pvUoW» pwe«» V »ZtvvW PG. fr«», «r. «70>. V«rv»l»»og «. vaekän-k«»,,« <1^». »r. 2024) »I»ril»o». F»?«e«v» alip» 4. »t»n»,keip«« »»»6« ^ KS-kporL» I»«il«U»». »-.1« ^ Vt Mwl 1«6 u. »» IRiri^r» «I. 4 fVerH»«K>»ai). k«»>»G»preu«» ^kkole» waaitl. 2Z Via, »vitv^sn 24 Vio, 6ur«li ?o« mooatl. 2A Äa, tÄ» 6»» w«»a»^lleli 23 Dil». Lii»»«Iiiuli»mer ILO ua6 2 Dii». »r V»6 »»«»»» I>, ^ U«»VÄl«>«t »«OGVl«»» ?>»oktvou«k Sp«»t»IltUt: LrädO«?bvH»I» Im Kraftfeld der Mächteinteressen — Die geographische Lage eines Lan. d^s bildet mben vielen anderen Jinpondera-bilien ztveifellos die zicMich »ve^entlichste Komponente einer halbwegs gosun^n Außenpolitik. Wemt dann noch wirtschaftsgeographische Momente und geopvlitis«^ Erwägungen mitreden, so ist daS Konzept einer solchen Auhenpolidik nicht allzuschwer anzufertigen. So müßte es in der Theorie zumindest sein, in der Praxis haben wir in dieser Nachkriegszeit vielfach e>Ä«bt, daß Staaten, die tn ein HörigkeitSverhSltltiS zu bestimmten Großmächten gekommen waren, ^auch über die gesunden Erwägungen hinaus daran verhindert wurden, mit ihre?l unmittelba" ren Nachbarn Freundschaft zu Pflegen und zwischenstaatliche Beziehungen im eigensten Interesse auszubauen. GS könnten dieSbezÜg. lich einige Beispiele angeführt werden, doch genügt es, lediglich auf Oesterreich hinzuweisen, welc!^S in allen diesen Jahren gehindert wurde mit Jugoslawien in «in herzli-ch«s Verhältnis zu treten, während betspielS-»veise einer österreichisch-tschechoslowakischen Annäherung keine Hindernisse bereitet wur-den, wiewohl die Tschechoslowakei d«m Kleinen Verband ebenso angehört wie Jugoslawien. Wenn w-ir uns nun vergegenwärtigen, warum alle verschiedendlichkn Intrigen, die aus gewissen Großmachtzentren gegen die Selbst-ständigmachung der jugoslawischen Außenpolitik betrieben wurden, zum Scheitern ka-ttien, so findeil wir hiefür die Begründung sehr leicht, denn sie liegt in den Wirklich-k e ^ t e n der geographischen und g e o P o-litis che n Lage des j^>ter öil»nl»or» » erokkaetl Ltet» »«-Livr, vorri!?liclio I zxotv vürA»L«I»« I^Leko, aukm«rlc»«mo l kn»«!»«, I'»«!»«! vorrüxliclio ^iclcersevvive. Sntrevue der Staatsober-Häupter vtr Kleinefl Entente Se. königl. HoheU PrinzreM Paul lmd Staatspräsident Dr. BeneS reisen am 5. Juni nach Rumänien / Außenminister Tiwiescu in Beograd ^ «opkiolllt «ek I. «acic. B u k. a r e st, 30. Mai. Im r»miinifchen Außenmintfteri«m fa»b s«ster« »Ine Konserenz statt, tte ftch «it de» Vorbereitungen lüv den Empfang Ge. kßnigl. Höhet des Prinzeegenten Panl von I«gOslawl»n nnd de» tschechoslowakischen StnatSprAstdenten Dr. Venes befaßte, bie zn einer Sntrevne der i GtaMtssbethilnPte» bisc^n Arabern uttt> Juden sowie zwischen Arabern nnd engl,-' schl^n. MilitäraRet'lungett ncnerdings au/qe-brachen. Die Feuerüberfällc und di,' Bi'i" benattentate nkehr-en sich zunehnicnd. Die Ljubljanaer Äiusterm'sse die Samstog vornntdags feierlich i^rösfnet worden ist und bis 8. )uni abg'!lialt,u wird, erbringt den bcsl'cn Ben^i's dafiir, dast lin-ser fester, stets nach dein Fortschritt slrebe.i^ de Wille anch in den '^«?iten d<'l' geq!.'nwär-ligen schweren Wirtschaslodepleijioli ler Opfern nicht zurückschreckt und nicht g^'beiigt werden kann. In den «;in.;elnen -l'au'llon^ nievden die ErMgnisso der hointtsch"n leit. die dml neuen Anforderttn-gen und der Kmifkraft an^epasjt sind, in geschinacl''-voller Auefi'lhrun'fl vorgefichrt. Was der Besucher braucht, findet er in der überaus i^roszcn AuÄvahl: lion den Ma.schin«ll und lanidwirtschastlichen Aerätelr, Textilwaren und Autoinobilen bis ^^ur Wohnunflsoinrichtung nnd Crzengnlsjen der Lebensmittelindustrie, ferner praktisch.^ Nrn-lieiten, die die Arbeit bedeutend erleichtern und in der Wirbschaftsführnng (srspi^rnisse erzielen. s^nr den Besuch der Musternlesse ränliue die B la f) n ve r w a l t u n g eine»! .^)0?6igen Nachlas; ans den normalen Fahrpreis ein, u. zw. für die >'^^lnro!s? d'.s Juni und für die Rückreise bis 11». ^nni. In der Nb>salhrtstatlon ist der gelb? Teuder-ausivc^s zu 2 Dinar samt der qan>^en F^'.hr-karte zu lösen, die nach der 'i!^stätigung a:l der Messekasse zur unentgeltlichen Nüc'reise berechtigt. Die SchiffahrtSgesellschnften ' bi-willigte« den Messebesurliern einen bOj^igen Ncr.hsis; bM. eine Ermliszigung in der Mise, das^ die Zwrto einer nieidrigeren Schiffsklass? zur Be« Mtzung der nÄchsthSheren .^^lasse bercchNgl, u. ziv. auf der H-ins«hrt bis 8. und ans der Mckfahrt bis N. Inni. Mch ans den I^lug-zengen des .,Aerl>put" geniesien die Bcsncher ^s 8. Juni eiiw si<>?6i>ge Fahrpveiserinäs^i-gun,!!. Zürich, M). Mai. Devise n. Beograd 7. Paris London 1l>.48. Newhork kzW.ttLk-,, Mailand 24.kz5. Berlin 124.',.^,, Wien 5B.S5', Prag 12.81. Vergessenheit geratet!^ daß die idealistischen Grundlagen jener starren Bündnisse infolge einer Reihe von potttischen Wirklichkeiten sehr stark nusgehö-lt wurden, das Lebeil for» dert unerbittlich Kompronlisse nach allen Seiten hin, und z>var umso mehr, als der Völkerbund glatt versagte ulld keinesfalls geeig. net ist, deil kleinen und Nlittleren Staaten ihren territorialen Besitzstand sowie die Si-Scheit ihrer Una^bhAngigkeit zu gelvährloi- sten. Der Besuch des polilischen Außenministers Beck in Beograd lMt gezeigt, daß auch die Gros^nlacht Polen daran interessiert ist, m!t Jugoslawien iil vielen s^ragen eine gelnein-sanle .Haltung ei'lznnehmen, sowohl der t^n« tischen Interessen willen als auch deShall>, weil Jugoslawien in der Kleinen Entente als euch im Bnlkonbiock der stärkste, konsolidier« teste und maßgeblichste J^ktor ist. Wenn in^ der n>eiteren j^olge iwue politische .^usain-menkünfe in Beograd zu erwarten sind, so bestätigt dies den klugen Grundsatz der jugo-slawiscl^n Außenpolitik: an alten Bindunge,l znmr festznhalteil, sich aber keillesfalls des Rechtes zu begeben, nach nenen gnteil Be-ziehttllgen uird Abkommen Ansschau zu halten. Mnn die enroip^ische P a k t v e r f i l-z n n g schon irgendwie den Frieden sichern ,sols, so muß sie zunüM ihres k o a l -i t i o- .Morkborer Zewtng" Nitm«er 1?' 2 ÄmntlV, ^ HWim! Vom ZV. bis 8. ^am keisen nsct» !^ZuI>lj»NU Mf UIWWMMLk fislker !^Zdrprei5 !^uf Li8enksknen. Sckjf» ien unö t'juxzieuLen. Der ^izenbaZin-k^sclivveis ÄUi clen .^bfskrtsstationcn preise von I>in 2.— ersiÄtNeli. Iiiclustfic- l>n6 Cievserbe^u^Ztclluiiz, (uast-.,e>vv7be^u?>.'jteliunL (tlotek. I^estaurstionea, <^Ä5.t>vji't8c!iaften). »Die sisusfrau 6er (ivLen-vvAst.»' — s^llxterov ue. /VlSbel, Automobile, Kleintiere. .^u88te!IuuL>^ri^uin umi^vt .40.lX!Xi m'. . n a l e n Charakters elüAoidet werden. Der ij^olkerbund ist ein kranker -Mann, deshalb luust das Friedensgerüst von'allen Seiten gestützt werden. Diese Nottnendigkeit ergibt sich i?i'Lbcsondcre für die kleineren und mittleren Staaten, die in den vevschiedentlichen .ltN-aistfeldern der Großnmchtinterchen g ü n-st i geZ w i s ch e n st e ll n n g e n einnoh-nleir wollen, um inr.sMe einer großm Aus-citianderisetzung von nrorgen nicht etwa die Zeche bezahlen zu nlüssen. Mit Genugtuung niutz daher verzeichnet wevdeit, daß Jugoslawiens Außenpolitik in dieseni Sinne kon-struktlv-polsltiv inl Interesse vo»l Volk und 5taat gehalten ist ulld daß sie darüber hinaus in Wahrheit denr Frieden Europas dient. Äuwmmenftoß Zwilchen Sendonnerte und ftrimndm Arbetteni Ein Arbeiter getötet, drei leicht oerletzt. c o li r n d, W. iVtai. (Avala). Zwischen l>eu Vertretern der Onuarbeiterschas^ und den Unternehniern ist eine Einigung über die Veendignng de-? Äauarbeitcvstreils er-.iiclt worden. Ein-.' Gruppe von Arbeitern, denen es nlif Ruhe und Ordlmng incht an-lmittnt, verbreitete heute svüh das Gerücht, die Bertrauensniänner hätten die Interessen dei' Arbeiterschaft schlecht vertreten, da sie i>c>sl!o6>en ivori^n seien. Inisolgedefsen eut 'tond in den Ränmell !der Arbeiterbörse eine ^liamerei, in dereil Perlaufe der Bertrau-ensfnann Borovi leicht verletzt wurde. Durch Inter-ventivtt der PolizeiorgaAe koimte die Riche gleich wiei>er hergestellt n>e'rden. Anl Pa»ino brdo gelang es jedoch den lln^ufriodenen etwa InW Bauarbeiter zu iverinnmieln, um ihnen dort iihreil Stand pmkkt davzulegen. Die Polizeiorgane forder ten die Aribeiter'schaft auf, sich zu zerstreuen, doch wurden sie awn den Arbeitern mit einem Steinhagel enrpfangen. Ein Gendarm ivurde hiebei schwer, drei andere leicht verletzt^ obenso erlitt ein Gendarmerieoffizier eine leichte >Äerletzung. Die Gendarmerie machte nun im Sinne der Dienstvorschriften von der ,'^uevwasf-.' Gebrau6), wobei ein Arideiter c^eti^tet nnd drei leicht verletzt wurden. Die Ruhe nnd >Ovdmlnq wnrd<' qleich MM'r hergestellt. .LeNlge AWaiiz" der fafchWchm Staaten? Die Aussprache Grandi-Eden / Was Jtalim wünscht und womit es England droht Lo nvo n, Mai. Wie die Morgenblätter überemstimmei^ schreiben, l)at der italienische Bots6>aster Grandi dem englischen Außenminister Borschläge unterbreitet, die die Bafis für die in Bälde stattfin-deilden Verl^ndlungen abgeben sollen. Italien fordert l. die Anerkennung des status quo in Abefsinien und 2. die Aufhebung der Sanktioneil. Wie die Blätter nun berichten, soll E d e n die von Grandi gestellten direkten Fragen in geschickter Weise. überhört lMben, indem er erMrte, die Forderungen Italiens seien von der Stellungnahme des Biilkevbnni^s abhängig und England könne von sichvaüs in die iser Angelegenl)cit nichts unternehmen. Paris, Mai. Dem Londoner Berichterstatter des „O*e u v r e" zufolge soll Botschafter G r a ll d i von E d e n die Zurückziehung der englischen Truppenabteilungen aus Addis Abeba gefordert haben, eine Forderung, die England glatt ablehnte. Gvandi soll im Namen semer Regierung erklärt halben, daß Italien, falls die Sanktionen nicht aufgehoben würden, aus dem Völkerbund austreten werde, gleichzeitig werde es eine Art Heilige Allianz mit ^utschland und Japan sowie mit allen hie-zu willigen Staaten Wließen. Eden soll dem Botschafter Italiens erklärt . haben, daß diese Drohung England nicht ein-I schüchtern könne. Wachsende Strelkweke in Ftantrelch Rund 100.000 Arbeiter der metallurgischen Industrie w Stteik Vor dem Generalstreik der Bauarbeiter? / Ernüchterung der Radikalsozialisten beiter auch in der Provinz verbreitet hat, befinden sich setzt in^esamt 80.000 Ai-beitsr iut Streik. Die Zahl dürfte sich bis morgen friih schon auf 100.000 erhöht haben. M a r s e i l l e. 29. Mai. Die Metallarbeiter von Marseille haben die Arbeit niedergelegt und unter Ak^ngung revolutionärer Lieder sowie 5)issung roer-setzungspropagandq gi^ötzte .Pesovgms. Pa ris, 29. Mai. De Annah^ne, daß der Streik, der in den Flugzeugfabriken und Antomobilfvbriken ausgebrochen war, heute beigelegt werden würde, war trügerisch, denn die Lage hat sich unter deni Druck der konnnunPisc^n Erpressertakti? gegenüber den Arbeitgebern verschlechtert und die Syllditate drol)en bereits mit denl Generalstreik. Die Arbert-er iveigern sich nämlich, die Fabrken. «us denen sie Sowjetfahnen gehißt hab<'tt und deren Miros sie besetzt halten, früher zu verlassen, bevor.die Unternehmer den Kollektivvertrag unterzeichnen, (vegen Mittag traten die Arbeiter der-'Baubranche ln deii Streik./die auf. dem GÄSnde der Mlwu^ellung IM? MMsiiU - find.. Dies« Arbeiterbranche lM Kreits die- Proklaniie-ruuH des Äivttevalstreiks erwogen. Dcr sich der Streit der metallurgischen Ar- S«ma» «tMm «Mben B e-r l i'N, 39. Mal.. Wner»l der Jnsan-terre Karjl Litzm a n n i>st im.8?: LeöenZ-jahre gcs^ben. General Litzlnann war einsr der bekanntesten deutschen Heerführer 'm Welitkrisge. » General Litzumnn beteiligte sich als sun-ger Jnfanterieosfizier bereits am K'isge 1870/71. Spater wurde er in de,^ General-stab berufen urrd nahm 1905 als Generalleutnant den Mchied. Im Weltkriege vollzog er unlter .Hin^ltburg als jikomttmndant einer Gnvdoinsanteriedivilsion den berühm-toil Durchbruch bei Brzezin^. Als ^ionim^ln-dant des ^0. Reservekorps nahm er an der Die erste Ausfahrt König Eduard« in der StaattlarvM Anl 69. Geburtstag der .'»Königin Marti begab siä) König Eduard zunl erstennnil seit der T!^onbesteiguns, in der goldenen, von vier 'Mvden gezogenen Staatskarosse vönl Buctinghani-^Wlast zun? St.'Janies-Pa-latt. lD^tscht' Presse-Photo-'^entrale-M.) Winterschl«^t in den Masu^en teil, an der Z?jemen-Schlacht wie auch an der Schlacht bei Mlna tÄl. 1916 ivehrte «r als Arinee-kommaindank eine Offensive der Armee Bru-silow ab. Linbeimmte vvMLen in Neu» Sumeo Eule englische ^orschungs-Expedition unter Leitung von LordMoyne ist im Hinterlande von Neu-Guin«a auf einen bisher unbekaimten, bleichgesichtigen Pygmäen-Stamm gestoßen. Äe Mc^ner d^ses Stammes sind ebwa Meter groß, die Frauen 10 Zentinleter kleiner. Wie Lovd Moyne berichtet. haben sich die Pygmäen der Expedition erst sehr feiMich gegenübergestellt, doch ergab si-cki bald, idaß sie keine Kannibalen sind, Das Land, in dem sie leben, ist wild und von dichten: Dschungel bewachsen, überragt von hohen Schneebergen, die sich bis KU emer Hi^he von über 3000 Metern erheben. Zunächst fand nlan keinerlei Spuren einer Ansiodlung. doch hattiei, Eingeborene von einen! geheimnisvollen Stamm gesprochen, der auf einem Hochplateu ini Innern leben sollte. Tatsächlich fand man dann in tiefe? Wildnis den bi^r völlig unbekannten Pygmäen-Stamm. SurtM tbare Südne für ew eine« Dergtden Auf tragische Weise endete ein Bergehen, das sich der 17jähvigc Sohn eines Landwirts in einem kleinen Dorfe der Tschechoslowakei zuschulden kominen ließ. Der junge Mensch hatte seinem Bater einen kleinen Geldbetrag fortgenommen, was dieser als lchiveren DieMtaU brandntarkte. Als er dem Sohne seine Tat vochielt, war dieser zer-tnirscht und ibat den ^ter um Ber^ihung. Der empörte Bater gab sich aber damit mcht zufrieden und zeigte den Sohn bei der Kri-nlinaljpoli^i an. Die Beamten versuchten hier, den zornigen Maim zu beruihigen, zumal es sich IHM einen vev^ltnisMßig kloi- nen Getrag handelte. Man ret^te ihm zu, von einer Strafanzeige Abstand zu nchmen und die Angelegenheit im Familienkrs'le auszutragen. Me Bemühungen, den Bater umzustimmen, waren jedoch vergeblich. Er bestand aus der Bechaftung seines SohneS und nahm die Beamten gleich seilbst mit nach Hause. Als hier der Junge die Polizei anrücken sah, fliüchtete. er. Die Beamten folgten ihnr und riefen ihm zu, er solle stehenbleiben. Der junge Mensch gab daraufhin auf die Polizisten mehrere Schreckschüsse ab. Sch-liesi lich ader brach er evschölpft zusammen. Doch kurz che ilin die Beamten erreichten, echoS er iroch einmal die Waffe nnd schoß sich eine Kugel in die Schläfe. Er >var so-fort tot. FMchtbarer Eifersuchtsmord B u ka re st, 29. Mai. Einen furchtbaren Mord an feiner Frau verübte ^r Bärenführer L u p a s z in der Ortschaft Broilac im Komitate Jl-fov. Er überfiel ste während sie schlief, fesselte sie und steckte ihr eiyen Knebel in Mu^. Dann schnitt er ihr mit einem scharf^chliffenen Messer die Arme und die s^ne ab und ging zur Gei^dr-merie, wo er sich sMst stellte. Er g^ an, daß es ihm ganz gleiihgllttg sei, was jetzt Wik chnt geslj^e. Er habe seilte Frau tmr tvegen ihrer Untreue bestrafen wollen. Die Unglückliche verblutete, bevor ihr Hilfe geleistet werden konnte. Sin Sdemann, der noch ntegeMfttdat P a r i s, 2V. Älai. Bor dein Seine-Tribunal fand dieser Ta^ ein origitZeller ^fchoi-« dungsprozeß statt, der eine junge Pariserin, Lucien Trevi ll e r, gegen ihren Gatten angestrengt hatte. Sie erklärt, daß sie fortan iwch ihren Mann liebe, daß sie ab«r nicht niehr mit ihm zusammenleben könne, weil sie von ihm noch nie geküßt worden sei, Boeder bei ihrer Verlobung, noch auch während der Ehe. Der Gatte erklärte, daß er seit, der Mndheit eine unerklärliche Abneigung gegen das Wssen habe u. daß er dies seiner Frau vor der .Heirat auch gesagt habe. Die Ehe wurde aus dem alleinigen Verschulden des Mannes geschieden. ^ Die ÄnftI der Sraum Dil^ HMsche, Heute leider vergessene Operette des fvanzöslscheil Koittponisten Alexander Leeocq, „Die gvüne Jnset", spielt auf einer Insel, die nur von Frauen bewohnt ist. Eine solche. Amazonen-Insel gibt es aber i« Wirklichkeit. Sie liegt mitten im Stillen Ogean, heißt Rapa und gehört Frank reich. Die Insel hat Äne Oberfläche von nur 15 Quadratkil-l^ter und ist zum größten Teil von Frauen bewohnt. Männer gelten dort sozusagen als seltenes Tier. Die. Be-ivohner der Insel gehören zu einem Maori-Stamu, der von dem Segen der Kultur noch garnicht berührt ist. Alle Regierungsgeschäfte werde» von Frauen versehen. Frauen gehen auf die Jagd, verrichten alle Arbeiten, führen sogar Krieg uirter einander und ernähren ihre Famtlie, während die wenigen Männer verwöhnt und verhätschelt werden. Die einzige Beschäftigung der Män ner ist der Wschifatrg. Die Frauen dagegen gchen aus die Wacvfischjagd, mit Harpunen belvafsnet. Haitdavbeiten gelten als verächtlich und dürfen höchstens von Männern ausgefjchrt werden. Beim.Esseil bekommt der Mann dos beste Stück..Jede Frau hält es für eine besoMre Ehre, Hven Mann zu mästen. Die Männer werden, wenn die Frauen sie über haben, an andere Frauen verkauft. Der Preis i-nes dicken Mannes ist oft sehr hoch. Er erreicht in unserer Währung mehrere tausend Dinar, was allerdings auf dies^ Insel eine ungeheure Summe ist. ^ auif der I^el Raipa aber immer mchr Mäd<^n geboren werden als Ä^mbvil, geht die Bevölkerung der Amazonen-Insel dem Untergang entgegen. In Mkoilsbuvg, Böhmeil, begoß eine 40-jähwige lungenkranke Frau ihren Ehem»mn, einen Säufer, >ails er wieder einmal seinen ganizen Lohn in Mtohol unrgesetzt hatte, in ihrer Verz,voiflung mit Spiritus, branme den Betrirnkenen an und rannte davon, um der Nachbars denr Stande von 1852 Äs Mwohnheitsrecht in «der Wojl^vodina. Das in Serbien geltende bürgerliche Gesetzbuch voni Jahre 1844 ist nur eine gekürzte Uma-rbeitung des ABGB. Auch dem Entwürfe zum einlMtlichcn ju-goslawilschn BGB. wurd? das ABGBc.' zugrunde gelegt.. Das ABGB. fand b^i seiner Cinsührung allgemeine Anerkennung. Daß es ein erstklassiges'Werk lvar, ist auch aus semem hen Alter erisichtlich. Bezüglich einiger Be» stimnmngen konnte dies sreU^ich Mr msolge oibiger Aenderungen geschehen. Andere Le-lstrmmlungen behielteir S^n ' uvtpvünglich^n Text, erlangten jedock, inr' Laufe- der Zeit einen anderen Zinn. Nebst cincx Gv^j^Säu-derung, das ist die'formelle.Aenderung des WoiMmteS, gilbt es ivämlich auch eino setzeSwandlung. d^Z ist die Acnderung des Zinnes oder der Bedeutung bei gleiä) bkci-ben»denr'Wortla.ute. Am 1. Juni 1911 -viirdl? die .Hmidertjahrfei-er feierlichst oegangcn und bei dieser (^legenheit ein umfangreich^'s Buch mit 'ZlbHandluIlgen der cin-incirtesten RechtSgelehrteill der danialigen Juristenwelr d!ic sogenannte „Mtschrist zur Jahrhundertfeier des ABGB." h-rauSgegeben. Xrlumvb der Berliner Mkdarmontker in Zagreb Die Kunst als völkerverbwdender Kitt / Die Berliner von Zagreb md seinem Kunstempfinden begeistert Zagreb, W/ Mai. Das gestrige Zidon« zert der BeMner Philharmonie unter der Leiwng von Pro^. Hermann Ab en d-roth gsstattcte sich ebenso wie in grad auch in Zagreb zum größten Ereignis der Kon^rtsaison^ Die Kritiker der Zagreber Blätter stimmen darin überein, daß das Konzert vom mufiMirstlerischen Standpunkt und objektiv geurteilt der Höhepunkt der Saison gewesen ist, ein Ereignis, das ulwer-geßlich bleiben wird. Der riesige Saal des „AagrebaM Zbor" war bis auf den letzten Platz ausvelSauft, die Begeisteruilg des Publikums un!beschreibli6), wie sie nur an großen nationalen?^ttagcn rauschen kami. Die !itritiker fassen ihre -Eindrücke dahin zusmn« men, daß jedes Mitglied des Orchcsk?Cs ein Birtue^ seines Instrumentes ist und daß der Zusammenklang in: stärksten Fortissinio ebenso seine sieghafte Reinheit besitzt wie im zartesten Pianissimo. Die »Berliner Philharmoniker musizierten sich buchstäblich in daS hohe musikalische Empfinden des Zagreber Pil^likumS hinein, dessen Begeisterung keine Grenzen kannte. Am Programm waren Per len der sinfonischen Musik, wie Bachs „BrandenburgisVö5cks sckonsnci vnci grüncüic^ von ollsm lzskfsit unc! 50 stroklsnc! v,sit^ mockt. M >voscnt zfrokisnel >vsiK Leben übertmmpst Film Seltsame Schicksalsverwicklungen dreier Amerikanerinnen / Mord, Totschlag und ein Happy-end Huildertprozentige amerikanische F'luie ziehen außerhalb der USA nicht mehr. Man will weder die Gangsterronrantik noch den Liebcskitsch, bei dem die kritiklose" Berhlttii.ic-lung der Frau die Hauptrolle spielt. gllMkbt anch einfach nicht mehr, das;, solche' Dinge inl Mscll uno (^»uten in dem Staai wirklich passieren. Und dock), und doch . So abgegriffen da-Z bckallnte Wort von Amerika als denl Land der uitbcgrenzten Ml>glichkten auch heute erscheint, es g^'sche-heil dock) noch Dinge und Begebenheiten, die zwar nicht typiisck) Mneri^anisch si^rd, alier eigentlich do6) lmr in Amerifa vorkonlmen oder niit Amerikanern sich abspielen können. Woran starb Mayer? Daß die Liebe nlan6)nlal recht inerkwür--dig fällt, ist freilich eine. WeisHeib und'Erfahrung, d^e auf der ganzeit Welt bekannt ist. Jntmerhin gehört es nicht geriade zu den Alltägl^^ikeiten, das; eine dollarschn^erc ante--rikanische Millionärstochter — Pariser Blät ter haben aus ihr bereits eine.MilliardirS-tochter gemacht, aber das hängt wohl nilt der Devalvation des Franken zusaninien — sich in einen dwnnnerdlencr verliebt, der, und das ist nun das Nichtalltägliche, zugleich eine Autorität iln .^innst-^Antiquitätenhandel' ist. Diese seltsanw BerufsmWung war einen! Italiener Luigi M a i) e r eigen, der in Paris in dem Antiquitätengeschäsddes .^Kunsthändlers Dodge zunäck)st als Kvmnler-diener.dann als Mitcirbeiter und geschäftlicher Berater angesti^llt li>ar. Die ^Zjährige Mncy Weinr ch kaufte !n dem Mschöst eine ^tteiirigkeit, erdUctte und ner^ liebte sich in ihn derartig rnich und heftig, daß sie ihre Verlobung nl't ihni durchset^lo. Mayer besas; eine elegant' und nnt erl^''.-nenl Geschmact' ansgestattl't' ^^nnggsellei'.-'Wohnung, die ihni sein (ihes cinrichteil lassen. Äeser Tag^' besnchte ihn nlisl Nancr,.. unl bei ihni^l.Cocktailizil lunken. DndLi gab es einen tlei-n.'n Stritt, durch Nancy znnächst so cntriistet unlrd^, das', sie die Wohnung verliest. Alie'.' 'chon nach wc" nig^'n Minuten t^.'hrte sie unedc.- um uui) «W * Bei Menschen, die ost verstopft sind nnd mit beträchtlich gärendem Magen- und Dorminhalt herumgehen, bennrkt früh n filtern- ein GlaS imliirlich^'s „t?ranz»Josef'^-Bitterwasser gründliche DnrchspMung dcS gesamten VerdaunngSnxges. Durch (Gebrauch des „!