Nr. 259. Dienstag, 11. November 1890. 109. Jahrgang. Aitmcher Zeitung. ^.^ "<»Nlerc.tt bi« z» 4 ^iltn »5 lr „rows vsr «sue « lr : b,i üstf«n Wiederbil.mncn per «elle » lr. Dle »«»tbllcher Zeitung» erlchrint «glich m "°" Sl'le des Laibacher Stadtmaqistrates m d^ I59i^'st an Activen und Passiven die Snmme V der ^. : sl' 30'/, lr. O gen das Vorjabr hat ,^'/, ,r ^ - be« Lolterie.UnletMs um 184,225 fl, ^btlsch.sa "nndert. Der AnnuitätenConto zeigt einen U?^ «" 3708^ 53 lr.. mithin gegen die Ukbetsch„s."°''tlon mehr um 53 fl. 35 lr.. welcher ^" kmde s,""!. Gewinn- und Verlustconto abgeschrie. N ?"fnabm.^ theilw.ise Tilgung der aus der Zeit M„n. un^ m ^""hens herrührenden Vrluste. Der ^'. °3 der o/^!"^""to zeigt in dem Passionm einen U"""l n °^^4 fl. 98 ts.. diesem entgegen ein k U st. 50 ,^" früher erwähnten Ueberschusse per ,.^.296 ss ' i° d°ss noch ein nnbedeckter Verlust sslNrn b«.,. 'V7^ kr. verbleibt, welcher mit den Ein-7>g niit "°>^" ^hre bedeckt wird. Der Verlust ^hatsiH^ d.s Jahre« 1888 83 231 fl. 40 kr. hindert n^"lr de« Jahres 1889 nm 2934 fl. 95 lr. ? Jahre'luAt Mcksicht darauf, dass tmser Verlust l vo>. ^286.089 si. ^3./'^. ^trnq. nach Ver- bKelNindert ^7"« ^ °bcr auf 80.296 ft. 45 kr. ^st. 1°? ^t. so dass factisch ein Ersparnis von Gebarung mit dem Lotterie« Nnlehen erzielt wurde, mus« das Resultat als ein befriedigendes bezeichnet werden, umlomehr, als die Cours» Constellationen in der letzten Ieilpcriode sehr bedenklich waren. Die Specialreserve hat sich erhöht auf 23581 Gulden 3 lr.. welche bei Verkauf von Wertpapieren erzielt wurde; dieser sttht entgegen der Courswert per 8169 fl. 85 kr. D»r Obli.iationsstand betrug mit Ende des Jahres 1889 160000 fl, in 4proc. Goldrente und 20,000 fl. in 4 2proc. Pavierrenle. Wenn man schließlich noch die Bedeckung des zinnnitäten.llonto per 69.058 fl. 90'/, kr. mit dem Lotterie-Anlehen per 1471875 fi. vergleicht, ist zu ers,hen. das« dasselbe m,t 4 69'/? pEt. verzinst wurde. Das vorgelegte Prä-lim'nare dee Anlehensfundes für da« Jahr 1890 weist nack ein Erfordernis per 69.150 st. 86 kr., eine Be. becknnq p?r 71.804 fl. 29 kr., somit einen Ueberschus« per 2653 fl. 53 lr. Abg. Hribar drückte seine Befriedigung darüber aus. dass der Referent, welcher ja der Oppuswon an» gebort, welche die städtische Finanzverwaltung stets ab» fällig beurtheilt habe. nun den günstigen Stand der Finanzen unserer Landeshauptstadt anerkenne! Der R.dner appellierte weiters an die Regierung, die Angelegenheit der projectierten städtischen Anleihe im Ve. trage von 500.000 fl. fördern zu wollen. Große finanzielle Opfer werden in nächster Zeit settens der Stadtg.meinde gebracht werden müssen; die bereits be> willigte Subvention für die Untertrainer Bahnen im Betrage von 100.000 fl.; der Bau einer neuen Brücke über den Laibachfluss, desfen Kosten ebenfalls auf 100,000 fl. veranschlagt sind; ein Veilrag für den Bau des neuen Landrsspltales; die Canalisation ?c. sind Aufgaben, die bedeutende finanzielle Mittel in Anfpruch nehmen werden, weshalb die Contrahirrung der erwähnten Anleihe unbedingt nöthig erscheine. Lande«, p.äsident Baron Winller sagte, dass die Regierung der Stadt Laibach jede nur mögliche Unterstützung gerne werde angrd>ihen lassen. Das» die Anqelfgetchett m-betreff der Anleihe von 500.000 fl. blsher nicht er. ledigt worden ist. daran trage nicht die Regierung dle Schuld. Die Regierung habe diesbezüglich vom Stadt, magistrate einige Aufklärungen verlangt, dieselben se,en ihr jedoch bis j.tzt noch nicht zugekommen. Abg. Luck-mann erwiderte auf die V>merkling Hnbars. dass die Kritil der Opposition inbetreff der städtischen An-leihe früher berechtigt gewrf.n. da man sich allzusehr iil gefährliche Börsenspecnlationen eingelassen hatte. Abg. Grasselli erklärte, dass der Stadtmaglstrat der Regierung die gewünschten Nuslärungen bisher mcht geben konnte, da die Rechnungen bezüglich der stadtl-scheu Wasserleitung noch nicht abgeschlossen sind. — Die Hauptbilanz des städtischen Lotterie.Nnlehens und der Voranschlag desselben wurden sodann gmehmigt. Namens des Finanzausschusses referierte sodann Abg. G 0 rup über die Petition der Lehrerschaft des Bezirkes Adelsberg um Subvention für die Herausgabe einer Beschreibung dieses Bezirkes und beantragte den Ankauf einer größeren Anzahl Exemplare der erwähnten Beschreibung, welcher Antrag vom Hause angenommen wurde. Der Berichterstatter Abg. Gorup beantragte weiters namens des Ausschusses, der Landtag möge sein Bedauern