Nr. 136. Donnerstag, 18. Juni 1891. 11N. Jahrgang. Aibacher Mum. !>2 ------------------------------------------------ ' > ,,.,,, ^^"""»ovrei«: Mtt P oftver,endung : ganzjährig fl. lk, hlllbjähri« fi. 7 5U. Im llvmptol r : I Die «Laibllcher Zeitung» erscheint tHgIlch mit Nuznllhme der <»«nn° und Feiertage. Die Ubmtnlfiraiio» ^ne^,". halbjährig fi. 5'5U. Mr die Zustellung in« Hau« ganzjährig fl. i. - Ins«tion5^biir: Für V befindet sich Con«rel«plllh 2, die «ebaetlon Vahnhofgalse 24. Sprechstunden der Redaction täglich von ^"'">le,llte bl« ,u 4 Zeilen 25 lr.. größere per Zeile 6 lr.: bel öfteren Wiederholungen per Ze,le « lr. V lu zz« 1» Uhr uormittag«. — Unfraulierte Vliese werben nicht angenommen und Manuscripte nicht zurüsgefteN». Umtlicher Meil. 5lt^ ^ und l. Apostolische Majestät haben mit »sechster Entschließung vom 12. Juni d. I. dem H^ln Titel und Charakter eines Hofrathes alis-Mek^ Oberlandesgerichtsrathe in Wien Benjamin M^^zek anlä'sslich der von ihm erbetenen Ver< ».s, ^ den bleibenden Ruhestand taxfrei den Orden U/lernen Krone dritter Classe allergnädigst zu ve» s" geruht. Mf^ k' "«d k. Apostolische Majestät haben mit »Fchster Entschließung vom 31. Mai d. I. dkm Nel. ^lceconsnl Theodor IPPen anlässlich seiner M?ng von dem Posten eines Civilcommissärs und Mw Neferenten bei dem 1. Infanterie-Brigade-l^clndo in Plt'vlje das Ritterkreuz des Franz-MOrdens und dem k. und k. Consulals-Offmalen ^'^K Xanthopulo in Constantinopel den Titel l '"'ceconsuls allergnädigst zu verleihen geruht. ,^r Finanzminister hat den Steuerinspector Georg ^?h zum Steueroberinspector für den Amtsbereich ^llnzdirection in Klagenfurt ernannt. Nichtamtlicher Weil. Verhandlungen des Reichsrathes. -- Wien, 16. Juni. llltl .? Abgeordnetenhaus begann heute die General' ÜH über den Staatsvoranschlag; wohl die eiqen- L "nd seltsamste Budgetdebatte, welche das ösier- !t,'^ Parlament seit Beginn der constitutionellen »h^^" hat. Die völlig geänderte politische Situa- !i^.e>ht der Debatte den Reiz der Neuheit, und ''!, 'l'3 li?gt man derselben hohe Bedeutung bei, weil H s.^hm^nz .W"n der Sitzung beantwortete Landesverthei- >!,^tnmister Graf Welsersheimb die Interpellation , I' betreffend die Misihandlung eines antisemi- .^dacteurs durch Soldaten, dahin, dass er un» ' H das Corpscommando angewiesen habe, Vr< ? zu pflegen und nachdrücklichst für die schleu« Austragung dieser Angelegenheit gesorgt habe, ^ Regierung auf das gute Einvernehmen zwi- l,^/ Militär und der Civilbevölkerung großes X^cn^Nuf die Anfrage des Abgeordneten Mar- Feuilleton. Irische Fiebe. ^hlung aus den Wirreu alls der grünen Insel. Von U. Waldenburg. , ^ (18. Fortsetzung.) ö ^i?^? bangen brannten in Fieberglut, ihr Athem ^Ner bl'ckte sich in dem Raume um; er erschien Z i^' als dem Vogel der Käfig. Sie befand sich ^ijn? b eines Mters, aber von vier rauhen ,,kcht^" umgehen, und ihr war es, als ob dieselben ^, all wollten. Sie musste hinaus um jeden ,H°er wie — wie? Hh^' ^oy l» murmelten ihre Lippen. >> ^dllckt "^ krallten sich zusammen in Todesangst. «', ^^te der Worte, die er heute zu ihr gesprochen '^ebell """ 'bn festnahm, so würde er den Tod ^l, " erleiden müssen und — barmherziger ,.^r'^ ^r Gedanke war kaum weniger schlimm '? U,,^ "' " würde sie für die Verrätherin ^. '" Mlt einem Fluch für sie auf den Lippen !böh"' ""n — nur das nicht! Ihre Angst hatte ,<^er A "reicht; kalte Schweißtropfen standen ^s dn»,?' ^^ warf einen oerzweistungsvollen lllft^"? «eine Fenster, und ein qualvolles Aechzen 'yren Lippen. Die Gitterstäbe an demselben chet, betreffend die Einreihung mehrerer landwirtschaftlicher Mittelschulen in die Reihe jener Anstalten, denen das Einjährig-Freiwilligenrecht eingeräumt werde, er« widerte der Minister, dass diese Einreihung nur dann erfolgen könne, wenn diese An.lü«ten