'Mm II«»»»IM P,^,, oin 160 7S. »ße. ZV70> «v««« v«ni»>lw«a UI»6 SuokckuM»?«! M>ss»d«i, »tr. sos«) »ckklvo«. .kikSUW» V». ch piU«jf,ö>k>o» w >«0a«A0. voMj«« «tl— S MGO^ t^a«kp0ssw dOU«gO» I»I 2VV vonn''i'st»q. 6en ? ^ MdkWMlWGII^^IMOthMv lit iVtHsldo» 1». « >>«tg»pr«t«a: ^dtbol«». monZtl 2Z Vln^ ru»t«!Is,» z< itvv^ k»a«, K lZln, fgf «t«» itdetg« ^u»l»i»o inv»»»tl ^ vik at» > s)t»^ ^»nu»tlslpt« »»nt«e «tot»» 5»^ian braucht nur an die riesigen Meliorationen in It^alien zu denken, an die Eni-wässernng der Pontinischen Ei'lnrpse und die darauf errichtete Stadt Littoria, an die?^'rei legung d<'r Cäsarenschisfe im ?!emi-'Zee usw. Holsand liat durch die Cntwässerung der Znider- See ein gewaltiges litulturn^erk durch gefl'chrt und könneil dort, wo bislang die Uuten der See spillten, an Menschen Acterland und Brot erhalten. Die Ad-Tninistration ^kioosoveltS ist bestrebt, durch gigantische Ztauioelirbauteil, Urbarmachung riesiger ^'änderkoinplere usw. Ärot und Ar-b<'it zn schaffen. In Deutschland wurden nn-ter der Regierung Adolf 5)itlers gigantische Projetle in Angrisf genmmnen: die Reirl>s-autobahnen, ein Vriictendamm znr Insel Clingen, der Ausliau von .'^'»afenanlagen, (5nt-wässernngrn größten stiles. Be.lnertensniert sind in diesem Zusan»^ 7ilenl)anlie die AnsfiU>rnngen des lieutigen „S l 0 v e tt e c", der an leitender Stelle iM'r dieses Problem solgende ses)r richtige Ansiäiten ätts;ert: „Aehnliche Aufgaben s?at auch nnser Staat. Iakirolang warteil nur auf eine direkte Bahnverbindung nnt dem Meer. Tiefe riesige öffentliche Arbeit muß einmal in An« griff genonnnen werden. Die zweite, filr d«.'» Staat frlther oder später aktuelle Angelegenheit ist die Ä^!<'rtiesttng der Savc von Sisak bis Lins'ljana, uiu den ?^lui; schiffbar zu «lachen. Ial)r fiir Jahr müsfetl wir traurig .^usel>en, lvie die ?sren, allstatt in Sli^'wenien AufeiUhalt zu noh-lllon illid lmn hier ilach Dalniatien lveiter zn fahren. Ä^arnlnV Weil wir keine Anto-straßen l'esitzen. Der erste Pniilt^ des Ar» beitsprogramm^^ MnssoliniS lvar der Bau von Autoftraßen. .heute besitzt Italien deren mehrere taufende lnnl ^kisml,eter. Auch llnr — schreibt der „Slovenec" — konnten solche Strufzen nnser eigen nennen, llvnn wir vor Iahren cill Progrannn und einigen guten Wille,« gelial't liätten, und all die Oesterreicher, ^^eiciisdentschen, Tschechen und Ungarn, die unsere Strassen sliehen, n'lirden gewis; lieber die klirzere Noute zur Adria wählen. Alle diese nnd ähnliche Auf--l^adeli erloarten niiseren Staat auch inl Sii-d<^n. Anstatt, dlis', man an? d^M Siiden hnli-dert<' von Arbeit'?losen nach Sloll>enien schickt, wo sie die Arl'eitslvsigkeii verinehreil, sollten diese ^^eiite in der Vosnodina bei der ?.risk<'fiil'gi,ng der M>'ore, bei der Anfrich« tl.'ng von Dämmen und bei .^fenarbciten Ankunft im Bospoms Das jugoslalvische Königspaar bleibt zwei Tage in Stambul S t a ul b n l, 4. Oktober. Heute um V Uhr traf das jugoslawische «itnigspaar auf dem Zerstörer „Dubrov-Kit" im Bosporus ein. Dem ttönigspaar waren an Bord des tiirtischen Kreuzers „Iazuv" der jugoslamijche Gesandte in Ankara, Iantovie und l^emahlin, der tlir^ kische Gesandte in B»>ograd Huidar Bey, der Generalsekretär des Staatspräsidenten Hitmet Bey und der Chef des Protokolls ^uad Bey entgegengesahren. Beinl Sintressen des Zerstörers wurden die jugoslawischen Souveräne mit Salutjchitsse» begrW. Cine tiirkisckie Ehrenkonipagnie leistete die l5hrenbe,ieuflung. Die tiirkischc Musikkapelle spielte die sugoslawifchc Hymne. Die jugoslawischen Souveräne werden wahrscheinlich zwei Tage in Stambul verbleiben, um hernach die Neise nach Korsu sort.iuset;en. Die türkische Presse verössentlicht die Bilder des ttönigspaa-res mit warmen Worten über die Beden» tung der Begegnung S. M. König Ale-xan^rs mit dem Ghasi Mnstapba ^»einal Pascha. politischer Hintergrund noch ungeklärt Nach dem Attentat auf Bundeskanzler Dr. Dollfuß (Siehe zunächst Seite 2) W i e n, 4. Oktober. Die gesamte itfterreichische Lessentlichkeit steht unter dem Eindrulte des ruchvollen Attentats aus den Bundeskanzler. Das Attentat hat unbedingt politische Hintergriinde und es zeigt sich, das; der Anschlag das Werk eines Rationalsozialisten sein kijnnte. Heute wurden jedoch in Wien verschiedene Versionen verbreitet, wonach der Anschlag mit d. Sozialdemokraten in Zusammenhang gebracht wird. Amtlich wurden diese Versionen zwar noch nicht bestätigt, ihre Absicht liegt aber darin, eine antimar^iiistische Strömung zu entfachen, die man jetzt braucht, wo es gilt, die Sozialdemokraten insbesondere aus tvm Wiener Rathaus zu „hek^n" und die klerosaschistische Richtung des Regierungskurses zu beseitigen. Die Blätter sreuen sich darüber, das; der Anschlag mißlang. Dabei verössentlicht die Wiener Presse zahlreiche ausländisihe Kommentare, insbesondere die sranzösisl^n und italienischen, die das Attentat als verab-scheuungSwiirdig bezeichnen. V e r l i n, t. Ottober. Tie deutscl)« i^^resse veröffentlicht die ?lach Vicht i'lber dN'^ Allenlat ohile Ltolninentar<'. Die Pressestelle der N5MlP betont, Hitler Halle derartige Methoden inl ^tanlpfe unl die Macht immer verabfäient und hlitten fich die Anhänger seiner Velrvgnng iin Verlaufe de^^ 1 t-jäl)rigen iilampscs nm die Mncht nirgend? init ^^lut befleckt. In der .s>itler-Veivegnng seien Verfechter balkaliisrs'er Attentatsme-thodcn imnicr an'^geschlossen worden. W i e n, .j. Oktolier. Bundeskanzler Dr. D 0 l l s u ß hat die vergangene Nacht gut verbracht. Die Aerzte hossen, daß der Bundeskanzler in etwa zwei Tagen das Bett verlassen und die Amtsgeschäfte in der Regierung übernehmen werde. Heute iml halb neiln Uhr fand im Ste-phansdoul ein Dankgottesdienst statt, bell Kardinal-Crzdisctiof Dr. I n il i h e r ze- lebrierte. Dem Poiltisitalault wohnten Mitglieder der 'tiegierung n»ld zahlreiche ^unl-tionäre der christlichsozialen Partei bei. Iill Polizeipräsidillni lonrde heute das Perhör uiit dein Attentäter De rtiI fortgesetzt, doch töilnen anf l'^irulid seiner l'i>? herigen Aussagen teinerlei Schlüsse lnif etwaige Hintermäiiiier gezogen loerden. scheint, das? e-Z sics, „in die Tat eines (Einzelnen handelt, der sich für die (5ntlnssllng alls dem '^^nllde^Iheere rächeil ivolite. l^ros;e Pennriihigiliig entstinid dadurch, eine non der Iiall'^'^sfizil'llei, Aqentiir in holländlscheil iil,d sln!lr!i!nin'iscl>>'n "><^101-tern veröffeiitli-chte ^I>>ittiil»ilg d^'r Ilster-reichi'chen ^ItSD'.'lP, Proinwrijche ^'eitnng in '^iliinchen, das', in Oesterreich lür die komnlende ,'^eit eine gali^e Neihl' .?'er rorcitteil zn erwarteil seien, für die niail schon heute i'ie iiloralische Pertl>ltloc>rtilil!i ad-lehlie. ?er „'^>ölsisfsie Beobachter" uernrieist dli>5 ''ttleniilt anf den Bnn.deSkanzler und gilit der l>u'iiligtnnni7 dari'l'er Auodrin-f, der Anichs.lg mistlail>i. Da-^ Blatt lehnt a^'er jeden '^it.'rda6)t in bezng anf eiiieil et'nciiaen '^il'ainmenhang mit der ^i,'5DAP al». 7^:'den foll'^ I)ättell verbrecheriictu' ilnirristüche (.^le iiienle ^!e t^ielegenl'eit I'enüitt, da sie gliiiie-teu. ilir Stnll'de hätte jet.tt ge'Mlineli. Der l'eweiie nnr, n'ie 'ch>!ver die innerliche ^>'rrissenheit Oesterreich.^ nnter t>eili henliin'n '^keqilne Dollsiis^ sei. Die „l^ernlaliin" l'efürclilet das; nnter denl d'in.drnrk diese^A AttentnI.-' die ohnehin l'erschsechterten '^Beziehungen zwis.'s'en Neich nnd Oesterreich sich nockZ nnheilnosser gi'sllil teil könnten. Stlinlnen in der '^.>/!iiderljeit l'erblieli, s?'.N i>ie ninerpoliliiclu' ^'age l!i.> ziiv '.ualilt^ '^iern'irrnnli gesieignl. (^>7' tiesl/In tein ^Zwei-- fel^ das', ^laal'5pviiili)ent verittcheil wird, ein l^'esch'i'tc'Ialnnllt dnrl^ znset.ien, nu'lche.-' die l^orie, aiis^nliiseil nil^> N e n >v a h l e n ani.'zn'chreil>eii !iiille. Kurze Nachrkchken h a r li i n, 1 Oti.e'' r. Der rlissÜche l^ieneralloiiuil !>.n nn^ndschnrischei! Belü'rcieir einen scharfen Proll'^sf in ^er Ange!ei!f''^'^>ns,n in 'Uogrdni^.! 1'1 'ch'v reli1>t. Vei diin (!^!nl'rn!'l' ai? den: 7 i'n- ln'teiligt geniesen leien, s'ssl n l> ^i'r Dantelsling de.^ russischen 'l al! nun loissNige Dosllnlente al'llciiiden a>'io!i'nel' 'eill. e l s l' n k i V .ch e n, > In der nergnniN'lien '.^'iicht nnir/^e uni einem ssoininilnistei, l'in Allentai uns eiu^'n 3A.''.Nc'ann nerülN. ?er^i!nnn!iini'> ' l>'i' den ^A.-Muun in dein Aniienl'lics. ^il'-ser lhll f'eiin ^u'rteilen Nen illegul.'n "Ini-' srl'riften nlierras-hte. Der ?>'iter N'niv n r s'ultet. Da>.^ Vesiilden de»^ Aiigeschoss'ü^n ls sehr ernst. BörfenberMte i'l r i ch, I. ^"ttl'l'er. Dcvin'll: ! -^s>.^^'»ndoii n.'ai.- land -.'7.l<», Prag '.''.iien .»7. l s II l' l s a n a, !. Ot'Iolii.r. Devi!>'N'. Persii, ?!',!<>!! ,',üri l l ^^'oiidon 1s Pnr! 1<'U.7N I7i>.«!'», Briest ''ler reicinscher Schilling <'l.^riniilcleiirin,i> Lerwur zurückgetreten M a d 1 i d, -l. Ottol,er. Das.Wbinett e r r 0 u x ist znrüctgc-tretell. Der plötzliche Nntttritt der 'liegierllng ^erroiil-, die in den (5orteö mit IM liegen lll Witt der !^euerwel,rsprjt;e gegen einen Irren In dem Stadthurk einer ileiiien t'cli>'>chi'-sctlen Stadt tn'merlte eili Poli-ist ^'iileil '^)t'anil, der sich iin <^'>es'iiscli uersteckl lettre und nnter irrein Lachei? uiic' eiiieii? ."l ner inelirel-e Sclinlse al'gal' AncI, ans d ' Anrnf de>? Polizisten nmrs der 1>nl' tann ,' die Wasse niclit slnl, »«'»liderii an>» nei eiii eiiieil Schns; al'. der ^iss>'nl'a'' ''.viiiii sinliige die ahiinng'^losen Sl'uu'rinn''ei-liöchste l^iefutir l'roclite, scliliig der P^ili;!^ knrz entschlossen die Sciieibe de>^ iii iküchn-'r '".'lähe l'efindlicheil ,'^eneriiieIder'I eii? nnd ularinierte die ,'^eiler>i'el)r. 'itur^,' ''^eir dur anf war die zur Stelle. Da e^^i ni«-!' iiiöglich n'ar, sicl, den» ^'ebellogesuhr ^u il,s!>ern, richtete liiuii die gri'he Sln'itu' u'n d n starleii '^'tiissl'ritvulil zn '^^oden gunorsei? innrde '.ilnn niur e'5 eii, ^'eichte.?, i'in zu ül'er»0liltigeii ^Ut'an lnaclite ihil ninäichil ui Polizeiinache. (5.^ luur jedocti keine tlan' -'lni lnort an>? lhiii heral,'?