T-TV7PT wwlwiuligs W M • Sdinslag-Sonntag 15 Rpl MmtgtT gtitnag Amtliches Organ d e s ^^^|^Steirischen Heimatbundes Verlag and Schriftleitunzt Marburz i.d. Drau, Badgasse Nr. 6, Fernruf: 25-67 Erscheint werktäsllch als Morgenzeitung. Bezugspreis (Im voraus zahlbar) nio- 25-68. 25-69. Ab 18.30 Uhr Ist dit Schriftlcltung nur auf Fcrnrul Nr. 28-67 natUch RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. Postzeilungsgebühr; bei LieferuiiK im Streif- erreichbar. — Unverlangte Zuschriften werden nicht röckgesandt. — Bei hand zuzflgl. Porto; bei Abholen in der Geschäftsstelle KM 2,—. Altreich durcli Anfragen Ist das Rückporto beizulegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.6U8 Host monatl. RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. Postzeitungsgebiihr u. 36 Rpf. Zustcllsebtilir Jtr. 325 31tari&ura-S>rau, 2>itnetag, 24. ?tobem6er 1942 82.3at)r0ang Vor Algier in Brand geworfen 7000-Tonner in Flamme-fltehenden Banden »icher genug, um die friedliche Bevölkerung entlegener Dörfer ter-rorialeren sowie den Nachschub und die Nachrichtenverbindungen unserer Truppen stören zu können. Der deutsche Verband wurde bei der Ausführung seines Auftrages durch Kampfflugzeuge. die mit Bomben und Bordwaffen den Hauptstützpunkt der Banditen bekämpften, wirksam unterstützt. Unsere Truppen säuberten systematisch Waldstück um Waldstück und vernichteten die erbittert Widerstand leistenden Bolschewisten. Nach Abschluß des Unternehmens wurden Uber 200, gefallene Bolschewisten, danmter vier Kommissare, gezählt. Drei Verpfle-gungfllager sowie zahlreiche Munition und Waffen wurden erbeutet. GroUe Mensen voa Plünderungsgut, darunter Pferde und Vieh, konnten sichergestellt werden. Die versteckt liegenden Schlupfwinkel wurden zerstört. AalhllrangsvorsiöBe abgewiesen In der Cyrenaika trieben die Briten im Gebiet von Agedabia am 22. November Auf-Iclärungsvorstöße vor, die jedoch, wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, von den deutsch-ltalienlBchen Verbänden überall zurückgeschlagen wurden. Der auf der vielfach gesprengten Küstenstraße weit auseln-andergeaogene Nachschub des Feindes bot lohnende Ziele für die Angriffe der Luftwaffe. Kampfflugzeuge luid Jagdbomber bonibar-dlerten erneut motorisierte britische Kolonnen In der Cyrenaika zwischen Barce und^ Bengali. Durch Volltreffer wurden aahlrelche feindliche Fahrzeuge zerstört, andere durch Nahtreff er erheblich beschädigt. Nachdem Aufklärungsflieger bei Cyrene Truppenbereitstellungen der Briten festgestellt hatten, griffen unsere Jagdbomber den Feind dort wiederholt» mit Bomben und Bordwaffen an und fügten Ihm erhebliche Verluste zu. Luftwaffeaschllge In der Cyrenaika In der Cyrenaika fügte die deutsche Luftwaffe im Verlauf des 21. November den Briten harte Schläge zu, Zahlreiche Aufklärungsflugzeuge überwachten laufend den ganzen Tag über die Bewegungen des Feindes, während starke Verbände deutscher Jagdflieger den Luftraum sicherten. Unsere Kampfflugzeuge, die nach den Aufkläruiigs-ergebnlssen sofort anf,den feindlichen Straßenverkehr angesetzt worden waren, griffen Panzer und motorisierte Kolonnen der Briten bei Derna mit sehr gutem Erfolg an. Volltreffer zerstörten zahlreiche Panzer und Kraftfahrzeuge! ein großer Teil wurde außerdem durch Nahtreffer erheblich beschädigt. Auch ein britischer Flugplatz südlich von Derna und ein großes Zeltlager der Briten im Raum von Marsa Matrnk wurden wirksam bombardiert. Luftangrifle wurden auch weiter nach Nordägypten vorgetragen. Ostwärts Fukd erhielt ein großes Mdlerialldqer, cltiä eine wichtige Basis für den britischen Nachschub darstellt, mehrero VolltrefTer. Nuch den Detonationen entstanden zahlreiche Brande, die rasch um sich (jrifieii. Drei Handelsschilfe versenkt Rom, 23. Nov^mbrj-Der Italienische WehrmdchVooricht gibt bekannt: lu Weilen ausgeführte Vjrsto.lß starker feindlicher Kampfgruppen auf unsere vor-cjeschobenon Abteilungen iir. Uanm von Agedabia schlugen fehl. Der Feind verlor einige Panzerfahrzeuge. Italienische Bombenflugzeuge fjriHfn der Reede von Alqler vor /V'ke^ liegende Dampfer an. Ein Dampfer wurde veisenkt, weitem Diimpfer zerstiit. Unser i Torpedo-f'ug/Gi;ge versenkten ■tnschlieli.inil ebcutiils im Hafen von Algier /wol weitf o grote Hanaelsdampfer. Auch die rteut«rh« Lnlt-waffo erzielte Treffer auf anglo-amdiiknni-schen Schiffen in den Häfen von jriz5s^'.rh-Nordafrika, wo Schiffe in Brand geworfen wurden. Die deutsche Luftwaffe z'jTstfiile des weiteren bei wiederholten Angriffen auf Flugplätze 17 Feindflucjzougo. Britische Geleitzüqe wurden Im Mit'elrtieer von unseren Luffwaffenverbän'.lon gestellt. Fm großer Handelsdanipfer sowie ein Kriegsschiff wurden torpediert. Ein englisches Flugzeug wurda von der Flak getroffen und stürzte hei Caiitafiml ab. Ein überlebendes Besatzungsmitglled wurde gefangengenommen. Neue Neutrali'ilsverletznng Bern, 23. November In der Nacht zum Sonn tau iiberflov'en bri-i tische p-lupTzeiiKc erneut scliwei/erisclies HolieltsRchiet. In der Zeit zwischen 21 und I 21.50 Uhr wurde einer airitliclicii .Meldiniii zufolse der schweizerische Luftraum an der nördlichen Grenze vom in östlicher Richtiinij durdifiiescnden fluKzeuRcn verletzt. In der Nürdschweiz wurde Fiiej;cral:irm gegeben. Vormarsch im loneslsch-algerisclien Raum Erfolgreiche Tätigkeit der deutschen Luftwaffe — Unbedeutende, aber erfolgreiche Gefechte zwischen Vorhuten Berlin, 2;>. November Im tunetiBoh-algerlschem Raum setzten die deutschen und Italloniachen Truppen am 22. November ihren Vormarsch fort und besetzten weitere nillltäriach wichtige Punkte. Es kam nur zu unbedeutenden Gefechten zwischen eigenen und feindlichen Vorausabteilungen, die für unsere Truppen günstig verliefen. Bei der Abtastung des Feindes wurden die Heeres ver bände durch die Luflaulfklärung unterstützt. Deutliche und italienische Kan^pfflugzeugo nutzten die letzten Nächte aus, um die Häfen an der algerischen Küste erneut mit starken Kräften anzugreifen. Starke Kampffllegerverbände führten am 22. November schwere Schläge gegen die dortigen anierlkanisch-britischen Schlffaelnhelten. Bei den wiederholten Luftangriffen, die bis üi die späte Nacht hinein andauerten, Afurde nach Mitteilung des Oberkommandos der Wehnnacht em großes feindliches Handelsschiff von 7000 brt durch zahlreiche Treffer schwer beschädigt. Ein feindlicher Zerstörer zeigte nach erfolgreichem Angriff eines unserer Bombenflugzeuge starke Schlagseite. Hafenanlagen und I^gerhallen des Hafen» von Algler wurden durch die Angriffe hart In Mitleidenschaft gezogen. Auch der Hafen von Bone wurde am Abend des 22. November von unseren Fliegern bombardiert. Die Bekämpfung der feindlichen Flug-zeugstützpunkte ii® algerischen Küstengebiet wurde im Laufe des 22. November sowie in der Nacht wm 23. November durch starke deutsche Luftstreitkräfte fortgesetzt. Obgleich die Wetterlage die Besatzungen unserer Kampfflugzeuge mehrfach zwang, ausgedehnte Gewitterfronten zu durrhsto-ßen, wurden die Ziele überall aufgefunden ivnU bombardiert. Besonders schwer wurden die Flugplätze Tel)esa und Souk al Arba von unseren Sturzkanipf-, Zerstörerflugzeugen und Jagdbombern getroffen. Bombenvolltreffer schlugen In den Abstellboxen, Zeltlagern und Baracken an den Flupplatzrändcrn ein. Ein Benzinlager flog in die Luft, während an zwei Stellen mehrere Brandherde zu großen Flächenbränden zusammenwuchsen. 15 Flugzeuge des Feindes wurden zerstört, zahlreiche weitere durch Splitterwirkung erheblich beschädigt. Ebenso ei*folgreich war der von starken deutschen Kampfverbänden durchgeführte Nachtangriff auf den ostwärts des Golfes von Bougic gelegenen Flugplatz Michelll. Nach den Bombenwürfen entstanden mehrero Brände. Eine Flakstellung wurde mit sämtlichen Geschützen außer Gefecht gesetzt. Auf dem Flugplatz Bougle verursachten zahlreich abgeworfene Spreng- und Brandbomben mehrere heftige Explosionen mit nachfolgenden Bränden. Demonslrationsveriioi in Algler Madrid, 2[i. November Die USA-Machthaber ha Algier mußten am Sonntag bezeichnenderweise eine Pix>-klamation veröffentlichen, wonach >alle Demonstrationen, die eine störende Wirkung auf die öffentliche Ordnung in der militüri-schen Zone ausüben« verboten sind. Roosovelt läßt die Fn'siiiuiurerlogeii wieder öffnen Der »Petit Parisien« berichtet au.s Tanger, daß die von der französischen Hegienm;; in Nordafrika geschlossenen Frelnmnrerlogon in Marokko auf Befehl Roosevelts wieder geöffnet wunlen. In Ciusahianca seien Maa-sonverhaftimgen erfolgt. U. a. seien zahlreiche Mitglieder des Fascio festgenommen worden. In der Stadt lebten 15 OOo Italiener. Spaniens Heer rd. Berlin, 23. November Das neue Mobilisierungsgesetz, das jetzt vom spanischen Ministerrat beaclilosseii wurde, lenkt die Aufnicrk-sanikeit der ye-aamten Weit auf das spanische Heer, Welches Gewicht ist ihm, so wird man aich vor allem auf seiiten der anglo-anierikanischeii Raubmächte fragen, beizumessen und welcao dynamischen Kräfte stehen hinter den spanischen Grenzen zur Abwehr bereit? FaiiL man nach Lage der Dinge den amerikanischen Überfall auf Finnzösisch-NorUalnka als eine Aktion in Kichtung der geringsten militärischen Widerstandskraft auf, so ergi()t sich die Berechtigung der spanischt-n Regif^-runganiaßnalinicn von aelbst. Das spanische Heer hat seine derzeitig« Form in den Auseinandersetzungen des Bürgerkrieges erhalten; die aktivistiacheii Kreise der spanischen Knieuerungsbcwcgung haben in den darauffolgenUen Jjdireu ein« ständige Verbe.sseriing im Aufbau, vor alleju jedoch die Eriialtung und Steigeiung der an-tikommunistischon Gesinnung mit der Em. Ordnung ivi das werdende neue Kiiropa all Ziel, herbeigeführt. Die Teilnahme der lilaucn Division am Jetzigen Kampf gegen den Bol-.schewianms ist der i)este