Prcisc: - Hür Laiback: Haszi^nz . - . S ft. !-. !-^!-;LLrig . . . < » 20 , Si-r:-!,rSriz. . . i , 10 » K-ESS . . . - , ^ > Mi: der Post: «^ilHriz . . -Hfl.- k. . . . L . so. v!:ÄÄZL-rig. > . 1 » 75 » »Ä ZüSillung iüS H»uS visrlel-»5 k., «emttlich » kr. -!'iü^mrru 6 k. Laibacher Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt: Manuskripte nicht zurückgesendet. Redaktion: Vahnhofzaffe Vir. l'i. Erpcdition und Znseratru Lurcau: Ksngr^ßplatz Nr. 81 (Buchhandrurg von -Z. v.ÄIr:inmayr L F. Bamberz). Äuscrliouspreise: Für die einspaltige Petitzeile 3 kr bei zweimaliger Einschaltung L 5kr dreimal » 7 kr. Insertionsstempel jedeSmal 80 kr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Nr. 147 1. 1872. — Morgen: Maria Heims. 5. Jahrgang. Die „Versöhnlichen" des Herrn von Strem'ayr. sSlbluß.) Da nun aber glücklicherweise nicht alle Minister den optimistischen Anschauungen des Herrn Stremayr huldigen, so sand dieser Tage eine ausführliche Analyse der bischöflichen Denkschrift durch den Canal des Preßbureau'S den Weg in die Oeffeut-lichkeit, und es wird gestattet sein, die Friedensliebe und Versöhnlichkeit der Kirchenfürsteu in etwas anderem Lichte zu betrachten, als der Herr CultuS> Minister. Eine Aenderuug — das müssen wir zu-geben — ist allerdings eingrtrelen. und zwar iu der Kampsesweise der geistlichen'Streiter, keineswegs aber in dem Endziele. Sie haben von ihren Lehrmeistern und Gebietern, den Jesuiten, bereits viel profitirt; das zeigt eiue aufmerksame Analyse des Aktenstückes. Sie verlangen nicht mehr direct die Wiederaufrichtung des Concardates uud die Abschaffung der gottlose» confeffionellen und Schulgesetze durch einen Gewaltstreich. Wie seinerzeit der Jcsuitcnzögliug Hohenwart durch allerhand Schleichwege — unter beständigem Vorgeken, auf dem Bode» der Verfassung zu steheu uud selbe mit seinen wol-gemeinten Acnderungen nur noch mehr befestigen zuwollen —uns dieSlaatSgrundgcsetzezuescamotiren suchte, gerade so machen eö die Bischöfe. Ihre Denkschrift enthält eine geschickte Anweisung für den Eultusminister, wie er, ohne viel Aufsehen zu erregen, ohne einen offene» Versassungsbruch zu begehen, die Schule uach und »ach wieder der Obhut der Schwarzen überantworten könne. Stück um Stück wird das Schulgesetz zerzaust, Paragraph NM Paragraph entblättert, so daß am Ende nichts mehr übrig bliebe, was des Kampfes um dasselbe werth wäre. Gleich der erste Satz, welcher die konfessionelle Schule wieder hergestellt wissen will, wirft die ganze Grundlage des Schulgesetzes über den Haufen. Der Staat hat nach schweren Kämpfen sein unveräußerliches Gut, die oberste Leitung uud Aufsicht über das gesammte Unterrichts- und Erziehungswesen wieder an sich genommen und übt es durch seine Organe; die Theilnahme der Kirche hat er auf das ihr allein zukommende Gebiet, den Reli-gionsuuterricht und die Leitung der religiösen Uebnngen, beschränkt; aber die Kirche, oder vielmehr die Bischöfe unter dem Commando der Jesuiten verwerfen die religiöse Leitung, sie beanspruchen die consessionelle, sie wollen,.daß der Staat sich seiner Rechte auf die Schule entäußerc uud selbe wieder vollkommen eiue Domäne der Kirche werde. Religion und Sittlichkeit, sagen sie, seien durch die weltlichen Behörden gefährdet, darum müsse die Schule in ihre alte Abhängigkeit von der Kirche zurück-gesnhrt werden, die geisterstickenden Fesseln, in welche das österreichische Schulwesen vermittelst der Censur der Lehr- und Schulbücher bornirte Pfaffen geschlagen haben, sollen wieder anfgerichtet werden, die Wahl und Bestimmung der Schulbücher ihnen überlassen werden, auf daß der finstere Geist der Verdummung, des Aberglaubens, der Unduldsamkeit und des Nationalhasses neuerdings alle Schichten der Bevölkerung durchdringe. Der Staat, der in der Schule eine Anstalt erblickt, um tüchtige Menschen, berufstreue Staatsbürger und Mitglieder des Gemeinwesens heranzn-bilden, soll tüchtige Schulmänner, ausgezeichnete Bildner der Jugend entlassen, wofern sie nicht dem Schöße der katholischen Kirche angehören und nicht au die „Unfehlbarkeit" des Papstes glauben; ja dieser „Racker von Staat" soll ruhig znsehen, wie ein fanatischer, unwissender, von Jesuiten gehetzter Katechet in die zarten Herzen der Jugend die Giftsaat des Hasses gegen Andersgläubige und gegen die staatliche Obrigkeit, den Samen des Aberglaubens und des geistigen Blödsinns streut. Das sind gar starke Znmuthungen, die da an den Staat gestellt werden, werden aber nichtsdestoweniger noch von der offen ausgesprochenen.Forderung überboten, daß der Staat auch seinen Arm herleihe, den Büttel abgebe und der Kirche, die nunmehr im Sinne des Syllabns uud der Encyclica lehrt, bei der .Drillung künftiger Severinusbrüder und Mitglieder der katholisch-politischen Vereine behilflich sei. Wenn Schule und Kirche, die Stätten des Friedens und der Versöhnung, zum Tummelplätze wilder Leidenschaften gemacht werden, darf der Staat beileibe nicht einschreikn nnd den unfehlbaren Störer des christlichen Friedens ja nicht zum Schweigen bringen; da hat nur der Bischof, iu dessen Auftrag das alles geschieht, das Recht zur Einsprache. Um diese Zustände für alle Zeiten zu sanc-tioniren, bedarf es nach den Herzensergießungen der Bischöfe nicht des weitläufigen Rüstzeugs der Reichsgesetzgebung, so eine ganz kleine Verordnung des Herrn CultuSministers genüge, ja „vorderhand" brauche der Minister in Schul- und confeffionellen Sachen einfach nichts zu unternehmen, ohne die Wohlmeinimg der Bischöfe eingeholt zu haben. Wir wissen nicht, was der Herr Minister den erklärten Feinden unseres Staatswesens' auf ihre Eingaben geantwortet hat, aber seine Erklärung im Abgeordnetenhaus! läßt schließen, daß die Antwort leider keine energische Zurückweisung gewesen sei. Um so dringender ist es geboten, auf unserer Hut zu Keuilleion. Dr. Raimund Melzer f. Dr. Raimuud Melzer starb am 26. Juni um 3 Uhr früh, uud das zahlreiche Geleite, das ihm besonders aus den Kreisen der Mfsenschast bei seinem Leichenbegängnisse gegeben wurde, zeigte, daß es ein Man» der Wissenschaft, ein geistig hervorragender Man» war, den man zu Grabe trug. JnderThat war es ein rcichbewegteö Leben, das da seinen Abschluß fand, das Leben eines strebsamen, wissenschaftlich thätigen Arztes. Dr. Raimund Melzer, k. k. Me-dicinalrath, pens. Direktor des Kraukeuhauses auf der Wieden iu Wieu, Ritter des Franz-Josef-Ordens, Sohn de« im vorigen Jahre in hohem Alter verstorbenen Prof. Mrlzer, wurde zu Laibach im Jahre 1808 geboren, sta„d daher i» seinem 64. Jahre, als er starb. Im Jahre 1832 promovirte er in Wien zum Doctor der Mediciu und Chirurgie uud Magister der Geburtshilfe uud wurde »och im selben Jahre Armeninstituts.Arzt in seiner Vaterstadt Laibach. Im Jahre >834 wurde ihm die Supplirung r dcr Lehrkanzel der theoretischen Medicin, im Jahre 1838 jene der Lehrkanzel der Geburtshilfe, im Jahre 1846 der Anatomie am Lyceum zu Laibach über- tragen. Im Jahre 1836 erhielt er die Strafhaus-arzte» stelle in Laibach. Im Jahre 1840 wurde Melzer Director der Staats- und Localwohl-thätigkeitSanstalten in Laibach, welche Stelle er durch 10 Jahre versah. 1840 übernahm er gleichzeitig die Stelle eines Arztes im Criminalinguisitenhause hier; 1851 wurde er zum Director des k. k. Krankenhauses aus der Wieden ernannt, welchen Posten er bis zu seiner im Jahre 1871 erfolgten Pensio-nirnng, also 20 Jahre mit Umsicht uud vollster Hingebuttg versah. Seine vorzügliche Dienstleistung hatte mehrere persönliche Auszeichnungen zur Folge, so wurde Melzer im Jahre 1855 insbesonders in Anerkennung seiner VerÄenste anläßlich der Choleraepedemie zum k. k. Mediciualrath eruannt und erhielt 1866 in Anerkennung der während der Kriegsereignisse des genannten Jahres geleisteten Dienste das Ritterkreuz des Frauz-Josefs-Ordens. Außer seiner ärztlichen und Spitalsthätigkeit war Melzer jedoch auch in literarischer Hinsicht thätig, wobei ihn seine seltenen Sprachkenntuisse unterstützten. So erschien von ihm im Jahre 18K5 in Venedig eine Abhandlung über geburtshilfliche Instrumente in italienischer Sprache, übersetzte er englische Abhandlungen über die an-haltenden Fieber (Davidson), über den Gebrauch des Mikroskops (Dr. Paget und Carpeuter), über die Fortschritte der menschlichen Anatomie (Dr, Page!) ins Deutsche. Doch das bedeutendste Werk Mel;er's ist seine Geschichte der Findlinge in Oesterreich mit besonderer Rücksicht der Verhältnisse i» Jllyrien (Leipzig 1846), welche auf Mclzer'S ärztliches Administrativtalent zuerst