Intelligenz Blatt zur Raibacher VeitnnF N." 10«. Donncra^g ven 20. August 1835 vermischte Verlautbarungen. p. l!H6. (2) 3ir. 5ä2. Executions-Edict. Es rrird biemir besonnt qegcben: (5s sei auf Anlangen des MalhiaS Kajiellih ^on PorrtlsHe, die öffentliche FcUbicluna der in Podselscke Ilec.en« si«n. dem Johann Stalle fttböligcn (>ude, Ulb.-3!r. 22. f^mmt An. und ^u^chör geschäLt auf (ibo ft. 3c> tl.^ im Wege der Execution bellilii» get worden. Da nun bierzu drei Tennine, uno zwar: für dcn eisten der 29. Juli/ für den zwei« len der 2c^. August und für den drillen der 2g. September l. I. m,t dem Beisaye bestimmt wur. d»>n, dah wenn diese Hu^cn sammt An- und Z2l. ftchör rretcr bei dcm ersten noch j^eilen Termine um die S^^unq vtlkauft rrertcn wurden, bei der lchten Taqsayuna sie auch unter tcr S^ähunaver. äußert, wtltin kürten. Es haden die KauNustigcn an dcm nstqcdachlcn Tcgc 9 Uhl flüh in linder Realität zu 0 tli t fcb'fchen hübe zu Beides. Bom B.-zirfs^s'r'chte dcr <3c>m»lülberlscl)ast Vl-Ic-cs rrnd dicrmit bekannt aem^cht: Es s?i at«f^An!anssen dts Johann Klincr ^on Seebaci). rr?Hln cn>^ ,>r:icn steriä'tl'sden Vc>'stlcichkn vom 23. ^eblucis »LZ5, Z. 220 st 22,, schuldiger ,öio si. i5 fr. c. »^ c,, in d,e e>,cculine ^eilrletung der, dcm TlcmaS <^ cholllifä', vulgc» Fii'fäaar zu Vcl. fc^, k'. ?- l^gebcri^en. dcr (Zamcralhrlrfchaft Äisl'cß «ui^i llr!?'. Nr. 4?3 dienstbaren, aerichllich c>uf 2254 st. M. M. ftelchäßten Ganzhube gcrvil-!!,-kt >rorcen. Es wcrden demnach biilzu drti T.'llnine/ und zwal: dc^ - ste auf den 3o. Juni, scr >wnte ouf dcn 3o. IuU und der dritte auf dcn 2i^ Auc.ust ,855, jedcSmal Bolmitta^s um »o Ubr, im Orte der Realität zu Vcldes mit dem Anhan» ße dcftimml, doß, .^fnn diese fchöne Nealität rrc. dcr bei der ersten noch ztreitln Feilbietunst um die Sä-äyung o.'tr dalüber an VZonn gebracht wei^n fcnntc, dieselbe bii scr dritten a«ck unter der Schot« z>unH dnuanq^^eben zvcrden nÄrLi'. Dl.se N^liiät empsichlt sich jür Wirthe und ^lüH'tcnspeculanten, Fleischdaucr, Schmalz» und KäU'elbänl'ler, da hiedci vi^ Lokalitäten, die Gl.»mMche!« i« nächstin Umgebung V9M basten Glcba, und die viclcn Wiesen, aNe dreimähd?«,^ «eqen ten schönen Belttser See zuliegend, sich bc finden- Dnsi<.< t bereit. V^'lki^ellcht ,u Beldeö am »o.Mai ,835. Nacddem trefe Reclilät rredei bei del «lsten, rioch zn'liN'n Licllalion °an ?^Ionn stedracl t rvur» ce; 10 wiri? am 2». Auguft ,655 zur drit» ten geschrlitcn n^eldln. Z. Hi22. (2) 3lr. 2 563- Edict. Von dem vereinten l. s. BezilsöstcrichteMis beistellen zu K:5inbulst. al^ Nealinstanz, rriid dem Anton und der Thesefla Vcss^r, dann dem Io» hann Gcorq Tbomann und dcien Erben. mittelst gegenwärtigen Gdicts erinneil: Es hade Frau An» tonia .^ock, als eillärie väleilich Altton hainische lZrdinn, »rider sie uritecm 35. Juli d. 3. rie Kla» ge eingebracht, und um Verjährt« und Erloschen« erNärunft, dann fobis"ge Extabulation der, aus dem Schuldscheine <^l sie vielleicht aus d?n l. s. Erdlänrersr abwesend sind, so hat wan zu ihrer 'Aerthtid'gung' uui> ouf idle Gcfcchr und Kosten den Primus ^c» lah ron Krainbur», ois (Zurolor aufgisnNl, mit weisem 0>e angebracht« Rechtssache nach Vor» schuft der bestehenden Geiichlsoltnung °uss,< fühlt und e«lschiedcn ncltcn wird; d,ssen d,e Bil!üglcn zu dem Ente erinnert wcrdln, roß sie alknfalls selbst zu rechter 3cit erscheinen, olcl dem °u,ac. ftcMcn Eurator ibre Rcchtsdthelfc an fie i>nd ac° len, oder ,ich fc!bst einen Eoälvoller zu rcstcflen, und d»ef?m Gerichte namhefi zu mackcn ha^en, rrldllgenS sie die aus idrer Verobsöun una entsti« hcnden Rechtsfolgen sich selbji zUiuMtiben hadcn werden. Vereintes f. s. Bezilssaericht MicielfielttN i» KralnbufI am 3o. Juli >ci25. 3. ^25. /2) ""' ^?r. ,64.' Gxecutivr k «citation der 3/?aria Dobrauh'schen Drilt^ldude in Doblava., Bc>m ^ciilssi?,liste zu Veldes ^rird kiermit. blt.nl.t ^macil: Es l«' "ttl Unlui^en del Htle» 5i6 «a Schollitsch / wider Maria Dobrauy ,u Do» brava, wegen schuloiqen »3a fl. id sr. c. 5. c., ,n die executive Fcilbietung der, der Letzteren gebö» rigen, zur Ü^meralherrschafl Velbes suli Urb.-Nr. «5 dienstbaren, auf 200 fl. M. M. geschaßten Drittelhube zu Dodrava, ge r,sliqel, und hiezu drei Tagsahungen. und zwar: die erst? auf den 23. Iul», die zwelte auf oen 2^. August uno dl« drute auf den 24. September 0. I., jederzeit um »a Uhr Vormittags, nn Octe der Nealicäl mn dem Nci» saye festgesetzt irocden. daß, wenn tiefe Nealuät be« der ersten und zweiten Feilbietunqstagsayung »iHt über oder um den Schäyuiiqstiverth an M^nn gebracht werden sollte, selbe del der dritten auch unter demselben hinlangegcden werden würde. hieoon werden Kauflustige m«t dem Beisüqln verständiget, dah jeder üicllant vor crm Anbote 2a fl. ais Vadium auf Adsctlag des Melstvots »u erleben hade, d»e üdrlgen Licitationsbedingnisseaber in der Amlslanzlel zu Beldes eingesehen werten tonnen. Ncziltsqcricht zu Vcltes am 'g. Juni ,335. Anmertunq. Da bei der ersten Fcilbletun^ tein Anbot geschehen ist, rrird die »weite am 24. August d. I. abtilhalten weld'^. Z. ii2^. (2) Nr. ioü». Limitation, executive, der Urban Godia'schtn Realität zu Ieceta. Pom Bezirls^erlchce der tZamer^lherlschaft Veldeö >v»rd d»emlt delannt gemacht: i55 tlensib^. ren, im Oxecutionswege auf t)3Ü st. bo tr. ge» scdähltn DcUteldude, und der auf 2Ü ft. 40 tl. decheuerten Ial^rnisse a.e.rlMaet, und die Berstei« gerungslags^hungen im Orle der Realität auf den 9. Htptcmdel. L. October und 9. November ,U55, jedeSm^l Vormittags um io ^dr m,t eern Biis^ße ange^ltnel wolden, daß, »renn die Neali. lätunb Fabrnlsse lrcder bli der ersten noch zweiten .Velsteigerungecagfahunk um oder über den Hchäz. zungswertl) angebracht rcerben sönnen, selbe bei der drillen auch unter dem Hchätzungslveltde hint« '»ngegeden werden. Kauflustige und die intadulirten Gläubiger, welche Lehlece ohnehin desoncers velstänolgl wur» d«n, werden mit dem Bedeuten hl«lzu eingela» ten, daß die Schätzung und die Licualilinsbeölng« nlsse täglich in dltlec Ümtskanzlei emgejehen werden lönnen. BezutSgericht Veldes am 3o. Juli ,835. Z. ,»25. (2) 26 Ns. 5i». Edict. Von dem k. l. Bezirksgerichte der Staatsherr. schaft llandstrah wnd dem abweseneen und unbekannt wo desintlichen Michael Munitsch von Ko« litno, crinnelt: (Kö habe wider denselben bei diesem t. t. BezirlSsterichte der Matt,n Tom.)schin »on tdendoil, d>e Klage auf Bezahlung eines Be» tiaa.ee von 3^ st. 29 ll. M. M- c. 5. c^ angebracht, Hvolüder oie Hagsahung zur Verhandlung auf den -4. September ,855 Vormittags um 9 Uhr vor tnesem He,llfsgerl^te angeordnet wurde. Da der Aufenthalt des Hes!,'Hlcn diesem Ge« richte unbekannt, Uno we,l dels«i!,e vielleicht aus dtn t. s. lZcblanden abwesend >st, so h^t ma»» zu seiner Vlllde,0lgun„ auf scine Olfahr Uftd Un> losten de.1 Johann Woschnal von Oblefch. als (Zu. ralor am lechtllchen or0nunc,Smciß,gen Wege einzuschreiten wissen möge. insbcsonocre, oa er sich die aus sonel Viradjäumung entstehenden Folgen salbst 0,,zumessen h^ben wird. K. H. Qt^ltsüencht Lan5ftraß am 27. Moi »655. Z. »,5ä. (>) Nr. 2o6u. V tz i c e. Von dem B»illf5^cria^le Nupeltshof zu Neu« ssabll wnd hi«mil belannl pemocht, daß die mit tiehq«iichttickem lZeiclt vom 7. August 0. I. ,^ ^. ,997^,^6». auKq»schllld«n« F^lbielungötaysahung der Maria ^van'!. Wovon ble Licilaticnslustigen mit dem von« gstt Anhange hiem't »n Kenntniß gescyr wersen. ?)ezirl5z)elichl Ruperlshof zu Neustadt! am i3. August l655. Z. ii3l. (2) Nr. 1248. Edict. Vom Nezillvgetlckte Tbulnamhart rrird hl»« mit tund gemacht: ^s fci in die öffentliche Vc^» auheiung d«r, zum Anton lZrjciuz'schen Acrl^ss« gehoclgen, der Helllchofi Nuckenfienl 5lil) Urd.« Nr. 6u dienstbaren hub« zu Laase, und der eben dieser Herrschaft 5ub Berg Nr. >5 und 10 dienstbaren, zu Poganta und hantr>iz licgenten Weingärten, tann aNer zu diesem Nachlasse gcbäligen Fahlnisse, jedoch mit Vorbehalt ter Ratification dcs Licttalionsactts, gennNigtt, und hiezu tieTa^ sahunq auf den 5. September ,655 Früh »0 Uhl im iDrte Laase anberaumt worden. YNzu weiden I . lustige mit dem Beisatz» vorgel2d Gd,ct. Vom Nez'ltsger'chte Tdurnamhart wird hie. mir bttannt «macht, daß zul lZl!>eduny tcK lti< nen '^ermli-iensstandes nach tem zu SremilsH vtr« stordenin Martin ^averfchnig, dle Ta^sahung atlf den 5l. August »535 Nachmittags 3 l^hl vol dnslM Gerichte beti'mml worden ist. 5'7 h^evon werden alle Je e, welche zu diesem Verlasse eiwaS sckulden, »ocr bei zachem elwasan« zusprechen haben, rorqcladcn. Vezlllsgellcht Tblnnamhalt am 23.Iuli,U35. 3- »io6. (3) F. Nr. »7U6. V d i c t. Alle Iene< welche auf eru Nachloß dcs am 27. »Februar lU55 zu Guliendoif mil Hi?neilas. suntz eines Testaments vel<Üorbtnen halbhüdleis Ant^n Maußer, v«!«;« Oonlin. aus waö lmmer für einem Rechl^r^noe Aosprüchk zu sttüen ver-meinen, oder zu lachen '^"^ sänlden, b,aden zu de? auf den »2. Seple.nber ,855. »^ormncogs <) Uhr hieramis o"qeord,iclcn Liquidotiuns » und Ad!)2Ndlungt'ic,^s>'ßung jo geiriß j« llfa-inef,, als wldl^cns sich Olslcie elc ^cl^rn dek 8»4. §. d. G. Ä. scldsl beiziimcssc» baren, ^, hl,le ad»l nn sl^elil'.'chcn Re,^.i5!rege belangt l. lrccn nurde,«. Bezirl^clich: R^percbhaf zu Äicusiaotl am ll. ^zui» ,ij55. Z. 1,,5. (3) Nr. »522. Edict- Van dem Bczirsgqeiickle der heilschast Reif. liiz w'id hiemil aN^cme'n lund ^emacdl: (3g sci auf Anluven kcs Pccer ^ouscdin von Lipousibih, nc^e,i ihm sHuloiger 76 ft. 55 fr. c. 5. c., ,n die executive Vcr!üe Ulb.'l'uüu c)f)o bienllbclskn, und auf ^4g ft. 09 kr. geschaßten'2^2 hübe ^cirlNiget, und bte^u eiei Fcilb'.clungötcigs^hunfter,, als: auf den 27. August, 2^> September uno 29. October l. I. , jedesmal um 10 l.ldc Voimitlags in I.uco Scitelscdiiz mil dem Velsaye angeoionet rrorden, dah. rrenn diese Realilät dei der rle. DaS SUäyungsvrotsc^N unl» b,e LicitalionSbeoinanisse lohnen »n tlescl Amislanz-lei in den gewöhnlichen Amlüstunden eingesehen nelden. NezirkSqcricht Reifniz den 17. Juli ,655. H- »'2«. (5) S. Nr. »98.. Edict. V°n dem Beziltsgerichte des herzogthums Gotlfckee wird hiemit alige^.in detannl gem^cbt: Sö seie auf Ansuchen des Thomas Ä^ech von Kaz. zendorf, in die Reafsumllung der miltclst Bescheid vom 26. Mai ,853 bereits dewillia.ten Frildietung der,k dem Joseph Ionke von tzohenegg gehörigen, auf 5io st. geschätzten Realität hauö.Nr. 26, rre« ge» schultigen ^i ft. c. s. o., gewiNi^et, und die Tagsayungen zu deren Voinahme auf den b. Sep. lember, 5. und 24. October t>. I., jedesmal Vor. mitlas um 9 Uhr in I^uco der Realität mit dem "cisaße ansscoltnei worten, daß, rrcnn diese Rca. lilat weder bei cci ersten nach zweiten Versteige, rungslag-fabrt um odel über den Ecdäoungsweith en Mann gebracht werden tonnte. cht Gottschee am ,2. Juli ,65o. H. ,l>4. (3) Nr. 782. Aon der ^czilföobfiqseit Reiflill wird delannt gemacht: c Encc Ocioder d. I. ,n Orleoigung stelomm,n. >;ul Bis. czunq oilscö Dienstes w>r0 hitlmlt d?t cten. Atiillsobligleil Reifn,z ten 21. August i655. Z. i!o5. (2) .7u5t. Nr. i2^,. G d i c l. Pon dem Bezirksgerichte Welrlldtrg rvild hiemn sund gcaeden: (Zs sei ü^el tci^ Gelucd des Franz und der ArvoNoma K^ß von Poscheneg, rvl« gen s^ultigln l l3 fl. i5 ll. c, 5. c. , »n dle execu-tivt '^elste'ge,u.iq des, dem Franz Lclteneg. lleb-zeltei von Weix.lbula, qehoriqen, auf 3oo st. ÄTl» M. gejchählln < dci?7-A^?r5ruchsamle We'leldurg 5u!) Cons. 3"ll. 55 zwöbaren H.,uses sammt dazu gehörigen Realitäten gewitliget, zu diesem Behu« fe drei Tagfahrten, als auf den i2. September, ,2. October und ,2. November »835, jederzeit Aoimlttags ,a Uhr in I^oc« Weixelrur« mU dem Abanqe dt!'.ch awschähten 22 'j2 lr. Hübe 5ud Rect. - Nr. 37 zu Tarizderg, unter Herrschaft Tscbelnemdel, wcg.n schuleiacn 20 ft. c. 8. c., gew,Ni!iet, und seoen zur Bornah» me der öffentlichen 'Veräußerungen die Tagsaz» lunßen auf den »2. Scptemdll, ,0. October und "' November l. I., jederzeit Vormittags 9 big «2 Uhr in I.c>co der Realität mit dem Belsaye angeordnet worden, daß, wenn diese weder bei tcr ttstkn nock zweiten Taasahung um oder über den EchatzungSwelth an Mann geblacht rrelden 5t3 könnte, solche bei der dritten auch unlei demsel» ben bintangeqcbcn werben nürde. ^ Der Gsundbuchöc^tract, die Licitalionsl'edin^» Nls^e und das ScdähunasprolocoN sönnen zu den a,v,» sröhnlichen Aml^!tunden hier ewgei,ben N'er^'n. Bezicsvgericht PöNano am 2c), Juli >U35. 3. "'.^ (2) 3lr. 2093 Edict. Von" dem Bezirksgerichte Gottfchee wird b>e> mit allgemein besannt gemalt: (5s feie über An» suchen dcs Mathias Radusa von NcssellhaN. n^lder Thomas Robusa von UnlertsUlscdau, in di« Feil« bietunq der, dem Llhtern stcdo»ia.en, dereitt auf 6ao ff. qelicbt!,cl) aescda^cen 3>U Ä. huden sammt ^obn' und Wncl)sä.'ansHcbäutcn »ub s>HuK.'Ns. 2^ zu Unterleutsct'c>u a,e^il!. I , iedelzelt Voi» mittags um c) Uhr, in I>oco her Neaiual mtt dem Beisaye angeordnet worden, dah/ wer.u diese Realität weocr bei der eilten noch zweiten Ver-stciqerunq um oder über den Schätzungswert!) an Mann gekrackt werden lönnle. selbe bei der brit« ten auch unter temlelben hinlangeHeben werden, rvülbc. Die Licitation3bedinuni<1e unl> dcil Tckähungs' protocol! 5önnen in der diesigen Äericht^lanilei zu den gelröhstlichen Ilmtösiunoen. täglich elugel<:hen rrerden. Bezirssqericbt Gottfä'ce am 2. Juli i635. s^lliä (5) 3ir. 2^72. f^ d i c t. Von dem Bezictsgerichte eeK herzoqthums Gottschee rrird diemit ollzcmcin bekannt aemacll: Gs fe'2 in iier Grecucionslacl.e dcr t. s. 5?c»mmer« plocuratuc, in Vertretung ocr Kirche un? A^men ter Pfarr Rieg uno der übrige», 3eonbaro Pret,« nslscden lIcben, ruiter Ics.pd< Ursula und Andreas Ionle, von Goitenih 3ir. Z5. »regen fä,uldi.^cn ^^5 ft. 34 sr. (Z. ?^, <:. 5. c., mi^elfi Aescl.eio dcs hocl.« löbliclen k. s. Htatc. und LantrechreK ln i^a'.dacb, lllln. 14. Iull d. I., Nr. üü^c», in ine crcculive Fcilbictung ter, den obigen (Zleculen ßelzöriftcu, zu Götten'd haus. Nr. i5 legenden, der Hell-fcdafc Goltsä'cc 5ul^ 11^^». Nl. 2»22 dieustbaren, c>uf 400 st. gebähten ,j2 H^d« gelvilliget lrolten. — EK werten eemnaä) von diesem BezirtH I., i?d«ljl.'!t Vacmitta^s um 9 llhs, in !oc-l> der Realität mil dem ücisahe anf,ccltnet< dah tiisclde t-ei der ersten und zrrei« ten H?i!5ictu,ig nur um oder über dc>, Scl'ähun^» wellb, bci 5er orutcn aber' auch unlec dcr ^chäz» zurig bintana?^l)cn tverden »rürde^ Dl? L'clialionübcLinqniss« und das Säzätzungs» pro^osoN sonnen sowohl ln oer Slai^l» und Land-rcck,t!ict-en, als auch die^.» c'chtiichen Ncgilicalul ein,:tfihen werden. NrzirsvacriHt Wottsch:e am ia. August »825. «. 1-117. (3) ' Nr. 2555. E d i c t. Gattschee wird hiemit besannt qcm^cht: (33 seys voa dem hocl.'iodlicden s.s. Statt- und Lanorccbtö »n Laibacb. mitteilt '^ecordnunq vom ,7. Juli »655, Nr. i)Ucj<), auf Ansuchen ecr f. s> Kammerpcccuracur, iu 'ijerllttunft ter KirHe und dcr Aimcu dar Pfarr Rieg, und der übrigen Leondard Plrnner^ schen (Zlbcn, »rlter die unoelal.liten (ärbtn tt^^l Joseph T^omeo von Sä.'al?en?csf, durch ihsea t^uralol O?-. (Zbeil, lrcilen zuersannten ioo ft. c. z. c.. in dic'ercculive Heilblelun^ der zu Schal» sendocf Haus'Nr. 6 lleacndcn. dem helzo^t^ume Osltschce 5i,b Rcct. . Nl. 225 dienstliaecn. auf 3s'» ft. gerlcdtlict» geschöotcn ,l4 Urb. . hübe qe» wissi.^:, und es se?en von diesem Bezi»sögerichtc, al^ Nealinsianz. zur Vcrnabme dieser ^cilblelunq die Termine auf den 2. September, 5. Oclodlt U«d 2. November d. I.. ledelzcit ^iornnttags U«^ I Uhl, in I.ucu Gchalsendorf mit dcm Bel» sahe an^eoldnet «rorden, laß diese Rsaütat, saNs slc bei der rrlten oder zn?cit«n Aeildietuna. nicht um ober üvül den Hchähungöircct^ anqebsaä,'t n'erten^ könnte, selbe bei ocr tliltcn auch unter demselben hintüngtHeben lr«rlen lr>ri>. Das ^chähunü?p!otacoN und die ?i^tatic>n5» bedinHni^e tonnen sotro^l in dcr Neqijir^c^r te^ hochlobl. t. s. ^l^er. und ^'ondreä ccg in L^idaä', als au,cb bei diesem Gcrichie einges^en werden. !5ezillsgeliltl GoltsHcc am »o. August »Ü25. Z. "^5. (2) Eichenstämme - Limitation. Am 2/,. dieses Monats, das ist, am St. Battholomäi-Tage Vormittags um tt Uhr werden alle Eichcn-stämlm, welche in Podpttsch beim Ncn-^a auf der großen dießcommendi-schen Niese t>s>'-ni^a stehen, licitando gegea glclch baarc Bezahlung vcrkauft werden. Die Licttation geschieht im Orte der Elchen selbst, d.' i., auf der obgcnannten Wiest 6ol-lii/.ll. Verwaltungsamt der ritterl. D. O. Commenda Laidach am 16. August i555. Haus-Verkauf. In der Sl. Peters-Vorstadt ist em im schr guten Bauzusiande bcsindliches Haus', welches mehrere gewölbte Behältnisse in sich enthalt, und, zu cmem ausqe-oehnten Gewerbsbcl"ciöl> gceignct ist, nebst dem daran stoßenden Garten, zu verkaufen. Kauflustige erfahren das Nähere im hmcrtigcn Zeituugs <- Comptoir- 5lg Aemtliche ^7 r r l a u t b a r u n g e tt. Z. 1134. (,) Nr. l29^6>6356^i751. Kundmachung. Ve rzehru ng s st e u er - Verpachtung von d er B l cr e r z e u g u n g. — Bonder k. k. veremten ^ am eral ^ Gefallen c Verwaltung ln St?ievma»k wnd jur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß der Bezug der Verze außer dem genannten Umkreise auf dcm ssachen Lande dleler Prouinz befindlichen Grauunlernchmun« sser, ssestelN werden. Unter dieser VerpaHtung lfi demnach nicht mndegllffen, die be> d^r Einfuhr des Bieres u»d des ^ranntwemeS in dte Hauptstadt Gläy an den k'nien zu entrichtende Ver-zcbrungsfteuer. — Die Offerte müssen auf e»n b^lwmles Pachtod^ct lauten, und den be, stimmten in Zahlen und Buchstaben ausjudrük-kllidcn Pachlschilling^anboth, so w,e den Namen, Eyarakler, Wchnort des Ausstelltrs, jedoch kei^e mit den kxitanonsbesilmmungen »nckl im Einklang siehende Bedingung, sondern vielmehr die Versicherung enthalten, daß der Offc,er.l alle festgesetzten Bedingungen erfüaen nolle. —, Di? Eoncuvrenden haben emem den zchnttti Theil des Äus,ufspr?lscS glclch kom< wenden Betrag enlwcder im Baarcn, oder m öffentlichen Obligationen nach dem zur Zeit deß Crlagcs bekannten lehnn börsemaßlgen Eourßwerlh, oder c^dllch mmelst einer si^cals ämlllch q»prüst,'n hvpoih'ka^scden Slcherstel-lllngeulkunde alt« Angeld zu lnsien, und ente weder dcm Offerte be:;usch!lkßcn, oder fich in den beiden erstcrn fallen über den vci cilier l. k. G. Zur Pachtung wird Jedermann zugelassen, welcher nach den bestehen» den Gesetzen und nach der Landesverfassung von solchen Unternehmungen nicht ausgeschlossen ist. Namentlich lst derjenige aufgeschlossen, wclcher wegen eines Verbrechens mit tiner Strafe belegt gewesen, oder welcher m eme flrafgetichtllche Untersuchung velfallen ,st, dle bloß auß Abgang rechl'cher Beweise aufgeho« bcn wurdc. — Der Eontracradschluß wird erst nach erfvlgter Entscteiduna der hohen k. k. all« gemeinen Hoffammcr, und zw^r nnt del^eni« gen Statt stnden, dessen Anboth unter den obwaltenden Vel hallnissen sich am angemessene stcn darstellt. Ohne Rücksicht auf den Erfolg bleiben die OfferclUcn bis dahln für ,hre Anböthe rccbtkverblndllch. — Diejenigen, deren Offerte nicht angenommen werdcn, können das Angeld gleich nach tlfolgtcr Entscheidung gegen ZurücklicNung der Original-Oulttung be» heben. — Von dtm Ersteher derPachtunfi wild ober das Angeld bls zur erfolgten Eaut:cns-leistung in Verwahrung bchaltlti. Der Pächter ,st verbunden, zugleich mtt der allgemeinen Vcrzehrungkfttuer uon dcr Biererzeugung auch den der Hauptstadt Gray bewilligten Ge-melnde-Zuschlag auf dcm nämlichen Wege und zu derselben Zett, wie den Pachlschillmg abzue führen. — Als Flscalprcis für denselben wird der Betrag von sechzehn Tausend Eulden fest« gts.tzt, auf welchen das Vllhal»n>ß des ohigl» (3> Intelligenz-Blatt Nr. lc»o. d. 20. August iöZZ.) » Z2Q Ausrufsvreises der Verzehrungs!ie!.'?r ;u dcm slch ergebenden Pach'.schlllmg gleichfalls Anwcn, dung zu sindcn hac, und m demselben Maße zu erhöhen sem wird, als m der für das Ver< waltungl'jahr ig^g de^mmtcn Pelcentcn'Aus-maß von 33 t)3 0js> der allgemnnen Verzch-rungssteuer e,ne Erhöhung eintreten sollt?. — Dle Eontractkbedlngungen sind folgende: — istens. Der Pachter ist verpfllchtet, sich genau nach den mtt dem Circular des k. k. Guberni, ums vom i. Juli 1629, 3^l i l353, und dem beigefügten Aschang, dann dcn m dem Tubernial» Elrculare vom ,5. Juni d. I., Zahl g525, berufenen Vorschriften und Be» stlmmungen, so wie nach dem nachträglichen auf dle Pachtobl>'cle Beziehung nehmenden Entschf'dungen und Verordnungen zu benehmen. — 2tens. Dem ftäHcer lst unbenommen, die Pachtling ganz oder theilwelse an Umer-Pachter zu überlassen, unter der Bedingung jedoch, dc,ß ein solche? Unterpachter die berelts obenerwähnten, zur Zulassung zur Pachtung erforderlichen Eigenschaften besitze. — Ztens. Werden Unterpächter oon der Gefalls-Verwaltung in j'de.'N Falle, und in jeder Hinsicht bloß als Agenten der Pachter abgesehen, wel» che letztere alle»n für die genaue Erfüllung al« ler Puncte deß Pachtuertrliges ln der Haftung und dcr Gefalls- Verwaltung v?ranlworill,h bleiben. — /^tent«. Dle bedungenen Pacht, schillinge müjsen m zwölf gleichen monalllchen Raten am letzten Tag? eines j ven Mon^lß, UNb wenn dleftr ein Sonn - odcr Fiertag rvare, am vorausgehenden Werklage an dle Eamcral-Bejlrrscasse »n Grä»; genaenz zwischen den Tar,ffssatzen für die Bier-Erzeugung aus dem Lande, und der Erzeugung m der Hauptstadt Gray, dann von dem, von Key Bräuern in Gräy erzeugten, und nach dem Tariffe versteuerten, über d,e Vcrzch^ungs? Steuer-Llnie von Gray ausgeführten Vrannt« wem/ d«e nach dcm Tariff emgehobene Ver« zehcungs-Gteuer, weiters auf den vollen für ^ das ausgeführte Bier und den ausgeführten , Branntwein eingehobene.n Gemcirde: Zuschlag ! unlcr den uorgt';?lchneten Modalitäten, wel» ! che bei der Reglstraturs, Direction der verein« < ten Cameras-Vi'fallen'Verlvaltung, dann bei < ' d«r Eameral» Bezirks - Verwaltung zu Gratz « , eingesehen werden können, an die bewssm« , den Parcheien zurück zu vergütn. — 6lens. : D»e Vcrrache an lariffmaßig uerfleuertkm Bier, - und rücksichtllch der Braugewerbe m dcr S.adt - Gray, auch oon ta.'lffmaßlg l,e> st.llerlcmGrannt» - wein, welche zu Ende dcr Pachlzeit sowohl in ' den ^rzeugungs, als auch Ausschank-kocallen, ^ od?r wle immer gearteten Aufbew.,l)rungsor< ten der Grauer vorhanden sinv, oder »n frem-> den Localltäcen bloß von dem Blauer hinter« legt wurden, ohne daß diese in fremden koca. lltäten aufbewahren Vorrathe erw?,0!lch auf eine recktsgiltlge ?lrt bereltS den Abnehmern in ihr Elgenlhum übergeben worden sind, hat d:r ln Folge d«r gegenwartigen Verhandlung eintretende Pachter entweder dem'Aerar, oder dem auf ,hn falzenden neuen Pachter, falls das Aerar demselben die Gteuergebühr von sol-chen Vorrathen cedlrcn w,rd, tar,ffmäß,g zu versteuern < so w,e auch den hieuon enifallen-den Gemeinde, Zuschlag zu vergüten. — Die Angabe von Gette emes Brauers oder Pach« ters, daß die in dem, dem Brauer eigenthümlichen, odcr von »hm gemietheten Locale yo/< gefundenen Vorralhe bereits das Eigenthum e»n«s slbnehlners sc,en, muß von dem in Folge der gegenwärtigen Verhandlung eintretenden Pachter rechlkverstandlg erwiesen weiden; Oltsc Vergütung bezieht sich auch aus solche Vorraibe der obenerwähnten Art, von wcls chen «rst nacht'aglich erhoben wird, daß die« selben bereits nnl Ende der gegenwärtig eingeleiteten Pachtzelt vorhanden waren. __ Jene in den odbezelchneten Localltaten vurgefunde-nen Vorrage, d^e ein Eigenthum der Brauer sind, welche sich mit d.m auetrete.",den Pacht.r, wenn auch erst ,n der l^t?n Zeit abgefunden hatten, norden »n Gemaßhclt des Gubcrnlal-Elrculares vom 7. August i83o, Zahl 1/^7 von den Brauern dem Aerar oder'dcm emtr«, tenden Pachter, ,m Felle d>cßfull!i eme neuer, liche Absindung unterble-lbt, tar,ssmaßig versteuert, und dle davon entfallenden Gemelnde-Z^schlage entrichtet werden. — 7tcns. Die E'h.'bunq der erwähnten, am!?nde der Pabt-ze>t oolsindigen Bier- und Branntwein' Re» manenzen, wenn nämlich solche, wegen Un« terbleibcns cines gütlichen Uebenmkommens zwischen dem dermal eintretenden, und dem auf »hn folgenden Pachter, oder dcm Acrar fa3s die Acrarlal-Negie eintreten sollte, nothwendig würde ^, soll durch dle k. f. ^amcral-Ge-falls-Behörde miltelst eines Ocfallshcanscn, unter Be,z!elu,ng eines Abgeordneten der Or:s, obr'gkcl^geschchen. Zu dllsen Erhebungen wcr< 52! den der dermal eintretende Pachter, und der allenfalls auf lhn folgende Pächter, oder deren Bevollmächtigte vorgeladen werden. — Das Nichterscheinen der Vorgeladenen schadet jedoch der Gültigkeit des Erhebungeactes mHt; der Pachter verpflichtet sich ulelmehr ausdrücklich, den auf dleseZ Art zu Stand« ytsommenen Crhebungsact über die am End« scmes Pocht, jahres oorfindigen Remanen,«n als voülom-wen beweiskräftig anzuerkennen, und nach deren R's'lltat die »hm obl'e,n'nde Gte^?rv,r-gülung dem auf ihn f»lgcn?fn Pächter bder d>m Aerar zu leisten. — D>e Kosten dieser Erhebung werden uon dem eintrelenden Päch, ter/ und nach Nmstanden uom ln die R«^»e eintretenden Aerar gecragen, und es hat sich d?r Pächter zu erklären, ,m Voraus m,t dem durch d»e k. k. GesallS - Behörden lneßf^lls zu del^mmenden Ausmaß einuerfianden, und ;u dc^cn Berichügung uerpsiichtet zu se»n. — Dem Pachter wird dagegen- das Recht überlassen, die Vergütung der tariffinaßigen Gebühr und des Gemeinde: Zuschlages für dle Vorräihe »n der nämlichen Ausdehnung und auf die näm« llche Art von dem vor^en Pächter zu fordern, wle dieser nach den Bedingungen seines Pacht« contracts- hie;u. vervft-'chtcl lst. -^> ßtens. Der Palter wird hinsicklllch der Stadt Gray auf dkn Be,ug der Vcrzchrunassteuer und des Gl-msinde-Zuschlages von jenem m Gray erzeug, tcn Bler beschränkt, welches von den z<,m Bierbrauen m der Stadt Gratz eilends befug, ten Bräuern bereitet wird, wogegen ausdrücklich der Bezug der Steuer für jenes Bier von der Pachtung aufgenommen und der Gcfäl-len? Verwaltung vorbehalten wlrd,. welches von Individuen erzeugt wird, die bloß zcnllch ihre Gewerbe in Gray ausüben, ohne e«n besonderes Gewerbbefugniß für dle Stadt Gray zu besiyen. ^- 9tens. Wenn der Pachter bei dem Bezüge der Gebühr einen höhern Vchungswelse für die zum Bezüge des Percen« tual « Zuschlages berechtigte Stadt Gray, als strafe 51, erlegen. -^ Der Pachter haftet, so^ wie überhaupt mtbesondere ln diesem Fass?, fur das Benehmen der zur Handhabung lh-rerPachlrechtc beslcNten Persoli^. — lotend Wenn im Laufe der Pachtzelt ncue, die Pach-eung.blrührcr.de, verzlhrunZssieuerpstlHliZe Gewerb^unttrriehmungen entssehen, und der Pachter die Ausübung derselben gestattet, ohne daß die Panhe» den vorgcschr>ebenen qefalls« ämllichen Erliubnißschem gclöset und sich bei ,hm damit ausgewiesen hat, so fallt der fur diese Übertretung der GcfaIIsvovschr,ften zu enlrichlende Otrafbeirag nickt dem Pächter, sondern dem Am. Ueberhaupt wlrd d«e Strafe für das Aerar verrechnet, sobald elne Uebertretung des Verzehrungssteuer - Ge-seyes unter dem 3'r.ssuß des Pachters geschieht. — i ittl.s. Dec Pachter darf keinen Am'vruch auf emen Nachlaß vom Pachtschllllnge für das erni oder das andere Pachlobject, oder auf ic« geno eine Abändeiung wahrend der Pachldauer macben. — Nur in dem Falle, wenn wah« rend dcr Dauer des Vertrages ln den Tariff, saycn, oder ,n den sonstigen auf dle Pachtob« jccte Bezug nehmenden wesen!l>chcn BesslM-mungen der Ver^ehrungßsleuer eine g?ssl)liche Veränderung vorgshi, dlclbt es jedem 2hei-le vorbehalten, wenigstens drel Mon^le vor dem Emtrlt der geslylichen Aenderung den Pachtvertrag aufzukünden. Erfolgt ktlne sol» ch? Aenderung, so hat der Vertrag durch sei« ne ganze Dauer in Kraft zu bleiben.— I2tens. Vor dem Antrttt der Pachtung, und zwar lang-siens binnen acht Tagen nach der erlangten Kenntniß von der Abnahme des Offertes, hat der Pächter den vierten Zhol des für ein Jahr bedungenen Pachlschlllmgs als Eautlon in der oben für das Angeld vorgezeichnetcn Art zu erlegen. — lIicns. Ble,bt der Pachter nnc einer Pachtschillmgerate e der Gemeinde - Zuschlage nach Gutdünken durch selbsl gewählte Sequester besorgen zu lassen, auch auf Gefahr und Kosten der Pächter das Pachtobjcct neuerdings feilzudies ten, falls aber die Pachtversteigerung fruchtlos bliebe, die Absindung mit den sieucr, pfilchNglli Partbe,en, oder die tarissmaßige Ell-Htbung einzuleiten, und sich rücksichtlich der Unkosten, so wie der anfälligen Differenz, on de^r Caution, und im Erfordernlßfalle an dem übrigen Vermögen des Pachters schadlos zu halten. Ein allfallig sich ergebendes günssi« sseres Nlsultat der Virssciqevllng oder der Absindung, oder dcr taliffmaßigin E'nhebung soll aber nur dem Verjkhrun^iieuetfond«', und ^'cksichllich des Gemel^dc>Zusch!^ks, der Pro, vinzial'Hauptstadt Grätz zum Vorthfile (lcrei-chen. Dttselben Rechte sollen der Eefalls-Ver- 522 wattung zustehen, wenn der Pachter den An« tritt der Pachtung des einen oder des andern Pachtobjectes verweigern, oder wenn wahrend der Pachtung cines der oben im Allgemeinen angedeuteten Hindernisse der Fortsetzung der Pachtung >n den Weg treten sollte. — i/zten?. Für den Fal, wenn der Pachter d,e vertrag» mäßigen Bedingungen nickt genauerfüllen soll? te, sieht es den mtt der Gorge für d»e Erfüllung des Vertrages beauftragten Behörden frei, alle jene Maßregeln zu ergreifen, welche zur unaufgeh^ltenen Erfüllung des Vertrages führen, wogegen aber auch dem Pachter der Rechtsweg für alle Ansprüche, die er aus dem Vertrage zu machen können glaubt, offen ste-hen soll. — i5tens. Der Pächter lst verpflichtet, auf jedesmaliges Verlangen der f. k. sseler-marklschen Eameral Gefallen.Verwaltung und den von »hr abgeordneten Beamten unweigerlich dießinsicht m dle Rechnungen zu gestalten, auch rlchtlge Auszüge über die gesammte Bier» erzeugung in der Pcoum; Sceiermark, und Über die Branntwein- Erzeugung der Bier« brauer in Gratz über j«-desm>,l>ge Ausf^rderunz vorzulegen. — ,6tens. Dem Pachter liegt ob, die Stampelgehühr für das in den Handen der k. f. sseiermärklschen o?re>ntcn Eameral Gefäl, len-Verwalti,ng verbleibende, mit dem classen« maßigen Btamvcl zu «ersehende Vertrags^ Exemplar zu bestretten. — K. K. verellUe Cameral-Gefallen-Vsrwaltung für Stelermark. Gray am 3i. Juli i635. Z. I1/.9. (i) Nr. ,07/.oMlI. Kundmachung. Die k. k. Cameras« Beznkk»Verroaltuna. zu 9a>bach bringt zur öff.'nlllchcn Kenntniß, daß für den Weg- und ^rückenmauthbezug an der Station Zwlschenwassern für das Ver« waltungsjahr i33ss, odcr für die Verw^ltunge-jahre i9Z6, lgI/ c-t. 18.^6, am I. Dep, tember l3,^5, V.'rmitla.is uon 9 bis »2 Ilhr, der drttte Pa^t^^rsscl^erungsvelsilch ln «hrem Amtsgcbaude ain Gchulplatze Nr. 297, auf dem Grunde dir »n der asl^em^nen Kund-machuna der Wegmaulboc'vachcungen enthaltenen Bestimmungen abgehalten, und zum Ausrufspreise für em Jahr der Betrag von 3o6o 5« ^5 kr. M. Ml. werde angenommen werden. — hiezu werden die Pachtlustigen mit dem B"sa>)e eingeladen, daß d l t r e n, mit gefärbten V'gnellen, in /z" und 3", zu 2 und 3 kr. Porträt Ar. Majestät des Kaisers Fe,-dlnand I., lltbogr. u.Krichuber, illumine Z st. Sammt Rahm und Glas 5 si. Pfeiffer, Abendunterhaltung für eine Guitarre, 3i. Werk. 40 kr. ^m 6 Ij2 octauiges, modernes, wenig überspieltes ^0l-d«-?iin0 mit liier Mutatwnen, lv.^n Gchrimof et Schn. in Wien, um den P,-?!s von 160 st.