MARBURGER ZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES V«rla« Mid tckHItUltuag Martorg • C Dra«, ladgaaM Nr. 1. Hrumli N.. IMV, )t-M, SM«. Ab !• Oki (ttgllch anftar Sanutag» lat «• SchrifUaltaag wu aul Fan rat Nr tt-«f analchbat. Uavarlangta Zutcbrlftaa wardM nicht rflckgataodt Bai OmtUckaa Anfragan tat daa Xflrkporto baliulagan PofUcbackkonto Wtan Nr. 54 9M. Gaachirtistallaa «r CIIM Marktplatt Ni, 11 Pararaf Ni T. qb«! 1d PatUv UnffartorgaMa Nr 1. Faninif Nr M. STEIRISCHEN HEIMATBUNDES fcartal^ VMttIgllrh ^la HorgansattuBg. tMugaftrala (!■ voraa« lahlbtr) acmatUcb HM X.tO alwcUlaBIlcb tu ««iftgllch Porto, bal Abholaa la lei Pnrtoanalagao lugatandat Nr. 143 — 84< Jahrgang Marburg-Dran, Montag« 22. Mai 1944 Einzelpreis 10 Rpf Japan vor entscheidenden Schlägen Eine bedeutsame Erklärung Tojos — Die kaiserlichen Truppen warten auf die Gelegenheit dnb Tokio, 21. Mai AI« Ergebnis fein« anhaltenden Bemühungen in den beiden letzten Jahren hat Japan sein« Kampfkraft auf einen derartigen Stand gebracht, daB et Jetzt bereit ist, die n^lchste «ich bietende Gelegenheit zu ergreifen, um den feindlichen Truppen einen entscheidenden Schlag zu vetsetzen, um die Absicht des Feindes, den Krieg fortzueetzen, zu vereiteln, erklärte Premierminister General Hideki Tojo in einer Rede vor der Staat-bellen Kadfttenechule. Tojo sprach in «einer Eigenschaft al« GeneralciabecSief der Armee vor den Kadetten, dte in Kürze ihre AbschluS-prOfung bestehen werden, und führte bei dieser Gelegenheit weiter aus; »Die kaiserlichen Truppen haben geduldig ihre Kampfkraft auf jenen Höhepunkt gebracht, daß sie zurzeit auf die Gelegenheit warten können, den feindlichen Truppen einen entscheidenden Schlag zu vetset^en und ihnen den Willen zur Weilerführung de« Kriege« zu nehmen. Die Aufgabe, die Sie erwartet, Itt «to« Sufierst wichtige, denn Sie begeben dch In diesem besonderen Augenblick des Krieges an die vorderste Front.« Man mißt dieser Erklärung Tojos eine besondere Bedeutung bei, u^ zwar als Anzeichen d^für, daß die »Ausblutetaktik«, die Japan seit Beginn der amerikanischen Gegenoffensive auf Guadal-canar befolgt hat, eich ihrem Ende nähert und daß der Tag einer großangelegten Offensive der japanischen Truppen iidh nähert. Man weist darauf hin, daß die Berichtigungen der Fiont-Ilnie und die Erhöhting der Kriegsproduktion In den letzten Jahren ihre Früchte tragen und dadurch Tojo in die Lage versetzten, diese bedeutsame Erklärung abzugeben. Hoawi-Oli«iwiT« mit ObtiT«tchttBK{eii tc Nanking, 19. Mai General Schuneroku Hata, Oberbefehlshaber der japanischen Expeditions- Streitkräfte in Chdna erlüärte; iln Tschungking rechnete man damit, an der Grenze von Yunnan-Birma kämpfen zu müssen und wurde daher offensichtlich von unserer Offensiv% in der Provinz Honan südlich des Gelben Flußes überrascht.« Der General etreifte kurz die strategische Bedeutung der nun von seinen Truppen beherrschten Hankau-Peking-Bahn, namentlich für die weiteren Operationen In Zentralchina, und meinte; »TschungkJngs miHtärische Führer tappen im Dunkeln über dde welteiren Pläne des Japanischen Oberkommandos. Aber es ist besser, sie nicht vorher darüber aufzuklären, umso größer werden die Überraschungen für sie sein. Wenn e« auch jetzt noch zu früh «ei, um über den zu erwartenden militärischen Effekt der Sommerschlacht in Honan zu sprechen, so glaubte der Oberbefehlshaber der japanischen Expeditione-Armee dennoch schon feststellen zu können, daß der japanische Vormarsch im Herzen Chinas die Befehlshaber in Tschungking zu einer Änderung ihrer Pläne zwingen werde. In Zentralchina sind übrigen« nach Aussagen de» Japanischen General« keine modernen englischen und nordamerikanischen Waffen bei den Tschungking-Truppen erbeutet oder auch beobachtet worden. Kämpferische Überlegenheit Offizier berichtet von der Indisch-birmanischen Front tc Tokio, 21. Mai Eine sehr interessanto Schlderung der Kämpfe entlang der ind.sch-birman sehen Front veröffentlicht die amtliche japanische Nachrichtenagentur Domei auf Grund des Berichtes eines japanischen Offiziers, der nach zweimonat'gen Reisen nach Schonan zurückgekehrt i6t. Die japanische Offens've habe zur richtigen Zeit begonen, um in die Angriffs-vorbereitungen der Westmächte über- raechend hineinzustoßen. England, Nordamerika und Tschungking hätten außer' ordentlich starke Tnippenmengen zu-samemngezogen, die 28 Divisionen insgesamt umfaßten. Hiervon wären vier Divisionen in dem Akyb-Abschnitt nahe der Küste des Golfes von Bengalen aufgestellt, während weitere vier Divisionen im Raum von Imphal und den südlicher gelegenen Orten Tunzan und Tidin ständen. Weitere drei Divisionen seien In f^ord-Assam und zwei Divisionen Im Hunkongtal stationiert, während von Osten insgesamt 15 Tschungkingdivl-sionen den Vormarsch von Yuennan her vorbereiten. Der Bericht besagt welter, daß die Schwierigkeiten der japanischen Truppen nicht nur landwirtschaftlicher und geländeartiger Natur waren, sondern entscheidend durch die Luftüberlegenheit der Westmächte ersrhv/ert wurden. Zu dem Umstand kommen topographische Bedingungen der Grenzgebiete. Man dürfe nicht vcrgesesn, daß beispielsweise Fort White, von wo aus die japanischen Truppen nach Norden gegen Tunzan und Imphal antraten, .5700 Fuß hoch liegt Tunzan selbst liegt etwa 4000 Fufl hoch und Kohiraa über 6000 Fnß, das heißt alle Schlüf> bolschewistischen Ansprüche auf Europa gingen. Nach den neueeten Absichten SowjetruJSlands, die sich auf Norwegen, dae Kattegat und den ßelt sowie Zentral-und Südosteuropa erstrecken, bliebe nur noch eine kleine Einflußsphäre für die demokratischen Staaten übrig. »Was oleibt noch von der demokratischen Freiheit, für die England in den Krieg zog, übrig?« fragt dann das Blatt. Deirachle England vielle'rht nur noch Holland und Belgien als sein E nfhißgebiet für die Nachkriegszeit? 19 Mütter, ihr tragt das Vaterland" Ansprache der Reichsfrauenführerin zum Muttertag dnb Berlin, 21. Mai Am Muttertag hielt die Reichsfrauenführerin im Rahmen einer Feierstunde des Großdeutschen Rundfunks eine Ansprache. Sie stellte den Lebens- und Erhaltungswillen der deutschen Frau dem Vernichti igswillen unserer Feinde gegenüber und führte u a. aus: Der diesjährige Muttertag steht unter dem Wort: Müller, ihr tragt das Vaterland. Ein Wort, das alles in sich birgt, was eine Muller für ihr Volk nur bedeuten kann, als leibliche Trägerin des Vaterlandes, als die Vertrauensträgerin und Nieverzagende ihres Volkes. Gerade die letztere Mission weist uns zuerst zu den Müttern, die ihre Kinder in zwiefacher Form übergaben; einst, als sie es als junge Frau gebaren und heute, wenn sie ihre Söhne für das neue, werdende Europa geben. Ungleich schwerer aber als die eigenen Geburtswehen seinerzeit ist das, was sie heute gebenj denn damals stand am Ende allen Schmerzes greifbar das Leben, heute steht sie am Ende mit leeren Händen und muß sich halten an das Wissen, das hinter den leeren Händen trotzdem größer stehtj das überpersönliche Leben ihres Volkes. Es ist das schwerste Opfer, das eine Mutter bringen kanni und es vollzieht sich nicht erst, wenn die Nachricht kommt, daß der dem sie das Leben gab, vor dem Feind geblieben ist. Sie gab ihn eigentlich von dem Augenblick an, als er zum erstenmal im feldgrauen Rock vor ihr stand und trat damit an ihr Volk bewußt ab. was sie bis dahin als Ihr Eigentum betrachtet hatte. So ist eigentlich der Augenblick, wenn die Nachricht kommt, daß dieses immer und immer wieder gebrachte Opfer nun unwiderruflich geworden ist, nur der Abschluß einer von Anfang an vorhandenen inneren Bereitschaft, aus der dann aber, auch die tapfersten und die fesleslen Stützen unseres Volkes erwachsen. Von diesen Müttern führt eine natürliche Brücke zu den Frauen, die in den i Kriegsjahren unserem Volk Kinder ge-j P'-henkf hrth^n und es laufend tun und I die ebenfalls mehrfachen üelastuncjen ciUaqebcizl sind, wenn auch in anderer Art als die vorher genannten Mütter. Heule ist es in sehr vielen Fällen so, daß die Soige um die änderen Voraussetzungen, antiefangen von der Wohnung, Bekleidung, Ruhe und Geborgenheit bis zum AUein-aui-sich-seibsi-ge-slellt-sein-schwer wiegt in der einen Wagschale, auf deren anderen Seite der kleine Mcnsch mit all seinen tausendfältigen Wundern liegt; doch so sehr sich scheinbar im ersten Augenblick alle Unruhe unserer Zeit, so sehr vor allem Bombenterror und Kinc'erbringen sich widersprechen, so notwendig ist gerade mit zunehmender Schwere des Krieges der Ruf nach Kindern und nach bereiten, über sich hinausechauenden Müttern. Je härter ein Krieg wird, je mehr uns ein Gegner seinen Vemlch-tunTswillen kundtut, d'"?'n fanatischer muß und kann nur unser Leben und Erhaltungswille sein. Und wenn wir schon in Friedenzeiten von der Frau als Mutter der Nation gesprochen haben, wenn der Führer ihr als ehrende Anerkennung das Mutterkrouz verliehen hat, so lehrt die Härle des Krieges uns, daß wir mit Bewußtsein und in voller Verantwortung mit dem Blick in die Zuk\inft hier ebenbürtig den Soldaten etwas ganz allein in unsere eigene Entscheiie im Talkessel von Fondi unter Ausnutzung dee für einen Angriff günstigen Gel^des vorgehenden feindlichen Infanteriekräfte wurden am Nocdrtnd des Ortes in Gegenstößen aufgefangen. Die Kämpfe iu diesem Abschnitt sind zurzeit noch Im Gange Veisuche dee Gegners, die zur Sicherung seiner Flanken wichtigen Höhen nördlich von San Ouotrio zu nehmen, scheiterten am gutlusgenden Feuer un-seier Batterien. Nach Uommelfeuerartiger Artillerievorbereitung traten btatke feindliche Kräfte auch im Raum von Pontecorvo und westlich davon zu einem nbernvill-gen Angriff an. Wie an den Vortagen so entfiilteten die Anglo-Amenkan.'r auch bei diesem Angriff einen M.iterlal-aufw^and größten Stils, um zwischon Pontecorvo und Aguino die deutsche Verteidigung zu durchstoßen, doch scheiterten alle Versuche an dem erbitterten Widersland unserer Truppen. Besonc'rrs heftig waren die Angriffe der Anglo-Amerikanßr auf den Monte Motrone sowie geqen Pontecorvo seihst, auf dessen Ortsrand sich unsere Truppen abgesetzt hatten. Mehrmalige Versuche des Feinde«, den Ort in «ein« Hand zu bringen, brachen unter «chweren Verlusten zxisnmmen. Zur gleichen Zeit ging def Gegner, ebehfalU • mit starken Kräften gegen Aguino zum Angriff vor. Durch das Feuer unserer Batterien und Werfer erlitt er jedoch so schwere Verluste, driß er hier seine Angriffe zunächst wicriilachlyescliwacler (geboren als Sohn eines Landwirts in Auerbach). Bewährung der Ostfreiwilligen dnb Berlin, 21. Mai Freiwillige aus den Reihen der Ostvölker, die schon bislier in besonderen Verbänden zusammengeschlossen waren, haben innerhalb der ktiinpfcnden Truppe eine taplere Haltung gezeigt und sich vielfach ausgezeichnet. Auch bei den Kämpien auf der Krim haben sich Freiwilligen-Verbände aus dem Osten voll bewährt. Diese Freiwilligen werden Jetzt in ihren Bezügen und ihrer Unifortuie-rung den deutschen Soldaten und den Freiwilligen aus anderen europäischen Ländern gleichgestellt Sie unterscheiden sich von ihnen duich iliie Kokaide und sind an ihrem Armelwappen zu erkennen. Neben den besonderen Tapleikeits-und Verdienstauszeiclinungen, die bisher schon für Freiwillige aus