dMi S. Vinnf ifS9 l-:nelMiBl wöchentlich MChanal fmtt AwMhmt d«r Feiertage^ Scbrilt- laseratea- und AboniitineDU*Aiin«bnie in Maribor, KopaliSka uiica r leitun^ Verwaltunp und BucbdniclEvei TeL 35-67, 25-68 und 2540. CVerwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Din. zustellen 24 Diu. Maribor. KoptllSka ullca fll Manaskiipto werdtn nicht nlOOTiriert. durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din Anfragen RAdiporto beilegtn. B * IttIJIJ Efaunhiiiauotr und 2 Din. |jj|||pp Preis Dim rso ÜMoitr äntttng DREISSiQ NEUE FLOTTENSTÜTZPUNKTE IM STILLEN OZEAN 'Jiumäniend „nationale SBicDergeburt" — u t a •— In ietztor Zeit haben sich in Kumänitn nach längerer Ruhe zwei auffallende Ereignisse zugetragen: die blutige Auseinandersetzung mit der »Eisernen Garde« und die darauffolgende Schaf tung einer einheitlichen Regierungspartei mit Ausschluß jeder anderen Parteibildung. Letztere Maßregeln, die allgemein in der rumänischen Presse der persönlichen Initiative des Königs zugeschrieben wird, erscheint als eine Ergänzung zu den drakonischen Maßregeln, die gegen die »Eiserne Garde« angewandt worden sind. Ideologisch war die »Eiserne Garde« nationalistisch orientiert, gehörte also einer Richtung an, die seit den letzten Paria-inentswahlen in Rumänien als maßgebend gilt. Damals hat es sich zum ersten A^l in Rumänien ereignet, daß eine Regierung bei den Wahlen geschlagen wurde. Bis dahin war .jede' Regierung stets ihrer parlamentarischen Mehrheit sicher, wie immer auch das Wahlgesetz geahet war, denn ein ansehnlicher Bruchteil der rumänischen Wählerschaft stimmte im Vertrauen zum König abwechselnd für jede Parteiregierung, die er ernannte. So hatte König Karol I., der vom Volke »Karl iier Weise« genannt wurde, die rumänische Oeffentlichkeit erzogen und dieses r.rbe seinen Nachfolgern bis auf das Jahr 1937 hinterlassen, als unter der Tatarescu Regierung dieses System nicht mehr funk tiöniertc, sodaß die Regierung in der Min derhelt blieb. Es zeugt von der staatsmännischen Ein Sicht des Königs, daß er diesen »Zufall« politisch voll zu würdigen verstand. Er begnügte sich nicht, wie das früher der Fall war, eine andere Parteiregierung zu ernennen und mit ihr Neuwahlen zu verliehen, die ebenso ausfallen konnten und i's durfte in Rumänien nicht nur Gewohnheit werden, bei den Wahlen die königlichen Regierungen zu stürzen. Daher er sofort mit der neuen Goga-Regle-l ung zum Wahlsystem Wechsel Über, In-ilem er die bis!*,erigen parteipolitischen Fronten in der Staatsregierung dem Zeitgeist gemäß durch eine Nationale Front ersetzten wollte. Diese Nationale Front sollte nicht nur inhaltlich national sein, sondern eine Verleugnung des bisherigen Parteiwesens bedeuten, und zwar nicht nur in formaler, sondern auch in Inhaltll-rher Beziehung, Während des parteipolitischen Regimes bestanden auch verschiedene »nationale« Partelen — auch die liberale Partei Tatarescus hieß anfänglich 'nintional-liberal« — aber es war ein historisches Verhängnis des rumänischen Volkes, daß seine Herrenschicht, die stets allein das Machtwort im Staate führte, zugleich geistig sich stets fremdartig, also eigentlich anational orientierte. Im ganzen Mittelalter bis zur Türkenzeit war die slawische Orlentation in Sprache und rj'.Mst maßgebend. Die Staatsdokumente aus dieser Zeit sind durchwegs in altserbischer Sprache verfaßt, wie in Eng-j^lnnd unter der Normannenherrschalt bis zum Kriege der beiden Rosen die französische die Regierungssprache war. Unter ik'n Türken kam dann der phanariotische (griechische Herrschaft), dann abwech- N t w y o r k, 4« Jinntr. Die Marine dar Vcrefarigteo Stuten trat mit der >en< titioaeDe« Porderwig hervor, daß 30 oeoe rHMaiiaiuiipoiiine crncniet weraea mfiBtefl, mn auf dieie Weüe den Stillen Oaivi fiittoa au beiiciiiclien» Wie aai T o k i o, 4. Jinner. Oaa Kabinett hat geatem abends aefaien Rücktritt beschlos-•ea. Naeh der Sltnmg des Mfaiisterratee begab sieh Mlnitterpiiildeat Ffirst K o-n o y e zum Kaiaer, nm ihm den Beschluß dee Kablnettaratea mltrateHefl. Der Be-schhiB wurde felaBt, nachdem den ganzen Tag über Beaprediungen mit der Um selnd der russische, später der französische Einfluß. Die neue rumänische Intelligenz wandte in atavistischer Verirrung der Herrenklasse der Vergangenheit, die sie nachahmte, die Augen verächtlich ab vom rumänischen »gemenien« (prostui) Volk, um theatralisch den französischen Snob oder den englischen Dandy zu kopieren. Ihr Feudalnatlonalisnuis wirkte sich teilweise politisch aus. Diese Klasse wollte ein großes, reiches Rumänien, das sie beherrschen würde, aber kein völkisch rumänisches, wozu sie weder Sinn nocl> Fähigkeit empiand. So ist es gekommen, Waahhigton gemeldet wird, tragen sich die amäehen amerikanieehen Krelae mH dem Plan, die wichtigsten Hifen im Stillen Ozean zu Ftottenstützpnnkten auszubauen, was viele MÜHardM Dollar bean-Sprüchen wflrdet gebung des Kaisers und den Zwitchenin-stanzen, die den Rücktritt biWgten, stattgefunden hatten. Es ist kaum anzunehmen, daß Konoye die Regierung abermals bilden werde. Die neue Regierung dürfte noch im Laufe des heutigen Tages gebildet sein daß das Volk in der neuen Herrenklasse Fremde und folglich Feinde sah. Die Regierung Gogas sollte da gründlich aufräumen, wozu der König den Auftrag gegeben hatte, der sich öffentlich bei jeder Gelegenheit als Freund der Idcolojiie Gogas bekundete. Carol 11. scheint vom Hause aus Hang und Einsicht zu einer gründlichen Reform nicht nur der rumänischen Innenpolitik, sondern auch des rumänischen UehiMis zu empfinden. Er bewies das schon hei seiner ThronheMoij.»ung, als er seine erste Regierung im anfiparteiischen Sinne Otrue £eitung 3Ir6eit6-bern(D(nino4aiiit(0 L j u b 1 j a n a, 4. Jäniier. Da die Funktionsperiode der Leitung des Kreisamtes für Arbeiterversicherung in Ljubljana mil Neujahr abgelaufen war, wurde vom Ministerium für Sozialpolitik und Voiksge-sundheit eine neye Leitung eingesetzt. In der Gruppe der Arbeltgeber gehören der Direktion u. a. an der Kaufmann Franz K1 a n j § e k aus Maribor und der Bauunternehmer Konrad Gologranc aus Celje als Mitglieder sowie Kaufmann Josef W e i ß und Ivan K u r n i k aus Maribor und Großkaufmann Rudolf Ster-mecki aus Celje als Ersatzmänner; aus der Gruppe der Arbeitnehmer dagegen der Privatbeamte Josef M e 1 a h e r aus Maribor und der Arbeiter Ivan G u m p ot aus Mislinje als Mitglieder. Dem Aufsichtsausschuß gehören u. a. an der Großkaufmann Vilko W e 1 X l aus Maribor als Ersatzmann für die Arbeitgeber und der Gewerkschaftssekretär Franz N o v a aus Murska Sobota als Ersatzmann für die Arbeitnehmer. Xoöe^urteil M a r i b o r, 4. Jänner. Knapp vor 12 Uhr mittags fällte der Strafsenat des hiesigen Kreisgerichtes im Mordprozeß gegen den Bergarbeiter Silvester Krajnc (siehe Seite 5) das Urteil. Der Angeklagte wurde zum Tode durch den Strang verurteilt. Der mitangeklagte Johann K o-1 a r wurde freigesprochen, während die Gattin des. Hauptangeklagten Amalie Krajnc mit zwei Wochen strengen Arrest bedacht wurde. 3>eii 33ru&er getötet Ptuj, 4. Jänner, in Trzec bei jurovec ereignete sich in der vergangenen Nacht eine schwere Bluttat. Beim Besitzer Ivan Sprah waren beim Schnapsbrennen mehrere Burschen zugegen, unter denen sie'; auch der 16-jährige Iii ■ it/:L:rssohn Josi i Stcrbat und dessen 18-jänrigtr Bruder Johann befand. Zwischen den Brüdern kam es auf dem Hcinnvcgv; gegen 2 Uhr nachts zu einem Streit, djn der ältere Johann dadurch beendete, dafi er seinem Bruder vier Sticiie mit einem Kü-chenmesesr in die Brust versetzte. Jose! Sterbal brach auf der Stelle tot '/usant-men. Bei der blutigen Abrechnung trug auch der Besitzerssohn Johann Mohork.» Stichverletzungen davon. Zürich, 4. Jänner. Devisen: Beo-grad 10, Paris 11.60, London 20.47, New-york 442.625, Brüssel 74.65, Mailand 23.28, Amsterdam 240.62, Berlin 177.50, Stockholm 105.37, Oslo 102.85, Kopenha gen 4.40, Prag 15.175, Warschau 83.75, Budapest 87.50, Athen 3.95, Istanbul 3.50, Bukarest 3.25, Helsinki 0.025. Buenos Aires 100.125. Wetterx'orhersage für Donnerstag; Keine wesentliche Änderung. Nachts Tauwetter. ^-------------------------------------- mit Jorga konstruierte. Leider hatte C dabei allzu rührige Ueberläufer aus den anderen alten Parteien übernommen, die mit dem alten Gaukelspiel auch die neue Richtung zugrunde richteten. Es ist nicht klargestellt, weshalb sich der König von Goga getrennt hatte. Jedenfalls hatte er in die neue Regierung Christen Miron sehr viele Vertreter vnn den .'Iten Parteien libernommen. Das war auch ein Grund, weshalb Goga sein Anbieten, plcichfnlls in die ^^egierung'einzutreten, nlv;elehnt hatli.