«!!?!?? ???i, »WM p?V« 0M?'S0 7? »»,»>>»1»« »»»Ii»»«»««» ßtf. 2870) »o^is Vvkvsitvg uml SuekdnZeksf»! (Ivision int»surd>n tltf. Z024): Waklvo«. ^uröiisv» vl.4i ssi»«lk«ll»lc«i<»n >n Se0SK/^0, Simin« ul.<7. ^>OllGA>U Mk ??o oSfsftNi^AMq, osn s? 1"2Z ». ^ölesv« «Ii. 4 (VskiMsitur.gj. k««ug«p»»I>«: /U)kol«n» mon»tl. 23 oin, r«t«l!en 24 vln. rlurek k'ost 2S vi«, für d« adrig» ^»»lanä monst!. SS Vi» Qiuialnummkf l bi, 2 v!» »tobt Stalin schweigt... Cc» ist iiiehl' nl'? ein ^,nhr h^r, seit Z t a» l j n ill einer N'^de vor dic. 5om- jctllsf.'ullichteit la'ie der Arlieit'^sleisi'erllUii dienten svll-ll un^ die.'.ilui Ä und O der Vevlvaltunc^s-tuust lin !.'an!zc d^'r i^eworden sind. < .'itdeui schweil^t ^^lalin. '.^!ur ab und zu liejt man seinen ?l'anien unter den Perordnunsicn d<'S Zentrnlfc,mitec!Z der tiolschcwistischen Tav persönliche Wort, daZ persi.in-liche Eingreifen in deui Ganq der Ercic^nisse cvwartet mau von is)ui schon scit langem ver c^.'dlich. Und daii Llind braucht das Wort Stalins. Tic letzten Monate halion neue Pvilfunl^en und n<'ue Schwierigkeiten geliracht. Mau liest in den Son'ietl'luttern iiunier ux^ni^ier von dent ^!"lnfjai>r<''.^-Plnn als (.Manzen?, und da« l'e» soll ^'r in einisien Mouateil zu (5ndc sein! b'L gil't teiu einzige^i (^cbict, das nicht neue (5ntliiilschung<'n gebracht s)ättc. Da^? land-n^irtses)asl!iche Prol'loni schien ini vergangenen Sommer in scinen d^rundzügeu geli.'st seiu. Tie SlliatSgiiter und die i>toslektin-giUer ichieileu die „Uinderkrankheiteu" lie-r^'its üderu^nudeu .^u iMlien. Weit gefehlt! s^iling der diesjälirigen Saat^ und Ern« te >!clu>p^igiie l)lit gezeigt, das', auf t>er Vau-crnfronl l'ei weil.'n? uoch nicht allcS in Ordnung ist. ?ie '.''ehördeu salieu sirt> neranlaszt, den Trull lUif den Vanern zu verminderu und iliin den vll'jlii'. seiner Produfte auf denl freien Marli ^^n el/inöglichen. bleibt alier ii'.l l'i.'silrchl nicht gcli)st. ?.'!-> ist die !^'es?re der lel'.len ^''eit. iriieuhafter ist e-. unl die Sowjetin-dn'lll^' besiellt^ Tie lei'.tcn '^.'t'enate l)c'l'en ei-n^n ^'üüctgang der !>iolzeiseu- ii>ld ^lai^lpro^ dnltiou somic der.^tohlenfördernl^g g.'l'racht, wie er noch vor tur^zem si'ir uunioglitl, «'.e.'^al-ten worden wäre. ist uicht nur der Tiefstand dieses Iahrec, erreicl>t, sonderll man ist ^zu!n Teil sogar uiner die Tilrenschniit'^z'ili-^en de'? .>loeiteu .'^.'^all'jiilireo 1W gesunte». Seit deni l. Iäniier wurden acht ne»!.' '.^oi!j>öfen und fi'luf Martinöfen in l^)ang gefeit!. Tie dreifa-(^/ren^e pro Tag iibi^'rschritten haben uuisjte, belnegt sie sich in der ^.liähe der 13.M1 Ton« nin!'er fiir alle anderen zu. Trol< aller?i-ort-s>!tiriie llrlanber telegraphisch einberusen I)aben. Die SA. stehen seit gestern in schärfster Alarmbereitschaft. Die Entscheidung iider die Beutljener Tvdesurteile wird in 1V bis 14 Tagen fallen. Eine nicht geringe Rolle wird hie» bei die »^rage spielen, ob die Nernrteilten vor der Tat gemufft haben, daf» die Anti-terror.Rotverordnnng bereits in Kraft ge treten ist oder nicht. Berlin, 24. Attgust. Die c^essentlichkeit interessiert sich vor allem um die Z^rage, was die Reichsre-gierung und die prcu^iski)e Rekiierung, de- ren lommiffarifcher Leiter Reichskanzler van Papen selbst ist, in der Frage des Beuthener siinfsachen Todesurteiles tun werden. Das Recht der Entscheidung steht der preußischen Staatsregieruag zu. Die Regierung befindet sich in einer äußerst peinlichen Lage. Papen hat noch bis vor kurzem erklärt, daß er kein Mittel unver. sucht lassen werde, um die Staatvautorität zu waljren. Werden die fiins Nationalsozialisten auf den von Hitler betriebenen Druck begnadigt, so wird dies als Schwä« chemcment der Regierung ausgelegt. Wird die Todesstrafe an Lachmann und seinen vier Kameraden vollzogen, so könnten sich daraus für die Regierung sehr unlielzscme Folgen ergeben. Die Natioualsozialisten haben ihre Taktik so eingerichtet, ttas; die Pollstreckung dez Todesurteiles bis zum Zttfamentritt des Nelchstages verhindert werde, um dann doppelt scharf gegen die Regierung vorgehen zu können. In Regie-ningskreisen erlklnrt man, daß die Entscheidung der Preu^n-Regierung darüber erst nach dem Zusammentritt des N?ichs> tags erfolgen werde. Der Alt ist ans Beuthen bereit» dem preus;ischen Justiz-Ministerium zugegangen. Hitler hat inzwischen die Mobilisierung der SA. und SF.-Formatione„ «ttge^rd-net, die in schärsste ?lsarmbercitschaft ge-treten sind, um den »Forderungen deS Fiihrers den erforderlichen Nachdruck zu verleihen. gestern beschäftigte er sich mit dieser Tätigkeit und legte, als er seine Arbeit beendete, die (Äranate auf den glülienden Ofen. Ini selben Augenblick erfolgte eine furckitbare Explosion die das Haus nahezu zerstörte^ eine Tochter OneeScuS auf der stelle totet^'. ihn selbst, seine Frau uud die übrigen drei Kinder sehr schwer verwundete. Tie Schivec-verwundeten wurden ius Krankenhaus ize-bracht, wo sie mit deui Tode ringen. Das Problem des Privatliandels in So«, jetrusiland. M o s k a u, 2-t. August. Tie Äil.'der'>ulas» suilg des Privathandel.^ hat ein derarti^ie-) Ansteigen der Spekulation zur ^volge gehabt, das; sich die Regierung veranlas',t g.'sehen hat, allen E^>ekulanteu schwerste ^tras.'n anzudrohen. Unter Spekulauten verttelit m.^n 'U Rußland auch solche (5se!nente, die irgend einen der Regierung nicht genehnien Pri» vathandel fuhren, so das', durch di<' neue Verordnung die Zulassung dc> ^.t.'rivatHandel2 zum Grop,teil wieder illlliorisch geinach: wird.. Die neue Verordnnug fordert lWU auf, init a^er (5nergie g.'gen die 'Zoe-kulanten vorzugelzen. Al'? Ctraf^'n werden bis 10 Jahre Zivangsarbeit angcdlol)t. Börsenbericht Ljubljana, 24. August. D e vi s e n: Berlin 13'>!,.l-l—Zürich l l0.>—1l Loudon '^teionort .')«iS.i.2s>— ii7U.!-,1, Paris 2^l.7^', Prag 108.07 _1k9.üij. Trieft 2!)2.01—2'.1l.11. Zagreb, 23. August. Devisen: '-.'Berlin lÄ.'i.ll—1Ä>.'>.l)1, Mailaud — 2!14.41, Loudon ^.ileiniwrk ^K0l.6l—5712.00. Pari^^ 22N.7'.)—I.'jl, Prag Zürich 11W..'j.'»— 1113.85. Der Prozeß Sanjnrjo M ad ri d, 2-1. August. . .'^^eute uin ^ Uhr frnl) l'egann der Pro'^es', gegen die spanischen ^>'^tuuden. AI'.' erster unnde l>x'neral .Zaninr-jo einvernonimen, N'elcl^er ^^unächst erllärte, alles auf sich ^^u nebluen, da die anderen Mitschuldigen von ihni verleitet ginvesen sei--en. Altch den Aufruf an das spanische Polk l)al>e er selbst verfas^t. Lanjiirso srl'lärte, er iin Interesse d<'s '.l^aterlandes gehandelt, er fiihlc fich ni6it schuldig. Das Urteil di.rste !loch iicute spätabend-^ gefällt tver-dsoiunnlniquee über die anl ü. Septeinber in Stresa stattfindende Mittel-und Sildosteuropa-.^^onferenz erlassen, (^s tvird darin hervorgehoben, das; die .^sonfe-ren^^ .zunächst die^Beseitigung der Trans-serschnnerigleiten der Staaten unter sich und die Milderung der Deviseubeftiunuungen vorsehe, doch gelte sie aueli der k'^rage der Belebung des internationalen Handelsverkehrs. Zwei Todesurteile in Sowjetrufiland. M 0 s f a u, 2-l. August. Wegen eines Anschlages ans den Personenzug »asan — Moi" kau wurdell z,vei Arl>eiter zuui Tode und 1 zu d Ialnen Zwangsarbeit verurteilt. Die Verurteilteu hatten den Zug zunl Entgleisen gebracht, uui die Passagiere in der entstandenen Penvirrung zu berauben. Der Anschlag erforderte keine Todesopfer. Die Täter, die kurz nach de^n, Anschlag verhaftet u>eldeu konnten, wurdeu trolMn als Ver-brecher gegen die Sicherheit des Soivjetstaa' tes znnl Tode verurteilt. vxplosion einer Artilleriegranate. N u k a r e st, 24. August. Im Hanse des Baueru Onee^cu in der Ortschaft Geiiiema ereignete siä) eine furchtbare Erplosion. Ter Bauer hatte auS dem Kriege eine Artillerie-grauate als Kriegsande?tken nntgebracht. Er dachte, das; die Granate nnschädlich fei und »benüvte sie zum Zerschlagen von Salz. Auch Ein „Amt fill eheliche Bc.^ieliutigen". Der Vorsitie?lde oes Genleilwerate'/ der englischen Stadt '>!^righton ist ein vielge-plagter Mann, ^n seiner (')eul'.'ind<' ulicntt allerdings das Eheleben vieler Bürger ulid '^-ilirgeriniien nicht gerade '^nin lx'üen <'e-!leilt zu seiu. Er erhielt niunlich Tag iür ^Vig sleaende .^^ilferuse verlas'eiier El'.eirau-'.'n, ll>e-llagten. '.^t'ach eiiglisctier s^e'^islogeiiheit isr es zunächst Sache der Polizei, die streitigkeiteli zu schliet?ten. Der Ge!ne!ili)ei'als vorsij.'lende hat iiun, ivie er der ^I^efsentlim-leit mitteilte, fesigestellt, das; diirrl) da-.' Eni-greiseu der Polizei lu der Regel uiir eine '.!>eischärsnng statt eiiier Aii-^sölinung er'otgt ist. Er ist i>e'^hall' ans die ^>dee gekoniiiieii, die bisl>erlgcn ^uistau'^eii. Polizei uno ^-ric^ den'^richter anc'zlischalten uiid dasür ein städtisches „Anit sür eb'Iiche Beziehuiiiiei," eluzurichteu, das liereitS seine Tätigkeit auf-genouinien hat. Es soll in erster Linie oer-slichen, die Elieleute zu versöbueil. Da solltvi A i I '^g le l ch'^v erliandlnug ge n erfahrun g>^ge -liläs; init einem Kns; zii enb^n pslesien, yat der Brightoner Bolksniund dem Rat'^oor-sil>'nden einen Spihnanien gegeben: „Lei!' söhuungSkus'.-Direktor". Rationelle Hanshaltsmethoden sind heutzutage liicht nur das s^uiidament eines glücklichen Fauiilieiilebeiis, sondern die Basis für die grl?szte Organisation des Staates. Von der Ernährung und Ordnung iin ^.'»anshalt ist die Gesundheit der Fainilie abhängig. Richtige Arbeitseiiiteilung uiid vernni'istiges Sparst^stem sind sür das ^a-milieuglül^ von grl>ßter Vichtigkeit^ Die grös;te.^kniist der .<'>ansfran ist, zur richtigen Zeit das richtige zil kaiisen und zur richtigeil Zeit anl richtigen Orte zu sparen. Alles dies ivird nns die .'^^ausbaltiingsauSstellung „Der Heiiiiische .'!^>crd" anläs;lich der LjubNa-naer .Herbstansstelliing zeigen, .'^^ausfrauen, riersäumet nicht diese Gelegenheit. ^Mm-s5orl'r ^ Nummer G?? GZiZ^t zum Eurova-Rundflug » .i..^ DonnttSfag7^b'esi"S5>5AWst' ? VZS W « - ->»» MW! i .V -„ tionalsl>zialist>5n die ^taatsciiktor'ität so takt-un>d maßlos heratlvurdigen dürfe. B e r! i n, 2^. August. Die „Tcnksckie Assg<'mndern. wie »»»»»»»»»»,TZ? s-»^ « « » U !« V»« I. ^I» 12. L«pt«mL«? 1S22 ^ >A> Kullut- U4 Vi'likzcli^ttZiuzztellunL' l.snclvlii- « « 8cli. jt i/^usslellun? von Wiek, Kii^e. l-loni? A A <^emü5e. liiem unä Vi^ein), Qetltivel. K nin- » « clien kmävie!, (Z u. 4) pfcfäe lN , unci j! > t^ulicle Lept.). Alpine /^l,>slelluns». ffrem- » z clenverketir. /^ussieliunA .l)sz »'oxveniscUe g .. m kk-k^ -t «. . « I^ucli'. KunslkiusstellunZ l.ic!lidilclerau55tel-8 die „?je u. (.ie.veldc ^UL.-itelliln^. !?evue ciei ^ u 7.,-lu>^huse'.l Tet!lpei!.)os wlilrdcu die Teil l^Ulonleler lanlge ^Uecl^' «les^'I'iclt. Unse!.' Bild .i.^hiner an! Curopa-Nund^'liig auf die 7i^v0 .^eiigt einen der TeilN'chmer beim Abslug_ iinf.' ker Llcirtei- nnt der lveiken Stnrtms'ne. links der Slcirter nnt der weißcu Startfahne. HSükkS Siurmlauf gegen Vapen Eine SikliittMi^ der Neichsregienmg - Das VegnadiliuM-recht werde dem Druck dcr ^Nationalsozialisten nicht ansgeseizt Berlin, An «in st. ' einer individi^elsen l^ewciltanweilduin. ',u'' ' Terrori-iierunsi der (^equer der <''cvc.!'>li.it.'it !n ^en Arnl falle,! uic^llen. Ob l^>:iadv ivnsteu soll, sei keine ^ra.ie der Partei^wlÜik. V.einerken'wl'rt ist. daf^ st5^ d>?v sii'.insdeino. kratische „Vorwärts" fiir eine B.'c^ncldijiilnk, der Nalionolso^zialisten einsei.U. Dl.'r „Vorwärts" l'etont, dl^s^ nieinand dl?r ^lel^icriin?