^ii»'e!'Nii'iieii. I'>1iis! keilie Palnere niid redete soriinaiirend iriev .'»eng znsuniineii. Mai, ül'er>ias' isni dlilie, der stüdtischeii ,'^rreiiullsialt^ Die '),'ac!isur scllungeii zur d'rmittl'.ing se'ner ^''^dentüät il'erden nocli fortgesetU. in DtUinaticn oernx'ndet werden. Ans diefe Weise wnrdeil Arbeitslose leine ^'ast niehr bleibeil, solldern lvichtige .Milser bei der Erschliefjnlig des Volksivohles. Dnrch öffentliche Ardeitell iviirdeil diese ^'elite der Gesellsclxrft >lnd dem '^liolke nls nnt.'lic-lle Mitglieder zllri^ckgeben. (5s wird jemand frageil: soll das ^l^apilnl für diese öffelitli-chell Arbelteli hergeiloiinile» ll'erdenV Mali illüs;te anwortell: (5s gil't bei nllS .^lapita-lien, die 'deln Allgeineiilwohl nicht iii'ltn'll ulld die vi?rschleudert iverdeil, weil die An- lage planlos durchgeslilirt lvird. Wie st<'ht es dieSlx'zitglich in deil ailderen ZtantenV Itali>'ll llcrfiigte anch ilicht i'lln'r Niesenka' pitalieil und kollllte doch diese grohell ^.^^au-ten nollendcn. Noosenelt inodillsiert^e für sei« uen grosten Plan das Ballklnpital ,1ber die ^^l'acht ilnd Hitler ist alltli nicht in Verlegenheit l'ei der Veschassung voll t^^eld für Ar deiteil unf dem (^icl»l'ingl, il'ird ersolg l>'ich sein. O'ii^du., jedoch zn,üs;t, da'! seilte l'esteii Zölnie iu '^Irlieitoloiigteit vo sich Iiillbriil^n. unis'. l'eifalleii lind N'ivd von den fleis'.igc'ic'li '^i^'üern üderliolt nierdeii " ^''u dieseli r!cht!li>^'il Au-''ührnnaeii sei no>'' l'enlertt, das; die ''tr^'eil.'li'ssgleit de,i i'itele tnetlen !!V,'enscI>e'i l'ein ".^''ili>li>>niu>.^ in ^Ariiie treil't. den lulinuelten A't'vili'i- ul' ^ iNlu '..'i^ertzeug st>i>ii'V,eriel'>>»n'iniiu!' ^ i iet>'l^ ^leniente inucht. I'as ''^-»eiipiel der fort ^Naribore? Nämmer » Donnerstag, den d. Oktober IVÄ3. schrittUchcn Natianc« wird auch in unserem s-tant frither oder spater befolgt werden müssen. Dic föiliglichc ^Kegicrung hätte da einen großen und dankbaren Aufgabenkeis. Die Tchwicrigkciten der .^t'apitalsl^schasiung »vören leicht nberwinden, nvnn der rich^ kige Appell zur richtigen «-tunde erfolgt. Tas Volk wird jgrah, lj. Oktober. Wie in ^'tbgc'ordnetenkreisen nerlliulet, m-ird d'-e Stilvschtina am bezw. 17. d M. Maiinnentreten. dic'cr Zession n^erden dfin .^^citne vier von» '.'luf^enminister eingc' n'ichii' !'tc'nventionen ttnterl'rc'it<'t nierden. tntt am d. zusammen, um die'V .uonnentil'nett zu sienebnsi.^cii. Tie ordentliche "^^nrlamentc^session wird am 2>! d. erl^ttnet werden. SlneSrklämnvMuSanovs Vvlgarien ist bereit, politisch und mifischaft-lich m»t feinen Nachharn zusammenzuartzeiten. o n f, .'i. Oktober. Ter lntlgariiche Minincrpriisrdcnt M n- ci n o n, der vnri^l'stcrn uiit ^ein »ichrcho-slc'wafi'ckl'n »'ltts^einnininsv Dr. V ? n e und gestl'rn nnt dc'm iusioslawischl'n Ans^en-miniiter Dr. e l' t i lon'eric'rtc'. liasi dem „/^ouinlil de eine l5rslnn»n>i, in der es n. >1. l)eisst: lius?enpoliti'6>en l^esicht'nnlnkt betrachtet, gestaUct nch die ?airiechenlan!l ist ini l^'iange, N'äbrend <^ie A>i'?li7bien ^uis^^'ln.nien ge« nenuber erlipsil'rli sicbessert haben. 5ofia und ?^>'nqrad lind iwni (^ei'te der '?ersiändisinng '.lN!> dl'ö gen^einsann'n 7^.lislcn.? be'eest. fordert heute Zofia. '^ul^!ivien wird sich woder dnrch !^en l.^intritt in den griechnch-" ts'irkiichen ''jinkt t>urrl, den Veitritt zur ^leiiten (5ntente binden, eö ws'inscht jedi'ch mit assl'n 'Vl??bbarstaaten in l"^litischen und wirt^schaftlichen fragen, soweit sse I^rieden-" zielen dienen, zu'linnnenzuarbeiten." Hochzeit des polnischen Staatspräsidenten. '^9 a 1 s ch a u, Ottuber. Blättermel-dniuien zusolge soll in der nääi-sten Woche in der schauer ?6ilofikapesle die Trauung de>5 polnischen Elantöpräsidenten M o s-fie ki mit ^ran Dobrzynska statt» sinden. ^rnu Dobrznnsfa war in erster (5he mit dem >>auvtmann Naqurnn nermählt. Itire kirchliche Ebe lourde durch den Vatikau getrennt. Herriots k^ustand sehr ernst. P a r i s, .^. Oktober. Der l^esundheitszu-ktnnd de?' ehemaligen Ministerpräsidenten e r r i o t ist weiterhin sehr ernst. Da«? Lieber hält an. Der Patient'leidet unter großen '^chiner^en. Festtag in Dama Die zweite Begegnung Kvnlg Alexanders mit König Bori< / Leberaus herzlicher Smpfang des jugoslawischen Kvnigspaares Z o f i a, Oktober. Heute um l8.25 traf der jugoslawische Zerstörer „Dudroonit" mit den jngosla« wisehe« Souveränen im Hafen von Porna eine. Die beiden bulgarischen Zerstörer „Hrabri" und »Kamöija" gaben dem „Du brovnil" das Shrengeleite. Vorljer hatten die beiden Vinheiten der bulgarischen Kriegsmarine die Ankunft des jugoslawischen KSnigspaares auf offener See mit Salutfchiisien begrüht. Der jugoslawisch^' Zerstörer ging in der Röhe des kAnigli» t^n Lustschlosses tzvdofsinograd vor Än-ter. Gleichzeitig näherte sich dem ,.Du-brovni?" die bulgarische königsjacht, an deren Bord sich ttönig Boris, Prinz Nn-rill und die gesamte Suite befanden. Der jugoslawische Zerstörer feuerte fodan« 21 Salutschiisse zur Begriisjung des bulgarf, schen Königs ab. Als die Jacht an den „Dubroonis" angelegt hatte, begäbe« sich König Boris und Prinz Kyrill an Va'^d des „Dubrovnit", wo sich die beiden Kö- nige in herzlithster Weise begrüßten. An Bord des „Dubrovnit" war zu Ehren des bulgarischen Königs ei« Ehrenzug Matro» sen ausgestellt. Die Bordkapelle spielte die Hymne „Kmni Mariea". Nach kurzer, herz lit^r Aussprache begaben sich die jugoslawischen Änveräne an Bord der bul» Irakischen Königsjacht und sodann in das Lustschloft Svdoksinograd. Am Molo war eine Ehrenkompagnie des bulgarischen Heeres aufgestellt, die dem jugoslawischen Königspaar die militärische Ehrenbezeugung erwies. Die bulgarische Militärka-zbelle spielte die jugoslawische Slational» Hymne. Vor dem Schloß begrüßten Königin Johanna und Prinzessin Sudoxia das jugoslawische Königspaar in herzlichster Weise. Den Majestäten wurde im Luftschloß ein Imbiß gereicht, worauf sich die beiden Herrscher in den Park begaben, nw eine längere Unterredung stattsand. Die l»eiden jugoslawischen Herrscher waren bis 2« Uhr GLfte des bulgaristhen Königsp«' res, worauf der „Dubrovnik" mit dem jugoslawischen KönigSpaar gegen Konjtan tinoi^l in See stach. Äe Ankunst in Kon-ftantinopel ist auf ea. 9 Uhr vormittags angesetzt. T t a m b u l, 3. Oktober. Der jugoslawische Zerstörer „Dubrov» nik" mit dem jugoslawischen Königspaar an Bord wird siir morgen um 7 Uhr im Bosporus erwartet. Bis zum Bosporus werden dem „Dubrovnik" mehrere türki» sche Marineeinheiten unter Führung des Kreuzers „Javuz" entgegensahren. Gleich nach der Ankunst findet eine Unterredung zwischen dem jugoslawischen Herrscher und dem türkischen Staatspräsidenten Ghasi Mustapha Kemal statt. Wenn daS jugoslawische KönigSpaar 24 Stunden in Stambul verweilen wird, dann werden die Majestäten das Sultanpalais Dolma Bagdsche beziehen, wo die Appartements schon bereitgestellt sind. Sin neuer Sbervargermetster kür London ?WlMW '.^?ach aituberkomnn'nem '.)?rauch hat sich die >)au'ptitaiit 'des Vrit>i.schen )>ieiche.' leinsn neuen Oberbürgermeilter siir l'a? ^'^ahr gewählt. Unfer Vild zeigt das neue «tadtoberhaupt, W. (5 o l l e t t. im feierlichen Zuji nach der Wahl zum Rathaus. Nevoiveranschlaa auf Dr. DollsuK Der Bundeskanzler nnwesentlich verletzt / Große ErreMng in Wien W i e n, Ottoter. Bundeskanzler Dr. D o l l f u s; ist heute 'durch eine l^liickliche Fitgung dem sicheren Abschluß der großen japanischen Flottenmanöver Ittl !»ir>eg0!'<1>if'e und I8<) ?^lugzeul^e >'.>nren m diesein ,^'ahre z,i den riesigen japanischen ^lottcmtiani'^rern zlisanimenssezoqen, die eine iich<'re Schlacisra^t »on ?^lotte innd ^-'ustslottc im ^s«>tmneitn>irken für die esto^liell von sccflugzcugen, abfährt. des ^».'aiidejZ jieqen eineil '.'lngriff von Osten eril>oii>,l sossten. Unser Bild zeiiit «'inen Au5. schnitt aus der ab'el l!es,end<'n ^lotteni^'-nade: im Vorderc^rnn", i>st da»? I^latij'.'chiss ..l^-iitiei'' sichtbar, wie e? die Aufstellung der Flotte/ ''nüd-'-lieer Tode entronnen. Als der Kanzler wenige Minuten nach 2 Uhr das Parlament'^gebäude verlafsen wollte, in dem er nock) kurz vorher einer Vemtung des christlichsozialeu Idlub-lwrstandcs beigcwohnt hatte, trat inl Stiegen raun: ein etwa Süjähriger Mann auf ilin zu und nwllte i'hln einen Brief — angeblickt eine Viltschrift — übcrreicheu. Das Zckireiben nahn? der den >sanzler begleitende DetektilN an sich. Im nächsten Moment trat der junge Mann einen Schritt zilrück ui^ gab zwei Schüsse auf den Bundeskanzler ab, i^ie beide trafen. Der Bundeskanzler lmlrde sofort auf die Uufallstation gebracht, wo sich heraus-l stellte, das; die Verletzungen ganz nnwesent--i licl>er Natur sind. Die eine ^ugel hatte den > Oberarm getroffen, ohne den Knochen zu oerlet^en, die zweit- >,!,el traf die Brust und prallte offenbar an einer Rippe ab. Die ?^erletzunj^ ist iibsolut unbedenkliche Der 'Bundeskanzler konnte sich nach Anleciung I eines Verbandes in häusliche Pflege bekleben. Der Täter wurde an Ort und Stella' ner-hl'ftet. l5r ist ein entlafsener Wehrmann na» inens Nudolf D e r t i l. Ueber dcm Täter '.'erlautet: Vr war frülier (befreiter iu der ersten Uoinpognie des ^nfanterieretiinleuts Nr. )>iudolf Dertil erklärte, Mitglied des sozial-deiniokratlsckn'n Wehroerblinde^z sieweseu und aus dem Bundesheer ausgetreten zu lein, nieil er nicht iiiitan'es'l'u k''nnte. 'n!-' !