Nl.l52. Fmtllg, 8. Juli 1898. Jahrgang 117. Mbacher Zeitung. ganzjährig fl. 15, halbMrig sl. ?'Ü0. Im Comptoir: lleln» c>>.< '. halbjährig fl. b'ül). Fi»r die Zustellung in« Hau« allnzjilhri«, fl. 1. - InststionSaebiir: Für ' initiate bi« zu 4 Zellen 25 lr,, größere per «nle 6 tr,; bei öfteren Wicke»liolunge» per Zelle 3 lr. Die «Laib. Itg.» erlcheint täglich, mit Ausnahme der Soni^ »nd Feiertage. Die Administration befindet stch «longressplah Nr. 2, die Mebactlon Äarmherzinergasse Nr, l5, Sprechstunden der Redaction von » bi« 1l Uhr vor« mittag«. Unfrankierte Briefe werde» nicht angenommen, Wanuscriple nicht zurückgestellt. Amtlicher Cheil. l5l „D" Iustizminister hat den Kanzleivorsteher dritter ^ai e Johann Ebner in Graz zum Kanzleidirector Wetter Classe bei dem Landesgerichte in Klagenfurt Der Handelsminister hat der Wiederwahl des unk l" Candussi-Giardo zum Präsidenten "no des Leander Camus zum Vicepräsidenten der 8"^"s- und Gewerbelammer in Rovigno für das Jahr 1898 die Bestätigung ertheilt. llil,^?"!. ^- Juli 1898 wurde in der l. l. Hof< und Staats. °X" das XVII.. XIX.. XXXIV. und HxV. Stück der versendet" ^"^abe des Reichsgesetzblattes ausgegeben und Nichtamtlicher Theil. Ruheverlorgung des Eisenbahnpersonals. Sr sr ^^ ^^ überaus dankenswerte Entgegenkommen ist'k, A ä des Herrn Finanzministers Dr. Kaizl länatt ^. "^"senbahnverwaltung, wie wir schon uu-Stank ! "^^" Gelegenheit kurz berichtet, in den B "' ^'^t worden, eine wesentliche Aufbesserung der 'Mgungsbezüge ihres Personals durchzuführen, für z^i w l^l'äen Pensions- und Provisionsnormen wiese« ^^"ensteten der österreichischen Staatsbahnen proceni.wn ^""^l auf, dass die Versorgungsbezüge auf dpsp «<""ch dem letzten Gehalte bemessen und zeit aTsi.^""^age mit Berücksichtigung der Dienst-die a?,-in s.' waren, ohne dass ein Minimum für wäre " Pension oder Provision festgestellt worden Vision sü ^ ^' ^^ ^ jährliche Pension oder Pro-Tbeilnok ^^" Bediensteten nach Zurücklegung einer halt^a , ? ^" ^" zehn Jahren 40 Procent des Ge-auf P^Men und konnte sich für einen Beamten Ebenso ^ ""k" Diener auf 120 ft. belaufen. Drit/ps ^^ die Pension einer Witwe mit einem einer ld/s Gehaltes des Gatten und die Provision dement .'"l 50 Procent der Provision des Gatten 166'/ fl und ^""^ ^"' die Witwe eines Beamten betraue: ""^ ^ ^^ Dienerswitwe 60 si. jährlich versau ^"- Erwägung ausgehend, dass eine Ruhehat V ""^ bescheidene Existenz zu ermöglichen V e n : nuinnehr die Feststellung von Minimal-demm-"^ uud Minimalprovisionen in ^^usmaßeverfügt, ^°^ ^^ jährliche Pension oder Provision niindestens für einen Beamten oder eine Äeamtenswitwe 400 ft., für einen Unterbeamten oder eine Unterbeamtcnswitwe 300 ft., für einen Diener oder eine Dienerswitwc 200 ft. und für einen Wächter oder Arbeiter sowie für eine Wächters- oder Arbeiterswitwe 150 si. zu betragen hat. Die Einführung von Minimalpcnsionen und Minimalprovisionen sowie die Bestimmung, dass der Erzichungsbeitrag für ein Kind ein Fünftel der Witwenpension oder Provision zu betragen und dass eine Witwe für sich die Pension oder Provision und für fünf Kinder Erzichungsbciträge ohne Einschränkung zu erhalten hat, bedeutet gegenüber den heutigen Bestimmungen, nach welchen die Pensionen oder Provisionen nebst den Erziehungsbeiträgen nicht mehr als 90 Procent, beziehungsweise 60 Procent der Vaterspension oder Provision betragen durften, einen großen Fortschritt auf dem Gebiete des Vcrsorgungs-wefens. Außerdem wurden nachfolgende Aufbesserungen eingeführt: u) Die derzeitigen Witwen mit Ruhegenüsscn unter dem nunmehr normierten Minimum erhalten eine Aufbesserung von 25 Procent; d) den Hinterbliebenen eines im Nnhestandc verstorbenen Bediensteten wird die Auszahlung eines Sterbequartals in der Höhe der dreifachen Monats-gebür der Pension, respective Provision bewilligt; o) die Bestimmung, dass die Bediensteten im Falle der strafweisen Entlassung die für die Ruheversorgung geleisteten Einzahlungen nicht rückerstattct bekommen, wurde in der Richtung abgeändert, dass diese Einzahlungen ausnahmslos rückzuerstatten sind. Wenn man in Erwägung zieht, dass die oberwähnten Aufbesserungen schon im ersten Jahre einen Betrag von über 100.000 si. beanspruchen, dass dieses Erfordernis sich von Jahr zu Jahr um einen bedeutenden Betrag erhöhen wird und dass der Pensionsfond der österreichischen Staatsbahnen trotz der statutenmäßigen Beiträge der Staatscisenbahn - Verwaltung jährlich mit einem Gcbarungsausfalle abschließt, der vom Betriebe gedeckt wird, so steht wohl außer Zweifel, welch wertvolle uud weitgehende Fürsorge die Staatseisenbahn-Verwaltung durch die angeführten Aufbesserungen bewiesen und hiedurch neuerdings dargethan hat, dass berechtigte Bitten und Wünsche des Personals bei den vorgesetzten Behörden angelegentliche Beachtung und im Nahmen der Billigkeit auch Berücksichtigung finden. Das Eisenbahnministerium beabsichtigt, die dem Staats balmpcrsonal aewährtm Begünstigungen auch den Verwaltuugen der Privatbahnen mit der Einladung zur Kenntnis zu bringen, die Aufbesserung der Nuheversorgungsgenüsse des ihneu unterstehenden Personals einer eingehenden und der socialen Vedeutuug dieser Fragen entsprechenden wohlwollenden Erwägung zu unterziehen. Der Zolltarif-Entwnrs. Gegenüber dem in der «Neuen Freien Presse» veröffentlichten Zolltarif-Entwurf, welchen die ungarische Regierung angeblich der zum 14. d. einberufenen Enquete zu