Nr. 25. Freitag, 31. Jänner 1908. 127. Jahrgang. Mbacher Zeitung Vrlimnneraliimtjprtiö: Mi! P uslver sr » du »ss : nniizjiilirin I!« K, hnlbjährin «5» K, Im Hoiüol: ssanzjälinsi lili K, halbjährig 11 X, ssür die Z»s!rN»nn <»s Ha»s «»„ziühriq li «. — Instrillinönibühr: ssllr llciiir Inseratt bis z» 4 Zeile» 5» i>, nröftere per Heile Ii! !i; l>ei ösleren Wiederlililiüige» per ,'leilc U l,. V>>- «Lnil'nchrr Zeiiuiig» rischri»! tüsslich, mit Aiieiwhme del Son» u»b sseieliasse. Die Ndminiftration beftndet sich zwKssleftplah Nr. 2. dir Mednliion DalmoliiMsse i>tr, 10, Eprechstilüdri, der NedaNio» hon « bi« 1U Uhr vol- mitlng«!. Unfllliiliellr Briefe werden nicht an^enommei!, Mll»>!!lripnil Allerhöchster Be lvilligung Seiner k. und k. Apostolischen ^vlajestät >nit Seiner Durchlaucht dem Priilzen Gottfried zu H o h e u lohe S ch iIlingsf ü r st verlobt. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben »ut Allerhöchster Eiltschließung vom ^ll. Jänner d. I. den Landespräsidenten im Herzogtuille Ober uud Nieder - Schlesieu Dr. >larl ^reiherru von H eiuold zlim Statthalter iu der Markgrafschaft Mähreu allergnädigst zn erilenilen gernht. B i e u e r t h n>. ,». Seine f. uud k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entfchließnng vom 20. Jänner d. I. deu Nat dos Vorlvaltuilgsgerichishofes 'Viar Grafeu Eon den hove zum Landespräsidenten im Herzogtume Ober uud Niedor-Tchlosien aller gnädigst zu crneunen aeruht. V i e n e r < h >>>. l>. Seine f. und k. Apostolische Majestät haben nut Allerhöchster Eutschliesuiu^ vom 2l». Jänner d. I. den Ministerialrat im Ministerimn des Innern Piktor Holldek zum Statthalterei-Vize-Präsidenten bei der Statthalterei in Vrinln aller-stnädicist 5U ernennen nnd de,n Hofrate bei dieser Landesstelle Ernst Salomon den Titel nnd Charakter eines Statthalterei - Vizepräsidenten huldvollst zu verleiheil, qornht. Vien e r t h '>>, p. Seine f. und k. Apostolische Majestät haben mil vom 15. Jänner o. I. den außerordentlichen Professor Dr. >tarl l^trekelj znm ordentlichen Professor der slavi' schen Philologie mit besonderer ^erncksichtisinnq der slovenischen Sprache nnd Literatur au der Universität in (^raz allerqnädiqst zn ernennen qo i^ihj. M a r ch et ni. ^». Der Minister des Innern hat den Nechnnnqs-revidenten Vartholomäns >l ilar znm Nechnnnq^ rat im ,'1technunq5deparlement der Lande^reqieruuq in Laibach ernannt. Den 2«. Jänner 1908 wurde in der t. l, Hof» nnd Staats» druclcrei das (>II. Stück der polnischen, das (^XXIV. Stück der ruthcmschcn, das (HXV. Sti'ick der polnischen und rumänischen, das <^XXVI. Stück der polnischen, das 6XXVII. Stück der ruthcmschcn nnd das l^XXX, Stück der ruthcnischen und slove-nischcn Ausssnlic des Nrichsgesetzblattes des Jahrganges IW7 ausgegeben und versendet. Nach dein Amtsblattc zur «Wiener Zeitung» vom 28. und 29. Jänner 1l)08 (Nr. ^2 nud 23) wurde die Wcitcroerbreitung folgender Preherzeugnisse verboten: Nr. 4 «Knmuua» vom 22. Jänner 1908. Nr. 2 .i.i.I. vom 23, Immer 1908. Nr. 4 «UkUeo ttvolinil) » vom 22. Jänner 1908. Nr 2753 «II «ioluHlottn
  • lorr." eine Mitteilung, lix'lche cr-t'läri, das; ein qros'.er Teil der in den lehten Tagen i'iber die Vorgänge in Portngal verbreiteten ^ach richten den ^haral'ler tendenziöser Entstellung trage. In erster Linie ist die Behauptung, oas; die Faltung de5 ,^eeree> beunruhigend sei, on iu seinen lieihen Disziplinlosigkeit Plav gegriffen habe, vollständig uurichtig. l^5 ist in der Armec nicht das geringste Anzeichen dieser Art zntage getreten, die Legierung hatte somit keinen Anlaß, in dieser Vc-'>iehuug irgend lvelche besondere Vorsichtsmaßregeln zl! treffen. Ebensowenig lag ein (^rnnd vor, ans'.erordentliche Vorkehrungen für die Veloachung de5 königlichen Palais zn verfi'lgen. In letzterem befindet sich, wie das in den Nesidcnzen aller Slaat5oberhänvter der ^all ist, seit jchcr eine militärische l^arde. nnd an diesem normalen Stande der Dinge ist nichts geändert worden. Die Schild'.rnngen, wonach die politischen Vorgänge auch auf die öffentliche Sicherheit eine höchst un giinftige Rückwirkung ansübon nnd daß i't Lissabon in der jüngsten Z<'it Verbrechen aller Art eine be sorgnioerregende Annahme erfahreit hätten, miissen als Erfindung bezeichnet loerden. Wed<,^ in deii ofsiziellen Berichten, lvelche der (Gesandtschaft aus Lissabon zngehen, noch in den Briefen privaten Ursprungs, die sie oon dort erhält, ist die geringste Andeutung über derartige ^>listände ',n finden. Ebensowenig enthält die Chronik vor Lissaboner Blätter ^l'achrichten, welche den erwähnten Behanp tungen ',nr Bestätigung dienen wnroen. Politische Ueberstcht. Laib ach, 30. Jänner. Am 2tt. d. M. sano über Einladung des Präsidenten oer Delegation Dr. von ^nchs eine Ve^ sprechimg des Präsidiums dn österreichi' schen Delegation der Obmänner der Dcl> gationsansschüsse nnd dor Vertreter der Negiermui statt, in welcher beschlossen wurde, in der nächsten Woche täglich Sihungen der Delegalionsansschnfsl LeuiUeton. Der «echte» Nembrandt. Skizze von Milly Kchcnln«. (Schluß.) ^ulveilen erhielt Asnnissen Besnch von einein <^>lderhändler, oinom Manne mit goldenem Herzen, aber keinem (^old im Beutel. wenigstcnS nicht für "le, denen er Bildcr abt'anfte. Die nuißten sich schon Mit Silber begnügeil. Der sah nun das Bild der Hendrikje Iaghers, alias der Lene, stichle nnd meinte in wegwerfendem ^.one: „Woher haben Sie denn die Schmierage, As Muis^^" "Dreihundert Jahr alt. odor so herum-------- '""nbrandt". <>> "^ie sind wohl meschngge?" schrie Schuh vor ^"gnügen. Aber er holte sich doch das Bild vom Nagel '? verachtete es als ein wahrer Kunstkenner von achtern. ^, „Donnerwetter, die Rückseite ist alt, Leinwand, '^lilz, die Nägel, alles könnte Nembrandt bennbt haben." Dann wendete er das Bild nm. „Verdammte Schmiererei! Wenn das eine Nopie sein soll, ist sie hnndsmiserabel." „Soll ja gar keine Kopic sein, Originalporträt ^'wer jungen Dame, die zwar Nembrandt nicht ge-t'annt hat, lvohl aber ich." „8u verkaufen? ^lvanzig Mark!" ^ „Denke nicht daran! Haben Sie sonst noch Schmerzen?" Als der Händler nach einiger Ieit ging, nahm er das Bild mit. „Mns; nnr noch älter werden." meinte er, „um etwas damit anfangen zu köunen." lind als Herr Schul' in vier Wochen wiederkam, war das Bild nm vier Lnstren älter geworden, ein wirklich schöller, alter Nembrandt. „Hierzulande können wir das Ding natürlich niemand als Original aufhängen", erklärte der l^efchäftsmann. „Die Leute würden nils cinfach auslachen- drüben aber im Lande der nnbeschränk-ten Möglichkeiten uud dor unmöglichen Beschränktheit, wenigstens in >tnnstsachen, l'önnte man ein gutes Geschäft machen. Was ist denn schließlich überhaupt eiu Nembrandt? Eine Einbildung, ein Phantasiegebilde, eine Suggestion. Wenn ' der Käufer sich einbildet, in seinen Nänmen hinge ein echter Nembrandt, so hängt eben einer da." „Da haben Sie wieder einmal recht!" meinte AHmnsson tiefsimu'g. » „Na. dann passen Sie einmal ans. Ich habe drüben in New ?1ork eilten Brnder. auch Knnst bändler. An den werden Sie da5 Bild gut verpackt senden, nnd zwar richtig deklariert als >topie nach einein (Gemälde von Nembrandt. Sie sehen also. Ihr sogenanntes Gewissen wird nicht belastet werden." „Na aber, meinen Sie, daß die Amerikaner sich wegen einer Kopie die Beino ausreißen wer den?" „Kanin. Aber das lassen Sie unsere Sache sein. Mißglückt dio Geschichte, haben Sio jedenfalls keine Unkosten, uud ich zahle Ihnen noch achtzig Marl", andernfalls teilen wir nns zu gleichen Te! len in den Gewinn. Sie, moin Brndor nnd ich. Der wird das Bild selbst vom Zoll abholen." „Aber ich sollte doch meinen —" „Sollton Sie nicht! Ich haln schon lange eino Pike auf die Yankees, seit mich einer mit oinor Schreibmaschine für hundort Dollars reinlegte, die nach einer Woche für immer dm Dienst