chlW»M« ?r«I» oin 1 so as. I«»»rg>ng er«ei«Int RiöeksnMek In ^»fsbof »!«d«nm«s «k»es>Il«iNlek ^ont»A»-/^u»g>dO 8eks!stl«!tung, V»r«»!tung un«pk«»n Int«surd»n ^s. 24. vriOiliekO» t»t »l»t« ttvelk^oslo b«izul»g«iu u s,m»t»g. «,«n 12. iSni»«? ,S2S ln»«r»t«n- «. In »luftlisv, ul. 4 tV»sv«ttung) vs?uz,p.si««: ^bkol«,. mon-tl. 23 0tn. -ustsllsn 24 Vi.-,, «jure', Po5< mons« 23 0in, .'i«llich ist, naher auf sie einzugehen. Ueber-dies, was in den Heidenkriegen an Furchtbarkeiten begangen wurde, wurde von uns nachgemacht und ihre (Kreuel sind noch über troffen worden." Soviel sei über Erasnms gesagt, der sei-M' zahlreichen (Erfahrungen aus den Kriegen seiner Zeit smnmeln tonnte. Jedenfalls lann er in die Reihe der modernen Pazi' sisten gestellt werden. Die Sck-recken deS Krieges wuchsen gleichsam mit den.Fortschritten der Zeit. ES ist nicht allein das Morden, daS in Betracht gezogen werben niuß, sondern die absichtliche und offene Lüge, ohne die kein moderner Krieg geführt werden kann. Während dl's Weltkrieges beha-upteete eine Mutter, .sie sei bereit, den Leib ihres Sohnes fitr diese Sache, nicht aber seine Seele zu opfern. Vraucbt man sich daher zu wundern, das; ein so bedeutender (General, wie der Herzog von Wellington, erklarte, man könne unmöglich christliche Gebote zur Recht sortigung des Krieges anführen. General Maurice berichtet uns, das; Robert C. Lee, kurz vor . seinem Ende, s^) den Ansichten des Herzogs von Wellington ange« schlössen habe und ebenfalls erklärte, den Krieg umiiöglich mit dem Geist deS Evan-jzelismus vereinigen zu kjjnnen. „Für meine Person", schrieb er, „gibt es nichts Wundervolleres als die Freuden und Annehmlichkeiten des Zivilleben? und muß "UN zu spcit erkennen, daß ich den besten Teil meines Lebens vergeudet habe." Ich bin geneigt, Wellington und Lee l^lcichfalts in die Reihen der Pazififk^n zu Ahlen. Selbst Napoleon sollte theoretisch zu ihnen zählen, denn stellte er nicht ^ie Behauptung auf?: „Krieg ist ein Ana-khronislmus. Einst »verden die Siege ohne ötanoilen und ohne P«iizonette gewonnen 'l'erden . . . Wer aber dcilnl den Frieden Europas erschüttert, wird den Bürgerkrieg hkranfbeschwi^ren". U-m noch melir Soldaten zu zitieren, sei RO. Wien, 1l. Jänner. In ganz Mitteleuropa herrscht nach eingelangten Meldungen ein grimmiger Winter. In Wien bst die Temperatur seit zwei Tagen im rapiden Sinken begriffen. Heute frühmorgens erreichte sie minn» 2V Grad Sehnliche Meldungen treffen ans Bayern, der Tfl^choflowakei und aus Ungarn ein. In Bayern herrscht eine Durchschnittstemperatur von 24 Grad unter Nitll. Tief gesunken ist die Temperatur auch in Italien. Im Trentino sind sämtliche Flüsse und Bäche zugefroren. Die Temperatur erreichte dort 15 Grad unter Null, was a^S strengster Winter gilt. In den Dolo'niten verzeichnete man S5 Grad unter Rull. An der Adriaküste hat die Kälte etwas nachgelassen. In Trieft registrierte das Ther mometer heute früh S Grad unter Rull, doch macht sich die Tendenz zum neuerlichen Sinken bemerkbar. In BreSela ist starker Schneesall eingetreten. Die Temperatur beträgt dort 1ö, in Turin lv Grad unter Rull. RO. Beograd, lt. Jänner. In Mazedonien herrschten schon seit einigen Tagen gewaltige Schneestürme. Während in der vorige« Woche nur Schnee« verwehungen eingetreten waren, sind jejit durch die Stürme sämtliche Telephon- und Telegraphensäulen umgeworfen oder geknickt worden. Alle Wege und Faljrwege sind derart eingeschneit, daft der Berkehr zwischen den entlegeneren DSrsern vollständig still- gelegt wurde. Gestern hetterte sich der HiM' mel aber aus und es trat eine grimmige Kälte ein. In der Umgebung des GandSak wurden durch die Schneestürme mehrere Häuser eingedrückt und die Dächer sortg-tra gen. Alle schlechteren Lehm- und Holzbauten sind Ruinen, vs entstanden auch FtuerS-brünste, die aber wegen Mangels an Was. ser und mit Rücksicht auf die verschneiten Fahrwege nicht eingedämmt werden konnten. Es hat sich auch schon empsinolicher Mangel an Lebensmitteln eingestellt, dem die BeHürden zwar mit den versiigbaren Mitteln zu steuern trachten, doch werden Ihnen hiedei mit Rücksicht aus die verwehte» Kommunikationen grosse Schwierigleiten in den Weg gestellt. General ^ivkovi^ Wer das neue Regime Di^ Mittagkausgabe der „Novo sti" oer l^ffentlicht nachstehende Depesche: London, N. Jänner. Der K^orrespondent des „Da!-l y Cxpreh" bcitte eine Unterredung mit dem neuen jugoslawischen Minifterpräsid^'n-ten General 7. ivkoviö. Auf die Frage, ob das gegenwärtige Regime als ständige Negierungsreform gedacht sei "oder ob »'S eine Art militärischer oder faschistischer Diktatur darstelle, erklärte General ^ivko-v!6: „Ich mufj d'e Fraqe negativ beantworten. Ich trage meine alte Uniform, nnd da ich auf^erdem dem König im Falle der Notwendigkeit diene, bin ich son^t nichts ofS Offizier. Dann, wenn me'ne Mission er-slillt sein wird wird anch das parl'^menta-tische Regime wiederkehren. Das aeniigt, NM alle Zweifel in den Wind zu schlagen. Der klZni«» b^r^ef ^n d^e ne^e Akeqiernna diejenigen Persönlichkeiten, die sein persönliches Pertranrn ge^'ie^'en nnd außerdem einen mak''ll'^sen politi^'^^n Nns be^s»en. Die Tatsache, baf; der P? std?nt deS M'nister- NO. Zagreb, tt. Jänner. rates ein Offizier ist, bedeutet noch nicht, daß es sich hier um ein militärisches Regi. me handelt. Ms Soldat habe ich nie einer Partei angehört und so uelMe ich jetzt eine Überparteilie!^ Position ein. Die faschistische Verfassung räumt einer Partei die Herrschaft über alle anderen ein. Ich bin aber der Fiihrer eines Kabinetts von Vertretern aller Parteien, woraus folgt, das; eS sich um kein faschistisches Regime handelt. Was der K'jnig getan hat, geschah nur gemäß einer Forderung, die alle Parteien schon vor einen! Iobre ausgestellt haben. Sie verlangten, der König möge einen entschlossenen Schritt tun. Die'en Schritt hat der König nun getan. Das Echo in den Reihen der Serben, Kroaten und Slowenen hat im Hinblick auf die Gleichmütigkeit einfach Über rafcht. Die neue Regierung wird überall gerecht vorgehen und die früheren Uebelstän-de, so weit eS geht. abzus<^fsen trachten. D^s bedeutet sür die Regierung viel TäNg-keit." hier Feldmarlk-^'-all Sir Wiliam Robert s o n erwähnt, der den modernen Krieg als eine schrankenlose Vestialität bezeichnete. lDen persi^nlicken Geständnissen zufolge, zählt sich auch General S ch i> n a i ch zu > ^n ?