unterbreiten beabsichtigt, bemerkt die «Wiener Zeitung» im volkswirtschaftlichen Theile: In einer Zeit, wo gewisse Parteien hüben und drüben die wirtschaftliche Trennung zum Losungswort machen und durch parlamentarische Schwierigkeiten die von maßgebenden Instanzen Oesterreichs wie Ungarns gewünschte Finalisierung des Ausgleiches sammt Aufrechthaltung des gemeinsamen Zolltarifs in die Länge gezogen wird, ist es gewiss befremdlich, dass die Frage, was im Falle der bis zu einem bestimmten Termine nicht erfolgten endgiltigen Lösung geschehen sollte, vorsichtigerweise erwogen wird, damit nicht, wenngleich nur für knrze Uebergangszeit, ein absolutes Vacuum hereinbreche. Als solche Vorsichtsmaßregeln seien nach den Informationen des Blattes der gedachte Entwurf ungarischer-seits sowie die österreichischerseits intendierten Vorsichtsmaßregeln gemeint. Das Blatt glaubt sich dermalen einer näheren Erörterung des Entwurfes umsomchr enthoben, als es fest überzeugt ist, dass die schwerwiegende» wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Eigenintcrcssen beider Staaten ganz sicher zu der — auf dein Papier allerdings sehr leicht in Frage gestellten — Aufrcchthaltung der alten Zoll- und Handelsgemeinschaft führen werden. Politische Uebersicht. Laibach. 7. Juli. Wie das «Neue Wiener Tagblalt» aus Prag berichtet, sind die Angaben eines czechischen Blattes, wonach die Regierung die sprachliche Eintheilung Böhmens in fünf Gebiete planen foll, vollständig uurichtig. Das euglische Unterhaus hat gestern nach zweitägiger Debatte über einen Antrag des Deputierten Redmond abgestimmt, in welchem erklärt wird, dass das Missverhältnis zwischen der Besteuerung Irlands und seiner Steuerkraft im Vergleiche zu anderen Theilen Großbritanniens ein schreiender Uebclstand sei und die Aufmerksamkeit der Negierung erfordere. Der Antrag Feuilleton. Bad Nanheim.* Franks Kurierzug der Main-Weserbahn rast von Ebe ">u" aus ununterbrochen durch die fruchtbare Süd^n 5" Reisenden ist's recht so. Er kommt vom um A/'Nd strebt nach Norden, vielleicht gar zur See, wie nss? ?"ße Wasser zu gehen, und er hat Eile, auch k '"odernen Reisenden. Bis Frankfurt hin hat Di? w:.. punkt Nauheims aus: der langgestreckte, von zahllosen Gondeln belebte Tcich. Wir genießen den Blick auf das liebliche Panorama. Steil hebt sich der Iohannesberg empor, höher anzuschauen, als er wirtlich ist. An seinem Fuße liegt das prachtvolle Curhaus. Eine Kapelle spielt heitere Weisen, mit Classischem untermischt. Die Gäste promenieren. Schwertranke fehlen fast gänzlich Man trägt lichte Toiletten, die trefflich zu dem Colorit der sonntägigen Landschaft passen. Der blaue Himmel lacht aus dem Teich zurück, das Grün des Taunusberges umrahmt erquickend das ganze Bild, Laibacher Zeitung Nr. 152. 1244 8. Juli 1898. wurde mit 286 gegen 144 Stimmen abgelehnt. Im Laufe der Debatte bestritt der Chefsecretär des Lord-Lieutenants des irischen Amtes Balfour, dass die Steuern für die irische Industrie oder einzelne Per» sonen drückend wären. Irland werde nicht ungerecht behandelt. Es habe vielmehr durch die Vereinigung mit England sehr gewonnen. Die Wiener Blätter geben ihrer Bewunderung für die Tapferkeit der spanischen Marine Ausdruck und wiederholen den Wunsch, dass der Friede nnnmehr, nachdem der Nationalehre beiderseits Genugthuung gegeben worden ist, hergestellt werde. Die «Agenzia Stefanie- meldet, dass nach eingeholten Erkundigungen die Gerüchte von einer Vermittlungsattion des Papstes Leo XIII. im spanisch-amerikanischen Kriege unbegründet sind. Der Papst beschränkt sich darauf, den spanischen Bischöfen anzuempfehlen, dass sie ihrer Regierung keine Ungelegenheiten machen. Nach einer der «P. C.» aus Petersburg zugehenden Meldung sind bezüglich des Besuches des rumänischen Königspaares beim russischen Hofe nunmehr folgende Dispositionen festgestellt: Das Königspaar wird am 27. d. M. in der russischen Hauptstadt eintreffen und im Schlosse in Peterhof Absteigequartier nehmen. Sein Aufenthalt daselbst wird vier Tage dauern, von denen einer der Besichtigung Petersburgs und dem Empfange des diplomatischen Corps gewidmet sein wird. Bei der Fahrt nach Petersburg werden die rumänischen Majestäten ihren Weg über Warschau nehmen, wo ein eintägiger Aufenthalt geplant ist, die Rückreise wird über Moskau und Kiew erfolgen, wobei das Königspaar in der erstgenannten Stadt zwei Tage, in der anderen einen Tag verweilen wird. Die Adresse der serbischen Skupschtina an König Alexander äußert in entgegenkommender Weise die Bereitwilligkeit, dem in der Thronrede niedergelegten Programme zu entsprechen. Bei Uebernahme der Adresse hielt der König an die corporativ erschienenen Deputierten eine Ansprache, in welcher er seinen Dank für das einmüthige Entgegenkommen gegenüber dem Regierungsprogramm ausdrückte. Nach einer aus Belgrad zugehenden Meldung habe alle Abgeordneten, die König Alexander in der jüngsten Zeit in Audienz empfieng, ihm den Dank des Volkes für sein Bestreben übermittelt, die Partei-Einflüsse auf den Gang der Staatsgeschäfte in die angemessenen Schranken zurückzuführen und das Staatsinteresse als obersten Grundsatz in der Ver« waltung geltend zu machen. Das Cabinet Gjorgjevie, erklärten die Abgeordneten, werde bei der Durchführung diefes Programmes von allen Parteien unterstützt werden. Ferner wird von dort gemeldet, dass König Alexander auf der Durchreife nach Karlsbad mehrere Tage in Wien verweilen dürfte. Wie man aus Constantino pel meldet, hat der Ministerrath dem Sultan einen Mazbata zu Gunsten der Ratification der Pariser Sanitäts-Convention unterbreitet. Wie man aus Athen meldet, foll fchon in der zweiten Hälfte dieses Monats das aus Mitgliedern der kretischen Nationalversammlung zusammenzusetzende Ver-waltungscomiti der inneren Bezirke der Insel von den Admiralen ernannt werden. Dasselbe soll aus acht Mitgliedern mit einem Präsidenten als Chef der Executive bestehen. Tagesneuigkiteu. — (Regierungsjubiläum Sr. Majestät des Kaisers.) Anlässlich des bevorstehenden Gedenk-tages der Vollendung der 50jährigen Regierung Seiner k. u. k. Apostolischen Majestät hat Herr Urban Neisen -hofer, Hausbesitzer in Wien, eine Stiftung mit dem Capital von 1000 st. zu Gunsten dürftiger Schulleiter in Steiermark, welche sich in der Pflege des Schulgartens besonders hervorthun, errichtet. — (Fünfzigjähriges Regierungsjubiläum Seiner Majestät des Kaisers.) Aus Constantinopel schreibt mau der «P. C.»: Die hiesige österreichisch-ungarische Colonie trifft Vorbereitungen, um das Regierungs-Iubiläum des Kaisers in würdiger Weise zu feiern. Das Comity das sich zu diesem Zwecke gebildet hat, ist der eiuhelligen Ansicht, dass die Colonie ihre Ergebenheit für den Kaiser und ihre patriotische Gesinnung am besten zum Ausdrucke bringen würde, wenn sie die Errichtung eines neuen, allen modernen Anforderungen entsprechenden Krankenhauses endlich durchsetzen werde. Die Deutschen, Franzosen, Russen, Italiener, ja selbst die kleinen Baltannationen besitzen eigene gute Spitäler, während das österreichisch-ungarische in einem ungünstig gelegenen und räumlich unzureichenden Miethause untergebracht ist. Schon seit vielen Jahren hegt die österreichisch-ungarische Colonie den Wunsch, diesem oft schwer empfundenen Uebelstande abzuhelfen. Zur Er-reichung dieses Zieles werden innerhalb der Colonie Sammlungen eingeleitet werden, die durch Spenden der Comftatrioten in Oesterreich-Ungarn zu ergänzen wären. Alle Krankenhäuser der übrigen Colonien konnten nur durch die patriotische Unterstützung der respective« Con-nationalen im Vaterlande errichtet werden. Und so hofft denn auch die österreichisch-ungarische Colonie, dass es ihr für den erwähnten schönen und patriotischen Zweck an Mithilfe aus der Heimat nicht fehlen werde. Das neue Krankenhaus soll die Erinnerung an das Regierungs-Iubiläum des Kaisers dauernd bewahren. Spenden wären an das k. und t. Consulat in Constantinopel zu richten. — (Eine Fußtour von Wien nach St. Petersburg.) Man schreibt aus St. Petersburg, 2. Juli: Zwei österreichische Touristen sind soeben hier eingetroffen, die einen fünfzigtägigen Marsch von Wien nach St. Petersburg beendet haben. Sie hatten die Wanderung auch als eine Art Kundgebung zum Regierungsjubiläum des Kaisers Franz Josef unternommen, in dem Marsche von fünfzig Tagen sollte nämlich das fünfzigjährige Jubiläum gefeiert werden. Um den «Fünfziger» zu erreichen, hatten sic auch die längste Route gewählt, nämlich die über Berlin. Die Touristen heißen Anton Hausler und Franz Skliar. Sie haben 2500 Kilometer zurückgelegt und während des Marsches ein Tagebuch geführt, das sie täglich den Ortsbehörden mit der Bitte vorlegten, in demselben die Thatsache, dass der Weg durch den Ort wirklich zu Fuß zurückgelegt worden ist, zu bestätigen. In St. Petersburg sind sie wohlbehalten und mit gutem Schuhwerk angekommen. In Eydtkuhnen haben ihnen die Formalitäten des Ueberganges über die Grenze sieben Stunden geraubt. Man wollte ihnen nicht erlauben, zu Fuß die Grenze zu überschreiten, sie mussten sich daher für eine kurze Strecke der Eisenbahn bedienen. Es war dies übrigens das einzige Stück Weges, das sie seit ihrem Ausmarsche von Wien nicht zu Fuß zurückgelegt haben. Die beiden Wanderer wollen nun hier ill einer öffentlichen Versammlung über ihren Marsch und die während desselben gewonnenen Eindrücke berichten. Herr Stliar Es weht em frisches Lüftchen durch den warmen Sommertag. So geschickt auch Nauheim liegen mag, es ist dort so brühwarm doch nicht, wie im Heim der Rheumatiker, in Wiesbaden, oder im klimatischen Cur-orte für die Lungenkranken, in Schlangenbad. Nau-hrim liegt eben am Nordabhange des quellenreichen Taunusgebirges, nicht wie jene am Südrand, im Gebiete des edlen Rheingauer Weines. Es ist die richtige Luft für erschlaffte Nerven. Ein leichter Salz-gcruch weht von der Saline her, von dem hohen Dorngerüste, über das die Salzwasscr laufen, um es zu inkrustieren. Wir betreten einen Waldweg. Er liegt im tiefen Schatten und steigt so mäßig bergan, dass wir die Erhebung kaum spüren. Richtig, hier wird ja die Oertel'sche Terraincur von Herzleidenden gebraucht. Auch Ihre Majestät wird sich dieser milden Cur unterziehen, hoffentlich mit dem vollen Erfolg, für den ihre Völker beten. Frauen begegnen uns, immer drei auf ein männliches Wesen. Nauheim ist pur ex-««Ilonee Frauen» und Kinderbad. Die scrophulösen Holländer stellen ein starkes Contingent, ähnlich wie in .Mcuznach. Nach kurzem Gange lehren wir zum Curhaus zurück. Wir finden im Lesecabinet alle Zeitungen und Zeitschriften, nach denen unser Herz verlangt, in allen civilisierten Sprachen. Auch ein «Spielsaal» ist dort, aber nicht für die nervenzerstörende Roulette, sondern für harmlose Zerstreuungsspiele. Da stehen ein paar Jungfrauen und flirtende Jünglinge, von lustigen Kindern umgeben. Sie drängen sich um ein Kreifelfpiel in harmlosem Behagen. Da wird ein Kreisel erst mächtig angezogen und dann schnurren gelassen. Er tanzt durch eine Anzahl abgegrenzter Räume hindurch, und wenn es ihm gelingt, bis in den innersten vorzudringen, darf man sich einen Gegenstand der ersten Wertkategorie aussuchen. Beispielsweise eine Aschenschale aus Perlmutter, Wert eine Mark. Dabei verliert man die Seelenruhe nicht. Einsatz ein Nickel --- zehn Pfennige. Aufregungen gibt es in Nauheim nicht. Viel Geld kann man nicht los werden, wenngleich in den allerersten Hotels die Preise gepfeffert genug sind. Aber in einer Stunde sind wir in Frankfurt, wo wir die Oper besuchen und noch abends zurückkehren können. Oder wir machen einen Abstecher nach Homburg, wo wir gekrönte Herrschaften aller Länder beisammen finden, die Kaiserin Friedrich, den Prinzen von Wales, die halbe englische Königsfamilie. Wer die Ruhe liebt, macht Spaziergänge in die Taunusberge hinein, wo das Reh über den Weg hüpft und die Erdbeere aus dem Grü« leuchtet. Die biederen Wetterauer, hoch-gcwachfene, blauäugige Franken, grüßen freundlich, aber ohne Unterthänigleit. Ein stilles Behagen liegt über der freundlichen Gegend. Sie ist kein Prunkstück der Natur, wie die Riviera oder das Berner Oberland, aber ein Ort idyllischer Ruhe, den niemand vergisst, der dort je geweilt hat. Möge er nuu doppelt seinen Segen entfalten. Das Kostbarste, was wir besitzen, unsere edle Kaiserin, haben wir ihm anvertraut. will demnächst eine neue Wanderung unternehmen, usti zwar von St. Petersburg nach Paris, auf welcher Reise ihn ein anderer Oesterreicher begleiten wird. — (Vienenmörder unter den Vögeln! Unter den Vögeln gibt es solche, die eine ganz besondelt Liebhaberei für die Verspeisung von Bienen zeigen. Einige der Vögel sind wegen dieser Liebhaberei schon durch de" Namen gebrandmarkt, z. B. die Familie der Bienenfressel, die, wenn auch selten, auch in Deutschland brüten, besonders in den südöstlichen Theilen des Landes, fernel der Wespen-, Bienen- oder Honig-Äussard, der über gaüi Europa, mit Ausnahme des äußersten Nordens, verbreitet ist. Andere Vögel, wie der Fliegenschnapper, der kleine Buntspecht, das Rothlehlchen, der Haus-Rothschwanz, dit Bachstelze und auch der nirgends geliebte Spatz führe« sich wenigstens zu gewissen Jahreszeiten gern ein Vicnche" zu Gemüthe. Besonders aber ist die Meise im WiM den Bienenstöcken gefährlich, sie setzt sich an den Eingang, klopft mit dem Schnabel gegen die Wand, bis die Insecten infolge der Störung herauskommen und schnapp sie dann fort. Ein wahrer Plünderer der Bienenhäusel ist auch der Grünspecht, der geradezu in sie eindringt und nicht nur die Bienen, sondern auch den Honig ve? zehrt. Am wenigsten sollte man es aber vom Storch glauben, diesem äußerlich so ehrbaren Vogel, dass el unter den Bienen haust wie ein Vandale, man hat zU" weilen bis 400 Gramm verschluckter Bienen in seinei" Kröpfe gefunden. — (Zur AffaireDreyfus.) Iustizministel Sarrien conferierte am 6. d. M. lange mit dem Director der Criminal- und Guadensachen bezüglich des Ansuchet der Frau Dreyfus. Sarrien wird dem MinisterrM morgen das Ergebnis dieser Unterredung mittheilen. — (Explosion auf einem Schiffe.) Ä" Vord des im Royal Albert-Dock liegenden Dampfers «M mtoba», der kürzlich an die amerikanische Regierung ve? kauft worden sein soll, explodierte am 6. d. M. eine Kiste Sicherheitspatronen. Soweit bisher bekannt ist/ wurden 5 Mann getödtet und 15 schwer verletzt. Local- und Provinzial-Nachrichten. Jubiläums-Sihung der Marktgemeinde Neumarktl. Aus Neumarktl wird uns berichtet: Auf der Tages' ordnung der Sitzung, welche Bürgermeister Herr Ml Mally auf den 15. v. M. einberufen hatte, befand sich als einziger Verhandlungsgegenstand die Berathung und Beschlußfassung über die Feier des Jubiläums' jahres. Von den 15 Mitgliedern der Gemeindeuel' tretung fanden sich 14 zur Sitzung ein; das 15. M' glied war krankheitshalber bemüssigt wegzubleiben. Herr Bürgermeister Karl Mally hielt folgende" Vortrag: Im Jahre 1848 hat Seine Majestät Kaisel Franz Josef I. die Regierung Oesterreichs angetreten Das Jahr 1898 ist also das fünfzigste Jahr der M gierung Seiner Majestät unseres Kaisers. Nur selten ist es Monarchen beschieden, ein halbes Jahrhundert hindurch an der Spitze ihrer Völker z" stehen, und es ist darum begreiflich, dass dieses außel" ordentliche Ereignis auch zur Veranstaltung besonders Festlichkeiten und zur Errichtung von Iubiläumsdenkmäler" Anlass gibt. Nachdem die Festlichkeiten vergänglich sind, solle" nebst denselben auch bleibende Denkzeichen geschaffen werben, die auch spätere Generationen an das bedeutungsvoll Iubiläumsjahr erinnern. Der Wunsch Seiner Majestät ist es, dass bei de< Wahl der Schaffung solcher Denkzeichen von der s? richtung von Kunstwerken, Prachtbauten und vergleiche" Umgang, dafür aber hauptsächlich auf die Schaffung vo" Werken zum allgemeinen Wohle Bedacht genommen wild Länder, Städte, Gemeinden, verschiedene Körper schaften und viele einzelne Personen unseres Kaiserstaates betheiligen sich an der denkwürdigen Feier. Eine gro" Reihe hervorragender Wohlthätigkeitsacte verschiedenst Art sind bereits beschlossen und sichergestellt, viele werde" noch folgen. Das Iubiläumsjahr wird darum nicht n^ ein Festjahr, sondern in ganz besonderer Weise ein I^ der Wohlthätigkeit, ein Jahr für die Bethätigung b" Oemeinfinnes und der Schaffung von Werken sein, die del Allgemeinheit, insbefondere dem bedürftigen Theile del Bevölkerung dienen. Der Marktort Neumarktl wird das seltene Ereig^ des 50jährigen Kaiserjubiläums gewiss nicht vorM' gehen lassen, ohne sich ebenfalls nach Kräften an ^ großen Feier zu betheiligen, und zwar zu bctheiligen »>" Sinne des Wunsches Seiner Majestät durch Ausübl^ von Wohlthätigkeitsacten und Schaffung von der sK gemeinheit zugute kommenden Werken. Dass der geehrten Gemeindevertretung die Aufg^ zufällt, hier die Initiative zu ergreifen, liegt auf °" Hand, und ich habe mir darum erlaubt, Sie, vere"' Herren, zu der heutigen Sitzung zu bitten, die lei'A anderen Gegenstand als die Besprechung und die Äeschl^ fassung der Begehung der Feier des 50jährigen "» gierungs-Iubiläums Sr. Majestät des Kaisers Fra"« Josef 1. auf der Tagesordnung hat. Laibacher Zeitung Nr. 152. 1245 8. Juli 1898. ^ c^"" ^ mir, verehrte Herren, gestatten, so will o?tmun""!n ^"^ ""^ Vorschläge, die auf die Tagesordnung Bezug haben, unterbreiten. Ich habe mir schon M?s< 7 <" hervorzuheben, dass es der Wunsch Seiner w- '. ^ Kaisers ist, die Jubiläumsfeier vor-^n?"^ b"ch Wohlthätigkeitsacte und Schöpfungen zu kennzeichnen welche der Allgemeinheit zugute kommen. .."s».^> ^"' ""'^ benen, selbst am besten, dass "' er Vtarkt einer Wasserleiwng entbehrt und dass dar-umer gerade der ärmste Theil der Einwohner am meisten leloe^ well dieser nicht gleich den besser Bemittelten in oer ^age »st, sich mit Aufwand bedeutender Mittel eigene n3?1. ä" "bauen. Auch die Errichtung eines Kranken-uno «Hiechenhauses in unseren, Markte ist ein schon lange empfundenes Bedürfnis, an dessen Befriedigung kranke "ronter Md "^e Sieche das größte Interesse haben. . ^ l ^""be darum, dass die geehrte Gemeinde-"rriretung sicherlich im Sinne der edlen Absichten Seiner l?l'3 ^°"^' wenn sie die Ausführung dieser beiden, ck?' ö Allgemeinheit zugute kommenden Bauten be- w„^ V"b deren ehethunlichste Durchführung mit allen, Nachdrucke fördern würde. ^ ) u Mein Vorschlag zur Feier des fünfzigjährigen Re-Mrmlgslubiläums Seiner Majestät geht demnach dahin, "n s du Marktgemeinde Neumarktl: ^) die Ausführung rlner yochquellenleitung nach den vorliegellden Plänen. M' 5"'"" ^ostenaufwande von rund 30.000 st. be-^nehen und hiezu einen Beitrag von 15.000 fl. aus ^ememdemitteln belvilligen und k) die Erbauung eines ^anlen- und Siechenhauses beschließen und die Auf-""ngung der erforderlichen Geldmittel hiefür durch Zu-wenoung vorhandener Widmungen und freiwilliger ""trage aufzubringen trachten möge. «8> -t beide ^^uten ist die Bewilligung, dieselben "."'" 3ranz Josef I. Iubiläums-Hochquellenleitung' Si^ '^"^ ^""s Josef I. Iubiläums-Kranken- und M? benennen zu dürfen, hohen Orts ein- ,ln.-^Ä^^ ^ Gemeindevorstandes wird es sein, die f,"" Halste des zur Ausführung der Wasserleiwng noch '^enoen Betrages, ähnlich wie andere Gemeinden <3l". gethan, durch Subvention des Landes und des Maates aufzubringen. unk I" Aufbringung der Geldmittel für das Kranken-die N l?^"s' für die Ermittelung des Bauplatzes, erlaub' v?"'^ ^^ Vauplanes und Kostenvoranschlages :c., beant/ "'^' ^ Einsetzung eines eigenell Comites zu vorzu^"' ""^ falls Sie diesem Antrage zustimmen, Vorsihend^'^" ^^ Wgliche Comitt, als dessen haben w-^ jeweilige Bürgermeister zu fungieren vertret,' ^"" eitere Mitglieder der Gemeinde-E^n ^ "nd zwar die Herren I. Goekcn und Doctor von ^ !^ ^geordnet und außer diesen drei Herren noch die Herren Fabrils- K n "' G"bner, E. Glanzmann, Ch. Moline und v- ^coot sow« Director S. Ricger gewählt werden, der V? ,. danken- und Siechenhaus wird eben nicht nur auck ^ ?"M"oe Neumarktl allein, sondern insbesondere komm. Eitern in St. Anna und St. Katharina zugute dies? ,u ^ ^ sich enlpfichlt, auch Mitglieder von zulad """^" äum Eintritte in das Conlite" ein- diläum^" ^l^" "^ ^"^ der Begehung der Iu-dar, n !"" ^st. während welcher es sich vor allen: aelp..i! ^^" ""b, dass zur Zeit der Feier vorüber-Vew , W°hlthätigkeitsacte, als Bethcilung der Armen, mir , r ^^' Schulkinder :c. geübt werdeit, werde ich zu m !k "' " ""^ ^"' "ächsten Sitzungen Vorschläge stimn,^ Vorschläge des Bürgermeisters wurden ein-das O^ angenommen, desgleichen auch das Comitö für ^ franken- und Siechenhaus, mit Ausnahme des Herrn eina^bt "' "'^" ^ Annahme der Wahl ablehnte, Laibacher Gemeinderath. Sik, ^ abends wurde die am Dienstag begonnene 'vung des Laibacher Gemeinderathes zu Ende geführt. oer Sitzung bctheiliglcn sich 16 Gemeinderä'the. "or Uebergang zur Tagesordnuug verlas Herr ^"meister Hribar ein Schreiben des k. k. Landes- v "Nomtns. womit seitens der Statthaltern in Zara für ^ ä" Gunsten der durch die Erdbebenkatastrophe heim- ur ucyten Dalmatiner votierten Beitrag der Dank aus- °??" und gleichzeitig das Ansuchen gestellt wird, die U' pendele Baracke ehestens an ihren Bestimmungsort ge- "ngen zu lassen. Der Herr Bürgermeister fügte die Cr- ar.mg hinzu, dass er die fragliche Baracke sofort demo- "en und uach Dalmatien abgehen lassen werde. ^odanu referierte Gemcindcrath Zuzek über die M, "'^"''"^'ne des Baues eines Feuerwehrheims sowie Kntt provisorische Bedeckung der hiefür ancrlaufende» sink - Gefannntkostcn für den projectierten Ban ^,f/uf 117.860 fl. veranschlagt. Der Bau erscheint werten ^^"' "^ "e freiwillige Fellerwehr für ihre WMvoUen Geräthe kein Depot besitzt und dieselben zum bewaw."! ?'" ^""cke am Kaiser Iosefs-Platze aus-b^.N '""^"' bie aus öffe.ltlichen Rücksichten bald °e. — (Bauten.) Laut einer uns zugehenden Mittheilung sind die Arbeiten zur Wiederherstellung der durch das Erdbeben in sehr arger Weise beschädigten Kirchen-Pfarrpfründen und Wirtfchaftsgebäude in Vodiz, Bezirk Stein, nunmehr vollendet worden und wird die Eollau-dierung dieser Herstellnngen demnächst vorgenommen werden. —o. — (Die freiwillige Feuerwehr in Vigaun) veranstaltet im Gasthause des Herrn I. Avscnit am Sonntag, den 10. d. M., eine Unterhaltung, deren Reinertrag für die freiw. Fellerwehr in Vigaun bestimmt ist. * (Zugrunde gegangenes Vieh.) Am 3. Juli zwischen 1l und 12 Uhr nachts schlug während eines heftigen Gewitters der Blitz in die dem Mathias Urh aus Zaverh gehörige Alpenhütte auf der Kleinalpe ein und tödtete sieben daselbst untergebrachte Rinder, von denen, wie man uns aus Stein meldet, fünf Stück del« genannten Besitzer und zwei Stück dem Besitzer Mathias Kuhar von Kriv?evo gehörten. Urh erleidet hiedurch einen Schaden von 500 ft., Kuhar einen solchen von 220 st Am 4. d. M. sind dem Besitzer Anton Perne zwei Kälber im Werte von je 50 st., während des Weidens von der Groß-Alpe abgestürzt und zugrunde gegangen. —r. — (Großer Brand in Pola.) Aus Pola wird gemeldet: Am 5. d. M. um 5 Uhr nachmittags brach in den neuen Arbeiterbaracken der l. u. t. Kriegsmarine in S. Policarpo ein Brand auH der trotz des ' strömenden Regens bald große Dimensionen annahm. Ml Schaden soll sich auf 20.000 fl. belaufen. — (K. k. priv. Südbahn-Gesellschaft Einnahmen vom 21. bis 30. Juni 1898: 1,307.927 ft, in derselben Periode 1897: 1,352.720 fi., Abnahme 1898: 44.793 ft. Gesammteinnahmen vom 1. Jänner bis 30. Juni 1898: 21,411.21? st., in derfelben Periode 1897: 21,728.84? si., Abnahme 1898: 317.630 fl> Einnahmen per Kilometer vom 21. bis 30. Juni 1898: 600 ft., in derselben Periode 1897: 621 si. daher 1398 weniger um 21 si. oder 3-4 M. Gesammt-einnahmen per Kilometer vom 1. Jänner bis 30. Juni 1898: 9826 fl., in derselben Periode 1897: 9972 ft. daher 1896 weniger um 146 ft. oder 1'5 M. Die Einnahmen des Vorjahres sind nach den Ergebnissen der definitiven Rechnungslegung eingestellt. * (Ans dem Polizeirapporte.) Vom 6 auf den 7. d. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Diebstahls, zwei wegen Vaciorens, eine wegen Bettelns und eine wegen verbotener Rückkehr in die Stadt. —r. Merarifches. Das Nadeln der Frauen vom ärztlichen Standpunkt hat selten eine so knappe, scharfe und erschöpfende Beurtheilung erfahren, wie in dem «Acrztlichen Rathgcber», einer höchst bemerkenswerten, von einem Arzte redigierten Beilage von «Mode und Haus», Verlag John Henry Schwerin, Berlin. Von der ungeheuren Vielseitigkeit dieses Universalblattes für die Familie zeugt auch die vierseitige Musikbeilage (mit nur Originalcompositionen) der eben zur Ausgabe gelangten 3. Juli - Nummer. Den Moden ist darin in Wort und Bild wieder der weiteste Raunl gegönnt, und künstlerisch ausgeführte Illustrationen bringen die dargestellten Kleider- und Hutmoden zu bester Geltung Wer gern einen guten Witz belacht, der nehme nur einmal die illustrierte Humorbeilage zur Hand! Die reichhaltige, illustrierte Belletristik bietet eine Fülle an-regender, fpannendcr Unterhaltungslectüre. «Mode «l"d Haus», österreichisch-ungarische Ausgabe, mit achtseitiger Romanbeilage und Colorit ist, für nur 90 kr. vierteljährlich von allen Buchhandlungen und Postanstalten zN beziehen. Gratis-Probenummern durch erstere und die Haufttauslieferungsstclle für Oesterrcich-Ungarn: Rudolf .Lechner und Sohn, Wien I., Iasomirgottstraße 6. Alles in dieser Rubrik Besprochene kann durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr 6. Fed. Bamberg bezogen werden. Neueste Nachrichten. Erdbeben. (0ri«i»al.»eleg?amm.) Zara, 7. Juli. In Trilj wurden bis gestern 10 Uhr früh fünf starte und zehn leichte Erdstöße verspürt. Der Gemeinde Sinj wurde die Bewilligung zur Sammlung von Spenden im Lande ertheilt. Der spanisch-amerikanische Krieg. (Or<«lg"lde Publication an die Bevölkerung Cubas: Ä?l. "?!"' '^ die Tapferkeit von Glück begleitet, ^le Ipam che Escadre unter dem Befehle des Admirals rns^V'l '" bem Kampfe mit überlegenen Kräften ?^. untergegangen in dem Augenblicke, wo wir hübten, sie sei aus der Gefah". von der sie " H"W von Santiago de Cuba bedroht war, "3 worden. Der Schlag war hart! Es ^ veluwch der Spanier unwürdig, jetzt zu ver-W«. Wir müssen Stärke zeigen, nicht Schwäche! ,,"",. 7!'"en mit Ruhe den Kampf mit den Wider-"auigkeiten fortfetzen und dieselben überwinden. Wir m3" llwug Kräfte, um unsere Sache zu vertheidigen. N,I '""''^ unseren Muth gegen das Unglück stählen, ss^uen ^ auf Gott und vertheidigen wir mit HAossenheit die Ehre und die Integrität unseres s^. Huragua, 7. Juli. Lieutenant Hobson und ' ur ^litgefangenen wurden nunmehr gegen fpanische befangene ausgetauscht. Hchissskatastrophe. «^..^lvyorl, 7. Juli. Aus Mittheilungen von da^?en Passagieren der «Bourgogne» geht hervor, ^r«,.. ^ ?""" keinerlei Versuch genlacht wurde, die ?u "? ""b Kinder, geschweige denn einen Passagier alanl.-?' Albern dasK die Mannschaft mit fast un-u uo lcher Barbarei vorgieng. Wohl ist der Capital, un./"'"" hosten geblieben und mit dem Schiffe der «""^"' "der die Schisfsbemannung habe sich Nttder '^boote bemächtigt und die Passagiere mit Aiu^l "' - ^l)"^haken zurückgetrieben, während eine Wea :., "^lenischer Zwischendeck-Passagiere sich den Unter ^"^ « ^"' ""l dem Mesfer erzwungen hätte. " oen Passagwren waren auch verschiedene Deutsche, emae<5» ""' 7. Juli. Nach einer bei «Lloyds» ge2"»? Depesche wurden von dem unter-Passaa "' ^"Mschen Da.npfer «Bourgogne- 94 schaff? ""b ^4 Personen von der Schiffsmann-gelomnle ' ' ^""^ """" ^^ Personen um- wurde w"eal' «""< (Orig.-Tel.) Magistratsrath Tachau Hausrech es s,. "^""6 ^s Gesetzes zunl Schutze des l'chen 5^.^ ^"g"l durch Anwendung einer ungesetz-Bereinp?, c ^H^chung '« den Privaträmnen des bricht ^ Ä??'"üscher Angestellter, vom Strafbezirks-Ulell .in. V°! i« einer Geldstrafe von 300 fl., even-meldet, ^ ^^ Arrest, verurtheilt. Der Vertheidiger ^oie Berufung gegen Schuld und Strafe an. Budapest, 7. Juli. (Orig.-Tel.) Die Grcger-sen'sche Parketenfabrik und Vauüschlerei wurde heute nachts zum größten Theile ein Raub der Flammen. Der Schaden beträgt 150.000 Gulden, doch war die Fabrik versichert. Man glaubt, dass Anzeichen vorhanden sind, welche darauf fchließen lassen, dass das Feuer gelegt worden ist. Rom, 7. Juli. (Orig.-Tel.) Der König unterzeichnete die Decrete, durch welche der Belagerungszustand in der Provinz Massacarara aufgehoben wird und die Commandanten des 4., 6., 7. und II. Armee^ corps von der Leitung der Polizei-Angelegenheiten enthoben werden, welche numnehr den Präfecten übergeben sind und von diefen wieder vollzogen werden. Paris, 7. Juli. (Orig.-Tel.) Senator Buffet ist gestorben. Washington, 8. Juli. (Orig. - Tel.) Staatssecretär Long telegraphierte Sampson, dieEscadreWatshon solle unverzüglich nach Spanien abgehen. — (Corrigendum.) In der «Laibacher Ztg.» uom ?. Juli soll es auf der zweiten Seite im zweiten Absätze unter «Politische Uebersicht» richtig heißen, dass der nach dem Dringlichkeitsantrage der Abgeordneten Dr. Kolisko und Genossen vom niederöstcr-reichischen Landtage in dessen letzter Session beschlossene Gesetzentwurf die Allerhöchste Sanction nicht erhalten hat. Neuigkeiten vom Küchermarkte. Haupt mann, Construction von Gegenständen aus gebräuntem Thon, 2. Aufl., fl. 7 —. — Arnold, Aprilwetter, aeb. fl. 2-52. — Barth, Tlirlc, wehre Dich! fl. 1-80. — Wachenhusen, Verloren, fl. 3-—. — Teinach, Die Mai» lönigin, fl. 1 80, — Suttner, Wie es Licht geworden ist, ft. 180. — Erhardt, Der Erste, fl. 2-40. — David, Frlihschein, fl. 1 80. — Born, Erinnerungen eines Achtuud» Vierzigers. 3. Aufl., fl. 1 80. — Satthianabhan, Kamala, ft. 1-«8. — Kaerst, Studicn zur Entwickelung und thcorctifchen Begründung der Monarchie im Alterthum, geb. ft. 1-80. — Ja lob, Belehrungen über die Beförderung von Personen, Oepäcl ?c. auf den osterr. Eisenbahnen, st. —'80. — Heco, Erinnerungen eines Japaners, st. 2 10. — Fi escher, Das Valderspiel, fl. 1 20. — Rosse, Der sterbende Ahasver, fl. 1-20. — Oppert, Ostasiatische Wanderungen, st. 1-50. — Lebh, Der Gemüsezüchter, geb. st. 1 20. — Wiedemann, Die Lehre von der Elektricität, 2. Aufl., IV. Bd., st. 1» 20. — Cohn, System der Nationalökonomie, III. Bd.: Nationalökonomie des Handels und des Verkehrswesens, st. 14 40. — Lahmanu, Das Luftbad, st.—'45. — Dressel, Ilse Severin, st. 1-80. — Schober, Medicinischcs Wörterbuch, I. Bd., st. 2-16. — Vorräthig in Jg. v. Kleinmayr 6, Fed. Bambergs Buch» Handlung in Laibach. Angekommene Fremde. Hotel (klefaul. Am 5. Juli. Fischer, Kfm., Budapest. — Koppmann, ztoppsteitt, Kflte., Graz. — Dr. Vrbauic, Agram. — Krausz, Kfm., Linz. — Morlmann, Kfm., Fiume. — Koch, Kfm., Wies- baden. - Weiß, Kfm., Linz. — Weiß, Kfm., Karlsbad. — Meerkopp, Kfm., Berlin. — Püschel, Ksm., Haida. — Epstein, Kfm., Trieft. — Frohm, Private, Marburg. — Grelert, Private, Düsseldorf. — Vandrasek, Administrator, Ambros. — Hrach, Vcnrdic, Kfm.. Zirllach. — Sever, Kfm., s, Gemahlin, Laudstraß. — Miloch, Nealitätenbesij^er, s, Gemahliu, St. Barthlmä. — Dr. Ianezic, Advocat, Volosla. — Dr. Dinko, Trinajstic, Pisino. — Ziölar, Priester, Weitenstein. — JenkoFfm., Podgrad. — Gabrsek, Redacteur, Görz. — Rpinsic, Abbazia. — Bojanz, Lehrer; Lcwriö, Privat; Slocian, Priester; Sekernik, Dechant; Seternik, Köchin; Rosina, Priester, Drachenbnrg. — Dr. Laginja, Advocat, Pola. — Eismele, Lehrer, Klagenfnrt. — Tomazi<:, Priester, Peilenstei». — Tamauocj, Hotelierin, Wochein. Am 6. Inli. Excellenz Ritter v. Bus;, l. u. l. Feld-marschall'Lieutenaut; Gößmaun, k. u. l. Hauptmaun, Adjutant; Freiherr v. Moutigny, l. u. k. Generalmajor, s, Baronesse v. Mou-tigny; Slraba, Privatier, s. Gemahlin, Graz. — Hoehn, Ober» inspector, Trieft. — Bolle, Director, Görz. — Szalatnay, Privatier, s. Schwester, Kroatien. — Knapp, Beamter, Bukarest. — Goruik, Privatier. Ndelsberg. — Back, Flcißncr, Pohl, Petzival, Wilhelm, Popper, Luuzer, KoNer, Prudnitz, Werner, Taucher, Steindlcr, Kronfeld, Scdlatschct, Kflte.; Lehinanu, Beamter; Marqet, Ingenieur; Sveti»!, Eizirher, Wien, Verstorbene. Am 6. Juli. Karl Babnil, Locomotiusührerssohu, IT,, Bahnhofgasse 30, Lebensschwäche. Am 7. Juli. Anna Simuic, Tchuhmachcrsgattiu, 60 I., Udmat 76, Carcinoma. — Johann Kozelj, Fialer, 33 I., Pu-lanastraße 40, Tubereulose. — Emil Plesko, Conducteurssohu, ? M., Wienerstraße 35, Fraisen. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. _______Z IZ^V Z"_________________^ ^^UTN? 736 3 13^6 "S. zml7stärl thellwThriter^ ^^ 9 . Ab. 736 3 14 6 O. schwach fast heiter 8.1 7 Ü. Mg, j 734-8 ,10 5 , S. schwaä/ ^ bewölkt ,1-6" Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 15-b°, um 4 0° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowsly Ritter von Wissehrad. Zwei inerte listen mit gefälliger Handschrift werden gegen ein Taggeld von 1 fl. hiergerichls sogleich aufgenommen. K. k. Landesgericht Laibach am 7. Juli 1898. (26G8) 3-1 Mlllard-Heide^r sowie 80k^2sxo, W0l880 u faslilgs ttennebnrg - 8«ills von 45 ks. bist!. l4'65 per Meter — glatt, gcstleift, carriert, gemustert, Damaste :c. (ca. 240 versch. Qual. und 2000 versch. Farben, Dessins lc.) Zu Roben u. Blousen ab Fabrik! An Private porto- u. zollfrei ins Haus! Muster lungekeiidL (204) 9—5 Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. ^.bis^st. 3-35^p.Meter in den neuesten Dessins nnd Farben — Q. NounodorFS SoiAvn-rHbrUrvn, 2ürioli (ll.u.K.llMMällt). Course an der Wiener Börse vom 7. Juli 1898. ««« ^m oMellen ^«««««0. ''"u!en^.^U'ber . . . l0l ?l^ Wl uz " Eilb^ ^-«ebiuar'Nussust l«l?a l 101 ?ü ^ b!«, ""«lose . . ,00 st ,^.., 19«;,^ " ^° Dom..«'s«„^ - - bo fl, 1»ü - l93 — ^""^^«'."- „„„,„ (diu I"'^Vllhn in Kilber Au», ^'b-St.). für L »r - - . s« 45 wo 4z «slb Ware Vom Vtaate zur Zaylung llbernommtne lklseub.'Prlor.» vbllgatlontn. 4'/., al, 10«/, !t. St. . . . llö Ü0 1,7 l>0 «lilabttlibah», 400 u. L«»U M. ^,.^ ^2N-8U ssranz.Ioles ^,,'«m. l8»4, 4°/^ ^55 wu^l. Galizl,chl> «arl.Lüdwlg'Vah!,, ^.„. «»^ dwei-se Slücle 4«/« , . , . ^i» »o lUO 15 Vurarlbcrgsl Nahn, ««4, 4«/..(dlv S«,) S,, f. lUU „. N, »»25 luo 25 Uilg. G°ld«»»e 4°/« p« «ass« '2U 75 l2l> S5 b,o. d!u, per Ulllmu .... li!U 65 »20 U5 blo, Menle ii> Kronrnwülir., 4«/<^ stcucrsrri snüiauttroneü Nllin. «» Ui »» zc, 4°/u bto, b>°. per Ulümo . , "'' "' W'25 bloNt.E, «l.Guld,0Uil,4'///. llU5U l20 — bto, dto, Silber lou fl,, 4'/,«/, UX1 - lUl — v. I. !8?e, 5"/«..... ^2l 40 ,U8 40 dt°.4'/,<>/«Echa»llegal>Abl,'Obl. >«) b<> l<»l bu dto. Pram.°A»l. ^ lW sl. 0. W, lü» - ,5U - dto, bto, k bO fl. 5. U. >l>7 —l5» - theiß.Utg..«°st <»/, 1U0 ft. . »3!» " »40- Gründen«.»Obligationen (für 100 fl. LM.). <»^ unzailsche (10U 0 !l<1 s" «nltb«n b«r Stadt «ür» . . «l2 50 — — «nleb l(»5 !,0 Nnleben b. Stadlne»>ei»de Wien (Vllbtl oder Oolo) , . . . i!iu — 12? — PrümieilAnl, d. Otadlgm, Wien ,?<> - 170'8l> v«rlel«u>«»lthe!l, verlosb 5"/, ,<«, 85 ><>! 25, «elb Ware Psandbritst (für 100 fl.). Nodcr, allg, «st, ii,5UI.oerl,4»/, y« g« 99 <;<, bto. Pläm.'Schldo, »«/,.. l. Vm. lilU'Uc. ,^1 i!ü bto, dtu. »<>/„ II.Vm. il??5,i«.'>0 N, lister, Landes Hüp, «»st, 4°/, uu «« ,^> «(, Oest, nun, Aanl Verl. 4"/„ . . lou-uu 10,2« blo. dto, üojäyr. „ 4°/„ . . um 2« un^u SparcaNe.l.üst, 3U I.b'/,°/°Vl. luü z<> __„, Priorilals-Gbllgatlonen (si,r wu sl.). FerdlilOlids Äurdbali» «M, l»8« l00?U 10l ?u vesterr, «orbwcstbal)!! . . . Ill —1!l L<1 S!c>lltsbali»:!«/,,llssrcs,5UUp.St. ll21— —-. Südbahn 3'Vn ^ Frcs, 500 p. St. 181 7» i»2 70 d!u, 5"/n>>i!<«ll, P. ">Ofl. 127 — l28 - Ung, aaliz. Äah»..... IN« »2 lull »5 ^»/, Untertrainer «ahnen . . Ui» 5l> l — Hank'Aclien (per Stück). Anglo vest, Nanl20U fl.eo°/,». >57 NU 158 ll) Vllülucrri», Wiener. l»0 fl. . lM L0 W? — «udcr. «!,st,,0tsl,.2U0sl,S,4«»,„ 45« - 453 — 40 »5» U0 «rebilbanl, Allg, ung,, 2>!,, «brös«,, 5«a fl. 75!.' l»a ?!»? 5» Oiru u, llasjenv,, Wiener, 200fi. 25» — 2U0 - H»p°tl,elb., 0est„ 2(X> sl. 25"/» «. U3'^ U^" Lanberbanl. Oest.. 200 sl. . . 2li« 25 u22l»7- «elb Ware Hltien von Transport' Unternehmunge» (per Slücl). Anlsiss Tl'ftl, Eissüb, ^»0 fl, . lU3U 1L34 Biilii», Nurdb.ihn 150 fl, . . 254'—25«'— VuIchuM-.idsr Vis, 500 sl,l2, l!9'50 7050 ^rdinand'i Nordl', 100»)fl,CM, 243<>- Ü44U' ^emb.-Czernow'Iass>> Eiseich,» Orsrlllchaft 200 fl, T, . . 2!»1 75 292 5U Lloyd, Ölst,, Iriest, ü sl,LM. 43«! — 44«- Oesterr, Nurdwestb, 800 fl. 2. 248'5« 24» — dtu. dlo, al,N 200 fl. S..... 77 75 7?'«0 Lildnurbd. «erb,-«, 200 sl, EM. 208 75 2UU— Ira»,wai, Ges,,Wr ,i?«fl,ü,W. —-— —'— dto Ei», >»«?, -'«'0 fl, . 517-—ülM— Tranlwl», Wl's,, Ne»eWr,, Prio. rita!« ?lc!ic,> N"» fl, . . , 1«5-— >I6 - Ung,°nnliz, Eijl->!l!,20«sl. Silber 213'/5 2i4 - Unn Weslb,(«aal>.Oraz)2!!0sl.S. 210-50 2l1 — Wiener Uacaldah»el!'«ltt.Oes. —— — — Indufllle'gclleil (per Elücl). «»»„es., Nll„, üst,, !U0 fl, . . li0-l!0 25 Egydier Eise» lind Llayl-Ind. in Wie» 10« fl..... 8«.^ 82 - ltisrnbalinw, Lcihg,, Erste, «0 fl. ,«>,«>) 140 ?») „Elbemilyl", Papiers, u, V.G ^5^ «350 Liesinaer Är^iiierei l<>0 fl. . . ,5«, ^ »56-75 Atonwn M>sMch,, Orst. ^alpine i««W l,!3^N Präger ltije» Int», («es. 200 fi, 7<,-,,^7^i._ SalnoTarj. Steiillolilen 60 fl, „24 50 ü^.'.o „Echlüalmühl", Papicrf. 20U fl. «0«.^ __ ,_ „Stehlern,,", Papiers », , ,7» _. l?z, _^ >» fl. . . lO7 2° »os 3b Uienerberaer Zieaei «ctiei, Ges. «30 — ».!» — Diverse Lust (per StNck). «»bapest Nasilica (Dombau) 6'<<> ?— «lredillose Kw fl...... 20175 20^-75 lllaN,-Lose 40 fl. CM, . - »5— f.5'50 4l>/„Do»a>!-Dai«pfsch, l(X»sl,CM —'-- -'— Osrner Luse 40 s!..... «3— UH ÜU P.»sf»! Lulc "> f>, CM. . , «bäU « sl..... »!«-5U 2750 kali» «ose 4N sl, CM, . . . 8475 8.'> 75 St, Oe»uls.ijose 4« sl, EM. . ?»'25 80 — WnIdstein.Lose 20 fl. EM. . . SO'— U1 50 Vrwmstsch. d, «"/., Pr,-Echuldv. d, «uoencrebltaiiftalt. l. ». 188U . 2.»,-— 2? — Laibacher Lose..... ull'— 24 — Devisen. Nmsterdllm...... . U» «0 »>, ?', Deutsche Pliih«...... 5» «» üKW London........ li» »5 120-..', Paris ........ 47'b5 47U0 St. Petersburg ..... —--_ __ _ Valulen. Dlicaten..... 5ü5 5 «? 20 ssrnnc« SN'ickc ...'.'. ul.2 3l>» Deutsche Reichöbanlnolt!, . . 5«^ zy^7. Italienilche Vaulnottu . . . 4437,4447, Papl«c.«ub,l ...:.: ,"6^l» «'^