Imts- ^^^ D^ (^ ^ D" zur Laibacher Zeitung. s/ 51. Donnerstag den 2< A^ril 48H2« C. M. wird der Concurs ausgeschrieben. — Die vom Doctor Alois Klar, k. k. Professor an der Prager Universität, unterm 2. Jänner 1833 errichtete Künstlerstiftung, mit demGenusse jahrlicher 300 fl. C.M., ist nach Ema-nuc! Max in Erledigung gelangt. — Zu die^ str Stiftung sind Künstler, nämlich Maler und Bildhauer berufen: 2) welche Böhmen zum Vatcrlande haben, bei deren Abgang jene aus den übrigen Landern des österreichischen Staa» tcZ; — I)) die unbescholtenen Wandels und gltten Nuf?s sind, und — c) ihre vorzüglichen Ialente und Anlagen zur schönen Kunst und iyrc entschiedene Vorliebe zu derselben als angehende bildende Künstler durch mehrere, nach dem unbefangenen Urtheile anerkannt rechtschaf» ftner und bewährter Kunstverständiger, gelungene Proben und Kunstleistungen (von bloß mechanischen ist hier keineswegs die Rede) vor-tbcilhaft dargethan und erwiesen haben, und welche 6) eifrigst beflissen sind, chre Ideale oer Kunst mit den vorzüglichsten Meisterwerken der Vor- und Mitzeit vergleichend, zusammenzu« liclten, zu studieren, sich zur Vervollkommnung aufzuschwingen, und in ihren Leistungen mit Er» folg zu veraugenscheinlichen; überhaupt durch ein sinniges Anschauen und S,tudium. vollendeter Meisterwerke sich und ihren Kunstdarstellungen die möglichst höchste Vollkommenheit zu erstreben. — e) Der Genuß der Stiftung dauert durch zwei Jahre, und kann bei vorzüglich guten, durch öffentlich gegebene Proben ausgezeichneten Talenten und gemachten Fortschritten auch durch 3 Jahre bewilligt werden. Die Verlängerung ist für diesen Fall eben so wie die erste Verleihung bei dem Präsentatör anzusuchen, nur entfallt für diesen Fall die Beibringung der später angedeuteten zwei Preiszeichnungen. — i) Die Obliegenheit des Stiftlmgs ist keine andere, als die ihm die Liebe zur Kunst von selbst zur Pflicht macht, nämlich, daß er wenigstens zwei Drittheile der anberaumten Zeit in Italien, insbesondere in Rom, einzig der Kunst lebe, und bel dcm Austritte aus der Stiftung die Kirche ftines Tauf. oder letzten hierländigen Wohnortes (wenn er in Böhmen nicht geboren Wäre) sogleich mit einem Producte seiner Kunst, einem Gemälde, einer Statue u. d. g. auf eine der Kunst, der Kirche, dem Vaterlande und seiner für die Mit- und Nachwelt würdige Art be- denke. — 3) Wird der Stiftungsgenuß einem Künstler noch ein drittes Jahr eingeräumt, so muß er die hier ausgesprochene Verpflichtung gegen die betreffende Kirche schon während diesem dritten Jahre unter den sonst zu gewärtigenden Folgen erfüllen. — K) Der Concurs für diese Stiftung wird auf ein Jahr, nämlich bis zum 1. April 1843 ausgeschrieben, und die sich hierum bewerben wollenden Künstler werden aufgefordert, zwei Preisaufgaben nach eigener Erfindung zu liesern> von denen die Eine auS einem in Oel gemalten oder in Stein und Thon geformten Bilde mit wenigstens einer oder zwei Menschengestalten in etwas verkleinertem Maßstabe, und die andere in einer Zeichnung von mehreren Menschengestalten zu bestehen hätte, deren Darstellung aus den heiligen Schriften alten und neuen Bundes, den Legenden der Heiligen, der Geschichte überhaupt und jener des Vaterlandes insbesondere zu nehmen seyn wird. — Diese beiden Preisarbeiten sind bis zum 1. April 1843 portofrei bei dem dermaligen Stiftungsprasentator Herrn Paul Alois Klar, k. k. Kreiscommissär in Prag N. C 13 — 3, gegen Empfangsbescheinigung zu überreichen. — Die über Ernennung des Hrn. Präsentators zu erfolgende Verleihung der Stiftung wird hierauf nachdem §. 