^vsisten. „Ich schulde hier eine (Erklärung", sagte er, ..für meine von Grund !mrf geänderte (sinstnl^i'ng. Ich war 37 Jahre mit Leib und Seele Soldat. In srühe-iren Zeiten ivar der S-^ldatenberuf ritter-Ilich", nnd den lehten .ssrieg analysierend, fuit er s'inzu: „Die-^ b^t a'l^'.'r mit Ritter-lich'eit nichts mehr zu tuqi — es ist bestialisch". Noch weitere Soldaten-Ansspriiche, wie die eben ernxihnten, anführen, würde dem Gesagten keinen stärkeren Nachdruck ver leihen. Wolter kommt es, das; sich die Menschen noch imnter mit soli^'er Neber^^engnng in j^riege einlassen? Der (^' 'nd liegt in den? furchtbaren, fatalistischen Glauben, dl's; her slrieg e'ne Ns'twendik'keit sei, so bestia-Psch, verlogen und unehrenhaft er auch sein nlag. U.nl nun über die Aufgabe der Staatsmän ner zu sprechen, die darin besteht, die Wahr-lieit und Weisheit der Aenszernngen der er" ^äl^-2'^0, 7,eSir 105, Baugesellschaft 56, Trifailer 480. ^ Holzmarkt: Tendenz unverändert. Abschluß 5 Waggons und zwar 2 Waggons Brennholz, 2 Waggons Bretter und 1 Miggon Nnß-klötze. An die V T Abonnenten! Um eventuellen Mißverständnissen vorsM-beugen, nmchen wir nochmals darauf aufmerksam, daß ab Neujahr da? Abonnement für den Bezug der „Marburger Zeitung" samt der Montagsausgabe 23 (20-^3) Dinar beträgt. Mit der Zustellung inS.HauS erhöht sich die Bezugsgebühr um einen Dinar un-d beträgt somit 24 Dinar. Die Verwaltung der „Marb. Zeitung^. M-MStt «llMiltt II» TlimNag, dcn I?> J>?ii»tr Tie nste plitislhe Hartti Nsgckst Die „Vravda" ßeM dle AufISW«a der Muftlmanenvartei. der SZowmifOen Dolksvartel, der Kkvottfche» DoN, 10. Jänner. In hiesigen Kreisen herrscht die Ansicht vor, doch in Kroatien als die beiden ersten politischen Parteien die Kroatische Rechtspartei und die Kroatische Föderalistische Bauernpartei (Trnmbis-Partei) aufgelöst werden würden, und zwar wegen ihres Stemmescharakters. neral-Ingenieur ernannt. Nach dem Zusam menbruche leiteke ^reik>srr v. Ekoda vo'i Wien aus seine Güter. Er verbrauchte x «l längere Zeit am ^emmerin^, wo er nun im Alter von'51 Jahren flcftorben ist. Die KaNtwtllk in Äugostaw rn Aus L j uHlj a n a wird ll>. d. berichttt: Teit Sonntag ist ein ständlgc^ Tiuki'n der Temperatur zu beobachten. Im ganzen Staat herrscht seit drei Tage» s^ros'.e Ltälk, die scheinbar heute ihren Hiihepunkt cv reicht hat. Hier betrua die Temperatur Heu« te früh 25 (vrad unter Auch in allen tibri^ien Städten ist die Temperatur stark ssesunlen. Ein'' Au'?na!l?lne bildet nur d:?-^Küstenland, wa die Tfinp?ratnr erst gesieri, ! unter Null s^esunten isl. T!e c^rö^te ^tält' .'herrscht tu Mittelkroaiien, Zlomenie?i und in der Lika. An der Spille stehen Ljublji^. na mit W Grad und Karlov^c tt?it L4 Mad, dann folgen Osijek mit 1v und Zagreb mit 16 Ärad unter Null. In wurden heute früh 12 <^rad unter Null verzeichnet. Die KrebsMe KrankbeitSerreger? Me Forschungen de« «ovenl>agener Arzie« Slsch»r Berlin, 9. Jänner. Der vor drei Iahren an das »kaiser-Wil^ Heim-Institut für Biologie berufene Kopen-hagcner Arzt Albert F i s 6) e r sprach heule abend in einem interessanten Portrag lllber die Ergebnisse seiner Krebsforschungen. Er ist AU deui Ergebnis gekomnttn, das; eS kein e n spezifischer Erreger des Krebses gibt. Man könnte vielmehr die K r e b s-ftc tte s e l b st als Erreger dcr Ärebs« erkrankung bezeichnen, sie ist eine wenig widerstandsfähige Zelle von lurzer Lebensdauer, Hot einen veränderten Energiestoff--Wechsel und vevinag Eiweiß zu spalten und Zellen aufzuliisen. (^egenulber uormatcu Zel len ist sie anspruchsloser hinsichtlich der Nah rung, sie kann zum Beispiel ihre Zellensuü» stanz ans Blutserum aufbauen, das für normale Zellen nicht ausreichend ist. Wir sind heute imstande, führte Dr. Fischer aus, Krebszellen genau wie normale Zellen oder wie Bakterien in Kulturen zu züchten lmd ihre Lebensweise zu studieren. Dabei hat sich ergeben, daß die Krebszellen in den 5l^llturen <Äe No^malzellen überwu--ck)ern. Aus dieser Eigentüimlichkeit der Ernährung der Krebszellen läßt sich das schran kenlose Wochstum der Krebsgeschwulst im 5i'örper erklären. Während im Körper die vcrs6)iedenen Gewebcarten niehr cder weniger gemischt sind, kann ntMl in der Kultur die ein.;eten A0.5-Zentimeter-Mörser. In Würdigung der Verdienste wurde der Verstorbene zu Beginn des Krieges in den Frei herrenstand erhoben und zum Marine^Ge- Der Äettungskaia og ily2y ivelchen der Verband Deutscher Annonce!?, Expeditionen E. B., B'^rlin TV Mark-grafcnstraße S2, im slufirog..'^ seiner über ganz Teutschland verteilten Mitglieds« Mruken zeitgemäß bearbeitet und ergänz! hat, ist erschienen und liegt uns in einem sehr handlichen, ftattlichen Bande vor. (5r enthält übersichtlich geordnet di-e. ganze deutsche Tages- und Fachpresse, auf insgcs samt«214 Druccseiten verteilt. Beachten?' wert ist u. a. die erstutalige Aufnahme d'r Kalender-Ausgaben für das Jahr 1930. Anschließend folgt die TageS- und .Fach-Presse des europäischen Auslaiides, die wei» tere 74 Druckseiten einnimmt. Wenn man sich näher in den Inhalt des Werkes vertieft, so muß man zur Ueberzeuanng kom' men, daß hier eine wertvolle ?lltfgabe mübe voll, fleißig und erfolgreiä) gelöst ist, cii: lückenloses Bindeglied zwischen Verlegern, Annonceu-EMditienen und Jnserenteil schaffen, ^velck^s dem ZeitnngSinferat seine sieghafte Weiterentir'icklung ebnet. Da sehr viele Berlage in deni Vorhände« nen, umsangreickien A nze i genau hang de^ Verbaudskataloges selbst zum Wotte gegris fen habc?i, um ihrö Orgmtt''ju e^uteru und textlich zu ergänzen, betveist am be« sten, was man sich vom Werbewert der An» zeige verspricht. t. Das demokratische Hauptorgan eingk-stellt. Aehnlich wie die radikale „Samo-nprava" ist auch ilber Beschluß der dem?» Irakischen Parteileitung da? Erscheinen des „O d j e k" eingestellt worden. »NW! , 111tt ' ^ 1I«I > I «S v«r LMtt ßler l.Nß»a SveHiÄloa S2 Noman von Walter Erbse. Copyright by Marie Brüßmann. München. (Rachdruck verboten.) „Sie irren, Miß Svendson. Ich will diese Arbeit tun. Sie wird iwrigens gut bezahlt. Ich kann sie aber jeden Tag einstellen. Das Fahrgeld nach Europa liegt bereit." „War nicht die Rückfahrt in Ihre H-imat ein Teil unseres Vertrages?" rief sie, froh darüber, eine Gelegenheit gefunden zu haben, ihm zu helfen. „A^r der eine Partner kann doch zugunsten des anderen auf irgendeinen Punkt des Vertrages verzichten. Nicht wahr? Ich habe bis jetzt noch gar nicht die Absicht, nach Europa zunlckzufahren. Ich finde hier mehr Sammlung, um mir noch einiges von der Seele abzuwälzen. Ich kann hier ungestön »nalen. Ich bin neunzehn Stuiiden lang an, Tag ein glücklicher Mensch, da nehme ich die fünf Stunlden im Cafti „Wilson" gern init in jbauf." Sie standen vor dem Eingang eines finsteren Hauses. „Da bin ich zu .^use." . Sie wollte ihn festhalten. Sie fühlte ihm gegenüber ihre Schwäche. . „Sie werden nach Roslyn kommen, nicht Wahr? Ich bitte Sie darum!" Er ivar Plötzlich ernst geworden. »Es iväre besser gewesen. >venn Sie sirb und nlir dieses Zusammentreffen erspart hätten. So ist es atich besfer, daß ich nicht nach NoSlyn komme." Lilian hatte seine.Hand ergriffen. „Sie dürfen nnch nicht so abtveisen, Mer-ting. Ich tra^e das Gefühl einer untilgbaren Schuld Ihnen gegenüber in mir. Ich muß darmn kämpfen, daß Sie in meinem Leben nicht spl'.rlos verschwinden." „Waruni deniiltigen Sie sich vor Ulir, Miß Svendsou? Wir waren ja ein Stück Wegs gute Kauleradcn! Gut denn — ich komme nach RoSlyn!" „jkonluien Sie bald!" bat sie. „Sowie es meine Arbeit erlaubt." Sie nickte ihm einen tonlosen Gruß zu. Sie fühlte, daß ihre Beherrschinlg zu Ände war. Sie lief über die Straße zu dem Auto. „Nach Hanse!" rief sie dem Chauffeur zu. Sie wirb?lte die Tür auf. Aufschluchzend sank sie in.d^e weichen Polster. Lilian Svendson wartete. Sie, die kühle Lilian Svendson, deren .Hochmut in der Gesellschaft fast sprichwörtlich war, verlor ihre Beherrschung. Es sang ihr in den Ohren; sie hörte Mertinqs Stimme sai,en: „Weshalb demütigen Sie sij?, Misi Svendson?" Sie saß mit gefalteten Händen, und ihre Augen gingen ins Leere. Ja, sie 'demütigte sich; aber sie emvfand keine Scham. Ein Gefühl der sühe,: Willen-losigkeit, ein Dahintrei^n auf izem Meere der Getmnken ergriff sie. Ihr Stolz zerbrach Ein Erkennen brannte in ihr — trieb ihr das Blut in die Wangen: sie liebte den Mann! Nur die Liebe konnte demütig sein! Schemenhaft stiegen die Beltverber um ihre Gunst vor ihr enchor: Charles Sealsrield, Lord Pineford, di:r englische LegationS-fekretär, Gwrges Baker und w'.e sie alle hießen, die die Launen einer verwi^hn^en Dame steigen und fallen ließ. Lilian lächle verächtlich auf. Aber sie erschauerte, wenn sie dachte, daß eine? non all diesen sie einmal besitzen könnte. Merting! Ein Lächeln lag um ihren Mund, »'in i.'hn süchtiges, verttäumtes Lächeln, als sie den Namen aussprach. Lilian Svendson wartete. Gleichgültig, ohne Interesse, hörte kis Ue Berichte vom Fortschreiten des Schiffbaues. Vaters Sekretär kam mit einer '«Ziste der Gäste, die zu dem alljährlichen gros^:.'l Gc-fellschaftsabend eingeladen werden solliii. Lilian schob die Mappe zurück. „Sie kennen ja unsere Verpflichtimgeu, Steenfortb!" „Der Tag ist Ihnen angenehm, Mi^ Svendson?" ' „Ja, ja! — Sprechen Sie mit den: HauS» Meister über das Arrangement des Festes." Der Sekretär verbeugte sich vevblilfft ulld ging. ' ' ' Lilian saß vor ihrem Schreibtisch, den Kopf in die Hand gestützt. Sie schrieb an Merting.'Sje'hatte^<^ schon oft getan und jedesmal den Brief'^»vied.'r zerrissen. Sie starrte auf den zartduftenden Brii.'^» bogen. Wort für Wort las sie noch einm^il. „Denken Sie an Ihr Versprechen. Kommen Sie nach RoSlyn"! Sie känipfle mit sich. Sic schob den-Bog^i^ in den Uinschlag. Sie sprang auf und nahm den Mantel über. Wie gehetzt eilte fie di^' Straße bis zunl Postanit. Ihre Hand sank matt herab, als sie den Brief in den Kast.'ii geworfen hatte. Lilian stand anl Fenster. Es war noch hell genug draußen, uu? die eleganten Wagen zu erkenneil, die durch das offene Parklor fnhren. Fast lautlos glitten sie über den fei^ nen Kies. Lilian öffnete den Fensterflügels Auf dei^ kahlen Bäumen des Parkes flötete "eine Am< fel; schüchtern noch, a!S wagte sie noch nicht an den aufkeimenden Fri'lhling zu Dauben- (Fortsetzung folgt.) < Zkltuiiä' ??»mm«r II. FIsIca?« OHZ^ssKIc Die städtische Autobu«vdt«r?»hr auf Linie 5 <^uper tzrf^ Tvanche (Rate) dieser Anleihe ist für im ganzen Staat der Betrag von 7b Mil-Komn Dinar bestimmt, aus welchem allen Ghernymmenen aktiven und pensionierten Swatsbediensteten sowie Angehörigen von »»erstorbenen StaatSbediensteten, die den Ge haltsunterschi?d bisher noch nicht erhalten Häven, deren Forderung zurHälfte Usstg gemacht wird, während die restliche jMste aus den weiteren Tvanchen dieser »«leihe flüssig gemacht werden wird. Die R^ftändler ohne Ausnahme sowie d^ Ungehörigen von verstorbenen EtaatS-tßdiettsteien, wÄche diese Unterschiede noch «tcht erhalten haben, werden aufgefordert, die schriftlichen Anmeldungen auf im UmtMatt (Uradni kist) Nr. S74/7S vom 1A. August 1928 abgedruckten Formular unmittelbar der Liquidatur der RechnungSab-Mung der Finanzdirektion in Liubljana, Krekdv trg, spätestens bis 1k. Ulaner «ach-»als zukommen zu lassen, soweit dies nicht bereits im Monat« August 1923 geschehen ist, mit den BchStigungen über die Dienst-auftekkung und Versetzung in den'Ruh«-die w Original und Abschrift den Mttmeldlmgen beizuschlies^en stnd, zu bekrSf-'^jligen. Die Originalbestätigungen werden «ach Einsicht seitens der orwüi^on Liqui-hawr rückerftattet werde«. M a r i b o r, 11. Jänner. Jene Berechtigten, die entweder für ?lch (Ruheständler) oder für den verstorbenen Gtaatsbediensteten aus irgendeinem Orund die nötigen Dokumente nicht mehr besttzzn, wollen sich s o f o r t an jene Behörden, die seinerzeit diese Dokumente ausgestellt hab-n, mit dem Ersuchen um Ausstellung neuer Be »»eisnvittel weisen. Alle Behörden werden ersucht, bezw. der Finanzdire^ttonstasse und allen Steuerämtern wii^d aufgetragen, Interessenten bei Ausfüllung der Anmeldungen dienstfertig und allseitig an die Hand zu gehen. Die Anmeldungsformulare sind in Ljuhljan!^ in der „ULiteljska ttskarna" erhältlich. Mit der Liquidierung und Auszahlung der noch auSstSndigenJnvali-denrenten wird in den nächsten Tagen begonnen. m. Svangeliisches. Sonntn?. d<.'n 1?.. d. M. um 19 Uhr vormittags wird im geheizten Gemeindesaale ein Gemeindegottesdienst stattfinden. Anschließend daran sammelt sich die Schuljustend zum Mndergottesdienst. — Der diesjährige Konfirmandenunterricht wird von Anfang Feber bis Pfingsten in wöchentlich zwei Swnden erteilt werden. Die Mern werden ersucht, ihre Kinder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben und noch nicht konfirlckert worden sind, spätestens bis Ende Jänner in der PfarramtS-kanzlei einschreiben zu lassen. — Freitag, den 11. d. um A) Uhr wird im Gemeindesaale Herr K^rl Stancer einen Vortrag Äber die psvchotechnische Gprachmetho-dik halten. Der Beflich diloseS Vortrages ist jedermann, besonders aber der evwac^enen Jugend zu empfehlen. Eintritt frei. Mn«rt»nnttt 5ci»irkZ- UN«/ /llr /iuna «n6 la »llen ^potdeken u vtoxekien. p»ode u. vkti«cdare ko,len!o« auted K»uef äc Oe. Verlln S>V4S. f»le0« SZl. m. VolksmiiversttAt. Der sehr geschätzte Pianist Anton Trost aus Wien kimdet iür Donnerstag, den 17. d. einen Vortragsabend im Kasinosaale an. Der Künstler befindet sich auf einer Konzertreise durch Jiigosla-Wien und wird u. a. auch in Beograd auftreten. Daß Trost ein wirklich feinsinniger Klavierspieler ist, braucht hier nicht besonders gesagt AU werden, denn es ist noch sein letztes Konzert, das er im Jahre 1927 bei uns absolvier«?, bei allen Besuchern in denkk^r boster Erinnerung. Auch diesmal wird Trost ein ungemein wirkungsvolles Programm zum Vortrag bringen. Der Kartenvorverkauf findet ab Montag bei . Frau B r i ii n i k und Herrn Höfer statt. m. Evidenzhaltung der pensionierten Offiziere. Der Stadtmagistrat teilt mit, daß sich im Sinne einer Zuschrift des hiesigen Mi-litärkreiskommandoS alle im Ruhestande lebenden Offiziere der gewesenen österreichisch-ungarischen Armee mit Ausnahme von Kavallerie- und administrativen Offizieren zwecks Vervollständigung der Evidenzblätter bis spätestens 25. d. im städtischen Mi-litäramt, GlomSvov trg 11, während der AmtSftunden zu melden haben. m. Eröffnung einer Telepl>oyftelle. Beim Postamte Maribor 3 (Frankovanova ulici) wurde, wie die Post- und Telegraphendirik-tion erst heute mitteilt, bereits am 13. Dezember 1928 eine öffentliche Telephonstelle für den lokalen und Fernsprechverkehr eröffnet. m. Gtalldraad. Gestern gegen 18 Uhr wurde die hiesige Freiwillige Feuerwel?r von der Firma Franz und Söhne in Melje davon versündigt, daß in den Stallungen der Unternehmung ein Brand ausgebrochen sei. Als die Feuerwehr unter dem j^mmando des Herrn Hauptmannes V ol ler bald darauf mit dem Stadlgeröt ausrückte, konnte sie feststellen, daß das in den Wcheinestalkungen ausgebrochene Feuer mitt lerweil« bereits von den Arbeitern der Air. ma gelöscht worden war, weshalb die Mann schaft nicht in Aktion zu treten brauchte. Der angerichtete Schaden ist gering und dürfte etnx» 1999 Dinar betragen. m. ainbekenming der HanszinSfteuer. Die Hausbesitzer werden nochmals darauf aufmerkson gemacht, daß die Einbekenntnisse der HauKzinssteuer für das JaHr 1929 spü-tostens bis lb. d. einzubringen sind, widrigen falls eine Geldbuße im Ausmaße von 3^ der bemessenen Grundsteuer, die in keinem Falle abgeschriclben wird, zu entrichten ist. m. Fremdenverkehr. Im Laufe des gestrigen Tages sind 53 Fremde zugereist, davon 13 Ausländer. m. Die Kriegsinvaliden ^Verden aufgefordert, die Legitimationen, die zur Lösung von Eisenbahnfahrkarten zum halben Preise berechtigen, zwecks Verlängerung d'^r Gültigkeit für das Jahr 1929 ehebaldistst dem Ortsausschuß der 5^<'g?invaliden-Ber-einiqung in Maribor, Rotoviki trg 6, während der Amtsstunden (jeden Mittwoch, SamStag und Sonntag von 9 bis 11 Uhr) vorlegen zu wollen. Die Legitkimationen müssen im Sinn« der bestehenden Vorschriften für jedes Jahr durch die zuständige StaatSbahndirektion verlängert werden. Darauf werden alle jene Vereinsmitglieder aufmerksam gemacht, die die vorgeschriebenen Legitimationen bereits besitzen. Für jene Kriegsinvaliden, die solche Legitimationen noch nicht besitzen, lst es wichtig, daß sie sich dieselben «mst^ffen, insbesondere aber bei Anschaffung von Prothesen. Obwohl diese Gruppe von Invaliden auf behördliche Aufforderung freie Fahrt geniegt, haben sie sich trotzdem mit der vorge-schriobenen ^gitima^on auszuweisen. ?^-der Invalide, der die vorgeschriebene Eisenbahnlegitimation benötigt, möge den Gerichtsbeschluß, die Jnvalidenb^cheinigung, das Mitgliedsbüchel, den letzten Postkupyn a!ls Beweis dessen, daß er die Jnvalidenr^n te regelmäßig bezieht, sowie eine nach Mög lichkeit neue Photographie in der Größe 6X9 mitbringen. m. Ueberfall. Gestern nachts gegen 4 Uhr wurde der hiesige Zählkellner Ludwig K. auf dem Heimwege in der Radvanjska cesta von zwei unbekannten Gaunern ü^rsallen. Der schlagfertige „Ober" stellte sich jedoch zur Wehr und versetzte einem der Angreifer mit eiem geschlossenen Messer e^nen kräftigen Hieb auf den Kopf, sodaß dieser zusammenbrach, worauf K. den Rüzug antrat. . m. Verhaftet wurden gestern Llrdwig K. wegen Landstreicherei und Johann Sch. wegen n^ckiflickter m. Das slowenische Bereknsrecht gab di- - ser Tage der Vertreter des Groi^Zupnns von Ljubljana, Hofrat Dr. Rudolf Andejka heraus. Es ist beim Referenten für Vereins angelegenheiten des hiesigen Polizeikommissariats, Zimmer 9, erhältlich. m. Die Polizeichronik des gestrigen Tages verzeichnet insgesamt 10 Anzeigen, da-non 1 wegen Diebstahlsverdachtes, 1 wegen VrandeS, 1 wegen Nichteinhaltung der Stra s^enverkehrsvorschriften, 1 u.>egen Selbstmordes, 1 wegen Ueberfalles sowie 1 Verlustanzeige. m. Achtung! Das diesige Polizeikommissariat macht die Stadtbewohner aufmerksam, daß das Rodeln und Schlittenfahren in den Straßen der Stadt verboten ist. Dieses Verbot betrifft insbesondere die Sitte, an ein'n Pferdeschlitten mehrere Rodeln zu hängcn. m. Wetterbericht vom N. Jänner, 8 Uhr: Luftdruck 748, Feuchtigkeitsmesser —, Barometerstand 7ü8, Temperatur — Ik, Windrichtung NO, ?^ölkung ganz, Niederschlag Nebel. ^ * Einen Maskenball mit Jazzband-Musik in Fram veranstaltet kommenden Sonntag abends die dortige Frerw. Feuerwehr im Gasthause Turner. Bei Ankunft deS abendlichen Personenzuaes stehen am Bahn Hofe in Raöje-Fram Schlitten zur Verfügung. * Familienabendkonzert Samstag im Hotel Halbwidl. Siek? Jnlerat! m. Der Mardurger Männergesangverein teilt mit, daß bis auf weiteres keine Proben stattfinden. * Einladung. Samstag, den IS. Jänner 19L9 findet im Gast-h-ause Kkof (R^h.) großer „Lumpen-Ball* statt. Eintritt frei. Uni zahlreichen Zöejuch bittet der Gastge-ber, 4L0 ltopisetliner^en Dane gleick, od »te al» ko' ge etn« erkältung, einer Xuiregmis. onge» »treagter Xrbeit oäer aderm»dls«» ^iroi^ol- 06er t^ikotingeQuue» aui-treten. kSnnea geUnckert deseiti^ verclen. l>lekmen 5ie ckie dekanniv ^Apiril» vnck dklck vercken 5Le ikre vokl-Mise Virlcung vertpürea. kei un6 Okrensckmerien» lnLuen»^ I^eumatiHmu», dieuralgie unä fiedei «ncl clie ^Hpirin-Iadl^ev edeniall» rükn»Ijck bevSkrt. Verlaatz«» Sie mit roß«» «MraaÜemMrk«. Au« Vwi Slvße WarendiebftSvle Montag otbends hielt der hieisige Pvlizek-i-nspektor Herr G l a viS den Lehrling eines bekannten hiesigen Eisenwarm. geschÄftes am Bahnhofe an, da ihm dessen Paket veMchtig vorkam. Im Paket« befand sich eine Anzahl von Pfannen, die der Junge an einen Kunden aü^lt«ffern vorgab. Da die Sache immer verwickelter er-? schien, nahm der Wachmann den Lehrling fest. Auf der Wachstube gestand nun der Lehrling, ldie Küchenpfannen entwendet zu haben. Im wetteren Kreuzverhör stellte sich nun heraus, daß in der erwähnten Eisenhandlung bereits mehrere Monate hindurch Warendiebstähle verübt wurden. Der Inn-ge hatte einen Mtschuldigen in der Person eines Lchrlings eines anderen G«s«^ftes^ mit dam er gemeinsam mittels Nachschlüf. sels in das Geschäft seines Dienstherren während der Nacht eindrang und versli^e« dene Waren an sich brachte. Durch die Verhaftung des zweiten Lehr, lings gelang es nun der Polizei, einer weitverzweigten Diebs-b a n d e auf die Spur zu kommen. Die entwendeten Waren wurden nach Ormoi. Moskanjci und soynr nung. — 19: OkvfnbachS Operette „Orpheus in der Unterwelt". — ?2.2ü: Brünner Sendung. — Damatry» 2V.SV. Militäc-tonzert. — 23.35: Tanzmusik.— Stuttgart, 20.1V: Elsässische Swnde. Anschließend: Funkbrettl der Nationen. Sodann: Tanzmusik. ^ Frankfurt, 18.45: Esperanto. ^ L0.1S: Hastrups Lus^piel „Die Hausdamo". Anschließend: Tanzmusik. Brün«, 17.55: Deutsche Sendung. — 19: Prager Send>un.i. 22.25: Abendkonzert. — Langenberg, 17.20: Englisch. — 20: Karnevalssitzun.1. Anschließend: Nachtmusik. — Berlin, Unterhaltungsmusik. Anschießend: )!acht-musik. — München: 20.20 und 21 W: zert. 22.45: Tanzmusik. — Budapest, 20: Teile aus Buccinis Oper „Ma^:me Vutt«rfly". -- 22: Zigeunermusil. — Warschau 20.30: Falls Operette „Madame Pom padour". — 22.30: Tanzmusik. voNswlttfchast Sktettte und aelvkchte Gewerberechte Im Monate Dezember wurden sei-tcnS des Stadtmagistrats in Maribor folgende Gewerberechte erteilt: Friedrich ' Toplak, Handelsagentur, Go5poska ul. 40; Noman Ploj, Rollftthrunternehmung, Pod liipo 11; Rosalie Homer, Vrktualienhand« lung, Krekooa ul. 1; Maria PeniL, Me« mischtwarenhandlung, Vrtna ul. 9; „Peto-via" A. G., SchuhkaSrik in Ptuj; BerkaiifS« sd?llc Maribor, s^ospo^'ka ul. 17; Anna Gri-lctz, Delilkatessenhandlung, Melsska cesta 1; Srekko Kramberger, Schneiderei, - Stritar-jcva ul. 12; Friedrich Wuttc, Fleischhauerci und Selcherei, Filiale Frankopanr^va ul. 3.?;' ' Joses Pogorevenik, Fleischhaucrei und Selcherei, Pod mostom 8; Bcnki?., Schuhmacher, erste Arbc'iterkol^'^ns Nr. 27. ' e l ö s ch t wur^vn im avq^laufencu nat folgend? Gewerberechte: Johann Topli-bar, Fleischbcrucr^?, f^ilaoni trg 17; Antonie DoberZek, Dros6>kenbesikerin, SlyveuSka nl. 20; Marie Markoviö, Kleinverschleiß, Irins-s'ega trg 0; Franz Wi'ndner, Bau- und brodu 1 Fiiedrich Wisiak, „Fortuna", Maschink'jifabrk? und .ErMgung mechanischer Aitikel. Frankiftkan Ska ul. 13: Friedrich Wisiak, .^^andel^-ag.'n-' tur und -fo^'nnission. ul. 2; Leo Lindtner, Delikajessens^andlunst, Alek'andro-va resta 30; Augult Porn?-.'?, Filchbandlunq, (^^kat'ni trg; Mark?is Lali. Brennmateriai-und Smwzinebandliing. Mel'öka cesta 9!?; Heinrich PrinSiL, 0^mischtwarenhandlttn>;, MelsSka ccsta 1; Josef .Hutter, Manusaktii-renhandlung en gros. Rotovski trg 8; Ella KlobuLar, Damentoilettenerzsugung, Be-trinjska ul. 15. Im Verlaufe des I a k r e s 1028 wurden insgesamt 202 gewerbliche B^triobe f130 ^freie, 55 Handwerker- und 17 konzessionierte Betriebe) angemeldet. Konzessionen wurden erteilt an je eine Buchdruckerei, Verkauf von Oelkunstdruckbildern, Dvoschkenbesitzer. Antiquitäten, Giftiverkauf, Sodan>afsLr?r. zeugung, Konzertbiiro, Informationskan.^lei und VolksMche, an 2 provisorische und 3 stAndifts Autotariunternehmungen und , LiegenschaftSvermittlungen. Gelöscht wurden 90 Gewerbebetriebe (71 freie, 21 .Handwerker- und 4 konzessionierte Betriebe). Kvn^essionen wurden gc-löscht fiir je eine Buchdr-urkerei, ein Büro ,für Bankkommissions- und Geschäft'^tran.Zak tionen unter Ausschluß von Privalgesch-Is-ten, eine Volksküche und einen Droschkenbetrieb. jedoch auch andere Interessenten pünktlich bedienen zu können, werden alle Mitar^eitsr der Mustermesse ersucht, dem Messeamte ihre Preisleisden, ^talvge, Flugschriften usw. wenigstens in drei, wenn nicht in mshr Exemplaren zur Verfügung zu stellen und Künftighin jede wesentliche Veränderung im Unternehmen sofort bekanntzugeben. Auf diese Werse wird daS Messeamt stets pünktlich informiert sein und wird alle Anfragen beantworten können. Firmen, die ihre Vertreter im Auslande besitzm, wollen auch die Adressen derselben anführen. Desgleichen mögen hiesige Vertreter die genaue Adresse ihrer Unternehmungen im Auslande nennen. Die heurige Herbstmesse wird auch ein« F o r st- und eine Jagdaus st ellung Ilmfassen, worauf die Interessenten schon jetzt aufmerksam gemacht werden. X Die serbischen Vorkrieq:S jungen Mannes gemeißelt, der durch die Tücke des Schicksals zum Verbrecher gestempelt, schliefilich aber doch durch das Vertrauen eines reinen, lieben MädelS geläutert und zu einem tätigen Lelcn geführt wird. Ab:r auch sein reicher Vetter Georg ist ein Plasti'ch gezeichneter Ch:irakter, der nach nlanchrrlei abenteuerlichen Wirrnissm und BmvechSlunti?n glücklich im Ehehn'-.'n lcindet. So endet der spannend geschriebene Roman in schönstet .Harmonie und wird sichzrllcki b?i al^en unseren Leserinnen und Lesern allgemein Gefallen finden. Mir werden mit dem ?lbdruck dieses NomanS in der morgigen ^Sonntag)°Numn'er begin-neir. GlvubvttbanS der Gcht!dunIs!ndu?irle Der Magist.rat des im amerikanisch>'n Staat Nevada gelegenen, 4500 Einwohner zählenden Städtchen R e n o. der sich zum größten Teil aus nüchtern denkenden, von nioraliscken Bedenken keineswegs beschwerten Kauflcnten zusammensetzt, hat die Wahr n:?hnmng gemacht, daß der Scheidungsb?-trieb, dem Neno Ruf und Wohlstand vlr-dankt, den goldenen Boden verloren Man muß sogar feststellen, daß die gewinnbringende Scheidungsinduftrie die Stadt mit Schaden bedroht, wenn nic»» nicht schleunigst eine Reform der ScheidungS bvdingungen in die Wege leitet. Zurzeit ist die Scheidung in Reno davon abhängig, daß die ehemüden Paare dreiMonate lang in der Stadt Aufenthalt nehmen. Für die kurze Zeit lohnt es sich natürlich nicht, einen eigenen Hausstand zu begründen, die schcidungslustigen Paare begnügen sich da- her damit, ein billiges möbliertes Zimmer zu mieten, um nach Ablauf der Aufenthalts frist die Stadt schleunigst zu verlass.'n. Aus diesem Durchgangsverkehr erwächst der Stadt nur ein magerer Gewinn, und deshalb will man die Ausstellung der Scheidungsurkunde jetzt davon abhängig mach.'n, daß die betrcff.?nden Paare sechs Monate in der Stadt bleiben ntüssen. Man erhofft von dieser Reform eine günstige Rück-wil^ung auf Handel und Wandel, Theater und Bergnügungsloke der Stadt. Im vergangenen Jahre hat das „Scheidungspara-dies" Reno über 2000'Ehen geschie-d e n. Der Ruf der Stadt, wo man rasch und schmerzlos geschieden werden kann, hat daneben aber auch die unangenehme Begleit erscheinung zur Folge gehabt, daß sich aller lei verdächtige Elemente als unwillkommene Gäste in Reno eingefunden haben, um im trüben zu fischen. Auck nach dieser Richtung hin will die Stadt im Interesse ihres guten Rufs geeignete Maßnahmen ergreifen. Zu dem Zweck haben sich auch bereits alle Einwohner Renos, die an der Scheidungsindustrie beteiligt sind, zu einem Schntzverband zu>sammengeschlossen, der bereits mehr als 300 Mitglieder zählt und der die Standesinteressen KU wahren bestimmt ist. Bemerkenswert ist der Konser^^itismu? der Kinderspiele. Das' Altertum hatte nicht nur Puppen, es kannte auck, Sterkenpferde, ferner spielten sie mit Kreiseln. Ebenfalls gab eS damals schon Schaukeln und man spielte Blindekuh. D'e Grippe, welche, wie wir in den Zeiwngen lefen^ in starkem Maße in Anlerika wütet, hat sich auch in E"wNa, und znxrr zuerst in Deutschland und nachhör auch in Oesterreich g>! zeigt. Hoffentlich wird'sich diese Epidemie uicht auf unser ^'i'nd verbreiten. Die Vorsicht verlangt jedenfalls, daß wir uns vor'derselben schützen. Es ist unbedingt nötig, daß wir auf die grös»te Reinheit achten und daß wir uns vor großsn Menschenansammlungen, wo die Gefahr am arößten ist,' hüten. Ueberall, wo wir in Berührung mit anderen ?Z'rsonen konimen, wie in der Schule, im Büro, in der Werfstatt, im .^ino und im Theater nüs-sen wir Sc»rge tra^^en, daß wir den' Krankheitserregern den Weg in unfern Körver vcr hindern. Zu diesem Zivecke ilt es nStig^"daß wir auf eine erfolstreiche Desinfektion de? Mund- und RacbenhKhle achten, durch welche die Grivpebakterien am leichtesten in Unseren Körper eindringen kbnnen. Unter den Desinfektionsmitteln der Mund und Rachenhöhle nebn^en o'^ine Zweifel einen hervorragenden Dr. W^'nder's Anacot-Pa-st'llen ein. Wenn di^se Vastillen im Munde zerlöst w!'rd?n, wird der For-maldebyd, welchen sie entl^alten. in Form von Form^ldehsiddämvfen frei, wodurch die M >nd- und Rachenhöhle gründlich desinfiziert wird und dadurch asaen den Eintritt der Krankheitserreger widerstandsfähig gemacht wird. Der Geschmack der Anacot - Pa^t'llen ist sehr angenehm. Anacot-Pastillen lind in allen Apotheken und Droaerien erhältlich. Ihr Preis ist mäßig, wodurch sie jedem zugäng-« lich sind. Nr. 8-l929 Apt. Vsrisutdseuns. Der unterzeichnete kgl. ösfentliche Notar verlautbare hiemit, daß ich auf Ersuchen des Herrn Josiip Antonoviö, Besitzers in «Sakovec, der öffentlichen Versteigerung, bei welcher 308 Stück Vschenbaumstämme mit 83.453 Kubikmeter Inhalt und 273 Stück Erlenbaumstämme mit Ü1.767 Kubikmeter I nhalt verkauft' werden,' beiwohnen werde. Der durchschnittliche Durchmesser dieser Baumstämme beträgt 2ö' bis'4S! Zentimeter. Die Stämme werden aus dem Grunde verkauft, weil der Käufer dieselben nicht rechtzeitig übernommen hat, weshalb sie im'Sinne der §Z 351 und 352^ des .HandelsgescheS zur öffentlichen Versteigerung gelangen. Die Versteigerung findet am 14. Jänner 1929 um 9 Uhr vormittags im Lagerhaus der Domovinska'proizvodnja drva d. d. in öakovec unter meinem Beisein an den Meist bieter statt. Die Ware kann täglich von 8 bis 12 vormittags und pon 2 bis 5 Uhr nc^mittag^ im Lagerhaus der Domovinska proizvodnja dvva d. d. in öakovec besichtigt. werS«raer 5-It»na' Niimm» Vi« H^eF/ StlilhiNlis ZthriAllis Vor der Laftuna »Ines der wtereffanieften Vrobleme der Wufltoeilvichte Tl-'r unerlcicht schöne Ton der echten Stradivari-G^'isicn qeh5rt bekanntlich zii den Mystorion jmrs sközchnten Iahrhiln-unv, iint'.'r manmqsachcm barocken Firles^m.'^, zugleich eine ganze Reihe fnlftcrst wertvoller (littdeckungen schenkte. Manch.' d-'r k^^l^cuhendsten Crrungcnsckiasten der mc'crttLtt Naturwissi^wschaft sind ohne ?llt1)'.'llue 'nidcntbar. Di'2 Suche nach dem Ttein der Weisen führte bek^innl!tch zur ilintdeauu-^ des Porzellans; das mühsame Strel'-^'n nach denl kiinstlichi-M Gold enthält di? Wurzeln dcr heute theoretisch bereits pe^östen Herstellu??g von Gold; und die ^or jch'mgen nach dem LebenSelirier hali-en v-lr ssrkenntnis einer Neih? von Elementen g».'-fuhrt. Mitt.'n im l^etriebe jenes Iahrh'LN-dertS lebte in Cremona der größte Meister dc'r Geis^cnkunst, d?n eS je gegeben hat: T-tradivari, dem s^ne wun-derjiichtig.' ^»eit ba!^ allerhand alckx'mistis^he Kunst.' andicht.'te. ^lein (^^eiqenliancr aichc'r ihm und feinen beiden «öhnen 7 '. anceo-c n lind O IN o b n o hat in der Tat so e^el r!inly.'n.'>e fr^ ustiverke schassen könn'nl. Mil ihr.'m Tode ist auch ihr (Äeheunuis zn s>)rak!? g.:!rcis.en worden. Manche lAelehrie k'aleil sich seither um die Wiedererlangung^ des Stradivarisckien Geheimnisses bemiiht. interessantesten Forschungen hat in diesem Vilanq vielleicht der Sohn des beriihm« te?i .';?is.'criker^' an der Grazer Universität und einstigen Prcsessors der Rechtsakademie in kmssa, Fran^'j Krön es, ans^'st'.'klt, d'?r ein Bermösten anlegte, nm durch Zersäq?n und Zerkochen alter italienischer hinter das Geheimnis, das er im Lack zu erkeimeu meinte. z»t kommen. Er studierte auch alte japanische Bücher i'lber die lackier kunst, da er der Annabuie war, das^ das Geheimnis der Lc.cke vielleicht ans- Ostasi?n nach Europa ueryflan^'it wnrde, wo sie dann Ttradivari kür den Geiftenk'au -stnsnschte. Das eigentliche Geheimnis blieb aber b!s znm» keutigcn Tag unqelöst. Nun kommt aus Veraamo die Nachricht, daß man dsrt auf eine AutobioqraP h i e S t fa » d t v a r i s si 5ti>c'?n sei, die auch daS Rezeptder^^^nnderfleiqen enthalten soll. Ein Bolocmeser Nlatt meldet nämlich aus Bergamo, dah ein dortiger Restaurator von einer vornehmen Berga-masker ?^!nnilie einen alten Kasten mit Gef»eimsächern ?»ur Wiederlierstels"na erhielt. Die ?^amilie kam in den Besiv deS Stückes aus der Verlassensckmft eines Priesters, der in der ersten .^Klfte des achtzehnten Jahrhunderts aus Cremona imcb V>.'r-Mmo verseht wurde. Während der R^stau-rierungsarbeiten fanb der Antiquar ein Geheimfach, aesüllt mit alten Handschriften, darin auch Zeichnungen alter Instrumente. Da er sich sell?st nicht auf Lesung von Manuskripten verstand, sandte er einige Bogen der .?>andschrist an einen Mailänder bekann .ten Geigenbauer. Dieser erkannte sofort den historischen und kuustgescknchtlichen Wert?^rr Handschrift, fuhr nach Bergamo, um nach den weiteren Bruchstücken des Manniskriptes zu suchen. Er entdeckte noch einen Teil u:id kaufte die beiden Bruchstücke für eine bedeutende Summe. Zurückigokehrt, erkannte er aber, daß das Manuskript noch immer nicht vollständig sei und besuchte nun den Bergamasker Antiquar noch einmal. Dieser roch Lunte und verlaugte für den übrigen Teil eine horrende Summe. Sie gerieten m Streit, woraus der Mailänder Geig::,-mann Mclidung bei der Polizei erstattete. Angesichts des kultur-histarischen Wertes der .^-Handschriften fäsierte die Behördi: sofl>r't die Faszikel, aus dei-en sich die Tatsaö^ erweisen ließ, daß es sich tatsächlich um die Lebensbeschreibung A n t o n i o S t r a d i-v aris handelt, und zwar mit eigenhändigen Zeichmlngen des Meisters, so>ivie seinen ge^imen Rezepte.!. Ben>ahrheitct sich diese Meldung, so findet hindurch eines der interessantesten Problem? der Musikgeschichte seine Lösung. Auf ewer Skitour e froren Der Gramer Arzt Dr. Hans H y d e n, der Sonntag eine Skitour im Hochlantsch-gebiet unternommen hatte, wurh!.t. Dr. Hyden hat den tvei-ßen Ted in den Bergen gefunden. Teilnehmer einer Nettungserpedition verfolgten ei-i ne Ekiteur, die vom Stei«wel-Mrt zur Noten Wand führte. Inmitten der Wallabsti'lrzc der Roten Wand fanden sie die Leiche dcz Äbgängigen j zusammengekallert alif den Skiern, über die l der Sweater ausgebreitet war. ^er^ Ruck» i sack wer geöfsnet, die Hände hatte der Tote !von den Handschuljen entblößt.' Man fand !bci ihm einen Zettel, auf dem geschrieben stand, daß er nicht Weiter könne und müde sei. ,,Fortuna hat uUch verlassen." Man nimmt an, dah Doktor .Hyden schon iii der Nacht auf Montag infolge Erfc!^;ffung und Zlälte gestorbetr ist. ' Dr. Hyden hatte keine gebräMliche Route benüpt. Äjs Gebiets wich von Juristen und Skisak^rern selten aufgesucht. Dr. Hyden war als Skifahrer wenig geübt, da er erst seit ungefähr einem Jahre diesen Sport betrieb. Er st^and iim 44. Lebensjahre, war unverheiratet nnd Alter Herr des Akademischen Iahn-BundeS. Mr llmer M»tt t ^utt»«se pkompt >»>» ErMtItter«dkS Fami-j ?>-drama ln S?>nd ailsl^e.^lirt. Er zog zu seinen Eltern, die selbst obdachlos sind lnt.d in einer Notstandswobnung, einem Waggon auf dem Rangierbahnhof des West bahnhofs, wohnen. In t^n letzte?! Wochen befand sich Graiczar, nach Erzählungen seiner Kollegen, mit denen er ab un-d zu zusammenkam, und seiner Eltern, in ständigem Erregungszustand. Er war über seine Arbeitslosigkeit und das Wohnung''2lend ganz verzweifelt und glaub te außerdem, eine Entfremdung in den Beziehungen seiner Frau zu ihm wahrzuneh-nlen. Als die SckMiegereltern einmal ab-ivesend ivarcn. besuchte er seine Frau und sein Kind in der Wohnung des Regierungsrates und l^t dort einen Brief gefunden, der an seiue Frau gewichtet n>ar. Aus diesem Schreiben glaubte Graiczar — wie aus Aoußerungen gegenüber seiner Mutter hervorgeht — folgern zu müssen, daß seine Frau zu einem anderen Manne Beziehungen unterl>alte. Außerdem hörte er, daß sein Schwiegervater, der sa von der Verheiratung nichts wußte, sie mit einem Postbeamten ?.u verbelraten anstrebe. Alle diele Dinge schienen ihn zu der Verzweiflungstat gstriel?en zu ba^n. Graiczar erschien Montag gelten f' Uhr abends in der Wohnung seines Schwiegervaters, als dieser mit seiner Gattin nicht zu .^'xruise weilte, und hatte dort mit sei?ler Frau eine lange Aussprache. Als Regienlnasrat Kirschner am Abend nach 5?ause kam, fand er im Wo-Hnzimmer seine Tochter' blutüberströmt tot auf; daneben lag Graiczar mit durchschossener Schläfe. Er aab nocb schwache Lebenszeichen Die RettungSaefellschakt. brachte den Sterbenden in die chintrgische Klinik Prof. Ran-zi, wo er jedoch kurz nach der Etnli<^serung ^n tödlic^n Verlegungen erlegen ist. Das eineinhalbjäbrige Kind ^s Ehepaares wurde in der Wohnung nihig schlafend gcfunlden. Graic»/rr hat oft Selb^tmordabsich ten geäußert. Die erschütternde Tragödie hat auch außerhalb der Landeshauptstadt viel Aufsehm erregt, zumal Regierungsrat Kirschner sehr bekannt ist. Der entführte Bräutigam Es iift schon oft vorgekommen, daß ein Mann das Mädchen, das er liebte, in ver-ivegener Flucht entführt hat, daß aber eine vom „sck)»vachen Geschlecht" auf diese ronlan-tische Art zu einem Mann kommen wollte, dürfte doch ein ganz selten dastehender Fall sein. In Bologna war die Verlobung zwischen dem Bankbeamten Arnaldo Curto mit Fräulein Rosalie Eotromano gefeiert worden. Die Hoch^^it" wai? schon angesetzt, wur de aber, wegen eines Trauerfalles in einer der Familien hinausgeschoben. Inzwischen bemerkte nun die Braut eine Entftemduug im Benehmen ihres Verlobten. Sie stellte ihn deshalb eines Tages zur Rede und ?lrn. Curto sagte ihr unverhohlen, daß er ihre Gefühle nicht mehr erwidern könn^', ! seine Glut für sie sei erloschen und er wzr-de sie auch nicht zu seiner Frau machen. DaS ob dieser fatalen Eröffnung bitter gekränkte Mädchen war jedoch so beherrscht, ihm ihre schmerzliche i^iktäuschung zu verbergen. « Ihr VerstellungSkl'nst ging so nx'it, daß sie ! in offenbar großnMig verzeihender Freund scl)aft von ihm schied und ihre Seelengröße ging so weit, daß sie den Räuber ihreS Glücks sogar herzlich l>at, mit ihr am näch sien Tage eine Autotour zu unternehmen. Dieser Einladung konnte der Bursche^nicht widerstehen und so fuhr er dann in harmloser Ahnungslosigkeit mit seiner „Braut von einst", ihrer Mutter, ihrem Bruder und einem znvitm männliche Verwandten des Mädchens über Ferrara nach Eadigero, aio ein anderer Bru^der Rosaliens, ein s^ome-ter, ivvhnte. .Hier stieg man ab. Wie ver-lilüsft war aber Arnaldo Curto, als er in dem 5>,u'e seines Erschwagers als Gefan^ gencr erklärt und ihm eröffnet wurde, er werde aus seiner Haft nicht eher lec/oni. men, als bis er die Auslösung der Verlor bung wieder rückgängig macht. Der iungc Mann blieb aber bei seinem Entschluß. Sein Aush^:rren >var von lZi-fölg gefrönt. Inzwischen näm-lich ha^^e die durch das Verschwinden ibres Sohic^'s geängsti^^te Mutter Arnaldo Curtos die Al)ql>'-ai^ketts-anzeigs erstattet. Die Polizei stellte eifrig NachkorsrsTunaen an. Bereit-^ nach drei Tilgen dvanc>en Kriminalb^anrt-e in das .Haus des Gec'meterf.>;n und befreiten den au' so romantische" ?lrt eingesangeneu jimgeu Mann. Die 'T^Mnkn der Therese Neuml?nn In einem Vorttag sprach Pfarrer B e g. mann (Wien) unter anderem über die Visioi:en der stigmatisierten Therese Neumann und führte darüber folgendes auz: Während der Weihnachtsseiertagc 'var Therese Neumann, wie bei allen Freudenfesten der Klrcl)e, wohlauf und munter. Am Heiligen Abend, nachmittags un, 2 Uhr, hatte sie die erste Visic>n. Sie schaute die Reise der Mutter Gottes und des hl. Joj.'f nach Bethlehen: und schilderte sie in allen Ein.zelheiten. Zur Mette um 12 llhr Mitter nacht war Therese in der Kirche, j^'l'urz vor Beginn der Mette sah sie das Ehristusk'.nd in der Krippe liegen. Sie beschreibt oen wunderbaren und hellen Schein, der von dem Kinde ausging und die Umgebung' cr-leuchtete. Bei der Wandlung und beim sakramentalen Segen am Ende schaute die Begnadete das Christuskind wieder uud unmittelbar darauf die Verkündigung der Hirten. Am ztveilen Feiertage schaute die Seherin den Martertod des hl. Stephan. Ben-er kenswert ist noch die große -Vision ani-Tzge des hl. Johannes des Evangelisten. Als sie der Messe beiwohnte, sah sie d^ Heiligen anl Herzen Jesu ruhen. Nachmittags um 2 Uhr geriet sie wieder in visionären Zustand und da sah sie eine Sze^ie aus denH Leben des Heiligen. Sankt Johannes war gerade im Begriffe, einen griechischen, heidnischen Priester zu bekehren. Der Priester wollte den Heiligen auf die PvoHe stellen und ließ aus diesem Grunde zwei Verbrecher durch Gift hinrichten. Diese Szene spielt sich sehr deutlich im Gesicht wieder. Nachdem dcr Heilige selbst von den: Gifte getrunken, ohne hiebei Schaden zu leiden und überdies noch die zwei Verbrecher zum Leben evweckt hat, läßt sich der heidnische Priester überzeugen und nimmt den christlichen Glauben an. Bei der Au ferweckung-der beiden Verbrecher rief Tberele Neumann zum Statinen aller Umstehenden in g r i e ch i s ch e r Sprache aus: „Sie leben, sie leben!"' Gln aevelmnwvoller Lellyenfund ln Frankreich Im Walde bei Saint-Vilien hat man die Leiche des seit Juli vermißten Abbs G a s-sier gefunden. Die Angelegenheit ist ziemlich geheimnisvoll. Die Geldtasck)e. des Verstorbenen war unberührt; es kann sich also nicht UN? einen auS Gewinnsucht begangenen Mord handeln. Ter AbbL verbrachte seine Sommerferien immer bei seinen in Saint-Vilien wohnenden Eltern. ES ist !on derbar, daß er sie in diesem Jahre nicht von seiner Ankunft benachrichtigt hat. Der Stationschef von Saint-Vilien erinnert sich nicht, den Abbö am Bahnhof ankc^nrmen gesehen zu haben. Die Untersuchung< wird dadurch sehr erschwert, daß die Leiche sich bereits stark in Auflösung befindet. Der großartige Mansfelder Bergbau zieht seine riesige Kupferproduktion aus einer nur 0.1 Meter niächtigen Schicht. Die Borastürme erreiciien im Maximum eine Geschwindigkeit von 112 Kilometer in der Stunde, einzelne Stöße sogar 2(X> Kilometer. MS»« M«W>»«»?>!»>»«S»»SS??!!!??? Itlelner /^nreiqer StkO»«o»fuche «M Wti New« »0« Gffi« GPiGiMck vom Jahre 1V27 stsch im TuFschant in der So« stilna „Dravoarad", Maribor, Ametanova vl. b4. I. M. Ne-trep. ßü «cht», pevfekt, selbständig. W Jahre alt, sucht Posten ab IS. Alnner. Beste Ze»igmsse. An d. Verw. unter „?tle!^ig T. M" M4 Sch»ch«ache«liePlft vom Land bi4 Sch««e««f«»hme« qeben die s«!^ste« vhot»»k - Matten. FtlmS, Papiere immer frisch. Apparate in allen Preislagen u. Optiken a. Teilzahlung. Unterricht kostenlos. Photsmeyer. 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ZeitungSrest erledigt. Schreibe bald, berichte, wann wieder Besuch möglich. Inn^qe Küsse. M . . . . e. Z'fti t« Ve<«U . vk" 40.— S000kx . Oln .^k'-via 34 — kr.inko kisus. S STiStlrK ^srldor, (^«nkArjev» ul. l ?GlO»kai» 4VV. MMlitI /Vntr. UN ter ,VVsri.!ieim. tiZ65a' 2. 6. Vervslt. ^MB>SSLAlSMWVSVNSSWSeS»SA^^WSV^^N^^ von vunllerictiünen. pre isverten 80 N in xlSÜler /^us^»lii im Notel „Ko8nv0"» Ämmer I>ir. 3. ^ »»^ » ^ » , —............ ' L fZ» im Ienkrum der Eladl m i e t on q o s u cli l. Anlräqe un!. „Lol^al" an die Verw. (8ckvel2er pstent). tsvt neu. diilix 2u verk^ulen ^äre88e in der Vervaltun^ c!es Klstte». Hots! k2. ^Anner um 20VI,r lie't !>i mmunzlximuzik. LrsLer Vvn»»»»il«»a«I Lciilsct^iun«. Veiten :.'e,.-clie e „pk eiUl » c!i ke^tsuroteur. Sa5tk«us I. l.e;Zn'Ic. dovs va5 50nnt?,s^, »I ul. AH-SÄ. HGAU A« Milien oefticht Sß.» räumen griincliick! xamsv», UU«K IV ciu», K^»e5M»io«ov« P?VH, ?«a, ..pevovu^« «»iVM 1 (fü? 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