Nt. 26. Mittwoch, 3. Fcbiulli 1897. IahlM«, 116. Macher Mung. ^U!^,? ^"'""^: Mit Postu^se.id»»«: ganzMnq st, '5, »alvM'g st, ?°N Im ^»mp!u,r: N"« st. N, l!u!biül)rin st, l> k<», Mr dk' >^istt'll»n» ms Ha»s gaiujälm« st, I. - Inscrt,un>?i;ebür: Fur Di»> «Laib, Zri«df! si>b (5u»li«sOpla^ Nr, ^, b>>' Redactiu« ValMoMss,' ^tr, l5, Tviochstuubsii bl'r Redaction von » d>« !l N!>r uormiltazs, l!»fsa»ln'r!>' >Üri>'!>' >»lUd»'» nicht angl'iwmmsü, Waimscnptt' »ichl zurüctgesttll!. 2lmtlicher Theil. nss«. ^. l- und l. Apostolische Majestät geruhten allergnadlgst zu verleihm i . dem Oberwundarzte Jakob Heim, des Infanterieregiments Freiherr von Waldstätten Nr. 97, anlässlich oer aus sein Ansuchen erfolgenden Uebernahme in den «nuyestand das goldene Verdienstlreuz; ferner zu verleihen: das silberne Verdienstkreuz mit der Krone: . dem Wachtmeister Georg Hork its. des Husaren-«glments Arthur Herzog von Connaught und Stra° tyearn Nr. 4. anlässlich der Versehung in den Invaliden« Pensionsftand; dem Regimentssattler Titular-Werkmeister zweiter Klasse Wenzel Cerwinka, des Trainregiments Nr. 1 und dem Mlitär-OberbauwerkmeisterJosef Wichtrey, der Militär-Vauabtheilung in Agram. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben auf Grund eines vom Minister des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Aeußern erstatteten aller« unterthänigsten Vortrags mit Allerhöchster Entschließung vom 14. December v. I. die Errichtung eiues Honorar-Viceconsulats in San Remo allergnädigst zu genehmigen und den ungarischen Staatsangehörigen Dr. Dö° slder Ezirfusz zum unbesoldeten Vieeconsul daselbst ^lt dem Rechte zum Bezüge der tarifmäßigen Consular» gebüren zu ernennen geruht. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Jänner d. I. den, Custoö der Akademie der bildenden Künste ill Wien Eduard Gerisch den Titel eines kaiserlichen Raths taxfrei allergnäoigst zu verleihen geruht. Der Finanzminister hat den Finanz-Procuraturs Secretär Dr. Johann Sieber zum Finanzrathe bei der Finanzprocuratur in Laibach ernannt. Der Handelsminister hat den Postcommissär Karl Ezernohorsky in Prag zum Postsecretär in Trieft ernannt. Den 30. Jänner 1897 wurde in der f. l. Hof- und Vtaattzdruckerci daS I.XXVIll. Stück der nithenischim Ausgab..' des Ncichögcschblattö vom Jahre 189«, daö II. Stück der ru» "ünisclM, das V. Stiick der polnische» nnd das Vl. Ttilck der bi)h< "Men Ausgabe des Neichsgeseylilntts v.m Jahre 1897 aus< «tgeben lind versendet. Nichtamtlicher Theil. Die internationale Situation. Das «Fremdenblatt» veröffentlicht einen Artikel über die internationale Situation, in welchem das Vlatt zunächst seiner Befriedigung über den friedlichen Charakter der zwischen Herrn Hanotaux und dem Grafen Murawiew gewechselten Toaste Ausdruck gibt. Hierauf hebt das Blatt die großen Verdienste hervor, die sich Herr Hanotaux um die Förderung der Frage der türkischen Reformen erworben hat, und äußert sich darüber wie folgt: Die französische Regierung hat sich auf den auch von uns wiederholt vertreteneu Standpunkt gestellt, dass eine Beseitigung der Uebelstände im türkischen Reiche nicht möglich ist, wenn diesem Reiche nicht die materiellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um die Verwaltung zu verbessern und den dringendsten Bedürfnissen des Staates zu genügen. Dieses Mittel wird ihm freilich, wenn wieder geordnete Zustünde herrschen, die Steuerkrast der eigenen Bevölkerung bieten können; über den todten Punkt aber kann nur der europäische Geldmarkt hinweghelfen, und den Appell an denselben zu erleichtern, ist daher eine der Aufgaben, die gelöst werden müssen, und dies hat Herr Hanotaux sehr richtig erkannt. So weit bisher bekannt worden ist, würde die Hilfsaction der Mächie nicht in einer finanziellen Garantie bestehen. Die Mächte sollen nur dafür bürgen, dass die Fonds, die dazu bestimmt sind, die Coupons des neu aufzunehmenden Anlehenö zu bezahlen, thatsächlich für diesen Zweck verwendet werden. Es ist selbstverständlich, dass auch dieser Plan nur verwirklicht werden kann, wenn man sich, wie über ihn so auch über die Vcrwaltuugsrcformen einigt, woran allerdings noch zu zweifeln ist, und wenn die Reformen ins Leben treten. Die gesammte Action muss als ein zusammenhängendes Ganzes betrachtet werden, von dem nicht ein einzelner Theil für sich allein verwirklicht werden kann. Die in den Bolschasterberathungen festzustellenden Maßregeln haben den Zweck, in der Türkei die Rechtssicherheit zu schaffen, die, wie sich gezeigt hat, leider nur allzusehr mangelt. Die Erleichterung, die der Türkei zur Erlangung eines neuen Anlchens geboten wird, ist nur ein Mittel zum Zwecke; freilich ein unerlässliches Mittel und ein solches, das hoffentlich seine Wirkung nicht verfehlen wird. Ist die Rechtssicherheit einmal gegeben, so besitzt die türkische Bevölkerung das, was ihr, ohne Unter° chied der Religion und der Race, am meisten noth-chut, und die europäischen Mächte werden einen Erfolg iä der Richtung errungen haben, in der sich ihrer aller Bestrebungen bewegen: in der Richtung der Befestigung oes Reiches, dessen inneres Gefiige durch die Miss-niirtschaft der letzten Jahre so schwer erschüttert wurde. Aus der Erythräa. Der «Polit. Eorr.» schreibt man aus Rom vom 28. Jänner: Die Nachrichten aus Afrika lauten beruhigend und die von General Vigano im Einvernehmen mit d?r Regierung getroffenen Maßregeln scheinen nach dem Urtheile Sachverständiger vollkommen hinreichend zu sein. um die italienifchen Truppen und die italienische Colonie in der Erythräa gegen die Gefahr eines Ueber« falls zu schichen. Wenn auch die Derwische der Zahl nach den Italienern überlegen sind, so haben die italienischen Truppen doch den Vortheil der befestigten Stellungen und der besseren Bewaffnung für sich. So lange die Italiener diese Stellungen nicht verlassen, was bei der Umsicht nnd Erfahrung des commandierenden Generals nicht zu befürchten ist. können sie auch einem beiweiten überlegeneren Gegner mit Erfolg Widerstand leisten und ihn zum Rückzüge zwingen. Den acht« bis zehntausend schlecht bewaffnete» Derwischen, welche mit Artillerie sehr mangelhaft versehn: sind und gar keine Belagerungsgeschütze mit sich führen, stehen 4000 gut geschulte und wohlbewaffnete Flchtruppen mit 160 Mann Cavallerie und 12 Feldgeschützen gegenüber. General Vigano hat seine Truppen auf