Macher Zeitung. Nr. 85, ß. »!, l>«Il>l n. 5,',u, «ill bit Zuftl!5.nng ln» H«n» Samstag, 14. April 3«lert'v>ls>tbühr! Für Nelne 3«lei»lt bit zn 4 gellen « l».. »lößne pr. seil« « l».; »tl 5ftern> wieberholiingt» p^. Zklle » ll. »877. 2 Amtlicher Theil. ?"hlchs.!' ? ^' Apostolische Majestät haben mit .l"M^ schließ",,« vom 11. April d. I. dem k» llbles/ äu"! Landeshauptmanne in Tirol ernann- ^ng h°°",.^llten Franz Sales Vlaas um Ent- ?^e» ^..b'esem Posten allevgnädigst folgczugebm n keilte,, M.7°"plmann Stellvertreter, Preisgerichts. ""dM ' "l'lhelm von Bossi-Fedrigotti zum »erch. "pllnanne in Tirol Begnadigst zu ernennen ^^________Lasscrm, p. 3^ch/>.""° k- Apostolische Majestät haben mit 2?" Mld ""zeichneten, Diplome dem Burner zn ^N'»n^,_""' sächsischrn Kulnmerzienralhe Johann 7°>'t dri.t" »! ^^ Killer des Ordens der eisernen °l>> N'll cr N"sse ln Gemäßhelt der Ordensstatuten ^»»^^/Uergl'ädiast zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. ^s , Kundmachung. fische M, .Handelsministerium und das königlich «hc,benV"ium für Ackerbau. Industrie und ? ^>ei< d«« ^ Anzeige, daß Theresia Srlla in Baden ^ eines« "^ ""^"", 2. September I87l> für die ,5 ein^ e!.o ..^^ ertheilte ausschließende Privilegium ^lc« U.N, !)"'""^kn Mechanismus, der in Kleider-^«"üen ^"lhängen der Kleider statt der üblichen ^' Deleml'?^'"aen ist, mit Cession ddto. Wien O" !" S?! .^^ °n Giacinto Ribano. Fabrils-l< ^l^v u '" Krain. wohnhaft in Laibach. Tricster-^' ^vyf °"Umüchl,gtcr Dr. Eduard Ritter v. Wieden chr> habe" , "^ ^' Scholtcnring 4). vollständig ^ ""ll dies/ ^'.^ Kenntnis genommen und die Re-^ ^. ' ^rlvileqiumsuberlragnng veranlaßt — ^"'lichtn Kenntnis gebracht wird. ^ tz "n 8. April 1877. ^ ^s ^ Antwort der Pforte. ltzro^erhun,? ^"tinopcl, wo gegenwärtig wieder Vlil e der Ä." Verhandlungen liegt, mclden Te» h^. ^s y, ""«ence Havas" die Versendung eines ' "t Pf °"e ottomanischen Missionen als Ant-l^^le llus die Mittheilung drö londoner Pro- ^euilleton. '"""'rag von Prof. i!eo Vilii.ijch. sl^^ts Ht"""a" das Voll sich von der Kraft ?>t 7 dtn H "elcher dem Patriarchen als Erb- ^" » ^ I'hre ,7. ^"'»'"'«' «us dem Jahre 1840. >^"i°n o°n «7/ein christlichen Reiche Kaffa ^N>iUos°" gestern nach Gondar zum Pa> '. >> " den S^ leinen. 0°"«« anzublasen, um ^>" 'hren f^°'b zu sehcn. mit diesem Hauche l/> °^^ zu Priestern «elh?n ^n^" "H ?, ^'Dimste d«r Kirche widmen sie ^ll« ," landen " '«^"" "e Taufe und das ^"' °l^ Zahl der ^ ."""'^ ^« t)iiren. grifft, so nehmen 3>ci'^ ^^^s^^endmahl. >«' "e7d . i ".«gepreßter Traube«. ^^ tokolls. Die Angaben über den Inhalt des Circulars werden durch dasjenig> ergänzt, was schon am 8. April ebenfalls der „Agence Havas" über die in Konstantino« pel zwischen dem Minister deS Aeußern Savfct Pascha und den Vertretern der europäischen Mächte stattgcfun» denen Besprechungen berichtet ward, Savfct Pascha hätte demzufolge in diesen Besprechungen die Einwendungen der Pforte gegen das Protokoll und die demselben angeschlossenen Erklärungen dargelegt. Vie wolle dem Vernehmen nach nicht zugeben, daß der Friedens» schluß mit Montenegro, über welchen übrigens dic Vcr-Handlungen ja fortwährend im Zuge seien, als die Vor« bedingunn eines Uebereinlommens hingestellt werde. So dann protestiere die Pforte gegen die Erklärung des Grafen Schuwaloff als eine für die Türkei demüthigende und bemerke, daß sie die von ihr verlangten Re» formen schon selber ins Werk gesetzt habe und daß die auf türkischem Gebiete vorgefallenen Metzeleien fremden Anstiftern zuzuschreiben seien. Was die Abrüstung betreffe, so verlange die Pforte vor allem die Rückkehr der Botschafter nach Konstantinopel, um direkt über die Angelegenheit zu verhandeln; dann könnten auch direkte Verhandlungen zwischen der Türkei und Rußland eröff net werden. Ferner erhebe die Pforte gegen den auf „lokale Agenten" bezüglichen Absatz des Protokolls Einsprache, weil sie darin eine Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten erblicke. In diesem Sinne - fü^t das Telegramm der „Agence Havas" bei — fei das Circular abgefaßt, welches die türkische Regierung versendet. Die Vertreter der Mächte böten alles auf, um die Pforte zu bewegen, daß sie dem Prolotolle bei-trete und einen Spezialgeiandten nach St. Petersburg schicke. Die letztere Meldung wird aus London bestätigt. „Soweit die Entschließungen der Pforte inbetreff des Protokolls bekannt wurden — heißt es in dieser Lon» doncr Meldung von, 9. d. M. - haben die Regierungen der Grosnnächtr ihre Vertreter in Konstanlinopel beauftragt, in dic tinlischr Regierung zu dringen, daß sie einen Mittelweg annehme, welcher die Ehre und Würde Rußlands wie der Türlei wahre. Dieselben scheinen ganz besonders die Absendung eines türkischen Bevollmäch. tigten nach St. Petersburg zu empfehlen. Namentlich haben die Geschäftsträger Oestcrreich-Unaarns ui,d Großbritanniens in diesem Sinne gewirkt und sind dabei von den Geschäftsträgern Frankreichs und Italiens unter» stützt worden." „Daily Telegraph" und „Times" erhalten ähnliche Nachrichten. „Die Pforte — so wird dem letzteren Blatte berichtet - ist geneigt, über eine bedingungsweise Annahme des Protokolles zu dahin gebracht hat, daß Frauen und Mädchen nicht unmittelbar dem Priester, sondern die Frau ihrem Gatten und dic Madch n dem Vater beichten und dieser im De. leaationswege dem Priester beichtet. Die Absolution er-theilt dtr Priester an Ootles Stall mit den Worten: „Gott tilge aus deine Sündlnl" Ildoch ist diese Abso« lutlon an die Erfüllung bestimmter Bedingungen ge> knüpft. Auf jede Sündc steht nämlich eine oorgeschrie. benc kirchliche Strafe, welche durch Fasten abgebüßt w:r. den muß. Da nun aber der Bauer oder Geschäftsmann, um seinen täglichen Arbeiten obliegen zu können, scinc Kräfte durch Faste» nicht herabsehen möchte, so über-nimmt gegen Erlag von Geld, dessen Höhe zwischen dem Priester und dem Beichtenden ausgehandelt wlrd, jener die Verpflichtung aus sich. für die Sünde., des Beichten-den eine bestimmte Anzahl von Tagen ober Wochen zu fasten oder zu beten. , . «., ^ ^ Obwol der Abyssinier mit der größten Ehrfurcht erfüllt ist vor der geiftllen Mach, des Priesters, so zolll er doch demselben als Menschen keinen besonderen Respekt. Als vor mehreren Jahren die Kirche zu Mo «arech im Bo^os durch den Tod des Pfarrers auf eimye Zelt verwaist worden war, da kam zur österlichen Zeit e!n Priester a»S dem benachbarten Hamasien nach Mo yarech. um Taufe zu spenden, Beichte zu hören und die Eommunion zu reichen. Von wett und breit strömten die Bewohner herzu, um der kirchlichen Gnadenspcnden thlllhaftig zu werden, und zahlten die auferlegten lirch. lichen Taren. Nachdem nun a^er der Priester sich seines Amtes cniledlgt hatte und sich zur Heimkehr anschickte, da wurde er von den Männern des Dorfes angehalten und ihm nicht nur sämmtliches Geld wieder abgenommen, sondern sogar er selbst als Ellave nach dem Barca verhandelt. . .. .