clen Reihen der Ostvülker bestanden, können iluien nunmehr auch für ihre Leisluncion, die den Waffentalen deutscher Soldaten entsprechen, deutsche Tapferkeitsauszt'ichnun-gen und Kampfabzeichen verliehen worden. Druck II Vttiiag Miirliiirqni Vetlnn« u Druikiiti»! Gek mbH- VennijAleitiitig Egun Bdumqdilotü. Hrtupt*! htiUlpItuiig Alton Geisihaik in Mftrimrq « il Dtflii W Reichsarbeitsdienst im 5. Kriegsjahr Von RAD-Kriegsberichter Werner Linsen In seinen Anlangszeiten wurde der Zweck des Reichsarbeitsdienstes von obertldchiahen Beobachtern eher in seinen Bauprojekten als in seiner Aufgabe eis Schule der Nation erkannt, doch war er durch sein Auftreten schon volkstümlich, als die Idee, die seiner Schöplung zugrunde lag, noch nicht in ihrem vollen Umfang bcgrilfen war. Auch heule noch sind in weiten Kreisen die Einsätze der Männer im erdbraunen Rock beim Ausbau des Westwalls, in Polen und Norwegen, beim Vormarsch in Frankreich, im Oslen und später am At-lantikwall und auf dem Balkan weit geläufiger als die andere Leistung des R.AD, die auf dem Gebiet der Erziehung liegt. Diese wichtigste Aufgabe, das Gesetz, nach dem der Reichsarbcitsd>'»nst angetreten ist, blieb unveränderter Mittelpunkt, wenn auch das äußere Erscheinungsbild des Reichsarbeitsdienste«; durch diese verschiedenen Einsätze und weitere, die noch folgen werden, immer wieder verändert wird. Die Fähigkeit allen Anforderungen gerecht zu werden, die über die eigentliche Arbeit der Ausbildung und Erziehung hinausgehen — gleichviel, auf welchem Gebiet der Kriegsnotwendigkelten sie auch Hegen —kennzeichnet nur die Elastizität seiner Organisation. Am 4 Dezember 1942 erhielt der Reichsarbeitsdienst durch einen Führer-Erlaß noch einmal die Bestätigung für die entsch'eidende Bedeutung seiner Erziehungsarbeit: die Aufgabe, die leibliche und seelische Rüstung der gesamten deutschen Jugend wahrzunehmen, wurde nufg neue unterstrichen.. Zu diesem Zeitpunkt wurde die hundertprozentige Erfassung der einzelnen Jahrgänge befohlen, die bis dahin durch eine große Anzahl von Uk-Stellungen für Facharbeiter und sonstige Spezialkräfte nicht möglich war. Diese Neuregelung hatte eine spürbare Vergrößerung de., Reichs-arbeitsdienstes zur Folge, die mit einer Führerbesetzung durchgeführt werden mußte, deren Umffng das eigentliche Soll schon damals wesentlich unterschritt. Es wird in der Öffentlichkeit wenig bekannt sein, daß fast sechszig Prozent des gesamten Führerkor|)s vorwiegend al« Offiziere und Unteroffiziere In der Wehrmacht und in der Waffen-ff stehen. Also mußte diese vor einem Jahr einsetzende zahlenmäßige Erweiterung von den verbleibenden vierzig Prozent bewältigt werden. Hinzu kommt", daß für die lebendige Entwicklung der veisch'e. denen Arbeitsdienste in vielen europäischen Ländern eine Reihe von Stäben — wenn auch mit zahlenmäßig kle'ner Besetzung — bereitgestellt werden mußten, die mit beratender Funktion dieser Entwicklung dienen. Außerdem ist lür die Lenkunc) des gesamten Holzbauwesens des Reiches mit seinen weilverzweigten Krlegsaufgaben ein nicht geringer Führungsstäb eingesetzt, dessen Umfang jedoch in keinem Verhältnis zu der Riesenzahl von Arbeitskräften steht d'e im Rahmen dieser Produktion eingesetzt ist. Die Besetzung sämtlicher Stäbe wurde noch einmal rücksichtslos zugunsten dei unmittelbar der Erziehung dienenden Dienststellen reduziert, obwohl schon lange, bevor der totale Krieg verkündet wurde, alle irgend entbehrlichen Kräfte aus dem RAD herausgelöst waren, so daß man heute nicht selten auf Stäbe trifft, die lediglich mit dem verantwortlichen Führer und einem Gehilfen he-setzt sind Nur so war es möglich, jode Abteilung mit einer äußersten Minderzahl von Führern zu versehen. Mit dem Lcitwort: »Wir rüsten Leib und Seele« ging e« In die alte, neu gestellte Aufgabe hinein Um sich ganz auf die Erziehung und Ausbildung konzentrieren zu können, gab es nur noch orlsgebun-dene Einsätze. Auf Befehl des Führers erfolgte eine Erhöhung der Verpflegungssätze der Arbeitsmänner, die damit dem Bedarf def jugendlichen, ni>ch im Entwicklungsaltei stehenden Ersatzes reichlich gerecht werden. So kann mit jedem Jahrgang durch d e Erziehung im Reichsarbeitsdienst der Wehrmacht ein Ersatz zur Verfügung gestellt werden, der owoh In geistiger ais auch in körperlicher Hinsicht gefestigt ist. Bei allem VVaflenhandwerk. das auch der Arbeitsmann schon zu verrichten hat, ist der Reichsarbeitsdienst doch der Arbeit als dem wichtigsten Er/.'e-hungsaktor treu geblieben, nur daß dieses wohlorganisierte Arbeitsinstrument, da« von ihm verkörpert wird, heule nicht seine vielfälligen Möglichkeiten dazu verwBHdet, Neuland zu gewinnen oder Moore zu kultivieren, sondern überall da, wo der Feind einen Landungs-versuch unternehmen könnte, Bunker und Befesligungswerke zu bauen. Während damit der so auf das äußerste ausgelastete Teil des Reichsarbeils führerkorps innerhalb und außeihalb de' Reichsgrenzen in der haltungsmäf^igen Aufrüstung der jungen Mannschaft seine Pflicht erfüllt, legt der andere größere Teil in den verschiedenen Waffengattungen der Wehrmacht von dei Haltung des ge- samten Füiueikorps, das ausschließlich aus ParteigoiKjssen besteht, Zeugnis ab. Jeder vierte diet.or I-uhrer ist vor dem Feind geblieben oder vermißt, von den Lebenden trägt jeder vierte das Veiwun-deteriab/eichen. 2(i Reichsarbeitsdensl-führer erwarben da« Ritterkreuz, 81 wurden mit dem DeutS( lien Kieuz in Gold und 16 mit dem Ehrenpokdl dtii LuUwaile ausgezeichnet. Elvvu jedem zehnten wurde das Eiserne Kreuz 1 Klasse verliehen. Wild ein Führer durch seine Verwundung froniriienstuntauglich, ist aber poch in dei Lage, in einer Rftichsarbeltsdienstabteilung oder in einem Stab eine Aiitriahe zu erfüllen, kehrt er in seine alle Gliederung zurück und ein anderer Fühier Iriti an seine Stelle, Aus naheliegenden Grürulen kann e'ne Verhältniszahl für die oben genannten Ziffern nicht angegeben werden; es mag genügen, wenn gesagt wird, daf; sowohl die Zahl der Opfci als auch die der Auszeichnungen hoch über dem Duu hschnitt der allgemeinen Ziffern liegt. Jcdei Arbeitsciiensttühier «U hl heute da, wo der Befehl ihn hinstellt, ohne Rücksicht auf seine Person seinen Mann, gleich ob in der VVehimaciit oder im Reichsarbeitsdienst, der nac h einem Wort des Reichsarbeit^führers auch ein Garant dafür ist, daß unser Volk im Innern nie wieder durch Klassengegensätze zur-libauu wild. 2. I i.6 * J>cile 3 Ifiiitrfsffcftn Wo bleibt der Beitrag? DU Ictit« Woche der Spinnstoff-Mnunlung 1944 Dl« Ittit« Woch« der Splnnstotfiamm-lung Itt angelaufen. Denkt daranI Auch SloffrMte und Lump«n, die zur Wiederverwertung Im Haushalt absolut nicht mehr verwendbar find, werden In den Annahmestellen der Ortsgruppen des Stetrlschen Heimatbundes gerne und dankbar entgegengenommen. Volksgenossin, bringe alle alten, nicht mehr trag- und flickfähigen Kleidungsstücke, Schneiderelabfftlle, auch in kleinsten Stücken und Mengen, Bindfaden und Schuhbendreste. Abflll« von Strick«, Stopf' und Häkelgarnen, alte zerrissene Vorhänge, Teppiche, Decken, Kokosmatten, Schuhabstreifer, Säcke, Filzhüte, Wischtücher, selbst wenn diese Dinge vermottet, verschmutzt, verölt und zerrissen sind. Unter Mllverwendung anderer Spinnstoffe werden Decken, Uniformen, Unterkleidung für unsere Wehrmacht, sowie vlelörlei Gewebe und Stoffe daraus für die Heimat hergestellt. Hilf mit zum Siegel Der Führer als Pate In dem geschmücktcn Parteiheim in Heiligenkreuz am Waasen (Kreis Leibnitz) fand unter Beteiligung der NS-Frauenschaft, der Singschar des BDM und der Jungmädelgruppe mit dem Orts-grupp#\leiter an der Spitze, die Geburtsfeier für das zwölfte Kind des Elternpaares Knödl aus Räuden, für das der Führer die Patenschaft übernommen hatte, statt Nach Liedern, Gedichten und Wortan des Standesbeamten beglück-vünaeht« Ortsgruppenleiter 6r. Satter das Eitempaar, Die Gemeinde Empers-dorf, die Raiffeisenkasse und der Landrat des Kreises Leibnifz Übergaben gemeinsam ein Sparbuch für das zwölfte Kind, das den Namen Erika erhielt, * 80. Geburlstag. In Cilll-Forstwtild beging am Freitag Pgn, Luise Sivka qeb, Srhmiedl, ihren 80. Geburtstag. Frau Sivka hat lich stet« mit ungebeugtem Idealismus der Bewegung der sie schon in der KampfzeJt angehörte, zur Verfügung gestellt. Zu Ihrem. Ehrerttag übermittelten der Jubilarin auch der Orts-gnippenführer und die Ortsfrau die Glückwünsche < Es wird verdunkelt: von 22 bis 4 Uhr Müfferfeiern im Unterland Würdige Gedenkstunden in Ortsgruppen und Betrieben Der Ehrentag der deutschen Mutter wurde am Suuntag in der ganzen Untersleiermark in würdiger Form begangen. In allen Ortsgruppen fanden bereits am Samstag nachmittags und abends Feierstunden statt, die von dem Amt Frauen und von der Jugend gestaltot wurden, und in denen die kinderreichen Mütter Ehrengäste waren. Dpr ^onntag galt der Feier im engeren Fcimlltenkreis. Mit freudigem und dankbarem Herzen fanden die Kinder herzliche Worte für ilire Mütter und übermittelten ihnen Blumen und Geschenke. Im großen Heimatbundaaal, dessen festlicher Schmcck die aus Tannenzweig und frischem Grün gewundene Lebens-rune SY'mboli.'ich herdushob, hatte die Ortsgruppe Marburg II die Müller zu einer Feier geladen, die von der M.idel-singschar mit dem Lied „Deutbdiuind, heiligos Wort" und einigen auf die Bedeutung des Tdijcs hinweisenden Worten seitens des slcllvertretendcn Orts-gruppeuführors Primus erötluel wurde. Von ergreilcndor Wirkung wdi dns fle-dicht; ,,Deulschlriu(i stiihl nicht, soitin([G seine Mütter loben!" f>i(; Kindel (^ru4i|ie fand sich mit einem lieben l'rüliling.slied ein, worauf abwecliseind sowohl rlie MS-deis und Jungen wie auch die Kleinen viele sinnige Gedichte vortrugen iiiul damit die vielen den Siial füllenden Mütter herzlich erfreuten. Im Mittelpunkt der sr'iön'>n Veran-staHung stand die Viberreirhunq der Mutter-Ehrenkreuze, die durch das von den Kleinen gesungene Lied: ,,Wenn eine Mutler ihr Kindlein tut wiegen" und dle,vom Quartett des Stadttheaters seelenvoll gespielten „Kaiservariationen" von Haydn begleitet wurden. Auch der IL Satz aus Haydns Streichquartett G-dur war ein Beitrag zur Verschönerung der Feier. Mit tiefem Empfinden sprdch Orlshdii Siege über die Heiligkeit des .Nlutter-werdens: aus dem Brunnen der liwifikeil trägt die Mutter das Kind ins L.el'»?». Weitere zu Horzeu gehendf' Worle var'n der steten Einsatzbereitschaft dnr Mutter gewidmet, die den schwersten Dienst, die höchste Aufgabe zu erfüilen hat und, gleich dem Soldaten, zum Letzten liereil ist. Die reizende" Erzählung, v\le ein Kind auf die pidge; ,,Wü bist du zu Hause?" die einfache Antwort gibt: ..Boi Mutier!" weist de.rtiul liin, wie wir alle immer nur ilort zu Hause sirnl, aurh der Soldat. Zum Abstliluß der Gedenkstunde wurden jene Mütter gewürdigt, die keinen Sohn mehr haben, nntl jene Soldd-tcn, die keine Mutter mehr besitzen. Mit der Führerehrung und den Liedern der Nation wurde die Feier beendet, die m ihrem würdigen Ernst und ihrer schijcti-ten Innigkeit bei allen Teilnehmern nachhaltigen Eindruck h!nferließ. M v. V. Auch die Betriebe im Unterland hatten der Mütter gedacht und ihnen im Kreis der Bolriehsgefoigschaft schöne Feierstunden bereitet. Eine dieser die schdl-fenden Mütter ehrenden Feiern gestaltete im Beisein von Ehrenyäbten dnr Gaufrauenschaftsleituny in Graz und des Amtes Frauen der Bundeslührung des Steirischen Heimatbnndes die Betriebs-führung und Gefolgschaft der Marburger Druckerei, Einer der Arhcit«;rftume hatte eine würdige Ausgestaltung erfahren. Nach dem (Jrußwor' des Betriohsolinian-nos wrc hsclten Durhiclinirion tlcs I huis-orchesfers mit Sinns|niirhnn miuI denkwnrten von Hefricli'bntrüucriti uiid Jugend, liedvortrarje einer .JuM(|mddp!