6des Stiftbriefes öffentlich bekannt gemacht werden. — Prag am 23. März 1842. Peter Tuschn er, k. k. Gubernial-Sccretär. Z. 563. (3) Nr. 469?. Edict. Bei dem k. k. küstenl. Appellations - und Criminalobergerichte ist eine Rathsstelle mit dem sistemisirten Gehalte von 2000 st. C. M. und dem Vorrückungsrechte in die höhere Besoldung von 2500 st. C. M in Erledigung gekommen. — Alle jene, welche sich um diese Stelle bewerben wollen, haben ihre gehörig belegten Gesuche, in welchen sie zugleich ihre Sprachkcnntuisse und bisherige Dienstleistung auszuweisen und auch zu erklären haben, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten des Appellations- und Criminalobcrgerichtes verwandt oder verschwägert seyen, binnen 4 Wochen , vom Tage der ersten Einschaltung dieses Edictes in die Wiener-Zeitungsblatter, durch ihre Vorstände bei dcm k. k. Appellationsgerichte zu überreichen. — Klagenfurt am 7. April 1842.'' Ztavt. und lanv rechtliche Verlautbarungen. Z 586. (3) Nr. 2619. Won dem k. k. Stadt -, und Landrechte in Krain 277 wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen dev Kirche und Armen der Pfarre von Mannsburg, als erklärten Erben, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 9. März 1642 al, inte-5t2w verstorbenen Gregor Kuralt, gewesenen Pfarrer zu Mannsburg, die Tagsatzung auf den 23. Mai 1842 Vormittags um 8 Uhr vor diesem k. k. Stadt - und Landrechte bestimmt worden, bei welcher alle jene, welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Rechtsgrunde Anspruch zu stellen vermeinen, solchen so gewiß anmelden und rechtsgeltend darthun sollen, widrigens sie die Folgen des §. 614 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. — Laibach am 9. April 1842. Z. 604. (2) Nr. 2l23. Edict. Von dem k. k. Stadt - und Landrechte in Kram wird dem Johann Scheme mittelst gegenwärtigen Edictcs bekannt gegeben, daß das in der Rechtssache des Michael Lampitsch, Klagers, gegen ihn Johann Scheme, Geklagten, wegen Zahlung 22 si 30 kr. C. M., am 7. Jänner 1642 geschöpfte Urtheil dem hierorti-gen Advocate« Or. Match. Kautschitsch, welcher demselben auf seine Gefahr und Kosten als Curator aufgestellt wurde, mit der Rechtswirkung zugestellt worden sey, als wenn es zu feinen eigenen Handen zugestellt worden wäre.--Dieses wird dem imbekannt'wo befindlichen Johann Scheme zu dem Ende kund gemacht, damit er allenfalls selbst erscheinen, oder dem ihm aufgestellten Curator, Dr. Matth. Kautschitsch, Rechtsbchelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im vorgeschriebenen Wege einzuschreiten wissen möge, als sonst er sich die aus seiner Verabsaumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben wird. — Laibach den 12. April 1842. I e m t ! t Ni e 5? r r ! « u t ti a r u n g e n Z. 579. (3) Edictal-Citatio n. Nr. 992. Vom k. k. Bezirks-Commissanate Umgebung Laibachs werden nachstehende, zur heurigen Militär-Stellung berufene, und vom Hause abwesende Individuen, als: ^. Tauf- und Zuname Wohnort GPfarr Z« Anmerkung 50 Andre Schwiege! Sarsku 1 Igg 1822 ) 106 Lorcnz Taschker Stoschze 4 Ieschza ,, / 168 Johann Douschan Unterschischka 