Nr. 91. Freitag am 21. April 1863. Die „Laibache« Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, tUglich, und lostet sammt dm Beilagen im Comptoir oanzjöhrlg 11 fl., halb-jährig 8 st. 50 kr., mit ürcuzbllnd im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. 6 si. Flll die Zustellung in'« Haus sind haldj. 50 tr. mehr zu mtrichtcn. Mlt der Post portosrcl ganzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse 10 fl., halbj. ' st. 00 tr. VnseliwNSgrblllir fill ciue Garmond «SpaltenM ober den Ncmm derselben, ist fllr Imalige Einschaltung S lr.. fllr Lmaligc « lr., für 8malige 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gcbtthrcn isi «och der Insertions, Stempel per 30 lr. fitr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. fltr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. ftlr « Mal und 90 tr. für l Mal lmit Inbegriff dc« InsertionpfiempelS). ^Macher Jeuung. ^?c. l. k. Apostolische Majestät haben nachstehendes Allerhöchstes Handschreiben allcrgnädigst zu erlassen geruht: Lieber Graf (5 oroniui! Meinem Rufe folgend haben Sie nach kurz genossener 9lnhc mit bewähr-tcin Eifer und selbstuerläuguender Hingebung Mir abermals durch mchrcrc Jahre Ihre Dienste gc« widmet. Indem Ich Ihncn hicfnr dc» Ausdruck Meiner daulbarcn Anerkennung herzlich erneuere, cnthcbc Ich Sie anf Ihr Ansnchcn vo» Ihrer gcgenwärti. geil Stelle als loiliinandirendrr General in Ungarn und genehmige Ihre Uebernahme in den wohlvcr« dicnlm Nnhcstand. Wien ain 18. April 18. Franz Joseph in. j). Sc. k. f. Apostolische Majestät haben mit dem Allerhöchsten Vcfchlschrcibcn vom Ift. April d. I. allergnädigst zu ernennen geruht: Den General der Kaualleric nnd kommandircn-den General im Banale Friedrich Füistcn Liechtenstein zum kommandircudcn General in Ungarn; den sscldmcnschlill'^iculcncmt Karl Flcil)crrn von Stein inner, miter EiUhclumn vüli sciuein liiiihc« rigcn znr Allerhöchsten ^nflicdcnhcit acsnhrtcil Amte als Gcndarmcric-Grncralinspcltor, znm lommandircn' den General im Banale, nnd den pcnsiouirtcn Fcldmarschall-Licntenaut Adolf Freiherr» v. Schöubcrgcr, bci gleichzeitiger taxfreier Verleihung dcr geheimen 9ialhSwürdc, zum Gcndarmcric'Gcncralinspcltor. DaS Finanzministerinln hat die Finanzsclrctärc der FincinzlandcSditcltion zn Weinberg Anton Lcnik nnd Cölcsti» Hanncr zu Finanzräthcn nnd Finanz« bezirksdircltoren in Ost-Galizic» ernannt. Richtamlsichl'l Theis. «aibach, 20. April. Alles hat sein Ende, auch die Geduld Ocster« rcichs. Die Verlegung der preußischen Flottcnstatio» von Danzig nach Kiel, diese rücksichtslose Verletzung des MitbesitzrcchlcS, hat den Faden reißen gemacht, nnd Herr von Halbhubcr ist angewiesen worden, Protest zu erheben. Ein Telegramm aus Mona meldet anch die Zurücknahme dcr Verfügung. Die Pnbl,iatlou dcö Freiherr., v. Zcdlitz ist für Herrn "., AlSmarck ein Fühler, was cr Oesterreich biete», w'c wcit er anf dessen Nachsicht sündigen dürfe. Graf McnSdorss mich den Versuch im Keime ersticken, wo« scru er sich nicht dcr Gcsahr aussetzen will, Oestcr. reich trotz scincS völkerrechtlichen KomposscssoratS auf eine Lm>c mit deu nichlbesitzcndcn deutschen Mittel-»laatcu zurückgedrängt zu schcn und dcr Brigade Kali! eventuell eine ähnliche Situation zn bereiten, wie sie dlc BuudcSlruppcn in Holstein nnd speziell dic Hanno-vcraucr in Ncudsburg crlcbt haben. Interessante Nachrichten gehen dem „Vtrld." aus ^om zu. Dcr h. Valcr hat' ein Schreiben an den ilonig Viktor Emanucl gesendet, worin er denselben mit den ernstesten Worte» auffordert, dem kläglichen Zustand dcr Nclissioil in Ilalicn und den ilnmcr mehr um sich arcifcudcn Bcllncchcn i,»d Gotllosiglciicu ein Lr"dc zu mache». Ga„z besonders l.iah.il er ihn die ve^.ebenen Vischi'fc i>, ih.c Diözese,! z..riicklchre, nnd d.c ernannten nnd geweihten vo» ihren Spren-gcln Vcsitz nehmen zu lassen, denn das Verderben nehme mit jedem Tage zu und er sei für Alles vcr> anlwortlich. Möge er das bcdcnlcn, nnd ihn nicht zwingen, Härtcrc Maßregeln anzuwenden, wozu er sich verpflichtet fühlen würde, wenn dem Unheil lein Ende gemacht werde. — Dcr König soll geweint haben, als er drn Brief empfing; allein er und noch weniger daS Ministerium löuiicu so ctwaS nicht thun, ohne eine» Sturm von unten und a»ch vielleicht vo» oben hcrbciznbeschwören. Seit mehreren Tagen cirlnlirt in Nom folgen-dcS franzosische Projclt: Eine französische Fremdenlegion wird von einem französischen Befehlshaber be-jondcrS in Marseille reirutirt werden, um nach dem Abzug der französischen regulären Truppen den Staat und das Gebiet zn besetzen. Nominell würde sie vom Papst abhängen, wirklich aber von Frankreich. Die nöthigen Fonds dazu würde Frankreich vorschießen. Wenn dcr Vorschlag znr Wahrheit wird, o ist es eine kaum verkappte Mcdiatisirung des päpstlichen Staates, und Frankreich hätte ein Mittel gefunden, auf ewige Zeiten in Nom zu bleiben lind hier mehr nnd mehr den Herrn zu spielen, anf einen Umstand oder auf einen Papst wartend, dcr sich ihm ganz in die Arme wirft. Oesterreich. Wien. Dem StaalSministerium wurde der Entwurf zn einer neuen Apolhckerordnnng vorgelegt. Die