-gruppc der Deutschen .lufjrnd und sinnige fjotlvorlrage eines (.eiolfjsi iialls-inilglirdos rückten so leclii don pointierter Piagun^ Mo( Ilten sie im übervollen Festsddl enu'S Mailjiirc^er Betriebes od<;r im kleineren Kreis iIim Dorfbewohner von Heilujenkreu« iiud Schober spielen, überall war der üin-druck des Gcliolenen* von nachiiültiyvr Wirkung. Gediihte, sinnige Worte, klang-vo!l-fullige Chüre und enisto Weisen fiir Blockflöte uimI Violine woi Ii^m jti n einanfier ab und gestdlteU'ii so ein von rührender Stimmung (jescliiusscnos Bild, das vom Leben des KUinkinit.;s his zum einsatzbeieiten Voiksgeucjsstn und Kameraden erzählen wtdlte. Das „Largo" von Händel, vorgriragrn von den Herren Lehmann-Penitz, wirkte durch sein sauberes Spiel bfitoiuli ir. angenehm auf die Ziihövct. f^en Miicl-.mf^ bildete das I. Scli'vil"i in", In freiiM, unl)C"infliiHlrr ( kralt scliulen die jugenilli* In n r>I-ler S/.enen luirlidiaiuiili'u her V, ii I.iiihi. nie (inwosenden Miiller siiiit-ii sii 1-. im Spieiit'lbild w'e MulUrli-'!K> r|;i'i > T' P F E R E .e .> umtcr-teirer Für besonders tapferes Verhalten vor dem Feint , wurd n mit dem Eifrerrmn Kieiu I. Klftsse ausq • UtttMSt Fritz SkohcrtK au.-» < lli-L'iisberq, Leutnant Frani Kömq Ob(>rcif freiter Err.st Saqontfif hnik ur.ri Soldat Franz Kandn-schcr, di.' 1 c nzrvt q de s E,seine Kre iz I und II K Visse e helton M't drni r p nen Kreuz FT Ki^s-'o wurden awftfezi hnet «ftqer Albin Fitd» lei ms r!- : OttKfrgppf Cilli Fnretwald, Sanitäte-f)he qefreitci F'enz Kotlnik aus Hochenefq, Obarqren her Vinzenr Kos aus Helfenberg, Ort*orunpe Hotrain, krei« Cill1, ci"f:eiter An on Nowak du« Draqemell Erlarhstein Ferner wurden mit dem Eisernrn Kreuz ii Klasse ansr^zeichnet Gelreiter Ferdinand f. inf dt f(!oi;nbitzt die Gefreiten Josef Tors, hak und Eduard Potrun (Marrenberg), Gefreiter Franz Kollar aus Lapriach und Soldat Josef Ecket (Pölt* srlvrbl, die mis dein Kreis Marburg-Land. Für »rtldere«; vr hnbnn t*»> bewaffneten Finn il ' qeqnri Lindl "indr P indtten wirrten mit dein K' eqsverd'epstkreu;. II. Is'jt.w' ,n't Schwertern awqeze rhnr t V\ m -Seh ••üh-er J >sef Berlisq Franz Korib-ki, J» :r>f Foiaterhek und Ernst Ko-rascWa ■ ntliche am Röh'tech, sowie der VM^iann .T ■ ko'> Drof^nik au^ Er-lo'b Irin ii Tnher dos f-reu/es in "iner Ze le F.in ernnr!' t B?v.'pis dnr Tapferkeit unserer untereteirisrhf,n Soldaten • n der Front ist., d R in H 7, die 3 der Ort'sqruT)-r>e Tüchern, Krei' Olli 1! Tr^ner des Ei-•^rren Krrtrs ,,Mullc'r' in den Vordergrund der in rlr^r Aii.prac'u' des Hf'trinbsführers in ?cincm iii>lsten Inlidll erschöpft wurde. M!» dun Tri n-tK'löl)nis znui Führer fand dip erir.'bfude I'f'ir'r ilunde ihren Ab w.hliili. Dim N )'h-miltä(| vereiide die Muller des Bclric-bfs ;*u einem ((cseliigen Beis.Hninenscin. In fcst'ichem LBA Jsplelyruppen elirtii deulsihe Müller Die Spielgruppen der Lelirpriiuienbil-dungsanstalt Marburg und der Lehrerbildungsanstalt Graz in Marburg haben schon in so vielen Dorfpinsätzr>n der bäuerliclien Bevölkerung mit ihrem froh-sinnbetontpn Können viel Freude bereitet l.lif'stii'd zeinlen die .Iiuuicn inj:! M(id<'l ihr Können mit ernster, frts' fhcima'iscli tieft n, j los ist, oliiic I leniiiunigcn libci ,illos I ii Kiiid wegrjeht, irniner l)trp(' ii'jcrnri)) <' i Or|sgrup|jenliihrcr, Pfj Kii'maMn ihfi MiiINnn in '.''^""hindunq iiiil d"r r\i"v-stiHidn das ,,r:hreiikr(uiz d;'r dentsthen Mutter". S. H. * Auch in allen übrigen Ortsgruppen des Unter lande« wurden Feiein ve .in-Stallet, die alle die Bedeutung der deutschen Mutter als Mittelpunkt des VolVes bervorlioben nnd durch die rTherieicbung der Mullrri'hrf^nkieu7r> durch Iled-T, rio<|if hto und nusikrdiscli" Druhu t.,p';t.Mi versihiint wurilcn. Marburgs sc'satlende JmV'nti stelit aus hröffnunjJsappcl! — Line Muster-^chaii in der '^Iraßc In einer Kiindgel)unri ini drr die gesamte schafferde .higetid Mcirbiirris sowie riniioilen d.T DeuSi hen Jufietid angetreten waren, wurde iim Samstcig die „Woche der schaffond'Mi .lugond" in Marburg auf df>m SopliMMi[)l,jl'/ erötliud. An dem (iroliupijell nahinen Kreislidirer Pg. Slrobl, der Siohsinih r der Bundes-jugendführung, OborbannfülirM Obbitid, der Leiter des .Arbeiispolitisciien AmIes der Kieisfülirung Meri, tiiiil verwaiste Kiiulot und feolche, die im lithin^ii ihiei ejrie-ncij Familie n cht e./.figcn weid"»» kein-nen, dennoch zu br,iutlibaren Meiisrhen heranwachsen. Andt-re Kind-n, deien Er-ziehuntj fjefähidet .sl, sli^hen unter SchntzaufRicht wiotleruin andere werd^'n in Jiigendheimstiitten des Amtes Volks-wohifahrt eu(.gen. — Zum qioIJon Ted aul friUiere L./,iehiing'»r:cluide,i zurürk-zuführen ist die starke Iniinöpruchnahmo der Erziehnmisberaluiui des Amte-s. bisher in 2000 Fdllen, Für eine persönliche Betreuung der Amlsmimdel wird d.i- ' durch gesorgt, ddß 2800 Amismündel von den Holfern l)efrt'ul werden. In 30 D.nierkinr'tjrntM Ion, in einer Krabbelstube, in 7 Hiirtik:ndr?rgiirten ueil neuerdings in 13 nrnlekindergärlen (d e 6 Monate hinriurth während de.> Sommers laufen), finden hei I42.S vorhnu'e-nen Plätzen 12'^ Kinder zur Cnllastuiui der arbeitenHen Mütter .Vufnahiu", w .-bei ihnen monatlich 19 924 Malil'.eilen verabreicht werden. In den 51 aus d'Mn Nichts geschaffenen, unseren noch nichi schulpflichtigen Kindern gewuinip^en Tage^stätten wird im Wege de'- Körper-hvgißne und der geistigen Auflockeiuuq des ländlichen N.ichwuch-^es auch in entlegene Gebirqsdfirfer ein beachtliches Stück Volkserziehung hineingetragen Spcndefrendige Unterstei rer In den Sammelcrrfcbnisscn dr«s Kriegs-winieihiUswerkes und des Krieri'nhilt-^-Werkes für d.is Deutsche Role K:ouz drückt sich d Rote Kreuz erbrachte im Jahre 1942 ein f'lesamtauf-kommen von RM 284 156 08 und im Jahre 1943 UM 279 0.11.6H. Der Kreis ist nicht reich, steht ^mnit auch nicht an der Spitze tler Kreise in der Unterste'ermark aber die aiigenalli-ge Sloigeinng im sozialen Aufl>au beweist, daß der d'eutsche Sozialismus auch in der Unlersteierniark unaulh iHsam marschiert. So. Nieder, neben einei gielJcn Anzahl von Betriebstührmn und Lulnhem-n led. I i seiinir Ktide stellte Bann u; rui Siu in te:>t, daß die schallende Je i>d zur L<:■ .• des Führers stellt und riie uilgdbcrt, cii ■ ihr daraus erwüchsen, vorbildlich erliWIt. Bei unseren Jungt n und Made In ist D.s-ziplin und der Wille zur Leißling vr ■ tifinden. Aufgabe allei Ei Ziehung.-.akio-icn — des Elternhauses, du Sciiuie c.t Lohrhei m, dei Jugundbcv. "guiuj ist e*, diesen Willen der Jugend in die ii< i-tiyon Wege und Bahnen zu leiten. Di ■ .fugend braucht Vorbilder in ihren Lehrmeistern, die neben reichen Erlabtuiig^n sich ein junges Herz bewahrt. haben und sie verständnisvoll lenkt, ohne ihren, Tatendrang zu schwÄciien und ihnen die Freude an dei Arbeit zu nehmen. Bei solch einem Vorbild wird auch die Jugend erfüllen, was man von ilu erwartet. In vielen Städten de Reiches hat sie es bereits erwiesen, wenn Nacht für Nacht feindliche Flug^er-tie ihn Bonbon last heruntiiwarien, und d - lugend mit ihrem Einsatz so'ort zut S 1! wir Unsere Jungen und Vi idel m ■ m aber auch von der Erkenntnis dii;eh-drungi ri .t ili, daß in d. rri augenblicklichen Kampf zweiei Well utscb.niuce :i nur der naliot ■•Isoziaüslr<• N'ifh. u-wi'lrn über den Zers'o. ut'pwdic . < ■ s Bolschewismus den Si ii ilcuni '• n• ■ n m'iß. Mit der l;iihrerehrung fand d r ; i-öiinungsappoll seinen Anschluß Im Anschhih daran heri^ben sich < 1 ir> Ehrengäste zui Eröffmnig (' r Ausstellung anläßlich der „Woche der schattenden Jugend" in dei Allgemeinen Hern s-schule, Reiserstraße d. Kretsamtsleiter Pg. Nieiiet bleichte in einer Erutlnumrs-ansprache zum Uisdruck daß auch die untorsteirische Jiniond bei i b illiger Fidi-rung und Lenkung befähigt i«t, beste Qualdälsürbeit /u L isteu. besonders hob ei die hervorragenden Leistungen des modeschatu nden Handwerks in Marburg hervor. Das Handwerk überhaupt tritt mit einigen hervorragenden Leistungen auf. Dagegen liegen die Arbeiten det Industrie weil über dein Leistung:- Jim n-s»miiiLt. Sämtliche eusgcitellten Gi<;>n-stande wurden bewertet. Die Sicqct \, r-dr>n bei der Schlußkundgebung dor „Woche der icliaffenden lugend <.::i Samstag, den 27. Mai gemeinsam mit den Siegern des Kriegsberulsweltki n]>-fes ausgezeichnet. Sämtliche Jungen und Mädel wurden dabei nicht nur <;ul im farbliches Können, sondern auch auf ihre polltische Ausrichtung überpnift. Selbst-verständlich wird auch die d< itsi he Sprache In Wort und Schrift bei.etrs-ht. Hie Ausstellungsgegenstände ui>; • .i-schen oft durch ihre Vollkommenheit, kein Meislei könnte st;- loimscimnei af-beiten. Um nui einige iius der Viel ihl der ausgestellten Dii.ge zu nennen, seien die sauberen Tischlerarbeiten cn:?;io Schatullen mit geschmackvoller Einlegearbeit, die Arbeit einer Anstreicheria, eine farbentrohe Bauenitruhe, genannt. Die Arbeiten aus den Lehrw rkstätt'Mi einiger Betriebe sind wahre Malerarbeiten, Die weiblichen Besucher sind \"i allem von den Schopfungon dei Modt-slinnen und Schneiderlehrlinge enczückl. Unler den Arbeiten, die die Lehrling'1 in ihrer Freizeit herstellten, bewundern wir ein schönes Schreibzeug, Briefbe^chw"-icr uud andere nützliche und erlreulicbe Dinge, uiul so ist das Ergebnis ii"r Ausstellung sehr beliiedigend und es ist nur zu wünschen, d iß die Ausslellunq auch weiterhin zahlreich besucht wird, Sie ist täqllch bis einschließlich 27 Mai l!M4 geöffnet. k'n treuer uiyl^.-s^'-rcr Ah « hied vor Karl Kojv>i1 h M ■ h'.n'i ITrierWfir|.et st dieser Taqe der "Mi 14. C'kiob^r 1'>'•' mi Marl au o oor ne LaQtrhsucfUhrar KafJ Koppit*rh einer schweren Krankheit im Marburuc Kut i-kenhaus erleqen. Zah "j;ch •"•t din Traueiqrrne ndc die am S inv nae'v niilldfi zu seiner V irabsc1/'dt q auf r1 mi Drau 7e:i r F' > Ih • »f m.,i h ■: • \va . In erqrnib ' rlen Wollen >v i rl rr Kte s-amtslelter Pq. N »dar die Vi ' de des Vrr torbenen. \lit ihm variiert die tl i» tersteiermark inj o ldcren rl ■ Draus^adt •imc:1 h^i bf- e n deut i Vor- und ' Vtkj»"p!rr und d::r SI c >■ 1 1 Heim Wbund r;-irn seine einsatzb sten M.iarbeiter Schon von Irüho- -x Jugend stam1 K :ipi!*.rh als deutscher Turnbruder m m' ona'en Laqev, sn n Ziel, ein eh barer d utschei K \u'm n zu werdpti. war bald e.reicht Ans <'< ) We 'k ieo als Ol" rlcuerAverkeT1 mi r 'i-reien Kr;eqs>uszeIchri'mqor heimkehrend lud er auch in ■1"" Sturm* und Drarni/eit rt. r Freir .lh-nv-rh tt 1 .1 D vj1- htii. i n;» ht verleugnet Ii den T -oon df f (i^dn 'hme war er ■ r er :-sten. de: d.P deutsche claai-nsrhen Helinatbund zur M -b'1 1 zur Verfüguno und wirk' ns e h N." h längerer rh^enatntllchei Tä'irrkeit wurde er mit iioi F h-una ' ' iit' vi t ch liehen Lagerhaue es d1 Steinet h r: 11* qerhau€qenoesen«chafl betraut, e'n Amt, i' is er rr.i* an' "f*un ' -h'!»