-. ]•> sa.i^te damals; >^lni Interesse des Königin und unserer gemein eröffnet WICHTIGE FRAGE DER AÜSSENPOLITIK AN DER TAGESORDNUNG W a s h i n g t 0 n, 4. Jänner. Gestern wurde die ordentliche Sesskm des amerikanischen Kongresses eröffnet. Bei dieser Gelegenheit richtete Prisklent Roosevelt an den Kongreß ebie Botschaft. Zum Prft-sklenten ds Kongresses wurde mit 250 ge gen 167 Stfanmen der Abgeordnete Benk-hkl gewählt. Der Obmann des Außenausschusses des Senats Pitman gab eine Erklärung ab, wonach der Kong^ß in der gegenwärtigen Tagung wichtige Fragen erörtern werde, vor allem solche, die das Verhältnis der Vereinigten Staaten zum Ausland zum Gegenstand haben. 2>alaMtr in Xuntt T u n i s, 4. Jänner, Ministerpräsident D a 1 a d 1 e r hielt gestern abends im Hotel »Majestic« bei einem Bankett eine Rede, in der er hervorhob, Frankreich sei stets loyal gewesen und habe dies auch gegenüber der Bevölkerung von Tunis, Algier und Marokko bewiesen. Redner forderte die gesamte Bevölkerung von Französisch-Afrika auf, alle Kräfte für die geistige und materielle Einheit mit Frank reich einzusetzen. Es sei notwendig, daß In Afrika eine ähnliche Einigkeit in Erscheinung trete wie in Frankreich. Die Einheit d. Staates sei von den Idealen der Menschheit durchdrungen. Es dürfe nie gestattet werden, daß die Kräfte der Menschheit der Sklaverei anheimfallen. Der Ministerpräsident setzte seine Reise nach Gabes fort. Die Hochzeit der Prinzessin Maria von Savoyen. Rom, 4. Jänner. König Viktor Ema-nuel und Königin Elena haben tvestimmt, daß die Trauung ihrer jüngsten Tochter, der Prinzessin Maria von Savoyen, mit dem Prinzen von Bourbon-Parma in Rom iÄBSMBäSÄäaBBÄäe am Samstag, den 15. Jänner .stattfindet. Die Zeremonie soll in der Paulinen-Ka-pelle im Quirinal gefeiert werden. Unter den Gästen werden sich zahlreiche Mitglieder des Hauses Bourbon-Parma befinden. Am Samstag vor der Trauung fin det nachmittags ein großer Empfang am königlich-kaiserlichen Hof statt, zu dem bereits 3000 Einladungen verschickt wurden. Der Prinz und die Prinzessin werden einen Teil der Flitterwochen auf Mo-zambicjuc verbringen, wo der Bräutigam eine Farm besitzt. In Newyork streiken 11.000 Taxichauffeure. N e w y 0 r k, 4. Jänner. Im Einvernehmen mit den Transportarbeitern traten heute 11.000 Taxichauffeure in Newyork in den Ausstand. Die übrigen 5000 Taxiwagen werden von den Besitzern selbst gefahren. Leon Blum legte Advokatur nieder. P a r i s, 4. Jänner. Der frühere Ministerpräsident Leon Blum hat seinen Be ruf als Rechtsanwalt niedergelegt und v/ird sich, wie versichert wird, in Hinkunft gänzlich der Politik widmen. ftonoqe aurOtfgetreten NOCH IM LAUFE DBB HEUTIOEN TAOES DORFTE EINE NEUE REOIERUNa GEBILDET WERDEN ^Marttjortr Zettung<^ Nummer 4. samcn Politik will ich mich für die Zukunft reservieren.« Leider hat ihn der Tod ereilt. Die Gründung der neuen Einheitspartei will offenbar den völkisch nationalen Ge danken Gogas politisch zur Geltung bringen und so eine »nationale Wiedergeburt« hervorrufen zur Konsolidierung der '•jcnänischen Innenlagc und in Erwartung der »sth'vi'ren Ereignisse«, von denen der König so uu spricht. Diese Wieder-geh'.'Ji kann nur dann Erfolg haben, wenn sie sich in einer Verschmelzung der Intelligenz mit den reinen Volkssittcn und einfachen gläubigen Volksgedanken auswirkt, wie es Goga gewollt hatte. Donnerstag, den 5. Jänner 1939. £ltau(n — neulralff 6!aat VOR EINER KONFERENZ DER AUSSENMINISTER DER BALTISCHEN STAATEN. Vertreter der ausländischen Presse bei I. K. H. Prinzessin Olga. B e 0 g r a d, 3. Jänner. 1. K. H. Prinzessin Olga empfing heute im Weißen Schloß das Präsidium der Vereinigung der ausländischen Presse in Bcograd in Audienz. Ihre Königliche Hoheit geruhte die Schirmherrschaft über den dritten Ball der Vereinigung zu Libernehmen, der am F8. Februar zugunsten der Winterhilfe stattfindet. Kowno, 3. Jänner. (AA). Der litauische Ministerrat hat heute das Gesetz über die Neutralität des Staates veröffentlicht. Das neue Gesetz hat denselben In-halt wie die Neutralitätsgeeetze Lettlands und Estlands. Kowno, 3. Jänner. In einigen Wochen findet in Kowno eine Zusamnienl'• \ - vr. ■TT ^ " ■__w. .MM « 1 Am Silvestertoge wurden in MarseMle schwarze Senef^altriinpen zur Verstärkung klärt, Wangtscheiwei sei von jetzt ab »vo gelfreic: und jeder Chinese habe das Recht, ihn zu erschießen. Ein anderes Blatt erklärt, es sei ein kläglicher Abgang für Wang, sich zum Dolmetscher des Fürsten Konoye zu machen, indem er die schlechte Uebersetzung der Erklärung Konoyes über Japans Kriegeziele in China mit seinem bekannten glänzenden Stil zu verschönern versucht habe. Schon in der letzten Woche, als der Marschall seinen eindringlichen Appell an Wang richtete, hatte die Presse sehr scharf von Wangs Reise gesprochen. Es kann kaum ein Zweifel darüber bestehen, daß die öf-» fentliche Meinung in China mit der Bestrafung Wangs einverstanden ist. Trotz seiner fluchtartigen Abreise hatten die hiesigen Freunde Wangs nicht erwartet, daß er, wie sie sagen, soweit gehen würde, die »nationale Disziplin zu durchbrechen«. Die Erbitterung gegen ihn ist daher sehr groß. Eine gefährliche Opposition von Seiten der Wang nahestehenden politischen Kreise erwartet man hier nicht, da die Autorität des Mar schalls zu groß ist. Der Beschluß des Ständigen Ausschusses über Wangs Amts enthebung schließt mit der Erklärung, daß Tschiangkaischeks Rede am 26. Dezember die Grundlage für die chinesische Politik sei. (In dieser Rede hatte der Marschall als Antwort auf die Erklärun-f^en des Fürsten Konoye ausgesprochen, daß China »ohne jedes Zugeständnis« weiterkämpfen werde. Die Schriftleitung.) toorfcftriffen im Im Zuge der verschiedenen Maßnahmen zum Schutz der Währung erfolgte auch die Abänderung der Devisen Verordnung hinsichtlich des Reiseverkehrs. Durften früher an die jugoslawischen Reisenden nach dem Ausland Devisen oder Valuten der Garnison der französischen Kolonie Dschibuti an der SomaLiküste eingeschifft. | bis zum Gegcdiw^rt von 5000 Dinar ver- Scfareckenstat eines Wahnainnigeii. P r a g, 3. Jänner. In Prag-^Motol ereignete sich ein aufregender Zwischenfall Der vor kurzer Zeit aus einer Irrenanstalt entlassene Arbeiter Anton Zahora Oberfiel in einem Tobsuchtsanfalle seine Frau mit einer Hacke und brachte ihr tödliche Verletzungen bei. Der Wahnsinnige konn te nur mit Mühe überwältigt und in Fesseln gelegt werden. Die unglückliche Frau wurde in sterbendem Zustande ins Krankenhaus Uberführt, wo sie bald darauf gestorben ist. 3)ie3ßM im 3QAre 1938 Kalenderrückblidc auf die wichtigHeo Er-dgniMcs. (Schluß.) . ontbn i03ft 1. Deutsche Truppen beginnen mit der Besetzung des in München festgelegten Abschnittes L 1. Die Tschecho-SIowakei nimmt das polnische Ultimatum an, das am 27. September nach Prag im Flugzeug gesandt wurde. Polnische Truppen beginnen mit der Besetzung von Teschen. 3. Die ungarische Regierung fordert durch eine Note sofortige Verhandlungeo zwecks Abtretung der von Ungarn be» wohnten tschechischen Gebiete. 4. Frankreich erkennt das faschtotlscho Imperium an. 5. Der tschecho-slowakische Staatspräsident Dr. BeneS erktftrt seinen RQck-tritt. 6. Die erste slowakische Regierung mit dem A^nisterprüsidenten TIso wird gebildet, 8. General Franco ordnet die Heimkehr der italienischen Legionäre an, die sait 18 Monaten in Spanien gekflmft haben. 10. Die planmäßige Besetzung des su« detendeutschen Gebietes wird beendet 12. Japan landet in der Bais-Bucht zum Großangriff auf Kanton. 12. Die Verhandlungen zwischen der Tschecho-Slowakei und Ungarn werden ergebnislos abgebrochen. Ungarn ordnet die Mobilmachung an. Der ungarische Ministerpräsident von Daranyi fliegt nach München. 21. Die ersten japanischen Truppen dringen in Kanton ein. 28. Der radikalsoziale Parteitag in Mar seilte wird durch einen Riesenbrand, bei dem auch Daladlers Hotel in Flammen aufgeht, gestört. 30. Auf Befehl Adolf Hitlers wird der, Gau Sudetenland mit dem ersten Gauleiter Konrad Henlein gebildet. 30. Deutschland und Italien erklären sich bereit, die Schiedsrichterrolle im Konflikt zwischen Ungarn und der Tschecho-Slowakei zu übernehmen. Otbbrm&tr 1938 2. In Wien wird durch Reichsaußen-minister von Ribbentrop und den italienischen Außenminister Ciano der Schiedsspruch über den tschechisch-slowakisch-ungarischen Streitfall gefällt. 10. In der Türkei stirbt der türkische Staatspräsident Kemal Atatürk im Alter von 58 Jahren. 11. Als Nachfolger von Atatürk wähM das türkische Parlament Ismet Inönü zum Staatspräsidenten. 12. Durch deutsches Reichsgesetz wird den Juden eine Milliarde Reichsmark Busse für den Pariser Meuchelmord auferlegt und außerdem ihre Ausscheidung aus dem deutschen Wirtschaftsleben verfügt. 16. Der Ostervertrag London-Rom vom 116. April 1938 wird durch dne gemein- poitfiefslag, dea 8. Jftnner IM. 3 liUiMnir Zfltartfc Nttinmer 9. atme Erklinmg der hekkn Mleliie in Krift gesetzt 22. Ministerpräsident ChambtrWo und AuBenminister Lord Halifax treffen zu ei-ttcm politischen Bemich ki Paris eHi. 30. In der Tschecho-Slowakel wird Dr. Hacha znm Prltidenten der RepubMc gewählt. . 30. Das Pocke - Wulf - Großflugzeug »Condor« trifft nach einem Plug von 46 H Stunden, der von Berlin nach Tokio führt, kl der Hauptstadt Japans ein. SMsnnbtr loas I. In Prag wird eine neue Regierung unter Ministerpräsident Beran gsmeklet. 1« Der fOr den 90. November angesetzte '^anzOsische Generalstreik erweist sich als ein Pehlschlag. iQ^ Der deutsche und der französische Außenminister unterzeichnen in Paris die Erl(I|lrung Ober die friedlichen und gutnachbarlichen Beziehungen zwtochen Deutschland und Prankreich. 23. Die italienische Regierung kündigt das franzOslsch-ltatienische Abltofliiiiin vom 7. Januar 1035. 24. Eine Qrofioffensive Oentral Pran* eos gegen Katalonien führt zur Durchbrechung der rotspanischen Stellungen.. 30. Der, Schöpfer der »Eisemen Garde« Codreanu, wird mit 13 seiner Qetreuen .bei einem angeblichen Pluchtversuoh aue dem Oetangnis erschossen. 30lar(nl0(Dt(r trMMcM M In einer Ovriuiile gfseliOtterudefl Liebesdranui in Beesnra- $ch. B u k a r e s t, 3. Jänner, bi Baltz (Beüsarablen) hat sich ein erschOttemdea Liebesdrama abgespielt. Ein 18Jährlges, sehr vornehm gekleidetes Mädchen hat sieh in einem Vorstadtgasthaus nach dem Genuß eines Liters Glühweines vor den entsetzten Augen des Wirtes und zahlreicher Gäste einen Schuß durch die Schläfe gejagt und war auf der Stelle tot. In einem hinterlassenen Briefe teilte die Selbstmörderin mit, daß sie Ihre El-tern, eine sehr reiche Bojarenfamilie In der Moldau, einem jungen Manne zuliebe verlassen hatte. Dieser stahl ihr nach und nach sämtliche Schmucksachen sowie Ihre gesamte Barschaft und suchte hierauf das Weite. Da sie diese Schande nicht Uberleben konnte, gehe sie lieber in den Tod als zurück Ins Elternhaus. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein, um die Identität des Mädchens festzustellen. RnubAbarfali am Silvcreterabtnd. sah. P a r i s, 3< Jänner. Ein unangenehmes Silvesterabenteuer hatte die erst lOjährige Frau Julinee Luraine, die mit ihrem Mann, dem Pedell eines Gymnasiums, in der Rue Viliers-de-l'IsIe-Adam eine kleine Zweizimmerwohnung bewohnt Die junge Prau war am frühen Abend allein zu Hause, als an der Tür geläutet wurde. Ais sie öffnete, drangen zwei maskierte Männer mit schußbereiten Revolvern in die Wohnung ein, fesselten die Frau, warfen ihr einen Sack über den Kopf und sperrten sie in einen Wandschrank. Dann durchsuchten eie die ganze Wohnung, fanden auch richtig die Ersparnisse des Ehepaares, 3800 Francs, und verschwanden wieder aus der Wohnung. Ais der Gatte um 10 Uhr abends nach Hause kam, fand er seine Frau halb erstickt in dem Wandschrank kauern. Bis her fehlt noch jede Spur von den Banditen. waki-aahe Beawtengesety wird durchgreifende Varänderuttgen Im Stande der Staatsan-geetelHen zur Folge haben. Wie die Präger Blitttr berichten, dürften vorderhand auf Onmd der Beattmmnngtn des neuen Deaintengiaetiei etwa 42.000 Staatsan-gtflellta aua dem Staatsdienste ausge-Man zählt im ganzen Staate 371.000 StaatsangesteUte, davon sind 57.000 Frauen. Nun sollen 5000 Angestellte, die schon ulier 60 Jahre alt sind, 16.000 Angestellte, die über 55 Jahre alt sind und 21.000 verheiratete wett>-llche StaatsangesteUte entlassen Inw. In den Ruhestand versetzt werden. Sollte sich die Notwendigkeit einer weiteren ReÄiktkMi des Beamtenstandes erweisen, werden weitere Entlassungen erfolgen. Sliegertragö&le In 6il&irien NACH DER NOTLANDUNO VON PELZJAGBRN ERMORDET sch. M 0 6 k a u, 4. Jänner. Vor etwa zwei Jahren war ein Pilot der Zivilluftfahrt, K r a s c h n o b a j e w, auf der Strecke Nowosibirsk—Omsk abgestürzt und in der Nähe des sibirischen Dorfes Ust-Karong unter den Trümmern seines Fhigzeuges ermordet aufgefunden worden. Lange Zelt schwebte über diesem PNegerdrama undurchdringliches Rätsel. Nunmehr ist es gelungen, Licht In dieses geheimnisvolle Drama zu bringen. Es konnten zwei sibirische Pelzjäger ausfindig gemacht werden, die nach längerem Leugnen das sensationelle Geständnis ablegten, den Piloten, der zu einer Notlandung gezwungen worden war und sie um Hilfe ersuchte, ermordet und ausgeraubt zu haben. Hierauf hatten sie das Flugzeug zertrümmert, um einen Unfall vorzutäuschen. Die beiden Mörder wurden nach einem kurzen Verfahren zum Tode verurteilt und sofort hingerichtet. gegen TRoIefOle trommeln damälter RU890-AMERIKANER FÜHRT NEUES MILUONEN-MIKROSKOP VOR. Im Richmond (Virginia) lud der Russo Amerikaner Dr. Vladimir Z w o r y k i n mehrere Hunderte Gelehrte und Techniker zu einer Vorführung seines neuen Mil lionen-Mikroskopes ein, durch das Lebewesen von einem Millionstel Millimeter Durchmesser noch sichtbar werden. Die Welt des Sichtbaren weitet sich in immer schnellerem Zeitmaße. Fast jährlich dringt das menschliche Auge durch Fernrohre tiefer in den Weltraum ein, ent deckt neue Sternennebel. Fast mit gleicher Geschwindigkeit entschleiern immer feinere Mikroskope die Welt des Kleinen, stöbern Bakterien und Bazillen auf, die noch kein Auge sah und dennoch Seu chen und Tod Uber die Menschheit bringen. Die Erfindung und Konstruktion eines Elektronenmikroskops, das bis zu einer Million vergrößern kann, erweitert die Welt des Sichtbaren abermals um das Fünffache des bisherigen. Erst vor knapp drei Jahren revolutionierte das technische Wunder der Elektronenoptik die Bakteriologie und gestattete dem Menschen den Riesensprung von einer Vergrößerungsmöglichkeit um das Zweitausend- auf das Zweihunderttausendfache. Diese ungeheure Leistung ist jetzt durch das Millionen-Mikroskop Dr. Zwo-rykins überboten worden. Schon damals sprach man von einer neuen Epoche der Wissenschaft mit phan tastischen Zukunftsmöglichkeiten. Man sah eine ganze Welt des AUerkleinsten, gegen die die gewöhnlichen Bakterien u. Mikroben noch wahre Riesen sind, in das Blickfeld der Forschung gerückt. Die Urheber des Krebses, der Papageienkrankheit und des Schnupfens sollten durch je nes »Fernrohr« für das Weltall des Klei- EIN MUNITIONSMAGAZIN MITTEN IN MADRID IN DIE LUFT GEFLOGEN VIELE HUNDERT TODESOPFER H e n d a y e, 3. Jänner. Wie man erst jetzt erfährt, ist in der Neujahrsnacht mitten in Madrid ein großes Munitionsla ger der republikanischen Armee in dir Luft geflogen. Man vermutet einen Sabotageakt. Die Explo8k>n war von derarti- ger Wirkung, daß im Umkreis von 100 Metern alle Häuser demoliert wurden. Man rechnet damit, daß das in der spanischen Geschichte einzig dasthende Explosionsunglück viele Hundert Todesopfer gefordert hat. nen aus ihrem Versteck der Unsichtbar-keit aufgescheucht und der medizinischen Forschung zugänglich gemacht werden. Aber was bedeuten jene Vergrößerungen von 1936 gegen die Entdeckungen, die das Millionen-Mikroskop in Richmond dieser Tage Hunderten von amerikanischen Wissenschaftlern vorführtel Die Gelehrten im Vorführungsraum trauten ihren Augen kaum, als sie das den meisten Menschen nur aus Büchern und Reden bekannte Atom als wunderbares Gebilde von Lichtbahnen in einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern wiedersahen. Noch mehr wuchs ihr Interesse, als ihnen das Millionen-Mikroskop zeigte, die die Moleküle eines Gases mit großer Heftigkeit gegen die Innenwände des sie einschließenden Behälters tromel-ten. Bakterien, diu die Bildung von Furunkeln verursachen und in dem bisher stärksten Mikroskop der Welt nur als kleiner Punkt erschienen, stellten sich auf dem Projektionsschirni mit einem Durchmesser von etwa 2.40 m vor. Ob mit dem Millionen-Mikroskop der Vergrößerungsmöglichkeit nunmehr eine endgültige Grenze gesetzt wird? Dr. Zwo rykin verneinte diese Frage während seines Vortrages. V.r