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Anwesenheit von deutschen Frauen und Rädchen, dann der hervorragendsten Äbgeord-«lcn aus l-er Gruppe der deutschnationalen Bereinigung im Reichsrathe, ferner von Abge-ordneten des steiermärkischen Landtages und »ieler Gäste aus allen Theilen des Unterlandes, aus G:az, aus Obersteiermark und auS den Zlachbürprovinze». Der Begrufiungsabend. Ein Theil der Gäste kam schon am Samstag a». Sie winden aus dem Bahnhöfe von dem Herrn Bürgermeister und von Mitgliedern des Festausschusses empfangen. Der andere Theil dcc Gäste tras mährend der folgende» Nacht oder auch erst im Lause des Sonntages ein. Der BegrußnngSabend sand im Sommer-Kilon des „Löwen"- Gasthofes statt, der um ' b Ubr bereits so vollständig gefüllt war. daß e» unmöglich wurde, >>ch durchzudrängen. Der «alon war entsprechend decoriert: an der Schm^ilsette war«u, unigeben ^cn Draperie» vornehmlich in Schwarz^Roth-Gold. Bilder des Kaisers und der Kaiserin, an der Laugseite des vaales in ähnlicher Umrahmung Bilder Josef's des Einzigen und der Kaiserin Maria There>ia angebracht worden. Die Mui.k wurde von der städllschen Kapelle besorg«, welche ausgezeichnet spielte. Nachdem einige Piece.r zum Vortrage ge-langt waren, erhob sich Herr Dr. Sajvwic als Obmann d«S Festausschuss-s zur Begrüßungs-«nivrache, welche iolgenden Wortlaut hatt«: ..Hochverehrte Versammlung! Mir aks dem Lbmanne des Fest-ComilvS würde die freudige Aufgabe, die verehrten Vereinsgenossen und deren werte Freunde zu begrüßen. Demnach heiße ich die Begründer der Südmark die mit größtem Eifer und mannhaftem Muthe die vitalsten Interessen des Unterlandes fördern^ und vertreten, in unserer bis nun, Gott sei Dank, »och deutschen Stadt auf das Herzlichste w.ll-kommen. Leider niußteu wir wegen der Ihnen bekannten Vorkommnisse. die ich ,licht zu be-rühren brauche, auch nicht berühren will, einen Ihrer und der von Ihnen vertretenen Sache lvürdisien feierlichen Enrpsang unterlassen. Nehmen Sie daher mit dem iWnigen. das r>ie deutsche Sannstadt den verehrten Festgenossen bei den hier Herrichenden bedauernswerten Ver- Hältnissen zu bieten vermag und mit aufrichtiger Freude bietet, vorlieb. Bor Allem aber nehmen Sie den wärmsten Dank für ihr zahlreiches Er scheinen, sowie die Versicherung entgegen, daß wir in Fällen, in welchen es sich nicht lediglich um äußerlich zur Schau zu tragende Feierlich-keilen, sondern um die gute Sache selbst handelt, zur letzteren stets treu und unentwegt deutsch Stellung nehme» werden. Bon dem lebhaften Wunsche beseelt, daß ein schönes Band inniger Sympathie und werkthäti^en Zusammenwirkens sämmtliche Ortsgruppen der Südmark umschlinge, bringe ich das erste Glas der Ortsgruppe nuserer herrlichen Landeshauptstadt Graz, der hochge-schätzten VereinSleitung und den Abgeordneten." Diese Begrüßung»'Ansprache, welche leb-haften Beifall sand. wurde namens der Gäste von dem Herrn Universitäts - Docenten D r. Cbrvust erwidert, indem er sür die freund-liche Einladung und den herzlichen Empfang wärmstens dankte. Um so lieber habe man der Einladung Folge geleistet, als in Cilli der Verein die erste thatkräftige Unterstützung ne-funden habe. Ja schwungvollen Äonen feiern Redner die nationale Arbeit, die keine leichte sei. Mit schwere» Hammerschlägen müssen die Pflocke eingerammt werden für die Dämme, welche gegen bis steigende Fluch der Slave» errichtet werden sollen. Zur willigen Hand müsse sich der kluge Sinn gesellen, welchen Lockung nicht täuscht und Drohung nicht schreckt. I» Cilli sei dies in hohem Grade der Fall, und Cilli überrage in dieser Beziehung nicht allein die Schwesterstädte in Untersteiermark, sonder» es rag? unter allen Städten unseres Heimatlandes hervor, hellglänzend wie die goldenen Sterne in seinem Wappenschilde. Als die Musik hieraus den Marsch „Hoch vom Dachstein'" anstimmte, rief dies wahre Be-geisternng hervor, die neuerdinqs zutage trat, als später „O du mein Oesterreich" gespielt wurde. Reden wurden nicht mehr gehalten. Dafür aber herrschte alsbald zwischen den Cilliern und ihren Gästen der regste Verkehr, die Stimmung hob sich mälig, und man blieb recht lange beisammen. Die Hauptversammlung wurde am Sonntag vormittag im Stadtthealer abgehalten. Es war bestimmt worden, daß den Vertretern der Ortsgruppen das Parterre, dem Bureau di« Bühne, und den Gästen und Mit-gliedern der Ortsgruppe Cilli die übrigen Räume des Hauses zur Verfügung gestellt werden. Von der VereinSleitung wohnten der Versammlung bei: die ReichSrathSabgeordneteu Obmann Dr. v. D e r s ch a t t a, Dr. S t e i n w e n d e r und Dr. Kokofchinegg. Professor Dr. Hof-m a n n - W e l l e n h o f. der Virebürgermeister von Graz Karl Ritter v. Knasfl, Bürger-meister Dr. Neckermann. Dr. Anton C h r o n st. Johann S e l b a ch e r, F e i ch t i n-ge r und I a u o t t a. Im Parterr? bemerkten wir uuterAnderen die Herren: ReichSrachSabgeordneten Dr. Foregger und Dr. Reicher und, den Landtagsabgeordnetcn SDIotti. Die Logen waren zum großen Theile von Damen besetzt, die übrigen Theile des Saales waren gut ge-füllt. Den Vorsitz führte Herr D r. D e r s ch a t t a, der die Versammlung um '/tlt Uhr mit sagender Ansprache eröffnete: „Hochverehrte Versammlung! Als d:rzeitiger Obmann de» Vereines ..Südmark" obliegt mir' die ehrenvolle Ausgabe. Alle, die gekommen sind] zu rathen und zu thaten, mit treudeutschem Gruß' auf das Best» und Herzlichste willkommen zu> heißen. Ich begrüße vor allen die Bürger' und Bürgerin?» unserer deutschen Stadt Cilli! mit herzlichem Dank für ihr Erscheinen, an der' Spitze ihren wackeren Bürgermeister, alle Ver-> treter der Ortsgruppen, die sich aus Steierniark. Kärnten und Krain, au« Wien. Salzburg und! Innsbruck zusammengefunden hab?n, unsere trevenl Vorkämpfer sür deutsches Recht und deutsche' Sache, die ReichSrathS- und LandtaqSabaeord-neun Dr. Foregger. Kokoschinegg. Morre, Dr. Reicher. Dr. Steinwender. Kurz zwar war die Zeit zur Arbeit, klein waren die Mittel, und gering sind vielleicht die Erfolge; der Wille aber, davon seien Sie überzeugt, war bei Allen der beste, eifrigste. Ich mnß daher bitter«, vorläufig noch de» Willen für die That zu nehmen, und mit dieser Bitte erkläre ich biemit die erste Hauptversammlung deS Vereines „Süd^ mark" für eröffnet.'' Zunächst erhielt Herr Dr. N e ck e r m a n n das Wort zu folgender Rede: ..Hochanfehnliche. hochgeehrte Hauptversammlung des Vereines ..Südmark"! Ich begrüße Sie im Namen der Stadtgeineinde uud der Stadtvertretung aus ' vollem treudeutschen Herzen. Die Bevölkerung dieser Stadt, in welcher heute zu unserer größten Genugthuung die erst« Hauptversammlung statt-findet, ist Ihnen gestern ^nit begeistertem Jubel entgegcngrkommen, und Sie hal>en das schöne, vielumstrittene und vielumworbene Gemeinwesen, in welchem wir hente tagen, gesehen. Deutscher Fleiß, deutsche Emsigkeit und deutsches Zusammenhalten haben es geschaffen und es zum Gedeihen gebracht. Bei dieser unserer Arbeit aber habe» wir die sicherste Position und den sichersten Rückhalt an diesem Bereine ; darum seien Sie mir nochmals recht herzlich will-kommen.4 Es wird zur Tagesordnung über-gegangen. Der Schriftführer Dr. Chroust verliest den Jahresbericht, welchem wir folgende Mittheilungen entnehmen: ..Durch das