^ die furchttare Last der Verantmortiin,', ali-mhmen könlie. Verlveiqerunri oder Geniäh-runc^ der t^imide — beides nLkrde ,.wn n^citest traqel,den Politischen Holsten sein. Ter ^^e-danke, daß MenMn ilhr Leben her- T'ie 'lieili'-rc^i^enlni^ nud dio Pre-isiei-i:n '>'!il?ti!ick liuf die naüc" ?ro!zttnsien in der ?>ro.'je d..' sl'niiiicsicn ?vdc-ulrl.'i!.'-5 die n'.''.!r!?hendc' n'.ntüche Erkiürun«-! pnl'lizievt: '^'.'.'.i^n einer '1^ei5? von Terrorakten im iiin?vn^-!lt'icsien imis^ten ii^vr Vor- !^'r '^ieich>!?ve>''iLrum^ d''2 ichavrsteu ü!!'.".' '.'i^'iiliichc Ti'rronsten verl^^nilN dens ''siiiieiiblitk, al'5 die '.'l'o!-w'rln'^nnu 1 in ^tva't trat, niiinte üe liei^iil sl'^''r!iilinn n'iiie '»iiittilcht nns seine Pcirlei-öri-^keit a.^-inev.'cnti^'t N'erden. '^'e-ü^'iid dil' 'iü'iel?r^'>'>!')rIN'!i alle ann'^l'nd'n, UN! den i!^ l'^illisikeit '^n neri's^ai-l'en, si'.' ^rird onch nicht d'ilden, das? sich ir-ste'.^d?in? '1^'artc'i is^u'n Anordnnnoen n^iidU "t'^rde. Tio leidenjchaslichen Por-r.v'irs.' der Plirlei^'n uiöiwil iieber die Anstiiter der l'lnti^lien Vorfässe qc^richtet wer den 'inid nickü fieiien die Behi^rden, die im ^>;ller<'s'e -'>e'5 l^'ewnUwos'.le? ^u derart s^'iiar fei'. '.'^'cis'.na!?:'.ien ueisen nnls'.te. Tie Reicho-'ierunl^ nnrd ieden solchen Verbuch lier '?'erle">nna der l^^irnndsäl^e eines 'l?echt>?-stoliie^? und dn- Aiispeüschnns^ der zwlili'chsn '/ciden'chosl'.'!, zii nenen (5r;essen zu veri)in-d'ürn wissen." Iß l^ikitionaitlaclNeii ( l 8c t>). llkirm^niligweil- ^ ^ ?s> ele'i (11. Lep!clnl'cl>. St V y ?lsc'ilaü unk «!vu ^isenbabaon! ^ ? s e^lUmaNon^n le» Zl' Vin n «r> aUUck Kol al>n Iii ^ u.LeiiHvlnile.lmtern.^.vveren ^ ^ Ii«liii>t»tioiien «I«» Vrsulianst? uncl Xartviivorvei» ^ i«rt«Nen Äv, «rutnlt»". ^ ?tt? ^iLelitZzl^nx .xvio-j^cnl eitvn »ri.-»««»rgt i >l>>' ^ sieben sollen, sei erschütternd, denn di^se iiinf seien nicht die ZchnldiWcu. Milde s.ecicn. i'il^er den Berur!vilten von Veuthen bcdeiUe Pflicht.^ur t^^nadv' gegenüber den Zilchthau^ opfern von Brieg. Dke Iastrfeier der ??? Berlin, 23. August. ?ldolf i t l e r ncl^tele nn die Pernr-leill>.n in Venthen eine Tepesche na6isti'l)en-den 7^ichal!>.''>: ...iaineroden! AniN'sicht>^ eine.5 dernrtil^en surchibaren Bln!nrleil?s fiihle ich ^ mich mit nnerschüllerlicher Treue lliit Euch! vl'rüunden. i^^on dieseni Augenblick an istj Clire Freiheit nur nech eine ^-raae unserer l öhre. Ter l.^iainpf si^sien eine 'Xe^'^iernn^i. nn-! ter welcher ein solch!'>!?> Urtul niöolich ist, ist unsere Pflicht neworden." Tie^ n-^iüenalj')-.',!lilislische Partei veron-"nl!il'i)litler'?, in dein es u. n. hris'.l^ „Tie l'lülisie Oliiekiivitöt .des .cierrn l'on Pupen nnrö die -telluninuis^ine .der '.^lnliznalsozin-listei, den? .^l^eich'^-l'^iliincll i'eii^'i'.iiber si'ir i!n- inlr l'estinunen. na!iona!so;'ol!sti'che e r l i n, 2.^. Ang'ist. Tos i'inf'o lie Tode'^urteil von Beül'ien 'V.'.t die «^'emilter Ins ^^ur ^Ziedeliil^e onliie-re!lsck>t. Tie pr^'ns'^ische Neqierunsi wirt^ sich s-ereit^^ in einigen Toiiel'. nnt dem erstinslanz lichsn Üirleis ?n befassen haben. Tie „T^'ntsche Alsi^emeinc ,Leitung" be^ richtet. .''Eitler habe den .v^aik.ptniann k^öizn nach 'Berlin '^nin ^iteichafanzler von Papen i'nliand!, n!n dort wegen der ^^gnadil-zilug der '.'verurteilten von '-Z^eiilln'n vorstcllig ^^n U'erden. Tie nationalsosialislische Parlei^ ^^enlraie in München set'.t in.zwischen il)ren gaii',en Apparat ein. um dm Bernrieillen bl'lsen. Ter ^^techiöberater .'^'»itlerS Tr. ^ranl !s lel^arapluerte an .'?.>!ndenburq und an den ^i:':ch-?an^.ler, gegen das schreckliche Nrleil leidenschaftlich proteslieren z^il urnssen. l^r erivarte die sofortige Begnadigung der ?er' ul teilten, da idieZ die letzte ^.^.liöglichkeit 'ür die l'^^eivälirleiftiing des inneren frieden:' sei. Ter Ne6>!'?Vertreter der 5A-L?ililna Tr. Liittgebrüne besiniiplet, das Urteil sei" ein ^usti-^^niord, nn>d nkan >verde fch)n dafür Sorge tra^^ei', das' c., nieuwl.-i voüstr.clt uier den ivnrde. Tie Pressestelle der national' sozialistischen Partei erlies', eiuei, ."usrnl, in den, e!ü heis^t, es werde in Tentschlan^ so lange leinen ?vrieden oeben, l'i? .>ic Urteile von Be'.:t.)en zuriiage^ogen seien Ben'egung werde auch niit dieser ^^ü'gieruni, die Bluturteile not ig 'bat, leich l a b'.-echiien. .'!^orr vou Papen bat seinen '.Slawen in dic l^^eschichte des deutschen Bolke^ nnt denl Blut nationaler ^äm-pfe eingeschrieben. Alles, was seilt folgt, kann in .^"^inluu't mit -trafen nicht gesühnt iverden. ^eltt erst beginnt der .>ia!npf um da.' Leben unserer ^ünf slanieraden." In Negiernngskreisen wird auf diese Vor le .^'litlers s)in erklärt, dic ^ieichSregicrüi'g sei 'est entschlossen, fedcn Politischen Truck. von ivelcher >5eite er auch innner kommen nüige, abznle'.''?nen. Tie (Entscheidungen der Neichsregiernng nx'rden sich nur nach der gegebenen ^'echtölage richten. Ter ?sufruf ?ldolf .^'^itlers l)at in feiner nachgerade brutal-diktatorifchen ?^'0rnl in Berlin tie'ften eiudrusl an^-'gelöst. In Ne-giernng'5kreiseu legt nnin sich die ^-rage vor, ob es zulässig sei, das; der Führer der ?^a- MM C'in '-iiild von der i-^M^^^ahrseier der Mis- sandte. Ini .^-Hintergründe das .^"»anptgebänd« jionetätigkeit der .^lerrnhutor Vriidergeinein« der .'^xrrnbutei- :.. >.«. de, die Lude August ihre ersten Missio nare nach ^t. Thomas in '^^^estindien ent Bedeutung zukommt. der .'^^rrnhuter Briidergenieinde, der' in de, christlichen '.'Selt durch ihre Mission.^täligkeit und ihr Er^ie.MngsVesen eine besonder» Natlonadifienvechaftungen in Mbanlen Der Kampf l,el,ell die italienischen Usurpatoren Tirana, ..'Z. A iiz^Ulst^ si. Kj.s ! » ^ !»». ch » 1 ^ ^ ^ I » V 4 ^ »MSAI-' »> -Dj. ri- tZi! M ^ ZU" a» Die Verhaftungen sener albanische', Na^ tionalisten, die die Porhcrrschast Italiens in Albanien zum (^l^enstand ihrer »Kritik oder l^gnersclia.st nmcheii, .verden tmilich 'ortgeseht. Unter dei? Aerhafleteu befinden jick) M^lreicli« Intellettinlle des Lande?, Das NMauÄ von Adttzs wiever auf» gebaut Das welller.'ll)uUe Rathaus von Arras, das inl ^trioge zersti'irt ivnrde, ist jei^tt in der alten, aus dem l."». Jahrhundert stattiuienden Architektur wieder abgebaut und ein s,eiveibt n'orden. Ter ho'ie Turni des l'l'^eblindes galt auch bereits vor deni Kriege als '.!i.'a!)rzeich^ll dcr <-tadt. Aerzte, Richter, Rechtsanwälte, die unte» ^harser Bedeckung in die Aefängnisi'e in .^irana, Ü^alona, !^torea und anderwärt ^ ein geliefert werden. In Tervini lvurde bei. lspielsweise der Bi^^präsekt verhaftet. Di« Einix'riiahuke der HauPtbe'chuldigien wurd, dnr.s» den Inueinninister Mnsa Iuka oor. genoiulnen. Tie Rogioruivg hat noch keine amtliche Mitteilung erlassen, die Blätter schlvcigen, eine unheimliche „5)?uhe" li<^gt über deul Lande. Man erwartet einen gro-s'eu politisrs>en Pro^^eß, nach der An^^ahl de, 'eschuldigten vielleicht den größten, den u-anieu jemals erlebt l^at. Die albanische lüonallpartci, deren Anhän-ger verfolgt 'rden, sekt sich für die vollftändische Wirt« a^iliche und Politische ?^-reik>eit Albanien» ui, ferner für her,gliche Beziehungen zn dc'n '''achbarftaaten, in erfter Linie zu Jugosla-n'ieu. (5s bat den Anschein, daß die albanisch? Regierung nach römischen Instruktionen iui Innern des Landes eine Säuberung vor niiinnt, die die alkanisch-e politische „Har-nwnie" lherstellen soll. Eine Niederlage der Chinesen. M ukde n, 23. August. Bei Naulinx, (Proviuz Iehol) kaln es zwischen chinesischen lnld japanischen Truppenabtcilungen zu ei« ner erbitterten Schlacht. Die Chinesen grif-sen die Japaner in der Absicht an, die von den Japanern gesangen geuvkumeueu (^hi-nesell wieder zu befreieü. Nach einem stundenlangen Kamp/ wurden die Chinesen un« LönnerZfag, VW 25. AuguU großen Verlusten für diese in die Flucht »schlagen. Dl^ Japaner besetzten hierauf Ue Stadt Nanling. vchwereDrandlataVrvKbe vet «oSevIe L j u b l j a n a, S3. August. In der vorigen Nacht wurde das acht Mi-k>meter von ^ioöevje entfernte Dorf Onek Von einer schweren Brandkatastrophe heimgesucht. Das Feuer brach im Hause des Gastwirtes Franjo Köster aus. Ein Passant dürfte im Borbeiffehen eine Zigarette weg-«worfen haben, durch die ein Heuschober in Brand tieriet. Las Feuer griff alsbald aus das Haus des Gastwirtes über. Da in -Onek die Hciufer dicht neben einander gebaut sind, war die Katastrophe unvermeidlich. Vom Kaufe K'i>sters griff dann das Feuer auf das einstöckige <^bäudc des Alois Thaler sowie auf das Haus des Josef Köster über und dehnte sich immer weiter aus. Aus zahlrei-chen Nachbardörfern eilten Feuerioehren, ferner Militärnbteilungen herbei, uui an d?n Vöscharbeiten tei^zunchmen, die jedo6i infolge Wasstrmangels sehr ers6)wcrt waren. ßSrst nach niehrstündiger Arbeit gelang es, den Brand zu lokalisieren. Durch die jtata-strophe sind elf Bauern, deren ganzes .Hab und Gut verbrannt ist, schwer getroffen. JnS gesamt sind S8 Objekte, groste Mengen und Stroh sowie Landesprodukten, 23 grosse Schweine und 30 Kubikmeter .Holz dem Feuer zum Opfer gefallen. Der Schaden wird auf zlvei ?^illionen Dinar gesc^tzt. Wahrend des Brandes ereignete sich auch ?in schwerer Unfall. Der 17-jährige Bauernbnr-Btlim A1!nik drang in das brennend? tzlmS seines Vaters ein, um die Meider zu retten. Dabei glitt er aus und erlitt schwere Vrandwunden. Er muffte ins SHital überführt werden. Mehrere Feuerwehrleute erlitten geringere Verletzungen. Die Bvzirksbehörde hat die Nanalnerwal-tung von dem Z^ande wrständigt, die ^'ine Kommission nach Onek entsenden nnrd. Die «Gendarmerie hat inzwisch^'n eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache des Präsides festzustellen. Beratungm des AgrarbloSS Heute begimen in Warschau wichtige Verhandlungen der Mttel-und Südoststaaten — Die Bedeutung der Warschauer Zu- sammmkuust War sch a u, Ä3. August. Morge« beginnt hier die Konferenz des ständige« Ausschule« der Agrarstaate» Mittel- und Güdosteuropas. De» Borsitz übernimmt der polnii«he Ministerialdirektor A d a m o w i e z. Auf der Konferenz werden Blkgarien, Estland, I «i-g o s l a w i e n, Litauen, Ungarn, Rumänien, Polen und die Tschet^slowakei vertreten sein. B e o g r a d, 33. August. Der polnische Geschäftsträger Malon entwickelte vor Journalisten die Gefischte der ersten und der zweiten Konferenz der im Agrarblock vereinigten Staaten Mittel» und Slldosteuropas. Der Block sei be-rnfe« bei der Lösung der mittel- und südosteuropäischen Fragen eine große Roll« zu spielen, da eS darum gehe, eine einheit- liche Wirtschaftspolitik zu fundieren. Diesen Zweck halie auch die morgige Zusammenkunft in Warschau. Das wichtige dabei sei jedoch die Ausstellung der Richtli. nien dieser Staaten für die kommende Weltwirtsl^stskonserenz sowie für die mitteleuropäische Sonderkonftrenz in Stresa. Es gehe vor allem um die Fej» setzung der Mittel, die die heutigen Dev?. senbeschränkungen mildern und dadurch einen freieren Warenaustausch sichern sollen. Der Geschäftsträger anerkannte die jugoslawischen Bestrebungen aus diesem Gebiete und erklärte, man könne sich von der Warschauer Zusammenkunst schon deshalb einen Erfolg versprechen, weil die Staaten eingesehen hättm, dah nur durch solidarische Behandlung der schwebenden Fragen die Si^ierigkeiten in der Mlt beseitigt werden können. M« harter Mllhe durchgepeitscht Oesterreichs Lausanne-Abkommen mit 82 gegen 80 Stimmen genehmigt — Zur Herbstsession des Nationalrates Sooo Tote und Verwundete ßn BeutsSiland Die Vlutopser des Guerillakrieges. Sine Statistik Ludendorss«. V e r l i n, 2.?. August. In der non ihm herausgegebenen Zeitschrift „Volkswar-t e" veröffentlicht General v. L u