-: vu''l b -i ttpute b s "i'vn ' n f* inn*re'chon Srha'fen de "I ! • ut- ein ' ' qc • 't i d e Pq Weder für den Ve «torb neu fand Anschließen .' i hnete df f; •' •'< bs-f(ihrer der LandwirtschsJllt hen Ha mt* aeno««ensebaft Steiermark in Graz SA* Oberst ircnführer Pq Schraffl, d'e Vrtr» d em-e V vsfo be'-»,-n Iv^'n \i>;,u'U r- «leie'nvV würd'^te seine qroße K-'me-radschaft seine übe: .ms korrekte Hai« tertn. d; !'. i ?u pln^m-b'1' ebten Arbeits» k'iiv: 1 't< n und VoT pir' 't"ii n. in""1' h M w e4' erfüllt 1 *n i'^m r,f,'rbtbpw'!R,s«ln - > w d K merad Kopr>i''"eh b^i allen, d,n ;hn kannten in ehrendem Gedenken ^leihen Nach vielen K' ftr'nier1 •*|i qmi i d e vm 'er rfoß-m ße' ebtli 'if d"s Vfttistorbn"en Zeinn'» ablegten, wurde f*T nacS ri'az Oberführt, wp Di' vtaq d'«* Be'eet* zunn In der rT> anf dem 7 n- tralfriclh f stvfi- ib n \,»>n 'ter t . ::; t Gral Di wi 'tnt >r,i lJvqvv» en ÜnlvereMfta-Inctitut ;u üi«2 Ör med hjh;I -Hrinr h K'urzwei >M r" r v. !• Weisunq ah die Medh'nis^he Fakultät der Iin:\'e'' Hi^z vum DQ7!*nten föf das Fach Hvqiene und Bakteriologie ernannt worden. Tod dureb Snleb>n mll der H nete. Der in Tann mbera Nr, Orts" gruppe Schrein tz. V. < ;s t' ili. v heb >f'e zv■1 t Jahre alle Schiiler S^l-lsih Anton spielte in seinem r'lernheu * » t einer vcmullirh .1 hen U ir»' • ■ltv'e die er am V.utiiq^ in der v".he des W llvnhause«! qefunde-i hctit de* >ri un-vors'rhl'q daß ;bnr c' e.i«lbe in de» Hand evplodierle Hiebe! 'vu. ' m :-,:ni b it'e ( l '-mHo Vi G"'^n und ,iuf der lini-rm Hürle sowie seine arh! ' dire alte S hwc'Jer r-mma Im np-^irh'e, l'uken Sebulb Pnri-pn und Cle-«d'i s> hwer verletz! D e Verle'.'ten wur» df>n duTh d;'. l>eu,,i''bf, Pole Kren-' ins ^aukrarkenhaua nach Cilli iiberführt. Deutsche Frau reihe auch Du Dich ein in Jas „Stii!^ Ilcer des Inihrcrs'' und stelle Dcin^ Arbeitskraft zur WmIu.«* :un,i4 F ''c 4 ♦ Nr. Hl # Mont?"* Gemcinscha'tsbiMc Sdchsenfpid reqp »n der Arbeit Die Dorfm 'erhinpnripinpinsrh.ift e'frotit vu:i Jahi zu Jdhr qtöüerer liiiin-6;>ruchnfihme. Die landwirlschctfllichen M.isrh nen s nd Iminpr ve qriffen uii.i oft schon tuif TtifiR h naus m vorhin .n vpificb -n Aut dfn Feldern und in don H()l)foni-j.irtPn wird lie ßiq aedtbeitel, um älltn Autqahen der Lnndwirtschatt qe-rp ht zu werden. — Reichsminieter und Rf* chshauernfuhter Herbert Backo be-(Mich'p fiuf seiner Besichtiqunrisfdh t dur. h die Üntersteiermdrlc auch das 1 «r Idirni^tlrtfjpr für Junaen»i in Frlbern-ilo't, (I is wr Itl-che Landdiensli.urT in Si< hhrnl''''l inid (Ids qröRip Ilopleiiln-cie h.ni<» lirr VS'elt in Sdchsoi W uer Orlsqrtippenfijlirer In Prattberrj. Riiuiprmpister Rp(f(|er wurn (fel)mon. Es sliiiljen fünf M in-T'■ und sechs Fuuien. Die Che qincfpn ein die Mciidenhiiuplfiihrorin dos Erbich-^leiner RAD-Ltiner« EdeltVfiut, Sieqlinde I'hl. mit dem ResorveoKizieis-Bewerber I n. Irirh F.niijnue! Hriir -uis Seoljdch l)ei Viii.Kh. Ferner heirtiNMc der Rprciuhinn ■\ntxii Sdol^ichek ati-s (luflontltirl die 1 iiid'irbeitt^rin ^Inrio Kiif'onsrhrk iiiv. hner krnberq und der F.ihnkSfii beiler ^l.iiltn Roil/. (lus Hot hrber' die Liind-v/irlslficliter ^Itirie Arsenftihek RnhiJsch. Im Apri' wnrrlen in Rohilsch 7woi Knaben und 7wei Mjdchen qeb Volksttinzqriijipe aus Rolien^lieiq. I\'e »s Cilli, beide unter der !..eilunq der Mti Vorarbeiten filr den Weltptreif kosteten un-e:iniidlif hn Mühe und Ausdauer, doch d e Miidel srhrffflen es und wurden für ihre Lp!«liJiiqen belohnt. Dl,-» S'nqschar winde lUisqp'/eictinrl nnd die Volkstan?-(riiiope qnuj beim Wctl&lreit fls Sieeiten einen erhebenr'rn Verbiuf. Vlit de'ii Musikzuq an der Spitze marsrhielte d;e Bevölkerunq 7um Ebrenham, wo der cefa'lenen orls.inqehöriqen Kamer<-den qeriirh* wurde. In der Maschinenhalle fand sodnnn eine politifiche Grnßkund-r"bunq statt. Den Abschluß bildete ein S'ife'tenlfluf der Wehrmannschaft, mit I ''in 7 el beim Heimalbund-!lau«, f^ieqer V ■' (i" dei Slurm R-i Altfnburq, /weilei ■ i ■ Slii'in R.T Riet/,, driller die Geiular-m und vierter fhe .luqend \'on R et?,. M^i S?0? Vienna schied aus Die lot/ien Viei in üt'i tullball-mel -tersf holt D e letzte Zwischenrunde zur Deutschen Funb.illmeistersthaft stand ganz im Zeichen des großes Kampfes in Dresden, wo der Deutsche Me ster, Dresdner SC, und der Ifichammer-Pokalsiecjer, Vienna Wien, um den Eintritt in die Vorschlußrunde kämpften. Der Dresdner SC sleqta nach sfhvp rm Kampf mit .T 2 (1:11. Fer-tif'r s ef|fen dot 1. fX Nürnberq. der CSV Hambiirq iiiul dn FISV Cirnfi-Rorn. Rtinrl 4.'>()f)i) Zii-rhuuer botr-n am Sonntag ini Drf*(diiPr Ostragehege die eindrucksvolle Kul'»ise zu einem großen Fußballspiel, das nicht nur durch seine Besetzung, sondern auch durch die in ihm gebotenen technischen Feinheiten wiird'q eine« Endspiel« zur Deutschen Meisterschaft gewesen wäre. Groß war die Freude nnti'irlich Ober den 1:2 (Irl)-Sien des Deutsrhen Meisters, aber die Zusf hauer vergaßen über dlei^en Erfolg lihrer« Mann^ichnft keineswegs, den Wienern dafflr zu danken, daß sie den Meister endlich e'nmal wieder 7.\ir Fnt-fdltuiHj seiner -/we lellos' iMich m diesem .Jc'hr iiboriius rcirhen Mittel gezwungen htibcn, ^^i^Ilna 7e'fite «ehr quten Fußliall, wirkte lerbnisfh und körperlich in iuis-nczeichneter Verf.iKfiuna und ppVlIe in der cÄlen Iliilb7eit vor allem auch m t Frfoit) ihrer ((riißeren S'-hne)l'"(ik cit. Vif'nna k.im durch Dr-rker /um ersten Tur; den Vo'snrn"/! 'V't Wiener halten din Saclisen diirrh Köno iid .luf D ihei blnb es bis /iir Pauwe. Der überrarif^nri" Nf inn der n-nsdnnr war Schon, der in, der 52 und Mhnite ^we hnne To'e er? eile. \V en qah sich kein''«;w"q'! ne-fjrbKnnn und hnife in df>r 74 N-1 riil'^ dn^^h Hnlesovskv an' 1'' auf sfhe'ie'"'e abpr 1r"t7 eMinr |p'i'ii'"^'-lr>cirnpn '"'?ien Vipi-tr^Jn^de an der Dresrinnr Hinter- ni^nes'lirift Der l.SC Hambn-n errnnq über die KSCi nuislmrn nii' '1:0 einen z.ihlemn 'ß q olfi'len Sie(! d-r abe- dein. SDieiv^rl^mf nsch etwas zu tiotb er«cheinl Cl'nß-Bo'n besienle obno ("mien dr>n ß'Hi'ner N'e ste- Hertha R^C mit 3 2 (2 M Der Kanuif n'nq in Stel'in vcr 12 0110 Z"-ticlviuern vor n'rh D r I F<" Niiruh rr) erranti mit 51 T'nr'n idier d'{i W'"-, s.iar-brürken einen iiberriUiond'Mi Sieg Gi'ste aus Znaim in Steiermark MS\' Brünn in Graz und Marburg siegreich Das Sporlqeticlieiien in Steiermark erhielt zum Wüchenend durch das Doppel-gaslepiei des MSV Znaira in Graz und Marburg einicn beachtlichen Auitrieb Am Sanistctqabend kamen die Ziuiimer, in floien Reihen /.ahlieiche Wienei CulJ-baller tcilK] hind, oiiI (lliizei Borlen /n p.neni nainh illeii l-12rtol() (|eqen Sliitni tliuz, •;'> diili kap.il \|ariiiiig sich iilölz-lich \i)i eilte r(.iiin Seileiiweiliiel beini Slaiid 1:0 für Rap'd. In der /weiten Sp elhcillle ((iiuiCfi dann die Ziiiii-niei /lim Geneialsturm über und ktiineii in rascher Folqr" -u viri lieflern Eist beim Stand 4:1 c;ei.ing es alu iiiialh .An h-rr>(i:er nach ene'ifificlier Vorarbeit vuii K am, den iVill /iiin /weiten Male im (lerineri^chen Netz unter. ubniu|en. Dnitz 10 1 4 .5 9:20 G:H t). Graze' SC iO 1 t 7 8:25 3:15 Dimit erscheinen die Kampfe in der CJruiipf^' R ailrrding« noch nicht völlig abnesc hlossrii, denn die SG Trifail er-h:ei tagen in 0!jersch!e«ien. Geq-tiP' s lul TCi Kattowil/ am ersten und Tu^ 1 'pine am /.w"'|pn Feiertag. — V'er 1'■>( h*»( biilm ni'f'ich.iftfn treffen am 3. ■luni in 1 e ii.'iq rnife-nander. Bote I gt sMid flie M.-inr.^cb i'ten von Halte, Göt-liii'ipii, I einzig unil Bieslaii. Im Sp>l f ^r beiden letzteren gab e« vor kurzem ei-nop 4:1 f2:l) Sieg der Brewlauer, — HASK und Grndianski Agram spielten in der kioatischen Meisterschaft 11 (0-0) iirientsrh ec'en D-nrh diese« dem Staats-riiei'^ter ab((r ■ wiegene Unentsrh'nden i Mu Iii d'e Akaciemike'p'f HASK den /v.'p fi'ii Pl'il/ n ''er T-^iifiHp pjp Darr' und .Mlrxi's gefAllen. Zwei her- v'MTaf!r"i(te !chtath'pten (latien ihr l.e-bpti liir Fühlet ii'ul VolV: W-iltp* D.irr vom ^'IloVli TSV Go'ha und Dr Bernhard .Nßmu*- vom Vtl Halle "^arr W'tr ein he'vorraijendei 400-m-Hü den-läufer, He»- fünfmal Deutisrh#»' Hoch-sfhulmeister, [QU in Paris '^ttiden^en-weltmeistet v'ermal M ttn-nereiphsm"!-ster nnd 10.1^1 und in41 n'itter in der Deutsch'n Mfiste'^rhi't war. Seine ft-'^-i/pit w.i'' .I'l 7 Sekhnr en. zweimal veM-ai ei die d"ij''Schpn Farlien in Can-de*''-.iinii'"n A'bmis wai einer un«p'"pr bn^ion ^^'eH^^)r;^ger sp'ne Bestle'-stunq u'tM in d e e' 1'117 bei den D"ut-s'hen ^ leififersc haften erzielte, als "r h'P'f'r In* ! onn Zweiler wurde .^uf"h er ^:t-)nd zw(r">T! in der deutschen Caiidei ni.'nii-sclMft * Per grr'»o Rergprcls von ^Vien b ach'e dem in d e-ein fahre durch mehiere Siege he voiffptielenen Hnferoffi^iei Fr t? Bös e'nen neuen Erfolg Er legte d-'S über neun Kilometer führende Renn^^n auf eine Rund'^chle'to im westlichen Wio. ne' \\\ild mit dem ExeDi^rg als Mittelpunk' in der Siegerzeif vrvn 2 '^0 zurück iintl schlug Thanipr und den IiUfendsie-qer K eiou 'n^ l-lndkampf EM Die Hockeymeist6r$chaft Die Verschlußrundensplele im Hockey brachten am Sonntag die Bndspielgegner für die SchluOkämpfe tim die deutsche Kriegfime.stersrhaft im Hockey der Männer und Frauen, die beid« an 4. Jual ousgetrapen werden. Bei den Männern werden fleh der Titelverteidiger TV 57 Serhtenhaosen, der in Jena 2:0 (1:0) Ober den Wenigen Jena siegle, und LSV Hamburg, der in MOhl-heim den Nicderrhftinmeisler ETUF Essen 4:0 (.1:0) besiegte, g^g»>nüber5teh»»n. Dfis Endspiel um die Frauenmeister-Schaft geht zum ersten Male ohne die Würzhauer Kicken vor irtch, die seit Be«tehen der Frauenmeftterschaft iteti im Endkampf «tanden und 1941 Meleter wurden. Di« Kicken mAtsen nech einem torlosen Unentschieden auf eigenem Platz die Dflsseldorfer SC 90 «le reifende Mannechaft Ine Bndepiel liehen laseeo, wo die DQsseldorferlnnen auf den Titelverteidiger THC Hamburg treffen werden, der den Berliner HC In Hamburg 6:1 (4:0) schlug. * In Graz weilte am Samstag der MSV Brwnn und schlug den GAK mit 2:1 (1:0). In der stelrischeo FnBbetlmelsterscheft errang der SK Kapfenberg über die BSG Puch aus Graz mit 9:2 (2:2) einen überwältigenden Sieg. Vo!7:stümllcher Mehrkempt in Wien. Der Sportqau Wien hat fijt Samstaq, 10. Juni, nach dem Prateraporiplatz volkstümliche Mehrkämpfe ausqf^schriehen. Für Männer der Allqem«inen Kiaeee und AUereklae«e I und die Hitler-Jugend werden 100 m-Laufpn, Weit«prinqen und Keulenwerfen gefordftrt. t)ie Altereklassen IT bis IV messen ihi Können im 75 m-Laiifen, Weitsnringftn und Steinsto* ßen (beidarmig). Zünftige Leichta'hletin-nen haben 100 m-Laufen. Hochspringen und D:«,kufiwerfen %\xx Aufgabe, während fiolche Frauen, die nicht Kampf^norflerin-nen 6"'nd zum 100 m-Layfen, Weiteorin* gpn und Kugelstoßen antreten. In Wien kamen die Frauen de« WAC im PHten Versiuh zur Leichtathletik* vprein#;meister«cha(t auf über 1.1000 Punl^te. In St. Pßlten liegte dPr LSV M'trk^'rs-dorf die Belgrader SoldateneK mit 6:1. Der lauf »Oiier durrb Rorhuni" über 4 6 km wurde vom LSV D'»tnioid ne- Wonnen i Rr'chswetlliampf der Pl eger-HJ. Der drille Rricbswet'kdnipf d«r Plieger H t-|pr-Jnqf;nd und der Modeilfludgruppen der Hitler-.Jugend 1944 wird in der überkommenen Form vom 30 Juli ble 7 Au-aust ausgetragen. Der Ort der Durehfüh-ninq st^'ht noch nicht fest. Dir Wett-kämnfe in den Gftbiefen liegen iwiachen 2 .'iini und 2 Juii. Der Re.'chawett-k.imnf der FMeger-HJ uwMBl Sport-, Wrh''- nnd fliegeriachen Wet karnnf, F-mV wettkampf und flieot»! handwerklichen \VpMkampf. r.ruppenan'srheldung der Gerltetiirne-r'nneu. Zur Aiisöchreibung fOr die Deutschen Me!?ter«chpfter am 4 Juni in Hei-chenbach (Vogtland) hatten v'er Sportgaue de« NSRL S^ch«en. Oherechleeien, Mitte und Sudetenland. 