^169^_________Freitag, 25. Juli 1902. 121. IahtMN«. Mbachn Zeitung. >ahr!g u/x U?U?' ^" Postvelltüdung: 8°n)jHhil» 30 «. hlllbiähr!« lü li. Im Konlor: «anz° In,tr«., V ° " ^ ''^ b!t i,^stellu>in <»« H«,„« »aoziälir!«, ll l(. - Insfrt,°n»«ebübr: Für «eine Die »Laibachrr Zrltung» erlchrlüt »äalich. mil «lulnahmr del Son» und sselertage. Dir «d«lniftr«tlo« befindet sich «ongrehplatz «i, li. die «e»»ltl»n lalmatin' Vasse »tr, e, Lprechftunben der »iedattion von « hi« W Uhr vormittag«. Unfraiiliertr Ärirsr werben nicht angenommen, Manusllipte nicht zurullgeslellt. Amtlicher Teil. Gesetz vom 12. Juli 1902, betreffend die Hastpflicht der Eisenbahnen. iin^ v^ ^ustimniung beider Häuser tx^ »leichsrates """' >,"!) anzuordnen, wie folgt: 1^<» ^ ^^ilniniulgen des Gesetzes von, 5. Ü'^ärz Netn ^' ^!' ^'^ "^' "b"' ^e Haftung der llnter< Ta»»-"^"' ^'^ Eifl-nbahnen mit Anwendung von ^'^llwn betreiben, gelte,: siir alle mit Anwendung elementaren Kraft betriebeneu Eisenbahnen. .. 8 2. l!°in?k ^Mlnnulngen deo Artikels VII des Gesetzes 'chad' ^"^ ^'"' '"' ^- ^- ^r- UV, über die Ent° ''lrtis^"^^" ^'^ ^"slclierungsanspruche der geiiläß ten 5 - ' ^ '' ""^ -'l'tilc'l V jei,e>o Gesetzen versicher-^^>''"'bahnbediensteteu und ilirer Hinwbliel^nen, tuni c '^'^^ "^^ uiit Anlvendmlg eiuer eleiueu» "' ^mft betriebeilen Eisenbahnen. § 3. T«w^. ^'"' ^"lznge diesem Gesehen da>> mit dem ^, !v"""' "undmachuilg in Wirksamkeit tritt, ist '" >"stizmi nister beauftragt, ^schl, mu ^«vit» liän. vom 16. Juli 1902. ^ Juni ,^'^""^^ b" nordwestlichen Mährens» vom ^. :l28 ,v2l«nulll l>s.I,lli» vom 16. Juli 1902. Nr « '^"^^«lUlr^» vom 15. Illli 1!)U2. g!,'nc>' "' Diwans!«.. "- " «Dudravnill» vom 12. Juli 1902. Nichtamtlicher Teil. Zur Lage in Böhmen. Das „Pilsener Tagblatt" führt m>5, die innere czechische Amtosprachc und die Vet0',siurieu im böhmischen Landtage seien ernsthafte Postulate und wären für beide uatwnale Parteien gleich wertvolle Errungenschaften. Tnd Nebergewicht fei aber d schützt. Trotzdem seien e5 seltsamerweise die (5zecl)en. U'elche zuerst ,;u diesem Projekte Neui sagen: doch dürfe man annehmen, das; uicht alle maßgebenden Männer de<> czechischen Volkes diese unversöhnliche Auffassung zu der ihrigen macheil werden. Denn die Erfenutnio, das; ein ehrlicher Friede dem Kriege um de<' klriegeo lvillen vorzlizieheu sei, dürfte auch im Ezecl>enlager Platz gegriffen haben. „Äudivoj" sührt aus, wenn die jungczechische Partei mit Nücksicht auf ihre politifclie Neputatiou die Wiederherstellung der ilineren czechischen Amtssprache für so wichtig halte, ,nüs;te sie auf die vollständige Lösung deo ganzen Komplexes der Sprack)enfrag^ dringm und sich nicht mit dem Herausgreifen einer solchen Lappalie begnügen, am allerwenigsten um den Prei5 von Konzessionen an die Deutschen. Wenn man den Ezeclien ihre sprachlichen Rechte den Dentsäxn ,;ulieb nehmen tonnte, könne man sie ihnen auch gegen den Willen der Deutschen zurüctstelleu, lvenn es sich um eine Staatsnoiwcndigkeit handle. Sollte aber die Erfüllung der ohnehin sehr restringierten sprachlichen Forderungen der Ezeäien den Deutschen reichlich ein-lolmi werden, dann müs;tcn die Ezechen durch eine Politik auf eigene ^aust die Pläne der Gegner durch-trenzen. Mall müfse Ulde:' erwägen, ob es nicht besser wäre, do.5 „Verbrechen vom 17. Oktober Ml>!>" vor^ lälifig »lngerächt zu lassen und nach den wirtschaft, lichen und kulturellen Konzl'ssionen, die den Dentschc.i fiil die czechisä)e Amtsspracl)c geboten lverden, zu greifen. Der Prager „Las" bemerkt, die ^ungczecheu wollten noch immer nicht einsehen, daß ill der Spra-äMsrage kaum Erfolge zu erzielen sein werden und daß diese nicht der einzige und wichtigste Teil der na» tionalen Frage sei. „Narodni Listy" erklären, von irgendeinem pro» bisorischen Kompromiß znr Ermöglichung der parla-mcntarisäM Verhandlung des ungarischen Ausgleichen könne nicht die Rede sein. Zweck der Verständi» gung5 - Konferenzen müsfe vielmehr sein, de:n czechi« schen Volte die gleicl>en sprachlichen Nechte nlit oenl denlfclieil in Böhmen zu erwirken. Dil>5 könne aber nicht von dem Willen der Dentsä)er Negienmg, den bereits bestehendell gesetzlichen Beftilunlungen Geltung zu verschaffen. Italien und England. Ails Nom wird gemeldet: Die von der enalisä>eu Negierung im Parlamente abgegebene Erklärung, daß sie das traditionelle Verhältuio zu Italien pflegen wolle, konnte in letzterem ^ande selbstverständlich nur ein beifälligem Echo wecken. Ec> ist eine nicht zu ver» schleiernde Tatsache, doß die Freundschaftlichleit der Beziehungen zwifclien den beiden Ttnaten durch eine Neihe von Vorgängen, durch das Verhalten Englands während des italienisclieu ^l'Idzuges gegell Abessiuien, durch die Stelllingnahnie der engliscl>en Regierung in der Sprachensragc auf Malta und mrtx're Ersä)ei' nungen elnpfindlich gelitten hatte. Die Unliebsamkeil der von diefen Ereignifjen eillpfangeneir Eindrücke murde jedoch von der Peinlichkeit der Empfindungen, linlche der 18Uli erfolgte Abjchluß deo englischfranzö-sischeil Uebereinlommene bezüglich deo Mlttellli^>ere'' hervorgerlifeil hat, lveil übeltroffen. Bei dieser Ab' machullg hat mail fich über die Interessen Italieno im bezeichnrtt'll Gebiete vollständig hinweggesetzt, und eo mußte sich den Italienern die. Annahine uusdrän« gen, der Grundsatz der Erhaltung des «lutu» lzuu inl Nlittclmeerc werde jeiteils der 5wbineltte von Von-don »lnd Paris in dem Sinne aufgefaßt, daß diese beiden Mächte in Bezug aus Eypern, Aegylen, Tuni5 und im Hinterlandc von Tripolis nach ihrem Gut dünken vorgeheil können und das Prinzip der Scho» liung des bestehendeil Zustandes m ''' nlich für Italien zu gelten habe. Au5 einer f, ,tnliung der Mittelmeerfrage hat fich siir Italien da» Bedürf-nic- cigeben, über diefe Sphäre d<>r europäifclM Po-lilit eine Vci'ständigung mit ssranlreich zu bewert- Feuilleton. An der Ostsee. Strandbilber von Ornst Jeldhevn. l. Heringsdorf. M (Flachdruck velboten.) lvio i„ ^"^^ '", Liudemannsclieil Hotel vorzüglich ^'«l»,. st/s ,' ^m von Stettill her in Sicht kam, ^cht^,^" !"'t den Wogen. „Die armen Passagiere", - >"°l.l ü '" ^"l^ell, „in »velchem Zustande lverdeil '^rf^ .<>"'?liickenkopf betretm . . .", da kam ein ''"chz> ".''^'wß. zallste an ihrem Hute und ehe sie ^"»iN'it leimte, wurde der in elegantem Bogen ^. luge,! und landete einige Meter draußen in m"^'^/^'"' '"'l'5"- l)örte sie eine Männerstimme t ^ tt,/s- "''">"'' ^"s""ft liegt ans dciu Wasser" — s^"tV ^' ^"l Spötter noch genau ins 1'luge fassen ' ^»i, ?"' lchon zuriickgelallseil, in ein Boot ge ö^" di.„ ^.,^''^' du's^ n,it krästigell Nudelichlägen » ^rlb^ c ^u'lAlinge her. Eo gelang ihm m,ch bald, U l^bhcch z„ nierden nnd n,l,l überreichte er ihn seiner Besitzerin mit einer tiefen Verbeugung: „Er ist zwar mit Seewasser getauft, aber fönst »loch ganz heil." Fräulein Lorchen stammelte einige Worte de-> Dankes, doch damit ließ sich der junge Herr uicht ab> speisen, sondern blieb an ihrer Seite: „Erich Walter", stellte er sich vor, „der Lebens, retter Ihres reizenden Hutes." ^orcheu errötete über und über, Tante Adelheid musterte den Aufdringlichen durch da5 Glas ihres langgestielten Lorgnons, Onkel Maxi, zog die Brauen hoch, und der Mops ließ ein ärgerliäieö Knurren hören. Das genierte jedoch den jungen Mann blut-wenig, er tat so, alo ob er schon jahrelang in der ssa» nlilie verkehrt hätte. Mit Tante Adelheid unterhielt er slch über „jenseits von Gut und Böse", Onkel Mari hielt er einen Vortrag über die Zukunst der Mails-felder Küre, den Mops fütterte er mit Zuckerstücken und Fräulein Lorclle» erzählte er die neuesten Wi^» alls dell „fliegenden". Alb man des Abends allein war, meinte die Tante: „Ein sehr gebildeter Mensch, dieser Herr Erich Walter, der hat mindestenc' ein halbeo Dutzend Se-Klli'ter Philosophie gehört." „Wahrscheinlich ein Bankier", urteilte der Ontel, „der wußte an der Börse ebenso gut Bescl^id wie ich und schien dlil Kurszettel answendig gelernt zu haben." „Auf mich hat er mehr den Eindruck eines Kunst-lerc- gemacht", gab mm auch Fräulein Lorcl>en ibre Ansicht zum Besten, „er wußte so genau Bescheid in der Technil deo Zeichnens." Der dicke Mop? flelfchte die Zähne und verdrehte die Ailgeil: für feine Hunbeseelc stand e5 fest, daß viele Gentlemen wie Herr Erich Walter einer war, noch nicht auf der Kaiser Wilhelm-Brücke im Seebade He-ling5dorf promeniert hatten. Am nächsten Nachmittage saß die Gejellsäiaft auf einer der Terrasfen des Kurhause». Fräulein Loräien trug wieder den bekannten breitlrälin>igeli Etrohhut, dem sie die Bekanntschaft des Herrn Erich Walter ver» dankte - der Hut war auf dein besten Wege, eine Ja» milieN'HelilNlie zu werden. Onkels freund Bieder« mann hatte mit an der Tafel Platz genommen, ein alter Junggeselle, der in feine Gefellfchafl gar nicht so rechl paßte. Er war immer so geradezu und wußte gar nicht, wa5 Galanterie war. Niemand konnte ihn so recht leiden, dem Onkel lvar er zu knauserig, der Tante zu ungebildet, Fräulein Lorchen zu grob und den Mop5 hatte er schon zu wiederholtenmalen mit Fuß-tritteii. traktiert. „Das Hundebiest gehört in die Hütte", hatte er dabei gesagt, „aber nicht ius Restaurant." Heute schieil er ganz besonders schlechter Laune zu sein, denn er hatte an allein etwao aufzusehen. Dic Suppe war zu kalt, der Fisch zu weich, dn Braten noch halb roh und den servierenden .«ellner rmilnerte er mitten in die Idioten, ,,'ne heilloje Wirts^ft h'" im Bade", räsonnierte er, „aleich am frühen o/oM"' geht der Aerger los. Hat dieser ^a".er c.n«. To pc. ^e^ n^uU^ nehm' ich eklich beim K'ravattel." Laibacher Zeitung Nr. 169. 1411 25. Juli 1902. steltigcn, wie dies ja auch seitens Englands schon früher geschehen war. Wenn das Kabinett von Samt' James nun verkündet, das; es den Beziehungen zwi< säfen England und Italien den überlieferten Cha^ rakter der Freundschaftlichteit wahren wolle, so können die Italiener dies nur mit lebhafter Zustimmung be° grüßen, und es wird in Nom die größte Befriedigung wachrufen, wenn die venwmmenen englischen Ver< sicherungen ihre Bekräftigung durch Taten erfahren werden. Politische Ueberficht. Laibach, 24. Juli. Tic „Neue Freie Presse" berichtet, daß am 22. d. Herr v. Sz 6 ll eine Unterredung mit dein österreichischen Ministerpräsidenten Dr. v. Koerber hatte, wela> der Fortsetzung der A us g l ei chsv erh a n d-lungen galt. Tie Referenten werden ihre Arbeiten ohne Unterbrechung bis zur vollständigen Durch-beratung sämtlicher Positionen des autonomen Ta< rises, die noch klarzustellen sind, fortzusehen haben. Es nx'rde sonach eine Konzentration der Arbeit statt« finden. Es sei gewiß, daß sich beide Ministerpräsiden' ten im Laufe des Monats Juli an das kaiserliche Hof« lager nach Ischl begeben werden, um Sr. Majestät dem Baiser über den Verlauf der Verhandlungen Be» richt zu erstatten. — Die „Reichswehr" konstatiert, daß gegenwärtig eine ganz andere Stimmnng die Aus» gleichsverhandlungcn beherrsä)e. Der vollzogene Szenenwechsel lasie die Hoffnung zu,'daß die Mefe-rentenderatnngen auch die Sicherung des Zolltarifes, seine Reife für die Formulierung des den Parlamen» ten vorzulegenden Gesetzentwurfes bringen werden. Der Erlaß des k. k. Ministeriums des Innern über die Maßregeln zur Bekämpfung derTu' berkulose wird vielfach im zustimmenden Sinne erörtert. Die Blätter geben der Hoffnung Allsdruck, daß fich alle beteiligten Behörden mit der privaten Initiative vereinigen