^ranz-Josef"-Wassers nnrd d e. Zu.nge bald reiner und eiit'regerer Appetit stttZt sich schon in wenigen stunden -T^.na'I? !S;e»eiti-gnng der Vcrstopsung — ein. Ol! min. ,0L. i,«!. nar. ?klr. 8. br. lZ^IkS ocl SS. V. versöhnte sich mit ihrenr-Verlebten, mit den, ste noch einige.Liköre zu-sannncn trank'. (5ine Viertelstunde später -wurve dei,'^ Italiene'.-unwohl. Cr versiel in Krämvse und lii'.he.> Fieber. Iin Lu'ufe der^ Nacht v.!rschjcd <^r^ i5r war >niie die ^Obduktion de.- Leichc' ergali, an den folgen eines- geradezu granenhest wirtenden'Giftes gestorben. Nanet) ivar nicht die' Täterin, denn sie l^a^te sofort 'Freunde und Aerzre tclepl?oni!^) zu .'^vlse gerufen, auch die llntecsuckiun.? der alkccholis^^ Getränken nach Gißten blle^ „ MrriVvver Mrnmwr ^ Zomtzbag, tion 31. Mai ISSV ergebnislos, auch ciii«) gründü'chc Umer-suchu ng der Wohn »mg erbrachte kem« Spnr von Gift. Di« julbg« Amerikanerin, die lo plvklich um shr Lieb<'sslück gsbraM wurde, erlitt einen Nervenzusammmbruch und mußte ttnier äv^dliche Uoberwachung s^stellt ^Verden. Wovcin starb Mayer? sich vielleicht nirtev den inittelalterbichen K'unst-geqenständ^'n irgend ein Gegenstand aus d.'m l^iftarsenal idt ^st. Lügt Divlan? sie li-at l)at noch ein zweites Thenm zu augüregtem Frage- und Antmiortspiel. ^ Ct)icaHo ist vor einigen Tagen die 28jäl)r:ge V i v i a n S i ni s verhaiftet werd-en, well sie ihren ?)kann durch einen Schlkst in den Vi und getötet hl' tte.. Sims hatte wüHrcnd des ^N'ieAes zu der amenkanischen Europa-''Armee gehört und hatte in den Mmpfe.n in ?^rankreich einen RückenmartsHuß Lrlxllte'.^, dilrch den er vollkoimnen gelähmt ivurde. Vor W Jahren kreuzte die 'damals 18jährige Bivian den Weg des um 12 JÄHrs ältsren ?.^l''annes. Er verliebte sich in sie unid sie cr-n'-iderte seine Liebe, di? sie in ihrer Vhe durch hlngebcildc Pflege bekrästigte. (5tn>a vor eiilenl Jahre lernte Frau Tuns den ^ichaber eine^z Ml>dcsrt'er Matroseiddirne, die o^bendri^in an Trunksucht gestorben war. Diese Mittei'lnnc; ernüchtk'rtc Vivinns Liebhaber, der sich nun von ihr völlig zurückzog und joden Perkehr Bei Vivian ivan'delte sich jedoch die bisherige Liebe in abgründigen 3'le '^rjchos; ihren Mann, stellte sich jedoch selbst den Behörden, wobei sie anga>b, das; sie den Mord aus Mitleild lbegangen habe. Der Zustand ihres Mannes habe sich in der letzteir ^eit dermas^n verschlinmiert, dast >das Äben für ihn nur Nock) eine furchtbar:: Qu^ail c^eiveien sei. Lugt Vwian? Das ist jcht di« grosze ?^rag<'. Von der genauen Bvan^tiwort^iug d'e^ ser Frage hängt ihr weiteves Zchicksal ab, denn war die Tat ein Mchvakt, muß sie auf den elektrischen Stuhl oder znni mindeskn ans Lebenszeit ins Zuchthaus. Hat sie <''»cr iihren Manll auf seine slehentlichen B'tten hin erschossen, wird sie entivcher freigispro-ckicn oder M einer so gerimgen Gefängnis-stra'e verurteilt, -daft. dadurch «die Dat nicht gesiihnt erscheint. Welch ein Mmproblein! Au« dem Wasser in bte Ehe Ohne l)appti lr.d. vaindclt sich der Dank m Liebe. Alle dabei erdenklxirett Ab^ nxin'diung^'n kann nian 'n den Witzblättern lesen. Das ist geioissermas^en ilrternat'onol, ab<'r ivonn -der Lebensretter ein l^ri'lhniter Millionär ist und er d^e von ihm Nerettele vom Fleck liveg heiratet, das ist amerikanisch. Fast möchte man slagen, dasi es bei W , !-! iam Lee >ds z^ir Gepflogenl^eit gehörte, Frauen das Leben M retten. Er hat ichon einmal eiire Tä?Mrin -aus den« Ausser g<'-liolt, aber sie durchbrach die Negel, denn sie ^lerhei ratete sich mit einein engliisc^n Lord. Ter j^nge Leevs tröstete sici) mit einer rus-sisber vor eini-ger Zert lnilieder <^schie!den, so»das'. er d'e von i5?ni Gerettete a.i^tmrdslo5 h-eiraien Lon«uirHfälti^tie vorbeMet. Eine weitere Startgröße wntd „Solo n" aus dem Stall lmssres bekannten Tvabersport-lers Franz FiliPie sein, ein von lhm ebenso gründlich vorbereitetes Pferd, ganz aibgesehen davon, daß im Derby, dieser großen Zuchtiprüfung unserer hoiinischen Bisr-jährigen, mich die Ljutomerer mtt „P o k a", „Don? o" und „K a d e t^^ die Swrtev^Bhl in bester Weise ergänzen werden. Wie gesagt, der Jahrgang 1932 hat schrrelle Produkte gezeitigt, das ^rby verspricht demlmch außerordentlich beseite Felder und gespannte Endkämpfe zu liefern Die Propositionen für den 11. und für den 14. Juni gelangen soeben zitm Versand. Sowohl am ersten ivie auch ant Weiten Renntalg gelangen je vier E i n s P ä n-n e r- und ein Z w e i s p ä n n e r f a h-ren zur Durchführung. Außer den Trabfahren findet an jedem Renntag auch eine Reitprüfung statt und dürfte hiefür . auch auswärtiges Psevdematerial verpflichtet ^lverden. Der Tvabersport, der in Mai?iibor in den ersten Jahren nach deni K'riege nur eine kur ze Scheinblüte erlebte, um dann in vieler Hinsicht nachzulassen, hat seit zivei Jahren wieder das Interesse d. breitesten Publikums an sich gezogen, denn'der Motorsport, dem man in diesen Jahren des Verfalls alle Ausmerksanlkelt zuzuwenden schien, konnte nur eine Zeitlang sein Rennpublikum halten, bis sich die Wertung der kombinierten Leistungen von Tier und Mensch siegreich durchsetzte. Diesem Nmstiand ist es zu-^schreiben, daß die pferdesportlichen Veranstaltungen des allWMich zum Start gebrach ten vorzüglichen Pferd<'materials wieder das 7r!icket6«»» lt6stliekv Volicizetkinlc. : L i^>o>pl, Uskikvr sind, lvas sie längst schon waren und -auch sein ollen: gesellschaftliche Attraktionen ersten Ranges ulld danüt das Treffen aller Beoöl-kerungskreise auf dein grünen Rasen. Wie im Vorjahre, so »ist aucl> für das heurige F r ü h j a h r S - D e r b ti - M e e t i n g schon jetzt das größte Interesse vorhanden, zunml die Rennen von Cven bei Ljutomcr wieder zwei starke Ho'fnungen zeitigteu: die beiden vierjährigeil Stllten „P i k (1.34) Ulld „L a st a" (1.35). Diesen banden schnellell Stuten der heimische,l Ljutomerer Zucht hat die bewährte ZuchWtte T u r- Pfingsten Der Herold Pfingstlicher Zeit ist schon .Him-nlelfaihrt; nun aber ist das Tor, durch das wir auf tausend Wegen dem.Sommer entgegeneilen,- plötzlich geöffllet, und wieder geht es durch wogende Felder und blühende Wiesen den rausc^den Wäldern und Seegestaden entgegen. Die große Wallfahrterei des Wan^dcrns setzt ein. In aller Herrgotts-fMe schon la6)t die Sonlle. Die Veränderlichkeit' ^s Frühliilgs init seillen noch kalten Winden lllli) Nachtfrösten liegt hiilter uns, litld der letzte Teil des Leilftes — langsam zllm Sommer übergleitend — stellt uns bereits die ersten Rosen auf den reichgedeckten Tisch der Natnr. Festlich lv^Hen dllftende Birten um uilsere Pforten. Die Ferien treten in erreichbare Nähe. Kinder sollen aufs Laild. Reisepläne werden geschlniedet. Die Eisen-lbalhnzüge, so^zahlreich sie in Bereitschaft liegen, Kllen sich im Nu ulld entfahren zulleh-mend me^r Städter in die luft- und lichtvollen Soässer beleben sich lnit Rllder- und Motorbooten, Segelijachtell und Salondampfern. In unsereil großen schöneil Freibädern tum-llleln sich Wiensen, die es mit den Fischen aufnehmen möchten. Frohe Rufe komnlell von den Fukballiplätzen; hoch saust der Ball durch die oft schon recht somimerlich-schwüle Luft. Tennis und Nettersport finden begeisterten Iusipruch. Die Propeller der Flug-zeltge hört man sll^mmen. 'Zlutos fegen mit eiller 'Stnuibschleppe daher. Der Angler fängl Fische, MM mindesten lphil>osophisc^ Gedanken. Und der killderreiche ^milielwater schwitzt schon bei Millderteinperaturen, lvenn er sich mit seineinl Geldbeutel ills Genchmeil s<1^t uikd erwägt, y>ie deil vielfachen Wim-!>^n ohne S<^den fm- die wirtschaftliche MMndheit Rechnung getragen werden könn-te. Deiln die Frau brau6>t Luftveränderullg, die heiratsfähige Toter ^hat noch keinen Mann — oh, ivelche Perspektive erösl^net das Nelx' Pfillgstsest! Ulld doch ist ein -jeder froh, daß die schön-He Zeit des Iahreö gekommen ist. Die «G^ast-wirte des freien Landes wissen sehr uwhl Ulld fellien sich niit Äorräteil entsprechend vor. PtfiilMen ist sozusagen „die Prc'l'<' ailss Exeinp.'!" oder „der grosse 5''era!'sreis'er", 'de«r ganH oder Teil das u>ieder gut ina 6)ell soll, lvas ein langer Winter verbrochen hat. Wenn nur ldm Gottes»oillen Petrus keinen Strich durch die Rechnung itiacht! Mit Argusallgen Prüft der Wirt das himmlische Zelt. Jede Wolike erweckt Besorgnis. Handelt es sich doch nicht nur um das Äold, das die koimnenden Gäste bringen, sondern mich um das eigene Geld für die oft großen vorherige,^ Anschaffungen, die beiln Ausfall der Bssucher verder>^n könnten. Hierzu kommt die neue schnlucke Herrichtnug der Kaffeegär-te,l und Gaststätten aller Art, vvlu S^schirr bis zur Tischdecke, voin, farbigen Allstrich bis zum schönen gel^n Kies, Tischen, Stühlen und Bänken, ^r Laie inacht sich oft keinen Begriff, lvas alles in einein nur mittleren Betriebe sein will! Aber auch der innere Mensch soll gswin->lcll — und Mar nicht zuletzt. Das dritte hohe Fest des Kirchenjahres, das zum All-den^en an die Ausgießung des Heiligen Geistes und Stiftuilg der christlick)en Kirche 50 Tage nach Osterll gefeiert wird, soll auch uns mit neuenl Geiste durchgNhen. Alle Schlak-ken, die der Winter in lms zurückgelassen hat, nrüsjen endgültig verschwinden und der Herzensfreude und Herzensgüte Platz ina-«hen. In eine herrlich aulfblülhende Natur Passen nur liebe, fvolhe Merrschen, die anch andern Freude bereiten, ob sie nun avni oder reich sind. Denil die innerell Lebensgnter, llicht die äußeren, sind das Daseini-^wichtige und Entischeidende. Trageil wir von unseren Psingstausfs'ilgen recht viel Sonne ins Haus! Frolhe Pfingsten! Die Sirmung in Maribor Zll den Pflngstfeiertagen findet auch in diesen, Jahre das tradition<'lle Fest der bl. Finnung statt. Die Feierlichkeiten werden alll Pisingstisonntag um 8 Uhr mit dem solennen Eillzng d<'s Fürstbischofs in die Dointir-che eröf^et, worauf der .Mrchenfürst eine feierlic?^ Predigt haltet ilnd dann das Pon-tifikalamt zelebriert. ?Ilb halb l's^ Uhr wird Fn-rstbiischof Dr. T o ln a Z i ö das hl. Sakrament der hl. Firmung erteilen. Die Firm. ling<' mögm sich sanit ihreil Paten entlang der Bänke in eine Reihe stellen nnd zwar die Mädchen ans dl'r Evangelinnlseite. die Kimlien der Epistelieite. Jedesmal, ivenn d'<' ^irnnina in einer Nieibi' beendet ist, wivd dies ein tzUockenKeichen bekanlltgeben, wo- samstaa. dm so. Mal rauf eine Andacht folgt. Um 11 Uhr w^rd die Firmung fortgesetzt. Am Pfingstmontag begülnen die kirchlilZ^il Feierlichkeiten um halb 10 Uhr, worauf unl halb 11 Uhr die Firmung stattfindet. Um eine reibungslose Abwickllmg des Wa--genverkehrs sicherzustellen hat die Polizei für beide Pfingstfeiertage eine Sonderfahrord-nuna vorgeschrieben ulld zwar haben bei der Hinfahrt alle Fahrzeuge aus dem 1. Bezirk (rechts von der Slovenfka ulica), «mS dem 2. Äeztrk (lmks von der Aleksandrova evsta) sowie aus dem 3. Bezirk u. 4. Bezirk (rechts von der Samostanska ulica) die Slovenska, Gofposka und Ulica 10. oktobra zu passieioen, während die Rückfahrt durch, die Gledaliska ulica erfolgt. Die Fahrzeuge aus dem 2. BeAirk (rechts von der Aleksandrova cesta), sowie ans dem 4. Bezirk (linkS von der Samostanska lllica) und auS dem 5. Bezirk ha^ bei der .Anfahrt den Hauptplatz und die Stolna ltlica und bei der RÜckf«»hrt die OroZnova ulica zu benützen. Diese Sonder-fahrordnung haben alle Fiaker, Automobile uich Privatwagen ewzuhalten. m. R-cht srohe vnb glückliche PfinMewr. tage wünsche« alen Aboimenten. ten, Mitarbeitern und Lesern die Redattion und die Berwaltunß der „Maribarer Zei. tung". IN. Die nächste R»mmer der „Mariborer Zeitung" erschaut «egen der Psingstfetertage erst Dienstag nachmittag zur itUichen Stunde. m. Militärisches. Der hiesige, ill weiten Kvevsen bekannte und gesc^tzte Jndustrlelle Herr Anton Desnica hat dieser Tage in Beogvad als ReserveofiiiAier die Majors-prüfullg abgelegt. Wir gratulieren! m. Den Reifepritfungen an d. Gymnasien in Nordsloweniell werden als Vertreter des Unterrichtsministcriunls u. a. beiwohnen: in Ptuj Universitätsprofesior Dr. Milko K o s, in Celje Oberschulinspektor i. R. Jo^ sef V c ste r, am Gymnasium in Murska Sobota sowie an der Leherinnenbildungsan-stalt der Schulschwestern in Maribor der dem Unjerrichtsminisierium zugeteilte Professor Janko LeskovSek. m. Nchrnng durch die lwnftauSstMung. Sonntag, den 31. d. mn 11 Uhr fin^t vlne fachmännische Führung durch die Kunstausstellung im Koistnosaale statt. Äe Ausstellung lvurde in den letzten Dago,, um einige neue Werke bereichert. Fvau Bulooec-M ra k hat die nlonitmentale Büste des Schauspielers Milan SkrhinSek' aufgestellt, die dltrch die Wucht des Ausdruckes außer» olÄentlich imposant wirkt. Neuausgestellt lvurden ferner' niehrere Bilder des auZg» izeichneten Aqll'a>rellisten Jvail Kos. Unter den ausstelleilden KinlstlerR blinden sich ferner Sirk. M o d i c. K l e m e ll ö i L sowie der bekannte Porträtist Aug. Buctk. ln. Wissen Sie schon, daß sich ein Los der Stiaatlichen Klasselrlotterie als Pfingst- und als Firmungsgeschenk besonders eignet? Die nächste Ziehulrg der Klassenlottevie steht be« reits vor der Türe und es ist daher angezeigt, sich so rasch als lni^ich zu entschließen Ul^d llach der Essenden Nummer umzusehen. J«lle aber, die bereits an der gegenwärtigen k^nde terlnehlllen, nlögcn die Erneuerung ihrer Loje unvorz^üglich vor,lehnlen. Die AioriHover Hmlptkollektur der Staatlichen Klassenilistterie Bankgeschäft B e z j a. k, siposka ulica Lk,, ^,»0 lwch eine größere Aus-lwahl von Klassenlosen aufliiegt. stcht den Interessenten Nlit einschlägigen Jnformatlo-llen und Mt^schlägen stots zlir Berfiigung. nl. Das Amtsblatt fiir das Draubanat veröffentlicht in seiner Nummer 42 u. a. Aibänderllngen der Verordnungen über die Verweildung der Sträflinge bei verschiede-llen Arbeiten, über die Einrichtung der Sttafanstalten n,ld llber das Strafanstaltspersonal, feriler Abänderuilgen und Ergänzungen der Verordnulrg über die Pauschal-nmsatzsteuer, ill der Numlner 43 u. a. da-il^licn die Verordnung übe^- das Kartellge-richt, die Aufteilung der in Betracht koln«' Menden Persollen iiber die einzelllel, Allstal-ten zl'r Dnrchfiihrnng von Präventivmaß-nahineil 'ind di<' Berurdnnnii üb^r die kälnpfung der San-Josee-Schildlans Smmtas, 3l. M»i M«. ,5H«W»ovr ZvitiMff" N«i««r lSI IZ«S ^uIZK?ttriUtt ZtuF/riF^sKSF/e «0 Jahre Mädchenbürgerschule m Marwor Die MädchewVürgcyschuI'e l in Martbor feiert in diesein Jahre ein DoPPeljMlSum: ihr 60jähriAes Gründungsfest und ihr Ky-jährigeS Bestehen im Gebäude der Gemetndc-sparkasse am einstigen Dompl«tze, denk heutigen ÄomKkov trg. Der Ursprung dieser Kulturstätte war die eirdstige selbständiso k. u. k. 2-tlassige chenschule,. dte die Schulchronik Stadt Maribor als berekts im IaHre 1815 bestehend erwähnt, deren Leitung später dem Direktor der Knabenhau4?tschule anvertmut und in der alten S«^lmeisterei ant Kirchplatze untergebracht war. Später übersiedelte sie in daS Haus Nr. 8 d«r Pfarrhofgasse und nach dem Unlbaue deS alten Theaters (des ehemaligen Spitals mit der hl. Geistktrche) in das dadurch entstmrdene .^us. An dieser Stelle steht heute das Postamt. 1859 erhielt die Schule ein« dritte Klasse, zu der 18V6 eine viert« kam. Mit dem Erlasse der s. k. Statthalterei vom 3. Juli 186v wurden nun die 4 Klassen als städtische Mädchen-j^upt-schule erklärt. 1869 wurde sie fünf-, 1871 sechSklafs^g. 1S7S Üversi<»d«lten die oberen Aas sen in das Oebäude der Knabenschule am Domplatze. (Jetzt Titz der Polizeibehörde.) 1874 wurde die ?. Klasse eröffnet, zu der im nächsten Jahre die 8. Klasse kam. Gleichzeitig wurde ein Kurs zur Heranbildung von Handarbeitslehrerinnen eröffnet, der durch viele Jahre bestand. Der duri^chnütliche Besuch in den Jaihren von 1860—1874 betrug .W8 Schüleri»men. 1876 wurden nun die oberen Klassen als Biirgerschule von der Voltsschule abgetrennt. Die Leitung derselben blieb in den Händen des Direktors der Mädchen-Bolksschule, Herrn Alois H a b i a n i t s ch. Als orste geprüfte Biirgerschullehrcrin wurde Frl. F. Matzen-a u e r für deil naturkundlichen Unterricht nebst ??ormenlehre und Zeichnen angestellt. Die iibrigen Gegenstände wurden durch be« währte Bolksschullehrkräfte erteilt. Dte Chronik, filhrt hier Namen an, die noch heute ln den Herzen vieler Mariborer dankbarste Erinnerung »vecken: Bo< Hödl, Jallas, Schmidl, Weingerl. v. Peball u. a. Letztere verbringt ihren LebenSalx^nd in uilserer Draustadt. Im März 1880 verließ Herr Habianitsch die Anstalt. Mit ihni schied ein bewährter Füf>rer und Lehrer, ein Freund der Ju-gend und der Amtsgenossen. An seine Stcl-le kanl mit August 1880 Herr Josef Ried« l e r aus Graz, unter dessen Leitung die Schule am 17. Mai 188« auf festliche Weise in ihr neues, gleichzeitig mit der Sparkasse erbautes Heim, das 147.830 Gulden gekostet hatte, übersiedelte. Die Eröffnungsfeier wurde eingeleitet durch einen FestgotteSdiellst in der Doinkirche, zelebriert von, damaligen ??ürstbischofe Dr. Mai^imilian Stepischirigg. (^efiihrt von Dir. Riedler und dem Lehrkörper bielt die Schuljugend, 175 Mädchen, ihren Vinzug in das neue Gebäude, gefolgt von den Ehrengästen: s^iirstbischo? Dr. Ste-Pischnigg mit dem ge-samten Donlkapttel, Statthalter Gllido j^reiherr von Kübeck. Bezirkshauptmann Viktor Freiherr von Hein, Altbttrgernieistcr Duck!,itsch und Dr. Reiser, Bürgermeister Ingenieur Nafly. Bi^^biirger-meister Dr. Schnlidercr. sowie stinitliche Ge-ineinderäte und Borsteher aller Schulen. Namen, die der Vergangenheit angehören, deren Na-chkomnlen aber nock. heute zun: Teile in Maribor angeseli-ctte, ansässige Bürger lind. Inl Turnsaale der Anstalt versammelten sich aNe, unl die Eröffnung oielser Kulturstätte würdig zu feiern. Das reichhaltige Programm enthielt Reden der verschiedenen Festgäste, einen von Direktor Riedler vertonten ^stchor U7id unter anderem eine Deklamation, vorgetragen von Berta Mal-ly, der Tochter des angesehenen Arztes Dr. Arthur Mally. dessen grotzer Verdienste unl Maribors Schulwesen wir noch später gedenken wollen. Nach der ?^ier fand die ^ich-tigung der Schulräume statt, in demn sich unterdessen die Jugend versanmlelt hatte. Viele, die damals mit strahlenden Kinder-äugen dieses seltene ?^est begingen, ^ckt heute der ki'lhle Rasen und von allen, die in diesen, Ilihrc die Jugend lehtte,! und führten, lebt nur noch die Ährevin der franzöfischen Sprach«, Frl. Helene Kuderliczka in unserer Draustadt, nachdem sie durch volle Jahre treuestens ihren Pflichten O^niige geleistet hatte. nur die trauernde Schulj^ugend, sondern auch ein Großteil der Bevölkerung das letzte lÄe-leite. Es kam nun Frl. Ida Dant an die Zchule, hervorragend befähigt für die Ertei 5/^KS'5 189<)/S1 schied Frl. Uatzenauer von ^ lung des Unterrichtes der deutschen Sprache der Schu^, vergöttert von der Jugend, ge« > - schätzt von den Kolleginnen, um in Leoben die Direktorsstelle an der Birgerschule anzutreten. Noch heute ist sie und ihre Verdien-st« unvergesseit bei jenen die diese strebsame, äußerst begabte und op^rfreudige Jugend--bil^dnerin kannten. In diesem Jahre verließ auch Frl. Anna H 5 dl die Bürgerschule, an der sie von I676 an gewirkt hatte und wurde Oberlehrerin Sn der Volksschule der Mag-dalenenvorstadt, lvelche Stelle sie bis zu ihrer Pensionierung innehatte. Ihre pädagogischen Fähigkeiten, ihr Feingefühl, insbesondere aber ihre Be-sorgtheit armen, not^ leidenden Schulkinder gegenüber, erwarben ihr einen großen Freundeskreis, der ihr zeitlebens treu blieb und überS Grab hinaus etne dankbare Erinnerung bewakrte. Im Jahre 1592 wurde Herr« Johann B r e S e als Katechet der Mädchen-Bür-gerschule bestellt. Viele Geilerationen verdanken ihm, der es wie nicht bald ein anderer verstand, die jngeMichen Herzen für wahre Religiosität zu entflammen, ihr praktisches Christentum. In voller Rüstigkeit begegnen wir ihm noch heute in den Ströhen der uns so lieHen Draustadt. In diesen: Jahre erhielt die Bürgerschule noch eine zweite neue Lehrkraft, Frl. s^nni L a g 0 r c, die spätere G'^ttin des bekannten Wdagogelt und Herausgebers der „Quelle", Dr. Eduard Rur-gcr. Mit September 180v erfolgte die Ernennung von Franz Frisch zunl Stadtschulinspektor. Von die^r Zeit an ist dessen Name innig nrit der Entwicklung der Mä^n-Bürgerschule verbunden. Bon seiner hervorragenden pädagogischen Begabung, seinem reichen Wisse,» und nIe eingeführt und mit bestem Erfolg verwendet. Er war der Lehrerschaft ein Führer im wahrsten Sinne des Wortes, der mit seiner treffenden Urre^S-kraft stets neue Weg« zu Welsen wußte Er lvar Borsitzendov der an der Schule später eingeführten Schlußprüfungen, bietete Konferenzen. die sur jeden Teilnehmer etivas Wertvolles brachten und war, lvanll inlmer befragt, zu Rat und Tat bereit. Wenn seine Rede auch oft eine harte Schale zeigte, wie Direktor B i e n e n st e i n am offenen Grabe dieses Pädagogen am 31. Dezember 1915 in seiner Abschiedsrede erwähnte, der Kern ivar stets gut und edel. Er ruht auf denl Friedhofe in PobreZje, seine Werke aber leben fort in den .s>erzeil aller, die einst seine Schülerinnen waren oder zu der ihnl untergeordneten Lehrerschaft zählten. Das Schuljahr 1W(!/97 brachte eine Steuerung inl Schnlbetriebe, die Prüfung am Ende der 8. Klaffe. Sie verfolgte den ,»iweck einerseits die Kinder znnl Lernen anzneisern, andererseits von der getreuen Pflichterfüllung der Lehrerschaft Zenssnis zn gcbei,. Ihr wohnten außer dem Stadtschulinspektor als Borsitzendem der Bürgermeister sowie der Stadtpfarrer bei. Im Jänner 1900 wnrde .'derr Dr. Arthur M a ll y, Prinmrarzt und kaiserlicher Rat zum Ort^chulaufseher der Mädchen-BÜrger-schille ernannt. Boll Verständnis nnd liebens Heveits an der Anstalt wirtte und sich eines ausge^chneten Rufes als Lehrerin für Mate» und Zeichneir erfreute Frl. Marw G ch n e i d e r, dte dsrzM a-n der Schale tättgM. 23. und 24. Jmli MA) inspizierte Dr. Karl T u m l i r z, LandeSischultn^pektor in Graz und Verfafs« vieler pädagogrscl>er Schriften, eingehest die Schule und äußci^te sich lobendst über die sichtliiche Entwicklung di^ Kvlwrstätte. Dem L^ter derselben. St i « d l e r, wulde als Anerkennung' ^ sektze Kultumrbeit am 1. Juli 1910 vom damÄigen Mariborer Bezirkshauptmann Weiß von Schleußenberg daS goldene Ber-dienstkveuz mit der Krone seierlichst überreicht. Das Schulj'ahr 1912/1.^ wurZ!« mit t0 Klaffen eröffnet, mit der stattlichen Zahl Volsvi Gr gcu« Krön» VN«! - k»il vnvsttOkr» - d«^i5«n «». l)Onnock ctvr toeksr fi»! «in«, 7c>g»5 ou». V»r vnbOMsrk» kin»«s ^äkn«n sitrsnel, datt» 5161 immOf »^iicksn lokn vntt ^oknf!