stellte das einzigartige Schauspiel in Aussicht, einen Keim, der Giftstoffe in den Körper entläßt und auf diese Weise den Tod eines Menschen ver ursacht, derart zu vergrößern, daß das menschliche Auge den Vorgang der Vergiftung in allen seinen Phasen verfolgen kann. Als Direktor des amerikanischen Elektronenforschungs-Laboritoriums hat Dr. Zworykin, der 1919 30-jährig von Rußland nach den Vereinigten Staaten auswanderte, schon manche Auszeichnung erhalten. Auch der Entwicklung des Fernsehens kamen seine Entdeckungen zugute, durch die jetzt der Raum des Sichtbaren abermals um das Fünffache wuchs. UnOrimIfdrter 9un& Das Frauenskelett in der Zimmerdecke. Dublin, 4. Jänner. Ein unheimlicher Fund wurde in einem Hause in der Vorstadt von Dublin gemacht, das bereits Uber 100 Jahre alt ist. Ein junges Ehepaar war Uber die Feiertage nach London gefahren und hatte in der Zwischenzeit eine Generalrenovicrung der Woh- TYPE 105 S-RÖKlßEN S^x?PER DIN 3150-' losip U/ipplinger, (Tlar bor, lurci^eua ul'ca 6 nung vornehmen lassen. Hei dieser Gelegenheit entdeckten die Arbeiter beim Aus bessern einer Zimmerdeclie, daß in den Tragbalken der Decke verborgen ein weibliches Skelett lag. Die Knochcn wm-rn bereits ganz ausgetrocknet und scheinen dort schon etliche Jaiirzehntc versteckt gewesen zu sein, da sicli Jiucli die ältesten Bewohner des Hjhisl's oder der Umgebung nicht erinnern können, dali sich daselbst jemals ein rätselhaftes Dr.i ma abgespielt hat. Das Skelett wurde dem Gerichtsarzt zur wclieren Untersuchung übergeben. ?Ragerfeit al$ grunö C h i c a g 0, 3. Jänner. In die bereits endlose Liste der von amerikanischen Gerichten als Schcidungsgriinde anerkannten Klagen ist von einem (lericht in Chicago soeben ein neues .Motiv aufgenommen worden, das begreiflicherweise Aufsehen erregte, da man das Urteil künftig als Präzedenzfall heranzielien kann. Eine 19jährige Frau Rita IJsatick war nach knapp viermonatiger Ehe von ihrem Mann Peter Usatick verlassen worden. Mit Hilfe einer Detektivagenlur, die auf die Aul-findung verschwundener Ehemänner spezialisiert ist, gelang es, den Mann schlieft lieh aufzuspüren. Trotz der Bitten seiner jungen Frau ließ er sich jedoch nicht dazu bewegen, wieder zu ihr zurückzukehren, sondern stellte ihr anhcim, gegen ihn die Scheidungsklage wegen höwiiiigen Verlassens einzureichen. Rita Usatick ging hierauf jedoch nicht ein, da ihr mehr daran gelegen war, ihren Mann wiederzugewinnen, umsomchr als er nicht verraten wollte, weshalb er sie eigentlich im Stich gelassen habe. Da seine Frau nicht die Scheidung einleiten wollte, strengte Peter Usatick schließlich selbt einen Prozeß an, und zwar mit der Begründung, die übertriebene Schlankheit seiner Frau, die er nur als aus Haut und Knochen Ibestehend bezeichnete, habe in ihm eine ^ nntlberwindliche Abnoi^'^ung wachgern-fen. Ursprtinglich lehnte das Gericht seine Scheidungsklage ab, da die Frau sich hcrc't erklärte, schlenn'gst eine Kur zum /wecke der Der Verewigte«'als Nachmittagsvorstellung zur Aufführung. Am Abend wird Verdis »Alda« gelben, m. Jene Frau, die am 20. Dezember im selben Abteil, in dem sich der, Kaplan Anton Cafuta von der Magdalenenpfarre in Maribor aufhielt, gegen St. Ilj fuhr und in Cirknica ausstieg, sowie jener Herr» der sich gleichfalls im obgenannten .Bahn-kupee befand, werden ersucht, ihre Adresse in der Pfarramt»kanzlet St. A^gdälwa abzugeben. ni. An der Frachtgut-Abgabekasse beim Frachtenmagazin in Maribor werden mit IWsftsrr 5en SUs n?« ni(f)t öle Ks wird uns geschrieben; "Der Anbruch eines für den gesundep Wintersport vielversprechenden Winters hat die Begeisterung fiir diesen gesunden Sport in einem Maf^e wachgerufen, die nur zu liegrüßen ist. Allenthalben setzt eine mächtige Propaganda für diesen Sportzweig ein, und es ist daher ke'n Wunder, wenn auch luij^ere Kleinen den sehnlichsten Wunsch liaben, hier mitzutun. Was nur halbwegs auf den Beinen krabbeln kann, zieht in Begleitung Erwachsener hinaus in die Gelände unserer Umgebung, um auf Rodeln oder Skiern sich im herrlichen Schnee zu tummeln und sich heiße rote Wagen zu holen. Wenn ilie Kleinen I.ust dazu zeigen, soll man sie nicht nur gewähren lassen, sondern ihren Drang nach wintersportlicher Betätigung so viel als möglich fördehi. Nun erhebt sich aber die Frage: wo sollen unsere Kleinen sich im Schnee austoben, um ungestört zu sein, damit ihre Freude keine Einbuße erleidet? Hinter den Drei Teichen befindet sich ein Rodelplatz ~ übrigens fast der einzige geeignete in unserer nächsten Umgebung — wo unseren Kindern Gelegenheit geboten wäre, >\ch mit dem Rodel nach Herzenslust zu tummeln. Aber — nun kommt dah, was nicht sein soll und was unbe- ren, das der Mann beantragte, wurde ilie Ehe dann allerdint.^s getrennt, da der Richter sich dem Einwand des Ehemanns anschloß, man könne nicht wissen, oh die von seiner Frau beantraj'i • Mastkur von Dauer sein und sie von einer übertrieben iiiUgeri'n in e'nc vollschlanke Frau verwandeln werde. dingt im Interesse unserer Kleinen abgestellt werden muß: diese einzige passende Wiese wird nun von vielen Erwach- 5. Jänner wiederum die früheren Amts ni. Die Fleischläden bleiben am Frei- stunden von 8 bfs 12 und von 14 bis IS tag, den 6. d. M. den ganzen Tag über uhr eingeführt. wird das Publitam fJahre l" pUonen Mbst- an Fleisch ""d^is^hwaren schon am J Selbstmorde Donnerstag rechtzeitig zu decken. ^ . . ,, r, ".'■•.."n "r"® "I- '• KüstoiltaderbalL Zur feierlichen Bericht. Der Banus des Draubanats hat Geburtstages 1. M. Königin folgendes Disziplmargeric^^^^ lahr 1939 etveranstaltet der Kultur- und Unkt- tisclien . p stiitziinRsverein »Nanos« am Samstag, „annt: ,P'äs'dent Bezirkshauptmann ^ ^ Janko ®,"^'lden 5. Küstenländerball (Primorski.p'es). hauptmann Leopold t.letz sow« iWa-, animierten Verlauf ver- gistratsdirektor Franz Rodosek und lMÄtn>Eine Nacht am Bosporus«, Operette von Joh. Strauß. ^nternotionolM GifHuOtuniicr in j>o|ling« H a s't i n gs, 4. Jänner. In der d r i 11 e n Runde des internationalen Weihnachts-tumiers wurde der Jugoslawe Vasja Piro von Pech verfolgt und mußte vor dem Deutschen Klein kapitulieren. Ferner siegten Milner-Barry über Tylor, Ooloni-bek Uber Sergeant und Dr. Landau gegen Dr. Thomas. Szabo und Dr. Euwe einigten sich auf ein Remis. In Austragung der unterbrochenen Partie aus der ersten Runde verlief das Spiel zwischen Klein und Golombek unentschieden. Stand nach der dritten Runde: Szabo und Dr. Landat^je 2j^, Dr. Euwe 2, Piro, Sir Thomas, Klein und Golombek je 1J4, Milner-Barry 1, Sergeant und Tylor je Vi Punkte. GfiDnr für Wer ftinde^morDe ZWEI ENTMENSCHTE SCHWESTERN VOR DEN RICHTERN Wie seinerzeit berichtet wurde, gelang es der Gendarmerie in Slov. Konjice Anfang Oktober v, J., ein gräßliches Verbrechen aufzudecken. In der Umgebung von Slov. Konjice, und zwar in Pade§ki vrh und Koritno waren zwei Kinder, die der Pflege eines kaum 18jährigen Dienstmädchens anvertraut worden waren, eines verdächtigen Todes gestorben. Bei der gerichtsärztlichen Leichenöffnung konnte festgestellt werden, daß die Kinder infolge Verletzung der Bauchorgane gestorben waren. Die daraufhin festgenommene Hausgehilfin gestand alsbald, die Kinder aus Zorn gegen den Arbeitgeber durch heftiges Drücken in der Bauchgegend aus der Welt geschafft zu haben. Da auf ähnliche Weise auch zwei Kinder der Schwester der erwähnten Hausgehilfin gestorben waren, hatten sich beide Schwestern gestern vor dem großen Straf Senat des Kreisgerichtes in Celje wepjen vierfachen Kindesmordes zu verantworten. Die 18jährige Hausgehilfin wurde zu 12 und ihre um fünf Jahre ältere Schwester zu 15 Jahren schweren Kerker verurteilt. Die Verhandlung wurde geheim durchgeführt. 