prälliimrriilton» - prrilc Kür Laibach Bauzjährig . . . 6 st. — kr. Halbjährig . . . Z , — . Bisrteljährig. . . » „ 50 . Monatlich . . . — » 50 » Mit der Post: Banzjährig . . . S fl. — kr. Halbjährig . . . 4 „ 50 . vierteljährig. . . L , iS , Für Zustellung ins Hau» vierteljährig rs kr., monatlich s kr. Einzelne Stummern 5 kr. Laibacher Tagblatt. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Scdaklioa Sahnbossiafle Nr. IS». Lklikditioil und Zlljeralt^-Lurellu: / ^ kongretzplatz 1l!r Sl kBuchhand»nz>, '/> sonI. v. lilemmayr L tz.Bamb^n,-^ ..^'^i ZIIei zweimaliger Einschaltung » 5, kr. dreimal L 7 kr. Iasertiousstcmpel jedesmal so tr. Lei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender »iabatt Nr. 159. Estag, 16. Juli. Morgen: Alexius. Montag: Friedrich. 1870. Die Unfehlbarkeit des Bischofs von Rom. Oie Welt muß den Bärcn haben, einen riesigen Bären, mit lammfrommem Blicke zwar, aber mit gewaltigen Tatzen, welche sich in den lethargischen Rücken gläubiger, aber dummer Schäslein einbohren wollen, um der armen Opfer für alle Zeit gewiß zu sein. Die Jesuitenmache soll über die katholische Christenheit ausgegoffen werden, und Taufende glauben die Pandorabüchfe mit den Segnungen des Himmels gefüllt, ohne zu ahnen, daß nur die Finsterniß in die Nacht geschleudert wird. Es ist den armen Leuten nicht Übel zu nehmen, wenn sic geistig geknechtet bis unter die Ohren sich auch den Bären des neunzehnten Jahrhunderts noch auf-binden, und, in der Nacht umhertappend, von der Jesuiten schlau leuchtenden Augen zur Finsterniß sich führen lassen. Wie aber stellt sich denn der Denkende, der Gebildete, der den Geist genährt hat an der Brust der Wahrheit, zur Unfehlbarkeit des römischen Bischofs, zu dem Glaubens-und Kirchen-gefetz, daß ihm als eine monströse Ausgeburt pfäf-fifchcn Dünkels oktroiirt werden soll? Ist es denn denkbar, daß jemand gleichgiltig dabei bleiben könnte? Die Kenntniß der Geschichte, wie die einfachste Anordnung der Denkthätigkeit muß über diese Zumu-thung jedermann mit tiefer, sittlicher Entrüstung erfüllen. Die Kirchengeschichtc zeigt uns evident, wie die Suprematie des römischen Bischofs auf gar keiner rechtlichen Basis ruht, wie vielmehr erst im Laufe der Jahrhunderte die Anmaßung entstand und wuchs, welche jetzt den wirren Jdiosinkrasien der römischen Kurie die Krone aufsetzt. Denn wir dürfen uns, streng genommen, nicht Wundern über diese Ungeheuerlichkeit als etwas neu in die Welt Getretenes; sie ist nur die Gipfelung eines ungeheuerlichen ganzen Sistems. Der unserer! geistigen Erscheinungswelt, als einer werdenden, > diametral widersprechende und darum Grundirrthum,! ist schon die im zweiten christlichen Jahrhundert be- ! tonte Forderung der Einheit und Allgemeinheit (Ka-! tholizität) der Kirche, welche nicht nur das Nb-! weichen von einzelnen Dogmen, sondern auch von äußerlichen Formen, von Kultus und Verfassung, mit dem Fluche der Kirche belastet. Nach Ciprian ist diese Einheit der Kirche in der monarchischen Stellung des Bischofs gewährleistet; die vollkommen ebenbürtige Stellung der Bischöfe wird von ihm wie von ändern bedeutenden Kirchenvätern auf das energischste ausgesprochen. Die Erzählung nämlich, daß Petrus Bischof in Nom gewesen sei, ist ein tendenziöses Märchen, dem pseudoklemcntini-schen Roman entnommen, und der römische Bischof steht in jener Zeit den übrigen völlig gleich. Bei Verschiedenheit der Lehre und der kirchlichen Praxis nun traten die Konzilien zusammen, welche vom Kaiser berufen wurden und bei denen ein vom Kaiser oder vom Konzil gewählter Bischof den Vorsitz führte. Das erste ökumenische Konzil zu Nicäa (325) legte zuerst den Grund zu einer gewissen Oberhoheit Roms, indem seiner Präpotenz Mittel- und Unteritalien und die Inseln Sicilien, Sardinien und Korsika unterworfen wurden. DaS Konzil zu Sardica (347) gab darauf dem römischen Bischof Julius das Recht, Appellationen von ver-urtheilten Bischöfen aus dem ganzen Reich entgegenzunehmen. Es würde zu weit führen, darzuthun, wie nun fortwährend der Einfluß und die Macht deö römischen Stuhles wuchs; es genüge, auf diese Entstehung derselben hingewiesen zu haben. Die oben erwähnte Forderung der Einheit der Kirche bedingt die Konzilien, und diese nahmen stets, wenn sie sich auch zeitweilig widerstritten, die Unfehlbarkeit für sich in Anspruch. Bei der zunehmenden Macht des römischen Bischofs trat jedoch die Idee immer schärfer in den Vordergrund, daß der Papst über dem Konzil stehe, und bei den großen Konzilien vor der Reformation traten sich die Gegensätze in heißem Kampfe gegenüber. Es ist somit im Grunde genommen diese alte Frage, die wieder auftaucht und jetzt zu Gunsten des Papstes entschieden werden soll, indem ihm persönlich die Unfehlbarkeit vindizirt und somit jedes Konzil überflüssig gemacht wird. Wie aber das an sich schon unrichtige Thema der Unfehlbarkeit geradezu abstrus wird, wenn es auf einen einzelnen Menschen angewandt wird, leuchtet ein, auch wenn die vielen Beispiele von päpstlichen Jrrthümern aus der Geschichte gestrichen wären. ^a.