aufmerksam machte. Im Jahre 1849 veröffentlichte Melzer in den Jenaischen Annalen für Physiologie und Medicin einen interessanten Aufsatz: „Gedanken für eine künftige Medici»." Im Jahre 1850 erschienen bei Enke in Erlange» Melzer's Studien über die asiatische Brechruhr. Diese literarische Thätigkeit hatte auch die Anerkennung der wissenschaflichen Welt zur Folge, so erhielt Dr. Melzer sehr ehrenvolle Zuschriften der königliche» Akademie der Wissenschaft in Berlin und des Osnoral koarä ot' Hoalt-Ii in London, nnd mehrere gelehrten Gesellschaften übersendeten ihm die Mitgliederdiplome. Ein schweres Leiden fing jedoch sich in der letzteren Zeit zu entwickeln an, das ihn im Jahre 1871 seiner gewohnten Thätigkeit gänzlich entzog. Er zog sich nach Laibach in die Pension zurück, doch ohne die so sehr verdiente Rnhe genießen zu können, immer tiefer griff das Leide» in seinen Organismus ein, und geistig und körperlich gebro sein, die grundsätzlichen Bestimmungen über das Verhältnis der Schule zvr Kirche aufs strengste zu bewachen, jenes Gesetz vom 2ö. Mai !86>8, aus welches die Reichofeiuve aller Schattirunge-,. insbesondere die Bischöfe es abgesehen haben, jenes Gesetz, an dessen Schöpfung sich die c-hadendsleu Erinnerungen der Bersassnngspartei knüpfen, das zu den vorgeschrittensten Europa'S gehört, welches uns erst aus dem 'Sumpfe des Mittelaliers her-ausgerissen hat und darum die werthvollste Perle unseres staatlichen Ringens ist, dies Gesetz wollen wir um keinen Preis fahre» lassen, überzeugt, daß es nach dem Falle dieses Bollwerkes nm unsere Zukunft, um die Volksfreiheit, um die staatliche Existenz geschehen wäre. Politische Nulwschaü. Laibach, 1. Juli. Inland. Der veröffentlichte Theil der Denkschrift der Bischöfe, der so großes Aussehen her-vorgernfen, wird nun auch vom Ranscher'fcheu „Volksfreund" als aulheutisch auerkauut. - Der „Volksfreund" kann bei aller formellen Nachgiebigkeit und bei aller Betonung des gesetzlichen Bodens doch nicht leugnen, d'aß die Forderungen der Bischöfe die Grundlage der neuen Schulgesetze nui-stoßen, trocken und kundig die Wiederherstellung der confcsjwi-ellcn Schule fordern und somit die angebliche Nachgiebigkeit doch nur das alte starre Verharren aus dem gesetzfeindlichen Standpunkte heran, "chrt. Der „Volksfreund" versucht auch eine „Rettung" des Herrn v. Strcmayr, indem er her-vorhebt, der Minister habe in seiner Erklärung am 16. Mai ja nur die entgegenkommende Haltung der Bischöfe — „wenngleich unter Wahrung des b-kamiten kirchlichen Slandpiuikteö" — anerkannt. Unmittelbar auf diese Reiuwafchuug des Ministers läßt aber das erzbischöfliche Organ einen Satz folgen, der nur zu sehr geeignet ist, das ernsthafteste Nachdenken hervorzurusen und die Regierung geradezu bloßzuflellen. Gegen die Denkschrift der Bischöfe, meint der N., stürme doch nur die unverbesserliche liberale Presse an, welche auf die „Entchristlichnng der Schule" zntreibe. „Mit dieser Presse — heißt es wörtlich —und ihren Intentionen die gegenwärtige Regierung zu ideutificiren, haben wir jedoch keinen zwingenden Grund." Sollte dieses so Derständliche aus der Schule plaudern, diese stolze Zuversicht, die liberale Presse, indem sie die Schulgesetze dem Wortlaute und Geiste nach vertheidigt, stehe in einem Gegensatz zu den Absichten der Negierung, sollte diese offene Verdächtigung der Regierung; als beabsichtige sic ganz andere Wege zu wandeln, als die Stimme der Oeffentlich- chen !ag er die letzten ^>ge in unheilbarem Siech thume, bis der Tod dem traurige» Bilde des Per falles einer geistigen ilraft ei» wohlthätiges Ende ...... Melzer's eigentlichste ^specialitat war die ärztliche Administrativ», doch hat er sowohl hier in Laibach, wie später in Wie» anch als ausübender Arzt sich des vorteilhaftesten Rufes erfreut. Was seinen Umgang trotz der etwa» rauhe» Außen seite seines Wesens angenehm machte, was sich in alle» seinen Schriften wicdersplegelt, das war der Umstand, daß Melzer nicht blos ärztliche, sondern auch reiche humvristischc, eine geläuterte Geistes-u»d Herzensbildung besaß. Seine Sprachkenntnisse (er sprach nebst einem vorzüglichen Latein und der türkischen Sprache die Sprachen aller gebildeten Nationen) machte» ihm die geistigen Leistungen auf allen GebietStheilen der Eultur zugänglich, nud so war sei» Wisse» ein umfassendes, ein viel seitiges, und Laibach hat daher eiue Ehrenpflicht erfüllt, als rs am letzlen Freitage dem Arzte, dem Gelehrten uud den, auch als Mensch mit alle» Vorzüge» des Herzens und GeislcS ausgcstalietc» Manne daö letzte Geleite gab; Melzer's Andenken wird ihm in Laibach und auch weit außer den Grenzen unsere« Laudeö für immer gesichert bleiben. keit, das Ministerium nicht veranlassen, die Hoff-! staltet hat, vom deutschen Boüci? verdrängt ist, wird nnnge» oder Selbsttäuschungen der Ullramontanen ^ der religiöse Frieden in die deutschen Lande zurück-gründlich zu vernichten? Eine Regiernng, die es ^ kehren, ehrlich ineint, darf mit der Antwort auf derlei Insinuationen nicht zögern. Auch in einem Theile der ungarischen Presse! begegne.! wir Besprechungen der Eingabe des österreichischen Episkopates; es ist selbstverständlich, daß sich anch diese Stimmen in ganz abfälliger Weise über das Schriftstück vernehmen lassen. „Pesti Naplo" hat das Schriftstück genau durchgesehen, „konnte aber darin auch nicht einen Buchstaben finden, welcher etwas von jener Ber'ühnlichkeit ver-riethe, deren der österreichische Ealtusmiiiister im Abgeordiieienhaufe gedachte." „Da aber ner vollstän- Zur Tagesgeschichte. — Der Zipfser Bischof ha! an seinen Diöcesanclerus einen Hirtenbrief erlassen, worin er unter andrem den Curatclerns ermahnt, die Armnlh nach Kräften za umerstutzen; da aber viele von ihnen nicht in der Lage seien, dies lhan zu können, so gibt er jährlich ans seinen eigenen Mitteln 40 ärmeren Pfarrern eine Gehaltszulage von je 200 fl. und 30 Ca-plänen von je 70 fl., so daß er also in dieser Weise jährlich den schlecht dotirlen Psarrern und Eaplänsu 10.000 fl. von feinem Einkommen zustießen läß!. Die di e Text nicht vorliegt und Bieles auf den Ge-^ „Szombali Lapek", w:lche Liesen edlen Act erwähnen, fanimtton ankomnn" fugt „Naplo" ironisch , dringen zugleich >n Erinnerung, d.iß derselbe Kirchen hinzu — „so dürfte vielleicht die Vortragsweise Herrn v. Stremayr einige Anhaltspunkte für feine Schönfärberei geboten haben." Uebrigens fei das Schriftstück offenbar an eine falsche Adresse gerichtet, denn daö, was die Kirchenfürsten in demselben betonen, ist der Ausführung nach nicht Sache des Staates oder der Regierung, sondern eine Ausgabe der Kirche. „Der Staat hat ganz andere Ausgaben" — schließt „Naplo" — „und das Memorandum wird gewiß nicht im Staude sein, die österreichische Legislative vou der einmal geuomme-»e» Richtung abwendig zu machen." Die bevorstehende Reise des Geiieral-Artillerie-Iiispectors, Erzherzog Wilhelm, nach Krasiwje-Selo z» de» russischen Truppeninauöveru darf, wenn fie auch noch so sehr jedes politische» Charakters entkleidet wird, als ei» Symptom der zwischen deu Höfen vou Wie» und Petersburg obwaltenden freundlichen Beziehungen geltend gemacht werde». Und dies umsomehr, als sie, wie der „Pester Lloyd" sagt, nicht vereinzelt uud nicht unerwidert bleibe» dürste. Jenes Blatt hebt auch »och hervor, daß die Nachricht von dem Besuch des Kaisers Frauz Joses in Berlin nicht mir keine Empfindlichkeit in den russischen Regicruugskreisen hervorgerufen, sondern daß vielmehr das Eabinet von Petersburg die bezügliche Eröffnung als erfreulich begrüßt habe. Ob jedoch die Hoffnung, daß Kaiser Alexander im AuSstellungSjahre »ach Wie» kommen werde, wie man dies von Kaiser Wilhelm und König Victor Emaiitiel erwartet, sich auf irgend bestimmte Anzeichen stützen könne, möchten wir vorläufig noch bezweifeln. Anstand. Die Antwort der dentschen Regierung anf die in der Ansprache des Papstes an den deutschen katholischen Lesezirkel Roms enthaltenen sürst im vorigen Jahre euie ähnliche Auordnuug in Betreff der durch Aller uud Krankheit dienstunfähig gewordenen Priester seiner Diöeese getroffen habe. — Ein r u f f i s ch e r U ka s ist soeben erschienen, welcher wenig von der Sympathie zeigt, die Rußland angeblich den Czechen gegenüber empfinden soll, noch weniger aber e a schmeichelhaftes Vertrauensvotum für dieselben ist. E > wird nämlich, wie den „N. L." aus Lemberg berichte wird, in dem besagten Erlasse ausgesprochen, daß die Söhne Libussa's, so »ach Rußland kommen, sich sürderhin nicht nahe der Grenze ansiedeln dürfen. Der Grund, warum, wird verschwiege»!. Trotzdem dürfte nicht schwer zu errathen sein, daß die Ansiedlung des Schmuggels wegen verboten wurde. Local- mid Proliittzial-Augelcqenh:ikkr>. Driftintll-Corresponden;. Adelsbcrg, 30. Juni. Am vergangenen Donnerstag, 27. Juui, entlud sich über den O'tschasten Seuze, Peteline, Graz, Dorn und Paltfchier (Bezirk AdelSberz) ein Ungewitter mit Hagel, welches alle Felder total verwüstete; die Hoffnung der unglücklichen Bewohner auf eine Ernte ist ganz dahin; die Schlossen waren nuß- auch eigroß und lagen noch am folgenden Tage an einzelnen Stellen 2 — sogar 6 Schuh hoch ansgehäuft. Es wäre zu wünschen, daß durch Prival-wohlihätjgkeit den Ungtücküchen aufgeholseu würde. Local-Chrunil. — (Enthebung.) Sc. k. k. apostolische Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 27len Juni d. I. den Landespräsidente» im Herzogthume Krain Karl Wurzbach von Tannenberg die erbetene Enthebung von dem bisher bekleideten Amte zn bewilligen uud demselben bei diesem Aulasse in Aner- beispicllofcii Ausfälle gegen Bismarck und das deutsche kennung seiner mit Treue und Hingebnng geleisteten Reich ist schnell genug erfolgt. Der Buudesrath hat das Ic s ui te»ge setz i» der vom Reichstage hcrvorgcgattgcnen verschärften Fafsnug angenommen. So meldet die „Provinzial-Eorrespondenz", ein an erkannt osficiöscs Blatt, und ein Telegramm der „Schles. Ztg." gibt die hiezu wünfchcnswcrthc» näheren Details. Darnach hat sich im Buiidcsrathc mir der Vertreter von Reusf älterer Linie aus Eoiilpelcuzbcdeiiken gege» das ^esuitengesetz ansge-fprocheu. Anch Baier» stimmte demselben zu; sein Vertreter sprach sich wegen des baierische» Reservat rechtes ähnlich aus, wie Minister Fä'istle es bereits im Reichstag gethan hatte. Der Krieg ist also von be> Seite» osfc» u»d feierlich verkündet worden, und z.var ein Krieg „bis anf's Messer." De»» darüber gi8t man sich weder im Vatican, noch in den MinisterhotelS zu Berlin einer Täuschung hin, als ob jetzt noch eiu Uinkehren oder eiu Fricdcuschlicßeii möglich fei. Dazu sind die Mvbilisirungen zu weit vorgeschritten und die beiderseitige» Gefechtreihe» zu sehr bereits i» einander geralhe». Nur das völlige Unterliegen des einen oder des anderen Gegners kann dem Kampfe ein Ende machen. Erst ivcnu das ucuc dcntsche Reich, wie es der Papst feierlich vcrkiiudct hat, zertrümmert oder aber der jesuitische Papismus, wie derselbe sich seit dem letzten lLoncil ge- guten Dienste den Freiherrnstand mit Nachsicht der Taxen allerguädigst zu verleihen geruht. — (Ernennung.) Se. k. k. apostolische Majestät haben mit allerhöchster Emfchließnng vom 27 Juui d. R. deu Landeshauptmann Alexander Grafen Auersperg zum LaudeSpräsidcuteu im Herzogihuuie Krain allergnädigst zu ernennen gernht. . — (Der H c i"r L a n d e s p r ä I i»«» "las Alexander Auersperg ist heute früh i»i> dem Schnellzuge nach Wieu abgereiSt, um de» Diensteid u, dte Hände Sr. Majestät des Kaiser» abzulegen uud stadem k. k. Ministerium vorzustcllcu. — (Fleischtarif pro Juli.) Das Pfimd Rindfleisch bester Qualität von Mastochsen kostet 27 tr., mittlere Svrte 2.'t kr., te 19 Kühen uud Zugochsen kosten die drei Sorten Fieiia» 24 20 nud resp. 10 kr. — (Der Mannerchor) der philharmonischen Gesellschaft versammelt sich hente abends "»' » Uhr zur Gesaugsprobe. — (T a ge s o r d n n u g) der am 2. Juli na mittags nm k> Uhr statlfindciiden G emeinderat h ' sitzuug: 1. Borträge der Polizeisectiou: a) über c Neoraanistrung des städtischen Sanitäisivesens; ^ ^ die Zulassung der Gemeinden des SleuerbezrrkeS laibach zur Benützung de» städtische» Cimenttruug -amte«; o) über die vom Stadlniagistrale angeregte Frage der Auflassung der Rindfleischsatzung; ä) über den Rechenschaftsbericht pro 1871^2 der städtischen freiwilligen Feuerwehr; s) über das Gesuch der Krakauer und Tyrnauer um Schutz gegen die Devastation ihrer Stadt-waldantheile; k) iiber den vom Militärstationö-Com-mando geäußerten Wunsch nach Einbeziehung einiger Objecte aus der Umgebung Laibachs in den äußeren Stadtrayon bei Signalisirnng der Feuerwehr mit Lillarmschiissen. 2. Bonräge der Schulsection: 3,) wegen Remuuerirung der Realschulprosefsoren für Len Unterricht an der sonntäglichen Gewerbeschule; 1)) Kosten sür den Modellirunterricht; o) wegen Nemuneri-rmig der Lehrer der zweiten städtischen Volksschule sür den Unterricht im Turnen und an der SonntagS-schule; (1) über das Ansuchen der Bezirkslehrerbibliothek-Commission um einen Geldbeitrag von Seite der Stadtgemeinde. 3. Vortrag der Bausection wegen Bezahlung des auf der St. Martinerstraße gelieferten Deckmateriales. — (Humane Spende.) Die krainifche Industrie-Gesellschaft hat dem Aushilfsbeamten-Kranken-und Unierstützungsvereine 25 fl. gespendet. — (Subscriptions-Erössnuug auf die Actien des böhmischen Waldindustrie - B e r e i n e s.) Die hiesige Filiale der steiermärkischen Escomptebank eröffne! morgen den 2. Juli die Subfcription auf 25.000 Stück mit 80 fl. (40 Proc.) eingezahlter Actien des böhmischen Waldindustrie-Vereins. Dieser Verein hat sich zum Zweck gesetzt, die reichen Waldschätze Böhmens der Industrie zugänglich zu machen, den Kauf und Verkauf oller Gattungen von.Forstproductcn, wie Brenn-, Bau-und Jndnstriebölzer», den Kauf oder die Pachtung von g^uzen Grundcomplexen oder einzelne» Waldungen, die Gewinnung und Verarbeitung der Waldproducte, die Errichtung und Betreibung forstindustrieller Etablissements re. Dieser auSgebreitete Wirkungskreis, die zahlreiche Verbindungen mit dem In- und Auslande, die leichten Veikehrsmillel u. s. w. lassen eine sichere Rente von dieser Geldanlage erwarten. Die näheren SubscriplionSbcdingungen enthält die heutige Annonce Im „Tagblatic." — (?IuS flovenifchen Blättern.) In Agram siarb Dr. Demeter, der Gründer der kroatischen Dramatik uud vielverdiente Literat. „Novice" theilen mit, daß sich i„ Kraiu bisher »eun Geistliche um die SlaatöaushUsc beworben haben. Hiebei kann dieses Blatt die hämische Bemerkung nicht unterdrücken, daß das bekannte Pseudowitzblatt „Brencelj" die Rainen der Geistlichen in seine Blätter aufneh-min werde. Die siovenischen Blätter, die in jüngster Zeit einander fortwährend in de» Haaren liegen und eine manchmal ergötzliche, »och öfters aber ärgerliche Polemik unter einander führen, sind einig, wenn eS sich darum handelt, die bestgemeinten Absichten der Regierung in den Kolh zu zerren und diejenigen, die sich, wen» auch in ganz untergeordneter Weise, denselben anschkießen, zu besudeln.' So entblödet sich auch „Slvv. Rarod nicht, in einer geifernden Korrespondenz anzuführen, laß in der Triester Diöcese 126 Priester die StaalShilfe angesucht habe»; der Tou dieser Korrespondenz, in der die Staatsnnlerstützung eine Art Judaslohn genannt wird, ist an Cyniömus der bekannte» Rede des .Abgeordneten Greuter in der 'De. batte über diese U,„erstützung gleich. — Das Erschei-»en der neuen laiholilch-politifchen Zcilfchnfl „GlaS" in Görz hat i» der Ilovenifche» Presse viel Staub aufgewirbcll, und befehden sich , Novice" und „Slov. Narvd" in Correspondenzen au« -lulaß dieser Vermehrung der einheimische» Literatur. Lottoziehuug vom 28. Juni. Wien: 47 14 35 44 64. Graz: 56 23 38 90 48. Wiener Börse vom 28. Juni. -xr-c.Rent-, öst.P->v.' dt». Lst.in8W. »rm . . . von 18SU, gaun Sole üou 1860, Fünll. ». >i!64 . S ki. Lleirrmark zu i vL'.! »ar-nre», Lram u. »üAeoIaad S . Iri.'anr. . zub , rroal.L. Sla».S , Stebellbürg. » s „ LlktlSQ. Kilidualbaal . . . ilnion - Bank . . . LrrditanSalt . K. ö. Lrcompre-H:-. ü»glo-öfterr. Ä-ll! . Ock.BodcNcrcd.-A. . Oest.HVVoth.-Bar,! kleier. Leco»u>i - ' Ari>Ä!o - Llls.rta - , Ferd.-Nordd. . Lüdbahii-GcselliH. -:^is. TUIabelh-Lal!l. ii^rt-Ludwig-Bad!' . tcbenb. Eisenbü')/ . vk-atSbahn. . . . Isis. Franz Jos: kr . j-üllf!.-Barcier LisLid-Fiuir B-h:'. . ÜLz.öft.Lod.'L-e. io. w . Geld Warej «4 so «4.4oD-S-Hrr»th.>.BLN< . 104.80 105.-126.50 127 — 145.25 145.75 Geld 94.75 Ware 95. rL 91.- 92.— 85.75 82.- 84.- 86.- 82.50 85.- 79.52 SLdL.-!Sc'.zu500Sr. 115.75 116.— dto. 'OouS6pLt. —.— —. Nocdb. llOO fl. CM.) 103.85 104.-SiLv.-B.^OOst.ö.Lö.) 93.25 93.75 Slaatsdahn Pr. Stück 131.— 131.50 SraalSb. pr. Sl. 1867 126.25 127.-^OOfl.ö.ÄI.) 95.80 96.-tzrLQz-^L?.(800si.S.) 101.60 101.80 860.- 283.- 349.70 1020 331.50 276.— 98.-262. 146.75 2307 205.20 256 50 244.— 183.-356 -217.-186.- 182.50 861.- 283.50 349.90 1025 332— 278.— 102 263. -147. 2310 205.40 257.— 244.50 184.-357.- Cr-d it I ^O fi. ä. LL. . Don.-Dampfs-.-Grs. zu 100 N. EM. . . Lricficr 100 fl. EM. . dro. 50 n. ö.W. . seuer . 40 si. ö.W. Sc»»m . , 40 „ Palsii- . „ ,40 , L^ary . ^ 40 , S:. 40 , Äjudis^grütz 20 , Waldnc'? . LH -. 10 „ Nudott'-i'rsr. 19Ü.L-. (S ü.'--.)! i5ccr5''. 103 fl. 191.50 191.75 120.50 58.— 31.50 40- 28.50 36.— 29.— 24. -22 50 16.- 14.50 217 50 ^ ' ^ „ ^ Pf. tzr . lA- > lW . 93.-93.10 119.85 43 40 99.50 121.50 59.-33.-41-29 -38.-30.-25.-23 17. 15 50 93.20 93.20 111 - 43 45 92.50 92.70 ' ! 5.34 ! 5.35 89.75 90.2'. Lv rZr, ? e . . . 8.80 L-92 103.75 104.251 . '.u - r . . . 164 5(^165.- 88.75 89. ID. . 109.- 109.50 Tclegrasischer Cursliericht der Filiale lirr Kjcit'niiärk. Esconi-Ucliank in Laibach, von der k. k. öfsentlicbcn Börse in Wien am I. Jnli, Borbiirse. 5perz. Metalliqnc-r mit und November-Zinsen 64.25. — 5perz. Nativnal-Aiileben 71 :!0.— t860er Staats-Antehen 104.25. Bankactien 84«^ — Credit 329.50. — Änglobank 3«:4.50. Frankobank—. . Lombarden 206.50. — llnionbank 283.25. BereinLbank 154.50. — Anglo-banbank 200.50. London III- , - Silber 108.70. — K. k. Münz Dncaten 5.Ü2. — 2« ^ranc Lliicke 8.88. Gedenktafel über die am 3. Juli 1872 stattfindenden Lici-tatio.ien. , 1. Fcilb., Zagorie^'che Real., Brimik, BG. Ratschach, t. Frilb., Kevac'sche Real., Auen, BG. Gurkfeld. — Reiie. Wcrlinic'sche Real., Bojanee, BG. Tschernembl. — 3. Feilb., Jvanetic'sche Real., Razdertv, BG. Laibach. — 3. Feilb., Jelove'sche Real., Naklo, BG. Gurkfeld. Telegramme. Paris, 30. Juni. Die Convention zwischen Frankreich nnd Deutschland bezüglich des Zahlungsmodus der Kriegscontribution wurde durch Remusat und Armin unterzeichnet. Die Nationalversammlung nahm den Gesetzentwurf betreffs einer drei-percentigen Besteuerung beweglicher Werthe an. Haag, 30. Juni. Der König beauftragte Dernieurs mit der Neubildung des Cabinets. Vtadrid, 30. Juni. Die Cortes wurden aufgelöst, Neuwahlen auf den 24. August ausgeschrieben und die Wiedereröffnung der Cortessitzungen auf den 15. September anberaumt. U rP wtgcn Auslösung -cs Grschästes A 20 pCt. unter der» Einkaufspreis sämmtlicher ISk'ri'«'« - 8oi»>- ^ Ni d -Kllk«-, II- und und ! und ^ und i Bon heute an werde ich wie bisher jeden Auftrag zum Anfertigen der Kleider zu oben ge-nannten herabgesetzten Preisen entgegennebmen und prompt ausführen. (381—2) ___ ^ lilariL Üexon. D Wittcrnnft. Laibach, 28. J„«i mcler ^lnuineier. DaS LageSmiltel in de» drei letzlkn Tagen de« »origen Monates waren j 17.1°, -l- I!>.4' nnd > 20.1"; bezieh»ngSweisk um 1.7" »iiler »»d »»> 0.5 nnd 1.1' über dem Normale . Ich erlaube mir hieinit die höfliche Anzeige, daß ich durch größere Abschlüsse mit den bcdcuteudstcn Mhmaschiucnsabriken in der vorlheilhaften Lage bm, vom l. >Zuli d. I. ab die Preise meiner Nähmaschine» nenerdinffS herab;usctze». Mein fcstgehalteueö Princip, nnr Aiaschine» bester Qualität zu führen, hat mir einen wirklich nicht erwarteten großen Absatz zugefichrt, da jede verkaufte Maschine ob ihrer Güte eine neue Empfehlung bildet. Insbesondere ist dies bei meinen amerikanischen echten <>-der Fall, welche Sorte sich durch ihre stauiieiiswerthe Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit außerordentlich auSzeichnet. Veider kommen im Handel auch deu echten schlecht nachgeahinte Maschinen vor, welchen unberechtigter Weise auch der Name „Howe" beigelegt wird, uud die eine für Laien höchst täuschende äuszere Ähnlichkeit mit der echten haben, aber damit weder in der Dauer, noch weniger aber in der Accuraiesse im Arbeiten de» geringsten Begleich auShalten. Nnr zu häufig werden solche wenig taugende Maschinen für echte verkauft, daher hat sich die Howe Machine Company in New-f)ork veranlaßt gesehen, jeder von ihr crzengteii Maschine eiu Ursprungszeugnis beizugebcu, und möge solches von jedem Käufer verlangt werden, welcher auf eine stllte brauchbare Nähmaschine reflectirt. Indem ich ersuche von oben aiigezeigter Preisreduetion gefälligst Notiz zu nehmen, bringe ich gleichzeitig mein Lager von guter Wüsche und Weis;-Ivare in Erinnerung und bin hochachtungsvoll (380—2) I', >«-xl NepM'ulant der Kowe Machiuc tzo,»p>m» Kew-Borti. <'«»>,» Xi. : IIüiiittMl/. «L«i» S. 187S linäet äiö Lu^soriptLon aut 25.000 Ltüok ^.otlsn äes ^öluLiscliöii ^Llä-Ikänstriö-Vörsins - q H H Ä H 8tLtt /eielieii^IvNt; <ür I »ibaei» ist Filiale cler I^eoinpte - Lank. ---------------------------------------------------- L^S 4»8K»«vs. Hie HrrüsLcde, ä»88 die röieliön ^ValdselM^o Lödmöns un^oLölitöt ilirer vorruZlielien ööseliafföiiliöit und ilirör, in liüolcsiolit :mk 6ommunieatioll8witt6l >viö auf cliö Aöiin^ö Lntternung rnvisotisn äön LrxöuAunA88tLtt6n unä den ^bsatLmürktöll des kroduotö8 80 körvorra^ond Aün8tiAön I^lAv bi8liör äöimoek uiellt äör eidspreekenden LsaolitunA und VörvertliunA untörro^on ^vardon. lässt diö LlöZ-lioliköit ^Kssöbsll örseköinön, dnred sin rationöll LNAölöFtö8, mit LUMioliendön Oapitalien vör8öIi6N68 6ö8öllL6linkt8-IIut6rn6lim6n das diör vorliöAönäö I'eld mit Zutsm Kutxen kür äiö 'Iliöilliabör ru oultivirsn Und äas Alöiodö Zilt bökanntör^vöis« mökr oäör minäer llueli von viölön knäeren Osbietstiieilen äör Llousrolnö. In ^nbötraeiit äiöser Vördältni88ö ka,88tön vörseliiödönö l)islieri^6 I^inröl-Hntörnödmör auf dem I-'elde dör Lolrinäu8triö den kltM, öiüö ^etiön-Oöllseli-üt M8 l.eden ?.u rukön, ^Völellö unter der l''iiina ,,Lot>mi86liör ^Lläinäu8triö-Vöröin" äiö HöbunA äör inlän-8oden I?or8tinäu8triö nnd äiö ^usbiläunA äö8 Handels mit Leknittmaterial, mit dö80näörtzr Lörüelrsiekti^ullA äss Exports, xum ^vsekö !mt. Oiö OesöllsekM vvuräö untorm 6. Uär^ ä. von äöm Ir. k. Nini8terium äö8 Innsrn ooneossionirt und iiat böröit8 am Itöu Nai iiiiö Ilütti^lreit begonnen. In den ^Vir^unA8kröi8 äö8 Ilntoruellmens Zeköron uaeli Z 3 äör 8tatutön: a) vsr Kilus unä Verkauf aller 6attunKön von I^orstxroduetön, >viö Zrönn-, Lau- nnä Xnt/diöl/.sr «to., 80^olil ruik oiAöNö lieeli-NUNA üls LUöK LOMMi88i0N8>V6i86; -) äör Lank »äör äiö kaelituvA von ^anrön 6rundeomplexön odor öinriölnön MLläunZen unä äör Vörkank soleiiör Ob^ödtö; c) äiö OövvinnunA unä Vörürböitun^ äör >Va1äproäuötö, 80>viö äiö Lrrjoktun^ unä öötröibunx von torstinäustriöHsn LtLdIi88ö-mönts; döstökönäö könnön in össtanä ^snommön oäsr abAö1ü8t vvsräöll; viö r. 8. Li86iibaliN6ll, rum /vvöolco öiiiör möAlied8t billiZön unä rssvluru OommunioLtion VörsindLruiiKön /u trvS'sn. ver Ver^altunx^it»ti> »»»^ Ä8iäont, josöf kiittsi- V. ^allmsnn, ViööM8iäönt; /^äolf Nillvi' V. ööekmann, 0. 8. friöli-msnn, lli'. Kusl. kod. Li-oss, v>-. fi-ivlin. v. »urs, jokann fi-sikoni- v. l.ivdiög, Lsi-I ^sllmsnn, 0«°. ^Isxanctsi- pggr, Albsnt siölll- ksmmsi', käolf v. Nittv5-rakon>, 6si-I kiiisi- v. rimmvi-msnn-Kölltioim. Ilm äiö Löttiöili^ung rm äiö8öm Ilntölnollinön ruiol> äön >vvitö8ten Kröisen /.u^Lnglieli ru maoiivn, lurdon äiö OoneossionLiv bö86lilos8ön, von äöN 50.000 mit 80 tl. ö. VV. (40 ksreout) öin^tzxilliltvü Motion «L «<»« äurcli äsn I^uätzriiankön-Vöreiu ?.ur ötl'vntlietiön 8uli8eription iuli/nlö^vn. 8ub8cniption. 1. Div 8uii8oription tinäöt ,>«»» 2. «1»Ii «I. .I-. vvklironä äör ^o^völinlicksn Oosel>^tt88tunä»n 8t.ltt, »nä />vrlr: In Vi»»<>> lin/ Oöäöiiliurx n äör ^/«m-rrsc/ttrir Oor«mt^. Au-vr-tMer u-rci t!»r I»«8t » » k/»Attr!«6)r6tt A>eo»rM- I'il8<>n 7, ^ ^e/'ertts^a-r/. I'i»x ., äöll> I-ieZ-ieA Oo»t/>. ir« i<'I>ö»I»elj> „ äor 7!<,'t6/r6»b6»'At!>' , „ /iuttbe»' 8»»/. „ „ §a«6öf !>i»I/.I»II sk ^ /t" !1»Iit/. „ . ^ r. ^«>u8<>ult ^ ^ ^Vic.-cie'-oÄerrerc/rrsc/lt!»» „ u»r-i-6b«ttL. ^ ,,^ „ „ Oeciertk-ur^-r ^ , , 2. Der 8»Ii8öriptio»»i>röi8 ist aus 05 ll. für äiv mit 80 ü. W. ving»/.al>lto ^etio im I^omiimlbotril^v von 200 »- ' Ijtzi äör 8>li)8örii>tion >8t »ins Kaution von 20 II. ü. vv. kür ^öäö 8<,r»iotinvtö ^etiö in Uitrom, ^EoUomo,. ouo ucr 'Wiener Uörse »otirten Meete», lvt'/.tero rum 'I'i^vourso ^ervelmvt, /.» erleben. Uar-O-uitionen vvöräön mit 4°/« V ' 4. Oiö lieäuetion ävr ^nmüläuu^on im I^IIo ävr vvborroiLllnuu8 dlvlbt vorlivk.-rlton. unä nirä äus I.^t.om88 ,-ex.n- uvE in Iiür,.y8tvr ^öit verüttöntliellt. ^ f„nki>ni-t>«„U.'«ii 5. Oer liv/uj; äor öntkallonäön 8tüolco I>nt 8«8°n ^rla,; äv8 8nl.8er,,.t>o»8,>re,8es unä ^e^ö» Vergüt»,^ ° ^etien/insen in 1'L,.iörvitIuta vom 1. »iü 1872 an ^öreeknöt, I>o> sonstigem Vorteil äor 6»ut»oi>. vom"), ^u» l.u>j,8tens t.»u ^N8"8t ä. .k. /u erkol^ou, unä r>v»r !U> äen bolressenäen Lnbseriptionsstellen, >vo äig /oielimmb Zittau«, Ä.Z. (363) Mk»^ »»» S»». ». «l»t»»,yr » grd. «,»vrr, «u Laidach. k>ür äio Ovüoo88ioQärs: vrrlegrr »ad f«r dir Iltdacttoa «rantwortltch: Ottvmar v « mbkrg.