Laibacher Zeitung. .»/ «V». Mittwoch am «4. November «55« Die „Laibacher Isitmig" <>rsch.','»t, >">< «',s»al,>u. dcr Sl'„>i- »»ft is.isrt.iqt. t^lich. ,»>»!' so,^t .<,^'»t d,„ '»,>!<,,,<» im ilom^toir qan,jährig ,, sl.. l,., lbji bri, 5 i a » , jä !> l i q !2!l.. hall',al,r!g <» st ^»r dx 3üst.ll»^, in's Hans »»>> l> « l l> j ä b r < .^ 3« fr. »,,l,r zu „ittichtt.l. M i t d. r Po s Po s tl" frei „axlj.isüiq. »"»er Krc.l^'a»!' ,«»' ^ornckter ^ldrcss. ,., sl.. l> a l I',.i hri g 7 il. 30 tl. — In s,r.i t > o>, sq, ö« l> l fur ,„>.' Gv.,l»o,,,il, ^v,r «.,„ gla.im l>lss,, ,.,r dr.»».l,g. .> lr (« M I'.'c^tt f'is >2 Zriln, ,o,l.» l sl. s,',r 3 M,,!, <»0 lr. ,'.'.. 2 M.„ u.,d 4tt ,r, für l «al ,„n>!chal.l., 3» di.,.ü G.l'!,hr.!> ist »nch dc»> „Pll'vi!l'r!,chc!l («csche vm» «,. '.'il'veml'cr l«.',« ,„r I„,rrt!i'>n'ji.inip.'l" «l'ch ><> sl. fnr eine jed^malige (5ms<1.'a<. 9tovember d. I., die Fiuauzpräfectlnstelle bei der lombaldischeu Finanz-prafectur, mit welcher der Titel und Charakter ein»s Ministerialrathes veibnnden ist. dem Finanzdirect.'r m Triest, Miuisterialrathe Dr. Moriz Fluck v. Lei. denkron, allergnädigst zu verleihen geruht- Nichtamtlicher Theil. Eorrespvlldcnzcn. Agram, 2l. November. — ^. — Es herrscht auf dem Gebiete der süd- slavischen Literatur ein reger Eifer, daß wir wirklich veisilcht werden, nns eines Vessereu für unsere nächste literarische Zukunft zu versehen. Freilich sind es vor-, zugstreise die Deutschen, welche ein besonderes Interesse an den Schalken unserer Literatur nehmen. Im Lande selbst sollten sich denn doch auch die Talente einigermaßen sammeln, um elwaS Ganzes, Gerundetes z» liefern. Es gäbe besonders auf dem Gebiete der Geschichte noch sehr Vieles z» erploitilen. Mit Frellde begrüßten wir bier die trefflich? zweite Auflage des „Serbeuczars" vou Siegfried Kapper und auch Frau Taloj hat eiu Haudbuch der Literaturen der Slaven, Kapper feruer zwei Bande Serbeu-gedichte, Medakovi«'. seine Geschichte des serbischen Volkes geschrieben und bei Copron in Semlin ist eben eine Ansicht von Belgrad erschienen, welche die beste aller bis jeftt herausgegebeneu sein soll. Solche Thätigkeit auf dem literarischen Gebiete ist sehr ersprießlich, wenn nur auch hier geschaffen würde. Es fehlt indeß wohl hauptsächlich am Verlage, denn Suppan scheint zu nruen Unternehmungen die Lust verloren zn haben und Gaj ist vielleicht nicht gewillt, vor der Hand seiner Buchhandlung eine größere Aue-dehuung zn geben, und unsere Patrioten selbst haben vielleicht ebenfalls wenig Lust, Neues zu liefern. Dr, Staräevic soll iudeß an einer Broschüre arbeiten, wobei Gaj vielleicht arg wegkommen wild, uud wird sich wahrscheinlich wieder bemühen, zu beweiseu, daß die Serben — keiu Volk siud. Der animirte literarische Streit ist deßhalb noch uicht zu Ende, wahrend der „ttrwili lk<> ,!<»>!>!<>« »ach allen Seiten an und beweisen haarscharf, daß Dr. Gaj sich selbst widersprochen uud l erst jeltt sein Unrecht am Oerbenvolke sühnen wolle, nachdem er es durch Monate in seinem Blatte an-greifeu ließ. Dr. Gaj sagt, diese odiösen Artikel Wären während seiner Abwesenheit rrschieuen; dem ist nicht gauz so, denu Gaj hielt sich die meiste Zeit in d«r nächsten Nähe Agram's auf. Die meiste Schuld tragt der Umstand, daß die Redaction der „^„-ml,»^ ""vim-« eigentlich factisch nicht von Dr. Gaj verschen wird. Sie werden sehen, daß die Broschüre d«s