< Firmament legt Zcugniß ab gegen den winzig,. Geist, der den Lauf der Gestirne in die Bahn menschlichen Aberglaubens lenken will; die monumentalen Denkschriften der alten Welt treten auf gegen die Pygmäenweisheit, die in Selbstgenügsamkeit sich wiegt; die Schaufel des Geologen untergräbt den Baum der Autorität, der des im« mergrünen Blätterschmuckes sich rühmt; und der gesunde Menschenverstand muß hohnlachen über die Arroganz, die an der Saftlosigkeit des Buchstabens den Geist, zugleich aber an den materiellen -Früchten egoistischer Fiktionen den Leib nährt. Doch mit dem einfachen Verwerfen des Dog-ma's ists nicht genug. Verflucht sind wir zwar ohnedies, und man sollte denken, ob 9 oder 10 mal, ob 90 oder 100 mal, das sei gleichgiltig. Doch dem ist nicht so. Die Kurie zeigt, daß sie keinesfalls der fortschreitenden Zeit Konzessionen zu machen, daß sic vielmehr ihr Sistem zu Pointiren gedenkt. Darum ist es unsere Pflicht, mit aller Entschiedenheit gegen das neue Unding aufzutreten. WirdS doch bald Schande für den Denker, Katholik zu heißen ! Muß doch die Jugend immer wieder den geist-zerquetschenden Jnsallibilitätsaposteln unter die fleischige Faust geliefert werden! Ueber die Wege der Abhilfe darf heute noch das entscheidende Wort zu- Jeuilleton. Eine ausländische Stimme über die Slovenen. In der in Hildburghausen erscheinenden Zeitschrift: „Ergänzungsblätter zur Kenntniß der Gegenwart" gibt Richard Andres einen Aufsatz über „die Slovcnen und ihre Bestrebungen," in welchem er die geschichtliche Entwicklung derselben in leidenschaftsloser und sachlicher Darstellung bespricht. Wenn auch, besonders im ethnografischen Theile, vieles schon oft gesagtes und bekanntes enthalten ist, so wird es unsere Leser gewiß interessiren, das objektive Urtheil eines dem lokalen Treiben unserer Ta-gcssragen fern stehenden Ausländers zu vernehmen, und so wollten wir uns zu keiner Kürzung bestimmen lassen und geben den interessanten Aufsatz vollinhaltlich: Die Slovenen in Steiermark, Kärnten und Krain, sowie im österreichischen Küstenlande haben dort sich schon im sechsten Jahrhundert festgesetzt. Obgleich sie als Wiuden oder Wenden anfangs die alleinige Bevölkerung jener Länder ausmachtcn, so wurden sie doch nach und nach, wenn auch nicht gerade unterdrückt, so doch sehr in den Hintergrund gedrängt. Das Dcutschthum machte sich durch Entwicklung seiner Kultur und Industrie immer mehr geltend, die Vermischung beider Stämme wurde immer häufiger, und zu Anfang dieses Jahrhunderts war es unter den gebildeten Wenden, die ihrer Nationalität sich kaum bewußt waren, eine Schande, nicht deutsch sprechen zu können. Das slavische Idiom blieb auf die Landbevölkerung und die Dienstboten beschränkt; die Städte und Märkte des Landes waren deutsch. Gleichzeitig mit dem Erwachen des slavischen Geistes unter den Ezcchen und Serben bercitete sich aber auch unter den Slovenen eine Bewegung zur Erhaltung ihrer sogenannten Nationalität vor. Das ganze Streben der gebildeten Slovenen ging darauf aus, die Sprache des Volks, die schon durch das Deutsche schwer bedroht erschien, zu bewahren und die aufkeimende Literatur auSzu-bilden. Erst später, nachdem die literarischen Bestrebungen Boden gefaßt hatten, gesellten zu diesen sich auch politische; panslavistische Einflüsse, von Rußland aus genährt, machten sich geltend, und heute ist das Verlangen der Slovenen in den verschiedenen Kronländern offen die Errichtung eines autonomen slovenischen Königreichs. Die Bezeichnung „Slovcnen," welche jetzt allgemein gilt, ist sehr neueren Ursprungs und erst seit 1848 allgemeiner im Gebrauch. Eine „Erfindung," wie man wohl ausgegeben hat, ist der Name übrigens nicht, denn die Slaven in Kärnten, Krain, Steiermark nennen sich selbst „Slovenci," Leute vom slavischen Stamme. Die Slovenen unterscheiden sich vermöge ihrer Sprache von den übrigen südslavischen Stämmen und sind als ein besonderer Zweig derselben zu betrachten. Uebrigens ist die ethnografische Grenze zwischen ihnen und den Kroaten (Serben) nicht scharf gezogen, denn am oberen Lauf der Kulpa und längs dem Karstgebirge hin wird ein Dialekt geredet, der