^l. 115. Samstag, 20. Mai 1899. Jahrgang 118. Vaibacher Mnng. ^r!» ,l »spreie: Mit Postveisenbuna: ganzjährla fl. 15. halbjährig fl. 7 50. Im Comptoir: >!,,^''l'. halbjährig fl. 5'50. Für die Zustellung <»>« Hau« aanzjähng fl. 1. — InsertlonSatbilr: Für ^^"!el!ein'schen Wirtschaftsrathe Ferdinand Bö hm ^ ""Nnowes den Adelstand mit dem Prädicate knberg allergnädigst zu verleihen geruht. 5lltt?3?e l. und l. Apostolische Majestät haben mit VUer Entschließung vom 14. Mai d. I. den ^"ildenten des Landesgerichtes in Graz Cajetan ^^ zum Präsidenten des Landesgerichtes in ^'tz allergnädigst zu ernennen geruht. __________ Ruber m. p. "tturdnung des Finanzministeriums vom '^t , 17. Viai 1899, ^iiilii l . bcn ^""^ ?"'" ^^ ^as Aufgeld '" wird, welches bei Verwendung von Silber /Zahlung der Zollgebüren zu entrichten ist. ^.^ Vezug auf Artikel XIV des Gesetzes vom Xn ^^^ ^' ^' ^' ^^ ^^ "^'^ ^ Klüver-«i h lnit dem königl. ungarischen Finanzministeriuln Üil ." Geltungsbereich des erwähntell Gesetzes und ""lei»; ^""^ Juni 1899 festgesetzt, dass in ^ 3ie^' ^Wm, in welchen bei Zahlung von Zollen ^tt .^llgchuren, dann bei Sicherstcllung von Zöllen ^ü,., Goldes Silbermünzen zur Verwendung V'c em Aufgeld von 20 pCt. in Silber zu ent-l>t.__________Kaizl u». p. ^"stm? Eifenbahnnlinister hat den Oberingenieur ^M ?^ter Chabert von Ostlano zum ^'el H die Ingenieure Ferdinand G er st n e r und Hl,^ 7" von Ott zu Oberingenieuren im Eisen-"Usterium ernannt. »tl/5 l8. Viai 1899 wurde in der t. t. Hof. und Staats« ^lV ^ XXXlll. Stück der slovenischen uud das XXXlV. und ^0«Neb°7 "^ der böhmischen Ausgabe des ReichsgeseMatles >>^"Uttd versendet. Nichtamtlicher Theil. Die Abriistullgs-Conferenz. Den 18. Mai, als den Eröffnungstag der Abrüstungskonferenz im Haag, feiern die Wiener Blätter als einen der denkwürdigsten des Jahrhunderts. Selbst jene Journale, welche den Resultaten der Conferenz mit Zweifel entgegensehen, anerkennen doch die Bedeutung des großen Versuches, der auf Anregung des Kaisers Nikolaus II. unternommen wird. Das p s "" nahm der mit zahlreicher Assistenz au-le ^hochwürdigste Fürstbischof Anton Alois Wolf M tv?5 b" Locomotive» und des Bahnhofes vor, ?' Vta' kirchlichen Feier Se. kais. Hoheit namens Mich °Mt einige Dekorationen an jene Herren der ^"""lection vertheilte, welche sich bei dem so f Abn Neubau der Strecke besonders rühmlich her-M U'- Es erhielt in erster Reihe Herr Sections-^ i)sl°/Ha, «dessen ausgezeichneten Verdienste um ,^H. .^etchischen Eisenbahnen überhaupt bei der ^tt^'Umt der Strecke Cilli-Laibach besonders her-?^ z/' den ihm von Sr. Majestät verliehenen ? dez >, ^fernen Krone dritter Classe aus den Hän-^ sHw . "lchlauchtigsten Herrn Erzherzogs, begleitet MH ^haften Worten huldvollster Anerkennung, c Mil^lgte der Einzug des erlauchten Gastes in i^tie 'H. geschmückte Stadt zu Höchstdessen Absteige->t H. Ul der Burg. Beim Civilspitale hatten auf ^ ?. e weißgekleidete Mädchen Aufstellung ge-' du dem Erzherzog beim Herannahen Blnmen streuten. Als der Wagen anhielt, trat die Tochter des Spitalverwolters, Frln. Anna Bold, vor, um in einer Ansprache den Stellvertreter Sr. Majestät namens der kranken Insassen des der Humanität gewidmeten Institutes zu begrüßen, welche Worte Se. tais. Hoheit in gewohnter menschenfrenndlicherLeutseligkeit huldvollst entgegennahm. Bei der Burg angelangt, inspicierte gleich nach Verlassen der Wagen Se. lais. Hoheit die hier auf den: Congressplatze aufgestellte Laibacher Nationalgardc und das hier garnisonierende t. k. Militär vom Regimente Nr. 17 und die Grenzer und sprach über die Haltung derselben Höchstseine Anerkennung aus. Alsbald begab sich Se. kais. Hoheit zu dem von den Ständen des Herzogthums Krain im Casinosaale veranstalteten Festbankette, bei welchem der durchlauchtigste Herr Erzherzog einen Toast auf das Wohl des allzeit getreuen Kronlandes Krain ausbrachte. All das Festbankett schloss sich seitens des erlauchten Stellvertreters Sr. Majestät der Besuch der Festvorstellung im ständischen Theater, wo die Direction Thome', «zur Feier der Eisenbahn-Eröffnung' das Stück: «Die Braut aus der Residenz» zu gelungener Aufführung brachte. Nach Entgegennahme der Serenade der Na-tionalgarde-Musikkapelle besichtigte Se. kais. Hohcit die brillante Stadtbelcuchtnng, bei welcher besonders die Sternallce in einem Fcuermeere erglänzte und vom Schlossberge ein riesiger Doppeladler «m fturlger Zeichnung von der Kaisertreue der Bewohner Lalbachs weithin Kunde gab. Ein Festball im Casino — von der Stadtgemeinde gegeben — schloss den selten schönen Festtag. Nachdem Se. kais. Hoheit dem Balle durch längere Zeit angewohnt nnd in herzgewinnendster Weise mit den Gästen verkehrt hatte, geruhte der Herr Erzherzog Seinen Namenszug in das Gedenk- und Erinnernngsbuch des Casinovereines einzutragen und verließ dann die Loca-litäten um halb 2 Uhr. Am 17. morgens durchzog die Tagreveille der Nationalgardekapelle die Stadt nnd die Vorstädte nnd zeigte die herannahende Zeit an, zu der der durchlauchtigste Gast dic Landeshauptstadt wieder verlassen sollte. Die Abreise Sr. kais. Hoheit erfolgte um halb 9 Uhr unter Kanonendonner und Glockengeläute und unter Segenswünschen der wieder massenhaft versammelten Bevölkerung, die von der Burg bis zum Bahnhöfe dichtgedrängt stand und vor dcnl Bahnhofe und im Innern desselben alle Räume füllte. Die «Laibacher Zeltung» vom 20. September brachte dann die Mittheilung des Landespräsioiums vom 17. September 1849, «dass Se. k. u. k. Hoheit als Stellvertreter Sr. Majestät die Feierlichkeiten verbunden mit den allseitigen festlichen Empfängen in Laibach und auf der Bahnstrecke mit besonderem Wohlgefallen und sichtlicher Rührung aufzunehmen und huldvoll zu versichern geruhten, dass es Höchstdemselbcn zum wahren Vergnügen gereiche, die kundgegebenen treuen anhänglichen loyalen Gesinnungen der Bevölkerung Mains zur Allerhöchsten Kenntnis zu düngen.» Laibacher geituna Nr. 11b. 918 20. Mai M^. läge dieses Materiales sei von der Regierung die Anwendung von Repressalien gegen Ungarn in Erwägung zu ziehen. Der böhmische Landtag nahm den Landesvorschlag an und beschloss, behufs Deckung des unbedeckten Deficites per drei Millionen ein Landes-anlehen in gleicher Hölle aufzunehmen. Im Tiroler Landtage wurden die Anträge, wonach die Regierung aufgefordert werden soll, für die Brantwein-Brennereien Erleichterungen zu gewähren, sowie die beim Militär dienenden Aauern-söhne während der Erntezeit zu beurlauben, angenommen. Das Concurrenzgesetz, betreffend dic Straße Dimaro-Campiglia, wird in dritter Lesung votiert. Der Antrag auf Errichtung einer Besserungsanstalt für jugendliche Corrigenden in Stadlhof wurde angenommen. Ein gestern ausgegebenes Communique' besagt, die Vertrauensmänner der deutfchenOppofitions-Parteien waren behufs Redaction des Entwurfes der national-politischen Forderungen fast den ganzen Tag versammelt. Im Laufe des Nachmittags traten die in Wien eingetroffenen Mitglieder der deutschen Fortschrittspartei und der Volkspartei zu einer Vorbesprechung zusammen, welche morgen fortgesetzt werden wird. Das «Grazer Tagblatt» präludiert der für Pfingsten angekündigten Veröffentlichung der national-politischenForderungen der Deutschen und erklärt einfach, dafs dieselben, wenn sie den Erwartungen der Deutschnationalen nicht entsprechen sollten, von dieser Partei nicht bloß als belanglos und unverbindlich betrachtet, sondern auf das heftigste würden bekämpft werden. In einer Betrachtung der Verhältnisse im Küsten lande führt die Triester »Edinost» aus, dass es den dortigen Slaven immer schlecht gegangen sei, dass aber leine Regierung so gerade und offen mit der italienischen Partei fraternisiert habe wie das Ministerium Thun-Kaizl. Das Blatt sucht diese Behauptung mit den letzten Ereignissen im Küstenlande zu beweisen und gibt den südslavischen Reichsraths-Abgeordneten zu bedenken, ob sie noch ferner