Prani, mcrmio,is - preisc: Fiir Laibach: Ganzjiihrig . . . 6 fl. — Ir. Halbjiihtig . . , 3 „ — „ Bietieljiihtig. . . l „ 50 „ Monatlich . . . — „50 „ Mit der Post: Ganzjiihrig . . . 9 fl. — It. Halbjahrig . . . 4 „ 50 „ Bierlcljiihrig. . . 2 „ 25 „ gilt Zustellung inS HanS viettel- jiihtig 25 ft., monatlich 9 It. Mbacher Sinjeltic Nummern 5 tt. Tagblatt. Anonyme Mitthciluiigen roerben nicht berucksichtigt; Mamifkripte nicht zuruckgefenbet. Kciaktion: Bahnhofgasse Nt. 132. ErpcLiiion und Zuskralcn-^^ Uurrau: Kongtetzplatz 5Rr.81 (®uchbo^l«(l*-^ ;ii$j »on 3.». JUcinmaDtft fi.fflailfeiaii if %,'■& lvE> . *«' VrJV- * 3nfcrlimi6prcifc: ' "Hit die einspallige Pctirzcile 3 frv- -«i'1 bei zweimaliget Einschaliung u r> It. tucuiuii ii 7 tv. 3nsettionSstc»>Vcl jctcSmal 30 It. Bci gtDSeten 3n|ctalcii und iijtetet Einschaltiing eiitftJtcdicnbct Rabatt Nr. 74. Dienstag, 10. November. — Morgen: Martin B. 1868. Die Delegations in Pest. Wien, 4. November. — ? (gin kaiserliches Handschreibcn l)at bc-kamitlich die Dclcgationcn der bcidoi Neichshalften nad) UugarndvSopitatc bcnifcn. Datirt war dieses Hcindschreiben vo» GobollS, bcm neucn Lieblingd-sitze ber Kaiserin, wo bic hohe Frau ungeftort ihreu landlichcn 9icigiuigcii Icbcn und ihrc nngarischcn Studien fvrtsetzen fann. Auch der Kaiser rocilt dort genie an bcr ©cite seiner Gemahlin, ivenn and) sein Aufenthalt durd) Audstiige und) Pest-Ofen oder nad) bcm beriihmtcn Hodijagdrevier im olieren Miirzthalc Lfler niiterbrochcn wird. Schon daS Datum : „GodvllS" gab vieleu nnserer hartgesottencn Zentralisten allcrlci zu denken. Sic ftinben barin schou bic Bestatigiiiig dcd prvfetischen Wortes, bah in it bent Dualismus and) bcr Sck)wer-punkt der Mo»ard>ie nach Ungarn verruckt worbcn sei. Noch wcniger konnten sich bicfe Herren bainit befrennben, bah nun bic Delcqirtcn nnscrcs ReichS-rathcd bic Wanderung nad) Pest-Ofcn anzulreten habcn. Sic haltcn immer nod) gcljofft, bic Ungarn wurben wieber, wic bad crftcmal, zu uns nad) Wien herauf kommen. Sic bebachten abcr nicht, bah die Ungarn bcn c r ft c n ©djritt gethaii, mtb bah es nun an und sein musse, bas Entgegenkommen unseres ofltidjen Brubers in gleich freimdlicher Wcisc zn crroibern. Wir biirfen nicht vergessen, bah cs ungehenerer Anftrengungen bebnrft hattc, uni die 60 »ngarischen Delegirten uadi Wien herauf zu bringcn; cS war glcisam cin pcrfonlicheS Opfer, benn bic Tigerpartci bcs Pester Reididtaged crklarte jeben, bcr damals deni 9}life dcd gckronten Konigd und seines verantwortlichen Ministeriums solgte, in Acht unb Bann. llngeachtct bcssen oerlics bas Experiment ganz leidlich. Die burd) boppelte unb brcifachc Wahlsiebe gcgangcncn RcichSvcrtrctcr von bicsscits unb jenfeitd bcr Vcittja einigteu sich Icichtcr unb fdjncltcr, alS man erwarten mochtc; mir bem projektirten ..gemeinsamen" Bankctt wichcn bic Ungarn iingfttid) aus • nicht wcil sic nnscrc Weinc nicht vertragen, oder unserer Kiiche fcincn Keschinack abgcminnai Idnncn, sonbern weil fie fiirchtelcn, bcn Ultras batjeim sffiaffcn in bic Haub zu gcbcu, lucnn fie sich mit den ..Schwabcn" gar zu gcmcin madjcii. Ungcadjtet bicscr Sad)lagc perhorrcszireu nun — wic gefagt — bic Zentralisten bic Wanberung uad) Pest. Ja, im Herrenhause ift ciuc fiirmliche Panik untcr bcn Delcgirlen cingctrcten. Ritter von Schmcrliiig Hal, aid bcr Baler ber Februar-vcrfaffuiig, bcti Anfang geinacht, iubeui er crtldrtc, fcin Dclcgirtcii'Maudat niebcrtcgen zu tnuffen, ba ihm „iibcrhaufte AmtSgefchafte" cine (fingere Ab-tocfcnheit von Wien nnmSglich machen. Was Schinerling aus Riickficht anf feint politifchc Bcr-gangenljeit that unb nicht ohnc iticvedjtigung thun fonnte, bas madjtcn ihm nber andcrc nach, weil sic ihrc fixe Whiftpartie X’lbenbd nicht entbehren kiin-nen, oder weil fie iiberhaupt zu bcquein unb ver-wcichlicht finb, urn wahrcnb bcr unfreunblichstcn Monate bcS JahrcS in eiucv frcmbcn Stabt zu lcbcn. Wicber andcrc fcheuen die ..turbulenten Magyarcn," unb ber Rest gcht nid)t beShalb, weil cs ihrc zcntraliftifd)en ©efiihle verlctzt, nicht nach Pest, fonberit weil ihr warmer PatriotiSmuS ihrcm geiftigen Angc Schrcckgestalten vorfiihrt, weil fie mit bcr alien Kaiferstabt unb mit ber Praponbcranz bcrfelben in alleni unb jebent bcn Glanz unb bic Grohc bcs alien Oestcrrcich ibentifiziren, weil sic fid) bad Kaiserthum an ber Donau, wcld)cs trotz Solscrino unb KoiiiggrStz „an Sicgen uub an Ehren reich" ift, nicht oorftellcn tonncn, ohne bic einzigc Reididhaiwt- unb Resibcnzftabt Wien. Doch gerabe bicfe Patrioteu folltcn bad Felb ihrer politifchen Wirkfamkeit nicht klcinmnthig verzagenb ran men; sic folltcn audharrcn auf bcm Posten, attf wclchen sic bad Bertrauen berufcn hat; fie folltcn bad Hiiuf-Icin berjenigen, weld)c noch bad Banner Defter« rcichd hod) haltcn, nicht burd) ihrc Fahncnflucht fchwachcn unb Dcrfleincrn; fie follten and) mitten im Vager bcr Gcgner fiir ihrc llcberzeugitngcn cin= stchen uub betu ..Reiche" retteii, wad noch zn retten ift. Ift bcr Kampf cin afolglofer, reiht sich fort unb fort nur Zwaiigdlage an Zwaugdlage in nnse-retn gcgenfcitigcn Lerkehr, haben wir nur bie Lasten zu tragcn, wahrcnb bad Latib bed heiligen Stefan nur die Borthcilc gcnieht, finb Ocftcrreid) unb Ungarn nicht frcic glcichbcrcchtigte Briider, fotibern nur zu gegctifcitigem Mihbehagcn in einanber vcr-wachfenc fiamcfifdjc Zwillinge, bcnen bad Znfani' mcnlcbcn znr Pcin unb Dual wirb — bann kon-ncn bic Kampscr in ber politifchen Arena, bie big zum Ictjtni Augcnblick audgchant unb fein Mittel zur Rcttung bed Reichcd unverfucht lichen, mit Franz I. nach ber fiir Frankreich tierlorcnen Schlacht bei Pavia nudrnfen: „Alled verloren, nur bie Ehre nicht!" Das nene Wehrsystem. Die „Hauptpnnzipien," bie bem akzeptirten Wehrsystem zn Grunbe liegen, finb: 1. Die allgemeine Wehrpflicht. Diesc crllart ber Andschuh fiir bie einzig rich-tige unb ntoralifche ©runblage eined gefunben Wehr-fystemS, fur ben untcr bcn obwaltenben Umftanbetr relativ tuohlfeilften Hcercdorganidmnd unb — in Bcrbinbnng mit ber militarifchen Jugcuberziehung aid Briicke zum Uebergaiig zum Milizfystem. Ueber* Ieuilleton. Das Nrgerliche Gewerbe.