Laillllcher Zeitung. Nr. 146. PrännmetationSPlei«: Im Eomptulr ganzj. N il halbj. sl. 5.50. Filr dic Anstellung ins Haus hälbj.üulr. MltdevPostgauzj.st.i5. halbt.fi.7.50. Freitag, 28. Juni Insert! onsgebühr bis 1« Zeilen: imal 60 lr., ^m. 80lr., »ni. 1 fi.; sonst Pr.^eile im.«lr., lm.»lr., 3m. lo lr. u. s. w. InsertionOstempel jebcsm. 3U l». 1867. Pmnuumatious Einladung. -----------------------^-»z^Z^«--^--------------------- INit 1. Juli beginnt cm neucs Abonnement auf die „Laibacher Zeituna.." Durch Vermehrung des Blattes nin eine Columnc, welche einen reicheren Inhalt ermöglicht, nnd durch vielfältige Aufsätze über Landcsangclegcnheitcn, hauptsächlich in forstlicher Beziehung, sowie durch eine reichhaltige Localrubrik uud Wochcuchronik und dnrch ^rissiual-Feuilletons verschiedenen, theils uuterhnltcndcn theils belehrenden Inhaltes, waren wir bestrebt, allcu Anforderungen zu entsprechen. Wir wcrdeu, vou mehreren vaterländischen Kräften unterstützt, anch fcrners alles aufbieten, um das Interesse an unserem Blatte zn erhöhen, nnd crsnchcn wiederholt alle Freunde des Vaterlandes und der Principien, welche uuscr Blatt vertritt, um ihre Mitwirkung. Die Prinnmcratwns-Bedingungen bleiben unverändert: Gan;i«hr!a mit Post, nnler Schleifen versendet . . . 15 fl. — lr. Gan;jähric, silr i,'aibach, in'ö Haus zugestellt .... 12 fl. — kr. Halbjähria dto. dto. dto. . . . 7 „ 50 „ halbjährig dto. dto. dto..... « „ „ aanuäbria im Comptoir unter Coiwcrt.....12 „ — „ cianMhrig nu Comptoir offcu...... 11„_„ halbjährig dto. dto. .....6 ,. — „ > halbjährig dto. dto....... 3 „ 50 „ Die Pränumerations-Veträsse wollen portofrei zugesendet werden. Laibach, im Juni 1867. Iguaz y. KlcillUlayr k Fcdor Vamberg. MM" Der h. Feiertafte wegen er-scheint die nächste Nummer am Montag. Amtlicher Theil. Am 2<:. Inni 1tt<>7 nmrde <» d^r f. l. Hos- und Staats- dri,ä>rei iil Wicn daö XXXV. Slllct des Nsichsg^schblalteö an^- ssi'grboi und versendet. Daöselbc rnlhält unter Nr, 85 die Concessionsiirlnndc vom 15i. Mai 1«i>7 fiir die l. l. Priu. ^cinberg-Czernowi^-Eisenb^hngesellschaft znm Bau und Betrieb einer ^ocomotivcisenliahn vou Czcrnowitz nach Suczawa; Nr. 8»! die Vcrorduunss des MinislcrimnS oeL Innern vom Nürn Juni 1867, betreffend mehrere Anioeriimil'u drr »ruon adoii-«istrativrii Ärziltiüll'grclizmil, ni dr» Kü»ic>r!,'ichc» Ga!i,;ie» und ^domer^n mit d^»i chlc>s;hnzlls>thi,!,n- ^kralau; Nr. ^j die 5ili!id!naä>u>i^ dl'ö ss!>in»;»ünis!>,'ri!i»i^ vom 20. Juni 18<>? itder den Zeilpnnlt ocr Aetiuinmg der neu organisirtcn Fiuauzlaudcöoirectiou in Weinberg. (Wr. Ztg. Nr. 15)11 v. 26. Juni.) Nichtamtlicher Theil. Laibach. 27. Inni. Der politische Horizont scheint sich Plötzlich zn verdüstern. Die Ercdiifordcrungen der französischen Regierung in der Kammer und die Aeußerungen der inspirir-tcn Presse gegen Preußen dcuteu eine ncnc Phase der nie gelösten Machtfragc zwischen den beiden Grenznach-bani au. Während Preußen dnrch das Zollparlamcnt die politische Einigung von ganz Deutschland vorbereitet, sucht die durch verschiedene Mißerfolge gestachelte Regie-rnng Frankreichs nach einem plansiblcn Vorwande, uni cine ncnc brennende Frage hcranf zu beschwören. Oesterreich hat dieser ungewissen Weltlage gegenüber mehr als je das Bedürfniß, im eigenen Hause fertig zn werden. Wer kauu wissen, wie bald es sich anf der einen oder der andern Seite wird wasfncn müssen. Oesterreich hat kein Interesse an einem Zusammenstoße zwischen beiden Mächten, es wünscht nur, daß Deutschland sein friedlicher Nachbar bleibe nnd sich seiner inneren Entwicklung, seines stetigen Aufblühens erfreuen mögc.^ Rachegelüste hat es nicht zn löfchcn. Hoffen wir, day Prcnßcn tne Empfindlichkeit seines mächtigen Nachbars schonen uud ihm keinen gerechten Anlaß zur Erucucruug der (Vl-tnation bieten möchte, welche „zwischen Krieg uud Fnc-deu" Europa so viel materielle Verluste verursacht hat! 13. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 26. Juni. Anf der Ministcrbank: Ihre Excellenzen die Hcrrcu Minister: Ritter v. Komcrs, Graf Taaffc. Präsident Dr. Giskra eröffnet die Sitzuug um 10 Uhr 35 Minntcn. Das Protokoll der letzten Sitznng wird vorgelesen nnd genehmigt. Die Einlaufe werden mitgetheilt. Darunter befindet sich eine von dem Miuistcrialconlipisten im ^andclsmi-nistcrium Dr. Pichlcr überreichte Broschüre, betitelt: „Gcsctzcökundc über Bodcncultur in Oesterreich," welche derselbe dem Hause zur Vcrfügnug stellt. Präsident theilt mit, daß der Ansschnß znr Vorbcrathung des Mühlfeld'schcu Autragcs auf Aende- rung des § 120 der Strafproceßordnung sich constitnirt nnd den Dr. Dietrich znm Obmann, den Dr. Fi» guly zum Obmauustcllvertrcter, den Dr. Hauisch zum Schriftführer gewählt hat. Die cmgclnnfcncn Petitionen werden dem Petitions-ansschnß zugcwicseu. Es wird zur Tagesordnung geschritten. Erster Gegenstand ist die erste Lcsnng der Regierungsvorlage, betreffend das materielle Straf recht. Se. Excellenz Instizminiftcr Ritter v. Komcrs: Ich habe die Ehre, dein h. Hause zn eröffnen, daß ich mit Allerhöchster Bewilligung Sr. Majestät den Entwnrf eines ncncn Strafgesetzes zur verfassungsmäßigen Behandlung hiemit überreiche. Es bedarf wohl uicht vieler'Worte, um dem hohcu Hause die Ueberzeugung von dcr dringenden Nothwendigkeit eines solchen Gesetzes zn begründen. Das gegenwärtig geltende Strafgesetz trägt fichtlich das Gepräge der Zeit, in der es entstanden; seit jener Epoche ist die staatliche Gestaltung der Monarchie auf einer ganz audcrcu