'hre beeten Turnerinnen nech Ch-^mnitz entsandt Nle-(ir.-«rhievien und Bfthmen-Mähren hlie-brn iinvettr^ten. In dem Serhskampf «fhnitt der Gau Sach«en am bebten ah, '^tel't er doch allein fünf Turnerinnen fü'" den bevorstehenden Titelkampf Der H(i''enunkt der Grunpenaiwche'duno war d>-'S Kürturnen der am Vortage erm'ttel-ten besten 1? Turnerinnen, vO" denen d'n frühere deut'^ch» N^e'eterln Charlotte Walther (Leipzig) eich allen ihren Mit-beworbe^innen überlerren relote Die B«}-«tpn an der Mp'ftte'-fichaft teilnehmenden Timer nnen sind: 1. Charlotte Walter fl piivr-n) 115,5 P., 2. Maria Lariach 'Qel-witzl tu P., .1. UrÄula Paget (Leipzig) 110 5P., 4 Isolde Wackernagel (Leipzig) 106 P., 5 Martha Herbeleb (Rudolfe-s'adtl 105 P., 6, .^qnes Dahnen (Teplltz) toi.5 P,, 7. Hilde Dietze-BöMcher (Leipzig) 102,5 P„ 8. Hilde Hws (Rudolfsatadt) 100 5 P 9, Carla Ulber (Wittenberg) 100 5 P __M vR^imcrp zEiTurri Der Heeresbergführer Der Jetxige Krieg hat, wie zuvor schon der letzte Weltkrieg geze'gt, wie wichtig eine berq«teiqeriechft Auabildung für die verflch;edenen Truppengattungen ist Deshalb werden heute für dlie Waffen gattungen der Gebirgstruppen und dei im Hochgebirge einqeselzien Truppenteile des Heere« bei dei Geb'rgsiäger-schule Heeresbergführer-An warter aua-gebildet. Voraussetzung für die Auewahl der Auezubildenden sind neben vorbildlicher eoldatiecher Eignung und Führer-eigenschaften sowie charakterlichen Tugenden. körperliche Leistungen an Au« dauer, Kraft und Gewandtheit, die über dem Durchschnitt stehen, sowe eine volle Beherrschung der bergsteigerischen Grundaueblldung, de« mintänechen Schilauf« und Erfahrungen Im Hochgebirge Die Ausbildung umfaßt die bergsteigerische und schilÄuferieche Weiterbildung bis zur mllitÄrlechen erforderlichen Vollendung und eine GrundausbUdunq im Hochgisblrgsplonlerdlenet alle» Waffen, Si» erfolgt für die Dauer des Krieges In efnem Sommerlehrganq von aech« Wochen imd in einem Winterlehrganq von vier Wochen Am Ende |ede« Lehrganges findet eine Prüfung statt • * In Breslau wurden wechselvolle Box^ kämpfe durchgeführt. Vogt schlug den Niederländer Qutil|p Freude, denkt er, aiil tiein mtii|er gewru ihnen Gesicht dois lioldenl lleiiien könnt' intin! Hiirl i( ii b ib ihm vorzuijpielnn. ihiH in Temcsviir aüp, alle gesund s.nd' (.'lonz allein muß u h bei meiner Lütje bleiben; denn dem Dechiinten . . . Oder soll ich ihn einweihen? Kommt Zeit, kommt Rat unil Draht! Wozu auch liefst du .\bpnd für Abpiul zum Friede! ins Theater, Vliltenbeiy*' Spiel? spiel! Du bifit der arme Wissend»* Ip der Tragödie. Apropos, Ihea'er , plaiidnt der Apotheker mit Hödl am Siicilnrichniiltng des Einrückens der I larrarh-cheii Reitet, als Hödl grad den jungen B.iron untoi den Mcinden hat, dem zu Mittag ein Ge-M hoß die Stirn schrammte, »apropos, Theater. Erinnern Sie sich dp« wirrsal-reichen Märztages, da man die Ermor- diinq ('# licsedri Iriqlav entdecklp'f'< »>nt»p, aber d.is 0 nq wir (■hirrli 'iis im. u ef h-iiing-stäh g, nan? pip-nntioren Mi ejiu'r ev/'f| ciliwebrenden He-\verr;niq voller Iiitsetzen. Fs ist eine külte Dusche für nnsp'en Irbprishi-itijieii WeinlMueriiort qewe en. IVisc ^'^'■qn'^se sch enen df'iuil ers'e fro-sl i|(> Sr hatten auf Wersehetz voriius/u-wer'eii n.is Miidchen ist w'eder fif*;iind.'r wV.' is Sie ni< ht satien. Man hat sie vei hr)i I' r-eüir h. Sie werrlen .A'Kieii machen, I>fls M^ifiel «t n'rbt schllbl q wa' ti'ier irne'>(lwif> Zeu'iin rl^^ Mordes und 'sl fbr ri'tpr zi'«rmie!U("b''"rhen.'< > t'iid ver ist fler Mörder? ' *'f'f»pe BrepVfi vor. lümiortsfhte.« Dot Mincie B.irnn is' imter de- iiHen lieben Hand des TiiMstlif Jvmi tolnnlilnj? b frewordert. er ziirkt da ciirlll Flui iK'lPr dern Ve'-lianflc hervor und rinnt l.inq-s-'m in .Absät/en über rl^s Vatkwe'ß" Ge-s rht Dann sarkt ei zusammen IlfKll if:t erstnunt. »»n.is bissnri \^'l|t^(lo f!a auf dp- Stirn wiifl ihn iinV'f Fi, diese Mntter'^öhm hen! Als der Bursche zu sifh konind und flcii Geisll'dien sieht, wMl er er/ahlon So (tihrt alst) der Wag'Mi? denkt llürP. Eil weiß jetzt, daß (l;o"n k.i v.'iid Wehl ge'ürrhte' haben daß nofb ie-nantl komme bat die Ti'ir ver-rif.nfji' lind durch'; Fenster das Weite gr^siK ht.« * Das nt'flüiblete Volk von Wersehetz gedenkt vt)ller Sorgen se ner ins Türken-M'.nii hän<(enden Vaterstadt. Man hat die leiile hei Volksqenossen in der Heide uiirl HecVe nördlirh des Begnkanals un-lerfie'iracht. Sanktandres, Gvarmath. Biu'keiiaii, Mercyrlorf Orzydort, Neu-arad Crui'd*;brunn Charlottenburg. Ald-r'nqen, Sackelhausen Beschenova 1 ov-rin ("srit'ifl, Hatzfeld Oslern, Marienfeld und viele andere Deutschgemeinden luilimen dort Biüdcr in Not auf. Die Zeit üt>s Maisbrechens ist herangerückt. Aut Iciusend Ackern hilft Werschetzer Hand ihien Wirten Kolben knicken und hernach schulen. Zw'schen den raschelnden Stauden verhallt manchar Seufzer, mid selbst beim Kukuruzichilen in den Höten der Anwesen will die tu djeier Tdiigkeit gehör gp Freude trott der kreisenden Weinkrüge nicht vorbrechen, Leid icihmt d.e Zungen. Nur d'e jungen Buben tuscheln, sie sammeln sich in den schnurgeraden Dortgassen da und dort z(i bewegten Klumpen, übci ihr liebes Wersehetz geht d e Rede, und daß der Hennemann .. üb der Matzi gehört habe, daß ...? Ob der Peter auch ...? Ob der Klosi wisse, dafl *ZU Werschetz . ..? Rundum wirkt der wundervollste Herbst sich aus, nicht zu sagen «chön s.nd die sternei eichen, leicht kühlen Nächte, duf der Höide atmet Colt. Die herzgeplagte Menschheit atmet mit. Schlaf tröstet die Seele. Vielen erscheint der Hentvemann im Traum. 10. über dem Bergland im Osten «chwamm es wie von einer Malerpalette, die Sonne wollte aufgehen, voller Klarheit begann der Tag. Am Abend halle es geregnet, aber nicht so arg, daß da« Reiten darunter leiden müßte. Sie ritt ja. die Oberstdivision von Harrach, wieder e'nmal, Man war in Bogschan abgelöst worden und ritt nup nordwärts, noch sah man, wenn man eich umdrehte den deutschen Ort. »Kein sausewind rüttelt uns heut«, mußte Dorla plaudern, >wla aa ]Mani Abend, als wir von Arad nach Temeivar marschiert waren und dann in der Stadt der Burgl begegnet waren inmitten plötzlicher, geradezu behaglicher Stille. Weißt du noch, Harr Rittmeister? Am Tag darauf dann ... dia Hetz mit dem Dozsa«vorm Peterwardeiner Tor... hernach die Vermoppelung durch den So-ro. . schließlich eingenäht für fünf Ta ge! Erinnerst du dich?« Cappaun nickte. »Und weißt du noch, wa« ich dem So-ro sagte? Richtig aus voller Seele? Daß es im Sommer kein Einlochen mehr ge ben würde, weil wir dann tot seien, ge-fdllen. Na und...? Wir leben noch, so gar Schmcrbäuche setzen wir an' Guck nach den Schwadronen, wie lette Weiber hocken die Kerle auf den Gäulen! Hinten freilich ein Rudel Hand pferde, als halten wir unter Eugen ge fochten und hei Zenta Sättel leeren müs sen. Fragst du aber, wo ist der Reüei der Lisette, so heißt's: Krank fm Spital, wo ist der der Königin von Sahd, dann meldet der Wachtmeister ingrimmig Verreckt am Fieber. Was haben wii beim Tüikeneinbruch getan? .Leut, der Kommandant in Ujpalanka läßt euch sa gen, der Türk ijt eingebrochen', haben wir schreien müssen, dann sind wir abgefahren wie nicht gescheit hierher nach Bogschan. Den Kampf mit den Türken aber hat ein Bauer aufgenommen, ein Bauer! Unterdeesen kratzt s'ch das löblichen Korps Brechalnville dle»Berzava entlang zehntausend Bäuche. hm... und der Kaiser in Lugnsch Schulter an Schulter mit Lacy den .« »Halt, Maje«tätsbeleidigungl« tttw? Montag, 22 Mai 1014 * Nr. 143 « Seite 5 STADUWt-ATf » »V A v B Ü. * 3 - D r n u Montaq, 22 Mai, 19.3U 17hi Geachlo iQu* Voratelhinq, Kinq 1, Ami VoLkbüdunq CARMEN. Oper. Dienst*if. 21 Mb 19 30 Uhr SAISON FN SA' 7.BURG. Op-rett* P f 1. •**£••* mrv a «| m r ." »r IHr •*< r UNTERS1 E R SCHE " IWr''!-fror- 9 IWVdltr d« tMMHW-M ' »*<■»•• «iW«!.---- «r*»nrHMnkarn# ' s •> J 'II » U R G - L 1 C H T S P I r !. K " -nie f< f> <0 W M Oh ....... Irnne von Mi>vcni!orll Ann« Iii .e l'li'iq, VV- r Fuutlerer Jon Sti !• i in Um 9 kommt Harald F!n mysteriöser Mordfal) und im- Cit 1 Klärung i SONDFRVO^STCt.lUNC VN* Montag, Oirnsiaq und Mm »- ii tun |„>4"i ' ir hau Moser hii l lleml >rt, Fritz in dtm ' II* . " -|jii Das Ekel Fit» lu'|)>ii(jli(lie .1 i - Amt iche BekQnntmachünflen DER üi iUMÜRGLUMt IsTr.» D. M STADT MARBUBG/DHAU Bekanntfnrchunff A. ZI 617/1-269,3-1944 Botrifft; Gnu dwiki •.» .. )nn : Im i-.itkeS Marburg a, d f- i'i, t.u < i'.j i j.i . vVoliusittill enyb- t; udzes In der Unte. siele mark. I F.SPLANAf'E S' 1.S 17 Ji) T» 1 I hr W I . 17 ;«t. In ■*:, :r,. Montafl 22. Mal Zum Lehren verurtH't niil iv.ni Pulrovkli. I'ilil J.ivor, Viilerlf HliU ,'iy Von den Schatten der Vi-ty mi> tih'. it getriehtn ii »•In Minn dun h .Iii Wi'1 tu» Im» <' L . -tu i r Fi hi Hrlniung von miMitai (junll und «in u ns Leben *rh«wkl i J>i■ Hl' . "i."t I i' Dianstag XI 0«r Film Mittwoch 14. Ooonarttng IS Mal *rJ Daa Tagebuch der Baronin W. Fflr Jufimirillch« nicht tuijol <»ien I ! 'ch^n'cl'p Die Vni«tel1nnnen beginnen: Nf nt..n ' t 19 15 Uhr S in'ifl 17. und l'l.IS 1,'lir. i i 'in, 17, und 1!) 15 Uhr Montag 22, DlcnsUg 21 MIII r h 21. und n-m- j nerslay ;5, Mr Kiidcheri in Weiß POr Jugendl thi- unl»r 14 Jalm-t« ui l>♦ uifplai^nl j Burg-L;cbtsr>i?le CUM »ai tisenleia»1 ■traf)* wn i> <1 t->.tfi irh n to it > 19 * i hr Montag 1). tMriil.in W., MlUworh 14. 'rnd fV'n um tng. IS. Mti Die Hochstn^S.'rin Pin Tobisfllm mit S%: Iii' S>hajiti Karl ti j ßl hl. Will Or ltm I ! i W Uc < in mnr': ii'-d - Clftftihrung l au-oi itt'i' i?f. - V• »r "li ift. n Viru 24 Fo'in ir lf»44 (Vero diuin-:«-und Am - ii-'1' im .4/1 14) ist do:. ( .i • übr- die Aufsrh e-ßunq ii Vv Unn <;>i ■ .ipt-n < m 22 ':rptcr.iber I '.J ir> (.er T««; ti r Cles f.'as vom 27 S"j'i'»mber 1Ü3Ö in der On'elsli f m ••'felühtt worden. ,1 Be^t'mn^unqen d- i (!ospi?es Iii n d iliei ni11 dem T ? t r Vi- offc ltlirrhuru) d r E'.tt!ühru'«| •! (idnunq d h. mit dem 2» Febiuar 1944'auch ii-i in .tri'. . I irl u ! a. d. Dr.iu A-iw ldung \!r' q a. d. D ,ii f- l'l' ' 1 : i^schIilt ym lh '• :S.s. nk • l der Go i ii-genq rl , Oh",!irfc meiste .. ) rl • Tp.jurq eines G. und-v!ü.•'! i' run )| b) d- f> f' | (Bewillignnq zur i V i l'iy 'ntunfiiln' I ;> i nes Grundsiii ! } • od\»f Grt l tückteil#B, c) jede Veieirib rung du ich die einem I ;irtde >.!i ein Recht zur Nutzung (Pachtung) oder V:ubauury ei-nf• i• iii \-s liv.u Gi'in'1^' • .' c r njert'lhl wird '' l «' Gen hnngur.q dieser . ht > ' lüfte erfolgt utibe-1 d" übrige : fr ('- ■ Un . . I^iuica R' ■' h' \ '• r.' r ill c 'i Gr i-.|!dtin «! Iii den" Stadtk eis Mölln ; Dnu auty«öi::Ilten Wi'ibrh- ' l,i vi, der iiarh den Bn--■! •!itT'..'u de., Wohnsifcdl m»j | di ge. idnele Nut- ! d - dt.ii-ns im Hinblick an} V. .mu» u; Verkehr, lndu-st E holung, Schutz de« Heini-dl w in bezug auf d e E fo;dt iwe dei Land und Forstwirtschaft In don Grund-rüc/en regelt. 4 Die auf Grund de» Wohn«iedlun^!»qesot7.9a »rfoid«ili-rhen AntrÄqc fi»if Gn ehmigurg v->n Gm i;ll« lenq-nn und Grund- verkehTvnr dniltfn «ind *rh ;tMieh am h ObarbdnjenM: stor der Sl idt Mftburg ,■> d Drc i j rieh! "ii. Ppn Anl; inen auf G leehn- s, . .n »Grundstücke hinein |P 7<>l'inr',;n'";i) ii < n in.1 bei SiadlpianausEchnilt in d^edarhet AiKletti^ung fe ! - . t<* ■ nnd zwei Licht-n-iyippi |H ünschlieRen, in u v dir uin di foslgeetell'en 8traß#h- uttd BdlifluchtHtrien und die vom viur.igsteUe- vor- i gr*> h .iqfmen Tei!n'ir;s,'nien einzulTfiqen s'nd. Nach erleil-ter C-enehmV mg und Ve-mfls.^-'ay (ier T ilung sind d»«> 7.ur gruudbüf herli'hen Durchführuni/ besUramt<;n Gi undteUunqj-plcL'e zur Überprüfung und Bestätigung irneul dem Ober-bürgernK'i't Stadipbmunq^amt einzureichen- wob«! «in« Ti-nspa c Kopie d»s Teilung-planes mit allen Mofldalen * ir Fin'r-.^ r.o in den Stadtplan • •v.i#»<*hbcB©ii ist Cr "b1 r :h fii;r in 2 die.jfcT B" nntmarhum be-zeiehne!!' Rnehtf./organg aul ein Gm: . k. dhf» im I nen- * Vj l>zw einet i. ui " Slflriukf r ;l«lmatliund A it VolkljiSdung Maiburj Die SPORTGEMEINSCHAFT MARBURG teilt luit, daß di« e ennisspie'zeit 1914 orx!net wurde *• D>e Tenn pt i m befinden sich im Mar-burqer Voll I n, F.:nqanq von der liinq rria-s-se. 2522 iü'Ml Die OrfanL-ation Todt 't ! ., I ■>( -|) Gebieten: t'vhnischo nnd Vei , allung ■»k röite dller Art, Sekrctüiin-i)i n, Sifi.olvp tili ii Si luvakr.ifle, NaclnkUlenführe-rinnen und -helferlnnun. Besoldunq n,r:h TO A, außerdem Wehreold, fieie Di":i8!kleiii .rtq, Vc pfletjunti und Unterkunft. - Schritt-lieh. , 'v rbunqen. an du, Personalamt der Orqanifr.tion Todt-Zentralfi, Referat P 2l, Berlin-Char!oltenburq 9. 2313 ?rf?u 5c!% i(t Tifcnl —» nbi*r ihr fiiui'imlt gi-ht uxiter. f!m LUofthtag mnriit |tc pö fc: lllcnn |ic fort i|t, lot',1 |ir aie IC ijci: ■ lür- " ?iu5 i.ciflt Jiec in r,.'' ''o unmben. Coii. ii teirö fie out ourdig tnmpft un?> lu'.ri juti Ii m c; bm.' t. v r fm . ti wiffun i'idi licuti? auf ölp|e cm f. i ie 10 u hoifen. Klo in ff Anzeiger Realitäten Gcsch'^ft&ver-'ehr Lf hensmltte'.qcschäft w rd we-qen Krankheit soqleich in Pacht qeqeben. Zuerhr. unt«r »Sofort« an dU» »M Zi 4022-2 b.jup'Iftomptangpjr, 3—4 R*hr«n. zu kaufen ge-ucht Koli« Jo-hann, Lindenkogel, P. Plankenstein. 4 Wiiagjn, gut erhalten, dringend zu kiiulen g<- sucht. Angebote an Anlon Pinter, Mar-burg/Drau. Rc seretraße 16. -4 Zu verkaufen Schraquu Wr Hol»«-bilden ** verkaufen. 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Bogabenhaitan l'olic Nacht pili Jugendlich* n'rhl mini - Mcnl.in. 22 Md' ut 11 1 Uhr M itlnae rrogrAiim a Die Myisii rie de j I J cr:s Das 1 di« i t'i r N t ii \ Er/aiuiUlig tictcr Tinipu it'i • \ T'Thlrii o I -ni "ii ih'r Vermehrung von S i i 1 i < i. • n " stell Li litfwtik':» — 1 .i-1 • mg ..... U .i.'Uli'n,; tur > die H ;ilkun - — • ,i • • ..e , Bi-i/e rV'rtrjieti't, und " ■. glaiChzusle binden Körbet schuft steht ui rl :in dlk u Mubu g a. d, i u q';' • " 'um l.i b 1 Iit f" i • Ii .ß: ift Oberl ;irtf"irf iate r de- S*«.dl M lu.ni a. d Di .tu anzu' -n i" d ihn C di ijenhe t zu: l'1.:." ritnq /u u. bei. Kommt • le [• :!n« ni'.' » zu* eirl dum • heid d" t : ! (!'■ vil-vcwal'uug auf Arrtr^j des Ob rl ii g. nie lers, 6 ( u •!!<.. li'ir' '1 F'" r. ••.inr.pm auf '"-rund neu - rol-gur< ■' cht •( : "• t Ii ivo - i ."'il >a er -r dann rl . ch-(]■' .• ■ ,. ii ,.i n ■ . | . i, -lr '! vo'Megl nd;-»r ;• tu. n;cht bedarf 7 Au- M 'Rii .hm'.'.i, die arl r>und d , fio etzes qetrot-v *,* v»ft» > v • A ■ in ' n . ' El9#rtthhi{iböBf>ir»niiung «xiar Aufgabe von Rechten tili a-he;enle-'et werden. H Wird rl Gen»';im.j|ung i. < ht od?r unter einer Aufl.igt crli iit ..i i ' d ni Be'.C'l ';lei bire i ?.v ul VV jc. 11"ri n de. Ei I- ii ' ; ')■.• ier l> ■ <1 n i ihu d e Ca i iev • i i den €"!• f d r ' \ h? wallung 'u, die bei d."n Obefl? . -geil . •! i Si .dt V ■ vir ; i I L"'.«iu izu . . Ii n ist. D i :• i' >• r d ■ v ' "■ Iii <• • • • um! •• " bt d i-s Stn.i p' ui.1 ; . < (• i n • ■ '• i II) vi 2 i' " (.«rund* n übi rtuig'ungen% und Grttr.d x kteiluiv.p-,a in dar Zeil \nn lp—12 l in Ausküni'tii «mch eUritthch eiegv holl v.eic- •• können. 2"«.:* Knaus. v^. v?. v V V ■ Aozeigonschluss für die nächste* Nummer M Uhi Dringpnrf'- Todesanzeiaen 6l.Jhi •,'f* " -V . * , ■."ä:' >'■ T. ■ Noih ;n i VV ru n «ehielt' ii wir am 14. Mai t • in'. Iit, dal) T. in Inivgst- Q' >' t ('■ Uö Uli I Yiitt, unsar S ihn, Brud ?r, Stlnv.. i Un» Sehwiiij.r und linKel V CSrubcr I an iiien-Änzei "• «n flni en durch 7 F. l f U N G« d : *\l v Ii B U I? G t 1> ve!les!a Vcrhiietunq! ty $ -b r"Iii■ . Ü i . i rn.nt * Inhaber H. • t h i. I.i. i Ii» - um auelr Ii.-», v, des Ver-dleiiMkrciint Kl, ni.rl d r S id U>nm. daille 'm Aliei v .11 i(l Iah. t n Im S.i Un dt-r Ostfront den Heldentod gohta.l;-: hat dr f| -) still l.«ben In tn-.'er PH (htr i Jülbmi) für den Fiih- rei und .ein ■ ■■ r ilh t.i. l'hea M u ."! i rill IIif|'*mlli< n*» n»i hf /ug l • > •• Samstag 20., Snnnlag 21. und M id :g 72. Mal Bi Nl ES AL Li .1 r ,f' * " v ' a ' m* u. lw. il UilU Cl!Z ■ I Befitichl die Au««' llung d r ccb. -fenden Juqend in dei Allqeuie:nüu > ! • rufsschule, Reteeiotraße 5. Bar nführcr.t qez, Sturm, Un e. lieber, herzensguter Cyrill Nonaer Gelieiler isi am 4. Mai I ' I im 21. Lebensjahre r.Hnen . n der Ostfront erlittener V< letv.angen erlegen. Wir werden ihi n e vergessenl 3998 \l M.irburg Driu, Ro. iv un, do:i in Mal 1044. In ticlor Trfuicr: Akdile Klement'-.chlt'ch, 5- b .* storj Josef Klemen-t'( 1 ' m hwage ; 1 ni'l i latov/schek Pr ri- L n im Ntiman i idu.jen Vcrivandd- n. ■' Jt ■ . iw» -. ">■ -■ In stid ti Ir u« ge'u n v.'ir die N .('bricht, ■ !»■ Inj. Ci.Mitsiti, Schwa- 'l Vc:l W< !|dtl!|l. ■ •ii I 1 !" Sehn, Binder und Nefte Kriegs! eiwllltger v ■* r. m i c."? ff -Sehlilze 'r Melkkuh verkauf ch be- Posch, Roßbachhof, G?m« bei M#. burq (Drau). 4031-3 S*el'?,nt??svc*":e Kino-Operateur w tischt .die per sofort alf. Alleinvorfuhrfir in kleiner Stadl B, Ii ; ttio-bliertes Zimmer. Eint] Rtd ti-ch - Graz Krefelderetraße 9 II. 3' 11 -5 Stellen Die Einlel'ung von Arbeitskräften ist on die Zustimmimg dc^ zuständ gen Arbcts m) gebunden. '« iitmg^du .triiq; r n tili d • i- neren Besirk M. rhtuq Dr.. dringend gesucht. Vorzustellen m < arlaq der »M Z «. M irburg (Drau) _ ____ .fi laufichneiderin ttlch Irin-"end qesucht. Antriqc u 1er i: J. mi die »M Z 105 (j T üclitiqe Buch halle-in • ■ .!< m Kontenplan vsrtiaut vm> ert mit alien einschl.-. gen i'mro-arbclen für eine Industrie, l'mgebi.ng Maiburg-D m zum sofo tige.) Einft t g< u ht An-t. ige unter v Ii nd.g an d>r M Z. 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Sturm. Danksagung i>erichüf?t!^0 In rlei Todesanzeige Ro ;a Kowntach f-ind als hlntodild bene Kindel G~ele, Maria, THU, Töchter, und Georg, Sohn, zu nennen, Brunndorf, Marburg/Drau. Piagerhof, den 19. Mai 1941. Piir die herzliche Ante I; ahme und die schönen _K» mir! Bltunce p I n und fiir die übe . aus zahlreiche Beteiligung im letzten Wege meines innlgslgel.pbtcn Gatten. Vaters, Sohnes, B uders, Schwiegersohnes, Schwagers und Neflen, Partei-genoss n FRANZ PINTER, danke Ich auf dmsem W* ge iuf das herzlichste Besonders denke ich dem p. i '■ dilhrer Steindl, Krcis-führer Dorfmelster, Betrlebsführei* Herrn Direktor 1 dirqer Iii'- d hör.liehen Abschi edsworte, Herrn Bürgerm« ßt r Srhi Uauf-Gcndaimor epoeion führet Herrn Koch für die liebevolle Betreuung in Geiner 'elzton Stunde Allen, allen .danke Ich, die Liebes meinem Mann c«wiesen. Pragwald, den U, Mai 19-14. tun Ml ILA PINTIIt mit K'adern und alle. Verwandten. D* unü Ich driiik ud d esem Weqe inniqat üllen un-ficrcn Veiwie .i n. Nach!) ren, Ere mdui und I kannten füi die liebevolle Antei'nahme an dem unerfcel. Iit hmi Verlu tc meine. Galten, des Herrn AUG! sr RAK und die \ elen K jnz- und B 'inien-bpenden ans tiafetem Herzen 4032 JULIA RAK, Gattin. nut Kindern Fs^rat Relchvbiihnnrbelter Ireiii'1 He-«cheift qunq. led q, 41' J !i:i> lt, *• ht l h 1 rnera'en i ". t Eigenheim in Umqebunq Mar-burq« Zu-chr. unter »Atisl.ihr-liehe Zuschiiit« an die »M Z. Marburq-Dr 4020 12 V nnflA • Verbiete Graues Kuider-Wolljatk« h>^ n - I diu t,keisi ibe l bat cn se * verloren! B Ite, Fundanu ibqe-beul (Gute B,eloh:uit ql| 4- ^i 13 Vpf-v.-h'( ? Welche Herren- und Dam mfri-i in lause ht m ' : n m Landpiiaten. Adi^se in der »M. Z.«__2519 14 1 id osi ii K n b *\ »iieti lau* che q-'q. qi ' Ii dienen Sport* wagen I isef LmoorsCh k — Mahrenberq 97. I) )0>H lausihe qut erhaltene Ot'.o-mane liir K11 ht ikred. Zuschritten untei »Ottomane an die »M. Z.o._ 4037-14 'lerrenlahrrad tan*« he nere n I cheti- odei Armb.induar nvt Wertausqleichl Adt, in dm «M Z.«. 402U-14 r r »"-/•1 -'ps:"' ajr« 5 ■ - •. - .4..'.,,'d-J laidL BL U 11« - "* "• lui' ri j dor M. Z. und des St. Gospodai durchgehend von Sei:; laiüir !afl>sc!igfzbereit! tür das Hp jifc »h» W L , I l«> ■ kl fcj filö i 3 Km t! ns m ii 1 '•.>» 5»ii* ® %\$ SSSir Eltera uiid Erziehe! Si-itc f * Nr 113 Mont?^ 22. M""! 1914 GRAZCK KLyf>!ilcKri: KJavierabend Roman Klasinc Ei> boz_i!g. von echtv m und tietein Kuns!w:il'>n, weiin eine V orlrdtjsfoige von SU du^gcspfoclien ern->.er Hdliunq ripn» Abend das Grprage Cjibl, wie lüv.-? bei Roman Kldsiac iir kciip.'ii TtMuSiltsadl der r -Iii wrir, Dornt nicn SrarluUis Son^i-tfn in c-mo!l und C-dur zciqtpn jene ScTibi e und gedii-gene Tef-br.lc auf, di^^ SSI mrtH'.Ml il".' SOiü-jiV 'iS üildiiti»': \'ordii>se(ziing bildet, vim Werke wu dif» C-dur-Sonc!v)pfenden Vortrag, ol\ne die flüs-siqe Linie des Gcsain'werko-j dabei hintanzusetzen, so gestaltet K'asinc die bei-ri'n Variatioiienweike, denn auch Reetbo-vons op. 103 ist nichts ande^of als eine zur höchsten Kunstforni (der Sonate) getriebene VarvTtinn. Schon das Wagnis, 7wni in der Form einander so ähnliche Werke zum Mittelpunkt des Abends zu machen, erfordert Resopkt. D^iß dazu dann gerade Debussy mit seinen drei Imeges (Spitqeibildpr auf dem Wasser, Frinn^rung an Rameau und Bewenungj In stärksten Gegensatz geriet, den der Kiirstler mit allen Finessen ausziistdtten wMfJtr», wobei immer wieder die hohe NtiisikalüSt der Auffassung besonders auffiel. muR noch erwähnt werden Als Horerlebnis allerdings mochten wir die reizende Sonatine a-moll, op. 8!5, Nr. 4, von N-fax Reger an die Spitze dieses Abends stellen t^ie drei kleinen Sätzchen rjestoltete Klasinc mit wahrer Meisterschaft Das Klctnnbild Regers.fand *f>ine kongeniale Ausdeutung tind he-Rta''h ebenso durch seine melodiösp In-ninkeit wie Huri"h die unerhörte Delika-tf"?se Ho«? K1avipr';^t''n<; Reifall und Zugaben lösten einander ab. MARBURGER ZEITUNO Josef Nadier ein Sechziger Dp^ bchöpfcf der stammes(Jebundenen Literaturgeschichte wuidfc die Lieraturqe-6chi*'hte vor-wi'.oe'id u ler dPiii Gw.chts-punkl der je-weilioon Litera-luistroinunqen betrdchtet. ;n d e man die einzelnen Dichter — 7uwe len gewaltsam — einzureihen s ch bemühte. Geliu g diese Hinre'h-unq nicht nahtlos, wurden iJichtci und Schriftsteller inißverqniKii ais ,AuRenfieiler' abgetan. Der Literarh^loriker Josel Nadier ging nicht von der bereits ^jrhandenen Literatur riicl;wärlsschreitend aus, um w.e viele andere r(jeichr>am kntalo-qi'iierenrl zu hetrarhlen, sondern er un-ter'iu'-hte zunächst das Stammesqefügc de^ deutschenVolkes, um aus den E'q'^n-f>rlen dor einz^ln^n Stämme und aus deren geschichtlichen Vorauss^tzu^q'^n ihre besonderen Schöpfunq.