor nnd gab der Hoff-nuug aller Lehrer Ansdriick, d<^ß bei gcgen^ seitiger Mühe und Pertrauen die schönsten Erfolge verwirklicht werden, dainit der Sohn zum würdigen ^ikachfolger seines großen Pa--te?s werde. S. M. der .Wnig nerbringt die grossen Schulferie»? im ..r. Mit seinen letzten Worten erziihlt-' ^ler liende, was er Sel)rcrkliches erlebt ii.i '» daß er den grünen Bnddha niit riaenen gen gesehen habe. Aber er beias', nicht in/lir die ^^kraft, den A^g zn lieschreibei?, d'u er ui irrsinnigem Schrecken gerannt wiiv. Sa silxl» ^as Geheimnis n>eiter ungelöst. Seither hsrben sich die.Tragüdi''i lun den Buddhn nun Angkor derart gehnu'! l^.ii; ncl» die fran-ösi'chen Behörden ^^veiina! ''l'^un--lnßt gesehen haben, iveitere ^>'rs!-si ^n verbieten. Aber der '^nnber ungel lösten Rätsels l>at iinmer nene ';ch>ala-ria, Typhns oder Sonnenstich zngriind.'g' gangen. Der einzige, der bisher leb.'nd '^nrncks-'ln'^ le, ist der Engländer Andren' i^'r hat nämlich schon einnial ein.'n '^^^r^ii-l' 'in ternommen nnd glanbt, damal^' den zimr grünen Bnddha gefnnden >!> hiben. r ^'erirrte sich aber dann intd g^s.in-ite^ sta'! zn deni Steinliild, ^n 'n^k'i ani Cnd' eines l^^anges stehenden, inertn'ürdig ae""nlen. Steinklügen. In die Sonne g^itell!- 't-eq aus die'en s!rügen eilt iinung^n^hnl r.ch.".'-der weister S.chanin auf Ein sindd.n'N'ch"r Priester erklärte sväter i>em dis. die l^^fäße einen Baliain non «'nl hielten, der, anf den ^'^'töri.'er i'r^-'hen. ge^^^en den tödlichen Bis; der Seblaila' si-snil''e Der C'itgländer And''w der el> n einnial allen t^erahren eniriini i,u> c» !? ^^e französis.cheil Behördei? nnnni lu' -,n die Erlaubnis ^>n einer ^n'eileli erpedili^n erteilten, nnll dieiei? ii suchen, ^^-r ist von nners.l'iill/''l!rb>!?' "i nlisunl'^ über den Au>^gang seines erfüllt. L o n d lZ n, ^'»uni. (Avala.l Premierminister Stanlei) Bald w t n hielt im Grahani-Park cine .' dem Dents'chen 7!elcs)e vor dem Weltkrlege erinnern nlld auch wissen. loie sehr durch dieses Wettrüsten die AtulesPhnre vergiftet N'ordeu wa., müssen sich freuen darüber, da,', übcr Antrag des ^)?e!ch'?kaltzlers Hitler eir. dauerndes nnd festes Verl^iiltnis Mischei'. der britischen nnd der deutschen Floiie int Schlns sel gesunden wnrde D'es bedeutet eine große Erleichterung. Ebel.so ^^bev niüs- sen n'ir alle die voui denls6)en '^>er:reter !»'> diesen Berhandlilngen aligegelx'ne ^rtliirnng begrüßen, daß Deutschland nngeciclNet des Verhaltens anderer Staaten nie n:e!>.- zn den Methoden zunickgreifen ni^'rde, lnie luan sie im rücksichtslosen Seekrieg zu gebran I).'n pflegte. (5.Ä frent niich — sagte '^ialowin _, daß sich Dentschland, ebenso n>ie iv.'^ für -d'.e vollständige Beseitigung der U-Beotn'asfe ausg?sprocl)en hat. Leider sind noch nicht alle Nationen die>ser Al,sicht, es frent lnich ab-er. daß England nicht i>^rein!amt sein wird, wenn es ans der koinnrend.'n Kletten fonseren«'> die vollständige Beseitigung der U-B^'otn'asse fordern wird." Sin einziger kehrt lebend zurück... Der Buddha von Angkor / Ans reinem Smaragd imd drei Mann lioch / Die.Ko^ra als Wächterin „Wer nach denl sniaragdenen Bliddha oon Angkor forscht, kolltutt nicht !eoenl> zurück!'' Dies gilt in ganz Kambodscha, ^er ^ratizösi-scheu .^iolonie in .'!>interiudicti, al.'i ununijtöß li6)e Wahrheit. Tat.sächlich schweoi um diesen ges)t'imuisvolleu Teinpelschatz. dessen Eri-stcliz lwrbiirgt ist, ein Berliangnis, das schon 34 Menschenleben gekostet haben soll. Alle (^iefahreu aber habeu detl Engländer An-drcin Wilson nicht abgeschreckt, nacl» eingeholter Erlaubnis der srauzöstschen Behörden in Begleitung eines ziveiten Weißen eine Forschungsexpedition nacl) den, Moloch non Angkor anzutreten. Der Bilddl)e groß sein wie ein Mann und aus reineni Sniei-ragd bestellen. Die Arbeit soll so kilnstvell ausgeführt sein, daß man den Eindruck gewinnt. die ganze Statue bestehe nns einem einzigen, riesigen Suwragd. Bisher ist es nur eineni Enrcvs'er. nn.d zu)ar eineni euglischeti Fl)ischer. vergönnt genvsen, den smaragdiien Gott zn sehen. Aber anch er hat seitie ^«eugierde lii'.! denl ^od büßen ulüssen. Diese Trag'^vie liegt nun lnehr schon dreißig '7^ahre zurnek. '.I^ei einem Streiszng durch die Türine noi» Bivvn. die 'liiniien des Bltddhisteiiklosters .wn Angki.>r, entdeckte der Brite einen l^ieh.'iniioeg ;n einer l^irnft. Er folgte deui Pfad und kunnie oon n'eitem deii grünen l^Uanz 'ehen. den da? '»^ieseilstmldbild a'ls oen Stelinliesen verbreitete, obgleich es selbst noch hinter ei^ ner uorspringeitden Maner verborgen lag. (^'lidlich kam der Engländer zn s'ein Eingang dec^ Getvölbes. Da entdeckte er zn beiden Seiteii je eine große Sctiale, au'5 doneii es snlikelte und glitzerte. Die ^iden Schalei'^ inaren bis zun? Nand init großen Nubinen von nnvergleichlicheni Feuer ai,gefüllt Von deui niäv-chenhafton Anl>lick bez.inbnt. griff der Euglaiider in eiiie Schale hinein Im gleichen Augenblick schoß eine !sewnl'ige wci-s;e .^lobraschlaiige l)ervor. Zn !^od' er'chreckt, rannte der Engländer blindli>i is in den Ein gang des (^wölbe.5 hinein. 'in'tere l''ninge, iil^er Stiifen an? veri lilnngil an '^^ord hal'en, erreicht ii l'ereits En^'e'nun^ien ln'n l'' ^ui: Stunips nnd Stiel an'>znrot!en^ l).v 'i !, i'» ' 'l^cankillger !>iegiernng zn tategin ' nahinen entiehlosseli. Und ioesl>a!li ni/l-t n-zieberislche Maßnalnn-.'u gleieli>.'i'ig inii ' ner ersprießliclieii nenen Einnnlini'^qn'li' den Staut verbiiiden? >keine ."vrage: ec- N' - d in -^ürze '.'lion keinen d'liinesen n'elir gc'I der nicIN lesen nnd 'elueil>'.'n la'ln. d.'un ^ e ^^^egieriiua !iat den Aiialvlic'ibeien en?' n^iie Sleuer auserlegt, st^'-znsagen di>' Un'.n'n n'eii? steiler ^'tnia ein ,uilir isl den iinul!.^. n ^bine'en. die iiicht lesen nnd s-h-eide?- ler nen inellein li-i^ch ,vrist geg ben " -j nä.ln'ten ^'^mlire.'. aber ersoigt in > '' ^l^ontrelle sede.5 eiuzeliien clnue'i'.!>"i .!'..r MrÄaivr Kifuivg" Nummer Mi. Die ^Poli.^isten auf dcr Stcaße sollen crmlichtig! ivcrdeii, jeden „ivcrdächtil^" cr-schcinc'nt»ell Viriger anzuhalten, ihm ein Ilcs-ne.', Staat eigens für diesen Zweck hcr-aiie^sjcbencs Viichlein unter dle Nas? zu und von ihm cinc Lescpr»Ii>: Verla nl^en. Bcstcht ldcr Ung^ickliche Probe und fainl er mehr oder minder flickend aus dein Iiorlcseil — Wohl ihln! Erweist c> sich aber, das; dZc,scr Bürger des chiuesi-srl'l'!' Staates in sträflicher Hartnäckigkeit ni'ch iniiner ni6?t lesen «gelernt Ha5, so '.mrd iliiii unweigerlich eine Steuer vcn 7)^ Cent aiisgelirummt. Das ist .^war an und für sich nur ein sicringer ''-!^etrag, aber doi der ai'.s llnwahrsct^inliche .qrenzeirden AnspruchSlo-sis^t'.'it des Cliiliescu dürfte ihnr vielleicht die-s^' Zlimilie al>? recht schmerzlich:? Strafe cr-scheinen. Umsl' uiehr ist diese Sieuer von ?-'edettluufs, als sie ja wahrscheinlich nicinals die lnehlhabendercn und daher gobildetcrcn .Schichten der Vevlilterung treffen wird, sen dern i'iberwiegcnd die arnn'n Kul'^', für die jeder (^'ent s.choil ein ansehnliches Mpital ist. Taii '-l^orgchcn der Nanfinfier ^>icgicrung er-''ch.'int verständlick), nx'nn nian erfährt, daß i'cnle nech nneiesähr die .'^^älfte l>?r äiin<'si-iche"^ Vevö1t<'rung weder lesen noch schrei-I'en tann und alle '.»^ildunt^'^nersuch^ an der ^tlnnpssinniqki'i! der lircitcn chinesi^cn Mas^ 'eu scheiterten. ««W». v« S. Acki ÜM IN aekme m»n trak avelktern «I» AM MW,MI? Mll^MnnW övvMZt vom bc nerurteilt. <1 u l I u t l a, ^"''»uni. ')kach einenr !