Grundlage aufgebaut worden. Was von einem jeden Gesetze gesagt werden kaun, gilt in erster Linie vou dem Strafgesetze: daß dasselbe dein jeweiligen Enlturgradc der Vcvölkcrnng, dein entwickelten allgemeinen Rcchtsbewußtsciu und der vcrfas-snngsmäßigcn Stclluug der Bürger in ciucm Rechts-staatc entsprechen muß. Diesem Bedürfnisse ist in dem ncncn Entwnrfe volle Rechnung getragen. Die Regierung ist den Forschungen der Wissenschaft, namentlich der deulfchcu Wiffens'chaft, mit hohcm Interesse gefolgt, nnd war bemüht, die Ergebnisse dieser Forschungen iil dem Entwürfe auch praktisch zu vcr-werthcu. Mau mag in der Dtrafrcchtsthcoric was immer für einer Ansicht huldigen, des Gedankens, daß die Strafgesetze zum Schutze der Bürger nnd der staatlichen Gesellschaft gegeben wcrdcu und durch Audrohnng von Strafen von Rechtsverletzungen abhalten follen, dieses Gedankens wird man sich nicht erwehren. Allein dieser Gedanke, dieser Zweck darf nicht der allein maßgcbcnde sein, wenn man nicht der maßlosen Abschrecknngstheorie verfallen will, wenn die Strafe, statt einer gerechtfertigten Sühne, nicht eine rechtswidrige Marter werden soll. Die Staatsgewalt mnß für sich das Recht in Ansftrnch nchmcu, gegen denjenigen, der das Gesetz verletzt hat, die in: Gesetze angedrohte Strafe zu verhängen, sie erkennt aber anch die Berpftichtnng an, dafür zu forgcn, daß der Verirrte dnrch den Strafvollzug nicht verschlechtert, sondern wo möglich wieder als eiu untz-lichcs Glied für die bürgerliche Gesellschaft gewonnen werde. Neben der Einwirkung anf das sittliche und religiöse Gefühl währcud des Strafvollzuges muß daher schon im Strafgesetze das Ehrgefühl, eine der mächtigsten Triebfedern menschlicher Handlungen, dort, wo es vorhanden, geschont, dort, wo es crstorbcn, wieder geweckt nnd gepflegt werden. Diese Ansichten sind cs, welche die Regicrnng bestimmt haben, die körperliche Züchtigung nnd die Kettcn-strafc ganz abznschaffen nud bei der Anordnung der Straf-aradc wcfentlich daranf Rücksicht zu nehmen, ob die strafbare Handlung aus ciucr verächtlichen Gesinnung entstanden ist oder nicht. Anf die allerhöchste Anordnnng, in die Strafpro-ceswrdnung das Iustitut der Gcschworcucn anfznnchmcn, wnrdc bei' der Redaction des ncncn Strafgesetzes gchöri-aer Bedacht genommen und cs wurden die Begriffe der cin'clncn strafbaren Handlungen derart anfgcstcllt, daß der Thatbestand dnrch die au die Geschworenen zn stellenden Fragen erschöpft werden kann. Wer je in der ttagc war, fich an legislativen Arbeiten zu bcthciligcn, wird die Schwierigkeiten zn würdigen wifsen, mit denen man namentlich bei Strafgesetzen zn kämpfen hat. Ueber eine nnd dieselbe Bestim-mnng huldigen oft die hervorragendsten Antoritätcu verschiedener Meinung. Es handelt sich darnm, einerseits die Einzelnen nnd die bürgerliche Gesellschaft in ihren Rechten zn schützen, andererseits dafür zn sorgen, daß nnr derjenige dem Gesetze verfalle, der daSfelbc wirklich verletzt hat. Das hohe Hans wird bald in der Lage sein, zu beurtheilen, ob cs dcm Entwürfe gelungen ist, die beiden Interessen mit einander in Einklang zn bringen. Die Regierung nimmt für sich nur das Vertrauen in Anspruch, daß sie dabei vom redlichsten Willen be-scclt war. Frcih. v. Pratobcvcra beantragt die Nieder-sctzuug ciucs Ausschusses vou nenn aus dcm ganzen Hanse zu wählcudcn Mitgliedern, znr Vorberathnng und Autragstcllung über die eben eingebrachte Regierungsvorlage. (Die Wahl wird später vorgenummcu wcrdcu.) Zweiter Gcgcustaud der Tagesordnung ist die Wahl des AnsschnsseS über den Skcnc'schcn Antrag zur Ein-sctzuug einer Finanz Eommission. Die Wahlzcttcl werden abgegeben nnd die Sitznng bchnfs des ScrntininmS untcrbrvchcn. Nach Wicdcranfnahmc der Sitzung verkündete der Präsident folgendes Wahlrcsultat: Es wurden 14!) Stimmzettel abgegeben, gewählt erscheinen: Skcnc (143), Dr. Pcrgcr (135), Hansncr (110), v. Hopfen (100), Wintcrstein (W), Baron Tinti (98), v. Plcner (07), Lippmann (!»6), Dr. Vrcstl (93). Es wird sodann znr Wahl des Ausschusses znr Borberathung der hcntc eingebrachten Regierungsvorlage, betreffend das Strafgesetz, geschnitten. Die Wahlzcttcl werden abgegeben uud die Sitzuug abermals unterbrochen. (Während der Unterbrcchuug erscheint Sc. Excellenz Minister-Präsident Freiherr v. Ben st im Hanse.) Nach Wiedereröffnung der Sitznng wird folgendes Wahlrcfnltat mitgetheilt: Es wurden 143 Stimmen abgegeben, gewählt wurden: v. Mcndc (140), Dr.Mühl« fcld (125), Lconardi (117), Dr. Dietrich (117). Limbeck (110), v.Tschabnfchnigg (litt), Dr.Wyrobet (101), Dr. Hanisch (101), Dr. Mandclblüh (95). Die Sitzung wird hierauf 12 Uhr 35 Minnten geschlossen. Nächste Sitzung morgen. Tagcsoronnng: Bericht deö Ansschnsscs über die Rcgicrnngsvorlage, betreffend die Abänderung des § 13. Parlamentarisches. Die „Debatte" schreibt: Die Berichte über die Verhandluugen des Vcrfassuugsausschusses legen Zcngniß ab für die große Lebhaftigkeit, mit welcher die Versus-sungsvorlagcn der Regierung vcntilirt werden. Und dennoch können diese Berichte, da eine ordentliche Berichterstattung über Eul!!it<'bcrathuugcu naturgemäß ausgeschlossen ist, im Grnndc genommen nnr ciueu schwachen Reflex von dem wirklichen Gange der Berathungen bieten, während überdies anch der Umstand in Betracht kommt, daß der Vcrfafsnngsansschuß zu dcm wichtigsten Theile seiner Anfgabc noch gar nicht gelangt ist, uud sich bis 970 jetzt blo6 nut der vcrhältuißmäßig minder bedeutenden Angelegenheit bezüglich der Modification des § 13 des Fcbrnar-Statulcs bcfaßt hat. Die polnischen Mitglieder des Ausschusses sind dafür eingetreten, das; die ganze Affaire des § 13 bis zur Revision des Fcbruar-Statutcö überhaupt hinausgeschoben werde. Sie sehen in der Modificirnng des § 13 eine Garantie für die Verfassung, resp. das Fcbruar-Statnt, nnd da die Vcrfassnng, welche garantirt werden soll, noch nicht vorliegt, vielmehr daS Februar-Statut den Läuteruugsproccß einer sehr namhaften Revision dnrchznmachcn hat, so sträuben sie sich, das Siegel auf einen Brief zn drücken, der noch nicht fertig geschrieben ist. Das ist die polnische Anschauung bezüglich dieses Punktes, nnd sie wurde auch vom Abg. Kaiserfeld getheilt, ohuc indeß durchringen zu können. Ucbcrhaupt fassen die Polen das Werk dcr Vcrfas-snngsrcvision mehr als ein Gauzes auf, uud von diesem Standpunkte aus haben sie gewünscht, daß der H 11 des Februar-Statuts, welcher auch in seiner ucucu Fassung von den „den Landtagen vorbehaltcnen Angelegenheiten" spricht, durch einen Gesetzentwurf vervollständigt werde, in welchem diese Angelegenheiten im Sinne der zugcfi-chcrtcn Erweiterung der Autonomie genan dcfinirt werden sollten. Da aber die Regierung einen solchen Gesetzentwurf niclt eingebracht hat, so gedenken die Polen direct zum H II ciu Amendcmcnt zu stellen, das diese Definition der ^andtagscumpctcnz ansfprechen soll. Wir wissen nicht, ob die Polen vou der Auuahme dieses Amcubcmcnts ihr Verbleiben im Rcichörathc abhängig machen werden, aber wie uus versichert wird, sollen dieselben fest entschlossen sein, den Ncichsrath zn verlassen, wenn der Modus der Delcgirtcnwahl, welchen die Regierungsvorlage cuthält, vou der Majorität des Abgeordnetenhauses verworfen werden sollte. Wien, 2tt. Juni. Der Vcrfassuug sa us-schnß nahm gestern Vormittags 11 Uhr die vorgestern unterbrochene Verhandlung über die Abändcrnng des 8 13 des Fcbruar-Patcutcs wieder auf. Den Vorsitz führte Freiherr v. Pra t obc vcra. Von den Ministern war Freiherr v. Vcnst zugegen. In der nnnmchr cröffuctcu Spccialdebattc brachte Ab. Kremer den Zusatzantrag zum Antrage des Referenten ein, daß nnr „unter Verantwortlichkeit des Gc-samintmiiiistcrinms" dringliche Maßregeln dnrch kaiserliche Verordnung erlassen werden dürfen. Ab. R c ch baucr erklärt sich für den Antrag Kre« lncr und beantragt den weiteren Znsatz, nach den Wor-ten des Refercutcu-Antragcs, „wo dieser uicht versammelt ist", zu setzen.' „uud nach den obwaltcndcu Umständen wegen Gefahr am Vcrzngc nicht rechtzeitig versammelt werden kann". Abg. Plcncr findet die eben gestellten Amende» mcntS vollkommen correct, glanbt auch, ohne ciueu be« sonderen Antrag stellen zu wollen, daß die Verfügungen des tz 13 sich auch auf Fiuanzmaßregcln, z. B. Erhöhung des Salzprciscs, des Octroy's bei geschlossenen Städten, Emission von Staatsnoten uud Kassenanweisungen nnd so weiter beziehen und auch derartige Finanzmaßrcgcln nach diesem nencn Gesetze zn rechtfertigen wären. Abg. To man beantragt, nach dem Amcndcmcnt Krcmcr die Worte „mit provisorischer Gesetzeskraft" in das erste Alinea des § 13 einzuschalten. Abg. Krcmer: Wenn im § 13 auch Finanz- maßregcln inbcgriffcn sein sollen, was gestern bezweifelt wurde, so müßte dicsfalls auch hiefür in diesem den ß 13 abändernden Gesetze vorgesehen werden; deshalb beantrage er, dem Schlüsse des Gesetzes beizufügen: „Von der im ß 13 enthaltenen Gcstattnng sind alle Verfügnngcn ausgeschlossen, welche eine Aenderung oder Hemmung in der Wirksamkeit der Staatsgruudgcsctzc bezwcckcu — oder die Aufnahme vou Auleihcn, die Veräußerung, Umwandlung. Bclastuug des Staatsucrmögcns, die Erhöhung bestehender und die Einführung neuer Steuern, Gefalle uud Abgaben zum Gegenstände haben. Abg. Winter stein erklärt sich für die von Krc-mcr und Rcchbaucr gestellten Amcndcments. Abg. Dcmcl stcllt das Ameudcmcnt zum Rcfcreu-tcn-Autragc, «ach deu Wortcu des ersteu Aliuca: „so löuucu dieselbeu durch kaiserliche Anordnnng erlassen wcr-dcu", beizusetzen: „insoweit sie leine danerndc Belastung des Staatsschatzes uud kciuc Veräußerung vou Staatsgut bctrcffeu." Abg van der Straß erklärt sich für die vou Krcmcr, Rechbaucr uud Dcmel gcstclltcu Amendciucuts. Abg. vou Plcucr fiudct, daß in» § 13 allerdings auch Fiuanzmaßrcgclu stcckcu, daß man jedoch diese Lati-tndc der 8icgicruug lasseu müsse, eine kasuistische Beschränkung in dieser Beziehung wäre ebenso unzweckmäßig als unwirlsam. Abg. v. Eichhoff glanbt, daß die mit allen gestellten Amcudemcuts bezweckten Restrictions der in dem § 13 cingcräumlcu diocrctiouärcu Gewalt sich dadnrch beseitigen licßcu, wcnu am Schlüsse des Gesetzes folgcu-dcr Passus gesetzt würde: „Das Gesammt-Ministerinm ist sowohl für die Er-lassnng nnd rechtzeitige Vorlegung, als bei Nichtgcnchini-gnng dlirch den 8lcichsrath für die sofortige Zurücknahme solcher Verordnnngcn verantwortlich." Abg. K u rnud a spricht für die Amcndcmcnts Krcmcr. Edcnso Abg. Herbst, welcher sich gleichzeitig gcgcu die absolute Vatitndc für's Alinistcrium bei Finan;-maßrcgclu, z. B. Zinsen-Garantien, erklärt; es solle eben im Gesetze präcise ausgedrückt werden, daß die Regierung im Wcge von Ordonanzcn nicht Vcrfügnngcu treffen darf, die nicht uichr rückgängig gemacht wcrdcn lönncn, uuo daher eiue dauernde Belastung dcs Staatsvcimö-gcns bewirken. Abg. B r e st e l spricht für die Amcndcnicuts Krcmcr nud Dcinel; die Minister-Verantwortlichkeit stche hellte noch uicht fest, auch fei die Form und dcr Modns ihrer Durchführung uoch uicht czcgcbcu. Minister-Präsldcltt Frcihcrr 0. B c u st erklärt sich gcgcu das vou Rcchbaner gestellte Amcndcmcnt. Dicscs würdc, da die Einbernfnng des Reichsrathcs ilnmer möglich ist, zu großen Belästigungen dcr Personen und des Staatsschatzes führen. Die Gefahr im Verzüge, die Dringlichkeit unterliegen schr relativen und häufig sehr subjcctivcn Auffassuugcn. Abg Schindler befürwortet das Amcudemcnt Dcmcl uud erklärt sich besonders gegen die Belastung nnd Veräußerung dcs Staatsgutes ohuc vorhergehende ucrfassnngsmäßige Behandlung. Abg. Wolfrnm erklärt sich gegen alle Amendc-mcnts nnd befürwortet dcu iicefcrcntcu-Antrag. Abg. Plcucr spricht sich gcgcu jede Easuistil bei Bcschräukung der Finanz »Dispositionen nach ^ 13 entschieden alis. Nachdem Rcfcrcnt v. Wascr sich mit dcm Aincn-dcmcnt Kreincr conformirt, gcgcu die anderen Znsatz- auträgc jedoch sich erklärt hatte, wird zur Abstimmuug über die einzelnen Amcildcmcnts gcschrittcn, bci wclchcr dcr Antrag des Referenten v. Wascr mit dcn Amcndcments Krcmcr, Demcl, Eichhoff angcnomnicn werdcu. Die Amcndemeuts Toinan uud Rcchbaucr blcibcu iu dcr Ntiuorität. Hierauf wird Abg. Wafcr zum Vcrichtcrstattcr gcwählt uud die Sitzung um 2 Uhr gcschlofscn. Die nächste Sitzung des Vcrfasfnngs - Ausschusses findet morgen nach dcr Pleuar-Sitzuug des Abgcord-ucteuhauscs statt. Dcu Vcrhaudluugsgcgcustaud dcrsclbeu wird die Frage dcr Eutscnduug dcr Ansglcichs-Dcpntation bilden. Dcr Wortlaut dcs Gcsctzcutwurfcs, bctreffcud die Abänderung dcs F 13, wie er aus dcu Berathungen dcs Verfassnngsansschnsseö hervorgegangen und in der morgigen Sitznng dein Abgcordnctcnhansc vorgelegt werden wird, lanlet folgcndcriuaßeu: Gesetz, wodurch dcr 8 1j. Juni. Der „Corr. uicrc." ist cincs dcr wcnigcn italicn. Blätter, wclchc sich übcr die aus Aulaß dcr Frohnlcichnamsproccssion in Verona, Mclc-gnano, Vollatc n. s. w. vorgefallenen Auftritte tadelnd auösprcchcu. Er beklagt, daß man von Gewissensfreiheit oder vielmehr von bürgerlicher Toleranz in religiösen Dingen noch so nnklare Begriffe habe, nnd meint, daß derlei Scandalc unserer Zeit nnwürdig scicn. Nom, 25. Iuui. Der Papst hat beiläufig 6000 Priester im Vatican empfangen nnd eine lateinische Ansprache übcr die geistlichen Pflichten uud die gegenwärtigen Zeiten an dicfclbcn gerichtet. 'Mstesnemglieiten. — (Aus Wien.) Im Wiener Gemnnderath wurden am 25. d. M. einige hochwichtigen Antrüge eingebracht, der Gemeinderath wolle nämlich beim jetzt versammelten Ncichs-rathe pctitioniren: um Abschaffung dcr Todesstrafe, um Uebcrgabc dcr Volksschule in die Obsorge der Gemeinden, dann um Erlaß eines Wahlgesetzes mit allgemeinen direct?» Wahlen und geheimer Abstimmung. Alle drei Antrüge wur. den an verschiedene Sectionen zur schleunigen Berichterstattung verwiesen. — Weiter beschäftigte sich die Versamm» lung mit dem zu erbauenden „Nathhausc" und beschloß, daß i>l demstldcn sämmtliche Bureaux, eine Capelle, ein Museum und endlich Nspräsentationslocalitätcn für dcn BNrgermcislcr, jedoch keine Wohnung für denselben, hergestellt werden. — besetzt, sie belebten die Stcintrnmmcr, warcn aber doch noch zn schwach, nin dic imponircndc Stille zn durchbrechen. Der altcu, noch dcntlich wahrnehmbaren Kaiser-logc, dem altcu Pulviuar gegenüber, lchutc ich mich an cinen Süulcuschaft nnd zog dcn Schleier dcr Zeiten hinweg, nin geistig zn crschcn, was scit 1800 Jahren, also seit dcr Zeit dcs Apostels Pctrns, an dicscr Stelle vorging. Ich sah vor mir dcn hellen Spiegel cincr glatten Wasserfläche, weiße Schwäne mit rothen Schnäbeln wiegten sich anf derselben nnd vergoldete Gondeln mit in Scharlach Gekleideten schwebten auf derselben. Da ward es Abend; dcr See erglühte nnd eine weiße Gc< stalt mit einem ttorbccrkrau;c auf dem Haupte, umgeben von Fackelträgern, stieg dic Treppe dcs goldeucn Hauses herunter, cs war Nero, nnd die Glut dcs Scc'S dcr Wicdcrschein dcr brcnncudcn Stadt. Man zählte dcn 19. (17.) Juli dcs Jahres 64 nach Ehristi. Pctrns nnd die Ehristcn in dcn Katakomben erzitterten vor dicscr That, denn sic war das Signal ihrcr Verfolgung. Pctrns fiel als das letzte nnd cdclstc Opfcr derselben. Das Bild verschwand, nnd Tliuscndc von Iudcn sah ich vom goldcucu Hause Steine kcuchcud znschlcppen, um dcn See trocken zu lcgcn und in uugchcucrcu Dimensionen ein Gcbändc aufzuführen, denn Kaiser Vespasian beschloß, dem Volle ein Schau-spiclhaus zu bauen, welches seinesgleichen nicht haben sollte. Und wieder sah ich, wie Titns Tausende von Bestlcn und Gladiatoren hier erwürgen läßt, um dcm Volke zu schmeicheln. Da sticg cinc Rakctc brausend empor und daranf cine ganzc Garbc nnd im blänlichcn Gcistcrlichtc traten die Umrisse dcö Gebäudes hcrvor. Ruthe Flammen zuckten in dcn Arcndcn, wie rothc Augcn aus Todtcnschädclu, cin Beifallsrufen wic das Brauscu ciucs cutfcrutcn Wasscrfallcs nnd fchrillcndc Töne von Blasiustrnmcutcn trafen mein Ohr — so mochte die 'Scene gewesen scin, als bci Fackelschein dcr hciligc Ignatius au dicscr Stcllc dcu Märtyrcrtod erlitt. Plötz« lich gingen die blälllichcit Flammen in rothc Fcnerglut über. Ein schwarzer Ranch dccktc dcn wcitcn Raum, gclbc Flammcu durchzischtcn dic Vomitoria, nnr zeitweise erglühten hie und da die hohlen Bögen und man sah Menschen wic Fnricn mit Brandfackeln dort auf den Höhcu, dic chedcm dem Volle bestimmt warcu, herum« rcuucn — so inochtc cö gewesen scin, als die Frangipani und die Annibaldi im Mittelaltcr llin daö Eolosscuin blutig stritten — cs war ein schauerlicher Anblick. Frcuudlichcr gestaltete sich derselbe, als ciuc Sidcralfonnc dcn wcitcn Ranm mit Tagcshcllc bclcnchtctc. Dic Frcnndc erkannten einander nnd wechselten frcnndlichc Grüßc. Da krachtcn gewaltige Pctardcn, ^cnchtkugcln vcr-schicdcncr Färbuug slicgcu cmpor, der Himmel röthctc sich von dcm Flamincnmccrc, Eoustautins'Trinmphbogcn, alle dic mit Nccnschcn dicht besetzten Höhen von St. Francisco, die ganzc >'i» ,''l><^!, und dcr anstoßende Hain traten ans der Duukclhcit hervor, riesig warfcn" dic Maueru ihrcu Schatten auf das altc Pstastcr, die Menge wogtc, dcuu dcr Schluß der Beleuchtung war da, drci Musitbandcn vcrcinigtcn ihr Spicl und lebendig wurde cs auf dcr alten Todtcustättc — so, glaube ich, war die Staffage, als am 23. März dcs Iahrcs 1848 dcr Varnabit Gavazzi dic Römcr zn dcn Waffen ricf. Mit dcr lctztcu Leuchtkugel vcrschwammcu alle dicsc Bilder, dic Mcugc verlief sich, dcr Moud brach durch dic Wolken und ruhig nmgabcn wieder die gewaltigen Zcugcu dcr 2eit das in dcr Mitte dcr Arena errichtete einfache, rochauqcstrichcuc Holzkrcuz mit dcn Passionswcrkzcugcn. ^coch kuictcn cinigc Gcstaltcn am Fnßc desselben, als ick das Eolosscum mit der Ucbcrzcngnng ucrlicß, daß dcr icden Freitag hicr abgehaltene 5lrcnzwcg bcsscr znr Würde des Ortcs passe als jegliches, uoch so großartige Schaugcpränge. lWr. Ztg.) Vei dcm Umbau eines Hauses am Alsergrund wurde eine metallene Tafel mit folgender Inschrift aufgefunden: „Vor Alters Allhir cin Dorf Staudt, wclchcS Siechenal? genannt. Als man zalt anno 1529 Jahr. Vou Türken zersteret war. An Iahrzahl als man 1640 Sagt, Johann Thury dies Haus erbaut hat." Der kaiserliche Kammerdiener Johann Thury war der erste, welcher in jener Gegend cin Landhaus baute. Nach ihm wurde später die in der Um» gebung dieses Landhauses entstandene Vorstadt „am Thury" genannt. -— Auf der Mariahilscrstraße ereignete sich Dienstag ein entsetzliches Unglück. Ein Dicnstmann trug eiu Paket mit Pulver- und Feuerwerlslürpern, auf dessen Inhalt er aber besonders aufmerksam gemacht worden sein soll. Durch irgend einen unglücklichen Umstand entzündete sich dasselbe und cj'vlodirtc, wodurch mehrere Personen arg verbrannt wurdcn. — Im Jahre I860 wurden in Wien 25.571 Kinder geboren, und zwar 6433 eheliche männliche und 5962 eheliche weibliche; dann 6770 unehliche männliche und 0406 uneheliche weibliche. — (Die Kammerfrau der Kaiserin Charlotte.) Das „Memorial diplomatique" will aus Trieft erfahren haben, jene Kammerfrau dcr Kaiserin Charlotte, von welcher in Wiener Blättern irrthumlich erzählt worden sei, das; sie sich entleibt habe, wäre erst kürzlich nach Wien gebracht worden, um sich wegen dcr Anklage einer furchtbaren That zu rechtfertigen. — Dcm gegenüber hört die „Pr.," daß dcr Selbstmord jener Kammerfrau ganz außer Flage stcht. Es waren zerrüttete Fanülienvcrhältnisse, wclche das Motiv des Selbstmordes abgaben. Der Mann jener Kammerfrau, cin Mann, der fern von seiner Gattin und nicht in dcn freundlichsten Beziehungen mit ihr lebte, halte ihr öfters nach Miramare Briefe gesendet, in dcncu er u. a. die Nückehr der Gatti» in drohender Weise forderte. Bald darauf erbat die Kammerfrau, wclche sich stets sehr tiefsinnig zngte, von ihrer Gebieterin den Abschied, der ihr auch be-willigt werden sollt»'. Ihr Selbstmord erfolgte fast in der« sclbcn Stunde, in welcher sie von der Gewährung ihrcr Bitte verständigt werden sollte, ohne daß für die mit unerklärlicher Naschheit ausgeführte That ein anderes Motiv als das Zer-wilrfmh mit dcm erwähnten Manne hätte angenommen werden können. — Die „furchtbare Anklage," von welcher das „Mem." spricht, scheint sich auf die Gerüchte zu beziehen, jene Kammerfrau sci als Glied einer Vcischwörung entdeckt worden, wclche die Vergiftung der Kaiserin Charlotte durch ein Mittel, das vorher den Wahnsinn erzeuge, bezweckt habe. Cs sollen indessen alle positiven Auhaltspunkte fehlen, welche cinc solche Version als wahrscheinlich erscheinen lassen könnte». — (Cholera in Polen.) Cincr Kundmachung der Lemberger Statthaltcrci vom 14. Juni zufolge ist in Warschau die Cholera ausgcbrochcn. Von 47 Erkrankten gingen neunzehn mit Tod ab. Die Statthallerei macht alle Ortstiehürden Gcilizicxs darauf aufmcrlsam und empfuhlt ihnen, bci Zeiten die nöthigen Vorsichtsmaßregeln zu ergreifen. — (Brandung luck.) Die Stadt Mschcno in Böhmen, die vor mehreren Jahren von einem großen Brand» , unglücke heimgesucht wurde, war am 22. d. M. abermals dcr Schauplatz eines großen Brandes. Das Feuer kam bei einem Bäcker aus Unvorsichtigkeit zum Ausbruch, und da zufällig cin starker Wind wehte, standen binnen kurze; Zeit circa 54 Häuser sammt Wirtschaftsgebäuden in Flammen. Auch der Verlust vieler Menschenleben ist zu beklagen. Iu einem Hause ist eine ganze Familie, bestehend aus Vater, Mutter und fünf Kindern, verbrannt. — (König Wilhelm von Preußen) soll, wie man sich in Berliner Hostrciseu erzählt, in seinen Muße» slundcn mit dcr Abfassung feiner Memoiren beschäftigt scin. — (General P al I a v i c i no.) Die Geschichte, daß General Pallavimw seine Frau erschossen habe, wird in dcr „Pcrscvercmza" nach cincm Telegramme aus Neapel als eine erfundene bezeichnet. — (Der Streit zwischen den englischen Schneidermeistern und Gesellen) ist in cin neues Stadium getreten. Vor einem der Londoner Polizeigerichtö° höfe erschien ciner der größten Schneidermeister dcr Haupt« stadt und trug auf gerichtliche Vorladung dcs Vorsitzenden dcs Excculiv-Comito dcr Gesellen sowie des Präsidenten und des Secrelärs ihrer Union