werden, umd en Kampf gegen die Tuberkulose, der jetzt so vielversprecl)end begonnen l,abe, mit unermüdlichem Eifer weiterzuführen: das ganze Reich und in erster Linie Wien werde hiefür dankbar sein. Im Hinblicke auf die von der Türkei ange-kündigten Reformen in Mazedonien und Albanien verweist das „Fremdenblatt" auf die Rede des Grafen Goluchowski in der jüngsten Delega» tionstagung, in welcher er bei Besprechung der Val» tanverhältnisse die Bedeutung eines Eingreifens der türlifchen Regierung in dieser Richtung hervorgehoben liat. Für die Türkei sei es von ganz besonderem Intel,» esse, für Siclierheit und Ordnung zu sorgen und poli» tisch immer auf dem Handlungen haben aber einen anderen Zweck. Deutschland wünscht eine Kohlenstation in Holländisa>Indien zu erhalten und Holland wünscht eine entsprechende Gegenleistung für eine derartige Konzession." In Ber» liner unterrichteten Kreisen ist aber von einer der« artigen Absicht des Deutschen Reiches nichts bekannt. Die russische Regierung Plant bereits seit längerem, wie der „Köln. Ztg." aus St. Petersburg geschrieben wird, die Ernennung besonderer Ver-treter des Ministeriums für Landwirtschaft in einigen fremden Staaten, und zwar sollen solche Agenten oder Attaches in London, Paris, Wien, New' york, Königsberg und Genua ernannt werden. Diese Beamten haben u. a. die Bedürfnisse der betreffenden Märkte zu studieren, und darüber an das Ministerium für Landwirtschaft zu berichten, allen Interessenten, Russen wie Ausländern, Auskünfte zu erteilen un) überhaupt die Interessen der russischen Landwirtschaft und der Ausfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse wahrzunehmen. Das Ministerium für Landwirtschaft entsandte im vergangenen Jahre einen Beamten nach den Vereinigten Staaten, der die dortigen Verhält» nisse erforsäien sollte. Dieser Beamte hat jetzt einen Bericht erstattet, worin er sich für die sofortige An« stellung eines landwirtschaftlichen Sachverständigen in Nordamerika ausspricht. Da die Errichtung der« artiger Aemter auf gesetzgeberisäMl, Wege wohl noch längere Zeit alls fich warten lassen wird, hat das Mi-nisterium für Landwirtfchaft, wie verlautet, beschlossen, die Erledigung der Frage nicht abzuwatten, sondern alsbald einen Beamten als landwirtschaft^ lichen Attacks der Gesandtschaft in Washington beizn» geben. Tagesneuigleiten. — (Dah es im Altertu m bereits Stenograph i u n e n) gab, darauf macht Dr. Heraeus aufmerksam. In Nom fand man im Jahre )88l) auf der Via Tibur-tina eine Grabschrift, die zu deutsch lautet: „Den Manen geweiht. Der griechischen Stenographin (Xu^rilO) Apate, d> 25 Jahre gelebt hat. hat Pittosus diesen Grabstein setzen lassen als seiner lieben Gemahlin." Apate scheint Stenographin für das Griechische gewesen zu sein. Jedenfalls hat es weibliche Kalligraphen und Stenographen vor mehr als anderthalb Jahrtausende» gegeben, und Apate scheint zudem auch als verheiratete Frau den Beruf als Stenographin noch ausgeübt zu haben und dabei den armen Pittosus in de.i wenigen Jahren der Ehe sehr glücklich gemacht zu haben. Die Frau tonnte also schon damals einem Berufe obliegen und doch eine „liebe Gemahlin" sein. — (Die Zerstörungen auf Martinique.) Der „Temps" veröffentlicht Auszüge aus einem Briefe vom 2, Juli, der Näheres übtr die Trümmerstätte berichtet, wo die Stadt Saint-Pierre auf der Insel Martinique lag. Merl^ würdigeiweise verändert sich die Nodengestaltung von Tag zu Tag. An gewissen Stellen, namentlich gegen den Strand hin, ist die Aschenschicht noch vier bis fünf Meter hoch, an anderen sieht man das Strahenpflaster, und dann trifft man wieder beträchtliche Senkungen, z. B. in der Rue de Petit Versailles, wo die Kanalwafser durch zwei große gußeiserne Röhren unter dem Boden ins Meer geleitet werden. Diese Röhren sind noch an ihrem alten Platze, aber ragen um fünf bis sech» Meter über das jetzige Niveau des Erdbodens empor. Von Caint-Pierre nach Le Pröcheur ist die Küste so umgewandelt, daß man sich nicht zurechtfindet. Wo früher Le Fonds-Core war. erhebt sich jetzt ein steiler Uferfelsen von 25 bis 30 Meter Höhe. Einen Strand gibt es da nicht mehr, das Meer saM an den Felsen. Der Flecken Le Pröcheur ist zerstört, d^ Meenvasscr füllt die Kirche; Sainte-Philomene steht gä'nM unter Wasser. Auch bcr ganze Flecken Basse-Pointe ist ^ schwunden, verschüttet durch mehrere aufeinander folgt»" Schlammlawincn. Üiur dir Kirche und das Pfarrhaus bliebt" noch übrig. — (Die Prüoerie unb das Fe rnrohr.) s"" der eisten Jugendblüte längst entwachsene ledige Dame, ">l von der englischen Presse fehl ungalantciweise „alte Jungs" genannt wird, nahm ihren Sommeraufenthalt in dem ^ kannten Seebad Jarmouth. Vor einigen Tageil führte l>l nun bei den Stadtvätern Klage, daß ein Herr gerade ih^ Fenster gegenüber um 5 Uhr morgens sein Seebad gen^ men habe. Der Stadtrat schrieb dem betreffenden H^' der fich damit entschuldigte, daß er geglaubt habe, zu l früher Stunde unbeanstandet sein Bad in der verpönten 3^ nehmen zu können. Er werde aber künftig eine Meile lM baden, um leinen Anstoß zu erregen. So tat er auch- ^" Samstag erhielt aber der Stadtrat zu seiner llebcrraschu^ eine neue Beschwerde seitens der prüden Dame, in btl ^ hieß: „Der Mann, über den ich mich beklagt habe, badet je» schon um 4 Uhr morgens eine Meile oberhalb der Stal> wo ich ihn aber immer noch ganz deutlich mit meinem F<^ röhre sehen kann." Die Dame ist nun schwer beleidigt, ba l? empfohlen wurde, entweder eine Stunde länger der Rul^ pflegen, oder aber ihr Fernrohr nach einer anderen HimM" richtung hin zu wenden. — (Wer bezahlt heute da 6 Biei?) Aus Lo"' bon wird berichtet: Lord Salisbury hatte sich. wie ina» tvw' nach Abschluß seiner Studien der Journalistik gewid^ und aus dieser Zeit erzählt die Westminster „Gazette" e>" hübsche Geschichte. Salisbury teilte sein Arbeitszimmer t"' mals mit dem Kriegslorrespondenten Charles Willia?. Die beiden Herren wechselten im Schreiben der Leilart» ab. Salisbury liebte, wie das bei Journalisten nicht se" sein soll. ein gutes Glas Bier, und Charles Williams "»' diese Vorliebe seines Kollegen. Man kam daher überein, der Bezahlung des bei der Arbeit so notwendigen Getra"^ abzuwechseln. Doch die Jahre vergingen, der eine der I^ nalisten wurde Marquis und schließlich gar PremiernNlM' ' während der andere nach wie vor Artikel schreibt u»d '^ Vier einsam trinken muh. Nach langer Zeit erblickte ^7, Premierminister in der Wandelhalle des Hauses der ii^ den früheren Kollegen, Sofort ging er auf ihn zu und, ^ freundlich die Hand drückend, sprach er: „Sagen Sie ^ mal, Mr. Williams, wer muß heute eigentlich das ^' bezahlen?" ,^ — (Die Mumienerbse.) In London wurde' „Royal Aquarium" eine Ausstellung von spanischen 2^ eröffnet, die diese schönen Blumen in ungeahnten Aarieto von Farben und überdies entzückende Tafeldelorationen i^ bei denen die spanische Wicke eine große Rolle spielt. ^ sonderes Interesse erregt auch eine „Mumienerbse". die^ dem in der Hand einer Mumie gefundenen Samen 9^^ ist. Das erhaltene Exemplar zeichnet sich durch eine b^ kleine Blüte, dicken Stengel und ein üppiges dunlelgr" Blatt aus. Die Blume ist fast weiß und zeigt hie und da rotes oder rötliches Blumenblatt. , — (Eine tüchtige S ch w i m m l e i st u n g) ^ London wird berichtet: Eine außerordentliche Kraftp^ legte der bekannte Schwimmer Montague Holbein, der ^. des Monats über den Kanal schwimmen will, Tonntag ^ Vorbereitung ab. indem er versuchte, an der Küste von V> nach Ramsgate zu schwimmen. Holbein hat schon im vor's Jahre versucht, von der französischen Küste nach Dover y^ überzuschwimmen, aber durch widrige Umstände sl^.^ damals sein Plan. Auch am Sonnlag muhte er vier eng!'!, Meilen vor Ramsgate sein Vorhaben aufgeben. Trotzdem ^ seine Leistung vorzüglich. Er blieb nahezu fünf St""^ im Wasser und schwamm 18 englische Meilen. Dies w ^ genaue Entfernung zwischen den nächsten Punkten aUi < englischen und französischen Küste. Für Schwimmer beu^ Der Onkel zündete sich eine Zigarre an, die Tante hauchte ein n äuuc, Fräulein Lorchen zuckte gleichgültig die Achseln, der Mops retirierte cms an-dere Ende des Tisches. In diesem Augenblicke ging ein junger Herr die Straße entlang. Als er der GesellsäMt ansichtig wurde, zog er tackelnd den Hut. „Herr Erich Walter", seufzte Fräulein LorckM, der Onkel winkte vertraulich mit der Hand hinüber, die Tante machte eine respektvolle Verbeugung, der Mops wedelte mit dem Schweife — nur Herr Nieder» mann zog ein grimmiges Gesicht und behielt ostentativ den Hut auf dein Kopfe. „Den kennt Ihr?" fragte er erstaunt. „Ein Bankier aus Berlin", meinte der Onkel. „Ich glaube eher ein Dozent der Philosophie", er» llärte die Tante. „Es ist einer von den sechzehn Sezessionisten. ver° laßt euch darauf", behauptete Fräulein Lorchen. „Bankier? Dozent? Sezessionist?" Herr Bieder» mann wollte sich ausschütten vor Laä>en. „Ein Bart» lratzer ist es, ein ganz erbärmliclier Rasiermesser» Stümper. Das ist ja derselbe Galgenstrick, der mir hellte morgen beim. Rasieren bald den Hals abge-schnitten hat. Komm mir mit deinem Messer nur noch einmal zu nahe . . ." und er hob drohend die ge-ballte Faust. -------is^ch an demselben Abend wurden, in Lind?» manns Hotel zwei Zimmer frei: die Herrschaften waren plötzlich abgereist . . . (Schluh folgt.) Der Schwiegersohn auf probe. Humoristischer Roman von «ustav «ehseld. (66. Fortsetzung.) „Die müssen Sir für heute abends ein ivenig bei^ feite fetzen!" sagte Mar unverwüstlich. „Sie erwarten ihn also in, Finstern im Eckzimmer, teilen ihm mit, daß Sie sein Geheimnis kennen, und erbieten sich dessenungeachtet, seine Gattin zu werden. Sträubt er sich, so drohen Sie, den Betrug, den er sich zu schulden kommen läßt, aller Welt zu offenbaren — kurz, Sie beschäftigen ihn so lange als möglich! Inzwischen wird Ihre Frau Schwägerin Sie eingeschlossen haben und Ihren Herrn Bruder, sowie Herrn Müller herbeiholen. Sobald man öffnet und mit Licht in das Zimmer kommt, werfen Sie fich dein Amtmann — ich fahre fl..rt, ihn mit diesem Titel zu benennen — an die Brust und rufen laut: ,O, wir sind entdeckt!' — Man wird von ihm Erklärungen fordern, und er wird dadurcy gewissermaßen gezwungen sein, Ihnen seine Hand an» zutragen. Tut er es nicht, so luerde ich, der ich mich dann ebenfalls eingefunden habe, ihm mit einer For» derung drolien. Seien Sie überzeugt, daß er auf diese Weise der Ihre wird!" «Aber ich bitte Sie, lieber Herr Schulze — mit Gewalt? Unmöglich! Mein MädÄMgefühl sträubt sich entschieden dagegen!" „Dann wird eben nichts daraus! Er ift ein ein» gefletschter Junggeselle! Selbst allo Ihre Reize und Vorzüge, gnädiges Fräulein, wl»rden niclM über scinen Starrsinn vermögen, wenn wir ihn nicht in , geschilderten Art überrumpeln! Entweder -^ ^.„ Ein Drittes gibt es nicht! Entfärben Sie sich! M" Sie?" ^! „O, es ist so schwer, so unendlich schwer! S^ Sie mein schamhaftes Erröten?" „Ja, ja, ich sehe! Also?" ^, „O — 0! Nun, ich weia> der — der besseren ^ sicht! Ich —ich will!" , „Na, das ist auch das Veste, wasSie tun to"»" ,, bemerkte Mar trocken. „Macht wenig Mühe und ^ , sicher durchschlagenden Erfolg! Nun s^en Sie l < Lassen Sie sich vor Ihrer Frau Schwägerin"'^', merken, und spielen Sie heute abends Ihre Rolll' ß^ Es müßte ganz sonderbar zugehen, wenn Sie l ,» als verlobte Braut aus der Affäre hervorging ,^ „Ach -- als Braut! Edler Mann, meine l" Dankbarkeit ist Ihnen gewiß!" .^' „Bitte, bitte, hat nichts zu sagen!" nrtM^. Mar, verbeugte sich tief und eilte davon, um den^ mann nnd Edlen von Rodmtal ansznsuchen. ^,t Er fand denselben in seinem Garten, wicd^^l nationalökonomischen Studien, diesmal ails' "^, stumme Bettler von Pest" oder: „Der Schw»"^ Mitternacht" beschäftigt. Bei seinem .^omnni' > ^ er eilig das Blich zu und trat ihm mürrisch entg^' „Was bringen Sie?" Ai „Zunächst einen Gruß von holden LiPP<^ Don Juan!" ^zc „Hat sich was!" brummte der Amtmann- "^z,,, holden Lippen — brr! Das Geld ist ja gan3 ' ^ ^Laibacher Zeitung Nr. 169. 1419 25. Vuli 1902. e Entfernung mit den unvermeidlichen Abweichungen vom 3 raben Wege etwa 22 Meilen. Kurz nach !) Uhr brach Hol-ln in Begleitung seines Managers und einiger Freunde einigen Lotsenbooten auf. Nachdem er mit Oel eingerieben s^,"ut einer Maske mit Glas belleibct worden war, Mipfte ei um 9 Uhr 2? Minuten ins Wasser. Er schwamm l>! auf der Brust und machte 25 Stöße in der Minute; bald oer nahm er die Rückenlage ein, in der er 20 Stöße in dec sck^' ""bsührte. Er lam so schnell vorwärts, daß die !n)weren Boote kaum gleichen Schritt halten tonnten. Er Ute eigentlich in den Kanal hinauskommen, um die ganze ° ^^^ Flut ,,u haben, aber die See war so schlver. daß ai> der Noote, nicht des Schwimmers wegen, darauf verkittn mußte. Drei, oder viermal lam cr an das Voot des ztes. und ohne die Hand darauf zu legen, nahm er Fleisch-Malt ,n flüssiger Form und belegte Butterbrote, was cr ^yr nahrhaft fand. Er schwamm weiter und neckte die see-lick s^'""^ durchnäßten Passagiere in den Booten, Schließ-^u k " ^ ^'^ ^^ ^"^^ unmöglich, da der Wogcngang ^lahm, nach Mnisgate ^z gelangen: der Schwimmer na^^ ^'^ jedoch, in das Boot zu lommen, und schivannn act) Deal zurück. Erst um 2 Uhr 10 Minuten lam er ins sei 'i!^ ^^ ^°" ^" ganzen Gesellschaft am frischesten, do "^' "'^ Herzschlag war normal. Für seinen Versuch, M" ?°^ ^"^ Calais zu schwimmen, fürchtet er nur die lognchleit eines plötzlichen Sturmes. Die Entfernung ist l chn verhältnismäßig gering, da cr vor zwei Jahren im Solent 4X Meilen schnxnnm. ' ?). 17 (Die Mu sil als Ehe scheidu ngsgru nd.) ,^ ^"ichtshof von Philadelphia hat soeben die Scheidung AM» Mrs. Christine Weatherill Ricr. die aus einer der ^af> "'^ "ichstcn Familien der Stadt stammt, und Mr. ^ yn Rice ausgesprock)en, weil dieser die Gewohnheit an-«nommen hatte, seine Frau zu zwingen, die ganze Nacht ourch. oh,,«, einen Augenblick Pause. Klavier zu spielen, die?/!! ^chmdern. daß die Frau einschlief, machte der lla-schl' ^^Nlann von Zeit zu Zeit furchtbare Tamtam-Illi ?' ^ '" der ganzen Nachbarschaft gehört wurden. Das lib"?. ^^^ fest. daß diese „chinesische 'Grausamkeit" alles , diete. wc,zj ,,^„ bisher in Ehescheidunqssachen zu beur-^gehabt habe. ^olal- und Provinzial-Nachrichten. Vekämpfuug der Tuberkulose. ^. ^"^ l. l. Ministerium des Inner» hat an alle politischen dir 'w ^^ folgenden, bereits signalisierten Erlaß, betreffend "„ zur Bekämpfung der Tuberkulose, gerichtet: lcaak ^ ^" ^"'" kranken Menschen auf Gesunde über bliu s " -'llanlheiten erlischt die durch spezifische Bazillen h^'^^h^ Tuberkulose wegen ihrer außerordentlichen Ver sninl^ ^'^ Nrößtc allgemeine Beachtung und unermüdlich ,^8laltige Abwehr. Nach den Forschungen der Wissenschaft seil« Tuberkulose eine Infeltionslranlhcit, welche einer-bat -s^^^ar, ailderseits in einem gewissen Stadium heil-!,- 'Aus dieser Erlenntnis erwächst für die staatliche ^.s lsverwaltung die Aufgabe, jene Mahnahmen zu er-dttbs": ^^ geeignet sind. der Entstehung und Weiterleitung dieser 5lrankheit vorzubeugen, zjts ^dem die staatliche Sanitätsverwaltung dahin ab' bak k Anordnungen trifft, ist sie sich dessen voll bewußt, btte, ^ ^ "°" '^ "lassenen obligatorischen Vorschriften. 3iel . ^^llg nur ein begrenzter sein kann, das angestrebte ^nde I'^> ^"icht weiden lann. wenn dieselben nicht durch y,yh "eilige zweckmäßige Vorkehrungen und Verhaltungs-Lahmen, deren Beobachtung die staatliche Sanilätsvcr ^ttd,^ lediglich dringend zu empfehlen vermag, ergänzt lii^' Die Sanitätsverwaltung ist demnach bei Be-^ftia ^^ Tuberkulose ebenso auf die pflichimäßige, ^tt>< .^'^erftühung der unterstehenden Organe als auf die ^^'llige. verständnisvolle Mitwirkung der verschiedenen Korporationen, des einsichtsvollen Teiles dec Bevölkerung, insbesondere aber auf die eifrige Unterstützung aller die Praxis ausübenden Aerzte angewiesen. Von diesen Gesichtspunkten ausgehend, gibt das l. t. Ministerium des Innern nach dcn Anträgen des Obersten Sanitätsrates die nachstehenden Anordnungen bekannt, welche einerseits die Richtungen andeuten, in denen sich fortan die aus die Bekämpfung der Tuberkulose abzielende Tätigkeit der politischen Behörden und ihrer Sanitätborgane zu bewegen haben wird. andcrscite die Vorlchrungen und Verhaltungs-maßnahmen bezeichnen, welche den zur Mitwirkung berufenen Faktoren von der staatlichen Eanitälsverwaltung zur Durchführung und Beachtung dringendst empfohlen werden müssen. In Anbetracht der unverkennbaren Bedeutung dieser Angelegenheit für das Gesundheitswohl des einzelnen sowie ganzer Familien, desgleichen für das wirtschaftliche Gedeihen der gesamten staatlichen Gesellschaft »oerden die Lanbeschcfb ersucht, diesem Gegenstände ihre besondere anhaltende Aufmerksamkeit und regste Fürsorge zuzuwenden und einerseits dafür Sorge zu tragen, daß die auf Grund bei nachstehenden Anordnnngcn an die politischen Behörden zu erlassenden Weisungen auf das pünktlichste befolgt werden, anderseits aber mit allem Eiser dahin zu wirken, bah die an der wirk» samcn Handhabung der allgemein gültigen Vorkehrungen zur Bekämpfung der Tuberkulose mitbeteiligten Faktoren in richtiger Erkenntnis dcr ihnen hiebei zufallenden wichtigen Aufgabe den Bestrebungen der staatlichen Sanitätsverwal-tung jene werktätige Unterstützung aiigcbeilM lasse», ohne welche ein voller Erfolg nicht erreichbar ist. Allgemeine Vorschriften zur Bekämpfung der Tuberkulose. Einleitung. Nach den als feststehend anerkannte» Ergebnissen del wissenschaftlichen Forschung ist die Tuberkulös? eine Insel« tionslranlhcit, welche bei hiefür bestehender Empfänglichkeit durch in den Körper eingedrungen? Tuberlelbazillen verursacht wird. Sie lann durch entsprechende Vorsicht oft verhütet sowie bei Anwendung geeigneter Behandlung und richtiger Pflege unter bestimmten Voraussetzungen geheilt werden. Die Ansteckung erfolgt in den meisten Fällen durch die Luftwege in der Weise, baß die an zerstäubten Teilchen des frischen oder eingetrockneten Auswurfes Tuberlellranler haftenden Äazillen eingeatmet werden, ferner dadurch, daß Tu-berlelleimc enthaltender Schmutz in verletzte Hautstellrii gelangt oder von tuberkulösen Tieren stammende Nahrungsmittel (Milch. Fleisch), welche Tuberlelbazillen enthalten könnten, in ungetochtcm Zustande genossen werden. Während die lehtbezeichnete Gefahr der Infektion mit Tuberlelbazillen durch die dcn Gemeinden obliegende strenge Handhabung der Vieh und Fleischbeschau sonne der Lebensmittelpolizei abgewehrt und diese Abwehr durch Vermeidung des Genusses vli» Fleisch und Milch unvcrläßlicher Herkunft in ungelochteni Zustande verstärkt nierden kann. ist die Verhütung der Verbreitung der Tuberkulose durch das tubertclkeimhältige Hu-stensrlret der Tuberkulosen und die am Aufenthaltsorte der-scllxn sich sammelnden tubcrlelleimhältigen Verunreinigungen, welche in den Staub übergehen, mit öffentlichen Maßnahmen nur zum Teile erreichbar. Solchen Maßnahmen wird zwar der Erfolg überall gesichert werden lö'nnen, wo öffentliche oder der behördliche» Ueberwachung zugängliche Lokale, in denen sich Tuberkulöse aufhalten, in Betracht lommeni hingegen wirb die Durchführung der betreffenden sanitätspolizeilichen Maßregeln großen Schwierigleiten begegnen, wenn es sich um Privatuntertünftc und Familien-Wohnungen handelt, in denen Tuberkulöse uon gesunden Personen gepflegt oder mit solchen in intimer Berührung leben. Diese Wohnungsgenossen der Tuberlulösrn. insbeson-dere linder, welche im Staube der Wohn und kranlenstube von Tuberkulösen spielen, sind der Anfteclungs^fahr in er hähtem Maße ausgefetzt. Diefe zu verhüten wird umso schwieriger, je beschränkter die Wohnränme, je kärglicher die materiellen Hilfsmittel der Familie, je geringer die Einsicht ^ber v ^—"--------------------------------------------------------- Hi« Zugabe! Nein, es geht doch nicht, lxnm besten '"M nicht!" r^."Dnnn nicht, lieber Mann!" sagte Mar soelm-sl, ^' "Tann nimmt sie Nachbar Müller, der isi niä>t ^"bel wie Sie!" "Mller?" '^a, Mulw! Ist schon alles abgemaiU!" >,!^".s,^chle lmss"l. weshalb Sie sich s^ sel,r dasii:-^l,!l<> ^"' ^lmen lmm eo doch gleich sein, mnhte ^n„" ^" ^"^ ^'lie^ sem, wenn sie nicht heiratet — " "ben Sie dl)ch mnsunwhr!" lKokÄ^ ob ich daraus sahe!" erwic^rte Max mit »iy^i ^" Miene. „Das Geld spielt bei mir leine Ul'icll .5 "" '^ glücklich bin, will ich anch alle alidn'c'n uch sehe,,!" "li- A ^ blizu gehört mich die alte Schachtel?" fragt- ^u,tn,m,n spöttisch. ^ni^!" ^' nehört ssriililein A^pasia Fimmel m erster "'Ht n>»^^t> Mar, verweisend, „llebrigen^ bm iäi 'ch h„,"'""!,, dieseö Thema mit Ihnen zn erörtern, "^ vielmehr einen Auftrag an Sie!" ^r ^<""' Auftrag au mich? Nud d<>r Ware?" fragte '^'Waun in-ngierig. ^hlt^"^^^ ^'^ heute abendo iu dab Haus meineo ^^tol^'. ^^"u^ioiuaterö in «l>5 ^ ^ uach ,^lm llhr unauffällig und ungeschen ^^>scht? ^ckzimme,'. hinten Iint5, m,f. Jen,and ^^tia.. ' ^selbst ;„ sM'che», »m Il,ne7, l«ine sehr «. "'^ 'uteressante Mitteilnng M umäM!" ^'ul a.?, "!'"'" ll'l'ß dli- Amtmann hen,or. „Auf den "")l' lch auch! Dat' ist wieder die „Darauf antworte ich Ilnnii gar nicht!" schnitt Mar Schulze ihm dao Wort ab. „Ich wiederhole Ihnen nur: e5 Haudell sich um eine sehr wichtige. Ihre eigen-steu Angelegenheiten tief beriihrende Mitteilung! .