als Uebergangsmundart zwischen dem Serbischen und Slovenischen betrachtet werden kann. Indem die Slovenen an das serbische Sprachgebiet grenzen, stehen sie mit dem Slaventhum nach Süden und Südosten im Zusammenhang. Von allen ändern Seiten aber sind sie von fremden Nationen, rückgehalten werden, aber geholfen muß werden, und nicht mit dem Wort allein, sondern mit der That. Die Proklamirung der Unfehlbarkeit wird die Geister sondern und zur Entschiedenheit des Denkens und des Handelns treiben. Es gilt, für die Errungenschaften der Wahrheit und der Freiheit mit Macht einzustehen; cs gilt, ein freies, tüchtiges Geschlecht heranzuziehen, stark durch Intelligenz und Tugend, eine Bürgschaft für eine glücklichere Zukunft. Las ist die Unfehlbarkeit, die wir proklamiren.____________ Krieg! Die Würfel sind gefallen. Gestern Nachmittags erfolgte im französischen Senat und im gesetzgebenden Körper gleichzeitig eine Regierungsmitthei-lung, welche die Kriegserklärung gegen Preußen ankündigte. Als Ursache derselben werden angegeben: Beleidigung des Botschafters Bene-detti, Berweigerung der Verzichtleistung des Hohen-zollern, und die letzterem zurückerstaltete Freiheit, die Krone anzunehmen. (Der König von Preußen scheint also in den Zwischenfall mit Benedetti Ursache gesunden zu haben, sein Zugeständniß zurückzuziehen.) Ollivier verlangte von der Kammer einen Kredit von M Millionen und Aushebung einer Altersklasse, dabei bemerkend, „daß, wenn ein Krieg noth-wendig war, so ist es dieser, zu dem Preußen uns zwingt." Ter Kriegsminister brachte ein Gesetz ein, durch welches die gesammte Mobilgarde einberufen wird. Für die Flotte wurden 16 Millionen verlangt. Wir hatten Recht, wenn wir der Meinung waren, daß Frankreich um jeden Preis Krieg wolle und daß die spanische Thronsrage nur ein annehmbarer Lorwand, aber nicht die eigentliche Ursache sei. Nachdem jener Vorwand beseitigt und Preußen nach den eigenen Versicherungen Olliviers und ebenso deö anfänglich am ärgsten drängenden Blattes, des „Constitutionnel," Frankreichs Forderungen erfüllt hatte, wird jetzt ein anderer Borwand benutzt, um den lang geplanten Strauß mit dem verhaßten Widersacher auszufechten und mil schneller Entschlossenheit den ersten Stoß zu führen. Preußen ist noch nicht hinlänglich gerüstet, sein Alliirter Rußland noch weniger, Frankreich aber vollständig bereit. Es bekämpften sich im französischen Kabinet zwei verschiedene Parteien, daher die Schwankungen und Zweifel bisher. Herr v.Gramont wollte sich mit der Verzichtleistung deö Prinzen Leopold zufrieden geben und deshalb war im Ministerrath beschlossen worden, den Verzicht des Prinzen und die zu demselben erfolgte Genehmigung des Königs Wilhelm als eine hinreichende Genngthuung anzusehen, ausgehend von dem Bestreben, die Empfindlichkeit des Königs nach Möglichkeit zu schonen, zumal die Politik Bismarcks schon ohnehin eine vollständige Niederlage erlitt. umgeben, zu denen sie in eine mehr oder minder feindliche Stellung gerathen sind, und zwar sind alle Nationen, von denen sie im Westen, Norden und Osten berührt werden, ihnen in der Kultur entschieden überlegen. Die Italiener im Westen, die Deutschen im Norden, die Magyaren an einer kurzen Grenzstrecke im Osten sind die drei Völker, von deren überwiegendem politischen oder Kultureinflusse die kleine und schwache slovenische Nationalität sich zu eman-zipiren trachtet. Das slovenische Sprachgebiet umfaßt zunächst den ganzen Süden der Steiermark. Von diesem Kronlande gehört den Slovenen ein kleiner Theil des Kreises Graz mit 17.600 Einwohnern, dann aber der Kreis Marburg fast ganz mit 361.600 Slovenen. Die Sprachgrenze verläuft hier nördlich von der Drau, doch reicht bei der Stadt Marburg das deutsche Element bis an diesen Fluß herein. Slovenische Sprachinseln, die nördlich von der etnografischen Grenze lagen, sind von den Deutschen assimilirt worden. In Kärnten wohnen 98.000 Slovenen. Auch hier verläuft die Sprachgrenze im allgemeinen längs der Drau, doch greift daS Deutsche hier bedeutend über den Fluß hinüber, Und Ollivier mußte in der Kammer den ungestümen Drängern kategorisch erklären: „Wir haben niemals etwas anderes verlangt, als die Zurückziehung der Kandidatur des Prinzen von Hohen-zollern, und unsere Mittheilungen an Preußen erstreckten sich niemals auf den Prager Frieden. Mit der Kandidatur des Prinzen fällt also auch der Streit, der sich zwischen uns und Preußen erhoben hatte. Der Zwischenfall ist erledigt." Die Kriegspartei, an ihrer Spitze Ollivier und der KriegSminister, war aber noch nicht beseitigt. In der Presse, in der Kammer und im Kabmet drängte sie fortwährend, und schon anderntags verlas Gramonl im gesetzgebenden Körper folgende Erklärung: Der Bolfchafter Spaniens hat uns gestern offiziell die Verzichtleistung des Prinzen Hohenzollern auf die Thronkandidatur angezeigt. Die Verhandlungen, welche wir mit Preußen führen, und die niemals ein anderes Objekt gehabt haben, sind noch nicht beendigt. Am selben Tage enthüllte ein Artikel der „France" vor den Augen der Welt die Absichten Frankreichs. In übermmhigem Tone schreibt das Blatt: „Nichts kann bis jetzt eine wirklich befriedigende Lösung für Frankreich begründen. Es handelt sich, eine internationale Angelegenheit, und nicht, eine Familienangelegenheit zu regeln. Mil Preußen allein kann Frankreich sie erörtern. Es bedarf eines authentischen Protokolls, welches die feierliche und unwiderrufliche Verpflichtung der preußischen Di-nastie begründet, für keines seiner Mitglieder und seiner Allürten die Krone Spaniens anzunehmen. Jede andere Lösung ist lächerlich und illusorisch. Preußen weiß dies wohl, wenn nicht besser wie wir. Es wäre berechtigt, eö als einen Sieg für sich zu betrachten, den Zwischenfall zu beendigen, ohne eine einzige Sicherheit zu geben, die uns gegen eine neue Uebcrraschung seines Ehrgeizes sicherstellen könnte. Die Herausforderung des Berliner Kabinets hätte uns berechtigen können, von demselben eine Genngthuung für die früheren Kühnheiten und Eingriffe zu verlangen." Nun, diese Genugthuung hat sich Frankreich nicht versagen können. Ollivier und sein Anhang, zu dem, wie man wissen will, auch die schöne und so fromme Eugenie gehört, erhielten die Oberhand, nachdem der Kriegs- und Marilieminister mit ihrer Demission gedroht, und so stellte Benedetti in Ems an den König von Preußen die Forderung, derselbe möge sich für alle Zukunft verpflichten, niemals wieder zuzustimmen, wenn die Hohenzollern auf die Kandidatur zurückkouunen sollten. Die „^iordd. A. Ztg." behauptet sogar, Benedetti habe die Regeln des diplomatischen Verkehrs so weit verletzt, daß er den König auf der Promenade noch über die Angelegenheit interpellirte und ihm Erklärungen abdrängen wollte. namentlich bei Klagenfurt. Fast ganz flovcnifch ist dagegen Krain. Nur die größeren Städte und die deutsche Sprachinsel Gottschee thun hier dem slovenischen Elemente Abbruch. Die Zahl der Slo-venen in Krain beläuft sich auf 420.000. In diesem Kronlande haben sie ihren Hauptsitz und sind sic auch politisch am meisten zur Geltung gelangt. In Ungarn finden wir, abgesehen von zersprengten Slovenen im Temeser Banat, von dieser Nationalität 36.200 im Eisenburger und 15.000 im Za-laer Komitat angesessen, doch hier überall im Zusammenhang mit dem Hauptstock des Volkes. Wie so die Slovenen einen kleinen Ast im Osten nach Ungarn vorschieben, reichen sie umgekehrt im Westen mit 26.000 Seelen in das Königreich Italien hinein. Auch im österreichischen Küstenland sind sie stark vertreten; sie bilden dort mit den serbischen Kroaten den Grundstock der Bevölkerung, zwischen den die Italiener und wenigen Deutschen nur ein-gesprengt erscheinen. Ihre Zahl beträgt im Territorium von Triest 40.000, im KreiseGörz 130.800, in Istrien 28,200. Nach diesen Zahlen, die sich auf die statistisch-ethnografischen Arbeiten von Ficker und von Czörnig basiren, erhalten wir als Gesammt- Das war dann allerdings zu viel, und der König lehnte eö ab, den französischen Botschafter nochmals zu empfangen. Er ließ demselben durch den Adjutanten vom Dienste sagen: Seine Majestät haben dem Botschafter nichts weiter mitzuthei-len. Frankreich hatte damit aber endlich den Kriegsfall gefunden, der Spaziergang an den Rhein, schon so lange und immer wieder verschoben, kann endlich beginnen. Daß es sich für Frankreich nur darum handelt, irgend einen Vorwand zu finden, um seine Pläne zu verwirklichen, beweist auch der Umstand, daß Graf Daru, als er auf das gegen den diplomatischen Gebrauch verstoßende Vorgehen gegen Preußen hinwies, vom Kaiser die Antwort erhielt, es handle sich Preußen gegenüber nicht um eine einzelnstehende Frage, man habe seit dem Jahre 1866 die Regierung des Kaisers getadelt, daß sie das nationale Prestige dem Auslände gegenüber kompromittier. Eine solche Lage könne nicht sortdauern. Es handelte sich also für die Franzosen jetzt darum, von Preußen ein Engagement zu ertrotzen, das die preußische Nationalehre verletzen würde, dabei konnte sich dann der gewünschte Anlaß zum Kriege finden. Wie vortrefflich das gelungen, beweist die gestrige Erklärung. Die Franzosen sind siegessicher und versprechen sich vom Kriege keine längere Dauer als