WU«k»»tU«^ 6«» S«k»ikUettiii»s fk«>. ?i». tS?v>. V»r«»it,»G a. v»«kck»,«k«»»t (?«>. ki». 20Z4) Juriiisv» «t-, 4. W»»^ iwe«»!»»,. ^tr»A«o kllolrp«»o bsil-G«». .M «Uls, G »!»:Z vi^ei MI '/O/ Kr.«« UMiWuU,. «t»« 22. Z»« ,»ZL la»er»teo- u. ^oal»«m»«»ti»^i»a»lu>l»e io Iit«ril»or: Iiircii«v« al. 4 (Vervsttluiz). ö«»uG»prei»ei ^!»oleo moiiUtl. 22 Dia, »oitellea 24 Diu, ilorel» k'ost 2A Oll», tij? «l» 2^ Oio. Lill»elaaou»ee 15(1 uvä 2 O!». p»«t» vt« ^Sv Mariborer MM Der Aufstand in Spanien niedergeschlagen? Di« e»gVsch-Ss»Pttsch-n verPmdlmtgen ab- L o n d o n, 21. Juli. Wie der „Obser-ver" berichtet, swd die englisch-aegyptischm Berlhaiiidktngen plötzlich «rbgeSrochen worden. da der Obevkommissär die Mi!Mrklau-seln des Projektes der britischen Regierung Avecks Genehmigung vorher unteickreiten imiß. «Wloßo« in ewem lareauischm Bergwerk. T o k i o, 2l. Juli. Me die Agentur Dome! berichtet, find anläßlich einer Gruben-explofion w einem Bng^k in Mores Awanzig Arbeiter tödlich verunglückt. H«igetftr»it aus Protest gegen Arbeits-l-figteit. Budapest, 20. Juli (DR.) In der Stadt Csurgo haben 13 junge Leute im Alter von 25 bis 23 Jahren von heute an einen Hungerstreit begonnen. Sie wollen gegen ihre Arbeitslosigkeit Protestieren und durch diesen BerzweiflungSschritt die Auf--merlsamkeit der Oeffentlichkeit auf sick) lenken. Sie erklären, daß alle seit Jahren von ihnen an i»ie Regierung sowie an zahlveichc Behörden gerichteten Gesuche um Arbeit vergeblich geblieben sind. Hitzerekord in Ungarn. B u d a p e st, 2V. Juli. (TR.) Sonntag wurde in Ungarn die größte Hitze dieses Sommers verzeichnet. In Budapest registrierte man Bormittag 32 Grad Celsius. Äöachnvittag 36 Grad Ceilsws ini Schatten, in der Sonne 45 Grad Gelsius. Rettungs-nlannschasten mußten in 25 Fällen von Son nenstich intervenieren und die Sonnenstichkranken in die Krankenhäuser schaffen. Zwei Todesfälle infolge Sonnenstichs sind zu ver /zeichnen. Angarn und das i>fterreichisch-deutsche «b- !^IIll>lEN» Budapest, 20. Juli. Seit der Unterzeichnung des österreichisch-deutschen Abk^nl mens hat sich nunmehr zunl ersten Male eine offizielle ungarische Persönlichkeit öf-feMich über diesen Pakt a!Usgespro abgebrochen. LusammenkunN Hitter-Gchuschnigg Nach den Informationen des „Giornale d'Jtalia" R o nr, 21. Jnli. „I l G i orna le d' I t a l i a" berichtet aus Wien, dafj Bundeskanzler Dr. S ch u f chn ig g seinen Erholnngsurlaub in St. (Äilgen in der Gilgen in der Nähe der bayrischen Grenze verbringen wird. St. Gilgen sei nicht weit von Berchtesgaden, wo bekanntlich der deutsche Reichskanzler weilt. Vei der de-vorsteheliden Zusamnienkunft der beiden Staatsinnnner sei cs nicht ausgeschlosseik, dafi auch die Frage der Habsburger-Nestali-rierung zur Diskussion gelangen wevde, die einmal definitiv von der D.igec-ordnung abgebracht Norden inüsse. Henlein in Mrnberg. P r a g, 20. Juli. .Hier liegt die Nach-riebung gegen die jetzige LrnkSrogierung. GportnachriOten : Puuöec und Kukuljevi«: in «eakovee. Vergangenen Sonntaq stattete P n n ^ e c in Beglaitung von Franz jk k n l j e v i 6 seiner Vaterstadt ganz niiangesagt einen Besuch ab. PulliZec trat gegen deir Junior .'^arii-an. den er mit li : 0 eine nützliche Lektion gab. Ein li : 0-Set spielte dann Ztlnklilievi^? mit Geza Legenstein, der sich energisch zur Wehr stellte. Pnneec-Sa-rie schlugen d Gmnad-, Malaga, Mmerla, Lorta Cartagena und Murcia. Der Kom-nmndant des 2. aufständischen Armeekorps P a r i s, 20. Juli. Spanien befindet fich, lme die letzten Meldungen besagen, inmitten eines blutigen Bürgerkrieges, den die Linte durch die Ermordung Calva Sotellos eingeleitet hat. De? Erhebung der Kolonial-truppen in Epanisch-Marofko folgte der Aufstand in d<'n spanischen Garnisonen, in denen die national gönnten Offiziere schon längst auf eine Gelegenheit lauertm, daS Regime der Linken zu stürzen und damit die spanischen „Keven^skis" mtt Largo Caballero, dem „Lenin" der iberischen Halbinsel, von der ZNacht in die vollständige Bedeutungslosigkeit zu stoßen. Die Aufstandsbewegung hat sich mit frlm' artiger Geschwindigkeit abgewickelt und selbst ange^tS der wid^rsprecl^den Meldungen schont sich die Lage immer mehr zu Gunsten der Aufständischen zu gestalten, die die Land bevSlkerung für sich ljaben, während in den Städten die Gewerkschaften unter dem Beifall Largo Caballeros die Z^ront der Regierungstruppen stärken. Kiv«j^ und Klöster sowie die Häuiser der nationalen Elemente! in Sevila, General Q u e i u i p o, der einstige Chef der Militärkanzlei des gestürzten eine revolutionäre Regierung gebildet. Wie die Nachrichten aus Sevilla besagen, gehe es nicht darum, die Monarchie zu erneuern, sondern darun,. den Sowjetstaat zu verhindern, dessen Verwirklichung an der Schwelle gestanden halbe. Die Regierung von Sevilla hat heute um 18 Uhr der Madrider Linksregierung ein Ultimatum geschickt mit ^der Aufforderung, sich zu ergeben, widrigenfalls die spanisi!^ Hauptstadt von den Bombenflugzeligen Aufständischen mit Bomben belegt wc würde. Der Madrider Regierung wurde eine zweistündige Bedenkzeit eingeräumt. In Marid scheint nian jedoch nicht daran ^ zu d«nk«,. st» zu «rMbe.,^ Die Madrider , ^ ° n s. Z» Rcffierunff sttiht M scht „ur noch aus die d-° muchen, sozialrevoluttonür auigoputscht«! Arbeit«,- Bwn «rloffenm ^timmu^ m-II-m. di° d°n Largo in d-n «"! damit offen d«- nerolstreik ciitsendct wurden. Caballero l't»tnrn aus den stvcikciiden Arb«ltcrn bewaffnet- ?iormatiomn siitsammen. die einigermaßen «.nNn>«,^r»»i> "«lderltniid bi^en j Böll-rbundrates. Durch die Proslaml-rmig W^istand b.^ Men^ ^ AnZmchmszustand.s und infolge der »er- Pari « A>. JÄ>. Nach Informa, onen Danzia W es S-n-t»- Staatspräsidenten Wcala Zamo«, ertlürte u. a., die UuMndischen hätten sich die Mdcht in Spanien schon gösi<^, da die Re gierung nur noch auf das Räubergesinldel rechnen könne, welches durch seinen Terror sich bemerkbar mac^. Die Aufständischen marschieren in zwei großen Kolonnen über Coevdoba nach Madrid. Paris, 20. Juli. Den gegen Madrid ziehenden Aufständischen schließen sich die Garnisonen, die Zivilgarde und die Poll^i-streitkräste überall an. so daß Südspanien vollkommen in der Hand der?liufständischen sich befindet. London, 20. Juli. Die Londoi:er Blätter erhielten heute um 19 IHr die Meldung aus Madrid, das» die a-uMndischm Truppen in Madrid eingerückt seien. Pa r i s. 20. Juli. Nach hier eingelan^en Informationen befindet sich die Madrider Regierung in einer verzweiselten Lage, da es den aufftändischen Generalen mit tzllfe der Armee und des konservativen Bürgertums im Süden gelang, eine provisorische Regierung einzusehen. Die Lage ist für die Regierung umso schlechter, als neben der?flotte fast alle Mlitärfli<'ger auf die Sekte der Aufständi. lsc^n ü^rgetreten sind. In fvanzSsischen Re-gierunssskreisen glaubt man, daß noch im Laufe dieser Woche eine neue spanische Regierung der nationalen Befriedung inl Geist eines autoritären Regimes eingesetzt werden wird. Spitzenleistungen ^ «fsit sccompli" in Danzig fluqMgen ^^!Der Danztifttr nationalsozialistische Senat anerkmnt nicht mehr den VöUerbnndkommissiir / Danz.g handelt einvernehmlich mit Polen und Deutschland der Agence Havas sind die Aufständischen vollkommen Herren der Lage in den Gebieten mn Gibraltar. Die in aller Eile gebildeten Rotfrontformationen wurden infolge ihrer Unfähigkeit in der Taktik und im führen der Waffen von den aufstai^dischen Truppen überall blutig geschlagen. Me verlautet, wird General F r a n c o, der Führer der Aufständischen, noch heute in Granada ein-tref^, um die ?^ülirung der aufständischen Truppen zu übernehmen. Die in Giibraltar eingetro-ffenen Flüchklinge, dereri Anzahl in die T.Msende geht, erzählen von blutigen Mmpf>lker-bundkommissärs unter schärfster Bewachung steht. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daf, die Borgänge in Danzig auf eine stille deutsch-polnische Einigung zurückzufirhren 'sind. Polen dürfte sich gegen die Entscheidungen des Danziger Änats nicht beschweren, ebenscwenig das nationalsozialistische Deutsch l^nd. Der Völkerbund ist angesichts dieser Lage ohnmächtig. Danzig. 