PWUVI^I'So «VI»»»,«», SekklfvsttVng, VOkW«!d»g «t! v»»e»,ön««tl»r«t: I»D«rjd«s. ,1»köiö«v» ulle« 4. 'r«I»pt»oii li»t«n»d««» dts. A<» vf!«fk«k«» Aick»>« i«t »W» Mtekp«1« d«l«iI«9Gii. »t?. S9 8«m»t»g, «>an 2. klls» 1SZS kWOfii««!- «. ^I»a«MO«y«nt«-^n«s»m« k» .lui'ösösv» «<. < v«»»,g»ps«l—: ^d!,ol«n. «on,tl. 2Z vtn, «»«t«l!»a s« vin. 6mok fto»t mon««. N oi», illk ö»» KdtiGO mo»l»tl. ZS vll». Llnz«lnumm«k < di» 2 vi». Der neue Gtaatsvoranschlag AuNIekluno ollgenelaer RichNwien sg? jede« etnzelne Nesfort 5^' Aar een der FriedmÄonferenz und der Paneuropäistben ^nferenz herrscht politischer Wasfenstillstant». Ihn in einen wahren !^rieden zu verwandeln, ikst die Aufgabe, aller verantwortlichen Europäer. » Die P-cinenropäische Konferenz soll zusam» lnientreten, nm den Krieg zu liquidieren und I Europa zu versöhnen. Die europäischen Re-Iqierungen sollen den Versuch wagen, ihren ^^rdteil politisch, wirtschaftlich und kulturell ^',u organisieren. Z^'hn Fakire ^^^ölkerbund tiaben den Bc--! weis erbracht, das; diese Jnstitutio«! zur Durch ^fs'snung dieser Aufgabe unzulAnglicl, ist. Dan es neben der Colidarjtät der Menschsieit auch !tlne europäische Evlidarität gibt und neben den Interessen der Menschheit noch besonderl.' ci! ^päische Interesscn.^ Darum muß der Mlkerbund ».'rqänzt ' ariden durch eine paneuropäische Organifu'" en, wie er in Amerika ergänzt wird durch eine panamerikanische. Denn die großen cu" rovSischen Frageil sind «vich zehnjähriger Arbeit ungelöst: Landabrüstung, Sicherheit. Äünderüeitenschutz, .^ollabVau Äese Lebens-sragen Europas sind nur auf europäisckicr sLasis lösbar. « Darum appellieren wir an alle europä-lischen Regierungen: keiue Zeit zn verlieren und noch in dieskni Jahre 19S9 die erste I^aneuropäische Konferenz eii^zuberufen! Keine Zeit zu verlieren, um auf dieser I!ionferenz den europäisc^n Staatenbund Meichberechtigter Nationen zu organisieren! Keine Zeit zu verlieren, uin auf dieser I^onferenz den Abbau der europäischen Bin-Inenzölle und den Aufbau eines paneuropäi-jlchen Marktes in Angriff zu nehmen! Die Einberufung dieser Konferenz liegt fem guten Willen der euro^ischen Völker. Die Mobilisierung des guten Willens der lNegierungen liegt in der Hand der Parla-Imonte. RO. Veograd, 1. Mrz. Usch si«»? I«ft> erfre«ttchE vprherlOien der ZveNerVarle« rungskreisen verlautet, wird die Vkverunß die Budgetierung für das nächste Jahr günstig beeinskuf^n, und zwar derart, datz auch ein allenthalben nötiger Persanen-wechfel im Ministerium keine Aendera«ß der allgemeinen ReqierungSpolitik i« be« tresfenden Nessort nach stch ziehen Mrdk lNotUld ^oN no«d Atanen? Räch Berichten, die dem hiesigen Objer, vatorium eingelaufen sind, ist j» der vori« gen Macht i« ganzen Staate die Tempera« tur wieder bedeutend gesunken. Heute um 8 ilhr srüh sank die Temperatur überall im Staate «nter Null. Den Tiesftand erreichte die Temperatnr in Tlowenie« mid Ros« nien^ »o sie sich zwischen lS und Ltl Grad itnter Aull bewegte. RO. Beograd, 1. Marz. Die Petrovaradiner meteorologische An« ftalt prophezeit die Külte noch fiir weitere sieben Tage. Vs werde in dieser Zeit noch einige Mal schneien «nd regnen. Die Wiener Wetterwarte teUt mit, dah die Kälte noch bi» zum 13. d. M. ant^-^lten werde. Kvrze Rachrichten LM. Beograd'":. März. ?«r König unterzeichnete einen Nki'.s, betreffend Personalveränderunflen der zirks^uplleute in Serbien und l^roatieu. Slowenien ist vorläufig von diesen derungen nicht tangiert. ' . » ' ^ LM. Beograd, l. März. Der Kköniq emvfinfl beute vormittags den »^inanjnrinisttr Dr. S v r l j u g a, l^n Polizeidirektor Lazi<^ und den Iustiznii^ nistcr Dr. Ä r » k i ü, welcher dem Äönig eine Reihe von neuen t^i^sehentwürfen ?,nr Untcr5z^iittmlichkeiten der !!^>andele'?imr??r soo-Sadr-Seler be< Kewenzuges der Äungsrau von Sr!^an< der in der Entsetzung des von den Enfllän« s seinen Höhepunkt fand, werden in den näch-dern belagerten ^rlvall'? ini ?9. April sten Monaten in Frankreich große Festliche keiten stattfillden. n Das sranMsche Tor in Pauroulerö von wo Johanna ihre Neise an den'königlichen .Hof Nach Chinon' anttat, nm von Karl dem Äebenten den vlierbefehl über das Heer zu erbitten^ Die italienische Tennisinannschaft, die ai» den spielen uin den Davi^5pokal teilnimmt, beinnht sich, den Lehrer deZ Berliner Ten« nisklubs „?)iot-Aeik" als Trainer zu gewinnen. Der Verlust eines derartig hervorragen^ den Dennislehrers, der in Europa nur noch in ?l!07^eluh seineStileickM hat, würde die Änonchten der deutschen Mannschaft empfindlich verringern. und ln? Beisein des Ministers für Zozial- Politik Drinkovi 6 vor sich gehen. » Nv. B e o g r a d, l. März. Unter dem Porsitz des Generaldirektors des Zollweseno fand l)eule vormittags im Finanzministerium eine Konferenz der m« teressierten >trcis^' i'iber die Organisation dcr i^fsentlichen Magazine srcitt. Ue!>er die heutigen Ergebnisse der ?i?miferen.^ wird abends ein konlnluniquce !^rausgegeben werden. » Beograd, I. März, .'^.'ute sind eö ^.ehn Jahre, seitdem dke erste provisorische ??ationalversammlmlZ der werben, ^troaten und Slowenen einbsri».^ ^ wnrde. Das Geburtshaus Johannas in Domr-^my, wo die.'^'»eldenjungsrau als T^ter einfacher Landlente l^lL geboren wurde. Die Mobklisierimfl dcS guten Willens der Völker liegt in der Halid der Presse. Von diesen beiden Mächten soll im neuen Jabr die qroste Bewegung für eine Paneu- ropiiischo Konferenz ausgehen, die alle Ne^ gierunsien und Völker Europas z'vingt. sich zu versöhnen, zu einigen und zu retten! Bt^rfenberichte tt r ich,!. März. Devisen: Veoprad K.lZ5, 'i;.iris London 25.2W2S, New Ul.'?! Mailand 27.2-.Z<'», Prag iÜ40, '^i>ien Budapest Berlin 12Z.44 Zagreb.!. März. Devisen: ?8ien M!.!l>, Budapest 99:i.