darüber aussprechen, dass diese in slooenischer Sprache verfasste Petition s'itens des Bezirlsschul« rathes Adelsberg und des Landesschulrathes in deutscher Sprache erledigt wurde. Land^präsident Baron Wintler meldete sich sofort zum Worte und stellte die Frage, in wessen Namen eigentlich das Bedauern ausgesprochen werden solle, da über das in Verhandlung stehende Subvcntionsgesuch eine Erledigung an die petitionierende Lehrerschaft noch gar nicht ergangen sei, dasselbe vielmehr lediglich vom Bezirksschulrats an den Landes-schulrath und von letzterem befürwortet an den Landes» ausschuss, und zwar in deutscher Sprache geleitet wurde, weil der Verkehr zwischen diesen beiden Schulbehörden eine interne Angelegenheit derselben sei und der Verkehr zwischen der Landesschulbehörde und dem Landes-ausschusse abwechselnd in beiden Landessprachen erfolge. Der Abg. hribar klagte bei dieser Gelegenheit neuerlich über angebliche Verletzung der Gleichberechtigung der Slovenen durch die staatlichen Behörden. Nachdem der Obmann des Finanzausschusses. Abg. Murnil, con« staliert hatte, dass die Stellung eine« Antrages, wie denselben der Berichterstatter vor das Haus gebracht hat. im Finanzausschüsse nicht beschlossen worden war, unterblieb die Abstimmung über diesen Antrag. Sodann wurde eine Reihe von Petitionen wie folgt erledigt: Die Petition des Abbrändler« Varlhelmä Habjan und Conforten in Babnagoriza um Unterstützung wurde dem Landesausschusse mit der Wrisung abgetreten, auS dem für Elementar.Unfäll? bewilligten Credite eventuell eine angemessene Unterstützung zu gewähren. Die Petition des Bezirksstrahen-Uuslchusse« von Loilsch um Subvention wurde dem Landesausschusse mit dem Auftrage abgetreten, aus dem Credit für Straßenbauten eine entsprechende Unterstützung zu bewilligen. Bei diesem Anlasse trat Abg. Laorencik für den Bau einer Straße von Sairach nach Gereuth ein. Die Petition des gewesenen Zwangsarbeitshaus-Aussehers Josef Tomazin um Bewilligung der normal-mähigen Provision wurde an den Landesausschus« ge, leitet, damit dieser Erhebungen pflege über den Geisteszustand dls Petenten; sollte der Petent in der That Iiemssetön^ Im Herbst. Je der Nn,^" Mondscheinnächten kam zum Ge-s^" 9ahr,»"-. chtung noch etwas, was wir zwar in ,. d»e Grs^ "n zu sehen bekommen, was aber eigen« >°ln sch,""lmg der Natur in Spätherbsinächten da zu .-Wan br« ^""'ch das L'cht des V^llmo:.des. ^M. um !- ""l ein sehr mittelmäßiger Schilderer di ."' Da« ^ wunder solcher Stunden faselich zu "if? "unen w .^ der abgestorbenen Stengel oder slä!>boraen >?" des kahlen Ochrüppes sind nun< ^ ^' der°n ^' "ber erblickt man die Birken. Kr ^belll ^ ^,'"be neben und in den sich bewegen- Ä Hion?^ " 6"W, Künstlerin absichtlich wie bod'^Nn mi^ln geschuffeu dasteht, leiti hnaebl . ^" Wcher Stunde über den Wald-M^e HH so werden alle Sinne auf eine ganz 3l>b. h''t beschäftig Unsere Schritte rauschen im ^ ? erN "^ 2""se werden vom Hanche des ^l°'ch'N K^"2 Auge blickt schier verwirrt auf l'cht ^ud V"" der auf- und u»lertm.chenden «i? 'l" Tiln,U^.°"f ""er Lichlinsel. die das Mond. tz^ trüH'l b'ldet oder schaut verlangend nach <'" dez U." Sterne in der Ferne. E« ist d.es der °"t NuH"/" v°" der Waldherberge, in welcher ""en. Gesellen, die ihre Jagdbeute dorthin geschleppt haben werden, zusammenzutreffen hoffm. D,es gnsterhafte Weben im druidischen Walde sollte über den vielbesungenen Frühlingserjcheinungen nicht so, wie es geschieht, schier vergessen und mit dem gesammten W.s.n des «todten Herbstes, der Geringschätzung der Gefühlvoll,n übergeben wrrden. Man kö„nte nun die Frage aufwerfen, wozu und »n welchem Zwecke an solche Schaustücke erinnert wird. d,e doch nicht die Empfehlung deS Ungewohnten oder des Neuen für sich haw,. E« gibt bei der Erwähnung solcher Dinge nichts zu vermeiden, keinen unerwarteten Austritt, kein Unheil, keine Bosheit, tmien Kampf. Wie kann nun derlei interessant sein? Ist doch unser Geschlecht bereit« so in seine Sorgen, in seme Aengsten und in seine Gcnusswuth eingezwängt, dass man es unternehmen darf. ihm vorznsagen, die Natur sei etwas Niederträchtige«, das Gebirge ein Schaustück für bar-bausche Iuslincte, das Meer eine brmale SchenßllchtVlt — wobei man ans irgend einem Grunde vergisst hin-»umfügen. dass man das wahrhaft Interessante auf der Börse oder allenfalls noch bei der ersten Vor. stellung einer Operette oder eines sogenannten Sitten» dramas findrn kann. .. <. m « Für solche, welche derlei behaupten, st„d Aus. führul'geu wie die vorliegenden allerdings gänzlich sinn-los. E« g'bt aber nebm diesen eine sehr große Anzahl anderer, welche nur erinnert werden wollen. Dem Menschen begegnet es nicht selten, dass er Perlen vor die Schweine hinwirft. Die Natur thut das niemals; sie gibt jedem von sich selbst so viel zu verstehen und zu genießen, als er wert ist. Eine Freude am Spät-herbste kann man jemandem ebensowenig einreden als eine Freude an der Natur überhaupt. Es sind aber sehr viele da. welche nichts Besseres erwarten, als an manche«, was ihnen selbst gar nicht fremd ist, recht erinnert und darauf aufmerksam gemacht zu werden. Diesen sei die beginnende «schlrchte Jahreszeit» empfohlen. Wenn sie einen Gang durch die heimatliche Erde hin machen, werden sie den Zauber ver-stehen lernen, der auch dann geboten wird, wenn die Tage vorüber sind, an welchen ein Füllhorn von an« muthigen Dingen über die Wrlt ausgeschüttet war. Der stille Friede dieser Tage kann sänstigend wirken. Allerdings muss man von demjenigen, welcher den rechten Gewinn aus einem Gange durch den Wald mit heimbringt, das Nämliche behaupten, was man vom Dichter gesagt hat: «^mkulatoi' nan lit, »66 na»-citur». Deswegen kann aber doch jeder, der sich selbst für einen Ambulator hält, bestrebt sein, andere, in denen der gleiche Trieb ungeweckt schlummert, auf die Betrachtung der Natur als auf das zuverlässigste aller geistige» Gchlndungsmittel aufmerksam zu machen. Und wer das Gesunden nicht braucht, dem bringt die Bereicherung des beschaulichen Vermögens Vergnügen, und er wird dem alten Wordsworth zustimmen, welcher von sich zu sagen pflegte: «hier ist meine Bibliothek, mein Vtudierlocal aber ist außerhalb del hauslhore».» Heinrich Noi. Lllibachcr Zeitung Nr. 259. 2158 !1 November iM^ geisteskrank sein. dann sei demselben die angesuchte Provision zuzuerkennen. Dem Gemeindevorstande in Oberlaibach wurde für das dortige Gemeindespital eine einmalige Subvention von 100 fl. ans dem Landesfonde bewilligt. Die Petition des Ortsschulrathes in Unterloitsch um Subvention zur Erhaltung der Schi'lwerkstätte wurde dem Landesausschusse abgetreten, welcher demselben eventuell eine Unterstützung aus dem Credit für den gewerblichen Unterricht anweisen möge. Inbetrtff der Petition der Marktgemeinde«Vertretuug von Z'rknitz um Abordnung des Landes-Ingenieurs behufs Untersuchung desTrintwasfers wurde der Landesausschuss angewiesen, dem Ansuchen gelegentlich zu ent» sprechen. Bezüglich d>s Subventionsgesuches der Unter^ gemeinde Rakitna behufs Herstellung der Gemeinde» straße bis Franzdorf wurde der Landesausschuss beauftragt. Erhebungen zu pflegen und eventuell aus dem Credite für Strahenbauten eine Unterstützung zu bewilligen. Dem Ellsabeth-Kinderspitale in Laibach wurde für drei Jahre eine Iahressubvention von je 300 fl. bewilligt. Den Schulschwestern «de Notre Dame» in Dorneg wurde für die E'theilung des Unterrichtes in den weiblichen Handarbeiten eine Remuneration - von 100 st. bewilligt. Der Gemeindevorstehung von Veldes wurde zum Zwecke der Subvention für den dortig?« Corarzt noch für das Jahr 1891 der Betrag von 200 fl. gewährt. Der landschaftlichen Porliers-Witwe Francisca Atko wurde (außer der normalmäßigen Pension) eine Ot>ad?ngabe von jährlichen 30 fl., der Lchrers'Witwe Magdalena Venedig für drei Jahre eine Gnadengabe jährlicher 100 fl. bewilligt. Die Petition des Hauptschubführers Mathias Eppich um Bewilligung einer außerordentlichen Grldaushilfe wurde an den Landebauischujs gewiesen, dem katholischen Gesellen» vereine in Laibach für den Bau des Vereinthauses eine Subvention von 500 st. bewilligt. Die Petition des Oberlehrers Stefan TumZic in Wippach um Sub« vention zum Besuche einer Klinik wurde befürwortend an den Landesschulrath geleitet, die Petition des Ab« brandlers Mathias I^rina in Goricica um Unter, stühung aber dem Landesausschusse abgetreten. Schließlich wurde die Petition des Schulausschusses der gewerblichen Fortbildungsschule in Gottschee um Bewilligung einer Subvention dem Landesausjchuffe mit der Ermächtigung abgetreten, demselben aus dem Credite für den gewerb« lichen Unterricht eine entsprech nde Unterstützung zu gewähren. Sodann referierte namens des Finanzausschusses Abg. Luckmann inbetreff der Erbauung zweier Wohnhäuser für die Aufseher der Zwangsarbeitsanstalt. Da die Aufseher für ihre Wohnungen unverhältnismäßig hohe Mietzinse zahlen müssen, stellte der Referent den Antrag: Der Landesausschuss wird ermächtigt, auf dem dem Zwangsarbeitihause gehörigen Grunde, und zwar der südwestlich vorspringenden Ecke desselben, zwei Häuser mit je acht Wohnungen für die Aufseher des Zwanqsarbeitshauses mit einem Kostenaufwande im Höäistbtlrage von 18.000 fl. zu erbauen und die Mittel hiefür aus dem Landesfonde vorschusöweise gegen Ersatz und Verrechnung flüssig zu machen. Dieser Antrag wurde angenommen. — Derselbe Abgeordnete berichtete weiters namens drr zusammen 69,407 fl, 27 kr. betrug, resultiert eine Creditübetschreitung von 3407 fl. 27 kr., welche jedoch gerechtfertigt erscheint. Der Landtag beschloss, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen und für die Mehrausgaben die nachträgliche Sanction zu ertheilen. Abg. Freiherr von Rechbach referierte namens des V»rwaltungsausschusses, betreffend die unentgeltliche Abtretung einiger beim Landesmuseum Rudolfinum gelegenen Grundparl-ellen zur Errichtung eines öffentlichen Platzls. und stellte folgende Axträge: 1.) Der hohe Landtag geruhe dem zwischen dem Lande Krain und der Stadtgemeinde Laibach angeschlossenen Schenlungs-vertrage vom 7. Jänner 1890 die Genehmigung unt?r der Bedingung zu ertheilen, dass die Stadtgemeinde nachträglich noch, gleichwie hinsichtlich der Parcellen Nr. 67/1 und 140/3 der Steuera/meinde Kapuzinervorstadt, die Verpflichtung übernimmt, auf keinem Theile der Parcelle Nr. 536/1 der Steuerqrmeinde Unter« schischka jemals Gebäude oder Vauobj^cte aufzuführen, noch Aaumateriale oder Kehricht, Koch oder sonstigen Unrath abzulagern, sowie dass dieselbe weiters bewilligt, dass die Einschränkung des Eigenthumsrechtes auch hinsichtlich der Parcelle Nl. 536/1 grundbüchlich einverleibt werde. 2.) Der Landesausschuss wird beauftragt, für diesen Schenkungsvertrag die Allerhöchste Sanction zu erwirken. — Beide Anträge wurden angenommen. Sodann berichtete der Abg. Povse in einem eingehenden und wohlmotivierten Vortrage über die Verbreiluug der Reblaus in Krain. Aus dem Berichte des technischen Leiters der Reblausbekämpfung Herrn Reichel über die Verbreitung der Reblaus in Krain im Jahre 1889 ergibt sich die für die Weinbauern traurige Thatsache, dass von der gesammten Weinbaofläche der V ziikshauptmannschaften: Gurkfeld mit 4474 !ia 2543 verseucht oder feucheoerdächtig sind; Rudolfswert mit 2972 ka. 1237, Tschernembl mit 1961 da 1546 und Adelsberg mit 10.609 ka 478 verseucht oder seuchenveldächtig. Es sind von der gesammten Neinbau fläche Unterkrains von 10 609 ka bereite 5805 oder mehr als 50 pCt.. im Jahre 1889 verseucht oder seuchenverdächtig gewesen. Ueber das jedenfalls auch im laufenden Jahre stattgefundene Weiterschreiten der Reb- laus in Unterkrain und im Wiftpacher WeingeWtesi dem Landesausschusse bis zum Schlüsse des BeM' keine weitere Mittheilung zugekommen. Total ^! , ist der Bezirk Landstraß, wo jene Weingärten. >« " chen die Reblaus im Jahre 1884 und ^«„5 statiert worden ist, bereits gänzlich abgestorbene. Auch der Steuerbez'rk Gurtfeld ist. nachdem d,e >" laus auch in der Gemeinde Arch aufgefuilden '"" ist. total verseucht. Im Steuerbezirke Ratschach w °'^ die Reblaus noch nicht aufgefunden worde», nM ein Weiterschreiten im Bezirke Nassenfuh nicht mv genommen wurde. . !^, Im politischen Bezirke Rudolfswert sm» ^. besondere die Weinberge bei W'ihk'rchen s^ljh troffen. Außerdem wurde die Reblaus in Tsch^mM^ und im Laufe diefes Sommers im Stadmrg Rudolfewert aufgefunden. Aus dem Bezirke "^. nembl berichten die Localcommissionen, dass ^ . ^, laus fo'lnMrend weiterschreitet. Neue Rebla>'»« .^ siud in Suchor, Mottling und in Vers,c bn «X^, aufgefunden worden. In düsem Bezirke hielt der ^ lehrer und Sachverständige A tma in der A'- ^ 8. bis 29. September 1889 au verschirdeiM' " ^ Votträge zum Zw.cke des Unterrichtes der 2"'" „ in der Cultur der amerikanischen Reben. 3'" ^ ^, sind an sielen Vorlragsorten 5l5 Zuhörer ^Att^ Im Frühjahre 1889 wurden aus ärarischen 5' ^ statten in Landstraß 8020 Schnittreben verM z amerikanischer Sorten an 23 Weinbauer des V^ ^ Tschernembl abgegeben. Aus demWippacherAez» .^ richten die Localcommissionen wohl über da» « ^ Auftreten der Peroiwspora. über die VerbreltlW ,„ Reblaus geschieht jedoch keine Erwähnung; ,,M Podraga und St. Veit wird die rapide Au»^ derselben konstatiert. .,-^z !>" Bezüglich der Peronospora, welche 9^! M' Jahre 1889 mit großer V hemenz in deu ^''.z der Unterkrains aufgetreten ist. bemerkt der Bericht. "^ ^ Pllz auch mlf den amerikanischen Reben aufgen ,„ und zwar bereits Ende Juni auf der Soloin«, > ^ auf Othello. Herbemont. Iaquez u. s. w. am 1^ ^ und mindesten auf Riparia. Die Bespritzung ".^ Procent Kupferoitriol-Kalklösung war von ou ^ fendem Erfolge. Was das Wachsthum der tn' ^ trifft, so staud auch im Jahre 1889 WM'^chl lippigsten da. Von den directen Producenten ^ York Madeira üppig. Herbemont und 3"q"^ z„ scheinen gegen Frost und Kälte sehr empp" s>nde Erscheinung ^^c, ich ihre süße Stimme, deren Vesang wem 3 ^ gefangennahm!» M Und Thränen perlten unaufhaltsam Wangen der alten Dame. . DolHz «Gleich Ihnen. Frau Marqmse.. sp"" H, «bin auch ich dem Ziuber erlegen, "H^ B^ reizende Geschöpf auf alle diejenigm "U^^e ^, welche mit ihr in Aelührung kommen.^^ Herrin hat ihre Wohlthaten keiner U"tv ^ miefen!» ., . zv^ ^ «Das Unglück, welches an ihr M'"' ab^ ^ leicht ein zu enthüllendes Geheimnis f D>e alte Dame empfieug d>e 2v"w „„d ' Läch.ln. wies derselben einen Stuhl " ,^g dann nach deren A>'a/Hr. . , gM" «Ich habe der Frau Marq'ist, "' , zu machen, welche ich für sehr wichtig 1 «Sprechen Sie, »ch höre!» (Fortsetzung solgt.) ^Macher Zeitung Nr. 259. 2159 U November 1890. U Nach Erledigung der Tagesordnung überreichten .^- Svetec und Genossen einen Antrag dahin-«yend. dle Regierung sei zu ersuchen, in Laibach ein l3 »". Umchl für Kram. Südsteiermark. das süd. w/I ^"nten >lnd das Küstenland sowie ferner eine 2 , 'e '" ^ibach mit slovemscker und kro« v,'^". Unterrichtssprache zu errichten. Die kroatische ^ Mchtsspsache soll mit Rücksicht auf die Hörer aus ^l'en elnqeführt werden. und ^ Abgeordnete» Freiherr von Npfaltrern bei ^?°^" überreichten eine Interpellation inbetreff sirab ^"""s bes Verkehres auf der Wiener Reichs-lnit! ^^" ^"lälle. welche durch die zwei Kilometer h^" Straße parallel laufende Steiner Localbahn heute s< '"^^" könnten. Die nächste Sitzung findet Politische üleberftcht. schul/?"^ Kärnten.) Der volkswirtschaftliche Au«. ^I^Kä.utl.er Landtages beschloss, der Land.s. in b?^ "e'de beauftragt, mit der Kärntner Sparcasse und L?? "" "^^" b"' Herubsrhung ihres Zinsfußes hl,„h,'"l"^ung der Annuitätenrilckzahlungen zu ver« ben' ni ^ "" 3°?^ birs erfolglos bleibe, sollte, sich mit dkh„, „"österreichischen Landesausschusse wegen Aus. L°nd H k Wirkungskreises der niederösterreichischen Ultneine ^'^'"bank auf die Alpenländer im allzu schp ""^ insbesondere Käruten ins Einvernehmen l>li°br ) "!^ ^"" auch diese Verhandlung resllltatlos ^des.«^ "^"^ ^r eine in Kärnten zu errichtende L, w>??"' Hauses einzuräumen, als es ihnen ^ttale,, l. 'r ^'^ Elende Stimmenzahl seitens der ° b°chrrm.^ en. Da dies nicht gelang, glaubteu "" sollen 2> « "' ^'"^ unnütze Demonstration machen , .^"' welckp l. - ^^blatt. behauptet, dass die Slo-, abaanVn ^"' übrigen Wahlen weihe Stimm« Endeten' ^"^ ^"'^ Stücken Karton ihre Stimmen !',hlet. wer^?c.^e n.) Wie man aus Prag be-e Hertra.,^" ^ "°^ vor Schluss des Landtages !> 5 eln. ^nsmanner der Deutschen in Böhmen uer^ U. kn. All^ m" ^^ veränderten Lage Stellung zu 3'lligll " ^°""2sicht zufolge wird hiebei über die ^ltig N^c^ulschen an der Landesausstellung ^ (Lo ca^"'k »^'^ werden. i>lsp«ri l "^ " Eilli - Wölla n.) Der Van der >t. D^ " ^u Cilli-WöUau ist so gut wie ge-den "'"wu di "d"°"Wt ^r Handel und Gewerbe tc> ^u d°. «t F'l'anzieruug des Unternehmens uud K für ein, ^?'l'"'l' wenn die vom steirischen Land-H lilr ein. ^^'""nte Frist zugesicherte Subvention «"ich a,^?"' 3rist zugesichert wird. was vor-^ndla^ h " "ud. Die bezügliche Petition liegt ^ ^ frische Handelsminister) hat ^ dtt N,f"'Entwurf betreffs der Unfallversiche-ll,?>'"ll der c^ I''. l"t'gqestkllt. Derselbe regelt die Ei", hol^'fft dip ^"'lprcture.,. bestimmt ihr Verfahren ^Pflicht d ''^"endigen Feststellungen betreffs der !l' ^"zqes,N^ ?'"^b'r. Nachdem dic ungarischen «" W . 3"^"' dem Minister die Z.'sich.r.mg ^^sehenjw' c" ^"sicherung der Arbeiter auf Grund l»»k ^"l,ch" ^ übernehmen zu wollen, wird Ungar» Ncs^ Bnsi^" d^r staatlichen Versicherung absehe» ^Masten l/cü-'^ ber Arbeiter bei den Nssecuranz-treiben.' '""stredend unter staatlicher Controle, selten ^/ evizc j „ ^ .^ „) Der «Nord» widmrt ^. ^ Cl,v3 1""^ politischen Bulletins dem B^ ^ ^"itisch 7^ in Wien. Obgleich dieser Besuch ^.^ller^^aralter habe. so sei doch der dem lt'rt> ^'drlickz vm gewordene Empfang schon um d.s b'" ^""ll in v^I"' den er zurückgelassen, mit Bc> l"it?"o^„iz "z/lchnen. Dieser g»te Eindruck 'm'rde l^^^ol di? der Interessen abschwächen und so-^tt> '^^^ «Ugemünen Friedens fördcrüch ^»d ! ^'lteu .?' tritt den Befürchtungen gewisser ^ U.,^ drohender Vrrwickl..ngen in o<" Ba .au-^"'lcke '^'"'t entq^qen. Betreffs des Confluls . '"^" Patriarchats mit der Pforte erwartet der «Nord» die baldige Wiedereröffnung der griechischen Kirchen. (Preußischer Laudtag.) In den nächsten Tagen tritt der preußische Landtag wieder zusammen, dem bekanntlich eine Reihe wichtiger Reformgesetze vor» gelegt wird. Die «National'Zeitunq» erfährt, dass die Entwürfe über die Landgemeinden-Ordnung, die Volks» schule und die Reform der directen Steuern sogleich nach der Constituierung des Abgeordnetenhauses, also wohl am Donnerstag eingebracht werden sollen, wobei die betreffenden Minister die Grundgedanken ihrer Vorlagen entwickeln werden. (Handelsvertrag mit Serbien.) Wie man der «Pol. Corr.» aus Belgrad meldet, hat das Wiener Cabinet die Anregung der königlich serbischen Regierung, schon jetzt in Verhandlungen, betreffend die Erneuerung des zwischen beiden Staaten bestehenden Handelsvertrages einzugeheu. mit großer Bereitwilligkeit aufgenommen und dem Wunsche Ausdruck gea/ben. dass die Verhandlungen, wie dies auch das letztemal der Fall war, in Wien geführt werden mögen, In den unteirichteten Kreisen der serbischen Hauptstadt glaubt man. dass die königliche Regierung gegen diesen Wunsch des Wiener Cabinets keine Einwendung er« heben werde. (Stöcker — gegangen.) Kaiser Wilhelm hat die Demission Slöckers angenommen. Stöcker tritt nun gänzlich in den Ruhestand. Die Haltung d,'s Hofes ihm gegenüber war immer kühler geworden und wiederholt habm ihm Freunde nahegelegt, freiwillig zu gehe«. Er hielt trotzdem aus, bis er an der Ernennung Dryanders zum Schlossprediger sah. dass seine Tage gezählt seieu. Er überreichte somit sein Tntlassungsgesuch. und der Kaiser nahm es an. (Gladstone) wird zur Parlamentssession nach London kommen und orm Vernehmen nach gleich an der Debatte zur Beautwortuug der Thronrede lebhaften Antheil nehmen. Am Montag den 24. Noliember. einen Tag vor der Eröffnung des Parlaments, wird der Führer einer Fractiousoersammlung präsidieren. Seine letzteren Reden in Schottland haben Gladstone nicht angegriffen, vielmehr befindet er sich so frisch und wohl» ans, wie seit lange nicht. (Das französische Kriegsbudget) wird vou der Kammrr glatt uud anstandslos fortberathen uud votiert. Wo es sich um die Bedürfnisse der Armee uud Steigeruug der Wehrhaftigkeit Frankreichs handelt, schweigen im Schoße der französischen Volksvertretung all? finanziellen und wirtschaftlichen Bedeutn. (In Rio de Janeiro) hat der National-congress bereits am 1. d. M. seine vorbereitenden Sessionen aufgenommen und beabsichtigt ein Decret zu erlassen, welches die landesverwiesenen Brasilianer zurückberuft. Der Congress wird die Verfassung berathen, den Präsidenten der brasilianischen Republik wählen, den Staatsvoranschlag genehmigen und alsdanu seine Sitzungen für dieses Jahr befchließen. (Senatswahlen in Fra n kreich) Prästdent Caruot unterzeichnete im Ministerrathe ein Decret. durch welches die Senalswähler für den 4. Jänner 1891 eln berufen werden, um deu dritten Theil der Senats-Mitglieder zu erneuern._____________ Tagesneuigleiten. Se. Majestät derKaiser haben, wie das «Prager Ab.ndblatt» meldet, der Orlsvorttehung von Werlsberg für die durch Hagelschlag geschädigte!, Insasse» 200 fl. zu spenden geruht. — Ihre Majestät die Ka, ser, n haben, wie die «Wiener Zeitung» meldet, für humanitäre Anstalten und Vereiue in Wien den Betrag von 2990 fl. zu spenden geruht. — (Ungewöhnliche Kälte.) Seit einigen Tagen herrscht in Rom und in ganz Italien eine Kälte, wie man sie um diese Jahreszeit nicht gewohnt ist. Das Thermometer ist bis auf 5 Grad Eelsius gesunken, und ein eisigkalter Noroostwind weht durch die Straßen. In Mailand sank das Thermometer bis auf 3'/, Grad Celsius. Die Höhen der Abruzzen und Apenninen sind mit Schnee bedeckt. Rom bietet mit einemmale das Bild des tiefsten Winters. Sämmtliche Damen gehen in Pelzen, und der gegen Kälte sehr empfindliche Römer hüllt sich in seinen dicken Radmantel, den er malerisch um Hc,ls und Schulter zu drapieren weih. Sonderbar nehmen sich in diesem winterlichen Bilde die fremden Damen aus. die wie verschlagene Sommervögel in ihren blumengeschmückten weihen Strohhiltchen daherschreiten. _- (Hinrichtung eines Obersien.) Die llhte, von den canarischcn Inseln in Madrid eingelaufene Pust'brachte die Nachricht, dass der Commandant von Teneriffa hingerichtet worden ist. Pedro