^ Eine kultnrhistorische Skizze von Dr. Klun. XI. (Schluh.) (Sine neue Epochc begann in Dcutschlanb mit ber Srfinbung unb bcr nadjfolgenben Vervollkomm-Nung bed 3JZafd)inenwefend. Englanb betrat voran den grohen Wcg bed Fortfchrittcd in ber Jnbustrie Unb rih bic iibrigen gcwerbfleihigen Lanber mehr °ber minber fraftig mit sich fort. Die bcutschcn Provinzen Deftcrrcichd, Sachsen unb Preuhen folg-(tn bem Ruse bcr Ncuzeit, beiieit iiad) unb nach bic Schweiz, Frankreich, Belgien unb bie iibrigen ^utfchen Staatcn in ber Vcrvollkommnung bed ®cwerbcwefend folgtcn. Ohne Uebcrfchiitzung barf •Uon fagen, bah Deutschlanb im allgemeincn ^rcitd auf bem Punite angelangt ift, bah ed hin-Uchtlich seiner inbuftriellen Probuftion ganz unab= wngig von anbereu Staaten sein fonnte, wenn bie * Siehe Nr. 34, 37,39, 43, 47, 49, 52, 56, 61 uub 65. Mobc, unb eine beflagcndiverthe, hdufig burchand nicht gcrcchtfertigte Geringschatziing inlanbifchcr Fa-brifatc nicht noch allznfehr vorhcrrfchciib warcn. Eine abermaligc Unterbrcdjung bed frieblichen Fortfchrittcd war ber Vblkcr Sturm uub Kampf am Schluffe bed »erfloffcnen unb zu Anfang unfe« red Jahrhundertd. Ed licgt nicht in mcincm Plane, in cine Schilberung bcr franzSfifchcn Revolution, welche nebft bcn barauf folgenben Sricgen minbeftend 10 Millionen Menfchen bad Leben geko-stet hat, mid) einzuloffen; bicfe Arbeit iiberlaffe ich bcr politifchen unb ber Kriegdgefchichte. Wir aber haben bad friebliche Bnrgerthum im Auge unb be-trachten ohne Boreingenvmmenheit bie Frage: habcn bicfe blutigcn Kiimpfe auch bem Vvlke, ber „ar-beitenben Klaffe" geniitzt? Sinb welche greifbare, praktifche Refultate zum Wohle ber arbeitenben Menfchheit erzielt worben ? Die Zcrstuckclung ober bad Zufainmenfchweihen cinzelncr Gcbictc — politifchcd Uebergetvicht — biplomatifchcd Anfchen u. bgl. zu bcleuchtcn, licgt nicht in meiner Absicht; mSgcn anbere, bie mehr Lust unb Licbe bazu haben, folched vcrfuchcn. Dad aber ift unbeftreitbar, bah biefc graueiihafte Revolution mit alien ihren fchenhlichcn Aiidartungcn unb Gcwaltthatcn bennod) cin reiuigenber, wenitgleich fiir ben Augenblick furchtbor verroiiftenber Gewit-terfturm gewefen ift. „Die Ibce bcr Einheit unb ©emeinfchaft ber Menfchheit unb ber gteichcn Be-rcdjtigung atier ihrer Theile zur Ehre uub zum Genuffe bed menfchlichcn Dafeind hattc machtige Fortfchrittc gemacht. Wie cinft bei bem Stnrze ber altcn Welt, fo war auch hier wicber eine hohere Weltorbnnng beutlich zu Tagc getretcn.'1 Die lctztcn Ueberrcfte bed Mittelalterd, welche sich aid Bollwerke zwifchen priviligirten unb nicht privilegirten Gefellfchaftdfchichtcn aufgethurmt hatten, waren gefallen, — bic £>errfchaft ber ..bnrgerlichen Gefetze" bchnte sich and iiber a lie Burger eine« Staated, — bad Bn rgerthnm gelangte zu An-fehen, — bem Bauernstanbe ging bie Mvrgen-rothe ber Freiheit auf, inbent er vielfach von ben Fcuballasten befreit wurbe. Eine gleichmahigere Ber-theilnng von Rechten unb Pflichten, cin ebenbiirti-ger Anfprnch auf Sttllung im Staatc, — bie Ibce ber Freiheit bcr Arbeit entwidelte sich nach unb nad). Von nun an war „ a r b c i t e n " nicht glcichfam etwad Unchrenljafted. Monarchcn unb Rcgierungen wenbeten ihrc ©orgfalt ber 93crbefferung ber matericllen Wvhlfahrt ihrer Bolter zn, Gcwcrbc unb Hanbcl gelangten zu wohlbegrunbetem Anfchen. dies werde burch biescS System cine grotzere An-naherung zwischen Heer uub Volk crzielt und ben Prinzipien des Rechtsstaats cntsprochen. Prinzi-piell haben beidc Hauser deS ReichsrathcS sich bercits .1867 fur die allgemeiuc Wehrpflicht (vhne Loskanf und Stellvertretuug) ausgesprochen. 2. D ie G es a m mt st a rk e d er zu s ch affe n-beii ©treitfrdfte und ihre systematische Glicberung. Die Gesammtstarke ber organisirten Wehrkraft foil 1,053.000 Mann betragen. Davon entfallen auf baS gemeinsame stehenbe Heer 800.000 Mann, auf bie Militargrenze 53.000 Mann, auf tie Lanb-wehr briber Reidishalftcn 200.000 Mann. Der AuSschuh latzt sich bcziiglich bicses „Hauptprin-zipeS" auf eine schr aussiihrlichc grunbliche Eror-terung ein. Die Hohc dieser Zifstr erscheint ihm zwar an unb siir sich dctrachtet „wahrhast exorbitant;" aber in Anbetracht der Anspannung ber Militarkrafte der anberen Staaten (Nvrbbeutscher Buub unb bie durch Schutz- unb Trutzbiinbnisse gebundenen beutfcheii Slibstaaten 1,229.117, Frank-reich 1,350.000, Rutzlanb 1,467.000, Jtalien 480.000 Mann) fonnte ber AnSschnh ber k. k. Rc-gierung baS Zeugnih nicht versagcu, „batz sic bic Grcnze bes siir die Sicherheit Ocsterreichs und die Aufrechterhaltung seiner staatlichen Wiirbc Noth-wenbigen nicht uberschritlen Habe." OesterreichS Fortbestaub, mcint ber AuSschuh, erscheiue nur ge-fichert burch die Aufrechterhaltung seiner biiihcrigen Stellung und seines biSljerigen Einfluffes iitt curo-paischen Koncert. Wohl miisse Oestcrrcich die Er-haltung dcs FnedenS onstri'bcit „bis zur Sclbstver-leugnung," aber gegen jcben Angriff, gegeu jede gewallfame Stoning seiner inncreu Konsolidirung, seiner freiheitlichen und volkSwirthschastlichcn Entmick-lung miisse es gewappnet sein. Seine