neue Apolhclcrordunng soll für die ganzc Mon archie Gcltnng haben. Es wurde dieselbe von lom< lnissioncllcn Äcralhnngen angeregt, zu welchen dcr allgemeine ostcrr. Apothekcrvcl-ein durch scineu Vor« stand, Abgcorductc deS Lehrkörpers der medizinischen Fakultät, SauitälSbcamtt, Beamte der politischen Bc-hördc, die Slablphysikcr nnd Abgeordnete dcr Handelskammer (wegen des Handels mit Arzneimitteln) berufen werden sollen. Vorerst wird jedoch bci der Stntthallcrci ein engeres ComlV» zusammcnlrelcn, wel. chcS die Prmziftic,, der neuen Arwthckcrorduuna z„ oercmbareu und daS Elaborat dcr allgemeinen ssom. mission seinerzeit vorzulegen haben wird. «Pest, 17. April. Im „Hon" tritt einer dcr Führer dcr früher sogenannten Gcschlußpartci Hcrr ssoloman vou TiSza denjenigen entgegen, welche den ^taatSminlitcr angreifen, weil er hentc noch an seinen Ansichten festhält, die er im Jahre 1561 aufsprach und demzufolge die 1^8cr Gesetze auch heule noch nicht ,m Prinzip anerkennen will. Dieß sei kouscancnt nnt der Theorie der NcchtSoerwirlung im Einklang Hcrr von TiSza spricht hicranf den Wnnsch ans, 5aß Land und Leute in der Militäv-(Hreuzc. Von dcr Küste dcS adriaiischcn Meeres und dein Fuße dcr tarnischen Alpen längS dcr Save bis zu den Katarakten dcr Donau am eisernen Thor zieht sich ein schmaler Landstrich hin, dessen Bewohner, halb Soldaten, halb Bancrn, die schweren Pflichten dieses DoppelstandcS erfüllen und seit fast zwei Jahrhunderten dic Grenzen Oesterreichs gegen zwei fast gleich aefm-chtetc Feinde, dic OSmanli nnd die Pest, sicherten. Die Nachkommen des furchtbaren Eroberers vo» Byzcmz nnd des gewaltigen Sulcyman sind längst nicht mehr die gcfürchtctcn Christenfcindc von einst, nnd die Zweckmäßigkeit dcr bezeichneten Maßregel gegen dic orientalische Pest ist jedenfalls von gcwicg« lcn Autoritäten bcslrittcn worden; aber die 'Grenze und naturgemäß in ihr dic Grenzer sind, mit allci» nigcr Ausnahme dcr Bodcn°Bcsitzvcrhältnissc, unvcr. ändert in dcr allcn Doppclucrfassmig stehen geblieben. Noch immer lcbt der Grcnzcr unter militärischer Subordination, rückt znr Waffenübnng ans und muß dcn schweren Cordonsdicnst vcrschcn, währcnd HanS nud Hof durch dic Entscinnng dcö Hcrr» leiden. Trotz dcr Prämicnbcwillignng sin' diejenigen Grenzer, die sich bci der letzte» Ausstellung dcthciligt habe», l"gcu Agrikultur nnd Iudüstric, wcim man hicr überhaupt von Industrie reden darf, vollkommen danieder. Dcr Grenzer lcbt gewöhnlich in beschaulicher Unlhäligllit. Seine Hanptsorgc, dc» ^»ngcr zu stillen, ist bci dcr nrsprüuglichru Fruchtbarkeit des Bodens ohnehin nicht sehr drückend, und die Stone znr Beklcidnng weben Weib und Tochter. Höhere Bedürfnisse als solche, die das nntbätw, Alltagsleben kennt hat er nich? Sclne .nilitärisch Stellung und die daraus cntspringcndc» Pflichten c. lanben es lanm, sc.nc Grnndstückc rationcllcr zn bcar- sich zn widmcn; die jährlich s,ch wiederholenden Konzentrationen zur Ze.t, wo er als Baner die meiste Arbeit hat, und dcr gewöhnl.che KordonSdlenst habe,, d.„ Ganzer der angestrengten nnd beharrlichen Arbeit entwöhnt. ^ ES ist fraglich, ob die faktische Wirkuua icner -'0. bis 00.000 Mann llcnau' dc.u Op e eutto ch/ das dem Gesammlstaate zu deren I.lsta. al w H erlegt wird. Wir sind nicht nncmpsindl^ ^ die w'chligcn Vcrändcrungcn, dic von dcr i)teg c nna in ctz.er Ze t in, Gebiete dcr Mili.ärgrcuzc vor e7on^ mc» wurden; Vcründernngcn, dic den Bodenbesitz ^'^'"'lie in erfreulicher Weise aus mittelalterlichen Fesseln theilweisc löste» nnd die Ncchlsverhältnissc dcS Individuums rationeller gestaltete»; aber dicsc Ver-bcsftrungcn, wie wir dic Veränderungen gern nenne» wollen, sind, nm splüchwörllich zu reden, cin Tro« Pfen anf die lechzende Znngc. Führen wir z B an daß dcn Grenzern durch die nc»e,l Vcrord»nugcn ae-' l ringen Vichstandcs, daS dem Grenzhause gehdrt. Aus der Weide vergißt er in der Regel daS Erlernte weit schneller, als er dazu gekommen ist. Fast daS ganze Jahr treibt sich der Hirtenjunge unter freiem Himmel hernm und kommt höchstens an Sonn« nnd großen Festtagen in sein Dorf zurück. Diese Hirtcnzeit mag der körperlichen Ausbildung dcS Grenzcrlnabcn wohl zn stalten kommen, wir glanbcn aber nicht, baß ihn« die jahrelange nnsschlicßlichc Gesellschaft dcS lieben BichcS in geistiger Beziehung von gleich großem Nntzcn sei. Mit achtzehn Jahren wird cr Soldat, und hat cr dic crslc militärische AnSbildung erhalten, so wird er zur Erlernung des Dienstes in ci»c Festung oder i» eine» StabSort gclcgt nnd »ach rincm Jahre bcnr» lanbl. Nach Hanse gekommen, springt dcr junge Soldat so rasch wie möglich in dcn heiligen Ehestand, wozu cr von seiner Behörde leicht die Bewilligung > erhält. 364 in den entscheidende!! Kreisen mit der Theorie dcr NcchtSverwirknug gebrochen werde. Eine Aenderung der 1848er Gesetze tonne dann iin gesetzlichen Wege, daS ist in Uebereinstimmung des Monarchen mit dem Landtage angestrebt werden. Aemdcrg, 18. April. Die offizielle „Gazcta Lwowßka" berichtet: Laut eines am 15>. aus War» schan eingelangten KonslilarbcrichtcS herrscht daselbst leine Epidemie; vielmehr ist der Gesnndheitsznstand selbst beim Militär ungewöhnlich gut, nnd wnrden tcincrlci -behördliche Vorsichtsmaßregeln ergriffen. Ans Fara, 13. April, schreibt man der „O.