den achtclassigen öffentlichen Mittelschulen gleichgestellt werden können. Die Regierung legte das Budget-Provisorium pro Juli vor. Der Handelsmiuister unterbreitete eine Vorlage, wonach für den Lloyd ein Credit vou 1,500.000 st. angesprochen wird. Die erste Rate per 500.000 fl. soll am 1. September flüssig gemacht werden. Das Haus schritt sodann zur Tagesordnung und eröffnete die Generaldebatte über den Bericht des Budget« Ausschusses, betreffend den Staatsvoranschlag und das Finanzgesetz für das Jahr 1891. Zum Worte sind gemeldet: contra: Dr. Gre^gr. Freiherr von Ciani, Dr. Hofmann von Wellenhof, Dr. Kaizl. Prinz Liechtenstein, Dr. Zäcek, Lienbacher, Dr. Steinwender. Peric, Dr. Herold. Kaltencgger. Dr Engel und Graf Kaunitz — pro: Ritter vou Iaworski, Dr. Menger, Ouklje, Prinz Karl Schwarzenberg. Dr. Pichler. Szczepanowski, Dr. Ebenhoch, Dr. Fournier, Romanczul, Graf Wurmbrand. Freiherr von Dipauli, Dr. von Pleuer, Grus Pälffy uud Dr. Ritter von Madeyski. Als erster Redner ergriff das Wort der Führer der Iungczechen, Dr. Eduard Ersgr. Derselbe bemerkte zunächst, dass, wenn auch die Thronrede verlange, dass man sich vornehmlich mit den wirtschaftlichen Fragen beschäftigen folle, es doch nicht die wirtschaftlichen Fragen seien, welche das moderne Leben bewegen, sondern die staatsrechtlichen und nationalen, und dass er von diesem Standpunkte aus eine politische Rede halten werde. Er müsse darauf hinweisen, dass das böhmische Volk ge» zeigt habe, dass es hinter dem Redner und seinen Parteigenossen stehe, während die Altczechen aus oem Reichsrathe verschwunden seien, obschon sie früher einen so großen Einfluss besessen uud si^, an die Regierung angeschlossen hatten. Eigentlich mäsZten Redner und seine Partei der Regierung daukva. sein, denn nur ihre Haltung sei die Ursache gewesen, dass sich das Volk von den Altczechen abwandte. Redner führte nun aus, dass seine Partei vor allem eine nationale sei. Ihr Hauplbestreben sei die Erhaltung der Nationalität, und als größtes Verbrechen betrachte sie es, wenn eine Nation unterdrückt werde. Sie verdammen daher das unglückselige Germamsationssystem. Dass das böhmische Volk demselben nicht unterlegen sei, sei ein Beweis für seine starke Lebenskraft, die es auch auf den Gebieten der Wissenschaft, der Kunst, des Gewerbes und der Industrie bewährt habe. Das böhmische Volk werde jede Partei unterstützen, welche die nationalen Be- verwehrten ihr den Weg; nein. es gab nur einen Ausgang für sie. Sie wandte ihr Antlitz der Thür zu. Draußen hielt der alte Patrick Wache; ihr Athem flog schneller. Sie konnte nur durch die Thür ins Freie gelangen, und hinaus musste sie. Sie war jung und kräftig, ja, mehr als das — sie fühlte übermenschliche Kraft in sich; niemand konnte ihr widerstehen, sie hätte es in diesem Moment mit einem Dutzend Männern auf-^ genommen. Und dort stand ihr nur ein alter, grauhaariger Man im Wege ... Mit einem Ruck rissj sie die Thür auf und stürzte wie eine Wahnsinnige vorwärts . . . Ein Zornesruf kam von den Lippen des alten Pächters, aber noch ehe er sich von der Bestürzung erholte, hatte Grace schon die HausHür aufgerissen, und der kühle Nachtwind streifte ihre fieberheiße Stirn. Fort. fort! Sie floh durch den Garten; sie erzwang sich den Durchgang durch die Hrcke, ob auch die Dornen ihre Hände und ihr Gesicht mit blutigen Spuren be« deckten. Der Pächter war der Flüchtigen, nachdem er sich von dem ersten Schreck erholt hatte, unmittelbar auf den Fersen gefolgt, aber er konnte nicht wie sie den Weg durch die Hecke nehmen. Verwünschungen aus< stoßend, trat er die Rückkehr an. denn welche Nutzen konnte es ihm jetzt noch bringen, sie zu verfolgen? Sie war geflohen, wie vor dem bösen Feind und ihre Füße hatten laum den Boden berührt. strebungen voranstelle, es werde ebenso