Beweis iiatiir, w» Spanien heute geistig und moralisch stehL Bereits die erste, Verfügung Fj-ancos naoli Beendigung des Bürgerkriege.s wie.s klar dio Aufgaben auf, die dem spanischen Heer Voa der Staatsführung ge.stellt wurden. Spanien sollte durch das System einer kurzen Dienstzeit, verbunden >mit einer ob!igatorisch"ii vormilitärischen Au-sbildung«. eine Nation in VVaffen werden. Das Ziel der Ausbil.lung wurde in der Forderung /usanuiicnyefaß«.: :• Jeder Bürger muß ein Soldat werden, der so gründlich nusgeblldet ist. daß er in jedem Augenblick ins Feld rücken kann^ . General Franco ej-sticbte, die im Bürgerkrieg mobllisicrien militärischen Mapsen in e'neii Organisnuis zu.sammcnzuschnieden und dia militärische Machtstellung lies Landes 7'i bewahren und zu stärken. Um dieses Ziel I zu erreichen, war gründliche Reforin der vor dem Bürgerkrieg praktizierten L^urchfiih-rung der Dienstpflicht dringend nctwcnüig. Denn die Rep\iblik hatte sich prinzipiell jeder Änderung verschlossen, ja s'e hatt« weitgehend die nuiicxistische Zersetzung innerhalb des Heeres, die den vaterlMndl.scliPn Geist der Soldaten untergrub, begünstigt, I>ie Folgeei'scheinungen besonders inncrhali> des Offizierskorps waren denn auitenilen Zahl angewachsen sind, haben sich im Osten mit modernen K'ampfmethodon und ndt dem Eln.satz der modernen Waffen vertraut gemacht. Die Einberuf*mg verschiedener Jahresklas-aen dieses neuen Heeres Sjwinlcns schaffen Seife 2 »Marburger Zelfungc 24. November 1942 Vütnmer 328 im mtlitäriflchen Kraftfeld de« Weat-Mittel-nieore« eine I-age, die eine Verletzung der spanlafhen Neutralität weit schwieriger erscheinen läßt, als e« anderwärts bei den feigen Überfällen der letzten Zelt der Fall war. H. Schader Am Genickschuss vorbei... Stalin mußte auf britisch-amerikanischen Wunsch die »Liquidierung' seines Botschafters in der Türkei unterlassen Oer nruß Nalionalrat der Falanoe Madrid. 2n. November 'ieneial Kram'ü liai durch Dekret vom Jo. .N'oveniber die Zu.sammen.seizung cies neuen Naliotialrate.s der Falange bekanntgegeben, Icsst^n Mitglieder gleichzeitig Frokuratoren (ie.s .si»anisrhen Fteichstages ^Cortes) «Ind. Her Natlonalrat setzt sich aus insgesamt llH Miiglicdern zuÄammen, unter denen au-iVr ("lencral Franco als Präsidenten .sich tier Gentralsekretär der Falange, die Mitglieder der Regieiung, lier Präsident der Cortc.s 'noch nicht ernannt», der Generalvi-xesekretär der F'alange, der Chef der Faian-L.pmil".zeii, die Nationaldelegierten, die Gau-jr-iter der acht größten .spanischen Piovinzen und alle die verdienstvollen Falangisten befinden, die der Staatschef selbst ernannt hat. Zum NalioiialiuL gehören u. a. der Kommandeur lier Blaiien Division Genera! Mii-nor. CJrande, der frühere Aulienniiniflter Rer-raiio Siuier. der enge Mitarbeiter fies Grün-r pr? .loHo Antonio und spanische Botschafter in Rom, KcTiiandez Cuesta, der letzte ^oani.sche Flot.schafter in Berlin Graf Ma-y« de. Unter den Mitgliedern befinden sich in.^ge.sanit zehn CJonerale. zwei Admirnle und ;v(hh eiche iiöherc Offiziere. Der neue Natio-raltat i.'it der dritte im neuen Spanien und im Rahmen der gesetzlichen Bestinunungen wiederum füi- drei Jahie ernannt worden. Am S. Dezember d. .J. wird der Nationalrat zum ersten Male zu.sanunentreten. Ankura, 23. November Der sowjetische Rotschafter in Ankara, VVinogrddow, ist nach mehrmonatiqer Abwesenheit dieser Tdqe wieder auf seinen Posten /urückgekehrt. Er hat, wie berichtet wird, die türkische Grenze mit einem erleichterten Aufatmen überschritten. In Ankaraer politischen Kreisen verlautet, daß Winoqradow mit knapper Not dem Genickschuß entgancfen ist, da er inlolrje des Fehlschlaqens des Attentates auf den deutschen Botschafter von Moskau auf die „Li-quidationsliste" gesetzt wurde. Seine Beru-lunfj zur ..Rerichlcrstattung" erfoifjte auch kurz nach dem Urteilsspruch des türkischen Gerichtes im AttentatsprozeR und nachdem die Türkei ihren Botschafter wegen der .in-mafienden Hallnng der Sowjets dem Ankaia-prozeß gegenüber bereits vorher aus Kuibyschew zurückberufen hatte. Winogradow trat also die Reise nach Moskau an, in dem unschönen Gelühl, von Stalin nicht run wegm des fehlgeschlagenen Attentates tiuf Botschafter von Papen, sondern diich noch wegen des nicht nach den Moskauer Wünscheu verlaufenden Prozesses zur Rechenschaft gezogen zu werden. Nach Informationen, die hier aus Kuibyschew vorliegen, ist Winogradow nur infolge hartnäckiger Demarchen von englischer und amerikanischer Seite bei Stalin der Liquidierung entgangen. Von den Demokratien wurde dem roten Diktator gegenüber geltend gemacht, daß eine Bestrafung Wino-gradows in der Welt als der letzte Beweis dafür angesehen werden könne, daß Moskau an der AttentatsaTfäre äußerst interessiert und damit auch tür diese Angelegenheit verantwortlich ist, womit auch die Alliierten der Sowjets, also die qan7e demokratisch-bolschewMstische Front, in dieser Angelegenheit bloßgestellt würden. Nach langem Zögern habe sich Stalin dann entschlossen, diesen Argumenten nachzugeben und Winogradow erneut auf den Ankaraer Posten zu senden. Der Sowjetbotschafter hat nicht versäumt, kaum daß er seine Koffer in Ankara wieder ausgepackt hatte, seine anglo-amerikanischen „Lebensretter" zu einem üppigen Dankesfestinahl einzuladen. Vor drm Kommiinisnius peteliet •Madrid, 'JU. November Hitler Jial .!• leich voi' dem Komiini-iiiMnm.'' seii'Ufl . eint der AtiiÄenpülU'-l\ci (Ic'.s AHc in c jiom Kommentar zur If'lztiMi L.'ival-Rodc. Man dürfe nicht \cigt'^-si-n. dcil) Frankreich clienso wie das Doul.sch-laiid vor der Maohtiibci nähme Hitler.s e ne Mochluir;; der Marx sten tmd Koniumni.sten Ri'Nvcsen .sei. H.s .soi nicht au.';zudenkcn. was ri'js Kuro])a ohn»^ die nalional.soz'aliitischo «ci klar liervfjr'.ici;aii'4:en. daß die .Vl>.siciiten \U^^lvall^ d:ir-.ini liinatislicfen. Khiinünicn alv \oIk und St.Kit aiiv/nlö.schen. In Jic^ür l.ü'^e . >clirciht das lllatt. •lirtt K'niii.iipcn dank der l.oyaiitiit Dentsclj-land.s sei'ie K'eitnni; 'gefunden«. Meute könne •naii feststellen, daß der >Un\scliall mit seiner I luersclirift niitcr den f»''cliiiäclitepakt die Znknnit des rnnianischon !Slaate.s ciesiclicrt '.ahe. der sich diiniaK an einem schweren lind (.•ntsclicideiiden Krcn/.ve:.: seiticr Cie-scliiclitc befand. K*uni:inicn liahc das' \'or /WC .Jahren nnter/clchnetc Ncrspreclicn in die Tal mn','eM.t/t dinch den KiMiipf seiner Vrniee ^o^icn den linlscliewisnnis, I>cr Sie? kiinue nur den Käniprerti fiir l'nropH Äcliörei). Schwerer Ori»(:hen Honduras. d;is in amerikanisclien Fic-s.i/ iitH'r'.;e.,Mn'te der cin^'eburcnen Hcvölkernn;,' lie;;en keine Meldnn.wen vor. hie Heiisc Nor^ela-iierte hisc! I'nrneffe \\urde '-chwcr in Mit-\ deriscluift •^e/o.^ien. her Hrkau schreitel in nortb.'.'estlicher kichtiuiir tnit einer Cic-scliwindi'.:keit von imjiefähr aclil/i'4 Meilen in oer Stunde fort. Elf Monate Roosevelt-Krieg uSA verloren über dreiviertel ihrer Flugzeugträger und -mutterschiffe Roosevelt unterschlägt Mannschaftsveriuste Uerlin, Novemher Dit; nordanierikcinisclie F'lotte hat m den ersten elf Krie{{snionaien ülier dreiviertel ihres hei Kriegsausbruch vorhandenen Bestandes an lluRzeußlrägeni nnd -nnitterschiffen verloren. Am S. Dezember lP4f hesaß die nord-anierikanische Kriegsmarine insgesamt K'iö tai.send Tc-nnen an diesen Schiffstypen. Von diesen acht Schiffen wurden hei deii bisherigen Kampfhandlungen im Pazifik durcli japanische iMier- und U'iiterwasser-Streit-kriifte und Kanipfflng/.euge sieben vernichtet, nänilitli tlie Flugzeugträger Horneli (2(KKK1 rönnen). Wasp* (1-I7(» Totnien), i>Eüiter-prise 'lonnen), '^'orktowiu tlütiHH"^ Tonnen). Lexinglon (113('K)f) Tonnen) und »Saratoga- (33 OIH)Tünnen) sowie das Klug-/engmiHter.SLliiff [.anj^ley ■ (11030 rönnen). I.Me friedensniäßige Besat-iung dieser stehen Schiffe bellet sich aut rimd KXHH) A\ami, von detien der «röliie Teil mit den Schiffen untergegangen ist. Dieser hohe Verlust an Flii^j/.eugträgern hat die USA ge/.wungen, in noch stärkerem MalW (Js hisiier Ozeandampfer z»i Hilfs-Flußzeus-trägern umzubauen. Die ersten drei dieser umgebauten Ozeandampfer, die als Fhig/'eng-träger eingesetzt waren, fielen den japnnem m der Seeschlacht bei den Santa-Cruz-Inscln zum Opfer. Amerikanischer Nachrichtenschwindel Nach eiller Mitteilung vom 17. November be/iflerl "\\'as!iington seine Verluste an gefallenen. verwundeten oder vermißten Offi/ic-reii uml Soldaten seit Ausbruch des Krieges nnt Japan auf -IfMHM). darunter ITiXK) der Kriegsmarine. Deni(;egcnüber stellte der japanische Knndfnnk fest, dali iliese Zahlen w e:i unter der Wirklichkeit liefen. So seien der IJSA-Mnrine in den Seeschlachten im Siidpa/ifik am 2ii. (Oktober u. i. ein Sililacht.schiff rnd drei Flug/.eug'räger verk>reii gegangen. Die Zahl der dabei untergegangenen Scclcnte betrnge mindc^tc-n.^ 78011. Ferner seien in der gleichen Seeschlacht drei Kreuzer und ein Zerstörer gesunken, wobei weitere A\ann gefallen seien. Das mache schon 11 2Ut;) A\ann aus. Die Verluste auf den sechs weiteren Kriegsschiffen, Jle schwer beschädigt wurden, und die beim Abschuß von über 2tX; Fhig/cugen entstanden, lasse man außer Ansatz. In der Seeschlacht vor der Insel (juadal-tanar am 12. November hätten die Amerika-jier einen Ausfall von 12 Schiffen gehabt, voii denen ein moderner Kreuzer, ein Kreuzer der B-Klasse und drei Tran.sporter versenkt und lö Fhigzeuge abgeschossen worden seien, wedici minde.stens 7!