7t. laNfgim Bnelwtof wöcbentlicb secbsmaJ (mit AwurtU» der Feiertage). Schrift-laltaiifi, Verwallimii uod Bucbdnickeril Tel 2^7, 2!M nod 25^9. Mmüiot, ftopalHiui uJlea & ManwWpte werden nklit pflkenilcrt 4 # • »S Di^ei Nr. »2 Snnteq, dM 1. OktebOT 19n Insenteo- und \boDlKnients-Annahme in Maribor, Kopali£ka uüca 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monaUich 23 Din» zustellen 24 Din-ddvdi die Pogirt monatUcb 23 Din, für daa Anstand monaUkb 35 Dhi. Etnelttominer 1.50 und 2 Din. Um rso ÜRariliorer ätituii 3>ie 2DrN atmrt auf P a r i 8, 30. Sept. In ganz Frankreich trat eine allgemeine Entspannung ein. Pen vier Staatsmännern, die in Manchen der Welt den größten Dienst geleistet haben, wird uneingeschrftnktes Lob gezollt. In England hat die Nachricht von dem Zustandekommen der Verständigung wah re Begeisterung hervorgerufen und die Stimmung der Bevölkerung, die fast die ganze Nacht in den Straßen, vor allem vor dem Außenamt in der Downing Street aasgehalten hatte, schlug rasch um. Alles elfte erleichtert nach Hause, als es klar wnrde, daß die Kriegsgefahr vorüber ist. Der englische Rundfunk unterbrach, sr bald eine Meldung aus Manchen eintraf, sofort die Darbietungen fflr die Durchgabe der neuesen Meldungen. Die Anerkennung, die den vier Regierungschefs allgemein gezollt wird, kommt auch in der PrOhpresse unverhttllt zum Ausdruck. in Italien wogte abends und nachts eine riesige Menschenmenge durch die Straßen der Großstädte und diskutierte lebhaft Ober die Möglichkeiten der Mfln-chener Aussprache. Nach dem Bekanntwerden des Abkommens bemächtigte sich der Bevölkerung ein wahrer Freudentaumel und jedermann zeigte seine große Freude, daß die Kriegsgefahr beendet ist. N e w y 0 r k, 30. Sept. (Avala.) Die ersten Meldungen, die in den Vereinigten Staaten aus München einlangten, mach-ten einen derart guten Eindruck, daß die Kurse an den amerikanischen Börsen sprunghaft in die Höhe gingen. Einige Pa piere erholten sich gleich zu Beginn um 3 Dollar. S)rr ^ortiaul &er Einigung (Ergehnü^ l>er 3)'{fln(6tter Beratungen ptfc^n her t)t€r (Srofniitthte tftopDrntDfffr SrMluno M toortDiforaO 6nitf4)en <9n&iete« Oer Xf(]^4^ofIolDa(ei In örr 3ett Horn i. lo. Ofloibtr / .3n den geinit«t-6rfie0eitrn (S^ebieten QSoiftf-a^Ufmmuno unter tnternatlonol er jtontronc f4)äte|tentf nfchffilirang der zu diesen Behufe durcfuufflhrendea Schritte für verantwort-flch. Das Abkommen amfaiBt aclit Pnnicte: 1. Die Räomong des an Deutschland abzutretenden sndeteadeatschen Gebietes der Tscliectioslowalnl beginnt am 1. Oktober 1038. 2. Deatscfdand, OroBbritannien, Franle-reich and Italien vereinbaren, die Rimnang des Gebietes bis 10. Oktober d. J. vollzogen sein muß, und zwar ohne jegUclie Beschädigung oder Zerstörang bestehender Einrichtungen, wofür die tachechoetowakisdie Regierung die Verantwortung zn tragen hat Die Rftnnrang wird unter Belassung der liestehenden Einrichtungen im onvcfflnderten Zustand darchgeffihrt 3. Die Modalltäteo für die Räumung des sudetendeutschen Gebietes werden durch einen internationalen Ausschuß fest gelegt werden, der sich aus Vertretern Deutschlands, Oroßbritamriens, Italiens, Frankreicfis und der Tschechoslowakei zusammensetzt 4. Die etappenweise Besetzung des vorwiegend deutschen Gebietes durch deutsche Trappen beginnt am 1. Oktober 1938. Der Be^nn der Besetzung der hi der belUegenden Landkarte ehigezeichne-ten Gebiete luit folgendermaBen zu erfolgen; des mit I bezeichneten Gebietsabschnittes am 1. und 2. Oktober, des mit II bezeichneten OebietsalMchnittes am 3. Oktober, des mit III bezeichneten Gebietsabschnittes 3., 4. und 5. Oktober und des mit IV. bmichneten Gebietsab-schnittes am 6 .und 7. Oktober. Das restliche Gebiet mit vorwiegend deutschem Charakter wird bis 10. Olitober 1038 besetzt. geisterte Kundgebungen. Hitler verabschiedete sich herzlich von Mussolini, worauf der Sonderzug in die Nacht hinausfuhr. Die aufgestellte Musikkapelle intonierte die »Qiovinezzaiet bestimmt werden, in dem efaie Volkaabatimmung über (He künftige staatliche Zugehörigkeit dieses Getiietes darchgeffihrt wird. Dieses Gebiet wird durch internationale ndlitArische Formattonen besetzt gehalten, bis die Volkaabstininiang und die endgiltige Grenzftotstezung durchgeführt sein werden, wobei die bei der Volksabstimmung im Saargebiet zur Anwendung gebrachten Bestimmungen zugrunde gelegt werden. Der internationale Ausschuß wird auch den Tag der Volksabstimmung festzusetzen haben, doch darf dieser Tag nicht über Ende NovemtNr d. J. liinaus featgelegt werden. 6. Die endgiltige Festsetzung der Grenze wird vom internationalen Ausschuß vorgenommen werden. Dem internationalen Ausschuß wird das Recht eingeräumt, Mnsichttich der von den vier Groß mächten bereits festgesetzten Grenzlinie S<>1ogfllglfe Abweichungen zu empfehlen. 7. Es wird ein Optkmsrecht für die Bevölkerung der Deutschland sofort abgetretenen sowie Jener Gebiete in denen noch die Volksabstimmung durchgeführt wird, vorgesehen. Das Op-ttonsrecht muß binnen sechs Monaten vom Tage des Abschlusses des vorstehenden Abkommens geltend gemacht werden. Ein deutsch-tschechoslowakl-scher Ausschuß wird die Einzelheiten der Option tiestimmen. 8. Die tschechostowakische Regierung wird binnen vier Wochen vom Tage des Abschlusses des vorliegenden Abkommens an alle Sudetendentschen, sofern sie dies wünschen, aus den staatlichen und mllftä-rischen Verbänden entlassen. Ferner werden alle Häftlinge, die wegen politischer Delikte sich In Untersuchungshaft befinden oder eine Strafe abbüßen, wieder in Freiheit gesetzt werden. * Das Abkommen enthält noch mehrere Zusätze, die verschiedene strittige Fragen r^ebu U. a. Ist in den Zusätzen von der Garantie Engbnds und Frankreichs die Rede, die diese beiden Staaten für die richtige Durchführung der gef^ten Beschlüsse übernehmen. Sobald die Frage der potaischen und ungarischen Minderheiten in der Tschechoslowakei geregelt sein wird, werden auch Deutschhuid und Italien ihrerseits der Tschechoslowakei die geforderte Garantie gelien. Was (fle Frage der Lösung der polnischen und der ungarischen Frage betrifft, erklären die Regierungschefs der vier Großmächte, daß das Problem der pohil-schen und der ungarischen Minderheiten in der Tschechoslowakei, sofern sie nicht binnen drei JMotiaten gHöst sein sollte, den Gegenstand einer weiteren Zusammenkunft der hier anwesenden Regierungs Chefs der vier Großmächte bilden wird. über die Zusammensetzung der im Abkommen erwähnten Kommission kam folgende Vereinbarung zustande: Die vier anwesenden Reglerungschefs sind darüber einig, daß dieser Ausschuß aus dem Staatssekretär des Äußern Deutschlands sowie den Berliner Botschaftern Groß«-britanniens, Frankreichs und England^ wie auch einem von der tschechoslowakischen Regierung namhaft zu machenden Mitglied sich zusammensetzen wird Alle Fragen, die sich aus der Gebietsüt>er* gäbe bezw. übernähme ergeben, gelten als zur Zuständigkeit des intemationalen Ausschusses gehörig.« M ü n c h c n, 30. September. Nach beendeter Aussprache der Regierungschef! der vier europäischen Mächte um }^2 Uhr verabschiedete sich Reichskanzler H11-1 e r Überaus herzlich von den drei Staatsmännern. Der englische Ministerpräsident sprach seine große Freude darüber aus, daß es auch ihm vergönnt gewesen, an der Aufrechterhaltung dej Friedens in der Welt mitgearbeitet zu haben. Es freue ihn sehr, nach München gekommen zu sein. Im ähnlichen Sinne drückten auch D a 1 a d i e r und Mussolini ihre Genugtuung über das erzielte Einvernehmen in der tschechoslowakischen Frage aus. Die in den Straßen angesammelte Volksmenge bereitete den vier Staatsmännern überaus herzliche Kundgebungen, B e r 1 i n, 30. Sept. (Avala.) Der Sonderberichterstatter der Agence Havas erfuhr folgende Pikanterie: Als M u s s o -I i n i bei der Wiederaufnahme der Konferenz abends den Sitzungssaal betrat, begrüßte er Hitler lächelnd mit den Worten: »Guten Abend, mein Führer!« Wie sehr D a 1 a d i e r im Mittelpunkt des Mtlnchener Interesses stand, bewies auch eine erschütternde Szene vor dem Hotel des französischen Ministerpräsiden ten. Als Daladier aus seinem Kraftwagen trat, um sich ins Hotel zu begeben, traten zwei deutsche Frauen an ihn heran, ergrif fen ihn bei den Händen und baten ihn schluchzend u. mit Tränen in den Augen, er möge alles tun, daß Frankreich und Deutschland zu einander finden. Berlin, 30. September. Im Laufe des gestrigen Tages waren an der deutsch-tschechoslowakischen Grenze wieder meh rere Zusammenstöße zwischen Tschechoslowaken und dem sudetendeutschen Frei korps zu verzeichnen, wobei auf deutscher Seite fünf Personen getötet wurden. Berlin, 30. September. Die Zahl der sudetendeutschen Flüchtlinge hat bereits eine Viertelmillion überschritten. Prag, 30. Sept. (Avala.) Die Agence Havas meldet: Die tschechoslowakische Regierung hat das Standrecht über das gesamte Gebiet der Tschechoslowakischen Republik verhängt, »örte zu r i c h, 30. Sept. Devisen: Beograd 10, Paris 11.85, London 21,16, Newyork 441.50, Brüssel 74.85, Mailand 23.30, Am sterdam 238.65, Berlin 176.5, Stockholm 109, Oslo 106.25, Kopenhagen 94.35. Wettervorhersage für Samstag: Wolkig, ruhig, stellenweise vielleicht noch unbedeutende Nicdersclitögc. General der Infanterie Alfred KrauB gestorben. Linz, 30. Sept. General der Infanterie Alfred K r a u ß, der Sieger von Karfreit und Tolmein, ist in der Nacht zum 30. d. in Geisern einem Schlaganfall erlegen. General Kraus, der 1862 in Zara als Sohn eines EgerlMnder Regimentsarztes geboren wurde, war eine der markantesten Gestalten der altösterreichischen Genera-lität. Seine Waffentaten in Serbien, Italien und der Ulvraine sind kriegsgeschichtlich eingehendst gewürdigt worden. General Krauß zählte zu jenen Offizieren des alten Heeres, die sich sofort zum großdeutschen Gedanken bekannten. Mit General Bardolff rückte er Hitler näher und wurde zum Zeichen des Dankes 1938 in den Großdeutschen Reichstag gewählt. Seiner Feder entstammen zahlreiche mi-litär-wissenschaftliche Werke, darunter »Die Ursache unserer Niederlage«, »Das Wunder von Karfreit«, »Der Irrgang deut scher Königspolitik«, »Die Gestalter der Welt« usw. Goldbestaubte Augenbrauen. P a r i s, 28. September. Die neueste Mode-Narretei der Pariser Damenwelt besteht in — goldbestaubten Augenbrauen. Als Ausdruck der »höchsten Eleganzif[re es fehl am Platze, schon jetzt an diese Meldung Kombinationen zu knüpfen. Sollte die Nachricht vom Gelingen der Expe-rnnente zutreffen, würde zweifellos die medizinische Wissenschaft den größten Vorteil aus dieser neuen Erfindung ziehen können. Nach den Berichten in den englischen Zeitungen soll es möglich sein, dem menschlichen Körper chemische Stoffe ruTuführen ~ in Form von Flüssigkeiten oder Kapseln — die dann radioaktiv gemacht werden können. Hierdurch soll die Radiumbehandlung auf eine völlig neue Grundlage gestellt werden können. Unterstätzet die S)le onüncDnrr '33er5QnDIungen aloMtr, Oltunollnl unO j)iiler unterOieHrn fUO brim trflM Komon 2V2 etunfrtn / 2>ie nOtMIKOc Scrotuno öauerlt (rei eiunöcn / ^er irttit iKiyrcdotiotDallKDr ftom-«romilbortdOloo / (S^efanMer 2>r. Oltaflnq ole tf((^o{IotDa- München, 30. September. Die eng-.wärtigen Spannung eine rasche und be-lische, französische und italienische De-j schleunigte" Lösung in dem Sinne erfol-legation begannen sogleich nach ihrer gen müsse, daß die Prager Regierung ihr Versprechen einlöse und die sudeten- Ankunft in den Hotels mit den Vorbereitungen für die große Entrevue. Zunächst hatten Chamberlain und Daladier eine Vorberatung mit ihren beiden Berliner Botschaftern und ihren Begleitern. Sie empfingen darnach den Besuch Görings, worauf sie sich um 12.20 Uhr in Begleitung Görings und der Botschafter Hen-derson und Francois-Poncet zum Führer und Reichskanzler Hitler begaben. Auf der Fahrt zum Königlichen Platz bereitete die im Spalier befindliche Menschenmenge den beiden Staatsmännern stürmische Ovationen, die Chamberlain und Daladier sichtlich freudig beantworteten. Inzwischen war Mussolini bereits beim Reichskanzler, der Chamberlain und Daladier herzlichst begrüßte. Auch die Begegnung zwischen Mussolini, Chamberlain und Daladier war überaus freundschaftlich und herzlich. Während die Begleiter in einem Nebensalon berieten, berührten die vier Regierungschefs zunächst in freier Aussprache die schwebenden Probleme. Hitler unterhielt sich sehr lange mit Daladier und sprach ihm gegenüber die Hoffnung aus, daß diese Konferenz der Beginn einer freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland werden könnte. Um 12.45 Uhr zogen sich die Regierungschefs der vier Großmächte in das Arbeitszimmer des Reichskanzlers zurück, v/o die offizielle Konferenz eröffnet wurde. Die erste Aussprache dauerte zwei einhalb Stunden. Den Beratungen wurden außerdem die beiden Außenminister v. Ribbentrop und Graf C i a n o, der Generalsekretär des französischen Außenministeriums Louis Leger und der Dolmetscher Ministerialrat Doktor Schmidt zugezogen. Ueber den Verlauf und Inhalt der ersten Aussprache wurde kein Kommuni-quee herausgegeben. Die A g e n c e H a-V a s will jedoch aus englischen und französischen Delegationskreisen erfahren haben, daß der deutsch-tschechoslowakische Konflikt zuerst angeschnitten worden sei. Reichskanzler Hitler habe den versammelten Staatsmännern den deutschen Standpunkt dargelegt und betont, daß zwecks Milderung der gegen- ntuffolfni torlfttr ften Qntor M SrfeOens m Als Abschluß des Augustus-Oedenkjatires weihte Mussolini vor dem freigelegten Grabmal des Augustus die Ehrenhalle, in der der wiederhergestellte Ära Pacis, der »Altar des Friedens«, ein einzigartiges Meisterwerk der antiken Architektur u. Plastik, aufgestellt wurde. Der Elnwelhungsfeieri von der dieses Bild berichtet, wohnten 18 Bataillone Fa!>chi$tische Miliz und zahlreiche Jungfaschistenabordnun-■jjeji aus» ('"n; römischen Iiriprrlum bei. Hier schreitet der Duce l>ei der Wei- bcfeicr die Front von Jugendführeribnen aus Libyen ab. Links Minlsiet Siarace deutschen Gebiete an d. Reich übergebe, und zwar im Sinne der Forderungen, wie sie im deutschen Memorandum enthalten seien. Daladier, Chamberlain und Mussolini brachten sodann ihre Stellungnahme zum Ausdruck. Im Verlaufe d«jr Beratungen soll Mussolini auch das spa Ji i s c h e Problem berührt haben. Chamberiain und Daladier griffen auch den Gedanken einer T e i 1 n a h m e der Tschechoslowakei an dieser Konferenz auf, insoweit es sich um tschechoslowakische Probleme handle. Man einigte sich in dem Sinne, daß ein offizieller Beobachter der tschechoslowakischen Regierung zugezogen werde. Dieser Beschluß wurde der Prager Regierung unverzüglich mitgeteilt. Zum tschechoslowakischen Beobachter wurde der Berliner Gesandte Dr. M a s t n y ernannt, der eine Stunde später im Sonderflugzeug in München eintraf, um seine Mission zu übernehmen. Als die Konferenz um 15.15 Uhr unterbrochen wurde, kehrten Chamberlain und Daladier in ihre Hotels zurück, wo sie die Beratungen mit ihren Delegationen fortsetzten. Der englischen Delegation war auch eine tschechoslowakische Abordnung unter der Führung des Gesandten Jan M a s a r y k zugeteilt. Diese Abordnung hatte die Aufgabe, der englischen und der französischen Delegation entgegen alle erforderiichen Informationen zu geben. M ü n c h e n, 30. Sept. Die zweite Konferenz der vier Staatsmänner begann bald nach 17 Uhr und dauerte bis 20.15 Uhr. Eine Zeitlang waren Daladier, Hitler, Chamberlain und Mussolini unter sich, erst später wurden die Außenminister, Diplomaten und Delegationsmitglieder zugezogen. Es herrschte eine sehr optimistische Auffassung. Der Eindruck war untrüglich, daß die Abtretung des sudetendeutschen Gebietes an Deutschland überhaupt keinen Streitfall darstelle. Nur die Prozedur der Uebergabe war noch fraglich. Es herrschte allseitig der gute Wille und die Ansicht, daß die größte Krisengefahr beseitigt sei. Um 20.15 Uhr wurde die Konferenz neuerdings unterbrochen, um den Mitglie dem Gelegenheit zu geben, das Abendessen einzunehmen. Das Abendessen benützten die vier Regierungschefs zu einer ; Aussprache mit ihren eigenen Delega-1 tionsmitgliedern. I Es war 22 Uhr, als die Staatsmänner I und Diplomaten zu ihrer dritten Beratung zusammentraten. Um jene Zeit hieß I es, daß die Konferenz noch im Laufe der Nacht beendigt würde. M ü n c h c n, 30. Sept. In hiesigen gut unterrichteten Kreisen veriautet, daß der i Berliner tschechoslowakische Gesandte Dr. M a s t n y einen Vorschlag zur fried-I liehen Lösung der sudetendeutschen Fra-j ge mitgebracht habe. Nach diesen Informationen sei die tschechoslowakische Re-' ßierung bereit, die sudetendeutschen Gebiete, in denen über 50 Prozent Deutsche leben, bis 1. Dezember abzutreten und bis zu diesem Zeitpunkt die Truppen zurückziehen. Die Tschechoslowakei sei , auch bereit, ihre außenpolitische Kurs-' richtung zu ändern. Dafür aber veriange die Tschechoslowakei für sich strategische Linien und eine schiedsgerichtliche Lösung im Sinne der Vorschläge Roose-velts. Die tschechoslowakische Regierung hat ihren diplomatischen Vertretern im Ausland die Weisung erteilt, alle befreundeten und verbündeten Staaten von diesem Vorschlag der tschechoslowakischen Regierung in Kenntnis zu setzen. ^)ie 9lnfttnft Der ^rci ^Uegierunfl^diefö in ^JD^ündien M ü n c h c n, 30. Sept. Der Führer uno Reichskanzler Hitler ist gestern um 10J50 Uhr dem italienischen Ministerpräsidenten Mussolini bis Kufstein entgegengefahren. Der Reichskanzler traf einige Minuten vor der Einfahrt des Zuges Mussolinis aus dem Perron des Kufsteiner Bahnhofes ein. Die Begegnung und Begrüßung der beiden Regierungschefs war überaus herzlich. Mussolini und Hitler schritten gemeinsam die Eh-renkompagnie ab, worauf Mussolini mit den Herren seiner Begleitung in den Sonderzug Hitlers einstieg. In der Begleitung Hitlers befand sich auch der neue stellvertretende Generalstabschef Generaloberst von Brauchitsch und Reichsführer der SS Himmler. Während der Fahrt nach München hatten Mussolini u. Hitler eine Besprechung t>ezügllch des Programmes der Viererkonferenz, die als das wichtigste politische Ereignis seit Friedensschluß bezeichnet wird. In München begrüßte QeneralfeldmarschaU Döring die beiden Führer. Wiederum schritt Mussolini am Perron des MOn-chener Hauptbahnhofes die Ehrenkompagnie ab, worauf er sich mit Hitler vor den Bahnhof begab, wo eine ungeheure Menschenmenge in begeisterte Ovationen ausbrach. Im Spaller der jubelnden Massen begaben sich die beiden Staatsmänner im Kraftwagen zum Führerbau am Königlichen Platz, wo die Konferenz der vier Regierungschefs stattfinden sollte. Mussolini stieg sodann im Prinz Karl-Palais ab. Die Vorbereitungen für die Konferenz waren vormittags beendigt. M ü n c h e n, 30. Sept (Avala.) Das DNB berichtet: Der französische Minister Präsident Edouard Daladier traf mit seinem Flugzeug um 11.20 Uhr in München-Ober wiesen feld ein. Am Flugplatz hatten sich zur BegrUßung eingefunden: Reichsaußenminister v. Ribbentrop der Berliner französische Botschaft« Francois-Poncet, Staatssekretär v. W e i s z ä c k e r, der Chef des Protokolls v. Dernburg, Gauleiter Wagner, Oberbürgermeister F I e h-I e r und der Münchner französische Generalkonsul. Daladier schritt gemeinsam mit Außenminister v. Ribbentrop unter den Klängen der Marseillaise die Ehrenkompagnie der SS ab. Als Daladier sodann den Kraftwagen bestieg, der ihn nach München ins Hotel »Vier Jahreszeiten« bringen sollte, bereitete ihm eine große, auf dem Flugplatz versammelte Menge begeister Ovationen, die ihn auf seiner ganzen Fahrt nach München begleiteten. Bald nach Eintreffen Daladier» in seinem Hotel erschien Generalfeldmar schall G ö r i n g zur Begrüßung des französischen Regierungschefs. Göring geleitete Daladier sodann zum Reichskanzler. L 0 nd o n, 30. Sept. Auf dem Flugplatz, ,wo die dreimotorlge Lockhead-Maschine ^luf Premierminister Chamberlain .wartete, fanden sich gestern um 7.40 Uhr fast alle Mitglieder der Regierung und .mehrere Diplomaten ein. Das Wetter war trüb und es regnete auch. Der deutsche .Geschäftsträger wünschte dem Premierminister einen vollen Erfolg. Eine große Menschenmenge bereitete dem Staatsmann herzliche Ovationen. Bevor er in seine »Lookhead« einstieg, trat Premierminister Chamberlain zum Rundfunkmikrophon und sagte folgendes: »Als kleiner Knabe war ich daran gewöhnt, mich .vor Mißerfolgen nicht zu ängstigen. Ich möchte — wie damals — heute wiederholen: Wenn das erste Mal etwas nicht glückt, glückt es das zweite Mal und immer so weiter, bis es einmal glückt. So auch jetzt, wo es darum geht, den Frieden zu retten. Ich gehe heute zum dritten Male auf Besprechungen nach Deutschland, diesmal mit größeren Hoffnungen auf einen Erfolg. Ich hoffe, daß ich Euch nach der Rückkehr aus München schon mitteilen kann, daß die Kriegsgefahr vorüber ist.« Diese Worte des greisen Premiers entfesselten neue stürmische Ovationen und die Kundgebungen für Chamberiain wollten auch dann kein Ende nehmen, als sich die heidon sclinltliijpn Lock-hcad-Maschincn — in der zweiten flog die Begleitung Chamberlains — im Nebel Yerlorcfu München, 30. S^t. Etwa zehn Ml-nuten nach der Ankunft Daladltfi traf gestern um 11.25 Uhr Pmilcrmbiltter Chamt>erlaln In Oberwlcttnffeld ein. Wiederum erfolgte die herzUcbe Begrüßung durch Reichsaußenminister v. Rll)-b e n t r o p, die Botschafter H e n d e r -so n und Francols-Poncet und zahlreiche andere Persönlichkelten. Cham* berlain schritt mit Ribbentrop die Ehren* kompagnie unter din Klängen der englischen Hymne und der. deutschen Hymnen ab, wahrend eine riesige Menschenmenge den Premier t>egeistert begrQBte und durch Rufe zu erkennen gab, daß auch das deutsche Volk den Frieden wQnsche. 3baritreuoer rrdo&flitfrrt? Als im März 1032 der schwedische ZQndholzkönig Ivar Kreuger sich in einem eleganten Pariser Hotel erschoß, stand die Welt vor einem RitSeL Der Mann, der, wie man glaubte, In Geld schwamm, nahm sich das Leben, gedrängt von seinen Gläubigern. Der ganze Reichtum war also ein Schwindelrelch tum gewesen. Nach seinem Tode beschuldigten ihn seine Gläubiger offen tlbler und unsolider Geschäfte und anderer Vergehen. Die Familie Kreugers, Insbesondere sein Bruder, verteidigten erbittert das Andenken des Toten. Jetzt hat der Bruder, Thorsten Kreuger, der Direktor der großen Stoddiol-mer Zeitung »Stockholms Tldnlngen«, in einem großen Artikel mit genauen Beweisen die Beschuldigungen zu widerlegen versucht, die die Gläubiger seinerzeit erhobert. Nach Thorsten Kreuger waren sowohl die Gesellschaften wie die Banken, die sein Bruder überwachte, genügend solid fundiert, um auch eine wirtschaftliche Krisenzeit zu überstehen. —-Wenn Ivar Kreuger nicht das Opfer einer defaitistlschen Kampagne geworden wäre, so meint der Bruder, — so hätte alles gerettet werden können. Thorsten Kreuger behauptet, daß die mit der Liquidation der Geschäfte Ivar Kreugers betrauten Personen die von ihm gegründeten Gesellschaften für einen Preis verkauft hätten, der kaum höher sei als die Summe, die ureprQnglich hineingesteckt wurde, ferner auch unter der Bedingung, Schulden zu decken, die bereits gedeckt waren. Er führt als Beispiele solcher Verkäufe an: den Verkauf der amerikanischen Zündholzgesellschaft in Mexiko, den Verkauf einer Filiale der Zündholzfabrik in Holland und vor allem den Verkauf des größten schwedischen Filmuntemehmens, das sein Bruder gep:ründet hatte. Die Enthüllungen von Thorsten Kreuger haben einlisres Aufsehen hervorgerufen und es sieht so aus, als ob diese scheinbar angetane Sache noch neuen Staub aufwirbeln wird. 9luo-!]to6otrr lonM „Mino'' und fltl^nr Amerika preist neue Eründung zur Ver-htaderung von Plugzeag-Unglflcken. Ein amerikanischer Ingenieur behauptet, binnen Kürze der Öffentlichkeit eine neue Erfindung Ubergeben zu können, welche die Zahl der Flugzeugunglücke wesentlich vermindern soll. Das Problem der sicheren Landung von Flugzeugen bei Sturm, Unwetter und Nebel ist schon seit langem in Fachkreisen erörtert und teilweise auch einer Lösung entgegengefUhrt worden. Das Fliegen wird von Jahr zu Jahr sicherer, Trotz dem können unglückliche Zufälle nicht Die Venus von Milo im — Gelshakottihn. ausgeschaltet werden. Ein ameri- T o k 10, 28. Sept. In Japan Ist ein SItt-! Inß«:"'«". Edward Nelson «clikeltskoller ausgebrochen, der In der ? l".®' f AhiPhniino H«r Tx :ii ii ' Arbeit eine Erfindung gemacht zu haben, ^lehnung der europäischen Zivilisation einen Teil des Katastrophen-Problem; kannt, der auf ihn gefeuert hätte, wählend er Trauben erntete. Nach anderen Anzeichen ist es aber der Vater gewesen. Er hat auf dem Grundstück seinen Sohn angetroffen und dieser war, wegen ganz belangloser Geldfragen, in Streit mit ihm geraten. Wenn der Junge Mann, auch als es zum Tode ging, immer wieder behauptete, daß der Täter ein Unbekannter sei, so hat er jedenfalls seinen Vater nteht beschuldigen wollen, ki der Hoffnung, daß die näheren Einzelheiten des Vorfalls nicht bekannt würden. Der Vater, der gefluchtet Ist, wird von der Po-Ifzei eifrigst gesucht Mmonen^TeaUuieut mm Tauchern ge-fmiden. N e w y o r k, 28. September. Eine eigenartige Testamentsaffäre beschäftigt gegenwärtig die Newyofker Gerichte. Im Zuge der Bergungsarbeiten an dem vor zwei Jahren in der Nähe der Bermudas-Inseln gesunitenen amerikanischen Fracht dampfers »Dhouider« wurden u. a. von Tauchern aus dem Schiffswrack auch ein längst verloren geglaubtes Testament geborgen, in dem der Bankier Kennedy aus Baltimore letztwillig verfügt hatte, daß sein ganzes Vermögen nicht auf seinen ältesten Sohn, sondern auf seinen Bruder übergehen soll. Den Hinterbliebenen war dieser Wunsch zwar bekannt, da das Testament aber nicht auffindbar war, fiel das ganze Vermögen von über zwei Millionen Dollar zunächst an den ältesten Sohn, der einen leichtsinnigen Lebenswandel führte. Gegen diesen hat nun der Bruder des Verstorbenen Klage auf Herausgabe des geerbten Vermögens eingereicht. Dem Ausgang des Prozesses sieht man mit Spannung entgegen. SrfeOrndapprn Ord i^L^aterd DER PAP9T^1N SCHWERER STUNDE AN DIE VÖLKER EUROPAS Vatikan-Stadt, 30. Sept. Gestern um 19.30 Uhr hielt Papst Pius XI. mit sichtlich bewegter Stimme in italienischer Sprache eine Rundfunkrede, die an alle Völker Europas gerichtet war. Der Papst sagte u. a.: »Zit einer Zelt, da Mfflkmen und Mtl-Hom von Menschen in größter Span-mmg und Furcht vor der Gefahr leben, daß ein Krieg mit an seinem unbeschrdb-Hohen ZerstOnmgs- und Vemlchtungs-werlc ausbrechen könnte, fühlen auch wir in unserem väterlichen Herzen diese schUmmen Sorgen und die Bedrücktheit unserer Kinder. Wir fordern daher alle Bischöfe, die Geistliclikelt, die Ordensmi^cUeder und die Laien auf, sich mit wis hn Gebete um die Ertult^ des Friedens in Oerech tigkelt tmd Liebe zu vereinigen. Zu der Kraft dieses vertrauensvollen und unerschfitterlichen Gebetes möge die gllablge Menschheit, mögen alle Völker Zufhiclit nehmen. M<^e Gott in diesem AugenbUcic alle Herrscher der Welt und die Lenker ihrer Schicksale unterstützen, damit ihre friedliebenden Gefühle und Ab sichten befestigt werden. Gott möge ihnen Friedensworte einhauchen und ihr Denken und Handebi so einrichten, daß der Frieden gesichert und auf die festen Grundlagen des Rechtes und der evangelischen Lehre gestellt werde. Dankbar für die Gebete der Gläubigen, die in der Welt für unser Leben und unsere Gesundheit verrichtet werden, welche von Oott gegeben und erneuert wurde, sfaid wir Jederzeit bereit, dasselbe zu opfern für dM Frieden und Wohlstand dieser Welt. Möge Oott mit uns verfügen, wie es ihm beliebt, oder unser Leben neh men oder den Arteitstag seines schlichten Arbeiters auf dieser Erde verlängern.« Am Schlüsse seiner Ausführungen sprach der Papst die Worte ins Mikrophon: »Es segne Euch der Allmächtige, Vater, Sotin und Heiliger Geist!« Die Rede des Papstes wurde sodann in mehreren Sprachen wiederholt. wegerin, sondern eine Amerikanerin seü Der Vertrag von 1871 könne nicht mebt als gültig angesehen werden. Er sei tlbef" holt.. Sigrid Curie mußte erkennen, daß sie eine Frau ohno Vaterland war. Die Norweger halten sie für eine amerlltanisclie Staatsangehörige, die Behörden der Vereinigten Staaten behaupten, sie sei eine Norwegerin. Keiner will den Filmstar haben. Und keiner will ihm einen Paß ausstellen. Die Frau ohne Vaterland wiil nun eine Klage anstrengen. Sie will sich eine Nationalität erkämpfen. In den Akten der amerikanischen Gerichte finden sich zwei ähnliche Fälle. In dem einen wurde der Vertrag von 1871 als verbindlich, in dem anderen als ungültig erklärt. Nach einem der beiden Präzedenzfälle wird auch Sigrid Guries Klage entschieden werden. Vorläufig aber kann sie nicht reisen. Sie braucht einen Paß. Das kann lange dauern. Und In London wird man sich nach einer anderen Darstellerin umsehen müssen. Hollywood hat sofort aus der Not eine Tugend gemacht. Als ein dortiger Film-Unternehmer von den Schwierigkeiten Sigrid Guries erfuhr, beschloß er einen Film zu drehen, der sich »Frau ohne Vaterland« nennt. Das Textbuch wurde im Nu geschrieben und Sigrid Gurie als Hauptdarstellerin verpflichtet. Sie wird statt in London In Hollyv/ood ihren eigenen Lebensroman spielen. Filmschicksal! Oder etwa nur Reklame ...? begründet erscheint. So hat der Volksbildungsminister Sadao Haraki eine sonderbare Anordnung getroffen. Diese bestimmt, daß Gemälde, Statuen, Skulpturen usw., die nackte oder »unzüchtig bekleidete« Menschen zeigen, auf Kunstausstellungen nicht zur Schau gestellt werden von Flugzeugen lösen soll. In den nächsten Wochen sollen praktische Versuche, die auch von amtlicher Seite mit Aufmerksamkeit verfolgt werden, die Brauchbarkeit der neuen Steherheiis-ldee erproben. Die Erfindung besteht in zwei Kabeln den, daß es In einem Gleitflug von zehn Grad auf den Boden aufsetzt. Der Erfinder dieses neuen Landungssystems hat auch bereits die Kosten ausgerechnet, die durch die Neuerungen entstehen werden. Der Mechanismus im Flugzeug wird etwa 175 Dollar Unkosten erfordern, während die Landungs-Kabel etwa 5000 Dollar kosten werden. Die Experimente in den nächsten Wochen werden erweisen, ob die theoretisch als einwandfrei erklärte Erfindung sich praktisch auch bewährt. dürfen. In einem westeuropäisch eincerich Landungsplatz ausgelegt oder teten Kaffeehaus schritt Polizei ein weil entlang geführt werden. Die dortselbst eine Nachbildung der Venus laufen keilförmig aufeinan- von Milo in Originalgröße stand Der Flugzeug soll nun von der Kaffeehausbesitzer wurde dazu verhalten weitesten vonein- die Statue entweder zu »bekleiden« oder ^u der Kellspitze in aus dem Lokal zu entfernen Der Besitzer mechanisch regulierten Gleitflug half sich damit, in dem er der Venus von entlangfliegen und sicher auf dem Boden Milo einen Kimono, wie ihn die OeJha"' ZU tragen pflegen, um die Schultern' An den Flügeln der Maschine sind Anhängte. tennen angebracht, die dazu bestimmt sind, die vom Flugplatz ausgegebenen Funkzeichen aufzufangen und zu dem Re- SÜniftar in ^^afeni^ten Amerikanische Reklamejagd zwischen zwei »Vaterländern«. Eine etwas mysteriöse Paßangelegenheit eines Filmstars wird gegenwärtig von amerikanischen Zeitungen reichlich aufgebauscht. Die Filmschauspielerin Sigrid Gurie hatte vor kurzem mit einer Londoner Filmgesellschaft einen Vertrag abgeschlossen., Sie sollte in dem Film »Burmese Silver« mitwirken. Also nahm sie von Hollywood, ihrer bisherigen Wirkungsstätte, Abschied, um sich nach Eng land einzuschiffen. Vorher mußte sie sich einen Reisepaß besorgen. Sie ging zu der zuständigen Paßbehörde, um die Formalitäten zu erledigen. Der Beamte erklärte ihr, er könne Ihr leider keinen Paß ausstellen, da sie keine Amerikanerin sei. »Aber ich bin doch in Brooklyn geboren!« protestierte Sigrid Gurie. »Das macht, nicht« erklärte der Beamte. »Sie stammen aber von norwegischen Eltern ab.« Und er verwies auf einen im Jahre 1871 zwischen den skandinavischen Staa tcn und USA geschlossenen Vertrag, nach dem die von norwegischen oder schwe- Vom eigenen Vater tödlich verwundet gistrIer-Apparat im Piloten-Raum weiter Ein seltsamer und ungeklärter Vorfall zuleiten. Wenn der Flugzeugführer etwai— — —. o^^nwc- hat sich soeben in der Umgebung Neapels infolge Nebels keine Sicht hat, so liest ei^'dischen Eltern in Amerika geborenen zugetragen. Ein tödlich verwundeter an der Skala seine genaue Lage und seine u«:—ai— Bauer war in ein Hospital eingeliefert Flughöhe ab und nimmt danach seine worden, nachdem man ihn auf dem Grund Schaltungen vor. Der lebende Pilot kann stück seines Vaters mit einem Kopfschuß auch durch einen Roboter ersetzt werden, ; — ------^,1^11 aufgefunden hatte. Der junge Mann be- der ebenso sichere Landungen ausführen; dort den Paß für die Uebcrfahrt nach hauptete bis zum letzten Augenblick sei- kann. In diesem Fall kann vom Boden England zu holen. Aber der norwcgischc nes Lebens, er hätte den Mann nicht er-(her auf das Flugzeug so eingewirkt wer-1 Beamte erklärte ihr, daß sie keine Nor- Kinder die Nationalität ihres Heimatlandes behalten. Die Filmschauspielerin begab sich also in das norwegische Konsulat, um sich etoM 5er foliden «SfntDol^nfr Seit Erfindung der elektrischen Beleuchtung besteht in Bradford-on-Avon, eine etwa 4700 FJnwohner großen Stadt, die die älteste sächsischü Kirchc (aus dem 7. Jahrhundert) besitzt — die Sitte, um zehn Uhr das Licht auszudrehen und schlafen zu gehen. Das EIcktritütswerk schaltet um 10 Uhr aus und in den Strassen und Häusern herrscht Dunkelheit. Die Einwohner gehen schlafen, sie sparen Licht und stehen dafür am nächsten Tag etwas früher auf. Die alten Leute haben nichts dagegen, daß diese Sitte beibehalten wird. Nur in der Jugend war seit einiger Zeit eine Art EFnpörer-Stimmung wachgeworden. Auch in Bradford möchten die Jünglinge und die Mädchen etwas länger aufbleiben, beispielsweise um miteinander zu tanzen. Deshalb organisieren sie unter dem Moto »Licht auch nach 10 Uhr abends« eine Art Volksabstimmung. Aber Bradford zeigte sich konservativ. Die Früh-zu-Bett-Oeher gingen aus der Abstimmung siegreich hervor. Nach wie vor wird jetzt von dem Elektrizitätswerk um 10 Uhr abends das Licht ausgeschaltet. Zweifellos gehört Bradford zu den solidesten Städten der Welt. (defprnjt geröonnert Sflmopparate Londoner »Fach-Splrltisten^c auf der Suche nach einem Poltergeist. In einem Londoner Filmtheator, in tleni gelegentlich auch spiritistische Sitzungen abgehalten werdtn, hat jetzt ein entschieden gegen- jede Aufführung eingenommener »Geist« neun Vorführungsapparaio zerstört. England hat an »üespensterii/. ktinen Mangel. Sie treiben vonichmlicii iiir Unwesen auf einsamen Schiosst-rn. Eine Geister-Zählung ergab kürziicii die Zahl von mehreren hundert Gvspenstcrn. jetzt hat ein derartiger Poltergeist aucii seinen Einzug in London gehalten, um dort in einem Film-TJieater erhebliche Zerstörungen anzurichten. „Schauplatz der Handlung ist uie Hlro-tian« Hall in der Wigmorc-Straße. Das ist ein Saal, der als Versammlungsraum und als Kinotheater dient. Londoner Spiritisten halten dort seit langem ihre' Sitzungen ab, Die mehr als merkwürdigen Vorkommnisse in den letzten Tagen legen die »Geistesbeschwörpr. so aus, daß es sich um einen von ihnen zitierten Geist handelt, den sie nun nicht wieder los werden können. Als besondere Charnktereigonschatt des »Poltergeistes« wurde eine unüberwindliche Abneigung gegen Film-Anffüh-' rungen festgestellt. Es war nämlich ge-1 plant, einen Film christlichen Inlkatts zn zeigen. Als der Vorführer den Projektions-Apparat in Tätigkeit setzte, gab es einen Knall, die Maschine flog auseinander und tag zerstört an der Erde. Der Vorführer erlitt dabei eine Schulterver-li'tzung. Ein solcher Vorfall läßt natürlich nicht iuit Gewißheit auf die Anwesenheit eines Gespenstes schließen. Man holte also einen neuen Projektionsapparat. Auch dieser wurde zerstört. Man brachte abermals einen neuen Apparat herbei. Dieser erlitt dasselbe Schicksal wie die beiden vorhergehenden. So wurden insgesamt neun Vorführungsapparate außer Gefecht gesetzt. Da die herbeigerufenen Techniker keinen natürlichen Grund für diese merkwürdigen Zwischenfälle erkennen konnten, wurde es für die Fach-Splriti* sten zur Gewißheit: hier trieb ein Geist sein Unwesen. Auch andere »Zeichen« sprachen in ihren Augen dafür. Am Tage vorher hatte man auf einem Tisch einen Stoß religiöser Bücher hingelegt. Diese fand man am Morgen über den Fußboden zerstreut. Die Spiritsten haben jetzt die Film-Aufführungen vorläufig eingestellt. Sie versammeln sich zu einer Geisterbeschwörung. Dabei hoffen sie, den Geist, den sie riefen und nun nicht mehr loswerden köne, dazu nötigen zu können, sich ein anderes Heim aufzusuchen. So wird aus London berichtet und es gibt in der britischen Hauptstadt nicht wenige, die irrsinnigerweise an die Existenz eines solchen Poltergeistes glauben. Der Gtreft im Oed |$rnfioniflmt>erein(d FÜR UND WIDER DIE VEREINIGUNG DER MARIBORER UND LJUBLJANAER ORGANISATION. Die betninkeoen Termiten. In Darwin, Australien, haben ganze Schwärme von Termiten eine unglaubliche Gefräßigkeit entwickelt. In einem Hotel fraßen die Ameisen sämtliche Billardbälle auf. Elektrische Kabel, die man vorsichtshalber schon mit einem Amei-sengift getränkt hatte, wurden streckenweise angefressen und einzelne Stücke sogar völlig verzehrt. Unglaublich klingt es fast, daß die Termiten sich über 80 Bierfässer hermachten und sie fast ohtie eine Spur zu hinterlassen, auffraßen. Die Fässer waren in einem eisernen Schuppen auf einer einen halben Meter hohen Sand Schicht aufgestellt worden. Was von ihnen zurückblieb, war ein starker Bierge-»uch und einige Ameisen-Exkremente. Eine resolute Frau, Italienerin von Geburt, befindet sich unter den Geschäftsfrauen von Newyork und wurde wegen ihrer Unerschiockenheit berühmt. Diese Frau war im Laden beschäftigt und hörte plötzlich Schritte in ihrer Wohnung. Nichts Gutes ahnend, stürzte sie ins Zimmer und stand vor einem Einbrecher. Was tat sie? Sie riß den Dieb zu Boden und setzte sich auf ihn. Da die Frau zwei Zentner schwer war, konnte sie den (übrigens ohnmächtig gewordenen) Dieb niederhalten, bis die Polizei kam. In Toronto hatte eine verwöhnte junge t"'rau, Tochter eines reichen Mannes, mit ihrem Ehegemahl ein Haus bezogen. Doch dieses Haus geiiel ihr gar nicht. Was tat sie? Sie unternahm mit ihrem Gatten eine kleine Reise und ließ während dieser Zeit ihr Heim mittelst Dynamit in die Luft sprengen. Bei Frauen» die jahrelang an erschwertem Stuhlgang leiden, weist der Gebrauch des natürlichen »Franz-Josel«-Bitterwassers — früh und abends je etwa ein viertel Glas — ganz ausgezeichnete Selbst die empfindlichsten In der Oeffentlichkeit werden lebhafte Debatten über die Vereinigung der Organisation der Staat^- und autonomen Ruheständler in Maribor und Ljubljana geführt, in deren Vordergrunde die Frage steht, ob der Beschluß der vergangenen Sonntag stattgefundenen außerordentlichen Generalversammlung des Ma-riborer Vereines giltig sei. In diesem Zusammenhange erhielten wir aus (Jen Kreisen der interessierten Mitglieder eine aus führliche Zuschrift, der wir folgendes entnehmen: Die vergangenen Sonntag stattgefundene außerordentliche Generalversammlung wurde auf die Forderung von *51 Mitgliedern hin im Sinne der Vereinssatzungen im Wege der Polizeibhörde einberufen und hatte nur den Zweck, übet den Zusammenschluß beider Organisationen abzusthnmen, weshalb die Tagesord- I lii«EI! Oklobttt VILIKA KAVAKNA 1 nung nur diesen einzigen Punkt enthielt. Da zur angegebenen Stunde weder der Obmann noch die beiden Vizeobmänner anwesend waren, führte das Mitglied H. Josef P u r k h a r t den Vorsitz. Da die. Generalversammlung nicht beschlußfähig war, wurde eine halbe Stunde später eine zweite außeror^lentliche Generalversammlung abgehalten, die im Sinne der Satzungen bei jeder Zahl der Anwesenden beschlußfähig war." Der Vor sitzende teilte mit, daß die Tagung auf die Forderung einer Anzahl von Mitgliedern hin, die sich zu diesem Zweck mit einer besonderen Eingabe an die Polizeibehörde gewandt hatten, einberufen worden war. Auf Grund dieser Eingabe wurde am l. d. der Obmann zur Polizei geladen, statt seiner erschienen jedoch die beiden Vizeobmänner, die sich verpflichteten, die außerordentliche Generalversammlung für den 25. d. einzuberufen, da sonst diese Aufgabe den Antragstellern zufallen würde. Der Vorsitzende stellte ferner fest, daß die Tagung als Fortsetzung der am 31. Juli d. J. stattgefundenen außerordentlichen Generalversammlung anzusehen und richtig einberufen worden sei. Der Ver-einsausschuß habe jedoch ohne vorherige Einvernahme und Verständigung der Antragsteller eigenwillig verlautbart, daß die Tagung nicht stattfinden könne, und daß sie auf den 9. Oktober d. J. verschoben worden sei. Der Ausschuß habe kein Recht hiezu gehabt, weshalb die Verschiebung der Generalversammlung ungültig sei. Im weiteren Verlaufe der Tagung wur de der Antrag des Herrn R a j S p, eine Fusion der Vereine von Maribor und Ljub Ijana durchzuführen, mit großer Mehrheit angenommen. Der Antrag des Herrn J a,r e, einen sechsgliedrigen Ausschuß zur Durchführung der Vereinigung beider Vereine einzusetzen, wurde abgelehnt, da sich dieser Pakt nicht an der Tagesordnung befand, weshalb man darüber auch nicht schlüssig werden konnte. Das Sitzungsprotokoll enthält auch eine Forderung der Einberufer der außerordentlichen Generalversammlung als Exekutive der in der Tagung gefaßten Beschlüsse, wonach der Mariborer Ausschuß alles vorzukehren habe, um die Aufnahme der Tätigkeit des umgewandel ten Banats-Pensionistenvereines in Ljubljana, wie auch der autonomen Filiale in Maribor mit Neujahr 'zu ermöglichen; ebenso soll auch der-Ljubijanaer Verein alles Notwendige in die Wege leiten und die Mariborer Mitglieder fortan bei allen Aktionen nach außen hin vertreten.' Sollte jedpch der Mariborer Vereinsausschuß die Giltigkeit der Sonntag stattgefundenen Generalversammlung nicht anerkennen, dann wird an den Banatsverein in Ljubljana die Aufforderung gerichtet, iir Sinne der bestehenden Satzungen in Marlbor unverzüglich eine Filiale ins Leben zu rufen, der die Mitglieder des Mariborer Vereines sofort beitreten werden. 9reitag. 30. Grptnn&fr Nach S V. Peter verläßt der Wagen Maribor schon um 17.30 Uhr statt um 18 Uhr. Auf den Bachern fährt der Wagen vom 2. Oktober an nur, wenn sich mindestens 14 Fahrgäste am Samstag odet am Tage vor den Feiertagen in der Verkehrskanzlei anmelden. Die übrigen Verkehrszeiten des bisherigen Fahnplanes bleiben auch in den Winterfahrordnung aufrecht. Otodb immer etrrif in ötn eiein&rCKÖtn Entgegen unserer gestrigen Mitteilung über die Beilegung des Streikes in den Steinbrüchen oberhalb Ribnica wird uns heute von der Arbeiterschaft mitgeteilt, daß die Arbeit noch nicht aufgenommen wurde und daß der Streik noch weiterhin andauert. 2>iM!i:ra6remKn am bildet schon jetzt in allen Kreisen der Freunde des Träbersports das größte Interesse. Dieses Herbstmeetlng verspricht vom Gesichtspunkt der bisherigen Renpen in Cven bei Ljutomer und in Zagreb einen sportlich vollkommen zufriedenstellenden Erfolg. Nicht nur die große Anzahl .d®*" zum Start genannten Pferde, sondern vor allem die verbesserten Leistungen der einzelnen Traber sind es, die spannungsvolle Endspurts in heiß umstrittenen Feldern erwarten lassen. Nicht nur in Mari-bor, sondern auch in Celje, Ptuj und. auf dem Lande wird diesem Herbstmeietirig des Mariborer Trabrennveretnes mit großem Interesse entgegengesehen. Tezno erwartet am . Sonntag auch zahlreiche Zu-' schauer von nah und fern. t)\t Httfobtt^'SBintcr» fa^Torbnuitj) Im Zusammenhang mit der teilweisen Änderung der Zugsfahrordnung tritt auch im städtischen Autobusverkehr Montag, den 3. Oktober die Winterfahrordnung in Kraft, die gegenüber dem bisherigen Fahrplan einige Abweichungen aufweist. Darnach entfällt auf der L i n i e l die zweite Frühfahrt (Abfahrt vom Hauptbahnhof um 6.30 Uhr), wogegen der erste Wagen nach wie vor um 6.15 Uhr den Bahnhof verläßt. Die beiden letzten Erfolge auf. ------ — --------------„ ^ Patientinnen nehmen das Fnutt-Joaef- Abendfahrten (vom Bahnhof ab 20.15 und Wasser gern, weil eine wohltuende Wirkung schon in kurzer Zeit eintritt. Reg. S. br. 30.475/35. 20.30 Uhr) werden nur an den Sonn- und kirchlichen Feiertagen aufrechterhälten. Nach Studenci (Linie 2) fährt vom Uhr zurück. Hauptplatz der Wagen um 6.22 Uhr nur an Werktagen, um 20.40 (bisher um 20.22) jedoch nur an Samstagen, Sonn-und kirchlichen Feiertagen. Auf der Linie nach P o b r e z j e (Linie 35 fallen die Fahrten um 16.40 und 19.22 Uhr aus, hingegen fährt der letzte Wagen vom Hauptplatz um 19.10 Uhr ab. Auf der Linie nach Tezno (Linie 4) entfallen die Fahrten um 8.37, 11.22 und 19.52 Uhr. Nach L i m b u § verkehrt der Wagen täglich um 12.45 statt wie bisher um 12.35 Uhr. Die tägliche Fahrt um 12.82 entfällt, ebenso an Sonn- und Feiertagen um 20 Uhr. Nach S V. Martin wird der Abend-wagen um 18 Uhr vom Hauptplatz abgefertigt und kehrt von Sv. Martin um 19 2>lr onaufefanr I I'jnc Mausefalle, bitte! »Nehme ich!« •«•Einpacken?« »Danke, ich hab' die Maus gleich mitgebracht.« Oftpftcr —' öerbfllitft farknfroi! Der Weinmonat bringt ktu Emtefreadeo ttnd neue Aufgaben ffir den Wlntar. Der Nebel stelgtJ es fällt das Layb —* Schenk ein den WeinJ den holden — Wir weilen uns den. israuen Tag Vergolden ja vergolden! Mit diesen Worten besang Theodor Storm in seinem Oktoberlied den Zauber des Monats, der den endgültigen Abschied vom Sommer bringt und allmählich zum Winter hinüberleitet Liegt nicht in diesen einfachen Versen alles enthalten, was wir selbst in diesen Wochen empfinden? Der Sommer scheidet, und vielleicht werden auch die sonnigen Herbsttage gegen Ende des Oktobers schon von Regen, Sturm und Kälte abge-'löst! An solchen Tagen aber denken wir an das behaglich durchwärmte Zimmer, an manch fröhlichesZusammensein mit gu ten Freunden und vielleicht an den holden Wein, den man dann einschenkt... Dies ist der Monat, an dem das rasche Abnehmen der Tage spürbar wird. Die Zeit der langen Abende beginnt, und man fängt an, jeden Sonnentag als ein besonderes Geschenk zu betrachten. Allmählich zieht die Natur ein buntes Gewand an. Das stumpfe, ein wenig trockene Grün und Braun der Bäume geht in leuch tende Farben über: Rot und Gelb beherrschen jetzt die Landschaft, und an sonnenhellen Tagen glühen die Farben in einer herrlichen Herbstsinfonie. Schon hat man die Sommersachen in den Schrank gehängt und zu wärmeren Kleidungsstücken gegriffen. Aber wenn auch die Tage bereits ein wenig kühler sind und besonders am frühen Morgen und in der Dämmerung die vorgeschrittene Jahreszeit spürbar wird, so locken doch gerade d. schönenOktobertage noch viele ins Freie. Ja, es wäre nicht einmal von der Hand zu weisen, noch eine kleine »Oktoberreise« zu unternehmen. In den Bergen besonders sind die klaren Herbsttage mit ihrem seidig blauen Himmel, vielleicht auch mit den ersten Stür- Frl. Magdalena Erling, Josef Gregorec, Gastwirt, mit Frl. Christine PeCnik, Alex TttiT, Diplomtechniker, mit Frl. Elfrlede Zidar. m. Die SpccklMiicm werden, da dk Maul- und Klauenseuche bereits stark nachgelassen hat, ab morgen, Samstag, den Fleischmarkt am VoJaSnlSkl trg wieder beliefern. m. Eröffnung der Theatersaiioii. Morgen, Samstag, den 1. Oktober wird die Theatersaison 1938-39 mit Shakespeares Komödie »Was ihr w<^« eröffnet. Als zweite Vorstellung gelangt Sonntag abends Benedittis Lustspiel »Zwei Dutzend rote Rosen« zur Aufführung. — Am Dienstag folgt dann Bernard Shaws »Der Teufelsschtiler«. m. Sechs Treibriemen gestohlen. Im Sägewerk des Holzindustriellcn Viktor Glaser am Bachern wurden t' Treib- ir. Evaugdliclwi. Samstag, den U Oktober um 19 Uhr feiert die Gemeinde Im Betsaal des Luther-Hauses das Emtedank fest. Alle Glaubensgenossen sind dazu herzlichst eingeladen. p. Auf den Schweinemarkt am 28. d. wurden 287 Schweine zugeführt, wovon 64 Stück verkauft wurden. 6 bis \2 Wochen alte Jungschweine kosteten 90— 140 Din pro Stück, Mastschweine 7 bis 7.50, Zuchtschweine 6.80 bis 7 und Fettschweine 7.75 bis 8.50 Dinar pro Kilogramm Lobendgewicht. p. Diebstiiile. In das Haus des Besitz-zers Johann B r e v c iii SrediSiSCe schli-Symphonie der Liebe« mit Karin Hardt und Eugen Klöpfer. Der Film, der ein glänzendes Kunstwerk ist, hat sehr viel Geist, Witz und Humor, ein sehr gutes Spiel der Darsteller und einen tieferen Sinn, Die Musik ist von Tschaikow-sky. Er weiß es besser. Bei Dupont ist Besuch. Man sitzt gemütlich plaudernd zusammen. Zigaretten werden herumgereicht. »Rauchst du auch schon?« fragt einer der Gäste den zwölfjährigen Dupont junior. »Hm,« meint der, »wenn ich eine kriege, rauch ich eine.« Da schaut der alte Dupont seinen Sprößling an und sagt: »Wenn du eine rauchst, krieget du eine.« Schümm. »Was, deine Frau spricht seit einer Woche nicht mehr mit dir, da geht*s dir aber gut!« »Ach nein. Sic spricht über mich nnt 'sich selbst, und ich muß zuhörei»U REPERTOIRE. Samstag, 1. Oktober um 20 Uhr: »Was ihr wollt«. Bröffnungsvorstellung. — Erstaufführung. Blocks. Somitigy 2. Oktot>er um 20 Uhr: »Zwei Dutzend rote Rosen«. Ermäßigte Preise. Blocks, Montag, 3. Oktober: OetcMosten. Dienstag, 4. Oktober u m20 Uhr: »Dsr Tenfeniehfliiig«. Er^^auliQhrimg. — Blödes. Union-Tonkino. Der sensationelle und spannende Film »Tarzaos Rache« (Tar-zan im Harem) mit dem Olympiasieger Gleen Morris und seiner neuen Partnerin, der Meisterschwimmerin Eleonor Holm. Dieser beste Athlet der Welt bringt eine unübertreffliche Darstellung des Tarzan. Er ist der Herrscher über die brüllenden Tiere im Urwald und der Kämpfer mit den Bestien im Dschungel. Ganz grandios ist die Szene, wo er mit einer Hand einen wilden Löwen niederschlägt und das Mädchen, das er liebt, aus dem Harem des indischen Fürsiten raubt. Auch der Kampf mit Riesenkrokodilen bildet den Höfaepunlct der Spannung. — Es folgt der schönste FUm des Jahres »Heimat« nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Sudermann, mit Zarah Leander, Paul Hörbiger und Leo SIezak. Burg-Tonldno. Der köstliche Lieder-und Arienfilm »Das Mutterlled« mit Benjamin Glgli, Michael Bohnen und Maria Cebotart sowie mit dem kleinen Peter Bosse in den Hauptrollen. Ein wirkungsvoller Musikfilm, der mit der Fülle des Gebotenen alle bisher gezeigten Filme dieser Art überragt. Benjamin Gigli, Michael Bohnen und Maria Cebotari erobern mit ihren Liedern und Arien im Fluge die Herzen aller Zuschauer, die ja den kleinen Peter schon lange liebgewonnen haben. •— In Vorbereitung der Operettenschlager »Das Midchen von gestern NacM« mit Willy Frhsch, Gusti Huber und Hikle Hfldebraodt Bis zum 30. September versehen die Mohren- Apotheke (Mag. Pharm, Maver) in der Gosposka ulica 12, Tel. 28-12, und die Schutzengel -Apotheke (Mag. Pharm. Vaupot) In der Alek sandrova cesta 33, Tel 22-13, den Macht dienst. Samstag, 1. Oktober. LjaUJana, 12 Buntes Programm. >8 Konzert, 18.40 Vortrag. 19 Nachr. Nationalvortrag. 20 Außenpolitik. 20.30 Ueber-tragung der Akademie der Kriegsinvaliden In Nov mesto. — Beograd, 18.15 Wunschkonzert. 19.30 Nationalvortrag. 20 Volkslieder. 2030 Sinfoniekon-zert, Dirigent Lovro Mataäc. — i>rag, 16.50 Hörspiel für die Jugend. 18.20 Konzert. 20 Vortrag. 20.15 Bunter Abend. — Prag II., 18 Operettenmusik. 19.30 Vortrag. 20.15 Bunter Abend. — Beromünster, 18.30 Ballett-muslk. 19.30 Jodelquartett. 20 Bunter Abend. — I>aris, 18.40 Konzert. 20.30 Sinfoniekonzert. — StraBburg, 19.30 Konzert. 20.30 Opernmusik. — London, 19 Hörspiel. 20 Konzert. — Rom, 19.30 Konzert. 21 Operette. ~ Mailand, 19.30 Konzert. 21 »Die Favoritin«, Oper von Doni-zetti. — Deutsdilandsender, 18.15 Kammermusik. 19 Hörspiel. 20.10 »Die Du-barry«, Operette von Millöcker. -- Berlhi, 18 Konzert. 19 Hörspiel. 20.10 Schallpl.— Breslau, 18 Erzählung. 19 Hörspiel. 20.10 Operettenmusik. — Leipzig, 18.15 Schallplatten. 19 Hörspiel. 20.10 Bunter Abend. — München, 18 Vortrag. 19 Hörspiel. 20 Bunter Abend. -- Wien, 12 Konzert. 14.10 Schatlpl. 15.30 Jugendstunde. 16 Konzert. 18 Hörspiel. 19 Vortrag. 20 Volkslieder. WlHst du etwas Nettes kaufen, Brauchst du nicht nach auswärts laufen: Deine Zeitung sagt dir an, Was man hier gut kaufen kam t9idsd$üiUklii mmmmmmmmmmmmmmmmmmmtmmmmKmtrnmmmmtmmmmmmm Sflr ^rDung örd £e&rMftan6ar&d —ff— Jugoslawien Ist zweifelsohne ein werden, als wenn die Vcrbrauchssieutm an Bodenreichtümern und wirtschaftlichen enorm hoch sin1 und dadurch vielfach Voraussetzungen reiches Land. Unser auch der Schrnugg,-! (Sacharin usw.; geLand besitzt Erzvorkommen aller Arten, fördert wird. Die Aufgabe der maßgrben ungeheure Waldlcomplexe, eine ganze den fiskalischen Yakkrcn milBte daher Reihe von Rohstoffvorkommen, die klima-'nuch die Hebung des Vcrbrnufhfs durch tischen Bedingungen fttr den Anbau von v.!tnUnftig gestaff*?i.\* indirekte A'^i;fibjn Tndustriepflanzen — vor altem des Ta- und damit auch die H'-v«unu des allge-baks, — wir verfügen Ober eine regelrechte Qetreidekammer Mitteleuropas, Ober beachtliche Wein- und Obstbaugebiete, kurz und gut: es sind so tlemlich alle Voraussetzungen für eine Vom Ausland fn großem MaBe unabhängige Wirtschaft gegeben. Jugoslawiens Exportziffern werden von Fall zu Fall mit Stolz ausgewiesen und das alles stimmt Ja schließlich lueinen Lebensstandards sein. größeren Oeschflftsumsfltze werden sich dann auch dem Fiskus lohnen. Vor alitm aber müßte in der Bestimmung der indirekten Abgaben auf die lebensnotwendigsten Verbrauchsartikel der Vergleich zwischen dem Durchschnittseinkommen des Staats bQrgers und dem Index seiner Lebenshai tung sein. Wir sind überzeugt, daß sich eine solche Revision der indirekten Abgaben unschwer durchführen ließe: sowohl zugunsten des schaffenden Menschen als auch des auf seine Einnahmsquellen bedachten Staates B ograd, 29. September. Der jugo-mit den Tatsachen so Uberein, daß Irgend slawische Finanimlnlster hat beschlos-«n stichhaltiger Einwand gar nicht In sen, daß ab 30. d. aus den Nlchtclearlng-Frage kommt. Staaten folgende Einfuhrartikeln ohne Oe- Trotz dieser auf dem Papier wie in der. nehmigung der Nationalbank nicht im-Wirkilchkeit ausgewiesenen günstigen portiert und auch nicht verzollt werden Wirtschaftsentwicklung — insbesondere dürfen (die Zahl und Nummer der Zoll-in den letzten drei Jahren — hat sich der!tarife Ist In Klammem angegeben): allgemeine Lebensstandard des. Durch* | Tomaten (7, 2), Zwiebel (7, 3), Rohschnittsbürgers in unserem Lande nicht kaukto (Zf, I), Tee (28), Qewflrze In gehoben, er t)cfindet sich auf einem NI- jeder Form und Jeder Art (29), rafflnler-veau, welches ziemlich weit hinter dem ter Paraphin (IM, 1), Extrakte und Ma-Stand des Lebensstandards in anderen terien zum Ledergerben, außer künstli-Ländern zurücksteht. Die Ursachen sind chen (230) sonstige organische und che-selbstverständllch verschiedener Natur.' mische Produkte oder Präparate und Vor allem muß offen gesagt werden, daß' Apotheker-Produkte, Präparate zur Rei-dic Abgabenpolitik hinsichtlich der indi- nigung von Dampfkessel (235» 2), Far-rekten Steuern gelinde gesagt — reform-' benpräparate außer künstlichen organl-bedürftigt ist. Dieser Politik ist es nämlich (SrlDeiierle (SfnfuDrfontrone WEITERE 19 ARTIKEL, DIE AUS DEN NICHTCLEARINOSTAATEN OHNE OENEHMIQUNO DER NATIONALBANK NICHT EINOEFOHRT WERDEN DORFEN. sehen Farben (238), Puder, Pomaden, Rouge und Blanc, Extrakte nir Haarfärbung (281), Seldengam (329, 2), Felle (382), Filme und Kinofilme (418, 1 b), Qlasartikel (828), Dampfkessel u. Dampf maschlnen (848, 1), Fahrräder, Motorräder und Beiwagen sowie Masdifnen-tdle (872-474), Rechenmatdihien, Schreltmiaschlnen wid Vervielfiltlgungs-maschlnen (885). Wie hieraus ersiclftlich ist, bezieht sich die Erweiterung derjenigen Artikel, die unter Kontrolle gestellt werden, auf 19 verschiedene Zollsätze der jugoslawischen Einfuhrzolltarife. .Damit ist nunmehr die Anzahl derjenigen Artikeln, die unter Kontrolle gestellt sind, auf 56 Artikel erhöht worden 3efd5ranhiiio &(r 3(u4fu5r auch zum großen Teile zuzuschreiben, daß der Lebensstandard des Jugoslawischen Menschen keine richtige Aufwärts-bewegung machen kann. Mäh hat in der Bestimmung der allgemeinen wlrtschafts- 1« Zummam^mng nit dar hrtemattetialen poHtitchen Lagg Itt die Zahl dttJwigwi politischen Richtlinien allzusehr die Pro- AHÜNl, die anr MM DivliealiiWItlaBf exportiert Wertteil ftOatiM» erweHcrtwor-diikfion geschaukelt und sieh zu wenig *dca. — Die Aaeffiifir dieaar Artikel fegen Devisen begbmt «■ 1. Oktober 1988. kümmerf'und^so"le?M^^ Beograd, 29. September. Es wurde Nationalbank exportiert werden dürfen. Axiom daß der vfohlatfnd TinJ Vnnf« berichtet, daß eine große Anzahl Der jugoslawische Flnawmlnister hat die- Wohlstand eines Volkes Europa den Beschluß ge- sen Vorschlag genehmigt. nicht so sehr nach der Produktion als gewisse Ausfuhrartikel einer I Diejenigen Ausfuhrartikel, die ab 1. Ok- vielmehr nach seinem Verbrauch zu beur- strengen Kontrolle zu unterwerfen, was tober d. J. nur gegen Devisenbeiahlung teilen ist. | bedeutet, daß diese Artikel. nur nach exportiert werden dürfen, und zwar nach In (1er Herzegowina können sieh die einer besonderen Oenehmlgung exportiert OenehmIgunK seltent der fugoslawitcben Tabakpflanzer mit dem Erlös der Ernte werden dürfen. Es handelt sich hiebrt um Nationalbank, sind die folgenden: kaum das Notdürftlwte kaufen und a#»'Artikel, die für die Kriegsindustrie not- Verarbeitete Kalbsfelle. verarWtete reicht es ear nicht für den al« .wendig sind. Unter diesen Staaten befln- Rindviehfelle, verarbeitete Häute, Mfälle un^LTttfi in ^5ih Frankreich, Belgien, Rumänien, von Stiefelsohlen und sonstige Häute, nnc l ■ ♦ n -ftt ^ kommenden Mais, Tschechoslowakei und auch Deutsch- Eichenschwellen, raffinierter Spiritus, de- Das Volk ist fleißig, indem esAgrarexport |i„a. ! naturlslerter Spiritus, Bauxit, Elsen-, artikel m den Handel bringt, aber bei lm Zusammenhang mit diesen Maß- Mangan-, Blei-, Zink-, Pyriterze u. dgl., allem Fleiß sind unsere Kleinbauern, Win nahmen hat nunmehr auch die Jugosla- Steinkohle. Glyzerin, ZeHstoffe, Ferro- wische Nationalbank dem Finanzministe- mangan, Stahl, Konzentrat aus Kupfererz, rium ehien Vorschlag gemacht, der dar- Zinkkonzentrat, Antimon und Aluminium, auf hinausgeht, daß die Anzahl derjenl- Die Urkunde über die Sicherung der gen Ausfuhrartikel, die nur gegen Devl- Valuta bei der Ausfuhr der hier angefOhr-senbezahlung exportiert werden dürfen, iten Artikel wird ausschließlich die Na-erhöht wird und daß alle diese Artikel tionalbank erteilen. erst nach einer Genehmigung seitens der > der abzubröckeln, in erster Linie infolge der großen Lagerbestände, die wahrscheinlich noch weitere Preisrückgänge mit sich bringen werden, falls nicht andere Momente in Erscheinung treten; Der Preis für marokkanische Ware ließ um rund 40 Francs pro 100 Stück nach. Kühlware wird in größerem Maße noch nicht ausgeboten* asörfrnberid^tr LJttbIJana, 29. September. Devisen: Zürich 998.45—1003.52, London 209.96 bis 212.02, Newyork 4383.50—4419.82, Paris 117.02—118.46, Triest 230.95 bis 234.03; engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 13.85. Z a g r e b, 29. Sept. Staatswerte; Kriegsschaden ^4—438, 4% Agrar 58— ÖO, 6% Begluk 81—82.50, 6% dalmatin. Agrar 79—82, 7% Investitionsanleihe 93.50—95.5Q, 7% Blair 83.15, 8% Blair 90, Priv. Agrabank 203. /ffffffyf-Tfrfffffffr zcr, landwirtschaftlichen Hilfsarbeiter — und mit ihnen auch die Industriearbeiter Schaft — auf einem mehr kümmerlichen Niveau des Lebensstaiidards, der abgesehen von der mangelhaften Konsumförderung zu alldem durch die hohen Verbrauchssteuern gedrosselt wird. In einem angesehenen Wirtschaft^latt Sowenlens ist errechnet worden, daß in England 80 Kilogramm Zucker auf den Kopf der Ein Wohnerschaft kommen, in Jugoslawien kaum 4.5 Kilogramm. Im reichen England zahlt der Mann von der Straße den Zuk-ker mit Din in unsere Währung um gerechnet, in Jugoslawien kostet der Zucker 15 Dinar. Dabei wissen wir, daß die Zuckerfabriken im Lande den Zucker mit restlos einkalkulierten Gestehungskosten von nicht ganz 4.— DIn per Kilo-grairrm erzeugen. Die enorme Verbrauchs abgabc ist hier der Grund dafür, daß der ^ Sierwatlt Wie alle Warenmärkte, steht auch der Eiermarkt gegenwärtig unter dem Eki-4ruck der drohenden Kriegsgefahr. Ekier-selts macht sich der Handel mit Ware ete-zudecken, andererseits wird Zurückhal-,tung geübt, vor allem aus Spekulations-gründen. Von diesem Gesichtspunkt aus ist auch die Preisbewegung zu werten. Im In lande sind größere Schwankungen einstweilen noch nicht wahrzu- nach nehmen, wenn auch die Tendenz Konsum dieses wichtigsten Nahrungsmit- 'aufwärts gerichtet ist. Ware ist noch ge-tcis so erschreckend klein ist. Sicherlich, itug vorhanden, wird jedoch noch in der Staat sucht seine indirekten Finanz-' größerem Maße angeboten werden, da quellen dort, wo er glaubt, sie ständig die Ausfuhr bereits zu stocken beginnt fließen zu sehen. Die Verbrauchssteuern | In der Schweiz gingen die Preise In dürfen jedoch nicht so hoch geschraubt den letzten Tagen auf der ganzen Linie werden, daß sie den Wert des V:r- zurück. Dies ist zum großen Teil auch brfiuchsgegenstandes voll (»rreichen oder .dadurch hervorgerufen, daß Kühleler In sogar um ein Mehrfaches übersteigen, in diesem Falle ist es schon ketne Ver-brauchsabgabe mehr, sondern ein drako« nisches Mittel zur Abbremsunß des Kon-vums. Die Erfahrung im Trtibstoffver-brauch hat gezeifrt, 'm Furtwängler-Konzerte wiederholt. Furt^ wängler wird auch die beiden Konzertreisen leiten, die Im Januar nach England, Holland und Belgien, im April nach West- und Süddeutschland, Straßburg und in die Schweiz gehen. Den zweiten großen Zyklus leiten Dr. Karl Böhm (Dresden) und Eugen Jochum (Hamburg) mit Je drei, Carl Schuricht un4 Hans Knappertsbusch (Wien) mit je zwei Abenden. Moderne Werke mit selten gespielten alten Stücken werden außerdem noch in zwei besonderen Konzerten unter Schuricht zur Aufführung gelangen. Auch Herbert von Karahan, der Aachener Generalmusikdirektor, der bei seinem ersten Konzert In Berlin einen durchschlagenden Erfolg hatte, wird zwei Konzerte übernehmen. Zehn klassische Abende, die unter der Leitung von Max Fiedler (Essen), Leopold Reichwein (Wien) und Franz Konwltschey (Frankfurt a. M.) stehen, werden sodann die dritte Reihe des Zyklus bilden. Dazu wird Eugen Jochum zweimal die Neunte Sinfonie von Beethoven dirigieren. Zu erwähnen bleiben auch noch die Schülerkonzerte. die die Jugend für die Meisterwerke deutscher und europäischer Musik empfänglich machen und sie zu späteren ständigen Konzertbesuchen anregen sollen. Sie bilden zur Pflege und Förderung des Publikumsnachwuchses eine wichtige Ergänzung des gesamten Programms. b. Hehnhausen, Roman von Wilhelm Weigand. Steuben-Verlag Paul G. Esser, Berlin. Der Dichter führt mit seiner besinnlichen, zur höchsten Reife des Lebens und Menschenkenntnisse geläuterten Art mitten In das Ringen um den neuen Adel. b. Freude und Arbelt Die relchbebil-dertc Revue bringt aktuelle Bilder aus aller Welt Berlin—Wilmersdorf, I.and-hau&fitr. 6. Skod matte. Ein vom polnischen Esperanto-Komdtee an die Regierung von Mantschukuo In französischer Sprache gerichteter Brief — als Sprache der Diplomatie — wurde vom Ministerium für Auswärtiges in der internationalen Sprache Esperanto beantwortet. — Auch das brasilianische Ministerium für Handel und Verkehr beantwortete einen französischen Brief des gleichen Komitees in Esperanto. • Die britische Poatverwaltting gab eine Broschfire hi Esperanto heraus. Die Broschüre enthält wichtige Mitteilungen über den britischen Postdienst, Verkehr usw. Sie stellt den ersten nen- Sylvia wird mehr Verlangen nach einem regeren Ort haben. Und da sie vorläufig auf eine öffentlk^he Verlobung verzichten muß und das Leben bei ihrem Vater nicht sehr unterhaltsam ist, will ich mich diesmal noch opfern. Also, Kinder, ihr reist morgen früh ab. Ich telegrafiere heute noch nach Kitzbühel an ein Hotel, damit ihr alles gut vorbereitet findet. Dort erholt ihr euch tüchtig, und dann werden wir das weitere besprechen.« »Aber das geht doch nicht!« »Warum nicht?« Fred senkte verlegen den Kopf. »Das viele Geld!« »Ach was, mit solchen Reden, bitte, ist von vornherein Schluß! Ihr gehört jetzt zur Familie«, scherzte Pippo und durchforschte eifrig den Fremdenverkehrsanzei ger. Dann schrieb er einige Zeilen auf ein Blaft Papier und steckte es vergnügt lächelnd in die Tasche. »So, und jetzt wird gearbeitet. Bab geht es ja Gotl sei Dank wieder besser, und du bist ja auch so weit wieder in Ordnung!« Und er drückte Freds Hand; »Das »Du« paßt besser bei zukünftigen Kollegen.« »Kollegen?« Fred starrte ihn betroffen an. »Natürlich! Ich glaube nämlich auch an deine Zukunft.Du kannst doch von mir nicht verlangen, daß ich als dein Wieder-en+decker mir ein gutes Geschäft entgehen lasse!« »Ich verstehe nicht«, stammelte Fred, und seine Rechte fuhr nervös über die Stirn. »Um so besser. Ich werde dich fertig studieren lassen, und wenn du dann et-wAs leisten willst, soll's mir recht sein.« »Aber ich kann Ihnen doch nicht weiter zur Last fallen?« »Kannst ruhig Du sagen. Und das Lä- nenswerten Versuch mit Esperanto im bri tischen Postdienst dar, • Esperanto-Tafeln auf fraitzMschea Bahnhöfen. Von den Niederlanden reisend, trifft man an jedem größeren Ort am Bahnhof Tafeln mit der Adresse des dortigen Es-peranto-Konsuls, an welchen sich das reisende Esperanto-Publikum zwecks Informationen, Hilfe, Führung usw. wenden kann. — Auch auf finnländischen Bahnhöfen findet man ähnliche Tafehi. Nun führte man diese praktische Einrichtung auch in Frankreich ein und zwar vorderhand in der wichtigen Hafenstadt Dun-kerque, welcher bald andere folgen werden. « Französische Postschalter hiiifen Espe-ranto-TaMn ans. Nach Mitteilung des offizellen Nachrichtendienstes der französischen PTT-Verwaltung, haben die Postverbände das Recht, bei den Schaltern Tafeln auszuhängen, durch welche dem Publikum mitgeteilt wird, daß hier ein Esperanto sprechender Beamte waltet. Besonders am Hauptpostamt in Paris erhält das Esperanto sprechende Publikum täglich von 9—12 Uhr und von 15—18 Uhr Auskünfte und Informationen. • Interessenten für Esperanto-Kurse mögen sich am 6. Oktc^er um 20 Uhr im Klublokai des Esperanto-Klubs, Marit)or, Narodni dorn, 3. Stock» melden« PjtMisAi Winke h. Stahlfedern^ die neu sind, nehmen sofort Tinte an, wenn man sie zuvor einen Augenblick übers Licht häU. h. Fettflecke fai Bfichem. Nichts ist unangenehmer und störender, als Fettflecke in Büchern. Man entfernt sie am besten, indem man gebrannte Magnesia mit Btn-zin mischt (selbstverständlich nicht bei Licht), bis eine krümliche Masse ent- stigfallen behalte für dich. Ich denke, wir sind Freunde.« »Wer hat Ihnen . •.?« Da lachte Pippo wieder sein vollesi klingendes Lachen: »Gewöhne dich zuerst an das Du, dann reden wir weiter.« Er nickte Fred fröhlich zu und ließ den Sinnenden allein.-- Pippos erster Weg führte zu Sylvia, Groß, schlank, faszinierend trat ihm di.i sciiöne Frau entgegen« Ein hauchfeines Morgenkteid von gewagtem leuchtenden Orange umwallte schmekhelnd die Figur, der unauffällige Duft vornehmen Parfüms lag über der ganzen Gestalt. »Eos, Göttin der Morgenröte«, flüsterte Pippo schwärmerisch, als er ihr die Hand küßte. »Findest du cndlich wieder den Weg zu mir?« Der in ihren Anblick Versunkene legte den Arm um ihren Nacken: >Wie schön du bist, Maharani! Diese leuchtenden Farben lassen dich der Morgenröte gleich erscheinen, die aus dem Meere aufsteigt.« Sylvia wandte den Kopf zur Seite. Gr sollte nicht sehen, wie ihre Brauen sich zusammenzogen. Diese ewigen Lobhymnen schienen ihr so inhaltlos, so langwei lig, ein ewiges Einerlei, nur mit anderem Wortspiel. Warum fand er nicht eine abwechslungsreichere Begrüßung, wenn er zu ihr kam? Sie dachte nicht daran, daß das Zusammensein mit iiir ihm Erholung bedeutete von rastloser Arbeit, Andachts stunden seines Lebens. Sie war zu realistisch, träumte wenig und fand es nicht der Mühe wert, sich in die klare Seele dieses Mannes zu versetzen. Pippo kannte seine Ziele, sie nicht. Was bei ihm unverrückbar stand, schwebte für sie in nebelhaften Höhen. Sie dachte, fühlte wenig — sie nahm. »Warum hast du mich so lange allein gelassen?« Da hob Pippo ihren Kopf an seine Brust und küßte sie zart auf den dunklen Scheitel; »Liebling, ich will dir erzählen.« Und er setzte sich neben sie und erklärte ihr steht. Der Fleck wird mit dieser Md^se behutsam eingerieben, worauf die Krfi« melchen weggeklopft werden. FriS'.iic Flecke verschwinden sofort» alte nach zwei -bis dreimaliger Behandlung. Der Hauptvorteil dabei ist, daß selbst das feinste Papier nicht Schaden leidet. h. Fleclie aof poHerlen Möbeln verschwinden durch Verleiben mit Taie^ öl (Wolläppchen). h. In EmaHlelöpfe, die noch heiß sind, schütte kein eiskaltes Wasser, sonst springt die Emaille ab. h. Lasse defaie Kaffeenfilile schleilea, wenn sie stumpf ist. Du brauchst mit der geschliffenen Mühle nur halb ode' zweklrittel soviel Kaffee als znvorl h. Heute hergesteilte Kttuslselds ist nicht mehr feoergefährlich, h. Anllhi-(Tinten)-Stifte sind giftig. h. Glyzerin ist ein billiges und einfaches i^ttel, um die Gesichtsbaut i» pflegen. (Einreiben.) h. Schlipae, Ziertücher, Jabots wästlK man durch Eintauchen in reines Delikt. (Nicht reiben, mir ausdrücken!) h. Spiegel werden wieder klar, wtm man sie mit einer Mischung von KreM^ und AUcohol abreibt und nachpoliert. h. hl tHaiies Papier gelegt» «er- gilbt nicht h. Gemüse bleibt behn Kochen sehthi grün, wenn man eine Prise doppeUrohlen saures Natron hinzugibt. h. Kakao, noch einmal aufgekouht, wird dicker, ohne an Wohlgesehmack zu verlieren. h. Warzen entfernt man durch alleres Betupfen mit Rizinusöl. h. Um die Farbe atifzttfrischefl, fOgt man behn Waschen farbiger Stoffe Mg hinzu. Stil eines PoUzelberlcMes. Bei dem Straßenbahnunglück wurde eine Dame und einer der Wagen am Hinterteil l>eschädigt in kurzen Worten das Nötigste von se^ nem Erlebnis. »Und nun sind wieder zwei Menseben mehr In mein Leben getreten, die ich Heben wiU.« Sylvia hörte aufmerksam zu, drehte lässig die Bernsteinspitze ihrer Zigarette. Kein Zug ihres Gesichts verriet die geringste Erregung. Als er geendet, blieb sie sekundenlang ruhig, stand dann langsam auf, schritt zum Fenster mit leicfn-wiegendem Gang und blickte nachdenklich hinaus auf das lärmende Treiben. Wie sollte eine Ehe mit einem solchen JWann werden? Was für ein Phantast saß da vor ihr? Er klaubte sich buchstäblich seine »Lieben« auf der Straße auf. Würde sie solche Launen ertragen? Ach was, er war Peppino Saldini, der weltbekannte, allbeliebtc Artist, und sie — sie wollte und mußte seine Gattin werden, wollte es, weil es — nun, weil es ihr beliebte. Und dieses Machtge^ühl über den Mann war ihr Triumph. Mit einem entzückenden Lächeln, hinter dem sich beißende Ironie verbaf^„ wandte sie sich um: »Du Glückspender!« »Ist das dein Ernst?« »Ernst. Mein voller Emst« Sie lachte leise, girrend, trat auf ihn zu, wühlte mW seiner Hand in seinen wirren Locken: »Pippo, du Narr!« Und es klang so zärtlich weich, daß ef den gewaltsam zurückgehaltenen Spott nicht merkte. Fest hielten seine kraftvollen Arme sein vermeintliches Glück.--- Wintersaison in Kitzbühcl. Berg und Tal eingehüllt in das weiRe Festkleid. Strahlende Wintersonne, blauer Himmel, so recht geschaffen, um frohe Menschen zu vereinen zu Sport und Spiel Die tiefverschneiten Tannen bogen ihre Aeste äch:^end vor schwerer Last, kuschel ten sich eng aneinander unter dem prangenden Silbermantel. Es glitzerte, flimmerte, strahlte, daß das Aup;e geblendet sich wegwenden mußte zu einem dunkleren Ruhepunkt Und in der breiten Haupt« Straße des Ortes promenierten lachendc, schwatzende Deutsche, Engländer, Franzosen, Spanier, Italiener, Tschechen. Pippo öer Harr Roman uon UIki Brausewetter 14 opyright martln Fcuihluiongcr, Prag L, CllSky Kroanohorsli^ 14/12 BOfTOT fast 800 itluc alte, erpfoute Veitnarne SMat gtgMiwIrliffM HUNOVAIIBI ZABIfASTA Zahnpaita n Tuoen t M«mi — nichtachMfflcnd V«lt - schäumend Neuheit Ni. 407 awglrtlgM •«baMMaaM lahardaltaM» mMi«I Uut bürgerliches Mlttaiesim zu vergeben. Auslcuntt Verw. 9714 DefcoratioMüwaa um SOG Dl nar zu verkaufen. Ob Jarku6 9684 Möbl. Zlauner. seoar. Eingang. sonnls. rein. Parknflhe zu vermieten. Anfr, Verw. 9727 Herrliches Scblafilnuner, te-sperrt, tief unter dem Wert zu verkaufen. Tischlerei Be-lak. MlUoliCeva 2. 9685 Vermiete leeres oder mÖbL Zlauner an eine Dame. Kre-kova 5-fL links. 9697 Zwei Herren oder Pensionisten werden auf Kost und WobnuBg lenomtnen. Mikk>-ii£eva' 6-1. Maribor. 9691 Schöne FttalslauMrwoliBans ab 1. November zu vermieten. Schmiderer, Koroika ce-•ta 28. _______9699 Aflstindlf. Zlnnarkerr wird auffenommen, ev. m4t Kost. Koroika 46-1. 9701 Sonntag, 2. 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November. Adr. Vorw. 9(S70 fTifttttf f§9lUht Alieinstehende Penalonlttla, pünktliche Zahlerin. sucht Zimmer und Küche. Unter »Zentrum« an die Verw. _9702__ Sind Sk Mltgltod «l#f SkUibIi Inw m ItliiililHMo Ii ImUlmli Tipllci Pauschalpreise. breciien auch hartnäckig ste riieumatische Erlcran-kunsen. Wintersaison. Alles jrewärmt. alles unter einem Dach. Nähere Informationen erteilt die Kurdirektion des altbe-rühmten Schwefelbades. Varaidinsk« Todüc« «>.5 Schmerserfttllt geben die Unterzeichneten allen Vermndten, Freunden und Bekannten die traurige Nachrictit, daß ihre hinigst-geliebte, unvergeßliche Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Maria Vnnk, m. Baraga Oewefbetretbude geiteni. den 29, September um halb 4 Uhr nach langem, mit Engelsgeduld ertragenen Leiden und versehen mit den Tröstungen der heil. Religion, im 53. Lebensjahre gottergeben verschieden ist Das Leichenbegängnis der unvergeBllch Dahinireschiedenen findet Samstag, den 1. Oktober um 16 Uhr von der Aufbahnings-halle des Städtischen Friedhofes aus auf denselben statt Die hell. Seelenmesse wird am Montag, den 3. Oktober um halb 9 Uhr In der Franziskaner Pfarrkirche selesen werden. Maribor, den 30. September 1938. 9735 Die tleftrauemd Hinterbliebenen: Vnnk Karl, Sohn, und Familien, Baraga, Roitrteri Pirnor, Vo)ao- BOvid und SuflUd. STAATLICHE KLASSENLOTTERIE Da der Lotterieplan eine Aenderung erfuhr und dcfhalb in der abgelaufenen 36. Spielrunde bei den Lodcaufem großen Anklang fand, indem die bevollnDachtigten Verkaufer und ihre Unterverkäufer fa^t alle erhaltenen Loie abfetzen konnten, hat die Staatliche Klassenlotterie den neuen Lotterieplan auch für die bevorstehende 37. Spielrunde in Geltunf^ belassen. Die Lose für die erste Klasse der 37. Runde sind fertiggestellt und werden am 13. September in 100.000 ganzen Losen in Verkehr gebiacht Die Verlosung erfolgt für die I. Klasse am 12. Oktober 1938 II. » » 10. November 1938 III. « »9. Dezember 1938 IV. . 13. Janner 1939 I • - . 1«. AI. I /V einschließlich 22. Februar in Beograd und vom 27. Fe- bruar bis emschließlich 9. Marz 1939 in Sarajevo. Der Preis für jede Klasse beträgt für ganze Lose 200für halbe Lose 100*- und für VierteUose 50*- Dinar, Der Gesamtwert der Treffer beläuft rieh auf Dln O49O91.OOO*— In dieser S|m]runde gibt et 8 Piamien, u. zw. je eine zu Oin 2,000X00'- und zu 1.000.000'-. drai zu SOO.OOO'-. eine 400,000'- und zwei zu 300.000'-. Außer den Prämien gelangt auch eine «ehr groSe Zahl von Treffern zu Din 200.000*-, 100.000*-, 80,000'-, 60 000'-SaOOO -, 40.000*-, 35.000'-, 30.000 -, 25.000'-, 20.000--, 15.000'-, 12.000-, 10,000*- uaw. zur Verlosung. Im günstigsten Fall ikann durch Zusammenfall der Prämie und des Treffen in der V. Klasse auf ein Los der Gewinn von Dln 3,200.000'— entfallen. Für die Auszahlung der Treffer haftet das Königreich Jugoslawien. Die Lose sind bei den ermächtigten Verkäutem und deren Unter Verkäufern, die es in fast allen größeren Orten gibt, erhältlich. Nähere Anleitungen samt dem Lotterieplan und den allgcn:c:nen Regeln können von allen ermächtigten Losverkäufern unentgeltlich anfl^efordert werden. Durch das Kaufen von osen der KlassenloHerie unterstutzt jeder einzelne außer dem Nutzen, den er haben kann, die Volkswirtschaft, das Gewerbe, die Industrie und die Invaliden, da der Reinertiag aus dem Losverkauf den oberwähnten Zwecken entsprechend zugelührt wird. Ua Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER — Druck der »Mariborska tiskama« in Mariborc ~ Für den HerausReber und den üruclc verantwortlich üireictof 5TANKÜ UtrELA. - Beide wohnhaft m MaribQfa