der Linie Kcren-Kassala in gedeckter und befestigter Stellung concentriert, und ungefähr 5000 Mann italienischer Truppen sind theils in den verschiedenen Forts, theils in der Reserve derart postiert, dass sie den operierenden Corps von allen Seiten zur Unterstützung zugeführt werden können. General Vigano kann fomit den Gegner ^'zwingen, auf jedem von ihm selbst gewählten Punkte die Schlacht anzunehmen, und ihn zum Rückzüge nöthigen, ohne seine befestigten Stellungen zu verlassen. Man kann sagen, dass er die absolute Gewissheit des Sieges für sich hat, so lange er sich nicht von seiner Operationslinie entfernt. Uebrigens ist kaum anzunehmen, dass die Derwische einen offenen Angriff auf Agordat wagen werden, welches, wohl ausgerüstet und verproviantiert und mit genügender Besatzung versehen, erfolgreichen Widerstand leisten kann. Selbst wenn die Derwische mit hinreichenden Lebensmitteln versehen sein sollten, Feuilleton. * Schubert-Feier. I. _,,. 'Franz Schubert machte alles zur Musik, was er ?"t wnem Hauche berührte, wie König Mioas alles »n Gold verwandelte. Bei ihm war es, als ob Er-Mdung und Kunstform so naturgemäß und selbst-°er tandlich wären, wie Athem und Bewegung. Dieser ^"llebling, dessen ganzes Leben nur ein musika-,? «. ^"den war, entzieht sich dadurch gleichsam lcoer Betrachtung seines Schaffensprocesses. M,.«^) .Schubert gieng und stand, einsam und in Us.i ^'«»""s ber Straße und im Walde, in der immpA" Ahnung, im Wirtshause. überall und lcbri^ t"?^"e er seine musitalischen Gedanken. '7_5 " Wne Lieder und Clavierwerle. entwarf er w l.« ^M Werke symphonischer Art. ttaum ist es von « 5^ ein Mensch in so kurzer Lebensfrift besjps, ^'" ^ stiren) neben der in Musikunterricht lo ^ tt?'."'"^" ausgeüdteu Erwerbsthätigkeit nur '" viele Noten zn schreiben imstande war. . . .. einem?« "^ treffliche Abhandlung entnehmen wir sät?« !^^ ^ ^"usser ^Ans den Wert- bewu ^.>> c?'^^"'°"'' in der That. staunend und die Nachwelt an dem unerschöpfliche.. '" des Großmeister« und Ochöpfer« des modernen Liedes, dessen Bedeutung in der Musikgeschichte eine ähnliche wie die Göthes als Lyriker in der Geschichte der Poesie ist. Die Gesammtausgabc von Schuberts Werken, zur Zeit seines 100. Geburtstags vollendet, zählt 1000 Nummern! Anlässlich der Gedenkfeier zur Erinnerung des hundertjährigen Geburtstags des großen, einzigen Meisters überbot sich die Presse des In- uud Auslands in erschöpfender Beschreibung des Lebenslaufs und in der Würdigung der Verdienste des unsterblichen Tondichters, des Lieblings der Gölter und der Menschen. Eine ganze neue Schubert-Literatur ist entstanden, den Manen des «Einzigen geweiht. Wir beabsichtigen jedoch nicht diese Literatur zu bereichern; es gäbe ja ohnehin nichts mehr zu sagen, was nicht schon gesagt worden wäre. Wir verzichten auch darauf, die erfolg-losen Bewerbungen Schuberts um Stellungen, dle ihm eine sichere Existenz gewähren sollten näher zu schildern Uebergangen kann aber be. d.esrr Gelegen-1? eine in de? Geschichte ,der philharmonischen Gesellschaft verewigte Begebenheit mcht werden, nämlich die Bewerbung Franz Schuberts um eme muslkalychc Anstellung in Laibach. ^> ^ . -^ In der Lewisbeschrelbung von Dr. Henmch Kreißte von Hellborn ist der Verlauf der Sache auf Grund von Actenstücken der ehemaligen niederösterreichischen Negierung ziemlich ausführlich geschildert. Die Centrul'OrganisatiousEommifslon halte nämlich im December 1815 die Errichtung einer öffentlichen Musikschule an der deutschen NormalschulAnstalt in Laibach bewilligt und die Lehrstelle, die mit 450 ft. Gehalt bedacht war, ausgeschrieben. Schubert bewarb sich um die Stelle, doch ungeachtet de« günstigen Attestes von Salieri und der Empfehlung durch die damalige Stadthauptmannschaft in Wien erhielt Schubert die Stelle nicht, wahrscheinlich vereitelte Salieri, der einen andern vorschlug, Schuberts Hosslmnge,,. . Vielleicht hätte sich Schuberts Lebmslauf m Laibach ganz anderS gestaltet, vielleicht war.'» sorge -frei seine Tage verflossen und das G.sch.cl ^tte chm ruhigen H'"'sstand^ — vielleicht hätte er wieder den Wanderstab ergriffen. Wir beklagen es heute tief, dass Schubert damals mcht an unsere Stadt gefesselt wurde, frcilich hatte damals in Laibach niemand eine Ahnung von der^Gröhe des Meisters. Eine Feier in des Wortes schönster Bedeutung veranstaltete die Kammermusik - Vereinigung zur Tr» innerung an den 100. Geburtstag des Meisters Aus dem festlich geschmückten Podium erhob sich inmitten von gmnen Ziergewächsen und Sträuchern die Büste des Unsterblichen. Eme ungemein zahlreiche ^Kunst-gememde hatte sich eingefunden, die in festlicher Stimmung, Begeisterung im Herzen, sich pietätvoll der Weihe des Abends hingab. Die Herren Kammermusiker Dr. Sajovic (2. Violine), Wettach (Viola), Sylinet (Cello), Dörfler (Eontrabas«), Frischenschlager (Cla- Laibacher Zeitung Nr. 26. 222 3. Februar 1897. um eine längere Belagerung vorzunehmen, was nicht der Fall zu sein scheint, würde den Italienern doch keine ernste Gefahr drohen. In hiesigen Regierungskrisen ist man daher auch über das Schicksal der italienischen Truppen vollständig beruhigt und betrachtet das Vordringen der Derwische als eine zwar unliebsame, aber durchaus nicht besorgniserregende Episode. Wenn die oppositionellen Organe ein Alarmgeschrei über die Situation in Afrika erheben und von der Gefahr einer neuen Katastrophe sprechen, so thun sie das bloß, um der Regierung Verlegeuheiten zu bereiten. Sie dürften jedoch ihren Zweck auch mit diesem Manöver nicht erreichen. Politische Ueberficht. Laib ach, 1. Februar. Ueber dieNusgleichsverhaudlungen wird berichtet: Die auf Erneuerung des Banlprivi-legiums abzielenden Verhandlungen zwischen den beiden Finanzministern Dr. v. Lukacs und Dr. R. von Bilinsli wurden am :l0. und 31. v. M. fortgesetzt. Die beiden Minister hatten im Laufe des Tages auch mit dem Gouverneur der Oesterreichisch-Ungarischen Bank Dr. Julius Kauh wiederholt längere Besprechungen. Zugleich verhandelte der ungarische Handelsminister Baron Daniel mit dem österreichischen Eisenbahnminister FML. v. Guttenberg und der ungarische Ministerpräsident Baron Banffy mit dem Minister des Aeußern Grafen Goluchowski. — Die auf Finalisierung der Au sgleichsge setze bezüglichen Verhandlungen werden morgen fortgesetzt werden. Die ungarischen Minister sind, wie bereits