vier Wochen. Man ist davon so sehr überzeugt, daß die Abwicklung größerer Geschäfte mit den Worten verschoben wird: „In vier Wochen, nach dem Kriege." Ueber Frankreichs Rüstungen berichtete man bereits unterm 12.: „Alle Regimenter der Garnison von Paris, Versailles und Umgegend sind marschbereit, und über einen großen Theil derselben wurde bereits Inspektion abgehalten. Dieselben sollen mit den Truppen des bereits aufgehobenen Lagers von Ehalons, dann denen in den Ost-Depar-temcnts uns Lyon die erste Armee bilden, die un-sähr 150.000 Mann stark sein wird. Eine zweite Armee (115.000 Mann) ist in der Bildung begriffen und soll in wenigen Tagen marschbereit sein. Aus Algerien wird man neun Infanterieregimente! (darunter die Zuaven, die TurcoS und die Zephirs) und sieben Kavallerieregimenter kommen lassen. Dieselben sind zur Einschiffung bereit. Die Soldaten auf Urlaub haben gestern alle Befehl erhalten, zu ihren Korps zu stoßen. Beim Ausbruche des Krieges wird die Regierung sofort von der Kammer die Ermächtigung zu einer Anleihe von einer Milliarde verlangen. Ein größere Anzahl von Generalstabs-unv Genie-Offizieren ist gestern nach dem Osten Frankreichs abgegangen." Die kolossale Panzerflotte ist außerdem bereit, die norddeutschen Häsen zu blokiren und eine Jnva-sionsarmee am geeigneten Punkte ins Land zu werfen. Man will ferner wissen, daß an Holland das Begehren gestellt wurde, einer Flottille von Kano- summe für das slovenische Volk 1,173,400 Köpfe. Der Raum, den die Slovenen in den sechs politisch von einander geschiedenen Gebieten innehaben, beziffert sich auf 400 Quadratmeilen. So klein nun auch das slovenische Gebiet, so unbedeutend verhältnißinäßig die Seelenzahl, so tief stehend im allgemeinen die Kultur des Volkes ist, so erhält es doch durch seine geografische Lage eine Bedeutung namentlich für die Deutschen, denn gerade das slovenische Sprachgebiet ist es, welches sich zwischen die Deutschen und das adriatische Meer eindrängt und diese Ausgangspforte nach dem Süden abschneidet und beherrscht. Die Zeit, in welcher noch an eine Germanisirung der Slovenen gedacht werden konnte, ist lange vorüber. Die deutsche Kolonisation unter diesem urwüchsigen Volke hat sich im stärkeren Maße nur längs der Drau u»d weiterhin in Gottschee geltend gemacht und einzelnen Außenposten, wo sonst der deutsche häufiger gehört wurde, ist im Gefolge der ne»cu nationalen Bestrebungen das altheimische slavis^ Idiom wieder zur Geltung gelangt. Nicht zu i>b^ sehen ist hiebei, daß das Deutsche unter den Slove-nen früher weit stärker als heute verbreitet war, booten den Einlaß zu gestatten, um rheinaufwärts fahren und die Rhemfestungen angreisen zu können. Am 14. Abends fand auf den Pariser Boulevards eine außerordentliche Bewegung statt; eine unabsehbare Menge stimmte die Marseillaise und den Lkaul, äs äsxart an. Rufe: Es lebe der Kaiser, nieder mit Preußen, hoch der Krieg, auf nach Berlin, nieder mit Bismarck, ertönten. Gleiche Demonstrationen erfolgten im Quartier Latin. Den ganzen Tag fand unter dem Vorsitze des Kaisers Ministerrath statt; der Zwischenfall mit Benevetti wurde als K r i eg Serklarung betrachtet und man versicherte, am 15. Mittags werde ein Armeekorps vor Luxemburg stehen und die Feindseligkeiten würden sofort beginnen. Folgende Sensations-Nachricht bringt die in Brüssel erscheinende „Emancipation:" Napoleon werde (so schreibt der Pariser Korrespondent dieses Blattes) an die süddeutschen Staaten, sowie an Schleswig-Holstein und Hannover eine Aufforderung erlassen, gegen den allgemeinen Feind loszuziehen. Aus Preußen wird gemeldet, daß der König am 13. mittelst Extrazug nach Berlin zurückkehrte. Der russische Staakskanzler war daselbst eingelros-fen, Bismarck konferirte mit dem KriegSminister und General Mollke, mehrere Armeekorps sollten Mobilordre und die sächsischen Korps Marschbefehl erhalten haben. In Schlesien fänden der „Pr." zufolge Truppenkonzentrirungen statt. Aus München und Stuttgart liegen Erklärungen vor, denen zufolge die Südstaaten gegen jede Beleidigung der deutschen NaUonalehre solidarisch einstehen. Politische Rundschau. Laibach, 16. Juli. Ein Korrespondent des „P. Ll." vervollständigt die Mitteilungen über die von der Regierung beabsichtigten Schritte gegenüber der erwarteten Unfehlbarkeit«-Proklamirung mit folgender Meldung: Die Regierung hat den Beschluß gefaßt, daß, sobald die Nachricht aus Rom eminfft, daß die Unfehlbarkeit des Papstes prokla-mirt worden sei, am nächsten Tage bereits in dcr „Wiener Zeitung" ein Gesetz veröffentlicht werden wird, durch welches die Aufhebung des