priinumkralions - prcisc: Fiir Laibach: Ganzjahrig . . . ti ft. — kr. Halbjiihrig . . . 3 „ — „ Bicrtcijiihrig. . . 1 „ 50 „ Mouatlich . . . — „60 „ Mit bet Post: Ganzjahrig . . . 9 fl. — tr. Halbjiihrig . . - 4 « 60 „ Bicrteljahrig. . • 2 « 25 " gilt Zustcllimg in« Ha:>S viertkl- jiihrig 25 tv., monallich !i kr. Cinjclnc Nummcrn D Ir. Laibacher Tagbla Anonyme Mitthellungen werdcn nicht bcriicksichtigt; Manuscriptc nicht zuruckgcsendct. ttcdaclion: Bahichosgasfe Nr. 188. Ekpk-ition mtb 3nfernlcn-Ciircnit: Suigrcbplatz Nr. 81 (Buchhanblung von J.v. KIcimnayrL F.Bambcrg). Inscrlionsprcisr: Fiir die einspaltige Pctitzeile 3 kr., bci zwcimaligcr Einschaltimg L 5 kr., brcimal a 7 kr. Ittferiionsstcmpel jcbcSmal 30 kr. Bci grofiercn Jnseratcn unb offerer Linschaltung entsprcchcnder Rabatt. Nr. l. Freitag, 14. August. Morgen: Maria Himmelfahrt. Sonntag: 11. Trin. Nochus. Montag: Bertram. 1868. Tie nachste Rummer erscheint der Keierwge halber am Montnq Abend. An unserc Leser. „Wir wollcn pcrsonlichc, politischc und religiose Freihcit und werdcn sclbe wahren ge-gen jeden Angrifs, von wclchcr Scitc cr auch immcr koimne. Wir crkennen den hohen gcisligcn und sittlichcn Werth n a t i o n a l e r E n t w i ck l u n g, wclche gctragen ist vom (Keiste der Freihcit und deS Fortschritts. Der auto nomen Gemcinde sei der ihr ge-buhrcnde Einflntz in allen offentlichen Angelegen-hcitcn bewahrt. Eiu weitereS Ziel unserer Thiitigkeit ist uns die Hebung beS SchnlwesenS; geistige und matcricllc Unabhangigkeit der Lehrer ist uns die erste Bedingnng hiefiir. Wir werdcn auch den Erzeuguissen der vaterlandischen Literatur und Kunst sym-pathische Ausmerksamkeit zuwendeu, durch cine frci-muthige Kritik die wahren Jntcressen derselben fiirdcrnd. Alle volkswir thschaf tlichcn Fragen wer-den in uuserm Blattc cine eingehende Wurdigung, die Jntcressen der Landwirthschast, des Hanbels, der Gewcrbe und der Industrie die uachdriicklichstc Vcrtrctung finden." Das find die Grnudsatzc, welchc wir schon in dcm friihcr ansgcgcbcncn Programme als die lci-tcndcn uuscrcs Blattcs bczcichnct habcn, und wir wicdcrholen dicsclbcn hicr an dcr Spitze dcr ersten Nummer, well sie die uuverruckbarc Grnndlagc fiir uuscr knnftiges Wirken bildcn wcrdcn und unfern Lcscrn den Standpnnkt klar und dcutlich bczcichncn, von welchcm nits wir gcsonnen sind, unserc crnste Ausgabc zu crfasscu. Von dicscn Gruudsatzcu und ihrcu Konsequcnzcn durchdrungcn, bctrachtcn wir die Vcrtrctung der Jn-tcrcsscn unscrcs engern Vaterlandes uach jeder Rich-tung hin als das hcrvorragendste Ziel unserer Tha-tigkeit; wir werdcn dabci gcwih nicht vcrsaumcn, die Tagesgeschichte im allgemcinen ubcrsichtlich un-sern Lesern vorzufiihreu, alle bedeutendcn Fragen, wclche daS Reich und seinc ubrigcn Lander bctrcfscn, in unserm Vlatte aussiihrlich zu bcsprcchcn und na-mcntlich auck die Zustandc und Bcstrcbnngcn in dm Nachbarprovinzcn mit ftctcr Ausmerksamkeit zu ocrsolgcn; vor allcm andcru jcdoch, wic gcsagt, sind cs die Berhaltnisse Krains, mit denen wir uns be-schastigm werdcn.^ Was unser Land berilhrt, da-von soll zucrst gcsprochcu; was ihm srommt, dasiir soll am warmsten cingcstandcn; was ihm schadct, dagcgcn fott am nachdriicklichsten gckampst werdcn. ES erschien in Kraut bckanittltch bishcr fcitt uuabhangigcS politischcS Tagblatt, wclchcs in dcr Lagc gcwcseu ware, die uuscr Vatcrlaud bctrcsfcndcn Fragcn mit Frcimuth und in dcr Weisc zu bcsprc-chctt, wic cs hicr gcschchcn soll, und wir glanbcn dcshalb durch die Grnndnug unserer Zeitnng eiuem wirklich vorhaudeucu Beditrsitisse zu entsprechcn, und dies itut so mehr, als wir anch mit Bernhigung annehmen dnrsen, das; die Zahl dcr Gcsinnnngs-gcnosscn im Landc kcinc gcringc ist und dah die Anhangcr der Anschauuugcn und Grnndsatzc, die wir vertreten, nicht vcrcinzelt dastehcn. Wir hosscn dether, das; alle ausrichtigcu Frcuudc dcs Fortschritts unser Journal alS ihr gemeinschaft-licheS Organ betrachten werdcn, mtb wiinschcn auf'S lcbhastcste, bah baS „Laibachcr Tagblatt" sich zu ctncm Sammelpnnkte ttttb zu enter Sti'ttze fiir alle biejenigen im Laube gestalte, welchc bic Freihcit mtb bctt Fortschritt nicht uur arts ben Lippcn trageu, sondern bcnen cs mit bcr Auerkennung bet Staats-grunbgcsctzc, sowie mit bcr Durchfiihrung mtb bent Ausbauc dcr Vcrsassung, Ernst ist und dcncn daS Wohl uud Wche unseres VatcrlaudcS wirklich am Herzen licgt. Wir find uns wohl bcwuht, das; unserc Anf-gabc cine anhcrordcntlich schwierige mtb bas Ge-lingen bes Werkes nicht in vorhinein gcsichcrt ist; wir wissen, bah wir manchcrlci Gcgncr fittdeit wer-deu, mtb habett cs sogar crfahrcn tniiffctt, bah matt unserc Sache schon angcseinbet hat, bevor es uns ttoch gegonut tvar, bic erste Nnmmcr bes Blattcs erfcheiitett zn lasscn. Wcnn wir bcmungcachtct mit Muth ttnb Zu-vcrsicht unserc Arbeit beginnen, so gcschicht bies itur im fcstctt Bertrancn aitf bic nachbriicflichstc mtb thatMftigftc Unterstutzung von Seitcu uttscrer Gc-sinnnngSgcnosscn ttttb wir crwartcn, bah sic uns bicselbe nicht versagen tocrbctt, wcnn sie bebenfen, mefchett Vortheil ihtten tin nnabhangigcS politischcS Tagblatt bietct, Welches ihre Sache ossctt, ehrlich mtb sebcrzeit vertheibigt, mtb wic schwierig cs ware, solite biefer Vcrsuch mihglitcfctt, cincn neuen in's Wcr! zu sctzen. Dcshalb bitten wir nochmals, nttfcr patriotisches Untcrnchmcn zu fbrbcrit uttb bas „Laibachcr Tagblatt" fmntblich anfzuttehmen, bantit es uns gegount sei, mtfern hohen Zweck zn errcichett mtb fiir bas Wohl itttfcrcr Heimath langc mtb crfolgrcich zn