d e n-d o r f f, der trotz seiner Todfeindschaft gegen die Hitler-Partei uoch ilnmer persönliche Beziehniigen zu einzelnen Führern der Rechtsparteien unterhält, eineu zahlenmäßigen überblick über die Blutopfer, welche die Parteiläinpse in Deutschland in den letzten Welchen gefordert haben. Ludendorff rechnet für die Links- und Rechtsparteien etwa die gleiche an Toten nnd Ver--Ici.Uetl ilnd seNt l^ie ('»'esanitzahl der Toteil und Verlebten »lit iM0 fest, das sei die .Hälfte der deutschen Verluste in der Schlacht twn Tannenberg. ^"^n seinen weiteren ''Ausführungen ineint Lttdendorff, das; Deutschlant' v^n' revolutionären Ereignissen stelle. Diese würden nach der Amtsergreisung durch die Mtionalso-zialisten eintreten. Die Ausschreitungen, welche nach den Reichstagswahlen einsetzten, sind nach seiuer Ansicht im weitesten Umfange durch die S. A. begangen worden, die sich der Machtergreisung im Staate nahe» fühlten und an einigen Stellen mit den von ihnen gePlanten Terroraktionen planmos^ig vorgingen. Durch die neuerlichen Notverordnungen habe sich die Lage nicht wesentlich verändert, sie seien bereits zu spät ge-komnlen und hätten in der nationalsozialistischen Partei nur neue Unruhe hervorgerufen. Lndendorff fuhr dann fort: „Eine strenge Gärung hat sich der S. A. bemächtigt. Sie drängen ans die Machtergreifung im Staate und fordern sie von .Herrn .Hitler. Dieser bemüht sich zwar, auf .Herm Nöhm einzuwirken, aber ob er Glück haben wird ist die andere Frage. Die Haltung der S. A. in Berlin und an atiderctl Stellen ist so drohend geworden, daß in Berlin die Polizei mit Karabinern atlsge-rüjtet werde« mnsjte. Diese verschwanden zwar bald wieder uud willkürlich richtet sich i^er Gedanke aus das Verbot des Waffen-gebwuches vom l». Noveinber 1918." (5s ist interessant, daß Ludendorff die heutige Sitnatic»! in Deutschland mit der-i«n!qen vom 9. S.^ivamsie'- 1018 vergleicht. W i e n, 33. August. Tas Korrbiiro dv^richtet: Nach neuerlill^er Verhandlung über Lausanner Anleilie-protokoll, die durch den Einspruch des Bnn-desratcs nötig geworden war, wurde dieselbe vmn )>atiynalrat heute beendigt. ??nch einer stürliiischen Sitzung wurde das An-lecheprototell nlit 82 gegen 80 Stinnki<.'n an-genoittinen. Für dao Protokoll stinnnk'u die ' >ät)ristlichsoz'.alen, der Lalidbnnd und sech? ! Abgeordnete des .^.'iiuatblocks. Tages,?n stimmten die Soziadcmokraten, die deutschen und zwei Abgeordnete des blocks. Rit dieser endgiltigen Abstinrmung über 5?ausanne beendigte das österreichische Parlament eine seiner stürlnischesten Sessioncil nach der (^'lrichluug der Nepublick. Der von Dr. Dollfus; in ^'ansanne abgeschlossene Ber- trag wurde mit harter Mühe unt^'r Dach und Fach gebracht. Ein Rückblick auf die Tätigkeit des Nationalrates im l)enrigen '-onuner ergibt, dasz das Pariam^^nt u. die ler Creditanstnlt verabiän'^det I)at, ferner das unlfangreick>' Finanz- nnd Budget-prograniin, eine Reihe von neuen Steuern und Zollerhi^hnngen. Der zwi'ite Ko-inoler der '!tegierttng>uorlag<.'n zn^ecks Milderuncz der Ärb<'itslosiliteit N'urde '.vegen Einip,.'!^-cheo des Bundesrates nur teiln>eise erledig, Kundesrate haben nämlich die Oppositionsparteien Nack) den im April durchge-si'lhrten Lanktngswahlen die Mehrheit erhalten. Die loerbstsessiyn des Nakionalrates dürste im Septenlber lieginnen. In diesem .^'^ert'st wird auch die Frage der '.'Neuwahlen entschieden werden, von denen man sich in der letzten Zeit lvieder entfernt hatte. Die europäische Hitzewelk? Erklärungen eines italienischen Gelehrten ^ N o ni, 2.?. August. Der bekannte ita-I lienische Gelehrte und Leiter der italienischen ! ^'ientralanstalt für Meteorologie, Prof. IC r o d i a, hat über die steigenden Tenl-i peraturen der letzten Tage einenl Mitarbeiter des „Giornale d'Italia" interessante Erklärungen abgegeben. Der Gelehrte hat schon seit langer Zeit festgestellt, daß die Höchst-temperatnren gewöhnlich ini Monat Juli einzutreten Pslegen. Das Jahr 19Z2 bildet dagegen eine Austiahnie, denn Heuer setzte erst am 11. Angust die .^Hitzeperiode ein, so-das; man beispielsweise am 18. August in 'Ronl einen .s'>ö6)strekord von 4l) Grad im i Schatten zu verzeichnen hatte. Gleichzeitig j l)at sich über das europäische Festland ein l Antizyklon entfesselt und die Rordwinde, die iiber die heiszeil Gegenden sich den Weg nach ^ Italien bahneit, haben die südeuropäische .'^)albinsel mit warmen Luftströmungen überzogen, was zu einen weiteren Ansteigen der Telnperatur ffihrte. Die Ausdünstungen des VodenS habeil in dieser Trockenperiode die Atmosphäre mit Feuchtigkeitsmengen durchsetzt, so das; voraussichtlich in kinjer Zeit eine Umwälzung in den '^öitterungs-verliältn'ssen eintreten wird. Tic Mrine-periode ist somit dieses Jahr voui Znli auf den Angust verlegt worden. lZ's werden noch viele heisre Tage kommen, aber nicht mehr lnit so hol)en Temperaturen wie in den letUen Tagen. Prof. Credia verwies in diesen, Zusaui-nienhang anch auf das sonderbare Phäno-nien in Tripolitanien, wo man Heuer.'^^öchst-tenlperaturen von nnr Grad verzeichnete. .tnap hat es fertiggebracht wie ein Fünfunddreis',iger auszusehen. Cr behauptet sogar, mindestens 150 Jahre alt zu M'r-den. Er ivol)ut 4 Treppen hoch und steigt immer gleich Stufen auf einmal. Nicht nur sein Gesicht und seine Figur, sondern auch seine Lungen hat er soweit „verjüngt", dasi seine Stiiniiie voin Bariton zum Tenor ver>vai,drll wurde. Er singt die höchsten Töne und die Stilnnie hält ebensolankie ans wie die eines Z^ernsssiingers. Seine rechte .'?)and ist saUenlos ilnd jugendlich, während die linke viele Rnnzelu aufn'eift, wie die >.)and eines alten Main?es. .,7,ch Zn'se die eine >.''and adsiciitlich Ut werden!" sagte ^'^r. Unav. .um zu beweisen, daß ich tatsächlich ein alter Mann bin, lnenn man es lnir auch nicht ansieht! Die meisten Meusciien gehen am Tabak und Alkohol zugrunde. Nikotin ist eines der schlimmst.'n Gifte, die ich kenne. Es ist ein Glück, daß s^ie Menschl)eit ein Gegengift hat, nämlich die Milch! Furchtbare Familientragödie. L c m b e r g, 23. August. In der Wohnung des bekannten Gerichtsrates Doktor Streit, spielte sich ein blutiges Familien-dratlni ab. Die 28iährige Tochter des Gerichtsrates, schoß in einem Wutanfall ihren Vruder, einen Militärarzt durch niehrere Schüsse nieder und brachte anch ihrer jüngeren Schwester schn'ere '^Verletzungen bei. Helene streit beging die Tat ans deni Grnn weil der Bruder und die Schlvester ih^ ren Geliebten, einen verheirateten Mantl. in diL Wohnung nicht hereinlcissen wollten. Selbstmord eines bekannten Osijeker Rechts anwattes. Wie aus Osi-jek berichtet wird, irch Montag bends der bekannte Rechtsanioalt Dr. Josef Singer erschossen. Da Dr. Tinger in guten wirlschastlichLn Äers)ä1tnik-sen lebte, ist seine Tat ein Rätsel. Faschistische ErinnerungSbriesmarken. R o m, 23. August. Der Faschismus wird das erste Dezenniuni seines Bestandes durch die Au'^gabc von besonderen ErinnernnqS' Briesttlarken an die zehntv Iahreswivder-kehr di^s Marsches auf Rom verewigen. Mndertragüdie. R o NI. 23. August. Fünf Äiiaden sriesi^n IN '^^i'.rra in ei:: unbeivachtes Auto und setzten es ill Bewegung. Drei der !>^naben konnten nvch reaNzeitig abspringen, wäh-rend die beiden anderen mit deni in voller Fahrt führerlos dahinrasenden Wageil ü0e? eine Bi?schung abstürzten, wo sie den Tod fanden. Ter ''.^^ijagen wurde volllständig de, nwliert. Die moderne Goldfestung Wie die gewaltigen Goldreichtiimer Aweri» tos ausbewahrt werden. Tie amecitaniiche Börs^nhausse und ciie durch sie verursachte Festigung des anicri« kunijchen Geldniarktes halten zur Fol^^e, das; ein netler Goldstroin aus der alten nach Anierika eins.'tzle. ^'^innen einer Woche slosj aus Europ^^ den anierikanischen Baiit-und .'itreditinstituteu der Rieseugoldbeirag ooil rund l Milliarde Frai^e-^ zu. Das heutige Ainerita befindet sich in ei-lier Lage, die nnt der des legendär^'n ?lö« uigs Midas eine ausfallende Ael)nlichlv'jt hat. Alles, lt>3treet Nr. iin .^>er^en des Newliorker '^^örseuoi.riels Wallstreet, liegt ein mächtiges graties Gebäude, dessen '-^^orräunie vou.^.ahlreichen b^.'N'^iffneten Po-lizisleit und vielen Geheiindetektiven bewacht lvl'rden. Ii? dies^'nl .'^.>ans residiert die „New-nort' F^'deral 'lieserve Bank", das niächtijiste Bantinstitilt der Welt. Jedes Gitter dieses Gebäudes wird so schars kontrolliert, als wäre es das Sling-^ing Gefängnis. Die Banlnolen, die in den Räunilichkeiten der ansl'en'nbrt N'erden, sllU'!'!n sich /,u '.!^ergen. Tie Geldscheine werd.'i, in der New. »orker Federal Reserve Bant' von den ten iticht nnt den Fingern geiiiblt, soichern mit einer speziellv'n au:mna!i>c>?.'n sann.'. ^>iel interessanter als die '^^antnotenali- ».Mariborer Nummer DonnerSkag, den 55. August 193? tciluuq ist die Äetall-Abtcilunq der !^^nnk, die sierden. In einem riesigen Aufzug, der etwa W Tonneu wiegt, kommt man ein Ltoclwcrk fieser, wo sich die Goldabteilung befindet. In vielen Boren ivird hier die Vc^gatelle rou I0s> Milliarden Dinar aufb-ewolirt. Al'/ grösitcö Wunder in dieser ?lIadlN-Höhle gilt die t>^oldwage, die Goldkluui^ien und (^Goldbarren bis zu sM) ZiNlo mit erstaunlicher Prä^nsion v>iegt. Tie unglaubliche Genau-igleit dieser Wage wird vor d!^u Besuchern deu?ouslriert. Mau nimmt zwei gleiche Papierslücke und schreibt auf einem seinen Namen. Daraufhill werdeu die Papiersti'lckchen geuiogen. Das beschriebene überwiegt. l^üiiktüclie Zustellung c1e2 öl2üe3 — ein szuies ge^iLsenliZftesi /^d0n-nementL-^f'Iegei^L! vom Bartheltage an dem Gesinde das Ve- i sperbrot entzogen, weil durch das frühere .Hereinbrechen des Abeuds die Arbeit ver kürzt wurde. Nach deui Wetter deS Barthel tages soll sich das .<^icrbstwctter richten. „Wie Bartholomäi-Tag sich hält, Co ist der ganze Herbst bestellt." Sport Die Dllanz der Leichtawletik D-er sck)lvedische Landestrainer Gösse Holmer, der als einer der besten europäischen Fachleute gilt, faßte sein Urteil über die Kämpfe in Los Angeles wie folgt zusammen: 1. Die Wissenschaft von Stil und Tecknük im Sport bat sich überall in der Welt unerhört verbessert. 2. Die Hauptwaffe der Amerikaner war ihr sprudelnder Humor überall im Mtt-kampf, ihre unbeschwerte Kampffreude uud ihre Willensencrgie. Z. Tie lange Neise war auf jeden Fall ein Handikap für die Europäer. Auierika holte jeltt in der Athletik elf Goldmedaillen gegen nur acht in Amst'erdam. Europa fiel von zehn in Amsterdanl auf acht. Bon den übrigen Landern holten Japan, Südafrika und ^ianada zusammen vier Siege in Ainsterdalu und jetzt Argentinien, Kanada und ^apan zusaunnen drei Siege. In Berlin lUIK wer-den die Amerikaner nicht so gut abschneiden. Als beste Leistung der leichtothletischeu Kämpfe in Los Angeles bezeichnet (^)össe Holmer den Marathonsieg des jungen Argen tluiers Zabala. der sich nicht beeinflussen lies; lnid das Nennen genau nach dem vorher festgelegten Zeitscheiua durchführte. Wo Barthel den Most holt An den '^^^artheltag, den Tag des heiligen ^^artliol'-^niäus, hat der VoltSglaul'e eine sianze Menge von Bräucheu und mancherlei Aberglauben geheftet. Wie es kaui, daf^ alle ^iese Bräuche niit der (^iestalt de-^ .^"leiligen, siber dessen Lebensges6)icl>tc nmn recht wenig Sicheres weis',, in Zusammenhang gebracht werden konnten, lässt sich freilich heute nicht u:ebr feststellen. Bartholomäus, der Jünger Jesu, soll in Indien das Cvange-liuu, verlneitet nnd in Armenien den Mär-tyrertod aiu .