Konkordats ausgesprochen wird. Alle Vorbereitungen zur Pu-blizirung des Gesetzes sind getroffen, dasselbe ist endgiltig festzestellt, und ebenso ein Motivenbe-richl, von welchem die Vorlage des Gesetzes zur a. H. Sanktion begleitet wird. Dieser Molivcnbe-richt, der ebenfalls zur Veröffentlichung gebracht wird, soll sehr eingehend fein und den Standpunkt darlegen, der es der Negierung unmöglich macht, den rechtlichen Bestand des Konkordats ferner an-»uerkennen. Die Unfehlbarkeit des Papstes hat die ^erhällmsfe dcr beiden ursprünglich vertragschließenden Theile derart geändert, daß ein Vertrag zwi- bis djx Verfolgung der Protestanten die Auswanderung zahlreicher Deutschen erzwang. Trotz seiner Zersplitterung in politischer Beziehung ist „Slovenien" sür Oesterreich immerhin eine Verlegenheit mehr, und der Kamps der Slove-nen für die Errichtung einer eigenen slovenischeu Gruppe wird mit Ausdauer in den Landtagen von Graz, Klagenfurt und Laibach wie im Abgeordnetenhause des Wiener Reichöraths fortgeführt, wenn auch — vor der Hand wenigstens — mit wenig Aussicht auf Erfolg. In der Kette der föderativ gesinnten österreichischen Nationalitäten, der Polen, Ezechen, Tiroler, Serben re. nehmen die Slovenen Mit Festigkeit bereits ihren Platz ein. Aber gerade sie, die weder in geschichtlicher, noch auch in literarischer Beziehung eine Zukunft haben, weiche an lene der Ezechen oder Polen nur entfernt hinanreichte, haben den schwersten Kampf zu durchkäm-Pfen, der noch dazu oft mit dem Fluche der Lächerlichkeit behaftet ist, insofern es sich um weitgehende, durch nichts begründete Ansprüche handelt. (Fortsetzung folgt.) schm beiden gar nicht möglich sei. Durch die Aen» derung der Stellung und des Anspruches des einen Theiles werde das Konkordat von selbst hin» fällig, und deshalb werde die Aufhebung desselben in allen seinen Theilen und Bestimmungen gesetzlich ausgesprochen. Das Gesetz muß natürlich verfassungsmäßig dem ReichSrathe bei seinem Zusammentritte zur nachträglichen Genehmigung vorgelegt werden. Durch die Aufhebung des Konkordats würden mehrere Gesetze nothwendig werden, welche die Bestimmungen enthalten müßten, die an die Stelle dcr im Konkordate sestgestellten Vereinbarungen zu treten hätten. Die von der dogmatischen Kommission in Rom vorgelegte Unsehlbarkeitssormel lautet: Es sei göttlich geosfenbartes Dogma, daß der römische Papst, wenn er sx oatlisärL, das heißt in Erfüllung seines höchsten Hirten- und Lehramtes, allen Christen, zusolge seiner göttlichen und apostolischen Autorität, eine von der ganzen Kirche anzunehmende Glaubens- oder Sittenlehre verkündet, krast göttlicher Verheißung an den Hl. Petrus mit derselben Unfehlbarkeit ausgestattet ist, welche der göttliche Erlöser seiner Kirche verleihen wollte, als er die Glaubens- und Sittenlehre gab; deshalb sind die Lehren dieses nämlichen römischen Papstes von Natur aus unfehlbar. Zur Tagesgeschichte. — Aus Lemberg wird die eigenthümliche Thatsache berichtet, daß sich Herr Nathan Kallix, Handelsmann in Brody, dessen Agitation allein Graf Benst die Wahl in der r^rodyer Handelskammer zu danken hat, dafür vom Reichskanzler als Gegenkonzession die Berufung ins Herrenhaus versprechen ließ. Die Geschichte macht in Lemberg beinahe dasselbe Aufsehen, wie seinerzeit die Affaire Widmann in Wien. Die polnischen Mitglieder des Herrenhauses sollen sich sogar geeinigt haben, sich demonstrativ den Berathungen des Herrenhauses sern zu halten, wenn diese Ernennung vollzogen werden sollte. — Zwischen dem Gurker Bischof und dem frühern Landeschef von Kärnten, derzeit Statthalter in Steiermark, war ein Konflikt ausgcbrochen, der nunmehr zum Austrag gekommen. Freiherr v. Küb eck erhielt nämlich, als er noch in seiner früheren Stellung war, von einer Verordnung des Bischoss Kennt-niß, in welcher den Geistlichen der Diözese eindringlichst das Anlegen von Leihbibliotheken empfohlen wird. Die Bücher, selbstverständlich streng konfessionellen und kirchlich-politischen Inhaltes, sollten den Psarrkindern gegen eine mäßige Gebühr zur Benützung überlassen und der etwaige Nutzen zur Vermehrung der Büchersammlungen verwendet werden. Freiherr v. Kübeck, welcher in der Anlage solcher „Volksbibliotheken" ein Agitationsmittel der klerikalen Partei erblickte, trat derselben entgegen, indem er den Bezirkshanplmannschas-ten auftrug, die Errichtung solcher Bolksbibliotheken nach dem Gesetze zu behandeln. Dasselbe enthälr die Bestimmung, daß Leihbibliotheken nur dort bestehen dürfe», wo Bezirkshauptmannschasten sich befinden. Mit dieser Entscheidung, welche der klerikalen Agitation in