^8, Berlin 13ü2.2i>, Mailand 298.25, London 27K.54, Prag llZ8.77, Zürich 1005.00. — Effekten: Erleg'-entschädignnflsrentc 428. L i u b l j a n a, l. März. Devise«: Be?» !in 13.'>2.2ü, Budapest W3.48, Zürich 1VSS.L Wien 5l)i.!9, London 27tt..^, Newoork Paris ZS2.57, Prag !K8.77, Trieft - Effekten st^eldl: Kredit Selse i28, Lsublsanaer Üiredit 12.'». slreditanstÄt 17.> ^>evt-e !2en Blattes „Z a j e d n i e a r- in Jugoslawien ver-doten. Samstag, i>en ?. Marz D«r p»o»eß aeotn Vuniia Nakie und (Genossen, findet, wie aus Beograd berichtet wird, Ende April ot>er Anfang Mai statt Die Täter kommen vor das ordentliche (Bericht. Tieser SensationSproze^ wird angeblich nur zwei Tage dauern. Ast der Knb< ansteckend? Ter Direltor des UnrversitätöinstitutS sür .Krebsforschung in Berlin, Prof. T. Ferd. B l u m e n t h a l, berichtet in dem soeben erschienenen Mär^heft von Velhagen öc Kla-singS Monatsheften über den Stand der Krebsforschung und kommt in seinen wichtigen Darlegungen auch auf diese beiden bedeutungsschweren Fragen zu sprechen. Da-nach ist es allerdings bei Tieren gelungen, durch fortgesetzte Kreuzung von Tieren aus Stämmen, in denen häufiger Krebs vorkam, schließlich einen Stamm zu züchten, in dem eine 'große Zahl der Tiere an Krebs erkrankte. Das zeigt also, daß theoretisch eine Krcbs-«anlage vererbt werden kann. Auf dcn Menschen übertragen zeigen aber diese Versuche, daß nlan shstcmatisch Menschen auS krebs kvanken Fantilien dauernd miteinander verbinden mlüßte, um schließlich eine solche stark krebSoinpsindliche Generation zu erzeugen. Es kann gar keine Rede davon sein, daß jemand, weil sein Vater oder seine Mutter an Krebs gestorben ist, nun deshalb für diese Krankheit besonders empfänglich ist oder daß seine Nachkommenschaft gefährdet wird, wenn er in eine Familie hineinheiratet, wo ebenfalls Krebsfälle vorgekommen sind. Bei der Vererbung handelt eS sich immer um dasselbe Ovgmk, z. B. Brust, Magen, Darni, nnld immer um verhältnismäßig jugendliche Fälle. Die Altertrebse, d. h. der Krebs, der vom 65. Lebensjahr ab auftritt, hat mit der vererbten KrebSanlage nichts zu tim. Es gibt zwar einzelne solche Familien, in denen die Krebsanlage verecht wird, da treten aber die Krebsfälle meist schon um daS 40. Lebensjahr herum auf. Davon, ldaß der Krebs für gewöhnlich dadurch entsteht, weil i^evszellen übertragen wurden, kann keine Rede sein. Ebensowenig verbreitet sick) der Krebs durch Ansteckung. ES sind wohl einzelne Unglücksfälle beobachtet worden, in denen junge Aerzte, nachdem sie mit einer Spritze KrebSmaterial aufgezogen hatten, sich mit der Spitze der Kantile stachen und damit infizierten. Aber daß die Berührung des Krebskranken, der Umgang mit ihm zu Arebs führt, ist, durch nichts bewiesen. W Kitht illls dtilt Plllvtksch M» ,» »«, aultzall»««, d«, „AttOHNch«« — S«r ei«» »er »»rspAtlch««» PslilM Di« S»chßIu>DM elxs hollSnbischen Blattes über das B»ftehe» «wes belgisch. frO«zösische« geheimen M i l i t A r a b k o « m e n s hat die en« ropLischen politischen Kreise nach einer längere« Nuh^use Wieber gewaltig a«sgerii<-telt. Da Deutschland burch bie Ausdeckunz dieses fraglichen Vertrages am »elfte,» tangiert erscheint, ist eS nicht uninteressant, zu erfahre», in »elcher Weise hiezn b^ fer.Df« „FrankfurterZeitung" Stellung ni««t. Das Vlatt betont zunächst, eS fei nie dementiert warben, batz bie zwischen Frankreich unb Belgien abgeschlossene MilitärZan-ventio« von 192V besteht, vbensa glanb-wttrbig fei eS, daß ber Bertrag 1927 mit Rückficht auf die neue allgemeine Gitaatian verlängert und neu interpretiert würbe. Geimrzeit war sehr viel van biefe« Bertrag bie Rebe. Man verlangte bie Registrierung be'm Völkerbund, was aber Frankreich wie auch Belgien ablehnten, mit der AnSrebe, Militärkonventionen feien ttberhaupt keine Verträge, fonder» „t e ch n i f ch e A b-kommen". Ebenso würbe mit ben militärischen Beziehungen Frankreichs zu Polen unb ber Ts^choflowakei unb jenen zwi-fchen anberen Staaten verfahren, deren Bestehen mehr ober weniger in Abrede gestellt warben sei. Hkezn könne auch der tot» geborene englifck-franzöfifche Marinepakt gezählt werben. Diefer Vertrag enthält keine präzisen Verpflichtungen km Hinblick auf mllitärifche Hilfe ln einzelnen Fällen, boch sieht er bie allgemeine Mitarbeit vor, in welcher Frankreich ben kontinentalen unb lZnglanb ben maritimen Soldaten der lkn-tente abgeben. Das war viel mel^ als eine gewöhnliche Mil^tärkonvention, die für eine bestimmte militärische Situation abqeschlos-fen wirb unb jedem ber beiden Partner be-sondere Pflichten auferlegt. Man wirb vielleicht bie Enthüllungen beS. hollänbifchen Blattes bementieren. Es mag sein, bah die eine ober anbere Minea des Vertrages nicht wortwörtlich zum Abdruck gebr«»cht worden fel. boch fällt im Vertraqe auf. baß zuerst die hollänbische Frage unb baft glsich-zeit'g barin anch bie englische Mitarbeit erwähnt wirb. Das Abkommen mit Enqlanb sei angeblich 1927 zum Abs«bluß aebracht warben. Es verpfNchtet Snalanb nur zum Studium einer sranzösi^ck'bela'fchen Visen-five in ber Richtung anf die Rubr zu. Räch Loearno ist eS doppelt sckwer. diese enqli-sckie Mitarbeit bei den belgls und SchiebsßerichtSverträge in Europa bilden biese AAlventione« bieZünbvorrich-t u n g e n auf ben Minen, die mit schwer» st«« EZPl-fiv gefüllt ßnb. Es ist daLs^lde Paradox, welches zwischen dem Kellogg-Pakt und dem Wettrüsten besteht. Das Ausrüst.n wirb schließlich öffentlich betrieben, während bie Militärkonventionen geheim bleiben uub bie Völker zu Debingungen verpflichten, d e sie nicht kennen und beren Mechanismns in größter Geheimhaltung liegt unb Tat' fachen früher si^fft, als fich die Parlamente über die Frage ^rieg ober Frieden" ent-fchieben haben. Es ist basselbe w'e mit ber Mobilisierung zu Veginn beS Weltkrieges. Wir h«»ben 1914 fowohl von beutscher als auch von