geograsische, insbesonbere aber seine sinanzicllc Lage erfchmereti ihm die Erhaltnng seiner historischen Machtstellung. Jndeh sei burch bad vorgeschlagene System, baS Problem, bie Streilkrafte OesterreichS zu erhohen unb seine Finanzkrast burch moglichste Sparsam-keit zu schoueu, geloSt. Griindlichster Erwagung unterzog ber AuSschuh die Frage: ba fur bie Er-haltung bcs steheubeu Heeres auf Grunb beS AuS-gleichS die diesseitige ReichShalse mit 70 Percent auszukommen hat, ronhrend Ungarn nur 30 Pcr-zent zahlt, ware es nicht angczcigt, die Ziffer bes stehenden HerreS zu oerminbern, bagegen bic ber Landwehr zu erhohen, fiir welch' letztere jede Reichs-HSlfte fiir sich auszukommen hat? Bei der Majo-ritat des AusschusseS gelangte jcdoch „die Uebcr-zeugung" zum Durchbruch, bah bic versasiungsmahige Gnmblage unseres Staats-Organismns — beS Wie crsrcultch, wic erhebeub ist ein Riickblick alls ben in gebrangten Umrtffen gezcichnetcn tznt-wicklungsgang der Gcschichte der gcroerblichen Arbeit! Wie liar und nnwiderlcgbar stellt sich der stetige Fortschritt heraus, menu anch zu cinzclncn Zciten ein Riickschlag ersolgtc unb ein Riickschritt zu bc-forgcn stanb; wic unzroeibcutig ist ber Bcwcis, bah E ntwi ckl u ng ber Arbeit und des Ansehens dcS BiirgerthumS nntrennbar vcrbnndcn stub mit der Entwicklung der Frciheitsibcc. Das Mah der Frcihcit ist zuglcich das Mah fur die Bcdcutung der gcwcrblichcn Arbeit; Liber allem aber wacht bie allvergeltenbe Weltregierung, bie Vor-sehung, welche nach ihren Plcinen unb Zielen Vol-ker unb Staaten leitet unb ber enblichen Vcrvoll-kommnung entgegenfiihrt. Diese Thaisachen mogen den Arbciter starken und krSftigen in triiben Tagen ber Noth unb schwc rer Bcbrangnih; an biefen mag cr sich nufrichten, selbstbewuht unb thalkrastig sein Tagwcrk bcgiiincn unb sich als ein niitzliches Glicd in der grohen Kette der Menschheit bctrarhtcn. Die lenhren Frcunbc des Bolkes aber mogen uns nnterstiitzcn in bcrn Bestrcben nach Hcbnng und Kriiftigung dcs „biir-gerlichen Gcwerbcs." DualiSmuS — es zur unabweislichen Nothwcndig-kcit uiachc, den Schwerpunkt ber gcineinschoftlichcn Bertheidiguug in das gemeinsame stehenbe Heer zu verlegen. Die faeiben Hauser bcs uugarischeu Landtags theilten glcichfalls dicse Ansicht uub slimmten dicscrhalb siir die hohere Ziffer beim stehenden Heer unb die nicbrigere bei ber t'anbrochr. Nun muhtc sich aber ber AuSschuh fragcn, ob benn hicburch die Fiuanzkraste der diesseitigen ReichShalstc nicht allzuschr augcspannt wiirben, unb verlangtc bcshalb — „ohue jQeeintrachtigung der vcrsassungsniahigcn Rechte ber Delegationen" — Ausflarung iiber bic Kosten ber Erhaltnng bes steheubeu Heeres. Diese wurbe ihm in solgenbem: Pauschalsumme (mit Jnbegrisf ber eigencn Eiunah-lncit ber Kricgsvcrwaltung) 80'/2 Millioncn (was ciner Quote von 56 Millioncn 350.000 Gulden fiir die diesseitige unb 23 Millioncn 070.000 ft. fiir Ungarn entspricht); MannschaftSprasenzstanb 255.000 Maun. Berner wurbe bent Ausschussc initgetheilt, bah der ReichskriegSminister durch Re-sormeu Ersparungcii zu crziclcn bcstrcvt sei, unb nachgewiescn, bah ini Bcrglcich mit bcrn lctztcn Der- fassungSmcihig festgcftelltcn, natiirlich aus dein alien Wchrsyslcm beruhenben Annccbiibgct, belli bo in Jahre 1865 nainlich, eine $erniinbcrung von 4800 Gagi-sten, 51.273 Matin unb J0.415 Pfcrbcn (bic bere itS jctzt crziclten Erfparungen inbegriffen) zu cr-zielen sei. ES heihc bics, erfennt ber AuSschuh, noch iinnier schmere Opfcr von ber, diesseitigen ReichShalstc oerlattgen, cittsprcchc keineswegs eincm Ideale, aber es sei iinmerhin, inSbesondere in Anbe-tVadjt ber Stcigung ber Wehtkrasi dcs RcichcS, ein bebeutenber Schrilt zum beffcren. Die Lattbrochr bennfprucht cine Summe von 700.000 bis 800.000 Gulden jahrlid). Jcdc Reichshalfte tragi aber ini Frieben bie Kosten selbst. 3. Die Gesammt bien stpsl i ch t nub ih re A b st u f u n gen. Die Gesammtbienslpflicht bctrdgt zwolf Jahre, wie im beutfcheu Buube, bavoti brct Jahre in ber Vinic, ficbcit Jahre in ber Reserve uttb zrnci Jahre in ber Lanbtvchr. Es stcht bice in gcuauer Wcchscl-lvitfitng mit ber fcstgcstctltcn Starke beS Heeres (famnit Kriegsmarine), ber approximativcn Starke ber Landivehr mit bent Fricbcnsstanbc ber Armcc (cinschlichlich ber Kriegsmarine), ber nothroenbigen SlufibilbungSzeit unb mit bem FricbenSbnbgct. Die auffiiUig latigc Dauer ber Rcfcrvcpflicht tuirb biirdi bic bcabfichtigte Bcrlcguug bes Schwcrpunklcs in bic stehenbe Armcc crklart. 4. Uti nt i 11 c lb a r e Einrcihting jungcr V e u t e i u bie V a tt b w e h r. Der AuSschuh ist ber Ansicht, bah biescs Princip ben Borzng sowohl vor bcttt prenhischcn, resp. norbbcutfchen (wornadi ber iiberschiissige Theil ber Wchrpflichtigcu in bie Ersatzrcscrvc ciitgcreiht wcrbc), als aud) vor bent franzosischcn (bas barin beficht, bah bic ber Lanbwchr entsprechenbe mobile Natio-nalgarbe lebiglich auS unntittclbar eingereihtcii jun-geit Leutcn bestcht) vcrbicnc; bettn baburch paare sich in unscrcr Lanbwchr bic rcifcrc Ersahruug mit jugenbticher Krast. 5. Schaffung ciner Ersatzrcscrvc fiir baS Heer unb bie Kriegsmarine. Die ubcrfchiiffigen Wehrsahigen werben zur Bilbnng einer Ersatzrcscrvc verwendet, wclchc in der Summe allcr 10 Jahre (Linic unb Reserve) das cinjahrige Rctrutenlontingent nicht ubcrschrdten bars. Diese Einridjtung ist bem Wehrsystem des norbbeutschen Bnnbcs cntlchnt. 