^treuz erlitten haben In den deutschen Bolksglauben kavl er erst verbält-nisuiäßig spät nach Einsi'chrung des Ehri-stentuiuz. Es ist daher auch an-unehmen, das; sein Tag schou bei den alten (>)erinanen ?in si'g. Losiag war. den die .^tirche späterhin einfach verchristlichte. Anch das betannte Sprichwort von: Barthel, der weiß, wo er seinen Most holt, kann kaum anf den Heiligen bezogen werden, sondern dürste viel-niehr seinei: Ursprung einer alten deutschen Sage verdanken, nach der im iC». Jahrhundert in Meißen ein gewisser Batholomäus Zimuier eine Weinwirlschaft geführt haben soll, in der es stets nur die allerbesten Weinsorten, namentlich aber auch sehr guten Most gab. Barthel niußte daher wohl wissen, wo er seiuen Most hatte. Nach einer anderen BolkSsoge soll es noch einen Barthel oder Bartel in Meißen gegeben haben, der ebenfalls vortrefflichen Wein und Most ausschenkte, seine Reben sogar selbst pflanzte und sount auch wußte, woher er seinen Most nahm, l^leichwohl gilt St. Barthel — also nun wieder der Hr'ilige — vielfach als Beschützer des Weinbaus nnd die W!tterln?g seines (Gedenktages soll nmßgebend für daS (Gedeihen der Weinernte sein. Der St. Bar-theltag hat auch in der Landwirtschaft seine besondere Bedeiiinng. „Ter Barthel-Mann hängt deu: 5',opsen Trollen an", d. h. er greift die 5.,opfenblüte, uud wenn er dein Hopfen gutes (Gedeihen verleiht, so segnet er damit auch gleichzeitig die nächstjährige Roggenernte. Ani Bartheltag nniß ferner der .'^'»opfen geschnitten werdeu, loeil er sonst zu Boden sliiken würde. Was an Aepfeln und Birnen reif ist, uiuß geschüttelt werden, da das „Barihel-Obst" sich als besonders gut Alle« schon dagewesen! Eiue die Sportliffentlichkeit ini Augenblick besonders interessierende und stark beschäftigende Frage ist die zweckmäßige Regelung des Amateurproblems. Es vergeht kauui eine Woche, wo nicht neue Vorstl^sie uud Fälle diskutiert und besprochen werden, za, es Hot nahezu den Anschein, als gäbe es iul Sport nichts Wichtigeres als die endgültige Märung dieses Probleiiis. Dliß es aber in Wirklichkeit keineswegs Uln eine in besonderen! Maß.e die Sportwelt von heute belvegende Augelegenheit ist, das gibt eine Amatenrdesinition aus alter Zeit zu erkennen, die iin Jahre durch die Fachpresse ging und ihrerseits lebhaft kom-'.ü-eutiert und diskutiert wurde. Ihr bemer-kcn'-werter Wortlaut ist: „Im 'Sport sind alle diejenigen Sport-ausilbeuden Aiuateure, die aus ihrer sport-licheu Betätigung teiiien Beruf machen oder ihren Lebensunterhalt dadurch bestreiten. Selbstverständlich haben ai'.ch diejenigen als Herreusporlier zu aelteii, die wertvolle Preiste oder ähnliche (''^egeustände von außergemöhnlichenl Wert erhalten, solange sie nach>o'iu anderweitiges Einkonnuen beziehen, und daß zweitens ihre Eintünfte oiis ihrer Beruss-arlx'it, ans einer Tätigkeit als Angestellter, l^lüustler oder Arbeiter, resultieren." (5s gibt also mit anderen Wort'.'n keine absolut neuen und bisher unl'ekaunten Prob leine des Anmteurisulus, vielmehr ist auch in dieser Hinsicht alles schon eiuinal dage^-wesen! Aus Lette c. Die Volksschulen in Celje. Der Beginn des Schuljahres 1932/33 der städtischen Knabenvolksschule, der städtischen Mädchenvolksschule, der Umgebuugsvolksschule für Knaben und der Volksschule der Schulschwestern wird sich derart gestalten: Donnerstag und Freitag, den 1. und 2. September findet von 9 bis 12 Uhr vormittags in den Kanzleien der Schulverwalter die Einschreibung der bisher noch nicht aufgenommenen Schüler statt. Samstag, den 3. September finden die EröffnungsgotteSdicnfte statt, hierauf die Lehrerkonfereilzen an allen diesen Anstalten. Montag, den 5. September beginnt der ordentliche Unterricht an allen vier Volksschulen. c. Rasende Motorfahrzenge auf der Stadt-parkstroße. Die schmale Straße, die durch den Stadtpark führt, wird in letzter Zeit viel von Motorrädern und Antomobilen in Anspruch genommen. Vor einigen Tagen überschritt eine Gruppe von Kindern die Straße, in welchem ?lugenblick ein Auto iui scharfften Tempo herangefahren kam. Ein Pasfant, der neben der Straße schritt, er-katmte die (Gefahr und rieß zwei .Binder von der Straße zurück, ansonsten eine Katastrophe wohl unvermeidlich gewesen wäre. Der Verschönerungsverein sollte sich doch einmal mit der Stadtpolizei in Verbindung setzen, damit durch einen Wächter oder dnrch Wachleute diese gefährliche Straße ständig überwacht wird. c. Die Einschreibung in die Musikschule der „Glasbena Matica" findet am 1., 2. uud 3. Septeulber vornnttags und nachmittags statt. Alle Einzelheiten über die Aufnahme, Lehrzeit, Schulgeld usw. sind aus der An-schlagStafel im ersten Stock des Schulgebäudes, Slomskov trg Nr. 10, ersichtlich. Es wird darauf ausmerksaul gemacht, daß auch für die vorjährigen Schicker und Schülerinnen, die ihr Studium fortsetzen wollen, die Einschreibung vorgeschrieben ist. Schüler außerhalb von Eelje können ihre Einschreibung auch durch eine Postkarte vornehmen. c. AuMbung der Hultdekon^nmlsz. Ter Sladtlnagistrat und die Um.gebungögciuejude verlautbarcn, daß die Hundek^nltuuiaz tn der Stadt nnd in der Umgebungsgeiueindc aufgehoben wnrde. Eine gesührliche Epidsmie. In den Ortschaften Lava, Ostro^no, Dol-rova. Medlog, Zuiartno v Ro/Nl dolini uud Galicija hat sich iu lcIUer Zeit der .^^en.ch'>'!st!'n stark verbreitet. Es wurden energische? Maßnahmen gegen die ^^'erbreitullg dieser Kranlh^it er-gri'.fen. c. Wieder ein Einbruch in eine Wohzlun;;. Wohnungcx?inbriiche mel>ren sich in letzter Z<.it in geradezu teängstlichem Maf;e. Ein unbekannter Täter erbrach die Wohnung ^es Arbeiters Anton Blatnik :n der Ljub-ljanska cesta und stahl Kleider und Bargeld iul Werte von 890 Dinar. Die (^en^ari'.-.erie verfolgt den Täter. c. Fahrraddiekstahl. Dem Hinsbesit^^er Herrn Anton Fazariuc in der Ip.ivöeva uliea wurde ciu neues Fai^rrad, Marke „Sttiria", im Werte von 1^09 Dinar gestohlen. c. Gesunden wurde in der >?ralla Pelra :csta eine Uhr, die der Vcrlustträger bei der Stadtpolizei beheben kann. Ver ! ü r en wurde «ruf der Straße von Ostro^no nach Lokrove: ein Lederkoffer mit tierärztli l^en Instrumenten. Der Finder nlöge den Koffer auf der Polizei abgeben. t. Das Stadtklno bleibt auf weiteres wegen der großen Hitze geschlossen. .1»,^.--- Aus Gostanj 8. Exhumierung. Dieser Tage wurde au' dem Friedhofe von S. Michael die Leiche des im Juli 1939 verstorbenen 2ivko l5vetkoviä aus Bev'grad exhumiert und 'n die Hei-matsgemeinde überführt. Die Erh.nuicrung und die Uctersüiyvung wurde von der städti. schen Bestattunigsanstalt SoLtanj oorgenom,' men. iS. Feuerwehrsest. Der Feueru'ebrvere.n von (^aberke, der erst vor einem Jahr gegründet wurde und heud? gegen W Mitglieder zählt, feierte vergangenen Sonntag die (^'inimlhung des neuen Fener^vehrheim^s. Der Bauplatz un-d das gesamte Baumaterial wurde seitens der Dorfbewohner 5eiacitellt, von deuen auch die Arbeiten bewältigt wurden. Aus GwvenjigraHet sl. Personalnachricht. Ter hiesige Bürger-schullehrcr ."^lerr Karl So vre wurde an die Bürgerscki'Ule nach Skofja Loka versetzt. Anläßlich seiner Uebersicdlnng fand vergangenen Sonntag iul Sokolheime ein herzlicher Abschiedsabend statt. Mögen den scheidenden Pädago^'^cn, der sich in Sloveujgradee allgenieiner Beliebt'lieit erfrei,te nnd beson« ders im Sokolvereine tätig war, die beste« (^liickwünsche begleiten. Aus VMeane Po. Schachturnier. Jlu Hotel Moh^riS wurde in den Abendstunden der vergangenen Woche au'. die Initiative der (^^ebrüder Ma-horiL ein Schachturnier abgehalten. Da» Turnier erfreute sich eines lebhafteu Zuspruches seitens der hiesig-en Schl^chspieler ?owie der imnter auftauch-enden Kiebitze. Fsir die Iliämpse, die Sonntag, den 22. d. ihren Ab. sehluß fanden, haben 'ich nicht weniger als 40 Teilnel'''er gemeldet. Als Sieger ginz 5xrr A. ^.ivko l?eruor, z'.v'ester nnn.de 57err F. Lal> nnd der dritti? ?^r?is wurd^ Herrn A. (^^euer zuerkannt. ?sufses''en erregt? Heir stud. ing. Eirliec vom Schsichkli'b Ljubliana, welcher sich außer Konkurrenz an den Kä'np fen beteiligte nnd dessen Spiel förmlich verblüffend lvirkte. . Rwbk eiidMtkt, aeftoben M Rabw Donnerstag, 25. August. Ljubljana, 18: Salonquinteü. -- ttt: Lttndschajt-^bilder. — 1i>.20: Akaieun'che Berufe. — 29.30: Uebertragung aus i^iioga-^ta Slatina. — ^1.30: Vokalkonzert (Hostie. --22: Tanzmusik aus deui Eafe „Zvezda^'. ^ 22.30: Zc'itangabe, Berichte. Böograd, 12.05: Konzert. — 17.30: Nationallieder. 20: Uebertragung aus Salzburg. — Wien, 15.20: Lieder und Arien. — 20: SalDurger Feftfpiele. — W: Abendkonzert. — .Heilsberg, 18.55: Abendmusik. 21.4Ü: Das Paradies dcT Tiere, Vortrag. ^ Briinn, 18: Frauenfun?. — 18.25: Deutsche Sendung. — Mllhlacker, 17: Nachmittagskonzert. — 22.50 Heitere kZwakter. — Bukarest, 19.45: Vokalkonzert Kozenn. » 30.10: Konzert. — Da» ventry, 18.35: Orchestevkonzert. ^ Berlin» 16.30: Symiphoi^iekon^t. — 19.10: Ehor^ gesänge. —. 20: Salzburger Festipiele. Äoikholm, 20: KonKört. Rom, 20.45: Symphoniekonzert. — Langenberg, 20: AbendkonKert. — 22.20: Nachtmusik und Tanz. — Prag, 19: Autoren-Kabarett Oberitalien, 20.30: Opernauffühvnng „Ein« heitere Seele"._Vudapest, 19.30: Ungarische Volkslieder. — Warschau, 20: Leichtes slonzert. — KönigSwusterhausen, 19: Aktuelle Stunde. — W.2V: Abendkonzert. I«» Ein Blick auf «die geho^beue „Niobc": die haltbar erweisen si'll. In früherer -Zeit uiar i 2te': zu steigen, uul den Schlauch zuul Au'^puinve!? anzubringen Taktvoll. Er: „Als wir uns verheirateten, hast dl mir versprochen, mir immer zu gehorchen!" Sie: „Ja, weil ich keinen Streit anfangen wollte, als der Pfarrer dabei war!" Donnerstag, den Sd. Vliftust 193?. .Marik'nr'e? ^^effunq" '/nimme? /^vZcal QAF^«F»Flc MiMvoch. den 2Z. Auguft Ein Rundgang dmch unser Stadtmuseum Einiges über die Entstehung und die Sammlungm Wie viele sind es, die ihren Fuß noch nicht über die Schwelle unseres kleinen, aber umso sehenswürdigeren Museums treten ließen. Es zählt jetzt immerhin schon an 2000 Iahresbesucher, aber die Zahl derjenigen, die sich unl den Werdegang der Kulturen und Zivilisationen, um die Geschichte ihrer Stadt und des Landes nicht interessieren, ist noch immer so erklecklich klein, das; einige aufmunternde Worte niederzuschreiben eine Pflicht ist, der man sich nicht entziehen kann. Zunächst ist einmal festzustellen, das; das kieutige Stadtmuseum aus den Sammlungen des ehemaligen Mllseumvercines (und i»cs verdienstvollen Gründers und Förderers Dr. Amand R a k) hervorgegangen ist, denen später die Eaiumlung des Slowenischen Ae-schichtevereincs und die filrstbischösliche Mu-sealsammlunfl angeschlcssen wurde. Heute wird das Museum vou^ Museumverein unter dem Borsitz des bekannten Geschichtsforschers Prälaten Dr. KovaLiö sowie unter tatkräftiger und fachkundiger Mitwirkung des ncuernannten Leiter des Museums und Landesarchivs Direktor Ba 8 verwaltet. Ein flüchtiger Rundgang durch die Abteilungen des Erdgeschosses zeigt, das^ in der letzten Zeit ein S t) st e m in die Aufstellung der Sammlungen gebracht worden ist. Im Erdgeschoß ist es zunächst die k i r ch l i ch e Kunst, die uns in der El^arnkteristik ihrer jahrhundertelangen Entwicklung anspricht. Worauf aber das Museum besonders stolz sein kann, ist eine Steinplastik der .Hl. Katharina von Alexandrien aus dem 13. Jahrhundert und eiue gotische Holzplastik, die Hl. Katharina von Siena darstellt. Letztere wurde in dem. St. Wolsgang-Kirchlein am Vachern aufgefunden und der Sammluug einverleibt. Eine Narität ersten Ranges stellt eine Originalglaszeichnung von Al-brecht Dürer vor, die im Seitzkloster gefunden und vor der Zerstörung bewahrt wurde. Der größte Barockmaler der Steiermark, W e iß e n k i r ch e r, ist mit zwei prächtigen Gemälden vertreten: die Ilber-reichung des Rosenkranzes an den Hl. Dominikus und durch einen St. Nikolaus. Die Entstehung der beiden Gemälde reicht in die Jahre 1680—1681 zuriick. Sehr reich beschickt ist ferner die a r-chä olo gi sche Abteilung, in der die Unterabteilungen „(Gießerei aus der Bronzezeit am Bachern" und die Funde des Hallstätter Urnenfeldes aus der 5wro«ka ce-sta einen besonderen Plak einnehmen. Die Funde sind von hoher lokalgesrs^ichtlicher Bedeutung und bilden eine dankbare Ergänzung der überaus reicl, beschiclten e r a-m i k-Sammlung aus der ueolnthischen nnd der La Tene-Zeit. Besonders reichhaltig sind neben der PoZ^tela-Sammlnng serner die Fundgegenstände der römischen ^^eit ans .Hajdina usw. Hier sind neben Keramik, Schmuck- und Gebrauchsgegenständen besiin-ders die Tränenfläschchen der GlaSsamiil-lung reichhaltig vertreten. Im Erdgeschoß finden wir neben den Pi.ir-lräts lokalgeschichtlich wichtiger Persönlich-keitpn, Stadthistorica usw. den Nachlaß der Gemälde des bekannten MalerS Eduard Lind, ferner die Landschaftsbilder Binzenz Mosers, ein Porträt von Svoboda uud sogar ein Grohar und auch die Äüalerin der Drau-stadt Emilie Becker sind vertreten. Der weitere Rundgang durch die M i n e-ralogis ch-P aläontologische Abteilung zeigt dem Besucher neben der seltenen Narität des ^lüxator .