gemeldet, nach Budapest zurückgekehrt. Das ungarische Abgeordnetenhaus hat die Fortsetzung der Verhandlung über Petitionen auf nächsten Samstag vertagt. Nach den der «P. C.» aus Rom zugehenden Meldungen sind zwischen dem Vatican und der russischen Regierung gegenwärtig neuerdings Verhandlungen über die Frage, betreffend den russischen Sprachunterricht an den katholischen Priesterfemi-naren in Russland, im Zuge. Bekanntlich hat die russische Regierung schon vor Jahren verfügt, dass die Zöglinge dieser Seminare eine hinreichende Kenntnis der russischen Sprache und Geschichte nachweisen müssen, welche Maßregel jedoch auf den beharrlichen Widerstand des katholischen Episcopats stieß. Man hoffe in varicanischen Kreisen, dass diese Angelegenheit nunmehr bald in befriedigender Weife geregelt werden wirb. In der französischen Kammer wurde mit 266 gegen 206 Stimmen die Raffinadetaxe auf 4 Francs und die Fabricationssteuer auf 1 Franc festgesetzt. Im spanischen Ministerrathe, der nächsten Donnerstag abgehalten werden wird, wird die Königin-Regentin das Decret über die Einführung von Reformen auf Cuba unterzeichnen. Die Veröffentlichung erfolgt am Freitag im Amtsblatte. — Eine ossicielle Depesche ans Manilla meldet: Bei verschiedenen Zusammenstößen mit den Aufständischen vorloren diese im ganzen 224 Todte und zahlreiche Verwundete und Gefangene. Die Operationen in den Provinzen Balacan, Nueva Ecija, Batangas und Tarlac find beendet. Die Zusammenziehung der Streitkräste hat begonnen. Der «Nowoje Wremja» zufolge wird im Jahre 1897 die zweite russische Flotten-Division in der Ostsee kreuzen. Die Schwarze - Meer»Division wird im Frühling und Herbste kreuzen, die übrige Zeit sich jedoch in gerüsteter Reserve befinden. Den «Rußkija Wiedomosti» zufolge steht im Jahre 1897 die Kiellegung eines Kreuzers von 14.000 Tonnen, zweier anderer Kreuzer, eines Panzerschiffs von 3200 Tonnen für Küstenvertheidigung, eines Panzerschiffs von 8800 Tonnen sowie mehrerer Torpedoboote und Transportschiffe bevor. Nach Telegrammen aus Newyork hätte Mac Kin ley sein Cabinet bis auf das Amt des General-Postmeisters fertig. Es soll, wie folgt, zusammengesetzt werden: Staatssecretär (Auswärtiges): John Sherman aus Ohio; Marine: Long aus Massachusetts; Schatz' amt: Gage aus Virginia; Inneres: Mac Kenna aus Kalifornien; Landwirtschaft: Wilson aus Iowa. Der Senat in Washington nahm mit 46 gegen 4 Stimmen die Bill, betreffend den internationalen Bimetallism««, an. Durch die« selbe wird der Präsident ermächtigt, Vertreter zu jeder etwa stattfindenden internationalen Conferenz zu ernennen, welche bezweckt, ein festes Verhältnis zwischen Gold und Silber zu sichern. Die Bill ermächtigt den Präsidenten, auch eine solche Conferenz einzuberufen. Tagesneuigleiten. — (Ein gefährliches Vollsnahrungs-mittel.) Es wurde seinerzeit über eine vom landwirt» schaftlichen Centralvereine beim Ackerbauminifterium an> geregte Action zur massenhaften Einführung von Pilzen als Vollsnahrungsmittel berichtet. Die vom Ackerbau-Ministerium befragte Untersuchungsanstalt für Nahrungs-unb Genussmlttel sprach sich gegen die Einführung dieses «Vollsnahrungsmittels^ aus. Nun ll«gt die weitere Aeußerung einer «edicinischen Corporation vor, welche dieses «Vollsnahrungsmittel» geradezu für gefährlich er» klärt. Docent Dr. Weiß in Wien erklärte in feinem diesertage gehaltenen Vortrage, dass die Speisepilze fich nicht al« Vollsnahrungsmlttel eignen, denn ihr Nährwert sei weit geringer, als gewöhnlich angenommen werde. Vergiftungen mit Pilzen kommen zustande wegen Un« lenntnis der giftigen Arten oder auch durch essbare Pilze, weil sie in zersetztem Zustande in die Küche gelangen, indem sie, bei feuchtem Wetter gesammelt, zu lange liegen gelafsen oder zu langsam getrocknet werben. Dazu kommt noch, dass die botanisch-diagnoftischen Kennzeichen der giftigen Pilze unzuverlässig find. Die Ve» giftungen mit essbaren, aber zersetzten Schwämmen find häufiger als die Vergiftungen mit von Natur aus giftigen Schwämmen. — (Verfuchter Raub.) In Lemberg versuchten am 30. Jänner ein activer Soldat und ein Reservist einen Raub an dem Militärlntendanten Konopacli. Veibe Thäter wurden verhaftet. Der Intendant wurde verletzt. — (Das Ende desHamburgerStriles.) Die Central-Strilecommission hat in einer am 30. v. M. nachts abgehaltenen Sitzung einstimmig beschlossen, den Strikenden die Wiederausnahme der Arbeit zu empfehlen. — (Das Berliner Verbrecheralbum), das nun seit 20 Jahren besteht, ist seit dieser geit von 4200 Nummern auf rund 12.400 angewachsen; darunter befinden sich die Aufnahmen von 53 Mördern, 2551 Einbrechern, 880 Taschendieben, 472 Laden- und 665 Schlasftellendieben, 371 Bauernfängern, 973 Betrügern und Hochstaplern, 1113 Prostituierten, 1283 Zuhältern u. f. w. Dieses Album füllt 17 Bände; trotzdem trägt es zur Ermittelung von Verbrechern nur verhältnismäßig wenig bei; so verhalf es im Jahre 1895 bloß zur Er. Mittelung von 137 Thätern. — (Strenge Kälte) herrscht augenblicklich in den verschiedensten Gegenden der Welt. Ganz Amerika ist von einer außerordentlich niedrigen Temperatur heil«' gesucht, die an den meisten Orten, zum Beispiel >« Chicago, bis zu 20 Grad Celsius beträgt. Newyorl, bl>« etwa 14 Grad in den letzten Tagen auszuweisen hatte, ist noch verhältnismäßig gut daran. Das einzige Land AmerilaS, das von der Kälte bisher verschont blieb, ist Kalifornien, dort blieb das Welter andauernd mild. -" Aus London meldet der Telegraph ebenfalls den Eintritt strengerer Kälte, die fich über ganz England erstreckt, "^ Auch an der Riviera herrscht schon seit geraumer Zeit lalte Temperatur und Regenwetter; man hofft jedoch dort aus einen baldigen Umschlag der Witterung. — (Statuen aus künstlichem Schnee.) Per französische Bildhauer M. Pierre Roche, der nebenbei auch ein Ingenieur zu sein scheint, hat ein interessantes Verfahren ersunden, um Statuen aus künstlichem Schnee herzustellen; dieselben werden nicht nur als interessant^ Decorationsobject, sondern im Somnur auch zur KühlM der Räume dienen. Zu diesem Zwccke stellt Herr Roche eine hohle Figur aus dünnem, gut leitendem Metalle hel (Kupfer oder Zint) und bringt im Sockel derselben eine« mit conbenfierter Kohlensäure gefüllten Behälter an. We"" man nun diesen Behälter mittelst eines Hahnes ijff»et, bringt das ins Innere der Figur strömende, sich