6. Etnfiihrung einer Militartaxe. Die nid)t wehrsahigen Wehrpflichtigen cntlcdi-gcti fid) auf diese Wcise ber atfgenieinen Wchrslicht. Das Ertragnih biescr Taxc wirb vorcrst zu Gun* sten ber Militftrinvatiben ocrwenbet. Zttm Schlussc bcmei'ft ber AuSschuh in feincm Bericht: bah ber von ihm vorgelcgte Entwnrf in fcinen wcfcntlichen Prinzipien mit bem von dcm ungarifchcn Landtag angcnommencu iibereinftimmc, unb bah die empfohlcnen Abanbcrungeu tine neue Bcreinbarung mit Ungarn nicht nothwetibig machcn. Im Einfiihrungsgcsetze sei bic Abfchaffung ber Prir« gclstrasc ftatuirt, roorauf bcsondcrs aiifmerffam ge-macht wirb. Die von ber Regieruttg fiir die Dring-lichkeit vorgebrachten Motive hat ber AuSschuh an-crkannt; er cmpfiehlt bic Antiahmc bcs EntwurfcS, wohl bcwuht, wclchc Verantwortnng er hicburch auf fid) lade, aber bic OpfertmUfahrigfcit bcs BolkcS stehe ihm iiber jeden Zweifel crhabcn. Die Antiahtnc be-Entwurfes folk čem AuSlanbc bcwcifcn, bah beibc Halftcn bcs Reiches in Tagen ber Gcfahr zu cinan-ber zu stehen eutfdjloffcn find; ber AuSschuh hegt bic Zuvcrsicht, bah biese Kunbgebung citteti bebcuten-ber Faktor fiir bic Erhaltnng bcs europaifdjen Frie-bens bitbe unb zu bem erfchntcn Augenblick ciner atlgcmcinen Entwafsuung fithren biirftc. Ein Kirchenstreit in Frankreich. Man spricht Diet von eincm Kirchenftreite, ber gegenwartig in Frankrcid) bic Gemiither aufregt. Derselbe batirt noch vvm Jahre 1864, in welchem Jahre ber zclotische Erzbisd)os itionaib von Lyon bie alte gallikanische Lyoncr Liturgie abschasseu unb burd) die rotnische crsctzcu wolltc. Die gcsatnrnte Diozese crhob sid) wic cin Mann bagegen unb 1400 Pfarrer bcanftragten ben Abbe Palin, taut zu proteftircn, was biescr batin anch in cittern Schrcibcit an ben Erzbischos that, welches das Lyoner Journal „Salut Public" alsbald verosfeutlichte. Damals, mit AmtScntfctzung mtb bent Jntcrbikt bebroht, ttahttt ber Abb<; auf ausbriicklichcn Wnnsch [cities Maiibatars ben Brics ttcbst Protest zuriick unb blicb im Amtc. Aber wie er selbst erklart, hattc er jeitbcm feinc Ruhc mehr unb sein Ge- wissen wars ihm vor, fcige uub inkonfequcnt ge- wesen zu sein. Dcshalb vcrbffcntlidjt cr nun jctzt fcinett Schmcr-zensschrci „a mes lie res (inns lc snccnlocr,“ ittbem er sich bemuht, zu crklaren, weshalb cr sid) bamals imtcrworfen unb wttruitt es ihm unitiog(id) fei, biese Situation laugcr zn crfragctt. Er legt cin vollstanbigeS gaUikani)d)cs GlaitbcnSbekcnntnih ab unb erklart sich bcrcit, licbcr auf seine geistliche Stelluug zu verzichtcu, falls man ihm nochmalS AmtSentfetzung anbrohc, als sich (anger von Gc- wiffeneibiffcn vcrzchrcn zu laffcu. So stellt cr benn nantentlid) brci Punktc auf: 1. Der Papst ist fur sich allein nicht ltnfchlbar, cr ist es nicht cinuiat auf ber papstlicheit Kanzel. roc nit die Kird)c ihm nicht zu scincn Vehren ihre Zustimmting gibt; 2. bem Papstc fteht tucber bircktc, noch itibirckte Gewalt iiber die wcltlichc Macht ber Koiiige zn; 3. das aUgemeitte Konzil stcht iiber bent Papstc. DaS mcrkroiirbigste an biescr ganjen Gc-schichtc ist, bah jctzt, trotzbetn diescs Bckennlnih ganz offett crfolgt ist unb bic Gallikaucr selbst den britten Punkt, so formulirt, fiir gestihrlid) halten (er miihtc nach ihncn lautcn: „Das Konzil mit dcm Papstc stcht iiber bent Papstc,") von Sciten bes erzbischoflichen AuitcS noch nidjt bic AmtSent-sctzttng des Abd^ versiigt roorbcti ist. Matt glaubt bcshalb, dah Msgr. Bonald Kundc davon hat, ber Abb>! roerbc insgeheiin com ziemlid) gallikanischen KultnSminister Baroche untcrfiiitzt, unb wage bcshalb nicht, fchrvff vorzitgchen. Fiir ben Moment ist baher bie ultramontane Portci als uutcrtcgen zu bctrachtcn; bod) barf man annehmen, bah fie fchott bemnachst nichts uuvcrsud't (affen rccrbe, um biese Scharte anSzuwetzen, Politijche Rundschm. Laibach, 10. November. In Abgeordnetenkreisen ist eS nicht unbeachtet geblieben, dah der In st i z in in ist er mit ber Bor-lagc eineS GefctzentwurfeS ziigcrt, btird) wdd)cn bit Kirckeufursten bem Strafrichtcr unterftellt rocrbcn foUen. Itiekanntlid) ist biescr Gcfctzcntrourf tangft vollenbet; derselbe wurbe gleichzcitig mit jcnem auS-gcarbeitct, wclchcr bic Bersvhnt»tgSvcrsud)c bei Ehe- scheidungSfallen da, roo die Gcistlichkcit Schwierig-kciten macht, regclt. Wie es heiht, roirb der Herr Dr. Herbst nachstens rocgen der Nichtvorlagc dieses GesetzcS interpellirt werden. D ie Nationalitatenfrage in Nngarn hat cine unerwartete Wendung angenommen. In der sechsten Sektion machle Deak wichtige Einwen-dungen gcgen den Ansschuhantrag. Die Sektion beschloh, ein Komitee uiiter be in Vorsitze Deak'S zur totalen Umanderung des GesetzvorschlageS zn entsenden, welches unverzuglich seine Arbeit begann. Dieser Vorgang bestimmt die iibrigeii Scktionen, das Resnltat abznwarten. Man hofft von den vorznnehmcnden Modifikationen, dah btcfclben auch die iibrtgeit Nationalitaten befriedigen werden. Die Z u st a n d e i n R u in a n i e n beschastigen die Diplomatic schr stark. Es finden in diesem Augenblicke ledhafte Berhandlungen zwischen der Pforte unb ben Rcprascntanten bcr Schutznicichte auS Aulah bcr Haltnng Rumaniens statt. Die Gesanbtcn envarten wichtige Jnstruktionen. Frank-veich nnb Oesterreich haltcn beibe fest an bev Mci-nung, bast auf cine Besserung bet Verhaltnisse in dcn Donanflirstenthlimern nur nach Bcseitigung des MinisterinmS Bratiano zn hoffcn sei. England soll auch mitwirken, uin Schlimmcrcs zn Dei'« ljiitcn. Die genannten Mcichte find nun, wie ein Pariser Korresponbent ber „K. 3‘‘ berichtet, gc-willt, in Konstantinopel bechin zn arbciten, bah die Pforte, falls bcr Minister Bratiano nicht entlassen wirb, nun nachlrciglich gegeit bic Wahl bes Prin-zen Karl ats gegen cinc ofscnbarc Berletzung bcS Pariser BcrtragcS protestne. Dicscr Bertrag be« ft ini int in bcr That ansdriicklich, bah nur ein Ein-geboruer zum Fiirstcn gcwahlt rocrbcn foimc. Man hofft, bcr Prinz wcrbe nachgebeii._________________ Zur Tagesgeschichte. — Ueber ein eklatantes Beispiel geistlicher ©elbstiiberhebung berichten barrische Blatter. Die Primizpredigt eines bortigen Kooperators enthalt namlich bie sotgenben Stellen: Wir vertreteit Goltes Stelle. Priesterwort ist GotteSwort. ©chcit wir nun zuni Himmel, unb wer itbertrifft bort bie priesterliche Gewalt? Viellcicht bie Engel, bic sich's zur hochsten Gnabe rechnen roilrbcn, roeitit fie einett Priester bei der hl. Messe bebienen konnten? Unb was fann bie grohe HimmelSkonigin fonft ? Bine Filrsprechcrin bei ihrem Sohiie machen? Die Priester strafen nub ver« zerhen aus eigeiier Machtvollkommenheit; will fie^ sich viellcicht beShalb i'tber uns erhcbeit, weil sic ben ©vhn Gvttcs geboren hat? Was ist wohl einmal gebiiren gegen das Gebaren eines PricstcrS — wir gebaren ben Weltheiland so oft unb wo wir wollcn; sic branchte nenn Monate unb wir gebrauchen situs fteinc Worte, sv mufi er aus bem ©chohe seiner Herrlichkeit herab. Wenu loir’s gcnau uehmcn wollcn, so imih Gott sclbst bent Priester in ber hl. Messe gehorcheit. — Darutu sei bein Schicksal gesegnet, hochroiirbiger Herr Priliti« giant, bah bit zit eiitetn Priester auserfehcn worst. (Nun folgt bie Nemtung einer Anzahl heitigcr Kaiser unb Kiiitigc, welche sich vor ben Priefteru gebeitgt.) — „Ja," sagte ber Priester reciter, recnit mis ein Engel unb ein Priester begegttett, so musscu wir zucrst ben Priester, subautt ben Engel begrftgeit." Nach mehrcreit ahulichen Tiraben fuhr er fort: „Ersrene bid), hochreUrbiger Herr Primiziaut! — Die Hi)tic rnutz vor bir zittern — bie gauze Welt muh sich vor dir int ©taube bengeit — unb ber Himmel stcht bir zn Gebote ..." — In Pariser Hoskretseit ist bas Gerncht ver-bteitet, bah bie Kaiserin Eugenie sich in gefcg« »eten Utnftanben befiitbe. Das Gcriicht ist bis jctzt ttoch gaitz uitucrblirgt. Lokal- uitb Provmzial-Angelegenheiten. Original-Korrespondenz. Reifniz, 5. Noocmber. (Novak's P rodu k-tioit f itv bie Reifnizer Abbranbler. — Die 11 e u e P s a r r kirche.) Der cbetiuUthige Herr A. diovak ans Wien hat Wort gehalteu, er !ant von Gottschee eigens hieher, itut am 1. b. M. eitte Vor-stellung als Bauchrcbncr unb als Asse znm Besten nnserer Abbranbler zn geben. ©ie war int Berhalt-nisse zur Marktbevolkerung unb nut Riicksicht auf bas beeugte ProbnktionSlokalc gut befucht unb trng bent ntenscheitfreunblicheit Kunstler ungetheilten Beifall ein. Wir konucit nicht ittnhiu, bent Herrn Novak hiemit uuferit warmstcn Dank fiir seine opserwillige Bemtthnng zur Untcrstittzung bebrangter Uiigltictlichcii ossentlich abjutragen. Am ©onntag ben 8. b. M. fcicrt hier miser licit ernattuter Herr Psarrbcchant Martin © k u b i z bas JnstallationSsest uiiter gleichzeitiger Benebizirung ber nett erbauteit Psarrfirche unscrcS Marties. Wirklich mit einigent ©lolze unb Dicier Befriebiguug blicfen wir auf dieses in jeber Nichtuitg ansgezeichuete, Doll-eubctc Kunsttoerf, reclchcs an niajcstatischer ©chouheit, geschmackooller Ausstattung unb Zwcckmatzigkeit nichts zn rei'tuschcit iibrig laht unb sicher als herborrogeub miter ben Reiheu ber schoustcu i'anbpsarrfircheit Kraius bezcichitct zu reerbett Derbient. SJcicht unbemcrtt mag es bleiben, in welch' knrzer Zeit, mit melcher Raschheit unb ohite bic ntinbeste ©tontng dieser Kmtstbau seiner Bolleubuug zugefUhrt mttrbe, mit welchem ciuanber tiberbieteubcn Eifer bie Pfarrinfaffeit bci besscn Aussiihrnng wetteiserten. Wir komien a ber auch nicht umhin, itnjere oollste Anerken-ltnng bent Don ber k. k. i'anbesrcgicrung abgccrbneteii uncriuUbUcheit Baulciter, bent k. k. Bauabjuukten Hrtt. Ziegler auszusprechen, ber mit gereohntcr Umsicht, gewahltcm Takte, Enevgic unb bewShrtcr Fachkenntnitz bctt Ban von scinen ersteu ©tabicit an entsprechenb zu leiteu wnhte, cr ftanb bcr Uutcntchitiung ttitb bent Bauatisschnssc mit Nath unb That, jeberzeit behilftich zur ©eite, er wnhte strenge Orbnmig unb Disziplin uiiter beit so vieleit sremben Arbeitcru stetS zu crhal-teit. Nur bttrch biefes so frastigc Zuthun unb Per« ftanbuih bes aUgemciit beliebtett Bauleiters komite bie McgUchfeit ber tutnmehrigeti Bolleubuug bes Baues mit thuntichster ©chuituug ber Psarriusassen erreicht werbeu. Ehre, bem Ehre gebithrt! Lokal-Chromk. — (Gliicklicher Ausgang.) Jm Anschlnsse an bie in Nr. 03 miscres Blattes gebrachteit sJiotiz betresss bes Akorbansalls eines Korporals gegeit eittett GeMeincn bes* Regimcntes Huyn sinb wir in ber att« gcnchmeu Vagc, zn berichten, bah sich ber Berwmibete auher Gesahr bcfiitbet unb Hofsnnng vorhanben ist, bah berfetbc schon batb ans bem ©pitale entlassen rocrbcn kanit. — (Sit tiger Kasfee.) In ciite hiesige ©pe« zereiwaaren-Hanblnng kant vor einigen Tagcn ein gut angczogener, mit keiner Kopsbebeckung verschencr Mann unb verlaitgtc int Nanteit eines befaunten EafelierS 40 Pfunb Kafsce. Der Kaufmanu wollte ohiic fthrift« liche Bcstellmig nichts ausfotgen unb bcr angebtiche Morqneur cntfernte sich mit bent Bentcrken, eine fotche zn hold. LorsichtSroctse rourbc beniselbcn einer ber Bcbiensteten bes Kansmannes nachgeschickt, ber ihn auch wirklich in bas augegcbcne K’assoehanS cintreten sah, ohne ihnt banu rocitcr zn folgeu. Der Betresfenbe kattt richtig in Balbe, mit cittern vorgeblichen Bcstell-zettel seines Hcrrn versehcn, zurltck, erhielt darattf die 40 Pfmtb Kasfee ansgcsolgt unb cntfernte sich bauiit. Als jcboch fpater itti Kaffcehaufe fetbst nochmals nach« gefragt rourbe, wuhtc man bort kein Wort roebcr vom besteltteu Kasfee, itoch von eittcrn ahulichen Marqnciir. Der Gamier ist mit seiner Bcntc spurlos verschwnnben. — (Ein i ii n g st c r I a f f c u e r A it f r u f bcr slovenischen Matica in i b a ch) forbert bie Frennbe ber Bolkspoesie zur (Sinsenbuitg von iUebent, ©agen, ©prichroortern, Gebrauchen bes slovenischen Bolkes, senter von Lokal« unb Persmtennainen auf. Dcn ©amutlcni roirb ein entsprechenbes Honorar zu-gefichcrt, ber (Siufenbungsteriuin ist auf ztvei Jahre festgeftetlt. Der Matica«Ausfchuh hat hiemit bent in Nr. 11 bes „2agblatt" besprochcnen Antrage bes Herrn Ferb, Kočevar Nechmntg getragen.' — (DerBiirgerme ister vonBresovitz it a ch ft Laibach) hat sich bas Mihfallcn ber „Novice" zugezogen. Unb roobttrch ? Weil er in Privat-gespracheit sich mit ben Anschauungen ber Lanbtags-ntajoritat nicht einverstanbeu erklart hat. Unsere Kollegiu begnitgt sich vorlausig mit einer Verroarming bes An-bersbenfenbeit. Es ist zn envarten, bah jenes Blatt wiber ein schwarzes Such fiir mtvcrbefscrlichc Burger^ ntcistcr croffneu roerbe. — (Urfache ber viclen Tobtfchlage.) „Nmnce" utelbet von bcr fteierischen Greuze, bah vor knrzent ein Geroerksgenossc in ©agor tobtgefchlagen, ein Knappe in Trifail in grahlicher Weife zu Tobe gepriigelt, fenter in ©t. Paul iitt ©anthale G Battent-burfche bei einer Prugeiei tobtUch verromtbet roorbeit feictt. Der Korrcsponbeut bes genannten BlatteS mcint, bah, obgleich bie Zeituugcn bie ©chitlb an bevtei Ge-roaltakteii bent henrigen Weiu beiitteffen, ber cigettt« liche Grunb berfelbeit bariu liege, bah Bcrbrcchm gcgen bie ©icherheit bes Lebens mit zu gcvtngcit ©tra-fett geahnbet rocrbcn, man hore ja oft aus bent Muttbe rauflustiger Bursche bic Aeuhernng: „Wenn ich auch jemauben erschlage, so komme ich nur aus ein paar Jahre ins Znchthans, dattn bin ich frei." Doch zroei-scln roir, ob die von dent „Nomcc" - Korresponben-ten befUriDortete Abfchrecknngsthcoric cine roefcnttiche Bcsscrmtg bcr Zttstanbe hcrbciflihreit rourbe. Gcht man ber ©ache tiefer auf ben Gntnb, so zeigt sich haufig untcr bent Bolke cine schaubererregenbe Ber-roilberuitg bes GenttttheS, ber Dor allent bitrch Uiiter-richt unb Erzichnng eiitgegeiigearbcitet rocrbcn solltc. Doch srageu roir, ob eiu sittlicher Abschen vor bcrlci Vcrbrechen bciitt ungebilbeten Sauer crroartet roerbeit kanit, roenn sugar gebitbetc Manner fotche Rohcits-akte als Kinbcrfpiele bezeichnen, roenn fie bcrlci an bcr Tagcsorbnnng stehenbe Prtigeteien mit Oeitt Deck-inantct ahnticher Borfallc anberwarts zn befchbitigen oci-fucheit. Ja, toie reitnt sich jene Mittheilunug zn ber in eben jcuettt Static zu tefeitbcn Behauptung: Der flovcntfchc Bolksstamm hat in ben lctztcn Jahren wahrltch lounberootle Fortschrittc gemacht. — (So ctec als ©chiitzmeister.) Der Ab gcorbnete ©octet erflarte in seiner lctztcn langathmi-gen Rebe bie Prager Exzcsie fiir „«uefchreitungen einzelncr," er fprach bie czechifche Preffc ovn jeber Mitfchulb an bettfelben frei, ja er betttah bic Grbhc ber 'Ansfchreitnngen nur nach bent Werthc ber iin Prager Kafino Ourch bas Fenstcrcinrocrscn ber ©trahenjugenb zerbrochenen Fenstcrscheibcn. Diesc sonberbare Tajci« rung bet bem Abgeorbncten ©chinbler Gelcgenhcit, bas Abgeorbnetenhaus aus bas grohe Rechentalent bes Herrn Polizeikommissars aufnterlfatu zu machen, ivcl ches auch unserett Lcscrn bei ben Scrhattbluugen bes krainischcs Lanbtages iiber bie Wahlakte bcr' Hcrrcn Mullej nob Dr. ©uppan nicht entgaugen seitt biirfte. Die bczUgliche ©telle auS ©chinblcrs Rebe tautet: Frcilich, roir habett bas Don ztoei Ncbncrn gehčrt: „3enftereinrocrfeu" hat nicht so Diet zu bebcuteu. (Heiterkeit.) Die Berletzung bes Eigenthums, bie bariu iuooloirte Sennruhigung bes offentlichcn Zustanbes, bic Waffen, bie feittbliche ausroartigc Rcgientngeu bar-ans fchmiebcn konneit, nm bie nthtgc Existeuz bes ©taatcs in Fragc zn stellen — itteine Hcrrcn, rocr k a nn be rechnen, roie groh bcr so angerich-tctc ©chaben ist? — Meiite Hcrrcn! Herr ©Dctcc fann es! 67 fl. ist bcr ©chabc! (An-haltenbe Heiterkeit, fchallenbes Gelachtcr.) Unb Doh tocnt hat er ihn abfchatzcit taffen ? Bom Gtafennei-ster. (Heiterkeit.) Ob roohl Herr ©octcc bitrch biefe Sektion Don seiner Rechnmigsmanic kurtrt ist? — (Dr. Giskra's Worte itber Bolts« V c r s a m ut t u n g e n.) In ber Reichsrathssitznng am 6. November rechtsertigte ber Minister bes Invent bie von bcr Rcgicnmg in Prag getroffeucn Vcrsilguugcn, roobci er folgenbe Aeuhernng that: Die Negientng will, bah bie Bohincu ben Soben bctreten, bcr ben Botkern Oesterreichs bitrch bic Bcrsassmtg gegebett ist, den Bobeir bcr Tribune bes Lanbtages, bes Reichsrathcs; auf bent Soben ber bohmischcu Bolksvcrsammlungen unb bcr Bvlksversaminlungcn, bie m a it in c i it c m an bere u Lanbe aitfiingt zu araitgiren, roirb bas Zicl nicht erreicht rocrbcn. — ©oll Dr. G iskra uittet den letztern itur die Meetings in Tirol zur Erhaltung der Glanbenseinheit, oder auch die Tabors in Steier-mark utib im Kiistenlande zur Schopfung Sloveniens gemeint haben? — (Eine Zeitnng fnr Alpenfrennde wird mil item nachsten Jahre ivvchentlich einmal nnter bent Titel: „Der Tourist" in Wien erscheinen mtb die neuesten Mittheilnngen vorzugsweise iibcr die vsterreichischen Alpenlander bringen. Das reichliche, in den Schriften der verschiedenen Alpenvereine nieder-qelegte Materiale soll dnrch dieselbe einem grLtzeren Publikum zuganglich gemacht, Liebe zur Kenntnitz und Bereisnng der Alpen invglichst gefordcrt werden. An der Spitze des Unternehmens steht G it ft a o Jager, eiite Firma, welche iusbesonderS dnrch auSgezeichuctc fotografische Anfnahmen zur Keuntnitz der Alpen we-senllich