in der Rechten ausharren wollen. Die gerade entgegengesetzte Meinung äußert der Triester «Piccolo», welcher von einer slavischen Expansiv-Politik spricht, gegen welche sich die Italiener nur in der Defensive befänden, und hinzufügt, dass die Slaven, weil sie sich jederzeit als die Stützen des Reiches proclamieren, alles erhalten, was sie wollen. Die «Neue Freie Presse» bezeichnet die Feier der Ueberreichung des Porträts des Kaisers Nikolaus II. an sein österreichisch-ungarisches Regiment in Plevlje als einen «neuen erfreulichen Beweis für die zwischen den Armeen Russlands und Oesterreich-Ungarns bestehende Waffenbrüderschaft», sie habe aber noch eine weitergehende politische Bedeutung. Sie bilde eine neue Bekräftigung des zwischen Oesterreich-Ungarn und Russland bestehenden Einverständnisses zur Erhaltung des Friedens und des 8ww» c^uo im Oriente, und es sei wohl zweifellos, dafs das militärische Fest, dem in Suleiman Pascha auch ein Vertreter des Sultans beiwohnte, wesentlich zur Beruhigung der Gemüther der verschiedenen Völkerschaften der westlichen Baltanhalbinsel, die sich gegenseitig befehden, beitragen werde. Tagesneuigteiten. — (Der Kronprinz als Drechsler.) Der Sohn des deutschen Kaisers, Krollprinz Wilhelm, will, wie aus Plön gemeldet wird, bei dem dortigen Drechslermeister Heuer einen Cursus im Drechslerhandwerk durchmachen. Der Unterricht beginnt schon ii» diesen Tagen. — (Ein entsetzlicher Vorfall) ereignete sich diesertage in der Wohnung der verwitweten Frau Anna Steurer in Budapest. Der dreißigjährige Sohn derselben, Martin, welcher an Typhus darniederlag, bekam in der Nacht heftiges Fieber; er glaubte sich von Räubern verfolgt, sprang aus dem Bette und wollte sich zum Fenster hinabstürzen. Es entspann sich ein furchtbarer Kampf zwischen der Mutter und dein Sohne, der so lange währte, bis die Frau vollkommen erschöpft war und ohnmächtig zu Boden sank. Hierauf stürzte sich der Kranke aus dem Fenster in del» Hof hinab, wo er mit zerschmetterten Gliedern todt liegen blieb. — (Eine vergessliche Dame.) In einem der ersten Berliner Hotels stiegen Montag mittags ein eleganter Herr und eine nicht minder elegante Dame ab und begaben sich in die ihnen zur Verfügung gestellten Näume. In das Fremdenbuch machte der Herr die Eintragung «Fabriksbesitzer T . . . nebst Gattin». Das Paar ließ sich ein vorzügliches Diner auf das Zimmer brmg.cn. Aus irgend einem Grunde verließ die Dame kurz darauf das Zimmer. Der Herr wartete und wartete, es vergieng eine halbe Stunde, eine ganze Stunde, es vergiengen zwei Stunden — die Dame kehrte nicht zurück. Da wandte er sich an den Oberkellner mit der Frage, ob dieser nicht wisse, wo seine Frau sich befinde. «Ach» — erwiderte er — «das ist gewiss die Dame, die schon stundenlang im Lesezimmer wartet. Sie hat die Zimmer-nunlmer vergessen und den Namen ihres Gatten weiß sie auch nicht.» — (Vorsicht vor den Maiglöckchen.) Die jetzt wieder beginnende Maiglöckchenzeit gibt Veranlassung, alle Freunde und Freundinnen dieser herrlich duftenden Blume darauf hinzuweisen, dass sowohl ihre Stengel als auch ihre Blüten einen starken Giftstoff in sich bergen, und zwar das Glykosid, welches Blausäure enthält. Man vermeide daher besonders, die Blume zwischen den Lippen zu tragen, da die kleinste, kaum bemerkbare Risswunde unförmlich anschwillt, sobald der Saft der Blume in sie eindringt und Schmerzen bereitet. Ebenso werfe man die abgeblühten, welken Blutenkelche nicht auf die Höfe, wo Geflügel umherläuft; denn schon oft ist es beobachtet worden, dass besonders junge Hühner und Tauben nach dem Genusse dieser Blume verendeten. Für die Spatzen ist übrigens die Maiglöckchenzeit eiue Sterbezelt, denn jeder Spatz, der die welken Blüten aufpickt, ist verloren. — (Wie Millionäre sterben sollen) hat Mr. Whitney von Long Island der Welt gezeigt. Vor etwa einem Jahre hatte seine Gattin auf einer jener tollen Jagden in Süd-Carolina, die gegenwärtig zum guten Ton gehören, sich durch einen Sturz das Rückgrat verletzt. Sie war seitdem zum dahinsiechenden Krüppel geworden. Ihr Gatte ließ sofort mit einem Aufwande von 600.U00 Marl einen Schlafwagen raffiniertester Construction bauen, der jeden Stoß un« fühlbar machte, und darin seine Frau nach seinem Landsitze überführen, wo inzwifchen seine Villa derartig unigebaut war, dass die ganze Vorderwand der von der Kranken bewohnten Zimmer auf den leisesten Wink ---------------------------------------------------—-- ^ ^ geräuschlos fortgezogen werden konnte. Vor " ^n, Mr. Whitney nicht nur einen feenhaften ^l"" "^le fondern auch weite Gründe für alle ordentlich"' ^, anlegen, auf denen Feste und Wettspiele »era, ^ wurden, wie Golf, Tennis, Football und los ^ wildesten Hürdenrennen. Neuerdings war nne ^ solches Rennen, in dem das Lieblingspferd ^ ^ Whitney fast deu Sieg errungen hätte, als ^ ^B stürzte . . . m demselben Augenblicke hauchte d>c des Millionärs ihr Leben aus. :Hlas) — (Ein fürchterlicher Spreng!^ Als der größte Sprengschlag, der je in einer cy' .,^ Fabrik stattgefunden hat, wird der bezeichnet, ^ jüngst in St. Helens in der im nordwestlich?"^ ^. gelegenen Grafschaft Lancashire ereignet halte. ^Aii glück entstand dadurch, dass in einem Hanse der "l r ^ vereinigten Altaligesellschaft, in welchem chlorjau ^ krystallisiert wurde, ein Feuer ausbrach. Die u^^ü wurde geholt und sämmtliche Arbeiter wnrden a ^, Alsbald ergriff das Feuer die etwa «" To"'" ^l fassenden Vorräthe chlorjauren Kalis und zwel 1^^ Zprengschläge erfolgten kurz nacheinander. "^ M" welche in der Nähe den, Feuer zusahen, wuro^ ^ geschleudert und etwa zwanzig schwer uerwnn ^ ^ Trümmer wurden nach allen Seiten gewoben, ^^ der benachbarten Fabrik von Hardshaw - Vro" ^^ zehn große Behälter, von denen jeder 1"" « ^ Vitriol enthielt, dem Boden gleichgemacht, >o ^ßeü 1000 Tonnen Vitriol in Strömen über die ^e und in die Canäle ergossen. Die städtischen ^ ^ wurden ebenfalls stark beschädigt. Einer der ^ > ^ erhielt oben einen Riss, das Gas strömte aus " ^ Feller, das mit einer gewaltigen Flamme aussta» ^ Stadt wird jetzt überall ausgeflickt. Viele ""'" ^ sind für unsicher erklärt worden. Die arinen ^e wissen kaum, wo sie eiu Obdach finden und lyl ^ ^ Habe unterbringen können. Der ganze Ort s^ Aelk ob er mit Shrapnels beschossen worden wäre. « ^ der Raffinerie, wo das Feuer entstand, sieht " M wirren Haufen von Mauersteinen, verbogene» ^ Maschinen und Rädern von Eisenbahnwagens " ^ü viereckigen Balken, welche im Feuer angesengt ^, der Gewalt des Sprengschlages gespalten "^" giF verkohlten hölzernen Vassins und Tonnen von "^.^1^ Kali und Schwefel. Ein Schornstein, der am ^^ Ende der Raffinerie steht, ist unberührt geMeM' ^.^ >„ sind die Zeichen der Verwüstung zu sehe"' " s^de'^ einem tief gelegenen Eisenbahndurchschnitt. ^ '^gsch^ mehrere offene Eisenbahnwagen, als sich der Vp ,^ ^ ereignete, doch wurden sie seltsamerweise l"°)l ^el" ringsten beschädigt. Hunderte von Werkstätten ui" ^^, und einige Fabriken haben großen Schade» ^ hei. Nicht nur flogen taufende von Fensterscheiben .^B Rahmen, theilweise wurden auch Lahmen ^Fl« Mauerwerk fortgerissen. Thüren wurden aus ^ A""' gebrochen und zersplittert. Es war nichts seltene» ^^ü° abend, arme Frauen, fast ruinierte Habe trage" ^ ^he" aus ihren eigenen beschädigten Häusern durch s^ nach den Häusern ihrer Bekannten wandern s ^ Andere arme Leute verklebten ihre Fenster nut f^M Wind und Regen wenigstens etwas abzuhalten^' ^ l!^ nagelten dünne Bretter vor die Fenster, ^i« gBS dass nur drei Personen getödtet und ettvn ^l", verletzt wordm sind. Es hat das seinen ^" ^ "" dass alle Leute ihre Häuser verlassen ha"" ^ ^ Freie gegangen waren, um dem Feuer, da ^^> Sprengschlage ausbrach, zuzusehen. Wären!