«ck,«»»«»« K, »o«««'!»« »»G»«»«»». IHwMdM »>k. 2S70» «owt« «»s stuotl^niek««! kiw»d«i ki». Z024>. I> »«0a«K0.voiMj«,« «II«« 7«». »G««. KißnW« 80olvo»w IiB>D« ßßr «o psssRMp «iO" A ? ^933 u. ^dVMGMOffhD-KlWOlMIO m ^ureiövvs Ut. 4 v«,»9»pf«lse. ^b»»otO«. mo««v 22 Vin. 24 ^In. äurek k»«, monstl. Z» VI«. kiU ä« ade!,« m«n»tt. SS 0ii^ ' di, S l),.,. WGf^Ol» «Iol»< e«went«,t Mridorer iimma Gmnimmta angtnvmmen! Die «leine Entente als realpolitische Tatsache. Die Skupschtina hatt«? wieder einmal ihren iiroßeu Tag. Ein, bis auf den lej)ten Platz beschtes.>>aus, volle Logen mit Vertretern der Diplomatie unk der Presse. Die >?auptstadt des Ltonicireiches wußte, waruni ginq, ilttd die Augen aller Provi?lzen waren auf das Gebäude deS Manegc-TheaterS gerichtet, in welchen! ein Baustein der mitteleuropäischen Ordnung definitiv in das Dreistaatengefilge eingesetzt wurde. Stiir Mischer Beifall klang dem Mehrheitsbericht erstatter entgegen, üls er die Arundziige des Organ isationSPaktes der leinels (5 ntente .zur Verlesung brachte und die Ltupschtina ausforderte, den Vertrag im Silnie der Wiinsche der königlichen Ne-iierung e i n st i m nl i g anzunehmen. ?lus;enmiuister Dr. B o s k o Ievti 6 wurde zun: ersten Male in die Lage tiesetzt, vor den: volleit .Hause der Pollsvertretung in einem grossen Ezp ose e seine noch grbstere Tat klarzusteNen: den am 1«. Fever d. I. in Genf .^um Abschlnsse ge^, brachten Vertrag ilber die Vertiefung der Organisation des Meinen Verbandes iNj aNen Beziehungen zwischenstaatlichen Lebens. Der Aus^enminister hat sich nicht nnr als Meister des Verhandlungstisches Präsentiert — denn er war es schließlich, der durch seine Beharrlichkeit und Initiative diesen vertieften Ausbau der Kleinen Entente zustande gebracht hat —, sondern auch als einer der Löwen der Parlamentarischen Tribline. Man mußte in den Bann dieses Staatsmannes gerissen werden angesichts der Logik und Treffsicherheit, mit der er das Kind seiner geillisten Zeugung zn verteidigen verstand. Wie er diese neue BerteidigungssteNung Jugoslawiens, Rumäniens und der Tschechoslowakei gegeniiber der Front der europäischen RevisionsmÄchte nmris^, wie er die Nsittnendigkeit dieses schicfsalsbcstlmmten Sclivittes der Regieruugen der drei erwähnten S'aaten klarzulegen verstand, daS alles w!rd in den Analen der Aus^enpolitik deS Königreiches als eine der größten Handlungen verzeichnet werden. Der Außenminister hat den absolut eindeutigen ??riedenswillen des Kleinen Verbandes so klar aufgezeigt, daß darüber irgendein Zn'eifel ttberhanpt nicht mi^glich ist. Der Organisationspakt ist, wie Außenminister Dr. Ievtiä in seinen gedanken- und sentenzen-reichen Darlegungen richtig bemerkt hat, die s^rucht der biSherigeu Zusammenarbeit der drei Staaten und der zn Beginn des neuen Jahres entstandenen internationalen Lage. Die .Meine Entente ist in il^rem tiessten Wesen und trot^ aller gegenteittgen Ausdeutungen eines gelvissen Anslandes ein kostbares Instrument des ?^riedens und des inittel-europäischen Wiederaufbaues geworden. klar hat Dr. Ievtic die Totalität dieser Dreieinigkeit verneint, indem er auf die Mvsilichkeit des Eintrittes auch anderer Staa ten des Donnubeckens hingewiesen hat. Mit anderen Worten: Europa, der Völkerbnnd und die Weltpolitit schlechthin haben ,nit der Tatsache zu rechnen, daß Iugoslawi».n. Rumänien und die Tschechoslowakei ein organisches (Ganzes in allen Fragen der euro-piiisl's^en ^.^olitil Insden. Diese Staaten haben sich die ^^'^esch>m''»nq ilirer Soii^ieränitätS-icechte im festen Glanbcn daran auferlegt, Lob für die Kleine Entmte Außenminister Paul-Boncour über den neuen Organisationspakt - Eine neue Garantie des Friedens hung Ausdruck, dad durch den ueuen Pakt «Icht nur die Beziel^NMN der drei Etaaten unter sich eine Megelunq gesun» den hätten, sondern daß die Kleine Entente als neue Großmacht an Ansehen und Geltung noch mehr zugenommen habe. An seinem v^posee berührte der sran-zöfische Ansienminister auch dieHIrten-berg ^er Affäre. Panl-Boneom erklär« te, auch in diesem Falle sei es de« nüchternen, »enn auch nachdrtkklichen Vorgehen der kleinen Sntente zu verdanken, dah die Assäre auf sriedlichem Wege beigelegt worden sei. P a r i s, 2 In «utzenausschusl der Uammer hielt Außenminister P a u l-V o n e o u r ein längeres Vxposve über den neuen Organisationspatt der Kleinen Entente. Der Minister bezeichnete zu Veginn seiner tSjxpo-sSes den Patt als neue Garantie des Arie denS in Mitteleuroi,a. Die Kleine Entente habe schon bislan , durch ihre Tätigkeit den Betveis erblacht, datz man sie mit Recht kls einen der stärksten Stüsjpseiler nicht nur de« mitteleuropäischen, sondern des enropiiischen Friedens iiberhaupt bezeichnen kiinne. Ter Minister gab der Ue- Auch die Lander befolgm Hörings Maßnahmen Besserung in den Bezielznugen zwischen Reich und Bayern _______________________________ .(Mte ergriff Ltanl'?!in'nalt Dr. L a-d ro o dS'? Wort, unl Ul eiiu'in au'M!)rli-? <-sxn Plädoyer zunächst festzllstelten, d^sj oie Hanptverhaudlung die in Autlaii.'kchrift enllzalteuen Belastuiliien der 'Anqeklai^lerr peslätigt habe. Die 5>chul.h - '.'lnii«.klagten sei erwiesen. Der Etaatsann>a!t schilserte s-'. dann die slowenisch,- separatlstiscl>^ Akticin, die die Zweiern d«s 0V. Geburtstaa«'^ »on Dr Anton storoSec naineiltllch in 'I>liertrain auszuniiinzen versuchte, wobei es nicm nur zu staatsrerrätcrischen, sondern auch zn dt,-nastief-eiudlichen ttuiriisieknnMn i^eklnninen sei. Man habe die Danti^ottes^ - nste anlis'.-lich ves 6t). Gclnttt'?tageS .ingiert uiw nächster Deulonstrati'.^.ieu in Zzenc i^^'sei.'.t. Die Teilnehmer der Aktioit hätten ncich d.'', Messen für ei^ve selbständige slonx'niich^ piwlik ttlit Dr. .^orokec aliZ il^ren! erst^'n Präsidenten agitiert. Die Attil'n !e. qvo-sjen ANd ganzen gut vc>rlzereitet ge^vesi^n. Nachdem er die Schuld der eiuzelneil klagten analysiert hatt<', fvrtierle .r d^ren entsprechende Bestrafung im ^inn«» der ze-se;^üch^lt Bestimmungen. Nach dem Staatsanwalt sich ster '.^jerteidiger BrodiN's der Ntch'-)inw>?it Dr. Iuro AdleS i L ali^Z Ljubljan-c, der zur Ttun.do noch spricht. B e r l i u, 2. März. Die große Attion gegen die ttouununisten wird in dem gail^eit, von Fieberschauern des '^al)tkattlpses geschilttelten Neiche fortgesetzt. Da die .'saussuchun^^n, Berl)aftun-gen und die ttonfislationshandlungen in Berlin und in der Provinz Brandenburg so gut wie abgeschlossen sind, wurde der Ä^ vorgehen werd<'. Die hessische Regierung l)at auf ihrem Berwaltniigsgebiet die schärssten Erfassungsmaßnahinen angeordnet. Die lies-sische Polizei befindet sich zur s^eit in der höchsten Alnrnistufe. Ini '^ilieinland und in Westsalen wurden viele hnnderte von ttom« mnnisten iit.Haft genommen. Berll n, 2. März. Uelxr die Unterredung zwischen dem Reiäiskanzler Molsi t l e r u«ld dem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. .Held veriantet, daß der Reichskanzler ausdrück lich erklärt habe, dasi irgend ein Eingriff des Neichskanzlers in die bayrischen Bela»l ge nicht geplant sei. Der berrscht die Auffassung vor, daß die Spannungen, die zeitweise zn^ischen Miinchen uivd Berlin aufzutreten Pfle^n, eine wesentli6)e Erleick)ter-ung ersahren hätten. Zusammenkunft Hitler — Mussolini. B e r l 1 n, 2. März. Äie ill nationalsozialistischen reisen ver^ lautet, soll die Unterredung zwischen .H i t-l e r und M ussolini NNtte ?)'ärz in Venedig stattnndell. Der deutsche Reichslanz ler wird sich ilber Tirol nach Italien lieg.:-ben und bei dieser (^Gelegenheit einige stunden in Jnnsbrucl Aufenthalt nelmien. Der Prozeß Brodar Ttaatoanwalt Dr. Ladrov iehildert die staatsfeindliche Veweguug anläßlich des Ge» burtStages »on Dr. lkoroSec. B e o g r a d, 2. 'Viärz. Da in der gestrigen Per!z'.^ndlunz de:' Prozessen BroVar vor dem -taat-^gerichts-hof ziiln Ächutze des Etaats die lekten Zeu-genau'^sagen zur VerlesuNii gebrach; wor, dell nmren, erklärte der Borsitzende oie 'Ve-tvelsaufnahme für geschlossen. das; der ?^riede in denl heute zerrissenen nnd zersplitterten Mitteleuropa nur möglich ist» toeinl ein l^irnndpfeiler sich uiächtig aus der triiben I>lut der revisionistischen Strömungen ertiel't. Dieser (Grundpfeiler der nlittel-europäijchen Ordnnng ist heute zweifellos die jiUeine (E ntente, die sich anS einem lockeren Billidnis zu eineni organischen lyefuge höherer Ordnung ans deit Niedcrnugen der re-alpolitischeu Tatsiichen erhoben hat, um angesichts gewisser unleugbarer Schwächen des Völterbundes und der auch sonst ni6)t immer ganz klar umrissenen .^>altung einiger Mächte des enronäiscs)en Westens einen rnl'enden Pol in der Wirklichkeitserscheinungen t^lucht darzn stellen. Die Cki,''schtina hat das glänzende Cr-pos<;e des Ans^enministers niit geradezu fre-netischenr '^eifnll entgegengenommen. Es hat sich das gesiil'lsnnisjig fast vnglanbliciie voll zogen, daß nlMl die namentliche Mltinltnuna l einfach oerwarf, um einer einzigartig^ !, spon tanen ^tulldgebung der gesamten B.'lksver-tretung dell Willen zur Erhaltung des ^^ri,?-dens und einer besseren ^'^lisanlnn'narbeit der Aiilter dieses viel sseplagten Mitteleuropa zu nianifestieren. Jni einfachen, iibertvälti-genden Akklawationsverfahren wurde der von der königlichen Regierung dem Parlament nnterbreitete Genfer Vertrag einstim-luig, auch mit den Stimnn'n der parlamentarischen Opposition, angenommen. An die Pollsverrretungen in Prag und in Bukarest sind Begrilßultgsdepeschen al>gegangen zu»n ^ieichen der unentwegten Vündnistreue. Was sich in der jugoslawischen Skupschtina ereigitt't hat, ist eine Tatsache, iiber die man nicht hinwegkommen wird, die einstimmige Annahme des (Genfer Vertrages ist der Licht-l'lit'k ans dem sonst so diisteren >)orizont d-'s europäischen Politischen (^ieschehens. Börsenberichte L j u b l j a n a,t > Teoij. n: lm 1I49OL^13üS.83, Zürich 1N3.8^i, Wien (Privatclearing) 925, London !93.03— 194.63, Nenmork 5^)!