>.'us^tic'uelll'ii Prlizcs^ verurteilte das hiesic^e l'>>encht den ^^ndcr T n ! ja 'X n lu, allge-,n in „!>er indis6>c Blaubart" genannt, we-aen (^'-.inc'rdunl^ von «fünf Frauen zum Tri-de ?)!" Morde sind sämtlich im iStaate Hni-'üar'''!'^id besinneieu worden. >> Dor t25 Jahren ftarzte Joseph Montgolfler ab WWt' ''lln 2<;. Iuin jährt sich der Todestag Io-i^ vii Ä o l, tgolsi e r de-.^ ersten Luft-ichifferv der Mm K'cile. Montgol-f!e,' erfand zusannnen n>it seiiiein Bruder (^ti-enue Mongolfier .zuerst den Fallschirm und später deu ersten Lnfttiallon mit Heis;-tuitauklrieb, der uact) ihui Mongolficre genannt nnirde. l^leitt) l"ei einem der ersten '?luistie^.' fand Mongolfier den 7od. zeitgenössische Tarstellung dieses Un-glüäsfluges gellen wir hier im Bilde wieder. < Z^cherl-M) Ein mcrkwiirdtges Raus»Duell. .'^n Anierita stand ki^r>zlich ein Äann vor , nem Zchwnrgcricht im Staate Arkansas. mar l'eschuldigt, mit eineul anderen 'Nianne eine gesährlichc Maus?r^i gehabt zu iiat'cn, bei der eS zu einenl Totschlag !am. ^^ur (5riKrtung der Anklage auf Tols6)lc.g InUte der Staatsanwalt die bei d.'r Nause-rei augciiUch vou doul Anszeklagtcu verwendeten ^^öassen auf dcnl <.^>crich!)ttsch niederlegen lassen: eine Pistole, eine ?äge, ein s'^eivelir und einen lani^en rostigen ^kagel. 'Der Verteidiger dagegen behauplete, das; der Angeklagte solgende Waffen licnut)i l>at-te: einen Säliel, eine .'^'»ongali^l, einen Revolver, eil? Rosiermesser und eine alt? Svih-l)^rottzestandbild des verstorbenen Bauern-fnhrers Stiepan a d i e in feierlicher Weise enthüllt. Da^ Standbild war seinerzeit für den Marktplatz von Petrinsa be-stiulult und konnte später aus begreiflichen (^riinden nicht aufgestellt tverden. Nach der (5'ntl?üllungsfeier, die in Ovationen für Dok tor Ma'^^ek aw?klang, besiäitigten Tausende von ^agrbern das von der Vildhanerin Mi-la Wood geschaffene gros^ Standbild.des Vanernsührers, welches ini dekorativen Nah uien de.' <^artenhofes anszerordentlich imrk-»am unt der Flora verwoben ist. -- ' z. Bon einem Unbekannten erstochen. Am Sonntag um t lihr früh wurde in der .^vin-zelova ulica in Zagreb der 26 jäh-rigc' x^int-ulermalergehilfe Josef P re f o le c von einenl unbekannten Taschendieb, den er auf i^er Sirasze verfolgte und festznnehmett versuchte, dnrch einen tiefen Stich in die Banch-^ siegend derart säiwer verletzt, daß er bald nach der (Einbringung ins .Krankenhaus den Geist aufgab. Die Polizei fahndet setzt nach i'em unbekannten und flüchtigen Toter. z. Die Ansflttglerwelle zu den Feiertagen. Die Zagreber „flüchteten" sozusagen aus ,^ogrcb, nln die Feiertage in Slowenien, ani Meer und in Zagorien zu verkiringen. Alle Züge waren bereits am Freitag abends über füllt, denn jeder versuchte so bald wie miig-lich an das ,'^icl seines kurze^n Urlaubs zn gelangeit. Auch die Savebäder waren in Zagreb überfüllt. z Messerstecherejen und kein Ende. In Zagreb wurde am Sonntag nachmittags in der Modru?ika nlica in einer Rauferei der Speng lergehilfe Ladislaus.E epnik von? Friseur «philfen Josef M ü ll e r durcki einen Stich in dic Niere so schwer verletzt, das^ er in frag-li6iem Zustande ins .Krankenhaus gebracht werden mus^le. Müller wurde sofort verhaftet. Der Täter erklärte, in Notwehr gehan-idelt zu haben. lu. Promotionen. An der Universität 'n Ljuliljana wurde die Assistentin de... Mineralogischen Instituts Frau Ludmilla M a n-tuan i - Dolar zum Doktor der 'Philosophie promoviert. — Zmu Doktor der Rechte wurde .'l^rr Paul S ch w a b aus Celje promoviert. lu. Das Diplom der Philosophischen Fa-kultät in Ljubljana erhielt .?>err Oskar !!)i e d d i aus Celje. lu. Todtssällc. In i^'jul'ljana ertiti d"r säl>rige pensionierte Redakteur Ivan a v-e i c einen SchlagansaN, dem er bald dar- auf erlag. Der Verstorbene war einer der ältesten Journalisten Sloweniens und bei mehreren Blättern beschäftigt, zuletzt beim „Slovenski Ikawd" und „Iutro". — In Brünn ist Professor Karl W e r n e r, der lange Ilchre der Realschule in Ljubljana zugetei^lt war, goswrben. lu Das BauinDtnieuttiPla« der Technischen Fakultät der Ljubljanaer llniversititt erhiiklten die «Herren Leo P i p a n, Cv^o iL a p a j n e. und Lujo Zu ? l; e. lu^ Sleue ForMßtui-me. An der Zagre-ber Landwirtft^stSfakultät erhielten die Hörer Eugen Aavodnikaus KransSka gora, Johann MoSina aus Celje und Franz S g e r m aus Ribnica ant Bachern das Jngenieurdiplom. lu. Tod in den Bergen. Am Mlinarsko sedlo oberhalb Kamnik glitt Kreitag mittags die ZS-jührige Beamtin der Administration des „Iutro" Mira Z u p a n k- i L aus Ljubljana am Schneefeld aus und fiiirzt? SN0 Meter tief äb. Ihr Begleiter Mrko S t c-p i K n i k konnte sich im letzten Augenblick auffangen und entrann dadurck) dem siche« ren Tode, doch erlitt er beim Aufschlagen auf einen SteiMock schwere Verletzungen lu. Der DtpPPel«ord von Dobraviee in WeiNrain, dem vor mehreren Wochen der Bahnwächter Jasef K o S a r und seine Battin Theresia zum Opfer gefallen sind, ist so gut wie aufgeklärt. B«i der 'öcisetzung des Ehepaares trug der benachbarte Bal>nmach-tor Anton PavöiL ein derart verdächtiges Gebareu zur Schau, daß er verhaftet wurde. Die Untersuchung ergab tatsächli5), daß nur er das Verbrechen begangen haben tann. Die Untersuchung wird in einigen Tagen abgeschlossen werden. lu Beim Sprung ins Wasser tödlich ver« ungliickt. In Äofsa Loka sprang de» .Wjäh-rige Schüler der dortigen Ä^olkereischule August K' oneLni ? beim Baden in den Vach. Hisbei schlug er mit denl .?opf so schoper auf einen unter Wasser befindlichen Stcinblokt auf, daß er der erlittenen Verletzung !n wr-nigen Augenblicken erlag. lu Beim Baden ertrunkn. ^n de? Sel-85ica in der Whe von Äofja Lota «!rlran? Freitag beim Baden der ÄSjährige Mrporal Vaöou e aus der.Vrna gora. lu. Tchlogansat. In Skosja Loka stürzte der Änecht Johann o ^ i r beim Aufladen von Zäcken unter den Wagen und wa: in n>cnigen Augenblicke tot. Er hatte e?,len ^ck'laganfall erlitten. lu. Tod in der Gtarlftromleitun«^ In Je- 2i:a bei Ljubljana kletterte der liOjährige Malergehil^e Anton Drobttna aus Ro! na dolina beim Baden in der ?aoe auf den nal>en Mast der Starkstromleitung und kam dabei nnt den Drähten in Berührung. Er war sofort tot. Die Leiche flammte unter der Einwirkung der W.(XX>-Boll-Spannung augenblicklich auf. lu Ein Aind in der Save ertrunken, ^n Litlja ertrank Freitag der lOZährig:: lZisen« bahnerssohn Leopold Pi kl b^im Baden in der Zave. Dienstag, S. Juli. > u b l jana lZ Schallplatten. IS.tk» NMÜrchester. 19 BauernkaMsn. i9.!j0 Nä-«o«akvortrag. 20.45 Exotisch- Michk. ?? IZchtMtufik. — Beograd ll Funklzrche^ 12 Volksweisen. 17 Volkslied!:? lg Af» Ht>Mde der Nation. ^ Violinkonzert. Xl.jN ie Äohem« (Schallplatten). — W i en t2 Ilster. 15.2t> Stunde der Frau. IlZ.w tten. l7.Z5 Biolinvcrträge. 18 kunst und Technik. 18.50 Neues am Himmel. tS.30 Lieder und Arien. 2s. 10 Or-aekkonzert. ZS.40 Die Fledermaus. — V 0 ?' ! i v II Militärkonzert. — Bcrom ü N' st ^ r 2l).0b Bioloncellokonzert. 21.10 Opern euvtrtüren. 21.4k Gkttch. — B r ü n n lS.Zr> busti^s. ^ B u d a P e stl 20 Schallplattni-dotträgc. 21.45 Opernori^ter. — B ?i k a-r e st 19.30 Chopinkonzort. 30.15 Sinfonie wnzert. — Deutschland sender l9 An heiteren Beeden. S0.15 Stuttgart. -^DroitwichZV Spiel von llScar Wil de. ZL Kenzert. — London 70 Lessno detektivbüro. 