Echrlstlettunft! M«th«uiSftasse Nr. J (fimmfj'tAfl ♦•«».) «»if *«anl»! TI»Ii« («II >»«»»d«e t«x Crnn- a. fWn* togt) M« 11—11 nt« »>r*i_ £er.bkfttrit>r« »frtm aicht ut*4Mi(tra, aaamUeW «us-kntaagra nicht tfriltfflch&jt. laiaskigit|(l BllHRtt »it StTMlIlini (««<* Wftnlijiuttn l*i dilizft fe(l-t*HeQcrrt Octätna nilz-gril. — Sri »irti ...» I M «altildtri* ...Kr«* •oiiii|n| . . . • K It-X Büx <1II i mit Aalalaa« tal Haali IRaaatlich .... X 1-1# >in««Iiildria ... l »•— fca[»jttti8 ....»»-•aajjilutj . . . . I l»— Ilir« flatlaak ftS 6bm sich »W HaflHf bül)xc» um M( hShetta VnKiikuitfi «.«»Shrea. Ciagtlritrtr lbaantm vma und Dalmatien« au« dem österreichischen Etaai«körper (CiSleithanien) ist ein« der Hauptforderungen der alldeutschen Parteien Oesterreich«, auch da« Programm der Deuischen Volktpariei verlangt s' .ftr die Sonderstellung Galizien«. Durch Angli» e?ung deutscher Sprach« infrln in Westgalizien und tuich Au«scheiden slo« vakischer, slowenischer und serbokroatischer Gebiet«-teile in Mähren. Krain und Küstenland läßt sich der Hundenfatz der Deutschen auf 57 erhöhen, der der Slaven aus 43 vermindern. Durch Anschluß de« anstoßenden deutschen Sprachgebiet« in Un« gärn (Hieazen und Haidebauern) würde der deutsche Aitteil sogar noch um 5 v. H. steigen. Und ange« sichl« dieser Tatsachen zögert eine k. k. Re»ierung noch mit der Einführung der deutschen Staat«« spräche, die allein »in« straffe Zentralifation per-bürgt, während »an den kaum 45 v. H. zähle»-den Madjaren die eigene Armee'prache halb und halb schon zuft»st»ht. Oesterreich-Ungarn braucht einen germanischen Diktator. Natürlich kann er nur mit Hilf« aller Deuischen der Monarchie sein Ziel erreichen und die »inst mit d»utschen Blut erworbenen, durch deutsche Kultur au« halbasiatischem Ehoo« ge« fchafi«n»n Si»d»lung«stä«t»n wieder deutsch machen. (tfnchfttatf Bctiotra.) Zn der elften Stunde. Von B. v. Overtamp. <2. Fortsktzung.) Han« Willnau hält ve» Atem an — einen Agendlick ist et ihm, al« müßte er sich in« Heide« kraut ni»d»rw«if,n. um vor ihren richtenden Blicken sich zu verbergen. Aber dann »chre» es wieoer in ihm aus, übermächtig, allmächtig. Er kann sie ja nicht gehtn lass », er muß ihr ja enolich einmal sagen, wa« aus seinem H-rzen gelastet all die Jahre. „Margarethe !• Er hat die Jagdtasche und Flinte von sich geworfen, er liegt zu ihren Füßen. Seine Hände suchen die ihren; er spricht zu »hr. Und wa« er spricht? Ach, ein Sprechen ist e« ja nicht, nur »in Lallen. Wa« die Liede eben lallt, die sich selbst nicht mehr kennt. »Ich liebe dich, Margarethe! Blicke nicht hinweg von mir. neige dich verzeihend zu dem > Schuldi«»« nieder. . . Auf Mn Schwingen meiner ! Liede will ich dich durch« Leben tragen. Meine ' Arm» sollen deine Stütz» sein im Sturm. d»in Halt i in Noi und Tov. — Du ob»» sei wieder, wa« du I geweien bist. Sei meine Gespielin — nein mehr i al« da«, meine Welt — mein» Wonne, mein Wnb!" Er hat <« M»ip oche» in Jubel und in Qual, > und die süße heimliche Musik der Heide hat süß »und heimlich seine Worie begleitet. Aber wie er nun gleichsam auf Antwort Wo ein Wille, ist auch ein Weg! Der mittel« europäische Zollbund wird sicher »inst kommen. Onkel Sam und John Bull werden un« Mittel« europäer einfach dazu zwingen, wollen wir nicht unter dem tran«atlantifchen und großbriianifchen Wettbewerb wirtschaftlich ersticken. Dieser Mittel« europäische Zollbund wird da« Deutsche Reich mit dann wohl mehr al« 60 Millionen Deutschen bei 4 Millionen Slaven, die Niederlande mit 6 Milli« onen Germanen, Belgien mit 3 Millionen Blamen gegen 23/4 Millionen Wallonen, die Schweiz mit 3 Millionen Deuischen gegen l Million Romanen, Oesterreich«Ungarn mit 12 Millionen Deutschen gegen 20 Millionen Slaven und 8 Millionen Madjaren umfassen. Mit anderen Worten: Z« mitteleuropäischen Zollbund, dessen einzelne Glieder politische Selbständigkeit sich gegenseitig garantieren, werden dann mindesten« 84 Millionen Germanen gegen 24 Millionen Slaven, 3 Millionen Madjaren und säst 4 Millionen Romanen wohnen. Diese 36 Millionen ungermanischer Elemente werden von den 84 Millionen G»rman»n im Lause eine« Jahr« hundert« wirtichaftlich völlig eingesponnen werden, Wohlstand und bessere Lebensführung, Kunst und Wissenschaft werden alle Bewohner diese« Bunde« zu einer Kulturmasse mit germanischer Prägung zusammenschweißen. Ob sich dieser Bund aber frei« willig und friedlich ausiut. wer will da« prophe-zeien? Kommen muß er, und wenn die Dynastien und Völker kurzsichtig sind, die friedliche Hand der Vormacht Mitieleuropa« freudig zu ergreif»n. so wird »ine rücks>cht«lose Blut- und Eisenpolitik sie zu ihrem Glücke zwingen müssen. Die r»ich«deutsche Hand witd bei diesem eminenten Kuliurwerk sicher nicht versagen. Hohen« zollern, Hab«durg. Oranien und die Koburger in Belgien werden mit den Schweizer Republikanern alle Ursache haben, diesen Bund zu segnen! Völker und auch Fürsten wird er in ihrem festen Besitz« dräng.nd zu ihi empor fchaut — va schreckt er zurück. Mein Gott, sieht er'« denn erst jetzt! Der Stern auf Margarethen« Stirn ist erloschen. — und Dinier dieser Stirn haben im Ll^u'e der Jahr», unter dem Diuck de« ewigen Leid« bittere und un-ger»cht« G»dai>ken die milde Gesinnung, da« Gefühl für Reuz. an da« du mein Leben geschmiedet hast, und dieser Krückstock wird erst dann leichter wiegen in meiner Hand, wen» er mich — wie e« mir in m»inen Träumen vorschwebt — zu den Trümmern deine« eigenen Glück'« geleitet." Margaretbe hat sich finster bei diesen Worten an ihrer Krücke emporgerichtet. .Mögen deine Hoffnungen in nicht« zerrinnen, stände sichern. Dann mag der Madjare daheim sei»» Pußtaweisen weiter singen, der Tscheche seine holden Schnalzlaute literarisch ausmünzen, der Pol« zum Herrgott, der „nur polnisch versteht", auch deshalb nur in Mazurka-Tonart beten. Fron« zosen und Ladiner mögen im Kreise der Familie ihr»n Idealen nachgehen, der Ki» de« gewaltigen Wirischaft«bunde« wird allein die deutsche Welt« spräche sein können! E« ist nicht blinder Optimi«« mu«, der un« an diesen mitteleuropäischen Zoll« bund glauben läßt. Die ungestüme Prtsserin, die Not, wird trotz Libufcha und Arpad, trotz Monsieur Chauvin und Schwyzer Tyrannenhaß au« Mittel« europa ein breite«, sichere« Kuliur^ebäude auf ger« manischer Basi« schaffen. politische Rundschau. z»ie Werweyrung evangelischen Htekigioa». unterichles. Seit dem 14. Mai 1901 kämpft da« evangelische Pfarramt in Roitenmann einen Kamps um die Erteilung evangelischen Relig.on«un,errichle« in Atmoni. Am 30. Januar 1903 wie« der k. k Lande«schulrat den Orisschulrat von Asmont aus seine diesbezügliche Pflicht bin und trug ihm die Fürsorge süc die Erieilung de« Religion»-unterrichte« auf Da der Or,«schulrai von Avmont den Rekur« an da« k. k. KuliuSminist»rium richtete, so ruht seither dort die Sache und dem zuständigen evangelischen Geistlichen gelang »« tiog persönlicher Bemühungen beim t. k. Ministerium, wie b im k. k. evangelischen Oberkirchenrot» nicht, um eine« Schritt weiierzukommcn. Und de« Rätsel« Lösung? Die öffentliche irterkonfessionelle Volksschule Admont ist in einem Gebäude unterg»bracht. da« den liberalen, toleranten, weitherzigen Benediktinern gehört. Vor den Klostermauern aber hört bekanntlich da« Ge-setz auf. J>ää kärntnerische?olt hat wieder einmal gesprochen. Die Eroberung Rosegg« die von den Slov»nisch Klerikalen für die diesjährig»« Gemeinde« Au«schußwahlen geplant war, ist nicht nur ver« hindert worden, sondern e« ist sogar gelungen, den zweiten Wahlkörper, der biSder stetS slooenisch« wie die meinen zerronnen sind/ schließt sie dumpf. — ,DaS ist mein Fluch über dich!