stets kämpfen gegen die deutsche Linke, welche den nationalen Hader in Böhmen entfacht habe und welche jetzt den Ausgleich anempfehle, den das böhmische Volk nur als einen Hohn empfinde, denn er bedeute die Herrschaft der Deutfchen. Der gute Genius des Reiches möge dies aber abwenden, denn Oesterreich verträgt nicht die Herrschaft eines Volksstammes. (Beifall rechts.) Die Partei des Redners sei aber, wie Redner ausführt, auch eine autonomistische Partei und halte fest am böhmischen Staatsrecht, dessen rechtliche Grundlage durch keinen giltigen,Act beseitigt worden sei. Sie sei auch eine freiheitliche Partei, aber eine wahrhaft freisinnige, nicht wie die deutsch-liberale Partei, welche den Namen des Liberalismus discreditiert habe. Diese Partei habe zwar scheinbar freisinnige Gesetze geschaffen, aber bei jedem derselben eine Hinterthüre gelassen, durch welche das Gesetz illusorisch gemacht wurde. (Beifall rechts.) Redner verwahrt sich hierauf gegen den Vorwurf, dass die Forderungen seiner Partei extrem und staats-gefähllich seien; dann seien es auch die Forderungen des Grafen Hohenwart und die einer jeden autonomi-stischen Partei. Seine Partei wünsche nichts sehnlicher, als die Aufgaben zu erfüllen, welche in der Thronrede aufgezählt seien. Wenn man seine Partei deshalb extrem nenne, weil sie sich nicht willenlos der Regierung ergab, dann nehme er den Vorwurf gerne an. Es sei aber widerlich, wenn die deutsch, das Finanzgesetz für das Jahr 1891 bis zum ^ dieses Monates fertigzustellen, war die RegierM ' nöthigt, neuerdings eine provisorische Budgeto^ einzubringen, mit welcher für die Bestreitung Staatsaufwandes während des Monates Iull gesorgt wird. ^ (Der mährische LandesschulratY^ sich in seiner jüngsten Sitzung mit der von ntthl'. Journalen besprochenen Präsentation des Lehrers 3^, ^ Willowitsch von der Volksschule in Unter-The^! für die Lehrerstelle an der neuen deutschen V^lks! ^ in Hussowitz beschäftigt. In Stattgebung einer dtt'l , von deutschen Eltern in Hussowih gegen den 2M < des Vorsitzenden des Bezirksschulrates für den A" ^ Landbezirk eingebrachten Beschwerde wurde der M ^ der am 8. d. M. vom Landesschulrathe beschlossene" ^. stätigung dieser Präsentation sistiert sowie voiK zirksschulrathe ein actenmäßiger Bericht abverlaM (Der abgesetzte Metropolit.) WirH^ schon gemeldet, dass der orientalisch-orthodoxe ^ ^ polit Dionisije von Zoornik wegen Simonie seines^ entsetzt worden ist. Die behördlichen Erhebungen 9 ^ ein geradezu erdrückendes Anklagemalerial gege" ß Kirchenfürsten ergeben. Ihm fallen nicht we"« neunzehn Fälle von Verkauf von Pfarrersstellen, i^. Fälle von willkürlichen Pfarrtheilungen gegen ,^ zahlung und elf Fälle von Ertheilung der Priesters ebenfalls gegen bares Entgelt zur Last — abg^ von einer Reihe bezahlter Fälle von anticanow> Ehescheidungen. .^ (AusUngarn.) Die Uebernahme der unM» ^ Linien der Staatseisenvahn - Gesellschaft seite"?^ ungarischen Regierung erfolgt unmittelbar nach "> ^. Genehmigung des Uebereinkommens seitens der ^,h<> Versammlung. Die ungarischen Staatsbahnen, welA ^ Betrieb dieser Linien fortzuführen haben, errichte diesem Behufe zwei Vetriebs-Directionen. h,l (Vom russischen Hofe.) Die RüM^fi Kaiserin au« der Krim soll dem Vernehmen "^^ in einigen Wochen erfolgen, und werden sich '^>Ä leite derselben ihre ältere Tochter, die O^M Xmia, und die Großfürsten Georg Mk<^ Michael Nikolajevic und Alexander Michaelov«^ zll l den, welche sämmtlich gegenwärtig ebenfalls ^ Krim weilen. Die Verlobung des Großfürsten ^ der Mickaelovic mit der Großfürstin Xenia 1""' ^ Hofkreisen behauptet wird. nach Ablauf der gege"^ in der kaiserlichen Familie herrschenden Trauel proclamiert werden. ^/ (Das preußische Herrenhaus) ^ das Sperrgeldergesetz, nachdem Fürstbischof "^,/^ des Friedens willen seinen Amendierungsantrag 5 ^ gezogen hatte. Hintschius bekämpfte die Vorl""^ sagte, es werde zu einem neuen Kampfe mit ^ se^ schen Kirche kommen; jetzt sei der Staat .