^--^ So hatte Se. kaiserliche Hoheit als Stellvertreter Sr. Majestät den in volkswirtschaftlicher Richtung fo bedeutungsvollen Festtag des Landes Krain durch Höchstseine Anwesenheit verherrlicht, der durchlauchtigste Besitzer jeucr volkswirtschaftlich fo hervorragenden Lati-fundien, aus denen Er felbst fowie nun Höchstdessen Neffe und Nachfolger im Besitze Se. l. Hoheit der durchlauchtigste Herr FZM. Erzherzog Friedrich auf so vielen Expositionen Oesterreichs Landwirtfchaft und Industrie stets auf das glänzendste vertreten haben. Siebzehn Jahre fpäter - am 13. Juli 1866 — war der Laibacher Südbahnhof die festliche Stätte, auf welcher die allzeit getreue Bevölkerung Krams, bezw. Laibachs dem auf dein Siegesheimzuge von Eustozza begriffenen durchlauchtigsten FM. Erzherzog Albrecht die noch in aller Zeitgenosfen frischester Erinneruug stehende loyale Ovation darbrachte, die mein uuver-gesslicher College in der Berichterstattung aus dem Hauptquartiere weiland Sr. laif. Hoheit Dr. Beda Dudit in feinen «Erinnerungen aus dem Feldzuge 1866 in Italien» nach feinem Eigenberichte in der kaiserlichen Wiener Zeitung «eine wahrhaft imponierende und großartige» nennt uud wobei dem sieggekrönten durchlauchtigsten Marschall ein mit großen schwarzgelben Bändern umwundener Lorbeerzwcig vom Lailiacher Turnvereine überreicht wurde. «Herzlich war hier der Empfang, weil er dem Herzensbedürfniffe entsprang, und herzlich wurde er von dem durchlauchtigsten Marschall nicht in seinem, sondern im Namen der Armee entgegengenommen.» * Philharmonische Gesellschaft. Vortragsabend der Zöglinge der Musikschulen am 14. Mai 1899. In wenigen Wochen beginnt wieder einmal die große Schulpause, welche die des trockenen Tones gründlich satten Kinder, die sich aus der oft nur zu grauen Theorie ihrer Lehnveisheit fort nach des Lebens grüN'goldenen Bäumen gleich ihren Lehrern, Lehrer-innen und Eltern fehnen, mit den verschiedenartigsten Gefühlen entgegenfehen. Die von allem Wissensdrang befreiten kleinen Tyrannen, deren fo lange eingedämmt gewesenes Selbständigkeitsgefühl sich oft ungestüm Luft macht, sind dann nicht aller ihrer Schulwissenschaft, fondern auch ihrer musikalischen Sorgen ledig, die ihnen aber die reinsten und fchönsten Freuden bereiten. Darum foll auch das musitalische Lernbedürfuis mit den ersten warmen Tagen kein Ende nehmen, denn «in der Musik ist des Lernens kein Ende» und das Haupt-augeumerk der musikalischen Erziehung muss immer anstreben, dein Schüler die Ueberzeugung beizubringen, dass die Musik die edelste Freude bietet und von einem höheren, rein idealen Standpunkte betrachtet werden muss. Soll der Schüler jedoch diese Ueberzeugung gewinnen, dann muss auch eine richtige Triebfeder zu freudigem musitalischen Thun in Bewegung gesetzt, es muss sein Ehrgeiz geweckt werden, er muss mit Begeisterung Vervollkommnung zu erreichen trachten, um mit seinem Können auch anderen Freude zu bereiten. Dieses Ziel fördern in hohem Maße Schülerproduc-tionen, die zugleich den Wetteifer der ausübenden kleinen und groheu Künstler anspornen, dl ^„F aufmuntern, den Fleißigen Anerkenn""^ ^ Solche musikalifche Veranstaltungen g")" ^s °' zweifellos zu den schönsten Erinnerungen^^ Jugendzeit; dankbar lebt das Angedenken ^c "« der heranwachsenden Jugend bis ins "Nii ^ den ersten Erfolg, durch eigenen Fleiß, eM erzielt, fort. ^en ja /,,e Der Sommer, Herbst und Winter ya^oy schönen Seiten, aber wer den FriU)llNg v"^flüctt^ alle ihm erreichbaren Blüten und FruaM Asch"^ haben, dem weitet keine Erinnerung e"?' höche" .^ Freuden das Herz. Den Eltern und ÄW ^.^M,, jungen Künstler bieten nicht minder die ^ o ihrer theuren Schutzbefohlenen köstliche" " M ^, sie träumeu schöne Stunden aus dem "g ^e ^ frühling zurück; die Kunst 'st j«^^ ^st^h^l bruuuen für alle und wem dle Gotter ^>M ' Labfal versagten, mit dem haben sie es ^, hold gemeint. ., ,,„ dec Un- Die Zöglingsconcerte der MusikW^ eü " „g harmonischen Gesellschaft gehören daher i" ^r'"^cht lerifchen Ereignissen, denen mit f"udlg^^bc>'. ^ von jung und alt entgegengesehen ">rd; > M^ch allein glänzendes Zeugnis von dem ^" ^Mt" M" Lehrer und Schüler beseelt, sondern 6" sge'",> dem Musitkenuer durch ihre soM" M"v Vortragsordnungen und die Gediegenheit oc ^ „ Genuss. Bevor wir uus der Schllderu^l"^ bictungen widmen, wollen wir "NW .^dei" über Wahrnehmungen vorausschicken, oir ^ibacher Zeitung Nr. 115. 919 20. Mai 1899. M?' ^ w"" die Anzahl der Todten und Ver« ^ln ^"^nd größer gewesen, da dann viele unter den ^eln begraben worden wären. ^7" (Ein Riese) wurde in der letzten Sitzung ^'^uäomis äs möäi«in6» von Dr. Lukas-Cham-M? ^"gestellt. Es ist ein Kranker aus seinem ^nn ' ^" ""^ b^^ ^°" 2' 03 m erreicht hat. Der ^i« ? Taschenspieler von Beruf und zur Zeit 27 H alt. Sein Vater war, wie aus Documenten hervor- lllitj/^ ^^^ "^ "' ^""" 2'^ m lang. Seine ß^/ war kaum mittelgroß, eher klein. Er ist der ^« don 12 Kindern. Besonders merkwürdig ist, dass ^it Ü^ ^ann, namentlich nach dem Neifealter, ruck-ich^^nell gewachsen ist. Er fühlt sich zeitweilig sehr ^ütn -^^ bettlägerig, und wenn er sich nach einigen tiV.^'eder kräftiger fühlte und aufstand, constatierte ^iei " "'^ mehrere Centimeter gewachsen war. Als lH'" Militär eintrat, maß er 1 89 in, nach Be-ti '""^ der Dienstzeit, also drei Jahre später. 1 - 94 iu. ^btt^ ""H ^"^ immer noch. Der Mann leidet ^»»n,^ ^" """ Knocheukrankheit, einer Nrt Ver-^z ^a der Knie, die seine Uebersührung ins Kranken-^^hwendig gemacht hat. ^cal- und Prooiuzial-Nachrichten. Lailmcher Gemeinderath. ^back ^" gestern abends fortgefehten Sitzung des ^lllsf Gemeinderathes nahmen unter Vorfitz des Misters Hribar 19 Gemeinderäthe theil, itz y. "> Grund der magistratlichen Entscheidung vom '»llli^lch i89,g war der k. und k. Militär-Uuter-^te>! w ^^anll Schusterschitz als Besitzer des am ^l' des Gruber'schen Canales gelegenen Pulver-^na ^ beauftragt worden, bis 1. Mai 1899 dieses z^'l.zu beseitigen, da dasselbe mit Rücksicht auf die !^ "lige,, Qrtsverhällnisse gefährlich und der bau-^ ^"twickelung in der Umgebung hinderlich fei. ^eilik ! dagegen eingebrachten Recurs wurde durch ^ sachlichen Beschluss obige Entscheidung in dem ^ lnodificiert, dass I. Schusterschitz bis 1. Mai ^liil^ ^"' erwähnten Magazin sämmtliche Pulver-^ in? ^'^ernen lnüsse und von diesem Zeitpunkte an ^b^ ?^äm zum gedachten Zwecke nicht mehr ver-dürfe. ^its^ ^^" b'ksk" Beschluss hat Schusterschitz den ^nh.an den Landesausfchufs ergriffen, welcher die ^tsb?^ ^^^' ^^^ ^' ^' Landesregierung zur weiteren ^°^luttg abtrat. Auf Gruud des ^ 84 der Gemeinde-ltz^ ^ Mr die Landeshauptstadt Laibach vom 5. August ^ ttw-^ """ ^ ^ ^ Landesregierung die Ausführung ^»a ^"^n gemeiuderäthlichen Beschlusses wegen Ueber-^ ^es der Gemeinde zustehenden Wirkungskreises sistiert. ^i ^ der Ministerialverordnnng vom 17. Mai lllcg' l«. G. Bl. Nr. 62, ist die Competenz in An-^ilZ ?"len, wo es sich um Verlauf von Pulver haudelt, ^lisch^ Organen der Militärverwaltung, theils den ^ellun Behörden vorbehalten, der Gemeinde aber die ^ist^ ber Partei zugewiesen. Deshalb sei weder der Miib "^^ ^^ Gemeinderath berechtigt gewesen, bosit'» ^^^ gesetzlich bestehenden Pulvermagazins ^ t. Anordnungen zu treffen. Dem Stadtmagistrat !