Dr. Staröevw Aufsehen machen wird; Star«evi« '^ "icht ohne Gelehrsamkeit und uicht wenig auimirt gegeu das h.esig^ Nationalblatt, seit er schmählich mm desavonirt wurde. Wir dürften am Ende wieder d>e bekaunte Vehm.ptnng aufstellen hören, Gaj habe se.nen großen Rnf „^er den Slaven nicht verdient, oder nichts gele.stet, und Andere hatten, w.c ^ulck, für ihn g^istet, wie seine Gegmr so gerne behaupten. Jeder n^chre Freund Gaj'S muß beklagen, daß er in ein Wespennest gegriffen; iudesseu ist cs das schlechteste nicht, an dem tle Wespen na« gen, nnd Gaj jedenfalls em weit verständigerer uud auch besonnener, berechnenderer Mann, als seine Gegner. — Die hiesige Landwilthschaftgesellschaft hat einen größereu Gruudbesip angetauft, um daselbst dle Mustrrschule zu errichten. Eb ist ihr daS beste Gedeihen uud besonders die Erzielung guter Dienstboten und Arbeiter zu wünschen. Noch immer währen Be» rathungeu über das patriarchalische Leben unseres Landvolkes uucer Vorsi») des hltsigen Obergcspauö fort. Wie es heißt, so hätte sich die Majorität für di, Beibehaltung desselben ausgesprochen. — Urber die Mörder des Pavel in Dragauic sind keine ueueu Euthülluugeu, uur so viel ist betaunt, daß sich die Iuzichteu gegeu einige der Verhafteten sehr gemehrt. — Gestern führte die Gesellschaft Brcnnbilla „Atlila" vou Verdi, sehr beifällig auf. Turin, N). November. ..-2-.. Diese Nacht wurde der Lelchuam Gio-berti's aus Frankreich Hieher gebracht, nud indessen in die Kirche des heil. Peter in Vincoli geseht. In den ersten Tagen der knnfllgen Woche wird dae Moiucipiüm »u der Kirche des ^<»,'l»u8 ,derath und die Natioualgarde werbt» den Leichnam sodann bis auf den Friedhof begleiten. — Der für Paris bestimmte neue türkische Botschafter, Vcly Pascha, well cher mit dem Grafen Baciocchi von Constantiuopel über Malta und Livorno bis nach G Millionen zu machen, um die Eißwbahnactieu, v.on Novara zu decken und einige öffenzllche Arbeiten zu vollenden. -- Im Laufe dieses Mouates wird der historische 9ioman des Herrn Dunuis über das HauS Saooyen zu erscheinen ansauge». — Der Redacteur der »^l-moniu« wurde zu 20 Tagen Kerkerstrafe und 200 Francs Strafgeld verurthe»l.t. — Der Redacteur des »Ncu !!> i'rovin^« ^^,^^ ^, ^; ^^^ ^z^, fängnlß und 15l Fraucs, endlich der Redacteur des „l^!..0l!l>« 3« l> Tagen Kerkel nnd 100 Francs verurlheilt. — Heute wird das Pailameut eröffnet »verdeu. — Der Slaatsrath. Ermimster Peruat«, wurde von Sr. Majestät zum Commandeur des hell. Morch- uud Lazavus-Ordeus eruan,»t. — Der Miuister Cavour ist von seiner Krankheit gänzlich hergistellt. so daß er den Slpungen des Miuisterralhes beiwohnen kann. V e l! c r r e r ch Trieft, 22. November. Die „Trieste Ztg." bringt folgende neueste Nachrichten aus der Levante Mittelst des Lloyddampfers „Imperatore": Dle bis zum 13. l. M. »eichenden Berichte aus C oustau tinopel enthalten wemg Bemerkenswer-^lhes aus dem Gebiete der Politik. Unter den Ernennungen wällend der letzten Wvch« erregt« jene des Afchker Pascha's zum Generalgollverlienr von Saida, a» die Stelle des kaum erst an seinem Bestimmungsorte eiugelroffelun Hia««l Pascha, so wie Neschet Bey's, Mitglied des Uebu solche Waffen nnd Munition verkauft wurden, dquin die Crlanbnlß, gegen deren Vorzeigung der Verkauf nur Statt ftuden darf, genau zu verzeichneft siud. Der Besil) von Militär-munition ist nur denjenigen gestattet, welche entwe der ihr