wirken. Der Luttenberger Tabor. Die Bolksvcrsammlnng in Lnttcnbcrg am 9. August ist voriibcr uttb fattn fiir unser fiittf Tagc fpatcr crfchcincnbetS Blatt nicht mehr bctt Anspruch auf cine eingehende Beschreibnng machcit. Wir bc-schranfett nns dahcr, nnscrn Lcscnt die Rcsolntionen bcssclbcn bekannt zn gcbcn. Die Versammlnng er-blickt im § 19 unserer Staatsgrnndgcsctze kcinc gc- Ieuill'eton. Der Feuilletonist stellt sich vor. Wcnn sich jcmattd cittcr ihm ttcuctt Gescllschast gcgcniibcr befiudet, so pslcgt ihn irgend eiu Bckaitnter vorzitstellen, ist cr ganz frond, so stellt er sich fclbft vot. Gut bettit! ntcttte tierehrten Damen uttb Hcrrcn, tch habc bic Ehrc, tnich vorznstcllcn: bcr Feuilletonist des „Laibachcr Tagblattcs." Wcnn bcr itctic Ankommling vorgcstcllt ist, so wirb cr mit LorguoiiS von obcn bis nnten gctmtstcrt, 0,8 8cht itt alien Eckcn mtb (Stibctt att citt Zischcln ttttb Fliiftertt, boshastc Vcmerfuugctt fallen ba unb binigc Damen mtb Hcrrcn abcr ttchtncu ben Hi:”,n8ting in bic Mitte ttnb unit beginut cine t)och^ gcistrcichc Conversation. Lcgt bcr Frcmdling etc proven ab, bah cr Nabclstichc ttttb Kculcithicbc wit glctchcr Grazie himtimmt, sclbe stellenweisc fogar nut Gliick pctrirt, batttt wirb cr salonfahig uttb er-halt ben mit ctwas nafelitber Stimme ausgcsprochcncn Ehrcntitcl: charmant, rccht chnnuant. Die ertoahnte Conversation bcwcgt sich ctwa in solgenben geistreichen Wenbungen: Oh! recht charmant, meint Fran A, bcr ncuc Feuilletonist. Rccht heihcr Tag hcutc, iticht wahr? Ja wohl, mcitte Gnabigc, autwortc ich, rccht heihcr Tag hetttc. — Sind roahrscheintich schon langc bcint Gcschast, wirst Frau B bic Fragc dazwischcn. Nutt, cigcntlich nicht so rccht. Ja uttb ttciit, man hat so seine kleinen Anwandlnngen. — Wahrschciulich bamt uttb toatttt eiu weuig boshast, sagt mit fchiichtcrncm Errothen Frauleiu C. Nun wissen Sie, mein schoncs Fraulcitt, man hat so hie ttttb bet allcrdiugs seine kleinen Launcn. — Sind schon langc in Laibach ? fragt schr herablassenb Griifiu D. Langc genug, ntctnc ©ttabigc, nut sagcit zn kSnncn, ich fciittc das Obcrstiichlichc ttttb Seichtc nicht blos im Flussc, sou-bcrtt auch in bcr Stabt. — Unb gcsiillt Jhttett Laibach? fragt Herr E. Recht schiine Stabt, reizenbe Urnge-butig. In bcr Stabt schone Frauen unb Madchcu. In bcr llutgcbitug fehr liebe Laubtcute, wclche cs berstehcu, bctt Stadtern von ihrctt Landparticn blci-bende Eindrncke zn verschassen. — AlleS rccht schon, meint Baronin F, indent sic sich ihrcr Nachbaritt, bet Fran von G, znwendet, abcr man wcih ja gar nicht, Wohcr bcr 9)Zamt ist; tvaS ist er, too ist er, ist cr cittcr von uns? Ich htirc zttfallig bte 28c-merkmtg uttb tretc vor bic Dauten, mtb sprcchc also: Gebttlb, liebcnStourbige Fran Baronin, cS soll nttr zum bcfoubcrett Vergniigett gcrcichcn, cittcr so rci-zcubcit Dame Rcbc uttb Autroort zn stchett. Was ntciite Herknnst anbelaugt, so ziihlc ich uttter mcitten Ahttctt cinigc Papiersabrikanten uttb Tintencrzcugcr. Dcr Stistcr meincs StammeS war Fcbcrnvcrschlciher. Wir toarctt cinstens schr retch, abcr bic (šrfinbung bcr Stahlfcbcrn hot tins zu piel Konknrrenz gemacht uttb so ist bas Gefchlccht bcrcr vottt Feuillctou verarmt. Ich wohne im ttcuctt „Tagblatt," zwar Parterre, abcr nach voruhiuaus, Anssicht auf bic Gaffe, fehr fcitt ciugerichtet; soll tuir fehr mtgettchnt fcitt, bic ocrchrtcit Hen-s chasten bci ntir zn sehcn. Man kommt schr oft zu nttr, sans cercrnonie, so was man sagt „auf cincn Plansch." Dah in bent Hanse auch aubetc Parteicn wohnett, wird Sic, hoffc ich, nicht genircn, bettit ich verkehrc mit beit anberett Parteicn gar nicht, wir teben voll-staubig getrennt. nugende Garantic fiir hie nationale Existenz, so Sollte bic blinbe Unterwerfung der Laibacher lange die slovenische Sprachc nicht als ausschliehlichc Fuhrer unter den Clems bicsctbeit am Endc gar Amts- uttd UntcrrichtSsprachc cingcfuhrt wird; tit bet dcii liberalen Elementen der slovenischcn Partei den Vvlksschnlen svll dnrchanS slovenisch gelehrt wer- discreditirt haben? Wir ziehen keinerlei Schlusse, den, in deit Gyinnasien uttd Rcalschulcn sci dentsch da wir ja noch nicht wissen, ob [bic steirischen Slo-nur obligater Gegenstanb. | ucttcit liberaler benfen, als bic krainischen. Aber Der steirische Lanbesfonb foil beitragen zur cine merfroiirbtgc Erschcinniig blcibt cs iinmcrhin, Errichtung von Ackcrbanschulcn ttitb Rcalgymnasicn, j bic wir ad notam mchmen. attch soll bic bishcrigc politischc Eintheilnng auf- j In bicfciit angcfiihrtcn boppclten Sinn hat gehoben uttb cut Land ber Slovcncn gcbilbct wer- alfo bcr Luttenberger Tabor fi'tr nns immerhiit etite bcit. Ferncr soll zn § 19 cine Ausftthrungsver- ^ Bebentmtg. Es ist tins licb, tucitit die gegtterifche orbmtttg crfcheiitcit. Dies find bic Befchlnssc uott Partei offeit Farbc befcnut, wir wcrbcit eS anch 6000 Bewohnern bcr Bczirkc Fridan ttitb Lnttcn- thnn, ttitb offcitc Gcgncr tucrbcit fid) leichtcr verstan-bcrg in Sudfteiermark. digen, als geheinte. Jm Inter esse bcr ©cgtter abcr Wir wissen nicht, ob biefe Befchlnssc attch bcr loitrbc cs licgcit, wcttit sic sich in ihren Fordcrnn-Ansdrnck dcS Willcns bcr slovenischcn Bcwohiicr gcit mehr an baS Mogliche, an bas praktisch Durch-nnsereS LanbeS Krain sinb, tnochten cs attch bezwei- fnhrbare I) a I tea wiirbctt. Venn wir abcr Horen: fcln, ba ja von ben Wortfiihrern bcr krainischen slovenische Universitat, slovenische Nationalkirche, Slovenen Niemand bei bent Tabor crschicncn war, slovcnischcs 9icich, slovcnischcr Hofkanzler, bamt fallt ja jeber