20. Juli. Gauleiter Forster hielt in Sobowitz bei Danzig eine Rede, 'n der er sagte: „Hinter der NSDAP steht die überwältigende Mehrheit des Danziger Volkes. Nur sie allein ist daher für die Jnnen-entwili^ling Danz^gs verantiyortkich^ nicht aber der BAkerbundkommissär Lester, der aus Danzig «in Nest des Bolschewismus und der Unordnung machen kann. Wir werden daher alle un^re Maßnahmen ohne Herrn Lester treffen. Wir Nationalsozialisten werden es nicht dulden, daß die guten Beziehungen zu unserem Nachbar Polen durch die Tätigkeit des .Herrn Lester gestört werden, der sich amf die Seite der Opposition gestellt hat." P a r i s, A>. Juli. Der sozialistische „P o p u l a i r e" schreibt, die fertige Tatsache in Danzig sei eine ein vernehmliche Sache Awdschen Berlin und dem polnischem Außenminister Beck. Bon Polen sei daher eine Beschwerde nicht zu erwarten, so ^aß der Völkerbund aus eigenen Stücken handeln müsse. Tschanglalsche» in Kanton einmauert Nanking, 20. Juli. Die Truppen des Marschalls T s ch a n g ? a i s ch e k sind in ^lanton einmarschiert. Wie aus Tokio berichtet ivird. stehen die führenden japanischen Militärkreise der Politik TschangLailsc^ks, Vhina M einigen, nach wie vor mißtrauisch geg^llber. ANe Snalänber erdaNm wftenlo« sosmaslen Veltbestleift««ß S5.t0 Vlettr. Der deutsche Wehrmachtsangehörige Schrö der besitzt ini Diskuswerfen ni<^ nur den deutschen, sondern auch den Mltrekord mit 53.10 Metre. Seine schwersten Gegner dürften die Amerikaner Carpenter und Dann, sowie der Schwede AnderSson sein. (Schir-nerM.) In «aglanb hRt man «or-bereitungm getrsffen, daß Me Vinwohntr kostenlos GaSmaSkm erhalten. Insgesamt werden 47 Mllionen Stück verteiU. Hier verläßt eine Frau eine fahrbare Gaskammer, In der ihre Gasmaske auf Sicherheit geprüft «mde. (Schirner.) Weltrekordmann JLrvine«. Der Finne Matti Iärvinen erzielt« bereits in Los Angeles den Olympischen Sieg im Speerwerfen und hält mit 76.67 Meter den Weltrekord. Seine neueste Leistung war sogar 77.2s Meter. Er ist damit der erste Speerwerfer der Welt. (Schirner-M.) Wird Torraslce seinen Weltrekord erreichen? Im Kugelstoßeni hält der Amerikailer T 0 r-ra n ce den Weltrekord mit 17.40 Meter. Seine diesjährige Höchstleistung beträgt je--doch bisher nur Ux43 Meter, sodaß er noch unter der Jahrcsbestleistung des deutschen Vertreters Aoellke liegt, der 16.54 Meter er-reifte. i^<^irner-A!.) Mittwoch, den 22. 1836. . Mari-borer Zeitung" Nuul.m':rbstmesse unter dem Protektorat S. M. König Peter den Zweiten itt der Zeit vom I. bis Ut. September statt. ?keben der Industrie- und Gewerbeschau wird im Rahmen dieser Messe eine all-staatliche H o l z a u s jt e l l u n g veranstaltet werden, deren Zweck propagandistischer Natur ist und zu stärkerer Benützung heimischer Hölzer anspori:en soll. Diese Hc>'lAausst<^rlung wird in die nachstehenden Unterabteilungen zei^fallen: Allgemeines. Produktion. Berwcndulrg des Holzes. Industrie- und GewerbeerzeugiUsse. Mobi-lien. Hausgewerbe und Hausindustrie. Destillation des Holzes. Tiergarten unserer Waldbewohner. Große Vorbereitungen ^verdeil auch siir die B l u m e n- und G e nl ü s e a u S-st e l l u n g getroffen, die einen großen Pavillon und den Platz vor ihm einneh-n?en wird. Bei dieser Gelegenheit werden auch unsere Gartenarchitektur und Skulptur vertreten sein. Das Olympia Feuer entzündet Gestern begann der Fackellauf von Griechenland über Bulgarien, Jugoslawien, Ungarn, Oesterreich und die Tschechoslowakei nach Berlin Dr. Rintele« in einer Spezialllinik. Graz, AI. Juli. Wie die Politische Korrespondenz erfahrt', wurde Dr. Anton R i n-t elen wZgen einer bedenklichen urolog'-schen Erkrankung aus der Strafanstalt in eiile Spezialtlinik überführt. Dick rettete des Königs Leben Kameraden beglllckwtinschen den Polizeibe-«unten Anthony Gordan D i ck, der geistesgegenwärtig dem Attentäter die Waffe au^ der Hand schlug und dadurch den Anschlag auf Kitnig Eduard den Achten verhinderte. (Scherl-Bliderdienst-M.) At he n, 20. Juli. (Avala). Heule uin 0 Uihr mitteleuropäischer Zeit begannen in Olympia unter gro^r Teilnahme der Bevölkerung die Olympia-Eri^ssiwngsfeieriicl)-keiten. Uni 10 Uhr wurde am Chronos-Hü-gel das Trompetensignal siir den Beginn der Feier gegeben. 15 in antike Kleider ge^ kle^dete Mädcheil schritteil zunl alten Stadion, wv sie mit einer besonderen Brcun-glasvorrichtung die Sonnenstrahlen tanzen trierte-n und damit das Felier entziindetcn. Die Mädchon wiegten sich dann in rhytini--schen Tälizen zum Altar des Herakles und dann zunl Mar ill Altis, wo- sie die olyinpi-sche Fackel entzillndeten. Der Altar war von 60 Sportlenl flankiert. Als erster sprach der Bürgermeister von Pirgos, dann Staats sekrctär Georgopulos und schli?s^-ttch der deutsche Geschäftsträger in Athen Dr. P i st o r. Nach der Beendigunli de». R^den rezitierte ein Jünglingssprcfl)attc, sang die Zchnljugend die griechische Staatshl)ninc. Nach dem Fanfarengeichin.'tter und dem Abfeuern einer aus 12 Schüssen bestehenden c^^cschühehrensaloe entMndete der erste grle' chische Läufer — jeder Läufer bis Berlin legt einen Kiloineter in genau errechneter Zeit zurück — Konstantin o u d y l i s, die Fackel und lief mit ihr, der Bc»ts6iaft des Barons Coubertin und einein Palmen-z)oeig aus Altis von dannen. D-'r erste Lau ser verschlvand zwischen dem Chronoshugel und Altis in der Richtung auf Tripolis. Die Griechen übergeben das Feuer den 'vulgaren, von -den^n es die Illgoslatven abnehmen, nm es den Ungarn zu übergebeil, die es wieder au die ^'sterreich.'r abgeben. Die Tschechoslovaken übergeben es dann den Deutschen, die die Fbamnl^e als die Letzten in Berlin nbcrrei6i'?n. Insgesamt n>er-dcn A)7ü Läufer da? olympische Feuer nach Berlin tragen. Teufelsinsel wird „entteukelt" Keine neuen Verschickungen mehr nach Französisch Guiana? Der französische jtk'olonialminister b'!?ab-sichtigt die Strafkolonie der Teufelsinsel aufzuheben. In Frankreich ist jetzt eine Ben>eguilg ent facht worden, um die Verbannung von Strafgefangeneil ilacki der Teufelsinsel in Fraiizö'sifch-Guialia abzuschassen. ^lein ariderer als Marius M o n t e t, der Kolonial lninister des Ka-biiietts Leon Blnin, hat sich zum Sprecher dieser Bestrebungen gemacht. Er erklärt, die VerschicklNig nach der Teufelsinsel wirke auf Verbrecher ilicht ab-schreckeiid, im GegenteU, sie Uiache all^', die dort einige Zeit zugebracht hätten, erst recht zu unverbesserlichen Verbrechern. Der Miiii-ster tritt deshalb dafür ein, daß Frankreich für seine Schwerverbrecher besser ein besoii deres Gefäilgnis baueir soll. Die Strafkolo-nie auf t>er Teufelsinsel solle niail auf iia-türlichenr Wege aussterbeii lassen, in dem n:an keilie neiie Verurteilungen Mr V-erschik kung dorthin >inchr ausspräche. Die Verbrecher, die bereits dorkhiil verbracht ivorden siild, sollten ihre zeitlich begrenzte ot>cr lebenslängliche Strafe ab^ßei?. Marius Moutet ist auch lioch allS einem anderen Grunde skeptisch hiiisichtlich der Ziveckmäßigleit der berüchtigten Strafkolonie. Jnimer wieder glückt es zahlreichen Sträflingen von dort ^^.u flilchteu. Das hat natiirlich für viele Berufsverbrecher die Schrecken der Berschirtung erheblich gemildert, denn hciuilich glaubt jeder, das; er schon Mittel ilnd Wege filideii wird, um zu eiltflieheii. Die Teufelsinsel ist vor 80 Jahreii als Strafkolonie eiiigerichtet worden mit der Absicht, dnrch schwere Zwaiigsarbelt erzieherisch auf die Sträflinge einzuwirken. Gleichzeitig ivollte nian auf diese Weise die natürlichen Hilfsquellen der Koloiiie entwik keln, eine Anfgabe, für die bei deu: mörde-iischl.'n Klinia freie Arbeiter kauin zu Habelt waren. Die Rechulln.g hat sich jedoch als nn richtig erwiesen. Die Strafkolonie hat 80 Millionen Franken gekostet. Der Ertrag hat aber die Snmuie von 2 Millionen Franken nicht überstiegen. Es ist allerdiiigs möglich gewesen, durch Tträflingsarbeit ausgedehnte Verkehrsanlageii zu schassen. W Kilometer Landstraßen uird 15 Moineter Schnial-spiirbahlieii wuvdeii gebaut. Nach "l^lussage des Ni'ilitär-Gouverireurs d^er Iiisel kann lnan als Regel anilHinen, daß eiil dorthin verbailnter Verbrecher iiach zweijährigem Aiisenthalt für die iiieilschliche Gesellschaft endgültig verloreii ist. (5r silidet nie loieder in geordnete Verhältnisse zurück. blMsnfsin naek Ivclsi' stets mit 11 zz Der Todeskuß. Der auleritanische Colvvoy Frank Ra-?-^on aus Arizolm wlirde zum Tod..' u.lur.' teilt uitd dieser Tage nlit Hilfe von Giftgas hingerichtet. Als man nach der Er/kulion seine Leiche aus der Gaskainiuer l.rachte, stürzte sich die Wilme des Maunes aus den Toten und küs^te ihn auf den Mund, ge Minnteii später stiirzte die Frau ohn-inäct)tig zusainnien und starb kurz darauf. Die Untersuchung ergab, dasz die ^ran bei dieseul ^tils; ein geriiiges Oua'.iluni Ziiaiiga? eingeatmet habeu mus;, das sich noch iut Mund des Toten besand. Ti^ Uirk'.i.'g )var lioch immer start genug, um allch der Frau den Tod herbeizurufen. Die Vevölle-rung von Arizona ist aus^erord'ntlich abergläubisch uibd davol! überzeugt, das; !i?r Ber brechcr „seine Fran mit in den Tod s^enom' ineii habe." i. UniversitätsprofessOr Jovan ^ujovic gestorben. Iii Beograd ist der iul )1iuhesrande befindliche Professor für Geologie ai? dcr Universität, Jovnli u j o v i iin V0il 80 Iahren gestoi'ben. D'r Verst^-rbene war (^ieralisekretär dei: .^iiii'.igli Serbi-sck)eil Akadeinie dcx Wissenschaften seit ihrer Grnilduiig lNld deren Präsidezit von 1015) bis 19'^1. Im Jahre IM", lourde er Miiiister des Aeuszerii ilnd ^017 Minister für Unterricht. Ans seiner ,"v^'der stainnien zahlreiche wissenschaftliche Publilationeii. Mit dem Ausflchtswclgen nach Äezersko Eine vwbefahrt Voll Helfried P a tz - S ch a r f e n a u. Wie genieldet, hat die Stodtgemeinde Ce-lje eiiiell All'ivetter-Aussichtslvag^en angekauft, der für lange Strecken sowie für Fahr teil ins Ausland bestimint ist. Die Probe-siahrt, an der auch unser Vertreter teilgc-iioinincii hat, sand ani IS. Juli statt und führte von (^lsc nach Iezerslo. . Leider: der Himmel faltet sich lnürrisch, ^wischeii düsteren Wolkenbrauen sunkelt schnläler, sunkelt fahler das Licht. Die ersteil Tropfen (tägliche Wrilfcherze dieses Juli!). Das Wagendach muß horh^zogen lverdcn. Herr Antml F a z a r i n c, Äadtrat und Bovsband des städtilschen AiüoHusuilterneh-inens in Eelje, sieht nach, 0^ wohl auch alle da sind: die.Stadträte Direktor Oskar O e -r n e l L, Stosan H 0 l 0 ba r, Antoil L e i:--n i r und Vinzeiiz P r e l 0 g, Magistrats-direktor S u b i c als Vertreter des Slo-ive" nischen Alpenvereilles und die Vertreter der Presse, des „Jutro", „Slovenec" und der „Mari'borer Zeitung". Den Reiseniar?chall inachte der Betriebsleiter des Uniernehmöns LavrenLiL. Auch Damen nxlreii mit dlvboi, Äamit die Fcchrt recht lieblich sei... Bssi—i—i—i—i surrt und singt der lleue, vornehin lmd elegaiiit gebaute Allwettcr-Aus sichtswagen des?lutobusunteriiehnlelis Celje durch die Cankarjetta cesta. worbei .aili alten Staidtthoater; durch Petrovöe, ^lcc, Sv. Peter, hinein ins Nebelgrau der herailivachsenden Berge. Der Hupenruf des Wagens dringit schmetternd die Zliorgenliist; er weckt trotz Regen in unsereii .Hirzen eine rejlsefrohe Stimmuliq. Begueui in den Polstersitz gelcchnit, durcheilen wir Vraiisko. .