ruffischer Seite kkl)ört, baß eine einmal in Sang gebrachte Maschine nicht mehr aufzuhalten sei. Wir sahen damals, wie sich aus Furcht vor der Ver-fpätung die Uebereilung loslöste. Bei den Militärkonventionen ist es noch schlechter. Sie hypnotisieren bie ltöpfe viel zu viel i»t einer Richtung. Alles Politische wlrb in dieser Perfpektive betrachtet. Elausew » tz hat e'nmal gesagt, bie Regierunge« bürften bei ber Entscheibung über bie Frage „Krieg ober Frieben" niemals bie l^nerale um Rat befragen. Damit bechte er. daß alle die-fe Entscheidungen politis^n Charakter trügen. Alle Militärabkommen behüten heutzutage eine große Last. Sie vermehren den Eiusluß militärist'^er Kreise aus die europäischen Regierungen, bie ja ohnehin schon kaum be« Ballast ber ».Experten" zu klagen vermögen. Derartige Konventionen bedeuten Verpflichtungen. Es ist babei einerlei^ ob es sich um geschriebene oder mündliche Verabredungen zwisck^en den veneralstäben oder sogar nur zwischen einer kleinen .^ahl führender Militärs bandelt. Das Wichtigst lst dabei, daß d'e Militärapv-'rate varberei» tet siud und auf ein Signal hin in Funktion treten. V«»r Mar» fchall French fast regelmäs ig an allen französischen Manövern teil. Wir wissen auch, wie schnell die englische Expedition an den Kontinent gebracht wurde und wie schnell sie die erste Stelle an der französischen Front einnahm. Wir erinnern uns auch an die berühmten Konversationen zwischen dem englischen Obersten Barnabifton unb ben belgi. s«^n lNenerÄen. Es waren angeblich nur Besprechungen. Da baS neutrale Belgien ba-mals keine formellen Verträge zum Abschluß bringen konnte, stellte es sich erst später her- Svorlie Ehopttn Icdwer erkrankt Der große Filmschauspieler, der jich durch seine tragisch-grotesken Rollen in daS Herz der gcinzm Welt gespielt hat, ist an einer Blinddarmentzündung so schwer erkrankt, daß dii: Acrzte ernstliche Besorgnis hegen. aus, wie wichtig diese Besprechungen waren, bei be«en es nicht auf bie Form ankommt, vielmehr auf bie fachmännische Kläruug ber Bedingungen, unter denen bie militärische Hilfe gewährleistet wirb. ES heißt bann im, mer, baS alles geschehe aus Defeusivgrünben. Run sind aber alle biplomatif«^« Bünbuisi« als Defensivbündniffe vorged«cht. Die Jni. tiatoren brauchen babei gar ni<^ untmfrich« tig zu sein, doch kommt in kritische« Zeit« läusteu der Moment, wo biese Maschine allein zu arbeiten beginnt ... Die Bündnis» treue beS einen Partners wirb zur Unterstützung bes anberen, um im Trüben fische« zu können. Die Erklärung Poinearös bei, spielsweise, Frankreich werbe feine Bünbuis, pflichten erfüllen, bestärkte bie Petersburger Militärkreise i« ihrer ltriegspolitik. Dieselbe Wirkung hatte bie beutche Genehmigung der Wiener Aktion gegen Serbien im Jahre 1914. Die StachkriegSbÜnbnisie sinb ni«!^S besser, wiewohl sie eine vollendetere Struk-tuv ausweise«. Sie stehe« noch immer im größten G^ensatz zum System der Freuud-schaftS- und Schiedsgeri^Sverträge. Am Beispiel Locarnos sieht ma« erst, bis zu welchen Konseisuenzen eine berartige grüublii^ Politik führen müßte. Da Laearno bie beste-^nbe« Grenzen gegen jeben Angriff garantiert, also genau so gegen Frankreich wie auch gegen Deutschlanb, müßten Belgien und England auch mit Deutschlaub Militärab« kommen abschließen, um eventuell auch Frankreich «ieberschlagen zu können. Die j Diplomatie stößt sich heutzutage noch nicht an den Mängeln innerer Unwahrheit. Aber »die letzte holländische Sensation beweist, wie nötig eine innere Revision ber europäischen Politik wäre. Die amtliche Friebenspolitik wird bald so bnrchsichtig werden, daß man durch sie hindurch nur mehr kriegerische Ab' sichten und nichts sonst fehen wird. ZUtiiil Kilkttun «oman »ou Ludwig L a s k a. Copyright by Marie VrÜßmaM, München. äkL (Nachdruck verboten.) Hella hatte tief und traumlos geschliken. diesem Augenblicke hatten ihre Seele und ihr Körper das Gleichgewicht wiedergzfan-den, das nötig ist, um das Gefühl des Gesundseins im Menschen hervorzurufen. Unpersönlich und fern nur war i,» ihr das Wissen um ein erschütterndes und ncr venzerwühlendes Erlebnis. Ihre I'lgend hatte gesiegt. Die Persönlichkeit ihres Man-nes war in ihrer Vorstellung zu eil'cm Schemen geworden. Mit einem wehen Lächeln dachte sie an sein verfahrenes Leben, in dessen Strudel er sie hineingerissen hatte. Sie dachte ohne Groll und mit gutem Herzen an ihn. Aber an seine Stelle hatte sich unmerklich daS Bild eines anderen, der ^tj- Äüge und denselben Namen trug, gedrängt, die Gestalt Doktor Georg Wack?r-mannS. Eine seltsame Unruhe überkam sie bei der Erinnerung an die gestrige Unterhaltung mit ,hm. Wie merkwürdig, daß sie 'hn se-lange für ihren Gatten gehalten und n-cht gemerkt hatte, daß er trotz der dopdelgän-gerischen Aeknlichkeit mi.» diesem ein ande-'?er, ew ihr fremder om. Ä^ar er ihr tatsächlich so fremd? Sie dachte darüber nach, und kam zu dem Schluß, daß das nicht der Fall sein könne, da er doch mit Peter lbl. Kann ich nicht heute schon zu meinem Vater?" ' „Nur noch ein wenia Geduld. Erst müssen Sie ganz kräftig sein. Ja, ja. mit sungen, schienen Frauen haben wir Aerzte immer besonders viel Last." Hella mußte lächeln, und der Geheimrat merkte, daß er sich zu einem K-'M- Pliment verstiegen hatte. „Gute Bessernng. Auf Wiedersehen, gnädige Frau", sagte er, und tastete nach »hrem Hmdqelenk, durch dessen Puls ihr Herz das Blut wieder ruhig u. gleichmäßig »rie'^'. „Uebrigenz Ihr Herr Ps» An ein s^ort« bestehen der Ehe ist unter den jetzigen V«r« Hältnissen nicht mehr zu denken." Der »anefte Wmkrmonat leit t?»» Prag, S5. Februar. Nach Berichten deZ Llaatöanites für Meteorologie war der Monat Februar niit el^ier Durchschnittstempcra-lur von — 10 6 Grad Celsius nicht nur der I^ltcstc' Jebri^ar seit 1775, bis wohin die