versagte. Dafür bin ich den >terlen noch Nevanche schuldig." Eiilc Woche später ging das Bild mit vorgeschriebener Deklaration an Herrn Schuh. New ;')ork, l!. Avenne Nr. Ill, ab. Noch aber hatte die Sendung den amei'ifanischen Boden nicht erreicht, als eine Dennnziation beim Zolloepartement ein ging deS Inhaltes, eine an Mr. Schuh gerichtote Sondnng enthielte nicht, wie deklariert wäre. eine >topie nach Nembrandl. sondern ein Original, das vor einiger Zeit aufgefunden worden sei. Wegen des hohen Kollos auf K'nnstsachen wollo man oinon Betrug vei-ilben. Herr Schütz kannte sich anf dem Zollamt ans; als er aber diesmal erschien, sah er nicht nur seine alten Bekannten, sondern auch ihm ganz fremde Gesichter. Man empfing ihn mit einoin mei-fwür digeu Hohnlächeln, das Herrn Schuh erbebeil ließ. Das Gemälde wurde aus der Kiste geuommen lind eingehend gepnift, während .Herr Schütz zer knirscht daneben stand. Dann nickten sich die Heiren vielsagend zu, und der eine fremde sagte: „Mister Schuh, dies Bild hier ist keine Kopie nach Nembrandt. sondern ein Original, dasselbe Original, das man unlängst in Holstein, Germany, aufgefnnden hat. Weiteren Bescheid wird man Ihnen morgen zukommen lassen." Herr Schuh vorließ sehr geknickt das Zoll ami- der Bescheid aber lautete, daß das Gemälde, dessen Wert anf 120.W0 Dollars geschäht würde, mit einem Zoll von WlD belastet wäre. Gegen Erlegung dieser Tnmme stände es zu seiner Vor fügung, andernfalls müßte, es abgewiesen Ux'rden. Laibacher Zeitung Nr. 25. 214 AI. Jänner 1908. abzuhalten und in der übernächsten Woche mit den Plenarsitzungen der Delegationen zu beginnen. Aus Sofia wird gemeldet: Das demokratische Kabinett ist gebildet und setzt sich folgender--maßen zusammen: Advokat Malinov. Führer der Partei, Präsidium nnd öffentliche Arbeiten; Advokat Takev, Inneres; (General Paprikov, diplomatischer Agent in Petersburg, Äußeres-, Salaba^ev, Finanzen: Advokat Mnüanov, öffentlicher Unterricht; Advokat Krestev, Justiz; Schriftsteller Liap-5ev, Handel und Ackerbau; General Nikolajev, ^trieg. Alle Mitglieder mit Ausnahme Salaba-ölevs, Nikolajevs und Paprikovs, haben zum ersten-mal Ministerportefenilles inne. — In einer Unterredung erklärte der neue Ministerpräsident Malinov, das neue Kabinett werde hinsichtlich der mazedonischen Frage eine vollkommen richtige und loyale .Haltung beobachten und sich niemals in ciue Abentenrerpolitik einlassen. Das Kabinett werde die Umtriebe der mazedonischen Terroristen, die das Befreiungswerk zum Terrorismus gegen die eigenen Stammesgenossen mißbrauchen, mit starker .Hand niederhalten. Betreffs der inneren Politik erklärte Malinov, das neue Kabinett werde dieser zur Wiederherstellung eines starken Regierungv-ansehens eine neue fortschrittlichere Richtung geben. Der Besuch eines russis ch e n G e s ch w a -der s im .Hafen von N e a P e l ist, wie man au5 Rom schreibt, ill der zweiten .Hälfte des Februar zu erwarten. Der Befehlshaber des Geschwaders, Admiral Eberhardt, wird nach der italienischen .Hauptstadt kommen, nm vom Könige in Audien', empfangen zu lverden. Der russische Marine-Stab bat für die Mitglieder des Reichsrates und der Reichsduma einen Bericht über den Instand der, russisch e n Flöt t e vorbereitet. Darnach sind. so meldet die „Petersburger Politische Korrespondenz", während des Krieges aus der russischen flotte Schiffe mit einem Gehalt von 249.s)M Tonnen ausgeschieden. Außerdem sind noch andere Fahrzeuge verschiedener Gattung mit einem Gehalt von 21.lXX) Tonnen zugrunde gegangen. Zinn l. Jänner 1008 ist ein Zuwachs von 15!) Wimpeln, zum Teile schon gebant, znm Teile im Ban begriffen, nut einem Gehalt von 145.0M Tonneu festgestellt, darunter 109 Minenboote, und zwar Minenkreuzer und Torpedoboote l>s), kleine Torpedoboote 10, Unterseeboote 30. Die Größe der ganzeir rnssischen Kriegsflotte kann zum Anfang dieses Jahres in Tonnen durch folgende fahlen ausgedrückt werden: Linienschiffe 161.000, Krenzer 12ttX)00. Minenflotte 54.000. Die flotte braucht eine Mannschaft, von 57.000 Mann, die aber von dem Marine-Ministerium auf 47.000 verringert worden ist. Tagesnemgleiten. — (Ist das Rauchen für Frauen schädlicher als für Männer?) Diese Frage muß nach den neuesten Ergebnissen der medizinischen Forschung mit einem entschiedenen Ja beantwortet werden. Zwei französische Aerzte haben der Social? de biologic in Paris die Ergebnisse ihrer Untersuchungen hierüber mitgeteilt, die sie zunächst an Meerschweinchen und Kaninchen angestellt haben. Tiere, die mit Tabalslauge oder Tabatsrauch behandelt wurden, brachten regelmäßig tote Junge zur Welt. An dieses experimented Ergebnis schloß sich eine statistische Untersuchung über die Arbeiter und Arbeiterinnen der Tabat-fabriken, deren Ergebnis war. daß bei den Arbeiterinnen der Tabakfabriten Frühgeburten äußerst häufig sind und ihre Kinder gewöhnlich schwächlich sind und in frühem Alter sterben. Die beiden Forscher ziehen hieraus den Schluß, daß das Rauchen der Frauen durchaus zu verwerfen ist. — ^E i n einträglicher V e r n f) ist der — de5 Stierkämpfers in Spanien. Aber er ist auch gefährlich. Das Jahr 1907 hat grausam unter den Toreadors aufgeräumt; niemals gab es vorher unter ihnen eine so große Anzahl von Getöteten nnd Verwundeten. Sieben sind tot in der Arena geblieben. Unter ihnen der berühmte Monies, der am 13. Jänner tödlich getroffen zusammenbrach und um den das ganze Voll trauerte, dann der Vanderillero Melito. der am 4, Februar während eines .Kampfes, dem er als Zuschauer beiwohnte, von Leidenschaft fortgerissen, in die Arena sprang und von dem Stier gespießt wurde. Im ganzen gab es 82 Verwundete, unter denen sich fast alle berühmten Matadore befanden. Während des Vorjahres sind in Spanien 2980 Stiere und 2720 Pferde bei den .Kämpfen hingeschlachtet worden, Ziffern, die die außerordentliche Verbreitung diefer Nationalunterhalwng beleuchten und deutlich erweisen, daß diese barbarische Sitte noch nicht abgenommen hat. Neue Arenen werden immer wieder erbaut und Madrid wird bald eine zweite „Plaza" besitzen, die mehr als 8000 Sitze faßt. In diefe Berechnung sind die Stierlämpfe von Südamerika und Algerien noch nicht eingeschlossen, wo ebenfalls spanische Toreros ihre an Ruhm, Geld und Gefahr reiche Kunst ausüben. — (Eine Kapelle i in E i se n b a h n w a g e n.) Eine Schiffertirche in Gestalt eines dem Zweck entsprechend würdig ausgebauten Schiffes, das den Havelschiffcrn den Vesuch des Gottesdienstes ermöglichen soll, befährt seit einigen Jahren die Gewässer der Provinz Brandenburg, aber eine auf Eisenbahnschienen laufende Kirche hat man bisher noch nicht gekannt. Mrs. Ryan, die Gattin des bekannten Amerikaners Thomas Ryan, hat einen Eisenbahnwagen in eine Kapelle umgewandelt, der bei ihren häufigen weiten Reisen nach dem Westen in ihren Eisenbahnzug eingereiht wird. An der Schmalseite des Waggons befindet sich ein kleiner, würdig geschmückter Altar, und der übrige Raum ist mit einem schönen Teppich ausgelegt und mit Stühlen für die Besucher des Gottesdienstes versehen. Ein in der Gesellschaft der Mrs. Ryan reisender Geistlicher oder ein Geistlicher aus der Umgebung der Stationen, bei denen gerade der Zug hält, wird mehreremal in der Woche und an den Sonntagen die Messe lesen. — (Ueber ein S o n n e n p h ä n o m e n) berichtet der Londoner „Daily Expreß": Dr. Nambaut, Direktor des Radcliffe Observatoriums in Oxford, hat ein seltsames „Großfeuer" auf der Sonne am Samstag zu konstatieren vermocht. Gegen 12 Uhr schoß eine Flamme auf, die in der Minute 10.000 Meilen größer wurde und um 12 Uhr 10 Minuten die Höhe von 825.000 Meilen über die Oberfläche der Sonne hinaus erreicht hatte. Die Flamme zerfiel dann in Fragmente und war um 12 Uhr 15 Minuten bis auf einen kleinen Stumpf, der noch einige Stunden anhielt, verschwunden. D?. Rambaut bezeichnet das Phänomen als Ausbruch eines Sonnenvnllans von gewaltiger Größe. Die Ausbruchstellc fiel mit einem Sonnenflecken zusammen. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Erinnerungen aus halbvergangeneu Zeiten. (Schluß.) VI. Bau der N e b e r n i c a - S t r a ß e im Jahre 186N. Im Jahre 186N kam es endlich zur Umlegung der „Rebernica-Neichsstraße". Dies ist nämlich der Reichsstraßen-zug zwischen Präwald und St. Veit bei Wippach. Seit der französischen Okkupation ruhten nicht die Ver^ Handlungen wegen endlicher Umlegung dieser Reichsstraße; aNein in erster Linie die Geldfrage, in zweiter die technischen Schwierigkeiten verzögerten fort lind fort die Inangriffnahme dieser Regulierung. Es war nämlich die Steigung dieser Gebirgsstraße so bedeutend, daß die nach dem Feldzuge im Jahre 185!) aus Italien retirierenden österreichischen Truppen ihre Geschütze, allerdings vernagelt, im Tale zurücklassen mußten. Seit damals wurde stets an den Umlcgungs-ftlänen gearbeitet, allein die Umlegung scheiterte an der Kostenfrage. Die Kosten waren nämlich auf 800.000 Gulden fträliminiert. Der zu Beginn des Jahres 18s!s> drohende Krieg mit Italien zwang schließlich die Regierung, Abhilfe zu schaffen. Eines Tages, im Monate März .1866, erschien der Vaudireltor aus Laibach und teilte dem Vezirlsvorsteher mit, daß infolge Weisung des Ministeriums unverzüglich mit der Umlegung nach welchem Plane immer vorgegangen weiden müsse. Der damalige Bezirlsingenieur P., der als ein anerkannter Praktiker und in Straßenbauangelegenheiten direkt als Koryphäe galt, erörterte dem Naudireltor gegenüber seine Ansicht. Anfänglich stutzte der Naudirettor, griff aber die Idee des Vezirtsingeuieurs doch auf und so wurde die Umlegung dcr Rebernica-Reichsstraße ohne Verzug durchgeführt, und zwar mit einem Dritieil des ursprünglich präliminierten Kostenbetrages. Und Herr Schütz erlegte die Smnme nnd erhielt da5 Bild und eine Bescheimgung. daß ein echter Rembrandt an, ihn von Deutschland aus geschickt und abgeliefert wäre. Über das. was nnn weiter geschah, hat Herr Schütz in Berlin weiter nichts an Asmus Asmussen mitgeteilt: da er aber in seiner Art ein ehrlicher Mann war, so erschien er einige Monate später bei seinem Klienten und überbrachte sein Drittel des Gewinns, ohne mehr als einige Prozente für seine Bemühungen abzuziehen. Durch alle amerikanischen Zeitungen war die Notiz gegangen, Mr. Lewis Hudson, der bekannte Multimillionär und Mäccn, hätte seiner Gemäldesammlung einen Rembrandt eingefügt, eine Perle des großen Holländers, ein Porträt seiner Haushälterin Hendrikje Iaghcrs aus ihrer Jugendzeit, das man so den Deutsckien glücklich entrissen hätte. Auch in deutsche Zeitungen wan die Notiz übergegangen, freilich nicht ohne starkem Kopfschütteln zu begegnen. „Donnerwetter!" räsonnierte Asmussen, als er die Scheine und Schecks vor sich auf dem Tische liegen sah. „Dat geiht nich mit richtige Dinge to." Plötzlich sprang er auf und schlug mit der Faust auf den Tisch, daß das elende bestell zusammenkrachte und die Papiere ans den Fußboden fielen. „Dunnerslag!" rief er. „Nu kannt endelich sind." Schütz bekam einen Heidenschreck. „Nur keine .Amstreise nach Italien!" sagte er fast ängstlich. „Gehn Sie mit Italien! Ich geh nach Holstein nnd werde Besitzer, und die Lene nehme ich mir als Haushälterin. Malen aber werde ich sie nicht. Dat steiht fest!" Zwanzig Millionen Kronen. Roman von I. K. Lehs. Autorisierte Übersetzung von Minna Vahnson. (39. Fortsetzung.) sNachbrucl verboten.) Fünfzehntes Kapitel. Des Doktors Erzähl«««. Ich empfing die Nachricht, daß mir ein Weg offen stände, mn das über Isabella (daunts Herkunft ruhende Geheimnis zu lüften, mit einem seltsamen Gemisch von Befriedigung und Widerwillen. Natürlich halle Croß mich über alles auf dem Üau-fenden erhalten, und ich war nicht nur ihm. sondern auch Fräulein Strickland äußerst dankbar für alles, was sie getan hatten. Der Gedanke, selbst bei den Nachforschungen, die sie bis jetzt so kühn angestellt hatten, tätig zu sein, war mir höchst willkommen. Ich schellte auch nicht vor der mir zufallenden Aufgabe zurück — aber, wenn ich nur meinen Empfindungen nachgegeben hätte, so wäre ich stark versucht gewesen, alles so zu lassen, wie es war. Vs war weiter nicht schwierig, einen erfahrenen Freund zu finden, der mich für einige Tage am, Krankenhause vertrat. Meine anderen Vorbereitungen waren schnell getroffeil, und kurz nach zwölf Uhr suchte ich Isabella und meine Schwester in ihrer gemeinsamen Wohnung auf. „Ich muß morgen auf einige Tage verreisen." sagte ich, „und komme, um l3nch vorzuschlagen, mir jetzt etwas Frühstück zu geben, und nach dem Frühstück wollen wir drei dann eine Rudei-Partie alls der Themse machen." Die Mädchen waren von der Idee entzückt, denn sie hatten selten einen freien Tag', und um zwei Uhr waren wir auf dem Wege zur Bahn. Es war ein köstlicher Nachmittag und noch viele andere junge Menschen schienen dasselbe Ziel zu habeil. Alle waren heiter, strahlend und lustig. Wir fuhren nach Hampton (5onrt, besahen flüchtig den Palast und beschlossen, ein anderesmal wieder zu kommen, um die Gemälde und Wand' teppiche gründlich zu besehen. Dann nahmen wir uns in Moselev, ein Boot nnd ruderten einige Mei^ len stromauf. Bei einem kleinen Restaurant am Ufer legten wir an, um eine Tasse Tee zu trinken. In der Wirtschaft trafen wir zu unserem Bedauern — oder vielmehr zu meinein Bedauern — einige Bekannte, und es wurde der Vorschlag gemacht, den Rest des Abends gemeinsam zu ver leben. Ich konnte nichts dagegen einwenden, wenn schon ich mich auf einen wonnigen Abend mit Käthe und Isabella allein gefreut hatte. Denn, um die Wahrheit zu sagen, ich war schmerzlich eifersüchtig auf jeden Herrn, der sich Isabella näherte. Aber meine Schwester und sie waren der ^Geselligkeit natürlich nicht abgeneigt, lind so verteilten wir uns bei der Rückfahrt in die beiden Boote. Ich nahm zwei junge Mädchen der anderen Gesellschaft ill mein Boot und trat ihnen dafür Käthe und Isabella ab; aber nach einiger Zeit wünschte die eine zu wechseln, und ihr zu Gefallen kam Isabella wieder zn mir. Ich legte mich tüchtig in die Ruder lind ohne Aufenthalt kamen wir durch die Schleuse nach Eunburg. Aber, als wir glücklich durch waren, kamen einige schwer beladenc Kähne den Strom herauf, die einige Verzögerung verursachten, so daß die anderen weit hinter nns zurück-blieben. Als sie das merkte, sagte d,e jnnge Dame, die mit Isabella am Steuer meines Schiffchens saß, sie wolle lieber aussteigen und vom Ufer ans auf das Boot mit ihren Bekannten warten. Ich setzte sie also ans Land und lies', das Boot langsam stromab gleiten, um unseren Freunden Zeit zu geben, uns wieder einzuholen. Lmlw^r 3<.ii,ma Nl. 25. 