>2.7l1 —HL80.9S. Paris 224.2^225.27, Prag 168.79-IttS.vb, Triest 28s».NA-292.08. Zagreb, 1. März. Devisen: '.!>.'rlin IW47—lAil.27. Mailand 290.1 t)-292.I0, ^'ondon I9.?.V—195.59, Newyork -.bS93.73, Paris 224.21—235.33. Prag l«8.73-1W.59. Zlirich 1108.35—!l 1.^.85. Zürich, 2. März. Devisen: Paris 29.225, London 17.445, Newnork 512.00, Mailand 2ti.18, Prag 15.23, Wien 72.04ö Berlin 121.90. Bergarbeiter — Oberstleutnant — sozialistischer Abgeordneter. In der englischen Stadt Porth starb im Alter von 65 fahren der Oberstleutnant David Aatts-Morgan. Watts-Morqan hat ein bewegtes Leben hinter sich — seibst n>enn das, was nian in England iiber ihn erzählt, nur zur Hälfte wahr ist. Als ?lunge tra! er als Beri^arlx'iter in eine ein und war danil vor deni .^kriege ^ohlt'nhätidle'' Nach der Mobiünachung warf» er 15.0,10 sunge Leute an, uiit denen er ^'srgmann»l»ataillo. ne aufstellte. M!t t>ie'en Trupsvn hat er im Verbände der en^lisctien Arinee lvi ?am« bmi gegen Deutschland getänipft. In verzweifelter Situation sollen die PeriHüanns-bataillone nur init Äliaufeln nnd 5)arken bewaffnet, zuin Sturnian^riff vorgegangen sein, die deutschen Truppen zuriiclgedrängt nnd d!e Lage gerettet hal»en. '^^^atti' wm'de daraufhin zum Major nnd später zmn Oberitleiltnant te'ördert. Nach den: .^Tiege wandte sich der Offizier der Pelitit zu und lonrde sozialistischer Abaer^rdnetev de.? ^rei ''es W ^1l?swndda. Vei t'er Wahl de? Lahres brachte er seiner Partei eine,: über-wälti^nden Wahlerfolg. ?^!ariborer Nummer tjj^ Freitag, den Z. MÜrz Il'N? Einstimmig angenommen Sine imposante Kundgebmiv ver Dolksvektteluno Wr da< vertleite B0ndais mit ItumSnltn und der Tschecho lowatel — Das Srpvlee d»< Außenmintfiees De. SevtiS B e o g r a d, 1. März. In einer großen und imposanten S«ah» Aebung, wie sie in den Parlamenten n«r selten M verzeichnen ist, ersolgte hente die feierliche Ratifizierung deS Organisation Spaltes der Kleinen En« tente. Der am 1K. Fever in Gens zwi« schen Dr. Jevtic, Dr. Nene« und Titu» lczeu zum Abschluß gebrachte Palt über die Vertiefung der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zwi« schen Jugoslawien, Rumänien und der Tscheckzoslowakei erhielt durch die einmütige, mcniscstative Annahme in der Stupschtina auch jugoslawischerseits seine volse Giltigkeit. Die Sitzung wurde um lll Uhr durch den Skuvschtinapräsidenten Dr. tt u m a» nudi et össnet. Das HauS trat sodann in die Beratung über die Gesetzesvorlage des Paktes der tlleinen Entente ein. Der Mehr heit.^bcrlchterjtntter Dr. K u j u n d i i ä erstatttie hieraus den Bericht und sorder» te das Ha::s aus, die Borlage ohne irgend «inc ?ibänderung anzunehmen. In seinem Reserat entwarf der Redner ein kurzes Hiftnrklit der Kleinen Entente, er setzte sich f?rner mit den Hauptbestimmnngen des Pal^cs auseinant^r, der am 16. Z^eber d. in Gens paraphiert worden ist. Die hnuptsvchlichste Anregung der Initiatoren! sei ans der Friedensidee ausgebaut sowie a, f dznaler P^izichtUlgen wird eingreifen könn.-n. Ihr Ziel sorwt die Meine Entente in dieser Weise: ! 1. durch die Erhaltung und Organisa-! tion dcs Friedens; j ?. dnrch die Festigung der wirtschastS-. politischen Beziehungen mit allen Äaaten' Mitteleuropas; .'i. durch den Schu^ des Friedens in allen Fällen, durch die Vrmöglickiung einer Entwicklung in der Rickitung der definitiven Stabilisierung der Verhältnisse in Mitteleuropa; 4. durch den gemeinsamen Schntz der gemeinsamen Interessen der drei Staaten der >Ueinen Entente. Eine derart breit ersatzte Ausgabe sor-dert viel iiSerlegte Arbeit und Bemiihung, sie verlangt eine harmonische und sefte Or ganisntion. Der Ständige Slat der Aleinen s5ntente vereinigt die politischen Interessen unserer drei Staaten. Er besiZzt seine Hilfsorgane. Im Bewusstsein, dah die Eni Wicklung des gegenwärtigen internationalen Lebens zu größeren Einheiten hinstrebt, brachten wir die i^ouveränitätsin-tercisen unserer Staaten bis zu diesem! Mos-e in EinUang, dah es gelang, die in-! divlduelle Selbständigkeit wegen der Be-sestignng der gegenwärtigen Einheit zur ne höhere OrV««isRtiO»sei»heit. Kein internationaler Politift^ Vertrag kann Ohne einstimmige Z«jm»m««U des Stiindi-gen Rates z«r Annahme Gelangen, ebenso auch kein Wirtschaftsvertrag mit weitgehenden politischen Folgerungen. Die Kleine vntente — fuhr der Minister des Aenstern fort — würde sich selbst oerneinm, wenn sie die Grundsätze der internationalen Verträge und anderer anerkannter internationaler Werke ablehnen würde, aus deren Grundlage unter Wahrung voller Loyalität einzig und allein die Organisation eines Danersriedens mög lich ist. Unser Vertrag widerstrebt nicht dem leiste und den Grundsätzen des Völkerbundes. Nicht nur dieser Vertrag, sondern auch alle Handlungen der Kleinen Entente sind von diesem Geiste beseelt und nach diesen Grundsäf^-n eingerichtet. Dafür haben wir Ameise auch in diesen Tagen. Wir haben erst kürzlich aus der l^nser Abrüstungskonferenz erklärt, dasj im Interesse des Friedens und» der Sicherheit vor allem ein internationales Or gan zu schaffen «»äre, welches die Kompatibilität der internationalen Vertäge mit dem Völkerbnnd zu prüsen hätte. Diesen Vorschlag «erden wir auch in Hinkunst stützen. Der Pakt enthält keine geheime» mUi-tärnolitischen Bestimmungen. Niemand wird eine Enttäuschung erleben, wenn er de« Menser Bertrag ausschließlich nach sei nem klaren, osfenen Text benrteilt. Nichts ist darin zwiskhen den .?silen enthalten. Es liegt darin kein geheimer Gedanke gegen wen immer verborgen. Osfener konnte die Kleine Entente niSit aussprechen, das; der Pakt nickt nur ein juristisch gesormter Ansdruck ihrer sri?dlZ?benden Poli.'ik und der positiven internationalen Zusammenarbeit ist, s-^nhern dafi er auch den klar umri^enen K illcn enthält, den Frieden erhalten und den internationalen stotns ouo zu respektleren. Die f?leine Entente tilserschützt nicht ihre Kr^stc', sie unterschätzt aber au^s» nicht ihre Pe?p?lichtungen. D^hcr auch die Festigkeit der gemeinsamen Interessen und der Ausdruck einer einheitlichen Politik. Ersiillt vom Vewus'tsein der .Harmonie dieser breiten Gesichtspunkte, ist dis Kleine Entente nicht von sich selbst eingenommen. Ihre Bemühungen liegen im Fortschritt und in der Konsolidierung der Methoden internationaler Zusammenarbeit. Der Pakt bestimmt daher auch ausdrilck-lich. dah dieser Gts^-itengruppe auch andere Staaten beitreten können. Ans Grnnd dieser ersten Grundlage regionaler Beträge glauben wir fest da- ran, daß der internatwnale Fortschritt und die OrgauisatiO« des Friedens ausführbar sind, die Zukunft ^ngegen gesi-ck)ert erscheiut. Nur s> wird mau den Aus» weg aus den jetzigen schwindelerregenden WirtschaftsnSten fowie aus dem allgemeinen Mißtrauen finden können, welches viele Staaten in fchwere Verzweiflung ge bracht hat. Nur mit gemeinsamen Kräften nnd einträchtiger Zufammenarbeit wird es möglich ftin, die Wirtschaftsnot der Zeit zu bannen und so bessere Zeiten zu erleben. In dieser Beziehung steht die Kleine Entente noch vor grotzen Anfgaben. Deren etappenweiser Durchführung werden alle Kräfte der Kleinen lkntente gewidmet sein und deshalb werden sie gesamteuropäifche Bedeutung annehmen. Der nnterbreitete Pakt der Kleinen Entente ist zugleich der Anbruch einer neuen Aera der Klcineu Entente, die nicht mit verschränkten Armen die HUfe vo» anderer Seite erioarten kann. Nach dem Zerfall Oesterreich-llngarnS sind unsere drei junge Staaten dazu bestimmt worden, de« größten Beitrag zur Organisation des Friedens und des Fortschrittes in diesem Teile Europas zu liesern. Es harrt unser ein großes und schweres Werk. Wir müssen uns dessen voll bewußt sein. Jedoch durch zähe und vorgedachte Arbeit sowie eine gute Organisation wird anch dieses Werk zu unserem Glück vollendet werden können. T^rauS aber wird auch sür die inter»»ationale Politik großer Nutzen entstehen. Meine Herren! Die königliche Regierung hat ihnen diesen wichtige« internationalen Vertrag mit dem Wunsche zur Gene-migung unterbreitet, er möge Gesetz des Königreiches Jugoslawien werden und von ihnen, die ihr die maf'gs'benden Dolmetscher d r Empfindung des jugoslawischen Volkes seid, die volle moralische Kraft zu erHelten, die gleichzeitig die ftärkste Stütze der Aus^^enpolitik abgibt. Die königliche Regierung ist, meine Herren, fest überzeugt, da?; fie dies?m Wunsche einstimmig zustimmen werden." Ss folgte stürmischer Beifall des gesamten Hauses, woraus die Abgeordneten Dr. Ninko P e r i e, Dr. Ivan Pale -ö e k nnd Ivan M a h o r i e in enthu-siatischen Reden sür ihre Gruppen der (Vesetzesvorlage zustimmte«, indem der Palt der Kleinen Entente als Unterpfand des Friedens und der harmonNchen Ent-n?lcksttng in d?n mitteleuropäischen Beziehungen hingestellt wurde. Auch die Red ner der Parla^entsappofition Stavra Trpkoviö, Dr. Nikola R i k i ö und De» fi »sende Blitz Dr. Marko Koiulj erttärtcn ihre volle Solidarität mit der Mehrheit bctressc.rd die Zustimmung zum Palte. Als Dr. Znlj seine Rede beendet hatte, wollte Dr. K u m a n u d i die namentliche Abstimmung durchführen. Daraufhin riösen die Abgeordneten: „Es lebe die Tschechoslo-wak^! Vs lebe Rumänien! Wir wollen kein» namentliche Abstimmung! Wir werde« per aeelamatione« abstimmen!" Nachdem sich die Mnnisestation einiqer-massen gelegt ^tte, stellte der Skupschtinli-Präsident Dr. K n m a n u d i seft, das; die Skupschtiua den Organisationcpakt der Kleinen Entente einstimmig angenommen hat. Ueber Antrag des Mehrheitsberichtee-statters Dr. KujundZi 6 wurde ein Antrag angenonlmen, dem zufolge die königliche ?keflkerung bzw. die Resortinini-ster aufgefordert werden, dkihin zu wirken, daß die Fri?d:nszlele dieses Orgam-fationspaktes in Vorträgen an sämtlichen Mittelschulen dargelegt werden. Auch dieser Antrag wur^ einstimmig angenom» men. Skupschtinapräsident Dr. Kumann» di beantragte sodann, das; die Skuyschtina zum Beweis der brüderlichen Empsindnn-gen und Sympathien sowie der vollständigen Solidarität der Kleinen Entente an die rumänische Kammer und das tschechoslowakische Abgeordnetenhaus BegrlIskungS depeschen absenden möge. Der Antrag wurde mit Begeisterung angenommen. Die nächste Sitzung wird im schriftlichen Wege ei«ber«se« «erde«. Stl^elmltNer tm Karl-Ltebtnecht Haus eUidickt neuen Eik?heit auszubauen. Unter einander in Berlin vorgeführt. Das Flugzeug vg^kc'ninkc.' s^seich gcs-i'sst. b?si^'en nnsere Tie^desker mit einem Das neueste deutsche Schnellflugzeug, diese'von .W2 Siundenkil-metevn. Zur V.