verflüchtigende Gas eine bedeutende Kälte hervor, so dass die Figur nach wenigen Minuten vollständig von Schnee bedeckt ist, welcher, da der Process fortdauert, nicht schmilzt. — (Die Anwendung der in der Luft enthaltenen Elektricität für den Ackerbau) Der Physiler Narlewitsch Iudlo in Petersburg hat seil einiger Zeit interessante Versuche über die AnnienbM der atmosphärischen Elektricität sür den Ackerbau gemacht Wie uns das Patent-Bureau I. Fischer in Wien ble5< bezüglich mittheilt, hat der Genannte zu diesem Zwecle folgcude Einrichtung getroffen. Auf das dem Einflüsse del Elektricität auszusetzende Terrain werden Holzpflöcke i» der Höhe von 6 bis 10 Meter aufgestellt, die an ihre" oberen Enden mit einer oder mehreren isolierten Kupserjpitze" versehen sind. Von diesen Spitzen gehen Drähte aus «nd endigen, an den Pflöcken nach abwärts geführt, in Zlnl< platten, die im Boden liegen, gehn bis fünfzehn diesel Stangen geniigen für einen Heltar, die Ausgabe hieM würde 40 bis 50 st. betragen, «uf biefe Weise wird nun die atmosphärisch!' Elektricität der Erbe zugeführt und es entstehen Stromkreise, welche nach Nnficht t»ei Oelehlten die eleltrolutische Zersetzung der im Boden enl" haltenen chemischen Substanzen verursachen, so dass die Absorption der Stoffe slitens der Pflanzen leichter statt' finden kann, auch wird der Voden durch die beim DurA gange des Stromes entstehenden mechanischen Actionen fel" zertheilt. — (Die kleinsten Staaten der Erbe) Gewöhnlich hält man Monaco, San Marino und Lichtes stein für die kleinsten Staaten. Das ist aber nicht richtig' Es gibt noch drei «Reiche» die kleiner find. Das eine ist St. Kilde, das westlich von den Helniden liegt, taun» zwei Gevlertlilometer groß ist und von einigen hundert Fischern bewohnt wird, die zerstreut in Hütten wohnet Ueber die Bewohner gebietet eine «Königin». Sie wild vom Volke frei gewählt und herrscht so lange, bis sie ß^ verheiratet. Dann aber geht die Macht nicht etwa aus ihren Mann über, fondern es findet wieder eine ne«e Wahl statt, wobei indes nur Mädchen,oder junge Witwen, die noch nicht rrglert haben, in Betracht gezogen werde" dürfen. Männer sind vom Thron völlig nusgeschlosse"' — Das zweite dieser Reiche bildet der Weiler Goufil er liegt in Frankreich im Departement der Nieberpyrenä'eN, mehrere 1000 Fuß über dcm Meere. Wie San Marino, eine Republik, tritt er rüstig ins zweite Jahrtausend seine« Bestehens. Er hat kaum 120 Einwohner, die fich ^ rinette), Sandner (Horn) und Neckmann (Fagott) betraten, beifällig begrüßt, unter Führung des Herrn Loncertmeisters Ger st n er (l. Violine) das Podium und rüsteten sich zum Schwelgen im schönen Tonelemente. Als Einleitung trug Fräulein Erna Handl ein sinniges, unmuthiges Festgedicht von Edward Sam -Haber, gewidmet der Kammermusik-Vereinigung der philharmonischen Gesellschaft, anmuthig vor. Wir wollen die schöne Festgabe unferen Lesern nicht vorenthalten und veröffentlichen nachstehend den poetischen Gluft des bekannten Dichters: Nun weiß ichs. Das Uird, das echte deutsche Lied, Vagi an, wer hat's gesungen? Nun weiß ich, was der Nrmmen rauscht Und sür heimliche Worte die Linde tausch! ^ In ihm ha! eö geklungen! Das Lied, das echte deutsche Lied, Tagt an, wer hat's gesungen? Nun weiß ich, was die Lerche singt Und wie dir Forelle im Wasser springt! In ihm hat es geklungen! Das Lied, das echte deutsche Lied, Sagt an. wer hat's gesungen? Nnn weiß ich, wie braust das Mühlenrad Und was der Wanderlmrsch' fühlt nus dem staubigen Pfad: In ihm Hal rs gellungen! Das Lied, das echte deutsche Lied, Sagt an, wer hat's gesungen? Nnn weiß ich, was der Herbstwind spricht Und die Weide flüstert bei Mundenlicht: In ihm hat es gellungen! In ihm, dem Sänger am Dunanstrand — O Oesterreich, du glücklich Land! — In ihm l,at es gellungen! Das Lied. das echte deutsche Lied, Des Zauber schlummert im Gemüth, Schubert hat es gesungen! Auf, nus, ihr Fiedler und Vläser, beginnt! Der Todte steigt aus dem (Nrabe, Und bläst uud siedelt nud siedelt uud bläst: «Ich bin nicht,» ruft er, «ich biu nicht verwest!» Schubert, das echte Wienerlind, Er lebt, rnch allen zur Labe! Wollt' greisen einst zum Waudcrstab Und nach Laibach ziehen berganl, bergab - Ei, ei, das war vermessen! Ein Ütieglein sie schoben tior das Thor Und zogen mir einen andern vor, Duch hab' ich's längst vergessen. Und blase und siedle im Geist nun hier mit, Denn wer, wie Ihr, so furchtbar litt, Des Herz braucht eiue Weide: Aus. aus, ihr Bläser und Fiedler, beginn!! Schubert, das echte Wienettind, Er dringt euch Lust nach Leibe.» Unerbittlich Oericht. Roman von I>. Klinck. (V, Fortsetzung.) Mit ruhelosen Schritten durchkreuzte er das lleil'e Gemach. Er wusste nicht, wo man den graus^ Fund gethan hatte. Und doch! Er glaubte die Ste^ zu kennen. Zweifellos war der Ertrunkene in bel Nähe dieses Hauses gefundeu worden. Hieher ha^ der Verfolgte sich geflüchtet, nicht, um den Tod in de> Fluten zu suchen, sondern um den Beistand des Bni^" in Anspruch zu nehmen. War dieser Beistand de» Unseligen verweigert worden, und suchte er erst da"' den Tod? Wie würde die Welt urtheilen, die sich so außel' ordentlich genau der Umstände erinnerte, welche ^ Tod Friedrich Hcntners begleitet hatten? Dieser el" Gedanke war cs, welcher den einsamen jungen iN^ allein beschäftigte. Sie würde urtheilen, wie er 1^ die Ereignisse vorstellte, vielleicht noch erbarmungslos^ Sein Vater all?in hatte von der Absicht Frieds Hartners, von dem Banlhause Heinrichs ^ 6>M' Geld zu holen, Kenntnis gehabt, und der leiblA Bruder dieses Vaters war der muthmahliche Mow jenes Unglücklichen gewesen. ^. Und je weiter er dachte, desto größer wurd^ innere Angst; kalte Schweißtropfen standen auf Malbücher Zeitung Nr. 26. 22Z 3 Februar 1897. ""lien- und Seidenweberei ernähren. Ein Rath der u^ ml "^" die lleine Gemeinde unentgeltlich. Steuern " ° «bgaben sind gänzlich unbekannt. Am belanntesten °°n den Liliputancrreich?« ist Moresnet. Diese« Ge-"ei legt in dem gwlckel zwischen «lachen, Eupen und ^ ""b wurde 1815 bei der Regelung der Grenzen u.^, ^«uhen und den Niederlanden vergessen; es ift «i« "c.x ^" Ireiftaat. nur müssm seine Bürger zur ! . n H°lste in Preußen, zur andern in Belgien Kriegs-».? Kisten und ein preußischer und eine belgischer Com« "Mr haben ihren Sitz in Vtoresnel, um Streitigleiten äußerer Natur in Güte auszugleichen. «^^ ^^ ^^^ l" Indien.) Die Mitglieder der ^ «l, ^ Erforschung der Veulenftest, die seitens "kr Mademle der Wissenschaften nach Ostindien entsendet ^lld. wurden am 30. d. M. vom Curator der Akademie, b«r"" w ""^ ^ b°^^ bem durchlauchligsten Herrn Erz-den^ Rainer, empfangen. Der Herr Erzherzog sprach _,. V"ren seine Anerkennung aus und sagte, dass der "Ulytge Entschluss der Wiener Aerzte ein höchst ehren-°°uer sei. Abends gab der Vicepläsident der Akademie, banletl ^"^' ^" ^"" ^" Expedition ein Abschieds» Vocal- und Provinzial-Nachrichten. ^ (Allerhöchste Auszeichnung.) Seine ' und ,. Apystolifche Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Oberstlieutenant und Cnm» «andante« des Lande«-GönbarmerioCommando Nr. 12 m Ualbach Franz Polal den Adelstand mit dem Ehren-worte .Edler, allergnädlgst zu verleihen geruht. -^ (Ernennung.) Der Minister für Cultus und Unterricht hat den provisorischm Hauptlchrer an der «ehrer.Vllbungsanstalt ln Laibach Johann Benda zum «ezirls'Schulinsftector sür die deutschen Schulen des «tablschulbezirls Lalbach, bann für die deutsche Bürger, ^ule in Vurkfeld und für die deutschen Schulen in «ieißensels, Domschale. Ios^fsthal und Görlschach aus °'e restliche Dauer der laufenden Functions «Periode «nannt. — (Aus dem Verordnungsblalte für da« l. und l. Heer.) Transferiert wmden der Mi« mätlaplan erster Elasse Jakob Varzidov^t des Militär ^eelsorgebezirls von Graz und der Mllitärlaftlan zweiter Aasfe Unton Ki ziehung geeignet erachtet oder nicht. Hiebet ist jedem Officier zur Pflicht zu machen, die gegen die Beförderung eine« Cadetten zum Lieutenant allfällig obwaltenden Bedenken rückhaltslos zur Sprache zu bringen und der Erwägung de« Officielscorft« anheimzustellen.. Der Schluf« dieser Verordnung, die den im preußischen Heere seit langer Zelt bestehenden Vorschriften im wesentlichen ganz conform ift. regelt di? Benützung beS nach dem «us-spruche der Mehrheit des Officier«corps gefällten Qualificatlons'Zeugnlsses hühernorls. — (Rauchverzehrungs.Npparatebei Locomotive«.) Se. Excellenz der Herr Eisenbahn« Minister FMÜ, Ritter v. Guttenberg hat folgenden vom 21. v. Mt«. datierten Erlass an die österreichischen Elfenbahn-Verwaltungen gerichtet: «Rücksichten für das reifende Publicum sowohl als auch für die Bahnanramer gebieten es, das« sich die Bahnverwaltungen bemühen, bei den Locomoliven eine lhunlichst rauchfreie F mrung zu erzielen. Das l. k. Eisenbahnminlfterium fordert daher die Verwaltung auf. bezüglich der Rauchverzehrung bei den Locomotive« eingehende Versuche zu machen und geeignete Rauchverzehrungs-Apparate zur Anwendung zu bringen. Ueber die getroffenen Maßnahmen wolle längstens bi« zum Schlüsse dieses Jahres berichtet werden.» — (Prinz Ernst zu Windisch,Oraeh f) Au« Ajaccio ift die Nachricht angelangt, dass Se Durchlaucht Prinz Ernst zu Windisch°Graetz dort am 1 d M ftüh um 3 Uhr gestorben ift. Prinz Ernst, der einzige ^ohn Sr. Durchlaucht des Fürsten Hugo zu Windisch. Graetz mit Ihrer Durchlaucht der Fürstin Mathilde aeb Prinzessin Radziwlll, wurde zu Gonobitz am 4 Sep. tember 1872 geboren, stand sonach eist im 25 Lebensjahre. Der junge Prinz diente als Lieutenant im l. u. l. Corpsartillerie-Regimenl Freiherr von Smola Nr. 11 und erfreute sich großer Beliebtheit. Seil vorigem Jahre war er krankheitshalber — er war bei einer Uebung ge> stürzt — beurlaubt. Ende October v. I. begab er sich von Wien nach Nrco und bald darauf nach Corsica. Seit ungefähr einem Monate verschlimmerte sich das Lungenleiden des Prinzen derart, das« jede Hoffnung auf Stirne des unglücklichen jungen Mannes. Vergebens >uchte er andere Möglichkeiten, die nahe lagen, ins ^.uge zn fassen. Musste denn der Vater nu Verbrecher 'k'n, weil sein Vruder ein solcher gewesen war? In-"ktN er auf das Leben desselben zurückblickte, wo wollte kl einen einzigen Umstand finden, der den Sohn, Welcher in ihm einen Heiligen erblickt, nun einen Teufel '" 'hm zu sehen berechtigte? . Der Umstand, für niemand sichtbar, — Franz Mte ihn gefunden. Wolf Hartuers Reichthum brachte An Fluch. Und er hatte sich zum Teilhaber eines Erbrechens gemacht. Von fremdem Gelde lebte er; das Vermögen drs Gemordeten, dessen Verwaltung dkllranensvoll in Herbert Gruners Hände gelegt worden war, setzte dessen Sohn in den Stand, ein glänzendes Leben zu führen. Mit vollen Händen hatte dieser das Geld. das N'cht »hm gehörte, ausgegeben und die Waise darum oetrogeu Es blieb sich gleich, dass sie des Reichthums mcyt entbehrt hatte. Das Geld war nicht sein Eigen. yum gewesen, es war gestohlenes Geld. und warum '""""n gemeiner Dieb'nicht auch eiu Mörder sein? s.is,.. ^ -^"^"o ward Franz zum W-gweiscr; er w'l^ ^" '" bedanken un den Rand des Flusse, an eiw " ."' '"ben dem Mörder Friedrich Hartners ." ' "uberen Mann einherschreiten sah - seinen ,,a?P. 1"ter. Dieser war allein weiter gegangen. un^., < ^ zulückgt lehrt und — Iulins Grüner dott "»"en wdt aus deu Fluteu gezogen worden. Qlm, ?Ü Grüner stöhnte auf in nnnennbarer "«>> "iarmn umnachtete nicht Wahnsinn sein Gehirn? Er stürzte au das Fenster und riss es auf. Kalt streifte die Nachtluft seine fieberheiße Stirne, die Schläfen, gegen welche stürmisch das Blut pochte, aber ihm wurde nicht freier und leichter, sondern er rang vergebens nach einem tiefen Athemzuge. Nach einer Weile schloss er das Fenster; ihn fror. Das Licht der Lampe beschien ein geisterhaft bleiches Gesicht. Die Falte iiber der Nasenwurzel war tiefer als je zuvor, der Mmid fest zusammengepresst; in seinen Augen glühte sil'stere Entschlossenheit. Mit festem Schritte näherte er sich einem prachtvoll geschnitzten Schranke. Prüfend glitten seine Augen über die in demselben enthaltenen Waffen. Es war cine bedeutende Anzahl vorzüglicher Gewehre. Aber nicht nach diesen streckte er feine Hand aus, sondern nach einem N'volvr. den er gelegentlich zu Schießübungen benützt hatte. Sorgfältig wurde die Waff? von ihm untersucht, j^der Lauf einer Musterung unterwolfen. Dann legte er sie an ihren Pl.itz zurück. Sein Gesicht war nicht mchr so bleich, wie es gewesen auch der finstere Ausdruck seines O stch.s hatte sich gemildert, aber er sch'en um Ialne gealtett. nach einem ^itrmime von emer Anzahl Tagen. Rnh'ger durchkreuzte er jetzt das Zimmer, wte m ernstes Nachdenken v rsmltei,. Emigcmale vlickte er nach der kostbaren Uhr, einem der Wertgegenstände, an welchen das lleine Landhaus reich war. Er machte jetzt den Eindruck, als erwarte er einen bestimmten Zeilpunkt. Mit hellem Mauge kündigte die Uhr die zehnte Stu„dl an. (IoNftw'» lolgt.) Wiedergenesung ausgegeben werden musste. Die Leiche des Prinzen wird von Ajaccio nach Haasberg (bel Adelsberg) «verführt und dortselbst in der Familien« gruft beigesetzt. — (Krainischer Landtag.) Die Tages« orbnung der morgen um 10 Uhr vormittags staltfindenden Sitzung lautet: 1.) Lesung des Protokolls der III. Land^ tagSsitzung vom 30. Jänner 1897. 