„ In neuerer Zeit haben katholische und protestantische Missionäre versucht, ln «bysslnlen ein Feld für ihr« verhandeln, sie verlangt aber die Zurückziehung der Erklärung deS Grafen Schuwaloff." — „Sie weist die „lokalen Agenten" als eine fortwährende Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Türkei zurück, sie betrachtet die Erklärungen Rußlands als demüthigend für sich selber und erklärt sich bereit, abzurüsten, sobald Ruß. land in die Abrüstung willigt", fügt der Konftanlino-peler Korrespondent de« „Daily Telegraph" hinzu. Dem» gemäß stillen daher auch die Beichte auS Petersburg wie auS Konstantlnopel die Lage in sehr unerfreulichem Lichte dar. Aus der russischen Hauptstadt telegrafiert man der .Pol. Corr." unterm II. o.: „Dic Nachricht einer hiesigen „Aaenlie", daß die russische Regierung den 13. April der Pforte als Termin gesetzt habe. bis zu welchem sie sich über die Abscndung eines Spezial'Ge-sandten entschieden haben muß, ist ebensowenig begründet, als daß überhaupt ein Termin gesetzt worden ist Demnach ist auch die Meldung, daß schon in den nächsten Tagen cin KrieaSmanifest erscheinen werde, eine durch, auS willkürliche. Eine Entscheidung bezüglich der gegen über der türkischen Circulardepcsche zu nehmenden Stellung Rußlands ist für morgen zu gewärtigen. Die Situa« tlon ist hochernst." Die Beilegung der Bismari-Krisis. WaS im Laufe der letzten Tage allseits schon nahezu gewiß erwartet wurde, ist nun thatsächlich erfolgt: Die deutsche KanzlerlrifiS endete mit dem Verbleiben BiS-marckS im Amte. In der Sitzung des deutschen Reichs» tages vom 11. d. wurde ein Schreiben de« Fürsten Bismarck verlesen, in welchem der Reichskanzler die Mit, »Heilung macht, daß ihm zu seinem lebhaften Bedauern der Zustand seiner Gesundheit nicht gestatte, sich an den bevorstehenden Verhandlungen des Reichstages zu be-theiligen, und daß ihm vom Kaiser ein Urlaub er» theilt sei. Während der Dauer des Urlaubes wird der Prasioent des RcichSlanzleramteS, Herr o. Hofmann, in den inneren Angelegenheiten und der Slaat«serrelär von Vlllow in den äußeren Angelegenheiten die Stellvertretung führe». Gleichzeitig wird gemeldet, daß der Urlaub des Reichskanzler« bis zum August dauern und der Vize» Ministerpräsident Camphausen den Fürsten Bismarck in Preußen vertreten werde. Das an den Präsidenten des deutschen Reichstages gelichtete Schreiben Blsmarcks lautet: „Berlin, II. April. Eu. Hochwolgeboren beehre ich mich ergebenst zu benachrichtigen, daß dec Zustand meiner Gesundheit mir zu meinem lebhaften Bedauern nicht gestattet, mich an den bevorstehenden Verhandlungen des Reichstages zu betheiligen. Behufs meiner Wieder- Thäligleit zu gewinnen. Was nun die katholische Mission anlangt, so ist bekannt, daß schon vor mehr als 250 Jahren eS den Jesuiten gelang, sich dort Eingang zu verschaffen und bei dem Kaiser wolwollende Aufnahme zu finden. Nach jahrelanger ungestörter Thätigkeit halten sie den Hof und einen großen Theil des »dels gewon. nen, und infolge eines ConcordaleS mit dem römischen Stuhle wurde sogar der Katholizismus zur Staülsreli gion erhoben. Allein die gleichen Ursachen, welche die Vertreibung der Jesuiten und das Verbot ihrer Lehre in China, Japan und Indien zur Folge hatten, traten auch bald in Ubyssinlen zutage. Einmal die anerkannten Herren in der kirchlichen ^ehre, begnügten sich die Je» suilen nicht damit, auf dem sicher gewonnenen Boden ruhig und stetig fortzuwirken, sondern mischten sich in die Politik des Bandes und suchten weltlichen Einfluß zu gewinnen. Die Fulge ihrer politischen Umtriebe war ihre Verbannung auS dem ^andc und daS Verbot des Katholizismus in ganz Abyssinien. Seit ungefähr dreißig Jahren hat sich unter dem Protektorate Frankreichs eine zwtite katholische Mission, welche von Kazaristen geleitet wird. ln Abyssimen festgesetzt und unterhält gegenwärtig Sta-lionen in der Samhara, im Gogos, Hamasien, Ololo-tuzai und bei den Irup.SchohoS. Ihre Duldung verdanken sie jedoch nur der großen Porsicht ihres Auflre< tens, indem fte daS koptische und katholische Glaubensbekenntnis als eines und dasselbe hinstellen, die Messe in der Geez.Sprache celebrieren, die Communion in den zwei Gestalten reichen und bei Eheschließungen der Kaien nicht auf der kirchlichen Trauung bestehen, da in ganz Abyssinien die Ehe seit den ersten Zeiten de« Christen-thumS nur als eine interne Familienangelegenheit angesehen wird. ________ 674 Herstellung hat der Kaiser die Onade gehabt, mir einen Urlaub zu ertheilen, und genehmigt, daß während der Dauer desselben meine Vertretung in den laufenden Ge» schuften bezüglich der inneren Angelegenheiten deS Reiches von dem Präsidenten deS Reichslanzleramtes. bezüglich der auswärtigen Angelegenheiten vom Staatssekretär von Vülow übernommen werde." Nach Verlesung desselben sprach der Abgeordnete Hänel den Wunsch aus, daß dasselbe gedruckt, vertheilt und in einer der nächsten Sitzungen zum Gegenstand einer Berathung gemacht werde. Präsident v. Forckenbeck verwies darauf, daß bei ähnlicher Gelegenheit im Mai 1872 leine Diskussion stattfand, erklärte dieselbe jedoch nach der Geschäftsordnung für durchaus zulässig. Die Bismarck-Krisis, welche seit zehn Tagen nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa überaus lebhaft beschäftigte, ist somit beendet. Der Reichskanzler bleibt im Voll« besitz: seiner Aemter, er tritt nur „aus Gesundheitsrücksichten" einen längeren Urlaub an. Wie die deutsche „Provlnzial.Correspondenz" hiezu bemerkt, habe der deutsche Kaiser das Abschiedsgesuch des Fürsten Bismarck nicht genehmigt, sondern in Ueber« einstimmung mit der öffentlichen Meinung es als den höchsten Gesichtspunkt seiner Entschließungen erachiet, dem Kanzler jede nöthige Befreiung von den Geschäften eher zuzugestehen, als in seinen wirklichen Rücktritt zu willigen. Wenn der Reichskanzler auch in dem peinlichen Gefühle, den aufreibenden Anforderungen seine« Berufes in dem seinen eigenen Wünschen entsprechenden Maße nicht mehr gewachsen zu sein, sich für verpflichtet hielt, dem Kaiser seine Entlassung anheimzustellen, so konnte er doch dem Verlangen des Kaisers, zunächst nochmals den Versuch zu machen, seine Kräfte in einem längeren Urlaube zu beleben, sich nicht entziehen. Derselbe habe dem Wunsche des Kaisers auch darin willfahrt, daß er zunächst während eines kürzeren mehrmonallichen Urlaubes den Zusammenhang mit der Leitung der Reichsgeschäfte nicht absolut aufgebe, vielmehr dem Kaiser auf Verlangen mit seinem Rathe zur Seite stehe und die verfassungsmäßige Gegenzeichnung kaiserlicher Anordnun-gen, so weit dies erforderlich, übernehme. Das Blatt bestätigt sodann, daß im übrigen die Vertretung des, Kanzlers in den inneren Rcichssachen Hofmann, in den, üußeren Bülow, in der preußischen Verwaltung Eamp-hausen übertragen sei. Hagesneuigkeiten. . — (Das Testament eine« Wieuer VUrger«) Der am 31. März d. I. verstorbene Htrr Sebastian Ntydhart, protbtollielter Handelsmann iu Wien, hat ilber eine Million Gulden hinterlassen. Der Stadt Wien hat er ein Legat per 100,000 fl. zugedacht, mit der Bestimmung, daß dasselbe zu einer Stiftung verwendet werde, welche den Namen „Sebastian Neyl». hall'sche Stiftung" führen und 5eren Interessen zur V,»theilung an arme Vllrger von Wi«n verwendet werden sollen. Außerdem hat Herr Neybhart noch viele bedeutende Legate seine» nächsten tnverwandtrn vermacht. Zu seinen Universalerben ernannte er seine zwei Neffen, den Herrn Alois Haich, bürgerlicher Handels« monn in Wien, und den Herrn Josef Ncybhart, Ncidbahnbeamler !n Wien. — (Verlust der Wiener Hosoper.) Da« Wiener Hafoperntheater erleidet einen unersetzlichen Verlust Frau Wilt ist nom Direltor Pollini in Hamburg als Gast fur eine Saison engagiert worden. Der Contract wurde, wie au« Hamburg geschrieben wird. Samstag abgeschlossen und tritt am 1. September 1878 in Kraft. — (Der japanesisch e Kalender.) Die Japanesen hadrn soeben eine vollständige Umgestaltung ihres Festkalenders des Itschiroli, vorgenommen, Nis zu di»sem Jahre galten in Japan pne Tage, die auf den 6., I!., 16., 21., 26. u»d 31sten fielen, fur Feiertage, an welchen alle öffentlichen «rbeiteu unter« lileiben mußten. Dieser Vrauch ist nun, wie ein japanesisches V!^:t meldet, gänzlich »bg'schafst. Die Japanesen werden von nun an das europäische Siftem befolgen, wonach sie gleich uns in jedem Monat vicr Sonn- oder Nuhetage halten werden, — (Der Onlel des Milado.) Berliner Blätter er» zählte» lurzlich, daß der präsuuUioe Lrbe des japanestschen Kai« serthroue« sich um dle Gunst einer jungen Offizierswitwe in Berlin bewerbe. Wie jetzt ausführlich mitgetheilt »ird, ist die be< treffende Perfünlichleit der Onlel des j'hlgen Kaiser«. Er war in Japan allgemein beliebt; umsomehr verdroß es ihn, als nicht er, sondern fein Neffe zur Regierung berufen wurde. ' williget. (Angenommen.) . ^ X. Abg. Dr. Harn it beantragt nw^ ^ Landesausschusses nachfolgenden Zusatz i"" » «. Instruction für die Verwaltung der Landes^ arbeitshausanstalt in Laibach: , ., „Mhalb Die Zwänglinge können auch zu der Anstalt, jedoch nur unter nachstehenden Veom verwendet werden: „., f^dit 1.) Es dürfen dazu nur minder bebcnlM, '^ betreffende Arbeit geeignete und vollkommen u> ^ Zwänglinge, welche sich bereits in der erste.: n>» finden, gewählt werden; , «5 ^ 2.) die Arbeiten können Taglöhnerarbeite.' l" wirthschaftliche oder sonstige Zwecke s"«; „d M 3.) die Verwendung bleibt auf LaibaH « ^ Kilometer von Laibach in der Umgebung, oan» Tageszeit beschränkt: . ,:»«n ^ 4.) mehr als zwölf Mann dürfen aus "" denselben Arbeitsort nicht ausgesendet werden, ^, b.)zu je sechs Mann ist ein Aufseher belM^ In der Generaldebatte ergreift Abg. H°^ ^e Wort und beantragt im Absätze 2 nach °l> ^. „landwirthschaftliche" die Einschaltung des w" werbliche." .-M A' Abg. Dr. v. Schrey erklärt sich gA" g^el' trag, da die Einschaltung einerseits übersUW, ^ seits nicht passend sei. Unter dcr «ezelch «"» lühnerarbeiten seien ohnehin alle Arbeiten 8"" ^l Abg. Horal erklärt, er wünsche "e ^ diese« Wortes, damit den Gewerbetreibenden, wc" ^ ^ die billige Erzeugung von verschiedenen '" ssl" Zwangsarbcliohause eine schwere Konkurrenz u^bl werde, die Aufnahme der Zwänglinge fur " ,^ ^ü als Gesellen ermöglicht werde und sie 0"> Werkstätten beschäftigen könnten. ,, W^ Abg. Deschmann bemerkt, die bea""» ^l rung der Instruction sei infolge Vereinbar«^ ^ Regierung zustande gekommen. Sollten nun ^l Anschauung des Abg. Horat die Gewerbslcu« ^ zwei Zwänglinge in ihren Nerls«ällen^^ch° « ^ ^ lcn, so würden der Durchführung <^"""",aß zu < Wege stehen, da doch der Absatz ü besumm, ^tl 6 Mann ein Aufseher beigestellt werden mup-ist daher gegen den Antrag des «bg. b""^tM Der Vertreter der Regierung, Landesprap" ^^ü° v. Widmann erklärt, den vom Abg. H°"^orte>> i Zusatz des Wortes ..gewerblichen" nicht be"' F können. Derselbe sei zwar keineswegs bedem ^, gänzlich unnothwendig. Er empfiehlt daher ^ des Zusatzes der Instruction nach den "'" Landesausschusses. , ^ß^, Berichterstatter Dr. Zarnil betont, °>l^ nach den Bemerkungen des Herrn Reg'""« ,l durchaus nicht empfehlen würde, die vo" ^M antragte Amendierung des Absatzes 2 zl^ Die Schwierigkeiten bezüglich der Ueberw°y W schon Abg. Deschmann angeführt und "", ^ Anschauung vollständig beistimmen. ^"" ^1^ werbetrcibenden daran liege, der Konkurrenz" M. Gewerbe cntgcgm zu arbeiten, s° ."^' esb"K tionen bilden, welche sodann die ArbcltSkras" ^ ^ ! arbeitshauses um billiges Geld pachten "> ^ solche Association habe sich soeben in "'" iM und werde dieselbe an 30 bis 40 F"" " ^ schastigen. ^ «.„trag V Bei der Abstimmung wird der w" ,,,,^' geordneten Horal abgelehnt und die Absav ^, den Ausschußantriigen aliMonuM"- ^». ^ j Zum Absah 3 beantragt Abg. ^ e^,,,'s.> ' steneck eine Abänderung bezüglich der ^'" ^M ^ jedoch abgelehnt und schließlich 5«'"'"""^ ^ dem Antrage des LandeSausschusseS auch ., sung angenommen werden. ns des^' XI. Abg. Dr. Zarnik berichtet "«"" ^ , ausschusses wegen Provisionierung der u ,^,l und beantragt: ^ A" ^ Bei der ausgewiesenen Armuth. " her^l und auch Würdigkeit der Witwe ""Pl«^ d", ^ ! ausschuß dieselbe der gleichen Gnade, " ^ stt" ^. , Landtag an ihrem Ehegatten geübt h"". hc""?>l> 'Antrag: ..Der hohe Landtag wolle '"'^»lia",^F statten, daß der Fran.zisla, Witwe nacy p<'^ ! bei ihrer normalmäßigen Oehandlung z,„ 9 ^5," 'Dienstzeit ihres Gatten als Auflehers Äpr'l ^ >rbeitShause seit 1. Jänner 1864 "« ^" " ^ebenfalls als definitiv eingerechnet »" ^ genommen.) «mcns "^" XII. Abg. Murnlt berichtet ''^""'Hs. , ausschusses über die Voranschläge de« " ^ l»' ^ Findet- und Irrenhausfondes für dao > ghgM / Der Kra.ilenhausfond zeigt e«'^ «lbg«"^ 47.5)0« fi.; der Gebärhansfond "" d ei^ ,. 3096 fi. 82'/, kr.; der Findelhan^^ von 26,578 si. 24 kr.; der Irr^ >^ «. ! gang von 25,440 ft. 88 kr., welche I" ^B ^Landesfonde bedeckt werden müssen- . ^'ssi>'!> Abg. Dr. v. Schrey ausschuß zu beauftragen, da alle dieic " ^ ^ darüber Erhebungen zu pflegen, wie 0 675 "lchluß d g 9 ü" beim Vuranschlaa und Rechnung«' Vei derA^. l""ds verrechnet werden könnten. ^ der Antra ^'"""^ ""^" sämmtliche Voranschläge Da die ^ ^^' Dr. v. Schrey angenommen. " ^iisident m^^""'^ biemit erschöpft lst. schließt Achs,, K? ^lb 1 Uhr nachmittags die Sitzung. M Eltzung Samstag 10 Uhr. °""»^"b!«?"""') ^" saibacher Frauen. ^" wKiii, «^. ^ ^"" ^"wunbele und kranke Krieger, ^Do„„^ °"kNt«o,datf„ und deren Witwen uib Woistn ^^'»»n /'°^ ^" ^' b' 2«- "m 11 Uhr °ormitl°g« in n "N-SH ^reinsvorsteherin Frau «ntonie Freiin von "'""t!«ll!Ml " ^ " " N (Auerspergplah 4. II. Stock) eine ^ K°U«n u ? ^holten, zu welcher die Mitglieder sowie ^"> in erli - ^'"' ""^k dem Vereine beizulrelen - llj"«en emgliabm werden. ^eul^ '"'lchtr L«nd,»8.) Die Tagesordnung dritten Sitzung des lrainischen Land- « °°Wli^ "^llthenden Pu.,l.en: l.) Mittheilungen de« i>Gg^, ^ .' ^ bricht de« Finanzausschüsse« über den , ^' bricht de« Finanz. °'< ^ ?/« ^"""lchlau de« LandeSlultursonde, für da« 8^«^ 6" ^" Finanzausschusses Über den Vor-^ ^ ^ °"^Nrbeil«hau«fonde« l"r da« Jahr 1878; t.l, «""U v°n ^"^^°"'^"' «u«>>eb°t! »2,°" «ezirlestraßm in den Bezirken Gottfchee, "^d«P ,""'ch°ch und Idria; 9.) Allfüllige mündliche U " l3rVi^"'°"lchusses. z^er^ 'lligt Feuerwehr.) Als unterftühende 3lt^ ^° W? freiwilligen Feuerwehr haben den Jahres-Kr« ""I«, M°. "'°'tz dem Fondt den Vctrag per 10 fl. ge, ^"»! b««^^l") «el der am 5. d. M. ftatlg.sundenen ^'^tl>^^'"ndev°rftch»ö der Orlsgemeinde Unler- z, "blti ^ °^ wurde der Rllllltälenbtsitzer und Handel«. °"l> zunl H ^ " ^ e p. Plantz v°n Unterschischla ein, tz. "' (3),, ^'"devorftehcr gewählt. ^'>°°t«r °'^""' Gastspiel de« Wiener l'^ ""«' dic << ^^l»Pt von Künstlern de« Wiener ^»l^^lliliib ^'"° ^"^' " ^ 'h"" G^stspielcyllu« in ^ tz^" u»b '^ ^°l, wird au« den Dame» We« ße und ^Vi/^lN»^" H""i>: Glitz. Glöoe. Heinrich ^ili,^^^ ^^^en. Außer in Laibach wird diefllbe auch l<5a/, ^ °l> Uliz ^lM gastieren. Entgegen ihrrr neulichen Mit' 6< ^bUtch "'"Met nunmehr, daß sich die genannte Gcsell, s° z, ^. „^ "l„ge MitgKeder anderer Wiener «Uhi'en ver« ^H«,^ k'lltn«« ^"^'^'^^''^ll'" besitzt zu wissen und ^««a >» ^" heroorrageude Wiener Repertoirestücke Olz,'""»". dicz."^' « t « ssenlierung.) H'genllber den ^>°^" 2«l,re„"n ^ °^ "^ der RelrutenauShebnng in voran. Vj "l "nstn^. "^le. ^l""" "^ diesmal mit Ve« «ü« ^"""»«lvllH, "' b°b die mit heutigem Tage abschließende ^"t» h "^ "ichl °"^'l«l«mäszig sehr ruhig vor sich ging und ^ßley ^'l. die >y/' ^'l^le und jene lllrmtnden Gtraßen« """"kr «^'reiche n ^"'^ ^" "'l"" ^"lasse reichlich genießen tttt 5 ^^trheiz. '"" ^"roullltn. aus Mililiir. und lorn- durchzogen durchweg °^di?^.° ""!"««... energisch sllr die Ausrecht-'""' iil!, "'" zu ..I '^"" ""^ stüdtilchcn Sich^rheilsbehörde und ' l auch allseil« verdiente Anerkennung ge- > «3."' ^"^7« als Freiheitölyriler.) Wie >8 »>2t ^ ^v°l,t Hr. Uabl in Trieft am II. d. M.. ^i.>den,^u«Eri1nö. im Schillervereine einen > 'riel' kleih, ^"«llasius ' 7" 5uh r< ">""".« bleibe versammelte >N b/Tinten '' '" der geistreichen, mit vielen , ^^«ts^^^ehen,« p^^^.. Wllrdi^nng unsere« MMBM Heine beleuchten diese Ansicht, und die weitere Ausführung derselben führt den Vorleser zur Vesprechung der Anschauungen Vrüns alS Politiker und endlich auch zur Erörterung der Frage, ob dessen Vorhersagungen von dem endlichen vollständigen Sieg der Idee, von der Verjüngung des Menschengeschlechtes in wer» denden Jahrtausenden, von dem Einlrilte einer Itit, in der alle Gimbole des Kampses verschwinden und d»S Schwert ebenso un> bekannt sein werde wie das Kreuz — Verechtigung haben? Die Antworten, die unS der Vorleser darauf gibt, zeigen unS. daß der Standpunkt der Idealisten auch der seinige ist, und seine Ausführungen über die Möglichkeit der friedlichen Lösung der schwebenden politischen und sozialen Fragen im Wege des geistigen Eommunismus, d. h. der vorausgehenden möglichst gleichen Bei-theilung der Schätze der Nildung und des Wissens unter alle Klassen und Individuen der Gesellschaft, bilden eine würdige Illustration der Ideen, welche Anaftasiuö Grün ««mentlich im „Vchutt" in so hochpoeuscher Weise angedeutet hat." — (Line Diebsgesellschaft.) Die vorgestern vor dem hiesigen Schwurgerichtshofe unter dem Vorsitze des Ober. landesgerichtsrathes «apreh geheim durchgesühitt Straf. Verhandlung gegen neun Angeklagte wegen Diebstah!« und Theil» nahme an einem zum Nachtheile be« lürzlich in Laibach verstor« denen OaftwirtheS .zur Stadt Wien", Herrn Johann Schunlo verllbten bedeutenderen Diebstahle«, endete mit nachstehender U» theilspublicalion: Katharina Puch wurde wegen Verbrechen« de« Diebstahl« nach den §3 171 und 173 St. V zu zwei Jahren schwerem Kerler, verschärft mit einem Fasttage alle Monate, ver. urtheilt. Wegen Verbrechen« der Diebstahlstheilnehmung wnrden verurlheilt: Johanna Slelzer zu zwei Monaten Ker» ler; Maria Slug» zu vierzehn Monaten Kerker, verschärft mil einem Fastlage alle Monate; Anton Zdravik zu vier Mona-ten Herler und ciuem Fasttag alle 14 Tage; Leouhardt Puch (Gatte der Hanplangellaglln) zu acht Monaten Kerltl; Ludwig Puch (Schwager der Hauptangellagten) zu sechs Wochen Kerker mit einem Fasttage in jeder Woche; Ernst Vruß zu sechs Mo» naten Kerker; Ursula Puch (Schwiegermutter der Hauplangellag-ten) zu vier Wochen Kerler, — sämmtliche gleichzeitig iu 8oli-üum zur Lnlschäoigungölcistung per 850 fl. an die Erben de« Johann Schunlll. H:lena Ple«nii»r wurde aus Grund des tz 334 St. P. O. freigesprochen. — Heule findet die letzte Schwurgerichlsverhandlung in dieser Session statt. — (Aufgefundene« Skelett.) Am rechten Ufer der Turk unter der Ortschaft T l i n o v e c, im Gurlselder Vezirle, wurde am 26, °. M. vom Fischer Joses Mebwen an« Lanbftraß da« Kuochengtrilstl eine« Menschen aufgefunden, von welchem der Schädel, der Ober» und Unterkiefer sowie der Oberarmlnochen sichtbar, die Übrigen Theile jedoch vergraben waren. Die gencht«. ärztlich: Kommission, der der unheimliche Fund zur Vegutachlung überwiesen wurde, sprach sich dahin aus, daß die Leiche schon circa 10 bi« 12 Jahre in der wei« der vewu>ld,r»den Anerkennung, die die zahlreichen laud» schafMchen Schünheileu Unsere« Heimatlandes nicht nur innerhalb der Marken desselben, sondern auch xuswärls, ju selbst im Au«, lande finden, erhielten wir unlängst «eueldmgs au« Dresden. Dasllbst lebt dem Lande Klain ein treuer Verehrer, wie »ir ihn begeisterter und wolwollender für unfsre Heimal selbst hier nicht leicht finden könnten. C« ist die« der durch sein zweimalige« Engagement auf der Laibacher Vühne gewiß noch allen kai» bachern in bester und freunblichller Ccinnerullg stehende drama» tische Künstler und gewesene liiuiglich sächsische Hofschaujpieler Herr Tihen thaler, mit dessen letzter, leldcr nur kurzer Thätigkeit aus unserer VUHne — unter dem Lons°rti»m im Jahre llj68/70 — wir bekanntlich eine Glanzperiode derselben feierten, und der unser Land seitdem so lieb gewann, daß rr. obwol in-zwischen schon längst seine« künstlerisch/n Verufe enlrttckt und inS pr«tlische reale Leben übergetreten, doch schon wiederholt die Sommermonate zu einem Vesuche in Krain benutzte und auch in den «reisen seiner eigenen Htima» " dem guten, schiinen Sachsen« lande — unermüdlich thätig ist. die Kmnlnis unserer landschasl-lichen Reize immer mehr zu verbreiten und zu zahlreichen V«. suchen derselben anzuregen. Schon vor einigen Jahren waren wir in der Lag,, über einen vom Herrn Titzenthaler in Dresden ge. hallenen wolwollenden Vollrag über Krain zu sprechen; ein Gleiche« können »ir heule berichten. Wie wir nämlich einem un« von einem hiesigen Freunde de« Genannte« zur «nsichl mi,. getheilten umfangreichen Manuskripte sowie einem Referate der „Dresdener Nachrichten" entnehmen, hielt Herr Tihenthaler im Februar d. I im „Verein für Erdkunde" inDresben einen eingehenden, von ebenso begeisterter Anerkennung °l« auch genauester Information zeugenden längeren Vortrag über die Alpenseen in Krain, mit dessen schlussc der Vortragende zugleich einen warmen Appell °n alle Naturfreunde verband, sich die zahlreichen ober- und uutelirbischen. bald «ffen zutage liegen« deli, bald wieder sagenhaft»«ehcimnievoll umwobenen Natur schönhtiten und Wunder Kram« nicht enlgehm zu lassen, umso-mehr. als durch bi« neueste Oberlrainer Vohu der «esuch »ei' selben selbst tomistisch nicht gestählten und weil entsernten Natur, freunden leicht ermöglicht ist. W" l^on bemerkt, verrälh Herr Titzenlhnler in bicslM Vortrage, an dessen Eingänge er desgleichen auch der Stadt L »ibach und des sozialen und geistigen Lebe»« derselben sehr anerkennend gedenkt, die gmauefte Kenntnis und selbst lileralische Vertrautheit mil den von ihm besprochenen Gsgenden. Da der Vortrug in erster l»inie den Scen Krams galt, sa erscheinen daher auch der Pel o es er - See. der Woch ei-ner . See mit dem Savicafalle. sowie die beiden M ° n g a r l. Seen am auMhrlichftlll blhandelt, nicht ohne zugleich auch die «unzt Tour zu denselben im weiten Umkreise näher zu würdigen, «in besonderes Kapitel des Vortrage« bildet endlich der Zirl« nizer - See, über dessen geheimnisvolle« W>sen der Vorlr»g,ndr , auf Grund der valvasor'fchen Ehronit — wobei derselbe auch schon der eben erscheinenden neuen Ausgabt lobend erwähn« — den Zuhörern ein sehr anziehend geschriebene« Vild entwirst. Vir glaudm boher nicht zu viel z» sagen, wenn wir schließlich der Ueberzeugung AuSdruck geben, bah der mit großem Fleiße »u«» gearbeitete Vortrag selbst unter den Eingebornen, unter denen el gewiß so manche gibt, welche die genannten Seen zumtheU laum mehr al« vom Hörensagen kennen, mit Mechl vi«lseilige» Interesse erregt haben wlird«. In jedem Falle aber glauben wir dem verehrten Künstler und Naturfreunde, der die freundliche Ausnahme, die er seinerzeit in unserer Mille gefunden, nunmehr in so liebenswürdiger Weise zu !«hnen versteht, unseren D«nl aussprechen zu dürfen. — (Die Oper in Trieft.) Diesertage «solgte die Ossertausschrelbung zur Uebernahme de« fiädt. Theaters in Trust sür die Zeit vom 1. September 1877 bi« 15. Mllrz 1876. Die Vedingungen. unter denen ba« genannte Theater verpachtet wird, sind verhältnismäßig glänzend zu nennen und lassen die Theater« Verhältnisse Trieftö uns Laibachern, die wir bekanntlich s»st ull« jährlich mit einer mehr oder minder drohenden Thealerlnfie zu lämpsen haben, in vieler Hinficht beneidenswerth erscheinen. Ein Vlick aus die Ossertbedingungen, die un» zugleich den besten M»ßft«b zur Veurlheilung der ziemlich hoch gespannten künstlerischen N«» fordernngeu unsecer gut situierten Nachbarfiadt bieten, dürfte «uch für hiesig? lhealerfreundlichc Kreise nicht ganz ohne Interesse sein. Wie w,r einer diesbezüglichen Mittheilung bei „Tr. Ztg." enl« nehmen, muß der neue Impresario, welcher von der obersten Thealerleilung (Direzionr »ealrol,, bestehend ou« dem Präsidenten Herrn Littanova, Vizepräsidenten Herrn Wieselberger und den Herren Fabrici, Usiglio und Videleux) gewählt wird für die Ueber» lassung der Lolalitälcu be« Theater« und Erfüllung de« eiuzn» gehenden liontracte« 10,000 ft. Laulion stellen. Gewählt wird derjenige Impresario, welcher die meiste materielle und moralische Sicherheit sllc die Einhaltung selner Verpflichtungen bietet. V« müssen in der Herbstsaison (also von spätesten« dem 20. Seple«. ber bis 10. Dezember b. I.) mindesten« 40 Vorstellungen statt-finden mit Sängern ersten Range«. E« milssen drei groß, Opern und eine kleinere (oper» äi ri^ivsso) während dieser Zeit zur Nuffllhrung gelangen. — In der Larnevalsaison (also vom Lttfien Dezember 1877 bi« 15. März 1878) sollen nicht weniger al« 50 Vorstellungen gegeben werden, und zwar müssen 5 Opern und 4 große Vallelte (letztere wenn milglich von einem berühmten Choreographen arrangiert) in Szene gehen. Für die Herbfisaison mnh da« Oichefier au» mindesten« 64 und der Gesammtchor «u» 70 Personen bestehen. Da« Vallett muh außer den Solotänzern und Mimen au« 8 Tänzerinnen erster Quadrille. 40 Iä«jlrinn»n und 12 Tänzern der anderen Quadrillen bestehen. Die Außftal-tung muß bei Oper und Vallet eine solche sein, wie sie eines der ersten Thealcr Italien» beanspruchen kann. Her Impresario muß den srcltn Eintritt zu allen Vorstellungen den 83 Inhabern von Thtllteiact,en gestatten. Da» Tutr6e bleibt aus 1 fi. 60 lr. fest« gestellt. Da« »bonnement für jede Saison lostet inclusive G,h im Parterre «6 ft. — Dagegen erhalt oer Impresari» al« Zuschuß die Gummr von 8 5,000 ft., und zwar für die Herbstsaifo» 2 8,000 ft und für die 5»rnevals»ison 47,000 st. in »chl «»-ten. Nimmt man noch hinzu, daß der Rtdontensa»! mindesten« 5000 ft. »bwirtt. so kann der Zuschuß rundweg »uf 90,000 fi. ö. W. veranschlagt werden. Der Vetrag für die Logen im P»r-lerre. ersten und zweiten Range stießt in die Kasse der Ko«. munc und bildet eben obigen Zuschuß. Da« Eintrittsgeld »b» gehört natürlich, wie alle anderen Einkünfte, z. V. die togen be« dritten und vierten Range« sowie der Loggien (Gallerie i« f«nf. ten Rang) dem Unternehmer. „Wir wollen hoffen — bemerkt die „Irltster Zeitung," — daß sich unter den oben angegebenen, leineswlg« ungünstigen Vebingungen ein sachverständiger und ehrlicher Impresario finden wird, der unserem städtischen Iheater wieder jenen Glanz verleihen wirb, den e» in früheren Jahren besessen hat."_______________________________________________ Aus dem Schwurgerichts/aale. Laib ach, 11. April. Meuchlerischer Raubmorbversuch. (Schluß.) Paul Vergant stellt die »erllbung der That in Abrede und behauptet, daß er am Tagt der Thai, nämlich am 13. Jänner 1877, von Unterlesche nach Lack und von da nach Lalbach gereift sei, um seine Geliebte Gertraud Petnil, Zigarrenfabril»-»rbcitcrin in Laibach, zu besuchen, daß er aber von bort, da er ftine Geliebte nicht fand, m«l dem »m 14. Jänner um 4 Uhr früh abfahrenden Zuge nach Kraindurg reiste und sodann feinen Vruder I. Vergant, Knecht in Koleic», besuchte. — Erwägt man jedoch, daß sich diese Verantwortung be« Veschulbigten offenbar al« salsch darstellt, weil ihn der Zcuge Michael Nenedll a«n 13. Jänner zwischen I und 2 Uhr nachmittag« bei Heil. Geist, eine Stunde von Lack, auf der Straße in ber Richtung gegen Krainburg gesehen, weil sich feine Angaben über fein angebliche« Aufhallen in Laibach erhobenermaßen al« lügenhaft herausgestellt, und «eil er am 14. Jänner dem Zengen Michael Kalan in Rnp» erzählt ha«, baß cr am Morgen des 14. Jänner um 3 Uhr zu H»use aufgestanden sei. den Weg nach Trala zurückgelegt habe und von h'er mit dem Frllhzuge nach Kramburg gtsahren sei. erwägt »°n weiter«, daß er sich über sein Alibi zur »eil der VcrUbuna der Thal in keiner Weise auszuweisen vermag, d«ß ,hn die Zrugen Alex Puulin, Gelraud Snedic und Johann <öne-dic als den Vegleilcr und Reisegesährten des I. Sturm °gno»ciert haben, weiter«, daß ihn auch der Veschädigle I. Sturm mil voller Vtftimmlheit als den Thäler bezrichnct, daß die dem Vefchädigten unterwegs gemachte Mittheilung, er habe einen Vruoer in kaibach, welch« in der Sl. Pelrislaserne eingesperrt sei. aus den Vrschnl' diglen vollkommen zulrifsl, i»bcm laut Mittheilung de» l. l. StnlionslomlNllndo» sich thatsächlich dessen vruder Andre«« Vergant im Vrigadc.Arreftt befindet; erwägt man serner, d»ß Panl Vergant bei seiner Inhaslierung auch im Vlsthe einer Doppel» Pistole, somit eine« solchen Werkzeuge« gefunden wurde, »o«it da« Verbr-chcn verübt wurde, sowie schließlich, daß er ,in wiederholt abgestraftes Ind,vibuum ,fi. so erscheint die ge«« ihn er» hobene »nllaae trotz sein,« Leugnen« gtrechtfrrüget. «m 22 Jänner brachte der l. l. Gtnbarmer,epoflen von ' Lack in Erfahrung, doß sich der wege« des am lZ. I«««« 1U/7 676 an I. Glurm verübten Raubmordversuche« verfolgte Paul Ber» ganl ,m H^>use ssllies VruderS zu St. Thomas aushalte, ,!icgen kann, daß Paul Bergant den il: Aus» Übung feines Dienste« befindlichen l. t. Gendarm Peter Stalzer mit der gespannten Pistole nur in der Akstcht glfähilich bedrohte, um seine Verhaftung zu verhindern und wo möglich zu entfliehen, und da dlese Vedrohung mit Rücksicht auf die Gefährlichkeit des Werkzeuge« und die Wichtigkeit de» angedrohten Uebel« auch voll» lommen geeignet war. dem Bedrohten gegründete Besorgnisse um fein Leben einzufliißen, so qnalificiert sich die Thathandlung de« Paul Vergant nach 8 81 St. G. zum Verbrechen der öffentlichen Oewaltlhilligleit durch gefährliche Drohung gegen obrigkeitliche Personen in Amtssachen, dessen der leugnende Beschuldigte auf Grund der Aussagen der beiden Gendarmen Slalzer m>d Ojfter. sel dringend verdächtig ist, daher die Anklage auch in diesem Punlte gerechtfertiget erscheint. Angeklagter Paul Vergant leugnet auch bei der heutigen Verhandlung sowol da« erste wie da« zweite Factum mit aller Entschiedenheit und erklärt, indem er den Gerichtshof ersucht nur gerecht zu urtheilen, er s»i unschuldig. Ueberhaupt — meint Au» geklagter — leqe man alle« ihm zur Last, wenn irgendwo etwa« Unrechte« geschehe. Zeuge und Beschädigter I. Sturm, 28 Jahre alt, ein sehr harmloser Mensch, erzählt den Gachverhalt, wil ihm die An» klage angeführt, und bezeichnet Vergant bestimmt al« denjenigen, ber au ihm da« Attentat verübt hat. Vergant leugnet anch dem Veschädigteu gegenüber uud behauptet, ihn nit gesehen zu haben. Die Sachverständigen Dr, Pestotnis und Wolf erklären, daß die dem Sturm beigebrachte, an und für sich leichte Verletzung Mit einem ganz in der Nähe abgefeuerten Gewehr oder einer Pi» stole, in welcher sich ein Projectil befand, beigebracht wurde. Darauf deuteten die um die Wuube hastenden Pulverlilrucr. Die Verwundung hätte, wenn sie tiefer eingedrungen wäre, leicht lobt« lich werben können. Zeuge Alex Paulin aus Podbltzje bezeichnet den Angetlag. ten und Sturm bestimmt al« diejenigen zwei, wilche am I3ten Jänner in seinem Gasthause abends zur Zeit de» Gebetläuten« ein halbe« Liter Wein tranken. Vr war eben mit Zeitung«« lettllre beschäftigt und habe die beiden, die er für Landstreicher hielt, die ganze Zeit fixiert. Iohan» und Gertraud Snedic, Wirlhsleute in Posauc. bezeichnen di« beiden gleichfalls al« diejenigen, welche am 13. Jänner gegen 6 Uhr abend« in ihrem Gasthau« eiu halbe« Liter Wein »ranken und eiue Wurst aßen. Sturm habe gesagt, er möchte ein Hau« lausen und heiraten. Der Angeklagte leugnet allen drei Zeugen gegenüber, in Gesellschaft Sturm« gewesen zu seiu. Zeuge Vlirgermeifter Andrea« DeZman von Dobropolje sagt an«, daß die Vulschen schon zwei Stunden früher den Schuß gehört hatten, ehe Sturm ohne Hut zu ihm kam und da« Vorgefallene erzählte. Er habe sich mit seinem Knechte auf den That-ort begeben und dort da« Vand des Hute« auf der Straß:, etwa« weiter im Gebüfch die Uhr mit einem Stück Kette gefnnd:n. Zeuge Kalan in Kolritz bei Krainburg gibt an, Vergant sei am 14. Jänner d. I. nach der Frühmesse zu ihm gekommen. Er sagte, er komme von Hause. E« werden nun eine Reihe von Zeugenaussagen von Personen verlesen, di« den Angeklagten am 13. slllh von Haus? gehen gesehen halten. Das zweite Factum: Die Bedrohung des Gendarmen Stalzer, leugnet der Angeklagte ebenfalls, obwohl Stolzer und Ojstersll dasselbe bestätigen, stalzer erzählt, der Angeklagte habe für die Gendarmerie einen Brief bei seinen« Bruder deponiert, in welchem er schreibt, sic möge ihn nicht mehr suchen, da er Kroin verlassen habe. Schließlich wird noch eine Neihe von Schriftstücken verlesen, darunter das sehr üble Leumundszeugnis deS Angeklagten und die, eine Mena,e von Strafen ausweidende Auslunftstabelle, worauf der Vorsitzende das Beweisverfahren als geschloss«« erklärt. Den Geschwornen werden drei Fragen gestellt. Die erste betrifft den versuchten Raubmord, die zweite als Iusatzfrage, ob derselbe in tückischer Weise verübt wurde, die dritte Frage endlich die öffentliche Gewaltthätigkeit. Staatöanwalt Substitut Oerdeschiz hält die Anklage in allen Punkten aufrecht. In klarer Auseinandersetzung weist er den Geschwornen d«e lügenhafte Verantwortung des Angeklagten nach und ersucht dieselben, alle Fragen zu bejahen. Vertheidiger Konschegg will zugeben, der Angeklagte habe den Sturm berauben, keineswegs jedoch ihn ttldten wollen, auch die Vedrohung des Gendarmen scheine ihm nicht erwiesen zu sein. Die Geschwornen bejahten nach kurzer Berathung alle drei Fragen einstimmig. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft beantragte johln die Ausmessung der strengsten Straft. Der Angeklagte, vom Vorsitzenden befragt, ob er noch etwa« zu bemerken habe, sagt: „Was foll ich reden, ich bin unschuldig, da man aber aus mein Wort nicht hört, machen Sie, was Sie wollen, meinetwegen verurtheilen Sie mich zum Tode." Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten zu acht« zehn Jahren schweren Keiler, verschärft durch einen Fasttag im Monate und Tunlelarreft, und hartes Lager jeden 13. Jänner. Unter einem wird bemerkt: Paul Vergant sei dem I. Sturm an Ersatz für den Hut 2 fl. 10 kr., für die verlorene Uhrkette 4 fl. und an Schmerzensgeld 50 fl. zu bezahlen schuldig. Eingesendet. Aufruf an die Damenwelt Laibllchs! Das gefertigte Frauen comitö der in Lalbach mit morgigem Tage ins Leben tretenden Volksküche stellt an die wolthiitige Damenwelt Laibachs hkmit die herzliche Bitte, es mögen sich thätige Kräfte zur Ver< fügung herbeilassen, um an manchen Tagen von eilf bis ein Uhr die gelochten Speisen an die Käufer derselben zu verabreichen. Je grüßer die Anzahl der sich in dieser Richtung verwerthenden „ausübenden Voltslüche« Mitglieder" sein wird, desto seltener werden die ein» zelnen in Anspruch genommen werden, da »nan für einen Tag nur drei Frauen bedürfen wird und dieselben nach geordneter Abwechslung zur Thätigkeit gebeten werden sollen. Frauen und Fräulein, die dieser Bitte zu entsprechen gesonnen find, werden gebeten, ihre Namen dem Vollslüchevereine gefälligst bekanntzugeben, zu wel< chem Zwecke im alten Schießstättegebäude ein Bogen zur Einzeichnung aufliegt. Um möglichst zahlreiche Willfahrung dieses Ansuchens bittet das Frauencomits der,Faibacher Volksküche." Laibach. 14. April 1877. Danksagung. Für die vom lUbl. BerwaltungOlatht t>er kram. Eslomplebaul dkm Laibacher NollslücheU'Vlieine gewidmete Spende uou 15 st. spicht den wärmsten Daut au« der VerwaUungSllusschuß. Neueste Post. (Original-Telegramme brr „Ualb. Zeitung.") Innsbruck, 13. April. Der Landtag annullierte die W»hl Slubmayers. Wien, 13. April. Die «Politische Correspondenz" meldet aus Petersburg: Das Kabinett faßt die tür, tische Eircularnote als vollständige Ablehnung des Pro« tbtolls auf und lehnt den Vorschlag der Pforte auf Ent» fendung eines Spezialberollmächliglen nach Petersburg ohne vorherige Annahme der Declaration Schuwaloffs ab, da alle weiteren Verhandlungen unnütz sind. Montenegro schiebt den Wiederbeginn der Felndseligleiten bis zur endgiltigen Entscheidung Rußlands auf. VerlW, 13. April. Die „Kreuz.Zeltung" verzeich, net das Gerücht, es seien Petersburger Mittheilungen eingelangt, zufolge welchen gestern vormittags dem russi« schen Geschäftsträger in Konstantinopel die Weisung zu. gtlommen sei, der Pforte den Krieg zu erklären. Da« Olatt fügt hinzu, eine anderweitige Bestätigung dieses Gerüchtes fehle. Im Reichstag fand anläßlich des Schreibens Bis« marcks eint längere Besprechung betreffs dessen Urlaubsgesuches, jedoch ohlie besondere Autragstellung, statt. Bü-low erklärte, es werde weder bezüglich der Eontrasigna« tur noch bezüglich der volw, Verautwortlichlcit des Reichskanzlers während seines Urlaubes eine Veränderung eintreten. Vnlareft, 13. April. Der Minlfterrath beschloß, die Reserven einzuberufen und diskutierte die Haltung Rumäniens gegenüber den möglichen Eventualitäten. Trieft, 12. April. (N. fr. Pr.) Die Handelskammer beschloß, eine Deputation an den Kaiser und Petitionen an den Relchsrath und das MB" behufs Hlntanhaltung der projektierten W"«"» Trlester Freihafens zu senden. Das MlmiclPM '"" gleichen Schritten eingeladen werden. ^ «..M« Pest, 12. April. (Presse.) Verichlen "« ^ tinopel zufolge hat sich die Pforte bis M "« „ i°> fremde Macht behufs Vertretung ihrer UnterM" ^ russischen Reich,, falls eS zum Kriege lomH^ gewendet; in Erwägung wurde aber ein Mcr u ^ den türkischen Staatsmännern schon gezogen m> ^ sie nicht abgeneigt sein. mit dieser Vertretung em ^ zweiten Ranges zu betrauen. Man bringt m ^ Vorhaben die Thalsache in Verbindung, daß "^^ erst vor einigen Tagen Vertretungen für Stoa^ den Haag ernannt hat. ^D St. Petersburg, 12. April. D°e^^ der Pforte in Beantwortung des Prolooue, ^ vormittags dem hiesigen Kabinette MlsM- ^, lehnt, der .Agence Russe" zufolge, kategorisch ° „ derungen der Mächte ab und macht oen Diskussionen ein Ende. Telegrafischer Wechselkurs °°m 13. April. 25 ^ ^ Papier - «cnte 60 50. - Silber - Nenle «t> "^l-?c " Nente 72 90. - 1860! Ttaats-Vnlehen ws'8".-7 ° Kl" 783-. - Kredit-Actien 138 50. - London ^"A < Wien, 13. April. Zwei Uyr nachmittag« H"^^. Krebitaclien 13850, 1860er Lok ,0875, 1«^rl" M ilfterreichische Nente in Papier 60 50. Gtaalsbahn "' ^»M bahn 170 50, 20.stranle»ftücke 10 t4'/., >"'N""Hc «ln« 114-75, österreichische straucubanl —. »Nerre'ch'l^^^, 65 50. Lombarden 75 5l>, Unionbanl 44 25, °">' y,nl ^ Vclnt —-, Lloydactien 319 -. auftro-ottoma'''^ g^W türkische Lost 15—. Kommunal - «nlehen ^^' — —. Goldrmte 73—. _________>^--^ Kändelunt» Mkswilthschastli^ «Uochenauswei« der 3tationall>anr. ^M'M' im Verhältnisse zu dem ber Vorwoche folgende 1 ^ß,!, , aus: «anknilen-Ilmlaus ft. 254 5'1«.480. Giro-Einlagen st. 334.270, Abnahme fl. 6 44b,"-'' ,M< «anlanweisungtn und andere fällige P°lsi°°H. Z>""^ Abnahme si. 145.92«; Metallschal) st. i^'bM O,H sl. 1725; in Metall zahlbare Wechsel fl. U^"° ^F^ fl. l2?,577; StaalSnoten fl. 3.ü50,902. Nbü°hNU >' ^M E«tompte ft. 91.449.857, Abnahme fl. 4.!»".^' fl. 27.494,200. Abnahme ft. 229.000._______... ^^ 'Angekommene Fremde Am 13. April. „, . ^. KUlH,^ botel Elefant. Kobler und Svelic, ?'«"'«.«Me, »>" Dietrich, Wippach. — Vogel, Miramare. -" "^ , / Neustadt. — Gassorz. St. «artholmä. ., ., gM/ Ttadt Wien. MannSburger. Willburger, SA"", ^ ss.,, Äuchöbaum. Wien. - Baron Apfaltrern, «««^ ^i« Sagor. - Hiller, Vodenbach. - Iatlit, «"''<" ' Vairischer Hof. Fasching. Vraz.__________?7ib Meteorologische BeobachtunM^^s ? -? W kk : ^l ^ " "i V U ° ^> 7 U. Mg. 733.8« ^ 5.» ! windstill ^^iter l». 2,«. 732.«7 ^16.« SW. schwa« Z°^V,^>° 9 „ «b. 732.«» -i-10.0 SW. schwach >7 ' . ,,1'l'V Nebel, bi« 8 Uhr früh anhaltend. d°«n ^, s,l«^/ West schwarze« Gewblle; Nbendrolh. st"»"^ .^, >' Tagesmlllrl der Wärme -j- 10 6«. «" ^'^ gali'b^« Vera'ilwortlicher ! F begänginsse meiner theuere« Schwester ,? > lies gesühlleu H)°nt aus. > Laibach am 14. April 1677. Mlll»^ «arl Fischer Edler "'^^ Vlil^nlikll^. Wlen, 12. April. (1 Uhr.) Die VNrse war in starler Veweguna. und die Kurse unterlag'N heftigen Schwankungen. Schließlich besserte sich bit Stt^w^^^i^ G«ld War« Pllpierrente........6Ul>^> 61 Silberrente........65 75 65 85 Voldrentt.........74 40 7450 itosl,! 1YI9........282 2«4 - » 1854........104 - 104 bU « 18S0........108 hl) 109 — - I8S0 (ßUnftel) .... 11750 li« ^ <» 1964........12850 12950 Uny. Vrtlmim.Uul......71 K0 72 — «r,_. 97 _ Ung. Schahbou« „«« I. 1874 96 HO 97 ^ Nnlehen d. Stadtgemnnde Wlm w V. «.........«5 9b bo Grnndentlaftun«s-vbllg«N,nen. Viihmtn..........102— --- «tieberüfterreich.......102— - — Oalizltn..........«4 75 85-85 V«lb «vue Silbenbürge».......70 25 7i50 Tem'ser »anat......71 — 72 — Ungarn..........71 »b 7225 Nctieu vs« V«nlen. «n«l«-»sterr. Vaul.....64 - 65 - «redilnnyolt........140— 140 25 Depositenbank.......126 — 127 - Kreditanstalt, nngar.....Il4 50 115-- ««lompte.Aaftalt......6b5 - 675 - »t,ti°nulbant.......785 — 78? — Oefterr. Vanlgtstllschaft ... - — - — Unionbllnt ........4b- 46- Veilehrsbanl .......7« - 74— Wiener Vantvertin..... - —— Nctien von Transport-Unternehmungen. VeU» V«, Äll»lb.«»hn.......9350 94-- Dl>n°u.D<.mpschlN..Geftllsch<>ft 325- 828- Ferdinand«.«oidbahn '. '. ! 1750-1760-- G»ld Wal« Franz - Joseph - Nahn ... — - 115- Gallische »arl«LndV!,.vl,hn , 2"2— 202 51 Kaschau-Oberberger Vahn . . «0— 82— Lcmbtrll.H.ernowiher Vahu . l«9 - 1l0 — Lloyd.Gesellsch. . 826 - 328 - Oesterr. «l»rda,esib»hll . , . 108 - 109 — «udolss-Vllhn .... l<>6 - 10650 Glaatsdahn........ 221 — 222 Südbahn.......^ ?f,5o 76 — Iheih-Vahn........ zf>2 153 - Ungar.-gllliz. Verbindungkbabn 7650 77 — Ungarische «ordoftlillhn ... 90 — 91 — Wiener ^ramway.H^lsssch. . 9^)>— 92 — Pfandbriefe. Mg. ilft. Vodeulredlt»nst. (i.Gold) 105 50 106— - » ^ (i.V..«.) 8'., 25 8950 Nationlllbonl........gß 4s) yg ^ Ung.V°dtntredit-Inftilut(V..V.) 88 50 8175 Prl«rltät»ebli,ationen. Elisabeth,«. 1. Lm.....<<(, 9025 Ferd.-Nordb. in Silber . . . ^«__ 10625 Franz-Ioseph-Vehn .... «95) 90 — Val. Karl.eubwi,-«.. l- ^' S^ >, 0e«err N°rbwe» ^ Giebenbürger Vahn... l0" ,< z<, Vtaatsbohn 1. «m. - . . '^^ ^.. Küdbahn k » s«l» ,. b st'i«, ^ ^ll»^ "il" Dulalcn - - ' ,?>' 9 " ?0 ' Napoleousd'« . . i" "