<^user springen auf, kleille Landhöfe, zumeist gemauert, mit Stroh gedeckt; bisw.nlen hocken sie etivas kümmerlich da, unter Obst-bäulnen. Bäume tanzeil am Mg vorbei, die Gegend stiirzt umarinuilgssüchtig heran; vieles inelidet sich dem Auge — Monlentausnah-men — eiliges Heran, jähes Verchwiiiden, lvie ZldenschenleHen vor den Jahrtausenden. Das Auto, welch schwingend in wiegeiiden Federil, trägt wie ein Luftboot. Vor den Fen stern schnürlt der Regen sanst und uiiaSläs-sig nieder und hüllt Gärben, Feld, Wald und Berg ill graue Schleier. Die Äraße ist durch sepiaswckene BimvlMMwäjser rei^ll belebt. Eiller der Herren Stadträte niacht eilt Nicker-ck>en, vonr Rcgenlied niivtterlich eiilgelullt. Wie iul Fluge grüßen wir Lukovica, Dom-2ale, wl0 tilchtig gesri'lhsti'lckt und Klavier gespielt lvird, niid biegen sofort irach N^enge^ ein. MlNilik, wo auf der „^kleinveste", mit dell drei inittel^rlterlichen Kapellen beieinander, iir ihrer Burg eiilst die Kärnltlrer .Her-zl)ge nild dann die Habsburger Landessür-sten öfters Hos gehalten itnd in dessen Gvins-revieren schon der „letzte Ritter" Kaiser Max der Erste des edlen Weidiverks gepflogen, bleibt rechtsab lieg^'n. Neue Berge erscheinen, geinütlickie Dörser ulit erlisten Wäldern im Hinitergruild. U>ü> plöj^lich biegen nur ins Tal der Kokra ein! .Hicrlt! da gehls nicht mehr! Die Mieneli derer iui Wagen werden etwas z Bosch-Hern heult; Plal) da für eiue Probesahr«, die vou Eelje ilach Iezersko geht! Iezcrsko. Herbere Lilst erinnert daran, aas; wir ilits scholl ill i)R> Vceter Höhe, in ^X'r Nähe der Alnlen befinden. Iul >>otel sino" bestellMl wir das ^.^iittÄgessen. ichai'Xtl zuln Grintovc eulpor Ulld müssen niit Be-trirbilis ses)eil, das; jener Berg zu dieser <"rist ganz siirchterlich benebelt ist. Unanfhi'rlicli schwinllllen die schlnal^iggrauen F?i.'>erbetteu über den .Himnlel uird der Regen regnet Nli-aufhörlich. So entgehen n^ii- der inl Meere wunschloser Glückseligkeit zu ertrin' keil. Altes einsteigen! Wir fahren vor denl Mit-taglnahl noch lairf den Seebergsaltel! !l!ie.nl Anlassen des Wagells li^'ruiniiut nlnii nürl-lich nur ein leises Rauseheii. Wir und bereits entzückt von nnsereln Allivetterwagen, der slberall, wohiir wir kallrnren, stanllenden Angen begegnet. In eilgen Li-rcisschlerfell schvalibt sicli öie Straße auf 12I<; Meter enlipor, und inan iit dabei, nrit ailil^sperrtell Augen eine romail-tische Wald- irlld Höhcnlandschast iiilt allen Siilnen begehrlich ciiizllschlilcken. Iuinrer höher schwingt und wiegt das ''Airto. Fast sc^ineichellid lviÄ> die Paßhöhe erobert. Da stehell wir imn auf denr Sattel des Seobergs, herail^gesnnrint iiil ?lnSsichlsilm-geil, auf ei-ner jener herrliciieu Straßen, die dell ReichtulN und Lu,-us nördlicher und N'estlick)er Länder soilllnersüber iii Soninrer-frisck)e>l tragen iind ins Bad. Seeberg. SoelmlÄ. GrlM^e .. MrriSorer Aeiwng^ N»«m-r tS Mittwoch, den LS. IM 1S»< ?lls Auheiwrmister verwendete er sich sehr Niel für diO Trnei»erung der dchlomatlschen Beziehungen zwischen 'Serbten u?U> Eng-land, bie wegen Crmordunq Aleximber Obrenovii; inl Jahre 1sX>3 abgebrochen wor tlen waren, wa? auch (Gründer der ÄölkerbundlM für Jugolawren, deren PitS lident er ge^en tst. i. Die ZagreVir Philharmonie mi de? kldri«^ Am 20. d. sind 75 Mitglieder deS Orekblichen Geschlechtes. Mutter und „Kinder" fühlen sich wohl, nur sind die Kälber im Wachstum stark zurückgeblieben. Die Kuh schi^int lsich iiber den Segen selbst zn wundern, denn bislang warf sie fünf Mal hintereinander nur je ein Kalb. i D«'« Verlobten verprligelt, feine Angebetete vergewaltigt. Auf der Peripherie von «nrajero überfielen in einer t»er vergangenen ?lächte drei mchekannte Burschen einen angese'beneil Bürger von Sarajevo, der mit seiner Perlobten einen nächtlichen Spaziergang unternahm. Die Verbrecher ver-prülielteil d.'n Mann und Mangen ihn mit liezü^ten Messern, das Weite zu suchen, wo-rauf sie die Braut vergewaltigten. I. Bereicherung des Zagreber Zoo aus .Hamburg. Die Firina Hagenbeck in Ham^ btlrci hat dem Zagreber Zoo ein Känguruh und Me: Strauße verkauft, die soeben ein-g«'trofsen sind. i. 2V0 zehnjährige Weinreben wurden im Mingcirten des Zai^reber Apothekers G a-j e r in Donji Bnkovac bei Zagr<'b von nnbeklinnten Unholden an der sog'enann-ten Wnrz^'lstange buchstäblich abgehackt, so dcis; sie als vernichtet zn betrachten sind. Der Echaden beträgt fast 5)0.l)W Dinar. Nach den verbrecherischen Tätern wird gefahndet. i. Zwei Schmuggler erschossen. Bci Do. iimkiincc nn B'.'zirk Prelog bemerkte :n dec vergangen':?'. Nacht ein jugoslawischer (Vrenz soldat t.'nln Kahn, mit dem zwei Personen die Mur zu überqueren versucht.'n. Da die beiden auf drei Anrufe nicht hielten, son« dern zu fluchten versuchten, streckte d«^r Soldat die beit>en inl itkahn befindlichen Män» ner mit zwei Schüssen nieder. Eine Leich' fiel ins Ä-asser. Der Bezirkshauptmann von Sin „Kvnlggrätzer" wird Nmnzlger Unser Mitbürger Oberrevident Franz HaMg wurde vor 70 Jahren beim letzten Treffen zu Blumenau verwundet In seiner Wohnung in der Oopova ulica fe crl der Oberrevident der einftigen Süd-bahn i N Herr Franz Ha ring heute seinen Eintritt in das W. Lebensjahr. Der greife ncch immer rüstige Jubilar ist aller Wahrscheinlichkeit uach der letzte hiesige Teilnehmer der Schlacht bei Königgrätz iin Jahre L6V6, in der die Oesterreicher und Sachjen von t^en Preuß??n geschlagen wurden. Frauz Haring nahm damals als Neun zehnjähriger im Verband der 3. Kompagnie der Neunerjäger an der Schlacht bei Königgrätz teil und wurde am ü. Juli 18W im letzten Tv^ff''.'n bei Blumenau unweit von Presjburg durch einen Schuf; am Oberarm blessiert und kampfunfähig gemacht. Das 9. Iägerbataillon stand damals — wie er selbst erzählt — unter öem Kommando des Ol>er-sten von Schlttlach. Das Bataillon hatte strenge Bereitschaft, man vergaß jedoch, die ?>i>hcmlzüge von Blumenau rechtzeitig zu besetzen, was inzwischen die Preuszen sorgten. Die Oesterreicher seien von den Preußen, die bereits das berühmte Ziind-nadelgewehr besaßen, aus den Wäldern mit „mlirderischem" Feuer empfangen worden und auf iisierreichischer Seite, wo man sich nur luit dem Borderlader begnügen mußte, war das Pech noch dadnrch vergrößert, daß nmn beim Schilßcn auf die verblwdetcn Sachsen achtl^eb'n mußte, die zum Verhängnis die gleiche blaue Uniform hatten wie die zahl.'nmäßig überlegenen Preußen. .Daring sellbst wnl>de während des Treffens, das nnt einer vanikarUgen Flucht der Oe-sterreicher end'g.^c, die große Verluste erlitten, ntlt anderen Z'erwundeten nach Gran gcbracbt, nw etwa hlindert Mann beim Fürst j.rimas ansgenInnnen und in Pflege behal' ten wurden. Letina (Ungarn) erkannte bei der gemisch--t'!?n !>io n^rissionierung in der im Bvot befindlichen Leiche den 30iährigen Schmuggler Friedrich Barbari 6 aus «I'ernice be- !.'tlna in Ungarn. Im Boot befanden sich I9Ä ^iilogramm Tabak. Der noch nich! aufgefundene zweite Tote scheint der 28jäh r:ge Lchinuggler Ztesan V r a n o v i aus Doma^inec zn sein. Hchst :nl^gliche Alter erleben möge! Mlldming der Hunvewntuma» Der Stadtmagistrat in Maribor hat mit Rücksicht daraitf, !^ß sich in den letzten Wochen kein neuer Fall von Hundetollwut ereignete, die strenge Hundekontuma.^ in eine einfache umgewandelt. Die Hunde sind fortan an der Leine zu führen oder mit ei,rem verläßlich sicheren ^^^iciulkorb zu versehet,. Die übrigen, seinerzeit verlautbarten Kon-tuma.^bestimmungen bleiben nach wie vor ^n .fkvaft. Nt. Promotion. An der Universität in Innsbruck wurde Herr Karl K la s in c aus Pragersko zum Doktor d«r gesamten .Heilkunde promoviert. Wir gratulieren! ln Prota Trliojevie verabschiedet sich von der orthodoxen Kirchengemeinde. Dis Ma- riborer orthodoxe Kirchengemeiude veranstaltet zu öhren d^.'s nach Beograi» versetzten Prota Pcter TrboleviL am Donnerstag, den 23. d. um 20.30 Uhr in: GambrinusMrteu euren Abschiedabend. ni. Versetzung. Der OberkontroNor und Vorstand des Materialmagazins der Staatsbahnen in Maribor Herr Franz P a gon rvurde nach Zagreb vorsetzt. Mit Oberkontrollor Pagon scheidet ein Manrr Dlenstao. b«i 2t. Äu« aus unserer Mitte, der sich wegen seines feinen Charakters uird liebenswürdigen Bosens in hiesigen Kreisen allseitiger Wnt-schätzung erfreute. Die Nachricht von seiner Versetzung wird gewiß überall mit Bedauern zur Kenntnis genommen »oerden. Viele hiesige Organisationen, insbesondere der Alpenverein, verlieren mit Oberkontrollor Pagon einell idealen, aufopferungsvollen und unersetzlichen Mitarbeiter. m. MeisterprüfnnG. Herr Jgnaz K m e-tec legte di^er Tage vor der hiesigen stevprüfungskommisiion die Meisterprüfung in der Branche der Maschinenschloss^i mit gutem Erfolg ab. Wir gratulieren! m. Uns de« Eisenbahndienste. Der In- sipektor Herr Mirko Raj h wurde von Zagreb zum Materialmagazin der Staatsbah-nen in Maribor verfetzt. rn. Der FremdenverkehrSverbanb tellt mit, daß seine Geschäftsstellen in Maribor (Aleksandrova 35) und Celije (Aleksandrov trg 1) ab 1. August an Sonn- und Feiertagen nicht mehr amtieren werden. Die T?