PtSttemmtlitms - preisc Ftir Laibach «»»»jrhng . . . » fl. - k. $a!bj%jfl . , . 4 > _ Bitrtel ja$tig. . . 1 „ 50 » - . . - . ro . Mit 6er Post: *»»itahrig . . . s fl. — k. valbjahrig . . . 4 „ so „ tertt,tsWs. . . i „ is „ SufteHung in« HauS eicrtel. 25 tr., monatlich 9 It. Einzelue ilummetn 5 h. Mbacher Tagblatt. Anonime Mittheilungen werden nicht beritckstchtigt; Manuskripte nicht zurllckgesendet. Bahnhofgasie Nr. 138. LrpkMou und 3nftralto Surra«: »ongrctzplatz 'Jit.81 (Buchhanblnng eon 3.B. Kleinmatjt * F.Bambir^ 3nftrtt»eipmft: At ttit bie einlpaltige ^i;; 6ei jtoctmaligcr SinschalIunM»^ bteimal i 7 ft. \?S. ' ' ' InsertionSstemvel jebcčmal 30 Bei gtočcten Onfetaten unb čfttret «insch»ltnng entlvrkchenber »iabatt. Nr. 143. Hemd gchl nSher alS bet Rock. Wenn sich zwei um Farbe und Fahan dcS Rockes ftreiten, so werden mit dies begrciflich finden, Venn die ubrige Toilette bei ihnen in gutem Zu-Mndx jst — sehr drollig ware ein derartiger Streit solchen, welche tein Hemd besitzen, denn daS HkMd geht naher, alS der Rock. Auch wir in unserem Lande ftreiten uns um uorbe und Fahon unseres RockeS, der autzeren Form politischen Wesens. Der eine will den ber andcre die Zurka; der eine will Libe» ^likmus, der andcre KlerikaliSmuS; der eine die der krainischen historischen Jndividua- Samstag, 26. Juni. - ----- — ch. Morgen: Ladislaus. Monkag: Leo II. P. 1869. der andcre Verschmelzung von Krain mit '*lntr Umgcbung, Bildung never Staatengruppen, ?• !- w. Dies ift insoferne ein berechtigter Kamps ^ Parteien, als cr znm Wesen eines in der Ent-®*«lung begriffenen freiheitlichen StaateS gchvrt. wir abcr gcwahr werden, dah unsere BlShen unbedcit, da§ wir in Noth und Elend ge-so werden wir zuerst vereint daS zum Le-oen-unterhalt nSthige schaffen. die Bedingungen >n°r gesicherten, sorgensreien Existcnz herdeizufiihren St"- und erst dann fur Form und Farbe der "Men Umhullung Sorge tragen. i , 8eibtt abcr jeigt uns die tiigliche Ersahrung, p ° Ulan bei dem Kampse um die auhere Form die tDtngnbertt unterbindet, welche uns den Quell ma-^'ellen Wohlseins zusiihren. Die bedauernSwerthen 0rffi(le der jungsten Zeit find so vielseitig de-^vchen und ventilirt worden, in der Presse, in /;entfd)riftcn, im lebcndigen Worte, und doch, scheint hat man auf die wichtigste Seite der ganzen Frage, > bit materiellen Folgen zu wenig Gewicht gelegt. to. Laibach« und dcs LandcS Zukunft ist vorzugs-tatt 0uf Hebung der Industrie angcwicscn, Kapi-in « " hcrangczogcn, die bereits vorhandenen «ttion gcsetzt werden. Krain ist sernerS ein mit taufend Naturreizen verschwenderisch ausgestatteteS GebirgSland, ein Fremdenzug dahin, gleich wie nach der Schweiz, Tirol, Salzkommergut u. s. w., ist cine cbenfo wtinschenSwerthe, als unter giinftigen Verhaitnisscn sicher zu erwartende Erscheinung, Laibach speziell ist durch seine immerhin noch demer-kenswerthe verhaltnihmahigc Gilligkeit des Lcbcns, durch seine eminent gcsunde $}agc, seine reizende Um-gebung und fein mildeS Klima wie fcine zweite Stadt Oesterreichs beruscn, lie Aufmerksamkeit dcs seinen Pensionsgchalt verzehnnden Beamten. Mili-tars, deS zu groge Stadte meibenden Rentiers u. s. w. auf sich zu lenten. Und sehen wir ditse anzuhoffenden, die Bedingungen der Aussiihrung in sich tragenden Ver-haltnisse sich vollziehen? Im Gcgcntheile, wer dtn btaucn Bogen erhalt, erwartet ihn faum, um sofort auSzuwandern, jeder frcmde Kapitalist wird sich'D dreimal ubtrlcgen, bis er fein Kapital in ein Land steckt, in welchem Jn-toleranz und Ueberstbreiten dcs GcsctzeS on der TazeSordnung find, der Mhrimische Kapitalist will sich ebtnfalls nicht gcrnt in grotzc Spekulationen cinlassen, denn die Berhiiltnifse, sagt er, find zu uu-sichcr. Die Promenaden unserer Stadt, sonst um diese Zeit von Triestinern wimmelnd, welche, der