^^!, Von altpreußischem Standpunkte müsse er dtt ^^> ablehnen. Minister Gedlitz bedauerte eine sol^ ^» und versicherte, die Volksschule werde nie der laly > Kirche ausgeliefert werden. ^l^!1 (Der Aufstand im Tessin.) Der ^ i^ Vundesrath beantragt bei der BundesuersauilN ^ i>W betreff der Amnestie. den bei dem Bundesa" A ß^« hängigen Protesten über den Aufstand in ^!>,^ ^« 11. September 1890 und über die Wähle" B« großen Rath vom 3. März 1889 keine '""« hel^« zu geben, dagegen der Untersuchung inb^resi^/ > mordung des Staatsrathes Rossi, als in den * » beschluss nicht inbegriffen, ihren Lauf zu lasi"'^« (Getreidezölle in Frankreich.)^^.« zösischen Senate wird mit großer Majol'^„g W« von der Deputiertenkammer abgelehnten 3^".^i^,«i>> gehalten, wonach die Ermäßigung der ^ftll.ß« nicht erst mit 1. Angust. sondern sofort »n^/'« solle. Hiedurch ist der Conflict mit der "" ^.> einem offenen geworden. > ^/> (Der belgische gesicht« der während der letzten Ausstände oil^.« gekommenen Verletzungen der Arbeitsfreiheit ° ^ ^> einen Gesetzentwulf vorgelegt, durch w^Wg" /> herige Maximalstrafe von drei Monaten M"^ « derartige Vergehen auf zwei Jahre M" ^« 1000 Francs Buße erhöht wird. Ds ^> (Franco-russische Nllianz^M/, vaten Quellen ist aus Petersburg die ^.7,,dl'V« Wien gelangt, dass Russland keinerlei ^ jM^>> Frankreich eingegangen und dass ^er^ ^b' .h» daran festhalten wolle, sich nach keiner Se" ^hN>e« (Der schweizerische Stände^ M , durch Erheben von den Sitzen seiner 4" > Hibacher Zeitung Nr. 136. 1133 18. Juni 1891. strophe bei Mönchenstein Ausdruck, wie eine solche m Unglücke in Haunenstein und dem Elmer Berg« ^noch nicht die Schweiz betroffen hat. Tagesneuigleiten. ^,. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das unga-3 Amtsblatt meldet, für die griechisch-katholischen ^ und Schulen in Gebe. Iszka. Mezö-Livadia. M"esd. dann für die M.'Szigether reformierte "M je 150 fl. zu spenden geruht. k -" (E i n v? r u n g l ü ck t e r L u f t b a l l o n.) Aus ^ tvird telegraphisch berichtet: Die heutige erste Frei-Mt des Ballons «Gießhübler» beS Wiener Unter« ^""2 hoffmann gestaltete sich sehr gefahrvoll. In «^ höhe von etwa 2000 Meter barst der Ballon. Die ^l Theile stürzten jählings in die Tiefe. In einer ^! "°n etwa 1000 Meter füllte sich der bereits schlaffe Ww neuerdings mit Luft und sanl langsam auf das ff^der Eisengießerei von Reißenzahn in Vubna HAag, wo eben ein Eisenguss vorgenommen wurde. ^^°ndel durchbrach die Dachsparren und spreizte sich, stricke und das Netzwerk umschlangen den Kamin. I! 3lammen vom Eisenguss entströmten. Der Ballon ^ 3euer. Die Arbeiter der Eisengießerei befreiten die . Insassen, darunter Oberlieutenant W. Vodrukla - ^. Infanterie«Regiment, aus ihrer gefährlichen Lage. .durch «in Wunder wurde lein einziger der Insassen Mgl. Das Fallen der Luftschiffer wurde in allen ^Meilen bemerkt. Das Publicum eilte nach der ver« pichen Unglücksstätte, wo sich an 10.000 Personen ^zer geit einfanden. Die Feuerwehren sämmtlicher 3"k" s°wie die Rettungsgesellschast waren gleichfalls ^'geeilt. Der Ballon ist total durch den Brand ver< ^- Der Schade beträgt 12.000 fl. Capitän Wolf ^ Ursache des Unglücks an, dass einer der Ballon» ^ sich auf den Schlauch deS Ventils gelegt habe, Fsolge die expansive Kraft des Gases, da kein Ab« s ^Handen war, den Ballon sprengte. !,.,"" (Das Mädchen mit dem Todten-«!'k') In her letzten Sitzung der «Berliner medicini-ll^Gesellschaft. stellte Herr Dr. Saalfeld ein M^'l, y^^ h^„ Gesicht einen Anblick bot, wie er V hässlicher gedacht werden kann. Es handelte sich !