-pvlsitur am Hauptbahnhof wird an Sonn» und Feiertage« vormittags, am Nachmittag und in der Nacht aber bei jeder Abfahrt Hzui. Ankunft internationaler Züge gei^ffnet sein. Die übrigen Exposituren in 8t. III, Gorirja Radgmia und Dravograd sowie auch in Rogakika Slatina amtieren wie bisher. m. «och ein Bachernftraßenda». Der Groß kauimann Herr MiloS Oset baut auf eigene Kosten von Biftrica bis W seinem Großgrundbesitz in Log eine Straße, die etile ^<^örbInd1mg mit der Straße nach Sv. Areh erhalten soll. Dieses Werk privater Initiative ist jedenfalls wAvmstenS zu Ve^ grüßen. u, An der Gewerbe-FortblldvngSschnle in Uaribor. frndcn di^ Einschreibungen ab «onutag. deir L. August bis A). August je-d:tt Tag zwischen lv und 12 Uhr ( an Sonn-und Feiertagen zwischen und N Uhr) anl Stadtnlagistrat statt Anzumeldm hrlich^' „Drehscheibe Mitteleuropas" genannt l>at. Indes wir ailf des Passes Hl>hen die Aussicht freundlich uns bes-shen — sie scheint .^irar dnrckiwegs zienllich grau, jedoch nlan sieht es nicht genau —, erfl^ihreu wir, daß hier angeblich ein Bär sein Umresen treibe nnd unt^'r anderem ntehrer« Schafe gerisserr habe; der Bär sei Mich von einem 'c^irren gesichtet wordeli. Die Forstleute aber sind vielmehr der Ansicht, daß „Vater Pejz" nur gewissen Elementen als Sündenbock dienen soll, die sich Mlf seine RSchirnng einen billigen Soirntaasbraten genehniigen wollen. Eine Ferlacher (Gerichtsverhandlung im Vor jähre hat d'es mit krasser Deutlichkeit ge->^'ig>. .^>inab geht's viel zu schnell. Wieder bändigt die sichere Ft'chrerchand an Steilerr nnd >lilrven den wiegendeir M'^gen. Es ist — alles in allem — ein sehr bequemes, leichtes und schnelles Fahreir in diesenr wahren Herr schaftswc?gen. der ausgezeichnet auf der Stra ße liegt, ivtan kiann in den Kurven schon ein flotitles Tempo ^in'agen und beim Niederdrük-ken der Filßbrenisen pariert der ?llllwctt^-Anssichtswagen mi-t Dieselmotor, Mane Mercet^s-Benz, Tvpe Lo so, alH wäre er Plötzlich anf Pogelleim geraten,, Kein Stoß, k^n Druck im Lenkrad, so-ndern cin energisches Abfangen dirrch eine lwsichtbar« Mlmmiivand. Als Brcirnst-offverbranch wer den 1.'> Uilogrxrmm Napl/a anf einer Strecke von 100 Kil^ter angegeben, was dem teu- reir Benzin gegeiiübcr ein gewaltiges Ersp!.ir nis bedentet. D'e .loöchstgeschwind'gkeit liegt um 80 Stundenlilonreter. Und l'rberhaupt: es ist ein reichsdeuisches Erzeugnis! Iezersko. .^)o!el „.Kasino". Somrnerfri« schelnde Damen nnd .'derren, moverire „Mäd cs)en im Cteirerg'wand", d?e den Pnrprrr der Lipp^'n aus der Drogenhandlung beziehen. >>olladiö — dlllii^h — —! »err Kopin5ek steht sofort mit dem ganzen .^o'el wie der Italiener zu sagen liebt, in buoni termini in gemi'ltlichem Perkehr. Nl.->ch nrülfen n?,r crnf's Essen warten. Die Soinm^rfrischlerlin-nen) war'en ans das Postauto ans .sikranj. Die ein frcudefyzndendes Mädckielr ans di!r Fremde wird es begrüßt, kein Nik^ban^ kann erwartungsvoller b'laqer^ werden. Wieder be?bachteil wir den rücksichtslosen .^'>imnrcl. Drütien fängst der Wind an. die Kulissen der Wolken zu verschieben. Ein Bergrücken w'rd sichtbar, Alnr^lr, Sandreißen darüber, d'e '^'l^olken lieaen wie ein breiteS, flessgcanes Band dell Bergen uni die Hüffen. Da kommen l^ipfel hevans rrrrd ein nvnig Blau dcir-iil>er. Wie das gl'ich warm ist, so ein e^n-^ige? blanes .^^imlnels^enster! „Es wird mit Rech^ ein gn^er Braken ge" rechnet zn deir guten Taten: lmd daß nmn ihn aobl^rig maen ist dieses Jaihr schon gut? Es zieht UllS ill die Waldkirche. Kolloge Rado P e ir i k vom „Jutro" bÄvelst dort, daß er eilt b^'öl)e, bergansteigender Wal'd, Wild bach, Matite und Au, Pfad und Steg lnachi^n die Landchaft llm Jezersko aus. Und wie die Berge, lassen sich allch die Ausflüge vo-m schlichten Spaziergang bis zur Hochtollr steigern. Es '.st ein Land der Almen nnd Sennen, des itithglockengeläilts zwisck)en sattgra-stgen Höhen. Nlln alde, jetzt ?)eißt es Mschicch nel^meir. In lelcl^'enl (^'esälle scl?läng''l^ sich die Stra- durch das enge Kolvatal. Vewaltige Bev- t Ättttvoch, d« i». IM t«S. ,M«ibovOr Zktmmer tS5 Ml dnen du Lemen pi» ASschetrocki«, oder deine Kleider auMngt, auch irtcht die bekannten Vchilder, die meinen Namen nen-MU! Verletze meine H««t nicht daduvch, daß du in ste deinen Namen, ein Herz mit den Anfangsbuchswben deiner Braut und andere Zeichen deiner Eitelkeit einritzt! Hänge an inei»«n Aesten weder SchaAk/el »och Turngeräte auf! Klettere nicht unnö tig an mir hoch! Schone schwache Zweige, je weniger ^iwspen auf dem Boden liegen, desto besser! m. GiMb«aste« «ich ZMerdilo^eAeiiimp. f«»ß. Wie wir bereits berichteten, ist es Herrn Franz Ogrize ? auH Maribor gelungen, pva^ische Staubmasken herzustellen, di? ins-besonlt^ve in der Textilindustrie gute B^r-wenbung finden könnien. Dem Kampfe gen die Tttberkulose wäre damit eine neue gegeben. Die Staubniasken find sehr biNlig (Mn 17.50) unv werden BesteNiingen im Manufakturwarengeschäft Trpin triirfifa ulira 15) entgegengenommen. m. VermiglSckter Motorradftcheer. In Zavodna unweit von Celj« stieß H. Viktor Bovk aus Pobveijc mit seiner Beiwagenmaschine gegen eiTven Betonpfeiler, wobei « einen Arm- und B-inbruch sowie Ber-letzungm am Geficht erlitt. Die beiden Mit. sichrer, die Eheleu^ August und Elsa 2 o-h a r, blieben unverletzt. m. Der OTt»Zch«lr«t t« Gt»tzE«el schreibt die Lieferung von 15 Kubikmeter Föhren-holz und 15 Kubikmeter Buchenholz auS. Offert« swd bis zum 25. August an den Orts fchulrat in Studenei zu richten. m. Opfer sei««» Berufes. In Lsuvlsana starb der Sewndararzt des ^ankenhauses in Celje Herr Dr. Simon Z a l e t e l an den Folgen einer Blutvetgtfwng, die er sich schon vor einigen Monaten at^l^lich einer Operation zugezogen hatte. m. NohhettSakt» Ein noch unbekannter Msfetäter fiel gestern abeiU>S in der Ja-draniska ulica über den KV-jäh«igen Hilfsarbeiter Anton P o l 8 e k und und versetzte ihn: mit einem Kniittel einen derartig wuchtigen Schlag auf den Kopf, daß er bewußtlos zttsammenHrach. Pols«?, dem hiebet die Schädeldecke gefolgt ^Vörden war, schaffte die Rettungsabteilung ins Krankenhaus. m. Sxkurfio« tir Aöslwg» der Sifenbahn-fchol« ln Besgrab. Gestern traf in Vkaribor ei^ aus 35 Pevsvtten bestehende Gruppe von Zöglingen der Eisenbahnschule in Beo-grad ein, wo sie die St>a«>tsbahmverkstätteu slowie die einzelnen Einrichtungen am ^aupt lbahnhof besichtigten. Nsl^r begaben 'ich die Gäiste nach Ma, worau? sie die Erlur-lsion nach BaraAtin fortsetzten. Die ^Z?äste nächtigten in zlvei großen Pullnlannwag' gons, die ihnen vom Berk^rsminist'irittnt «Aur Verfügung gestellt wurden. (^litel'5tüt?et clie flMubeckulozenliqa XodtSsturz vom 3. Stockwerk Tragtscher Tod eines Spenqlerlehrlings lsA-illina Gestern nachmittags gegen 14 Uhr ereig. .lete sich in der Smetanova ulica wieder ein folgenschwerer Unfall, dem ein junges Lo. ben zum Opfer fiel. Am Neuvau des Za^ greber Kaufmannes Nikolaus M u m i ö in l^r Smetanova ulica iverden gegenwärtig die Spenglerarbeiten am Dach, d^s rückwärts flach ist, fertiggestellt. Die Arbeiten führt der Spenglerineister Viktor P e t r o-v i S durch, aus dessen Werkstätte gestern die Gehilfen e h und G ol ob sowie der 15.jährige Jos^ S i rec nlit den Arbeiten b^<^ftigt waren. Gegen 14 Uhr machte sich Sirec am bereits fertiggestellten Dach zu schaffen, wobei er PlStzlich das Gleichgewicht verlor und, von nienlanden benierkt, von dem dreistöckigen Bau in die Tiefe stiirzte. Der Unfall wurde von den beiden Spenglern überhaupt nicht bemerkt und nur die Maurer hatte,, eitlen dumpfen Fall wahrgenommen. Als man bald darauf Nachschau hielt, fand nmn Zirec in einer Mutlache bereits leblos vor. Der unglückliche Lehrling ^var nUt dem Brustkorb auf einem Balken aufgestoße«^ sodaß ihm dieser völlig eingedrückt wurde. Auch ^e Kopfverletzungen waren tSdlich. An Ort und stelle sand sich bald darauf die Polizeikommission ein, wo^i Polizeiarzt Dr. Z o r j a n auch nur mehr den bereits eingetretenen Tod feststellen konnte. Kirec, der ein arbeitsfreu-diger Lehrling war, stand kaunl n Monate in der Lehre. Den Böller an die Brust gesetzt... Schreckliche Wahl der Selbstmmdform bei Ljutomer / Aus Gram über eine Beschuldigung in den Tod gegangen Sonntag frühmorgens hat sich in der Nun ska grab« bei Ljutomer der 29jährige Knecht Jakob Ksavnisar auf eine ganz eigenartige Weise das Leben genommni. Der Lebensnlüde bud einen kleinen Böller, wie er gewöhnlich für die Freudenfeste benützt w'rd, mit Pulver und Ziegel, setzte ^nselben — es war nm dreiviertel auf 4 Uhr früh — auf e'nen Holzscheit im Obstgarten seines Arbeirgebers Ulld lehnte sich mit der Brust über den Boller, worauf der die Zimdschnur in Brand setzte. Durch die Detonation die einix,^' Sekunden später erfolgte, wurde dem Manne die Brust buchstäblich