31 Orchestevkonzert. — M a i-l a n d 21.30 Lustspiel. — M ü n ch e n 21 Uckdame Bäuerein. — Prag SI.W Kon^ ßert der Tschechisc^n Philharmonie. Dicig. Girak. —' R o m 20.40 . durch ein Teil der Tasche verloren xing. Zum Mück blieb die Urne wenigstens lxil. Um der Mutter nicht die halbleere Urn^ zeigen zu müssen, füllte er, zu .Hause lmgefonr-mSn, rasch auS dem Askj^neitner c^tn^as nach. Dann brachte er der Bäuerin >ie Urne. Als die alte Bäuerin einen Blick auf die Asche »varf, übermannte sie die ??ührung und sie brach in die Worte aus: „Dat is NU allens, n>at von min.'« teeben .'^leini öberbleven iS, nir ao il li??i'n Asch' VN denn noch 'n paar Eierschalen!" Äntemationale Nlngkämpfe Siegeslauf der schwarzen Matke / Janes holt sich gegen Markovie den jugoslawischen Meistertitel / Der Endentscheidung entgegen Der K'ampstrubel in der Union-B^randa ging in den letzten Togen lin^ntwegt weit»'r. Anl erfolgreichsten setzte sich nach wie vor die s chwarzc M aske durä), die nun klar in der Mhrung liegt. Außer ihr sind bic?lang tto6) Dr. Auders ch (Deutschland) der ^^^ole Zcrbinski und Beliö (Bulgarien) unbesiegt. Eine besondere Bedeutung nlaßen auch Iane 8 utld Markovi ^ ihrenl .^iampfe bei, die sich dur5) Minuten mit allen Mitteln bearbeiteten, um Klarheit in der jugoslawischen Ringmeisterschaft zu schaffen. Schließlich siegte ^ane?. der nlit mehr Technik arbeitete, während Markevi^ gewiß j^er mehr Najurkräste oerfügt. I a« duizg ge^mM. neS wurde tagdaraus von meutschsn Miiistcr Dr. A u d c r sch nach einem dram.i tischen Tresfen besiegt, während Martoviö die Ueberlegenheit der schwarzen Maske ciner-kennen mußte. Das Programm für heute, M o n t ci g. sieht vier Kümpfe vor, und zwar I a n e -5 (Jugoslawien) gegen Bognar lilngorn), S ch iv a r z e M a s k e gegen Dr. U ll-d e rsch (Dölltischland), Bel i L (Bulgarien) gegen den jüdischen Champil^n F a k-t o r und ^ e r b i n s rv (Pol?n) gegen M a r k o v i L lIugoslawien). In den beiden letzten Äämpfen wird bis zur En4sch^' D?en^, 2. KM WN. Moataii. den Su« iszs «rettinspeltor i. V Svo Vollanec oeftorben Der seinerzeitig«! Mariborer Aezirkshaupt-. inann und spätere Kroksinspcktor Herr Banalrat Ivo P oljan « c ist vergangenen Sonntag nncrwaTtet gestorben. Mit Banal« rat Ivo Poljanec ist nn smnpathlscher, edelgesinnter und charaktervoller Mann ins Grab gesuilken, der sich in iveitcn Kreisen der grob ten Wertschätzung erfreute. ÄlS aktiver Staatsbeamter genoß er wegen feiner ?on' zilianten und objektiven Handlungsweise nicht nur lvi seinen Kollegen, sondern auch in allei, jenen Ä<'völkerungtkreisen, mit denen er in Berührung kanl, ms gröhtc Ansehen. Ehre seinem Angedenken! Der schwergetrof-fenen Familie unser innigstes Beileid Aardiaal Srzbischof Hlond in Martbor (^^radezu einem Triumphzug glich der Weg, der den besonderen Abgesandten deS Pcchstes zu den Feierlichkeiten anläßlich des Eucharistischen Kongresses in Ljubljana, den Primas von Polen, Kardinal-Erzbischof von (^nesen Dr. August l o n d, durch Slowenien fichrtc. Es war ja das erste Mal, daß der Heilige Bater sich an einer Veranstaltung in Jugoslawien offiziell vertreten ließ. Bis Graz wurden dem Kardinal zwei Sa« lonwagen entgegengefandt, in denen er die Weiterr<:ife fortsetzte. Dort wurde der hohe üirchenfürst Freitag von einer besonderen Abordnung der päMichen Kurie begrüßt, k^ie il»n dann auf der ganzen weiteren Fahrt durch Slvlvenien als. Ehrengofolge begleitete. Die Delegation bestand aus den Prälaten Dr. Madjerac, Medlcwski, Joglinski, 7^ult^iwsri, Barawiak, Callori di Bignale und Capoferri sowie den Offizieren der päpstlichen Nobclgavde de Graf Potworowsti lind t^raf Grabski.. x'^n öt. I l i wurde dem Kardiiull der erste herzliche Empfang auf sugoslawischen Boden zuteil., Dort hatte sich die gesamte Zctiuljngend, die ^Geistlichkeit mit d6m De-chant von Jarenina Herrn «ü i » e k, die !.^ebrcrschaft und eine große Menschenmenge eingefunden. Der hohe Kivchenfilrst war twm überaus warinen Empfang beini Betreten Jugoslawiens «überaus angehnem be^ rührt. In Maribor wurden zum Empfang des Sonderlegaten des Papstes große Vorbereitungen getroffen. Bor dem Bahnhof ivar-lete eine mehrtaufendköpfige Mnschenmenge mit Fahnen das Eintreffen des l^hen Gastes ab. Als der Wiener Schnellzug eintraf, intonierte die Militärkapelle die päpstliche .^>vmne. Kavdinal Dr. .Hlond wurde am Wag j^on von BanuS Dr. P u c, dem Fürstbischof Dr. T o m a Li i L und dem Borfihenden des Borbereitungsausschufses des Eucharisti-schen Kongresses Dr. Z l t ? o begrüßt. Am Perron waren nur die offizielen Vertreter und Mordnungen der Organisationen anwesend. Anwesend waren u. a. Stadtpräsi-dent Dr. L i P o l d, die BezirtShauPtleute Dr. Genekoviv und M .a ka r, Stadtkommandant General H a d S i «!, der polnische Generalkonsul Fiedler aus Zagreb mit dem. Presfeattacheo Dr. o l o d-, i e j, KreiSgerichtsprüsident Dr. i h e r, Erster Staatsanw^t Dr. Z o r j a n, Poli-zoichef Rado « eviö, Zollverwalter M i-h a s l o v i GrenzpolizeiLommisfär Kraj novi ä u. a. Der Kardinal schritt die Ehrenlompagnie ab, worauf er sich die zur Aufwartung erschienenen Persönlichkeiten vorstellen ließ, die er alle liebenswürdig ins Gespräch zog. Der päpstliche Legat trat dann durch den festlich ges, daß die Einbrecher im Besij» eines Nachschlüssels waren. m. Trauungen. Gestern wurde der Lehrer Herr Evrill Moho rko mi, Frl. Grete H o h n j e c, einer Tochter des hiesigen Stadtrates und Fleischhauermeisters Herrn Franz Hohnjec, getraut. —. In Slovensgra-dec schlössen der dortige Banatsarzt Herr Dr. Mar Pohar mit der Magisterin Frl. Milka DruskoviL den Bund fürs Leben. — Wir gratulieren! m. Zum geiftlichtn Rat wurde der Militär kurat und Strafanstaltsgeistlicher Herr Paul Zavadlas ernannt. m. Vas Umtsblatt für das Drautanat veröffentlicht in seiner Nummer u. a. Aenl^rungen in der Verordnung über den Bauernschutz vom .'i. August lM4 bzw. 2. Feber W.'U), das Reglement über die Personenbeförderung mit Motorfahrzeugen und di<» Abhaltung von. Märkten in einigen Ge-m^nden des Draubanats. m. Der Vidso da» wurde auch Heuer in Mcrribor und Umgebullg festlich begangen. Alle Gebäude hatten Flaggenschmuck angelegt. Um >0 Uhr zelebrierte Herr Fürstbischof Dr. T o m a S i K unter großer Assistenz daS Hochamt, dem u. a. die Spitzen der Zivil-und Militärbehörden, Korporationen und Organisationen sowie eine große Menschenmenge beiwohnten. In den Schulen fanden interne Feierlichkeiten statt, in denen die Lehrer die Bedlu^tung des Tages ins rechte Licht rückten. Es folgten Rezitationen usw., worauf die Zeugnisse verteilt wurden, da das Schuljahr bekanntlich am Bidov dan schließt. m. Unser Bacher« im Zeichen eines Rekord b«s»ches. Wie nicht anders zu erwarten war, lockten die schönen Feiertage wi?der einmal hunderte von Bacherntouristen hinauf in den grünen Dom des Bachernmassivs, dessen markierte und unmarkierte Wege fast wie die Gassen und Straßen einer Stadt von enrsig lvandernden Menschen dur6)ZvimmeIt wurden. Reges Leben herrschte in den einzelnen SchutzhÄtten und Unter?unftsftättcn, so besonders in Sv. Areh, bei der Mari-VorSka isoöa, beim Pohorski vom, Kopp und so weiter. Sehr zahlreich waren auch die Touristen, die sich die weiter entfernt liegenden ^chernhöhen zum Ziel erkoren hatten: Wasserfalle, Aopni vrh, Belika sopa. Unser schöne Bachern war so belebt, daß man den Eindruck gewann, als gehe da oine kleine BMerwanderung vor sich. m. VermDhlmtS. Dieser Tage wurde in Ljubljana der Direktor der Gemeindeämter von Bled Herr dipl. jur. Anton Mi 8 iL mit Frl. Mara Karoline Plamelz, einer Tochter deS bekamrten und angesehenen Maribor Industriellen, HauS- und Realitäten» besitzers Herrn Josef Plemelj, getraut. Die jun^ sympathisch Braut ist eine allseitige und erfolgreich Sportsdame, deren Abgang in hiesigen Sportskreisen lebhaft bedauert wird. Dem neuverm^lten Themar unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Verstorbeue. In der vorigen Woche silck in Maribor gssivröen Marie FraS, 57 Jahre alt, Anton Nster, 5 I., Fn»tziSka Bachler, 82 I., Loopowine Heritsch, l I., Lemi^rd DrachSler, So I., Woisie Eferl. vlJ., Alois Holz, l I., Judwig MarLiL, M .g., Jahann JaneS^ S A, iSte^nie Borie..