Art von Sympathicbezengnng ans dent nns itmner die Schlanheit des Alten cin, bcr ba Wcgc gcgattgcit tuurbc. tncintc: Wer wcnig habcit will, bcr vcrlaugc fchr vicl. Wir habcit bahcr vorliittfig ttttr ciitc Denton- , stration bcr fteicrifchcit Slovcncn vvr nns. ! ^SOlltt|u)C .)llUtU|Cl)lUL llitferc Ansichten fiber bic Beschliisse von Lnttcn- • • . Laibach, 14. August berg bctrcffs ber (Sinfiihntitg bcr floucitifchcit Sprache Die itcuc politischc I'aitbcrcinthcihutg Ocster- ar;1, Dr. Bokay, ihn bchaitbelit biirfc, willsahrte Ait.bcit nothwenbig geworbenen dienwahlen in ben bohmischen 8aitbtag will sich bic fcttbale Partei bcs Abels nicht bcthciligcu, bagcgcit forbertt bic ucrfaffuttgsfrettitblichcit Bertreter bcssclbcn in eittctn seurigen Attfrttfc zur Thcilnahmc an bcr Wahl auf. Den Ultraezechen fchrcibt titan ferncr bic Abficht jit, bic Lanbesznschlcige jit bcit Steueru ver-weigern zn wolleu, it tit auf biese Weise ihre Ansicht von bcr Ungesetzlichkeit bes gegcitwartigcit L anb -tagcs zit bcthatigcn. Hoffcu wir, baf; sich bic Grnnb-lofigtcit bieseS Geriichtes cbcitfo schuell hcraiisftcllc, als scuc vou ciitcr grojjcit Truppeiiconeentration in Prag ttitb ubcrhaupt in Bohmcn. Die lctztcrc Nach-richt tancht fcit ciitigcit Tagcn in ezechischen Blat-tcnt auf, — tuirb jeboch allgcittciit als cinc bos-willigc Erfindnng bezcichuct. AuS P c ft bcrichtet man, bas? bcr bort in Ait* gclcgcithcit bcs Belgrabcr FnrstenmorbeS verhaftete Fiirst A lex a n ber Karageorgewics fcit fctucr (Scfaitgcufchaft sich tut Znstanbc fortroahrcitbcr ncr-voscr Anfrcgung befinbet. Der Fiirst, bcr alt ttitb kranklich ist, sprach bcit Wunsch auS, baf; ihu fciitc ctgcnc Dicitcrfchaft bcbiciteit ntogc, was utait iubeh nicht gcflatten foititte. Der Bitte, bas; fcitt Haus- itt Schnlc ttitb Aiitt, bchattcn wir tuts vor, iu fi'tr- rcichs in „Bczirkshanptinannschaftcn" ttitb bic Er- (titan. Der altefle Sohn bes Fursten, Peter Kara-zester Zeit zur Sprache zn bringcn, ba biese Ange- nennung bcr „Bczirkshaupttnanner" ist jctzt voll-/ georgewies, richtctc cinc Petition an bcit Jnstizmi-Icgcnhcit ja and) in ttufcrein Lattbtage cine hcrvor- zogcit; Krain nntrbc bavon iiur so wcit bcriihrt,1 itister, iu welcher berselbe ersncht, ntatt iitbge seiiieitt ragettbc Rolle spiclcn wirb. In bic staatsrechtliche als bic Vorsteher bcr noch unter Bclercbi ticitorga- bcr Pflcge bebiirftigen Vatcr Hausarrcst geftattcn Frage von bcr territoriateu SSerciuigititg lasten wir nisirtcn Bczirkc auch htcr, wic itbcrall, bcit Titcl nnb ferncr ihut, als bem Sohnc, Verkehr mit seiitcnt uns nicht cin, weil sclbc in bent Luttenberger Sinnc Bczirkshaupttnanncr fi'thrcit tucrbcit. — Ebenfo wnr-. Vatcr zugcstchcit. Der Jnstiztninister ubcrgab bas ttie nnb ttttitiitermchr gcliist tucrbcit fann. Sclbc bcit bic Bezirksgerichte im gmizcit Rcichc nett or- Gcsuch bem Stabtgcricht zur schncllsten Entscheibung; hat nicht einmat ciitcn hiftorifchcn Hintergrnnb, wic ganifirt uitb bic „Wicucr Zeituug" publicirt in glcichzcitig nntrbc bic utbglichst rafchc Dttrdjfithrnng ihn bic Aithattgcr bcr Wcnzclskronc wcuigftcits zn laitgcit Spaltcn bic Namen ber nett ernatmtcii Be- ^ bcr Uutcrfuchuug tirgirt. Die Verhaftuug foil auf habcit bchanptcn. Gcrabc bicjcnigcn, wcld)c fo fehr zirksrichtcr. Die Wirksamkcit bicscr Gcrid)tc hat Grunb sehr s d> werer 23erbad)tsmomcitte crfolgt auf historisch-polttische Jnbivibualitat halteit, folltcn bcreitS mit 3,1. August zn bcginncit nnb am Tagc fcin. am Ichtcn auf bcrartigc staatsrechtliche Reformen vorhcr haben bic lusher bestatibciteit Kommissioncn! Der Kaiser von RuUanb, ber fid) fcit cin paar bringcn. | fiir bic Pcrfouatangctcgcnhciten bcr gemifchtcn Be- Tagcn in Dentsd)lanb befinbet, um cinc Babckur Nachbon wir bic Sprachcnsragc vcrtagt, bic zirksamtcr ihrc Functiouen cinjustcllcit. zn gebrattdjen, hattc am Donncrstag mit fcincm fcin. Settionschcf S?acfcnbachcr Staatssd)nlbenwescn beziigtichcn Angelegenheiten cib ministriren, wahrcitb Weititiger bic Vcrwaltnng alter bas Bcrhaltnif; bcr uitgarifchett Sanbcr zu Oefter-rcid) bctrcffeubeit Angelegenheiten ubcritimmt. In Tirol fanbcit fi'trzlich Wahleit iu den Landtag ftatt, uitb find, wie ans Innsbruck gcinclbct wirb, bic Neuwahlcn in Nvrbtirol zu Gunstcu bcr Klerikalen ansgefalien. In Subtirol wnrben brci re-gientngsfreunbliche Liberate uitb citt Kaubibat bcr diatioualpartei gcwahlt. Der Ausfall zweier Wahleit ist noch unbestimmt. >et Scctioiten gcthcilt (bcr Hauptstabt bcr Champagne cine Aurcbc dcs t wird allc auf das Maire iu fchr frieblichem Sinnc. Der Kaiser habe staatsrechtliche Fragc igitorirt habcit, ittiiffcit wir j 11 m Ungarn attch fciucit Anthcil am „gcmeiiu' crlauchtcu Berwandtcn, dem «i5nigc von Prcuf;ett, tuts barattf bcfchrantcit., zu coitstatirctt, was wir fame n Finanzministerinm" zn gewahren, ist, wie in Schwalbad) eine Znfammenkunft. zwifchen bcit Zcilen von Lutteubcrg lefcit. j Wiener Blatter mclbctt, bcr ungarifdje SOHniftcrial-1 Die Nachrid)tc» auS F r a n k r c i ch tauten Die Slovcncn haben in Lutteubcrg bic Bcr- rath Wenninger jttut ©cctiouschcf bicfes Ministc- (tuibcrfpredjeitb. Der Kaiser, bcr fiirjlid) von Plorn-faffuitg aiicrfniutt, fie habcit von cincm verfafsnngs-! riums crnamtt worbcit. DaS gciitcinfamc Finanz-, bieres nach Fontainebleau zuruckkehrte, cnvibcrtc in mahigctt Red)te auf gefetzlichem Wcgc Gcbranch gc- (utiitistcrtiutt wirb fortait in zwei macht. Sic habcit bcit Ausbau ciiics bcftimmtcit Paragraphcn in Attgriff gcuommcn. Wir cr inner it baratt, bah vor kurzem nod) ber krainisd)c