^tvriaLUs l?ine nollständige Gesteinsannnlung der vorwiegend im Drau-Gebiet vorkommenden Gesteine, scrner wertvolle Funde aus dem Miozän. Iin ersten Stockwerk finden wir eine kleine S t a d t s a iil m l u n g, die vor allenl die Bildergalerie der Bürgermeister und Ehrenbürger aufweist, die Entwicklung des Stadtbildes an der Hand historischer '-Zeichnungen, Gemälde, Skizzen usw., eine überaus interessante Sainmlnng von Erin--erunaen an die Person deS Adnüral«^ Wil- helm von T e g e t t h o f f, des Fürstbischofs Anton Martin S l o m « e k, die Innungstafeln der Schlosser, Lederer und Flösser und eine besonders reichhaltige Truhensammlung, ferner Haus-rc^t usw. Neben der reich beschickten Waffensammlung historischer Waffen ist es eine kleine Weltkriegssammlung lKriegsgegenstände, Propaganda usw.), die das besondere Interesse verdient. Auch die ethnographische Sammlung wird jeden Besucher entzücken. Zu erwähnen ist ferner eine vorbildlich vervollständigte Jnsektensammlung. Alles in allem: dieses heute noch kleine, auf keine großen Traditionen zurückblickende Museum ist dennoch so groß, daß der Besucher in guten zwei Stunden nur oberflächlich alles zur Schau gestellte betrachten kann. Es verdient einen noch besseren Besuch, denn hier wird im Verborgenen stille Kulturarbeit geleistet, die für sich den Anspruch erl?eben kann, voll gewürdigt zu werden. Ganz besonders soll hiebe! die Mi'che-waltung des verdienstvollen Obmannes des Museumvereines Herr Prälaten Dr. .K o-v a ö i ö, des Herrn Museumsdirektors Bas und des Herrn Baumgartner Erwähnung und Anerkennung finden. Einem Wunsche vieler Miifeumsfreunde sollen die Besuchstunden auch nachmittags angesetzt werden, eine Frage, die der Ausschuß des MuseunlsvereineS in einer seiner kommenden Sitzungen voraussichtlich einer zufriedenstellenden Lösnng entgegenbringen wird. S P e c t a t o r. Dor dtr Jeststtzung de» Supermoximum« Eine Kommission des Alkerbauministeriums besichügt unsere Grobgrundbesitzungen. Vergangenen Freitag. Santstag und Sonntag hielt sich t?ier eine Koinmission des Ackerliauministertunis auf, um die Agrarverhältnisse im ehemaligen ?)!ariborer Kreise zu studieren. Mitglieder der Kommission waren die Herren S r e t e n o v i der Gehilfe des ÄckerbauministerS, Sektionschef C v i j a n o v i ö, Inspektor Radikon und Inspektor S t o j a n o v i ö. Die Herren besuchten nnter Fichrnng des Ehefs des Agraramtes in Maribor, Herrn Obercigrar-rates Dr. Oso jnik fast sänitliche Groß-grundbesihnngen des ehemaligen Kreis.'s Maribor, wo sie die Feststellung machen konnten, daß die Güter gri?ßlenteils mustergültig bewirtschaftet werden, teilweise aber auch den Borwurf verdieii^u, vernachläßigt zu werden. In den nächsten Tagen soll nun nach dieser erfolgten Anfnahine ides Standes der Agrarreform in diesen Gebieten das S u p e r ni a x i nl n m für die einzelnen Güter festgestellt werden. Die hohen Gäste besichtigten vor ihrer Rückkehr nach Beograd die Transtadt nnd deren Sehenswürdigkeiten und machten anch einen Ausflug znin Elektrizitätsiverk in Fala. Besonders lobend äusserten sie sich über unser modernes Inselbad, von denl sie die besten Eindriicke mitnahmen. Ein Mädchen Verschtvundkn Unsere Polizei hat sich gegcnwärlig mit eiuem mysieril'ien Fall zu beschiiftigen. Bor einigen Ta.M kam -die kaunl vierzehnjährige Winzerviochter Marie S l a n i v in die u!n Milch zil verkaufen und einige Einkäüie zu sorgen. Da daS Mädchen trotz Nnchforschnilj^^cn ihrer Ange.wrigcn seitdeui nnaiif'iudöar ist, erstattete heute die Mutter bei .^er bicsiM Polizei :>ie Abaän-gizikeitsanzeitie. Die Polizei hat bereits nm-^angreiche ?lachsorschilng?n einqeleiiet, doch blieben t^ieseiden bicher erfolglos. m. Trauung. In Vcograd wurde am 30. d. Herr P.>islv H einz aus Maribor mit Frl. Ttierese M e tz getraut. Dem neuver-niä'hllen Paare unsere herzlichsten Glück- m. Wieder Abendkonzert im Stadtpark. i^rgen, Donnerstag, von 20 bis halb '^2 Uhr findet im Stadtpart wieder ein Abendkonzert statt. Diesmal konzertiert der Musikverein der Eisenbahnangestellten und Arbeiter unter Leitung des Kapellmeisters Schönherr. Das Programni bringt den slo-ivenischen Marsch von Schl)nherr, die Ouvertüre von OssenbachS „Tie beiden Savoyar-den", den Walzer „Katzerl" von B-ednarz, Leopolds Potpourri „Jugoslawische Perlen", Linkes Lied „Ob Du mich liebst?", Kliments Potpourri „Straußklänge" und den Foxtrott „Bin kein Hauptmann" aus Abrahams „Viktoria und ihr Husar". m. Das erlAsende Nah. Nach den Tagen einer Peinigenden Schwülle ist ,mn gestern abends doch der schnsüchtig erwartete Wetterumschlag und die hiednrch bedingte Abkühlung eingetreten. Gegen halb 13 Uhr verdunkelte sich der Himmel und ein dri^h-nendes Gewitter näherte sich, von einem starken Sturmwinid begleitet. Als sich ater dann der Regen wolkenbrnchartig ergoß, blieb es nur bei einem erquickenden '^Platzregen,der zirka eine Stunde andauerte, worauf sich das dunkle Gewölk in nord-östlicher Richtung verzog. Während es bei uns nur regnete, ging über die Mittelsteiermark ein verheerendes Unwetter niit .'dalgelschlag nieder, der viel Schaden anrichtete. m. Der GläubigerauSfchub der „Kmetijsta etsportna zabruA»". Wie schon berichtet, wurde in der gestrigen Gläubigcruersaurm-lung der „Kmetijska eksportna zadru-ga" ein achtgliedri'ger Ausschnß gen>ählt. Ä:rselbe setzt sich aus dei! Herren Dr. Sla'.ilo For-nazario, Rechtsanlvalt in Maribor, Ivan Hladnik, Schmied aus Eirkooci, Dr. Josef BergoS, Rechtsanwalt in Maribor, Michael Mikec, Bäckermeister in Mari-bor, Karl NovSak, städtischer Beamter in Maribor, Dr. MiloZ Vauhnlt, Rechsanwalt in Maribor, Andreas Krepel', Steucrvcrn>alter i. R. in 'Sv. Lenart, und Josef Pnrkharr aus Marlbor zusamnien. ''nr. Gestorben ist dieser Tage in Moravci bei Mala Nedelja der Vater des Tkupschti-naabgeordneten nnd Journalisteir Vekojlav Spindler .Herr Alois S p i n d l e r. Friede seiner Asche! Der schwergetro'fenen Familie unser innigstes Beileid! ul. Bibelvortrag. Donnerstag, den 2^. d. M. wird utti 20 Uhr in, evangelischen Ge-meindesaale (Trubarjeva nl. 1) der erst^ Bortrag über das Thema „Wie l ö st die Bibel die soziale F r a-g e ?" stattsiuden. Jedermann ist l)crz!ich eingeladen. Nl. Erhijhung der ttasfechauspreise. Im Zusauiinenhang mit der Verteuerung des Zuctero und des elektrischen Streme-^i sehen sich aucl, nnsne ^iasseesieder und R^estiiura-' leure gezwungen, die Preise dies'.'n neuen Abgaben anzupassen. Eine dv''inlt!vc Ent-sckieidling darüber wird aber erst in den nächsten Tagen sallen. Nl. Das Ambulatorium fiir Tuberkulose (dir.'i'oreieeva ulica (!) bleibt' in der Zeit vom 22. bis 27. d. wegen Desinfektion illld Reinigung der Näuuie g?sch!osien. ni. Ehrenvoller Äluftrag an eine heimische f^irma. Die alirenoniierte Firma Hermann W ö g e re r, deren b.'tannte i^rzeugnii'se sonwhl im In- als im Anölande den ailer-l'.slen Ruf genies^en und die Heuer das Jubiläum ihres Wjährigen hiesigen Bestand^'.' seiert, wurde dieser Tac^e von der Verwaltung der kgl. Sommerresidenz auf Schlos; „Suvobor" in Bled dnrai Liefernngsauf-träge ansgezeichnet. Dieser s6)i?ne Erfolg «st n!.'n^'r!ich ein Beweis für die bekannt hoihe !?'.lal>cit der Erzeugnisse dieser Firma. m. Ter heutige Mittwochmarkt iv^ir etwas schwächer leschickt. Die Preise blielien iul grossen und ganzen unverändert. m. Drei Brandleger vor Gericht. Vor dem Dreiersenat hatlen sich gestern die Thesit',er Karl Kerömar nnd Geza Adaniiö aus Prekmnrje ivegen Brandlegung zu verantworten. Kercmar wurde von AdaiuiiZ gedungen, letzterem das HaU'.!, das dieser bock? vevsicliert lhatte, anzuzünden. Kertniar '.lihvte die Tat auch wirklich au^'. Bei^i^' wnrdeii zu drei Iahren schweren .Kerkers v<'rnrke!l!. D-sr dritte Brandle^^er ivar der Ti'^hler-aehilse Stefan Dkaö aus Dclnia s'.'uda.ia. * Bei Äiagen. und Darmbeichwerdea, E^un. lust. Ttnhtträgheit. Aufblähttliq. Lodt.renue:r. Aufstoßen. Benommenheit. Schmerz in de? Stirn. Brechreiz bewirken 1—2 GtaS nlrtijrlich:.-s „Franz.Iosef"'BitterwV^u von 60—100 und bei Klee von 100 liis 110 Dinar. NI. Bon einem Auto niederqestoszen. Gestern nachmittags wurde der Äsährige -ä-ger Alois ('eh aus Limk»n^ an^> der Land« straße von einem Krastwaaen ^gestreikt nnd zu Boden gcstoßen. NSit schweren Verlei^un-gen am Kopfe und beiden Armen wurde Oeh ins Kranken^'ans überführt. Nl. Wetterbericht vom 24. August, ^ Uhr: Feuchtigkeitsmesser 4-l8, Baroineterstlind 7.^;, Teniperatur -^-22, Windrichtung S'.V, Bevölkerung teilweise, Niederschlag 0. vanlen! öeii äer täLllcken intimen I»iletts iinentkelirtteli. * Der heimische Herd heißt die Ausstellung, welche der Verband der Hanssranen, Sektion des Allgemeinen Franen.iereines in Ljllbljana, ans der diesjährigen ^Herbstmesse von bis 12. September ini ganzen Räume des Pavillons „K" veranstaltet. Der Verband beabsichtigt vor allein die verschiedenen Mustertnchen nnd zwar solche, die in jeder Hinsicht bestens zn empfehlen sind, zur Besichtigiing vorzuführen. — Einige Stunden täglich werden diese Küchen inl vollen Betriebe sein: die verschiedenen Hanshal» tungsschnlen nierden nämlich in diesen Küchen vor den Augen der Zuschaner kochen und backen, anfwaschen und ausräumen. Im separierten Bortragsranm werden verschiedene praktische Vorträge gehalten werden, die in den Wirkungskreis der Hansfrau fallen. — Die Einkellernng des Gemüses, Kartoffeln usw. wird ebenso praktisch natiirlich gezeigt werden. — Die Bildungsabteilung umfas^t die Statistik des .HanshaUnisgsscb?U-wesens, die Ernährnng des Meilscheil, ange« führt in .Kalorien, di-^ erlaubten Mittel für das Einkochen, den Alkobolverbrauch, Alkoholfreie Getränke, die Giftstoffe in den Le» bensmitteln nsw. Die Arbeiten für die Aus« stellllng sind ins vollen Gange und wirken aiißer Hanssraiien niid Haussraneiischnlen auch ?'lrztinneir, Architekten und Architektin« nen, Ehe,nikerinnen nnd andere Fachkräfte an diesen Arbeiten mit. Bnrg-Tonkino. ^Hente, Mittwoch, zun? letzten Mal das au°iii'zl.'lchnet<' '^oppelpro-grainni „Hinter Schlosj nnd Riegel" und Eiiapjins „Großstadtlichtcr". 