-99. - ' __ ___ Dienstag den 12. December 1887. An das wohlthätige Publikum der Provinzial-Hauptstadt Laibach. «> Denjenigen, welche bei dem herannahenden Jahreswechsel nach der bishen'qen Eitle sich von den Nenitlhrs - Gratulationen fur das Jahr 4838 durch eine milde, an entrichtende Gabe lossagm wollen, diene es zur Nachricht, daß die dießf lls üblichen Er aßk^Än von heute angefangen, am Hauptplatze Haus - Nr. 4 in der Apotheke d s Herrn vr Siamund ^ "f gegen den gewöhnlichen Erwg von 20 Kreuzer für die Person, erhoben werd n können, daß iibrwns «erpV^ '"^ ""' '"^"" "^"' ^ Armen-Instttut zum besondern Ne Auch für die Enthebung von den Gratulationen zu Geburts- und Namensfesten werden in der obbesagten Apotheke noch bis zum neuen Jahre die Erlaßkarten verabfolgt. Die Abnehmer der Erlaßkarten werden, wie gewöhnlich, durch die Zeitung bekannt gemacht werden. Von der Armen-Instituts-Commission. Laibach am v. December ,83V. MlI V r i e nv ^?e. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 27. October d.I. dem Doctor Johann . Zhub er, k. k. Professor der praktischen Medicin am Lyceum zu Laibach, zu bewilligen geruht, das ihm von Sr. Majestät dem Könige von Sachsen verliehene Ritterkreuz des Civil-Verdienstordens annehmen und «agen zu dürfen. Laibach am 4. December 1837". VN i e n. Die l.k. allgemeine Hofkammer hat den bisherigen provisorischen Vorsteher der Cameral-Bczirks.-Vcrwal-tung zu Trieft, Johann Vessel, zum wirtlichen Vorsteher der gedachten Behörde, mit dem Titel und Range eineS k. k. Cameras Rathes, ernannt. (W. Z.) Frankreich. Bona, 7. November. Seit drci Tagen herrschen furchtbare Orcane, und der Ncgen strömt fast ohne Aufhören. Es ist ein Glück, das; alles schwere Kriegsmaterial bereits wieder zu Mcdschez-el-Ham- mar beisammen ist. Wären die Belagerungsgeschütze jetze auf der Ncise zwischen letzterm Lager und Con-stantine, so müsttr «»«« sie ohne Hülfe im Koche stecken lassen. Das Glück hat die Franzosen bei dieser Expedition so ziemlich begünstigt, nur die Krankheiten wollen nicht abnehmen. Fast die Hälfte der zu.-rückgekehrtcn Regimenter fällt den Spitälern zu, und die Sterblichkeit ist größer als im Monath August. Die Einnahme Constantine's ist daher immerhin theuer genug erkauft, und der Verlust der Armee beträgt jetzt schon nahe an 1000 Mann. Für Dam-remont's Nachfolger hall man hier allgemein den Ge« neral Bugeaud. Unser Pnvatcorrespondcnt in Vona meldet unter dem 9. November Nachstehendes: »So rben langen sehr gute Nachrichten aus Vona an: Obrist Bernelle soll im Pallast und in einigen Privathäusern uncrmesiliche Summen entdeckt haben. Wir wollen hoffcn, daß Alles in den Schatz kommt, und dadurch die ungeheuern Kosten der Expedition vcrmiu» dert werden." (Allg. Z.) 394 DentMoniteur Algerien zufolge waren der Herzog von Nemours und der Prinz Ioinville am 1l. dieses Monats in Algier eingetroffen und daselbst aufs feierlichste empfangen worden. Am folgenden Tage ließen die Prinzen die afrikanische Miliz und die Truppen der Besatzung, die unter dem Com« mando des Generals Negrier versammelt waren, dis Revue passiven; Abends wohnten si« im Schauspiel-Hause dem ersten Act der Oper »Nsrma« bei. —> Am 20. besuchten die Prinzen sämmtliche Lager und beehrten Abends einen Ball, den die Municipalität von Algier ihnen zu Ehren veranstaltet hatt«, mit ihrsr Gegenwart. — Der Moniteur Algerien meldet die Ernennung des Generals Negrier zum Obercommandanten der Provinz Constantine. Am 14. November verließen der Herzog von Nemours und der Prinz Ioinville Algier; ersterer fchiffce sich an Bord dcs Dampfschiffes »Phare« nach Oran ein, letzterer trat wieder seinen Dienst an Bord des „Herkules" an, welche die Richtung nach der Meerenge von Glberalcar cingescylagen hat, umsein« Fahrt nach Brasilien fortzusetzen. (Ost. B.) Am 2l. November ist der Leichnam Damre, monts aus der Kapelle der Quarantäne von Toulon unter militärischen Ehrenbezeigungen im dortigen Hafen gelandet und weiter befördert worden. Auf dem Kahne, welcher ihn ans Land setzte, war ein mit Trophäen arabischer Waffen geschmücktes Denkmahl errichtet, an dessen vier Seiten die Worte standen: »Für's Vaterland gefallend Zuerst salu^ tirte das Admiralfthiff vor dem Zeughause, hierauf die Artillerie der Festungswälle. Die Garnison stand unter Waffen, als der Lclchenzug durch die Stadt zog. Ober-Offiziere hielten das Leichentuch, worunter Herr Paris, Adjutant des gefallenen Generals, bemerkt wurdc. (W. Z.) Marseille, 24. November. Man bereitet hier dem Herzoge von Nemours bei seiner nahen Rückkehr von Afrika glänzende Feste. Mittelst unserer levantischen Dampfboote ist für England die Correspondenz mit Indien sehr beschleunigt. Es besteht bekanntlich ein regelmäßiger Dienst zwischen Bombai und Suez. Von letzterm Orte erreicht man in fünf Tagen Alexandrien. Die dort für England von Indien angelangten Briefe werden von den französischen Dampfbooten aufgenommen, und gelangen so auf dem kürzesten Wege (in 40 öis 46 Tagen, wie man berechnet) an den Ort ihrer Bestimmung. (Allg. Z.) Dem Commerce zufolge haben die HH. von Hören?, C^d?va, d'Ossuna, de Mirafiorcs, der Herzog von Frias, der General Alava und andere vornehme Spanier Paris verlassen, um sich nach Madrid zu begeben. Die zu Prüfung der Eisenbahnplänc niedergesetzte Commission hat dcn Antrag gestellt, daß die politisch wichtigen Bahnen, die von Paris nach Bl'üssel, Straßburg, Lyon, Marseille, Bordeaux und Bayonne, auf Staatskosten ausgeführt, die Handelsstraßen aber, und die Zweigbahnen jener großen Linien an Privatgesellschaften überlassen werden sollen. (Ost. B.) Spanien. Madrid, 19. Nov. Die Eröffnung der Cortes fand mit dem gewöhnlichen Ceremoniell Statt. Die beiden Königinnen wurden auf ihrem Wege wie i» dem Pallaste der Cortes mit den lärmendsten Zurufen der Freude empfangen. Die Ordnung ward nicht einen Augenblick gestört. Hr. Martinez de la Nosa, durch zwei Wahlcollegien (Granada und Ooiedo) ernannt, saß in der Kammer. Bayonne, 23. Nou. Das Hauptquartier des Don Carlos war noch am 19. in Amurrio, und nichts zeigte an, daß es anderswohin verlegt werden sollte. Man glaubt, Espartera werde versuchen, in seine alten Linien an der Gränze einzudringen. Die Carlisten sind entschlossen, lebhaften Widerstand entgegenzusetzen. In den vertrauten Cirkeln dcs Don Carlos macht man sich viel über die Übertreibungen und Absurditäten lustig, wonach Don Sebastian in Ungnade und Zariategui verhaftet wäre; nichts kann falscher seyn, als diese Gerüchte. — Narvacz wird die Reservearmee zu Iaen organisiren; allein es läßt sich kaum hoffen, daß die Regierung im Stande seyn werde, die Bemühungen dieses ausgezeichneten Offiziers mit Geld zu