Tciiiperaturberichte zurückgehen, sondern auch mit Nusnahme des Dezembers 1788 der kälteste Wntermonvt überhümpt. Eine iZAHrige Mutter Der l8jährig« Unter verhaftet. A m st e t t e n, 28. Februar. Die 13jähri-t7l! Tochter des iu der Thercsientaler Papierfabrik i. HauSmennillg beschäftigten Arbeiters M. hat ^ vor eiingen Tagen in ihrem Eltern-Ijtmse ein Kiud weiblichen Geschlechts gebogen. Das Mädchen, «das die Schule in Haus-,i:cnning besucht, war während deS Unterrichts von Geburtswehü« überrascht worden inid die Niederkunft erfolgte sofort nach ihrer Heimkehr, ohne ärztliche HUfe. Die ju-«^endliche Mutter und das Kind sind wohlauf Die Dreizehnjöhrigc, deren Schwangerschaft von niemand bonlerkt worden war, gab lin, daß sie im vergangenen Sommer von dem damals 17jährigen Josef W a l l n e r, der bei der Firma Riauscher u. Söhne in Hausmenning beschäftigt ist, v e r g e w a l-tigt worden sei. Wallner wurde vom Ken-darmeriepoften Ulmerfeld wegen des Verdachtes des Verbrechens der Notzucht und Schändung verhaftet. Er gab zu, der Kindesvater zu sein, doch bestritt er hartnäckig, dem Mädchen Gewalt angetan zu Haiben. Er gab Ml, dak er mit dem Mädchen ein L i eb es-v e r hältnis unterhalten habe und behauptete, daß ihn die DrÄzchnjShrige in "Bezug auf ihr Älter getäuscht und'sich 'filr 15-sähriq'ausgegeben habe. Obwohl die Angaben Wcittncrs. glaubwürdig erscheinen, wird er bis zu deren UeberpMfuug in Haft behal- tt'N. Vsarrermord in der Glolrafe» P r e ß b u r g, 28. Feber In der Ort-jchast Socovce bei Turcansky Sv. Martin N'urde ein blutiges Verbrechen begangen. Ter aus dem Gefängnis von Leopoldov entsprungene Häftling Geza S t 0 ch 0 n, der zu 5 Jahren Zuchthaus verurteilt worden war, weil er seinerzeit in der Pfarre des genannten Ortes einen Einbruch verübt hatte, wollte sich a,i denl Pfarrer, der gegen ihn damals die Anzeige erstattet hatte, rächen. Dieser Pfarrer wurd? aber mittlerweile an einen anderen Ort versetzt. Auf der Suche Nack) donl Pfarrer tra>f Stochon dessen Nachfolger'P a v l n i k in der Nähe des Ortes. Er hielt ihn an und verlangte von ihm einen Taufschein. Der Pfarrer, der einen Be-sleiter hatte, lehnte das Ansinnen ab und wollte in die Ortschaft zurückkehren. Darauf feuerte Stochon einen Schuh gegen ihn ab und tötete ihn. Der Begleiter des Pfarrers,. erbst vergangenen Aa»hres begannen sich umherziehende Randen unanqenehn? bemerkbar zu machen. Häusig kam es zu Ueber-fällen, so das; eine Anzahl »Kolonisten oer- sog. Unter den Deutschen wurde die Bildung eines Selbstschutzes beschlossen, der Mitte De-zoinber in Tätigkeit treten sollte. Diese Maßnahme kam zu spät . . . Anl s>. De.zember 1938 erschienen.plötzlich vor dem Anwesen der Langers 15 bis 1() bis an die Zähne bewaffnete Banditen. Sie wurden erst im letzten Augenblick von der Misser holenden Tochter bemerkt, die llint schreiend ins HanS stürzte. Zufällig befanden sich in diesem Au-k^enblick nns^er den beiden Brüdern noch 5 Mann im Hause, die sich im Eilschritt in einen vor dem Hause verschließenden Bach begaben. Dann begann die Schi e h e r e i, die von den Banditen ervsfnet wurde. Vor Angst begab sich auch die zunächst zuriickge-bliobene Frau mit den Kindern iai den Graben, weil sie sich dort am sichersten wußte. Dabei erhielt sie mehrere leichtere Schüsse in den Fnsz und mn Ohr, worauf sie sich aus dem Graben erhob und sich als Frau zu erkennen gab Die Antwort der Raubgesellen lautete: „Mann oder Weib, wir ma--chen alle kapntt!" Der Ueberniacht vernwchten sich die Deutschen nicht lange zu widersetzen: urplötzlich gingen die Banditen zmu Sturnl über, nach- denr bereits alle ^iolonisten niehr oder wcni-ger schwere Verlet'nns'en danongetragen hat-tcki. Acr nocl? nickt t-Zt umr, k,ekmn Letzte nlit dein ^lievolver oder Mesier. Dann drang die Band,' ins.^'^ans und dnrchwiihlte alle .^amnrern, wobei alles nicht Niet- und Nagelfest ver'Mckt wurde. '.'Ul"'? wurde zusamnlel"^el',cst nnd 'ortaetlieb^n. D'c Frail Helene, al.^ einzige crwa6)sene Neberleben-de, slnchtete unterdessen die hinun- ter bis znln .'onme des nächsten .«^tolonisten — alles leer. VedWch unter Strauchwerk lag ein Vevivundeter, der keine An5lnnst dar über geben konnte, wo die anderen HauSbe-woh'ier waren. Beim zweiten Nachbarn traf sie eines der I^tinder, das unboinerkt hatte der Schiesjerei entweichen können nnd ans dessen von Weinlrän^pfen unte'-brochencn Schilde-rnng die Bewohner sich nur undi^utlich hat. ten ein der <^^rcneltat n?<:chen können. 7^ltzwischeu s6)woll der vc''lelUc Fuß der Fran ine'hr und inehr nn, so das^ sie sorgfältig ge^ pslegt nierden i'.ms'.te. 7'>ekt kmn das 3chlimn?ste: wie es hies^, sollte die Militärbehörde, die auf die Banditen aufinertsain geniacht worde.u war, eine genaue Änsnahnie der BluHätte niachen, doch traute sich nicnmnd allein an das Gehöft her-an, weil nwn die nächsten Schritte der Ban-diteu nick't kannte. So blieben die'Toten, unter deneil sich anch dic' beiden Brüder Langer befanden, in der gli'chenden Hitze liegen, nahezn 14 Tage lang, in welcher Zeit fast nichts mehr von den Leichen übrig gebliebe,: war. Die tropische Toinperatnr und die Aasgeier hatten bis dchin ihr Werk getan. Lediglich einer. .Heinrich ^ Langer, der in einenl ' Weizenseld niedergemacht uwrden war, war von den gefräf'!''"n Tieren verschont fleblie^ben. Ein and .r vernrochte sich trotz seiner schweren Verwundungen bis zur nächsten Kolonie zu schleppen und blieb den: Leben erhalten. Der Brief schliefzt mit der Hoffnung der armen Fran, bavd i.n die .Hei-nmt zurj'lckkommen zn können, und mit der dringenden Maihnnng an die Adressaten, nicht nach Meriko zn koninren, da es unmöglich sei, die riesigen Gebiete so von Staats N'egen zu schützen, daß umn sich geborgen fühlen könne. Zur Linderung der WiMersnot der Armen Znr Unterstützung der von der Stndtge-ineinde eingeleiteten Wohlsahrtsaktion sind beim Stadtniagistrat folg.'nde weitere Tpen den eingelansen: „Posojilnica" in Maribor (Narodni dom) !0l», Allgeineine Bangesellschaft in Tezno ^-iliale- der Verwaltung des „Slone-nec" in Maribor 2li0 nnd Stadtbaume'.st.?c Ubald Nnssimbeni 50N Dinar; ferner spendete der ikanfmann Drago NogliL 12 Paar S6)tthe. Allen Spendern herzlichsten Dank! bekannt ist, gibt es'hiefür kein Verbot^ 5lch bin eine Frau nnd habe ein Recht darauf, im Frauenabteil zu fahren." Der junge Mann verlieh stolz das Büro des Stati'vnS-Vorstehers. nl. Neue Amtsstunden beim Stencrnmt. Die Steuerverwaltung Maribor teilt mit, das; ab heute, 1. März bis aus weiteres folgende Amtsstnnden gelten: an Werktagen von 8^12 nnd von —18, an Samstagen von 7—13 und an Feiertagen von 8—12 Uhr. ni. Wiederaufnahme des Schulunterrichtes. An der Mädchenbürgerschule 1 (Miklo-öiöeva ulica) wird Montag, den -1. d. M der regelmäßige Unterricht wieder aufgenommen. m Schwurgericht. Für dic aul 2. April becilnnende Frühjahrs-Schwiirgcrichts'ession in Maribor sind auster 'den bereits mitgeteil-ten noch folgende Fälle ausgeschrieben: am 3. April gegen Karl Bat 0 r und Jlonka P 0 rak wegen Mordes; mn 4. April gegen Alois Zir 0 vnik nnd Vinko IerebiL wegen Mordes; am 5. April gegeir Johann Sattler wegen Betruges und Josef P e« s e k wegen Mordes. m.. Hochherziqe Spende. Ter hiesige Z^anf nnlnn Herr Adalbert Gnse l, der bereits öfters für die hiesigen städtischen ^lrinen verschiedene Untersti'N'.nnaen znkomm.'n liest spendete diesmal einen Waggon Brennh.'lz, das deur Wnnschc des Spenl>ers gemäi? unter arme Familien nlit grosser ^iuder^ahl, vor allem un^er sene, die in nnges in^en Wohnungen Zeben, verteilt werden wird. Marib 0 r, den 28. Februar. Solche Familien, deren Verhältnisse an Ort und Stelle ermittelt werden, wollen kom-nienden Montag oder Dienstag im städti^ schen Sozialpolitischen Amte (Rotov?.ki trg Nr. 9) vorsprechen. Nl. Dr. Lcslovar verreist. Der Kommissä» der Krei^selbstioerwaltung in Maribor, ^rr Dr. Josef L e S k 0 v a r, ist in Amtsgeschäf-tcn nach Beograd abgereist. Nl. Evangelisches. Sonntag, den 3. d. wird in Maribor kein evangelischer Gottesdienst stattfinden. Nl. Verkauf einiger Autobusse. Wie wir erfahren, beabsichtigt die städtische Autobus-nnternehmung einige Antobusse der Marke „Ehevrolet", die ersten Wagen, die in den Verkehr gestellt wurden, zu verkaufen. An de ren Stelle sollen neue Wagen der Firma „Austro-Fiat" angeschafft werden. Nl. Hauptversammlung des Aeroklubs. Ter Aerokln'b hält kommenden Sonntag, den März um 10 Uhr vormittags im Saale der hiesigen Stndienbibliothek seine diesjährige Iahreshmchtversammlung ab. Nl. Heute, Freitag, unt 20 Uhr findet im gut geheizteir großen Kaisinosaale der Kvn« zertschlager der Saison „Iaroslcw K 0 cian — Oldfich K" rcdba" statt. Nl. Meinseuer. Gestern nachmittags ent» stand inl Ventilationsschacht der Kasfeef.r« nla e z n a r i ain Glavni trg infolge Ue^'erhiknng eill Brand, der von der Feuer«, wehr schlu'll erstickt wnrde. Der Schaden ist unbedentend. ln. Cerelo krun?sis. Der Verein ve'-an-staltet Sonntag, den 3. März u:n 17 Uhr INI Festsaale der „Zadrn?.na gospodarsk.) banka", Aleksandrova cesta t», einen M U' s i l- und Thcate rabend mit lolgen« dem Progrannn: 1. M. Maurep: „Rosalie" Lustspiel, an^gefi'lhrt von Frl. Pallaolcini, Frl. Polsanee lind H. Fnrrer; 2. E. P.'nte:^ Chanson Polonaise, nnd Fr. Franeoe.ur-üsreisler: Sieiliano et Nigandon, Violin Frl. Dernovt^ek, Klavier Fr. Brandl; Eh. t^^onnod, Valso de l'Opera Margnerite Klavier Frl. Strelec: 4. L. Forest: Par ur jAtt de Pluie, Lustspiel, aufgeführt von Fil. Idagel, Frl. Ktmovec, H. Goriiö, H. Pre» zelj und H. Guitin. Die Mitglieder des Vereins und alle sonstigen Freunde der französischen Sprach sind zu dieser Veranstaltung freundlichst eingeladen. Eintritt 10 Dinar, für Studenten 2 Dinar. m. Fremdenverkehr. Im Laufe des ge-strigen Tages find 81 Fremde in Mariüor zugereist, davon L Ausländer. m. IOhre»ha«PtWerjam«limg. Der Arbei terg^ngverein „FroWnn" hält Tonntag, den 10. d. um 14 Uhr im Vereinsheim des Gasthauses „Vovksheim" in der Rutta cesta seine Jahreshauptversammlung ab. Di« Tagesordnung umfaßt die Tätigkeitsberichte, Neuwahl des Vorstandes, Programm des laufend^ Jahres und AllfälligeS. Die Mit glteder werden ersucht, möglichst vollzählig AU erscheinen. m. Die «rbeitSbArse in Maribor sucht dringend 1 Eisendreher, 2 Faßbinder, 1 ViÄller und 1 Gießer für Serbien. m. Der Aasienranb in der Meljsta cesta. «te wir in Erfahrung bringen, wurde behördlicherseits festgestellt, daß die lkopfoer-lehung des beraubten Deiters der Wechsel-s^e am Hauptbahnhofe Herrn ^iajko Loenir nicht schwerer, sondern leichterer ?!atur ist. m. Verhaftet wurden gestern Franz E. wegen verbotener Rückkehr in daS Stadtgebiet und Martin P. ivegen Bettelns. m. Unfal. Der Mjährige, in den T.tick-stoffwerken in Ruöe !^chäftigte Elektrotech« Niket Mchael Privee erlitt gestern nc^ch-«ittagS bei der Behebung eines Zkurzschlus-^ schwere Verletzungen und mußte in doS Rraickenhaus überführt werden. m. Die Polizeichronik des gestrigen Tages verzeichnet insgesamt 19 Anzeigen, davon a wegen Ueberschreitung der Straßen-Vorschriften, 2 wegen Nichteinhaltung der Sperrstunde, 1 wegen Eiczesses, 1 ^vegen Unfalls, 1 weischen ^rik und in der Nähe der Mündung in die Sanzi zu bedroheli. Die Arbeiter waren die ganze folgende Nacht mit dem Fortschaffen der Äsblöcke beschäftigt. Der eingebroc^e Teil des Grenadierstegs wurh zeig ten die Thermometer in der Stadt — 1, vormittags a^r — 3 Grad Celsius c Auszeichnung. Herr Alois Mihel e i ö, Bürgenneister von Celje—^Umgebung, wuvde in Anerkennung seiner Verdienste für das ^Genossenschaiftswesen mit der goldenen Medaille ausgezeichnet. c. Trauung. Am Mttwoch, den 27. Fever wurde ie der 84jShrige, wegen Vergewaltigung, Betruges un^ Diebstahls vorbestrafte Bergarbeiter Johann Ajdnik dieser T^ge auS Celje attf »rei Jahr« in die ZwangSarboitSanstalt in Stora Gradilka abgeschoben. c. Iahnwekt. Am SamStag, den 9. d. M. findet in Celje ein jährli«!