^>ae! ks freigestellt, im Einvernehmen mit dem zu-Mtz^' Artillerie-Zeugsdeftot die Verlegung des er-^zits^^ulvermagazins anzustreben, eventuell als politifche ^^^rde im gerichtlichen Instanzenzuge vorzugehen. Ueber Antrag des Gemeinderathes Plantan wurde die Zuschrift der k. k. Landesregierung der Rechtsfection mit dem Auftrage zugewiefen, zu berichten, ob gegen die Sistierung des gemeinderäthlichen Beschlusses der Recurs au das k. k. Ministerium des Innern zu ergreifen fei. Gemeinderath Hujek berichtete namens der Bau-section über die Regulierung jenes Theiles der Kapuziner-Vorstadt, welcher nördlich voll der neuen Artillerietaserne gegen Schischka zu gelegen ist. Die Genehmigung der vom Architekten Fabiani ausgearbeiteten Regulierung sei umso dringender, weil mehrere Parteien, darunter auch Michael Bizjan, noch heuer dortselbst Neubauten aufzuführen beabsichtigen. Die Regulierung nach dem Projecte Fabiams wurde ohne Widerrede angenommen und der Stadtmagistrat beauftragt, die Genehmigung der l. k. Landesregierung zu erwirke». Gemeinderath Pavlin beantragte bei diesem Anlasse eine Resolution, wornach die Baulinien an Ort und Stelle in allen Fallen durch zwei Beamte des Bau-amtes festgestellt werden sollen. Gemeinderath Dr. Stare beantragte eine Resolution, wornach bei Bestimmung von Baulinien und Nivellen fixe Puukte stets durch unbewegliche Zeichen zu markieren seien. — Beide Resolutionen wurden angenommen. Gemeinderath Dr. Stare berichtet über das Offert des k. k. Rechmlngsassistenten Staudacher betreffs Ankaufes eines Bauplatzes an der verlängerten Nonnengafse. Der Offerent erklärt sich bereit, die Qnadratklastcr mit 12 st. zu bezahlen und mit dem Baue noch heuer zu beginnen. Der Referent empfahl die Annahme des Offertes. Da jedoch derartige Veräußerungen städtischen Eigenthums nur mit qualificierter Majorität beschlossen werden können, an der Sitzung aber bloß 19 Gemeiuderä'the theilnahmen, konnte die Abstimmung nicht vorgenommen werden. Da hiemit die Tagesordnung erschöpft war, schloss der Vorsitzende um halb 8 Uhr abends die öffentliche Sitzung. Mit Rücksicht auf den gestrigen GcmeinderathZbericht sei hier berichtigend bemerkt, dass Gemeinderath Zuzet zum Obmann und Gemeinderath Pavlin zum Obmann-Stellvertreter der Bausection gewählt worden ist. — (Meistercurse für Schlosser.) Im Auftrage des k. k. Haudelsministeriums sind am k. k. Technologischen Gewerbe-Museum in Wien neben den schon bestehenden Meistercursen für Schuhmacher, Bautischler und Männerlleidermacher nun auch achtwöchentliche Curse für Schlosser errichtet worden. In diesen Cursen wird neben theoretischen Fächern, Werkstättenunterricht in der Bau-und Kunstschlosserei sowie in der Reparatur von Maschinen, insbesondere landwirtschaftlichen, ertheilt. Weniger bemittelte Gewerbetreibende erhalten nebst dem Erfatze der Reisetosten Staatsstipendien im Betrage von 70 bis 120 fl. Nähere Auskünfte ertheilt daS k. t. Technologische Gewerbe-Museum in Wien, 1X/„ Währingerstraße 59. — (Zur Verhütung der Ein schleppn« g der Wuthkrankheit.) Laut einer im Wege des k. und k. Ministeriums des Aeußern an das k. k. Ministerium des Innern gelangten Verordnung des königlich englischen Ackerbauministeriums vom Februar b. I. ist behufs Verhütung der Einschlepftuua. der Wuthtrankheit die Einfuhr von Hunden nach Großbritannien aus irgend einem anderen Lande als von den Canal-Inseln ohne vorher fchriftlich eingeholte specielle Bewilligung dieses Ministeriums bei einer Strafe von 20 Pfund Sterling und der Saisierung der betreffenden Hunde verboten. An- fuchen um eine bezügliche Einfuhrbewilligung sind an das genannte Ministerium (1'il« 8V.) zu richten, von dem auch die eigens hiezu vorgeschriebenen und mit einem vom Bittsteller zu fertigenden Reverfe, betreffend die Verpflichtung der genauen Einhaltung der vorzufchreibenden Bedingungen, verfehenen Formularien wie auch Abdrücke der oben bezogenen Verordnung zu beziehen sind. — Entsprechende Auskünfte können bei den politifchcn BeHürden erster Instanz eingeholt werden. — (Bewilligung von Vorspann bei Militärtransporten.) Die Gemeinde Obergurk war im Herbste v. I. bei der politischen Behörde in Littai mit dem Ersuchen eingekommen, dieselbe möge an competenter Stelle erwirken, dass auf dem zwischen Obergurk und Grohlaschitz gelegenen überaus steilen Straßeutheil anlässlich der Militärtransporte Vorspann bewilligt werde. Wie nun das Corpscommando in Graz der genannten Behörde mittheilt, hat das Ncichs-Kriegsministerium einveruehmlich mit dem Ministerium für Landesverthcidigung dem Ansuchen der erwähnten Gemeinde stattgegeben und die Verfügung getroffen, dass für einen einspännigen Fuhrwagen ein Vorspannspferd und für einen zweispänuigen deren zwei benützt werden können. —ik. — (E n t s ch eid u u g.) Der Oberste Gerichtsund Cassationshof hat in Angelegenheit eines diesbezüglich durchgeführten Verfahrens zu Recht erkauut, dass die Fahrlässigkeit im Sinne des § 12 des Lebensmittel-Gesetzes vom 10. Jänner 1896, R. G. Bl. Nr. 89 ox 1897, dem Verkäufer insbesondere dann zur Last fällt, wenn er aus Herkunft oder Beschaffenheit des Lebensmittels hervortretende Bedenken, welche zur Unter-fuchuug desselben Anlafs gäben, mangels pflichtmäßiger Aufmerksamkeit unbeachtet lässt. —o. — (Fürsterzbischof Dr. M i s s i a.) Die Görzer «Eco del Morale» berichtet vom 17. d. M.: Die Erhebung des Metropoliten Dr. Missia zum Cardinal bildet nicht nur eine außerordentliche Auszeichnung für den Kirchenfürsten, sondern auch eine uugewöhnliche, noch nicht dagewesene Ehruug für unsere Stadt, die Diöcese und die Kirchenprovinz. Nach crfolgtcr Mittheilung durch das Staatssecretariat wird die Deputation der päpstlichen Ablcgaten, bestehend aus einem geheimen Kämmerer und einem Nobclgardisten, hier eintreffen, um Sr. Excellenz das Cardinals'Zucchetto zu überreichen. Der Fürsterzbischof begibt sich mit ihnen sodann nach Wien, wo Seine Majestät der Kaiser dem neuen Cardinal das Barett auffetzen wird, und von dort nach Rom. Der Tag, an welchem das Confistorinm abgehalten werden wird, ist noch nicht bestimmt, Montag hat der Fürsterzbischof die Glückwünsche des Podestä von Görz, gestern jene des Rcgiments'Cominandanten Obersten v. Leeb, des Platz-Commandanten Major v. Chalauftka und anderer Stabs-officiere fowie des Landeshanptmannes Ritter v. Pajer namens des Kronlandes entgegengenommen. Heute empfieng Sc. Excellenz das Mctropolitancapitel mit den Professoren des theologischen Central-Seminars und mit dem Clerus der Stadt; auf die Ansprache des Dompropstes Monsignor Jordan erwiderte der Fürsterzbischof u. a., dass ihu die Erhebung zum Cardinalate nicht mit Freude, sondern mit Bangen erfülle, und dass er deshalb sogleich nach Empfang der betreffenden Mittheilung den heiligen Vater gebeten habe, er möge sein Augenmcrt auf eineu anderen lenken; da aber Se. Heiligkeit an seiner Wahl festhalte, fo beuge er sich vor dem Willen des Herrn, indem er ^Nr6 Beobachter im Verlaufe der letzten Jahre H?W haben. ^ üls ^m wiederholt darauf verwiesen, dass ! ^esi^ ?"s beste musikalifche Erziehungsmittel das '^iihl ^Mchlien u,uss, an desfen Leistungsfähigkeit !^ bei k höhere Anforderungen gestellt werden, da ° ^odi, ?" Mangel an musikalischer Production die „!^r «, " beständig verfeinert, ja schon ein der-^ bei, ^ ^" Verfeinerung eingetreten ist, dass l^Itt sf )k von musikalischem Luxus sprechen konnte, slet ^s^bürfnis ist in ähnlichem Verhältnisse in ^ v""feulerung begriffen und gefällt sich darin, «et« Componisten Gefchaffene in möglichst ^. ^edr ^'.^ zu genießen. Mit der Verfeinerung ^i^r.oduction vermehren sich jedoch auch die /^skr, s ^" bks Unterrichtes, denn jedes einzelne tz^'ltw ument beblnf einer ungemein gründlichen ?9e>i F' um den Anforderungen der Neuzeit zu Ätez freilich ist die Krone des musikalischen Unter-lii ^schu? "!bwiduelle, der Privatunterricht, und !»?