Mi^ m SMuUg-SoDnUg 15 lp< Üllarlinnitr geitung Amtliches Organ des Verlas und Schriftleitung: Marburi a.d. Draa. Badfasse Nr. 6. feranif: 25-67 25-68. 2.1-69. Ab 18.30 Uhr lit dit Scbriftleitung oor auf Peramf Nf, 28-67 erreichbar. - Unverlanste Zuschriften werden nicht rflckgeaandt — Bei Anfragen Ist das RflckDorto beizaleseo. <- Postscheckkonto Wlan Nr. 54.608 Steirischen Heimatbundes Erscheint werktäslicb als Morsenzeituns. Bezugspreis (im voraus lablbar) m»* natllch RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. PostzeitungsgebOhr; bei Lieferung im Streifband zuzflgl. Porto; bei Abholen in der Geschäftsstelle RM 2,—. Altreich durch Post monatl RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. Püstzeitungsgebiihr n. 36 Rpf. Zustellgebühr 7tr. 332/333 01tor6urg-g)rou, 6anMtag/6onn(ag, 2S./29. !not>tni6er 1942 82.3a(roans U-Boote verniclifeten wieder 19 Schiffe mit 123000 M Sowj^tangriffo Im Wfolga-Don-Goblot und Im mittleren Abschnitt gescheitert — Bolschewisten verloren 247 Panzer Erfolgreiche Kämpfe In Tunesien — Eichenlaub für rumänischen General Toulon von Deolsclien und llallenern besetzt Der Reichsjugendfuhrer Plitir«rtaa«pl<|aartler, 27. Novembw Dai Obwkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Kalmttckengebiet wurde die Masse einer Sowjet-Kavallerledlvlslon durch deutsche nad rumänische Truppen vernichtet bzw. zersprengt Verschiedene Batterien wurden dabei zerstört, mehrere hundert Gefangene und zahlreiche Beute eingdbracnt All» Panzer- und Infanterieangriff« des Feindtts Im Wolga-Dongebiet scheiterten auk aeit-dein in Frieden leben, iascweit ihm nicht seine Verbündeten sell>st durch Überfälle zur See und in der Luft Blutopfer zu' '^ten. In dieser glelcnen Zeit hat das Deutsche Reich von 1960 000 Gefangenen Uber 700 000 nach und nach entlassen, ein Vorgang, der in der Kriegsgeschichte, glaube ich, einma lig ist. Wenn dieser Prozeß sich allmählich totlief, dann nur, weil leider In ihrem Lande die intransigenten Elemente selber es immer wieder fertig brachten, eine wlikllche Zusammenarbeit zu sabotieren. Es war Ihr eigener Wun-so-h, Herr Marschall, mich einst zu sprechen, um die Möglichkeiten einer solchen Zu.sammenarbelt zu finden und nlederzulegcji. Ich bin d osem Wunsche nachgekommen und es wurden nun in Montoire Besprechungen gefi^hrt, die, wie ich der Überzeugimg war, die Grund age äu einer allß-cmeinen Entspannung hätten geben können. Es ist leider damals den Interesflcnten des Krieges in Frankreich sellist gelungen, (Fortsetzung aut Seil« 2) Marburg, 28. November Es ist ein weiter Wec, den die Jugendbe-weiiung unseres Kührers. die Hitler-Jugend, voni Jahre ihrer (jründutig bis zum lieutijicn läge ucxaiiiteu ist, ein We^, der so reciit zeiKt, was die Jugend eines Volkes zu leisten, was sie für den Bestand des Reicltes einzusetzen veriiiaK. Diesen VVe« ist von den ersten Fageri an Relclisjusendführer Ar-tur Axniann tiiKi^'esciiritleti, er, der, obwohl iii VVe.stfaieii gelioren, bald die harte Arbeit Hl Uerliti kennen lernte und wutJte: Port i-^t nieiii Platz, dort iiu Herlmer liezirk Wed-ding, das die rote Hochburg der Reiclis-Imuptstadt genannt wurde. Und er füllte alt junger hührer seinen hatz aus. Keine Aufgabe war ihm zu jiruU. kein Kampf zu schwer. Die drei lilutzuu^en seiner (iefolg-scliaft, Herbert Norkus, Walter VVagnitz und Gerhard Liebsch, bedeuten für ihn und seine junge Mannschaft: Kampf, und nun erst recht. Diese Sciiar junger .Menschen, auf immer dem Inilircr verscliwureu, wulite wi« all die anderen, die im liraunhenul ruh- und rastlos für ein Deutschland Adolf Hitlers stritten: Dieser Kampf wird ausgefochten für die P'reiheit des Volkes, für die freih(.*it des Reiches, und dieses Gesetz der Freiheit liegt in unserem Lilut und gehurt als untreiiri« bares Stuck zum Wesen des deutschen Meii* scheu. Nicht werde, was du kannst, sondern werde was du bist, \^ar die Parole dieser groüen Kampfzeit eines Volkes, Wer seinem '^'ute treu ist, ist ein Herr, und wenn ihn die l'einde in Ketten le?eri. Wer seinem Hinte aber untreu ist, ist ein Knecht, seihst wenn er die Rrüßten Reichtümer der Welt sei« eigen nennen konnte. Nie das Hochziel ans dem Au?e verlierend, wurde Artur Axniann der bewährte {'"ührer der Jucend in der Kampfzeit. Im Jahre 1930 in die Relchslei-tung der Hitler-Jugeiid berufen, nach der Machtübernalime zum Ober;ebietsführer er« nannt, führte er später das Gebiet Herlm und zeichnete verantwortlich für die üroü-Veranstaltungen der Hitler-.'ucend in def Reichshauptstadt, die vorbildlich waren fuf die Arbeit im Reich. Sein besonderes Augenmerk lenkte A*-rriann der lierufsfürderung der Jugend und der HebunR der sozialen Lajfe der Jugend-Kchen zu und als Leiter des Jugendamtes , der Deutsclien Arbeitsfront, zu dem ihn Reiclisorganisationcleiter Dr. Lcy ernannte, hatte er so recht Gelegenheit, seine mannigfachen Gedanken der Schaffung eines festgefügten f"acharbeiterfuichWuchses zu verwirklichen. Im Jahre 1937 mit der Leitung des allgemeinen Herufswettkampfes betraut, führte er die Millionen deutscher Jugend an ein Aufgabengebiet heran, das aller Welt bewies. daß die deutsche Jugend fähig ist. das sroUe f!rbe deutschen Flciües. deutscher Ar-b"eiti>freadigkcit und deutschen Konnens anzutreten. Die erzielten lirfolge haben nicht nur in den europäischen Ländern unseteiite Anerkennung! gefunden, sondern aucii weit darüber hinaus. In einer bisher ungeahnten GröHe trat der junge deutsche Mensch durch diesen Rciclihcrufswettkampf vor die Welt und bekundete mit seiner Leistung aucli den Willen, die gesteckten Hochziele weiter zu verfolgen. Seite an Seite mit diesem Werk »chrltt eine plaimiaüige Berufsberatung der Jugend, welcher Artur A.xmann restlo.se [-örderutu angedeihen lieU. »Jedem seine Arbeit«, dese Worte, die im Jahre 1934 llennaiin Gorinj prägte, verwirklichte er im weiten Wirkun^s-feld der Jngeiid, und die planniüUige Berufs-euieliung führte zu einer bisher nie erreichten Höhe. Parallel damit liei unter seiner zielklaren raiiruii^ die agrarpolliische Arbeit der llitlcr-JuR'Mid im Wahnitn de- Reiclis-iKihrstandes, die gleichfalls in Mahnen kc-lenkt wurde, die in d ■ ^en Tagen einniiinden in d'e gewaltige I-rniihrungsschlachf. die wt siiL'ieich bestrhcii werden, l'rwiihnen wir noch den Ausbau der Kindcrlandvcrschik« Seife ^ »Marburgs Zelfunf*« W.'20. November NurrnncT 332/333 kupff, den sich der ietzige Reichsjugeridftih-rcr in be.sotideren) Maße atistelegen sein liell, so sitij neben d;;tn .luKctid^ericIits^cset/. das er scliuf. nur markante Teilgebiete aus der vici.scitijicii Arbeit aiifse/eichiiet. deren l.eii-ker und Leiter er ist. BaMiir vt^i Scliirach findet für die •>r»A'alf Vrbcit \rtur \xuiaiin.s liotic W iji Ji.i^^ln.iI durch die Worte: -l'ic latii^ki'it des vo/.iaiei) ^tiitcs der I|it1cr-.lu-KLiid ist Jtin deiMsclien \rboiier aller Ficruie ;:cM)drnet. Artur Axiiiaiin, mein treuc^ter Mitarbeiter, sich mit dieser lätiffkeit ein Anrecht ii(u" die Dankbarkeit aller derer erworben. die \Jnif Hitlers l^eich der deutschen Kameradschaft in die Zukunft trasen.« Als der ?ro[;e Krie?; ausbrach, der uns von ilen Feiiuleti des Reiches aufgezwunser] uurdc. zo'.; Artur Axniann mit dem urORten leil der llitler-.IuKeiidfiilircr den sranen l.iiro/irock des deutschen Soldaten an, um Der Führer an Marschall Pötain Scb«rl-Bildcrdienit-M die Heimat zn verteidigen. All die Kampfbe-ivitscbiift, die i'rcue, f^iliclitcrfülluiijf und l-insat/bercitscliatt für r'iilircr uiid \ulk, die Hl den laMis'cii .laiircn der Jui;ciidaibcit ini-incr wieder heransi^eslclit wurden als Hochziel des innren deutschen .Menschen, sie fanden hier bf.sle Bewäliiuuk'. A.Mnanti .selbst kaiii|ifte iii vorderster Linie i(ti h'eldzufj kc-Utn l'raiikrt'ch in einem Infanterie-RcKiment, Ilainn an vielen Spahtrupiiuiiteniehnieii teil, bis er. indessen /utii F'eldwebel befördert, im .M.r |'J4ii als bevollniachtiKter \ertreter des K\-iclis,iu;;eiidiiiliriTs nuch Herlin berufen niul von der I riipi)o beurlaubt svurde. .■\ls der Krie.,' ^ieü:eii den fiolschew^smus ei;tbiamite. stand Artur .\.\maun als Leutnant all der Ostfront, bis er beim Kami't um einen sowielisciien iJnnker an der Spi1/,c seines Zu>;es eine schwcre \'er\vunduii>r erliti. .\in 7. .\n;:ust KMd. derri Tage, an dem Kcicli.s]ui:endtiihrtr Baidur vf>n Schiracli vom I jihrer /um Reicli'^stattlialter und Ciau-leiter in Wien ernannt M'iirde. erfol'.;te die iJerufuncr Artur Axmaniis ziiin Reiclisiu.vreiid-fiilirer. I tid wenn die .luvend des ('ührers Artiir Avniaini als iliren Kameraden unter sich stehen sieht, der die Worte: ■)|tie lihre des nefr)l;.:maiiiies aber hcifJt Treue» nicht nur in den Kampf iah reu der lk'\vet;un;,' und der ruli- und rastio^en Aufbauarbeit, sondern «oich als W affenträjicr des Reiches vor dem [ eind wahr '.feniacht bat. dann weiH die •lusieiid. dalJ Artur •\\inami. Jer von Adolf Hitler berufene h'iihrer der .hijrend. durcli sein \oilel>tii sich dieses hohen \mtes \\'ür-di;r /-C'iite. Mit iimi wird die Hitler-,luvend rnarsciiieren dem trrolleM Ziel entüe;(en. das un.s iler f'.iidsie'.:. der uns sicher ist. bringen wird: /um heutsciiland des deutschen \'olkes. iJas \ertraneii. das der Führer in die .lugend setit, ist ungeheuer: voll Stolz und voll L iisat/ireude für ihn und das Reich, das er ims gab. gedenken wir an deiri Tage, au dem der von ihm beauftragte Reichsiugend-fiüirer in der l-'niersteiennark weilt, seines Hekenntnisses zur dcutsclieri .lugetid: »Ihr könnt nicht anders sein, aLs mit uns verbunden. und wenn die grofieii Kolotmeu unserer iJcwe^iing durch l)eutschlaiul marschieren, dann 'veili ich. ittr schlielit cucli den Kolonnen an. utid wir wissen alle: Vor uns liegt I'entsciiiatul. in uns marschiert Deutschland lind hinter uns konmit wieder Deutschland!« Robert Krat/.crt Gelecliie im tuneslscliRn Raum Berlin, 27. November Im tunesischen Raum kam es am 'Jf). November im Oebiet der 'Medjerda-lierfje zu Gcfechten i-.wischei] deulscli-italieiiischen Si-elieiunyen und den vortiihlenden leindliclien Kräften. Die sieh vor.siebtig nach Osten und Norden vorschiebenden britisch-amerika-iiischcn hinheilen halten durch wirksame An-;iriffe iler cieiitscIi-italieMi.schen Luftwaffe er-lieblielie Anställe. Wahrend des i^an/eii Tages überwachten Kampf- und Zerstörerfluji-/.eiipe die llewegunyen des l'eiudes und grif-fo'i f^anzerkampfw agen. KraftfahrzeuKan-sammhmgen. Truppenlaßer mul feindliche Hatleriesteüiingen an, l'en Hombenangrifieii, denen sich die teind-lifheii K(»loniU'n weder durch Ausweichbewegungen noch durch Abwehrfeuer entziehen iiamua I ich Ihnen, Herr Marschall, diese Erklärung ' abgebe, hat keinen Haß«gegen das französische. I Aber icli bin als sein Führer und Vertreter entschiossen, unter keinen Umständen ' durch die Ehildung von Manipulationen jener Elemente, die diesen entsetzlichen Krieg verursachten, Deutschland und darüber hinaus ganz Kuropa einem Chaos auszuliefern. Ich werde daher gegen jene Einrichtungen und vor allem jene Personen Stellung nehmen, uie zwischen dem französischen mid dem deutschen Volke auch In der Zukunft jede Zusammenarbeit verhindern wollen, die schon einst mit der schweren Blutschuld des Ausbruchs des Krieges beladen, jetzt anscheinend zum zweiten Male ihre Stunde für gekommen erachten, im Süden Europas ein Einfallstor für Einbrüche auRerkontinentaler Mächte zu schaffen. 5. Ich habe deshalb nunmehr nach der Erkenntnis der neuen Ehrenwortbrttche französischer Offiziere, Generale und Admirale durch die nunmehr bewiesene Absicht, den englisch-Jüdischen Kriegsverbrechern auch Frankreich ähnlich wie Nordafrika zu öffnen, den Befehl gegeben, Toulon sofort z« besetzen, die Schiffe am Auslaufen zu verhindern oder sie zu vernichten und Jeden Widerstand, wenn notwendig, mit äußerster Gewalt zu brechen. Es ist dies kein Kampf gegen ehrliebende französische Offiziere oder Soldaten, sondern gegen Jene Kriegsverbrecher, denen auch Jetzt noch nicht genug Blut geflossen Ist, sondern die unentwegt nach neuen Möglichkeiten der Fortdauer und der Erweiterung dieser Katastrophe ausspähen. Ich habe deshalb den BefeiU gegeben, alle Jene Einheiten der französischen Wehrmacht zu demobilisieren, die, entgegen den Befehlen der eigenen französischen Regierung, durch Offiziere verhetzt und zum aktiven Widerstand gegen Deutschland aufgeputscht wurden. 