* Sie hat kein Wort weiter für ihn. Und wie der fliehende Mann am Wuldetsaum noch einmal rückwärt« blickt, da hebt sie sich noch immer dämonifchdrohend au« den Schalten de« Zwielicht«, die schon!» Mädchengestalt; und da« Avendrot, da« am westlichen Horizont ausflammt, «».strahlt fit wie brennender Nordlichtschein. Und dann — erloschen die Abendröte. Ge« heimn>«oolle Stille über der H.ioe! Nur ein Nacht-oogel flieg« durch« Dunkel, al« hätte er da« seltsame Bild aus seinen Schwingen hinau« getragen in die verschwimmende Ferne. III. Au« de« Häusergewirr der Altstadt erhebt e« sich, da« Bankhau« der Fir«a Wallnau und Söhne. Auf festem Fundamen, st.ht der stolze statt« liche Bau. Er hat den Wettern und Stürmen zweier Jahrhunderte getrotzt, da« sagt daS .anno doniini 1672' über dem weit g»öffneten Ponal. Andere Häuser schwankten in die>em Zeitraum. Andere Häuser stürzten zusammen. Da« Hau« Wallnau nnd Söhne blieb stehen. E« schien, al« vermöchte weder Menschen« noch Schicksal«l»and auch nur den kleinsten Stein in dem stolzen Ban« gesüge zu verrücken. Die Wi'ner Finanzk-isi« brach herein und er« schüttirie die Welt. Johann Ulrich blieb unerschüttert, wie der Fel« in der Brandung. Mit der Rechten Gelte 2 Mfc>etstfO)t Nummer 2 klerikal wählte, den Feinde» des Deutschtum» und des Frieden» im Lande nach heißem Kampfe zu entreißen. Statt der erhofften Eioberung, für die alle Aailalion«kräfle in« Treffen geführt worden waren, ward ihnen eine vollständige Niederlage, die nicht nur den Slovenifch-Klerikalen zeigt, daß sie sür ihre Hetzereien keinen Rückhalt im Volke haben, sondern die auch der Regierung zur Lehre dienen muß. auf daß sie den slovenischen Hetzern Ohren und Türe verschließe. Die Arage her Erlernung der »«eite« Landessprache ist infolge einer fchönerianischen Flugschrift, in der vor der Erlernung eine» slavi« schen Idiom» dringend abgeraten und jeder, der einer anderen Meinung huldigt, natürlich al» Volk»« Verräter bezeichnet wird, neuerlich in» Rollen ge-kommen. In Besprechung dieser Flugschrist meint die im nanoialen Kampfe an der Sprachgrenze er» probte „Villacher Zeitung" hinsichtlich Kärnlen«: ..In Kärnlen wäre e» allerdings überflüssig, wenn alle Mittelschüler slovenisch lernen würden, aber es wäre sehr gut, wenn eine größere Anzahl die zweite Landessprache lernte, al« es heut« der Fall ist; denn ersten« braucht man diese Sprache al« Arzt, Beamter u. s. w. doch in vielen Gegenden de« Lande« und zweite«, wa« noch wichtiger ist. sollen gerade die Posten an sprachlich bedrohien Orten, wo die Kennt,»« der zweiten Linde«sprache unumgänglich notwendig ist, in deuischen Händen sein. Da« ist unsere praktische, nationale Aus-sassung." — Wir selbst halten dafür, daß es sür jedermann, der nur einigermaßen Erfahrung im nationalen Nahkampse ha, und seine fünf Sinne beisammln hat, außer allem Zweisel sein muß, welchen nationalen Nutzen und Vorteil unser Volkttum au» der Kenntnis der zweite» Landes-spracht ziehen kann. Es hieße Zeit vertrödeln, noch länger über diese Frage zu debattieren. Klerikales Pentschlaud. Wie wenig deutsch es die Klerikalen alle: Parieischaltierungen meinen, beweist unter ander««, die Tatsache, da« die „Brixner Chronik", das Or,ian d>» christlichsozialen Abgeordneten Dr. Schöpfer, immer wieder Stimmung zu machen versucht gegen die Erbauung eine» ent-sprechenden Hause« auf dem vielbesuchten Falzarego-Paffe durch eine deutsche Unternehmung, dagegen wiederholt seiner Freude Au«druck gibt, daß durch die Erbauung eine« italienischen Hotel« am Porvoi» Joch die Gefahr eine« Baue» durch eine deutsche Gesellschaft au»geschloffen fei. Die beiden genannten Uebergänge liegen im ladinischen Teile Tirol«, deffen Anschluß an Deutichtir»! die Klerikalen durch Ein« treten für den Bahnbau Neumarkt—Moena zu fördern sich den Anschein geben. Wie erklärt sich dieser Widerspruch? Ganz einfach: An der Spitze de» italienischen Holelunternehmen» steht der Trien» tiner Dekan Dr. Delugan, einer der eifrigsten Förderer der Bestrebungen, welche aus die Jta-lienisierung Ladinien» hinziehen. An der Spitze der deuischen Unternehmung aber steht Dr. Christo» «anno« in Meran. allerding« kein Geistlicher, ja auch kein Klerikaler. Ein Vorstoß de« Wälschium« geniert die deuischen Klerikalen nicht, wenn er nur von klerikaler Seite kommi! hielt er gleichsam da« Steuer, mit der Linken zahlte er den Verira»en«lofen da« Geld heraus, da« man in den Zeiten de« Glücke« feiner Firma anvertraut hatte. Und nach diesem schlagenden Beweis feiner Zahlungsfähigkeit gab Johann Ulrich Wallnau noch einen weiteren Bewei« feine« pekuniären Können«: Ec schickte feinen Sohn Han« Wallnau aus die Universität nach Bonn. „Au« reine« Uebermut," — sagten die Leute. .Au« Klugheit und Vorbedacht," sagte Herr Johann Ulrich. Und al« Han« Wallnau nach vierjähriger Abwesenheit endlich in« Vaterhau« zurückkehrte, um fortan in den Kontoren der Firma Wallnau und Söhne täiig zu fein, da waren e« wieder keine Einschränkungen, die Johann Ulrich den Eeinigen auferlegte. Im Gegenteil, da« Haus ent-faltete erst jetzt zu Anfang de« Winier« seinen vollsten Glanz. Abend um Abend fast begannen die Fenster de« ersten Stocke« von hundert und aber hundert Gasflammen zu leuchten. Freilich, die Propheten mil den regen Argusaugen wollten Sprünge und Risse an dieser allzu glänzend be-leuchieien Außenseite de« Baue« entdecken, und die scharfen Zungen ihrerseit« raunten sich zu, der Goldlöwe mache die Nacht zum Tag. weil er die Hähne den nächsten Morgen nicht mehr verkündigen hören könne. War e« wirklich fo i Zauberte Johann Ulrich diese Feste nur hervor, weil er die langen Nachte scheute und ihm bangte vor dem Morgen? Wer Ki« Sieg deutscher Steuerkraft. Bei den Wahlen in die Personal«inkomm«nfteaer-SchStzungs-kommiffion siebten in Pilsen im ersten Wahlkörper die Deutschen «it 64 gegen 52 tschechische Stimmen. Politisch sind aber die Deutschen dort vollständig kaltgestellt. Ist da« gerecht? Wadjarische Anstiz. Die kgl. Kurie in Ösen» Pest hat den Reich«ral«abgeordneten Johann Wal-laischek, eine« Slovaken. wegen Aufreizung gegen die madjarische Nationalität zu einem Jahr« Ge-fängniS verurteilt. Auf diesem Wege sind die Madjaren am besten daran, die Nalionälitäten zu gemeinsamen Kampf« gegen die madjarische Gewalt» Herrschast zu