. Pxzm»«erari»«s-Preise Für Laibach: Ganzjährig . - 8 fl. 40 kr. Halbjährig . . 4 Vierteljährig . 2 Monatlick ... — Laibacher Redaktion Bahnhofgaffe Nr. 132. 20 10 70 Mit der Post: Ganzjährig.................^ fl. Halbjährig................. 6 " Lierteljährig...............3 " gfit Zustellung ins HauS viertelj. 25 K.. monatl. 9 kr. einzelne Nummern 6 kr. Expedition- & Inseraten-Bureau: Longreßplatz Nr. 81 (Bllch-handiung von Jg. v. tilciir-mayr & Fed. Bamberg.) Insertionspreise: Für bie einspaltige Petitzeile ft 4 ft., bei wiederholter Einschaltung ft 3 fr. Anzeigen bis 5 Zeilen 20 fr. Nr. 243. Anonyme Mitteilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Morgen: Raphael E. Montag: Chrysanl. Samstag, 23. Oktober 1875. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. 8. Jahrgang. Die Finanzlage des Reiches. So wäre denn wieder unsere Saatshaus-Laltungsgebarung. die seit acht Jahre« ohne neue Steuern oder Steuererhöhungen, ohne den Staat-' mbit in Anspruch genommen zu haben, trotz der Mittlerweile außerordentlich gesteigerten Anforderungen ffir die Heeresorganisation unb Regulierung der «eawtengehalte. für Unterricht, Eisenbahnen- und *Lsete volkswirthschafiliche Suboent.onen nicht nur :LC Deficit, sondern mitunter sogar mit einem Ueberschuß abschloß, wieder bei der pafl.ven B'lanz, K,i dem bedeutenden «ibgang von 25 Millionen an-"langt. Wir haben in ber finanziellen Lage des Reiches wie sie ber Finan,minister dargelegt, wenn «an absiehk von ben kunstvollen Ziffergruppierungen unseres Reichsschatzmeisters, ben schönen Phrase» Aber bie productiven Anlagen, die glänzenden Jn-oefiitionin, die Vermehrung des Volksvermögens 0 f. w., wenn man überhaupt nicht von vorne* hcret'n bemüht ist wie die officiösen Blälter, bie QaflC rosenrot!» anzustreichen unb nicht vor dem großen stgatsmänniichen Wurfe" unseres Finanz. Ministers in Entzückung gerött), wir haben, sagen mir hierin bie erste bereit« sehr empfindliche Nach-wi/kuna ber wirlhschafllichen Krise aus den Staat and die ©teuerfrast. der Staatsbürger. @o gerne man dem Finanzminister auch zu-aetteben mag, daß er durch geschickte und rücksichtS-, fiondhabung beS SteuermechaniSmuS währenb ,'6ten Jahre ein unerwartetes Fallen ber Ein-fiineit abzuwehren verstanb, so stehen wir bennvch ppr der nackten Thatsache, baß die Staatseinnahmen infolge der Einwirkung der wirlhschafllichen Katastrophe auf alle Kreise eine Unterbrechung erlitten haben, so baß sie trotz ber äußersten Anspannung bet Steuerkraft der Bevölkerung mit ben gesteigerten Ansprüchen des Staates nicht mehr Schritt halten können. Mit dieser Thalsache und nicht mit dem außergewöhnlichen, mit mancherlei bitteren Ent-täuschungen verknüpften wirlhschafllichen Aufschwung von 1868 bis 1873 muß heute ein österreichischer Schatzkan^ler rechnen. Es ist eitel Flunkerei, durch Borführung schwerer Ziffercolonnen aus den Jahren wirthschaftlicher Blüte sich über die gegenwärtige Leistungsfähigkeit btr Bevölkerung hinwegtäuschen zu wollen. Sanguinische Hoffnungen für die Gegenwart und noch mehr für die Zukunft einzig daraus ableiten zu wollen kommt uns gerade fo vor, wie ber in ber absoluten Zeit im Munde unserer bentfaulcn Reactionsminister so beliebte Appell an bie „unerschöpflichen Hilfsquellen“ beS Reiches, eö wäre das auf staatlichem Gebiete eine Fortsetzung beS Schwin. bels, den man ja auf volkkwilthl'chaftlichem Gebiete mit so starkem Accente zu verdammen pflegt. Vielmehr tritt an die Regierung wie an die Volksvertretung die ernste Pflicht heran, streng und hart nach der Wirklichkeit zu urtheilen, dann dürften sie auch einsehen, daß die Folgen der wirtschaftlichen Krise sich bereitet tief in Mark und Bein der Bevölkerung gefressen, baß bie Nachwehen der Verarmung im nächsten Finanzjahr noch deutlicher und nachdrücklicher hcroortretcn werden, daß nach menschlicher Voraussicht die Einnahmen gegenüber den Ausgaben dann in noch ungünstigerem Verhältnisse stehen, daß außerordentliche Bedeckungsm.ttel dann noch schwieriger zu beschaffen sein werben. Denn man halte sich gegenwärtig, daß die außerordentlichen Ausgaben, der Mehraufwand der Kriegsverwaltung, in welchem zunächst bas Deficit feinen Grund hat, die gebieterischen Forderungen für Uchatiuskanonen, für Werndlgewehre, für Befestigungen u. f. w., die gesteigerten Kosten der Justiz» pfLge, der trotz ber Autonomie in Land unb Ge- meinde erhöhte Vcrwaltungsauswand auch die nächsten Jahre bleiben werden; ferner steht zu erwägen, daß die noch vorhandene Reserve an Rententiteln —■ etwa 11 Millionen nominell, 77 Millionen effectiv | — schon zur Bedeckung des diesmaligen Ausfalles bei weitem nicht ausreicht, unb daß deshalb schon Heuer anderweitige Mittel in Anspruch genommen werden müssen. Und von welchen Wundermitteln hofft unser Schatzmeister Abhilfe für die finanzielle Bedrängnis des Reiches? Da muß es vor allem überraschen, baß als Radikalkur gegen den Steuerabgang bie Valutaregulierung verkünbet wirb. Es ist uns freilich unergründlich, wie durch die großen wirtschaftlichen Opfer, die der Bevölkerung zu diesem Be-huse gerade jetzt — inmitten der drückendsten Nolh-lage angesonnen werden, das Deficit behoben werden soll. Und gesetzt den Fall, der Staat mache eine Anleihe und zahle der Bank die 80 Millionen unverzinslicher Schuld zurück und selbe nehme sofort die Silberzahlung wieder auf, glaubt man daburch bie Valuta geregelt zu haben ? Beinahe alle Staaten, mit benen Oesterreich in Verkehr steht, haben bereit« bie Golbwährung angenommen; das Silberagio unb damit die Ausfuhrprämie für unsere Rohprodukte Feuilleton. Schuljparkassen. Die Einwendungen, welche jüngst der Lehrer-Volksschule' in Wien, wol aus Bequemlich MiaVUe ober weil sich bie Herren lieber mit ande. •ün htfafftn als ber sittlichen Erziehung der Jugend i orhnuttfl unb Sparsamkeit, gegen die Schulspar. vorbrachte, hat Professor Laurent vorher, f hin unb hat bcnfelben in seinem bcbeutungevollen « ,traae zu Gent im vorigen Jahre begegnet unb nie in vorhinein widerlegt, ihnen jtbenfaU« dir Jznibt abgebrochen. Die Hauptstellen dieses Vortrages, welche man. Discussions-Gallapfel bie Beize benehmen, mögen 8* -ine Stelle finbtn. * Wir erklären baS durch Schulsparkassen