'l'!oi- -'(on'^ino. Piäsord und Touglas t'^airv^^ns.-' in „Tie be^ivungcnc Rasende". Rü«Mr NS DoimerStas, den N Äugust Wirtschaftliche Rundschau Vor der WelttvWKaslSkonskiM Aus Paris wird derichtet: Die Wirt-schaftSkonferenz von S t r e s a, die sich mit der Wiederaufrichtung der zentral- und oft. europäischen Staaten befassen soll, zieht in steigendem Maße die Aufmerksamkeit der französischen Öffentlichkeit auf sich. In den Pariser politischen Kreisen wird bestimmt versichert, daß Frankreich'keinerlei Interesse habe, in Stresa egoistische Ziele zu verfol-geil. ES kommt Frankreich wenig darauf an, ^ schreibt der offiziöse „Excelsior", ob daS französische Projekt der wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Donaustaaten, daS bekanntlich in London und Genf auf den Widerstand Italiens und Deutschlands gestoßen ist, in Stresa aufgegriffen wird oder ob ganz neue Borschläge eingebracht werden. Nach der Ansicht deS „Excelsior" müßte das Haupziel der Konferenz von Stresa sein, eS den zentral- und osteuropäischen Staaten zu ermöglichen, gleichzeitig das wirtschaftliche Gleichgewicht und eine gesunde Finanzlage zu erlangen, um die Staaten wieder in den normalen Kreislauf deS wirtschaftlichen Austauschverkehres einzugliedern. Wie die neuen Borschläge auch aussehen mögen, immer werde die Zusammenarbeit der Großmächte mit den Donauländem verlangt werden. Auf der Konferenz werde es sich erwc'isen, wie ausria)tig die internationalen Solidaritätskundgebungen gemeint seien. Am wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenbruch von Mittel- und Osteuropa könne niemand etwas gewinnen; die Nach--barstaaten wären die ersten Leidtragenden einer solchen Katastrophe. Sie könnten aber auch die ersten Nutznießer eweS europäischen Wiederausbaues werden. Der jugoNawttlve Außen» danvel lm Sutt V e o g r a d, 2?^. August. Aus einer Statistik der Generalzolldirek kion ist der Außenhandel im Juli und in den vorherigen sieben Monaten ersichtlich. Die Einfuhr betrug im Juli 199,1 Millionen Dinar, im Bergleickie mit dem Juli deS Korjahres um 18V Millionen oder 48.6i)?» weniger. In den ersten sieben Monaten des Jahres 19.^^? betrug die gesamte Einfuhr 1d8N.5> Millionen Dinar, d. i. um 1AKtt.2 Millionen oder M.48^ der gleichen Zeit des Vorjahres weniger. Die Ausfuhr bctrnf^ im Juli 173.S Millionen Dinar, d. i. im vergleiche zum Juli des Borjahres um 179 Millionen Dinar weniger. In den ersten sieben Monaten betrug die Ausfuhr insl^esamt 1.'i44.3 Millionen, d. i. um 1122.9 Millionen Dinar oder 42.lW?S weniger als im Vorjahre in derselben Zeit. Z^rachtbegiinstigungen fSe Obst im Transit tider Sfterreich nach Polen und i« die Tschechoslowakei. Die österreichischen Bundesbahnen haben mit (Gültigkeit vom 19. August biS zum 39. Sevtember 19.^2 snr frisches Obst, daS in! Wagenladungen, in verpacktem Zustande, aus Jugoslawien, über St. Jlj-Spielfeld-Straß-StaatSgrenze, nach der Tschechoslowakei und nach Polen befördert wird, besonders ermäßigte Frachtsähe genehmigt. Die Begünstigung gilt nur sür Sendungen, die niit durchgehenden internationalen Frachtbriefen von jugoslawischen Bahnhöfen nach der Tschechoslowakei oder darüber hinaus über Petroviee und Bohumi?m (bei Oderberg) nach Polen aufgegeben werden. Der Tarifnachlaß gilt nicht für Sendun-gen, die nach Österreich bestimnlt sind, oder von der Tschechoslowakei nach Österreich zurückbefördert werden; ebenso ist er nicht anwendbar in, Verkehr nach deutschen Bahnhöfen. Die ermäßigten Frachtsätze wurden flir 50lX) kg und 19.M0 kg Ladungen fiir drei LeitungSwege erstellt u. zw. 1. von Tpielfeld-Straß-Staatsgrenze naä) Bern-hardStal AtrS., 2. von Cpielfeld-Ttraß-Grenze naä) Untersetzbach Grenze und 3. von Spielfeld-Straß-Grenze nach Summerau-Staatsgrenze. X Reue österreichische Tinfuhrvetdote. Der Hauptausschuß des Nationalrates hat eine vierte Verordnung als Nachtrag zu den Einfuhrverboten angenommen, wonach auch sür die Einfuhr von Blei, Aeilegie- rungen mit Ausnahme 'wn Zinkblei, ferner sür Bleiblech, Bleiplatten, Bleidraht, Bleifässer, Walzblei, Schriftlettern, Bleikabel, elektrische Akkunlulatoren usw. eine besondere EinfuhrSbewilligung erforderlich ist. X Herabsetzung der öfterreichischen Bankrate. Wien, 2Z. August. Die Nationalbank hat den Diskont von 7 auf 6 Prozent l)erab-gesetzt. X Die Veinausstellung der Ljubljanaer Herbstmesse wird außer dem Berkauf von erstklassigem Tisch- und Flaschenweinen auch allen Besuchern die Gelegenheit bieten, sich von der Erstklassigkeit der heimisckien Weinproduktion zu überzeugen. Es werden Weine aus sämtlichen Bezirken des ehemaligen Mariborer Kreises sowie aus Krain vertreten sein. Der Wein wird in kleinen Gläsern ausgeschenkt werden, sodaß gleich an Ort u. Stelle Aufträge getätigt werden können. X Die große «eflüßelauSstellung verspricht eine der zugkräftigsten Veranstaltungen der Herbstmesse in Ljubljana zu werden, zumal sie allen Anforderungen der modernen Hühnerzucht gerecht werden wird. Neben vorzüglichen Legehühnern werden auch Zuckithühner ausgestellt, die wegen ihres Fleisches sehr gesucht sind. Ferner werden sich auch die BesuÄ)er von den Zuchterfolgen der einzelnen Geslügelrassen überzeugen können. X Reue Kaninchenarten wird die ii^anin-chenauSstellttng der Ljubljanaer Herbstmesse bringen u. zw. solckie, die bislang noch nicht ausgestellt waren. Außer den Zuchteinrich^ lungen (Stall, Futterbehelfe usw.) wird auch das Verfahren bei der Fellbearbeitnng gezeigt sowie Erzeugnisse aus Nauinchen-fcllen ausgestellt werden. X Der Gumpjbiber ist bei uns ein fast unbekanntes Tier, dessen Fell aber eines der gesuchtesten ist. Im Rahmen der Ljubljanaer .Herbstmesie werden daher zur Aufklärung ganze Biberfamilien ausgestellt werden. Der Biber ist ein Tier, das sich mit kargem Grünzeug begnügt, aber sunipfige Gegenden mit ständigem Wasser bevorzugt. Die Tiere können auch käuflich erworben werden. Bücherschau b. Fotorer»ija, Monatsblatt für alle Zivei-ge der Photographie. Nr. 2 sür Augusr. Die .^rausge^r haben das VerspreH?« 'ie^^al« ten. Schon diese zweite Nummer ist um v,'.is. Die Bedeutung' dieser unserer neuen s^ach-Zeitschrift geht aus dem Inhalt dieser Nuiu-mer l)ervor: Die Expositionsfrage in der Photographie. — Etivotociraiphie in den Äleiirformaten. — Der Amateur auf Reisen. — Etwas über den Kodacolorfi'lm. — Sonnenstrahlen als Motiv. ^ Spezialrubrik für Anfänger. — Fragen und Antworten. Ausstellungen und WetÜ'N'.'^rk'? usiv. Der Preis eines Heftes ist k Din und im Abonnement für ein Halbjahr 30 Diu, '.esp. «9 Din für das gan^^e Jahr. Die Administration des Blattes „Fotorcvija", Zagreb, Dalmatin ska 6, sendet auf Verlanxien Ansichtshefte. b. Paul Keller: Michel, der Rächer. Kellei gibt seiner Erzählung einen prachtvollen Rah nien durch herrliche Naturschilderungen. Er zeigt das Land, das er durch eigene Reisen er schildert die Menschen, nüt denen er gelebt hat, in ihlvr ganzen Naturs>asti!sicit und unverfälschten Echtheit. Er zeichnet so im lianzen ein Bild, das für ttn>^ neu ist, iveil >vir in Europa ja viel ni^'>r von fernen Ländern wissen als von den entlegenen Winkeln unseres eil^enen .'i^ontlnentS. In diese Naturichildernngen von liroßer Tchi^n-hcit ist qes'i'liickt eini^' spannend? ^^schichte einer echt all^anisch^n Blutrache venvel't. unil,ri!!nt in't einer kleinen schichte. Die Eliarakterisicrnng der einzelnen Menschen ist jiut, die Ank^cichnunqen i^er typi» schen Eigenschasteu albanischen !!io!kes in den ^iden ^i ^u beziehm teim Verlach, 'Lerlin Ä/N, ^ried rich Ebert-Ztrake ll». Licrteljalirc'.-liezuiv-Preis 10 M. b. Autarkie oder internationale Zusam» menarlteit? Bon .^"^^röert v. Berkeralh und Fritz .Äern. S. Fricher^Berlag, Berlin. wichtige Abhandlung über die ze!)ic^ühvnnt^ mit einem .s'>in weis über das Hin'.r.-egräuiu'en der den Hindernisse. Ein wichtiger Beitrag ul'er Wesen und Lösung der Weltkrise. Roman von Klothilde v. EteZmann-Stein. LvpvriLitt /»I. feucdlvLneer. tlitlle (össle) 15. Fortsetzung. Da'5 durste al'er auf keinen Fall s^<-schehen. ^"'na t'annlc? die peinliche Korrektheit ihres ^!ctier5. ^ie wus^te, doß er gewöhnt war, kiinc 'tiect)nung längere Zeil unbeglichen zu lassen. Und das Nadelgeld, das er rhr trotz ihres scheilil-aren Widersialldes ausMhlte, uiar so bemessen, das; er sicherlich rhre VerleA».'nheit nicht be^rikfen l)ätte. Was verstand denn auch ein Mann von den Bedürfnissen einer eleganten Frau? Ihre Kusine Maria war trotz ihres Reichtums und ihrer gesellschaftlichen Stellung als Gattin eines der beschäftigsten Rechtsanwälte von einer geradezu törichten Bescheidenheit gewesen. Sie selbst, Ina, aber war an Lu^uS gewohnt. Er war ihr Lebenselement, dieser LuxuS; sie tonnte ohne rhn nicht leben. Um so notivendiger aber ivar es, daß sie Weltner eiidlich dazu brachte, sich zu er-klären. Und nun kont ihr diesc^ Person, diese neue Sekretärin, in die Quere. Ihr Jni'tinkt hatte sie schon ganz richtig gie!il>arnt. Als Edith Bern hei ms Name das erste Mal von den Lippen Wcltners kam, hatte sie ein nnange-nehnies Gefi'chl getrabt. Dies l^e^-ühl liatte sich noch versvävkt, als sie Edich zum ersten Mal gesehen chatte. Das war eine jener Frauen, die durch iHr« sanfte Scheinheiligkieit, eine kindliche Miene e^nen Mann m«hr rühren und sür fhch gewinnen lkonnte, als die grös^te S6?.ön-hj^t. es vermochte. Es ivar genau der Typ ^ WMW»« ueusldvCbaie» Frau. Selbst wZnn sich diese Bernhsiin noch zehnmal bescheidener und schück^terner zei-gle —. man kannte diese Art, l)inler der sich Berel5>nung genug verbergen mochte. Waruni arbeitete den Weltner, seit er diese Bern-Heini engagiert ljatte, Abend sür Abend? Sonst hatte er doch manchmal Zeit ge)abt zu einem gemeinsanten Theater- oder Kinobesuch, older sür ein paar Stunden bei Freunden, in einem ^l^estaurant oder dergleichen. Ieht saß er wie angeschiniedet uiit der Sekretärin in seinem Zimmer. Oh, man war nvltklug genug, nm zu durchschauen, daß nicht die Arbeit der Mac,-net war, sondern dlese blonde, dumme Person da d'. innen. Mit der Arbeit fing es an und n.lrde bei der Liebschaft enden. Aber das durfte nicht sein, niemals. So kurz vor den: Ziele durfte man l'ich nicht abdrän^ien lassen. Es iväre ja eine Schande, wenn eine ^na Hartwig von solch einer kleinen raffinierten Person besiegt iveriden sollte. Und raffiniert genug ivar sie, das ivußte man ja. Gleich am ersten Tage liatte diese Bernheim es ia verstanden, sich nicht nur bei Weltner einzuleben, sondern auch bei diesem l^ör, dem Ralph, lieb Kind zu niachen. Voller Enchörullg hatte Babette Ina beim .Heimkomlnen erzählt, was sich iväh' rend Inas Abivesenheit zwischen der Sekretärin lunid deui kleinen Ralph abgeipielt. Avrt >sür Wort hatte i'l?r Babette die Unter-haltutll^ zwischen Ralph und Edith hintergebracht, denn sie ljatte selbstverständlich am Schlüsselloch gehorcht. Sie hatte ihr auch berichtet, daß, als sie auf W^llnerS Anordnung einen Abendbrot in, biß ins Arl^its-zimnrer gebracht, Ralph ans Idem Schoß der Sekretärin gesessen und ganz gegen die Ge-wo'hnlieit mit lhr und dem Bater Abendbrot gegejsen hatte. Da» war tm Uchte Beweis dafür, daß diese Edith Bernheim versuchte, über den Iun>gen hlnlveg den Bater zu gevinnen. Al?er nian würde ihren Plan durchireu--»en. Man nlußte sich auch dem Innigen ge. genilter so verhalten, daß der Zutr.iuen zu einent gewann. Später, wenn man erst als Frau die Zügel hier in Händen hielt, würde