Landtag anfgeliist wnrbe, weil er bic Berfaffung nicht cut-erfcmteit wolltc. Also cin Lock) gcfchoffcit in bic vicl-geriihmte czcd)isch-flovenische Solibaritat, citt Urn-fd)wung jttut bcffcrtt, bcit wir hicmit conftatircn. Zweitens fd)eiitt es nns cin beherzigenswerthes Zeichen, bah bas slovenische Volk Demonstrationcn mit llmgehuitg bcr Laibachcr Fiihrcr macht, luclchc ja bishcr bic 2)iataborcs bcr gaitzcn 9iatioualpartci waren, and) jeuer in Steiermark. seine Sympathie fiir bic Stabt Troyes ttitb die Champagne zu crkenncn gcgcbcu, bcit Haubcl nub bic Jnbustrie tcbhaft aitfgemitutcrt ttitb bic Hoff-iiuitg ausgefprocheu, baf; itidjts bic frieblichc Ent-faltnng bcrfelbett ftorcu tverbe; batttt habe cr mit bcit Wortcit gcfd)loffcit: „Gott beschiitze Frankrcich." Jin Gcgcnfatz zn bicfcit officicllcit Friebcnsprotcsta-tioucit fchrcibt bic „Opinion Rationale": „Privat-uadjrichtcn jttfolgc, welche wir leibcr allot Grand haben, fur gcitau zn halteit, soll bcr Wiitb fcit zwei Tagen tvicbcr start in bcr Ridjtimg itad) Kricg Gerabe obcr mir im erstcn Stock ba wohnt cut touuberlichcr Kauj. Der trcibt Jhncn bcit gait-zcn licbcit Tag ttttr Politik. Das Reid), bas Laitb, die Stabt — alles intcreffirt ihn. Wcttit ftc’s ihut nicht recht tttachctt, fo fchlagt cr Larin. Sehr tut-aitgcttchme Partei bas, id) verfichere, fchr uitangc-itehni. Wcittt ich ihn obcit recht in Fetter unb Flammcn fchc, ich harmlofcr Feuilletonist hcruittcn in mctttent Stiibchen, id) bcgrcifc bas gar nicht. Machcn Sie fid) alfo nichts baraus, tocittt fid) bcr Larm von obcit and) bei ttttr hcrimtcn batttt uitb tuatttt bcmcrkltd) macht. — Ich bin ebett im Bc-griffc, cinc Schilbcrung bcr aitbcrit Partcicu im Hanse zn gcbcit, ba rufeit citt paar krachzcubc Stint-men: Wcrft ihn hiuaus, ber Kcrt ist fubventionirt, ber Kcrl faugt ait bent gchcitncit Disposttionsfonb! Da cntftcht citt fbrmlichcr Aitfrtthr im Salon, ciiiige Dantcit fallen in Dhmnadjt, bic Hcrren brattgett hiit ttitb her, id) wcrbc beftiirmt, mid) zu crllaren. Mit 3)iiihc gcliugt cs mir, bas Wort zn erhatten; bcr Sturm tegt fid) unb ich fprcchc wetter: Meinc vcrehrtcit Damett ttitb Herren, be-rithigcit Sic fid;. Ich habe zwar bis jctzt rncitt Dekret von bcr Regiertmg nicht crhaltcit, allcin wahr muh cs fcin, bemt cS ftcht ittt „Triglav" ttitb in bcr „Rovice," fchwarz auf wcih. Es wirft biefe Affaire allcrbings ciit fdjlcchtcs Licht auf bcit GcfchaftSgang ttttfcrer Rcgicntitg; bcun was vor acht Tagcn bcr „Triglav" bcrcits gewnht, bas ist nod) nicht an tittch gelaugt. Jnbcfscn nuege id) mid) in Folgc bicscr 9(otiz allcrbings in bcit kaiscrlich-koniglichcn Trauutcn ntcittcs officictlcn, gcheim biS-poitirtcit Fenillctottbcwuhtfcins. Denken Sic fid): 1000 ft. utoimttichcr Gehalt. 7. Diatcnklaffc, fciitc Staatsttnifornt, utcitt College obcit biirftc wahr-fchcittlid) politifch-rothcn Sainmtkragen erhatten; bic Farbc mcittcs Kragcns ist noch nid)t beftimmt, ich fchmcichle mir mit Itnterrtchtsblaii, ftatt bcr Rofcttcu 2 filbcrgcftid'tc Febcm. Dann natiirlich frcic Equipage, Staatswageu. Hci, wic wirb bas Auffcheit utad)cu, wcttit ich in vollcut Staatc bttrch bic Stern-allce fahrcit wcrbc; bic Fremben bleibcit stchcit unb fragett: Wer fcihrt bemt ba, bcr Minister Benft obcr bcr ©iskra ? Mit iiichtcn, wirb man fagcit, das ist bcr gcheim Disponirtc von Laibad). Unb wahrcitb ich so hoch zu 9ioh burch bas Lanb zichc, kencht utcitt orittcr, abcr mtabhaitgigcr Kollege, beit Berg-stock in bcr tnitbcu Hanb, bcit Triglav hitmitf, bic Abhiiitgc bcssclbcn hittbern ihu itid)t ait seiner Un-abhtiugigkeit. Ltebcr Kollege, trostctt Sie fid), ich fchc, Sie stub mlibc, matt hat ja and) cin fnhlciib Hcrz, id) wcrbc Sic fdjott bamt unb watttt mit it eh men. Uitb bamt uitb tuamt foil von bcr rcich bcsctztcn Dispofitionsgchcimtafcl and) citt Brosamcn fiir Sie abfatlcit. Dcnn schcn Sic, id) bin im entschicbcueit Vortheile. Die crstc Bebingung fiir eittctt Fcitillc-tonfdjreiber ist bic, bah cr bazu bisponirt ist. Run ttehittcu Sic bcit Fall, Sic fiitb nicht bisponirt uitb fotleit boch cin Fcnillcton fchrcibctt. Schcn Sie, mir kaitit bas nidst paffircn, bcun ich habe ciitctt gchcitncit Dispofitionsfonb. Alfo, mciitc vcrehrtcit Damett uitb Hcrren, ich habe mid) Jhncn norgcstcllt, Sic wissen nun, wer id) bin, wo id) wohite, bcfudjcit Sie mid) rcd)t fleihig iit mciitcttt Stiibchen. Wctiit Sic vottt Dispofitionsfonb fprcchcn, fo wirb mir ftcts licbcr fcin, Sic fagcit ftatt: bcr Feuilletonist ist gcheim bisponirt, cr ist gut bisponirt. An revoir, Mesdames, auf Wicbcrfcheu, meinc Hcrren! lveheu. Fur men, fur was soll man sich schlageu? Das weitz man noch nicht recht, aber, wic die Bauern sag™, schlagt Euch erst, Jhr wcrdet Euch dann auscinaiidcrsctzen." Lokal- uitb Provinzial-Angelcgenhciten. Stimmen m 6tr slovrnischen Prrsse. y?td)t iit jetter vcrdachtlgenden Weise, wie „£rigtav" mtb „Novice", die unser Blatt als ein von dcr Rc-gierung subventionirtes ihren Lcfcrit demmciren, be-spricht der in Marbnrg erscheinende „Slove»ski narod" den anstergewohnlich niedrigen PrciS, unt den wir nnser Blatt liefern. Ter Schlntz einer Laibctd)cr Korrespvndcnz daselbst lantet also: „Der Preis bes „Laibacher Tag-blattes" mit tiiglicher Postversendung ist 9 ft., sage n c it n Gulden. Wir waren darob erstaunt nnd zn-gleid) bctriibt. Das Erscheinen des Blattes 311 diesem niedrigen Preise wnrde nut dnrch die Bereitwilligkeit der Nemškutarji zn Geldopfern fiir ihre Parteisache ermoglichet. Doch wie handeln die mit Gliicksgiitcrn gcscgnelen Laibacher Nationalen? Haben