«»iümuieu Sie also! Weuu Ihneu die?)Usamuu'utuuft nicht behagt, so tönucn Sie. dieselbe ja einfach wieder aufheben! Denu weiter lann Sie al!' Ritter ohne furcht uild Tadel doch nichte daran hiuderu!" „Hnl!" machte der Amtmaun, dein das einlench. ten uwchte. „Aber können Sie mir nicht lvenigsteno eino Andeutung mack>en, Herr Schulze?" „Nein! Nur uoch einmal ^ merken Sie sich: das Eckzimmer hinten liuto, gleich nach zehn Uhr und ganz heimlich, in Ihrem eigenen Interesse! Empfehle mich, Herr Amtmann!" Und mit der undurchdringlichsten Miene entsernte er sich, gewiß, das; die durch sl'ine Worte geweckte Neu< gier alle Bedeuten dec- so würdigen H<"rrn Amtmanm« besiegen nm'rde. kopfschüttelnd blickte der Edle wn Nodental deni mist Davon schreiten den nach. „Hin, was ist das?" reflektierte er. „Gespannt — neugierig gemacht bin ich, das kaun ich nicht leugnen! Ach wao, ich gehe lun^ Er hat ganz recht! Ein Ende maclM kaun ich der Sache ja immer noch, sallo mir die Zusammenkunft nicht gefällt! Und ift et. dennoch .die', so ist es auch gut, dann gebe ich's ihr, das; ich sie los bin für immer!" Im Begriff, ans dem Garten deo Amtmanns tretend, nach Villa Fimmel zurückzukehren, begegnet.' Mar Schulze deni dickeu Müller, der feinen gewöhn-ten Spc^iergang nnternahm. (Fortsetzung folgt.) der Wohnungsgcnosscn ist, welche sich der notwendigen Vor^ sichtsmatzregeln befleißen sollen. Unter derlei Verhältnissen der Prioatliantenpflege vermag vor allem der Arzt mit dem Gewichte seiner Autorität und durch unermüdliche Einflußnahme auf den Kranken und seine Umgebung die im öffentliche» I»teresse notwendigen Mahnahmen zur Abwehr der Verbreitung zur Geltung zu bringen und die im , mit Tuberkulösen Lebenden, sowie die an Tuberkulose (irtranlten selbst zu einem hygienisch richtigen Verhalten zu erziehen. l. Verhütung. H. Obligatorische Maßnahmen. u) Allgemeiner Art, Vei jeder Erkrankung an Tuberkulose ist es Pflicht der Pfleger des Uranlen und dieses selbst, den infektiösen Husten-auswurf und etwaige andere tuberkulöse Ausscheidungen (Geschwürselrete) zuverlässig unschädlich zu machen und hie-durch die Weiicrverbreitung der Tubertelleimr hintanzu halten. Zu diesem Zwecke sind nachstehende Verhaltungsmaßregeln unbedingt zu beobachten: Sobald ein Erlrankungü-fall beim behandelnden Arzte den Verdacht auf Tuberkulose erweclt, ist die milroflopisch balteriologische Untersuchung der diagnostisch wichtigen Eilrele tunlichst bald zu veranlassen. Ist die Tuberkulose konstatiert, so ist nach Tunlichleit Sorgr zu tragen, daß dem Kranken — unbeschadet der hu--mansten Pflege — ein abgesonderter Schlafraum, jedenfalls aber ein eigenes Lager, eigene Vett- und Leibwäsche, eigene Kleidung, eigene Wasch- und Speiserequisiten beigestellt tocrden. Das Sputum des Kranken darf fortan in und außer dem Hause, worauf der Arzt mit dem ganzen Nachdrucke seiner Autorität ^u dringen hat, nur in hiezu berritzuhaltende Aufnahmebehälter (Spuclnäpfe. -Schalen, -Fläschchen und dergl.) unter Vermeidung des Aubspuclenb auf den Boden oder in das zur Reinigung der Nase bestimmte Taschentuch beseitigt werden. Beim Husten hat sich der Kranke nach Wei sung des Arztes geeigneter, vor den Mund zu nehmender Schutzdorlagen zu bedienen, um das Versprühen deö Spu-tnms zu vermeiden. Diese und alle mit tuberkulösen Infel-tionsstoffen verunreinigten Gebrauchsgegenftänbe find, inso-ferne sie nicht, wie z, B. Verbandstoffe, wegen Wertlosigleit sofort verbrannt weiden können, bei Vermeidung jeder Ma-nipulation, durch welche — beim gewaltsamen Entfallen geballter Schnupftücher - eingctroctnete Verunreinigungen verstäuben könnten, durch AuLloche», eventuell Desinseliwn im Wnsserbampf ober mit römischen Desinfektionsmitteln für dcn »veiteren Gebrauch unschädlich zu machen. Das AuLlchren der 3täume, in denen sich ein Tuberlel-lranlcr befindet, hat stete auf feuchte Weise zu geschehen. Das Entstauben von Staubtüchern durch Fenster oder an berr Oeffnungen auf die Straße ist allgemein polizeilich zu verbieten; die Entftäubung soll womöglich in einen ztvecl. »»ätzigen KehrichtbelMcr stattfinden und der Kehricht der« brannt wcrdcn. Die Leib- und Bettwäsche der Tuberkulösen ist mittelst Auslochens in Lauge oder Sodalösung oder Einlagerung in lalle, zehnfach verdünnte Krefolseifenlöfung durch ^4 Stunden vor dem Wafchprozesse zu desinfizieren. Im Falle des Abganges eines tuberlulösen Kranlen aus seiner Wohnung in Spitalspflege, beziehungswcife überhaupt dcim Wechsel der Unterkunft, desgleichen im Falle seines Ablebens sind alle von ihm bisher benutzten Gebrauchbgegen-siändc vor neuerlicher Verwendung durch andere einer verläßlichen Reinigung und Lüftung an der Sonne, beziehungsweise nach ärztlicher Anordnung der Desinfektion zu untei^ ziehen, und ift die von ihm verlassene Wohnung vor neuerlicher Benützung an Wänden und Fußboden grünblich zu reinige» und nach ärztlicher Anordnung gleichfalls zu des» infizieren. Hur Pflege der Tuberkulösen sollen nur folche Personen verwendet werden, welche weder an Tubertulose leiben, noch hiezu in evidenter Weise disponiert sind, Das Pflegeperso nale. bcziehungbweise die Angehörigen des tuberlulösen Kran lc» sind vom behandelnden Arzte mit genauen Weisungen zu versehen, wie sie den Kranlen in sanitätbgemäher Weise zu pflegen und sich selbst vor Ansteckung zu schützen haben. Ins ^sondere ist ihnen aufzutragen, daß sie sich gleich wie di? Aerzte nach einer etwaigen Verunreinigung bei Hände oder anderer bloßer Körperteile oder der Bekleidung durch tuber lulösc Ausscheidungen mit einer geeigneten Desinfektions Flüssigkeit reinigen, während der Hustenanfälle der Patiew ten nicht überflüssigenveisr den Körper in den Bereich der versprühten Schleimbläschen bringen oder sich vor deren Ein aimung durch Bedeckung von Mund und Nase schützen und sich der größten persönlichen Reinlichkeit befleißen. Um bei der Bekämpfung der Tuberkulose wirtliche Er. folge zu erzielen, ift es notwendig, daß alle beteiligten Per fönen. Kranlc und Gesunde, in strengster Selbstdisziplin die Anordnungen des Arztes befolgen, beziehungsweise deren Ve-folgung selbst überwachen. Es ist notwendig, daß jedermann die Ueberzeugung erlange, daß ein auf den Boden entleertes Sputum eines Tuberkulösen eine Gefahr fül ihn selbst ent-halte und daß er demgemäß ein Interesse und eventuell die Pflicht habe, derartiges hintanzuhalten. Jedermann muß cilicr auch darauf achten, daß er nicht selbst anderen ein schlechtes Beispiel gebe und sich daher des Spuclens auf den Boden entölte. Anderseits muh der Tuberlulöse erinnert werbe», daß er vermeiden müsse, durch sorgloses Ausspucken eine Gefahr für die anderen zu fein. und er wird es oer^ meiden, sobald man ihn aufmerksam gemacht haben w,rb. daß die ersten Opfer seiner Unachtsamleit o>e /-"'. — (Seltion Krain des Deutschen und Qe ste rreich i sche n A l p e n ve r e i n e s.) Anfangs August werden behufs Besichtigung und Nachmartierung der Wege im Wocheincr- und Triglavgebiete unter der Führung von Ausschußmitgliedern verschiedene Fußtouren in diesem Gebiete unternommen, so unter anderen (^rna Prst, Rudnica, Siebenseenweg. Velopolje, Triglav u. f. w. Alpenvereinsmitglieder und überhaupt Touristen, welche sich diesen Partien anschließen wollen, sind bestens willkommen. Auskunft erteilt Fischers Buchhandlung, Laibach, Kongrehftlah, und der Ausschuh der Seltion Krain des Deutschen und Oesterreichischen Alpenoereines. — (Unwetter.) Laut Meldung der omorometrischen Aeobachtungsstation in Ledine, politischer Bezirk Loitsch, hausten in der dortigen Gegend am 19., 20. und 21. d. M. große, von Blitz und Donner begleitete Stürme und Regengüsse, welch letztere an den Aeclern durch das Wegschwemmen von Erdreich viel Schaden verursachten. Die Regengüsse — förmliche Wollenbrüche — brachten ganze Sagriegel in die Ebene, woselbst die Talbewohner durch das in die Häuser dringende Wasser in große Angst versetzt wurden. —o. '__ (Scheue Pferde.) Am 19. d. M. nachmittags lud der Besitzer Michael Kastelic aus Froschoorf bei Rudolfs -wert auf den mit zwei Pferden bespannten Nagen Getreide-garben auf. Da einige Garben auf die Pferde fielen, wurden diese scheu und rannten dann gegen die Ortschaft Slatenect. Hiebei fiel Kastelic unter den Wagen und wurde einige Schritte geschleift. Die scheuen Tiere wurden durch die auf dem Felde bei Slatenecl beschäftigten Leute zum Stehen gebracht; Kastelic kam glücklicherweise nur mit einigen Hautabschürfungen davon. —i' heiigen Vizepräsidenten Ada StanojevN! zum Präsiden« ' den Direktor der autonomen Monopolverwaltung, ^^ Prolix zum ersten und den Rechtsanwalt Ljuba Stanojt^ zum zweiten Vizepräsidenten. Nelgrad. 24. Juli, Infolge der Mutigen Präsi^ tenwahl der Slupschtina. bei welcher der Abg. Stan^ gegen den eigentlichen Kandidaten der Regierung 3M, Popovs mit einer Mehrheit von fünf Stimmen a/tv^ wurde, ist eine Ministerlrisis ausgebrochen. Dic Schließung der kongregationistischc« Schule" in Frankreich. Paris. 24. Juli. Gestern um Ml Uhr abends A es auf der Terrasse des Caf5 „Eluny" zu einer ziemlich ^ tigen Schlägerei, wobei mehrere Personen verletzt wu^ Die Polizei räumte die Terrasse und nahm 25 Verhaftung vor, die zum größte» Teile aufrecht erhalten werden. "" ^ einem Gasthausc auf dem Boulevard Saint Micl)el lan^ um Mitternacht zu einem Streite, wobei plötzlich M' ^,, volverschüsse fielen, wodurch ein Gast verwundet wurde. ^ Polizei stellte die Ordnung wieder her. ..^> Paris. 24. Juli. Die Blätter verzeichnen das G""^ daß während der gestern abends stattgehabten Kundgebung ein Priester durch einen Messerstich schwer verwundet w^ s^i __ , Paris , 24. Juli. Im Seine-Departement haben "" Ablauf der gewährten Frist IM derjenigen Klosters^ denen der Spcrrungsbefehl zugegangen ist, den behörd»^. Anordnungen nicht entsprochen. Der morgige Minist wirb, wie der „Matin" meldet, ein Dekret erlassen, uM ^ die säumigen Kongregationen polizeiliche Gewaltmah"^ anzuwenden. Ein analoges Dekret wird für die übrige" ^ partements vorbereitet. , Paris, 24. Juli. In einem Aufrufe eines Kon"^ werden die Sozialisten aufgefordert, angesichts der K"" gebungen der Klerikalen Etraßenoemonstrationen f'^ Rechte der Wissenschaft und der Vernunft zu veranstalte"- Aus Südafrika. Kavstadl. 24. Juli. Heute wurde zu Ehren ^H in der Halle der holländisch reformierten Kirche ein E^A,«« veranstaltet. Botl>a dankte den Afrilandern für den länder zugegen. ^ Queenstown. 24. Juli. Der hier eingetl0'! >, frühere Nurenoberst Schilt sagte in einer Unterredung ^ einem Berichterstatter bezüglich des Friedensschlusses.,^ werde von der Art und Weise, wie die Engländer die ^,, densbedingungen durchführen, abhängen, ob sich die anntl ^ ten Länder friedlich verhalten weiden. Er befürchte, dav^, Engländer sich bemühen werden, den Holländern im ^/ . vaal und im Qranjestaal die englische Sprache aufzuzw'^ in welchem Falle eine große Gefahr für den Frieden u'^ Wohlfahrt in Südafrika entstehen würde. Die Cholera. ^ Alexandrien. 24, Juli. Nach amtlichen l5rh< ^«i gen sind in Kairo vier Eholerafälle vorgekommen, lvovo" ^ tödlich verliefen. Aus Muscha weiden 17 neue Cholera' gemeldet. Wien. 24. Juli. Die „Pol. Korr." bestätigt, ^ ^ dtutsche Kronprinz im September den Heeresmaiw^ Ungarn beiwohnen werde. /»<,:»'> ' Graz. 24, Juli. (Landtag.) Der Beginn der ^'^ verzögerte sich bis N Uhr vormittags. Die ersten ^gen! ^i der Tagesordnung sind Notstandsanlräge. Als vierter -p^ steht auf der Tagesordnung die Wahlreformvorlc>a,e. ^j Landeshauptmann erklärt, er könne diesen Gegensta" ^ zur Verhandlung bringen, da sowohl der VcrichtclstcU ^, Majorität als auch jener der Minorität im Hause "'?'^sft!' wesend seien i er werde daher zur Beratung des Punktes der Tagesordnung übergehen. Laibacher Zeitung Nr. 169. 142! 25. Juli 1902. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Walser Dr., Die Nervosität, die Modelranlheit unserer M. « 1 20. — Bunge Dr. G. von, Die Nlloholfrage. ^ V' — 3orel Dr. Ag, Die Trintsitten, ihre hygieni-Fl und soziale Nedeutung. ll - 60. - Frick Dr. Ad., Der «Wuß der geistigen Getränlc aus die Kinder, X- 60. — «°ule Dr. I.. Wie wirlt der Allohol auf den Menschen? « -^ iiang O., Alloholgrnuh und Verbrechen, X —60. 7" Nay er Dr. Anna, Wir Frauen und der Alloholismu«, j!7-^v0- -— Lampe Dr. F.. Der mittelamerilanische Kanal. , l.^' -- Kodde Dr. F.. Das Staatsideal deö Mittelalters ., »nne Grundlegung durch Nugustin, li 1 20. ~ O las er St., Untersuchung der Flächen dritten Grades. X 1-20. - Frey "l. E., Nordische Mythologie aus höheren Schulen, XI-20. ^ Wolfs Dr. E., Philanthropie bei den alten Griechen, !i A ^ ^lhulh Dr. I,, Briefe über genetische Psychologie, n«! ^. -- Röttgers B., Beziehungen Mischen Betonung und Cynwx im Französischen. K 1 20. - Polentz lt.. Die mmltionen des französischen Relativpronomens Ie<,ue!. li 1 20. 