-rmin liier ksezeigtc Heinkel-Maschine, wurde jetzt derung dos ^'ustwidc"nach den dem nnsere 'ünssihiger Tiefdeslor mit einem 500.^'3^ wie man aus der unttZri-n eeii^'in ' d«, S-aat-.. m drr «l-in-n Eni-nt« Motor - -rrcichl -in- Höchslg-schwindial-ill ^ Im Zentralhaus der .kommunistischen Partei Deutschlands, dem jlcirl-Liebknecht-.«^^ans in Berlin, entdccite jetzt die Polizei zahlreiche untorirdlsche (^Zewölbe mit großen Mengen ^"^ersetzinlqsschriften. Unser oberes Bild zeiqt Polizeibenmte bei der Falltür, die zu den Geheimkellern führt. Unter ein Blick in das (^eheimlager unt den illegalen Flugschristen. Die Hakenkreu.isahne auf dem ttarl knecht-'tzaus. B e r l i n. 1. Um Ui'r 30 ist l^eute ans dem kom-nlunistijchen Liel'lüech! auf dem di? 5^likenlren.^mli»ie qehiszl (5-n 5 'i "li'rii« cin der ^-ri^'ns ' I'lo'i ' !('>('N'.' Vl'I? oer ist. Ter ^tlivmsüb F«v»s, dim S. «lktz l« Mariborer Zeiwng^' Nmnmer S0 KS >M il. «iik5c«5rlfk rer wieS in einer kurzm Ansprache auf dle Bedeutung des Tages hw «nd erNkrte, daß mit der Hißung der Kakenkreuzfahne auf dem Karl Liebknecht-Haus d!i Arbelt Horst ?Aosscls ihre Erfüllung gefunden habe. Der Zwei Stunden-Streik Svo österreichische BundeSbahner verhastet Beoqrader Brief Sin Dichter »irb geehrt. —v— Brantslav N u S i ö, der Siebziger, ist Akademiemitglied geworden. Unsterblich, nachdem er schon längst in seinem Lande unsterblich war, in welchem die „?!nSi6-Fcdern" besser gingen als die „Nu-8i6-Sti'lcke", obwohl sich die schreibende Welt das Schreiben mit der Feder langsam abzugewöhnen beginnt. Die „Nu^iö-Stücke" ziehen noch immer ihr Publicum in das Thea, ter, von dem man in diesem besonderen Falle nicht verlangt, dak es „Kunst" geben soll, sondern „NuSiö". Unter Kunst versteht man hier das, wozu man sich anstrengen und einen schwarzen Rock anziehen muß und Nu-Ki6 ist das. was man versteht. „Gehen wir heute auf öevapsiki?" — „?!ein, wir gehen zu Nu8i6". Diese Popularität, die dem Künst ler gleich unter die beliebtesten Genüsse deS Lebens rangiert, ist die Unsterblichkeit, die von der Jugoslawifck,en Akademie der Wissen schaften nur mehr bestätigt werden konnte. Darum wurde sie auch nicht weiter besprochen. Zwanzig Zeilen Text und verwnnderteS Schauen in der Masse. „Ja, war er denn nick't schon längst Mtglied?" Und dann Schluf;. ?lber dann eine Nachricht: In der Bor-, stadt steht ein llaffeehaus. daß bisher „zum Tume" qeheisM hat und seht hat sich der^ alte Besitzer erinnert, daß NuSiö dort als junqer Gymnasiast im Iabre 1874 ein Bil-^ liardtuch z- rrissen hat. Und da geschah die größte Ehrung, die einem serbis6)en Dichter heute in Beograd zuteil werden kann. Das Kaffeehaus heißt ab heute „Zum Branislav Nttliiö" und am ersten Tage schon war es. voN. Ais gestern noch ein Stammplatz verärgerter alter Pensionisten, heute der Tum-^ melplah der öffentlichen Zufriedenheit, der Ausdruck des Bolkswillens, „endlich hat uN-s-^r Nuk;ilcibsel von Ungeheuern vor AnMN haben soll, die vor 200.000 bis 500.000 over vielleicht vor einer Millii>tt Iahren Amerika durMre stcn. Sine ir»ahre Osfen''arung bedeutet die Entdeckung Prähistorischer Fossilieil auf dent Gute Rancho La B-^eg in Südkalisornien, die jetzt im Mu'«!".;! für Geschichte, Wissen schaft und Kunst in LoS Angeles ausgestellt find. Noch nie zuvor ist irgendtvo auf Erden eine derartiige Masse von Ueberrelten auS dem Plsistozän gefunden worden. Die Sammlung enthält fünfziymal so viel Ma terial auS dieser Periol^ wie alle iitTigen Museen der Welt zirsamnien. Der Paläontologe lVersteinerung^lundi-^e) Dr. Ehester Stock vom Technoiogis.l^n Jirstitnt von Kalifornien hat zusmnmen nUt den Fachleuten des Musemns von Lo-z A»l geles kürzlich die Untersuchung der Knochen iimsse,! beendet, die in den Erd^chqruben lwn Rancho La Area ausgegraben wurden und ülicr die eine ainerikanische Zeitschrift höchst aufschenerregenide Einzelheiten berichtet. Obwohl die Erdpechgruiben von.^>?ancho La Brea nur einen Umfang von cii, iieii tausend Quadratmeter ha^n, hat >n^ln iu ihnen die Ueberreste' vott ÄXX) große'i Wöl' fen, 2000 Stibelzahntigern, Maininutell und MaistodonS, 75 Pferden, S0 Kame.'en, 150 Büffeln, 00 Riesenfanltieren. 20 Löiven sowie von zahllosen steinen Tieren und Raubvögeln gefunden. Viele unter diese,'. Tieren »r^aren von steqvaltigem Ausniaß. Aus den Skeletten geht hervor, daß Ma:n. tMlte und MastodonS d^'er Epoche über eineinhalb Meter größer als die -inlkani-sck)en Elefanten, Löwen um ein Düttel größer als die größten unserer Zei't, Tiger doppelt so groß wie die jetzigen Jaguare, Büf-fel um die Hiiifte grö^r als die heutigen waren, nnd daß es damals Raubvögel mit einer doppelt so großen FlÜge^pann.veite wie d wenige unserer Geier gab. Alle diese Tiere streiften einstmals frei durch die Gr-bieite. wo sich heute Los Angeles erhebt. Die ungewöhnlich gute Erhaltung der Fossilien hat die größte Bewunderung der Forsckier erl'egt. ?ie ist auf die Tat'a«^^ zii-rückzusühren, daß die Tiere unftLiwillige Opfer eines Abswrzes in gr'oße Tiimpel dickfliifsigen Oels wurdeil, in denen ihre Skelette bis zur Entdeckung sozusagen ein-^lsamicrt l^igen. Di? Skelette sind in er-, staunlich gutem Zustand und unterscheiden sich, abgesehen von der Entfärbung durch das vel, kaum von denjenigen kürzlich vereilde ter Tier«. Das Vorhände,lsetn der Fossilien lvird folgendermaßen erklärt: Das Oel in den Lachen verdickte sich durch Beridunftu,^, lvährend der Wind auf seiner Oberfläche Stanb' nnd Sand zufamjnentrllg. Diese bildeten schließlich eine rüste, die i>cn tödlichen Al^rund verhüllte uird dainlt für die wilden Tiere zur Falle wurd«', iu die sie ahnungslos hineinstürmten. Vielleicht sind sie des Nachts auf der Fiucht vor Fein den in diesen Oelschlamin geraten. Vielleichi ^uch hat Nach starken ^iegenssüfsen eine sla che Wasserscl^icht die Oberfläche bedeckt. Beim Trinken gab der schlüpfrige SiaiÄ der Tünr-pel unter dem Gcivicht der grossen Tiere nach; sie stürzten in die klebrige Masse ab. aus der ein Enttominen unmöglich war, denn eininai in dem verrntevi'chen Oel-schla'mm gefangen, sank das un''t>ickl't' O-p-fer durch se-ne franipfhasten che immer tiefer ein. Seine T-odc-^'chrpie lock ten dann fleischfressende Tiere iln.d ^-öqel an, die nun ihrerseits beini A-irqriff onf tergehende Tier in die Oelfasse Nachdem das Fier^ch sich zersetzt hatte, sai-'-ten die Skelette unter die Oberfslchc i wurden iwslst-ändig vc>n dem dick^I^'issisten Ilel dnrchtränsit. das sie während d-er sende, die bis zu ihrer > gingen, vollkommen kow'erv'ert l^at. Das UnglaUibliche 5ei dieser ist die ungeheure Anzahl der Opfer. Viele der Teiche entb'clten fesr..?sch:ch tete .Knocheinnassen 'nel huniderter Tierc, uMer denen sich 91 v. Fl-^'schsrosser. Wr allenl Wölke und Säbelzahntiger und s> v Pflanzenftesser befanden. „Da.z sein sv vieler Fleischfresser", sagt Dr. Stock, „i?st auf die TatsaÄ^ zurttck^nfil^^rcn, dos; Schreie oder der l^ruch eines einiia-^n in ^ Oelschtmmn t^l-sttnkl'nell T'eres -lanze 'Scharen »wn Ranbtiereir, V. k»in ganze-^ Rudel Wölse, anlocken konnte. Sti'lr.«Le sich das Rudel anf das Opfer, um es zn re?--zehren, so versanken die Tiere iamt und sonders in de,n 'Schlamm. Daraus erklärt iiÄ) die große Anzahl der auf^iesundenen Fleischfresser. Pflanzen fressende T'-iers ver. irten sich wohl in da? Erdvecl' iber sie ka-nien nicht in Scharen, un? n in den? Schlamm versunkene..' Tier zu ver.^e!ir^'.i." Die Ausgrabungen scheinen den Ae veis Gin Wunder der Radlotechnik Das Mikrophon, das Antwort gab Aulaßlich der Ansprache, die der ^«eichs-minister Dr. .H u g e n b e r g in einer T^crinnl-mlung ^lten sollte, hat die deutsche Nachrichtent<^)nik eine neue Spitzenleistung vollbtacht. Infolge von Unpäßlichkeit ivar es Dl . .'hugenberg nicht möglich, nach Wassel zu reisen. Da aber seiner Rede eine besondere p^illtische Bedeutung zukam, nwllte er unbedingt selbst sprechen. In aller Eile — eS standen nur wenig Stunden Mr Verfügung — wurde eine Verbindung zwischen denl Ar^ Ix'itszimmer des Reickisniini^sters in seiner Berlitier Wohnung und dem Verstärkerrauni der Funkstundc hergestellt, von wo die Mi-tropihonbesprechung durch Postleitungen lwch der Kasseler Stadthalle ülvrtragen wurde. Dort erfolgte die Wiedergabe durch n«hrere Lautsprecher. Diese .Herstellung der Funtübertragung der Rede des Reichsministers Dr. .Hugenberg war aber noch nicht daS eigentliche Wunder der technischen Hochleistung, vielmehr hlit lnan eine sensationelle Neuerung durchge-fiilhrt. Der Reichsniiliister Dr. .