>, Der Attentäter habe in lei^tcr Zeit natio- l nalsozialistische Propaganda betrieben. Befragt, warum er das Attentat auf den Bundeskanzler veriibt habe, erklärte Dertil, er habe dem Bolk zeigen wollen, wer jabig ist., aus Not und tklend in eine bessere Zu« kunft zu ftlhren. Wien, Oktober. Um 20 Uhr hielt Bundeskanzler Dollfuft eine durch die Navag übertragene Rede an die Bevölkerung Oesterreichs, in der er erklärte, die österreichische Bevölkernng mi^ge sich inegen des Anschlages auf seine Person nicht beunrilhigen, da er zum l^lilck uur leicht verletzt sei und die Negiernngsqeschöfte per-sl'nlich weiter fiihren ^volle. Um 51 Uhr kani es vor dem Bundeskanzleramt- zu grossen üdundgebungen, an denen mehrere Tansend Personen teilnahmen. Vizekanzler ^ e y l^ielt eine Rede, in der er erklärte, die Öffent lichkit miige sich beruhigen, denn die Regie-nlng werde die erforderlichen Maf?nahnten zu treffen wissen, um ^ie Ruhe und Orduung zu gewahrleisten. Wien, Oktober. Um 17 l!l?r trat der Ministerrat uute? dem Vorsitz des Vizekanzlers Major Fetz zusammen. Die Regierung beschlos;, dem Bundeskanzler aus dem Anlaß seiner Rettung die l^liicktvünsche entgegenzubringen, s^ür morgen früh ist im Stesansdom ein Dankgottesdienst angekündigt, den Erzbischof Dr. Jnnitzer zelebrieren wird. Persönlich beglückwünschten den Bundeskanzler in seiner Wohnung Vizekanzler Fey, Erzbischof Dr. Irlnitzer. Parteiobmann Baugmn, ferner der japanisl!^, polnische, italienische und türkisch« Besandte. L o n d o n, 3. Dktaber. Ministerpräsident Macd onald un^' Außenminiister Lir John Simon beglückwünschten telegraphisch den österreichischen Bundeskanzler Dr. Dollfuß zu seiner Rettung. Gen f, 3. Oktober. Der Vorsitzende der Volkerbun-dveriamm-lung und der l^eralsekretär des Völker-blindes richteten an den österreichischen Bundeskanzler Dr. Dollfuß aus Anlast einer Rettung vor dem Rerolveranschlag Mück» wnnisch^peschen. Kanya über Italiens Präferenzvorschlag Drei Staaten einig. — Auch Deutschland begrüßt den römischen Präserenzvorschlag B u d a P e st, 3. Oktober. Der unl^arische Außenminister v. Ä antia äußerte sich Journalisten gegenüber ii!^ den italienischen Präferenzvorschlag wie folgt: Es sei natürlich, daß von den Agrarstaate« die italienischen Vorschläge zur Lösunq der mitteleuropäischen ^rage gi'inistig ailfgenom-nlen werden, die ihnen Präferenzen zusichern, und zn^r nicht uur (^treibepräferen zelt, wie sie das Abkomineu voir Stresa vor» sieht, i»ii?dern anch Präferenzen für andere Agral Produkte, und Oesterrei^ als Industrie ??onner?kafl, ven S. Oktober I»Z3. S „'^/carlborer ^^eitunfl" '^luiluner 2»!^. swat sogar Präferenzen für int>ustricNe Artikel. Auf die Fracze, ob bei der Kleinen Cuteiite der gute Wille für die praltischc Turchfülirunq der italienischen Vorschläge vorhanden sei, erklärte der Auftenmtnisitt, der gute Wille wi'irde eben dadurch bewiesen sein, N'enll es gelingen wi'lrt>e, die von den miltelour^päisch^n Staaten in Stresa ange-nomimnen Resolutionen, welche auf dem Papier gelten, auch in der Praxis zn .'erwirklichen. Sollte die wirtschaftliche An-näherllng jedoch zur Berwirkliö^nq politischer Ziele benutzt iverden, würde sie kein (^rgebni.^ haben. Ungarn wolle sich denl Zu-standekonnnen einer wirtschaftlichen An-imheruttg in Mittelenropa nicht in den Weg stellen, diese ?lnnäherung dürfe aber keine volitischeu Ziele liaben, ittsl.eiondon Gedankengängen iiber die Wirlschaft'?p!ilitif im Donaltraum auf. die von Deutschland seit einer Neihe von !^ahren vertreten worden sind. Besonders bemerkenswert ?st, dast die italienische Delegation 'elbst den von Deuts^kand ^cit langem vertretenen Standpunkt einnimmt, das^ den Staateu des DonaurauuieS durch ein^ seitige Präferenzen frhöhte Crportmögsich-kelten eri^ffnet werden sollen. Bei der sich ans denl Meinorandum ergebend'.'n grund-lästlichen Uebereinstimmung in der haudel^^-pc>litischen Beurteilung des Donauproblems ist .^u hoffen, das; sich hier die Möglichkeit eines fruchtbringenden wirtschaftlichen .Zu-sannnennnrken? zunt Nukeu der durh die sni'e schwer heiingesnchten Donauländer kiel" cher überwältigt und wieder in ihre Zellen gebracht. Der Aufstand brach deshalb aus, weil den Sträflingen wegen einer bereits in der Bor-Woche versuchten Meuterei gewisse Begiin-ftigungen entzogen worden u>aren. Abendesseil fielen plötzlich ntehrere Sträflinge über die Wärter l)Vä/?c/s/? ms/'/ts/?. ^s/?/? L/'s /^I.SU8 den sie ,nit blinden Maschinengewehrsalven der inzwischen cingetrosseneu '.Ikationalgardc empfangen und zurückgetrieben. In ihrer Wut setzten die Straslinge den grossen Schlaf saal in Braud und versuchten den als Geisel gefangenen Aufsel)er in die ^laninlen zu tvcrfen. Im gleichen Augenblicl drangen be- n>affnete Poli^^isten der Nationalgardc in den Schlafsaal ein und überwältigten die Sträflinge, (^'ileich.zeitig wurde der Brand cingedämiilt. Der Ausstand ist einer der gri^^s'.ten in der ainerikavischen Instijge-schichte. Was sagen sie zur Krise? Die .ffrise in Dalniatien, in der Patentausstellnng, im Speisewagen, beim Damenboxkampf nnd um die schöne Lela herum Die V«zrtholvmÄu«nacht von Kavanna f> v a n n a, Oktober. Die ganze hindurch lobten in den Strassen der Ii,spanischen .^'>auptstadt fürchterliche Kämpfe -^r.iiichcn Anhängern der Negierung und Anhängern des früheren Präsidenten Cespedes. Bei dirsen Uänspfen »vurden nach bisher noch unvollständigen Meldungen über 1l» Personen gelötet und inehr als Ml verleht. Als tias >>otel „?iaeional" gestür,nt wurde, ver--üblen ben'nsfnete Studenten, die der Organisation ABC angehi^^reu, ein grauenhaftes Attentat gegen die BesalulNg des Hotels, die nlit Bettüchern gegeu die neugierigen Blicke der vor de,« .^otel harrenden Menschen inenge geschützt, abgeführt wurden. Die Sindenten eröffneten ein raseitdeS Schnellfeuer gegen die ,vehrlosen Offiziere, von denen M auf der Stelle tot znsaunnensttlrz-ten, uiiihreild die übrigen teils schtver, teils leichler venvnndct wnrden. Die von va>,i schein Schrecken erfüllte Menge stob nach allen ^iiichtuugen auseinander. Nach diesen, snrchterlichen Zwischenfall fuhren bewaffnete revolntiouäre Truppen die ganze Nacht liilidnrch in Autos durch die Strafen der Siadt, UN, nach weiteren Anhängern der srnheren Präsidenten Machado und Cespe-des zn fahnden. Hierbei wurden gleichfalls zal)lreiche Personen getötet. Die Gesamtzahl t>er Todesopfer dieser Bartholouiäusnacht ist noch nicht t'eka,n,t« In der Stadt find die wildesten Gerüchte iu, Uinlanfe. Gträflingsrevolte in Vd«adelpv«o Der gröfkt« Gesanginenausstand in der ame» rikanNchen Justizgeschichte. Äus Philadelphia ,vird gen,eldet: Im Staatsgefängnis von Philadelphia ist unter den Sträflingen eine Meuterei ausgebrocheu. Die Meuterer überwältigten die Gesäuge-neimufseher uud versuchten hierauf das Gebäude in Brand zil stecken. Nur das schi,elle Erscheinen der Natiottalgarde, die das Ge^ säuguis uinzingelte. hinderte die Berbre<1ier an der '^'lu'^sührung ihrer Absicht. Nach sech-5 s'ündige'- Belagerung wurden die Bcrbre- Die Optiinisten inüssen doch irgend vie rocht haben: es geht uns besser. M in hört nur inehr mit halbem il^hr den Naunzern und setzt sein Augurci,lächeln dabei aus. Und ivährend der gute I^rcund noch über die schlechten Zeiten klagt, liest inan unter der Brille die ^reindenverkehrsstatistik ans Dal-matten, aus der ,nan sieht, das; sich allein ,n Dubrovnik in diesen, IuhreBesucher 179.071 Tage ankgebalten Halen. IlN Bor-jalir, in den, es nns noch nicht so schlecht gegangen ist, niarei, nur Be^uilier Tage dort. Die Statistik schl'esj, jedoch schon ain I. Augnit nnd der eili'..'nt>iche Besuch lMt erst nach d^-'ser Zeit begönnet. Und während in, Draiibannt N'Nvetter. ^Ite» gei,güsse nnd Uebersch,veininun!ien Millionen scha-den verursachten, ivaren die Badekabincn iu Dalnkntieu ansverkanst^ Wenn das ser Grad hat. gibt eS keine si^rin'. Tie Boriaisou liat allein in Dubrovnik bei Millionen Dinar eingebracht. ')luch die i'ibr!'-gen Bäder waren voll. Sie haben blo»' ih^e Statistiken noch nicht veröfkentl^cht. Auf den Dalnpfern tvareu die Lieaestiihle drei'l'ch ansverkanft, Badestnben rückten zu Pensil^n:^ ziinmern vor, Tvi'cherstnben >^n Avparie-ments, man reiste dritter >lsasse, iveil ln der (srsten nichts niehr frei N'ar, alles w^'gen der ^rise. Interview niit den. Speiselvagenkellner. „Dao l^eschäst gebt nicht besser, n,an hat nur niehr zn tnu. Durch zivei Jahre ha, e? in,,ner ni,r eine Serie ge''>.el'en, seltt inüssen wir zn-ei Serien ein'^l-ililte», un, 1? Uhr nnd UN, Die Leute sitzen eniig i,n Wagen lier-uni, weil sie drüben nnr einen Stehplatz kz>i« beu. Manche Tische sollen >^urch den ganzen Wagen gehei,, nianche «nir eine Seite haben, se nachden», ob eine snnge Danie dort siyt oder ein alter >^'»err. ^ Das l^^e'chint gel^t doch nicht besser. Die Lente n.'hcn kein Trinkgeld. Da>^ ist eben die ^rise." Inzwischen N'nrde in Zagreb die Anssiel^ lung der (Erfinder eröffnet nnd »ie widersprach der Krise, ^^'ente, die das Perpetuum tt,obile erfunden haben, kennen keine .iirise. Da hat einer auch einen Ml'>!or erfunden, den er inittels der Schwerkraft betreibt^ l^'in Mann zeigt einen Regenschirm, der net einen Dnrchnn'sser von !).'> .^m hat, geschlossen aber nur 1.'» en, lang und 4 tm d'ck ist. Ein Ziinniernmler hat einen Äpparat er- funden, der, nnr mit Luft nnd '^Zsasser lie-trieben, kocht nnd brät und backt. (5in Manu hat das ideale Fahrrad erfanden, das ohne Benzin und Naphta eine Geschwindigkeit von 1-1 kni entn^ickeltx ein anderer den besten Fahrradschutz: Wein, ein Dieb das Nad fehlen will, dann schieszt es. (5in Lehrer bringt seine Erfii,düngen inir in. Bilde. Cr hätte die ganze Aucstessnng inr sich allein ge-liraucht, denn anf den Bildern zeigt er Erfindungen. Der Mann kennt keine ^riie Und iu Beograd ziehen sechs snnge Dainen täglich die halbe Stadt in ihren Bann. Die Daineu sind teils schön, teils nicht, teil'^ schlank, teils schumrz. Sie sind sehr energisch nnd verdienen dadurch in, '^^lnte ihrer Na-»en. Seit n,esiv als zwei Wochen boren sie »ich schon dur.bs Bevgrader Nachtlel»en. (5s sind abendlich die gleichen 'echs Dinnen, !no-vou eine auch aus Ä^-'aribor stammt nnd die nieisten ^^iete ansteilt. Znnn'ist gehen zwei von den drei Danien k. o. Manch>'''?n,al niü'-sen aber alle sech^se hinausgetragen .verden. Das schirache Geschlecht i^ertr^igt nicht '.nehr als W Nauden. Der Saal ist laglich znn, Platten gefüllt, an den Blutsvrit'.ern nierkt nian, das^ es sich nni einen N'irklichen >?anivf handelt nnd das Piibüknni, das seine Ne''^ ven und L,nigen an der ?Idria an.'geriil'.t hat, brüllt. „Was sagen ?ie zur «kri'e?" frage ich einei, l'ekanntei, Wirtschaftler, der in der Loge sitU. „Was red^ n von der jtrise':' Schauen Sie sich lieber «^iejen Linken an, den die kleine Mraz der Tschechin gege-ben bat." Noch eine Danie, die aber viel zarter iit bat den, naiiptslädtiichen Pnblitnni Beschäftigung gegeben, ^rau Lela ist nneder hier. N'irtn wehr als Lela Salev!aziert. 