«i»ck gOseko« b«n vlnt »0 ikf«n ttolt im Ki»s»e gsroubt. KÜtt» cliss I^ONN Xolocivnt »ntkült ok «in-rig« Z^okner»m» in l.on^« LulforlTin potantiGi'»» gsg«n <^«n gskokrÜcksn ?o>kn»tvin. kinkock müAig«» Iädn«pt,»rOn mit Kalo-clonk «ck^^incl«» ^oknztGin, «sin» t>l»ubil „»v» »Io«ßik»n»«nerl«r», g«g»n Äkn»ioin ttkß^iscttes e k I k u V l 5 und selbst schriftstellerisch tätig. Ihrenl Wirken machte erst der Unlstnrz ein End<', in Araz beschloß sie ihre Lehi'erlansl'asin, ein treues Gedenken der Draustadt bewahrend. Am 7. Oktober 1900 stattete der dchterheim, jetzt „Besna", in Maribo^-leitete und Frl. ÄX^tarine M r e ß n i g, ivelckie nach dem Umstnrze ihre neue .''>inwt in Leibnitz fand. Inl März d. I. wnrde .''>err Josef D 0 r f-m e i ste r, gebürtig ans Böhnien, der Schule zugeteilt, kam jedoch bald an die Knaben-bürgerschnle nnd wurde von dort der Land^'S Lehrerinnen'Bildnugsanstalt zngeteilt, von wo er nach 2 Jahren wieder an die Mädchenbürgerschule zurückkehrte. Er vertrat bereits die moderne Richtung iin Unterrichtswesen und konnte sich zeit seines Wirkens der schiinsten Erfolge erfreuen. Mit Erlaß des steiermarkMien Landesschulrates von, 13. würdigem Entgegenkonlmen versah er dieses i November 1902 wurde ein FortbildungSturs Amt, besuchte wiederholt die Schule, auch ^ für die der Schulpflicht entlvachsenen Mrd-Mhrend des Unterrichtes und schenkte den chen errichtet, der der Bürgerschule angeglie- Wt'nrschen der Lehrerschaft stets willig Gehör. Dieser verdienstvolle Freund und Gön-irer dei Mädchen-Bürgerschule xuht in hei. ulatlicher Erde, dem alten Stadtfriedhofe in Maribor. Groß war die Trauer der Lehrerschaft u. Schülerinnen, als inl Juli liW der Tod zwei Lehrkräfte der Anstalt ans diesem Leben abberief: s^achlehrer Friedrich S ch u st e r und Fack^lehrerin Johanna C i d r i ch. Neide erfieuten sich der größten Wertschätzung und aus ihrem letzten Wege gab ihnen nicht dert wurde. I!10l» wurde die verdienstvolle Fachlehrerin Frau B u r g e r in den Ruliestand versetzt und zog nach Jnnsibruck. An ihre Stelle kanl Emma von Lenrs, die aber bereils nach kurzer Dieipstle'istnng ,mch Bozen versetzt wurde. 1907 wurdeir 2 n>eitere Parallelklassen errichtet. da die Schiilerzahl auf 304 stieg. Diese Erniciterung der <^s)Nle hatte die Anstellung zn'eier Lehre'innen zur Folge: von 4tj0 Srt'ülcrinnen. Es sollte nicht schal" tenlos verlausen. Direktor Riedlcr be^ gnnn zu kränkeln und nach .').'iii^hriqer unermüdlicher Lehrtatigkl'it erlag dieser verdienstvolle Schttlniann und ^toniponijt zahl reicher Jugendsinsispiele unl^ l^'hören an« 31. Oktober einer Gehirnblutung. Das Leichenbegängnis am Allerscelent^ige gestaltete sir!) zn einer grossen Trancrknudgebung. Am os-fenen Grabe sprachen Pfarrer M 0 r avee und Fachlehrer Dorf nt e i st e r niarni empfttlidene Abschiedsnxnte und riitslend klang die alte Weise „Es ist biestiiunit in tes Rat" ans den l,ew'gteir ^tinderkohlen. Er. der sein gan^^es Sinnen und Trachten nl>r srinenl Berus.' «gewidmet Iiatte. der ein Lehrer nach alteni Scl^rot nnd i^iorn gewesen war, er fand nun die niolilverdiente Rnhe in kühler Er^e ans d!.'ui danialig^'n Stadt-sriedhcfe. S<^in Nachfolger wurde Dorf n, ei st e r. Nnr .^wei 7^al)re niarei, der friedl!el)en Entfaltnng unter dessen .^iel-lx'wußten Leitung vugönut. ^'ann staild auch nnsere Mädrt/.'n-BürgerschnIe iul '^/'icheu des Weltkrieges. Der Tnrnsaal wurde ^^lnsliabe' stalle für ^-Z^rot- und Mehlkarten, die Schnl-ränme dienten zeitweilig als Onarlierräuine fürs Militär, (^»ros? nuir di' Opferwislicikeit der Lehr20 Schülerinnen l'esucht, der Höchstzalil n'älirend il>-res tMjährigen Bestandes. Mittlerweile nmr Geb'lwde der 2. Mädeinen.Bitrgersctiule in der danmligen Reiserstraße fertig gestellt nnd am N. April 1017 üb-'rsiedelten 2 erste, Fannti S i e b e r, d«ve,^ Schwester JsadeUa' 1 zweite und 1 dritte Klasse in ihr in niodern ZomBag, d« 31. Mai ISSS. ,»4^ ster Mise ausgestattetes svemÄ>ttches Heim. Mit ihnen verließen auch die Lehrest« ^c»nta na, Hallsmann, Aoss er und 5 l e b c r c r die Mä^chen-Nürger-id(» fahren die Schule besuchten, be-lrägt Viele von ihneit widmeten sich d<'m Elzi?l)unkssberuse, eine große Anzahl til^i tisier ^Lehrerinnen waren einst Schülerinnen dieser Anstalt, darunter auch die spätere Direklorill der 2. Mädchen-Bürgerschule Äntonie S t n p c a. eine bekannte Pädago-t^in nnd Organisatorin. Etliche fanden infolge besonderer Begabung einen Wirkungs-fr^is weit entfernt von unserer Draustaldt, n>ie z. B.: Paula U rbacze k, Opernsän-gerin in >Minburg, M. K r i st e n und von o r ul a ch e r, ^konzertsängerinnen in Wieli, Hella eged n i die durch ihr ^tlaviertalent, ganz beson/ders aber in ueue-stcr 'ieit durch die von ihr lierausgegebenen Gedich'rbn^e „Ephides" van sich l'eden ma6)t. (5bcnso war Marion E l a r i c i, die orst unlängst als Solistin in Mozarts Requiem vor das MtN linnl^r Publitunl trat, Schülerin dic.ser Ansttilt. die iii frül)er>.'r Zeil, als das Mitteschulslndinnl den Mädüien in Maribor nerschloss^'n niar. von den Töchtern unserer angcsct)cnst!.n /'^oinilien besucht wurde. Zeit Mai IVs» führt sie den Nauien „Anton Marlill slomSek-Bürgerschule" und es ist bedentungsvoll. das; gerade l^suer, wo die grossen Slolli^ek«^eiern stattfinden, auch die Schule seines ".linniens ein so seltenes ^e't kxgeht. (5s möge ihr eine n>eitere glückliche (Entfaltung beschert sein zum Segen der Iu-g<'nd. die sich dort für ihren fernereu L?ebens weg vorbereitet! M. G. 30 Zahre im Dienfte der Stabwekfchönemng Be^desjubUäum des BerschönerüngsvmineS für die Magdalmenvorstadt Der agÄe V e r s ch ö n c r u n g s v e r-e i n für die Miagidalencnvor-st a d t feiert Heuer sein Zvjähriges Best-an-desMbÄäunl. (?s erübrigt sich wohl, die Ber dichte aufzu^hleu, di<; siä) dieser Berem im Laufe der verflossenen drei Jahrzehnte, insbeso!l^ve aber in den letzten zehn Iah' ren, fttr die Verschönerung des fünften tadtbezirkes und übevhaupt der Drauftadt oils Ganzes erworben hat. Es seien h'er nur die Ansgestaltung des Magdalenenparles er wähnt, der unter intensiver Mitarveit des Vereines auf den» einistigen Trümmerhaufen entstanden ist, ferner mehrere öffentliche Anlagen, di ldicsem am dichtesten bewohnten Sbadttoil ein neues' (Aepräge verlielien, und schließlick) der romantische Promenadc-:veg entlang der Drau, der nack) dem neuen Re-gulatiousplan. bis zur Mariborer Insel vir längert nierden soll. Jln Magdalenenviertel ist in le^Uer Zeit eine lebhafte Bautätigkeit wahrzunehnren. An den neuen Stmßen entstand<:n neue Siedlungen. In Bälde erhält Wr Bezirk die modernste Bürger- und Volksschule, d'e der Ztadt und. ihrem !(>int«:rlond zur ^^ierd^ jze-reichen wird, Aussicht sind die Regulie-rintg !des. Älvalsa "Petra trg. 'd'c Enveiter-ung des järankenha'uscs, zahlreiche ösfentli-che Institutionen und Neubauten'. Die künftige Entwicklung der Stadt b<^vegt sick) dem einer' Seilibahn harrenden grünen' Bachern zik; uvshalb dem Verschänermtigeverein noch viele grofp: Auiriert und i-n luxurii^ser Ausführung wird unser fteirifches Memn und dessen roinmrtische Uingobung mit allen seinen landschaftlichen <Ähön'httten aufgezeigt »Verden. Die Publikation tvird cm treues Bild unseres wirtschwflichen Md kulturellen Fortschrittes sein und insbesondere dem Frentdenverkehr in hohem Maße dienen. Die Revue Mrd in hoher Au^ge herausgegeb-n lvcr!^n unid avir^ gleichzeitig eine erstklassige Reklmne darstellen. Infolge der aktuellen Beiträge der l^ervorragcndsten Kenner unserer Stadt und ihrer Umgebung wird die Publikation ein wirklich repräsentatives Werk d<^r 'stellen, das die Fremdenverkeihrsinistitutlonen nnentgcltKch in die entlegensten Gegenden versenden werden. Wir beglückwünschen den Berschönerungs-verein iür die Magdalenenvorstadt zu seinem 30iährigen Bestia,idesjubilauin mit dem Wutlsche, seine rastlose Tätigkeit auch in Hi« kul^st vonl gleichen Erfo'lg gekriwt Lu sehen zum Nutz und Frommen uiü^rer Dranstadt! und düntlere Adern, die wir in den Tvna-^iten vorfi-n^n, neimen wirA p li t e. Die Autorin lmteisuchte du Beziehungen der Donalite und Aplw besonders w den Bor-, kommen in der Umgebuirg von Swvenska Btstrica, im Steinbruch Oi^ und in.In-fipdol bei Wbnlca. ' ' So M die w^ne Wissenschaft, vi«'be-wegte Vergangenheit unserer Berge vor unserem geis^gen Auge noch einmal ällfleben. Unserer arbeitswilligen Autorin geöührt unser Dank für die. Mühe, der sie sich unterzogen hatte, um die geologischen Besonderheiten der Umgebung unserer Stadt zu erforschen. Die Bedeutung ihrer Untersuchungen °iir unsere Oeffentlichkeit und insbesondere »ü? unser WirtsIs Randstein flir Gehsteige." Der Aplit ü'enr zur Beschotterung unserer Ströhen. Die Drucks^tigkeit mittelMniger Baru:täten schwankt zwischen lM)—19V9 kg/cm°." Prsf. G. Antis m. I« Kmarje is^t der dortige Rechtsanwalt Dr. Sreöko R u PNi k im Alter von 5ö IaH-retl verschieden. R. i. p.! m. Der Umtausch der «aseenen rechts«, kräftig. Der Mschen d«r Militärbehi^rde und der Stadtgemeinde vereinbarte Umtausch einiger Äasevnen mit den Militärmaga,^:ncn in Melje wurde numneihr a-uch setens des Kriegsministeriums gutgeheißm. ,n. Die »sstntliche «che »ird v-rßa»jt? Die öffentliche (Javna kuhinja) -am SlomSkov trg, der bislang verschiedene Subventionen zBetl wurden. sM verkauft :ver- »»6 k>r Miiw. Vfingftausflltlie zur Adrw '^9ie in den früheren Jahren, lvcrdcu ;mch t><'uel zu Pfingsten Awci ^onder.-üge zur Adria l'erkelil?n. Es handelt sich uui Ans-Mglerzüge Mn <'rluäfii.gten Preis vcii Zagleb nach Susat und Spbit. T<'v Zug Zagreb--Tusak l>erläsit ,iag..eo in dcr Nacht zunt Mugstsountag unl trifft in Tutsis unt 5.4?, verläßt diese Stadt sch'.chte dar und sein Vorkommen an der Erdoberfläche sei Zeuge dafür, daß wir es dorr nrit der ältesten Erdschichte zu tun l>al>en, ?>ie stellemveise von Schichten aus verändertem und kristallinischeul Schiefer bedeckt Üt Unter deul Einflutz der eben erüvähntcn stelluitg entstand in uns das Mld von ^en» uiit kristallinischem Schiefer bodeckten l;;,a^ nit des Bachern. Einzig der Hallptkamm des B^acherugeblr-gl?s ^zei^t diesen eruptiven .^ern, .vührcnd lvir sonst überall eine Decke aus krist'alsini-slä^eul Sckiiefer voriinden. Dock) gehört (Kranit nicht iutmer den ältesten Erdschichten. Moderne Untersuchuttgen l>abi'il ge zeigt, daß die Granite nicht immer die ur-sprüil^liche Erdschicht^ bildeu, smidern das; Fahrkar-te santt dem Sonderusiveis zit ^ Dinar gelöst wird, die zusamtnen nrit der jkarte für den SolddevMg zur unentgestli-cheit Rückfahrt bis zur Ausgangsstation berechtigt. Die Fahrkarten der Anschluszr^i'enden werden in den Stationen Split, Su«a? u»»d Plase—Erikvuf diese Weise ist öie Einheitlichkeit der grohen BruchUuie in den 5üdalpen, die sich aus Südtirol bis nach Maribvr zi^'ht, festgestellt. Nicht zu übersl-, l)ett ist ferner die Da^facho, daß die EruP-tivgesteille des Bachern nicht überall ein-lieitlich siird, sondern aus verschiedenen Ge-steitlsarten bestehen. Wie das Metall im >>ochosen ivegen d<'r verschiedenen ?trö-mungsrichtungen, des verschiedenen Druckes und der verschie^nen Temperaturen in der Mitte und ait der^ Rändern nicht genau ein-hoitlich ist, so entstehen auch im Schmelz« osen der ^)katur laus der MaMa-Masse ver« schiedenartige Produkte, .'hau'fig komuit c? vor. daß ein beträchtlicher T^il des Magmas bereits er'stvrrt und kristalliifiert ist und daß sich später ein et^vas anders gearteter Nlichschub ergießt, der int alten Gestein neue andersartige "Mern entstehen läßt. Aus diese Weise zus^ndegekommene lMe« den. In der le^n geheimeli Sitzung des Stadtrates wuÄe ein diesbezüglicher Antrag bereits zur Mskussion gestellt. m. Die Ke«er»ehr von «azvanje veran-Mtet am Sonntag, den S1. d. itl den Gasträumen „Hausampacher" «m Feuerwehr-konzert. Freier Eintritt. . iis,> ««' »wMq« ' veraiiMtet am 2. 4. Juni eine öffentliche Prolduktion ihrer Zi^linge, worauf die Eltern sowie Muftksvounde aufmerbsam gemacht werden. Beide vielversprechenden Mtsikabende fin>den im großen Kasinowal statt. .. nl. Da« Aottreuz in Gt»den«i hielt dieser Tage seine Jahreshauptversammlung ab, in der Obmann KorenLan sowie die übrigen Funktionäre ihre Berichte erstatteten. Der Berein, der seine Mittel nur aus den Mitgliedsbeiträgen sowie verschie^nen Un-tersMtzungen sl^Ps^, entwickelt auch im vergangenen Jahr auf charitativem Gebiet eine lebhafte Tätigkeit. Dank dem Opfermut der Bevölkerung konnten arme Mnder in der Höhe von 6226 Dinar mit Unterstützungen bedacht werden. Desgleichen war es möglich, auch im Vorjahr eine Christbaumfoier zu veranstalten. Zum Obmann wurde abermals der Arzt Dr. Korenöan gewählt, seine Stellvertreter sind Bürgermeister Kal oh und Dr. S t o P a r, Schriftführer Kri -stovie und Kassier V o 8 n i k. Der Generalversammlung wohnten als Vertreter des Mariborer KreisauSschuss^ Abgeordneter Dr. Ianöi ö und Dr. Z o r j a n bei. ' m. Die WetnbaMreibendeu werden dmiauf aufmerksam gemacht, daß die Rebstöcke zum Schutze gegen die Peronospora rechtzeitig bespritzt werden müssen. Die Anlagen sind unbedingt bis Ende Mai zu bespritzeil, damit das Verseuchen der Reben durch diesen gefährlichen Schädlitrg verhindert wird. m. Wichtig siir einriiS«nbe Studentm. Studenten, die in diesem Jahre ihrer Mi^ liMdienlstleistu-ng naar an kolgend!^' Ml'esse: Lederfabi'ik .'^^crntann Berg, Mavibior. . < «m R. »«. ,MlnK»«r Aeitmüg" tS4. Dom bis 9. Aimuß / Iyvue der Handett-, gewerblichen und lndußrieNm BetSttauna Maribors und feines Hinteriaades / Sine »ewe von tntereffanten Ausfteiiunoen / LodreshoupwerfammiunHi der Senoffenfchaft „Mariborer AeMooche ^ Im Sitzungsfaalc der Stadtischen Sparkasse fand Freitag abends die Jahrchaupt-Versammlung der Genossenschaft „M a r i-borer K c st w o ch e" statt. Dcn^ Obmann, Altbürgürmeister Dr. Lipo l d, Hab in seinem Bericht die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Bedeutung der Festwoche hervor, die Heuer nun schon zum fünften Mal veranstaltet wird unö bereits Tradition geworden ist. Es muk festgestellt werden, daß für die diesjährige ^stwoche, die vmn !. bis 9. August abgehalten wird, s6)on jetzt ein überaus großes Interesse herrscht, ulld ztvai? nicht nut in Maribor, sondern in vielleicht noch größerem Maße im Hinterland der Draustadt, das in ^imer größerem Ma-s^e sich an der.Spitzenveranstaltung unserer Betätigung beteiligt und sick> nrit der Etadt ena verbunden fühlt. Die Erfolge, die die Festwoche in den verflossenen Jahren auszuweisen hatte, sowie die Bedeutung der Leranstaltung ioerden auch an Hipster Stelle gewürdigt, was am besten daraus zu ersehen ist, daß das Protek.torat über die heurige Veranstaltung Se. kgl. Hoheit Prinz Andreas übernontmerr hat. Der rührige Kasskir G i l l t) legte dann seinen Rechenschaftsbericht iiber das Ergebnis der vorjährig» Festwoche vor, aus den, hervorgeht, daß eS dank der umsickitigen und zielbewußten Leitung gelungen ist, die Veranstaltung aktiv zu gestalten, so-daß eine kleine Reserve gebildet werden konnte, die der Propaganda für den Besuck) der Festwvche sehr zustatten kommen wird. Die Meinungsverschiedenheiten niit den 'Gewerbetreibenden sind ilun endgiltig beigelegt, was auch in der Zusammensetzung der L e i t u n g der Genossenschaft zu,n Ausdruck kommt. Fortan wird dem Obmanit und dem Bizeobmann ein fünf- bis zehngliedriger Berwaltungsalls-schuß zur Seite stehen. Die Leitung scj)t sich nunmehr folgendermaßen zusammen: Obmann Altbürgermeister Dr. L i p o l d, Bizeobmann Direktor G o l o u h, Schriftführer Direktor L o o s, Kassier Gill y, ?luZ-schußmitglieder Senator Dr. P l o j, Industrieller R o g l i ö und Cafeticr e r e c, ferner Bürgermeister Dr. I u v a n, Schneidermeister R eiche r'für die Gewerbetreibenden, GroMufmann P i ,t t e r für die Kaufleutevereinigung und schließliä) Industrieller S a b o t h 4). — Äufsichtsaussckius; Industrieller Jng. D r a v e r, ?lltbürger-nieister G r ö a r, Großkaufmann MloS Oset und Friseurmeister Nöda k. Der agile Schriftführer Direktor L » » s besprach dann in großen Umzügen das Programm der diesjährigen Jubi-läums-Fcstwoche, fstr die die Vorbereitungen bereits im vollen Gange sind und für ^ic schon einige Erleichterungen erzielt werden konnten. So wurde für die Besucher der halbe Fahrpreis auf der Bahn zugestanden, die Ankündigungen der Festwoche sind von der Entrichtung der Reklamctare befreit. Zur Ausführung gelangen doS große Wer^-beplakat des Wettbewerbers K o c i s a n k i ,1 und das kleine Plakat des Teilnehmers am Wettbewerb V a l j a v e c. Soweit bisher in Erfahrung gebraäit werden konnte, werden das Rückgrat der Festivockie die .Handels-, Gewerbe- und Industrieausstellung sowie die ^^uerwehraus-stelluna niit einer Abteilung für den Gasschub bilden. Am Programm stehen ferner Ausstellungen für Philatelie mit eincr Mar-kenbörse, für Glas und .Keramik, eine Se-gelflug-, Tauben- und Aquaricnansftcllnng, ferner eine Gemäldausstellung Gvajc, eine Auto- und Motorradausstellung und eine Ausstellung der sozialen Institutionen der Draustadt ulid ihres Hinierland^'s. Andere Ausstellungen befinden sich in Vorbereitung. Mit der Festwoche ^verden mehrere große Reue Opfer der Drau Beim Kahnfahren ertrunken / Flößer in Todesgefahr Die durch die starken Regengüsse der lohten Tage angeschwollene Drau forderte wieder ein Menschenleben. In Burmat betraten dioser Tage der 14iährige Besitzerssohn Franz BreKnik und der 15-johrige Hirt Johann Ktafer einen angobundeneil Kahn und unterhielten sich einige Zeit mit dem Mdern, da die lange Kette einen zism lich großen Spielraum für das Fahren gestattete.' Plötzlich stieß der Kahn ail einen unter dn Wasseroberfläche befindlichen Stein. Durch den dadurch verursachtnl Stoß wurde Brvznrt kopsiüber in die Drau geschleudert uttd versank in den Wellen, ehe ihm Hibfe gebracht werden konnte. In ^a-bovci wurde setzt seine Leiche geborgen. Mit einem Äaucn Aug«^ kamen in der Nacht auf Freitag zwei Flösser davon, d::: schon ihre letzte Stunden geschlagen lrÄhn-ten. Eill größtes, nut fiinf Mnn besetztes Floß kain in d'^'ll Abendistunden heraibgc-schivommen und versuchte in der Nähe der Stadt anzulegen. Drei Mann sprangen ans lifer, das Floß mit den übrigen zwei Arbeitern aber wuvd? von der reißenden Stri>-mung fortgerissen. Auf die .Hilferufe der beiden Männer sprangen, als sie durch die Stadt trieben, mehrere beherzte, unter der Reiäisbruckc sich aufhaltende Fli>sscr in einen Mhn und eilten Äenl durcl>gegangenen Floß na6i, das erst bei ZV. Peter eingeholt wurjze. Die Retter sprairgen au^' das Floß, das Gefahr lief, gegen die Brückenjoche '.n Duplek zu stoßen, und bra6)ten es unter großen Anstrengungen endlich ans Ufer, wo es gesichert wurde. Die .Hi^lfe kam ini letzten Augenblick, denn n^äre das Floß an die Joche gestoßen, müßte es zerschellen, und die beiden Fli>sscr fänden ihren Tod in den Wellen. 51« »»KI«» nickt»!... im ÜESMiit«»!, our Vo»t«io Grinst llwen der Liotesuk in m»g. Der Frauenverein in Maribor spricht auf diesem Wege allen edlen Spendern der herrlichen Tombolagewinste seinen wärmsten Dank aus. .Herzlicher Dank au6i allen Mitgliedern für die wun'oerschö» nen Handarbeiten sowie dem Publikum für die .zahlreiche Mitwirkung! Das Gesamter-trägnis der Toinboln wird dem Ferialheinl „Königin Maria" am Bacher,: zufließen. m. Die ersten Siptrittsraeten silr d»e Olympisi^n Gpiele. Die ersten EiiUrittS. karten für die diesjährigen Olympischen Spiele in Berllin sind dieser Tage eingetrof-sen. Bei dieser Gelegenheit nrachen »vir alle Jnteressenton, die noch'keine Gintrittskarlen für die Olympischell Spiele reserviert haben, - darauf aufmerksam, dies u n-v erz üg li ch vorzunehmm, da viele Karten nicht mehr zu ha^n sind, so zum Beispiel Äntrittskarten für die EröfsnungS-und SchluWer. Eine beschränkte ?lnzahl dlie^ Mrten steht noch d. Teilnvhm-ern am Kongresse verbunden sein. Voraussichtlich dürfte zu dieser Zeit auch die A u-to-Bachernstraße eröffnet tver-den. Die LeituNs^ der Festwocl)e sieht ein Eh-rcnkomitee zur Scite^ das Banus Dr. N a t l a ö e n, Fürstbischof Dr. T c> „l a- i k, Stadtkommandant General M' i l e n-k ov ie und Handelskanimerpräsident I e-l aoin bilden. * Hatel „Orel". Eröffnung der Dachter-rafse attt 30. d. Samstag, Sonntag und Feiertag Ä^onzert. Genießen Sie die frische, staubfreie Höhenluft. Vorzüglich» Kückie, ausgesuchte Mine, mäßige Preise. .'>622 * AWbel und säintliche Tapeziererartitcl kaufen Sie am billigsten, auch gegen Spar-bü(^, im Möbelhaus Enist Zelenka in Maribor. 572l> * Restauration „Drei Teiche". Spanferkel, Hühtter, Aufschnitte, gute Wöine, Märzen-nnd Bockbier. * Ca^e Rotov?, „oersteckt aber gemiitlich", herrlicher Sitzgarten, Gefrorenes, Eiskaffee, Erdbeerbowle. 56:^', * Gasthaus „Balkan". Pfingstsonntaii Gartenfest. Musik der Fabrik Ehrlicl). Erstklassige Weine und üückie, Faßbier. Es empfiehlt sich der neue Gastwirt si^reuh. Sonderzug des „Putnik". der Anfangs August nach Berlin fcrhren wird, zur Verfügung. Alle iveiteren Auskünfte. Prospekte, Eintrittskarten, ^hrkarten- und Clearing-Mark-Boschaffung im Rersebureau „Putnik" in Maribor und Eelje. VKII>l Vklk^ VotrIliZzIc» II, rel. Im elremiuinkause.) * Gasthaus Hoste, Radvallje, Son^ag, den 81. Mai: Maibaumlizitation. Konzert, Backhühner, prima Weine. 5598 * Gasthaus Achtig, Tezno. Pfingstsonntag und -Montag verstärkte Darling-Musik mit Bas^hühnerschmaus. 5781 * Pfingstkonzert in, Prachtgarteil dcS Gasthauses Ke nl P l. Prinia Küche, erstklas, sige Sortenweine. 559? * Gasthaus Kunko, Radvanje. Backhühncr billigst, prima Weine. Faßbier, Gartenkon-z«rt. ÄZ76 „wil Könnte vieli um Vsinsn leint densiclsn!" -! ' ' l5t ciivsss ^ugsstäncjnt! nickt ctio gröi^ts . . unter frouvnl >Vss,n frousn ans rl«snnvn, bs^vvncisrn Gönner sicksr... >Vokrkcift gspflsgt ru sein, ist jvtrt loickt. klicio icleol Lrems, ^is iattfrs»« lagvscrsme, gtöttst, strottt ciis srkölt clvn Iqint molcellos vrici jung, cisn (»skolt an I^amamsiis bsiekt, efnsusrt sie ciie l-iciut. Ospstagte frauen möcliton-bie.me mvkr eritlzskren! Auf falscher Fährte Alle im Zusanlmenhang mit dem Einbruch in die „Zadrusna gospodarska banka" bisher verhafteten Personen freigelassen Der dreiste Einbruch in die hiesige Filiale der „Zadrun'^n gospodarska banka", der nun bereits seit einigen Tagen unsere ^iriininal-Polizei voll beschäftigt, ist nach wie vor in tiefstes Dunkel gehüllt. Auf Grund verschiedener Anhaltspunkte nahm die Polizei einige Personen fest, doch konnte keinem einzigen die Täterschaft nachgelviesen werden. Bielmehr gelang es allen, ihr Alibi zu erbringen, sodaß der Polizei nichts anderes übrig blieb, als alle im Lanse der bisherigen Erhebungen verhafteten Persvnen wieder ans freien Fuj; .^n setzen. Auch der Schlosser und CtMuffeur "^ranz a r b e ii i.^. init dessen Festnahme man einen besond^^rs guten Fang gemacht zu habeii glaubte, l^ninte einwandfrei nachnx!ise»k, - daß er mit dem Bankeinbruch nichts M tun hat. Tie Plili^'^ei hat unn die Untersuchung in eil,e andere Richtung geunkt, sodaß zu hoffen ist, das^ nlan deS Täters bald habhaft werdeil wird. m. In Crikveniea ist nach längerer, jck^we-rcr !,^rankhcit .'^Iierr Eduard Fi l i p i ö, Direktor des Hotels „üviiramare" gestorben. Frtode seiner Asckie! Der sckMergetrossenen Familie unser innigstes Beileid! Nl. Wetterbericht voin 30. Nöai, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser —Baron,eterstand 727, ^mpevatur 13.5, Windrichtung NS, Be-wölkullg teilweise, Niederschlag 0. m. Von der Obst' und Weinhauschule in Maribor beginnt das neue Schuljahr ain 15. Septeinber. Die Anstalt ist ztveitlassig und besitzt ein Internat für 60 Schüler sowie einen Grundbesitz von 56 Hektar mit allen landwirtschaftlichen Errichtungen ulid Objekten. Für die Aufnahlne ist das er.reich-te Iii. Lebensjahr sowie die mit gutein Erfolg absolvierte VolkssckMe notweirdig. Bau-ernsöhne^ die na6)her das elterliche Gut übernehmen, werden bevorzugt. Der Monatsbei- trag wird nach deu Verinögensverhältnissen der Elteril berechnet und bewegt sich zwischen 25 und 30erdell. Fleißige Söhne miilderbe-nlittelter Eltern, die eine .'^absehullg des Monatsbeitrages oder ein Stipendiunr zu erwirken wünschen, haben denl Gesuch einen Verinögensausweis beizulegen, in deili die Höhe der von deil Eltern 'bzli'. voiil Vormund zil entrichtenden Grnndsteuer sowie t^ren Wirtschaftsloge anznfiihren ist. Solche SMler sollen auch ^i ihreni Bezirksland- ,Mvribover Zelwng" 12-! Ionnidag, den 31. Mai 1ÄKH. ^ UF ^ Gasthaus Dimnik und entwendete nobst DlRRDR^M Uebensnnttcln auch ein« Brieftasche mit 448 ------------------'Dinar. Ein ztveitcr Einbruch wurde in Gra- dis?« bei Selnica an der Drau verübt, wo einem noch unbekannten Täter zwei Treib-ri^en mi Werte von 1500 Dinar aus dem Sägewerk Ier 8 iL zum Opfer fielen. Rattonaltheater in Morlbor Repertoire: Tamsta^ Mai: Geschlossen. Sonntag, Mai uul A) Uchr: „Der Mlge Antonius". Erinastiqtc Preise, ^^uni letzten ?.'^a!. Montag, 1. Juni uul 1ü M)r: „Das Mädel braucht einen Mann". Gastspiel t'cr Lieb-l)abans Iunkermann und an: 1. und ?. Juni der ^ros^e Tchlnger „Königsmalzer" (Cafö Tomasoni> mit Willy Forst, >)cll>) Finkcnzeller und Paul Hörbi-st'.'r. Ab lheute, Freitag, ermäs^igte Preise und zwar Zpcrr^ nnd ^^ögensih 10, Balkon-sit) (si'ir Beamte 8), I. Plat) 8 (für Beamte ki.iV) uild Z. bzw. 3. Platz .'i.50 Dinar. schaftsauslschuf; um die Verleihung eines CtipmdinnlS ansuchen. ?!ähcre Infornmtio-nen erteilt die Direktion. nl. Die orthodoxe Kirchengemeinde teilt nnt, das; sich Prota Trbojevie cinf dem Krankennrlaub befindet, N'eshal'b die Gottesdienste llnd Aintsstnnden bis zum Z8. Juni entfallen. dringenden Fällen vertritt ihn Prota V u I o v n n in Celje, der durch Fernruf Nr. 11!^ zu erreichen ist. m. Da^ städtische Bad wird am Pfingst-sonntag von 8 bis 12 Uhr -gei^fmet sein. nl. Benefizvorstellung für Max Furijan. Wie bereits l'erichtet, nimmt Max F u r i-j a n von der hiesigen Bühne Abschied, da er si'ir die koinuiend^ Spielzeit an das Osi-jeker Theater verpflichtet wu-ri««. Der beliebte Darsteller nin,mt am D o n n e r s t a g, den 4. Juni in Lichtenbergs Komi^die „Karriere des .^nzlisten Winzig" Abschied. m. Aus dem Männergesangverein. Dienstag Vollprobe des.^^rrenchores. . m. Die angekündigten eMisterpriisungöoor-träge in Maribor nievden Venstag, den 3. Innl aufgenonlnlen und srnid hievon die angemeldeten Teilnel)mer k>ereits verständigt. Die Vorträge werden ungefähr 40 Stunden dauern und >sind anf die Abendsdllnden zwl-s6?en l>alb 20 und N Uhr verteilt. Neue Interessenlten können anläßlich der Einschrei bu,lg vor Beginn des ersten Bortrages noch aufgenommen '^Verden, smvei't es der versiig-bar Raum zuläßt. Sämtliche Interessenten l>ab?n sich am vorgenannten Tage unl >^20 Uihr in der .s^nabenbnrqerschnle (^rekova ulica't «m vevsanimeli:. T^n K^irs veranstlal-te-t die lMige Geschäftsstelle ides G^^.verbe^-^iirderungsinst'itnt? der .?>andels- und Gc-werbekammer für die .?>an'd!werksmeister und Gechilfen, aillsnalnnDweise P^ch ältere LehrVnge, die vrn^ i>er GshUfenpMmlg stehen. m. Aus unglückiichet Liebe i« de« Tod. Im Walde nächst Betnava wurde gestern von einem Passanten die 31-jährige Gabriela S. in bewußtlosem Zustande aufgefunden. Die herbeigerirfene Rettungsabteilmig überführte sie ins Krankenhaus, wo eine Vergiftung mit Essigsünre festgestellt wurde. Die UnglüÄiche, die auch ihr dre^säljriges Kinid bei stch Hatto, wollte sich mls ungliicklicher Liebe daS Leben nchmen. m. Awei Einbrüche. In der Nacht z?l»m Samstan erbrach in ^ihovec bei Sv. Ilj «tv gowHer Ziegleraus Gwz nl. Diebstahl. Im Möbelhans Wesiak ließ sin noch unbekannter Tater verschiedene Seidenstoffe für Bettdecken im Werte von 1800 Dinar verschwinden. m. Schadenfeuer. In PreteZ bei Prager-sko wurde das Wirtschaftsobjekt des Besitzers Anton K uhar eingeäschert. Der S^--!^n beträgt .W.000 Dinar. * Gartenerüfjnung bei der „Lind«" (Änderte). Sonntag und Montag „Drava"-Ka-pelle. Billige Baclhühner, ^kreer Weine. 5691 * Paveiiö, Kamniea. Pflngstsonntag und' Montag Lämmernes und S^nferkel am' Spieß, ^vapi^iiö und Backhühner. ü780 ? desto n»türlic!^v Nilie ist 6A8 nstürUetie l?c>iiit8eder IV^inersIvasscr un6 zcvsr in teren fällen »'lenwel«. bei .«.ctivereren 8ti). runxvn ud^r »vonat«. «tas seit je als eine «1er vQr?ü?licksten tleilquellon deksnnt Ist. tZvkraeen Sie Idren ^r2t! * Gasthaus Zorko, Pekre. An beiden PfinAstflSiertagen Konzert im neuen G>astg>c^en. ^778 * Das Minerolwasfer „Peianjska Tlattn«" verhindert nrit seinen Bestanck>te:len das Gären und die Fermentierung inr Munda und EN den Zähnen, weshalb es auch das Mundwasser sowie Zahllpasta und -Pulver erseht. Das Mineralwasser „P^'tanj-ska Slatina" ist dahcr ein vorziiglicheZ MfSinittel sür die Aahnpflej^e. * Buschenschank Jpavic^Reichenberg, .^o-saki 83, eröffnet. 5777 * Gasthaus Vogrinec, Kamnica. .«Konzert. Prima Muskat im Ausschank. d695 keiZS preisrstZel öer „klssiborer leitun«" liilll ilK 1. preis: IIskn Isg« kostsniosvi' ^ufsntkslt unct frszs Vsroflv'unci in Lrikvsnies „?ksrspis" oclsr ttotsi „stOiramsre") so» vis kfkie vsknfslirt von IVisridor bis TuSsk un^ lurliek (8ekn«I>iug 3. Xlass«. 2. preis: 2!vvöi Isgs kreier /^ukenlkslt unc> Ver- pfieyung in ZIsgted (psiaoe ^otel) unci fiinf sage kreier /^usentkslt unci Ver) pkiegung in Lriicvenies (ttoie> „l^iiers-pis" ocler „!VIirsm?re") 3.- preis: Drei mocierne Lüeker 4. preis: 2!v/si ?iiekei' 5. preis: ^in vuoii Die keäa^tion 6er >M ari^»rer?!vitu»x« u»6 6ss Uei»el>üro »? u K v i veranstalten in Üen nsekstvn ^oantaKskolzen «les Vlattes «in K« tsv!preisuus8vl»reii>ev, an 6em 8»ek alle ^liooneatvn tixt sin6 alie /^livnnenten 6er >Maril»arer ^eitunA«. Lei 6er sel»lie«slielien ^uslvsnnx 6er Liexer Icom^Zen nur jene I^eilnehmer in Letracl»t, 6ie alle 12 Preisrätsel rielitix auklösen. PrEls?M»«> S L«o»r»pl»l5«k«» KMsvI saaaasMaaas, izlz, ceecc» eö ö, cl, e e e e e, i i i i i i i i, lc !e Ic, I ! ! !, nnnnnn, c>00oc», p» rrrrr, ss s» t, u U, V V V V V In 6ie einzelnen I'e!6sr sin6 6i« olzenanxekiil^rten üuclistalzen in <1or ^eise einZusetieen, 6gü, senlcreel^t xelesvn» Vi^örter von unten anz^ekülirter xeoxrapl^iscker öe6eutunx entstellen. Die öuelistal>en in staric umran^äeten I^el6ern erxel>en einen 1)eicsnnten öa6eort im Zü6en. 1— 2 Ltsclt im Lsvelsanat A— 4 (Ivz^enc! in ^uxosla^ien 5— 6 öexeie^nunzs einiger ösc^er in Llo^enien 7— 8 Ort in ?relemurje 9—10 Lcl^Ioö im l)rsut)sn»t Ii—12 Ort !)ei ^sritzor 13—14 ke^snnter V^^intvrsport- ort in Llo^enien 15—16 I^remclenverlee^rsort am öselZern 17—18 LommeririZekeinI^roatien 19-^(1 ^ciriaitlset * Gasthaus Weber, PobreSje. Au den ^i. ertaaen Konzert. Prima steirischc Weine. 5779 * Gasthaus Lebe, Razvanje. Pfingstsolm-tag und -Monbag Gartenkvnzert. 5775 * Gasthaus Podgoröek, ?tova vas, gute steiri-sche Weist- und Rotweine zu konkurrenz-losm Proisen. Täglich Faßbier, .vakci zurückgekehrt ist. Sänttliche Orchestermitglieder in heimischen Nationaltrachten. 56S1 * Bei Stuhlverstopfungen und Verdauungsstörungen nehm« nlan früh ntichtern ein Glas natürliches „Franz.Josef".BittevVasser. Oä min »oe. vol. nsr. r I«zo>l»vl»e!»o» i8«I«oi»: L. llai klO ^5. VIrloI»sr. ?««»olu»llr«rei»» Von uvÄ ie 7»^« vi» liVO —. llanpt»»ieoa: Um AW'—» — ^uskükr-ücko s'rospelltv «iureli «tie keisodüros o6or von 6«r ö»rl«v»rv. iiims^e-l'opliee. Apowelennachtdlmft Samstag: St. Anton1us-AIp.ot>t)eke (Mag. AlbaneSe) und Sv. Arch-ÄpotHeke Wag. B'ldmar). Sonntag: MariaHilf-Apotl)ete (Mag. Mnig) und Mohrcn-^lpotheke (Mag. Ma-ver). Montag: Stadtapotheke (Mag. Mina-kdk) und Schutzengel-AMheke Mag. Bau-pot). Dienstag: St. Antonius-Apocheke (Mag. ?ll!bane^e) und Z>v. Arch-?l!l^theke (Mag. Vidmar). Sommerwohnmlg aus der Wanduhr. Wie zutraulich die meisten unserer Sing-Vögel stud, davon wissen viele ein Lied zu singen. Sic suchen sick) für den Nestbau oft die allermevkwüvdigsten Plä^^' aus. Einen besonders interessanten Fall evsährt man aus Freibürg i. Breisgau. Hier haben Rot-schwänizcge hergestellten Stoffen die Spitze als schönen handgearbeiteten ^chmu^? gegenüberzustellen, einem Kleide oder ^iner Decke eben durch diese .s'>andarbeit dell AuS« druck des Persö^llichen z>l geben. Spitzen ^bi'n heute iu die Mvde reichlich Eingang gefunden. Es begann init dem Sp>dgsvocl da-nlit zu beleboil. So hatte man inl Wmter fttr schwerere Stokfe, für Tuch und S«mt den schweren, ein ivenig streng im Muster g^'ar-boiteten breiteil Spitzenkragen gearbeitet, s^ür leichtüre Stolfse dsgegen, wie sie jetzt nn Bordergrund stehen, kommen alle die feinen zarten Spitzenkragen und Zwischensätze M ^rage, d^ sovicle Spitzenarbeiterinnen mit einer wahren Meisterschaft zu arbeiten wissen. Gerade für die luftige, duftlg« Sommer« bluse foMen wir ia-uf Spitzen zurückgreifen. Eingearbeitete Mstive, Stts, Kragen unv Manfchetten — all da» macht bie leichte SommerNus«, auch das einfa'^ Äleid schö:^ Und elegant und gibt ihm zugleich die pers^Wche Note. Bestimmt liegt gerade darin ein T^il unserer ^roszen Liobe zu den Spitzen: daß wir lvissen, «'tiims von Künstlerhand GefchatfeneS, etwas Mrt» volles, Eigenes zu tragen. Sogar fl^r das Kinderkletd haben ivir heute die Spitzen in der loichtesten zierliche sten Ausführung zur Verfügung. Mull- und Boile-Kleidchen bekommen schmale spitzen« zwischensätze, kleine Aicagen, die mit Spi^n- zäckchen «wgofatzt werden. GoLch ein Ander kleib kann dadurch wirklich ein zartes Wun-der wer? uMkdol. Aber n^t nur in der Mode — auch im .Heim wollen wir Spitz^mkunst, wollen wir e^ Heimarbiit um uns haben. Man liebt die schlichtweihm oider naturfarbenen decke aus reinem Leinen, die mit Klöppel-spi^n oder Filets zusamniengearbeitet sind. Sol«!^ Ge>deck« werden nicht ftjr heute ?der mor^. angeschafft, sie v<'rerben si:h durch lÄenemtionen,' gerade wie wir hent? vielleicht in alten Trichen noch Spitzen belvah« ren, die schon das Braumeid der Großmutter schmückten. In all diesen' Spitzenarbeiten lvbei'. altüberlieferte Muster fort. Hier tauchen oft g^nuH Motive au^, die aus der früheste.! Zeit aus uns ÜberkoMliten sind, Zeichnungen, >vie fie w Alt«vtpm 'KefSße oder Nrnen schniück-ten. Attch Zeichnungen von Düre? oder .Yol« ^in werden oft genug als Bxrnwrf zu Spltzenarveiten ver^vendet. Ilnd neben den Decken halx'n wir d.e Spitzen an ^schenttichern, das schöne Tpit-zentasckienluch. das jederzeit ein beliebte) toertvolleS Geschenk ist. Man kann eine Mn- Sammlung davon besitzen und wird do!LK«r»r Lummi«uf!a^e uvcl I^itrvsckutZe Materials, behalten rostfreie Bestecke und Tischgeräte ein dauernd schönes Anssehen bei einfacher Reinigung, was anch in hngie-nischer Beziehung wertvoll ist. Es genügt, solche Geräte einfach mit heisren? Wasser von Speiseresten und ^ettbelag abzuwaschen und dann trocken zll nnschen. Die Reinigung soll am besten bald nach den Mahlzeiten erfolgen und nicht etwa nach viclen Stunden oder gar am daransfolgendeu Tag, wenn die Speisereste schon eine feste ?»trusl^' bilden. inlis; näinlich fest.p'stcll: iv.'rdeii. I'.is' die in den Speiseresten ininierhin enl.'i.ül».'-nen Ssturcinen>;?n — beji.'^ndr,.? in Seiten und gewissen ''^)em!"lion — nach !.ini^-'r Einwirkung auf die Melalloberfln.l^e iln d^'r Zeit kleine dunkle Punklc-hlneliilr^'sien können, um die sich dann als K,?:vesiinic-' Blumenmuster am Sommerkleid An sonnigen Sommertageii trägt d!^' "vraii gern ein Uleid, das si6> in seinein savdul Drohen Muster ihrer Stinlnlui'g alN>'sil U Do k»««» m»n chil» vchnM« vom Vnlag Otto XZ««« K K 28K7K. Das Nachmittagskleid auS gemu' strrtem Chinatrepp nm weiten, in Sämn-chen abgenähten i?'lrnleln ist für jede Figur vorteillxlft. Crf. 4.10 Stoff,' t>ü cm br. Bunte Böller-Schnitte für Vl). 104 u. 112 cm Obw. K 28K44. Dunkle;^ Seidenklold mit irvis^in Blnniennluster, vorn gezogenem ^>.^eibch?n und glockigen Aevlnclill. Erforderlich: 4.L0 m Stoff, 90 cm' breit. Buirte Belier-SchniUe für ilt) und 104 oin Oberweite erhältlich. K L8S98. Das ärnlellöse Kleid a'us getupfter Wa.schseido ir«rd mit abiK'httlbarem Schulterkragen ipitvagen, der mit Plissee ulnmndet ist Erforderlich: ^.50 in Stoff, ^ cm lunl Bunte Beyer»Schnitte für und 100 cnl L^vweit« überall crhültiiK. K 28643. Sehr kleldsain ist der doppelte GlaSbatistkragen ans den: olnfaichen ! n^nariij^ geinnsterter Seide mit schräggeschlossi'il^ili Schoßleibchen und SiainUbandgarnitnr. sonderlich: .'^.<»0 ni Stoff, rin Incil. '-Zln it" Beyer-SKli-tte für u. Mi cni Lb.'rlo iie. ^.MmSsver Nu»»»r kSt. SefarbteSerft - die «kueße Stnimpfmove Man Kanil sich ht.ute in ^^mrdon, Paris, Wien oder Bnda!^t keine wirklich elegante Äilne nlehr vorstellen, die nicht Strümpfe — mit farbiger Ferse tragen würde. Der Trick diescr neuen Strmnpsmode, die dus '.lkcwyorl stamnlt und sich zuerst in Paris eingebürgert hat, ist darauf o^^timmt, daß erleid, Schuhe, Ärunrpfferse und -naht dieselbe I^ar^'nuuance aufweisen, lvas cüs besonders appart bezeichnet wird. Jede Mode-Neuheit, die Paris gewürdigt hat, wird im Vku die ganze Welt erohern. Unsere Damen sind schon setzt besorgt, wie sie liefen neuesten Modeanfovderungen gerecht werden soll-len. Sv»iMW, de» St. 1SSV. nlittelpmrkte graue mÄ^e Flecken bilden. Äns diesem Grunde iist «s geboten, daß rostfreie Z^tahlerzeugnisse potiert sein sollen und nicht nnt rauhen oder schnilr^?Ulden Tnb--stvliZjen gelegentlich der Reinignllg behan» deit werden dürken. Hochglänzende und polierte Bestecke und Tislj^eräte sind 'mmer besser und dauerhafter als mattierte. Es kann nämlich bei nnpedailter Pflege vor-tonlmen, dag in den nlikrofkopisch rauhen Flüchen der MaUierung, ebenso auch in kleinen unpolierbaren Berzierullgcn ätzend iau-iv Speisereste zurückbleilien, die dann langsam, aber stetig das Metall darunter L.ngrei-sen und sich dort einftessen. Solche ätzende Einwirkungen entstehen oft lion Essiqresten. falls diese ilsch so un!^deutenden Schivefel-länregehalt aufwciien, ^oas beinl chenttschen Cssig häufig der Fall ist. Es gibt berschiedenc LegieruiM^i von rostfreienl Stahl: es besteht die Legierung 1WN Stahl nut Ch>.onl, init Chronl und Mangan und mit Nickel und (5hrom. Ditse let^terc (^usannn«tts<^tzung nennt sich N i k--ke lch r o ni (gekürzt „Nicro") und eignet sich aui b^'sten zur Erzeugung voll Haushalt-«'.rtikeln. Die Farbe ist glei.:^ der Farbe deg reinen Nickels, und es ist charakiexistisch für Nickelchronl, daß es sich oom Magnet nicht an^.iehcn läßt^ nias neb^n der Farbc, ??>ärle und Metalldichte dos wichtigste Erkennutrg^ »iLichen ist. ?le viel'ach iin .«I^andel vorkommendl^n Neues aus der Schuhmode Die neuen Frühjahrs- und Somvlersch^ machen die Wahl zur Freude. Wenn uum sie betrachtet, fallen einem gleich Ktvei Dinge auf: man s^t ihnen an. einen wie grsßpn Einfluß die Tva:^ auf die Mode ge»voun«n hat und zweitens, daß wir im Mympia-Jahr sind, iil dem der Sport alle Leb^S-gebiete bej^rrscht. Di« Schuhe sind, und hier ist der Einfluß der Tracht om deutlichsten zu erkennen, noch viel farbenfreudiger gewordöir. Neben blauen. grünen, roten, auch wcinroten Schuhen i^ht man sehr viel zweifarbige. Nicht nur braun mit beige und iveiß mit schwarz, s?lt-dern auch ganz reiizende Modell« bloß vevchrourten Stahlwaren, die oft schr gefällig aussehen, können nieinals als dau' ernd rostfrei ^zeichnet tverden. Dev Chrom-belag wird imch kurzer Zeit >üngeftcssen oder durchgescheuert und dann zeigt sich sogleich die Rostbildung. Als wirklich rostfrei ti^nnen lmr die besten Stahllcgierungen mit Ni«jel und <5hroln, sogenannte „Nicw" gelten, nicht aber?^stccke n. dgl. aus Eisenblech oder bestenfalls auS Sta!hl nlit einem Chrombczug. Abschlie^nd kann gesagt lzvevdcn, daß die guten Qualitäten der durch und durch restfreien Stahllegieruligelt, insbesondere abcr das ullmagnetische Nickelchroin, bei eiiuach-ster Pflege das schöne Änssehen und die Rost- und Flechrei^it und eine ^^ierde d«'s Hau2l)altes sind. dern fest und sportlich durch das Leben schreiten! Im «rllgemeimn find d>i« Schuhe vorn halbnnck — doch sieht man auch oft eine vierikmtige. abgeschnittene Form, die den derb-sportlichen Charakter noch erhöht Im Sommer wird es übrigens auher den luftigen, hübschen, zehenfreien Sanda>lette»l aus Le^r auch wirtlich gute und elegante L«inenschu!he geben. Sie sind mit SÄmisch-leder kombiniert, meist aus Bauernleinsr, aber sehr oft auch Narbig wie die Lederschuhe: rot, blau, grÜn» braun. Das hat natürlich, so hübsch es ist, den großen Nachteil, daß es die Pflege sehr erschwert. Es gibt nur daS farblose Leinendresfing dazu, und mau mu^ also Flecken auf den Schuhen genau so mühselig zu Leibe rücken, wie Flecken in: Kleid. Infol^dessen werden die praktischen iveisM Leinenschuhe, die nian mit Kr^^ so schien „auf neu" Herrichten kann, zuln »veiß-n Sommerkleid bestimmt ihren Matz behalten. Als Abendschuhe werden im Sommer die praktischen Atlasschuhe am häusigsten zu sehen fein. Sie find nicht teuer n^^d wirlm dadurch, daß sie im Ton genau passen, immer elegant. . . ? Strünrpfe >vird man ivieder in verschiedenen sleischfarSsn^ Tinnen tragen. T«ch sieht man auch grM zu grauen S? Geschäfte bringen soyär zu grünen, roten und blauen Schuhen gleichsarbige Strümpfe. Aber dazu werden sich wohl die wenigsten Frauen entschAeßsn! Das Erfreulichste an all dem ist zweifellos das Bordringen des flai^n oder halbhohen Absatzes. Er ist nicht nur gesünder für den Dang und "filr den Fuß, er wirkt auch im« mer solider und infolgedefsen elegante? Ii Im Kodr NIra. I^in ne8. 8>5virVÄ5L;er selest. ckie ttäutclien mit clen Ickern Abevsveon unL ckie öeinsplitter entiernt. In einer Xilssorolle veräen ? .5ct,neioer- vornan ov«cn vekl^cz osK^i? i^elsi-^i?. Anio sMtc so gefroren und bei ihr war strahlende Wärme. Die Heizung, der llc^ne elektr'skl?e Tcelocher, der gleich darauf das Wasser sprudeln ließ, alles gab Beruhigung, vor allem aber sie selbst. Ihre dreiundzwanzig ^ahre schentten, was nur immer eineil ^.lieHel, tauchten Bedenken in ihnl auf. — Das kann 'ch dock) nicht? — Dann llvar es verweht. <5r erhob sich und ging ihr in das Schlafzimmer nach, in dem eine Seidenampel iib«^^r einem weihen Bett leuchtete. Sie schlug die Daunendecke zurück und lächelte ihn» ermunternd zu. „Wenn du etwas brauchst. Anio, hier ist die Klingel. — Wann willst im morgen geweckt seiii?" „ßlm neun ilhr wird Vater nach dem Waldfriedhos überführt." „Dann klopfe ich un, sieben Uhr bei dir Ml. Ich bestelle ein ?lutc. und fahre m-t dir hmaus." „Vi44c, Elly". Ultd dann geschah daS, worall er sich nur mehr dunkel zu entsin--1^ vennochte: Kre Arme legten sich um ' sei« HM, und ihr weicher Mund suMe sein verwirr'tes .Haar entlaug. „Du Arnier! — Schlaf jetzt, Änio, es «ivird alles wicx-r gut." Er ?)aUc gar nicht gefragt: „Wohin gehst du? Wo schläfst du heute nacht?" Todinüde war er in die Kissen gefallen. Der Weihrauch, der in schlveren Wollen aus dem Silbergefäß stieg, das cin^r d?r Ministranten schwenkte, lie^ ihn beinal)e taumeln. Er sah aus und geiva'hrtc Doridls verängstigten Blick. .Hinter ihm fW<^rte nne tinrme. „Es ist gleich vorüber." Das w.ir Elly geivefcn. Es lvar koit in» Dom. in dem eine l,all'<' Stunde später das „Nequien, aeternaui" widerhallte. — Ich kann nicht mehr, dachte Anio. Mit ungatte. Dann war es endlich Nacht. Die AmtÄnännin sali ln das nieiße, verzerrte Gesicht des Sohnes ultd hl)rt.e zu ivein^n auf. „Wenn du mir krank ivirst, Awo!" — Hast du ein Unter-säckchen an und eili warntts Beinklcid'< — - Ja?" Sie saß bei ilM auf dem Rand des Bettes nnd hielt seille taltell Finger unill.i>n-inert. „Präsident Steinheil hat niir versprochen, d-Niß du jederzeit ihln koninren darfst, wenn du etloaS brauchst. — — Sag' doch, Anio!" Er hörte cs nicht rnehr. DaS blasse t^^^i'icht in die Äisseu gedrückt, mar er eingeschlafen. Paßfurt ist eine kleine Stadt. Und alles, »va'S dort aus denl Alltag fällt, ist Sensatio.»: Tod. (Geburt, .'»>och^eit, Verlobung. Kaunl om lwa.l verjtrichell, daß SHüttes mü- der Leib der Erde übergebeil ivard, gab <^s schon wieder etwas anderes, das die Ge, müter in Aufregung versetzte: Eine Bank n»ar verkracht! Keiner noch hatte cs .«rlebt, daß in Pa^furt eine Bant verkracht v»r. Die Wirkung war uligccheuer. Ja, ,vemt ltiail so lebte: Alle Sonntage beinl Frühschoppen, bei jeder Berairstaltung des Konzertver^^nes (was einmal iol Moliat der Fall war), iin TNehi>re seinem Schiriegerfohn." Dos Doridl trat <'in mid liatte ein vor-»^^iveiseltes Lächeln auf den Lippen. „Nlln ist es doch lint. daß ich ivas gelernt habe. Melu 'AbWngszeugmS vonl Lyzeum ist n'.cht lschlecht. Sockel werde imtnechin verdie- velcsersmm Kutter erditrt. ckas tiiru cd-», rauteolellt. mit eds^ss Lal^ unck Z Lklötkel vrüsew bestreut, mit 4 vekaxrsmm ?er-iassener Kutter üboreossen, 25 Minuten -u^eäeekt im beiüen I?ol»r xeäünstet. äa-bei einixe Ailal« mit eigenem Sakt über-Lossen, disedäem sied äas tlirn 2U-ssinmenLeZkOLen d»t, ^irck es mittels öaelclökiel auf eine voreeivärmte Sodüs-sei xeseben. äer Lakt mit etvas Zitronen sakt versetzt» mit l bis 2 Ll!lökkel Nasser 2utxe«o58vn. mit l LlZlöttel keineeiiackter Petersilie aukselcoekt. Das Nirn ^irä äa-mit üderxossen, mit srlinem LrbsenLe^ müse um«eden unä mit Atronensetieib-cken besteckt. d ^«ö«wl. 6 lekckte adssriede-ne Ledneicksemmein vercken svkr lcletN" würkelie «eselinitten, mit l^iter A^ilcd üdersossen. nack Ltuncke mit 8 Veles-xramm zierlassener Lütter, etwas erü» ner. susseiüster Lrbsen. 3 Karotten, 2 xeputzte Koblrüben, Lescilüit unck kein xesebnitten. wercken in Lalzivasser ^ejck xekoebt» sut abeetropit, mit 2 keinse» kackten Lkampienons. 2 LklSkkeln IVlekl, je ! Kakkevlttffe! seliaekter Petersilie u. Sebniittlaucli in cke Semmelmasse einxe-lnenLt unck 2 ötuncken ^ueeäeclct so steigen selassen. ILine Serviette vnrck aus katt«m >Va5ser xevunäen. in ^er ^/litte mit Vutter bestricken, cker festeekormte Xnäckei ckarin eineebuncken unck 4l> Knuten in 8a!i>vssser kreikäneenck Icooken «elassen. fertig eekoekt. in Sekeiden ee-seknitten, mit eerüsteten Vrdseln Über-estreut. sufsetraeen. . Zitat. „Ter Bandit, einen Dolch in der Hand haltend, siprang auf den nichtsahnenden SPa ziergänger, und mit einem einzigen Schilag schnitt er ihm den Weg, das Wort und den Hals ab." de» erste» Bvck. „KolP hat sich ja mit Fräulein Wegener verlobt! — War das Liebe auf den ersten Äick»Nein .. ., aus den zweiten! Als er sie zum erstemnal sah, wußte er nock» nicht, daß sie vermögend war!" nen können, daß ich die Mama und mich über Wasser hal^ kann." ?^au Merkt bek«, ewen rote,» Kopf rmd suchtelte ausgeregt durch die Lust. „Und wir iverdcn vxchrscheinlich zuschauen, w'e du dich abrackerst, mew lnndchen! Als ob bei uns nicht Pl^ genug wäre! Und zu essm haben nÄr auch." „Und wennS euch recht ist", setzte der alte Merkt die Rede seiner Frau fort, »hätten meine Asra und ich gemeint — ihr «ollt zu uns ziehen. Wir Nnnen noch vier Hände lbrauchenl Ja, das können wir! Nicht. Vra?" fragte er, von der Schwägerin ^mch seiner Frau hiniibersehend. „Du bist so gut, Valentin", dankte Doridls Mutter und reichte ihn: die Haitd über den Tisch. „Mchael Arainer. der Matler, ist heute hievgewosen; er weiß einoil Käufer. Dann brauche ich den Hof wenigstens nicht verganten zu lassen. Eine Biertelmillion ist er illlmerhin wert.* „Und die Hülste kriM du jetzt dafür!" sagte Merkt zornig. „Mer '.ch will dabei sein, ivenn veÄaust ivird. Der Arainer in Ehren__as. Sie fand ihn an einen der großen Schlitten gelehnt und ließ deil Kopf gegen seine Schulter iallcil, n«ih^ rend soill Arm sich um sie schlang. „Balthasar!" Sie spürte, wie scckr .Mnn sich hart gegen seinen Scheitel drückte. — „Balthasar!" Ihr (^sicht schoik» sich et^vas seitwärts, daß es an seine Wange zn liegen k>am. Die Arme fielen ihr herab. „Er hat mir nicht einmal „Lebewohl" gejagt!" Zoimtag. dm A. Mai l9S6. ,MaMo«r Nmnmer ^24. ^ ^ ltst« Von S»k»n»«t Mit ersten Morgenschimmer auifMbr^-chen,.öas ist die rechte Antrittszeil für die Pfingstwanderung. Ein kichler,"erfrischender .^nch wcht über das Gelände. Grau und fahl ist noch das GotMbe des Himmels und in dämmerndem Durrstgewobe verlieren sich die iveiten Fernen, jbein Käfergesumme, kein Bo gel'schrei dringt in das laushe und mit go-ldroten Bändern umsäu» inen sich, die zarten Wolkenstreifen. Immer gesättigter, immer prunkender wird das Glui-nleer, da — ein funkelndes, gleikeirdes Rund taucht emipvr, hobt und vergri^bert siä), niitt fluten Feuerströme durch die Lilfte, logen sich Goldnetze über die Flur und gleiten blij^ende StraHkenibündel in das dun!tle Waldesdickicht. Die AllernAjrerin, die Sonne ist aufeiZstan-den. Und wie sich die Himmelsleuchte entslainlmt hat, so leuchten in ihrem Widerschein als bunte Pfingstflä-mmchen an HÄen und Rainen, auf Wiesen und am Waldesrand in Reihen und Gruben die Scharen farbenifroher Früh-linslblumen auf. In.dem lichten Wiesengrün züngeln Ehrenpreis und Ähaumkraut. In der feuchten Niederung blinken die grünlichgelben Sterirchon des Goldmilzkrautcs und nach weiter hinaus erheben sich Wer den Suimpflachen die goldenen Äugeln der Dotter blumen. ^n anffteigenden Hanx, bekränzen die glänzenden Kerzen des kleinen Huflattichs und unter dem Strauchlverk hat sich der zarte Milchstern ausgebreitet, entfaltet daS Früh-lingsfingertraut seine airmutigen Röschen und hält der Löwenzahn seine leuchtenden Scheiben empor. Roch blattlos blickt vo-m Boden das herzige, lrla Leberblümchen auf, an sonnigen Waldblößen aber drängen sich Äilemonen, Reiherschnabel, Waldnessel und die rötlichblauen Küchensii^llen. Dort aber auf der ^veiten Lichtung lvogt es von den flim mernden BlütenflÄnnichen der lichtgelbcn Himmelsschlüssel. Aber auch die Ntusik fehlt der PfinMeier nlck)t. Der Edelifink jubelt ftlnen Morgengruß aus voller Brust, vom Bucheirgipfel herab schallen die melodischen Lieder der Singdro-s--sel. Aus denl jungen Tannenhorst klagt sch>ver Mlütig die Schwar^rossel. Im Birkengezweig singt tranlich der rodbrüstige Hänfling. z»oit-schernd hnschen die Meisen über braungraue Eicheirstännne, Zeisig, GoWähncheil und 'Grasnvücken fallen jauchj^eich in den Pfingst- choral ein. Im Erlengebüsch flötet seilten tönenden Ruf der Pirol und auf den Schilfhal--men des Ä;iches wiegt sich der Rohrsäng'r und begleitet mit seinenl zarten, lieblichen 6^' sang das raunende Blattgelj.spel. llober denl Saatgrün aber steigt trillierend mit zeterndem Flügelschlag die Lerche auf, dem Licht, der lveiten, lichten Höhe entgegen! Jnl metallenen Schinuner breitet sich daS Meer. Auch hier klingt die Psingstscier der Natur wider. In den Lüften >l^lv<'gt und regt es sich voll pulsenden Fiichlingolebeus. In ja Pfingsten! gesdsm Gewimmel mche anl Ztrai^e, in je^ der Höhe vom Meeresspiegel bis hinauf vielen ih^ndert Fuß Erdung, durc^inandc^ schwebend, sich kreuzend, auf- und niederstei^ gend, unter schrilleni Kliau-^Kliau tummeil ishch ^'r schneeweiße Schlvarm der Sii-berniö-ven. Kein Sturmgebra-us ficht sie an. Mag der Twrm mit prasselnder Wucht daherbrau sen, wie im lockendsten Sonnenscheill gleite:.! sie fwndenlang aus ruhig ausgcbreitetell Fln-geln dahttl, gleichviel »b den Sturmwogcn entgegen oder mit ihnen, ob geradeaus-, seit^rtsfliegend oder kreiseild, jetzt nur ganz langsam hin- und hcrschweb'.'nd, jetzt fast be wegungslos auf eint!m Punkt verharrend und dann wieder »nit sausender Eile eineiil fernen Ziel zustrebend. Da — plötzlich ball: sich die ganze gaukelnde Schar ^usaliiiuici!. Kreischend stieszen sie empor in die lichte he, wie lobendes Schneegestöbcr, höher, inunur HKHer schwingen sie sich hinauf, nur endlich auf regungslos ausgebreiteten Fittichen in dem Luftmeer zu treiben und sich in wundervolleil ^treisen durch- und umeinander zu drehen. Tas ist der Psingstreigen der Meere..'vi.igel! den Matten der Hochgebirgsnx'lt lau Icil die blauroteil Glizctchcn der Soldanellen das Pfingstsest ein. Wie die Äogeil der Brandung schlagen letzte Nebelflulen gegen die Al> stürze der Älmklippe, nut leichtein Zchauul cmporwirbelnd. Einem flüchtigen.'^^eer gleich, treiben die dunklen Geschwader in rulielosev .Haft vorüiber. Da wühlt ein Äindstos; da5 aufgeregte Meer bis zum Grund auf. In den? grauen Gewoge klafft ciil breiter Risz auf, da^? Auge schweift unb^^hindert bis zunl fernste.^ Umlkreis. In senkrechte, blaue Tiese fährt die Felsenwand der Alnl nieder. Dort drüben, tief unten, bricht der blaugriine Spiegel eines Sees hervor, umstanden uan Steilwänden und dunklen Aaldbergen, jenseits baut sich Mauer Mer Maul^r zn trot.ngeil Hochgipieln auf, durch die Lüäe des Walllis fliegt d.'r Blick hinaus iil das eben.' Porland, da? Aether, Wiesen und Wälder als liraune, gru' ile und schwarze Streifen überziehcu, nnü liber die Häng^.: nnd Fnrchell der Talwiu-düngen sind weiße Sandkörnchen verstreu.', die stolzen Sicdluugen des Menschenv^>lkeS. Ein bleicherLichtschiuiNler ergieszt sich nlzc". d^e iGilpifel der Bergriesen. Der Senncnwll will nntertauchen, da gel/t ein Gtei^en und Äuch-ten durch die starren Bergketten, ^ie Pen, die Schroffen, die Wände, die Zacken Mchen in roten ^laninien aus und rofi.^, strahlengarbcn zuclen sliminernd s)inans und hinunter ülber Wälder und'Matten. Di^' Na tttr hat sich auf den Hochgebirgsgipselu ilire Pfingftfeuer angezündet! N UN sinb d Äue n, B o n L i'chit ü bor gössen^ Die . B l U'Nt e' n ' e r fchlo f's-e^n, .. Die Bir ke n"v o l l D u f t Es lv i e g t sich der Flieder B e i n: K lange der L i d e r, Und Sti nl >n en der Freu d e Erfüllen die L il f >t. 3eich»ung von Ludwig Da h e i s; t es wandern I n s N a h e, i n s Weite, D e il F r o h s i n n z u^r S-e i't e, D u''r ch Täle r n n d H ö h' n. H e r ü b e r. — H i n ü b e r. Sie n, i n k e n : „H o l' übe O Felder, ihr Wälder, Wie seid ihr s » schön! E in e i n l ^ e r Ga r l e M i t n i e l t a u s e n d W c g e n Lacht uns entgegen, Non Gott bestellt; Es rufen und locken Die P f l II g st l i ch e n G l a ck e n: „S e h t ul e i n e Altäre — Wie r e i ch i st d i e W e l t!" G'»' Otto P r o m b e r. Shaw läßt sich nicht sangen. Eine Ämeritanerin, die Bernl^ar«) Sha».' glühend oevehrtc, richtete eininal an ihn — freilich schon vor. einig.',, .^ahrzchnien — folgeildes Schreiden: „Ich bin, sagt man, ein.' der schänsten Anierikaneriunen. Äus',erdeni lnn ich reich. Zie gelten als der gescheitelt.' ^nrapäer. Heiratell wir! Tenn wir sollten an llnjez'.' Nach t!>lnm enschast denken!" Bald darauf erhielt die sclwi,e ^vran die Antwort des englischeil Dichters „7^lir Au-trag ehrt inich überaus, Gnädigsle", schrie!« G.V.S. Aber stellen Sie sich liitte, das Un glück vor, >oenn nn^sere geilleinsainen !^iin' der womöglich lncine Schönheit uiid )hren Geist evben sollteil . . .!" Parkett rechts, Reihe 24 Bon Joachim Ftscher. Biele Menscheil drängen sich vor der hell erleuchteten ^fsade des großen ^^!nos, sie drängten und wa-ven ungeduldig, sie stießen und lvaren so grenzenlos unfreundlich. An der schwingenden Tür, an der man ihneil die Karten riß, da waren sie am ungebärdigsten. Es lvar nicht schön. Ab<'r so ivar es immer, diese L'.^ute la-men nicht sckMll genug zu chrelu Vergnügen — Susanne sah die Menschen so kmn-nien und sie stand an oer Tür, die zum Parkett führte: „Parkett recht» — Reihe 10 bis 19" — auß<'rdem mußte sie noch an der an» deren Tür aufpassen: „Parket reck)ts — Reihe ^0—2b." Schnvarz lvar das Kleid, »veiß der Kragen, es gebörte dem Kiinz, al'er sie inuß!e es sauber halten. Die lleine Taschenlampe gob man il)r auch und so führte sie die Menschen an ihre Plätze. Da kmnen sie, Freundliche ulld die, die mit ihr ausgehen wollten. Danlen, die dufteten und sehr elegant waren, junge Männer, ruhig Ovaren die ilnd bescheiden. Zuivei-len ivaren auch solch jui^ge F^pse dabei — dumme Jungens, frech und unverfchäint. Susanne schwieg inliner. führte alle ail die R«il)e und sagte: „Bitte". Warum Änch ulehr, sie verkaufte die Progranune und'die. se FilmwochenftZ^iften. Die Filme liefen — sie sahen sie immer, sie llnd die anderen Mädcheil. Da gab eS ivelche, die inan i-innier wieder schen konlite, andere wieder waren so grenzenlos langivei-lig, wie die Menschen, die kanien,-sie sich an-znsehen. Die Tag<.' vergingen dabei luld abends, nach der letzten Boi?steNung, da deckten sie die Sessel init den großen Tüchern zu :^nd dann gingen die Mädchen Heini. Die große blonde ^^rda wurde jeden Abend v0li ihren^ Mann abgeholt, die meist^'ii Mädchei? hatten Freunde — sie erzäl)ltell davon und wie sie alle so schmerzlich einpfanden. keinei: Äbend frei zu habeil, außer so jielegentlich einmal, loenil es so klappte^ daß die Direktion einmal frei golx?»! konnte. Susanne lebte so in ihrem kleinen Zim-iner — morgens schlief sie, dann richtete sie sich die Sachen, wusch, kochte sich etivas, dann saß sie ltiid las ein Buch. Sie las viel, es lvar sli gut dabei zu träumen. Manchmal, ivenn das Wetter gut war, dann fuhr sie init den: Rad fort, lag dann irgendwo iil der Sonne und nachmittags, ivenn die andere»i von der Arbeit kannin, dann ging sie >il das große Kino. Susanne war so grenzenlos allein — am Abeild ging sie heiiii, die Wirtin sprach tanm ein Wort lnit ihr, die war selbst allein. Wenn Snsanile anf dem Spvrtplaiz lvar, dann nxlr sie allein — inorgens hatte niemand Zeit, Sport zu treiben. S'l'anne wünschte siäi einen Meilschen, einen, dem sie gilt seill sonnte — so spielte sie eben mtt Mildern, lnik nnt ihnen .Kuchen ans Sand — ich bin doch noch so jung, lvarnm darf 'ch niemand haben? Eine Frau lud sie einnml zn siÄi. aber de-reii. Mann redete genau so, ivie die. die al^-lein ins Kino kanien. Druin mußte sie der fort bleiben. Susanne sah die juiigl-'u Männer i,i ihrem Mer. Wenil siIiände merkte sie sich, sii? loa reu schnlal, ein wenig brann gebrallnt und die Mgel ivarell^rund und schmale braune Mairschetten schauten ans denl Aerml^l, ein-' Uhr init einenl silbernen Baild lies um den linken Unterarn, — die Hände vergas? >ie nicht. Sie mertle »jiK, wo der Manll saß,.der zl< «»Mariborcr ^^dun^" Nummer 124. Soimtog, dm S1. Mai lSS6. WMlnlltt—.Lcbstl ««l;MI" i Alte« „Wunbervuch" efzavlt von dem kommenden Brachmond / Der Sunt iß nicht nur der Monat der Rosen / Sein Wetter bestimmt die Ernte rönlischcn Lm^nder, der lange unser ultes (5'uropcl bestimmt, ist seit der Zeit der !>tnleiiderren Namen deS Mo« imts, der überall iieuc Blüten bringt, vom lateinischen „juninS", „juvcnis" abzuleiten. und „Jugend" sind auch noch nach unsev'n Begriffen sprach- und sinnverwandt. Unsere gernianischcn Vorfahren nannten divscn sechsten Monat des Jahres „Brach-niond". Daritt drückt sich recht interessant dcr bodenstündi;^«? (Charakter unserer Kultur auß. Den altvn ^'ittschen' war das (Geschehen um il)r Land, ihr ?keld das wesentliche. Und in diesein Monat wurde bei der Dreifelderwirtschaft der bisher „brach" gelegene Teil des Bodens nnistebro-chen. Es lag soviel Bedeutung in diesem Tun flir sie, dak sie einen ganzen Monat nach diesen: Umpfltigen benannten. Brachmond — wir sind von: Lani» in die Ztadt grfonlnieu, viele von unS haben dioses Unnlittelbare znnl Boden verloren. Doch liegt für jeden von uns noch d«r ursprünglichste Sinn in diesen^ Wort. In diesen, Monat scheint die Erde aufzubrechen und alleS, lvas sie in eineni langen Winter gesammelt nnd in einein Frühjahr in sich keimen ließ, schenkt sie init reicheit Händen denl Tageslicht, uns allen gibt sie ihr (Brünen und Blk'lhncn. Kräfte scheitien aus ihr emporzu« steigen, ^krttfte des Wachsens und Werdens, .strafte zun: Reifen. Wir spilren dies alle, ob wir dranslen auf dem Lande fein dürfen oder ob unser? Pflicht in? Bereich der Stadt liegt. O Glaube an di« Lebenskraft dieses Monats ist tief im Volk l>erwurzelt. In diesem Monat erhalten die K^väuter ihi^e stärkste .straft. Eisenkraut ultd Beifuß, Lavend«l und Rittersporn sollen besonders unr Johanni die ?^ähigf.eit bekonlnlen, bi)>s<' Geister zu bannen. Telir hilbsch schreibt das „Niirnbergcr Wunderbuch" des I. C. Thiemcns, da^ dieser Monat die rechte'Zeit zum Destillieren" wä-le. — zll dieser Zeit seien die Kräuter in bester Kraft und kann das beste Oel mij» Ärznei daraus geuia-cht »oerdcn." Nur muß bci jeden» Kraut besonders beachtet werden, wann uuld !vie es gopfltickt wird — „Die sich an.f Kräuterei versteh'n, die werden Tag und Ztnnd anseh'n. . Man glaubt deshalb auch, daß die in diesem Monat geborenen .Gni^r besonders gut gedeihen niüfttcn. Das genannte Nürnberger Wnnderbnch sagt, das, sie „ein /scharf nnd sub til oder gutes (Gedächtnis liaben, holien Verstand niid recht ernsten Mut, halten sich gemeiniglich el)rbar. sind redlich-aufrichtigen l^niüths. nach (5hr und Lob strebend, sind ^«eichtfertigk'.'it, Schnvlgerei, Fressen, Saufen und den ^^astern feind . . selbstverständlich ist der Juni der Monat der Rosen, die unS ein Tynrbol der Schönheit und der Jugend sind. Der 8. Juni war im Westen zunl Rosenfest ernannt schon seit den Merowingerzeiien durch den Bischof Medar. dus. In Frankreich wird dieses F^t noch lieute gefeiert, und in der Genltinde Saleney, wo das Geburtsschloß dieses NischokS steht, wird das bmvste Mädchen der Gemeinde als Rosenkönigin gekrönt und geehrt. — In unseren Gärten Althen auch die Nasen auf. Und es ist manchmal wi^ ein eigenes Fest, wenn wir vor ihren sich erschliehenden L^aspen stehen, wenn wir tief in die Schönheit ihrer Blüten hineinschauen dürfen. Nach den wechselnden Witterungen der Maitagr freuen wir unS auf diesen Monat, der den Somnieranfang uKS brin^n soll. Wir freuen uns auf Sonne, Urlaltvsbeginn und möchten alle Wechsel des Wetter« weit fort wünschen. Eine alte Bauernregel aber sagt in weiser Erfahrung der Jahrhunderte: „Bor Johanni b«^ um Regen — Nach Jo- hann! kommt er ungelegen/ Wenn der Roggen verblliht ist, dann braucht er den Regen und Wärme, aus daS die Nehren voll und rund werden, gefüllt mit schweren, lebensvol len Körnern. „Biel Donner im Juni bringt ein ftuchtbar !^r." Doch darf es nicht allzu viel damit sein, denn „wenn kalt und naß der Juni war, vevdirbt er meist das ganze Jahr". Dagegen „Junii feucht und warm, macht den Bauer nicht arm." Wir wollen unsere ganze Hoffnung davein sej^en, daß dies alles richtig werde in diesem ^hre, daß draußen unsere Felder einer guten Ernte zure-isen. Und wenn es auch manchmal nicht nlit unseren persönlichst Wünschen überein-stimmen sollt«, so ift das doch nicht das Wesentliche. Die.^uptsache ist in diesem Monat die Kraft u«d dnre Segen unm deb dn nat die Kraft und l^r Segen, der aus der Erde kommt — das Vlü^n und Werden unl uns und in uns, auif daß ein guter Som« nter iverde und eine reiche Ernte. MaulbMerÄucht Beroinsmitgbied .Herr A. S i m, ch e n erzAhilite an einem der lcj^ten Ber. einsal^nide über die ihm geglüctte Zucht von M a u l b r Ä t e r n: Der Mariborer ^lqmrienverein stellte mir ein Paar l»plovl»om>» zu Zuchtzwecken ^r Z^tfilgung. Nm 24. April d. I. ses^ ich d«s MaulbrlUerpaar in ein gutbepflanizt»es, MiwasserenthllltendeS Zucht becken in d«r Ori>ße 50X30X30 emz Vas-scrteinperatur 24" C. Di« Tterc tummelten sich frisch im Becken herum, jagten einan« der, spielten und muften. Die vevabrei'chten Tnbife^ und Vnchiträen wuvden dainkbar als Mutter angenommen. Zomttag früh, am 3. Mai d. I.. also nach 9 Tagen, fiel mir auf, daß die beld..n Tiere in nervöser Hast dais Becken durchs kveuzton, gegenseitig pufften und sich unter Zittern aneinanderrieben, wobei das Mann chl^n in leuchtenden Farben cvstrahlte. Tic L^hlpartie des Weibchens »var in de,, letz' ten T-agen beträchtlich angeschwollen, ein sichere»^ Zeichen t>er Laichreife. Da-s Männ-che,l ,nachte sich plötzlich am BMn zu schaffe« nnd pudd<^lt.e im Sande eine rilndo, etioa .'^)andteller große flinche (^vube ans. Das Weibchen wurde nun nrit Schnteichel-eien und Piiffen bawogon, der Grube ein^n Besuch a-bzustiaitten. aneinanderge- schiniogt inld heftig zitternd schwantniön die Tiere an d<'r Wandung der M^ube im Kr<'is licrum, bis das Männchen einvaS zunlck- blieb und das Wstdchen, v« dem Münn-chen schwimn»end. am inner»« Rande der San-^rube ü gelbltche, Hirseltkoru grohe Gier absetzte. Das Männchen schwamm über die abgefehlten Eier hlniweg und befruchtete sie, womuf da« Weibchen dk belfruchteten mit dem Maule aufna^. Deesen Borgang konnte ich im Lause ei-njiger Stunden viermal beobachten. ' Das Münnchen schien beim Latchgoickiüst geralde in Schwung zu sein und bestürmte das Wetbcheil auch wicker unauSgesej^t mit LiebeSk^PugunMt, doch Madame schien von der ganzen Affäre ^nug zu haben und ließ ihrru Gatten abblitzen. Als er ihr wi«^ der „schöntun" wollte, wurde Frau Maiil' brüter bissig, so daß ich als deus ex n,achina eingreifen mußte und den liebestollen Gatten i7l ein anderes Becken übersepte. Der Mohr hat seine Pflicht getan . . . Der Kisnlensack des Weibchens nahm von Tlug zu Tag an Größe zu. In dieser Zeit konnte ich eine interessante Beobachtung niachen: das Weibchen hielt, sich nieist an der von der Sonm beschienenen Scheibz deS Becke,itz ie große Stun^: die lunge Manla öffnnte ihr W^l — und heraus schwammen lk n^ltche Jun^lsche, die sich in „Schnappwette* lustig im Wass«r herumbummelten. Mhreild der lütägigen Brutzeit hat-te das Weibchen keinerlei Futter D sich genommen. Nun fraß es wieder mit Mtem Appetit, achtete aiber mit rüh^nder Bor^cht dmauf»' daß es ein Jungfischchen nicht etwa mit einem kleinem Futtertier veewechslel Anders das Männchen! In einem vom Weibchen unbewachten Augenblick schnappte es ein Iun^S n>^. Da? war denn noch zuviel UTtd ich entfernte den verrohten UaKenvater endgiltig auS deul Becken. Üt»gest^ schwamm nun die glückliche Mutter mit ihrer Brut «uf „Becken-«knlSWge*. Di^ Jungen machten sich auf Nahrungssuche und zupften von Ulanen und BodenHrund Infusorien ab. W^n plötzlich etn Schatten über das Vecken 'iel oder t!^e T>ier« aus trgenveii«m andern Grunde beunruhigt wuvden, öffnete das Weibchen daS und d^ Jun«^ flüchteten flugs htnek, um stch lm ^meniack zu verstecken! Als einmal ej« Cewiitter aufzog. öelm ersten Donnerschl^ erst eine heillose Verwirrung, dann ein Gedränge beim der Mama, die daS „HauStor" nicht weit gtnuo öffnen konnte! Als der Schvecltn überwu,!^ war, kamen die Fischchen w^r zum Vorschein. Ich hosse, daß ^ Bnlt bei Rseintierfut. ter gut gedeihen n»ird; zur „Mariborer Wo«^" ^vd die M-aulbrüterqiucht bei der AquarionauSstellung AU sehen sein. vereinSnachricht: ^ bereits angelttwdilgte Vortva« des Mvenprttse« des MaviVo«r Fischevetveretnes Herrn Dr. P. r a u s^, ftitdet Mittwoch, den g. Juni um Sy Uhr im Iagdsialon ^ tzo-lels „O«t" statt. Herr Dr. n^ über die heimische Wass^chluna. und sprechen. Bammtegeln vom Juni Der Landmann wünscht fich, wie viele Siegeln zeigen, das erfte und zweit« Junidrtttel feucht und warm, das letzte Junidrittel aber mehr warm als fe»»ch», da die Gmte vor der Mre steht und die twrner des Getreides gut ausreifen sollen. Daran, wie das Vetter tm Juni ausfällt, ist dem Landmann ungemein viel gelogen, wie schon das alle VprüPein besagt: „Auf den Juni, kommt es an, wie die Ernte soll defiahn." — Bläst der Juni ins Donnerhorn, so bläst er ins Land das liebe »orn. — Wenn kalt und naß der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr. ^ Juni trocken mehr als naß, ftMt mit gutem Wein das Faß. — Stellt der Juni mild sich ein. wird auch miw der Dezember sein. Auf besondere Ta^ gemünzt sind folgende Bauernregeln: Älodemus lann noch warten; Peter-Paul die müssen braten! — Regnet'S am St. Barnabas, schwimmen Trauben Vis ins Faß. — Was St. MedarduS-fÜr Wetter hält, solch Wetter auch in die Crnte sällt. — Bor Joh«mni bitt'um Regen, nachher kommt er ungelogen. diesen Händen g<^hörte, — als cs das erste Mnl hell wurt^. zwischen Werbefilnl und Wochenschau — trat sie «n seine Reihe^ »vic suchend, nnd ging in seiner Reil)e ?or. Sie sal) den .nhrend der K^vei Stun>den die der Filnl lief, stand sie oft im Dunkel nnd ihre gewöhnten Äugen sahen ihn dort sitzen. Sie hörte sein Lachen, in, Dunkel erka-t'.nte lie ihn, sie glaubte ihn lange zu kennen. Eine Danl<' sam, sie hatte die Karte, den Plah neben ihm — »vav das Zufall, kannten si? lsich — sie ivnx ju,Lg, sah gut auS, sa, schon. Susanne sah nun die berden sitzen, sre sprachelt nicht zusmnmen —. und das .'^>erz schlug. Ale töricht wie dumm -H nach einer Welle Ulnsite sie es sich sagen. Du verschn»en-dost dich — Slksanne trat hinaus auf den Nilndflnr mit dem roten Läufer. Stt!iinne giuj^ zu l^rda: „Du. liebst dn deinen Adann sehr?" „Die Frau lachte: „Aber Mädchen, wie fragst du denn? Ja, ich liebe ihn sehr." „Bist du sehr glücklich?" — Und leise kam es von Gerda: „Ja." Susanite strich der anderen über den Aru: und ging zu ihrer Tür. „Parkett rechts. Reihe Reihe S4, Platz 12 saß dieser Mann, der sie veranlaßt hatte, M:rda zu fragen. Susanne stand an der Tür, sie lehnte an der W^lnd uitd über ihr hing ein großes Bild einer glückstrahleilden Diva — das Mädchen darunter spürte davon nichts. Der Film lvar aus — Lnsanm säilug den Vorhang zurück, griff ihren Stoß Film-l)e>fte und ließ die Menschen vorbeitreten. Sonst rief sic immer, sie schloieg nnn und «schaute nur. Die junge Dame, die so spät gekommen war. sie kam nicht. Aber der jung< Mann kam. er >var groß nnd er wiegte ein w?nig mit de« Schultern, er trat aus der Tür, sah schnell zu Susanne und ging den, Aus^ng enn du jemand lieben wirst, dann siehst du noch besser aus. Sicher, ich ,veiß daS. ich bin eine verheiratete Frau." Und als die Borstellung zu Ende lvar, die Mädchen nach den vielen Menschen gingen, da stand der große Mann vor dem K^i-no — er hatte Susanne erwartet. Vr hielt ihre beiden L>A,che: „Ich freue mich 'o sehr." Susanne neigte den Kops, hob ihn dann uiv> lächelte dem Großen zu. der Druck ihrer beiden Hände sprach kür die Wortc», die sie vor Gliück nilcht sagen konnte. Tott»lag, dm N. Mai 1VSS. ?z „Mm?tbo«r Aeituiny" Nummer 1?^. StädtlsOe Spattafse Maribor Die Städtische Sparkasse von Marrbor l ünterstützen, das ^incn Satzungen seinäs^ hielt am 23. d. ihre 74. Jahr^shauptveyamm' dazu bestimmt ist, der Stadtgemeinöc bei der lung ab, in der der Rechnungsabschluß fi»r ^ Durchführung ihrer sozialpolitischen Ausga- das vergangene Jahr genehmigt wurde. Wie schon kurz erwähnt, belief sich der E i n --lagestand Ende 1935 auf 112 Millionen 418.737 Dinar. Die Einlagen gingen demnach ini Vorjahr um 8,372.985 Dinar zurück, während sich die Einlagen auf lausende RecZ^ung unl 885.437 Dinar erhjjhten. Der Glmnt» hiefür ist darin zu suchen, daß die wirtschaftlichen Verhältnisse in: gleichen Ma^ f63 Newyork: Exportartikel aller Art. — 5ii4 Ceuta (Marokko): Karbid__5(55 Czernowi^: Terpentin öl. — .'V« Alexandrien: Bertretnnff fiir ck>e-mische Artikel, Stärke in Pnlverforin, GlN" kose, pulverisierte Milch, Wse, Essi^äure, Weißbohnen, MirbiSsamen und Eisenwaren. Erzeugnisse der Geflügelzucht. 557 Madrid: Vertretung für Eier. ^ Erzeugnisse des Bergbaues. 558 Amsterdam: Vetonmaterial, Terra^z-zekörner. — 55l^ Arad: Widcrstandston. Das Exportförderungsinstitut des Han-dclslninisteriumS erhielt wieder eine Rethe von Nachfragen aus dem Ausland, die die Warenelnfuhr auS Jugcklawien zum Gegenstande, haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die m-der Rec^ung auf'20,740.5707 die''Aiüagen Exporteure werden ersucht, dem der AMalt auf 2,S12.0V3, der Kasfenstand! ExportfssrderungSinstitut mit der Anfrage Ende 1935 auf 624.868, die Liegenschaften gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit beniu auf 3,285.448 und die Wertpapiere auf 4 Millionen 405.955 Dinar. Die R e v i s i o n der Geschäftsführung der Anstalt nahm vom 14. bis 31. März der inzwls«!^ verstorbene Oberrevisor des Genossenschaftsverbandes He^r Vladimir P u --S e n j a k. vor, während die Bilanz am 8. April von einer Kommission der Stadtge-meinde üjberprüft wurde. Die Berichte beider Revisionsorgane stellen eiinnütig fest, daß.sich die gesamte Geschäftsführung des Instituts in b e st e r O r d n u n g befindet. Uebri-ngs wuvl^ der Rechnungsabschluß auch vom Stadtrat in seiner Donnerstagsitzung ge nehmigt. Die L e i t u n g der Städtischen Sparkasse wurde neugewähkt und setzt sich folgendermaßen zusammen: Präses des Verwal» tungsauSschusses ist Franso B ure Z und Bizeobmann Direktor Jo!e StaHej, während Direktor Franzr a st e l j Präses uod Direktor Viktor G r L a r Vizeolnnann der Direktion sind. Die neue Leitung wird alles unternehmen, um der Anstalt zu einer normalen und regelmäßigen GeschäftSfüli-rutt^ zu verhelfen, wobei sie auf die Unterstützung der maßgebenden Faktoren reckinet. Bor allem nlt'lßten sich die Handels-, Gewerbe- und Jndustriekveise dessen bewußt sein, daß es im Interesse aller Schichten der Bevöl kerung liegt, das heimische Geldinstitut zu sterte Angebote samt den nötigen Lies« rungSbedlngungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist ost schon auf Grund dieser Anga^n imstande, dem In gen stehen zur Verfügung. — 5Z5 Wien.: Tan iienschttittholz für Spanien, Madrieren 7__7?,) .Hypothekarbailkaiileihe 7»; Blair Blair —8-1; Aizrarbaiik Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten fi!r die Plazierung ihrer Waren im Auslande wünscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin veröffentlicht, das ausländischen Interessenten unentgeltlich zugestellt wird. Erzeugnisse der Forstwirtschaft. 529 Berlin: Vertretung fiir Sperrplatten und Furniere, besonders Eicheiifurnierc für Spiegel, für Lettland, Estland und andere Länder. — 530 Newyork: Eicheiibodenbret-ter und -Parkette. — 531 Prag: Vertretung für Schuiarzföhreu-Schnittholz, besond^'rs bos Nische Ware. — 532 Hamburg: Holzstiele für Schaufeln in D-FForm, besonders ai>s Buch^' und Esche für Ähweden. — 533 Newyork: Holzpfeileu. — 534 Saloiiiki: Lieferuilg von 60.000 Eisenbahnschwellen inl Lizitationswe-ge für die griechischen Bahnen, die Bedingun Rotbncheirleisten 80X52X390 inm u. 100.000 Stück 45X40X520 mm. Bodenprodukte. 549 London: Oelabsälle zu Dungzlvecken. — 550 München: verschiedene Bodenprc^dnk.-te. — 551 Unterbalzheiul (Post Laupheiui, Deutschland); Moorhirsestroh. — 552 Wien: Hanf. Erzeugnisse des Obstbaues. 554 München:'Frischobst (.ssirscheii, Marillen, Pfirsiche) sowie Dörrobst. — 555 Berlin: g<'schälto Niisse. Verschiedenes. 561 Lima (Peru): Vertretmig für?!ovitä-ton, Eisen- und Metallwaren, Leder- und Galantcriewareii, wie auch andere Artikel, die in Peru, (5hlle, Bolivieii, Equador nnd Kqlnnibien abgesetzt werden könnten. — 5()2 X Mariborer Schweinemarkt vliin 29. d. Zugefl'chrt wurden 205 Schweine, wovon U1 verkanft tvurdcii. Es notierten: 5-l» chen alte IunMWeine 05—9."^», 7—i) chen 110- I M, 4 Monate 15l) -210, 5—7 Monat<' 215—32.> Monate 335-'-490, einjährige 520—'^10 Tinar pro Ztück; das .^ilo Lebendgoivicktt 5..')«»—7 nn^ ^chlachtgeiincht 7.50—9 Dinar. X Das Eigenheim i.st der sehlilichiie Wunsch der meistl^'n Meiischeii. ^les^'n Wulisch haben sicherlich anch 3i<' gehegt, Sie das gan^.ze Leben hart arbeiteten nn!) spclrten, unl LebenÄo.'rk init einein (5'i-genheiin zii krönen. Aber ist inan einnal so weit, das; iilail all den Ban des Hauses schreitet, daiin erhebt sich plöt,licl> die ^-ra-ae: „Wi.' soll das .Heini anc-lehen und anS ivelcheni Material soll eS bestellen'c'" Den besteil Ratgeber luer^eii ^ie iil der Mnster-inesse in Lsi'.blsaiia, die tus Iiiiii geöfsilet bleibt, finden, ivo in einer d.'sond.'ren M-teilnng alles znsanlnleii.ieiasu ist, tvas niit dem !^^a!i>vesen znsai'nneuhiilicit. Arithmetik. „^-nr wie alt sck>(it^^en Sie niich?" — „Narl> ^^hrein Teiiit für ein acht-zehnsäliviges Mädchen, nacs, 7^lirein (Besicht für ein sieb^^ehn-jähriges ilnd nach 7^hreil '^^^angen für ein vierzebiljähriges .^'tinÄ!" — „Na . . . nnd." „Das ist ^zusainuien: -19!" vico«5l diusKLiiike Um ackt vkr Punkt acilt l-lln- stsnä ü'^rtaLNcln in olner tZibUotlivk vor einem ^rksitstiscii, der mit !>cIirikt.'itien beäeLkt >v!ir. 'Nseli sull ein /ViKiui und selnieii. I^un «uli er auk — es >vur der Kurclinal. >Vi»in!iAftit:, Ivie k(ar<1inal 1».Ii,>vnI,1. Ic!l kin der Lolin jLne5 ä'^rtax-nkn. (tjvr unlor <1vm Vatvr Seiner I^ajestüt, tlen^ srolien Kön!« llvlnricli ^ui den I?e1isric>l,8 kriexien teilnahm.« »^ellött. Iln verUebt vor nui» «lut 2>vei .laii-fLn tl'.nnat um insr in der tl^uptstÄllt t^uer 2U suckvn. ».luxvcilil. Lminen».« »IIn liattet ein Lmpteliluliesselireiben an Herrn viidr?«> »^axvolil, »der ckircli eine nnkliickseliLe OesclilLlNe clrlmten in tVlenn«! —« 0'/^rtagnan dskommk »sin SsnorattsblsN vorgologt — »xilNt!: es verloren.« setzte I^ieiielieu fort. »iLli vveit^ ciss alles; illier Herr öe I'r^-ville. lier ein Lrolier j^ensellenlienner ist. ver.'iLli.üite t^ncll trotxdem tileick eine Ltel-lunL in der Kouipu«nie «eines c!v8 Herrn !(apilän des Lssurt« nnd lieL kucli Imsfen, dn9 Ilir snÄter unter die lViu«I?etierL auitrenonnnen werden vUrdet.« »^ure l2nnr»ei>2 ist vor/.ÜLlicii untvrricii-teti« meinte d'^rt^Lnan. »Seitlier liiUN llir niel>t »:erude v^enix er-lot>t. vvurt ltir einn^l tzvi einer Lewisiivn (Zeleeeniteit innter dein tnntet Lneli weiter dii^clnirlieiten. l^ni e?i «erade Iieraux i?u «iUiren: llir iiutiei ^eiic)iiütte in Ln«land!« »t^minen?!« riet d'^rtuknmi vertilüifl iui». »I^niinsi>7. '^vi8i>en . . .« ieli '.velk du8 uiicl'. k:« t:e!n",rl /u iiiei- IlLN^ ^Mt, At >VlWVN.« SvüHqg, 6« A. 'Mai lSSSk c. Evangelischer GoMSdieust. Psingstsonn-tag, dcn .U. Mai, findet der Gemeindcgot-tosdicnst um 10 Uhr vormittags in der Chri-stusk.irchc statt. Der Kindergottesdicnst cnt« fällt. Perjonalnachrichte«. Herr Karl M I a-k a r, Postoberkontrollor iit Cclje, hat an der juridischen Fakultät der Universität in ujubljana das Diplom erwarben. Wir gratulieren! — Herr Janko I c r a l a, Verwal-Icr des Eicchenhauses in Vojnik bei Celse, wurde zur Banatsbehörde nach Ljubljana, und Herr ^anz 7. e r o v c c, Verwaltungs-deanUer des Krankenhauses ill Cclje, an das .Krankenhaus nach Maribor verseht^ c. An der RegimentSseier des.'^v. Jnfan-teric-Reginientes in Celje am Donnerstag haben auch dcx Infanterie-Inspektor Divi-sionsgeneral Grgur R i st i c, Brigadege« u«ral Leon Rnpnil und der ehemalige Kommandant des .W. Infanterie-Regimentes Oberst G o l u H o v i k: teilgenommen. e Bauarbeiten und Stadtverschönerung. Dak grl)ßcre Bauarbeiten an einem der mar tantesten Bauwert.' der Ttadt und an einem der belebtesten N?vtehrspuntle das Interesse der Bitekt<'n ochopper aus Wien durchgefichrt. Die Fassti-de 'Ni-llrde vollkominen umgestaltet. Sie fügt sich nun in chrer einfachen Linienführung l>enl alten Stadtbild besser eiu, andi'lleits lrä'gt sie damit auch neueren Bananschauuit-gcn Rechnung. Al«? Putz wurde der haltbare und gut wil^end'^ Terrano^'a-'^delputz gewählt. Im Hause gegeniiber werden eben- durchgreifende Unibauungen vorgenoui men. Dort wird ein Ael6Marengeichäft nen errichtet. Und das Eckhaus .^ralja Petra -esta l:f» - - Ctarjcva cesta liat das eine Mustol in der i>Nalja Petra cesta einge-tkscht. Es iit zu eineln Aus-lagenfenster der I^-irma !»iramar ^ Mislej uingebant worden, die.sich nun mächtig iiiber da^^ ganze C'rdg:-schost ausbreitet. Das Hau'^ (^ubeeva ulica — l^antarjeva cesta wurde ebenfalls reno-r>iart in der l'ianizlei des städtis6>eu Autcchusunterne'hmHns (^gcm»l>er dem BaiMhoko). c. Ktchball zu W»»gjten. WirümachlUl noch' >na^ auf die beiden TMle der (^razcr „A?»-inira" und des hirifii^en 'ZK. Celje auf i>em Macis au.pneÄsmn. Äe Spivke lbcKmrren an beiden Dagcn um 1^:30 (hcrib li Uhr nachmit^-ags). — Der Äportiklnl^ „Olymp" tiat Kr Winffst^onntag den Sportklub bhda" aus LjMjana zu iOaiste gslalden. Bc--lMn»dl?s Spielen nm Ilhr in Gcrberj?.. Dps Boi^jPliel lbestrei-ten die R-eserven voi:« und „Oity^mp". B>?gmN'AM 15.1Ä c. Sp«»den. Die i5rben der <^au Anna in Ge^e spendeteln zum Andenken an^diüe ÄevGocvb^e Stil- iieAentüche in Ce^e. r. Die Mmden Smder bchh«»kt. Wie gc- nsettlet, fand am Mittwochabend im hiosigen ^adtt^ter ein Kovtzertabend der Zöglinge des Institutes zur Erziehung bbnrder Kintier in Zagreb sdait. Dir Boranstattung ^var, wag sehr zu bedauern ist, nullit schwach baucht. So lag die Rettung dieser Peinlichen Sitna-tion»bej»den?'T^en»I»-e«j^e-vA a-N' c i n und Zad a^r, !>ie am nächsten für die armen Kinder IllD Dinar und eme Menge an Eßwaren gesammelt hatten, um sie den blinden Kindern auf ihrer Durchfahrt von Maribor nach Ljubljana am Freitag nachmittags im hiesigen Bahnhof zu überreichen. Die Freude war groß. D-n aufop-fernden Damen aber gebührt herzlicher Dank. c. „Die ftShliche Wahlfahrt", ein Bühneil-stück, das im hiesigen Stadttheater seinerzeit mit Erfolg ausgeführt wurde, geht anl Pfingst nlvntag unl 20 Uhr im Saale d«r Sparkasse in Vojnik über die Bretter. Aus diesem An-laß fährt am Pfingstmontag unt 19.'l5 Uhr ein Sonderautobus von Celje nach Vojnik. Rückkehr um 23 Uhr. Anmeldungen bei Herrn Ur«ie, Modesalon „Uran", Celjie. c. Die FrühlingSliedertafel des deutschen Männcrgesangvereines findet, wie gemeldet, anl 4. Juni uni 20 Uhr im Kasinosaal des Hotels Skoberne statt. Bei dieser Liedertafel wird der gemischte (5hor des Vereines un' ter Leitung seines Ehrensangwartes Dr. Fritz Zangger den Schlusz des zweiten Aktes aus der ^.Flederniaus" ,ckt Orchesterbegleitung aufführen. Eine Ueberraschung wird auch das Auftreten zwczier Solisten sein. Herr Dr. Rudolf Z i m m c r wird Balladen von Loewe vortragen und außerdem das Solo in dem Chore „Lacrimae Christi" singen. Fräulein .Hertha S P i t t a u auS Maribor. die sich schon längst die Herzen unseres Pu-blik.ums erobert hat, wird auch diesmal wi»-der im Brennpunkt des Abends stehen. Ab le Gönner und Freunde werden zu dieser Liedertafel, die vor Sefselreihen stattfindet (l), herzlichst eingeladen. Karten im Vorverlauf bei Josef Krell, Kralja Petra cesta. c. Wettmiihen. Pfingstmontag, den 1. Juni, findet beinl Herrn Martin Sporer neben dem Bahnhofe von .^t. Iuris ob fu?. 2el. ein Wettmähcn statt. Beginn'um 15 Uhr. Eintritt frei.- ' - . ' e. Die Gch«erathleten des Sportklubs „Jugoslavija" veranstcrlten am Menstag, i^n 2. Juni in ihrem Heime in der ?amo-stanska ulica einen Werbeabend. Beginn 8 Uhr abends. c. 5dino Union. Sonnabcnj» und Sonntag: „GroHrcinema6)en", FilnÄomöt>ie mit An-ny Onldra und Wolf Älbach-Retti. — Montag, Dienstag und Mittwoch: ,Mein Schatz ist ein Jäger", Filinoperette mit Susi Lan-ner, Gretl T^inr^r, Hansi Niese und Leo Slezak. Tönende Wochenschau. c. Apothekendienft. Den ^wchtdienist während der kommenden Woche bis einschließlich Freitag, den ö. Mai, sowie den ganztägigen Feiertagsdienst an Pfingsten vergeht die Krenzapot'hekc in der Äralsa Petra cesta. Iugoslowiscfte LeichtatMMmetfterfchaft „Marathon", „Maribor", „Rapid" und „Z^lezniöar" im Mannschaftskampf Ini ganzen Staate werden zu den Pfngst-feiertagen die Leichtathletikmeisterschaften aus getragen. In Mavibor l)aben „Marathon", „Maribor", „Rapid" mvd „^eleznii-ar" ihre Meldungen abgegeben und zwar lverden die einzelnen Wettkämpfer in allen vier Klas-lsen antreten. Jeder Verein ist in einer Disziplin durch je drei Athleten vertreten, sodaß das Nennungsergebnis gewiß alle bisherigen Veranstaltungen weit übertreffen durfte. Man rechnet nnt der Mitwirkung von 130 Athleten, wobei durchwegs nur solck)e Wettkämpfer in die Ereignisse eingreifen ^vevden, die die einzelnen Vorprüfungen bestanden haben u. sür die Vertretung ihres Vereines'besonders befähigt sind. Die Mttkänipfe werden bereits heute, Samstag, uni 15 Uhr inr „^elezniöar"-Stadion eröffnet und nwrgen, Sonntag vormittags dortselbst abgeschlossen werden. : „Rapid^^-Leichtathletitjettion. Bei den Mannschaftsmeisterschaften an, Pfingftsonn-tag starten folgende Athleten: Mühleisen, Mondercr, Erich, Versel, Musnik V., Flack, MoravLnik., .Hobacher, Werbnig, Ornig, ^e-glitsch R., Barlovie, Radie, .Hansi, Heller, Seidler, Obad, Ploj Alf. — Die Genannten haben sich pünktlich und zuverlässig um halb 8 Uhr anl „iiclezniear"-Spvrtplatz einzufinden. — Die Sektionsleitung. : Ein Seichtathletitstädtekampf Beograd— Prag—Bukc/?eft. In Bukarest findet zu den Pfingstseiertagcn ein Leichtathletikkampf zwischen Beograd, Prag nnd Bukarest statt. : Carnera muß austoben. Der amerikani-sche Schwergewichtler HayneS besiegte den Riescn Carnera in der V. Runde durch technischen k. o. Carnera bat den Schiedsrichter, den Kmn^f zu stopen, da er eine Fußverstauchung erMten hätte. : Bier Franzosen im Biertelstnate. Bei den französischen Tennismeisterschaft.treffen im Viertelsinale zusvmmen: Cramnr— Destremeau, Austin—Bernard, Merlm— Bouss-us, Moneff—^P»rvy. Tonniog, 81. Mck. Ljubljana, 10..'i0 Esperantokon-Meß. — 11.15 Promenadekonzert. — 1.'j Wunschkonzert. —17.20 Slow. Musik. — 19..^ Nationalvortrag. — 21.15 Konzertübertragung von der Meffe. — 22.l^0 .Abend für Auswandersr. — Beograd, '1-2 .Konzert. — 1K Chorkonzert._ 1? Volts tümlilhe Weise. — 18.50 Lieder. — 19.50 Bunte Stunde. — Wien, 11'.4V Ueber-^mgung des Großglockner-Skirennens. — 12.M Symphoniekonzert. — 15.40 Groß-glockner-Ärrennen. — 17.40 Aus aller .Herren Länder. — Ä) Volfsstückaufführung. -- B e r l >l n, 12 Musik am Mittag._ 14.15 'Dirig^en und Sänger. — 18 Bunte Stun de. — 1tt.40 Ballettmusik. — 20 Psingstkon-zert. — Deutschlandsender, 10.45 Phantasien auf der Wurlitzer Orgel. — 16 Musik am Nachmittag. — 18 Melodie und Rhythmus. — 20.10 Fri^hlichc Pfingsten. " M ü n ch e n, 9.30 Bunte .Eonzertstunde. — 15.05 Schwingende Tasten, klingende Saiten. — 19.20 Streichquartett. — 20 Pfingstausflug ins Land der Töne. — Stuttgart, 9.30 Schallplattenkonzert. — 14 Kinderstunde. — 15 Wir singen auch eins. — 20 Jubel der Melodie. — Paris, 20.30 „Clairettens 28 Tage", Operette. — Straßburg, 20.15 Belgische Lieder. — 21 Bunter Abend._Toulouse, 19.40 Lieder. — 20.40 Militärnlusik und Soldatenlieder. — D r o i t w i ch, 19 Solistenkonzert. — 21 Orchesterkonzert. — Mailand, 12.20 Kanimerkonzert. 16 Fußballkampf Italien— Ungarn. 18 Chorkonzert. — R o nl, 20.45 Opernabend. — Warschau, Orchester-konzert und Gesmig. 21 Bunter Abend. 21.30 Jubiläumskonzert. — B e r o m ü n-st e r, 11.45 Konzert. 13 Zwei musikalische Komödien. 16.20 Volkstümliches. 19.05 Unterhaltungskonzert. — P r a g, 9.10 Cembc^okonzert. 20 '^pulare Kompositio--nen. 21 Skizzen zu „Me verkaufte Braut". B u d a P e st, 18.20 Fußballkompf Italien—Ungarn. 20S0 Franz Äszt-Kon-zert. 22.10 Konzert. Zowntitg, 1. Im«. Ljubljana, 11.30 Jugendstunde. 12.15 Opernarien und Fantasien. I7 Trio und Sch<^lattcn,. 20 Ue!^rtragmlg aus Zagreb: Geistliches Konzert. — Beograd, 13.15 Chorkonzert. 17.45 Orchjester. 18.30 Volkstümliche Weisen. 20 Uebertragung aus dem Natwnaltheater. — Wie n, 12.40 Tän zer aus aller Welt. 15.15 Kvmmermuslk. 19 Volksliedevfmgen. 19.55 Liederswnbe. 20.30 Das Leben ein Tanz. — B e r l i n, 11 Mozart-S<^llplattcn. 14 Bunte Unterhaltung. 18 ?lbenteucr auf einem Blütenzweig. 20 Fröhliche Pfingsten. — Deutsch-l a n d j'e n d e r, 10 Es »var ein?nal . , . 17 Mckkehr zur Natur, Komödie. 22LV NachtmuW. M u n ch e n, 14 Kindier-funk. 18 „A Liadl, a Gstanzl, a Muisi dazua"^. 20 Festkonzert. — Stuttgart, 14.15 Sommersproßen. 18 Beim Ämzen ist die Welt so schön. 20 GryßeS Festkonzert. -Paris, 19.30 Schall^Äatten. 19.45 Chorkonzert. 20.30 Hörspiel. - Straßburg, 19 ElMi-sche C^omk. 19.15 Charakterstücke. — T 0 ul 0 use, 19 LiÄ»er. 20.?5 Bunte Lieder. 21.10 „Veronika", Operette. 22 Kompositionen von Chabrier— Droit w i ch, 17 Bunte Stunde. 20 Hörbericht von der Ankunft der „Oueen Mary". 21L0 Or-khefterkonzert. — Mailand, 13.30 Konzert. 19 Musik. 22 Kanimermusik. — Rom, 20.45 Vokal- und Orchesterkonzert. 22 Bunte Stunde. — W a r s ch a u, 18 Biolin-kompositionen. 20 Lieder. 21 Militärkonzert. — B e r 0 m ü n st H r, 12 Konzert. I7 Konzert des Schweizer Rundfunkorchesters. 20.50 BolkLtümliches. 21.15 Bon der fran-zöf^chen Schweiz. — Prag. 19.05 Bala-laika^r russischer Hocl^chüler. 19.30 Opern-ü'bertragung. — Budapests Jazzmu-isik auf zwei kavieren. 20 „Wo die Lerche sing", Operette. 20.10 Konzert für Klavier und Cello. 22.40 Zigeunermusik. Dienstag, S. Jmii. Ljubljan t3.15' Operetöenmusit. 20.10 Philosophis^r Börttag. 20-30 Vokal-. konzert. 22.15 AW-Ja^ — Ä e Ä g r a d, 16 Erzählungen für'^Nii^r) ^ löM Bolls' tümlilj^ Weisen. 1^30 Stunde d^r Nation. 19.50 Jugoslawische Äedar. 21.30 ÄolkSlie-d«r. — Wie n,'1jf.ZV <^angSvorträge. 17.40 Cello. 20Lü ^«kvarie^. 22.10 Otto-rino Rc^spighi zum Gedenken.' 33.40 Oesterreichische KNnge. — Berlin, 9.30 A^n-terbunt. 19 Wir spielen .Hausmusik. 21 Mte Armeemärsche. _:.'Deutschlandsen. d e r, 14 Allerlei von Zwei bks Drei. 16 Musik am Abend. 18 Lieder der Völker. 19 Und jetzt ist Feierabend. 20.10 Wir bitten zum ^nz. — M ü n ch e n, 12 Flotte Weisen. 16.05 Das letzte Märchen. 18 Erich Kloß nimmt Abschied von Hörern. — S t u t t g a r t, 11 Buntes Schallplattenkonzert. 21 Schöne Abendmuisik. P a ri 6, 13 Bunte Stunde. 18 Konzert. — Straß» bürg, 18.45 Klaviermusik. — T 0 u l 0 u-s e, 21.10 Laßt uns si»MN und tanzen. 22 In der lustigen Mühle. 22.40 Operettenlieder. — D r 0 i t w ich, 20.30 Lord Kit-chener. 22.20 Klavierkonzert. — Mailand, 13 Konzert. 16.20 Schallplatten. 20.45 Opern aben^— Warf ch a u, 12.50 PraZtischv Winke. 19.45 Lieder. 21.05 Opernlonzert. — B e r 0 m ü n st e r, 12.40 Bon der italienischen Schweiz. I7 Bon der französischen Schweiz. 20.50 Aus der neuesten OperÄe von Stolz. — P r a g, 15 Bokalk^nzert. 20.30 Konzert. Budapest, 12.05 Gesang. 20 Aus Tonfilmen. 