aufgerisse,:, so daß er, als man ihn vorfand, nur mehr röchelte und zwei Stunden später seinen Geist aufgab. Die Ilrsache des Selbstmordes ist angeblich darin zu suchen, daß ihm die 31 jährige Mcgd Maria P o t e c, die ihr neuge^re-N2s ^ind in einem Vach ertränkte, nicht nur als den unehelichen Bater bezichtigte, sondern auch als den Anstifter der Kindestö--tung nannte. Zi-avniöar nahm sich diese Be» schul-digungen so zu Herzen, daß er auf diese grauenvolle Weise sein Leben beendigte. Ausflao» de« „Vulni?" Das hiesige Reisebüro des „Putnlk" veranstaltet in den nächsten Tagen wieder eine Reihe genußreicher AusflugSfahrten mit denl Autocar. Am 26. d. finden zivei AnS-flüge statt und zwar ins Logar-Tal und zum Wörthersoe. Die Abfahrt erfolgt Sonntag unt 5 Uhr früh vom Hotel „Orel". Die Fahrt ins Lvgartal kostet 1W und zum Wör therses 120 Dinar; für letztere ist kein Paß notwendig. Die Rückkehr tisch Maribor ist für 23 Uhr vorgesehen. Am 4. und 5. August wird eine Ausslugsfahrt nach Maria Zell unternommen. Abfahrt am 4. August um 5 Uhr vom Hotel „Orel", Rückfahrt aM 5. August um 23 Uhr. Die Teilnchmer reisen mit einem Koll-ektivkaß. Fahrpreis MV Dinar. Annleldungen u?ld nähere ^nsorma tionen int „Putnik"-B'üro. Ktitj p. AktiOk für ble Vergrößerung des Kran-kenhavsts in Ptuf. Vergallgeilen Sonntag berief der Mtionsausschuß für die Errichtung eines Landeskra'nkens)auscs in Ljub-ljana auch in Ptuj eine öffentliche Vcrsamnt-lung ein, in der von mehreren Rednern (Ravnikar, Kopai;, IuvanLiL. .^alainun, Pe-tovar u. a.) auf die NotwendigVeit dieses Spiitalbaues hingewiesen wurde. Gleichzeitig lvurde aber auch die Frage der schon lange notivendig gewordenen Vergrößerung des Kranienhauses in Ptuj aufgeworfen und der Beschluß gefaßt, an die Minister Dr. KoroSe: und Dr. Krek sowie an Banns Dr. NatlaLen und die Aerztekannner eine Resolution zu entseildon, in der gleichzeitig nüt dem Spital-bau in Ljubljana die Vergrößerung des Krankenhauses in Ptuj dringend gef rdert B«>rG»To«IW«. Bis einschl. DomwrStag die Premiere des erstklassigen Mmil>erkes „Das große Spiel". Ein Legioimrfilm mit wunderschSnem IirlMt, guter Re^ und fabelhaftem Spiel. Ab Aveitag die Sportsensation des Jahres „Max Schmetwg schlagt Joe Louis". Die einj^igexistierenden Tonfilmaufnahmen von sämtlic^n 12 Run den, vom ersten Gongsri^ag bis zm end-gülttgen Niet^rlaM Joe LouiS. Als zweites Ereignis „D» kmabischen Miaflinge" im Tonfilm. Dvzu noch der spanne»^ Sensationsftlm „Der Rabe^^ mü Boris Karloff. Dieses großstädtische Doppelpro-gramnl wird zu niedrigen Sommerpreisen gezeigt Mld soll niemand diese seltene legenheit versäumen. Union-Lonlino! Die Premiers des spa-n-neitden und atemberaubenden Sensations-ischlc^ers „Vtyperlen »on Paris". Die Hand lung dieses erstklassigen Film-lveokes spielt sich in der Pariser Untenvelt und in den Aristo'kratvnipalais ab, lmd bearbeitet zugleich die Liebesgeschichte eines verlorenen Mädchens. — Achtung! In Vorbereitung zlvei sen^tionelle Weltereignisse: „Mox Echmeling schlägt Joe LouiS" und ,.Die kanadisch^ Fünflinge". Es sind dies die «in zigen Oviginal-Ä^nfilnmufnahmen und :oer ^n beide zusammen in einen, Programm gezeigt. wird. Der Raummangel in unserein Kran-^ kcnhaus wirkt sich in letzter Zeit dernrt aus, ^ daß er bereits d. assgemeine Volksgesundheit zu gefährden droht. Bor allem beni?tigt Ptuj ' eine Isolier- und Gebärabteilung sowie eine Abteilung für Tuberkulosc^ra,tke. ^ P. Bautätigkeit. Dieser Tage geht der ^ Neubau des Kaufmannes Hawelka am j TyriSev trg seiner Vollendung entgegen. Mit der Fertigstellung des G'.'baudes bekam der ganze Platz ein gefälliges Aussehen. — In der PreSernvva ulica wird serner flegenwär tig das Studentenheim einer gri'indlichen Renovierung unterzogen. Das Gebäude wird auch eine neue Fassade erhalten. — Die Renovierungsarbeiten am Pirich-.Haus sind bereits beendet. p Der Aa,,verband der Feuerwehren in Ptuj bereitet eine Reihe von ssemeinsamen llebnngen der Landfeuernvhren lwr, zn welchein Zweck einvcrnehnrlich die Brando-b jekte festgesettt lverden sollen, l^kößere l^an-iibungen siild auch in Ptuj selbst sowie in Orttl07. vorgesehen. p Blühender Bananenbaum, ^in Garteil des Oberwafsenmeisters i. R. Herrn Franz Bibiö in Zg. Breg lenkt ei» s^.g. N!nsa-Bananenbaunl, der eine prachtvolle Niesen-blüte entfaltet hat, das allseitige 7>nteresse aus sich. Der etnm 3 Meter hohe Vaum sitzt Riesenblätter in der Länge von l.iX> Meutern. Zwiickien gelbgrilnen Vlittenblättern, die den Declblättern eines Maiskolbens ähireln, kann umn bis S Zentimeter ^ange ge springen jäh aus den Diesen. Oben vegetationslos, steingrau, erscheinen sie wie un-enthüllte T^nkntäler in grauweißer Sackleinwand. Ein serner Schuß verrollt läitgs Mlzähliger Wände und Kare und Schlünde. Das Dach des WagenS ist zurückgezogen, man tann die Aus^t nach allen Richtungen bewundem. Lieblich am Wege: daS schmalischultrige Kircherl mit dem grünen Efeunmntel. Die bvatlnen FensterlSd^ wie bei einem GartenhäuSrhen; freundlichste Sba tion der Frömmigkeit. Die Fahrt ist voll harmloser Lustigkeit (oder lustiger Harmlosigkeit, wie man'S will). Frohe Li<^ erschallen, erklingen und bringen eine radioaktive Fröhlichkeit in den Wage,». Du blickst eine Felswand einpor und siehst, daß eS daS G«sicht eines Riesen ist, der auf 'deiner hochgestülpten Elownnose einen Baum balanciert. Von Berghöhen schimmern lveiße Wall fahrtskirchen iveit in die Gegend hinaus, denn die Slowenen lieben es. ihrem Gott bis zu den Bergs>Pitzen entgegen zu komnien. Und Plötzlich slZ^uen auch die Dome der Julier herü^r. die mi-t gekrönten Stirnen an den Himmel rithren. Hinter Ko«krica zwei gen wir von bisher südlicher Richtung nach Westen ab. um auf kleinen Unnvegen das neuerworbene Schloß Seine Hoheit des Prinzregenten Paul zu sehen, an welchein gegenwärtig iiber dreihundert Arbeiter b«-sch?iftigt sein sollen. Mir nähern uns der alten „Marlgrafm-stadt" ffranj, freundliche Stadt in großartiger Lage. Die Winkel und Gäßn>ölf Mann — unislmniert — konzertieren — recht bvav, stelle ich fest. Frohgostimmte Wirtshäuser l^den ein . . . Che wir's gedacht, haben ivir Ljubljana erreicht. Mr grüßen ihr Wahrzeici^n, das Hochhaus, revte „NebotiLnik". grüßen den Sch^ßberg und die anderen vertrauten Punkte. Aufenthalt wird keiner genonlmen; darob etlick)e betrübte Gesichter. . . Und wieder durchfahren ivir DonlZale. ?lls Zchlußerlebnis unserer Reise, gleichsam als Krone des Tages, sehen )vir auf wunderschöner Fahrt iin Abenddämmern die Juli sc!^n und Steiner Alpen ini Goldglmq der sinkenden Smrne wie blaue Märchenkämme in den Himmel ragen. Und dort VsMsmia in Mendverklärung, Ljubljana, auf l^S man stolz wird dieser Umgebung n'egen. Ich sinke wohlig in die PoPerung des Wagens. Nacht breitet sich über das Larrd. Häuser springen «auf im Licht-kegel der Schein Werfer, entgegenkommende Kraftwagen irr-lichtern vorbei. Ein Liebespaar, das sich um schlungen hält, schäkert und lai^ und iiiÄ»et die S^intveiler^lle unangsbrachi. Zwischen Duseln und Machen biegt d^ Wagen ins Sv'NN't'al ein. heimqu. Und plötzlich ist man wieder w Celje und weiß nicht recht: hat man getvSmNt, Ha4 man davon veden hören, davon gelesen, ein Bild angeschau't ^ oder L)agen der Stadtgagett gemacht n>eÄ>en. Einmal an den Wei, ßeivfelser See (MangarlSko jezero), daTM über die Großglockerstraße und hernach in die Dolomiten. Iedermoun ist hieM sterblichst eingeladen. Manborcr Zeitmlg" Numm<'r bananenartige Früchte beobachten, die aber bei unl'crem Klima kaum ausreifen dürften. Einen Mnsa-Bananenbaum besikt bekanntlich auch der Apotheker Herr Behrbalk, der im Borjahre in Blüte stand. p. Zirkus in Ptuj. Am Sonntsg traf in Ptui der Zirkus „Kolosseum" ein u,rd gab bereits am ^,'lbend die erste Vorstellung. Das Programm enthalt eine Reihe von Mnz vor-irefiflichen Attraktionen. p. Der Tod des Landwirtes Senekoviö gab dem Gericht den Anlaß, eine Reiche von Personen einer (5'invernahme zu unterziehen. Obwohl gegen Z0 Personen einvernommen wurden, scheint der ^ll nach wie vor in tiefstes Dunkel gehellt. p. Schwerer Unfall eines Fuhrmannes. In Zg. Pristava bei Ptuij stürmte der Besitzer Johann Artenjak aus Pobrc2je unter einen urit Hol,^ beladenen Wagen, wobei ihm die Räder den Brustkorb eindrückten. Mit lebensgl'^fährlichen Verletzungen schaffte ihn der des Weges kommende Besitzer Jakob Murko ins Krankenhaus. An seinen! Aufkommen wird gezweifelt. Mittwoch, den 22. Juli 10SS. Apowe»mnaMdIenN T>ienstag: Ailton-Apotheke M- baneZe) und Tv. Areli-Apothl^c (Mag. Vidmar). Mittwoch: Magdalenen-Apotheke iMag. 5avost) und Mariahilf-Apotheke sMag. Äönig). c. Echulhauserneuerungen. Das Gobäude oer städtischen Volksschule nlld das Bür^cr-schlilgcbäude werden von l^rund aus Erneuert und ausgebessert iverden. Die Stadtge-nleind'. schreibt daher die gesamt^'n Arbeiten aus. Bei der Mbeitsabgabe kommen folgende Gcn>erbe in Frage: Maurer, Tischler, Maler und Anstreicher, Spengler, Ta ^lezierer, Schlosser und die Drahtindustric. t^naucre Angal>en sind bei der Technis6ien Abteilung der EtadthauPtmannsckM (Zim-nier Nr. ?<1 ) erhältlich, (besuche nmssen ge-sten^pelt (in geschlossenem Briefmnschlag, der als "Aufschrift die Nacharbeit ti^äg^) spätestens bi') zun, S.