7? Haacke W. und Kühn ert W,, Das Tierleben der Erbe. ^«.l.»Ki 20. — MeißnerFr.,DieVlumenpflegeimZimmrr, ^ 1 30. - Nalher Ed., Die Reform der Voltswirischaft °°m Standpunkte der natürlichen Lebensweise, k 16«. ,, Tschechosf A.. Schalten drs Todes, li 1 20. — ^ersllll A. von, Die Hexe von Äiorderoog, X 1 20. — 9°l» Em., E,n Bad. X 1 20. — Björnson «j., Mutters v°nde, XI 20. — Maupassant Guy de, Unnütze Schön» M, Ki-20. — NchleitnerN.. Aus Luxenstein, X 4 80. ^ « orly M.. Warenjla Olessowa, X 1 80. gebunden X 8 —. 17 Hemslerl H.. Die Gewittertante, gebunden X 2 40. — ^'denH.. Tannhäuser, gebunden X240. — Ritter A., "taryheiitll, gebunden X 2 40. — Müllenbach E. U.. «us ulnger Ehe. gebunden. X 2 40. — Der Pariser 100 Millionen Mndel, X -60. - Schlicht Freih. von. Exzellenz ^eyssert, «480. — harryMyriam, kellte» i-nou»«», ^ 4 2l). __ Mayr.Amberg F., Münchner Messalinrn, ^180. _ Sientiewicz H., Die Kreuzritter, X 2 40. -«reuhberger Ost., Ein toter Mann, 1 44. — Sebden H., 5°"« Siwanoff. /i «0. — Cotta Iohs., Gefilde der Seligen, ^/60. — NVcllin N., Wanderleben in den Vereinigten Maaten. X-j 60. — Taine Hipp.. Philosophie der Kunst!.. "^4 80. - Raabe Wilh., hastenbeck. Xij «0. - Prüll K.. ""I serner Wacht. XI 80. — Vera, Eine für Viele, X2 40. .^Thaler Chr., Eine Mutter für Viele. X 1 20. — Schur ^lnst, Das Buch der dreizehn Erzählungen. X 3 60. — ^»ersborf M., Die blonde Syllerin, X 1 20. - Reis« ,'b W. von, Heitere Gesellen. X 1 20. - Roland E.. Mut ^"n Vll'ick. XI 20. - d'Annnnzio, cionts»»^ «elates "l2o ^ Iölai M.. Torheiten der Halbgötter, X 3 —. — Walcke r M., Der Heimat zu, K —96. — Maupassant Guy be, Mtte, X 4 20. — Franlenberg Egb. von, Der Welt holdrstrr Wahn, X 2 40. — hertz og Carol., Aus verschwundenen Gassen, X 2 40. — EgidyEmmy von, Marie.Elisa, X 3 60. — Torresani C. Varon, Ibi Ubi. X4-80. — Tolstois L. N. Briefe über seine Lehre. X 1 20. — AuS der revolutionären russischen Literatur l, li 3 60. — Kühnel P., Das geheimnisvolle Bild und anderes, aus dem Chinesischen. X 1 80. - GorlyM., Kain und Nrtcm, X I 20. — Tolstoi L. N., Was ist Religion? X 1 20. — Barre«.! Frank. Die Sünde der Vater, X 2 40. l^ Schandorph Sophus. Erste Liebe, XI 20. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr 6 ssed. Va«berg in Laibach, Kongreßplatz L. Verstorbene. Nm 2 4. Juli. Helena Primc. Besitzerstochter, 21 I., Radrhlystrahe 11, Imkeclllit»» H 7'udercul. pulm. — Heimine Gruntar, Kondulteurstochter, 5 M., Wasserleitungsstraßr 24, (!lll^rlllu8 itltestin. llculus. Vollständige Anleitung alle Gattungen Dunstobst, Marmeladen und Säfte zu bereiten sowie frisches Obst und Gemüse zu trocknen und aufzubewahren. Preis 70 Heller, mit Postzusendung 75 Heiter. (2857) Zu beziehen durch f>—1 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. Meteorologische Beobachtungen in itaibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. I. 2 ll' «7 735 8 24 « SO. mähig halb bewdltt' "' S » «b. 735 3 18 25 NW. schwach ! teiln», bewölttl 251?. F. j734I>159 windstill l bewöllt j00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 19 3°, Nor« «ale: 19 9°. Verantwortlicher Nebatkur: Anton Funtel. Soeben erschien! Der Campanile von San Marco in Venedig Km Nachruf zur Krinnerung an .stolze Tage von Dr. P. Bohubrlng. Gr. Oktav. 40 Seiten mit Abbildungen. Künstlerischer Umschlag mit dem Bilde des Campanile. | Preis: K l'2O. 1 Das Schicksal des Campanile hat weit über die Grenzen seiner Vaterstadt und Italiens das Interesse sttr seine Geschichte wachgerufen. Er, der die Jahrhunderte über sich dahinwandern sah, schaute Über die Hoden und die Tiefe menschlicher Geschicke, aus denen die Geschichte des Landes ward. In scharf umrisseoen Zügen bietet der durch seine kunsthistorischen Arbeiten bekannte Verfasser ein Bild voller Reize im Sinne der kunstgeschichtlichen Darstellung, wie der kulturgeschichtlichen Beobachtung. Zu beziehen von: (2848) 2—2 lg. v. Kleinmayr & Fed, Bambergs Buchhandlung in Laibach. Kurse an der Wiener Börse vom 24. Juli 1902. «««°«n 0^«°«, «n«««««, Die notierten »nris v«st«hen ftch »n ssronenwHhlunn lüe Notierung sämtlicher «Men unt, der «Diverlen t!o>e» versteht fich per ßtück. Mgem,in, Kl°°l°schnld. «" «"" ^'Mu. «sMe ln Note» Mai' .""«lNbrr p, ll. 4 i!"/„ , , , >«!-»<> l«» l<> "/!" sset>r.^lua.pi.»,4li''/„ ,0, ?ü »0l »h l«i^." ^lpril, 0l!.pr.N,4 »"/„ 10l?0 l»1 »0 ,^" «tac>l«ll>>r ««< ft, 3'l>«/„ l!»' l«3-l«!^ >' 5"" sl. 4"/„ ll»ll «i lü8 bN l^ " l°" sl^ 4«/, 18? - 18» - U" ., 10«, l. . , «b<>--«i>« 2U 0°M ,.! ^ ") ll. . «50 - «ö»'«) "' -Vlandbr il lW »rlltltn«nzonlgl»ich» und zändt,. ^"^«»lbrenle. stft. lNl»,l.. d»«»^s.....4«/<>l«,-ö5l», 7ü i,,«"te»n»rontnwähr..stfr.. c>,^. "bt,,. p»i Ultimo . 4°/» »9Nü Vl»«ö ?'"-3nvtst!t!on».z«e!l,e.stft,, ^" «»sse . , . . »'/,>>/, l«-.« 8l l« »,, berschrelbnn»»«. > '»bethbal,,, in V,. steuerfrei. ,7,'' 3°!rs-Ulllin in Lilber «.°°!"ab„ <„ ^runenwübr, Vor»^"'lbw. Et.) . . 4°/o »9-lO,<>«',(> N. ."«bahn in Kronenwähr, '""rlr,. 4 l.< "' U.......509'— — — "^alzb, 1,^ 20« ft. i>. .E. H»/°-........4b»'—4üb — ^««rl Uubw,.». »oo fl.üM, /« bo„ «ou ^......^.^ ^.^ <»eld Ware ««« Vt««t« zur Z«hl»n» ttbernmnwent lttstn». Prior. Obligationt». «lisabelhbalin «X! », »U«! M, 4°/« ab ...... ilü>— l1s>>— «lilabethbayn, 4 u. »ouu M. 4»/,......... ll« bv ll9 bO Franz I°le<«,. «m. l8»4 (dlv. St,) Silb., 4°/«..... :«3ü l0N3t» Gallzilche Karl «udnig ' «ahn (div, Lt,) Eilb, 4"/<> . , , »»^»au zz Vorarlberg« «ahn. . Tt,) Bild. 4°/, , . . «9 b0 l»»l» l>» Staal»schuld >,r zander d»r ungarisch»« Klon». 4"/„ UN«, «oldrentt per ltaüe , Ilii 3Ü 1L1 ük» btu. dl«, pei Ultimo , . . . l»l-»0 l«'b0 4"/^, blo, Rente in Kronenwähr., steurrlrei, per Kasse . . . »?'»<> »8 lU 4"/^ btv. dlo. dto. per Ultimo . S? 90 98 >,» Ung. Vt..ltü. »lnl. «old ION ll. 119— 1l9 80 blo. dlo. Ellber l sl. . . . ll)0 — 10<> «o blo. Et»at«.0bli«. (Un«, 0stb.) v. I. 1«?»....... ll«'b<» l<9 3« dt°, Schantre«al.°«bl«l'0bllll. 10« — 10» «) dto. Prim.»«, k 100 ft. -- lwn ll 2Uü — »N? - dto. dto. k b« ft.-. 100 l( «Nl, - «»? - lheißMeg.^Lole 4°/„ . . . . is« «5 i<,3 «l> 4°/« ungar, »runden! l, ° Oblia. »7 6« 98 so i«/» lroat. und ftavon. detlo 9»-— 90 — Ander» llssenll. Hnlehen. l»«/» Douau°Meg.'«nleih, »87« . 10?« — — «nlehen der Etabt Gvrz , , 9» «» — — «nlehen der Stadt Wie» . . . l06 — w? — bto. bto, ^Silber vd, «old) 1«» »i» l»4 »i> dto. blo. (1894). . . . 9«^> 9? «> dto. bto. <1U9ü). . . . 99 10 lO« 10 Vörsebau «nlehen. verlosb. li°/<> 100 — ivc SO 4«/» lfrainer Lande».«nlehen . l»? — 97 S0 »«lb ^««re Psandblies» etc. V°dir.alla,«s<.!n«»I,v«l.4«/« 97 üu »« l»<» «..österrlianbelHyp. «nft.4°/° »9— 100 - oest.-un«. «anl 40>/»jH!,r, veil. 4»/«......... I0l» »b l0l llü dto. bto. «ijähr. verl. 4«/» iuu»ü I0l »5 Tparlasse, 1,sst.,U«I.,Vtrl.4«/« l«0 »b 10, ltt, «Mnbllhn'Priarilzl,' Gliligallontn. sserbinandi ^ioidualii! ltm, 188« i«i>— ,<>,- Oesterr. Norbwestbahn . . . »0« 40 109 4« Vta»t»bahn....... 44l»— — - SNdbahn k3°/«oerz.Iünn,'Iul< z« - ,s» . dlo. i»k.°/°...... i,9-^,«>^ Un,,gal<». Nahn..... 10« L0 ,<>9 2U »«/„ Unterlrainer Vahncn . . 99 t»U ittl, — Divers» z«s» (per Stück), «er,l»»llche Lose. 8»/» «obenlreditliost »m, »88« ,« l.0 ««.',« 8»/« „ .. °/° DonlluRtgul.Vole . . , »8« — ll»8 — N»verzin»licht liol«. »ubap.^fllicll (Dombau) ° fl. 19 «b »o «^ Kreditlose 100 fl...... 48» — «»-- lllaryLole 4N sl, - 187 —»91- Osener Los, 40 sl..... 19» — »00 - Palffy-Lole 4« sl, «M. - - - 190 — 198 — «°ten«iL«uz, vest, »es.» l0N. «?z l.«'7i, „ ,, una, „ ,, »ft. ««— «9 __ Nubols-Lose l<» fl...... 7« — 80 — Valn,.L°se 40 fl...... »3« —L8S- El..««N°i».L°I, 40 fl, . . . «4-»74- Wiener «omm.'lw» v, 1.1874 4,4 - 4«» -Vewinslsch, d, »"/°Pl-Schulbo d, «odenirebilanst. «m. 1889 67- »9- Üalbacher iiose..... «'— 77 - »»ld Ware «Men. Transport »Kni», nehmungen. «usslaTepl, Visenb. bvnsl, . . »?«,' »?7s, «au u, «etrieb«'«es für sUldt. Slrahenb. ln Wien lit. 4 . 3l>4 — 3oö -dto. bto. dl«. lit, v . »04 — »uu — «»bm. Nordbuhn lbl> fl. . . 404 — 4l> — 830 — vefterr. Nordwestbahn »00 sl, L. 4K9'— 4Sl — bto, dlo. (lit. U)»UU sl,V. 4«? — 4«9'-PrazDuicr «sisenli. llXisl.abaN. 193 — 194 — Ttllatlfisenbahn »00 fl. V,, , ?l»4 — ?«b — bübbahn »no sl. <3.....«8 2b «8 ?b Lübnorbb.iljerb'U, »00fl.«M, 4U0 — 4«ü — Iramway Ves, «eueWi.Prio. rill!»« «ltlen 100 fl, . . . ibb — 1«, — Un8..glll!».. . 41S-- 41i» ^ ««lompte.«,!.. Nbröst., «X, fl. 4«:< - 4«'— ilo.u.»asss»v., Wiener »00 sl. 4l>» — 470 — Hypothtlb., Oest,. »U0fl.»U"/»». ,9» — I9b — »»»lb »»re VHnberbanl, 0,«.. »00 fl, . . 41? »l, 4i» »^ l>flerr. ungar, Vanl, <«x< sl, . »eu? l«>» Unionbanl »00 fl.....b»i - l>3« - «erlehrU»»ni, «lll«, >40 fl. . 837 »u «>»« 50 Industrie »Anler« n»hmung»n. Uauae,,. «lll«. »ft.. 100 »l. . . 138 - 14» -«tgybier ltilen. und Ltahl'Ind. ln Wien 10« fl..... 19ü — 19? — t. 1»? — ,40 — Liestnger Vrauerei 100 fl. . . 312 — »1»! — Viontan'Veselllch., 0es<.'«lp!ne 4)l — 40» Präger Eilen-Inb Ges, »0» sl, 15»» ,b»0 V»lgo°larj. Slrinluhlen 100 sl. bi« — b«0 — „Gchl»glmül»l", Hiapiers. »0<» sl, »»« — »30 — „Ltehrerm,", Papiers, u llj°«. »44 — »47 — trisaller Kohlen».<»esell. 70 sl. »9« — »9? - »afsens.°« .vest,in Wien,l00sl, »»» — »3l» «> W««g « . l>? "l. »17 »b London . . . »»9«? »»«»»^ Pari« ... . !» »» »^ »b Dl. Peterlbur«...... — — — — Dalul»n Dulaten........ 1» 8» ll 3? »0.Nrc>nc^StÜ!le..... 19 05 »908 Deutsche Melchllmülüolen . . 11? 0» 1»? »» Italienische Vanlnolen , . . 94 »0 »4 40 «übel. Noten...... »5»^ » b»„ Ein.- \3.n.(3. "V«r3c«.-u.f *<>U U«ul«n, l*rMiirfriedia>»den Dienstleistung nach Erlangung der zweiten Alterszulage in die Vlll., nach Erlangung der vierten Nlterszulage in die VII. RanMasse befördert »verden. Bewerber, welche an einer öffentlichen Mittelschule in definitiver Nnstelluna. sich befinden, werden mit allen erworbenen Ansprüchen übernommen. Nicht definitiv angestrlltc Vewerber liinnen nach riuer einjähriaen Probedirnftzeit definitiv ernannt werden. Die in diesem Pro-visorium zugebrachte Dienstzeit wirb jedoch nach der definitiven Ernennung sowohl für die Ve> mcssung der Qitinqucnnalzulagen als auch be, der scmerzeitigen Pensionierung in die Dienst» zeit eingerechnet. Die Bewerber haben ihre Gesuche im vor» gelchlirbenen Dienstwege an da« l. u. l. ReiAs' lkrirgsministcrium «Marine-Sellion» in W»en einzusenden und den Gesuchen, die daö Alter, die österreichische Staatsbürgerschaft, die Stublrn, die Lshrbcfahigung, eventuell die bisherige Lchr» tätigleit und Verwendung ausweisenden D». lumente. sowie ein von einem Militärärzte aus' gestelltes Zeugnis über den Gesundheitszustand des Bewerbers beizuschliehen. Die Kosten der Uebelsiedlung des mit 1. September 1902 zu ernennenden Vewerbers von seinem gegenwärtigen Wohnorte nach Pola trägt das Malink'Afrar nach dem fiir Marinebeamte der IX. Nangsllllsse festgesetzten Aus» maße. Dem Betreffenden wird zu diesem Zwecke eine Marschroute ausgestellt und ein entsprechender Reisevorschuß gegen nachträgliche «eriechnung gewährt. Eventuelle Auslünste lünnen von der Prä-sibial-ltanzlei des l. u. l. Reichs-ltriegsmini. steriums «Marine. Seltion» direkt eingeholt werden. Ein Neufundländer sowie ein Dackel werden zu Zuchtzwecken abgegeben. Nähere« in der Administration dieser Zeitung. (28«6) Fünf Italiie finden dauernd« Arbeit und werden sofort aufgenommen bei WM.mMm.rn *^*»««>ä*9 Holzmeister, Hlnter-¦toder, Oberöaterreloh. Lohn per Arbeitsstunde 24 Heller. (2866) Im «Katollikl dorn» (Atter»perr" platx) ist ein schönes, geräumige» Eckgewölbe sofort zu vermieten. Näheres dortselbst. (2867) A -1 Laibacher Zeitung Nr. 169. 