Zu-fammenwirken der Vertrauensmänner und der ' Vereinsleitung hat der Verein nach einem Be-stände von dreiviertel Jahren bereits rnnd dritt-I halbtausend Mitglieder geworben, die sich auf 3.', Ortsgrnppeii vertheilen. Der Verein zählt ferner zwanzig Gründer, unter denen sich di« Bezirks-i Vertretung Mürzzuschlag und die Vertretungen , der bedeutendsten Gemeinden von Steiermark befinden, so Cilli. Eilenerz. Graz. Kindberg. Leoben. Pettan und RadkerSburg: andere Gemeindevertretungen, wie Fürstenfeld, Gonobitz, Knittelseld, Rohitfch, Trofaiach und Voitsberg haben namhafte Beiträge gezeichnet. Wenn der Verein in Hinsicht auf die Zahl der Mitglieder und Ortsgruppen nicht zu stattlicheren Ergeb-nissen gelangt ist. so liegt die Erklärung darin, daß für die Ausgestaltung des Vereines bisher nur wenig Zeit zur Verfügung gestanden hat. die begrenzt wird einerseits durch die ani 21. November 1889 erfolgte Gründung, andererseits durch die fchou im Mai begonnene Agitation sür den steierniärkischen Landtag, welche die Thätigkeil gerade jener Kreise in Anspruch nahm, aus die auch der Verein sür feine Zwecke ge-wiesen war. Aber schon vor Schluß dieses Be< 2 richtSjahreS hat sich wahrnehmen lassen, da« in demselben Maße, als daS Verständnis für die Zwecke des Vereines Raum gewinnt, auch die Theilnahme an dem Vereine mächtig gestiegen ist. was zur Hoffnung berechtigt, daß die Zahl der Freunde des Vereines in Zukunft immer rascher anwachsen wird, wodurch die Vereins-leitung wieder in den Stand gesetzt wird, in immer reichlicherem Maße de» Vereinszwecken thatsächlich gerecht zu werdend Hinsichtlich der bisherigen Thätigkeit de« Vereines sagt der Jahresbericht unter Anderem: „Es wird kaum jemand eine erschöpfende Durchführung der im $ 2 der Satzungen dargelegten Vereinszwecke schon im ersten Jahr erwarten, zumal eS mehr als bei verwandten Unternehmen sür u»S nöthig ist, über ausreichende Mittel zu veriügen. Die VereinSleitung hätte zwar geglaubt. eS verant-werten zu können, wenn sie die Einkünfte des ersten und zweite», vielleicht auch des drillen IahreS lediglich aufgesammelt hätte, um nach dieser Zeit mit größerem Nachdruck ihre Auf« gäbe zu verfolge» ; sie hat cs aber vorgezogen, von den ihr zu Gebot stehenden Mitteln schon jetzt einen Theil iu Verwendung zu ziehen und sogleich mit der thatsächliche» Durchführung jener Maßnahmen zu beginne», von dene» sie sich sür die Erhaltniis« und Kräftigung der wirtschaftliche» Selbstständigkeit unserer Volks-genossen in den gemischtsprachigen Gebiete» der Alpenläuder Erfolg verspricht. Das Wesentlichste. waS unier dem Einfluß des Vereines sür den Wrinhandel geschehen »st. ist die in Angriff ge-nommene Bildung einer südsteirischen Wein-haudelS - Genosscnjchast unter dem Schutz und der Aufsicht der „Südma.k", die namentlich den kleinen deutschen Weinbauern eine vortheilhafte Verwertung ihrer Weine ermöglichen und sie vor Bevormundung und Uebervortbeilung schützen soll. ES besteht die Absicht, zunächst in Graz. dann i» anderen größeren Orten Weinstuben zu errichten, in denen »nlersteirisch.' Weine jeglicher Sorle zu billigem Preise unter Bürgschaft sür die Echtheit a»«gejchä»kr werden sollen. Die Ausdehnung da Thätigkeit dieser Gesellschaft auf den Wei»gro5ha»del ist selbstverständlich zn erwarten^ In ähnlicher Weife sür den Obst-Handel Sorge zu tragen, war der Vereinsleitung Heuer noch nicht möglich; wir hoffen aber schon im nächsten Jahr diese Lücke unserer Thätigkeit auszufüllen. An> meisten Zweifel und die ge-ringsten Erwartungen sind in Betreff jener Be-stimmunge» der Vermischungen rege geworden, die sich aus die Ansiedlung Deutscher in den geniischtsprachigeii Gebieten beziehen. Es ist ohne weiteres zuzugeben, daß für die nächste Zeit der Verein nicht daran wird denken könne», Liegen-fchaften im Unterland für eigene Rechnung zu erwerben und sie so lange wenigstens selber zu bewirt,'chaften, bis ein uns passender Vächter oder Säuser sich findet. -Die Vereinsleitung wird sich zunächst aus die Vermittlung von Ver-käusen solcher Liegenschaften beschränken, die an der Sprachgrenze oder in und um Sprachinseln gelegen sind, deren Festhaltung oder Erwerbung im Interesse der Erhaltung unseres '^olksthumS in Steierma k gelegen ist. Wieviel Aussicht auf Erfolg eine solche vermittelnde Thätigkeit v.r-, sprich», die de» Anbot passender Liegenschaften einerseits und entsprechende Anfrage von Seite zahlungsfähiger Kauflustiger zur Voraussetzung hat. geht daraus hervor, daß zahlreiche Nach-fragen nach solchen Liegenschaften und nach den allgemeinen Eulttirverhällnissen des Unterlandes aus dem In- und Auslande au die Vereins» leitung gelangt sind. Um diese aussührlich zu beanlworten, hat die VereinSleitung Fragebogen an die Ortsgruppen und Vertrauensmänner im Unterlande versandt, deren Beantwortung eine Uebersicht über alle wesentlichen bei einer Be-siedlung inbetracht kommenden Verhältnisse er-möglichen wird. Zur leichteren AuskuustSer-theilung über verkäufliche Liegenschaften ist eine Realitätenmappe angelegt worden, in die ein Auszug aus den von der VereinSleitung aus-gegebene» Besitzbeschreibbogen eingetragen wird. Freilich ist bei dieser Gelegenheit der Vereins-leitung die Erfahrung nicht erspart geblieben, daß Einzelne die Vermittlung des Vereines, die durchaus kostenlos erfolgt, als günstig« Ge- „peufchr Wacht" legenheil erachteten, um ibre Anwesen zu hohen Preisen an de» Mann zu bringen. Solche An-bvte zu empfehlen wird die Vereinsleitung natür-lich unterlassen. Einen bedeutenden Theil deS Einkaufes machen UnterstützungSgesuche aus. die mit mannigfacher Begründung an die Verei»?-leitung gerichtet werden. Diese war aber nur in ganz wenigen Fällen in der Lage, solche An» suche» in Erwägung zu ziehe», da sie sich nur dann sür berechtigt «rächtet, Einzelnpersonen Unterstützungen, wenn auch nur in Form von Darlehen, zu gewähren, wenn daraus irgend ei» Gewinn für die ganze nationale Sache zu «warten ist. Darum hat die VereinSleitung keinen Anstand genommen, einem Stammekge-»offen in »armen ein Darlehen unter günstigen Bedingungen zu gewähren, da diesem wegen seines Eintretens sür die deutsche Schule ein Eipital vom eigenen Bruder mit der merkbaren Ablicht gekündigt wurde, ihn in die Hände einer Posojilnica zu treiben. Dieser Anlaß bot der Vereinsleitung zugleich die vollkommene Gelegen-heit, durch die That zu beweisen, daß sie den na> iionalen Verhältnisse? Kärutens dieselbe Theil nähme entgegenbringe als denen Untersteiermarks. Mit der Stellenvermittlung in ausgedehnterem Maße (ich zu befassen hal die VereinSleiiung im Hinblick auf die ungünstigen Lolinverhältnifse Untersteiermarks bisher unterlassen. Den Be-dürfaisie» des Gewerbestandes in den Städten und Märkten Untersteiermarks glaubt sie besser zu diene», wen» ii-> für die Unterbringung und Ueberwachung von Lehrlinge», namentlich Söhnen von Handwerker» aus dem Unterland, iu Graz »i'd Obersteiermark sorge» und diese i» einzelne.t Fällen auch unterstützen ivird. Die Errichtung von Vorschußcassea nach Raiffeisenschem Muster hat die VeinSleiiung einstweilen vertagt, »Ni die Wirkung deS kärntischen Landesgesetzes iiibetreff solcher Vorschußcassen abzuwarten; i» Untersteiermark dagegen ist die Bildung vo» Vorschußcassen nach dem System Schulze Delitzsch vo» Seite der Eillier Genieindespareaffe aus freie» Stücken unternommen worden. Die Ver-eiusleitung kann cs nur freudig begrüßen, wen» auch vo» anderer, aber uns nahe stehender Seite freiwillig Ei.iuchlungeii geschaffen werden, die dem Treiben der PosvjiluicaS zu steuern ge-eignet ?,»d. solche u >o. alle andern Unter-nchmungen, die len Vereinszweck fördern, zu unterstützen, wird die VereinSleitung stets bereit sein." Der Jahresbericht wurde genehmigt. Wie b reits erwähnt, besitzt der Verein jetzt schon 3s. Ortsgruppen. Die Namen der-s'lden sind: Brück a. M.. ifilli und Umgebung, Eggeiiberg. Ehrenhause». Eis-nerz, Frieda», Für-steuseld, Gonobitz, Gratwein, acad. Ortsgruppe in Graz. Graz innere Stadt. Graz linkes Muruker, Graz rechtes Murmer. Innsbruck, »lagenfurt. Kniitelfelv, Küflach, Laibach. ^eibnitzLigist. Lullen-berg, Marburg, Miirzzuschlag, Mureck. Oderkrain. Petta», Ridkersbnrg. Rann-Lichtenwald, Salzburg, St. E-.'