Kärnten in dieser Richtung ein Ende machte, gab sich der Bischof nicht zufrieden und ergriff den Rekurs an das Ministerium des Innern, jedoch ohne Erfolg, es blieb bei der Verfügung des Laudeschess. — Es ist begreiflich, daß die Furcht vor dem Kriege fast alle Pläne von neuen Bahnbauten zu nichte macht. Das Kapital zieht sich zu solchen Zeiten' vorsichtig zurück und ist am wenigsten für die Gründung neuer Unternehmungen zu gewinnen. So wird beispielsweise gemeldet, daß die Ausführung des Dux-Prager Bahnbaues durch die Ungunst der Zeiten verschoben wurde, und ähnliche Nachrichten werden wohl von allen anderen Unternehmungen einlansen, bei denen die Vorbereitungen nicht bis zur Geldbeschaffung gediehen sind. — Der Mann, welcher seit sechs Monaten in Schwarzburg-Rudolstadt die Zügel der Regierung führt, war früher ein flotter preußischer Hu-ßaren-Ossizier, beim Hofe in Berlin nicht gerade zum besten angeschrieben. Wie man nun aus Ems schreibt, begrüßte er als Fürst kürzlich den König deS Morgens an dem Brunnen. „Wie stehts, Monarch?" srug der König. „Ganz wohl, Majestät!" war die Antwort des immer noch mit entblößtem Haupte dastehenden Rndolstädters, worauf Majestät erwiederte: „Na, so etzen Sie wenigstens 'mal Ihre Krone uf!" Das Kommando wurde ohne Widerspruch vollzogen. Lokal- und Provinzial-Angelegeuheiten. Lokal-Chronik. — (Die Dekorirung eines Gendarme n,) welcher ein Kind mit eigener Lebensgefahr dem Feuertode entriß, findet morgen Vormittag statt. Zu diesem Zwecke rücken Abtheilungen der hiesigen Garnison in der Sternallee aus. — (Morgen, Sonntag, schon Schluß der Gemäldeausstellung,) daher wir auf den Besuch für morgen, als letzten Tag, alle Kunstfreunde aufmerksam machen. Gleichzeitig sind die 10 zur Verlosung kommenden Treffer ausgestellt; Lose hiesür sind bei Karinger und an der Kasse zu 30 kr. das Stück, 4 Stück zu 1 fl., zu haben. — (Im Arbeiterbildungsverein), Tir-nau Nr. 14, wird Morgen Vormittags 11 Uhr Herr Doktoraud Nolli einen Vortrag in slovenischer Sprache „über Arbeiter und Arbeiterbewegung" halten. Gäste haben Zutritt. — (Neue Advokaten-Kanzlei.) Herr Dr. Franz Munda, bisher Advokat in Radmannsdorf, wird vom November 1870 an die Advokatur in Laibach ausüben._______________________________ Eingesendet. Die delikate Heilnahrung lisvrüsseivre du heilt alle Krankheiten, die der Medizin widerstehen, nämlich Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Diarrhöen, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Fieber, Schwindel, Blnt-aufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst in der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — 72.000 Kuren, die aller Medizin getrotzt, worunter ein Zeng-niß Sr. Heiligkeit des Papstes, des Hofmarschalls Grafen Pluskow, der Marquise de Brtzhan a. A. — Nahrhafter als Fleisch, erspart die Rövg-Ikseisrö bei Erwachsenen und Kindern 50 mal ihren Preis im Mediziniren. Castle Nous. Alexandria Egipten, l O. März 1869. Die delikate Revüleseierv Du Barry's hat mich von einer chronischen Leibesverstopfung der hartnäckigsten Art, worunter ich neun Jahre lang aufs schrecklichste gelitten und die aller ärztlichen Behandlung widerstanden, völlig geheilt, und ich sende Ihnen hlemit meinen tiefgefiiblten Dank als Entdecker dieser köstlichen Gabe d.r Natur Mögen diejenigen, die da leiden, sich freuen : was alle Medizin nicht vermag, leistet Du Barry's kevalWeisre, deren Gewicht, wenn in Gold bezahlt, nicht zu theuer sein wurde. Mit aller Hochachtung C. Spadaro. In Blechbüchsen von Psd. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. — lisvLleseikre in Tabletten für 12 Tassen fl. 1.50, für 24 Tassen fl. 2.50, für 48 Taffen fl. 4.50, in Pulver für 12 Tassen fl. 1.50, 24 Tassen fl. 2.50, 48 Tassen 4.50, für 120 Tassen fl. 10, 288 Tassen fl. 20, 576 Tassen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry du Barry L Co. in Wien, Goldschmiedgasse 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parsumeur; in Pest Török; in Prag I. Fürst; in Preß bürg Pisztory; in Klagenfurt P. Birnbacher; in Linz Haselmayer; in Bozen Lazzari; in Brünn Franz Eder; in Graz Oberranzmeyer,Grablowitz; in Marburg F. Kollet-nig; in Lemberg Rottender; in Klausenburg Kronstädter, und gegen Postnachnahme. Angekommene Fremde. Am l5. Juli. KI« Dnszl, Goldarbeiter, Wien. — Mitzky, Kfm., Kanischa. — Dobrin, Kfm., Graz. — Seeber, Kfm., Wien. — Prister, Gradiska — Tobeutz, Privat, Graz. — Stadler, Kfm., Triest. — Kühler, Littai. — Wandtner, Handelsreisender, W. Neustadt. 