^ 3 I., Simon Koban, B I., Marie Bezjak, ?8 I., Michael PotiSk, «3 I., Michael No-vak, 25 I., .Hermine Pahernik 1 I., Jasef Pahrnik, 42 I., Bofko Stafiö, 23 I., Alois ^rc, 13 I., Kasimir Bampl, 1 I. und Ig-naz Stifter, 36 Jahre alt. m. Blitzschlag in die elektrische Leitung am Pohorski dom. Das freitägige T-wittcr spi?l te u. a. auch den Schutzhütten am Vn-.I,crn übel mit. So schlug ein Blitz in die elektrische Zentrale des Berghotels „Pohscski dom", wodurch sowohl diese als auch die „Mariborska koöa" zu den beiden /^eiertagen mit Beleuchtungsschwierigkeiten zu iämvfen hatten. Monteure des Mariborer städtiscl^n Elettrizitätsunternehmens mußten den Bachern testeigen und den Schaden beheben, was am Samstag in den Nachmittagsstimdcn geschah. m. Aus einer Bergpartie verunglückt. Bei einer Partie auf den Bachern uerunisiiickte am Samstag nachmittags der b^i Mariborer Gemeinde beschäftigte .^öiährig.' ?!. D r o S g, indem er sich bei einem Siurz das linke Schlüsselbein brach. Er wurd^ auf einer Tragbahre zum „Pohorski dom" gebracht, wo ihm der dort zur Erholuni weilende Primararzt Dr. R o b i ö einen Notver band anlegte. Drosg mußte sich in 3v?!als-pflege begeben. m. Sämtliche lheaterabonnenten und Blockabannenten n'erden durch die Theaterkasse auf diesem Wege aufgefordert, ihre Rückstände zu tilgen, da die ^^eaterkasse ihren Abschluß zum Saisonende machen muß. m. Billiges Fleisch. Dienstag, den ?. um 7 Uhr gelangt am Standplatz neben der Städtischen Sck>lachthalle eine Partie von 100 kg Schweinefleisch zun, ermäßigten Preis von Dinar pro Kilogramni zum Ver kauf. n, Die ArveitSbSrse siir Ant«lligenzberufe hat zwei Dienststellen für Absolventen der Handelsakademie zur Verfügung. Mitglieder mögen sich in der Bereinskanzlci in der Burg zwischen ll und lk? Uhr melden. m. Die Genossenschast „Mariborer Festwoche" hielt dieser Tags ihr« Jahrestagung ab. Den Borsitz führte der Obmann Stadt-Präsident Dr. L i P o l d, der in sachlichen Ausfuhrungen die weiteren Richtlinien für die zukünftige Tätigkeit der Genossenschaft hervorhob, worauf Direktor L o o s und Bankbeamter G il l y den Schriftführer-bzw. Kassenbericht erstatteten. An Stelle d^s zurückgetretenen Restaurateurs Baljak wurde Eafetier § erec in den Ausschuß, Gros^kaufmann P i n t e r, Großindustrieller Ing. D r a 5. e r sowie die Stadträte 5 <1 b o t h y und Direktor GrLar in den Aufsichtsrat gewählt. m. Das BanatSarchiv, das in, Gebäude dcy Bezirkshauptmannschaft untergebracht ist, bleibt in der Zeit vom ?. bis l(?. Juli geschlossen. Wäl>rend dieser Zeit entfallen anch die Führungen im Museum. n,. Gchweinemilltkt. Auf den letzten Mariborer Markt wurden Schweine zugeführt, wovon W verkauft wurden. Es notierten: .'i—6 Wochen alte Jungschtvcine 40 .-tiO, 7—S Wochen 80—90, .'^4 Monate .^7 Monate lW—200, 8—l0 Monate 250—280 Dinar pro Stück; das Kilo Lebendgewicht 4—5 und Schlachtgewicht 7—Dinar. m Bon einem Vteinblock erdrückt. Auf der Straße nächst Slov. Biftrica ereignete sich ein schwerer Unfall. Als der ettva 60jSH-rige Besitzer Matthias G o l o b auS Ci-gance aus dem Steinbruch in Gornsa Bi-strica mit seinem schwerbÄadenen Wagen heimkehrte, fiel Plöpich ein größerer Stein« Lötz aus dem Wagen und begrub Golob unter fi6). Golob trug hiebe, derart schwere Verletzungen davon, daß er tagsdarauf seinen Geist aufgab. m. UnfAAe. In Skoke stürzte die lßjährige BesttzerStochter Helene K a c vom Wagen und brach sich den rechten Arn,. Der 55jäh-rige Arbeiter Georg Lorber wurde von einem Auto samt dem Fahrrad in den Gra« ben geschleudert, wobei er Verletzungen am Kopfe d^ontwg. In Zßobova verl^ siH „MariKorer Zeitung" Nummer 14(^ UnioN'Tonkino. Das schönste Filmwerk der Saison „So endete eine Liebe". Ein .HerMsroman der jungen österreichischen Kaisntochtcr, die sich aus politischen (.'^rün^ den ihrer Liebe zu dem jungen und schönen Herzog von Modena entsagen und Napoleon heiraten mußte. In der .Hauptrolle die be-kannte Künstlerin aus den, Film „Mas< kerade", die Wienerin Paula Wessely nl-^ Erzherzogin Marie Louise, Willy Forst als Herzog von Modena und Gustav t^rimdgens als Metternich. Burg'Tonkino. .Heute, Montag, uin 1«'. und um 18.4!) lihr zum letzten Mal die neu este Mickey'Silly-Revue «."i Teil) bei tiefer niedriqten Preisen. _ nn, Uhr der SyIoia-^ydney-Filin „Das Frauenge-fängnis" zun, leMei? Mal. Außerdem inter^ nationale Damen-Bortämpfe sowie die neueste Wochenschau. — In '-!^orbereitun>i „Da^ brennende Bergwerk" mit Fritz Kampers. der Besitzerssohn August / u n k n v i i-. am linken Fusse. Alle wurden in das hiesige Allgemeine !»irankenl,aus iiberfiihrt. ln. Der geheimnisvolle Tote. Bei Älnica a. Dr. wurde Freitag iriU) d<'r Wiährig^' Keuschler Josef Pols a i, c tot ausgelun den. Die Leich<' wies inelirere liefe.viel?wnn den auf, die ihn, offen-bar nn't in de' Nähe liegenden zwei Äerten ^ugesiigt worden waren. Wie festgestellt w«'rdcn t'ollnte, trat der Tod infolge Verblutens ein. Interessant ist, daß der Bruder des Getöteten seit der Tat abgängig ist. n,. An der .Handelsakademie in Maribor wird die Einschreibung der neuen !.?chjiler ain l., und .'i. September vorgenommen, den ersten Jahrgang werdei, tll Schüler n. Schülerinnen aufgenomnien, soweit diesel bei, die untere Mittelschule oder die Bürger s6)ule ,nit der Schnlschlus^ftrüfung absolviert l)abcn. Den Vorzug genießen die Söhne i'on Kaufleuten, Industriellen und (^iewerbelrei benden, die nach beendeten Stndien ii, das Unternehlnen dcs Balers eintreten werden. ni. Hochherzige Spende. Der Gros,taus manu Herr Rudolf S t e 1- ii, e e ! i aus Celje hat sür den Schnlfond der Handel'^ akademie il, Maribor ."M0 Dinar gespendet. Der Betrag wird den, Wunsche des hochher zigen Spenders geinäß als Preis fiir die tie sten Schnlerarbeiteir aus der Volkswirtschaft liNd den kaufniännischen Fächern verwendet. oem m. Wetterbericht von, l. Juli, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — t. Baronitterstan^ 739, Temperatur Windrichtung OW Bewi?lkung ganz, '.^Niederschlag 0. m. Den Apothrtennachtdienst verseilen in der laufenden Woch<^ die Avotl,eken '^>idnlar unid Savost von Montag znn, Dienstag, Ma ver und Sirak von Dienstag zum Mittwoch, König und Minaj^if non Mittiooch zun, Don nerstag, Vidmar und Savost von Donner;?-tag zum Freitag, Minafik nnd König von Freitag zuln Samstag sowie Albanexe nn!^ Maver von SamStag zun, Sonntag. m. Berhängnisooller Sturz. In Melje t,c-gab sich der 42lahrige Vesit^'r und Mehani' ker Johann W ud le r ans dei, Heuboden. Hiebe! verlor er daS Gleichgewicht und stürzte in die Tiese, wo er mit sckiweren inneren Verletzungen bewußtlos liegen blieb. Er wur de ins Krankenhaus überführt. m. Ein O^-r der Drau. In Dogo^ wur de das 9tährige Besitzerssöhnchen Jgna> H a n u Z beim Baden in der Drau von den Wellen fortgerissen luid e-rtrant. Die Leiche wurde später ain Boden des Flusses vorgefunden. Empfindlich. Ein Arzt nnrd zu einer ältlichen Dame gerufen. „Nun, gute Frau, wo fehlt's denn?" — Die Dame war über diese Anrede sehr erbost und sagte: „Ich bin die Gattin des berühmten Tenors." „Ja," sagte achselzuclend der Arzt, „das tut^mir leid, von den, Nebel kann ich Sie nicht be^ freien." Arische Luft. „Warunr ignorierst Du miG, Mi^zi, bin ich für di67 Luft?" — „Ja — und außerdenl hat mir mein Arzt Luft ver' änderung vorgesKrieben." Mt tugoNawWe SeflamIzuM „Mariborer Zeitung" Nummer !46. Nach vorliegenden Daten ist göj^önwärtig der Stand der jugoslaimsclien Gefli'igelzucht zufriedenstellend, denn de? zahle,lmäßifle Ttnnd des Ä^'flügels steigt von Jahr zu ^akir. To hat sich in den letzten zchn Ioh-iNl Älc Kopfzal)l Geflügels uiii nahezu Millionen erhiHt. So gab eS, einem Aus-wei.^ des Landwirtschaftsministeriums zufel-«le, im ganzen Lande M Jahresbeginn -Y9 Stück Geflügel. Hieoon entfällt der i^rößte Teil natürlich auf H ühner : Stück. Auf die einzelnen Landesteile verteilt sich die Kopfzahl d-^r Hühner mit folgt: Donaubanat 5,O.V.5,68 Zti'lck, Sa-vebanat Ml?ranabanat SM».0Z0, Drinabanat l,85)7.W, Bar!>arH»?nat l Mil-lioi, 831.l43.s,A, Beograd-Zenlun-Pani^e« !io 54.5s^1 Stück. Den? Vorjahr g?Icnülvr hat sich die Zahl der .?>idl>ner nni 8-tt.3t»2 Stück oder NM 5?<> erhöht. ?ln zweiter Stelle stehen die G A n s e, von denen es im ganzen Lande Z,l.^2.507 Stück gab. Den? Borfahre gegenüber n>eistn sie einen Zuwachs von !>4.373 Sti'lck oder auf. Die Zahl d«r E n t e n hingegen bat sich nur um l?S, um 7Ss>« auf W2.st91 Zli'ick echölht. Die Zahl der T r u l h ü h-n e r scheint jene der Enten bald zu erreichen. Sie macht jetzt 343.9S8 Stilck aus, docli beträgt hier der einijithriAe Zuwachs .^5.f;47 Stück oder über N?6. Die Bedeutung der Geflügelzutht iit nech! Expottsubventionen Detttsthland wünscht seinen ^«nport zu steigern. Die Rohstoffkna^ppheit, die nicht imr oon der Industrie, sondern auch von der Militcirvenvaltung unangenehm empfunden wird, kann eben nur durch die Ciniuhr von Rohstoffen irberwunden »verden. Mein memt in ^utschland, eine Steigerung iies Importes sei nur möglich, wenn der deur-scho Export gesteigert worden jei. Und man bl>fft, jetzt das Mittel zur BerqrKßerung der Ausfuhr gefunden zu haben. Der Export soll von der Gesamdwittschaft sub-ventioniart werden. Me Firnisn, die inehr als 20 Millio-nen Mark im Jahre umsetzen, müssen.? bis I5?ö ihres Umsatzes ab-liefern. Durch diese Abgabe sollen 71)0 Millionen Mark aufgebracht werben. ?luS dem so gebildeten Fond soll der deutsche Export sub^ntioniert werden. Sicher wird dicse neue Belastinlg nicht ohne Wirkunq auf das Niveau der d«uts5)en Jnlandpreise bleibeil. Weniger sicher ist es aber, datz es wirklich gelingen wird, den deutschen Export aus diesem Wege tai sächlich zu steigern. Denn eine fühlbare BerdilligUlig der deutschen Ezpoit« waren wird in vielen Ländern automÄisch Schutzmaßnahmen gegen die gesteigerte ideut« jche Konikurrenz nach sich ziehen. Rumimien will seinen Exporthandel ebenfalls subventionieren, die notwendigen Tuin men werden aber in diesen? Staate nicht durch eine Belaswng der Gesamtwirtschost ausgebracht. In Rumänien soll >er Export durch den Import subventioniert werden. Zelbstverständlich wird aber ^uch hier die Last schließlich von der Gesa^ndwirtschaft ge« tragen werden müssen. s^ir alle Waren, deren Einfuhr nach dem 14. Juni ge??eh-migt würbe, muß jetzi in Rumänien eine Abgabe von geleistet werden. Der Ertrag der neun? Abga!^ wird einem Fond zugeführt. Aus diesem Aond erhalten die Exporteure Ausfuhrprämien von 10 bis 40^ des Wertes der von ihi?en ausgeführten Waren. Die.Höhe der Exportprämie beträgt bei Weizen bei Noggkn, Gerste und Hafer 3Y, bei Mais 1H, bei Lebendvieh ui?d tieri^'chen Nahrnngsprodukten bei Holz S5, bei Petrole?lmprodultm 10 Prozent. ! Die AttSsuhrprälnie wird aber ilur für Waren bewilligt, für die bestiminte a?is^n-dische Valuten bezahlt iverden. Die'? Vaiu-tei? sind: frai?zösijchc' und belgische Franks,?, Ähweizer Franke?,, italienisch Lire, P-'se« tas, Hollandgnlden, ei?qlische, ägyptische und valästi??ensisck>e Psuild. ame??ikttnische nnd kana^iche Dollar. Der Extzort l?ach Ingo- deutlicher, tvenn. »nan die Angaben der, Au^ fuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen vergleich. So dürfte es weniger bekannt sein, daß der größte Anteil an der A?lSfuhr dieser Warengruppe der Gefliigelzuchl zukommt. So betrug 1V33 die Ausfuhr vln Geflügel 374 Millionen Dinar, während auf die Ausfuhr von Schweinen nur 2kiV Millionen, auf Rinder 136 Mill., auf Schafe und Ziegen S4 Mill., auf Pferde nur Millionen Dinar entfielen. Auch voriges Jahr, als unsere Geslügelaüsfuyr ini^ dem starken Wettbewerb Bulgariens zu kämpfen hatte, verlor sie ihre führende Rolle nicht imd erreichte 317 Mlllionen Di?»ar. Auch in der Ausfuhr von tierischen Erzeug??isfen steht a?l erster Stelle die E i e r a u s f u h r Der Inventar?vert unserer Geflügelzucht ist bedeutender, als man allgemeii? ai?-nimmt. So beträgt die jährliche Durchschnittserzeugung von Eiern .mgefähr 1320 Mill. StÄck. Wenn man den Wsrt eknes Eies mit S5 Para annimmt, so ergibt sich da ein Wert von 330 Mill. Di?mr. Der Wert der Geflügelausfuhr betrug voriges Jahr 141 Mill. Dinar. Wenn man noch den -uländ.« schen Verbrauch von rund S1 M-Il tg im Mrte von nur 10K Millionen h^nzuzähl:, ergibt sich ein Wert von ei??er -Viertelinilliar-de. Der Wert des M Jahieesbeginn ausge-wieisenen Gestügelstandes beträgt Z0L Mill. Dinar, so daß sich ein Jnventarwert vcn 780 Millionen Dinar, also ei?? beträchtlicher Teil des Bolksvermi^ns, ergibt. Wvien, Villgarien, Griechenland, der Türkei, Deutschland, Oesterreich, N?igarn, Pole?? und nach vielen anderen Ländern wir> also nicht subventioniert. Es muß abgewartet lverden, wie sich die ne?le Regelu??g in der Praxis bewährt. Oesterreich hat die Il?bven?i')n?erll??g d-'s Exporthandels abgelehnt. Die österreichische Exportindustrie verlangte eine Prä???i? von 1096 für die Ausfuhr ??ach den sreie?? Aus-lal?dsN,ärkten. Das Finanzministerium erklärte, es habe die 35 bis 40 Millionen ^chil li?lg, die eine Tubventio??ierung des i>sler-rei^jchen Exportes in diesem A?isn,aßc jährlich kosten würde, ni6,t zur Verfügung. zwne Mrtfchofttnachrtchtm Bei den Berhandlu??gen l^ber den österreichisch - u??garischei?. WirtschaftSauSgleich verlmigt Oesterreich prinzipiell d?. Aufrccht-erhaltung der kreditbegiinstigt^n Jndüstrie-kontingente, Ungarn dag«^en eine Erhöhung der Mehlfontingente. « Der italienijsch-abessinische Kc>nflitt beeinträchtigt den Kurs der Lira sehr ui?günstig. Belgien hat allein im Mai infoltie der Aährungsunrul)en Gold i?n Werte von 2.3 Mlliarden belg. Fra??cs an sich gezogen. » Der tschechoslonx?kische Auße??handel zeigt seit Beginn des Jahres eine ziem»'ch günsti, ge Strnktur. Die ungarische chemische Jndustt'r hat im Jahre 1934 eine großartige Enklvicklung er» fahren. Im laufenden Jahre sollen zwei grof^ Pläne auf diesem G«Hiet zur A?lSfüh, rung gelangen. Nach Suspendierung der Zölle hat der ungarische .Handelsminister nuninehr Eii?fu!)r- bewilligungen für Benzin erteilt. Trotzdem gibt das ungarische Petroleumkariell viner^t nicht nach. l' Deutschland hat im Zeichen der neuen politischen Freundschaft mit Polen d?c Verkäufe in diese» Land i?b «inein Jahre 33?öig erh^t u??d damit die Spitzenstellung. ??nter Polens Lieferanten Mückerobert. Die weltberühmte Maus «alt Dismy, der Vater htr «ttckey --tählt... Aalt Disney, der Schöpfer der weltberühmten Mlickey Mouse, des grotesken tlei-?»en Filmstars, besucht zum ersten Male nach dein Kriege Europa u>?d ist zurze?t in London eingetroffen. Jung und alt hat sie bereits in ein paar hundert Filmen begeistert, Mickey — nian lnöchte fast sagen: die göttliche Maus! Mit ihrer piepsenden Stimme hat sie die Menschen der ga?lz«n Welt begeistert, tanzend und springend, weine??d ui?d lachend hat sie den Menf^n ein^rzliches Lachen auch in den trübsten A!ickey Mouse verfällt... Walt Disney hat gerade jetzt :vied^". gro. ße Pläne. Er will einei? abcttdfü!li'i?dstt far-bigen Zeichenfilm, „Schnce?vittchz.? m?d dic« sieben Ztverge" drehen. Eil?e schwt're Aui gäbe, da alle Darsteller inenschl'.che cder menschenähnliche Wesen ivjc Zivl>rg u!w «find, die sprechen und sing<'n und auch rakterlich gut gezeich??et ?vörden inüsie»i. Walt Disney erzählt, daß n?an lhin einn?a! nahegelegt habe, politische Trickjil?ue z?l ?i?ci^ chen, etwa eine Bölferbundversan?»iliii?q n?!t MickeyMäuSchen als Delegierten. Er l).ilk aber nichts von der Idee. Fast ini>cht^ in ?»? sagen: leider ^ leider! —tz Die vumorvoNe VoUzei Auch ^ie Polizei hat Sinn für Hunio:. Das be?vles stch dieser Tage in A»to?ia, ci?i Schriftwechsel zwischen '.'l?ieii? Bre?»?.'r Kauflnann und der Alto??acr Polizei auf recht poetische Welse erledigt 'vurde. Der Kaufmann hatte ??ach Einbruch de? Dunkel» heit seinen Kraftwagei? u??bcleilch?i't an'gi" stellt, und war diyserhalb, da as Verjicl.en in einör Altvnaer Straße entdcÄt wurde, zu drei Mark Geldstrafe verurteilt word:n. Zunächst bewies nui? der Bren?cr .Kausumiin Humor. Dinner schickte pro?npt den und schrieb dsgu folgendes Verslcin: „Viel Freude herrscht beim Autosuhrcr, Wenn grad' die Geldtasche selir. jnc?gi?cller schick te zur Bestätigung deS Betrage.) cln'ttsii!l> einen poetischen Erguß, !^r der Tichltun'' der Polizei^hörde alle Ehre macht: „Wer mit H?lmor die S.t)nld begleicht. Dem fällt das Zahlen sicher leichi. Drum haben wir es gern geno?niilen Und hoffen, daß Sie wiederkommen. Bald i?ach dem schön«?? Altona, Wo Ihnen BöföS einst geschah. Schika?,en gibt es bei uns nicht, Die Polizei t??t ihre Pflicht'. Wenn den Verkehr sie über r^achf, Ist sie stets.??ur darailf bedacht. Vor Unglück und Gefahr zu schützen U?rd Volk u??d Vaterland zu nüs^en Dank den?, dep'dieses a??erkcnnt, Der Polizeipräsident./' V E." fehr fcharffinni«. Georg Bernhard Shaw, kurz G. V. S. nannt, E??glandS geistvollster Sc.t,riter' lra? unlängst auf der Straße einen ^^'an?lten. einen Mann, der bekannt daiiir lv^??', dtis^ er seine Fra?i schlecht behandelte ??nd dieie ein wahres Märt^rerlebi'n an seiner ^eite fichrte. Umso erstaunter ivar G. B. S., daß dieser Mnfch i^? in ein Gesprä.ch jik^r > ' ideale The verwickelte. „Biel liegt natürlich daran, wie. dcr Mann seine Frau behanlulk", er persönlich stehe au? dem Etl?i?dpuntt di'.^ jeder Mann, der srine Fra?i !chle.1)t behandelt, verdien: daß .nk?n ih?n das Hai».-, ub^'r dem Kopf anzün^l!" „Zicher haben rocht", 5tin?intc^ ?haw bei. „und ???'chicslheinlii1'. halie.l ^a a>»'' Ihr Haus hinrei^nd l'ersichert!" Merry old England. liilvst traf Lord Mstbury d^'n Bor!ihrei beiveiSkräftigen Grü??den: '?rst!?n? diu ich taub, Aiveitens ?vcrde ich alt und drittens auch blöde!" Erle schüttelte den Äops. „Tas sind di'ch ?vivklich kci??c Argu?nentc", in..'it?te er daiul. „Zum Beispiel Lord Eoloi?say ist ebens^ilts taub, Lord Ehelmsford ist alt .vie Meihu-salem, und Sir James Colville ist wirtl'.ch lnehr als blöde. Nnd >?>a6 wolle«? ^ie_mir vier zusa?ntt?en bilde» lrotzd^'n? einen gvi'^ ausgezeiA?,cten AeLMsKo^f!" ____ ssikt im «i^snsn. »o^ie im ^»mvn «ll«r Von^HMliten ^ tistbetrilbt «iie vom Xblot>«n ikr«» lied«n (!»tton» cteH I-Iem, IV0 poi-l^^LO i. ?. veloiier uns ^nnt»x, ^oa ^uni n»et» Iturism kür immer v«rl»»svn l)«5 kLAnibni» Kn6vt l)iaa«t»zs um 4 Ukr n»eltmitt»xs von cler l^vict»vnk»llo oes fnoclkokv» in k^ollroije »u» Die ksilixv 8««Ionme«e vir6 ö^ittvoek um 7 krüli in 6or 5t. ^«zselalon»» ^sUrrl^ireke xelvsvn v^vrelen. 6784 DieuÄag, Ken S. Zuli KV. ,MriVorer Leitung" Nummer F«» ^lcha" »ilckl vorl „Svoboda" mit 7:2 geschlagm / Vor dem letzten Start Unter zi«mlichen Interesse fling gestern nachmittags lius dem „Svoboda"-Plab Meisterschastskampf zmischeu der immer mehr vorstrebcnden „Ilirija" und der heimischen „Svoboda" vor sich. „Zlirija" traf für diesen Kampf besondere Vorbereitungen, die auch von einem vollen Erfolg gekrönt waren. Das Teant säilug sich recht brav und i>erdiente ehrlich den Sieg. FreUich ging nicht alles glatt von statten daS mitunter auch „Svoboda" durck) aufopfemdes SPkelen eine genug starke Gegtznwirkung erzielte. Aber „7>ljrija" war diesmal »»»cht aufzuhalten, sodass sie recht sicher dem Siege zusteuerte und mit dem Ergebnis 7:2 nun auch neuerdings ihr ausgezeichnetes Trefferscore verbesserte. Gerade diesem Score drohen Heuer die Ei-scttbahner, die »mch wie vor mit 22 Zählern die Spitze in der gegenwärtigen Rangord« nung einnehmen, zum Opfer zu fallen. „M-- riia" raffte mit dem gestrigen Spiele insgesamt 20 Punkte zusamntcn. Da sic; auf hei. mischen Bo^n den letzten Kampf auszutra' gen hat, besitzt sie genug Chancen, Sieg und Meisterschaft an sich zu bringen. Allerdings werden ihr eS die Schwarzblaucn nicht zu leicht machen, sodaß gerade dieses Abschluß^ ^piel einen besonders spannenden Neriauf vorspricht. Die Eisenbahner besitzen ein Sco^ ro von 3V:22, während «s „Jlirija" bislang auf 55:17 gebracht hat. Mit der Leistung des Zagrebcr Schiedsrichters BlsnjiS tonnte man bei ^stem Willen nicht zufrieden sein. Da „c^kovec" der Mannschaft des „Hermes" das Spiel p. f. mit 3:0 überlassen hat, ivevden sich „Svo-bo<>a" und „Hermes" noch einen wichtigen Kampf am Tabellenende zu liefern liaben, sodaß diesmal der Meister wie der Abstiegskandidat gleichzeitig ermittelt werden. die Engländerin Scriven aus, die von W h i t t i n g st a l l mit 6:3, 6:2 geschlagen wurde. Rennen befinden sich auch die ehemalige Mltmeisterin Helen WillS und die Spanierin A l v a r e z. Der Äugmdvoral „^elezniöars" Iugeitd schlug „Rapid" mit i':3, während „Maribor" gegen „Svoboda" mit 5:3 die Oberhand behielt. Äeleznliar" In «keift Die erste Mannschaft „ZelezniLarS" trug gestern ein Gastspiel in Celje aus, wo sie mit 6:3 (4:0) die ..Athletiker" besiegte. Eine Militärmannschaft s6?lug ein Jugendteam Celje mit 3:2 (0:2). von Lagreder SGWlmmer im Infelbad Erfolgreiches Wettschwimmen zwischen dem Zagreber Wasser-sporttlub und dem SSK. Marathon / Bnbt Rostohar stellt einen neuen Relord auf ^m Jnselbad gab e^j gestern ein intsres« ?antes Wettschwimmen. Nach dem schiincn Erfolg in Beograd trat gestern der Zagrcber Wassersportklub zu einem Match gegen „Ma rathons" Schwimmer an. Die Veranstaltung der mehrere tausend Zuschauer beiwohnten, nahm einen I)eißumstrittencn Verlauf, zumal die Gäste wie die heimischen Wettbewerber eine ganz besondere Form aufzeigen konnten. Der Held des heiini^chen Teanls war wieder einmal Bubi R o st o h a r, der im Brustschwimmen über 200 Meter »nit 3:07.3 ?ine neue Marrborer Bestleistung schuf, die nur um wenig dem Staatsrckord nachsteht. ?tls Gäste wirkten in der Mannschaft deS SSK. Marathon unsere bckannteu Wassl?r-sportler A o ö a k, I n r i t s ch, P i ch l e r und I o f i mit. ^n der Bisrmal-50-Me-terstaffel stellten Klein, Blerueiß, PctroviL und Suljik lZagreb) den Sieg in 2:02.2 fest. „Marat^n" errang mit Bsrvar, Zkofii^, Pichler und Zavli in der Zeit vo»l 2:11.8 den zweiten Preis. Im 200Meter.