^isss ^ud nur von Segen, wenn sie die richtige j^licl. . Atmosphäre haben, und dazu ist er-D^ll ' ?ass die Lehrer nicht uur selbst Künstler, ^eqeis? ^'Mier s^d, die sich ihrem Berufe mit ^ T>ie uug widmen, ja in demselben ganz aufgehen. z«M ^hllharmonische Gesellschaft ist nun von ? Lch,"6 begünstigt, dass sie sich rühmen darf, ^ ^r Q .' M Decennien an den Herren Musil-^ ^ Ul^ ""^ Concertmeister Gerstner zu ! >^e»!s>'s bass auch die jüngeren Lehrkräfte Frau ! ^'^N^'^eifhardt und Herr Syrinek > widern würdig zur Seite stehen. Segensreich war und ist das Wirken der beiden Künstler Zöhrer und Gerstner, denen eine ganze Generation ihre gediegene musitalische Ausbildung verdankt und die eine stattliche Zahl von trefflichen Künstlern ausgebildet haben, die den alten Ruhin der philharmonischen Gesellschaft auch in die Ferne trugen. Die Früchte einer gründlichen, systematifchen, lunsterfahrenen musitalischen Ausbildung, das aufopfernde, ideale Wirken der Lehrer, die Kunstbegeiste-rung der Schüler zeigten auch die Erfolge im letzteu Zo'glingscoucerte am 14. Mai. Nicht die älteren bewährten Kräfte, deren Kunst uns schon so viele Freude bereitet, sondern dmchwegs neue, in den letzten Jahren ausgebildete Zöglinge wurden zum Vortrage herangezogen. Die Wahl des Programmes wies schon auf den guten Geist hin, der den Unterricht beseelt und den Geschmack läutert. Aus der Clavierschule des Musikdircctors Herrn Zöhrer spielten mit beinahe reifem Verständnisse die Fräulein Maxa Krenner und Marie Ranth den ersten Satz aus op. 140 von Schubert, Fräulein Valerie Mühl -eisen trug das Adagio und Finale aus der Clavier-sonate op. 13 von L. v. Beethoven trefflich vor, und Herr Ladislaus Wutscher zeigte feine überrafchenden Fortschritte in der Wiedergabe des ersten Satzes aus dem Krünungscoucerte mit Instrumentalbegleitung von Mozart. Die bekannten und erfolggekrönten Vorzüge der Gediegenheit des Unterrichtes feitens des Herrn Zohrer traten bei allen Schülern in überzeugendster Weise hervor; insbesondere errang Herr Wutscher, der den schwierigen Concerttheil mit schön entwickelter, glatter Technik, richtigem rhythmischen Gefühl und trefflicher Auffassung vortrug, einen großen Erfolg, der den Schüler und Meister ehrte. Wir haben bereits bei Gelegenheit der Production des Streicherchors der philharmonischen Gesellschaft Anlafs gehabt, die Verdienste des Concertmcisters Herrn Gerstner nach Gebür zu würdigen. Sein Zöglings - Streicherchor weist von Jahr zu Jahr größere Fortschritte auf und die Leistungen desselben übersteigen weit den Rahmen dessen, was sonst in Musikschulen geboten wird, ja sie halten sogar einer strengen fachmännischen Kritik stand. Die heikle Begleitung zu dem Krönungsconcerte von Mozart und zu dem Violinconcerte von Accolay kann auch von einem Berufsorchester nicht besser und discreter gespielt werden, und die Serenade von Vollmann op. 62 wurde mit einer Vollendung aufgeführt, die allgemeine Anerkennung fand. Als Solistin entwickelte Fräulem Hedwig Seifhardt in dem Vortrage des Concertes von Accolay mit Begleitung von Streichinstrumenten correcte Technik, schöne Bogenführung, reine Intonation und Innigkeit des Ausdruckes. Erfolge der vortrefflichen Schule ihres Meisters, die auch in dem Duo (^on^rwnt von Schatz für zwei Violinen, das die Herren Karl Paulicek und Adolf Klauer sehr hübfch spielten, zutage traten. Die Clavierveglcitung zu letzterem Stücke besorgte feinfühlig Fräulein Iakobiue Klauer, eiue Schülerin des Herrn Zöhr er. Auch das Cello hnt nun mehrere vorgeschrittene Schüler aufzuweisen, eine Errungenschaft, die mit befouderer Genugthuung begrüßt werden kann und wofür dem Gesellschaftslehrer Herru Sykinek volle Anerkennung gebürt, die ihm übrigens auch in Laibacher Ieiwng Nr. 115. 920 20. Mils^ diese neue Bürde auf sich nehme. Nach dem Clerus sprach Hofrath Ritter v. Bosizio mit den Beamten der Bezirlshaufttmannschaft zur Gratulation beim Fürst« erzbischofe vor. — (Entscheidung in Gemeinde-Ange-legen heiten.) Ueber eine diesbezügliche Beschwerde hat der Verwaltungsgerichtshof die Entscheidung getroffen, dass die Verlängerung eines auf bestimmte Tauer abgeschlossenen Pachtvertrages über Gcmeindegrundstücke in den Wirkungskreis des Gemeinderathes und nicht in jenen des Gcmeindevorstandes fällt. —0. — (Telegravhen-undTelevh on-Verkehr im Küstenlande und in Krain im Monate April 1899.) Die Gesammtzahl der bei den k. k. Staatstelegraphen - Stationen des Post-directionsbezirkes Trieft im Monate April 1U99 behandelten Telegramme betrug: Im Küstenlande 254.338, hievon aufgegebene 50.497, angekommene 55.112, übertelegraphierte (Transit) 148.729; von diesen entfallen auf Trieft aufgegebene 32.500, angekommene 35.593, übertelegraphierte 136.267; in Krain 28.644, hievon aufgegebene 6980, angekommene 8676, übertelegraphierte 12.988. Telephon-Verkehr: ») im interurbanen Telephon-Verkehre wurden in derselben Periode abgewickelt in Trieft 1752, in Abbazia 483, in Pola 60 und in Laibach 259 Gespräche; d) im urbanen Telephon-Verkehre wurden vermittelt: in Trieft 230.000, in Pola 6864, in Gürz 4770, in Abbazia 2299 und in Laibach 14.255 Gespräche. — (Zur Volksbewegung in Kr a in.) Im politischen Bezirke Stein (40.210 Einwohner) wurden im ersten Quartale d. I. 101 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 351, jene der Verstorbenen auf 273, welch letztere fich uach dem Alter folgendermaßen vertheilten: Im ersten Monate 15, im ersten Jahre 56, bis zu 5 Jahren 110, von 5 bis zu 15 Jahren 10, von 15 bis zu 30 Jahren 12, von 30 bis zu 50 Jahren 25, von 50 bis zu 70 Jahren 59, über 70 Jahre 57. Todesursachen waren: bei 3 angeborene Lcbensschwäche, bei 28 Tuberculose, bei 25 Lungenentzündung, bei 24 Diphtheritis, bei 13 Gehirnschlagfluss, bei 4 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 2 Personen (1 ertrunken, 1 im Steinbruche). Ein Selbstmord oder Mord ereignete sich nicht, dagegen lam ein Todtschlag vor. —0. — ( G e m eind evo r st a nd s-Wahlen.) Bei der am 29. v. M. stattgehabten Ergänzungswahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Vu«ka wurden der bisherige Gemeinderath Alois Marußic von Unter-Radcl-stein zum Gemeindevorsteher und an dessen Stelle Alois Krainc von Mo^virje zum Gcmciudcrathe gewählt. — Bei der am 30. v. M. stattgcfundcncn Neuwahl des Ge« meindevorstaudes der Ortsgcmeinde St. Martin, Bezirk Stein, wurden der Grundbesitzer Johann Klemm von St. Martin zum Gemeindevorsteher und die Grundbesitzer Floria» Slapar vou Be? und Franz Pavlic von Sidole zu Gcmcindcräthen gewählt. — Bei der am 1. d. M. stattgehabten Neuwahl des Gemeindevorstaudes der Orts-gemeinde Stehanjavas im Gcrichtsbezirke Sittich wurden Michael Vozcl, Grundbesitzer in Malc-Dole, zum Gemeindevorsteher, Anton Kutnar, Grundbesitzer in Vrh, und Anton Pajk, Grnndbesitzer in GumbMe, zuGemcinderäthen gewählt. dem großen Veifalle zutheil ward, der dem trefflichen Spiele feiner Schüler, der Herren Leopold Praschnigg, Siegfried Ianeschitz, Franz Gunsperger und Franz Je ran — sie trugen ein Adagio von Grütz-maiher gcsang- und weihevoll vor — gezollt wurd<>. Ueber der Pflege der Illstrumentalmusik wird jedoch der für das Conccrtleben unserer Stadt hochwichtige Gesangsunterricht keineswegs vernachlässigt, und auch auf diesem so heiklen Gel'iete kouute das Zöglingsconcert sehr erfreuliche Fortschritte nachweisen. Der Damenchor erfreut durch ciu blühendes Stinun-materiale, das von Frau Nebeuführer < Seifhardt aufs gewissenhafteste ausgebildet wird. Vor allem hat der Zuhörer die volle Gewissheit, dass die Lehrerin eine Künstlerin ist, die den Unterricht gründlich beherrscht, denn nicht in dem Forcieren der Stimme, sondern in der Schönheit und Correctheit des Vor-trages zeigen sich die Vorzüge ihrer Schule. Der vierstimmige Damenchor sang mit reinem Tonansatzc, wirksamen Abstufungen, strammer Rhythmik, Temperament und Anmuth einen schwierigen Chor k «^olla von Wenzel und einen frischen, liebenswürdigen Chor mit Clavierbegleitung von Burgstaller. Mit poetischer Empfindung uud Innigkeit trug Fräulein Stefanie Handl Lieder von Franz und Vrahms zart und lieblich vor. Ueber einen schönen Mezzosopran, der in der Mittellage sogar üppigen Wohlklang besitzt, weiterer Ausbildung fähig und würdig erfcheint, verfügt Fräulein Olga Seemann, die Lieder von Eulenburg und Schumanns Widmung Verständnis« innig, mit Wärme, gutem musikalischen Gefühl und wirksamem Ausdrucke sang und gleichfalls große Anerkennung fand. — (Ernennung zum Ehrenmitglied c.) Die Gemeindevertretung in Obergurk, Gerichtsbczirl Sittich, hat in der am 14. d. M. stattgehabten Sitzung den hochwürdigen Herrn Georg Sorc, Pfarrer dort-felbst, in Hinblick auf feme verdienstliche 23jährige Thätigkeit als Seelforger in Obergurk einstimmig zu