2.) Mittheilungen des Landtagspräsidium«. 3.) Vericht des Landesausschusses. betreffend den Verlauf des Redoulengebä'udes und der Häuser Nr. 4 und 6 in der Florlunsgasse. 4.) Münd. licher Vericht des Finanzausschüsse« über den Rechnungsabschluss des üandescullursond« für da« Jahr 1895 und den Voranschlag fitr das Jahr 1897. 5.) Mündlicher Gericht des Finanzausfchusses wegen Verlängerung des gegenwärtig bestehenden Uebereinlommens, betreffend die Gestellung des zu den geometrischen Arbeiten bei agra» rischen Operationen erforderlichen technischen Personal«. 6.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses Über die Voranschläge des Kranken«, Irren-. Gebärhaus- und gindelfond« für das Jahr 1697. 7) Mündlicher Vericht des Finanzausschusses über den R>:chnung«abschlus« der Landes - Wein«, Obst« und Nckerbaufchule in Stauden für das Jahr 1895. 8.) Mündlicher Vericht des Finanzausschusses, betreffend die Genehmigung von Um. lagen sür Straßenzwecke. 9.) Mündlicher Nericht be« Verwallungsausschusses über die Zurückziehung de« die neu zu constituierende Ortsgemeind? Hasclbach betreffenden, bisher noch nicht sanctionierten Gesehentwurss. 10.) Mündlicher Vericht de« Verwaltungsausschusses. betreffend die Theilung der Octsgemeinde Äründl in die selbständigen Gemeinden Vucla und Vründl. 11.) Mündliche Verichte des Verwaltunglausschusses über Petitionen. — (Gemeinderaths < Sitzung.) Der Lai» bacher Gemeinderath hält hiute Mittwoch, den 3. Februar, um 5 Uhr nachmittags im städtischen Ralhssaale eine ordentliche öffentliche Sitzung ab mit nachstehender Tagesordnung: 1.) Vericht de« Präsidiums. 2.) Verlesung und Verisicierung des Protokolls über die letzte Sitzung. 3.) Nericht der Personal« und Rechtssection über die gu« schrist der Gemeinde Unterschischla betreff« der Ent» schädigung für den incorporierten Theil. 4.) Verichte der Äauseclion: n) über die Einwendungen der Hausbesitzer Max Günzler, Maria Plauh und I. Selan gegen die magiftrallichen Bescheide Z. 38,368 :c.; !,) über die Vau-pläne für das neue Zinshau« auf dem Stubenberg'schen Bauplätze; c) über das Gesuch des G. Stedry um Aenderung des Parcellierungsplans. betreffend seine Vaugrünbe an der Triefterstraße; ä) über das Gesuch des Curato« riums der städtischen höheren Mädchenschule, betreffend den Vaugrund für deren neue« Schulgebäude; ^) über das Gefuch der Th. Povse um Genehmigung des Par-cellierungsplans, betreffend ihre Vaugrünbe in der Vrühl; t) über Anbote um Ablösung von Vauparcellen an der Triefierstraße; ss) über da« Gesuch der M. Moos um ParceMerung ihres Vrsitze« auf dem Karollnengrunbe; K) über die Regelung des Niveaus in der Preseren-Gasse >inb auf der Petersftraße; i) über Einsprüche gegen den Negulierungsplan; ^) über das Vauprogramm für da« Feuerwehr-Depot am Kaiser Iosefs-Platze; lc) über Baupläne für die neue Franz.Iosefs-Vrllcke. V. Selbst-ständiger Antrag der Vausection in Moraftentsumpfung«-angelegenheiten. VI. Vericht der Polizeisection: a) Ueber den Nnbot des Josef Iorc au« Klagensurt, betreffend die Ausfuhr von Fäcalien aus bem Stadtgebiete; d) über Vorschläge de« Stadtphyfikats; c) über den «nbot de« Oesterreichischen Phönix, betreffend die Unfallversicherung der städtifchen Poliz?l-Organe. VIl. Vericht der Aufsicht«-section für die elektrische Vcleuchtung über die Vergebung der Verführung des Baumaterials. Vlll. Vericht der Personal- und Rechtssection über die Verleihung der Dienststellen des städtischen Cassa, llonlrolors, «ssistenten und Praktikanten, der Magiftratsdiener und jener eines Polizel'Ngenten und DeleclivS. — (PemolierungbeschäbigterGebäube.) Bezugnehmend auf die Notiz in der Freitag.Nmnmer der «Laibacher Zitung», betr-ffend die Demolierung des Gebäudes Nr. 1 am Auersperg-Platz,', wirb un« berichtet: Am noch bewohnten Tracle de« zu demolierenden in die frühen Morgenstunden. Neueste Nachrichten. Gustav Freiherr v. Koojek f (Orlgwlll^Tclegramm.) Eine Depesche aus Athen meldet, dass t>el l. und k. Gesandte in Athen, Gustav Freiherr vO» KoSjel, plötzlich an herzschlag verschieden ist. , Athen, 2. Februar. Das Leichenbegängnis del österr.-ungar. Gesandten Baron Kosjek hat in f^ licher Weise stattgefunden. Die gefammte Garnish ein Detachement Viarinetruppen, sowie die Mannschaft der österr,-ungar. Schiffe «Kaiserin und Königin Ma^ Theresia- und «Sebenico» leisteten die militärischen EtM bezeugungen. Der König legte am Sarge einen pr^ vollen Kranz nieder. Die königliche Familie wohnte^ Trauermesse bei. Iu der der katholischen Kirche b^ nachbarten Straße hatte sich eine ungeheure Menscht menge eingefunden. — Die hiesige Presse widmet de>" Heimgegangenen Diplomaten sympathische Nachrufe. Triester Stadtrath. (Origilial'Tcltgiamm.) Trieft, 1. Februar. In der heutigen StadtraE sitznng wurden die beiden Refcripte der Statthaltell' verlesen, mit welchem dem Stadtmagistrate die M' nähme der a 1imin6 abgewiefenen slavischen Wäh" und die Aufnahme einiger Gruppen von Gemein^ Genossen, welche in der Sitzung des Stadtraths v<^ 27. Jänner verweigert wurde, in die Wählerlisten au" getragen wird. Nach Verlesung dieser Schriftstücke übel' reichte Vizepräsident Luzzatlo dem Bürgermeister e"! schriftliche Erklärung der Majorität, laut welcher d>c! in den Anordnungen der Statthaltern eine Verletz^ des Gemeindestatuts erblicke und corftorativ deiN'l sioniere. Diese Demission wurde von der Gallerie st^ misch begrüßt. Hieranf erklärte Bürgermeister Dr. Pitted dass er angesichts dieses Entschlusses del großen M joritä't des Stadtraths seine Stelle als BürgenuM in die Hände des Statthalters zurücklege. Auch die Erklärung wurde mit stürmischem Applaus aüs ^ genommen. Trieft, 2. Februar. Der heutige «Piccolo' bringt die Nachricht, dass der Statthalter de^ Bürgermeister eröffnet habe, dass der Ministers die Sistierulig des Triester Statuts und die 6l" setzung eines Negierungscommissä'rs aus ein Jahr ^, schlössen habe. Die Nachricht ist vollständig aus der 2"! gegriffen und wird vom Bürgermeister selbst dementiel - Die Pest iu Indien. (Onssmal-Tclsgramm.) Bombay, 2. Febrnar. Die Pest wüthet "^ gemindert fort. Am 1. d. M. starben 245 Perfols Da die Epidemie in den Gefängnissen heftig anftl^! erwägt man die Entfernung der Gefangenen. ^ Karachi herrfcht große Panik wegen des schlecklW Umsichgreifens der Pest. Vecegratnnre. . Wien, 2. Februar. (Orig.