27 Maria Verkünd. „ ^> legal abwesend 212 Barthl Ienko St Weich 1 St. Weich '' ^ 214 Johann Skallcr detto 23 detto „ ? L3 Ant. Zimmermann Visovik 10 St. Peter „ 139 Peter Babnig Görtschach 3 Preska „ ' 142 Johann Lozhmkar Schiebe 16 detto „ 144 Georg Vogatay detto 26 detto ,, 146 Joseph Novak Snitziza 11 detto ,, 156 Georg Hafner Gostische 5 Zeyer ,, 18? Valentin Ienko Unterschischka 17 Maria Verkünd. „ illegal abwesend 98 Franz Wippach Podmolmk 21 Sostru 1821 253 Lorenz Worstner Toskozhello 10 St. Veith 1 Joseph Raunichar Laast 6 St. Helena 1820 43 Anton Erjauz Dobruinza 11 Igg „ 45 Caspar Glinscheg Schellmle 9 Schelimle „ 149 Fwnz Batko Dbersnizza 16 Zcyer « aufgefordert, sich binnen 4 Monaten sogewiß hierorts zn stellen, als sie widrigens nach den bestehenden Vorschriften behandelt werden würden. K. K' Bezirks^ Commissariat Umgebung Laibachs am 2V. April 1842. ', . ^ '. ,^ - 273 - —, ' , ,' Z. 5Z2. (2) ! ' Navigations - Straßenbau - Licitations - Kundmachung Nachstehende, für das gegenwärtige Bau- bewirkende praliminarmäßige Bauherstöltungen, jähr hohen Ortä bewilligte, im Zaoestroms- werden im Bersteigerungswege objectenweise dem Mindestbietendcn überlassen: »lili im ^ ' preise pr. 1 Beistellung und Einbettung von 400, zu 40 Cubikschuh großen Haufen Treppel- wegs-Deckmaterials, längK des ganzen Districtes........ . 27136 2 Herstellung von 5(X) Stück, zu 2 bis 3 Klafter langen, im Mittel 6 Zoll dicken frohrenen Streifbäumen, mit zu 5 bis 7 Schuh langen, 6 Zoll dicken Un-tcrstützungssaulen und Verankerung oder sonst nothwendiger Befestigung, längs des ganzen Districts............... 33320 3 Reconstruction der Treppelwegsbrücke, in Verbindung der Uferv ersiehe rung und Treppetwegs-Regulirung, in der Savestroms-Distanz lXj? — X, abwärts deö Herrschaft Savensieiner Glashauses; wozu für die Brücke: 6'/^ Cudik-ktafter Grundmauerwerks, — 26V« Cubikklaftcr Mauerwerks außer dem Grunde, - V<^ Cudikklafter Gewölbmauerwerks, — 22'/, Quadratklafter Steinpflasters, — IM Currentklafter "/g Zoll dicken eichenen Rostgehölzes, ! und 136 Stück zu 3'/,,5 und? Schuh lange. 6 und 7 Zoll dicke eichene Rundpfähle für 2 Pfahl-Wände; — dann für die Uferversicherung und Treppelwegs- , regulirung, und zwar für den wasserseits pstastcrartigcn Unterbau (Stein-vorwurf) 6'^ Cubikklaftcr^ — und für den schichtenweise aus Erd- und jun» gem Faschinen-Materials herzustellenden Oberbau 254'/« Cubikklafter, — ftlners für den Schutz der neuen Uferdossirung: 46 Currentklafter ^ Zoll dickcn Strasiengetanderö, mit 23 zu 3 Schuh hohen, ^ Zoll dicken Gelän- ^ dersäulen^ sammt 1 Klafter langen, ^ Zoll dicken Polsterhölzern und 2'/z ! Schuh langen, ^ Zoll dicken doppelten Slreben, — dann 20 Stück, zu 3 Klafter lange,, im Mittel 6 Zoll dicke Streifdäume> mit zu 9 Schuh langen, 6 Zoll dicken Unterstützungssäulen und Verankerung, alles aus Nadelholz, — - veranschlägt sind .................. 285931 4 Herstellung eines 16'l Klafter langen, °/, Zoll dicken Straßengeländers, mit 81, zu 3 '/2 Schuh, hohen , ^ Zoll dicken Gelandersaulen, sammt l Klafter langen, "/7 Zoll dicken Polsterhölzern, und2^/,, Bchuh langen , ^ Zoll dicken doppelten Streben, alles aus Eichenholz, — in der Savestroms-Distanz IXl5 — ? bei Leichtendrunn..............265 — Die Licitations - Verhandlung wird am 9. Mi 1842 Vormittags vow 3 bis 12 Uhr in der Amtskanzlei der Bezirksobrigkeit Saven-stem abgehalten. — Jeder, sobald er gültige Verträge einzugehen gesetzlich qualificirt ist,, kann nach. Erlag des auf den AuSrufspreis mit 5A entfaltenden, Vadimns, welches nach beendeter Licitation jedem, der nicht Er.