^ 26jähriges Mädchen, das im 16, Lebensjahre an l^' des Gesichtes erkrankt war. Die allen Mitteln H^'g Widerstand leistende Krankheit hatte dermaßen «?H°t, dass Mund, Wangen, Nase, dazu das rechte «^ vollständig zerstört waren. Trotzdem allerlei pla-A? Operationen, das heißt Uebelpflanzungen von Haut« l^Ü, benachbarter und entfernter Körpertheile u. a. auch R^lchssor Billroth gemacht waren, um den Substanz« !»5 in decken, war doch der Mund nichts weiter als ^"fürmliche Ocffnung, die beiden Wangen stellten H' "arbenfelder vor, und an Stelle der Nafe war ein k°W trichterförmiges Loch vorhanden. So glich das ^ einem Todlenlopfe und bietet demnach ein Ana-M.iu- jenem Fall, den der berühmte Chirurg Dieffen-M." den vierziger Jahren unter dieser Bezeichnung ßtz^b. Pz^ unglückliche Person war nach Berlin ge. U, ^' um sich heilen zu lassen, doch konnte dort nichts W,.' geschehen. als für sie eine Sammlung zu ver-»s^"' deren Betrag ausreicht, um für sie eine Maske «l^n, die den grässlichen Anblick einigermaßen ver- f,^ (Reichsergebnis de r Volkszählung.) Mc.» ^ ^'^ statistische Centralcommission das End- >>W' ber Volkszählung vom 31. December 1690 dem »> «"^Präsidenten Grafen Taaffe vorgelegt, wodurch «^er veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse rectificiert « ^ Die Gesammtbevöllerung inclusive Militär beträgt l? Hz''erreich 23,895.624. Davon entfallen auf die «H,"' welche im Reichsrathe vertreten sind, folgende »tt,z?"asziffern: Niederösterreich 2.661.854, Ober- j>F ^65.831, Salzburg 173.510, Tirol 812696, My'""» 116,073, Steiermark 1,262.706, Kärnten ^>^'Kr a in 498.958, Trieft sammt Gebiet 157.466, ,,^d Gradista 220.306, Istrien 317.610. Dal- ,<,Ln^27,426, Böhmen 5,843.250, Mähren Hy^V. Schlesien 605,649, Galizieu 6,607,816, '"° 646.591. ^(Wandernde Tuaregs.) Nachrichten aus ,/^ kündigen die Annäherung zahlreicher Tuaregs- ^,"9en an, welche gezwungen waren, aus den '°hen der Central»Sahara zu flüchten, weil die- ^" Wanderheuschrecken verwüstet worden waren. ,, """as sollen gesonnen sein. sich dort in noch un- '^ Absicht niederzulassen. Mau hat alle Vorsichts» ^^" fUr den Fall getroffen, als sie etwa einen ^^ gegen Tuncsieii auszuführen versuchen würden. ^lbol^Verurtheilung eines Arztes.) Das ^tz "Gericht in Luxemburg verurtheilte den Arzt ?eichen wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses ^ ^^dstrase von 500 Francs und zur Zahlung i^h " Francs als Schadenersatz an die Ciuilkläger. Wye ^°^ in einer medicinischen Publication Krank- ^'<,^"dings ohne Nennung der Namen veröffent« ^ "it jo genauer Angabe aller Umstände und Verhältnisse, dass die Patienten danach erkannt wurden und viele Familien sich dadurch verletzt fühlten. — (Aus Nizza.) In Nizza gibt es jetzt eine immense Sardellenbeute. Ganze Kähne voll Anchovis sind in den letzten Tagen gezogen worden; das Kilo ist sür 50 Centimes zu haben. Jede Hausfrau legt sie ein, wie anderwärts die Gurken. Man isst sie als Suppe, Salat, Braten und Mehlspeise. Schön ist es jetzt in Nizza nicht, die Vegetation beginnt bereits abzuwelken, aber dasür ist ^ alles die Hälfte billiger als im Winter, und es gibt sogar schon zwei Fleischer, die an Privatkunden Filets abgeben. — (Im Gemeinde-Arrest verhungert.) In dem 2 Meilen von Tropftau entfernten Dorfe Hrabin ^ wurde am Frohnleichnamstage ein Taubstummer angebt lich wegen Excesses in den Gemeinde-Arrest gesperrt, wo! derselbe, da man offenbar seiner vergessen hatte, verhungerte. Der Leichnam, der vorgestern aufgefunden wurde, war von Ratten benagt. Eine gerichtliche Untersuchung wurde bereits eingeleitet. , — (Christenverfolgung in China.) Ueber. die Christenverfolgungen in China liegen Berichte vor, ^ welche viel ernster sind, als alle bisher bekannt ge^ wordenen Telegramme. Die chinesischen Truppen, die aus» ^ geschickt wurden, um die bedrängten Christen vor der ^ Wuth des fanatisierten Pöbels zu schützen, haben mit dem letzteren fraternisiert. — (Zwei Millionen für wohlthätige! Zwecke.) Wie Wiener Blätter berichten, hat die am' 12. d. M. in Baden bei Wien verschiedene kinderlose' Witwe des reichen Hofjuweliers Vöhm, Frau Marie ^ Bö hm, ihr gesummtes Vermögen, das auf mehr als zwei Millionen Gulden geschätzt wird, an Wiener und Badener Humanitätsanstalten testamentarisch vermacht. — (Zwei Denkmäler.) In ungefähr vierzehn Tagen sollen die Porträtbüsten von Anastasius Grün' (Graf Anton Auersperg) und Nikolaus Lenau, deren Ausführung in aller Stille vorbereitet wurde, im Hintergrunde des Schillermonumentes zu beiden Seiten des Schillerplatzes in Wien enthüllt werden. ! — (Der überfallene Orientzug.) Wie aus Adrianopel gemeldet wird, ist dafelbst der griechische Banquier Papa, welcher bei dem Ueberfalle durch einen Schuss verwundet wurde, infolge einer verunglückten Operation vor einigen Tagen gestorben. — (Pas kommt davon.) «Nein, was die Melanie sanft geworden ist, sie traut sich ja kaum mehr ein Wort zu reden ...» — tvaltigen Räume und Schlünde der herrlichen Cantianer Höhlenwelt, welche die dort verschwindende Reka durchtost, in Augenschein zu nehmen. Es soll ein gemüthliches Fest geben, das zum innigen Wcchselverkehr der beiden Schwester - Sectionen gewiss wesentlich beitragen wird. Gäste und Freunde des Alpenvereines sind selbstverständlich willkommen. Ein genaues Programm wird demnächst zur Verlautbarung gelangen. ^ — (Schuhimpfungen gegen dieHunds« wüth.) In der am 13. d. M. abgehaltenen Sitzung des Obersten Sanitätsrathes wurde das Referat des mit dem Studium der Frage des Impfschutzes gegen die Hunbs« wuth betrauten Comite's in Berathung gezoge.,, in welchem der gegenwärtige Stand der wissenschaftlichen Forschung inbelreff der Bekämpfung dieser Infectionslrankheit durch präventive Impfungen mit abgeschwächtem Wuthgiste eingehend dargelegt wird. Der Oberste Sanitälsrath stimmte demselben einhellig bei und beschloss, die Regierung zu ersuchen, wegen Ermöglichung der ärztlichen Behandlung von durch wllthkranke Thiere gebissenen Personen mittels dieser Schutzimpfungen in einem t. k. Krankenhause die entsprechenden Maßnahmen zu treffen. — (Aufnahme in die Cadettenschulen.) Wir erhalten folgende Mittheilung: Mit Beginn des Schuljahres 1891/92 (15. September) wird in die l. und k. Cadettenschulen eine größere Anzahl von Frequentanten aufgenommen. Die Bewerber haben die körperliche Eignung und eine entsprechende Vorbildung nachzuweisen, letztere durch Beibringung von Schulz»ugnissen und inS-besondere durch Ablegung einer Aufnahmeprüfung. Das Schulgeld beträgt 12 st., beziehungsweise 60 fl., bezie» hungsweise 120 fl. jährlich. Die Aufnahmsgesuche sind längstens bis zum 25. Juli 1891 an das Commando jener Cadettenschule einzusenden, in welche die Aspiranten aufgenommen zu werden wünschen. Die näheren Bebin» gungen der Concursausschreibung können in der Regi« stratur der k. k. Landesregierung für Kram eingesehen werden. Separatabdrücke der detaillierten Aufnahmsbedin« gungen sind durch die k. und k. Hofbuchhandlung L. W. Seidel ck Sohn in Wien zu beziehen. — (Pferdezucht.) In Brunndorf bei Laibach wurden der am 10. d. M. dort eingetroffenen Remonten« Commission 535 Pferde borgeführt, von welchen 92 als «tauglich» vorgemerkt wurden — ein erfreulicher Beweis für den Fortfchritt der heimischen Pferdezucht. — Der schwere englische Hengst «Viiron Carter» beim Gemeindevorsteher Mersol in Hrasche ist an Milzbrand verendet. Ueber Intervention der Pserdezuchtsection der k. l. Landwirtschafts - Gesellschaft wurde Herrn Mersol am 11. d. M. ein neuer Staatshengst schweren Schlages zugetheilt. — (Der «Wolschart» in Kärnten.) Der mit einem ganzen Netz von Räuberromantil und Schelmen« geschichten umsponnene Wolschartwald bei St. Veit in Kärnten, 600 Joch umfassend, wurde von den Gräsinnen Louife und Katharina Egger an den Holzhändler Stefan Klanjscek um den Preis von 106.000 fl. verkauft. Somit fällt wieder einer der schönsten Forste Kärntens der Axt zum Opfer. — (Hof Nachricht.) Wie verlautet, begibt sich der durchlauchtigste Herr Feldmarschall und General-Inspector des l. und k. Heeres, Erzherzog Albrecht, am 19. d.M. zur Inspicierung nach Graz und von dort am 21. d. M. zur Theilnahme an den Flotten-Manövern nach Fiume. — (Die Maul« und Klauenseuche) im Küstenlanbe herrscht noch in den Gemeinden Nakla, Corgnale, Povir und Komen des Bezirkes Sessana. Neueste Post. Brigiunl-Telegramme der „Laibachcr Zeitung". Pola, 17. Juni. Die unter dem Commando des Vice«Admirals Hoskins stehende englische Escadre ist hier eingelaufen. Der übliche, zu Ehren der National, flagge und der Commandoflagge des Hafenadmirals abgegebene Geschützsalut wmde vom Hafencast^ll und dem Hasenwüchtschiffe erwidert. Berlin, 17. Juni. Die elsass-lothringische 2um 8 » Ab. 740-7 14'6 O. schwach benMl ß,' Morgens Nebel, dann ziemlich heiter, uachM'lH^l halb 4 Uhr dunkle Wolkenzüge in NO, einzelne t«Z ^ feiner Donner vernehmbar. — Das Taaesmittel der ^ x 14 9°.__________________________^^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naal'^^-^ Rohseidene Taftkleider fi. 10-50 per ^' und bessere Qualitäten versendet Porto- und z^,el^ ssabritsdevot <». »onnvvor^ (l. und l- M"^ 2ürlod. Muster umgehend. Briefe losten 10 lr^Po^>^ 5 Schmerzerfüllt geben wir allen VerwHch, Freunden und Bekannten die betrübende ^"^z,e' vom Ableben unseres innigstgeliebten Onlels, hungsweise Bruders, Herrn Franz Luckmann Hausbesitzers ,. welcher heute vormittags um 11 Uhr, vers^,^ den heil. Sterbesacramenten, nach langem und 1 .^ vollem Leiden im 68. Lebensjahre selig "> verschied. ^ Die irdischen Ueberreste des Verbliche!""^ « Freitag, den 19, Juni d. I.. um 5 Uhr ''^c!< ! im Trauerhause Polanastraße H..us'Nr. ^ ^liffp > l eingesegnet, sodann auf den Friedhos zu Sl- ^. > l übertragen und in der Familiengruft be'gci" ^' > ! Die heil. Seelenmessen werden in b" 1^„ ^ > I zu St. Peter und in mehreren anderen K>^ > > I lesen werden. ! Laibach am 17. Juni 1891. ! Die trauernden Anvern'"^^ fiaiBa^M 3ettmtß 9lt. 136. 1135 !8. Juni 1891. Course an der Wiener Börse vom 17. Juni 1891. N^ ^ oMellen C^m«^ Veld Ware >, ^aatschnllhen. U"he!tllche Rente in Noten 92 35 92 55 ^7"entc....... 98-20 9240 U"^/° Etalltslllse . 250 si. 13376 134-50 W^° ' aanze 500 fl, 139-139'6« ^ ' ' Fünstel 100 si. 14!, - 150- /"CtaaMllse . . 100 !I. 17925 179 75 !»/^ » . . 50fl. 17925 179 7l> °"°M,-Mbr. k120fl. . . 145'bc 14b'50 '^^°lblen»e. steuerfrei. 111-111-2» "^ ^lotenrente, » . 1«2 50 10270 ^'«>hb°h» ,,, G, steuerfrei . 1135» 114'- l<,i/°^p^«ah" in Silber . 118 25 119 25 llQ^rncr V°hn <» Silber . 10550 106 5» ^ ^lhbllhn 200 fl, CM. . . 243 — 248'— !,, ^'"z Äudweis 20U si ö. W. 222'—225. — ^b,-Tirol 20(1 st. ü. W. 215nN 2,6-50 -ah» für 200 Marl . 10^50 11025 ,^„,^W Marl 4"/„ . . - "5'50 11« 25 i«l^°!eVH-Bllw> Em. 1884 . 98'- 97- "°°rzei Nahn (tmlss, 1884 95 2« 9«-— ^0 « —----- h Aldrente 4°/„ . . , , 10540 105-6« ^ Mierrente 5°/« . . . 101 «s, IU1-8« V>N!b.-U>,l.1U0fl,ö,W.O. 118 5« 11» 8l' ^l>k/? cumul, Stücke 9880 99 4» >!, ^ lbahu-Prioritäten . . -'— ^'- !>», ^.?"»-Obligat, v. 1.1878 113- 114- ««^'"zehentAbl,-Ob,io«fl. 97 4« 98 1« ' fHn,.Unl. ^ 100 ft. ö. W. 137-25 137 75 ^lH"° k 50N.0.W, 1887^137 25 °^l« »Lose 4°/„ 100 fl. 0, W. 1297t, 130— Geld Ware Grundentl.'Gbligllttonen (für 100 fl. EM.). b°/n galizische...... 1U4 7Ü 10525 5"/„ mährifche...... -'- -- 5«/„ Krain und Küstenland . . —'— — — 5"/„ nieberösterreichische . . . 10950 ---— 5«/„ steiiische...... —'— —'— 5«/n lrvlltische und slavonische . 1U4?b 105'25 5°/„ Nebenbliralsche .... —'— — — 5°/„ Temeser Banat .... —'— —-— 5«/„ ungarische...... 82-10 92-90 Andere üssentl. Anlehen. Donau-Reg.-Lose 5°/^ 100 si. , 120-25 121- - dto. Anleihe 1878 . . 108-— 10?-— Anlehen der Stadt Gürz . . 111-— —-— llnlehen d. Stabtgemelnoe Wien 105-- - 108-— Präm.-Anl. d. Stabtgem, Wien 158-50 154-- Börsenbau - Anlehen verlos. 5°/„ 97 75 9875 Pfandbriefe (sür IN0 fl.). Nobencr. allg. 0st. 4»/„ G, , . 115-—115-75 dto. dtu. 4>/,°/n. . , 10050 101-30 dtu. bto. 4°/, . . . 97-20 97-70 dto. Präm.-Schuldveischr. 3«/« 10925 10975 Oest. Hypotbelenbanl 10j, 50°/^ 98?s 9H-30 Oest.°ung, Nanl verl. 4>/,<>/a . 10l — 101-5^ betto » 4°/„ . . 99-70 100-10 betto 50Mr, » 4°/^ . . 9970 1001« Prioritiits.Gbligatlonen (für 100 si.). Ferdinanbs-Norbbahn Em. 188« 100-lN 10080 Galizische Karl-Ludwig-Bahn Em, 1881 «00 fl. V. 4>/,"/<> , 99.20 99 8^ Velb Ware Oesterr. Nordwestbahn . . . ly? —10790 Staatsbahn..... - — — Südbahn k 3"/».....15075 151 50 » ^ 5°/„.....118-75 119-7!» Ung.-giliz. Bahn.....102 — 10250 Diverse Lose (per Stück). Creditlose 100 fl...... 186 75 18750 Clary-Uose 40 fl...... 5875 57^5 4<>/„ Donau-Dampfsch. 100 fl, . 128— 124 — Laibacher Präm,-Anleh, 20 fl. 2050 21 — Ofencr Lose 4U st. .. .^— ^_ PalffyLose 40 fl...... 55-75 56' - Rothen Kreuz, üst. Ves. v., in st. l?-50 i?uo NudolphLose 10 st..... 2«,-— z^.75 Salm Lose 40 ss...... 6d- go.50 St.-Genol«-Lose 4« fi, . . , y,,.?«, ßi^o Waldsteiü'Lose 20 fl, ... ZL-50 87 — Wlndlich Gräh Lose 20 fl, . . 51 — 5,-50 Gew, Vch, d, 3"/„ Präm,°Schnld- verschr. der Äobencreditllnstlllt 25-50 2/-50 Kank-Actien (per Stück). Angl0-0st.Nll!!l2N0fl, 80N/.E. . 182-10 18270 Vanlverein, Wiener, 100 fl. , il»-uc iii-10 Vdcr.-Nnst, öst,, 200 fl. S.40«/„ 380- 8«1 — 2rdt,-Anst, f. Hand. u. G. ina fl, 300-— 300-50 Crebitbanl, Mg, ung,, 20« fl. . 342 — 342 75 Depositenbanl, Allg,, 200 ft, . 208-bl) 204 -Escompte Ges,, Nbrüst., 5«n fl, tlic-— 614 — Olro°u. Lassend., Wiener 200fl. 211 bl> ^12 — ! Veld Ware Hvpothelenb., Ost, 2N«fl. 25°/<>E, 71— 73 — Länderbanl, üst. 200 fl. G, . , 2il> — 216-50 Oesterr,«min,, Äanl 600 fi. . , 1019 1022 Unionbani 200 fl..... 24075 24125 Verlehrsbanl, Allg., 14« . . izz»-?ü 1N0 75 Artien von Transport« Vnternehmungen. (per Stück). Albrecht Vahn 20« fl. Silber . 89-25 8N-75 Alfüld ssiiinillll. Nahn 20« fl. S. 201 75 2027l> Vöhm. Norbbahn 150 fl. . . 190- 192 — » Westbahn 20« fl, . . , 353— 355'-Buschtiehrader Eis. 5U« si. CM. 128« 1282 bto, Ml, 8,) 2U«fl. . 486 — 488' -Donau - Dampflchissfahrt - Ges., Oesterr, 50« fl, CM. . . . 296- 298 — Drau-Lis. (A,.Db.-Z.)2«U fl. T. 199 75 205 25 Dux-Vodenb.-Vis.Ä. 200 fl. S, -'— — — Ferbiliaub8-«orol>. INOOfl.CM, 286ü 2«70 Gal, Carl-Ludw, Ä. 20« fl, CM, 219 5« 22)-üemb. - Czernow. - Iassy ° Visen' bahn-Gesellsch. 2«0 fi. 3. . . 24450 24550 Ll°ybM.°ung.,Triest5N«fi.«M. 418 — 420- -Oesterr, Norbwcstb, 200 fi,Silb. 205'?!, 2«« — bto. (lit. N,) 20« fl, S. . . 212 - 212-50 Prag-Duzer Eisenb. 15« fl, Ellb. 9«'5U 91-Staatseisenbah» 200 fi. Silber 291- 2915^ Südbahn 200 fl. Silber . . , 109-25 »09 75 Süd-N°rbd,Oerb,-Ä.200fl,CM, 18350 184 — Tramway'Ges,,Wr.,i7«fi, ö, W, ^32-— 235 -» neue Wr,, Prioritat«- Actien 100 fi......95-- - 85-«, Ung.»galiz.Nlsenb. 200 fl. Silber 2^1-50 201- Velb Ware Ung, Norboftbahn 200 fl. Silber 197-50 18775 Ung.Westb.(R»ab'Giaz)20afl.E. »ou — »0^» 7b Industrie-Actien (per Stück). Nauges,. «lllg. Oest., IN« fl. - 10975 no-?!, Egydier Eisen» und Stahl'Ind. in Wien 1«N fl.....80'- 81 5 198'üh »Tteyrcrmühl'.Pllplerf.u.A'V. 180'— 181'--Trlfailer Kohlenw,-Vcs. 70 fi. . 178-25 179 85 Wllsse>!f.-G,,Oest., Papier-Rubel...... 1 «8„ 1 35,, Italienische Vanlnoten (100 ü.) 45-50 4?-5o ^trsrjsrür: rnutüi des bhOibb ttfen & Scbanera ^)joo-227_______________________WIEÄT, I., Kärntneratrasse ÄO.