Rü'. 11 Mtr,MI»Sschs.8t«sffk!! Als die Fahnen der Mittelmächte noch lies in Feindesland flatterlen, als wir noch voll Begeisterung und Pflichttreue öl? elendste BeqUariierung, härteste« Marsch, -en unjittnigslen Angriff die Zähne Zuscimüienbeitzend auf uns nahmen, im Auge Nur die Notwendigkeit eisernster Disziplin, damals schon stieg wieder und wieder die bittere Einsicht in uns auf, daß vorerst unsere Opfer nur denen zugute kämen, die skrupellos das Elend des Volkes für ihre Geschäfte ausnützten, die unseren stillduldenden,tränenblassen Frauen und Müttern Kaviar voratzen und Sekt vorschlemmten. Bitterer noch empfanden wir dies, als wir einsehen mutzten, das Ziel ist nicht erreicht, ist in weite, weite Ferne gerückt; alles, alles — umsonst. Nur noch auf eines freuten wir uns da, eines, das uns allen drautzen klar geworden : Die erste Friedensarbeik ist der innere Kehraus! Das Judentum und die' von jüdischer Gewissenlosigkeit verseuchten Kreise der Grotzstadt, jetzt kommen s i e dran, da unsere Stimmen und Kände nicht mehr gebunden. And als wir nach unendlichen Strapazen die .Heimaterde betraten, was scholl uns als erste Kunde entgegen? Juden in allen Skaatsämtern, an der Spitze von Negierungen. Juden in jeder Versammlung die Wortführer, Juden und Iüdlinge überall. Man greift sich an den Kopf! Ist Deutschland ein Staat unmündiger Kinder geworden? Ist kein Gedanke mehr heute, der gestern war? Wer hat sie, sie gerade vorschlagen, wählen können ? Sie haben vorgesorgt und haben sich selbst ernannt. Sie haben es lange schon eingesehen: Am sichersten ist man vor den Körnern des Stieres, wenn man auf seinem Rücken sitzt und dem Kompagnon ein rotes Tuch umhängt. And dje nicht schon vorher Lunte gerochen, es ist ordentlich ergötzlich, mit welch affenartiger Behendtgkeitche vom adeligen Rappen aus den breiten Volksnacken nm-sattelten und von dort vor wohlverdientem Vergnügen ordentlich, mit den Beinen mauscheln. Ader das allein genügt ihnen nicht zu ihrer Sicherheit; zu sehr hatte man die jüdischen Edelnamen noch im Ohr; da mutzte neben dem einmütigen Lhoral, der die ganze Schuld dem lieben Nachbar Kochadel in die Schuhe schob, noch eins her: Mitztrauen gegen die Führer säen, die, bis dahin mit den Besten des Volkes in Not und Tod verbunden, zu natürlichen Anwälten der Masse berufen gewesen wären, Mitztrauen zwischen Soldat und Offizier. Es genügte dazu ja, alle mit denjenigen zu identifizieren, die, besonders in der Etappe, ihre Stellung i« verbrecherischer Weise zur Bereicherung ausnützten. Ja. und wer war das vor allem? Juden und »ieder Juden! Erreicht aber haben sie ihr Ziel! Zn dem wildaüsschäumenden Unmut, der Eroßdeutschland duichtobt, liest man von MardMÄ, Mittwoch hm 12. ILmre? ZG19 Erneuerung des WaffenstWands- vettmges. Besprechungen in -AMs. KB. Paris. 13. Jänner. (Ast K«»as.) Die MiMLir-, Marine-- und Wirischasiss«chvetsiän-ige« der verbündele« Wüchse habe« heute «»rmlttags im Ministerium -es Aentzsren unter Wsr-sitz -es Generalissimus Fach eine dreistündige Beratung abge-haite«. NachWitlatz« trat -er oberste knteraMierte Kriegsrar zusammen, um die AnkröHe -er miMörischen SachserMudigen sowie die Berichte -er !» Betracht kommenden Minister über -ie Frage -er Erneuerung -es Waffe« still st auöes zu überprüfen u«d -ie Deutschland zu stestenden neuen Bedinguugen eutzüM« fesizusetzeu. Nach Abschluss Ser Beratung wir- sich Foch nach Trier begebe«, wo er «m 14. u«S 15. mit -eu deutschen Be-vollmiichtigten Besprechungen haben wird. Der ZnhM der BeMüsse. KD. Paris, 13. Iiinner. («g. Kavas.) In Besprechung -er heutige» Kvnserevz will -er „Mali»" wissen, -atz -ie Verbündeten -te Versorgung -er polnische« Armee« mit Munition und üebensmittel regeln u«d gegebenenfalls Verstärkung enisin-e» werden. Dis Verbündeten könnle« gelegentlich -er Erneuerung -es Waffenstillstandes mit Deutschland verlangen, -atz.die Deutsche» we-sr unmittelbar noch mittelbar gemeinsames Spiel mit den Dolschewike« machen, um Polen Verlegenheit zu bereite». Als Gegenwert für die «euen F»rder»«ge« der Verbündeten wird Deutschland Lebensmittel erhallen könne«, um -ie es bitte. Autzerdem wurde« gewisse B L rgschafte « sinaozietler Natur erörtert. Argentinien. Aee AuSstanb in BuenoäAireS. KB. B u e » s s - A i r « », 13. Jänner. (Agence Havas.) Der Ausstand dauert «n. Der Eisenbahn-, Straßenbahn- und gewöhnliche Wagenverkehr ist vollkommen eingestellt und der Handel gänzlich lahmgclegt. Bei dem gestern gemeldeten Zusammenstoß soll e» Hunderte von Teten gegeben haben. Heute kam es zu neuen Krawallen, die iederum Opfer forderten. Frankreich. «Ssneral Kr«mHe -Ss-eray. KB. Paris, l4 Jänner. Dem .Exzelsior' zufolge ist Generol Franche b'Esperoy Mer eintzetrvffen, um seine Auffassung über dir Laste im Orient bekanntzugeben. Er wird demnächst nach Konstantinopel zurückkehren. i Htalim. Reise Orlandos nach Nom. KB. Paris, 12. Jänner. Ter italie-nischeMinisterpräsident Orlando ist heute Keinem Juden, den der Strudel erfatzt und dessen Tun gebraudmarkt worden wäre. Man lies! nicht; — das würde noch nichts besagen bei der jüdischen Zeitungsmacht. Aber nein, man liest täglich, wo man hinsieht, daß sie obenauf schwimmen, daß sie in erster Reihe stehen, ärger als vorher. Eine feste Regierung mutz es sein, jetzt fester denn je, wenn Deutschland unter Ken entsetzlichen Schlägen nicht verbluten soll und entschlossen hat, -ie Führung derzeit jede Partei der Sozialdemokratie überlassen, damit sie einheitlich und stark bleibe. Das ganze bürgerliche Seutschland hat in der schweren Krisis dieser Regierung gezeigt, daß es sie nicht zu gefährlichen Putschen benützt. s»n-ern geschloffen hinter Lbert-Scheide-mann steht, die sich ihrerseits bisher tratz ihrer Parteizugehörigkeit als entschlossene deutsche Männer bewiesen. Aber ist »Sozialdemokratie" gleichbe- deutend mit „Judenschast"? Kin aus mit den Juden aus Berlin, Wien und München! Andere Männer, aüdere Genossen an ihre Stelle! Wenn wir nur glauben können, wir wollen glauben an ihre ehrliche deutsche Gesinnung. Von 3 » den können wirs nie und nimmer. Müssen wir denn auf V o lksfremde greisen ? Lat Deutschland keine Männer? Nur an einen will ich errinnern. Es ist ein Mann, hoch über den Parteien, in vier Jahren härtester Nat bewährt wie keiner, vom Vertra»en des ganzen Volkes getragen, der der Revolution schlicht seine Dienste an bot, weil er das Volk höher achtet, als den Kerrscher. Jetzt brauchen wir ihn! Wählt Linden-durg zum Präsidenten -er Republik und wenn der greise Marschall annimmt, ist in einer Woche Ruhe in Berlin und Deutschlands ruhige Entwicklung gesichert. Die Juden aber jedenfalls hinaus! Kinaus! nach Rom abgereist, van wo er demnächst nach Paris zurkckkehren wird. Brstr«-«nse» -er Kurie. Nom, 13. Ls verlautet, -er Papst habe an den amerikanischen Präsidenten ein Schreiben gerichtet, worin er ausfährt, daß die Kurie mit großem Interesse di« Bestrebungen durch Vereinigung Tirols und Salzburgs mit Bayern ein großes süddeutsches Reich zu schaffen, verfolge. Es könne so ein starkes katholisches Kegengewicht gegen das protestantische Norddeutschland gebildet werden-Damit wird in Zusammenhang gebracht, daß unlängst der Wiener päpstliche Nuütius, der Prager Erzbischof Graf Huyn, -er Bischof waitz und andere kirchliche Würdenträger in Bern weilten. Volm. Sa» Teschener Gebiet " Krakau, 10. Jänner. (W.) pade-rews ki erklärte während seiner Anwesenheit in Krakau -en Polen aus dem Teschener Gebiet Schlesiens, daß das polnische Volk auf Grund offizieller Erklärungen von Lntentestaatsmännern erwarten könne, daß die Frage »es Teschener Gebietes von Schlesien nach ethnographischen Grundsätzen entschieden werden wird, wenn die Tschechen mit Waffengewalt, welchen Teil des Teschener Gebietes immer besetzen wollten, hätte dies mit Rücksicht auf di« Entscheidung in dieser Angelegenheit kein» Bedeutung und sie würden sich durch ein» solche Tat selbst bei der Entente unge » ein schädigen. Luxembui-g. Di» Er»tztzerj»,in. Die Grobherzogin hat sich bereit erklärt, aus den Thron zu verzichte«, aber die Negierung beauftragt «8e Mittel zu ergrencn, um die Unabhängigkeit des Landes und die Erhaltung der Dynastie zu gewährleisten. Gwßdeutfche Nepu»llk. Proteste de» Ostveutlche« KB. Berlin, 13. Jänner. Das wolff-Büro meldet amtlich: Tagtäglich langen Kundgebungen ans Ostpreußen, Westpreußen, Posen und Oberschlesien bei der Reichsregierung ein, in denen di» deutsch» Bevölkerung gegen die polnischen Annexionsbestrebungen Widerspruch erhebt und ihren une, schauerlichen Willen zum A»sdru«k bringt, mit der Großdeutschen Republik vereint zu bleibe». Die Bevölkerung Ost- und Westpreußens, posens und Schlesiens kann überzeugt sein, daß die Regierung der Republik sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Rütteln dafür einsetzen wird, daß das deutsche Gebiet nicht aus dem verbände der Republik ausscheide. / Die Perliner U«r-Lnge. KB. Berlin, 13. Jänner. Mit Anbruch der Dunkelheit wurde es im Zeilungs-viertel wieder unruhig. I» den späteren Abendstunden, besonders zwischen 10 und 11 Uhr, war das Schießen ziemlich heftig, wie man hört, find in den Bodenräumen einiger Häuser noch immer einzelne Sp«r-tacusleute versteckt, die in der Rächt auf die Dächer steigen und von dort aus die Schutzwachen der Zeitungsgebäude beschieße». Der Streik im R«h*«ebiet KB. Berlin, 13. Jänner. Ueber den Bergarbeiterausstand im Ruhrgebiet, der unverändert andauert, wird mehreren Blättern gemeldet, daß die Zahl der Ausständigen gestern rund 40.000 betragen hat. In einigen Zechen rvstttsn die Bergleute die Arbeit wieder aufnehmen, wurde» jedoch van Spartacusgruppen, die den Deinonstrations-streik zu erzwingen trachten, daran gebindert. Bremen sMKärrdiH w kommunistUche, 'Gewalt Brenren ist von den Kommunisten be-. herrscht. Alle Guthaben wurden von den Banken gesperrt. Schecks werden nicht mehr ausbezahl!. Durch Maueranschlag wurde dis Teilnahme an der Wahl zur N a t i s n a l v e r s a m in l u n g ve rbo t e n. MMGWek'i'ejch.' Weiteres Dorrringe» der Tschechen KB. Franzensbad. Am 10. d. M. wurde Fcanze.nsbad von 80 Mann tschechi scher Truppen besetzt. Der Bürgermeister legte gegen dis Maßnahme Protest ein. Auf die Frage, warum für Fr mzcnsbad ein« so starke Besatzung bestimmt wurde, erklärte der Offizier, daß die geplante Lrri ch-tung eines ausgiebigen Grenz schütz es die Anwesenheit einer größeren Truppenmenge erforderlich macht. Bon der Egerer Hm deiGammer. KB. Lger, 13. Jänner. In der letzten Sitzung der Handelskammer entspann stch eine lebhaft« Debatte über das Derhälmis zum tschechoslowakischen Staat. Unter strenger Verwahrung gegenüber dem übermächtigen Drucke und um die Tätig'eit der Kammer nicht ganz lahm zu legen »der diese ganz in die Hände der Tschechen zu bringen, wurde ein Kompromiß hergestellt, wonach »on den 43 Mandaten vier den Tschechen überlassen werden. Diese Mitglieder werden von der tschechoslowakischen Negierung be> stellt werden. Die Folgsn des Lat»>inenstnrr«s am Brenner ISr DaulsKWerreich Vom Staatsamt für Volke«, nahrung wird mrl-gcteilt: In einer Besprechung mit den Vertretern der interalliierten Lebensmitteikom-mission hat >'r Staatssekretär kür Boiks-ernähruüg dmarsi hingewiesen, daß infolge eines zu Beginn dieser Woche erfolgten Lawinensturzes am Brenner die Getreide-tranLporte aus Italien eine mehrtägige Unterbrechuss erfahren haben. Die Verkehrs stockunq konnte erst „estern behoben werden. Fnfolgcdessen ist die Brot- und Mehiver-soigung W-ens und der anderen deutsch österreichischen Gebiete, iür welche Aaschübe aus Italien vorgesehen waren, in der nächsten Woche beeintrüchiigt. Bon den Ver-tretcrn der intenrlliierten Lebensmittellom misswn tvuröe d e möglichste Unterstützung zugesagt. Austeilung des Grundbesitzes. Der Marschauer Ministerrat bat beschlossen, sämtliche in der Nähe von Saybu-ch gelegenen Güter des Erzherzogs Karl Stephan z« beschlagnahmen pnd unter die Bauern «ruf-zutsile». Kurze Nachrichten. Pr»s«ff»r Schaut« gestorben Gestern Abend ist der berühmte Gynäkologe Hofrat Professor Dr. Friedrich Max Schauta nur wenige Monate vor Vollendung seines 70. Lebensjahres nach langer Krankheit gestorben. Aerztcfticrr in Halle. Zn Haalle an der, Scwle sind grsler« in sämtlichen Spitäler« die Aerzte, Sanüätöunteroffiziere, Pfleger und Schwestern infolge einer An-ordnuAg des Goldatenrales, wonach alle Rangsabzeichen abzulegen sind, in den Streik getreten. 3000 Verwundete und Kranke sind dadurch ohne Pflege. Der Streik iw Brüx beendigt. De» Vergarbeiterstreik ist beendet. Auf allen Schächten wird wieder normal gearbeitet. Um LO VVO Kronen Banknoten au« der Orsterr.-ung Bank verschwunden In der Oestecr-ung Bank sind, wie das ,N«ue Wiener Tagblatt" erfährt, in der letzten Zeit wiederholt Noten im Gesamt werte von 5S O0O K., die eben aus der Maschine g-kommen waren, auf bisher unerklärliche Weise abhandi« gekommen, und Ernühninsosragen. W»re«abg«bö. Das Gememdc-Wirt-schaftSamt in Marburg hat die unttn bc-,zeichneten Waren nbzuecben und werden die Herren Kaufleute höflichst ersucht sich davon ,'!«en größeren Borra zu beschaffen. Kaffee Ersatz in Paketen und in Ääcken, Gurken, Pnnisen'äse/ polnische C'chone, Dörrgemüse, Zwiebel, nngarisches Backmehl, ungarisches Brot mehl, Saure Nüben, Sauer-kraut, trockene Schr-ämme, Paprika,Paradeis konserven, Honig, Fisolen, leere Kisteln von Marmelade und Pflaumen, sowie leere Fässer. Salzvsrreilung Nn all« Bäcker und Kauflcute der Skadtgemeindr Marburg wird das Salz vom Gemeindewirtschastsaiqte angewiesen. Und werden die Anweisungen gegen VorweiS des Gewerbescheines ab Mittwoch Nachmittag, in unserer Kanzlei, Raihausplatz 6, ausgefolgt. Dort auch erfahren Sie, wo das Silz zu beziehen ist. Marburgrr und TaZes Nachricht«,. Enthobene Itnanzdramte in Mar bur«. Die taibaoher Negierung hat in der Loidenzhaltung in Marburg den Obergeo-metcr Eduard lviesler und beim Haupt-z»llamt den Zolloffizial Emil Böser ent-hoben. Ferner wurden entheben die für den südslawischen Staat bereits Angelobken: Zollreoident Dr. Flack und Anitsdiener Markus vacac. Bo« südslawische» Grrichtödienste Der Hofrat beim Obersten Gerichtshöfe in Wien, Franz Dukrc wurde dem Ober landeSgerichte in Laibach, die Ratssekrrtäre Niko Domenico und Franz Po feg g, beide des Obersten Gerichtshofes in Wam wurden dem KreiSgerichte in Marbu'g zwar Noten zu je 1000 K., wie auch solche ferner Ratssekrekär im ehemaligen Ministerium zu je 100 K. mür soziale Fürsorge Dr. Janko Polec dem Sr-iatsamte für Justiz in Laibach zu-gewiesen Der Titularsberlandr-Sgerichtsrat d. N. Alexander Navnikar in Marburg wurde zum Oberlandesgerichtsra:, der Siaals-nnwalt Dr. Eduard Painic zum Landes-gerichtsrat ernannt. Vom sstdUawischen ZÄnldie cfte An der deutschen Schule in Windilchgraz wurden! abgcsetzt: Oberlehrer Franz waldhans, die ^ Lehrkräfte Siegfried Neß, Emilie Techt und s Philomena Krainarsch ; in Nanu die Lehrerin s Paula Schitnik; in Store Oberlehrer Franzi Zinereschck und die Lehrerin Anna Stesk«. j Aufführung zng«?.sie« des deutlichen Gymnasiums. Sonntag am 12. Jänner nachmittags fanden im kleinen Kastnosaale zwei Aufführungen zugunsten des deutschen Gymnasiums statt, die dank dem überaus zahlreichen Besuch und den vielen Spende» einen sebr schönen Reingewinn erzielten. Die Aufführungen wurden durch die künst-, lerisch vollwertige Musikvorträge der Herren i Konzertmeister Ann uud prsfeffor Stahls eingeleitet, die sich in bereitwilligster' Meise! zur Verfügung gestellt hatten. Daraus brachte» > unter freundlicher 2Nitwirkung der Damen j Falk, Münzker und Ianschitz, die! Bürserschülerinnen Herta und Lisa H e tz I, ^ Alma und N«ma»a Falk, Anny Münzker,! Henriette D e u t s ch m a n n, Lrnielinde Honner, Sybille Kavschek sowie die Fräulein Fanny Ianschitz und Mitzi Miener geleitet »on Fräulein Hilde Mras, ein Märchenspiel in vier Akten zur Aufführung, dem reizende Tänze als v»rspiel voraus-gingen. Alle Darbietungen fanden reichlichen wohlverdienten Beifall. P-aswusik. Falls die hiesige Militär-musik dienstlich nicht verhindert wird, finden bei schöner Mitterung jeden Sonntag v«» halb 13 bis dalb 1 Uhr mittags am Haupk-platze Konzerte statt. Der Spielplan wird immer in der Samstagzeitung veröffentlicht werden Kerzen kar-teu Alle Kaufleute die diesmal Kerzen »erkauft haben, werden aufgefordert, falls sie schon die Keizen ausver kauft haben, sofort die Kerzenkarte» hier im Gemeinde - w i r t s ch a f t s « m t e abzugeben. > Zü«d»r»rei»erhövi!l«g. Ls wird dem geehrten Publikum zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß diesmal die Firma Josef Martinz in der Herrengafse, nur den Tra fikanten der Stadtgemeinde Marburtz, die Zünder gegen Anweisung verabfolgen darf. Selbe kosten für die Trafikanten 18 H. und werden mit 20 H. detailiert. Bei diesem Betrag werden 6 H. für die Gemeindearmen der Stadtgemeinde, zugunsten ihres Unterstützungsfondcs angenommen. Frecher EindruwsdtebKatzl In der Nacht vom Samstag zum Sonntag drangen bisnun unbekannte Diebe in das Verkaufslokal des Spar- und Konsumvereines in der Berggasse ein und entwendeten eine 150 Kilogramm schwere ein er ne Kasse mit dem Inhalt von 7 0 0 bis 8 0 0 K., verschiedene Manufakturwaren, wie Trikoihosen, Socken, Strümpfe, Hosenträger, Kleiderbürsten, ferners Zucker, Mein und Lebensmittel im werte von mehr als 4 0 0 0 K. Die Diebe haben den Nollbalken und die Lingangstüre gassenseitig mittelst Nachschlüssel aufgesperrt, im Geschäfte alles durcheinandergeworfen und auch das gestohlene Gut auf jenem weg, wo sie eingedrunaen sind, fortgeschafft. Ls dürfte sich um 'die gleichen Diebe handeln, die boim Kaufmann Adolf Mesiak in der Domgasse eingebrochsn habe», denn in beiden Fällen haben die Täter den Diebsiahlsort verunreinigt. Im Geschäftsiokale des Spar- und Konsumvereines wurde bereits am 14. Dezemher 1918 einmal einqebrochen und damals Schweinefleisch, Zucker usw. im werte von mehr als 3000 K. gestohlen. Damals wurde die hofseitige Türe, sowie die Magazinslüre mittelst Nachschlüssel aufgesperrt. Da die Beute in beiden Fällen mittelst Magen fortgeschafft worden sein mußte, werde» alle jene Personen gebeten,, die in dieser Diebstahls-sachs etwas anzugeben vermögen, sich im polizeikommissanat am Domplatz Nr. 11 zu melde». Gleichfalls wolle bei Auffindung der Kasse sogleich Mitteilung gemacht werden. A dvshnbeitLdiöhi-t verhaftet. Die wegen mehrerer Diebßähle bereits durch längere Zeit ge,achte 20 Jahre alte Hilfs-arbeiterin Magareihe Pipen ba «her aus St. Magoretheu am Draufclde wurde am 13. Jänner von der Sicherheitswacke auf-gegriffen und dem Kreisgerichte Marburg eingeliefert. Sie bestahl mit Vorliebe ihre Unterstandsgeberiilneri. Wtti-ecker Naütt'ilüten Begräbnis. Heute wurde die Gemahlin des hiesigen Arztes Herrn Voktar Josef Krautgasser, Frau Maris Krautgasser zu Grabe getragen. Mit ihr schied eine Frau dahin, dis ob ihres biederen deutschen Wesens allseits beliebt war. In langem feierlichen «Zugs würde die teure Heimgegangene zur letzten Nuhe getragen. Der hiesige Turn-verein, dessen Fahnen,nntter sie war, gab ihr unter vorantragnng seiner Vereinsfahne das letzte Geleite. Die von ihr so geliebte deutsche Lrde werde ihr leicht. «l-kiburtze»' Nach ichten Brand. Jri.der Recht zum 3 d. M. brock, in Ste;«--d»rf in der Scheune der Taner-Liehciischaft des Gesrg Grvßmann ein Brand aus, dem d»L Nikierflebäiide, ein weiteres Wirtschefts-»bjrkt ein Wohnhaus, fer»er das Haus des Mathias Hvser Vlg. Egger zum Ovser ficken. B'el Getreide und Kuttervorräte sind ne'b'auut. Der Schaden beträgt über 30000 Krone«. Der Knecht Franz Witenük der in de, Scheune sein Nachtlager a«fge-tchlagen hatte, kam in den Flammen nms Leben. Die Feuerwehren von Berg und Mewdvrf hatten schwere Mühe, die übrigen Gebäude dcS Dorfes vor Vernichtung zu bewahren. — Verunglückt. In dex Mstdle des Besitzers A«dreaS S»rgo in Pi>kd»rf kam am 4, d. M. nachmittags die V,enstm«gd Maria Brunner dem Kraft-übertr guiigsriemen zu »ahe und wurde von ihm in das Mühlwerk hineingezogen. Hie erlitt eine schwere Ouelschang des Brustkorbes, andexe innere Verletzungen «nd einen Oberschcnkelbruch, so daß ihr im Krankenhause ein Bein abgenomrnen werden mußte. Sie dürfte kaum mit dem Leben davvnkommen. Einer Mutier Liebe. SilM«n Vs« Jos. Dchade-Haedttke. llgubiirechtigter Nachdruci verboten.) (52 Fortsetzung.) .Warum quälst du mich so, Rolf? Wenn du jetzt gekommen wärest und hättest inzwischen eine andere erwählt, die dich glüchlich machte, ich hätte nnch darüber gefreut uud würde d-r niemals einen Bor wuif gemacht hoben. Ebenso wenig hast du ein Recht, mir «ege« meines Extjchlusses zu zürnen. Wie beide waren nach unierer letzten Aussprache frei und koxnien unser Leben schenken, wem wir woLtcn. Nu» wohl, ich habe dos meine meinem Kiude gegeben und kein -Opfer darf mir zu groß sein, das ich ihm nicht brächte." Sie schwieg, und auch Rolf fand nicht gleich Wort«. Der sanfte Ton ihrer Stimme harte ihn gerührt, wenn auch «icht bezvnngen Noch einmal sucht« er sie zu überreden. .Es liegt doch nur am uns, Lisa, de« Jungen so zu erziehen, d«ß er später dem verlorenen Gclde keine Träne nachweint." Sie schüttelt« den Kspf „So hätte ich »ieSeicht früher euch gedacht. Heute aber weiß ich, d«ß uns Eigenschaften mitaegeben werden, die alle Erziehung nicht cmszuroitcn vermag, «nd Hans hat viel von seinem Bater. Dem aber galten Glanz und Reichtum viel." .Lisa! Soll denn an diesem Kinde zum zrveitenmale unser Lebensglück scheitern?" Stumm nctgte sie den Kopf wie damals; das war ihre Antwoit. Rolf fühlte einen wütenden Eckime'-z in sich aussteigen, aber auch er war ruhiger qewordc« in den Jahren und hotte es gelernt, sich zu beherrschen. Darum brauste er jctzt nicht aus. „Ich will es noch nicht glauben, Lisa dos; das dein letztes Wort ist Noch gebe ich dir Frist. Bis morgen mittag bleibe ich hier im Hotel Bristol. Dort erreicht mich deine Botschaft, wenn du dich anders besinnst. Bis dahin lebe wohl." Er reichte ihr die Hand und sah sie stumm heschwörend an. dann ging er . . Llsa trat zum Fenster und sah in die finstere, stürmische Nacht hinaus. Sie hotte da« Licht verlöscht, weil es ihrem Au>c weh« tat. Wohi» war der stille Friede, der sic noch heute nachmittag so wohlig umfing, die Wunschlosigk tt, mit der sie ihr Schick-sal hingeuommen ? Jetzt war ihr Herz wieder erwacht, es schlug heiß und begehrlich nach dem Glück, daß ihr berouschcnd nahege-wesen, w daß sie nur die Hand danach hätte ousstrecken brauchen, um es festzu-halten. Und sie — sie hatte es vorüber-getzen lasse«. Träne um Träne rann über ihre blassen Wangen. Sie wsinie aus Mitgefühl mit R«'f, der do hoffnungslos durch die stör-mische Nacht schritt, obcr sie weinte aüch über sich ielbft. über ihres Herzens ungestilltes Sehnen. Endlich morde sie ruhiger. Tie zündete das Licht wieder an. Dann schcitl sie leise in des Kindes Schiafpmmcr tzinüber. Da schlief HänSchen st,ll und friedlich, dos tiotzige Knaberigesich, mit der eigenwilligen, sonst von Locken verdeckten Stnn zur Seite gewandt. Seine derben Fäustchen lagen geballt auf der Decke, und ruhig und gleich mäßig hob «nd senkte sich die Brust unrer dem woßen Nachthemdchen. Da log es, ihr Ein und AkeS ihr HSchstrs Gut da« ihr olles Glück im Leben beoeuteie, um desse«,willen sie auch heute wieder ein treues Herz geopiert. Langsam begann der Friede, den da» hohe, kühle Schlafzimmer ausstrahlte, ihre aufge-e-irn Nerven zu beruhigen. Sie hatte recht getan, recht nach ihrem schwachen, menschlichen Ermessen, das mußte sie und ihn trösten. Sie dengle sich herab, zog die Hecke enger «m den warmen Körper des Kmdes und küßte es innig auf .die Stirn. „Mein, mein Junge," murmelte sie dabei und ihre Stimme bcbte vor unendlicher Zärtlichkeit. ^ Dann gm- sie leise hinou», um sich zur Ruhe zu begeben. Sechzehnte« Kapitel. Aber der Schlaf floh Lisa in dieser Nacht. Immer wieder krampfte sich ihr Herz zusammen vor Mitleid mit Rolf und'die Qual verzehnfachte sich, als es Tag geworden. Sir brachte Hänschen zur Schule. Nn-miftch'lich plapperte er umerwe-s von Onkel Rolf u«d al de» Herrlichkeiten, welche dieser ibm versprochen hatte. Wie sie da« quälte, aber sie hotte keine Macht, die rote« Kinder-l'ppen verstummen zu machen. Als st« daun wieder zu Hause war, trieb es sie rastlos durch dir Räume. Sie wollte nicht an Rolf denke» und doch wichen ihre Gedanke« keine Sekunde von ihm. Sie glaubte ihn zu sehcn, wie er ouf eine Botschaft »on ihr wartete, eine Botschaft, die ih« zurückrufcn sollte. Wen» sie ihm doch hätte helfen können! Mittags schickte sie Anna hj«, um Hänschen »on der Schule abzuhvlrn. Sie hätte e« nicht ertragen können, das Kind wieder den ganzen langen Meg über v»n Oukel Rolf.plaudern zu hö-en. Und als Hänschen mit seiner Wärterin rben zu Hause aa-elangt war, klingelte eS. Draußen fländ ein Bote und brachre ein großes Paket für den Kleinen und enicu Brief für L,sa. In ihren Schläfen hämmerte es und während sie, sich mühsam zur Rube zwingend, den B-ics öffnete, schallle Hänschens Heller Jubel durch das Haus über Rolfs Geschenke. (Fortsetzung folgt.) Nr. 11 — 15. Jänner 191S, Maiishils Apsthelke, Deqetthoffstraße »nd Srast-Apokheke Hauptplatz vsrschen diese Woche bis einschließlich Samstag.den Nkchtdiel-ft. Letzte Nachrichten Eintreffen Ser slowenischen Legion. - KB, U-rr-am, 14 FDmer. Vefier« ist kisr ei». Batoittv« detz c,.-steu Reg)«,e«ttz der sllome Uchen Le-Zon vom msrcd»«iiche« Kriep.tzsGauplatz einstetioffen F» vielem befinde« sich viele slowenn'Ke Mmi«4ch«f,.e.m I« «üchster Zeit kommt «och ei» BataiNon des zweite« Rc»zur««lS, w»r«ns die slowenische« Offiziere ««v Mann-schäften ««Lscheide» und ««ich L»tvoch kontmc« «m de« Kuder der »ene» Nalioukkormee z« bilde« Aufruf des „Slov. NarsS". (Drahtbericht der „Stnrtmrger Zettunz".) ^SlsNLNs^i Rarod" «sri»At eine« A«fr,»f a« dieBevStt-crusg, i» welchem dieselbe aufqefoidert wi d, olle mtli tärHche« Waffe« u«s sämtliche M««ition «n die Mililärvetzörder: abzultefer«, da die Gefahr bestehr, datz die j«tlosl»twische Arm e bi« ns,, kurzer« ohne Waffen und Munition dastsye. Seite S. Lieb Vaterland, . . . (Drahtbericht d.-r M«rb«r,er Zeitunz) Brombers, 14. JA«ner «rarfchall Hindcnbnra wird da» Kommando über den «eiamteu Grenz schütz im Osten iiversrhme» Die itarienifchs Kabinettskrise (Drahtbericht der „Marburger Zettunz'.) Lausanne, ,4. JL«n«r D»e Ka Vinetttkrife in Nom spitzt sich immer Mehr,«. Die Mehrheit des »»„«-« ist ge ge» eine« neur« Krieg Groß«-Kuvdgebuuaen fanden rn den grotz n Städten Italiens st»tt. Londoner Blätterstimmen. (Drahtbericht der „Marburger Zeitung".) Bern, 14 Jänner A«s Lvu-s» wir- gemeltzelr Die BttMer be-schäfligen sich mit dem letzte« Streik kn Argentinien, Amerika uv- England und de« Anzeichen für eine ArbeilerbeVegung in Ilalien und »agen. -,tz -i^ Wells -er Unzn-E'i« durch -ie Arheiler- ^7"" ganzen Well «ehe ««- ^ k ! » m" iibergegriffeu h,de, die grotzle Aufmerkfamkei! verdiene. Französische-italienlsche Aus-einanSerfetzuKgen. (Drahtbericht der „Marburger Zeitung",) Rotterdam, 14 Bänner. „M««, chestrr Guardian^ nennt Go«»i«, «inen an die alten Methoden gebnn. denen Staatsmann, der nicht zage« ivürde, um seinem Waterlande vj. ^o, Herrschaft in der Adria zu sicher« and die Gre*z« Italiens mäglistst 4« erweitern, selbst den Kri«K mit Skd-slawien ans sich zu «ützrAen. FrieSkMhkmsMrMottM s?l GriLMiD. (Drahtbericht der „Marburger Zeitung".) R s! ksrKam, 14. Jä?rNi?r. Ans allen grstzeu englischen FiuHnftrie-ftürren listen MelöANMrr Äöer MassenkunSgehnngSN -er Arbettsr'-schaft für einen raschen Arielen?;-fchlrch vsr- .Fn «machen Orlen nehmen -ih TssKsnftrKttvnen ei«en kslsfsaleu Anfang Zn. Die Gpgländer in Wien. . (Drahtbericht der „Marburg« Zeitung".) Wien, 14, Jänner. Heute Mittags marsch-ertcn die englischen Begteittruppen der Libensmittelzüge mit Borantntt einer Musikkapelle über den Nmff zu den llntcr-lünstrn. KrieKLgerichtrichs Urteile. (LrMbeMt der Marburger Zeitung".) Bern 14. Jänner. Eiwer Bei und Djemal Pascha sind bau einem Kriegs-ger-cht «ls Nesertture zur Degradüttyn und einem Jahr Gesänanis verzirfrilt wenden, Der ungarische KlernS (Drahtbericht ber „Ma,bucge,r Zeitung".) Budapest, 14. Jänner. D»r nntwnnl-demvkraiische ungarische Pricfte-r at wird am 15. d.M. in Budapest zusawmeiit'eien. In der Prtestervcrsammlung wu'de tcr Bur. ichleg unterbreitet, daß das Zölibat ao-Aetchrffk werbe, stuch die Jnstilutlon der Kaplane ssll «bgeschnfft werden. D»o «nkhebnngi der Blo«k«de Sicht. (Drahkbericht der „Marburgsr Zeitung".) I^aaa, 14. Jänner. Der bekannte pnbti-ist Dr. Dillo» berichtet, daß die Aufhebung der Blockade gegen die Zentraimächte als erster Punkt auf der LageLordnunq der pariser Rsnferenz stehe. Die französische Besatzung! Budapests. (Drahtbericht ter „Marburger Jeiiung".) Ofenpest, 14. Jänner. Ununterbrochen treffen französische Besatzungstruppen in Budapest ein. Täglich kommen ein bis zwei Transporte, sämtliche Kolonsaltruppen. Bvirgänge in Fiume. (Srahtbericht »>r Marburger Zeitung.) Ofenpest, 14. Jänner, wie aus Fi«me gemeldet wird, kam es dort gestern anläßlich eines italienischen Vorlraaes im it-heaker zu s)»sul>ierungen von Slowenen durch Italiener. Die internationale wache mußte einschreiten. Lin serbischer Major wurde von italienischen Saldaten durch Bajanetlstiche tätlich verletzt. 11m 4 Uhr nachmittag» kam es auch zu einem 2 usam m e n st o ß zwischen Soldaten der internationalen Wache. Exkaiser Wilhelm (Drehlkrricht der „Merburger Zeitung".) Berlin, 14. Jänner. Nach einer pariser Meldung wird der französische Keneralstab auf der Friedenskonferenz beantragen, den Kaiser und alle männlichen Mitglieder der Isohenzollsrn dauernd in Algier zu verbannen. sich über den Austausch von Wsren zwischen Deulschösterreich und Jugoslawien, jedoch vermieden es beide Teile den Vertrag schriftlich niedcrzulegcn. Das Warenverkehrs-biiro in Wien- verständigte von dmr E-fol« der Bcrhand^lngen die Loibacher Negierung, welche versprach, in nächster Zeit einen Delegierten zwecks endgültiger Regelung dieser F-age nach Wien zu schicken. Dort e uigte man sich über die Frage und das Wiener WarenvcrkehrSbür» gab bereitwillig seine Unterschrsiti Der ömbscher Delegierte äußerte sich dahiu, daß die Unterschrift seiner Regierung in kürzester Zeit folgen werde. Aber die Unterschrift der Laibachrr Nsigiernng ließ trotz Ermahnung ihres Dele gierten noch ins beute auf sich warten, dem Vorhergehende» ist ersichtlich. Vereinsnachrichten. 3«! Lkbk!is»itlkl!>Uchfilhk. Das Wiener Korr.-Bkro meldet: Hinsichtlich der Meldung des L K. B. über üie Absendunq der internationalen Appro-visivnierungekomm'sswn nach Wien zwecks Durchsichrsvrrbaudlungen und über die Ansicht der Laibacher National, egierung, daß Deulschdstcrreich wegen dem Austausch von sehr notwendigen Artikeln die größten Schwierigkeiten macht, daß beispielsweise die viubacher Natisnalrcgicrmig trotz aller Ver-'prechungen noch kein Salz bekam, wurde von dcutschösterreichischer Seite bemerkt: ir. die vom 9. bis - r. M. w Wiest statifanden einigte man Deutschösterrc'ch unv'sizüglich bcieit ist) den ^,^c>lf Warenaustausch zur Tat werden zu lassen. Die dentschösterreichische Acgierung würde nicht nur daS sehr notwendige Salz den Jugoslawen liefern, sondern wä-e auch bereit Käuse der südslawischen Regierung in j-wer Hinsicht zu unterstützen. Demgegenüber wird Von südslawischer Seite lolgendes «ngefthrt: Da m»n i„ emi-gen wichtigen Fragen nut Ncutschdsterreich eine Eniig..ng nickt erzielen konnte, z. B über Sie Ausstkllui'g von Uebi«nahmsstellen in Nanu Und Nadkersburg und den Schleich-Handel anö Kroatien, so wollten dre Hüd-slawcu über die Kompensation von bestimmten Waren einer, Beschluß fassen Sp z. B. wollie die Laibacher N«b»nal-regierung L5 Waggon Mehl Deutschösterrei-ib ' liefern, «eun dasselbe 30 Wagaon Salz Ilesere. Deutichösterreich wies jedoch diesen Bmschlag mit dem Bemerken sb, daß eS nicht angezeigt sei. nur über die -Kvmpe«-sntionSniöglichkelt e > « z e! n er W ren zu verhandeln. Trotz dieser Stcllunanasme der der deut chöktecrelchischsn Regierung erlaubt» ,u vielen Fäll-.« die Loiimcher National-regiernng eine suSgedehnie Ausfuhr van Ls benSmit'eln, «n denen sch»n lange Mrngel in Dentschösterre-ch 'herrschte Zum Dank dafür hake Dimrschöstnreich widerrechtlich den lür die Slowenen im SHS-Staate bestimmten Zuck r aus der tschechoslowakischen Republik zurückdehaltcu Eben » zeige die österreichische Regierung lr«ß die Absicht, den momeittane,, Mangel Joctosla-»ievs «n Salz >n rücksichtsiostster Weile misznbeuten. An diesem Stoffe leide Juevilawien momen-tsn fu'chibareu Mangel «ud Deutschstster-reich habe Ueberfluß davo«. Dir «lk'che Politik betreibe Dmischöstrrreich bezüglich der Zütidholzbelieserun . Welche der beiden DarsteAuntie« richtig ist. entzieht sich unserer Beurteilung. Ha«pitvers«mmim!g hetz Verbandes demfcher H»chschtt er Marburgs Der verband deutscher Isochschäler Marburgs hielt nach fünfjähriger Kriegspause am 4. d. im Gasthof« Fuchs seine diesjährige ordentliche Hauptversammlung ab. Die Versammlung ordnete die durch deck Krieg gestörten Angelegenheiten der Geschäftsführung des Verbandes und wählte satzungsgemäß den neuen Ausschuß für das laufende Jahr, und zwar : Obmann : techn. Ferry F r i e d a u, Obmannstelloertreter: techn. Walter S ch e t i n a, 1. Schriftwart: ,med. Hans K l s e b i n d e r, 2. Schriftwart: techn. Primus Stsßier, Beiräte: Dr. Karl Kiefer, techn. Robert K r z i z e k, techn. K i f f m a n n. Im Anschlüsse an die Versammlung gab der verband seiner Trauer über den Tod vieler seiner lieben Mitglieder Ausdruck, di« seit der letzten Hauptversammlung gestorben oder gefallen waren. Herr tech. Lorber feierte sie in einer weihevollen Gedenkrede. Gchaubühneund Kunst. Stadttbeater Heule Mittwoch nach, mittags 3 Uhr wird das Kindermärchen „Der Struwelpeter" zum letzten Male aufgeführt. Um auch den kagenabonnenten der geraden Serie diese Vorstellung zugänglich zu machen wird diese Aufführung als 28. Nachmittagsvorstellung in Szene gehen. Di» Vorstellung Nummer 27 wird Sonntag nachmittags uachgeholt. Abends >7 Uhr geht die beliebte urgemütliche Operette „Der stdele Bauer" in Szene. — In Vorbereitung ist -ie überaus lustige Schwankneuheit „Die schwebende Jungfrau". Kino. Dom Tage. Das Kilvefter-ve-»ge.K«<>« Prole tarierfLhrertz Die „Reichspast" schreibt unter dem 12. d. Ivir erhalten folgende Zuschrift.: In dem vergnügungslokal „cvabarin" ist es in der Silvesternacht, wie das Wiener sozialdemokratische Blatt sich ausdrückt, zu einem „anarchistischen Exzeß" gekommen; es wurde nämlich di« Volks-bymne gespielt und beklatscht und als «in Gast einen pfiff ertönet, ließ, derselbe ab- geohrfeigt. Das Vlatt schildert das praffer- ^ ^ "-m »>-" «r» hafte Leben in di- sem vergnügunsslokale, Neu^''n«"sich7 Zud7m ist^die" Darsllll mg der handelnden Personen ganz erstklassig. Allen bora» geht Lotte Neumann als Hex- le,n hervor und weiß soviel künstlerische Eigenart hineinzulegen. Nur ein großes Können vermag so großen Anforderungen gerecht zu werden. Auch sonst hat der Film gute Qual töten, die in der technischen Voll-komm.nhrit gipfeln. Ein großer Erfolg wird ihm beschiedrn sein. Btabtktno. Mit allen diskreten Merk-malen edelster Kunst ist das dramatische Meisterwerk nordischer Filmschöpfern- „Die Sonnenkinder" ausgestattct. Nur noch heute und morgen wird das prachtwerk vorgeführt. Trotz enormer Regien finden die Vorführungen an den zwei letzten Tagen bei gewöhnlichen Preisen statt. Ermäßigungen haben Gültigkeit, dessenungeachtet konzertiert das ausgezeichnete Künftlerduo. „Mo die Lerche singt" erscheint bestimmt Ende dieses Monat» im Film. Bekanntlich wirkt in diesem wiener Meisterfilmwsrk auch Direktor Siege hervorragend mit. Vom wiener Film-und Bühnengrößen sei Luise Kartausch, die reizende Soubrette -es Theaters a d. Wien, Marietta Weber, die pikbnte Diva des Josefstädter Theaters, Hubert Marischka, und Wiens beliebtester Komiker Ernst Tau-tenheya in den Hauptrollen hervorgehoben. Mit Recht darf diesem Filmwerk mit größter Spannung «ntgetzen gesehen werden. M«r-ur,er Vtsstop Lotte Neumann dreitägige Spielzeit „Das Hexlein von Groß Thorna«" betitelt sich der herrliche Film. Romantisch und fesselnd zugleich ist der Stoff dieser dramatischen Handlung, der alles in sich birgt, was man von einem wnksamen und guten Filmsttick erwartet. 8s iss keine Schablone und trägt den Reiz des den, auf den Karten ausschließlich Thampagner verzeichnet stehe, Nöderer die Flasche zu 120 Kronen, Heidsiek 150 Kronen, Veuve Lliguot 180 Kronen; die „Arbeiter-Zeitung" ruft mit begreiflicher Entrüstung aus: lind das Gesindel, das sich derartige Lustbarkeitpn leisten kann und sich an ihnen vergnügt, lebt mitten unter uns, in einer Stadt des Elends und -es Kummers . . . choll dieser Uebermut der Neichen ewig, währen? — Ich beehre mich mitzuteilen,, daß sich unter den Besuchern auch der langjährige Mitarbeiter und Leitartikler der „Arbeiterzeitung", Herr Josef Din« r< Verschiedene Möbel Deue s, gewesener Staatssekretär der . wie auch Geschirr zu verkaufen Spebitevr Reitinger7 ungarischen Nevolutionsremerung, befunden, «cllingerstreße. »en « bis 18 Uhr. hat.- — wird dieser Uebermut, die „Arbeiter-! _____________ Zeitung" zu foppen, ewig währen? , ^ Llsälkino sm DomMIr. ! «WstMU 5e«lstio»»4ka«a l» tz Wien am ürm Lrben s «»ttekloler Wlkr ReS äe» »dKKÄvMsSMEAgKN SASLrlL,e»ss «SnsNerkoiULrl. 6ezvöknlicks Preise. 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