N«-. Is>». Freitag den 7. September R85Z». Z. 507. a K. k ausschließende Privilegien Auf Grundlage dei! a. h. Privilegiengesetzeö vom 15. August 1852 hat das Haudelsministeiium am l?. Juli 1855, 3. 1614^ 1322, dem Piclre ?l'M^nd Lecontte de Fontaiue More.n, in Paris, über Eillschrei-le» dessen, Bevollmächtigte» 3>'a»j v. Derpowsky i,i Wiei», Iosefstadl Nr. 59, auf die Erfmdung sine, herlnetischen VerschlicsiungslVorrichtung (genannt (>l,-lul-^l^ui- :» (ji»plii»^n,<.') für Gasrohren, Wasserleitungen u. s. w,, eir, ausschließendes Privilegiunl für die Dauer Eines Jahres verliehe!,. Die Piivilegiumsb/schreibilng, deren Geheimha!' tuna, »icht angesucht ,vu,de, befindet sich in, k. t. Privilegien-Archive zu Jedermanns Einsicht >» ?lufbe-wahrnog. Auf Grundlage Veil a. h. Privi'ssglengesetzcs vein !5. August 1852 hat das Haud^ömioijieiium au, l? , Juli 1855, ,Z. l5975^l«12, de», Johann Giün in W,e» , dau?!!>had<>- in der Iosefst.,dr Nr l!)0, auf cine Erfindung, Uhreu (Schlaguhr» ohne Laufwerke) zu erzeugen, welche mil einer Zugkraft gehe» und Viertel und Stun^cl» oder leyiere allein >chlage>,, zu>l, Schlage» lei» Naderlanfwerk haben, nur auf eine, Platie a»g. fertigt seien, uud um meht a!ö die Hälfte wclnger Bestandtheile besitze» als gewöhnliche Schlag-uhren, ciu auslchliesieilde) Privilegium für die Daucr von füuf Jahren ve, liehe». DieP!iv,Ieg,umSbeschl!,'ibuug, deren Geheimhaltung aügesncht wll de, befmoct sich im k. t. Privilegie»-Alchive il> Aufbewahrung. Auf Grundlage des a h. Piivilegieu^esetzes vom >5. August 185^! hat das Handelsmimsterium at„ l? Iu!> 1855, Z. 15848^1288. dem Baitl,o!°m>ms Martin Gilvur und Comp. zu Lüttich und Brüssel im Kö-mgrciche Belgieu, übe, Eiuschieiten seines Beoollmach.-ligcen Kar! Werheim. Povaten m Wien (Nr. III? in d.r innern Sla^t), auf die Erfi„duna ir» der Kvii-struktion oon Thürschlössern, »ach »velchrr diescldei! üiitielst fioes einzigen !i?e,i.'^gil!ig d.'r Ha,,d eilcu'.'der durch geiad^i, Druct des ^tüopfes »ach ooiwärl) oder dulch 'Aiislch^ich^u g/öffi,et norden, uud hiednrch all^ bei den Schlössern mit Schnallen eiiureicoden Ueb»?l-»lande be>e>tigec seien, »'in auöschiiesleüdeö Privilegium für dle Daucv Einei Jahres verliehen, Dic,e ^rsii,ou,'g ist in Belgien ursprünglich seit 23. M.irj 1854 auf lO Jahre, si,>e Uerd/ssciun^ der. selbeu seil l. I»ni 1854 auch auf »0 Jahre und eine zweite V.ll'.i'srrlmg seit 3, I.inm'i' l855 auf ^0 Jahre piivilegii t. Die Priv!l>'giumZbesch,eibung, d^rei, Gchei,nhal-tu!,g nicht angesucht wurde, befi.,dct stch iin k. b. Pri-vilegiei,. Archive zu Iidrrma-ms ^.„sichc i„ Aufbe-Wahrung. Auf Grundlage te? a. h. PrimIegiengeseßeS vom l5, ?iug st >852 Hal das Hai>de!öM!Ulst.r,um am l!). Juli l85!>, Z, I6^i»:!,l., D^-l"w?tl iu Wie,, ^Josefst^dt N>'. 56,- , auf die (Irsi,,. dmig cioer neueu Zw,rnmasch!ne sin' Seide, i^nx,.-'vl>lle, Schafwolle, Fl.,cho und Übelhaupt alle Faser, steffe, ein auS!'chlies;eudfmdl,ng cines eigenthümliche!, äjeifahrclis, lini au,s gewissen biiuülinösen Niincral' substanzc» ftaraffilihaliigei) cder Parassinöl und aus diesem Paraffin zu gewmuen, ein ausschließendes Pri-vileginm für die Dauer voll zwei Jahren oerliehen. Die Pik'ilegiumsbeschr.ibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, l'efmdet fich im k. k, Piivile. gien.?lrchioe iu Aufbewahrung. Auf Grundlage de) a. t). Privilegiengesetzes vom 15. August 1852 hat das Haudelsmin'stcrium am >7. Juli l855, 3 16l4I^(I2!, dem Alfred Isidore Honari.' Parent, Fabrikanten in Paris, über Einichre,-ceu sciueö Bevollmächtigten Franz v. DerpowZki in Wien, Josefstalt Nr. 50, auf die EifindlMg einer '^,'elho^e, die Me lalle zu sti ecken ui,d zu platten, ein ^ublchlirizendeS Piivilegiun, für d»e Dauer E.ileo Iah-les