Hitze ihrer Stadt entfliehend, hicr Sommcrkampagna hielten, find leer an fremden Erschcinungen; unscre Villcgiatur der Umgcbung ist geradezu vernichtet, bereits vollzogcnc Micthkontrakte wurden mittclst Reugeld ruckgSngig gemacht; Leldes, das anmuthige reizende Veldes, es ist leer; die Ortschaften der Um-gebung Laibach'S, sonst an Sonntagen dcS Sommers fiber von Stadtern iibersiillt, find leer, der Berkehr zwischen Stadt und Land so zu sagen ge-sperrt; die Geschaste am Platze stocken, man will den Nachlah derselben geradezu vom Jantschberg her ziffcrmahig vcrsolgcn fonncn. Und warurn dies a lies, warum dieses traurige Bilb unserer Berhalt- nisse, wahrend wir ebenfo leicht ein Bild de« fip-pigsten Gedeihens bietcn kSnnten? Der national Hadcr ift an alletn schuld. Rein, der nationale Hader ift cS nicht, fondem die Mittel, welche er wahlt. Latzt uns politische Parteicn bilden, daS wird das Kapital nicht schadigen, daS wird den fremden Rcisendcn nicht oertreiben — abcr vergetzt bei der Wahl der Mittel nicht die Pflicht, den Ruf des Vaterlandes zu wahren, die Pflicht, ben eigenen Wohlstand nicht felbft zu fchfidigen. Wcnn wir die ganze Affaire vom 23. Mai noch einmal betrachten, was hatte fie fiir Folgen? Sie hat die flovenische Partei in Berlegmheit ge-bracht unb bei viclcn sriiheren Anhangern derselben diskredidirt, der Partei der Liberalen als solcher hat sie zum mindesten nicht geschadet — geschadet aberhatsieallenBewohnernderStadt unb deS LandeS, ohne Unterfchied der Partei unb Oefinnimg, fie hat Stadt und Land in 93erruf gebracht unb es mirb Zeit brau-chen, sich wicbcr zu rehabilitiren, Handel, Wandel unb Verkehr leiben, fiber den Rock find wir nicht einig gcwordcn, doch gcht es uns anS Hemd. Wer also fein Vatcrland tiebt, wer mit dem Volke oerfehrt, der, gchSre er differ oder jencr Partei an, belehre daS Volk borilbcr, bog folche Vorfalle ihtn felbft matcriell fthaben; lotzt eS bei welcher politischen Meinung, wie ihr iininer nur wollt, bod) nehmt ihtn baS Meffcr, mit bem es noch feincnt eigenen Herzen zielt; ftir die moterielle Frage hat das Volk seinen Sinn iminer offen, es wird hBren und Bclehrung annchmen. Denn das Hemd geht uns nSher als der Rock. Das Programm des okumenischen Konzils tritt immer dentlicher hervor. Rach den Bcrichten, welche in den letzten Tagcn an die Wiener diplo- Ieuillelon. (6in Laibach, 26. Juni. fin w ^"ernachtsttaum. — Ein Jahr otinc Sommer, ** ohne Techniker. — Der Universalbitrgermeister. — Naivetaten.) 2,,f JohanniSnacht ist bereits vorfiber, die dem o1.6 HvchsommcrS mit ben lauen Rachten, mit ^tr Z'kaden unb dem FoSforcSzircn der tofn* er' ni** bcn wilden Lfiften unb all der fon-fofli y11 Suthat eines SommernachtSlroumeS — ®Q stin, denn so steht eS im Kalender ver-der 9ft-®er. Sommer beginnt am 21. Juni. In *eit "lichkeit abcr werden wir an die SommerS-unf n“r flcmalint durch den grLtzeren Reichthum »i f® ®tn*fife= und ObstmorkteS unb durch die feinlr N btr «ncn Bfirstcnabzng feincS HerzenS durck n,,1ia,b(1*cr Zeitung" niederlegte, nicht abcr totunk. LCrro? un6 dlaid, welche uns auf ben Prodret ^ "egleitcn. Die obendlichcn Bcfucher un* iusbrT* k0fl®rten 'wponiren u»S nicht als der der hochgehenden Sommersaison, sondern durch die TodeSverachtung, mit welcher sie sich den Gcsahreu des Schnnpfcns unb der Vcrkfihlung anS-fetzcn. Ein Pater Sccchi hat nach der Urfachc nn-fcrts fallen Sommers geforfcht und Flecken an der Sonne bemcrtt. DoS ist eben auch ein Zeichen unfcrcr Zeit, die aUeS Grohe unb Erhobene befn-delt unb befleckt, fogar ber Glon; der Sonne lench-tet nicht mehr mit altgeivvhnter Kraft, denn nei-dische Rebelflccken brangen sich dazwifchen unb entziehen uns ben warmenden Strahi des leuchten-den GestirnS. Unb so werden wir heuer einmal, wie eS fcheint, ein Jahr ohne Sommer verlebcn! Jnbeffen fcheint uns dies Kunststfick viel ein-facher als jeneS, welches ..Rooice" von dem Bur-germcifter verlongt, indem fie meint, der ehemalige Bfirgermeister Hradetzky Habe gebaut unb Strajjen gemacht, ohne einen Jngenieur zu brauchen. Wir denkcn zu hoch von ben Verdiensten des ehemaligen BfirgermeisterS Hradetzky, olS dah wir Gefohr lou-fen kSnnten, mitzverstanden zu werden, wcnn wir sagen, dah diese Entdeckung deS erwahnten BlatteS unS tin LScheln abgezwnngen hat. Man kann allcrdings ohne „Jngenieur" bauen, wcnn man bent Bauverstandigen, ben man nothwendig braucht, einen anbern Titcl gibt! Abcr im Ernste bchaupten, man fbnne bauen unb Strafjen machen ohne Jngenieur, daS ist eine fcttene Roivitat, daS heiht alfo beitoufig fo viel, als man kann eine Zeitung fchreiben ohne Rebofteur, ein Thierfpital leitcn ohne VctcrinSr, einen Stoat regieren ohne Minister; allcrdings gcht es, aber wie fieht Bou, Zeitung, Spitol unb Stoat aus! Ja jcncs Blatt geht noch weiter unb meint, eine Vermehrung ber Zivilpolizei-wache fei fiberfltiffig. Allcrdings, wer ohne Techniker bant unb Stratzen mocht, ber kann auch ftir die Sicherheit forgen ohne Sicherheitswache. Wir brauchen demttach im Sinne des errotihnten Blotter einen Toufendfoffo ols 58urgermcifter, ber olle Ge-fchSfte in Person beforgt, der zugleich Baumeifler, Pflafterer, Morftfommipr, Kassier, Sicherheitswache u. s. w. ist, fo eine Art „Universal-Patent-Burger-meifter." Dicscr Vorschlog fcheint uns sehr behcrzigenS-werth, denn was konnte die Gemcinde nicht alleS mit so einem Bitrgernteistcr erfparen I Wir find ber „Rovice" ftir biefen Wink sehr dankbar unb bedauern nur, bah ihr diese Idee nicht schon getommen matischen Kreise gelangten, untcrliegt es keinem Zweisel mehr, dah die Hauptaufgaben des Konzils in dcr Sanktion des Sillabus und der Proklami-rung des Dogmas der Unfehlbarkeit des Pypstcs bestehen werden. Was die letzlere betrifft, so glaubt man mittelst eines ziemlich spitzfiiidigen Trug-schlusses den Jahrhunderte alien Widerstand der BischSfe brechen zu konnen. Man will niimlich die dogmatische Lehrc von der Unfehlbarkeit des Papste« als dnrchaus nichts neues Hinstcllen, viel-mehr an die Thatsache ankniipfen, dah PiuS IX. bereitS ein Dogma, die unbefleckte Empfcingnih dcr heiligen Maria, proklamirte, cin Akt, der doch die Unfehlbarkeit des Papstes voraussetze. Andererseits Habe die Kirche und mit ihr der Episkopat durch den Glauben an dieses -Dogma implicite die Unfehlbarkeit des PapsteS anerkannt. So argumen-tirt man in Rom. Der Sillabns selbst ist eben in der Umarbeitung begrisfen, und ist ein cigcneS „kirchlich-politisches Berathungskomitce," uliter dem Borsitze deS KardinalS Grafen Reifach, mit dcr Aufgabe betraut, den Sillabus, dcr bekanntlich negativ gesaht ist, in positive Form zu bringen. Der Sanktion des Konzils sollen ubrigens die Thesen deS Sillabus nicht in imperativer, sondern in ermahnender Form unterbreitet werden, nachdem man durch Anflassung deS befehlenden Tones ihm leichter Eingang in die Staaten verfchaffeu zu konnen glaubt. Nebstdem soll auch die bisherige Stellung der BifchSfe auf dem Konzil vollig um-gcdndert werden. Wahrend bisher die Priester-weihe, respektive die Erlangung der Diakonswiirde zur Erlangung des Bischofssitzes berechtigte und die priesterlichen Befugnisse deS PfarrerS dencn des Bischofs nnr infofern nachstandeu, als der Bischof zu einer Reihe romanischer Akte mandatorio nomine deS PapsteS befugt war, soll nunmehr cine scharse Scheidung zwischen den Bischosen und den tibrigeit Gliedern der Hierarchic eintreten, und die bisherige Beiordnung der einzelnen Glieder der Kirche — dcr Papst selbst ist als Bischof von Rom nnr primus inter pares — in cine tottile Unter- und Ueberordnung venvandelt werden. Mit dicser ncticn, sclbslaudigen und bevorzugken Stellung , die daS Konzil den Bischiifen einraumeu soll, glaubt man diese dahin zu bringen, dah sic sich bereit finden, die Unfehlbarkeit des Papstes zum Dogma zu erhcben. Die grotze jerbische Skupschtina wurde am 24. d. zu Kragujivatz erosfnet. Furst Milan begriihte die Skupschtina, welche ihn mit jubelnden Aivios empsing. Sodann erbssnete die Rcgentschast die Skupschtina mit einer Thronrede. Dieselbe erinnert an die Berdienste des Fursten Michael und betont die Wiinsche der vorjShrigen ist, als ihreAreunde am Ruder sahen, und dah selbe damals sich nicht selbst so einen Biirgcrmeistcr habcn kommen lassen. Ueberhaupt leisten die hier erscheinenden Zeit-schristen an Naivetat das noch nicht dagewesene. So hat unlangst cin hiesiges Blatt, dessen Namen man in unserem Journale aus SchlcklichkeitSrucksichten me oder doch nur schr selten begegnet, die Nachricht gebracht, dah das „Tagblatt" tagtaglich angetragen und aufgedrnngen werde. Dassclbe ungenannte Blatt aber erinnert gelegenheitlich seiner Pranume-rationS-Einladung seine Leser an die Zahlung der Ruckstande. Also gibt man die Zeitunl, an Abonnenten, die nicht zahlen, also man dringt sie auf, man tragt sie an und ist hintendrein noch so ignobel, iiffentlich das Geld dasnr zu verlangcn. Und so was hat den Mutt), unS verdachtigen zu wolleu! Wir haben eS, Gott sei Dank nicht nLthig, sagte der alte Neslroy. Fur unser Blatt machcn schon die Hcrren Klerikalen genugende Reklame, ist doch scit dem Tage vom Jantschberg die Avonnen-zahl unseres Blatles in auffalleudcr Weisc gcsticgcn, ohne dah wir um Zahlung dcr Riickstande einzu-schreiten je genothiget gewefen waren. Skupschtina, Reformen zu begriindm. Die Rational« verfammlung ist berusen worden, um tine neue Ver-^assung zu berathen und zu beschliehcn. Serbien Hal zwar cine Berfassung vpm Jahre 1838, doch |t dieselbe ohne die Milwirkung des BolkeS zu Stande gckommen, und da sich die Verhaltnisfe an-derten, auch langst lebensunfahig geworden. Das StaatSgebaude miiffe auf einer Berfassung beruhen, die das Volk sich selbst gibt. Die Thronrede for-dert sodann die Skupschtina auf, dem Lande aus Grund der gemachten Erfahrungen Jnstitutionen zu geben, welche es gcgcn innere Erschiitterungen sichern und den Fortschritt anbahnen. Politische Rundschau. Laibach, 26. Juni. Das Reichskriegsministerium wird an die Delegationen, wie der „P. I'." meldet, nur mit einer das erste Semester des JahreS 1869 betreffeuden Rachtragsforderung herantreten. Wegen voraussichtlich steigender Raturalpreife wird das Dcfizit des Kriegsbudgets bis zum Ende dieses JahreS 4*/2 Millionen betragen. DaS R e i ch S g e r i ch t trat vorgcstern, nachdem das dazu beslellte Komitee den Entwurf einer GeschaflSordnung ausgearbeitet hatte, zu seiner zweiten Sitzuug zusammen. Die Nachricht einiger Blatter, als hatte die zweite Sitznng des Reichsgerichtes sich mit dem Konflikt Kuhn-Herbst befaht, bcrnht auf einer nicht« wcnigcr als genialen Ersindung. Wie man dem „Tagesb. aus Mahren" fchreibt, hatte Erzherzog Albrecht sich gcgenuber Herrn v. S ch merl in g folgendermahen geauhert: „Wenn man mich fernerhin, wie bisher in meinem Wir-kuugskieise und meinen Funktionen beschrankt, so resignire ich fofort a uf meine Stelle." Die Antwort des Herrn Kurators des k. k. Theresianums wird leider nicht gemeldet. Die „Prefse" halt ihre Nachricht, dah Kardinal Schwarzenberg von der bShmischen Statt-halterei Einschreiten gegen die Huhscier verlangt hade, ausrecht. In einer Wiener Korrespoudenz dcr „Nar. Listy" ist die Rede von nenen Berhandlnngen zum Zwecke des inneren Ausgleichs. Die Reise bee Grafen Taaffe nach Gastein Habe kein anderes Ziel gehabt, als mit dem Grafen Benst den neuen Ber-handlungsmoduS zu bcsprechen. Nun sollen zur Berathung, wie die brcnncndcn yrageti gelost werden kSuuten, Bertrauensinanner aus Bohmen, Mahren, Galizien und Krain berufen werden. — Klingt wenig roahrscheinlich. Die Czechen wvllen doch fur den Landtag wahlen, sie furchten, wenn fie sich enthieltcn, wiirden Beamte oder andere von der Rcgierung abhangige Perfonen verfaffungsireue Abgeordncte wahlen. Das miiffe um jeden Preis verhindert werden, man miissc die 85, die die D ek larat iou uutcrzeichnet, einfach wieder wahlen. Diefe miihten die Dekla-ration feierlich wiederholen und daun austreten. Die „Fr. (5." fchreibt: „Furst Met tern ich tritt kunftigen Samstag cinen vicrzchiitagigen Ur-laub an uud bcgibt sich nach Ungarn, wo fein Schmiegervater, Graf Sandor, bedenklich trank darniederliegl. Unterwegs diirfle dec Botschafler in Salzburg mit dem „Freiherrn" v. Beust zusam-mentresfen, vielleicht auch in Gesellschast desselben einen Abstecher nach Jschl machcn, falls namlich bis dahin der Kaiser Franz Josef dort Residenz ge-nommen hat. Bcsvndere politische Motive hat die Rose nicht. Desgleichen dursen wir versichern, dah das iibrigens alljahrlich mit bewundernswiirdiger Rgelinahigkeit um die Zeit der diplvmatischen Fe-rien wiederkchrende Geriicht, wornach Furst Mutter-uich den Parifcr Botfchaslerpoflen definitiv vcrlasscn sollc, auch diesmal jeder Begriindung entbehrt." Eincr An fprathe des Papstes an das h. Collegium bei (Sclcgcnheit der Gluckwiiusche am 24. Jahrcstagc seiner Krvnung cntiuhmcit wi> solgende Krastsiellen: „So sehen wir jeden Tag auf der einen Seite die Revolution, welche den Sozialismus im Schlepptane hat, der die Religion, die Moral und Gott selbst verdarnnit und ver« leugnet, und auf der audern Seite die wahren Glaubigen, welche rithig und fest in ihrem Glauben marten, bis die guten Prinzipien ihre heilsame Hcrrschast wieder erlangen und bis die Absichten Gottes in Ersiillung gehen. Ach! wenn doch die Souverane diese Prinzipien annehmen inochten, um wie viel leichter ware es ihnen, ihre Volker zu re-gicrcu! Wie viel Gutcs konnen sie diesen Viilkern und sich selbst thun! Die Zukunst ist in Gottes Hand, wie er die ersten Revolutionare, die Teufel niedergeschlagen, so wird er a u ch d i e s e n i e d e r s ch l a g e n. Die Kortes genehmigtcn cine sunsperzentlge Kouponsteuer siir die im Jnlandc befindliche Rente, nachdem sie vorher den Antrag auf cine I5perzen> tigc Kouponsteuer mit 108 gegen 75 Slimmen ab-gelehnt.___________________________________________ _ Zur Tagesgeschichte. — Erzherzogin MarieValerie ist, wie dem „P. miigetheilt wird, vollstcindig genesen nnd es wird daher schon in den nachsten Tagen die Ueber-siedlung nach Jschl vorgenomnien. — Die Schwurgerichtsverhandlung gegen den Bischof Rndigier von Linz ist ans den 12. Juu festgesetzt. — Die unbedcutenbe Krankheit Deaks M‘ schon behoben. Der geseierte Deputirte ist schon vor-gestern wieder im ,'pause der Abgeorbneten erschienen. — Die Lehrer der lanbwirthschas^ lichen Lehranstalt in Uugarisch-Alte»^ burg haben sich mit Ansnahme be's Direktors Masch sammtlich entschlossen, mit Ende bes taufeuben Lehr-jahres ihre Stellen niederznlegen, und zwar mit Ab-lehnnug ber ihnen von der nngarischen Regierung ponirten Zngestanbnisse, uttb obgleich die Ancignung der nngarischen Sprache ihnen nnr als wlinschenswerth bezeichnet worden ist. — In B. nachst Osen hat die Tochter eines Oekonomen, welche von ihren ©Item zur Ehe mit cb61?1 altlichen Herrn gezwungen wurde, geheiratet. ®|e Trauung ging in grohter Ordunng vor sich; diese jedoch vornber war, zog die jniige Fran in ^ gcmvart bet Hochzeitsgaste ben Eheriiig vom Finger, wars ihn von sich und sagte: „Den Willen nieintt Eltern Habe ich ersiillt, doch mit dem Maune lebe ich nicht, eher gebe ich mir ben Tod." Der erjitfnt£ Brautigant beabfichtigt nun auf Anrathcn seiner Schwie-gereltern, bas Gericht in Anspruch zu nehmen, llin sich in ben Besitz seiner Gattin zu setzen. — In Raab wurde eiue aus sechs Mann be« stehende Militarpatrouille des Regimentes Kron« prinz Rudolf, welche in ber Nacht in eiuern Mirths hause zwei Dragoner verhaftet hatte, vou achtzehn ntcrabm der Verhafteteu augegriffeii. Die Patrouille muhte von den Schuhwasfen Gebrauch machen, worans ein Dragonersiihrer augeublicklich getobtet und ein an< berer Mann todtlich verwundet wurde. — Aus Bremen erzahlt eiu Korrefponden eines Berliner Mattes: Zn dem osterreichischeu jungi" Gelehrteu Dr. Laubc, ber auch zum Nordpol geht, sagte Bismarck: „9ia, ich wiinsche, bah Sie viel aus« richtett." — „Exzellenz, was gemacht werden kann, wirb gemacht, ganz uach Ihrem Sisteme," antworie e ber Oesterreichcr. Bismarck tachte. — (Sine t) it b f ch e Anekdote, welche den instinktiven Wanderung?trieb der Stbrche illnstrir , theilt ein russisches Blatt mit: Ein polnischer Eve maun hatte aus seiitetu ©utc einen C torch gefangen, mit eiitem eifctneit Halsbande verseheu, welches 61 Jnschrist trug: „Haec ex lJolonia“ (diefer komin aus Polen), eutlieh er zum Herbst semen Gesangene • Im nachsten Jahre sand sich derselbe ©torch an ®et' selbeu ©telle wieder ein; statt des eisernen Halsban^ des brachte er ein goldenes mit, mit ber Jusch"! ^ ,,India cum doniš", remittit ciconiam Polo?’s’ (Jnbien schickt ben Polen diesen ©torch mit ©efche«' ken znrllck.) Der Vogel hat also im Lanfe des ters eine Reife von Polen nach Ostinbien und zuru gemacht. Lokal- mtb Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (HerrBiirgermeisterDr. Suppan) toirb, nachdcm dos RcichSgcrichl sich konstituirt und feiit bureau orzanisirt hat, morgen luieder in Laibach cin-treffen. — (Zur Hebung des Ob st-und SOS e in« baues.) Mit Erlah vom 17. Juni d. J., Z. 2688, hot das hohe k. k. Ackerbauministerium bcr Land-wirthschaftsgesellschaft abermals zur Hebung des Obst-und Weinbaues pro 1869 cine Subvention von 800 sl. bewilliget, wovon 500 fl. zur Anlage von ®cmeinberebfchulen bestimmt find. Dcr Rest von 300 fl. diirfte nach den in Mitte liegenden Antragen °er Landwirthschastsgesellschaft eiitmeber zur Heraus-flobe einer popularen Schrift in ber Lanbessprache ®er Obstbeniitzuug oder zu Pramien von 10 fl. bis 20 ft. an Obstbaumzlichter, fiir Anlage von Stratzen-pstanzungen, Errichtung von verbesserten Dorrofen vder ahnlichen gemeinnutzigen Unternehmnngen verwendet werden. — (J n s u l t i r u n g.) Gestern Abends 6 Uhr, bei hellcm Sage, wurde ein lanbschaftlicher Beamte W ber Elefantengcsse von zwei juugen Burscheu, an-icheinend Gimnasiasten, infultirt und mit Zilinderan-treiben bebroht. Wann wirb man cnblich aitfangen, jjnferer Schnljugenb ein bischen Lebensart beizubringen? Soll bag immer so fort gehen? — (Die Gut-He'il-Polka) wurde gestern ueben andereii Tanzen aiis Billa Kroisenek von einer ^^theilung ber stabtischcn Mnsikkapelle gespielt, bei Richer Gelegenheit sich Herr Fr. Dr . . . k durch Ikine Tanzkunst auszeichnete. Nach ber Gut - Heil-Polka roiirbe zum allgemeinen Vergniigen ein weiher •oitinber angetrieben. . — (In Scnosetsch unb Landstrah) wer- e,n bent Bernehmen nach mit 1. September d. I. loieber bie fricher bestanbenen ©erichte und Steuer-4mt« ahivirt. , 7-(NeuesterVeitstanzder „®anica.“) ■>5« bem Rundschreiben des Herrn Landesprasidenten wird konstatirt, „dah es am Lande cine irrefiihreude, ^faijende, von falschen Borspiegeluugen liber Gefahr-c“«9 des Glaubens begleitete Agitation gebe, weiters Wird daselbst daranf hiugewiesen, dah Anzeigen von vorliegen, wo aitch bie Kanzel dazu mihbrancht ^"^e, um miter ber Maske bes angebtich bedrohten glaubens und der gefahrdcten Kirche, sowie unter ™Dtfpiege(ung weiterer Gcfahren, welchen dieselbe ent-9®3enfiet)t, verkappte wie auch direftc Ausfalle auf die ^rsassung und Gesetzgcbung zu unternehmen." Diese ncuefte amtliche Beleuchtung eincs von der Regie-*m,3 in Krain bisher unbeanstcindeten finsteren Trei-Z?’’8 ist unfereu Klerikalen wie ein unenuarteter ?chreckschuh in die Glieder gcfahren und ihr jourua-Mscher Bajazzo, bie „®anica" gebcrbet sich barob |°le, »oni Veitstanze ergriffen. „Also noch nteljr Po-'jeiageuten, Spione und Gendarmen? rust sie aus. vle ®eistUchen sollen eingesperrt werden, weil sie von * .^erfasfung Gebrauch machen ? Bian soli sie mit umsteHen? Die Geistlichkeit in Krain foil o£niiQ(mt werden'? Herbei Polizci, Geri6)tsdiener, De-l,n3ianten uudKerker, sogleich herbei!" DieserSchmer-»Ensrufbes klerikalen Blattes betrifst jeboch nicht die SJiegie= r,n?'!onbernbenfonstitutioneOen Berein, indessen Denk-l°>nft „Danica" diese Blumeulese vonPvlizcimatzrcgeluii-|!tt 3eilcn die krainische Geistlichkeit gefmiden haven will. klerikale Blatt ist vor Schreck tint sein Gedtichtnih 9«ommen. Als es vor knrzem die Denkschrift des . ai acher Gemeinderathes erwcihnte, verlangte es von Sr.t*1 b-e ^weise fiir die gegeu den Klerus crhobenen ein *5? 'guttgen. Nuumehr, ba jene Denkschrift bitrch tet der Regierung cine ganz nncrwar- ^statigung erhielt, evhebt es Zeter und Mordio - r e P^lizei, welche dcr konstitutionelle Serein zu J gnusen haben so«. Wo ist da die Logik ge-x: "brche „DanicaDies ist mm cinmal auf 1 « ^?^tik ber Klerikalen: auf die Liberalen, bll tOllftitUttDllpnp« SR t>r Uhr + 10.0", 91achm. 2 Uhr -j- 18.3° (1868 + 22.1", 1867 + 21.3"). Barometer: 326.05"', ini fatten. Das geftrige Tagesmittel ber Warmc + 117°, uni 3.3 unter bem Normale. Angekommene Fremde. Am 25. Jiinr Slmlt Wien. Salomon, Handelsniann, Krapina. — Jenko, Hanbelsmann, Gottschee. — Wolf, Hanbelsmann, Gottschee. — Scbitsch, Hanbelsmann, Gottschee. — Pcrtz, Kaufmanu, Jtdinten. — Krene. Kaufmanu , Pest. — Picklcr, Kaufmanu, Wien. Elei’ant. Giberti, k. k. Linienscki^fs-Lieutenant, Wien. — Fischer, Kaufmanu, Piljen. — Sander, Jngeiiieur, Steier. - Pozz>>, Kaufmanu, Triest. — Styk, Kauf^ niann, Triest. — Dauaut, Jngenienr, Triest. — Lenče, Kaufmanu, Wien. — Vogel, Geistlicher, Krainburg. — Ernestine Breslauer, Agram. Staatsfonda. j Geld I Ware Sperc. osterr. Wahr. .1 — bto. Rente, ost. Pap.l B2.40; 62.50 dto. dto. ost.in Silb.j 70.55! 70.05 Lose von 1854 . . .! 95.75 96.26 Lose von 1800, 0an3e,lu4.10 104.30 Lose von 1860, Fitnst. 105.75 106.— Pramiensch. v. 1864 J 124.80,125,— G-rundentl.-Obl. \ Steiermark )U5pCt.> 92.75' 93.50 Karnten, Kram u. Kustenland 5 „ 86.- 94. Nngarn. . zu5 „ 1 81.75 82.10 LLroat. u. Slav. 5 „ 83.50 84.— Siebenbiirg. „ 5 „ j 79.— 79.50 Berstorbcne. Den 25. Juni. Dem Herrn Josef Samait, Kondnkteur, seine Tockter titojalia, alt 8 Jahre, in bcr St. Petersvor> ftaiit Nr. 78 an ber Tnberkntosc. — Johann Kolenz, .Uiiccht, alt 45 Jahre, ini Zivilspital am Smtgenbbeni. (Sebenttafel iiber die am 30. Initi 1869 ftattfinbenbm Sizitotionen.' 1. Feilb., Verbic'sche Real., Stosce, 1465 ft., SB®. Lai bach. — 1. Feilb., Pogacar'sche Neal., Olrog, 1234 fl. 40 fr., BG. Stein. — 1. Feilb., Wilfan’fcke Real., Oberfeichting, 3116 fl., BG. Krainburg. — l. Feilb., Birk'sche Real., Berhe, 575 fl. 20 fr., W. Egg. — 1. Feilb., Krize'sche Real., Krnpp, 455 ft., BG. 2schernembl. 1. Feilb., sen. Klopciciche Real., Podsinrecje, 270 ft. 60 fr., BG. Egg. — 1. Feilb., Posnic'sche Real., Prevoje, 624 fl. 60 ft., BG. Egg. — 1. Feilb., Zajc'schc Real., Givtzrakitvuz, 1432 fl. 40 fr., m. Egg. Telegramme. Pest, 25. Juni. (Untcvljauefiyung.) Dcr Justizmintster crflart sich bnrch cine Lenhetung Iranyt's in bcr lctzen Sitziing ait seiner Eh re ocr ictzt, er tonne nicht im House oerbleiben, menu ihm nicht voUstanbige Solisfaklton gegebtn roiirbe (Der Wieuer BSrse vom 25. Jnni. Action. Nationalbank . . . Creditanstalt . . . N. o. Escompte-Ges. Analo-osterr. Bank . Deft. Bodencred.-A. . Ocft Hypoth.-Bank . Steier. EScompt.-Bk. Kais. Ferd.-Nordd. . Sudbahn-Geiellsch. . Kais. Elisabetb-Bahn. Carl-Ludwig-Bahn Siebenb. Eisenbahn . Kais. Franz IosesSb.. Mnsk.-Barcser E.-B Mfold-Fium. Bahn . Pfaxidbriefo. .'749.— .1310.— 844.— >.347.— .280.— .108.— .235.-. 2290 .253.70 .192.50 1244.25 .1175.25 .Jiyo.— 186.75 '171.75 750. 310.20 846. 347.50 281.-110.— 240.— 2295 i: 253.90 |i93.— L44.75 1175 75 190.50 187.— 172.- Nation. o.W. verloSb. 95.— Ung. Bod.-Lreditanstl 92.25 Mg.oft.Bod.-Lredit. 108.25 dto. m 33I.ritckz. 1 95.25 92.50 108.75 91.40| 91.50 Geld Ware Oest. Hypoth.-Bank . 99.— 99.60 Prlorit&ts-Oblig. Sitdb.-Ges. zu500 Fr. 116.50 lie.75 dto. BonS 6 pCt. 242.— 243.— Nordb. (100 ft. 92.75 93.25 Sieb.-B.(200fl.o.W.) 88.80 89.— RudolfSd.(300fl.L.W.) 92.— 92.25 Franz.Ios. (200fl.S.) 92.75 93.— Lose. Credit 100 fl. S.W. .! 167.50 168.— Don.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . .>99. Triester 100 fl. CM. . ,125. dto. 50 fl. L.W. . 59. Osener . 40 fl. o.W. 35. Salm . „ 40 „ 43, ialffy . „ 40 „ 35. ^lary . 40 „ 37. St. GenoiS „ 40 „ | 33 Mindiscbgratz 20 „ 1 22 Waldstein . 20 „ : 24 RudolMift. 108.W. 15 Weobsel(3Mon.) Augsb. l00fl.filbb.2B. Franks. 100 fl. „ „ Lonbon 10 Pf. Sterl. Paris 100 Francs . Mtinzen. Kais.Munz-Ducaten. 20-FrancSftttck. . BereinStbaler . . Silver . . 50 100.50 — 130.— — | 60.-—! 35.50 — 43.50 .— I 36.— 38.— 33.50 23.— 25.50 15.— 15.50 103.15 103.35 124.60 49.60 5.91 9.97 1.82 121.75 103.25 103.50 124.80 49.65 5.93 9.98 1.83 122.25 Telcgraphischcr Wechselkours vom 26. Juni. 5pcrz. Rente Ssterr. Papier 62.45. — 5perz. Rente iisterr. Silber 70 60. — 1860er Staatsanlchen 104.10. — Bankaktien 749. — Krcditafticn 309.80. - London 124.60. — Silber 121 90. — K. k. Dukaten 5.91. Zahnarzt Englander begmnt seine Ordination mit 1. Inti und ist in seiner Privatwohnung, im Htimailtt'schen Hause von 9 bis 12 und von 3 bis 5 Uhr zu treffen. (164-3) Unterfertigte beebrt sich her verehrten Damenwelt anzu-zeigen, datz bet ihr elegante ZRHmaschinen (Grover & Baker), foercit schoiier Stick, Danerhaftigkeit und vielfeitige Verwend-barkeit allgemein bekannt, billigst zu kaufen su'd- KLufer iniien wird ebendasetbst der griindlickste Unterricht im diahen ertheilt. Auch wcrden Streisen jeder Art zum Kofseriren itbernommen. Marie Moro, (163—3) Hauptplatz Nr. 312. Literarische Nenigkeiten durch - lgn. v. Kleinmavr & F. Bamberjr’s Buchhandlung in Laibach zu beziehen: IMmrmaeopoea austriaca, editio septa, fl. 1.40. Schneider L Vogel, Kommenlar zur osterreichischen Phar-makopLe. II. Stuff. 3 Bde. fl. 12.50. Rotteck's allgemeine Weltgefchickte. 8. Aufl., in zirka 35 Lief, a 24 kr. Viichner, Kraft und ©toff, naturfilosofiscke Stndien. 10. Anfl. fl. 3.20. Das Volksschnlgesetz vom 14. Mai 1869. 40 tv. Griesinger, die Misterien dcs Esknrial, Bildcr vom spa-nischen KLnigshof, in zirka 20 kief, a 24 kr. 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Lilerungen, ju hanfige SameneiUIeerungen blularmet, nervenschwacher Personen. d) Bel Frauenkrankhelten: rungen bet Menstruation, weitzer Fluh, Unsrnchldarkeit, Neigung in Abortus, 1mm biefe Seibeii aus Blutatmuth beruhen. 1 Makon 1 (1. go It. o. W. Pliissige Kisenseife. Votziiglichc«, bishet uniibetttofseiie« Mittel bei Zahnwebi Zahngesohwulst, Verwundungen, VerbrennungeDi Quetachungen, Froatbeulen, Sohwelaafiia»*n’ auaaerllchen Hautkrankhelten , akrofuloaen »e-echwiiren, Belnfraas, lokalen Krebagoaehwliren. _______1 Flalon 1 ft., ein Halb Slaton 50 kr. o. $BL Hr. llObner’s brnstheilendcr Kriiuterhonig mit Malz. 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