.idy und Umgebung. T6 — — Casse.............» — —„ 12981« Zusammen......—st. Wie der kassier bemerkte, sind die Rech-»ungen von den Mitgliedern des Aussichtsrathes Anton Fürst und Dr. Ferdinand Portugal über-prüft und richtig befunden worden. Die Ver-sammlung ertheilte der Vereinsleitung das Abfolutorium. 1580 ' Der Vorsitzende theilt mit, daß tnnerdalj der satzungsgemäßen Frist seitens der Ort^gruopeii keinerlei Anträge bei der Ver eins leitn einqe-laufe» seien. Es lägen jedoch zwei A »t r ä gt d er Ortsgruppe „O berkrain" vsr. welche wohl zur Berathung, nicht aber auch M Absiimmung zugelassen werden können. Stellung und Begründung dieser Anträge erhält der Obmann dieser OtSgruppe. Herr Tireaor Riege r, das Wort. Die Anträge, wie sie vo» der Ortsgruppe beschlossen wurden, lauten: „I. Die Versammlung beschließt, die Gruppeii-leitung wir) beauftragt: bei der VereinSleitung i» Gnu in Anregung zu bringen, sie möge ihre» Fm-stuf, dahin geltend machen, daß bei den am 7. und September l. I. bei der Hauptversammlung drt GesammtvereineS in Cilli «orzuncbmende» Ergänzunßt-»ablen daraus Rücksicht genommen werd«, daß i«i allen in daS BereinSgebiet einbezogeneo Grönländer» Bert eter in die VerleinSleitung gewählt werden." „2. Die beute tagende Bollierfammlung »er Ortsgruppe Oberkrain glaubt ibre Änsichi inbejui auf die Wirksamkeit der Be reine« dabin zum Aus-drucke bringen zu sollen : eS erscheine ihr notbwevdij. daß der Berein, solle er and«rS f«inen vielen und großen Aufgaben gerecht werden können, seine Thätig-k«it nicht blos auf die Stammcsgenossen in gemischt-sprachigen Gegenden beschränke, sondern auch i»f reindeulsch« Grbiete erstrecke, u. zw. darum, weil auch die Bewobner reindeutschen Gebiete» vielfach des Schuftes in wirtschaftlicher Beziehung »ringend bedürfen." Der Ant agsteller begründete die Anträge aussührlich. Da die Begründung im Wege ü.r öffentliche» B! ! er bereits bekannt geworden ist, so gia den ir;r aus die Wiedergabe derselbe verzichten zu dürfe». I» der Debatte über den ersten Antraz stellte Dr. Stein ive» der fest, tuz ihm bei der Zusammenstellung der jetzigst Vereinsleitung schon Rechnu:>g getragen worde» sei. indem i» derselben zwe, Mitglieder aus Krai» Sitz und Stimuie haben, und daß biti auch hinsichtlich tiärntens der Fall wäre, we^a die bezüglichen Aufforderungen der Vereineleitunz von Eriolg begleitet gewesen wären. Dr Vor-sitzende bemerkte hiezu, aß di- Ausführung deS Antrages eine Aenderung der Satzungen nothwendig mache, da es neben einem weiteren auch eine» engeren Ausschuß geben werde. Landtagsabg. Morr ^ niiterstützt den Antrag auf das Wärmste, ersucht di, VereinSleitung. eine entsprechende Statuten Aenderung vorzu-nehmen, und spricht derselben de>> wärmste» Da> k sür ihre bisherige, Bemühungen und Opfer aus. Der Vorsitzende erwidert, daß die VereinSleitung den Antrag in leibliche Er-wägung ziehe» und in der nächsten Hauptversammlung unterbreite» werde. Sodann begrüßt der Vorsitzende die inzwischen erschienene» Land-tagsabgeo ebneten .«oller und Kotzbeck. — In der Debatte über den zweiten Antrag der Ortsgruppe „Oberkrain" wird derselbe von Dr. Steinwender wärmstens unterstützt. Die Ä-lärkung der nationalen Position müsse nicht nur durch die Förderung der Interessen unseres Landvolkes an der Grenze, sondern auch weiter hinein geschehen. Die Bedenken, daß die Mittel nichi ausreichen, seien schon deshalb binsällig, weil gerade durch die Ausdehnung des Vereines auch die Mittel viel reichlicher sich erschließe» und zur Erreichung eines jeden Zwecket übrigens nicht immer Geldmittel, fonrern vielfach nur Geistesarbeit und Zeitanswand nöthig seien. Landiagsabg. M o r r e ist gegen den Antrag. Der Verein „Südmark" sei noch ein Kind, dessen iinochen — das Geld — »och nicht ausgebildet seien. Wenn man daS Kind in seiner Jugend zu schwer belastet, so müsse auS demselben ei» Krüppel werden. Wirtschaftliches Elend herrsche in ganz Oesterreich, und die Regierung dürste bald selbst zur Einsicht kommen, daß sie mildern» eingreisen müsse. Wenn die „Südmark' diejenigen, die neben dem wirlschaftlichen Elend noch die Noth deS nalionalen Kampfes zu tragen habe», unterstütze, so habe sie für jetzt mehr als Hm-reichendes geleistet. Was anderes wäre eS, wenn der Verein schon über eine Million verfügen würde. Redner bittet, den Antrag abzulehnen. Der Vorsitzende bemerkt hiew, dan eS sich ' 18Ö0 mdji um bis Beschlußfassung über die Anträfe, s«»dnn lediglich um deren Berathung handle. ?i. Glantschnigg unterstüyt den Antrag. der ja doch nur darauf hinausg-h.'. d e außerhalb M Rampte* stehenden D.utsche» uir den Verein zu ntteresiieren. Ohne di? nöthige» Mittel zu be-%nt, könne und werde der Verein außerhalb M nationalen Kampfgebietes ja ohnedies nichts leisten. Dr. Steinwender beton», daß die it'.o Vereinsthätigkeit auch in den Zwecken der .Tüdmark" der ZwangSthätigkeit des Staates «rangehe, und daß jene Thätigkeit dann durch die der ZwangSgenosfeuscha'ten des Staates, Landes, der Gemeinde, abgelöst werde» »öffen. Es bandle sich in jenen Gebieten Haupt-sjchlich um Anregung. Belehrung, Ausniunierung und um die Belebung des nationalen Sinnes. & werde nicht eine ^Überlastung, vielmelir eiie mere Bewegung für das Kind angestrebt, aus da« es sür die Ellbogen sreien Raum gewinne. Tinctor R i e g e r findet den Standpunkt Morr^'s einseitig. Die Thätigkeit des Vereines in deutschen Seyenden laßt sich sehr gut denken. Warum s»llte man beispielsweise nicht auch dort Wirt-schastsgenossenschaften und Consumhallen gründen können? Mittel werven hiezu gar keine in Anspruch gmommen. Die Ortsgruppen brauchten nur du Anregung zu geben und vie Arbeitskrast beizustellen. Man dürfe dem Kinde keiuen Cch-iürleib anlegen. Der Ausschuß werde zur Eliikjchl gelangen, daß die Durchsührung des Antrages anz wohl möglich und zur Förderung der Vereinszwecke geradezu nothwendig sei. Der dritte Punkt der Tagesordnung. „An-trage der VereinSleitung", entfällt und werden selche für »ie nächste Haupwersammlung vorbe- Es wird nun zur Wahl »'on sechs Aus-flhöfsen und Ersatzmännern der Bercinsleitung nd des AuisichtSratheS geschritten und werden die Herren Director Jacky. Hans Schmiderschitz, r?i»!.