8tn,It Freiste Ingenieur, Triest. — Sasransky, Ingenieur, Triest. — Siieii, Kfm., Wien. — Pogacnig, Gewerks-Verwalter, Lkofle. — v. Hetzcndorf, k. k. Oberst. — Pccnig, Kaplan, SoderÄc. — Engel, Kfm., Wien. — Ehrenreich, Gutsbesitzer, Ponovik. — Sladovic, Gutsbesitzer, Karlstadt. — Jngovitz, Kausmannsgattin, Straziä. Verstorbene. Den 14. Juli. Anna Rencof, Magd, alt 34 Jahre, im Zivilspital an der allgemeinen Wassersucht. Marktbericht. Laibach» 16^ Juli. Auf dem beutigen Markte sind erschienen: 5 Wagen mit Getreide, 14 Wagen mit Heu nnd Stroh (Heu 172 Ztr. 20 Pfd., Stroh 25 Ztr.), 30 Wagen und 3 Schiffe (16 Klafter) mit Holz. vurchschnilts-prcisc. Mkt.- Mg,.- MII- Mgz.- fl. ^ tr. fl. kr. fl. Ir. fl. kr. Weizen pr. Mtz. 5 20 6 5 Butter, Psund — 45 — — Korn „ — 3 78 Eier pr. Stück — n —! — Gerste „ 2 50 3 14 Milch pr. Maß — 10 — Hafer „ 2 40 2 .» Nindfleis», Psd. — 2L —' — Hatbfrucht „ 4 44 Kalbfleisch „ — 24 —!— Heiden „ 3 30 3 Schweinefleisch „ — 2:> —>— Hirse „ 340 3 36 Schöpsenfleisch „ — 15 Kukurutz „ 3 40 3 73 Hähndel pr. St. — 2b — — Erdäpfel „ ! — — tauben „ — 1b — Linsen „ 4 50 — — Hen pr. Zentner 1 10 Erbsen „ 5!-- — — «troh „ 1 — — Fisolen 5 - — — Holz, har.,Klftr. - — 6 60 Rindschmalz,Pfd. -50 — — — weich „ — üüO Schweineschm. „ — 41' — — Wein, rother, pr. Speck, frisch „ — 35 — — Eimer — — geränch. „ - 44 — — — weißer, „ — — 10- Gedenktafel über die am 1 9. Iuli 1870 stattfindenderi Lizitationen. 3. Feilb, Hajn'sche Real., Grafenbrnnn, BG. Feistriz 3. Feilb., TomZic'sche Real., Bat, BG Feistriz. — 3. Feilb., Novak'sche Rea,., Grafenbrunn, BG. Feistriz. — 3. Feilb, Klun'jche Real., Zagorje, BG. Feistriz, — 1. Feilb., Tec mann'sche Real., Bukovca, 776 fl., BG. Stein. — 1. Feilb., Michael Novak'scke Real., Grasenbrunn, 2200 fl. BG. Feistriz. — 1. Feilb., Slavc'scke Real., Grasenbrunn 1,350 Gulden, BG Feistriz. -- 3. Feilb., Judenz'sche Real., End nosello, BG. Tschernembl. 2. Feilb., Andreas Novak scke Real., Grafenbrunn, BG. Feistriz. — 1 Feilb., TuZek sche Real., Zlatna, 2911 fl., BG. Radmannsdorf. — 1.Feilb., Urbaucic'sche Real., Grafenbrnnn, 1800 fl , BG. Feistriz — 1. Feilb., Fatur'sche Real., Grasenbrunn, 1060 fl., B' Feistriz. Wiener Börse vom 15. Juli. Geld Ware Spcrc. österr. Wäbr. . dto. rkente. bst.Pav. 55.- 55.50 dto. dto. öst.inSilb. 64.25 64.5'- Lose von 1854 . . . 85.- 86 - Loje von 1860, ganze 90.- 9> .25 Lose vk'n 1860, Fünft. 100.— 101.- Prämiensch. v. 1864 . 104.50 105.— l>l'scheil Hanse ist von 9 bis 12 und 3 bis 5 Uhr offen. Die 86it. vielen .lalu'öii destsliöiiäs Verkaufs-Aiyeige. Die in der äußerst freundlichen, eine halbe Stunde von der Stadt Laibach entfernten Ortschaft befindliche, au der Bezirksstraße und nahe der Eisenbahn günstig gelegene, zu jedem Geschäftsbetrieb,: geeignete Realität -LT, bestehend ans Wohnhaus, Stallung, Dreschboden nnd Heuschupfen in gutem Bauzustande, dann der arrondirten Grundfläche per 8 Joch Waldung, 10 Joch Wiesen und 20 Joch Aeckern; serner II»«« »»» IL«»>«»!»»»« sammt Wirtschaftsgebäuden und 20 Joch gnt kultivirten Wiesen in einem Komplexe, ist aus freier Hand zu verkaufen. Näheres beim Gefertigten, Laibach, Hanptplatz Nr. 279, 1 Stock. (268—2) k. lei'pin. Epileptische Krämpfe (Fallsucht) (16-128: heilt brieflich der Spezialarzt für Epilepsie Doktor O. I XIl I>L8 nocli vorrätlüge It»»>»>»»»»>»»««>>- « destölieuä in deinen- nn<1 Laum- xv»1I-1^g- uncl riaelitlremäen, I^eillW- nncl Läum^voll-vLinsulwssn, xestrivktsn Lvirustrnwpten, virä rin de-äsntencl kerLligesetr'.ten kreisen gLnulieli Lusverlranlt. >-i N ^ S - Z s ' n !2 ^ - dei (272-3) - F. «F. Feuerspritzen jeder Größe, mit und ohne Schlauchvorrichtung, zu verschiedenen Preisen, und für Gemeinden mit der Begünstigung rntenweiser Abzalilunri, weiters Rotirende Weinpnmpen, mit denen man bis 60 (k-jmer in der Ltnnde überschänken kann, sind zu haben in der Glocken- nnd Metallgießerei, mechanischen Werkstiitte von in Laibach. (26-14) -o s L>- r-. r?. ! s . ^ ^ - r: - o ^ vk-iginsI^IiLL^OV/^ zu herabgesetzten Preisen, deren Vorziifttichkeit allgemein anerkannt ist; original-amerikanisch und -entsches Fabrikat : >V Iivvlcr L » il-ioii, 8in« er, I'Iviier L lieiser, Il«nve ameriean Lewing mitsluu 6o. iu Uoutreal, krovvr L Itlilivr. Verschiedene Handmaschinen. Für Schneider, Schuhmacher und Sattler besonders schwere Maschinen, welche Howe übertreffeu. Anss wärtige Aufträge werden prompt effektnirt. Auch werdeu Maschinen auf Ratcn-Abzah* lnng hintangegebcn. (69—7) Garantie sechs Jahre. Xar'oImS im Gefchäftslokale des Ii,i«II>oI/ei . Kongretzplalz Nr. 25- 4erleg?r und für i>ie Redaktion rerantwortlich: Ort » a; » : Bambcrg. Druck cvn Jgn. c. Kleinmayr L Fed. Baw berg in Laibach.