re>I,eh»'N. Die Privilegium^beschreibuug, deren Geheinihal-lung mcht ange>ucht wurde, befindet flch >», k, r, Pii.'ilrgien - Allyil'e zu I»dnmau»^ Einsicht in Auf-bewach, ung. Auf Gruildlage des a. h. Privilegieugesehes vom l5. Aligust 1852 hat das Handelömunitoimi» an, l7. Ia!i 1855, Z. »5^78^1 ill 5, dem ^iechamter Jos.s 6l0>) i„ Hünfh^us ('^jlttoriabad i»il. 20?), auf die Cr-fiiiduüg der Anw.',,dung von ooalen, vulkanlslliiu ^umililelajli lll» c Schlauchen auf rotlirende, so wie Cyll„oe,.', Hebel-, Waiierpumpe,^ Feuer>pr>l)en ° und ^ultveucilato ei, em i 5. ?lugu>t 1o52 yac 0as Handeiomiülstelinnl au> 17. ^ll!i »855, Z. itt!i2^!^2(,, dem Adolf M.l,er, F^' olikobesitzei , und W. !)y, Webomeiste, , beide ju Hannover, über Em>chre>c,n ihieö-bevollmächtigte» Ignaz Lieben. Hiaoi Nr. 72!», auf d,c Eifitidung, bei den Krafl-We^e,lüh!eil (l'cin'tts./i^unn»«) das fur die Arbeiier gefährliche uud mil Ulizucra^Iichkeilei, ft«, o>e Weberei verbundene Herau5>chntllel> de5 Schüfen ^V>el,'elschlssche»5> alis dein ihm zu seinen, l.'auje an gewiesene» NIlcl)ei>. D»e Plil'ile^iulN^beschreibung, deren Geheillchal-cuug angeluchl wuroe, d.slndet sich n», t. k, Prioile' gicil Alch've in Aufbewal)>u»g. Auf Grundlage te) a. h. Privilegiengesetzes vom l5. Augu,^ 185^ hat da) Hanoelsmiuülenluu dein Josef ^chlesberger, BiailNtiVeiner i» W>rn, Leopold-iladt, Pratelstiaßr Nr. 4»5, am l7. Juli ,855, Z. 1597l)^l3l6, aus die Elndectung uud Verbesiclun^ der Erzeugung eines Lackes ooer Firnisses Dinier den» N.imei, ^!)!o!diu) zur ?lu5l-!eidu»g vcn Hc>lzgedun0e!!, wodurch die Mittheilung de) iu den^ldeu elilhalteueu ^ärbetErirakiiv.-Stoft'eS an die da,iu befinolichen geilt,» geu Fluss'gtenen, < alllenrlich an ?lli-ohol, ver«» ed,u werde, dies Flüssigreilen sich ie>n und wa^rhell ei.-halten, und dereu '^ersillchligli,,^ , gle,chwle bei der Aufl'elvahrung in gläsernen Flache», unmöglich sei, ciu auoschüeßences Privilegium fur die Dauer Eiueo Jahres vil liehen. Die Privilegiumöbeschreibung, deren Geheinihal' rung ange!ucht wuide, befindet sich im t. t. Piivilegien Archive >» Aulbewahruüg, Auf Grundlage des a. h. Plivilegiengesetzes vom 15. ?lugust 1852 hat ras Handelsministerium am 11. Juli 1855, Z. 1540^l240, dem Georg Burchard Scharuweber, Kaufmauu in ^c:Iiu, über Ellüchrei-lei, seines Bevollmächtigten des Hof- und Gerichcsad vol-aren Dr. Drexler in Wieu, auf die Erfindung der Zubereiiung u,id Aniveudung ei!,es Mitc.ls unter den, Namen ».^l!ll'1''lil's den CloarVu und sonstige!,, die meuschlicheu E,ilreii>ei>ce au<-»ehilieudeu Behallern zu rutfernen, ei» ausschließendes Plioiiegiu!» für die Dauer Ee5 Iah:es ve>liehen. Die PrivilegiulNübeschreil'uug, deren Geheinihalcung aügeslicht wurde, befindet sich im t'. t. Privilegien Archive in Aufbewahrung. 1. IV ACADEMIA 1)1 BELLE A11TI PROGKAiMM.V 01 CO.NCORSO al premio »IYI-1US. L1 I. R. iVcadcmia invila i pillori lanlo mziouuli cju.inlo estcri a concorrerc üi] 'B^iJMIiMlllllll.lWWlüMIIIIIJIIWIIWIBHIilll^l^lliiilIHWilllitllltlll ^MWMWBB preinii iiistiliiili düll' illustre e benemerito clefaitlo Consigliere Imperiale cav. Enrico Mylius, da conserirsi nel prossimo anno ]856 agli autori d(?i quadri clic ne saninno gindicali merilevoli. PAESAGGIO STOKICO (concorso rifuribile alt' anno 1854«) Non essendosi riconosciute meritevoli di premio le opcrc presentale 1' anno scor-so, a tenore del Prog ram ma 2£ miiggjio i853; I' Academia rinnova il conco-rso al premio stesso sul segucnlo Soggktto zz II batiesimo di Clorinda rr vcdi Tasso, Canlo XII. st. (]Q e Gj, II quadro sara in tola, dipinio all' olio e dolla mis ira precisa di meni o. 85 in allezza c meti i l. 20 in l;irghez/a.— Le figure del primo piano non s.nanno ini-nuri in givuidezza di centiin. 