sic sich jc darum bckiimmert, ein politisches Tagesblatt zu griiubeit, ^as wir fchon tange benothigen? Anstatt den stcicri-schen Slovenen bamit werkthcitig 511 Hilfe zn komntett, thaten sic nichts znr ©ache. Wozu cinch ? niochten sic sich bcnfcit. Die ..Novice" geniigt ja, sic bringt fiir cinc Million šlovcncit cine Halbe Seilc ihres »Nenigkeitskrcimers." Was braucht man niehr. Wozu «in grotzes politisches Blatt fiir die Slovenen, da ja, wie die letzte ..Novice" mit grower Selbstznversicht behanptet, zwei oder brci Zeilen vou ihr rnehr Erfolg hattcu als ganze Spalten der uiufasfeiidsteu i'eitartifel auberwarts. Dicser Erfolg zeigte sich wahrlich bei den letzten Wahlen in Laibach. „Grohthun thuts nicht aUciit, sonst holt die Kuh den Hasen cin", sagt GLthc, jedoch traurig ist es mit nns bcstellt; wir mujjten cs erleben, das; unserc Flihrer sich gar nicht riihreu." Eiue giite Section liber die Grotzsprecherei dcr ..Nobice!" Auf bic iiblichen Berbcichtignngen mtb Em-stelluugen von Thatsachcu burch die „9iovice“ werden wit bei Gelegcttheit zn sprechen kornincn. Votnl - Chronik. — (U 11 gliickssal I.) In ben Vormittagsstnnden des gcstrigcn TagcS ereignctc sich bcr tranrigc Fall, batz die Fran des Nonualschullchrers Hcrrn Joses Stupar von eiiieitt znsaminenstlirzenden geinanerten Gartenpfeilcr gctrosfeu wprde, ivclcher von eincut an fahvenbeit Torswagen urngeworfen wnrde. Fran St. hat cineit Bruch des linfeit Bordcrarmcs eineit Rippcn-brnch mtb cinc leichtc Berlchuug am Kopfe erlitteu; fie ist nicht ohuc Gefahr, da uoch nicht conftatirt werbcn komite, ob nicht burch die Gewalt dcr Erschiitternng inncre SDrgane veriest fiitb. Der Gartenpfeilcr ist bis auf ben Gruttb ntebergcfahreit. Der Fall creignete sich vor bent HauseNr. 13, Polana, an der Laibach, welches Hans ein klcines Gartchen an seiner Bvrdersronte hat. Da die Mage Idngs der Laibach von der Fleischhauer- bis znr Kaserubrticke schr schnial ist, ait einigeit Stellen logar- kaurn Trottoirbrcitc hat, so biirstc es wohl ge-rathcn erscheincu, wenn das Fahreit ait jeiter Weg-siretfe gaitz verbotcn wiirdc. —■ (Der Oberlaud e s g erichts - Pra -! id cut) hat den Slcceffisteit Jgnaz $r eschar in a^tich zum Ossiciatcn bei deni Landcsgerichte in Kla-3c«furt und den Acccssistcn Franz Z ii l l i ch von Z it l l - orn znm Official bei dem LaudeSqerichte in Laibach entaititt. , ~(8ogenlicitatioit.) Wie wir ventehmeit, ^ic Sicitatiou der landfchaftlichcn Logcn fiir die uachstc Saifon am 25. d. M. ftattfinden. — (Vorfcicr bcr Stnden ten versamintuit g.) Mittwoch Abenbs vcrsamrnclte sich eiue Au-zahl Stubcntcil in bcr Restauration bcr hiesigen Ei-talnica, unt sich, wie es hies;, Liber die morgige Ber-sainmlung zu besprechcn. Dnrch die znsallige An-wesenheit etnes Gastes im Nebenzimmer, dcr fiir eineit lomfpondcnteit ber „Laibachcr Zcitnng" gchaltcit nurb, loUeit jeboch ciitige, fiir ihre Sache besondcrs begeisterte JUitglinge bevart in die Hitze gcrathen seiit, dah, wic wir vernehmen, znerst der Fenilletonisten verschiedencr oentscher Blatter iiberhanpt in nichts weniger als ar- tiger Weise gedacht, endlich sogar ber obenndhnte Gaft Von einent ber Anwesenben mit Titeln beehrt wurbe, welche wahrscheinlich beit Anlatz zn einer Ehrenbclci-bignngsklage bilbeu werden. Wahrlich, ein gittcr An-fang fiir die bevorstehendcn Berathungen! — (Studcutcuversa in in lung.) Deni anfmcrk-faineit Bcobachter Jountc cs nicht eittgehen, das; geftern bie Stcrnallcc bei ber Platzrnnsik mehreve frentbe jititge Menschen zeigte, luclchc ntitnnter in fantaftifcheu Ko-ftunten promenirtcit. Das waren die ©tubentcit, welche uach Laibach getommcn find, 11111 eineit Tabor abzn-kaltcit. Wir legeit beit politischen Resolutionen, nichl Li 0 U jgl) v i g er AI e it] che 11 im aUgeittciitcit fciitcn besondern Werth bei, sehcit es jedoch gcnte, iveim jititge Leutd sich auch fiir was auberes, als Bier uitb Mein inter-4 efsiren, wenn sic baOei bie SteUuug ihrer Jngenb nicht,1 Dergeffen. Wir wcrbeu a its bic Beschliisse ber juitgeii Hcrren zuriickkomrnen, falls felbe nicht zn schr beitl ©harafter jugenbticher Fantasterci in sich tugcu soll-tcn. A»s Anlas; dicser Versaminlmtg, welche in ber Čitalnica stattfinbet nnd welche von nahezn 100 Stn-benten besncht werden soll, ist Abends Theater in der Čitalnica, uach welchciu uach bentfchcr ©tubeuteuart wohl ein Kominers heranskristallisircu wird. — (Kritik per Damp s.) T iefer Tage trat ein beut sogenauuten uatioitalen Lager angehoriger Herr in bas Gcfchastslokale etnes hiesigen Kaufmanns nnd wnrde dort gesprachsweise gefragt, ol> er sich auch auf daS „Laibachcr Tagblatt" zt, pranumeriren gebeukc, bas itdchste Woche erscheincu werbe. Was, antroortete er entriistct, auf dieses Schandblatt? Also ein Schanb-btatt 8 Tage bevor cs gebrudt wird. Auch uicht iibcl! — (Edle Handlnng.) Ju der Gemeinde Wiuklern, Pfarre St. Georgeu, cntziiubete am 11. Juli b. I. eiit Blitzfchlag bic Fclbsriichtc in ber geniauerteit Harpse eincs Grundbesitzers, welche aits 22 fogeitaunteit Fenstcrn be* stand. Dcr Mann, ohnehin itahe der Exequirnng, war ruinirt. Der bortige Biirgcrmeistcr, vulgo Segue genamtt, inachtc ber am Branbortc Versammelten Ge-itteinbe ben Borschlag: jeber ivohlhatcnbe Harpfenbesitzcr in ber Gemetitbe ntoge bent Abbrandlcr eiit Harpfcn-feitster mit Fcldsriichtcn sitllen; die Einwillignng alter Anwesenden zn dent Borschlagc deS Biirgernieistcrs crsolgte sogleich. Ein hiibschcr Zng von Genteinsiuit, der cs wohl verdient, znr allgemeinen Kenntnis; ge= bracht zn werden. Korrespondenz. *** Von