^Brustschwlm-men blieb, wie erwähnt, Rostohar (Marathon) in 3:07.8 siegreich. Zweiter wurd«» der InioNawNche» Derb« In Beograd wurde gestern das 15. jugoslawische Derby im Galopprennen ausgetragen. Dem Rennen wohnten auch S. kgl. Ho^it Prinzregent und I. kgl. Hoheit Prinzessin Olga sowie Ministerpräsident Dr. Sto--ladinoviä bei. Den Sieg und den ausgesetzten Preis von 100.000 Dinar trug „Bes-nik" aus dem Stall des Großindustriellen Blada JliL davon. 15:38 Min. 110 Meter .Hürden: Sempe (Baskcnland) 15,4 Sek. Hochsprung: Tribet und Puhfourcat (beide Paris) je 1.8tt Meter. Weitsprung: Billon (Lhon) 7.0^ Meter. Stab Hochsprung: Vitousky 3.01 Meter. Kugelstoßen: E. Duhor 15.32 Meter. Diskuswerfen: Winter (Paris) 45.42 Mater. Speerwerfen: Dore (Ardennen) 55.62 Meter. Hammerwerfen: Saint-Pe 43.40 Meter. : Aweiter r.-o.'Gieg Reusels iiber Peter« sen. Im Wimbley-Stadion wurde der Kampf Walter Neusel gegen Jack Petersen ausgetra« gen. Der Deutsct^, der bereits den ersten Fight durch k. o. gewonnen hatte, war auch diesmal der Bessere. In der zehnten Runde gab Petersen auf. : Harald Andersfon geschlagen. Der schwedische Rekordmann im Diskuswerfen Harali) Andersson erlitt in Stackholm eine überraschende Niederlage dlirch seinen Landsmann Ake Hedvall, i^cr mit 43,92 Metern siegte. Andersson warf nur 48,59 Meter. :Länderspiele mit Polen und der Tsfchecho. slowakei festgefetzt. Die jugoslawische ,"Fußball-Auswahl trägt Heuer noch zwei wichtige Länderspiele aus. Am 13. August inessen Jugoslawien und Polen in Kattowih. Am ^September gastiert die tschechoslowakische Auswahl in Beograd und trifft sich im Länderspiel mit Jugoslawien. : Einen neuen Weltrekord über 300 Yards Freistil stellte die Holländerin van den Ouden in Dundee^ mit 3:27 sbisher 3:38.4) auf. Zagreber SotoSek in 3:10. Dritter Boller (Marathon) in 3:Z2 und Vierter der Zagreber Knidar^iö in 3:25.2. Im Rückenichw^m-lnen über 100 Meter behielt B'lan (Zagreb) in 1:25.6 vor Stiegler (Zagrc?b) :»»ld Smcr-du (Marathon) die Oberhand. Sinerdu-schlvamm 1:38.2. Einen flotten Lauf nahm das Freiftilfchwimmen ü^r 100 Meter, dat Min (Zagreb) in 1:09.4 vor dem e^t. (Schcrl-M) Smfation dl der Aga BSK unterliegt in Beograd gegen „Gradjanskt" mit 2:1 / „Concordia" gegen BASK9:1 und gegen „Prdnorje" 4:0 / Auch HAEK bezwingt „Primorje" mit 4:^ / „Hi^ui" geschlagen Die Ligakämp-fe zeitigten gestern eine Nie senüberraschung. Staatsmeister BSK wurde auf heimischem Aodcn von „Gradjansri" mit 2:1 geschlagen. Die Beograder waren in der ersten Spielhälfte durch Bujadinovie in Führung gekommen, doch ftellten die Zagreber bald durch 8 i-p 0 ö den Ausgleich her. NSK loar dann inSbefondcre nach Äitenlvechfel überlegen, doch erzielte Pa^nit in der 45. Minute vor Schluß den siegreichen Treffer. „Gradjan ski" vcrteUtigte daraus^n mit zes)n Mann das Resultat. Zwei Niederlagen mu^e SamStag und Sonntag „P r i m 0 r j e". in Kauf nehmen. SamStag wurde» »WimavZe" von v n- c 0 r d i a" mit 4:0 gchchlagen und dieselbe Entscheidung brachte auch der Kan»ps taqs-darauf gegen ,H a 5 t". Die Leistung des sloiwenischen LigavertretcrS hinterließ bei den Zagrebern keine besondere Wirk»»ng. Mit einer Risenübsirraschung 'chloß der Kampf zwifchen „C 0 n c 0 r d i a" und B Ä S A, Die.^rvber spielten ei^ ,Mno-teure" in Grund und Boden und steMen, drückend überlegen, mit 9:1 den Endstand fest. HA § K besiegte die Amateure mit 3:2. Auch in Sarajevo gab es gestern e:ne lc« kale Änsation. „S l a i j a" überrannte in einem gwhartigen Kanchf den Spliter „Hajdu i" mit 2:1, wobei es mitunter zu eÄMeten Mtianen dun Httze macht dnrfttg ,Maribor«r Zeitung" Nummer 146. den 2. guli NV. icKuii«».v^^SWt 5M5>VN0Iiei.I. r Veneli!ett Sommorkkiselie tiir einen 16-iÄliflxen Ktuäonten mir nur «Ivutsetivr X<»v«r»»tli»n ull«t ter VerpilvLu»« virä jxesuetit. ^^iiträee unt. »veutscke Xon-vei-satisn« an (Zio Vorvv. k»748 lZiinstlU« K»pltz,t»«iit»»« kür öetxitLc von vin. ^.Uvy auf->vüi-t8 vircl «vkatön. ^^ntriiee unter »(Zan? s^icl« g,, Verw. ^>7Z »o«>»»eb« Stute, ^jükri«. su- Lerttten. su»?eziviekNVtvs ^rsx unä ^liTtier. prelsvert Zlu ver» ksutov. Äi de»letiti«!en t»«l veelov» in l.ax bej k5i5tsiea. k'ost I^tmduS. 7656 ^ln O»m«i>'»il 2u verlrauten. Ovetliöna 9. „757 EEitrtcl»«» I>>IIlIl!lMl V«« 0t» 24 — »»kvlrt» Llalssedlleker «. Ztaalsvert» pQpjere kaufet unci verkaufet. Lurv 8elii,I«Ivn bei äsn instituten beelsletiet. l?mvK» plt»llsn. ksrselll a^vr Lpsr-kiielier lexet in l- Nvootke-Ken <8^ Minsen) »n nur äurck vsneno kom. r«voil. ^lekssliclrova 40. 5ASS Kutsekwrv»««». teiekt tkin-(xier ^veispSnner) l>äör I. jn» 2srv»«en virÄ eeksukt. >^utrS «e mit preisanesde an ciie Ver>v. ,mter »Out erkalten«. 6760 ^bsuixoben cs. 30 kx unä HKGÄiIiiMlkorllv. feiner /^«ti^intlasoken u. Sitideutie» «Ä (tZIss) mit Veekel in s?len OrüLvn. kilttiieres in iler Vvrw. (Zut erksitene verksukvn. Verw b770 »oodpr»«» 8orton.^vin. Sur «un!ck«r unä I?fielnr!s8lin>r. von Nalo«. 1>kr«. 1934. dat sd-?u«vdvn >Vsin8srtenkv8lt2or i^eopvlä Slsvitsck. ptuj. K7Ä M»« Aelln diotto, vlrck aufxonommen lioi ^VelLnÄie» rin Xnna Klippstiitter, f ul. S. b754 Suolion ««»edickto ZI»m>>etwd »trlek«r!iio«» ttir Nsnär. Verv. 67S0 perkvirte Svbnokwkm kUrs flau« Kesuekt. Xnzeutr. l'ran-kopsnovs 17. 6781 ^atteWil KsMlivpiiäer gefmiäen k i? Ä K«!» (jut erksltenes reines Itlnilsk. «ittordott ksuien itvsuci^t. t)fferte mit k^eissnLul»» uut. "tiitterbett» an clie Vsrv. 676? f:cl»ter I^ixpolvoak»««», xr. Le?;ekl. ^eäermvierspivlcel. LllillLslseiie Porzellan vssvn. bosniselier l'oppiok. Ass. f^rziellan (jemükt^ 2u verksu ten. ^är. Vvrv. »744 XVeMe ^itdvt «i^nstt« verkauf licU, Äuet» VetiUi. <^u««tra»en ?!oven8ks 26-1. d75S Vumptilv««!. stetienll. 8 m Usi^flSoko, kat dillixst adzeu-eeben ^n«n. VViirlte äskiir »skr äankdar iivlai ^useliriften an ^'rsnzi t'ullco in i^sridor. S»rit»»jeva u! 7 de! ^»sbee. 6747 »»«»«Gtsterlout». 'Ilor»kttk«it mit Glitte!' »etluIbikIunL (Nsnäelnkaäo» mle) virä auklrenommen. Offerte unter »K»n1ca« »n 6iv Verv. 6t)4? Suel^e /vvlrlwmoevokinuni kiir lS. XuLust äe l(oroSövva uiiea orier (leren vmlcel>unr. ^»trAes un ter »IVtit f'rlillstllek« an äie Verv. b7V4 «to« vtrkUcl, »«»» ^ von?«I«r «io«. 6i» »tobt «ur ^«w ,o«ä»r» 6i« »uok »vkt 8tuo6«o »„ß lS^ t«t 4» »»«» ,»«Wa»«tU»4tß 7«k«Io» ?«6«e äis l^UuptO», ^ I»UM, ä«» «r »It Dopp«I»8oI»»u» er«»» vOi»O»ßt iit. l«k DiWitt, 6« «r »et»»» ?«l»t «et«» uu«l Ij«dtt«l»Or «uolit «I« j« »vor. vi» «i«I» W«kr >1» tkÄ»«. vv» ilu»« —kvRn».» >»E»? vo» PWMekklitt»«. t«i»t u»6 ^ v»r« voUko»«« »»ttirUol». Di«««» »««« 7«Ir«I«» p«6«e t«t >» »adeft««^, 4»»» «e «le!» »t«kt »dttlit. M»»» t«l» i» Vl»4 «»4 K«i«» tm ?e«t«« bt» oä«r ^ rieiO. l«k I«ß» tl»Q «t»i»«k »«»ß«« »ut u»6 pu4«r« «t«l» 4«» ß«»»«u atokt ^»t««1«r, vo tol» »uol» l»l»F«l»« o4«r Rf«» tmw«r i«I» uot«rv«liwe 8eliSnes L»W»r d«»svr«n Nerrn o«1er? fr^ulein »u ver-mieten, vortseldst em pssr vrillantoliiLeliSnze «i verlcau. ten. X4r. V«rv. 674S Sperkeriklmmor möbliert ^u vermieten. 2imm')rkollexin ^e suelit. kuiUr» e. i,75l ^ok»«». Ammer u. Kllclie mit 15. Xuxust 7.U vermieten. Liril»/^et«to>v» ?. 'stmtvaei. 