20 e 11011 maggion (ii c(;niim. 25-Premio ~~ ausliiaclie lire scKocenUi (700) P1TTURA I)' ANIMALI (concorso riieriljile «di' .mno 185h) Soggetto ~~ Una Maudra in »ipnso. 11 quadro sarä in lela, dipinto ;dl* olio a della piecisa misnra an/iresenla:e prima delle ore qualtro po-ineridiane del giorno 3o giugno >8567 JNon saranno licevtite quelle ehe non ver-ranno cons< gnale pi'ecisauienle enli\) 1' indjcalo lennine, per mi commosso dull* auloro, (ill' Economo Cassiere flcll'Aca-derma, ne pot.ranno ariimeltcrsi giuslili-ca/.i.uii sul riiai'd'j. L' Academia non si carica di liliiaie le opere, quantun-que ad essa dirette, ne dall1 lifl'icio di Pohla, ne dalle Do-gam;. Liiascnedun opera sura c»niriise»nat.'i da uti' epigrafe ed accompa» sala d.. una lelteia sigillata, poitante aldi fiori la s cssa epi-giafe, e dcutro il noine, cogucnn', pa-liia e dumiciliu dell' aulor«;. UUi\> qwe-sla leitcro, d via V npcra acc<>mpagtiarsi con una desci i/.ione che spi<-gbi la inente tleir auioie, accioche, cons unlala C"IT eseeuz,iune; se ne giudicl)i I;j corrUpon-(.|eir/,a. Le descri/.ioni si cominunicheranno ai Giudici : le letlere sijjillale sm anno gelo- I'll« samenle cus( «uliie unitameaLc ;ii giuduii «leg i allri co »corsi. he o^mvi: jjiemiaio divenünio propiieL;t dfir Acddeinia, c nc:J«t esp isixionu so-no rli . into; c mi tma C'HOiia t: Cin I' is-ciizi-Hie Mil;«»-«, il 9 I g'io iW55. Pi'i la I i cM'li.'iua FK.OCESCO HAYEZ. Z. 547. i. (,) Nr. >55,l'^ Kund in a ch u n g wegen Lieferung von Wasser lei-lungsröyren und sonstigen Bcstand-tyeil c n für die L a i b a ch - T r i e st er. Strecke. In Folge hohen Ministerlal-Erlasses vom 2l. August l8,,5, Z. '^"^^, wird die Lieferung von gußeisernen Wasserleitungsröhren sammt Schrauben, ferner Entlastungokästen und Probirröhren mit Pwbirhahnen auf der k. k. südlichen Sraats - Eisenbahn im Wege der öffentlichen Konkurrenz durch Ueberreichung schriftlicher Offerte an den Mindestfordernden überlassen. Denjenigen, welche diese Lieferung zu über-nehmen beabsichtigen, wird Folgendes zur Richtschnur bekannt gegeben: j. Es sind in Allem 2U442 Zentner 4ll Pfund 4 und 5zöllige Gußröhren mit Muffen (R o h g l, ß), so d a n n <>8 k 5» Zent li e r98 P fu nd Guß -röhren mit abgedrehten Flanschen und gebohr-ten Löchern, wozu auch 24 Stück Entlastungs-kästen von Gußeisen, sowie 4tw Stück Probirröhren mit gehobelten Deckplatten und Ablaß-pipen gehören, endlich 27MW Stück diverse Schrauben mit Muttern, welche Bestandtheile für die Wasserleitungen zu den verschiedene« Stationen bestimmt sind, auf den Slarions-platz Laibach zu liefern. Hierbei wird jedoch bemerkt, daß für die erste unten naher bezeichnete Parthie, und zwar: für den Stationsplatz Rakek vorerst um l<»5><» gerade 4zöllige Muffeuröhren;— M» Stück derio Röhren mit 2 Flanschen, — 48 dto mit einer Flansche und einer Muffe, — und 48 mit einer Flansche und ohne Muffe; — ferner um 24 Stück Probirröhlen und l^ll Stück Schrali-den weniger, als oben angegeben, zu liefern sind. Die Nachbestellung dieser Bestandtheile, sobald sie crsolderlich würde, wird nicht spacer als bis Ende Dezember l. I. geschehen, und der Lieferant hat sich im Offerte verbindlich zu erklären, auch dieses Quantum auf Anordnung der Zentral-Direktion für Staatseisenbahnbauten nachzuliefern. Diese Lieferung kann entweder im Ganzen oder in den nachfolgenden Parthien geschehen, wobei die Stückzahlen aus dem den Lieserungs-bedingnissen beiliegenden Bedarfsausweise genau zu entnehmen sind, 1)Für die Stationsplähc von Laibach bis einschließlich O berle sc c c sind für jetzt erforderlich : an Rohguß 4zölliger Muffenröhrrn 32 Zentner litt Pfund. An Röhren mit abgedrehten Flanschen und gebohlten Löchern, wozu auch die Entlastungs-kästen und Probirröhren gehören, für welche letzteren eben so viele messingene Ablaßpipen zu liefern sind: ltt»4 Zentner 76 Pfund. Sodann s)M)l) Stück Schrauben sammt Muttern. Dic oben erwähnte Nachbestellung für den Stationsplatz Rakek beträgt nach dem Gewichte: 1335» Zentner 50 Pfund Rohguß, 380 Zentner li« Pfund Röhren mit gedrehten Flanschen und gebohrten Löchern, WO Stück Schrauben. 