unterstützen. (Allg. Z,) Briefe auS Bayonne vom 24. Nov. melden: »Die Garnison von Pamplona besteht aus zehn Ba-taillonS, die durch combinirte Ausfälle die Carlisten von diesem Platze entfernt und die Verbindung mit dem umliegenden Lande wieder hergestellt habe». Die strengste Mannszucht herrscht unter dicsen Truppen, und die Bewohner der Stadt und der Umgegend haben wieder Vertrauen gefaßt. Derselbe Fall ist es in Logrono, Miranda und Vittoria. Wenn der allgemeinen Wiederherstellung der Ordnung und Subordination in der Armee ein wenig mehr Thätigkeit in den Operationen folgen wird, so kann man nicht in Abrede stellen, daß der General Espartero der Sache der Königinn einen großen Dienst geleistet hat. Sein Beispiel spornte, wie eS scheint, den Eifer der übrigen Generäle an. Lorenzo, der für 335 einen Exaltirten galt, hat so eben den Beweis geliefert, dasi er ganz das System angenommen, des-sen Schöpfer Baron de Mcer war, indem cr zu Ca-bezon (Provinz Valladolid) ohne Gnade einen Sergenten und einige Soldaten erschießen ließ, die sich Plünderung hatten zu Schulden tommen lassen. Dieser in Altcastilien commandircndc Gcneral betreibt die Verfolgung der Carlisten mit großer Thätigkeit; er hat ihr Depot zu San Leonardo zerstört und eine große Menge Militäreffecten und Lebensmittel, die dort aufgehäuft lagen, weggenommen. Er wird vsn dcm Brigadier AZpiroz auf das beste unterstützt." Die Keckheit der Carlistischm Banden in der Umgegend von Madrid scheint eher zu steigen, als sich zu vermindern. Am 17. stellten sich 40 Reicsr, die zu einer Bande gehörten, deren Führer unbekannt ist, an den Thoren vor Aranjuez auf, und plünderten Alle, die über die Heerstraße tamen. Un-gefähr 10 Lancicrs von der Garde rückten aus, sie zu vertreiben, mußten aber der Übermacht unterliegen. Nur zwei kehrten zurück, um den Truppen anzudeuten, was sie zu erwarten hätten, wenn sis in zu geringer Anzahl ausrückten. Eine Verordnung der Rcgcntinn bestimmt, daß das Vaterland dle Famillcn der Tapfern adoptilt, die seit 1823 für die Freiheit f,clen. Die Regierung wird diejenigen anstellen, die durch ihre Talente dcm Staate nützlich seyn können; die Andern erhalten Pensionen von den Cortes. Die ehemalige Franciskancrkirche wird in ein Nationalpanthcon verwandelt, für die Leichen derjenigen, welche wenigstens 50 Jahr« nach ihrem Tode von den Cortes dieser Ehre würdig er? achtet werden. (Öst. B.) Bayonne, 25. Nov. Don Carlos war noch «m 22. in Amurrio. — In den Reihen Espartero's reißt große Desertion cin. — Von Pamplona wurden 4000 Mann nach Urroz und Aoiz detaschirth um die Linie von Valcarlos zu rccognosciren. — Unter den spanischen Truppen in St. Sebastian herrscht eine Insubordination, welche die Offiziere oft zu gewaltsamen Einschreiten nöthigt. Die Engländer, denen es an Allem fehlt, verlangen nach Hause entlassen zu werden. Lord I. Hay erwartet Befehle, um sie ziehen zu lassen. (Allg. Z.) Das Kriegsgericht, welches gebildet worden war, «M das Benehmen der Generale Zariategui, Villareal und Simon Torres während der Expedition zu richten, soll verfügt haben, daß die genannten Offiziere künftig dcr Carlistischen Armee nicht mehr angehören werden. — Man weiß, dasi die Christines -wischen Huatte und Valcavlos, welche 3 Stunden von einander entfernt sind, 12 Forts errichtet, «r,d mehrere Dörfer bcsctzt