ihrem Ehreumitgliede eruannt. —iic. — (Platzmusik.) Am Psiugst-Sonntag findet keine Platzmusil statt. Programm für Pfingstmontag um halb 12 Uhr vormittags: 1.) «Erzherzog Albrecht »-Marsch von Komzak; 2.) «Die Wahrsagerin», Ouvertüre von Zajc; 3.) Laguneu-Walzer von Strauß; 4.) «Hoffmauns Erzählungen», Phantasie von Offenbach; 5.) «Kreuz-köpferl», Polka frauyaise von Christoph; 6.) »Potpourri beliebter Operettenmelodien» von Gretsch. — (Die Schilluk - Neger.) Wir werden ersucht, mitzutheilen, dass von heute ab das Entr dürfte die Genannte die gestohlene Summe von 200 st. irgendwo am Wege versteckt haben. Die Hasel, die den Diebstahl entschieden in Abrede stellt, wurde uoch am nämlichen Tage abends dem Bezirksgerichte in Littai eingeliefert. —ik. — (Eine verfchobene Hin richt uug.) Während der Drucklegung unfcres gestrigen Blattes kam uns ein die Hinrichtung des Zigeuuers Held betreffendes Telegramm aus Rudolfswert zu, das nur noch in einem Theile der Auflage zum Abdrucke gelaugen konnte, Wir geben dasselbe hiemit nochmals wieder: Simon Held, dessen Hinrichtung auf heute (d. i. den 19. Mai) 6 Uhr früh angeordnet war, machte gestern nachmittags bezüglich seines Mitschuldigen eine wenig bedeutende Aussage. Infolgedessen wurde das Urtheil nicht vollzogen. Der Scharfrichter mit den Gehilfen bleibt jedoch bis zum Herab-langcn der obergerichtlichen Weisung hier. — (Aus Rudolfswert) geht uns die Nachricht zu, dass die Abtragung der alten hölzernen Brücke über den Gurkflufs am 15. d. M. iu Angriff genommen wurde. —0. — (Schadenfeuer.) Am 17. d. M um 1 Uhr nachts brannte das Wohnhaus des Josef Klcvisar iu Selo bei Natez, Gemeinde St. Michael-Stopitsch, nebst allen Einrichtungsstücken, Lebensmitteln und 20 fl. Bargeld ab. Nach der Behauptung Klevisars soll das Feuer gelegt worden sein. Der Gesammtschaden beziffert sich auf circa 300 ft., welchem Betrag eine Versicherung von 150 fl. gegenübersteht. —0— — (Ein allgemeiner österreichischer Gewerbetag.) Der zweite Genossenschaftsverband in Wien hat beschlossen, einen allgemeinen österreichischen Gewerbctag nach Wien einzuberufen. Derselbe soll am 8. September stattfinden. * (Aus dem Polizeirapporte.) Am 16. d. M. wurden fechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar vier wegen Vacicrens, eine wegen Ucbcrtretung des Betruges und eine wegen nächtlicher Ruhestörung. —r. i>t der Zomkwche. .,„ ^ Schrift umfasst in 27 Capiteln die wichtigste" ^c aus dem Leben des Monarchen, mit denen in g ^ Weise auch die bedeutendsten geschichtlichen Erelg""^ ß der Regierung Seiner Majestät verknüpft sind, ^, außerdem mit 31 geschmackvollen Illustrationen u^ Die zweite Ausgabe bildet leinen bloßen 3iacyo ^ ersten Auflage, sondern erscheint im textlichen TY" l? zwei weitere Capitel («Das Infanterieregiment ^ in der Schlacht bei Custozza und Ritter uo" ö ^ ferner «Der Kaiserin Elisabeth Tod und LeichenM« ^ und im illustrierteu Theile durch vier neue I""' ,^ L erweitert, beziehungsweise ergänzt. Die p^"?.^ ^ regende, schwungvoll geschriebene Schrift ^^je^ sinnige Gabe für die slovenische Schuljugend 1 Volkslectüre die weiteste Verbreitung. Mus^^ — (Die richtige Aussprache des^ .^l' deutschen von Dr. E. Dannheißer, v ^ F berg, Verlag von Julius Groos) ^ 32 Klcinoctavseiten gibt der Verfasser einc "" F stellung von seiner Meinung über die richtige ' ^ des Neuhochdeutschen. Freilich wird sie dem " t>cl verständlich sein, namentlich z. V. die VeM'' ßjch Buchstabengrupfte chtz in achtzig durch ' ^ ^ Besonders für Lehrer ist der Abschnitt, weicy" ^ Articulation der Consonanten und Vocale ha" „ seh' förderlich. Iu manchem scheiut mir der Verfalle ^ z)e< zur norddeutschen Aussprache zu neigen, ^' iga^ zeichnungen von Bräutigam durch b r ^M Sarg durch sarch beweisen. Auch die """ ' ^A des ü von n ist nicht durchführbar, vielmehr ^ he< Wird ja doch in vielen Fällen der Umlaut 6" M' zeichnet, so in behend von Hand. ^"e "^ d^ Bezug auf richtige, allgemein giltige Aus^^l^ man aber von einem Buche überhaupt NlH ^,, ec hier kann nur das lebendige, gesprochene M", ^, tX Bühne, der Kanzel, dem Katheder, kurzum ^ ,B Rednerbühne überhaupt etwas erzielen, ebcM,^ 1 n einen Dialect oder eine fremde Sprache "A ^„b ^, gang lernen kann. so sehr sich die Dialcctdicht" ^ p fasser von Grammatiken für fremde Sprach" ^r!^ mühen, durch die mannigfaltigsten und oft ! ^ ^ Lautzeichen dein Leser eine Vorstellung ^n ^,gc sprochencu Worte zu geben. Die Lehre von o>. ^F' Aussprache wird übrigens in dem besprochen ^ ei durch 22, zum Theile sehr klärende TabM' ^^ kleines Aussprache-Wörterbuch unterstützt.__.—7"^» Ausweis über den Stand der Thiele in Krain für die Zeit vom 10. bis 17. Mai 1»" ' ^, Es ist herrschend: . Oe einen Dringlichleitsantrag ein, in welchem !H^"linspectoren in jedem Bezirke. Bei der sich ti< ^. entwickelnden Debatte greift Abg. Dr. Varaton lll^Aung ^ ^^ heftigsten Weise an, indem er ^!tz. 'Parteilichkeit "nd Ungerechtigkeit zu Gunsten ''! ^"en beschuldigt. Der Regierungsvertreter weist !^^ne Anschuldigung in entschiedener Weise ^Uiin Resolutionen werden einstimmig an' ^ b. 3 ^ Nächne Sitzung Donnerstag den ,^l,^ag, 19. Mai. Der Oberstlandmarschall ver-^ dez,.^"'" der Sitzung eine von den Abgeordneten U^ Mn Volkspartei und der Schönerer-Gruppe ^ H^ Zuschrift, in welcher sie erklären, dass sie «He ^ate niederlegen. Die Verlesung rief eine ^tte '"^wegung hervor. Der Oberstlandmarschall ^lila'st^ ^^de die Ausschreibung der Neuwahlen ^!»^^g, 19. Mai. Der Landtag wurde heute ^ den '^ dreifachen, begeistert aufgenommenen Hoch ^ Ob° l '^^ geschlossen. In seiner Schlussrede warf >. die Arbeiten in der letzten Session, .^nk lcher an positiver Arbeit war als in "t g^len. Obfchon es die deutschen Abgeordneten ^, ^ieigt hielten, den Verhandlungen fern zu ^e„' hade sich doch der Landtag alle Mühe ^iesc' "lit peinlichster Gewissenhaftigkeit die ^, l>m der Deutschen zu wahren uud sei möglichst Zktl h il die Empfindlichkeit der Deutschen hätte ^ bed'"^"' ausgewichen. Wenn auch die Beilegung M^^Uerlichen Nationalitätenstreites gegenwärtig ^m ^"' '""^ doch anerkannt werden, dass H ^Mlten des Landtages während dieser Session ^>l,,Ä dazu beitragen tonnte, eine Verständigung 'Mhren. Die Allrüstungoconferenf. ^ k lOriglnal Tclrgran!!».) ^W^ä, 19. Mai. Der Intendant der königlichen Xe>! ^"'"" Hueufft v. Velsen, welcher der ^ .'i beiwohnt, obwohl er kein Delegierter ist, !l»ibey der Königin entsendet worden, um die ^»„Delegierten ,n ihrem Namen zu empfangen. , ° Hel?^"fsl hielt sich auf der Haupttreppe auf, um ?"st Urteil aus allen Welttheilen bei ihrer An-?^e>! ^^nunen zu heißen. Den morgigen Tag h?.!>ll! ? Delegierten dazu verwenden, um sich über Mo^ "stag vorzunehmenden Wahlen der Com-^ ^ . und Abtheilungen sowie über die Festsetzung i^teiH ^grammes privatim auszusprechen. Fort-Mdtc ^^sfen aus den verschiedenen Ländern Ab« ^>l^,i Gesellschaften der Friedensfreunde ein. ?"!l'l^l, Tagen finden fast an jedem Tage Ver< Dübelt , ^"^' "^ welchen die Frage der Abrüstung ?ll^.,>lro. Der angesehenste Club im Haag hat ^ . ^ndischm Delegierten die Zulassuug angeboten. 3^lm - ^°^r der Conferenz lässt sich nichts ^hren > ^9en. Alle Aeußerungen in dieser Hinsicht ledes sicheren Anhaltspunltes. Vin Briefträgerstrike. . ^ (Ongiiial-Telegramm,) «."Us, 19. Mai. Cine Note der «Agence ?