21 Orch^sterkonzert. lu. TodessLle. In Bvhnika ist der Holzgroßhändler Josef Kunstel im Altcr von 77 Jahren gestorben. Er brachte es von» ein. fachen HolAaickeiter durch eisernen Fleiß und große Fähigkeiten zu einer ^r größten Holz-firmen Sloweniens, die vor kaum 14 Tagen ihr goldenes BestandesjubiilSun^ gefeiert hatte. — In Stari trg bei Rakek starb der Besitzer Anton Ponuda, d«r im öffentlichen Leben jener Gegend schon seit zehntcn eine bedeutende Rolle gespielt hakte. lu. Am Leben verzweifelt. In PodpeL Ljublijana fand nmn am User der LjMjanica einige sveibliche Kloidung^tücke und einsn Brief, in dem die als D^tmädchou ^n Ljubljana beichäftiyto Angola I « k s mitteilt, sie gehe freiwillig in den Tod^ da sie den Kamipf um das tägliche Brot nicht mehr fortsetzen wolle. Die L«bche konnte bish^ noch nicht geborgen werden. lu. «nS der «dvakatenmelt. Rechtsanwalt Dr. Boris F u r l a n, der zum Universitätsprofessor in Ljubljana emamit worden war, verzichtete auf die Ausübung der M--vokaturpvaxis. Seine Kanzlei übernahm Rechtsanwalt Dr. Joahim R a L e m. lu. Vei den Reiftprüfnngen an den Mit-telschvlen werden als Vertreter des Unterrichtsministeriums teilnehmen: am städtischen MÄdchengymnafium in Ljubljana Universi-tätsprofesfor Dr. Karl Ozvald, an: Mädchengymnasium der Ursulinerinnen iil Ljubljana UnterrichtSinspÄtor Johann D 0-leuc, am Realgymnasium in S^anj Unter-richtsmspektor ?. R. Dr. Leopold P 0 l j a-n e c, in Novo mesto Urrterrichtsinspektor Jasef B r e z n i k, in KoSevje Gymnasial-direktor i. R. Josef Tominse? uird am bischöflichen Ghmnaiswm in 8t. Btd Univer-stMsprofefsor Dr. St. S k c r l j. Ämntag, d« IWß. „MaMmzer Zerbung'' Nummei^ lA ?ec»sA»,Lc»e m«»oLc,F^V ^ MMM GWWWD^^ VM W^VMU^H^^WWMUW^MffUM D^ Lüft enthält außer den HauptbestanÄ-teilsn, Äickswff, Sa-uevstosf und Kohlensäure lwch an^re Stoffe, Ä-i^ für das Wohlbefinden des Menschen vl»l bosondcrer Bedeutung sind und _ obwohl sie zuin Teil in kaunl Nlcßbaren Mengen vorhandeil sind ^ den eigentlichen Klimacharakter der Luft bedingen. Zu diesen Bedindschungeu gehört vor allem der W a ss e r d a m P f. Wenn im Winter die Temperatur der Wohnraumluft lvcsentlich höher ist al^ die der Außentemperatur, so entsteht in zentral-gcheizten Züttmern iübcrmäßig trockene Luft, die zur S6)ädigung der Mmungsorgane führen kann. Versuche, der übermäßigen Trockeicheit abzuhelfen, indlün, man die verschiedenartigsten FlMgieitS-behältcr au den Zentral-Heizlör-pern selbst anbrachte, Uln den Feuchtigkeitsgehalt der ZimmerlAst auf einen normalen gen. Dies geschieht durch den neuen Feucht l u f t v e n t i l a t o r.' Er bestcht aus folgenden Hauiptbestanidteilen: einem Wasser- Bild l: Der neue Feuchtluftventttator sVorderanficht.) Grad zu bringen, lvaren wenig erfolgreich, weil der Wasserdainpf zwar von denl Über der Heizung aufsteigenden, ivavmen, trockenen Luftstrom auifgenolmmen, im Bereich der lalteren Luftschichten aber wieder ausgeschieden wird. Die Lösung der Aufgabe besteht darin, der Zimmerluft Wasserdanlpf Bild 2: Wasserbehälter mit Savgtafeln des neuen Feuchtiustventilators. behälter, einem Gestelleinsatz mit Zaugta-ohne Aufwendung von Wärme beizumeu-feln und einem Zchutzkasten mit Lüfter — Ventilator. Das zu verdunstd keine Rundfuirkstörunden verursachen kann. Die Amvendnnq des neuen 'Geräts enlp-fiehlt sich Memll dort, wo über Lufttrocken-scit g^lagt wird, vor allem in Wohn- utld Kinderzimmern, ferner in Büroräuinen, in denen häufig Msprechungen stattfinden und oft Dabakrauch die Luft verschlechtert, schlick lich in Hotels, Krankenhäusern, Sanatorien und Lungeicheilstätten. ben, große Vorteile gebracht. Die Herabset? zung der Baukosten war erst durch diese neu en Erfindungen möglich, die einer gesunden BauskzfsinÄustrie zu danken' find, und die so zur Behebung der Vau>wirts6)aft, die der Allgemeini^lt dient, beitrug. Ing. R. yof'fm a'N'U. i»' t Bauftoffverbefjeruna und Wohnungsbau Schon in der Borkriegszeit wurden vis Grundlagen für die konstruktive Gestaltung der heutigen Eisenbeton- und Stahlbamvei-sen gelegt und nur der Zusainmenarbeit von Wissenschaft nud Technik ist es zu danken, daß wir trotz eilizelner Fehlschläge über eine Reihe verbesserter Ba«swfse verfügen, die nicht mehr als Ersatzstoffe angelp.rochen werden können. Diese l>ab«'n zu ejner. lliMväl-zung 'unserer Ansichteii HIDchtliä) Gruno-rißgestaltung und Ausbildung von I^nd-und Dachdonstruktionen geführt. Für diesen Unrschwung hat auch ein tvesentliches Ber-dier^t die internationale Verflechtung der Technik, die über alle aivfgxtiirmten Hairdels Hindernisse hinwsg, die geistigen Brücken der gegellseitigen Erkenntnis stets verbreitert und so der Allgomeinheit. der Menschheit dient. Die exakten Wissenschaften, namentlich die Physik und Chemie, haben Aufklärung über die verschiedensten Vorgänge gebracht. Die Aiegelindustrie ist zur Erzeugung neuer Steine geschritten, die durch zsweckmäßige Formen ein schnelleres Verlegen derseliben ermöglichen, iveniger Mörtel brauchen und daher weniger Feuchtigkeit in den Bau bringen. Durch entsprechend angeordnete Hohlräume ist nicht nur ivlirmetechnisch, sondern auch schalltechnisch ein Fortschritt erzielt worden. Aber lucht nur sür Wandkonstvuktionen, sondern auch für Deckenkonstruttionen hat die Ziegelindustrie H o h l st e i n e der verschiedensten Systeme geschaffen, und es ist nnt Bedauern festzustellen, daß gerade diese Art von Dek-lenbau, welÄ>e sich ini Ausland steigender Beliebtheit erfreut nnd znr Feuersicherhel! n^eseilttich beiträgt, bei uns stiefinütterlich rx'bandelt wird. Die Zementindustrie hat durch Schaffung h-ochwertiger Zeuleni-sorten es ermöglicht, daß die Baufristen we-sentliä) herabgesetzt werden können, was zu einer Ersparnis von Jnterkalarzinsen führte. Zonderzemente, wie Hochofe n- und lx l e k t r o j ch m e l z z e m e n e, Sic. cotfix^vnlente tragen zuni Schutz der Ban-n>cvke gegi?n sckMdliche Säuren und Basen bei, weiße Portlandzenieitte loerdeu f!ir Kmnststeinarbeiten und zu helltönigen Putzen vettvendet. Die Stahlindustrie hat durch Qualitätsverbesserungen nicht nur die Beanspruchung dieses Baustoffes echöht, sondern auch durch neue Betonbewehrungen wirksame neue Ouerschnittsfornien geschaffen und durch Verivendung des Elektro-schlveißversahrens denl Stahlbau neue Arbeitsmöglichkeiten gesck)affen. Durch entsprechende Zusätze von ^vertvollen Elementen haben manche Stahlsorten an Witterungs-beständigieits und Glanz gewonnen und finden so als Schmuckmetalle in: Portnlban, bei Treppengeländern, in der Beschlagindn-strie Anwendung. In der Kleineisenindu-strie slür Bauzwecke ist die steigende Verwendung bei Türzangen, Fenster- nnd Türkou-struktionen festzustellen. — Für die Dachdeckung findet neben denl Ziegel das Pappdach unter Benvendung von Bitumen und Bitumenpap Pen sowie keramischer Platten größere Verwendung. A s b e st z e m e n t-E rzen g-nisse finden zu Dachplat^ten unter Verwen d-lug besonderer Sturmtlaminern für Lei-tuügs- und Ableitungsrohre Absatz. Fiür Fassadenverkleidnngen, ferner inl Innenausbau hat die keramische Industrie Gelegenheit ihre. hochwertigen EMugnisse ins rechte Licht zil stellen. Betrachtet man neu^eitlickie Bautm?, so fällt einenl die reiche Verwendungsmöglichkeit von Glas auf. Man schränkt das Sprosseniverk der Fenster ein, verzichtet sogar, wenn es inöglich ist allf diese und setzt große Tafelglassckiei-ben in Holz- oder?)!etallrahinen. Ttatt der frlcheren Dolppelfenster werde»! jetzt anch Verbundsenster, besteheich ans zwei iln geringen Abstand befindlichen Glasscheiben in cineni Rahnrell verwendet, oder es nnrd auf denl verglasten Haiuptrahnlen ein verglaster Jnnenraihmen zwecks besserer Reini:» Bild 3: Mckansicht des neuen Feuchtlustventilators Mben der Pe-rmehrullg der Lufdseuchtig-leit ist durch Beifügul^cl wasserlöslicher aro-Nlatischer Stoffe auch eine^ Luftverbessernng zu erzielen. So ist der neue Feuchtluftventilator geeignet, den Gesunden die Gesundheit zn erhalteil und den Kranken ans den» Wege zur Heilung ein Helfer zu sein. gungsmöglichkeit aufgesattelt. Bei Fenistern, die nur als' Li6)tquelle zu dienen haben, bei. welchen man bewußt auf die Durchiicht verzichtet, bieten die init Glasseide kolnbinier-ten beiderseitigen Glastafeln einen erhöhten Warme- und Schallschutz. Undurchsichtiges, gefärbtes und geschttffenes Glnsnmterial wird für hygienischen Wandbelang in Bade-räunleil und Geschästsräunlen verwendet, Prismengläser finden zu Wandkonstruktionen, Glaskörper bei Betottkonstruktionen zn Oberlichten Verwendung. Für Schall- und Wärmeisolierungen finden Glasgeipinste, wie Glasseide, Glaswolle, nach den Erfahrungen des Auslandes auch bei uns Eingang. Diese leichten Glas-gesplnste bleiben ungezieferfrei, sind unenip-findlich gegen die meisten Säuren, Basen, Fette und nienig htidroskopisch. Auch wider-st^en diese gut Erschiitterungen lind Aus-dennngen. Verbesserte Baustoffe aus »iesel-guhr, aus ^kortmaterial, jwnstibims, Alunii-nium finden reick^lich in der Wärme- und Schallisolierungsindustrie Verwendung, nw-rüb'^r die Fachleute» im Bedarfsfälle die entsprechenden Vorschläge machen können. — Anch der alte Baustoff Holz l>at in mannigfacher Form seine Bedeutung als verbesserter Vanstofs beibehalten. Sperrholz findet bei Türen, Wandverkleidungen, Einban von Schränken Verwendung. Abfal-produtte, wie HolPvolle und Hobelspäne sowie Säg^'niehl, werden unter Verwendung anderer Bindemittel zu Bauplatten, Stein-holzifnßböden verarbeitet. Bauplatten dienen zur Herstellung von .'Handkonstruktionen, zn feuersicheren Verkleidung und.zut Erl)t)hung des Wärmeschutzes. Von organischen Baustoffen hat der ttautschuk als Vodettbetag illld in j»ioittbination anderer schwingungsteÄ>nischer Stosse zu Schwin gungsplatten für Maicbincnisolierungen Ver niendung gefnnden. Wenn es ini vorliegenden Artikel nur mög lich war, die nii6)tigsten Baustoffverbefse-rullgeu für den neuzeitlichen WohnnngSban zu streifen, so liringt fast jeder Tag neue Erfindungen ans dieseni Gebiete, wormber die Patentliteratur Zeugnis ablegt. Der Bansdoffindustrie hat die Zusammenarbeit mit Zrvilingenieuren, die im Patentfache arbeiten und ain Bau'^vescn interessiert blei- EKItrWe GkichgeWichtssti^rung der Atmosphäre. Der letzte Winter hat für dl>Z ges-ain!^' Europa mit seinen recht nngewöhuli'!,en Witterungserscheinungeil geradezu Verwirrung hervorgerufen. Di« Gelehrten hal.'en sich mit diesen Vorgängen befaßt und es !ft intereffant, was kürzlich der bctanitte fran^ zösische Phtisiker Prof. D")lrsonval duzn >)N sagen hat. Er führt diese Ersch>^inun<^LN nichl nnr auf die Lnminosität der Luft, nur den ^nchtigkcitsgehalt und ans die Veränd<.'run-gen des barometrischen Druckes, sond'r'.'. auch mvd insbesondere auf die ^lettiische Gleichgewichtsstörung der Atnrosphär^ onf die Luftjonisiernng zuriick. Dies« trische Gleichgewichtsstörung, deren Ursachen nach Ansicht des Gelehrten noch unbekannt sind, die er also nicht unnuttell^ar ans d^'n Betrieb der Rundfunksender >^',urnckfi'il)r^^ rufen bei Frauen nnd nervösen Mensch-'n, ja sostar bei Tieren Störung- in^d Angst^rsckni^ nnngen hervor, wie si<.' sich ähnlich b!Un .Herammhen von Gewittern zeigen. Drei Pariser ZeitunL-en hoben eigene Rundfunksender. Man könnte Paris die „Stadl der '^nnd-funkfender" nennen, denn dort gilit e^ reits einen LanFwellensender, zwei Slaiil^-scnder, drei Privatsender ini inittler-'n '.'Vellenbereich nnd einen Kurzwellens<'nder. Nu'.', kommt noch ein weiterer Privatsend^'r hinzu, denn der Post- und Telegraphenminlfter Mandel hat der Leitnng der S.'ndc'stelle dio Böziers die Genehnlignng zur Ve»l.'^ gung des Senders nack? Nueil bei Pari) er teilt; Voraussetzung dabei ist allerdings, «^cis', die Cie. Moderne de Radiodiffnssion. !>cr d'.r Sender gehört, den Betrieb nnler den sjlei'' chen technischen Bedingungeil wie oic.her voririnunt. Die Sendungen selbst veid'.n vmr der Pariser Abendzeitung „''Paris Son" organisiert, nnd dannt hat jetzt die dritte Pariser Zeitung die Mi.>glichkeit lKkonimeu. eigene Rundsnntsendungen dnrchz'lN'.lill'n, denn der S^'nder „Postird b.' reits von der Tages'.eitnng „Petit Pariiien" und der Sender „Radio (^'itü" von r geszeitung „L'Intra>ig<'ant" betricli'Ni. Leistungserhöhung . . . Der neue Frankreich-Sender „Poste Na-tional" wird in Mittelfrankreich liei Allonic' zwischen Vierzon nnd Bonrges errichtet. Statt der vorgesehenen I7><) km soll e« ausgerüstet werden, dasz er auf eine ^'e!,tnn.i von WO kiv gebracht werd<'n kann. Dn' fp.inzösische tturzioellen-^?olvnialsender lv') kw ausweisen. Daraufhin habei. v.'r schieden^' britische Gausender ebenfalls l.." schlössen, ilire Leistung zu verstärk^'!, ^raul reich Ix^ut ilbrigeus in Eantenac (Girondo) einen iveiteren lÄ) kw Sender snr fait siin' Millionen Franken. Fiir den Ban rin^'-A ^'nnt!)auses auf der Pariser Wettiln^'tetlu.i^ 1937 ist ein >lredit von lO Millione ^'ranten vorgesehen. Inl kolnmenden Juni will der bc'k'linn?^ anleritanische Ozeanflieger Chamberlin zwei n^iteren Gehilsen einen ne««,-. slug von Texcis nach Paris iib^r t^'-e-samtstrecke von rund lXDii kiir dnrchfi'lt?reil. Er will dabei ein Flugzeug benutzen, dn.-' besonders iiir Flüge in großen >^^ölx'n gc->baut ist und er son>ie sein<' Begleite^ nvrdeu besondere Ansrilstnngen bennken. di<' iliN''n den längeren AufentlMlt in der bcatmch! igten großen Flughöhe <'rniöglicl)^'n. » III Port Moresbli in Neu»Gutnea umrde kürzlich ein Rundfunksender eing' oölkerung — in Port Vkoresbv ^siln LOl) Weisse — l>estimnll sind. über ein^ri'nndfreien Empfang liegen jedoch au'> meürei'en ncnseeländisch<'n Städten oo.. dnr unter ans d<'Nl rnnd Me'len ent'eln-tctt Dunedin^ .Mariborer Zeiiun'g" Nummer 124. Almntlag, den 3t. Mai lT3H. kiesen unter «ß«n Durch das starke Stutzen bedingt / Das Beispiel der Roßkastanien in der PreSernova ulica / Die Funktion der lange stiefmütterlich behandeltenKnospe Ksltsnienblsitem dem Bestreben» linserr Draustadt möglichst anmutend zu sjc^wlten, verordneten >m uoliqeu ^ahre dil? mnMbcndcn Stellen dir ^öllunt^ einöhnlick)e Entivicklung dieser Rieseilblätter einschätzä^'ll, wenn lila,, ihren Flächen'nhalt luit denl liornialer Blätter vergle'cht. Ill der hiesigen Forstschule stnd lwn Herrn Ing. Aotoöck diesbezügliche Messuilgen au-^c« sührt word<'n, wobei es sich herauGellic. das; das Riesenblatt ein Flächenareal vi>n cin^ anfilveist, «wogegen llornralen, gut entwickelten Blättern llur eine Fläche von ca. cnl' ',',llgemessen ist. Es ist also das Niesenblatt rund siebenlnal größer al'^ ein gut eiltwickeltes il-ormales Blatt. Es ist inteli!ssalrt. den näheren Ursacl>eu dieses 'nlus^erordentlich gesteigerten Wachs-tnnls llachzugeheil. Vor alle», musz man sich sra^en, woraus die Riesenblätter entstallden sind. Aus „gewi^hnlichen" Blattknos^'en ganz Ivstiulnlt llichl, denn diese stnd ja beinl Beschneide^ der Bälline abgeschnittell worden! Dein Botmnker uild l^ln Forstmann sind z.il'eierlei Quellen bekannt, woraus sich Triebe und Blätter an beschnittenen Baum-stälninen bilden lönuen. Erstens kätne die beiln Beschneiden entstandene Wundfläche selbst in Betracht. d<'reil ^Men bei vielen Baumarteil durch den Wundreiz zu einer Reihe von Prozessell altgeregt »verden, deren .Resultat es ist, das; die ^^llen ml den Wund Mchen u^nd deveil nÄchlster UmgÄmlg ill oill fahren an ihren «Hlvellen l>orüb''rg!:zogen sind, von denen sie nur so viel genießen konnten, daß sie /.mischeit Leben ^od bangen konnten, köuneli nun nicht n«hr in die llovmalen^ wohlentwickelten KNos-pen eindringen, da diese ja ^hlen, die ganize Füll« der Nährstoffe drillt in die wenigen bisher jahrzehli^elang schlnulmörliden Knospen eill, die vou diesem ung-elvohnten Stosf verkehr zu einem req«« Leben angespornt »werden u?l>d schlvelgcnd von Bildungsstcfien manchmal uilg^nvöhnlich kräftige Triebe — Lohden- oder Wassertriebe —. dt? oft mit riesigen Blättern vcrk'^hen sind bilden. Will man einen Einblick in den in,leren Bau solch eines Blattes erlangen, dann muß inan dünne schnitte des Blattes unter dem Mikroskop beobachten. Dann ergibt sich die interessante Tatsache, daß die Zellen, die daS Blatt zusainlnensetzen, den vergrößerten Pro Portionen des Riesenblattes entsprechend vergrößert sind. DaS darf uns nicht wundernehmen. denn es ist seit langem bekannt, daß alle Zellen des künftigen Blattes ^chen in der Knospe angelegt sind und daß die Entfaltung der Blätter im Frühsabr lediglich auk einer Bergri^ßerung schon bestehende?? Zellen, bedingt durch starke Tästezufuhr, beruht. Der Faill des Riesenblattes ist über diesen eilgeil Rahlnen hinaus interesiant. w?il er uns zeigt, in welch starkem Maße die Mrt>ße der Organe und nllin:s)e Lebenstätigkeit so-woA der Pflanzen als auch anderer Lebe-weseil von äußeren und inneren Bediirgun« gen abhängig ist. Normal kaml sich ein Lr. gan nur dann entwickeln, wenn d'c äußeren 'i^dinguilgen ilormal sind und ivenn von allen anderen Körperorganen normale Be-einesen zum Vorschein getieren nlir kümmerlich, ^tverden allmählich treten. Ich werde nur se ein Bl'ispiel aus von der Rinde überwachsen und können sich vor dem drohenden Tc!^ nur dadurch be-mahreil, daß sie dem Dickel,lvachstum des Ctanlines Folge leisten und ständig an der (Grenze von Holz ulid Rillde verbleiben. Während sich ani Baunle alljährlich Ab^r-tallsende voi, starkell Knospell en.tsalten. die dailk ihrer Lebenskraft den gesamten '?äftc-stronl zn sich reißeil, ist der Stoffaustausch ill den stflafelldeil .slllofpen so ill-inilnal, daß sie 1k) bis lfX> Jahre nnter ver Rinde vorborgen bleiben können, ohne abzustert'cll. Kommt dann eine Vernichtung drohend-: Ka tastroiphe, lvie ein Abhauen des Hauptstain-lnes und der ineisten SsitenMoige, dünn schlägt den schlafenden Knospen ihre Stullve, dvnn beweisen sie, was für eine große Rolle ihnen im Leben des Baumes beschieden ist. Die Nifteströme, die eine so lailgc Reihe von den drei großen AruppLi, der Leöewe'en »vählen. Schneidet nian die Laubsprosse der Kartoff.'l ab. so entivickeln sich die unter-irdischeu Sprosse nicht zu Änolleil. sondern zu Laubsprossen. Entfernt ma-n eincin jungen ll,änllli>^n Kaninchen die drüsen und ersetzt sie durch weibliche, wie es Professor Steinach in seinen berühmt ge« wordenen Experimenten vollführt hat, so wird aus einenl Männch?n ein U'eiblich fühlendes Wesel, init uvrnlal entwickelten iveiblichen (Veschleclstsorganen. ^st bcinl Menschen die Schilddrilse mangelhaft ent-lvickelt. so bleibt er auch in seiner körperli-^ cheil und geistigen Eittlvicklnllg zurück n!,d wird zuln.<^retin. Dies wäre olso die (beschichte uilserer Nie-senblätter, und zu solche,, Evn>ägungell ha! sie uns verleitet. Prof. Veon Dktela. Künstliche Höhensonne Quarzlampe heißt ein elektrischer Apparat, der das ToilncnliÄ)t ilachahint, wes halb er aucb den Nanren der künstlichen .Höhensonne ffchrt. Auch die Quarzlampe seil-dvt gleich der Soilile Ttrahleil vou verschiedener Welleillänge aus, sehr lange, die nicht durchs Auge, solldern nur durchs Thermo-lneter walirnehmbar sind, die WärmestraH-len, dailn die mittelangen, die als Farben« spektrunl von Rot bis Violett zu sehen sind, und ganz kurze, die jeilseits des Violett liegen llnd darulu Ultraviolett heißen. Diese kurzen Stralilen lverdeil voil unserem Körper nicht durchgelassell, sie werden von ihm verschluckt und wirken sich dann in ihm aus. So reiben sie die Haut, machen sie erst ro, später braun und steigern den Stoffwechsel. Und diese Wirkung ist die allerwichtis^te: denn die Erhöhung des Stofftvechsels geschieht ohne daß ein einzelnes Organ mehr arbeiten muß. Nicht also wie bei einer Anstrengung, bei der man einfach mehr Nahrung verbraucht, sondern die Strahlung veranlaßt den ^r-per, sich sel-bst zu verbrauchen und wieder zu ergänzen, sich umzubauen. Das heißt aber sich ernellern, sich verjüngen. A'nf diese Weise lvird die Quarzlanlpe, wenn sie der Sonne auch freilich nicht gleichswertig genannt werden kann, immerhin ein brauchbarer Ersah in Zeiten, da das .Himxnelslicht nicht zur Verfügung jteHt. Sie wird ^u eineoz Stär- kungslnittel filr Gesunde, zu einem Heilinlt-tel für Kranke. Ahr .Hauptgebiyt siild Erschöpfungszustände aller Art, Schlaflosigkeit. Nervosität, aber auch Schmerzen, Hautkrani heiten und Erkältungen. Doch sind diese Segnungen nur mit Borsicht zu genießen. Darum beginne man die Bestrahlungen stets in größter Entferniurg von der Lam^x?, im Anfang nur zwei bis drei Minuten lang nnd steigere erst ganz lailgsain ulid allmählich BestrahlungsAeit und Bestrahlungsin-tensität. Auch reibs lnan den Körtper vorher mit Oel ober einer Lichtschu^salbe eill und unterlasse llie, die Augen durch eine dunkle Brille oder Watte>bäu.sche zu schützeil, u>eil n,an sonst leicht Augenkatarrhe bekommt. Besonders emip^ndliche Leute werden gut tun, neben den erivälhnten Schutzmaßnahmen au6> noch darauf zu achten, daß sie ilicht gleich bei der ersten BestraUnng den ganzen Kör;^.'r dem ultravioletten Licht aussetzen, liielmlchr am ersten Tage bloß die Beine, am zweiten die Beine etwas länger und dazu noch ganz kltvz dei, Rücken, und so sukzessive fortschreitend, bis der ganze Körper sich an die Wirkung der Bestrahlung ge-wöl)nt hat. d. GtuhiverVl>pf«nH. Der erlvachsene Mensch soll täglich einlnal Stnhl haben. Ter Stuhl soll feist, aber nicht zu hart setn. Wssiger Stuhl ist ein Zeichst Äner Darnl- krankheit. Die häufigste Stuhlverstopfung ist Larmträghell. Wie bekämpft mall sie Nlll besten? Erstens soll lnan Nahrml,zSmlUel nicht zu sich nehmen, die Verstopfung oerur-sac^n, li>ie Tee. Schokolade, ^kao und Rels Fleisch soll nur »«ntg genossen iverden, mehr sogenannte schlackenreiche Kost, wie Geniü-se, Obst sbesonders gekochtes). Nüss:?. ^>aicl-nüsie und gedörrte Pflaumen wirken l'eson-ders stuhlfördernd. Mvssvgen des Bauche?, die man selbst erlernen kann, und Badekuren siild bei hartlläckigen Fällen zu empfch-len. Falllveise kann inan auch init einenl ver allgeinein erhältlichen AbsÜ^hrmittel nachhelfen, der regellnäßige Gebrauch aber «st lltclit angezeigt. d. Bestwig der Ge»Srze für die Verdauung. Gewürze sind 'Hilanzen. die ätherische Oele enthalten und fördernd auf die Ab sondevung der BerdauungSsäfte wirken. Zu' viel Gewürze einer S^ise zugegeben, schadet aber dem Menschen, lveil die Nieren gereizt iverden. Zu den heimischen Gewürzen gehören Anis, Dille, Fenchel, Lorbeer. Majoran, Petersilie, Ztnoblauch. Ztviebel, Paprika, und aus den südlichen Ländern stanl-men Zilnt. Ingwer, Vanille, Safran lisw. S <' alle verbessern wn Geschmack der Speisen, geben ihnen einen angenehmen Geruch und erhöhen dadurch die Eßlust, Mshalb die Sitte, die S.peisen zu würzen, seit alters--her g?handhabt lvird. Schon beim Anblick der Speisen wird die Speichelabsonderung vermehrt, und im Magen «nd Darm wir?' die Verdaulichkeit erhöht, d Um »»n Rrompsadern zu verhüten oder «ine Verschlimn»erung des etlva bestehenden Leidens zu oermeidell, trag« nvan r«cht breite, dabei elastiscl)e ^d 'r lockere, gestrickte Strumpfbänder, und zwar nicht oberhalb der Knie. Einschnürunge,l sind ^'iU vermeiden. Sanges, fortgesetztes Stehen begünstigt, sumal wenn tlnstrellgend dabei gearbeitet wird, die Cntstehullg von Kralnpfadern. DaS ist umso mehr der Fall, lvenn die beruflich- Tätigkeit längeres Ste^ hen erfordert. D^r nun die Muskelbell>egung von außerordentlicher Bedeutung für den Blutkreislauf ist, so ergibt sich die Forderulig das all'gestrellgte Stehen während ^r Arbeit von Zeit zu Zeit durch etwas l^hcn zu unterbrechen. d. »ltshst «nd vtiPP«. Nicht nllr. luer llach WilhellN Büschs etwaS probleinatischenl Borschlag, Sorgen hat, sondern auch lver die Gripii^ hat — oder lloch llicht hat —, sollte eine Flasche guten Likörs iln Hause haben. «Es kanll schließlich auch Ruin oder jlognak sein. Besagte Alkohole galten schon ilnnter als Hausmittel. Deil besten Beweis dafür, daß Alkohol eill treffliches Mittel gegell die Grippe (und sonst noch allerhand) ist, bietet eille Nachricht ausger^liet aus dein einst „trockenen" Amerika, wvllach das ProhiViti-onsbüro in Washingtol» aintlich bestimmt hatte, daß tvAhrend einer GripMepidemiie an Personen, die an dieser Krankheit leiden, alle zehn Tage mehr als ein halbes Liter Wish-?y von den Aerzten verordnet lverden dürfe. Bisher trug die zugelasselte Menge höchstens ein halbes Liter. Man hatte eben mit dem Alkohol so gute Erfolge gehabt, daß man eine erhöhte Dosis zuließ. Die Sterbefälle an Grippell hatten tatsächlich rapid abgenom-lnen, auch die Krankheitsfälle hatten eS getan, weil die Aerzte sehr fteigebig nlit den Alkoholrezeptell waren. Also — der Alkohol hat auch gute Eigenschaften! Man muß nur eben »näßig sein. d. Die Vlasiaß, ist bekanntlich ein ausge-zeichlleter .Heilfaktor, wird aber auch in der Hautpflege ulld Kosmetik mit großen Vortei len angewelldet. Methodisches Kneten, Streichen, Reiben ulld Klatschen leistet bei Rheu-lnatismuS, Ischias, MuSkellähmnng Nerven leideil, Gelenkleiden, Darmträgheit nsw. lvun-derbare Dienste. Die Streichung geschseht von den Außellteilen d«S Körpers nach dem .Herzen hin. Massage des Leibes bei BerdanungS-schwäche beginnt in der rechten Bauchseite, geht qner iwer den Nabel llach links weiter und erstreckt sich dann llach untell. d. Lauthvrigkett das Gegenteil von Schwer-HArlgkeit ist eine von Prof. E. Leschke, Berlin, lleuentdeckte, bisher uli^k^nnte Sinl,esstö-' -rung des Gehörvorgaitges. Menslhen, die daran erkrankt find, hören alles viel lauter als ihre Umgebung. Der eigen« .Herzschlag wird zum dröhneni^n Hänllnern, das Verschieben einer Tischdecke zum lauten Rauschen. Bei eillem musikalischen „Lauthörigen" kann ein falscher Ton sogar körpei?l'iche Schmerzen !im Ohr hervorrufen. Die Ursachen für diefe ^ Störungen sind noch nicht geklärt doch scf^int es sich NM eine Ueberregvark^t der Hörnerven zu handeln. Z«mbay, den SI. Mai l^SK. .MorOmier AeG«>ff* H«»mer M. >7«S Lrle, kucke u. u»z« k'irm» Vein«r St Veisi. WIMM ^ Äits P. Unsere Schachspieler gegen BaraZdin. Der St!^chklub bestritt vergangenen Sonntag im Cafe „Europa" das Retourinatch gegen den Ähachklub von VaraZdin. Nach spannenden Känrpfeil schloß die Begegnung mit 4 : 4 unentschieden. Für Ptuj waren die Herren Galbrov^ek, Scheibl, Schwab und Zo-Swrie erfolgreich. Der Schachklub Ptlij hat somit seinen vierten Städtckampf absolviert, ohne bisher geschlagen worden zu s«r«n > i«nt verringert. Di- Bauern werte» nur Rahimn auch der neue B-reinsbrinner ml-' Mengen aus die Mär'te bringen, die sie hüllt wird. P. In Bürberg wurde dieser Tage eine An-tituberkulosenliga ins Leben gerufen. Bei dieser Gelegenheit hielt Primarius Dr. Okolokulak einen instruktiven Vortrag über Lungenkrankhoiten. p. Schadenfeuer. Im Wirtschaftsgebäude des Besitzers Franz Toplaf in Sp^'dnja H'ajdina entstand in der Nacht auf Samstag ein Bvanid, d«r auch das Wohnhaus m Mt-leidenschaft zoH. Das Feu^r griff rasch auf das benachbarte Wohnhaus und das Wirt-fchaftSobM des Nachbars Vtavtin o j-? o 8 e k über. Der Gesamtschaden belänst sich auf et-wa 80.000 Dinar. An: Ret>ungs-werk beteiligten sich die Feuerwehren vl?n Ptuj und Hä>jdäna. p. Ausstelung d-r Schülererzeugnisse. Am PfinMonntag^ deil 31. d. vornnttaos wird in der Knabenvolksschule in Ptuj dcr Unterricht an der llc» h°iral«n Mrde. Bielleicht wM.e sie auch . I Muß einen lanftcn Druck ausuben. Je>de!l- l. Fu^tbares Verbrechen. In Donja Du- falls überraschte sie ihren ?^ri.'und und Gön-brava, Bezirk Prelog, ereignete sich dieser ner eines Tages mit der (5rklürui»a daß sie Tage ein bestmlisches Verbrechen. Der hochsliegen'de Pläne habe, die sich leid'^r au? Boden des nmenkanischeu Fcstland^'s landwirtschaftliche Hllfsarbeiter Nik^aus nicht erMen ließen. Es Me sie nach d^'r j AuSdru 'ur i»cs-seren Verständiguug zweier Völker beitra-Aneignung des Terbolroatischen ermöglichen gen. b. Nas lad. Tehr rviMaltig ist die Nunimer dieser anregenden Iugend>:eit-< tschrist gestaltet. (5inis.^ lehrreich) und zu^ gleich unterhaltende' (^i'schichten, aller-nationalen Entschuldung sowie ülr'r d-te großen europäiselicu ^^toiivcrsioneii, ^'us?e»-d<'m no6i zahlreich^! .litlirzcherichte, eine Handels- und Zollchrrn's, An-UMdcproiekt.' nild -ausschrcibun.(^eil sonii? '^^nch.m.'^'.'igen. Erscheint wlicheultich bei der .'oan'.'aiiirl^eir VerlagSanstalt in >^>a!nlnivq üli. Einzelpreis Ml. I.—. ' ' b. Gratjevinski vjcsnik. Auch die lekte Folge dieser crsttlassigen Fn^izeitschrift :'er-ösfentlicht eine Anzahl fachtechnischvr Auf-säke, alle reich ^?tnlderl. Aiis'.crdenl noch tc6)ni.sch8pc)cjai-8l<2 i)anlia oc^er van ZpsrliaL.^en cler zve^a kcauken Z^esuct^t. ^nAetzots 2N 6is Vorvv. unter „Larxelci svkvkt". takt mit Bretter — setzt hat sie genug. Jetzt hat V: vian, die erst 23 Jahre alt ist, erklärt, daß ihr ein anderes Lebenziel vor Augl^n sch»ve-^e: >sie will die Südseeinsulaner begliücken Ulvd Königin einer Südsceinsel werden. Der höchst niertwürdige Entschluß des amerikanischen Revuegirls hat natürlich eine kleine ronmntische und ein bißchen traurige Borgeschichte. Das Loben der kleinen Tänzerin unterschied sich in nichts von dem tausend anderer Revuegirls. Schon uachdenl Vivian ein paarmal in Reih und Glied über die Bretter getanzt war, hatte sie einen Freund. Es war ein nicht mehr ganz junger, dafür^ aber erfreulich reicher Bankier, der sichtlich erfreut dariiiber ivar, sich in Theatern, Restaurants und auf der Rennbahn mit einer so hübschen und eleganten jungen Dame zeigeil zu können. Bis diese Freundschaft allmählich ein bisjchen versandete, inld z»var vonseiten des Freundes aus. os sinma! mit 6sn guten LtvkfsiH cter s^jfma »de ang<'wend?t. Es ist ein Lehrbuch »hne viel Regeln nnd äuf^rst iibersichtlich j^erad^: in graniMlaitikalischer Hinsicht. Iin Gegensatz zu der in den bisherigen Le'hrbnchern der Serbokroatischen durchgeführten Methode ist hier das Le^hrgebäude der Sprache, d. h. die Sprache selbst an Hand von Les?-teils mit deutsi^m T<'^t rechts vonl serbokroatischen und schliesslich zunl guten Teil stücken, teils mit interlinearer Ueberse^ung. auch ohne der deutschen Uebersetzung. aber mit erschöpfenden: Vokabel-Material gegeben. Der Verfasser l)at also abgesehen von den vielen granimatischen Regeln nnt entsprechenden Beispielen in Form von einzelnen Sä^n, welclie meist. künstlich zusammengesetzt wurden und eine unna-türliche seikiLi» ««.AVIKK ,Ii« rlektizs«!» rön« sür »ein Kunit» ,u:kt, 50 können Lie »us 6er I-'ari>«ii»Ir»Ia kür Qeticlit»' rou? van kourjoi, k«! lkren !.>«-irmat«a «Iirjenil,o I?<>u>xe-I^u»ne-viilile„, v^ tleliv llirei- Seliönkrit am keitei, entZpricItt. Kur aul Al>->!«:>,« ,u «jiklen i»t niekt itictier vanlc ijrr l-'arkenslcal» von öourjaiü lcönn«n 8i« Iliren re!nt mit licojt» nixen Kouxe ^ve>.I,«r Iknen sni tivitsri evtsoriolit zslrieii tieim Lin» >c«uk verisleieken. Die k'Ai-ci poitellii von vourjoi» linä mit rl«r ^«»rkeitet in r)«mps «^tciiliiieit, ol«iti«n »uk kirr leicktfioclli? RUM vollstiinilixen Vert>r«uen nnvik»nztslt Harldor. Loiposli» ulle» 56/l ^cxen Ii o n c» vi « ru nx kj«» vom Ii Juni ins 1 Juli 19Z6 lölil5lZ7°Mc!!jM Die tzssten Lluslitiitz - ksIirrAeler k>Iäkm2Lekil,en, Kincler^sxen und öe-si^snciteile Kausen Lie 2u cien izilUxZten k^reisen t>ei .»i«? ?riduns.k.vst!sl lIvkRanclrovs c. 2« 2L14 Nt MaMsver Nummer VI. ÄMNtliy, Km S1. Mck WS. fS, r»ni v.»« VI» «»'. «»» n«t Vi«. VI» »7Z'. kii? »talor V-5«» VI» »»'- ZW'- » I» vo«el» VI»«» »«««»«« »ß»ck z vi»»» d«l»»ÜU«»» ck» »n««»»« M« I» 6«r l^»» i«t» 6« U»Ul»G »» mnt?v l^e«Iert>05oa iür I^er-rcn un.lj Knaben er?2ust k'>an^ Kela. Pollsoi-Leks filxor, Slovenskit 7. 780 lakolxe der ^mortislei-une un sercr Anläse ei-msLieteii wir c!w kreise. k^ranko. psnovÄ l0. 5Ä11 kozicktjxen Lie okne Kauk-äie I''irmunL5ukron-^vi^stellunL bei /^vt. Kitt' msna. /Viaribor. v^le1<-j?ulllro> va N. ^ec!e8 Ltück ist mit s^rLi«en. verseilen. I'iliuie: f)tMÄr Kitkmsnn. Ujubljttns. /Vie^tni trx 8. 5385 :^do itts ein Mülirixies />^ünüel ^«k»i»tlv-!^Iitsnl. Iieres bei ^ilet?. pnbreZje. Lankarjeva 3. 5554 k^inLstsonntsk unä -montae vsrtenkonrert mit ?«ui?Lole. .?enkeit. Nenäel8Lbmau5, Kii-Kel>vür5te. Nra«. i^tuclsnci. 5555 ein ^ckvokst vjll lAäkl-ixen Lokn bei einer «uteu ^eut-iielien fsmilie sut 2—3 Wo-ciien xegen öo^bluiix unter bringen, ^nkraeen unter »^6-vokst« an öle Verv. S575 Vor liei' ^dsel»v icauien Lie Xnffer. ^ktentszcben. V^Ä-tier«. (lelätascken. Rucksäcke usw. bei Krsvv», ^sri-bor. ^ieksanärovs 13. 5S38 Oder N»d»Iluk seksok erSktast. vuseken- 5bZZ ^'ür den pkinLLtsuZsZux cii^uer. IiLttcs ?ourk Scdmill. 558Z sllckneriiuLen. Horni^aut un und iiber-/.eusen Sie »icli. I«.- i>1srldor. ^lokssndrovs c. 7. 52Z4 k^ür «Ilv flrmunir sind pr^k-tlscke (Zesckenke: iiiüine f1gndta5cl^en sowie lue'dts-. 5;eben in «roker ^u^wsbi er-Ilältlieb bei Krsvos, i^la-ibor, '/^lekssnärovs c. 13. 5?V5 Im Ua^tkitus öpursj in Ltu-cienci Sonnt-ix und Konzert. Oute >Veine von 8 Dinar autwSrts. vackkülioer mit ^alat vin. l5.—. 5717 ^ctituni! KllclieneinricktunL von vin. aukw.. Sediat /immer von vin. Zövv su!v.» Uebernelime alle übrixen bei der Xirciie. (jratisiabrt! 57tt2 vusekonseksiill vsjSell vrüN-nvt. 5738 Vortc»ute n«uo vUI» um 7>!).0lV Din. k^re^je. öpesovo selo. Liom^ekova 2^ 55l9 >Vles», -irka 4 loed. in Sliv-nica bei I^ariboi'. bei der Xirede u. I^eieiisstrave. wird vvrlr»uit. vvent. die beurixe i^skld sdee»edeli. ^r. /^dsl-bert Qusel. ^aribor. ^lek-ssnl^ova eests. 5444 ^Ivs«. Tirka 2 .loeli, k'esmKki dvor«. beim (lastbause I^'eik, LtrsLe Sv. I-enart. wird vor-ll»ukt, event. wird die i^'Isbd ablreixeben. ^nkr.: .^dslbert lZusel, I^aribor. ^^leksandro-va cesta.__5445 kvsltz^ näclist j^aridor wird in paciit oder A^r Hälite übernommen. Anträge sn ^nton kensa. l?sdvsnZe7 5443 lZetsuscdt wirid öesit? nake poijLane. prima Siidiaxe. Nlss sive VVobnkAuser. 3 .I-ock ^delrebvn. ! .lool^ Obsixar» ten. V/iese. ^cker. 1 .loeb Wald, sexen kleineren XVein besitz ÜmLedun.« l^rdk»ni. spiLnik. Slov. Lorlee. ptuj. l^nter »Lonne« an die Vorw. _____5459 ___ Verpsckt» k«rrlled«ii in j(amnlcs (i«lesle Sommer-friscbe). >Vein. und Vb^tkul-tur. möb!. tierrenliaus. >Virt-8e!iaft58edAude. Qa^'aee. we- jzon Abreise. X. ?ircb. I^ari-^r. 'samKiLeva l?. 1'el. 21-Z3 5576 Äi vvrksutva: In Slovsnska kistriea «rolZes «. ^arikvr von 3V.^aribor. Slo venska ul. ?b. 5S99 Veettnkv 8t»«It u. v««od»««. U»»«» divlldKU. LtadtnSI^e, Odstxarten. Z8.livl>. -Stmlsael. mit 0dstx»rtsn vi nar 45.000. — Kleine Vill«. sowüL!. Iio.dttv. — 5eliüve 12^ m" iZarten. 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'b747 VNIoazelmmvr. kaluilioklialie, 7u vermieten. ^Slceröeva 5526 Teböoes l-okÄ. am.verksiirs, reietieo Posten, per I. '^uni 7.u verxeÜLN. I^prava biS pokoj. ninskeea ziavoda. Krslja ?e-tra tr«._5533 V1vrr!mmvr>vol,mm«en mit allem Komfort ab 1. «ust 2u vermieten. Ver^va!-tunx cler ösnats VVolinunLS-lläuser« Strokmajerjeva n!. 30. !. St. -' 5014 ^übl. ?lmmvr, 8onnix, mit Nitrens 8vpar. Llnsans, an einen tierrn ^u veriyieten. t.qttei»dgctlovs 27. 'I'tzr 7. ) : SÄS > ^ , ^veI?ImmriLe. sonnixe nuaU Äu vermieten. kViaislro-va 17. 5587 Mbl. Ammvr ' mit Verptle-«?NL 2u.vereeben. KoZalc. Vira^ova ^ 2-l1. 5k.79 Lvliqnv ^odnunjx. Limmer Klicke, mit.1. ^uli ?n ver mieten. Ki-üevlna. ^!ek:»i^n-(Irova 16. ^ 5630 Ammerkerr >vi^ aukLenom-men. (ilavni trx 4. ZliZI ÄmmorllüNvse >vlrcl billig iu VVokinmj; xenommon. .^clr. Vcrw.__56ZZ ^öbl. /immer an 2 ?er5ci-nen billig iiu versebeu mit oäer okne VerpflexunL. V^rba nova 6. Hvk. I'ür 2. ^nkr^^j^^en Oienstax. 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Öosposka 41. 5718 dionnseitiiie Ivekimmsrv^od-NUNL Nlit kl'. l^Iasverantia jiu vermieten. Koseske?» l19, 5719 5onni«e vrÄrlmmorvoknunz Mit karle?immer iiii s^eubau VVöeerer, ^aistrova ulicä 7.n vermieten. ^n^ufraLen bcini NauMeister. Z664 Ammer mit separ. Linzane parknÄke 2U vermieten. ^6r. Verv._5665 ?eküneii möbl. Ammer. ?.cp. Linsane. sofort xu veimke-ten. l^oZka ul. S-Il. 5666 (Zroöes. sonniges, sckön möbliertes Ammer, sep. l^in. ganL. an bessere«; l^'räul'ein ?u verseben. /^cir. Ver>v. 5722 Vermiete möbl. Ammer, auck für z^vei Personen. I'attoil. baclivva 18. Part. Iink!j. 5723 Teatrum! (Zrvltv ^jimne ziu vermieten. I^ranöI5lVoknun«. parlinäke. 3 /.im-mer. 850 Din. — /^öbl. >Vak. nun«, 1 Ximmer. Kticlie 4^ l)in. — >V<»dnunk. 6 Timmer. Komiort. I^api^lzüro. ^^o:>vo-ska 28.__^^1 für v8ki tr;? 8-1. 5696 2 Ammer lln6 Kiieke sofort /u vermieten. Olavni trz^r 4. (lekickäit. _.'^97 kleines sonnises Timmer ver» miete an 1—2 tierren. aucl^ kkeleuie. Vojs8nl.i>lil trx 8-1. ^ 5698 ^öbl.. Ki^iostt vermieten vr. VerstovKkova 4a-1. '^. 5706 Seköne Zvvlrlmmervodnuuz 2u vermieten. ^ljaZeva ZS. 574«, Ksdiaott 2U vermieten. Koro- Slca 17-1. im Noi. 5750 ^lieinstekenäe Vsme. pensio nistin. suclit in Lta^tteil lee-res sonnixes Tinimer c>6er Lparlierä^immer mit 1. oder 15. ^uli. ^ntriixe an die Ver-^altunji unter »I^ein uncl ru-lnL«. 56S8 empkekkn vfir rückvlikreiv k»6vtnkvtt» I»ül»sol»e 8lr«i6pxjsm»8 5ua6r« ZsäemLntvI k»Ävs«kak«, Hauten unc! (Ivsposlcs uÜea 4—6 Luciic: iUr 8okort eine leine. troelceno Tvvirlmmervok» nunir vomöLiick mit kZaä. — ^nkr. Vor^'. 5669 Aueke Zonnixie Tvol. bis vre! ^Immervoiiaun« mit oder ok-NL öadez^immer. ^nträxie vn-ter »I-inkes vrauuker«^' an. ch Ver>v. 5670 Soiniijke vre!z:iwmer^oluu»l»s .^amt TuLeliör ncr /^u^ust-Leptemker in der Ltadt Mr ?:tänc1ie xesueltt. Xnträee vu-ter ^Lvliä« an d^ Verv. . 5565 " llotel »Orel« suelit kür taxe und Zonntaxe in den Monaten Juni bis Levtember reine Privatzimmer <1?c)gk^ar Matratzen) 7.u mieten, (^eil. ^ntraxe an don ttotcipvltior. 5567 P»s»vnilH >Vvtinun« ;i,r ?ekneiclerei «e^uckt. ^uirÄ-?e unter »^ileiiiiztek^nder .'Vleister« an die Vcrv. !^613 T^vviz^lmmervodnunsc !n Po- bre?.io ?e5uckt. ^nz?ufr. !vilrde eventuell ?vvei-?im7nervokimnx mit '^nlti-viertem Partner teilen. parl<-viertel, l^eubau. 1. .luil. ^n-l^edote unter »l^udolf« an d. Verv._^^?615 —t-Timmervoknua« per I. ^u!VokM'n« «.^uckt ruli'ke liincierlnse Partei. Offerte unter »'l'c>L<'n lilai^nilc« ll'' ^^erxv. .>728 frtlutoin suclit Stolle als Kellnerin oder 8tubenmüd> elien. ^dr. Ver>v. 5592 so« vinsr «ebe demZenizzen. der mir einen stiindixen Lkauffeurposten bei einenl l'abriks- oder privatunternel, lnen verseliaikt. I^ln selbstÄn-dixer i^eekanilcer mit lOjÜli-rieer Praxis. Tusckriiten un-ter »Lkaukieur« an die Ver» valtun?.__5368 >VIrtstovlltvr >vünsckt Po-iften als TÄllliv. 5569 tlsusiiSlteriy mit lsnÄäkriü. TeuLn!8«en sucl^t Stelle z.u aileinstekender Dame oder Herrn. ^ntrSxe erbeten unter »Vesckeiden« an die Vervv. _5616 '_ 27iäiiri«er Vursekv. eilriicii. ii^it Lutem Vorleben. s!o>ve-luscli u. deutscti spreckend. suciil Ltelie a-Is (ZeLckäktsdie iier oder ^utomitfakro-.- in einen: srölleren (Interneinnen oder k'abril?. Tnsclir. unter »^lirlicli und strebsam« un d. Verv. ^634 ^in xuter 8ekuilmscker«ekil- io iiir 8enaj?elte und Lenäitte /Arbeit v/ird aukLenoiiune». Stuclcnci, ^^leksandrova 7. 5672 övdivnerin. zianzitäk»^, die sckön Vs'ädielit und (Zartenar-kciteii ziut verricktet. ^uckt kiL. "I'einpel, 'i'ezinc). iVlaisiro-va 3. VorMstellen ani Sonn-ta« voriinttaxis. 5689 I-vkrilox oder l^vtirmadeken >vird sofort im !Vl?^nukalitur-xvaren- und iVIvden^s.geliäst k'eläin. IV^aribor. Xl^iisandrv-va e. 13, aufgenommen. 5763 t^leilZi^es j^täilelien rnit LUten Teuünissen suebt Stelle uls kedienerin über deii 'l'a^. /^n Lebote aus (^eiäIiiLi. sueki^'Mr sofort einen Posten, nlmnit event. Äuek ci^SjÄndere ^rlzeit an. (Zeil, ^nträke unter 'rl^leiM" an die Ver^. 5755 jLßßßßß» VorkLukorin der velikate'isen brancke, gut versiert, tür scknitte und Herrickten von platten, der sloxveniselien und deutscken Spraclie mScktiL. wird für ein Küffet und !?e» Stauration Lesuckt. ^nträze unter vvelikatessen« Ä,i die Vervvaltllnx des Mattes. Z5S1 ^Ädeken für alles, 'veickes LUt liocken lv. 5735 ^»turireuttd .^ueiit IZekannt-scl'ait init netteni nnd Lei)il-deteni l^räuleili ^weel<^ ?^e-meinsalner ^u>il'lii>il-'. >1ieln-anonvine Tu.'ickriitell -.veun knöklieli Nlit I^iid eriieten :in die Vervv^. unter »Beamter . 5673 VVelclier iiitellitienti.^ :^nt>ltn-ierte tierr >viirdo jun!<^er lüiii scker llame iinutl^iell iieilen? I^'nter »Di^ilvrete l-'reund-sel^ait« an ciie Ver'^v. 5i>74 Köeiiln, kZedienerin. nur über, um ^0 .ial^re. nett und ekrlicli. wird sofort auf^^enoni men. ^ntraz?e unter »Qleick« an die Verw. 5756 /^eiltull«! Vertreter-,miLn /.uni Vertrieb eines leiekt verlv^us-lielien ^rt!iVün8ekv ?^ecit8 ^ke ülte-reil Herrn lieinieir /.u lernen. Tuscln'. unter »^ufrieliti^:-« .-.li die Verv^-. 5573 (Zidt es denn keine ie^eke frau starker Statur iür einen iesciien Vieri^ixier?» .^nt'^(Zrt erbeten unter »Stille? (il'i^Ii an die Verw. 557-s Suclie kür meino f'^ienndjn einem älteren eiiaralitervo^Ien ilterrn. der iln' lieber k^'r^und llnd lte'.Iuu>;. ^nträ^e eriieten uitt. -St>(.!i>.:^ ^te s)isIireti<>Nk'. 5i,l8 Hausbesitzer, vermö^^-nuci-l»end<.'ii /Alters und tadeiloseni v^^'.rie ben. aueli vmn l^aii^. /^ntr.l->le an die-Verw. unter Ver-sorgte /nl-cunit^c. .^7l>7 Nsusbesltieer, (iewerizetrelden der. sucln ^^wecks Llie ern^^te l)elianntselialt ni. f''raulein od XVitwe. ?rovirix iievorzn?!. Tusckriiten unter »I^'ur «.rn^i an die Verw. 5759 O bei Kran^ablössn. Verx eben und Zknllcken ^nläs>.'> der ^ntltubvrkuloseniiea n iV1»rldorl -^spenden über nimmt auck die »IViasl!>c>rc.' (IroLes (»esekäftskaus ^uekt tiiektixe Köeliln Mit 'anklSK-rieer Praxis ^ur Verkösti-RunL von rund 5si ^kr?;onen 2u sofortigem Lintritt. I?eilel-: tlert wird nur auk erstl^la'^si-xe Kraft. I1ilfsper!?onal vor-banden, /^nträke und Qkkaits ansprüclie nnter ' »Oa^^srpo-sten« an die Verw. 5509 i»K ki.r<>me illiv övÄrksvertroter für einen in' das öaufaeb einsLktlä^lzen konkurrenzlosen Artikel Mr alle ke/irke des Draubanates werden per sofort ilesuekt. k^ackkenntnisse nickt erkor-derlicli. (Zute I^ebenverdionst inöxllckkeit iür Pensionisten ^nfr. 8in<1 XU ricliten an die Verw. unter »l(<>niiurronz!lo8« 56Z8 lunxes. okrliclies ^^äUelivn, (^nfäns^erin), dvutsclik^pre-ckend. wird auixenn-nmien. Pobre2je. 'I'e^enslca 3. 5699 I^eine öodionvrin. die aucli wascken kann, xe^uelit. Vc^r-Zustellen vienstak al, 8 l^lir ^dr. Verw. 5725 (Leoerslvvrtrotunx^ MlGlT»»n«IroH»a cW»t» 44 i»e «e^miiiliie «nit Ssniin tvli»5t« Valv. ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ Men k^. I. «xl ^^oto^ktiston k?ol»l»eke 4 .Mar^ver Zeitwrg" Nummer II. 20 Zo«Ml»g, lim A. Moi ttVK. ÄWMeill!«'«! M liNlllM M II«l Iva l«i «IW iek r>«» Ann» Lo»v»»Il» «tl» H ükeraommeo u. 6»»>ell>e mit (»e«et»»kt ?^kiailr» ? v«rei»ixv. leli kitte ck« xeekrtev Kuacl«», aür «I»i VirtrMlwa »«et» uot«r »«««r koi«v»l>reil. 5462 UMkW Ir»uk«v Li« l»«i ^ I^Miikor Z KoroÄc» k V«tn»j»Ic» 7 8k«l Äe ^Itelleä «I«r ^ntltudvrltulvsenltx»? 5S.1? m «»i^ / «»II» solide neueste Vasekstotke seköno e!ex»nte lÄviclsr, l<^ostüme, ?»!otots, ölu»vn in rvieker ^u»Hv»kl im Irzovslei ciom D«»?>dpr Lei z^öiservn ^niciiuken »uel» Lin» l»x«büel»«l in Koollnuax xoaommvn. H«II»N» Q«I»»«nI«I«I lokolIe I)iq»o»it>o»»Z»«lo-nwDf v«rlc»vt» litlidlM IUI (!«l»»j«»I«t»I^m«»u»l»»«!««!>»» k'UknIrUt, oool» mel»t jk«k»l»r«».Vi«r- ol!«r L«ol»>-v»el» V«I»l, Hvsit Ml fidlllii»!! ^fi'sg^ev vnt. »ll 6io V«r^»ItuaHs. 5596 V«9Y »m ?uLv 6v» Z»ellvm. v»rmo u«> öR«ivr» vor-»üx!ivl»v VvrpKv^nx l>»i k^EvKioniprei». 0uwd«»«» »«el-p»»?«. M lli« HssD^WK^IltzWß^G VVpIßCG »mu>» Lpr«pI»ul«»»H. !»«Iii»«. Oji A»»»« ölNissv ?r«i»«. ln «I«r Vor m»6 dl««!»» «»l««» t1. Äps»«t»er dt» 15. k») im Ko»«t»»ti» uai^ l^»«vo»U»»6» Z0V, I»!»«!»!»,» »«i «I«» LmmiPr-i««». ?n»>p»t« «Vorok «L« K^»r^r«^o«. 47(15 5492 t«. Asssvl«««». ««adAba«. VtOii^moOokii,«»» lioK 6iv v«m I. »«»in K?D»I»»i r»im I^osel»«» von v«» Kckup«» uoä KLumso» vo» v. V«i», V. Automat»!!«,, u»6 VL««, lliW il»« ^ <Äu4«o, k«v«t>L»i»F» ^ >v»iü««ll»r L»t>t«t»«UU «i»«« K»»»-6ch« «i» k»iier«,«krm»i»u «Ii« Lpnt»« 6«r «»«ttch NM« wit LottUivol»«» «xl l»ü5«»» ««I«r k»k?«o »us k'»!»«««!««» «m ?>»I» ?>» K«»Pl«ttG iWitt»» »tt I» IkAß» M Iß » onWtnBtt«»«!». »w»kv»kr. ^ »v«t IGÄi«» ... vt» ZAW^-- kmpiisklt .i«k I. -N., »ok» I»«I »««Ikor Ll,«Ut «vk Vmi—l» »«d ««< lZ«Mel»t «I«r 8p»tt»« 19 IrL (^eke kivmit meinen k^. ?. Kunäen i>«Ic»nnt, 6»Ü iol» meine Mltrem nommlerte ^sslAtslKrltC an t^errn RClWllKGkk illßlUGl vvrk«ukt k»l)e.' Ic!» 6»nlev meinen k^. I'. Kuncien kür äsz dis^erixe ^Le Vekt?»uen un6 ersuei^e xleiet»»eitis, 6»»selkv in x1eiet»em auek meinem I>laotlkolxer vntxezsvnruvrinxen. I^oek«oktunU«voU ?GßI» l. juz^o^. »utow»tiLa» ölvikoi'» Koroti^» ee«t» IL ii/»in«ti»nk« Im ZcniokIlSlIak in Vukdssss «kvkknst l ^u»»e!^»nlc ^elanj^en nur Or»tll»»»ixe Ligea' kau^eine. ?r«cktvolle ^us8ie!»t. ^utobusvewin' 6unL^ mit Lt. ^»rtin. Die Vee^kltunx 6e» Lotilosse» ^zsvmji k^uj. SGS«K>?t»adGssN»>«»« I !^nterterti^ter teilt !>lv«it en »Uer ?«»vk. l(un6en voll »» ent>preel>en. Lr bittet cl»kor» ilim »uol» kÜr «e»e» ?»el» rl»» di»l»eriffo Vvrtr»uen vnt>sessea»ubrin^n. ö^it voniüIl. l-loel»»otunx VrRNNt^ein (-ro»»l»rennere» 57Z7 d^»ril)or» ^lele»^M>rov» oe»t» 39. l^oroßle» o. 16. klszszineuf nickt über 30 ^al>re «!t, mÜitsrkrei, mit entspreelien-r»nol>e veksierte Krskte ver6en bevon^uxt. Otkerte unter ^Konkelttion" an 6iv Venvaltunx. 5536 No6«r»»iv Alait« ?!»«»< l'r««»ossvi »«»»«»»»»»»« „»«V «rq»rt 2«i» u Ltott« wifll t»mkounvkt.. >^u»»rk«it»i0ts von Ltokklmöpk«,. 5K6 Sklll!lIMlM-IWis »«in M« »Ilw »'S7?»'!'M mit l»nxjiibri^r ?r«xi» in XWI»>ßOOlDßG »ls 1. ^uli Äer ^l»er xeiuelit. LtLn6lßfer Posten, xute kerskilunx. I^ur erstlelsssixe bileister, veleliv mekrere ^»lire in VOr»ol»ioäenen (^rep- un»>kns>o» vDrA vi»«!« 9, Ke«xr»6. 5521 In tiekstem 8et>mvr?e zvde iel» lZiemit vom lSi>sn unseres xvlivkten Lstten unl«vr »la6. vi« Sp»i4c»»«« kükrt »U« iv, «iolMßjflls«» »rompt «turet, >l»?tbvr. — k'ür «Iva tierHUsßvbek u. 6vo l)ruelc Fer»vt,vQrtliot» Ltevll^o iAeiä« volu»l»att in Alarikor.