beigetragen Hal. Das besagte Blatt wird auch den bisher wenig besnchten krainischcn Alpen sein Au-genuierk zuwenden und belt Besuch berselben zn for-bertt bestrebt sein, da her wir nnseren Lanbsleuten die moglichste Unterstiitznng bieses Uuternehmeus mittelst Subscription unb Zuseubung von geeigneten Beitragen ■ bestens enipsehleu. — (Abnrthe ilnngeit.) Bom 1. bis 7. November d. I. fanden nachstehenbe Aburtheiluugen beim f. F. KreiSgerichte Rubolfswerth stall: Am 5. Maria Kropf, 26 Jahre all, lebige TaglLhnerin, wegen Ver-brechens ber Kiubeswegleguug zu 4 Wochen Kerker mil 2 Fasttagen in ber Woche; Agnes Jorbau, 33 Jahre alt, lebige Taglohuerin, wegen Berbrechens ber Kinbesweglegung zn 10 Tageu Kerker mil 2 Fasttagen. — Am 7. Anton Jaschke, 62 Jahre alt, verehelichter Krnnbbesitzer, wegen Berbrechens ber Beruntrenung zu 14 Tagen Kerker mit einem Fasttage in ber Woche; Martin Gomilschek, 29 Jahre alt, Militiirurlauber, wegen Berbrechens bes DiebstahlS zu 7 Monaten schweren Kerker; Johann Kureut, 37 Jahre alt, verehelichter Miihlpachter, wegen Berbrechens bes Dieb-stahles zu 2 Akonateu Kerker mit 2 Fasttageu in jcber Woche; Johanu Kramer, 41 Jahre alt, verehelichter Handler, wegen Berbrechens der schweren kvrperlichen Beschabiguug zu 2 Monaten Kerker mit 1 Fasttage in jeber Woche. — In ber Woche vom 8. bis 14teii November iverden nachstehenbe Echlichverhanblnngen stattsinbeu: Am 12. Franz Skill, schwere kbrper- lichen Beschabignng; Alois Jereb, schwere korperliche Beschabigung; Franz, Dnler nnb Georg Klevischer, Diebstahl; Johann Trampns, Diebstahl. Am 14. Anion Penne, Diebstahl; Johann Intihar mtb Kons., schwere korperliche Beschabigung; Mathias Baiter, Diebstahl. (Theater.) AlS Borfeier des GebnrlStagS Schillers fling gcstcrn „Don CarloL" iibcr die Bretier. Dieses Herr-liche Gedicht, welches befbimtlid' vie mannigfachsten Ber-andernngen und Urnarbeitnngen erlebte, ift in seiner jetzigen Kestalt so allgemein bekannt »ltd ein so lieb gewordcncs Eigcnlhuut jedeS Gebildeten, baft wir nnr iibcr die Dar-stellung ein paar Worte zu scigen haben. In Veriicksich-tigimg der zahlrcichcn mildcrndeii Uniftdube, welchc die Anf-filljrimg eines solchen Werkes auf titter Provinzbiihne filr fich ins Feld (ilhren fann, uud der grohcn Schwierigkeiten, welcke jeder einzdne Darsteller zu iibcrroinben hat, komien wir die gcstrigc immerhin als cine zuftiedenstellende bezeich-nen. SIS Elisabeth that Frl. SolntS ihr moglichstes, »in ihrer ayoftcu ntib schwierigen IHusgabe gcrccht zu mcrbcit. Das Wollen blieb allerbiiigs mattchmal hintcr bent ftbmtcn znriick, bod) gelangcii ciitigc Szenen (z. B. bic mit beni KLnig im 4., mit Carlos in 5. Alt) recht gut. Die Toi-Ictten ber Stinigiit ware it pracklvoll. Frl. v. Stesani spieltc bic Eboli mit ber angccigncteit Routine und ihrcit gcwvhnlichen Mitleln recht anstandig, olnte srcilidi im Stande zu fcin, ben leidenschastlichen Ghavafter lycfer Prinzessin, dessen Kern ein stark sinnlidieS, einzig nnt die Liebe sid> brchcttdcs fcbeit bildct, znni tnaditigcn Ausdrnck bringen zu ttfnncn. Herr Stefan als jiiinig Philipp und Herr Bcrgin ann als MarquiSPosa lijstcn ihrc Ansgabeu zwar intterhalb bvscheibener Grcnzcn, aber bnrch einheitltdjc, biird)--bachtc, zienilich auijgcglichcnc Leistungen. Herr Franze lius, im 1. fltt cher bent bifiorijdjm aid dcm bichtcrischen Carlos glcichend, besfertc ,sid) in beii fotgenben, iit wclchcn er ein paar gutc Miomeute hatte, im 5. Alt war seine Lei flung wicder minder gctungen. Das Hans war gut befudjt unb, von ber Dichtwig uiellcid)t me hr als eon ber Darftct« lung hingcriffcn, andi recht be ifallsluslig.____________ teinfltfeii&vt. Nachbem bercits so ziemlich allc Stabttheilc von Laibach, bic Vorstabte cinbegrisfcn, ein crtraglidbeS Stratzenpflaster jammt Troltoir aufzinoeisen Ijabcn, so wirb melleidit bicse Anregnng gcntigen, baft ber gegenwartige fficmeinbevorjlanb bei seiner heivahrten llnisicht unb Tiichtigkcit and, ber Dnrch. fahrtsstreckc ber Grabischavorstabt zur Tricstcr Linic, wo sich bie Wcge stir bic Fuftganger in schr primitivem Znstanbc befinben mtb ciit paar Hauser ber Dachtraiiscn ganzlid) ci» behrcit, seine gcmcinbcuatcrlid)c Obsorgc znwenbe V ______________Mehrire Gemcihurr Lrr Grndischn. Witterung. Laibach, 10. November. Nachts (icitcr, gegen Morgen gaitz bewvlll. Bormittag biiittier Sctntccsall, spLter schwad)er tiiegcit. Wolkciizug a it 3 Siidost. Warmc 21!orgcns6Ulir + 12", WiittagS + -'i.!*0 (18(57 + 5.3“; 1866 f 6.8"). Barometer: 393.68'" im Stcigcu. DaS gestrige TageSinillel der Wcirme: + 4.1", urn 0.1° iiber dem Normale. An ben morgigen Martiiiitag fniipsen bic Baneni vicle Profczctungen: An iUiartiit Soiincnschcin Stilt ein taller Winter ein. Wciiii bet 3)lartinitag trilb unb regncrisd) ift, so folgt ein nnbcsiSnbiger, ift er l'ell, ein Harter Winter. Nad) Martini schcrzt der Winter itidjt. Sogar bic Martinigans gcht babci nidit leer ans: Jst ihr Brnstknocheli weift, so tomnit ein ftrciigcr, ift er roth, ciit utilbcr Winter. Ein ober zwei Das Aligekommene Frenide. Am !). November. Hotel St«d< Wien. Hirsch, Sissck. St’odmann, Gollschcc. — SOiurgel, Triban. - timber, HanbclSni.. ©ottjdjcc. — ®rebu.cr, Kaufm., Wien. — 9,'farchcfe Bar-gagli, Florcnz, Capla, Gntsbes., Wipvach. — Beneg. Privat, Getlachstetn. — Scbastianiitti, Driest. — MooL, Bcamtensgaltin, Wippach. Ildlel ficiefisnt. Jenncnbl), Kaufm., Wien. — Ttie-bcitbacher, Geschlistsreis., Wien. — Dobncr, Fabrilsdirektor, Hof. — Hotschcvar, Gurkselb. — 9lidicr, Digram. Challamel, Stein. Bcrstorbcue. Den 9. Vi oti cm ber. Dent Vinzenz Petlauer, Maler, scin Kinb Maria, alt 11 Monatc, in ber karlftdbtcruorftabt SJir. 8 an ber branbigcn HalSbraunc. Gedeuktafel iiber die atu 12. November 1868 stattsinbeiideit Lizitationcn. 