-i»'^. Lchiuiedl und Dr. Hiebler als Stim» rienzädler bestimmt. Die Sitzung ivird hierauf aus lurje Zeit unterbrochen, und nachdem sie wieder eröffnet ist. verliest Dr. Chroust die eingelangten Telegramme und Zuschriften, und vrar zunächst einen Festgruß des Dichters ? elix Dahn, der gegenwärtig in Schevenin-zen in Holland weilt. Der sinnige Gruß lautet: .Willkommen in dem grünen Steierland, Ztr deutschen Männer in der deutschen Mark, l:i theils dem Römer-Adler, theil« dem Urwald tei Ahnen Muth und Kraft hat abgerungen. WM ist's ein Rubm, von solchen Patern stammen: ttch solcher Rubin und solche Erbschaft legt ikub schwere Pflicht den Enkeln aus. daS Erbe, Tai theure, bluirrkaufie, treu zu wahren, ßt deutsch, auf deutsche Kinder zu vererben ! Z» selcher Arbeit strenger Ehrenpflicht, Richt nur zu Festen, seid ihr hier geschart: Z» ernstem, beil'g'm Werk nennt euch willkommen Tie» schöne Land, und seine grüne Farbe driifet euch bedeutungsvoll: es ist die Farbe Der Hoffnung, ja der festen Zuversicht, Daß diese Mark wie seit Jahrhunderten Auch fürderhin wird eine deutsch« Mark, Lird eine Hochburg deutschen Wesens sein.' Der Reichsrathsabgeordnete Baron H a ck el« derg übersandte den Betrag vcn 50 fl.. stellte das Ersuchen, ihn sür Lebenszeit als Mitglied ans,»nehme», und schrieb unter Anderem: „Möge die „Südmark" alle Schattierungen m Oesterreich vercinen zu Schutz und Trutz für inisere heilige nationale Sache!" Baron Hackelberg leidet an de» Folgen einer Verkühlung und konnte aus diesem Grunde der Versammlung nicht persönlich anwohnen. ReichsrathSabgeordneter C a r n e r i schrieb aus Marburg: „Wenn nicht alle Zeichen trügen, geht die «mirrende BersöhnungSära dem Ende ihres Latein entgegen. Nur eine Regierung, die daS deutsche Ele-mcnt zu würdigen weife, sann Oesterreich den inneren Frieden wiedergeben, ohne den ein Fortschritt nicht I» denken. Wir brauchen eine Regierung, welche die Zwecke de« Vereines .Südmark" alS ihre eigenen erkennt. Nur ein deutsches Oesterreich ist ein leben« fähiges Oesterreichs Die Gruppe Berlin des Allgemeinen Teutschen SchulvereineS schrieb: ..Deutsch- Wacht- „Der getreuen und ersclgrelchen Südarmee de« großen, geistig geeinten deutschen Heere», welches nur zur Abwehr fremder Ungebühr fest «uf feinem Rechte und dem Boden seiner BLier stehl, senden wir treudeutschen Gruß zum Jabresfeste." Weitere Drahtgrüße lauteten: „Der »Südmark" wünscht erfolgreiche« Wirken und sendet deutschen Gruß" Dr. Wolffhardt, (Wien.) »Möge die erste Hauptversammlung mit einem Erfolge tagen, der eine bessere Zukunft unserem Volke verspricht. Mit treudeutschem Gruß Dr. Binder" (Pillach). „ . . . . verhindert, an unserem hohen Feste theUzunehmen, entbiete der Versammlung beste« Gedeihen zu unserer so schönen und edlen Arbeit. Möge der Südsteirer, für den wir einstehen, die Ueberzeugung gewinnen, daß der Teutsch« eS ist, der wahre Vaterlandslieb« hält. Mit treudeutschem Gruß August F l e i s ch m a n n" (Graz). „Am persönlichen Erscheinen leider verhindert, sendet den heute in Cilli versammelten deutschen Männern deutschen Gruß Dr. H o i s «l (Rohitsch-Sauerbrunn). .Die Ortsgruppe .linkesMuruserGraz" beglück-wünscht die heutige Vollversammlung der »Südmark' und hofft de i Erfolg, daß dem Vereine zahlreiche thätige Mitglieder gewonnen werden. Earl Reuter" (Graz). »Die Ortsgruppe Innsbruck eines Sinne« im nationalen Streben mit den schwer bedrängten Brüdern in, Osten, sendet der Festversammlung herzlichen Gruß. Dr. Pesendorser" (Innsbruck). ......leider verh!nd«rt, an dem Feste theilzunehmen, bringe ich aus d«r Ferne ein herz-lich«S Vivat, Ciescat, Floreat »Südmark". Dr. Göd«l" (Graz). Der Vorsitzende bemerkt, daß d.iS Ergebnis der Wahlen nachträglich bekanntgegeben werde, und schließt die Versammluug. indem er für das Erscheinen der Gesinnungsgenossen Dank fagt und daran die Einladung knüpft, a» den weiteren Festlichkeiten zahlreich theilzunehme». • ♦ » DaS Ergebnis der i» der Hauptversamm-luug vorgenommenen Erganzungswahlen war wie folgt: In die V er e i n s l e i t n n g ivurden ge-toaMt die Herre-' Dr. Iulin» Binder. Dirccior R i e g e r, Alexander «oller. Dr. Arthur K a u t s ch i t f ch. ^r edrich $ n f m i » », Moriz Richter; als Ersaym inue d e Her- en August F l e i s ch m a n n und Tr. G ö v e l. In den Aussichtsraih wurden gewählt d e Herren Dr. Richard Foregger, Anton F ü r st, Dr. Ferdinand P n r t u g a l l Dr. Heinrich Reicher und Dr. Otto 2 teiawender. * # « Am Nachmittage unternahmen mehr aiS hundert Gesin»u»gsg'noss-n ,inen Ausflug nach der Burgruine. Es herrschte in der Gesellschaft die beste Stimmung, man unterhielt sich vortrefflich. Die vom Musealvereine durch-geführte Restaurierung des Friedrichsthurms, insbesondere die Zugänglichkeit der Aussichts-warte fanden allgemeine Anerkennung und die herrliche Rundschau allgemeine Bewunderung. Selbstverständlich war für Erfrischungen gesorgt. Der FestcommerS. An der Schmalseite des großen Casino-SaaleS waren in einem Tableau von deutschen Fahnen und von Gewächsen die Büste deS Kaisers und daS Bild Josefs des Zweiten an-gebracht, und die Brüstung des Orchesters war mit Fähnchen und den Wappen unserer Stadt und deS Heimatslandes geschmückt. Bald nach acht Uhr füllten sich die Säle, und zwar waren, wie bereits ermähnt, auch Frauen und Mädchen in stattlicher Zahl erschienen, und von der Ferial-Verbindung „Germania" wohnte dem EommerS eine Deputation bei. Nachdem die städtische Musik »inen Marsch und eine Ouverture vorgetrag-n hatte, erhob sich Dc. N e ck e r m a n n zu folgender Ansprache: »Hochgeehrte Anwesende! Als Vorsitzender Bürgermeister deS Gemeinderathes, welcher den Verein „Südmark" eingeladen, seine erste Haupt- Z Versammlung in den Marken der Stadt Cilli abzuhalten. erlaube ich mir. d-n heutigen, zu Ehren der ^üd-nark" veranstalteten FestcommerS zu eröffnen. Ich begrüne alle, die erschienen sind, das Fest mitzufeiern, auf das Herzlichste und Aufrichtigste; vor Allem aber unsere verehrten deutschen Frauen und Mädchen, die ttnS nie in der Gefahr verlassen, stetS treu zum deutschen Volke gehalten und uns den Muth gaben, im schweren Kampfe auszuharren. Ich begrüße die verehrte Vereinsleitung mit ihrem fehr geehrten Herrn Obmanne, ich begrüße die einzelnen OrtS-gruppe», deren Delegierte uns beute die Ehre gegeben haben, an diesem Feste theilzunehmen, ich begrüßt alle Mitglieder der .Südmark" als Freunde der deutschen Stadt Cilli und seiner dei tschen Bewohner. Nach gethaner Arbeit ist gut ruhen; die erste Hauptversammlung hat ihr Resultat erzielt, und so wollen wir unS denn in deutsche«' Treue und Fröhlichkeit der Freude hingebe». Ich erkläre somit den FestcommerS für eröffnet." Nachdem daS Lied ..Stimmt an niit hellem hohen Klang" gefungen word 'n, erhob sich Herr Dr. Neckermann noch einmal. .Ich muß mir selbst daS erste Wort ertheilen', sagte er. »Der Denischvsterreicher bat nicht daS Glück, von der Sonne der Huld und Gnade derjenigen, welche dermalen den StaatSkarren leiten oder zerren, beschienen zu werden. Der Deutsche in Oesterreich, er ist auf sich selbst angewiesen, seine na-tionale Eigenheit zu erhalten in jeder B ziehung des öffentlichen und selbst des familiären Lebens, und so ist es richtig, daß der Deutsche in Oester-reich zu allen Mitteln greisen muß. die ihm sein nationales Selbstgefühl, die ihm sein nationaler