2) Für die Strecke von Stationsnummero 5^2 'I- 2<1 bis Divazza sind erforderlich : 9358Zentner«« Pfund Rohguß, in'5zö'lligen Muffenröhren; 183«Zentner 2UPfo. 5,zöllige Röhren mit abgedrehten Flanschen und gebohrten Löchern (nebst Probirröhrcn und Entla-stungökästen), endlich iiMW Stück Schrauben. 3) Fur die Strecke von Divazza bis Ses-jana 5,0 t 3 Zentner 8s zu Anfang Mai l^5tt oaö 2. Drittheil, und bis Anfang August »k?5ii das 3. Dritthell der ganzen Lieferung nach Laibach abgestcllt werde. N. Die auf einen l5 kr. Stempel ausgefertigten Offerte müfsen längjlens biS 2tl. September is,5^ Mittags um l2 Uhr versiegelt und mit der Aufschrift: »Anbot zur Lieferung der gußeisernen Fohren und sonnigen Waffersta-tl.'Nvbestandtheile für die Strecke der südlichen Staacsbahn" versehen, bei der k. k. Zentral-Direttion für (iisenbahnbauten in Wien, Woll-zcile Nr. 8t)7, eingebracht werden. III. Jedes Offert muß den Vor- und Zunamen des Offerenten und die Angabe seines Wohnortes enthalten: In dem Offerte sind folgende einzelne Einheitspreise und zwar sowohl mit Ziffern als mit Buchstaben anzugeben: l)Für l Zentner 4- odcr »zottiges Muffenrohr (Rohguß); 2) für l Zentner Röhren mit abgedrehten Flanschen und gebohrten Löchern, wozu auch die Probirröhre» und Entlastungskästen gehören; 3) für l Stück Röhrenschrauben sammt Muttern 4- oder 5zöllige Röhren nach Zeichnung; -4) für l Stück Probirhahn bei den Probirröhren. Offerte welche diesen Bedingungen nicht entsprechen, oder andere Bedingungen enthalten, können nicht beachtet werden. llV. Der Offerent, welcher seinc persönliche Fähigkeit zur Ausführung derlei Lieferungen bei den Staatseisenbahnen nicht bereits dargethan hat, muß diese Fähigkeit auf eine glaubwürdige Art nachweisen. Ferner hat derselbe ausdrücklich zu erklären, daß er die auf den Gegenstand dieser Kundmachung Bezug nehmenden '^läne, den Bedarssausweis, die allgemeinen und besondern Lieferungsbedingniffe eingesehen, selbe wohl verstanden habe und sich genau darnach benehmen wolle, zu welchem Behufe er die erwähnten Dokumente noch vor der Ueberreichung des Offertes unterschrieben habe. Die gedachten Behelfe werden bei der Central-Direction für Eisenbahnbauten zu Wien in den vormittägigen Amtsstunden von l) bis 3 Uhr zur Einsicht für die Offerenten bereit gehalten. V. Ist dem Offerte der Erlagschein über das bei dem k. k. Universal-Kameral-Zahlamte, als Staats-Eiscnbahn-Haupt-Kasse in Wien, oder bei einer Landcs-Haupt-Kasse außer Wien erlegte Vadium mit fünf Perzcnt von der nach den'Offertspreisen entfallenden Lieferungösumme bcizuschließen. Das Vadium kann übrigens in Barem oder in hiezu gesetzlich geeigneten österreichischen Staatspaviercn, nach dem Börsenwerthe des dem Erlagstage uorausgehenden Tages (mit Ausnahme der nur im Nennwerthe annehmbaren Obligationen der Verlosungs-An-lehen von den Jahren I8IN und »83l») erlegt werden. Auch können zu diesem Behufe gehörig nach dem Paragraph^ 1374 des a. b. G. B. versicherte hypothekarische Verschreibungen, welche jedoch vocher in Bezichung auf ihre Annehmbarkeit von dem Nechtskonsulenten dieser k. k. (5entral.Direktion oder einer k. k. Fmanz-Pro-kuratur geprüft und anstandslos befunden worden sein muffen, beigebracht werden. Vl. Die Entscheidung über das Ergebniß der Konkurrenz-Verhandlung wird von dem hohen Ministerium für Handel, Gewerbe