^ugenberg sprach nicht allein in das Mikrvps^on, ohne einen Kontakt mit den Versammlungsteil' nehmern zu haben, sondern gleichzeitig wur» de alles, was in der Kasseler Stadthalle vor sich ging, in die Wohnung Dr. .Hugenbergs übermittelt. So ist ein direkter Kontakt zwischen dem Redner und seinen Hörern hergestellt worden. Es war genau »vie w einer politischen Versammlung. Dr. Hugen^rg brauchte nicht darüber im Zweifel zu sein, welche Wirkung seine Wort^ auf die Versammlung ausübten. Ihn nmgab jenes Flui-dunk, das jeder Redner braucht, um zu ei-nex glüNArnden rhetorischen LeWulA ^ men. Auf Zwischenrufe konnte Di. berg sofort anWorten. Und lvenn seine Wor^ te Beifall fanden, wartete er, bis der vorüber tvar. Die Aeusierutlgen wn Zuhörer,l wurd, u von besonderen Mikrophonen in der Stadl-Halle aufgenomlneil und von den, Ä'triel'S-leiter des Fmntfurtcr ^iiluldfunks eletlriict. lnit der Rede des ^eichsminister?' verinischi. Anf diese Weise haben di^' anderen deutsckien ^nder, die die aus jiassel übernahn«?n, di<'se so wiedergeben können, als spräche Dr. .Hugenberg in .^iassel in der ^tadthalle selbst und nicht in seiner Berliner Wohnung. Will man diesen ganzen technischen Por-gang, der hier wohl zuiil ersten Mal durchgeführt worden ist, mit einem S<1i!a^iN'ort bezeichnen, so kann man sagen, daß die Nund funkrede .('^ugenbergS die erste Funksendung mit Mclantwort war. Wichtig war ec- n^''ch, daß Dr. .^^ngenlvrg währelld seiiler NeiX' nicht dadurch zu sehr gestört wurde, !>as; er gleichsam sich noch einmal hörte. T-ie ^^an» sprecheranlage, die die Vorgän^ ails der Kasseler Stadthalle wiedergab, war deshalb in einem Nelvnzinnner aufgestelll worden. Bei der Nebertmgullg selbst g.U' es einine technische Eck^inheitSfehler, die aber allem darauf zurückzufsihren waren, daß wegen der Kürze der zur Verfügnng stehenden Zeit die dechnische Gesamtanlage nicht so sorgfältig hatte nachgeprüft werden können, wie dies unter normalen Verhältnissen möglich aenx'. fen wäre. Sollte wieder einmal eine Funk-sendung mit Rückantwort notivendig sein, so werden alich diese ^SclwnheitSsehier nicht wehr auftrete«.. Mariborer Zeitung^ ^^umme? ^ »ck» Frekta?. den I. dafür zu crbrincsen, daß das Mma dir^"s<''' nnd ficl^yrt einer sekt c'n^''e^terben'n ^lr! «n, d'e j^deck^ nr'^.'r^'n ^^-'dcn nbnlich ist nnd rikani'chi'n '.-.ie'.'v- lei Art und -^'ni-'in'ain mit d^n andcic.i gieren inn"'^'''^'M'ncp. ^and W'?ssc".""n7s: '')i?sif^ine, ^5nten !ln> (^i'n sc. alvr m^'°' ^as'''rc^''l'<'i- ^''.ircn di^' Riinl!n."li.''s. hc'r f!!.''<'!Ntk''r^e T.'ra- torns'5, ein "'lii'il'u'i'ik'r init n?!''<''7N '^.'ls^N^'N '?''>^ '^>'"'>1"',1 -i^,i sss't d'/c'- ?.'!:'f''r 5"''''N"'c'te. n'li'^r'ml^u'lies? dl''^ qr/s'.le den e.) s.'iuulS auf (5rd^'i! if. ?s5>5^?ii'asiest der ^-eusrn; sjr. .^>n den f'elie'^iZes'en welche aul Lan- de in der ??i-i-snusx'7',eit ab^elialj^'n werden siel'liren jel>en'>lls die Peran'wltuni^en unserer ^veuernx'?'.re!s. Ticien Untersiaslunqen ll'ird 'nnisn's eil, M^is".'nl?>.'such .zuteil schien sll's di?!n (')'nnd'', weil denselkien si'ir ae-m^'ln-e 5>!'iterle:t nnd echte Ne-i! sni?c'n'?'''nen. le-nnte anch unsere Wrln' a^is ilircm. am ?^nichinqsmnutaq abends in si^mtlick'en. aeschmacivoll dekorierten l^^a'll^iin.Zviinmli'lifeiten des s'^errn Kc'N rad P i r cli s^a<'sic'l?ab>eil ^a'ch!Ui''S''c''te eine s:'''ttl! lx' ^^e!l)l von ,'vvcundett und Gönnern dl.r?!.'cl'r versannn''sn. »velch'n sich auch Grifte ans Celie und Toli«^ znt^es llten, sl? das; die :'u'ln:iskel'''eiten deit Mas'enbesuch kauni ansnel'mcn konnten. 5^wei Musikkapellen, ein Lcürammelter^^etk im Parterre, in den eberen ^llänmlichkei^en aber die bestbekannte ^^a'^band!?avesle M e t e l k o aus st izuice. svielten nnermüdli'si ^um Tanze auf, welchem sich inug und alt lnnl'ab. Ten (^'>i'iel der .^.''iterfeit erreichte we^l die um 2? Ulir stat^ac'undene e.'^-'emeine Demaskie-runq der I^-eitteilne^nner deren l^re>nteil daS ^ve't erst in den srül'en !!')?erae7"'tnnden verlies;. in? V('wns-t>ein. eine in seder Beneb-unft aeluni'ene Veranstaltnnn ,n»ite! Tevpef V?rstel-lnnaen und siud dieselben regelmi''^!? an! ^^esttcht. Lpo«r tlnsm FtÄttr in che r. Die Equipe unserer Ttadt wird sich nus den bekanntesten hei-'mischcu Fechtv'ru mit Frl. MiroviL und Dr. P i ch l e r an der Spitze zusammen-sitzen. Anjjerdem Wirten die ^sten Vertreter der Zagreber „Coneordia" und des SÄ Makabi mit Von den Zagrebern sei inSbe-sondere Jng. A r n st e i n genannt. Die kämpfe gehen samstag und Sonntag vor sich. Samstacz abends i^reitet der Landes-fechtkluv und der Berein Blau-Orange den jugoslawischen Gästen im Hotel „Erzherzog Ichann" eine Festakademie. Die Zagreber treffen in Maribor Samstag vormittags ein. Die Abfahrt der Repräsentant und ihrer Begleitung erfolgt dann um 14 Uhr per Sluto vom Hauptbahnhof. Der Veranstaltung wird insbesondere in Graz das größte Interesse entstegenaebracht, aber auch bei uns ist man sehr am Ausgang der Kämpfe interessiert, '.nmal gerade dieser Städtekamps geeia?iet wäre, die internationalen Sport-lezietjungen, di? unsere Stadt in den letzten ^^ahren angeknüpft hat, zn vertiefen. Tf.eater u»» Kunp Marlbo Repeetsire: Mittwoch, den 1. Marz: Geschlossen. Donnerstag, den S. März um 20 Uhr )>: der Rache«. Ab. B. Freitag, den 3. März: Geschlossen. Samstag, den 4. März nm 20 Uhr: „Faust". Erstausfi'lhrung. Stnd'tdeo'er «n «»I«e Dienstag, den l4. März um ?0 Uhr: „GrS. sin Maritza". Gastspiel des Mariborer Theaters. O b. Fotorevija. Februar-.Heft lo.'iZ. Sehr schön ausgestati't. nnrklich gute Ansnalimen, ein belehrender il^ .s^all'i 's'i-i,^ Dinar 30.—. Verwaltung in Zagreb, Talmatin^ka' ulica 6. ^ Zprungmt'fierschof« von Siije D^'r Zlitlub in Celje, dessen vielseitige Tätigkeit wir im Laufe des heurigen ters hiulcic'ieud kenn.'«gelernt haben, bringt zum Alichin!^ der Saison — hoffentlich gibt es auch noch Schnee -- aul d. eine Sprung louturrenz uui die Mcistersctiast vou ^'elje zintt Austrag. Tie Veranstaltung sindtt uul Z't Uhr auf -'er Liugy-Schauze in Lisce statt. Tie Schai?ze befindtt sich gegenwärtig in bester V^'rfassnng, sodass das Training in vollsten! Gauge i't. Bislang wurden bereit? Sprünge bis zn i'^.'Ieter erzielt. Bekannt.-lich er-jielte schen der ?!vr'.vez?er G u t -tormse n lvi trostlosem Schnee ter. Ter schneidige '!^lorn>eger hat sich auch überaus lobend i'^ber die Schanze geäusvni. T<.un l^rbaner ders.'ll'cn Ina. A e i h, der den Vau niit größter Umsicht leitete, ge-bi'ihrt ganz besondere Anerkennung. A-n i .^u rick' ten. Dieselben werden noch bis 'n einer l'al-ben Stunde vor Veainn in der Nestauration P e t r i t? e k entgegenaenomtnen. : In Martin am Vachern veranstaltet der ??^ariborer Skiklnb ae^^enwartil^ e^-nen Skikuvs. ^^'"»ni nnd ^äcbtigung Din. 35___ im G^h'lse „P'.' kurmanu" : D.r M«^'''bo?er Skiklub svrichs allen, die in nwrali'cher oder ma^'^'ieller nkicht ^um Gelingen des ar '^?en 'l'> 'i? Inhaberin Frau Aniea N e< 8 i L aest-'ltete Heuer die .verberge einem qrostziiaiaen .^lotelnntern^b'^en an.^^ dis genwärtig über nicht weniger als 100 Vettzn verfügt. Durck> die (5rr ^'' 'na von .'»«X'i Sprungschanzen wurde auck» die D 'rch^ü^-rung größerer WettfSmvse ermöglicht ..Nim ski vrelec" ist aber aucki der Aus'a'''ns!.-v,,^f nir ül^erans dankbare Toi'ren. Meisterfahrer Stauko Marchiott hat ank den N'^rd->^bhänaen eine Ne'lie sengrüttdeu enltideclt und sie den Winterstiort lern verraten. Ueberall, wohin sich das Auge wendet, oehnen sich um d!e Pension «Riniski vreiec" die schönsten Uebnngsplähe ans, die schon ieit '^;'t.chnachten im Mittelpunk? des winterlichen Treilens stchen. .^oin:ncnden Sonntag unternehmen nun die Maubo^cr Kinteriportler einen korporativen Ausflua in dieses S6>nceparudies, um no unnial die Freuden des Winters voll unö .lanz mit zuerleben. : Das des neuffer'ri: ideten Tkiklubs Studenci geht Sonntag, den ö. d. um halb 10 Uhr vorniittaas in Szene. Die Schiinze wurde in den letzten Tagen lveiter ausgebaut, so das; nunmehr Weiten von 50 Ä'l'e^er und d'N'sil-'r hinaus erreicht ni?rd<'n k^'innen. Angesichts der ilniner noch gilnstl-lken Schneeverh "ltniüc diirs^en d'e Sprunq-langen noch i'iterboten werden Angesicht' ibrer ^^entrol'n Lav i»t di" ?"rnn''s6iau^e der ?unnncl"lai^ unserer Skisiluger aewor« den, die nun endlich einen, re-'eln'iis'iien Traininst ol'l'eaen ll'^nnen. nmsc'mesir als fast bis -ur der sn''dtl'ch,'> ?luti'- bus verf^k^rt. T'er ^sir da^'- sonN' Springen an^ drei Pr^i'l» fs'r die Ve--lten ?s'natenrl''nfnal'"nen ac^^ltiftet. so dan nun auch unsere ?>vor^lk'^'>'b ans i^"'<' Rech-NNNI? ?»minen we''d''n. d^e B^r^erl' -'NN', des ?>'rin''ens n"f den j'si ^'^m^'^ichen ^e^^pewer''->"'i, d?«'' ^k'teisi''nn^ an dem n'"''^'^''^^aas in Sv. L'vrenc sta^s^ ksn^'i^^en C'r?'l^nn>^Ks'-'r'n^en erm?-a'l'^ Anschli''»'''"nd an d''«' aro^l» wi''d anf der slcinen ein ^ u a « n d- svrinaen beid^" Konkurrenten eine vo», vi",?' ti'ch"« nnd P„fs' der an? Sv. Lovr''nc ist ein ''?'st n tersportlerumv'g ^ti'i^'ens'i geplant Aus V^tuk p. Biirgermeister IerSe ist in dringenden kommunalen Anaelegenheiten nach Beograd abgreift, weshalb in der Zeit vom 5. bis 6. d. der Parte'euempfang am Siadtmagi-strat entfällt. p Der stkidtische Boran'chlag genehmigt Die Banalverwaltung hat den vom Gemeinderat beschlossenen >^ushal^pl>än. den nnsereS erfolgreichen Bintersportlers Salamu n sun. Ter Einlauf gestaltete tich wie folgt: Senioren: 1. ^vrill Kafol L2 Mln.; 2. Boian Salamun 34.40 Min.; 3. Ivan GerSak 35,15 Mm: Jugend: 1. Bogdan Malinger 22.2ö Min.; 2. Zvonko Ko-stanjevec S!?..?0; 3 Tu-^an. Dostal 22.35 Min. Die Strecke der Senioren betrug Iv, die der Junioren Ü Kilometer. Nach dem ?iennen waren die unternehmungslustigen Wettbewerber Gäste der Gattin des Starosta Herrn Dr. Salamun. p. Von vrdmasfe« verschüttet. Die Win- zerin Rosa Z!untovie aus PodloZ bei Ptujska gora wurde während der Arbeit an einem offenen Bergabhange von hinabstiirzenden Erdmassen verschüttet. Die arme Frau wurde hiebei mit solcher Wucht getroffen, dai^ sie einen Brnch der Wirbelsäule erlitt. p. Einbruch. Unbekannte Täter erbrache« in ein'r der vergangenen Nächte das Wohnhaus des Besitzers Ivan Arlieiter in Para-diZ (Haloze) und ließen 150 Liter Wein mit sich gehen. Trotz sofortiger Nachforschungen konnte noch keine Spur von den Tätern aufgegriffen werden. p. Raushanbel. Am Faschingdienstag tam es in einem Gastliause in Dornava zu einem schweren ExM, wobei der .