DIN. I Stt. v-ge» des Feiertage» am iS. d. erscheint »ie «öchße Nummer der Marbmger Zei-wkg" «« VimMg z»r iwriche« Stunde. cn>111ui.>uuz o o Das SeWffm und dle saiide w der Votti». l^. Rar tbor, 14. Aug. Im allgemeinen ist das Gewissen der Re-^lator für alle sündigen Triebe der Menschen. Versagt dieses gewissen, so entsteht die Hünde. Die Neue und die Bußsertigkeit hw-^gen stnd Symptome des wicdererwachen-ven Gewissens.. Äe Religion und das bürgerliche Strö^gese^ sind eine Art Codex für Schuld und Sühne im gewöhnlichen Leben, mit dem Grundsätze, daß gesühnte Verirrun-gen nicht wieder zum Gegenstand eines Vor-Wflses gemacht werden dürfen. . ' Wenil. mau pie. im ^Parlamente aus An-lab der Regierungsdeklaratlon abgelaufenen Debatten verfolgte, so stand man unter dem Eindrucke, daß dieses Forum auch die Evi-benthaltUng und Registrierung aller Sünden-sälle seiner Mitglieder sich zur Aufgabe macht Vyu Aorruptionsaffäreu ganz abgesehen, Wurden auch Sünden aufs Tapet gebracht, deren Quelle weder mit der Religion noch mit dem Strafgesetz, in . irgendwelcher Verbindung stehen, d. h. soviel, als daß die Po-ilitik ein. besonderes. Sündenfeld bietet, daß gewissen Und Sünde in der Politik besondere Begriffe stnd, wobei als Unterscheidunqs dastS für gut und böse die Liebe zuin Vaterland?, der. Patriotismus, dienen Praktisch genommen scheint aber auch diese MoranSsehnnsi nicht ^u stimmen. Welcher unbefangene Mensch würde z. B. die Vaterlandsliebe des jetzigen Innenministers Herrn Petrov!« bezweifeln? Und doch Wird ihm eine Art Verratallerdings nur ßwn Schaden einer Partei zum Vorwurf gemacht, d. h. der Parteipatrio^Smus wird über den wahren Patriotismus gestellt. Dann die Persönlichkeit des Herrn PriSi?oviL — der Fanatismus, der sie charakterisiert — kann doch nur der Ausfluß einer Patrioti-Ueberzeugung sein, und doch ist diese PersönNchkeit nach der Ans'^f bieler der ^ö-he Geist, der an allem Unheil schuld ist, an welch?n^ der Staat leidet. Hier scheint der Verfassungspatriotismus eine ungebührlich Kohe Bewertimg zu finden. ^ ^ Herr Rndiö nnd seine Anhänger, sind si.e wirklich feinde des Staates? Und nur deshalb, weil sie mit der Einrichtung des Staates nicht zufrieden sind und ihr Führer kein Mittel uno keinen Weg scheut, um die Post-tiou seiner Gegner zu schwäche^? Es ein Uiiglück, wenn man den Patriotisch^.» Sinn all dieser Männer in Zweifel ziehen dürfte, und doch wird der ^^orwurf ung'-schkni» ansl^esdrochen und politisch ausgewertet. Sind das nicht Verirrungen, deren sehr bescheidene StimmunflSerfolge in keinem Verbnltni? zu dem Schaden Ziehen, den sie dem (Zianzen, dem Äaterlande, veru^nchen? Der der '^-sanimenb'-"''*' „nd ""i-eu Schöpfungen zusammengenommen gleich!:n einer gewaltigen Abrechnung, deren Resultate umso schneller ausreisen müßten, je ^ve-niger die Rechnunks revidiert würde. Statt iz, die Zukunjt zu jAauen, jü.r jie zu jorgen Moribor, Freltao, ßei» is August t024> Dle Lagt ln Beoarad. Der Eindruck der Zagreber Nede des Herrn Rabis. — Einberufung der Skupschtina voraussichtlich Ende des kommenden Monates. — Mttisterkonserenz. — Die Frage der Ernennung von neuen Obergespänen. — Wichtige Entscheidungen in der nächsten MinifterratSfibung. ZM. Veograd, 14. August. Die heutigen Morgenblätter bringen einen ausführlichen Bericht Über den Vortrag dsS Herrn NadiL in Zagreb. „Politika" verö'f?nUtcht beson« rers ausführlich seine Aeußerutts wegen deS jiörigs und wird dieselbe in politijäien preisen viel besprochen. Besonders *»'!ont wird auch die Aeußerung über die Wahlen, die die Regierung Davidoviö vorz»?bereiten hat. Die Berichte der Beograder ^'lä'ter stimmen teilweise nicht überein. WaS daS pcli-tilche Leben betrifft, so sind keine neuen Er» e'gnisse zu verzeichnen. Nur im demokratischen Abgeordnetenklub herrscht ein reges Leben, da sich dort Vertreter, des Ku.bs und des Hauptausschusses versammelten. Was die Wiedereinberufung des Parlamentes betrifft, glaubt man, daf^ die nächste. Zusammenkunft der Skupschtina in der zweiten Hälfte des Monates «September stattfinden wird, bs? zu t i'lchem Zeitp unkte die ^?cgierung die dringendsten Geqenstände, die auf die ^ .i^^esord-nnng zu vorzubereiten hat. Auch i'* der Bericht aus Zagreb über die gestrige Konferenz der Radikpartei und die Rede deS Herrn Radi5 kommentiert. Davidoviö erschien vormittags in seinem Klub. Vor der Sitzung gab er im Gespräch mit den Abgeordneten seiner Erbitterung über die Schreibweise der „Politika" Ausdruck, die die Rede des 5)errn RadiL tendenziös dargestellt habe. Im Regie- rungspräsidium wurde um !2 Uhr eine Ministerkonferenz abgehalten, der die Minister PeöiL, KoroSec, Petroviö, Hrasniea, Nehmen und Zumenkoviö beiwohnten. Nach der Konferenz äusserte sich Minister Petroviö, daß nach den ihm zur Verfügung stehenden Berichten die Berichterstatter der „Politika" über die Rede des Herrn Radiö tendenziös berichteten. In dieser Ministerkonfereuz wurde auch die Frage der Ernennung der Ober-gespäne und der Beamtenschaft besprochen. Was die Obergespäne betrifft, wurden bereits Kandidaten ailfgestellt. Die Namen derselben werden jedoch geheimgehalten, da darüber noch kein definitiver Befchluh gefaßt wurde. Dieser Beschluß soll in der nächsten Sitzung des Ministerrates gefafit werden. Die Regierung gedenkt nun jene Ressorts zu besetzen, welche anläßlich der Regierungsbildung unbesetzt geblieben sind. Als Kandidat für den Post- und Bergwerksminister wird Agatonovie erwähnt. Ebenso wird als Mmlster'andidat Soki?. flenannt. Zum Sekretär im Knanzministerium soll Hi?rr 8e-Lerov und im Unteri^'^^ snisterium Herr (^jorgjevii? ernannt werden. Außerdem sollen zwk'i ?lnterstaat^s''?i'etä^<', nnd zwar ein Mitglied des Jugoslawischen .lkklnbs und ein Mnselmane ernannt w'.'rden. Ueber alte diese Anger<'gens''^iten wird die Negi.....ig in den nächsten Sikungen deZ Ministerrales -O- Gegensätze in London. Meinungsverschiedenheiten in der 5!