6755 Sebön möbl. Ilm»»? v,i»tl an einen Herrn vermietet. ?.?(!na ul. Z0-N linlls. 6759 Xd«e«eben vlrä zel»vus8 lim-wer mit sepsr. Lin«anL beim p»^. ^nfr. Verv. 6750 Lctlönes l-okel ()osposks 4! 2u vermieten. ^ni?»»e lieim tlausmeister. 6769 Awwer un6 Ktloke Lo>vie ein Sparl^erclÄmmer «l vermieten. 8tu4enci. k»lom^ltova 9. 6771 VIIIlUor KoetpIetX ^u vc^rxeben ^Vo»ui»M ve, mietet, vravslis t0. IZenet. 477? 0rei?immvrl«e »ovat«« auii» ^alitrov» 17 Lu vermie ten. Xnfr. »m vr- limie. e77A A^öbl. Il«««e ?u vermieten, ^tlr. Verv. 6777 ^VokaiwU. :^vel2immori?. mit Zlueeliür unll (Zemüsexarten 7.U vermieten ad l. ^u«u?t. Smoletova ul. 10. 6778 Leliünes leeres Ammer Lu vermieten. Voänikov« ul. 41. Swäenel.______6779 8pUißier4rlwwer iru vcrm«e' teil. 2vel ?lmmsrlc<>tlv««nl.^v!tis. Ilnslra IS'I rectits /.u Vt-r-mieten. ^78? 1^1 kein möbl. sep. Ämwv, vermieten. 's'aten^a!^l,ovn 50. ?. 8t. , 752 SeliliiseeldumI dreitZ-? '/vric,-ren. ^b-ulredvn sejtsn ^ute f^elolttnme l1re?,^rel5ov!, 1^. vr. Valentinei«. 678.'' ÄßNll« t^ei Kranradlü^er^ Verele? ct^en »n4 Vknllelien ^niS5?rs' 4ek ^utltukerliulasenll«« >" Spenllen «der nimmt auel' eil? SV»SW»«iSli»iisMM« Mm» «t 6er I»g6 s->rti-dun»). Itoman von W. S. Lixle c0pvi?iQNi' SV VI?. pl?/^(ze« . p^esse-oiMS'r. >vlM n-lSlsenAii^kKi- t. Diana mchm ihn beiseite: „Bist du sicher, dab er Zuchthaus be-ivenn MÄn ihn erwischt?" „Ja, kein Zweifel. Ich kenne einige' Anna lt<' in meinem itlub und i)«rde mi.-h bei ihnen Heiinli6i erkundigt. Es ist schon io, et kann dem nicht entgelM." „Vielen Dant", sagte sie, „vielen Dank, daß du mir das offen sag^t." Seinem Ohr fiel d^e tlangloie Stimme auf, und er sah vor sich ein nnglitcklichcs Gesicht, das sich wegwa»chte, Augen, die hilflos in die Ferne stierten, und Lippen, di« sich bemiihten, ihr Zittern zu verbergen. Er ^ugte sich liebevoll zu ihr und sagte leise: „Es tnt mir so leid, Liebe. Ich wußte es nicht. Jedenfalls ist er ein verdanimt fciner Bursche. Ich n»ill alles tun, ivas sich nur dun läßt . . Sie sah ihn groß an. „Du bist so lieb zu mir! Oh, G-ott, n>as ftk unglaubliche Nar-rt'n waren wir!" Sie wandte «sich ab. „Dolly, ich bin verhungert. Mr müssen und irgendwo etwas essen. Mureiel M ernähren, idberlasfen wir Horatio." „ES ist s>ar alle genug sagte er. „Dann langt es gerade silr Muriel. Wir i?l^len sie später nach eurer Aussprache wie ^er ab." Muriel sagte in ihrer zaghaften, untnt-schlossenen Art: „Glabst du nicht, daß es bessei- wttre, wenn wir alle Msammen essen?" „Nein", erklärte Lady Dolly. „Diana hat c,erade genug mit ihren eigenen NKteil zu tun. Wir iverden irgendwo essen und dann sofort na6i Mendone z«vkckfahren." „Aber wie komme ich zur^?" fragt- Ml riel mit großen, erschrockenen Augen. „Das übernehme ich, meine Liebe", sagte Horatio. „Ich habe meinen Daimler mit hier." Diana und Lady Dolly fuhren ab und aßen in einer stillen Ecte des Earlton, zu-mindesten Lady Dolly, die nur die Torgcn der anderen hatte. Diana ivar c»?r Hunger vergangen. Sie sehnte sich, vielleicht zmn ersten Male in ihrem Leben, nach nieufchlt-chem Mitgefühl. Lady Dolly jpürle e^. und versuchte, sie abzulenken. Auf dem Rückweg im Wagen ichlang Diana il)ren Arm um sie. „Du öist unendlich lieb." Lady Dolly küßte sie in der Dunkelheit, irgendwohin zwischen die Augenl>raucn lind die Backenknochen. „Nur Mut, mein Zkind, nur Mut!" Als sie zu der Villa kanien, öffnete ihnen ein verschlafener Diener das Tor. „Sag ihm, er soll nicht einschlafen, bis Muriel kommt." Muriel aber kam nicht. 19. Wenn je ein Mensch zwischen zwei Feuern gestallten hat, so Andy Drake. Bon dieser Borstellung wurde Diana ununterbrc« chen verfolgt, ob ste «sich nun in der Eisenbahn oder in dem düisteren Gastl)aus einer kleinen Stadt befand, in dunklen Räuinen von AltertumslAden oder in gut oder nicht gut eingerichteen Palästen, ivührt^nd ihrer jährlichen Sammlerreise hnrch Norditalien, Bis jetzt hatte sie ihr Herz an ^ie Arbeit gchängt und tatsächlich große Erfolge gehabt. , Ein kostbarer, schwerer Eichentisch zum Beispiel, der auf mächtigen, fliehenden Li^ wen ruhte. „Ein herrliches Stück, gnädiges Fräulein, «cht venetianisch, frühes sechzehntes Jahrhundert." „Wer hat Ihnen das eingeredet, Teuer, ster? Das ist Paris, Ausstellung von l^7V, zweite Wahl. Nein, nein. Ui:d der Ti^ch dort?" „Der, kaum zu bezahlen! Ich s)abe einen viel geringeren vor ßwei T^n an einen Brasilianer für hundertfünfzigtausen.? L're verkauft." „Schön, das ist in Ordnung. Ich gel'e Ihnen fünftausend dafür. Wenn Sie nich! wieder einmal einen Trottel von Brasilianer finden, steht er Ihnen noch die nächsten Minzig Jahre hier." „Und Sie, gnädiges s^räulein, fiir wieviel und aus der Mitte der AuÄschjjsse 'uar siir seine Ohren Musik. Er kannte l,lle Geheiin-Nisse der Diplomatie und nannte jcjiK' litischen Gegner mit Vornamen. „Hermann Drake! Dieser Nachbar :i.n euch oder vielmehr der deiner schivestci in Newstead, oh, ja, nieiile Liebe, er ivar in Eiferer! Er glaubte, er ti^nu^' j?de,l sib?rju sten und verlor jedes Maß. Das ist mil.^c ausgedrückt. Er mußte sich auo veni Zkanl' machen. Wenn «r im Ausland »st, könne> ste ihnl nichts anhaben." „Aber er kann nie wieder en^^lisch,:!, Vi'-den betreten?" fragte sie. „Itatürlich nicht. Tut es dir lv'id'^" „Ich wollte nur wissen, wie es steht. We;» ter nichts. Man hat wie du siehst, nicht sc sehr viel erstklassige Leute unter feinen kannten." Damit war. das Gespräch, smveit ee werden Sie ihn dann in London weiteroer--mann betraf, beendigt. Sie hatt^ uitgefähi taufen?" „JF) kaufe il>n lediglich, um ctw.is Reklame für Sie zu ma«hm, Signor Morelli!" Jetzt war die Freude an solcheHandel vorbei. Ihre Arbeit bedeutete ihr nichts wei ter als gemeinen Kampf mit ^ch?eiend.?n Räubern und gerissenen Spij^bub«n. Sie haßte sie alle miteinander, ^ie kaufte mit gewohnter Geschicklichkeit, aber unabwendbar, noch in den Schlaf hinein, verfolgte sie der Gedanke an Andy Drake, der sich zwischen Awei Feuern befand. Als Hermann sowohl wie als Andn lvar seine persönliche Freiheit gefährdet. Als Her mann wegen seiner politischen Berorechen, als Andy, weil er den toten Hermann spielte. Welche Roll« liatte er in Amerika ange-nommen? Die Rolle .Hermanns? Als sie nach London zurückgekehrt war. rief sie einen alten Freund an, Sir Hugo Pallamy. Das war ein altes Mitglied des Unterhauses, wie eine Klette, klebte er daran, und aller K^atlch ans den Borztmmeln erfahren, was sie hatte erfahren wollen Muriel gab is)r die Adresse vin .^^ermaun.? Rechtsanwälten. Sie brachte ein? Unterredung mit Edgar Frey zustande. Er empfing sie mit väterlicher Höflichkeit, als Missis Fle wers Schwester. Die Ehescheidnugsklage. Ach ja. Ein Jammer, daß sie iwerhaupt erwogen worden lvar, uich ein Glück, daß sie tri. zeiten zurückgezogen worden war. Und fetzt sei Missis Flower wieder mit ihrem Mann vereinigt und glücklich, lkr sei sehr froh dar-tiber. M und zu tauchten ebenso kleine Licht blicke in dieser unvollkommenen Welt auf. Inwiefern er Missis Merrow citenen könne? Äe müsse, erklärte ihm Diana, mit Sir Hermann in Verbindung treten, es habe nichts mit ihrer Schwester zu :un, auch nicht mit dem Aufsehen, das man letzt von ihm niache. es handle s^ch lediglich um eine pr -öate Angelegenheit. Ob er ihr vertraulich Cir Hermanns Adresse mitteilen könne? Aicl^lnd hob er die dicke, weiße Hand hoch. „Tut mir sehr leid, nein." kit? 4i« v«»««>«artl»«b: l^ilo — k)niott 4«? «l^»»td«?>l»> »« ^ 4»» n«»? «1»»»