° sti.l'^^gt, dass das Postpersonal den Dienst l X l^ '"'eder aufgenommen hat. Der Unterstaats- l ^^°! . ^^ Post theilt mit, dass der Dienst heute H nmähia. versehen werden wird. HlelegratNtne. »ruck a. d. Leitha, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Commandanten des Infanterie.Regiments Nr. 4, Oberst Pfeiffer, als Zeichen seiner besonderen Zufriedenheit das »i^num Ilnläi» verliehen. Der Divisional Erzherzog Eugen beglückwünschte das Regiment, welches um 1 Uhr nachmittags nach Wien abmarschierte, zu dieser Auszeichnung. Ferner sprach Seine Majestät der Kaiser dem Plützcommandanten Obersten Theer die Allerhöchste Zufriedenheit aus. Wien, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Zu der übermorgen stattfindenden Enthüllung des Erzherzog Albrecht-Denkmales sind zahlreiche Mitglieder der Generalität, Stabsvfficiere und Oberofficiere aus allen Theilen der Monarchie bereits eingetroffen. Briiun, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Das Herrenhaus» Mitglied Dr. Alois Ritter v. S r o m ist heute im Alter von 74 Jahren gestorben. Wien, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Dem «Neuen Wiener Tagblatt> zufolge beabsichtigt die Postver« waltung demnächst ein ueues vereinfachtes Verfahren bei der Aufgabe von Postpaketen einzuführen, wonach die bisher von Postorganen im Amte vorgenommene zeitraubende Manipulation der Adjustierung, Ab-^ wägung und Frantierung der Postpakete den großen Geschäftshäusern überantwortet werden soll. Wien, 20. Mai. (Orig.-Tel.) Die «Wiener Zei> tung» veröffentlicht ein kaiserliches Handschreiben an Freiherrn von Gautsch, in welchem derselbe zum Präsidenten des Obersten Rechnungshofes ernannt wird. Wien, 20. Mai. (Orig.«Tel.) Se. Majestät der Kaiser verlieh dem Hauptsteuereinnehmer Alois Lilleg in Laibach anlässlich der erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand taxfrei den Titel eines kaiserlichen Rathes. Wien, 20. Mai. (Orig.-Tel.) Zufolge eines ausgegebenen Communique's ertheilte die deutfche Fortschrittspartei dem Entwürfe der national-politischen Forderungen der Deutschen ihre Zustimmung. Die Vertrauensmänner der deutscheu Partei versammeln sich morgen zur Schlussredattion des Programmes. Vudapest, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Se. Majestät der Kaiser spendete für das zu errichtende Sanatorium für Lungenkranke 500t) fl., für die Armen und Nothleidenden in Budapest bdOO fl. und zu demselben Zwecke für Gödöllö 200 fl. Paris, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Präsident Loubet richtete au Kaiser Nikolaus folgendes Telegramm: «Ich lege Wert darauf, Eurer kaiserlichen Majestät zu Ihrem Geburtstage meine Glückwünsche auszudrücken und Sie der Gefühle meiner ebenso lebhaften als tiefen Freundschaft zu versichern.» Kaifer Nikolaus erwiderte: «Ich danke Ihnen herzlich, Herr Präsident, für Ihre liebenswürdigen Glückwünsche und erneuere den Ausdruck meiner unwandelbaren und aufrichtigen Freundschaft. Petersburg, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Die Rufsische Telegraphen-Agentur meldet: Unter dem Vorfitze des Kaisers Nikolaus wurde eine Conferenz für die Berathung der Deportationsfrage abgehalten, wobei der Kaiser Nachstehendes in Erwägung zog: Der seit dem 17. Jahrhunderte bestehende Modus der Deportation von Verbrechern nach Sibirien erwies sich, jemehr das Land durch freiwillige Ansiedler besiedelt wurde, nicht nur als uunütz, wndern sogar als schädlich für Sibirien. Mit der Verbesserung der Verkehrsmittel und der fortschreitenden culturellen Verbesserung Sibiriens verliert die Deportation den Charakter der Strafe. Der Zar erblickt in der Deportation ein schweres Hindernis für Sibirien. Er befahl gestern, dass unter dem Präsidium des Iustizministers eine Commission zusammentreten solle, um über den Ersatz der Deportation durch andere Strafen und über die damit zusammenhängenden Angelegenheiten zu berathen. Havanna, 19. Mai. (Orig.-Tel.) Zwifchen dem General Brooke und dem Insurgeutenführer Gomez wurde ein Einvernehmen getroffen. Gomez veröffentlicht ein Manifest, in welchem er empfiehlt, Ruhe zu halten, und verspricht, er werde in Washington für Cuba und die unabhängige Republik das Wort führen. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 in. Mittl. Luftdruck 736-0 nnn. Z 5« H tz! «... «7«.,. W U . Ab^ 738 6^ 16^1 N. schwach i heiter 20. > ? Ü. Mg. s?38 -1! 12 -1 ! windstill i heiter , 0 - 0 Das Tagesnütlel der gestrigen Temperatur 17 1«, Nor-male: 14 5". Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. gur Uebernahme der Van« und Mvbel» Nnstreicherarbeiten in der Stadt und auf dem Lande empfehlen sich auf das angelegentlichste Vrüder Vberl, Vaibach, FranciHcanergasse. Billigste Preise, Leistungs-fähiglcil außer Concurrenz. Große Vtuftercollection zur gefälligen Unsicht. (874) 11-3 Knfeles Kindermehl. Unter den Kindernährmilteln nimmt R. Kufeles Kindermehl, welches in Deutschland seit beinahe 20, in Oesterreich»Ungaru seit zwei Jahren in den Handel lommt, unbedingt die hervorragendste Stelle ein. Dasselbe ist nicht nur ein ausgezeichnetes Mhrmittel für die Säuglinge, sondern auch ein sehr empfehleuswertes Mittel für magen- und barmlranle Kinder. Da ein geringes Quantum dieses Präparates schon zur vollständigen Ernährung des Säuglings genügt, so ergibt sich daraus auch, dass dasselbe im Webrauch wesentlich billiger ist, als andere ^indermehle. Diese großen Vorzüge von Kufeles Kiudermehl haben auch bewirtt, dass dasselbe in Kinderspitäleru, Krantenhäuseru Oesterreich« Ungarns, Deutsch» lands :c. ständig gcbrancht uud von ersten Autoritäten der Kinderheilkunde, Kinderärzten und lausenden praktischen Aerzten ost und gcrn empfohlen wird. Ein Versuch genügt. Erhältlich ist dasselbe in Apotheken, Drogueuhandlungen, sowie direct bei der Niederlage von N, Kufele, Wien Vl/,, Stumpergasse 44—46. — Man erbitte sich in obigen Depots oder von der Fabril die von einem Kinderarzte verfasste Gr a t i s broschüre «DerSäugling. Seine Pflege uud Ernährung in gesunden und lranlcn Tagen. Führer sür jede Mutter, welche ihr Kind gesuudheitsgemäh ernähren und pflegen will.» ^13455) Ul81. Ml Hüll Ml 1,3uMMs MllMzlalll Illl^z ?sMl wmmm. ' In ü>o»tlon, V0U 6er lüußorillner Uaknstatiou «2»bolr» Hi»plQ»>?öi»1lti» eine lilllirztunäe entkernt, izt vom 1. ^pril ki» Uuäe Oclolier ^eössnet. Die 30" oi» 25' ». vkrinkn H.Irr»totI»«rl2vn »inci von eminenter Wirll8kmll«it liei Olokt, Hn«Ir»1» unä 6o1»nl«rl»«NU»» un6 äeren roixolrrknllkoltvn. uei I,«bt»», Iss«nr»1xl«Q, ll»ut-u»cl ^Vnuülrr»nlrb«lt«n, obron. Klordu« 2r1z^l»tU, I«älininnx«n, b ol»ion. Nodlirninttsrüntiününli^sn, dei üx»nü»t«l» i>n pelillturnikle» liinä«ift:vve!)e, ^ruÜL 2»»»ln , Vo1I>, s«l»»r»t-Il»ru»orw»nnvn- u DouoUo» biiüor, vorxü^lieii ein^ericüitete llnü»rl«n ^eliwit^-klllnlnern), III»,«»^«, ülsktrlolUit, »envsocl. ««U» ^^lliul».»tllr. - «Üomforlalilc ''lVoliuull^on. Nute uncl nilißs Av»t»nr»tlou«n; »tänäl^e vnrlnn»llr. ^ugßeäeknts 8clin,tti^e ?roln«l»»üon u. 8. ^v. Voin 1. ^l»i tilßlicrl Po3t-0innil)U8 Veriledr mit 2»b«lr uuä ?ü1t«odl»al». Llläearxt Dr. üü. Ill^l. Ur03«nüren in »lien Uucnnanälun^en. l'rozpecte uncl ^uzlcUnlte äureli vz 3ta.üt V»«u ll. 8toc!<, d«5. 25, 26. (204,) 21 Oläwiftlt vou 8 bis 5 VIzr. per »olort unter ßünztizen t^anäitionell 2li Hnlragen unter «^.» an <^ie ^ Lenrikt lür ein nis8ißS8 (^omptoii- »oz1«l«l», »nk^onouunon. llerßelbe k»,nn g,uck äie Inneres in äer ^äminiZtrUtion äisser Xkiwnß. ______________(2040) 3—1 Nine »obön«, Ilodt« 2uß<^dür. wenn mäzlicn ^3.83en8eit8, wirä / S ö\ >^ empfiehlt yr f$y yr zu billigsten Preisen ^/LWlikusch >^ Xfcatnnaiasplatz 15. YMifttHUftld Hasser * Heilanstalt *** I I f I»»»W**I»* bel villaoh, K&rntan. * * * * ¦ ¦ II ****** Seehöh« 7 Meter. Arzt Dr. A. W. Sdunidt (fr. «Britunlbuil", Wien, u. «Eichwald», Höhmen. Admin.: Fr. Himmelstoss (tr. lsi/hl, Winter: Gries-Bozen. — Baronin Lang'toha Verwaltung. - Prospecte kostenfrei. vi06ü) is - m Des heil. Feiertages wegen bleibt das Spezerei- und Delicatessen - Geschäft der HPirrsLa (2007) 2-2 Kham & Murnik am pfingstsonntag geschlossen. Die P. T. geehrten Kunden werden daher gebeten, ihren Bedarf rechtzeitig zu decken. öei Nieren- und Blasenleiden, Harngries und Gicht, bei Catarrhen der Athmungs-u, Verdauungs-Organe wird die Iiithion-Qnelle Salvator mit ausgezeichnetem Erfolg angewendet, Harntreibende Wirkung. Leicht verdaulich. Eisenfrei. Mediclual-Wasser und dietatlsolies Getränk ersten Ranges. Von vielen Autoritäten und bekannten Ärzten besonders jenen Personen empfohlen, welche zufolge sitzender Lebensweise an Harnsaurer Diathese und Hämorrhoiden, ^ sowie gestörtem Stoffwechsel leiden. % Vorräthig in Mineralwasser-Handlungen & wo dies 3 nicht der Fall aein sollte, wende man sich an die £p, Salvator-Quellendirection in Eperies. £ ABffiatarrMs* Pas*! i ? hPi k&tar j* werden angewendet »c .