(•() Gefallene zu verzeichnen seien, [>urch die Nachtangriffe der japanischen Marinestreitkräfte am gleichen Tage seien den Amerikanern vier weitere Kreuzer und ein Zerstörer verloren gegangen, wobei mehr als '14(X) Amerikaner ums Leben gekommen seien. Die Zahl der in der Seeschlacht vor Guadalcanar am 12. November üefallenen belaufe sich somit auf mindefttens 11 o()0. in den beiden Seeschlachten im Südpazifik am 26. Okt(>ber und vor Guadalcanat am 12. November habe also die amerikanische Marine einen Verlust , von insgesamt 22 7()0 Mann zu verzeichnen. Nun habe die amerikanische Marine am 21. September mitgeteilt, daß sich die Zahl der (jefallenen. Verwundeten und Vermißten seit Ausbruch des üroßostasienkrieges auf 14 4(34 Mann beziffere. Am 12. November aber sei bekanntgegeben worden, daß sich die Zahl der Verluste seit Kriegsausbruch auf niKH"» belaufe. Denmach würden sich also die amerikanischen Verluste in der Zeit vom 21. September bis /um 12. November auf nur 2»»(K) .N\ann belaufen. Die ,\mc*rikaner. die solche Zahlen auftischten. schienen die übrige Welt des KeLhnens für unkundig zu halten, wie dumm sei es doch, glauben machen zu wollen, daß man statt 22 70() Mann nur 2f)0f) verloren habe. Weltkrieg für Judas Machttraum Greenwoods offenes Geständnis — Jüdische Ausbeuter unter USA-S-hu z — Antijüdische Kundgebungen verboten LrüstoUc in 4natolivii. Sumituv: iiachmitta:^ i.rcisiiieteu sicii in Ankuia und einer \oii mitielaiiaiohscheii Städten bis zur Küste lies Schv.Hven Meeres mehrere kleine 1-rd--löHe. Soliaden ciitstaud iiiciit. t ber>chw cniniuiiv: fordert In hnksopiur., (iioüe I'ber^chw cmimiii'^ei) ricliteieii im Staat, Miiia-- i» h der amerikanische llandUingor Judas, überall in Roosevelts M f »MartMcger Zdtnn^« 24. Wo¥cmbcr 1042 rfff ySfto fliifaffirffft PoUi«! und Wehrmacht v«rnichton gemeinsam alna sow)ttlt€ha Sprangzantrala — War zam Sabotaur wird» must faltan Im Osten, fm November Seit vier Tagen ist unsere Polizeiformation nach v^ochenlangen Einsätzen gegen das Banditentum in ihr Standquartier zurück, da kommt der Befehl: Sondereinsatz gegen eine Sprengzentrale 1 Wir rollen wieder über die Rollbahn. Brummend und polternd windet sich die lange Schlanse unserer Fahrzeuge mit angehängter Flak v&rwärt«. Da — ein wuchtiger Knall! Eine Detonation an der Spitze der Kolonne • •.! Diesen dumpfen Schlag kennen wir m genau: Minen! Eine dunkle Sprengwolke treibt lanssam von der Rollbahn in den regenfeuchten Dunst über den nahen Hochwald. Doch das sprichwörtliche »Ba-taillons-Qlück« ist nns wieder einmal treu sebliebenl Unser Solo-Krad hatte die erste Mine in sausender Fahrt mit dem Hinterrad ausselöst. Nichts war dem Fahrer geschehen. Unsere Minensucher kommen mit den gespitzten Stäben an, suchen die Straße vor-ao8 ab and finden noch drei frisch eingebaute Kastennlinen. S»wl9tolllzl«r« TOI Moskau wurden hier •bftwtst Wir haben noch vier Kilometer Fahrt, dann sind wir am Ausgangspunkt unseres Einsatzes gegen die Ortschaft A. angekommen. In diesem Dorf sitzt ein Banditenstab. Dort ist die Zentrale aller nächtlichen Spreng- und Störungsarbeiten an, den Eisenbahnstrecken und Rurdisuchungskomniandos zusammen und bringen die Kameraden vorsichtig herbei: Geballte Ladungen mit und ohne Handstiele, dutzendweise abzugfertige Minen aller Art und etwa 75 kg sonstiges Sprengmaterial werden allein aus den noch nicht brennenden Hütten geholt. Da fehlt auch nichts, was lum Handwerkszeug eines zünftigen Anarchisten gehört! Kleine Kastenminen, halbrunde schmale Magnetminen zum Anbringen bei Eisenbahnschienen und Eisenbrücken. geballte Ladungen, die wie kleine Kochtöpfe aussehen — für Übergänge, Holzbrücken und wohl für »sonstige Zwecke aller Art«. Dazu serienweise Sprengkapseln, verschiedene Fhilversorten in Hoizkästen und Gummibeutelchen, Brandsätze und Zündschnüre in allen Sorten und — wie könnte es auch anders sein! — besonders auffallende Zeitzünder englischer Herkunft mit einwandfreier Brenndaueraufschrift. Was wir sonst noch finden? Karten und Pläne aus bestimmten Gebieten, auf denen Straüen- und Bahnnetze scharf gekennzeichnet sind. Was an Kartenmaterial und Papieren wichtig ist, wird mitgenommen und alles andere mit größter Vorsicht außerhalb des Dorfes vernichtet. Es ist schon weit über Mittag, als sich unsere Kampgruppen gesammelt haben und zum Abmarsch am Ostrand stehen. Der Einsatz dieser Blitzaktion in wenigen Stunden ist nun vorbei, unsere Arbeit ist getan. In hartem Kampf wurde eine gefährliche Zentrale des organisierten Banditentums im Rücken unserer Front überraschend gepackt und vernichtet. 97 flüchtig gezählte Feindtote — bei nur ganz geringen eigenen Verlusten — bleiben als warnendes Beispiel zurück und die immer noch lodernden Brände künden es weit über die Hügel: Was das deutsche Schwert im Osten erobert hat, wird befriedet! Und wer zum Saboteur wird, der fällt! Kriegsberichter Alfred Rnauf, PK wm PK-Aufnahme: Kricssberichtcr HeWelatif (Wb) Deutsche Luftwaffe In Französisch-Nordafrika Auf dem weiten Rollfeld stehen die deutschen Maschinen einsatzbereit Dia Hollywoodflotte der USA FUmstam auf amerikanlsclien Kiiegtischirfen Nur wenige in Europa wiasen, daß die nunmehr so stark dezimierte amerikaniac^he Flotte mit ihren Schlachtschiffen, Torpedobooten, Flugzeugmutterschiffen und sogar U-Booten in Friedenszeiten ein beliebtes Requisit für Hollywooder Filmaufnahmen war. Die Flotte Roosevelts, der jeder Siegealor-beer im wirklichen Kriege bisher versagt blieb, vollführte dann wahre »Heldentaten« bei Filmaufnahmen. Auch das ist typiach für die sogenannte amerikanische Kultur. Nur allzugern lieh Washington solcherart .seine Kriegsflotte der jüdischen Firnut Metro Goldwyn Meyer, die darüber sehr stolz ist und die amerikanische Flotte als ihre eigene »Hollywood Flotte« betrachtete. Ein gewisser Mister Law, der Hauptaktionär der genannten Filmgesellschaft, der selbstverständlich Jude ist, rühmt sich, ein ausgezeichneter Kriegsschiffkommandant zu sein. In solchen Fällen waltet er seines Amtes in Admiralsuniform, begleitet von dem Regisseur Tolberg und seiner Frau, dem bereits verblaßten Filmstar Norma Shearer. Es ist ein zwerchfellerschUt- PK-Kriegsbericliler Worner Held« wird begnadigt und darf die Geliebte nach der Scheidung von ihren großmütig verzichtenden Mann heiraten. Die Filmaufnahmen zu diesem Hintertrop-penprodukt der jüdisch-amerikanischen Phantasie gestalteten sich als eine ununtor-brochene Reihe von Festlichkeiten. Kriegsschiffe hatten sich in Atelier.«» verwandelt, überall sah man betrunkene Pärchen zu den Klängen von Jazz tanzen, der Lautsprecher des Regisseurs brüllte, die Kajüten waren zu Garderoben für Filmstars geworden, boliebln Filmschauspieler paradierten als Kommandeure von Kriegsschiffen, während in deii Pausen unzählige Reporter die Stars interviewen durften. Auf der mittlerweile tmtcrgegan;;enru »Saratoga« konnte man sogar eine Bronzetafel bewimdern. auf der die Namen der Filmdiven, die bei den Aufnahmen mitwirkten verewigt waren. Jetzt ruht diese :vTro-phäe« auf dem Meeresboden. Bezeichnend für den Bildungsgrad der amerikanischen Filmindustrie imd ihres Publikums ist übrigens auch die Tatsache, daß die Metro Goldwyn im Ernst die Schlacht bei T^epanto, in der bekanntlich am 7. Oktober 1571 eine ita. lienisch-spanische Flotte unter Juan d' Au-stria einen großen Sieg über ilie Türken errang. mit modernen Kriegsschiffen aufnoh-I men wollte. Die Regisseure behaupteten, (hß das Hollywodcr Publikum sich keineswegs daran stoßen würde, daß Panrerl:reiiz''r und dergleichen Einheiten schon vor 370 Jahren kämpften... A-y Wie eine Greuelneschichte entsteht Die Amerilttinerin Florence Boeckel er/ablt in ihrem Buche ,,Dio Macht der Presse mi Krier} und im Frieden" ein Reis])ie! ddfür, wie durch die Rericbterstattunri einer verant-wortiinrjslosen llel/presse eine Im ■•1: is- /oi-tuncismeldunq zu einem wüsten Greuelmir-rhen qegen Deutschland aufqelilrtht wir.I. im .lahre 1914 tioß sich folqende N!oMim(} auf ihrfni Wege dokumentarisch ve »o'-ten; ..Kölnische Zeitung"- ,,Als der Fall von Antwerpen bekannt wurde, wurden lie Kii-chenglocken qeläutel " (Ciemeint ist ii.itiir-lich; in Deutschland.) „Times"; ,,N-ich einer Meldung des Ma-tin" aus Köln wurden die belgischen r»ri.?sier, die sich nach dem Fall von Antwernen weigerten, die Kirchennlocken läuten zu lasson, 'lus ihren Amtern vertrieben " „Neue Zürcher Zeitung"; Wie die .Tim.'s' über Köln aus Paris erfahren, wurden d:*' unglücklichen belgischen Priester die sich nnch dem Fall .Antwerpens weigerten, die Kircfifn-glocken läuten zu lassen, zu Z\vaniis,iih(>M verurteilt." „Matin"; ..Durch eine Nachricht, die die , Neue Zürcher Zeitung" über London aus Köln eiliält. wird bestätigt driR die hana-riscben Eroberer Antwerpens dir= mvf'ürk-licben lielgisrhen Priester für ihre mütige Weirjerung, die Kirrhennlocken zu läuten, dadurch bestriiffen, daH sie sie c^ls lebende Klöppel mit dem Kopf •• ■'h inten die Glocken hängtoiv" kuirl Lcrbs S«ffe 4 »Mtfbuffw 24. November 1942 Nummer 32S 1}otA und Jiuttue Utldenard Forür-Heimbacher sinnl in Marhura Erstes Symphoniekonzert In Marburg Wie wir bv reits berichteten, wird am Prei-tdg, den 27. November, unter Hermcinn Frisch tiewährter Leitung in Marburg dfls erste S>mphoniok()nzert der Spielzeit veran^tflitet, n dessen Rcihmen die ausgezcichmno Orazer Konzertsingorin Hildegard Forer-Heimhucher cinch einige der schonen Lieder von Josef Marx zum Vortrag brinqen wird. Die KQnst-Icun vcriügt über große musikali^ctie und stimmliche Qualitf'iten. Hofrat Josef Marx selbst, der berühmte ostmarkische Komponist, erbat sich anläßlich des Festkonzertes in Graz zu seinem 60. Geburtstag die Mil-wiritung der Sängerin als eine der berufen* stQn Int'^'i-, Iii 'Of'kunfif. Eintrittskarten im Vorverkauf sind, wie Immer, in der Verkaüfsdlcnstslelle les Amtes Volkbildung (Ecke Tegctthoffstraße—Ceriirhts-hnfgassc) zum Preise von 2 R.M bis 4 HM cr-htiltlich. Mitglieder des Musikringes zahlen die Hälfte, Sie kamen aus dem Bauernstand Entdecker, Erfinder, Ärzte tind Dichter + Neuer mtislkallscher Oherlelter des r?LMitsehen Opernliausus Berliii, l)er niusikü-l'schc (Hierleiter des l'gutschcii Üpcrtiliauses in [Jcrlin, (ieniralnnisikdirektor Arlur Rotlier, ist von der Ri-'chrurnJfunk.