^iJtnlna oTaFans v "ofofiff Preis Din 1*50 71. Jahrgang lrechel.it wöchentlich siebenmal. SchriRleltaag (Te!. Uerarb. Nr. 2*70) eewi% Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4. Brleti Anfragen Rückporto beilegen. Maneakrlpte werden nicht returniert Nr. 318 Donnerstag, den 26. November 1931 Inseraten- «. Abonnement»-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, mooati. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monaU. 23 Din, für das übrige Ausland monati. 35 Din. Einzelnummer ! bis 2 Din, Grandi zur Abrüstung N e w y o r k, 25. November. Der italienische Außenminister Grandi hielt gelegentlich eines Frühstücks, das ihm don mehreren angesehenen Mitgliedern der amerikanischen Hochfinanz bereitet wurde, eine Rede, in der er die Bereitschaft Italiens zum Ausdruck brachte, seine Rüstungs Ausgaben auf ein Minimum herabzusetzen, >venn das italienische Beispiel auch bei andren Staaten Nachahmung finden sollte. ES genüge nicht, nur an den Frieden zu glauben, für den Frieden müsse auch praktische Arbeit geleistet werden. Frankreich und vittilfieuropa Bitte Stimme der Vernunft in der französi-ichen Kammer. — Für den Wirtschaftlern Zusammenschluß der mittel- und südostrnro-päischen Staaten. Paris, 25. November. , Im der gestrigen außenpolitischen Debatte der Kammer hielt der christlich-demokra-Hche Abgeordnete P e z et eine Rede über me Wirtschaftssituation in den mittel- und ^osteuropäischen Staaten. Redner forderte bü Regierung auf, unverzüglich Schritte zur 'Aschaftlichen Sanierung dieser Staaten zu buternehmen, in denen 75 Millionen Mengen der wirtschaftlichen und damit sozialen ^relendung entgegensehen. Es habe sich »üblich herausgestellt, erklärte Redner, daß .^i>n Abschluß der Friedensverträge ein mjiöetet Fehler begangen wurde, als man ,;e große wirtfchafiliche Einheit der ehema-'8-n Habsburger m o na r ch i e im Donaubecken ^Arünimert hatte, ohne für die weitere Ent 'cklung der neu geschaifenenen Staaten ^chesoxgt zu haken. Es sei jedoch möglich Q'cjett Fehler wieder gutzumachen, und zwar ^sl diese Weise, daß diese Staaten wieder zu r'Alchaftlchert Einheiten zusammcnge-3'0'cißt werden. Frankreich müsse sich end-einmal für die regionalen wirtschaftliche Abkommen in Mittel- und Südosteuro-,e> t aller Kraft einsetzen, denn nur auf lsl könne Europa vor dem Wirtschaft tchch1 Niedergang bewahrt werden. Frank-Key sich kurz und gut mit den leiden- ^.. Völkern der europäischen Mitte und des Kostens solidarisch erklären. Bör enbericht a,v,11 r i d), 25. Novemfn. Devilen: Beo. 9.05, Paris 20185, London 19.025, l5 J°rk 515.75, Mailand 26.525, Prag -30- Berlin 122.35. Igch ,9 r e b, 24. November. Devisen: Mai« '1,1. -74 bis 294.74, London 203.61 bis tzy'ch, Newyork Scheck 5054.26 bis 5671.26, Igz-k. 221-83 bis 222.49, Prag 167.84 bis Zürich 1098 45 bis 1101.75. 8 : . * tjchch ü b lj a n a, 25. November. Devisen: 5iä N 1098 45 bis 1101.75, London 205.26 Vš !'96' Newyork 5641.89 bis 5658.89, ,68 ch '21.78 bis 222 44, Prag 109.06 bis Trieit 288.80 bis 294.80. Genf „inkompetent? Ratlosigkeit im Völkerbundrat — Zn der Mandschurei wirb weiter gekämpft — Sin neuer chinesischer Antrag P a r i s, 25. November. Die Situation im Völkerbund ist hinsichtlich des Mandschurei-Konfliktes auf einem toten Punkt gelangt. Während in der Mandschurei letzten Berichten zufolge wei ter gekämpft wird, herrscht in Paris völlige Ratlosigkeit. Die Japaner würden sich jetzt bereit erklären, unter gewissen Vorbehalten die vorliegende Resolution an zunehmen. Die Nankinger Regierung verlangt jedoch reelle Bürgschaft für die militärische Evakuierung, bevor neue Zugeständnisse gemacht werden. Dem „Mati n" zufolge soll es in den neuen Instruktionen an den chinesischen Delegierten Dr. S z e heißen, daß er im Völkerbundsrate unverzügliche Maßnahmen zur Einstellung der Feindseligkeiten verlangen müsse, daß ferner die in der Umgebung und außerhalb der Eisenüahn- zone liegenden Gebiete innerhalb von 14 Tagen unter Bewachung eines neutralen Vertreters zu räumen seien. Den Eindruck, den diese neue chinesische Forderung im Völkerbundrat gemacht hat, soll geradezu niederschmetternd gewirkt ha ben, umsomehr als sie weit Wer die bisherigen Zugeständnisse Chinas hinausgeht. Man befaßt sich in Ratskreisen bereits mit dem Gedanken, sich in der Frage des Mand schurei-Konsliktes als i n k o p e t e n t zu erklären. Trotzdem werden die Verhand lungen nach Aeußerungen aus Ratskreisen weiter fortgesetzt werden, da man noch nicht alle Hoffnung aus eine friedliche Beilegung des Streitfalles verloren hat. Sollte eine Einigung innerhalb des Völ lerbundrates nicht Zustandekommen, dann wollen die Vereinigten Staaten, wie es heißt, zwecks Beilegung des Konfliktes eine Konferenz der Signatarmächte des Wa shingtoner Abkommens vom Jahre 1923 einberufen, um über die weiteren zu ergreifenden Maßnahmen zu beschießen. Indessen dauern die Kämpfe in der Mandschurei weiter fort. Gestern wurde 33 Kilometer östlich von Mukden ein japanisches Bataillon von chinesischen Truppen aus dem Hinterhalt überfallen und mußte sich unter großen Verlusten im Nahkamp-se zurückziehen. Marschall Tschang Kai Schek befindet sich auf dem Wege nach dem chinesischen Norden. In Peking hielt er vor mehreren taufenden von chinesischen Universitätshörern eine Rede, in der er erklärte, er sei fest entschlossen, selbst bis zum letzten Bluts tropfen gegen die japanischen Eindringlinge zu kämpfen. Zu diesem Zwecke wolle er sich mit General Maa Tschang Schon einigen und das Oberkommando über die chinesischen Streitkräfte übernehmen. ®aren-5luii in England Per Achse, Dampfer und Flugzeug wird England vor dem Inkrafttreten Der Wertzölle mit Waren „bombardiert" L o n d o n, 25. November. Ter Run der ausländischen Waren aus dem englischen Jnnenmorkt der durch die neuen Wertzölle ausgelöst wurde, dauert unvermindert und noch mit gesteigerter Heftigkeit fort. Die aus dem Ausland kommende „Warcninslation" hat gestern geradezu phantastisches Ausmaß erreicht. Besonders aus Nordfrankreich und Belgien kommen Warensendungen eiligst per Achse, Eisenbahn wie Lastautos- der französischen Nordküste zugeströmt, um in den bereit gehaltenen Dampfern noch rechtzeitig, d. i. vor dem Zoll Torschluß eingeführt zu werden. Um ja nicht zu spät zu kommen, bediente man sich auch des Flugzeuges. Aus Frankreich wurden mehrere Serien von Großflugzeugen, mit Luxuswaren beladen, nach England ahge-lassrn. Auf dem großen Flughafen Croydon bei London herrschte gestern ein noch nie dagewesener Hochbetrieb. Es langte ein französisches bzw. belgisches oder holländisches Flug zeug nach dem anderen im Flughafen ein, um große Sendungen von kosmetischen Artikeln noch vor dem Inkrafttreten der Zölle an die Besteller abliefern zu können. Wie aus Paris berichtet wird, dauert die Erregung wegen der englischen Wertzölle in den dortigen Wirtschastskreisen weiter a». Es wurde bereits ein interministerielles Komitee gebildet, welches sich mit der ganzen Angelegenheit befassen wird. Nichtsdestoweniger kann schon jetzt vom Ausbruch eines englisch-französischen Zollkrieges gesprochen werden. * P a r i s, 25. November, Die Süprozentige Erhöhung der Wertzölle in England hält die hiesigen wirtschaftlichen und Regierungskreise nach wie vor in weiterer Erregung, da durch diese Zollmaßnahmen in England ein großer Teil der französischen Industrie schwer betroffen wurde. Bie le französische Fabriken haben bislang ausschließlich für England gearbeitet» namentlich gilt dies für die Glasindustrie, die sich jetzt in einer geradezu verzweifelten Lage bc findet. Mehrere Fabriken in Nordsrankreich sahen sich gezwungen, ihre Fabriken stillzulegen und die Arbe'terschaft zu entlassen, Auch viele andere Jndustriebranchen befin- den sich in einer ähnlichen Lage. Aus diesem Grunde werden in der Regierungsmehrheit bereits die Gegenmaßnahmen erwogen. Auf diese Weise setzte bereits der stille Zoll krieg zwischen Frankreich und England ein und machte sich bereits auf der Pariser Börse durch eine weitere Abschwächung des Pfundkurses bemerkbar. Frankreich hat außerdem in England beträchtliche Kapitalien angelegt, die jetzt gekündigt werden sollen, um die Engländer an die Unmöglichkeit ihrer Wirtschastsautarkie zu erinnern. Kurze Nachrichten B e o g r a d, 25. November. Der Hauptwahlausschuß hat gestern seine Tätigkeit definitiv beendigt und die auf die Wahlen vom 8. November Bezugnehmenden Akten dem Träger der Staatsliste Peter Žinkovič zegehen lassen. Gleichzeitig wurden die Legitimationen der Abgeordneten ausgestellt und den Bezirkshauptmannschaften zugeschickt. Heute wird das Amtsblatt mit den definitiven Ergebnissen der letzten Wahlen und der Liste der gewählten Abgeordneten erscheinen. N e w y o r k, 25. November. Der bekannte Filmschauspieler und Cowboy-Darsteller Tom M i x liegt, wie aus Hollywood gemeldet wird, im Sterben. Mix ist das Opfer einer Blinddarmerkrankung. Athen, 25. November. Um die Handelsbilanz auszugleichen, hat die griechische Regierung dem Parlament eine Gesetzesvorlage unterbreitet, durch die der Zolltarif mit jenen Staaten, mit denen Griechenland keine Handelsverträge besitzt, für die eingeführten Waren um das Zehnfache des bisherigen Betrages erhöht werden soll. Die Glücklichen der Gweepsteak-Lotterle In Anwesenheit einer zehntausendköpfigen Menge fand in dem riesigen Tanzsaal „Plaza" in Dublin die Ziehung der großen irischen Sweepsteak-Lotterie statt. Am frühen Morgen sind aus den Kellergewölben der irischen Bank die Trommeln in den Ziehungssaal gebracht worden, die etwa 7 Millionen Lose enthielten. Mit Hilfe einer elektrischen Maschine wurden dann die Lose vor den Augen der fieberhaft gespannten Zuschauermenge gründlich durcheinandergewor fen. Die Ziehung geschah nicht durch Kinderhand, wie es anderswo üblich ist, sondern gleichfalls auf maschinelle Art'. Die Ma schine schleuderte 56 Glücklose aus den Trom mein heraus. Auf diese 56 Lose werden in festgestellter Reihenfolge die Namen der Pferde gesetzt, die am 28. November am Rennen in Manchester teilnehmen. Ten Besitzern jener Lose, die den Namen siegreicher Pferde aufweisen, ist das Glück 'beschert, ein Millionenvermögen ihr eigen zu nennen. Ter größte Gewinn in der Sweepsteak-Lnt. terie beträgt etwa 100 Millionen Dinar. Die weiteren Gewinne bewegen sich gleichfalls in siebenstelligen Ziffern. Was die Pferde anbetrifft, die aus dem Rennen ohne Preis hervorgehen, so erhalten die Besitzer der entsprechenden Lose Trosigewinne im Betrage von etwa 150.000 Dinar. Das ist das Minimum der irischen Lotterie. Die Glücklichen, die Lose in ihren Händen haben, auf denen Rennfavoriten verzeichnet find, erhielten bereits zahlreiche Angebote, das ganze Los oder einen Teil für eine bedeuten de Geldsumme abzutreten. Manche werden dieser Lockung nicht widerstehen können und ohne das Ergebnis der Rennen in Manchester abzuwarten, ihre Glücklose verkaufen. Unter den 56 Günstlingen der Glücksgöttin befindet sich die achtzigjährige Haushälterin eines Dubliner Spitals, ein elfjähr. Sch ulknabe, ein Droschkenchauffeur, ein Straßenbahnführer und eine