-D. Post": Die beiden Dalmatiner Dcputirtcn, Doktor Klaich und Giovanni Danilo, haben im „^iazionale" von Zara osfcnc Aricfc an den Gonvcrncnr von Dal» »nalici» gerichtet, worin sie ihn bitten, die Thatsachen lind Beweise bekannt zn machen, welche den Staats« minister zn der Ucbcrzcngung veranlassen konnten, die er mit so viel Gewißheit über die OppositiouSmäi»> lier dcS dalmatinischen Landtages ausgesprocheu, in» dem er sich dabei ans die Informationen des Herrn Gouucrucurs berief. „Entweder sind die OpposilionS-männer in Dalmaticn StaatSvcrräther, oder es sind Jene Lng»ier, welche Ew. Exzellenz die gegebenen Mit» lhcilniigen machten," sagt Herr Klaich in seinem Briefe nud bittet den Gonvernenr, die Wahrheit ans Tages» licht zn dringen. Er deutet daranf hin, daß oft subalterne Organe ails übertriebenem Eifer oder nm ihren Privallcidenfchafte« Luft zu machen, Jenen in Irrthnm führcu, der ein volles Vertraue,» in sie seht, nnd erinnert daran, daß ihm schon ein früheres Mal Thalsachen znr Last gelegt wurden, welche man in der Folge für baarc Erfindungeu anerkennen mnßtc. Nun ist zwar Herr Klaich ein etwas hitziger nnd sangui» mschcr OppositiouSluann; er ucrirrt sich, wie Shakespeare sagt, bisweilen auf das Feld der äußeren Politik nnd meinte sogar einmal, es sei die Pflicht des Landtages, gewissermaßen die Ncgicruug auzutrcibcn, ihrer deutschen Politik zu entsagen nnd eine andere zn adoptircu, die orientalische Frage in die Hand zn nehmen, die Niemand besser zn losen vermöchte als Oesterreich; aber die Phantasie dcö heißblütigen De-putirtm ging mitnnter nicht auö, und den Mann, der öffentlich im Landtage die Hoffnnug aussprach, mit der Zelt auch die benachbarten türkischen Provinzen mit Dalmatien unter Oesterreichs konstitutionellem Szepter vereinigt zn sehen, dürfte man wohl schwerlich der Felonic überweisen können. Es liegt in der heißblütigen dalmatinischen Natur, vorgefaßte Meinungen ans die Spitze zn treiben und sich vom Ncde-cifcr hinreißen zu lassen, und mancher der Depntirten hätte sagen tonnen: „Wäre ich besoimeil gewesen, so hieße ich nicht — Tcll"; aber von dieser GemüthS-vcrfafsling bis znr Felonie ist noch ein großer Schritt. Nt moänu m rodu,^ — und ich glaube, baß man mit einer zweckmäßigen Methode manchen Reibungen hätte vorbeugen können. Dalmatien leidet gewiß an tiefwurzeludcu Uebelstüudeu uud ist schwer zu regieren und zu verwalten; daß aber die früher angewandte Methode eben nicht die ersprießlichste war, dürfte schwerlich Jemand, der die Verhältnisse des Landes kennt, bcstrciten. Schon der Umstand, daß sich die beiden Hanptkoryphüen der Opposition öffentlich gegen die Verdächtigung ihres politischen EharalterS und ihrer Loyalität verwahren, dürfte beweisen, daß man in dieser Hinsicht etwas zu weit gegangen ist. Uusl'and. Paris, 16. April. Der „Moniteur", welcher während der Adrcßdebattc seine Auflage verdoppelt, hat von dcr Ncde des Herrn ThicrS noch einen Ucbcr^ schnß von 10.000 Excmplarcn abgezogen. Die Rede wird auch im Bnchhandcl erscheinen. Sie versetzt ThicrS nntcr die Klassiker dcr französischen Literatur und auf den crstcu Rang unter den Künstlern aller Zeiten. ES findet sich z. Ä. in ihr eine vergleichende Beschreibung von Florenz und Venedig, welche mit Farben ans Leinwand aufgetragen auch für dic reichsten Kunstfreunde nnbezahldar wäre. Ueber dic Schön» heilen dcr Ncdc vergißt man gerne, daß ihre Politik im Jahre 1847 die tiefste Staatöraison nnd die gcisl-reichste KabinctSpolitil gewesen wäre, im Jahre 1865 aber nur ein prachtvoller Anachronismus ist. Das heutige Frankreich begreift nicht mehr, daß es Aufgabe feiner Regierung fein soll, sich dem nationalen nnd weltgeschichtlichen Entwicklungsprozeß iu Italieu lind Deutschland zu widersetzen; hingegen begreift cS vollkommen dic Aufgabe, sich mit jcucn Thalsachen abzn-fiudcu lind nicht außerhalb dcr weltgeschichtlichen Bc-wcgung zn bleiben. Nichtsdestoweniger wird die Ncdc dic Mehrzahl der Franzosen in der Ueberzeugung bestärken, daß Frankreich an dcr AnSlicfcrung Roms an die italienische Bewcguug nicht daS geringste Interesse hat, hingegen mit der vollen Verantwortlichkeit für die in dcr Geschichte des Papstthums dann eintretende Katastrophe sich belasten würde. Dieses Naisonncmcnt findet sich anch, freilich ctwas abgeschwächt, in dcr Eut-gcguuug dcö StaatSmiuistcrä wieder. Vtadrid. Der!>. d. M., Sonutag, war ohne Störung dcr öffeutlichen Nuhc verstrichen; am 10. jedoch hat die Auszischuugsverschwöriing wieder be-gonucu. Um 2 Uhr sollte dic Installation dcs ncueu NcktorS dcr Universität stattfinden und mehrere tau-seud Studcutcu hatten sich lange vorher in die Straße Ancha San Bernardo begeben, um den Marquis von Zafra bei seinem Vorbeikommen ausznzischen. Eine Schwadron Kavallerie besetzte die Zugänge znr Universität nnd zerstreute die Menge, welche, von den Truppen verhindert sich nach dem Paläste zu begeben, nach dcr Pucrta del Sol eilte. Dic mit Pfeifen uud Zische», gemischten Nufc begannen von Nencm; aber der Kavallerie lind Infanterie gelang cS bald, die Menge in die benachbarten Straßen zurückzudrängen. Am ganzen Tagc waren die »lach dem Paläste süh-rcndcn Straßen und Plätze militärisch besetzt und der Gcucrallapitcui von Madrid durchzog fortwährend au dcr Spitze einer Schwadron berittener EhasscurS die Stadt. Um 7 Uhr Abends nahm der Krawall einen ernsteren Eharaktcr an. Die Truppen, welche die Pucrta del Sol und daS Miuistclium dcs Inucru bereits besetzt hiclteu, wurden noch durch bedeutende! Strcitkräfte verstärkt, und trotzdem dauerte» die Nufc uud daS Pfeifen fort. Schon seit Mittag waren alle Läden geschlossen. Die Trnppcn wollten den Verkehr an dcr Puerla del Sol gänzlich hemmen. Zu diesem Zwecke theilte sich die Kavallerie in Pelotons uud chargirtc ohuc Umstünde nach allen Seiten hin. Dic vielen Neugierige» und Vorübergehenden, welche auf eiuc solche Bewegung nicht gefaßt waren, wurdcu uou einem leicht erklärlichen panischen Schrecken ergriffen; an einen Zufluchtsort war nicht zu denken, weil die» Militärbehörden einige Augenblicke vorher die Schlie« ßnng aller Hausthi'ircu befohlen halten, und frcvcl« hafte Ncngierigc winden niedergeworfen und geriethen unter die Hufe dcr Pferde. Zu gleicher Zeit hvrte mau iu dcr Nichtung dcr Straße del Earuicu und dcr Earrcra San Gcronimo Pclotonfcucr. Die Ge< samixtzahl der Verwundeten muß ziemlich bedeutend sein. Zwei bis drei Soldaten haben Kontusionen durch Gtcinwnrfc erhalten, dic von einigen Personen anS-gingen, welche sich in ein im Ban begriffenes Haus geflüchtet hallcu. Die Zahl der am Abeudc Verhaft leten wird auf 110 angegeben. Belgrad, !). April. Heute sind es fünfzig Jahre, daß Milosch die Fahuc des AufstandcS gegen die Türkcu erhoben. Die serbische Regierung hat Vorkehrungen getroffen, damit dieses fünfzigjährige Inbilänm in großartiger Weise gefeiert lind zu einer politisch-natillnalen Demonstration gestaltet werde. Dcr Hanptalt dieser Jubelfeier soll zu Tovschidcr spiele», woselbst vor fünfzig Jahren dcr erste Zusammenstoß mit den Türken stattgefunden hat. Zn Topschidcr sollen alle Veteranen, welche a» dem serbischen Unabhängigkeitskriege noch persönlich Theil genommen haben, versammelt, auf öffentliche Kostcu gespeist uud mit Medaillen, znm Andenken an dieses Fest, bclheilt werden. Lokal- nnd VromnM-Nachlichtcn. Laibach, 21. April. Hente Abend findet eine Probe dcs Mcluucr-chors dcr philharmonischen Gesellschaft Statt. Während dcr Sommermonate wird wöchentlich nur ciltt Probe, nnd zwar regelmäßig Freitags abgehalten. — Den 10. d. M. Früh wurdcu dic Kräme-riuncu Maria uud Margareth ^uden auf dcr Straße von Nallas nach Pinta, im Bezirke iirainbnrg, vo>< zwei bäuerisch bekleideten, unbckaniitcn Männern a»' gefallen nnd ihrer Baarschaft von 116 fl. beraubt. — Dcr „Tr. Ztg." wird von hier geschriebe»», daß daS Eouccrt dcr philharmonischen Gesellschaft zum Bestcu der Iuucrlraiuer iu artistischer Bczicl)l»'l1 nichts, in Bezug auf Thciluahmc sehr viel z»> wüuschcu übrig ließ. Letzteres ist unrichtig; daS Concert war sehr besucht, waS auch das Erträsmiß bc' wicS, denn es gingcu bei gewöhnlichen Preisen u»b ohne daß uamliaslc Uclierzahllmnen statthatten, 25/2 fl> cin. Der Ncdonttnsaal faßt ,n,v -1(X» Menscht, während im Theater nahezu 1000 Platz finden. — Aus Mexiko kommt die Nachricht von einem nc-lmi blutigen Gefechte, welches die österreichischen Fw-willigcu zu bcstchcu halteu. Das in Vcra-Ernz liegende Dctachcmcnt uutcr Eommando dcS LicutcnalltS Baron Eodclli nahm Theil an einer Expedition gcgcn eine von Oajacca flüchtige verwegene Guerilla" bände. Das Oberkommando führlc dcr frauzösischt Major Mar<'chal, Obcrlommandant von Vera-Er»^ Das Gcsccht dancrtc IV, Stnndc nnd kostete 22 österreichischen Freiwilligen nnd dem Major Man'ch^ das Leben, 16, darunter dcr NegimcnlSarzt Dr. !^ ger, waren vcrwnndct. Dem Lieutenant Eodclli wnl^ ein Pferd nnter dem Leibe erschossen. Die Kaisers Eharlottc hat dcr Tochter dcS gefallenen Majol 25.000 Franks als Aussteuer augcwicsen. Die Brautwerbung unternimmt dcr Vater, und wenn dieser uicht mehr an» Leben ist, dcr Ehef dcr Familie, der „Hausvater", uud wird sie augenom, men, dann erst kommt dcr junge Mann selbst in's Haus dcr Erkorenen, uud zwar iu großer Begleitung. Es wird tüchtig getafelt und noch tüchtiger pukulirt, uud die Vcrlobung ist vorüber. I» dcr Grenze feiert man gewöhnlich die Hochzeiten im Verlaufe des Herbstes, und daS geschieht aus zwei sehr begreiflichen Ursachen: die Grenzer sind von ihren jährliche», militärischen Uebungen zurück-gelehrt uud da« HauS ist gut verproviantirt. Am Hochzeitstage begibt sich der Bräutigam, von seinen Freunden begleitet, Me festlich gelleidet nnd blumeugcschmüclt, die Ezntora (ein hölzerne« Weingefäß, bunt bemalt nnd in Form einer Kürbis-flaschc) in der Hand, in das Haus seiner Braut. Den Zug eröffnet stets der Gaidasch (Sackpfeifcr), der seine Sackpfeife uud seinen Hut reich mit buuten Aändcru uud Blumen geziert hat. Im HochzcitS-Hanse angelangt, werden die Gäste zn reichlichen Vibatioucu genöthigt, dcr Dndclsack thnt eintönig nnd schwcrmüthisi unter dem Gejanchze dcr Anwesenden seine Pflicht, uud jetzt tritt die Braut iu's Gemach, strahlend — von vielen Goldmünzen, die sie als Halsschmuck mit besonderem Selbstbewußtsein znr Schau trügt. Die Vrautjuugfcrn nehmen mm den Bräutigam m ihrc Mitte, dasselbe lhuu dic Burschcu mit dcr Braut, und man begibt sich znr Kirche. Dic Trauuug ist vorüber; die Hochzeitsgesellschaft besteigt die Wa- gen, die draußen vor dcr Kirche ihrer harrten, und wird in rasendem Galopp lind uuter wirrem Halloh iu daS HochzcitshauS gebracht. WaS Küche und Keller zu bieten im Stande siud, wird mm den Gästen verabreicht. Dcr Grenzer schont in solchen Fälleu nichlS; hente will er sich zeigen, was kümmert ihn daS Morgen! Dcr Pope beginnt baS Gelage mit Ceglnsprcchnngen über Per-soueu uud Speiscu uud geht dann den Gästen mit lobcuswerthem Beispiele voran. Es wird freilich bei einem solchen Hochzeitsfcsle nicht nur gegessen und getrnnlcn und gesungen. Das Trinken artet bald elwaS ans, daS Singen wird znm Schreien uud Brüllen, und manchmal bricht man die Gläser an den Köpfen der Gäste. Die späte Nacht trennt wohl die Gäste, aber am andern Morgen sind sie wieder beisammen, nnd so währt daS Zechen wohl eine Woche. DaS junge Paar hat daS elterliche HauS deS Bräutigams bezogen, wo ihn, der Hausvater einen kleinen Nanm, „die Schlafstelle", anweist, Seine Flittcrwochcn werden oft dnrch die ernste Soldaten« Pflicht unterbrochen, dic den Gatten zum Ausmarsche ruft, und wenn daS, was man sich iu dcr Grenze erzählt, wahr ist, so lassen dic verlassenen jnngcn Frauen sich schr gern trösten nnd ihre Thränen fließe» lncht allzu lauge. Dieses und ThciluugSgeschäftc dcr Ackergrüudc w«c dcS Viehstaudes uuter den zahlreichen Glieder», einer Greuzcrfamilic gcbcn meist Anlaß zu Streit, Zank und blutigen Häudclu, uud wcun auch die uu- bcstriltcne und wirksame militärische Autorität solche" Exzesse,» erfolgreich Einhalt thut, der uiedcrgehaltel't Groll gibt sich iu tausend Aeußeruugcn kund und ! überdauert oft eine ganze Generation. ^ Mehr uuliebsam ist dcr KordonSdieust. Acht volle H Tage liegt der Grenzer in einer elenden Hütte als Wächter gegen Schmuggel uud Uebcrfall. Diest Hütten, Ezardaleu geheißen, stehen iu gemessene«! ZwischeurNnmen längs der ganzen Grenzlinie und boten bis vor Nnrzein einen nur jämmerlicheu Schub Erst iu neuester Zeit sind steinerne Wachlhäuser meist an ihre Stelle gelreteu. Da liegt nun die Wache allein und mit m'chtS weiter beschäftigt, als auS)"' schauen, die kärgliche Nation zu bearbeiten uud i" schlafen. Wir wollen hier nicht untersucht»», ob z. ^' dadurch der Tabakschmnggel besonders hiutangehallell wird; jedenfalls bleibt der Klang uud der GeM elucS Silberzwanzigers zu allcu Zeitcu versuhrcri!<^ sowie daS evangelische „Fuhre unS nicht in Vcl^ chung" bekanntlich auch in der Greuze gebetet wird» Dcr Kordonsmanu hat vst eine Tagereise b» zu seiner Ezardakc zu machen; dieselbe Zeit brculch er dann wahrscheinlich anch znr Nücklehr, waS »" den acht Tagen dcs WachtdicustcS zehn geschlage" Tage macht — und dcr TurunS lehrt bald wied"' ES mag daS Institut dcr Militärgrcnzc i" "^ gangcncr Hcit recht am Platze gewesen sein und dc Staate erkleckliche Dienste geleistet haben; bcl °' heutigen crhöhtcu Anfordcruugcu au dc», Staat " ^ folgerichtig an daS cinzcluc Individuum ist jcuc AB für dic Dauer kaum mehr hallbar. 365 — Robert Hammerling in Tricst hat cine um« I fangrcichc epische Dichtung in scchS Gesängen: „Ahas-verns in Rom" vollendet, deren Handlung im alten Nom zur Zcit des )lcro spielt, und in welcher diel Gestalten dcö Ncro uud des AhaSvcrnS mit einander in Verühru»^ gebracht wcrdcu. DaS Merk wird, wie die „Tr. Ztg." schrcibt, ungefähr lü Bogcu stark, im Laufe des SonuucrS erscheinen. — Der neue Zolltarif macht in industriellen, Kreisen eine bedeutende Sensation, alicr in Klagen« fürt hat die Publikation dcS Tarifcss, einem dem „Tel." zukommenden Berichte zufolge, tiefe Bestürzung uud Bewegung unter den dortigen Indnstriellcn hervorgerufen. Blei, das wichtigste Montanprodult Käru-tens, hatte im alten Tarife den Absatz von 2 ft. 50 lr. pr. Zentner, im neuen Zolltarife 50 lr. Die Kou-> sternation über diesc so bedeutende Herabsetzung war ciuc so allgemeine, daß die Handelskammer sich auf telegraphischem Wege nach Wien an daS Ministerium um Anfllärnng waudtc. Nach acht vollen Tagen langte die Autwort herab, daß ein Druckfehler im Tarife diese heillose Verwirrung herbeigeführt habe;! Blei sei im neuen Tarife nicht mit 50 kr., sondern mit 1 fl. 50 kr. angesetzt. — Ans Klagen fürt, 18. April, schreibt man der „Tgpst.": Die erste theatralische Kindcr-vorstcllnng uuter Leitung der Frau Dorville fand gestern Statt, und war mäßig besucht; die weiteren Vorstellungen dürften vollere Häuser machen. Im Allgemeinen gefällt die Sache hitr. EincS fehlt wohl zum guten Eindruck, eine wenigstens anständige Ausstattung, welche das hiesige Theater gar nicht bietet. Dafür gibt es noble Ratten, welche während der Vorstellung von einer Logc in die andere spazieren, wie dies gestern der Fall gewesen ist. — AuS St. Gcorgcu bci Eilli, 18. April, wird der „Tgpst." geschrieben: Die Lokomotive des gestrigen vou Trieft kommcudcu Schnellzuges erlitt unfern der hiesigen Station cincn Achscubruch uud mau milßtc warteu bis die Lokomotive von cincm iu der Station Ponigl stehenden Laslcnzuge herbcige. komme» war und dcu Schnellzug nach Verlauf von 1V, Stuudcu weiter beförderte. Unter den Passa« gieren befanden sich Sc. taiscrl. Hoheit der Herr Erz-herzog Albrecht. — Eine sclleuc Kaltblütigkeit hat dieser Tage im Grazer Thalialhcatcr Fräulein Materna gezeigt. Sie sang eben ihre Arie: „Und ob die Wollc sich verhülle", als ihr Kleid, wahrscheinlich weil sie zu nahe an die Lampen gclrclcn, Feuer fing. Ein Schrei im Publikum — und was that die Sängerin? Mit ciucr raschen Handbcwcalma die Flamme cl> stickend, sm»a fic, oync auch nur cinc ^iolc wen;»,» lasse» oder aus dcn, Talle z» fallen, die Aric rlihi^ diS znm Schlüsse. Wicncr Nachrichten. Wien, 20. April. DaS für .heuer beabsichtigt gewesene mililä« rische Ucbuugölagcr wird, wie „Botschafter" und „Frcmbcublatt" bcrichtcu, ui6)t zur Ausführung lom-»neu. Dic dadnrch bcwiillc Ersparuug soll alö Kom< pcusaliou dicucu dafür, daß dic in Aussicht genom-inciic 8>edultio» der Arm«^ iu Italien bei dcr Infan- terie untc'r den "dcrmaligcn Umständen nicht in dem I !ganzen Umfange, wie es nrsprnnglich bestimmt war, durchgeführt werden kann. — Die „Presse" bringt ein, dem Herrn Hofrath Professor Nolilanaly von Dr. Grubcr m Pe-lcrsburg zugescudclcS Aktenstück über die dort grass,, rcnde Epidemie, ans welchem hervorgeht daß es zwei TyphnSartcn sind, welche durch ihre Vehemcnz ' u der Bezeichnung .sibirische Pest" Veranahung, gegeben haben, nämlich dcr PclechiallyphuS (blllöses Typhoid) und das rclmrirendc Fieber. Seit Bcgl, , der Epidemie sind von 500.000 Einwohnern 14 7^. in die 1.^ Spitäler gebracht worden, von denen ^0.54 gestorben sind. Nach dcr Schilderung dcS Verlaufes dcr Krankheit ist dieselbe schrecklich genug._____ Vermischte Nachrichten. ! Aus Dresden erhalten wir folgendes ersteh Bnllctin über das Säugcrbundcöfcst: Dcr Ban dcr l Sängerfcsthallc geht rasch vorwärts, cö arbeiten gegen 000 Mann. Dic Halle wird 20.000 Quadratcllcn ciunchmcn. Alle iimcrcn Sänlcn wcrdcn vermieden uud dic Sängcrtribunc tcrrasscnförluig errichtet wcrdcn. In dcr Hallc lönncn init dcn Sängern noch 28.000 Zuhörer bcqncm Platz fiudcn. Znr Beschaffung von Epcisc nnd Trank wcrdcu vicr Bicrhallcn, vicr Bier-,! zwci WcinbüffclS uud ilonditorcicn mit dcr Hallc vcr-bnndcn. Dic Höhe dcö AaucS wird sich auf 42 Ellcu bclaufcu. Dic Hallc erhält acht Thürme uud vicr Ucbcrlhürmc, also zwölf Thürme zufcunmcn und zahlreiche Flaggcustaugcu. Dreißig bis vierzig Ellen breite Portale ermöglichen dcn Eintritt auf allcn Seiten uud auf dic Tribunen. — DaS Fcstlicdcrhcft ist fertig; cS umfaßt 1^2 Quadralscilcn, ist mit cincm sch,,' geschmackvollen Umschlag ausgestattet uud wird bcrcitö vcrscudct. »- Von Millc Mai au wird cinc besondere Icstzcilnng crschcincu, wclchc das offizielle Organ dcS Fcslanöschusscö sein wird. Dic in inch-rcrcn Zeitungen enthaltene Angabc, als ob dic bci Frifc in Leipzig crschcincudc „Ncuc Säugcrhallc" das ossizicllc Organ dcs Aucschlisscö sei, ist durchaus unbegründet. — Daö offizielle Festprogramm, ucrbundcu uut Führer nnd Oricntiruu.Martc von Drcodcn uud Umgebung, wird allcn Säugern, dic mit Fcstlartcn verschcu sind, gratis gclicfcrt. Eö ist daher überflüssig, sich ctwas dcrglcichcn anzuschaffen und auf audcrc Aulüudigungcn vou Programmen :c. zu mcr-lcn. — Anch sein besonderes Gcld wird daö Fest habcn. Dcr FcstanSschuß läßt nämlich Marlcu (Schau-münzen) anfertigen, dic zu riucm gewissen Preise auf dem ganzen Fcstplatzc und in dcr Stadt migciiouimcil wcidcn lind dcnVcrlnst vcl hiilcn solle», welchen mlßcrdcl» dcr Einzclnc all dcn verschiedene!! deutschen Müiizsor. lcu crlcidcn würdc. Nl'au bclomnil in solchen Mar« leu dcu vollen Werth dco rinznwechsclndcn Geldstückes (Gulden, Franlcu :c.), uud dic AnSgnbc für dic Mar. ten wird offenbar dadnrch gedeckt wcrdcn, daß Man-chcr solche Müuzcn als Andenken mitnimmt. Nicht minder wcrdcn 100 000 Fcstgläscr in zwci Fabriken angefertigt, dic cbcnfallö lhcilö alö Andcukcn dienen, thc'ilc« ctwaigcm Mangcl au Gcschirr vorbcugcu wcrdcu. Dcr Wohuimgöauoschuß macht glcichsallö rccht crfrcu-lichc Erfahrungen. Es lvird von ol'cu hcrab iu sehr danlcu^wcrther Wcisc mit gulcm Beispiele bclrcsfs dcr Quarticrg'währungcu voraugcgangcn. Uenejle Nachrichten und Telegramme. Berlin, 19. April. Die „Prov. Eorr." schreibt: Nicht bloß in Preußen, sondern auch in Schleswig-Holstein und im übrigen Deutschland hat daS Bewußt-sein, daß SchleSwig-Holslcin seiner selbst und Denlsch-! laubS Willen in engster Verbindung mit Preußen bleiben muß, daS Gesammtvoll erfüllt. Diese Bcwe« gung dcr Geister ist so einmüthig nnd kräftig, daß ciue andere LösungSart unniöglich geworden ist. Dieselbe Eorrcspoudcnz meldet: Dic Vorlage in Betreff der Kriegskosten, welche dem Landtage dem» nächst zugehen wirb, wird von einer Denkschrift über den politischen Verlauf dcr Sache der Herzogthümer begleitet sein. > Berlin, 19. April. (N. Fr. Pr.) Die Zeio-ler'sche Korrespondenz sagt: Der Erbprinz Friedrich von Augustcnburg habe sich hier durch Baron Ahle« fcldt im Wesentlichen znr Annahme des preußischen Programms bcrcit erklärt. Dicsc Kundgebung habc nur dcn Werth der Meinungsäußerung cincs Privat» !manncS und bilde leine Grundlage für Unterhand-lnngcn. Altona, 19. April. (C. Oesterr. Ztg.) Baron Halbhuber hat sofort nach erfolgter Anzeige des Herrn 'v. Zcdlitz an die Landesregierung übcr bic Verlegung dcr preußischen Flotte nach Kiel Protest gcgcn dicsc , erhoben. In Folge dessen hat die ^andcSrcgicrnng die getroffenen zustimmenden Vcrfügnngen wieder zurückgenommen. Nizza, 18. April. Der Zustand des Groß. fürsl-ThronfolgerS von Rußland hat sich im Lause dcS heutigen Tages gebessert. Nizza, 19. April (Morgens). Der Großfürst' Thronfolger ist sehr leidend. Sein Zustand gibt zu ernster Beuuruhigung Anlaß. Der Großfürst leidet an M'uon^iti« cftwdm-^iiiiilik. Paris, 19. April. (N. Fr. Pr.) Dcr ttaiscr wiid bestimmt am 26. abrciscn und seine Abwcsen-hcit cinc uur kurze sein. Kaiser Alexander von Nußland soll auf seiner Durchreise nach Nizza, wo daS Bcfiudcu dcS Großfürstcu'Thronfolgerö ciu hoffnungS-loseS geworden, Paris berühren. Der Abend»Monitcur erklärt, Rouhcr habc, so wcit dicscö möglich sci, dcn Ansichten dcr Rcgicrnna, in Bczng Noms Ausdruck gcgeveu. «Petersburss. 20. April. Die heutige,, Blätter melden: DcS Kaisers Arzt Zdelancr ist am Dirni^ tag Abend in 'Nizza angclommcn, Er lonstatirtc, dcr Thronfolger habe cinc RückcumarkScutzündl'.ua und Oehirnentzündunsj. Dic EntzünduugSsymplomc haben sich zwar vcrmindcrt, doch warcn daS Fi-l'cl' und dic Vcrmiiid-rnnll der Kräfte bcliarrlich. Am Mittwoch früh nahm daS Fieber zu, dcr Gchirndrnck ab, die Gllcdcrbewcgung war frei. Dic Befürchtunacn für daS Lcbcn dcS Großfürsten bestehen fort, New-A"rk, 8. April. Sheridan verfolgt fort-während Lee und schlug denselben bci Äurlceuille (5well mit fünf Generalen ist gefalle»; viclc Gcfan-gcnc und Kanonen erbeutet. Sheridan glaubt, Lee werde kapilulircn. — Sherman hat den Marsch um 1. April fortgesetzt. — Mobile wurde anncariffcu „New.Zork Herald" berichtet: Eampbcll eröffnete FriedcnSuntcrhandlungcu mit Lincoln. Der Grenzer ist seit hundert Jahren kaum fortgeschritten ; gewohnt, Alles uud IcdcS erst auf Kommando zn thun nnd zu lassen, ist er gar niemals znr Freiheit dcS DcnlcM und Schaffens gekommen, uud sa wic sein von Natur ans bildungsfähiger Geist iu cincm magnetischen Schlafe gehalten ist, so blcibt auch die ganze herrliche Lanbstrcckc, deren großcntheils außer, ordentliche Ertragsfähigkeit unS sehr gnt zu Statten käme und die man die Militärgrenze nennt, weit, weit hinter dcn Anforderungen zurück, die dcr rationelle National.Oelonom, fclbst mit Rücksicht auf die gegcbcncn Verhältnisse, an sie stellen dürfte. Die Grenze wird eiugcthcilt in Kompagnie-, Bataillons- nnd RcgimcntS.VcrwaltungSgcbicle, nud das ist dcr Instauzeuzug für alle civil- nnd strafgc-richllichcu Mlc, derart, daß das NcgimcntS - Kommando den Appellhos und in politischer Bczichuug dic höchste Instanz bildet. Dcr VcrwaltnngS-Licnlcuaut hebt die auöge-schricbcu'N Steuern ciu, diltirt die sogenannte „Bir" für Kirche uud Schule, bestimmt die Gemeinde-Umlagen, lonlrolirt dcn jeweiligen Gcmciudcvorstand uud hat in VcwallnngSsachcn dcr Gemeinde daS erste Wort. Dcr Ausdruck „Vir" kommt wahrschciulich von Gebühr her; dcnu da Gebühr ein Wort ist, das u,a„ in Ocstcrrcich über Gcbühr hänfig zu hören bekommt, hat cs sich dem flavischcn Grenzer gut oder übel eiu-geprägt nnd wird von ihm als „Äir" für allc Gc» mciüdc- uud Kircheuauölaacu acbraucht. Die Steuer,, iu der Grenze si»o im Vergleiche mit jencu in dcn andern Ländern und Königreichen ziemlich geriug, aber bei dem Umstände, daß dorl weder Haubcl noch Industrie zu fi„dcn ist und Bargeld zu dcn Tclteiihcilcn gehört, fällt dem Grenzer auch dicsc Stcncrleistung oft sehr schwer. Freilich trägt daran seine maßlose Verschwendung die Hanvt-chuld. Der vortreffliche Boden hat die sehr geringe Mühe dcS Grenzers reichlich belohnt, und Gottes Segen hat ihm sozusagcu dic Sch-nne und dcn Kcllcr gefüllt — aber wenn das Schneeglöckchen zum Vor-schein kommt, sind Keller und Scheune leer. Er hat einen Theil seiner Ernte verlauft uud den Nest mit Hilfe lustiger Gesellen durch die Gurgel gejagt. Dafür begnügt er sich später mit cincm kleinen Stückchen Speck nnd einer entsprechenden Zuthat von Brot. Freilich hat er im Frühling sehr oft nicht einmal daS Körnchen zur AnSsaat — nun dann hilft dcr Staat au« und AlleS ist wieder gut. Die vornehmste Veranlassung zu Familieu-Pras-scrcicu gcbcn die sogcuannlcn „Swctzarcn." Es hat nämlich jedes HauS ciucu Schutzpatron, ,,^ve/:n'", uud dcr Tag dicsc« Heiligen wird durch Festlichkeiten im großen Style bcgangcn, zu dcucn von Nah nnd Fern Verwandte uud Bekauutc herbeiströmen. Ganze Schweine nud Schafe stecken am Spieße, Würste iu allcn Größen locken von den großen Schüsseln und dcr Wein fließt in Strömen. DicscS bci dcn Gräco-Slaven hochgehaltene Hansfcst füllt dcr Reihe nach zwei Wiutermonalt auS, denn kaum hat dic eine Fa< milie ihrcn Swctzar gefeiert, beginnt daS Fest bei dem Nachbar. Wie gesagt, danern die Swctzarcn so an acht Wochen und werden crst durch die uicht min-dcr festlich begangenen Weihnachten abgelöst. Man sieht nun leicht ein, daß der Grenzer kaum Zeit ge-winut, einen Blick aus seine Wirthschaft zu werfen, und daß die geringe Bcvölkerungszunahme, ober, wic anderseits behauptet wirb, dil Bevölkerungsabnahme iu der Grenze nicht allein dem blutigen Waffendienste zuzuschreiben ist. AlleS in Allem lst der Zustand in der Militär-grenze, wenn man ihn nicht vom nur militärische» Gesichtspunkte an« betrachtet, ein wenig erfreulicher Die Schulen sind unzureichend, sowohl waS die ^ahl derselben, als auch die Lehrmittel betrifft; dic Mehr-zahl dcr Popen kann als auf einer sehr tiefen Stufe der Bildung stehend bezeichnet werden, nnb die vielen Feier- und Kirchlagc deS orientalischen NituS nnlcr-stützen noch die cingerissene Trägheit. An natilllichcm Verstände fehlt cS den Leuten ebensowenig, wie dem Lande an ursprünglicher Frnchlbarleil, und cs steht zu hoffen, daß die Zeit nicht mehr ferne ist, in dcr die Mililärgrcnzr, aus ihrer Erstarrung geweckt, gleich, berechtigt uud glcichucrpflichtcl wic die andern Staats, theile, eines ncsundcrcn DascinS sich erfreuen wird als bislang. (N. Fr Pr)' verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Vcrlag von Ia'naz v. Kleinmayr ^ istt« Telegraphische Effekten- und Wechsel Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien. Dcn 2(». ?Ipnl> 5°/« M'taMqm« 72.30 ! 18M,«r «nllihe 94 ^N 5'/. Nat.'Äülth. 7fafli<. - i'l,'n^n . . IU«75) 1trc?itaftlcn . 185,70 K. l. D'llaten 514'/,. fremden »Hn;rige »<,',,! IN. April, Ttadt Wien. Die Hsrrcil: Löwitl, und I>icl,'bi, Kaosstiltl': Brand v!,'» Wien.— itnist^ Kaplau, ll»d Nüthl, H.indl'I^üaiu, , >.'!,'» Vi,'ttschl-c. <5lcphi'.'s, Parücnlier, lNl^ (^»gland, — T.ilzer H.iüdlüü^'Neiseüdsr, v^'» Dl,'r»birn. — Ca»t.i!,»lt! vl,'N U^iue. — ^ajs. l. k, Prof.sslN'. von Kl^iül'iir^. Die Franc» : K^schiiieq^. s, f. Veil's,?' V>,'rst>'l»,rs.Äatliu. Vl,'» W.-Fri^ih. — <5>,'v>,ci>i. (^ros>l)>n>dllr!i-^att!!l, von Triist, — Vtlnssig, Ha»''sIsi!>a!N!>?-O>ltti!!, von ?!gr^m, Wilder Mann. H/rr V^,1.I. N^iliiätcul^si^r, Vl'ü Wicü. Vaicrischcr Hof. Die H.ricn: Vl»,n>ui^r, s. s. 2l'erIintt,!Nin<, uon Vliltdi^. — Tferls, Ctudirlnder, vri, M^nl'»,^. — Atnedes, Schichmachcv. von Ol'cv-N'art. Mohren. Dl? Herrcn: Nndlf^l^ Ul,'» M.nl'ilig. — Vallich, Ocsch.ifl^rciftüdn-, ur» Trieft, (743-3) Nr. 007. Crekutivc Feilbictung. Von dem k. k, Vczilköamlc Seisenbcrg. als Gericht, ivird hicmit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Johann Kike!. Machthaber der Elisabeth Kastells von Weixcl. H>3.>Nr. 15) gegen Josef K^ftclliz von Kamcnuerh Hs. - Nr, 1 lvegcn. aus dem qcrichtlicheli Vcrglcichr ddl,'. 28. Oktober 180l, Z. 2701 sch»!-di^cr !i Nklf,«Nr. 237 uorlommenocn Ncalität im gerichtlich erhobenen Schät)>ln^wcrthe uoii 1210fi. öst, W, gewilli^et, uno zllr Voli!«U)mc dcr> selben die FeilbictnnMligslißllllH anf den 13. Mai l. I. Vormittag nm lOUHr, i» loen ssamenuerd mit dem Anhange bestimmt worden, dab die feilzubietende Nenlilät bei dieser Feil» bictinig anch nntcr dem Schä'h»!'göwcrtl,e an den Melsldictcndei! hintangc^elien werde. Das Schähnngöprotokoll. der Grnnd< bnch^ertrakl und die ^izitationsbedinqnisse könncll bei diesem Gerichte in den a.cwöl)n< lichen Amtsstundcn eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Scisenberg, als Gericht, am 29. März 1805. Mit nur 50 Areyer al5 ^rei5 l. ^ose^ zur Ziehung am macht. daß die znm Verlasse deö am 30, Dczlmblr u. I verstorbenen Pfar> rerS Herrn Josef Kraschoviz von Zirkle gehörigen Vncher am 24. Avril l. I. Vor« und Nachmittags nnd »ötbigenfalls am d a r a nffo I g e n de n Tage l»ier> amtö an die Meislbictfndcn gegen baare Vezahlung öffentlich weiden vcrlillßcrt werben. Gnrkfeld am 15. '?lpril 1805. künstliche Zähne und Gebijst ohne Klammern, das vorzüglichste was die Zahnlechnit der Gegenwart zn leisten vermag, verfertige ich nnd sctzc sie schmerzlos ein, ohne noch vorhandene Zähne oder Wnrzeln zn entfernen. Diese Gebisse sind vollkommen nattirgctrcn, daher nicht zu erkennen, dienen znm Kauen nnd Sprechen vollkommen gut, Jedermann kann sie sclvst einsetzen nnd herausnehmen und sie sind sehr prciöwürdig. Ich verfertige diese Gebisse hier in Laibach nnd habe eine große Auswahl der schönsten Zähne mitgebracht. Dancrndc Goldplombirnngeu mit Krystallgold, Herstellung eines tadellos reinlichen MundcS, und alle son« stigcn Operationen werden mit größter Genanigleit uud Schonung vorge» nommcu. ^iachfo.lgcr des Herrn I>5. lln,»»», Lailiach, „Hotel Elefant" 1. Stock, Zimmer-Nr. 20—21. (254—8) Die feit 12 Jahren erprobte und bewährte lindert sofort und heilt schnell Gicht und Nheumatiömen aller Art. als Gesichts ÄruN-, Hals» une> Zabnschmcrzen, Kopf', Hand« nud Kuiegicht, Mage"< und Unterleibsschmerzen, Nucken« nnd Lendenschmerz :c. :e. Ganze Pakete zu Tcstr. ft. 1 — H"lbe Pakete zu 50 kr. 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