^^rage teS. — Die Auffassung in Deutschland. MKB. London, 13. August. sHavaS.) Bei den Besprechungen zwischen den französi-s«^en, deutschen und ^^inistern über die militärische Räirmnng deS Rufirge-bietes verlangten die Deutschen die Räumung am 1. Jänner oder spätestens an, 1. April 1925. Die Franzosen und die Bslgi.'r hielten aber ihren Standpunkt ausr?cht. Die sranz^sijchea, deutschen und belgischen Nl.'ini-ster sind zu e^'nem Uebereinkonlnien bezüglich der w'lhr'.'nd des passiven Widerstandes ans-gewiesenen Beamten gekommen. Dieses Ue-tereinkoin.tien, dessen D«» tinttu.uugen man, wie verlautet, geheimhalten will, soll au^er- halb der Konferenz abgefchlossen tverden. . » WKB. London, IS. August. lReutor.) Die französischen, deutschen und b.'lglschcu Besprechungen bezüglich der Räumung des NuhrgebieteS wmden heute um 7.i5 Uhr un- terbrochen und werden morgen um 9 ilhr vormittags wieder aufgenommen werden. » V'KB. London, 14. August. Wie das Reuterbüro erfährt, wird Herr^^^r morgen die Deutschen über den genauen Termin unterrichten, von dem an die französische Regierung d!.' Jahresfrist für die miUtorische Mu-muna des Ruhrgebietes crls laufend bei rächten wiü. » WKB. Berlin, 14. August. In Besprechung dkr Entwicklung, di? die !?vudoner Verhaudlungen in der Räumun.issrag- ge« nommen haben, weisen sämtliche Blätter darauf hin, daß die zum Gu'achten gehörigen im Reichstag niemals eine Zweidrit, tel'Majori ät finden würden, nenn das Londoner Schlußprotokoll nicht unter der Voraussetzung unterzeichnet würde, daß die Ruhr niumung sofort vollzogen werde. Ein Anee beim italienischen Gesandten. ZM. Veograh^ 14. Au»gust. Mor«n veranstaltet der italienische Gesandte Bordrero im Palasthotel oin Diner zu (?hrsn der Delegation uich der Minister, d«ie an der UnterzÄchnung der 11 mtlSn-gst unrer zeichneten Konventionen toilgeuoininen haLen. und zu arbeiten, wühlt man bei uns mit Vorliebe in der Vergangenheit und kann sich von der Befangenheit nicht befreien, die sie verursacht und jeden Fortschritt lähmt. Diese einer Selbstzerfleischung ^nliche Tätigkeit scheint.eine viel grös^re politische Sünde als der Streit um die Versasiung, vielleicht des-halb, weil die Gewissensfrage durch die Ver« v'"! enN'sindlicher berührt wird als durch die Gegenwart jtnd die Zukunft, Gew^ß, auch in der Politik gibt eS ein Gewissen und auch Siinden, aber die ri'iiigen Sünder find selten und noch seltener sind die Richter, die selbst eine gessihnte Sünde vergessen würden. Immer wieder wird auf sie hingewiesen, wenn dies einen Erfolg verspricht. Mese Art politischen .^lampseS trägt ^^nen Persönlichen Charakter — und darin lieat^r? :s..'äche. Str. tüS — 64. Johrß. Jugoslawifch-öster reichische Handelsvee« tragSoerhandlungen. ZM. Beograd. 14. August. Unsere ReytO» rung tit mit der österreichischen ReAierung darin überein-gewmmen. daß die yerhmld-lungen zwiich<'n imferen und den Ssterrs^-schcn Delegierten morgen den Id. d. M. M Beograid beginnen sollen. Eine grotze Bersamml,mg der Radikale«» ZM. Veograd, 14. Augmist. SonntaAZ findet im Savle des Hotels „^ris" eine Aroßs Versaimnlung der rc> öffentlich an. Verschiedene fremde Ge'sellsch'nft^n: hnben schon ihre Anböte ge« nracht. Es ist bealbsichtigt, ans dem Palast de? letzlen Sultane ein NniechaVtungszewtcu« zu machen, iindom die vermiedenen zu Knstnos, Hotels, Tan^ol-alen usw. um» gewandelt werden. Sinbruchsdiebpahl beim österreichisch«« G« sandten in Warschau. Warschau, 13. August. G<^tern srich de in der Wohnung des ö-sterreichjiischen Ge« sviidten Post Einbruchsldicibst^l verübt, Die Diethe entioendeten MrbgegensMde i» Betrage von .MX) Zlotli. Besorgnis über eine Expedition «och dem Norden. Nome sAlaska), 11. August. (Reuters, Knut Rasmussen, der LeHter der 'dknische» Expedition zum Studium der EÄiimsstäm-me, von der man seit 15 Monaden mchtS gehört hat, ist in Kotzebue, I.'Vl) nörd« lich von Nome eingetragen. Ueber daß Schicksal der Expedition herrscht VesorginS^ Bölkerratschisn in Gens. Genf, 13. Auflust. Am ?9. d. M. beyinnD in Genf 'öi^^ dreißiffste Völkerratsession nnit wir^ über die am 18. Se^ember begmnenda fünfte Hauptversamml-un^ des Völkerb>ilndeO hiniaus d-auern. Für Oesterreich hat dieisß Tsll^ung wegen der für diese Sesslon Mige-kt'mdio.ten Entscheidung des Rates in de« österreichischen S^inierungsfrage besonders Bedeutung. Auch das ungarische Wiederaus, bmlwerf wild eingeihen^d c^riift werden. Vo» den vielen anderen Verhan'slun^ögegetlstuu« den fei vor allem die Mrülstungs« und N« cherheitsfrage hevvorjMolben, in der n-ach mehrjähriger eingehender chevretischer Ve-rattmg nunmehr deljinitive Beschlüsse zustande lommen sollen, ebcni'o in der Frage der Militärkontrolle. Schließlich stehen poöllsche Fragen, wie We des Salarsiobir^'s, Grenzregkulierung Mischen Fugoflawien «n^ Albanien, ferner internationale finanzöko-nonFche nnd hunmnitcire Fragen auf de? Taigesordnung. DSrftvbertcht ."^agreb.l^. August. (Schlußkurse). Paris» 447 50—453 »0, S»»«i,1»30»00—1S40'0G, tondan Zc;b'4b—wi«« 0'11A0^ 011b0. Prag SHS 10'-Z4H 10. Mailaatz Z6Z1>^.?0!;'1S, New-r)ark »VZK—81 »» Budapest 0 1035—0109. ^ Veograd, IS. Aug«st (Schlajkarse. EiGe», bericht.1 pari» 4bS—454, Schweiz 1»'SY -1k'!,.?, condo« ,67 »»—5S7 G0, Vie» 0'NSg—0 1140, pr«, »40'»k-^I40'»f>, Mailand 365 7b—354-00, Ne».qark V0'»0 —SS-9». Vukaresi Htz-7b—»7'»b, »>da»eß 0-1ll90-0'11y0, Saloniki Sofia al so—slÄ). Vritflel 41S—4U. jj»l l o n e'< S«lmer 1VV dottt. iö. August igZ4 VvlMfche NoNzea. Die Amerikareise des Prinzen von ValeS. Der Prinz vo-n W<^le§ begibt sich Tiicht inkognito inlch d<*n Vereinic^tc-n «tanttn, hrmoern, auf Wunsch A-önigs von ?ng' 5tmd, in offi^i^^Ver Eigenschaft als Tlircn-ßolg«. Dieser Entschl.u'f; wurde dein ^önig burch ErwäGM^fl d^il Ver- einigten Staaten gegenüber nach den im in-termztivn'alen Vändcn. Vertretern der Universitäten, der In'dustrie und des Handels und sMicßlich vvn finanziellen Vertretern He^bitftet werden. <^lclch^citi9 soll in der Provinz ein LoValparlament g<'bildet tverden. dvs olki-ne über bestinliinte legislative Nechlte Hu verK-sM, die Verwirklichunq lo-ka-l?r RefoiTmen in die Han^d nchnien würde. Ull« diese Wrpers'chasten sollen «uissäMeßlich ftMtifch sein. Bor den PrLsidentschaftSwahlen w Amerika. Die Koimnlission zur Vor^reitung der Wahlen iist vorgestern zusammonqotrotsn. Dawes bvAaim die Walilwmpagne mit einer Rede, in 'oer er <,cgen idie Korruption und UirfZhigteit der rep-ublTanffchen Partei zn