dami alles anders iverden. » Sie suhr aus ihren lNedan^en ans lind lauschte. Die Stimme des Betterc. die in gleichinäßigem Tonfall des Diktats durch die Tür geklungen, verstuminte. Nun sprach eine nx'iche Frauenstimnle ein paar Worte, sie ')örte 'Veltner auslachen nnd ivieder ein paar nun leisere Worte sagen. Eine ZÄeile danach öffnete sich die Tür zu ihrem Zim-?ner. Weltner kam herein. „Ach, du bist noch auf, Ina? Guten Abend! Ich begleite nur Frau )?ernheim ^'inunter. Die Mädchen schlafen wohl schon?" . „Das kann ich ja besorget^", sagt<' Ina schnell. „Warunt sollst du jetzt noch die Treppen hinuntergehen?" „Auf keinen Fall, liebe Ina", sagte Welt-tier. „Es tut ntir auch ganz gut, noch ein paar Augenblicke an die Luft zu kommen. Ich werde Fran Bernheim noch bis zur Haltestelle begleiten. Bin lieute den gan^^n Tag nicht aus deni Ziinnier gekonimen Zn einer Viertelstunde bin ich znrüsf." Bald hörte Ina eine Tür klappen und Schritte hinter sich die Treppe l>inunter entfernen. ^ie saß sehr still. Ihr Gesicht war von Wut ent-stellt. Das wurde ja immer schl^ner! Nun begleitet ihr Better seine Sekretärin sogar noch kjeim. Bom (^teichäst wiir den sie wohl jetzt nicht mehr redem. Und n>er iveiß, wann er wiederkam. Aber er n>ürde sich täuschen, n>eltn er glaubte, das^ sie jei.tt scktla'en ginge nnd sich um nichts köin'ncrte. Sic mus^te wissen, wann er zurückkam. Die Straßen lagen verlassen und nien« schenleer da, als Weltner mit Edits> Bern-Heim aus dem .''lause trat. Es war ein laller, klarer Spätsonimerabend, der schon die Al,nung des nahen Froste's in sich trug. Die Z^änin»-' ans der Straße, ihres völlig t^eraubt, reckten ihre Zweige in die kalte klare Luft. Der halbe Mond stand griis', und licht am Hiininel und die Sterne lunkelten kalt und leucl^tend am Firmaurent. Edith Bel,stmantels fest. Weltner, der die Hände in den Tascb<^tl seines in^eicl^^n. inar-lnen Ulsters vergraben batte, bemerkte sogleich das Zusamenschailern der jungen Frau. „Sie sind viel .zu diinn gekleidot. Fran Bernhsim", nieinte er votwurssvoll. „Die. ser Mantel mag gut sein für den >^pätsoni« iner, aber für t»ie jetzige Teniperatnr heis;t es schon den ?V!ntermantel üervorholen.'' Da Edith Bernheiui schivieg, sah er sie von der Seile an. Was war das sür ein eigentümlicher Ausdruck in ihrem ^^arten sicht? Herrgott. flrl''>r es ihin durch den Sinn, da hatte er sicher einlas Taktsose? Ü^er- unltlich balle sie überhaupt keinen richtigen Winterinlintl'l ünd lie^ de^^n^tgen in dünnen Fib!i:heii bennn. Aber ne 'vi'irde sich aus den Ted er'älich!-Takt nicht kmn' lnern. „5eien ?ie mir nich> liö^<', Fra'? .?'crit^ s'i'ini", sa^'''e ev i'ntssl'l-'ss^n 'ch ?i<' gon^z of'>?n i^l» ."'lir ''-''h!''" reicht, uni das ?i0!i''"i!d?''st^ znm Veiipiel ^inen ^^in^^'» sq,»,, nur s^ei.i!chlaii kräftig »nd ih>»tl'miich, alie'^ in bester ilrdinin.^. ES tejteht doö >^nnlp!omcnbild einer lypijchen e r n e u r o s e. 'Z'ie >ier.^ncurose ist erst ii, neuerer Zeit firiii.dllcher studiert und ausgettlirt ivort'en. ,>ri!hi?r .r-arf nian alles ziiiai:i.:i..'n und zähl« te IN den Her.znenrosen zuin Beispie! auch die m'l so .'.esürchleie „'Angina pectoris". 'l'kach ^.lü.upcls zähll dic« „Angina po.t'irii'" in seinem ^'ehrbuch .',u d?n >)erz-neuroscn, n'>a:' lxstinlntt folsck> ist. Die "Angina i'ecloric'" ist keine '^«enro'e. sondern eine durch '^iertaltung der sligencinn!^n ^>'.-^n,',aIerien des .ver^'.cns hervorgerufene .strnuiyl'it, die sich dnrch übLraN'5 schmer.^-5!nsiisle in der ('^.egend dec> Vriiill'cin^.'-^ aue!.',eichn'l. '«luch bei d^r Z'i'sls^'e 5chnier^;e!!, dic ganz nnd^r.n liialler haben^ üZLi'i^iren^ bei der „.'iniiiia 3.siiii.^r',<"u .nn'asluieise tt'.nt'.i:!?!!, dan.'rn die .vierzneu^u'seschuu'rzen vsl l0l?<'inisg an. Auch Trnck nnf die .'^^er.;-klc^^end Injr bei xvrzn>.i>rii!e Schinerzcn aus. 5chuier/,en beruhen zun, Unt^rscki<-d vri'.l ^en ..'lngina ^^ectori-^^-schlnerzün n'cht n'ls ciiior ^^^erkallnng N'in ior.d^'vn in ?i.'uliisgien der oberflächlichen ^^erocn der da>^ >>'rz niiwebl'nden Miiölcln und oer .^aut. ^6) wende zur Differznenrose .zeichnet sich nicht durch sondern durck,> heftige-'^ .^rzklopfen anö Unter „Herz-klof'-'n" versteht man die subjeii'.oe Empfindung der HerzÜewegungen. Hervorgerufen 'lird das Herzklopfen durch eine verstärkte /^.''erMktion. Ncrvös ist diese-i? .Herzklopfen dann, ivenn die Untersilchnng des Herzens keine anatomische Peründerung nachreisen kann. Herzkli'l'feu ei-tsteht bei den leringsten Anlässen, die beim Gesunden durchaus kein .^c^er^llnpfen verursachen, nach jeder leichten Psychis^^n Erregung, nach der aeringsten kl)rperlill>?n Anstrengung, nach jeder Nal^run^'^ausuahiue, bci manch?« Kör-perstelliniaen, zuiu Veispiel linke Eeilenlage im Bett l.'" C:'? "ersn^windet zum Ilnter-! chi<'d .'lv. ' dlirch .Herzkrankheiten ''^^diu.Ni'il ' ^!?' s'n ebenso schnell als es !>iek^^unlu'!'. '' lu'uiu'isiigt aber die daran u?!dends'n 'lali'rlich sehr. Hier verniaq da« l^ier die ärztli >X' Untersuchung, die die Harm loslgseit dec. '^'cldcns nachweist, vieles zu leisten. Oljne Med'kainent werden diese Neu-rasthcniker von ihrenl nervös-.'n Her'.klopfen Pheilt, sobald sie wisscn, daß ihr Herz voll« kounnen gefnnd und nnr sehr erregbar ist. Auch bei nervösem .Herzklopfen sjilft die elektrische Tbern^iii» oft sel)r gut, nnd schon nach elnip^'n "^'unuten d ma5)t es nicht in:mer die Dauer de.' Schlafes aus, vielmehr- ist die Hwuptiack^e, das) man lief und fest s6>!äjt. Es sind Leute l^kannt genioiden, ^ie mit vier bis fünf Ttuudeu schlaf ans-kamen nnd »ollständig frisch und leistungs- fäl)llg danach waren: allerdings n'ar ikir Echlaf ganz außerordentlich fest. Für die nberwie-gende Mehrzahl genüg: die'c kllrze Schlaidamer keinesfalls, und auch die sieben Stnnden des Sprichworts sind nicht ausreichend. Eine Durchschniitsdauer von mindestens acht Stunden ist anznnehmeu, so Äaß man also den dritten Teil seines Lebens im Vett verbringt. Was der schlaf eigentlich ist, und wie er zustünde komnit, das wissen 'vir heute noch nicht niit aller Sichevheit. Jedenfalls steht nbcr fest, daß er uubedingt lebensnotwendig ist nnd daß ein Beschränken seiner Daner 'schwerste Schädigungen nach sich zieht. Im kleimn Masjstab hat das ivohl jeder an sich einnml erfahren, n>einl er nach dllr6>sch^vtjru? ter Nacht sich mit zivei bis drei Stunden begnügen inuf^te; dann war man fvoli. wenn lilcht irgendeine besondere Anforderung lam, vom ^üi^ädeibr.llinluen nicht zu reden. Wenn die Pflicht an uns l)erantritt, dann muß man freilich auch einmal auf ein paar Nachtstllnden verzichten können, und wenn es nicht zu oft vorkoinmt, dann kann man das Versäumte auch wieder einho'len. Aber auch dein Stärksten ist eine l^renze geseht; der SMaf ist allmächtig, und das Schlafbedürfnis, das gewiß nmnches Ma^ durch einen starken Willen unterdrückt Vierden kann, verlangt dock) schließlich gebieterisch nach Befriedigung. Sein Mahnen ninß gehört werden, sonst büßt nian es an Leib nnd Seele. Und es ist do6> ilieiß Gott wichtiger, sich diese Gefundheit^'-leistungsfähigkelt mrd Lebensfre^ude zu erhalten, als aus törichter ^?ücksicht auf irsiendwekche gesell-i>^baftlict>e Ueberflüssi^ikeiten und Verpflich iungen seine Kräfte zu ^'ertzeude'N. SM Mittel gegen Sch!LS?n Es gibt viele Menfchen, die sehr hänfig den Schlucken haben. Diej^'s heimtückische Nebel pflegt sogar immer dann aufzutauchen, nx'nn man etwas n'ichliges vor hat. ist erstaunlich, daß die leitl:teste Art, wie man den Schlucken wieder l0'5werden kann, nnr wenig bekannt ist. Das e.nsache Mittel besteht darin, für kurze Zeit all.' Luflnvge zum Liörper zn ver^ schliessen. also die ^^ufuhr von Luft dnr^? Ohren, Nase und Mund zu verhindern. Da zu bedarf u,an allerdings der Hilfe einer Person, v.'n d>^.'r nian sich die Ohren und ?iasenli'cher zuHallen läsft. Gleichzeitig trinke man ein Glas Wasser, womit jede Luftzufuhr dnrch den ').^i!ind i^ierhindert wird. Man wird nach denl Genuß des Wassers sofort feststellen, das; auch der hartnäckigste Sel>lucken vericl'iudet. 'Personen, die unter schlucken leiden und die sich von deni Erfolg dieses einfachen Mittel.'' ülvvzens^t l)abeli, werden bei einiger auch in der Lage sein, der .Hilsv' einer Person zu entbehren. Man halte mit den Dan men die !?hren zu, nur den Zeigefingern die Nc^stnül^cher, ^vciho^nd man das Glas Wasser schon vorher zwischen drei Fingern beider .Heinde fest^bält. Der Anblick mag vielleicht ein wenig lächerlich sein. Aber man kann sa da-n in die ^nche hinausgehen. Wichtig ist vor allen«, d^ das Mittel hilft. Stutze L'Gk, L i!st und Wosikk „Gräßlich, diese jungen Lente in einen, derartigen ?i'n!znge! Das Hütten wir in unserer Jugend niemals gedurft!" So hörte ich neulich bei einem Umzug von Turnern eine Dame sagen, als sie die kräftigen, von Licht und Luft gebru unten jungen ?l)!en-fchen sieht, die nur mit Turnschuhen, Tnrn-hose und Schwitzer bekleidet sind. Wie töricht und engherzig sind doch so manche Mensck)en. Ich mllß ehrlich eingestehen: so nlanches Mal beneide ich die Jugend. Vor zwanzig Jahren wurde wohl sehr viel darüber geredet, daß zur Gesundheit an Körper und Gesicht Abhärtung gehöre, und einzelne Waghalsik?e haben es hier und da wohl einmal riskiert, die Theorie ins Praktische umzusetM. Aber ausgereicht haben diese einzelne Experimente nicht. Die Fol gen dieser Beschränktheit spüren viele von uns am eigenen Leibe, und die jungen L'u-te, die aus dieser Generation erwachsen lind, haben zu Tausenden noch unter der wohnheit der Eltern nnd Großeltern zu leiden. Es ist Gott sei Dank ja manches besser geworden. Die Scharen von bleichsnch-tigen jungen Mädä)en, so etwa im Alter von 11 bis 20 Jahren, die srüher die ärztlichen Sprechstunden anfsnchten, sind erheblich zusammengeschmol^n. Nicht allerlei Ei-sentränkchen und Eisenpillen haben das Zustande gebracht, ohne» das; ihre Wirk'anlkeit in aegeb.'ncn ?^as''e gel^ngn^'t werden sollte. Licht und Luft haben das '^^''uuder bewirkt. '5)er .^lampf gegen die T?'b^is!i!ose, die so furchtbare Volk'^seuche, kann nur siegreich zu Ende gefü^irt werden, tvenn Licht, Luft und Wasser nelx'n der ausreichenden richtigen Ernät^rung als unsere Bundesgenossen mitkämpfen. Das, Ivos seelisch nnd körperlich durch da-H Wohnungselend in Stadt und Land an gros; und klein gesündigt wird, kann nur eiuigermaß^n ausgeglichen M'r-den, wenn jede sreie Minute draußen zugebracht wird, wenn jeder Sonnenstrahl als Äaffe benutzt wird. Nicht nur wissenschaftliche Erkenntnis treibt uns dazu; auch in denen, welchen: wissenschaftliches Arbeiten fern und frenld ist, lebt die Sehnsnchd nach der Sonne und die Sehnsucht uach einen? Krästesammeln in Licht und Luft. Air haben alle, ohne Ausnahkne, die heilige Pflicht, sowohl für den einzelnen, wie für unser größtenteils notleidendes und darbendes Volk, wie fiir die Gesamtheit unserer Menschenbrüder nns leistnngsfähig zu erhalten, alt und jnng, nickt nur znr Arbeit nnd Ul manchmal harter ^-ron, sondern auch zunl freudigen Be->al:en des Lebens, und dazu brauchen wir ^>as Tnrnen in sonnen!ichtdnrchslnteter Lust und die Zanberkeit an .^'ell-schen, besonders Städter, die einen sitzenden Berns haben nnh nx'nig Bewei^nni :"achen. Die Ursache der Stiibsverstopfuilg 'it ge-wöbn!i6> Darmträgheit. Vor allem u?us^ der l^^ennß stopsl^nder ?cahrnngÄniitel uerinie-den nv'rd'.'n, wie Tee, .