-Tel.) Prinz H Prinzessin Philipp von Eobnrg begeben sich demna^, zu längerem Aufenthalte nach Abazzia, woselbst " 6. d. Ms. auch Ihre durchlanchtigste Fran id«"' Prinzessin-Witwe Stephanie eintreffen soll. .^ Linz, 2. Februar. (Orig,-Tel.) Der Arbeiterstrike itt0l Fahrrad-Abthcilung der Wafffnfabrik in Steyr M"" beigelegt. Morgen soll die Arbeit wieder mlsgenow"' werden. <. Hamburg, 2. Februar. (Olig.«Tel.) Die Nm'dpu fahrer Frithjof Nanfen, Skott und Hänfen "a^ vormittags hier ein und fuhren nachmittags " London ab. .,, Nom, 2. Februar. (Orig.-Tel.) Die Rnhestt'"l"g^ seitens der hiesigen Universitätshörer dauern fort-Universität bleibt bis anf weiteres geschloffen. . .,, Scvilla, 2. Fevrnar. (Orig.-Tel.) Die HrrM"' Monlpensier ist gestorben. ,,.,! Algier, 2. Frbrnar. (Orig.-Tel.) Se. l. u, k. V^,, der durchlauchtigste Heir Erzherzog Franz " dinand ist im besten Wohlsein hier eingetroffe»» ^Laibacher Zeitung Nr. 26. 225 3. Februar 1897. Neuigkeiten vom Büchermarkte. l,^, Dr M. Murlo, Deutsche Einflüsse auf die Anfänge der MMschcn Romantik, I., si. Z —. _ Kettner, Die österreichische ^welungen.Dichtuug. fl. 4 20. — Schueidewin. Die antike Vumllmtät sl. 7-2U. Nacternell, Altdeutsche Passions» Meie aus Tirol, st, 8--. — Ids,.,,, John Gabriel Vorlmann, X,' ,^^ Waldt-Zedwitz. Ohne Liebe, fl. 4 20. — Gau-^^Praktischer Obstbau, 2. Aufl., geb.. 4-80. — Schumann und Glla.. Das Pflanzenreich, 1. Heft. fl. --18. - Vorräthig La b ^ "- Kleinmayr H Fed. Vambergs Buchhandlung in Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 28, Jänner. Leder. Oberinspector; Pollak, Kfm.. Graz. 7-- UNmann, Fcigel. Felber, Rofenberg, Stern, Mermann, flitzn). Eonnenfeld, Kflte,. Wirn. — Vicic s. Schwester, Private, ^oelsberg. — Lenarcic, Private, Krainbnrg. — Neumann. Ksm., ^Nlnie. >- Cä)rpih. Oswaldella s. Tochter, Private, Trieft. — Meund. Kfm., Saaz. — Hermann. Grünfeld. Kassowitz. Kflte.. ^prag. — Nirant. Kfm.. Cilli. — Stein, Kfm., Petersburg. Am 29. Jänner. Swoboda. t. k. Oberthierarzt; Stern, Kf>n., ^raz — W^f Barbo, k. u. l. Kämmerer und Landtagsabgeord,, , rolstnbach. — D^. Roniih. Bürgermeister; Amanu, Realitäten' "^er (ilurlfeld, — Stt)dl. Schauspielerin, Laibach. - Defran. l,3?' ^"°te. Etoria. — Lenarcic, Langtagsabg. und Realitäten, lt?- . ^"'laibach. — Gjursky, Private. Agram. — Neubauer, «leutner >. Familie, Kohn. Kreidl, Verkowitz, Hroinatla, Siuz-^elnier. Oroszlany, Neuburg. Kflte., Wieu. — Losany, Kfm., "'Uanh. — sanken, Kfm.,'Köln. — Nuzic, Kfm,. Trieft. — ^r°bel. Brod. Kflic.. Praq. - Kihorm, Kfm,, Teplitz. -Wech, chm., Naden. Hotel Stadt Wien. Am 30. Jänner. Noihauer, Private. Magenfurt, — Ier-zadock, Eecanskt,. Kflte,. Gr-Kanizsa. — Sirohmer, Kfm, i Weidmann, Neubauer, Mauz. Baumgartner. Schlesinger, Ficht, Weisende, Wicu. — Uhlitz. Reisender, Chemnitz. — v. Terbnhovic'. ^caiorsgattin. Kleinlacl. ^ v. Terbuhovic, l. l. Ger.-Adjunct. Fittich. ^ Gstettenhofer, Private, Krainbnrg, — Belschau, Ing.; > ch. Kammerdiener, Graz. — Hirschler, Reisender, Pressbnrg. hammer, Director, Weihenselö. Verstorbene. A m 2 8. Jänner. Maria Ana Mlalai, Schneider-»ehilsenstochtrr, 4 Tage, Petersstraße 91, Lebensschwäche. A m 2 9. Jänner. Ämalia Zupancic. Arbeiterstochter, l8 Mon., Nadchlystrasjr l, Tubcrcnlose, —Maria Kermauuer, Inwohnerin, «0 I., Ziegelstrahe ^7, Marasmus. — Iofefa ^ule,^, Uhrmacherstochter, !> M., Ämkauerdauim 1«, Lungen» entziinduug. . Wilhrlm Iurau. Coiuptoirist, 22 I., Kirchen» gaffe 1, spastische Spinalparalyse. A nl A 0. I ä n n e r. Maria Slojkovic, Conducteurstochter, ^ M., Udmat. Keuchhusten. — Franci^ca Eegatin, Schuhmachers, tochter, 2 T., Tirnaner Lände 1«, Lebensschwäche. — Eduard Irraj, Conducteurssohn, 1 I.. Petersstraße 57, Lungenentzün-dung. A m !i 1. Iänue r. ssraucisca Cemazer, Arbeiterstochter, w I., Udinat 8l>, Keuchhusten. — Nillas Rudholzer, Uhrmacher, Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnitts. Preise. Wlt,- «U«z,> Ml',. Mg,,,-stlli. ft.llr, fl. lr fi, li We,zen pr.Hektolit. 8 40 9 40 Nutter pr. Kilo . . —75—,-Korn » 6 30 <; 70 Eier ftr. Stncl . . N-'-berste , 5 50 5 50 Milch pr. Liter. . zi0 —-Vafer » 6 20 6^50 Nindsteisch pr. Kilo - «4 —!-Valbfrncht , —-------^— Kalbfleisch » - 58------- H«den . 7— 7 25 Schweinefleisch » 56------- V"se » 7 ß^ Echöpsenstcisch . !40------- Kukuruz , 5^— 51- Hätmdel pr. Stiicl -^0------- Erdäpfel , 2 20—l- Taubeu . ^16____ ^'nstu . 11!- -!- Heu pr. M.^Ctr. . 2 70------- Erbsen . 12!-------!- Stroh » ..240------ Msolen . 19-------!__ Hl,l^ hartes pr. "nndsschmalz Kilo — 90 - j- Klafter 7 20------ Schweineschmalz»—?«—!- — »uriches, . 5>---------- "peck, frisch » —«2------Wcil,,roth.,pr.Hktl. - 24 -^- geräuchert > — 66------— weißer. . —30- ^teteorologische Beobachtungen in Laibach. 1. ^U-^' ^^-'ü ^3-1 SW. schwach MUs '"^" — _" '.Nb^ 727-8 ^-8 SO. schwach heiter 2 ?"'Al!' ?2?6 -4 9^ NO. mäßig halb bewiM ' ^ ^ ^^"l 4-9^EW. zml. starl bewölkt 0 0 «.Ub. 726 3 4-61 SW. mäftig bewölkt ' > ^ U.Mg. ^ 725.4 , 4'4 ! SW. mäsua bewöllt ",0 0 Tielii,»?^ Tageömittel der Teinperatur voiu Montag und :l-0" il,».'^ "nd 1-5«, beziehungsweise um 4 6" unter und "°er oem Normale. --------^""tag um 12 Uhr 22 Min. nachts mäßiges Erdbeben. Verantwortlicher Redacteur- Illliuö Ohm'.I°nufch^s,v ^ siwer von Wisscbrad. ps'el,?si^ ^^'"^lsche Vperialität. Manenleidenden ein. "l6 ein? ^?.. ^"'lmich der echten «Molls Seidlih.Pnl ver, ">'d die «''""""hrten Hansmittels von den Magen kräftigender 6''" Cö>^< , '.'"^"M'Ml nachhaltig steigernder Wirkung, durch Aiw l., « Täglicher versandt gegen Postnachnahmc la>Ü't>, '^)"rr 'A, Moll. k. u, l. Hoflieferant. Wien, Tuch-dicklich «„,!', "' Apotheken der Provinz verlange man aus" !ch>M "^ Präparat mit dessen Tchuljinarte und Unter- (?