alte Jungfer, die als Kontoristin in einem Dubliner Warenhaus tätig ist und jetzt zweifellos mit einer Heiratspartie rechnen kann. Wie immer im Leben gab es auch diesmal Unglück im Glück. Ein Bäcker aus der irischen Stadt Cook, auf den eines der besten Lose fiel, starb am Vorabend der Ziehung. Dafür hoffen seine Erben, in acht Tagen Millionäre zu werden. Die geizigen Schotten. Zum Schotten kommt ein Freund, der ihn zum Spaziergehen animiert. „Gut", sagte der Schotte. „Ich gehe mit", nimmt ein Stück englisch Pflaster, geht zum Vogelhaus und verpickt ihm den Schnabel. Sein Freund schaut staunend zu und fragt ihn: „Warum »erstickst du den Schnabel von dem Vvgerl, ist es vielleicht krank?" „Nein", sagte der Schotte, „aber warum soll der Kanarie singen, wenn ich nicht zu Hause fcitt." Keine Zollunion? #roa dementkett die Vechand ungen zwischen Oesterreich. Ungarn und der Ticheü osiowakei wegen einer Zollunion — Wien dementiert nicht Prag, 24. November. Das tschechoslowakische PreßBüro Berich tet: Einige Wiener und Berliner Blätter Brachten im Zusammenhänge mit dem im Wiener JndustriellenkluB gehaltenen Vortrag des ungarischen Staatssekretärs a. D. Dr. Elemer H a n t o s, Nachrichten, die den Anschein erwecken könnten, als wür de Bereits LBer ein Zollunionsprojekt zwi schen Oesterreich und Ungarn Bzw. über eine tschechoslowakisch-österreichisch-üngari sche Zollunion verhandelt werden. Wie das Tschechoslowakische PreßBüro hiezu erfährt, sind alle diese und ähnliche Nachrichten reine KomBinationcn. Nicht nur, daß von keiner amtlichen Stelle der erwähnten Staaten Anregungen in diesem Sinne gegeBen wurden, so verhalten sich auch die Regierungen zu diesem Zollprojekt aBlehnend. Deutschlands We.tkriegspionage Enthüllungen einer deutschen Spionageleitc-rin in FreiBurg. — Die Rolle der Mala Hari. B e r l i n, 24. November, Unbeachtet von aller Oeffentlichkeit fand vor ein gen Tagen im Museumsaal von Frei bürg eine sensationelle Konferenz statt, die vom deutschen Offiziersbund einberu'en worden war und auf der Frl. Schräg-müller einen Vortrag hielt. Dieses Fräu lein Schragmüller ist niemand anderer als jenes Fräulein Doktor, das im Kriege unter diesem Namen als Leiterin eines großen Teiles der deutschen Spionage m Antwerpen gewirkt Hai und im internationalen Knndfchafterdienst eine ungeheure Rolle gespielt haben soll. In letzter Zeit waren von bestimmter Seite angebliche Memoiren des Fräuleins Schragmüller erschienen, in denen erfundene und vollkommen unrichtige Geschichten von ihr erzählt werden. Aus diesem Grunde sprach die Spionin aus der Kon ferenz des deutschen Offiziersbundes. Sie erzählte unter anderem: „Mit Geld bekamen wir Agenten in allen Ländern der Erde. Ein Volk allerdings mach te die Ausnahme, und zwar die 'Amerikaner Wir hatten keinen einzigen Amerikaner in unserem Spionagedienst." Sehr interessant ist, was Frl. Schragmüller über die M a t a H a r i zu erzählen weiß: „Sie war wirklich im deutschen Spionagedienst, und zwar unter der Nummer H 21. Sie war jedoch für uns eine große Enttäuschung. Sie brachte bei weitem nicht das herein, was wir von ihr erwartet halten Ihre Informationen waren entweder falsch oder unverläßlich. Wir haben Mata Hari oft gewarnt. Sie faßte ihren Beruf zu romantisch auf und ging mitten in die Löwen- Das 19.000 Tonnen große Luxusmotor-Wff „Bermuda" wurde im Hafen von Belfast, wo es zu Ausbesserungsarbeiten tut Wien, 24. November. Der Nationale Wirtschaftsblock hat unter Vorsitz des Abgeordneten Dr. S t r a s s n e r zu den Meldungen über Verhandlun gen zwischen dem Bundesminister Dr. Dollfuß und Prof. Hantos wegen Bildung einer österreichisch-ungarischen Zollunion Stellung genommen und die in diesen Besprechungen erörterten Pläne aus das schärfste verurteilt. Eine österreichisch-ungarische Zollunion wäre, heißt es in de» von den anschlußfreudigen, großdeutschen „Wiener Neuesten Nachrichten" veröffentlichten Beschluß, abgesehen davon, daß sie undurchführbar sei» nur geeignet, die österreichische Wirtschaft, vor allem aber die Landwirtschaft, aus das schwerste zu schädigen. Aber auch aus nationakpolitischen Gründen ist es unmöglich, daß Oesterreich, dem man den einzig möglichen Weg zu seiner Rettung, die Eingliederung in das deutsche Wirtschaftsgebiet, verwehrt hat, Ijöstle, in der sie auch umkam. Unsere wirklich großen Agenten hat der Tod der Mata Hari nicht im geringsten gestört . . ." Fräulein Schragmüller hat im Weltkrieg einen Rippenschuß davongetragen und ist des Sir EricDrummond ausgearbeitete Resolutionsformel über die Be.lc-gung des ostasiatischen Konfliktes setzt sich aus fünf Punkten zusammen. Der erste Punkt nimmt die Friedensbereitschaf: beider am Konflikt bete ligten Parteien zur Kenntnis. Zweitens wird festgestellt, daß Japan keine Absicht hat, sich neues Territorium anzueignen. Die beiden Parteien verpflichten sich ferner, die Lage nicht etwa durch neue Feindseligkeiten zu komplizieren. Im dritten Punkt verpflichtet sich Japan, die mili-vari sche Evakuierung der Mandschurei sofort anzuordnen, wenn China die für die Sicherheit des japanischen Lebens und Eigentums in der Mandschurei erforderlichen Maßnahmen getroffen haben werde. Der vierte Punkt setzt sich aus einer entgegengesetzten Aufussung der chinesischen Delegation zusammen. Der fünfte Punkt enthält die Bestimmungen über die Untersuchungskommission an Ort und Stelle. De chinesische Delegation lehnte die Vorschläge des Rates ab. Dr. S z e erklärte dem Ratsvorsibenden Briand, es habe ohnehin keinen Zweck, die Vorschläge nach Nanking zu telegraphieren, da man die Ablehnung von dort mit Sicherheit zu erwarten habe. Schließlich ließ sich Dr. Sze dazu überreden, der Absendung seine Zustimmung zu erteilen. Dock lag, durch einen Brand vollkommen zer stört. Der Schaden beträgt gegen 200 Millionen Dinar. sich jetzt an einer Staatsgruppierung Beteiligt, von der das Deutsche Reich ausgeschlossen ist. Die großdeutschen Abgeordneten werden gegen jeden solchen Plan den allerschärfsten Kampf führen. * Nun stellt aber die Straffner-Resolution nur den Standpunkt der Großdeutschen dar, die ja nur einen geringen Teil des österreichischen Volkes hinter sich haben. Die mächtigste Partei, d. i. die Christlichsoziale Partei, schweigt sich offensichtlich über diesen Gegenstand aus. Damit bleibt aber die Rolle des Altbundeskanzlers Dr. Seipel nach wie vor in mysteriöses Dunkel verhüllt. Daß tat sächlich verhandelt wurde, ist heute nicht mehr in Abrede zu stellen, und daß die amtlichen Kreise über die etwas verfrühten Enthüllungen der interessierten Presse überrascht waren, geht jetzt aus der Tatsache hervor, daß man sich in Wien zu einem Dementi noch nicht recht gesammelt hat. — Anmerkung der Redaktion. seither sehr leidend. Aber sie ist noch immer ungeheuer temperamentvoll. Ihre Memoiren werden, wie sie erklärte, erst nach ihrem Tode erscheinen und aufsehenerregenoe Details enthalten." Der chinesische Delegierte unterbreitete schließlich eine neue chinesische Note, die den ablehnenden Standpunkt CH'nas begründet, und zwar mit dem Hinweis darauf, daß eine Untersuchungskommission, die nicht gleich zu Beginn die Erstellung der Feindseligkeiten anordnen würde, nur ein Berlegenhetts mittel darstelle, durch welches früher oder später die ungerechtfertigte Okkupation chinesischen Territoriums bewilligt werden würde. Die Pariser Morgenausgabe des „Nero-York Herold" erklärt, man könne über den Vprschlag des Völkerbundes bereits sagen, daß er ins Wasser gefallen sei. Der Völkerbund sei ohne Macht, eine Tatsache, die man in Amer'ka schon früher richtig eingeschätzt habe, daher das amerikanische Desinteressement am Völkerbund. <£ n drakonisches Urteil Zwei Berliner Journalisten wegen „Verrates militärischer Geheimnisse" zu je eineinhalb Jahren Kerker verurteilt. L e i p z i g, 24. November. Der Herausgeber der Berliner Pazifistischen Wochenschrift „Die Weltbühne", Karl von O s s i e tz k i, und der Schriftsteller Walter Kreiser wurden vom Reichsgericht, also der obersten Instanz in Deutsch land, wegen Verrates militärischer Geheimnisse zu je eineinhalb Jahren Kerkers verurteilt. Dieses Urteil des Leipziger Reichsgerichtes hat in der deutschen Oeffentlichkeit geradezu kosternierend gewirkt. Eine Kritik an dem Urteil ist unmöglich, weil die Oeffeu-lichkeit sogar für die Verkündigung des Urteils ausgeschlossen blieb. In dem betreffenden Artikel handelt es sich um die Kritik verschleierter Posten im Budget und die ver steckte Subventionierung der Luftschiffahrl durch die Reichswehr. An dieser Subventions Politik, die mit dem Vertrag von Versailles im Widerspruch steht, wurde bereits im Reichstag Kritik geübt, darunter auch vom Reichsfinanzminister Dr. Dietrich selbst. Die „ V o s s i s ch e Z e i t u g" nimmt gegen das Urteil Stellung, indem sie schreibt. Welche Unvernunft, in diesem Augenblicke —in zwei Monaten soll die große Abrüstungskonferenz beginnen — den Eindruck zu erwecken, als müsse Deutschland mit Hilfe von abschreckenden Urteilen militärische Heimlichkeiten verbergen. Der „Vorwärts" erklärt, dieser geheime Prozeß und die Höhe der Strafe erwecken den Eindruck, als wären im Reichsetat Dinge vorhanden, die einer offenen Kritik nicht standhalten können Die Deutsche Liga für M e n-ichenrecyte teilt mit, daß sie noch diese Woche eine große Protestversammluug einberufen werde, in der angesehene Journalisten, die Verteidiger und die Angeklagten das Wort ergreifen werden. Wahnsinnsta en eines Gu s-besttzees Toulouse, 24. November. In Pony des Touges, einer kleinen Gemeinde bei Toulouse, hat der Gutsbesitzer Lah lle in^ einem Anfall von Geistesgestörtheit sechs Per« 'orten durch Gewehrschüsse schwer verletzt u. sich dann selbst getötet. Er gab während einer geschäftlichen Auseinandersetzung mehrere Schüsse auf seinen Vetter und dessen Frau ab, die beide schwer verletzt wurden, verbarrikadierte sich auf sehiem Gut und leistete den Gendarmen die ganze Nacht hindurch Widerstand. Als die Gendarmen nach über zwölfstündiger Belagerung Verstärkun gen aus Toulouse herangezogen hatten und im Begriffe waren, das Gut zu stürmen, erschoß sich Lahille durch einen Schuß tu den Kopf. Siebzig Millwnen-Francoks Cmys Alimente Der berüchtigte Pariser Seifen- und Par' fumkönig und Herausgeber zahlreicher chav' vinistischer Blätter, Francois Coty, wurde von seiner Frau bereits im Jahre 1929 gf' schieden. Das Gericht sprach damals dif Scheidung aus und verfügte gleichzeitig, d°H der Multimillionär die Alimente an ftii# geschiedene Frau in Form einer einmalig611 Abfindung im Betrage von 70 Millionen Francs auszahlen müsse. Trotz der phant^ stischen Hohe dieser Alimente erklärte fw der Parfumkönig bereit seiner geschiedenen Frau diese Summe auszuzahlen, erbat M aber das Recht der Ratenzahlung. Im La»ck von zwei Jahren entrichtete Coty 50 Milli6 nen Francs und sollte am 5. August dieft^ Jahres die restlichen 20 Millionen aushän' digen. Einige Wochen vor der Frist verlang' te Coty einen Zahlungsaufschub. Er begrün' dete sein Gesuch damit, daß der amerikanisch6 Trust, dem er den größten Teil seiner tien abgetreten hatte, die vereinbarten 3® lungen gleichfalls nicht geleistet hat. De® Gesuche Cotys wurde vom Gericht stattcM^ ben. Die arme geschiedene Frau wird inz®1' schen sicherlich nicht verhungern. Phänomenaler Fall im Nometle-Gpiel Im Spielkasino von San Remo creigsi^ sich ein in der Geschichte des Roulettes ein' zig dastehender Fall. Die Nummer 35 sechsmal hintereinander. Die weiße Kug6 blieb das erste Mal auf der Zahl 35 stehen, während keiner der zahlreichen Spieler am diese Nummer gesetzt hatte. Darauf vertm' ten die Anwesenden wiederum Geld auf °e schiebene Nummern. Niemand kam auf de Gedanken, auf die Zahl 35 zu setzen, die P eben gewann. Das Rad setzte sich bt Dcw gung, die weiße Kugel sprang, und de Croupier rief 35. Es kommt selten vor, eine und dieselbe Zahl hintereinander in si6 Roulette gewinnt. Die überraschten 'SP'e*. zuckten verwundert mit den Achseln, wiedrum. Das Spiel begann von neuem u die Nummer 35 war wieder der Trelu ' Eine allgemeine Erregung bemächtigte u des Publikums. Kein Mensch wagte es ab -zum vierten Male auf 35 zu setzen. Jn^ fern Augenblick drängte sich ein junger,-" durch die Mengt die den Spiet'isch umF und setzte 100 Lice auf die Nummer 35. hielten ihn für einen Wahnsinnigen. , $ größten Bestürzung gewann der lu Mann. Er setzte darauf tausend Lire am ^ selbe Zahl und war wiederum Siege-Glücksspiel. Als das Spiel zum sechsten m le begann, und der junge Mann 10-re auf 35 setzte, herrschte im Saal des zv kasinos Totenstille. Da passierte das glaubliche. Ein Fall ereignete stckj, 'f.*«, Jahrzehnten in der Chronik des ^01^urtv Spiels nicht zu verzeichnen war. Die mer 35 gewann zum sechsten Male PN „leichtsinnige Hasardspieler" verließ ^ Spielsaal mit einigen hunderttausen in der Tasche. Ter neue Posten. „Wie gefällt ^;er» Mann seine neue Stellung in der ^ brauere ?" — „Ich weiß nicht, er nicht vernehmungsfähig." Ein Ozeandampfer brennt China schlägt auö? Dr. Sze gegen die Entsendung der Unter suchungskommission ohne rnnherige Einstellung der Feindseligkeiten P a r i s, 24. November. Die vom Generalsekretär des Volkerbun- Das Land des Todes Die Fluten weichen, da« Elend wächst — Der..tchwarze Hügel" am Han-Fluß Ur französischen Kleinbürgers, der sich 1 Fleiß und Sparer emporarbeitet, ei- ilim neartete junge Frau findet, die Stoet Kinder und ein volles Eheglück dy s - ®ot vier Jahren verwirklichte Sia-kühnsten Traum und machte sich tlte indem er die „Fabrik" in der sch^r, ^ Petits-Champs erwarb; die Ge-npch e Otttgen gut, das kleine Personal von su^ 'ehen Technikern wurde durch ein paar Bewv Arbeiterinnen vermehrt, von denen ^e'nl'A^ e'ne' dunkle Wonne, dem Chef A)ne 1% ncche gestanden zu haben schien, den j QB von einer Liaison gesprochen wer-°bet 11 che. Trotzdem mag es nicht an mehr |eite. e”iget heftigen Eifersuchtsszenen von Eselin ^?ou ©tööh gefehlt haben; der einen :'i[. neriet darüber nach und nach in Cl-sainen Zustand von Erregung, die Auf den Beschluß Englands, die Einfuhr fremder Waren durch einen hohen Zoll zu erschweren, hat Amerika mit der Drohung geantwortet, daß es gleichfalls eine Zoll- mauer aufrichten werde. Da England seiner Zollmauer noch ein Stück aufsetzen will, wird auch Onkel Sam seine Mauer noch höher führen. Schöne Aussichten für die Zukunft. kurenzfähiger auf den Weltmärkten werden, sie sollte auch den gesamtbritischen Jnlands-markt leichter als bisher erfassen können. Das war sehr schön gedacht. In zahlreichen Ländern, die durch diese englischen Zollerhöhungen betroffen werden, erhoben sich sogleich Stimmen, die auf die Gefährlichkeit dieses Beginnens hinwiesen. Gerade auf dem Gebiet der zollpolitischen Maßnahmen in der ganzen Welt gilt der Satz: „W'-e du mir, so ich dir". Diese englischen Kampfzölle fielen zudem in eine Diskussion, deren Ziel ein Zollfriedensjahr sein sollte, also eine Maßnahme, die der Weltwirtschaft dieselbe Atempause bringen sollte wie der Weltpolitik das Rüstungsjahr. Nun, die englische Regierung, die ja keinerlei Opposition mehr zu befürchten hat, ließ sich von solchen wirtschaftlichen Friedensschalmeien nicht beirren. Sie erhöhte ihre Tarife. Die Antwort ließ nur wenige Tage aus sich warten. Das Washingtoner Schatzamt hat soeben die Zolltarife auf sämi liehe aus England kommenden Waren ebenfalls um 50% erhöht. Dieser Vergeltungszoll tritt immer dann automatisch in Kraft, wenn der amerikanische Zoll jeweils unter dem englischen für dieselben Warengattungen liegt. Damit ist dem Zollfriedensjahr der Todesstoß versetzt worden. Tie Wirtschaft hat sich kurzsichtiger erwiesen als die Politik, so-weit man bei derlei Maßnahmen die beiden Faktoren überhaupt anseinanderzuhalten vermag. Andere Länder, besonders das durch die englischen Zollerhöhungen am schwersten getroffene Frankreich, wer den mit ähnlichen Maßnahmen nicht hintan stehen. Ein frisch-fröhlicher Zollkrieg wird wieder in der Welt entbrennen inmitten einer Weltwirtschaft, deren Fiederkurve si.ch langsam der Krsis nähert. Daß auch Deutschland durch die englischen Zollerhöhungen schwer getroisen miyb, ist schon ausführlich erörtert worden. Auch der deutsche Handel ist durch die Pfundbaisse was vielen Positionen verdräng: worden, was am unmittelbarsten bisher der Kohlenhandel zu spüren bekommen hat. Der d-rt-schen Industrie ist es bisher gelungen, ihren Export au* einer gewissen Höhe zu halten. Man befürchtet aber bereits für die kommen den Monate eine Verminderung des Ausfuhrüberschusses, die zum großen Teil eine Die weiße Königin von Johor Eine Schottin wird Herrscherin eines Maiaienstaates In Johor, einem Eingeborenenstaat auf dem Malaiischen Arch pel, ist Oie Scho.t.n Helene Wilson feierlich zur Königin ausge ruen worden. Sie erbte den Malaiischen Thron ihres Mannes, des Sultans von Johor. Es ist der erste Fall in der Geschichte des Malaiischen Archipels, daß eine weiße Frau zur unumschränkten Herrscherin des v «. ~ v . , TO. . malaiischen Volkes wird. Die Krönung fand direkte Folge der englischen «hafts.naß bem dten Sultanspalast von Phan, statt nahmen sein wurde. Am Gegenmaßnahmen ^ sich durch außergewöhnlichen hat Deutschland wohl kaum ein Interesse, weil die deutsche Einfuhr, besonders t cn ausländischen Jndustriewaven, bereits auf ein Mindestmaß gedrosselt ist. zeichnete sich durch außergewöhnliche Prunk aus. Im Festsaal stand die Königin ; auf einem mit ro.er Seide bezogenen Po- stehl also den englischen Kampfzöllen so ziemlich schutzlos gegenüber. diu nt. Sie war nach der neuesten europäi-Tas Mieder ihres ro- Kino sa'ar denen Kleides war mit zahlreichen Dia-manten und Edelsteinen geschmückt. Zu beiden Seiten der Königin nahmen die Mitglie der des königlichen Hauses in festlichen Gewändern Ausstellung, sowie viele europäische Gäste, von Kops bis Fuß den letzten Model-Burg-Tonkino: Heute, Mittwoch, lctzer Tag:' len der Londoner Modeze'tschriflen en'spre-„Merne Frau, die Hochstaplerin". Ab chend. Ein solches ungewöhnliches Bild ha- Geistlichkeit bestieg de Stufen des Podiums, trat an die Herrscherin heran und wagte laut: „Geruhen Eure Majestät, die Krone von Johor entgegenzunehmen? Sind Eure Majestät geneigt, das Gelübde abzulegen, den Glauben und die Bräuche unseres Volkes. zu wahren?" Helene Wilson, die weihe Königin von Johor antwortete: „Ja, ich gelobe es." Darauf setzte der Mufti die mit Edelsteinen reich verzierte Krone von Johor auf die blonden Haare der Scho tut. Tie ein zige Kanone des Fohor-Staates feuerte 17 Schüsse ab. Die Anwesenden stimmten eine Hymne an. Der Krönungstag gestaltete sich im ganzen Land zu einem großen Fest. Die Arbeit, Handel und Wandel ruhten vollständig. Die malaiische Bevölkerung verbrachte den Tag in festlicher Stimmung, tanzte und verherrlichte die neue Herrscherin in Gesängen. Donnerstag gelangt der erstklassige beut- ______________ sche Spitzenfilm: „Vergessene Mutterliebe" ! ,.. , ' oder auch: „Ihr erster Ball", voll von fein ^sdteheute, Mittwoch, um 20 Uhr stattfin-stem Humor, teilweise auch sehr ernst und Ausjchußsitzung aufmerksam, mit gutem Ende. — In der Hauptrollen | : Toni Canzoneri blieb Weltmeister. Im sind Reinhold S chünz el und Dolly Boxkampf um die Weltmeisterschaft im Leicht Haas beschäftigt. j gewicht verteidigte Weltchampion Toni C a n Union-Tonkino. Nur noch zwei Tage: „Der \ 0 n *Lr %.t°^je'nrn gegen den arme Sünder". Ein glänzendes Lustspiel Herausforderer Kid Chocolate. xsn 15 Run» mit Max Pallenberg, Fritz Grün- ^n errangl Canzonert einen knappen Punkte Baum, Johannes R ü h m a n n und steg. Da» Match fand im „Madison Square v . ISA rt-V»” + f Via Ta n* ?A ? zvl ni großen Saale des „Narodni dom" stat f n-den. Nähere Mitteilungen täglich zwychen 19 und 21 Uhr im Vereinslokal im Magistrat. c. Zehn Verhaftungen an einem Tage. Montag gab es auf der Polizei einen Rekord, da an diesem Tage nicht weniger als zehn Verhaftungen vorgenommen wurden, und zwar 7 wegen Landstreichers, 1 wegen Diebstahls, 1 wegen Betielns und 1 wegen geheimer Prostitution. c. Auf dem Wege dos Rad verloren. Ein Besitzer aus Arja vas begab sich oor drei Tagen abends aus der Stadt auf den Heimweg nach Arja vas. Unterwegs verlor er sein Fahrrad. Wie dies geschah, konnte er auf der Polizei, wo er den Verlust anmeldete, n cht angeben. Der Finder wird ersucht, das Rad auf der Polizei abzug-eben. Aus (Seife c. Zwei schwere Automobilunfälle. Montag abends ereigneten sich zwei verhängnisvolle Automobilunfälle, von denen der eine e-n Menschenleben forderte. Gegen 20 Uhr fuhr der Angestellte einer Autooer.retung in Ee» lje aus der Stadt nach Sp. Hudinja und überfuhr den 30jährigen, in der Fabrik Westen beschädigten Maurer Stanislav Gorjanc aus Arciln bei Vojnik. Wie sich der Unglücksfall ereignet hatte, ist noch nicht rest los aufgeklärt. Festgestellt ist, daß Gorjan-c den ganzen Abend in e nem Gasthause in Sp. Hudinja trank. Gegen 20 Uhr soll er sich nach einer Version auf der Straße niedergelegt haben, so daß ihn der Chauffeur des Autos nicht bemerken könne. Nach Aussage eines seiner Kameraden habe dieser dem Auto ein Zeichen gegeben, anzuhalten. Ter Autolenber selbst sagt wieder aus, Gorjanc sei in das Auto hineingerannt. Gorjanc brach sich ein Bein an zwei Stellen, einen Arm an einer Stelle, die Schädeldecke aber wurde ihm vollständig zertrümmert, so daß der Tod sofort ein getreten sein mußte. Grr-janc hinterläßt eine junge Frau, die ihm erst vor 14 Tagen Zwillinge geboren hatte. — Eine Stunde später wurde die Rettungsabte lung nach Tremarje gerufen, wo sich des gleichen e n noch nicht aufgeklärter Au.'oun-*all ereignet hatte. Der 40jährige Fuhrmann Michael D r o b i š, in der Cesta na Dobrovo wohnhaft, fuhr mit seinem Wagen gegen die Stadt. Wahrscheinlich war er auf dem Wagen eingeschlafen. Als dem Wagen ein Auto entgegenkam, scheuten die Pferde. Drobiš fei vom Wagen, und zwar so unglücklich, daß ihm ein Rad des aerobe vor-übersahrenden Autos über das rechte Bein fuhr und ihn gleichzeitig in den Straßengraben schleuderte. Die Pferde feien allein wei- Aus Siutomer tj. Ter Bezirksstraßenausschutz Ljutome* hat den Voranschlag für das Jahr 1932 fertig,gestellt. Er rechnet mit Ausgaben in der Höhe von 4,230.985 Dinar. Darunter sind folgende Posten bemerkenswert: für Hilfspersonal 493.800 Din., für d'e Erhaltung der Banalstraßen l,40f 9.430, für Rekonstruktionen 880.000, für Neubauten und Umlegungen 716.000, für den Nenbau.cn« sond 470.000, für die neue Straße Ljutomer —Ztrigova die erste Rate des Fonds 100.000 Dinar. Die Einnahmen betragen 2.332.511 D'nar. Das Destzit von 1.893.474 Din soll durch 'ne 70%tge Umlage auf b;e staatf«, chen Stenern gedeckt werden. Heuer be.ragen die Umlagen 30%. Humvr drö 31M and?S Der ahnungslose Papa. „Sagen Sie es mir nicht — ich will raten» ob es ein Junge oder ein Mädchen ist!" (Jndge.1 _ Annemarie Roman von Mary Misch Copyright by M. Feuchtwanger, Halle (Saale) 45. Fortsetzung. „Schwiegertöchterle", winselte sie, und schwänzelte um sie herum, indem sie sie bald vorn, bald hinten tätschelte, „Schwiegertöchterle", nimm Platz! Trink ein Täßle! Wirst in das Haus von der Binderin ziehen, Schwiegertöchterle?" „Weiß noch net", antwortete Annemarie kühl. Der Vater Kraps räusperte sich und sah „Oh, ich werd' ihm schreiben!" Sie wur- von einem zum anderen, ehe er anhub: de zwar rot, aber sie freute sich doch, daß | „Tochter. Paß auf, ich will dir etwas sagen! sie es gesagt hatte.. Die Bergauer sollten , Ich bin jetzt schon an die Sechzig, allzu kräf-nicht länger denken daß sie ohne Nachricht | tig hin ich net mehr. Aber ich will's für die von ihrem Mann, daß sie eine eheverlas-1 eigene Schwiegertochter auf mich nehme — fene Frau sei, obwohl es ja leider so war.1 ich werd' dir dein Vermögen und dein neues Als sie das Rathaus verließ, bildete die Haus verwalten." Menge ein Spalier, aus dem sich ihr Tut- j ' Als Annemarie das Opfer durch schweizende von Händen glückwünschend entgegen-' genbes Kopfschütteln ablehnte, wurden die streckten. Blitzschnell hatte sich die Nachricht Gesichter länger. Wollte sie etwas protziq über ganz Bergan verbreitet und überall stht? Aber Empfindlichkeit war jetzt nicht Sensation erregt. _ . j am Platze, und so lächelten sie und tätschel- Annemarie wollte fo schnell als möglich tcn sie unermüdlich weiter. Dieser Glücks-nach Hause eilen, um mit sich allein zu sein fall in der Familie kam ihnen sehr zu passe und in Ruhe das große Ereignis und seine denn das Ansehen hatte bedenklich gelitten Folgen zu überdenken. Aber die Leute lie- Ein Steckbrief war hinter dem Gutsbesitzer ßen sie nicht los; kaum hatte sie sich einer Gruber hergegangen; und das Geschrei der Gruppe entwunden, trat auch bereits eine Gläubiger, wollte auch jetzt, nach einem Jah-gndere auf sie zu. Und dann wurde sie von re, noch nicht aufhören, so daß sie sich ganz den Krapfens abgefangen und im Triumph klein machen mußten, die Krapfens alle mitin das Krapsenshaus geschleppt, wo Mutter einander. Kraps in aller Eile mit Kaffee und Kuchen „Weißt noch nichts von Anton?" tuschelte für eine improvisierte würdige Festfeier die Mutter ihr vertraulich ins Ohr. Aune-'otÖte* t marie schüttelte mit dem Kopfe und kniff Zusammen. Nein, sie wußte l marie in Günzlingen ansprach, hatte es äe> nichts. Ihr letzter Brief, den sie an seine: mietet frühere Adresse geschrieben hatte, war als i Um'diese Zeit kam auch Heddy, und ^ unbestellbar zuruckgekommen. Er wußte noch; als vollendete junge Dame' aus der PeiM' nicht einmal, daß seine Ehre wiederherge- on wieder nach Hause zurück. Sie erneuert ihre Freundschaft mit Annemarie, ihrer e>n« fügen Vertrauten, so stürmisch, daß sie nn-V mehr ohne sie existieren zu können WctI‘ ($*S rmü oitt frt nv»/vi.?C«.A«f:n ith stellt war. „Das, wenn er wüßt', von dem Haus' u. dem vielen Geld!" kicherte die Mutter. „Ja, da möcht' er wohl schnell kommen, wenn er das wüßt'!" höhnte Annemarie. Sie schien mit dem Erbe der Binderin auch deren Lebensweisheit in sich genommen zu haben. Auf alle Ratschläge und angebotenen Hilfeleistungen verzichtend, begann Annemarie ihren neuen Lebensweg zu gehen. Sie beschloß, das ererbte, stattliche Haus am Marktplatz selbst zu bewohnen. Der Herr Apotheker hatte vergeblich versucht, es zu erwerben; alle seine allmählich sich steigernde Gebote wies sie stolz zurück. Sie legte bei der sehr nötigen Säuberung und Renovierung selber tüchtig mit Hand an; und eines Tages zog sie, nach schwerem Achchied vom alten Leineweberhäuschen, mit ihrem Hausrat, dem Kind und einer alten Magd, die sie in ihren Dienst nahm, in das neue Haus ein. Am anderen Tage hing auch schon ein Zettel an der Haus tür: „Hier ist ein Zimmer zu vermieten". Die Bergauer zuckten lächelnd die Achseln; aber sehr bald war das Zimmer bewohnt. Ein Ingenieur, der bei der Eisenbahnmessung beschäftigt war, derselbe, der Anne- Es gab ein so unaufhörliches Hin- und Hll5 laufen vom Sanatorium zum Biuderbau-» daß es auffallen mußte. _ . Und es fiel auf. Herr Doktor Erich Hal" lieb wurde stutzig. Zweiundeinhalbes J3.* hatte er nun schon im Sanatorium und <’ Bergau zugebracht, fern von der.ZtvüP Hon — so bezeichnete er es — und dem ,H ^ terem Lebensgenuß. Ein Spießbürger ma er geworden, ein Familiensimpel, mit tenspiel und Tee alle Abende. Und w-mm dies alles? Heddys wegen. Oder vselw- f — nicht so eigentlich Heddys, als des Sau toriums und ihrer Mitgift wegen f ^ Und es klappte auch alles prächtig-war seiner Sache vollkommen sicher — ' vor kurzem, wo das Mädel gespreizt t selbstbewußt aus dem Institut zuriichf'f men war. Sie reagierte nicht mehr, wc -auf Blicke, noch auf Worte. Wenn s>c &jJ schnappte? Dieser Ingenieur Köhler, der Plötzlich auftauchte, hatte Besuch im £Cl $ torium gemacht. Dabei stellte sich ’ daß Heddy u. er sich von München her ten. Bruder einer Schulfreundln war e Nummer. 318. Hl .... Lokale Cßronik Mittwoch, Den 25. November Der 1. Dezember in Maribor Wie in allen größeren Städten des Königreiches wird auch in Maribor Ser kommende Staa.sfeiertag festlich begangen werden. Es ist dies der bedeutungsvollste Staats st ertag Jugoslawiens, weshalb feiner Feier -ine umso größere Wichtigkeit beizulegen ist. Äuch die Draustadt ist sich dieser großen Bedeutung voll bewußt und rüstet bereits eist kg für die Festveranstaltungen, die diesem ^age den entsprechenden Charakter geben werden. Vormittags wird in der Donikirche vom Bischof ein H o ch a m t zelebriert werden, dem it. a. auch die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden sowie Vertreter der oer-ichiedenen Korporationen beiwohnen werden. Den Höhepunkt der Veranstaltungen bringt das große Journalisten« k o n z e r t, das um 20 Uhr im Theater statt'indet. Dieses illustre Elitekonzert wird :M Zeichen eines edlen Wettbewers zwischen Chören und Solisten stehen. Die hohe Dualität sowohl der Gesangschöre als auch un-strer prominentesten Solisten bürg: dafür,. "aß die Besucher dieses seltenen Konzertes | eines ganz außeygewöhnlich>en Kunstgenusses teilhaftig sein werden. Man darf daher mit Recht erwarten, daß unsere Bewohnerschaft dem Rufe unserer Pressevertreter recht zahlreich folgen wird. Dies aber nicht stur wegen dis zu erwartenden seltenen Kunstgenusses, sondern in erster Linie auch wegen der Rück sichtnaihme aus unsere Journalisten, die jahraus, jahrein im Denste unserer Oeisentlich-keit stehen und daher wohl verdienen, daß man wenigstens einmal, im Jahre ihrer gedenkt. Im Anschluffe an das Journalistenkonzert findet sodann im großen Saale des „Narodni dom" eine Festveranstaltung d e r „N a r o d n a O b r a n a" statt, deren auserlesenes Programm nicht minder geeignet ist, das Interesse des Publikums in Anspruch zu nehmen. Auch die Sportwelt läßt diesen unseren größten Staatsfeiertag nicht vorübergehen, ohne ihn gebührend zu begehen. Um 11 Uhr findet der alljährlich wiederkehrende „O, u e r l a n f d u r ch M a r i b o r" statt, für den seinerzeit die Firma Vahtar einen Pokal gestiftet hat. Dae XI? ieii im FleMhauer- Wie bereits in der gestrigen Nummer kurz ^wähnt, fand Dienstag vor dem Senat des Preisgerichtes die Berufungsverhandlung 3e9en eine Reihe von Mariborer Fleischhau-statt, die am 16. Juli wegen Preistrei-f*tei vor dem Bezirksgericht verurteilt wor-waren. Den Vorsitz führte LGR. Doktor ^ e z n i k, als Beisitzer fungierten die Kreis 9etichtSrichter Dr. Čemer und K o l-® E f, Tie Staatsanwaltschaft vertrat Dol-j°r Dev, während die Verteidigung die ^chtsanwülte Dr. F a n i n g e r, Doktor -- e s k o v a r, Dr. S t a n j k o, Dr. H o j-" t k und Dr. R e i s m a n übernommen hatten. Gegen das Urteil der ersten Instanz hat-sowohl die Fleischhauer, als auch die ^aalsanwaltschaft Berufung eingelegt, er-wegen zu hoch, letztere wegen zu n'ed-j9 bemessener Strafe. Nach eingehender . "-Handlung wurde im Laufe des Nachmii-"ist das nachstehende Urteil gefällt: .Das erstinstanzliche Urteil, womit Franz !5Hjec und Josef Kirbiš von der er- fr.nftogc befreit werden, wird für nichtig "st und an das Bezirksgericht zwecks neu« J’cher Verhandlung rückverwiesen. Für '"htig niird auch das Urteil erklärt, soweit . f'ch auf den Verkauf von Kalbfleisch be-Je,K hinsichtlich des Verkaufes von Rind-tf'ich wird jedoch das Urteil bestätigt und .^-sichtlich der Fleischhauer Franz F i l i-V, H Josef Plahuta, Bartholomäus l ' e d l e r, Josef Pogorevonik, Ru-h i S o l a k, Martin Zalokar, Ro-./ln B r e z o e n ik u. Leonh. 'Smrekar etfs Revision des Strafausmasses an die t>> ^nftan3 rückverwiesen. Bekanntlich 6r ^iese Angeklagten seinerzeit zu 8 „5 Tagen Arrestes und 400 bis 1250 Di« jjH Geldstrafe verurteilt. Hinsichtlich der ftör®en Schuldpunkte wird die Strafe Be« und an die erste Instanz zwecks neu« %r Strafbemessung rückgeleitet. ^ü'Crner wird den Fleischhauern Johann ? 3 i k sen. und Karl W e i z l die toojt • tiort 8 auf 4 Tage Arrest herabgesetzt, die Geldstrafe von 400 Dinar unver-l bleibt. Für Franz B a ch, Alois K 1 i W Iranz Koršič, Johann L a h, Lju-i": 1 Vlahovič und Viktor Viher gen Arrest und 700 bis 1250 Dinar Geldstrafe auf 10 Tage • Arrest und 750 Dinar Geldstrafe und für Franz Z o k a l y von 25 auf 10 Tage und 1250 Dinar Geldstrafe herabgesetzt. Hinsichtlich der Fleischhauer Josef B e n z i k jun., Stefan D o b a v i G-n i k, Franz Kramberger, Blasius G s e I m a n n, Johan Lipovšek, August Lobnik, Johann Polanec, Josef S eil ei, Anton Radi, Franz Romi h, Franz Žunko, Franz Versio, Anton V e r b o v 8 e k, Viktor B i h e r, Friedrich 'Butte und Josef Z o kaly wird das Urteil der ersten Instanz (8 Tage Arrest r. 400 Dinar Geldstrafe) bestätigt. fahrt, freies Visum und andere Begünstigungen aus Grund einer Wintersport-Karte zu 64 Dinar. R o m, Kunstausstellung und Pferderennen bis 21. Dezember: halber Fahrpreis m Italien. * Alle einschlägigen Informationen erteilt das Reisebüro „P u t n i k" in Maribor, Aleksandrova cesta 35, Tel. 2122. ♦ Bei Stuhwerhaltung, Unterleibblutüberffil* lung Kongestionen, Hüficnnervenweh. Kreuz» schmerzen, Atemnot, Herzklopfen. Migräne, Ohrensausen Schwindel. Gemülsverstimmung bewirft das natürliche „Franz-Fosef-Bitter-wasser ausgiebige Tarmentleerung. freien Kops und ruhigen Schlaf. Viele Aerzte wenden das Frnnz-Ioses-Wasser auch bei Beschwerden der Wechsel, ihre mit höchst Befriedigendem Erfolg an. bas Strafausmaß von 15 bis 25 Ta- Idealer und Kunst Q$ionaitDeater in Maribor !0}. Aeyerloire v lüach' 25. November: Geschlossen. & 26. November um 20 Uhr: „Die in >/e Seite". Ab. D. Zum letzten Male Ha Söif0tI- ^Cn November: Geschlossen. "Ti?^ b'cn 28. November um 20 Uhr: He-rat". Neu einstudiert. Neue NeifeerleitfHerungen Die Generald rektion der jugoslawischen Staatsbahnen kündigt für die nächsten Tage die Verlautbarung eines neuen Reglements über Fahrpreisnachlässe aut der Rückfahrt von Bädern und Kurorten an. Das bisherige Reglement sieht bei Rückfahrten Nachlässe nur für jene Reisenden vor, die in einem Adriabad oder einem Kurort geweilt haben, während nach den neuen Bestimmungen diese Erleichterung auch Reifenden gewährt werden, die an Seen gelegene Orte, wie Bled, Bohinj usw., besucht haben. Hinsichtlich der Höhe des Fahrpreisnachlasses nrrd der Zeitpunkt in den klimatischen Orten neu geregelt. Besucher von Bädern an der Adria und den Inseln, Kurorten und Seebädern Jugoslawiens geneßen in den Monaten Juni—Oktober auf Eisenbahnen auf der Rückfahrt einen Nachlaß von 50% des normalen Fahrpreises, in den Monaten Oktober, November. März, April und Mai einen solchen von 75%, in den Monaten Dezember, Jänner und Februar dagegen freie Rückfahrt. Im ersten Fall stellt sich fernst der gesamte. Preisnachlaß (Hin- und Rückfahrt) auf 25%, im zweiten auf 37.5% und im dritten Fall auf 50%. Für die Zeit vom 26. Dezember bis 17. Jänner (katholische und prawoslawe Weihnachten) genügt für den Genuß des Preisnachlasses aus der Rückfahrt schon ein ununterbrochener Aufm* Halt von fünf Tagen in einem der obenan« geführten Orte. * Besondere Fahrbegünstigungen werden den Besuchern nachstehender Veranstaltungen eingeräumt: Zagreb, Geflügelausstellung vom 28. November bis 1. Dezember: 50%' Nachlaß auf der Rückfahrt. N o v i « a d, Viehschau vom 29. November bis 2. Dezember: halber Fahrpreis. W i e n: bis 29. Februar nach fünftägigem Aufenthalt, emschließlich Ankunfts- und Abreisetag, 40%iger Nachlaß auf der Rück- m. Neue Revisoren des bischöflichen Ordinariats. Mit einem Ministerialerlass wurden zu Revisoren des bischöflichen Ordinariats der Diözese Lavant Domkapellmeister Janez Gasparič und Aktuar Janez Kokošine! ernannt. m. Er bleibt im Grmeinderat. iter Zahnarzt Herr Dr. Viktor K a c, der wie, gestern gemeldet, feine Stelle als Mitglied des Mariborer, Gemeinderates niedergelegt hatte, widerrief seine Demission und erklärt, er werde trotz der angegriffenen Gesundheit dem städtischen Gemeinderat auch noch weiterhin angehören. m. lieber die Geschichte und Entwicklung des Buchdruckes spricht Donnerstag, den 26. d. in der Bolksunivcrsität in Studenci der technische Leiter der Mariborska tiskarna Herr Alois S t r a 8 n i k. Der Vortrag, den auch zahlreiche skioptische Bilder begleiten werden, findet um l9 Uhr im Kinosaal des Gasthauses Spurej statt. m. Ter Mittwochmarkt war infolge des ungünstigen. Wetters sehr schlecht beschickt. Am Vodnikov trg wurden überhaupt keine Waren feilgeboten, während am Hauptplatz nur sechs Wagen zu verzeichnen waren. Die Preise sind trotz alledem unverändert geblieben. m. Eine große Turnakademie des Sokol Maribor findet am Mont a g, den 13. d. am Vorabend des Staatsfeiertages, um 20 Uhr im großen „Union"-Saal statt. Da die Turnakademien unseres Sokolvereines immer wieder neue Attraktionen bringen, steht auch die heurige Veranstaltung bereits im Mittelpunkte des Interesses. Deshalb ist ratsam, sich die Karten im Vorverkäufe in den Geschäften B u r e š und Majer zu besorgen. nt. Alpiner Vortrag. Der Zyklus der alpinen Vorträge unseres Alpentiereines bringt Mittwoch, den 2. Dezember wieder einen überaus interessanten Vortragsabend. Wie schon berichtet, wird der bekannte Ljub-ljanaer Amateurphotograph Cveto Švigelj unter Vorführung seiner herrlichen alpinen Aufnahmen über die Julischen Alpen sprechen. Der Vortrag findet um 20 Uhr im Saal der „Zadružna gospodarska banka" statt. m. Großes Schadenfeuer. In der vergangenen Nacht brach beim Besitzer Medved in Pesnica ein Feuer aus, daß das erst vor kurzem erbaute Wirtschaftsgebäude vollkommen einüscherte. m. Aus dem Knabenhort entsprungen sind zwei Knaben. Es sind dies der 13jährige Albert Pečenko aus Slov. Bistrica, und der 10jährige Alois Satler aus Mežica, die erst vor kurzem wegen nachlässiger Erziehung dem Internat abgegeben worden waren. Die jungen Ausreiffer nahmen eine Landkarte mit. Wohin sie der Weg führen wird, wird sich ja bald zeigen, da der herannahende Winter sie allzubald zur Rückkehr zwingen dürfte. nt. Fahrraddiebstahl. Dem Spenglermeister Benjamin D i b e l i L a r kam gestern aus dem Hof eines Gasthauses in der Raj-četia ulica ein Puchrad, 'Nr. 413050, abhanden. in. Wer kennt den Taubstummen? Von der Polizei wurde gestern auf der Reichsbrücke ein völlig entkleideter taubstummer Mann angehalten. Derselbe ist etwa 35 bis 40 Jahre alt, mittelgroß und ist am rechten Arm und Bein lahm. nt. Ein Fahrrad gefunden. In der Nähe der lleberfuhr fand der Mittelschüler Albin Faletič ein Herrenloses Fahrrad. Der Verlustträger möge Bei der Polizei vorsprechen. m. Eine verlaufene Kuh wurde heute vom Wachmann in der Aleksandrova cesta ange-hal.en und in den Stall des Gasthofes Vlahovič gebracht. PLANTAŽA KAVE die Güte des KaSfiečs bängt nicht nur vom Kiima. der Höhenlage und Bodenbescbaffenheit ab. sondern auch von der Aufbereitung, der Sorgfalt beim Ernten, beim Schälen der Kaffeekirscben, Verlesen und Sortieren. Eine schlechte Hohne kann den ganzen Kaffeeaufguß verderben. Aufgabe des Kaffeefachmanns ist es, unter den vielen Sorten die besten herauszusuchen. sie richtig zu mischen und zu rösten. Neben reichen Erfahrungen und Kenntnissen gehören zum guten Gelingen die modernsten Einrichtungen. Alle diese Voraussetzungen sind beim Kaffee Hag in vorbildlicher Weise erfüllt. Jede Bohne Kaffee Hag ist Qualität. Das Hag-Verfahren unterwirft den Rohkaffee einer besonders gründlichen Reinigung. Gleichzeitig erfolgt die Entfernung des Koffeins, des für Viele schädlichen Bestandteils des gewöhnlichen Kaffees. Kaffee Hag ist koffeinfrei und schenkt reinste, ungetrübte Kaffeefreude. Niemals kann Kaffee Hag Herz. Nerven, Nieren oder Magen schaden. Sicher eine frohe Botschaft für die Liebhaber eines wirklich gesunden und guten Kaffees! —» Eine vorbildliche Organisation wacht darüber. daß Sie Kaffee Hag in ledern guten Lebensmittelgeschäft stets frisch bekommen. Auch im Hotel und Kaffeehaus wird er auf Wunsch serviert. Gratismuster ge» gen Einsendung dieser Annonce und Din. 1,— für Versandspesen durch Kava Hag d d., Tomažičeva ul. 4 m. Spende. Für den armen Invaliden mit vier kleinen Kindern spendete „Ungenannt" ein Paket mit Wäsche. Heimlichsten Dank! m. Arbeit erhallen bei der hiesigen Arbeitsbörse 3 Knechte, 2 Hirten, 1 Meier, 2 Schuhmacher, 2 Schneider, 1 Wagner, 8 Mägde, 1 Maschinenstrickerin, 6 Köchinnen sowie mehrere Lehrlinge. m. Wenn Ihr ein gutes Werk tun wollt, dann gedenket isweilen der armen zahlreichen Familie (vier kleine Kinder!) eines wirklich unterstützungswürdigen Invaliden. Sollte jemand ein Paar abgetragener Stra-pazschuhe für ihn übrig haben, würde er dafür sehr dankbar sein. * 1. Dezenckrr Herbstsest, 5. Dezember Nikolo-Akademie Velika kavarna. 15111 * Neue niedrige Preise für Nikolo im „Textilbazar". 15112 * Rein seidene Crepe de chine, prima Qua lität, von Din. 68 bis 90 im Manufaktur-Warengeschäft Max Bračič, Maribor, Meljska 2 (Vlahovič-Haus). 15149 Aus Vkuj p. Trauung. Vergangenen Sonntag wurde in der Minoritenkirche der Besitzerssohn Herr Franz Zorko aus Kicar mit Frl. Elisabeth Vogrin, einer Nichte des Kauf mannes . Herrn Thomas Breznik, getraut. Als Trauzeugen fungierten Herr B r e z-n i k und der Gemeindevorsteher von Krčevina Herr Franz R a š I. Wir gratulieren! p. Dämon Alkohol. Im Gasthause R. kam es vergangenen Sonntag zu aufregenden Szenen. Zuerst zog der auf Urlaub weilende Rudolf Pavko sein Bajonett und fuchtelte damit drohend herum, worauf noch die Brüder Johann und Josef Matjašič Mut bekamen. Einer von ihnen holte fr gar eine Pistole hervor und feuerte blindlings gegen die Wand. Schließlich 'begab sich die betrunkene Gesellschaft auf die Straße, wo bald darauf ein zweiter Schuß krachte. Ehe der Wachmann herbeigeholt werden konnte, waren die Radaumacher im Dunkel der Nacht verschwunden. p. Geschäftssperre im Dezember. Das kauf männische Gremium in Ptuj teilt mit, daß am 1. und 17. Dezember die Geschäfte den ganzen Tag über gesperrt zu halten sind, dagegen können sie am 20. Dezember, d. i. am letzten Sonntag vor Weihnachten den ganzen Tag geöffnet bleiben. P. Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag, den 28. bzw. 29. d. das ausgezeich nete Lustspiel „Šamika auf der Olympiade" zur Vorführung. P. Erstklassige Radioapparate zu günstigen Zahlungsbedingungen verkauft I. Mur-schetz Ptuj, Ormoška t. 1. 15177 Wirtschaftliche Rundschau «a Krise unseres Bankwesens Gemischtes oder spez fisches System? — Kampf um das Vertrauen des Publikums Nach dem ausführlichen Bericht der Na-- ^ Vorgänge im Auslande erklärliches Miß-Aomrlkank über die Wirtschaftslage Ingo-. trauen des Publikums, das es unseren Geld slawiens im dritten Vierteljahr 1931 befin-; anstalten gegenüber zu hegen begann, und den sich auch unsere ©elb-institute in einem darauf find alle unliebsamen Erscheinungen schweren Kampf gegen den Ansturm der zurückzmführen, die sich vor unseren Bank-Finanzkrife, die immer mehr und mehr auch schultern abspielten. Daß dieses Mißtrauen unseren Staat in ihren Wirbel hineinzieht, Der Kampf war besonders in den vergangenen drei Monaten schwer, doch konnte er ehrenvoll bestanden werden. Der Stand der Spareinlagen ging bei allen jugoslawischen Banken im dritten Vier teljahr von 14.742 * auf 13.235 Millionen Dinar zurück, also um eine volle Milliarde. Doch war der Stand um rund 75 Millionen Dinar höher als im September des Vorjahres. Es unterliegt keinem Zweifel, daß unsere Banken eine schwere Krise durchzumachen haben. Die.Gründe hiesür sind verschieden: nicht zuletzt find dieselben auch auf das beim unbegründet ist, beweist schon der Umstand, daß die Krise auf dem internationalen -Geldmarkt schon nahezu ein ganzes Jahr über andauert, daß seither auch das Mißtrauen des Publikums andauere und daß es trotzdem -bei uns zu keinem einzigen Krach gekommen sei. Wenn also unsere Banken den ersten Ansturm des mißtrauisch gewordenen Publikums standhalten konnten, ist wirklich nicht mehr p befürchten, daß, zumal bei der jetzigen besonders jetzigen Geschäitsfüh-rung, irgendwelche Storungen eintreten könnten. Die heutige Lage ist ernst, aber keineswegs trostlos. Es handelt sich um eine Vertrauens größten Teil der jugoslawischen Banken krise, und wenn das Vertrauen der Oeffent herrschende System ihrer Struktur zurück-! -lichkeit zu unserer Finanzwelt wiederherge-zufülhren. ! stellt sein wird, wird auch die Krise schwin- Jn sämtlichen Banken auf dem Gebiete j den. des früheren Oesterreich-Ungarn, also auch! Es kann mit Genugtuung festzestellt werbt Jenen Teilen, die Jugoslawien zugeiallen den, daß unsere Banken dem furchtbaren sind, herrscht das sogenannte gemischte. Ansturm gewachsen ist und denselben stand-Banksystem. Die Grundlage dieses Systems i hielten. Während in wirtschaftlich starken ist folgende: Die Banken nehmen Depositen,! Staaten des Auslandes große Geldiniti'nte Einlagen und erteilen Anleihen, sie finan-' zusamsttenbrechen, können sich unsere Banzieren Unternehmen, sie vermitteln. Sie | feit behaupten, wenn auch mit schwerchz haben also gleichzeitig kurz- und langfristige j Opfern. Man kann ruhig sagen, daß.unsere Schulden und Forderungen. Durch geschickte1 Geldinstitute dank ihrer soliden •'Tätigkeit Geschäftsführung gelang es unseren Banken und ihres tüchtigen Personals den schon vor dem Kriege, das Verhältnis zwi- Punkt der Krise bereits hinter sich haben, scheu Verpflichtungen und Forderungen der- art in Gleichgewicht zu halten, daß sie ihre Liquidität immer bewahrten. Im Gegensatz zu diesem mitteleuropäischen Banksystem haben die engl i s ch e n Banken das sogenannte spezifische System, welches darauf beruht, daß sich die einzelnen Banken nur mit streng getrenntem Wirkungskreise -begnügen und sich nur mit einerlei -Geschäften befassen. Heute hat sich diesbe ZugvjlawiW-vÄi-relchlsche »ebwnWre Die Einstellung des Ueberweisungsver- kehrs mit Oesterreich seitens Jugoslawiens als Antwort auf ähnliche Maßnahmen der Wiener Regierung wird in österreichischen Wirtschaftskreisen nicht als Repressalie auf- , <• o -. . f, i gefaßt, sondern nur als Maßnahme, die den Sf L i lnJntani ^ Zweck verfolgt, den gegenseitigen Zahlungs-andert, aber trotzdem bchaupten btejorh-] berfefil. in gen ^inanz-achieute, daß nur dte-es ömtem zweckentsprechend sei und viele führen die gegenwärtige Lage des internationalen Geldwesens eben auf diese Nichtgetrenntheit des Wirkungskreises zurück. Nach dem Kriege -haben alle unsere Banken ihre Göschä'ftsgrundlagen geändert. Sie begannen Handelsunternehmen und Industrien zu finanzieren und investierten in -solche Geschäfte gewaltige Beträge, was umso leichter -gegangen ist, als zu Zeiten der Inflation Geld überall genügend vorhanden war. Mit dem Aufyvren der Inflation und mit der Stabilisierung unserer Valuta änderten sich jedoch die Verhältnisse gründlich, und unsere Geldanstalten sahen sich verkehr in kürzerster Zeit auf eine neue ->' mdlage zu stellen. Die eingeleiteten Besprechungen dürften die Einführung einer Art Clearing im Warenverkehr zeitigen. Die Schwierigkeiten sind nicht allzu groß, da der österreichische Außenhandel im Verkehre mit Jugoslawien aktiv ist. Die österreichischen Wirtschaftskreise üben auf die Wiener Regierung einen Druck aus, damit die Devisensperre gegenüber Jugoslawien sobald als möglich aufgehoben wird. Damit im Zusammenhang besagt eine Wie ner Verständigung, daß die in den letzten Tagen im Umlauf befindliche Meldung, die Ausfuhr von auf ausländische Währung lautenden Effekten aus Oesterreich sei verboten worden, nicht der Wahrheit entspricht. Es im Werte von 602 Millionen Dinar betragen. In den ersten zehn Monaten sind 2.82 Millionen Tonnen im Werte von 4089.5 Millionen Dinar ausgstührt worden, während in den ersten 10 Monaten 1930 4.03 Millionen Tonnen im Werte von 5666.9 Millionen Dinar ausgeführt worden waren. XHopfonmarkt. Bericht des Hopfenbauvereines für Slowenien: In den vergangenen Wochen ist der Kauf wieder aufgelebt. Neuestens wurden etwa 2000 Zentner alter Ware zu 6 bis 71- Dinar je Kilogramm verkauft. Die Mehrheit der fremden Einkäufer ist bereits abgereist. Sie werden aber für die nächste Zeit zurückerwartet, um die noch unverkauften Reste gleichfalls zu kaufen. In der öffentlichen Signierungshalle wurden bisher 2443 Ballen zu 150 Kilogramm signiert. X Gesetzliches Bankmora'orium in Ungarn. Die Privatbank Adolf K o h n e r, die bereits ein gesetzliches Moratorium erhalten hat, teilt mit, daß ihre Passiven 10 Millionen Pengö betragen, ihre Aktiven weit mehr. -Sie werde -allen Verpflichtungen in der vorgeschriebenen Frist Genüge leisten. Außer der Ungarischen Nationalbank sind hollän-- dische, Schweizer und amerikanische -Banken -Gläubiger. Die Bank Kohner hat das Geld für ihre Jndustrieuntern'eHmungen, besonders für die chemischen verwendet. X Industriearbeiter im Drrubanat. Nach neuesten Daten errechnet man die Zähl der Industriearbeiter in Jesenice auf 2-000, in Celje 4000, in Tržič 2000, in Kranj 4000, in Ljubljana 2600, in Trbovlje 5000, in Maribor auf 8000, in ganz Slowenien auf 120.000, davon gegen 40.000 Bergarbeiter. X Bestätigter Zwangsausgteich. Der zwischen dem Kaufmann Cyrill Pečovnik in Sv. Jakob (Slov. gor.) und seinen Gläubiger abgeschlossene Ausgleich wurde vom Gerichte bestätigt. Die Quote beträgt 40%, zahlbar in vier gleichen Vierteljahrsraten. X Jugoslawischer Alkoholverbrauch. Nach einer -Statistik werden in Jugoslawien jährlich rund 66 Millionen Liter Branntwein im Werte von ungefähr 1320 Millionen Dinar, . 240 Millionen Liter Wein im Werte von 1200 Millionen Dinar und 310 Millionen Liter Bier im Werte von 1240 Millionen Dinar konsumiert. Ter G-esa-mtverbrauch stellt sich demnach auf 616 Millionen Liter oder 3760 Millionen Dinar. Auf Kopf und Jahr entfällt demnach eine Menge von 4.71 Liter Branntwein oder 94.30 Dinar, 17.15 Liter Wein bzw. 8-5.70 Dinar und 22.15 Liter Bier hzw. .88.60 Dinar. Insgesamt entfällt auf einen Bewohner Jugoslawiens im Jahr ein Alkoholkonsum von 44 Liter, was durchschnittlich einem Wert von 238.60 Dinar entspricht. Interessant ist hiebei, daß in Jugoslawien, dem ausgesprochenen Weinland, mehr Bier als Wein konsumiert wird. Wein steht hinsichtlich der Menge an zweiter, hinsichtlich des Wertes jedoch erst an letzter Stelle. nngsversuche, die bereits vor dem Kriege in Deutschland und dann in Dänemark (Bahr in Kopenhagen) angestellt wurden, führte zur Erkenntnis der ungeheuren, durch das massenhafte der Ratten vernichteten Werte. Bei Verabreichung billigster Nahrungsmittel, wie gekochte Kartoffeln, Brot, Getreide, betrug der Aufwand für ein ausgewachsenes Tier cca. 1.25 Pfennig pro Tag, also 450 Mark pro Jahr. Daher würde ein Anwesen, auf dem 100 Ratten nisten bereits eine jährliche Schadensumme v. 45.000 M erleiden. Diese Zahlen erfahren aber Vervielfachung durch den Umstand, daß die Ratten sich gerade die schadhaftesten Nahrungsmittel aussuchew ferner eine weit über ihr Nahrungsbedürfnis hinausgehenden Teil derselben durch ihren Kot beschmutzen und sohin unbrauchbar nw' chm. bezw. verschleppen. So bemißt Raebin' ger den Gesamtschaden für Dänemark auf et' wa 10 Millionen dänische Kronen, während die Gesamtschadenziffer für Deutschland sich auf ca. 5—6 Millionen Goldmark belaufen soll. Nach den Angaben von Dewberry 11920) und Boelter werden in England jährlich Nahrungsmittel im Werte von etwa 15 M>l' timten, nach anderen Angaben sogar von 40 Millionen Pfund Sterling vernichtet. Ja der Gesamtschaden, den die Vereinialen Staaten von Nordamerika durch die Verwüstungen der schätzungsweise vorhandenen 100 Milite' nen Ratten erleiden, wird nach den Berech' nun gen des Wiener Gesundheitsamtes mit ca. 200 Millionen Dollar angegeben, eine Smrt' me, welche ungefähr dem Ertrage dm fahr' liehen Arbeitskraft von 200.000 Menschen entspricht. Sehr erheblich (in den angeführten 6cha< denszifsern zum Teil bereits eingeschlossert) sind aber auch die M a t e r i a l s ch h* d e n, welche diese kräftigen Nager, die ia stets in Nachbarschaft des Menschen nistew an Bauten, Schiffen usw. durch Benaaert und Zerfressen von Inneneinrichtung, ®e< bälk, Türen, Dielen, an Kellern. Dämmert, Mauern u. a. m. durch Unterwühlen des Ste' dens, ferner an Wasserrohren,, Elektrizität?' kabeln usw. anrichten, wodurch Einsturz'» Wasser-, Erplosions- und Feuergefahren er' wachsen können. Besonders bekannt sind st die Fälle der vollkommenen Zerstörung kostbaren Inneneinrichtung des längere Scl unbewohnten Schlosses Ducherow in Meckert bürg und des Nationaltheaters in Mettrt' heim, dessen Fernsvrechleitung durch die fen vollkomen vernichtet wurde. Die schweren ökonomischen Schäden, ^ che uns also aus der gewaltigen, durch o' Verwahrlosung während der Kriegs- 11’’ Nachkriegsiahre noch geförderten Berinc-ll rung der Ratten, erwachsen, erheischen * Interesse unserer auf dte Erfassung auch H kleinsten Sachwerte angewiesene RoTswi'. ' schakt die planmäßige und rücksichtsloses Bekämpfung dieser verderblichen Nager. Radio genötigt, ihre Geschäfte einer gründlichen fei zwar an maßgebender Stelle seinerzeit Reform zu unterziehen. Sie standen vor der diese Maßnahme in Erörterung gezogen wor Alternative, ihre Unternehmen entweder zu den, doch enthalten die neuen Devisenvor-ligutdieren, oder aber andere Geldgeber zu i schriften diese Bestimmung nicht. Der Ku-veranlassen, ihr Kapital zu investieren. | pvu der ausländischen Wertpapiere ist wohl Unsere Banken müssen ständig um daS1 j^e,c Nationalbank zu übergeben, die ihn bei Vertrauen des Publikums -kämpfen, denn I Fälligkeit in Schillingen honoriert, dagegen das ist die Grundlage ihrer Erstem. Zu r1at i'et Besitzer des Wcrtpapicrs nach wie „ v. _ .. i/i_r.r.i ~ c ' hnf hrtS i trmrmSvorfti- iVkn** Zeiten der Inflation herrschte auf dem verhältnismäßig kleinen jugoslawischen Geldmärkte ein Ueberfluß an Bargeld, und -das Publikum staunte, warum sich unsere Banken in leine großzügigeren Geschäfte einließen und warum sie so große Bargeldvorräte sammelten. Wie sich erst jetzt heraus stellte, erwies sich diese Vorsicht unserer Banken als gerechtfertigt, denn sie sahen rechtzeitig ein, daß es bald zu einer Konsum krise kommen und die Konsumfähigkeit der Bevölkerung abnehmen werde. Auch scheinen sie geahnt zu Haben, -daß dte Frage der deutschen Reparationsleistungen zu einer akuten Krise führen und alle jene Staaten in eine unangenehme Sage versetzen werde, die an diesen deutschen Zahlungen unmittelbar interessiert waren. Die Krisenerscheinungen bei uns sind größtenteils auf psycho-log'sche Ursachen zurückzutühren. Es -handelt sich um ent ganz unbegründetes, aber durch die vor das Berfügungsrecht über dasselbe und den dazu gehörenden Kupon. X - Nutzviehmarkt. Maribor, 24. November. Au'getr-ieben -wurden 535 Stück, und zwar 143 Ochsen, 14 Stiere, 348 Kühe, 13 Kälber und 17 Pferde. Der Handel war ziemlich rege; verkauft wurden 216 Stück, hievon 14 Stück nach. Italien. Dte Preise für das Kilo Lebendgewicht betrugen: Mastochsen Din. 3 50 bis 4.25, Halomastochsen 2.50 bis 3, Zuchtochsen 2 bis 2.75, Schlachte stiere 2 bis 2.50, Schlachtmastkühe 2 bis 3, Zu-ch-tkübe 1.50. Wurstfiche 1 bis 1.25, Melkkühe 3 bis 4, trächtige Kühe 3 bis 4, Jungvieh 2.76 bis 4. — Der nächste Nutzvieh-markt findet am 7. Dezember statt. X Ausfuhr im Oktober. Nach den amtlichen Daten betrug die Ausfuhr Jugoslawiens im Oktober 279.665 Tonnen im Werte von 387.26 Millionen Dinar. Im Oktober 1930 hatte die Ausfuhr 409.269 Tonnen. Die Na 'm olö re čer Voi'swif Mvttr Ungeheuer, vom Laien in ihrer Bedeutung gewöhnlich nicht richtig eingeschätzt, sind die volkswirtschaftlichen Schäden, welche uns infolge der verheerenden Tätigkeit der sich über-gus schnell vermehrenden Ratten — ein Rattenpaar vermag nach Newton Miller mit seinen Abkömmlingen im Laufe eines Jahres bis zu 862 Junge zu zeugen — erwachsen. In erster Linie sind da die Verluste an Nahrungs- und Genußmitteln zu berücksichtigen, welche die Ratten, die Allesfresser sind, durch Verzehren, Benagen, Beschmutzen und Verschleppen in Speichern, Mühlen, Bäckereien, Schlächtereien, Markthallen, Brauereien, Kellereien, Küchen, Böden, Feldern, Garten, Stallungen etc. verursachen. Hiezu kommt als erschwerend der Umstand, daß die übgraus mutigen Ratten bei ihren Beutezügen auch lebende Tiere, wie Kücken, Hühner, Enten, Gänse, Tauben, Ferkel, ja sogar träge Mastschweine angreifen, denen sie gelegentlich sogar Stücke von Schwarte und Speck herausnagen. Auch kleine Kinder (jüngst ein Fall in Wien) und hilfslose Erwachsene (Kranke, Betrunkene) sind wiederholt Opfer der Angriffslust dieser gefährlichen Nager geworden. Erst die Vornahme systematischer Fütter- Dannerstag, 26. November. Ljubljana 12.15 und 13: Re<>'-'^ zierte Musik. — 17.30: Salonguintett . 20.30: Populäres Konzert. — 21.15: K‘a ^ netten-Solo. — 22: Harmonika-Solo. ^ Beograd 20.30: Ueber.ragung a Prag. Internationales Konzert. — ® 1 ( 19.25: Orchesterkonezrt. — 20.30: Eurvp-^ sches Konzert. — 21: Bunter Abend. 22.15: Klassische Musik. — Mühl « “ 19.45: Alt-Wiener Theater. - 21: Sdj-ger. — Toulouses: Wieyer ••'1‘ - 21.30: Opernarten. — 21.45: MO«1., konzert. — 24.30: Kammermusik, — k a r e st 20: Gesangsvortrag. — 21: ^ dienkonzert. — R o m 21: ViolinkonteH- ^ Prag 20.30: Europäisches Konzert, ^ Mailand 2-0.35: Opern abend. — - ^ d a p e st 19.30: Ungarische Volkslieder ^ 20 30: Philharmonisches Kontert. ■— ^ nach Zigeunerkonzert. — W a t i * 20.15: Leichtes Konzert. — 22.25: Tanzmusik. — Daven trv 21: mufik. — 23.20: Orcb-estermusik. Moderne und Tanzmusik. az ti' Strt' Gerade dann! _(l Mister Mommer: „Ob Shakespeare ^ auch als besonderer Mensch gelten wenn er heute noch lebte?" Mister Sommer: „Aber gewiß, da er' in diesem Falle bereits dreihundert o alt wäre!" Selbsthilfe. „ „Fritz, der Wasserhahn ist eingefroren. ^ „Gut: dann kann er nicht mehr uw > j ni. Medizinischer Ratgeber Ernährung und Frauenleiden Bon Frauenarzt Dr. R u d o l f Ekler (Wien). Ist LZ schon für den gesunden Menschen nicht gleichgiltig, was und wieviel er zu sich nimmt, so braucht der Kranke um so genauere Kostvorschrift, von deren Einhaltung die Genesung abhängt. Seit undenklichen Zeiten bestehen für Magen- und Darmkranke Kostvorschriften, die sich allerdings wiederholt geändert haben. Durch langjährige Stoffwechsel Untersuchungen bei gesunden Menschen und bei verschiedenen Krankheiten ist uns infolge vieler neuer chemischer Methoden erst verständlich geworden, welche Stoffl und in welcher Menge sie der Mensch braucht und welche Stoffe ihm schädlich sind. Schon in der Ernährung des Säuglings und Kleinkindes hat sich im letzten Jahrzehnt bieles geändert. Im Kindesalter ist die Art bcr Ernährung besonders wichtig, weil da-bon das Gedeihen des kleinen Lebewesens dbhüngt. In dieser Zeit werden die Grundsteine für das künftige Leben gelegt. Die Ernährung soll so gewählt werden, daß die ^Nglische Krankheit vermieden werde, die besonders für die Zukunft der Mädchen nicht belanglos ist. Bekanntlich führt die englische Krankheit (Rachitis) zu Verbiegungen der Knochen, hauptsächlich der Beine und des Reckens. Krumme Beine sind ein Schönheitsfehler, der überhaupt, besonders aber beim weiblichen Geschlecht, nach Möglichkeit vermieden werden soll. Verengungen des Reckens sind ein Schaden, der sich im späteren Leben bemerkbar macht. Beckenveren-tongcn haben nämlich Störungen bei der Eeburt zur Folge, die leichteren Grade werben meist ohne Schwierigkeiten überwun-ben, bei stärkeren Veränderungen aber müs-ien die Geburten meist operativ beendigt Kerben. Daran denke man bei Mädchen Ichon im Kindesalter und gebe ihnen früh-zeitig vitaminreiche Kost, Obst und Gemüse; felbstverständlich dürfen Sonne und Lust Kicht außer acht gelassen werden. Im allgemeinen findet die Beratung mit "em Frauenarzt erst im heiratsfähigen Al-statt. Manche Mädchen im heranwachsen (Pubertäts-) Alter weisen Störungen etif; welche in das Gebiet des Frauenarztes fallen. Es gibt Mädchen, beidenen die Regel sehr frühzeitig -auftritt, allzuoft einstellt, lange dauert, so daß sich die Mädchen von einem Male zum ändern Male kaum erholen können, während sie anderen oft monatelang mangeln. Weder der eine noch der andere Borgang ist für die Gesundheit vorteilhaft. Nebst ändern Maßnahmen ist in diesen Fällen eine vitaminreiche und eisenhaltige Nahrung zu empfehlen. Ein Uebel, an dem wohl die meisten Frau en leiden, sind abnorme Absonderungen, die meist sehr lästig sind. Ihre Ursachen sind sehr verschieden und müssen dementsprechend behandelt werden. Manchmal erfordert die Be Handlung viel Geduld von seiten des Kranken und des Arztes. Oft kommt man in kurzer Zeit zum Ziel, wenn eine kochsalzarme Diät eingehalten wird. Man erklärt sich dies daß durch die geänderte Kost eine Umstimmung im Organismus hervorgerufen wird. Biele Frauen haben mit chronischer Stuhl-Verstopfung zu tun, meist bedingt durch Er Ewig jung, kräftig und gesund Vollmassage Ueberall erhältlich zu Din 10. , 26 V°n Mautt a Mn ich! DAS LUSTIGE MARIBORER MÄDEL IM REICHE DER HAUSFRAU Es trennen uns nur noch einige Wochen °m luftigen Nikolofest, welches fast überall, flonders wo Kinder vorhanden, gefeiert ub. Um den braven Nikolo mit seinen ^llemürsten würdig zu empfangen, müssen K Mädchen und künftigen Hausfrauen eini-r'e Vorbereitungen treffen, um nicht kurzer-j«ttb dem Krampus anheim zu fallen. Es ist jAn Spaß, an einem solchen Abend mit j;eren Händen da zustehen und am Kom-Endgz ivgrten. Sobald die Ketten klir-QJI unb die Krampusse ihre Höllenstimmen ^ ^lassen, zittern alle Mädchenherzen wie • e ^chweifchen junger Lämmer und t>er-^^chen sich hinter Mutters Rücken oder dem Dien, wenn sie nicht wenigstens Miist, m,ch c;nem guten Likör die bösen ne^en de' Schwarzen sofort beruhigen fön- njig^.r bic-en gefährlichsten aller Momente ’ch das Rezept eines herrlichen Milch-verraten, der jedes Teufelsherz be-8t und alle Mephistos zu Engeln macht, fein au^' der heilige Nikolaus will auf fhx b Rechnung kommen, daher wollen wir ^ zumindest heute schon einige gute hier , niederschreiben, damit man Zeit hat, ivenk ^n zu überlegen und schließlich zu ver stnd en,.benn die Sammelkörbe der Englern I I 8rvß und wollen bis obenan gefüllt sein. <,• Ebrerst machen mir den Milchl'kör, fe>vi° Zeit stehen muß. um zu klären, ’n ej,T Q§ Früchtenbrot, welches ebenfalls' t-Fr-J1' Schachtel verpackt eine Woche lang "°n foll, um recht saftig zu werden, vnderen Kleinbäckereien und Konfekt haben für die letzten Tage Zeit, daher will ich auch noch in nächster Zeitungsnummer davon etwas anschließen. Milchlikör. Zu dreiviertel Liter gekochter, kalter Milch gibt man ein halbes Liter Weingest. eine halbe S.ange Vanille, eine halbe feingeschnittene Zitrone, dre.viertel Kilo Kristallzucker und zweieinhalb Gramm Salz, läßt die Flüssigkeit zwölf Tage hindurch sichen und schüttelt sie jeden Tag zweimal gut auf. Sobald der Satz am Boden bleibt und sich der Likör klar zeigt, filtriert man ihm rein durch und verwendet den Satz zum Füllen von Mehlspeisen. Früchtenbrot. Man schlägt drei ganze Eier mit zwei Eier schwer Zucker flaumig ab, gibt zwei Eier schwer Mehl und ein halbes Backpulver dazu. In diesen. Teig mischt man je zehn Deka gewaschene, nudelig geschnittene Feigen, Datteln, gedörrte Pflaumen, welche man früher ab bricht und entkernt, fünf Deka ganze Haselnüsse, Mandeln. Rosinen, Pig-noli, in kleinen Würfeln geschnittenes Zitronat, Weinbeeren und Aranzim. Alle diese Früchte werden mit dem Teig gut vermengt, in eine lange, gut ausgeschmierte und m t Mehl bestaubte Backform gefüllt, eine gute Stunde bei sehr mäßiger Hitze gebacken und erkaltet zum Abliegen in eine Schachtel gelegt. Mürbe Krapserln. Man knete am Nudelbrett zwanzig Deka Mehl mit sechs Deka Zucker und zwölf Deka schlaffung des Darmes. Es kommt dadurch zum Gefühl der Völle, die Betreffenden haben Kreuzschmerzen und sonstiges Unbehagen, welches sie aus ein Frauenleiden zurück führen. Schlakenreiche Kost und Vermeidung blähender Speisen werden diesen Uebelsiand beseitigen. Bei frischen Entzündungen der Beckenorgane, wenn sie mit Fieber einhergehen, ist nur ganz leichte Diät erlaubt. Während der Schwangerschaft kann man den Frauen zu essen erlauben, was sie wollen, wenn sie nur genug Kalorien, das heißt Nährwerte zu sich nehmen. Es gibt aber Frauen, bei denen Vergiftungserscheinnngen in dieser Zeit auftreten. Leichtes Erbrechen am Beginn gehört fast zum normalen Zustand. Das Erbrechen kann jedoch so arg werden, daß man von unstillbarem Erbrechen spricht. Untersuchungen des Harns ergaben, daß es sich um schwere Vergiftungserscheinungen handelt. Das sind aber nicht von außen eingeführte Gifte, sondern Gifte, die sich im Körper selbst infolge schlechten Stoffwechsels bilden. In diesen Fällen tritt an den Arzt die Aufgabe heran, den Körper zu entgiften. Während dieser Zeit ist nur flüssiger Nahrung gestattet, und zwar zu- Butter gut ab, rollt den Teig messerrückendick aus, sticht runde Krapferln aus, bäckt sie lichigelb am beschmierten Blech, füllt sie erkaltet mit Salse, klebt je zwei zusammen und rollt sie in Vanillezucker. Von: gleichen Teig macht man nußgroße Kugeln, drückt sie flach, macht in der Mitte ein Loch, füllt sie mit dunkler Salse, bäckt sie lichtgelb aus und rollt sie noch heiß >n Vanillezucker. Von gleichem Teig sind auch Kipferln oder Bretzerln zu formen, die sich sehr hübsch ausnehmen. Schokoladebusserln. Zu Schnee von zwei kleinen Eiern mischt man vierzehn Deka Zucker, zehn Deka geriebene, am Herd erweichte Schokolade und zehn Deka mit den Schalen geschnittene Mandeln, verrührt alles gut, macht kleine Häufchen auf Oblaten und bäckt ne ganz kühl in der Röhre aus. * » * Suppennudeln für zwölf Personen. Einen Eßlöffel weniger als zwei Eier schwer Mehl knete man in einer Schüssel oder am Teller mit einem ganzen Ei gut ab, teilt den Teig in die Hälfte, macht zwei Kugeln daraus, drückt sie flach und läßt sie gut verschlossen eine halbe Stunde lang rasten. Hernach treibt man den Teig am Nudelbrett hauchdünn zu großen runden Blättern aus, läßt dieselben etwas iiVertrocknen, jedoch so, daß sie noch zähe bleiben, rollt sie fest zusammen und schneidet davon haarfeine Nudeln, welche in siedende Suppe eingekocht werden und zehn Minuten kochen müssen. Hat man nicht Verwendung für alle Nudeln, so gebe man den Rest in eine Schachtel, lasse ihn gut steif austrocknen, verschließe sie dann erst und stelle sie an einem warmen trockenen Ort. Auf diese Art kann man immer etwas in Vorbereitung haben, was an arbeitsreichen Tagen gut zu statten kommt. yy. „i--. .V-v«.