dcr unfcrcit Save, ©ie wollcn von ntir Ncucs Horen aits bent Gebietc ber Politik nub cine ©d)ilberuug bcr Volksstimmnng gegeniiber beit ueiten Verhaltnissen. Der Landiiiami interessirt fid) znr Zeit der Ernte, ber bevorstehenben Wcinlese- zn fehr mit biefeit ihit so itahe berithrenbeit Angelecjenheiten, so bas; er gegen bic Politik, bei angeboreneiit Jnbiffereutisnins iiberhanpt, zn bcr eroahuteit Zeit vollkommen theil-nahmslos ist. Der Bauer ist teibcr im allgemeinen politifd) indifferent, er erfeitnt mir in jeitent beit vediteit Maun, ber im ©tanbe ware, ihm bie ©latent herab-znmindern. Tod) die Thalfache diirfte ©ie inlerefdren, bay bas Lanbvolk allmalig sich von bcut cleruaten Einslnffe zn emancipiren begiitnt nnd in den fanatifchen Eiferercn bei weitem uid)t rnehr die itufehlbarcit Pro-phcteu unb Forberer bes Bolkswohles erblickt, ja sclbst bie aus Anlas; ber jiingsteit legislatorischen Eiiiana-tioneit mancherorts gehaltetteu Kanzelvorlrage geliube gesagl — belachell. Es ist bies allerdings ein Ansang, soll es aber griindlich besser werden, so inns; die ©chute gehoben werden, erst in einer gebildeleren Generation wird constitutioueltes ©taatsleku wahrhast vvlkslhitmlich werden. Aus beit Beremen. Stonftitutionellcr SUercttt. Am scvftoffcncu Sams-tag Abends sand die zweite ordeittliche ^Msanimluiig des Lereiits im Saale der Schietzstatte dieselbe war vou 118 Mitgliedern besncht, Herr Dr. Suppan fungirte als Borsitzender, Herr Dr. Schaffer als Schrist-fiihrer. 9iach den Mittheilnnaen des Vorsitzendeit, der miter aitbernt hervorhob, tap der Verein bereits .'318 Mitglieder zahle (hente find es 330) iuterpellirte Herr v. Fritfch ben Ausschntz, vb derselbe die in Wien versainnielt gcroefciteit Schiitzen im Namen des Vereins beqrilht habe. Nachdem diese Aiifrage vont Obmaim verneinend beantroortet war, folgte das Referat des Herru Dr. KeeSbacher liber die Griiudung des „Laibachcr Tagblatts.'" Derselbe cntroi(felteX% in langercr, hattfig Viin Beifall nnterbrochener Rede die Nothwendigkeit etnes taglid) erscheinenden liberalen Journals in liaibad), wies ben Borwurs der AbhLngigkeit des Tag-blattes utit Entschiedenheit znrilck, empfabl bad llntermhmen der llnterstiltznng der Mitglieder nnd flcUte fdjliefitid) ben Antrag, das „Laibacher Tagblatt" als das Organ des kon-ftitutionetlcn Bereins zu crflamt. Nach timer Debatte, ait roclcher sich die Herren Hetmaitn, Dr. Uranitsch, Karl u. Raab, Dr. v. Kaltenegger, der Schriftflihrer nnd dcr Referent be theiligten, wnrde bed letztern Antrag einstimmig ciitgenont men. Als nfichfter Gegenstaiid der Tagesorditnng folgte ein ansflihrlickier nnd Lntzerst gebiegeitcr Bortrag des Hcrrn Dr. v. Kaltenegger iiber die 'udui hohen Landosansschnsse be antragten Acndcrungen an der Landtagswahlordnnna bes Herzogthnms Krain; wir gehen bier auf diese intereffaitte Darstellnng nicht naher ein, da dieselbe gematz einent von Herrn v. Fritsch gefteUten nnd von der Perlaiumlitng ein-stimiiiig angcnmuuicitcii Antrage demucichst uach den steno graphischen Aufzeid)itungen in uitfevm Blatte verbffentlicht werden nnd sodann ohnehin vollstandig znr Kenntnis! nit' scree Leser fontnten wird. Hieranf stellte Herr Dr. Pfefferer wegen vvrgeschrittener Zeit den Antrag auf Schltch der Sitznng, der and) augcnommcu wnrde. Aus bent Gemeinberathe. Laibach, 14. August. In geheimer Sitznng getaugtcu gcstcrn die Antrage ber Rechls- mtb Polizei-sectiou des Gemcindcrathcs iiber den Fortbezng der Functionsgebiihren burch beit Biirgcrmeistcr Dr. Costa wahrcud seiner Suspcndiruug nnd iiber die von bet Laudesrcgicrung aitgeregte Fragc wegen Einlcittmg einer Disciplinar - Unterfuchuitg gegen benfetben anS Anlas; ber iucorrecteit unb nicht pflichlgentahcn Hanbhabnng ber Lokatpolizci bciut befauitteit Sokotistcncxccsse zttr Debatte. Es wurben sotgenbe Beschtiisse gesaht, unb zwar iiber den ersten Gegeustaud: Der Gemeiuderath anerfemtt, a) dah bcr Biirgcrmeistcr Dr. Eosta zum Bcznge seiner Functionsgebiihren wahrend ber Daner seiner Suspension nidjt t>crcd)tigct war; 1>) cr geht jeboch in Bcriicksichtigmtg, das; cs bie ©adje bes Gcincillberathes gewesen ware, den Bezug bcr Functionsgebiihren gtcid) bciut EiMrittc ber Suspension bei? Herrn Biirgcrmcistcrs zu sistircn; in Erwagung, das; Herr Dr. Eosta, trotzbent, das; von seiner Discretion ber Nid)tbezug ber Gebiihrcit wtihreitb bcr Snspensions baiter zn enoarten ftaub, biefetben beititod) fort uitb fort crhobcu hat; in Erwagung, das; »Mer biefeit Unt* stanben bent Ansprnche bcr Gemeinde auf Riickvergiitnng biescr uuberechtigt bezogcnen Gebiihren bic §§ 1431 unb 1432 b. G. B. entgegenftehcit biirften, unb in fd)lic^tid)er Erwagung, bas; cs bcr Wi'trbc ber Gemeinbe-vertretnng nicht angeutcffeit ware, in bieser Richtung nut bent Biirgerittcistcr in ciitc gcnchltichc Eontrvvcrsc zn treten, — znr ntotiiurten Tagesorbuung iiber. Ucber ben zweiten Gegenstanb ber Berathung: a) Der Geineinberath finbet in eiue fiirittliche Discipliitarimtersnchnng nicht eiitzugehen, bctn Herrn Biirgcrmeistcr jcbcdi bas Mitzlraueu in seine Leitnng ber Lokatpolizci in Laibach ausznsprechen; b) demsclbcn fiir ben Fall seines Bcrharrcns auf dent Posten des Biirgcrmcistcrs die Leitnng der Lokal« polizei in Laibad) abznnehmen nnd bent ersten Magistrats-rathe zu iibertragen; c) mit den diessalls nothigcit Einlcitungcit ben Piccbitrgermcistcr zn betraiteit, mtb d) das biessalls Verfiigte bem k. k. Lanbcsprasi-bium mitzutheiten. Die Debatte iiber ben zweiten Gegeustaud, bei der and) Dr. Eosta anwesend war, soll eiue schr auf. geregte gcioefcit fein. In semen abgcgebcnen Erklti-rungett will man jebcs Gcsiihl der ihm obtiegeitbeu Verantwortung fiir bie Wahrmtg ber Ehrc ber Stabt vcrmiszt haben, wohl aber foil er bic ihm als Biirgcr-meister znstehendcn 9lcd)tc fehr fd)arf bctout haben. Nach erfolgtcr Abftimmung tegte Dr. Eosta ititlcr Bcntfitng auf § 100 bes Gemeinbestalutes gegen die Beschtiisse 1>, c, d Protest ein. Wir behatten nns vor, daS Recht des Biirger-meifters, Beschtiisse des Gemeinderathes zn sistircn, wctd)e seine, der geiueiitberathlichen Eontrolc unter-ftehenbe Anitsgcbahrnng bctreffcu, einer uaheren Be-leud)tung zu untcrzieheu. Abfertiguug. Das hiesige, in dcutschrr Sprache crscheinende Wochenblatt „Triglav" und neuerdings die „Novice" behaupten, dah das „Laibachcr Tagblatt" von der Regicrung snbventionirt sci. Dah dies nicht dcr Fall und dah diese Bchauptung durchaus unwahr ift, hat der Heransgeber des Tagblattcs bcrcits in dcr „Laibachcr Zeitnng" crklart. Wir warm allcrdings darauf gefaht, dah wir anf dcm dornenvollcn Wcgc dcr Journalistik nicht unangefochtcn wandeln werden, wir achtcn und ehren auch des Gegners Anschannngen und schenken sogar den Verletzungen dcS Anstandes und dcr Sutzern Form Nachsicht bis zu cinem gewissen Grade, abcr mit Liige und Berdachtignng schon 8 Tage vor dcm Erschcinen des Blattes bedacht zu werden, ift uns jourualistisch neit. Journalisten, seien sic welchcr Farbc tinnier, find Kollegeu, nnd es ist znm mindesten nnkollcgial, schon drcinzuschlagcu, chcvor man anfaugt zu fein._ Wcnn dcm „Triglav" dcr Prcis des „Lai-bacher Tagblatt's" mit 6 fl. jiihrlich unmSglich billig scheint, so erscheint unS andercrscits dcr Prcis cities WochcnblattcS, wic cs dcr..Triglav" ist, mit 5 fl. nnmoglich theuer. Wcnn die „Novicc" cbenfalls vor dcr Billig-kcit unscres Blattes znrnckschreckt nnd selbe znr Basis dcr Bcrdachtigung nimmt, so kSnncn wir ihr darauf antwortcn, dah miser Patriotismus in der That nicht darauf ausgeht, uttt Gcschaste zu macheu. Unser Blatt ist allerdings das billigstc in Krain; in anderu Proviuzen, wo der LeserkreiS na-turgemah eiu grohercr ift, erschcinen unabhan-gige Blatter, die soqar noch billiger find, als daS „Laibacher Tagblatt." Ucbrigcns trifft dcr Auwurs dcr Subvention unscres Blattes auch die Regicrung. Wir iiber- lassen es derselben, dem Anwnrfe auch ihrerseits cnt-gegenzutreten. Znm Schlusse noch ein Wort an die „Novice." Sie antwortcn auf die Erklaruug des Eigcnthiimers des Tagblatts, dah dieses nicht subventionirt sci, daunt, dah schon Ssters officiiisc Blatter diesen ihren Charakter gclangnet hcitten. Wie abcr, nachdcm dcr konstitutionelle Verein, also iibcr 800 ehrenhafte Burger crklarten, das Blatt sci ihr Organ, wic nimmt sich da die Bc-merkuug dcr „Novice" aus? Also der konstitntionelle Vcrein stiinde tin Solde der Regicrung? Antwort, „Novice", ist das Ihr Ernst?________________________________ Telegramme. Munchen, 13. August. Neucster Bestimmung zufolge trifft Se. Majcstcit dcr Kaiser von Ocstcr-rcich morgcn in Starnbcrg cin, woselbst ihn der Kouig von Baiern empsaugcn wird. Ncw-Bork, 12. August. Thaddaus Stcffcus ist gcstorbcit. Tclegraphischer Wcchftlcours vom 14. August. 5petc. Mctalliqnes 58.40. — 5pcrc. Metalliqnes mit Mai- und Novcinber-Zinsen 58.50. — bperc. Natwiial-Anlehen 62. — 1860cr Staatsanlehen 84. — Bankactien. 131. — Creditactien 211. — i'oitbon 113.95. — Silber 112. — it. k. Ducatcn 5.39. Witteruug. Laibach, 14. August. Dichter Morgennebcl. Reg en trop ft n, spater theilweise Ansheitermig. Schwach bewegte Vuft. Mittags die Temperatur: + 2M° (am selbei, Tage 1807: f 20 3 °, 1866: + 15 2 "). Barometer: 325 08 P. yinicit. Der morgigc Tag, Dtaria Himmelfahrt, ist int Bauern-kaleuder cin bedcutcnder Lostag. Lon ihm gelteu solgende Spriiche siir Vie Borausbcstiinuiung des Welters: Ist an Maria Himmelfahrt vor Sonnenaufgaug heller Himmel, so day die Sterne lenchten, ist ein gut'Wetter in alien Dingen zu hofseu. (Belgien.) Hat uns're Frau gut Wetter, wcnn fie zum Himmel sahrt, Gewitz sie gnten Wein beschcert. (Deutschland.) Angekommene Fremde. Am 13. August. Hdtel Elefunt. Eduarv TaborSky nnd CaSver Go-riSek, Cilli. — Franz Kaucic, St. Beit. — I. N. Schwein-berger, Wippach. — Wilhelm Stadler, Triest. — Gatzinger, Handelsmann, Wien. — Franz Vipold, Muzivje. — Fr. Selah, Recica. — Moriz Oppenbeim, Kaufm., Frankfurt a. 5Di. — Anna Berschich, Private, Graz. — Grcisin Bere, Wien. — Waschuitiils. BezirksarztenSgattin, nnd Wihiak, Private, Nasseusnh. — Wentz, Kaufm., Hamburg, lldtvl Stiult Wien. Taucnbcrgcr, Kaufm., Wien. — Georg Zoff, Triest. — Franz Billfchitz, Flitfch. — Jofcf Ovsctich, Tricst. — Ernst Elsner, k. k. SBcamte, Planina. — Maria Rohrer, Private, Wien. — Polaj, Viealitatenbesitzcr, Scssana. — Kuntera, Privat, Agram. — Tropp, Schuldirectorsgattin, Krainbnrg. Verstorbene vom 13. bis 14. August. Der Fran Maria Subadobnik, Hausbesitzerswitwe, ihr Sohu Karl, Zuckerbacker, 29 Iabr alt, St. Petersvorstadt Nr. 49, an dcr Lngentuberkulose. — Dem Michael Kra-ntaršič, Mnsikant, fcin Kind August, alt 6 Tage, Krakan Nr. 32, und dem Josef Paulin, Jnnwohner, (ein Kind Josef, alt 3) Tage, St. Petersvorstadt Nr. 82, beide an Fraisen. — Antonio Vlas, Spinnfabriksarbeitcr, alt 22 Jahr, int Civilspitale an Lungentuberkulofe. Drieslrasten dcr Redaction. Herrn I. M. in Laibach: Die Gcscllfchaft, welche bei ihrer Wasscrpartie nach Podpetfch sich znm Empfange PLller-schiisse bestclltc und sich hinterher weigerte, den armen Ar-beiter fur feiue Anslagen zu