Erhaltungstrieb eingibt, um kampfbereit den Anstürmen zu widerstehe», die von allen Seilen gegen uns loSgelaffen werden und deren sie deute ja selbst einen gesehen haben und noch seben. In dieser Weise, meine Herren, hat das deutsche Volk in den Alpenländern auch einen Verein gearünvet, der aus wirtschaftlichem Boden berufen ist, daS deutsche Volt zu stärken und seine na-tionale Eigenart zu erhalten. Es ist der Verein „Südmark". Ich sehe darin eine hohe Ehre, daß derselbe gerade unsere Stadt zur Abhaltung seiner ersten Hauptversammlung auSerwählt hat. Darum erlaube ich mir mein Glas zu erheben: Der Verein ..Südmark" lebe hoch!" Reichsrathsabgeord. Dr. D e r s ch a t t a : „Hochi'erehrte Festversammlu >g ! Gestatten Sie mir. daß ich im eigenen Name» und im Namen der gefammten VereinSleitung sür die überaus herzl chen Worte dank-, die der verehrte Herr Bürgermeister an die »Südmark" gerichtet hat. Wenn ich aus die kurze Zeit unserer Thätigkeit nn) ins die allerdings bescheldenen Erfolge zurückblicke, dann müßte ich all' das zurückweisen. Ich nehme es jedoch an. voll und ganz, als das Ziel unserer Znkunit, als das Ziel, welches wir bei ehrlicher Arbeit erreichen wollen, als das Ziel, welches wir erreichen müssen und auch erreichen werden. Meine Herren! ES ist keine Uubescheidenheit. wenn ich die Ausgabe, die sich die „Südmark" gestellt hat. als ersüllbar be-zeichne. Der Verein „Südmark" mußte gegründet werde» in dem Augenblicke, wo daS Volk sich seiner nationale» Ziele voll und ganz bewußt war. Wir haben vor wenigen Tagen die wanzig-jährige Wiederkehr jener schönen, großen Moment« gefeiert, in welchen das deutsche Volk geeint den Erbfeind niederwarf und sich erhoben hat zum schönsten, größten Volke auf der ganzen Erde. [Es ist vielleicht ein nicht ganz unbegreif-liches Geschick, daß gerade jene Zeit, in welcher das deutsche Volk zu alter Herrlichkeit erstarkte, auch der Ausgangspunkt der Bedrängnis für die Deutsche« in Oesterreich geworden ist und daß unsere Stammesgenossen, die damals die Zügel unserer Regierung führten, uns schwere Verluste erleiden, uns herabsinken ließen zur nationalen Geschlechtslosigkeit. Heute liegt eine eherne Faust seit mehr als zehn Jahren auf dem deutsche» Volke, die Verluste werden immer größer, die Gefahren mehren sich. Aber ein Gutes hat diese deutschfeindliche Regierung: sie hat wieder das einstige nationale Bewußtsein großgezogen, sie hat im Laufe der Zeiten eine neue, eine nationale Pattei geschaffen, die nichts 4 fein will al» deutsch und wieder deutsch. Heute können wir mit Stolz und Befriedigung sagen, daß sich die Zahl der Männer täglich mehrt, die gebrochen haben mit der veralteten söge-nannten StaatSpartei und mit Denjenigen, welche meinen, die Politik sei ein Rechenexempel, und welche au» Zufallserfolgen sich die Regierung»-fähigkeit mit einer Zufallsmajorität wieder zu erwerben erhoffen, nicht aber für das Volk, sondern für sich selber streben. Jene deutschen Männer haben angefangen zu erkennen, daß es sich nicht um die Regierungsfähigkeit einer Partei, sondern um diejenige unseres Volkes handle, sie haben zu erkennen begonnen, daß sie sich nicht um den Staat, der sich selbst er-halten soll, zu kümmern haben, sondern nur um ihr Volk. Unsere Aufgabe ist cs. vorzusehen, daß daS angestammte Erbe nicht geschmälert übergehe aus ünser» Enkel und Urenkel. Die Ausgabe ist groß, sie erfordert die Arbeit des Einzelnen und die Arbeit der Gesammtheit. Im deutschen Schulvereine wurde der erste Versuch gemacht, für eine Vereinig unz der Kräfte der Nation zu sorgen, und eS ist bezeichnend fünden deutschen Stamm, daß er nicht zuerst der Gegen-wart, sondern der Zukunft, der Kinder, gedachte. Mag die Geschichte mit eherner Nothwendigkeit auch über diese Schöpfung hinweggehen! Es ist hoch an der Zeit» nicht nur für die Zukuni^ sondern auch sür die Gegenwart zu sorgen und jene zu erhalten und zu stärken, di« den Kamps der Gegenwart fortzuführen berufen sind. ES ist schwer für Bürge? und Bauer, in den Sorgen deS täglichen Lebens auch für hohe Ideale zu kämpfen und zu streben. Er muß gestärkt werden durch diejenigen, welche nicht in der Noth, nicht in der Gefahr sich befinden, auf daß sie gekräftigt den Kampf fortführen können, um zum endlichen Siege zu gelangen. DaS ist die Aufgabe des Vereines „Südmark". Unendlich mannigfach ist die Noth, unendlich mannigfach auch die Ausgabe. Wir werden nach Kräften bestrebt sein, unsere Thätigkeit auszudehnen auf alle Zweige. Wir sind im November des vorigen Jahres mit einer gewissen Zaghaftigkeit an'S Werk gegangen. Mit frohem Hoffen gehen wir nun in'S zweite Vereinsjahr, gekräftigt durch den Empfang und das Entgegenkommen, welches wir in Cilli gesunden haben. Aber, meine Herren, di« Versammlung in Cilli ist nicht blos durch den Empfang bedeutungsvoll, Cilli ist für den ganzen Verein Symbol und Sinnzeichen. Deutsche Männer stehen hier an den Marken deS Landes und kämpfen siegreich und halten die Gegner nieder. Meine Herren! Sie kämpfen auf nationalem Gebiete deshalb so energisch, weil die Stadt in ihrem Inneren musterhaft da-steht, eine vorzügliche Verwaltung besitz», und weil in ihr ein kräftiges wirtschaftliches Lebe,! pulsiert. So ist sie d«iin ein Sinnzeiche» des Kampfes für die nationalen Freunve. Gestatten Sie mir. meine hochverehrten Anwesenden, daß ich im Namen der Vereinsleitung d«r herrlichen schönen Saunstadt, ihren so wackeren deutschen Bürgein und ihrem Bürgermeister ein dreifaches Hoch darbringe!" Professor Hofmann-Wellenhof: „Hochgeehrte Festgenosfen! W«nnichmirheut« erlaube, Ihre geneigte Aufmerksamkeit für einige Minuten in-anfpruch zu nehmen, so kann eS unmöglich in dem Bewußtsein geschehen. Neues zu bringen, wa« Sie nicht schon bei dieser oder bei ähnlichen Gelegenheiten von berufener Seite besser ver-dolmetscht gehört haben. Immerhin darf ich mich daraus berufen, daß mir innerhalb der Hauptleitung unseres Vereines, abgesehen von der Function deS ObmannsteUvertretelS, von gewisser Seite eine zweite, ganz besondere und in den Satzungen unseres Vereines eigentlich gar nicht vorgesehene Stellung zugewiesen worden ist, die Stellung leines Lowmi-i-vovageur. DaS ist wenigstens die Meinung eineS unlersteirifchen Winkelblattes, welches wöchentlich zweimal die deutfche Sprache mißhandelt, es aber dennoch vorzieht, sich dieses verhaßten Idioms zu b^ dienen, damit eS sich wenigstens zur Noth mit seinen Abnehmern verständigen kann. Ich glaube zwar nicht, das) das geschätzte Blatt mit dieser Benennung mir eine besondere Auszeichnung hat angedeihen lassen wollen. Immerhin ist eS „Deutsche Wacht" möglich, daß sich die Sache also verhält, und ich würde «S mir als Ehre anrechnen, zu den Geschäftsreisenden der »Südmark * gezählt zu werden. B?quem und auch ungefährlicher mag es sein, sich mit solchen Geschäftsreisen nicht ab-zugeben und in den Chorus jener zahlreichen Philister «inzustimmen, die für unsere nationalen Bestrebungen nichts anderes haben als ein ge-ringschätzigeS Achselzucken oder höchstens den wohlfeilen Rath, wir mögen uns doch um Gotteswillen nicht um Dinge kümmern, die uns eigentlich gar nichts angehen". Redner betont im Weiteren die Bedeutung des Vereines ,.Süd-mark" sür die Alpenländer und schließt mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf das geeinigte deutsche Alpenland Oesterreichs. ReichSrathSabg. Dr. Foregger: „Bei den Orientalen tritt eine Eigenschaft besonders hervor: wir sagen ihnen nach, daß ihre Sprache bilderreich sei. DaS ist bei unS nicht der Fall. Wenn wir uns aber recht verständlich machen wollen, dann greifen wir doch wieder zum Bilde. ES sind heute schon verschiedene Gleichnisse und Bilder gebrcmcht worden, mitunter vielleicht wenig?r passende; aber e i n sehr glückliches hat unser geehrter Herr Obmann gebracht. Er nennt Cilli daS Sinnzeichen des neuen Vereines, das Sinn« zeichen der Südmark, und ich als Cillier nehme ohne alle Bescheidenheit dieses Compliment entgegen »nd nehme es an. denn wir Cillier sind uns bewußt, daß wir größ-re Pflichte» haben, als so manche andere Stadt. Wir blicken auf eine zweitausendjährige Geschichte zurück und daS Alter adelt bekannilich. Auch wir suhlen in unseren Adern edleS Blut fließen und wir wissen, welche Pflichten uns unser ?'del aufer-legi. Wir sind immer dagestanden auf der Insel »litten in der slavischen Hochfluth, unter dem Geschützdonner unserer Gegner den Userschutzbau immer wieder besestizend. Cilli ist ein gutes SiNnzeichen für den Verein, und die Vertreter und Alle, die zu uns gekommen sind, sie mögen hinausziehen, mögen erzählen, was sie hier ges-hen haben, mit welchem Muthe und welcher Un«r>chrockenheit und mit welcher Be-soniienhcil Cilli seine Ausgabe ersüllt. Sie sollen ihre Mitbürger auffordern, zurückzublicken, nicht sehr weit, sondern nur in die letztoergangenen Jahre der vaterländischen Geschichte, und sie werden sehen, wie so mancher Fetzen von der Insel weggespült wurde. Sie werden ihnen dann begreiflich machen können, daß wir nicht blos sür u n s e r Teutschthum kämpfen, sondern auch für die Sache der Anderen fechten, und wenn die Anderen uns min materielle Hilfe bringen und zu unserem Userschutze beitragen, dann arbeiten sie nicht blos für uns, sondern auch für ihre eigene Sache. Die Ortsgruppen haben bis-her gezeigt, daß sie die Gemeinsamkeit der Jnter-essen verstehen, und sie wissen, indem sie uns helfen, helfen sie sich selbst, und sie werden in Zukunft die Früchte dieses Verständnisses nur noch klarer erkennen. Auf diese Ortsgruppen, welche mit uns kämpfen und welche in Zukunft ihre und unsere heilige Sache vertheidigen werden, wie es da» Sinnzeichen Cilli bisher gethan Hai, aus diese Ortsgruppen trinke ich nach dem alten Wahrspruche „Eintracht hält Macht" und fordere Sie auf, ein Prosit, ein Hoch zu bringen de» Ortsgruppen." ReichSrathSabg. Dr. Reicher: „Wir Vertreter unserer „Südmark" haben uns mit Freude der Ausgabe unterzogen, den bedrängten Stammesgenossen jene Stellung zu erringen, welche ihnen von RxchtSwcgen gebührt. ES ist unS jedoch nur feilen die Gelegenheit geboten, unserer Gesinnung auch Ausdruck zu geben, und die Seltenheit dieser Gelegenheit hat den falschen Schein erweckt. daß wir auf unsere Unter-Steiermark vergessen haben. Dem ist nicht so. und ich erinnere nur an die letzte Landtags-Session. Da sind die deutschen Abgeordneten für die Rechte ihres Volke» mannhaft eingetreten, und wenn wir nicht alle unsere Forderungen durchgesetzt haben, so liegt die Schuld an dem Machtspruche der Regierung.' Redner führt weiter aus, daß er und seine Freunde aus dem Norden Steicrmarks gekommen seien, um zu zeigen, daß sie iich Eins fühlen mit den Landes-und Stammesgenossen im Süden, wenn es sich H90 um die Erfüllung nationaler Pflichten handelt. Er hebt die nationale Gemeinschaft mit den Li-gehörigen des Deutschen Reiches hervor und hofft, daß die Zeit bald vorübergehen werde, i« welcher ein Theil der Deutfchen mit ihn» Deutfchthum VersteckenS spielt. Die b.'schworeie Solidarität der Deutschen in Oesterreich ist zum politischen Handelsartikel und zum Gegenstand« des Ausgleiches herabgesunken. Redner erhebt sein GlaS auf die Einigkeit der Deutfchnationalni. Reichsraths - Abgeordneter Dr. Stein-wender: „Vor wenigen Stunden standen wir an den epheu um rankten Trümmern der alte» Cillier Grafenturg. Wir sahen im Abendschei» und im Duft der Wolken die Berge, sahen, wie sich auS dem Thale emporheben die rebenbekränzte» Höhen, sahen die alten Stätten teutscher toast und deutschen Fleißes, die mitten in der ivindi-scheu Umgebung seit einem Jahrtausend bestehe». We»n ich etwas w niger Kärntner wäre, als ich es bin, würde ich darauf hinweisen, daß diese Stätten gegründet wurden und sich erhalte« haben von jener Zeit an. wo die Eppenstema und Sponheimer über die windischen Lande die starke Hand gehaltn haben. Aber von bietn fernen Vergangenheit auf die nähere, aus 8« nahe Vergangenheit zurückgehend, müssen wir sagen: Dasjenige, was sich durch so viele Jahr» hungerte erhalten hat, fängt an unterwühlt31 werden, und das Verschulteu liegt nicht 61oi an Zufällen, nicht blos an unseren Gegnern, sondern an un« selbst, wenn auch dieser Vorwurf am wenigsten die Bürgerschaft dieser stramme», deutschen Stadt trifft. Sie wissen, daß bei uns in Kärnten riet gesündigt wurde. Aber worii gefehlt wurde — nicht hier, sondern ganz n>» anders — das war eine ganz falsche Auffassung der politischen Aufgabe unseres Volke» in Lest»-reich, das war jener Mangel, daß von der Reichshauptstadt die Impulse nicht hinauSgienge», ohne welche in einem monarchischen Staate das Leben nicht gedeihen kann, das waren jene Ne-strebungen in einem anderen Theile unseres Reiches, welche eben jetzt im deutsch--böhmiici.e» Ausgleiche ihren Höhepunkt erreicht haben. A fällt von diesem morschen Zeug viel zusamme», und was ntueS wächst h.rau: d«r junge Walt schießt in'S Holz. ES ist allerdings gesagt wor-den von sogenannt«n berufenen Vertretern unseres Stammes, daß der Nachwuchs den Glauben a» die Ideale verloren habe, und daß er nichts mehr wissen woll« von den erhebenden Gefühle» des JahreS 1848. Diesen Glauben zu verliere», braucht man nicht zu warten. biS' die heutiqe Jugend heranwächst. Wir selbst haben da Glauben gar nie gehabt, wir sind in unsere» Idealen zurückgegangen auf die Grundlage un-seres Volkes, und sie datieren nicht aus dem Jahre 184«, sie datieren auS jener Zeit der großen nationalen Einheitsbestrebungen, der» Zeugen zu sein wir Gelegenheit hatten. Unsen Jugend ist anders ausgewachsen als unter de« alten Schein von Humanität und Gleichheit; ' uufere Jugend ist praktisch geworden, aber üe hat von dem. was uns heilig sein kann, nicht« aufgegeben. Mag auch vieles zusammenstürze», wir hoffen aus die Zukunft und in diesem Sinae bringe ich mein GlaS der deutschen Jugend und ihrer Blüthe, der academischcn Jug«nd." Der erste Trinkspruch nichtpolitischen Ja-Haltes war derjenige des Landtagsadgeordnete» M o r r 6. Der Dichter des „Nullerl" han« von vorneherein die Sympathien Aller für sich: aber in der Act. wie er seiner Verehrung für I die Frauen Ausdruck gab. lag so viel Gemüth und so viel Humor, und er trug seine Rede so köstlich vor, daß rs Feuer geben mußte. I« der That übte der Redner eine Wirkung aus daß am Schlüsse derselben der Beisall nicht ende» wollte, und es war nur natürlich, daß sich die Frauen und Mädchen Cilli'S, deren Lob Hm Morrv ganz besonders gesungen hatte, sich a« Herrn.Dr. Neckermann mit der Bitte wendete», ■ ihn« ihren Dank abzustatten, waS Herr Dr. Neckermann denn auch mit Behagen that Morre hat an diesem Abend überhaupt uri alle gesaiigeu genommen, denn als er später das Präsidium der Hospizkneipe übernahm, er- ! weckte er mit seiner Antrittsrede stürmische Hüter- l keitSausbrüche. UnS selbst brachte «r zu Ort j f 1890 lltierznMnq, daß er nicht allein ein bedeutende» tdeut für die Bühnendichtung, sondern auch iv die Darstellung besitzt und daß er ebensowohl «j wsgezeichneter Bühnenkünstler hätte werden dune». wi« er ein hervorragender dramatischer Ichei geworden ist. Den Schluß seiner Vortrage SrIBfte sin Gedicht, das die Geschichte behandelt. wie 4j»ischcn einem windischen und einem deutschen 8au5» schmücken." gerieben wurde, und dem Sa-laumder folgte da» „Gaudeamus." Von den Ziiidnden. welche noch gesprochen wurden, «adieiikn diejenige de» Obmannes der Orts-prope „Mürzzuschl,g" auf die Ziele der „Süd-iarf." und der von >ugendl>cher Begeisterung i-mgen, scharf zugespitzte Speech hervorgehoben D rerden, mit welchen stud. iur. S ch n >-»erichittz dem Abgeordneten Dr.Steinwender dm Tank der akademischen Jugend abstattete. $«rt Dr. Ehroust verlas lodann die ein-Hlni'tn«» Drahtgrühe. Es befanden sich unter den-k&i tilgende: .Dreimalige« Hoch den wackeren Theilnebmern i, »er ersten Hauptversammlung von den Deutschen der Stadt Rann." .Mit dem Wuusche: frisch ,-t-gt. fromm ge-fai. frob gewagt, frei gesagt, begrübt die wackeren 1 >rrlimv' Dich, der Ueberbringer meiner ; »ärmsten Wünsche für da« Blühen. Wachsen und «edeihen de« Vereine« „Südmark" zu sein. Den Glichen de» Unterland»« ,u Nutz, unseren Geg« »mi pim Trutz! Dr. Schmiderer" (Marburg). .......Ich fühle mich ein'« mit Dir ta Rationalen Glauben an unsere Zukunft. Dr. Bareuther" (Knittelfeld). .Tem letzten Gliede der Kette unserer nati» nalen Arbeit«vereine sendet ein dreifaches donnerndem Hcch Abgeordneier Victor Kraus" (Pöllau). .Den Freunden Schutz, den Feinden Trutz, so «ollen wir e» halten, Gott möge es walten. Egon Pistor" ! nnens des Marktes den beiden Abgeordneten Dr. Foregger und Dr. Derfchatta den Dank für ihre Bemühungen in dieser Angelegenheit aus. Es folgten während eine» äußerst geschmackvoll arrangierten Frühstücks noch mehrere Reden, ans die näher einzugehen uns der Raum mangelt. Um 2 Uhr war die Abfahrt nach Gonobitz. Als man sich dem Orte näherte, hallte eS im Thale wieder von den Pollerschüßen, di» auf den Reben-hüqeln gelöst wurden. Der Markt war reich mit schwarz-roth-goldenen Fahnen geschmückt, und ein wahrer Blumenregen gieng auf die Einfahrenden nieder. Den Umstand, daß gerade der Zeitpunkt der Einfahrt der Gäste dazu benutzt wurde, um in der ..Poso-iluice" die Todtenfayue für den dahingegangenen Agi-tator Dr. PruS auszuhängen, verzeichnen wir als eine inbezug auf den Todten pietätlose Handlung. In Gonobitz harrte der Gäste bei Stanzer ein nicht weniger reiches, als exquisite« Mahl bei welchem die Festesfreude der Cillier Tage' eine hübsche Nachfeier hielt. Notar Kummer begrüßte al« Obmann der Ortsgruppe Gonobitz die Gaste, wo>ür Reichsrathsabg. Dr. Derfchatta den Dank aufsprach. Er habe heute die todten, verfallenen Ruinen mit dem frischen nationalen Leben der Gonobitzer verglichen, und er hab« hiebei die Hoffnung geschöpft, daß das Deutschthnm hier wie übe», all erstarken werde. Er schloß mit einen. Hoch auf Gonobitz. Reichsrathsabgeordneier Dr. F o r e g g e r feierte daS nationale Leben des Unter-landeS. Prof. H o f f m an n - W e l le n h o f toastierte auf die Gonobitzer Ortsgruppe und. ihren Obmann und begrüßte einen Gast ans Rußland, Baron Sievers, der in der Lage wäre, den Windischen zu sagen, wie weit sie mit ihrer Sehnsucht nach Knute und Wudli komme» könnten. Baron Sieverß dankte herzlich und pries in wenigen, zu Herzen gehenden Worten die deutsche Cultur, die zum Frieden führe. Später folgt-man einer Einladung des Herrn Notars Kummer zu einem Spaziergange nach seinem Weingarten, wo das edle Traubenblut zu einem Imbisse trefflich mundete. Vor der Abfahrt vereinigte man sich nochmal« bei Stanzer zu einer kleinen Exkneipe, wobei Dr. Derfchatta die akade-mische Jugend leben ließ, worauf man unter den besten Eindrücken den stramm nationalen und gastlichen Ort verließ. Ans da» wackere Gonobitz könnni wir uns doch allezeit venlasfcn. Aas Sokolfeli. Die Hochrufe sind verrauscht, die Zivio-Rufe sind verklungen, die — Bajonnette sind ver-sorgt. Es waren von slavischer Seite au? das Sokolsest große Hoffnungen gesetzt und die Agitation zur allgcmeinen Betheiligung an demselben war von der slavischen Presse mit einem Feuereifer betrieben worden, daß selbst wir, die wir an die Uebertreibungen und Ueberschwäng-lichtesten dieser Presse doch einigermaßen gewöhnt sind, den beiden Feiertagen fast mit Sorge ent-gegc.tgefehen haben. Man mußte sich ja ans | eine iö> mliche rothe Völkerwanderung gefaßt - machen! Die Sache ist nun allerdings nicht so schlimm geworden, wie es den Anschein hatte, und die große Demonstration, die unter Gut-heißung von oben gegen da» deutsche Cilli und gegen den Verein, der in Cilli tagte, insceniert wurde, hat zu einem ausgesprochenen Fiasko geführt, welches mit dem Einzüge der Sokolisten begann, mit der Abreise der kroatischen Gäste entsprechend gesteigert wurde und mit der Jnter-nierung der wendischen Turner aus dem Bahn-hos« in der Nacht vom Montag auf den Dien«-tag s>'in End« nahm. Es ist eingetroffen, was unser Blatt vorherzesagt hat. und die sophistische Verdrehung unserer gegen die Bewilligung deS Sokoliestes vorgebrachten Bedenken hat nicht im Mindesten dazu beigetragen, eine weniger gefährliche Stimmung einziehen zu laffen. Im Jnter-effe der croatischen Vereine. deren einer bekanntlich noch am Tage seiner Ankunft wieder heim-kehrte, während der andere am nächsten Vormittage nach dem Süden fuhr, thut uns das Fiasko, da» die Sokolisten et litten haben, fast leid Wir haben — und verweisen diesbezüglich auf eine in unserem Blatte erschienene Notiz — gegen die Croaten keine Feindschaft. Die Croaten werden als Nation von den Deutschen geachtet und ihres ritterlichen Charakters wegen ge-schätzt. Umsomehr bedauern mirs, daß sie sich haben zur Theilnahme an dem Cillier Sokolfeste verführen lassen. Schon der Einzug der Sokolisten am Sonn-tag machte einen recht kläglichen Eindruck. Man war, um im militärischen Jargon zu sprechen, aus die Aukunst eines Regimentes vorbereitet, und was da kam. war kaum eine Compagnie; die geringe Anzihl der Festtheilnehmer mußte ein mitleidiges Lächeln hervorrufen. Leider wurde dadurch die Erbitterung über die ganz unnöthige Provocation. die das slavisch« Fest war. nicht gemildert. Am Abend und in der Nacht kam eS zu Excessen, die, wie ja die Untersuchungen ohne Zweifel klarstellen werden, insgesammt durch die Arroganz der Rothheuiden verschuldet wurden. Wir beklagen diese Excesse, es fällt unS nicht im Entferntesten bei, sie gutzuheißen; aber sie erklären sich auS der Erbitterung, die über die Veranstaltung des SokolfesteS in allen Kreisen unserer deutschen Bevölkerung geherrscht hat. einer Erbiner»ng, welche niederzukämpfen zumal dann nicht jedermann im Stande ist. wenn sie förmlich herausgefordert wird. Unser Stadtamt kannte diese Stimmuna sehr genau, und es hat die Abhaltung des Feste« untersagt. Die wen-dische Presse fiel deshalb über unsere Stadtbehörde in einer Weise her und verschimpfierte sie derart, daß man sich fragen mußte, ob denn sür diese Presse kein Preßgesetz existiere und ob den» ein Amt vogelfrei sei. an dessen Spitze ein vom Kaiser in seiner Würde bestätigter Bürgermeister steht. Die Oberbehörde hat unser Stadtamt des-avouiert, da» Verbot wurde aufgehoben, daS Fest gieng in Scene. Die Ereignisse haben aber dem Stadtamt leider Recht gegeben, denn eS hat sich gezeigt, daß eS besser gewesen wäre, wenn das Verbot würde aufrecht erhalten worden sein. Mit der Besprechung der einzelnen Vor-fälle halten wir zurück, bis die gegnerische Presse gesprochen haben wird. Wir konstatieren für heute nur, daß die Cillier. Hoch und Nieder, i» der Verurthcilunn und entschiedene» Zurückweisung eines Bubenstückes vollständig einig waren. DaS Ende des Sokolsestes war em recht jämmerliche». Schon der Ausflug nach Sachsen-seid scheint insofern? gä.izlich mißlungen zu sein, als die Sokolisten auf der Wiese de« deutschen Fürsten Salm, wo ein große« Volks-fest abgehalten werden sollte, viel zu spät ein-trafen und das ..Volksfest'- sich zum Theile m Dunkel der Nacht abspielen mußte. In der Gegend von Sachsenseid und von Plelrovttsch waren am Montag große Mengen von^ Land-lernen angesammelt, denn, wie tu Cilli daS ^okolfest ganz zufällig mit der Anwesenheit des Bischoses und der Glockenweihe zusammensiel, ebenso zufällig gab es aus dem Lande gerade eine aroße Wallfahrt nach Pletrowitich. Die Sokolinei» ke'. rien spät in der stacht nach Cilli zurück. Einige Zeit v« ihre« Eintreffen hatte die Cillier städtische Wachmannschaft sestgestellt. daß sich aus dem GlaciS eine Menge Volkes ansammle, auflen-scheinlich in der Absicht, den Ankömmlingen einen unangenehmen Empsang zu bereiten. Es wurde sofort Wachmannschaft und Gendarmerie entsendet, um die Räumung deS Glacis zu be» wirken. Gleichzeitig aber wurde unter dem Com-mando deS Herrn OberlieutenantS v. Gerambe den Sokolisten eine Compagnie Infanterie ent-gegengefenbet, eine Maßregel, die in Rücksicht auf die immer noch im Zunehmen begriffene Aufregung unvermeidlich schien und eS in der That auch war. Als die Sokolisten und ihre Begleiter an der ^oschnitzbrücke anlangten, wurden sie oom Militär und von der Gendarmerie in die Mitte genommen, und es ersvlgte der Einzug, ein Einzug, der ganz den Eindruck macht.', als ob ein Leichenzug^daherkäme. In der Rathhausgasse fiel es einem Sokolisten ein, Zivio zu rufen, und dies war das Signal zu einem wahrhaft ohr» zerreißenden Geschrei. Es wurden Steine und Eier geworfen, im Nu herrschte ein kaum entwirrbares ChaoS, und das Getöse und das Gewirre nahmen immer mehr zu. Alle Zeugen dieser Scene stimmen darin überein. daß es un-fehlbar zu den äußersten Thätlichkeiten ge-kommen wäre, we. n die Herren Bürgermeister Tr. Neckermann. ReichSralhSabgeordneter Dr. Ioregger. Commifsär Tax. Amtsvorstand Fürst-bauet und die Sicherheitsorgane nicht ebenso energisch als tactvoll eingeschritten wären. Den vereinten Anstrengungen di fer Herren und der Lfficiere mit Herrn Oberst Brasseur an der Spitze gelang es, einerseits die Menge zu be-fchwichtigen und anderseits ihre Aufmerksamkeit in geschickter Weise abzulenken. Der günstige Augenblick wurde benutzt, der Zug in Bewegung gesetzt, und es gelang, die Sokolisten »ach dem Bahnhof zu bringen, ohn? daß sie erheblich Schaden genommen hatten. Auf dem Bahnhöfe wurden sie eingeschlossen gehalten, bis der be-treffende Zug kam und sie uns entführte. — Das war das Ende des Sokolfestes. eue ste Briefpapiere und Couverts in (.'Mitten mit Original-Aufnahme aus dem Bullet: . Puppe«fco." Zu haben bei Joh. RAKUSCH, Cilli. Die Stellenvermittlungs-Abtheilung des kaufm. 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Pensionsbetrag halbjährig 200 sl., 250 fl., 300 fl., nach dem Alter nnd den Vorkenntnissen der Zöglinge. Schlafsälo etc. 13 Fnss hoch. Halbpensionäre verbleiben bis 7 Uhr abends. ZE3. Spenedex, Wien, VII., ffeitbahutraiM 25. «03—7 9C ZeHirniNMe »ti»at»Brtlti|r. 8 „Deutsche Macht- 18! Praktikant mit 3 Bürger- oder MittelschulklassSn, wohlerzogen, mit sehr anständigen Entgegenkommen, findet in der Gemischtwaaren-Handlung des Franz Böthe in Kranichsfeld sofort Aufnahme. Bedingung: « Jahre Lehrzeit, wobei derselbe bei guter Auffsthrung, Ausbildung zum Posteipeditor innerhalb der Lehrzeit findet. Daselbst wird ein älterer militärfreiet Conimis, welcher sich mit guten und dauernden Zeugnissen ausweist, aufgenommen. 76S—2 Ein eigener Ilsen für die Werk*tiltle wird in kanten gesucht. Auskunft in der Administration dir»«» Blatt«». 771—2 Edikt. Bom f. f. st. delg. Bezirksgerichte Cilli wird bekannt gemacht: ' Es sei Über Ansuchen der Erben nach Thomas und Maria Wenzbauer die freiwillige Bersteigerung der im obigen Verlasse ge-hörigen Prätioseu im Gesammtwerthe von 98 fl. 20 kr. u. zwar: Herrenketlen, 1 sil« berner Fingerhnt, Ohrgehänge, Ringe, Uhra» und 1 Kette, 1 silberner Suppen und em ein silberner Rahmschöpfer, 6 silberne Eßbestecke 6 silb. Eß' und 6 silb. Kaffeelöffel bewilligt, und hiezu die Togsatzung auf Samstag den 13. September 1890 vorm. 10—12 Uhr und eventuell nachmittags 4—6 Uhr in der Kanzlei des Herrn k. k. Notars Lorenz Ba§, Cilli, Rath hauSgaffe mit dem angeordnet worden, daß diese Prätiosen bei dieser Tagsatzung nötigen-falls auch unter den Schatzwerte gegen sofortigen Erlag de« McistbotheS hintangegeben werden. K t. ft. del. Bezirksgericht Cilli, am 17. August 1890. Ter k. k L«n»eegrrichtsrgtd: 75S—2 Kmiuger. /■CZin älteres Fräulein oder kinderlose Li», ytT mehr der dienenden Classe angehörend,Zs bis 35 Jahre alt. welche in der und im Nahen gut bewandert ist. die häuslich» Arbeiten unverdrossen und allein zu verniia versteht, wird zur Führung eines kleinen, um Hauswesens (2 Personen) in einer Stadt Ihr» tteiermarks bei einem älteren Herrn vom Veimii» stände (Witwer), dessen häusl. Berhällmsse sch gut geordnet sind, auszunehmen gesucht. Geiotl« wird nebst der deutschen auch die slotxmH Eprahe in Wort und Schrift und da di« Y?it, nicht ausgeschlossen ist. so wird ein kleines T» Mögen erwünscht, weil man ein solches auch s» mehreren Tausend Gulden entgegensetzen kir» Die Briefe sind gefälligst zu richten 'Aufrichtig 4000 • an die Exvedmon Blattes. Teiler IE£err, der Sftinstaj; ans Sonnt»? im „Cate Crntral" et Den tiKammg'&rn-Uebersiehermitgenommen, wird iu »eiuem eigenen Intel«»»« aufgtfurdort, selben i»'« Cafe räckiQ«Ulten; im anderen Falle gegen ihn die Anteile erfolgen müsste. 778—1 s)lniiit7Pr KÄCR > Quargeln» liefert dn4 5JI UIIIIUIIUI IVdbü fliftei „achiabm.4 weit Spesen zu fl S.4«> H. «asparek, Zsulnek, Mw verkaufen ?cegen Todesfall, ein schone« Haus mit Äaichi» und Bäcki-rei-Aesuqnisten, sammt schönen GrundWl in einem belebten Markte Un'enieiermart? am ieslen Plahe gelegen, Adr. i. d. Adm. d BI Billig zd verkaufen, eine grosse, praktische. Iieitzbare UiMleuiiiiiie Herrengattsc Nr. (i. Elegant möblierte Wohnung, mit Bur&cheniimmer. an einem Herrn sofort billigst zu vermiethen. Herrengan«* Nr. 6, I St'tck. 768 — 2 Zimmerputzer aus Graz empfiehlt »ich den p. t. Herrschaften bestens zum Einlassen und Wichse» voll Zimmern. 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