3. Feilb., Horvai'sd'c Real., Berctcnsbors, 1116 fl., BG. Mbttling. — Feilb. ber ©tcirer’fcheu Neal., Bnrgstall, BG. Lack. — 2. Feilb., Pregl'sche Neal., liftjc, BG. Littai. — 1. Feilb., Sjibntar’sdic Real., Plesivce, 1531 fl, BG. Laibach. • 3. Feilb., Cnerk'schc Ncnl., Grascnbrunn, 5343 fl., BG. Feistriz. -- I. Feilb., Trelz'sdie Real., Sagor, 2587 fl., BG. Littai. - Lizit. locgcn Berzehrungsstciierverpaditnng von Weill- unb 3)iostanSfdicittf, von Biehschladituugen unb vom Fleischverschleifte iut Umfaiigc ber Stcuerbezirfc St Veit, Fricsach mtb Gnrk in Mdrutcn filr 1869, eventuell and) 1870 unb 1871. AnStnfsprcis 5930, rcsp. 3220 nub 2560 fl. Babinm 593 fl. rcsp. 322 fl. nub 256 fl. Bet ber k. k. Finanjbireftion jilagenfurt. Erlkdignngcn: OberiugenieurfleUe 1. ftlaffe in Nicbertiftcrreid), 1500 fl., 300 fl. Ouarticrgelb. Bis 16. i)(o uember 1868 beim iiiebcrbflcrr. Statthaltcreipras. Telegramm. Wien, 9. November. Dae Herrenhaus nahni heute die Borlage iiber die Reduction der Bank-sonbs an, nachbem Schmerling erflart hatte, die Gcweinsamkcit ber Bankschuld im Betrage von 80 Millionen sei zweisellos. Telcgraphischer Wcchselcours vom 10 November. 5pcrc. Metalliqnes 58.25. — 5pctc. Mctalliqncs mit Mai- mid November-Zinsen 59 25. 5perc. gkational Anlehen 63.25,— 1860er Staatsanlehen 89.—. — Bankaktien 816. — Kreditaklien 224.60. — London 116.75. — ©iiber 114.75. K. k. Dutalen 5.51V... .,_______, __________ Theater. Heute: Austria's Erwachtli. Festspiel von Franzelius. Pcrsonen: Austria, Olga v. Stefani). — Der Diplomat, Hr. Franzelius. Hierauf: Dir Giistkl von Slaftwih. Personen: Schiller, Hr. Franzelius. — Peter, Hr. Parth. — Guftfl, Olga u. Stefani). Dann: Ein Stoff von C. Leskovic. Personen: Grnndinann, Hr. Stefan — Emilie, seine Fran, Olga v. Slefanh. — Asfesor Fischer, Hr. Bergmann. — Ottilie, seine Fran, Frl. Konradin. Znm Schlnft: Mnrmor-Talilcnur. Morgen: „Flolle Bnrscke." „Salz ber Ebc." „Filr nervijse Frauen." sarmaMirk-*! G^olbe Zimmer Sir. 236 im j tin @ chn ei b c r ’ fdjeit Hansc fiub im D c schni an n'fchcn 'ft focjletch zn vcrgebcn. Hansc, St. Peters - Vorslabt | diahcres zu crfragcn bei Nr. 108, erflcit Slock, zit | Ant. Kroimcr, Spital-»ermietheii. (114—3) I g a s s e. (118—1) ZlchiililMcht Aiizcige. Gcscrtigter wird, da er seineii hiervrtigcn Ausenthalt vcrlciiigern mutzte, seine zahnarzt-liclicn mtb zciliiitcclmisclicii ^>rbinntio= licit noch bis Donnerstag ben 12. d. M. hallcn. Laibach, Hotel Elefant, Zimmer Nr. 20, im erfteit Stock. Med.- & Chir.-Dr. Tanzer, Jlnjcut !>rr Unljuljcilltimiir an -er It. It. (106-3) Grazer Aniversitat. AOck > X /t\ yX >£\ >X >i< >A >X > '.X >X J/,% >_•< Waarenlagers Spitalgasse Haus-dlr. 266. In Folge Beschlnsses %\ K _ . S< des Kredrtoren- ansschusseS ber ^rnn; Didic'schen Glcin- ‘0 biger mcrbcit die in die diessiillige Vcrglcichs- masse gchorigcn w >A‘ j in bcit gewohnlichen Gcschaftsstunden im $ Verkanssgewolbe gegen gleich bare Bezah- 5%. 5 lung vom 31 len Oktober l. I. an ansver- A $ faiift mcrbcit. , . Kk 5 Vaibarf), ant 30. Oktober 1868. (102—3) $$ j Der k. k. Notar als BcrgleichSleiter: I Dr. Bart. Kuppanz. ^ Wiener BSrse bom 9. November. Staatsfonds. Sperc. ofterr. Wahr. . bto. v. I. 1866 . . dto. National-Anl. . bto. MetalliqueS Lose von 1854 . . . Lose von i860, ganze Lose von i860, Wrist. Pramiensch. v. 1864 . Grundentl.-Obl. Steiermark zn 5 pCt. Karnten, Krain it. Knstenland 5 „ Ungarn. . z»5 „ Kroat. n. Slav. 5 „ Siebenbitrg. „ 5 „ Aoticn. Nationalbank . . . Creditanstalt . . . N. o. EScompte-Ges. Nnglo-osterr. Bank . Deft. Bodencrcd.-A. . Deft. Hypoth.-Bank . Steier. E-compt.-Bk. Kais. Ferd.-Nordb. . Sitdbahn-Gesellsch. . Kais. Elisabetb-Bahn. Carl-Ludwiy-Bahn Siebenb. Etsenbahn. Kais. Franz-2osefSb.. Fiinfl.-Barcser E.-B. Alfold Geld 55.20 50.90 63.50 58.20 81.75 88.80 95.50 103.40 86.50 84.— 76.40 76.40 71.75 815. 224.60 645.- 166.75 195.- 66.— 217. 1950 185.50 168. 210.75 147.- 160.50 158.— 148.75 sold-Finm. Bahn Pfandbriefo. Nation. o.W. verloSb. 92.45 Ung. Bod.-Creditanft.^ 91.— AUg.ost.Bod.-Credit. 102.50 dto. in 33I.rjtckz. .| 84.70 Ware 55.30 59.95 63.60 58.30 82.— 89.-95.75 103,(50 87.50 90.— 76.80 76.80 72. 816.- ^24.80 647. 167.25 197.— 67.— 221. 3955 185.60 168.50 211. 147.50 161.— 158.50 149. 92.65 91.25 103. 84.90 Deft. Hypoth.-Bank . Priorit&ts-Obliff. Sitdb.-Ges. zu 500 Fr. dto. BonstzpCt. Ncrdb. (loo fl. CM.) Eieb.-B.(200fi.o.W.) NndolfSb.(300fl.o.W.) Franz-Jos. (200fl.S.) Lose. Credit 100 fl. o. W. . Don.-Dampssch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . Ttiester 100 fl. CM. . bto. 50 fl. L.W. . Ofener . -io fl. o.W. Ehterhazy fl. 40 CM. Salm . „ 40 „ Palffy . „ 40 „ Clary , 40 „ St. GenoiS,, 40 „ WinbischgrLtz 20 „ Walbstein . 20 „ Keglevich . io „ RnbolsSstist. 100.W. Weoh»el(3 Mon.) AugSb. lOO fl.sitbb.W. jjranff. 100 fl. - „ Lonbon 10 Pf. Sterl. Paris 100 Francs . Mttnzen. Kais.Mitnz-Ducaten. 20-Francsstitck. . . Bereinsthaler . . . ©iiber................ Gelb 96.- i.60 221.50 89.50 81.60 81.50 86.25 Ware 96.50 99.80 222.50 90.— 82.— 82.— 86.50 141.75 142.25 92.— 118.— 53.— 31.— 160.— 41.— 31.50 35.-32.75 22.— 21.50 14.50 13.50 97.50 97.75 116.75 46.35 5.52* 9.32» 1.72 114.75 92.50 120.— 55.- 31.50 170.— 42.— 32.— 36.50 33.— 22.50 22.50 15.50 14.25 97.75 98.— 116.85 46.40 5.531 9.33 1.73 115.25 Berlrger und filr die Redattion veranlwottlich: LDomar Blajinberg. Dmek von Jgn. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach