01. 3ahrg9ng erscheint uöchenüich scriu (mit Ausnahme der Felerfa^t Schriftleltunn, VerKattons uno Buchdruckerel Tel. 2S-A7, l'S-fiS 25-69. Marlbor. Kopaliika ul. f) Nr. 31 Döv^nersfiaqt den 6. Februar 1941 "ciaicn- und \bonnemenf<-Ar.niilmifr in Vei wuliunu. Ii ü < u |{ « n s : Nbholcn oder durch die Post nrnnuthch Din 26.—, bei Zuvli-llunff Diu 27.»^. lir das Ausland monatlich Din 40.—. FJnzehiummcr l^in 1.50 und Din 2.— ^■lanuskriptc werden nicht retournicrt. Bei AnfratreD Rückporto bollcRen 'offnina olnfana f notovini Prols Oln 1*50 Wariooter öHiung Erbillerle Udlkänipfe über dem Kanal Berlin mtl^tt irroipreltDe SlfrtorOr tint« drltifcOtn £uftrln{>rudr>ebrrtu(()e« /17 tn8Ht<()e Siugieugr odgtfAoffen > g In die Luft In der vergangenen Nacht unternahmen unsere Luftkampfgeachwader trotz der ungünstigen Wetterlage einen Angriff auf die Kriegsindustrien in Mittelengland und auf mfliäü'isch wichtige Ziele, FhJgfelder und Eisenbahnen In Ost- und Südosteng-and. Mit Erfolg wurden Spreng- und Brandbomben at^eworfcn. Die fetodUche Luftwaffe warf in der Nacht zum 5. Februar Brandbomben auf verschiedene Gebiete Westdeutachlands ab. Der angerichtete Schaden Ist gering. Wichtige mmtirische 2iele wurden nteht getroffen. EbizIg im Zentrum der Stadt Düsseldorf wurden einige Oebluds getroffen, die durch die entstehenden Brftnde zeietört wurden. Unter der Zivil« tmvMkerang waren fünf Tote und 34 Ver^ letzte SU veneidinen. Der Feind verlor Im Lauf des gestrichen Tages drei Flu^tzeuge. Eines wurde von unseren Jägern zum Absturz gebracht. Drei eigene Flugzeuge ^ind zu ihren Stützpunkten nicht zurückgekehrt London, (>. Fobcr. (Avala-Reuter), Die Ministerien für Luftfahrt und für innere Sicherheit ber'chten: Feindliche Fliegerverbände warfen in der Nacht zum Donnerstag Bomben auf Ost- und Südost engiand sowie auf London selbst ab. Es handelte sich hiebei nicht um Angriffe großer Ausmaße. Es wurde bestimmter Schaden angerichtet, der aber im groBea und ganzen nicht sehr beträchtlich ist. Auch die Zahl der Todesopfer ist nicht groa London, 6. Feber. (United Press) Größere Verbände britischer Bomber, die von zahlreichen Jägern t^egleltet waren, erschienen in der Nacht auf Mittw^och Über den KanaIhftfen sowie über dem übrigen besetzten Gebiet und auch über deutschem Reichsgebiet, wo zahlreiche Ziele mit Bomben belegt wurden. Der Bericht des britischen Luftfahrtministeriums sielit femer fest, daü sich die britischen Luftangriffe von der Kanalküste bis nach Bordeaux und nach Weetdeutschland erstreckten. Es war dies die größte Angriffs aktfon der brltlsctien Luftwaffe In den letzten zwei Wochen. Im Laufe der Operationen wurden vier deutsche Maschinen abgeaehossen. Rom, 6. Föber. (Avala-Stefani) Der amtlich« italienische Heeresiberieht Nr, 243 laut<)t: Nordefrtkai Beiderseitige Flieger tätig-keit. Die englische Luftwaffe hat Bengha-si bombardiert. Ostafrika: An der Nordfront wiesen unsere Truppen in einem Gegenangriff feindliche Kräfte, die sich unseren Linien genähert hatten, ab. An der Südfront zogen sich unsere At>teUungen nach erbitterten Kämpfen, in denen dem Gegner bedeutende Verluste zugefügt wurden, von einem vorgeschobenen Posten bis zur Grenze des Stefani-Sees zurück. Die Offensivtätigkeit unserer Luftwaffe wird fortgesetzt. Der Feind t>ombafdlerie einige Orte in Erythräa, wot)ei unter den Eingeborenen einige Todesopfer zu verzeichnen sind. Zwei englische Flugzeuge wurden abgeschossen. Ägäisches Meer: In der Nacht vom 3. &v' den 4. d. M. warfen feindliche Flugzeuge Bomtien auf einen unserer Flugplätze ab, wobei geringer Materialschaden verursacht wurde. Deutsche Flie^abtellungen griffen die Flugplätze Micabba und Halfar auf Malta an, wobei Flugzeughallen, Gebäude und das Bollfeld selbst getroffen und Explosionen und Brände hervorgerufen wurden. Athen, 6. Feber. (Avala-Agencc d Athenes). Der Bericht Nr. 102 des griechischen Armeestabes vom 5. d.- M. trägt folgenden Wortlaut: Im Laufe des Tages war stellenweise Spähtrupptätigkeit und ArtillerietäUgkeit zu beobachten. Angriffsversuche der feindlichen Panzer, abteilungen wurden abgewiesen. Bitolj, 6. Feber. (Asociated Prt's>si). Von der jugoslawisch-albanischen Grenze einlangende Berichte melden, daß ni griechischen Kreisen mit dem bevorstehenden Fall der wichtigen italienischen Basis T e p e l e n i in Albanien gerechnet werde. Erbitterte Kämpfe seien dort im Gange. Rom, 6. Feber, (Associated Press). Italienische Streitkräfte unternahmen an der E r y t h r ä a-F r o n t einige Gegen-angriffe und warfen einige britische Kolonnen zurück. In SUdabesslnien sahen sich aber die italienischen Eingeborenentruppen beim Stefani-See nach harten Kämpfen zum Rückzug gezwun-gcn. • Xriumtoirot |$etain-3)(urlan- Sabal? ADMIRAL DARLAN NEUERDINGS NACH PARIS ABGEREIST, UM Mll LAVAL ZU VERHANDELN — MARSCHALL PETAIN SOLL NUR NOCH STAATSCHEF BLEIBEN nisterrat belcleldcn. Die Krise der Beziehungen zwischen Berlin und Vichy, die nun schon sieben Wochen an'dauert, ist nach wie'vor ungelöst. Vichy, 6. F^r. (A«s. Press) Die Rückkehr Pierre L a v a 1 s, der eine eii^e Zusammenarbeit mit dem nationalsozialistischen Deutschland fordert, erschien gestern in hiesigen politischen Kreisen im Bereiche der Möglichkeit. Auch nach einem zwelstünd'igen st^lrmischen Ministerrat hielt man den Wiedereintritt Lavaln In die Regierung von Vichy nicht für ausgeschlossen. • V i c h y, 6. Feber. (United Press) Ad-miral D a r I a n, der engste Vertraute und Mitarbjiiter des Staatscheis Marschall Petain ist heute abermals nach Paris abgereist, um die Verhandhmgen mit dem gewesenen Vizepreitiier und AuÖenimini-ster . Pierre Laval fortzusetzen. Wie verlautet, hat Marschall Petain den Entschluß ßdfaßt, die direkte Einflußnahme auf die Regieruingsgeschäfte in Vichy aoif-zugebcn, und zwar zugunsten des Admi-rals D a r I a n, der den neu zu errichtenden Posten eines Ministerpräsidenten besetzen soll. Laval sotl liu Falle einer solchen Lösung diü zweite Stelle Im Ml- cilmerlfa liefert su toenig 9luo)euge GRIECHENLAND HAT DAS AMERIKANISCHE GESCHENK VON 30 GROOMAN. FLUGZEUGEN ABGELEHNT, DA E5 NEUE MASCHINEN WÜNSCHT. — 100 FÜR ENGLAND BESTIMMTE MASCHINEN SOLLEN AN CHINA ABGETRETEN WERDEN. maschinellen'Einrichtung bedarf, u»u eini germaßen die Lieferungen für die eigenr Wehrmacht, für England und für die übrigen Verbündeten, vor alleni für Clii-na, bewerkstelligen zu können. W a s h i n g t 0 n, 6. Feber. (Avala-Reuter). Marineminister Oberst K n o x machte gestern die Mitteilung, daß sich die Vereinigten Staaten bereit erklärt hätten, 30 Grooman-Flugzeuge kostenlos an Griechenland abzutreten. Der griechische Gesandte habe jedoch das Angebot der amerikanischen Regierung abgelehnt, und zwar mit der Motivierung, daß Griechenland neue Flugzeuge benötige. Wie der Marincminister ferner mitteilte, sind Maßnahmen ergriffen worden, auf Qrund deren China 100 Flugzeuge erhalten wird, die in amerikanichen Fabriken ^uf briti- sche Bestellung gebaut und an Oroßbri-tannien noch nicht geliefert worden waren. Die englische Regierung hat sich letzten Endes dazu bereit erklärt, dem Transfer dieser Flugzeuge nach China zuzustimmen. Von 500 Flugzeugen, die die Regierung des Marschalls Tschiangkaischek in Amerika bestellt hatte, werden demnach 100 Maschinen geliefert werden. Washington, 6. Feber, In neutralen Beobachterkreisen herrscht Immer mehr der Eindruck vor, daß die nmerika-nische Flugzeugindustrie einer totalen Reorganisation und vollkonun«*n neuen Split, 6. Feber. Vor einigen Tagen explodierte in Budva eine ans Land gespülte Seemine, di^ sich von ihrer Verankerung losgerissen hatte. Durch die Explosion wurde das Strandhotel Raj-k o V i c so schwer beschädigt, daß der Hotelier einen Sachschaden von 500.000 Dinar erlitt. Ein gewisser Marino-V! c und seine Hjährige Tochter Milien Kind hiebei ums Leben gekoif\men. Die Bevölkerung von Budva lebt in ständiger Angst vor solchen aufgespülten Seeminen, da bei Budva gewöhnlich große Seestürme herrschen, so daß die Gefahr des Aufschlagens von Seeminen auf den Strand besonders groß ist. Lissabon, 6. Februar. (Avala-Reuter). Wenden W i 11 k i e, der gestern nachmittags mit Flugzeug aus London in Lissabon eingetroffen war, antwortete auf die an,ihn gerichteten Fragen bezüglich seiner Eindrücke in England: »Ich bin in meinen Erwartungen nicht enttäuscht worden und bin nicht enttäuscht darüber was ich gesehen habe. Ich sammelte alle erforderlichen Daten, da mir alle bereitwilligst entgegenkamen. Ich konnte gehen, wohin ich wollte. Was ich in Großbritannien gesehen habe, werde ich erst in den Vereini^gten Staaten mitteilen.« Der frühere amerikanische Präsidentschaftskandidat wird heute mit dem Clipper nach den Vereinigten Staaten zurückkehren. Nicos ia (Cypern), C. Feber. (Avala-Reuter). Der Sonderabgesandte Roose-velts, Oberst Donovan, reiste gestern nach Palästina weiter. Moskau, fi. Feber. (TASS). Der Oberste Rat der Sowjetunion tritt am 25. Feber m seiner achten Tagung zusammen. ^Marvborer ZeHung« Nuinmcr 31 2 Donnerstag, den 6. Fe'hninr 104 Politilf des üitinnalen Rusgleidis Hauptgrundligg der Sfaatspolitik (Sint €r{iärung Deo ITtegierungdci^efd Srag.ia (£iielfoi>U flt>er &ie 33i!anii Oer 3lr6tit der bor itorf 3o&ren <110 3Iint einßsiegten 'Xt^rfiänöfgung^reqierung Bcograd, 6. Fetjruar. Anläßl'icli der zweijährigen Amtszeit der Regierung C V e t k o V i c, die am 5. Feber 1939 ge-rildet wurde, wandten sich Vertreter der Beo^rader Presse an Ministerpräsiuent Cvetkovic mit der Bitte, ihnen eine Erklärung übi^r die politische Lage zu gj-ben. Der Ministerpräsident machte fol-i^ende Ausführungen: 1 »Heute, da zwei Jahre vergangen sind | -seit dem Tage, da ich meine erste Reglc- ge als das Wesentliche. Da:nals wurden von verschiedener Seite falsche Prognosen gestellt. Während die einen in der Deklaration und den Absichten der neuen Regierung nur die alte Verschleppungstaktik sehen wolton, blickten die anderen skeptisch auf die Möglichkeit eines serbisch-kroatischen Ausgleichs. Die einen und die anderen waren, da sie sich jedenfalls der früher gemachten Erfahrungen erinnerten, von der Richtigkeit ihrer Auffassung überze''q;t. Unter deren Eindruck war ich am Anfang selbst am Zweifel, ob diese Prognosen nicht gerechtfertigt seien. Mine erste Fühlungnahme mit dem \^'ertreter des kroatischen Volkes Dr. M a-öek warf jedoch all d'ese Prognosen, die von unseren politischen Kreisen gestellt wurden — ob im guten Glauben oder nicht, ist ganz nebensächlich — über den Haufen. Was war der Grund, weshalb schon die erste Fühlungnahme mit Dr. Macek mir den Glauiben ga-b, daß ein Ausgleich möglich sei und daß wir ihn zustandeibrin.gen -vyürden? Das, wovon ich zu Anfang gesprochen habe: das V 0 r-. 1' a !! e n. Bei der ersten Fühlungnahme nacH dem ersten Gedankenaustausch stellten wir da« her, was fül- einen erfolgreichen Abschluß von Besprechungen .unbedingt notv/endig ist, nämlich den Geist des Vertrauens. Und nur in dieserti Geist des Vertrauens konnten wir in dien Fragen ein-rnder nahekommen, cbwo'hl unsere Auffassungen häufit? diametral entgegengc-se!/:t Z'U sein schienen. Einige Monate spater konnbcn wir unser Werk erfolgreich beenden. Die Pot»tik des nalionalen Ausgleichs ist d'e Grundlinie unserer Innenpolitik geblieben. Sie ist es nicht our für uns geblieben, die wir den Ausgleich gesch^^ffen haben, sondern auch für alle, die in Irgendeiner Weise an dem öffentlichen und politischen Leben unseres Landes teilnehmen wollen Ohne die endgiltige Verwirklichunj^r der Ausgleichspolitik kann es nach meiner tiefen Überzeugung keine dauernde, solide und gesunde jugo slawische Gemeinschaft geben. Sie ist eine Bürgschaft in der Gegen wart und sie allein gewährleistet die Zukunft. Wer Jugoslawien gesund und stark will, kann es nur auf die j.er Hauptgrundläge der inneren Po Ittik aufbauen, auf der Ausgleichs Politik. Das hat sich t>e^nders klar und deutlich In allen Phasen gezeigt durch welche In den letzten beiden Jahren unser Land gegangen Ist. Am Tage, da sich die zweijährige A-miszeit meiner Reglening vollendet schätze ich mich glücklich, erklären zu können, daß diese Politik unser Credo ist und daß wir sie bis zum Ende entschlossen führen werdcna« rang bildete, die, wj'j Sie wissen, eine -ehr bedeutungsvuHe Mission hatte, i^lau-be ich Ihrem Wunsche am besten entsprechen zu können, wenn ich einen Über blick über alle wichtigeren politisciien l'.reignisse gebe, die sich in den beiden letzten Jahren in unserem inneren Leben :ibgespic!t lia.ben. Die Regierung, die ich am 5. Februar 1939 bildete, hatte eine ganz klar umrissene Aufgabe; mit-den außerordentlichen inneren Verhältnissen Schluß zu machen, die in den letzten Jahren unser Land erschüttert und die innere Konsolidierung gestört hatten. Die Verhältnisse waren nicht die Folge zufälliger Begebenheiten in den letzten Jahren unseres gemeinsamen Lebens, sondern die Folge eines Systems, das volle 20 Jahre die Grundlagen unseres inneren Lebens erschütterte. Das Hauptproblem aller dieser außerordentlichen Verhältnisse war in den ungeklärten Beziehungen zu suchen, die zwischen den Serben und den Kroaten in unserem gemeinsamen Vaterland seit seiner Schaffung bestanden. Deshalb war das Proiblein selibst um so lieikliger und seine Lösung nicht so einfach zu finden. Die Rcgieruii'g, die ich am 5. Feber 1939 'bildete, nahm ihre Mission ernS't und ging entschieden an ihre Ausführung. Ich selibst bemühte mich, das j beizutragen, wa-s bei allen früheren Ver-1 suchen nicht vorhanden war: | mit voller Aufrichtigeit an die Sache [ heranzugehen und den Geist des Ver-; trauens zwischen dem serbischen und • dem kroatischen Volk zu schaffen,' der in den vorhergegangenen zwan- [ zig Jahren von Grund auf erschüttert war. Schon jneine erste Deklaration m der Skupschtina unterschied sich ganz von' allen früheren Erklärunignn, die an dieser Stelle bezüglich der Lösung des ganzen ! Fragenkomplexes unserer Innenpolitik gegeben worden Wc'ren. Ich bemüht: mich, die Dinge in das richtige Licht zu rücken und bei der Lösung der Fragen tlie Mcthodvjn der Vergangenheit zu vermeiden sowie :'l!es beiseite zu lassen, was die Losung lier Profleme volle zwanzig Jahre in weite Ferne gerückt hatte. Es war mir klar, driß man mit den alten Methoden y nicht vom Flccke komnun wende, und daß uns Palliativlösungen, wie man sie häufig versucht hatte, keine Konsolidiierung der inneren Verhüllnisse bringen würden. Meine Deklaration bezeiciinele klar uiul deutlich die Lö^■un;^ der kroulischen Fr-i- 6panif(tie 3)roi>ungrn an &ir 3ldrffte (gnaSatiöe DAS FALANGE-Oß(iA\ »ARRIBA« GEISSELT DIE BRITISCHE BLOCKADEPOLITIK, DURCH DIE EN SPANIEN LEBENSMITTELNOT BEWIRKT WURDE. M a d r i d, 6. Feber. (Reuter). Das Fa-lange-Organ ».A r r i b a« veröffentlichte gestern einen ,\rtikel, der in diplomatischen Kreisen großes Interesse auslöste. Der Verfasser rückte der britischen Blockadepolitik scharf zu I,eibe und wendet sich auch gegen alle diejenigen, die den neuen span'schen Aufschwung von innen wie auch von außen zum Erlahmen bringen wollen. Das Blatt schreibt; »Spanien hat bis jetzt von den Strapazen der Bürgerkriegskänipfe ausrasten können. Es hat den Feinden, die Spanien im Kampfe um seinen Fortschritt behinderten, verziehen. Nun aber müssen wir uns neuerdings um unsere Fahnen scharen. Wiederujn ist der Augenblick gekommen, wo die Tat an die Stelle des Wortes zu treten hat und wo wir mit einer hartnäckigen offensive beginnen müssen anstatt mit einer vorsichtigen Verteidigung. Wir müssen dies tun, wenn wir wollen, daß unsere Innen- und Außenlage sich verbessert und wenn wir verhindern wollen, daß Spanien eine Wüste wird, in der die letzten ausgehungerten Reste unserer stolzen Soldaten sich verbergen werden.« Das Blatt führt dann einige Beispiele an, die den Beweis dafür liefern, daß die englische Blockade in Spanien Lebensmittelmangel hervorgerufen hat. OtadD Oent !7lQ(f!riH öPd OHinlftrrd :8agrjanoto Die Lösung der jüngslen partiellen Regierungskrise in Bulgarien isl nur Ijrovlsorist'lien CliHralilers — Ooubrhlaiid bedauert den Rüektrill Bagrju-nors, wird sich aber ici die Innenaii Gelegenheiten Bulgariens iilehl einmi- scheu Sofia, (i. Feber. (A-\ciIh—DNB) Die Nachricbi vom Hücklritl. des Ministers H ag r j a 11 o v ha! in bulgarischen Kreisen eine gewisse l'eberraschiing ausgelösl, obzwar man seil der Krilik ßaijrjanovs aji der Wirlscliiil'tspolilik der Regierung mit der Regierungskrise rechncle. In unterrichteten Kreisen gJaiibt man annehmen zu dürfen, daß die intcrimisUselie Uebernahme des £on&on und &rr ^rieg Was die großen Brände in der Londoner City stehen Ifeßen, muß von den Pionieren gesprengt oder eln-<" issen werden. Ackcrbauportefeuiiles durch den Mi nisterpräsidenten Dr. Bogdan Filo nur ein Provisorium sei. B e r 1 i 11, 6. Feber, lu hiesigen bulga rischeu Kreisen wü'd das Ausscheidei des Ministers Bagrjaiiov, der ii Deutschland besonders große Sympi thien genoß, bedauert. Es wird aucl darauf binge^v^escu, daß die bulgar sehe Regierung infolge seines Aus Scheidens an Ansehen eingebüßt habi Erstens sei die Autorität der Regit rung Filov durch die von Bagrjano> ausgesprochene Kritik verletzt woi den, und zweitens sollte die Regie rung zur Gänze neu gebildet werdei Die neue Regierung müßte die wir scliafUichen und sozialen Reformen im Geiste imd in den Intentionen Bagrja novs durchführen. In diesem Falle wä re sie ein vortrefflicher Vorkämpfe bulgarischer Interessen in einer Zeil in der in Eui'opa, uamentUch aber im Südosten, Nvichtige Fragen gelöst wei den. Obwohl Deutschland seine Syni pathien für Bagrjanov offen zum Aus druck brachte, wird es sich keines falls in die Innenangelegenheiten Bul gariens einmischen. Deutschland win auf indirektem Wege sichöriich auch seine Interessen anläßlich der Umbil dung der bulgarischen Regierung zu schützen wissen. « In Berlin wird in diesem Zusam menhangc auf einen interessanten Ar likcl des Reichsaußenministers v.Rib bentrop in der letzten Nummer de Revue ,^Berliu—Rom—Tokio" hing< wiesen. In diesem Artikel wird vom sicheren Siege Deutschlands noch im Jalire 1941 gesprochen, wobei gleich zeitig der Beitritt neuer Staaten zum Dreierpakl angekündigt wird. Im Zu sammenhange mit den bereits vorhe verbreiteten Nachrichten soll Bulgü rien einer dieser Staaten sein. feon Deim N e w y o r k, 6. Februar. (Avala-DNB) Amerikanische Nachrichtenagenturen bc-richten aus London, daß der Sonderabgesandte Roosevelts, Hopkins, der gegenwärtig in England weilt, seine Mission beendet hat und in einigen Tagen nach den Vereinigten Staaten zurückkehren wird. Petroleumbohrmaschinen in den Vereinig, ten Staaten unter Kontrolle. Washington, 6. Feber. (Avala-Reuter). Präsident R 0 0 s e v e 11 trai eine Entscheidung, derzufolge alle Maschinen und Vorrichtungen, die zur Sondierung von Petroleumböden erforderlicli sind, gemeinsam mit den Verarbeitung!^' anlagen bezüglich der Ausfuhr unter dü' Lizenzsystem fallen. Diese Maßnahme wurde getroffen, um das amerikanlscln' Landesverteidigungssystem in seine Durchführung zu schützen. Das Geset tritt nächsten Montag in Kraft. Donnerstajr, (Tfn <1. Fc^runr t?»41 ■ Marihofe:r Zeifuii;;" Ximimer 3i ^ombenanf(D(ag auf öen (Snglifd^en ^lub in 3agrr& örpSjr <9a^f(|^öfn al« Solqe 6er (Srplofion / eine asetuAerln öeö Älube to fcfihier berieht, call lOr Delfie kleine amputiert tveröen muftten / »er Xäter iit unbefannt / Sieberoafie SaonDufio na(D ften UrDeOern / loo.ooo !3)inar lnlDelfe 3ur £agr (SnalanOd B o III, l'Vber. (.\vala—Stefan!) Dio ilalienlsrho Presse befaßt sich beule ausführlich mit den .Aktionen Deiilsrh-lands und Italien auf allen Kriegsschauplätzen gegen Enj^hind. In Besprechung der Lage GmBbritaiinieiis sind die Blätter der .\nsiclll, dnl.> dio engliseheu Schifrsvcrlusto nicht nichf ersetzt werden können, da bisher bereits 10 Millionen britiselien Sebiffs-raumes versenkt worden seien. Die anierikunischcn Werften könuleii den Verlust nicht orsetzon, da sit^ crsl im Ausbau begriffen seien. Eine der Folgen der Rede Hitlers im Berliner Sportpalast sei, daß die Engländei' ihren Ton herabdrüekcn müssen. „Mes-saggero'' nieini, daß auch Churcliill nicht mehr so siegessicher auftrete wie l)isher und daf.\ er sicli auf die Iter-vorliebung der guten Hoffnung auf die Das Blalt unle.r-gegen teil ige .\n-Wlrlsehafller und über die Lage. 2)ir^or6errf(tiaft in 5rr£uft tDir5 rntfcDeiOrn" DAS ZAGREBER T^tÖBLATT »HRVATSKl DNEVNIK« TIONEN IM MITTELMEER. ÜBER KRIEOOPERA- Zagrcb, 6. Feber. Der militärische Mitarbeiter des Tagblattes »Hrvatski D n e v n i k« schreibt. Die operative Lage an der libyschen Küste wird von dem Ergebnis des weiteren Auftretens der deutschen und italienischen Luftatreitkräftc abhängen. Dies wissen und anerkennen alle britischen Luftfachleute, die dem Ein-sati dar deutschen Flugieuge im üistlichen Mittelmeer größte Bedeutung t>eimessch und eine Verstärkung der britischen Streit kräfte fordern. Der Einsatz der deutfichen Luftwaffe könnte da!» bisher für England günstige Kräfteverhitlnls zugunsten der totalitären Mächte ändern. Die Ueber-macht und die Vorherrschaft Im Luftraum werden entscheiden, wer Herr zur See ist und die in der Luft ütierlegene Partei wird die feindltclie Seeflotte, auch wenn sie stark ist, überwinden können. Zukunft bcBCliräiikr. .streichl ferner die sieht der engliseluMi der Mililärfachlride Wälireml «Irr I'^lnanzsarliversländigi' der T.ondoner Bp«iel'un|i Lt\vlon l>r-liauptcl, daß (frnßlirllannioii im Kriege ntil den Watlrn siegen müsse, brn werde. 3>eutt(D*tnglif(()e Ooltmii Berlin, ö. Februar. (Avala-DNB) Die deutsche Presse antwortet heute auf die Behauptungen englischer Blätter, daß Deutschland Infolge der britischen Aktionen in Afrika einen Zweifrontcn-Krleg führen müsse. Die Blätter meinen, es handle sich hier um eine typische Parole der englischen Propaganda, die bei der britischen Bevölkerung eine Illusion von der Stärke und der günstigen Lage Großbritanniens hervorrufen bemüht sei. Der »Völkische Beobachter«; schreibt daß Großbritannien gezwungen sei, seine Kräfte auf alle möglichen Kriegsschauplätze zu verteilen. r-:s sei keineswegs Deutschland, das an verschiedenen Fronten zu kämpfen habe. Für Deutschland \ .>yarIborer Zeitung« Nummer 31 4 Donnerstag, den 6. Februar 194. Aus Stadt und Umoebuno 'JRaribor. 2)onner0tag. oen 6. Februar 'Oonrr Srfola 0umDAonir-^oni^rrfre 5er ®'.a6t)rnci Tßatku EIN AUSVERKAUFTES HAUS UND EIN DANKBARES PUBL!KU^, Das gestrige große Syinphoniekonzert der »Glasbena Matica« gestaltete sich zu einem durclischlagendcn Erfolg, an dein jeder Musikfreutid sein'e Freude haben mußte. Den geräumigen Sokolsaal lullte diesmal bis zum letzten Plätzchen ein dankbares Publikum, das sich gleich von Anfang an mitgerissen fühlte. Die Begeisterung stieg von Punkt zu Punkt der gehaltvollen Vortragsordnung und klang zum Schluß in einv^n schier nicht endenwollenden Beifall&sturm aus. Meister J i-r a n e k, diesmal in schnittigem Frack, führte das Orchester mit seltener künstle- rischer Einfühlung und beisipiclgebender Umsicht zu einem Triumph, wie er ihm schon seit Jahrzehnten nicht beschicden war. ' uch Taras P o 1 j a n e c, der Solist des Abends, war Gegenstand warmer Anerkennung. Das immer wieder Beifall spendende Publikum erzwang sich auch die Wiederholung von Baranoviö' witzigem »Svatovac«-KoIo. Kapellmeister Hauptmann J i r a n e k und Prof. P o I j a-nee erhielten schöne Blumensträuße. Eine ausführliche Betrachtung des gestrigen Musikereignisses bringen wir noch von berufener Seite. !7lefor&f(6n(rfan irlt t)lelen 3o0ren FAST 3ÜÜ.Ü00 KUBIKMETER SCHNEE IN MARIBOR GEN ÜBERALL VERKEHR6STÖRUN. Der Sdiiiee, der in der Nacht zum Dienstag zu fallen begonnen hat, liegt über Stadt und Land durchschnittlich 70 Zentimeter Iwch. Eine derartige Schneehöhe ist Ulis seit mehr als einem Jahrzehnt nicht beschert worden und es kann füglicii von Rekordausmaßen ge-^prochen werden. Gestern abends setzte wieder ein leichter Schneefall ein, der jedoch spätaben'ds ein Endo nahm. Es ist damit zu rechnen, daß wir im laufenden Winter mit dem Schnee noch nicht fertig sind und dal.l wir nocli neneii Schnee erhalten. Der starke Schneefall liatäin Verkehrswesen große S t ö r u n g e n hervorgerufen. Im Laufe des gestrigen Tages wurden aucii am Lande die Schneepflüge eingesetzt, um die Straßen halbwegs befahrbar zu machen, doch half dies nicht viel. Die Holzpflüge sind meist nicht breit genug, um genügend breite Schneis-.sen anzulegen. Die Mariborer Motor-schneepflüge konnten gegen den Schnee incht aufkommen und wurden so stark beschädigt, daß sie für diesen Winter kaum noch werden wieder in Funktion treten können. Die vier Holzpflüge sind 'm leicht und können die untc—^ Schne«-schichten nicht wegräumen. Die Übe r 1 andau t obus se verkehren noch immer nicht, weiil sie sich durch die Schneemassen nicht hin-durchwühkn können. Gestern abends versuchte zwar ein städtischer Wagen sein Glück, mußte aber in den Sloven-ske gorice bald seine BeriiiMumgen aufgeben nnd zurückkehren. Heute abends wird der Versuch auf einer anderen Strecke \.;cderholt v.ob es gelingt, wird die ZuJcunft zeigen. Die Z ü g e weisen noch immer Verspätungen auf, doch waren diese gestern geringer als am IDienstag. Die Lokomotiven sind mit Schneepflügen wsehen, um die Gleise zu säwbern. Die Bevölkerung beschwert sich, daß die Staditgemeinide den Schnee niclit ra-sch genug fortschafft, worunter besonders der Wagenverkehr stark leidet. Wir holten Erkundigungen ein und erfuhren, daß di'tr>os+anites zum Preis von 13 Dinar erhältlich. Weinbauschulc ihre ordentliche .Tah-rcslianplvcrs.immlung ab. Jeder Weinbauer isl zur Teilnahme eingeladen, fla zugleich die gegenwärtig geltende Willzerordnung einer eingehenden Diskussion unterzogen werden wird. Am Vorlragstisch erscheint ein Vertreter der "BanaI sverwaltn iig. ni. Mangelhafte Schncesäuberung in m. Der Ballettabend Pilato-Mohar fi;-- det heute, Doimorstag, um 20 Uhr im Theater stat, worauf nochmals aufmerksam gemacht wird. »PUTNlK«-Ge6eU$chaft9rei8e nach Budapest. 22.--26. Februar. Prospekte und umgehende Anmeldung bei »Putnlk«. m. Das städtisch« Apfirovislonlc- Gemeindesäckel um fast 2% Millionen ,Pobrezie. In der Nasipna ulica wurde ge-! rungsaml teilt mit, daß es von heute Dinar belastet. Woher das Geld hernehmen? Die vorhandenen Kredite für das Schneer '-aufeln müßten in wenigen Stunden verbraucht sein. Tausende von Arbeitern in einigen Stunden auftreiben, ist unimögiich, dai^u gehören viele Tage. Beispielsweise sei erwähnt, daß am Hauptplatz allein etwa 7000 Kubikmeter Schnec liegen. Das Fortsciiaffen würde mindesten« 2500 Fuhren erfordern. Auch die Besclva-ffung so großer Wagenmengjn ist vollkommen unmöglich. Man muß sich eben gedulden. Anderswo werden auch nicht gleich Millionenanleihen aufgenommen, um den Schnee fortzuschaffen. Man murrt schon jetzt, daß die städtischen Abgaben viel zu hoch s';?!-en. Wollte man den Schnee rasch fortschaffen, dann müßten unsere Steuerzali-1er neue Millionen aufbringen. Ob sie damit zufrieden sein würden, ist eine andere Frage. Stern d. Schneepflug auf die Weise gezo-j au zwei Kanzleien besitzt. Jene für gen, daß die begleitenden Männer kur-! die Ausstellung von Mehlkarten für die zerhand auf den Pferden ritten, während der unbeschwerte Pflug hin und her tänzelte und vom Schnee in die Höhe gehoben wurde. Natürlich hat eine solche Säuberung keinen Zweck. ni. Als nächste musikalische Novität wird im Mariborer Theater Viktor Par- Bäckernieister mid Kaufleute befindet sich in der Groznova ulica 2-L und steht den Interessenten taglich von n bis 12 Uhr zur Verfügung. Die Stelle für die Ausgabe von Nahrungsmittelkarten, für Reklamationen, Anmeldungen usw. ist im selben Hause untergc- - ,, r.. A „o « ! bracht, jedoch Eingang in der Mi-mas populäre Operette »D,e Amazo- rechts. nen der Zarin« vorbereitet. Die Regie führt Edo V e r d 0 n i k, während die musikalische Leitung Kapellmeister H e r-z 0 g inne hat. m. 20H farbige Liclilbilder aus Dal- .\mtsstunden von 9 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr. Die Hausbesitzer bzw. deren Stellverti^ter sowie die Mietei' (für die Untermieter) sind verpflichtet, jede Veränderung (Umzug gebe es gegenwärtig nur eine einzige Front: die gegen England. Was die Briten Krieg an zwei Fronten nennen, ist nach Ansicht des »Lokalanzeigers« nur der Krieg zweier Aläclito Liegen GroRbri-tanniiiii. (Sin iSlQi&Duer für untere ©poften In der letzten Zeit ist es wiederholt vorgekommen, daß Sperlinge massenweise abgeschossen wurden, weil sie für Besitzer von kleinkalibrigen Gewehren ein willkommenes, im wahren Sinne des Wortes :s>vogelfreies« Lebendziel abgeben. Über die Spatzen und deren Nützlichkeit herrschen verschiedene Auffassungen. Die kleinen braunen Kerle sind sicherlich keine Sänger, die uns durch ihr schrilles Gezwitscher zu erfreuen vermöchten. Die Frechheit der Spatzen, die sich ihres proletarischen Daseins in der Vogelwelt nicht im mindesten genieren, ist hinlänglich bekannt ist und nötigt uns auch einen gewissen Respekt ab. Man kann aber keinesfalls behaupten, daß die Spatzen schädlich seien und deshalb nach Tun-lichkeit vertilgt werden müßten. Die Spatzen wiegen den verhältnismäßig geringen Schaden, den sie auf reifem Getreide und in Gehöften verursachen, sehr reichlich dadurch auf, daß sie zu den besten Vertilgern von Raupen, Insekten und anderem Ungeziefer in der Natur zählen. Besonders nützlich sind die Spatzen zur Zeit der Atzung. Die Sperlinge verdienen daher, geschützt zu werden wie alle anderen nützlichen Vögel. niafieii wird im Bahmen seines mor- usw.) dem städtischen Approyisionie- Freitag, in der hiesigen Volks-universität stattfindenden Vortrages über eine Reise von Sibenik nach Ul-cinj der bekannte Zagreber Kameramann 1.. Griesbach zeigen. Wer wirklich Farbenphotos in vollendeter technischer Fertigkeit sehen will, versäume. nicht diese einmiilige Gelegenheit. Beginn um 20 Uhr. ni. Ehlen russischen Abend veran- rungsamt, MikloSiöeva ulica 1, auf Grund der polizeihchcn Ab- oder Anmeldungen unverzüglich zur Kenntnis zu bringen. m. Der rcclilzoiliKo Umtausch der aus dem Verkehr gezogcucai alten Münzen ist rasch vorzunehmen, ehe die hieiür festgesetzte nachträgliche Um-lauschfrist verstreicht Für die Münzen zu 50 Para und zu 2 Dinai' läuft staltet am Samstag, den 15. d. die hie- die Frist am 16., jene für die Silber- sige .,Riisku Matica" im ..Narodni (lom'\ IJ. a. wirken die Primaballerina Janja V a s i 1J e v a und der Ballettmei-sler Anatol 2unkovskij vom Beo-grader Nationaltheater so\\ie der Pianist Diniitrij Konradi mit. Dem Konzertteil folgt eine Tanznnlerhal-tung. Beginn um 20 Uhr. münzen zu 10 Dinar dagegen am 28. Feber ab. Deshalb sind die Geldbestände, auch die Sparbüchsen usw., nachzusehen und die ausrangierten Münzen an den Kassen der Nationalbank, der Steuer- und Postämter, der Hypothekarbank oder der Postsparkasse abzugeben. Die alten Münzen m. Eiti Kars für Fleicheriehrlinge wird weixlen noch zum vollen (nominalen) von der Fleischerinnung in Maribor kommenden Sonntag, den 9. d, um 14 Uhr in den Räumen der Innung in der Vetrinjska ulica ll-I veranstaltet werden. Das Programm umfaßt die neuesten Gegenstände, die der Lehrling bei der theoretischen Prüfung zu beherrschen hat. Pflicht eines Wert angenommen. Nach Ablaufen dei-Frist haben die Münzen nur noch den Metall wert, der bekanntlich bedeutend geringer ist. Von den alten Münzen besitzen nur noch die Stücke zu 25 Para noch einige Zeit Geldwert. Die Münzen zu 1 Dinar, von denen in jeden Fleischermeisters ist es, seine Lehr-:gestrigen Folge auf Grmid ci- iinge dazu zu verhalten, diesen Kurs, f'• ,n..ntr if(fl-6eutf(hen ^uitur&unöee 62.50 Dinar Inhalt bowie einigen Papieren. — Eine silberne Zigarettendose fand dir Beamtin Anna K o p i £ in der Aleksan drova cesta. — Beide Gegenstände sind im Fundbüro der Stadtpolizei zu beheben. ni. Unfälle. [>er löjährige Artwiter Adolf Reptna aus Pobrezje stürzte derart unglückHch, daß er sich den Arm brach. Einen Armtoruch erlitt auch die 63jähriige PostlerswHwe Maria SkrabI, die auf der Straße ausgeglitten war. Der 13jährige Mittelschüler Karl Mariniiß zog sich beim Turnen eine Prellung des Arm,;« zu. Die Genannten wurden ins Kraaikenhaus überführt. m. Wetterbericht vom 6. Fober, 9 Uhr: Temperatur —7 Grad, Luftfeuchtigkeit 100%, Luftdruck 735.3 mm, windstill. Gestrige Maximal'temperatur —0.8, heutige MinimaltCmpera'tur —8.4 Grad, Schneehöhe 6ß om. Aus Ptui (Eö toar eil» raufdDen&e 3anna4)t... Pluj stand vorigen Samslag im Zeichen des nun schon traditionell gewordenen Faschingsfcstcs dos Sportklubs „Pluj". Es war wie alle Jahre, man köniilo sagen, noch inn einiges fröhlicher und animierter als sonsl. Trotz der mehr als ungünstigen Verbindungen hatten sich diesmal Volks-genc»«spn aus dem ganzen Draubanat in solch stattlicher Anz.'ihl zusammengefunden, daß wir selbst im Trubel der Gäste von auswärts fast ganz verschwanden. Uud was für Gäste! Soviel Jugend hat es bei uns auf einem Tanzfeste wohl noch nie gegeben. Die %'ielen, man muß schon sagen bild-Rauberen Dirndln in ihren bunten Trachten gaben dem I'esle eine fröh-lich-sommerliche Note. Da sind selbst den ältesten „Gmoanbaucrn" die Zähne lang geworden. Daneben unsere strammen Jungmänner in Leder-und Lodenjoppen. Es war eine wiüire Freude! Mau konnte es dem Schmunzeln unseres hochverdienten Vergnügungs-obniannes Harald Schwab ansehen, daß er mit der Kntwicklmig der Dinge restlos einverstandci\ war und wir sind überzeugt, daß er für seine un-eigennülzige Mühewaltung von so manchem feschen Dirndl mit einem herzhaften Bussel belohnt worden ist. Den Auftakt zum Feste gab der Einzug des Hochzeitzuges mit Brautpaar, Hochzeitsgästen und dem ganzen Hausrat für eine junge Ehe, bei tlein gar nichts, aber schon gar nichts fehlte. Und die gute alte Plujer Kuli, die wir schon seit Jahren kennen, war auch wieder dabei. Es ist eine ne'lte. Kuh, wie gesagt schon etwas klapprig und zuweilen recht bockig, obwohl sie kein Bock ist, aber trotzdem erweckt sie immer wieder die Bcwimderimg ulier Gäste. Kaum hatte man das störrische Vieh mit Mühe und Not aus dem Saal gebracht, gings los mit dem Schuplatteln, das schließlich in eine wirklich disziplinierte schuliplalllori-.sche Eifersuchlsrauferei ausartelc —■ nein — sagen wir l)esser ausklang, gewiß eine anerkennungswerle Leislung unserer Dirndln und Buam. Die Tanzmusik tK'sorgte in schmissiger und flotter Weise die bekannte Wergl es-Kapelle aus Maribor. Im Keller wurde indessen von (.Ion ans allen Gegenden des Draubanals herbei-gecillen Weidmännern und Sportschützen der Kampf mit dem Kugel-slutzen um die Trophäen des Abentls ausgelragen. Sieger auf der Kesisrlioi-be wurde Franz Urban. Kaufmann in Bnkovci bei IMuj. Den Danionpreis orhiell Frl. Ilse LI i ii l z ;uis .Mariboj-. In der Kellebar dos Vereinsgansos gab es bei slinnnungsvoller Musik, anregender neleuchlung ^ und IVurigen tretränkon llohepunklo der Slimmung, der loidei' mil den« (iloekonschlag 2 I hr von der heiligen Ilerniiindat ein allzu vorzeiliges Ende boreilel wurde. Der Sportklub ..Pluj"' hat unter r'üh-rung seines rührigen Obmannes Ing. ololli lu'uer wieder bewiesen, daß er niohl nur auf s])orllichem Gebiete, sondern aiu'li als Veranstalter geselliger Feslo liervorragoudes zu leisten vermag. l>er bosle Beweis, daß das Dieser am F'rcitag, den 7. d. M. um 20 Uhr im Musiksaal des KB stattfindende Abend verspricht wie der erste At>end für den Musikverständigen einen erlesenen Genuß. Das Programm bringt uns Mozarts Klaviertrio in B-Dur Op. 1,1 No. 1, Schuberts herrlichcs Quintett in A-Dur Op. III, bckaimt unter dem Titel Forellenquintett", und zwei Violoncello-Solis mit Klavicrbe.gleitimg (T.schaikowskvs „Der Schwan" und v(jn Ghopin ein ■nBöHaBnBnBaaaHDBDBaanaDHDB n Fest glänzend gelungen ist, und der schönste Dank für diejenigen, onner.s-tag »Die Rose aus der Großstadt«. Ein MMfionen-Großfilm von großer Liebe, die sich durch den Labyrinth der Volk---schwächen den Weg zum Endsieg bahni. Eine Unzahl poipulärer Gesangschlager und drei Filmstars; Tyronne Power, Alice Faye und der unvergeßliche Interpret des Sonny-Boy-Liedcs AI Jolson. Stimmung, Humor, Tanz und sprudelnde Musik. Boitio - Ptomomm Freitag, 7. Februar. Ljubljan«^ 7 Uhr Nachr., Frühkonzert. 12 PI. 13.02 RO. 17.30 Klavierkonzert Silva Hrasovec. 18.10 ErzieJiungsvortrag. Uj Nachr.^ Nationalvoitrag. 20 Prelovec-.Abend. 21.30 Tanzmusik. — Beograd, 12 Aus Operetten. 17,25 Volkslieder. 19 N., Nationalvortrag. 19.40 Volksilieder de;-Moslims. 20.25 Sinfoniekonzert. — Pi'^g, 15.45 Volkslieder. 20 Tschechische Musik. — Sofia, 12.50 Tanzmusik. 18 Russische Romanzen. 19.50 »Evgenij Onjegin^; von Cajkovjiki. — Beromünster, 19.40 Tanzmusik. 21 Brahms-Werke. Deutsche Sender, 13.15 Leichte .Musik. 1.5, IS und 21.15 Unterhaltungsmusik. 23.15 Tanzmusik. 3)0« IBeHer Wetterbericht für Freitag: Vorwiegend bewölkt. unbeständiger -ftercharr.kter. Hundert der Schüler durchgefallen und ur 60 vom Hundert haben das erste Semester bestanden. 7 Schßler der ersten Klasse mußten die .Anstalt verlassen. .Am Ersten Realgymnasium, wo nahezu doppelt so viel Mädchen als Knaben sind, ist also der Lernerfolg besser! c, Kino Union. Heule, Donnerstag, zum letztenmal der Südseefilm »Die Paradie:^-inseU in spanischer Sprache. Ab Freitag der deutsche Lustpielfilm ».Margue-rite : 3 .- mit Gusti Huber, Theo Lingcn, Hermann Thimig, Franz Schafheitlin, Richard Romaiunvsky, Hans Holt, Grete Weiser und .\nni Rosar. Eine höchst un-terhaltsau'.c .Angelegenheit, die zu besuchen niemand versäumen soll. Jain-^ika^ «"llühkäfcr leuchten so stark, jdaß scci' Stfii'k von Min'-""n. in ein Glas 'gi clit, ciiiv^ Lampe unnöiig machen. S)er 2. ®uS(nD(rß-£auf SPORTFREUDIGE BUCHDRUCKER LADEN ZU IHREM WINTERSPORTFEST EIN Gutenbergs jünger der schwarzen Kunst werden sich am kommenden Sonntag wieder als Akteure eines Skirennens vorstellen, das bereits zum zweiten Mal auf der meistbegangenen Bacliernroute Aussichtswarte—Gasthaus Hoste (Rad. vanje) zur Durchführung gebracht wird. Unsere Buchdrucker gehören schon seit jeher zu den begeistersten Bergfreunden und damit auch zwangsläufig zu den eifrigsten Skisportlern, die schon wiederholt auch als solche ihr Können unter Beweis stellen konnten. Auch waren es zumeist Buchdrucker, die lange vor dem Weltkriege die ersten Winterwanderungen mit den langen Hölzern unternommen hatten, um auch bei Schnee und Eis ihre sprichwörtliche Wanderlust zu offenbaren. Die Skifahrerei der Buchdrucker reicht somit in die »Urzeit« des Bachernskilaufes zurück, weshalb ihre erneuerte sportliche Kamplbereitschaft die größte Beachtung der sportlichen und übrigen öffentlichkeit verdient. Der Lauf trägt auch diesmal propagandisti.schen Charakter, denn außer der Buchdruckerkonkurrenz geschaffen werden, sodaß der Ab-fahtrslauf um den Gutenberg-Pokal auch heuer bekannte und unbekannte Meister des Skilaufes als Wettbewerber vereinigen wird. Der Start erfolgt um halb 14 Uhr bei der Aussichtswarte, während das Ziel auf dem Wiesenabhang hinter dem Gasthaus Hoste in Radvanje festgelegt wurde. Die Teilnehmer mögen sich in der Kanzlei der Graphikerorganisation SGRJ. in der Ru§ka cesta 1 melden. Gäste sind herzlichst willkommen! Die Verkündigung der Resultete wird im Rahmen eir^or geselligen Zusanmtenkunft im Gasthaus M i h c V c-.Vl a u t n e r in Radvanje stnO. finden. ^Manlwrer Zdiuirg« Nummer 31 6 Doinieretag, den 6. Feferuar 194i llJiitsihollliEhc Riuiflscluiu S)eul{(De lan&lDirtf(f)aftH(6e Oliaf(Dinen fQr örn 6fiOoflfn Fa. Berlin, Feber. Die im Vertrag vom 4. Dezm'ber lO'lO rwlschen Deirtsch-land und Rumänien veratoredete Zusam-men^airbeit auf cinxir großen Zalil von Wirtschaftegebieft^n hat für die Landwirtschaft konkrete Formeji angenommen. Innerhalb des rumänischen Zehnjahresplanes sollen für die Anschaffung und die Reparatur landwirtschaftlicher Maschinen rund 30 Milliarden Lei (600 Mill. Mark) aufgewandt ivenden. Die erste Lieferung m Höhe voie ZHOite Partie rraiiz^itiiHvhor (lummireifeii wird in den näclißteii Tagen in Jugoslawien cinti'effen. Es handelt sich um die zweite Hälflc des Ulis für jugoslawisclu', schon rriiher geliek'rie Waren zuge.slaiideiu'ii Kon-tin;ieiiii von 220U Heifoii. Von der er- sten Hälfte erhielt Kroatien 860, voil der neuen aber Wiarden 600 Stäok auf diese» Ba&flt e&tfall^n. HUtiptsAchUch handelt et »ich fttr Gumniif«ifeti für Lastautos und Autobusse. In Slo^^neni'-en wird die Zuteilung die Batiatsver-waltung vora^hnieu« X Vor HandfelsviirtragSTerhandlun* gen ntit SpAiiiMi. 2wl«c^e¥L Jugosta* Wien und Spanien ^Ä-erdeö Bcs];>reeijun* gen zwecks Aufnahme vön Veirhftiid-lungen eingeleitet, die deti Zweck haben, einen neuen Handelsvertrag abzuschließen. Vor dem Bürgerkrieg lieferte unser Staat bedeutende Waren- mengen nach Spanien, vor allem Holz und verschiedene Holzerzeugnisse. Als der Bürgerkrieg ausbrach, ^^u^Ipn unsere Fordtfungen in der Höhe von mehreren Millionen Dinar blockiert. Jedenfalls wird t>ei den Verhandlungen unsererseits darauf gedrungen werden, daß ein Teil der Rechnungen für ju-göslawißche Wären In Spanien initden eitigefrofeneu Pordenlngen beglichen wird. X Ausgleich: Alois und Barbara Zc-lenka, Gärtner in Celje, Anmeldungs-frist bis 25. Februar, Tag^atzung an> 3. März um 9 l/lir beim dortigen Kreisgericht. X In Liquidation ist die Anschai-fungsgenossenschaft der Arbeiter, Angestellten und (^werbetreibendcn, r. G. ni. b. H. in Maribor, getreten. Spott (Seile ai0 ^rriagcr ced efffportö VOM 7. BIS 9. FEBER TRCmN DER SKtUUFER SLOWENIENS Celge, die Siportfreudige Sami&tadt, wird zum kommenden Wochenem] voll und ganz im Mittelpunkt des Skisportis Sloweniens stehen. Von fern und nah werden Skiläufer h^eieilen, um den Aufbauwillen des Ski«iports in Slowenien zu manifestieren. Im Rahmen dieser Ski-tefstage sollen auch alle nationalen Skilau fmeisterschaften zur Entscheidung gebracht werden, sodaß man tatvichüch wird die Besten des heimischen Skisports vereint begrüßein könneni Den Ehrtn-gchutz haben Kriegsminister Arnieegene-^ ral Pesic, Minister Dr. Krek» MlniBter Pantic und Dlvisdotisgeneral fttefanovid übernommen, während sich das Ehren-und Arbeitisikomitee üus illustren Persön-lichfkeiten unseres öffentlichen und Sport-leböns zusaimmensetzen. Die Wertkampf- folge brin|;t die Melsterechaften von Slo> wenien in der klae»i6chen und in der nor-diischen Kombination sowie in allen Ju-genddlszipUnen, eine Viererko^ibiAation für Lan^rlauF, Sprunglauf, Abfahrt und Slalom, eine Soriderslalomkonkurrenz fUr Damen^fld die Eislaufm^iGterschaft von Slowenien. Die TeHnehmerza»hl hat bereits 500 l>ber»chritten, sodaß mit einem noch nie dageweeenon Masaenaufgebot t\x rechnen Ist. FUr alle auswärtigen Teilneh-nter wurdi auf Onind des Ausweises k*13 eine 50%ige Fahrtprelsermäßigung auf der Eisenbahn gewährt. Auch für Unterkunft und Verpflegung ist bestent; und billigst vorgcsorgi. Anderwärtige Veran-»taltungen sind im Sinne einer Verlautba^ rung der VerbaMdsIcitung an diefeen Taigen v^rt)oten. ed^tveöen — Sanglauffieger NUR COMPAONONI UND BERAUEK UNTER DEN ERSTRN ZEHN CHRISTL CRANZ UND JENNEWEIN SIEGEN IN DER ALPINEN KOMBINATION Der klassische 18-Kilomeier-Langlatif konzentrierte wiederum das gesamite Sportinteresse auf die FIS-Käm|)fe in Cor-tina d'Ampezzo, wo gestern die Nordländer einen ihren größten Erfolge errangen. 86 Läufer warjn awf die Bahn gegangen, die aisba'ld der Schauplatz dramatrschcr Kämpfe wurde. Der Schwede D a h 1-q u 1 s t, der naiiezu als letzter gestartet wiar, l'iberliolte Läufer auf Lüu'fer und lief schlioßlicii eine Zeit heraus, die eine der besten Ist, die jemals über 18 Kilometer erreicht worden &ind. Ihm folgte das flaini-'' sehe Aufgebot mit dem berühmten K u r i k a 1 a an der Sipitze, der selbst den zweiten Platz belegte. In dio Fromt der Nordländer arbeiteten sich nur der Italiener A, C 0 m p a g n 0 n 1 und der deutsche Welimolster G. Beraucr vor, dk; den vierten und den neunten Platz an sich rissen. Demetz (Deutschland), der grot^s Oegner Smolejs, blieb di^mal am 14. Platz. Die Resultate w.aTen: 1. Dahlquist (Schweden) 1:0.5.25, 2. Kurlkala (Finnland) 1:07.35, 3. Si-Iverjio^neit'(Flm^and) 1:08.13, 4. A. Compagnortl (ftali^) 1: 08.15, 5. Ff>rlel (Finnland) 1:08.23, 0. und 7. Paliliii und Joharinsßon ('beide Schweden) 1:08.38, 8. JVlaMio (Schweden) 1:08.58, 9. Berauer (D^tscMdnd) 1 ;0i).08, 10 Lauronnen (Finnland) 1:09.16 In der Gesamtwertung der alpinen K ü m b i n ü t i 0 n w.urdo die rWeltmei-sterschaft wiederum von Christi Cranz •und Pepi J e n n e w e i n gewonnen.. Die Reihunig lautet: Männer: 1. Jenncwein (Deutschland) 404.2, 2. Marcellin (Italien) 405.1, 3. Chieroni (Italien) 407.4, 4. Rudi Cranz (Deutschland) 407.6, 5. Rn-.minger (Scliweiz) 412.8. Frauen: 1. Ciiri-stl Cranz (Deutschland) 406.2, 2. Seghi (.Italien) 424.7^ 4. Hroxanf (Deutsch land) 430, 4. Grassegger (Deutschland) usw. : Bei der »SokoUka koia« konvmen am kommenden Sonntag Sklwittltämpfo zum Austrag und zwar tragen die Frauengruppen einen Abfahrstiauf auf der 2 Kilonne-tcr langen Strecke Ru^'ka—Sokolwka koia aus, während die Männer einen Shvlom-lau'f absolvieren. : Ungarn—Finnland 8i0. In Helsinki wurde d'^r TenniBkampf Ungarn—Hel-siniki mit einem 8;0-Sieg der Ungarn ab-geschloese. An«chliießend fand ein Sch«u-kampf zwiwhen A«-both und Gabori statt, der bei den Zuschauern helle Begeisterung aois löste. : Im Moekau legte der Russe KoreSov 100 Meter Crawl in 59.6 zurück, eine Ziit, die In Europa schon seit 1039 nicht er-reic'"* worden ist. : Die Radfahrer-Balkaniade 1941 wird in Sofia ausgetragen. Unter den Startenden werden sich auch Jugoslawiens Rad-Siportiler befinden. : Arno Köiblin, emer der Anwärter des Europa-Boxchampioiiats, schlug in Hamburg W'jrner Seele in der vierten Runde k. o. Entschuldigung »Warum haben Sie die Geldbörse nicht abgegeben?« fragte der Richter. »Als ich sie am Abend gefunden habe, war es zur Ablieferung zu spät, und als ich am andern Morgen kommen wollt'' war nichts mehr drin.« Boshaft »Ich gelte als eine der ersten Sängerinnen der WeltU »So alt sind Sic schon?« Donnerstag, den 6. Föbruar 1941 7 >MariboTer Zeitung« Nummer 31 |3iortugald @eerfiftung Portugal und Spanien sind heute noch die einzigen europäischen Länder, die Abfahrten nach Amerika bieten. Die beiden portugiesischen v Reedereien, die »Compania Nacional Navegatao« und die »Compania Colonial Navegacao«, haben ich entschlossen, einige ihrer größeren Schiffe^ die zwischen 6000 und 9000 BRT fassen, in den Amerikadienst einzustellen. Nach den letzten Nachrichten wur den mit ihnen 1940 rund 25.000 Personen über den Ozean verfrachtet. Auch der Weg der amerikanischen CHpper-Flug-zeuge führt von Newyork nach Lissabon. Schon aus dieser in der Hauptsache durch die geopolitische Lage Portugals bedingten Talsache hat das Land ein Interesse daran, seine Neutralität nach .Möglichkeit aufrecht zu erhalten. Im Weltkriege war Portugal unter dem von London ausgeübten Druck im Jahre 1915 an der Seite der »westlichen Demokratien« in den Krieg getreten. Seit 1926 hat sich jedoch in Portugal eine Entwicklung vollzogen, die von allen Kennern des Landes als geradezu erstaunlich bezeichnet wird. Am 9. Juli 1926 errichtete der General Oscar de Fragosa C a r ni o-n a die Militärdiktatur und wurde 1928 Staatspräsident. Er hat sich allen Wider- Von Konteradmiral a. D. Bfüninghaus ständen zum Trotz bisher an der Macht behauptet. Der Professor der Finanzwissenschaften an der Universität Coimbra, Dr. Antonio de Oliveira S a 1 a z a r, übernahm das Finanzministerium und bald darauf auch die Ministerpräsidentschaft. Mit außerordentlichen Vollmachten ausgestattet, führte Salazar, die Seele des »Neuen Staates«, sein Werk der Rettung des Landes durch. Von hoher staatl. Auffassung getragen, ordnete er die Staatsfinanzen und schuf eine neue portugiesische Staatsverfassung, die auf autoritären Grundsätzen ruht. Im spanischen Bür gerkrieg erhielt die traditionelle Freundschaft zwischen Portugal und England eine erhebliche Trübung, indem Portugal die diplomatischen Beziehungen zu Rotspanien abbrach und General de Franco Hilfe leistete. Es mußte sich dafür heftige englische Vorwürfe gefallen lassen. Bei den Neuwahlen 1938 erhielt die Regierung Salazar 83.6% der abgegebenen Stimmen, Kurze Zeit nach der Machtergreifung durch Carmona und Salazar wurde durch Jas Flottenbauprogramm vom 17. Juli 1930 damit angefangen, die vollkommen überalterte portugiesische Kriegsmarine von Grund auf zu erneuern. Dank dieses, zielbewußi und nur mit geringfügigen Ab weichungen durchgeführten Flottenbauplanes verfügt Portugal schon heute über 21 moderne Einheiten, darunter 5 Zerstörer und 3 Unterseeboote, zu denen noch eine Reihe ältester Kanonenboote, Flußkanonenboote, Wachboote und Troß-schiffe treten. Ein Teil der Schiffe ist bereits auf der Staatswerft in Lissabon gebaut. Das durchaus verständliche Bestreben der Portugiesen geht offenbar dahin, sich möglichst vom Auslande unabhängig zu machen. Schon im Haushalt von 1936 waren Mittel zum Ausbau von Alfiete, am südlichen Tajo-Ufer gegenüber von Lissabon gelegen, zum Marine-Hauptarsenal und zum Bau von Seeflugzeugen und Mo tor-Schnellbooten vorgesehen. Mit der -Fertigstellung der weiteren im Bau -befindlichen oder bewilligten Fahrzeuge im Rahmen des Flottenbauprogram mes wird sich die heute schon vorhandene politisch-strategische Bedeutung der portugiesischen Flotte erhöhen. Ihr Ziel ist, Lissabon und die Seeyerbindungswe-ge von den portugiesischen Häfen des Festlandes nach den Azoren, Madeira u. den Kapverdischen Inseln zu sichern und den Besitz der Kolonien durch eine moderne Flotte besser schützen zu können, als dies früher der Fall war. i^äfen im !7tor&li(D fprODm POLARNACHTEINDRÜCKE IN DEN STÄDTEN NORWEGENS sausen, Pferdegetrappel ans Fens-ter klingt, und wohl auch der Motor eines Wagens mürrisch anbrummt, weil die Nacht so kalt war. Dann beginnt die Arbeit wieder. Fischer kommen von den ent fernt liegenden Küstendörfern, und Boote laufen ein und machen an den Landebrücken fest. Auf dem Fischmarkt schneiden die Händler Riesenstücke von großen Fischen ab, die in der Nacht gefangen wurden. Große gebogene Messer tragen die Händler in ihre Lederhandschuhe eingezwängt, und der Speck an den Schneiden ist gefroren. Die Pfeife dampft und glüht. Und Jungens .mit Pelzmützen und roten Nasen samt hochschäftigen Gummistiefeln lungern vor der Markthalle herum und warten, bis die Schule im Ort ihre Pforten auftut. Zwischen all diesen Mensclien und Tieren ist seit dem Vorjahr nun eine neue Erscheinung aufgetaucht: die feldgraue Uniform. Junge Gesichter unter dem Stahlhelm, blaue Jungens in ihren Päckchen und Offiziere mit ihren kurzen Dolchen, straffe Gestalten im eng sitzenden kaum ein Fremdkörper im Bild der kleinen Stadt. So straff die Haltung des Offiziers und der Leute, so freundlich und im Einvernehmen mit der Bevölkerung und so zurückhaltend zugleich. Jungens aus der Ostmark und von der Wasserkante, die einen fröhlich und freundlich, weil so das Wesen des Ostniärkers ist, ein wenig frei und ungezwungen — und die Männer von der Wasserkante mit ihren blauen .Augen und den harten Seemannsgesichtern, verwandt den Menschen, die hier wohnen seit jeh^r. Das Leben in der kleinen Stadt verhielt für einen Augenblick fast den Alein, als die deutsche Wehrmacht ihren Einzug hielt, aber die Bestürzung währte nicht lange. Das Leben in der kleinen Stadt trippelte schnell wieder weiter, wie es seit jeher getrabt und getrippelt hatte. Die Schlote in den kleinen norwegischen Städten rauchen unbekümmert wei ter. Und das Geschäft geht seinen Gang. Die Pferdeschlitten schleifen geschwind durch die Straßen. Die Speichertore sind weit offen. Nur das Gebrumm der schweren Wagenmotoren ist vielfältiger geworden. Schwere graue Kolosse der Wehrmacht fahren im Nordlichtsprühen auf den Landstraßen dahin. Es wird viel gearbeitet. Und zwischen den schweren PK. Das Dunkel der Polarnacht liegt über den Häfen und den kleinen Städten Nordnorwegens. Schwere Bootskörper heben sich Mast an Mast mit scharfen Sil houetten gegen den NachthimmeL Und weit dahinter ragen die hohen Giebel gro ßer Speicher, die seit Jahrzehnten in ihren Stockwerken den Proviant ^ür den ganzen Norden und seine Menschen sowie für viele Boot« in sich tragen, die von hier aus auf das stürmisohe Nord-meer hinausfahren, hinauf nach Spitzbergen in die Robbenjagdgründe, hinüber nach .Grönland in das große träge dahin-schiebende Eis odex zum sohnellen gefähr liehen Heringsfang in den Lofoten, Proviant und Material für den ganzen Norden haben diese Speicher in sich getragen. Boot an Boot machte an ihren Ladekaien fest. Die Winden rasselten und die Lade-bäunie drehten sich, im Laternenscheine griffen viele Arme zu, während um den Bootsleib die Willen tanzten und Licht sich im trüben Hafenwasser spiegelte. Und weit im Hintergrund qualmte der Rauch von Heringsfabriken und Oelraifi-nerien in den Nachthinnnel aus mächtigen Schornsteinen. Auch bei ihnen machte Boot um Boot fest, Tag um Tag, und löschte seine Ladung an Fischen oder Seehundspeck und Walöl Der schwere Kran des Kohlenbunkers schob sich auf seinem Laufgestell hin und her und füllte die Bäuche der Frachter, die mit Kurs nach Süden oder Norden weiterliefen, durch die Schären, tief unter den Bergen, im schnellen scharfen Strom der Fjordengen oder mitten im brausenden weiten Meer. Seeleute sind die Bewohner der kleinen Stadt, und Kaufleute und Händler. Sie laufen schnell durch die winternächtlichen Straßen der Stadt, wenn es gilt, eine Lieferung zu besorgen oder ein Geschäft zu achließen. Aber nachher sitzen sie eine Stunde und zwei in einer Ecke ihres kleinen Kaffees und blättern in der kleinen Zeitung des Städtchens, oder sie sprechen vom Wetter und von der See und von den Fischfängen, die gemacht \\urdcn, oder man philosophiert und diskutiert um Leben und Sterben, um die kleinen Ereignisse in der Stadt, von denen jeder so viel weiß, daß es beinahe schon zuviel ist oder um den lieben and.Tcn, auf den dasselbe zutrifft. Dann geht man nach Hause und ißt lange und gemütlich und hört wohl auch D!c zahllosen Ruinen der alten Städte Im Vukatan haben in allen Zeiten das größein bißchen nach den Nachrichten hin, te Interesse der Archäologen erregt. Die berühmten Ruinen in der Nähe von Meri-die der Lautsprecher bringt, oder man da bei Uxmal sind heute noch Denkmäler von großer historischer Bedeutung. Vor hör» Musik und sch'fif! dan icli. Bis am J(urzem wurden neue interep « nte Entdeckungen gemacht und die Archäologen neh-anderen Morgen wieder d'e schnellen nien an, daß es sich um vordiluviale Ruinen handelt. — Eines der neuentdecktcn kleinen Pferdeschlitten durch die Straßen Baudenkmäler Mantel mit ihren silbernen Scliulterstük-1 Bootsleibern mit V'ormast und Besan ken. überall sind sie zu sehen, auffallend pfeilt einmal ein Schnellboot der Kriegs-in ihrer feldgrauen Uniform und dennoch' marine mit hoher Bugwelle dahin, daß QSoröiiubiale 6ie toor lurjem t>ei ^Rerido (^ufa'an) eniöfdPi tour&en die Schraubenwellen an den Landungssteg klatschen. Das Land Norwegen ist unberührt geblieben. Nur etwas heller klingt das Lied der Arbeit in den Kontoren und Werkstätten. Von Kriegsberichter Jost P f l e g h a r. in5ufrautn In den heiligen Schriften der Hindus finden sich die folgenden Gebote für Ehefrauen: 1. Die Frau soll keinen anderen Gott auf Erden haben als ihren Gemahl, 2. Wenn auch der Gatte alt, roh und abstoßend ist und sein ganzes Hab u. Gut mit anderen Frauen verbringt, so soll die Gattin ihn trotzdeni wie ihren Herrn, ihren Gott behandeln. 3. Ein weibliches We sen ist zum Gehorsam geschaffen, in jeglichem Lebensalter: als Mädchen soll sie sich vor-ihrem Vater neigen, als Frau vor ihrem Gatten, als Witwe vor ihren Söhnen. 4. Eine verheiratete Frau darf nicht an einem Tisch mit ihrem Gatten speisen. Sie fühle sich geehrt, wenn sie in seiner Nähe essen darL 4. Lacht der Gatte, so soll auch seine Frau lachen; klagt er^ so soll auch sie klagen. 6. Jede Ehefrau, gleichviel welcher Lebenslage, soll jeden Morgen das Haus fegen, das Geschirr wa sehen und sebst die Lieblingsgerichte für ihren Ehemann kochen. 7. Um dem Gatten zu gefallen, soll die Frau an jedem Morgen ein kaltes Bad nehmen, dann eines in safrangetränktem Wasser. Sie soll sich sorgfältig das Haar kämmen, die Au genbrauen mit Antimon bestreichen und auf ihre Stirn ein Zeichen in roter Farbe malen. 8. Ist der Gatte abwesend, so soll seine Frau auf dem Boden schlafen und darf sich nicht putzen. 9. Kehrt der Gatte heim, so soll die Frau ihn ehrfurchtsvoll begrüßen und ihm sofort Rechenschaft ab legen über ihr Verhalten, ihre Reden und auch über ihre Gedanken. 10. Wird sie von ihrem Gatten gcscholten, so sei sie ihm dankbar für die Vorwürfe. II. Wird sie von ihm geschlagen, so muß sie das geduldig hinnehmen, dann seine Hände ergreifen und respektvoll küssen und ihn um Verzeihung dafür bitten, daß sie seinen Zorn erregt hat. Was sagen die europäischen Frauen zu solchen Geboten? 3l(i^tuii5a(!^}igfäbriQer|$ro)e^ in neuer 3l(i(e Der Ntemandswald von Fe!sövisö noch immer ohne Herrn. In lingarn ist durch die Wicdereinglit-dercnji der siebenbür^ischcn Komitatc Jas Interesse an einem Prozeß wieder wahr geworden, der dort bereits seit 88 Jaliien schwebt. Bei nc:n seltsamen Projfß jiandelt es sich iiin das Eigentum an cieni sogenann-le.i N-emandswald von bj.snvisö.s D^c Voijic.'^chichte des Streites reicht zurück bis ir. die Regierungszeit Josef II, (17i^0 f^is 1790) Damals fand in Siebenbürgen eine große Flurbereinigung slntt. Das Ei-geiMirni an dem weit au »'^."dehnten, bei der Gemeinde Felsövisö {gelegenen Nadel waiJ I-eß sich nicht erniitteln. Das lag zum guten Teil daran, daß niemand LuM hatte, die recht hohen Sf"uerlastc;i .-iiif s ch 7\\ nehmen. A':'. zu Beginn des 18. jahrhundcrtj der Nut/ui)gswert des Waldes beständig stieg eTkijiten die Grundeigentümer von Felsövisö den Wald zum Geir.eirtcJeigentum .^'>le IM der Gemeinde mit Grundstücken ansässigen Bauern nahmen die Nutzungs rechte in Anspruch. Doch nun griff der r s';us em und machte Rechte geltend, len;i .!'(' Regie des Salzmoncpols bedurl-li Holzes für die dem Salztransport dic'ienden Flöße. Jahrzehntelang dauerten die Auseinan-ue.\>etzungen. Erstmals 1852 strengte der Fiskvt; eine Klage auf ne'ie Feststellung des Eigentums an. Diese Klage wurde in höths'.Li Instanz vom Budapester Kassa-t'onshol' abgewiesen. Aber damit war der StreitIpi' noch nicht erledigt, denn es er-fng^cn neue Klagen des Fiskjs, der immer neue Beweismittel für seine Rechte beibr?.rhle Eine Entsche.dimg wurde nicht erreicht, die Prozesse gingen weiter D'e Gamdeigentümer vo Felsövisö wurden durch die hohen Gericiti'tü.Me;i cmp-fr.jdj-ch geschädigt. Sie sahi'r, s-'cli deshalb gezwungen, Teil-' j'^s Waldes a;! Privatpersonen und Erwijr'-j^gesellschäi. «Mariborer Züitüitg« Kummer 31 8 Donnerstag, den 6. Februar 1941 ten, unter denen sich auch eins Akfien-Kese:.fchaft befand, zu veräußern ^i■urc^ den Diktatfriedcn voi Trianon fiel mit ganz Siebenbür^ran auch die Gernpin Tcsövisö und der jinstrjttene Wald an Rumänien. W^hr'rnn der Dauer der rumänischen Herrschaft versuchte man eine Art Vergleich über den Nie-mandswald abzuschließen. Danach sollten 25 Prozent dem rmnänischen Staat als Rtchtenachfolger des ungarischen ge-!iöreti 14 Prozent der Aktiengesellschaft, verschiedenen Personen zusammen 10 Pro xent und der Rest den rund 2300 nutzungs berechtigten Einwohnern der Gemeinde Felsövisö. Doch ^ der Durchführung des Vcrgleicns stellten sich in der Pra.\i8 unüberwindliche Schv^rierigkeiten entgegen, da der Niemandswald eine ganze Reihe von Eigentümern besaß, deren Besitztitel zudem nicht unbestritten waren. Durch die Wiedereingliederung des Ko mitats ist der 88-jahrige StreltfaH jetzt wieder den ungarischen Behörden zugefallen. Sie sehen sich also erneut vor der Aufgabe, der Rechtsunalcherhelt ein Ende zu setzen und den langen Streit um den Niemandswald endlich zu einem vernünftigen Abschluß zu bringen. U Uli lüfkAl dl! „Kiriln UiiiD"i • • Kleiner Anzeiger fabrIkshauM In Marlbor sueM tflcMffan. mrtmhnnmn Manlpulanten muK ttmr N« iiitfalrf«rbraiicft« lOr t#forfl9«ii Cfntrilf. Olfmfc ufif«r .,Oaif«rpotf«ii** mm dtm VerwaMifiif. 641 ,4 KLEIDERKASTEN Psychc und Wanduhr zu ver kaufen. Anzufragen Gasthaus — Frankopanova 55. 557-4 Graues« englisches DAMENKOSTÜME fast neu. für mittlere QröBe. preiswert zu verkaufen- An-zuTrageu: Lettner, Alekian' drova M. 659-4 HERREN-RAD »Brenna'bor«. gebraucht, und 1 Kasten wird am 10. Febgr um 13 Uhr vorsteigert bei Dasko, PobreJlB, Qöspoßvet* 2ci ZWEIZIMMER . WOHNUNG mit Kabinott ab 1. März preis wert zu vermieten Meijski hrib oberhalb Qtstluus Kekec, 15 Minuten vom Haupt baltnhof. Anzufrag. bei Rumpf dortseibst. 6616^ Schöner, großer« trockener KELLER sowie Sparhefdxfminsr sofort zu vörmloteii, ÜregorCiöerv^ ul. 19. 653^ ht «MMmi ommW LOKAL (Zimmer)« rein und trocken« zum Einstellen voti Möbeln ab 1> iVtärz zu mieten sucht. An'raKCn unter »Möbel« an die Verw. 639*6 Intelligentes« ^teres fRXULEIN im Kochen und Führung ein. 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Ich ha'>e ihn natürlich nicht angesprochen. Er hat mich gar nicht bemerkt. Jetzt tut mir':' eigentlich leid!« »Na, er wü-'de nicht gerade liebcns. würdig gewesei sein! Das kann ich dir versichern 1« Meßdorff. Irene sieht Ihn erstaunt an. r>Ja, aber warum denn .n c!it.^ Und we.nn ich nun mit ihm gesprochen hätte? Kannst du dir überhaupt vorstellen tiaß ein Mann nicht liebenswürdig zu mir Ist?« »Irene, laß den faulen Zauber! Gib klare Antwort!« Er reißt sie hart am Arm herum. »Laß mich! Du bist ein brutaler Kerl! Willst du mir blaue Flecken verschaffen?« »Irene — du darft alles tun, was dir behagt, aber höre, du darfst niir keine Komödie vorspielenl« »Tu ich doch nichtI Das weißt du doch ganz genau! Ich habe nur einen einzigen Menschen auf der Welt lieb und das bist du! Du kannst dich auf mich verlassen!« »Hüte dich; mich zu betrügen! Bei geschäftlichen Dingen hört aller Firlc auf! Verstanden?« Sie sieht ihn eine Welle schräg von unten her an. Dann erschauert sie leicht. »Charly, warum drohst du . . .?« fragt sie endlich. »Weißt du nicht, weshalb ich das alles tue? Warum gehe ich hin und spioniere für dich? Well ich dich liebe! Warum schmUcke ich mich i>nd will schön sein? Für dich ganz allein! Begreifst du nicht, daß eine Frau Immer neu, immer lockend und voller Geheimnis sein muß, wenn sie geliebt werden will?« »Ja, ja«, ehrt er ungeduldig ab. »Das weiß ich ja! Ich liebe dich . . . und du liebst mich? Aber , . .« »Ja, Charly ... nur dich liebe ich. Du warst mir gleichgültig, als ich dich kennenlernte, es war eine Heirat um des Geschäftes willen. Das weißt du so gut wie ich. Aber das ist anders geworden. — Manchmal wundere ich mich selbst darüber. Glaub mir's . . . jetzt liebe Ich dich nunft hmaus!« »Na, nal Nicht so große Töne!« »Es ist sehr dumm, daß Ich dir das sage, ich weiß es, aber du sollst mir nicht immer mißtrauen! Du sollst nicht immer so . . . kalt zu mir sein! Immer hast du eigentlich nur deine Geschäfte im Sinn!« »Aber Irene!« Er küßt sie flüchtig auf die Stirn. »-Das Ist doch alles Unsinn! Ich tu's ja für dich! Und sieh mal: Geschäft ist Geschäft. Das muß eine Frau wie du doch begreifen können!« Irene lächelt leicht. »Warum willst du das gerade mir erklären? Ich habe doch alles das geerbt von Großvater, was Vater nicht mitbekommen hat an geschäftlicher Begabung. Ich verstehe ohne weiteres, daß Go. schäft und Liebe zwei verschiedene Din.. ge sind. Wer nicht hart sein kann, wird auch nicht groß. Aber... du sollst manch mal auch mir gehören. Mir ganz allein!« Meßdorff küßt ihr die Hand. »Ich besitze nicht nur eine schöne.., sondern auch eine überaus kluge Frau! Ich bin nur gespannt, wns Karajan in Dresden will!« »Er sah tadellos aus. Es muß ihm gut gehen. Vermögen aber besitzt er nicht — — also muß er schließlich irgendwo ar_ beiten.« (FortsetzunH folgt.) Chefredakteur und ftir dio Kedalrtfon verantwortlich: UDO KASPEH. •— Drnck der „Mariborska lifiknrna" in Marlbor. — Für den Herausgeber und den Druck vcrautwortlicii Direktor STANKO DETELA. — Seide wohnhaft in Maribot*.