^. Juli 12 Uhr nlittags be! der Ttadthauptmannschaft eingrei6>t werden. c. Sporttag in Lasto. Wie geuleldet, feiert LaSko aitt Angusti seinen neunten Sportta Uhr st'ü-h Verkauf von Blu-nven und Festabzeiäien; unl I I Uhr «Ttaset- teillauf tXI(X> Meter (es winkt ein Wanderpokal, deil Heuer SK. (5elje zu verteidigen hat); um 11.30 Uhr „Schneckenlauf" der Radfahrer; von 11 bis 12 Uhr Promcnade-lonzert. Um 15 Uhr Beginn des heiteren Wettkampfes „Der Sprung über den Zaun"; um 15.30 Uhr Fußballspiel der Jugend-nlannschaft des SK. LaSko und SK. Celje; um 16.15 Uhr Freundschaftsspiel SK. LaSko gegen SK. Celse; nach dem Wettspiel Preisverteilung und Volksfest. Um 21 Uhr wird auf dem Spielplatz ein Feuerwerk abgebrannt. c. Berkchrsunlälle ohne Ende. Das schöne Wetter des letzten Sonntags brachte eine starke Zunahme des Verkehrs und leider auch eine erschreckende .Häufung der Verkehrs Unfälle. In ömarjeba (zwischen LaZko und Rimjke Toplice) fand der Kraftdroschkeninha bcr Franz Jelhruch und ? ne Geh .nerschütterung. ^ err Jager bra Dinar. lu. Dr. Wilhelm Horn in LjMjana beerdigt. Montag nachnlittags wurde in Ljirb ljana der beinr letzten Flugzeugurrglück tödlich verunglückte Berliner Privatgelehrte Dr Wilhelm .tz o r n an, evaugel^s^n Friedhofe unter großer Beteiligung zu Grabe getragen. Die Einsegnung nahnl Pfarrt^r Michael Schaffer vor. Anwesend waren auch Vertreter der Behörden — Die Leiche der ebenfalls verungl^iickten Miünchnerin Anny Brüglacher wllrd? nach München überführt, wo sie eingeäschert wird. ln. Vermiete Bergsteiger. Seit etiva zehn Tazen werden die .Hochschüler B. I a n v a aus Ljubljano und M. M i k s i ö aus Zagreb vei^mißr Sie befinden sich auf einer Tour durch die Sanntaler Al^n. Wttwoch, 22. Juli. LjMjana, 12 Schallplatten. W Nachr. 19.30 Natiollalvortrag. 19.50 Im Pfadfinderlager. 20.10 Bortrag. 20.30 Orgelkonzert mit Soli. — Beograd, 17.20 SchaMatten. 18 Plau^rei. 19 Die Stnilde der Mtion. 19.50 Lieder. 20.20 Violinkonzert. — Wien, 7.25 Frühkonzert. 11 Oesterreichiches Bruck-ner-Fest 1936. 13.10 Mittagskonzert. 15.10 Vortrag. 16.05 Schallplatten. 16.40 Stunde der Frau. Frauenkleidung. 16.55 Moderne Geflügelwirtlschaft. Kückenzucht. 17.10 Konzert. 18.05 Reisebericht. 19L^ ^lavier-vorträge. 20 Operettenkonzert. — Deutsch» landsender und alle Reichssender euher Ber« lin: 16 Musik ain Nachnlittag. 19 Älnz und Lied der Völker. 19 Masmusik. 21 Buntes Operettenkonzert. — Berlin, 18 Lieder. 19 Blasmusik. 20.10 Tan^ ist das Beste gegen Hitze ... — Paris, 18 Konzert. A.45 Ko-inödie. — BeromÜnfter, 17 Die Musik der Wache. 18 Kinderftunde. 19.15 KVafsische Un erhaltuilgsmusik. 20 Männer- uild gemischter Chor. — Pkag, 18.05 Deuts6)e Sen- dmlg. 19.55 Schallplatten. 20 .Hörspiel. — Droltwich, 19.15 Buntes Konzert. 20.50 Klavierkonzert. — Loitdoii, 17 Tanzmusik. 20 Orchosberkon^ert. — Mailand, 19 Konzert. 20.40 Schauspiel. — «om. 19 ttonzert. 20.40 Symph^iekonzert.V«dapest, 17 Sonaten für Cello und Klavier. 19 Erzählung. 21 Salonorchesterkonzert. Die verlogene Kuvferftodt In Brvtisch-C-olumbien, unweit der amerikanischen Grenze, wurden im Ja>hre 1391 Lager von goldhaltigem Kupf^^r entdeckt. Sofort ergoß sich eilie Welle von Goldsuchern über diese im Herzen der Rocky Mountains gelegenen Gegenden und begann mit der Ausbeutung der Erzadern. die sich auch tatsäch-ttch als sehr reichhaltig erwiesen. Im Mittel-Punkt der von 100.000 Goldsuchern blni>ohn-ten Gegend wurde eine Stadt gegründet, ^r man bell Namen Phömx verlieh. Sie hatte bald eine Kirche, den Tempel einer Äkte, Luxushotels und Tairzdielen. Aus Holz hergestellte Häuser unvsäumten in langen Reihen die breiten Avenuen. Zum Bürgermeister wurde ein früherer Goldsucher gelvählt, der in kurzer ^it reich gomor^n war. Eifersüchtig beobachteten die ameritanischen Trap Per von ihren jenseits der Grenze am Bergeshang gelegenen Wohnsitzen das sich in Phönix elltwickclnde Lebeil. Der Ausbruch i^s Krieges gab der Entwicklung der Stadt einen mächtigen Aufschwullg. Die Bedürf» Nisse des Sieges fordeten gvi>he W!engell Kllpfer, das rapid im Preise stieg und tin Werte fast dem Silber gleichkam. In jeneil Jahren lebte man in Phönix in Saus und BraiuS. Der Friede inachte der Kriegsfpokulatioll ein l^de. Das Kupfer fiel bedeuteird iin Preise, die Unternehmer konn-tell bei der kostspielige» Betriebsführung der ivähvelrd des T^ltkrioges fieberhaft ausgebauten Werksaillagen ihre Rechnung nicht mehr findell, viele Betriebe wurden stillgelegt nild die Bergleute ivanderten in Vkass'^ll aus. Heute ist Phöilix eine tote Stadt. Die ill Eile evbauten Häuser fallen zu Ruinen zusamnieil. Das Gras wucZ^rt in den Straßen, und der Wald schiebt sich gcgell die Stadt vor. Wahreild der Nacht durchzieht das Wild die schweigenden Strahn, (öin eiirziger Mensch wohll-t heute noch i,: Mönix. Es ist dies eill alter Bergmanir, der noch all dem Glauben festhält, daß die Zeit sonrinen wird, iu der Mönix wie einst sein sagenhafter Taufpate ill neu ein (ÄtanKe ia>us Schutt und Staub ersteheil wird. Sedenlet der Antituberkulosen - Liga! kncUieß» sin« guts kkos »Icl, nlöclite ^r?inüs claraui auimerk-.'illlu lnaclien.« iulir er lort. er niellt reibst älu-! verlassen li^nn. Lin Lote vvircj reckt seilnell vom KlirZina! ein» zielanLen vverlieti. ^er I^riei vif<1 ckann ee-lesen ^vercien. uii^ 6er i^krelber tier I^ebermittlcr ^ver^en inz (ioiünLnls van ^ern.« »Oasu limniut nveli.« uiLüite portlios, tlio Königin nstiirlicli ulles run >vjr6, um ljuckinxkllm :cu retten, «ie uns sdor selnvin^nen lassen »/^ber i.f.l t inai? Was ist äenn rws mr ein I.ülni? littinttU vcin cler !>taclt iier! Icli «laude Lic sctiliiLLll (^eneralmarscli!« ^lle lauseliten unä liörten nun lleutUÄi llie l'rommeln eeken. »dlun sollte ikr nur seliell! Die sediekon uns noell ein Lances I^oximent auk lien Hals!« Vvu virst clocil niellt i^ucll u»eli vor einem I?eximent stanädalten vollen?« riet I^ortlios. »W^nlm nietlt?« entLeenetv äer i^uslie-tier. »I^un bin icd nisl im ?UL. tl^tten vir nocll nur ein l)ut?enc1 f'IüLclien mekr uut Iierausxenommen! >Vir sin6en nirken^Is el-neu Or.. wo vir so unxestört plauäern lcön-neu. unli xeraVinter.« »^o steckt er?« »^Is äer Kriex ausl>raeli, reiste er nseli l^onärxn 2urüok.« »llut.« saxte ^tiios. — -»mit ^em müssen vir uns in VerbinäunL setzen. >Vir tun ibm ikn, sie xut inl ^uxe ?u kalten. Ls xilit Le» viü eine Institution in l.onVenn vir 8elt)8t 62« I^sser nietet verlas-t»eli äiirken, so I<önnen unsere Diener elie ju besoreen,« meinte ?vrt1los l!ittwoch. den 22. Juli 1SS6. 7 ^Mariborer Zwmm-r IN,. Racftfrogen aus dem Auslände Auslandinteresse für jugoslawische Produkte Das ExportfövderungSlnstitut des Han. delsministeriums erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus i>em Ausland, die die Wareneinfuhr aus Jugoslawien zum Ge-genstande haben. DaS Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersu6)t, dem EvportförderungSinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkret«, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Liefe-rungSlisdingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angefithrten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mttzuteiten, ob sein Angebot AuSstcht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte wirb dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbinitung gebracht. Bei der Mitteilung der Adressen übernlmmt die Anstalt keine Gewähr für d»e Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Plazierung ihre? Waren im Auslande wünscht, wird daS Angebot in einem besonderen Bulletin veröffentlicht, das ausländischen Interessenten un entgeltlich zu^stellt wird. Soest. »Ich H kaufsvertreter in Jugoslawien für ihre Er-zeugnifse (Knöpfe, verschiedene Abzeichen l usw.). 1ö.46 (nach am Montag), in London 7/11/16 (nach 7/3/4). Metalle: Die gebesserte Nachfrage für KpPfer bewirkte in London ein Anziehen der Preiise auf Z7/7/tt Pfund Sterlinl,, ivährend die Notiz iÄr Elektrolyt in New-vork nach lancier Zeit wieder !,ie Grenze übi'rschritt und Freitag NM ercr-chte. — Der Zinnpreis s^'nkte nach der jilnc^stcn (s-cholung wieder von auf Pik. — Blei und Zink konnten ihren Preisstand UNI eine Kleinigkeit verbessern. — Silber wurde in Nen>vork mit '44X, in London mit 1tt/5/8 gehandelt. (?. P. B0rienber»ch»e L j u b l i a n a, 80. Juli. Devisen: Berlin 1752.05—1765.03, Amsterdam N63.S6_.2V78.46. Brüssel 734.63-7.W.6K, Zürich 1424.22^1431.29, Lvirdon 218.27— 220.32, Newyork 4313.60—4340.91, Paris S88.I4—S89.V8, Prag 180.61^181.72, — Oestereichischer (Privatclearing) 8.70—8.80, Engl. Pfund (Privatclearing) 235 (lveld), 238.50 (Ware), deutsche Clearingschecks 13.74—13.94. Zagreb, 20. Juli. S t a a t s w e r-t e : 7°^»ige Jiwostitionsanleihe 84—84.50, Agrarobligationen 47.50—49, KriegSscha-denrente prompt 364—365, Beglukobliga-tionei^ 68.50 (Geld), 8"/oige Blair 84 (?^-re), 7''/>»ige Blair 73—73.50, Staatshypothe-' tenbaink 85.75—87, 7°/oige Stabilisations-anleihe 83—83.25,_Aktien: Agrarbank 238 (G?ld), Trbovlie 135 (Geld). X Eifenblechkvntingente Numän'ens an Deutschland und Ungarn. Der oberste Kon-tingenltausschuß lM die Einfuhr von Eisenblech derart geregelt, datz 80?6 der ursprüng lichen Quote zur Einfujhr zugelassen iverden. Australier (5 r a w f 0 r d Dl» ersten SI«mvla-Wett-lampfer nomlnleN Jil der gestern statbgesuirdenen Sitzung des ZontralmlSschusses des Jugoslawische,! Leichtathletik Verbandes wurden die Wettkämpfer in den leichtathletischen Tisziplinird Jitgoslawien vertreten sein durch den Achter der „Krka" aus Kibenik, Vierer mit Steuermann ebenfalls der „Kr-ka", Vierer oline Steuerniann des „(^nsar" ans Split. (5-itl<'r des „l^usar" auo Aplit, sowie Zweier des „<^usar" aus Zac,reb. ?luch di? R i n g k ä m!p f e r a n s' Wahl wurde bereits festgesetzt und zlvar »Verden kämpfen: Toth (Sparta, Zagreb) im Bantam, Kestak (Zrinfski, Koprivnica) inr ?^edergewicht, Fischer sVwkabi, Zagreb) ini Halbsch^vergewicht, Ki8 (Hakoal), Ärbotica) im Mittelge^vicht und Nagy (Radniöki, Sonr bor) inr Schwergewicht. Als Ersatzkäinpser gelM mit nach Berlin .Hans Pircher (M«i-rathon, Maribor), Zchneeberger (Croatia, Zagrob), Jvaniö (Marathon, Maribor) und Fischer (Pekarski). Die WeltwarenmärNe Nach de» scharfen Preissteigerungen der letzten Zeit herrschte auf den Wclttvarenmävk t«n in der abgelaufenen Woche eine unsichere Stimm»,die Spekulatioil schritt zu umfangreichen Gvwinnrealisationen. die im Berein mit einer Besserung des Wettercharakters i?n Teilelt des amerikanischen Dürrgebietes auf die Preise eiileil stärkeren Druck auHidbten. Ueber den Verlauf der wichtigsten Warenmärkte wäre kurz folgendes zu berichten: Baumwolle: Auf den amerikanischen Baulmvollmärkten katn es in der Be-richtSwoche zu einer rückläufigen PreiSbe^ve-gung, die durch Glattstellungen der Spekulation und Hedgoabgaben a-uSgeli^st wurde. Die Besserung der Wettervevhältnisse in Teilen des BaunlwollgürtelS drückte e^nMs auf die Kurse. Andererseits verhinderten daS andauernd gute Textilgeschäft. günstige statistische Nachrichten und die Mldullg. daß die amerikanisch Regierung im Zuge der letzten Hausse ihren gesamten Bestand an Terminkontrakten, die seinerzett zu Markt-sMtzungszwecken eingegangen wurden, abgestoßen hat, einen stärkeren Kursverfcill. Am Freitag notierte Oktobevbaunnvolle in New-l)or? 12.30 nach 12.S4 am Montag, in Liverpool 6.64 nach 6.73. Die Preisbewegung für Baumwolle anderer Provenienzen war ebenfalls nach abwärts gerichtet. Eine Kon« derbeivegung verzeichnete, ^tellaridis, da nach einer amtlichen Gchätzuirg die kommen« de Ernte kaum 90.000 Ballen erreichen wird. Die Notiz fltr Sakel stieg in Live^ool Mt Laufe der Woche von 9.47 o-uf 9.75, in Alexandria von 17.14 auf 17.40. Die Garnpret-se des Asterreichischen Spinnerkartells erfuhren keine?lenderung. Getreide: Umfangreiche Mattstellungen und SicliernngSabgaben auf Ankündigung von Niederschlägen in US?l und Kanada lösten einen scharfen Preisrückgang auf den Gotreidenlärkten aus Als sich s^ter ^'r ausstellte^ dnst die Regen tcillveise ungenügend. teikveise zu spät gekommen waren, machte sich wieder lierstärkte Kauflust geltend. Nach einer Srs/ii^mng des Statistikers Snow wird der Weizenertrag Kanadas nur 225 Millionen Bushels bot vagen, was einer seit Menschengedenken noch nicht dagewesenen Mißernte gleichkäme. Die Mchrichten aus Argentinien und Europa lauteten in der abgelaufenen Woche ungünstiger als früher, hingegen erfährt der Saatenstand in Australien eine bessere Beurteilung. — Am Freitag notierte Juliweizen in Vbicago 10>i^^4 (nach 10.2 anl Montag), in Wmnipeg 94 (nach 91), in Liverpool 6/9 drei achtel (nach 6/5), in Buenos Aires 10.81 (nach 10.58). Mais notierte in Chioago 9S^ (nach 83!^), Roggen 72(ndch 69^). Zucker. Auf d-en Zuckermärkten hielten sich in der aibgeloufenen Woch? Unisätze und Preisschwankungen in verhältnismäßig engen Grenzen. Der WMonfum ivird günstig beuvteilt und würde bessere Preise rechtfertigen, daigeyen mahnten die guten Rüben-stondsberichte aus ganz Euros« und Rußland zu Borslcht bei Abschlüssen auf längere Gicht. — Es notierte Julilieferung am Freitag in 5k«vyork 2.81 (nach 3.80 am Montag)' in London 4/4?^ (nach 4/5^). Kaffee: Der bekannte Statistiker E. Laneuville veröffentlichte folgende Schätzung ilder dl« ntit 30. Juni abgelaufene E^m-Pagne 1Y35-36: WeltProduVtion 19SS.gS 36,434.000, 1934-3ö S1,696.0(X) Sack; WeUverschiffullgen 25,34ü.000, 22,681.000 Sackz Weltvorräte 1935-36 8,130.000, 1934-35 7.541.000 Sack. Die Stimmung auf den Kaffcemärkien ivair in der aibaelaufemn Woche etwas krennd licher, der Preis für Rio.Mffee zog in New-York von 44.36 auf 4.52 an, der für Santos gab hingegen von 8.63 mrf 8.46 nach. K a u t s ch u k : Die Kautschukmärkte ver kehrten m der abgelaufenen Woche bei leicht rückläufigen Preisen in ruhiger .Haltung. Die Kauflust hat nachgelassen, doch rechnet man in Fachkreisen milt einer stärkeren Belobung im .Herbste Die sichtbaren VorrUte sind sowohl in London als auch in Neivtiork im weiteren Mneihmen begriffen. In Newyork notierte Septemberliefovung ain Zrcitag Daran wird Deutschland allein mit d^'r Hüls te der Einfuhrmengen beteiligt, während von den i'rbrigen 40 Proze,tt 3!; Ungarn erhält und der OSR bloß 7^ zugedacht sind. X Der Eierimport der QGR. Nach esti^ schen Statistiken betrug die Eieraussuhr aus Estland nach der Tschechoslowakei im Mai l. I. 1.2 Mill. Stück. Damit ist die c^TR. vievtbes^r Eierabnohmer Estlands. Nach tsl^choslowakiischen Maltistiken iist die Gesmnt einfuhr Heuer um 30?6 gestiegen. In den vr--sten 5 Aöonaten d. I. lietrug sie 31 Millioneil Stück i>m Werte von 9 Mill. in d^r gleichen Vorjahrszeit 21,8 Mill. Stück oder Auftrallm-Deutschland 2:t Im Jnterzonenfinale des Daivis-Ciip i»ur-! de Astern das Doppelspiel ausgetragen. D'e M c r a t h entschieden den ^tanvpf mit 6:4. 4:6, 6:^, 6:4 zu ihren (Gunsten. Cra m m-.H en? cl leisteten z^var den härtesten Wiiderstand, doch ivaren die ?tu!stralier ^ie glücklicheren '^g-ner. Australien führt somit mit 2:1. Heute. Di^nstil^g. iverden die b^'iden restlichen (?imel spiele allsgetragen. : S. K. Rapid. Heute, Dienstag, um !^^21 Uhr wichtige Sitzung des .Hauptansschusses. : Aus her Fußbais-ktion des G«. Rapid. Heute. Dienstag, crb 17 Uhr Training sämt-lich^^r Fuszballer. Der SektionÄeiter. : Reue Fußballschiedsrichter. Samstag u. Sonntag wurden in Maribor Fußballschieds wertmäßig 6 Mill. M. Außerdem wurden > richterprsifungen abgehalten der sich sieben beträchtliche Mengen auf Zollager einge- Kandidaten linterzogen. Zwei wurden abge führt. Bedauerlich ist nur daß Jugoslawien an diejser erhöhten Ein^lthr nicht niit größeren Kontingenten bedacht wurde. X D«r Baumwollbau Bulgarien». )^ach einer Mitteilung des bulgarischen Landwirt-schastsministeriums wurden in diesem Jahre im ganzen Lande 497.000 Dokar (gegenüber den vorgesehenen 523.000 Dekar) mit Bauin-wollstauden angobtdut. Die meistei, Baum« lvollpflanzungen, Mmlich 325.000 Dekar, befinden sich im (^biet von Stava Aagora in Südbulgairien. Aber auch in Nordbulgarien stnd zahlreiche neue Baumwollplantagen ent stand^, okzwar hier das Klima für dcil Baumwollanbau nicht so günstig ist, wie i,n Süden Bulgariens. X Italien plant Aolltarifresor«. I. P. K. Mailand. Der aus d^ Jahre 1921 stammen de Zolltarif l)at in deli letzten Jahren zahlreiche Bevänderullgen duri^macht. Mail be absichtigt deshalb, den ZoMarif zu i^ovidie-ren u^ zu verbessern. Die sinditalistischen Organisatiomn beschäftigen sich berei-ts lnit der Beschaffung der notwendigen Unterlagen. Im neuen Tarife sollen u. a. die Zollsätze aus organischer Grundlage llnter Be-rücksichltigung von Fertigwalren, Halibzeltg, Rohstoffen us^v. festgl^etzt weÄen. h. «i in der Tomate. (Je Person 1 Ei. 1 Tomate). Schöne rote Anraten werden guer durchschnitten, ausgehöhlt, etwas gesalzen, in eine mit Butter ausgestrichene Por. zellanforin gelegt, 1 ganzes Ei wSe Au sillem Spiegelei hineingeschlagen, ein wenig Salz, etlvas zerlassene Butter daraufgogeben, im Rohr durch 5 bis 7 Minutsll stocken gelassen, mit gehacktem Schinken beistreut in dein Äick-goschirr aufgetragen. Dazn wird Preßkohl gereicht. wiesen, während die iibrigen die Prinung mit guteln Erfolg bestandell. Es sind dies unsere bekannten Fußballorganisatoren Josef Kasper, Julius Klippstätter. Erich 'Petein, Ivo KlaLn-^Lek und Pino KoniL. : Die jugoslawischen Rudermeisterschasten wurden vergangenen Sonntag auf der Zave in Beograd ausgetragen. Als Gesamtsiegor ging „Gllsar" ailS Split hervor, während in den Olyi^ischen Disziplin^,! die Sibeniker „Krka" die meisten Si^ davontragen konnte. : Zagreber F«ßball-Unterv»rl«nd gegen den INS. Der Zagreber Fußball-Unterverband hielt vergmtgenen Sonntag eine au-ßerordentliche Vollversanrinlung ab, in der die Tätigkeit des Jugoslawischen Fußballver-bandes (J?tS) einer scharfen Kritik unter-zogell wurde, (53 wurde beschlossen, eine« besondereil Vorschlag für das Spielsystiem der Staatsmeisterschaft der nächsten H^t-versammlung des INS zu unterbreiten. : PleterSek lAuft neuen Gtaatsres»rd. Bei deil OlpmpatcsualifikationSkälnpfen iir Zagreb Mte P l e t e r Z e k aus CeLje twer 400 Meter Hürden in 57 Sefltnden einen nene?l Staatsrx?kord mls. : Sanierung des jugoslawischen Fußbag-sports. Das Ministerium für KiVvperertüch-tigung hat eine .^onsere,^z der Vertreter der einzellren Unterverbände sowie der acht sog. fllhrenden Klirbs nach Beograd einberufen, in der Vor^schläge ftlr die Saiiievung des Fnszballsports zur DiSklissic^n gestellt ilierdoir sollen. Die .