-steher bleibd,. zurückgestellt wird, entweder persönliche oder durch einen-Bevollmächtigten, oder auch mittels schriftlicher Offerte seine Anbote machen, wclch' letzter? jedoch nur vor dem An- fange der mündlichen Licitalion angenommen werden imd so versaßt seyn müssen, wie es die dießfä'lligen, hohen Orts sanctionirten Wersteige-rungg- mW Baubedlngnisse vorschreiben. — Di- nähern Bedingnisse, die Baubeschreibungen, Vorausmaße und Pläne können beim k. k. Navigations - Straßenbau -Assistenten zu Ratschach, uno am Licitalionstage bei der Licita-twn5commiss'0n eingesehen werden. — K. K. N^vigalioiis-Straßendau - Assistoriat Natschach. ^m l?. Aprile 1852., 279 C5ubernial- Verlautbarungen. Z. bo9> (i) N«. 9993. Kundmachung ß b e v d i e V e r ft e l g e r u n g v o n U r b a r i c n des k. k. Rentamtes Schwaz. — Am 9. Juni d. I. Vormttiags 9 Uhr werden m Folge hoher Hofkamme^Prästdial Verordnung pom 2^. November v. I., Nr. 5,978-»^. ^«/ womlt die Herabsetzung deb de» ocr frühern Versteigerung laut Edictcs vom ,9. Iull i62ä festgesetzten Ausrufspreifes um den b«0tulen0en Betrag von weltern zehn Prozentcn bcwllllget wu de, m der Kan,l«i deS k. k. Rcmanuee Gchwaz. mlt Vorbehalt der hierorligen Rallfi-callvn, im Wcge der öfftntllchcn Vt^ligtlung zum Verkaufe ausgeboitn werdm: 1. Das zum, Staatsdomänenfonde gchönge Urdar Freundsberg, dessen Ertrag m jährllchen Glund , Wasscrfall- und Nccognmonszmlen pr. 2vnft. tZ'/^kr. W. W. E. M., "N Walsatyen pr. 29ft. I2kr., und ,n den veränderlichen Ulbarb^ mäßigen Laudem,al. und Tofbezügen nach dem zehnjährigen Durchschnltte pr. I2tifl. 2tt V, kr. W. W. E. M. destchl, im Auslufbplnle von Dominicalsteuer zu sechs Termmen oellagt HHft. 4 kr. W. W. E. M. — II. D»e zum Rttlg,onb, fonde gehörige «rste und zweite Belnfijlalen, stlfiung m Kundl, mit den jählllHen Grund. zmsen pr. iiZ ft. 6 kr. W. W. E. M , dann der Laudemial- und Taxbezüge lm zehnzahrlgen Durchschnitte pr< ^fi. ^Z'/,^. W. W C. M., ün Ausrufsprerse pr. i/^Uft, W. W. L- M. — Die o'd>nare Dommlcalsteuer zu rr» lanbes Domilncalrcs.ten zu erwerben blrcchn-get isi; und wird bemerkt, daß kaufslumge Gemeinden sich vorher dazu ben polillschen Con» sens zu errvlrk'N haben. — 2.Wer ander Velstel, gnung Thell nehmen null, hat als Eauilon den zehnten Thnl dts Ausrufspreises an dle Vet-lie»gerung6commlssion entweder bar, oder in öffentlichen, auf Metallmünze und auf dm Ueberbrmger lautenden Staatspapleren nach chrem cursmaßigen Werthe zu erlegen, oder eine auf dicken Betrag lautende, von der k. k. Kam-merprocuratur geprüfte und als bewahrt be-fiätlgte Slcherstellungsurkunde beizublingen.