in* «rlerte Sparfhstem als ein Mittel der Erziehung, a?,0 ,intn Hebel ber Moral. Die Schule hat nicht nur zu unterrichten, sie t auch bie Kinder zu erziehen. Dies gilt vor allem für die Äinbtr der Armen, btnn diese haben im Schöße ber Familie auf wenig Erziehung zu rechnen, weil, traurig aber wahr, bei der Armuth feine Erziehung besteht, namentlich in den Familien der Fabrikarbeiter. Der Vater, nicht selten auch die Mutier, begeben sich zeitlich früh zur Arbeit, bevor das Kind feine Lagerstätte verlassen hat. Das arme Kind sieht seine Eltern nur einige Minuten während des Mittagessens unb selbst ba nicht immer, denn die Mutter trägt dem Vater das Essen zu, ohne des «indes zu gedenken. Es gibt Kinder, die gegen Abend aus der Schule zurückkehrenb, selbst ba ihre Eltern nicht antreffen, bie baher eigentlich kein Heim haben. Den kalten Ofen mtibenb, schlenbern sie an frostigen Wintertagen in ben Straßen herum, insofern sie nicht ein mitleibiger Nachbar im warmen Zimmer sich erholen läßt. Des Sonntags treffen so kleine Vagabunden noch am sichersten mit ben Eltern zusammen. Wollen Sie wissen, worin die gewöhnliche Sonntageerziehung besteht? Die Eltern nehmen ihre Äinbtr in baS WirthS-1 ha>'S mit unb verbringen ba bie halbe Nacht. DaS Kinb kehrt betäubt unb krank nach Haust zurück I unb verkriecht sich in fein Lager! Braucht man da erst beizufügen, daß die Kinder auf diese Art vertiert und nicht erzogen werden? Wir haben ba® Hebel grell geschilbert, aber das Uebel besteht. Wenn bie Eltern unwissenb unb ungebildet sind, wie können sie ihren Kindern eine Erziehung geben, die sie selbst nicht besitzen? Die nöthige Erziehung muß demnach derlei Kindern in der Schule zutheil werden. Eine der ersten Aufgaben der Erziehung bleibt es immer, dem Kinde Sparsamkeitssinn einzuimpfen. Gewöhnt man es an Sparsamkeit, so schützt man es vor Armuth und den sich aus derselben entwickelnden Uebeln. Dadurch sichert man feine Zufriedenheit. Wahre Zufriedenheit aber gibt es nur im Schöße der Familie; eine gute Familie kann dagegen ohne Sparsamkeit unb Mäßigkeitssinn nicht bestehen. Ohne Familien ■Zusammengehörigkeit gibt es weder Wohlsein noch Moral. Darum ist es noth» wendig und ersprießlich, den Sparsamkeilsstnn vorerst in den Volksschulen einzuführen. Man täusche sich nicht! es handelt sich nicht blos darum, die Kinder wöchentlich einige Kreuzer ersparen zu machen. Die Sparsamkeit ist vielmehr, wie man sagt, ein Mittel zur Erziehung. und Jndustrieerzeugniffe ist schon feit Jahren der art niedrig und so geringen Schwankungen unter worsett, daß es von keinem entscheidenden Einfluß mehr auf unseren internationalen Verkehr ist. Der gegenseitige Warenaustausch wird eben nicht in Banknoten oder Silbergulden, sondern mit Wechseln beglichen und trotz niedrigem Silberagio notiert London im Kurszettel 13*50, Paris 44-90, Frank surt und Hamburg 55 50 u. s. w., d. H. wenn auch da« Silberagio ganz verschwunden sein wird, bleiht das hohe Goldagio und der Ueberschuß der gegenseitigen Forderungen wird in Gold berichtigt. Eine gründliche Valutaregulierung Hieße dem nach Uebergang zur Goldwährung, was wieder nur mit einer enormen Anleihe und entsprechender Er Höhung der Steuern möglich wäre. Aber auch dann würde es schwer halten, das Edelmetall in den Kellern der Bank und in ungehemmtem Kurse im Lande zu behalten, so lange wir nicht nur in vielen Zweigen unseres Verbrauches an das Ausland angewiesen find, sondern auch alljährlich enorme Summen für die Zinsen unserer Ellenbahnpapiere und insbesondere für unsere Staatsschuld nach Deutschland, Holland und England abfließen. tSchluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 23. Oktober. Inland. Bon den Gegenständen, die im Abgeordnetenhause zunächst zur Verhandlung gelangen werden, sind das Fischereigesetz, sowie der Wldauer'sche Antrag über die Abänderung des SchulaufsichtSgesetze- hervorzuheben. Das Fischereigesetz begegnet einer lebhaften Opposition. Der Club der Linken ist gegen, der Fonschrittsclub für die Genehmigung der Vorlage. Da die Polen und die Rechtspartei das Gesetz, und zwar deshalb perhorre«. eieren, weil es angeblich in die Competenz der „Königreiche und Länder" und nicht in die des .Reiches gehöre, so ist seine Annahme zweifelhaft. Auf der Tagesordnung der vorgestrigen Sitzung hes Abgeordnetenhauses standen Ergänzung«-wählen in die verschiedenen Ausschüsse, ferner Berichte des Steuerreformausschusses über zwei Anträge wegen Abänderung des Grundsteuergesctzcs. Von den sieben tiroler ultramontanen Abgeordneten waren bereits G reut er und Graf anwesend. Letzterer leistete die Angelobung, ebenso Abgeordneter Skene, der seinen Sitz im Centrum einnahm. Die verfassungstreuen Abgeordneten Hatten sich dahin geeinigt, Herrn Skene in den Budget- und in den Steuerreformausschuß zu wählen. Da« schon von Dr. Bauhaus versprochene und seinerzeit mit Sehnsucht erwartete Eisenbahn-Programm dürfte binnen kurzem dem Abgeordneten-Haufe vom HandelSminister vorgelegt werden. Die Arbeit ist im Handelsministerium beendet, bedarf allen maßvoll Denkenden unterstützt werde. DaS ist jedoch noch der Genehmigung durch den Minister raih und in letzter Linie durch den Kaiser. Sobald diese erfolgt ist, will Herr v. Chlumecky das Programm vor dem Abgeordnetenhaus entwickeln. Die Ernennung Tisza's zum ungarischen Ministerpräsidenten ist vollzogen worden, und zwar unter strenger Beobachtung aller konstitutionellen Formalitäten. Sämmtliche ungarische Minister haben nemlich mit dem Ministerpräsidenten Wenckheim zugleich ihre Demission gegeben, natürlich um unter der Fahne Koloman TiSza'S sofort wieder die Portefeuilles zu übernehmen. Finanzminister Szell bezifferte in der letzten Sitzung des ungarischen Finanzausschusses jenen Theil des Desicits, der auf Grund der Aufstellungen des Ausschusses aus den Anlehensgeldern zu decken sein wird, auf beiläufig 91/* Millionen. Der Finanzminister geht aber hiebei von der Annahme aus, daß sämmtliche Einnahmequellen in dem veranschlagten Ausmaße fließen werden und daß namentlich die von ihm beantragte Steuererhöhung acht Millionen ergeben werde. Der Minister schloß mit der Erklärung, daß, wenn alle jene Besserungen, welche er erwartet, in