einen. Wasie». Nach der Auffassung der Berliner politischen Kreise müssen die Londoner Meldungen über die Unvermeidlichkeit de« Krieges vorsichtig aufgenommen werden. Ebenso wird in der Berliner japanischen Botichast davor gewarnt, den düsteren Nachrichten der englischen Blätter Glauben zu schenke«. Aus Stadt und Land. Evangelischer Iamilieuabend. SamStag. den 9. d. M., finde, abend« 8 Uhr im Saale de« Hotel» Terschek wieder «in «oangtlischer Familien-abend statt. In der ersten Hälfte de« Abend« wird Herr Pfarrer May auf besonderen Wunsch hin einen Vortrag hallen über die Frage: .Gibt e« einen Gon?" Später w«rd Frl. Mizzi Zangger mehrere Lied,r zum Vortragt bringen. Auch sonst wirb sür einen aenußreichen Abend Sorge gelragen werden. Hiezu sind all« Freund« d«r evangelischen Sache herzlich eingeladen. Besondere Einladungen werden nichl au«geiandt. Weihnachtsfeier der AreiwiMgen Jeuerwehr. Die Weihnachtsfeier, die unsere bewähr e Freiwillige Feuerwehr am 2. d. M. in Florian Baier» Hoiel «zur Krone- veranstallete nah« einen glänzenden Verlauf und ersreuie sich einr» außerordentlich starken Besuche». Die Räume de» Hotel« vermochten kaum die zahlre chen Festieilnehmer zu fassen. D«r Abend bot aber auch dank der eifrigen Bemühungen de« rührigen Festautschusse», an dessen Spitze Sleigerzug»sührer Herr Josef K r e l l stand, der auch al» Kneipwart de» offizitlltn Teil de« Abende« ltilrle. de» Schönen und Guien soviel, daß er den Fstleilaehmern gewiß noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Wehrhaupt-mann, Herr Anton Eichberger begrüßte die er-schienen»« Kameraden und deren Familien, d.n Verein»arzt Herrn Dr. Euyen N>gri, da» jüngste ««»übende Mitglied Herrn Gustav Siiger, sowie die Freunde der Feuerwehr. Kneipwart Herr Krell leitete sodann die Feier mit dem Ausdrucke de« Wunsche« ein, daß der Abend allen da« erwartete Vergnüge» bringen möge, worauf ein mächtiger vom Wehrmanne, Herrn Jod. Cvetanovitsch geschmackvoll ausgeputzter Lichterbaum enizündet wurde. Im Lichier«lanze de» strahlenden Weih-nachi«baume« lauschten die Festgäste in weihevoller Stimmung der vom Wehrmanne, Herrn Franko Heu gehalienen Festrede. Herr Heu besprach den vermocht« «« zu sagen?. . . Kein Mensch hatte je aus dem Grund feiner Seele gelesen. . . Der klare kalte Dezembenag ging zur Rüste. Am Himmel leuchtete der Mond. Im Erdgeschoß saßen über Bücher und Akten gebeugt die Beamten de« Geschäft«. Im ersten Stock wurden Vorbereitun-ge» zu einem Feste ge'roffen und in einem ein-fenstrigen Zimmer eben diese« ersten Stocke« stand Johann Ulrich seinem Sohne gegenüber. Sie hallen viel Aehnlichkkit diese beiden, wi« sich ihre Gestalten finster und regung«lo«. dunklen Bildsäulen gleich au« dem Zwielicht de» Gemache» hoben. Sie waren sich gleich an markiger Kraft, gleich an stolzem^ festem Selbstbewußtsein. .Ich lasse mir mein Leben nicht zerstören, Vater, selbst von dem nicht, der es mir gegeben," sagte jetzt Hin» Wallnau. indem er mit einem ge-wissen Trotz da» Haupt in den Nacken warf. „Ich sehe e« nichl ein und werde e» nie einsehen, warum der Sohn de» Millionär» gezwungen werden soll, eine Millionärin zu heiraten." .Warum? Da« Leben wird dir auf manche» „Warum" die Antworl schuldig bleiben, mein Sohn, und wohl dir und wohl mir, daß dem so ist. Wenn du aber trotzdem auf die Beantwortung diese» „Warum" bestehst, so will ich dir'« sagen: Leonore Blank ist nicht nur eiue glänzende Partie, sondern auch ganz die Persönlichkeit, die in den Rahmen unsere« Hause« paßt. Der Vater besitzt Millionen, steht selbst «in«m Bankg«schäft vor und würde sich unserer Fi,ma assozziieren." germanischen Ursprung de« deutschen Weihnacht«-festes, welche« al« Wintersonnenwende oder Julfest eine« der bedeutendsten Feste der alten heidnischen Germanen gebildet habe und in seinen Bräuchen vom Christentum? übernommen worden sei. Die schauerliche Finsterm« der nordischen Winternacht habe bei den in den Wälder» hausenden Germane« die Vorstellung vom Kampf zwischen Licht und Finsternis gewecki. Während in den zwölf rauhen Winlernächten die Götter in der Wunfchgroite Rat dielten, seien unsere Vorfahren dinau« gezogen auf d«n schneeigen Plan, und haben Fackeln und Feuer» räder entzündet, damit die Gotie«flamme in aller Herzen lodere. Der Abend habe der Sippe ge» hört, da seien, während draußen der Wimerstur« in den Wipfeln der Eichen brauste, die Angelegen-heilen de« Jahre» beiprochrn, d«r Freunde gedacht und die Hoffnung geschaffen worden, daß <« besser, daß e« lichter werde. So sollten auch wir an dieser schönen alten Sitte festhaltend un« beim strahlen» den Weihuachl«baume vereinigen und hoffen, daß e« besser und lichter werde. Namentlich hier aus 'diesem vorgeschobenen Posten de« Deutschtum« sei e« Pflicht, nicht nur an echtem, deutschen Volks-t»me und Sitte festzuhalten, sondern un» noch fester aneinanderzufchließen zum Kampfe sür unsere höch-sten Güter und zur befreienden Tat. Das Leben ist ein Kampf und der Preis ist da« Leben. Redner schließt unter anhaltendem Beifall« mit einem kräf-tigen Heil auf da« deutsche Weihnacht«fest. Hierauf wurde die Verteilung bezw. Verlosung der Weih» nacht«gab'» vorgenommen. Hiedei wurde auch dem Humor sein Recht gelassen und äußerst gelungene Juxbeste zur Verteilung gebracht, die durch ihre Originalilät selbst dem größten Hypochonder zur Heiterkeit gestimmt hätten. Der Gabentisch war dank der Munifizenz einiger Freunde der Feuer» wehr, namentlich der Herren Rakusch, Prettner, König. Achleitner u. f. w. so reichlich ausgestattet, daß eine prächtige Anzahl wertvoller Festgeschenke, deren Verlosung bei der Reichhaltigkeit ve« Pro» graoimeS zu zeitraubend gewesen wäre, erübrigte, wodurch der Festausschuß in die angenehme Lage versetz« wurde, bei einem demnächst abzuhaltenden Familienabende damit einen Glückshafen arran» gieren zu können. Vereinsarzi Herr Dr. Eugen N e g r i drückt feine Freude au«, de«, Familien-fest« eines so strammen Vereine«, wie e» die Cillier Feuerwehr sei, beiwohne» zu können. Der Vert'n. der der Stadt Cilli zu so bedeutendem Nutzen ge» reiche, habe «« sich zur Aufgabe gemacht, sie»« tüchtig und schlagfertig zu sein, er sei «in Virrin, der sür die Stunde alle« verspreche, aber auch alle« halten müsse. Der letzte traurige Borfall in Chicago habe gewiß auch in der Cillier Bevölkerung den Wunsch rege werden lassen, die Cillier F«u«rw«hr mög« ihre ost erprobte Tüchtigkeit und Schlag» sertigke t sür die Stunde der Gefahr bewahren. Der Verein sei aber nicht nur Wehrverein, sondern auch ein strammer deutscher V«r«in, dessen Mit-gli«d«r sich stet« mit stolzem Bewußtsein al« Söhne de« großen deutschen Volke» fühlen Möge der Verein sich nicht nur feine Tüchligkeit, sondern auch wie bi»her für alle Zuklinkt feine stramme deutsche Johann Ulrich hatte da« rauh und herrisch gesagt. Wie er so da stand, wartete er zweifelte« aus «in« Erwiderung von seiten de« Sohnes; ober die Erwiderung kam nicht. .Ueberlege dir's. Ich lasse dir eine halbe Stunde Zeit." Es war ganz die kurze Art des Bankiers, dem die Zeit Geld ist, der glaubte, die Entscheidung über ein ganzes Leben in den Zeitraum von dreißig Minulen zusammendrängen zu dürfen. Und dann war der Mann mit wuchtigen Schritten gegangen. Draußen griff er nach Hut und Stock, offenbar in der Absicht die Frist im Freien zu verbringt«, al» ihm au« eintm Seilengemach «it einem Licht in der Hand seine Frau entgegentrat. „Du. Jodann Ulrich? Aber «ein Gott, was ist dir? Wie siehst du au«?