500.000 Kronen für eine Schallplatte. S10 c k h 01 ni, 3. Jänner. Die schwe-,.jsche Regierung hat einen Preis von 500.000 schwedischen Kronen für irgend 'eine Tonaufnahme der im Jahre 1887 gestorbenen berühmten schwedischen Gesangskünstlerin Jenny Lind ausgeschrie ben. Allerdings ist es ziemlich unwahrscheinlich, daß überhaupt eine Granimo-phonphatte irgend eines Gesangsvortra-ges der Künstlerin existiert. Von der Lokomotive geköpft. P r a g, 3. Jänner. In der Nähe von Prag wollte die 16jährige Fabriksarbeiterin Antonie Vysusil knapp vor einem heranbrausenden Schnellzug das Bahngeleise überschreiten. Zu ihrem Unglück glitt sie aber aus und wurde von der Loicomotive etwa 100 Meter weit geschleift, wobei ihr der Kopf vom Rumpfe getrennt wurde. TRoröDrosel in TRarlbor DER BERGARBEITER SILVESTER KRAJNC WEGEN ERMORDUNG UND BERAUBUNG DES BESITZERS PETER KOROSA VOR DEN RICHTERN. Nach mehrmonatiger Pause hatte sich das Kreisgericht in Maribor Mittwoch vor mittags wieder mit dem schwersten Verbrechen, das das Strafgesetzbuch kennt, dem Raubmord, zu beschäftigen. Vor den Gerichtsschranken stand der 30jährige Bergarbeiter Silvester K r a j n c aus Äerjav, um wegen der Ermordung und Beraubung des greisen Besitzers Peter Koro§a (am 25. September v. J. in Volinjak bei Mezica) Rede zu stehen.' Ue-ber die Angelegenheit ist seinerzeit ausführlich berichtet worden, weshalb wir uns im nachfolgenden nur in gedrängter Form mit dem Verbrechen befassen wollen. Der 73jährige Besitzer Korosa stand im Rufe, wohlhabend zu sein und stets einige Tausender bei sich zu führen. Dies wußte auch der Angeklagte, der sich in recht mißlichen Verhältnissen befand und immerfort darauf bedacht war, zu Geld zu kommen. Zu seinem Opfer erkor er Ko-ro§a, um sich des bei ihm vermuteten Gel des zu bemächtigen. Da er jedoch den trotz der Bürde der Jahre noch rüstigen Mann zur Herausgabe des Geldes nicht zwingen konnte, faßte er den Beschluß, den Mann zu töten, um sich gleichzeitig auch des Zeugen zu entledigen. Krajnc will zur Tat vom mitangeklagten 40jäh-rigen, schon vorbestraften Bergarbeiter Johann K o 1 a r verleitet worden sein, der für die Anstiftung des Verbrechens verantwortlich sein soll. Im Sinne der Anklageschrift begab sich KoroSa am kritischen Tag, — es war ein Sonntag, — zur Frühmesse nach Mezica. Kranjc wartete im nahen Gasthaus auf das Ende der Messe und eilte dann seinem Opfer nach Volinjak voraus, wo er eine geeignet Stelle zur Ausführung seines Vorhabens kannte. Tatsächlich kam KoroSa auf dem Pfade daher, und Kranjc sprang von rüclcwärts auf ihn ein und versetzte ihm mehrere Stockschläge auf den Kopf, sodaß der alte Mann betäubt zu Boden stürzte. Hierauf versetzte ihm der Täter einige Messerstiche in die Brust, schleppte den leblosen Körper ins Dickicht und nahm die Brieftasche an sich. Er entnahm ihr den Inhalt und warf sie dann weg, worauf er sich eiligst entfernte. Daheim händigte er seiner Gattin, der 33jährigen Amalie, 2000 Dinar mit dem Bemerken ein, Kolar habe die Brieftasche gefunden und ihm einen Teil des Fundes abgetreten. Kranjc erfreute sich nur einige Stunden seiner Beute. Schon im Laufe des Tages wurde er auf Grund der Aussage eines Hirten, der den Vorgang teilweise beobachtet hatte, festgenommen. Bei ihm fand man 100 Dinar. Die Höhe der geraubten Summe läßt sich nicht genau fest stellen. Der Täter behauptet, in der Brief tasche hätten sich nur 2000 Dinar befunden, andererseits erklärten jedoch Zeugen Koro§a müßte 7300 Dinar bei sich gehabt haben. Der Angeklagte gestand nach anfänglichem Leugnen die Tat, behauptet jedoch nach wie vor, Kolar hätte ihn dazu verleitet, Korosa zu töten und zu berauben. Von der Beute sollte er ihm jedoch abtreten. Kolar leugnet hartnäckig, etwas mit dem Verbrechen zu tun zu haben. Kr habe Kranjc wohl erzählt, der alte Mann trüge immer Geld bei sich, er hätte jedoch nie geraten, Korona zu tftlen und zu berauben. Der Amalie Kranjc, die eben- falls auf der Anklagebank saß, wird zur Last gelegt, um das Verbrechen gewußt zu haben, als sie die 2000 Dinar in Empfang nahm, die ihr der Gatte bald nach der Tat einhändigte. Den Vorsitz der Verhandlung, für die sich ein außergewöhnliches Interesse bemerkbar machte, führte Kreisgerichtsrich-ter Dr. Tu rat 0, während die Kreisgerichtsrichter L e n a r t, Dr. K u d e r, Dr. C e m e r und L e C n i k als Beisitzer fungierten. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Dr. H o j n i k, während die Verteidigung die Rechtsanwälte Dr. M ü h 1-eisen und Dr. S n u d e r 1 führten. Der Angeklagte Silvester K r a j n c verantwortete sich auch bei der Verhandlung auf ähnliche Weise wie in der Voruntersuchung. Die Verhandlung dauert zur Stunde noch an. B A Sie enm wenn Sie Aspirin kaufen, ob Packung und Tablette das Bayerkreuz tragen* Ohne ^dieses Schu»zzei ist es kein Aspirin. ASPIRIN lABlETKN Ogla» idg> pod Ii. brajAm 'SZMS od 8. XL" tfJK' ttUuitoüt Fortsetzung auf Seite 6. Mittwoch, 4. Jänner: Geschlossen. Donnerstag, 5. Jänner um 20 Öhr: »Alles zum Schm«. Ab. C. Freitag, 6. Jänner um 15 Uhr; »Der Verewigte«. Ermäßigte Preise. — Uni 20 Uhr: »Aida«. Samstag, 7. Jänner um 20 Uhr: »Der Betrug«. Zum letzten Mal. Ermäßigte Preise. Bei vielen Gallen- u. Leberleiden, Gallensteinen und Gelbsucht regelt das natürliche »Franz-Josef-Bltterwasser die Verdauung und fördert die Tätigkeit des Darmes. Klinische Erfahrungen bestätigten, daß eine häusliche Trinkkur wirksam ist, wenn das . Franz-Josef-Wasser morgens auf nüchternen Magen, mit etwas heißem Wasser gemischt, genommen wird. Reg. S. br. 15.485/35. p. Bunter Abend! Wie bereits berichtet, veranstaltet der Verein deutscher Hochschüler in Ptuj am Samstag, den 7. d. M. um 20 Uhr im Vereinshaus einen großen »Bunten Abend«. Das wechselvolle Programm umfaßt Orchesterdarbietungen un ter Leitung von Dr. Toni K r a i n z, heitere Einakter und einen Schwank. Anschließend folgt eine Tanzunterhaltung. p. Bestreut die Gehsteige! Am Montag glitt die Gattin des hiesigen Apothekers Mag. pharm. Leo Behrbalk vor dem Magistratsgebäude am vereisten Gehsteig aus und trug hiebei schmerzhafte Verletzungen davon, die sich zum Glück aber als leicht erwiesen. Aus täk 0l).ort in (Selje Gemeinschaftswettkämpfe des »Skiklubs Celje« am 6. Jänner. Am Dreikönigstag, d. i. am 6. d. beabsichtigt die technische Leitung des S k i-klubs in Celje den vom Wintersportverband vorgeschriebenen Klubtag in großzügigster Weise auf zuziehen. Als Austragsort der Wettkämpfe wurde das bekannte Skiparadies in Celjes nächster Umgebung, in Lisce (Petriöek), gewählt. Jeder aktive Skiläufer des Skiklubs betrachte es als Ehrenpflicht, sich an diesen Wettkämpfen zu beteiligen, die eine Leistungsprüfung für die fast zehnjährige skisportüche Arbeit des Klubs sein und den Außenstehenden die Zusammengehörigkeit und das kameradschaftliche Zusammenstehen der Skifahrer vermitteln sollen. Die Wetlkänipfe werden nach AliL*r:i-klassen eing^'teilf und zwar von 18—24, S5oIfßi:niöerfttät Montag, 9. Jänner: Prof. Dr. Mirko La m e r (Zagreb) spricht über die Struktur des ausländischen Kapitals in Jugoslawien. loH-Hma Burg-Tonkino. Nur bis einschließlich Freitag der bezaubernd-schöne Spitzenfilm der Ufa »Dreiklang« mit Lil Dagovor und Paul Hartmann in den Hauptrollen. Dramatische Handlung, einschmeichelndc Musik, triumphierende Liebe! — Es folgt die größte Ufa-Operette des Jahres »Na-non« mit dem berühmten Sängerpaar T^r-na Sack und Johannes Heesters. — In Vorbereitung der große Sensationsfilm »Kautschuk«. Esplanade-Tonkino. Heute, Mittwucii, letzter Tag der entzückenden Witino»-Operette »Frühlingsluft« mit Wolf Albach-Retty und Magda Schneide-. — Am Donnerstag Erstaufführung des herrlichen Films »Das unsterbliche Lied« (Stille Nacht, heilige Nacht) mit Paul Richter und Anny Hartmann. Ein Hohelied des Friedens, der Liebe und der Versöhnung. Union-Tonkino. Ab heute der aktuellste Film der Gegenwart »Der letzte Zug aus Madrid«. Ein Filmwerk, das uns in unvergeßlichen Szenen und Bildern die Leiden und Qualen des spanischen Volkes zeigt. Ein Film von Liebe, Kampf und Pflicht. — Es folgt der große Legionärfilm »Die weiße Eskadron«. 3Ipot^etenna{0t&ien!t Bis zum 6. Jänner versehen die Sv. .\reh-Hofapotheke (Mag. pharm. Vidniar) am Hauptplatz, Tel. 20-05, und die St. Magdalenen-Apotheke (Mag. pharm. Sa-vost) am Kralja Petra trg 3, Tel. 22-70, den Nachtdienst. 25—32 und von 33 Jahren aufwärts für Herren, während die Damen ab 18 Jahrj;i j in Mädchen-, Frauen- und Mütterriegen ; gestaflelt vom Start ziehen. Herren und I Damen starten im klassischen Langlauf. Die Piste wird den Altersklassen entspro-|chend ausgesteckt und von 4 bis 12 kn> lang sein. I Der Startbeginn ist für 14 Uhr fe^^tge-j setzt und erfolgt im Auslauf der großoii I Sprungschanze, woselbst sich auch das Ziel befinden wird. Die Wettkämpfe wr*r-Jden nach den Regeln des jugoslawische:! j W'mtcrsporlverbandes gewertcf. I Da auf der Rennstrecke alle bekannten Maribortr Zeiiuiif« Nuflimer 4. Donnefttafi dtti 5. Jinner 198C. und bisher noch unbekannten Skiläufer des Skiklubs zu sehen sein werdtn, wird auch das sportliebende Publlkutn von Cclje die Gelegenheit nicht vertlumen und der herrlichen, tiefverschneiten Umgebung unserer Stadt einen Besuch abzustatten, um mit seiner Anwesenheit am Start und Ziel die sportlichen Bestrebun-des Skiklubs moralisch zu unterstützen. Nach den durchgeführten Wettbewerben findet die Preisverteilung im Saaie des Gasthofes PetrlCek statt. Die Sieger der einzelnen Gruppen werden mit Erin-noi Lin;^surkunden bedacht. Die technische Leitung des Skiklubs Celje. Snori L\ Personalnachricht. Herr Dr. Karl U r c Ii,' bisheriger Konzipient beim Reciitsanwalt Herrn Dr. Fritz Zangger in Celje, hat mit 1. Jänner die Pechtsanwalt-schaftskanzlei des Herrn Dr. Fritz Zang-^er übernommen . c. über Nacht Regen. Am Sonntag noch die schönste Winterstimmung mit Pulverschnee, am Dienstag die ganze Stadt eine wä5serir:e Sulz, aus der es kein Entrinnen Kab, außer man hätte schon früh morgens für den Abfluß der Gewässer die Wege freigemacht. Das Eindringen von Warmluft [st also laut Radiowetterbericht pünkt lieh erfolgt. Doch schon am Dienstag abend brachte es gleichzeitig die kalte Ostluft heran, woraus uns ein neuer Schneefall entstand. Um 23 Uhr, da diese Zeilen geschrieben wurden, herrschte noch immer lebhaftes Flockentreiben, das um 19 Uhr begann. c. Kino Union. Von Mittwoch bis Samstag der Südseefilm »Klänge aus Hawai«. In der Hauptrolle der achtjährige »Caruso« Bobby Breen. c. Kino Metropol. Von Mittwoch bis Samstag der Olympia-Film der Leni Rie-fenstahi »Fest der Völker«. Wir sehen die Berlinef Hccrschau der Olympiakämpfcf, die, beseelt von der heiligen Flamme des olympischen Feuers, Meisterleist«ngen in allen sportlichen Disziplinen vollführen. c. Kino Dom. Vom 5. bis 9. d. wird der neueste Paula-Wessely-Film !>Spiegel des Lebens« vorgeführt. In den übrigen Rollen Peter Petersen, Attila Httrbiger und Jnnc Tilden. Am 6. und 8. d. Matinee; >.Da sind wir!« mit Stan Laurel und Oliver Hardy. r' ......'i'i'g— i9ro9er DrtW twn Suooflotoitn Die internationale Affirmierung de« jugoslawischen Motorradrennsports setzt sich von Jahr zu Jahr immer mehr durch. In diesem Jahre wurden zum ersten Mal auch Jugoslawiens internationale Motor-rajdveranstaltungen im Internationalen Rennkalender angeführt. Mit besonderem Nachdruck wird darauf verwiesen, daß im Jahre 1039 zum ersten Mai ein Rennen um den Großen Preis von Jugoslawien gefahren wird. Ais Veranstalter dieser bisher größten motorsportiichen Rennveran-staitung in Jugoslawien, die am U. Juni auf der Rundstrecke bei Sv. Nedelja nächst Zagreb wird, tritt der I. kroatisciie Motoklub (Zagreb) auf. !]>tortD(0(ii aeotn ^ Oer 3Dell Der norwegische Eislauf-Verband feiert sein 45jahrlges Bestehen mit einer Großveranstaltung im Eisschnelläufen, die am 11. und 12. Februar unter dem Titel »Norwegen gegen die Übrige Welt« In Oslo vor sich gehen soll. In diesem Kampf, bei dem die üblichen Strecken 500, 1500, 5000 und 10.000 m gelaufen werden, tritt die Auslese Norwegens gegen die besten Schnelläufer aus allen Ländern an, die mit Norwegen Beziehungen im Eissport pflegen. 2>tr 3Diiitcr*(Su9 toird inlmlfontcr Am 6. d. wird In der Gruppe West des FuÖballturniers um den Winter-Cup die erste Spielrunde offiziell eröffnet. Der Verlosung zufolge gelangen vier Spiele zur Durchführung, und zwar tritt in Ljub Ijana der Zagreber »Gradjanski« gegen den Ligavertreter Sloweniens »Ljub Ijana« an, in Zagreb spielen HASK und »S1 a v i j a« aus Sarajevo sowie »C o n-c 0 r d l a«; und »B a t a« aus Borovo, wäh rend das vierte Spiel »H a j d u k« und der SK S p I i t in Split zur Entscheidung bringen werden. Die Rückspiele finden am 15. d. statt. Am 15. d, werden auch die Spiele der ersten Runde in der Grup- pe Ost ausgetragen, deren Revanchekämpfe am 10. d. folgen. Am 21. und 29. d. geht dann bereits das Viertelfinale in Szene, dem sich am 5. und 12. Feber das Halbfinale anschließen wird. Die Ter mine der beiden Endrunden werden erst später bestimmt werden. men, verfehlte aber in beiden VerSucWen die bestehende Bestzeit. Die Anwesenheit der offlziellert Zeitnehmer machte »ich der -junge Luden Zins zunutze und startete zu offiziellen Rekordversuchen über 200 un ster des Mariborer Wintersport-Unterver bandes Miran Cizelj wurde vom Jugoslawischen Wintersportverband zum offiziellen Training für die Festsetzung der jugoslawischen Auswahlmannschaft einberufen. Cizelj wird für die alpinen Disziplinen (Abfahrt und Slalom) in Betracht gezogen' werden. Auf Grund der Trainingsergebnisse wird dann die jugoslawische FlS-Mannschaft für Zakopane aufgestellt werden. : Zwei neue franiötlsehe Schwimmrekorde. Frankreichs Meisterschwimmer Cartonnet unternahm im Stadtbad zu Troyes Angriffe auf seinen auf 1:09.8 stehenden Rekord Im 100 m Brustschwlm ; Fahftermädlguflg für Teilnehmer des Ausfluges des Wlittmportverbandes Obcrkrain. Das Verkehrsministerium, .gc" währte allen Teilnehmerji des Ausfluges, der vom Oberkrainer-Wintersport-Unter-verband in JesenicÄ vom 13. bis 15. Jänner 1939 veranstaltet wird, auf allen Linien der Staatsbahnen eine Ermäßigung von 50 v. H. Die Ermäßigung gilt für die Hinreise vom 11. bis 15. und für die Rück reise vom 13. bis 17. Jänner. Die Spielbilanz der Jugoslawtseheo Fußballelf im Jahre 1038. Der jugoslawische Fußbailverband J: N. S. hat Ende des Jahres 1938 die Spielbilanz der jugoslawischen Fußballauswahl aufgestellt, aus- der zu entnehmen Ist, daß die Auswahlmannschaft im vergangenen Jahre 2 Siege erntete, 2 Niederlagen erlitten hat, während 2 Spiele unentschieden endeten. Insgesamt wurden also 0 Länderspiele aii!> getragen. Torverhältnis: 8:12 zu uirgun-sten Jugoslawiens. • :. Zalui Natlonea um die Viererbob-Weltmeisterschaft Nach einer Mitteilung der Organisationsleitung werden an der Vierert)ob-Wcltmeisterschaft 1939, die am 28. und 29. Jänner in dem Dolomiten-Kurort Cortlna d'Ampezzo ausgetragen wird, zehn Nationen teilnehmen, und zwit Deutschland, Frankreich,-Rumänien, Belgien, England, die Schweiz, Italien, USA» Luxemburg und die Tschecho-SlpwakeL : Das letzte Spengler-Pokalaplel. Iti Davos wurde das letzte Spiel um den neu gestifteten Spengler-Pokal ausgetragen. Den Schlußkampf gewann Göta (Stockholm) überlegen gegen die Oxforder Studentenmannschaft mit 17:0 (6:0, S:©» 6:0) -Toren und sicherte sich damit in der Gesamtwertung den dritten Platz. : Als bester Flieger des Jahre« 1938 wurde der Amerikaner Hughes, der eine neue Rekordzelt im Flug um die Welt erreichte, vom Anierikantechen Flugverband mit der Goldmedaille des Internationalen Luftsportverbandes geehrt. Reimii von 4 Ham HltHwi—r nd In Hand mit Marlene Urhe'^er'Rechfachut» durah Verlaa Oskar Meister, Werdau lolch habe meinein Manne von Ihnen berichtet, habe ihm geschildert, in welcher wenig erfreulichen Lage Sie sich befinden. ich bitte Sie, Herr Doktor, dies nicht als aufdringliche Einmischung anzusehen. Was mich bewegte, war eine menschliche Teilnahme, die, weiß Gott, nicht mit billigem Mitleid zu tun hat. Wenn man selber das alles durchlebt und durchkämpft hat, dann fühlt man sich doch jenen zutiefst verwandt, die den gleichen Kampf bestehen müssen und von den gleichen Hoffnungen beseelt sind.« Lorenz hob hilflos die Hände und suchte nach einer Erwiderung. »Lassen Sie mich zu Ende reden, Herr Dr. Burmester. Heute traf die Antwort meines Mannes ein. Er schreibt mir, daß ihm Ihr Name aus einigen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften bekannt sei. Hr schätzt Sie und hält Sie für einen Könner, dem nur die Möglichkeit fehlt, sich zu entfalten, Herr Doktor, hätten Sie Lust, nach Berlin zu kommen und in unserer Klinik als Mitarbeiter meines Mannes tütig zu sein?« Lorenz war von detn überraschenden Angebot so benommen, daß er nicht sofort eine Antwort fand. »Ja, aber ., . mel ne liebe, gnädige Frau . . . mein Gott, das ist doch . . .« »Sie können sich meinen Vorschlag in aller Ruhe überlegen. Schließlich wird auch Ihre Frau noch ein Wort mitzure-«ien haben. Immerhin möchte ich, wenn ich übermorßen nach Berlin zurückreisc, meinem Mann von Ihrer Entscheidung berichten können. Mein Mann bietet Ih-HL'n freie Wohnung in der Klinik und ein imgemcssenes Gehalt, das zwar voriäu-lig nicht sehr üppi(g sein, ato Sie doch der quälendsten Sorg^ entl»el>en wird...« »Es--klingt wie ein Märchen — aber — Ihr Gatte kennt mich doch gar nicht--ich kann mir nicht vorstellen, daß ^ »Mein Mann weiß, daß er sich in diesen Dingen auf mich verlassen kann. Und nun, Herr Doktor, würde ich mich recht freuen, Ihre Frau Gemahlin und Ihre Khi-der kennenzulernen.