«) «-"1 LUXARDO Maraschino S I weltberühmten fflaisSi LIQUEUR Wmm s Dauksagllllg. Für die vielen Beweise der Theilnahme während der Krankheit und nach dem Hinscheiden uuseres lieben, gnten Pnpas sowie für die vielen schonen Kranz» spenden und die zahlreiche Betheiligung am Leichen» begängnisse. spricht allen verwandten. Freunden und Bekannten, insbesondere dem Laibacher deutschen Turnverein und der Uhrmacher ° (Yeiwssenschaft, den wärmsten Dank ans die Familie Ruoholzer-Förg. Danksagung. Allen denen, wclche uns während der langen Nranlheit nnd anläfslich des Todes unfercs innigst, geliebten Gatten, beziehungsweise Bruders und Onkels, des Herrn Zohann Sark t. l. Oberwundarzt i. R. durch ihre Theilnahme Trost brachten, sowie allen, welche den theuren Verstorbenen znr letzten Ruhe» statte geleiteten, sprechen wir auf diesem Wege unseren tlesempsundenen Dank ans. Insbesondere danken wir auch fur die schönen Kranzspenden und dem löbl. l. u. l, Ofstcierscorps für dessen gütige Betheiligung am Leichenbegängnisse. Die trauernden Hinterbliebenen. Für die herzliche Theilnahme anläfslich des Hin< scheidens meines Sohnes, beziehungsweise Bruders des Herrn ' Wilhelm Inrau Comptoiristeu für die gefpendeten prachtvollen Kränze und für die Begleitung znr letzten Ruhestätte fage ich meinen innigsten Dank. Laib ach am 1. Februar 1897. Florian Iuran, l. l. Postconducteur. teilrraiiil ist von ärztlicher Seite bei dem im Winter so häufig auftretenden Bron-chial-Katarrh der Kinder besonders empfohlen. H Theile Giesshübler Sauerbrunn werden mit 1 Theil heisser Milch vermischt und die Mischung lau (4535) verabreicht. ia—ir» Deželno^ffledališèe v Ljubljani, sT^ ssssssss .,. ,.. f»-p-"°- Predplaèani sedeži ne veljajo! V sredo 0 Gulden 04 kr. Schadenvergütung, pendent für b Schaben» fälle 1956 fl. 08 lr. Schadensumme, II. Mobiliar-Abtheilung: Zuerkannt in 96 Schabenfällen 44.6Ü8 fl. 19 lr. Schadenvergütung, pendent für l Schadenfall 1027 st. ^6 kr. Schadensumme. III. Spiegelglas'Abtheilung: Zuerkannt in 4!l Schabenfällen 981 fl. 12 lr. 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HU st. 188 l>0 18»50 »"/<, Dvm,.Niersrelftr«00«i.llnenNllM. 10110 101 50 dto. dto. per Ullimo . . 101 »<» I0I8U »ile»»ahn > «taatSschnl»»». schirlbunntn. «!lf»l»fthbahn l» «.. ft«u,r»re« (dlv. Ht.), für lOU si. V, 4°/, ,2040 121-40 L,anz. Joseph-«ah» n, Oilbrr (div. St.)<,l00ft.Nom.5'//,> 127 25 128 25 »'///, Uiubolph^«. i. G,(dw,Et) für 1000 fl. Nun,..... —>—, —-— »°/,dlu l,ll^onenni.stclitl1,(d!v. Tt, , für 200 »r, Nom. . . 9» »0 100 20 z°,„ «korarlberaer Vahn luHtlb,, 200 u, IW0 fi, l, llw st, N°m, —'— —'— »°,^ dto, 6» «Uctle». tllsabethbah» »W st, «M, l>',.°/„ vou^W fl. 0, W. pr,Vtück . «5»'—»l>0-— bt°. LwzVubwc.» »U0 fi, ü, N, 5',//. ....... »»» — »3»'— l>lu. Tir, »lX, ft, b, W. ü°/„ «U» 50 ^l>'I>0 «eld Wo« «o» Staate znr Zablnn» «ber»o»«en» «ttseub. Prinr.» V»li»»None». M. 4°/o..... ll? — ll?'8N 'tüwbetlibahn, 4!i<> »»Mu M, »UN M, 4° „...... l«'50 —' — ssiauz Iosepl, Ä,, Em. lX84,4°/„ 10U — 1l«»'/U Gc>lto olo. per Ulltm? .... l»»zo l»ll 40 dti', Nente <» Kronenwähr,, 4°^,, st euers«!1ür W0 Kronen Now, 9»'8N ilXi - <",^ ^lo. dto. per Ultimo . . 9U'»0 !(,o — dlu. Et, E. «l. «old 100ft., <>/,°/„ 1L» 80 124 bO dto, dto, Silber tO« st., 4>/,°, 10L — 103 — Kto. Stl>»t»-Vb:ig. lUng, Oslb) v. I. 187«, b",„..... 12l- ^ »LU-— bto,4'/,°/„Echa!llrega!°«bI,Obl, jioy'SU 101 »U bto. Präm. Vln!, !» lO« N, 0. W, 15» 50 ll,4'— dt«, dto. k b(> fi. ü, w, 152 — 158 - Ihelß<«e«.'iilllt 4°,,, ,W ft. . 14(! - I4l - Gluudlntl.»Hbligalian»« «ül 100 ft, «W), 4° „ lroatilche »nd slavonische , 98'— 98'i!o 4°, lmgnrische (U'l) fi, ö.W.) . 97 75 »8 75 And»t» 2ss,ntl. Anl»h»n. Doxau Äea,Lo!e b«,, . . , . il!«--. l«8'S0 dio. Nnleihe 18?» , . I0?'?5 108 ?l> «niehen der Elcbt Vöiz, . . 112 25 — — «nlelien b. Nlablaemeinde Wien 104 50 10550 Niilfhen d, Stadtgemeiilbe Wien lSllber ober Gold). . . , 1»?>35 ..- PrämlenAnl, d. Etabtgm, Wien 1L?'ö5 l38«.'> Vursebau-Vnifhen, veilolb, b"^, 101 »0 - — 4",. l^ralnei Lanbei^Anleueu . 9U'sb 9885 »eld «are ßsandbrks, (für 100 ft.). »Uobrt.allg,. »ft.0. dto. »0!HI,r. ,. 4'. , , 100 10 101 — Hpa>^llNe. i.«ft.,«0I. s,',«., ol iui'50 — - lfllr 100 ft.!, ^eldluand« «ordbaiii! E." >^«n 10125 102 85 Oesterr. Äurdwcs..... 177-60 178 — dto. l> 5°,„ , 18»üb —-— Nng,^al!z. Ualn, , , , 103 - «09 80 4° „ Unlerlraine: ^ad»»-., 99 b» 100 — Klvtls» zol» lper Etück>, «udapest'Vasilica (Domüau! . 72U 8 — Crebitlose 100 st...... 198— 200 — f! 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Unionbanl 200 st......29« 50 297-50 «e?ltdr»b«,nl. «cl»,, l4' fl 1?8>— 179 — ^p^r Otiill) «lbl-echt Vahn Ll!0 st, i-übei —'— —-«u!stg-Tepl. Eisenb, »0u fl. . , i?oo 1710 Vöhm, Äorbba!,!', I5N st, , , 274--27450 vufchlleyrabec Us, K0U st, TM. 1565 1575 bto. dto. (lit. U) 200 fi. . 555 — 556 — Donnu < Dampfschiffahrt:. He!., llefterr., 500 st. TM, . . . 485-—49«-— Dul-AobenbacherC, V i!0N fl.2. K3 7!> 64 75 Ferdinand» Norbb. 1000 st. N',-Iasiti' Eisl'Nb» j «lsellschaft 200 ft, Ä, . . . 294 «0!2»5'I0 Lloyd, 0eft., Trieft, 500 ft. «M, 409- - 413'- Oesterr. Nordwrftb. 80N ft. 2, , 2?0ö0 271-50 bto, bto. M, U, 200 fl. 5, 274 Ü0!275 — P»,a>z Duzer ltillnd. I5,0fl, H. . 96-5»> 9?-5ü Olücltleifcnl!!,!,!, L00 sl, s. . . 86» »0 3Nl — Sudbal,n 20« st. 2.....!»<»-5U N1-- silbnoi-vb. sicrl». V. Ü00 st. EW. 210 50 217- Tramwat, cs.,Wr,,I?0st.e.W, 483 — <85 — dt». «N».1«87.20Nß. . . . — — — — lr,Mw«y"He!,, s.'^ue-Hi., T<'<0' r!lgt«.slctisn lO0 fl . .103 50 !05' ' U»«. gallj. «is.ül«. «,.'" si, ^llli.-r !2N9 5U 2lO ^ Hi/-,!-!- V.-,uli,>>l.>:'>!» ' ..per «!,l5> «nuecl., «!!!!. UN., >^> ft. , . 95- »?-«>!y)ier M!(N< u:'.d st.-.hl 3»b. in «Uic'.l l„0 N..... 58-75 ü!>" T-iseül'al'l!:!.'. «eihg., Erst?, «0 ss. l«2- - l»« ^ „(tlvenuchl", ^ap!?r>. u. «. »l». 59'— b» »" l!il-fiü«!>r V.-a^erel > ft. . . 128 »i> »^'? Wo»t,n Kl-!.'^,h„ O.-si.< alpine 8«-!,6 »» ü' Pi-narr Äle:,>?,'.d,,Hi-!. «W st. 676 — «?»"' Lala-,-,«Tarj. Htcllillihlen 60 ft. 612-—Oli-- ,,Kchlönl!n:h!",Pap!t5s.,200ft. 20l>-5» -^^ „Ktt'ire^m.". Papiv-r«. ». «j.^G. 170-- Nt" T^if^ler llobleu».' Vej. 70 st. »60-25 t«l^ Wllff?,:?^ ^a>,- Siegel il,'t'!, >z2«:-— l«»» " «ulstcrdum....... 99 lb s»^> Deutsch!- P:ci:)l-...... 58l!5 b«'« Loüdo»........ 119-75 l»U l" Pari«......... 4752,> 47'l»?> «:. P^ei.il",,'^ ... . ^.-». —'" ßalul»n. 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