Äaslarrica. Oberst des in Santa Cruz. der Hauptstadt von Teneriffa, aarnisomerenden Cavallerie-Regiments. hatte sich vom Unterofficier zu dieser Stellung emporgeschwungen. Zum zweitenmale verheiratet, hatte er versucht, mit der jngenb« lichen Schwester seiner Frau ein Liebesverhältnis anzuknüpfen. Da seine Schwiegermutter diesem Vorhaben entgegentrat, ermordete Vastarrica sie im Mai 1890 und wurde dafür von einem Kriegsgerichte zur Degradation und zu zwanzigjähriger Zwangsarbeit verurtheilt. Das Urtheil wurde jedoch in Madrid nicht bestätigt, und da« höchste Civilgericht, an das die Sache verwiesen wurde, verurtheilte den Mörder zum Tode. Nachdem die Königin. Regentin, die sonst von ihrem Begnadigungsrechte au«, gedehnten Gebrauch macht, das Urtheil bestätigt halte, erfolgte in Santa »Cruz auf offenem Platze, in Gegenwart der gesummten Besatzung, die Degradation des Obersten und danach die Hinrichtung. — (Sanitäre Vorkehrungen bei den Waschanstalten.) Der Oberste Sanitätsrath lenkte die Aufmerksamkeit der Behörde auf jene Waschanstalten, wo zum Reinigen der Wäsche Holzgeräthe verwendet wer-den, da diese Geräthe nicht leicht verlässlich gereinigt werden können, und dass hieburch beim Reinigen der Wäsche nach Infectionskranlen eine Verschleppung der Infectionsleime stattfinden kann. E« seien daher Vesiher öffentlicher Waschanstalten zu verpflichten, jede ihnen über« «ebene Wäsche vorerst in einem Metalllessel mit heißem Wasser auszukochen, die Waschgesähe aus Holz innen mit Zinkblech zu belegen, ebenso die inneren Holzrippen und das Rührwerk; nach jeder Wäsche seien die Waschgeschirre selbst mit heißem Wasser und Seife zu reinigen; ebenso ist die Reinlichkeit des Fußbodens der Waschräume zu beachten. — (gwei Reisende in einer Kiste.) Her« mann Zeitung, der Mann in der Kiste, macht Schule. Eine Spanierin und ein Neger, beide beläufig 20 Jahre alt, haben die weite Reise von Barcelona nach Paris gemeinschaftlich in einer Kiste gemacht. Auf dem Pariser Vahnhofe wurden sie angehalten und vor den Polizei' commissär gebracht. Die Reisenden sprechen schlecht sran» zösisch. Aus ihrem Verhör schien hervorzugehen, dass ein geschäftlicher Unternehmer sie auf diese Weise in einer übrigens ausgezeichnet construierten Kiste nach Paris ver» frachtete. — (Versicherungswesen.) Im Monate October 1890 wurden bei der Lebensversicherungs'Abthei« lung der «Assicurazioni General!» 472 Anträge sür eine Versicherungssumme von 1,639.112 fl. 20 allen landesfürstlichen Aemtern, an. ^<<., Sarajevo. 10. November. Gestern sind die UM« Pilger wohlbehalten hier angelangt und wurden a"! dem Bahnhöfe vom Civil - Ndlatus Freiherr" „. Kutschern im Beisein einer großen Menschen"""« empfangen. ., Berlin, W.November. Die «National-ZeitM theilt mit. die Forschungen des Professors Koch '^ noch nicht abgeschlossen, werden jedoch bald stn Veröffentlichung reif fein. Professor Koch ha> "^ einer Reihe von positiven Erfolgen den Z"t,p""", ^ die Veröffentlichung noch nicht gekommen. Die«^ werden jetzt auch andernorts fortgesetzt. Don""^ wurden in der Professor VerMann'scheü Klum ^ Tuberclilose Erkrankte der Behandlung "literM. Tagsdarauf stellte Professor Bergmann einen dM^ den Aerzten vor, um die binnen 24 Stunden ewg tene Veränderung des Kranlheitsbildes z" ^w strieren. -^ Petersburg, 10. November. In maßgebenden " täuschen Kreisen finden Berathungen über eine " ^z rung der Heeresorganisation in dem Sinne stal > ^, die russlsche Landmacht in Zukunft in drei a"b ^ meen. eine Nordarmee. Westarmee und eine Sllon eingetheilt werden solle. „,.^,l!lO Kairo. 10. November. Wie sudanesische 3^"^ die aus Toschar in Kairo einlangten, melde". ^ Osman Digma Anstalten, sein Haliptqllartter ' ^ Nähe von Suaki'm zu verlegen. Oberst Sm'tY '' ^ einer Abtheilung Kameeltreiber nach Suakim aog gen, wo Verstärkungen benöthigt werden. Angekommene Fremde. Vm 9. November. , Hi„g, Hotel Elefant. Hamer. Wilchelmi. Teich. Mandl: P"^,,. ^ Dien, s. Frau, Brauner und Brück. KaufleMe, "^„,o!" Ingenieur, Müdling. — Kladva. Genchtsadju"", " Feistritz. — Kästner, Kaufm., Prag. «niiinolj^ Hotel Vairischer Hof. Traun. Handelsmann, U.^, b" Grill s. Frau. Kufstein. - Hehel, Vrilnn. -^ """ delsmann, Laufen. ^. 3t>' Hotel Sllobalinhof. Schonwetter, Buchdrucker, P^"'hner,^ uou Baromeo, f. n. t. Hauptmann, Bozen. ^ ^ Händler, Launsdors. ^^"^ Volkswirtschaftliches, Nüdolfswert, 10 November. Die Durchschnitt^"' sich aus dem heutigen Marlte wie folgt: —^, , , --------------' ll'^<- sl. lr, ^B Weizen per Hektoliter 6 50 Butter pr. Kllo > ' ^ H Korn » 4 88 Eier. pr. Stück ' ' . -^ zg Geiste . 4 54 Milch pr, liiter - ' ^ ^ Hafer . 2 27 Rindfleisch pc-""" ^ ^ hall'rxchl . 5 20 Kalbfleisch ' . ^ zs Heidlü » 4 54 Schwci.'efleisch ' . ^ gg Hirse . 4 54 Schöpsenfleisch ' . ^ gg Kukuruz . 4 54 Hcthndel pr. St"" ^ ^ Erdäpfel pr.Meter.Clr. 1 79 Lauben ' ' . ^ 6<> Fisolen per Hektoliter 5 20 Heu pr. M.'Ctr. ^ ^ Erbsen » 5 52! Stroh ' ^hil- ^ «inscn » 5 20 i Holz. harte«, pr-"" . ^ flachs . ---------Ne?«' «r Ollbil' ^ Lcinsmncn » — — Holz, welches, pr-" . ^ Riudsschmalz pr, Kilo — 76 Meter . - ^l. A ^ Schweineschmalz . — 72 Wein, roth, pr-" , * Speck, frisch, » — 70 Wein, weißer Speck, geräuchert, » — 72 Meteorolog , ^——------------ ' ' F^ß ^ k M N ^ . ^ ^'"3 ^ ^__,_____^^KIl 1^ 7U.'3M 730 5 4^4' wln5stlll^ ^n l"" 10 ii . N. 729 5 «'2 NO. schwach s'^llt , „, p c» . A. 729 9 4 5 W. schwach ^ges""' Morgens Nebel, tagsüber Regen. — Da Temperatur 5 0, um 0-1 uuter ^m^cm°l^^^ Verantwortlicher Redacteur: I- Nag»^^ Depot der k. k. Generalstabs-Ka^; Maßstab 1:75000. Preis per Blatt 50"., ^ cms Leinwand gespannt «0 " ^l"' zg. u. KKMMM ?<' >25.""" '...... 8870 si» 80 >M«i°°^""°ll- "Nst. ,,,8-132 5. '»«(.er ^° ' sl5"«k bNN fi. ,37 —,»7 5l» Mtt «.««.,.' .oünftel ION ft. 14» 7^ ,4« 5l) . «w°t«l°!e . . ion l. ,8.. 5« ,»,5,, ''»Dn« ».^^ ' k»l> ft. ,gy bo iß, , 4^ ,01 g!> ^°»"erl« ssistubabn. ^°N«.I°,.^°""/''- - - ,18 75 „4 50 "«^«°hn «ml«. ,884 ^^ ^^ ^^Men"' ' ^^' >^^ ^' N"3"»°» V^ I- l87« 1,o b0 1,1- '^<.lj°,. 4°" ^« «^ ,«8-,88b0 "" »° « ,s>0 fl, 187 _ 1,7 zu Veld Ware Grnndenll.-Obllglltionnl (für KM N, CM.), 5°/„ aallzMe...... ,04— l05 - b°/„ mährische...... l09 50 ->'— 5°/<, »raw «nd »ÜNenland . . ^_ -.-^ 5«/« nlederosterreickische . . . lcw-zn fl. . ,2, — ILL — t.o, Nnlelhe »878 , . ,„5.75 ,^.^ Nnlehen d,r Etabt «or» . ,1,.^ . ._ Nnlehm d, Etn!)t„«mewbe Wien ,^4.^ , __. __._ ».'est.'!»>«. lvonl vnl, 4»/,°/» . i„s> 4<, „,<> «n betlo » <°/° - - 99 80 'W'»" belto KOjühr, . 4°/, gg.yy f,s,,z^ ^riorltllts-Obligalllluen (sill lU0 ft.), sterbinandü Nordbah» . 18ßy 99-90 ,00 ^-«l»ali,ilche NclrI»^!lbwi, >^< »00 !l. K, «'/,"/» . 8»'l0 8s »0 »eld war, Oefterr, Nordweftbahn . . . «,k ül> ,06 5<> Htaatsbahn.......188'^ — ^ Vüdbahn il «"/«.....15!, 25 I^l «ü ., » ^ b°/,.....„l.50l,7'5l> Un,-«llllz. »ahn.....10l» !»0 l»i 3l> Diverse Lose lver stück», «reblttost l00 fl...... '84 - <84 5N «larv'Lole 4« fi...... <>4 »s> 55 »b 4V« Donllu.Dampfsch. 100 fl. . <»ß - l»8 - Lalbllcher Präm.'NnIrh. »U ft. «»'- 2»'^ Vsenei Lose 40 st..... 5« — 5? - Palfsy.L°se 4U fl...... 54'«5 5b 2' Nothen»«uz, bft. »es. »., ,o fi. 18 7^ l8 »°> «ubl>lph-L«se 111 fi..... 19— «l» — ValN'Lose 4« fl...... K9 7l> «n 5» 3t.°Venll<»«L<>Ü!,!e 80 fi 47— 48^0 <»«w,.Och. d. 3°/„ PrHm..schuld, versc«, b. «obencredttanNalt »7 — « -» Vllut. Actien (per Glüll), Hn«ll>.Oest. «nnl iiOO fl. «<>"/, ». ,zz 4" <«« 8'' Äanlvereii,, «iin,!« inn si, . , 1,7 75 n? »5 Äbncr..«lnsl öst. ^00 fi. S. 40°/„ »88 - »83 KI! !lrbt..«lnst. i.Haiib. u. V. i«»fl, z«« - »l>L öN llredttbanl, «Ug. u»g.»««! st, , «4« — 348 — IlpüNltubllnl, Ällg. ^l«i si. 2"h'— l"l — tscompit c>.,Ndlöst. 5Ut) fl. . ««„ - «l>4 — Hlro'U.lasseüy.. Wlensi ««»st. »,3-— »,L — «elb Ware hUwthelenb., 5«. »00». »5°/, ll, 7^» s<« 7, 5,^ tisnberbanl, üft, »00 fi, <». . . «?« 9« «7 4S0'5C Nctien von Transport» Unternehmungen. fper Vtüll). »lbrecht>Vllhn »00 fi. Gilb« . gz zz 84 »5 «llföld'ssmman. Nahn Wll fl. V. zy», ,»5 ,n<,.^> »öhm. Nordbllhn 150 st. . . - „06 — »N8 - . Westbahn »00 fl.. , . ,,, ^ ,^z _ Vuichtiehrllb« », .. »,4 — » neue Wr., Priorität«, «ctien 100 fi......95 _. 9<,_. Un8»»aliz.E!Ienb.»nofl, Vllbcr ^4 50 195 50 Un» NorboNbahn »ON ff. Nilb» ,9,-^ ,9l 5« Un».«»eNb,f«aab.«ra<)»<»«N,s ,94„>; ,94?» Inbultrle.Actten lper Ztült). vauqef., »llg. vest, loo fi. . ,,-_ ...^, l«t,b!e? <>» fi. . . 59. „ 9^.^. Montan»Vesell,, öfterr.»alpine ^1 9^ 9, 4,, Zrasser «kisenInb.'Ves. «00 fl. ,,?'_ 889'— 3»lno'T»rj. Vteinlohlen 8« fl 4,4. _ 4,0 ^. »LchlOalmühl», Papiers. »00 fl. 19^ ^ ,.__ 'Steh«rnlühl»,Papin1.».«.><» ,?k _ i>?-. Iriwiler Kohlen».»»es. 70 fl, ,48 5« « 49 ^> Naffenf.'».,OeN.lnWien,lXifl. 4g8 — 4S» — E»ggon<ü«!hanfl.. «lll«. in Pest 80 st.........„_ »,._ Nr. Vaugeiellschaft l00 st. . . 74 z<, ?,_ DlenerbeizerZlellel<«lct8l)' . ls, — Devisen. Deutsch« Pl«»e..... 5» ,. z« ?,, Uonbon........l >z «^ « «»95 Zart».........45-«5 45'7», «llluten. bucaten........ »49 »<» »0.Fr»nc«>Vtü