^n auf dem Gebiete dee Schrifttums ableitend festzustellen Auf diese Weise qah er vom Gfisamtbild de« deutschen Schrifttums r^no völlig neue Schau Manche* Dichter, der bislana verloren zwischen den .Rich- tungen stand, fand nun die ihm gebührende Würdiqunq innerhalb des bedeutsamen Ganzen. Bin Beispiel maq für vi®le sprechen Der schwäbische Erzähler Hermann Kurz, Vater der kürzlich verstorbenen Dichterin Isolde Kurz, war in «ei-re'- Bcdeu'unq von keiner Litetaturqe-fichichte richtiq einqeschälzt worden — Nadier eist hob den bisher verkannten Dichter innerhalb der Geöamtdarstellunq der deutschen Literatur als Schwaben und Reichsstädter zugleich m die ihm qebührende bedeutunqsvolle Stellunq. .losef Nadier stammt aus dem Sude-terhnd und wurde am 23. Mai 18fl4 als Sohn eines Werkmeisters in Neudörfl ne-S.-' ie Abstammung maq nicht unwesentlich zu seinem späteren Haupt-we-k beiqetraqen haben; das Völkerqe-misch des alten österreichischen Staate«, ' » velcheni d!? Dputschen ihre besondere kulturelle Mission zu erfi'll'en hat-. I:^n maq dem junqen Studenten und . Schüler d?^a bekannten Germanisten Au-I qust Sauer, der sich für das deutsche I Schrifttum im österreichischen Raum I hahnbrechend eingesetzt hat, zu seinen , speziellen literaris.rhen Arbeiten anqe-t reqt haben. Letzten Anstoß im seiner I ctrof^^n'Tpicqiep »Literaturgeschichte der deutfichen Stämme und L.indschaften«, die lf)12 zu e-scheinen benann. e'hi'^U Nadier 1P07 durch eine Rekto'atsrede seines Lehrers Auqu«:t S^uor über »Lite-raturgcsch'chte und Volk&kunde« Eä versteht sich, daB die«e« großangelegte Werk de> jungen Literatur-Pro-fossur« — Nadier hatte 1911 in Freiburg in der Schweiz »eine Professiir erlangt, der 192.S eine in Königsberg folgte, bis er 1931 an der Wiener Univereität, «einer heutigen Wirkungsstätte, kam — viel Widerspruch erregte. Die Tatsache aber, daß sich Na-clers Literaturgeschichte, die 19.39 in völlig neubearbeiteter Ausgabe unter dem Titel »Litere-turgeschichte des Deutschen Volkes« erschien, bis zum heutigen Tage behauptet und schließlich als wichtige Literaturgeschichte unserer Tage durchgesetzt hat, beweist klar die gioße Bedeutung, die sie für unsere Gegenwart besitzt und auch späteren Generationen bewahren wird. Nadlers Hauptwerk hat «eine anderen wissenschaftlichen Arbeiten etwas in den Schatten gerückt, ganz zu Unrecht. Denn auch diese — »Entwicklungsgeschichte des deutschen Schrifttums« (1914), »Die Berliner Romantik« (1921), »Der geistige Aufhau der deutschen Schweiz« (1924), »Das Schrifttum der Sudetendeutschen« (1924) und »D'e deutschen Stämme« (192.')) — bezeugen die Tiefgründigkeit und das überlegene Wissen eines unermüdlich schaffenden, der Sache hingebungsvoll dienenden Gelehrten echter deutscher Art. F. O. H. Carmen im Marburger Stadttheater Ein wofilijchingoner OpernabenH Duette Zachardowa-Muset Duette erfordern immer 'wei, die sich verstehen Daher trifft man derartige Veranstaltungen auch so selten in don Konzertsälen an B'^i den beiden Sängerinnen der Grazer Opor Emilie Zachar-dowa (Sopran) und Susanne Muser, schienen die Voraucsotzungen in vollstem Maß gegeben Nicht nur daß die Künst-Ir-rinnen schon rein äußerlich in einer nur durch die Farbe — lichtblau und rosa — unterschiedenen, ähnlichen Klei- i dting wie Schwestern wirkten, ernänzte sich rttich das stimmliche Timbre der ho- I hen und tiefi'n Frauenstimme in pracht- j vr>ll harmonischer Weise. Es q^b einen I Zusammenklang von seltenem musika- i lisch-sinnlichen Reiz. Hber einen Händel | (Ahl, nellp sorti umane) qelanqlp man zu drei Duellen von Rrahms f,,Phänomen", ,,Kloslerfräuloin' und ..D'e Rnien der Liebe"), drren gesanglich k'are Dif-frrenzieninq gegeneinander köstlich ah- i gewogen war. .Ale Draufqfihe zum ^b- ! «-'.hliifl der Brahmsqr"i.'iige ertöntrin , Die j S-hwe.^lern", jenes lioldselig neckisch^ | Duo der Gonieins.=imkeit eini»«; Dasein«, , erst d^r liebs'e sclieidet: es wurflp ' i'iciit ni.r mit sr!ial!loeii'i<"'n niietle "on Srbiimii'iM t p I- l lifbos l.ied". .,t.i'-''')''sqr' rf's t drr K'.^nn»» l'J-K Jl'^'t nntl D miVo; r} v'f)!!.:To'i ■'u ''ITZ.T, cnr,, n i 1 'iv k - ' • •%e'-'qesf h''. vo"i ^r- i r^ro'l'il' Vr-ri uiv' f pi.'nri ^1'^, | I iclif« c i ''la"" flincpn ' «-"o ! ih'-p \Tin 'l->r ''"r rii-f.i" tip ( ii'V I^!' ( Hr Pn'inrt j lir"- ir'^ '"'iiif't w-T dr«!'' !>"'r'tr«n ^TI" r» i. | fiM Inr'■ Tl< n '\s""'r'"r'r>ri oii tr f. Ijrli.-' TU'!; n-»ritni»or P''1. tnen i""'l f nl'Te r-nrfr- Vt]rf ffilr'rhrnnrf Wer die Zugkraft dieser Oper kennt, wird sich nicht da'iiber wundern, daß sie von Marburger Stadttheater in der heurigen S-iison in neuer Besetzung auf den Spielplan genommen wurde. Beherrscht sie doch seil fast siebzig Jahren dw .Spielplan aller Opernbühnen des ganzen Erdenrundes Die Gründe der Popularität, die diese ^ Oper genießt, liegen wohl in o ster Linie darin, daß ihre unverwüstürhe Musik wie kaum eine die Gefvihle aufzuwühlen versteht und der uralten und sich im menschlichen Lehen doch immer wieder erneuernden H.indlung jene Eindrucksk'aft gibt, die haften bleibt und in der Erinnerung lanqe fortlebt. Die Titelrolle verkörperte im eigentlichen Sinne de« Wo tes Frau Hanna Kappes-Hartwiq E« gibt kaum eine Opernrolle, deren Gest.Tltungsmöglich-keiten unerschöpflicher wären, als die der Carmen, und keine echte Künstlerin, die sich die Rolle nicht dem einenen künstle'ischen Empfinden anzupisson verstehen würde. Hanna Kappes-Hartwig hat füi die Carmen nicht nui eine qanz hervorragend schnuso'e'erisrhe Reg,!-bung, sondern auch eine Stimme qanz ungewöhnlichen Formats einzusetzen vermocht. Jede' Muskel ihres schlf^nVen ► Körpers gehorcht den vori der Künstlerin als richtig e kannten darstellerischen Notwendigkeiten, Ein ausgeprägtes Mienenspiel, iinlerstütTt von zw"i feurigen dämonisch blitzenden Auqen laßt aus irdci Syene auch das d'Ullich Werder, w.'S weder le^p'^orhen noch oesuTiifen wird Ein Pb'inomen ist der geuMpigp l'm'ang ihrer Stimme und die weiche Tonansatz, der den Melodien ein gpnz eigenes Gepräge gibt, kam ihi sehr zustatten. Zu den Besten des Abends gehörte wie immer, Fritz Schmidt-Franken, der den Escamlllo sang. Sein schauspieleri-t^ches Talent, das jede Rolle, die er verkörpert, in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen vermag und seine angenehm klingende, in allen Lagen qut au.sgcglichoiie Stimme gaben dem Escaraillo eine prachtvolle Gestalt, die sich würdig dem Ensemble der übrigen Solifiten einfügte Aber auch die sonstiqen Rollen waren ausqize'chnet besetzt. Doroth'^a Sichert und Viktoria Herold erbrachten vorzügliche Leistungen. Dortfthca Sieben brillierte durch ihr leuchtende Organ u"d durch dessen mühelose Höhe, de'en Durch.srhlaqskraff auch dem voMen Orchester gewachsen war FwaVf Steeo als Die musikalische Leitung haite Max Kappcs. Er erwies sich als giündlicher Kenner dar Partitur und wufite auch ihren Schwächen mit dem ihm eigenen Instinkt des Vollblutmusikers beizukommen Die Vorspiele zu den einzelnen Akten waren mit großer Sorgfalt ausgearbeitet, die Begleitung dei einzelnen Arien exakt und ndchqebend. Die Chöre In den beiden ersten Akten würden noch einiger Retuschen bedürfen, um jenes musikalische Niveau zu erreichen, dfis im dritten Akt j aufhorchen ließ. ' Die Spie'lfitung die Erich Matthias inne hatte schöpfte aus der reichen Tra-d t'^n der Op^r Sie hat auch die dar-steü^risch schwierigen Szenen den qe-, aeb^nen Ve.-hHHnissen entsprechend zu I mp'fitern vernocht Ruth Jakobsen hat I iie nr^'chtvnllpn Tänze, die einzelne j Szenen der Oper mit südlicher Glut der I Leidenschaft duTh^^'rihlt-^n. nfstalte' u'id I r'instudie'-t. Die von Max Ussar für 'lib Efst^tufführung na-^h dei Befreiung de»-Untersteiermark geschaffenen Bühnenbil- | Her gaben auch dieser Aufführung ihrer» Zuniga fiel durch seine angenehm« St^m- Rahmen me auf, d^e wohl wert wär-r einmal m't - . f^^neisterunq hingerissenes e ner g'^öfleren Rolle bedacht '/u we'den. .Andreas Fandro und RudoU LoiC^rth als S'-hmuqgler ontlrdiqten s'rh ih'er nicht ie:chten q'^ST.glichen .Aufqaben mit qru-ßem Geschick. Publikum > dankte den Hauptdarstellern und dem Diriqenlen, die mit Blumen und Beifall reich bcdacht wtirden, für den gut gelungenen Abend. Dr. Eduard Bu/schar Anfon Kippcnbrrf» und der Itisei-Verlag Wenn wii des 70 Geburtstages des Gri.ndors und Leiters des. Iniiel-Vcrlucjes. Piofi'ösor Anton Kippenborg gedenken, so gilt d.ei einem Mann, der durch se -i ne Lebeii.->leislung aus dem geist'gen Teil i der deutschen Weltgeltunq n'cht h nweg j zu denken ist In der PeTSon und de'n : .1 ^Verk von Anton Kippeube.'^g snmmell n.pif Au'-'ii.dunn von T efe und i alles wa*^ den verantwortupqsV-.e- F.ohr 'S n ht n ihr keine toten Rf>- i wußipr, deutschen Verleqpr zu inle na-(|oneP. wo Timher verblassen würde. i li^nale: Geltunq gebracht hat; dt vo- iT i'" • 'j'T e'e , tiildliche wiiIschoftliche Fü'uueq eine:* .-halt in de, tlohe e-ne den Ch.rakt^r ; tfntpmphmens das wenn e^ auch auf d e.e- p;acbtvollr.n Stimme fübllvu un- . kulturelle Ziele gerichtet ist doch nur ^ .................... fliirch fiesunde w rtschaf liehe Gnuidlane Kippenherq vor allem das — auch zum Be.5len df?s Aut i en — he- ' stammverwandten Flamen Ic ilr"ichepf'r A']'hellunr' Der Ton.in we es («ilt dvr> i:n sch zu sch.i*-t'pro'i. weich v;r'd riiiid, in dramat'S''hen ^'«■ Ile'i .ei vf'idtl und aufpe 'schend. ''Ii e nnn Wo I- Frau Kappe^-Hariw'q f-ir' ftlenlgf italt r'er Carmen auf d e Rüline D'-n .lr'5f. qab Kammersänoer l'n^' Hrrifr S.'i'ine wuchtiq'' St'mmr», .! e 'i'-r r'.)rb so Leb zu schmcicheln V', teht, fe "ite an dle^^m .Abend vp--rrrntei' Triu^niih Mühf>l"s und qlocken-vr 1 e-klf^nim dieses mächtige Organ i^vh 'tie bö! h«'en Renionen Daf^ «e'ne Di'-i.fi'Munq von pa'"Vender W'^kung wTi n'^mand"!- er h Wunde ""h n^er;, iO'hp"0' gegeben hat. L'rf^l'fV. iiivl /'nrr>"tin war liitta G'I-!ie ! .ils M''~h.ipla D e^e R(d'e erfo dert eine scbrnr "ut t'^ao^ir'e Stimme, '*'ie sie tutfa n^'hori ih' eigen nennt Do'- iCi-Veridg war seiner Art nach durch die liiblioph len Neigungen seine/ Gründer besiinimt gewesen. Anton Kippenberg behielt, ebenfalls aus innerer iMe guruj, d ese Linie bei, er\/eiterle den V ei lag abei dann in großzügiger Weise sehr schnell zu emem führenden deut-sche.i Vorlagsuniernehmen Freundschaftliche Ber.iehunyen verbanden Anton Kippenberg mit Ra'ner Maria Rilke. Von anderen deutschen Verlagsautoren seien R'ca da Huch, Hans Carossa, Max Moll, Karl Heinrich Waggerl genannt. Von ausländischen Autoren hat Anton Werk der gefördert. stehen k nn, t;nd der gelsiqe E n .^t? im j strtuvels. Timmermans. Vermeylen de HevuRtsein, immer als W.