^wnferenz wird a-m 36. d. swttz-ftnd<'il. : Die jugoslawische Tennismeisterschaft 1?elailgt ad 4. ?lugu!st al,s den TemiisplShen des Zagreber Eissavsivereines i!n Za^fveb in« Anstmg. Anschrieben sind alle Tnrmer-tlUHkuirvenALN. M«rribover Zeitung" Numm^ 165 « Mittwoch, den 22. IM l98c. d. BorfaUende Schultern, gekrümnlter '>iücken und verkürzte Brustmuskeln zel-gen sich meistens gleichzeitig. Der Brustkorb wird d-adurch flach, die Lungen können sich in de» obersten Partien nicht genügend ausdehnen. Solche Menschen neigen zu Lungenerkran-kungrn. Durch sysdemati-sches Turnen labt sich dieser .'^'mltungslehlcr, der übrigens auch nnhiibsch ist, verbessern. In Rückenlage auf dcnl Boden oder «auf einem langen Dilsch u erden die Arme in Streckstcllung von vorn nach rückwärts l'otvcgt und wieder zurück-gc'Dhrt Diesel-b? Ucbung kann mit einein S4ab und mit Hanteln vollzoczen ^Verden. Dabei soll kein .Hohlkreuz gebildet :rerden. Eine andere Uebung ist Armbeugen und strecken in ÄrieckMellung. Der 5törper ist auf Hände, ^ße und Änic gostüht. Nun werden die Arnle in den Ettbo-geii so gebeugt, daß das Knie den Boden berührt. Sehr z:vcckmäßig ist folgeirde Uebung: Bei halbvorgeneigter Haltung des RumPf'Ss mi«! gestrecktem Oberki^rper werden die hochge-l/altenen und gestreckten Arnie nach ri'lck-ivärts belvegt, oder die Hände lverd'^n bei gestreckten Arinen 7)intcr dem Rücken in!:in-andergefaltct. d. LluetfchVUnden entstehen dadurch, ^aß cill Körperteil zwisckien schwereil oder sich b<'llvegcudcn (Gegenständen eingeklemmt wird. Am meisten sind die Fiirger dieser Gefahr ausgesetzt b^im Zuschlagen einer Tür und dergleichen. Es konimt dabei zu eine? star- ken Blutunterlaufung unter der Haut und unter dem Nagel, der dann m«ist im Llmfe der Zeit abfällt und durch einen nemvachstn-den ersetzt wird. Quetschungen machen oft große Schmerzen, heil^ aber in wrzest«? Zeit bei Umschlagen mit essigsaurer Tonerde. Bei Einwirkung grcßer Gewalten (Maschinen, Lift) können schwere Verletznn-gen entstehen, je nach dem Wrperteil, der zu Schaden komiut (Kopf, Bein, ?lrm, Bauch oder Brustkorb). Es können schwere imu8et>in^i> ittclimüllnisck unü bilULst delin WilMiiiillis W M ^ariboi'. Vetrimsk^l ülic.^ 'I'cl. 34-A4. t'iÜLle: I^jubljaiiu, I^vZernova nl. 44. 1'el. 7406 LwscdreldunLvn in clen liln» Nlmäelskurs ^»rldor. tsLlicli von iv t>iL 12 I^i^r vornüttax in der uucli an Lvnn-uml f'eiertaxen. Vraxvva ul.4 75W »VreniiLbor«-fsl»rrLcker Iiaben cion iLicktesten lIianL, sZnä 5icllön un^ llsueriiait. Oekcn ^ulilunz^lserleickterun? dci: Klein^ienLt posLil. I^uri- 7S89 Lsstkaus (^litvni tr«. 1'üx!icli triscltL k(rek«v Ulli vel-RcliieclenL ^rt:n :.!^u-dLrLitct. Ls emMelilt t.icli .Iirrc. 7582 ^cliöne.^ StsÄtkAus sowie Villu preizwort verküutlil.ll. :^I?api(ibiii-o«, siospozlc:» ul. 28 7565 Ksuko alte» S3. LrbS.ltIjcli in Zeäer ^'^ionxe. Lei LröVerer .^dna'imo IslZ.__7574 2 2er1eLlzare Verllsulsbiitten. im ^Imstil bemalen. p.ri^sonv. 7592 Llsvadett un«! Ko»vr«ramwo. odoa Lokort biNix verkau-ken. ^är. Verv. 7593 lunxe Setinau^er. setir I'.er^lL, ?u verkauten bei öllk!. /^le-ksanärova 46. 7.'»76 Lcliöno vrei/immLkv/nNnune mit (Zarten. t.vLnt. aucli li^r Xan^Iei. .'Vieljska i^u vermieten, ^mr. /^!e-ksanärc^a 2 t._ _74^ Ammer unä Küclio ziu vermieten. ?erkov8ka cests 24. k'odreZje. 75K6 Scl^üne VVolillua«. :5>voi 2!im-mer un6 Küctio. su vermie» ten. ^är. Verv.___7581 Vermiete «onnltze ^oluluv«. 2 bis Z Limmer, ^usebriiten unter »!?ulux« an siio Ver^. 7586 Lciiüne5. leeres Limmer 2U vermieten, ^dr. Ver>v. 7580 Dame mit Kinä suclit liir !»o-tort Ammer, nalio park, /u-sebrikten unter »kein« «n <^>0 Verv. 7583 Oekoaom. tloi^tsckmann. xetit auek sIs Läseleiter. mit «uter I^ackkraLe. strebt Veränäer» unL im. l^nter »VerläÜlieti« an äie Verv. 7554 l^ekrjun«« mit Luten Tet^ul-2euLnissen virä sokort autsö-nommen. Lpe^ereiLeseiiätt. ^eliska costa 24. 7525 Lltekasslerla. (iastbÄU-Zirticiiin sowie I^ekrmä6cli2n >ver6en auksenommen. Vicel. t^ospo-«ka 5. 7587 1'üektjsvn (Zvkillvll 8uel?t per sokort Konditorei L^abo. !^a-rajevo. Xleksanärova 51. 7579 Lücke ärinxenä friililsin mit ^asekin^ckreib- »niä tiLutscIl. KorreZDonäen^kenntnI^Len ,V.. träSL unter »diujno« un Verv. 758Z (Zeprükter Aitvekanillvi' unä ^utokakrer. WNTe. brave Krakt, per sokort xesuckt. ^n-^ukraxen Spedition Stevo 1'onLie. A^eljska eesta 12. 7575 s>out»clio Stvaotvplstln tiir InVede ol. juko» slawisekor StaAtsbürLer. ^er auüer cteu I.ant, wirä ?uni sotortixen Eintritt von «roüem. Iieimlsclim lextil-unternelmien xe-iue^t. ^nze-böte mit eurrueulum vitae 2u riekten unter »v'^ponent. an äie Verw. 75^4 LIismottvilv«ol. Ldamottestowo. Ltismotte-medl iUr vampi unä Hocküien, Nsivll«i'pl»tton Mr vampfbäckereien. ^««plsttoa ilir Spar- lieräo unä Oeken. ompkiei^lt äie f'abrlksnIoävrlsUv äer LksmottsvrivUUnkse, I. ^^KMOK. 6465 LssckAtssrükßnung! 1'eile «lem ?. 1'. ?ul)1ilcum mit, ^»Ü ic^ sm G ein Lpe« Aslxesckskt erökknet tlske. k^iitlro <1ie neuesten un6 iiizernelime auei» samtiietie I^s^iorvparsturen. Lkenso Kv8it2v iel» «Lv Vertretung agt.e nicht aufzusehen. „Hab' Erbarnien, Doridl!" flehte er. „Bist du nicht tansend-sach gerächt für alles, was ich an dir ver-schul^t habeV ltiann ein Mensch niehr sühnen, als ich es mußte? Sind iieb^zehn Jahre gchetztcn Lebens nicht Busze genug si'ir jene Stunde, in der ich mich von dir lossagte? — jikeine Schmach ist nlir erspart geblieben. Ich habe im Gefängnis gesessen, w^rrde zum ?Kör^r gSstcnlpelt und dann freigesprochen «cius Mangel m: Beweisen. Wenn das dir noch nicht Vergeltung ge^mg ist, dann sag es. — Wirst du mich nie wi^er achten li>n-ncn? S^, Doridl!" „Ich habe dich nie verachtet, Anio. Du nlusn mir das glauben!" bat sie, als er den Kopf isckMtelte. „Selbst u«nn die Detektive, die ich bestellt hatte, die Mweise deiner Unschuld nicht zu erbringen verinocht hätten, mich wärst du nie der Schuldige ge-ivesen." „Du hast Detektive bestellt, Doridl?" lZlie nickte. ,/Seit ich dich in Not ivußte. fand ich keiimi i^rieden mehr. Ich begrub meinen Mann und kam l)erüber, habe mich intt der Polizei ins Vernehmen gesetzt und Kaspar !l^ros suchen lassen." Sie ließ ihm giar nicht Zeit, zu fragen, und berichtete ivciter: „Staatsamvalt Lrlenzc l)at mir die Mten vorgelesen und von deiner Tochter bekanl ich i>ie Zeitu^igen, die alle auf den Fall Bezug nahmen. Deine Mutter statte sie gesainmelt und aufgehoben. Bon JaroS erfuhr ich, daß Eycke eine große Rolle in der ganzen Sackte spielte. Meine beiden.Beailf-tragten haben die Fähirte aufgenommen mch herausgebracht, daß sein intimster Freund in einer Mansardenstube im Tal hungere." „Von einem Freund hat Eycke nie edivas goslagt!" warf Schütte dazwischen. „Leider nicht. Das tvar dein Nachteil. Llnw. Der Freund verweigerte Kwar jede ?luskunft, aber als ich selbst zu ihm ging, kam die Sache doch ins Rollen. Ich habe ihm eine lebenslängliche Rente von tausend Dollar zugesagt und einen Dosten als Aus-sel)er in einer meinerPlantagen, was er aber abgelehnt hat. Die Rente akzeptierte er und vertraute mir dafür sein Wissen an. „Du mußt dich setzen, Anio", bat sie, als er uiOcher in ^ Knien «schwankte. „Die Hauptisache weißt du ja in Umrissen: Eycke hat deine Frau getroffen. Sie gingen in ^ine Wohnung, um sich dort ungestört aussprechen zu können. Bon deiner Wohnung :veg begaben sie sich nach dem heimlichen Splebsalon, fmlden aber das Haus versperrt. Vielleicht, lveil es Heiligabend ivar. Im Eifer des Gesprächs kamen sie immer weiter über die Stadtgrenze hinaus, und da Eycke den noch vorhandenen Bestand Effoklcn bei sich trug und der starke Sturnl es ihm nicht erlaubte, sie deiner Frau auf offenem Gelände zu übergeben — sie schien mißtrauisch gewesen zu sein, ob er ihr auch alles Mrück gab — traten sie in den Steinbruch. Während er chr nun die einzelnen Stück« aushändigte, löste sich von oben eine Eis-lnasse und traf deine Fvau an den Sigt." „Und mir drehten sie da^raus dei: Strick!" störte Schütte. „Es ist noch ni6)t alleS. Jaros fand auch den Knecht, der damals vom hoc!^legenen Rand der Kiesgrube eine Fichte für den Weihnachstisch holte. Der hat dabei )vahr-scheinlich die GesteinSmassen versohezltlich losgelöst uttd niar schuld an dem ganzen Unglück. Jaros hat ntir gebeichtet, daß er in all den langen Zehren immer geglaubt habe, du seMt hättest die Hand gegen deine Frau erhoben. Ich denke aber, er hat seinen Fehler gutgemacht, indem er das letzte Glied der Beweiskette gebunden hat. — „Ilnd null ruft das Leben wieder! — Wirst du kommen, Anio?" „Ich habe keinen Mut niehr". wehrte er ab. „Sieh mich doch an. Ich bin einundfünfzig 5^re und so alt und verbraucht, als hätte ich siebzig auf dem Rücken. Was soll ich noch? Wenn du meine Tochter an dein ^rz nimmst, braucht mich niemand mehr." „Du tust Nlir leid", sprach sie ernst. „Da lväre es eigentlich besser gowesen, ich hätte mich nicht für dich bemüht. Was du füns-zchn Jahre getragen hast, würdest du jedenfalls auch noch weitere fünfzehn getragen haben. Du bist zum mindeste,! imdankölr, Anio, und ein schlechter Vater." „Ja", wiederholte sie. „Ein schlechter Bater. Mir logist du dein Kind ans Herz, und du selber willst dich davonschleichen. Ich l)a-be andere Ansichten von Pflicht nnd L'ebc. — — Bielleicht überlegst du dir das mit der Syndikusstelle noch cinuml." (!!»v5re^s!cteur uvä kür «^iv versotvortlieli: — Druvic «ler »l^ari^ors^s tis^groa« in l^oridor. — li'ür,1^,, a, ver^Qtvortlied Direktor Ltanl^o — Leiäv vvoknkskt in Alaribor.