«,-, vlikV) -- * v,« ■■im inii i m i« r.H'Äsasm nächst stündlich ein Kaffeelöffel kalten Tees, dann geht man allmählich zu breiiger Nahrung über. Auch gewisse Hautkrankheiten, wie Nesselausschlag, sind in diesem Zustand auf Vergiftung zurückzuführen. Regelmäßig müssen in der Schwangerschaft Harnuntersuchungen gemacht werden. Zeigt sich Eiweiß im Harn, bestehen Kopfschmerzen, steigt sogar der Blutdruck, so kann es zum Ausbruch der Mutterfraisen kommen. Man beugt diesen gefährlichen Erscheinungen durch eine kochsalzfreie, eiweiß- und fettarme, dagegen kolenhydratreiche Kost vor. Also vor allem Einschränkung von Fleisch und allen Produk ten aus Fleisch (Fleischsuppe, Würste usw.) sowie von Eiern. Während des Stillens soll ein gemischtes, nahrhaftes Essen genommen werden, UeBerfütterungen sind nicht nur zwecklos, sondern sogar schädlich: natürlich' muß die Flüssigkeitsaufnahme reichlich sein, wobei auch wieder ein Zuviel nicht zum Vorteil gereicht. Während des Wechsels treten verschiedene Erscheinungen auf, die durch Regelung der Kost günstig beeinflußt werden können. Bei Frauen, die Anlage zur Fettleibigkeit haben, wird, wenn nicht schon früher, so um diese Zeit ein vermehrter Fettansatz besonders an den Hüften und Brüsten sich zeigen. Diesem Uebek mutz man rechtzeitig Vorbeugen, indem man vor allem gewisie Speisen einschränkt, nämlich Fett, Zucker und Mehlspeisen. Dort, wo es zur Fettleibigkeit gekommen ist, ist eine Entfettungskur notwendig. Frauen, die an Wallungen leiden, sollen Alkohol, russischen Tee, Bohnenkaffee meiden, erst wenn die Maßnahmen erfolglos sind, greift man zu Medikamenten und anderen Mitteln. Der heftige Juckreiz, der bei vielen Frauen häufig so quälend auftritt, wird meist schon durch entsprechende Kost, und zwar möglichst salz- und gewürzlos und wenig Fleisch, günstig beeinflußt. Wenn man mit dieser Verordnung nicht zum Ziele kommt, werden Salben oder Einverleibung von Medikamenten in die Blutbahn zu versuchen sein. Die gefürchtetste Krankheit bei Frauen ist der Krebs. Frühzeitige Erkennung und früh zeitige Operation sind die erste Hilfe, unterstützend wirkt auch nach den neuesten Forschungen die Ernährung. Man vermeide alles tierische Fett, nämlich Schmalz, Milch und Butter, und verwende Pflanzenfett. Durch richtige Ernährung gelingt es oft, seit Jahren bestehende Leiden zu beseitigen, in ändern Fället: ist die Aettderung der Kost ein unterstützendes Mittel. Manche Frauenkrankheiten werden trotz sonstiger richtiger Neugesäuertes Kraut als Gemüse. Der Krautkopf wird fein aufgehobelt, gewaschen, gesalzen, mit Essig überspritzt und eine halbe Stunde stehen gelassen. Hernach gibt man das Kraut in den Tops, überstreut es mit Kümmel und gießt soviel Wasser bei, daß es bedeckt ist, kocht es ganz weich, macht eine blaßgelbe Einbrenne, gibt etwas zerdrückten Knoblauch bei, verrührt sie erkaltet mit Wasser und bindet damit das weichgekochte Kraut, pfeffert es milde, gibt etwas Paradeiskonserven dazu und serviert es zu Rindfleisch, Schweinsbraten oder Selch-fleisch, Zunge oder allen Würsten mit Beilagen von Kartoffeln, Nockerln oder allen Nudelarten. Rumpfsteakbraten. Von einem schönen Stück Beiried werden die Knochen ausgelöst, dasselbe gut abgeklopft, mit Selchspeck überspickt, mit Salz, Pfeffer und Gewürz überstreut, mit Limoni saft übertropft, mit Fett überstrichen in eine Kasserolle gelegt, zugedeckt und im Rohr bei scharfer Hitze und fleißigem Umwenden gebraten. Sobald der Fleischsaft verdunstet ist und das Fett zum Vorschein kommt, gibt man eine feingehackte Zwiebel bei, läßt sie dunkel braun braten und vergießt dann den Zwiebelsaft ständig mit etwas Suppe ver Wasser, bis man daraus eine geschmeidige, nicht zu dünne Tunke gewinnt, mit welcher man den Braten recht oft übergießt und denselben noch eine gute Stunde bei möß'ger Hitze zugedeckt in der Röhre weich werden läßt, hernach in schöne Stücke schneidet und mit gedünstetem Reis serviert. Vanillekoch. Man schlägt vier ganze Eier mit zehn Deka Zucker flaumig ab, rührt ein Paket Vanillin, fünf Deka abgezogene geriebene Mandeln, fünf Deka zerlassene Butt« dazu, füllt die Masse in den mit Butter beschmierten und mit Bröseln ausgestreuten Dunstmodel, siedet sie eine Stunde im Dunst, stürzt das Koch und gibt darüber einen warmen Salsenüberguß. te Behandlung nicht gut, weil die Vorschrift einer zweckmäßigen Ernährung außer acht gelassen wurde. Gesundheitspflege d. Grüner Star ist eine Augenerkrankung, die gewöhnlich erst vom 50. Lebensjahr an Auftritt; Kopfschmerzen, Sehstörungen, namentlich Rege ni'cgen farbensehen sind die Zeichen dieser Krankheit. Alkohol, Kaffee, Tee und Rauchen ist zu vermeiden, fleisch-arme Kost zu empfehlen. Aufregungen schaden. Möglichst frühzeitige Operation ist die einzige Hilfe, die vor Evblindung schützt. d. Keksbrei als Säuglingsnahrung wird nach Professor Moli folgendermaßen zubereitet: Man verrührt 40 Gramm Keksmehl (das sind fünf gestrichene Eßlöffel) in V* Liter Wasser mittels der Schneeruts u. läßt das angerühvte Mehl zwei Stunden mev chen. Dann wird unter Rühren das Ganze zum Kochen gebracht und drei Minuten kochend erhalten. Hiezu gibt man 25 Gramm — 5 Würfel Zucker, ferner noch K Liter Vollmilch und kocht das Ganze unter Rüh-een nochmals auf. Man erhält so A Liier trinkfeviigen, mit der Flasche Verabre:chba-ren Keksbrei. Der fertige Keksbrei wird heiß in die gereinigten und sterilisierten (in Wasser ausgekochten) Flaschen gefüllt. Die Flaschen werden verschlossen und kühl aufbewahrt. Dieser Keksbrei enthält somit 8 Prozent Keksmehl, 5 Prozent Zucker und hat den Milchgehalt einer Halbmilch. Der Nähr wert entspricht rund 824 Kalorien. d. Blinddarmentzündung ist eine so häufige Krankheit, daß jeder Mensch ihr Wesen kennen soll. Die Bezeichnung Blinddarmentzündung ist eigentlich falsch. Der Blinddarm ist der oberste Teil des Dickdarmes, von ihm geht ein fingerförmiges Gebilde oib, das Wurmfortsatz heißt. Dieser ist der erkrankte Teil bei der Blinddarmentzündung. Man sollte daher eigentlich von Wurmfortsatzentzündung sprechen. Der Wurmfortsatz beim Menschen ist ein verküm wertes Organ von Federkieldicke, fünf bis acht Zentimeter lang und liegt in der rechten Unterbauchseite. Bei fleischfressenden Säugetieren ist der Wurmfortsatz viel größer, tixit er bei diesen einen Saft liefert, für die Verdauung rohen Fleisches sehr mich tig ist. Die Blinddarmentzündung tritt meist plötzlich auf mit starken Schmerzen im Bauch, besonders rechtsseitig, Fieber, Ausstößen )und Erbrechen. Diese Erscheinungen können auch bei anderen Krankheiten ein-treten, besonders bei Frauenleiden, weshalb die richtige Diagnose oft schwer zu stellen ist. Die leichten Fälle (Blinddarmreizung) gehen oft von selbst zurück. Greift man aber nicht sofort ein, so kann es zu einer eiterigen Bauchfellentzündung kommen, einem sehr gefährlichen Zustand. Die Behandlung der Blinddarmentzündung besteht in der Entfernung des Wurmfortsatzes durch Operation. Absolut zu meiden ist jedes Abführmittel, bei einer Reizung kann man unter genauer Beobachtung durch einen Arzt zuwarten. Dabei ist jede Nahrungsaufnahme außer Tee verboten, absolute Bettruhe ist notwendig; auf die schmerzhafte Stelle gibt man einen Eisbeutel. Bildet sich ein Abszeß, dann dauert es zumeist einige Wochen, bis es. sich rückbildet. Bei der chronischen Blinddarmentzündung bestehen dann und wann Schmerzen im Bauch, leichte Temperatursteigerungen, Appetitlosigkeit und Stuhloerstopfung. Da soll man nicht erst warten, bis es zur akuten Entzündung kommt, sondern sich sobald als möglich der Operation unterziehen, weil in diesem Stadium die Operation weniger gefährlich ist. Während die Entfernung des Blinddarmes meist eine einfache Sache ist, kann sie durch reichliche Eiterbildungen oder durch viele Verwachsungen sehr schwierig werden. Deshalb entschließe man sich möglichst bald zur Operation. Bücherschau b. „Cinema revija" Nr. 22 vom 15. November 1931. Einzelheft 5 Din., erscheint jeden 1. und 15. im Monat. Zagreb, Smid-klasova 21. b. Dis Weltwirtschaftskrise, ihre Ursachen und die Behebung der Krise von Hans R. Oblaten, Graz. Die Ausführungen richten sich an alle Fabriksherren, Gewerbetreibende, Landwirte, Kaufleute, Frächter und an alle ihre Mitarbeiter. b. I. V. Curwood: „Podarjeni obraz" (Rivers End). Roman. Verlag „Nova doba", Celje. Uebertragen ins Slowenische von Boris Rihtersio. Preis 18 Din. Die Handlung ist mit wunderbarer Romantik verflochten. b. „Zakcn o radujama". Das Gewerbegesetz ist im Verlage „Tipografija", Zagreb, Preradoviöev trg 9 zum Preise von 35 Din. aus der Stampe gekommen; daselbst sind noch zwei Zusätze, und zwar zur Auslegung des Strafgesetzbuches und zur Auslegung des Gesetzbuches von strafrechtlichem Verfahren zu je 15 Din. erschienen. b. „Durch die technische Welt", ein großes neues Buch! „Nur RM. 5.60 — und' Technik spricht zu Ihnen" ist das zeitgemäße Motto dieses soeben im Berlage Dieck u. Co., Stuttgart, erschienenen Bandes („Durch die technische Welt. Wir fahren ins Land der Technik" von Ing. Ed. A. Pfeiffer. Lexikonbänd mit 267 Bildern auf 120 Tafeln und im Text). Schon die Fülle des Bildmaterials, vor allem der vielen großen Demonstrationstafeln, die jedem alles verstand lieh machen, macht Freude. Der Leser besucht die Hauptstätten der technischen Welt und sieht alles an Ort und Stelle. Er fährt mit Straßenbahn und Eisenbahn; dem jetzt klar ist, wie diese Riesenbetriebe im ganzen und im einzelnen dirigiert werden. Er sieht die unterirdischen Bahnhöfe, die Eisenh"'"en wa dos Eisen wie Wasser fließt, er wandert durch Stahl- und Walzwerke, wo Schienest und vieles andere wachsen, wo in jeder Ml» nute 500 kg Draht entstehen, er sieht aus den Werften die Dampfer werden und ablausen, er sieht Riesenmaschinen, die jede das glet-che leisten wie 3000 starke Männer, staunt über die Organisation der großen Wasserkraftwerke und steigt trockenen Fußes 10 Meter unter dem Wasserspiegel, fährt mit Fluggiganten über Land und Wasser. Ein feines Geschenk auch für junge Leute. b. Krieg. Von Ludvig Renn. Frankfurter Societätsdruckerei. Volksausgabe 2.85 RM. Renn, der sich vom einfachen Menschen durch seine Fähigkeiten und seine Auffassungsgabe emporgearbeitet hat, legt in seinem Buche die neue Welt der Jungen vom Weltkriege dar. Er selbst ist der HstlZ des Erzählten und beschreibt seine Erlebnisse schlicht, so wie sie waren, was eben desto kräftiger und anziehender wirkt. Es ist ein Werk, würdig in die Reihe mit dem Remarques gestellt zu werden. b. Zeitschrift für Geopolitik 1931, Heft Ü* Im Augenblick, wo die entscheidende Auseinandersetzung zwischen Deutschland L"„ „Zeitschrift f«* einem Aufsatz m’n Frankreich anhebt, gibt die Geopolitik" das Wort ein R e i ch a r d, der mit Ernst und klarem Nachdruck betont, daß der Westen, daß Frstsst reich vor allem die geistige Bedeutung ist* Deutschland verloren hau Neben diesem tilgen Beitrag steht eine Studie über da» „Sicherheitsproblem im baltischen Raum von Bernhard L a m e y, der da? Baltikum als „neutrales Clearinghouse" zwischen bmst Westen und Sowjetrnßland sieht und F'1' tisch wertet. b- Im letzten Heft der Zeitschrift Motorrad" ist wieder eine ganze Reihe i,V teressanker Motorrad technischer Artikel enthalten. Der herausgebende Verlag H. ^ pri & Co., Wien, 7. 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