und öffent- liche Bauten nach Maßgabe der Annehmbar keit der Offerte und der Vertrauungswü'rdig-keit des Offerenten erfolgen. Bis zu dieser 'Entscheidung bleibt jeder Offerent, vom Tage des überreichten Anbotes an dasselbe, gebun->den und verpflichtet, im Falle sein Anbot an-^genommen wird, den Vertrag hiernach abzuschließen. VIl. Das Vadium des angenommenen Anbotes wird als Kaution zurückbehalten wer? den, wenn der Lieferant nicht etwa (was ihm gegen besonderes Einschreiten freisteht) die Kaution in gesetzlich zulässiger Art bestellen will. Die Vadien der nicht angenommenen Anböte werden sogleich den Offercnten zurückgestellt werden. Von der k. k. Central Direktion für Eisen-bahnbauten. Wien am 28. August l855, K onkur 5 - K ll n d IN a ch l! ll H. der sleielm illyr. küsle»!. Fmcm^aild^s < Di>kk- lioii, bcllvffend oie WlVderbesetzlmg der beim k, k. KoivmclzialzoUainte in Rouigno erledigten EiünetMcikstelle, Bei dem k. k. Kommerzialzollamte in Ro° vigiil) ist dle Eiinil'linnlsstelle mit dem jähllichcn Gehalle von 7(W f! , d.m Genusse einer freien Wohilung, oder in deren Erm^nglun^, eines lttA Quarti>geldes, dann mit der Verpflichtung zur Leistung einer Kaution ausgeichrieben wiro. Bewerber hc»ben ihte gehörig belegten Gesuche, in w.lch.n sie das Alter, die lmtadelhufte Ü)l0ial>lat, die zurückgelegte!! 3tudie», die elwor-benen Kenntllisse im Zoll-, .Nasse« l«nd Rech» nun^bw.sen, die Ablegung der mit glttem Eefolge bestandeneli Prüfung aus dem neue» Zolloerfah« rrn oder drren Befreiliilg, die Kenntniß der deutschen, italienischen und allenftill« einer slavischen Splache, cnollä) il)le bisherige Dienstl.'istl.ng nachzuweisen yaden, binnen der anberaomlen Konkln^slilt be> der k k. Kameral.Bezirka-Vel-walcul,g in Capooistlm ein^biin^en und gleich-» zeitig anzugeben, auf welche Art sie der Kau» tlonopstlcht nachzukommen andenken, und ob sie t irgend em.m Finanzbeamten dieses Amtsbe» reiche» verwandt oder versch>v,i'gert sind. Giaz am l. September l855 Von d,r k. k. steir. illyr. tüstenl. Finanz' Landes-Direktion. Z' 5^4^ ^^t)"' Nr. ^8Ü^ K o !l k ll r s c K u » d lN a ch ll ll g. Im Bereiche der k. k. steir illyr. klisjenl, Fioanz' Landes-Dneklion ist eine 'Amiünssizi.llästclle mit dein IatU'eögchalte von Sechshundell Gulden und der Verdiilolichkeit zur Leistung cinel K^ln tion im gleichen Betrage zu besehen. Die Bewrlber um diese Dien'iesstelle, oder für ren Fall oer graduellen Vcnrückung um eine Amlüoffizlillsstclle mtt dein Ial)ic6gel)ültc uon .",lM ll., -i5»l1 fi. und N>0 sl,, yaden lyre mit det elfo>oell>chl'n Htachwcisullg liber ihr Alter, E'tand, R.ligilinöbekellnliiiß, dcinil liber il)re Dienstleistun^. caoellosc Moralität, Au5b>ld«mg im Manipulations-, Kliff..'- und Rechnungsgeschäfte, ferxets über die mit gutem Erfolge bestandene Prüfung aus dem neuen Zolloelsahren und d.'r Warenkunde, und endlich über die Fähigkeit zur Leistung einer Kaution belegten Gesuche bis zum 3, Oktober l855 im vorgeschriebenen Dienstwege an diese k. k. Finanzlandes-Direktion zu leiten, und darin zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten i>, diesem Flnanzgebicte verwandt oder verschwägert sind. K. k. Finanz-Landes Direktion für Steier-m^rk, K'ärnten, Krain und Küstenland. <Ära,; am 23. August 1855. Z7 548^......:.'......lZ..... " ^.......' Nr. 8725. K u n d m a ch u ,i g. W.^en Ve'paiitung des Verzehru"gösteuer Bezugs im Umfanae der sechs B.kt'onen d>s p.'liti- schcn und St.ue^czirk's Umgeb. La>bacl>. Bon der k. k. Kamerol - Bezirks« V>rw,.!tung in Laidach wild bekannt gemacht, daß die Ein- 5« Hebung 5er aU gemeinen Äerzehrungssteuer voi< den steuerpstlgc" U^t^rnehmuilgen, deö W.in-, Nrk ll>n^»b. Lalbach blloenden Gteuergeme.nden, und zwar: l Der zur l. Sektion gehöllgrn Kat^lstla!- Gemri,'dl>»: St. Belt, 3"yer, Dl<^a, Draule, Golowcrou, l)der. ulid Ulttcr-Schischka, Odelsenlza, Prcöka, Sailed^, Slcnn'sillch, Sluocnzhizy, Topol, Zwi-schcnwasscrn, Gleliutz, Vischm^c, er- uno Unter ^lr,nt,ch, Si-vlle, Tatzen. l. Del M- 2. Sektion gehörigen Gemeinden: ^hernutsch, Podgorltz, Naogoritz, Slosckze, Gamlmg, ^ejckza. lll. Der zur 3. Elkiwn gehougen Gemeinden: Kasckel, St. Agalha, Oodllline, Wlso vll, Slape. Uomatd, Sl, M^rllli, Mo ste. Orlc, Poomolntt, Slefanooors, S" dobrava, Sostru. ! V Dev zur 4. Diktion gehörigen Gemeinden : Sl. M. 1ft59, d. l. flir d,r Zeit V^)M I. Nooembcr l8.'^> dis letzten Okrober 185»«, mir dem Vorbehalt» der stillschweigenden Erneuerung auf die Verwal tungöjahre l8.,7 und »858, im Wege der münd. llchcn öffeiilüchcli V rst.,gcru>,^ und durch An nahnie sa'rNtllchcr ^sscrtc >n Pacht gcgrbcn wird. Als AliSN'sspreis wild »ücksichtlich dev S^kt.on I. fur Neiu . 58U4 si. 47 kl „Fleisch . ^54^l. 34^tt. zusammen .^ 7MU si, 2» '^ kr, Slkticli II. fur Mm . 2275» si, 2« ki >> Fleisch . 2,9 si, 46 kl-zusammen . ^4l>5 ft. l^' kl «lskt on NI. für W.i" . 40»? si. 35 kl. „ Fle,sch ^ 4!N si. 2V tr. ' zusilmmrn . 4^il5> ft. 4 tl. Slkt'on IV. sür Wein . 2333 ft 52 k>, » Flcisch 37tt si. 57 kl. zusammen . 27tt4 si.' 49 lr Sektion V. sm Wein . !7i>!> si. l9 kl' « Flch'ch . 4ll2 si. 22 '/4 kr, zllsammen . 2-Sektion Vl. für Wem . 5553 st. 43 k>. » Fleisch 425 si. 42 kr zilsammrn . 5979 si. 25 kr sl?mil bezüglich diü Ganzen UiifangeS dr0 Steuer amtö-'^ezilkeö Umgch. ^aibach: Für Wein . . 2,844 si. 45 k>. » Fleisch -. . 3070 si. 4? ^kl, im Ganzen dah.r . 2 Wl5 si 32'/, lr. festgesetzt. '^e> d.r mündlichen V.lfteigeruüg,v.r-den zuerst d,e K.'kllonen I diö Vl. einzi.l mil den o>'deze,chneten Ausrufc;pleiseu zur Pachtung auSgcl'cten. ^)>.rauf wild zur Äonkretal Velp^ch: tun^ sämmlli^er U Sektion..,, neschritlen u.,d del FlSk^lpreiö vm. 2 i915 ft. 32 ^ kr. festgesetzt. Nach beendetcr mündlicher Vz>tat>cn6 » Komnnffär d,c schrifliichr,, Dffnte >n Gegcnlvart der Pachtlustigen elössnei Und kundgemacht, worauf dalli, die Pachtung, ohne eine weitere Lteigerung zuzulassen, Demjc. nigcn zugeschlagen werden wird, welcher den gün^ si>,;sten mündlichen oder schriftlichen Andut ge macht h.tt, in so fern dieser annehmbar und del Be'din^ung entsprechend erscheint. W.nn ein mündliches und »in schliftlicheö Anbot gleich ist, so wird dm fsär sogleich vorzunehm.nde Verlosung entscheidet, vorausgr - scht, daß in persönlicher oder sonstlgll Bezi.hui,, 2i>z.l-lie» Pacht'Hettionen eingeräumt. Die mündliche Versteigerung wild am l9. September 185,5 nm 19 U,)r Vormittags bei der k. k. Kameral-^ezirlsverivaltung in L^lbach abgehalten ivnden. Dlc schrlstlichei!, mit dem iOprozelttig^n Va^ diuln belegten Osfn Krainburg und Adelüberg >n om gewohüllchell Amtvstunden elngeseheil >v»rden. Im Uebllgen sinblN die ln der hicrortigen Hiundm^chung uoin 39. August 1855, Z 8922 Eingeschaltet in duS Amtsblatt der Lalbachcr Leitung oo.n 5. September 1855), enthalt.nen ^izttatlonü- und Pachll)eding»,sse AS wild für W^in und Most der Betrag von .... 7483 si. — kr, für Fleisch . . . .^. ^79« si. --kr. zusammen l9l«9 ft. - kl 3age! Zehntausend eil>hund»rt achtzig neun HulDen, festgesetzt. ^ Die nninrll.-t/e V.lstei^erung wird 0m 2l. S.pt^mber 185,5 um lg.n Reugrldc belegten Osscite sind bit, 29. S.pt.m-b.r 1855 Nachmittags li Uhr dei dieser Kamclal-'öezirkö - Verwaltung einzu^inglN. Uebrigenö sis>dcli die in dcr hicrort'gen Kundmachung vom 39. Aiigllst 1855, 3, t<922 (.in. geschaltet >n daü Amtsblatt der ^ibachcr Zeitung vom 5 September l855»), eolhallenen ^zita. tionö- uud Pachldedingniss, Anwendung worauf sich hienüt bezogen wird. D>e Pachtbcdinguligen können sowohl d.i der Kameral'Bezirkö.-Verwalrung als bei den Fü-an,-wach - Kommissariaten i„ Kia.nburg und A?elö' berg eingesehen werlen. K. k. Kameral-Bezilks-Verwaltung Laibach am 5. September 185,5. Z7 539"»" (3) Nr"«355. )lm 13. September l. I. Vormittags 19 Uhr wird Hieramts die Offertverhandlung zur Lieferung der im Militärjahre l85>ll erforderlichen Artikel für die hiesige k. k. Militär Polizeiwache vorgenommen werden. Der Bedarf der abzuliefernden Artikel wird monatlich in beiläufiger Qauntität angenommen, und zwar: )sl)ösigm Fal)tnis!>. a!5: Plcld,, Hornvicl,, Wälici», Hcn. Sttlch, s"w" """' stehende Fnichlc, an dcn M.istdi.s.'>rc" g''g"> l1""y bare ÄcMlung a.n !8, Sspte.ndr.- l-^ ""° "" ' ,.Us den d.zu c.f.r0er!lch.n michst „'cn.ss<"gcn0 lassenden Lieferen,; del für das Epilal zu Va'bach lind für d.i^ MilitärcMeoikalnenten ^ Depot oder Apotheke zu ^nb^ch auf die Zeit vom l. Dezember 1^55 bis End,,' November IK5U e>forderlichen Vlklualien, Getränke und sonstigen Be-dürfnisse, wird im Amtälokale des k. k. Obelfeldkliegskommissarials am 19. September 1855 Punkt 9 Ul)r Vormittags eine Limitation abgehalten we'cden. Dle zu liefernden Artikel sind, für das Spital zu Laibach: A 23!>M schwarze Seife <><> Mundsimmel ohne Mllck U0 ^ Milch ,500 —^- .^. 2!>0<» «c- Bler ^ NW (5ldapfel 10000 __Wachslcinwai,d^^ EUe" ^l50 '^'"N^vsch^alz »5> ___ ^^.^ ..... A'»l>«> Sagespane Metz. A po t l) e ke in ^aibach: rein? lol^,e Gerste 5U Weingeist 3li iladiger Pfund «33 jchlva»^ Lrife 23 Wachülelinvand .Ellen iitt rein»:, ,tch»llen Verderben uicl't un terliegend.n ?lrtik^ln haben die L>zitanlen Probe-muster milzudlingen und vorzuzeigen^ jene Mu-sier, nach welchen geliefert werden soll, welden beim Spital aufbewahrt, und mit dem Siegel des Erstehet rer!lh»n. Sämmtliche Gegenstände welden nach ihrer Eigenschaft entweder stückweise oder in mednöst, Maß und Gewicht glliefelt. Hinsichtlich der, der ämtlichen Sahung un-lerüeqenden Ait'kelwild auf Ploz^ntenNachlässe, hinsichtlich jou'V aber, w.lche ke'.ner Eahung unterliegen, entweder auf festgesetzte, dle ganze ^>e-feruugödauer gleichbleibende Kolitraktspreise, oder auf die jeweiligen Malktpreise, nach dem Ver^ schleiß im Großen, auf Prozenten - Nachlässe vel-handelt. Zur ^izitalion wird Niemand zugelassen, der nicht vorher ein Vadiu'.n erlegt, wel-chi'6 für die Artikel, für den Viktualien - l!i ft., dann des Bäckers mtt 150 st., d>ö Fleilch--haucls mit 150 si. u. s, w. festgesetzt ist; Denje-„igen, die nichts clst.-hen, gleich nach beendetet Lizitalion ziN'ückg'steltt werdcn wild, v^n den Vlstel)ern aber sogleich bei Unmfertigung d^5 ^!iz>tatiolls-Protokolls auf die nnt Zehn Prozent des Betrages der angenommenen ganzjährigen Lieferung d'r betreffenden Altikel bemessene Kau-lion crgäxzc und repositirt werden muß. Diese Kaution kann entweder im baren Eclde, ' oder in k k, Staatöpapieren nach dem bölsenmä-ßigen Kur>e, in eincr Neal» Kaution oder in eincr Bürgschaft geleistet werdcn. Schriftliche Offette wcldeu unter folgenden Bedingnissen cnn'zt'üommen und velücksichliget: <>) Dieselben müssen lwch vor dem sämmtlichen Abschlüsse der mündlichen lÜzitation einlangen, versiegelt und mit dcm bestimmten Vadlum, oder statt desselben mit dcm Kassa-Ellags-scheine belegt s>in. i>) D»r betreffende Offerent hat in seinem An-eibietunszsschreiben auödlückllch zu crklälen, daß er in nichts von den bekannt gemachten l'izitationS- oc^rr Kontlaktsbedingungen abweichen wolle, vlelmehr duich sein Ichrisllicheb Offert sich eben so velbmdllch mache, als wenn ihm die Lizitalionübedingungen bei der mündlichen Versteigerung vorgel^en worden waren, und er dieselben, >o wie das Protokoll selbst, mit unlerschlieben hatte; somit hat (,') der Offerent in dem schriftlichen Off6 hievon daö Vadlum zur rollen Kaution unverzüglich zu ergänzen, und falls er die>eo unttlließe, sich drm richterlichen Befahren ganz, und zwar so zu unterwerfen, als wenn er die Kaution >eldst erlegt und die Lieferung übernommen hätte, so daß er also auch zur Ergänzung der Kaution auf gesetzlichem Wege veihalten werden kann. (I) In dem schriftlichen Osserte ist der Anbot mit Buchstaben auszuschaben und c>n fur alle Mal bestimmt aufzusprechen, well dlesel Anbot als unabänderlich betrachtet werde«, muß, und es dürstu also c) in diesem Offerte eben so wenig bedingoiß weise auf das noch unbekannte Resultat cer mündlichen '.'izitation, oder auf andere Of fette Bezug habende Nachlässe, als Auoual) men odir Abweichungen von den ^izitallonü bedingunge'n vo>kommen. t') Die eingelangten schriftlichen Offerte werden eist nach Beendigung des mündlichen Aer^ fahrens eröffnet weiden, l^) Enthält nun ein solches schriftliches Offett einen bessern Anbot, als jener des mündlichen Bestbiel^s ist, so wird die Lizitation mit dem schliftlichen Offereuten, wenn er zu^ gleich anwesend ist, und mit den sämmtlichen mündlichen ^izitanten wilder aieiHandlung das schriftliche Offert angenommen. Ist der Offerent nicht persönlich anwesend, so wild diese>m Offert der Vorzug gegeben, di, mündliche Lizitation nicht mehr fortgesetzt, sondern auf Grundlage dcs , Offertanbotes der Kontrakt abgeschlossen. l>) Ist der Aubot des schriftlichen Offeienlen mit dem mündlichen Bestbute gleich, so wird letzterem der Aorzug gegeben und nicht wei-ter mehr verhandelt. Der Kontrakt ist für den Bestbieter gleich vom Tage des von ihm unterfertigten Lizitations» Protokolls unwiderruflich, für das A,lar aber erst vom Tage der erfolgten hochortigen Geneh-migung velbindl'ch. Die weiter» Lijitationsbedingnisse können van j.ht an in der M>litär-Sp!tal5'.«ül,zlei in loco während den gewöhnlichen ?lmtöstuuden eingesehen wetden, wobei bcmclktwild, daß die Lizitation an dem besagten 2age präcise um 9 Uhr Vormittags den Anfang nimmt, und sich die ^'izitan-ten im Amtslckale am alten Markt Hs..Nr. itl emftllden wollen. H Uhr Vormittags, mir der Aufschrift: »Offert für die Traitelm'e im Kadetenl Institute zn Marburg" beim besagten Instituts - Kommando zu Marburg, Poststraße, im v. Kriehubcr'schcn Hause Nr. tttt, l. Stock, einzureichen ist. Die näheren Bedingungen und die mit diesem Geschäfle verbundenen Obliegenheiten können vom l<>. September l. I. angefangen, in obbezeichneter Wohnung täglich eingesehen werden. Das Reugeld jener Offerte, von deren Anbot kein Gebrauch gemacht wird, folgt nach geschlossener Konkurrenz- Verhandlung sogleich zurück, das Vadium des Erstehers aber wjrd bis zum Erläge oder anderweitiger Sicherstellung der Kaution pr, llwtt fl. (Eintausend Gulden) in CM. zurückbehalten. Als Basis wird der täglich zu leistende Betrag: l,. Für Einen Herrn Offizier; 2. » » Inspektions - Feldwebel mit Mit-tagS- und Abendkost; 3. für Einen Inspektions-Feldwebel bloß mit Mittagskost; 4 für Einen gesunden Zögling; 5. « » kranken dto. und 6. » » Bedienungsmann anzunehmen sein. Die Offerte müssen die angebotenen Preise mit Bestimmtheit in Zahlen und mit Buchstaben enthalten; sie müssen ferner mit einem authentischen Zeugnisse über die Befähigung des zu übernehmenden Geschäftes und über die Moralität versehen sein. Offerte, welchen die angeführten Eigenschaften mangeln, oder mit Bedingnissen und Voraussetzungen ausgestellt sind, oder sich auf die Anbote anderer Bewerber berufen, eben so jene, welche nach der anberaumten Frist einlangen, werden nicht berücksichtiget. Be'i gleichlautenden 'Anboten wird sich die Entscheidung vorbehalten. Marburg 2. September l855. Vom k. k. Kadeten-Instituts-Kommando.