« Lorenz erhob sich sofort. »Marlene tollt mit dem Zirkus droben im Walde umher. Wenn Sie . .. Lust haben--?« »Sehr gerne!« sagte Frau Gerold und lachte wegen des »Zirkus«. »Aber Sie müssen mich begleiten, damit mein Erscheinen nicht zu sehr nach Ueberfall aussieht.« Lorenz nickte und verließ mit seiner Besucherin das Haus. Sie schritten die Anhöhe hinan, und es kam dem Manne vor, als sei die Welt noch nie so schön gewesen. In einer tiefen Glückseligkeit empfand er den Lohn für die Kraft seines Glaubens. B e rJ i n . . , Man hatte wohl zuweilen davon geträumt, einmal in Berlin zu sein, so wie der kleine Schauspieler auf der Liebhaberbühne von Krähwinkel davon träumt, eines Tages als großer Star die Welt zu erobern. — Und nun sollte das Wirklichkeit werden ? . .. Als die beiden in die Dämmerung des Waldes eintraten, hörten »ie schon das helle Jauchzen der Kinder, dem Klange nachgehend, stießen sie aisband auf die Gesuchten. Es war aUeni Anscheine nach gerade eine großartige Sache im Gange. Marlene iedenfalls kroch auf allen Vieren durch bar. Gretel hatte den Frühstückskorb am Arm hängen und war sehr gesittet und fein, während die beiden anderen Bälger mit lautem Gebrüll ihrer Begeisterung Ausdruck verliehen. »Es wird Rotkäppchen gespielt!« stellte Frau Gerold lächelnd fest. »Wir kommen wohl eben recht, um die Rollen der Groß mutter und des tapferen Jägers zu Übernehmen.« Nun wurden sie von den Spielenden ge sichtet. Marlene stand hastig auf, streifte Moos und Tannennadeln von den Kleidern und trat lachend auf Lorenz zu, der aber im Augenblick vollauf damit beschäf tigt war, sich des Ueberfalls seiner drei Nachkommen zu erwehren. »Wollt ihr wohl Ruhe geben, ihr mißratene Bande!« und dann lag er mit am Boden und balgte sich. Der Zirkus war begeistert und bekräftigte dies mit einem wahren Indk-nergeheul. Frau Gerold trat lächelnd auf Marlene zu. »Ihr Herr Gemahl ist von seinen Va-terpflichten so sehr In Anspruch genommen, daß wir allein mit uns fertig werden müssen. Ich bin Frau Gerold aus Ber lin und bin gerade dabei, mich hier von der Großstadt zu erholen. Nach einer kleinen geschäftlichen Unterhaltung, die ich soeben mit Herrn Dr. Burmester geführt habe, sprach ich den Wunsch aus, Sic und Ihre Kinder kennenzulernen. Das tet eine prächtige Gesellschaft, Sie müssen sehr glücklich sein!« »Gewiß bin ich das!« stimmte Marlene zu, in einem etwas zurückhaltenden Ton, da sie nicht recht wußte, was es mit der Dame für eine Bewandtnis haben mochte; »Manchmal macht mir dk Bande freiHch das Leben recht schwer. — Haben Sie keine Kinder?« »Leider nicht! Eine Operation, der ich mich vor Jahren unterziehen mußte — ach Gott, ich habe gelernt, mich damit abzufinden, aber — es ist eben doch nur da(> Moos und sich i; werden als unsere Männer. Und Berlin wird Ihnen sicher gefallen. Wer werden zusammen Konzerte und Theater besuchen, oh, ich freue, mich selber schon rccht auf Ihr Kommen.« »Ja, ich kann mir schon vorstellen, daß es schön sein müßte! Und trotzdem — Ich habe Angst, eine ganz unerklärliche Angst. Können Sie das verstehen?« (Fortsetzung folgt.) Donnerstag, den 5. jänner 1999. — >Mariboref Zeitung*. ."Kummer 4. blimi.t^LAMhLp JfuitdSf(tüU 3ugoflatDif(9Der (SIrarfng VERGLEICH DES JUGOSLAWISCHEN CLEARINOSTANDES VOM 31. DEZEMBER 1938 MIT JENEM VOM 31. DEZEMBER 1937. B € o g r a d, 3. Jänner. Die jugoslawischen Clearingforderungen vom 31. Dezember 1938 verzeichnen im Vergleich zu jenen vom 31. Dezember 1937 größere Veränderungen. Die größte Veränderung ist im Clearingverkehr Jugoslawiens mit It a 1 i e n eingetreten. Ende 1937 schuldete Italien Jugoslawien 84 Mil Fionen Lire. Im Laufe des letzten Jahres wurde diese Schuld liquidiert. Was die italienische Dinar-Clearingschuld anbelangt, ist diese von 120 Millionen auf 33 Millionen zurückgegangen. Italien hat dem zufolge im Laufe des letzten Jahres seine Clearingschuld gegenüber Jugoslawien lim über 282 Millionen Dinar herabgesetzt. Was die Forderungen gegenüber Deutschland anbelangt, sind diese um 14.4 Millionen Reichsmark gestiegen, jene gegen Polen um 13.1 Millionen Di AKTIVER nar gesunken, gegenüber der Türkei um Millionen Dinar und gegenüber Bulgarien um 1,8 Millioiicn Dinar gestiegen. * Beim Vergleich der jugoslawischen Clearingsch'Uld vom 31. Dezember 1938 mit jener vom 31. Dezember 1937 sind folgende Veränderungen zu verzeich nen: Die Schuld gegenüber Belgien ist um 2.3 Millionen Belga gesunken, jene gegenüber Ungarn um 7.5 Millionen Dinar gestiegen, gegenüber R u m ä n i e n um 19.3 Millionen Dinar gesunken, gegen über der Tschechoslowakei um 5.1 Millionen Kronen und gegenüber der Schweiz um 1,4 Millionen Franken gestiegen, während die^ Schuld gegenüber Frankreich liquidiert wurde. Der Stand des Clearings am 31. Dezember 1938 und am 31. Dezember 1037 1 verzeichnete folgende Posten; CLEARING: 1938 1937 Unterschied Bulgarien Din 1,842.000 — 1,842.000 Italien (neuer) Din 33,mm) — •+ 33,133.000 ItaHen (aller Lire — 32,409.000 — 32.409.000 Italien (neuer) Lire — 51,535.000 — 51,535.000 Deutschland Rm 27,039.000 12,663.000 '+■ 14,376.000 Polen pin 2,990.000 .16,143.000 — 13,153.000 Türkei Din 18,560.000 9,693.000 :-i- 8,867.000 Spanien Pez 2,935.000 2,774.000 r+: 161.000 PASSIVER CLEARING: Belgien Belga 2,470.000 4,821.000 — 2,351.000 Ungarn Din 21,279.000 13,720.000 7,559.000 Rumänien Din 10,742.000 30,101.000 — 19,359.000 Tschechoslowakei KC 142,475.000 137,319.000 5,156.000 Schweiz Fr. 3,622.000 2,160.000 1,462.000 Frankreich Fr. Fr. —' 12,487.000 — 12,487.000 .freien Spieles der Naebfrage und des Angebotes. Da auch Mais nur In kleinen Mengen zugeführt wird, ist die Tendenz sehr fest und auch hier sind die Preise in den letzten Tagen um 6 bis 8 Dinar gestiegen. Nach dem Auslande sind in der letzten Zeit nur nach Griechenland 5000 Tonnen Mais ausgeführt worden. Ende der Vorwoche ist jedoch die Nachfrage nach Mais wieder zurückgegangen, so daß auch die Preise wieder gesunken sind. Die Käufer sind aber auch gegenüber billigeren Angeboten ziemlich zurückhaltend geblieben. Eine Besserung auf dem Maismarkte ist in den nächsten Wochen kaum zu erwarten, da die Herabsetzung der Vieh- und Schweinekontingente Deutschlands im Jänner und im Feber den Markt unter einen gewissen Druck setzen wird. Die bisherige Maisausfuhr ist sehr gering. In den letzten Wochen sind außer der erwähnten Ausfuhr nach Griechenland höchstens 2000 Waggons nach der Tschechoslowakei verfrachtet worden. S0rfen6fri«le LJubiJana» 3. d. Devisen. Berlin 1769.82—-1787.58, Zürich 995—1005, London 203.90—^207.10, Newyork 4380.50 bis 4440.50, Paris 115.20—117.50, Prag 150.75—152.25, Triest 231.70—234.80; «ng.1. Pfund 236.10—^239.90, deutsche Clearingschecks 1432. Zagreb, 3. d. Staatswerte. 2 ein halb proz. Kriegsschaden 468 bis 471, 4 proz. Agrar 61.50—62.50, 4 proz. Nordagrar 58.50—59, 6 proz. Begluk 89Ä)—0, 6 proz. dalmatinische Agrar '88.25—0, 7 proz. StabHlsationsanleihe 97—98, 7 proz. Investitionsanleihe 99.50 bis 100, 7 proz. Selignian 99—0, 7 proz. Blair 89.62—0, 8 proz. Blair 96—0; Agrarbank 225—0, Nationalbank 7500 bis 0. nicht ausführen kann. Die »Prizad« hat dies aber nicht in der Form getan, daß sie als Verkäufer auf dem Markte aufgetreten ist, sondern indem sie gewisse Lieferungen stornierte und damit für den Markt freigab. Diese Haltung der :»Prlzad« emtspricht der Lage auf dem jugoslawischen Markte, wo es noch immer genügend Ausfuhrgetreide gibt, doch erscheint dieses unter normalen Umständen erst im Frühjahr auf dem Markte. Bisher hat Deutschland aus Jugoslawien 12.000 Waggons Weizen übernommen, die Tschechoslowake! jedoch noch nichts. Es ist überhaupt fraglich, ob die Tschechoslowakei das ihr bewilligte Kontingent auch nur zum Teil n\ Anspruch nehmen wird. Auf dem Maisniarkte entwickelt sich die Lage ganz selbständig auf Grund des X Zwecks Einfuhr der der Importkon-troUe unterworfenen Waren aus den Nicht Clearingländern werden die Interessenten darauf aufmerksam gemacht, daß die Gesuche um Bewilligung der Einfuhr für das erste Vierteljahr 1939 und Devisenzuteilung unverzüglich der Nationalbank unterbreitet werden müssen. Die Aufteilung der Kontingente wird in kürzester Zeit vorgenommen werden, weshalb zu spät eingereichte Gesuche nicht mehr berücksichtigt werden können. X Im Eisenbahnverkehr mit Bulgarien tritt mit 1. Februar ein neuer Gütertarif In Kraft, der gegenüber den bisherigen Sätzen ziemlich umfassende Änderungen