l^lde zoist. Er erMrte, flir den sei,r?r Wahl nic^ M dulden, dah oiif einer inter. «otionalen Konferenz nur ein delogiert?? Be-«Hachter Amerika vertrete', >der keinen lamtli-then Eh'cilra'kter besitze, 7md er werde 'oafür 'sövgen, da^ Ämeriia -unter den Nationen den ithm -fleMhrenden Plnh einnelmie. Ainch wer-^ er M Präsiden't ener^^isch für ein dilesen, nämlich die Mosurfraige, '.»a die Verha«dl)imgen zwischen der englischen und der türkischen Reand, der seinerzeit in 'den Laius-anner Friede nsverbdlunqen unid im Friedensver« traige abgetrennt und dessen Erlediigung di-rekten Regelungen überlassen wilrde, feinen? Er-gGnisse siiihttvn. Da ailgenblieklich 't^ie Na^Michten über das Köniigreich Irak fiir Cni^an'd nicht günstig lauten, hait es gemäß den Verein^barungen ^im Bölkerbundrat beantragt, sich mit der Frage der F«'tscyttn>I der Gren.zen von Ira? zu besessen. Di^^s bedeutet umfangreiche, für den Rat sehr schwic. rige Verhandlungen. XageschronN. t. Aus dem Staatsdienste. Zum Kwöinetts-6)ef iw Unterrichtsminiisterium wurde .^'rr Professor Avsenek, zum Abteilungschef des-selben Min ister iinns bei der Ki^iSverwal" tung in LiuNjan« Herr Prosessor Vadnjal ernannt, '^r bis.s)erige Mteilungsch?f, Herr Professor Stanko Bevit, wurde ins Ministe, rium nach Bcograid übersetzt. t. Errlchwng einer kaufmännischen Fort» bildungsschnle in Slovensta Bipriea. Aus SlovenM Bistrica wir^d «unS berichtet: Das hiesige Handelsgremium hiat in seiner .Haupt-versmninlimg ann 31. IM 1924 die Errick)-tung einer ^weiilassi^n taus>männ!!schen Fortbildungsschule in Slovenök-i Bistrica eknstimnrig b^chlossen, 'oie am 1. Oktober l. I. eröffnet wir^. Die Eröffmmg der kau!f-nläimischen Schule wird in Hianidelskreisen wärmstvtts begrüßt, da nun unseren Bürgern die MöglichkÄt M,en 75« jÄhrlgen Witwer Bartiholomöins PerZe a,m Graibe seiner Tochter erhängt aus. Perke war vollkon^nien alleinftchen«d nnd leibte in großer Not. Mc:n verimM dalher, dvß er den Selbstmord aus Not beging. Er äußerte sich schon öfters d'ahin, und wa? in den letzten Tagen seihr nie'tiergofchlagen. Die Tat durfte er in d^'r Nacht von Snms't'a'g aus Sonntag verübt halben. t. NikolaZ von Wassilko f. In Gltichen-berg ist der frühere österreichische ^.^eichstags abgeordnete Nikolaj von Wassillo gestorben. Nach dem Zusammenbruch d^r Monarchie war er ukrainischer Gesandter in Wizn und später in Bern. Seit der bolschiwistischen Herrschaft' in der Ukraine lebte er als Pri-oatmann in Berlin. Wassilko hat steLL politisch, aber auch gesellschastlick) eine gr-?ße Nolle gespielt und war mit der bekannten ijkünstlerin Gerda Walde verheiratet. t. Internationaler Bergarbeiterkongreh. Die Schlußsitzimg 'oes 27. interniationalen Bergarbciterkonlgresses in Prag wurde vom deutschen Delogierten Huhlemoinn z^lei^et. Der Vorsitzende, Smith, boantra^gte eine Resolution, in welcher daS Präfidinm der Berg-arbeiter-In'tern'a'tion>ale Kur Errichtung eines ständigen Seikret-ari^tes der Internationale ermä^itigt wird. Mch der Annahme dieser Resolution wur'de die Wahl des Vorsitzenden. des Kassierers und des Exekutiv. on^chuZses vorgenommen. Zum Vorsihcnden wurde Smith, En«g>land, bestätigt. Der Vor-sitzender 'die Frömmigkeit Äer PsiariKind« höher und ihren Starrkoipif zu gering eingeschätzt hatte, un^d UnwUen bei don anbvrey. Die Pre?s Ko-kain und Einbrecherwerkizeuge. Außerdem wurde in der Wohnung eine sinnrei- che Konstruktion vorgefunden, deren Bretter genQu in die sranHösij'chen SchnellzugSwag-gons, die in den Zügen Prag—Paris benützt werden, passen. Als die Bretter aus 'Sie sür sie bcstinlmten Stellen gelegt wurden, ent. stand im Waggon eine neue Wand, hinter der eine große Menge von Sachen üiber die Gren<;e geschm-uggelt werden konnten. Di« WanÄ war so kunstvoll hergerichtet, daß es bei der Zollrevision nicht möglich gewesen wäre, auf oie Manipulation zu kommen. Die Finanzibehorden werden nunmehr sicher stellen, ob in den auMndüschen Schnellzugs-wagen nicht bereits solche Schmugzel-vand« eingesetzt sind, denn es be/deht bvMndete Verdacht, daß sich Latinalk mit dem L^chmug« ge'l en gros nach TumS ^faßt hat. t. Ein gigmichcher EcheSbetrug. Der Wiener Polizei gelang es, in Zulsaimmenarbeit mit einer ^riser DeteLtjivgDuPpe nach ro. manhasten Nachforschungen, den von den BeHorden von Rio de Janeiro gesuchten Scheckbetrüger Ernift Paul Frmlkl, einen gebürtigen Wiener, KU eru^ieren und zu verhaften. Frankl war noch Untevschfagilng von 850.000 Lei zu Lasten einer Bulkarester Firma nach Rio de Janeiro geflüchtet. Dort hatte er bei der Filiale der Berliner FirM A. Thun Stellung gesunloen. Als ihm Le. ?annt wurde, daß die Firma Lei der Garan« ty Trust Comipany in Newyork über ein großes Guthaben verfüge, verschaM« ov sich lÜe Kenntnis des Geheimvode i^nd vereinbar-ben ÄöhebungSmoldialitAen mrd ließ sich in«, nachdem er don Posten verlassen hatte, n» Deckadressen nach Paris, Triejst i»nd Wien Beträge im WerLe von Mlltarden öfter» re'ichischer Krone« uiniveffen. Die betrüge-rif^ Manöver veviibte er mst Httfi» von g»-sÄWen Paplieren. die auf den Nan^ allli Millvarden investtexte er in diie Wiener Kr-bvik seines Baters, hiunVert Mllione« vee. wmdete er fÜV dike RomVwMvg det Vitter-lichen Villi« w PerchtoiWdviff. Unter etnew falschen Namen besaß er Dn GMnkete w Wien eine Wohnung^ ftt eine Unmenge der feinsten MeidimUK« mB WäscheftScki^ ferner koftNarer Schmuck vmdes i. Acht Jai^e öhne Acht «ch Lust. Vtn« furchtbare EntibeÄu«v machte ldiie rie lin 2ang«-GönS Wassav). gm vsr FvlaB» ffurtevstvaße fand m« i«! eiiner biutiMon! Ko»« mer ein 24 Icchve atteS veibNchlS das schon acht Jahre Ikang ekigvf^rrl' war, vollständig berwaHrloft und foft verhmigert Vor. Die Familie hatte Mset itt-nder^ einei^ Sohn unt» ein Mädchen; UamA mm vaV Vermögen Ausammenbk»!^ Mte, Hinbert« man va's Mädchen am BeriVehr mit 5en Me«. schen und sperrte es bor jcht «cht Iahre,t Vollständig eiin. Zu essen belam es m«? Vivt« rin!