6. Auch diese MaßnaJimen, zu denen mich nur das treulose Verhalten Ihrer Admirale und Generale gezwungen hat, richten sich, wie schon erwähnt, nicht gegen Frankreich oder den französischen Soldaten als solchen. Es ist meine aufrichtige Hoffnung — und ich weiß mich darin einig mit der Auffassung meines Verbündeten, — daß es möglieh sein muß, dem französischen Staat wieder eine Wehrmacht zu geben, deren Offiziere wenigstens dem eigenen Staatsoberhaupt gegenüber gehorsam sind und damit die Gewähr bieten für den Abschluß irgendwelcher zwischenstaatlichen Abmachungen und Verträge. So scluiierilich dies im Augenblick für Sie, Herr Marschall, sein mag, so beruhigend und entlastend wird aber doch die Erkenntnis wirken, daß ein Staat ohne eine disziplinierte und gehorsame Wehrmacht auf die Dauer undenkbar ist und daß deshalb der Neuaufbau einer Ihnen, Herr Marschall, selbst Im blinden Gehorsam ergebenen Marine, Armee und Luftwaffe nicht nur kein Unglück, sondern im Gegenteil ein Glück für Frankreich sein wird. Ich möchte endlich aber diesen Brief nicht schlieBen, ohne Ihnen erneut lu versichern, dafl dieser mir aufgezwungene Schritt nicht im geringsten meinen Willen zur Zusammenarbeit mit Frankreich schmälert, sondern wahrscheinlich erst die Voraussetzung für die praktische Verwirklichung schafft. Es ist weiter mein unbeirrbarer Entschluß, Frankreich bei der Rückgewinnung der ihm trotz aller gegenteiligen Behauptungen von den Angelsachsen geraubten kolonialen Gebiete zu helfen, und zwar mit allen Mitteln, die dem Reiche zur Verfügung stehen. Es war weder die deutsche noch die Italienische Absicht, das frai||zösische Kolonialreich zu zerstören oder zu vernichten. Es liegt nun in den Händen der französischen Staatsgewalt selbst, die unumgänglich notwendig gewordenen deutschen Maßnahmen so aufzunehmen, dafl dadurch kein weiteres Blut-vergießen entsteht, sondern daß sich endlich die Voraussetzungen für eine wirklich erfolgreiche, allen Teilen nützliche ZusaiÄmen-menarbelt ergeben. Feldmarschall von Rundstedt ist, insoweit es sich um die deutsche Aktion handelt, befugt, alle notwendigen Anordnungen und Abmachungen zu treffen und wird Ihnen .selbst, Herr Marschall, jederzeit zur Verfügung stehen. Ich schließe diesen Brief mit der Hoffnung, dafl damit nun eine Zusammenarbeit eingeleitet wird, von der wir von selten Frankreichs nichts anderes erwarten als Einsicht in das Wesen des gemeinsamen Schicksals Europas und Loyalität. Nehmen Sie, Herr Marschall, dift Empfindung meiner persönlichen Verehrung entgegen. Ihr Adolf HlUer. Druck Dnd Verlsg Marbureer Verlatri- and Druckerei-Oes. m. b II. — VerlausleltutiR Egon BnumKannerj Unuotschriltleller: Anton Qcrschack alle in Marburf a. d. Drau BadKasse 6 Zur Zelt fflr Anzelnen die Preisliste Nr. 2 vom I Juli |0« Kllltlit. Ausfall der Ltelerunx det Blattes bei höherer Qewah oder BetrIebsstörunK «Ibt keinen Ansnmch •»! Rtflkiablant dn BMagivcIder S32/333 feftnttgf J8./29, Roremher •ifta 5 Politische WocheosctiaD war-7000 Fraita£, 30. November: Deutsche U-Boote yerBenkten wieder 23 Schiffe mit 120 000 brt. Zwei S^rstöre« und eine Konr^tto wurden vernichtet. Weitere vier Schiffe beechä-äigt Bei einem Schnell bootvorstoß ge|:ea die •i^iaehe KUet« worden vier HAndelatchlffe ■üt 9000 brt versenkt. — Im Baum von ▲lafTir vnd oetwlLrti Moadok wurde« So-W>t4J'umw vamlchtat. SMüstaf, 21. NovtBftber: In der Zelt vom 28. Oktober bis 10. November wurden am Terek 18 300 Gefangene femachtt 180 Panzer. 383 OeBchUtze und 930 schwere Infanteriewaffen erbeutet oder vernichtet. — Bin britlacher Sabotagetrupp, dar mit F^ugseu-gen In Norwegen landen wollte, wurde ver-Blehtet — Vom 1. b^ 10. November verlor die hritiitclie L4iftwaff« 240 Flugzeuge, Bonataf, 19. Novemberi Im Raum von Naltachlk wurde große Beute an Flugzeugen und Qerät gemacht Im RaAun «UaUeh Stalingrad und am'großen Dtmbogen erbittei-te Abwehrkämpfe. — Bin deutsche« U-Boot er-■ielte im Mlttelmeer drei Treffer auf einem 8(dilachtachiffverband. — Ein italieniechen U-Boot verBenkte vor FranzOsiaoh-Nord-afrlka einen großen Dampfer. MontHf, 28. Noveniteri ICampfflleger fan vor AJgrlor ein Imndela^chiff von brt kl Brand, «in Zentörer um] ein großes Fraoht^achiff wurden beschädigt. Italienische Flugzeuge vernichteten drei Handelsschiffe. — Stärkere Britenkräfte wurden bei Age-d^bia zurückgeworfen. Dienstag, 34. Novemberi In Btallngrad wurden neue deutsche Waffen eingesetzt: ekn Flftmnienwerferpanaer und e};i Maschi-iiangow«br mit 3000 Schuß In der Minute. — Vor Algier wurden fUnf Tranajporter und ein Zerstörer vcai Bomben schwer getroffen. Ein fstudlicher Kreuzer erhielt vor Oran zwei Torpedotreffer. Italiener versenkten ein feindliche« U-Boot — In Nordafrikti setzen die Apierikaner Juden in bevorzugte Stallungen ein. Zunehmende Unruhe bei der ^ra-biachen Bevölkerung, Blutige Zwipch:nfäl1e, Massenverhaftungen und Erschießungen. — Japan'sehe F'lugzeuge versenkten bei Neu-kaledonien drei USA-Zerstörer. Mittwoch. 35. November: In den algeri- Bchen Gewässern versenkten deutsche und italienische Streitkräfte einen 20 000-brt-überseedampfer, einen 10 000-Tonner, drei weitere Handelsschiffe und einen Zerstörer. Zwei Zerstörer wurden schwer besahädlgt. — Erfolgreicher Vorptoß in der Kalmücken-stepp«,. WeiUr# AbwehrHäifipf« (lUclweatllch Stallngrad und am Donbogen. Donnerstag, 26. Novembmri Weitere Abwehrkämpfe zwischen Wolga und Don. Luftwaffe fügt sowjetischem Nachschub schwere Verluste zu. — Feindliche AbteÜimgen In der Cyrenalka und in Tunesien wurden bombardiert. Südlich Bengaai wurden die Briten JKiirÜckpcachlagen, — Japanische U-Boote versenkten in der Straüe von Moaambique einen feindlichen Dampfer. Dater plutokratisdier Knute Ein weiterer aufschlussreicher Bericht Uber die Folgen des britisch-nordamerikanischen Uebertalls Paria, 27. November Ober dli diaotisclien Zustände, die stil dem Einmarsch der Amierikaner in Alge, rien und Marokko terrscLucn, berichtet dj« Pariaer Morgenzeitung „Aulourd'hul" m «iner Meldui^ au» Tanger. Die USA-Rommandantin m Casablanca und Rabat, SQ erklärt« aas Blatt, hätten sich ge-zwun^ gesehen, in Anbetracht der „unkorrekten Haltung" ihrer Tnyppm den französischen una arabischen Frauen »>-gonüber, allen Soldaten da» Verlassen der Kasernien und die freie bewegiuig in der Stadt zu unlersaaun. Die bd der Requirixinrng der Holeis durch die USA-Beaatzungsiiehörden ange. wandten Taktlosigkeiten Bei{enül)er tkn Wsherigen Jiewoluicm und ilir ganzes Auf-iTclen der Bevölkerung ge^jiüber stei^r^ ten ständig die Spamumg im Lande. Die oinzigen Nutaiießer dor haltlosen Zu-stäuide, so heißt es ia dt'm Üericht aus Tanger weiter, «eieu nach wie wr dla Juden und vor allsm die JAdUehen Qeld" Wechsler, die sich auf die v«(i den Amerikanern mit^brachten pollaps stürzen und die miduransichtigst^i Spekulatit^nen un-lornohmen. , la Casab^ea aohm sehlieOllqh eine Beihe spanischer Staatsaugchüri^'r durch die von den Amerikanern freigclasscaiein rolspaniachea Internierten aufs schwerste miOnandcU worden. Weitere V«rbereilungoa air AusplOiiderung Die Austieutung des geraubten Gebietes PYanzösisch-Nordafrikas nicht nur durch die Amerikaner soudcni auch durch die Engländer befindet sich bereits im Slatlium der Vorbereitung. Wie die „Times" vom 25. Koveml>er m*;I(tet, trifft das britische Ernähnmgsniinisteriuni alle Vorlvehnmgen, um möglichst schnell [.ebensniittel aus Algier, Marokko und l'Yanzösisch-Westafrika nach liingland abzulraiiR[K)rlieren. Gegenwärtig t>efasse man sich noch im Londoner Krnähriuigsministcriiiin mit der Ermittlung derietügen Güter, die am driti-Mndslen aus Französisch-Nordafrika In rrroßbritaniiien l>enötigt würden. Im alUfö-meinen hätten Algier mid Marokko Getreide, Trocken fr üdite, Konserven, Weine und Olivenöle exportiert, düch, so meint die „Times", gebe es noch andere Produkte dieser französisclieu Gebiete, die für England von größter Ikdeutung sind, „wenn man sie nach England nrkigeai kami". OH NUBfl H^Boot-Driflloe Berlin, 37. November Zi muQO ßrfplgen uns«re|- Unterseeboote Wfrden nach Mitteilung des Oberkommando« disr Wöbrmacht no^U verschiedene Elnxe|l|eU«n bekannt. Panfich verlpr der üejyn^F vor def nordameri^anlschen Kiiste an bisondfirs wertvolleni Spezia|schtffsrautii fast 30 000 brt, darunter den erst fünf Monate alten Tanker »Caddo« der Socony Va-cuuin Oil Company, Newyork, ein Sciiiff mit einer Fahrgeschwindigkeit von 16 Seemeilen und einem FassuiigsvermöjEen von nahezu 16000 Tonnen. In südanierikatiischeti Gewässern, auf den WeKeii von und nach Afrika und im Seege-bjet Mittelainerika fielen vorwiegend mit Stücjigut beladene Frjichter unseren Booten zum (Jpier, darunter der öuöu brt große Ilampfer »Empire Sterling«, der von tiuenos Aires nach Trinidad unterwegs war. Auch der ehemals in Haugesund in Norwegen beheimatete 5i»41 brt grolle Frachter »Indra« sank hier nach Torpedotreffer, ^;r kum mit Uallfist von Kapstadt und hatte als Bestlmmtingshafen Newyork. D^s gleiche Schicksal ereilte einen 8000 brt großen Schnellfrachter, der nach 24stundiger zäher Verfolgung erreicht und versenkt wurde. In den Randgewässern des Indischen Ozean» war der Kampf gegen die feindlichen Nachsclmbdanipfer nach dem Nahen und Mittleren Osten besonders erfolgreich, t^.tw» 4UÜ0Ü brt wurden hier in hunei und verhis-teaer Eiszeljagd verseukt. Darunter befand sich ein mit 15 000 Tonnen Benzin beladene r Tanker und der nordamerikanische Frachter »Pierce Butler«, ein Schiff von 7191 brt, das Stückgut von Kapstadt nach Aden in Südarabien bringen sollte. Her in diesem Seegehiet ebenfalls versenkte 3563 brt groüe griechische Dampfer »Corinthiakos«, der Reotlerei Fmbricos in Andros gehörig, hatte öl geladen, das gleiph-falls für den britischen Stützpunkt Aden bestimmt war. Auch der erst in diesem Jahr fertiggestellte nordamerikanische Turbinendampfer »Alcoa Pathfinder« brt), Eigentum d'er Reederei Alcoa Steamship Companie in Newyork, fiel in den Randgewässern ds^ Indischen Ozeans einem ünterseeboofungrifi zum Opfer. USA Transporler und ein Zerstörer versonhi fSerlin, 27. November Japanische Kampfflußzenge griffen am 25. November im Indischen Ozean einen 12 000 hrt tfrülien nnrdamerikanischen Transporter an der durch vier Zerstörer mul mehrere Korvetten j^eslchert war. Der große Dampfer, der KriefTRmaterial ßt'iaden hatte, ffin/? nach mehreren liombentreffern unter heftigen Detonationen unter. Von den geleitenden Zerstörern wurde einer im Tiefangriff verseiikt, ein zweiter in Brand geworfen. Bei dem versenkten Dampfer handelte es sich lim ein Fahrgast- und Transportschiff vonj Typ der j.President*,-Klasse der btaatli-chen Reederei, US-Army, Newyork. Churchills Verrat an Europa Ein« skrupellose britische Anweisung für kommimistenfeindllche Offliiere — Deutschland und Europa sollen bolschewistisch werden BerS», 17. November Bei CQginchen Truppen in Nordafrika wurde eine politische Anweisung des britischen Oberkommandos für Offiziere, datiert vom 1. August 1942, über das englische Ver-hhltnis zur Sowjetunion gefunden, die die Skrupellosigkeit enthüllt, mit der Churchill sein Volk und seine Soldaten betrügt und Europa an den Bolschewismus verrät. In dieser Instruktion finden sich u. a. folgende wörtliche Anweisungen und Richtlinien: »Sowjetrußland.f Viele Offiziere und Mannschaften, die in instinktiver Verabscheuung des Kommunismus erzogen wurden sind, iptC WGL nach OSsf KRies V'Ane- (Zelchngnit: liHrnoU'IVtkc) RQosevett, der Malster im Erzählen blödsinniger Märchea uud Sdiduaurgu^cuiciJiuu empfinden zweifellos Verwunderung und Mißfallen darüber, daß das Britische Keich zum Verbündeten des bolschewistischen Rußland geworden ist. Denjenigen, die in dieser Hinsicht Unbehagen empfinden, können die folgenden Punkte bekanntgegeben werden: 1. Es liegen keine triftigen Omnde zu der Annahme vor, daß ein gemeinsamer anglo-bolschewistischer Sieg über Deutschland zum Ausbruch des Kommunismus führen wird. Ks besteht viehnehr die Wahrscheinlichkeit, daß sich das russische Volk nach Durchführung eines erfolgreichen Krieges von diesen has-senswerten ürundMtzen, in deren Bann es in der Verzweiflung nach einer militärischen Niederlage geriet, absondern wird. Aber selbst wenn die Deutschen als Folge eines sowje-tischen Sieges Kommunisten werden sollten, wären sie als eine Gruppe bolschewistischer Republiken eine geringere Gefahr für Frieden und Freiheit, als sie es unter der Regierung Friedrictis des Großen, Bismarcks, Wilhelms Ii. und Adolf Hitlers zu sein bewiesen haben. Die »Morniogpost« I9I9 schrieb, als die Befürchtung ausgesprochen wurde, daß Deutschland bolschewistisch werden könnte, falls ihm zu strenge Bedingungen auferlegt würden: »Laßt es bolschewistisch werden!« Deutlicher und zugleich zynischer konnte Churchill seinen geplanten Verrat an Furopa nicht zum Ausdruck bringen. Nicht nur er selbst, sondern die ganze Weit ist sich darüber im klaren, daß eine Bolschewisierung Deutschlands, dieses stärksten Bollwerks gegen den kommunistischen Weltfeind, zuniin di^st. auch ein bolschewistisches t">ank-reichi Spanien, 3kandinavien usw., Jas ' heißt die gesamte Einverleibung Europas in die Union der Sowjetrepubliken bedeuten würde. Das stört aber einen Mann vom Schlage Churchills nicht, der bereit ist, über die Leichen von Millionen Menschen zu geh^n und dem Moloch »Plutokratie« die jahrtau-sende alte Kultur eines ganzen Erdteils zu opfern. ' Im Punkt 2 dieser britischen Instruktion — die auch das bolschewistische Kanonenfutter ' besonders interessieren dürfte — wird in lan- gen AusfQlirungeii verweht, de« engtischen Offizieren klarzumachen, daß der Eintritt der Sowjetunion in den Krieg eine wichtige Entlastung für England dargestellt habe und für die Insel von großem Vorteil gewesen sei. »jede Bombe, die auf ein sowjetisches Dorf fallt, ist eine weniger auf London, Malta oder Tobruk. Jeder Tank, der an der (Ostfront eingesetzt ist, ist einer weniger in der westlichen Küste oder für einen deutschen Angriff.c Trotz aller jüdischen Beredsamkeit, die gerade auch aus diesem Kapitel spricht, ist es mehr als fraglich, ob sich die englischen Ofliziere von dieser »Enllastungstlieorie« überzeugen lassen werden. In einem weiteren Punkt der Instruktion zu den sowjetischen Aggressionen und Invasionen in Finnland, den ballischen Staaten und Rumänien wird erklärt, daß man jetzt »mit gutem Gewissen« sagen könne, daß diese Aggressionen und Invasionen heute in einem ganz anderen Licht daständen, als in der Zeit ihrer Ausführung und daß sie nicht aus Er-oberungslust oder Herrschsucht unternoinmen worden seien, sondern eine »berechtigte Maßnahme der sowjetischen Führung« dargestellt hätten. Hier erreicht die Churchill'sche Skrupellosigkeit geradezu ihren Höhepunkt und wirkt wie ein blutiger Hohn auf die bittere Leidenszeit dieser Vrdker zur Zeit der >De-rechtigten Schutzmaßnahmen« der bolschewistischen Mordbrenner. Sie werden dem britischen Gangster diese Worte gewiß niemals vergessen. In Punkt 5, dem letzten der Instruktion über die Sowjetunion, wird in typisch Churchill'-Schern Zynismus festgestellt: »Wenn keiner dieser Gesichtspunkte den besorgten Anti-kommunisten einen Trost bringt, so mögen sie sich mit dem englischen Sprichwort trösten: »Jeder Prügel ist recht, um damit einen schmutzigen Hund zu schlagen.« Wahrlich ein .Machwerk, das sich den früheren britischen Verbrechen würdig anreiht. Eine Instruktion Churchills für Europa, wie sie überzeugender nicht daigebrailit werden konnte. Sie wird die Schläge iler Achsentruppen umso erbitterter machen, um diesen sclimutzij;en Feind Europas zu schlagen. 3 % 5 izuA. General Hertzog Ein Burenleben Oftmals schon im Geschehen dieses ges ist der Blick auf die Südafrikanisch« Unioa gerichtet gewesen, jene« britische Dominion, an dem die weltweit geübten Unterjochungsmethoden de» Empiremutterlandes gegen freie, unabhängige Völker in beispielhafter Form Geschichte geworden sind. Besonders in letzter Zelt, da vermittels der Person des Burenverräters Smuts die egoistische Kriegswillkür Jüdisch • kapitalistischer Burenfeindo ia enger Verquik-kung mit den britisch • amerikanischen Kriegszielen immer unverhüll-\ xutage getreten ist, haben die fiM Fernwirkungea eines von Churchill iuhI Pnosovelt ge-wcfllten Krieges anrh die sitdliehen GeÄirgslandschclf-t«n rund um das Kapland erfaßt. Die latioual« Portrat: DehneB-Dieasi Kraft des Buren-tums ist in Jatir-zehnten verbissunen Kampfes gegen die britische Fremd- und Gewaltherrschaft um einige wenige FührerpersönllchkeUen zusammengeschlossen gewesen. Sammlung utjd Lenkung hat sie in den Schicksalszoitea ihres Kampfes von einem Manne erhiltcn, dessen Name dieser Tage mit der Meldurg seines Todes durch die Spalten der Weltpresse gegangen: General James Barry Munnik Hertzog. Der 76 Jahre alt gewordene Rurengeneral hat bis in die ersten Monate dieses Jahres seine Stimme für sein Volk erhoben. Wir entsinnen uns seines „Offenen Biiefes an düs Afrikanertum" im Frühjahr 1942, darin er schwere Anklage gegen das aijsolut england-hörige Smuts-Regime eihob, das aus allen seit 1924 erkämpften Errungenschaften des Fiurentums nach zweieinhalb Jdiiren seiner Tätigkeit ein Trüiumerleld gemacht h.it.e. Gegen die kriegsunterstiit/ende Politik seines alten Gegenspielers Smuts erhebt er «tia anklagc'nden Worte; „W[ihr=»nd e'nu Revolution von wellweiten Ausmaßen mit dem Ziele einer neuen Ordnung vor sich "'id diu Völker Europas Ihre Tapfersten und Beste-u hingeben, um Christentum und Meischheit zu retten, wird das Volk der Union verpflichtet, seine Söhne für deren erbitterste Feinde zu opfernl" Die Schädigung seines Volkes sieht General Hertzog am Ende seines Lebens durch die gleichen britisrh-jüdisch-kapitalistisch-deniukratischeu F,Uv ninnle gegeben, die auch vor vlfr Jahrzehnten den Raubzug gegen die Lebensrechte der Südafrikaner eröffneten. Damals kämpfte der 3fijShrigR flpner«! Hertzog zusaminen mit Genera! Srnuts bei Ohm Krüger gegen die landfremden Unterdrücker. Der Auftakt eines Kampferleftens war gegeben, das in allen Phasen der buri-schen Geschichte von 1901 bis 1942 auf Gedeih und Verderb mit dem südafrikanischen Schicksal verbunden gewesen ist. Seit Smuts im Flieden von Vereening der englischen Macht Tür und Tor geöffnet hatte, sah General Herlzog seine Aufgabe (m unermüdlichen Kampf gegen die tiritischa Unterdrückung. Die Gründung einer nationalistischen Partei im Jahre i9t2 ist die erste Wirkung seines politischen Kampfes. Mit dieser Partei gewinnt er nach lund zwölf Jahren die tragende Mehrheit im Parlament und damit dcMi Sitz des Ministerpräsidenten. Eine fruchtbare Epoche nationaler Reformen gestattet dem General die Verwirklichung manchen angestrebten Zieles, so die Eihe-bung der Afrikaandersprarhe neben der englischen zur zweiten Amtssprache, die Schaffung einer südafrikanischen Flagge und im Konferenz-Jahrzehnt von 1926 bis 19:{G die Erweiterung der Dominionrechte hinsichtlich der Entscheidung über Krieg und Frieden. Die gefährliche Wühlarbeit der gegnerischen Seite glaubt er schließlich mit ('er Aufnahme des Generals Smuts in seine Regierung in die Bahnen lemeinsainen Schaffens umleiten zu können. Im Jahro 1933 Ist die Vereinigung der burischen Nationalisten-partei Ilertzogs mit der Südafrikanischen Partei von Smuts durchgeführt, Smuts selbst als Justizminisler in Hertzogs Kabinett aufgenommen Seit dieser Zeit hat der Renegat Smuts erst recht keine Gelegenheit ausgelassen, die britischen Belange in der Südafrikanischen Union mit allen Mitteln |üdi-schcn Kapitals durchzusetzen Im September 1939 zwingt er Hertzog zum Rücktritt von seinem Posten, als das Parlament sich gegen den Neutralitätswillen seines Ministerpräsidenten mit 13 Stimmen Mehrheit zum Ab-biuch der diplomatischen Beziehungen in Deutschland bereit erkläit. Seitdem hat der alte Burenkämpfer Hertzog die Verbindung mit der nationalistischen Partei Dr. Marians aufrechterhalten, die einen radikalen Kampf gegen die britische Fremdherrschaft führt. In seinem langen Kämpferleben ist Hertzogs Richtschnur allein die nationale Einigkeit seines Volkes gewesen. Als ein lebendiges Vermächtnis dieser Kraft lebt er unvergänglich in den Herren sr'ner Buren. Vffe 4 rWsrIWReT *feinl)er, t'(irückl, zumal mit lichtem Freuden uns jetzt das Jahr lnylückt. Aul des DexemUrrs Schwelle schon müder Liclilscluin l>rennl, < s l« «ieiileii traut und hello die Kerzen des Advent. t'm Dach und Giebel schmunzeln und horchen um das Haus ans llanschohart nnti Ruuzfln fSupprecht und Nikolaus. «Is kommt die Z<'ii der Kiiid^r njil J.irht und Tannenkranz Ix-schu ingler und yeschwinder, als sonst ein I cierj^lanz. I nd fahivn ' f Ä' Der Dank Air Fm! BIb Kradsrhützenbatdillon, das aA einem Brennpunkt der Kämpfe mi Osten steht, iibermitlelte Reichsminisler Dr. Goebbels als Ergebnis einer Sammlung lür das Kriegs-wiülerhilfswork. die Summe von '24 005.70 Reirh&mdrk. fÜB Trierer Grenadierregimcat, das während der schwereu Abwehrschlacht im Raum von Rscbew stets in vorderster Linie kcimptle, lieierte ein leuchtendes Beispiel echter Ftontitdmeradschafl. Aus Anbiß des Geburtstages ihres Regimentskommandeurs veranstalteten die Grenadiere eine Sammlung, die den stattlichen Betrag von 34 350 Reichsmark ergab. Die Summe ist zum Bau emeu Erholungsheimes für die Frauen und Kinder getanener Regimentsangehöriger bestimmt. Für den gleichen Zweck bat das "Regiment bereits in früheren Sammlungen 51 500 Reichsmark aufgebracht. m. Knuilclwfeld benchteA. In d«r Orta- irruppe Kranichafeld fajiden am 24. November drei Versammlungen statt. Alles .«»trömte herbei, um die Ausfühningen der Redner zu hören, die den VerÄiniinlungsteil-neJimern einen tiefen Einblick In die politische sowie Kriegslage gaben imd die Sie-gesgewißheit Deutschlands und seiner Ver-bihideten in eindeutiger Weise dokuinen-tiei'ten. Lu. Letzter Termin für Arbeitsbuchanlräge. Im Anzeigenteil bringen wir eine Wiederholung der Bekanntmachung ül)er ganzen llinnnel, daran des Herren Wappen«. Im Bett sind zwei Federbetten« mit weißzwilchencn Überzügen, einer zerrissenen Tuclient nnd einem Pelz. Die F^olster sind oft aus Leder. einige »almari«, das sind Kasten erwShnt, darunter einer mit einer Schlaguhr, wohl eine Besonderheit für die damalige Zeit. Sessel und Stühle sind wenig vorhanden. Man saß wohl auf den reichlich vorhandenen Truhen, die unsere Kasten ersetzten. Gewissenhaft werden überall alle Kleinigkeiten erwähnt, selbst ein FlieKenwedel aus Pfauenfedern. Und wie man im Frauengemach ausdrücklich die zerrissene Tuchent vermerkte, so vergaß man im andern Zimmer nicht zu erwähnen, daß die Fenstersoheiben zerbrochen sind. Reich Terforrt tlod Kttche mnd Kelter: 22 Faß eingesal/enes Wildbret, eine Truhe mit einheimischen Käselaiben, auch Schmalz, Mehl usw. in Menge, im Keller lagern viele Faß Wein, alter und neuer. Audi feine Sorten »Salvawcin« und »Scalopendnawein« sind vorhanden, dazu steht eine große Zahl leerer Fässer im Hofe. Und für die Weinlese sind unter anderem 20 Butten und 20 Lesschaffe vorgesehen. Groß ist auch der Viehstand; 21 Pferde mit Sätteln und allem Zubehör, 8 Zugochsen, 23 Milchkühe, verschiedenes Jungvieh, 39 »gewaxen schwein«, 13 kleine und 11 Mastschweine. Auch die beiden Qetreldeka-sten sind voll. In dem einen lagert Hafer und Weizen, im andern Hirse, Heiden und Korn. Es würde zu weit führen, alles im einzelnen aufzuzählen. Auch die wenigen Bücher *— freilich ohne Titelangabe — werden angeführt, Gerne wüßten wir, was man damals auf Wurmberg las. Nur ein Psalter und zwei Bibeln werden besonders angeführt. Es waren wohl deutsche Übersetzungen — Lutliers Neues Testament war ja schon 1522 erschienen. Daß die Stubenberger für die Reformation besonders Interesse zeigten, bewiesen sie ja später in den Tagen der Gegenreformation. Sorgfältig werden in mehreren Truhen alte Schriften aufbewahrt, es sind jedenfalls wichtige Besitzurkunden, wie wir sie aus zwei erhaltenen Wurmberger Urkunden-Verzeichnissen kennen. Scihade, daß sich davon nichts erhalten hat. Vor allem interessiert uns aber die Aus-rü.stung der Burg, In der Harnischkatnmer stehen die Harnische und das ganze Zubehör, anderes Rüstzeug »in dem dain harnasch käme rlein«. Auf dem »mueshaus«, dem Speisesaal vor der Kapelle, stehen Lanzen und Spieße bereit Auf dem äußeren Turm gegen Pettan zu sind vier Halbschlangen auf Rädern, drei Karrenbüchsen, iwei Steinbüchsen, mehrere Kartaunen usw. Weiteres Geschütz liegt im Pulverturm. Hier ist auch die Munition: zwei Tonnen Pulver, 13000 Hak-kenbüchsenkugeln und dergleichen mehr. Im ganzen verfügte Wurmberg über 52 Hackenbüchsen. Wenn man noch die unvergleioh-liche Lage in Betracht zieht, versteht man, daß es den Türken die 1532 mit einem gewaltigen Heere die Steiermark überzogen, nicht gelang, die Feste einzunehmen. Die zatilkommisslonen beginnen hente mit der Arbeit Wahrheitsgetreue und sewisseataalte Beantwortuof der frageo bei der Bestandsaufnahme erforderlich ' der Mitgliedskarte des Steirischen Heimatbundes bezw. des Dienstausweises A sowie bei Parteigenossen die Vorlage der Mitgliedskarte der NSDAP ist etfoi^crUch. Die BeVölkerungsbestandsaufnahttie hat den Zweck, dem Steirischen Heimatbund sämtliche Unterlagen, die für ein ersprießliches Arbeiten erforderlich sind, zu verschaffen. So kommt das Ergebnis der Bestandsaufnahme lediglich der untcrsteiriscnen Bevölkerung zugute, die daher schon aus eigenem Interesse eine reibungslose und wahrheitsgetreue Bestandsaufnahme fördern wird. Heute mittag beginnen die Zählkommissionen des Steirischen Heimatbundes in allen Ortsgruppen mit der Befragung der Bevölkerung, um die im Auftrage des Bundesführers angeordnete Bestandsaufnahme durchzuführen. Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß die gesamte Untersteiermark den Zähl-koinniissionen beslmöKlichst die umfangreiche und verantwortungsvolle Arbeit erleichtert Aus diesem Grunde bleibt jeder Untersteirer, der nicht beruflich bedingt oder aus unaufschiebbaren Gründen sein Heim verlassen muß, ab Samstag mittag 12 Uhr daheim, bis die Zälilkommission ihn aufgesucht und die Befragung bei ihm abgeschlossen hat. Wer abwesend sein muß, gibt dem Haushaltungsvorstand die notwendigen Unterlagen. liaushaltungsvorstände sorgen bei Abwesenheit für einen vollwertigen Ersatz. Wo ganze Familien verreisen müssen, werden die Daten beim Nachbarn hinterlegt. Die Vorlage eine.s gültigen Personalausweises, Untersteirer! Haltet euch streng an die erteilten Weisungen, beantwortet wahrheitsgetreu und peinlidi genau,die Fragen der Zälilkommission! Geht den Männern, die die gesamte Arbeit ehrenamtlich leisten, bestens an die Hand! So wird jeder von euch dazu beitragen, daß die Bevölkerungsbestandsaufnahme mustergültig durchgeführt wird. DIE SCHULD 24 INGE TOLMAIN ROMAN VON M. BfRGEMANN Urtiflier.PechuscIiutz: Drc! Oiiellen-VerliTC, KöniEsbrück Ani narhsteti Morgen sah lnf|o Paul l erch-Irind nicht mehr. Als sie kutü nach 9 Lhr aiifsl'ind, halle er schon das Hotel verlassen. Mit strahlenden Augen und so glücklich wie noch nie in ihrem Leben ging sie in ihr bchlat/immer zurück, um sich anzukleiden. Sie war gerade dabei, sich das Kleid über-/u/iehen, als ihr ein Herr gemcildet wurde, der um eine kurze Unterredung bitten ließ. Die Visitenkarte, welche das Mädchen ihr reichte, veranlaßle sie zu einem Kopfschüt-Ifin. Der Name war ihr völlig unbekannt. ,,Milo Agsten". Sie wußte nichts damit on^ulanrien. „Führen Sie den Herrn in das Zimmer nebenan. Ich komme sofort. Ist der Herr Ihnen bekannt?" „Nein, ffnadicje l'rau." Als sie kurz darauf iji Paul Ferchl.inds Zimmer trat, erhob sich ein Herr aus einem der Stiihle und kam ihr ?i:iige Schritte ent-ijegcn. ,,Kommissar Agslenl' stellte er sich vor. Entschuldigen gnädige Frau mein so triihes Kommen. Aber es ging wirklich nicht anders cinziirirhten." Sie neirile leicht den Kt)[)t ..Urirf ich bitten?" Sie wies auf den Stuhl, tl-u der Kommissar zuvor innegehabt hatte 'inil ließ sich ;lim nögen'i^er nieder. AVcmd k.inn ich Ihnen dienen?" Dp Sache p1^^'as konipli/.ierter Natur, nn.ldiyd Frau", kam es üburleijend. .Aber Sic sind schließlich der einzige Mensch, der in diesem Falle erschöpfende Auskunft zu geben vermag. Es handelt sich um Ihre Schwester Helga." „Um Helga?" Zehn Finger drückten sich lief in die Polster des Stuhles.^„M^ne Schwester ist am 26. Mai dieses Jahres verstorben." „Das isl auch der Grurud meines Kommens, gnädige Frau", erwiderte Agsten höflich. „Als Erklärung möchte ich vorausschicken, daß ich von der Staatsanwaltschaft Magdeburg beauftragt wurde, über Friiulein Helga lol-main Erkundigungen einzuziehen." Er nahm eine Fotografie aus der Tasche und legte sie vor der jungen Frau auf den Tisch. „Können gnädige Frau mir bestätigen, daß das Ihre verstorbene Schwester Helga ist?" Inge Ferchland verspürte, wie sie von Sekunde zu Sekunde mehr an Farbe verlor. „Ja natürlich, Herr Kommissarl Doch woher haben Sie dieses Foto? Es ist Helgas letzte Aufnahme, die sie erst kurz vor Weihnachten anfertigen ließ " Agsten sah die junge Frau mit prüfenden Blicken an. „Es wurde mir von der alten Frau Hertel, in deren Hause Fräulein Tolmain am 26. Mai verstarb, ausgehändigt, mit der Bitte, es Herrn Professor Barnhelm zu übergeben. Aber leider hatte ich bisher noch keine Gelegenheit dazu." „Ich finde das mehr als seltsam, Herr Kommissar", antwortete Inge, die Agstens Worten nicht glaut)te und annahm, dati man ihr eine Falle stellen wollte. ,,Was hat meine Schwester Helga denn mit der Polizei zu tun?" „Gnädige Frau sehen der Verstorbenen äul^erordentlich ähnlich! Man könnte fast meinen, daß es Ihr eigenes Foto wäre?" erwiderte Agsten, ihre letzte Frage übergehend. „Wir sind Zwillingsschwestern, Herr Kommissarl" „Ach so — dann verstehe ich." Der Kommissar triumphierte. Das Dttnkel begann sich zu lichten. Jetzt war es ihm endlich klar, weshalb Inspektor Harlmann so fest auf seinem Standpunkt verharrt hatte. „Kennen Sie eigentlich Herrn Professor Barnhelm, gnädige Frau?" „Nur dem Namen nach. Persönlich bin ich nie mit ihm in Berührung gekommen, obwohl meine Schwester Helga einige Jahre in seinem Sanatorium tätig war." In des Kommissars Augen leuchtete es auf. „Aber Sie haben noch immer meine Frage nicht beantwortet, Herr Kommissarl Was hat meine Schwester Helga mit der Polizei oder gar der Staatsanwaltschaft zu tun?" „Ja, gnädige Frau, das tst eine etwas eigenartige Geschichte. Herr Professor Barn-heim, der den Gesundheitszustand Ihrer Schwester genauestens kannte, glaubt nämlich nicht daran, daß Fräulein Helga Tolmain an einer Limgenentzündung starb!" „Ach —!" Sie schüttelte den Kopf. „Das finde ich ja merkwürdig. Weshalb erkundigte man sich dann nicht einfach bei Herrn Doktor Klaus, der meine Schwester behandelte und eine solche Krankheit bei ihr feststellte?" „Behandelle — dürfte wohl kaum der rechte Ausdruck sein, gnädige Fraul Denn wie die bisherige Untersuchung ergab, war Herr Doktor Klaus genau zwei Stunden ^m Krankenbett Ihrer Schwester, ohne daß es ihm dabei gelang, die Schwerkranke noch Pinmal ins Bewußtsein zurückzurufen." Inge begann unruhig zu werden. „Untersuchung ergabt Wai hat denn däs alles zu bedeuten? Sie glauben doch nicht etwa, daß meine Schwester Helga . . .' „Bitte, sprechen Sie weiter, gnädige Frau!" Des Kommissars Blicke lagen jetzt lauernd auf ihrem Mund. Er bemerkte wohl ihre Unruhe und wie sie unsicher wurde. Sehr unsicher sogar. „Ich meine, Sie glauben doch nicht etwa, daß meine Schwester Helga eines unnatüi-liehen Todes fctaib?" ..Ich hctlte das nicht für ganz ausgeschlossen, gnädige Fraul" Als er sah, wie die jungo Frau schwer zu atmeu begann, fügte er hinzu! „Aber das ^ird sich Ja bei der in diesem Augenblick stattfindenden Obduktion Ihrer Schwester herausstellen." „Wie — meine Schwester — ObduktionI?" Inge Ferchland erblaßte bis unter die Haarwurzeln. „Sie Hegt doch längst unter der Erde?" Der Kommissar zuckte die Achseln. „Es tut mir sehr leid, Ihnen davon Mitteilung machen zu müssen, gnädige Frau. Doch ist in diesem Falle einzig und allein die Staatsanwaltschaft ausschlaggebend," Die Junge Frau schloß für einen kurzen Moment die Augen. Er bemerkte, wie ein Beben durch ihren Körper ging. Doch dann hatte sie sich plötzlich wieder In der Gewalt, „Woher wußten Sie denn eigentlich, dcß Sie mich in Warnemünde antreffen ^vürden?" fragte sie mit einer Ruhe, über die sie sich selbst wunderte. „Es war ursprünglich meine Absicht, nach Stuttgart zu fahren.' Jetzt lügt sie. dachte der Kommissar. Laut sagte er: ,,Demnach kennt also Frau Hertel fhro lelzige Anschrift gar nicht?" „Natürlich nicht. Sie konnte Ja nicht wissen, dali ich plötzlich mein Reiseziel ändert^ und nach Warnemünde fuhr." iummer 332/33:^ >Marburger Zeitung« 28./2^. November Landfrau sein will gelernt werden! Junges Leben im alten Schloß — Besuch in der Landfrauenschule Witschein n kurvenreicher Fahrt durch eine reizvolle Landichdft führt uns der Postiutobus von Marburg über Kunigund nach Witschein. Die kleine Ortschaft liegt versonnen zwischen Höhenrücken, die zum größten Teil mit Weinreben bedeckt sind, im nordwestlichen Teil der Büheln. Nordwärts davon schließt das Tal ein breiter Berg ab — der Platsch. Knapp unter seinem Gipfel verlief die ehemalige Grenze und oft wurde von Graz aus dieser beliebte Ausflugsberg besucht. Man lenkte den Blick in das benachbarte Land auf das weiße, große Viereck des Schlosses Witschein zu Füßen des Platsch. 1177 wird das Schloß urkundlich das erste Mal genannt. Da schenkte Reimprecht von Murau die „Veste Witschein" den Seckauern, es verblieb dem Stift Seckau auch bis auf einige Jähre vor der Rückkehr der Untersteiermark ins Reich. Die ausgedehnten Weingüter befinden sich Jetzt in staatlichem Besitz. Zur Zeit der Türkenkriege spielte Witschein eine nicht unbedeutende Rolle; Hier hielt 1532 eine überaus tapfere Besatzung wochenlang die „Veste Witschein", bis sie den sengenden und plündernden Horden weichen mußte, die das Schloß dann anzündeten. In der Braukflehe der Wetterhex« Die Chronik weiß auch von einer Eigentümlichkeit des Witscheiner Talkessels zu berichten, die der Bevölkerung nicht zum Segen gereichte. Dort ist nämlich eine ausgesprochene Hagelgegend. Es schien oft, als ob sich dort aller böser Wetterhexen Brauküche befände. In manchen Jahren kannte die verheerende Wut der Elemente keine Grenzen: So fielen am 7. August 1785 Schlössen in der Größe von Billardkugeln, im Jahre 1786 hagelte es nicht weniger als 32 mal. 1791 erfroren alle Reben und 1795 gab es !m Sommer immer wieder gewaltige Wolkenbrüche, die Haus und Hof verheerten und zahlreiche Opfer forderten. So klein dieses Witschein ist, war es doch die Geburtsstätte zahlreicher Persönlichkei-* Auch mit dem Htthnervolk mufl die Landlrau einmal umzugehen wissen ten. Dutzende von Doktoren, Professoren und Staatsmännern gingen aus dem Dörf hervor, zum Beispiel -der Pfarrer Flucher, einer der geistreichsten Philologen und Pädagogen und Anton Tossi, Steiermarks größter Autodidakt, der durch seine Reisen in Australien berühmt wurde und später das Amt eines Kustos im Ferdinandeum Innsbruck bekleidete. Der berühmteste Sohn Witscheins war aber wohl der Mediziner Anton Perlach, bekannt durch seine astronomischen Schriften, der 1550 Rektor magnificus der Wiener Hochschule wurde. Saatzeit fUr kommende Aufgaben Doch wir wenden uns der lebenden Gegenwart zu, die in Witschein eingezogen ist. Aus der ehemaligen „Veste Witschein" ertönt helles Mädchenlachen und aus den Fenstern des großen Schlosses neigen sich Dutzende von braunen und blonden Köpfen — es sind die Schülerinnen der Landfrauenschule, der wir einen Besuch abstatten. Das Schloß ist geradezu ein idealer Sitz für diese, unserem bäuerlichen Nachwuchs so wichtige Lehrstätte. Hier ist eine sogenannte ,,Unterklasse" der Landfrauenschulen des Reiches, von denen der Gau Steiermark noch eine in Haidegg bei Maria Trost bei Graz und eine, den „Grabnerhof", bei Admont besitzt. Bei unserem Besuch ist gerade alles beim theoretischen Unterricht. Wir müssen also noch ein wenig warten, um Eindrücke von der praktischen Arbeit der Landmädel zu sammeln. Denn lernen müssen die Mädel viel, sehr viell Es ist nicht so einfach, den Posten als Bauerntochter oder als Landfrau herbstlichen Gemüsegarten — eine Menge gibt es dort noch zu tun! — ein anderer zum Federvieh, dessen Betreuung auch gelernt sein will. Denn nur zuzusehen, bis .las Huhn durch ein kräftiges Gackern verkündet, dal3 es ein Ei gelegt hat, so einfach geht das wieder nichtl Die Landraädel — in diesem Schuljahr 45 an der Zahl — sind größtenteils Bauerntöchter aus Steiermark und Kärnten, die nach der Schule wieder auf ihr he.moit-liches Anwesen zurückkehren, um als geschulte Landfrauen ihre erlernten Kenntnisse zu verwerten. Mitunter besuctien aber auch Töchter aus der Stadt die Landfrauenschule, • die eine besondere Vorliebe zur Erlernuncj der Landwirtschaft haben. Die Mädel befinden sich im Alter von 16 Jahren aufwärts und legen mit Ende des Schuljahres eine Prüfung ab, 1^'% + vä ^ So« D- mm Witschein — eine Perle im Kranz unterste!rischer Schlösser voll auszufüllen, wie sich das vielleicht manche« Mftdel ans der Stadt vorstelH. Nehmen wir nur einmal die große Zahl der Lehrfächer de» theoretischen Unterrichtes und wir werden den umfangreichen Lehrplan erkennen. Deutsches Bauerntum, Ernährungslehre, Kochlehre, Hauswirtschaft, Gartenbau, Hofarbeit (Tier-, Geflügel-, Pflanzenkunde, Milchwirtschaft), Familienpflege, Volkstums-arbeit, Schriftwerk und Schnittzeichnen — das sind die einzelnen Fächer, die in den schönen, hellen Lehrsälen von drei ständigen Lehrkräften und zwei Probelehrerinnen unterrichtet werden. Die praktische Ausbildung im Schuljahr, das zehn Monate dauert, umfaßt Kochen, Hausarbeit, Nähen, Waschen, Bügeln, Gartenarbeit, Geflügelzucht und Molkerei. Neben der Theorie die Praxis Nach der Unterrichtsstunde begleiten wir die Landmädel zu ihrer praktischen Arbeitsstätte. Ein Turnus begibt sich zum spät- Wenn sie Lust haben, können sie nach der Unterklasse noch eine Oberklasse — wovon sich eine in Maria Saal in Kärnten und eine in Bruck an der Leitha befindet — besuchen und sich dann dem landwirtschaftlichen Lehrberuf widmen. Wir schauen dann noch der ..Stallgruppe" zu — auch die Arbeit im Stall will gelernt seini — und sehen uns dann ein wenig' im „Häuslichen" um. Flink rasseln die Nähmaschinen im Nähsaal, emsig und fröfilich sitzen die Mädel hintereinander bei den Maschinen. Unseren Rundgang beschließen wir in der modernen, blitzsauberen Großküche, in der gerade die Vorarbeiten für die nächste Mahlzeit getroffen werden. Denn das, was die Schülerinnen essen, müssen sie auch selbst kochen! Und daß sie das nicht schlecht besorgen, das beweist uns die freundliche Einladung zur Teilnahme an dem Abendessen. Da gab es ein Linsengericht, das der Kochkunst der Schülerinnen alle Ehre machte! Hans Auer Totenehrung — Masstab der Kultur Wiknüige und zeltgemäße Friedhofskuiist Unter dem Gealchtspunkt, daß die Ehrung der Toten nicht nur «elbstverständlichs Pflicht, sondern auch wesentlicher Ausdruck der Kulturhöhe eines Volkes ist, hat der Na-tionalÄOzialismus steta auf eine würdige und künstlerische Anlage der Begräbniflstätten sein Augenmerk gerichtet. Dies galt und gilt vor allem den Soldatengräbem. Aber mit Rückaicht darauf, daß für das Aussehen der Friedhöfe überhaupt die Volksgeme'n-«chaft ala Ganzes verantwortlich ist, leitet der nationalsozialistische Staat die PfUcht her, auch der künstlerischen Gestaltung der privaten Gräber seme richtunggebende Aufmerksamkeit zu widmen. Ä ....... Aufnahmen; äteffcn-l.ictubilü, Uraz Arbeitskleidung und die heimatliche Tracht müssen selbst hergestellt werden — also nähen lernen schmuckes überall würdige und allgemeingültige Grabzeichen treten. So wird man in Zukimft z, B. auf schwarzpoHerten Stein oder gar schwarzes Gla.s als Grabschmuck verzichten, denn diesea Material wirkt trostlos und fügt «ich dem wechselnden Naturbild der Friedhöfe nicht ein. Als Stoffe für den Grabßchmuck kommen vor allem heller Sandstein, Eisen und Holz in Betracht. Schon vor längerer Zeit sind von den zuständigen staatlichen Stellen Richtlinien für Anlage und Schmuck der deutschen Begräbnisstätten ergangen. In Zukunft werden der Reichsau.s3chuß für Friedhof und Denkmal in Zusammenarbeit mit der Reichskammer der bildenden Künste und des Arbeitsausschusses für Friedhof und Denkmal dieseni Gebiet erhöhte aufsichtführende Aufmerksamkeit widmen. Die Verwaltun^sinstanzeii der einzelnen Friedhöfe werden ihr Genehmigungsrecht sorgfältig anzuwenden haben im Sinne einer freien Entfaltung künstlerisch wertvoller und der Abwehr mangelhafter Er-zeugfniase an Friedhpfsschmuck. Auch die Friedhöfe müssen sich in ihre Umgebung einfügen und die einzelnen Be-' gräbnisstfttten sollen für sich und im Zusammenstimmen mit dem Ganzen geschmacklich allen Ansprüchen genügen. Es gibt In Deutschland eine stattliche Anzahl, die von dem hohen Stand der deutschen Friedhofskunst Zeugnis ablegen. Diese Kunst war flüher sehr wesentlich Sache dos Handwerks und das Handwerk muß neben einer verantwortungsbewußten Industrie in Zukunft auch wieder an diesem wichtigen Teil der Gebrauchskunst mehr beteiligt werden, damit an die Stelle nichtssagenden unschönen oder geradezu geschmacklo.sen Gräber- Ein Tanzabend im Wocbenspielplan des Marburger Sladtlheaters Der neue Wochenspielplan des Marburgor Stadttheaters bringt außer bereits bewährten Operetten auch zwei Opernabende und einen Tanzabend. Die ,,Maske in Blau", die dem Theater so zahlreiche neue Freunde t|ew jn,i, steht diesmal am Sonntag zweimal, am Nachmittag und am Abend, auf dem Programm. Cine weitere Wiederholung der Operette findet am Dienstag und Samstag statt. „Fanr'n ma Euer Gnaden", das reizende Singspiel, wird am Mittwoch und am Sonntag, «i. Dezember, gleich in beiden Vorbtellangen erfreuen. Bizet's „Carmen" steht für die Montagvorstellung am Spielplan, während der Freitag Puccini's „Boheme", eine geschlossene Vorstellung für die Deutsche Jugend, bringt. Als besondere Überraschung ist für Donnerstag im Stadttheater ein Tanzabend vorgesehen. Wie vom Stadttheater mitgeteilt wird, ist al) 1. Dezember der Eingang zur Tageskasse und zu den Veranstaltungen für die Winterzeit auf den Domplatz 17 verlegt. ni. 50. Geburtstag. Atii 30, November voll-enJct Kumerad Sgonz, Saclihearbeitcr heim Natiotialiiolitisclien Referat in der Bundes-, fülirunn des Steirisclien lieiniatbundes. sein isd. Lebensjahr. Kamerad Sgonz war trotz bitterer Not in den veryanKetien .laliren immer bereit, seinen ärmeren Volksgenossen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, was ihm den Natnen »Anwalt der Arnien^< ein-truK. seine Haltung spricht der (irund-satz Lieber als Deutsclier verliunRern als um den I^reis eines Stückchcn Brotes al'-trünni^c werden«, den er in seinem Glauben an den Mihrer immer vertrat. Links: Schaufel. Hacke und da» Frühbeet süid der Schülerin keine unbekannten Dinge Rechts: In der SchulkUche werden die Kochkenntnisse vervollständigt » 1 I Sefte 6 »MÄTburger Zdhing« 2fi./29. Novembw Numnier 312333 firazer Kol orspiegel Om Wochenende vom 28. und 29. Novem-Iät «trht ganz Im Zeichen der Geburts-ta^afeier der NS-Gemelnachaft >Kraft durch Freude«. Schon am Freitag wird ein »"hö-ner, repräsentativer Abend Im Opernhaus veranataltet, während Samutag 'Kammersänger Gerhard Hüach im Stefaniensaal ei nen Liederabend für KdF" gibt. — Am Mon tag, 30. November, spielt daa »Prlhoda Trio> (Vasa Prlhcda, E. Riebensahm und Paul GrUmmer) Werke von Mozart, Schu-l>ert und Smetana In einer MuBlkvcreinsver-anstaltung. Die Jugend des Unterlandes marschiert Weg durch erfolgreiche Jahresarbeit Nun ist es encn, daß alle diosen Ahend Murl)ur<»s (ilockrn und die des Linier hui dci Kammerflünger Hans Duhan wird am ertönlen, um mit dem Julx?! der Mcn Donnerstag, 3, Dezember, einen Liederabend sehen ül>er das heiingckelirlo Stück Erde Im Kammermuslksaal geben, bei dem er u. zu wetteifern. Damals marschierte wohl ü. auch emige Llpder von Prof. Egon Kor- nur ein kleiner Trupp von NfAdel und nauth, der auch sein Begleiter «ein wird. Jungen durch tlie Straßen. Balfl wurden vorträgt. Der Freitag bringt hierauf zwei es imnuT mehr und mehr. Ein großes Veranstaltungen der Volksblldunc^astätte, und zwar den Emil-Ertl-Abeml und einen Vortrag dea Unteroffiz'ers Yaldez, der als Teilnehmer der Kampfgruppe Scherer zum Thenia »Mit meinen Kamer-a-ien gegen Kälte \ii\d Feind« sprechen wird. Or. Goebbels gra ulierle' Prof. Or. Raab« zum 70. lieburisiati Arbeiten konnle l)eglnnen. Wo man Rini;!