* Sie legte besorgt die Linke auf seine Schulter und sah ihm in da« sonst so ruhige Gesicht, auf dem e» jetzt seltsam hin und her zuckte, al« kreuzten sich darin unheilvolle Blitzt. »Ich weiß, e« ist die von dir geplante Ver-lobung unsere» Han« mil Leonore Blank, die dir im Kopf herumgeht," sagte sie, ihn ins Zimmer ziehend, „du haft mit ihm gefprolen — nicht wahr?" „Ja. ja!" stieß der Bankier hervor, .und der unvernünftige Knabe setz« all meinen Vorstellungen ein starre« „Nein!" entgegen," (Fortsetzung solgt.) Nummer 2 Gesinnung b wahren. (Stürmischer Brifull.) ES spräche» noch Herr Peter D e r g a n z, welcher den zahlreichen Frauen und Mädchen, die durch ihr Erscheinen daS Fest verschönern halfen. sein GlaS brachte, Herr Gustav Etig »r al« jüngstes Mir» Blieb, Herr Birkmayer und Wehrhauptmann Herr E » chberger, der dem Festausschüsse, na« «enllich dessen Obmann, Herrn K r 111, f»wie allen, die zum Gelingen d«S Festes beurugen, seinen «wärmsten Dank ausdrückte. Die Besorgung deS Weiteren Teiles lag in den Händen der Herren Cardinal. Nowack, Planinz und P o t-m i k. die sich ihrer Ausgabt mii viel Glück unler» zzogtn und ihre Zuhörn zu AuSbrüchen stürmischer Vtilerkeii hinrissen. In schier unermüdlicher und dxkann» trefflicher Weise wirkie an dem Abende die Sillier Musikvereintkapelle «it. In dem herrlichen Wnlaust d>S FtsttS mögt drr rührigt Festausschuß d>t« Lohn sür d» gthabit Mühe erblicken. ßillier MnstKverei«. Vergangenen Mittwoch fand i» Hotel Erzhtrzog Johann di« stat lich b<> suchte Generalverfammlung d«S Vereines statt. Der Obmann Herr GerichtSs.krelär Markhl richtete am dit T««lothm»r und in namenilicher Hervor-hiebung an Herrn Bürgermeister Julius Rakusch, Hierin Bürgermeiftec-Slelloerlreiec Dr. G. Jesenko uiud an die Herren Vertreter der städtischen Spar-taiffe herzliche Worte der Begrüßung. Bei Erstatiung d>e» TätigkeitSderichik« für da» verfloss.n- Berein»-jwhr sührt Herr Markhl auS, daß der Verein durch Albleben drei verdienstvolle Mitglieder, die Herren,' Alltbürgermeistee Stiger, AloiS Walland und Joses Alrlt, von denen sich besonder» letzterer als lang» jäidrigel Ausschußmitglied große Verdienste um den Vierein erworben habe, einbüßte und daß der Verein w»eit«re verdienstlich wirkende Mitglieder, so daS AiuSschußmitglied Herrn Pros. Ploner und Herrn Pirok. Fietz durch Uederfiedlung verloren habe, wa» uuusomehr bedauerlich erscheine, alS der Verein daamit bei größeren musikalischen Veranstaltungen beer Mitwirkung deS allzeit hilfsbereiten Fräulein« Hiilda Fietz verlustig gehe. Der Verein zähle 204 Miigliider. Da« Interesse, daS die Bevölkerung dee« Vereine entgegenbringe, fei al« »in sehr rege« ziu bezeichnen. R chl günstig gestalte sich auch der BSesuch d'r Musikschule; während e« im Vorjahre nuur 79 Schüler waren, sind e« diesmal 90. Ueber di«e erzielten Tchulersolge könne man sich nur höchst annerkennend äußern. Die günstigen Erfolge traten in > den zwei öffentlichen Schüler-Aufführungen und der» vorgenommenen internen Prüfungen zu ^Tage unnd waren et inSbesonder« die ViolinfHüler, sie jictch in kürzester Zei« zu schönen Leistungen -mpor-raongen. Der Lehrkörper wurde vergiößer«, indeni maan Herrn Eckl zum Lehrer bestell« habe. In den AuuSdiücken de« Bedauern» gedenk, Herr Markhl derrr Erkrankung de« Kapellmeister«, Herrn Schachen-hovfer, zollt seinem Wirke» hoheS Lob und erklär«, dajaß «an trachten müsse, daß er dem Vereine erhallen bleieibe. Unter den Veranstaltungen deS Vereines sei voror alle« de« Cymphonie-KonzerleS Erwähnung zu « tun, da« durch den Besuch der beiden Grazer Krinliker. der Herren Kienzl und DecSey ausgezeichnet wv'vrden sei. Kammermusikabende seien i« Laufe de«?« Jahre« im Zusammengehen mit dem Kasino-Ve,»reine mehrere gegeben worden. Die Leistungen derr Kapelle seien zumindest die gleich guten geblieben, wieie im Vorjahre. Ei» habe im vergangenen Verein«» jahhre 116 Mal öffentlich gewirkt, ausschließlich verr Park-Musik»» und der Promenadekonzerte im Wckaldhause. Der Obmann dank» schließlich der Spparkass», der Gemeindeoertretung, Land und Staat sürr die dem Vereine hochherzig gewidmeten Spenden. Derr vom Kassier, Herrn Costa Kühn ((stattete ReechenschaktSbericht wird mit dem Ausdrucke deS Daanke» zur Kenntnis genommen. ES erstatten sodoann Herr Weiß al» Oekonom deS Vereine« Verricht über die Mobilien und Herr Markhl in Verrhinderung deS Archivars, H>rin Tepp-i B-richt übeer die Musikalien deS Vereines. Nachdem Herr Maarkhl sür baS der Leitung allzeit entgegengebrachte Verrtrauen gedankt halte, ward zu den Neuwahlen geso'chritten. bei denen gewählt wurden, die Herren Maarkhl. Costa-Kühn, Schwarz!, Praschak. Weis« undd Pinler; zu Ersatzmännern wurden die Herr-n Patztz und Teppet zu Rechnungsprüfern die Herren Dr. . Jefenko und Dr. Negri bestimmt. Bei dem Purinkie ollfällige Anträge regt Herr Markhl an. daSI Jubiläum de« 25jährigen Bestandes deS Verreine« in festlicher Weife durch eine /größere musikalische Veranstaltung zu begehen und zu ritlem Behhuie einen eigenen Ausschuß einzusetzen. Der Anltrag wird angekommen und zum Vorsitzen"en deS au« den Herren Dr. Jesenko, Dr. v. Jaborneg^, Dr..Langer, Dr. Negri und Ingenieur Unger ge-bildvele» Autschusse«, Herr Bürgermeister Rakusch _ „§f«tf*t At«cht'_ gewählt. Herr Bürgermeister Rakusch bringt sodann der VereinSleitnng insbesondere dem Herrn Markhl und Costa-Kuhn den wärmsten Dank deS Vereines für daS allzeit unverdrossene und eifrige Wirken zum Ausdruck, womi» die Versammlung ihren Schluß fand. |>et Kr«f ZkeosdorfiZkititir-Ieterancnverein hielt Sonnra^, den 3. d. M. >m VeremSlokale Hotel »Post- seine diesjährige Ge» neralversammlung ad. Die Versammlung, welche sich eine« außerordentlich guten Besuche« erfreute, wurdevom VereinSobmanne, Herrn Peier Derganz. geleitet, welcher dieselbe mit einem dreisachen „Hurrah!' auf den Kaiser, al» obersten Kriegsherrn, auf den VereinSproiekior, die Fahnenpatin, Erzherzogin Rainer und deren Etellverlrelerin, Gräfin Adamovich de öepin, sowie auf die Ehren» und unterstützenden Mitglieder eröffnete, in welche die Versammelten begeistert einstimmten. Zunächst wirst Herr Derganz einen kurzen Rückblick auf die Tätigkeit des Vereine« im abgelaufenen Vereins-jähre. Au» diesem Tätigkeitsberichte ist u. a. zu entnehmen, daß der Verein neunmal auSrückle u. ja. am G-bunS- und Namenstage des K rS und bei 7 Leichenbegängnissen. Der Tod b m Vereine 2 Ehren-, 2 unterstützende und it auS-übende Mitglieder entrissen, andere-seit» habe aber der Verein einen Zuwachs von 9 unterstützenden und 19 ausübenden Mugli. n erfahren. Am Schlüsse be* VereinSjahreS zählte der Verein 13 Ehren-, 82 unterstützende .und 162 ausübende Mitglieder, wornach der Mitglieder-AuSweiS ein Mehr von 17 Mitgliedern gegen daS Vorjahr aus zuwrifen hat. Hierauf verlas an Slelle 6.4 v-r-hinderien Schriftiüh.erS, H.rrn Fasching. Ausschuß-Mitglied Herr Cardinal das Protokoll über die letzte Generalversammlung vom 4. Jänner 1903, welches genehmigt wurde. VereinSkafster, Herr Matthias Speglitsch, erstattete sodanu den Kass»-bericht. Ueb.r Antrag deS Herrn Cardinal wurde b.i dem Umstände, al« die Rechnungslegung von den Revisoren gep üfi und für richtig befunden wurde, andererseits der langjährige Kassier I>aS vollste Vertrauen genieße, auf die Verlesung der einzelnen Rechnungsbelege v.rzichtet und nur die monailichen Abschlüsse und der JahreSauSwei« vor-lesen. Nach diesem Ausweise floss n dem Vereue im abgelaufenen BereinSjahre an Eupfängen 2862 X 22 t> zu, welchem die AuSgabm im Be-trage von 2762 K 42 b, in welchem Beirage die in die Sparkasse eingelegten Ersparnisse miiinbe-griffen sind, gegenüber stehen, wonach beim Rech« nungSabjchlusse ein Rest von 99 K 80 h als Hand» kasserest erübrigte. Die Geldgebarung de« Vereii.e« war eine derart mustergiltige und vorteilhafte, daß der Verein sich in die angenehme Lage versetzt sah, im abgelaufenen Jahre weit über 800 Kronen mehr an Ersparnissen als im Vorjahre dem Bar» vermögen de« VeriineS zuzuführen, trotzdem auß-r den fa!>ungSmäßigen Krankenunterstützungen für d Mitglieder im Betrage von 483 K 55 li rn weitere 412 Kronen al« Unterstützung an notleiden e und «rwe,b«unsähigt Mitglieder zur Verteilung gc-langen konnten. DaS gegenwärtige Barvermögen deS Vereine« beträgt 8568 K 69 h, die Summe des VereinSvermögenS überhaupt 10.169 X 21 Ii. Obmann, Herr Derganz, drückt bem Kassier sür seine umsichtige, pflichteifrige unb gewissenh tfte Tätigkeit feine vollste Anerkennung auS und ersucht die Versammelten, sich zum Zeichen beS Dank.« von ben Sitzen zu erheben, wa« unter Heilrufen geschieht. Nach kurzer Debatte wurde über Antrag de» Vorsitzenden die Höhe der monatlichen Ein-zahlungen an bie ArankenuntelstützungSkasst sowie bie zu gewährenbe tägliche Krankenunlerstützung aus 80 Heller festgesetzt. Obmannstellvntreter, Herr Michelitsch, stell« ben Anirag, S mögen bie Re-munerationen an den Vere »««kassier unb ben Schrift-sührer in der b»«herigen Höhe von 50 Kionen be» williget werden unb bemerkt hiezu, ^daß da« Amt der beiden Herren einen bedeutenden Auswand a-> Zil und Mühe erfordern, daß diese Remuneration keineSweg« al« eme Bezahlung, sondern höchsten» al« «in leilweiser Ersatz der damit verbundenen Auslagen und ZeilversäumniS angesehen werden könne. Nachdem dieser Antrag vom Obmanr.e w«rm unterstütz« wurde, wurde er einstimmig an-genommen. Be« der Neuwahl deS Ausschusses wurde der bisherige Ausschuß mit wenige» Aenderungen wiedergewählt. Die Wahl erfolgte durch Zurus und wurden alle Funklionäre einstimmig gewählt. D^S Wahlergebni« ist folgende«: Obmann, Herr Peier Derganz; Obmannstellv-rtreter, Herr Andrea« Michelufch; Ausschüsse die H rren: Mathia» Spegliifch, Johann Gospodariifch. Johann Gra-bischer, Bernhard Bauer, Jos'f Cardinal, Johann Seite S Zwetanowitsch, Johann Wretscher, Franz Petz, Simon Kalifchnig und Gregor Dworfchak; Ersatz-männer die Herren: Johann Kullich, Sebastian Autischer und Anton Tabor. In den verstärkten Ausschuß wurden gewählt die Herren: Heinrich Kandols, August Schwiga, Anton Reschetar, Karl Fornaserig, Johann Mastnak, Franz Butscher. Lud» wig Baum, Heinrich Ftnbeisen. Franz Gralschun, Alsreb Alesi, Franz Frischkowitz unb Simon Zwar. Beim Punkte der Tagesordnung „AllfälligeS" eni» wickelte sich eine längere Debatte über die vom Ehrenfekreiäre, Herrn Leitermeier, angereg«e Unifor-mierungSfrage der Cillier MusikvereinSkapelle. Herr Leitermeier betont, daß der Mangel einer unifor» mierten Musikkapelle sich namentlich in Veteranen» kreisen sehr fühlbar mache. Der Vetrranenverein sei alS uniformiertes Corp» gezwungen, bei seinen AuSrückungen einer Ziv«lkapelle nachzumarschieren. Diesem Uedelstande könne dadurch abgeholfen werden, daß sich der Verein nach dem Vorbilde anderer Vereine zu einem pekuniären Opfer ent» schließe. ES könne die Unisormierung in bet Weise burchgesührt werden, daß der Veleranenverein sür 20 Mann Blusen und Hüte anschaffe, wofür unge» sähr 300 fl. ausgelegt werden müßten. Die Uni» formen sollten vorläufig im Eigenrnme und der Verwahrung deS Musikvereine» bleiben; der Verein habe aber dann an die anderen Körperschaften her-anzutreten, um ihre finanzielle Mithilft zu erwirken. Obmann. Herr Derganz, erwidert darauf, daß diese Idee auS verschiedenen Gründen nicht leicht durch« führbar sei, denn vor Allem sei eS fraglich, ob anbere Vereine, auf deren Mitwirkung gerechnet weiden müßte, sich bei ihren Veranstaltungen einer Veieranenkapelle würden bedienen wollen. Diese Frage würde sich nur in der Weise lösen lassen, daß k er Ve'eranenverein im Vereine mit den anderen Körperschaften, die die VereinSkapelle zu benütze» in die Lage kommen, an den Musikoerein heran-treten, ron demselben die Unisormierung der Kapelle verlangen und zugleich ihre finanzielle Unterstützung in Autsicht stellen. Nachdem zu diesem Punkte noch die Herren Kalifchnig und Speglitfch sprachen, zog Herr Leitermeier seinen Antrag zurück, woraus über Antrag d.S Herrn Michelitsch bie Angelegenheit einem Autschusse zur unverzüglichen Durchführung überwiesen würbe. Ueber An>rag deS Herrn Schantel wurde dem langjährigen VereinSmitgl.ede Johann Zokan, der wegen Altersschwäche gänzlich erwerbsunfähig ist, die Entrichtung sämtlicher Geld-leistungen an den Verein für alle Zeiten erlassen, ihm zugleich aber die vollen Rechte e-neS zahlenden Mitgliedes eingeräumt. Nachdem noch der Obmann-stellvertreter den Fahnenosfizieren, ben Herren Planko und Wusser, den Dank für ihre unermüd» liche Tätigkeit und treue Kameradschaft auSge» sprachen hatte, ließ b«r Obmann noch einige, mit stürmischem Beifall aufgenommene, markige Schluß» worle folü'N. Zunächst drückte Herr Derganz dem Ausschüsse sowie allen Mitgliedern für ihr ein-müiige»,' zielbewußte« Willen, sowie den unier-stützend»» Mitgliedern und den Gönnern de« Ver-rineS für die erwiesene wohlwollende Ge» sinnung feinen herzlichsten Dank aus, worauf er einen kurzen Rückblick auf bie Entstehung«-geschichte ber Veteranenoerune in Oesterreich warf. Rebner schließt mit bem Wunsche, ber Cillier Veteranenverein möge da« rom Solbatenstanbe in baS Zivilleben übernommene schöne Gesühl der Kameradschaft weiter hegen und pflegen und durch zielbewußte«, einmütiges Vorgehen immer höhnt Stufen der Vervollkommnung befchreiten, sich aber auch die stramme deutsche Gesinnung sür all» Zu« kunfl bewahren. Mit den besten Wünschen für daS neue Jahr schloß Redner sodann unter brausenden Heilrufen die Versqmmlung. Neujahr» - Glückwunsch - Kutyevnngst«rte» haben weuer« gelöst: Herr Gericht«sekreicir Joses Edler von Ducar samt Familie K 2; Frau Lud» milla JagoditS, geb. Gräfin Thurn 2; Herr k. k. Hauplmann Münster 2; Herr Michael Altziebler sam» Frau 2; Herr M. Rauscher samt Frau 4; Herr Fritz Rasch samt Frau 4. Evangelische Bücherei. Eine neue Bücherei mit reicher Autwahl tut sich mit nächstem Sonn-tag sür unS Cillier aus. Schöngeistiges, unter-haltendes und belehrendes, die verschiedensten Wissensgebiete ua fassendes Schrifttum biet« sich un« dar. Die Erschließung dieser geistigen Schatz-kammer für die Oegentiichkeit ist ein ungemein danke Swerie» Beginnen. AlS AuSleihetag wurde der Sonntag, als Au»leihstunde die Zeit von 11 bi« 12 Uhr festgesetzt. Wensche«fre«adliche Hffiziere. Eine Offizier«, gtsillschasi im Cafe Merkur hat e« sich zur Aufgabe gestellt, alljährlich zur Weihnachtszeit ein Geite 4 bebürftige« Kind von Kopf bi« zu Füßen neu zu bekleiden. In diesem Jahre war e« ein Mäc-chen. daS Kind einer mit Kindersegen reich bedachten BahnwächterSsamili«, da» auf Grund guier Schul« zeugnisse mil Kleidern und Schuhwirt beteill wurde. Da» evelsinnige Wert gereicht den menschen-freundlichen Offizieren zu hoher Ehre. A« nachahmenswerter Weise da« Herr Johann Koß zur Bekleidung von notleidenden Schulkindern verschiedentliche Kleidungsstücke ge« spendet, um d^ren Verteilung an würdige Arme sich Frau Walburga Eichberger verdient ge-«acht hat. Ki» Kutscherkränzchen ward am 2. d. M. im Hotel «Post" abgehalten. Da« Erfreuliche an der Veranstaltung war der gutdeutsche Charakter, den sie trug. Die Veranstalter ersuchen un», jenen Bürgern, die sich nicht abhalten ließen, ihrer wohl-wollenden Gesinnung durch den Besuch der Unter« hallung Autdruck zu verleihen, ihren Dank zu bekunden. Schautüyue. Freitag schritt wiederum der „Kellermeister" über unscre Bühne. Da e« sich um eine Zweilaufführung handelt, sind wir der Pflichl enthoben, un« näher da,über zu verbreiten. Wir wollen nur feststellen, daß Herr Kühne in der Titelrolle abermal« wohlverdiente Triumphe feierte und stürmisch akklamieri wurde. Unser Bühnenliebling &rl. Zinsen Hof et gefiel wie immer, wenn sie sich vorgenommen, zu gefallen. Wohltuend berührte tie Dämpfung de« Ung stüm« bei Frl. Malten. So ist'« recht! Tamil allein vermag die Künstlerin zur Apperzeption deS eigenen Selbst' zu gelangen und dem slavisch anmutenden Mißklang ernstlich an den L.ib zu rücken, der sich al« der angelernte Fehler darstellt, von dem Goethe sagt: Der angewöhnte Fehler gleicht der Fliege, Sie plagt dich arg. ist stet« mit dir im Kriege. Du jagst vergeblich Hunde, tmal sie fort, Flug« sitzt sie wieder an d>m alten Ort. Hruennungen im Iustijdinrste. Zu den ron un« bereit« gemeldeten Ernennungen neun noch hinzu die Ernennung de« BezukSrichtert Heinrich Detnscheg in Bleidurg zum Genchttsekreiär sür Marburg, de« Auskultanten Tr. Hermann Lorber zum GerichiSadjunkten sür Rann, und der Gerichts-praktika»t-n b im Cillier Krei«getichle Anton gdolsek und Joses Drobnitsch zu Au«kultanten. Schwurgericht ßilli. Für die erste Schwur-gerich>«sitzung im Jahre 1904 beim hiesigen Krei«. gerichte wurden al« Vorsitzender de« Geschworenen« gerichte« der Krei«gericht«präsident Herr Anion Edler v. Wurmser und al« dessen Stell»enreter die Herr'n LandeSgcrichtSräie I. Reiner, Stephan katzianlschiisch und Ludwig Perko berufen. Beförderung im ?ofldienste. Die Postmeisterin Frau Maria Siraschet i>, Neubau« bei Cill« ist au« der 2. Klasse 2. Stufe in die 2. Klaffe 1. Stufe vorgerückt. Kohrplaa Zlotiz Anläßlich der Uebernahme der Lokalbahn Cilli—Wöllan in den Staatsbetrieb trat mit 1. d. M. aus der Strecke Cilli—Unter« drauburg unter gleichzeitiger Auffassung der ersten Wagenklafft eine teilweise Aenderung der Faht« Ordnung ein. Der um 7 Uhr 40 Min. früh abgehende Zug Nr. 1844 wurde bedeutend beschleunigt und hiedurch in Unterdrauburg zum Anschluß an den um 11 Uhr 15 Min. vormittag« in der Rich-tung nach Klagtnfurt abgehenden Perssnenzug ge« bracht. Der von Cilli um 10 Uhr 20 Min. vor» mittag« abgehende Zug Nr. 1846 wurde ab Wöllan bi« Unterdrauburg fortgesetzt und findet daselbst Anschluß nach Zellweg, Klagensurt und Marburg. Der Abtndzug von Cilli wartet daselbst nach den au« Trieft um ö Uhr 22 Min. nachmittag« ein« treffenden Personenzug Nr. 7 ab und wird be-schleunig! bi« Unterdrauburg geführt, wo er direkten Anschluß nach Klagenfurt und Marburg findet. In der Gegtnrichtung ist. mit Ausnahme der Führung eine« Lokalzuge«, Unterdrauburg ob 6 Uhr 5 Min. früh, vorläufig «ine wesentliche Aenderung nicht eingetreten. Eine Umgestaltung de« Fah,plane«, eventuell die Trennung de« Personenverkehr« vom Gü»erzug«oertehre, und dadurch ist die beschleunigte Führung der Personenzüg, aus der Linie Cilli— Unterdrauburg nach Maßgabe der von den Ge-meinden und sonstige» Interessen einlangenden be» gründeten Anregungen. beziehungsweise der ein« tretenden Steigerung im Gültrvtrkihl» nicht au«-geschlossen. Südmark - Wucherei. Dieselbe wurde am 1. März 1901 «öffnet und ist gegenwärtig beim Stadiamte im Vorzimmer de« Herrn Amt«vor-stände« untergebracht. Sie mthält 85 Bände wissenschastlichen und 1280 belleiristifchen Inhalte« «D-vttche W«cht' und di< besten Romane der Neuzeit. Au«leih« stunden sind jeden Montag, Mittwoch und Freitag (Feiertage ausgenommen) von 1 bi« 2 Uhr nach« mittag«. Die MonatSgebühr beträgt 10 Heller, außerdem sind 2 Heller für jeden Band für vier» zehn Tage zu entrichten. Bücherverzeichnisse sind ebendafelbst um 4 Heller per Stück zu haben. Im Jahre 1901 wurden 4170, im Jahre 1902 7760 Bände entlehnt. Jeder Deuische kann Bücher zntlebnen. Verlosung der 4?«>ige» lleiermärkische» Lande» - Kisenvahn - Schuldverschreibungen. In E'olge der am 2. Jänner 1904 vorgenommenen erlosung gelangten folgende Nummern zur Til-gung: Serie I.: Nr. 2147, & 1000 fl. d. i. 2000 K; Nr. 2908, ä 1000 fl. d. i. 2000 K; Nr. 2985, ä 1000 fl. d. i. 2000 K; Nr. 7429. ä 200 fl. d. i. 400 K; Nr. 7632, 4 200 fl. d. i. 400 K; Nr. 7842, ä 200 fl. d. i. 400 K; Nr. 8700, ä 200 fl. d i. 400 K; Nr. 8929, ä 200 fl. d. i. 400 K. Serie II.: Nr. 4148, & 1000 fl. d. i. 2000 K; Nr. 4215, ä 1000 fl. d. i. 2000 K; Nr. 9046, i» 200 fl. d i. 400 K; Nr. 9087, 4 200 fl. d. i. 400 K; Nr. 9121, ä 200 fl. d. i. 400 K; Nr. 9256, ä 200 fl. d. i. 400 K; Nr. 9735, a 200 fl. d. i. 400 K. Serie III: Nr. 5007, ä 1000 fl. d. i. 2000 K; Nr. 5169, ä 1000 fl. d. i. 2000 K; Nr. 6612. a 1000 fl. d. i. 2000 K; Nr. 10.006, ä 200 fl. b. i. 400 K; Nr. 10.678, ä 200 fl. d. i. 400 K; Nr. 10.912, a 200 fl. d. i. 400 X; Nr. 11.208. ä 200 fl. d. i. 400 K; Nr. 11.927, ä 200 fl. d. i. 400 K. Vorstehende Schuldoeischreibungen werden drei Atonale vom Verlo ung«tage angerechnet in Graz bei der sleie, märkischen Lande«sond«kasse (Landes« Obereinnehmeram». Landhau«) und bezüglich d>r Serie II. und III. auch bei der steiermärkischen Etkomptebank in Graj spesensrei zum vollen Ne> n» werte eingelöst. Weiter« wurden nachstehende Schuldverschreibungen bi« einschlißlich 1. Juli 1903 gezogen, deren Kapitalien bi« heute noch nicht behoben wurden und zwar: Serie I: Nr. 3388, ä 1000 fl. d. i. 2000 K; Nr. 7104, Nr. 7481, Nr. 7556. Nr. 7594. & 200 fl. d. i. 400 K; Serie II: Nr. 9756. a 200 fl. d. i. 400 K. Serie III: Nr. 10.499, ä 200 fl. d. i. 40« K. Geschworenen Ztrktste für 1904. Die die«-jäh'ige llrliste der Geschworenen sür den Gericht«-Iprengel Cilli verzeichnet au« der Bezirl«haupt-munnschastWindischgraz folgende Haupigeschw rene: Karl Bre«nik, Fleischer. Michael Cerovsek, Fleischer, Philipp Gande, Gastwiit, Martin GorZek. Besitzer, Anton Glavac, Bäcker, Johann Habjan, Fleischer, Bnzenz KolZek, k. k. Notar, Anton Kocuvan, Handeltmann. Dr. Han« Lichienegger. Arzt, Dr. Franz Mayer, Advokat, Adols Drei, Handel«mann. Joses Rovlen, Huimacher. Jakob Zribar, Gastwirt, Joha, n Dosnjak, Fadr>k«besitzer, Han« Vo chnagg, sämtliche in Schönstem; Johann Dvoinik, Besitzer, Michael Tajnit, Gastwirt, beide in Druschmirje; Franz Vaöl, Besitzer in St. Andrä ; Martin Koren, Besitzer in Silova; Johann Krajnc, Großgrund-besitzer in Arnace; Josef Delakorda, Gewerb«mann in St. Johann am Weinberge; Marku« K.oflii. Gemeindevorstrher in Cernovo; Johann Goricnik, Besitzer in Rietzdorf; Bla« Teleznik. Holzhändler. Johann Bizjak, Besitzer, beide in St. Mariin an der Paak; Johann Supan, Besitzer in Topolschitz; Joses Bergle«. Besitzer in Paak bei Wöllan; Karl von Adamovich, Gioßgrundbesitzer, Andrea« Hudo« vernik. Besitzer, Ulrich Lager, Kaufmann, Josef Skasa, Großgrundbesitzer, sämtliche in Wöllan; Anton Rotnik, Besitzer in Preloge; Karl Bastian« tfchitz, Kaufmann, Johann Friedl. Großgrund» besitzer. August Günther, Realitätenbesitzer, Dr. Max Kiesewetier, Advoka», Josel Klinger, Hau«-besitzer. Han« Krämer, Großgrundbesitzer, Franz Marischitz. Hausbesitzer, Michael Prujch. HauSbe« sitzer, Friedrich Prusch, Franz Pototschnig, Lever« sabrikant. Karl Rebul, Apotheker, Otiokar Reitter, Kaufmann, Karl Rosen, k. k. GerichtSkanzlist i. R., Johann Rup, Gastwiit, Anton Schuck, Gastwirt, Han« Schuller, Gastwirt. Adalbert Steinhäuser, Gastwirt. Bäckermeister, Franz Writzmann, Gast-wirt, sämtliche in Windischgraz; Michael Hudoli«k, Besitzer. Lorenz Rudl. Gemeindevorsteher, Johann Schondorfer, Besitzer, Franz Vodovnik, Besitzer, iämtliche in Altenmarkt; Simon Hribernik. Besitzer in Golavabuka; Raimund Iaklin, Kaufmann in St. Leonhard; Josef Konetschnig Besitzer, Philipp Kristan, Besitzer. Jakob Pecolar, Besitzer, Johann Sch,rrner, Besitzer, Joses Rotovnik, Großgrundbesitzer. sämtliche in Lechen; Valentin Fischer, Be-sitzer. Franz Lamprech«. Besitzer. Franz Werdnik. Besitzer, sämtliche in El. Martin bei Unter-Drau- Nummer 2 bürg; Valentin Tschaß Holzhändler in Dobrvva; Alexander Jastrobnik, Besitzer. Heinrich Kreiac, Besitzer, beide in Oberdollitsch; Anton Sttvinig, Besitzer in Groß-Mißling; Adalber» Berbnik, Be-sitzer in St. Nikolai; Karl Henke, Restaurateur, Jakob Pernath, Holzhändler, Josef Werdnig, Holz» Händler, sämtliche in Miß a. D.; Luka« i vgac, Besitzer, Georg äauc, Besitzer, Johann UrKej. Ge-meindevorstehet, Johann Vethnjak, Besitzer, sämtliche in Pametsch; Johann Verökovnit. Besitzer in Podgorje. ?om Kelepho». ll-ber Anocdnang de« k. k Handeltministerium« wurde vom 1. d. M. ange-sangen der interurbane Verkehr Cilli« versuch«weife dahin erweitert, daß die Sprechstelle bi« auf Weitere« auch zum Verkehre mit sämtlichen, der» malen schon an die Tel'phon>Zknirale in Wien an-geschlossenen Telephon «Zentralen und Sprechstelle» Niederöfterreich« zugelassen wird. Der erweiterte Verkehr wird jedoch vorläufig nur für die verkehr«, schwachen Stunden de« Tage«, d. i. sür die Zeit von 4 Uhr nachmittag« bi« 10 Uhr vormittag«, zugelassen. Für gewöhnliche Gespräche in der Dauer von drei Minuten wird in den neuen Ver« l-hrtrelaiionen vorläufig eine Sprechgebühr zur Eirhebung gelangen, welche der Sun me der b iden Sprechgebühren entspricht, die für Gespräche zwischen Wien einerseil« und jedem der beiden korrespon-dierenden Orte andererseits entfallen. Für dringend» Gespräche emsällt die dreifache Gebühr. Im übrigen selten auch für diesen erweiterten Verkehr die sür den interurban^n Telep^onverkehr im allgemeinen bestehenden Vorschriften. Die Einführung ist jeden-fall« einigen niederösterreichischen Schlotbaronen und Börsianern zu dünken, die e« verführn, sich die telephonische Verbindung nach allen Seiten hin zu sichern. Mit Graz oder Wien sprechen zu können, hängt jedoch für un« Cillier nach wie vor von der Gunst besonderer Umstände ad. Zur Zeit de« Börienverkehr« wird eine solche Verbindung für un« schlankweg zur Unmöglichkeit. SüdmärKische Potksbank in Gr«j Stand am 31. Dezemder 1903: Einzahlungen für Geschäft«-anteile 213.007'— K. Spareinlagen zu 4 v. H. von 1689 Parteien 2,163.847'27 K, Koniokurrent: Kreditoren 124.244 59 K, Kontokurrent: Debitoren 112.827 74 K. kurze Darlehen 1,174 212-41 K, Wechsel und Devisen 677.576 78 K, eigene Einlagen 244 531 73 15. Wertpapiere 334.S28 S6 K. Geldverkehr im Dezember 1,756.547 49 K, Mitglieder 3023. — Bei der Skonirierung der Be-stände durch den Aussicht«rat werden dieselben mit den Büchern übereinftimm'nd befunden. Deutsche, verlanget eiusprachige, deutsche Prucksorteul Die Slovenen suchen die Au«breituni ihre« Volke« damit nach oben recht auffällig zu machen, daß sie überall, wo sich einzelne von ihnen befinden, die flovenische Aml«sprache und floveuifche Texte aus Postkarten, Zahlung«austrägen, gericht-lichtlichen Erledigungen u. s. w. verlangen. Der gute, deutsche Michl aber duldet, baß alle ämtlichen Drucksorten mil beiden Lande«sprachen versehen sind; damit begibt er sich nicht nur de« Rechte«, sür sich seine Sprache allein zu verlangen, sondern er hilft sogar zur Verbreitung der slovenischen Amttsprache mit. die« aber geht denn doch zu weit. Deutsche, verlanget immer, daß man mit euch nur mit deut-schen Ami«texten verkehre und nehmet keine doppel-sprachigen Drucksorten an! Wer ein Kerz hat sür die Tiere, bedenke, daß während der Winterkälte viele von ihnen sehr zu leiden haben. Man beachte de«halb die Winke, welche die diesbezüglichen Verein» für Tierschutz alljährlich im Winter erlassen. Et sind die« Haupt-sächlichst folgende: Setzt im Winter die Vogelbauer nicht auf da« Fensterbrett. Der Vo^el bekommt da« Reißen! — Denkt an den Kettenhund und sorgt sür ihn. Gebt ihm auch Bewegung! — Legt Vogelsutte, stellen an. habt aber aus Vogelfänger ach»! - Laßt nicht da« Zaumzeug der Pferde über Nacht im Freien hängen; da« kalte Metall reißt die Zunge wund! und Aiehmtrltte in Anterkeierrn»rt Am 7. Jänner: Pettau, Rinder» und Pferdemark»; Rann, Bez. Pettau, Schweinemark». — Am 9. Jänner: Rann, Schweinemarkt. — Am 11. Jänner: S«. Marein b. Erlachstein, I. u. V.; Mon'prei«, Bez. Drachenburg, V.; Neukirchen, Bez. Cilli, Kräm u. V. — Am 12. Jänner: Friedau. Schweine« ma'k». — Am 13. Jänner: Marburg, B.; Peitau, Schweinemarkt. — Am 14. Jänner: St. Philipp b. Weralsche, Bez. Drachenburg, I. u. V.; Rann, Bez. Pkttau. Schweinemark». Nummer 2 .Deutsch- öl«chtJ Seite 5 Tagtsneuigkeiten. Warnung vor der Auswanderung nach MezMo. N>ich Mitteilungen, welche dem Mini» sterium de« Innern zugekommen sind, dtrfen in nächster Zeit oielleichl Anwerbungen österreichischer Landarbeiler sür Dutalen (Mexiko) vorgenommen werden. Da! Ministerium sieht mit Rücksicht aus die äußerst ungünstigen klimatischen Verhältnisse aui der genannten Halbinsel aus welcher speziell in diesem Jahre da« p-lde Fieber in besonder« heftiger Weise epidemisch ausgetreten ist. veranlaß«, vor der Auswanderung nach diesem Land« auf da« Eindringlichste zu warnen. Aufruf! In anmutiger Landschaft, nicht fern von der Hauptstadt Oesterreich«, dort, wo die Erlauf in den mächtigen Donaustrom münde», liegt da« Etävichen Pechlacn. „die alte Bechelaren". Hier in der alten, deuischen Ostmark haben vor Jahr-Hunderlen unsere Ahnen je»« Lieder gesungen, die heute noch unser« Seele bewegen, hier klang da« herrlichste von allen, da« Ribelungenliev. in den mächtigen Akkorden von der Nibelungen Not au«. Wen immer diesen hehren Sang von deutscher Krall, Liebe und Treue kennt, sucht gerne die Ställe aus. wohin Kriemhilde. die Elolze, auf ihrer Braulfahrt gezogen, wo der Markgraf Rüdiger im «reife der Seinen deutsche Gastfreundschast geübt, wo zum letzten Malt sorglose Feste«lust vom Rhein und der Donau umtauschte, bevor sie im Reiche Etzel« ihren blutigen Untergang fanden. Fürwahr, ein Volk, da« itiner großen Vergangenheit eingedenk ist, sollte alle Erinnerungsstätten gewaltiger Zeilen heilig halten. — »« muß d««halb auch da« Donautal zum Wanderziel aller Freunde deulsch«? Geschichte, deutschen Volk«- und Schrifttum» machen. Vor allem verdienl die Heimal Rüdiger« ein Denkmal, nicht allein ihre« Helden, de« „Voter« aller Tugend", sondern ein Nibelungen - Denkmal al« herrliche« Wahrzeichen deutscher Macht und Stärke, al« stolze« Mal deutscher Geschichte unb Dichtung. Auch Fest-fpiele an der Donau sollen un« j-ne gewalt^en Zeiten naherrücken. Um da« zu ermöglichen, wurde der Nidelungen-Denkmal- und Volk«schausp>»l-Ver-«in „Bechelaien" gegründet, dessen Ausschuß sich nun an alle deutschen Stamme«genossen — Männer und Frauen — mit der herzlichen Einladung wendet, mi zuarbkiien bei diesem schönen Werke dadurch, daß sie Milglitdtr be« Verein«« werben und ihm neue Freunde und Gönner grwinnen. Spenden für die Errichtung be« Nibelungen-Denkmal« nimmt i die Union-Bank in Wien, I. Renngafse 1, entgegen. ! Anmeldungen zu« Beitritt« bitten wir an di« Ge-s fchäst«ftelle de? vereine« in Wien, VII. N«ustist-I gass« 74. zu errichten. Kritische Kage im Aahre 1004. Nach Pro-f feffor Falb gruppieren sich die „kritischen Tage' s für da« kommende Jahr 1904. wie folgt: l. Ord-r nuilg: 1. Februar. 2. März, 17. März. 13. Juli. 1 11. August. 9. September, S. Oktober; 2. Ordnung: 1 17. Jänner. 16 Februar. 15. April. 15. Mai, 1 13. Juni, 27. Juli, 26. August. 24. Eeplernb-r, 7 7. Nov.'mber. 7. Dezember; 3. Ordnung: 29. April, 2 23. Mai. 27. Juni, 24. Oklober. 23. November, 2 22. Dez?mder. Sonach stehen un« in diesem LJahre bevor: acht kritische Tagt I.Ordnung, zehn 22. Ordnung und fech« 3. Ordnung. Der 17. März u und der 9. Eep ember werden al« kritische Tage „„mil Verschärfung' bezeichnet. Seine eigene Ermordung meldet« der Nacht-« elegraphtft Willia« Glendenning ingBrown Tower einer Ortschaft an der New»Dorker Zentralbahn, in einem Telegramm an die Äbferiigung«stellt in Jersey« Short. In dem Telegramme teilte er mit. er sei durch einen Schuß, der von außen durch da« Fenster aus ihn abgefeuert wurde, schwer ver» wunbet worden. Da« Telegramm schloß mit den Worten: .Ich sterbe.' Eine halbe Stunde später traf bereit« ein Sonderzua in Brown Tower ein. Glendenning war jedoch schon tot. Man sand ihn auf dem Fußboden unter seinem Apparaienusch liegen. E« wurde festgestellt, daß ihm nach der Schußoer-l-tzung von dem Mörder noch der Schädel zertrümme t worden war. Man nimm« Raubmord an, da die Nachllelegraphisten mit der Post große Geldsummen weiter zu befördern haben, die einige Zeit in ihr«m Geschäst«zimmer liege» bleiben. Kiu treuer Arennd vom Kindes- bis znm Hreilenalter. Unter den Spielen der ftinber gibt es wohl nur ein einzige«, mit dem sich da» Kind, der Vater und der Großvater gleich gern beschäftigen. E« ist auch in anderer Beziehung ein einzig dastehende« Spiel, ein Spiel, da« allmählich vergrößert weiten kann und dadurch immer interessanter und lehrreicher wird. Die meisten unserer Leser werden schon richtig auf „Richter« Anker-Steinbiukasten' geraten haben, die in der Tat al» ei« treuer Freund vom tkinde»» bi» zum Greiseaalter bezeichnet werden dürfen. Immer zahlreicher werden die Ellern, die al» Kinder selbst mit dem Anker- Steinbaukasten spielten und nun da« ihnen lieb gewordene Spiel sür die eigenen Kinder kaufen und in Gemeinschaft mit ihnen wieder zu bauen beginnen. Sie bauen umso lieber gemeinsam mit ihren Kindern, al» die prachtvollen Bauvortigen mit Ein-führung der neuen Folge eine große Vervollkommnung erfahren haben. Und die Grobeltern, die schon mit ihren Kindern gern sich am Aufstellen der herrlichen Bauwerke beteiligten, bauen jetzt mit ihren Enkeln. Ein Spiel- und Beschäftigung»miNel, da» auf solch aubergewöhnliche Erfolge zurückblicken kann, verdient gewiß die Beachiung aller Eltern. Um da« Baulpiel unterhaltender zu gestalten, hat die Richter'sche Fabrik neuerding» eine zweite Ergänzung eingeführt, durch die e» möglich wird, prachtvolle eiserne Brücken mit schönen steinernen Brückenköpfen auszustellen. E» kann nämlich jetzt zu jedem Anker-Steinbaukasten ein Anker Brücken-kästen al« genau passende Ergänzung gekauft werden und da die sinnreiche und für die Kinder sehr wert-volle Richter'sche Ergänzung»ordnung auch auf die Anker-Brückenkasten übertragen worden ist, so ergänzen auch diese sich planmäßig untereinander. Da» un« vorliegende Brückenbuch enthält so prachtvolle Brücken-vorlagen, daß nicht bloß die Kinder, sondern nuch Er-wachsene sich gern mit dem Nachbauen der Brücken besassen werden. Wer Nähere« zu erfahren wünscht, der lasse sich von F. Ad. Richter & Sie., kgl. Hof-und Kammerlieferanten in Wien, I. Operngasse >6, die neue illustrierte Prei»l!ste kommen; sie wird un» entgeltlich zugesandt. ALBOFERIN Nähr- und Kräftignngsiuittel. BlDtbildent. Ncrrasiärtal. Ajpeiilairepi Klinisch erprobt; bei Blutarmut. RetonvaleSjenten. schwächlichen Kindern von hervorragende» Aerzten empföhle». »SOS Zu haben in allen Apotheken und Drogerien, al» Pulver 100 Gr. K 5, Tabletten 100 St. K 1*50 und Ehokolabe- Tabletl.n 100 St. K 1-80. Letztere speziell fiit Kinder. — Man frage seine» Arzt. Ja, wenn 0*iohw«ltt, fl«l«hrl«L, ob «»der «waa*rli«fc, noeh alcbl Ton ttlbtt aufgebrochen. Langjähr. 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