^andel?-gchtlfe Janez PoliL derart schtver mißhandelt wurde, da^ ihm der linke Arm gebrochen wurd?. Auch sonst erlitt er erhebliche Ä!rletMngen. P. Im Tonktno finden die Vorstellung:« nunmehr jeden Mittwoch. Samstag und Sonntag statt. Da nun die Vorstellungen am Donnerstag entfallen, finden Mittwoch zwei Vorstellungen u. zw. um halb w und um halb 21 Uhr statt. .Bei Fettsucht, Gicht und Zuckerharnruhr verbessert das natürliche ^Franz-Aoies"-Vtlierw7sser die Magen- und Darm'Stiakeit unk) ^vrdert nach haltifl die Verdauung. Forscher auf dem Gebiets ^er Steffniechselheilkunde versickern, mit rem ?yrt'n<'^ose'-Mass<'r al.lntzende k^raebnisie erhielt zu habm. Das ist in .illen ?svntf»eken Drogerlen und Spezereih^nd-lungen erhSltlick. Nu« St''k c. TodeSfal. Dienstag, den 28. Feber abends starb m seiner Wohnung in der Mi-kloSieeva ulica Herr Steuerverwalter i. R. Matthias BondraSekim Altsr von 91 Jahren. Friede seiner Asche! t. «zz"? Bezirfs^tra^ s^enansschu^ hat vor kurzem bei Festlegung des Boranschlaas für das Jahr w.?.?-34 be-Wosfen, im nenen l5vroz?ntil7e Straßenumlage auf alle den direkten Umlagen unterworfenen staatlichen Steuern ein^nbeben. Ge^en di'^s<'n ^^ s-s'lust können schri^Nickie oder mündliche Beschwerden beim dessen ?)bmann .Herrn Viirgermeister Doktor Gori ? an roraebr-"^^ werden, un>?> Mar spätestens bis zum 3. März. e. Verschobene .f^anuwersammlunq. Die für Sonntag, den 5. März um 8 Uhr frül) im Hotel ..Post" anberaumte.Hauptversamm lung der Bereinigung der Gewerbetreiben den wlirde auf SamStag, den 25. d. M. nm 8 Ubr früh verschoben nnd wird im Gewerbehelme stattfinden. c. Die Eigentümer von Fahrrädern in der Stadt, die ihre Fahrzeuge schon der Vorstehung der Stadtvoli.zei angemeldet k?a ben. werden aufgefordert, sich sofort die Ber kehrsbüchel anzuschaffen und sie der Borstel) ung der Polizei vorzulegen. c. Verftorbenc im Feher. ^in vergangen^ u Monate starben in Cekse 55 Personen, zwar 3 in der Stadt, 22 im Allgem-^in!"' Krankenhause. e. Wichtig sür Landwirte. Der Stadtmaci-strat veröffentlichte eine liingere Erklärung die genauere Bestimmnngen dnri'lber enthält^ was nach Bestimnnkngen des Gesel^es znn, Schill,e der Landwirte unter dem Begrisu »verst'ncrbare fsinkiinste" zn verstellen isi und was na.H den Bestiinniungen desselben Freitag, ten März l03S Ma»ilbor^r Zeituiui" ^^cum-ner l'O o» v»y«rH»«»» V«». kür,^» «Ii« Uut« 6» d«l Uopk»el,m«r»«ii u»Ä V»V»t. . /^- I. «« ««M » »«wn« „»»»«„t «w ». ». UM ». ZU I. I«». Gesetzes unter dem Begriffe „Besitz" zu verstehen ist. Es szandolt sich hier um eine längere Erklärung, die fi'ir Landwirte sehr wich tiq ist und die von jcderumnn auf der Anschlagtafel des Ctadtmagistrates durchgelesen werden kann. e. ftremd-'nverkel^r im ISnner. In, vergangenen Monate kamen nach Celje M Fremde. Nach ihrer Ctaatszugehörigkeit »va-ren es 456 Jugoslawen, 45 Oesterreicher, !2 Tschcchvslowaken. 8 Reichsdeutsche, 8 Italiener, Y Russen, 7 llngarn, 2 Amerifnner, 1 Franzose und I Pole. Nach ihren Berufen wkiren 2Z5» Kaufleute und .'Handelsreisende, (^iewerbctrcibcnde, 7l1 Beamte und Pri-vatangestellte, 21 Ingenieure, 9 Rechtsanwälte, 9 Industrielle, 1!? Lehrer und Pro--fessoreu, während die übrigen neischiedl'nc'n Beruf?!! angehörten oder ohne Verni' wn^ ren. c. „Gräfin Maritza" in Celje. Das Ma- riborcr Thenler bringt ani Tieni'tag den i4. d. M. im Ttadttheater die beliebte Operette „l'^rnfin Mariba" zur Ausführung. Da aber dieses Gastst'iel von einem ansverlausten .<^)auso abhängig ist, möge man sich rcchl.'.ei-tig di.' .karten in der Buchhandlung Gorl(!ar reservieren. e. HaydenS Karfreka^Soratorium „Die sieben letzten Worte Christi am Kreuze" wird schon seit einiger Zeit vom gemischten Chore des „Celseer Gesangvereines" studiert, welcher dieses Werk in der Karwoche zur Ausfilhrung bringen wird. Galen». Niere«, und Blasenfteinkranke, so» wie Leute, die au ilbermäßiger Hc,rnsäurl'l»il.''unq und Gichtnnkällen leiden reqeln durch des nalürlickim „^ranz-IcscI",Bitterw^zsscrS ihre der Prai^is b'iben iick» i^ver^euqt daft diS I«sef»Wiisser ein sicheres und äufterst «chsnend wirkendes saliniscbss?ls'filsirmittel ist. 'o cxist eS auch Prostatibnvsrtrc'pbil' emv^ob'"» werden kann. TnS ..?^renz>IiiftI"»Vittern'asker ist w a?len ?lvotbosen Drogerien und Spe/,erclh.md-lunqen erl'iis'lich. : Der Maskenball des StadinerschZne. rvngs- und si^rem^^enverkehrwereins, der Dienstag abends im NniDn-^aal ftitt^^and war gnt besucht, wie dies denn »uch die'er riihril'pe ??erein vei'^ient. Den ersten 1?res§ als schönste Maö^kx. l-rhselt Frl. Bat: st n-t a. besondere? Int5k^'nfe'> gy'ch'ckt worden waren, so bcson'ders die schntticksiekseidoten der Firm? Hla d i n und die Chinesen der Firma ^ulins Mein i d. d., ^ie von einem Berusösch^iu-spielcr treffend oriliiness keM'niert n. na?-kiert worden waren. D'e^' war fnr «»ine Neubeit, die Anlschen ,md ibren gewis; nicht verfehlen wird. f. Dem .Binder- und Iugendschuhe in Ce- lse hat defsen Griinder Herr Dr. Anton Schwab anlcis^lich des 25. Jubiläums des Verei:^?? Dinar gespendet, wofür ihm der AuSsch'.ls; herzlichsten Dank ausspricht in >c^fsnung, daf; der Wohltäter noch v'l'lc' "X'achahmer finden wird. e. Ein Tann-I^anatiker. Ter arb^'iislosc ?chmiedeg(.id?t wirk Tonnlag vormitta's^^ wieder ^ii'^lre^en Ud '",1 l'^ Nl'. ' d7'- U!/ /IsZcaF Donnetttog ven 2. Mür» m. VoltSuniverfttät. Da bedauerlicher-1 die Qualität der ausgestellten Leckerbisien beweise auch Dozent Dr. R o i, a verhindert ist, j trifft. in keiner Weife nachstand. Daß die entfällt der für Freitag vorgesehcllc Bortrag Äber Bergwanderungen durch das Atlas-Gebirge. Anstatt dessen erscheint der Schrift^ steller Mant uau i aus Ljubljana, der über Metochien, die Wiege der serbischeu Kultur, spreche« wird. Der Portrag findet Freitag, den d. um 20.15 Uhr statt. m. Seinen flinszigsten Geburtstag feiert heute der städtlschc Gemeinderai Herr Josef P e t e j a u, der bekannte Organ i'ator und Vorkämpfer der Arbeiterschaft, ^^^leichz.'itig mit feinem Geburtstagsjubiläun? beging der Jubilar auch die 30jährige Wi^Ä'rkehr deS Tages, an dem er sich als Pionier der Ar-beiterbeivegung zu betätigen begann. Der Jubilar, der auf eine Reihe schöner Erfolge im öffentlichen Leben zurückAicken lann, war seinerzeit auch Mitglied der skups6)ll-na. m. Trauung. Dieser Tage wurde in der Mrrkirche in Varaidin der Verwalter auf Zchloh Faia Herr Karl Iefenikmit Frl Frieda Kole n c, Postboamtin aus Mala Tubotica, getraut. Dem neuvermählten Paare unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Da» Konzert des bekannten Ljubijanaer Streichquartetts findet nunmehr endgültig unternehttlungslustigcn .Hotelbesitzer mit ih rer originellen Idee keinen schleckten Griff getan hatten, bcwie'? der über^ius //^'^'rciche Besuch d^r Äeransialtung, der den ganzen Tag über andauerte. Besonders die weiblichen Besucher waren voll des Lobes fnr das ^sehene. U. a. besuchten die Ausstellung auch die.Herren Vizebanus Dr. Pirk m a-j e r, Bürgernleister Dr. L i P o l d, Hofrat Dr. M ar n von der Banalverwaltung und Bezirke-Hauvtmann Makar mit ihren Damen, die alle ihre Verwunderung darüber zuttl Ausdruck brachten, daß die Ttadt Maribor au6i iu kulinarischer Hinsicht imstande ist, mit der übrigen fortschrittli6)ett Welt Schritt zu halten. m. Das Hanfi-Niese.G0ftjpiel findet unwiderruflich Montag, den 6. März statt. Zur Auffi'chruug cselaugt der ausgezeichnete und äußerst unterhaltende Schwank „K'ail'arina, die ÄÄiderspenstige". D'e Karten mi>gen ehebaldigst behoben ir^rden. m. Selbstmord in der Rationalbant. Gestern nachmittags jagte sich der 42iährige Diener der hiesigen Filiale dtt Nationalb^nk Jakob S. mit einem Revolver eine Kugel in den Kopf. Die 'ofort herbeigeilte Rettung^» am D i e n s t a g, den 7. März unb nicht, j lligen Zusammenkunft bedingt notwendige 7mstitution unserer. heute Donnerstag, dtn 2. März um 20 Uhr Stadt .^u erhalten. ES hat sich aber gezeigt, ^ im Iavv^c^I>.'iene, freltsx.. i9z.z. l,ei .'5 /) m Bitte an unsere Bevölkerung. Die An tituberkulosenliga in Maribor bittet alle Wobnnngsmieter, daß sie ab I. März ihre l Beiträge für den Fond zn? Errichtung eineZ, Asyls für Tuberkulose den .Hausbesitzern« überreichen, die .Hausherren werden aber gebeten. die eingesammelten Beiträge mit ihren eigenen Spenden den Inkassanten der Liga auszufolgen. Ferner werden sämtliche Schnlleituugen, die schon bisher den Bestre- vas ke.^te l.u8t8s>iel seit clem l'onfilm. m. Einen einzigen 5^weck verfolgt die An-' der Antituberkulosenliga wohlwol-titnbcrlulosmliM mit ihrem ^ond Mr Tr- «nlgegenkamen »Sfl.ch -rluchl, zur richtimli eines MIS für Tuberkulose in Ra- ^r Aktion zur (.rrichtuiig ei-ribor. Dies mSqen „ch °N- Spender und sur Tuberkulose beizutragen^ Mitwirkende der Aktion stets vor Augen m. Die Arbeitszeit in den Handeisbetrie-balten. Der genannte Fond ist absolnt un- be». Das hiesige Handelsgreuiium antastbar nnd wird seinerzeit einzig und teilt uns im Zusamm-enhang mit den Be-allein der Dnrchfi'bri'ng der gesteckten Zic- ?chlüsscn der letzten Protestversanmilnnc; der les dienen Man darf sich daher der Hoff- Privatangestellten folgendes mit: Die heuri-nung hingeben, das; die ,^ahl der edlen Sven ge Hauvlverfammlung des Grcminms wird der sich inlmer niebr vermehren wird. Es nicht über die Verlängerung, sondern vielsott kein .Haus in Maribor geben, in dein mehr über die Abänderuug der Arbeitszeit diese meus6)enfreundliche Aktion unserer An- in den Handelsbetrieben beschließen, damit tituberkulosenliga nicht festen Fnß faßt. Die das Oeffnen und S6>ließcn der Geschäfte motiailichen freiwilligen Beiträge sind so tvlrklich den faktischen Bedürsnissen angebescheiden, da^ jedermann die Mi^glichkeit ge Paßt wird. Die Einmcngung der Verbanixs boten ist, sein Scherslein zur Lin!)erung der der Privatangestellten in diese Angelegen-Not' der Aermsten beizutragen. ! heit lvar sonlit vollkommen unnotwendig. m. Vine erfreuliche Renheit für unseres ut. Oeffentlicher Dank! Die Antituberku-Stadt bra6?te die gestern im Jagdsalon des loseniliga in Maribor spricht auf diesem We« .Hotels ..O r e l" geschmackvoll arran-^ ge allen fenen edlen Spendern den wärn!