bringt. X Disjtontsenkung in Frankreich. Die Bank von Frankreich hat den Diskojit-zinsfuß von 2% auf 2%, den Lombard-Zinsfuß vo auf 3% und den Zinsfuß für tägliches Geld (30 Tage) von 2% auf 2% herabgesetzt. ^eutfdie fcliott Es sind die guten Zeitöchrifteii, die zwischen den Zeitungen, die den Gescheh nissen des Tages ihr Augenmerk zuwen-den, und den Büchern, die von ewigen Dingen handeln, mitten innestehen. So |ist es also die Zeitschrift ein getreuer Spiegel der Kultur dieses Volkes. Neuerdings lD e u t s c h e n Volkstums« (Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 36) dient wiederum mit Tiefe und Klarheit dem geistigen Kampf der Gegenwart. Er versucht, auf hoher Ebene einen Grundriß der geistigen Problematik unserer Zeit zu geben. Es gibt keine andere Zeitschrift, die eine so entscheidende Tätigkeit im deutschen Geistesleben ausgeübt hat und weiterhin ausüben wird, wie die von Wilhelm Stapel und Albrecht Erich Günther geführte, die aus dem Kulturleben der deutschen Gegenwart nicht mehr liinweggedacht-werden kann. Im Januarheft von »W e s t e r m a n n s M o n a t s h e f t e n« (Verlag Georg Westermann, Braunschweig) berichtet die Malerin Alice Brasse-Forstmann von der Lettgalllschen Landschaft und ihren Menschen in Bildern und Worten. Eine er greifende Erzählung von Hans Maria Lux »Die blonde Chinesin«l»n twmtmn 6p ^rnff Im mUbrtk „Korr*. 7 50 Dinar fOr «röMM wM hwHwrt «Oto MlndaaM«*» »ur «In. kUln« AfiialM ^««pAot lO OtftSP / FOf (II« Zu. MndurtQ von chiM^Briefen lelelii#®eb0heweiiiODIn«yayert«Qen j An^gttn Ut eine OebOhrvonSOlnar lAPeelMiMVlienbelB fiiaen Kroßea F>inilitnab«ad ^'cranstaKet der OesariKschor der Bäckermeister am Sams-fag, den 7. Jänner 1939 in d. (iambrinushalle. Am Pro-k'ramm sind Musik- und Ge-safissvorträxc- komische Auf fiihrungen und eine Herzlotte ric. Anfang 20 Uhr. Eintritt frei, freunde solider Unterhaltung herzlich willkmiimen. 13315 I Herr wird auf Kost und W(^ i nuns Zimmer mit septr. Eingtns — fenommen. Koro-iitvi 6-n. 8. 39 Kinderwagen aller Arten bil- iiäst! 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Ko-paliSka ul. 4-I1I, Ilaks. 59 den ftr eine Tacbnitcbe Qroßliaiidtnnf fesuelii Ante bete mit Angabe der bisherigen Tfltlgteit und Oehaltsan. sprächen sind unter Chiffre »Für Novi Sadc an die Verwaltung zu richten. 67 Hauacseisterf welcher gleichzeitig auch den Qeschäftsdle-nerposten zu abemehmen hat mit Tischferarbeilan vertraut. ehrlich und nüchtern Ist, fQr QeschAftshaus gesucht. Ange böte an die Verw. unter >Chr lieh und nüchtern«. 57 N. {K Bitte behebet Brief un* ter »Sltveatartraum«. 54 StnbennidciMa wird aufgenommen. Plaue, Koroika cesta 3. 16 Oute KöcUi wird sofort aufgenommen bei Maver, Tkal- ska t. 40 bü KrantabMlMo. Varilal-ehm md Ihnllcbco Anllnen dar AndNNffceloieälee hi Marlborl Spenden flber-nlmmt anob die »Matiberer Zettotg«. SIE SPAREN ZEIT UNO OBIiD wenn Sie Ihre Versldicfiingen duieh die „OaIfWMiieiM PdhwtMefa «I. 3S überpiülcn iastaa Irfalf ▼•rbirftl ISOLIERT: 2!:^ I ICliliDTe KorkpUntfl «id KoHMdislw, Ma Art LIU^Ull« IfoUeraMMae« mad eiaUlelw ZabaMr-■atariallea. «HIQIBA«. firva JiqaiLtvaniea aiM STADTMAOISTRAT MARIBOR AuMChrelbuno» Der Stadtmagistrat schreibt die Beeetzung von zw€i Dienstposten aus, und zwar (tte Stftk «toei rtidtlidKn imDiiMiüfi md die Stelle einea Baatectmikara der Ü. Kategorie, bzw. |eder Stelle, die infolge dieser Ausschreibting frei werden sollte. FQr die Beaetxwig des stildtiaclien StraBenmeiater-postena kommen Bewert)er mit Fachbildung, die einer unteren Mittelachule entspricht, sowie mit wenigstens fanfjäfiriger Praxis beim Straßenbau mit fester Oberfläche in Betracht. PUr die Besetzung der Stelle einea technischen Beamten der 11. Kategorie kommen Bautechniker mit absolvierter Mittelschule sowie mindestens fünfjähriger Praxis in Betracht, sofern sie schön zeichnen können. Die Gesuche sind bis 1. Februar 1039 beim Stadt* magistrat Maribor einzurtlchen. Beizuschließen sind der Geburtsschein, die Schulzeugnisse, der Heimatschein, die Bestätigung Uber die bisherige Beschäftigung, der Leumundschein, das ärztliche Zeugnis und die Bestätigung der zuständigen Behörde Ober das Militärdlenat-verhältnia, eventuell auch der Trauschein und die Angaben Ober das Alter der Kinder. Marlbor, den 30. Dciamber 1096. Der Vizebürgermeister: £ E BOT\m^ üröifnuno «iMf Um dem lebhaften Bedarf meiner zahlreichen Kunden Mch efaier gewissenhaften und verläßlichen Reparatur ihrer vcrschhMlenen BQrtMnaacht; nen zu befriedigen, hat der anerkannte ReparalHrfachmann, H F. KaMK in der Gosposka ulica 3 eine SpenalwerkstStic ffir BlroauncyaenreparataraD ; eröffnet. AeuBerst verläBliche und erfahrene Meehnnürer bärgen fth- die aorg-fältigste Durchfahrung aller Reparaturen. Jahresnhonnemenn fQr die Reinigung von Büromaachinen au beaon-ders günstigen Bedingungen gewährleisten meinen verehrten Kunden eine einwandfreie und kiagloM Punktion amtUcher Bttfomaachtaan. J. Karbenti« Hariboft Goapoaka «Uca S« TtteiphoB M*42 Generalvertretnng der Adler Sehrelb- «. RechemnachhMci. KT VUSWIHII MIHI inTuii G I F BATTC ßIE KOlOSSAie KAPAZITACTI WU DfeRdARe eaNOLUNasp«EH.OKnT< UNBeORCNZTE ItOeBPAtHISKEITl b Sttütitfiga. Roman eines Wildpferdes von Joaef Wenter. Umsehlag und änband Zeichnung von Ren£ Sintenie. Kart. ^M 4.20» In Leinen RM 5.50. R Piper &Co., Manchen. 193i. josef Wenter hat sich mit seinen Tierromanen viele Freunde gewonnen, da er uns die Tiere mit der Gestaltungskraft des Dichters, aber ohne jede VermenschHehung nahebringt. Der Nam »Stitutunga« — ein indlanlscbei Wort für »Steppenblume« — verrät schon mit seinem fremden Klang etwas von der fernen Herkunft dieser Wild-pferdstute, deren herrlich-freie Jugend in der unermeBlichen Weite der Pampa Wenter In diesem Buch erzählt. Vielfältig sind die Abenteuer,. d4e dat Junge Tier erlebt. Durch den Tod der Matterstute lernt es fräh die Gefahren der Wildnis kennen und bestehen. Situtunga let in den großen Regenzeiten dem Ertrinken, In den Läuften der Dürre dem Verschmachten ausgesetzt. Krokodil und KlapperKhlan- ge, Geier und Wüstenhamster, Schildkröte und auch der Mensch selbst spielen im Leben der heranwachsenden Stute Ihre Rolle. Von einem wilden Hengst zur Gefährtin erkoren, wird Situtunga endlich selbst Mutter eines kleinen Fohlens, und so schließt der von kühnem Leben erfüllte Kreis sich in der großen Gemeinschaft der schweifenden Herden der Pam-pa. b Der verlorene Kdng. Roman von Oc-tave Aubry. Saturn-Verlag, Wien-Leipzig, Preis kart. 3.0, geb. 4.80 Mark. Der große Erfolg, den Octave Aubry mit seinem Werke, zuletzt mit dem Uber die Gräfin Walewska, im deutschen Sprachraum hatte, erwuchs durch die kostbare Fähigkeit des Dichters, höchste Spannung mit sachlicher Kühle, zugleich aber mit echt französischer Leichtigkeit der Darstellung zu verbinden. Ats völlig leidenschaftsloser Berichterstatter läßt er die Ereignisse der Geschichte mit aj|l den Leidenschaften vor uns aufstehen, die sie einst hervorrie-« fen. Frau mit sohönem Auftreten und Freude zn Qeschäftsrelsen (in Kanzleibedarftartlkeln) wird aufgenommen, Adr. Ver waltung. 78 ,, .It i,,vl . I IM 1,1! ! i ; ' F Schneider Leset «ad verbreitst ^|Uel|arlto Danksagung Pflr die vielen lieben Beweise der Anteilnahme an dem Hlnschtiden unserer innigst-gefiabten, uttvergeßtichen Großmutter und Urgreßmutler, der Frau Barlnni Slndtl ■owie fSr die schönen Blumenspenden und zahlreiche Beteilifung am Leichenbegängnisse sagen innigtlen Dank , die PaadBse STRUCKL, SCHMIDL, ZAHARIA. Maribor, Wien, 3. Jämier 1039. Danksagung POr alle uns anläßlich des Hinscheidsns unseres innigstgelieb-tea, unverteBUchen Gatten, Vaters, bzw. Großvaters, dee Herrn Anglist LOsdmigg ltnlrladasfflefl> r and OroßgrtandtMsItzer in so reichem Maße zuteil gewordenen Beweise aufrichtiger Teilnahme danken wir innlpt. Wir danken für die zahlreichen Kranzspenden, die uns beweisen, welcher Wertschätzung der nunmehr Verewigte sich atlsells srfreute, und schließlich allen den vielen Teilnehmern aai Lclehent>egängni6se, der hochw. Geistlichkeit, der Feuerwehr« Jagdverslnen, den Sängern usw. und allen Freunden und Bekannten, die ans nah und fem gekommen sind. 8v. Levrenc na Poh., am 3. Jänner 1930. FAMILIE Lö8CHf«nG0. Chefredakteur und fAr dfe ReduMion WAntwortlfch: UDO KASPER. — Druck der „Mariborska tiHkarna" in Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck iwaotworlttoh Dlraklor STANKO D£TBL^ — Beide wohgbait In Marlbor.