— W«r für emen Dritten ein Anbot machen w»ll, ist verbunden, die Vollmacht seines Evmmitttn-t«n der Vnsieigerungß - Eommilsion schriflllch vor dlM Protocollsabschlusse zu übergeben. -^ 3. Jene Kaufslustigm, welche wegen großer Entfernung ober wegen anderer Ursachen bn der Licilatlon nlcht ersche nen können, oder n»cht öffentlich llllttren wollen, können vor oder auch während der Llcitatlvnsverhandlung schriftlich ve>flegelte Offene elnftl dcn, oder der l»citae t»ol'ec!.'mm>sjlon übcrgeb«». — Dilse Offerle müss n aber: 2. das der Versteigerung ausge» »cyie Odjcc?, für welches e n Anbot gemacht wl d, so axc cs im Velsl.lgeiungkcdlcte anaege« bin >st/ mil Hllinclwlig auf dle zur Verstelge» rung dlSfclt'cn f.st^tscyte Zeit, nämlich Tag, Monat und Jahr, glhölig bezeichnen, und dl« Sllwmc in W. W. C. M., welche für dieseS Objccl qebolen wlrd, in einem emzigm, zugleich mit Ziffeln und dU'ch Worte auszudrückenden Betrag bestimmt angeben, indlm Offerte, wel» che nicht genau hiernach verfaßt sind, nicht wtldcn berücksichtiget werden. — k. ss muß darm ausdlücll^ch enthalten seyn, daß sich der Offerent allen jenen Llcitationsbedlngnisfen unterwerfen wolle, welche indem Ncttationsprce tocollc aufgenommen find, und vor dem Dec ginne der Versseizerul'g vorgelesen werden. — <: Das Offert muß mit dem zehnp«rz«ntlgcn Nadium dls Au^rufspreises btlrgt ftpn, wel? chcs ,m baren Gelde oder m annthmdaren und yaftungsfreicn öffentlichen Obligationen nach ihem Curse berechnet, oder in einem von der k. k. Kammerprocuralur geprüften, und nach §§. 23o und i374 des allgemeinen bürgerl. Gesetzbuches annehmbar erklärten S'cherstll» lun^sacte zu bestehen hat, und 6. mildem T>iuf- und FamUler.namen des Offerenten, darin dem Stande und Wohnorte desselben unte,fcrnget scpn. — Die versiegelten Offerle werden nach abgeschlossener mündlicher Lttlta-tion cröffitt werden. Uebersteigt der in einem derlei Offerte gemachte Anbot den bei der münde llchm Versteigerung erzielten Bestbot, so wird der Offerent sogleich als Vessbietlr m das Llti-lallol sprotocvll eingetragen und hiernach be» handelt werdtn. — Sollte ein schnftl>chcs Of» fert denselben Betrag ausdrücken, welcher bei dlr mündlichen Vcrstligerung als Bestbot er, zielt wurde, so wird dem mündlichen Bestbieier der Vorzug eingeräumt welden. — Wofern jedoch mchrcre schriftliche Offerle auf den ßle«-chen Betrag lauten, wird sogleich von der ?f von Hundert in W. W. E. M. m halhjähr,« gen Raten verzmstt, in fünf gleichen IahrlS« taten, vom i. November iL32 an, abtragen. — 6. Vom Tage der Uebergabe und respccuve vom Tage an, wo sem Gcnußrecht gerechnet wird, übernimmt der Kaufer auch alle auf oem gekauften Gegenstände haftenden, wie immer genannten Lasten und Obliegenheiten, ohne Rücksicht auf die Zeit der Entstehung derselben. " 7. Die Stamp'l^ebühr zu emem Pare der über den Kauf au^zufer'igcnden Veriragsur, künden, daim die Taxgcbührcn und sonstigen Auslagen, welcke auß dem bezüglichen Kaufst acte und der Veränderung oeS Besitzes der Realität riach den bestehenden Vmschnftcn s'ch ergeben, hat der Käufer aus Elgemm zu be-streiten. — Uebrigens können die weitern Bedingungen, dann dle WerthSanschlage und Ur» barien in der Kanzlet des t. k. Rentamtes zu Schwaz wahrend den gewöhnlichen Anusstun« den eingesehen werden. — Innsbruck den 23. Mär, 1842. — Von der k. k. Staatsgüter-Veräußerungs-Provmzial-Eommission für Tirol und Vorarlberg. Joseph Dialer, k. k. Gub. und Präsidial'Secrctac. Nreisämtliche ^erümtbärunZenI Z. 611. (1) Nr. 6526. Kundmachung. ^ Die hohe k. k. Landesstelle hat mit De- cret vom 17. v. M., Z. 6W3, die Herstellung des theilweise abgeschlossenen, dann Ausbesserung und Ausschieferung des nachbestehenden alten Pflasters an den beiden Ufern des Laibachstuffes durch die Stadt und im Durchstiche am Baron Codelli'schen Grunde, in dem richtig gestellten Betrage pr. 1246 fl. 49 kr. im Versteigerungswege bewilligt. — Diese Versteigerung wird bei diesem Kreisamte am 10. Mai d. I. in den vormittägigen Amts-stundeu Stattfinden, wozu die Unternehmungslustigen zu erscheinen mit dem Beisatze eingeladen werden, daß die bezügliche Detail - Beschreibung Hieramts eingesehen werden könne. — K. K. Krcisamt Laibach am 21. April 1342. Aemtllcke Verlautbarunüen- Z. 617. (1) Licitations-Kundmachung. Bei dem löbl. k. k. Bezirks-Commissariats zu Gurkfeld werden am 12. Mai d. I. in den vormittägigen Amtöstunden folgende Material - Lieferungen und Bauherstellungen fkir den Navigations-Treppelweg am Savestrome an den Mindestfordernden hintangegeben wer-den, als: 1. Die BeiEellung des Beschatte-rungs-Materials von Radna bis Franco, und zwar 34'/» Cubikklafter, im Ausrufs preise pr. ...... 187 st. 55 kr. 2. Die Verlängerung der Seitenflügel am Durchlaß unter Ruckenstein, im Ausrufs-prcise pr. .... 32 fl. 45 kr- 3. DieHerstellung einerTreppelwegs-Stützmauer beiIcffenitz, imAusrufspr.pr. 95 st. 38 kr. 4. Die Reconstruction der Treppelwegsbrücke bei Mausgrüben und der anstoßenden Stützmauer, im Ausrufspreise pr. 1909 fl. 9 kr. 5. 400 Stück Streifbäume sammt Stntzcn und Anbindpfähle, im detto. pr. 351 fl. 20 kr. 6. Nebstdem an neuem Schanzzeug: 1 Meßkette 10" lang; 1 Brechstange mit 15 Pf.; 6 Krampen zu 6 Pf.; 6 Schaufeln z inte«ti»to verstorbenen GH«, leute Barlelmä Ssr« und Anna Sorre, geboine Dinghauser, aus was immer für »inem Rechts» gründe einen Anspruch zu stellen glauben, ih»e Ansprüche bei ter auf den 27. Mai l. I. Vor« mittags um 9 Uhr vor diesem Gerichte bestimmten Liquidation»» und Abhandlungstagsatzung um so gewisser anzumelc'en und geltend zu machen haben, als im Widrigen sie sich oie Folgen deö h. 6«4a. b.O.B. selbst zuzuschreiben haben werten. Bezirksgericht Nassensuh am 22. März 1U42. Z. Saä. («) Nr. ,55.." Edict. Von dem Bezirksgerichte Haasberg wird hi»-Mlt öffentlich kund gemacht: tZS sey über Ans«, chcn des Johann Lenassi von Planina, in eie executive Feüdikiung des, dem Georg Nagode von Planina gehörigen, der Herrschaft HaaSderg »ub Rect. Nr. ^'/,252 dienstbaren, gerichtlich auf 2000 ft. geschätzten Hauses sammt An« und Zu/, gehör, pcto. schuldiger 65 st. ,5 tr. c. s. ^ ge« williget, und es seyen hiezu die Tagsahungen auf den 4. Juni, auf een 4. Juli und auf den 4. August l. I., jedesmal Vormittags 9 Uhr vor diesem Gerichte mit dem Beisätze bestimmt, daß diese Realität bei oer ersten und zweiten Werfiei. gerung nur um die Schätzung oder darüber, bei der dlitten aber auch unte» derselben hintangege« ben werde«. Der GrundbuchSextract, das Schähungsprot0' und die Licitationsbedingnisse können täglich hier» amts eingesehen werden. Bezirksgericht Haasberg am 3o. März 1842. Z. 6o5. (l) Nr. ,44g. Edict. Vom gefertigten Bezirksgerichte, als Abhand« lungsinstanz, wird hiemit tuno gemacht, daß in Gemäßheit testamentarischer Verfügung de,r zu Kleinftatteneg am ^5. März d. I. verssorbeven. Witwe Maria Pirz, die zwei zu deren Anlasse 282 gehörigen Weingärten unttv die BergobrigkeitGut Stauben n» I^»5cn und per 5n»5kllo, sammt Ge> schirr und etwas VZein, am '9. d. M. frub 6 Ubr in loco LlaUniku, an den Meistbietenden hmtangegeden werden wi^d. Kausiiebhaher haben vor dem Anbote ein Vakium pr. 2« ft. zu Han» die» der Licitationscommifsion zu erlegen. Bezirksgericht Rupenzhof zu Neustadt! am 2l. April 1L42. Z. 6c>6. (») Nr. 906. Edict. Van dem gefertigten Bezirksgerichte wird hie« mit zur offentUchen Kenntniß gebracht, dah über Requisition des hohen k. k. Sladl. und Landrech« tes in Krain. zur Vornahme der vom Letzlern in der Executionssache der k. k. Kammerprocusa« lur, nomine der Kirche zu Prewal?, wider Anton Schuscheg von Pr»wald, mittelst Bescheides vom Z6. März »642, Z. 7^3, bew,lNgten exccutiven Bersiligerung der, aus 4t ft. 35 tr gerichtlich he» rverlheten Fährnisse, pto. schuldigen 36 st. 35^ tr. c. 8. c., der 12. Mai, 25. Mai und 6. Juni l.I., jedesmal Vormittag 9 Uhr in loco des Oxecuten bestimmt rvorden seyen. Wozu Kauftust'cge mit dem Beisahe ciligela» den werden, daß die Psandobjecte gegen gleich bare Bezahlung nur bei der dritten Feilbietung unter dem SHatzwerlhe hintangegeden werden. K. K. Bezirksgericht Senosetsch am zI. April ,642. ________ 2. ^7» (') ^ Nr. 307. » Edict. Von dtm gefertigten Bezirlsaerichte wird hie. mit zur öffentlichen Kenntniß geblacht, daß üdee Requisition des hohen k. k Stadt- und Landrech' les in Kiain cl^o. l5. März 1842, Z. ,9,5, zur Bornahme der vom Lehtern in der E^ecutionZl fache der lübl. t. k. Kammerprocuratur, nomine der Kirche zu Prewalo, conti-2 Joseph Ierrilsth vulßc. Machon zu Prervald, mittelst Bescheides vüm »5. V^ärz Z642, Z. 760, bewüligtel» cxecu« liven Velsteigerung der auf 3a ft. gerichtlich be» wertheten Fahrinffe, pcto, aus dem llrthcile vom «7. Mai lüHoschuldigen Betrages pr. 4< fl. «<)ks. c. 5. c., der H2. Mal, 26. Mai und 6. Juni l-I., jedesmal Vormittags 9 Uhr in loco des Exe» cuten bestimmt worden seyen. Wozu Kauftustige mil dem Beisätze eingcla. den werden, daß cie Pfandobjecte nur bei der drltlen Feilbielung gegen Bezahlung hintangegt» den werden K. K. Bezirksgericht Senosetsch am «4. April «842. Von der k. k. Bezirkssbngseit Landstraß werden nachsiehend aufgeführte Burschen, welche sich bei der heurigen Retlutilung nicht gestellt haben, hiemit aufgefordert, binnen drei Monaten a clatc. so aewih hier vorzukommen und ihr Ausbleiben zu rechtfertigen, widrlgens dieselben den bessehenden Gesehen gemäß als Rekrutirungsftüchtlmge behandelt werden würden. ^ Namen Wohnort ^ Pfa», ^^ Anmerkung A ^_________ ____^____ 2 ^ ________^ . Georg Matkovizh Großzirnie li Grohdolma .620^ 2 Joseph Penza Podstermenam 3 Landstrah 1Ü2. « , . . ^ 3 I eph wen a, Tborl 6 St. Banelma . ssIllegal abwesend u. H ^ vb G°r «z St. Mara,n 2 delto ^22 ^uf d.e Vorladung 5 Anton Stebel Sandstraß . 76 ^. Landstraß ^ .> / nicht erfch.enen. k Anton Scheibelbrand St. BarleUna 3» St. Bartelma .. ^ 7 Leopold Soran Tschattcsch 6 ^schatlcsch „ « K. K. Bezirks «Obrigkeit Landsiraß am 2^ April MT. __________________^^^ Z. 613. (1) A n z e : g e. Endesgefertlgter hat dte Ehre, dem hohen Adel und geehrten Publikum anzuzeigen, daß bei ihm, nach der neuesten Mode, Mannerkleider und Livreen zu sehr billigen Preisen, wie auch Sommerröcke von 6 si. bis 24 fi. M. M. verfertigt werden. Er schmeichelt sich, durch passenden Schnitt/ reine fielßlgeArbeit, so wie schnelle und pünktliche Lieferung der aemachten Bestellungen die vollkommene Zufriedenheit seiner?. "l.Abneh-mer zu erwerben. Johann Mayer, Mannskleidermacher, hat sein Ge. wölbe am alten Markte Nr. lK3.