1422 25. Juli 1902. g.1b.607. ^< ^ ^ U" ^ Aundmachung der l. l. Landesregierung für Krain vom 18. Juli 1902, Z. 15.«tt7, betreffend die Einfuhr von Vieh und Fleisch aus de« Ländern der ungarischen Krone nach Krain. Das l. l. Ministerium des Innern hat laut Kundmachung vom 17. Juli 1902. Z. 29.931, womit die Einfuhr von Vieh und Fleisch aus den Ländern der ungarischen Krone nach den im Rcichsrate vertretenen Königreichen und Ländern bis auf weiteres geregelt wird, Nachstehendes verfügt: I. Im Folgenden werden diejenigen Gemeinden in Ungarn und Kroatien-Slavonien angeführt, aus welchen in Gemäßheit des Artikels 1, Ab» sah 1 und 2 der Ministerial-Verordnung vom 22. September 1899 (R. G. Bl. Nr. 179) wegen Bestandes von Tierseuchen die Einfuhr der be° sonders angegebenen Tiergattungen verboten ist. Diese kraft des Ueberemkommcns selbst in Geltung stehenden Verbote erstrecken sich nach den erwähnten Bestimmungen auf die nament» lich bezeichneten Gemeinden und auf deren Nachbargeuicinden. In diesem Sinne ist verboten: 1. Aus Ungarn: »,) wegen des Bestandes der Maul« und Klauenseuche die Einfuhr von Klauen» tieren (Rindern, Schafen, Ziegen, Schwemm): Komitat Hunyad, Stuhlgerichtsbezirl Pe» trosiny: aus den Gemeinden Kinpuluuyäg, Zsily«Maczesd«Parufeny. Komitat Krasso ° Szöreny, Stuhlgerichtsbezirl Nogsän: aus den Gemeinden Barbosza, Rafna, Valeamarc; Stuhlgcrichtsbezirl Karan-sebes: aus der Gemeinde Kürpa; Stuhlgerichtsbezirl Lugos: aus der Gemeinde Dragomirest; Stuhlgcrichtsbezirl Orsova: aus den Gemeinden Börza, Iablanicza, Koramnik, Mehadia, Orsova, Pecsenyesla, Plug ova, Toplecz, Tuffier, Valea-Balvasnicza, Zsupanek; Stuhlgerichtsbezirl Resicza: aus den Gemeinden Delinyest, Domän, Kuptorc»Szelul, Prebul; Swhlgerichtsbczirl Teregova: aus den Gemeinden Orm^nyes, Ruszla. Komitat Temes, Stuhlgerichtsbezirl Rölas: aus den Gemeinden Buzäd, Butovec, Kiszetö, Nagy-Topolovecz, Sustra. Szillas; Stuhl» aericytsbezirt Versecz: aus der Gemeinde Temes-Kutas; b) wegen des Bestandes der Schweinepest die Einfuhr von Schweinen: Komitat Nbanj-Torna, Stuhlgerichtsbezirl Cserehät: aus den Gemeinden Felsü.Oagy, Szepsi, Szemere; Stuhlgerichtsbezirl Füzer: aus den Gemeinden Nologd, Garbl>cz-Bogdö.ny, Kajata, Koväcsvägäs, Tellibänya; Stuhl» gerichtsbezirk Güncz: aus den Gemeinden Gibärt, Vilmäny; Stuhlgerichtsbezirl Kassa: aus dm Gemeinden Als6»Olcsvär, Hü,rom» Bülzse, Kassa-Bela, Kassa»bümor, Kenyhecs, Tornyos»Ne'meti; Stuhlgcrichtsbezirt Szikszö: aus bm Gemeinden Als6»M6ra, Alsü-Vadüsz, Fancsal, Forr6, Felsü.Möra, Lsh, Szala, Ezilszü. Komitat Arad, Stuhlgerichtsbezirl Arad: aus den Gemeinden Kurtics, Szabadhely, Isigmondhäza; Swblgcrichtsbeziil Boros» Sebes: aus den Gemeinden Al-Csill, Bohäny, Voros»Sebes, Buttyin, Fönyes, Govosdia. Holdmfzes, Ioszüs, Katarö, Krokna, Madri. zest, Iimbrü. Komitat B^cs.Bodrog, Swhlgerichtsbezirl O.Becse: aus den Gemeinden O-Becse, Tuna; Stuhlgerichtsbczirk Ienta: aus der Gemeinde O'Kanizsa und der Stadtgemeinde Zenta. Komitat Baranya, Stuhlgerichtsbezirl P^csvarad: aus den Gemeinden Himeshäza, Nagy-Pall, P<;csu^rad, Püspöt»Lal, Szilägy. Komitat Bars, StuhlgerichtsbezirtAranyos» mar<>t: aus den Gemeinden Nagy-Szelczsmy, Szliczu; Stuhlgcrichtsbezirl Oszlä,ny: aus der Gemeinde Nemes-Kosztolimy. Komitat Belc's, Swhlgerichtsbezirl Gyoma: aus der Gemeinde Gyoma; Stuhlgerichtsbczirl Szarvas: aus der Gemeinde Bettsszentandras. Komitat Bihar, Stuhlgerichtsbezirl Csiffa: aus den Gemeinden Csüsfa, Gyapju, Oluny, Ugra; Swhlgerichtsbezirl Derecste: aus dm Gemeinden Dcrecslc, T6pe. Komitat Borsod, Stuhlgerichtsbezirk Egr: aus der Gemeinde Säly; Twhlgerichtsbezirl Mez0«Csatt): aus den Gemeinden Äraltö, Emöd, Hö-Szalonta Igriczi, Mezö»Csäth. Nagy. Mihäly. Sajü.Oros, Tzederliny. Tisza-Keszi, Tisza.Oszlär, Tisza-Pallonya. Tisza.Tarjän; Swhlgcrichtsbezirl Szendrü: aus der Ge-nieinde Edcttny; Stuhlgerichtsbczirl Szent» p6tcr: aus den Gemeinden Apätfalva, Be» rente, Kondo, Sajo-Ivänla, Szilv^s, Vizsnyü. Komitat Brassü, Swhlgerichtsbezirk Nl> vidcl: aus der Gemeinde Szenl-P^tcr. Komitat Csil, Swhlgerichtsbezirl Ka> szonalcsil: aus der Gemeinde Csil'Szent» Märton. Komitat Esztcrgom, Swhlgerichtsbezirl Esztergom: aus der Gemeinde Süttü, sowie ans der Stadtgemeinde Esztergom. »omitat Fej«!r, Swhlgerichtsbezirl Väl: aus den Gemeinden Bicsle, Puszta Iämor. Komitat Fogaras, Stuhlgerichtsbezirl Fo» garas: aus der Gemeinde Fogaras; Stuhl« gerichtsbezirl 3ärlämi: aus der Gemeiude Persany; Swhlgerichtsbczirl Törcsvär: aus der Gemeinde O-Tohän. Komitat Gömör-Kis-Hont, Stuhlgerichts» bezirk Nagy'Röcze: aus den Gemeinden Mi» lolcsän, Nandräs, Poprocs; Stuhlgerichtsbezirl Rozsnyö: aus den Gemeinden Alsö-Sajo, Ber» zote, Henczlü. Komitat Häromsze't, Stuhlgerichtsbezirl Mitlüsvar: aus den Gemeinden Baröt, Elö» patat, Hidve'g; Swhlgerichtsbezirl Sepö: aus der Gemeinde Oltszem. Komitat Heues, Stuhlgerichtsbezirl Eger: aus dm Gemeinden Felnemct, Maller; Stuhl» gerichtsbezirt Gyöngyös: aus den Gemeinden Atlär, Kar^csond; Stnhlgcrichtsbczirk Hatvan: aus den Gemeinden Csany, Ecsid, Hatvan, Hort; Stuhlgerichtsbezirl Pöterv/lsär: aus deu Gemeinden BüNszil, Egerbatta, Iv^d, Milo» falva, Nagybitony, Szentdomonlos, Toma» lelisz. Komitat Hunyad, Swhlgerichtsbezirk Szäszväros: aus dm Gemeinden Kudzsir, Romoszhely. Komitat Iäsz.NagyluN'Szolnol. Stuhl» aerichtsbezirk Alsö-Tisza: aus der Gemeinde Tiszafüldvär. Komitat Kolozs, Swhlgerichtsbezirl Gyalu: aus deu Gemeinden Egerbegy, Gyerö»Vä,sär« hely, Szu,sz>L6nal Stuhlgerichtsbezirl Mocs: aus dm Gemeinden Aranylüt, Magyar»Pa' latla, Vajda. Kamaras; Stuhlgerichtsbezirl Nagy'Särmäs: aus der Gemeinde Bäld; Stuhlgerichtsbezirl Tele: aus den Gemeinden Bätos, Dedräd, Szäsz-Banycza. Komitat Komärom, Swhlgerichtsbezirl Tata: aus den Gemeiuden Baj, Gyermely, Szüllös, Tata. Komitat Krassö» Szöreny, Swhlgerichts» bezirk Äogsän: aus den Gemeinden Nagy» Szurdul, Ne'met»Bogsun, Valemärc, Vaslö, Vermes; Swhlgerichtsbezirt Facset: aus den Gemeinden Facset, Dragsinyest, Tomcst; Stuhlgerichtsbezirl Iäm: aus der Gemeinde Vräny; Stuhlgerichtsbezirl Moldova: aus der Gemeiude Romän«Poszezseua. Komitat Liptü, Stuhlgerichtsbezirl Rozsa» hegy: aus dm Gemeinden Gombäs, Hrboltü, Rüzsahegy. Komltat Maros-Torda, Stuhlgerichtsbezirl Alsö'Rögen: aus dm Gemeinden Beresztelle, Görgöny.Üvegcsür, Kis.Ilye, Maros.Iära; Swhlgerichtsbezirk Felsö» Regen: aus den Gemeinden Maros-Necs, Magyarö, Palota» Ilva. Komitat Nagy.Külüllü, Stuhlgerichtsbezirl Kühalom: aus der Gemeinde Ürmüs; Swhlgerichtsbezirl Nagysint: aus der Gemeinde Ooldogväros, Nagy'Sinl; Stuhlgerichtsbezirl Szent<Ägota: aus den Gemeinden Rozsonda, Szmt-Ägota. Komitat Nyitra, Stuhlgerichtsbezirl Nagy« Tapolcsany: aus den Gemeinden Kis'Rippe'ny, Nezsette, Nyitra-Särfü, Puspökfalu, Radosna; Swhlgcrichtsbezirl Nyitra: aus den Gemeinden Nlsü.Elefänt, Ässakürt, Nodog, Csaläd, Cselej, Dicske, Geszte, Ghymes, Kolon, Lajosfalu, Molnos, Nagy.Emöke, Nagy.Hind, Nemes' Pann, Nyitra. Ivänla, Nyitra» Ujlak, Szill, llreg, Uzbsg, Visä,p»Apati, sowie aus der Stadtgemeiube Nyitra; Stuhlgerichtsbezirl Pösty«!n: aus der Gemeinde Iölö; Stuhl» gerichtsbeziit Privigye: aus dm Gemeinden Bajmöcz. Nsm<;t-Pr6na, Privigye. Komitat Pest.Pilis»S°lt.K:slun, Stuhl-aerichtsbezirk Via: aus den Gemeinden Albert» salva, Vudafok. Komitat Pozsony, Swhlgerichtsbezirl Ga» llinta: aus dm Gemeinden V6,ga, Zsigärd; Stuhlgerichtsbezirt Szempcz: aus der Gemeinde Nömet.Gurab. Komitat Szabolcs, Swhlgerichtsbezirl Bogdäny: aus den Gemeinden Verlesz, Kemecse, Nagy'Halüsz, Vas'Megyes; Swhlgerichtsbezirl sselsü'Dada: aus den Gemeinden Äuj, Gäoa, Ibrany, Vencsellü. Komitat Tzeben, Swhlgerichtsbezirl Nagy» Szebm: aus dm Gemeinden Bongärd, Fmyöfalva, Popl^la. Resinär. Sellemberl und der Stadtgemeinde Nagy'Szeben; Stuhl» gerichtsbezirl Ujcgyhiz: aus den Gemeinden Vendors, Marpod, Vurpod. Komitat Szepes, Swhlgerichtsbezirt Göl« niczbanya: aus den Gemeinden Hrisöcz, Kajava, Margitfalu, Pralfalu, Richnü, sowie aus der Stadtgemeinde Gölniczbanya. Komitat Temes, Swhlgerichtsbezirk Ninga: aus den Gemeinden Nrutmau, K6tf<:l, Majlüt-falva, Monostor, Vinga. Komitat Torda»Aranyos, Swhlgerichts» bczirl Alsü'Iära: aus den Gemeinden Hagymäs, Kisbänya; Stuhlgerichtsbezirl Torda: aus den Gemeinden Also.Szent'Mih-Uyfalva, Aranyos» Polyün, Bägyon, Bänyabül, llsürülye, Eger» begy, Felsö»Szent.Wihalyfü. Györes, Kcresztes, Kövend, Mezö.Örle, Mösziü. Szind, Tur, sowie aus der Stadtgemeinde Torda; Stuhl» gerichtsbezirt Toroczlü: aus den Gemeinden Äedellö, Gyertyänos. Komitat Torontäl, Stuhlgerichtsbezirl Csene: aus den Gemeinden Horvüt«K6cSa, Romanics«; Swhlgerichtsbezirl Nagy.Vecs» lerel: aus der Gemeinde Ne'met.Ecsla, sowie aus der Stadtgemeinde NagyAcesterel; Swhl» gerichtsbezirl Nagy-Kitinda: aus dm Gemeinden Basahid, Magyar.Pädö, Motrin, Tzerb.P-ld<>, Tisza»Hegyes, sowie aus der Stadtgemeinbe Nagy-Kilinda; Ttuhlgerichtsbezirl Nagy'Szmt-Millös: aus den Gemeinde» Kis'Iombor,Nagy< Teremia, Szerb»Csanäd, Szerb»Nagy°Szent« Millös; Swhlgerichtsbezirl Pancsova: aus der Gemeinde Hertelendyfalva; Swhlgerichts' bezirk Türölbecse: aus der Gemeinde Tordll; Swhlgerichtsbezirl Türül^Kanizsa: aus der Gemeinde Gyäla; Stuhlgerichtsbezirl Zsom» bolya: aus dm Gemeinden Magyar»Czernya, Nemct»Czernya. Komitat Trencsm, Stuhlgerichtsbezirl Vän: aus der Gemeinde Dezser. Komitat Udvärhely, Stuhlgerichtsbezirl Homoröd: aus den Gemeinden Derzs, K«nos; Swhlgerichtsbezirl Sz5lely»Uouarhely: aus den Gemeinden Nlsü»Süfalva, Agyagfalva, sowie aus der Stadtgememde Szilely^ Udvärhely. Komitat Ung, Ttuhlgerichtsbezirl Ungvär: aus den Gemeinden Arok, Felsö. Domonya, Minaj, Neviczle. Komitat Zala, Stuhlgerichtsbezirl Nova: aus den Gemeinden Dömeföld, Szent« Kozma» dolnbja, Tärnol.Orollän, Zebeczle. Komitat Zemplon, Swhlgcrichtsbezirl Sätoralja»Ujhely: aus den Gemeinden Narancs, Ruda.BänUäcslll, Säros-Patak, Vögardü;Swhl» gerichtsbezirk Tolaj: aus dm Gemeinden Bod-rog - Kisfalud, Tarczal; Swhlgcrichtsbezirl Varanno: aus den Gemeinden Kladzim, Stcfanücz, Varannö»Cscmernye. Komitat Zölyoln, Swhlgerichtsbezirl Breznobanya: aus deu Gemeinden Noroszno, Szent »Andräs, sowie der Stadtgemeindc Vrez» nobänya; Stuhlgerichtsbezirl Zülyom: aus den Gemeinden Vücs, Tot Pelsücz und überdies aus den Munizipalstädtm Pozsony, Selmecz^es Bölab^nya, Temesvar, Ujvidel, Zombor; e) wegen des Bestandes des Stäbchen» rotlaufes der Schweine die Einfuhr von Schweinen: Komitat Abauj'Torna, Stuhlgerichtsbezirl Cserehat: aus den Gemeinden Falü'Ke'rcs, Komarocz, Szeszta; Swhlgcrichtsbezirl Kassa: aus der Gemeinde Migle'cz; Stuhlgerichtsbezirl Szilszü: aus den Gemeinden Alsö-Käzsmärl, Csobad, Inäncs und Säp; Stuhlgerichtsbezirl Tonla: aus den Gemeinden Aj, Hidveg»Ardo, Torna. Komitat Arad, Swhlgerichtsbezirl Arad: aus den Gemeinden Csicsör, Fatert, Kurtics. Komitat Baranya, Swhlgerichtsbezirt Pccs» värad: aus den Gemeinden Ellend, Kätoly, Loväsz.Hete'ny, Nädasd. Komitat Bars, Swhlgerichtsbezirl Äranyos» Marüt: ans den Gemeinden FclctoKelccs^ny, Hecse, Kisfalud, Malonya, Nagy »Heiestimy, fowie aus der Stadtgemeindc Ujbknya; Stuhl» gerichtsbezirl Garam«Szent»Kercszt: aus den Gemeinden Garam»Szcnt» Kereszt, Karvaly, Lutilla, O.Körmücsle. Komitat Vorsod, Stuhlgerichtsbezirl Egr: aus den Gemeinden Szent«Istvän, Vatta; Stuhl» gerichtsbezirl Mezöcsilt: aus den Gemeinden Hübübll, Nemes»Bill, Sajo-Szöged; Swhl° gerichtsbezirl Szendrö: aus der Gemeinde Pamlll; Swhlgerichtsbezirl Szent.Peter: aus ber Gemeinde N6n'Horvä.t. Komitat Brassö, Stuhlgerichtsbezirl Al> vid^l: aus der Gemeinde Krizba. Komitat Csil, Stuhlgerichtsbezirl Felcsil: aus der Gemeinde VärtxMlva. Komitat Csongräd. Swhlgerichtsbezirl Csongräd: aus der Gemeinde Csongräd; Swhlgerichtsbezirl Tiszan. Innen: ans der Gemeinde Horgos. Komitat Esztcrgout, Stuhlgerichtsbezirl Esztcrgom: aus deu Geuieindm Csliv, Pilis» Maröt, Piszte, Särisäp. Komitat Fejor, Swhlgerichtsbczirt Väl: aus bm Gemeinden Acsa, Baracsla, Vicsle, Doboz, Gyurö, Martonväsär, S<',slnt, Tabajd. Komitat Gömör.Kishont. Swhlgerichts. bezirk Rozsnyü: aus der Gemeinde Nadabula. Komitat Häromszrl, Swhlgcrichtsbezirl Kezd: aus dm Gemeinden Dklnol, ESzternel, Karatnll»Vollll. Komitat Heves, Stnblgerichtsbezirl Gyün» gyös: aus den Gemeinden Dctl, Gyüngyüs> halasz, Gyöngyös'halmaj, Gyijngyöstarjan, Ludas, Nagy»Rüde, sowie der Stadtgemeinbc Oyöngyös; Swhlgerichtsbczirl Hatuan: aus der Gemeinde Ecsöd. Komitat Hont, Swhlgerichtsbezirl Kor« pona: aus der Gemeinde Als<'i-Sip«'t; Swhlgerichtsbczirl Nagycsalomia: aus bm Ge» meinden Ipoly-Keszi, Szelestyll«. Komitat 5äsz.Nagykun»Szolnol, Swhlgerichtsbezirl Alsü.Tisza: aus den Gemeindm TiszN'Földvar und Vezseny. Komitat Kolozs, Swhlgcrichtsbezirl Mezö» Örmcnyes: aus den Gemeinden Mezl).KiriUy>! falu; Stuhlgcrichtsbezirt Nagy.Eärmas: aus der Gemeinde Kis»Särmäs. Komitat Komarom, SwhlgerichtsbeD Tata: aus den Gemeinden H^reg und Szo^ Komitat Krass>Ször° Gemeinde Röte, sowie der Stadtgeme""' Modor. Koulitat SzabolcS, TwhlgerichtsbezirlM däny: aus den Gemeinden Kemccse, K"^.' Nagy.HaläSz. Nyir»Vogdilny. Oros, TU«. Stuhlgcrichtsbczirl Fclsü»Dada: aus "" (Yemciiiden Verczel, Timär, Zallod, , . Komitat Temes, Swhlgerichtsbezirl Kub>"' aus der Gemciude Te,nes»Kubiu; Stuhlgericht" bezirl Vinga: aus den Gemeinden Kal»cb, Muräuy, Nemet - Vencsck, Roulän - Vencs«' Zsadäny. Komitat Torba.Aranyos, Stuhlgerich»^ bezirl Torda: aus der Gemeinde Puszta-CsaN' Swhlgcrichtsbezirl Toroczlü: aus der «" meinde Värfalva. , > Komitat Torontäl, SwhlgerichtSbezl' Csene: auS der Gemeinde Horvat.Kicsa; Ttuy> gcrichtsbezirl Pcrjämos: aus den GcmeiM' Särafalva, Szent.Peter; Swhlgerichtsbezw Tijröl»Kanizsa: aus der Gemeinde DeA' Swhlgerichtsbezirl Zsombolya: aus den ^ meinden Kis-Vizesda, Nemet»Czernya. ., Komitat Trencson, SwhlgcrichtSbez"' Baan: aus den Gemeinden Dobodjcl, Dv»recz> Swhlgerichtsbezirt Illava: aus der Geme>N^ Ilyecho. Komitat Turücz, Swhlgerichtsbezirl M/ söczzniü: aus den Gemeinden Nodorfalu, V>" . Kevicz, Kis » Cseftcsiny, Nagy . Csepcseny^ Stuhlgerichtsbczirl Szent-Marton.Nlatnicza ^ aus den Gemeinden Kis-Selmecz, Neczpl"' Trobosztü, Zaturcsa. Komitat Zala, Stuhlyerichtsbezirl slov"' aus den Gemeinden Lentl»Szombathelu, ^ fträdfa, P^ta. ,. Komitat Zcmplün, StuhlgerichtSbezw Satoralja.Ujhcly: aus den Gemeinden IoM' falva, Sirosftatal ^ und überdies aus den Munizipalstäd"' Kassa und Pozsony; <1) wegen des Bestandes der SchafP olle" die Einfuhr von Schafen: . «omitat Baranya. Stuhlgerichtsbezill Barauyavär: aus der Gemeinde Mcsfalu, . Komitat Nagy'Külüllü, Swhlgerichtsbezw Seges2H,r: auS der Gemeinde SzuSz'Si' L^szlü. ^ .. Koinitat Szabolcs, Etnhlgerichtsvez" Nagy-Källo: aus der Gemeinde Nyir.AbrM' ü. Aus Kroatien'Slavonien. »,) wegen des Bestandes der Schwei"^ Pest die Einfuhr von Schweinen: , . Komitat Modrus.Riela, Vezirl Cirtue"'"' aus der Gemeinde Cirlvcnica; .,, Komitat Syrmien, Bezirk Sid: mis ^ Gemeinde Sib; Bezirl Vulovar: aus ^ Gemeinden Vera, Sotin, Vutovar, sowie a" der Munizipalstadt Zemun; ^, l>) wegen des Bestandes des Stäbcht" Rotlaufes der Schweine die Einfuhr "° Schweinen: ^ Komitat Lila.Krbava, Vezirt Senj: "" der Gemeinde Kriviput; °<, e) wegen des Bestandes dcr Besch" senche die Einfuhr von Einhufer«' „ Komitat Bjelovar.Krizevci, Nezirl li>l" gjevac: aus dcr Gemeinde Virje. U. Von dm in früheren Zeitvunlten l"^^ erfolgter Einschlcppung von Tierseuchen z lassenm Verboten werden bis uns wk>" aufrechterhalten: ' Durch dle!<>K «j'rbo! N»!lb t>»r «,lf»hr «U «nl« «rnrischln Pstld,» nicht btr»hrt. ___Laibacher Zeitung Nr. 169. !423 25 Juli 1902. ^. Aus Ungarn: ^<«.. "egen Einschleppung der Maul» und 3 °"/n eilchc das Verbot der Einfuhr von schweineu);"'' ^'^ern. Schafen, Ziegen. ittm..?. o.^"' EtuhlgerichtSbeziile Közpout ^H^mes) sowie aus der Munizipalfladt .,./') wenen Einschleppung der Schweine-Awe-n^,^" ^"' 6'"l"b' von aus den nachstehenden Stnhlgerichts. ^',7"l: Alvincz einschließlich der Stadt-U! ^- ,?Yula.Fehirvär! Valizsfalva, Kis-M^. "'Mießlich der Stadtgemcindc Vizalna, schnN^^ Maros-Ujv^r, Nagy-Enycd ein-i °mV «?^ gleichnamigen Stadtgcmeindc ?enn w ^lso»ssel,er), Vorosjenö, Elcl, Kis» «,/' -"M balmagy, K'csla. Nadna. Tcrnova. U'^°^l,i,"°nugen Stadtgcmcinde, Tornalja (Ko-T^i^^^^s-bont), PuSzta, Solorö-Alja, Vü2 5^'l'zlbz (Komitat Györ), Hajdü. hH"Uliny. einschließlich der Stadtgemeinden L»°f. » .^i0rm^!N) und Hajbü.NilN^s, Hajdü, 2»"°°szlo, einschließlich der gleichnamigen Zr^^meuide (Koniitat Hajdü), Hcves, Tisza» lKomit^^'"" H"'s), Vät. Ipolyftg, Szob ch2i ^"'^' ^lssyogy. Vr/ld. Döva, ein-VKa. 1 °" gleichnamigen Stadtgenieinde, nem,I 3' ""schl'ehlich der gleichnamigen Stadt-Ntm, !3°'» d.U"yat>. einschließlich der Stadt-Illv, ^?"lda-Hunyad. Körösbmiya, Maros-«lllo^^^?"^' P"i (Komitat Hunyad). der K.«^^ sselsö-I^s^ssy. einschließlich tis.° 3, ß"«""be Iüsz.Äcre'nv,. sselsö-Tisza. Vi« ?i?» /^' einschließlich der Stadtgemeindcn Tür ^Mis, Karczag, Turlevc und Mczö-Tic«» ^ulitat Iäsz - Nagy > Kun - Szolnol). schlU'Tzent-Märton, Erzsöbctvüros, ein-bi»»».^ ^ ^"' gleichnamigen Ctadtgemeinde "iüasz6. i«abnot (Komitat Kis - KittlMü). Alm^s, Banffy - Hunyab, Kolozsvär, ein-schließlich der Stadtgemeinde Kolozs, Nädas-ment (Komitat Kolozs), Csallölöz, Gesztes, Udvard (Konntat Komarom), V<^a, Karinsebes, einschließlich der gleichnamigen Stadlgemeinde, Lugos. einschließlich der gleichnamigen Stadtge» meinde, Maros, Nesicza, Temes (Komitat Krasso« SzöKiny), Lipt6-Szent'Millos, LivtcUjvar (Komitat Liptü), Dolha, Huszt, Szigct, ein« schließlich der Stadtgcmeinde Mliramaros-Szigct, Taraczviz, Tecsö (Komitat Märamaros), Alsö.Maros,Fcljö.Mllros.Nyllräd.Szcreda(Ko. ulitat Maros-Torda), Äiagyar'Ovür. Nezsider, Rajta (Komitat Moson), Mcdgycs, einschließlich der gleichnamigen Stadtgemeinde, SegeSvllr, einschließlich der gleichnamigen Etabtgemeindr iitomitat N agy.Killüllö), Valassa-Gyarmat, Fiilet, Losoncz, einschließlich der gleichnamigen Stadtgemcinde. Nügr^d, Szöcsöny, Sziru,! (Ko-mitat Nügräd), Erseluju^r, einschlicßliä) der gleichnamigen Stadtgemeinbe (Konntet Nyitr a), Vlliony, einschließlich der Stadtgemeinben Czeg l5d und Nagy-Körös, Älsö-Dadas, Tuna-Vecse, Güoöllü, KalocSa, Kis-Körös, einschließlich der Stadtgcmcindc KisKun-Halas, Kis-Kun» Felegyh^za, einschließlich der gleichnamigen Stadtgcmeinde, Knn.Szrnt.Millüs, Monor, Nagy-Kuta, Pom^z, einschließlich der Stadt» gemeinde Szent-Enble,Mczleve, Vicz, einschlich-lich der gleichnamige» Stadtgemeinde (Komitat Pest-Pilis-Solt-Kislun), Also - Tarcza, Felsö-Tarcza, einschließlich der Stadtgemeindr Kis-Szebcn, Sirol», einschließlich der Stadt-gemeinde Eperjes, Szelcsö, einschließlich der Stadtgemeiildc Äartfa, Tapoly (Komitat SäroS), Barcs, Csurgü, Igal, Kaposv/lr, einschließlich der gleichnamigen Stadtgemeinde, Lenyeltüt, Niarczal, Nagy»Atäd, Szigctvkr, Tab (Komitat Somogy), Csepreg, Csonm, Felsö-Pulya, Kaftuv^r, Kismarton, einschließlich der Stadtgemeindcn Kismarton nnd Ruszt, Nagy'Marton, Sopron (Komitat Sopron), Alsü-Dada, einschließlich der Stadtgemcinde Nyircgyhäza, Kis-Värda, Nagy-KÄlk'., Nyir-Nätor, Tisza (Komitat Szabolcs), Csenger, Erdöd, Fch(!r.Oyarmat, Ma'tcszalla, Nagy-Binya, einschließlich der Ttadtgemeinben Felsö-Bmlya und Nagy-Bänya, Nagy-Käroly, ein-schließlich der gleichnanligcn Etadtgemeinde, Nagy So»llnt,SzatM!ir,Szi!lg^r'V^ralja, Ogulin, Vojnit, Vrboslo ^Komitat Modrus»Ricla), Arob, ein» schließlich der Hlcichnamigcn Stadtgeiueinde, Daruvar, (^rlldisla nuva, Novsla, Palrac, Po-zega, einschließlich der gleichnamigen Stadt» gemeinde (Komitat Po^ega), Ilol, Mitrovica, einschließlich der gleichnamigen Stadtgemeinbe, Numa, Zupanja (Koinitat Syrmien), Ivanec, Klanjec, Krapina, Lndbricg, Noviniarof, Prc-grada, Varazdi». Zlatar (ssomitat Varazbin), Djalovo, Miholjac dolnji, Nasicc, Ofiel, Slatiua, Virovitica (Komilat Virovitira), Dvor, Glina, Karlovac, einschließlich der gleichnamigen Ttadtgemcinbe, Kostajnica, ein» schließlich der gleichnamigen Stadtgemeindc, Petrinja, Pisarovina, Sisal, einschließlich der gleichnamigen Stadtgcmrinden, Stubica, Sveti» Ivan - Zeliua, Nrginmost, Zagieb (Komitat Zagreb), sowie au? den Munizipal-stakten Osiel, Varazdin. III. Wegen des Vestanbes von Seuchen in den Grenzbezirlen, und zwar: «) der Schweinepest in den Stuhl-gerichlsbezirlen Nüg»Ujhely (Komitat Nuitra), O'Lublü, einschließlich der gleichnamigen Stadt-gemeinde, Szrpcs»Szombat, einschließlich der Stadtgemeinde Popr/ld (Komitat Szepes), Trencsrn, einschließlich der glcichnamigen Stadt» gemeinde (Komitat Trencs^n), Szent-Gotthärd, MuraSzombat (Komitat Vas). Als6-Lendva (Komitat Zala), Homonna (Komitat Zem-plin) in Ungarn; li) des Stäbchenrotlaufes in den Stuhlgerichtsbezirlen Miava, Szalolcza, ein» schließlich der gleichnamigen Stadtgnneinbe, Szmicz, Vä,g»Ujhely (Komitat N y i t r a), Malaczla, Pozsony, einschließlich der Stadt» gemeinde SzcntGyörgy (Komitat Pozsony), tt«smii,rl, einschließlich der Stadtaemeinde K^smllrl, Leibicz, Szepes»Bi:lll, O-Lublö, einschließlich der gleichnamigen Stadtgemeinbe, Szepes Szombat, einschließlich der Stadt» gemeinde Popräd sKomitat Szepes), Puchö, Trencsc'n, einschließlich der gleichnamigm Stadtgemeinbe (Komitat Trencsin) in Ungarn ist die Einfuhr von Schweinen aus den bezeichneten Vezirlen nach den im Reichsrate vertretenen Königreichen und i!än» den« auf Grund der von den l. l, Vezirls« hauptmannschaften Luttenberg, Miftelbach, Untcr " in dež j 80 ur*vnava uvažanje živine in mesa *&BtOü.hU?r^a krone v kraljevine in doftele, *e ukaft J drž&voem zboru, dotlej, dokler se 6 «rugaöe, naatopno odred'ilo: V L °P"»ko^a8lednJom 8e navajftjo tiste oböine na kjtteri), •' Da ^rvÄftkem in v ßlavoniji, iz **»mi8tr»ve V zmi*lu ö|ena I., odstavok 1. in 2. (Or*. i5ak f * uka» K dne 22. «eptembra 1899 kug " st> 179) zaradi obstojeèih živinskih *'vm8ktte^OVe(^ano «vazati posebej navedene n, Vr"te. ^vedi SV8 ^"govora Bamega reljavne pre-'"'^oiih* rÄztozaJ° po omenjenih doloèilih na ¦ V temnRVe^ene °'1M5'ne 'n BONodnJ8 «böine. I «miBhi je prepovedano »ivafcati : I 1. Z Ogrske: V pir^T*» üb8t0Jeöe kujevgobcu in vV'n°, ovcJ'i.1 ^arltlJAto živino (gfovejo ^'lo). ' Ce> «oze, praSide (glej nemfiko bese- ''ra*iottos' obstoJeße BvinJHko kuge c) ss» i*J nemftko besedilo). 8a o»ö- "bstojeèe rdeöice ali pere-fnja prasiie (glej nemAko beiodilo). d> Zaradi obslojeèih ovèjih koea ovce (glej nemško benedilo). 2. S Hrvaäke in 81avonije: sl^) Zaradi obntojeäe Hvinjnke kuge prafiiöe (gloj neniAku besedilo). ^ Zaradi obntojeèe rdeèico ali pe-reèega ognja praiièe (glej nemiko besedilo). r) Zaradi obstojeèe «ramne kuge ko-pitarje (glej nemftko besediln).* II. Od prepovedi, izdanili v poprejinjem 6a«u zaradi živinake kuge, oHtanejo dotlej, dokler ne ne uka^.o drugaäe, v veljavnoHti: 1. Z Ogrske: a) Zaradi zanenenc k ug e v gobcu in na parkljili parkljato živino (govejo živino, ovce, koze in praftiöo) iz stoliönega sodiftia K«z-pont (komiut Teme«), UkiHto i» kralj. Bvobod-nega meHta TemeAvar; b) zaradi sr.anesene HvinJHke kuge pra-iiöo iz nastopnih »toliènili «odiftd in kr. («vo-bodnib most (gloj nemftko besedilo). • T* prepoTod ie n« dotika promeU i vojwko-erankimi konji. 2. H Hrvaftke in Slavonije: Zaradi zaneBene HvinJHke kuge h na-stopnih okrajov (glej nemsko besedilo) in iz kralj. svobodnib meat Oajek in Varafcdin. m. Zaradi obstojeöih kug v obmejnih okrajih, in fticer: a) /.aradi «vinjske kuge v obmejnili stolisinib sodisèib (glej nemsko besedilo); l>) zaradi rd eöi ce ali pere öega ognja v stoliènih sodiftöih (glej nomftko besedilo) je prepovedano uvažati prasièe iz teh okrajev v kraljevine in dežele, zastopane v drtavnem zboru, na pctdstavi odredeb, ki bo jih ukrenila c. kr. okrajna glavarstva Ljuto-mer, Mistelbaoh, SpodnjiGänfterudorf, Feldbacli, Coding, Ogrski Brod, ValaSki Meserisi, Lisko, I Novi trg, Novi Sandec, Sanok in LoSinj. Zivina, ki »e ovaza, mora imeti b seboj oblastveno izdane živinske potne liste, ki potrju-jejo, da v kraju, odkoder jo živina, in v sosednjib { oböinah, oziroma v obmejnem okolišu, zadnjib 40 dpi pred odposlatvijo dotiène živine ni bilo nobene na njo prenesljive bolezni in nobene boleaii, o kateri velja zglasilna dolinoBt. Kadar se med fcivino takega prihoda na tisti pontAJi, kainor je namenjena, konsta-tira kakAna kuga, tedaj je dotiöni eivinski transport — v kolikor ne morebiti ne dopusti, da bi se živina ne prepeljala v javno klalniou, ki je z telezniftno postajo zvesaaa po fcelet-niönem tiru — ravnaje se po posebnib v tem oziru veljavnib predpisib, zavrniti nazaj na oddajno postajo tistega ozemlja, odkoder j« zivina prisla. Poiiljatve svežega me»a se rnorajo izka-lati a potrdilom, da je dotièno živino tako, kakor je predpisano, ogledal oblMtveni živino-zdravnik, in to tedaj, ko je bila se ziva, kakor tudi potem, ko je bila ze zaklana, in da jo je nasel popolnoma zdravo. 8 tem razglasom Be raevelj »vljajo raeglasi imenovanega c. kr. rninistrstva s dne 26. in 27. junija in x dne 3. iu 9. juli.ia 1902, fit. 26.621, 26.699, 27.455 in W"V oziroma tukajsnjimi razglasi z dne 27., niia ter % dne 4. in 11. julija t. 1., st. loo*»;», 13.978, 14.484 in 16.000. Prestopki teb prepovodi se k-—........ "" §§ 44. in 45. obönega sakona o f.r-gab, in na posiljatre, ki bi se vpt..,-- .^ te prepovedi, se uporabJjajo dolostii» Ü **»• tega zakona. V Ljubljani, dne 18. julija 1902. Laibacher Zeitung Nr. 169 1424 25. Juli 1902^ (2837) 3-15.709. Kundmachung der l.l. Landesregierung fiir Krain vom 19. Juli 1»02, Z. 15.799, enthaltend eine Veterinär« polizeiliche AerMun» in Vetrcfs der Einfuhr vou Schweinen aus Ungarn nach Kram. Das l. l. Ministerium des Innern hat laut Kundmachung vom 18. Juli 1902, Z. 30.164, wegen Einschleppung der Schweinepest nach dem diesseitigen Gebiete die Giusuhr von Gchweinen aus den Stuhlgcrichtsbezirken Eugatag, Tiszauülgy (itomitat Mä.ramaros), sowie aus der Munizipalstadt Komarom nach den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern verboten. Dies wird im Nachhange zu der Kund» machung oom 17. Juli 1902, Z. 29.931, be. ziehungsweise der hierortigen Kundmachung vom 18. d. M., Z. 15.607, zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Die vorstehende Verfügung tritt sofort in Kraft. K. k. Landesregierung für Krain. Laibach am 19. Juli 1902. Št. 15.709. Razglas c. kr. deželne vlade za Kranjsko z dne 19. Jullja 1902, št 15.709, o veterinarno- policijski odredbi glede uvažanja pra- feièev z Ogrske na Kranjsko. Ker se je zanesla svinjska kuga v tostransko ozemlje, je c. kr. ministrstvo za notranje stvari z razpisom z dne 18. julija 1902, št. 30.164, prepovedalo uvažanje praiiöev iz stoliènih sodiäc" Sugatag, Tisza-völgy (velika županija Märamaros) in iz kraljevskega svobodnega rnesta Komarom v kraljevine in dežele, zastopane v državnem zboru. To se dodatno k razglasu imenovanega c. kr. ministrstva z dne 17. julija 1902, St. 29.931, oziroma k tukajänjemu razglasu z dne 18. t. m., at. 16.607, daje na oböno znanje. Predstojeèa odredba stopi takoj v veljavnost. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 19. julija 1902. (2853) 3-2 Präf. 1561/2^ 15/99. Kundmachung. Es wird Hienut bekannt gemacht, daß sich 1.) das k. k. Laudesgerichts-Präsidium. das l. l. Landes- als Zivilgericht (Abteilung I. II. III, IV). sowie die Einlausstelle für Zivilsachen; 2.) die zivilgerichtlichen Abteilungen des l. f. Bezirksgerichtes (I, II, III. V, VIII), sowie die Tinlaufstelle für Zivilsachen, vom 28. Juli 19 0 2 angesungen; s 3.) das l. l. Landes, als Strafgericht (Ab« teilung VI, Vll, Vl!I. IX, XI und Xll). sowie die Einlaufstelle für Strafsachen; 4.) die strafgerichtlichen Abteilungen des l. l. Bezirksgerichtes (VI und VII). sowie die Einlaufstelle für Strafsachen, und ^ b.) die l. l. Staatsanwaltschaft und deren Einlaufstelle, vom 19. August 1902 an< gefangen im neuen Gerich tsgebändc, Gerichts gasse Nr. 6, befinden werden. In der Zeit vom 28. Juli bis inklusive 18. August 1902 werden sich die strafgerichtlichen Abteilungen des l. l. Bezirksgerichtes < Vl und VII), sowie die Einlaufstelle für Strafsachen im Ge» bände des deutschen Ordens, Heircngasse Nr. 22, befinden. Vom 19. August 1902 angefangen werden die Einlausstcllen in Zivil» und Strassachen im neuen Gerichtsgebäude gemeinsam gefuhrt werden, und zwar für das Landesgericht im Zimmer Nr. 76, I, Stock, für das Bezirksgericht im Zimmer Nr. 31, Erdgeschoß; die gustellungs« und Exelutionsabteilung des Bezirlöqerichtes wird von diesem Tage an auch die Geschäfte des gerichtlichen Nußenverlehrs für das Landes» gericht besorgen und im Zimmer Nr. 19 des neuen Gerichtsgebäudes amtiren. K. l. Landesgerichts-Prasidium Laibach am 21. Juli 1902. (2864) "^ g. 13.356. Bonkurs-Ausschreilmng. Studiln-Stipendien für Schüler der landwirtschaftlichen Lehranstalt ,,Francisco«Io« sephinum", der Gärtnerschule „Vlisabethi-num" und der Vrauerschule in Miidliug. Mit Beginn des Studienjahres 1902/1903 gelangen an der landwirtschaftlichen Lehranstalt „Krancitzeo > Iosephinum" in Mödling nachstehende Studienstipendien zur Verleihung: 2) das von Seiner l. u. l. Apostolischen Maje< stät aus der Allerhöchsten Privattassa aller« gnädigst gestiftete Stipendium im Jahres- betrage von 500 Kronen, welches den Allerhöchsten Namen Seiner Majestät des Kaisers führt; Ii) ein Stipendium des l. l. Nckerbauministe« riums im Iahrcsbetrage von 500 Kronen; c) zwei Stipendien der t. l. niederüsterrcichi» schen Statthalter« gleichfalls von je 500 Kronen für in Niederösterceich heimats- berechtigtc Schüler der genannten Anstalt. Ferner gelangen an der mit der landwirt-schaftlichen Lehranstalt «Francisco-Iosephinm»» in Mödling in Verbindung stehenden Gärtner-schule „Elisabethinum" für den einjährigen Lehrkurs 1902/1903 zwei Staatsstiprndien'iin Betrage von je 500 Kronen zur Verleihung, von welchen eines den Allerhöchsten Name» Seiner Majestät des Kaisers, das andere den Allerhöchsten Namen Weiland Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth führt. Schließlich gelangt mit Beginn des Studien» jahres 1902/1903 an der mit der landwirtschaftlichen Lehranstalt «Francisco-Iosephinum» in Mödling verbundenen Nrauerschule ein Stipendium der l. l. niederösterreichischen Statt« halterei im Iahrcsbetrage von 600 Kronen für einen in Nicderüsteireich heimatsberechtigten Schüler dieser Schule zur Verleihung. Bewerber nni eines dieser Stipendien haben ihre Gesuche mit den nötigen Beilagen bis spätestens 3 1. Aug u'st 1902 bei der Direktion des «Francisco-Iosephi»»!!!» in Mödling, von welcher auch Instituts« Programme bezogen werden können, einzureichen. Zur Ausnahme in die landlvirtschafl» liche Lehranstalt wird gefordert: 1) die zustimmende Erklärung der EKern, beziehungsweise des Vormundes; 2.) ein Alter von mindestens 16 Jahren; 3.) der Nachweis über die Absolvierung von 4 Jahrgängen eines Gymnasiums, einer Realschule oder eines Realgymnasiums mit einem zum Aufsteigen in die nächsthöhere Klasse befähigenden Erfolge oder einer Bürger» schule »lit mindestens «guten» Fortstangsniten. Aufnahmswerber mit Bürgerschnlvor-bildung haben eine Ausnahmöprüfung al^utegen und werden nur in beschränkter Anzahl aus-genommen. Sehr wünschenswert ist der Nachweis übcr durch eine Vorpraxis auf einem Landgute er« wordene praktische Kenntnisse. Zur Aufnahme in die «lärtnerschnle «Elisabethinum» ist erforderlich: l.) die zustimmende Erklärung der Eltern, beziehungsweise des Vormundes; 2.) ein Lebensalter von mindestens 15 Iayren bei entsprechend kräftiger körperlicher Entwicklung; 3.) der Nachweis über die mit gntem Erfolge absolvierte Volksschule. Wünschenswert ist der Nachweis einer im Gartenbau bereits durch längere Zeit genossenen Praxis. Zur Aufnahme in die Vrauerfchule genügt der Nachweis über die Absolvieruug der Volksschule und einer mindestens halbjährigen Praxis in einer Brauerei. Von der Entrichtung des Schulgelbes sind die Stipendisten nicht befreit K. k. Landesregierung filr Krain. Laibach am 20. Juli 1902. Etne Wohnung bestehend aus zwei Zimmern und Küche, ist für Sommerfrischler sogleich zu vergeben. — Adresse in der Administration dieser Zeitung. (2832) 2—2 Blütenhonig und Alpenbutter von auserlesener Güte und Reinheit erhältlich bei Edmund Kavöid Lalbaoh, PreiorongaBie, gegenüber der Hauptpost (584) 132 Im Hans 3 Kraus Izm Rn> €&olffärw«LB~4 ist eine Wohnung mit drei Zimmern, Wasserleitung und großem Garten sofort zu vermieten. Anzufragen dortselbst. (2784) 3—1 Y Ysli Jajc" 19** Römerstrasse Nr. 4 ^P9 1st heute abends KONZERT der Damen-Kapelle. Augustin Zajec (2860) Gastwirt. Wohnung bestehend aus drei Zimmern samt Zugehör, wird von einer alleinstehenden Dame zum August-Termin zu mieten gesuoht. Anträge erbeten an Frau Hermine Sohlnk, Bagor a. d. Bave. (2856) 3-1 Ein guter MascMnenscMosser der die Fähigkeit besitzt, ausser der Besorgung von Fabriks-Reparaturen auch den Workführer bei der Führung des Betriebes zu unterstützen, wird in der Holzpappenfabrik in Neumarktl aufgenommen. (2859) 3-1 Grosse gnige Hui ist im Kaslno-Oebäude, II. Stook, ^ 1. AuRust zu vermloten. Näheres zu erfragen beim Ka8IJ[0 Vereinskustos. (2824) i PUT* Bruchleidende! "^ Gratis und franko wird jedem Ij^ essenten die populär-Wissenschaft^ Abhandlung über Entstehung, Behandln1» und Verhütung von Unterleibsbrttoh* gesendet. Näheres die OrthopWl«°rf Kunsta&stalt und Fabrik k. u. k. Prl' Bandagen von J. KELETI, Budape»1; IV., Koronaherczeg-utcza 17. (767)23^ Züchtige Maurer mit Taglohn von 3 X bis 3 J 40 h werden zum Schulbau i* Sagor aufgenommen. Zuschriften sind an Baumeiste' Berwuschek in JÄarburg a. ö. 3W zu richten. fj74ft)51 Der Ersatz für Corsets. er tEBK VjI i' //S^IlF X. 2--22 ¦rfffiy *[ \* ^ÄWSt & Alleinverkauf der Original Englisch011 „Platinum" Antl-Corsets (27l9)* Alois Perscbö Laitach, Domplatz 21^^. zum Konzert zu Ehren aller Annen und Aennchen welches heute, den 25. Juli, abends im Schweizerhause unter Mitwirkung der Vereinskapelle und #?*## + # #- # des Gesangvereines „Ljubljana" stattfindet. % % % ¦% % % -% # Crogrammi Mnslk, CSewang, Korlattdollkopso und Knustsenei*wei*k. Beginn om 8 Uhr abends. — Eintrlttsgebtthr 20 kr. (28ß2) Zu zahlreichem Besuche lädt höflichst ein WPrll-m IWovak, Heslaurateu»- techäftswiedereröfi&iuiig. ^ Das Mannfakturwaren-Qeschäft des Friedrich Hodsch&f Petersstrasse Nr. 4 ¦¦kill 11 AI I lul llidl lül ist wieder geöffnet-