|i|nUogs- », $8k lischen AiTectionen der Vj :gerkeit. ^gSM* organe, Husten und » ;(il e„d /^K^^ Diese Pastillen, welche w ^n \ j£ /tm^ j^lf^^ <*VCs5§S^% Bringen hiemit allen unseren geehrten P. T. Kunden zur Kenntnis, ™qy ^ K^m ^kk ^ ^^W^ ^ass w^r unser bereits stark ausverkauftes Lager Jjfo/} l .# im neuen Geschäfte am Petersdamm ^% ^^K neu assortierten und werden, fiioMAxmgo die jALW&^wnlml Mfoirfmtf* ** . verkauft: 90 om breite Wollstoffe...................von fl. —-18 aufwart* 90 » » » reine Wolle.............. » » —-40 * 120 > » » gute Qualität............. » > —-45 > 120 » » feinste Modestoffe..........früher fl. 250, jetzt » 1*25 120 » » Cover ooats............ » > 2*50, » > 1"— 80 » > Ajour-Stoffe und Batiste............. —-26 80 > » Satine ....................von > —'22 y 80 » » Voile de Laine, beste Qualität........... > —-50 Speoialität für Damen- und Herrenwäsche, eoht Bombassin-Leinen . . » —'25 Auswahl in Spitzen..................... > » —-01 y Auswahl in Tasohentüchel.................. » > __«01 y Smyrna-Teppiohe, imitiert, 3 m lang, 2 m breit.......... > 6*90 Smyrna-Vorleger, imitiert................... » __-55 Bettgarnituren, Rondeaux: 2 Bettdecken, 1 Tischdecke, feinste Ausführung, mit Gold gewirkt, alle 3 Stüok...............» 7-50 ebenso alle anderen Artikel, wie Tuohware, Seidenbänder, Seidenstoffe, Sohlingstreife0' ? *. Futterware etc., staunend billig. JJ} ?^J^ Achtungsvoll (203s) Jy e f> Konrad Schumi & Co. <£ ^ ^^ ^ Laibach, Petersdamm. ^^ ^^ jacher Zeitung Nr. 115._________________________________923________________________ 20. Mai 1899. Course an der Wiener Börse vom 19. Mai 1899. z»^ dem oMenm Coursbwtte ^°t-.gnlcht... "" "°" l^"«!??^ ^"'^ in Noten ^«en^> °"""l"r . . . toi-— 10120 .,tzilh'^ ssedlii^ Aunust wo 30 10110 , „ " °erz. Iä,,,,,»»' Inll 1"<> bo l«0 ?o M z°/ <<'' Nftrü O^luder 10aö« lNO 80 ^z,/°LtaaMl)l<: 2'.0 st. 17150 172 50 ^ z/« ,. aanze 5NU st. 13970 140-10 1!,, "llMtilosc . . ION st. 19? - 1!>8- 'll»n,!>>'/ . . 50 fl. 197 Ü5 188 25 ' ^andbr. 5 120 fl. 143 20 »50 20 ^>H«ü ^— "'»dl»^^°Idrcnte,steuerfr«i 120- 120 20 ""«i^l' ^'" Kronenwähr., d,)l«, ^"^""NronenNoiN. ,0050 1007-H lur inu st, O, 4«/« "8-50 ttS— r>,^'Ac>I),l i,l Silber »°A dn !°" ll, Num. b'/,°/, »25 «2 1»ö'20 lft« ^^ > '!' »ronenw. ^!»/ "'"- Et.), für 200 Kr. "Hllh. ' -......8880 9980 ^W,h ^, Kronenw- "X> ^' M u. 2000 Kr. f. ^.l, ^"b.-Actien. ^«^ W. pr, SMcl ° 2',^- »55 6« ,l>/^ «Ubwt,« 20U f>. ü. W. «.i">lib'.^< '.....235- 2»5 7!> "rl-N„^ 2W il, ö. W, 5°/. «2s 2H 22S 25 <»eld Ware! Vom Vtaate zur ZaUung übernommene Vistnb.'Prlor.» Olillnatiuntn. Clisabtthbahil «0U u. 8000 M. 4"/„ ab 1U"/„ E, St. ... llt»'— 1« 90 Elisabethbaii», 400 u. 2000 M. 20U M, 4"/«...... l1»'ÜO ll9'l« ssraüzIulüsN,, Em. l8N4, 4«/, 99 «0 100 -Valiziichl! Karl-Ludwig.«ah», diverse Stücke 4»/„ .... 9880 »>9 2». Vorarlberg« Vahn, <3m. 1884, 4«/„(diU.St.)S.,f. 1«0 fl. N. 88-50 98I<1 Ung, Golbrexte 4"/« Per Lass« K8'5ü l>9'?z dto. dto. per Ultimo . . . . lis'üi»!^?? dto, Rente in Kruiilüwähr., 4"/^ steneifrel siil!.'<)») ,nw»cnNom. g? N5 872, 4"/„ bto, dto, per Ultimo , , 37-10 9?'3O dto,Et,E, AI,Ould10Ufl,,4'///, 86-7!) «6'9>,' bto. dto, Silber 100 fl,, 4'///» ioi — 101 ?s> dto. Ctaats Oblia, (Ung. 0sll>.) V. I, 187N, 5"/„..... l20 10 »20 80 dto.4>/i"/„TchanlrcgaI-Abl.'Obl. 10a — l«l - bto. Präin.Mnl, ll 100 fl, ö, W. i«o-75 ,61 25 dto, dto. k 50fl. 0. U. löa^5 l°I 25 Thcih.Reg.-Los« 4°/, 100 fl. . 133^,3325 Grundentl.»Gbligalionen (für 100 fl. CM.). 4«/« ungarische (ION fl, ö, W.) . SK65 96«0 4°/« kroatische und slavonische . 9V'«5 88 üb Andere össentl. Anlehen. Doiiau'Rea.-Lose 5«/<>.... 129 — 130 — bto. «Anleihe 18?« . . in8?5 1UU-S5 Anlchen der Stadt (Yörz . .- 112 - — — Anlehen d, Stadl^em^nbe Wien loi-— 104 50 Anlegen d, Stlldt>>emeinde Wien (Süber oder old) . - . 125 25 12S- Prämien ?lnl, d, Stadtgm, Wien 177.^. 1777z ^'ürsebau-Unlehen, verlosb, 5°/, iao'50 I0l-— 4V„ »raixer L«nb«^Unlehn> . gg.^ö 89 zh l «eld Ware psandblleft (für 100 fl.). Vodcr. allg,öst,in5NI,verl,4"/<, 87 30 8»,-8! dto. Präm,-Schldv, »"/<>, I. L»>, ^19 80 !»o»0 dtu. dto. 3"/n, II, », 117 50 1,8 25 «,-österr, Uanbes'H»,p,°Anst, 4'/« 89 80 100 «u Oest,-n»l,. Aanl veil. 4°/„ . . 100-20 101-20 bin. dto. 5Njghr. „ 4°/„ . . llXl-ü0 101-80 Iparcasse,1.üst., 801.5>/,— —-^ Sübbahn 3"/„ il Frc«. 500 p. St, l6?-»0 lk8 b» dto, 5"/„ ^ 200 fl. p. 100 fl. 123-^5 12»?!, Una.,-galiz, Nahn..... 10? 80 10650 4°/, Unterlrawer »ahnen . . 98 50 100 — zank.Zrtitn (per Stück). Nnalv'Oest, Bcinl 200 fl. 60°/« «. 15^ »5 154 ?i Vanluerein, Wiener. 100 fl. . »»l Ü0 28« — Nodcr.-Nnst,.jDsst,.20«fl,S,4O"/n 478 — 450-- Lrdt,°«nst. f, Hand, n. G, K'.u st. --'— --- bto, dto. per Ultimo Septbr. 357-80 358 4»! Lrrditbanl, Mg, ung,, 2(>n fl. . ö»? ?5> 3^8 25 Depositenbank, «llg,. 20« fl. . 226-- 227 — EscumpleGes.. «bröst,, 500 fl. 730'— 735'— Virun, (lassend,, Wiener, L00fl. 25?-—»59— Hyputhclb., Oest,, 200 fl, 25"/, E. 9? 50 18 «0 Läuberbanl. Oest., 200 fl. . . »4475 24', 2 Oesterr.-nügar. Banl, 600 fl. . 919 — 323 - Unionbanl 200 fl..... 331 -. z dto. dto. (lit. ll) 200 fl. S. «K»-50 8U5-— Prag-Dnxer Visenb, 150 fl. S. . 98 — 88-40 Ztaatsflsenbahn 200 fl. S. . »so 75 3K1 25 Vüdbah» 2NN sl. S..... 5?'5O »8 — üüdnuldd, Verb-Ä. 200 fl, CM. 20?-> - «0? 2 h Tramwa»»Gcs.,Wr,,i70sl,«,W. —-— — — bto. Ein, l««7, 200 fl. . . 503 — 507--TramwayGes., Neue Mr., Prlo« ritäts «clien 100 fl. . . . 129'— 180-52 Una, aaliz. Eise»b,200sl. Silber 212 —«18-- Ung WestI),(Äaab Graz)200fl.V. 2I3-?b 214-- Wiener Uacalbahneii'«ct.-Gej. —— —-— Induslrie'Aclien (per Stück). Vaugef., «llg. öst.. 100 fl. . . l0» - «»'5^ lgubier Eisen- und Stahl°Ind. in Wien 100 fl..... 105— 10ti 50 Eisenbalmw, Leil,g,, Erste, N« fl. is8 50 1SS-— ,,Elbemnlil", Papierf, u, U.-O. 8» .«. 59 75 Uiesmner Vranen-i 10« sl. , . i»i 75 188 75 MontanGcseNsch,, Oest,-alpine ^41552,205 Präger EisenInd.-Oes, 200 fl. izz,g. izy^., Salgo-Tarl, Steinlohlrn e« fl. zzi — gzg , „Schlöglmühl", Papier«. 200 fl. 204-25 - -— „Vtty«nn,", Vapiers, n. «,««. ,ßo — ,6g — Velb Ware rrifaller Kohlenlv.-Ges, ?o fl. «nu-kn <„» .« Naifenf..G..Oest.inWiön.,00sl' 2«1 > «3-°" Waggon-Leihaiist., «llg., in Pest, " Wr. Äang'escllschaft' lN«, fl. .' ' ^.^ ->" - Wtenerberger Ziegel Actien-Ges. A.^ ^^0 Diverse Lose (per Stuck). Vndapest-Äasilica (Dombau) . ».uz , ,. Erebilluse l<>0 sl...... zgg.^ »a«'^ Elan, Lose 40 fl, CM, . . . ««. A ^ 4°^DonaU'T!amPfsch,1U0fl,CM. ,°'. ,°°.— Oftner Lose 40 fl..... ««" ^." Palfsy.Lose 4« fl. EM. . . . A" L. -^ N°tl,enll>reuz,Ofst.Vc,.v.,10ll. ^7- 8^.5 «otlien Krenz, Una. Ges. v.. 0,l. ^.^' «0 70 «udolph-Uose 10 fl..... ;'" "°" balm^ose 40 sl. EM, ... A" I'.T', «!,-We»ols.«°se 4<> fl, CM. . °^°" ««^ Waldstcln.Lose 20 sl. CM. . . °^7° °b 75 Gcwinstsch. d. »"/» Pr. Schulbv, ""'^ ^'^ b, Vobencrrbitaustalt, I. 8950 Dent,che Plütze...... 5» »2, 59 «.', ^'d°"........ 120" ,20?^' I"P..er«burg' ^ '. '. ' «.^ ^^ Daluien. Dncaten........ 5,«,, ..,» 20-ssranc«.S»ücke..... «V/ g./g Deutsche «.nchsbanlnoten . . .«,3« »»«? Italieinschc Vanlnoten . . . b?/H «>«",. tzap«r.i»ubel ...... ,^ ."^ »on it sin.-^.D^d.-v-oracavLf m~Mm ^Ty« TMIa-VtftM? i Privat-Depots (Safe-Deposits) "u Heuten, lMumlhi It-IVii, l'rlorlWlten, Action, II «» • ^L/« X'W.^L*«.^' «7.M. || * v_, - -, >.. (Ij, IW« ere, nevi.e«' .....I Valuten. || Ba32.lE- ^L3^d. Weclxslei-aescit&ft ] uat« elgoaem V.ibcIxImb. do> Pa«t.L N^ Los-Versicherung. I^nibnch, SpitstlKassc. Verzinsung von Bar-Einlagen Im Contt-Correal- »ml auf Blro-Coirt«.