215 31. Jänner 1908. VIII, Dcr italienische Feldzug im Jahre 1866. Dcr in diesem Jahre ausgebrochene Fcldzug mit Italien verursachte dem Vczirtsvorsteher nicht geringe Sorgen. Es dürfte wohl am Platze sein, den Memoircnschrciber ziemlich wörtlich zu zitieren: „Eine vielseitige Inanspruch. nähme brachte mir der im Sommer des Jahres 1800 aus-ssebrochene Krieg mit Italien. Die häufigen Militärdurch-märsche, die Verpflegung und Einquartierung der Mannschaften, die in Zalog bei Adelsbcrg improvisierten Fcld-ofen zum Vrotausbacken, die in der Nacht Adelsberg passierenden Eisenbahnzüge mit Verwundeten, deren Bewirtung und Pflege auf dcr Bahnstation, gaben mir neben der Politischen und gerichtlichen Amtslcitung vollauf zu tun und verursachten mir Sorgen nach allen Richtungen, .hier sei erwähnt, wie ich zur Kenntnis dcr ruhmreichen Seeschlacht bei Lissa gelangte. Eines Abends im Monate Juli befand ich mich mit mehreren Offizieren der durchmarschierendcn Truppen im Gasthofe D., als ich plötzlich vom Ortstelegraphistcn heraus, gerufen und ersucht wurde, die Nachricht, die er mir mit-teilen wolle, fiir sich zu behalten, da sie ein strenges Amts. geheimnis bilde. Er selbst (der Telegraphist) erklärte, daß er als alter ausgedienter Soldat eine solche Freudenbotschaft, die er aus einem an die Hoflanzlei gerichteten Telegramm entnommen habe, unmöglich fiir sich allein behalten lönnc, obschon er vielleicht seine Amtspflicht verletze. Das Telegramm melde nämlich die gänzliche Niederlage der italienischen Flotte in der großen Seeschlacht bei Lissa, Ich dantte dem ergrauten Krieger für diese Mitteilung, lehrte in die Gesellschaft zurück, mich an den, Gespräche weiter beteiligend, tonnte jedoch in begreiflicher Aufregung es nicht unterlassen, dem neben mir sitzenden t. l. Pionierobcrsten die soeben gehörte freudige Nachricht im strengsten Vertrauen mitzuteilen. Und, wie es bei solchen Anlässen zu geschehen pflegt, die vertrauliche Mitteilung pflanzte sich vom Tisch- zum Tischnachbar fort, bis plötzlich ein junger Major aufstand und in fulminanter Rede ein begeistertes Hoch auf unsere Flotte ausbrachte. Der Jubel, der nach dieser Rede ausbrach, ist unbeschreiblich, wir aber verbrachten einen Abend zusammen, dcr wohl zu den schönsten Erinnerungen meines Lebens zählt!" Ich schließe vorläufig,mit diesem Aufsatze, obschon der Memoircnschreibcr bis zum Jahre 1885 anläßlich seines Scheidens aus Adclsberg die Aufzeichnungen in seinem be-lannten üapidarstilc weiter führte. Vielleicht wird sich die Gelegenheit ergeben, auch noch Aufzeichnungen aus der Epoche vom Jahre 1866 bis 1885) der Oeffentlichteit zu übergeben. Vei Veröffentlichung dieser Memoiren verfolgte ich leinen anderen Zwecl, als, wie schon eingangs erwähnt, eine kleine Erinnerungstafel dem überaus verdienten, selbstlosen, nur auf das allgemeine Wohl bedachten Beamten zu setzen, einem Beamten, dessen Verdienste wohl nur in seinem engeren WirlungSlrcise. unter der Bevölkerung und unter seinen Mitarbeitern, lcineslvegs aber in der breiten Oeffcttt-lichleit vollauf gewürdigt worden sind! Möge es ihm gegönnt sein, bei seiner ungeschwächtcn Rüstigkeit noch manches Denkwürdige aus seinem taten-reichen Leben und aus seiner umfassenden Erfahrung zu verzeichnen. Laibach, im Jänner 1908. Etephan Lapajne, l. t. Vezirkshcmptmann i, N. ** Sektion Krain des Deutschen und Österreichischen Alpcnvercincs. Die Sektion hielt gestern ihre Jahreshauptversammlung bei reger Teilnahme von Mitgliedern im Kasino ab. Dcr Vorsitzende, Obmann Dr. Roschnil, begrüßte die Versammlung und erteilte dem Schriftführer. Herrn Doktor Galle, das Wori zur Erstattung des Jahresberichtes. Dcr Bericht betont eingangs mit Genugtuung die erfreuliche Zunahme des Besuches der heimatlichen Alpen im vergangenen Jahre, die größere Beachtung, welche sie seit Eröffnung dcr Alpenbahnen durch außergewöhnliche Gäste fanden, schildert die Vereisung der englischen Journalisten in Obcrlrain und deren Begrüßung durch die Sektion, ferner die Triglavbesteigung durch Scinc Majestät den König von Sachsen und die Vorbereitungen seitens der Sektion, um Sr, Majestät eine angenehme und ungestörte Bergfahrt zu ermöglichen. — Allen Freunden und Förderern sowie dem Zcntralausschussc und der deutschen Presse wird der Dank ausgedrückt. — Die Sektion veranstaltete drei sehr gut besuchte, erfolgreiche Vorträge. Den Herren Dr. V o cl und Dr. Iauler wirb hiefür der Dank ausgesprochen, Die Sektion erleidet durch das Scheiden des 1. Schatzmeisters Herrn I e <1 m i n e l, der ihr 10 Jahre aufopfernc wertvolle Dienste als Ausschuhmitglied leistete, einen großen Verlust. Der Ausschuß erledigte seine Geschäfte in viei' zehn Sitzungen und förderte die Vereinszwecle nach Mög lichleit. — Das alpine Rettungswcsen blieb diesma! glücklicherweise auf einige Nachforschungen, welche bald zu, erwünschten Aufklärung führten, beschränkt. — Der Mit gliederstand betrug 310 (gegenüber 290 im Vorjahre). Ein getreten sind 37, ausgetreten, bezw, gestorben 2!-! Mitglieder Der Tod Hai in Dr, Fritz Altmann einen tüchtigen Alpi nisten, in I. Rogozinsli einen ausgezeichneten Kartographen der eben mit der Bearbeitung der Jütischen Alpen beschäf tigt war. entrissen. — Zum Ausdrucke der Trauer erhol sich die Versammlung von den Sitzen. Der Bericht besprich! sodann das Führcrwesen. die Fiihrerlurse, die Versoraunc und Leistungen der Führer. — Im Sinne der von bei letzten Hauptversammlung erteilten Ermächtigung würd. in Aßling mit 1. Mai ein Gau (Mitgliederzahl 26) ge gründet, welchem die gesamte Arbeit in den Karawanlei übertragen wurde. Vor allem hatte der Gau die Golica Hütte und die Valvasor-Hütte zu verwalten, deren Besuc! mit 504. bezw. 153 Personen die höchste bisl)erige Jahres Isabella lehnte sich leicht nber den Nand des Bootes' sie ließ ihre Hand durch da5 Wasser glei-toi und ich trank mit den Augen die niedlich keil ihres Antlihes, während ich träumerisch hin und wieder emeu ^ituderschlag tat, um den Nachen in der Dichtung ^ii halten. Tie schrägn Ttrahlen dcr untergehenden Sonne vergoldeten das Wasser und ein leiser Westwind kühlte unsere Wana.cn. Isabellas bocken waren ^erzausl uiw ich sehe sie noch vor mir, wie sie ihren Hut almahm, um sie zu glätten, während ich aller l)and Meichgültiges erzählte, das mir gerade in d", Si,m kam, nur um nicht mein Geheimnis >n verraten — das (Geheimnis, das; ich sie liebte. Nie hatte ich Isabella entrückender siesehen, ^lir Teint war so durchsichtin und klar, daß er Wrmlich blendete, und ihre süßen, unschuldigen Hllqen ruhten mit dein vollen Vertrauen einer ^wester aus nur. . Gerade das fiel mir aber auf, das; dieser Blick vwlleicht ,',ii mel Schwesterliches in sich hatte- und "'! ch'ersüchtiaer Tchmer^ durchzuckte mein Herz "" de>„ (^.^,^,„ ^ ich die (Gelegenheit viel-l"M unbenutzt gelassen hatte, damit ein anderer Nr. ^'"cht Pflücken konnte, die ich so leicht mir '""it häiic holen können. Ich haite mir vorgenom-''"", dorlänfia, kein Wort von Liebe mit Isabella )u reden -^ ich wollte ihre Unbefangenheit, ihre Nolierte Lage nicht ausnützen, nm Vorteile für mich darauo ^n ziehen, lind doch war es wohl die Empfindung, das; dieser Blick zu sehr, dem einer Schwester glich, was mich zwana,, Plövlich ,',n sagen: „Tie haben mich noch gar nicht gefragt, warum U'h morgen verreise, Isabella?" „Wäre das nicht etwas sehr neugierig ge-Wesen?" gab sie schelmisch zurück. „Ich glaube nicht! Ich will nämlich Ihren ^ater aufsuchen." Sie schrak zusammen und ein unsiclferer Ans brück trat in ihr Besicht. „Erinnern Tie sich Ihres Vaters nicht?" fragte ich sanft. Tie schüttelte das Köpfchen. „Nein- ich habe es versucht, aber ich — ich kann nicht! Wolleu Tie ihm sagen, daß Tie mich gefunden haben?" „Nein, jedenfalls noch nicht gleich. Querst will ich mir die Gewißheit verschaffen, das; er mit diesem Anschlag auf Ihr Leben uichw zu tun gehabt hat. Aber eines Tages, vielleicht schon bald/werde ich Sie denen übergeben müssen, die mehr Anrecht an Sie haben als .ttäthe und ich." Sie schien von dieser Aussicht nicht sehr erfreut, denn ihre Mae nahinen wieder den verwun derten Ausdruck an. „Ich möchte aber nicht fort," sagte sie. „Es mass sehr häßlich von mir sein, aber meine Verwandten sind mir wirklich ganz einerlei, denn ich leuue sie doch wirklich gar nicht, ich kenne nur Tie und >iäthe und lautchen. Ich bin seht sicher glücklicher, als ich bei meinen Verwandten sein kann." „Ich nniß Ihnen aber sagen, das; einige der selben kolossal reich sind." Ich fürchtete, das; durch alle fernereu Nach forschmigeu Isabella ganz für mich verloren gehen möchte, sobald ich hörte, Isabella sei die Großnichte eines Millionärs, war ich überzeugt, daß da5 (^eld dem ihr zugesügten Unrechte zugrunde läge. Würde ihr nun aber ihr Necht zuteil.'würde sie ihreu Verwandten wieder zugeführt, so war es nur zu