cntschadigen, hat allerdings nicht honett gehandelt; filr ciitc Zeitnng jedoch ist die Sache von zu wenig allgemcincm Jnteresse. Herrit E. R. in Laibach: Wird verwendet. Herrn Johann L. in Stein : Bevor nnS noch Ihr Wnnsch bckannt wurde, hatten wir im Jnteresse uuscrcr Leser bereits beschlossen, das Berzeichnitz der in Laibach Berstorbencn taglich zn briugeu und hinsichtlich der Freinden imincr schon die Liste dcr am Tage vorher angekommenen zu v?rLssent-lichen. Zeichenunterricht. Jlofcf S'djtUffll’r, akademischcr Malcr in Laibach, Ein prachtvolles Oelsarbendrnckbitd nach Ganermann in schwerem Goldrahmen ist tint 15 fl. zu einpsiehlt sich als Zcichmingslchrer. N-ihcres in Lessen, verkailfen. (5) Wohmuig, Kogel^sches Hans am Kongrehplatze, 2. Stock. ! Dasselbe ist imZeitungs Comptoir znr Ansichtansgestellt. Wohnungs- A n z e i g e. Am Ilnuptplntz UTr. 14 int zweiten Stock ist tine Wohnnng mit 7 Ziin-mern, Kliche, Speis rc., nnd in der Spltalgaeihie JVr. *«» cine Wohnnng mit drei Zimmern, Kiiclie, Speis rc. siir Michaeli d. I. zu vergcben. Naheres in dcr Handlung des Jos. Scliroyer, Spital-gaffe. (2-1) m m Mur nod) tinigt Cage! Schluss-Busverkauf, trobci besondcrS nnlcr audcren Artikeln die Wintcr-Waarcn, n. j.: llameii-Mmiwle , llmlians - Tiiclicr, Winter - IIuticiiHtoff'«, (»iletM, fiirlii)c« 'i'iiriicr nub Velours, burnt Fs’ttuen-Sclittfwoll-Stiilzl, l-'.elinc'jiM nub CnptelioiiK, so wie ftitifle Uiixer IjOilil fllr graucn uub Hcrrcn zn ticf herabgcfetzlcn Preifeu ver-kauft mcrbnt bti Albert Sajiz, (4—1) Spitalgasse. Zur Ieier des Heburistages Sr. Maj. des Kaisers' 50 i c it 51 a g It i’ it 18. Ailg n jt 18 G 8 (bei giinstiger Witteruug) | in Leopoldsrnhe Doppel-Ooncert I der Musik Capclle bed k. k. Jnf.-Neg. Freih. v. Hnyn j mit Illumination und Feuemcrk. Fllr vorzllgliches, abgclagcrtes Marzenbier, schmack-hafte Speisen, prompte Bediennng wird bcsviidere Svrge tragen nnd dem geneigten Besnch cinpfiehlt sich ergebeiister A. Mioulinid, Restanratcur her Brauerei. Slufatrfl 7 Ulir — Giitvcc 10 kr. — .MiiiDcr frei. Wiener Biirse vom 18. Aiikust. Mneral-Wiijser, als: Adclholds-Qacllc, Ilillincr, Karlsbador, Eger, Friedrichslmllcr, Gicshllblcr, tilci-eheiibcrgcr ( oii.stniitins-Um*lip, Iltiller.lod-, Klausnor Stalil-, Maricnbadcr Krcuzbriin-ncn, Prcblaucr, Pttllnaucr nnd 01‘ncr Bitter, Kccoaro, Roliitsclier, Saidschitzcr nub Sel-terscr sind beim Gefertigten von frischer Fiillnng angelangl. Audi ift bafelbft Marieiibader Krun-ncnsalz, Karlsbader Siirudelsnlz, Pastilles do Glciclienberg nnd znr Bereitnng dcr Seebadcr: ra| | Meerwasser -Mutterlauge | zn habcn. (1) feV 5pt;trci-, Material-, Wcin- und ivaarrn-Handlung i^| Peter Lastnik. Eduard Mahr’s Parsumerichan-llivg empfiehlt eincm p. t. Publicum allc Gattungen Parfunierie- und Toiicttcartikcl insbeeondere: (6—1) J. Ritter’s garantlrlo Znlinbfirstcn, dto. Kasirmesser, I’uritas spezlllsclie Zalmseifo v. M.-Dr. 1 abcr, Ozou-Miiitdwasser von Dr. Faber, Anathcrln-Mundwasser von Dr. Popp, jMundwasser von Dr. Ebermann in l’rag, dto. v Dr. l.eyer in Graz, dto. v Dr. Tanzcr in Graz, dto. „ Englander in Graz, Zahnpulvor v Dr. Ebermann in Prag, Ylang Ylang Parfumo v. Atkinson in London, Dalmahoys Curious Essence, Savon Laclitarius au sue do lactuc | dto. dto. Ilouiinet de l’imperatrice Violettc de Parme .L.Legrand I in Paris. Staatsfonds. 5#erc. oftcrr. Wiihr. ttC. v. 3. . dto. National Anl.. dto. MctalliqucS Lose von 1854 . Vosc von 18«), Sojc von I8(i(), Fiinst. Priimiensch. v. 1864 . Qrundontl.-Obl. Stcicrmart zuLpCt. Ktirnten, Krain n. stiiftcntanb 5 „ Ungarn. . }U5 „ Jt1!-. n. Slav. „ 5 „ Sicbcnbiirg. „ 5 „ Action. Nationalbank . . Creditanstalt . . 9!. o. EScomptc-Mcs Analo-ostcrr. Bank . Celt. Bodcred.-Anst.. Ccft- HVpoth.-Bank . Stcier. EScompt.-BI. Kais. Fcrd.-Nordb. Siidbahn-Gclellsch. Kais. Elisabcth-Bahn Carl-Lndwi^-Bahn . Sicbcnb. E>senbal,n. Kais. Franz-Josesob.. Fiinsk.-Barcscr E.-B. Alftld-Fimn. Bahn . Pfandbriefe. Nation, ii.ffi. vcrlo«b. Una. Bod.-Crcditanst. Allji.ost.Bod.-Crcdit. dto. in »z J.rtiikz. . Geld Ware 56.15 56.25 59.30 59.40 62.40 62.55 I 58.40 58.50 ! 78.25 78.75 84.60 84.70 93.50 93.75 96.60 96.70 i. 88.- ; 84.— 90.- 76.60 77.25 76.— 77.— 71.50 72.75 731.— 733.- 211.80 212.— 634.— 636.— 1168.50 169.— 180.— 184.— j 70.— 72.— 1872 1875 181.30 181.50 103.— 163.25 210.25 210.50 150.75 151.— 160.75 161.— 130.75 137.25 I Gold ©arc Ccft. Hypoth.-Bank . 96,— 90.50 Prlorltats-Oblig. Slidb.-Gcs. zu500?fr. 00.50 90.75, dto. BonS (i pEt. 210.— 210.50 Nordb. (100 fl. t!M.) 80.25 89.75 Sicb.-L.(200fl.o.W.) 81.50 8a.— !I!»doIfSb.(M0fl.o.W.1 82.—: 82.50 Franz Jos. (200 ft.©.) 80.30 86.80 Lose. Credit 100 fl. 6. W. . Don.-Dampssch.-Gcs. zu 100 fl. CM. . . Tricster 1(M) fl. CM. . dto. 50 fl. B. W. . Osener . 40 fl. ii.SB. EfNerh. . fl. 40 CM, Ealni . „ 40 „ PalffY . „ 40 „ Clarn . „ 40 „ St. GenoiS „ 40 „ Windischgratz 20 „ Waldstein . 20 „ Keglevich . 10 „ RudolfSstist. lOo.W. Wechsel (3 Mon.) 104 75 165 25 "vndon 10 4>y. fetcrl, 153:25 153.75 PariS 100 Krancs . j Miinzen. 98.50 08.70 Kais.Miinr.Ducatcy. 1)2.— | 92.50 20-Francsstiick . . . 101.— 101.50 BereinSthaler . . . 84.25 84.50 Silber................. 94.— 118.— 53.— 31.— 108.— 37.— 33.50 32.50 31.— 20.— 21.— 14.50 14.75 94.50 94.65 45.20 5.39 9.09 1.(57 111.75 94.50 120.— 55,- 32.— 173.— 38.— 34.50 33.50 32.— 21.— 22.— 15.50 15.25 94.75 94.85 45.20 5.39» 9.10 1.07» 112.— Berleger und filr die Redaction verantwortlich: Otto mar Bamberg. Drnck von Jgn. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach.