EfNZELPHEISi woehcntafi It Rpf SamsUg-Sonnlag IB 1|^ SnarbttratT »titunB Amtliches Organ des VerjAg und »ehnftliitunfft Mir^urg a 4 Um«, ktidgitM Nf. ^ 2S^7. 25-68, 25-6Ü ~ Ab 18 Ohl (6 Uhf ab«ncji) tat die Schnttldtung nur aut l'emntt Nr ^-67 trreichbar <• Unverlangte ZuKhriften werden mchl rQcIcgesandt. Be Anfragen ROcItporto beifegen. — Poatactieckkonto Wien Nr. 54i(lc Mit d»*!!! Fflhrer lum Endaia; — Eine Erimieransf an Lippe 21.000 bri. versenkt blutig« V^tlutl» d«f Boltchawitt«n AwsdfmFöhrorhauptquarticr, H» janner. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im $fldlichen Abschnitt der Ostfront wurden mehrere Vorstöße des Feindes abgfwiesaa. Im mltt;arin und nArdliehtn Frontabschnitt dauern die schworsn Kämpfe «n, Utirch das Abwshrfsusr und die Ot&tnanffriffa der dsutschen Truppen sow e dyrvh das Eingraifcn der Luftwaffe In die Erdklmpfe erlitt der Feind auch eestem hohe blutigt Verluste. In nördlichen Eismeer vergenktsn Kampfflugzeuge ein Handelsschiff von 5(J00 Uruttorsgistertonnen. Elfi Unterseeboot unter Ptthrunff des Kapitänleutnants Läth versenkte In zühen Angfiifen aus einem stark gesicherten üeieltzug im Atlantik vier feindliche Handelsschiff« mit zufammen 21.(M)0 brt. In den Nachbarabschnitten der ^^.Divi* sion wurden vereinieite Vorstöße bol-sciiewiitischer Kräfte vor Erreichen der deutschen Linien abgewiesen. flsnlMrilerls Sowiclanurllfe Berlin, 14. Jänner. Im Raum von Wolokolamsk unternahmen bolschewistische Abteilungen verschiedener Stärke am 12. Jänner meh ere Vorstöße gegen die deutschen L nion. Die feindlichen Angriffe, d e durch starkes Ar-tiiieriefeuer unterstützt waren, wurden «n allen Stellen von den deutschen Truppen unter schweren Verlusten für &en Gegner abgewiesen. An der tnf lischen Ostküste griffen deutsche Kamplfiugzeuge bei Tag« ein Industriewerk sowie Hafenanlagen erfolgreich mit Bomben an und versenkten ein Handelsschiff von 8000 brt Em w^e>es, gle.cUgfoBas Schiff wurdt durch Bombenwurf schwur boschidigL hl Nordafrika setzte der Gegner seine heftigen Angriffe, unterstützt durch das Feuer seiner Sscsireitkrilte, auf die deut&ch-itaKenischen Steliungen Im R^um von Soilum fort. In der westlichen Cyre-tiaika beiderseitige Aufklärungs- und Ar-tillerittatigkeii« Deutscie lUmpU und Sturzkampfflugieuge bombardierten britische Kolonnen, Kraftfahrz«:uganaanim-lungen und Flug^ätze. Bei Tags und Naciit rieh eten s'eh Luft, angrifft gegen dit Hafenanlaftn von La Valetta und gegtn die britis.hen Flug-pIAtze auf der Insti Malta. Hierbei wurden drei feindl.chs Bomber abgoschossen. Zelin iMiMiwwilllHile Btdimilter gesprengi Berlin, 14. JMnner. Im Raum von Taganrog drang ein deutscher Stoßtrupp In der Nacht zum 13. Jänner in die bolschewistischen Linien ein unct sprengte hier nach vorangegangenem kurzen Kampf zehn bolschewisti' sehe Erdbunker. Mit vier erbeuteten Qra-watweri'em kehrte der Stoßtrupp nach Uurchführun^' seines Auftrages oline Verluste zurtick SS-Slo6lrappi «rfilgreicti Zahlre.che feindliche Wideistandsnester ausjehoben Berlin, ]4. Jänner. An der Front vor Leningrad ftihrte eine l>lvls:on der Waffen-ff im Laufe cies 12. Jänner und in der Nacht zum 13. Janner mehrere erfo gte;che Stoßiruppunterneh- IJn&cre Gtgiier haben sich mit llircn aU)erncn Prophezeiungen üIkt eine angebliche Hevoiutiou in Deulschland wieder einmal mächtig blamiert. Wir kemien diu Uewegjännule die&ar notoriscjitui Lügner nur zu gut. WeiLd sie behaupttin, daU wir vor dem Zusammenbruch slehei], dann kann man siebter üein, daß slo stehst aus (lo»n letzlen Ixich ptVifeii und daß iryenti etwas faul Iwi ihnen ist. So ist es nümlich nicht erst seit gestern imd heute, soni|i-M*n so wiu* es schon imnier, wie sich aus vielen Beispielen aus der allerletzlea yesehiehtliehen \\Tgangenheil ergibt. Man brnucht nur an den Lipper Wahlkampf zu erinnern, der am 15. Jänner 1033 -n- alsKi vor 0 Jahren — mit einem großen Sieg der nalionalsoziuUsliaclum Ue-wegung seinen Abschluß fand, obwohl man aur der Gegenseite Adolf Hitler und der l\irloi das unmiltelljur Ijüvorstehende Ende voraussagen zu können glaubte. Damals, als der Landtag von I.ipi>e gewählt werden sollte, stand die Partei ati einem entsclieJdenden der Tasche zu habeji und i^plieztiilittk, daß der Nationalsozinlismus nun stniu; Holle ausj^espicll habe und dall AdoU' lliller niemals in Deutachland zur Macht kommen wenle. Den Bewi'is hierfür t*olUn das Ergebnis der I-ip|K'r l-andtag.swabl erbringen. Al»er sie hallen ihre Ilechnuny ohne den Führer gemacht. Sein eisurnfsr Wille, in jahrenlangen Kämpfen geslähll, seine geniale Fäliigiielt, auch die schwiü" rigslen Silualionen zu meistern unertjils, Sie glaublcn den Sieg schon in! »mi die Zukunft des ganzen deulschen Volkes ging. In nicht weniger als lö riesigen..Massenversammlungen sprach er in jenen Januarlagen. Niemand hatte «ino derartige Ix^islung für möglich gehalleju Der Frdirer alnir vollln'achto dieses W'un-I der. Und sein Beispiel riß alle mh, an- wlchHge Stadl Povent.a am Nordufer des f;:;""«;;;', Oragasees nirückiuerobgm, abgewluen. ,.h ^^".i lo7t"Älsc".ri;fr„Ärl°Ze"„r v ^ OnVa"^^üdwÄ d"r Will ,.n,t rtic Kran so",," vorgestoßen waren, zersprengt und gröB- den"'i?ii!nnlh'lHwn''''^^ '"'Si"" M « III js UK j c „ -, tentells vernichleL Einige felndl'che Ba-, l '' ' Matertal in die Hände. Ferner wurden d el, taillone wurden mi'samt ihren Bsiehlsha-' . 'i'ti"* l»al spater einmal die Panzerwagen und vier Panzerautos ver-' bern bis auf den letzten Mann aufgerie-' «Üeser geschichtlichi n nichtet. | ben. Nördlich von Poventsa haben unsere folgenden Worten gezogen: Im südlichen Teil der. finnischen Front Truppen gestern zwei örtliche Angriffshaben unsere Truppen nach fünftägigem versuche des Feindes abgeschlagen und Kampf die Versuche des Feindes, die setzten die Säuberung des Geländes fort. itii)itntniiitiiniiiiiitniiimniniHiiiiiiHiiHiiiiiiiiiiiiiiiiii'iiiiiiiiiiiijiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiniiHiiiiiiiitiiiiHiiiiiiiiiiiiHiiMiiiiiiiiii(iitiiiiiiii Ramgewini anl der Annas-Landenge Zw#l sowjetisch« Rogimenter fast vöi|ig vernichtet Helsinki, 14. Jänner. In Isngen Kämpfen wurde eine vom Feind zan verteidigte Stellung auf der AunuS"Landenge erobert, wobei der Feind Insgesamt 2640 Mann an Gefangenen verlor* An Beute fielen unseren Truppen sechs Geschütze, 86 verschiedene automatische Infanteriewaffen, 980 Gewehre und zahlreiche Munition und sons igcs Ganz ffahang in japanischer Hand Biitltch« TrHpp«n in Ostmalaya in AHf.ötung Tokio, 14. Jänner. Eine an der Malayischen Os'küste vor rückende japanische Kolonne stieß bis „Damals durften wir nicht in den Fehler des Weltkrieges wrl'allen und im lelzteu Augenblick schwaeh werden. Damals mußte sich die Bewegung in ihrei* absoluten Härte bewähren, und es könnt« für sie nur eines geben: Siegl Angreifen und immer wieder angreifeji und nicht zur Hube kommeJi lassen." Es scheint., als ob dies« Worle für unsere luiulij^i Das Sul'anat Pahang, das den ganzen 2eit gesprochen wärt^n. Heute steht nicht -I-.- ______• _ rtivt* ___I.---1t ' - I • -_____ munden gegen bolschewistische Stel.ungen p^haVÄtHR wA nompi daa feindliche S/ellungssystem ein unc | |,„ pghangfluß dnrchflieBt in west»st-vermch eien "hire clie Widerstandsn^e- RichtiiÄg den Malalenstaat Pahang ster, Bunker und vollbeseitie Uni rstSnd.. „„j OiigefShr auf der Höhe voS An einei S'el e wurden 22, an einer an- «uala Lumpur Ins Sttdchinetische Meer, deren 12 s"oRe und 7 kle.ne.e abgebaute | gine ander« japanische Ablelliing vet-»unkei mit Ihrer gesaiiiien Besatzung folgt die Überreste der geschla'jenen 9. vernii'hie'. Em Tel der Bunkeibesauun- britischen Division in das llergland von RCn »uule nach vonusge jang nen harte Pahang, Indem sie am Norduter des Pa-Kaiimli'n ülicrwgi' gt unc. «ernng ng noiii hang in westlicher Richtung vordrinet. men \ufk'r leni eih uteten t| e S ol\irupps; n u « . zrhlf'ches Kric./ material. Durch einen] OOf fiFOhSiß G 0'^ verbuchten hoi-chewiatische Tokio, 14. Jänner. K ü 'e :! e Jeu.sch n Stoß'rip, 5 vor Au«.-! Nachdem die japanischen Truppen dys fnh.ui M Auftr^Rc /urHckzuwerfen 'jeblrglge Gelände im Osten dei- Malaien- OiiSLM Ge,rTen'''oß «chviterte jedoch an hnlblnsel durchbrochen hoben Ist das Ge-der en' rlilossenen Abwehr der deutschen biet des Snltpnats Pahang vöhlg In japa-^oldaten. nlschen Händen. mittleren Osten der Malaienhalb'nsel ein nimmt, ist mit 39,790 Quadrntl^IIometern beiweLem der größte Malaienstaat. Es handelt sich um ein mit dichten Urwäl-dem bedecktes, noch ziemlich wenig erschlossenes Land, das seit 1888 unter britischem Protektorat steht und mit Perak, Selangor und Negrl Sembllan zu den sogenannten Vereinigten Malalenstraten gehört, in denen die tatsächliche Herrschaft durch die britischen Residenten ausgeübt wird. Das Sultanat Pahang Ist mit rund 215.000 Einwohnern sehr dum bevölkert. Neben Gummi und Tee werden im Sultanat Zinn und Gold f^ewonnen Der Sitz der Verwaltung de§ SuUana-s ist d'e nur 4f)0[) Einwohner zählende kleine Strdt Kvali Lipis im B?rgland In der Mi te d 'r Halb nur tiic nationalsozialistische Bewegunjf, wnulern das ganze deutsche Volk in einem schweren, iehicksalsenlscheidei;deu Kiinipf. .Auch heute spekulieren uiisorß Feinde darauf, daß wir schwach werden und die Fehler des Wcitkriege.s wiederholen kömilen, waraus sie sich dann einen leichten Sieg versprechen. Alxjr wir wissen, daß dies niemals der Fall sein darf und auch niemals der Fall sein wird. Schon deshalb nicht, well der Fuhrer an der Spitze des deidschen Volkes slehti .\bcr auch darum nicht, weil wir aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hnlwn imd weil wir durch die nationalsozialisti^ «ehe Bewegung SfheFul g^-worden sind. iJns deutsche Volk kiiiin man nicht ein /weites Mal ndt Lügen und Ls^ren Ver- Insel. Der wIchMf^ste H-^fen ist der d -rch , •^prceliungen von dem eimnal gefaßten und die japimlsch-'n Lanrl'vij^en zu Be-^lnn der,'«'^ riehlig erkanulen lüitsililuß abbringen. Oprra'ionen bekannt gewordene Ort Ku-! Hin Volk, das solche Leistnuf^eu yoll- liiringl, wie auch jetzt wieder di« WiJiter- Seite 2 »Marburger Zeitung« 15. JInner 1942 Nummer 15 sacheriKaramlimg, v^tUctI nicht die Ner-VfJt, und wenn es in diesem Kriege auch nwh so sehr hart auf hart geht Wenn als Endorgobnis 67 Millionen Stück Woll- und VVinlersacheo gemeidet wurden, NO bedeutet das gcgcnübej* den 32 Millionen am Ende der ersten Sanimel-woche meJu* als eine Verdoppelung! ('»c^nüber dieser walirhaft gewaltigen Ge-Tneinschaflsleistung des deutschen VolkeK nehmen sich die feindlichen Lügenmanöver um so kleinlicher und lächerlicher aus Während die Juden und Plutokraten ein großes Geschi-ei um eine anjiebliche Revolution in Deutschland crholx-n und rrreuelniärchen am laufenden Band fabri-werten, habrii wir in Deutschland geschwiegen und unseren Soldaten eine Winterausrüstung geschaffen, die einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Endsieg darstellen wird. Viel Geschrei und wenig Wolle bei den Plutokraten-, wenig Geschrei und viel Wolle bei uns! Das ist ein gewaltiger Unterschied! Diese Talsach« müßte eigentlich auch Mns<;reu Gegnern zu denken geben. Wenn sie vielleicht auch heule noch nicht einsehen wollen, wie lächerlich sie sich mit ihrem Maulheldenlum machen, so werden sie eine« Tages doch erkennen müsseix, daß das deutsche Volk nicht unterzukriegen ist, daß der härtere Wille, die bes^ sere Idee und die stärkeren Waffen siegen werden. Vor allem aber werden sie einsehen müssen, daß ein Deutschlanti, an de-sse.n Spilze .\dolf Hitler steht, «n-überwindbai' ist und daß seine ülxTragenclc l'"ührung auch in diesem Kampf den Aus-M*hlug geben wird. Nmr Rllferkmixlrliger Fierlin, 14. Jänner. Der Führer und Oberste Befehlshaber (ier Wchrmncht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe Reichs-inai'schall Görinfj das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant Setz, Staffelknpllän in einem Jagdgeschwader. Siegreiches Ringen um einen Ort Berlin, 14. Jänner Zu heftigen Kämpfen kam es in den letzten Tagen im Raum ostwärts von Kursk. Immer wieder versuchten die Bol-schcw'isten von einer in Besitz genommenen Ortschaft aus, die Front der deutschen Truppen zu durchbrechen oder einzudrücken. Die Hartnäckigkeit der Kämpfe nahm noch zu, als deutsche Einheiten zum Gegenangriff gegen die Feindkräfte antraten, die die Ortschaft hielten. Mehrere Tage hindurch wiederholten unsere Soldaten trotz strengen Frostes ihre Vorstöße gegen den vom Gegner zäh verteidigten Ort, bis es ihnen schließlich gelang, die Bolschewisten in schwerem Ringen aus den Häusern und Straßen hinauszuwerfen und nach Nordosten zurückzudrängen. Auf dem Kampffeld in und um den Ort wurden über 300 Tote festgestellt. Außerdem mußte der Feind drei Panzerkampfwagen, leichte und schwere Maschinengewehre, Granatwerfer und zahlreiche Handfeuerwaffen, die nur zum Teil unbrauchbar waren, zurücklassen. Bennien auf Derna und TQbrnh Fünf Britenflugzeuge abgeschossen Rom, 14. Jänner. Der italienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Das heftige und aut unseren Stellungen im Abschnitt Sollum und Halfaya liegende I'euer aus der Luft, von Land und von See hielt auch gestern an. Aus der westlichen Cyrenaika ist nichts von Bedeutung zu melden. Die deutsche Luftwaffe griff mit Einsatz-starker Mittel die Hafenanlagen und Flugplätze von Derna und Tobruk an. Bomben mittleren und schweren Kalibers trafen ihre Ziele. Der Angriff richtete sehr großen Schaden an und verursachte um-fant^reiche Brände in den Bereitstellungen und Lagern. Ansammlungen von Panzerwagen und Fahrzeugen wurden ebenfalls mit sichtlichem Erfolg getroflcn. Zwei feindliche Flugzeuge wurden abgeschos-fen. Italienische Staffeln überraschten in kühnem Tiefangriff eine st:irke teindliche Kolonne und vernichteten sie. Mehr als 25 Kraftfahrzeuge mit Munition und Treibstoff gingen in die Luft; eine motorisierte Batterie wurde vernichtet. Trup-penabteiliingen wurden zerstreut. Italienische und deutsche Flugzeuge bombardierten 7U wiederhollon Malei Malta. Drei feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen. Ein Menetekel für England D«r Fall von Kuala Lumpur lösta aiiia Walla dat Passlmitmus aus — Auch dla USA von dUstoian Ahnungan arfasst — Ttchungklng alt laUta Hoffnung dat PiutoKralan ••• Man müsse damit rechnen, erklären sie, Plutokraten sind im Augenblick höchster daß die Japaner ihren Vorstoß weiter Gefahr recht naiv, iiisher war die Einge-fortsetzen, und es sei unmöglich voraus- borenenbevölkerung der Kolonien und Stockholm, 14. Jänner Der Verlust von Kuala Lumpur, dieser Metropole kolonialen Reichtums in Malaya, bedeutet für die Engländer ein Menetekel. Das hat man vor allem in den Londoner Handels- und Finanzkreisen voll erfaßt. Die gesamte britische Öffentlichkeit verhehlt sich nicht die Schwere dieses Schlages und die Presse spiegelt deren tiefe Depression wider. :vDer Fall von Kuala Lumpur«, so heißt es im Londoner Nachrichtendienst, »zei^t die ganze Schwierigkeit der Situation tn Ostasien. Man kann den Fall von Kuala Lumpur nicht mit einem Achselzucken abtun!« Das Schicksal dieser Stadt beweise, daß man nicht sorglos weich werden dürfe. Auch die neuen Landungen der Japaner auf Celebes haben in der Öffentlichkeit Englands Pessimismus ausgelöst. »Es scheint, daß die Japaner landen können, wo sie wollen, wann sie wollen und wie sie wollen. Wir können sie vorläufig nicht aufhatten.« So äußert man sich in London. Doch auch In den USA ist man von düsteren Ahnungen erfaßt. Maßgebende Washingtoner Kreise bezeichnen bereits das vom Kriegsschauplatz noch weitentfernte Australien als »natürlichen Ausgangspunkt« für eine Gegenoffensive. zusehen, wann man sie zum Stehen bnn gen könne. Ihre einzige Hoffnung setzen die Plutokratien ailf die Tschungking-Chinesen, wie einer Meldung von »Nya Dagligt Allehanda« zu entnehmen ist. Sie sollen die Japaner zum Stehen bringen, wozu England und die USA sich als unfähig erwiesen haben. Wie der Londoner Korrespondent einer südschwedischen Zeltung berichtet, hat die englische öffentlichlceit unter dem Druck der Niederlagen in Ostasien die Auffassung gewonnen, daß die gesamte britische Kolonialpolitik verfehlt sei. Man kritisiere, daß man erst im letzten Augenblick versuche, die eingeborene Bevölkerung durch Zugeständnisse für die Sache Englands zu gewinnen. Nicht nur die britische Kolonialstrategie müsse geändert werden, so meine die englische öffentlichkeit heute, sondern auch die Einstellung der Briten zu den Eingeborenen. Wenn kein Wunder eintrete, so müßten die Volksmassen Indiens und Burmas mobilisiert werden, eine Maßnahme, die nicht ohne Änderung Schutzgebiete für sie nie etwas andeies als Ausbeutungsobjekt, nun aber, da die eigenen Kräfte versagen, glaubt man sie ködern und gegen Japän mobilisieren zu können. Der »Daily Expreß« hat schon recht, wenn er meint, die Japaner hätten einen großen Teil ihrer Erfolge der Unfähigkeit gewisser Prahlhänse zu verdanken. Nur scheint uns, daß diese Prahlhänse und sonstigen britischen Versager sich mit Druckerschwärze nicht verjagen lassen. »Es ekelt mich an«, heißt es in dem Blatt, »die Beschreibungen zu lesen, die die Japaner lächerlich machen sollen. Um den Sieg über diesen entschlossenen Feind davonzutragen, bedarf es anderer Dinge als einer Aufzählung von Schimpfworten.« Auch hier wird nichts anderes kritisiert als eine typisch englische Erscheinung, die von dem Kriegsverbrecher Churchill geflissentlich gepflegt wird. Durch ablenkende Kritik werden Versager aber nicht aus der Welt geschafft und -künftige Niederlagen nicht, unmöglich gemacht. Es der gesamten britischen Kolonialpolitik bedarf auch da »anderer Dinge«, über möglich sei. die sich der »Daily Expreß« einmal Oe- Die Gedankengänge der englischen' danken machen kann. Torpedofreiler auf USA-Hagzengträger Nach haftigm Exp'otlonan wahrschalnilch untargagangan Tokio, 14. Jänner. Das kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt, daß ein japanisches U-Boot am Abend des 12. Jänner zwei Torpedotreffer auf einen USA-Flugzeugtriiger vom »Le-xington-Typ« (33,000 Tonnen) in den Gewässern westlich von Hawaii erz elt hat. In dem Commun que wird gesagt, daß es dem U-Boot nicht möglich gewesen sei, zu bestätigen, Gaß der Flugzeugträger gesunken sei, da es schnell tauchen mußte, um einem Zerstörerangrilf zu entgehen. Jedoch glaubt maA bestimmt. daß das Schiff gesunken ist, da zwei heftige Explosionen gehört wurden, nachdem das U-Boot getaucht war. Bei dem torpedierten Flugzeugträger handelt es sich entweder um die »Lexing-ton« se bst oder um die »Saratoga«, die beiden größten Flugzeugträger, die die Vereinigten Staaten besitzen. Sie wutaen .1925 als Schlachtkreuzer begonnen, der Bauplan wurde aber nach dem Washingtoner Abkommen geändert. Beide Schiffe haben je 90 Flugzeuge an Bord und 1400 Mann Besatzung. 125 Flugzeuge grillen Singapur an Stockholm, 14. Jänner. Nach einer United-Press-Meldung In j>Ny Tid« aus Singapur werden die japanischen Luftangriffe auf Singapur immer heftiger. Am Dienstag griffen 125 japanische Flugzeuge die Festung an und warfen ihre Boniben ab. Zaiilreiche Briten aligesckossen Tokio, 14. Jänner. Das kaiserliche Hauptquartier gibt nach Me'dungen des Tokioter Rundfunks bekannt, daß zahlreiche japanische Flugzeuge am Dienstag Singapur zweimal angegriffen haben. Über Johore begep'neten d'e japanischen Flieger 15 feindliclien Jagd- und' Bombenflugzeugen, von denen 10 abgeschossen wurden. Fe"ner wurde der Flugplatz Tenga von japanischen Bombern angegriffen, wobei die Anla.'^en des Flugplatzes schwer beschädigt wurden. Ein B'enhcMii-Flugzeug wurde abge-schosoiJn. Alle japanisch^^n Flugzeuge kehrten wohlbehalten zurück. Eine andere Flugzeugabteilung geriet in Luftkämpfe mit 10 Waterloo-Maschinen. Fünf Feindflugzeuge wuraen dabei abgeschossen. Bm'ale Rriüpfillimiig Japanisches Hospitalschiff von feindHchem U-Boot versenkt Tokio, 14. Jänner Das kaiserliche Hauptquartier meldet, daß am 10. Jänner das japanische Hospitalschiff »Harbin Maru« von einem feindlichen U-Boot im Südchinesischen Meer torpediert und versenkt wurde. Verwundete und Mannschaft konnten mit Ausnahme von sechs Mann gerettet werden. Das Hauptquartier bezc'clinet dir Versenkung als eine unmensrhüche Hand'unp und flagrante Verletzung des Oenfer Protokolls. Der Fall von Porf Swni'enhain eingv standen Tokio, 14. Jänner In Singapur gibt man offiziell den Verlust von Port Swettenham an der Westküste der Malaiischen Halbinsel etwa 50 Kilometer südwcsl'ich von Kuala Lumpur I zu. Die Bewohner von Singapur werden Tarakan an der Nordküste Bor-neos erklärte der Direktor der japanischen Erdölgesellschaft, die , Insel sei sei wohl sehr klein, doch könne-das Ölvorkommen dieser Insel ohne Verarbeitung als Schweröl verwendet werden. Die Royal Dutch habe 1907 mit der öl-fördemng begonnen und man schätze die Gesamtproduktion auf 700.000 Tonnen. Sie könne noch gesteigert werden. Das öl werde von den Bergen durch die Rohre bis zum Hafen von Linkau geführt und dort von Schiffen übernommen. über den Verlust von Kuala Lumpur und Swettenham mit der Bemerkung getröstet, daß die Räumunj; dieser Städte seit mehreren Tagen eine »beschlossene, bekannte Tatsache« gewesen sei, daß aber Singapur auf jeden Fall bis zum Äußersten verteidigt werde. »Straits Times« bezeichnet die Annahme, daß Singapur kampflos aufgegeben werden könne, als phantastisch. SctiweiOi BUS Tarakan Tokio, 14. Jänner Über die Bedeutung der von den japanischen Truppen besetzten Insel blindlKlwr Saiiatiifttititr nrOtkgMtlin Stockholm, 14. Jänner Der isländische Minister fOr soziale Fra* gen Johann Stefanssou ist, wie hier bekannt wurde, von seinem. Posten zurück^ getreten. Sein Rücktritt steht im Zusammenhang mit einem Gesetz über die Be-f^enzung und die Konlrolle der Arbeiter-löline, das vom Parlament in der vorigen Woche angenommen wurde. Bekanntlich hat die gegen den Willen des isländischen Volkes vorgenommene Besetzung der Insel durch britische und nordamerikanische Truppen neben anderen noch ernsteren Problemen eine unge* heure Teuerung hervorgerufen, die offen, bar eine gesetzliche Neuregelung der Lohn-frage notwendig machte. Nervosität in der Türkei Englands polhltcha Offansiva In Klainat«an Tokio, 14. Jänner Zu der sogenannten Moskauer Konferenz zwischen Eden und Stalin schreibt »Yomiuri Schimbun«, daß Stalin die Besetzung der Dardanellen und anderer wichtiger strategscher Stützpunkte durch die Sowjets ohne Rücksicht auf eine Verletzung der türkischen territorialen Integrität gefordert habe. Eden habe diese Moskauer Forderungen angenommen und zugestanden, daß der Sowjet-Einfluß In Kleinasien ausgedehnt und verstärkt werde. Diese Nachrichten, so schreibt »Yimluri Schimbun«, hätten in türkischen Regierungskreisen größte Unruhe hervorgerufen. Im gleichen Zusammenhang habe auch der englische Botschafter in der Türkei, KnatchouU Huggessen, mit dem amerikanischen Sondergesandten in Bagdad und der britischen Militärabordnung in Aleppo verhandelt. Die Ernennung des ehemaligen Botschafters in Moskau, Steinhardt, zum Botschafter in Ankara ließe ebenfalls auf eine politische Offensive Englands und der USA in Kleinasien schließen. Hociinul Icommt vor dem Fall Neue Herabsetzung der Lebensmlttelratio. nen In England — Auch die Kleiderkarte wird verkürzt Genf, 14. Jänner. Der Unterstaatssekretär im britischen Fl nährungsnvnlsterium. Major Lloyd George, der mit seinen Landsleuten einst nicht genug über Deutschland spotten konnte, erklärte in einer in Middlesbo-rough geha'tenen Rede, vor vier Monaten habe man in England gehofft, 1942 die Rat onen wieder etwas heraufsetzen zu können. In den leV.ten Wochen habe sich jedoch d'e Lage völlig geändert. Einma' sei durch die Waffentransporte nach d:m Nahen Osten Schi'fsraum für Lebensmil-Iclzufuliren verloren gegangen, vor allem aber seien die Lebensmlttell'eferungen aus den im Pazifik gelegenen Ländern brecht unsicher« geworden. Infolgedessen, so schloß der britische Unterstaa'ssekretär, sei im neuen Jahr in England statt mit einer Erhöhung der Lebensinittelrationen leider mit einer Herabsetzung zu rechnen. Gleichzeitig berichtete d e Zeitung »Financial News«, die eng ische Bevölkerung müsse darauf gefaßt sein, daß bei der nächsten Kle'derkarte die Abgabe aller Textilien verkürzt werde, Druck nnd Verlar; MarburRCf Verlas»- und Driickerel-Qes m. b H - VerlaKsltltunn; Kcon llauniKartncr: Haupischriltlriier; Anion Oerschack (verteist). — Stellvertretender HiDDtsclirlftlelter Udo Kasper. - Alle !■ ________Oraii. R«('tasBc 6.__ Zur Zelt für Anzeigen die Prcliltsle Nr I vom I Jtinl 1941 (tOltig. Aiisfatl d«r Llrferung des Fllattes hcl liflherer Qewall oder netrtehsKtflriinE cibi keinen Ansprach aal RUckzahlune dei BezagiKeldei Nummer 15 »Mcrbufgcr leihmg« !•. jtnner Seite 3 Das Bekenntnis des Unterlandes zu Führer niid Volk 16 Waggons^ndungen wurdm d«r Wahimacht tibargeban — 14.297 Halfar vanichtaten in 69S.579 ArbeHtatundan varblldllcha Arbalt — 181 Nihstuban standan Im Balriab Das Ergebnis der Woll-, Pelz- und Wintersachensammlung im ganzen Deut, sehen Reiche bedeutet üoer dtu prai^ti-6chen Wert für unsere Soldaten an der Ostfront hinaus ein herrliches Bekenntnis des deutschen Volltes zu unserem Führer und seinen Soldaten. Es i»t ein schlagender Beweis für die Blödsinnigkeit des ausländischen Gestammels über eine angeblich in Deutschland bevorstenende Revolution. An diesem Ergebnis hat die Untersteiermark mit 137.900 Spenden einen beachtlichen Anteil. Daß dieses kleine Land m t seiner armen Bevölkerung, die durch 23 Jahre unter {icrbischer Mißwirtschaft litt und wirtschaftlich bis zum letzten geschwächt war, so viel aufgebracht hat, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Die in den Sammelstellen des Steiri-schen Heimatbundes aufgebrachten 137 Tausend 900 Slück vertei en sich auf die einzelnen Kreise folgendermaßen: Cilli . . . • • w « 23.662 Luttenbeig . ^ . 6.273 Marburg-Land « • » . 20.798 Marburg-Sladt . - . 55.255 Pettau . ^ . 15.194 Rann • f ^ ■ w • « 6-515 Trifail 11.201 Der Steiriscbe Heimatbund errichtete fn seinem Wirkuiißskreis drei Hauptsammelstellen mit insgesamt 178 Sammelstellen und eröffnete insgesamt ISl Nähstuben. 14,297 freiwi lige Helfer und Helferinnen haben sich dem Steirischen Heimat- bund für die Durchführung der Aktion zur' Verfügung gestellt, die in insgesamt 693.379 Arbeitsstun^jCn wertvolle Arl^eit leisteten. Von den Frnuen des Steirischen Her* matbundes wurden in den Nähstuben 18.860 Stück »fronttauglich« ßcmacht. HauDtsammelstellen waren in Marburg; für die beiden Marburger Kreise, in Cilli für die Kreise CMli. TrlJail unj Rann sO-wie in Pettau für die Kreise Pettau und Luiteaberg eingerichtet. Der Wehrmacht Unergab die SatnmPl stelle Marburg acht, die Sammelstelle Cilli fünf und die Sammelstelle Pettau drei t Waggonsendungen. 16 Waggonsenüungen wurden insge-samt in d®r Untersteiermark aufgebracht. Das Ergebnis dieser Sammltiiig ki der Unierstetermark ist der Bewete dafür, da« die untersteirische Bevftikeronji für Bekenntnis za Führer und Reich auch mit dor Tat zu unterstreichen fewUH ist. Der Steirische Heimatbund, der die Sammlung durchffilirte, kann stolz darauf sein, diesen Führer-Auftrag genau so wie im übrigen Deutschen Reiche erledigt zu haben. Praktisch hat auch Wer ifie Untersteiermark bewiesen, daß sie ein Bes^aad-teil des Grofkleutschen Reiches i^t. Den tausenden Helferianen und Helfern gebührt der Dank für das Gellogen dieses Werkes, Das stolze Ergebnis verpflichtet aber zugleich, weiter jederzeit bereit zu sein, alles zu tun für Föhre* und Reich. tr. liU 66 nocii eiin6 IMsclKwlsnia8? Eine erstaunlicfie liritlsctie Entdeckung Berlin, 14.-^ Jänner Seitdem sicli. die Engländer mit den Bolschewisten verbündet haben, entdek-' ken sie täglich neue Schönheiten an ih- Verlolgt, gelottert, verbranat Grausiga Enthtillungan Ubar dia bolschawistlscha Bluthairschaft in Charkow tion Nini^h u/ührpnH ^itt Tag vor dem Elnmarsch imserer S., der in russische Kriegsgefangenschaft i ÜberfaUrauf pLland war S Urteil'''"'"PP?"' P- IMl.jlingelten geraten war. gehjjiratet. Später ist das, hallen. Verh(>rmethod©n twauftzubekomm«!, olj die im Charkower Gebiet ansSssigeii Reichs- und Volksdeutschen konterrevolutionäre Pläne verfolgten! Ein charakteristisches Zeichen, wie stark die Bevölkerung und insbesondere alle die^ I von den Kellerräumen des Charkower hE hinfiS^l» !fp CiPU.-Hauses, in denen Hunderte den Bolschewi- verdächtige Deutsche und Ukrai- Nun. nachdem'die Boischewiston zu iWn " Englands letzter verzweifelter Hoffnung inr»"l™' geworden sind, beeilen sich die Engländer, ihre merkwürdigen Freunde nm Gewalt salonfähig zu machen. Es fing damit an, daß der Erzbischof von Canter-bury entdeckte, daß die bolschewistischen Priestermörder die zur Verteidigung der Religion Berufenen seien. Zur Unterstützung dieser modernen britischen Geisteshandlung hat nun Mister James Fergusson eine neue erstaunliche Entdeckung gemacht. Er leugnet glatt die Existenz des Bolschewismus und stellt den Begriff an eine altmodische deutsche Erinnerung hin, der mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun habe. heftige Flammen rasch empor, sprangen von Stockwerk zu Stockwerk des protzigen Hochbaues, hüllten es in ein gewaltiges Flammenmeer, aus dem es flir die Häftlinge in den Kerkern und Folterzellen keine Rettung mehr gab. Hunderte Menschen schrieen qualvoll um ihr armes bißchen Leben, das ihnen bei der langen Haft noch geblieben war . , . Zahlreiche der Umwohner des GPU.-Hauses wollten zu Hilfe eilen, doch die Posten stellten sich ihnen drohend in den Weg. Immer schwächer wurden die Schreie der armen Opfer, um schließlich ganz zu ersterben — und heute ist von ßolschewismue sei nur ein Propaganda- der Marterstätte der Sov^yets nichts mehr mittel der Deutschen, die damit eine Art. übrig als schwarzes verbrann es .V^aiier-mysteriösen Alpdrucks erzeugen wollten. ^"^ammengefallene 1 rüm- Die Wirklichkeit ist garnicht so my- fürchterlich trostlos gegen den grauen, schewistenherrschaft bereit war. Noch immer lebte alles in der Furcht, wa-s nun, steriös, wie das alle diejenigen bezeugen, die mit dem Bolschewismus in -körperliche Berührung gekommen sind. Mit der sophistischen Methode aber, mit der man die Existenz dreischwänziger Katzen oder jenen anderen Unsinn beweisen kann, ki es eineth talmudischen Geist wie Fergusson ein Leichtes, die brutale Wirklichkeit des Bolschewismus in ein Nichts eu verwandeln. schneeverhangenen Himmel starren. Im Zimmer des Direktors der Charkower Oper treffe ich Frau S., eine Chor-sängerm, die, selbst Opfer der GPU., Näheres über das Vorspiel zu den grausigen Vorgängen zu berichten weiß. Unter Tränen erzählt sie von ihrer eigenen Leidenszeit. 1892 wurde sie In Pol-tawa geboren und hat nach dem Weltkrieg im Baltikum den Reichsdeutschcn PHILIPPINEN DIE Ehepaar nach Charkow übergesiedelt.! ^^ystem gequält worden sein müssen ze^gt 1935 besuchte die in Deutschland lebende i nichts deutlicher als die latsachc, Mutter ihres Mannes das Ehepaar — und i auch Iran S. erst tun f Wochen nach seit dieser Zeit datieren auch die Nach-j^'^'' Besetzung Charkows zu Aussagen Stellungen der GPU. Was kortbte wohl i'^er die grausigen letzten Tage der Boi-ein schlechteres Licht auf eine Sowjetbürgerin werfen — und Frau S. galt den „ ,,, Bolschewiken trotz.ihrer Heirat tnit eini'm' Sowjets zurückkamen. Reichsdeutschen als solche —, als ein ' Als die Sowjets erkannten, daß Charkow Besuch aus dem antisemitischen national-1 nicht mehr gegen den deutschen Ansturm sozialistischen Deutschland?! zu halten war, wurden am 19. Oktober alle So wird das Ehepaar S. sclion im Früh- i'B5",rtwie Verd.^htifieii, meist Deutsche laSfi zweimal verhaftet. IM? erneut der (jCU. verhaftet und in das OPU.-Haus geschleppt. Auch 1 raii S. blieb nicht verschont. Vom 21. bis 2'i. Oktober wurde sie völlig entkleidet vod den blutigen Schergen, zeitweilig sechs Mann, immer wieder geschlagen, Nocli heute kann sie sich nur mühsam fortbewegen. Sie bricht in ein heftiges Weinen aus, als sie von diesen Leidensstunden berichtet. Und doch erreichte die GPU. nicht ihr Ziel, nämlich die Unterschrift der Chorsängerin unter eine Erklärung, wonach 180 namentlich bezeichnete Deut> sehe aus Charkow der Verschworung gegen die Sowjets bezeichnet wurden. Unter den verhafteten Ukrainern befanden sich viele bekannte .\^iinner. Durch Klopfzeichen trat Frau S. mit Hilftlingcn der Nebenzelle in Verbindung und erfuhr so, daß nebenan auch ein bekannter ukrainischer Dichtcr gefangen saß. Gegenüber den Gefangencnzellen befanden sich die Totenzellen, wo Tote und Halbtote aubewahrt wurden, um dann im Oe-fängnishof verbrannt zu werden. .Wanchc Leichen wurden einfach in einen Abwässerschacht geworfen. In dem Durcheinander kurz vor dem drohenden deutschen Einmarsch gelang es Frau S. und einigen anderen Gefangenen im letzten Augenblick, dank des Alit-leids eines Wärters, aus dem verderbengeweihten GPU,-Haus zu entweichen. Die mehreren hundert anderen Gefangenen, Deutsche und Ukrainer, verrieieu dem Bluturteil der GPU. Im brennenden Haus erstickten ihre letzten Seufzer au den Stätten ihrer Qualen.c Das deutsche Schwert wird auch ihr Rächer sein. Kriegsberichter IX Hohensee (PKl jähr auf kurze Zeit. Im März 1038 wird Frau S. wieder festgenommen — um erst im November 1939 entlassen zu werden. Diese l yj Jahre hat die Chorsängerin aber nicht dauernd im »Gefängnis zum kalten Berg« zugebracht, auf drei Monate wurde sie zwischendurch ins Krankenhaus geschleppt, um sich hier körperlich für neue Folterungen zu erholen. Im Kran-' kenhaus erfuhr sie von der Anwesenheit ihres Mannes am gleichen Orte. Auch er war zusammengeschlagen worden. Eines Tages wurde er von der GPU. wieder herausgeholt — und, wie sie von Freunden hörte, bald darauf erschossen. Immer und immer wieder wollte man ihr, erzählte Frau S., Verbindung mit der Gestapo nachweisen. Auch nach Abschluß des deutsch-russischen Paktes vom August bis November 1939 suchte die GPU. von Frau S. durch die bei ihr üblichen Re.iefkarte der Philippinen fRcherl-BiMfrdifinst-M.) Hitzewelle i6 JlMtralieii Madrid, 14, Jänner. Wie der Londoner Nachrichtendienst meldet, herrscht in Australien eine furchtbare Hitzewelle. Melbourne wurde von schweren Sandstürmen heimgesucht, in Sydney ist der Wassermangel so fühlbar, daß nur noch morgens zwischen 6 und 10 Uiir und abends zwischen 16 und 30 l*hr Wasser bezogen werden kann. Im Lande sind überall große Buschfeuer ausgebrochen, die besonders in Südmistralien verheerenden Schaden an* richteten. Ganze Viehherden, große Strek-ken von Grasland und landwirtschaftliche Maschinen siad verbrannt. Mies t^r den Endsieg! /tl90 auc0 Dein Beitrag nUcßsien SamsiOQ und SonjuTofir ffur Gausirassensummlung. Seile 4 »Mirburger ZelfunR« 15. jÄnnef 1942 Nummer 15 f.Heiraten Sie die Königin!" Uf mn d#ff H«fit€h«rin von Hawaii Es wird behauptet, daß der polync- daß Dole sie dem Amerikaner erzflhlt ti«che König Kamehameha III., der im hatte. Warum aber? Sommer 1859 den Thron des von seinem Großvater Kamehameha I. geeinten Königreiches Hawaii bestieg, jenen Tag verflucht habe, an dem sein Vater im Mai 1844 tm Jolani-Palast zu Honolulu den amerikanischen Missionar Upton Doniiney empfing. Dieser Besuch Domineys, der von christlich getauften Polynesiern »Domine«, d. h, Herr, genannt wurde und dessen Sohn als Domini in die Geschichte de* Königreiches Hawaii und des Yankee-Imparialismus eingegangen ist, hat jeden- losen Herrscherin ein und machte ihr einen Hei'atsantrag. Und Liliuokaiani ging mit dem Feind ihres Volkes die Ehe em — ahnungslos ging die sonst kluge Frau in die von Washington gestellte Falle. Um Hawaii unter seine Gewalt zu bringen, scheute der Dollarimjjeriali mus n cht Dole betätigte sich auf Hawaii nicht die unsaubersten Mittel — wie der iran-nur als Ananas-Hfindler, sondern auch lU zösigche Imperialismus der Dritten Repu-Agent des amerikanischen Geheimdien- blik, der Madagaskar auf die gleiche stes. Einer der Chefs dieses Dienstes war , Welse in seinen Besitz brachte. Dort hei-Mister Swardley. Und nun war Swardley die Königm einen kan^slschen gekommen, um den der Politik fern-, doch Gendarm, der im Auftrage des Kolonial-der Königin nahestehenden DomninI als ministeriums Komödie spielen mußte. Werkzeug des Dollarimperialismus zu s;e Winnen, als Instrument für die Ausführung eines ebenso schändlichen wie aussichtsreichen Planes. Swardley appellierte an die patriotischen Gefühle Dominis, von Hawaii für sein amerikanisches Vaterland von höchstem Wert sei und Oberredete ihn, sein Verhältnis zur Königin zu benutzen, um sie zur Aufhebung des Zolle« fDr den nach USA verkauften Zucker und — was noch wichtiger sei — zur Übertragung der Königsmacht auf Ihn, John Domini, zu veranlassen. »Auf m'ch?« rief Domlnl erschrocken. »Ich kann doch nicht König von Hawaii werden!« »Sie können es!« entgegnete der G^'heimagent. »Sie können es, indem Sie die Königin.., heiraten!« Swardley reiste wieder ab. Domml aber führte seinen Freund Dole bei der arg- falls das Schicksal des selbständigen setzte ihm auseinander, daß der Besitz Staates in der SOdsee besiegelt. Er und " " die vielen englischen und anrerikanlichen Mistionare, die in den nächsten Jahrzehnten das paradiesische, von glücklichen Menschen bewohnte Eiland überschwemmten, steckten mit Genehmigung Kamehamehas II. die von der weißen Zivilisation unberührten Wilden In Baumwollkleider, verkauften ihre Edelhölzer und machten sie den heidnischen Göttern abtrünnig. Wenn hin und wieder ein Missionar von Polynesiern erschlagen wurJe, ging Upton Dominev zum König und drohte ihm mit aalglatten, liebenswürdigen Worten, daß »die weißen Manner über das Meer segeln und sein Land er< Obern, würden,« wenn er nicht den Frevel an den Dienern des Herrn räche, Kamehameha II. ließ dann auf die Missetäter solange Jagd machen, bis sie gefangengenommen und In Honolulu auf einem öffentlichen Platz hingerichtet wurden. Sein Sohn war den USA-Leuten, die sich ihm, dem Feind des Christentums, mit der Bibel nahten, weniger freundlich gesinnt; trotzdem wagte er es nicht, John Domeney, den Sprößling des Missionars, aus dem Palast zu werfen, wenn dieser als »Berater« zu ihm kam. Er machte nicht einmal von seinem Vaterrecht Gebrauch, als er feststellte, daß der junge Zuckerhändler die Beratung auch auf seine schöne Tochter Liliuokaiani ausdehnte, die sich die mannigfachen »Rai-SfhlÄge« Ihres entflammten Verehrers gerne gefallen ließ. Zwar verzichtete er nun höflich dankend auf die Dienste John Domineys. aber er konnte nicht verhindern, daß Liliuokaiani sich heimlich mit dem Amerikaner traf. Als im Dezember 1880 Kamehameha III. starb, war John Dominey einer der reichsten Zuckerplantngenbesitzer auf Hawaii, die Söhne aller Missionare waren Eigentümer von Zucker-, Ananas- und Bananen-Plantagen und der mächtigste, der brutalste, der gefürchtetste unter ihnen war Sannford Ballard Dole, ein Freund von John Dominey oder Domini. Nach der Ttironbesteigung der jungen Königin Liliuokaiani lud Dole seinen Freund In sein Haus und stellte ihm einen Mister Swardley aus Washington vor. Zum größten Erstaunen des Zuckerhändlcrs verriet der geheimnisvolle Herr aus der Bundeshauptstadt eine verblüffende Kenntnis der Liebesgeschichte um Domini und Liliuokaiani. Es stellte sich heraus, Doch so sehr sich der »König von Hawaii« auch bemühte, seiner Gattin seinen Willen aufzuzwingen, Liliuokaiani ließ sich die Regierungsgewalt nicht abnehmen. Sie verweigerte die Aufhebung des Zuckerzolles, worauf Domini mit Unterstützung Doles und der amerikanischen Plantagenherren eine Revolution gc^en seine Frau vorbereitete. Bevor sie losbrach, starb er an einem Herzschlag — sein Traum, Präsident der künftigen Republik Hawaii zu werden, war ausgeträumt. Unter Führung von Dole rissen 1893 die Revolutionäre die Macht an sich, stürzten die Königin und setzten den Ananashändler und Gehelmagenten zt^m Präsidenten des scheinselbständigen Staates ein. Fünf jähre später führte D^le, wie er es mit Washington abgekartet hatte, Hawaii dem unersättlichen DoHarimperia-ilsmus zu. E« Tewes. VOLK und KUITUR »Du stolzes Engfand — schäme dich!« Albert Niemann, einer der größten Wagnersänger aller Zeiten Vor fünfundzwanzig Jahren, am 13.| Als der gefeierte Tenor noch der Hof-Januar 1917, starb in Berlin der berühmte bühne in Hannover angehörte, brachte der Tenor Albert Niemann, einer der größten' dänische Krieg auch das dortige Publl-Wagnersänger aller Zeiten. Am 15. Ja-|kum in Harnisch gegen England. Eines nuar 1831 in Erxleben bei Magdeburg ge-l Tages sang nun Niemann In einer Oper boren, kam er als Achtzehnjähriger von. Heinrich Marschners den Invanhoe. Als Drehbank und Schraubstock zur Bühne. I aber die Strophe kam: »Du stolzes Eng-Von 1866-88 gehörte er der heutigen fand, freue dich!« Improvisierte der Könsl-Staatsoper In der Reichshauptstadt an. | ler: »Du stolzes England — schäme dich!« Niemanns Glanzrollen, in denen er nicht Rasender Beifall belohnte ihn. Der engli nur als Sänger, sondern auch als Schauspieler sein außerordentliches dramatl sches Talent entfalten konnte, waren die sehe Gesandte aber, der in seiner Loge saß, erhob sich ostentativ und beschwe.te sich beim König. Dieser ließ darauf Nie- Heldengestalten der Opern Richard Wag- mann den strengsten Befehl zukommen", ners. ein derartiges »Versprechen« In Zukunft Als man den berühmten Tenor eines zu unterlassen. Als der Künstler bald dar-Tages darauf hinwies, daß ihm In der a^uf wieder das schmetternde »Wer Ist der Rolle des Parsifals sein stattlicher Bart hochgeehrt?« hinaussang, war das hinderlich sein würde, antwortete er: »Für i bis zum letzten Platz besetzt und den Meister lasse ich mir nicht nur den, ^ was Bart, sondern auch die Nase abschne den.« England, sch — freue Auch Richard Wagner hat Niemann sehr i dich!« Niemann hätte rechtzeitig gehoch geschätzt. Es war im Jahre 1872 in' dem König nicht Ungelegen-Bayreuth während einer Probe zur »Neun-' bereiten, das 3^®'' ten«, als Niemann zu dem Meister sagte:' verstanden nnd dankte Ihm er- »Wenn Sie mir hier keinen Takt schlagen, kann ich nicht singen.« Wa-^^ner erwiderte hierauf: »Ich schlage nicht Takt, dadurch neut mit brausendem Jubel. Vor fünfundzwanzig Jahren, am 13. Januar 1917, schloß der große Tenor, der würde der Vortrag nur steif. Sie müssen' zweimal verheiratet war, zuerst mit der vielmehr diesen Satz ganz frei darbrin- j Schauspielerin Marie Seebach und dann gen. Ich male es Ihnen In die Luft, Sie mit Hedwig Raabe, im Alter von 86 Jah-sind ein so vorzüglicher Künstler und ren In Berlin die Augen zum ewigen können es: darum habe ich Sie auch er-1 Schlummer. Als kerndeutscher Mann und wählt.« I gottbegnadeter Sänger, der durch seine Gastspiele in vielen Städten des Reiches die Menschen (ür seine Kunst zu begeistern und zu gewinnen verstand, lebi er in der Erinnerung der Nachwelt weiter. • + Gerhart Hauptmann kommt nach Wien. Gerhart Hauptmann trifft Ende Januar in Wien ein, um an den Proben und der Wiener Erstaufführung seiner »Iph ge-nie in Delphi« am Burgtheater, die am 10. Februar stattfinden wird, teilzunehmen. Die Inszenierung des Werkes besorgt Generalintendant Lothar Müthel, Bühr.en-entwurt und Kostüme stammen von Professor Cesar Klein. Die Besetzung der Hauptrollen ist folgende: Iphigenie — Maria Eis, Elektra — Liselotte Schreiner, Orest — Heinz Woester, Pylades — Curd Jürgens, Pyrkon — Raoul Aslan, Proros — Hans Lietzau, Aiakos — Helmuth Krauß. + Orazer Sänger nach Barcelona verpflichtet. Der Heldenbariton der Grazer Städtischen Bühnen, Rudolf Großmann, wurde für die »Lohengrin«-Aufführung innerhalb der deutschen Festspiele in Barcelona, die in der zweiten Hälfte des Jänner stattfinden, als Telramund verpflichtet. Der bekannte Kammersinger Max Lorenz singt anläßlich dieser »Lohengrln«-Aufführung die Titelrolle. ' + Die Arbeit der Rlchard-Wafoer-Schule. Der diesjährige Arbeltsi>ian der Richard-Wagner-Schule in Detmold, die vor einem Jahr von Gauleiter und Relchsstatthalter Dr. Alfred Meyer begründet wurde und unter Leitung von Otto Daube steht, sieht neben vier Nor-mallehrgängen hi den Monaten Januar, September, Oktober und November vier Sonderlehrgänge vor. Der erste findet als öffentlicher Sonderlehrgang vom 28. März bis 5. April statt. Es wirken hierbei eine R&ihe namhafter Sänger und Sängerinnen mit so u. a. Alf Rauch vom Städt. Opernhaus Trankfurt a. M., Kam* mersänger Josef Correck vom Städt. Opernhaus Hannover, Ilse Schilling, Berlin (Souran), Ruth Slevert-Schnaudt, Köln (Ah) und Hanna Bauer-Domke, Hamburg (Sopran). Professor Carl Kittel leitet einen Sonderlehrgang vom 20. bis 30. April, der junge Bühnenkünstler mit dem Partienstudium vertraut machen soll. Im Sommer folgt ein Reichslehrgang des Reichsmkiisteriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung für die Bayreuther Reichsstipen-diäten. Außerdem wird wie im vergangenen Jahre wiederum chi Reichslehrgang der Reicbswaltunf des NS.-Leh-rerbundes durchgeführt. + Entdeckung wertvoller Fresken. In Ungarlsch-Brod wurden, wie aus BrUnn gemeldet wird, bei der Restaurierung der Kirche der böhmisch-mährischen Brüder Fresken von größtem Seltenheitswert entdeckt, Die Fresken befinden sich auf dem Ehrenbogen und stellen auf der rechtcli Seite ein Gerippe mit Sanduhr, auf der Unken eine Reihe von Aposteln dar. Die Fresken sind die ältesten, die bisher In diesem an historischen Erinnerungen reichen Teil Mährens aufgefunden wurden. 7)rr!angt fl&rrall Me „^iarburaer gtuuunwitiwiinwiinHiiiiiMinBN^ i DIE GELBEN perlen! I EIN ABENTEUERLICHER ROMAN | SmniHiiinui VON HANS RABL iflummmyii* CovyHgtii M Vertag Kaurt HtfU. MMokea • (57 fortsetZMnf> Er sah sich einem europft sch geklcde-ten, verbinülichen Inder gcg<.nUoer, der ihn einlud, Platz zu nehmen, die Verwunderung des jungen Mannes über die komfortable Einrichtung des Raumes übersan und fragte, was Hauptmann B.OGie ihm niiizuteiien wünsche. Das also war Ray! Noch nie hatte Jan 80 deutlich empfunden, wie vollkommen Asiaten ihre Gefühle zu verbergen vermögen; der Inder mußte ihn lür eine Kreatur Brodles halten, mußte ihn verabscheuen — kein Zug des llchtbrauncn, schmalen Gesichts verriet es. »Zunächst möchte ich Sie fragen — dies ist mein Auftrag von Hauptmann Brodle —« unwillkürlich gebrauchte Jan den Titel, den Ray und seine Leute beständig, doch nicht aus Hochachtung dem Engländer gaben —, »ob Herr O'Dwyer Ihnen Hauptmann Brodies Vorschlag übermittelt hat oder ob er es vorzog, ihn für sich zu behalten.« »O'Dwyer hat keine Gehelmnisse vor mir«, sagte Ray warm. »Ich kenne den Vorschlag und lehne ihn ab. Ich hege die begründete Hoffnung, n'cht das Opirr Ihres .Angriffs au werden, Hauptmann Bro die unterschätzt mich. Ich habe Möglichkeiten, von denen er nichts ahnt. Es wäre besser für ihn, besser für Sie und das ganze Schiff, er hätte mich nicht gefunden. Denn jetzt bleibt mir«, er lächelte immer noch freundschaftlich, »nichts anderes übrig, als sie alle zu vernichten.« Jan zuckte die Achseln. »Wie Sie wollen. Zum anderen Punkt also: Sie halten eine junge Dame gefangen, Fräulein Swarth. Haben Sie die Absicht, sie den Gefahren des Gefechts, das Sie verlieren werden, auszusetzen? Ziehen Sie es nicht vor, sie mit mir an Bord eines Fahrzeuges zu schicken, das sie wieder in die Zivilisation zurückbringen wird?« »Auch das nicht.« Rays Lächeln vertiefte sich, »Es tut mir leid, doch wenn Hauptmann Brodle meine Station beschießt, muß er damit rechnen, Fräulein Swarth lu treffen.«. »Aber das ist ein Verbrechen!« schrie Jan aufspringend, »Das ist — Sie können das nicht! Dürfen das nicht! Ist es nicht genug, daß Sie das Mädchen wochenlang den Seinen entzogen haben, daß man «;ie für tot halten mußte, weil Sie sie entführten? Soll sie jetzt noch —?« Nach seiner ersten (Überraschung unterbrach Ray den Erregten mit Sanftmut. »Würden Sie die Freundlichkeit haben, mir zu sagen, welches besondere Intere'ise Sie an Fräiilein Swarth nehm^'n? Ich sehe, es Ist nicht nur allgemeiner Natur.« »Welches Interesse? jedes — das h'^ch-of _ ich —« i Ray stand auf. »Als Sie das erst«; Wort sprachen, wußte Ich, Sie sind kein Süd-staatler. Warten Sie einen Augenblick, Kapitän van der Stappen. Ich hole Fräulein Swarth.« In der Tür blieb er stehen. »Ich begreife, daß Ihnen annähernd jedes Mittel recht war, sie zu finden. Doch die Kompanie mit einem Brodie mißbillige ich entschieden.« Jan lachte. »Sie sagen das, Sie? Derselbe Mann, der das Mädchen entführt hat, der sie gefangenhält, der —« »Hätte Ich sie nicht entführt, lebte sie nicht mehr. Denn hier habe ich sie geheilt. Nur hier konnte ich's.« »Wollen Sie damit etwa sagen«, murmelte Jan, »daß ich Ihnen Dank schulde?« »Man kann es«, antwortete Ray freundlich, »kaum anders ausdrücken.« »Dank — dafür, daß mich der Gedanke, sie sei tot, wochenlang gemartert hat?« »Wir wollen doch nicht zwei Fragen durcheinanderwerfen! Daß Ich sie auch nach ihrer Heilung hierbehalten mußte, war ich meiner und der Sicherheit meiner Leute schuldig. Und unserer Arbeit — über die Sie freilich heute früh durch Hauptmann Brodie nur recht mangelhaft orientiert worden sind.« »Ich hätte Ihnen mein Wort gegeben, zu schwelgen, und ich hätte es gehalten.« »Beides bezweifle Ich nicht. Sie verj^- j stn aber, daß Fräulein Swarth selbst nicht geschwiegen hätte, mir |m Gefren'ell ihr| Wort verweigerte. Sie war ja eigens hergeschickt, um mir^ z»t e"^'''"*ken u-d 'h"e (Erlebnisse in der »World Tribüne« zu| veröffentlichen. Hätte Ich ihr die praktische Möglichkeit gegeben, sie hätte sie ohne jeden Zweifel ausgenützt.« »Nicht gegen meinen Willen«, behauptete Jan. Ray wehrte lächelnd ab. »Ein Mann, der liebt--Lassen wir das, Sie stehen mir feindlich gegenüber. Vielleicht bedaurc ich's, doch Ich kann's nicht ändern. Freilich wundere Ich mich, daß Sie nur empfinden, was ich Ihnen angetan habe — und nicht, wie skupellos und schamlos Hauptmann Brodie Sie au'^genutzt hat. Wie er Sie als Wachtelhund benutzt hnt, sich von Ihrer Sehnsucht nach dem Mädchen zu dem Mann führen ließ, den er suchte. — Aber lassen wir's, sagte Ich. Wir vergessen beide, daß Sie nicht gekommen sind, mit einem revolutlonä''en Inder zu sprechen, sondern mit einer schönen Holländerin.« Er nickte ihm kurz zu und war hinaus. In einer untergeordneten Windung seines Hirns wunderte sich Jan, zu fühlen, daß er diesen Inder trotz allem als nicht halb so unangenehm und im Grunde feindlich empfand wie Brodie. Doch vermochte er nicht bewußt und länger d^^rüber n-ch-zudenken. Sein Herz ging he't'g und hart; krampfhaft öffneten und schlössen sich seine Hände. Er sollte jetzt, gleich, sofort Betje sehen — Retje, die er getötet zu haben glaubte, die er gesucht, «'m die er maßlos gelitten h"tte — sie solUe pr sehen. sie '"ar «•"hon auf dem Wege, auf dem Wege zu ihm. Nuffltner IS »Marburf^er ZeHunj« 15. janner 1042 Seite 5 AUS STADT UND LAND i« wird h«ll«r... U\ diesen Tagen bl cken wir oftmals lacficifia am Morgen und Abend zum Hin.-mel auf unc ste.len fesi; es w rd a:imah-Hch heller, die Tage wetden schon länger. Am Nachm'ltag bemerkt m:n c zierst. Menschen, die sonst In tle.'er Dünke heit von der Beruisarbelt heinntamcD, finden jetzt auf dem Rüclave no Dämmerung in den Straßen, und von Tag zu Tag wird es um die gleiche Zeit etwas he'Ier. Morgens geht es langsamer. Aber man stellt doch eines Ta«?es, wenn man früh die Verdunkelungsrollos entfernt, fest, daß es nicht mehr finster draußen ist, sondern schon d«r erste Schein von Helle über den Dingen liegt. Ist es heute nur ein Schimmer, so ist ein paar Tage später bereits der H mmel he I, und in vier Wochen werden wir wieder ganz im Hellen morgens zur Arbeit gehen können. O eses allmähliche Heilerwerden der Tage, d'ese Zunahme des Lichtes e'fOllt üfis a'le mit einer besonderen Freude. Man weiß, daß die dunkeln Wintermo-nate nun Oberwonoen sind und daß es unaufhaltsam dem Frühling entgegengeht. !) ese Zuversicht läßt sich auch dadurch nicht stOren, daß w r Ji e'gentlich mitten im Winter sind und daß die Frflhtings-wonnen ganz bestimmt noch einige Monate auf ^ch warten lassen. Was macht das alles, wenn erst Frau Sonne wieder l)eglnnt, ihren Willen durchzusetzen und eoen in Stückchen höher Ober den Miont rQcktl Freilich wird es noch viele grau verhangene Tage geben, an denen sie sich ganz hinter Wolkenwänden versteckt und andere, an denen se kalt und ohne Wärme wie eine rote Scheibe durch dichte Nebelschleier blinzelt. Aber das stört nicht. Jeder Tag schenkt uns ein StQckch«n Sonnsniicht. Schon haben sich aus den Minuten Viertelstunden geformt, im Laufe der nächsten Wochen werden es halbe und schKeßlich ganze Stunden werden. Morgens e^ne Stunde, abends eine Stunde ~ das Jahr macht rasche Schritte. Damit wird uns e n gutes Stück des Tages da-zugeschenkt, und ganz von selbst ergibt es sich, daB gerade der arbeitende Mensch die Stunden nach der Berufsarbeit benutzt, um noch längere Zeit im Freien zu sein. Es beg nnt damit, daß man jetz', wo noch die Dämmerung auf den Wegen liegt, wenn man heimwärtsstrebt, triel< Icicht einen kleinen Umweg macht. Und ein paar Wochen später wird es noch hell genug sein, daß man auch In den späten Abendstunden noch einen Spaziergang dureh die Straßen oder die winterlichen Anlagen macht. Man freut s ch. Und war. tet darauf, daß der FrOhlIng allmählich näherrQckt. Was leislele der Sleirische Heiiaibund Spenden und dereo Verwendung — Wie wird das Jahresaufkommen verteilt L Dr. Zian Martin Zeltungü- und Rundtunkmeldungen berichteten wiederho't. daß die E'gebnisse der Winterhilfswerke sozialen Zwecken zugeführt werden. Auf welche Welse ein Jahresaufkommen verteMt wird, läßt sich dem Rechenschaftsbericht über da's Für Einrichtungen und' Arbe'ten der Volkspflegc . und wirtschartliche Fürsorge Volksgesundheitsdienst....... • • , Deutsches Frauenwerk, Müt'erdienst Kriegs-WHW des deutschen Volkes 1940/41 eninehmen. Laut dieser VeröffenMxhung des Reichsbeauftragten für das WHW wurden folgende Zuwendungen gemacht. An das Hilfswerk Mutter und Kind; 409 5 Millionen RM 142,7 , 20 10 HJ-Oesundheitsdienst........ . . . • 2,7 „ „ Sonstige Zuwendung , » ^ ........ 3,6 „ „ Insgesamt 597,5 Mfrionen RBrT v«ir«ltt j» Wie wir aus dieser Aufstelung ersehen, wurde das Hilfswerk Mut'er und Kind so reichlich bedacht, daß fast das ganze Jahresaufkommen ihm zugeflossen ist. Gemessen an der Bedeutung volkwohlfahrts. pfleger'scher Arbeit für die Zukunft unseres Volkes scheint dies zweifellos gerechtfertigt Worin besteht nun die Aufgabe der Volkspflege und was wurde auf diesem Gebiet besonders in der Unterstehermark bisher erreicht? Die Leitungen sind mannigfaltig. Sie traten gleich in den ersten Tagen nach der Befreiung, als Sofortmaßnahmen in Erscheinung. Da zu dieser Zeit das Un-terland ein einziges Notstandsgebiet dar. stellte, mußte eine Massenbetreuunrr der Bevölkeruni? einsetzen, in deren Verlauf bis zum 20. Juni rund 20.000 Tagesverpflegungen aus Feldküchen ausgegeben wurden, neben Ober 200.000 Eßwaren, die in jenen Orten verte'lt wurden, in denen eine Ausspeisung nicht möglich war. Der ZerfaÜ des gewesenen Jugoslawien brachte dazu einen Strom poltischer Flüchtlinge ins Unterland, d e verköstigt werden mußten und gleichfalls über 121 Tausend Tagesverpflecrungen erhielten. Daneben lief je ein Bahnhofsdienst in Marburg und Dobowa. von denen wieder 37.401 Menschen betreut wurden. Neben diesen Maßnahmen sei des Aufbaues des Amtes Volkswoh'fahrt selbst gedacht, d'e Errichtung von Dienststellen. die ausschließlich den Zweck haben, in Not geratenen Volksgenossen zu helfen. Von diesen D enststellen sind bisher 104 entsprechend umgebaut und eingerichtet. während weitere 57 aush Ifsweise in vorübergehender Benützung s*ehen. 110.000 Personen sind durch di^se Orts-gruppendienststel en bis Mitte Mai betreut worden, darunter allein 52.628 Ju-gendliche unter 18 Jahren. Wenn auch als Folge der sich zusehends bessernden wirtschaftlichen Lage die Zahl d?r Betreuten mit Stichtag 1. Oktober auf 84.400 herabsank, muß doch anerkannt werden, daß hier eine soziale Arbelt gele'stet wurde, wie man s'e unter der Fremdherrschaft sich nicht einmal hätte vorste'len können. Hilfsstellen Mutter und Kind, von denen bisher 108 erbaut und mustergültig eingerichtet sind. 84 weitere werden bis zu ihrer Fertigstellung vorübergehend benützt. Die Zahl der Menschen, die in diesen Hilfsstellen Rat und Hilfe suchten, war im Stichmonat Oktober 7854 und betrug für die Zeit vom 14. April bis zum 31. Dezember 1941 rund 48.000 Personen. Daneben sind die Bemühungen der Hilfsstellen um die Gesundheit der Kinder von unschätzbarer Bedeutung. In jeder Ortsgruppe werden monatlich in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Gesundheitsamt Mütterberatungen abgehalten, in denen die Kinder ärztlich untersucht und wenn nötig mit Nährpräparaten versehen werden. Allein im Monate Oktober wurden 5904 Kinder bei solchen Beratungen vorgestellt. Die Gesamtzahl der in Kind durch Säuglingsschwestern ständig überwacht. Monatlich werden in der Un-tersteiermark rund 1400 Hausbesuche bei Säuglingen, Wöchnerinnen und erkrankten Müttern durchgeführt. Schon diese Leistungen würden an sich genügen, jeden Volksgenossen davon zu überzeugen, daß sein Beitrag zum WHW der größten Aufgabe dient, die im Rih-men der Volksgemeinschaft überhaupt gegeben ist. Die Arbeifsmaiiten in der Sleiermark und in Kärnten FQIirrrinnentiif(tm|t des ItcicliMirbcPsdten« •Ics für die welUllchf Jugend. Vom 8.—IL Jänner 1012 fand in der I.agcTschuIe 3 des Relchsarlx'ilstlicnslesu, Karawiuikenhof in Kürnleii, ein« Tagung der FQhperinnon des B(!zirkos XXII slalL Aus sec'hrig Lagern dtT Gaue Slciormark und Kam ton kamen die Laj(orfülm*rinncn und aulierticm die Führer in non der fJc-zirksleitung, der Laf?oT"gnipi)on und M4>l(!o-ämtcr. Die Leitung der Tafiiing lag In den lldndcn der llezirksführcrin, Stf. Sabu-koschegff- Am ersten Taj( berichteten die Such he-arlwiterinnen der Hezirkslcilunj? ülwr iliro Sachgebiete, die Fübrerinnen der Süd-stciermai'k über ihre Aun)auarbt'it und über die Milarl>eil bei der Ansk-dlimg der Gotischoer in Hann. Den Höhc[)unkt der Tagung bildete der Tag, an dem der (jauellcr l)r. Rainer die Führerinnen besuchle. Er gab einen. Oberblick ül>er die politisclw; Lag^^ und die daraus erwach.sendon grolion Aufgaben für die ii^ukuiift. .^rlwilsführor Schiöbcrg vom Arl)oilsgau XXXVI sprach über die zwei wicbligt-ji Tbenieii; „Die Neuordnung Kuropa.s" und „Der Krieg, ein Kampf der Wellanschauungt-n". Einen besonders schönen Abschluß bil- den Hilfsstellen gemachten Kleinkinder- detc der Besuch des Dicblers IVuno und Säuglingsuntersuchungen beträgt bis! Brehm, der am Alx^nd aus seinen Wer-Ende des abgelaufenen Jahres 31.700. ken las. Auch außerhalb der Hilfsstellen wird' Am dritten Tag brachte Ppofes^on der Gesundheitszustand von Mutter und Meyer, von der Universiläl Graz s<;hr Wer die Wahl hat, hat die Qual Zum Wunschkonzert des Marburger Männergesangvereines 00 Programmnummern umfaßt das Au.v Wahlprogramm des Marburger Männergesangvereines für sein Wunschkonzert am 24. und 25. Jänner. Ernste und hei'e e Männer- und gem'schte Chöre, a'penlän-dische Volkslieder, eine lange Re he von Liedern, Orches erstücke, Inst umentalmu-sik. Märsche und Stimmungspotpourris und Unterhaltungsmus'k m^ichen einem Qie Wahl schwer. Alte, liebe, bekannte We'sen reihen sich an neueinstudie'^te Melodien. Mit geschickter Hand hat der musikalische Leter des Wunschkonzertes, Prof. Hermann Frisch, »für jeden Etwas« in das Auswah'programm aufgenommen. Dem Geschmrck der Wunschkonzertteilnehmer ist die Gestal'ung des entgült'gen Programms vorbehalten. Der gesamte Reinertrag 6'eser Veranstaltung wird dem Kr egswinterhil swerk zugeführt Um eine rechtzeitige Abrechnung zu ermöglichen, muß das Spenden-bekenntnis, das be' der Bestellung von Ahnlichc Aasmaße hatte die Arbeit der Eintrittskarten abgelegt wird, bis späte- stens heute Donnerstag abends erfo'gen. Da die E ntrittskartcn für das Wunsch, konzert am Samstrg schon fas» restlos vorgemerkt sinC. solen Besucher, die auch Sonntag an der V^erans'a'tu^g teilnehmen, S'ch für den zwe tun Abend entscheiden. Wie im Vorjahr, wird auch diesnnl das Wunschkonzert ein niusikalisclies Ere'g-nis der Stadt bi'den. Die besten Kr.lfte wuroen herangezogen, mit nieniPdem Fleiß wird stud'ert und geprobt. Das B"'st-möglichste, das Marburg se ner Bevölkerung vermitteln kann, wird an diesen beiden Abenden geboten werden. Die Verb'ndungsworte sprechen Hcta Spittau uno Waler Schrei, e ne Auf>>,abe, die sie bes' nimt zur vollen Zufriedenheit der Wunschkonzertteilnehmer meistern werden. Das Wunschkonzer des Marhurger Männergesangvere nes wird sich der langen Reihe seiner bisher'gen Veranstaltungen würdig anschließen. III0 flloH riof RMFflhMIdni k«""-man muß hinaufsteigen zu den ist die Härte des Lebens die beste Schule, ihr Mühen, still ihr Leben, hart ihre ülü Wvll IRmI UvI yilullül H Hochwäldern, wo sibern das Edelweiß Ganz jung sind sie schon am Steilhang Pflicht. Und ist der Hof auch abgebrannt, Von Heinz Scheibenpflug ('j" Berggras steht und die duften- draußen und ihnen klingt das Donnern der vom B i»zc rrezlindet vnd n e -u lirclien in „__... . . ... ., , 'den Bermelken leuchten, wo man aber der Steinmuren in die Ohren und das dieser Einschiebt, und zerschlägt der Ha- Berghöfe stehen weitab vom ge8cW3«. auch die Steigeisen an die Schuhe binden Dröhnen der Lawinen im Winter. Dann gel auch die Ernte und schwemmt der sMen miftamentein der Dörfer und muß, um das Heu machen zu können! gehen sie mit dem Vieh die einsamen Regen das Heu weg, sie bleiben bauen Märkte, die sie nur als helle Dächerge- Und dann muß man es selbst in gewal- Pfade in die Kare hinein, steigen den neu auf und arbeiten weiter. Uns.'die wir vierte im Talgrund erblicken Jlgen ROckenlasten zu den kleinen Holz- Schafen und Lämmern nach, die im ab- an sonnenfrohen ürlaubstagen an ihren sie »t die Emschicht, die Stille des dunklen hotten hinübertragen, von wo es im Win- gründigsten Fels nach Futter suchen und Höfen vorbeikommen und ihre Welt als Waldes und der Wiesenhänge, die ^n- ter erst mit den Schlitten talwärts geführt sausen mit dem Holzschlitten in die stei- schönen Traum erleben, werden s'e zum samkelt der abseitigen Pfade. Hier man- werden kann. len Schluchten der Holzwege hinein. Wenn Symbol des Beharrens und der ewicen det ein schmaler Karrenweg mit tief aus- still ist das Leben hier heroben, ebenso sie dann zur Schule wollen - und nir- Verpflichtung. gefahrenen Furchen und Holpersteinen an still wie hart und mühselig. So ein Berg- gends ist dieses Wollen größer und lei- jeder Krümmung Wenn im Winter der bauer ist ganz auf sich gestellt und miß denschaftlicher als gerade bei diesen Kin- Schnee meterho^ Hegt, dann saust s sich mehr sein können alt ein Bauer im Flach- dem — dann wandern sie stundenweit gut zutal, mit dem Hörnerschlltten, im land •— er muß jedes Handwerk beherr- durch d'e Wilder und A mw esen. siap- Sommer aber tut man sich schon hart, sehen und sich seinen Karren ebenso selbst fen durch den Schnee oder fahren mit den Pferdekarren hinunter oder gar her- zurechtmachen können, wie sein Dach den selbstgefertigten Bretteln durch den AktUaU Philosophie und Wirkllohkrvif Der Sohn kam von der l^niversität auf zu führen, und wer In der Nachmit- oder seine Bergschuhe. Und Ist die Welt nachtschwarzen Wintermorgen. Werden biedere Vater fragte; tagssonne den Weg zu Fuß heraufsteigt, auch weit für ihn und gewaltig der Blick sie größer, dann holen sie als Holzknechte nirrrfJSl der spürt allein am Schweiß und am Herz- d e Felskare uno auf blausch mmerndes die stärksten Fichten und Lärchen aus "Kann^ du mir ein Rrknioi klopfen, was es heißt, Bauer sein hier Es, so fehlt ihm doch das Eiebn's der Ge- den Bergwäldern herab schirfen m den! IlOern,'Vater," l>eg"iinder^ herben! u j v meinschafl und das Gefühl der Verb in- RindenhOtten und gehen auf schmalem auf diesem Teller liegen drei Eier." Icli Es ist freilich viel Schönes auch dabei denheiL Da steht sein Wohnhaus und die Wildsteig dem Gamsbock nach. Dann l^haupte nun krafl meiner I^gik, d.i(j — man schaut weit Übers Land hin. man Scheune daneben, ein kleiner Bildstock sind die Arme stark und ihr Denken ist sechs Eier sind. Denn wo drei Eier ist dem Himmel näher, den weißen Wol- noch oder eine Kapelle, oben am Joch hart genug, um in der Einschlcht der höch- ""*1 ein Fr. ken und den leuchtenden Gipfeln, und der auch noch ein Holzkreuz oder ein Marterl sten Hange Bauer zu sein. Wen wundert V" " Menschenwelt ferner mit all dem Zwist for einen Vorfahr, das ist alles. Kein es noch, daß diese Männer zu Soldaten Dann »Iiii ^ • t und der Mühsal des Nebeneinanderlebens Wunder wohl, wenn man hier worikarg werden, die, das Edelweiß am Ärmel und dk schön sali 3 JnnJoi iwT iru Aber man muß auch den Pflug Ober den wird und hart 'm Fühlen und Denken. Mütze, halten, was ihnen zu halten be- werde von dicsl-n Eiern zlvTi und Müller Stellhang führen, der jäh abfällt, daß oft Lange Gespräche und fröhliche Heiterkeit fohlen und nehmen, was genommen wer- wird eines essen Dann t>|pH)en für dieli gent'g weder Pferd noch Ochse mehr in sinrt dem Bergh^uTn me'si Iremd Da den muß. | nach deiner Ixjgik doch drei Eier übrig" der Furche gehen kennen und der Bauer mußt du schon Geduld haben und seihst Zwischen den braunen, holzgefügten ——- seihst sich vorspannt. die Berge kennen und ihre Welt, ehe du Höfen, vor deren »-e^stern die brennroten •♦••••••••••••••••••••••••••♦ Man muß auf die Ernte warten können mit diesen Bergbauern In Kotitakt komm««* Blumen leuchten unl den letzten A'mhnt- Verlang» Überall die die hier oft iwe' oder dreimal unterm und sie richtig verstehst ten. hart am Gletscherrande, verlauft deri „MAPBURGEß TEITUMG« FrOhtchne« liegt, eh« man »le einbringen Den Kindern, die hier heranwachsen, Lcbenskrels der Bergbauern. Schwer ist! .............................. Sffte Ö »Marburger Zeltttiig« 19. ]9nner tm Nummer 16 inleft'Sbanle Ausführungen über die Entwicklung und die derzeitige in Osl-asien. I>er letzte Tag war durch die zwei Vortrüge des PmK'ssors Danzer vom Rasse-polibischen Amt Berlin ül*r Rasse und Bevölkerungspolitik eine wertvolle Be-reiclierung. Die Tagung brachlc den FQhrcrinncn die Klärung vieler Fragen und gab ihnen viel Freunde und Anregung für ilirc Arl)cit niit in die Lager. ■te rronf dankf der llelHal Die Spendefreudigkeit der Heimat bei der Sammlung von Woll- und Wintersa männer in 48 Mannschaften. Das ArbeitspoHtische Amt hat seine Ou ganisation erstellt und arbeitet derzeit mit sechs hauptamtlichen und 54 ehrenamtli-chen Mitarbeitern. In Betriebsappellen, lahresUberblick des Kreises Luttenberg St«^ier Bericlit ttlMUlchar AMlet — Gewallt « LeUlMfCB 4m Vdktwublfabri — Aßc ietien deutoci Der Steirische Heimatbund hat im An Lebensmitteln wurden insgesamt 6 21. September In Abstal und am 20. Sep. Kreis Luttenberg im verflossenen Jahr auf Waggon Kartoffel, 15.000 Kilogramm tember in Luttenberg der Öffentlichkeit allen Gebieten erfreuliche Erfolge zu ver- Weizenmehl, 10.000 kg Maismehl, 16.000 beweisen, die ihnen Anerkennung und Be. zeichnen. Kreisführer Dipl. Ing. N e m e t z Kilogramm Bohnen, 800 kg Obst und Ge- geisterung zollte. An diesen beiden Ver. gab in den ersten Jännertagen in einer müse. Konserven, 400 kg Fleischkonscr- anstaltungen haben 1554 Wehrmännet großen Arbeitsbesprechung sämtlicher ven und 380 kg Fett zur Verteilung ge-1 teilgenommen, davon aktiv 764 Wehr-Ämter der Kreisstadt einen ausführlichen bracht. Für Bekleidungsstöcke wurden JahresDberblick, dem wir einige Interes- über 9000 RM verwendet. An Wertgut-sante Daten und Zahlen entnehmen. scheinen kamen bisher 223.000 RM zur Die Kreisführung begann mit ihrer Auf- Verteilung. bauarbeit anfangs Mai. In kürzester Zeit • Der organisatorische Aufbau des Amtes * - - • chen, Skiern, Ski- und Bergschuhen hat i wurde das organisatorische Gerippe ge- Volkswohlfahrt ist zur Gänze durchge- Fachversammlungen und Arbeitsbespre-an der Front bereits dankbarsten Wider- schaffen, das für eine gedeihJiche Arbeit fUhrt; alle Dienststellen sind erstellt und chungen wurden Betriebsführer und hall gefunden. Ein 18-jähriger Freiwilli-' erforderlich ist. So wurden die neun Orts- ai'Sgeitattet. | folgschaftsmitglieder In den Erfordernis- ger aus Marburg a. d. Drau sandte einem gruppen des Kreises in 46 ZeMen und 300 Wohl kein anderer Kreis darf steh rüh- sen der Zeit unterwiesen. ^ Besonder» er-Spender der Berliner Ortsgruppe Paulsen Blöcke aufgeteilt und die erforderliche men, die Hilfsstellen Mutter und Kind und freulich ist es, daß sich dieses Amt auch bereits vier Tage, nachdem letzterer seine personelle Besetzung durchgeführt. ,die Kindertagesstätten In so reichlicher der fast zum Aussterben verurteilten Skischuhe der großen Spende für die Ost-j f;)je Aufnahmekommission des Steiri- Zahl trstellt zu habenI . . .. . front emverleibte, folgenden Brief: »Lie-'sehen Heimatbundes beendete ihre Arbeit I" neun Ortsgruppen smd bisher 16 Der Kamerad! Ein junger Soldat bedankt £fide August anfangs September fanden Hilfsstellen Mutter und Kind vollkommen sich fflr Deine Ski-Schuhe Ich weiß ganz ortsgruppenweise die feierlichen Vertei-r eingerichtet, wofür der Betrag von RM genau. Du hast sie Dir sicher von Deinen | lungcn der Mitgliedskarten des Steirischen 14.445.60 verwendet wurde. Durchschnitt-Ersparnissen beschafft und mir nun diese Heimatbundei statt. J'^h werden In diesen 16 Hilfsstellen mo- festen warmen Schuhe geschickt. Ich bin! nie Dienststellen sind In allen Orts- natllch insgesamt 1000 Besuche beraten ein 1 «-jähriger Freiwilliger von Marburg Gruppen ersteh Die Amtsträger wurden und betreut. ...... a. d. Drau und möchte mich nochmals | bisher in 42 großen und 108 kleinen Die Zahl der Kindertagesstätten ist eme schön bedanken. Jetzt kann ich ruhig Dienstannellen mit ihren Arbeitsgebieten noch erfreulichere, sind doch derzeit durch Schnee und Eis und Wasser mar-1 vertraut gemacht. 43 Amtsträger wurden i« den nenn Ortsgritpepn des Kreises schieren und werde nicht frieren. Ich' zusätzlich bereits auf der Bundesschu- bereits 21 Kindertagesstätten vollkommei^ würde Dir gern noch mehr schreiben und hoffe, recht bald eine Antwort zu bekommen. Heil Hitler! Carl Rönner.« RonHaebDiiti der Weltkrieiisfeil-neMner 1014-18 In Pettan Standartenführer ßlasch sprach zu den Frontkämpfern Im Saal des Deutschen Hauses in Pet-fau fanden sich Sonntag, den II. Jänner, über 800 WcItkrieRsteilnehmer ein, um p' leFsleirern nicht nachsteht. An den ersten ihre Verbundenheit mit Führer und J^fXwijmus^ em?htet Der^ beiden OpfersonntaRen im November und zu bekunden. Bolschewismus« erncntet. uer i oninm wurden 12 201 RM, bei den b s- Vor diesen alten, mit AuszeichnimRen! »aR" wurde im Kre.se bisher 46 Mal em- KsstraBVn8ammluno.en im geschmückten Frontkämpfern schilderte ^.„«'Oktober, November und Dezember I4U00 RM aufgebracht. Die Wehrmannschaft gibt Hansindustrie annimmt. So wurde das Töpferhandwerk und die Korbflechterei neu unterwiesen und zu neuem Avi-Schwung gebracht. Daß die Deutsche Jugend ganze organi-satorische und erzieherische Arbelt geleistet hat, wird wohl jeder, der of^ne Au-gen hat, zugeben müssen. Das Bild der esamten Jugend änderte sich nach der efrelung der Untersteiermark schlasar* tig. Nicht mehr demütig schmutzige Jungen sind auf der Straße zu sehen, sondern aufrecht saubere Jungen machen Ihren regelmäßigen Dienst. Die sportliche Arbeit läßt auf breiter Grundlage Erfolge erken- - fei Brunnen wS schaS ai^fieste U Bevölkerung dieses Kreises an Opferfreu- ein Mann, der es weitblickend und wil lensstark verstand, das zerklüftete, sich untereinander bekämpfende deutsche Volk zu einem großen und starken Reich zu vereinigen. Diesem großen und mächtigen Reich gehören auch wir jetzt an. Es ist hiemit jedes Frontkampfers Pflicht, seine mlli-iärischen Erfahrungen und Kenntnisse den jüngeren Kameraden der Wehrmannschnft des Steirischen Heimatbundes zu Verfü- Mit der Ehrung aller jener, die in den Jahren 1914/18 ihr l.ebcn für Volk und Heimat gaben, fand die Kundgebung ihren Abschluß. Entne'tifche Mitteilungen * In der Orlsgruppe VI des Steirischen Heimatbundes wird heute, Donnerstag den 15. Jänner um 20 Lfhr im Appellsaal in der Magdalenenstraße ein Dienstappell abgehalten. f. lungsburg geschult. | eingerichtet und im Betriebe. In 18 Kin- EÄ/SSSälJl' ITiV V.SSSShT.ir'2.". SllS.»"!»- K h," V f. . !s SÄ vt r s„SiS? üTÄÄ 5rjifrtSrr,'.a ■ rBSÄttÄrrSÄSi: wurden RM 133.765.37 verwendet. In den i Windenau. In mehreren Sommeraiisbll. SJÄ-Ä JAÄS'S KI SfJ X'-ÄÄ'h.S'SS: Bundesjugendführung. Bei drei Großveranstaltungen in Abstal waren 1400 Models anwesend. Dorfnachmittage, Morgenfeiern und eine gut gelungene Werkausstellung In Luttenberg zeigen vom frohen Schaffen und ernster Arbeit der Jugend. Wer würde nicht voll und ganz die Arbeit unserer Frauen würdigen. Immer und immer wieder ist es die untersteirische Frau, die einsatzfreudig mit einer Selbstverständlichkeit hilft und schafft, und so die großen Aufgaben, die auch noch durch den Krieg bedingt sind, löst. In allen Ortsgruppen wurden Zellen-und Blockhelferinnen eingesetzt. In 10 Arbeitsbesprechungen wurden die Fratjen in ihren Arbeitsgebieten unterwiesen. Jeden Monat fanden in den Ortsgruppen Gemeinschaftsabende statt; daran beteiligten sich 6000 Frauen. Nach eitler Schulung der Laienkräfte zur Abhaltung von Kurzkochkürsen wurden bisher ^ Kurzkochkurse mit 646 Teilnehmerinnen in acht Ortsgruppen abgehalten. In allen Ortsgruppen sind bereits Schuhjngskü-chen erstellt. 10 Küchen sind beerlts Im Betrieb; dies trifft auch für die Nähstuben zu, deren es 11 gibt. An Hilfsdienstarbeit, wie Erntehilfe, Lebensmittel- und Kleiderverteilung, Nähstubendienst usw. leisteten insgesamt 2074 Frauen 21.711 Stunden. HIebel wtir-den 3000 Teile genäht, 14 Flickbeutel atrf-gearbeitet mid unter anderem 750 kg Marmelade und Fruchtsäfte eingekocht. RinRon des Weilliriegssoldatcn, der f"! o" Die Wehrmännschaft gibt auch Wer, wiiiiRer Einsatzlicrei^tschaft die R'oßen in anderen Kreisen die Gewähr, die Schlachten von Vcrdun und Marne über " ^ . oA nP ui Männer im Geiste des deutschen Wehr- reits im Sommer in 80 Deutschkursen ^ 1137 Teilnehmern die deutsche Sprache gelehrt. Hiebei ist anzuführen, daß das f 31 Wehrmannschaftsstürmc, zwei Motor- .sich ergehen ließ, ohne zu wanken. Trotz der zähen Ausdauer und Kampfes- bereitschaft wurde dieser Sold^at iim | Recken ein deutsch^orachices wenrnianiiscnaiissiuiiiic, 4wci muiui- Endsieg betrogen. An Stelle des Dankes | stürme, ein Sondersturm, ein Musikzug, Rücl• '1 I Ii Bi'i; Archiv Jeder Untersteirer erwirbt pm S'^m^'a^ und ?*»i""^l'ch der Gauttraßen- samitiiaiijij: die :>cliüiicu AbzeicUu« RldHe Chronik in. Der 27. Jintter lölft. In einem Aufruf der Kreisführung 'Marburg-Sladt des Steirischen Heimatbundes (im Anzeigenteil der heutigen »Marburger Zei'ung«) werden alle Angehörigen der am geschichtlich ccnkwürdi«?en Marburgjr Bluttag vom 27. Jänner 1919 gefa'lenen Opfer, sowie die dabei Verwundeten au'gefor. dert, sich sobald als möT[llch mü d'ich oder schrifMich in der Kre sführung (Ge-richtshofgasse 1) zu me den. m. Erste standesamtliche Trauung in BärentaL Kürzlich fand in der Gemeinde Bärental die erste standesam/liche Trauung statt. Den Bund fürs Leben sch ossen Blas'us Horvat aus Bärental und Maria S e k i r n i k aus Rohitsch-Sauerbrunn. Den Trauungsakt vollzog Orts "Gruppenführer und Amtsbü''germeister Pg. Alois W a s 11, der in seiner Ansprache d e Bedeutung und die Aufgaben der Familie im nat'onnl-soz alistisciiCn Deutschland hervorheb. Bevör'ewnjsb^weftm^ In TÄTfw- Sta*'t1esa'iit TÜf'cr. m. Hömcrb'd. Beim Rüuurbau wurden Woche acht Geburten und vier Todesfalle verzeichnet. Gestorben sind; Stefanie Katschitsch aus Stermitz, Blasut^ B r e s n i k, O'stro, Aloisia Arschitsch, St. Michael und Johann Kraschek, Oberretschitz. m. Todesfälle. In Marburg, Burggassc 40, verschieden: die 71-jährige Private Apollonia Otorepez, in der Schlachthofgasse 20 der 72-jährige Finanzwachrespl-zient i. R. Anton Kotnik und m Pobersch bei Marburg Fraustaudnerstraße 16 die 73-jährige Private Marie Sonnenwald. Ferner sind In Brunndorf in Marburg, Feldgasse 1 die 29-jährige Weberin Fanni Kramer und im Wienergraben 22 der 79-jährige Kleinbesitzer Franz Sischek gestorben. m. Spende für dag WHW. An S'ellc eines Kranzes 'ür den so unerwrrtet heim--gegangenen Kameraden Franz P k| spendete die Fami'e Wusser den Betrag von RM 15.-> für das WHW. m. Oirtotr-Tafu«;. Frei'ag, den 16. d. «1*1 14 Uhr findet in der Gambrinuihallc 'n Marbtirg eine Olrtner-T.'^gung statt, zu der al e Be'rle'-s'üh er s"mmc''er GIrtne-10 der verg..ngonen'reibetriebe des Kre ses Marbug-S.adt und .Mummer !5 »Marburj^er Zeltiim;« 15. Tanntr !94t Seite 7 Land eingeladen sind. Ausführliches darüber in der bezüglichen Anzeige in unserem heutigen Blatte. i m. Berufsberatunf der M^lerinntins« pie Malerinnung in Marburg (für die Kreise Marburg-Stadt, Marbu g-Land und pettau) veranstaltet am Samstag, den 17.1 d, um halb 15 Uhr in der Edmund-Schmid-Oasse Nr 8 (1. Sfock) ihre erste Berufs.! beratung. Es erscheint der Bezirksinnungsmeister Alois K a 11 a n d e r aus | Wien, der vor allem über Verordnungen ! und Werkstoffe Aufklärungen geben wird, I m. Kurs des Deutschen Roten Kreuzes I ifl Wöllan. Am 10. Jänner begann in Wöl-lan ein vom Deu.sehen Roten Kreuz ver-ansta'teter Kurs für Pfleger und Pflegerinnen. Der Kurs, zu dem sich eine g^oße Anzahl von Teilnehmern gemeidet hat, wird von Dr. Hans Gregorek geleitet. m. Filmvorführttngen in Packenstein und WÖ'lan. De Gaufl'mstelle veranstaltete in den Ortsgruppen Packenstein und Wöllan eine Filmvorstellung, die größtes Interesse bei der Bevölkerung fand. Außer der Wochenschau wurde der wertvolle F Im »Die Geierwally« gezeigt. Allein in Pak-kensteln wohnten der Vorführung 280 Besucher bei m. Bekämpfuni; der Tollwut in Pettau.' Der Politische Kommissar des Kreises' Pettau erläßt eine Kundmnchung. der-' zufolge die Ausfuhr von Hunden und Kat- ! zen aus dem Kreis Pettau für die Dauer der bestehenden Hundekontumazvorschrif-ten nur mit Bewil igung des Veterinäramtes Pettau gestattet Ist. Näheres dar« über in der betreffenden Anzeige in unserem heutigen Blatte. TURNEN und SPORT ainitiiitiiiimimMiiiiiiNniHiiiiHimHiituifliiiwtiiiiiinimimiMiiniiHiiiiiiNimiiiiiniiHHiiiiiNtiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiitniiiimtiiiiiiiniiiiti) dtiek Muk Suäasiek 0. Neuer kroallsoher Gesandter In Bu> karMt. Wie von unterrichteter ^ite mit-Scleilt wird, ist der /riihcre kroatische Gesandte in Berlin^ Dr. Benzen, der erst vor kurzem zum Professori an der medizinischen Fakultät an der Agramcr Uni*-versität ernannt wurde, dazu ausersehen, den Gesandlenpostcn in Bukarest als Nachfolger des bisherigen Gesandten Dr. Bulat m ühemehmen, o. Großer Erfolg der kroalisclien Winterhille. Im Rahmen der kroatischen Winterhilfe „Pomoc" wurden seit Beginn Dezember in gan« Kroalien Insccsamt 15 Millionen Runa gesammelt. Die Blätter aehen iu diesem Ereignis einen Beweis für den neuen Geist, der das kroatische Volk bereits in weitem Maße erfüllt habe und die Voraussetzung für eine ehrenvolle Zu> kunft Kroatiens seL o. KroaUseher Singertag. Der e^ste kroatische Sängertag fand in Essegg statt, wo die bekanntesten kroatischen ^sang. vcreine in Anwesenheit des Koi^orations-ministers Susic und anderer' Ehrengäste mehrere Konzerte gaben. Auf der Tagung der Delegierten wurde beschlossen^ ein Forschungsinstitut für das kroatische Lied zu errichten sowie der Verbreiterung und Verllefun|? des kroatischen Gesangswesens durch eine festere orgimisalorisclie Zusammenfassung aller Msangverdne zu dienen. o. Dm Slowaidsche Natlonaltheater soll verslaalUch werd^ Der Legislativaus. Schuß des Schuiminisleriums bereitet ein Gesetz zur Verstaatlichung des Slowaki-bchen Nationaltheaters vor. o. AoBlielnmiteii zum serbischen Arbelfs-dienst« In verschiedenen Orten in Serbien fturde bereits mit der Aushebung für den tiationalen Arbeitsdienst begonnen. Die Arbeit wird im Februar aufgenommen werden o. Neue serbische Marken. In diesen Tagen werden in Serbien neue Strafporlo-inarken in Verkehr gesetzt sowie eine ser. bische Freimarke mit dem Bild des Klo-hsters Zica. Die Serie der Strafporto-»narken umfaßt sieben Werte. Der 1 Di-ttar-Freimarke Zica, die der ganzen erslen Serie serbischer Marken den Namen gibt, wird die zweite Marke dieser Serie, die 2 Dinar-Marke, mit dem Bild des Klosters Manasije, folgen« Cilli in Tisditeiinis aiKUffidilageii Um es glcich vorweg zu nehmen: Die Kimnfe in CIlll am 10. und 11. Jänner waren wirklich der Höhepunkt der heu-rlßcn Meisterschaft. Das zahlreiche Publikum, das den einzelnen Spielen gespannt folgte und den Spielern auf „offener Szene" begeisterten Beifall zi^llo, bewies, daß sich jede Sportart sofort genügend Zuschauer erwirbt, wenn nur riebe tiges Können geboten wird. Am Samstag begann das Treffen mit einem 3 :2 Sieg von Wretschitsch I (Cilli) gegen Bahitsch- (ASV Graz). Im zweil^^^ Spiel gewann Lt. Willomitzer (Graz) gegen Schiffrer (Cilli) ziemlich glatt 3 :1 und stelle so den Ausgleich her. Im Doppel txshiellen die Cillier Rebeuschegg-Wret-schitsch II dank ihres vorbildlichen Zusammenspieles über die Grazer Lt. Willo-mitzer-Babitsch mit 3:1 die Oberhand. Schon glaubten sich die Cillier einem Icich-ten Siege nahe, als zur allgemeinen Überraschung Lt. Willomitzer den steirischen Gauvertreter Wretschitsch I in einem technisch und taktisch hervorragenden Stil leicht mit 3:0 bezwang. Also wurde damit wieder der Ausgleich von 2 :2 hergestellt, Das letzte Spiel stellte an die Nerven der beiden Spieler Schiffrer (Cilli) imd Rabitsch (Graz), sowie auch an die der Zuschauer schwere Ansprüche. Beide Spieler führten nämlich einen klassischen „Pimpel" vor, aus dem schließlich der Cillier mit einem hart erkämpften 3:2-Sieg hervorging. Somit gewannen die Cillier auch die erste Begegnung mit einem Gesamtergebnis von 3 :2. I>ßr beste Spieler am Samstag war Lt. Willomitzer. Das Rückspiel am Sonntag begann mit einem überraschend glatten Sieg des jungen Wretschitsch gegen Lt. Willomitzer mit 3; 1. Die vollkommen ausgearl)eitclcn Schläge dieses Jungen und sein außergewöhnliches Stellungsspiel setzten ihn weit vom an di^ Spitze der an beiden Tagen gesehenen Spieler und rissen die Zuschauer zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Im zweiten Spiel verlor Altmeister Tschoch (Cilli) gegen Rabitsch in einem aufreibendem Kampf 2 :3. Im Doppel wäre denvGrazem fast der Ausgleich für die am Vorabend erlittene Niederlage geglückt. Sie führten l)ereits in Sätzen 2:0 und im dritten Satz 22:21! Ein Ball noch, das Doppelspiel wäre ge- wonnen und damit sicher auch das ganze Spiel zn Gunsten der Grazer ausgefallen, und die Meisterwürde, die neun Jahre un-unlrrlirochen behauptet wurde, wäre höclistwahrscheinjieh auch zum zehnton-mal in Graz gehllel>en. Doch das Glück tiehrle sich den Cilliern wirklich in letzter Sekunde zu und verhütete eine Niederlage, Sie gewannen nun Salz und Spiel mit 21:22 bzw. 3:21 Dadurch sichtlich beeindruckt, verlor Lt, Willomitzer gegen Tschoch in einem trotzdem erbittert ge-geführlcn Kampf 2:3. Damit war der Ensieg der Cillier gesichert und das letzte Spiel nur noch eine Formsach«. Jedoch der Grazer Rabitsch bew^ics, daß er kämpfen kann. Es gelang ihm, gegen den t>esten Cillier Wretschitsch II einen Satz mit 28 : 26 zu gewinnen. Das Spiel gewann schließlich Wretschitsch II mit 3 :1. Damit war das Endergebnis von 4 ;1 erreicht. In nächster Woche stehen noch Spiele gegen den LSV. Zeltweg und Donawitz bevor. Gewinnt die Tischtennismannschaft der Sportgemeinschaft Cilli auch diese, was ihrer Spielslärke nach vorrusjusehen ist, so ist sie in einem erstgeführten Kampf steirischer Meister geworden. : Zum Schiedsrlehler für das Fußballspiel Deutschland—Kroalien wurde der slowakische Spielleiter Josef Möhler bestellt, : Um die Adolf-Hlller-ElsselilcflslOeke. Nunmehr treten auch die Eisschfitzen wieder in Tätigkeit. Nach den Wettbcwerlicn in den Gauen geht es am 7. und 8. Feber in Innsbruck um die Reichssiegcrtilell. Ausgeschrielx^n sind ein Mannschaftsschießen, ein Zielschießen und ein WeiL-schießen. Der siegende Verein erwirbt ein Anrecht auf die vier „Adolf-HitlerJEis-schießstöcke". : Dculsehland und die Slowakei haben einen Länderkampf im Tischtennis verabredet Er soll am 28. Feber in Leipzig ausgetragen werden, : Cochel gptehlagra. Der ins Amaleur-lagcr zurückgekehrte französische Tennis-weltmelster Henri Cochet wurde in Nizza von dem Belgier Peten 6:1, 3 :6, 6:4 geschlagen. Im Doppel unterlag er mit Petra seinen Landsleulen Pcllizza-Lesueur 1:6, 5:7. WIRTSCHAFT RshhSBlIlirs'andsaasslellang In Mai borg In Marburg/Drau findet vom 1. bis 8. Februar 1942 im Götzsaal eine große ' 'andwirtschaftliche Ausstellung statt. Diese Ausstellung zeigt die gro3en Auf-' gaben des Reichsnährstandes auf dem Ge-, biete der Betreuung des Landvolkes, der Erzeugungsschlacht und der Mirk'ord-^nung. D e Ausstellung, d:e im Vorjahr in .Cilli mit großem Erfolg gezegt wurde lUnd 20.000 Besucher aufwies, wird in Marburg noch wesentlich erweitert wer_ den. Eine Serie Groß-Photos wird die länd'iche Wohnkultur ze gen. Außerdem wird sich die Obst- und Weinbauschule Marburg mit dem Weinbau Untersteiermarks und besonders des Kreises Marburg mit einer Sonderschau beteiligen, sow e der Verband Südmärk'sche landwirtschaftliche Genossenschaffen. Ein Dorfk-no wird den Besuchern viele lehrreiche und unterhaltende Filme . zeigen. Die landwirtschaftliche Hauptgenossen-schaft Ste'ermark befe't'igt sich mit einer großen Maschinenlehrschau, D'e landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Südmark zeigt an Hand von Modellen und BUd-tafeln landwirtschaftliche Unfallfo'gen und ihre Heilung. Die Landesbauernschaft Südmark, welche gemeinsam mit dem Ernährungsamt, Abt. A in Marburg diese Wanderlehrschau veranstaltet, ist bemüht, auch durch Ausstellungen der landwirtschnft-lichen Bevölkerung der Unterste'ermark den Anschluß an die großen Ziele und Aufgaben der Erzeugungsschlncht der großen deutschen Landwirtschaft rasch zu erleichtern. K Ohl Hins Int Unterland ohne MAMURGIR ZEITUNG" I Grasmäher, Kartoffelroder, Pflüge 331 liefert kurzfristig gegen Beibringung der gelben Anweisungsscheine: Landmaschbienverteller Sta. fiislaus Schmkl, Untervogau, StraB, Steiermark« Untersteirer, Achtung! Am 27. 9Viin«r 1919 b«i«ugt« dl« Unt«rtt0l«r-mark durch Ihr« Blutopf«r in Marburg Ihr« V«r-bundanhalt mit d«m dauttchm Volic. Angahörig« d«r an diatam Taga GafaHanan» sowia Yarwundeta und Yariatita maidan sich aha-stant mündlich oder schriftlich In dar KraitfUhrung Marburg-Stadt das Stairitchan Haimatbundas Marburg, Garlchtthofgats^ 1. FÜR DIE FRAU PraVtlsche Wink* Wenn die Karl off bIu , wässerig sind^.a Es kann einmal vorkommen, daß die Hausfrau wässrige Kartoffeln l>ekommt. Sie hat keinen Grund, diese Kartoffeln gering zu achten, Sie lassen sich gut vcrwciideu und erhalten bei zweckentsprechejider Behandlung auch eine schöne Mehligkelt. Zu diesem Zweck breitet man sie vor dem Kochen eine Zeitlang in der Nähe des warmen Herdes aus. Dadurch veixlunslet die überflüssige Feuchtigkeit und die Kartoffeln gewirmen an Wohlgeschmack. Eier platzen nicht, wenn man in das Kochwasser etwas Salz tut. Sind die Eier angestoßen, kann man sie trotzdem kochen, man wickelt sie dann fest in Seidenpapier. Zwiebelgeruch an Messern verschwindet rasch, wenn man die Schneide einmal rasch durch die Herd- oder Gasflamme zieht, Homlöffel verlragen kein warmes Wasser. Zum Senf und zum Eieressen gebrauchen wir rnit Vorliel>e Hornlöfiel. Diese bedürfen einer besonderen Behandlung und Pflege, wenn sie lange gebrauchsfähig bleiben sollen. Es schadet den Hom-löffeln, wenn sie in heißem Wasser abgewaschen werden, ihre Reinigung darf vielmehr nur in lauwarmem, Wasser geschehen, Sie sind nachdem, damit sie sich nicht verbiegen oder verziehen, sofort gründlich abzutrocknen. Ein Fensterleder kann man sich leicht selbst herstellen, indem man alle möglichen Lederreste in kleinen Stücken auf einen Faden reiht und zu einem dicken Ring zusammenbindet. nie Seife muß troekeu liegen. Mit der Seife, ihrer richtigen Ausnutzung und der Möglichkeit des sparsamen Verbrauchs hallen wir uns schon wiederholt bescliäf-tigt. Heute wollen wir uns einmal mit dem richtigen Platz für die Seife beschäftigen. Wichtig ist vor allem eins: die vSeife muß trocken liegen! Sie muß an einem Platze in einem Behälter ruhen, an dem kein Wasser darülK?r spritzen kaim, und es dürfen auch keine nassen Lappen darüber gelegt werden. Sdilcchiet Spiitep wrdirbt gut«« Waachen. Alt* Sorgfilt und Liebe, die maD der Wasche beim Waiclien angedeihen läßt, können vergeben» tein, wenn man nidit richtig tpUh. Und gar manche Fehler können dabei gemacht werden. Zum Beispiel: wenn man sofort in kaltem Vaaaar ipiilil überleKui Sie eiuiaal^ wm mmKmBammmmstsBiBaeaBaaameaessBm gMchiekl dcna eigantlidi, waaa aian 4ie gewaadieae, kanai auigedrüdite, darapfead-heiBe WMadie der beißen Lange aimmt aad aofart ia daa WaadifaS aiit deai eia-kaltea SpUlwaaaer gibt? lat es nicht aelbit-verstKndlicli, daß die Wüsche nCrschriekt**, daß aia dietea jühen, übergaagslosen Tam-peratnrwediBel aidit vertrügt? Ist e« nicht klar, daß di« Seifeareste and auch die Schmutareste, die aadi ia der Wüsche stecken, darch dieaea plötaliche kalte Bad cratarran and sich aidit restlos ansspiilen laasen? Bedeakea Sie, daß diese Seifaa-und Schmudreste, wenn sie ia der Wüsche bleiben, im Laufe der Zeit chemische Veränderungen eingehen können, die schon so manchem Gewebe geschadet haben. Spülen Sie darum ridbtig: erst heiß (mit entkartelaa Waaaarf), daaa warm nad anm Schluß mehrere Mala kalt- Uad be-heraigea Sie die goldeae Regel deaWiacke-spülens! je üfter« desto hesser! Übrigens: wamm soll du erste, liaiBe Spülwasser anthirtet werden? Sehr einfadi: weil die Seifenreste, die ia der Wüsche stecken, sich nsit dens Kalk des nicht ent-hlrteten Wassers sofort aa Kalkseife verbinden wQrden und dann nur achwer aus-suspiitea wiren. Enthürten Sie eise nicht nur das WasdiWasser, nehmen Sie ein gntea Einweidimittel nicht nar aum Ein* weiden, sondern auch aar Bereitung des erstea, heißea SpQlbadea! Diese geriagen Kostea, diese kleine Mühe lohnen sich! Es ist eine traurige Tatsache, aber viele Hausfrauen widmen deas WüschespUlen auch beute noch nicht die afitige Sorgfalt. Man hat vor einiger Zeit eine große Zahl von Hausfrauen l^fragt und dabei festgestellt, daß mehr ala die Hälfte aller Hans-fraaea die Wäsdie überhaupt nur kalt an spülen pflegt. Und nar 16*/s dieaer Hausfrauen, alse nur jede sechste Hansfraa madite ee richUgi vor heifi Uber wana •» kaU. Die Folge dleaes mangefhaftea Spüfena ist aber nicht aar eiae Geführdung der Wüschefaser. Man verbraucht auch mehr Seife! Wische, aus der nidit alle SAmuta» reste heransgespQlt sind, madit uns dod> keine Freude! Solche Wüsdie ist niemala klar, weicb und so riditig duftead frisch» Bettwäsche a. B., die von Anfang an nicht völlig sauber ist, muß viel früher ge« wechselt — also öfter gewaschen werden. Das aber verbraucht wieder mehr Wasch* mittel und — auf laage Sicht gerechaet —^ natürlich anch mehr Wüsche. Beides aber« Waadimittel und Wiadie, müsaen haate gespart werden! Merken Sie sich also: anch fat«a Wisch»-spülen trägt bei aiir Erfüllung der Forderung: SEIFE SPAREN — WÄSCHE Saite 6 »A\arburgPT 2cltimg< 13. Jünnw 1W2 fRimoret 15 :>tadtiheif» MaiPUfq »n cl»t Diau Heule, üoniwritilf, den Ifl. jÄnner, 20 Uhr Meine Schwester und ich Ein muiikolischM Sptel in einem Vorraicl, 2 Akten und einem Nachipiel von Ralph BenaUlcy Moffiren, frettag, den ja. Jänner, 20 UJir Drei alte Schachteln Operette In 3 Akten von Waltcv KoHo VB Hmnwfiwuitfimwifwwwfffffw SCHIAUCHWIIIIII August SAniER Sühn« ORAZ • Nsuleiga*«« 42 empfiehlt für HOCHDRUCK Der Politische Kommissar tür den Landkreis Pettau (Veterinäramt) ZI. Vl!-W 1/1.1042, Pettau, am 12. janner 1942. lietrifft: Kehünipfung der Tollwut. Kundmachung Aul Orimd der Anordnung des Cheft der Zivilverwaltuiltf vom 29. Dez. 1041, ZI. W 1/47 ist die Autfuhr von Hunden iitKi Kaizcn ans dt'rn Kreis Pettau auf die Dauer der be-.stehenden llunückontumazvorschriften nur mit Bewilligung d2s Vcterinfjramtes Pettau gestattet, DIcseIhe kann nur erteilt werden, wenn der auazuführende Hund (Kat/e) tierärztlith imtersucht wurde und eine Be-sclieinifiung über die Unbedenklichkeit des Tieres vorgelebt wird. Der Politische Kommissar: ■'^^8 ge;^. Fritz Bauer. DER POLITISCHE KOMMISSAR' MARBURG~ Ernahrung>amt Einladung l'Me ßtitriehsführer ¥iflmtlicher QIrtneratlMhIelNi des Krtises jMarhurg-Stadt und Land (Gemüse, und Blumengirtner) M erden zu einer Gärtner-Tagung l-reitag, den 16. jännar 1942 um 14 Uhr Marburg, GambrinuihaUe t-ingdaden. in perHr^nlicher Anwesenheit des AbtcOungaleitara Ii E l.undesbauemtichaft Südmark werden alle wichtigen berufs-sUindigcn Ff^agen, insbesondere auch die Ausweitung des Oemüseanbaues durchgesprochen werden. Uahar iat pünkt-liciieK Erscheinen aller Batrtebsführer des Oartenbauet nlicht. Der Leiter dea Emährungsamtes: :i74 Im Auftrage; NlUache. Unser lieber, herzensguter üutte und sorgsamer Vater Herr IteifKchW Helmittmnd Awit Vo^tbUdimg Dienstag, den 20. Jänntr 1042 HaimatbwndMal (OtMi) SO Uhr Die Oebirt ler Opereflt Unterhaltende Vortragafolge aua dan Anfingen der Operftte Mitwlrkancto: Cläre Cordy, Oparettansfingarin -r^ Trude Martern, Soubrette Theodor König, Tenor Georg Vilmar-Vorlauf, Komikar — Hans Arnoldt, Kapellmeister —• Lottl Holm, Tänzerin — Dr, Victor Eckert, Sprecher. Darbietungen ans den Operetten: Vogelhändler, Bettelstudent, Boccaccio Fatlnitza, Vizeadmiral, Dubarry, Gasparone, Obersteiger, Verwunschenes Schloß Tänze: Menuett, Canean, Pizzicato. Walzer u. Spitzentanz Eintrittskarten im Vorverkauf von RM 0-70 bis 2.50 in der Geschäfsstelle dea Amte» Volkbildung, Gerichtshofgasse Nr. 1 (Ecke Tegetthoffstrafle) 375 erhältlich, Eintrittskarten rechtzeitig besorgen! Kleiner lueiier ledn Won aMi«! m Rpi | dM Wort 10. Rai Off WqrnrfH itiiM« (« 10 QvcbtuiMi « Won ^IfltrcebOli' ^tMwort) »i M fitn«(itf>«e|wii ü I Rpl. PBt ZoMRam voe KeoawortbrMItp w«r4M ■ So« Porte berocHntt Am Tit» w firtchtlnct «n Ii Uhr «KltN« kp. j «einen« werde« aar *eceii VoreinseHent dft Bttriiff !■ iffltteer Briefmariieii) evfttiioiiimes Mlti4e«iiebflhi ffir tl«» rteinr 4n>tle* I7M » I ßUHG'KIHO '•ranii i'i'i" Ein Film der Märkischen Panorama.Bchneider Südost: 6 Tage Heimalurlanh Ouatav Fröhlich» Marl« Andergaat, Hilde Stasak. Wia aich zwei junge Manaehen liennen und lieben lernen, «He aich ihr Schicksal in den sechs ge-schahnisreichcn Tagen de« Heimaturlaube? ent-acheidet — das Ist der Inhalt dieses Hilms Für Jugendliche unter 14 lahren nicht zugelassen! Kultnrfflml Neuastt deutaeha Wochenschau! Wcgfm des aiiBerordentlichen Zuspruches wird der Kulfiirfilm PAS BLAUC UCHT bis einschließlich Donnerstag gezeigt. Auch Ober MtUoK KarlNivQirvsrliauI SSPLANADB ''erorui ^*2^ Heute \h IR'IT. 21 Ubi Die BAVARIA zelgti Kitlie Dorsch Hilda Kralil in Henny Porten • • KOMODIANTEN Nach dem Roman »Phillne« von Oly Boehaim Glück und Kampf einer einmaligen Frau und Künstlerin. — l^iebe und Schickaal eines MHdchena der Komödianten weit I StaatapoHtiachi künatleriach und kulturell beson* dera wartvoll. Nfiieate Ufeton-Woehenachau Nr. 591 jugendliche unter H Jahrm nicht zugelaaaan. IfewiliMMias (Ibersetztuigati, ba^aubigt« aus allen Sprachen, ramüien-forschungs Institut. — Graz, Grieskai 00, Ruf 67-95. »007-1 Achtung i Wegen Qefolg-schaftsurlaub gesperrt vom 18.—2Ö. d. M. Prlseufsalon Heimgartner, Windischfei-stritz. 378-1 2ii. irftufüt KraftwegenMcer mit Praxis und Führerschein 2, Klasse sucht Stelle. Antrige unter »Wagenführerc an die Verw. 379-71 SU'tm \ Vor ElBeiellaaa «ob 4rlmi> liriifira ■«§ rfie Za«llaimiiM 4m raeiMsdlaeB Arbeiteaaitet •laaehall «ffden. 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Jänner 14 Uhr Kulturfilm SondervorfUhrung Per dunklo Riif Die Geachiehte Lajiaa großer Liebe, ^n Film aus dem Lande der Mittamachtiionna. Fflr jugendliche zugelassen I Donnerateg, 18. Jlnner, 30.45 zum letzten Male reiuoB 3eo mit Willi Birgel und Brigitte Homay Ah Freltw, 16. Ma DotMers* tag; 23. jlnner IK s Tau I'ii liilad mit Gustav Fröhlich und Maria Andergast Für Jugendliche unter 14 Jahren nicht zugelassen. Bei allen Vorstellungen neu« este deutachfl Wochentchau. Werner DirekuinUC' bititalfiii durcbdecht und praktiaeh VertretuBg lör Steierniark Fr am B^tnaid QRAZf Sohmiedgawa Nr. Annairtla Nl aainrmi: Kechnvngc Büro Max Pekenya MARBURQ a. d. Drau Biaoiarckvtraasc Nr, 3 t. Sloek ■IM ..D «Nll«f apIfKft« 'II. SUiuiMiai, Aal«foa, tovl«lo«eii fachminnlich niCBauaoaafiao Mmbaif, liitr arekeirMM > 1 Stock iiaaaaaaitaianaaai Anton Finanzwachresp. L R. hat uns gestern im 73, Lebenajahrt unerwartet tür immer verlassen. Wir betten unseren lieben Toten am 15. Jänner 1042 um 16 Uhr am Franziskaner-Friedhof im I-amiliengrab zur letzten Ruhe. Die hl. Seelenmesse wird am 16. Jänner 1042 um H.3Q Uhr in der Franziskanerkirche gelesen werden. Marburg, am 14. Janner 1942. In tieter Trauer: Stefanie, Gattin; Karmela, Toch- 367 ter sowie sämtliche Verwandten. Wir geben allen die traurige Nachricht, daß unsere liebe, gute Mutttf, Frau Anna Kautschitsch geb. Hrattnig üastwirthi in Unterpulagau n-nch schwerem Leiden am 0. Jänner 1943 m Wien verschieden ist. Die Leiche wird von Wien nach Unterpulsgau überführt. Das Begräbnis findet am Donnerstag, den 15. Jänner 1042 um 15 Uh* vom Trauürliause aua auf den Ortsfriedhof statt. 3r»!i In tiefer Trauer: Vera, Lafii, Kinder und Verwandle Ein Waffan.f«hrred und eine doppelte Steppdecke billig ^u verkaufen. 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