hatten. Die Carlisten haben alle dicse Forts, außer Borda, geschleift, und die D'orfcr angezündet. — Don Carlos wurde auf den 18. oder 20. November in Estclla erwartet, und man glaubte, daß er den Winter dort zubringen würde. Die Gazette de France schreibt: Briefen von der Gränze zu Folge, ist Espartcro, nach den Hinrich, tungcn von Pampewna, wieder in sein gewohntes System des Tcmporisirens verfallen. Er beobachtet die Armee des Don Carlos, bezeigt aber kein Vrrlan» gen, mit ihr handgemein zu werden. Seine Freunde behaupten, er wolle, bevor cr handle, die Wendung, abwarten, welche die Angelegenheiten schon in den ersten Tagen derCortes-Versammlung nehmen werden. Andere glauben, und nut größerer Wahrscheinlichkeit, daß die Stellung dcrRoyalistcn die Hauptursache dieser Unthä'tigkeit sey. Wie dem auch sey, er hat aufdm Angriff der Linien von Valcarlos entschieden verzichtet. — Der Carlistische General Bobeda trifft Anstalten, an der Spitze einer neuen Expedition über den Ebvo zu gehen. Der allgemeinen Meinung nach sollte die von Don Carlos in Person befehligte Armee jener des Generals Vobeda unmittelbar folgen. — General Espartero wagte nicht nach Valcarlos zu kommen, um einen Transport von Lcbcnsmitteln abzuholen, den man zu Saint-Iean-Picd-de-Port in Bereitschaft gesetzt hatte, und zugleich die Linie von Pampeluna mit Frankreich wieder herzustellen. Er besorgte, g«-nöthiget zu werden, die Schlacht anzunehmen, welche ihm die unter den Befehlen des Generals Don Fran--cisco Garcia stehenden 15 Bataillone angebothen hätten. Nachdem er Pampeluna verlassen, schlug er die Richtung nach dem Ebro ««. (W. Z.) Portugal. Durch das Dampfboot »City of Londonderry« hatte man in England Zeitungen und Briefe aus Lissabon vom 20. November erhalten; sie melden die Constituirung des neuen Ministeriums aus folgenden Personen: Visconde Sa da Bandcira, Präsident des Conseils und Minister der auswärtigen Angelegenheiten: Baron de Bomsim, Marine-und intcri-. Mistischer Kriegsminister; Julio da Silva Sanchez, Minister des Innern; Alexander Jose de CampoS, Justiz-und Cultminister; Ioao de Olivcira, Finanzminister. — Die Debatten über die Reform der Constitution beschäftigten noch immer die Cortes. Der Senat soll aus fünfzig Mitgliedern bestehen, welche die Krone aus 150 vom Volke ernannten Candibaten 396 "zu wühlen hat. — Die miguelistischen Guerillas, die sich im Norden gezeigt hatten, waren zerstreut; abcr dcr Baron de Leiria und General Schwalbach, die sich nach Spanien geflüchtet hatten, sammeln ihre Anhänger in Orense, in Galizien, und scheinen einen neuen Versuch zu Gunsten der Charte unternehmen zu wollen, wesihalb sich der portugiesische Minister der auswärtigen Angelegenheiten an das Madrider Cabinet gewendet hat, um die Entfernung dieser Chartistischen Überreste vom spanischen Gebiethe zu begehren. — Der Visconde das Antas war zum Generalinspector der Armee crnannr worden. (Öst. 35.) Großbritannien. Der Nabob von Oude, Mussumud Hyder, ist zu Anfang Juli dieses Jahres gestorben» Fünf-unddreisiig Kanonenschüsse, nach der Zahl der Jahre, welche der Hingeschiedene erreicht hatte, kündigten von den Mallen des Forts William zu Calcutta den Trauerfall an. Wer ist ihm gefolgt auf dem Thron , von Oude? Die Antwort auf diese Frage gibt eine vollständige Idee von der brittischen Übermacht in Hindustan. Die Nabobie Oude hat auf 850 Quadratmeilen an drei Millionen Einwohner; sie gehört zu den von der Compagnie abhängigen Landschaften Aus der Hauptstadt von Oude, der Residenz des Na» hob, aus Lucknow, wird vom 9. Juli Folgendes berichtet: „Gestern Vormittags ereignete sich hier eine tragische Scene. Nach dem Tode des Königs Mussumud Hyder wollte sich einer seiner Söhne, Nazar Deer, der Herrschaft gewaltsam bemächtigen, wäh» rind die brittische Regierung einen Oheim des ver» siorbenen Fürsten zu dessen Nachfolger bestimmt hatte. Englische Truppen den beordert, nach dem Pal-laste zu ziehen; der Resident (Bevollmächtigter des Generalgouverneurs Lord Auckland) bewilligte der Königinn Mutter und dem jungen Prinzen fünf Mi-»utcn, den Thron aufzugeben, und drohte, wenn sie nicht gehorchten, den Pallast der Erde gleichmachen zU lassen. Da dieser Einschärfung keine Folge gelei- ' stet wurde, gab Oberst Low Befehl, die Geschütze sollten loSgebrannt werden auf Pallast und Volk. Und so geschah es. Die Operation hat viele Menschenleben gekostet: versteht sich auf Seiten der Hindus; die Truppen der Compagnie hatten nur zwei Todte und acht Verwundete. Der Ausgang war, daß Mutter und Sohn sich ergeben mußten und ein-zesperrt wurden, der Oheim aber, Nusseer Dowlah, ein Greis von 90 Iahrcn und zum Regieren ganz unfähig, Namens der brittischen Regierung alS Na» bob von Oude ausgerufen, anerkannt werden musite. Am besten bzfanden sich bei dem Vorgang die Sca-poys im Dienste d'er Compagnie; sie plünderten im Pallaste und entkleideten den Thron reicher Edel-steinverzicrung.« (Ast. B.) Gsmanisches Neich. Nachrichten aus Consta ntinopel vom t5. November zufolge war der nach Adrianopel verwiesene vormahlige Minister des Innern, Pertew-Pascha, in jener Stadt in der Nacht vom 6. auf den 7. gedachten Monats mit Tode abgegangen. Der Kapudan-Pascha ist am 41. November mit der von ihm befehligten Escadre in den Bospor eingelaufen. — Der Statthalter von Adrianopel. Emin Pascha, ist an demselben Tage in Constantinopel angelangt. (Ost. B.) Vereinigte Staaten Von Karvamerika., Am 8. October wüthete? in New - Orleans ei» furchtbarer Sturm. Schon am Tage vorher siel der Regen bei einem starken Südwestwinde in Ströme« vom Himmel, und die Straßen standen mehrere Stunden lang völlig unter Wasser. Am folgende» Morgen sprang der Wind nach Nordost um, und nahm immer mehr an Stärke zu, bis cr zuletzt zu einem förmlichen Orcan wurde. Er trieb das Wasser aus den Seen durch die Sümpfe in die Stadt, und in manchen Häusern stand es zwei Fuß hoch. V r a s i l i e n. Der Regent von Brasilien, Diego Antonio Feijq, hat am 1,9. September resignirt, und der Regierung wie demtzSenat die Absicht angezeigt, wegen seiner geschwächten Gesundheit sich nach der Provinz St. Paul zurückzuziehen. Pedro be Araujo Lima übernahm provisorisch die Stelle, bis zur Wahl eine« neuen Regenten. (Allg. Z.) Die neuesten Briefe aus Rio be Janeiro bringen die Nachricht, daß die brasilianische Negierung eine Maßregel vorzuschlagen gedachte, welche die Unzufriedenheit der Kaufleute erregt hatte. Früher war es gestattet, die in Rio eingeführten Waaren 3 Jahre lang in dem Zollhause gegen 2 Pcrcentt Miethe zulagern, vorausgesetzt, daß dicse Waaren wieder ausgeführt würden. ^ ^' Nevacteur: ^r. t'av. Oein^ich. Verleger: Sgnaz NI. Gvler v. Vlelnmayr.