wahrscheinlich, daß sie der Sphäre, in der ich lebte, gänzlich entrückt und bald nur noch eine Erinnerung für mich sein würde. So, wie ich sie lieble, und sie während der letzten Wochen immer mehr lieben gelerut halte, war eo da ein Wunder, daß meiu Herz schmerzlich bebte, als ich hörte, daß der Weg offen ftände, Erkundigungen einzuziehen mit ziemlich viel Ausficht auf Erfolg, und daß es meiner >>ano vorbehaltn war, den Schleier des (Geheimnisses aufeinander zu reißen? (Forts, folgt.) iffcr bedeutet. Dcr ncuc Gau hat den schadhaften Weg on der Golica-Hütte zur Quelle und zum Ielel-Sattel gründlich wieder hergestellt und verbreitert, die Wege von 3cheraunitz (alte Erzstraße) und von Iauerburg zur Val-»asor-Hütte frisch markiert und mehrere neue Wegtafeln mfgestellt. — Die Golica-Hütte hat schon in den letzten fahren eine besondere Bedeutung für den Wintersport er-angt. Beispielsweise weist das Hüttenbuch im Winter 1905/1900 29 Nesucl)er, darunter 14 Stifahrer. im Winter !900/1W7 22 Besucher, darunter 20 Stifahrer. auf. Der Aau Aßling hat nunmehr für Zwecke der Slifahrer eine lüintermarlicrung des Weges vom Karlstollen zur Hütte n drei bis vier Meter Höhe vom Boden hergestellt. — Vei icn von der Seltion selbst verwalteten Schutzhüllen erwiesen 'ich dic durchgeführten Personalveränberungen gliicklicher-vcisr als Verksserungen der Wirtschaftsführung. Besondren Beifall fanden die Hütten im Triglavgebiet, welche n musterhafter Weise bewirtschaftet wurden. Der Besuch )es Triglavgebictes weist neuerlich eine erfreuliche Zunahme ius; das Deschmann-Haus hatte 490, die Maria Theresien-hütte 271, die Triglavscen-Hütte 193 Besucher. Der Besuch relief sich in der Voh-Hütte auf 588. in der Zois-Hütte luf 224 Personen. — Die Wegbautätigleit galt auch im letzten Jahre vor allem der Wocheincr Seite des Triglad-Metcs. Es wurde noch das Mittelstück des Triglavseen-wcgcs zwischen Triglavseen-Hütte und Dolec--Sattel mit Abzweigungen ausgebaut und durch die Anlage eines Steiges von der Wegkreuzung unter der Flitscher Scharte sTrentaer Kugy-Wcg) um die Nordflanle des Triglavs herum (breit ausgesprengt und versichert) zum Gletscher der Triglavringweg vollendet, der eine großartige Um-lreisung der Triglavspitze ermöglicht und das Deschmann-Haus und die Maria Theresien-Hütte mit dem Trentaer ^ugri-Wcge verbindet. Der im Vorjahre angelegte neue Weg vom To^chang über Velopolje zum Krma-Sattel wurde noch nachgebessert und hat sich als eine ausgezeichnete, den Wocheiner Anstieg kürzende Weganlage erwiesen, welche u. a den besonderen Beifall Seiner Majestät des Königs von Sachsen fand. Außerdem wurden zum Teile Weg- und Brückenanlagen der Seltion beim Peric-nitfall erneuert, Wegausbcsserungen und Nachmarlierungen vorgenommen. Der Jahresabschluß wurde beifällig genehmigt, Draht-grllße des Gaues Aßling und des 1. Schatzmeisters Herrn Ie5minel wurden lebhaft begrüßt. Der 2. Schatzmeister Herr Karl Tschcch trug sodann den Rechnungsabschluß und Voranschlag vor. Der Hech »ungsabschluß verzeichnet an Eumahmen 12,59(l X, cm Ausgaben 12.559 X. Der Voranschlag für das Jahr 1908 weist als Erfordernis 5990 X. als Bedeckung 3996 X auf. Die Versammlung stimmte beiden zu. Unter allfälligen Anträgen brachte Herr Nrandt eine Anregung wegen Belassung der Vaumbach-Hütte vor, — Ueber Antrag aus der Mitte der Versammlung wurde dem abtretenden Ausschüsse, namentlich dem Obmcmne Herrn D?. Roschnil. und den .Herren Ausschußmitgliedern Dr, Galle und Ie 5 minel. die auf eine Wiederwahl verzichteten, unter lebhaftem Beifall der Dant für ihr« aufopfernde Tätigkeit im Vereine ausgedrückt. Bei der Wahl des Ausschusses wurden mit Akklamation der bisherige Obmann Herr Dr. Rudolf Noschnil und die Herren Ausschußmitglieder Dr. Rudolf T h o m a n n, Karl Tschech, ssranz Schwingenschuh und Max K le m c n t s ch i i sch wiedergewählt. Neugewähli wurden die Herren Ottomar Bamberg jun. und Dr. Rudolf R o t h a u g. — (Militärisches,) Mii Wariegebühr wird beurlaubt der Obersi Franz Hubaöel des Infanterieregiments Nr. 47 nach dem Ergebnis b «krb v «nsln« ,n nkrii.Ni läi-i^u. mit dem Sitze in Idria, nach Inhalt der vorgelegten Statuten, im Sinne des Vereinsgesetzes zur Kenntnis genommen. —?. — (Von der Gebäranstalt.) Soeben erschien der 10. Jahresbericht über die unter der Leitung des Herrn Primarius Prof. Dr. Va lenta Edlen von March-thur n stehende Gebär- und gynäkologische Abteilung im hiesigen Landesspitale. — Aus einer statistischen Zusammenstellung der in diesem Dezennium daselbst verpflegten Personen ist ersichtlich, daß die Zahl der Aufnahmesuchenden sich seit 1898 verdreifacht hat. — In diesem Dezennium wurden 5147 gynäkologische Kranke behandelt und 2950 Operationen (darunter 890 Vauchschnitte) mit nur 20 Todesfällen, d. i. 0'f! n.iavz, nl, xnit^nMvn" (übersetzt von Josef Cimper-man) in Szene ging. Die Rolle des Schlafhelden und bedauernswerten Pantoffelhelden Norovsti lag in der bewahrten Hand des Herrn Zdravlo Novak, der sie meisterhaft wiedergab: namentlich fanden seine Couplets vollen Anklang. Die energische und rechthaberische Frau Vorovsli gab mit großem Geschick Frl. Mara P 0 l a l. Die Rollen der koketten Dragana und der liebenswürdigen Ooozdenla spielten die Fräulein Kathi Kr<" und Slavica Qrehek, beide mit richtigem Verständnis, anmutig in Spiel und Kostüm. Ganz auf seinem Platze war Kallo Dobru-, Vorovslis Neffe (Herr Leopold Milu5), ein durchtriebener Junge, der unauf-zählige Streiche aufspielt und sich aus jeder Verlegenheit zu helfen weih. Der martialische Major Norovsli und der Geck Selicour fanden in den Herren Max F 0 ck und Adolf D e-p 0 li tüchtige Interpreten. Auch zwei kleinere Rollen waren gut beseht. Geradezu klassisch in seinem Kostüm war der Nachtwächter. — Die Regie führte mit anerkannter Gewandtheit Herr L. Milu 5 , unterstützt von Frau Hermine Valen 5 i 5. — Das Stück fand am 2s!. d. M. um 5 Uhr abends als Vollsvorstellung seine Wiederholung. Beide Vorstellungen erfreuten sich eines regen Besuches. — Im Monate Februar wird das Vollsstück „Ni-üt Ani-tin" gegebn werden. — (Sitzung des Gemein dcausschusses von Gottschee.) In der Gemeindeausschußsitzung vom 22, d. M. wurde der Voranschlag für das Jahr 1908 vorgelegt und beraten. Einem Erfordernisse von 32 917 15 steht eine Bedeckung von 13.097 l< entgegen: der Fehlbetrag von 19.820 I< soll aufgebracht werden: <,) durch eine s>4<^ige Gemeindeumlage der Gesamtsteuervorschreibung — 17.920 X: l>) durch einen vom lrainischen Landesausschusse für die Dauer von fünf Jahren bewilligten Nranntwein-zuschlag von 1900 Iv. Sämtliche Punkte des Voranschlages wurden ohne Debatte angenommen. Der Voranschlag der Stadt selbst weist gegen das Vorjahr einige Veränderungen auf: die Gehalte des Sekretärs und der Wachleute wurden wesentlich aufgebessert, welcher Ausfall durch eine erhöhte Nierauflage (80 l, statt wie bisher 64 1i vom Hektoliter) eingebracht werden soll. Von einer EinHebung von Zins-treuzern mußte vorläufig abgesehen werden, weil hiezu ein Landesgesetz erforderlich ist, der Landtag aber in der abgelaufenen Periode leine Beschlüsse gefaßt hatte. Zum Bezüge der erledigten Johann Stampflschen Stipendien wurden vorgeschlagen: zu solchen u 100 X Alois Kracker in Laibach, Eduard Gasparitsch in Gotischer; zu 200 I< Luser Johann in Rudolfswcrt, Zurl Josef in Laibach, Krobat Johann in Laibach, Hutter Andreas in Laibach, .Kren Hermann in Wien, Linhart Walter in Graz: zu 400 lv Poje Franz und Iuran Franz, beide Hörer der Rechte in Graz. Als KommissionZmitgliedcr für die Landtagswahlen wurden ernannt: für die Stadt Gottschee und den Markt Reifnih die Herren W. R. von Fllrer, Josef Kreiner und Daniel Ranzinger, für die Landgemeinden die Herren Matthias Peerz und Johann I a klitsch in Moos-Wald; für die Hauptwahllommission die Herren Josef K rei-n e r und Daniel R a n z i n g e r. Bezüglich der Aufstellung eines Kandidaten für die Stadt Gottschee und den Markt Reifnih schweben noch die Unterhandlungen: den Gottscheer Landgemeinden wurde Wahlenthaltung empfohlen. Zum Schlüsse stellte Herr Krciner den Antrag, die EinHebung der Bierauflage, statt wie bisher im Pauschalwege, im Lizitationswege zu vergeben. Der Antrag wurde der ordnungsmäßigen Behandlung zugeführt. -^ (Krainischc D a m p f z i e ge l w e r l e.) Man schreibt uns aus Illyrisch-Feistritz: Die neugegründete ..Krainische Dampfzicgelwerle-Altiengesellschaft" mit dem Sitze in Dornegg bei Illyrisch-Feistrih hielt am 28. d. M. in den Gasthoflolalitätcn Ribari<" in Dornegg unter dem Vorsitze des Herrn Dr. Danilo Majar on ihre erste konstituierende Generalversammlung ab. Hiebei waren 59 Mitglieder anwesend, die 371 Aktien vertraten. In den Verwaltungsrat wurden folgende Herren gewählt: Anton Desman, Fabrikant, Ivan K n e z . Fabrikant, beide in Laibach. Dr. Josef Maria Krxi 5 nit, Dechant in Dorn^ egg. Dr. Danilo Majar 0 n . Advokat in Laibach, Alexander Kpelar. Besitzer in Koseze, Johann U r b a n <"i <1. Besitzer, und Ivan V a l e n 5 i <"-, Besitzer, beide in Dornegg: in den Aufsichtsrat die Herren: Josef DomladiZ, Großhändler und Besitzer in Illyrisch-Feistrih. Dr. Konrad Ianez.il". Advokat in Volosla, Dr. Ignaz Kot nil. k. l. Notar in Komen, Franz Orani 5 . Kaplan in Maria-felb bei Laibach, und Felix Stare, Fabrikant in Na-domlje. — Nach Schluß der Versammlung konstituierte sich der Verwaltungsrat und wählte Herrn Ivan Valenöiö zum Präses. Herrn D^r. Josef Maria Krxi « nil zu dessen Stellvertreter: zum Obmann des Aufsichtsrates wurde Herr Josef Domladi.; bestellt. —d, — (Eine immergrüne Eichen art in Krai n.) Zu den beiden unter diesem Titel gebrachten Notizen erhalten wir noch folgende Ergänzungen: Im April des Jahres 1857 ging ich von Wippach aus auf den Nanos und wurde im Walde in einiger Entfernung eines grünen. Strauches ansichtig, den ich für Lorbeer hielt; beim Näherkommen sah ich, baß er der immergrünen Eichenart angehörte. Vei meinen späteren Besuchen fand ich noch mehrere derartige Sträucher, aber immer vereinzelt. — Als ich in den Jahren 1882 bis 1888 mehrere Male Innerlrain w reiste, fand ich in den Waldungen um Laas und auf dem Oblaler Boden häufig einzelne Sträucher dieser Eichenart, bei St. Veit ob Zirlnitz aber eine größere Anzahl Bäume, die auf dem dortigen steinigen Boden ein ganz gutes Fort^ lommen zeigten. — Vor etwa zwölf Jahren brachte ein Italiener eine Wagenladung kleiner bewurzelte? Bäume dieser Art auf den Laibacher Markt, wo sie von den Gärtnern und Landwirten gelauft wurden: sie gingen jedoch, soviel mir bekannt ist, alle zugrunde, weil ihnen der hiesige Boden nicht zuträglich war. — Seit einigen Jahren werden zur Winterszeit größere Vorräte von Zweigen dieser Eichenart auf den Laibacher Markt gebracht und neben dem Brunnen vor dem Rathause feilgeboten: sie sollen vom Krim importiert werden, wo sie in großer Menge vorhanden sein sollen. Ich halte schon seit Wochen zwei Buketts aus derartigen Zweigen in meiner Wohnung aufgestellt. — Ein Strauch dieser Eichenart kann im Garten der hiesigen t. l. Lehrerbildungsanstalt besehen werden, wo er schon viele Jahre steht, doch nur geringen Wuchs zeigt. sl. — (Revolverattentat gegen einen Fuhrmann.) Dienstag abends wurde zwischen Nabresina und Duino gegen einen Fuhrmann ein Revolverattentat verübt, welches in seinen Einzelheiten lebhaft an die noch immer unaufgeklärten drei Kutschermorde erinnert. Der 23jährige Müller Peter Furlan befand sich gegen 8 Uhr abends mit seinem mit Getreidesäcken beladenen Wagen auf dem Heimwege nach Pietrarossa, als ihn kurz vor Duino der ihm bekannte, zirka 2ttjährige Schuhmacher Laudan aus Mon-falcone, wohnhaft in Trieft, einholte und ihn bat, aufsitzen zu dürfen. Furlan willfahrte der Bitte und der junge Mensch nahm hinter dem Fuhrmanne auf dem Wagen Platz. Wenige Augenblicke später ertönteil zwei Rcvolverschüsse und Furlan, der im Rücken getroffen wurde, sank vorneüber, doch hatte er noch die Kraft, die Pferde zum Stehen zu bringen und um Hilfe zu rufen. Der Täter sprang vom Wagen und verschwand. Fuhrleute, die die Hilferufe des Laibücher Zeiwiiq Nr. 25. 217 31. Jänner 1908. Angeschossenen gehört hatten, bemühten sich um denselben und brachten ihn in das Spital in Monfalcone und von da nach Anlessnna, eines Verbandes nach Pictrarossa. Seine beiden Schußwunden sind wohl schwer, doch nicht lebensgefährlich. Er hatte einen Vetrag von 200 X bei sich, auf die es der Täter zweifellos abgesehen hatte. Die Personalbeschreibung desselben läßt es als durchaus sicher annehmen, daß er auch die drei Kutschermorde verübt hat. Kcndarmerie und Polizei sind eifrig auf der Suche nach dem gefährlichen Individuum, — lssiir Geschäftsleute.) Im Verlage der Firma Rudolf Hanel, Wien I., Theresienstraße. ist ein reich ausgestattetes Nachschlagewerk erschienen, das jedem Handelsund Gewerbetreibenden vorzügliche Dienste leisten dürfte. Cs ist dies das „Jahrbuch der österreichischen Industrie pro 1W8", das auf nicht weniger als dreieinhalbtauscnd Seiten 'veit über l>0.000 inländischer Geschäftsfirmen samt ihren allfälligen Prokuristen unter gleichzeitiger Angabe der ein schlägigen Telephon- und der Postsparlassenlontonummer enthält. Das Sammelwerk ist sehr übersichtlich angelegt, sondert beispielsweise die überreiche Zahl der verschiedenen Geschäftsfirmen nach ihren mannigfachen Betriebszweigen in nahezu hundert Abteilungen und erleichtert das Handhaben wesentlich durch ein musterhaft angelegtes alphabetisches Sachregister, das über viertausend Schlagworte enthält. Das Werk ist überdies mit einem geographischen Sachregister ausgestattet, weist eine Zolllariftabcllc, ein umfassendes statistisches Material und interessante Daten über Altien-Industriegesellschaften auf. N. — (Aus N c i f n i tz) wird uns berichtet: Unsere Theatermitglieder gönnen sich weder Rast noch Nuhc, Obwohl durch ihre Standcspflichtcn stark in Anspruch genommen, bereiten sie schon wieder ein neues Theaterstück vor. Diese Vorbereitung ist um so anerkennenswerter, als der Reinertrag dem Kinderschnhvercinc im Gcrichtsbezirle Reifnitz zufließen svll. Dieser Verein ist als der erste auf dem Lande überhaupt zu bezeichnen und um dessen Gründung gebührt das Hauptverdienst Herrn Oberlandesgenchtsrate Vi^ni-t a r. Dessen rechte Hand, Herr Adjunkt Topori^. san^ melt bei jeder Gelegenheit Gaben für den dazugehörigen Fond; der Waiscnvater, Herr Oberlehrer T o m 5 i <', trachtet. Waisen l>ei Gewerbetreibenden als Lehrlinge zu unterbringen, damit auch auf diese Weise den Statuten genügt werde. — (M a i e r und Walte r.) Die bekannte Varwt.'-und Kon^ertgrscllschaft Maier und Walter ans Wien wird morgen sowie am Montag und Dienstag im Weinkeller des Hotels „Union" Gastspiele absolvieren, für die ein anziehendes, mit einer Anzahl ganz neuer Schlager ausgestattetes Programm zusammengestellt wurde. Die Gesellschaft umfaßt fünf Personen, von denen wir u, a. besonders den modernen Jongleur Herrn Louis Wagner vom Apollotheater erwähnen. Die Gesellschaft gastierte durch volle sechs Monate in Graz, Hotel „Florian", gewiß ein Beweis für ihre außerordentliche Zugkraft und Beliebtheit. — (Die Laibacher V e r e i n s l a p e ll e) lon zertiert heute im Kinematograph „Edison" (Wiener Straße», und zwar bei den Vorstellungen um 4, 5, 6, 7 und 8 Uhr. " (Mit siedendem Wasser begossen,) Vor nicht langer Zeit traf der Stadtmagistrat angesichts der unlauteren Konkurrenz in der Bahnhofgasse die Ver^ fügung, daß Personen, die angekommene Fremde in ihre Geschäftslolale locken, strenge bestraft werden. Jetzt liegt sich die Vahnhofgasse in den Haaren. Vorgestern begoß eine Wirtin den Diener des Konkurrenz-Gasthauses auf der Straße mit siedendem Wasser, so daß der Mann an. der rechten Wange mehrere Brandwunden erlitt. Der Vorfall wird ein Nachspiel vor Gericht haben. " (E i n Zechpreller verhaftet.) Der beschäftigungslose 16jährige Kellner Alois Iuhart aus Graz lebte fast einen Monat lang nur von der Zechprellerei, die er in verschiedenen Gasthäusern verübte. Diescrtage machte " in einem Gasthausc in Gradi^-e eine Zeche von ^ I< 20 1, „nd nahm Reißaus, Er wurde dem Gerichte ein-lie liefert. " (Eine alte Exzedenti n.) Heute nacht wurde "uf der Wiener Straße die bekannte ^jährige Säufcrin Juliana Trco wegen Erzediercns angehalten. Sie ist gcricht Ilch und polizeilich schon über hundertmal abgestraft. * (Verloren) wurde: ein Geldtäschchen mit 20 K, kuie goldene Krawattennadel mit einem Opal, ein gol-be>'er Ehering mit den eingravierten Buchstaben F. C. und dem Datum 2!<. 5. 190«. ein Regenschirm und eine Pom-padourtasche mit Handarbeiten. * (Gefunden) wnrdc ein Regenschirm. Theater, Kunst und Literatur. — (Slovenischcs Theater.) Parmas Operette ..N'eöal" (Der Stammhalter) erzielte gestern ein ausver laustes Haus, was in Ansehung des Gastspieles der Frau Irma Polakova und des Herrn ArnM Grund vom kroatischen Nationaltheater in Agram sehr begreiflich ist. 'Die beiden geschätzten Gäste teilten sich in die Ausführung der beiden Hauptrollen mit der Sicherheit routinierter Bühnenkünstler. Frau Polakova saug und spielte die Sängerin anmutig und geschmackvoll: sie legic in ihre Partie lustig pulsierendes Leben hinein und stattete sie auch, was die Toiletten anbelangt, mit Schick aus. Man verehrte ihr nach dem zweiten Alte ein mächtiges Bukett in Lyraform; daß sie das Publikum wiederholt zu rauschenden Beifallsbezeigungen hinriß, ist selbstverständlich. Herr Grund gab den braven Dienstmann mit scharfer Unterstreichung dessen komischer Seite und entfesselte die lebhafteste Heiterkeit. Er meisterte seine Rolle mit liebenswürdigem Humor und dichtete auch manches hinein, was lokale Färbung hatte und mit Wohlgefallen aufgenommen wurde. — Die Vorstellung hielt sich in den beiden ersten Alten auf einer an-, erlennenswerten Höhe. fiel aber im Schlußakte beträchtlich ab. Die weiblichen Kräfte waren überhaupt die besseren Hälften; ihre Herren Partner litten sehr an Gedächtnisschwäche und sprachen eine klassisch holperige Prosa; zudem verschuldete der gräfliche Oberst einen peinlich bemerkten verspäteten Auftritt, Der musikalische Teil wickelte sich glatt ab und die graziösen Weisen, mit denen die Operette vollgespickt ist, übten ihre gewohnte Wirkung. —n— — (In Reclams U n i ve r s a l - N i b l i o t h e t) sind folgende Bände neu erschienen: Nr. 4961. Anna Harten st ein: Offene Türen und andere Novellen. — Nr. 4962. Elisiir von Kupffer (Elisarion): Feuer im Osten. Dramatische Szenen aus der russisch-baltischen Revolution in drei Aufzügen. — Nr. 496?.. Ottilie Wilder-muth: Schwäbische Pfarrhäuser. Erzählungen. Mit einem Vorwort von Dr. O. Damm und dem Bildnis der Verfasserin. ^ Nr. 4964 4965. I. N. Potapenlo: Aus den Erzählungen eines alten Studenten. Aus dem Russischen übersetzt von Dr. H. Röhl. — Nr. 4966. Rud. Lothar und Leop. Lip schütz: Die große Gemeinde. Lustspiel in drei Aufzügen. Nach dem Regie- und Soufflierbuch des t. k. Hofburgthcaters in Wien. Mit zwei Delorationsplänen. Copyright 1907 by Emanuel Lederer. — Nr. 4967. Berühmte Kriminalfällc. Nach dem Neuen Pitaval und anderen Quellen. Herausgegeben von Dr. Mar M e n d h e i m. Viertes Bündchen. Nr. 4968 bis 4970. F. W. Hacllan -der: Der Augenblick des Glücks. Roman. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Wien, 30. Jänner. Eine Lolaltorrespondcnz meldet: Gestern abend kam es bei einer vom deutschdemolratischcn Vereine einberufenen Versammlung zwischen den Anhängern dieses Vereines und Zionisien, die sich in großer Zahl ein gefunden hatten, während der Ncoe de6 Wortführers der Zionisten zu einem Handgemenge, so daß die Polizei einschreiten und die Ordnung wieder herstellen mußte. Die Zionisten zogen bis auf eine kleine Zahl unter großem Lärm ab, worauf die Debatte fortgesetzt wurde. Am Schluß der Versammlung kam es zu einem neuen .Handgemenge. Dresden. 30, Jänner. Im Hausflur des Dres dcncr Bankvereines wurde heute vormittag ein Kassenbote dieses Instituts von einem Unbekannten überfallen, mit einem Schlag auf den Kopf betäubt und einer Geldkassette, die 15.000 Mark enthielt, beraubt. Der Täter ist entkommen. Die Bank ist durch Versicherung gedeckt. Lissabon, ^0. Jänner. Eine von den Blättern veröffentlichte offiziöse Note sagt. eine kleine Minderheit der Bevölkerung habe den Wunsch, die geltende Geschäftsordnung und das öffentliche und private Eigentum anzugreifen. Die Regierung verfüge über alle Mittel, um die Ruhe sichern zu können. Eine zweite Note dementiert die Meldungen, daß die Regierung an die Verhängung des Belagerungszustandes denke und daß sich der König geweigert hätte, irgend ein Dekret zu unterzeichnen. Die Note fügt hinzu, daß Ministerpräsident Franco gegenwärtig die Mehrheit der öffentlichen Meinung auf seiner Seite habe. Lissabon, ?.0. Jänner. Die königliche Familie besuchte heute zu Fuß den großen Jahrmarkt in Villaviciosa. wo ein Teil der Bevölkerung der Provinz Alentejo versammelt ist, die sie lebhaft alllamicrie. Am Samstag wird die königliche Familie nach Lissabon zurückkehren. Mit 1. Febrnar 1908 beginnt ein neues Abonnement auf die Lailmcher Zeitung. Die Pränumerations.Bedingungen bleiben unverändert und betragen: mit postversendung: f^ ßaibach: ganzjährig . . »N X — d ganzjährig . . 2» L — d halbjährig . . 15 > — , halbjährig . . II . — » vierteljährig . 7 . »O . viertchährig . » » 50 . mmmtlich. . . 2 » 5» » monatlich. . . I » 85 » Für die Zustellung ins Haus für hiesig Abonnenten per Jahr 2 Kronen. Die P. T. Abonnenten werden höflichst gebeten, den PriinumcrationSbetrag für die »Laib. Zeitung, stets rechtzeitig und in vorhinein zu entrichten, da sonst die Zusendung ohne weiteres eingestellt wird. ^- Nie plänumelatlonlNettiise wollen portofrei lug«entlel weraen. Jg. V. Kleinmayr ä Fed. Zamberg. Angekommene Fremde. Hotel Union Am 29. Jänner. Schwarzwald. Stiasny, Doernberg, Kühn, Berner, Blau, Fritscke, Nabner, Cantor. Göslab, Bloch, Franll, Berger, Gehler, Spitzer, Movdo, Baller, Neurath, Neumann, ttanitz, Reisende, Wien. - lrmrtt, St. Georgen. — Dobnilar. Ianie. — Vrbancit, Reisender, Graz. — Popovic, Kfm,. Zirknitz. — Kimstelj. Kfm., Oberlaibach. — Zowrsly, Direktor, Fiume. — Festin, Reisender. Asp. — Oabez, Kfm.; Harubcr, Leutnant, Laibach, Verstorbene. Am 29, Jänner. Silvester Slerbina, Inwohner, 74 I., Radetzlystraße 11, Vitium coräis. — Maria Iantovit, Besihersgattin, 45 I., itarolinengrund 8, ^pvplvxi». Am 30. Jänner. Anna Dobnilar, Arbeiterstochter, 7 M., Schießstättgasse 15. Tuberkulose. Im Iivilspitalc: Am 27. Jänner. Martin Zotler, Inwohner, «6 I., Dinpl»^8«Nll pulm. Am 28. Jänner. Nntonia Sllll, Filltersgllttin, 44 I.. koi-itauiti». Landestheater in Kaibach. 71. Vorstellung. Ungerader Tag. Heute Freitag den 31. Jänner l»0« OperetteN'Neuheit, zum zweitenmal Ein tolles Mädel. Vaudeville-Operette in einem Vorspiel und zwei Akten nach Kraatz und Stobitzer von W. Sterl. Musil von C. M. Ziehrer. Anfang halb 8 Uhr. Ende nach 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe W6 2 m, Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ZM 2 u. Ät. 734 0^^4 SOschwach Negen"^"" " 9 U. Ab. ^ 735 6 0 6 NO. schwach j bewölkt 31 > 7 U. F. > 735 5 > 00! NO. mäßig > . ,02 Da« Tagesmittel der geftngen Temperatur 13'. Nor. male -18°. Wettervoraussage für den 31. Jänner für Steier» marl, Kärnten und Krain: Wechselnd bewölkt, kühl, gleich' mäßig anhaltend' für das Küstenland: größtenteils bewölkt, mäßige Winde, milde, veränderlich, allmählich besser. Seismische Berichte und Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte laearünbet von dcr Krai», Sportasse l«9?>. (Ort: Gebäude der l. l. StaatS'Oberrealschule,) Lage: Nördl. Breite 46°03'; Östl. «änge von Greenwich 14° 31'. Vcbenberichte. Nm 8tt. Jänner um I Uhr wurde in Riva und 8 km im Umkreise, insbesondere im nördlichen Teile von Jubilarin, ein starkes Beben wahrgenommen. Die allgemeine Bobenunruhe* ist am 30. und ill. Jänner bis 6 Uhr früh «mäßig stark» gewesen. Von da an ist sie an allen Pendeln wieder in Zunahme begriffen. ' Die lUodrn ü ür il h, wird in sollenden StHrienrndsn llnIsifizisN: NuKjchlägt bi« zu l Millimeter »jsl>s ichionch», vo« < !>>« ü Millimc!« «schwach», von 3 bi« 4 Millimelsri, «mäsiiss Narl», von 4 bi« 7 Vlillimslsrn »ftarl», von 7 lii» 1« Millimels»,! »irbr start» und üb« 10 Millimster »»»k«, ordentlich stnrl». - «Vllla,emsme Vodrnüüriche» bebeulet gleichzeitig »u!lletende «starte» Unruhe auf allen Pendeln Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Im Weinheller des Hotel „Union" morgen Samstag um 1 Uhr abends Maier und Halter Varittcgesellschast aus Wien. S Personen. Neue Schlager. i Ulohnunti ^Ip^pMUte bestehend aus drei gussenseitigen P^y Risalitzimmeru, Kammer, Küche, W^^^* Speisekammer und Hol/lege JJJ^ ist zum Maitermin zu vermieten, J^S^ Näheres bei der Hausverwaltung ^^F^ Maria Theresia-Straße Nr. 2. 1428; 5-1 Laibacher Zeitung Nr. 25. 216 31. Jänner 1908. Filiale der K. K. priv. Oesterreichischen Credit- ^^èžfrc^ Anstalt für Handel und Gewerbe in Laibach. Frau«-Jose JT- ^^^S$feP^^ Sti»asMe IU ¦-- ». C'7n) -A-lstien.lEaLpita.1 lE^ 120,000.000"-- *"1>q6V^ Beservefond IL ©3,000.000*-~ Kontokorrente.— Kauf und Verkauf von Effekten, Devisen und Valuten.— Safe-Deposits. — Verwaltung von Depots. — Wechselstube _______________________^_______________________________________________________ " Kurse au der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 3(1. Ilänuer 1908. Die notierten tturse verstehen sich in Killneliwähnma.. Die Noticruna sämtlicher Nltien und ber ,.Tiv!>lsen Lose" versteht sich per Stück. Geld Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: 4"n tonver. steuerfrei, Kronen (Mai-Nov.) per Ku„e , , 8/ 75 97 35 d etto (Iänn.-Iuli) per Kasse 97 75 97 95 4-2" „ ö. W. Nuten (Febr.-Aug. per ltafsc......i«0 1010030 42" „ö, W. Silber (April l^lt.' per «asse......>00 - 100 2< Ive^r Gtaatilofe 500 fl. 4"/„,54 —158-18>'^ 293 — Staatsschuld d. i. Neichs-rate vertretenen Königreiche und Länder. tslcrr. Goldrcntc steuern., Gold per Kasse .... -"/„116 40 11600 tsterr. Rente in Kronenw, stfr., per »asse.....4",V S7 70 97 90 dctlo per Ultimo , , , 4"/„ 97 75 97 95 ^st. Investition«-Rente, stfr., Kr. per Kasse . . »>///„ 8880 89 - Giseni»!,n.5t«»t,schul». »tlschltlbungtn. Klisabeth-Bahn i. G., steuersr., zu lo.oou fl.....4°/, —----------— Kran» Iosepb-Vahn in Silber (div. Et,) .... 5>/<"/nli!a^l2l-9ü Galiz, Karl Ludwig-Vahn (diu. Stüclci Kronen , . , 4"/„ 97— «8-— siudolf-Vahn in kroneuwähr. steuerst, (div, St.^ , . 4"/n 97 30 98 30 Porarlberger Vahn, stfr,, 400 und 2000 Kronen . . 4"/„ 9« 90 97 90 Zu S!»»<»schull!n,lst!iltil>nngtn «bg«ft»mpe!lt Eistnblllin.ßktitn «lilabeth-V. 2»>0fl. «M. 5V.",, von ^00 Kr......463-50«? 50 detto Linz Vudweis 200 fl. «. W. S. b'/Z/n - - - .436 25 438 25 detto Ealzburg-Tirol 200 fl. ö. W. S. 5"/„ . . , 426 - 42» — »rem«tal^ahn 200 u. 2000 Kr, 4«/„.........1945« 195-5« Geld Ware Pom Ztilnie zur Zahlung üttr» nnmmtne ßiltnbahN'Pliolilät»' ßbligationen. Böhm. Westbahn, Em. I8U5, 400, 2000 u. 10,000 5tr. 4"/„ 97'90 98 9!! Elisabeth Bah» «00 „. 3000 M. 4 ab tN"/„......113 858«ü 97 90 98>90 dctto Em. 1904 97 9« 98 90 Franz Ioseph-Vabn Lm 1884 (div. 3t.) Eilb, 4"/„ . . . 37'6U 9«'LN Nalizischl llai! Lüdwia - Bahn" (div. Tt,) <3ilb. 4"/„ . . . 97 55 98 55 Ung.-galiz. Vahn 200 II. S. 5"/„ 104 8U1N5> »-0 detlo 40« !l. 5>uo<> Kr. 3>,2"/„ 88 — 89-Vorarlberncr «ahn Em. I884 (div. Lt., 3i!b. 4'V„ . . !»7'25 98^25 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ ung, Oolbleute per Kasse . Ii2-4b!i2-eb 4"/„ detto per Ultimo,12-50112-70 4"/„ unnar. Rente in Krone»- währ. stfr. per «asse . . 94-3« 94-50 4" „ detto per Ultimo 9t 35 94 55 5>,,"/„ detto per Kasse 83-95 84-15 Unssar, Prämien.Anl. ^100 fl.li95 ?5l9!» 75 deüo il 50 fl. 195 75I9Ü 75 Theiß Reg,-Luie 4"/„ . . . .15125155 25 4"/„ ungar. Grundertl.-Oblig. 95'25 96 25 4",n lroat. u. slav. Erdentl. Obl. 85 25 96ü5 Andere öffentliche Anlehen. »osn. Lanbcs-Nn!. (biv.) 4"/n 92 90 93 9« Äosn.-Herccg, (tisenb. -Landes- Anlchen (d,v.^ 4>/"/„ . . 99 2«<0N2« 5",> Donau «cg.-Ni'Icihe 1878 102 75,03 75 Wiener Verlchrs-A»!, . . 4"/„ 9755 9« 55 bctlo 1800 4"n 97 4>1 9,^ 4« Änlehe» ber Stadt Wien . . 102 2«>03 2« detto (O. ober G,) 1874 12'5« 122 - detto (1884).....95-10 96 10 belto (Gas) u, I. I898 . 8e-9l> 9790 detto «tleltr.) v. I. IUO0 96'.»« U7'9U dello (Inv.-A.)v I.1W2 9685 97«b Vörsebau-Anlehen vcrlosb. 4"/„ 96 50 —- — Russische Etaatsanl. v. I. 1906 f. 100 Kr. p. K. . . 5"/,, 91-45 82-delta per Ultimo . . 5"/» 9150 9l'9» Vulg. Staals-HypothelarNnl. 1882......6"/„ 121-50 122-50 Vcld Ware Vul». Staats - Voldanleihe 1907 f. 100 ssr. . , 4'/2"/n! «935 90 35 Pfandbriefe usw. Vlibeiilr,,alln.öst.i. 50I,vl.4"/n 959U 96-6« Älihm, Hnpo! Helen b, verl, 4"/„l 9« 5« uu-zo ZentralVod. Krcb.-Vl., österr., 45 I veil.....4'/,"/» 10150 102 50 detti, <>5 I. vrr!. . . . 4"/« 97 25 98-25 Kred. Inst., östeil., f.Vcrl.-Unt. u. üffenll, Aru, kat, ^. 4"./„ 96- 97'— Lanbeeb, d. küu. Valizicn uud Lobum. 5?>/, I. rüclz. 4"/„ 95— 86'— Mähr. Huvulhclenb. verl, 4"/„ 97 15 98 15 N.-os!crr, Landes-Hnp.-Anst.^/" 97-50 98-5« beltu inll. 2"/« Pr. Verl. 3'/2"/n 88- - detlo ll.-Schuldsch. verl.3'/,"/«! 8725 88-25 detto verl......4"/n 9725 98-25 Osterr.-una.ar. Van! 50 Jahre Verl. 4"/„ ö. W..... 88'50 99-50 detto 4"/„ Kr. .... 98-30 99 3« Sparl., Erste 0st.,«0I.vtrl.4"/l, 98-50 100-50 Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. österr. Norbwestb. 20«fl. S. . 102-?s 103-75 Slaalibahn ! 0« Fr..... 409- 41I-— Lüdbahn a 3"/„ Jänner-Juli 500 Fr, /« 104 75 110-?b Dno»z!n«lZnttlnelimnngtn. «ussiN-Tepliyrr (iisenb. 500 fl. 2435'— 2455'— Böhmische Nurdbah» 150 fl. . 379-- 382'- «uschlichrndcr ltisb, 5>00 fl. KM. 293« — 297«'— betto (lit, l!, 200 fl. per Ult. 1093 — 1103 -Donau - Damplichlsfahrl«- Oes., 1.. t. l, pliv.. 500 fl, KM. 102S-— 1037- — Tlux-Äobenbachcr E.-V. >l«0Ki. 542-— 548'- 5cioinands.«°rbb. 10N0fl, KM. 5370-— 53»«'— Kaschau - Oderbcrger Eisenbahn 2U!»fl. 2....... 3S4-— 38« — licmb.-Lzcr»,- Iassy Eisenbahn- Wesellschaft. 2N0sl, S. . . 569'- 573'- Uloyd, us!,, Trieft. 5,00 fl., KM. 4«7-— 408 — Öslerr. Norbwestbahn 200 sl, S, 437-— 439'- detlll (lit, l!) 200 sl. S. P U!t. 42450 42U'^ Praa,-Dux.er0 fl., per Kasse —'— —-— bctto per Ultimo 646 90 S47'9N llrrdilbanl. »na. all«., 200 fl. 784-— 785'- Vepusitenbanl, alls,., Hlrlenberner Patr-, Zünbh. u. Mc!,-Fabrii 4N0«r. . . 96«'— 962— Liesiuqer Urauerci 100 fl. . . 254'— 260— Mo»ta»-Gcs., öst. alpine 1W fl, 613'- 614-— „Poldi-Hültc", Ties,clnus,stahl- F..Ä.-l«. 200 sl..... 44«-— 448— Pilll,crEise».I»dustr!e-Gcscllsch, 200 5'— Devisen. Kurze Zlchttn und Kcheck». Amsterdam....... 19930 1995a Deutsche Vanlpläht .... 11745 ii?-«5 Italienische «anlplahe . . . 95 ?2-> 9585 London........ 240 60 240-80 Pari«......... 95-62' »57?^ St. Peterlburg...... 25! -50 252 50 Zürich u»d «asel..... 95 40 95 55 Valuten. Dulaten........ 11 »5 i> us 2N'ssranlen Ttücte..... 19-10 19-13 2<>Mnrl Stulle...... 23'48 23 54 Deulschr Reichsbnnlnotcn , , 11742' !! 7 s>2^ Ilalienischc Vanlnulen . . . 95 70 95>80 Nubel-Noten....... L-h^° 2-52" I^^!»!!^^^^^!t!rT^ i JT. C Mayer . PrivatDepotMSanilpoBiu^^^ Lown «ic, I)«vl»en nnd Vnlnt»n. [i Bank- "U-Tld. T7\7"ecll.slerg-escla.aft II ¦u-aa-tar ole^nam V«r^chliiBi