--gierte und wider Erwarten überaus reich- sten Dank aus. die bicher zun, schöuen Ge-haltige -'sochknnstausstellu n g. Eine lingen der Aktion zur Errichtung eines ganze Reihe von wahrhaftigen Kunstwerken . Asvls für Tuberkulose beiqetr<^c'en haben ans dem Gebiete der Äochkunst erregte mit ^ Besonders sei folgenden barmherzigen W>hl ihrer Originalität uud eben wegen ilirer ein- gedankt: Industrieller Hntter. Fabri- fachen aber qedicgenen und v el Geschmack Braun und Schulschwestern je üvn^ verratenden Aufmachung aMe.l.geS Aufseh-^ Vorsch.hvcrein M-rwor -l00. »!' Thoma und „Unv-nnt" je Ansstelluugsstucke waren das schön te Zeug- i niS fs.r die boho Slufe^ die die Küche des t'Ä-rna. .vrau Marie Poga.- Antituberkulosenliga l>esond?r.' in Arbett^r-kreisen s<^hr reize ist uliid inan gerod.' dort volles Verstand?''S sür die schöne Iüc-.' an den Tag legt. D es^' edeliniitigc Haltung unserer Arbeiterschaft inöge ein Ansporn für alle jene sein, die noch iniiner abseits stehen! m. Umwandlung in ein Arbeiterasyl? Be- kanntlich besteht sckion sl?it längeren Zeit der Plan der Errichtung eiues Arbeiterasyls in Maribor. Im vorigen Jahre schien es schon, als ob der Plan zur endlichen Durchführung gelangen könnte. Wider Erwarten wurde aber dauials der bereits in Aussicht gestellte zinsenfreie .^i'redit des Ministeriums für Sozialpolitik gestricheu, sodaß der Plail inS Wasser fiel. Nun ist in hiesigen Kreisen in den letzten Tagen die Idee aufgetaucht, daß die Stadtgemeinde Maribor das Sanatorium Dr. eerniv erwerben und in ein Arbeitern asyl umadaptieren sollte. Wie verlautet, wurden bereits diesbezügliche Verhandlungen eingeleitet. m. Der elektrische Strom wird teirrer? Wie uns ulitgeteilt wird, soll seitens der Banalverwaltung die Besteuerung des elektrischen Stromes dahin geändert werden, das; anstatt der bisher entrichteten 3 Prozent 15 Para pro Kilowattstunde als Steuer auf den elektrischen Strom eingehoben werden. Die neue Besteuerung, die gemeinsam mit der staatlichen eingehoben werden soll, würde wieder eine empfindliche Verteuerung des Strompreises zur Folge haben, die in erster Linie die Industrie arg treffen würde. m. Appell an die bildenden Künstler? Auf Grunv der Anmeldungen fflr die Gründunc; einer einheitlichen Standesorganisation der bildenden Künstler wurde fi^r Samstag, den 4. März uni 19 Uhr die gründenden Geno ralversammlung der bleuen Organisation ltach Ljubljana. Restauration „Zvezda". ein-berufen. m. Inständige Bitte. Ein arl'eitsloser Ds-lo-gierter richtet an mildtätige Herzen die inständige Bitte,km kleinere t^eld'Penden. m. Ueverfall. Der Igjährige Feldarbeitor Franz Pivec aus Gorica wurde gestern nachmittags auf denl Heimwege von einem unbekannten Gesellen überfallen und mit einer Mistgabel schwer mißhandelt. Er mußte ins Krankenhaus gebracht werden. m. Unfall. Dem Arbeiter Vinko Kürene fiel in den Staatsbahnwerkstätt^ ii ein schweres Stück Eisen ans den Fuß, so daß er schivere Prellungen erutt und ins Krankenhaus überführt iverden nmßte. Die sröLte k'ilmsenFätiori. Hotels ..Orel" bereits erreicht hat und gleich »eitig ein schlagender Beweis der außerordentlichen geschäftlichen Fähigkeiten der tüchtigen Hotelbesitzer, der Eheleute ,'^emliie. Ihr gestriger hervorragender Erfolg ist umso Hölter einzuschätzen, als das.Hotel „Orel" ganz allein eine Kochkunstnnsstelluug zu arransii^^ren imstande war, die den ver-nmndten. Ii'lr'li''li in Zaareb nnd L?snlisiana nik und ,^adruZni doni je lZ0, ^akob Lah, Lederfabrik Freund, W. und M. Freund. Direktion des Priester'eminarS, Elektrizi-tätsiverk Fala, Vi. Rosner, Frau König, I. R. Pftimer, Pinter n. Lenard, Draao RogliL und Pososilnica se 100 Dinar. Ferner erklärte sick) der Ai.zt Herr Dr. Rud^-ilf ?avrec bereit, moni^tlich Dinar für den "i^'nd dei^n'sle-ern Erfr^'"'es, ist dic IN. Wetterbericht voni 2. März, 3 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 4, Barometerstand 740, Temperatur -i^ I, Windrichtung RS, Bewölkung ganz, Niederschlag 0. m. Spende. Für die Antituberkulosenliga spendete Baronin Seen» ß 109 Dinar. Herzlichsten Dank! * Die Tivar-Kleider werden billiger. Die bekannte Kleiderfabrik Tivar hat die Preise ihrer Erzeugnisse trotz der immer höheren Preise der Rohstosse lvträchtlich lierabgesetzt, gewiß allseits becirüßt werden wird. ^ Auch fiir die Grippe x^ilt t>a3 gute Zprichwvrt: Besser veralten als heilen. Einen sicheren Schutz vor Grippe, Halsschlner-zen (Angiiu) und anderen Erkältungskrankheiten bieten Panfla-vin-Pastillen ..Bayer". Auch bei uns, ebenso »vie in anderen Ländern. enN'fehien die Aerzte Panfla^ün-Pa-stillen als sicherste-- und daher billigste.-' Mittel liegen Grippe. l^rück' uild dci. erslen EiicnbahnLrücke. j stattgefundeneu Ü'ochkunstauZstelluugen, was che, da^ das Interesse für die Altic^n der Goldstandard. Sie fenttänscht): „Da.z Armband ist sa Messing . . . Er: ..^^awos'l, inein " n<^! Auch ich bin vo^ni b^oldstandcird ab-gegangeu . . .* MvMvoer SV Wirtschaftliche Rundschau Wirtschaftlicher Dölterbunb Gemäß Ärt. 7 des Paktes ülber die steine Entente ist als beratendes HUfsorgm bei dem zu schaffenden StSndtgen Rate ein Wkrtschaftsrat »^>o?gesehen, der d-ie Zusammenarbeit der drei Staaten Juflc'slerden mußten. Bei nnö ist dieses Wirt''chafts»^r'amnml >?lv6i nicht einmal fa weit «Gediehen, dah n»an ^mit Sicherheit sest'stellen kann, »b Iuqosla-'Wien eine reim Agrarpolitik, reine Industrie ^'vositik oder aemischte Aarar-Indu'tr'epl'litik 'silhien Die ^voi-gen des s^^hlens eine^ isvlck'en Wirtschaftsprl>grammeS zeigen sich auf schritt und Tritt. > Anders steht es bei Runiänien und der lTscheckio'loivasei. Ruinänien fübrt eine re^ne Asiraryolitik. die sjcimische Industrie ist d>ivt ^verhältnismässig i6>wach nnd mlt der Boden prodliktion eng verbunden. Rumän'en? Tor-gv ist es, seine Vodenprodukte nb/^lriohen nnd den indnstirellen Iinport in ein Verl'ältn».^ zun« (^rvrirt zu bringen. Tchn>er?r 'st die der Tschechoslowa>kei. Dort dyini» nil'rt troh einer starken Landwirtlck^i-kst -''ie T^ndnstrie und nlle Tchwierigleiten, alle A^r'-scn s^ä-ng^'n mit der industriellen Beschulfti-zuiaminen. Whrt die Tschech.islmvakoi ltrakdenl eine g<^mischte Agrar-Inidust^i'ep.ili- tik, so nur zu dem Zwecke, um die Landwirtschaft nach Möglichkeit vom Auslände AU emanzipieren. Bei UNK ist die Lage komHvzierter. Cr-sions verfügen wir üter eine bereits verhÄt nismäßig gut ausgebaute Industrie, die unter günstigen 'Umständen ervortsAftt,i ist. Die ExportsÄhig-keit dies^ Industrie muß aber natNrltch die ErportfShigkeit unserer Landwirtschaft einschränken. Unsere Landn'irt« schaff ist andererseits bei einem Bauernstände, der 86^ der Mes''mts»e^Kl^>r"ni ausmacht, in ihren Interessen dominierend. A7-le diele Momente würden ausreichen, unsere Wirtschaftspol'ti? zu einem vrs>ara'nnlati-schen Vorgehen zu Min^. biSber iind wir aber noch nicht so weit gewesen, dieser Forderung zu entsprechen. Ehe wir aber in den protestierten Wirt-sck>aftSrat treten, ist eS nolwend'g. einen Wirtschastsylan zu schaffen^ der eine^eits die Organisation der laufenden nationalökono« mischen ??ragen erleichtert, ande'-er^eits aber einen Ausweg aus der au«nbl'cklschen La« qe ermöglicht und unsere Wirtschaft den mo. dernen Perbältnissen anvatzt. Erst wenn wir unseren eigenen Wirt, schaftsplan, den Anfmar'chpilan der jugoslawischen wirtschaftilichen Mwehr ^rtia haben, können wir als »leMerechtiater Partner in den Wirtscha^tsrat der Kleinen Entente eintreten, erst dann weri>»n unsere su-gollawischen Fachleute die Gei'amtwirtschast? interessen Jugoslawiens in die^m Fachrat? vollkominen und durchgreifend vertreten kön nen. In diesem Augenblicke aber ist sch^n d'e wichtigste Abwehr erfolgt, die in eiiter Er-kennnna der Allgeineinforderungen des Lan des besteht. Damit ist auch d'e bedeutend!'!? BorbedinMng für die wirksame Arbeit des Veirates gegeben der zum Wirtichiftspar-lantente, zum wirtschaftlichen Bi>ikerbunde Mitteleuropas werden kann. Der MermmN Der italienische Markt, bisher das größte Absatzgebiet für südslawisch« Eier, hat nunmehr vollständig versagt. Die durch die hohsn Schutzzi^lle herbeigeführten Preisunterschiede zwts^n eingeführter Ware vnd Eisenerzeugung ist so groß, daß stch der Aer, brauch auf den Absatz letzterer War« beschrSn ken muß, so daß heute unsere Eier unter keiner Bedingung anzubringen sind. Als Ersatz für den Ausfall am Italienischen Markte war während der letzten Machen die S ch w e i z ein besserer Käufer. Die Preise schwankten zwischen llO bis Schlveizer Franken je Mste zu 1440 ^tück Parität Grenzstation Buchs. Seit einigen Wochen kauft auch D e u t s ch l a n d bei uns viel Eier. Die Preise sind sehr günstig nnd eS betragen steir sche Ware 8b bis 90, für sonstige jugoslawtsiZ^ 82 bis 8K Reichsmark Pa rität Grenzstation. Der Grund für dieses unerwartet große Interesse ist der Umstand, daß am S. Marz der deutsch-suioslawische Sandelsvertrag abläuft und eS sehr fraglich ist. unter welöhen Bedingungen in Hinkunft eine AuSftihr möglich sein wird. Wie schon berichtet, hüben vor einigen Wochen einige unserer Ausfuhrhändler Tinfuhrbew Nigun-gen für Frankreich erhalten. Die meisten Steflettanten konnten aber die Bewilli. gung nicht auSntitzen, weil mittienveile dt-Erzeugung tn Frankreich so stark gvstißien ist, daß eine Einfvhr überhaupt nich^ mehr in Frage kommt. X Drsfiel««D der G«flÜDela«ssichr «ch Italien. In der letzten Zeit werden, wie wir bereits mehrmals erwähnt haben, in Adelsberg Geflügelsendungen aus Jugoslawien an^halten, da die beigeschlossenen Dokumente nicht in Ordnung sind, d. h. daß die in den Zertifikaten enthaltenen Daten dem tatsächlichen Stand nicht entsprechen. ES werden fast alle Sendungen von Geflügel angehalten und dann nach Rakek rückinstra-diert. Dabei kommt es vielfach zu der Anomalie, daß die jugoslawischen ^llbchörden auf unsere zurückgesandten Waren den ZoN R^lVlOSI ^oman von V. Williams OiPvrlLiit in ^iinci,en dol (Zeors l^üllor. (46 Fortsetzung.) Abends jedoch — uugesäHr zehn 'Tage nach ihrer Rlickkehr aus Luksor — ,'fje/ ein .Zchatieu auf ihr Buä). als sie na6) dem Zoilper in der maurischen Liegehalle saii und las. Tie blickte aus. ' Cradock üond '.wr ihr - inl Smoking. '(5r n^^hin sich darin recht stattlich aus, sag4e /sie 'ich, und gleichmütig fiel ihr ein. sie ihn ja 7loch nie im Gesellschastsanzug gese-l)eil 7,alle. Auf deni Schiffe hatte er offenbar auf tx'rgleiclieil Aeußerlichfclten keinen Wert iiel<'lit. '.