« da laD" dteli ruhlK nieder. •. Das deutsche I.ied .schlug die Brücke zu (h-n Herzen der unlersitirlsclien Bc-yölkenmg und iH'.Honders der .lugend. Iiier im Außersien Südosten des RcichevS halx'n sich, wie in vielen anderen Teilen Dculsch-Innfls, die Grenzen auff{clan und ein seiner >fullers[)raclie enlfiX'mdcU'r YolKsleil kehrte Reichaminister Dr. Goebbels übermittelte ."i« Heich. Kaum war der Weg frei dem Präsidenten der Reichsmusikkammer, Prof. Dr. Peter Raabe, zur Vollendung seines 70. Lebonsjahrea in einem herzlich gehaltenen Schreiben seine GlUckwünscne. Er gedachte dabei der großen Verdienste des Jubilars um die deutsche Musik und sprach Ihm für sein erfolgreiches Wirken für die Neugestaltung de« deutschen musikallachen Lebens seine besondere Anerkennung aua: Als Dirigent und Musikw sa. nschaft er, als Präsident der Reichjsniufii])ei Fachsenfeld, Gottfried herg 49 bei Maiburg beim Abladen von Alt-ßdolachek, Rasbor bei Anderburg, Mathilde waren ein Ballen auf den rechten Unter-Petiichnik gelx)rene Kowatseh tsch. Gaters- schenket, wobei ihm ein herausstehendos dorf bei Plankenstein. Anton Hutter, Scno- Stück Holz eine tiefe Rißwunde verursachte, ber, Kreis Marburg, Johann Golob, Sawina — Der in einem Marburger Großbetrieb bebet Laufen, und Helene Dornik geborene schäftigte 49jähriqe Werkshelfer Franz Ura- richtlg mlterlel)en und dadure.h zu einem richtigen Verslehen unw'ncr Ju|tendarl)elt koinmen. So ging es auch l>ei den Dorfaliendtm und Dorfnachmitlagen Im F.aufe des Som-nuTs zu. Da siie nieislen« im Frefcen ver-arislallel wurden, so half auch da» Streu-Iwn des alten Tfroßvaters nichts, ermußle nach frohen Musikklflngen mit den frischen MAdeln marschieren oder sogar ein TAnzchen wagen.., Deutschlands Zukunft lief(l in ehier gesunden Ju|{«nü Wenn man Ende Mal einen Blick auf die .Six>rlplAlzc und Dorfwiesen der Untcr-sleiermark geworfen hat, äo IxMnerkte mon dort frisches junges Lel>en und Treil)en. Mit wehenden Zöpfen imd erhilzlcn rolen Wangen sprangen auf einem Ende der großen Wiest? die JungmÄdel um die Welle. Dort drül>cn ertönte wieder das Stari-zelchen — und eins, zwei, drei — los ging es... SchlaghAlI« flof^n durch die Luft und ein vTelatimmlger Jubelschnif ertönte, erreichten lic das vori^enommeno Ziel. So war auch die Deuliche Jugend dem Aufrufe des Heichssportführcr» gefolgt und zur großen umfassciiden T>elslungsprOfung angelixMen. Vor aller Offentllchkclt Wie sie damit Zeugnis ab, daß sie es venitent^ ihr höchstes Gut, Ihre Gesundlictt, Stärke und Lei. es frohe Sluiuien. Einmal wur-MÄfb«r}?ef Zdtung« 28./29. Novembet SHt€ 7 Wir hören houi tm RunAIIen zur Freude«. Oper, UiuerhaituiiK Tanzmusik. — 18—l»; Vlttorio QuI mit cfem philharmonischen Orehcsicr: Beethoven. Respiahl. — 19—lt».l.S. Fronlhcrlchle. — 1'>.30 -30: Spo't und Mn-Rlk. — 20.20—22: »Kllnvtcndf^ Knleidoftkop«, Ifln^crisclie L'iiterhaltunx. Doppulproeramm vom DeuttcblandModcr S—Ä.3Ü: Orgelkonzert. Iö.3<)—1S.55: Klaviermusik. Else O. KrauD (Fantasien von Uach, Haydn, Chopin). — 2'i.lV 21: »An die Üestlrne«, klassische I-ledsendunE tnit lilsbetb HfinRcn. Milde Scheppan, Hclnrich 3chlus-11115, Karl Schmitt-Waller, Michael Rancheisen. — 2\—22: »Aus Oper und KonzerU von Cherubini Sverdi. !f-äc die Sxoju rtohi in vielerlei Geslalt »Kohl, schon wieder Kohl«, acufzt mancher mlßmutiff, weim er sich an den Mlt-tö^ffittaoh setat und Ihm Kohlgeruch entge-genschläf^t über die Häufigkeit, mit der dicaea Gemliso auf unsereni Küchenzettel erscheint, können wir unseren Hausfrauen keine Vorv^ürfo machen, denn das Frlsch-gomüso ist jetzt Icnapper geworden. Wolil aber haben wir ein Recht zu murren, wenn uns der Kohl immer in derselben Zuberel-tungsart serviert wird. Gerade bei diesem Gemüse gibt es eine Monge von schönen Rezepten, die uns den Kohl in immer neuer Form auf don Tisch bringen la^isen. K o h l r o 11 e n mUsaen nicht immer mit einer Flolschma<«e gefüllt werden. Eine Füllung aus Graupen oder Grütze schmeckt ebenfalls gut, vor allem, wenn man noch einige Haferflocken, würiige Kräuter oder feingohackte Pilze beimengt. 180 g Graupen oder Grütze werden in Wasser rnlt etwa HO g B'ett und Salz Nsotchgekocht und mit den vorhandenen Zutaten gemischt. Währemi man diese Masse abklihlen IJlßt, dämpft man die einzelnen Blätter eines Kohlkopfes, bis sie schlapp werden. Dann legt man jeweils einige Blfitter zusammen, gibt einen Teil der Giaupenmasao in die Milte hinein und rollt das Ganze wie eine Roulade zusammen. Die Kohlroilen werden dann in sehr heliiem Kochfett auf allen Seiten gebräunt, damich gießt man Walser zu und läßt aie wclchdünaten. Roher Krautsalat 500 g Weißkraut, Salz, Essig, Zwiebel, etwas Buttermilch oder saure Milch, evtl. ein Apfel. — Das feingeschnittene Kraut wird mit dem Salz abgeschmeckt und tüchtig gestampft. Dann gibt man alle Übrigen Zutaten hinzu und läßt den Salat eine Welle durchziehen. Überbackenes Kraut. 750 g Weißkraut, 100 g Graupen, 20 g Fett, Elaus-lauschmlttPl für 2 Eier, Sali, Kümmol, evtl. \ Apfel. Das feingeschnittene Weißkraut ^..rd mit den In Fett angedünatelen und dick aufgequollenen Graupen und dem würflig goflchnlttcnen Apfel vermischt Daim fügt man das angerührte Elaustauschmlttel hinzu imd würzt mit Salz und Kümmel. Mtin füllt die Masse In eine ßefeltete Auflaufform und überbäckt sie etwa 40 bis 50 Minute i. P. St. Allrrloi Nützlich«» ül>er üoino Hei dem durch vermehrt« Hackfnicht-vcrfiiltonmg verrin^rrleii .Slallmislanfall luui iK'i kiiu[)jÄ'rrr \liiier heute hiefür nicht z\ir Verfügung. Ungeeignet für den Komi>f)St sind alle I sc'hwer yxTsetzhtnx'n Sloffe, wie Holz, Kiu)-chen, Papier, /weifte, KDhlstrünke, S^ige-nielil, Xadelstreu, Seifenwusser. Niehl nur' alle kranken Pflanzenfelle, »onrirni auch' ünkrautsanien kompostieren wir nicht, Stallmisles auf seinem (lelialt an litimnshil-denden .Stoffen, an Pflanzcnnährsloffx-n und lliikterien. 1 I)<)[»iK'lzontner Koin-l)ost enthalten etwa .'Kl kj» Stlcksftifl', 2f) ky IMiosphorsäiire, 2"> kg Kall und 50 kg Knlk. Der KoinpDsl liat also, wenn wü-vom Knlk al».seliin, etwa dio Hälfte des Niihrstorij^rhalles v«>n .Slallinist. l'ür Wiesen und Weiden, aber auch ffir mehrjährige IVltlfnlterschlä^e ist der Kom[>osl der geeignete Dünger. Er wird infnl}{e M'i-ner feinen Verteilung put in die liras-nurl)e eingewasrhen, regt hisl bringen wir den Kompost auf das riiMinlaml, verleilen ilm sofort und eggen ilin im k/jiu- jonden. verbr..u.cn .1« «1er j keinen Rat melir pewußt. In einer Na^lit ist sie verhohlen zum Miililbach gcscliiiehcii. uikl den MUliIbach, den hat s!c für einen Ausweg «elialfen. •Aber die iVlcii.scheii waren damals wenig barni'ier/:i|!;. Keine ülocke, ktin Sanji; so hat das Kütlierle unter die Erde Diewcil auch kein HQsel iiber dem Urab sein durff?, ist tfar buIJ das Unkraut darüber .gewuchert. Der Uibnri. als er, nach Jahr und Tar, mit seinem Stelzfuß wieder ins Dorf kam, hat es mit traurigen Auuen jjeselieu. War ihm bitter leid m der Seele und hat es schier nicht mit anschauen können. Da ist ihm das ^arte Roislein in den Sinn geRomnien, das er, dort drüben über dem Rhcln.cit« Durch flachc Lagerung fördem wir außerdem den Luftzutritt und das Bakterien«! lei>cn und beschleunigen so dIo Verrot- [ tmifl. Bei BearlHJilung mit dem Spaten t schichten wir den Kompont nicht höher als 1 m auf, well sonst In den unleneai Lagen die Zersetzung aus Sauersloffman-1 gel unterbleibt. Länge und Breite des Haufens rlchtot sich nach dem verfüg-, geachtet l>aren Raum und nach dem verw^mdcU-n Material, Wir t>eachten alwr stets, daß genü^nd Raum für die spätere Abfuhr des Komposien vorhanden ist. ' Wie wird er gefwlzl? Die erste Schicht können wir luitniHlcL- bar auf dem Boden aufbringen. Eine Vi-r-liefung vorher digiich (Iräser oder rnkräiiler hel«'n ab und verweJidt'n sie solurt mit zur Kom|>tibtierung, um Inüin späteren Durcharbeiten mit Pflug oder Spaten einen el>e-non Hoden zu haben. Das Material wird üi waagreclitcn Schichten wechselnd au-ßcsetzt. Da der Haufen loekcr gtdagerl bleiben soll, dfirfcn wir Ihn nicht fcst-treleji. Sonst e;ilstcht Luftmangel ün Innern des Haufens. .\lle grünen PllaiiyA'ii-tejlc vorteilen wir .sLi^ts nur in dünner Schicht und durchmischen sie mit erdigem Material, um eine gleichinäßitje Verrot-tung aller Teile zu erreichen. FUhmiso behandeln wir Laub, besonders Laub von Elchen, .^horn und Ulmen, das schwerer verrollet als das unserer Obstbäume I'ällt täglleli nur geringes Kompostmalerial, etwa Küchenabfälle — an, so werfen wir es nicht ungeordnet obtmauf, sondeni schiehien es an das Ende des Haufens schräg an. Erdschiehten fügen wir nneh hier in regelniAßi^'n AbslAnden dazwisclien. Dem Kointvislhuufen geU-n wir je nach dem vorhandenen Platz eine quadratische oder rechleekige Form mit eignerOtier-flAche und steilen Seitenwänden. Zu einem Kubikmeter Kompost gebeti wir einen Doppelzentner Branntkalk und arlx-iteii ihn sofort und "ründllcb ein Der Kolk l>c-schlennigl «fie Zers«Mi fördert und Säutm bindet. I'><'m tlrünland führen wir .so mit Konuxist gleichzeitig auch den notwendigen "l\alk zu. Mit .Tauche oder mit Mist-sickersaft feuchten wir den Kom{»sthau-ien an Heide eiithallen nämlich den für die /ersetzungsbakterien wichtisjen Sllek-.stoff. Nach dem Befouchten bringen wir .sofi'rt eine dünne Scliichl EnUs diu^auf, um Stic'.ksloffverlusle an die iimgeln^nde Luft zu vermeiden. Zwischen dem Beimischen des Kalkes und der JaneJicgaU' mns.s«Mi wir al>er stets mehivi*e Wocticii verstreichen lassen, auch wietler, umSlick-slis drei Jahre. Damit rt'ilVr Kom[W)St zur gegebenen Zeit vorhanden ist, Icgin wir die Haufen gleichmäßig in bestimmter Folge an. Entgeltliche Mlttellongeii Aerztlichsr Sonntagsdi«ntt .Mürburg: Dauer; Von Samslag mittag 1- Uhr bis Montag früh 8 Uhr. Diensthabende Arzte: Dr. Johann Fraa, KoknachLneggatraße 2i, Tel. 27-74, für da« linke Draimfer; Dr. Mi-cluiel Bedlanitsch, Luthergaaae 11, 'Tel. 29-11, für da« rechte Drauufer. Für Zahnkranke: Dr. Franz Kartin aen., Edmund-Schmld-G««w 4, Tel. 20-50. Dauer: Von Ranwtag mittag bifl Sonntag mittag. DieTisihabend« Apotheke: Magdalenenapotheke, Mag. PU. Savoflt, Frledrich-L.-Jahn-Platz 3. ClUI: Dauer: SaniAla^ mittags bla Montag frUli 8 Ulir. Diensthabender Arzt: Dr. Tscheritt Joeef, Clin, Franz-Schauei*-Ga«m l. Dienat-habendo Apotheke: Kreuz Apotheke, ClUi, Dauer: SaniÄtag mittag bis Montag früh Winke Hr HansscIKscIiiimoen Die Zeit der Hausschlachtungen beginnt und da soll gerade jetzt im Kriege soll werden, daU im alles. was darauf Nährwert hat, auch richtig ausgenützt wird. Vcrwartung der Innereien Besonders der Vefwertun« der j Innereien zu Dauerware sollte mehr Aiifincrksainkeit zugewendet werden, als es in vielen Hatis-wirtscliaften bisher geschielit. Da lassen , sich zum Tioispiel aus Leber. T.iinge. Herz, nusznlx^UMi isl unnötig, i.c-, Milz, Oekriisc. (Iramtiichi. MaKen. , Schwarten, frisclieiii Kf)pfflfiscli und .\b-schiipffett und vor allein nns Hhit erstklassige Produkte erzeti^cn. die eine .eroße Be-reichcrunc: des Janseiivnrrittes für den Snin^ mer bedeuten. Line Bäuerin, die sich ans Innereien einen Vorrat vnn Olii.scr Wurst unil Aufstrich nnstelegt hat, kann sich 3(i Kilo und meiir Jausenspeck ersparen. Besonders cnipfehlsnswert ist die Herstellung von Sulz ans Schweinshaxen und Schwarten. Im Sotn-mcr sauer anstemacht, ist es eine gute Ab- wechslung, Die lii^cn and Schwarten sind dadurch viel besser ausgewertet, als durcb das Räuchern, l^ür das Cinwecken gfbt das Im Buchhandel erhältliche, billige Heft »Vorratsbeschaffung durch ülndoscn« von Ida riadnitzer gute Rezepte und nützliche sonr stige Anweisungen. Qeräuchertc Leberwurst spart Eiiunacb- gläscr Für eine gute Leberwurst braucht maa folgendes Mengenverliältnis: ein Schweinskopf, ein Wamperl und eine Leber, Und so wird dio Wurst zubereitet: Die Leber gibt man nach dem Schlachteu in saure Magermilch, damit sie niclit bitter wird. Das Fleisch wird niclit zu weich gekocht. ausgelost, das magere durch die ]^a-schine getrieben, aas Fett bohneugroü mit der Hand geschnitten. Die Leber wird roti einl,i:o Male durch die Maschine getriebea, durch ein Sich passiert, alles zusaminen-getan. mit Salz, Pfeffcrkraiü (Saturei), Majoran oder Basilikuni. in Suppe gekochte und durchfaschierte Zwiebel, abgeschmeckt in 25 Zentimeter lanne Dickdärme gefüllt Das Füllen soll so geschehen, daii sich die Würste wie ein Federpolster anfüllen. Die gespeilten oder abg':bundcncn Würste werden dann in enier Rein zwei Stunden lanc: gekocht Jas heißt die Temperatur wird immer bei bis l'V» (irad gehalten. Stark kochen dürten iHe Würste nicht da Sit' sonst aufspringen. Bei zu niedrigem Hr-liit/en erzielt uuin hingegen keine Haltbnr-kcit. Nach dem Sterilisieren werden die Würste kalt abgei^clnvemmt über Nacht auf einem Brett auskühlen gelassen und kommen dann in einen schwachen Rauch. Sie bleiben bis zum Sommer hinaus haltbar. Statt dem Linfüllen in Därme k.mn die Fülle selbstverständlich auch in F.ininachgläser gestric'ieu und zwei Stunden sterilisiert werden. Der erste Motorflieger ein Deutscher Erst nach Ihm kam Wllbur Wright — Acht Dollar das Vermögen des Erfüadeis Wie soll er brarl»eitet w^tlco? Im Frühjahr und im Herbst ist In jedem Lexikon steht es gedruckt: „Orvllle und Wilbur Wrjyht, amerikanischu Flugtechniker, beschäftigten sich seit 1900 mit Glfiitsegelflügen. Ain 17. 12. 1903 gelanfr Wilbur Wright der erste Motorflug der Well". Also muß es ja wohl stimmen. Aber es stimmt dennoch nicht. Das heißt; Mit den Flügen der Wrights hat es schon seine Richtigkeit. Der erste Motorflieger jedoch war j trotzdem ein anderer, das war Gustav Weifl-I köpf, oder wie er in dem ersten Bericht, Oer j die Weltöffentlichkeit unterrichtet genannt I wird: Gustave Wh>lehead, ein armer deutscher Schlosser jus dem Örtchen Leuters-I hausen in Mitlelfranken. Schon als Junge er Sommer l>epllanzi(*n trieb zu geben. Bieim ersten Groüvorsuch wir |eden Koinp^islhäufen mit liR-ilhlalU'L jiurzt er zusammen mit seinem Freunde Dar-ücn (lewAchs^'n. Kürlus.se und Gurken eig- vnrich, den er als Heizer mitnimmt, ab. Das neu sich am heslni Wir crn^ichen damil eine Beschattung, verhindern die Aus-Irocknung des Ifaufens .wwie die .\n-slcdUmg von L^nkraul und erzichm eine zusätzliche Gi'inüset^rnle, Die olH.Tslen lak_ kenm Schiehlen versehlammen auch nicht durch Regengüsse. Unlerblieb eine Bepflanzung, so müssen wir die Auslroek-nnng durch Befeuchten mit Jauche oder Wasser laufend verhindern. CIkt Winter decken wir einen Jungen, noch in Zersot znng l>erindllchen Komi>oslhäufen mit Kartoffelkraut «Mler — wenn wrhanden — mit Spreu oder Stroh ab, um die Verrol-tiuiji in Ganfl zu halten, IVereils f^Ttiger, erdig Isrümi'Uger Kompost kann durchfrieren und braucht keine daa-gon De^e. ITnd wie verwpiiidim wir auch gleichzeitig als Autor bewährt. So wird dieser Film In der kommenden Woche großen Beifall finden und den Besuchern zwei Stunden fröhlichsten Lachens bieten und sie ein wenig von den Sorgen dea Alltags ablenken. (Marburg, Burg-Llcht-spiele.) Annemarie Meserltsch. Im Krieg schweigen die Musen nicht .Kraft durch Freude" und die kulturelle Truppenbetreuung — Auch die Heimat ist nicht vergessen Neun Jähre sind vergangen, seit die NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" ihr umfassendes Arbeitsgebiet aufgenommen hat. Ihre Schiffe durchkreuzten einst die Meere und brachten den deutschen Menschen nicht nur hinauf an die Küsten Norwegens, sondern weil hinunter bis nach Madeira und dem sonnigen Italien. Unvergeßlich \verdon allen Volksgenossen diese Erinnerungen bleiben. Es wäre müßig, das große Arbeitsgebiet dieser Vorkriegsjahre aufzuzählen. Wenden wir uns deshalb dem Aufgabeaberelch zu, das der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" seit Kriegsbeginn gestellt Ist. Der Leistungsbericht, den sie alljährlich im November der Öffentlichkeit vorlegt, Ist eine stolze Bilanz dieses Zweiges deutscher Kulturarbeit im Kriege, wobei aber auch die zweite große Aufgabe, die kulturelle Betreuung der Schaffenden in der Heimat, nicht vernachlässigt wird. So konnte der Bericht, | deutschen Künstler gelten, unter den unver-den Oberdienstleiter Dr. Laefferentz am Frei- meldlichen Schwierigkeiten des Einsit/es im tag in der Berliner Staatsoper aus Anlaß des Osten für unsere heldenhaften Soldaten seineunjährigen Bestandes dieser großen Kultur- ' nen Teil am Schicksalskampf des deutscnen Organisation der DAF erstattete, einen bedeutenden Ausbau der Truppenbetreuung, vor allem im Osten, ankündigen. Uber 40 Hauptbezirks- und Bezirksstellen sind im vergangenen Jahr von KdF im Osten eingerichtet worden. Von Lappland bis zum Kaukasus wurde damit ein Netz der Organi-sition gespannt, daß es in Zukunft in gesteigertem Maße ermöglicht, Künstler im Osten einzusetzen. Die Unterbringungsfrage Ist durch Errichtung von Künstlerheimen an den wichtigsten Plätzen im Osten gelöst worden. Für den Transport sind zusätzlich geländegängige Volkswagen zur Verfügung gestellt worden. Es wird als besondere Ehre für jeden > *><■« PK-Aulnahnie: Kriegsberichter Orlmm-Kastein (Wb) Seichstheaterzug an der Kaukasus-Front Wenige Kilometer hinter den vordersten Li nien bieten die Mitglieder eines deutschen Fronttheaters unseren Soldaten Entspannung und Unterhaltung nach schweren Kampftagen Volkes beigetragen zu haben. An alle oe-sonders. leistungsfähigen Männer und Frauen des deutschen Kunstschaffens wird ein Appell für den Osteinsatz gerichtet. Die allerbesten deutschen Künstler gehören an die schwerste Front! — lautet die Parole. Mehr als tausend Künstler sind in den vergangenen Wochen, für den Winter ausgerüstet, bereits In den Osten auf den Weg gebracht worden. Die Zahl der Kleinstgruppen für den Einsatz an vorderster Front wird besonders gefördert. Darüber hinaus spielen deutsche Künstler in allen besetzten Gebieten von Norwegen über den Westen und den Balkan bis nach Afrika. Und auch in der Heimat ist die KdF-Arbeit weitgehend in den Dienst der Truppenbetreuung gestellt. Auf dem zivilen Sektor wurden im Berichtjahr rund 142 000 kulturelle Veranstaltungen aller Art durchgeführt. Besonderer Wert wurde auf die Betreuung der bombenbeschädigten Gebiete gelegt. Das Deutsche Volks-blldungswerk konnte über 15 Millionen Teilnehmer seiner Veranstaltungen gegenüber acht Millionen im letzten Friedensjahr verzeichnen. Eine neue Aufgabe ist mit der Betreuung der ausländischen Arbeiter entstanden. Das Amt „Reisen, Wandern und Urlaub" hat mit den kriegswirtschaftlichen Transportaufgaben den Neuaufbau des Reichser-holimgswerks übernommen. Besonders erfreulich war auch die Arbeit des Sportamtes, Die Betriebssportgemeinschaften sind in diesem Jahr auf über 23 000 angewachsen gegenüber 14 000 im Jahre 1938, Werfen wir noch einen Blick in die Arbeit des Amtes Volkbildung Im Stelrischen Heimatbund, das den Aufgabenbereich von „Kraft durch Freude" in der Untersteiermark versieht, so wird das Bild dieser in der Wei( einzigdastehenden Betreuungsarbeit in "wirkungsvoller Weise abgerundet. Große Aufgaben stehen in diesen Kriegstagen und nach dem Kriege dem Ami „Kraft durch Freude" in der Deutschen Arbeitsfront bevor, sie werden erfüllt werden In noch ausgedehnterem Maße, wie dies bis jetzt geschah. »Ich bin ein alter Siebenundvierziger!« Die Wehrmänner Im Zeichen der Spraciiaktk>n Das Sturmlokal ist noch im Aufbau. Da werden in der Zwischenzeit oben die Räume der Schule benutzt. In einem Schulzimmer geht es heiß her. Der Sturmführer hat für diesen Abend sämtliche Männer seines Sturmes einbeimfen. Er ruft sie auf, stellt jedem einige Fragen, um sich über die Deutach-kenntnisse der Wemseer Wehrmänner ein genaues Bild zu schaffen. Zwei Lehrerinnen helfen ihm bei der Beurteilung, sie greifen in das stockende Gespräch ein, bis dann das entscheidende Wort fällt: Genügend deutsche Sprachkenntnisse vorhanden, Besuch des Sprachkurses wird anempfohlen, der Besuch Ist notwendig oder Pflicht. Ein jimger Bursch steht vor dem Sturmführer, ein gesunder Bauemsohn, der nur schwer einige deutsche Worte Uber die Lippen bringt. Im Vorjahr hat er noch kein einziges Wort gekonnt. Der erste Sprachkurs hat ihm soviel Kenntnisse beigebracht, daß er auf die einfachsten Fragen bereits rf;ine verständliche Antwort gibt. Er kajin sagen, wo er wohnt, wie alt er ist, was er tagsüber arbeitet. Doch weiter geht es noch nicht. Mit einem lebhaften Kopfnicken bejaht er seine Bereitwilligkeit, auch in die- Spori und Turnen Fussbali-Zahlenspiegel Nach hundert Ländcrsli^c« (8); Sing («); Lchtifr (3); Decker (8); Willimowski (4); Walter (10); Kling- Der hundertste Lftndcrsi^g ist ein neuer, werlvoller Abschnitt in dcj* Geschichte des deutschen lMißl)iiiis[>orts. Insgesamt halten wir nun bei 198 Spielen init 29 Gegner«, die uns (33 Niederlawn beibrachten, denen al>er weitere .'r> Unentschieden eutge-gen-hoff, Clauchel und Arlt. IMe mflKlbPsehäflifJ« Mannseliall Insüesanil halKii 29 Spieler an diu I.fimKTspielen in diesem Jahre teilgc'noni-nien. Auf Grund des oftmaligen Kinsatzes laulel , Rohde 25, Waller 24, Knöpfle und Halineniaini je 23, Urban und Grämlich je 22, Sluhlfauth 21 und Gellcsch 20 Spiele. Von sU Sonntag vorniit-lag um 10 Uhr sollen sich sAnitliche Fußl)allspielcr im Heiclisbahnsladion beim Rohde l Truininii eiufiudeii. haben alle weggeheiratet, ein Sohn sei In der Stadt bei der Eisenbalm und der zweite schon seit dem Vorjahre freiwillig bei der Waffen-Der dritte Prüfling fällt durch sein strammes Auftreten sofort vorteilhaft auf. Eis steckt nichts mehr von dem Linkisch-Unsicherem in ihm. Seine Haltung Ist tadellos soldatisch, mit knappen Worten gibt er klare Antwort Der Mann Ist erst vor kurzer Zeit aus dem Wehrmannschafts-elnaatz zurückgekehrt Und während dieser Monate hat der Gastwirtssohn jenen Schliff erhalten, auf den er heute wohl am meisten stolz ist Pausenlos geht die Prüfung weiter. Männer kommen und g^en, mit besseren oder schlechteren Sprachkenntnissen. Wer noch vor 1918 in der Volksschule auch deutschen Sprachunterricht genoasen hatte, beweist, daß die Lehrer auch damals ganze Ailsett geleistet hatten. Daheim sprachen sie ja nur in ihrer Mundart und durch die Jahre der Fremdherrschaft hörten sie auch In den Ämtern und bei den Behörden nie ein deutsches Wort Sie hatten wohl schon selber vergessen, daß sie einet deutsch apredieii konnten. Heute sind sie froh, daß nidM alles vergessen ist Einige Männer wieder sprechen ein Deutsch mit verscMedenen Mundarten. Das sind jene, die vor Jahren als Saisonarbeiter In den venschiedeneoa TeUen dee Rekdies arbeiteten. Eltner von ihnen schwi-belt daß man kaum glauben kann, daß er ein geborener Wemeeer ist der nur durok eine Reihe von Jahren die Sommerszeit bei einem schwäbischen Baueni verbracht hatte. Den Leutetn, die noch gar nichts erlernt haben, erklärt der SturmfUhrer, warum dae DeutB^emen fUr jeden Uhtersteirer eine dringende Notwendigkeit darstellt. Überaea-gend stellt er das deutsche Wollen heraus und läßt erst locker, wenn er das Gefühl gewonnen hat, daß der Bauer es verstanden und eingesehen hat In dieser Woche l>eginnen nun in Wemsee die Sprachkurse der Wehrmannschaft Nach dieser Überprüfung kann es keinen mehr geben, der nach dem Winter ein Stück nicht weiterkommt Wemsee ist nur eine kleine Siedlung in der Untersteiermark. Nur ein Sturm der I Wehrmannschaft bat in Wemsee seinen Standort Wie in .diesem Markt an der deutsch-ungarischen Grenze, laufen fi^acb- i gen und beseitigt ist Wie die Wehrmannschaft setzt auch die Deutsche Jugend die Sprachaktion in den Mittelpunkt der Winterarbeit Die Betriebe mit einer bestimmten Zahl von GefolgschaftamitgUedem führen eigene Sprachkurae durch, während die allgemeinen Sprachkurse des Stelrischen Hei-matboRdea jedem Mitglied der Organisation zugänglich sind. Trauriger Fall Gottfried Keller and Conrad Ferdinand Meyer saßen eiimial beim Wein zusammen und unterhielten sich fiber einen gemeinsamen Bekannten, der einen offensichtHch schwermütigen Eindruck machte. »Wie mat; er denn bloß in diese tiefsinnige Qemütsstimmung hineingeraten sein?«, fragte Meyer. >T}a<, meiate KeHer, »das ist ein tranriger Fall. Er ist anch wirklich vom Schicksal verfolgt. Cr bat einen Schnupfen ntid eine Frau •— beide möchte er loswerdeiw aber es gelingt ihm niciitc Weltbild-Hilscher NSFK-SturnbannfÜhrer Erich Vergens errang, wie wir berichirten, einen neuen ueuUchen Weltrekord im DduerseaeUlua Ii^r- ■■II« I Nummer 332/333 >Mart*jrgef Z«4tung€ 28./29. November Seite 0 Amtliche Bekanntmachungen Der Landnu dei Kreise» Marburg (Dnui) Zahl: VI-128/M2 Betrifft Polizeisttifidc — AosfHivefbot Der Polizeidirektor in Marburg/Dnui ZL 11 40.12/42. KundmaKhuna Uber die Erfamun^ der männlichem OeburtBjaJir^ng« 1918 und 1925. Auf Gnmd der Verordnung dea Chefa der Zivllverwal-tung In der Untersteiermark über die Einführung des Wehr-rechtes und der Relchsarbeitadienatpfllcht in der Unter-Bteiermark (V. u. A. Bl. Nr. 75, vom 24. März 1942) verfüge ich die Anordnung Mit Genehmigung des Chefs der Zivitverwaltung io der Untersteiermark und im Benehmen mit dem Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD in der Untersteiermark ordne ich mit Wirkung vom 25. November 1942, 20.00 Uhr, folgendes an: I. Für Gaststätten, Kaffeehau»- und Beherbergungsbetriebe in nachstehend näher bezeichneten Gemeinden des Landkreises Marburg (Drau) setze ich die fest. Polizeistunde (Sperrstunde) für 20.00 Uhr ErfaiMung der münnUchen Geburtttjalirgänge 1918 und 1925 Erfaßt werden alle Dienstpflichtigen dieser Geburtsjahrgänge, welche am 27. Nov. 1942 im Stadtkreis Marburg (Drau) (Groß-Marburg) ihren festen Wohnsitz halten, ferner jene, die sich ohne festen Wohnsitz am Sticiitag, das lat der 27. Nov. 1942, im Stadtkreis Marburg/Drau aulgehalten haben, soweit sie noch nicht im Besitze eines reichsdeut-echeai Wohrpaases oder eines vorläufigen Musterungsauswelses bzw. Ausschließungsscheines sind. Dienst- und wehrpflichtig sind alle deutschen Slaats-aiogehörigen und alle deutschen Staatsangehörigen auf Widerruf. Staatenlose und Schutzangehörige kommen für die Erfassung nicht In Betracht. Die genannten Wehrpflichtigen haben sich bei der Erfassungsstelle Polizeidirektion in Marburg/Drau, Domplatz, Eingang Theatergasse Nr. 4, an folgenden Tagen von 8—13 Uhr und von 14—17 Uhr zu melden, imd zwar: Wehrpflichtige mit den Anfangsbuch-•taben ihres Familiennamens: ^ 1. Dezamber, 1942 2. 3. 4. 7. 5. 9. 10. 11. 14. 16. 16.^ 1942 1942 1942 1942 1942 1942 1942 A, C und D Montag, B Dienstag, E und F Mittwoch, G Donnerstag, H, 1 und J xi'reitag, K — Kl Montag, Km — Kz Dienstag, L Mittwoch, M, N und O Donnerst^, P und Qu Freitag, R, T und U Montag, S Dienstag, V, W, X, T und Z Mittwoch, „ 16.» ^ 1942 lat ein Dienstpflichtiger aus dem Stadtkreis Marburg (Drau) vorübergehend abwesend, oder am Erscheinen (z. B. wegen Kr-r^kheit) verhindert, so hat er sich zunächst unter Anf' Gnmdes nach Rückkehr oder Genesung un-verzügii^. jisönlich bei der polizeilichen Erfasaungsstelle Bu melden. Von der WehrpfUchtung zur IDrfuming alnd di« Wehr-l^chtlgen befreit, die zu diesem Zeltpunkt bereits In der Wehrmacht oder ff-VerfÜgungstruppe aktiv dienen. Zur Erfassung sind mitzubringen: a) Geburtadokumente (Geburtsschein, Taufschein), b) Meldenachweia, > c) Nachweis der Abstammung (Geburt*, und Taufscheine der Eltern und Großeltern, oder Ahnenpaß), d) Staatsangehörigkeitsausweis (Mitgliedskarte des Stel-rlacheri Heimatbundes, Heimatschein oder Dionstaus-weia A der Deutschen Jugend), e) Arbeitsbuch, soweit vorhanden, ^ f) Schulzeugnisse (Nachwelse), g) Befähigxingszeugnisae (Nachweise), h) Auswelse über die Zugehörigkeit zu einer Gliederung "«des Stelrlschen Heimatbundes, der Feuerwehr, oder des Deutschen Roten Kreuzes, 1) Nachweise über erfahrene Ausbildung als Kraftfahrer, Bergführer, Schifahrer, Reiter, Schwimmer, Flieger u. 1) Nachweise über aktiv geleistete Dienste bei der Polizei, Wehrmacht oder dgl., k) 2 Lichtbilder aus neuester Zeit, 37 X 52 mm, Brustbild ' von vorne In bürgerlicher Kleidung, ohne Kopfbedek-kung, also nicht in Uniform. Wehrpflichtige, welche ihrer Meldepflicht nicht, oder nicht pünktlich Folge leisten, oder bei der Erfaasimg unrichtige Angaben machen, werden mit Geldstrafe, oder mit Haft bestraft. Sie können außerdem zwangsweise vorgeführt werden. 12498 Marburg/Drau, am 24, November 1942. p Der Polizeidirektor DR. WALLNER. I 2. Für die nachstehend angeführten Gemeinden des Land-j kreises Marburg (Drau) bestimme ich ein allgemeines Au8gehvert>ot in der Zeit voa 20.00 bis 5.00 Uhr. I 3. Polizei, Gendarmerie und Hilfspolizeiorgane sind an-' gewiesen, Personen, welche in den nachstehend näher be-! zeichneten Gemeinden des Landkreises Marburg (Drau) in j der Zeit von 20.00 bis 5.00 Uhr betreten werden, anzulialten. ! Nach einmaligen Anruf »Halt« wird sofort von der Schußwaffe Gebrauch gemacht, falls die angehaltene Person nicht sofort stehen bleibt und die Hände hebt. 4. Die Bestimmungen 1., 2. und 3. gelten für folgende Gemeinden: Bachern, Frauheim, Gonobitz, Hagau, Hartenstein, Hohlenstein, Lorenzen am Bachern, Oberpulsgau, Prei-chau,"Rast, Reifnig, Richterberg, Rottenberg, Saldenhofen, St. Martin am Bachern, Schleinitz bei Marburg, Waldegg. den 30. Noveml^ 1942 Weiteristein, Widerdrieß, Windischfeistriz, WinUischgraz und Wuchern. •• 5. In jdcn übrigen Gemeinden des Landkreises Marburg (Drau), ijleibt e« bei. der bisherigen Regelung. , . Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung, werden gemä,^ ZHf.~9 der Verordnung des Chefs der ZiyilVerwaltung in der Optersteiermark vom 14. 4. 1941 — V. u. A. Bl. Nr. I 1^2 . — ,^^bcaft. . 12631 19i2 1B42 Der Otierbürgermeister der Stadt Marburg a. d Drau Zaiü: 068/43. Marliurg/Drau, am 25. Nov. 1912. Bekanntmathung tkber die Vornahme einer allgemeinen Viehzählung am 3. Dezember 1942. über Verfügung des Chefs der ZivUVerwaltung in der Untersteiermark wird am 3. Dez. 1942 eine allgempine Viehzählung durchgeführt Jeder Tiertialter ist verpflichtet, seinen Tierbestand richtig und vollständig anzugeben. Er bezeugt die Richtigkeit seiner Angaben durch Unterschrift auf der Zählbeziricaliste. Wer Angaben verweigert, falsche oder imvollständige Angaben macht, sowie wer den Zählern den Zutritt zu den Stallungen verweigert, hat empfindliche Strafe zu gewärtigen. In jeder vlehbeaitzenden Haushaltung muß am Tage der Zählung (3, Dez. 1942) eine Person anwesend sein, die dem Zähler die verlangten Auskünfte erteilen kann. Falls eine viehbesitzende Haushaltung am Tage der Zählung nicht aufgesucht sein sollte, Ist der Haushalts vorstand verpflichtet, entweder persönlich oder durch einen von Ihm Beauftragten aogleich am nächsten Tage (4. Dez. 1942) die Angaben zur Zählang bei der zuständigen Bezirksditinststelle bzw. in der inneren Stadt beim Statiati. sitzer, Wranga, Obnianr.3t6llvertreter, Matthias Sattler, Besitzer, Tschaga, Vorstandsmitglied, Aloia Balaschkowitsch, Besitzer, Supetlnzen, VoTStAnd.wiitglied' Joaef Wogrin, Besitzer, Haufldorf, Vorstandsmitglied. Vertretungsbefugnis und Firmazeichnung: Zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Obmann oder sein Stellvertreter, können rechtsverbind* lieh für die Genossensclmft zeichnen und Erklärungen abgeben. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenachaft ihre Namcnsun-terschrift beifügen. 12501 Der Cbcf der Zivilverwaltnnir in der UnterBteiermark ZL: CdZ. 160—1375/42. Graz, am 20. November 1W2. Betr.: Preise für inländische SpeisekartoffeüJ im Monat Dezember 1942. Auf Gnmd des § 3 der Verordnung über die Preisgeetaltung In der Unterrteie^ mark vom 9. Mai 1941 (Verordnungs- und Amtsblatt Nr. 12, S. 41) setze ich hiermit unter Außerkraftsetzimg aller bisherigen Kartoffelpreisanordnunpn in der Unter-ateiermark für den Monat Dezember 1942 folgende Höchstpreise für Speisekartofteln fest: a ___ (Iraveur Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark^ Der Beauftragte für Art>eit8fragen Bekanntmachung über die Erfassung der Art>eitsbuchpfllchtigen. Bis zum Anfang des Jahres 1943 sollen alle arbeitsbuchpflichtigen Untersteirer im Besitze des Arbeitsbuches sein. Zum Ausschreiben der Arbeitsbücher fehlt noch eine geringe Anzahl Anträge von Arbeitsbuchpflichtigen, die es bisher ver- j absäuiht haben, ihre Anträge einzureichen. Diesen Unterstei- | fern wird eiuigültig die Frist Zur Abgabe ihrer Anträge bis zum 6. 12. 1942 erstreckt. Die Anträge sind bei dem für ihren Wohnort zuständigen Arbeitsamt (Hauptamt oder Nebenstelle) einzureichen. Zur Vermeidung von Irrtümern weise ich darauf hin, daß folgende Personen nach den §§ 2—6 der V. O. über die Ein-fiihrung des Arbeitsbuches vom 7. 10. 1941 (V. 0. u. Abi. Nr. 45, S. '335) arbeitsbuchpflichtig sind: ' 1. Alle-unselbständig Beschäftigten mit Ausnahme a) der Personen, die sonst berufsmäßige Lohnarbeit nicht verrichten, wenn sie nur gelegentlich kurzfristig beschäftigt werden, b) der Mitglieder der Besatzungen von Seefahrzeugen und anderer Angestellter und Arbeiter, deren Beschäftigungen nach den Bestimmungen des Reichsverkehrsministers in das Seefahrtsbuch einzutragen sind. 2. Alle selbständig Berufstätigen mit Ausnahme der im Gesundheitswesen Tätigen und der Rechtsanwälte sowie Heimarbeiter, Hausgewerbetreibende, und Zwischenmeister 3. Mithelfende Familienangehörige der nach t und 2 arbeitsbuchpflichtigen Berufstätigen. Nach § 9 der Verordnung über die Einfühmng des Ar-beitsbuches vom 7. 10. 1941 (V. O. u. Abi. Nr. 45, S. 335), wird die Unterl.issnng der Abgabe des Antrages als Zuwiderhandlung geahndet. Marbiirg-Drau, den 27. November 1942. 12632 Dr. Heniiincer. Erzeugerfeatpreis frachtfrei Empfangsstation je 100 kg Festpreis einschl. Veraand-verteUerspanne, frei Empfangsstation je 100 kg . . Höchstpreis ab Waggon oder Lager des Empfangsvertellers bei Selbatabhclung durch den KleinverteUer Je 100 kg........ Höchstpreis bei Lieferung frei Lager des Klelnvertei-lera durch den Bmpfanga-verteüer je 100 kg ... Höchatpreia bei Lieferung frei Keller des Verbrauchers durch den Empfangsverteller Je 100 kg...... Höchstpreise bei Abgabe ab Verkaufsstelle des Klelnver-teUera an den Verbraucher je 50 kg . . . je 5 kg . • . je 3 kg . . » je 1kg . . . SPALTEN 1: Die Preise gelten für die Gemeinden, In denen die Versorgung unmittelbar durch die Erzeuger nicht sichergestellt ist. Diese sind: Cllll, Edlingen, Eichtal, Gonobitz, Marburg, Bad Neuhaus, Pettau, Pölt-achach, Pragerhof, Raat, Rohltsch-Sauerbrunn, Schönstein, Steinbrück, Trifail, Tüffer, Windischfeistrltz, Windischgraz, Wöllan, Zellnitz. SPALTEN 2: Die Preise gelten in den übrigen Orten. Für die Belieferung der Wehrmacht, der Waffen-^^, der kadernierten Polizei, des Reichsarbeitsdienstes und der Gemeinschaftslager gelten besondere Vorschriften. Bei der Belieferung der soxwtlgen Großverbraucher (Krankenhäuser, Werksküchen, Gasthäuser usw.) gelten die, für Lieferung frei Keller des Verbrauchers durch den Empfangsverteiler vorgesehenen Höchstpreise. Für den direkten Verkauf durch Erzeuger an Verbraucher gilt folgendes: 1. Bei Abholung durch Verbraucher bei Erzeugern ist der Erzeugerfestpreis frachtfrei Empfangsstation zu bezahlen. 2. Bei Lieferung frei Keller des Verbrauchers sowie im örtlichen Marktverkehr dürfen die Erzeugerabgabepreise nicht höher liegen, als die, für die Abgabe ab Verkaufsstelle der KleinverteUer festgesetzten Höchstpreise im betreffenden Preisgebiet. 12499 Dl« Sorten der Preisgruppe C und D sind im Einzelhandel namentlich auszuzeich A rttr vslic, rot« and tolam ■ F&r Sorte* C FBr KAnl^f berver BUu-bUnke, Veifl-blank» D Jalinl«ien, FrOhe H6>n> oben, Sieglinde. Viola, KA-nl4abei<;er Gelbblanke l 2 1 1 2 1 2 1 2 BEICHSMARK 6.60 6.60 7.20 7.20 8 60 8.60 9.20 9.20 7.- 7.60 9.- 9 60 7,60 8.20 9,60 10.20 780 —.~ 840 9.8C 10.40 8.20 8,80 10.20 10.80 4.20 •J.50 0.30 0.10 3.70 0.43 0 26 0.09 4.50 0.53 032 o.n 4.-0.48 0.,i9 0 10 5.20 0.60 0.1-6 0.12 4.20 0.50 0.30 0.11 5,50 0.63 0.38 0.13 5.-0.58 0.35 0.12 S Ml WICHIICER rumi hi Btfciildoiisbautbalt: Slilcbwsn^ felitrikoliiia and Wollsuheo. Darcb tli lU-lX-Bari «irdia die Gewebt «licl Hd irllllg, Scbtelfl veniichlel nd fmben wieder aulgelrltcbt Ge-bnicktiDltiiuHi he^hteR. 40 ftii. Baronin Hilde Redwitz Wien IV., Prinz*trugen-StraBe Nr. 34'23. Eheanbahnung tür Stniil- I"* 1 I .'tnir'icist. iMnlU'i-raten. Tausende Vormerkungen. 5760 SEIT 3 5 JAHIEN DARMOl-WERK k/ULKHMIK«U CHtW.PHARW.fAÜklK WIENS? 11266 10 Zc)itun^< 2iJ7Q. November .Httm.nef 333 Kleiner iDzeiger Jedes Won kostet fOr StelleoKeiiuch« 6 Rp| das lailtedracliit Won 26 RdI fOr Qetd> Reallti iiiiniiiiiiiiiiimiiiiffliiiiiiiiiiiiiiiinniikiiiiifliiiinniiiiiii i3"SoT**^d« «etteedruckte Won «i Wpi IQr til« Bbrisci WarMaituen 10 Rpt dai ettcedrucltte Wort Ki 9p( Wortprell illf hli ■■ 13 Buchstaben te wort KenDwortgebflht fiel Abhulunv der Angebote 48 Rpl bei Zuien-dunf dureh Po«i oder Botet TC Dpi AaikuaiiMehSlir fOr Anzeitea mit Jem Vermerk »Auskunft I« der VerwaltunR oder Oeschlfisstelle« 20 Rpl fnzelKeo AnnahttieschluB Am Tafo »or CrtchelDcn am 16 Uhr Kleine Anzeisen werden nur (esen Voreinsendont dei Betrage» (auch «OttlKe Briefmarken) aulRcnommeo MlndoiRebOhr llr ela« Kl«lne Anzelte I RM iMtdötek iu$4 ^ick&ftsvitkiUe Zu verkaufen Haos mit Bäckerei (steirischer Ofeti) in Marhiirjj sofort verkäuflich. Scfiriftliclie Angehole unter »Häclierei« au die Verw. lJ47i>-2-a Zu kaufen gesucht neKfii Ablöse gesuciit Lokal, Werksilätte. 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Josef Rogina, Guttendorf 135, Marburg, 12351-5 Kellnerin, die auch kassiert sucht Stelle, Anschrift in der Verw, 12581-5 Kraftwagenlenker II. Klasse mit mech. Praxis sucht Stelle in Marburg. Anschrift in der Verw., 12580-5 Ehrliches MIdchei sucht Lehrplatz. Manufaktur oder Galanterie. Erika Knes, Marburg, Drauweiier, Juliengasse Nr. 29, 12579-5 Arzthllfe, 3*/» Jahre bei Frauenarzt tätig, vertraut mit Schreibmaschine und Karteiwesen, sucht ähnliche Stelle in höherer Lage in der Untersteiermark ab 1. Jänner 1943. Anfragen an Frl. A. Verlieh, Glats, MQnchhau-senstraOe 8. 12615-5 Ökonom, Absolvent der gesamten ökonomieschule, mit langjährigen Zeugnissen und Praxis als Fachmann, nüchterner und ehrlicher Mitarbeiter, tüchtiger Organisator der Arbeitseinteilung, geht auch auf größeres Weinbaugut als Wein- und Obsthauwart, sofort oder später. Zuschriften erliefen unter »Ökonomie-Fachmann« an Gesch. Marb, Ze't,triff in Cilli. 12526-.5 Buchalter, bilanzfähig, sucht Posten bei landwirtschaftlichem I.agerhaus in Uiiterstei-ermark. Anträge unter ^Ruf-buchhaltung« an die Verw. _12578-5 OberkolIn«r auclit Stellet auch auf eigene Rechnung. Antritt sofort Ignatz Kosch-tomai, MarburgiDrau. Tegett-hoffstraße 30i 12577-5 OUakg SieHm Vm Elatielloag vpli Arbeit». biflM MiB m ZaitlMOilMg des eseHeiisee AHMlituitef ehmehell vcmU«. Lehrlunge. 15 bis 16 Jahre alt stark, guter Rechner, mit schöner Handschrift möglichst mit Hauptschule, vom guten Hause, wird sofort aufgenommen bei ra. Johann Floriantschltsch, Qemlscht-warenhandkung, Schönstein. 12624-6 Lehrjunge oder Lehrmädchen, deutschsprechend, wird aufgenommen. St fement, Gemischtwarenhandlung in Marburg-Drau, Magdalenen-gasse 32. 12618-6 HaiiSKehniin oder eine Frau erhält unentgeltlich möbliertes Kabinett, eagen Mithilfe im Haushalt Beethovenstra-Be 9, Part links. 12617-6 Brave ehrliebe Köchin gesucht Ansehrift ii der Verw. )261M Zwei Stenotypistinnen und eine Tet^fonl^tla spfort gesucht Bezahlung nach T(jA. Agrarbezirksbehörde Marburg, ReiserstraBe 3. 12587-6 Zahnärztliche Assistentin (nicht Zahntechnikerin) von Marburger Zahnarzt gesucht Gesund, fügsam, intelligent von einnehmenden Äußern, guten UmgaiigsfQi^en. aus gutem Hause. Ausführliche Angebote unter »Zahnärztliche Assistentin« an die Verwaltung. 12586-6 Tüchtige Kdchln für grölk-ren Haushalt und Dauerposten gesucht Anfragen Girst-mayerstraße 2, Marburg. _12583-6 Braver Lehrling für das Uhrmacherhandwerk wird gesucht 0. Kiffniann, Marburg. Tegetthoff Straße 11. 13623-6 Großes Geschäftshaus in Marburg sucht Qesch&ftsdiener. Zuschriften unter »Geschäftshaus« an die Verw. 12622-6 Lehrmädchen wird sofort apf-genoinnien. Modeschneiderin Tilii Wombek, Fraustaudner-straße 43, Drauweiier. _ 12621-6 intelligente we^tcbe Hilfs-kratt mit entsprechender Geschicklichkeit zur Ausbildung im Kopierfach gesucht. Pho-tol '13 l'ieser, Marburg, Ed. Schmid-Qasse 8. 12620-6 Kanzle'kraft. Bauunternehmung in Marburg-Drau sucht zum sofortigen Eintritt einen I Lohn'- chhalter und einen ; Kanzleipraktikanten. Zuschr. mit iJchtbild unter »Hoch- u. Tiefbau« an die Verwaltung. ; 12619-6 Für Buchführung interessierter Anfänger(in) wird ge- j sucht. Vorkenntnisse bevorzugt. Anträge unter »Durcn-schreibebuchhaltimg« an die Verwalttinv. 12584-6 FriseurgehOfe wird per sofort aufgenommen. Dobay, - ar-burg, Herrengasse 3iJ. 12ÄH5-6 Zahnarzt in Marburg sucht als zahnt«chnisch«n Praktikanten zum sofortigen Ein tritt einen ainhaimischin (AUrburger), gesunden, willigen, fleißigen und IntelHg. Jungen aus gutem Hause. 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Korosclictz, Sabofzen Nr 37« Post Mörtendofl, Pettjiu. 12540-6 Gesucht nach Kirchberg (Büheln) für reichsdeutschen Haushalt Mädchen, welches Freude sur selbständigen Pflege eines 16monatigen Kindes und Instandhaltung einer Zweizimmerwohnung hat Kenntnisse in deutscher Sprache, einfaches Kochen u. Wischeinstandhaltung erforderlich. Eilangebote mit Angabe von Referenzen und Lohnansprüchen unter »Zuverlässig« an die Verw. 12560-6 jön FUscheawascherta wird srfort aufgenommen bei ,• ' " ( sei in "arburg, Tegetthoffstraße 39 12518-6 Schuhmachergehilfe wi^d sofort aufgenommen. Anfragen Spezereigti^schäft Murko in Marburg, Meiiingerstr. 24. 12519-6 Näherinnen und Deckennäherinnen werden gesucht WEKA, Marburg/Drau, Te-getthuffstralie 15, 12042-6 Kindermädchen mit guter Schulbildung zu drei ' indem (1.-4 I ) ufs Land gesuch*. Stidtiroierin bevorzugt Anschrift in der Verw. I2221-i> Buclihalter(in) für wochenti. 6 Stunden wird dringend gesucht. Zuschrift unter »Klem-betr'eu« an die Verwaltung. 12222-Ö Schlosser wird sofort aufgenommen. Anschrift in der Verwaltung. \2\11-Q VerJäHJiches Mädchen, selbständig in. Kochen, wird aiif-genjn.men. Hutgeschäft Ley-rer Marburg, Herrengasse 22. 12223-6 Hausgehilfin wird mH Verpflegung und Bezahlung zu einem Kind sofort aufgenommen. Zuschriften unter »Geschäft« an die Verw. 13220-6 LehrmädoheR» das Freude für Gemischtwarenhandlung hat wird sofort aufgenommen, Verpflegung im Hauae. Zu-sehriftan unter »Neues Lokal« an die Verw. 132i9<-6 Winzerleute and ein Knecfit, mit der landwirtschafti, Arbeit vertraut werden aufge-Tiommen. Anschrift in ^er Verw._12486-6 Kanzlelpraktlkant wird bei freier Station und Entgelt aufgenommen. Obst- und Weinbauschule Marburg an der Drau. 12491-6 Braves Midchen für alles, Haushalt Geschäft gesucht.^ Familienanschluß, Spezerel, Scheidbach, Herrengasse 28, Marburg, 12516-6 Brave, fleißige Hausgehilfin (eigenes Zimmer vorhanden) gesucht. Anschrift in der Verwaltung. 12521-6 Verkäufer und Verkäuferinnen der Spezerei- und Manufakturbranche sowie Bürokraft werden von Kaufhaus In kleinerer Stadt gesucht. Kost u. Wohnung im Hause. Offerte unter »Kaufhaua« an die Verwaltung. 12059-6 Ktichenmädchen und Serviermädchen werden sofort auf-gertommen. Dauersteilung. Lrhn nach Heimtarif, Verpflegung und Unterkunft frei. Persönliche Vorstellung erwünscht bei dec Lehrerbii- Hiiii inctTit Marh'T" i')r l.andwehrkaserne, Eingang Uandwehrsfraße, Heimpehäu-(Je, Verwaltung, 12472-6 Lehrling wird in der Ge-mlschtwarepharidlung Hans Qruber, Schonstein, Unter-stiriermark, aufgenommen, 12237-a 2i» Mfietea fMHiU Möbliertes Zimmer von Be- «nr'ten zu mi' ti-n "cucnt. Zuschriften unter »Zimmer« an die Verw. 1225(5-8 Gut möbliertes Wohn- und Schlafzimmer bezw. Wohn-Schlafzhnmer mit Bad oder Badbenutzung und Telephon in Marburg oder Umgebung von techn. Direktor gesucht Oft abwesend durch Reisen. 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Es wird gebeten, die Karten am PoUzeifundamt abzugeben u. das Geld als Finderlohn zu betrachten. 12633-13 Dinktagung FUr die liebevolle Anteilnahme anläßlich dea Ablebena meiner Oattin, Margarethe Legath, sowie die Kraut- und Blumenüpenden und die zaiilreiche Beteiligiixig an der Beiisetzun^, bitte ich Im eigenem, sowie auch im Namen meines, im Felde stehenden Sohnea, auf diesem Wege den he'^ichaten Dank entgegenzunehmen. Ganz besonders danke ich dem Iftrm KrelsfUhrer und Landrat Fg. Fritz Bauer für das mir im eigenem und im Nan^ aeiner Gefolgschaft Ubermittelte Beileid, femer der Abordnung des Deutschen Roten Kreuzes für die der Verstorbenen erwiesene letzte ESirung, sowie dem Kameraden Ober-inapektoir Mauschltz für die tiefgehenden Abschieds. und Dankesworte am offenen Grabe. Pettau, den 26. Noveml>er 1042. 12S41 Anton Legath, Obersekretär. Prothesen jeder Art (Leder-, Leichtmetall-, Höh:-), orthopädische Apparate, LelbbhuK Ouniffllstrumpfe, Bruchbänder erzeugt und liefert das führende Fachgeschäft F. Egger — Bandagen und Orthopädie — Lieferant sämtlicher Kranken-r .häuser, Krankenanstalten und * Sozialinstitute. Marburg/Drau, Mellingerstraße 3, CUll, Marktplatz 13. 3326-14 Sammelt AbfäUel Altpapier, Hadem, Schneiderabschmtte, Textilabfille. Alteisen. Metalle, Glasscherben, Tierhaare und Schafwolle kauft laufend jede Menge Alois Arbeiter, Marburg, Draugasse 5, Telefon 26-23. 7052-14 Tausche Rundfunkgerlt (Ka-dione) ge^:n Schreibmaschine. Anfragen unter Josef Kruppan, Pettau. 12478-14 Tulpenzwiebel für den Garten in allen Farben erhältlich im Blumenhaus Weiler, Marburg. 12261-14 Abschreiben? Abzeichnen? Nein I Photok^ieren lassen. »Fotokopistc, Graz, Grieskai 60,. Ruf 67-95. 6988-14 Studenten! Briefmarken werden gekauft und getauscht Nagystraße 15, 1. 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Wenn der Postbote zt Ihnen kommt und die Bezugsgebühr für die >Marburger Zeitung« emtiebt, bitten wii Sie, daiml in der Zustellung kerne Unterbrechung eintritt, die Zahlung nicht zu verweigern. Die BezugsgebChr isf immer im voraus zu bezahlen. }>Aiarbureer Zeitung«, Vertriebsabteilunz Gebe fast neuen, braunen, wattierten Damenpelzstoff-mantel, Größe 2, für ältere Dame passend, gegen neuwertigen Hubertus oder Kamelhaarmantel, Größe 1. Zuschriften «nter »Wetterfest« an die Verw. 12599-M Tausche Pho^oapparat f. Film und Platten für neuwertige Herrentaschenuhr mit Sportkette. Anfragen in der Verw. 12598-14 2 Knabenmäntel u. verschiedene Wollsachen, 2—4iährig, tausche gegen Strickwolle, Damenwollwäsche oder Aktentasche. Adresse in der Verwaltung. 12629-14 Zahnpflege-Rezept im Kriege Wer Vollkornbrot Frikhte und vorwiegend unge-kod\te pflanzlidie Kost gründlidi kaut, wer bei gelegent-lidtem Mangel an Zahnpaste, wie Chorodont, behelfs-mäBig die Zähne—morgens und vor allem abends— mit Zahnbürste, Zahnstodier und lauwarmem Wasser reinigt, und wer mindestens einmal jährlidi eine Zahn-untersudiung durdi den Zahnarzt oder Dentisten vornehmen läAt, tut alles, was er im Kriege für die Erhaltung der Zahngesundheit und damit der Allgemein- gesundheit tun kann. Verlangen Sie kostenlos die Auf-lärungssdirift wGesundheit ist kein Zufair von der Chlorodont-Fabrik, Dresden N 6. 1025 Danksasuns Für die vielen Beweise liebevoller Anteilnahme, die uns anläßlich des Heimganges meines Gatten franz zugekommen sind, sowie für die zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse und für die Kranz- und Blumenspenden sage ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank. 12564 Maria Zenz im Namen der gesamten Familie. Danicsasuns Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme und die vielen Kranz- und Blumenspenden anläli-lic* Jes Heimganges meiner 'unvergeßlichen Gattin, unserer iMutter und Schwester, danken wir allen innigst. Ganz besonders danken wir der Leiterin des Amtes Frauen, der Gemeinde Rohitsch-Sauerbrunn für die durch deren Vertrc^ter überbrachten Beileidsbezeugungen und den Singkameraden der Verewigten tür den letzten Sangesgruß! Rohitsch-Sauerbrunn, am 20. November 1942. 12563 Familien Wertowschek und Puschnik. /Morgens oder obends f 0^ Ibhnpflflg» Znhnpajata A. Mb A.1torvnBni\ Waldhelm ClSa>> I Unser lieber Gatte, Vater, Großvater, Bruder, Onkel und Schwager, Herr Johann Gerschina Eisenbahnangestellter a. D. hat uns am 27. November 1942, im 70, Lebensjahre, nach langer lind schwerer Krankheit, für immer verlassen. Das Begräbnis findet am Sonntag, den 29. November 1942, um 15 Uhr, am Drauweiler-Friedhof statt. Marburg, 27. November 1942. 12608 In tiefer Trauer: Christine, Gattin, Johann, Sohn, Christine, Tochter, Sophie, Schwiegertochter, Alexander, Enkel, Lorenz, Neffe, und alle anderen Verwandten. Unser lieber Vater und Großvater, Herr Karl Swaty Kaufmann und Besitzer hat uns Donnerstag, den 26. November 1942, nach kurzem Leiden für immer veriassen. Das Begräbnis findet am Sonnabend, den 28. November 1942, um 15 Uhr, auf den Ortsfriedhof statt. Egydi i. d. Büheln, am 27. November 1942. Marie SKergeth, geb. Swaty, Tochter, Franz Skergeth, Schwiegersohn, Karoline Swaty, 'Schwiegertochter, Karla und Dora, Enkel, uncf alle übrigen Verwandten. 12565 Tieferschüttert geben wir die traurige Nachricht, daß unser lieber Vater, Großvater, Schwiegervater und Onkel, Herr Franz Schuschei Landwirt plötzlich, im 77. Lebensjahre, von uns geschieden ist Das Leichenbegängnis findet am Samstag, den 28. November 1942, um 16 Uhr, vom Trauerhause in Amdorf, am Orta-friedhofe Sachsenfeld, statt 12546 Amdorf, am 27. November 1942. In tiefer Trauer: FamUien Schumdiei, Tlakar, Kramar, Bednak imd alle übrigen Verwandten. Landes-HvpoHiniaiisliill für Steiermark QilÄ2, .aa Donnerstag, den 3. Dezember 1942, Ucbtspiakaal Domplatz 17, Beginn 20 Uhr, Lichtaplelvartraf Dr. Wraga, Beilin MFarWaas Spanlmn** Eintrittskarten hi der Geschäftsstelle des Amtea Volkbildung, T^etthoffstraBe 10a. für die Vor-tragsabenoe auch ia ^'T Buchhadlung W. Heinz. Herrengasse. 12607 VOLKSSILDUNGSSTAm CILLI Veranstaltongen im DezemlierüMZ Dienstag, 1. Dezember 1942, 20 Uhr, Krcsia-haus, Dr. Wmge, Berlin Farbiges Spanien — Farbschmalflliii lUüiwHih, B. Des. 1942 . IS fJkr • KrelshauasMl^ Ajrbeitagemeinschait »Rechtafragen dee AJl-tagat; 3U Abend: Stabalelter Paul Mertmloli: Qaa Bnoeoireoht Im nAtloMüaoziaUstlscbeB DeutadUaad. 11. Des. 1942 . 2t ITIir • Prof. Dr. Karl Bchalberger: Nationale» laliemua und Botschewienuak Ii. Dw. IMS - if • iMMto Umik XJttz. Yaldetz: Mit meineB Kameraden gegen Hälta vnd Feind Vcraastaltung für die Schuljugend Dienstag, IS. Dezember 1942 — 20 Uhr Kreishaus, Uffz. Yaldetx JMlt meinen Kameraden gegen Kälte' aod fdnd Dteontag, 8. Den. und Dlenntag. 15. Daa. 1042, jewella uro 1930 hn Caf4 Europa Reg.'Iiurp. JoBci BraunmlUler: 125S1 AitaMagemeinaohaft der ßrlefniriienaninilet. Steiriacher Heimatbund Ant VoOiblldunf VoftabWdnngMtSHi Pattn Arn Mlttwoeh, dem S. ttsanidtar 1S4S, qa Si Ukr im FB8T8AA1, dee KRBiaHAUBDa. Farbschmalfilm FARBIGES SPANIEN Der Film besteht aua drei Teilen: 1, T«a: Am Golf von Blakaya. Madrid und dna hifitorieohe Toledo. IL Teil: Mittelmeerzauber. Von Valencia nach Malaga, t^ber die Sierra Nevada nach Granada nur tAlhambra. 8. TsQt Stierkampf und Peria in SeviUa. Andaluslsche Streiflichter. In dkl l>eiden Pauaen spricht Dr. Wrage, Berlin, der an der Expedition teilgenommen hat. 12549 Karten Vorverkauf in der VerkaufaateUe daa Amtes Volkbildimgi Färbergaaae 3. WirUWie Erholung ladar ^arkpowM 1.1« I betilebe luw. .. Mmt ^ twV^Om» . « lilcha. Ia olle toqaa IHm JtSs ■•la laicht verttelibare Thonet-Slesttt Medixlnol-Stuht SiTJlam A OSf. Er icKofft,wiiMiflidtofl» Kch erprobt, dia yor. Quttstzung für Eni-iponnung ollarMuiktUl VAd Nervan. Mai ««Hang««! Si« Gebrüder Thonet fivas, UatiaeitaM« IS BUHG-KINQ ;^fur.6''rr30.2.uh. sieben 3ahre G ttck mit Theo Lingen, Hans Moser, Wolf Albach-Retty, Hannelore Schroth 12493 Ein Film der Heiterkeit und Lebensfreude. Für JugMdlicha nicht zugelassen 1 E5PLANADE SMr3o.}iuh. Mprdsache CencI mit Carola Höhn — Oiulio Donadk) Oivaldo Valenti 12524 Eio hochdramatisches Filmwerk um einen berühmten Krlminalfallt Fär Jugendliche nicht zugelassen! Iclilspiale Brunnilort Hochzel trelse lu drltt ' Wochenachau, KttiturfOrn Fflr Jugendliche nicht zugelassenl Vorstellnngen ieden Prettag um iO übt. Sams^ 12240 um 18 o. 20.30, Sonntag um 15, 18 u. 20.30 Uiur Metropoi-Lichtspiele Cllli vom 27. November bis 3. Dezember 1942 Die Kellnerin Anna PraniiskA KHu, Otto Wendcke, Elfrieda Uatzlg. Winnie Mvliaa, Hermann BHx, Hans Olden, Paul DaiMlie, Bsa Wagner, Gustav Waldau. Für Jiii{eadiiche unter 14 Jahren nicht zugelassen. VorsteUnngant werktags um 16.30 und 21 Uhr, sonntags um 14, 18.30 und 21 Uhr. 13527 T ON-LICHTSPIELE PETTAU Von Freitag, den 27. bia Montag, den 30. Nov. WIBMBR BLUT iir IngaiHlUclM aater 14 Jahren alelit «lelaasaal 0> NEOKBAIIM INI aesh Ehavh ik HEOKRAnN Im Ifcrat Aaeikafc«, frnkmti ■tjisfciawy Wir sttclwi per aofert Stenotypistinnen Personliche Vorspräche oder schrittliche Beirar> bung mit Lichtbild, Zeugnisabschriften und Ue-benmauf — i^autscHe Umsledlungs-Treuhand-Oe-aeilachAlt ■. K H., NIederlasaung Mart>urg a« der Dran. 12473 IdDltlKldiiin nd IMIiin ha Femunterricht bürgt für Höchstleistung i der Praxis l 'chtfaBlich, tadellose PaS-ferm, schönste LinienF"'rung. Sdmlttversand. Zuchneide-scnulc Schwarzer, Baden bei Wien, Breverstraße 5. 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