^^esel'sclinft als erster Iiiristnt und inusikalischer Oberleiter des Jeronen licrliik'r Riiiulfunkorcliesters ver-ji.licntet worden l-.r wird seine Tritipkeit im Snttiriier 1943 aiifneliinen. — Reichsniiiiistcr Pr. {.ioeiyiels hat niit neßitin der Spielzeit den St.iatskap'.'nriici.vter Dr. Hans ScIiriiMt-Isser'itedt aus lianibiirti zum Opern-d rektor und tnnsikalisclien Oberleiter des ['eutsehcii Opernhauses in Rerliii berufen. Wenn sich ein Anlaß ergibt, eines Großen des Geisteslebens tu gedenken, sei er nun ein bahnbrechender Entdecker oder Erfinder gewesen, ein Arzt oder Dichter, so liest man immer wieder, daß er von bäuerliclien Eltern herstammt. Uniibersehbar reich ist der Anteil des Dorfes an der Kelstigen Gesamtentwick-lunR der Menschheit, an der ständivten Mehrung ihres Kulturbcsitzes. Als man vor einijien Monaten den 120. Geburtstag des froßen Naturforschers Gregor Mendel feierte, da wurde das Andenken an den einstigen armen Bauernbuben aus dem schlesischen Heinzendorf im Kuhländcben. der berufen war, der Welt das Gesetz vom »Mechanismus der Vercrbuntr« zu schenken, wieder mächtig wachgerufen. Wenige Jahrzehnte vor Gregor Mendel vertrat in dein Dorfe Ziebigk bei Kothen in Anhalt der Bauernbub Johann Friedrich Neumann senie ersten Kinderschuhe. Sein Vater hielt ihn dazu an, die heimische Vopelwelt zu beobachten, wie er selber es bei der Ar-jheit auf den Feldern und in der Freizeit liebe-! voll zu tun pflegte. Aus dem Knaben wurde (•er größte deutsche Ornithologe, dem wir das Standardwerk der Vogelkunde, die in allen Kulturnationen verbreitete, dreizelin-büntlige »Naturgeschichte der Vögel« verdanken. Obwohl er zeitlebens als schlichter ;Landinann der heimischen Scholle treu blieb, erhielt er den Professortitel, wurde zum Flirendoktor ernannt, und nn Scliloßgarten 7.11 Kötlien steht sein Denkmal. Der alte Schullehrer des Tiroler Dörflelns Partscliins klagt dem Peter, dem Sohn de.s (lemeindetlschlers und liauern Mitterhofer, seiner gichtischen Hand falle das Schreiben ' schon arg schwer. Da setzt sich der Peter 10COO Bücher in vorderster Front Fine Fr hIruKlliMi.u in der Kampfzone — Bücher sind Vjrüße der Heimat Wenn /.ur Zeit die deutsehen Soldaten in allen Zonen von 117 rronthnchhaiullunj,'en mit wertvollem Lef-eput beliefert werden, so /eu^t diese Leislnii/; nicht nur von einem vor-bklliclien l)rpanisati(msvernn">Ren, sundern auch von dem inibedinnten Willen, die Kul-Im7,'iiler des Sclirifllnms den kämpfenden Soldaten !^o\\ eit wie mttf'lich zi)fl:anplieli zu ma-t lu'ti. Von etv. a is ltoIUmi Niederlapen .'ins werden die zahlreichen rronlbuchhnnd-lnn,!:< n mit numatlii-li (ilKMlOO bis 1 Million l)iicliern beliefert. Kr^iritl-.ucli'unullnnüjen gewinnen erst einen v.irkliclien Sinn, wenn sie zur kämpfenden Truppe klimmen. Im 1' mmh eitn-r P.'in/irarmee beucpt sich seit länjjiori-ni e-'ne fahrbare Front-biicl'.handluni;, die /ii ihrem Sllit/pnnUt ;m Kaidt. Mit lOflOO der vers;-Iiicdensten Biieher beladen, fuhr der Omnibus mit seinem An-liäneer ah. Ober das Pairps nahm er seinen zu den Div'^ionen und \ on dort zu den I-''"r''mcii!' rn. l^- 'in war es meist sehr sehwic-r'Lr. ruf den Slnßen den rrroßen Omnibus '■iir'>n/ubr;r'"'"n. A\an ließ ihn sieben, erbat sie'i ei'ien Per.'^onenkrafi^vi'.'en, lud 100 {)der H' 'ir P'-fb r (■■'♦1 rn/l ?■'••• tu n (ih'^r ('"" I^T- l-nil' ne zu den Kompanien in der vordersten 1 inif. Als die I'rontbnchiijindlcr ihre l.adiinR ' r ' n y .'\ '11 d\^ K.-meraden hcbi-i. Die beiden Fron!buch-l'.;i[ -'hr Iipfti n alle II''" vnll zu tun, um die ff- .N'.ncb den Frfr^hruni'en wird ein Puch von f'inf b's 71'hn Snjdati'ii eel'^S'-n. Bücher sind dem SfiMatcn Grüße der Heimat. In knapp 14 Tapen wurden 10000 Bücher verkauft. An der Spitze aller Nachfragen steht die Unterbaltunpsliteratur. Vom pediepenen Roman bis zur heiteren Lektüre, vom Abenteuer bis zur Reisebeschreibung. Neben der Unterhalttmp nimmt die Kriej?sliteratur einen breiten Raum ein. Aber hier doch mehr die Militärliteratur als chronikhafte Bücher oder Bildbrlnde. Kriepsromane wurden oft gefrapt. Aber im Verhültnis zur Unterhaltunp ist ein Absinken in der Nachfrage festzustellen. Das ist in pewissem Sinne versfhndlich. Der Soldat, sfflndip im Kampfe, will sich in der pe-rinppn Zeit der Muße entspannen. Da kommt ihm die Unterhaltunp eher zu Hilfe als die Kriepsllteratur, die ihn meist mehr zu Vergleichen und Auseinandersetzungen anrept. Daneben nimmt die Fachliteratur einen großen Raum in der Nachfrape der Soldaten ein. liier hebt sich ganz deutlich das Bestreben der einzelnen ab, Bildungslücken auszufüllen, dort wieder zu beginnen, wo man einst bei der F.inberufunp die Fäden in der eigenen Aijsbildunp abriß. Mancher junpe Soldat, der ein Studium beponnen hat, versucht auf diese Weise, sich um ein Oerinpes voranzubringen. Mit einipem Abstand folgen dann die anderen Grltunpen. Wenn man abschließend sagen darf, daß di2 Freude an der leichteren Unterhaltungs-liter.itur, die deshalb keinösweps flach Rein muß, im iibervviependen Maße festgestellt werden konnte, so ist das ein Frfahrunps-pnmdsatz von vielen. Wichtig und entscheidend aber bleibt bei alledem, daß mitten in den heftigen Kämnfen die Soldaten einer Panzerarmee mit 10 000 Büchern in der vordersten Linie bedacht wurden. Kriegsberichter Heinz Orothc hin und bastelt einen Kasten mit beweglichen Eisenbflgeln und Lettern daran, die gewissermaßen von selber schreiben,, eine Schreib-tnaschlne also. Gleichfalls in Tirol, in dem Dörflein Oberperfuß bei Innsbruck lebte um die Mitte des 18 Jahrhunderts ein seltsamer Bub, der Peter Anich, der guckte gern nach den Sternen und zeichnete ihre Bilder und Bahnen auf, füllte seine Schiefertafel mit Zahlen und Linien, fertigte Sonnenuhren an und wurde schließlich schier ganz von selber ein berühmter Astronom und Mathenmatlker. Auf seinem Bauerngut in Gerllkon Im schweizerischen Thurgau feiert in wenigen Wochen der Dichter Alfred Huggenberger seinen 75. Geburtstag, Immer noch mit gleich rüstigem Eifer auf seinen Äckern wie an seinem Schreibtisch tätig. Dieser Bauer hat dem deutschen Volke eine Reihe der schönsten und wertvollsten Erzählungen und Romane geschenkt. Itn vorigen Jahre feierte die gesamte Kulturwelt den 400., Todestag des Paracelsus, der in Salzburg begraben liegt, ausruhend von ruhloser Wanderung. Die Wiege dieses Wundertäters und gewaltigen Todbezwingers stand zu Einsiedeln in der Schweiz. Er wuchs völlig wie ein Bauernklnd auf. Unbegrenzt fast könnte man die Reihe der Namen großer Männer fortsetzen, die einstens Bauerububen waren. Hans Brecka GrOlfnonn des neoischen Theaiers in den Niederlanden In der Haager Staatsachauburg wurde In würdigem Rahmen das »Deutsche Theater in den Niederlanden« feierlich eröffnet. AH Ehrengast war Reichsminister Dr. Goebbels erschienen. Der glanzvollen »Don Oiovanni-Auffühning«, die den Auftakt der deutschen Theaterarbeit in den Niederlanden bildete, ging ein Festakt voraus, in dessen Verlauf Reichsminister Reichskommissar Dr. Seyß-Inquart hervorhob, daß dieses Theater zu gegebener Zeit vor allem dem deutschen Soldaten Freude und Anregung bringen soll. Der Reichskommissar sprach seinen Dank allen jenen aus, die geholfen haben, dieses Theater zu errichten. Dieser Dank gelte besonders dem Reichsminister Dr. Goebbels, durch dessen Zustimmung und Hilfe das Werk vollendet worden sei. Erich Traumann !Rüdk fiocA Südosten -f Eugen Elodart nn dn« Mannheimer Nstio» naltheater berufen. Der TnfetWIant de« Mannheimer .Nationaltheaters, Friedrich Brandenburg, hat den Intendanten des thflringischen Landestheaters Altenburg, Fugen Bodart, zum musikalischen Oberleiter des Deutschen Nationaltheaters in Mannheim berufen. Bodart tritt als Nachfolger de« nach Dresden ver-pflichteteji Karl Eimendorff sein neues Amt voraussichtlich am 1. Januar 1943 an. •f Goethe-Woche In Leipzig. An der Goethe-Woche, die zur Zelt von der Goethe-Gesellschaft, Ortsvereinigung Leipzig, veranstaltet wird, nahmen auch die Vert.'Ptor der Goothestätten in Frankfurt a. M., Weimar und StraRburg teil. Da eine Ha.iptver-sammlung der Goethegesellschaft nicht durchgeführt wird, gab der Präsident der Gesellschaft, Dr. Kippenberg, einen Rerhen-schaftsbericht. Die wertvolle Bibliothek, d'e der verstorbene Berliner Germanist Dr. Julius Petersen der Gnethegesellschaft hirterlassen hat, soll in Weimar in einem Ged^cht-nisraum aufgestellt werden. Die Mitg'.'eder-Zf hl der Gesellschaft ist In den drei 'a'zten Jahren um weit mehr als die HSfftp ne- o. Empfang beim kfOÄlischen 4t*4t»#Ähret. Die&er Tage empfing der krodtiichd Staats-führer aus Anlaß des ersten Jahrestages der Giündung der Ustascha-Ffau305f hift etnft aus 300 Frauen bestehende Abordnung und v/üraigte den Einsatz der itroat ben Fruuen o. Ungarisches Feldthealer auf dem Weg an die Front D^fser Tage hat das trste un-gdriscbe Feldiheater den Weg an die front argetieten Neben dem ständigen Ensemble werden wie wir erfahren, hervoi'^agende ungarische Schauspieler als Gäste an den Veranstaltungen mitwirken. o. Die Beamtengehälter In Bulpirlen nea Koregolt. Dem Sobranje Int ein Gesetz eingebracht worden, durch daa die Besoldung'i-frage der bulgarischen Beamtenschaft wesentlich vereinfacht werden soll. Die 177 Stu^ fen der bisherigen Gehaltsskala werden auf 56 Stufen reduziert. Daa niedrigste Beamtengehalt beträgt 1000 Lewa monatlich, daa höchste 15 800. Im Ausgleich für die Lebenshaltungskosten sind Steuerungszuschläge .und Kinderzulagen bewilligt worden. Vom 1. Jänner 1943 an werden die Gehälter um 15 bis 30 v. H. erhöht. Bei einem Gehalt bis zu 3000 Lewa monatlich beträgt die Erhöhung 30 v. H. Mit steigendem Gehalt verringert sich der Prozentsata bla zu 15 v. H. bei Monatsgehältern von über 10 000 Lewa. Die Kinderzulagen betragen für das erate Kind monatlich 100 Lewa, für daa zweite 200 und für jedes folgende 800 Lewa. o. Kommunisten in der Slowakei zum Tode verurtelll. Ein in PreBburg zur Dirrhführung gekommener Kommunistenprozeß hat nun seinen Abschluß gefunden. Wegen volks-schildlicher Tätigkeit und SchOrung des Umsturzes während der Ztflt der Wehrbereit-srhaft wurden zwei Kommunisten zum Tode, zwei zu lebenslänglichem Zuc^thms und ein weilcer zu zehn jah»en Zuchth-^us veurteilt Gleichzeitig wurde vor dem Sondergericht ein Prozeß gegen 35 kommunistische Umstürzler begonnen, in den 14 Juden bezw. Jüdinnen verwickelt sind. o. Eine halbe Million TQrkenpfnnd Schadenersatz. Die Stadtverwaltung von Istanbul hnt gegen die frühere ElektrizitätsgejelUchaft d.eser Stadt eme Schadenersatzk'aga angestrengt und ihr die Nlchteinhaltunc| eines Stromlieferungsvertrages zum Vorwurf gemacht. Die Forderungen der Sts lt an dio Gesellschaft betragen eine halbe Million Türkenpfund wachsen. Die städtischen Bücherhal'on Leipzig haben aus Anlaß der Goethewocae ein Schriftenverzeichnis „Begegnungen mit Goethe" herausgegeben. Das Verzeichnis bringt jedem deutschen Volksgenossen, der im Anfang seiner Bemühungen um Goethn steht, die grundlegenden und einführenden Schriften nahe. + Crötfnuni* der Brüder Orlmm-Oesell-schaTt in KasseL In Kassel begann die unter der Schirmherrschaft des Gauleiters von Kurhessen, Staatsrat Karl Weinrich, stehende Brüder-Grinn-G'^'!eMfr''.nft ihre Arbeit. Die Gesellschaft hat sich die Aufgabe gestellt, im Geiste der Prüder Grimm der Erhaltung nnd Förderung deutscher Ktilfttr zu dienen und ihr im Hessenlande rn aller Zukunft eine Pfle-gestätte zu schaffen. -f Lalgl Antonellt gestorben. In Pescara ist Luigi Antonelli gestorben, der einer der meist geschätzten komödiendichter Italiens und bis vor wenigen Tagen noch Thenter-kritiker der römischen Tageszeitung „Gior-nale dTtalia" war. Er erreichte ein Alter von 70 Jahren. Das italienische Theater t»ai m»t ihm viel verloren. :riirr-Tr.T D.E SCHU' D 20 TOIMÄ!!^ ROMAN VON M. BifiGEMANN Urhfhfr-Rechfsscliiitz: Drei Oncllen-Verlar, K&nlR.sbrilck leb weiß zwar nicht, ob er eine Anzeige (T'^qon uns .'Tlir^, über li'St steht jndenfdlls, d iß (ih- ['.rhöulon jetzt ein mehr als auf-fr-lloni'H Inlore'-sfi für die Ti>dnsnrsache an dt:n 1 aq Iftj'^n. h h biilie alle i-rngen des l.^> ii.iipn und froqen, bis mein sich tlurh rM['n':il eine Bl'iße qibl und donn p'ötz-1 ' ii d'is ri-'H :e 7.us* ' rnonbre'hnn sieht. Wovor uns Mimmcl bnvv' ihren mörjc' Ich wur>'if'"e in'rh s. Ibsl, dnß ich es fertig l)r.i'hf?', (icn Br fiii-n so anziiUiqen, Abnr in irb dir drslirilb k" mp Sorqeii. Ich halte vorl.iiifin ni'hts /u V 'iifb 011 nnrl W n»mt in Rtihe vnr- tv-' ' n If h (Irürltn d 'T n '.nTTi. diiO Mil-l-nn l'i'h ti(ii7 allr^m nn» nnfnimmt und Dir V ' 'n ■ ' 'nV*t Soiitri^t D'i mn'"en V.;>r <;o ';t h""'''Iii"» nosfl .rrer''irl. Ich ' h nirht ffir nu-n-^r b'i'.ssen I,) .1) UV'h rvOi ■'■''1''h W'Trhf ich i.'V . 'f jcf, pp f)jT m't I ■l'-m • Ii I ' f v'' l f l'ij'' h i'id rl" llo.r iiiiKi An^il iii k (j le, cliiü ei Dir recht bald gelingen wird, Dein Ziel zu erreichen, bin ich mit den herzlichsten Grüßen Deine Elisabeth." Inge Perchland ließ das Schreiben sinken und sah sinnend vor sich hin. Jetzt wurde es wahrhaftig ernstl Daß man so schnell dahinter kommen würde, hatte sie nicht erwartet, Professor Bnrnhelm trug also an allem die Schuld! Das hätte sie eigentlich voraussehen müssen. Hatte sie nicht schon vor ihrer Abreise aus Magdeburg das Gefühl gehabt, als wenn sie von dieser Seite Schwie-riftkeiten bekommen sollte? Und nun hatte sich ihre Ahnung erfüllt. Was war jetzt zu tun? Wenn es der Polizei gelang, ihren Auf-erth(^ltsort zu ermitteln, so mußte sie damit rechnen, schon in den nächsten Tagen verhaftet zu werden! Das durfte aber keineswegs geschehen, Das würdo Ihre ganze Kom-bin ition über den llnufen werfen. Vielleicht nelang es noch rerht7eitig mit Mailing eine Veroinbarung zu treffen Allein davon hing jet'/t Ihre gonze Sicherheit ab Ihr Stiefbruder Horie war jetzt der rettende Anker! Sie blickte auf die Öhr Es war gleich um neun. Wenn sie sich beeilte, konnte sie noch zu Mallinn nehen, bevor Paul Ferrhland zu-rürkVohrte F.s war heute sowieso das letzte-mal, dan sie der Pension einen R"stirh ab-siattnte Sie stand auf und srh'uite suchend durch d'e Halle Der 7immp»kel'ner war nicht mehr zu seh'-n Doch bitte sie das Gefühl daß er sie von irgonr'einer Ecke =^ '■'en kleinen C.T-ten ^' ir Ppr>«t'nnrit Abor '">'s s'c l'o IT pr! h'i'i U'ri pif-b f'er K'linnol zu nrei bni, öffnete sich die Tüt und Inspektor Hart mann erschien auf der Schwelle. Er grüßte höflich und trat zur Seite. „Bitte sehr, gnädige Fraul" Sie lächelte ihm freundlich zu und trat ein, während Hartmann das Haus verließ und die Tür schloß. Donnerwetterl Da halte er ja noch einmal Glück gehabt! Fünf Minuten früher, und er hätte den Anschluß verpaßt. Aber heute sollte sie ihm nicht entkommen. Es war wirklich an der Zeit, daß er endlich hinter ihre Schliche kam. Bis jetzt hatte er Ferchland nichts weiter melden können, als daß seine Frau in der Pension Mailing verkehrte. Und das Seltsame dabei war, daß dieser sich auch mit dem Wenigen zufrieden gegeben hatte, ohne eine Äußerung darüber zu verlleren. Der Inspektor kannte sich mit seinem Auf-tragqeber nicht mehr aus. War er tatsächlich nur hierher geholt worden, um Frau Ferchland zu beobachten? Dazu war Ihm seine Zeit dr>nn doch zu kostbar. Er blieb kurze Zeit vor der Tflr stehen und überlegte. Dann ging er rasch in den Garten, wo er unter einer Kastanie Aufstellung nahm und die Fensterfront absuchte. Er hatte sich nicht geirrt. Es dauerte nfcht lange, als in Mallinqs Arbeitszimmer das Licht ausga-dTbt wurd*» Die Fenster sowie die Balkontür waren nur halb gesrMossen Martmann erkannte deutlich Horje Malllngs scharfe Stimme konnte aber nicht verstehen, was nesrc-or-hen wurde. Tausend Gedanken schössen ihm rfnrrh d^'n Konf Dis w-i* ein'» «»-'ten nünst'qe Gelegenheit, die er sich nicht ent-ar'hen 1fl':«en diu^^^e. Fs wuf»'^ aber auch wirkVrh lannsam Zelt daß er dahinter kam was die beiden so oft miteinander ausmach tr»n. Er trat mit leichten Schmitten dicht an das " Mis her » und stien in das Parterrefenster Mitte, das Gegenteil anzunehmen. Den dein Verhalten In Wiesbaden war al'es andere als vertrauenerweckend' nnf\ du mir, wenn auch gegen feinen Willen, diesen verdammten Spürhund aus Berlin auf den Hals schicktest, war gleichfalls nicht dazu angetan, mein Vertrauen dir gegenüber zu starken. Und nun erscheint ganr plötzlich auch noch dein Gatte und macht dir wie ein verliebter Auerh'ihn ganz öffentlich In der rührseligsten Welse den Hof. als wenn es niemals Differenzen zwkrben etich negeben hRtte' Du willst mir doch nicht etwa weismachen, daß das alles einfarh Zufall Ist? Nein nein, meine liebe diffir kenne Ich dich ru lange nnd 2U gut Dnln rrerrjdezu unelanbHcbPS Ver-halt<»n in hat mir /iir Conüne lie- w'esrn was ich von dir 7U hiUen höbe, ASot pifiini dich In flieht ns, ieflchränkt diesem großen deutschen Volk angehören dürfen. Steil geht der Weg von der Ortschaft herab zum Bauemhof, in des.sen guter Stube eine der Zellenversainmliingen abgehalten wird. Die Bauern «ind bereits versammelt. Mit ihrem Gesinde haben sie Platz genommen, sitzen auf den Wandbänken, füllen die Stube bifl zum letzten Fleckchen aus. Eine mollige Wärme herrscht im Raum. Herbe und doch anheimelnde Landluft durchflutet ihn. An der Stimfront unter dem Bild des Führers begrüßt Ortsgruppenführer, DipL-Ing. Lupsa, die Redner. In einfacher, leicht verständlicher Sprache erörtert der Krels-fUhrer die Oeachehnlsse an der Front und das deutsche Wollen Im Unterland. Bejahende Zurufe und spontane Beifallsbezeichnungen zeigen, daß die Leute aufgeweckt den Ausfuhrungen folgen. Dann spricht ein enger Mitarbeiter des Kreisführers in heimatlicher Mundart Als ein Sohn dieses Landes gebraucht er die Sprache des einfachen Volkes und findet noch schneller in die Herzen der Menachea Hat der Kreisführer einen umfassenden Blick Uber das Weltgeschehen und Über die Probleme der Untersteiermark entworfen« so behandelt der zweite Redner jetzt aiutfUhrlicher die den einfachen Bauern bewegenden Fragen. Noch einmal zerschlägt er den Begriff des politischen Blowenentums. Mit klaren Beispielen weist er leicht verständlich nach, daß der Bauer dieses Gebietes stets zu Deutschland gehörte und daraus auch nie einen Hehl gemacht hat. Er rechnet mit den bezahlten Banditen ab, die in einigen Gebieten der Untersteiermark den ruhigen und planmäßigen Aufhau zu stören versuchen. Dann geht der Redner auf die wirtschaftlichen Maßnahmen ein, die zum Wohl der gesamten Volksgemeinschaft vorgenonunen werden. FJr zeigt auf, wie gerade diese Maßnahmen Deutschland unbesiegbar gemacht haben. Mit einem Blick in die Zukunft «chlleßt der Redner seine Ausführungen. Die Versammhmg iat geachlossen, doch die Leute bleiben noch weiter beisfltnmen. Der eine und der andere hat Wünsche und Anfragen dem Kreisführer zu unterbreiten, die bereitwillig beantwortet werden. Die Jugend ist zusammengetreten und deutsche Lieder erklingen. Auch die Alten wollen zeigen, daß sie noch nicht alles vergessen imd bereits so manches wieder dazugelemt haben. Kleine Gruppen bilden sich, angeregt geht die Unterhal-timg weiter. Die Mittemachtsstimde ist schon Uberschritten, als der Kreisführer mit letztem Händeschütteln sich von den Bauern dieser Zellen verabschiedet. Es sind grobe, schwielenreiche Hände, die sich dem Kreisführer entgegenstrecken. Hände von Menschen, die das Arbelten bereits in der frühesten Jugend gelernt haben und die nie müde wurden. Hell leuchtet der Mond über das von Gott gesegnete Hügelland. Wieder ist ein Tag der Versammlungswelle beendet. Wieder haben die Redner des 8teiriflchen Heimatbundes wertvolle Arbeit geleistet. In Kleinsonntag haben Hunderte von Bauern an den Versammlungen teilRcnommen und so wie in dieser Ortsgruppe wird während dieser Tage das deutsche Denken durch alle Ortschaften der Untersteiermark getragen. Lang.nam aber unaufhaltsam wächst der Untorstelrer In die deutsche Volksgemeinschaft. m. Vom Stadttheater Marburg. Wie uns seitens der Intendantur des Theaters mitgeteilt wird, mußten wegen Erkrankung der Hauptdarstellerin das Singspiel „Fahr'n ma Euer Gnaden" und die „Kabinettskrise in Isrhl" vom Programm abgesetzt werden. An ihrer Slrlle gelangen am Mittwoch die Operette „Maske in Blau" und am Freitag dts Schauspiel „Wasser für Canitoga" zur Aufführung. m. Schwerer Unfall. Gestern früh V Uhr ereignete sich bei der Haltesta'i«* Marburg-Garns der Marburger Autobuslinie ein Unglücksfall. Eine Anzahl Schulkinder ermatteten den Autobus. Noch ehe er nach «einem Eintreffen zum Halten kam, sprang' die 13-jährige Viktoria Babitsch an den Wagen und wurde vom rechten Hinterrad erf.ifit Fie trug schwere Verletzungen davon uni wurde vom Deutschen Roten Kreuz h» das Marburger Krankenhaus eingeliefert. Recfceaschafisberlcfct des Ktelsführers Bavet, Petlaa An dem großen Dienstappell der Kreis-führung Pettan am 20. November gab Kreisführer Pg. Bauer den Ortsgruppenführera und Führungsamtsleitern neue Richtlinien für die Arbeit der nächsten Zeit, wobei alle Fragen eingehend, besprochen, Unklarheiten bereinigt und nötige Weisungen gegeben wurden. Herzliche Worte des Dankes mid der Anerkennung richtete der Kreisführer ao den scheidenden Schulungsbe*iaftr wissen schon . . .« — »Ja, ich welR . Ti 1 nn\ r'ehen bleibt der Zorn, den man über iin-'.-.c Kenntnisse empfindet. »Sehr angenehm!« sagte der !-iu-ii' man vorgestellt wird, »üenau so^ ci widere man arglos und scIkmi hat man einen neaen Feind gewonnen. »Oder haben Sie etwas Besseres vor?« Entgegne »Ja«, und mit einem Schlage bist du den Bekannten für immer los. »Sie Idiot wie konnten Sic das bloß falscli machen?« »Oh, es ging ganz leicht« — utkI deine Freimütigkeit hat dir auch die letzten S>mpaihien verscherzt »Besuchen Sie uns doch mall« »Oemel Paßt es Urnen morgen?« Man wird erstaunt sein, wie schreckhaft und vielbeschäftigt die Leute sind. »Nach Ihnen!« bittet der andre. Wenn d« vor ihm die Tür erreichst, so kanst da sicher sein, daß sein Mißvergnügen dies als persönliche ßeleidigung wertet »Ein Lausejunge!« schilt der Vater seine» Sohn. Bestätige ihm dies, und der Familienzwist wird Generationen überdauern. »Ich störe wohl?« fragt der Besticher, der siegessicher und zur Unzeit deine Räutn« betritt »Natürlich!« Bleibend ist der Gast und seine Rache. Wie aus diesen wenigen Beispleleo ersieht^ lieh —- es gehört wirklich nicht viel dazu, sich unbeliebt zu machen. Nur schade. daS das unfehlbare Mittel einzig und allein darii besteht« immer die Wahrheit zu sagen! Helga Raders Terdufüutt 1000 bfc Uli, Seite 6 »Marburger Zeitung« 24. November 1942 Nummer 32b Grazer Schloßberg im Biedermeier Das Geschenk des Freiherrn von Weiden an die Grazer Bürgerschaft — Kolorierte Sticht: erzählen vom Schloßberg in alter Zeit ^ In 28 gestochenen Blättern hat uns Joacf Kuvvaaseg der begabte Zeichner des steiri-schen Bieilermeiera, ein lebendiges und künstlerisch reizvolles Bild vom Grazer Schloß-berg, der damals noch jungen Parkanlage der Landeshauptstadt, hinterlassen. Er hat den friedlichen Hausberg der Grazer Bürger »fclt den Franzosenkriegen in seinen gemütatmenden Zeichnungen besungen, die bei Heribert Lampl herausgegeben wurden und in vielen, teils auch kolorierten Exemplaren heute noch in öffentlichem oder privatem Besitz vorhanden sind. Kuwasseg, ein Trle-atiner Kind, lernte in Graz und Wien, bevor er CS m seiner steirischen Wahlheimat zu solcher Virtuosität brachte, daß seine Blätter in ganz Europa bekannt wurden. Er hat seine, für romantisch-sentimentale Idyllen so empfängliche Zeit Im Spiegel ihrer Kulturlandschaft, der kunstvollen Parkanlage, unvergleichlich treffend wiedergegeben und eine große Anzahl von Schülern und Nachahmern gefunden, die in oft nicht minder hübschen Stichen Graz und »eine Umgebung, aber auch das Rebenland der Südsteiermark, im »Biedermeierkleid« eingefangen haben. Johann von Passint und Konrad Kreutzer seien genannt, die ihren Bildern gleichfalls das unbestimmte Etwa« verliehen haben, das man als >Zeitstinimung« bezeichnen kann und das so stark wirkt, daß auch wir Heutigen uns gern von ihr in die fernen Tage zurücktragen lassen, da man mit Spazierstock und Sonnenschirm lustwan-(.lelnd die schönen, neuen Schloßberganlagen bestaunte. Von der »VeMte Grütz« zum » Pensionisten j^letechor « Der Spottname »Penslonistengletscher« wurde wohl erst von uaserer sportbegeisterten Generation geprägt, denn weder des tapferen Soldaten der Franzosenzeit unter Major Hackher von Hart noch den geruhsamen Biedermeierleuten wäre Ähnliches in den Sinn gekommen. Allerdings gab es auch eine Zeit traurigsten Interregnums für den Schloßberg. Als nämlich 1809 die stolzen rmd unbesiegten Mauern der Festung fallen mußten und durch Demolierung und Sprengung selbst mancher Schaden an den Häusern der Grazer Sackstraße entstanden war, stand der Schloßberg, einem Trümmerhaufen gleich, inmitten der Stadt. Jahrelang zogen sich die Aufräumungaarbeiten hin, man baute aus den Ziegeln der großen »Parapet-und Fortificationsmauer« die Dominikaner-Kaserne und stritt sich um die Besitjsver-hältnisse des fruchtbaren und felsigen Bodens des Grazer Hausberges. Schließlich erwarben ihn die Steirischen Stände, sie wollten ihn durch Anpflanzungen in einen freundlichen Aufenthaltsort umwandeln. Parkanlagen sollten an Stelle der gefallenen Baulichkeiten die kahlen Stellen des Schloß< bergs schmücken. War doch aelbst die alte, schöne Kirche »St Hionuia im Walde« ein Opfer unvernünftiger Aufräumungswut der Franzosen geworden, nur der »Siebenturm« mit der »Lieol« und der Uhrturm konnten neben den Gnmdfesten der AUutnbastei teils durch Katif, teil« durch Spenden der Bürgerschaft erhalten werden. Da nun dai? Werk des alten Festungsbaumeisters deir Allio dem Erdboden gleich gemacht war, sandte man 1817 einen Verschönerungsplan großen Stils an das k. u. k. Gubemium, der so recht den Zeitgeschmack mit seiner Vorliebe für Nischen, Loggien und Steinvasen, verschwiegenen Grotten und lauschigen Plätzchen, künstlichen Bassins und tausend verschlungenen Pfaden spiegelte. Der Amtszeichner Meiling hatte seinen Entwurf in Aquarellfarben künstlerisch ausgestattet — aber auf Genehmigung wartete man vergeben«. Der Plan wurde als zu kostspielig abgelehnt Freiherr von Woldei» — dW Va4«r V Der Uhrturm mit der alten UmJatsungsnuuer der Bikrgerbastel, zeltgentts«lscher Stich /VWW^WVWVWWW\'V\'V/W.W\'VVVVVVWW%V.WmWV A Wv'j. WX'VWVWVN WVNVm^ '^VV^^V^ V^*.»AV\^VVVV^VVVVVVVV\'\^ %V,Vl'>. wvw Verbracher am Vpiktgut mUtt«n bUts«n Zwei Todesurteile vollstreckt Das Parapluie" auf dem SctaloOberg, Stich von J. Kuwaiseg imilHNINMIIiMIIHWillllllHniltlHIWIllillUlIHtllHUliiniiillU dem Sondergericht In Nürnberg nach der Kriegswirtscliaftsverordnung zu verantworten. Er kaufte bei Bauern Fleisch, Butter, Schmalz, Geflügel und Honig auf und tauschte diese Waren wieder gegen verschiedene Mangelwaren ein oder setzte sie zu Uberpreisen ab. Ein großer Teil der Waren ging an den Händler Wilhelm Petschek aus Dresden, der hierfür bereits in einem früheren Strafverfahren mit zwei Jahren Zuchthaus bestraft wurde. Kauschinger wurde als Volks-scliädling zu einer Zuchthausstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. m. Von einem Kraftwagen umgeitoBen. Auf der Straße zwischen Kötsch und Marburg wurde der 49 Jahre alte Hilfsarbeiter Johann Joscht aus einem Lager in Thesen von einem Kraftwagen umgestoßen, wobei er innere Verletzungen und Kopfabschürfungen erlitt — Den linken Arm brach sich bei einem Sturz in der Wohnung die 'i2jähriqe Stenotypistin Hedwig Hoffmann aus der Franzgasse 21 in Marburg. — Wegen den Folgen einer Rauferei mußte der 32Jährige Arbeiter Franz Sewtschek Hilfe suchen. — Die 52jährige Winzerin Kunigunde Posch dus Kunigund bei Marburg fiel und brach sich den rechten Arm. — Der beim Straßenbau beschäftigte 46jährige Arbeiter Josef Stelig aus Windischfeistritz durchschnitt sich bei der Arbeit die Ader der linken Hand. — Mit durchschnittener Halsader mußte die 33 Jahre alte Arbeitersgattin Angela Lach aus Schleinitz 52 bei Marburg überführt werden. — Knöchelverletzungen erlitt der 54jährige Johann Deutschmann aus Roßbach 92 bei Marburg. — Auf der Straße stürzte die 45-jährige Juliane Gradlschnig aus der Schlachthofgasse in Marburg. — Sämtliche Verletzten befinden sich im Marburger Krankenhause. Wenn schon die Wegnahme allgemeinen Volksgutes, wie sie in den Verbrechen gegen die Rationierungsbestimmungen vorliegt im Kriege schwer, meist sogar mit dem Tode bestraft wird, so niuB die ganze Härte des Gesetzes erst recht dann angewendet werden, wenn sich Volksschädlinge selbst an den Rationen vergreifen, die für Soldaten oder gar Verwundete bestimmt waren. In einem Reservelazarett in Weißenfels hatten der als Magazinverwalter angestellte Carl Bernhardt und die als Köchin tätige Gertrud Müller aus den Verpflegungsrationen der verwundeten Soldaten während einer längeren Zeit erhebliche Mengen Lebensmittelzuteilungen gestohlen. Sie vergriffen sich sogar an Weihnachtszuteilungen und Liebesgaben. Die Müller verwendete die Lebensmittel überwiegend in eigenen Haushalt; ihr Ehegatte Hugo Müller war ihr bei der Wegschaffung behilflich. Bernhardt verkaufte die gestohlenen Waren zu WucJierpreisen weiter oder tauschte sie gegen Tabak ein. Die beiden gaben auch anderem Küchenpersonal, und zwar der Küchenhilfe Anni Lenicke, der Beiköchin Elli Tausche, dem Aufwaschniädchen Irma Wagner und der Küchenaushilfe Frieda Rothe, Lebensmittel, um sich dadurch Mitschuldige zu schaffen und sicJi auf diese Weise besser vor Entdeckung zu schützen. Der im Lazarett beschäftigte Willi Pälchen leistete bei diesen Diebstählen der Müller, mit der er auch ein Verhältnis unterhielt Hilfe und genoß selbst von den gestohlenen Lebensmitteln mit Das Sondergericht verurteilte Gertrud Müller und Carl Bernhardt zum Tode, Hugo Müller zu acht Jahren, Willi Pälchen zu fünf Jahren, Elli Tausche zu drei Jahren, Anni Kemcke zu zwei Jahren sechs Monaten, Frieda Rothe zu zwei Jahren und Irma Wagner zu einem Jahr und sechs Monaten Zuchthaus. Die Todesurteile wurden bereits vollstreckt In einem anderen Fall batte sich der Händler Heinrich Kauschinger avs Wimpasing vor Wir hdr«n iMut im Ruiiclluiik 24. November Relch-sproicramni: 15.30—16.00 Uhr Solistenmusik: Ruth Patzschke. HtJKO Steurer. Tlbor de Bisztricrky, Gerhard Puchelt. — 16.00—17.00 Uhr das Thcuter-orchester dor Stadt StraSburic unter LeitunK von Mnns Rosbaud mit Opernausschnitten. — 17.15—18.30 Uhr ältere und neuere UnterhaltunKsmuslk. — 1Q.30—1^.45 Uhr Friedrich WUhrer spielt eine Beethoven-Polonaise. — 20.20—20.45 Uhr HJ-VeranstaltunK ..Deutsche Jugend sinirt und spielt«. — 20.45—21.00 Uhr eine PlAten« Sonate von Bach mit Gustav Scheck und Fritz Neu-nieier. — 21.00—22.00 Uhr »Auslese« schöner Schallplatten, — 22J0—23.00 Uhr Johann-StrauB-Sendunz. Doppelprograani voa DaulacliUndtender 17.15—18„10 Uhr Werke von Wolf-rerrari, Trapp, Pfitzner. S. W. MOIler unter I.eitunK von Wilhelm Franz ReuB. — 20.15—21.00 Uhr Musik um bekannte Stimmen: Will! Schneider (B^Sbitriton). ~ 21.00—22.00 Uhr »Eine Stunde fflr Dich« mit tänzerischer Musik. Ewliger Ndrfler >Heute haben wir schönes Wetter, Her-Müller!« »Was heißt wir? Wae geht mich Dir Wetter an?« ■ V ' -M . Vi'" rt ^ 1^:1, ■ ' ^v fr^wUli£^e<' Gemeinschaft des KoU choB fügen ' wollte, wurde schikaniert und Urangsaliert, bi» Ihin schließlich der Atem auaging. Immerhin: ein paar wenige Bauern gibt es. die krampfhaft an ihrem Eigentum festhielten. Sie kamen dabei begreiflicherweise immer mehr zurück und nannten zum Schluß knapp nodi das Haus ihr eigen und den Boden, auf dem es steht. Diese wenigen haben aber keine praktische, sondern höchstens eine museale Bedeutung. Der Kolchos, das Endziel der sowjetischen Agrarverfassung, ist ein streng geglle^rtes Ganze«, in dem fUr die Privatinitiative des einzelnen kein Raum ist und auch kein Raum sein soll. Die Gemeinschaft schlechthin hat den Rhythmus des landwirtschaftlichen Ablaufs den festgesetzten Plänen entsprechend zu bewältige(n. Damit erfüllt «ich Ihre Aufgabe imd ihr Lebenszweck. Wie stellt ein Kolclios aus? Wie si^t das praktisch aus? Der Kolchos bewirtschaftet, je nach der Beschaffenheit des Bodens, etwa 1200 bis 1500 Hektar, hat also die Größe eines gut gewachsenen ostdeutschen Ritterg:tite0. Das Land ist eingeteilt in acht große Flächen, auf denen in feststehender Reihenfolge der Rhythmus einer Acht-Felderwirtschaft abläuft, 15 Prozent des Bodens bleiben in jedem Jahr als Brache liegen. Die arbeitsfähige Gemein-.«»chaft des Kolchosdorfes gliedert sich nun in einzelne Gruppen sogenannter Arbeiterbrl-gadiin, die auf eine bestimmte Tätigkeit spc-TÜalisiert wurden. So gibt es Arbeltabrlgaden für den Straßenbau, für die Viehbesorgung, für die Ackerbestellung usw. Auch auf dem Feld selbst bearbeitet jede Brigade bestimmte Schläge, die eine also etwa ständig die Rübenfelder, die andere die Kartoffeläcker. Also auch hier das die ganze Sowjetwirtschaft kennaseichnende Spezialistentum, das sich bis in die letzten Fasern des Wirt-scnaftens hinein verästelt. So kennt etwa der Pferdepfleger nur seine Pferde und weiter nichts. Mit den übrigen Vierbeinern auf dem Kolchoshof weiß er nichts anzufangen. Die Leitung des Kolchos hat ein Agronom In Händen, der seinerseits von einem Oberagro-nomen beaufsichtigt wird. Dieser höhere Beamte kontrolliert etwa 10 bis 15 Kolchosen, aber er plAnt und gestaltet nicht selbst. Das ist allein das Recht der zentralen sowjetischen Agrarstellen, die den Bebauungs- bzw. Bewlrtschaftungaplan für alle Kolchosen bis ins einzelne, ja bis auf das Datum der Aussaat und Ernte, festlegren. Die Bewirtschaftung der gewaltigen Flächen ist ganz auf die Maschine abgestellt. Nicht jeder Kolchos besitzt einen Maschinenpark, sondern für je etwa zehn Kolchosen ist eine MTS (Maschinen- und Traktorenstation) geschaffen, die ihren Maschinenpark den von ihr betreuten Kolchosen leihweise — meistens auch unter Stellung des Bedie-nungi!^>ersonAls — für die jeweils erforderlichen Arbeiten überläßt. Der Sitz der MTS ist auch gleichzeitigr der Sitz des Oberagronomen und des politischen Kommissars. Hier ist femer das Zentrum der Erfassung und Abllefenmg der Ernteerträge. Öde Meohaalsierung Daß eine solche nur auf den technischen yVblauf und die fnechajiischc Erfassung der menschlichen Arbeitskraft abgestimmte Organisation das Interesse jedes «finzebien an seiner Arbeit völlig ertöten muß und zu einer seelenlosen Gleichmacherei führt, liegt auf der Hand. Einen nur sehr kümmerlichen Ausweg hat man gefunden, um die unterschiedlichen Arbeltslelatungen auch unterschiedlich zu bewerten: den Trudoden. Damit ist eine gewisse Leistungseinheit ge-mebit, die der Verdienstberechnung zugrunde gelegt wird. Der gewöhnliche Hilfsarbeiter erhält ein Trudoden, der ausgebildete Stall-luiecht zwei, der spezialisierte Traktorenfüh-rer drei uaw. Wird also nach Ablauf des Ern-tejahres der Gesamtverdienst der Kolchose auf Gnmd der Ablieferungen errechnet, dann werden zunächst die Leistungen der MTS abgesetzt, und der verbleibende Betrag wird nach dem Schlüssel der Trudoden-Wertung auf die einzelnen Kolchosmitglleder verteilt. Praktisch sehen die Dinge allerdings etwas anders aus, denn was noch verbleibt, weim alle an der MTS wie eine Traube hängenden Kommissare, Verwalter und Beamte zunächst in ihre eigene Tasche gewirtachaftet haben, ist so wenig, ;cin Leiden für immer v(m uns geschieden ist. Das Be^'räbnis findet Dienstag, den 24. November 1942, um 16 Uhr, auf dem Städtischen Friedhofe statt. 1220t) Cillj, den 23. November lfM2. In tiefer Trauer: Agi, Elvira, Töchter; Ferdinand, August, Scihne; Fritz, Enkel Seiiö ö >M*rhtifi«r ZeltwTft M. Novembw 1941 Nummer 328 Siadtlheater Marburg a. d. Drau ÜicnttaK, den 24. November Preise 3 MASKE IN BLAU Operette in sechs Bildern von Fred Raymond RfVlnn 20 Uhr Knde Flir Amtliche ® Bekanntmachungen Orr ('.bef der Zi>ilvrrwaltung In der linterileicrmark Beauflraglor für Ernährung und Landwirtsch^lt K«in« $ond«riut«llungen fUr W«lhnachttveranttaUung«n Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark, Beauftragter für Hrnähriing und Landwirtschaft, gibt bekannt; Wie alljährlich, häufen sich auch heuer Wünsche der Veranstalter verschiedener Weihnachtsfeiern, die von Orga-nisalionen, üliederungen der Partei und zur Betreuung von Wehrmachtangehörigen und Verwundeten geplant sind, um Zuteilungen von Lebensmitteln. So hegrüßens?- und dankenswert auch die Absicht ist, die Weihnachtszeit für solche Veranstaltungen und Hilfeleistungen zu vervs'endcii, so wenig ist es möglich, für Bewirttm-gen, die bei solchen Anlässen beabsichtigt werden, Zuweisungen von bewirtschafteten Lebensmitteln zu geben. Außer den bereits bekanntgegebenen Weihnachtszuwendungen an alle Verbraucher, können weitere Zuteilungen für .obgenannte Zwecke nicht erfolgen. Die Ansprüche dieser Art sind so zahlreich und würden derartige Mengen von bewirtschafteten Lebensrnitteln in Anspruch nehmen, daß dadurch untragbare Ausweitungen entstehen würden, denen keineswegs entsprochen werden kann. 12205 (iraz, den 21. November 1942. Im Aauftrage: Lttfigershaaseti. Der Oberbürgermaister der Stadt Marburg an der Dran Gewerbe, und Marktamt Zahl 136-21-1 Marburg, den 23. November 1942. Weihnachtsbaummarktregelong 1942 Zwecks Regelung des Weihnachtsbaummarktes 1942 foi-dorc ich alle lir^euger (Waldbesitzer) und Händler, die bisher auf dem Marburger Weihnachtsbaummarkte Weihnachtsbäume vorkauft haben, auf, ihre Namen und Wohnanschrift-len (Adressen) Uem Uberbürgermeister der Stadt Marburg ii. D., Gewerbe- und Marktamt, Marburg a. D., Kernstockgasse 2, IL .Stock, sofort, spätestens jedoch bis zum 1. Dezember 1942, schriftlich bekanntzugeben. Spätere Anitieldun-^eii können nicht berücksichtigt werden. 12189 Im Auftrage: Dr. Weber e. h. kiiiniiniiiniiininiiiiiniiiiiiiimiiiiiiM STEIRISCHEB HEIMATBCND KrelaftUmmK Marburg-Stadt Amt Vo'kbildung Freitag, den 27. November 1942 P = Hefanatbundsaal Beginn 20 Uhr s i I. Symphoniekonzert des verstärkten Marburger Stadttheatcrorchesters, dirigiert von Musik-Direktor Hermann Frisch. Mitwirkende: Hildegard Forer-Heimbucher-Oraz. Franz Schubert, Josef Marx, Robert Schumann. Musikringt 12190 H Eintrittskarten ioJ Vorverkauf in der Geschäfts- = stelle des Amtes Volkbildung, Tegetthoffstraße 5 Nr. 10a und an der Abendkasse zum Preise von = 2 bis 4 RM. BURG-KINO rernrut i3-l9 Heute 10. 1830,21 Uh> Irrtum dea Herzens Für Jugendliche nicht zugelassen! ESPLANADE femrut 26-29 Heute 16, 18.30,21 Uhi Andreas Sthlüter Jugendliche unter 14 Jahren nicht zugelassen I Kleiner liRzeiger ifda» Wort kMt«t tttr Stelleitetuch* 6 Rpl du fettgedruckt« Worl 36 _ RdI für Oild- Realltl- lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllillllll li'R'pi^d"' fetticedruckt« Wort 40 Rpt fSr tMt flbrlMi Worttoieli«« 10 Rpt da« fettscedruckto Wort 30 Rpi. D«r Wortorola ullt bi« sv M Bnchttabca te Wort Keonwoitiebflhr bei Abholanir der Angebote 35 RdI. bei Zniei-duBt durch Poet oder Bote* 70 Rpl Aoskunltacebflhr IQr Anzelten mit dem Vermerk! «Ausktteft Ii der Verweltum oder OeichSlicstelle« 10 Rpl Antelteii AnnahmeschluBi Am Tete vor Crachelaen em 16 Uhr. Kleine AozelKee werden Dor cegeo Voreiosendani des Betreces (incb, tflltise Brlefmarlcen) euisenommen. MlodestcebOhr Iflr eine Kleine Anielge 1 RM iu$d Kasperl'Ofen, womöglich mit Röhren, zu kaufen gesucht. Anschrift in der Vtrw. 12171-4 Zu kaufen gesucht Kaufe sofort kleines Fami'ien* haus mit etwas Garten, Umgebung Marburg oder Cilli. Zuschriften unter »Bar 15000 bis 20000 RMc an die Verw. 11928-2-f 2ii lunge, trächtige Kuh zu verkaufen. Lowetz, Brunndorf, Josefstraße 81. 12168-3 Schöne, politierte Obstpresse um 150 RM zu verkaufen. Anschrift in der Verwaltung. 12187-3 DER LANDRAT DES KREISES MARBURG (Drau) ZI.: V 043,'31—42 BekanntnUKhung über dfe Erlrussung dor mflnnllcheii GeburtAjaJirgftu^ lUlft und mö Auf Grund der Verordnung des Chefs der Zivilverwal-tung in der Untersteiermark über die Einführung des Wehr-rechtes und der Rolchsarbeltadienatpflicht in der Unter-eteiernmrk (V. u. A. Bl. Nr. 75, vom 24. M&rz ld42) verfüge ich die Erfassung der männlichen (iebtirtAjaJirgän^e 1918 und 1935 ErfalSt werden alle Dlnatpfllchtlgen dieser Geburtsjahrgänge, welche am 1. Aprii 1942 im Landkrei« Marburg (Drau) ihren festen Wohnsitz haben, ferner jene, die sich ohne fo-sten Wohiisitz am SUchtag, das Ist der 1. April 1942, im Landkreis Marburg (Drau) aufgehalten liaben, soweit sie noch nicht im Besitze einea reichsdeulschen Wehrpa,3ses oder eines vorläufigen Muaterungaauaweises haw. Aus-Bchlleßungsflcheines sind. Dienst- und wehrpflichtig sind alle deutschen Staatsangehörigen und alle deutschen Staatsangehörigen auf Wi» tlerruf. Staatenlose und Schu^zangehörige kommen für die ErfasHung nicht in Betracht. l>i« KrfujMUng findet In der Zeit vom 28. Nwember bia 10. Dezember 191^, täglich an Werktagen von 9 hin 12 Ulur vormittags Htatt. 1- Die genannten männlichen Dienst- und WehrpfWcli-tigen liaben sich bei der polizeilichen Erfassungsstelle < A mt^sbürgermeiater des Wohn- bzw. AufenUiallsortes) zu melden. 2. Ist ein Dienstpflichtiger vorübergehend abwesend oder am Erscheinen (a. B. wegen Erkrankung) verhindert, HO hat er sich unter Angabe dea Grundes nach Rückkehr cder Genesung unverzüglich persönlich bei der zuständigen tlrfaasungsatelle (AmtabürgermeüBter) ansumelden. 3. Von der Verpflichtung zur Erfassung sind diejenigen Dienstpflichtigen befreit, welche bereits in der Wehrmacht wler Waffen-ihrer Dienstleistung nachkommen. 4. Zur Krfawnmg sind nüt«ubrlugen; a) GeburtAdokU' mente; b) Meldenachweis; c) Nachweia über die Abstammung (Geburts- und Taufscheine der Eltern und bis bet-Uerseitigen Großeltern oder beglaubigter Ahnenpaß); d) Ftaatsangehörigkeitsauflweis (Mitgliedskarte des Steirl-fichen Heimatbundes, Heimatschein); e) Arbeltsbuch (soweit vorhanden); f) Schulzeugnisse (auch Lelxrverträge); U) Befähigungszeugnisse und -nachweise; h) Ausweise über tlie Zugehörigkeit zur Wehrmannschaft des Steirlschen Heimatbundes, zum Deutschen Roten Kreuz, zur Freiwilligen Teuerwebr usw.; 1) Nachweis über aktiv geleistete Dienst Zeiten bei der Polizei, Gendarmerie, Wehrmacht usw.; j) zwei Lichtbilder aus letzter Zelt (Größe 37,'52 mm, Brust bild, von vorne gesehen, in bürgerlicher Kleidung ohne Kopfbedeckung, also nicht in Uniform). 5. Dienstpflichtige, welche ihrer Pflicht nach Ziffer 1, 2 und 4 nicht oder nicht pünktlich Folge leisten oder bei »ler Erfas.sung unrichtige Angaben machen, werden mit (Jeldslrafe oder mit Haft bestruft. Sie können außerdem zwangsweise vorgeführt werden. 1216<. Der I^ndrat; eez. TK««»!ier Singendes Qeschank für jede Gelegenheit: Harzer-Kanarienvögel, erstklassige Sänger, u. Zuchtweibchen zu verkaufen. Anfragen jeden Tag bis 11 Uhr und von 15—18 Uhr bei losef Deutschmann, Marburg, Viktringhofgassc 8. ^ Auch Postzustellungen. 12088-3 Rundfunkempfänger» 4-6röh- rig, moder.i, zu kaufen gesucht. Zuschriften unter »Einwandfrei« an die Verw. 12156-4 Größerer Hasmistall und ein Paar Kinderschlittschuhe Nr. 34 zu kaufen gesucht. Am-brosch, Drauweiler, Dammgasse Nr. 1. 12206-4 Wndkastanlen kauft wie alljährlich Arbeiter, Marburg, Draugasse 5, Tel. 2623. 10192-4 Suche Klavierharmonlka mit 60 Bässen oder mehr. Angebote an: Foto-Lux, Pettau. 12100-4 Metropol■Uchtsplei« Cilll Vom 20. bis 26. November WALDRAUSCH _Für Jugendliche zugelassen. T OM-I.ICHTSPIELE PETTAU Von Dienstag bis einschließlich Donnerstag Heinz Seidler, Attila Hörbiger, Camilla Horn und Ludwig Schmitz in dem spannenden Boxerfilm Die letxle Runde FUr Jugendliche nicht zugelassen. 12074 Ing.-Bauleiter und Lohnbuchhalterin suchen zum 1. 1. 1943 i« ein heizbares, gut möbliertes Zimmer in Pettau PlleBendes Wasser und Bad bevorzugt. Anträge unter »Bad« an die Verwaltung des Blattest, 12192 Briefmarken-Sammlung, Marken ' auf Brief, Restposten, Massenwar? etc., zu kaufen gesucht. Anträge mit kurzer Beschreibung an Alfons Ce. rych, Wien I, Kämtnerring 2. 12129-4 L^Junge — Mädchen für Papier- und Kunslgewerbege-scnäft sucht für sofortigen Eintritt: Karbeutz, Marburg, Edn^und-Schmid-Gasse Nr. 8, TeL 2618._12186-6 Hausnäherin (Wäsche und Kleider) wird fiir einige Tage gegen Kost und Bezahlung aufgenommen. 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Anfragen in ,der Verwaltung. 12174-5 Gut erhaltenes Damenfahrrad gesucht. Anträge unter »150« iui die Verwaltung. 12169-4 Gut erhaltenes Motorrad, fahrbereit (wenn möglich in-dian 500 ccm) gesucht. Anträge mit Preisangabe unter »5(S)« an die Verw. 12170-4 Vmt Eiastcllttng *eo Arbeits* kriflcB Muß die Znsllmainni des ■oständige« ArbeilsaMtet •isfeholt «rer«ka. Die Verwaltung der WM-Standarte Marburg-Land benötigt eine Aufräumefrau für die Dienststelle in Marburg, Augasse 10. Anmeldung in der Verwaltung der Standarte Marburg-Land täglich von H 12 Uhr. 11946-« D«r Landrat d«t Kr«lt«t Pattau Ungültigkeitt«rkfärung Der Bezugschein A (LXIX/250) für die 42. Zuteitungs-periode, ausgestellt vom Ernährungsamt Abtl. B in Pettau, auf den Namen Kautschltsch Jakob, Kaufmann in Jörgendorf, lautend auf 113 kg Brotmehl, datiert vom 19. 10. 1942, ist verloren gegangen. Dieser Bezugschein A (Erstschrift) wird hiermit von mir ungültig erklärt. Sollte derselbe gerade eingelöst worden sein, oder zur Einlösung vorgelegt werden, so ist mir dies umgehend zu melden und der Bezugschein einzuziehen. 12204 Der Landrat: Bauer. Wirtschaftskammer Steiermark Einzelhandel Kreisgeschättsstelie Ci'li DtrDonnerttag-Nachmittags-Ladentchlutt für die Einzelhandelsgeschäfte im Bereiche der Stadt CilH entfällt in dieser Woche, wegen Inanspruchnahme der Gefolg-schaftsniilglieder für die Durchführung der Bevölkerungs-bestandsaufnahme und wird auf Samstag, den 28. November iy42 v«>rlf>ß:t. 13195 Näherinnen u. Wäscherinnen werden gegen Stundenentlohnung sofort aufgenommen. Persönliche Vorstellung erwünscht bei der Lehrerbildungsanstalt in Marburg-Dr., Landwehrkaserne, Eingang Landwehrgasse, Heijngebäu-de, Verwaltung. 12193-6 Ehrliches Mädchen m. Kochkenntnissen gesucht. Dauer- ROsten. Anfr. bei V. Iwantz, larburg, Khislgassc 12154-6 Friseurgehilfte per sofort auf- f:enomnien. Dobay, Marburg, lerrenrasse 38. 12179^ Zahlkellnerin wird sofort aufgenommen. Anfragen in der Verwaltung. 12178-6 Schlosser wird sofort sufge nommen. Anschrift in der Ver"iltunf*. 12177-6 Lesezirkelzustellerin wird für sofort gesucht. Jos. A. Kienreich, Marburg, Burgg. 13. 12039-6 Freiwinise für den Wachdienst in den besetzten Ge bieten, auch Pensionisten, Rentner, {edoch unbescholten und einsatzfähig, im Alter von 24 bis 60, zu sofortigem Eintritt gesucht. Auskunft bei allen Arbeltsämtern und bei dtr Werbeleitung für die Ost markt Thiel Rudolf, Werbeleiter, Graz, SackstraRe 27 Tel. 42.42. 2609-6 ugtütiilHä Leeres Zimmer wird dringend gesucht. Zuschriften unter »Selbständige Person« an die Verwaltung. 12182-8 MÖb'iertes Zimmer von solid. Beamten, eventuell mit Kost, per sofort, womöglich Thesen oder nächster Umgebung gesucht. Bettwäsche vorhanden. Zuschriften unter »Einsam« an die Verw. 12147-8 hmäs ff Ifteiusle Schwarzcr Winterrock in Pettau, Kaiserfeldgasse verloren. Abzugeben bei Serdinschegg Geor" llauplplatz 2. 12199-13 Habe auf Bahnhof CilTi am 17. 11. 1942, nachmittags, kurz vor Ifi Uhr, meine Ann-bandtihr verloren. Zifferblatt schwarz, Marke »Schwci-zer<. Der ehrliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen Belohnung bei der Filiale der j.MarburfTcr Zeitung« in Ciill abzugeben. 12191-13 Am 22. November wurde von Draugasse bis K.irntner-bähnhof schwarze Handtasche verloren. Abzugeben gegen Belohnung am Fundamt in Marburg. 12184-13 Auf dem Wege Mellingcr-straße und Tegetthoffstraße wurde Samstag ein Herren« handschuh verloren. Abzugeben ge^ :i Belohnung in der Valentin-Schäffcr-üasse 3/1, Leitersberg. 12183-13 l^eucUiedßHes Ahnenpaß - Ausfertigungen r Tiilienforschungs - Institut, Graz, Grieskai tiO, Ruf 67-95. 6987-14 Tausche Armbaduhr gegen Knaben- und Mädchenkleider. Anfragen in der Verwaltung. _12186-14 2 schöne Pfaue (Männchen) für 2 Truthühner (Puran) zu tauschen. Antr. unter »Pfau« an die Verwaltung. 12185-14 11745 Vermiete ein schönes Zimmer In der Stadt — gegen Unterricht eines Hauptschülers. Anträge unter »Hauptschüler« an die Verw. 12163-7 huMätk ftsuiUt Ferienwohnune oder Haus, Stei^rnnrk, Kärnten, Nähe Auto- oder Bahnstation, mietet mit Vorkaufsrecht bezw. kauft sofort. Eilangebote erbittet Direktor Abipt, Grat, Hauptpostlagernd. 12101-8 Möbliertes oder leeres Zimmer (l