->h'Pi und Meh- j Coster s.nd zum Teil von ihm selbst rei dculschea Kulturgutes zu wirken | übersetzt worden. I Anton Kippenberg wurde am 22 Mai I in Brenien als Sohn des bekinnten 1 Pdditgrvgen Auguel Kippenbf"'g geboren n" hu( htr'ndjerische Ausbildung erhielt er zunächst in seine Vaterstadt lUid qinq dann 'um Miltelpunkt des rleutschen Buchhandels nach Leipzig, vvo et auch stnd'e't^ und IP'II mit e ner Ar-i beit über i^D'e Sane vom Herzoq von ' 1 uxemburq p omnv'erte übe'nabm K'ppenV.erg den In^el-Vertaq de-' aus dor von Al'red Walter Heyrel R A *=!chröder und O. .1. Bierbaum im Jahre l^no neqriindeten Zeisrhrift »Die Insel« 1001 hervorqenanaen war Der alte Tn- Eine besondere verlegerische und kulturelle Großtat Kippenbergs war d'p Einrichtung der sogenannten Insel-Büche-rei. Sie wurde im Jahre 1912 gegründet ha' mit ihr'».! schönen preiswerten Rändrhen in dem ges-^hmackvollen 'ar-b'gen Pappums'-hlag (der damals in den Anfängen Aufsehen erreqte) in e'ner Gfsamtauflfiqe von über zwanzig Millionen rtänden bei mehr als fünfhundert Einzelnummern wesentliche Werke des deutschen Schrifttums und das Beste der Weltliteratur von den Anfängen an in die breitesten Lesersch'chter getragen Carf r,mi Deutsche Kleinstädter Cillier Gastspiel dea Stelrlschen LandM-tlieaters Wie in andern Orten der Untersteder-mark «piete das Steirische Lande«theater auch in Ciili Kotzebues ergötzliche« Lustspiel »Die deutschen Klftinetädter«, diese köätiiche Satiir« auf alle» Kr&h-winklertum. Urvd es wurde «o flolt und histig gespielt, daß der Staub von 140 Jahren, der über dem Stück liegt, fort-getlogen war. Es geht ja darin auch um Ewip-Menschliches: Klatschen und Tratschen, Titelsucht und Standesdünkel, Kleinlichkeitskrämerei, Empfindlichkeit, Neid, Prozeßsucht und was sonst den Lebensinhalt der kleinbürgerlichen Welt ausmacht, ist im Maschinenzeitatter ebenso zeitgemäß wie in der Vorbiedermeierzeit. Alle diese menschlichen Schwächen werden so nett ins rechte Licht gestellt und lächerlich gemacht, doch nicht mit Gift und Galle, sondern trotz manchem beißenden Witz und treffsicherer Ironie mit Gomüt und verständnisvollem Zwinkern, daß man von Herzen lachen konnte. Das wacker«- Ensenvble spielte auffallend gut, flolt, beschwingt »spritzig und witzig, so daß alle geistvollen Spitzen an der richtigen Stelle saßen und Sc hmunzeln, Lachen und Spannung nicht abrissen. Lea Drassal aus Rcihltsdh-Sauerbrunn war eine entzückende Sabine, die allen Ränken der Kleinstädter zum Trotz ihren heimlichen Bräutigam aus der Residenz doch kriegte. Gewandt und sicher gab Erwin Gaudernak den zunächst als König incognito verkannten, dann empört verachteten Gast aus der Residenz, der schließlich zum glücklichen Bräutigam wurde. Robert Casa-piccola war wirkuncfsvoll als Bau-, Berg-»ind Weginspektorseubstitut, .Lokaldichter und verschmähter Bräutigam. Ganz aus<(eieichnet war die Großmuttei der Hanna G'inther. Die Charakterfiguren der beiden Muhmen verkörperten meisterhaft Eleonore Frank und Lilly Utt-mann. Willi Stehlik als Bürgermeister zu Krähwinkel, Anton M. Schweiger, Hans Waller, Hugo Bomstädt und Helga Schick rundeten wirkungsvoll da« Ensemble und jeder gab an seinem Platz das Beste. — Besonders gut gefielen die Kostüme und die für eine Wanderbühne sehr hübschen Bühnenbilder, für die Lu-zie Pocisch und Walter Pehnjelt verantwortlich zeichneten. Die Spielleitung defs Intendanten Alfred Schös verdient alles Lob. Der ausverkaufte Saal «teilte ein dankbares, beifallfreudrigcs Publikum, das erquickt und befriedigt heimging. Gerha/d May Kommende Uratifführuii^en Bettina von Armin wird Jetzi in dem Lustspiel von Karl Stadler »Beitine« zu einer Bühnenfigur Der Autor, der aus Lanrishut stammt, hat iich durch die Bearbeitung des großen Festspieles »Lands-huter Hochzeit«, durch ein kürzlich in Augsburg erfolgreich herausgebrachtes musikalisches Märchenspiel (Musik von Othinar Gerster) und durch Volksspieie einen Namen gemacht. Sein neya« Luit-«p el wird vom Stadttheater Braunau In Landshut uraufgeführt. Der Intendant des Stilzburger Landee-theaiers Peter Strachina hat die Uraufführung des Schauspiels von Karl Sprin-genschmidt »Michel Grueber«, ein historisches Drama aus der Zeit der Salzburger Bauernkriege angenommen. Fritz Woii-Ferrarl nach Den Haag verpflichtet. Der Oberspielleiter der Oper am Salzburger Landestheatsr, Fritz Wolf-Ferrari, wurde in gleicher Eigenschaft an das Deutsche Theater in den Niederlanden Den Haag für die nächste Spielzeit verpflichtet. Scheffelprell auch fikr Dramen. Der Deutsche Scheffelbund hat beschlossen, den Förderunqspreis des Bunde« künftighin nicht mehr nur für Lyrik und Erzählung, sondern auch für Dramen zu verleihen Slowakische Pilmbilanz. Die slowakische Filmgesellschaft Nastup hielt vor kurzem ihre vierte Jahreshauptversammlung ab. Aus dem Jahresberich! geht hervor, daß im Jahre 1943 in der Slowakei 24 neue Lichtspieltheater eröffnet wurden, so daß heute bereits 272 Lichtspieltheater in der Slowakei bestehen. Aus dem Auslande wurden 120 abendfüllende Spielfilme, darunter 82 au« Deutschland und 156 Kulturfilme, davon 104 aus dem Reich, in der Slowakei gezeigt Die Filmgesellschaft Nastup selbst stellte im Jahre 1943 acht Kulturfilme her Wunsch vor Pfin^^sten Von Hans Berenbrok ,,Icli habe dus Gefühl", schreibt die klein'* SclirjMbmdSchine, ,,daß gerade Sie dio Frau sind, die ich buche. Das ist merkwürdig und ich kann es nicht ei-kidron, dieses Gefühl, Ihnen nicht und mit nicht Der Mann, der hinter der Schieibmaschine sitzt, blickt auf den Spiegel, der schjtig vor ihm an der Wand hängt. Er sieht sich ein wonig von nnleii Was bist du für ein komische^ Kauz, lienkt er und schneidet sich eine Grimasse, schreibst da auf irgendeine Zeitungsanzeige, in der ein Mü.Iel einen Gefährlnn sucht bildest dir ein. auf diesem Weg das Glück zu finden . glaubst sogar, diese und keine andere mußte es sein Heinrich Garven nimmt die Zeitung, die an all dem schuld ist, /.ur Hand und liest zum siebciuinddreißigsten Male in der Spalte ,1 leiratsa'izoigen" dies: WUNSCH VOR PFINGSTEN Ich bin 24 Jahre alt und richtiq blond. Mr-ine Bekannten sagen, ich sei hübsch. Ich bin gebildet, aber nicht eingebildet Ich habe nicht viel Geld, aber viel gutem Willen, eine tüchtige Hausfrau und ein guter Kamerad zu sein. Irh suche den Mann, der zu mir paßt Zuschriftcjn unter ,,Wunsch vor Pfingsten 202". Die Frühlingssonne fällt auf das Blutt, auf dein die Buchslaben tiefgegiiedert I^irade stehen '.Jnd in den hellen Streifen liest man etwas von Alleinsein und Sehnsucht, von Enttduschung und Hoffnung, und auch von einem ,,letzten Versuch" ist da dio Rede, + Heinrich Garven ist seit Tagen nicht zu gebrauchen. Wenn er es sich recht überlegt: es ist, seitdem er diesen närrischen Brief geschrieben hat; Wunsch vor Pfingsten 202 er war wohl nicht ganz gescheit, als er den losließ . bißchen «ferrürkt, wie? Und heute fängt der Tag überhaupt gilt an' Draußen regnet's in Strrmien, fias Zimmer ist kalt, der Moigenkaffee sicdertd heiß, und der Postbote läßt auf sich warfen Ein Saustall sozusagen* Dfts ganze Junggesellenleben! Es hängt ihm zum Halse heraus. Er kann sich selber nicht mehr leiden. Und gerade holt er tief Luft, um sich mal recht kräftig auszufluc'ien, da klingelt es zweimal. Der Poslbote. schießt es Heinrich Garven durch den Kopf, und schon schießt er selber zur Tür, umrundet die staaüi-cbe Hauswirtin, reißt dem verblüfften Hnefträner das weiße Etwas glatt aus der Hand und verschwindet wieder in seinem Zimmer. Der Postbote sieht die Wirtin an und klopft vielsagend mit dem Zeigefinger an die Stirn. Aber die Wirtin weiß es besser- Sie legt die etwas zu rundliche Hnnd auf die Stelle, unter der nach menschlichem Ermessen das Herz liegt. Und damit ist der Fall Heinrich Garven für dio beiden eindeutig geklärt. * „Ich freue mich", steht in dem kleinen Biiet, ,,ich freue mich, Sie zu sehen. Auch ich hatte, als ich Ihre Zeilen las, das Gefühl des Zusammengehörens. Wie ein alter vertrauter Freund sprechen Sie zu mir Und so erwarte ich Sie denn am Sonntag um 3 Uhr am Hirschendenkinal im Stadtpark. Ihr „Wunsch voi Pfingsten 202." Eigentlich, denkt Heinrich Garven, und ist doch ein bißchen enttäuscht, hätte sie diesen kleinen Brief auch mit der Hand schreiben können und nicht so unpersönlich mit dfir Schreibmaschine. Aber dann fällt ihm ein, daß er ja selbst... Doch daran ist nur seine ,.Klaue" schuld, seine ganz und gar unleserliche Handschrift, die niemand entziffern kann. Selbst Erna konnte sie nicht lesen, Erna, die doch so viele Briefe von ihm bekommen hatte Immer, wenn Erna kam, zog sie ein paar Briefe von Heinrich aus der Tasche und er mußte sie ihr dann vorlesen. Es war wunderbar und viel schöner, als wenn er ihr das alles direkt gesagt hätte. So närrisch waren Heinrich und Erna, well sie sich Hebten. Weil sie sich liebten.. Aber das war ja nun vorbei. Endgültig aus. Eine kleine, dumme Eifersuchtsgeschlchle hatte die große Liebe ums Leben gebracht. Zwei Jahre, überlegt Heinrich wieder, habe ich Sie gekannt, und dann, als wir dachten, nun könnte uns nichts mehr trennen, da kam der Riß. Und sein letzter Brief, in dem er alles aufgeklärt hatte, war überhaupt ohne Antwort geblieben ... * Der Hirsch im Stadtpark — er ist aus Bronze und ein königliches Tier — hat an diesem Sonntag ein Fell aus bunten Sonnenkringeln angelegt Und der Heinrich daneben sieht auch ein wenig gesprenkelt aus. Die Sonne blendet ihn, aber er möchte doch gern den kleinen Weg da vor ihm im Äuge behalten, auf dem sein „Wunsch vor Pfingsten" kommen muß. Heinrich kneift eine bißchen die Augen zusammen, die Sonne blendet dann weniger. Und dann erschrickt er plötzlich. Er hat Erna gesehen .., Hoffentlich erkennt sie mich nicht, denkt Heinrich und tritt den Rückzug hinter den Bronzehirsch an. Aber Erna geht direkt auf ihn zu. „Tag, Heinrich", sagt sie und hält ihm die Hand hin, so, als hätte sie ihn gestern zum letztenmal gesehen. Heinrich windet sich ein bißchen, „Ich hab' gar keine Zeit jetzt, Erna. Tut mir leid, wirklich Ich warte hier auf einen Freund.. " Er blickt hilflos aul seine Schuhspitzen, dann auf den Bronze-hirsch, dann auf Ernas neuen Hut. Und er findet es unerhbrt, daß Erna jetzt hell auflacht. „Du", sagt sie, und ihr« Stimme schwankt ein bißchen, „du schwindelst jal" Und als Heinrich beschwöiend die Arme hebt, zieht sie in am Ohrläppchen — das hat er nie leiden können — und flüstert! „Oder willst du deinen „Wunsch vor Pfingsten" schon verleugnen, bevor er in Erfüllung ging?" Jetzt macht Heinrich bestimmt das dümmste Gesicht seines Lebens. Und ~ woher weißt du denn . " „Mensch", sagt Erna da ganz schlicht, „Mensch, weil Ich doch der „Wunsch vor Pfingsten 202" selber blnl" Und dann zieht sie den Heinrich, der immer noch ein wenig verglaste Augen hat, auf eine Bank. „Sieh mal", erzählt sie ihm, „ich wollte neu anfangen, wollte dich ganz und gar vergossen und da habe ich es mit einer Anzeige versucht. Vier Briefe habe ich darauf bekommen, und einer davon, Heinrich, war von dir. Und da merkte ich plötzlich, daß ich ja doch nicht von dir los könnte. Ich wollte nicht kleiner sein als das Glück, das dich nun wieder in meinen Weg gestellt hatte. Und weil in deinem Brief etwas von einem „letzten Versuch" stand, — nun, Heinrich, das hier ist mein letzter Versuch, mein allerletzter." Und dabei küßt sie Heinrich ganz einfach auf den Mund. Und damit fängt die Geschichte von Heinrich und Erna eigentlich erst rieh-1^| «B.