Mtt (l'oeiuintt jtiftcuza t ^oiuvici.) Crfftctet «Deutlich *»eta«lt »»««erStag ul »omnag frtth. 5i#rtttUit*Ji6 üb Ntnoaitinlg: fSretmmca »Nra fh. » iiUpbon tl. — Smlfl «blßntnen ««den tu b« SScttraUuon z«ge» H&tflftrr Sebahrm entgegengenommer Für da« Znl«nb vietteitührig Dt» »-, yaldi^hng Dt> 50'—, flanjifiHfl Dw 100-—. Air da« Bu«?onb «mfpie^ntb« «KHSHung. — Sinzeln« 9tummtrn Dia l — Nummer 18 Sonntag, den 1. März 1925 50. Jahrgang Aas estländifche Aeispies. In den letzten Tagen ist die Beschreibung de« Beispiels durch die Blätter gegangen, wie die Republik Estland, das bekanntlich ein Rand-float Rußlands ist, die Frage der nationalen Minderheiten zu lösen gesonnen ist. Wir werden diesem Beispiel noch Besprechungen unsererseits folgen lassen. Für heute der sachliche Bericht ans Reval, der folgendermaßen lautet: Das vom Rcvaler Reichstag in dritter Lesung angenommene „Gesetz über die kultu-relle Selbstverwaltung der nationalen Minder-heiten" ordn:t auf Grund des Paragraphen 21 deS StaatSgrnndgesetzeS die kulturelle Organi-fation der deutschen, russischen und schwedischen Minderheit in der Form, daß mehrere Ratio» nalregister, in die sich alle estländischen Staats-bürger der genannten Nationalitäten nach Zu« rücklegung ihres 18. Lebensjahres freiwillig auf-nehmen lassen können, die Zugehörigkeit zur Minderheit erklären und durch besondere Wahlen ein BolkSrat als eine Art Minder-heitenparlament gebildet wird, dessen Ezce-kutivorgane die Organisation, Verwaltung und Ueberwachung der öffentlichen und privaten Lehr-anstalten, sowie die Fürsorge für alle anderen Kulturaufgaben übernehmen und da« Berord-nungSrecht und Steuerrecht besitzen. Die Selbstverwaltung übernimmt alle muttersprachlichen öffentlichen Schulen. Der Staat trägt einen Teil der Kosten, setzt auf Antrag des Wahlkomitee« die Mitgliedrrzahl des Kulturrate«, der zwanzig bis sechzig Man-date haben soll, fest und veröffentlicht die Wahl-ergebnisse, sowie jene Verordnungen, die zur Durchführung und Ergänzung der Autonomie notwendig sind, im „Staatsanzeiger." Außer den Russen, Deutschen und Schweden kann jede andere Minderheit für sich eine Autonomie be-onspruchen, deren auf estländischem Territorium lebende Zahl 3000 Bürger übersteigt. Die Staatsregierung kann ferner eine Kulturautonomie für die estnifche Nationalität innerhalb der Grenze jener lokalen .Selbstver-waltungSdistrikte einrichten, wo die Minder-heiten die Mehrheit besitzen. Der jeweilige Volksrat kann von der Regierung aufgelöst werden, doch müssen binnen drei Monaten Neu-wählen ausgeschrieben sein. Der Sitz der Kulturräte und Kultnrverwaltungen ist Reval. Die Autonomie ist ein Rahmengesetz. Die Einzel-heiten werden durch Sondergesetze geregelt. Die Annahme deS AutonomiegesetzeS ist sowohl für Estland, als auch für Europa von großer Bedeutung. Durch die gesetzliche Re-zelung deS Verhältnisses de» MehrheitSvolkeS zu den Minderheiten auf Grund der national-kulturellen Selbstbestimmung im Rahmen des GtaatSganzen wird die Schärfe, die den innen-politischen Beziehungen Estlands manchmal an-hastete, bedeutend gemildert, vielleicht gänzlich behoben und die bürgerliche Konsolidierung des Staate« erleichtert, so daß die Autonomie, deren schnelle Erledigung nach einer Periode der Ver-schleppung eine Folge der staatspolitischen Haltung der Minderheiten während deö Kommunisten-putsche« war, in gewisser Beziehung eine neue Aera einleitet, zumal sich Estland dem Beispiel de« stammverwandten Finnland ansckließt. Nach der letzten Volkszählung, die vor zwei Jahren stattfand, besitzt Estland bei 1,109.479 Einwohnern 92.000 Angehörige fremder Nationalitäten. Von diesen sind etwa 60.000 Russen, die als geschlossene landliche Bevölkerung im südöstlichen Petschurgebiet, in TranSnarowa und Tschernoje am PeipuSsee siedeln, rund 20.000 Deutschbalten, die vor der gewaltsamen Agrarreform im Großgrundbesitz eine bedeutende Stütze besaßen, aber noch heute in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht eine wichtige Rolle spielen, sowie etliche Schweden, die als Baueru, Fischer und Schisser im Westen und auf den Inseln wohnen und seit der schwedischen Zeit und den HeereSzügen deö großen Karl zurückgeblieben sind. Estland ist der erste Oststaat, der feine Minderheitenfrage gelöst hat. Gerade weil eS der kleinste Staat mit der relativ ge-ringsten Minderheit ist, sollte sein Beispiel allen anderen westslawischem Staaten vorgehalten wer-den, die, trotzden, daS Mehrheitsvolk oft nur eine knappe Majorität besitzt, meist eine Politik treibt, als seien die Nationalitäten überhaupt nicht vorhanden, aber mit ihrer Politik der Ausrottung und Zurückweisung aller zur ver-niinstigen Verständigung bereiten Elemente schließ-lich auf die Dauer doch nichts anderes als eine Schädigung ihres eigenen Staatswesen« bewirken. Die alte Leier. Wer sich das mehr als zweifelhafte Ver« gnügen geleistet hat oder leisten mußte, die flo-wenifchc „demokratische" Presse vom Umstürze her bis zu den letzten Parlamentswahlen zu verfolgen, wird ohne Zweifel festgestellt haben, daß ihre hervorragendsten Merkmale ein öde« Geschimpfe, getragen von ganz unglaublicher Großmannssucht, und eine kindisch parvenühafte Freude an jeder Art von Angeberei und Ver-petzung bilden. Diese Freude wird offenbar ihrer selbst willen genossen und ist in ihrem jahrelangen unentwegten AuSgenießen so sehr Selbstzweck geworden, daß man schon lange nicht mehr anders kann, al« ihre Komik ver-ständnisvoll zu belächeln. Natürlich wirkt sich diese Lust an An-geberei und Berschwärzung in erster Linie gegen die hierländische deutsche Minderheit aus. Schon in politisch stilleren Zeiten steht in jeder demo-kratischen Redaktion ein diesbezügliches Ehren-tintenfaß zu jeuem fleißigen Gebrauche bereit, durch den sich die „demokratischen" Tinteneleven ihre Kavaliersporen zu verdienen pflegen; kommen aber Wahlen irgendwelcher Art, dann ist das lange vorher und noch lange nachhc? kein „G'spaß" mehr. Dann werden die Federn im heißen nnd immer noch „ehrenvollsten"' Kampfe wild gezückt. Wa« tut e», wenn sie in die leere Luft hinauSspritzev, sind doch die Kampsgebärden so schön und in ihrem altge-übten Schwünge so aus tiefster Seele kommend. Es gibt in Ljubljauo, der Hauptstadt Slo-wenien«, ein hauptstädtisches Blatt, das sich „Iutro" nennt und daS ansonsten allen Ernste» als ernstes Blatt gelten will. DaS schwebt nn» bei dieser Betrachtung als Beispiel vor Augen und nicht etwa der stramme Mariborer „Tabor" der Bruder der sausten Nemäurka „Marburger Zeitung", oder gar die Celjeer „Nova Doba". Dem Tabor und der Nova Doba kann man wohl nicht zumuten, ihr Haupttintenfaß ver-stauben zu lassen, denn wa« bliebe dann diesem würdigen Paare als Zugkraft noch übrig? Also dieser „demokratische" Ljubljauaer Iutro läßt eS sich nicht verdriißen, in langen Fortsetzungen unsere verflossene Kandidatenliste mit all ihren Vorlegern und Urnenhütern seiner freiheitlichen und demokratischen und verfassungliebenden Oessentlichkeit vorzuführen. Wir konnten trotz langem Nachsinnen auf den nützlichen Zweck dieser Uebung nicht drauskommeu. Daß e« ihm etwa um die Aufdeckung eine« Verbrechens zu tun ist, da« kann nicht stimmen, weil unsere Listenvorleger wahrscheinlich nicht im Traume dran dachten, daß ihre Namen heimlich in daS Wahlgericht geschmuggelt werden könnten. Unsere Listenvorleger sind schon immer al« Deutsche bekannt, auch den Lesern und dem Be« richterstatter de« „Iutro". Am Ende sind sie auch noch stolz darauf, als Deutsche bekannt zu sein. Daß sie ihre eigene deutsche Liste unter-schrieben haben, kann solange kein Verbrechen sein, als eS der „demokratische" Iutro nicht zu einer Verfassungsänderung bringt, die mit der Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetz aufräumt, bi« er nicht eine Aenderung de« Wahlgesetzes durchsetzt, derzusolge unter den je hundert Staatsbürgern, die eine Kandidaten» liste einreichen dürfen, kein Deutscher sein darf. Wenn aber