7^vauiiea, das kleine Torf in Serbiei,, nwr ihr zn klein. Man sagt, eine Zellengeuossiu, ^rl. Iovauka, die vorher eine bekanute nud l'ernb?nte Be^igrader Pri-oatdetektivin lvar, hat ihr den Nat gegeben, z- heiraten, uu, nicht in der 's^y-unn; zu ver sanern. Zuerst kaui ein kleines ^uUerinez^o in U/in', dort fand sich der ^Drtsbarlnev bereit die ?iochzeit'-operntiou vor'.nnel'nnen, aber 5chön-Lela fand ein ><>aar in der Sup Pe. Zehr rasch io>or der Schneiderineislev ue, der ^^'laiid ilnd iil-? gl!lcl!i, eiin PelizeÜord^n, !'>'!. in die Stadt ein. Te'.n .^'»ochzeitc'antl^ nach flatterte der Tran'chein nnd hinien'^rein wirbelte der ?tanb der ö'senllichen 1>te!' uung, C'ntrüstnng nnd Znstiiinining. u'!ii< l'efaszt sich sehr oiel n,it der schön ni Lela. Man hat eben leine an«^ereu Sorgen Un-d da sage noch einer, das; es eine striie gibt... Zur Anffrischnnl, des Blutes trinken Sie einige Tnqe bindarch frübnwracns ?in nli-türliche? .,^ran»,-Ioscs"-Vittc'rwassor! Tas von vielen Aerzten verordnete I^ran^^-?!?scs-?i',iss'r regelt die '^^irmtätigkelt. stärkt den Ä..gen verbessert da? '^^liit l'ernbiqt die Nerven und !o kissaenieine? W-ibsbesinden und Das „Franz-Joses" - Bi^terlvasse? ii! ni '.'lpotheken, Drogerien nnd SpezereiyanSlnn-gen erhältlich. Viermal zum Tode V?rur!fUi Als einen Nelord in der triniiniüsli -!,en Geschi.bte darf inan ivolil die d ni'!l>e'>inri' eineo l^»erichte'? ansehen, tias ;!> St. Lanr'.!!' dn Maroni in französisch l^innansi tag!.'. Tie Äiernrteilnng eine^, ''tngetlaatei? /st ^.inn vierteninal für ilngillti>i ertliirt !v!->rdeis. r ^.'lngettagte, ein Mann nann'nci N'egen ls-rinordnng einer jinigen ^^"lnget'.'ir' nen znn, Tode vernrteilt worden. l5e ^ Berufung ein, nnd der ''tprellaiion-.'iios b b das Urteil N'egen UnreflUlnäs'.igteUen b'! >er ersten '^Verhandlung auf. Der Pr.'zei; la.n nnn niieder vor den l''>erichl->s,of nen "t." Laurent i)li Maroni. allerdina<' nin >'ü'n anderen ^enat. '^?en verschied nen '>Nchle n nn,rde dann inxch zn'eiinal d i.' T.id''!>nrte!l ausgesprochen, sedoet? beide Male vl^n geri.tit aN'.' densellien l>'.ri'in>den nne?>e'' a-ii!'.', hoben, lilinilich nn'gen '.!ierfiihreN'Mii>ri'l ten. ^.'ll-- das l^'i^'richt '^^^adi,, znin nie- tenui iZ n,it den' Tode be'trait baite. aet^nn^ i'.. -hin dnrch seii'en '.'tnwnlt, nenerdin>is die siernng k'es 'tsielNetsvrnches dnich'.n'el^.'it. Diesinal bestin!) die Unrei'"i,,iisnatei! das; einer der Nieri.>n in ^! ' Lanrent oerhan!>elt. nnd ni!i'' lann >'!"i> vu!.t seilt, nne dieonial die nl'ckeiliin'/l i icsaitl 'i und ob sie anerkannt n'erdeit ilnrd. ^ . Das Krowh's im Der ''!^esi>'.er eiite-.'- Pari'er .^.>'ie!l,a 'e , in dein eine '.'^.'olninng frei '.var. er-'^'I^^ v/r einigen ?agen den '-I^esii^n einl''' rei'>'N!> n jnngen Taine, die die leerilel end^ i» ^^.iinine, zn mieten u'iinschte. ^ie erio^'ibnte beil'-nfia das; sie sicli an' der Tnrchreise na besänne nn>> das; sie drei tleine Ps eglinge zn lu trenen tn'ille. Sie traben ^inider''^" fragte der '^i^^iirt erslannt, nnd die iniig^ Dante e.ru'iderte nlit reizendeni ''tnaenaus schlag: „Drei etitziickende ^iertinder^ bin tn'inilicl', Doinntoiise. '.'ll'er di' leinen sind dttreiiano ititln gefäi^rlich tind ^ou'-d'n ^hneit !'ine llngelegenln'iten bertü nt." Ti neue Mieterin zog ei.t nitd lies; ai: dev ?sir des Salons ein gros;es Schi'd anbring''"! „'^.^l'enagerie. l^itUritt verboten!" iinni-.''N.-«-Na>schelil nnd zärtliche >iosenn'rle an-^ >enl Munde der schöiien Donivieiise ('iine.-'' 7age< lani jedoch der ').^iieter der benaetitiarjei, Wointiing in ltöchster '.'ln'relnsng ;nnl Wirt gerannt niid erklärte, das; ei^ an' '^eni !^!or ridor, deii er n,it der itenei, Mieierni teilie ein I^irotodil geselzeii hal'e. Der Wirt gab ilnu lämelnd reelN nnd r^? dete ihn, gn^ zn. so it'ie man mit eiiu'u leicht Berrnckten zn inr^'^lkn pflegt, deil inau nietn nielir reizen N'ill. T^'e!> al-? er sieN pe! söiitldi nl'erzengen it'elile 'l'a-? e.^ niil dri k^as.'I-ieii de'^ nerriiet« genn'vd.'n^li ans jlch habe, ptallie er ain l^'iiigant^ >)> Mariborer Zeitung^ Nummer 566. DonnerSlag, den S. Oktober 1933. ^orril>ors entsetzt zuri'Kk. Dort auÄvirts erslnrte die Mieterin mit der ganzen <5nergie einer routinierten Tierban-digerin, das; sie in il)rer Wohnung tun und lassen könne, n>atarten ge^ bracht werden, wo nmn rhncn eine pcissen' derc Wohnung zunnes. Brudennord au< Bruderliebe Der I^'-jährige )^ert ^.'lnderson aus ^ohan nisl'urg (Ziidasrika) richtete in dein Bestre-lKNi, seinen« kronken Bruder zu helfen, größ-kes I.llcheil cin. Sein nlterer Bruder Philipp n>ar ^anli'itumin und litt sehr darunter. Bert Iiatte nun eininal g<'les<'n, das; tiefe «^Erregungen zur .^.>cilung fi'ihreu tonnten. Ohne seinen, Bruder etnins zu siigeii. nersteckte er «ine«^ Äliends unter !>essen Bett eine Schachtel niit D^inainit und legte eine .Zündschnur nnch deul ?l'el>enziiU'iiler. Al«? der nhnungo-Ios<' Bruder '^u Bett m'gnngen uiar, sehte er die ,^i"indschnnr in Brand. Das Dynamit er-niodierte niit einer furchtbliren Detonation, der bedauerue>>oertc Taubstumme wurde aus d<'r stelle geti^ilet. Die ^^ininiereinrichtung geriet in Brand, uud Bert, der iiu Neben-ziininer lnit .^.ler^tlovsen auf den l5'rfolg seiner „>>eiliing" inortete, 1on>Ue nur mit gro--s^er Not sein Leben retten, '.'lic! er begriff, was er nngerichtel hattr. erlitt er einen '^ernen^uiailnnenbrilä). (5r unird^' zunächst in ein 3«nmtoriun! g' Rationalcheater ln Marlbor Repertoire: Mittwoch, l. Oktober: Geschlossen. Donnerstag, Ollober um 2s» Uhr: „Die Herren von Glembaj", '^'lbonnement Ä. Aino Umon-Tonkino. Der schon lange angekimdig te (''iros^fitln „Was k^rniien träumen" init i>;ustal' 'fröhlich, '^.'iora Gregor, '^^eter Loore und Otto '.?^.^allburg. (.^in hi^chst auliisanter, svannender Lielieösilm auS dein Milieu der nornehun'n Welt, iu der ^,'egie de'^ geiriolen <''^eza n. Bolnarp, dem e'^ gelang, dein T^ilin den seilien .? Per-jonen nötig, ulu jit.' .iu lreuucul" MlMvoch. bm 4. SIlober Marwors Schießsport marWett Ehrung unserer preisgekrönten Schützen Wie wir bereits bcri6)teten, liefen un^ sere schützen anläßlich des l)eurigen Lan-deswettschießens, das dieser Tqge bei lBco' grad stattfand, trotz einer riesigen .^ontur-renz zu einer Hochforni auf, die noch zu den schönsteu .^^offnungen berechtigt. Schon in den früheren Jahren verstanden es die '^Ler-treter des Mariborer 5el>ießsport6, die all" seitige Äufuierksamkeit aus sich zu lenteu. Au diesem ^ahre errangen aber unsere Schützen iui Wettstreit mit etwa tausend der besteu Echi'lhen Jugoslawiens Erfolge, sie die Stadt Maribor auf dem Gebiete des ju-goslawisrljen 56>ießsports in die erste >1!eili-.' stellten. Nicht nur Prof. (L e st n i t, der neue Ztaatsmeister aller I>tategorien, senderil auch die übrige» Mitglieder der Mariborer Zchntzenabordnuug legten Beiveisc ihrer hervorragenden 56?ießferligkeit an den Tag, !^ie allseils aufhorchcu liej^en. Die Stadt Ma ribor kann sich heute rühiuen, nicht nur den jugoslawischen Etaat'Ameister, sondern auch die Staatsmeisterin lk^rau B u k m a n i e) in ihren Mauern zu beherbergen. Prof. Lcst-nir blieb überdies Tieger beim.Kleinkaliberschießen, Dritter beim Schnellsckneßcn und Dritter beim Nevoluerschicßen. Primararzt Dr. R o b i e sicherte sich beiin ischießen mit dem kleii^kalibrigen Präzisionsgewehr den beachterisiverten zweiten Platz, indeui er von erreichbaren Pllnkten erzielte und UNI nur sechs Punkte hinter dem Sieger zurückblieb. Aber auch in mehreren anderen jllategorien setzte sich Dr. Nobiö ehreiwoll durch. Buchbindermeister P u k nl a n i belmuptete sich beim Xleiutaliberschießen an vierter Stelle und auch beiui schießen aus die ^iegerscheibe blieb er erfolgreich. .^>och-schülcr M a s e r, der aus der Eiegerscheibe i^en zwölften Platz besetze, ist ein fünftes Talent, dessen Entwicklung die schönsten i^r-folge verspricht. Bon unseren übrigen Dn-nien lK'rdient insbesondere ?^rau U ii a r-L ch u t t a Beachlun«. die sich bein, Da-menschießen als dritte Sieg^'rin behauptete, ^rau i ni 6 errang den siebenten Preis, ^n der l^rnppenmertttnf? behiiiivteti'n sich die Mariborer Schüt.^en lProk. l5<'stnik, Dr. Robifv Bnkinanik', Majer und ü.^ini,'», wie schon lierichlet, unter konkurrierenden Bercinen ain ehrenvollen dritten Pla<5 vor Beograd und l^tragnsevac. Man geht nicht fehl in der Aninihine, wenn man behauptet, das', die heurigen <^lanzersolge unserer Schüt zen noch bedeutend i'iberkioten worden wären, wenn die technische Ansrnftung unserer 'Schützenabordnung wenigftcns annähernd jene Qualität gezeigt hätte, die man insbe-sondere bei den Schützenabordnungen aus Beograd und Kragusevac feststellen konnte. O Die preisgekrönten Mariborer Schützen n'aren gestern abends <^egcnstand einer besonderen Elirung, die ihlien im Hotel „Ma-riborski dvor" seitens des Mariborer Kr^is-verlmndes der Schützenvereine, des Mariborer Schntzenvereincs und der Filiale Mari-bor des Slow. Jcigtwercines bereitet wurde. Anniesend wclren u. a. der geschäftsfü^en^e Vizeobniann des Kreisverbandes der ^chüt-zenvcreine Dr. M a r i n i ö, der Obuiann des Mariborer Zchutzem'ereines Primararzt Dr. R o b i k, der Obmann der Iagdver. einsfiliale Vankdirektor Poflaönik und Oberstleutnant S t a n i ?> i 6. Den Ehrenabend eröffnete ('^err Dr. M a r i n i i! mi^ einer schmuilgvollen Ansprache, in der er die große Bedeutung der heurigen Erfolge unserer S6)i'ltzen für unser Schiitzentvesen inld unsere Stadt besonders unterstrich. Nachdem er die kreiden ^taatsineister sowie die übrigen Mitglieder der Mciriborer Schützenab-ordnulrg zu ihren schönen (Erfolgen im Na-nien des Kreisverbandes der Schützenvereine in Hcrzli6)en Worten beglückwünscht hatte, i^berroichte er Prof. Cestnik sowie der Schüt-zenabordnllng ein sinnvolles Andenken. Herr Bankdircktor Poga? n ik brachte die e unserer Ierr Primararzt Dok-tor N ob ie erstattete sodann einen ausführlichen Bericht über das heurige Landes-wettschies^en, wolvi er so manches interessante Detail anzuführen verstand. Zum Schlüsse sprach .^"^err Prof. C e st n i k einige Worte des 'Zinkes für die ih.m sowie den lkbri'gen Srlu'i v.'u bereitete Ehrung und versprack), auch noch weiterhin mit allen Gräften bestrebt zu sein, daß die Stadt Maribor ihre hohe Position irn jugoslawischen Schießsport nicht nur behaupten, sondern nieiter ansballen »verde. Der Ehrenabend unserer Schützen, an dem zahlreiche Schützen nnd Weidmänner teil-naliiuen, nahni einen überaus herzlichen Verlauf und stand ganz im Zeichen eines allumspiinnenden Solidaritätsgedankcns zwischen Schützen und Iägerwelt. Unsere eellte KsNnsr-AckorlSl Aenberungm im ftSdttschm Autobus Femverlevr Der Winterfahrplan der städtischen Aulobusunternehmung IUI Fernverkehr tritt S o nn ! a g, den >i. d. in straft. Die Fahr^ ordunng nieist gegennber der bicherigen keine grössere Aenderung aus. Auf der Linie M aribor — Celje wirk die bisherige Abfahrt non (^elje um t und l7 Ilhr dahin abgeändert, daß die Ä.^agen die ^tadt uni I l.l.^ nnd lt>.3<) Uhr Nerlassen und uni ll.lO bzw. Uhr am .^.^auptplatz in Maribor ein treffe!,. Die Rürk fahrkarten bleib<'n iveiterhin in (Geltung. Auf der Liuie nach S e l n i ca a. d. Dr. bleiben die Fahrten aiu Dienstag, Mittwoch und Samstag nnoorändert. 'I^gegen l'erkehrt der Wagen an Sonntagen nnd kir6) lichen Feiertagen nur bis Selnica und nicht nkehr bis Fala. Auf der Strecke nach K t. I I j wird an Sonn- und Feiertagen die Fahrt ab Mari-bor UNI l8, ab Zt. J'lj um Uhr) aufge-lassen. Die täglichen Fahrten ab Maribor um l l.W Uhr besitzen an der Staatsgren.ze Verbiuduug mit dem Grazer Antobns, worauf das reisende Publikum besonders aufmerksam gemacht wird. Auf der Linie nach Z v. P e t c r gilt für die Sonntage liud kirchlichen Feiertage dieselbe Fahrordnung wie für die Werktage. Dif der Strecke nach S v. ci r t i n ^'ll'ibt die gegenwärtige F>ihv>ndnilii,'^ auch sür Mittlvoch und Sanlstaa auch im Winter in Kernst. Die übrigen Fahrteu gelten nur für die Sonntage und kirchlichen Feiertage. Auf der Linie M a ri bo r—R u is e tritt eine Aenderung der Fahrordnung nur insoweit ein, als der Wagen von Maribor um ls> na6? I^liu^e und um Uhr nach Nistriea nur an Sonntagen und kirchlichen Feiertagen abfährt. Iin übrigen wird die Bevölkerung auf die neue Fahrordnung des städtischen AutobuS-unternehmens aufmerksam gemacht, die in allen Aemtern und öffentlichen Lokalen an» geschlagen ist. m. Sein fünfjähriges Vestandesinbiliiuni begeht diktier Tage der I^illturverein „Tri-glav", dessen Mitgliedschaft sich hauptsächlicli aus .^^andelsangestelltenkressen rekrutiert Der Verein, der unter der Leitung de^ Obmannes .<^errn Franz n u s enu rühri^ge Tätigkeit entwickelt, zählt auch mes> re Sektionen, so u. a. für Schach, Toiirisi ' und Theater. Am Samstag, den 7. d. stni' im „Narodni doni" die erste Akademie d>'> Bereines statt. »n. Ein Siebenschläsee — täglicher Gast in einer Parkmohming. In der im ersten ^tock dos ^^'^uses Maistrova ulica gelegenen Parklinohnung des hier iin Nuheswn« de lebenden Obersten .?^errn Marget's'^ wi'rde die Wahrnehnnlng geinacht, «>'1'' ?.ie''enichsösl'r täglich zur Nochtieii das offene Fenstex iu die Wol^nmig tot.. unk dieselbe dcrnn noch im Laufe der Nacht wieder verläßt. m. Betstorbene. Vorige Woche sind in Maribor gestorben: Breg Maria, Jahre alt; Sever Therese, W I.; Smerdu Franz, 92 I.; Krebek Anton, b-i I.: Fuchs Friedrich, 25 I.; Kröek Franz, ?il l^»i?svii^ Matthias, lLZ I.; Leponik Walter. 2 J. und Binder Maria, 32 I. m. Für die Rundfahrt dnrch die Sloven» sfe storice, die schon beim ersten Besuch einen besonderen Anklang fanden, sind noch einige Sitzplätze erhältlich. Ebenso stehen für die Fahrt nach M a r i a - A e l l einige Plätze zur Verfügting. Anmeldung«'« mögen unverzüglich an das Reisebüro „Putnik"", Tel. 21-22, gerichtet werden. m. itt« verblüffter Dieb. Vor zwei Tagen s6)lich sich jemani!» in das HanS d<^s Besitzer» .H o r v a t in Kröevina bei Burberg und ließ, während die .<>ausl,ewohner am Feld beschäftigt waren, mehrere Kleider und Schuhe lnit si.ch gehen. Gestern iveilte die Gattin des Besitzers in der Stadt, um Bir« 'len zu verkaufen. Die Frau sprcich hiebei ein jüngerer Mann an, der ihre KleidilngS« gegenst'ände zn besonders günstigen Preisen anbot. Die Frau wm nicht wenig überrascht, als sie darin die gestohlenen Sachen erkannte. Selbst der Dieb es handelt sich um den bereits 15mal vorbestraften beschäftigungslosen Sattler Anton Kolene — verblüffte derart dieses „Pech", daß er nickt einmal Reißaus nmchte und slck, ruhig abfuhren ließ. Evst bei der heutigen Einvernahme hatte er sich soweit „erholt", uni den Diebstahl einem llnbekannten zuzuschieben. m. Pech eines »^ahrraddiebeö. Der Bauernbursche Ivan Z or ko mcrchte sich gestern abends im .Pose des Gasthofes Vlaho-viö. bei einem fremd^ »Fahrrad zli schaffen. Als inan auf ihn aufmerksam wnrde, gab er an, sich nur die Pumpe und das Oelkännchen attsge!^rgt haben zu wollen. Weil seine Taschen c^n verdächtiges Gewicht aufwiesen, mur^n diese einer lÄherm Untersuchung unterzogen, wobei große Strcißenstcine entdeckt nnirden. Der Mann hatte sie zur Abivehr in den Sack gesteckt. b. Der vrohe Herder. Nachschlagewerk für '^^.aftlicl)e Zu-'erläffigkeit, Lebensnahe in Stichwortwahl ' Behandlung, logisckx? und klare Konzen-'l)eit der l?^ednnken. sorgfältige Literatur ib?n, Anregungen zu den Tatiachenschil-nqen und Lösungen zu den aufgewor- ten Fragen. Die Handlichkeit der Bände. »mmerer Bsvstellung Tanz. Beginn llm 30 Uhr. 84 Aus SeNe e. vemeiUderatsßtzuug. Freitag, den K. d. um 18 Uhr tritt im Beratungssaale des Stadtmagistrates der städtische Äemeinde-rat zu seiner ersten ordentlichen Sitzung nach den Ferien zusammen. t. Trammg. Samstag, den September wurden in der Wallfahrtskirche in Petrovöe Herr Slavko B i d m a r, Bautechniker bei der Bezirkshauptmannschaft in Celje, und Frl. Hertha K p e g l i ö, Tochter des Gastwirten und Besitzers Herrn Kpegli? in Celje, getraut. Wir gratulieren! c. Aus dem GerichtSdienfte. Der Richter Herr Franz VerliL wurde aus Breiice zum Bezirksgerichte in Celje versetzt. e. Todessall. Im Allgemeinen Kraitkenhau se starb am Samstag, den 30. v. dem Lehrer Herrn Brtaönik aus Bojnik der zwei^ jährige Sohn Milo^. t. Diebstahl. In das Büro der Eilenindustrie in Gabevje kmn Freitag nachmittags ein Agent, der verschiedene Waren zum !lk^fe anbot. Als die Beamtin ihren Chef holen giltg, nahm der Agent vom Tisch.' IWO Dinar, ivährend er sechs Hundertdinarscheine am Tilsche liegen ließ. Der Mann nnirde aber von der Polizei ausgeforscht und al?end? 'n einem Gvsthatlse fcstgenommen. c. Union-Tonlino. Vis Freitag wird de» Großtonfilm „Eonl^orilla" vorgeführt artige Naturanfnalimen ails den und dem Dlibliligel Zentralafrikas. Zwei Vorspaltnsilme! vöUiA ^eues— liK un«! Oukt Llicla 7 klumea Zeike! Die >Vis8en-5ckaft 82xt voa ikr: be5onagens in Trümmer gehen ließ. Die Gendarmerie hat eine energisilie Untersuchnnq eingeleitet, um dem Täter, der schon wict»erholt gegen den Zug Steine nnd dgl. geworfen hat. das Handwerk zu legen. P. Einbruch. In der verga''-ienc'n Nacht wurde in die Wohnung des Bahn-vächters Matthia>? P n r g e r in Hlisdina eingebrochen. Dem Täter fies verschiedene Wö'chi' im Werte von 1000 Dinar in die Hand? Kultur Sonner«: „Story" lGrstaufsührung am Maridorer Theater.) l. Ein Lustspiel, bei dem man die Lust fast verliert, dem Spiel beizuwohnen, das aus Witzen besteht, deren Plattheit Milronmaße aufweist: die typisckie Art moderner angelsächsischer Autoren, den amerikanischen Humor in der Forin der K^oinödie zu präsen» tieren. Es wäre keine „ainerikanische" K'o-^ niödie, lvenn nicht zwei Pärchen si6> in un-verständlich-konsuser Situntionskomit durch drei Äkte neclten. Schon imch der dritten Szene wlrd es ruchbar' das snkliche happy end, garniert niit der Aussöhnung des in den Rahlnen gestellten Elternpaares. Frei^ lich darf ailtl, der amerikanische Grundstück' '»iifser nich! kehlen nnd darüber l)ilNveg gibt s'? dinnmsti' .?^?spvolie» eines anf Humoi-tem^ierten Snobismus. Ja, nur tempierteut Humors, der für Amerikaner „fabelhaft" sein lnog, doch gehen die europäischen Begriffe über den Geist des Huuwrs etlvaS weiter hilmus. Man wird dieses Lustspiel, das auf anderen Bühnen schon in Bergessen geriet, sehr leicht vergesseil. Wenn schon angelsächsische Dichter, warum keinen Somer-set-Maughaln? Es l)at schon witzigere Engländer gegeben, so z. B. den Dichter von »Pl'gg, lny heart" .. . 1l. Gespielt wurde in der flotten Regie und Inszenierung von I. K ovi ö mit Berve, Temperament und Teinpo. Das Fazit: ein starker Publikumserfolg. Paul K o v i e gab den amerikanisckien Spießer und Kapitalsstreber moll'g breit, selbstgefällig, mit allen Schattierungen eines sein erfaßten Eigendünkels. In ihrer Mi-gräne-StimlNUng präsentierte sich als leicht zu bändigender „Hausdrache" Mileva Z a-k r a j ki e k, eine vortreffliche Partnerin des Erstgenannten. Die Titelrolle lag bei Elvira Kra l j: äußerlich loar an dieser sprühenden Mädchengestalt nichts ZweiklanglicheS zu verspüren. Äe Darstellerin errang einen starken Erfolg, jedoch die inneren Disposi-tionsmAglichkeiten schienen nicht völlig erschöpft. Warum wurde diese Rolle nicht Da-nira Savin zugewiesen, die alle Register eines sprühteuslischen Temperanients gezogen hätte? Den naiven, im Dollarverdienen besser als im Umgang mit Frauen versierten Tony Anderson verkörperte I. oviö in seiner bekannt-drollisjen Art. Den Bild Ealdwell verstand R. N a k r st mit vortrefflichsten spielerischen Erwägungen in das Geschehen einzupasieil. Ema St a rc war in bester Form. Ihre Grace: vorbildlich in Spiel und Mimlk, eine der besten l^^estalten des Abends. Den Rechtsanwalt O. Flalierty spielte M. F n r i s a n mit viel Geschick nnd Sinn für Maskisches. Danica Savin gab die Mary Bai^ter, eine Rolle, in der sie wenig zu zeigen vermochte. Das Publikum hatte seinen Lachabend und nahm die Ans- sührung mit Beifall für die Darsteller auf. s? gung. „ 3S.Z0 Abendkonzert. — BresllM 16.15 Uuterha.ltungskonzert. _ 19 Nord- deutis6ie Koinponisten. — A) Die Jahreszeiten. — Vriinn Is» Nachmittagskonzert. ^ 17.50 Schallplatten. — 31.15 Erinnerungen an Sommernächte. Mühlacker 18.35 Der Gefangnle Friedsrichs des Großen: Frei«! Herr von Tretick. _ 33.45 Na^musik. Leipzig 18.30 Eembalokonzert. .. 1^ SynL-phonische KÄmpfe. — V«^reft 30.30 Tanz^ mustk. — 31.15 Ra>dioorchkster. ^ Berlw vo« Vertreter liir ^«»oslOvIon: l.. ?. v«o«r«ll. Zet«»l vonae 8.« 30.05 Mozart-Haydn in T^nz und Spisl. ^ 31 Großer Walzerabend. _ Stockholm 30. IS Gelang. ^ 22 Militärimchk. Rom Si! Gemischtes Eonzert. ?3 Komödienauffuh« rung. — Zlirich A) Erstes Monnentenkon« zert. — Langenberg M Symphonische Tänze. _ 30.10 Wibbeks Auferstehung. „ Prag 16.50 Musik nir die Jugend. _ Ii?.30 Mi- linosky-Blaskapelle. ^ 20.55 Virtuo-'e !l^la« viermusik. — 33.15 Hermann-Schnamn^el-konzert. Oberitalien 20..V> „Gut^lielmn Ratclifs, Oper. München 18.05 Dent'scheA Lied zur Laute.__2! Unt?rhaltvng4fin- zert. .. Budapest lli Eellokonzert. 20 Äonzert der Brüder Laurisin. — Warschau 30 Leichtes K'onzert. DeutsthlaMender 17.20 Bach und sewe Zeitgenossen. — 20Od Verliebte und Narren. Svort Donnerstag, 5. Oltoder. Ljsudljana >8 Uhr: Da.? Kind zu Hau^e. — Unterredung mit den .Hörern. M serbokroatisch. „ Schallplatten 20 Musikalischer Vortrag.^_ 30.4.'; Bokal- kvnzert „L'i'blsansfi ^zvon". _ ?3 Radili- or.-liester. — Beograd 12.05 Ridiol?rchester. — Nationallieder — 30 Trio. — 2sl.40 Violinkonzert Dii^an ^lin „ 21.20 Operettklmufführung. Wi,», l5.55 Da? '"^cheme-Orchestev spielt . 1? Frauenstnn-de. ^ 1V.25 »Die Jü^in", Osternitbertra- : In der Rationalliga werden kommenden Lonntag f!0>lgende Mimpfe ausgetragen: BSE.-.„PrilnoLic" in Beogrod, „.Hajduk"_ „Jugoslavisa" in Split, „Slaviia" (Saraje-'vo)—„Tlavija" (Osisek) in Sarajevo. —„Vojvodina" in Novj Sa Bern>altunggiaus-scl?usses. : Die erste Gkisprungschanze in Kroatien wird liegenwärtig in Mrtopoi.je, im Herzen des..Gorski lotnr" iioni Zia'.'l-i'r "oiirjst>km-klnb „Sljenie" erbaut. Aus der Schanze sollen schon in >.'> toninrende» Raison große ! nitl'rnlnion der Türkei bicher selir ip^nsidiieki abs^owickelt nmrde. nieil diele bei-don !?änder ihr .^vindelsnertraqsneiz noch nicht iitt'?re?ckiend ausgebaut hätten. Wie not we»il>iss jedoch ein solcsM, alle Bnlkanstaaten nlnfassen^e«? <^andesÄl>ertraqsnej) niit ähnlichen Podlnqiinqen N'lire, ist schon daraus zii t'i sehen, dast sich t^iriechenland sofort, als d!e '^'lktion ini Beginne war, bereit erklärt hat, unt Pnlstarien ein Abkommen zn treffen, N'onach die Einfuhr ln der .^>öhe d?r nor-nialen Aucfllhr einein außerordentlichen ,'^oss'nl'. erlaubt imrd, der nlir ein ,^tehntel de^.' jirie^?i>chen ?/ormaIzoslisakes beträtet. Wa^^ die ^chn^ieri^^keiten anbelanc^t. die l'i'^her dl'r Alfassnnli ein''^ jussossawiich-tiir« ki'ch?» b^in. siiciosslin'i'ch-bnlqarisch-.'n .?>an-del'.uertralieiZ euiac'sienstanden, so verbreitet nch die Meiiilln,^ ständisi, das; es möglich sei^l nuvö, ein lleberiiansi>abfoininen ^^n treffen, dii-- die eisientliche !.'ö!nnq der striitigl'n ?liarfeit alter fragen behindert'n'nren, ihr gegeln'eitigeö ^landel'^verbältnis auf eine vertraasmä^ige Valiis jzn bringen. 7>n ersler l^'inie rechnet nmn nnt der Per« einheitlichiinsi der öffentlichen Perlehr<^init-tel niit^ einem einsn'itsichoii ?>erkehrssal'.e auf den vNabnen, In der Cchiffahrt und im Post-N'eien^ Lanii! lies'.eu sich ^salknlntionen fester 'iir erniöqlichen, aber eten'o anch «lilisstige '^^ediiliiiingen ksir die geineinsaine Ausnihr, b,zio. als Nnterlaqe für j^enieinia-nle ^^rportnktionen errechne»?, il'bwohl bisher davon no.-li nirgends die Rede war, Icheint nian liier sehr viel ^'»offttnng ans die <^c'ii»ein'''>aine '!?sktion der ^^^alkanstaaten zu baben nnd nlan vern^eiit gerne daraus, dafz 'ich innerlmll' einer solchen ^taatenkonstella- tion ausreiäicnd viel Lieser-- und Abnehmer staaten finden, so das; es möglich jein die Nationali^ierungspolitik der uutteleura--Päii'Äien Staaten auszugleichen. In diesem Zuj^annuenhange verweist man heute darauf, das^ z. B. die Dschechoi'lowakei, die bisher ein großer Abnehmer, vo^r. (Getreide war, ihre Landwirtschaft smveit ansgebaut hat, das^, sie lschon als (^etreidelieferant auf den: europäi-' sclien Markte auftritt. (5l»enso hat iich auch Oesterreich teilweise nnabliängig gemacht u erportiert heute bereits solche Produkte, die es noch vor einigen Iahren einMren niiifi-te. Die Berschiebunq der Msahffebiete ist bereits erfolgt und d^NtM ist die Uuiorien-tiernnq der Lieserstaaten eim ganz natürliche Maßnahme. Mit dem Gintritt der Tiirkei in die si'ch-osteuropAsche Interesse,l^ruppe ist das Tor nach der Emvjetunion geöffnet nnd dainlt der Zugang zu einem uncrineßlich gr?s;en Absahmarfte, der bereit wäre, alle joue Ne-bcrschiifse aufzunehmen, die bisher bei den Balkanstaaten Konchlikatiionen ausgelöst haben. Wenn auch Nußland der größte l^'etrei-delieferant des Kontinents ist. so besteht doch dort alljährlich auch großer Bedarf nach Inl portqetreide. Dieier Bedarf ist so s^ron. daß er den Uebevschuß Iugoislawiens. ^^luinä-niens nnd ^lnqarns ssan^-; ohne Besch oerden aufnehnlen kann. Ter .s'^auptvorteil eines qemein'amen WirtschaftSPlanes wird darin liegen, das; ge-meinsanie Aktionen ailf l^rund genn'insa» luer Erfahrungen nnter grös^tmöglichster Ausschaltung der !schädlich?n Konkurrenz allen verbillsdeten Staaten den giinstigsten Ab satz ihrer Uebcvschi'isse auf neuen Märkten eruiöglichen. Allein schon dieie Aussicht ergibt das Recht zu einer o'Ptimistischcn Re-trachtnng der Lage und u,an kunn diesen Optiuiismus au6> in allen hauptstädtischen ^Aiirtschaftskrelsen in Berl'indung mit den Beschlüssen von Sinaia qenau erkennen. Ein Wirtschaftler, um seine Ansicht über die sich nen ergebende Lage s^ebeten, verweist daraus, daß der >'!>attptvorteil derselben darin liegt, daß sie regionale Verträge ernlöglicht, die unzweifelhaft einen großen Schritt uus der helltigen nninöglichen Situation bedeuten. Es gibt Länder iuncrhalb der .ibt sie uus schon alles das ab, ivas wir von ihr übernehnten kijnneu. Die reqionaleu Verträge bieten aber die Möglichkeit, :>aß wir deil sich trotzdem ergebendeu U.'bersckMß noch immer leichter absehen, als es h?ute der Fall ist. Außerdeiu aber verbinden sie große Interessen in einer t^rup;^>e und ergeben damit die Basis für die Konsvlidicruilg der allgemeinen Lage. X Geldmitnahme »m Grenzverkehr. Aus verschiedene Anfragen gab das Finanzniini-" sterinnl Aufklli^rungen heraus, wie die Bestimmungen der Verordnung vom 5>. No-veiuber 1931, betreffend die Geldausfuhr im Grenzverkehr, auszulegeu sind. Darnach können bis.zu Z00 Dinar täglich nur solche Personen ohne besondere Bewilligung des Finanzministeriums mitnehmen, die in der Grenzzone wohnen, in welcher sich die Bevölkerung tatsächlich jenseits der Krenze mit verschiedenen Lebeilsbedarfsartikelu ei,!dcckt. Die Becp'lnstigung gilt jedoch nicht fiir Dop-pelbesiher nnd. ihre ArblZiter, die Meeks Bearbeitung ihres Besi^es die Grenze überschreiten. X Bor neuen H«ndelsvt?tragsverhand-lungen mit der Tschechoslowakei. Nach Präger Meldungen treffen die tschechoslowakischen anltlichen Stellen Vorbereitungen fiir die Aufnahme von Verhandlungen zwecks Abschlusses eines neue» .'(Handelsvertrages niit Jugoslawien. Die ?sllhlunglmhme nnu' de bereits au^cffnommen. In beiden Staaten hegt Ulan schou längere Zeit den Wunsch, einzelne Bestimmungen der .^'»an-delsabttlachuugen zu revidiereu, da sie sich als nngi'lustig erwiesen liaben. X «fremde Währung bei Lieferungsver-steigerungen^ Auf diesbezügliche Anfragen gibt das FinanzininWrium Aufklärungen, in welcher Valuta die Lieferungsangebote der Ausländer gehalten werden miissen. Darnach ist es nicht gestattet, daß alisländi-sche Unternehmer bei Lieferungsausschrei-bnngen ihre Angebote dahin sorniulieren, daß in? Falle der Beistelluug ausländischen Materials dieses nur dann geliefert wird, n'eun die Preise iu frenider Währung in den Vertrag aufgenommen werden. X Der jnfloslamische Znckerverl^rauch. Nach vorliegenden Daten belief sich der Znk^ kervcrbrauch Jugoslawiens itt der.^tanipagne vom 1. Ottober bis .i0. Zeptember iWli aus insgesamt Waggons, l^^egen-iiber der VergleichSzeit des vorangegangenen "'.ahres kouute eiue Erhöhuug des Absatzes um 1Il> Waggons erzielt werden. In nor« malen Iahren beläuft sich der Kousnui auf rund l)W«) Waggons jährlich. X Ftir ^ gesamtstaatliche Obst- und Weinausstellung in Beograd, die voiu 7. bis 1ü. d. abgehalten wird, hat das Verkehrs-Ministerium für die Aussteller wie für die Besucher eiue üt)?,)ige Falirpreiserniäszigung gewährt. Die Alisstellnng ist bereits voll-ständig beses^tt, da für diese Veranstaltnng ein ungeniein gros;es Interesse ini ganzen Staate herrscht. X Russisches Holz für England. Da Eng« land vor kurzen» die Sperre sür russisches Holz aufgehoben hat, wird gegeinvärtig mit der Einkanssgesellschaft der englischen >>olz' importeure iiber Sowjetlieseruugeu verhandelt. Für das kommende Jahr sollen etuw W0.Wl) Tonnen Schnittholz nach England eingeführt werden, somit gegen 100.000 weniger als ini Vorjahr. X Sperre fttr neue Industriebetriebe in Oesterreich. Nach Wiener Melduugen besteht die Absicht, ähnlich wie es bei gewissen gewerblichen Betrieben der Fall ist, ailch in der Industrie eine Sperre für neue Unter-nehntnngen zu verhängen, doch sollen die Einschränkungen geringer sein ais im Gewerbe. Die Äehörden lverden nur in AnS-nahmsfällen die Bewilligung für die Grnn-dimg netter Betriebe erteilen. Bücherscbau b. Z^otorevija. Septemberheft Verlag in Zagreb, Dalinatinska ul. K. Eiuzol» Ullmmer Diu. Diese Nuinnier ist dein bekannten Zagreber Aumteur .'^'^erru To?o Debac genndniet. Atlßer einiger überaus geglückten ^lteprodnktionen seiner Bilder finden wir in vorliegenden« Heft noch lnehrere interessante Artikel ständiger Mitarbeiter. > b. Iugojlavenski Notar. Septenlberlie^ Berichte über die Notary-.'ttonfe'-^^'nz in Lausanne, (beschichte der „Notarl)-^^lnbs" in Jugoslawien, Vereinsnachrichten etc. -t^er-lag in Beograd, .^taradjordjeva l0/! Einzel-iiunlmer f» Diu. b. Die Galerie. Septemberheft Mo» uatsblätter der internationalen >kunstvl)oto-grapl^ie, Verlag Wien Die (Valerie bietet iu ihreui Septemlerheft wieder in W.'.rt und Bild jeue reiche uud gediegeue Au'^niahl, die dieser Zeitsäirist den Nuf der schöniten Photozeitschrift erworlieu hat. :.'0 ganzseitige Bildreprodilktionen, interessante Essatis nnd Kurzberichte. b. Antwort eines Deutschen an die Wo!». Von Rudolf Vitlding. Verlag '^iülten ?oe-ning, Frankfurt a.' M. Preis 00 Pfg. b. Den^'che Frauen-Gl?mni^stik. Svort rat Frit, -trübe, .'c'annover. (beh. 1.?^0 Mf. Verlag lbebr. tbiehrl, Mnncheu. Dieses Bl'ch, ausgestattet mit ^0 wohlgelunaenen Ansnob-meu, strebt zur Vereiul^eitlichnng der ü'i'.i« gen Unterrichtsiuethoden. Die Uebiii'qen sittd nach gesnl?dheitli^'l'en Nichtlinie!, zinaui« mengestellt nnd ärztlich enivsoblen. ^'ie .sklarheit der Darstellnng trägt da^n bei jede Uebung richtig anszuüben. M' M M liik Mdiill! voi^ evei^sieii^ lllrhoberschnh durch (5. Ackermann, Romanzeutrale, Stuttgart.) 5 Das 5iaus ini Walde nmr eigentlich gar keine richtige Försterei niehr, denn der Förster .^iollett, S'er sie einst als junger Mann mit seiner Gattin Gertrnd von der Vinkel-inannlchen Gtltöverioaltnng nl>^ Wohnung zil geioiesen bekonnnen hatte, ivar schon vor ^^ahreu geslorbeu ^ fast gkeichzeitig lnit iliiu >)>err Winkelniann, der Besitzer des nahe gelegenen (Miltes Sonnblick, der ein leiden-sfs>aftlicher Jäger gewssen war. Da dieser nur Fran nnd Dochter hinterlies?, ivurden di<' Jagden dann an verschiedette Interessen-tet, verpachtet, i»t die Försterei bloß ein "^^'.ialdhüter gesetzt nnd der Wit.ve No.'lett nebst s'iner kleinen Pension ihre bisherige 0 Ii n IIng belassen. Indes konnte sie davon nicht l.'ben, besonders da sie eine erwerbsnnsähige Tochter lesas', die, geistig minderwertig, kann? zn den einfachsten me.-lianischen hänslichen Arbeiten vennendet n'erden konnte. So nnli'de Ihr die Erlaiibis erteilt, in der eheuialigen Försterei Erfrischungen an Ausflügler zu verabreichen. l5s ivar ein bescheidener Nebenverdienst, denn außer an Zonniagen gab es nicht diel Ansflügler ili dein abgelegenen Bergtal. Eben darutti aber trafen sich ^Erich Lobeli- wein uud die schöue Frau Majn Bertling gern in der idyllische,? Försterei. Man loar dort a?? Wochcntageil so ^vundewoll siche-r vor unliebsamcu Begcg?iungeu au^, dmn beiderseitigen Vekalinteukreisl Heute ivar Erich nicht umsonst siekominen. Schon von weiten? sah er abseits der Försterei das kleine weiße Ant>i stehe?,, das Maijas Eigentun? ?var. Und als sei,? Wagen hielt, nickte ih?u vou de,« Tisch unter der nralten Linde schon ihr von ,?.>eißer ^eiden-as; l'ei einer ''^.sie >:^siee, und die rs^erin stand Plauderi?d daneben. Man begrüßte.einander wie zniätlig sich treffende Bekannte, obwohl die Försteri??, die sich sogleich n,it stillen? S^lnnnn'^eln entfernte, offenbar ganz gut erriet, ims sie von diesem Zufall zu halten hatte. Erich, iu den» uoch die Erregung über die ,njt seinen, Vater gelwbte Anesprache nach-zitterte, l'emertte ailf den ersten '.Z^liet. 'daß auch das schöne, regelmäßig geschnittenc' Gesicht der geliebten Fran einen Ansdrnck nervöser Unr?lhe aufnnes n??d ganz verändert schien ^ statt der so»,st so blül^enden Farbe?? ,r»ar es blaß, n,n den '^.>'und zuckte e? zuweilen nervös und unter den wundcrsckZjönen dunklen Augen lagen schatten ?vie nach einer dtirchwachten Nacht. „Ich bin gekomiueu, weil ich dich unbedingt sprechen mußte, Erich", begau,? Masa Bertliug gleich nach der Begrüßung hastig. „(Gestern war es uu,uöglicki, ich fühlte »nich zu elend! Aber heute — ?ueiu Rott, uns fange ich uur au? Was sage ich denn nur ^^'^ans, wenn er heute z,lrnciko?nlnt? D,l hast doch gelesen, ,??as it? der Zeittt??g sta,id? Es ist entsetzlich! Ich bin ja ,in!nöalich ?n der Gesellschaft, n>enn kich das nicht irgendivie ordnen läßt. Und .s>ans. der so viel ans seine Ehre hält und sn wah?rsinnig in n,ich verlieb: ist, daß schon ein Schlitten seine Eifer!,, bt erregt! Er ist inOande. sich scheiden zu lassen,. »venu es lnir nicht gelingt, alles glaubwürdig zu erklären tider — abznlengnen. Was, u,n .'?>in„uel,Villen, sage ich ihn, denn nur?" Erschrocken griff Lobenivein nach ihrer .?>and. „Vor allein,"teuei'ste Maja, beruhige dich! Dl? zitte?-st jn föriulich!" „Soll ich nicht zittern, wo es uu? '.nei,ie ga,?ze Existenz handelt? Es ist die Ang'!, Erich ^ ich sehe einfach' keinen AiiöN'eg." .,De??noch gibt es einen so klaren, ein-fachen, selbstverstä??dlichsten. daß ich mich niiindere, lme du ih,? nicht erkennen kannst", sagte er, ihre.?>nnd in der seinen behaltend nnd leise streichelnd. „ Welch eu?" ..Du sagst deine,n Mann die Wahrheit! Und zngleich^ daß wir uns lieben, mit einer Liebe, die stärker ist als alles andere, nnd daß du die Scheidung begehrst! Danit. ineine Maja", fügte'er leise uud zärtlich hinzu, „weuu die Scheiduug vorüber ist, heiraten mir iu aller Ttille >n?d beginne??^ein nenes Leben!" Sie antwortete nicht gleich. Ttn'nin i'nd oersu??ken blickte sie vor sich hi,i. ^Ia, das iväre ein A?i'?,veg ^ aber nttr wenn sonst alles versagte." Und sie erwog iin stillen die niid Nachteile eines solche,? Schritte^ für 's?re Person. Gnt, ihr ))tuf n>ürde dadurch wiederhergestellt, nnd als Fran Lobennu'in iv^irde sie sich in der s^'>e>ellichaft beljaitvl-'n töinnN^ Erich nn'irde dafür sorgen, daß sie 'ici, nach nne vor keinen Wnnsch ^n vei'iagei, brauchte, er ivnrde sie ans .'aänd.'n irl^oen und sie hatte einen bildliübscheii inngen Mann statt des bisherigen Fünfzigers i»er seinen Aiifstii'g ans den, Proletarin! '"^och nie gaiiz vergessen inachen konnte niid den? letiie gesellschaftliche Stellung lang>' nich? so viel galt rvie etivn eiiie gün'ltige '^lonsilnftnr ain Eiseitinarkt. Wir oft hatte ne sicli über B>'rie ! ülbrigen mit der flanzen an der sondern neiqt den oberen !^and lhin ^'in wenig zu: „Tieh mich an!" Tie Bücherrogall: l stchen und hnnc^e?!, als seien sie ^cm ^ nis entsprechend» natürlich geivachsen, drän- Hinter dem Dorhang Es ist vielleicht ein bißchen gewagt, das Äerhang-System zu befürworten, läßt sich !»l>ch manche Tchwäche und Unerzogeuheit auf dieise Weise s» schön t>erh-üllen. Diese Gesinnung soll daher gleich zu Beginn entlarvt werden. Ohne also für „Schmuddelecten" eintreten zu wollen, muß man das Lo'blied des Vorhangs fÄr die Wohnuirg singen, der d<, trennen, abgrenzen, umschließen, schützen und ordnen kann. Ohne den ordnenden Sinn der Hausfrau ist die Wohnung mit all ihren schönen Möbeln und Beiga^n ui '.'llständig. Man kann leider die praktische (!!!estaltung und das saubere Gericht einer Wohnung nicht im Möbelgeschäft kaufen. Mit einem Blick auf ihre Räume überzeugt sick) die Hausfrau, u'as im einzelnen zur Verrollstcindigung notwendig ist. Und ohne Umsck)weise sucht «sie sich Stoff hervor, öffnet die Nähmaschine und näht der Wohnung ein nützliches Kleid. Gleich für die Küche findet sie allerlei Arbeit. Es gilt, die Dinge, die weder in den Attchenschrank noch in die Speisekammer ge- hübsche Borhänge verbergen und neutralisieren. Zwei hintereinander stehende Betten, tagsüber in Seitenrichtung hoibgeklappt, markieren sich nur als eine lange s^ont m Falten gezogenen Stafses. Wohl merkt nian die Absicht, aber in diesen, Falle wird man nicht verstimmt, weil Ordnung, freundliche, glättende Ordnung immer noch rerssthnlich gestimmt hat als das niutige Ja zu allen Lebenslagen. Aber nicht nur .Aap)chetten brauchen den schützenden Borhang, sondern auch die Einraum-Wohnung, die Schlaf- und Wohnzimm-er in einem Raum vereint. Eine Rabitz,va,rd zwischen den Leil zum Wohnen und den zum Sr!^afen zu setzen, märe teuer und nicht sl> brauchbar wie eine Ztosf.vand, die nach Belieben auch nianchnml versch«'iin-den kann. Wählt man die große Fläche dieses Borhanges aus edlem Material ^ und schließlich muß man in einem Punkt sich selbst verhätscheln __ in feiner Uebereinstim-mung zur Tapete, zum Bodenbelag, so kann eine prachtvolle, einheitliche Wirkung für den Raum gewonnen werden, ein uchiger » Trotz ««nmmot — Wohnen. Der Vsthang isvlieri die Vetten. ?lrch. R. Lorenz. hören, an einem gemeinsamen Platz zu sammeln. Da ersteht die Hausfrau ein kleines, ungestrdchencs Holzvegal für Plätteisen und .Klammerbeutel, Bindfaden» und Korken-kaften, Seifenvorräte und Schuhputzkasten. Das unterste Brett nimmt die Schuhe auf, die geputzt werden sollen. Der Anblick der vielen verschiedenartigen Gegenstände würde stören; ein Borhang aus kleinkariertem Baumwollstoff, nur auf ein^'n starken Bindfaden gespannt, schließt das Regal ab. Hübsch ist auch die Besenecke hinter einem Borhang. Die Besensäiränke sind ja ziemlich teuer. Ein Eckbrett, mit zahllosen kleinen Haken versehen, reicht aus, um sämtliche Besen und Feger eines Haushaltes, das Platt- und Aermelbrett, Möbelpinsel und Bürsten aufzunehmen. Alle diese Gegenstände nnd mit ^m praktischen Anhänger aus steifem Draht versehen, der ein viel rascheres Anhängen ermöglicht als der Anhänger aus zusammengedrehtem, unentwirrbaren Bindfaden. Ein bis auf die Erde reichender Borhang an 5)ornringcn, farblich iibereinstimmend mit den Gardinen und sonstigen Borhängen in der Mche, schafft einen völlig unauffälligen, sauberen Eindruck. Es ist erstaunlich, welche Fülle von Geräten auf diese Weise mühelos hinter einem Stückchen Stoff verschwinden können. Wenig bekannt ist auch die Badeecke in der .Wche hinter einem Borhang für eine Wohnung, in der ein Badezimmer fehl». Ein Durchlauferhitzer, mit dem Gasherd durch einige Meter Gasleitung verbunden, spendet das Wasser zu einem bescheidenen Steh- oder Sitzbad in einer zusammenlel^baren k^^nnimi-schüssel. Ein Rieselring, der an den Durch' lauferhitzer angeschlossen wird nnd woit ge» nug ist, um den Körper des Badenden zu umschließen, übernimmt die Funktiiin einer Duische rin-gs um den Körper herum. Ein Borhang aus wasserdichten: Stoff irt^as'l dii' nötige Jolieritnq zur Zdüc!^. Wie behelfsmäßig mären znm Beilpie! Wad-Älappbetten, könnte man sie nicht durch Hintergrund, so daß die Anmut des Wohnraumes gewahrt ist. Es bleiben noch zu nennen die vielen kleinen Borhiinge innerhalb der ganzen Wohnung, vor dem Schuhschrank in der Diele und dem Zeitungsständer, vor dem Spielzeug-Regal mit den vielen kleinen Holzkästchen, vor der langen Reihe der Wasche-und AuÄbesserungs-Säcke, vor der Tür, die allzu hellhörig das Büro im Nebenzimmer abgrenzt, oder zwischen zwei Gesellschasts-räumen, deren Berbindungstür man ausgehängt hat zuliebe der intimeren 7Sir?»mg eines schiveren iveichen Belour-Borhange?. Jlk baue mir einen Wechselrahmen Selbst das eindrucksvollste Bild wird unseren Augen gleichzültig, wenn wir es immer sehen. Deshalb sind Wechselrahmen eine Quelle der Anregung und der Freude, die es möglich machen, immer wieder ein anderes -k^ild an die Wand zu hängen, das man in die Sammelmappe zurücklegt, sobald es an Augkraft auf uns einbüßt. Wechselrahmen find in einer an fehirlichen Größe ziemlich teuer. Deshalb und aus der Freude am Schaffen überhaupt ma. chen wir sie uns selber. Da Bilder verschie-denr Art, bald farbig, bald schwarzweiß, einmal ein .Holzschnitt und einmal die Wie-dergabe eines Oelgenlälde^, aufgenommen werden sollen, muß die ^^rbe des Rahmen mög'lichst neutral sein. Ebenso sind kunstl'oNe Verzierungen eher ein Nachteil. Am besten geeignet find vMig flacht' oder halbrunde "Profile. Die l^ieschäfte der Holzindustrie haben fast durchwegs leisten dieser Art mit bereits eingefrästen, ..Rahmenfalz" lelir b'Nig n^'trriitiq. Der ^'^^ali'nenialz ist die fiele !?etbe an der Rückseite dcr Leiste, in der die Glas- ischeibe ruht. Man kann auch vierseitig ge-hobelte Leisten — nach Metern berechnet — aus .liefern-, Eschen» oder Erlenholz, die ev in den verschiedensten Breiten gibt, kaufen. Jeder Tischler fräst sachgemäß den Rahmen^ falz ein. Er wir^d uns auch die Leisten .,aus Gehrung", das heißt so schneiden, daß die Rahmenecken winselrecht zusammenpassen. Dann besorgt man sich beim Eisenhandler sogenannte Wechselrahmen-Klammern, die dazu dienen, das Bild mit der dahinter-gelegten Pappe gegen die Glasscheibe zu drücken und dadurch im Rahmen festzuhalten, vergewissert sich auch, ob man Leim und ganz feine Drahtstifte im Haus hat, damit die Arbeit ungestört vonistatten gehen kann. Je zwei Rahmenseiten. eine kurze und eine lange, werden an den Enden zusammengeleimt und so lange liegen gelassen, bis der Leim fest geworden ist. Mit ein n^nig Borsicht kann man vermeiden, daß der Leim an der Außenseite des Rahmens hervorquillt. Dann werden die beiden Winkel zu einem viereckigen Rahmen zusammengeleimt. Da aber die Berleimung allein dem Rahmen noch nicht den nötigen Ausammenhalt gibt, werden an den Ecken vorsichtig mit einem Zeichen .Kammer diinne, l!''sie siel)t reizend onö ^l^isde»' bal'en sich einschmeicheln können in diese Ecke, eins dci- Kleine aparte Ecke im Wohnzimmer. ?lrch. Hugo ^n'den^ gen sich an ihn heran, und er fühlt sich, jo wollte er es, von Bilchern gleichsam uniarnrt. Als echtes .Kind der Technil will er auch nur lässig den Arm heben müssen, nni an? der Wand eine bereitwillige ^'an,pe n,it Scherengitter-Arm an sich zn ziehen. Sic tröpfelt Licht gerade auf Karl und sein Buch. ?^acht erfüllt das übrige Zi,nmer. W<'lch^' Stimmung! Nur das Buch spricht dringlich. Ja, und wo schläft .^arl, ist das i'ein gan^ zes Reich? Heben Sie diese Decke, Sie ief)en ein zusammengeschobenes .^arnionilatett, tags so schmal wie ein Feldstuhl, der ?vreund seiner guten Nächte. Er ist eben ein beweglicher, ein springlebendiger uich anpassnngs^ fähiger Mensch. Mr die Aüche Me Weinttoube in der Külhe Veintranbenmarmelade. An, f,esten eignen sich hierzu die blauen Weintranben und zwar müssen sie gut reif sein. Die Beere« werden abgezupft, ge,vaschen und verlesen, mit kaltem Wafser Übergossen, nach eincn: Weile hcrausgenominen und auf ein Sieb zum Abtropfen gelegt. Man läs;t dann in ^iner Kasserolle Wasser zum lochen koin,ni'ir, gibt die Beeren in einen Tops, den inan nun in das kochende Wasser stellt. Dort bleibt er so lange bis die Beeren aufplatu'n und der Saft herausgequollen ist. Nun werden die Beeren durch ein Haarsieb geseiht, doch sollen die Beeren dabei nicht gepreßt iverden. 'Man kocht eine ziemlich dicke ,>usserlösung und den Saft hinein. (Ans - kg Scift rechnet man l kg Zucker und Z,; kg Wasser). T'ieS bringt man nun auf nicht zu starkes Feuer und kocht die Marinelade so lange ein, l'iS sie steif genug ist. Dies stellt ,na„ durch die übliche Probe fest: Man läßt ans einem tal« ten Teller etwas von der Marn,elade tropfen, wenn sie erstarrt, dann hat sie lange ge« nug gekocht, die Mar,nelade wird in l^!äsc?r gefüllt und am nächsten Tag mit Pergament papier zugebunden. Weintronben in Genf. Drei Teile Ess^g und ein Teil Wasser lzusanlmen etwa l '-4 Liter) ,Verden über 2 kg abgerupfte Weinbeeren gegossen. So läßt man sie über Nacht stehen. Dann gießt man den Essig al', kocht ihn mit kg.^jucker auf, läßt abkniilen und gießt dies dann über die Beeren Dasselbe wiederholt man noch viermal. Am Tage werden gestoßene Senfkörner unter die Beeren gemischt und der erkaltete .^uckeressig darüber gegossen und die Töpfe verbunden. Pudding von Veintranben. Bon Weißbrot wird die Rinde abgeschnitten und g davon in Milch eingeweicht. Man rübrt 125 g Butter schaumig, gibt « Eidotter, g Zucker, Zi,nmt, Zitronenschale und l25, g feingehackte Mandeln, und das Weißbrot hm ein, das man vorher ausgedruckt lmt nnd zuletzt mischt man das zu Schuee geschlagene Eiweiß und die Beeren darunter tvon den letzten etwa einen Suppenteller voll). Feiner Kuchen mit Weintranben. 1 Pfund Mehl, .^7'^ g Butter, eine Tasse voll Zuk-ker, .'i Gelbeier, Zimmt nnd Salz werden zu einen, Teig verarbeitet nnd dieser wird ausgerollt. Er koin,nt ans ein ,nit Butter ausgestrichenes Blech, feingehackte Mandeln werden darüber gestreut, das Weisse von 12 Eiern zu Schnee geschlagen, mit l' - Pfund Puderzucker. .? Pfund Ti-inl'-'n vermischt nnd ans den >tuchen gelegt, der nun abgebacken wird. Mär i Num mer ^ 2gk. DonnerZtcig, den?>. Oktober Der Landwirt l. Feldsalat kann jtltt auf leorc^cwordelion, ,iul siekülichten fleittt iverdcn. Bei .>c'ltilier '')!il'5satU imchjen t»ic S^inlint^e bald zll s^cbraucti'^^rtit^'n Pflanzen l>eran, «die csut duris) ^cn '^iiiitter toninien. Beete nlit Land l)d. '^lr»ti, liei lehr sln'>ljier.^tälte mit '^^rel-tcvn licd^ecseu. dann 'iei>erze>t l^est^'chcn werden. (5'»iofel)leiionx'rte Sorte: Vreitl'iätt-risie, v^'islbl'r.^^iie ''iapnnMen. Diese liildet sleinc ^^vpie. l. ?ioch kann Tpinnt anfanqs Oktober zur .Ul'l'l'rnnnternlni iin 7vreien, aljc' .^nr ^'rnle INI näMen ?vri'lhililn' i^esät werden, d'o kluniin'n ^islerdinl^v nlir Winterhärte Korten, n>ie Nieieii'l^wndrn und Niesen-C'i?tii>io in '^.'^^trncht. i^i'an nerlüiiine es nicht, da-^ ^'and ror der Aii^snat krciftisi nnt 7^aust>o .zn t^nniien. l. Wasserschojse sind nicht ininier lra'tt bail, sondern mrisl'.l oft darauf hin. das; der v'^ainn nvcli überschüssiiie Lebenskraft hat. ''.'llso leine-^incsi'5 die ^chosiliinie restlos nieq-si^lnieiden! der ^)lst. anf deni sie sich eiit-nnrk'In. kahl, so nian ihn, n'enn nuin einiqe ^^'.^asserschoss,' stehen nnd kennen spl^ler rech! c^nt, wenn sie na^li ^e:n ''In^nel>!nen recht sonnic^ s>cle;it iint» öfters (gewendet lrerden, l'is sie i^anz ercirinu'n^ (5rst dann sollten sie in deil >lrller koinnien. l. Glirtvmpcratur der Lbstiveine. In Weinl'ereitunjisbiiclx'rlt steht, das? die Gär-teinoeralnr nie nilter 15> l^rad l^'ekiius, betrafen sollte. Da sich die -Winterlioldparmä-ne lx'sonders zuin Weininachen eisinel, alx'r <'rst (5-nde Zepteiiil>er reift, so tonnte das '-l^ersiaren l'ei uns nicht sriiher beiiinnen. setU>.' bei l^^ s^rad l5<'lsi»ls inl ?»tesler ein nnd endete l» l^rad ^^elfins liir^ vor Weil,-nachten. Trot^ der «lerinl^en Wärnie hi)rt'^ man imnier noch das Prickeln der Kohlensäure. .^tlar nxir dcr Acin aber in^ Innner noch nicht und so re'.>i^leli,. Bei trockein'nl Wetter liat diesc 1ll'as;nahme ^^nr ^lolge, das; die >)iöschell slattriq '.oerden »ind au lUlte verlieren. Älich die '^^lätter t>i'irfen nicht entfernt lverdeil. Sie Helsen die 'liöschen nlit ernähren nnd schnl.zei« »ie vor fiälte. Vor stärkeren: Droste schlleidet laan die größeren Röscheil ab und »'äs;t die tlei' neren stehen, die sich weiter eiltwickeln. l Sommerschnitt von Bllltensträuchern. Der schnitt der Vlntensträuchcr erfolgt ge^ lnohnlich iln Winter. Cs gibt aber ersnhre-lie t^iärtner, d,e der Meillnng sind, das; lnan die ^rnhjahrsbli'lher, wie ,z. V. den Glieder, die ^ors>ithia, deil Prunus triloba, die Diervilla, einem Tolnnlerschnitt unter-zieheil soll. Sie empfehlen einen Schritt nach der !!!^lllte. Daniit hoffe,i fie eine gilte Ans-l'ildnng der.^tilospen »l>ährend der ^oniiner-nlonate zu erzieleil. Gehelmnisse. „^vch glaube, grauen könilei: kein heilllnis beilzahreil." V.: „Doch, die lueille tann es. Seit zehn Jahren, da iäi inil ihr verheiratet tili, kauil ich nicht erfahren, lvo-zn sie so viel l^elH brailcht." Der angenommene HeirntSantrafl. „(Glaubst du, das; ich fiir dich gut genng bin, Ottilies" — „Da^ gerade ilicht, ^)lr-thllr, aber entschieden nock) zu gut snr eine andere." Kleiner /^nieiger l5chl<'r SealpelMantel Achtung Bräute «. BräutiqamS! Perkause al> Laqcr sofcirt zu üttßcrst billigen Preisen low-plette Schlafzimmer. 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