^ und' MchonaiKsWe. DaS enge ASm» merchen h^te we'oer Vott noch Stroh; yervl-nigt w!M^ überhaupt nicht. Kleider hatte «dlas arme Geschöpf wmn n^ an. Bon Zelk AN Zeit, wenn der Bruder ^ Frankfuti k>am, gab es furchtbare Schreie in d^ HauS. Niemand' wu^ sich das zu erklären, 6a auch dile Tochter in FvanWrrt in Stelluing s^ sollte. Der Nachbar hörte Sieser Dage ^eVer das jämmerliche Geheull uM holje die Gen. darmon. Diesen bot sich ein ftttchtvarer An« Die rote Burg. Ml» FrtchlingS w Andcaulk» von Nmiy Voche, HH) (Rachdruck verboten.) Ein harter Schritt hallt.: setzt d'irch die heilige Stille. Dröhnend fast klang er wider. ^Jch suche Euch überall", klang es unwil-Kg vom Eingang her. „Stundenlang kann »tan hier herumirren. Die „rote Burg" ist fa wie verhext" Gisbert war cS, der mit seltsam fl.iik^rn-ven Augen von den Arkaden her auf Iosa zuschritt, ihr flüchtig die Hand zu küssen. ^Na, alter Freund", lachte Rolf etwas ge-ßwn-'^-'n <,„f. „wir sind do^'i, wie ver'ibi.r')?», !iv Echwestern^al. Wo hast du uns denn gc'- Gisbert strich ' mit der schlanken Hand ^S wirr- 5)aar bon der erl?itzten Slirn. ^ „So? Der Schweftcrnsaal?" fragte cr zer-Areu^ „Natürlich, das hatte ich ganz vergzf-len, ich suchte Euch in allen Türmen, selbst AU den .Hainmäm (Bädern) bin ich hin-abgesitegenL hr wäret ja wie vom Erdboden verschwunden." Iosa sah ihren Verlobten fest init ernsten Augen an, da wandte er verlegen den Blick gb und sagte hastig: ' ^Abex nun komnlt schnell, Wenn wir noch vor Tisch etwas schen wollen, so ist eS die höchste Zeit." Er wollte Josas Arm durch den seinen ziehen, Iosa aber entzog ihm ihr^a Arm nrit ruhiger Bestimmthert. Ein flammendes Rot lief ü^ier Gisberts schmale Stirn. Einen unsicheren Blick warf er noch auf Rolf, der anscheinend den kleinen Vorgang gar nicht beachtet hattc, dann stürmte cr den beiden voran, hinub zu den Bädern. Iosa hatte keine Augen mehr für diesen Traum vergangener Herrlichkeit. Ihr p-ln-zes Intl-ri'sso s^alt f'ss^in Gisbert, d!:r nun schnell und hastig wie im Fieber sprach, und den Zweck des Hauptraumes (Sala de los Canies, Mesluk), der sowohl zum Auskleiden, als später zum köstlick)en Ausruhen nach dem Bade bestimmt war, schilderte. Rolf hörte kopfschüttelnd zu, dann aber sagte er Plötzlich, sein^: Arm in den Gisberts schiebend: ^ „Lieber .^nnge. wirf doch nicht alle? durcheinander. .^'^ier der Oberbau von den vier Tribünen dicvte als Platz für die OdaliZ-ken, Sängerinnen und Musikantinnen, nm nach dem Bade Auge und Obr ihres Gebieters zu ergötzen. Du selbst hast es mir ja noch gestern anschaulich entwickelt. Wir wollen ins Freie, die dumpfe Luft hier bekommt dir nicht." Und Gisberts Arm kräftig Vn drük-kend, zog er den Freund, indem er ^osa mit di:n Augen dersläudiLte, mit «ich Alle drei traten setzt in den Gitterhof (Pati^ de la Reja) und schritten über die luftige G.?-lerie, die über dem Hof die Verbindung mit dem Putzzimmer der .Königin in dem Duffuf-turm herstellt. Von dem oberen Wohnraum (Mirader) mit seiner entzückenden Halene sahen sie weit in die Lande, in den sonnen-siinnnernden Ostertag. Doch kein Blick, kein Wort flog zwischen den Verlobten herüber und hiniib'r. Rvls gab sich redliche Mühe, das schweigsame Brautpaar zu unterhalten. Er erzählte von Dussuf dem Ersten, der den Turm crb'nt, und er verfuchte nachzuweisen, daß di^ alte Treppe, deren Spuren noch sichtbar waren, sicherlich zu einem Gartenhaus geführt hatte, das auch innerhalb der Umwullung gelegen. In seltsam beklommener Stimmung schritten die drei weiter, den Befestigungsgürtel der roten Stadt entlang. Ueberall Türme, Paläste, halbzerfallene Mauern und darüber der Glanz und Duft deS Osiertages und Glockenklang in der Luft. Nun war der „Frauentnrm^ erreicht, diese kostbarste Ruine der Alhambra, eigentlich nur ein Turm, da sie eiuen vollständigen kleinen Palast in sich schließt. Obwohl Josas Herz vor heißer Unruhe über Gisberts seltsames Wesen erzitterte, konnte sie sich doch dem Reiz dieses entzückenden Schlös^zcheus' nicht entziehen. Der Vorhof mit seinem blinkenden Tcich. das wundervolle Tor mit jeineu edelgeschlvun genen Eingangsvogen nahm sie gefangen^ Auch die herrlichen Zimmer und SÄe, die sich mit ihrem Alkoven nach dem Darrotal hin öffnen, überraschen durch die Zartheit der Linien und ihre reichen Stuckornamente und erschlossen dem seinsinnigen Veschaue» immer neue Reize. „Hier befanden sich einst die Bäder det OdaliSken", erklärte Rolf, „daS Haus schewi also nicht zu den eigentlichen königlichen Wohnungen gehört zu haben, worauf auch wohl schon ^.'in Name „Torra de Jsam oli" oder „del Principe" hindeutet. Mohammed der Fünfte hat es für seinen Halbbruder erbauen lassen und es ihm als LusthauS zunl Geschenk gemacht." Gisbert stand wie von einem schvZ'ren Traum befangen. Seine Augen schienen nach innen gerichtet, als er die Worte stn .r alten Inschrift, die er mühsam entziffert, jetzt langsam vor sich hinsprach: „Sei gegrüßt, du Wohnung deS Glücks und der Fr'ude! A'e, zu dir kommt, erhält, wonach ihn gelüstet; Denn du machst, daß der Tau fällt über die, Welche die Süsze seiner Feuchtigkeit erielinen, Und die Nacht birgt in dir den Zauber aller Wonwn. Und der Tag, der ihr folgt, kündet Freuden in Fülle." Eine schwüle Luft lastete in dem Raum — eine Heisie, versengende Glut — die Iosa daS Blut Heijz ins .Gesicht trieb. ««m« v» «M 75. WDqk lvSR. blick. Avnden. Schmutz imd Stteiderse^n Gedeckten den SSrPer, der mir noch 60 Psiml» Vog; em entsetzlir^ Geruch ?am auS dem 5daum. D-S MSd^ wurde so-fixrt in Srzt-lrche geyebeTr und die Heil- und Mogomvstalt Wehen gebmcht. t. Der moralische Ku^uxU»««. In einer BeM^sr«!»»« bei einer SuMuz-jelcm-Ze. rvmome in Dallas (Tex^s) erklärte der Chek-jNluxer C. I. Hoy: Ku^luz-Ä'lon wird die Wahlen vom November ?lmtrollieren. l5r h-at acht Millionen MibAlieder, die Wtt.Ol^O angeschlossenen Fvauen mbegriffen. Die Vdiitglie>der sin-d nur ^in AmeriSa Aeborene wei^ Protestanten mit einem guten moralischen Chkolpif sind nicht willkommen. Die Einwanderun^sibill hat den Wm als Paten; sie wurde „durch Mter vom Äu-Alux-^lan durchgebracht". Diese hÄben damit die größte Tat zur Rettung Amerikas einge-leitet, 'oie darin besteht, aus MvS ?^sland die Hchvamken zu errichten, bis die Nation die bereits ein^edrvnyenen fremden Ebentente Mmkliert haben wird. t.Uim amerikanisch« M«aitio«Sfabrik w die L»st gesloge». Aus Nowyork wir» tele« ssvaphiert: Montag nachts ist in Nashville :m Staate Tennessee die große MunltionSfa-brik der amerikanischen Regierung i.n die Arft geflogen. Der Sachschad« wird au^ 20 Millionen Dollar geschätzt. Mehr als <5 Millionen Pfuni» Ällver wurden A^rU^rt. Die Achl der MenschenoPlfer tonTite bisher noch nicht festgestellt werden. Im weiten Umkreise wurden alle Fenlster unt> Dächer der Hmtser zertrümmert und die nÄherlieg':nd''n Gebäude einlgeKschert. Die Flammen d«?r ge-wältigen Explosiv stiegen mehrere hiindtrt Fuß in die Lust und koimten aus einem Um. kreis von 4k Kilometern gesehen werd.:«. Die Ur^che der jtatastrophe ist zur A-it noch nicht l^Sannt. t. Das Rätsel deS Olymp gelöst. Die Tr- foicschun-g des alten griechischen Göttevber-geS war so lange mit den größten Tt>ivierl13 die Grenze nor'owärts verlegt war, zog d-r grie. chische Generalistab i920 die Olymstgrupve ^ Triangulaitionsneh der neuerioor-Venen Provinzm Thessaliens und Ma^edo-«ienlS ein. Lage Mvd Benennuivg der zentralen, annÄheri^ gleich hohen Gipfel l'lieb aber unbestimmt, obt^l schon l9I3 Baud. Bvvy und BoissonaS aus Genf die höchste Spitze erreicht hotten. Jetzt hat eine ,«ch Griechenlan'd berufene schweii^rische to!po-graphische Kommission auch die GiM aufgenommen. Wie Marzell Kurz auS Ikeucharel in eimvm neuen Buch Wer den OliMp be. Die alte Heidelberger Neckarbralke ln Gefahr. Blick -^uf die alte Neckarbrmke lMd Der historischen alten Brücke in Heidelberg, die Goethe an klassischer Stelle als eines der schönsten Bauwerke der Welt b'-zeich-net hat, drängen sich trotz oer B.'ich. nchti-kmngsversuche große Gefahren aus. Nun haben d^r Nektor der Univt.'rsität. d'r ^nidel-berx^sr Schloßverein, der V^r^in „Vadische Heimat" und der „Odenn^:>l?Mub" gemein-sa^n Eingaben an das Basische und .?en.>i;i wird. Z^ie Ärücke zerstören, hieße Heidelberg und siau; T^rutschland um ein Stück kostbaren lebendigen Kulturbesitzes berauöen. richtet, i'st dir? N-a-schheit und Genauigkeit der phototheodoli'tischcn Aufnahmen durch die Vevwcn'dung der stereopho-togrammeiri-schon Apparate von Zeiß ermöglicht «vorden. Die Gru'ppe der Gipfel. MiM S918 ?)t?.ier, Stefan 2s>l0 Meter u-nd Skolion ter hoch, wird von mächtigen karartii^n Zir-kustälern um^geben. HellmM Scheffel hat den Grpl^el des Olymp bestiegen, delssen Spipen stundenweit auseinanderliegen. Wie er berichtet. hat er auf der höchsten Spitze kiine Spuren einer antiten K-ulbstätte ^efun^cn, aber auf einem der Vovberge, der edlva eine S'tun't>e südlich von den H-auptgipfeln sich er-hebt und etüva 100 Meber niedri-sier K. Dort sind Marrcste zu erkennen. Scherben wur^ «den zwischen den Steinen des Gipfels ans-gMen und erwiesen sich trotz ihrer Äl«- nheit unÄ überaus starken Verwitterung als un-MveiselhM antik, meist aus der späteren ,^eit des Altertums. Sie 'stammen mmdostp^^s von mehreren Dutzen^d G<"sSßen. Damit ist ein starker Ovserdienft in ant'cker 5^eit für den Nebengipfel erwiesen. Will mvi''l für den Hauptqipfel hielt, so kann man 'lielleicht vermuten, daß der Ha>uptgipfel als Sitz der Götter ohne Ku'lt war. —cn— Nachrichten aus Maribor. Maribo^r, 14. Au^n'r. m. Eröffnung der Industrie- uns Gewer-beausstellung. Morgen Freitag den 1?. d. um 10 Uhr vormittags findet die feierliche Eröffnung der hiesigen Industrie- nd G«.. werbeausste'"'!ng statt. Zu der feiet^.'chen Eröffnung sind verschiedene Vcrs'^nlichlei-ten, sowie die Spitzen der Behörden, Ver-t-"^er der Stadtaemeinde us^'. gelas^.'n. fort nach der feierlichen Eröffnung wird c'i" Ausstellung für den allgemeinen -S^sl^ä» ge-össnet sein. Bei der Ert ^fnnng sow'e nach-miltl^gs kon.^.ertiert die „Drava" - '..apelle. Tägli'.) abcuds auf dem s^estplatze ilwnzrrr. Tanz un^ "^ 'stiai'ngen. m. Evangelisches. Der für 5^rctt»g, den 15. d. M. angekündig^te Bcrg>gotlesdl''nst bei St. Wol'fgang auf dein V^a^chcrn 'vird nur bei günstigem Wetter swttiindcn. Falls cs Freitag in der Früh regnen sollte, wird er Sonntag, den 17. 'o. M. crb'gch.ilten. m. Verlantbarmlg des Stadtmagistrates. Alle Vei-kälufer, die ü)bst auf den hiesigen Mark brins^en. ^l>erdcn aufinerksam gemachr. daß sie. wie im Vorjaihre, auch Heuer iii? van der zustän'dügen Gcnlein>5e ansage stellten Ur-sprungÄzertisikate s-ür das M den 'Iiari^t gebrachte Obst den Marft'kontr^'>flliren vorMweisen hal'en. Die gleichen Vorschr'ftl'n gelten für Geflügel und Wildbret. FeuMeton. Erwachende Viralen-romantk. Ale der französische Dampfte „Mühlhausen" durch Geerüuber gekapert und ausgeraubt wmde. Paris, August. Piraten zu einer Zeit, wo die drahtlose T'legraphie aus der ganzen Erdkugel einen kleinen Kinderball macht? Die Geschichte ist unwahrscheinlich, aber bis in die kleinsten EwzeLheiten exakt. Die ganze Seeräuberromantik lebt wieder auf, wenn wir hören: yw^il^n Kanada und den Bahama-Jnseln, nicht mehr als 25 N!eilen von der amerikanischen Küste, wurde vor wenigen Woch'n der französische Dampfer „Mühlhaus-" (2öl-i'nü. vom ^i^isfe her. Ein '^aar Tu^' "d Piraten, die im Bauche der „Patara" verborgen waren, hatten die „Mühlhausen" erklettert und sielen, bis an die Zähne bewaffnet, über die Matrosen her. Der Ausgang des jiampfes konnte nicht un.',weifelhaft sein. Ein einziger Mann fiel — es war ein Räuber, der aus Versehen von seinen eigenen Leuten erschossen worden war. Die Piraten N'aren .Herren des Dampfers luld seiner lost^ baren Schätze. Z'lnächst wurde ihm jede Verbindungs-n.öglichkeit nnt der Außenwelt abgeschnitten: drahtlose Telegraphie, Feder, Tinte. Papier, a^>es uulide vernichtet und über Bord wlrsen. Der Kapiti'ic ttn'> die Offiziere wurden gefesselt und in eine dnnkle jiabine eingesperrt, 'o sie bewacht wurden. Nach und nc.ch nmren an die „Mühlhausen" von allen Seilen kleine Boote lierangekoulnien, die zur Flott lle der Piraten gehörten, ie Matrosen des Schiffes wurden gezwungen, die ganze Ladung, 35.000 Wilsten Spirituosen, in die Boote zu verstauen. Die Arbeit dauerte neun Tage. Am Abend des letzten Tages blieben noch tausend Kisten in der „Mühlhansen" zurück. Die Räuber erklärten, si6i dieses Restes nicht bemächtigen zu wollen, wahrscheinlich um das S6)iff nach denl Verl^issen ^ui hindern, sofort die amerikanische Lkiljte an-^^ulalifen: mit der Schinuglilerniare ini Bauche I)ättc cs in Lolig Zöland trotz seiues m. Die Gemeindesparkasse fMestna hra-nilnica) dn Mari^bor blerlxt am Samstag, den 16. d. M. wegen Reinigung der Amts-räu>me und Reparatur der ZentralheizuniZ geischlossen. m. Das Sommerfest der Freiw. Feuerwehr, di's am letzten Sonnlag in den herrlichen Parkanlagen der Kralja-Petra-Kaser-ne abgehalten wurde, hatte trotz des kühlen Wetters einen erfreulich starken Besuch aufzuweisen, ein Beweis, daß die Veranstaltungen unserer wackeren Wehr vonseiten unserer Bevölkerung entsprechend gewürdigt werden. Bereits kurz nach 3 Uhr entwickelte sich am Festplatze ein buntes und frohbewegtes Treiben, das durch das kühle Wetter nicht ini mindesten beeinträchtigt werden konn^. Bei den Zelten, bei der Rutschbahn, ani Tanzboden usw. herrschte buntes und frohlauniges Leben, die beiden Musikkapellen („Drava" und Pickerer Feuerwehrkap'elle) wurden nicht müde, ihre Weisen ertönen zu lassen, um eventuell noch Säumige in den Park zu rufen. Und so verstärkte sich denn gegen Abend die Besucherzahl in merklicher Äd'e/.', ?-!!' I^t'st^-^stim'inlng nur noch er' höhte. Die originellen Wächter versahen ihr Amt unermüdlich und so mancher, der sich irgendwo gegen die Regeln des „Anstandes" verstietz oder gar denunziert würde, r änderte in den festen Arrest, wo er „brummen" mnszte, bis e'-' Barmyerziger sich fe^d, der il)l! durcü Geld und gute Worte wieder loskaufte. Der Tanzboden war so 5:berfüll«, das^ er znsanlinenzubrechen '^>ap!er- und 'Konfetti verdichteten die Lu't. auf der Rutschbahn herrschte ein s,.sch'''s'lt(jeS Treiben, -'d b ' W'^'n- und Bi"-.-^ -n gab es geschäftige Hände, um all Bedürftigen zufrieden zu stellen, die sich ?'a in dlch-ter Menge stauten. Aber auch sonst im all-gemeinen herrscht^ ungetrübte, '^'.irch keinen Mißton gestörte Stimmung, die sich am späten Abend nur noch ertiöbte, als schon di2 „Geister" ein wenig regsam wurden. Viele, die das Festestreiben bis zur Neige auskosten wollteu, verblieben bis in die s-uh'n Mor-genstunden, und das Auto hatte auch am grauen Morgen noch überviel zu tun, um all die Nachzügler noch rechtzeitig zur Stadt zu bringen, ioatte die küble '^it^ rung immerhin nichts angenehmes an sich, so Wik-kelte sich das ganze Fest doch im vorgeschriebenen Rahmen ab: die Feuerwehr hofft demnach auf einen entspreckenden Reingewinn, der dem vorgedachten Zwecke sBeitrag zur De^.'knng der Kosten eines neuen RettnngSau-tos) zugeführt werden soll. Das Feuerwehr-kommando füblt sich bemüßigt, auf diesem Wege der Bevölkerung ibren Dank für die. Unterstützung des edlen Zweckes auZzuivre-chen. Besonderer Dank gebührt dem hiesigen löbl. Militär-Stadtkommando sowie dem löbl Kommando der intenerska podoficirska ßko-la, die durch die freundliche Ueberlassuug des schönen Festplatzes die Veranstaltung des Festes ermöglicht haben. Auch allen Damen und Herren, die bei den Zelten uiw. -a hilf-reicher Weise der Feuerwehr ihre Unterstützung zuwendeten, sei der herzlichste Dank an dieser Stelle ausgesprochen. — Das Kom« mando der Freiw. Feuerwehr und dl.ren Rettungsabteilung in Maribor. geschicls wohl auf keinen guten 'empfang rccknen können. ES reicht geradezu an ein Wunder heran, wie es möglich war, daß auf einer der meist-befabrenen internationalen Meeresstraßen I0 Tage lang sich eine ganze Flottille nnter den verdächtigsten Umständen aufhalten konn te, ohne gesehen und signalisiert zu werden. Um seine Ladung wenigstens teilweise zu retten, machte der Kapitän Ferrero den An-sührer der Piraten am zweiten Tage ber.'rts darauf aufuierksam, daß er Gefahr laufe, r.'n einem großen Dampfer entdeckt und gestört üU werden: nicht", antwortete stolz- ironisch der Räuber, ,.wir fahren Iaao nnd sein Glücl!" Nach dem dritten Tage durften di.' ' '' ' der ,.Mülil'''l"'sen" mit den 5)äuvllingcn der Piraten zusammen speisen, was jedoä) mehr eine Vorsichtsmai^regel bedeutete: da die (Berichte von den Köchen des gekaperten Schiff^'s zubereitet wurden, war den mis^trauischen Nänbern durch die gemein seine Mablzeil eine (?inrantie gegen ^'ergif-tung gegeben. Man as; gewöhnlich aus Teck, s" das; die Namen der Boote sestgeslellt werden konnten: „Tesst,-Aubray", Äary-Con-rad", „Genovefa", „M. M. Gardner", „?^a-vh-Awaii". „Catherine-Mary", „Clark-Cor-k"m", „Ouaeco.^I?ueeu", „Maud-Thornhild" Die meisten der Barken befanden si-'' in ei-' " ' ' '^n7.':'mei'en Anstand und wiesen Plutspuren auf, ein Beweis dafür, daß ' -'dr.io niit Gewalt gcraubt jloorden waren. VkiMM? lSS Sd'W 75. VMch ??»5z m. Grobes Gommerfeft. Die Freiwillige s^verwchr Radvanje veranstaltet am Sonn-'tag den Z7. d. im Ciasthaus^ Krainz in SP Aadvänjo ein c^roßcs Sommerfest mit verschiedenen Belustigungen, wozu alle Freunde u«d Gönner der Wehr freundlichst cingela den werden. Geringes Entree. m. Zwei Knaben ertrvnken. Mittwoch «wchmtttlzys hielten cm der Drau unweit des Sügewerts Vc^nberkrvn>inissArs Kvstt. der 14 Wrige Mvx Botin t^ek, ein Soihn des uulänM verstorbenen Fmati^zers Svtini^ und d«!r jährige Vladimir Wolf. Dort befand sich ein der ^rm« Vesnover yehöriifler Kcchn, der an viiwr '0ch nicht schwimmen konnten, sainken alsbald uMer u?ld verschwanlden in den Wellen. Trotz der sofort hevbeiyeeilten .Wfe sonnten sie nicht mehr gerettet werden. Die A-rbeiter der Firnia «.Dvava" untersuchten ltxrS dovt strhende Vasser mit bangen Stöcken, konnten aber die 5qci^n nicht mehr ltvere Verl«tz:mgen. VI. ltteine Polizeichrvntk. In der v^rFair. Mnm Nacht wui^n drei Person^'n arretiert «rd 1H Anizeigen wegen verschiiedener Delitte «rstÄtet. drunter Wei wc'gen unsittlichen iBenehineurs, 1 wo^en MHandlung der Sinder und 7 wegen anderer kleinerer De-«te. m. Legitimationen für die Mustermesie in Ahchljana, däe bekonntlvch bereits am Frei-Vly evSffnet wird, sind i-n der B»»chihandlung V. W«i^ fJureiöc'va uliea) erhältlich. m. Leqittmntionen für die Grazer Herbst-«iss« find in der Berwaltuni^ der „Marburger Zeitung" erhältlich. m. Vvrverkanfskarten kttr die Grazer Mes-ii, die eme k>Vprozentige Erinäbiqung des Derveichijschen PaHvisums und eine l^ro-Aßntiae ^alirvreisermästigung ans '-"n öster-Veic^^ischen Bunde?Padnen qew5'^—c'n, s'nd im VpeditionSbüro deS Herrn A. ReiSmann (BojaSfliSka uliea 6) zum Preise von l5 Din. »hülUich. IN. Legitimatiomn für die Pra«er Mn- ftermeAe, die bekanntlich vom 21. bis 28. Septnm^ ftattsiTidet, sind in der Verwal. t«,g d«r ^Marburger Zeitung" erhältlich. «. Spende für die RettitNstSlVbteilung. Fveunke und Amtskolleigon wiidimeten d^r hie. stM Rettun-gAaHteiliung stcM eines Kranzes fik den verstorbenen Herrn Alois Wa?-dvcher den Betray von 445 Dinar. HiL^ür wird der wämiiste Dam? auHflesProchen. Stelle einl^ j^ranzes für den verstorb^men Iherm Dr. Posseik sipen>dete die Mar-j^vgcr Kredita-nlsha^t Din. 200.—. IN. Die Firma Ant. Rud. LegiU, Büro, «tikelgefchäft, Maribor, Slovenska ulica 7. «Wt auch diesmail aulf der hiesigen Änsstel-lzmg aus. Es werden Nlehrere ne»l^' Büro-mal^inen Mn erstrn>mal vorgeführt und Vei^oen Interessenten a:u!f diesen StanL be-slmd^s mvsMerksam gomacht. Im Tchulge-bäulde 1. Stock, SÄM» 2l. IN. DK Lefncher der <^«d»ftrie. nnd Ge-Werbeausstellung in Maribor werden auf doS heut^e Jnferalt 'der bekannten Firma Pechg^tellt und dein öffentlichen Verkehr überleben. Schon jetzt zeii^ unsere Stndt in den Wbendsstunden ein viel freundlicheres uns modernes Bild. Die Beleuch. wng ist im Vergleich uüt der bisherigen geradezu luxuriös. Jnl Laufe dieses Monates werden noch die rsstlickM Lampen uwnkiert werden, so dnß bis zum Herbst die ganze Stadt elektrisch beleuchtet wird. Die städti-sckie Zentrale wi'r'c» mm nnt Ansuchen um Anschluß bestÄrmt. Leider aber kanu sie ti«n Ansuchen mrr inlsoserne enitisiprechen. als dies die bereits stark ü-berlaisteten Transsvrma-toren gestatten. Die Gemeinde befaßt sich b^-reitS mit einem Pl^e Mecks Vergrößerung der Anlagen, um allen Anisprüchen nachkommen /,u können. Selbstredend wird dies mit großen Kosten verHunden sein. Amt'nerhin a!ber bst die Einwohnerschaft mit der großartigen StadtibeleuchtuMg, ülber die man ^s-hcr ständige Klagen hörte, sehr zufrieden. c. BuchjhaltnngSknrS. Der kaufmälvnische Verein in Celje veranstaltet anlftangs Okto->ber l. I., wie bereits berichtet, eignen Buch-HaltungZlkurs. Der Kurs findet nur bei eni-sp^chendcr BeteiliGMg isbatt. Gleichzeitig wur!« i!Nl WirVungAkreise des Bereines eine Stellenvermilttlunig errichtet, die in erster Linie hcwnsche .^nidelsanlgeisteN'te und hei-milsches K'a.nzcketpersona'l lbevüclfichtigen wird. - Am 3. Juli, mitten in der Nacht, schlug endlich die Stunde der Befreiung. Die gesamte Besatzung mit Ausnahme von zwei Mann wurde in die ^wbinen gesperrt, alle Apparate, Uhren, Kompasse usw. wurden weggenommen. Gegen Mitternacht waren die Piraten in ihren Booten, und der Ruf erscholl: „Let go!" Hilflos trieb die „Miihl-Hausen" auf dem Ozean, während die Räuber schnell entschwanden; mit Sonnenaufgang war bereits jede Spur verwischt. Fünf Volle Tage war der Dampfer ohnmächtig den Wogen preisgegeben; am 9. Juli erst lief er in .Halifar ein. Äe Besahung war bei t>oller t^^sundheit, aber gcinzlich von allem Notwendigen entblößt. Natürlich wurde sssort die Verfolgung der ksihnen Räuber aufgenommen; jedes auf dem Ozean schwim-nnnde ^ wurde drahtlos verständigt, doch mußten die Piraten sichere Schlupfwinkel besitzen, da während zweier ' nicht d»t gerinAe zuverlässige Meldung einlief. Zu Anfang August zeigte fich in der Nähe der französischen Insel St.-Pierre die Barke DE^^orklfln", die sofort pofl Tyr^edM-, gern umringt und eingebracht wurde. Die Besatzung leugnete, doch wurde sie, 20 Mann stark, ins Gefängnis zur Untersuchung gebracht. Ob man es wvrklich mit einem Teil di'r .'»xauber zu tun hat, ist nicht ganz sicher, da sich keine Spur von den geraubten Waren und Gegenständen vorfand. Aus Newyork koulmt eben eine weitere Meldung, derzufol-ge man in e^n''"7 2000 ^^isten Spi- rituosen entdeckt habe, die zur Ladung ^?r „Mühlhausen^ gehört hätten. Mehrere sen' sationelle Verhaftungen ständen bevor, und eS sei nicht unwahrscheinlich, daß die Räuber im Auftrage einer weitverzweigten Organisation gehandelt bätten. VieNeinil steh^ man hier wiederum vor einem jener Skandale, an denen das ^trockene" Am''rika so ??!ch ist: Politiker in hoher Stellung, einflußreich? Finanzleute und gerissene „bnssineßmen" reichen die Hand, und das Ergebnis ist ein Räubers^ückchen, der Maschine und des Hirne? die ganze entschwundene Piratenromantik des Mittelalters wieder auf leben läßt. e. Konzert her «ifmbahnerkapelle. Tie hiesige Eisenbahncrkapelle veranstaltet am Sonntag, d«n 17. Au.gust im Ga^öh^llse »Pri zelenem travniku" em KvNAert. Eintr:^t frei! e. kSochenauSweiS der «isteckenden Srnnk. heiten in Selie. Für 't>ie Zeit vom 2. bis 10. Auiffirst wird nachstehender Woch2nberick>t vcr^entlicht: Scharlach: verbli«Hsn 4, genesen 1; Dyphterie: verblieben 1, n«>u erkrankt 1, genestm 1, verblovbt 1; Äeu!chhug ihnen schUeßlich, die bsiloen rabi-aten Ä'ldaten zu entwaffnen. Berbek h»atte ewen lebenSgeifälhrlichen BaZo-nokdstich in die Lunge echalten, während O-rozel «i^t fünf leichteren Wunden am Rücken und an den Mßsn d«vontam. Zu-Mtg fuhr Herr Ropas mit felwom Au.'omo-bil vorbei, der den schwerverletzten Berbek ins Allgemeine Krantenihaus überführte. Orozel Rieb in hÄBkicher Pflege. Die beiden Solidaten sind nach 'o«r ^lwaiffnunz ent-floihen. wurden aber bald eruiert und dem Miliidärgerichte iAergcben. Es sdnd disZS 'die 2l!jä?hriigen Franz GoleZ und Matthias Ter-lgvvM. beide Pvosessionisten des 39. Jn-fvn terierogimentes. Sie geistanden ein, den Ue beiHall ichne Ursache und im betrunkenen Zu stMlde verM zu haben. gewesener Doktor hinter Schloß und Riegel. Vergangenen Montag gegen 6 uhr abends wurde aus dem Wege von ^alec gegen Cclje der gewesene Doktor juris Rudolf i ' m. gebürtig ans Celje, zuständig ?lach /^arvis bei Billach, arretiert. Er trug bei sich einen Rucksack und einen Sack. Als er einen Wacs""^"n bemerkte, warf er die Säcke von sich floh übe- die Aeck?r. Vcr Wachmann holte ihn bald ein und nahm ihn fest. Im Rucksacke wurden verschiedene ausgestopfte Vögel, eine Zange, ein .Hammer und diverses Einbruchswerkzeug vorgesunden. Fohn ist ist noch wegen des Diebstahles, den er im städtischen Museunl in Cclje verübte, in der hiesigen Gegend gut bekannt. Bei seiner Mutter in Celje wurden 1'4 Zwicker gesunden, die höchstwahrscheinlich von Diebstählen herrühren. Am S. Juli stahl Fohn am Glavni trg in Celje ein dem Erwin Kimie glkhöriges Fahrrad und behauptete, selbes beim Gastwirt Virant in 2alec versetzt zu hi-ben. Die ausgestopften Vögel, die bei ihm gesunden wurden, soll er in i^alee von einem gewissen Krajnc mit dem Auftrage erhalten haben, sie nach Ljubljana zu Überbringen und im dortigen Hotel „Slon" abzugeben. Nach seinen eigenen Aussagen hat Fohn ein bewegte? Leben hinter fi h. In, Mouate Juli vorigen Jahres begab er sich von Telje nach Venedig, wo er als gewöhnlicher Ha-fenarbeiler durch drei Monats hindurch l»e-schäftigt war. Bon dort begab er sich nach Frankreich, um nach Amerika auSzuwa.'» deru. Weil er aber keinen Re'isepaß erlangen konnte, begab er sich nach Deutschland, wo er in .Hanlburg neuerdings als Hafenarbeiter B^'schäftigung fand. Vön dort wurde er schlkeftlich auSgewieseu und begab sich nach Prag, von wo er vor einem Monate in Celie eintraf. Er hatte keine ständige Wohnung und stberna?h?ete gewöhnlich bei Bauern 'n der Umgebllng. Fohn wilrde nach dem Ver-l)or dem Kreisgerichte in Celje über^coen. Kino. f. Stadt-Kino. „Die Wolkenk^nigin*. -w ho-gewiesenen Wohnungen sowie zur Mustermesse geleiten. Die vorjährigen Besucher Su-tzerten fich sehr lobend über die Disziplin dez Pfadfinder. crrrrriiirrrri o o aiiirriiirr XoroZIl« e«t» Hr. 19 lz n i.i X Uovifader (Nenf-^m?) Pttdltktenbörs«. Novisad, 13. August. Weizen 365.70, MoäS 270 bis 275, .Hafer 290 bis 300, Geche 510 bis 320, Mehl „0" 570 bis 5^5, Gesamtver-kehr: 39.d0 Waggons, davon Weizey 26, Mais 10^, Mehl 3. Tendenz ruhig. X Ginken der Getreidepreise i« Jugoslawien. Aus Novi Sad wird berichtet: In der vcrgangenen Woche stiegen die Prei^ auf dem jugoslawischen Produktenmarkt und die Produktenhändler, die zu niedrigen Reifen GUreide verkauften, mußten ihren Bedarf zu hohen Preisen eindecken, wobei sie große Berluste erlitten. Wie verlautet, war jedoch das Steigen der Getreidepreise nur ans das Treiben der Spekulation zurückzuführen und es trat bereits ein Sinken der Aste'.^prei-se ein, da die Spekulation ihre Tätigkeit einstellte. Ausländische Käufer haben dvrläufig ihre Transaktionen aus der Nootsader Wr-se eingestellt. / X Landwirtschaftliche Ausstellimg i« Neu-BerbaS. In Neu-Verbaö wurde vergangenen Sonntag eine lantqvirtschaftliche Ausstellt eröffnet. Der Trössnung wohnte auch ber Ackerbauiminister Herr Killovec bei, der bei dieser Gel<;gen«heit eine Ansprache in deutscher Sprache hielt. ' ^ - X Eine sranzösisch-rumünische Handelskammer. Die Bukarester.Handelskammer studiert das Projekt der Errichtung einer fran-ko-rumänischen Handelskammer in Paris. Die Frage ist nicht neu, sie konnte aber bis jetzt aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden. Jetzt trat der Dire?tor der Bukarester .Cammer mit der rumänischen Vertretung in Paris in Fühlung, um diese Angelegenheit regeln und somit die Handelsbeziehungen zwischen Rumänieil und Franfrl''f'i erleichtern. X Das Automobilwesen in Rußland. Nttch Meldungen der russischen Wirtschaft'1-Presse beträgt die Zahl der Automobile in Rußland gegenwärtig nur 18—20.000. Davon entfallen .?000 auf Mi)skau und 17.'^0 auf Petersburg. Ein Automobil kommt mithin auf 13.000 Einwohner gegenübe'' einem Auto auf 14 Anwohner in den ^.bereinigten ^la'''t''n. '^ie Verw^^I^ung der staatlichen russis^chen Automobilindustrie hat im laufenden ..irtschaftsjalir insgesamt 2,.'^ Mill^ ?^>^)'schs,sss' d^-von 1,6 Mill. Goldrubel zur Wiederherstellung der Antomobilfabrik ehemals Ammo. Produziert wurden seit Beginn 1923/1924 209 Personen- und Lastkraftwagen. Im kommenden Wirtschaftsjahr 1924/25 sollen laut Voranschlag 1200 Automobile hergestellt werden. AIMl. «. Das MLdche« als PhilasiMn. Die s5rau«nwelt Hot noch kei-ne große Philoso-Ipihln hcrvorgebrncht, olbor immerhin haben doch manche Frcruen bodeutend« phAo-lop-hiis'^ Arbel'tvn vechcht. Im achtAe^nien Jcchchundevt, in txm die Gmanzipatton der Frau ihre ersten schüchternen Anfänge zei-tiyte, ist die Loyik zweümal von be- hcmtÄt worden. Die eiß« dieser Philoso-^innm ist die bcriüh-mte Johanna Charlotte Ziegler, die unter dem Nmnen threS Mennes als „Unzcrin" noch bekannter ist. Die andere Logikerin, auf die in „Reichls Philos)vhischem ^llmianicich lW" htn-gewielen w^rd, war ein iphiloso'p'hischeS Wml'veriKi'Nd!, d-ie Tochter deS bekannten Verfassers deS „Umgang mit Menschen". Adolf v. Kwvgye. PhillipMe v. Kn,:«. Gc schrieb noch als hall-bes Kind dd stellt nun ein System auf, in dem Glaubm, »es würden anderen Personen meines Ge-schlechts nicht nnamigenhim, noch unnütz sein, wen-n iich den Kemiß, den mir 'das Studium der Logik gewährt hatte, mit iha-«» teilte." Das IVI Seiten Buich' Surke anerkennend bepprochm. Die junye Lvgiterin war ührtgeidS keineswegs ein BkvHstvMdp^ sondern h«at sich auch ftr chre «infbigen, Michten als Hausfrau gut vorbereitet, , a. Der D«rft des Vatzera. Die Bayern sind bekanntlich ein trinkfestes Volk, das viel eher hungern als dursten würde. AuS einer über den Alkoholverbrauch in den verschie-«denen Ländern veröffentlichten Statiftit geht hervor, daß hinsichtlich des Bierkon-sums Bayern an der Spitze aller Länder steht. Jeder Bayer trinkt jährlich 255 Liter Bier. In Holland kommen auf dge? Witterung fin'oet daS F?ft am S4. Auyust statt. Um re6^ zahliei^^n Besuch bittot der Festausschuß. V. Die Freiwillige Feuerwehr in Bistrka bei Maribor^länldt nochmals Me l^önner un'd Feuerwohrfreunde mch Me jene, de sich ein-mal recht gut unterhalten vollen, zu dem am Sonntag, den 17. Augilist stvittsindsndcn Gartenfeste, welches nn Gast-garten dcs He^vn Luixwig Rotitner nur bei schonen: Wetter abgehalten wird. ein. Bei ungünstiger Witterung fin'öet das Fest am nächsten Sonnt«ch all« ADtzn«.«. gl>«r.AH»»achOr Elchenrundholz wird in >s,e-ren Mengen peqen sosortige Be- /^ahlunq "nd sofortige L'">-'rllng gekauft. Dortselbst wird um Anträge ss- die Herbst- und ..ni-terschs5c,«"-nna von Ei6?enrund-holz, frische Schl-.c,erungen mit dl'r ^'ieferuna von Oktober 1S24 bis April 1V25 ersucht. Anträge an die Verw. unter „Eichenrundholz 3000". _ Ruchenscheiterholz kauft qröyere Menge geaen sofortige Bezahlung. 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