>tl>er sie fmld, das; er einen müSen, abliespcilm.ten Eindruck laachte. Er schien et-lwa-' l'cin seiner geiunden, gebräunten Farbe ein.!el>iiszt zu haben; sein Gesicht mar blast, un^ nvcl» niagerer als sonst. , 7^ch falM morgen nach Lutsor zurück", t^ciaun er ein bis;chen unbeholfen. „Und da dachte ich, ick) könnte vorher rasch nochmal ^lnei vorsprechen, inn zu sehen, wie es Ihnen Igel^-." ' ?ie spürte die Verlegenheit zwi'chen l'ihli''ii. Es ioar vhm natiivlich peinlich, daß >><' nick)t schon längst einmal besucht hatte Al ei er .mir eben nicht wi< andere Mann«.'.' — er ^>ersck>mähte jeden konventionellen Iwliiili. Auszerdem l)ielt er sich ihr gegen-nicht .;u Artigkeiten verpflichtet, wohl aber niar sic selbl'r ti''s<'r in seiner Schuld. Deehnlb iimrde sie nvich nnd meinte lächelnd ! Wie lielb von Ihnen! Ich fürchtete schon, !Sie würden nur keine l^legen^eit geben, Ahnen fiir nieine Rettung zu danken." Er errötete wie ein Tckulsimge. Aber setzen Sie sich dixh!" bat sie, um Ihm übor seine ?chi>chternb?it hinwegAN-helfen. „Tarf ich Ihnen eine Erfrischun^l anbieten?' . ^ ^ Das lehnte er ab, doch nahm er gern Platz. ..Sie muffen mich für rocht unvorsichtig halten", fu)r sie fort, „weil ich mit einem Aegypter in das Aral^rviertel soupieren ging —. nur mit dieser Russin als einzige Begleitung." Sie fühlte, wie seine Augen neugierig auf ihr ruhten. „Aber wir waren ja doch eigentlich in den Palast des Prinzen eingeladen; erst im letzten Augenblick erfuhr ich, daß wir uns antwrswo treffen 'ollten. Und da mochte ich nicht meh zurück." „Sie konnten ja nicht wifsen, wer Said .Hussein ist! Er gibt sich den Anschein, ein kultivierter Europäer zu sein, aber ^venn man nur ein ivenig kratzt, lugt alsbald der Orientale hervor." „Was haben Sie nnn iveiter getan^ Ist etwas Wichtiaes geschehen?" „Ü^ommen Sie in den Garten hinaus! Ich kann hier nicht siprechen." Sie lächelte ini stillen, während sie sich in ihren Umhang hüllte. Ein anderer hätte gesagt: „Wäre eS Ihnen recht, wenn wir im Garten spazieren gingen?" Oder so ähnlich. Aber Dave redete mit ihr wie ein Mann zum andern. Sie schritten durch die Drci)tür über den Gang hinter der Hotelkar und traten ins Freie unter die Sterne. Schwarz lioben sich die Palmenzweige gegen das leuchtende .Hinnnelszelt ab, und ^rch das Gitter am Gartenende sah man die farbigen Lampen eines Restaurants jenseits der Srraße AuS den strahlenden z^nstern der Bar drang Musik zu ihnen herüber. „Hussein ist verschwunden" berichtet« Cradock. „Amopolus auch. Als ich Sie damals verließ, holte ich mir von der Polizei eine Handvoll Leute u?id kehrte zu senem Haus zurück. Es war leer. Die Schurken hatten sich samt und sonders schleunigst in Sicherheit gebracht." „Aber was für Beziehungen sollte' denn Said .'?'ufsein ?^u Siu'?"nlo? haben?" »SchleickMndel mit MevUwrern. Der Grieche war Husseins Vertrauter. Seit Monaten spürt die ägyptische Regierung einer raffinierten Organisation nach, die tatsächlich alle AusgrabungSftStten in Aegypten umfaßt und deren Zweck die Beraubung der Gräber ist. lleberall hatten f^ ihre Agenten unter den Arbeitern ^ Ali war einer davon — ebenso wie unter den Fellachen in den Dörfern; selbst angesehene Händler wurden zur Teilnahme gepreßt. Es war eine förmliche Schreckens^rrschast. Niemand wagte sich ihr zu widersetzen; denn ihr l^nd 'chafterdienst funktionierte vortrefftich. Wenn je eine Anzeige keim Departement für Anti quitäten einlief, so pfl^te der Denunziant bald darauf auf geheimnisvolle Weise zu v«r schwinden. Bisweilen fand man seine Leihe erst nach Wochen in irgendeiner Bergschlncht oder sie wurde aus dem Nil gefischt. Dis Haupt der Organisation war bekannt unter dem Namen ,Ramofi'." Sie waren auf ihrer Promenade am En« de des Parks angelangt. Ein Paar Gartenstühle standen dort um einen Tisch im schatten einer Palnve. S'e setzten sich. „Das Haus, in dem Sie in jener Nacht weilten, gehört angeblich einem gewissen VSman el Maghraby, der sich Said .Husseins GeschKftSfiihrer nennt. In Wirkl'ch'eit ist er. wie gewisie Papieve in unserem Besitz er-nvisen, Ramvsis Agent in Kairo. Simopu-loS gilt als Leiter deS K^ndschastsd'enstes und ein Armenier namens Boronian verlieht das Amt eines Sekretärs. El Ma-^hra-bys Haus grenzt an eine verlasiene .^kara-wansevei. — Sie erinnern sich des .Hofes, durch den wir entkamen — und stand mit ihr durch eine Tür in Verbindung. Im ersten Stock dieser alten Herberge, in einem feuerfesten Raum mit einer Gsentür, entdeckten wir eine herrliche Sammlung von Altertümern, teils in Stahlkasietren verwahrt, teils versandbereit in Kisten verpack. Die Bücher der Ramosi-Organisation befanden sich ebenfalls dort. Aber daS eine, letzte BpwetsWck, das wir brauchen, um das Freitag, den 8. März luZZ und die Umsatzsteuer einHeben. Die Angelegenheit muß sobald als möglich berelnlgt und mit den italienischen Behl^rden ein Arrangement getroffen werden, da durch vie viel zu strenge Handhabung der Borschristen unser (^'flügeltransport nach Italien stc'rk nnlerbunden erscheint. Tie Exporteure werden im eiaeuen Interesse eingeladen, die bestehenden Borschriften genau einzuhalten, um stch vor Schaden zu bewahren. X Erhöhter Eamenezport nach Italien. Da Italien große' Mengen Futtermittelsamen benötigt und der letzte Ertrag sehr gering war. miifsen Heuer größere Mengen auS dem Ausland eingeführt »verden. Fiir Slowenien kommt besonders der Absatz von Luzernensamen in Betracht. Bei der Einsuhr wird streng darauf geachtet, daß nur erst-klafsige, vollkommen einwandfreie Ware übernommen wird. Hiebet müssen die Dokumente. besonders aber das Ursprungsz<.'rti-fikat, in bester Ordnung vorgefunden werden, worauf besonders zu achten ist. Für die?iüche h. VchweinSleberkäse fiir fünf Perlone«. Ein hall^ Kilogramm Schweinsleber, M Dekagramm Speck und !0 Ä^kagramm Bauch fett werden durch die Fleischmaschine ge-trieten, ein Eßlöffel feingehackte Schalortei^ edeniovtel feingehackt« Petersilie, Pfeffer, Neugeivürz, feyr wenig Muskatnuß. Majo-ran und Bohmnkraut (kuttelkraut) und Talz werden zugesetzt. Dann wird eim beliebige Backform mit sehr dünn geschnittenen Speckscheibin ausgelegt, di« gehackt» und gut vermengte Masse eingefüllt, zwei-einhalb Stunden in der Röhre backen, dann auskühlen lassen, gestürzt und, wenn vorhanden, mit gehacktem Aspik garniert. h. vpeckkttchen t«« Mitnehme» To», ren. Aus 14 Dekagramm Mehl, 3 Dekagramm Butter, einem ganzen Ei. 3 Eßlöffeln Milch und 2 Dekagramm in der Milch aufgelöster Germ, etwas Salz, macht man einen Teig an, schlägt ihn gut ab und läßt ihn in einem Weitling an einem warmen Ort aufgehen. Dann legt man damil eine Tortenform anderthalb i^ntimeter dick auS, bestreut mit viel würfelig geschnitfenem Schinkenspeck, streut grotes Salz darüber, I lÄßt nochmals aufgehen und bäckt fchließlich ^ in einem heißen Rohr. Haupt der Bande zu identifizieren, fehl: leider!" „Was ist das für ein Beweisstück?" „Die Anubisstatuette!" „Die Figur, di« damals, als ich in Ihrem Hause Übernachtete, gestohlen wurde?" Cr nickte. „Ich wollte fle mit voller Abficht stehlen lassen. Mr wollten herausfinden. wohin die Diebsbeute gebracht wird. Wir mußten die Kerle auf fl^scher Tat ertappen. Wir können von keinem einzigen der Gegenstände im Hause El Maghrabiis aachweisen, daß sie gestohlen siich. weil die Stücke sehr geschickt bei den Ausgrab ingen entwendet oder ohne Sontrvlwöglichkeit von Bauern aus der Erde gehoben wurden. Das bereitete uns die ganze Zeit über Schw erigkeiten. Daher kewog ich die Dirsk. tion des Kairoer StaatSmuseums, mir jene Tlnubisfigur zu leikien; sie wurde erst vor vier Wochen ron einem Beamten der Re-gierungsauSgrabungen gefunden, und außer unseren eigenen Leuten wu^te niemand von ihr. Ich vergrub sie an meiner Arbeitsstätte und ließ fle mir von An lteMen. SimovnloS hätte bei der kleinen Moscbee sein sollen, um sie zu iibernehmen, aber er hatte sich verspätet, und der Bote verwechselte in der Finsternis Sie m't ihm und händigte die Fiaur Ihnen aus. Ich gab ihm nochmals Gelegenheit, sie zu rauben. So gelangte sie endlich in Simo^nilos' .^^ände, nnd ich ver-folgte den Kriechen mit seiner Beut? von Luksor bis in die kkarawnn'erei neben El Maighratps .?>aus Dort verlor ich endgültig seine Spur. Das Museum ist setzt seine F^ur los, und meine Mission ist mißlungen." „Dann befand sich also die Figur nichk unter den ausgest»'Velten Sachen?" „Nein, die .Kerle machten sich ^o eilig auS dem Staube, daß sie die Bücher und alles andere zurückließen. Aber die Figur nahmen sie mit. Und so ist mir die letz^e Mi>g-lichkeit, die Persönlick'keit Ramosis sestzuste!!^ len, zunichte gemacht." Freitaq. Z»en Z. März 1933 Rariborcr Zeitun<^' vis bunte Welt Wenn das Leben an einem Faden hängt... Fotokamera und Mikroskop im Dieiiste der Justiz Bon Max « l i n g e m i t h. stch der Mti' näs)??^, tclnerkte Äl.'r ,"'Nhrs,ast in einlgcn hu,tdcrt Meicui Abstand cii, schönes Teiiellioas, dci-^ mit uoUcn Regeln vorbelbraustc. schnell dahlnqlciiende Boot sah wie cin aus, scidak der Beobachter d?r Veriiichun i erlafl, dcis 'chöm Bild 7^n dein Ais^c'n blick, in dem cr das Voc-f fn'plsc, 'as> er juiu^e anierikanisc^ Kont^zristen MiZstone U7rd ^lesf.ics machten nn cincm ssl^linen 7vrühliillic's^nntaq ^ino ^c^^'lpartie A,!^ ipätt'll Al'^ltd selirl^? 'Äcilstonc in d^n .V'ias^'u zilri'-ri. ^uil laq scin ^la-- tot. „Mein >,? sl'.ct!<' Milstouc' zn den .<'af<'nln'^>övdl.'n. ..stürzte vom so lt'.i'i^ücUich, das; er sich Äon 5cf>üdcl .^cvsclintczk'rle unid auf d-er Tt^'ll^ D^'r l^x'vicht^.a?dcr die l!ou ^'<'ichnai!t'5 nuSfi'chitc, stellt? in sci-ncnl dc:^ die tödlich.? -A^nnde o-m >2chäÄ!.'l lcinccsaslc' 'durck) einl'n 5tnr.i l')<'rbc'i!^^'f!>bvl sein sondi?ru '.??n cincm ui!t cin'.'ut schiv'^en oder Mctaslsi''g^'nstlini> herriihrrn mus'.t"?. Während nchiSocrha^.'dliuri scheuklen die N!cf>:?v den d^s An^ckla^'r^cn ke n.^'n t^^laulc'n nnd die l^'e'chworc'ncn in^.ch tcn iick> sol^ar seind<.'!.^nrteile d:s Gericht.'«:- e,'.!'','rl.'chend scl'on in den nächsten Tniien auf dem elektrischen stuhle sein Leben zn be.iid^tl^ (5-? binst tati^ichüch an einem ?>a-den und n'uide lin lcMn Aus^enblick vom Ech'u'ial l^cretiet. "T)..'!.- P.'issaciier eines Tainpser'?, der ani schick'^'.l>>'-weren Tonntaq den >'^as<'n uen Ne:i'.^yc>rk anlief, stellte sich nach der Urt-.'il?-vevliindunsi, i>on der er r Vev» fsiaung, NM eine merk'tvilrdic?? Zenl^enau'5. uuter Cid abzulecken. Als dun»ti, in deren Perlaus alle uwdernen hilfsniittel der Justiz Berfül^unc^ slehcn. chemische ?l'pparate. M'-krosl'c'pe und sonstil^e Werkzeufie der 'Ni^der--nen kriminalistischen For'chun-i. Mist 5^lioe Pransonk. die Tocht<.'r eines (^utSl'entzerö iu Bric^hton, wurde eines Tafles auf dem Pelden des grok^'n 'Kasser-bohälters, der für Traina^e und Ven'äs-serunl^öarbeiten benutzt wurde, :o! auf.ie-fun'den Die au'? dein ??asser aeüor-'c'ne Leiche trusi ke'ne ?6)uhe. Die >isiminal- Kakneval in Denedig (Irin lujtiges BKdu)-n vom jiarnevalstrcib.:« ouf dem MarknSylak in Venedig: Hans, wurste belustigen mit ihren Gpäßen die Menge. !,tonturen einer ^Vtenschcno.est^.lt, die voin Ae-^eunnlst l)erabstinz!c. Auf deni n.^if'/n .V>intevs'r-!ttde des ^eqeltu5'«s war die sch'.rarze -ilheuttte l^soud?rS klar erkennbar. Tie Auslache des Zeugen konnte durch photo^iraphls6)e Aufnahnien dokumentarisch i?dcr richtiger sic'alit, bildlich lesiä.i^t ^Verden. ?.^(ilstone wurde daraufhin sofort srei-gesprochen dicsein ^alle hat das (^schil-k in wun delt.arer Weise der l^'reckiÜFkoit ,^um Der Reichstag in Flammen Polizei stand vor e^nem schwierigeu Problem. >)alte die junge Tam« Sellstmord begangen, oder lafl cin Mord vor? Die Kamera und das MikroslS'p vermechlen das Rätsel eimveind'rei zu li^isen. Der qerichilichc Zach v<.'rständigc Tr. Beroud milrofoto'flraph'erte die 5lru'mpssol)len d?r Toten. Lr slcllte fest^ k^^sj tein einzisler ^adeii an de« ^-ohlen scuädizr nmr. Tie Version eines Z>'n jhreu ^ln^erabttruck hinterlüs';^. Ti'rch luiiro sropi'chv' IllUersuchuug der Äasfe taini uian fast iuimer mit HundortprozentÄcher-heit kla'stell!.'n, ob die in ^raae toiunieutie Flügel tatsächlich ihr entstammte. Aus der ^-ülle der rätselhafteu stras-pro,zesse, di..' mit .^'»ilfe mikroskopischer ,'vcr-schnn-g e!nw!indsrei euf^'^eiklärt iveiden konn« ten, sei ein ,>i?ll enrähnt, der sich ^or einiger Zeit in Paris ereignete. Ter >^asnerer einer Privatbank ivur>e eines Tages an das '<5eUle'11fer ti>t angesch'^vlentmt. Tie llntcr-suchun^i ergab, daß der Mann unl einenk Handtuch erwürgt und daraus in den ^lus', geworfen worden iwr. Die Polizei nahnl eine sPur auf, die in ein >'^^aus eitie-^ gewissen Marcel Nourri: führte, in dem der Kassierer kurz twr seine,n Verschwinden ce-sehen uvrden konnte. In der Äolinuni^ Nourrics fand man fünf .'oandtücher, die unt dein zur Erwürgung des Lpfcrs l,en'itz-ten völlig identisch zu sein f6>iencn. TaS Leben Nourrics. der im Dierbachte stand, die Mordtat begangen zu haben, hing von den Ergebnissen der mikroskopischen Nnternich'm gen der .loandtücher ab. Ter Chef des Labo. ratoriums der Pariser Krinnnalpolizoi mond Vayle erklärte vor (Bericht, c^lle sechs >>and'ische wler aufwiesen, der für die Arbeit der Weberin, die eitle ?lnfängerin sein mußte, be^^'ichn^ich lvar. Ter Laboratoriums-C5ef fül^rte aus. er sei 'est überzeugt, daß ein äshnli6> feblerliaft gen'ebtes Handtuch in gatr.^, ^-rankreich kainn aufultreiben sei. Dieses s^utachteir entsch!<»k^ das Zchicksal des ?lngeklac.t. Es lvar '>or 30 Iahren. ,^orj> ivar damÄs Chefingenieur der E-disou-Gvselli6)ast in Detroit. In seiner srel1.57 Meilen lierans. Diese Fahrt wurde als Welt rekord anerkannt. „9sts>" war ein gnl'z pri-lnitive-^ Fahrzeug, ohne eigentliche serie, nur für den s^ührer war ein kleiner 5>olzkasten auf das Chassis ai'fgebau^. Die vom Mamme« erleuchtete KNpoel des Reich»tagSßebL«des. »er mKoedrannie Vleaarftdunossaai de« Zieichsiag- Markborer ?!vnlnter M vv.den .". März iv?«» Aus aller Welt Sin feonzVMAer..vauptmann von KSpeatS" ÄAch !^rantteich seinen „Hauptmann Köpenick". Dieser v>auptniann hol sici) ^Ulerdings nicdt <^uf «nen Ort beschniM. wnn ihn den ,.?huttptlmnn von !e-Dnc" nennen ok'er von Nmlcy. »der von Balencienne'^ oder von lKr nannte sich i'i'apitän Gnerili und erschie^^ in Nniwrin in t't'n oerschiedensten l^esck)äkt«Nt und Mb Be-slellttnflen n'll die Offiziersklisin?.^ ous. EiN' i>,al lv.n es der Aeneralstab, c'n anderes dli.> »niaren-Regimeilt voc'r ir^end-«'ine ^ornmtion, als d<'ren Zecinf- tlnciter er sich nus^ab. ?Zie lverwollsten Sachen nahm er niil, die nnderön wollte er dnini durch seinen Bnrsckzen libholen lassen, der unch cileich die Nechnun.^ bezahlen sollte. ttesck^ft bliiyte -- der -^anber der Uniform verhehlt^? nicht icine Wirküng. l^ines TcigeS ^tte der Tranln eui En^e. In Valeneiennes ereilte iliil das 5ch^rksal. Cn.-'satte in einenl ^UndiosieWft drei Mrtvolle Apparate fiir deil Ztab d«rD!visi.)N er-sliinden. Erst alo er den Laden wieder ver« liii't'n hatte, schöpfte der Inhaber Verdacht uut^ ertnnduNe sich lvin, ÄvtfionSstab. AlA sich die Gliche nis Zchn'inde'l herausstellte, i^»nrd(.' die Polizei nlatmiert, und es ffelang, dl'i, falsckx'n Z^avitän in Litte festznnesijnen. ^er >iapitän Guerin entpuppte sich als der smh<'re .^olonialsoldat Louis Baganrt? ans Acht Ttaatsainvaltschnften waren le-leil'Z liinter den, >>crrn Vwuptmanu her, ?>on? das /^.-»ondwerk nnn für alle ^Zeilen ge--u>ert>en 'dnrfte. Aino V«rG«T««?wo. Rur noch bis Donnerstag läuft der beste und schönste Film der Saison „Die ober keine" mit Gitta Alpar, der Berliner „Nachttqall" in der Hauptrolle. Gittas (Äesang bezaubert jung und alt. Es koinmt Anny Ondra in „Wenn Baby liebt". UniON'Tonkino. Nur einige Tage umfaßt das Programm der erschütternde Kriegsfilm „«eftfrsnt MS". — Ein Meisterwerk der deutschen Filnnndustrie, das uns ein wahres Bild der schicksalsvollen Ereignisse gegen Ende des Weltkrieges zeigt. Erschlittern-de Bilder. Dieser Großfilm hat schon bei seiner Erstaufführung das größte Interesse des Publikums erweckt. — In Borbereitung ist der herrlick)e LiebeSfilm ,^OchAeitSreise zu Dritt" mit Brigitte Helm, OSkar Karlweis und der neuentdecktcn Wienerin Susi Lan-ner. BtSTiKtFaF«» „Sir Maleolm" darf nicht mehr stmten. :l1lalco>lnl (^'ainpboll.^ C'hrsteiz ist nner-s(Ilöl>süch. Nachdeln cr seilten eitMen Rekord M^0tl>'n hatte, l)atte er noch keine Ruhe. (5r loollte neue Rekordc^ über eine Meile und t si^lomlcter nnt stellendem ^tart nufstell^'ll den linte» Arm lier-letzi und der Arzt ineint, das rs ihm schlecht ergehen könne, ivenn er seinen Arm jcl^t nicht schonen ninrde. l>aii,pl^ls I)at daranf-hill seine nenen Pläne nufgcgeten. Er wird in l)eu nächsten Ta-c^en nach Nelvyork reisen, n>c> cr liiö änn, März bleibt, und dann will er nach England zurücksahre»!. Er .'nacht aber l>ereit!? wieder Pläne für «das nächste ^^ Mozarts Oper ,^U>onwneo". ^ SI.1v Konzert. 22.40 Nachttnufit.— Paste Parifite», M Abendmusit. — 2l.ö0 Syn,-pl)oniekonzert. ^ LsndoN-Negional, 20.40 spanische Musik. — A Konzert. — 23.45 TanHmustt. — Miihlacktr, 30.30 Uebertra-iiung ans Zürich. 23.10 Nachtmusik. — Leipzig, ^0.30 Uebertragung auS Zürich. — 22.30: UnterhaltungSnlustt. — Vukareft, 20 ZymplhoniekoiMrt. — Rom, 20.4ü Konzert. — Ziirich, 20.30 Europüisc^s Mnzert. — Langenberg, 20 i^lalmans Operette „Di.' Her zo^zin voll Chicago. — 23 Nachtinusik. — Prag, 20.30 Uebertragung aus Zürich. ^ Oberitalien, .^1 St,mpho,li!^onzert. MUn, chen, 21 St)mphonivkonzert. — Budapest, 2V.30 llebertragnii^ aus Zürich. — 22: Zi-t^unermusi». — S^rsi^u, 20.30 llebertta-gung aus Zürich. _ 22.40 Nachtmusik. — DavO«try.«ati»nal, SI Bunter Abend. — 2L.».35 jkonzert. ^ 23: TaNKNiuftk. ^ ttönlgs wusteehau^n» 20.30 Uebertraffun^^ ans Zürich. — 23 Nachtynusi^. «anPMMll für Fabrik oder Parzellierung, Berdienftmöglich reit, KS.oov Din. Mmmt Spar lmch. Großes H«»» spottb llig Büro „Rapid". GoÄ»oska 28 . 2b7l) »^^DckOAchAMMMMMOOckMMM» ««»GwßffSAIIQAS GffGGGWVVVGWGVVVVVG Netter, ohrlicher und fle»ßigei HandelSangeftelter f. iZ^nnjchl» Maren« u. '^lilalejsenhanvig.. u. Chauffeur, »var 8 Jahre ir Oesterreich, sucht Westen Auswei sung von dort Stelle, »^ranz ttupLiö Bodiovci 2Z. p. Jur »ittci pri Ptuju. St^7S AnchtzMlter, Bilan^^ist. Korr? spondent, mit 7jÄ)r. Praxis sucht Stelle. Sehr tüchtig und verläßlich. Gefl. Anträge unter „Antritt sofort" an die V-rw. 2dl;i Sikhi» mit siuteil Zcngnisicn sucht Stelle. TkalSka nl. 0/1. 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