der Iutro in „Ueberraschungen" macht — nach ollem ist da« der Zweck der Uebung —, dann ist diese Absicht total miß-glückt, denn niemand wird durch seine „Ueber-raschungen" überrascht sein können. Unsere Bor« leger sind in den Kreisen, mit denen sie in Berührung kommen und die der Iutro über-raschen will, ja ohnedie« al« Deutsche oder al« Nemöurji oder al« Nemökutarji bekannt. Al« da« waren sie schon bekannt in einer Zeit, wo sich der Iutro noch lange nicht in die Druckerei Bamberg hineinnationalisiert hatte. Da« Ljub« ljanaer Demokratenorgan hätte weitaus mehr überraschen können, wenn e« z. B. die Vorleger der Radi<5-Liste veröffentlicht hätte. Warum will e« nicht auch da Reklame machen? Warum nur un« die überflüssige Ehre? Unsere wackeren Urnenhüter auf dem Lande.' Wem sollen denn die angegeben werden? »tl!« 2 €tn et Zettunh «•im*« t8 Wem soll z. B. Herr Walland in Lote angegeben werden? In Loce hat er sich ja in ganzer Person hingestellt zur deutschen Urne; jeder konnte ihn sehen und agnoSzieren! Wem zu Nutz und wozu also die „Enthüllung"? So aber ist es in allen Fällen. Ihr lieben Herren vom Ljubljanaer „de-mokratifchen" Iutro ! Wenn ihr schon die Herren seid, so laßt eS euch wärmsten« empfohlen sein, da« rechte Herrentum schon endlich einmal zu erlernen. Da« bloße Drobensitzcn auf dem Pferd macht noch lauge nicht den Kavalier. Lentc, die sich fortwährend kleinlich und zweck-loS gehässig und angeberisch aus Freude am Angeben erweisen, Leute welche einem in Ehren unterlegenen Gegner, der nicht einmal wehr-fähig war, noch lange nach dem Kampfe repe-tierende Eselstritte verfitzen, solche Leute sind überall in der Welt höchsten« Kavaliere mit Strupfen. _ Kin Doppeturbit über die Wahl im Kreise Wariöor. Der Zagreber „Morgen- bringt unter dem Da tu» vom 14. Februar einen Bericht au« Mari-bor von seinem V. £ Rotufponkenten, der, soweit er ur.« Deutich- anbelangt, fo'genbtrmaßen lautet: „Wer die verhäitn'sfe dc« Kreise» kennt, wird sich verwundert fragen: W « ist« mit de» Deutschen und mit den Sozialisier,? Die deutsche Wrtschasi»^ Partei — so nennt sie sich — hat wohl 4347 Stimmen »uiammengebcach'. mit diesem Ergebn,« aber den Wah'quotienten »>cht erreicht. Da« tfi ver« ständlich. Weniger begreiflich scheint, daß die Deutschen ln dem Sreise nicht mehr al« die genannte Stimmen, zahl ausbringen konnte». Wo stecken die Stimmen der Deutschen? Di« Deutschen wollen wirtschaften, da« deuten ste schon in dem Namen an. den sie ihrer Partei gegeben; aber eine wirtschaft mit r.a tioaalistischer Firma und noch dazu in einem nat'v nalistisch so frisch umstriiteren Gebiete wie Maribor bildet leicht den Stein de« Anflogt». Und nachdem bai wirtschaftliche Bedürfnis stärker al« da« nationalistische »st. so ist die Folge, daß sich die deutichen Stimmen zersplitterten. Man taun ihre Spuren in allen Parteien — nur bei den Kommunisten nicht — verfolgen." Ein andere« Urteil, da« in demselben Blatte au« der Feder seine« Ljudljavaer Berichterstatter« erschien, lautet: „Die Deutschen bekamen i« Wahlkreis Maribor> Eelje auf 4347 Siimmen kein Mandat, während sie im Jahre 1923 aus 5980 Siimm-n einen Ab Heordneten bekamen. Die» ist aus den großen Terror zurückzuführen, den die nationalistischen Or ganisaiionen auf die deutsche Bevölkerung auch in Stetermark auiüben. Dennoch wurde» über 4000 Stimmen für die Deutschen abgegeben.* Im erste» Urteil, da« seine eigentliche Be richtigung und Beantwortung durch da« zweite findet, ist für un« nur die Feststellung interessant, daß sich die Sparen der deutschen Stimm?» bet allen Parteien mit Auinehme der Kommunisten verfolgen lassen. Wenn da« auch richtig sem sollie, richtig sind die Gründe sicherlich n«cht, die für den Abfall von unserer P»rtei angeführt werden. Für diesen Abfall bezw. für die «ahlenihaliung der deutschen Wähler kommen mir Ausnahme de« „An stoße«" — bie« di« vorsichtige Zusammenfassung be» ganzen zweiten Urteil« — andere Gründe in Be« »rächt, die öff-ntl'.ch aufzuzeigen kein Anlaß vorliegt. Diese G>ün»e werden durch die Zeit und durch die Ersahrunge«, die nunmehr ohne Zvnsel noch em pstndlicher in Erscheinung treten müssen, ab ab surdum geführt werden können. Da unserer Partei, die nicht« ist al« ein Flügel der gemeinsamen Partei der Deuiichen im »öuig-reich- SHS, die „nationalistische« Firma al« Grund für ihren Siimmcnrückgang angekreidet wir», so wäre« wir wirklich begierig, von Herrn A. L. in Maribor eine zugkiäfitgere Firmenbezeichnung zu erfahren. Zst er nicht mit un» zusammen überzeugt davon, daß jede Firma, unter der sich die D e u t s ch e » ber Steiermark al« Dcnt'che sammeln könnten, den-selben niederträchtigen Anfeindungen ausgesetzt wäre, weil ja nicht die Firma, sondern ihre Anhänger selbst der „Anstoß* sind und unter allen Umstände» sein würden? Daß eine audcre Fuwj al» eine deutsche de» Deutsche» i» ihrer nationale» Not erst recht nicht« sage- kann und jeder versuch mit der Stimmenzahl de« Herr» v. ZigorSki taden müßte? 8« gibt nämlich zwei Arten von Nationalisten. Die aktive» glauben, e« sei Nationalismus, einem anderen Bolle feine primitivsten Rechte mit brutaler Gewalt zu rauben und e«, besonder» wenn e« in der wehrlose» Minderheit ist, zu qaäle» und zu bedrücken. Die andere Art von .Nationalisten" — aus sie angewendet ist diese großmäulige Bezeichnung der bitterste Ho'»» — find die Angehörigen tiner nationalen Minderheit, die sich nicht ander« ra»> gieren kö » n en als unter ihrem Namen, um defsent-willen ihnen alle» Leib angetan wird. Fehlt ihnen dicse national«, politische und wirtschastliche Kreuz, wegerkenninit, dann sind sie eben verloren. Ber^ loreu find sie al» Volk und wer dem Untergang seine« vo'.ke« tatenlo« zusieht oder gar durch verrat dazu hilft, de? begeht die größte Todsünde. Wenn diese Feststellung .Nationalismus" ist, dann tragen wir allerdings e«e nationalistische Firma. Eine andere ist nicht möglich. Dennoch wurden über 4000 Stimmen für die Dents-hen abgegeben"!! Ktwas über die kroatischen Schulen im Aurgentand. Um den bei den Haaren herbeigezogenen Schein-vorwand zur Schließung der deuischen Mittelschulen (unbefriedigender Stand deS südslawischen Schulwesen« in Lärnten und tm Burgenland) in da« richtige Licht zu n'ck-n, wollen wir an der Hand eine« kleinen Beispiel» einmal sehen, wie e» eigentlich um da» slawische Schulwesen im Bnrgeulande bestellt ist, da« nach Ansicht de« Herrn UnterrtchlSmiutster« so sehr in Nöten ist, dafe man zu seiner Rettung zur Sperrung der deutschen Mittelschulen i» Süd-slawien schreiten mußt«. Der österreichische staatliche Schulbücherverlag hat vor eimger Zeit für b»e kroatischen Schulen im Burgenlande (ri gibt noch au« der Türkenzeit einige troat'sch Siedlungen) ein kroatische« Lesebuch heran«» gegeben. Dtese« Lejebuch unterzieht der Zagreber „Obzor", d'» man wohl Boretngenommenheil für dte Deutschen Nicht nach agen kann, einer eingehenden Würdigung, in welcher u. a folgender Latz vorkommt: „Ueberhaupi müssen wir «ehr al» zufrieden sein, auch wegen de» warmen, nationalen G-iste«, von welchem da» vuch beseelt ist. Zum Beweis dafür nur diese« Gedicht, L sesiück Nc. 38. „Ich bin ein Kroate! Ein Kroate ist mein Baier, Kroatin meine Muiter. Ich bin vom selben Blut und der wahre Sohn Kroatien»" usw. bis zum Schtnß be« Gedichte«, da« mit den Worten endet: „Für meine» kroatische» Stamm werde ich leben und sterben!" An etwa« ähnliche» können die Deutschen Süd-slawien» nichi einmal im Traume denken, obschon da» venischium hierzulande sür den nationalen Staat der Südslawen ebensowenig eine G:fahr darstellt wie etwa die paar Kroaten inmitten de» deutschen Sprach-gebiete«. E< ist daher lächerlich, wen» der Uater-rich «minister gerade da« Schulwesen im Burgen lande, mit dem ein kroatisch-nationale« Blatt, w>e der „Od,or", mehr al« zusrteden ist, al« Vorwand nimmi, um dte deutsche Schule in Südslawien zu zu drosseln. Wo die wahre Ursache dieser Drosselung liegt, wurde schon an anderer Stelle eingehend erörtert. vrr Voranschlag der Stadlgr meindr C> I.je für das Jahr 1925. (Schluß.) Die HauSzirSsteuer wurde von 120°/» auf 50% erniedrigt wegen der schweren Belastung de« Hauebesitz-S und au« dem Grunde, wetl die Bau-täligkeit nur an dem Mißverhältnis zwischen der zwiichender HauSverziasung und der HauSeihaltung krankt. Neubauten sind vollkommen stenersrri. D e Grundsteuer bleibt gleichbemesfen. Die Herabsctzung de« allg'meinen E nkommensteuer van 250% auf 2000/» war dringend nötig, da sie vor allem die jtlet'gewerbetrelblnben und Kleinkaufleute trifft. Di« b-fonbere Einkommensteuer konnte j-»och nicht er-müßigt werden. Die Berzehrungsstluer auf Wem, vier und Vchnap» konnte aber wegen der herrschenden Wirisch:i:?krise nicht erhöht werden. Wohl aber k> trägt die BerzehrungSstener auf Bonieillenwei« 4 Dinar und auf Schaumwein 20 Dinar pro Liter. Der Verkauf von SchnapZ über fü-tf Liter ist steuerfrei. Im Namen de» klerikalen K!nb» machte GR. Dr. Ogrisek einige Abänderung»Vorschläge. GK. Koren st.llt den Antrag, sitr die Sröffaung einer Bol!»küche 50.000 Dinar und für die Autoturbinen-spritze der Freiwilligen Feuerwehr 30.000 Dinar zu spende». Ferner schlägt er die Erhöhung der Bre-zinsung de« dem B!irgnv.rso?gung»fond entliehenen Gelde« von 4'/,% auf 8% vor. Seine Anträge werden abgelehnt. Dr. Ogrisek stellte den Antrag, der Sammlung für die Autoturbinenipr'tze der Freiwilligen Feuerwehr wenn schon nicht 30 000 Dinar, so doch wenigsten« einen Betrag von 3000 D. zuzuwenden, ta einen ähnlich hohen Betrag die Umgebung«gem. E-Ije gespendet hätte. Auch dieser Antrag wurde nach namentlicher Abstimmung mrt 1b gegen 13 abgelehnt. GR. Re« beuschegg kritisierte die unwichtig« Verzinsung de« Kapital« de« BürgerverforgungSfonde« mit 4'/,%, da die Gemeinde sür ih>« aufgenommenen G-l»er 12% zahlen muß, so'aß e« richtig ist. daß nach seinem Antrag dte Gemeinde diesem Fond? mindesten« 10% Zinsen zu bezahlen hat. Auch dieser Antrag wnrde von oer Mchrheit abgelehnt. Bei der nun erfolg!?« Abstimmung über die oroemltchen Auigabrn erhielt der Antrag de< R-fereute» di« Mehrheit. Da bei den außerordentlichen Ausgaben starke Streichungen vorgenommen wurden, wurde ebenso auch der Aa-trag de« Referenten aagenommen. III. Die städtischen Unternehmungen find nach dem Berich'e te« R.ferenten GR Dr. Boj c zu reorganisteren und auf eine solidere kanf« männische Grundlage zu stelle». Darüber wird der Gemeinderat noch zu beraten habe». 1. Da« städtische Schlachthau« weist eine» Reingewinn von 9830 Dinar au«, der al» Reserve für außergewöhnliche Zeoestitionen ver» wrndet werden w.rd. E» wird beschlossen, in diek« Unternehmen wegen der hohrn B:h?izungtkosten wenigsten» während d.» Wintermona'.e den Betrieb einzu chränke». GR. Redeuichegg beantragte die Errichtung eiaeß Brunnen» im städtischen schlachthofe, damit für die Eiterzruguvg au» diesem da« Wasser gewonnen wirv. B-Sher wurde da« nö.ige W^fs^r au« der oorüder-st'eyenden Woglatna gepump', da» sich aber au« hy> gienischen und Ersparung«rückfich en zur StSerzeugnnz u.cht eignet. Diel» Antrag würd« angenommen. L. Die Bestattung«avsta^t hat «inen Reingewinn von 9885 Dinar auszuweisen. ES w»rd beschlossen, neue Livreen für die Begräbnisse 1. Slaffe anzn'chaff^n, d«e alten aber für die 11. Kliffe auszuarbeiten. Besondere größer» Ausgaben gibt es in diesem Jahre »ich'. 3. Da» Wasser», er! weist einen Reingewinn vo^ 137.000 Dinar an«, wovon 45 000 für dte L-gnng einer neuen Waster-leimng in die neuer bauten Villen in der Tavcn» gasf« verwendet nmrden. Der Rest de» Reingewinne« ist sür nene Investitionen bestimm«. Noch^in diesem BoranschlagSjahre wird e» nö!»g sein, im Stadtparke ein Sammeldasfin anzulegen, um Wasser in da» Rese>voir aus de» N koiaiberg zu leiten, da die Wasserleitung a is vi'anje die Stadt nicht mehr m t einer genügend großen Wassermenge Virsorgen kann. Such «st die Anscheffaug von MateMlien uud Werk, zeugen nötig. 4. Da« städtische Elektrizitätgwerk. Der R-ingewinn in di« em GeschäfrSjahr wird ans 4000 Dinar präliminiert. 5. Da» städtisch« GaSwerk weist »«gen der Adichreibung der Z'nsen in der Höh? von rund 45.000 Dinar, die es der Sladtgimemde schulet, einen Ueber schiß von 42 973 Dinar au«. Da verschiedene dringende Neueinrichtungen g' ößere Jnvesti» t onen erfordern, ist e« zweifelhaft, »aß diese« Uaiernel». men noch rot tet wird erhalten werden können. Mit der Frage der Sanierung oder Auflassung deS Fug-werke» wird stch noch der G meiaderat b-schiftigen. 6. ver BürgerverforgungSfond b«sitzt auch mehrere Liegenschaften, bei denen die Mietzinse gleich jenen in den Gcroeindehäufern den heutigen Berhälinissen angepaßt werden müffeo. Zwick« R-gelung »eS B-rhältniffe« zwiich:» »em Gemetndcvnmögen und dem Bürgerversorgungefond wird ein R-glement ausgearbeitet werden, da« auch die verwer duugizwccke diese« vetmögei»« festsetze» wird. Waramer 18 Politische Rundschau. Zulavd. Ale Legierung versucht vergeölich, ihre Stellung zu stärke«. Wie stark trotz aller Erklärungen. die von £ettt der selbständige« Demokraten auSg«spr«ngt »rrbtn, daß di« jetzig« Reglerun^koalitio» unver-Hvd«rt ihr« Politik fortsetzen woll«, da« Bestreben iß, di« aus di« Dauer uogenüg'nd« Regierung« Mehrheit zu stärken, beweist die neueste Ak. tldn der selbständigen Demokraten. Nrch dem ihre versuche, den oppositionelles Block zu sprenge», mlßlungeu sind, und ste sich im Gegen-«eile der Tatsache g«g?»übtrseken, daß eine Ver. schmelzung der Opposition zum Klub der nationalen Verständigung unmittelbar bevorsteht, ver» sachten ste eine andere Taktik, die dahin geht, i» demokratischen Klub Nn> zusriedenhett gegen Ljuda Davidoviö hervorzuruse« und voja Veljkoviö der den linken Flügel im demokratisch«» Klud repräsentiert, zum Thef der Demokratischen Partei zu protegieren. Diese Absicht hat zum Ziele, die Demokratische Partei ganz unmöglich zu »achep, denn wenn Belskoviö Parteichef würde, könnte die Demokratische Partei als republikanisch und st a a > ö g e s ä h r l t ch erklärt werden. DaS Spiel h?t m^n aber in den Reihe« der Demokraten sofort duranchaui, und e» besteht begreiflicher weise wenig N 'gung. in diese Schlinge zu gehen. Die Regierung w >d daher neu? Kombinationen suchen müssei?, um ihre Stellung zu stärken. Da sich die Opposl io» endgültig zusammen geschlossen hat, kann sie bei ihr nichts ge.vu.nen. <£i scheint daher unvermeidlich, daß die R e-gierung früher oder später zur Einsicht kommt »"d eine friedlichere Politik beginnt. Tastversuche zur Lösung der kritischen Lage. Die politischen Maröaer zur Vorbereitung «inet neuen fi:äftcfonflellation rnd Klärung der Lag» haben bereit« begonnen und find i» vollen mg«. Der Aufsei«» erregende ilrtikel im „Jutarnji W ntfcc dem Titel „Pal 6 löst den serbiich kroatische» Zwist* scheint den Auftakt hesäc zu bilden. Der erwähnte Artikel bildet den auSschlilßlichen po litilchen Gesprächsstoff, da er, allen Anzeichen ^nach zu schließen, von irgend einer maßgebenden Snie inipiriert ist und bestimmte Ziele v:rsolg«. Die Frage ist nur, von welcher Seite die J"lp1rierunj erfolgt ist. So wird in den Kreise» der Opposition behauptet, er sei ein Stochzug d«r Radikalen, um den oppostilonelle.i Block zu spreogrn, da ja in ihm alS Fakiore« der Verständigung rur Radiö und 8oToitw'cklu»g ist die« btlanglo«. Die Hc-vp'ache scheint zu sein, daß tn der Oesfentlichkeit ei» Me,nno^Sau«tausch über die Lösung der inneren Krise ausgelöst werde, da man eingesehen hat, daß r« so wie bisher nicht »ehr weiter gehe. Hffene Kampfunsage d»r Hpposttion gegen die Legierung. Die ChesS der vvpost ionellea Parteien haben aus ihren Sitzungen am 23, 24. un» 25 Februar 1S25 folgen»? Beschlüsse erbiacht: „1. De ver ireter der Verbündete» Parteien stelle» sest, daß ihre Parteien bei den W.hlen die Politik der Stamme«-Verständigung gebilligt haben und daß sie mit dem ausdrücklichen Auftrag«, diese Politik di« zum Er>d-zu führen, gewählt worden sind. 2. Daß sich die Parteien, eu« denen sich die heutige Regierung zu-sammeus'tz', durch- dir AU, wie sie die Wähle» Sillter Zettuvg durchgeführt haben, für jetzt von jeglicher Teil-«ahme a» der Schaffung einer »atloaalen ver-ständiguag ausgeschlossen habe» und daß die ver-bllndktea Parteien weder einzeln »och gemeinsam in irgendein« Kombination mit dem Radikalen Klub alt Gesamtheit eingehen können, und zwar vor all m deshalb nicht, weil die Abgeordneten diese« Klub« mit der Parole gegen dte Verständigung in die Wahlen gegangen sind, noch mehr aber deswegen nicht, weil dte verbündete» Parteien in keinerlei Form eioe derartige Durchführung der Wahlen gut-heißen wollen noch dürfen, da dteS bedeuten wü>de, daß für die Zukunft alle Garantien eine« Recht«-zustande« in unserem Lande illusorisch gemacht werde». 3. Daß «« trotz allen Gewalttaten, alle« Drucke und allen Fälschungen schon heute klar ist, daß die Mehiheit deS Volke« sür eine Politik der Verständigung ist, u>d daß die« bei freien Wahlen auch formell und vollkomme» zum Au«druck gekommen wäre 4. Daß die verbündete» Parteien au« alledem berechtigt und verpflichtet find, die Arbeit zur Schaffung einer Verständigung fortzusetzen". N ich»?« in diesen B-.schlössen alle grundsätzlichen fragen d«-sprach.» worsen waie» uu» nachdem in alle» diesen Fragen die völlige U dereinsiimmung festgest« , wer-den konnte, nachtun, endlich in etnem besonderen Plane di« Haup punkte de« gemeinsamen Pro-giammel festgelegt worden waren, wurde beschlossen, auS den verbündele» Parteien eioe ständige politische Vereinigung zu bilden, die de» Name» „Bleck der nationalen Verständigung und der bäuerliche» Demo* krattt" tragen rotte. Die Organe diese« Blocke# werden sein: der Präsident, der weitere und engeie VollzagSauSschuß sowie die Vollsitzung der Aba-ord neien de« Blocke«. Diese Enischltexuug der Oppo> ittion hat i» allen politticken Kreisen größte« Aus sehen erregt, da ste eine off ne Kampsanscg» a» die R gierar g bedeutet. Ueberall wurde festgestellt, daß mit diesen VeichlUsse» der Opposiiion die Eitwick lung unserer inneopolitischen Lage eine eutjchei»ead« Richtung «rhaUru hat. Hine zweite Werlantöarnng der Hpposttion. Di« ChesS der Oppasiuoo erließen ferner eine zweite Beilawbaruug, in «r es heißt: Die vereinigten Parteien de« Block« der nationalen Verständigung stille» fest, daß die Regierung gegen G s tz und Versassung gewählt» Abgeordnete ,n Hast hält, ob-woht sie nach An 88 »er Gerfassung und Art. 108 der Geschäsito dnung der Nationalversammlung >» Freiheit getasscn werden mützien, sobal» sie zu Ab-geordneten gewäh't worden sind. Der Zweck dieser Versassung«, und Gcsep Sbestlmungen liegt gerade darin, daß eS einer verantwortungslose» Regierung unmöglich gemacht weide, *»rch Em perrung der ihr »ölige» Zahl von Abgeordneten auf die Zuiamme». setznvg »eS BexstkaiionaauSschuffeS und damit auf dl« endgüUi^e Zuiammeni'tzung der Nitionalver samwlung Einstug zu nehmen. Die Vertreter »er veieintgien Pait-ien stellen fest, daß ein deraitig«« vorgehen ohne jede gesetzliche Grundlage, daher ein reiner Gewaltakt ist. Sie erklären, da« die verbün beten P -rieten im Falle, daß dte Regierung auch nur etaen der ^«wählten Abgeordneten gewaiiiam »aran verhindern sollie, zu »eo Sitzungen der Na-tiOnalveriamml»! g zu kommen, dte energisch sten Maßnahme» erg>eisen w r e». um die Schaffung eine« so schicksalsschweren PiäzedenzfalleS zu v!lhir>de>«. Zur Auflassung der deutschen Mittet-schulen. Zur Auflassung der deutschen Mittelschule» in der Woiwodrna ichreibt dte Zagreder „Slofodna Tribuna" vom 21. d. M. wie solqt: „P',bic viö hat die Speru«^, der deutschen Mittelschule» in Novtsad, Pai c vo, Rooi V.da« u d v>suc v.riUgt Amtlich w'ld bcha>piet. e« sei die« auf Verlangen Nir.öit ul« R pirssalie iv gen der v.'rsolgung der sloweni'chen Schulen in Käiuten durch O-sterreich gesch hen. Da« itt bloß «ine s ivole ÄuSred«. Pr> b ö-v t und N nc>6 kümmern sich um die Slowenen in Kärnteu edensvv el wie um ein Zigmnerdors t» Anatolie». Zn Wirklichkeit ist die« eine Repressalie wegen der Abstimmung »er Deutschen in der Woi wodwa. Hätten die Deutschen sür da« Regime Pai <5-Priblc vie gettimmt, köante Oesterreich all« Slowenen tu Kärnten ausrotte» und Prtb.ccviö und Ni«c 6 würde» dagegen nicht eine» Finger rühren.^ Gegen Nierenerkrankungen ist das Radeiner Waffer das unfehl-barste Mittel! Heu» 3 Aus Stadt tuis Land. Richtigstellung der Wäylertilim. Da« Gtadtamt Celje verlautbart, daß sich jene Wähler, die noch nicht in die Wählerliste eingetragen sind, in der Zeit vom 28. Februar bis 7. März mit ihrem Taufschein, Heimatschein und der Ausent-Haltsbestätigung in der Sladtgemeinde Telje zu melden haben. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag, dem I. März, wird »er Gemeiadegoit»«^ienst um 10 Uhr. der JugentzgotieSdieust um 11 Uhr vo > mittag« im Gemeindisaale aag-hilteu werden. vorficht beim Passieren von Srarischen Objekten. DaS Sladtamt Celje ermahnt zufolge einer Zuschrift der hiesigen BezirkShauptmannschaft alle Bewohner zur äußerste» Vorsicht beim Passiere» von ärarischen Ovsekte». Gleichzeitig wird auch nochmals darauf aufmerksam gemacht, sich allen Anordnungen der Militärwachen bei militärischen Gebäuden usw. bedingungslos unterzuordnen, denn nur dadurch können UngliickSiälle vermieden werden. Nochmals wird verlautbart, daß sich vom ersten Morgengrauen bis zum Sonnenaufgang niemand den ärarische» Lagerhäusern näher al« bi« auf hundert Schritte nähern darf, da sonst die Wachen gezwungen sind, nach ihren strengen Vorschriften zu handeln. V-rteu-runq des Bieres. Von der hiesigen Gastwirtegenoffcnschast erhielten wir nachstehende Mitteilung: Die vereinigte» Bierbrauereien haben schon wiederholt und so auch gegenwärtig die Bierpreise b^eutend erhöht. Demzufolge sahen sich die Gastwirte genötigt, da« gewöhnlich: Bier zu folgende» Preise» auSzuschänken u. zw.c 1 Liter Faßbier zu 9 Dinar. lk Liter 4-50, */,, Liter 3, '/. Liter 2-25, 1 Liter Flaschenbier 10, V» Liter 5 Dinar. Da« sind Minimalpreise. Spezialbier verteuert sich um den höhere» Bezugspreis. Ebenso werden die CafetierS das Bier nach höheren Regiekosten auSschänke». Dem KoroSrt Tlovenec ins Album. Der in Wien erichet-»5N»e „KoilS'i Slovenec", doczuführen. So fügt er in setuer Folge vo» 18. Fev-uac l. I. d,m Bericht« übsch'n abgelehnt worden. — Eine so freche verd ehung der Tatsachen Hit sich nicht einmal da» chauvinistischeste slowerische viatt in Jagoslawien geleistet wie dirse« angtbltche „MrbethtitSotgan' in O sterreich! Daher sei dem fio'C&i S!oven,c speziell in« Aldum gc-schrieben: Richt auf Grund eine« rchirlichr, Nr-teil« ist da« Demfche Hau« in E-lje dem slowev » sch-n v roue „C lj?t> vom' zugelprocheu worden, soirsern da-: G-ncht hatte nur zu entschelde» zwi ch-n den v ivalen deutichen Eigentümern und de» aufgelösten vereine ,.Deutsches Haus". Da» Gerichi stellte bloß »en uriprünglicheu Zalia d her; e« konnte da« HinS nicht dem slowenischen Vereine zusprechen, weil dieser vor dem Gesichte al« Parrei n chi exiütereu konnte, eiu verein, der erst iang »ach dem l tzttn U te lS'pruch zum Zwkck« der Uebernahme de« Hiuse« auf dem Verwaltung«-w«ge gegründet wurde. Nicht di« Deutsche» haden b'S in die dritte J 'stanz aus Herausgabe de« HauieS geklagt, sondern vom slowenischen Kura'oc Pieko S.k wu deir im Name» de« ausgelösten v-r. eine« „Deutsche« Hau«' die deutschen Prwat-cig«n>ü«er geklagt I« übrigen: wir würde» ur.« bis in den Grun» unterer Seele schämen, der W-g» nehme de« B-i»ög«ns einer ande»en »attonole« Min»erheit da« Wo:t zu rede». Noch dazu mit un-verschämter Lü.,« und 'chamloser Ä«idr«hungl Gegen Fcttleibiftkeit wirkt mit koloffal.-m Ersolge et»ziq „Vilfan« Tee". E« tst von F^ch« «ännertt anerkannt. ErhäliUch in all-n Apaih.keu und Divgerieo. Erzeugt: Laborato»ium Mr. D. Vilfan, Zagreb, Prila, 71. „Odol" bestes Mundwasser der Welt. U-dercch e,hil,l>ch. 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