an. Die Klage, auf Grund deren der Beistand des Gerichtes begehrt wurde, lautet auf Coi'spiration gegen mehrere Schncibcrgefchüftc, welche nam» haft gemacht werden, zum Zwecke, dieselben an ihrem Gt» schästsbctrieb zu beeinträchtigen und in ihrem Erwerb zu schädigen. Speciell wird gegen die Beklagten angeführt, es haben dicsclbeu ein System eingerichtet und in Kraft qescht, wodurch Mcisttr an der M'lchästiguua, von Arbeitern gehin« dett, Arbeiter, die geneigt siud, Beschäftigung anzunehmen, davon zurückgehalten und beschäftigte Arbeiter ihren Meistern abwendig gemacht wcrdln. Indem dieses System die Meister auf der einen Scite abhalte, Gesellen in Beschäftigung zu setzen, und aus der andere» Seite die Arbeiter hindere, einen Contract einzugehen oder cinen eingegangenen zu erfüllen, diene es zur Beeinträchtigung beider Parteien. Der Frie» dcnsrichter leistete dcm Gesuche dcr klagbaren Partei Folge und ftcUte 0 Vorladungen gegen die kriegführenden Gesellen aus. Die Gesellm-Efcculion hat ihrerseits' eine Klage gegen die Meister anhängig gemacht, weil dicsc die schiedsrichterliche Entscheidung durch cinen Friedensrichter ablehnten, zu dcr sie kraft einer Parlamentsacte aus dcm fünften Negierungs» jähre Georg's IV. angeblich gezwungen werden können. Schr zu fürchten, ist, daß, wcnn dicser Schnciderstrcit vor dcn englischen Gerichtshöfen zum Austrag gebracht weiden soll, die Engländer sich noch übcr Gebühr lange mit abge-lragenen Nocken werden behelfen nn'issen. 972 Locales. — (Veränderungen in der k. k. Armee.) Übersetzt wurden die Hauptleutc erst« Classe: Johann Freih. v. Veltheim vom Infantcrie-Negimonte Frcih. v. Kuhn Nr. 17 zum Inf.'Neg. Fried. Will). Grohherzog v. Mecklen-burg-Strelitz 3lr. 31, und Alex. Mayer vom Inf.-Reg. Fried. Will). Groszherzog v. Me ctI en b urg - Strelitz Nr! 31 zum Inf.-Ncg. Graf Huyn Nr. 79; oer Hauvt-wann 2.Classe Ioscf Sirk vom Inf.-Ncg. Graf Huun Nr. 79 zum Inf.-Ncg. Frcih. u. Kuhn Nr. 17. — (Gustav'Adolph-Stiftung.) Am 13. d.M. fand iu Cilli die Jahresversammlung des siloostcrrcichischcn ZwcigvereinZ statt, bei welcher der Ottsvcrnn Laibach durch dic Herren: Pfarrer S ch a ct und Korn vertreten war. Nach dem feierlichen Gottesdienste erstattete Pfarrer Vusch-liect Vericht Nbcr die Wirtsamlcit des Vcrcinö im abgelau» fenen Jahre. Die Sammlungen der 6 OrtSvereine betrugen »wer 1400 fl. 0. W. (darunter ein Geschenk der anglilani» scheu Gemeinde in Trieft von fl. 41.35), von welchem Ve» trage "/, gemäß dem Statut an den Wiener Hauptverein abgeführt und das letzte Drittheil von dcr Versammlung unter folgende arme evangelische Gemeinden vertheilt wurde: Marburg erhielt fl. 140, Prag helv. Confession zur Schul-dcgrlindung fl. 100, Aondron in Galizien fl. 100, Puch in 5lä!>'ten si. 40, Naustka in Mähren fl. 4 0 und Nahwald in Niedelüstl'iicich fl. 40, welch' letzterer Acttag durch das Kiicheuopfer auf 120 si. erhöht wurde. Die diöheuge Direction wnrde fllr das nüchste Tiicumum wieder- u»d Herr I. Sll'llner in dieselbe neugewählt und als nächster Versamm« lungsort Laib ach cnisersehrn. — (Handbuch für Kaufleute.) Im Verlage der t. t. Staatsdruclerci in Wicn erschicil vor Kurzem dcr französische Veitrags'Zolllarif unter dem Titel: „Zolltarif fur die Wareneinfuhr in Frankreich aus den Vertrags-Staaten," derausgegebcn vom Ecclionsrathe Franz Mayer des t. t. Ministeriums für Handel und Vottewuthschaft. In Folge des öfterreichisch'fcanzöfischen Handcls-Vcrtragcs vom 11. December I860 haben österreichische Erzeugnisse in Frankreich au allen jenen Zollbegünstigungen Theil zu nehmen, welche Frankreich vertragsmäßig andere» Staaten zugestanden hat. Da cine sulche, bis in die neueste Zeit reichende Zusammenstellung aller Vettragslarifc nicht besteht, so dürsle das zeitgemäße Ei scheinen derselben umso willkommener sein, als sie auch noch alles Wissenswerthe enthält, was zum Verständnisse der Vertragsbestimmungen nöthig ist. Der Preis ist sehr mäßig gehalten und beträgt per Ercmplar nur 1 st. ö. W. Korrespondenz. Ans Untcrkrain, 26. Juni. Ich bin in der Lage, Ihnen ein Curi^sum mitzutheilen: Vei einem sachniännischcn Gespräche mit einem geprüften Förster und einem Diener Aesculaps aus Unterlrain über den Winterschlaf der bei uns fo häusig voilommcuben Villiche stellten diese beiden Herren die positive und höchst komische Vchauplung auf, daß die Villiche, im Falle ein ergiebiges Jahr an der Vuchel-srnchl nicht zu erwarten ist, im Frühjahre sogleich wieder in ihre Vaue rücttehrcn (ohne etwas zu sich zu nehmen), und von neuem den Winterschlaf, trotz der über ihren Häuptern durch den Sommer senkrecht auffallenden Sonnenstrahlen, sortschen. Dieses Manöver soll successive der Villich so lange machen, bis es einmal glückt, daß die Vuche wieder mit ihrer Frucht beladen dasteht. Ohne mich auf Valvasor oder Tschudi's Alpenwelt, in welcher das Leben des Murmclthieres so vor-tresslich geschildert wir'd, oder aus Deschmaun's Veschrei« dung im lchlen Hcste, des historischen Vereins über die Villichc zu berufen, wäre es nicht nur interessant, sondern auch wünschenswert!), wenn einige Fachmänner die Güte hätten, mit einigen Zeilen zu berichtigen, inwieweit diese höchst curiose Ansicht sich bestätiget. Ich muß wohl aus den Gedanken unwillkürlich verfallen, daß einer der beiden oberwähnten Herren auch der Verfasser sein könnte jenes jüngst in der „Iagdzcitung" eischiencnen höchst spaßigen Artikels, iu welchem die Behauptung aufgestellt wurde, daß die Zobelöberger Waldungen noch „Urwälder" sind, in welchen man sich mit dem Hnschfänger freie Vahn br>chen muß und die Vären noch hcrumzottcln wie die Schafe. Ntnestc Post. Wien, 27. Inni. Dcr Ausschuß znr Berathung des WchrgcsctzcS hat gestern seine dritte Sitzung gehalten und nach längerer eingehender Berathung den von Dr. Groß gestellten Alltrag folgenden Inhalts angenommen: „Es sei die Berathung des Hccresgesetzcö zu vertagen, ois die staatsgrnndgcsetzlichc Stclluug dcr im Reichs-rathe vertretenen Bänder zu den Bändern der ungarischen Krone im verfassungsmäßigen Wege festgesetzt ist." — Bezüglich dcr Bcrordmmg vom 28. December 1866 wurde ein Antrag Lohningers des Inhalts angenommen : „Es sei ein Snbcomit^ von drei Mitgliedern zu wählen, welches über die Verordnung vom 5^. December 1866 und die etwaige Modification derselben vorznberathcl! nnd Anträge zn stellen habe." — Letzterer Bcschlnß gründete sich ans die Erwägung, daß dermalen eine Vcrathnng dicscr Verordnung nicht möglich sei, bis die vom Herrn itricgsministcr zngesagtcn Taten eingelangt sein werden. — Daö Snbcomitl' wurde gewählt und besteht ans den Mitgliedern: Schindler, Lcedcr und Groß. — Bon Seite des KriegsministcrinlnS hat in Vcrtrctnng dcö Ministers Oberst Neitz dcr Sitznng beigewohnt. Wie ein polnisches Blatt berichtet, wäre eine Vereinigung dcs polnischen Clubs mit den Tirolern nnd Slovcncn erfolgt. Als glanliwürdig erfährt die „Dcb." dagegen, daß eine solche Vereinignng nicht erfolgt ist nnd daß die betreffende Nachricht sich blos darauf redn-cirt, daß auf Anregung dcr Polen die Slovencn nnd Tiroler einen Elnb gebildet haben, damit die vou Fall zn Fall betreffs cinzclncr Angelegenheiten in Ausficht genommene Verstäudignng zwischen den Polen einerseits nnd den Tirolern nnd Slovencn andcrerseits erleichtert werde. . . Telegramme. (Origmal-Tett'gramm dcr „ttaibacher Zeitung.") HO ieu, 27. Juni Abends. Die „Abend-post" dcmeutirt dic Versionen «ber pauslavi stische Agitationen in Droubek. — Abgeordnetenhaus : Vrestl'o Antrag auf Beseitigung des 8 R3 erhielt nur !l<> Stimmen, Aline« R aber des Auöschuszantrageö auf Aenderung deü H R3 wurde einstimmig angenommen, auch die Minister stimmten dafür. Pest, 26. Inni. In der hcntigen Sitzung dcr Dep n tirtcntafct interpellirtc auch iiolomnn Tisza das Ministcrinm, ob eS in der nächsten ^essionsperiooc einen Gesetzentwurf wcgcn Beseiliguug aller Neste dcs Fcndalsystems vorlegen wird. Dcr Iustizmiuistcr Hor-vath erklärte, daß der fragliche Gesetzentwurf ausgearbeitet und eingebracht werden wird, sobald die Zeit und die dringendsten Gegenstände es gestatten werden. Hier-anf wurden die Gcfetzcutwürfc bezüglich der itrönnng, der Krönnngsgeschculc nnd dcr Wahl dcr itronhüter mit nnvcdcntcndcn Acndcrnngcn angenommen.. Dieselben werden heute Abends 6 Uhr dcr Magnatcntafel übersendet. Schließlich beendete die Pctitionseommission ihren Bericht. Pest, 26. Inni. Die M agnatentafcl nahm die von den Depnlirlen heute angcnommcncn Gesetzentwürfe entgegen und setzte die Berathung darüber für morgen 11 Uhr auf die Tagesordnung. Berlin, 26. Inni. Das Obcr tr i b nn al hob die freisprechenden Erlcnntnissc des Kamnicrgcrichtcs nnd dcs Instcrbnrger Appcllalionsgcrichtcs im Processe gegen die Abgeordneten Twcstcn nnd Frcntzcl, betreffend die parlamentarische Ncdefrciheit, ans nnd wicö die lie-treffcndc Angelegenheit ans die crstc Instanz znrück. Berlin, 26. Juni. Die „Prouincial'Corrcsvon-denz" schreibt: Heute beginnen die ZoUconfcrcnzen. Die noch ansslehendc hessische Beslätignngsnrknnde über die Zollübcrcmlunst erfolgt nnvcrweilt, Graf Bismarck, nnnmchr auch Bnudeslanzlcr, wird Anfangs Augnst dem Bnndesralhc vräsidircn, welcher die Vorlage» snr den im September zusammentretenden Neichstag vorbereiten wird. — Am 3. Inli findet die Fahnenweihe dcr nencn Armee» corps statt. — Das neue UnterrichtSgcsetz ist den Pro-vinzialbchördcn (auch dcum der ucuen Landesthcile) zur Vcgntachtuug zugegangen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Die Einführung der prcnßischcn Instizorganisi-rnng in den Elbc-Hcrzogthümcrn ist bevorstchcnd. Die Nachricht, Prcnßcn habc cinc Aendcrnng dcr Genfer Convention beantragt, ist nnbcgründct. Paris, 27. Inni. (Tr. Ztg.) Dic „Situation" meldet: Dcr Empfang dcs österreichischen Kaiscrpaarcs, daS Ende Inli eintrifft, wird außerordentlich feierlich sein. Der hier weilende Viccadmiral v. Tcgctthoff speiste vorgestern in den Tnilcricn. DaS „Ionrual dc Paris" sagt: Ä)tan betrachtet den bevorstehenden Bcsnch des italienischen Kronprinzen in Wien als Beweis, daß sich die freundschaftlichen österreichisch-italienischen Beziehungen immer mehr zn befestigen streben. St. Petersburg, 26. Juni. (Tr. Ztg.) Gortscha-koff wurde anläßlich seiner fünfzigjährigen Dienstjubi-länmsfcicr znm Reichskanzler ernannt. Telegraphische Wechselcourse vom 27. Juni. 5>rc. Metalliques 60.30. — 5perc. Metalliqucö mit Mai^ nnd Novcmbcr-Ziuscu 01 .«0. — 5perc.Nnt>oual Anlchcu 70.00. -- Vaut' aclicn 72b. — Hrcditactien 188.70. — 1860er StaatSanlehe« 89,50. — Silber l22.25. — London 124.75. — K. t. Dncaten 5.90. cheschästs-Ieitunss. Nolle ?)laft und Vewichtsordunug. Daö Handelsministerium wild dem Neichörathe dcil bcrcilö dcsaiüi^n Eüüuurf mirr n^iirn Aliasz. und Orwichli," h.it sich dic in Paris tagende nttcrimlimiale Miiiil-cc>nseren; einstimmig für d,c Goldwährung crllärt, «lit ^n^rnnde^ lehmig der französischen Goldmilüzen dei Vestimlnil»^ der nitcr-uatioiialen Goldmiliize; dir einstweilige Beibchnltmig der Silber« ».'ähnulg filr Stallten, wo daS Bedürfniß ist, wurde in Aussicht genommen. Verstorbene. Den 21. Inn i. Dein Herrn Barlholomäuö Ko,;nh, Wirth, seil, Kind Franz, alt 1'/« Jahre, in dcr Stadt Nr. 10, cm der hantigen Ara'uuc. Den 22. I u u i. Frau Margaretha Thoman, Blirgcrwitwe, alt 89 Jahr?, in der Slädt Nr. 2/4, an Altersschwäche. — Frau Ursula Vl'eöar, ^ilhographenswitwe, alt U5 Jahre, iü der Stndt Nr. 23k, am ^'lbcrtrcdö. Den 2A Iuui. M^ria iünneuc, gewesene Mchiu, alt 5>8 Jahre, in der Sladl Nr 241, llild Fran Iosefa Znrga, pens, t, l. ^andeögerichtMdjnnctcnöwilwc, all 88 Jahre, in der Stadt Nr. 224, beide an dcr Lungenniberculuse. Den 26. Juni. Franz Knes;, Taglohner, alt 24 Jahre, oil (^'iuilspilal an der Llingentnbercnlose. -- Valentin Koß, Sei-lerlchljinmr, alt 11 Jahre, im Ciuilsliilal am Starrkramps — Finn; penman», Zwäncili.ici, all 3t Ja!)«, im Zwangsarbeit^ hause Nr. 47, am äußern Brand. Angekommene Fremde. Am 26. Inni. Ttadt 'Ikicu. Die Herren: Vieniug, uou Dresden. — Ielinet und Schcmilsch, Kcmfl!.. und Moiüag, Oeschäf!?re>s., l'un Wie», — Imtte, Kauf»!,, und Vcrderber, au« Sachsen. — Ionte, Kanfm., vo» Niedermosel, — Iatlitsch, uou Presiliurg. — Wciu» lander, Ocschäslörcis, lion Marburg. — Husch, Pferdehändler, vun Oedeubnrg — Graf, Kaufm,, uou Hanau. Olcpliallt. Die Herren: Tomazeüch, Haudcli«m., von Tnnja. - Flux, Handelöm., vou Wippach, — Halschek, Fabricant, ^>iasoleu, Kaufm,, nnd Mauete, von Wien, — Noscnzweig, l. l. Schiffofähnrich, uun Trieft. — Vogt. Handclöm., uou Pest. — itetzl, c>',it(?des., uon Stein. Baiser von Vestcrreicl,. Herr Ieuul, uon Klagenfnrt. Mohre». Di^ Herren: Äeuardclli, uon Trieft. — Dr. Mnn-diglcr, Po» Wicu^_____________ z»ottozieh,,„ss vom Hft. Iuui. Trieft: 54 18 34 W 84. «^Mgl^W^^i-iI^ N'inMll' Nedel ^^,1 27. 2 „ N. , ii2?.?u 4-^^.u NO. s, schw. z.Hälsle bcw.^"'" 10., Ab.! 328.16 i -l-14.i ^ windstill theilw. bew.^ ""2" Verantwortlicher Redacteur: Issna; v. Kleinmaur Dlftnliericht. Wien, 20. Juni. Die Börse verlchrtc in flauer Stimmung, wobei sämmtliche Effecten namhafte Einbußen erlitten, iudeß sich Devisen und Valuten etwas höher stellten. Oeffentliche Schuld. ^, dcs Staates (für 100 st) Geld Waare In 0. W. zn 5>p(5l. für 100 si. 55.90 5<: - - Iu üsterr. Wahrnnss steuerfrei 60.90 <>l.--^. Steunanl. in ö. °W. u. I. 18!'>4 zn l)M. rilclzahlbar . 8:<70 89.W Sillicr-Anlehcu uon 1864 . . 77.50 78.-Silberaul. 18^5 (Frcs,) rückz^ihlb. in 37 Jahr. zn 5 pCt. 100 fl. 81,— 81.50 Nat.-Anl. mit Iäu.-.Eoup, zn 5"/^ 70.80 70 l'0 ^, „ „ Apr.-Eoup. „ 5 „ 70.70 70.80 Metalüqueö . . . . „ 5 „ «0.Ü5 »>0.75 detto mit Mai-Coup. „ 5 „ ,>2.20 «2.30 detto.....„ 4j« 5:^.-- fi'l.25 Mit Verlos, v. 1.1839 . . . 14?.- 14?.:''0 „ „ „ 1854 . . . ?l).75 80.25 „ „ 1860 z» 500 st. 89.40 89,50 , „ „ 18U0„ 100,. 92.50 93.- ^ '„ „ „ 18«4„ 100,, 77.70 77.8s> Como-Neulensch. zu 42 1.. au»t. 17,25 1775 ,l dcr Kronlander (sür 100 st.) Gr.-Eutl.-Oblig. Niederüsterreich . . zn 5«/« "8,25 W.75 Oberijsterrcich „ 5 „ 90.— 91.— Geld Waare Salzburg .... zu 5°/, ^.— «7.- Böhmen .... „5 „ 89.50 90. - Mähren .... „ 5 „ ^9.50 90.-- Schlesien .... „5 „ 88.50 89.- Stncrmarl ... „ 5 „ 89.- 9l>... Ungarn.....„ 5 „ 71.75 /:^.25 Tcmcser-Banat . . „ 5 „ 70.5,» 71.50 Croatteu und Slavonien „ 5 „ ?<^.f>0 7?.- Oalizien....., 5 „ «9.25 70.25 Sirbcubürgeu ... „ 5 „ «8.- 68.75 Bnkouina .... „ 5 « U8.- 68.50 Ung. m. d. P.-C. 1867 „ 5 „ <>8.50 68.75 Tcm.B.m. d.V.-C. 1867 „ 5 „ 68.25 68.50 Acticn (pr. Stilct). Natioualbanl (ohne Dividende) 727.— 729,— K.Fcrd.-Nurdb.zn 1000st. C.M. 1687.- 1690.-Kredit-Anstalt zu 200 st. ö. W, 188.20 188.50 N.ü,E«com.-Grs.z,,500fl.ö.W. 628..- 630.— S.-E.-G.zu200st.EM,o.50',Fr. 2.'i5,30 235.50 Kais. Elis. Bahn zu 200 st. CM. 143.50 144.— Süd.-uordd.Ver,:B.200 „ „ 126.75 127.— Sild.St.-,l.-ucn.n,z,-i.E.200sl. 197.50 198.. -Gal. Karl-Lild.-B. z. 200 st. EM. 229.— 229.25 Geld Waare Böhm. Wcftbahu zu 200 st. . 150,— 150.5«,» Oest.Dou.-DnmPssch.-Ges.«^ 480.- 481.- Oesterreich. Lluyd iu Trieft Z Z 187.— 188.— Nic!i.DamPfm.-Aclg.500st.ij.W. 430.— 438.— Pester iletlenbrückc .... 350.— 370.— Auglo-Austria-Vaut zn 200 st. I' 0.50 WI.^ - Lcmbcrgcr Ccrilowitzcr Acticn . 1?<>.50 177.50 Pfandbriefe (filv 100 st.) National- j 10jährigc u. I. baul auf ^ 1857 zu . 5°/« 105.- -.- C. M. 1 vcrlosl'arc 5.. 97— 97.50 Nationalb.anfü.W vcrlM.5„ 92.40 92.50 Ung. Bod.-Lrcd.-Aust. zu 5'/, „ 88. - 88.50 Allg. öst. Bodcu-Crcdit-?lustaIl vcrloöbar zu 5°/„ in Silber l04.— 105,— Domaiuen-, 5pcrc. in Silber . 112.— 112 50 «ose (pr. Stück.) Cred.-N.f.H.u.G.z.100st.ö.W. 128.75 129.- Dou.-DmPfsch.-G.z.100fl.CM 89.--- 90.- Stadtgcm. Ofen „ 40 „ ü. W. 2:-i.— 24.— Esterhazy „ 40 „ (^M. 80.— 90.— Salm „ 40 „ „ . 30.50 31,50 Pallffy „ 40 „ „ . 24.50 25.50 Geld Waare Clary zu 40 st. CM. 26.50 27.- > St. GenoiS „ 40 „ „ . 22.50 23 50 Windischgrcitz „ 20 „ „ . 17.— ix.— Waldsteiu „ 20 „ „ . 21.— 22.— Kcglcvich „ 10 „ „ . 12. - 12.50 Rudolf-Stiftung 10 „ „ . 12.— 12.50 Wechsel. (3 Monate.) Augsburg sür 100 st, sildd. W. 104.— 105.25 Fraulsurt a. M, 100 fl. dctto 104.25 104.50 Hamburg, für 100 Marl Vaulo 92.25 92.50 London für 10 Pf. Sterling . 125.— 125.25, Paris für 100 Franks . . . 49.60 49.70 (5ours der Geldsorten Geld Waare K. Miiuz-Dncatcu 5 st. 92 Ir. 5 st. !»3 lr. Napoleonöd'or . . 9 „ 97 „ 9 ,. 98 ,. Nnss. Imperials . 10 „ 17 „ 10 „ 1« ,. Vereinölhaler . . 1 „ 84j „ 1 « ^5 „ Silber . . 122 „ 5^1 ,, l'^^ „ 75 „ Krainischc Gnlndctttlamiugö-Obligalloneu, Pri-vatuotirung: 87 Geld, 89 Waare.