^r Vieh- und Krämevmarkt statt. Aus Dravlmrad g. THbetftM. Meser Tage ist im venachbar ten Moreichof der Sohn des Sägomeis^rS Herrn Stefan Hermann verschi^n; er wurde unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung mn hiesigen Friedhofe beigesetzt. Friede seiner Asche! Der schwergetro^-fenen Familie unser innigstes Beileid! g. Seltene Nat»ir<»stheia«ng. BergangeiLen Mittwoch gegen 11 Uhr wurden in Dravo-yvad und Umgebung neben der Sonne auf Regenbogen noch zwei kleinere Sonnen ficht bar Die Erscheinung hat unter der Landbevölkerung zu allerlei schlimmen Prophezeiungen Anlaß gegeben. g. «lederaufbau der «affi«erie «oll. Die bekanntlich vor mehreren Wochen abgebrann te Raffinerie deS^rrn Viktor G o l l in Draivogvad wird, sobald die Witterung dieS zuläßt, wieder aufgebaut und noch bedeutmd vergrößert werden. ,^S rreue Werk wird modern und vollkötMm ftuerficher sein. Die Kapazität soll auf das Dreist«^ erhöht wer-dm. g. Zur iiffentlichen Versteigervng geengt ^ Mai iöieHlesige Gasthofwirtschast „Post'' samt den dazuge^renden Grunl^ücken. Zeitangabe. — 22.15: Rund um Europa. — Aien, 15.05: F. GrillparzLrS Tr^'iel->kel „Des Meeres und der Liebe Bellen' . — 17.35: Kammermusik. -- 19.20: M. l^^ar. >i's Lieder<»b«nd. — I9L0: E. Eyslers Operette „Bruder Straubinger". Anschli^. Abendkonzert. — Graz, 1SL5: Ste-nographie. Breslau, 18.25: Esperan« to. — 10: BrahmS-Feier. — 21: F. Zel-wens Sportfketch „GechStag<-Tempv". — In den Pausen: Tanzmusik V»«S. lt». Deutsche Sendung. — Anschließend: Jugend tunde mit Musik. — 20: BolkSlieder. ^ 20.30: Brünner Sendung. ^ 22.25: Mend-mufik. — Daventry, 2l: Konzert. -22.35: Orchesterkonzert. ^ 2SL0: Tanz, mustt. — Stuttgart, 20.15: Frankf:,rt?r Sendung. — 22.15: Unterhaltungskonzert. — SS.30: Tanzmusik. ^ Frankfurt, S.S5: Smetana-Htunde. — l9t Esperanto. _ 20.15: ,.Ein heiterer Ausflug mm Toni Impekoven". — Anschlies^: Danzmvsik. — Brünn, 17.55: Deutsche Sickmlg. ^ 20.30: Orchesterkonztrt. .... 22.?b: Vrager Sendung. —. Langenberg, 17.M: Eng-isch. — S0.S0: Lustiger Abend. -AnschNe-jenb: Nachtmusik. — Berliit, W: Abend-mterhaltung. 21: Kabiarett. ^ Anschließend: Tanzmusik. —. Dtailand, N).Ü0: Vpernübertragung. .— München, lS: L^i dersiunde. — 19.30: Klavierkonzert »er Gunsetnnmn. -- Ä.0l^: Bunt«? U*»ead Anschließend: P. Roseggers «S dem> Leben „Die Helmfahrt". 22.4k^: Un-terhvlwngSmufil. Vvddhest, l7..40: Konzert. 19.15: Operetten. — 22: Zigeu« nermusik. Warschau, V0L0: Abendkonzert. — 22.S0: Danzmufit. — Pari» IS: Konzert. . Aus Älovet k. Wiedera«suah»e des SchMnterrlchteD. In Sakovee und Varaidin wurde der Un terricht in den Schulen, die wogen Brenn stoffmangelS und der Verkehrshindernisse gesperrt werden mußten, SamStag wiedex aufgenommen. k. Behördliche Aufnahme der VrennftOsf vorritte. Die Gemeinde hat dieser Tage de den hiesigen Kohlen- und HolMndlern die amtliche > Aufnahme der Brennstoffvorräte angeordnet. Der Kohlenpreis wurde mi 30.50 Dinar per Meterzentner angesetzt. k. GtratzensAtcherung und Hochmosserge» sahr. Die Gemeinde läßt den Schnee, der sich im Laufe der Wochen in der Stadt an-ge^ft hat, mit vier Lastautos wegschiffen was jedoch wegen der riesigen Massen nur sehr langsam vor sich geht. Für die nächsten Tage ist mit Eintritt wärmerer Witterung Hochwasser zu befürchten, abgesehen davon, daß bei Schneeschmelze unsere Stadt in ein Kotmeer verwandelt sein wird, dakovee lieg im Tal und ist deshalb der Uebersch.vem-mungsgefahr sehr ausgesetzt. Bei ^chwas-ser ergießt sich der Bach Trnava über die Ufer und übe^chwemmt die ganze Gegend^ sodaß die Bqwohmr der dort stehenden Häuser gewöhnlich mehrere Tage von der Außenwelt ganz abgeschnitten sind. Die Gemeinde hat für diesen Fall bereits die nötigen Maßnahmen geiroffen, doch ist zu befürchten, daß dieselben, salls die unge heliren. Schneemassen zu schmelzen beginnen sich.als ungenügend ern^isen werden. GamStag, L. Märt- Ljubljana, 12.30 Uhr: Reproduzierte Musik. — 13: Zeitangabe und reproduzierte Musik. — 13.30: Wasserstand und Börsitn berichte. — 17: Nachmittagsionzert. — 18 Vortrag.' 18.30: Dubrovnik und Nmqe bung' ^ 19: Deutsch. — 19.30: Vortrig. — 20: Kinderabend.22: Nachrichten und WftnsfvMr In Brqunschweig war um die Mitte det IS. Jahrhunderts däs Zahlenlotto a» den Minister Feronce verpachtet. Venn ei« 'Spieler einen größeren Gewinn gemacht hat te und ihn ausgezahlt haben woWe, wurde er ewgeiperrt. Zu Luthers Zeiten wieg DeMchla^d 2,M.0l)0 Mönche und 300.000 Ni^n auf Das erste Preisrätsel in eii»e« Mung erschien 180S in einem Pariser Zonnol Es erregte allgemeines Aufsehen und de S^daktion gwgen 8773 LS^gen W. > O Die Fleischbeschau ist eine alte Etnrich tung. Schon im Altertum man eine Ueberwachung de» Fleischchrk^ der Fleischnohrung. Den Priest, auch Aerzte waren, oblag d^ Wlicht der Fleischboschauung. Ehe daS Fleisch MM ver lmif gelangte, mußten die Priester «ach de, Schlachtung das Fleisch berieche« «nd das Fleisch der Gchlachttiere begutachtm. I« nachdem es von ihnen für rein oder «nrein befunden wurde, durfte eS dem Afsentlichen Verkauf unterstellt werden öder nicht. Auch im Mittelalter noch befaßte sich die Geiste lichkeit damit, und biisov^ Vorschristei' verboten den Genuß deS Fleisches kranket v^r umgostandener Tiere, »veil er zu schwe« ren Krankheiten führte Doch schon im 12 Jahrhundert gab es in einzelne« Etiidte öffentliche Schlachthöfe mit bemstmSVge Schauern, um den Fleischv^ehr zu ton trollieren. Auch kannte man damÄ schoi' das Freibantfleisch, da? minderwertiger war und besonders der ärmeren Bevölkerung diente. Äe älteste und bekannte Weifchord nung stammt aus dem Jahre 11TV. Dik Vorschriften waren streng. ^ wird gefor dert „mit aller Schärfe gegen Personen vpr< zugehen, welche ungewisseichast genug solch« allgemein schädliche Eßware veÄa«fe«, als wovon sonst leicht die bösartigsten Faulfie« ber zu entstehen pflegen." Die Witwen stehen in China i« hohem An sehen und zwar deshalb, weil sie durch ih ren toten Gatten einen so warmen Flürspre cher im Himmel haben. Sich wiederzuver heiroten heißt diesem VorteU entsage», wat nahezu ein Verbrechen ist. « - Die Flußperlmuschel, die namentlich iil Gebiet der weißen Elster (Vogtland) seh> häufig ist Und in besonders großm Exen ^aren vorkommt, ist eine der wenigen Mu scheln Deutschlands, die echte Perlen erzeug! Äe wird 14 em. lang und 7 cm. breit, wird 100 und mehr Jahre alt, weift aber selten schöne Perlen aus. b'en ?. MArz ?7,s„r^t.x M>W>WWWWWWWW»WN^«-i»«'.^^^.WWW, Tkeottr IM» Kunst « a>e niit dem letzten Reklametrick, als er in alle Welt das Gerücht von e'niem Revolver tat b»naustelegraphierte. bei welchem vl. al lerdings unverletzt blieb, bewies, daß ein lkampf des ExweltMeisters in Ausficht steht. ; Die vett«eifterschast i« wird am 4. und b. März iy London ausgetragen. Da Weltmeister Jng B ö ck l als auch G r a f st r ö m, der Sieger ^si den Olympischen Spielen, nicht starten, gilt als hoher Favorit der ^Österreicher S ch ä f-s e r. : Welt«eiPeei« GO«j>« Henie übersi-^delt nach Berlin, wo sie sich dem Tennissp^rt widlnen will. : HauSball in tzcr Marib«tska kota". Wie wir in Erfahrung bringen, findet cm SamStag, den 2. März in der unter masterhafter Bewirtschaftung stehenden ^Mnti-borska koöa" ein Hausball statt, was in Anbetracht des wieder eingetretenen gunst'.;ien Wetters viele Bachernsreunde hinauflocken wird. Zum Tanze spielt eine orig'n^lle Bauernmusik auf, und fiir das leibliche WiZ'hl ist hinreichend gesorgt. : Auch Th«nterg »ird Professional? Ter finnische WÄtmeister Thunberg will angeblich Professional werden und soll be-reits mit dem nordisck)en Professional M a t th i e s e n Verhandlungen wegen eines Zweikampfes gepflogen haben. : Beginn des Holmentollen-RennenS. Gestern begannen die großen Beranstaltun<^vn in Holmenkollen mit dein 50-Kilonieter-Lauf. Die Temperatur betrug 5 Grad es Nivl'üu «jk'orl'.i X Informative S?kursion jitposlawischer WirtschastSkreise «ach England. Die „Jugo-slovenska Erpreß Agencija d d." in Zagreb, Tra Kralsa Tomislava 17, veranstaltet im Laufe des Henrigen Frühiaibres eine informative Exkursion jugoslawischer Wirtschafts-kreise nach England und Schottland, die etwa 21 Tage dauern und deren Kosten unge-kcilir >^000 Dinar pro Person betraaen würden. Bei dieser Geleaenbeit sollen uiiter Füb-runa von die wichtigsten Wirt- scha!°tS/^entren bes'c^ti«it werden. Interessenten nil>l^en 'ich um ?nsvrmntionen direkt an diese Agentur wenden. X Uebergang der „GnfiV^ in französische Hände. Wie wir bereits unlängst berichteten, slnd zwischen der „Snfid" sSocieta per l' Uttiliz^^azione delle Forze Idrauliche di Dal-ma-^ia), die in Dalmatien ein großes Kräfte n^rk, das Weitgrößte im Staate und eine ^arbidfabrik und andere Werke besitzt, sowie der „Soctete de Phosphats tunisienS" Ber Handlungen im Gange, die den Uebergang der italienischen Nnternlchmung in franzö^sche .Hände bezwecken. Die Berhandlnngen sind, soweit sie sich auf die dalmatinischen Objekte beziehen, so gut wie abgeschlossen. Die wei teren Besprechungen gelten nur der Frage der Uebernabme des Zweiten Teile? deS gro Ken Konzerns, der auSoedehnten. in 2tali Kino Burg'Kino. Bis einschl. Sonntag: .,D e r geheimeKurie r". Prächtige Bilder aus den französischen Revolution?la-gen. Ivan MoSjnhin, Lil Tagov-r und Agnes Petersen in den Hauptrollen. Union-tlino. Bis einschließlich SamStag: „D i e G e l i e b t e S e i n e r.H o-h e i t". Operettenschlager mit Paul R i ch-t e r, Bivian G i b s o n und .HanS Iun-k e r m a n n in den Hauptrollen. — Ab Sonntag geht daS herrliche Drama „D a S Geheimnis desAbbe L." oder „DerMann, der nickjt lieben dar f" über die Leinwand. Wilhelm Dieterle und Marcella Albani in de« Hauptrollen. Dieser Film übertrifft den „Psarrer von Kirchfeld". IismeSe Der geHelme Kurier Seit 28. Flcher läuft im hiesige» Burg-Kino der zugkräftige Mosjuki n-Film „Der geheime titrier", der nach dein Roman „Rouge et noir" des französische Kunsthistorikers und Dramatikers M. .H. Beyle, beriihmt unter dem Pseudr^nnm Stendhal, geschafsen wurde. Die äußerst bewegte .tza^lung fällt in die Umsturztagz, als die unzufriedenen Pariser König Karl den Zehnten absetzten und den Bilrgerköntg Louis Philipp alks den Thron Frankreichs brachten. Die Hauptgestalt ist der junge Julien Sorel, der von MoSsnk'n au-^as^eich net verkörpert wird. Eine geheime M^silon, Uebermittlung einer wichtigen Nachricht an den Herzog Louis PHUipp, öffnet ihm alle Türen und Tore und macht ihn zur berühm ton Persönlichkeit, wie d?nn MoSjnkin einen Draufgänger, Liebhaber und Streber zugleich mit gewohnter Leidenschast und Routine spielt. Der Film enthält prächtige Bilder aus dem Leben der Zeit, wo man noch in der Postkutsche reiste. Wuchtig sind die Szenen, in denen das revoltierende Volk durch die Straßen zur RichtMtie stürmt. Die reizende Lil Dagover funglück-liche Frau deS Bürgermeisters Renal) und Agnes Petersen srei'ende Tochter Mathilde ^es Marquis) sind MoSiuk^nS ausgezeich Helft den gefiederten Hangern! Ter grimmige Winter hat nicht nur den Wu.dbestand in erschreckendem Maße gelich-tet, sondern auch Tausende von Bögel^n dahingerafft. Auf Schmitt und Tritt stößt mau auf tote Bögel, die infolge Kälte od<'r Futtermangels eingegangen sind. Es ist kaum auszudenken, wie es im herannahenden Frühling mit unserer Vogelwelt bestellt sein wird. Tie lieben Tierck)en, die uns mit ihrem fröhlichen Gezwitscher erfreuen, werden wir gewiß nur vereinzelt hören. . Es ist Pfli6)t jedes Menschen, sich braven Sänger in ihrer höchsten Not ^^.n erbarmen und ihnen zu Helsen. Jeder Tierfreund, der durö) nnier.'n Stadtpark schreitet, erhält einen guten (5tn druck, wenn er die niedlichen, sr^undl'ch anmutenden.Häuschen sieht, welche nns«'r VerschönerungSverein anbringen ließ. Auch an vielen anderen Stellen der Stadt sind ssläie .Häusck)en aufgestellt, um deren Vermehrung sich insbesondere unser Tierschntz« verein bemüht. Gott sei Dank, es gibt noch gute Menschen, welche der arnien Tiere gedenken. Sieht man iin Garten, ani Feniti^r oder anderSwo ein Futterhäuscki^n stehen, weiß man auch, daß dort gute M>>:nsch2tt wohnen. Leider gibt es auch rohe und gewtisenlose Menschen, denen die itiedlichen Futterhan-^ chen ein Dorn im Auge zu sein scheinen, da es schon sehr oft vorgekommen ist, ?aß sie diese, die eine gute Menschenseelc aufgestellt, beschädigen oder gar niederreis^en und das ausgestreute Vogelfutter entfernen. Gerade in den letzten Tagen sind wieder Beschnierden über solche Fälle vorgekommen. Solche Roheiten können nicht genug gebrandmarkt werden. Meist ist es nickit gerade Absicht, unser? kleinen gefiederten Freunde umkommen ^u lassen. Faulheit und Mangel an.Ge'nhl sind größtenteils. schuld daran, daß l iele arme Sänger eingehen. In der Zeit der Not, die weder Mensch NtZch Tier verjch.nu, ist eS jederniannS Pflicht, tägliä) eine Minute der Erhaltung unserer gefie>)erten Freunde zu widmen. Kostet eS denn gar so große Mühe, nach Tisch die übriggebliei'e-nen Brosamen und Speisereste, soweit sie als Vogelfutter in Betracht kommen, zu sammeln und an einer geschützten, den Sängern leicht zugänglichen Stelle niederzulegen? Ist es denn gar so schwer, .venu man sich auf einen kleinen Spaziergang begibt oder weiß, daß man an Futtl:rhäus-chen vorbeikommt, diese Abfälle mitv.lneh-men und sie dann an der hiefür bestimmten Stelle niederzulegen? Gar oft hiinzt von einigen Getreidekörnern oder Brosamen das Leben von Dutzenden armer Tierchen ab. Groß, ja unermeßlich groß ist der Schs» den, den der grimmige Winter unter der Vogelwelt angerichtet l)at. Allein noch ist es Zeit, wenigstens einen Teil unserer kleinen s^reunde zu retten. Erbarmt euch dcr Vögelchen, nicht nur der Singvögel, sondern auch des kecken Spatzen, der ja mandem ein Leid zufügt! nie- Der Landwitt r. Sin helfendes Mittel gegen Geflügel, cholera gibt eS noch nicht. Es gelingt ledoch, die noch niarme Milch, ab und zu auch I-bis 2prozentiae Eisenvitriollösung. l. Di« Gefährlichkeit der Räuberei aus den Bienenständen besteht hauptsächlich dar in, daß sie sofort ansteckend wirkt. Jeder Ranb^ug bringt gefährliche Aufregung bei den Räubern sowv^l als auch bei den Beraubten mit sich. Dies äußert sich zunächst in starkem Gebranse und sehr starkem Fluge. Darüber miifscn auch die Nachbarn sehr beunruhigt werden. Dann gesellt sich dazu noch der süs^e Duft, der an? dcr Beute des beraubten Stk'ckeS dringt nnd die and'ren Völker zum Miitnn förmlich zwingt. Wcr hier nicht auf der Hut ist, sämtliche Äeisel-lose nicht sofort von dem Stande l^niiern! ZeSimg" M 5en ?. ?)7^rz 1V?9. und alle Flugöffnungen der anderen Bkl-^ klein nimmt, kMN feine Wunder erle- l. Die H«km«G b-r ««wche» erleichtert man dcrdurch, daß man eine halbe graue Tablette Vohtmvetol fein zervewett dem Neichfutter Kufetzt. Die Tiere haaren dunn schnell und bekommen «in glänzendes Fell. Vor allem achte man auf peinliche Säuberet, desinfiziere die StÄe nach jeder Rei- nigung mit Kalkmilch und Kreolin und streue mit Torfstreu. Das beste Grünfuttsr während der Haarung ist Löwenzahn. l. VM si«d VUamim? Vitamine find lebenswichtige Stoffe, die in allen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Man bezeichnet sie doher auch als Lebens-ftoffc. GS ist Datsache, dah ein länger andauernder Manigel Nährstoffe an Bita^ Minen verschiedene und verschiedenartige Krankheiten auslösen könne Tie Frage der Vitamine ist aiber noch nicht einwand'srci gelöst und es ist Aufgabe der Msienschast, dieses Gebiet weiter zu erforschen. Fü» die Praxis kann sjch der Landwirt nach den Mitteilungen Dr. HeindlS in seiner ^Fütterung" (96. Schollebändchen) folgende Regel zur Richtschnur nehmen: Füttere nicht allzu einseitig und sorge für eine gewisse Abwechslung in der Nahrung; vembreiche die Nahrungsmittel möglichst in rohem Zustand'. Dann ist die Bitaminen-frage hinreichend berücksichtigt. H. Der Bommi ist ein afrikanischer Fisch, der springen und klettern kann. Diese Art Fisch kann insolge bhrer eigentümlichen Atmung-orMne stundenlang ouherhalb des Wassers leben. Er verläset oft sein nasses Element, um sich aus Bäumen ^selten zu fangen. Kleiner /^nieiqer » Derschkv»«« lVeschaftSha«», zweistöckiq, Woh. ^nung wie Geschäft sogleich te-ehbar, im Zentrum der Ctadt >ehr billig zu verkaufen. Anrrä-e unter „Zentrum S" an die erw. ?363 ^Ueberfiedluige«, Frachtenüber- jfkhrungen und Berzollun.^en prompt und billigst bei Spedition A. ReiZman, VojaSni^ka ul. g. 2L6S z l » » t g« BeNOmePreis-« werden Uh-lren- und Voldwaren-Repara» sture» bestens und rafchest bei M Uger 5l Loh», Uhrma-«er. TospoSka ulica aus-sgeführt. 494b ^ k I » k »MUM» Ich photographlere alles! Komme sofort für: Heim«, Industrie« und Sportaufnahmen. .Neue transportable Lichtanla« gen. Mcdernste Apparate. Eo« lide Preise. 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Vaters, Lcbwieß^er» un6 (Iroljv3tei8, 6e8 tierrn Zugekommenen 1'ro8te8>vorte, kür 6le sckönen !vie allen, 6ie unseren I^ieden ?ur letzten I^utiestStte begleiteten, ssZen vir vZimstea Osnk- tleNr,uernäe 0i»ttln unck KIniIei-. (Äoirväaktvor uaä tllr Ks