den nächsten Jahren Eintreten, das Gleichgewicht im Jahre 1880 hergestellt sein werde. Ausland. Der deutsche Bundesraths-Ausschuß für das Verfassungsrecht hat seine Berathungen über drei wiederholt von dem Reichs-tage gefaßte Beschlüsse begonnen Es handelt sich um die mecklenburgische Verfassungsfrage (Gesetzentwurf wegen der Volksvertretung in den BundeS-taalcn), über welche der badische Bevollmächtigte, Minister v. Freydorf, referiert, um den Gesetzentwurf wegen der Diäten der Mitglieder des Reichstages und um den auf Antrag Hoverbecks gefaßten Reichstagsbeschluß wegen Verhaftung eines durch rechtskräftiges Urtheil verurtheilten Abgeordneten. Es ist heute weniger wie je wahrscheinlich, daß eine dieser drei Forderungen des Reichstages die bundeS-räthliche Zustimmung finden wird. In der bairischen Krisis ist die Ent-cheidung erfolgt z König V u d w t g hat den Empfang der Adreßdeputation, überhaupt die Annahme der latriolischen Adresse und die Entlassung des Mini-teriums abgelehnt. Die „Angöb. Allg. Zeitung" veröffentlicht den Wortlaut des Handschreibens, in welchem der König dem Ministerium diesen Entschluß ündgibt. Der Monarch motiviert denselben mit der Stärke der Minorität, welche gegen die Adresse 'timmte und mit dem Rechte der Krone zur freien Wahl ihrer Räthe und er bezeugt dem Ministerium m ferneren daö volle Vertrauen, daß es den inner« Frieden wieder herzustellen imstande sein werde; der König erwartet, daß es in diesem Bestreben von ein vernichtender Schlag für die patriotische Partei und eine deutliche Antwort auf die Adreßdebatte; der König will von den „wahren Baiern", als die sich die Patrioten aufspielten, ein- für allemal uicht-wissen. Wie telegraphisch berichtet, wurde auch dir Vertagung der Kammer bereits ausgesprochen. Inzwischen wird die neue Volkszählung in Deutschland vorgenommen, deren Ergebnis ohne Zweifel eine Vermehrung der Städtebevölkerung aufwei>en wird, die für die künftige Wahlkreis Einteilung wol in Berechnung zu ziehen ist. Es könnte sich dibci leicht eine kleine Majorität für die Regierung Herausstellen. Daß die patriotischen Blätter nun in allen Tonarten dem baierischen Staate das Gradlied singen werden, steht außer Zweifel; eine andere Frage ist, ob die Bischöfe nach der königlichen Vertrauenskundgebung in ihren kecken Angriffen auf das Ministerium fortfahren werden. Das Schriftstück, in welchem der bekannte Senestrey von Regensburg den Cultusminister zum Widerruf seines Vorwurfs der geistlichen Wähler auffordert, übertrifft an Stärke der Ausdrücke die ähnlichen Sendschreiben der Bischöfe von Speyer und Mainz noch weit und wird wol nicht unbeantwortet bleiben. Der Prozeß Arnim ist also in letzter Instanz zu ungunsten des Angeklagten entschieden worden. Eine politische Bedeutung nahm der Fall nicht mehr in Anspruch, da es sich nur mehr um die lediglich für Juristen intereffante Frage handelte, ob diplomatische Schriftstücke Urkunden im Sinne des Gesetzes seien. Wie der zweite Richter, Hit NM auch das von dem Grafen Arnim durch eine Nichtigkeitsbeschwerde angerufene Obertribunal diese Frqge bejaht, die Beschwerde zurückgewiesen und den Angeklagten in die Kosten verurtheilt. Es verbleibt also, wenn nicht Begnadigung von höherer Seile cintritt, bei dem Strafausmaß von neun Monaten Gefängnis, welches von dem Kammergericht seinerzeit ausgesprochen wurde, mit Einrechnung der Untersuchung--Haft. Die Rede Thiers in Arcacho" den ganzen Zorn der reaktionären Organe entfesselt. Insbesondere ist cs der „Moniteur Universel," der sich darüber ärgert, daß Thiers es gewagt hat, die frühere Kammermajorität und den gegenwärtigen Vicepräsidenlen des Cabinet« anzugreifen. Das officiöse Blatt glaubt, die Manifestation von Arcachon sei nicht spontan, sondern arrangiert gewesen und habe nur den Zweck gehabt, für daS Listen Scru-tinium Proselyten zu machen. Der „Moniteur" meint auch, Thiers würde nicht den Muth haben, seine Rebe aus d:r Kammertribüne zu wiederholen, da man ihn sonst leicht daran erinnern könnte, wie er Fortsetzung in der Beilage. Es ist wahr: Das Kind der Volksschule kann nichts erwerben; es kann aber das Geschenkte, zumal das zeitweilige Taschengeld, bei dem ihm das Anrecht der beliebigen Verwendung nicht abzusprechen ist, nach seinem Gefallen verbrauchen. Bon erwachsenen Schülern ist hier nicht die Rede, denn bei solchen liegt nicht selten in der Lectionerlheilung und deren Honorierung der Erwerb und dessen Verwendung«-recht. An Stelle des Erwerbes bei kleinen Kinbern tritt das Recht de« erlaubten Besitzes. Das Recrea-tionSgeld übergeht durch Schenkung der Eltern ober Verwandten in daS freie Eigenthum, sofort in die beliebige Verwendung de« Kindes. DaS Kind kann aber dieses geschenkt erhaltene Geld nur dann als Sparpfennig verwenden, wenn es sich eine Entbehrung auferlegt. Die Opferwillig, feit der Entbehrung eine« Genusses ist aber die Grundlage der moralischen Vollkommenheit. Anderer-feite verhindert die Sparsamkeit unnütze Ausgaben; fie wird zum Gegengift bei eingebildeten Genüssen, zur Stillung der Leidenschaften, welche die Pestbeulen unsere« Jahrhunderts sind. Der redliche Lehrer wird sich nicht darauf beschränken, die Spareinlagen entgegenzunehmen, er wird jede Gelegenheit ergreifen, gegen den Luxu« und gegen die Sucht, die Grenzen seines Stande« zu überschreiten, mit Erfolg zu predigen. Der ge wandte Lehrer leitet au« der Sparsamkeit andere Pflichten ab, welche den Verstand und da« Herz seiner Schüler bilden. Man hat unter anderm auch die Besorgnis ausgesprochen, die Pflege der Sparkaffen erwecke Habsucht, Neid, Heuchelei und Lüge. Die Feinde dieser Institution gehen so weit, zu behaupten, da« Kind spare den Kreuzer von der trockenen Semmel ab, oder gar: Die Sparsamkeit führe zum Diebstahl. Die letzteren Vorwürfe sind so scheelsüchtig, daß man sie gar nicht als ernst nehmen kann. Aber auch die elfteren Auwürfe, wenn gleich hin und wieder nicht ganz unberechtigt, (wo gebe es nicht Auswüchse?) zeigen von Schwarzsucht. Die Begier nach Sparsamkeit könnte unserer An< sicht nach am leichtesten zum Geize führen. Doch was beweist der einzelne Fall gegen die Wohlthai en de« SparsamkeilSsinneS? Wir wären strafbar, wenn wir den Kindern die moralischen Folge« der Spar, samkeit nicht zu Gemüthe führen und begreiflich machen würden. Die Sparsamkeit folgert sich ober au« der christlichen Liebe im weitesten Sinne bei Worte« und werbe wie biese der Gegenstanb der moralischen Belehrungen, welche der Lehrer täglich zu geben Gelegenheit hat. Sobald jedoch die Sparsamkeit als moralische« Element erkannt wird, so gibt es keinen Grund, sie von den Schulen fern zu halten und den Sparkassen entgegenzutreten. In den vielen Ländern, in welchen bereit« Schulsparkaffen bestehen, sind solche nicht nur i« den Schulen eingeführt, wo Schulgelb bezahlt wirb, sondern auch in jenen, wo bie Schulgeldbefreiung vorherrscht. Warum wäre da auch ein Unterschied zu machen? Der Sinn zur Sparsamkeit werde da wie dort gepflegt. Die Erfahrung lehrt, daß die Tugend der Sparsamkeit sowol bei schulgeldpflichti. gen. als bei schulgeldfreien Kindern gedeiht. Wir wollen nur auf eine der höheren Mädchenschulen in Gent Hinweisen. Man hat hier auf Gripi-lage wahrer christli-cher Liebe den Geist der Sparsamkeit gspflanzt und »eredelt. Die jungen Mädchen kaufen von ihrem Taschengelde die nächsten Beklciduogsersordern.ssf, als: üeinwand, Baumwolle, Shilling «• bfl1- Wfb Vellage r«m „Laibacher Tagblatt" «r. 248 vom sr. Ottober 1875. in Jahre 1873 über die Wahlfrage gedacht Hat, Md schließt mit der Bemerkung, daß der ehemalige «rifiW der Republik seinen Einfluß benütze, um ho« La«d aufzuregen und zu beunruhigen. — In tat «uaen de- Herrn Buffet ist somit Thiers ein Aufrührer «ad Verführer des Volkes. Während ThierS' «uSführungen in den Regie-runaskreisen eine so scharfe «erurtheilung erfahren, sb!üet man dort keinen Tadel für die hochverräthe. Kampagne, welche Herr Rauher unter den wn der «genten Buffet» auf C»rsica gegen hiTBerfflffung und gegen die Republik begonnen hat. Tfcr Moniteur" begnügt sich, in diesem Falle zu con» ftiütmi, daß Rouher „mit unerhörter Heftigkeit" ' Parteien losgegangen sei, am wülhendsteu Mit* gegen die Orleanisten, welche, wie er sich au«. UJ»; alle Zugänge zur obersten Gewalt eifersüchtig hielten, ohne darum die Republikaner und SrtiiW«* zu vergessen, ja selbst ohne den Mar-lAril Mac Mahon zu schonen, von dem er nemlich late der Marschall hätte durch sein Verhalten seil St 24 Mai schwere Verantwortlichkeiten auf sich °Thin ' ___ Dafür, daß Rouher selbst de» Staat»-! ^angreift. hat da» Leiborgan Buffets «einen «ue Publikation von Gladstone unter . Italien und feine Sirche" greift das wieder heftig an. Gladstone schildert dir Sbcrrfchoft als von allen Gebrechen belastet und ySL die Wiederherstellung sei unmöglich. Er S * ^taflte" welches der »irche ollem die Leitung ^'kirchlichen Dinge überlasse, als einen radicalen ^L Vmh beatüfit freudig die Forderung der Laien W« d t D°ff°. das alte Mitcollatur ^.krmückzuerhaiten; dieselbe sei hoffentlich ein Bor-Sli einer volksthümlichen Erhebung gleich der ÄtAen don 1843, welche die Begründung einer tz«abhüngtqr«, freien Kirche herbeifuhrtr. «-» Serbien wird einem deutschen Blatte erleben, Sürst Milan betrachte da» Labinet Kal. WnurVS U.berg°..a- Ministerium. Er hätte führten aleich «in conservatioe» Ministerium "" “*£ Sn Wochen würde die- möglich sein berufen, ^netn» bann H„r fttiftif, den 0«« °n der Spitze der G-,ch°fte dft Pforte 19 mö(1)tt Mininer-Prüstdent werden. >» @«bUn, Dom StU* ltt .btnfallfl dir ftttoe Parlii, 6k zu hktzrn ^' still „menen. D„ to(u«K, » 11] „ 6l, wn otr(a»i, b«6 i Jti.rtt Kr 8»lott(l« Rtgknmg |il|t «ipflichl« ™ Vlv, bflfc« die Donaugrenze ganz von Truppen rckblö^n können, weil von Rumänien nicht« zu be. :zr"^rmäb^ vollkommene SSSSnaen Dann werden die Strümpfe, Sack Bekleidung - Söckchen und Kleider an arme Kinder »« *»«•“»»« * 'i- r°, b« i, mon deren wenige erhebender findet. W", »»Sparsamkeit im Geiste christlicher Liebe ^ f« edle Idee, daß wir un» von derselben f» tm‘ „ können und dieselbe allenthalben in tflum ttt schulen verbreitet wissen wollen. ^ » (L Gegner mögen nicht von Utopien fort. N leichtest« Witttcl nicht« durchzusühren ist aji+tt anstreben. ^00«« foqt: der Glqube ebne Berge; wir mtl. ■Kd«»* Liebe ebne sie desgleichen. ' L SchuUparkassey zu gründen, genügt nicht , «^.mofehlung bttfflbe«, «an muß auch auf Xt6®ct oend individuell einwirken und jeden Schüler li*.m man chm * trifft»« her Sparsamkeit klar macht. Die der Spar, gründe un6 wieder entgegmstehendr Gefahr wol-«tote» S leugnen, wir wollen sie aber auch k itLftrieb« wissen. Es gibt eine Menge von welche den Hong zur Sparsamkeit mit den W“' tbtil*n und in den letzteren täglich wach-Bindern * ^ ein Gewinn für den allgemeinen tttzeUto- W sorgen war. Das ist nicht ganz richtig, denn M Widdin stehen zahlreiche türkische Truppen. Aber man kann Rumänien das Lob ertheiUn, daß es sich vorsichtig benahm und keine Lust zeigte, den Slaven der Balkan.Halbinsel das Revolution-gefchäft zu erleichtern. Zur Tagesgeschichte. — Lin kaiserliches Handschreiben gestaltet, daß Ofen den Festungscharakter verliere snb daß die entbehrlichen Gründe und Gebäude sofort ohne Entschädigung, die übrigen aber nach Maßgabe der Berhandinngen mit dem Lrieg-minister. dem ungarischen Finanzminister übergeben werden. Die Befestigung de» Blocksbergs bleibt biedurch unberührt. Dem am 21. d. M. ausgegebenen Ausweise der reichSräthlichen Staatsschulden-Tont rols-Lom» Mission über den Stand der österreichischen konsolidierten und der gemeinsamen schwebenden Staatsschuld am 80. Juli l I entnehmen wir folgende»: Die gesammte konsolidierte Staatsschuld betrug an diesem Tage 2.674.695,800 fl. 52 kr., und zeigt somit im vergleiche zu dem Stande der Staatsschuld am31. Dezember 1874 eine Zunahme von 26.211.825(1. 27 it. Mit Hinzurechnung der schwebenden Schuld der die-seitigen ReichShälfte (Saliuenscheine inbegriffen) von 105.777,367 st 90 kr. stellt sich die Gefammtschuld auf 2.780.473,168 fl. 42 kr., and zeigt im Vergleich zu dem letzten Semestral-Answeis eine Erhöhung um 59.164,879 fl. 42 kr. Die Hauptsumme der Staatsschuld ermittelt fich durch die Hinzurechnung der veranschlagten LapitalsbetrLge für Entschiidigungsrrnten und für die an Baiern jährlich zu leistende Zahlung von 87,500 fl., wonach dieselbe 2.794.780,357 fl. 62'/, kr. beträgt, was eine Zunahme der Schuld seit 31. Dezember v. I. um 59.071,712 fl. 41 kr. zeigt. — OesterreichischerMühlenverband, »m 27. d M. findet die erste Plenarversammlung des österr. MühlenverbandeS im kleinen Saale der Gartenbaugesellschaft in Wien statt. Zn derselben wird Herr R. L. Heller, Müh-lenbefitzer aui Jglau einen Bortraq über „Benützung der motorischen Kraft bei Flüfftn und Strömen für den Mühlenbetrieb mit besonderem Hinweis auf neue Mühlenanlagen in Wien (und auf die Donavvegulier«ng)' halten. Zu den Plenarversammlungen haben auch Nichtmitglieder Zutritt. Die Lheilnahme an dem Verbände ist im erfreulichen Stei gen begriffen. — Der Verband bereitet eine Kundgebung inbetrefs der Zollfrage und des Ausgleiches mit Ungarn vor. waS bei dem Umstande, als der (Betreibe- und Mehloerkehr in beiden Fragen eine große Rolle spielt, von Wichtigkeit ist — Zwei Arbeiter vom Thurme gestürzt. AuS Trieft wird vom 19. d. geschrieben: „(Bestem nach mittags nach 5 Uhr ereignete fich auf der Piazza Grande ein beklagen-werther Unglücksfall, der unter dem Publicum »ine nicht geringe Aufregung hervorrief. Zwei Arbeiter, der Laglöbner Franz MoSca und der Maurer Michael Mtlich, großen Zweck! Derlei Kinder werden unter Anleitung der Eltern und Lehrer ihre Ersparnisse freu big zur Einlage bringen und werden fortan sparen, weil ste die Nützlichkeit und Nothwendigkeit des Spa renS einsehrn. Eine auffallende Erscheinung bleibt es, daß dir Kinder armer Eltern weniger zur Sparsamkeit hin neigen, als reichere Schüler. Jene wie diese bringen Sonntag« ihren Gparkrrnzer zur Schule, doch ent äußern erste« sich desselben schwerer. Die Kinder der Armen würden sammt ihren Eltern dann auch sparen, wenn fit den Geist der Sparsamkeit hätte«. Entwickeln wir angelegentlich den Geist der Sparsamkeit und wir werden die Pfandhäuser leeren helfen; da« Elend wird seltener, die Familienzusrie denheit häufiger werden. So lautet der Hauptinhalt von Laurent# Grund sätzen über die Errichtung der Schuksparkaffen. Im übrigen wolle sein schöner Vortrag über diesen »ich tigen Gegenstand, in seiner zweiten, zu Brüssel er fchienenen Auflage ebenso gewürdiget werden, wie die dieefälligrn auf derselben Grundlage ruhenden Auslassungen de» Dr. John, welche im „Laibacher Tagblatte" auch eingehende Erörterung gefunden haben J. 8 welche auf dem noch unvollendete» thww de< wuettÄB-mctpalpalastes beschäftigt waren, stürzte« gleichzeitig von einer Hvhe von mehr als 15 Klaftern eef» Straßenpflaster herab. Michael Milich blieb sofort tobt, während Kran, Mosca in der Apotheke Prendini, wohin man den Schwer-verwundeten schleunigst übertragen hatte, nach wenigen Minuten verschied. Wir erinnern daran, daß im «eigen Jahre bei Demolierung des alten Gebäudes zwei Arbeiter beu Tod fanden; der Ban des neuen MunicipalpalafdeS hat daher nun schon vier Menschenleben gefordert." — Der HauShaltdeS armen „Gefangene« im Vatikan« besteht aus 637 Personen, zu deren vornehmsten Lardinal Antonelli, der Major Domo, der PrS-fident der Kammer, der Sroß-Almofenier, der Srcretär, der Hanshofmeister, der Gouverneur, General Kanzler und fünf Kammerherren gehören. Zwanzig Personen find im Sekretariat, 15 in der Palastverwaltung und 8 in der geheimen Druckerei angestellt. Der Papst hat einen Kamme« junker und sechs Leibdiener. Die apostolische Kammer ist aus einem Präsidenten, 28 Sourieren, 3 Domestike« und 3 Ordonnanzen zusammengesetzt. Lardinal Anwuelli und der General Kanzler haben ein Gefolge von bloS 48 Personen, während die Schweizergarbe unb die päpstliche Gendarmerie zusammen 200 Mann stark find. Wie man steht — für den Gefangenen im Vatikan ein ganz anständiger Haushalt. LhristuS unb die Apostel sollen betannttich unter etwa« bescheideneren Verhältnissen aus Erden gewandelt habe». -Victor Hugo «18 Verehrer Deutschlands. Victor Hugo ist bekanntlich ein fürchterlicher Deutschenfreffer vor dem Herrn nnb wird nicht mttbt, bie hirnverbranntesten Phrasen aus Deutschlaub auSzuspeien. »der es gab eine Zeit, wo er es ganz absonderlich verehrte, wie folgenber in btt „«egenwart" aus Dero „Phönix, Früh-lingszeitung für Deutschland" vom Jahre 1836 abgtbnuftei Brief Victor Hugo'S an beit Uedersetzer und Herausgeber feiner „sämmtlichen Werke", I. D. SauerlSnder in Frankfurt, zeigt: „Ich bin entzückt," schreibt Victor Hugo, „daß Sie Deutschland eine ordentliche «nd vollständige U*«< setzung geben. Deutschlanb ist eint» der Länder, von bene« ich den lebendigsten Glauben hege, daß meine (Bebauten dort »eilig begriffen werben. 6» ist eine Nation von tiefe, eine edle «affe von Denkern, rS ist ei« Land, wo all«« ernst und infolge deffen alles groß ist. Ich liebe HearSreich eit mtine Mutter; ich liebe Deutschland wie meine Großmutter. Wenn ich nicht Franzose wäre, möchte ich Deutscher sein."... Local- und Provinzial-Augelegenheüm' — (Verlosung der GrundentlastnngS-obligationen. ) Um 30. Oktober l. I, vormittag» 10 Uhr, findet die vierzigste Verlosung der krainische« Grundentlastungsobligationen im hiesigen «nrggebäude im ersten Stock statt. — (Jahrmarkt.) Vom Magistrate der Stabt Laibach wird bekannt gemacht, baß bet Diesjährige fünfte Jahrmarkt am Montag nach Hl. Leopolbi, fohin am 85. November 1875 beginnt. — (Notar für Neif«izl Vom k. k. OberienDt*-gerichte Graz wird bekannt gemacht, daß Franz Erhouni, als zufolge M Justiz - Ministerialerlasse« vom 1. Spril 1875, Z 8963, ernanntet Notar fftr ttetfntz beit Eid am 18. September 1875 abgelegt hat. — (Mufttoerei it..) Die Wahl be» Obmannt», bt« Kassier» nnb brr sieben Aurschußmitglieder deS ntntn M u -fifoereint« wird am Sonntag fttn 24. d. uw 10 Uhr vormittag» im hitfigtn Magistratssaalr vorgenommen »er« den. Alle Musikfreunde, welchen die Errichtung einer stäbuscheu Musikkapelle und emer completeu Muflkschule in Leite* ernstlich am Herzen liegt, woflen fich bei dieser Wehten* semmltmg tinfbtdnt. — (DerDieb dnr» einPsrrd »ertathe«.) Der Fall, baß ein Dieb durch d«S von ihm gestohleoe Pferd verrathen wurde, ereignete fich vor kurzem im benachbarten Oberschischka. Dort war vorige Woche einem Besitzer in der Nacht daS Pferd anS dem Stalle gestohlen motten, oh« baß er ehtr Spur von dem Thäter aufzustnde« ««Mochte. Während er st» mm nach Laibach begeben hatte, am eie andere» Pferd z« kaufen, fuhr bei seinem Hause in Oter-schischka ein Hübsche« Gefährte vorbei, l» welchem ein Menn und etn Weib faßen. Eber fiehe da. mit einem male bleibt da« «ößlein fiehen unb ist »urch keine Gewalt mehr w#4m zu bringen. Dir Stute teufm zusammen, «an erkennt daS Pferd, das vor kurzem gestohlen worden und das vor dem Hause seines rechtmäßigen Besitzers stehen geblieben war. Jo dem darob entstandenen Zusammenlaus der ganzen Nachbarschaft hatten sich die Inhaber des «esährtes aus dem Staude gemacht. Mau brachte später in Ersahrung, daß der Dieb das Pferd in Mannsburg um 8 Gulden verkauft hatte. Der Dieb soll dasselbe schlecht beleumundete Individuum sein, da« sich unlängst vor dem Schwurgerichte wegen des Verbrechens der schweren körperlichen Beschädigung zu verantworten hatte, aber nicht erschienen war. — (LinMilitärconcert) findet morgen abends im «SlaSs»lon der Lafinorestauration statt. ~r lTodtschlag.) Aus O verkram wird uns unterm 18. 6. wieder ein Todtschlag berichtet: Am 18. d. srüh wurde ärmlich ein Bauernbursche in Breg bei Duplah, Ver.-Bez. Neu-marktl, bei einer Rauserei derart schwer verwundet, daß er heute seinen Geist aufgab. Die Rauferei entstand bei Gelegenheit einer Leichenwache, wie solche leider noch hier im Gebrauche sind. Während der Todte nemlich auf der Bahre liegt, kommen die Nachbarn im Todttnhause zusammen, angeblich um selben zu bewachen, grbßlentheils jedoch nur deS Schnapses halber, welcher ihnen bei einem solchen Anlässe stets kredenzt wird. Dieser Unfug hätte schon längst behördlich abgeschafit werden sollen. Die Behörden mögen alle ihnen zu Gebote stehenden strengen Maßregeln ergreifen gegen daS nächtliche Schwärmen und die Gemeinden hierin unterstützen, daß doch dieser Rohheit ein Ziel gesetzt wird. Die Branntweinsteuer wäre am Platze, in welcher Beziehung unsere Abgeordneten auch wirken könnten. Am 22. 6. wurden die betheiligten Lhäter durch die k. k. Gendarmerie eingebracht. Die zwei Hauptthäter beim letzthin berichteten Excefse in Keistriz bei Neurnarktl haben sich am 21. d.M. abends selbst dem Gerichte gestellt. Der arme verwundete liegt unter furchtbaren Leiden darnieder, von einem Auskommen ist keine Rede. —(Bon den Reichsrathsabgeordneten auS K r a i n) gehört Dr. S n p p a n dem Budgetausschuffe an. Bei der am 21. d. abgehaltenen ersten Sitzung dieses Ausschusses wurde die Benheilnng der einzelnen Referate potgenommen. Zum Kapitel VIII „Ministerium für EultuS und Unterricht" wurde das Referat über die erste Ablhei lung: Lentralauslagen und Einnahme» des genannten Ministeriums dem Abg. Dr. Suppan zugewiesen. — (Kein Subventionsbeitrag für den deelfotgillerud.) In dem Staatsvorauschlage für 1876 ist kein Subventionsbeitrag für den armenLurat-(lern« eingestellt; aber auch eine Post zur Ausbesserung der (Songrua fehlt in der Bedeckung. Dieser Umstand findet seine Erklärung in folgendem Passus der Budgetvorlage: „Dos Ergebnis der Pfründensteuer konnte in der Borlage noch nicht zum Ausdrucke gebracht werden, weil die Ve-mtffutig derselben durch die politischen Behörden zur Zeit de» Abschlusses deS BoranschlageS noch nicht vollständig durch-geführt war. Das Ergebnis derselben wird in einer besonderen Borlage, gleichzeitig mit den Anträgen zur Regelung der Cungrua, nachgetragen werden." — (Besteuerung der geistlichen Psrün -d e ii.) ES ist in vielen Fällen von Rekursen gegen die Bemessung der ReligivnSfonds-Beitiäge wahrgenommen worden, daß die Recurrenten die Motive der Bemessung nicht kennen, dieselben vielmehr erst aus der Entscheidung über den Recur» vollständig erfahren. Da anzunebmen ist, daß bei genauerer Kenntnis der Motive der Bemessung die Be fchwerdesübrung in vielen Fällen unterbleiben würde, so hat der Minister für Kultus und Unterricht wie folgt verfügt: 1. In allen Fällen, in denen zum Zwecke der Bemessung deS ReiigionSsondS-BeiiragS eine neue Datierung, sei eS der Einnahmen und Ausgaben zum Behuse der Berechnung der Lompetenz nach § 4 der Verordnung vom 26. März d. I , fei e* einzelner Bei mögen»beflandtheile zum Behnfe der Feststellung oder Aenderung der Ziffer deS Beitrag« nach den 66 2 und ti4 derselben Verordnung, ßattgtsupden hat, hat die LandeSbehVide, wenn sie die Bemessung de» Beitrag« aus eine von der Folierung abweichende Annahme gründet, in einer Anmerkung zu dem >jahluiig«ausirage d«S betreffende Motiv der Bemessung anzuiühren 2. In allen anderen BemessungSsällen hat die l'onbcSbchötbe, wenn aus de» eiugeblochten Recurse die Utilenntni* der Motive der Bemessung erhellt, diesen Recurs al« Vorstellung zu behandeln und der rekurrierenden Partei zunächst die Motive der Bemessung unter neuerlicher Freilassung der gesetzlichen RekurSsrisi hinauszugeben. 3. In letzterer Weise ist auch in jenen noch anhängigen RecurSsällen vvrzngehen, wo eine neue Folierung stattgefunden hat, die Bemessung des Re-ligionssonds-BeiiragS aber erfolgt ist, ohne daß die Partei in der oben vvrgeschriebenen Weise von den Motiven der Bemessung Kenntnis erlangt hat. P. (Theater.) Es darf die Direktion nicht Wunder nehmen, daß stch das Publicum, namentlich zu Beginn der Saison, durch Reprisen und noch dazu von veralteten Stücken, nicht ongezogen fühlt und daß sie keine vollen Häuser zu erzielen vermag, umsomehr, wenn sie mit einem zweiten ungünstigen Factor, dem schlechten Wetter zu kämpfen hat, und so wurde Dinstag: „Stradella," Donnerstag: „Schöne Helena" und gestern: „Margarethel und Fäustling" vor schwach besuchtem Hause zur Aufführung gebracht. Die Leistung Hrn. N e n d o l d t s als „Stradella" ist von der ersten Aufführung bestens bekannt und wir bemerken nur, daß derselbe auch diesmal prächtig bei Stimme war. Die vom erstenmale abweichende Besetzung,der Partie des „Bassi" mit Hrn. Rubo behagte uns nicht, denn derselbe vermag die etwas mangelhafte Schulung nicht zu verbergen, seine Stimme scheint uns noch zu wenig modulationssähig und eignet sich außerdem sein tiockenes und einförmiges Spiel noch viel zu wenig zu größeren Partien, obgleich demselben nicht jede Fähigkeit abzusprechen ist. Hingegen gefiel uns Hr. Reichmannin der Partie des „Malvvlio" recht gut, und zeigte viel Beruf für ähnliche Partien. Frl. Zinn, betg (Leonote) schien uns nicht so gut disponiert wie das erstemal — oder sollte das Fräulein in ihrem Streben bereits wieder nachgelassen haben ? Wäre dies der Fall, so könnten wir ihr bei uns nicht mehr viel Glück prophezeien. Die Herren Neudoldt und Reichmann ernteten für ihre Leistungen wolverdienten Beifall, an dem theilzunehmen auch Herr Schimmer (Barbarin») berechtigt war, da stch derselbe mit seinen Partien namentlich in letzterer Zeit viel Mühe zu nehmen scheint. — Am Donnerstag gab man „Schöne Helena" und war die Aufführung anerkennenswertl|. Das Publicum ergötzte sich an der hübschen Operette, die das erstemal, dank Frl. Zinnberg, keinen Erfolg erzielen konnte; und was Fron P o u l tn a n n betrisst, jo hat sie sich bereits unverkennbar die allgemeine Gunst erworben und errang mit ihrer „Helena" entschiedenen Erfolg. Sie fang und spielte aber auch allerliebst und entwickelte im Gesänge ebensoviel Routine, als im Spiel Lebhaftigkeit und Frische. Auch Hr. Schimmer (Paris) war diesmal gut disponiert, vermöchte er nur Leben in sein Spiel zu bringen. Herr D hallet und Hr. Steinberger versetzten alS „KalchaS" und „MenelonS" das Publicum in die heiterste Laune. — Auch in der gestrigen Gesangsposse „M a r g a r e t h l und Fäustling" von Julius Hopp amüsierte sich das Publicum köstlich, wozu namentlich Frau P a u l m a n n (Mar-garetbl), Herr Thaler (MefeleS) und Herr Steinber» ger (Sieberl) mit ihren lustigen und komischen Späßen beitrugen. Wie cö die Direktion zu verantworten vermag und welche Umstände dieselbe veranlaßt hoben, Frl. Julius in der Partie der Morthe zu beschäftigen, können wir nicht beurteilen, bemerken nur, baß Frl. Julius besser gethon, wenn fie gesprochen statt zu singen versucht hätte. Dte Povtebabaha. Herr Hondelskommerrotb A. 2. Monts* hat in treuer Erfüllung seines in der letzten Sitzung der klagensurter Handelskammer gegebenen versprechen«, die träte der Bahn Ponteba Ubine zum butten malt in Begleitung de» Herrn Ingenieurs v. Rauschens»!« bereist und von Ubmt au« am 16. Oktober ein Schreiben an die Handelskammer geachtet, welche diese wahrhaft patriotische, opferwillige Wirkiamkeit ibreS Mitgliedes mit dem lebhaften Danke ausgenommen bat. Wir entnehmen demselben folgende Stelle: Ich tttaute mir, eine löbliche Kammer inobesondere aufmerksam zu machen, daß die soeben staitgeh.idte Bauvergebung deS zweiten Loses der zweiten Sektion, nemlich der Strecke Ponte-fello-Refiutta über die Absicht der Alt» Italia, die Ponteba-dohn tbemögliu ft der Vollendung entgegen zu führen, kaum einen Zweifel auskommen läßt, einmal, weil w°l nicht angenommen werden kan», die Gesellschaft würde dos schwierige Stück Poniefella-Restutia bauen, wenn sie es nur darauf angelegt bäite, die Pontebabahn als Lackbahn onzuseben, dicsilbe in Pontefello am Eingangspunkte in die Larnia uusluusen zu lassen und fie nicht weiter biS Ponteda fort-zusetzen, welche Meinung stch bisher mit großer Hartnäckig-feit in Kärnten erhält und dann, weil schon in der 5oncef-fionsurkunde vorn 30. Juni 1872 bezüglich der Eröffnung der Lbeilstrecken Bestimmungen enthalten find, die nicht umgangen werden können. Es heißt nemlich im Artikel 6 der Eoncesfiousnrknnde: «Die Loncessionsgesellschast wird ermächtigt, die Strecken Udine-Ospedaletto (Gemoua), Ospe doletto Resiutto »nd Resiutto-Pontebo dem Betrieb zu übergeben." 6« kann daher nur die ganze Section Gemona-Ospedaletto Resiutta, nicht ober das erste Los dieser Sektion, nemlich ®etnona:Pontesella, eröffnet werden und die Gesellschaft ist bemüßiget, um die Station Pontefello (Tolmezzo) eröffnen zu können, die ganze Stetion Gemono-Restutta fertig zn stellen, was sie auch schon im eigenen Interesse thun wird, da ihr sonst die für jeden Kilometer zugesprochene Subvention entgehen würde, die nur je nach den concesftonS-mäßig festgesetzten Stationen Gemona-OSpedalelto. ResiutI» und Ponteba flüssig gemacht wird. Daß die Alta Italia es mit dem Ausbaue der ganzen concefstonierten Linie Udine-Ponteba gegenwärtig sehr ernst nimmt, beweisen ihre weiteren jüngst getroffenen Anordnungen, und zwar wurde die in Restutta bislang stationiert gewesene Jngemeuradtheilung verstärkt und nach Ehiusasvrtr verlegt und hat selbe den Auftrag, die Detaittrocierutifl Resiutto-Ehiusasorte noch vor Eintritt der strengen Jahreszeit zu vollenden, sowie die betiiglicl'en Arbeiten oorzulegen, da noch vor Ablaus dieses Johres das Los Resiutta-Ehiusa forte zur Bauvcrgebung gelangen soll. Eine zweite Ingenieur-Abtheilimg wurde in Dogna stationiert, um die Details des letzten Loses Dogna Ponteba auszuarbeiten, mit de« Auftrag», solche bis längstens kommendes Frühjahr fertig zu bringen, damit im Laufe des Sommers 1876 auch der Bau dieser letzten Strecke in Angriff genommen werden könne. — Bon Ponteba bis Ponte di uiurv läuft die Bahu-trace aus dem rechten User der Fella, übersetzt daselbst mittelst einer 40 Meter hohen Brücke diesen Fluß und geht nun am linken User weiter dis unmittelbar vor Ehiufa-forte, wo fie wieder an da« rechte Ufer zurückkehrt von da ab bis Piani di Porti« zieht sich die Itece immer parallel mit der Tommerzialstroße, so daß sie wie diese bei Ponte per oria die Fella überbrückt, um v.n nun das linke Ufer derselben nicht mehr zu verlassen. Das Bahnniveaa ist durchaus höbet als die Eommerzialstraße gelegt, so daß die kostspieligen Uferversickerungen entfallen, zugleich erklärt sich ober daraus die bedeutende Höhe der Ueberbrückungen. Der brüchigen Felslehne zwischen Ponte di muro und Lhiusa-forte wirb, wie bemerkt, durch Uebersetzuug aus das jenseitige Ufer ansgewichen. Die Anzahl der Tunnels ist zwar keim geringe, jedoch mißt der längste nur 500 Meter. Ueberhaupt ist die Bahnstrecke von Ponttba bis Pontestlla wol eine kostspielige, weil reich an Sauobjecten und Feliarbeiteti, fie setzt jedoch der Technik nicht jene Schwierigkeiten entgegen, wie man fast allgemein angenommen batte, so daß noch der einstimmigen Meinung oller Ingenieure der Alto Italia, die wir zu sprechen Gelegenbeit hotten, f»®"» ”»<6t minder der .technischen Sontrolmgant der Äeztewng es keinem Anstande unterliegt, die Pontebabah« 9anitn Längt nach bis zur österreichischen Grenze mit Ende 1877 dem Betriebe zu übergeben. Wichtig für Viele! In allen Branchen, insbesondere aber bei Bezug der allgemein beliebten Original-Lose rechtfertigt sich das Vertrauen einerseits durch anerkannte Solidität der Finna, andererseits durch den sich hieraus ergebenden enormen Absatz. Von ganz besonderem Glücke begünstigt und durch ihre Pünktlichkeit und Reellität bekannt, wird die Firm* Adolf UauN A- Co. In Hiembur* jedermann besonders und angelegentlichst empfohlen Wiener Vörse vom 22. Oktober. Staatsfonds. Spetc. Rente, ist. Pap. bio. bto. oft. in 6116. »on 186« . . e von ist», ganic t Bon 1860, fftintt. Vrämltni». e. 186* Onmdent.-ObL eicbrntürg. Ungar« ▲ctien. (Inato-Bont . . . irmtenftett . . . Cttoflienbenf . . »«comine-Anflall rftance ■ iBenl . . nanbtllbenf . . . Wationelban! . . Oeft. Banka es ills. Union - Bank . . . Cmtnfbunt . . . «nktitebant. . . , Llfild-Bahn . . , terl l'utwighahn , Half. «It|.-e»b* , (fal|. gi, 3oftf«b . Bteeimtn . . . , 6äbb«bn............ ®tlb 69 40 7* «0 10475 110- 6 117 -1U.S6 78-76 81-60 97 60 <03 60 «76- » 49 60 9,8 - 84H6 78-■«*— l«8’60 167 «74.60 HO-S»| IBatt •-**60 74 1(606 111 117-60 11*60 i*-n 81-76 »7-75 »03- 0 686' S0-16 6 - -»80- 84- 0 «0« n in»-I68--*70 7! 100 M) Pfandbriefe. «Hg. »ft. Bob.-Üttbit bto. tn 31 3....... Mailen, ö. w........ Ung. 8ob.*6rebitanft. Priori tÄU-ObL fttanj 3«sef»-Badu Dtfl. «ordweftlahv Siebenbürger . . . 6taat*babn .... €übb..®«|.|« 600 »r. bto. Bott» Lose. «Mbit > «Oft . . . . . flubolf» - kose .... Weoh». (3Mon.) fluglb. 100 fl. fübb.fl) Vrantf. IOC ®t«rt . pambnrz „ „ ,‘onbon 10 Pfd. Ctctl. Varl« 100 Franc» Münzen. «eil. Wttu.Sttciten M-fjrancMM . . . tut. »affenscheine itbtc «eld Bat' »»•6r.| »M1 89*40 «* 94-60 88-60 »17» »0 7» 68-60 148-1 104-- 161-86 1816 96« 81.N s» t*r- .0*# i»- 1«'# HW 9616 66-66 66 6» Uj 80 44 16 »•«1 »11 in-1/«] 106'- 96» M'W SS» tli» 16 t' VtS 1 i'i ti'h Mli kelr-raPhiicher Lursbericht am 23. Oktober. Papier-Rente 69 60 — Diwer-Bente 74-------------- 1860« «taat« »nlehen 11185 - Canfactten 928. - Credit 804 SV - London 118 60 — eiltet 106—. - «. k. Münz, dutoten 6 41. — H0-gren<6 Stücke 807'/,. — 100 Reicht-mark 66.U0. Gedenktafel aier die am 26. Oktober 1875 ftatifindenvcn Lici-tationen. Stoff. 3 Feilb., Mahor-iii'sche Sieal.. ftteinubel6tu, 8«' Senofetld). — Feilb., Loaar'fche Real., Oberdorf. Planina. — 2. Feilb., tof'sche Real., Martinsbach, BG Planina. 3. Feilb., Brto'icbe Real., Reisniz, BÄ. Reifniz. - 3. Feilb., D°u. aan'tec Real, Altdirnbach, Avelsberg. — 3. Feilb., Babec’fcfcc Real., D°r^«G. Übels betg. — 1- Stllb- Etark'sche Real., Sello bei h Lerst, Möttling. — 1. Stcilb., Spazzapan'sche Rtal Wippach, Wip-hj* — Reasf 3. Feilb., xovak'scde Real., M°sen-kann, SB®. Feistriz. - Reasf. 3 aeiib., SDteremt’itfe Real., 8ttute, m S°istr>z ~ 3 Stilb . Lidmar |d>t Real., »ort, 0®. Wippach.-3- Alb.. Sncelj'sche Wal., Obetsn»°r. 8@ a»Öttling 3. Feilb., 8„i6arStc’fcbelReaL,fioiaif4e, v«. Laas. — 3. Fe Ib., Mer-trl'fche Real., Siichelficilcn, $8 Krainburg. — 3. Feilb., koaär'jche Real.,Verbica.«V. pSrii - Reasf. S Stilb., Lelhar'sit-e Real., femeqe, LIK. Feistriz. — 2. Feilb, ÜtDBel’fdje Real., ©diufcftc, $®. Reisniz. — 2 Feilb., 2>ougan’jche tteal., Sambije, 8®. Feistriz. 2M&cilb;' Malesit'fche Real , Radvvte, 86. Möttling. Witterung. Laibach, 23. Oktober. Regen ununterbrochen, feit gestern bis heute mittag anhaltend, nachmittags einzelne Sonnenblicke, schwacher LW. Wärme: morgens 6 Utir -+- 9 4°, nachmittags 2 Uhi + 12 0» C. (1874 T- 7-0°; 1873 h 12 8» C.) Baro-mtter tat Fallen, 72543 Mm. Das gestrige TageSmittel der Wärme + 9 8®, um 0 5° unter Dem Normale; der gestrige Niederfchlag 40 15 Mm. Regen. Angelommene Fremde am 23. Oktober. Hotel Liavt rsien. Nllvak, Privat; Widerwohl, und Neu-wann, Fabrikant, Gottschee. — Nagy, Glaser, Buchsbaum und Eisenstädter, Reisende, Wien. — v. Waßlet, Privat, Hrastnig. — Reich, Verwalter, Kreutz. — Dr Rcgolo, Innsbruck. — Tomadeso Amalia, Krainburg. -- Seman, Reis., Basel. t>dlci tyiefant Slrnann, Gurkfeld. — Sattel, Kfm., Feld-kirchen. — Vateil, Privat, Villach. — Prafnif und Murzel, Großiaschiz. — Sittich, AdelSberg. Öoiel Europa. Rudolf, Stein. Mohren. Richter, Conditor, Köthen. — Schmidt, llng = stein. — Hamer, Conditor, Graz. — Storz, Conditor, Tübingen. - Pujcfcauntf, Zimmermann, Krainburg. Theater. Heute: Sie Vluthocbzeit oder die Bartholomäusnacht. Trauerspiel in 4 Acten von A. Lindner. W eisse Lebens-Essen« von Apotheker luliu* SAmd«, Feuerbach:Stuttgart. Das hefte und rationellste aller Magenmittel. — Bei einem Krankheitsfall in meiner Familie habe ich mich von der roonderltäligen Wirksamkeit Ihrer „weißen Lebens-Essenz-bei Magenteidcn überzeugt rc. rc. Geißelhardt. Schultheiß Kock— pr. Flasche 60 kr. in der Apotheke zur „heiligen Dreifaltigkeit" in Möttling. 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W. 8 Gewinnt Stm# 15000 9 Gewinne „ 13000 lOOOO 6000 4800 4000 3000 3400 1900 1500 1300 •tc. eie. 12 Gewinne 86 Gewinne 5 Gewinne 40 Gewinne 1 Gewinn 204 Gewinnt 4 Gewinne 1 Gewinn 412 Gewinne 9 * Sr . V " v btr Zichua, erster (Stoffe ver,enden wir «sgen Sin. - «»>«- -_______________________ Hebern Theilnehver werben uoe nn» bie mit dem -en verlegenen #rl*lnalloeee yjtet Beifugn« DH anitltchen *«- KÄÄj’HÄ'S L ,«„-hlu« k« tikws* «M-jl'r»—I BufttSge für bie erste PJ® I — _ 8in|«it)ung be» »rttagrt ober unter Veft» I 9n Nachnahme nehmen wir entgMen | M ß» man beliebe fich baldigst »"d direkt jo »oiden an Da» Berlrauen. welche» fiq diese 8oeft (o tafH «neotbm habe». 186t Bit» bedeutende Austrqg« erwarten, solche werden tt» zu den tfttn* sten Bestellungen eelhe* nx-h den entferntesten 6egenden »mm* Mk *n k> in wirksameres und besseres Mittel, als die iahn-Plombe von bcm k. k. Hoszahuarzt Di-. «T. G. 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In der Ueberzeugung, daß alleö Wesehene sich am besten empfehlen wird, erspart sich jede weitere «npre»nng Ä. Fischer. .«uiidschaftsplatz Nr. 222, Laibach. (630) 2-2 e re et X“ -* 66 - SV i 20- und 25 kr.-Waren-Bazar Druck Don Jg. v. «Itinmagt * Ked. «amdcrg. tierlefltr Dttemor «amberg. Für Bit iltctactiun verantwortlich: Franz Spitaler.