^ka'ao, Schokolade, Neis nn'd Rotwein. Anreaeild au? die Darm tätigkcit nnrken Geinil'e nnd '"bst, besonders gekochte'?. Bon Dbst ist vor allein zu eu,P-fchlen: Nüsse, Haselnüsse und Dörn>slan-luen. Sehr glnt wirkt oft ein G'las Nil'es Wasser früh ans ni'lchlerreuk ').il'agen oder ein Eßiöffes Milchzncker in Milch, '^»wecl-nu'is;ia au.ch Massagt' d'.'s Bauches; vor alleni al-er f'.'ilen die Speisen gut aekan^ irerden. Oft ist die 'StMversto^'fung blos; daran' zitrncl'.u das; der Beireffeui)..', w-un er Slichlgan^ hat, ibn nuterdrückt, sc?', fj auH Schalnhafti^keit, sei w^il er sich ni^N ?e lt dazu nim int. Jeder Me.i s^b soll lüVilich in einer bi^siimünten Zeit, auch w:nn er kci nen Drang hat. vechtchen, Slichl zn lassen. Ab und zu kann nian mit einem At'fülzr-niitle!, u'.it DarnieiulM'son ii7el od?r oder Glv-erinzäpfchen nack/'cl'en. An'^!- de,' Darmträg'h^üt gibt es noch and-ere Leiden !>ie hervorrufen, wie schiv^lite oder ?^erwa.!^>sun>.^en inr BauÄ so-vüe 7vrauenle:den, die mir der Arzt b-.'k'.eben kann. d. Ertrinken können Nichtsch'.niulnicc olie? ^nch schlechte S'^b''v!!iuller, anch gine schwluimer, zum Beispiel, uvun der schwunmer vour Herz- oder Gehir'sicl'^.iq betroffen wird. Bei einem unWckl..'xn -iprung kann es zu cinor inneren >ch'.ieren Verletzung koni-nren, die ein Trlrii'ken ^ir ^olge hat. Bei sohr großer .Hit^, t>ei v!.!'>'in Magen kann der Schwimmer be-y. '.Verden und ertrinken. Eine seltenere Nr-lache ist eine Störung des Gleichi>'^i',l^,t^^, apiparats im Ohr. Dir Gleich^ewichl^^nv^ia' lat beisteht aus drei Boa^enaäng'en d'ie sl'nk^ recht aufeinander stehen. Ist im Tr.r^imel. sell ei^w Oeffnung vorhanden i.i-?! nach einer Mittelohrentzündunal, io kann beinl Schwimmen Wasser in das Innere de-Ohren dringen, den Gtc'ichgcivii^tZ^'.in'x-y^! reiM, wodurch Schwindel entsteht, Folge Ertrinken sein kann. Einkühr-ln-, !es Wassers. d. Ber-^kankheit. Bis zn einer ge-vi^sen Bergechoho fühlen sich die uioisreu gesuil'!>en :''Nem'chetl selir wohl, ja uicist uiol'>ler ais in de^' Ebene. Herzkranke und gewisse L'l'iqen-kranke vertragen Höhenluft ni6it. ??l'ensch^n atusien in der Höh^e stärker, langt daher mehr SauerstlVf in die';?:!nqe'. Abgesehen davon ist ja die Bergeöluft '.nel sauerstof'flialtiger als d^e Ln't in d-er Erfolgt ein ?lnfstiea in große Höhe Pl^'-^'ich sSeilbahn. Lnktschiff), so wird dies ansanas unmvgenehm emp'lmden. In <^rös'^ren hen tiitt auch bei gesm^don Menschen B i-> krankheit auf, selbst v'e'ui der Aufstieg lang« sam erfolgt ist. Sck'.nld daran ist der'niedvi' ge Luftdruck. Es tritt Schwindel, ja Ohmnacht auf, eine allx'^meine Matü.-üeit. dabei -ch^assosigfe't. At<'lnnot und Herz, llopfen ne'.)'nen oft beängstigenden l^»rad 7n. Ueblichfeiten, Ei'brechen. Blntungen aü-? Na>s,' und O'hr können austreten, nn-d diese Erscheinungen k-^'unen sogar zunr Tod ssih, ren. Bor allen? soll sich niemand mehr ; muten, als er zn lMeir imftande ist. ^in?i aber die Erscheinungen der Bergikraukl^nt vorhand.en, dann ist absolute Nnhe notircn-dig. ^ml'HruN'g von WnWchem Saiueiitois iist sehr zu empfehlen. d. Lymphe ist der Saft, der in den Geq lvebcn vorhanden ist. Sie ist eine .gelblich« weiße Flüssigkeit, enthält aber auch feit^ Körpcrchen, die sogenannteil Lymphtövpo chen. Die Lynrpbe sannnelt sich in feinen Adern, die in die Blntbabn münden. Aus deur M'ge Mm .Her^n sind die Li,!ur>'..ae« säße «stelleTvweise ^ikrch die Lninpbdrüsen unterbrochen. Die Lynlplidrmen ha^^eu die Aufgabe, Giftstoff? zurückzu^ten. durch eine Wunde eine Beri'nreinigu,'/? austritt, entstehen znnächft in !^r Haut Streifen, daS sind die entzündeten gefäße, nachher Wvellen die Lvntt<'.>ri:'eir an. Die Ltiui^phdrüsenentzünidung kani? auch in Eiterung übergehen. Sowo^bl die Lwnvb-!d>n"rscnentznMmg als die Lvmvbi^.'sijs'enl-ziindung gehen meist n,it großen 5ssn!'or'>en und l>o^m Fieber einher. Nnhigstelluni-s de? betreffenden l^lpr^^erabschnittes uni) ll^uschlä-ge mit kalter essigsaurer Tonerde sind ^ii-n-sbedingt notniendig. d. Das Haar und der Haaran^fM. ^,ede? Haar besteht anS ''''u^'-el uirÄ Scha't. ?<'r Teil des Haares, der in der Haut sich b.'siu-det, lieißt Wurzel. Die Haarwnrzi'l in einer Höhle der Hant, dem soger^''unien Haarbalg, dessen unlevstes E?ide bil)'i d'e Haarzivie^'el, von der das Haar erui^hrt wird. Das Haar bestelit aus verhornten Zellen, die einen Farbsio'f tPignient) enthalten; je nach der Farbe de^sell>ea erscheint das Haar blond, brann oder fchwar;. Das .^)aar soll täglich dnrck'aek^imntt nnd nach je vierzehn Tagen iK'N'astben iverden. ^'ettes Haar soll mit alkobl^liichen Lösungen geriiß bie i'n^ da ge'ettet wer-.deu. 'jNM Haarans'all k'.^ur!nt es lxu schwelen Allgeu'einerlrankun^ien, Ttiphus, Grlp« pe u-fw., od«", tei ErtvcmtunAen der ikopf-haut. Am Mofiglsten ist die übermä^iq« SchuMMlduiig Ursache deH Haarml^falles. Di«^ sowie andere Erkrankungen i>er Avpf-haut müsst^ ärztlich behan-velt werden. d. RiereneatzÜndmis tritt aidf als Folge »VN fi^rihaften JnMionSkranfhetlen, wie Halsentzündung. Scharlach, Typhus i^w. oder durch die Einwirkung von Giften, Sublimat, Pl^osphor, Mohl>l ulsiv. Die Gifte /Verden dairch die Niere mk dem Ur:!, ^ins-geschieden, Mdigen die Were und erz' ?gi!N so oine Ent^zsmdung. Gewi^nlich beginnt die Nierenentzündung mit «hohem Kopi- 'scl>!'.'.crzen und ÜobeUeiten. Meist treten Schwellungen aus, ibnid Awar an den Knöcheln, w Gvsicht, Mter an den Händen und lZ^inen. An Iiochgradigen Fällen samnictt sich ldie Flüssigkeit in der Brust und im Bauch an. Die Urinmenqe niimnt ftewShil« lich crk>, ja in schweren Fällen «kanm die 5^rn auSschmd-lmg vollständig ailfhi^ren. Wird der Urin chvnüsch untersucht, so findet man Ei' weih, dessen Menge bestinmbar ist, auch Blut läßt sich oft nachweisen. Wenn inan den Ham nirkroslapi'fch «betrachtet, iindet man Getilde, die nur bei Nierenentzündung vortomnien. Die DMver der Ärankheit ist sehr nerschillten, sie hmlgt von l^r St>^rte der Erkrankung ab; im allgemeinen nntg man Mi bi-Z vier Wochen rechnen. Lang-dauernd« Zä>onung und Schutz vor Erkill-tunig ist nach Äbei^tandener Krankheit not-^venjdlg, llm zu verhüten, daß sie w'eder-tomme oder chronisch 'verde. Whiend der Krankheit ist absolute Bettruihe unerläßlich. Aermied^n iverden müssen alle gesal,^»ien Speeseil sowie Fleisch, Die FlüssigkeitKzuiWr soll sehr gering sein, ganz verboten sind RinÄsuppe und Alkohol. Es ist nur ganz reiMe Kvist xisstattet. Sehr zu empfehlen sind Tchwitzkuren. Ist d. Mssigikeitsansainm lunq ilm K'örper sehr groß, so ^verdcn vom Arzr harntreibende Mittel verordnet; auch die etwail?e Herzischwäche lniuß bekämpft »r'vcit für sie ein Ausfuhrverbot existiert. Die Bev^rachtung der geschmuggelten Mumien geschier>t meist iiber kleine, Mnig fregluentittte.Häfen des Roten Mce. res. Die wichtigsten UmschlagpVätze lind fran zösisch« Mittelnieerhäfen. In den Londoner Docks gibt es einige ?pei6ier, die ausschliesslich fiir die Aufnahme und Aufbewahrung dieser illegal auSgcführ« ten Vknmien ^stimmt sind. Hier worden die verschiedenen Stücke zunächst einmal sortiert und in verschieidene Qualitäten, se nach ihrer Erhaltung, eingeteilt. Die am schlechtesten erhaltci«n, ebenso die, die nur als Bruchstücke vorluden sind, iverden zermörsert und Mmahlen. Der „Munnenstaub", der daraus entsteht, lvandert vorwiegend in itaienische und >spanische Landapocheken, wo er als zauberkräftigcs .^ilmittel äußerst bvgehrt ist. Bis zum Ende des vorigen JaHr Hunderts war dieser „Mumienstaub" auch auf dem deutschen Lairde, besonders in den Alpengegenden, ein recht begehrtes Heil-nlittel gegen alle uibglichen Krankheiten. Nach dem Sortieren werden nun die besten Stücke in den Versteigerung-?räum ze-bracht. Es umß hier gleich erwähnt Wiarden, daß es in London eine!?lnza-l)l recht >'sc'Wter „Munncndoktoren" gibt, die mit erstaun« lichem Geschick Muniien restaurieren und ausbessern. Au!f> diese Weise gelingt manche artige „Schiebung". Die Museci? und sonstigen Mumieninteres scnten kaufen nun natürlich nicht direkt auf diesen Auktionen ein. Sie lassen sich entweder durch Vertrauensleute vertreten, als ivelche meist namhaft und sachverständige Antiqui-tätenl)ändler fungieren. Es ist meist ein recht enger Kreis von einem knappen halben hundert Händler, der auf diesen Mumienauktionen anwesend ist. Um die Preisbildung zu erleichtern, werden tei dek Bersteigerungsstücken tunliM genaue Angaben gemacht ii^r die Herkunft der Mumie, i'lber ihr mutmaßliches Alter, sowie die geschichtliche Rolle, aus der sie stammt. Auch der mutmaßliche Nang, den die Mumie einst zu ihren Lebzeiten bekleidet hat, spielt natiirlich eine Rolle. Cbenso, ob es sich UNI eine niännüche oder »veibliche Mninie handelt. Männliche sind nn allgemeinen bevorzugt. So eine Etikette lautet also etwa: „Männliche lMumie, gefunden bei Khartum, ivahrscheinlich aus der Zeit Amro^hee des Dritten, geistlicher Würdenträger, gut erhalten, kein« Beschädigung." Und die Preise? Seitdem man in Aegyp. ten die gwßen Mumieninassengräber aufg« funden hat, in welchem zum Deil Tausende von Mumien beigese^t worden waren, sind die ursprünglich recht hohen Preise hem-mungS^S in die Tie'e gepurzelt. Während man noch um die Johrliundertwende für eine guterhaltene Mumie an die 30—w.lXX) Dinar bezahlen mußte, zahlt man heute kaum noch ein Zehntel dieser Summe. Schlecht erhaltene Stiicke kann man schon für einen Bruchteil dieses Preises erhalten. Selbstverständlich gibt eS hier sehr große Schwankungen, je nach der Mte und der „Schönheit" des ein^zelnen Stückes. .Königs« mumieu fallen natürlich gän.^ich aus diesem Zusamnienhang. Weiterk>in entscheidend ist dann fiir die Preisbildung der Umsrand, ob es sich uln eine Munlie mit echtom Sarg oder nicht handelt. Die meisten soqen.innten „Mumiensärge" werden in London von ge-ü^bten Tischlern als 'Serienbild hergestellt. Und vom wem geht der Bedarf au«? Warum kTaucht nian ül^erhauipt so viele Mumien? Auch dafür gibt es eine plausible Erklärung. Neben den neuentstehenden ?)luseen und nnsscnschaftlichen ForschnngS-stcitten, ägi>ptisch?n Abteilungen etc. haben vor allem die alten, schon lange (»csteheuden Museen einen fortwährenden Bedarf -'N Mumien. Das liegt daran, daß sich dts Mumieil in unserem Klima nicht besonder? lange halten. Es ^^ehlt ihnen s)ier die trocke« ne, wunderbar konservierende ägyptische Wl'lstenluit. sio iverden in unseren Breitengraden leiäit „krank", d. h. sie bekommen feuchte St<'ll?i, und verschinlnieln dann erstaunlich schnell. solche Stücke uniß na-türlich Ersak gesänifscn n'erden. „Matcrial" ist noc1> auf lang? ^'^:'it vorhanden. Die ägyptischen Vorräte reichen noch für eine sehr lange Zeit. 12. I'see 6e? «suptrlvdune (?z. 6.) vur^en !o!«enäe Aiiiljere 1'retter «e/veen: oin 10.00« Z3?S 20N2 4l99Z "«1998 4S04>? 49055 5b?S9 57077 l^5741 ki7'«l8 807ii5 84445 !^520 YM?! 9856.-» 99785 0>N 8ttW !08l 3lZ9S SZK54 59«63 6Z1N9 6Zc>s»6 ökllö Mn 60l»0 <^7V l14«1 13294 15240 5lt»29 7Z?55 «N94 82792 93994 94889 0ln 5N00 2300 .^828 39!.? 9911 IIS10 11557 17115 7.!'^78 AIZS8 35967 4lk02 45412 78510 80S40 91522 84290 90468 9b580 97AA1. llrrlle Sievpfleau.-ti, qe-nlmkmen. Mr. Ber«. 110^ S0.900 Di»« avsten prlnli Ä-cherslellmBg aftkucht. S^sl. Än-träge unter an die Bevw. 11074 Vit« mit Woihnuiis sucht ein. .^rn zwecks gemeinsam. Haus lxtlts. Zuischrvften unter „bv" an die V^. N0gS Vehr feiner MittlGA» u. Abendtisch m deT Nähe de» Gyluiia-swms wtvd gesucht. Antrage un ter „Einiqe Pevsomn^' an die __lWS7 Rur nicht wei»«. schnell zum Fotodottor. Fotomeyer Hilst, rettet. ErmüAgte Preise. Ge-legeMitSkSuif«. 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