Dienst dazu berechtiget, oder welche eine ausnahmsweise besondere Ermächtigung zum Bestie solcher Mnnitionsgegeustäude erhalten haben. Das Befugniß oder die Bewilligung, Waffen zu besipen, schließt das Vefugniß und die Bewilligung, Waffen zu tragen, uicht in sich. Rücksichtlich deS k. k. Militärs wird das Vefuguiß, Waffen zu besipen uud zu tragen, durch die Militarvorschriften bestimmt. Für andere Personen ist zum Waffentragen in der Regel eine besondere Bewilligung erforderlich, die mittelst der Ertheilung eineü Waffenpasses erfolgt, der höchstens auf A Jahre ausgefolgt wird. Wer zum Waffentragen eines Waffenpasses bedarf, hat denselben, wenn er Waffen tragt, bei sich zu fuhren, um sich erforderlichen Falles damit aneweisen zu können. Wer Waffen oder Munition unbefngter Weise in einer unverhältnißmäßigeu, gegründeten Verdacht eines Mißbrauches erregenden Menge erzeugt, bestellt, bezieht oder veräußert, ist, insoferne er sich hierdurch nicht einer schweren verpönten, strafbaren Handlung schuldig macht, nebst dem Verfalle der vorgefundenen Gegenstände, mit Arrest von d«i Monaten bis zn Einem Jahre zu bestrafen. Der unbefugte Besil) vou Waffen und Munitiousgegeuständen ist mit einer Geldstrafe von 10 bis 100 fl., oder mit Arrest von drei Tageu bis zu Einem Monate, nebst dem Verfalle der vorgefundenen Waffen und Munition zu bestrafen. Bei eintretenden erschwerenden Umstän-den kann auf eine Geldstrafe bis 600 st. oder auf Arrest bis zu drei Monaten erkannt werden. Wer unbefugt und ohne erwiesene Nothwendigkeit zur Abwendung eiuer drohenden Gefahr Waffen trägt, wird, nebst dem Verfalle ter unbefugt getragenen Waffe, mit eiuer Strafe von l! bis 1>^ st., oder Arrest von Einem bis zu drei Tagen belegt. Treten aber dabei erschwerende Umstände ein, so ist die Strafe mit 10 bis 300 js., oder mit Arrest von 3 Tagen bis zu 3 Monaten auszusprechen. Als ein solcher erschweren« der Umstand ist inobe>oudere die Ueberlassung des Waffenpaffes an einen Andern, oder die Anwendung eines, fur eine andere Person ausgestellte» Waffen-passes, zu behMdc»,. l t 7 3 lH Wenn die öffentliche Sicherheit eS fordert, so können über Nuprdnnng des Statthalters die in An-wendnng dieseO .Pateutes zugestandenen Befugnisse zum Besipe oder zum Trage» vou Waffen zeitweilig, örtlich oder auch in Bezug auf einzelne Individuen, nach Maßgabe der erkannten Nothwendigkeit, Be-schrankuugen unterworfen, oder ganz eingestellt werden. Wenn Jemand wegen deS BesipeS oder des Tragens verbotener Waffen oder Munitionsgegen-stände zur Verantwortung gezogen wird, hat die Behörde stets zu erhebeu, woher diese Gegenstände kommen, um uach Umstände», auch deren Erzeuger uud Verbreiter zur Strafe zieheu zu können. Die Sicherheitsbehörden, die Gensd'armerie uud überhaupt alle zur Aufrechehaltung der öffentliche,, Sicherheit bestellten Organe, sowohl in den Städten als auf dem stachen Lande, si„o insbesondere wer« pflichtet, die genaue Befolgung dieser Bestimmnngen zu überwachen, uud die ihnen bekanut werdenden strafbaren Handlungen der competenten Behörde anzuzeigen. * Wien, 2l. Nov.mb.r. Der deutsche Vun-desl'eschluß, den militärischen Gerichtsstand in Strafsachen bei Bundestruppeu, welche in Friedenszeiten zu Bundeszwecken zusammengezogen werden, betreffend, ist so eben durch das ReichsgeselMatt veröffentlicht worden, und enthalt folgende wesentliche Vestimmun. gen: Sobald BnudeStruppeu zu Vundeszwecken zn-sammeugezogeu sind, finden in Ansehung der nicht-militärischen Verbrechen nud Vergehen der Militär, personen die Bestimmungen des §. 94 der Grund-züge der Kriegsv«rfassuna, deS deutschen Bundes vom 11. Iull 1822 Anwendung, jedoch unter nachstehenden näheren Vorschrift«» wegen deS Verfahrens: die Militarpersouen haben den militärischen Gerichtsstand in Straffachen jeder Art nach den in deu Staaten, welchen sie angehören, bestehenden Geseyen. Hieher sind auch Injurien nuo Polizeisachen, sowie Zoll- u. Steuer« contraveutionen zu rechnen. Obgleich den bürgerlichen Gerichten und Polizeibehörden über diejenigen Personen, die den militärischen Gerichtsstand in Strafsachen haben, in Anse-huug dieser Sachen keine Gerichtsbarkeit zusteht, so sind sie doch zur Ergreifung eilender, zur Sicherung dienender Maßregeln gegen die gedachten Militär-personen in allen den Fällen befugt nnd verpflichtet, bei denen Gefahr auf dem Verzüge haftet, d. h. wo keiu militärischer Vorgesetzter an Ort und Stelle ge-gemvärtig ist, nnd eine dringende Besorgnis; obwaliet, daß, falls erst eine Militärbehörde requirirt, oder auch nur der uächste militärische Vorgesepte um seinen Beistand ersucht werden sollte, die deu Umstän« den nach zu ergreifenden Maßregeln zu spät kommen uud ihr Ziel verfehle» würden. Unter dieser Vorausseyuug müssen die bürgerlichen Gerichte und Polizeibehörden, wenn Militärpersonen Anstälife, Unruhe», Schlägereien oder andere Ercesse erregen, oder daran Theil nehmen, oder Jemanden mit unerlaubten Gewaltthätigkeiten bedrohen, oder sonst irgend ein Verbrechen zu begehen im Begriffe sein möchren, denselben nachdrücklich Einhalt thun uud nötbigenfalls dieselben in Verhaft nehmeil u»d mit einer Anzüge deßfalls an ihre vorgeseptt' Militärbehörde, längstens 24 Stunden uach der Verhaftung, ablieferu lasseu. Ferner müssen nitter der gleichen Vorausseyuug nnd unter der Verpflichtung sofortiger Anzeige an die Militärbehörde die bürgerlichen Gerichte und Polizeibehörden , wenn einc Militärperson in ihrem Amtsbezirke ein Verbrechen begangen, oder sich dessen dringend verdächtig gemacht hat, in den geeigneten Fällen die schleunige Verhaftung d«s Thäters oder dessen schleunige Verfolgung veranstalten. Wenn eine Militärperson wegen eines gemeinen (llicht militärischen) Verbrechens in Ulttelsuchiuig ge« rath, welches aüscheiiiend eine schwere Strafe nach sich ziehen wln'de, so ist die zuständige Militärbehörde — jedoch nur nach Maßgabe der Gesene des eigeuen Bandes befugt, den Angeschuldigten zur Fortsepuug dcr Untersuchung uud Bestrafung an daö bürgerliche Gericht abzuliefern. Diese Vorschriften gelten nur in F> iedenszeileu, und so lange nicht die Anfstellnng des Bnndeöheeres, be> bevorstehendem Kriege, vom Bunde beschlossen wird. Im leytern Falle hat es bei den Vorschriften der Buudes-Kriegsverfassuug das Beweudcn. * In Prag hat sich nuter der Aegide des KreiS-präsideuten Grafen Mercadin eine Unternehmung gebildet, die zunächst nur auf die Hauptstadt selbst berechnet ist, aber gewiß in kurzer Zeit auch auf dem Alande Nachahmung finden wird. Es ist nämlich unter Mitwirkung einiger Pri-vateu, welche des Capital uuteutgeltlich vorgeschossen haben, mit einem Kohlengrubeubescher bei Außig ein ^ieferui-.gsvertrag über mehr als 200.000 Ctr. vorzüglichster Braunkohle abgeschlossen worden, welcher es möglich macht, den Centner mit Einschluß der Fracht in Prag mit dem maßigen Preise von 2 Aufsicht stellen. Der St.ii'd der Industrie stellt sich in Böh. men als sehr befriedigend dar, insbesondere erfreut sich das Webergeschäft eines lebhaftere» Aufschwunges der auf d«e zahlreiche Classe der Spinner »"d Weber im Nieseugebirge sehr vortheilhaft zurückgewirkt. ....... . > „ » * Die böhmische Glasfabrication geht, obwohl bisher in ihr keine wesentliche Stocknng wahrzunehmen ist. in Folge d,r belgischen Concnrrenz auf fremden Märkten augenscheinlich einer Catastrophe entgegen, vor welcher sie nur durch Ersparungen im Feue-rnngsmaterial bewahrt werden kann. Es ist eil, erfreuliches Zeichen des regen Geistes der Industrie, daß dieser Weg bereits betrete» wordeu ist. Bei Radliil) steht nämlich seit Sept. d. I. die Glasfabrik des Hrn. Anton Mnnzer im schwunghaften Betriebe, welche statt der kostspieligen Holzfene-rung zum Schmelzen des Glases die billige Steinkohle verwendet und ein gleich gutes Fabrikat um einen bedeutend billigeren Preis zu liefern vermaq. Eine zweite im großartigen Maßstabe angelegte und auf Kohlenfeuerung berechnete Glasfabrik ist bei Teplil) iu der Errichslmg begriffen. Die gleiche Ersparuug an Feuerungskosteu wird auch bei der Eisenerzeugung eingeführt, »no vor Kurzem hat der Herr Graf Sternberg einen Hochofen nach neuen technischen Principien zur Erzeugung des Eisens mit Anwendnng der Steinkohle herstellen lasse», dessen Gebläse mit einer Dampfmaschine betrie« ben we, den kann. i " In der am 1-'!. d. M. stattgehabten General-Versammlung der Theißregulirnngs - Gesellschaft, erstattete der Hr. Präses Graf Joseph Szapmy im Namen der Ccntralcommission Bericht über das Resultat der Arbeiten seit dem Jahre 1tt!>0. Die Versammlung ernannte hierauf einen engeren Am'-schuß znr Erörterung der Frage', wie die A» brisen beschleunigt, und je früher die erwü»,'cht"> Reüiltate erzielt werden könnten. Die l3om>,nssion legte bereits ihre Vorschläge der Generalversammlung vor. c- Nachdem die für das Kronland Mähren auf» gestellte ^ Liqui' dirung aller der billigen Entschädigung unterliege»', den, uud der von Amsswege» oder über Begehren der Parteien der Ablösung z» unterziehenden 3e,-stungen, die buchhalterische Nevision der E»tlastm,gs-operale, und die Anweisung der richsia.qestrllle,, Ac: tio- und Passwrente» rolleudet hat, so ist in Folge der dem Hrn. Minister d. I. ertheilte» Genehmigung die Auflösung der seit dem Monate August 1lN!> fungirenden ^andescommissou vollzogen wo>de>'. Vriinu, Itt. November. Am he»lige» Tage beging das den Namen Sr. Ercellenz des Banus FZM. Freiherrn v Jellacic führende 46. ^inien-Infanterie-Regiment anf dem Plafte vor dem Bliudeu-Iüstituts-qebälide die Weihe der ueuen, für das dritte Bataillon bestimmten Fahne. Pesth, Itt. November. Das „M. H." bringt die nähere» Details eines beim hohe» Mmisterilim eingereichten und gegenwärtig bei der k. k. Statt« halterei in Verhandkmg befindliche» Vorschlages, nach welchem bei den Bisegrader Steiübrüche» ei» Arbeitshaus für 3000 Sträflinge errichtet werde» soll, und zwar so, daß diese in Iahrhlmderten nicht zu erschöpfenden Steinbrüche in den Hof der Strafanstalt hineinragen würden. Deut s ch l « ll 5. Verli«, 20. November. Das Staatsministerium hielt vorgestern wieder eine SiMlna.. Wie das „C. B." vernimmt, wären die EtatS-Angelegenheiten im Mini-sterinm »»innehr vollständig b.ralhe». Namentlich seie» die Erhöhungen für den Etat des Kriegsmini' ^ sterinms allseitig gebilligf. Für die schleunigste Vorlegung des gesammte» Staatshaushaltes an die Kaw-mern sei Sorge getragen. Die Hauptfragen der 21"^ fassnng sollen im Schooße der Staatsregierni'g Wenfalls so schleunig, als möglich, erledigt w"^'". Es werde Lache des Ministers des I"""" ^""' "nen, die künftige Zusammensetzung der K«""uern betreffenden Gesetzentwurf, deu im (3taatsm..nster,.»n vorherrschenden Ansichten gemast. a"sz""bmen. Dasselbe Blatt qlanbt. daß die Pasche Wiedereinführung des Staatsra.l). ro" der definition Gestaltung deS qeseNgebende., KorperS werde abl)ä»gig gemacht, und also bis zur vollendeten Verfassmlgo-Revision in diesen Puncten verschoben werde». Das von dem Chinesen-Missionär Neumanu dem Berliner Hauptvereiu für die Mission in Phiua zu« gehende Tagebuch enthält über die Revolution in China 1155 folgende Notiz: „Der Nebelt m,d Gegenkaiser, Tienteh« Wong genannt, soll bereits einen großen Theil des Reichs sich unterworfen haben; er gibt sich als Sprößling der alten ch in «fischen Ming-Dynastie auS, die durch die Mantschnren des Thrones beraubt wnrde. Sein Zweck ist, die gegenwartig herrschende Mantschu^ Dynastie zu vertreiben und das Erbe seiner Väter einznnehmen. Er nennt sich mit seinen Generalen u. s. w. die Schangli- (Himmels-) Gesellschaft, trägt eine den Schangti betreffende Inschrift in seiner Fahne, soll einen Eingeborenen als Prediger mit sich führen nnd die Götzentempel zerstören. Daß er ein Glied des chinesischen Missionsvereins gewesen, hier auf Hongkong von Gützlaff getauft worden, ist ganz uner- wiesen." Frankfllrt, 111. November. In der hentigen sehr kurzen Sitznng der gesetzgebenden Versammlung, zu der auch die Abgeordneten der Landgemeind'',, eingeladen waren, kamen, nachdem noch einige in der vorigen Sitzung nicht anwesende Mitglieder den verfassungsmäßigen Eid mit der dnrch ein Gesetz des Jahres >^4!) eingefübrteu Eidesformel: „so wahr mir Gott helfe," abgeleistet hatten, folgende Senatsvor-lagen zum Vortrag: 1) Ein mit dem Grosiherzog-thume Hessen abzuschließeuder Staatsvertrag, betreffend Verhütung und Vestrafuug von Forst-, Iagd-„nd sonstigen Freveln, über welchen die in der letzten Sitzungsperiode ernannte Commission wegen Kürze der Zcit nicht mehr berichtet hatte, wnrde wiederholt an eine Commission verwiesen. 2) Ein Gesetzentwurf über Prolongation der Nechneischeine ü N00 st., im Gesammtbetrag von Ü'/a Millionen, ans ein weiteres Jahr und zwar, da die alten Scheine schon dreiPrvlou-gationsstamprl haben und abgenutzt sind, mittelst Aus-gäbe neuer Scheine gegen Einliefernng und Vernichtung der alten, wurde an eine Commission verwieser. 3) Der Ansschlag der Staatssteuern auf die Landgemeinden für das Jahr !8!i3 mit 1 '/2 Simplen wnrde ohne Discnssiou genehmigt, ä) Der Senatsantrag anf Nachbeivillignllg von 2400 fl. auf den Vndgetposten von 30.000 st. für unvorhergesehene Ausgaben wurde an eine Commission verwiesen. I r a n k r e i ch. Paris, Ili. November. Als die Negierung — schreibt der heutige „Mouiteur" — an einem Tage den Protest des Herrn Grafen von Chambord uud dir Manifeste der Demagogie veröffentlichte, hatte sie nicht den Gedanken, so verschiedenartige Document«? einander gleich zn stellen; sie hat nicht den Willen haben tonnen, eine Partei, welche den ohne Zweifel schweren Fehler beging: die Nechte und Wünsche Frankreichs zn verkennen, die aber die Priücivien der Ordnung uud gesellschaftlichen Hierarchie achtet — mit jenen wilden Comite's anf eine Linie zu stellen, welche vor dem Verbrechen nichc zurückbeben und an tie Mörder ap-pelliren; sie weisi auch, welche Nüctsichten sie einem Prinzen sch ildet, der nnr das Opfer des Mißgeschickes seines Geschlechtes ist. Es ist jedoch sehr schwer, nicht zn sehen, daß sowohl die Manifeste als der Protest, durch ein^n gemeinsamen Irrthum eingeflößt worden, und schließlich anf dasselbe Nesnltat hinauslaufen." Dieser Irrthum besteht nach der nun folgenden Erläuterung des „Moniteur" darin, daß von beiden Seiten die nationale Sonverainetät gelaugnet werde. Port u g n l. Lissabon, li. November. Die Wahlen gehen in größter Nnhe von Statten und scheinen der Negiernng eine ansehnliche Majorität in der Kammer zu versprechen. Herr Emilio Cabral, Bruder des Grafen Thomar, ist von einem Meuchelmörder erschossen-worden; wie es heißt, hatte das Verbrechen keine politischen Motive. Herr Varry, das Haupt der englischen Eisenbahn-compagnie für Portugal, ist in Lissabon angekommen und hat dem Ministerium einige Contracmwdificationen "orgeschl^eu. Es ist darüber noch nichts entschieden, 'e R^iernng das Erscheinen des Prospectus für ''"ülisch,. Publikum abwarten will. ^M'n!.nulic,l und Irland. gl'ste.,, 1,/'!».' ^' ^""nber. Im Oberhaus wurde ----------' 's "Nttag^d" Earl v. Derby cine Bill, welche den 17. November als ZahlungStag für die am 18. November (dem Begräbnisitage Wellington's) fälligen Wechsel festsetzt, zum ersten Mal verleftn uud die zweite Lesung auf den folgenden Tag anberaumt. Ein fernerer Antrag des Earl v. Derby, durch welchen sich das Haus mit der Veranstaltuug einer öffeutlichen Lcicheufeier zu Ehren des Herzogs von Wellington einverstanden erklärt, wird gleichfalls genehmigt; eben so der Vorschlag, daß das Haus sich an dein Leichen» begäugniß betheilige. Auch die A nfmel ksamkeit des Hauses der Gemeiueu wurde durch die Begrabuißfeier des Herzogs von Wellington in Anspruch geuommeu. Nachdem im Eingänge der Verhandluugeu der Ltaatssecretär Walpole erklärt hat, daß die Regierung uie an die Einberu, fuug der activen Convocaciou gedacht habe, wird der Autrag gestellt, die das Lelchellbeganguiß des Herzogs v. Wellington betreffende töuigl. Botschaft iu Berathung zn ziehen. Der Schatzkanzler erhebt sich hierauf und hält dem Verstorbenen eine sehr waime Gedächtnißrede. Sodauu erklärt sich das Haus ohue Weiteres mit dem Inhalte der Botschaft eiuvel standen. Der Schranbendampfer „Isabel," der die jüngste Franklin-Erpedition begleitet hatte, ist zurückgekehrt, uachdem er die ganze Nordseite der Baffinsbai mit ihren sämmtlichen Einbuchtungen durchforscht hatte. Er hat die übrigen Schiffe beim Eise verlassen; die Mannschaft Aller war gnten MucheS. Am ä. September nahm die „Isabel" von Sir Eduard Belcher bei Veechy Island Abschied. Man war allgemein fest überzeugt, daß Franklin nicht an den Nmdküsten der Vafftusbai gescheitert seiu kounte, uud daß der einzige Weg zn weiteren Nachforschungen durch deu Wellingtou-canal führe — ein Weg, den Sir Eduard Belcher zu forcireu im Begriffe ist. OHMnuijches Neich. ' Eoustantinopel, 9. November. Das halb-officielle „.lomn.'l (^»nxllmlim»!.»!»'" bringt heute einen längereu Artikel zu Guusten des bevorsteheuden fi-auzosischeu Kaiserrhnms. — Der Pfortengesandle Kabuli Essend, ist von Athen abberufen, zum Secre, tär in, Ml!..st.ri»m der auswärtige,, Angelegenhei. ten eruauns. und Nerhet Vey mit dies,,,, «Post,,, betraut worden. — Die zweite Gemaliu und ein Sohn deS Sultmiö siud vor einigen Tagen gestorben. Veyrut, 9. November. Von meiner Neise nach Jerusalem zurückgekehrt, komme ich nochmals anf die Angelegenheit der helligen Stätten, sowie auf daS im Bau begriffene neue k. k. österreichische Eonsu-latsgebäude zurück. Was die erstere bttrifft. so halte ich mich als getreuen Berichterstatter um so mehr verpflichtet, Ihnen die Vorfälle uud Zustände zu Jerusalem, auch wenn sie die gesammte katholische Christenheit schmerzhaft berühreu sollten, der Wahrheit gemäß mitzutheilen. Am 22. October wurde eine Sitzung im Divan gehalten, um über den Kirchendienst in der Grabes-kirche der he,llgen Marla zu unterhandeln. Dieser Sitzung wohnten der türkische Commissar Aff«f Bey. der Gouvelueur von Jerusalem, der Kadi, die Mit-glieder des Dioaus, der lateiuische, griechische nnd armenische Patriarch, der Wächter deß heiligen Grabes und der französische Consul, Hr. Bolta. bei. Der türkische Commissär eröffnete die Sitzuug durch «iue lange Nede, deren kurzer Inhalt darin bestand, daß es sich darum handle, den Modus zu veremba-ren und zu bestimmen, wie abwechselnd ohne Störuug von de» verschiedenen Niten der Gottesdienst abgehalten werden könne. Der lateinische Patriarch erwiderte, daß, da die Grabeskirche der heiligen Maria im Besitze der Griechen und Armenier sei, es auch diesen zukomme, ihre Vorschläge z» mache»; daß er aber, da es vou ihnen nicht geschehen sei, folgende Forderungen stelle: 1) z,,,,, h^,a/„ Grabe ein?n Schlüssel zu haben; 2) Privatmessen anf dem heil. Grabe abhalten zn können: 3) den Vorrang wie an den übrige» heil. Orten zn haben, resp. einen Tag um den andern Gottesdienst abhalten zn können; 4) nach dem lateinischen Ritus die Altäre mit Bildern und heiligen Gefäßen schmücke» zu können, und endlich: !l) einen Ort angewiesen zu erhalten, um die heilige,, Gefäße aufzubewahren. Auf diese li Fordenmgeu ent- gegneten die Patriarchen der beiden andern Konfessionen, daß si< jeden Tag am Grabe der McrrkNM-teSdieust abhielte,,, baß derselbe mit Sonnenaufgang dem Augenblicke der Oeffnung der Stadtthore, beginne und fünf Slilnden lang dauere, daß sie iibtt-hanpt keinen der Vorschläge annehmen nnd lcine Nett«-ruugen gestatten könnte». Hieranf erklärte der larei« uische Patriarch, daß er, die ausweichende Antwort, so wie überhaupt die jeder AuSglelchnug feindliche Gesinnung wohl erkennend, es für besser hai'le, die Versammlung ;u verlassen, waS auch wirklich geschah. — Am 26. v. M. ging dem Patriarchen eine andere Einladung zu, der Sitzung des Divans beizuwohneß; er erklärte aber, da er die Begünstigung der Griechen und Armenier offen erkenne, daß er dieser'Slz« znng nicht beiwohnen würde, um weder den Anwesenden noch den Abwesende» Gelegenheit zur Verspot-tnng wegen der Erfolglosigkeit seiner Ansprüche zu ge ben. — Am 2U. begab sich der türkische Commissar, ohne den Lateinern davon Anzeige zu machen, nach Bethlehem, und besichtigte mit dem griechischen uko armenischen Patriarchen den Kirchhof, die große Kirche, die Thüren derselben, die Grotte ic. — Am 2K. wurden die belden Patriarchen nach dem Divan berufen, uud vom Gouverneur und dem Commissär Assis Bey ermähnt, sich mit dem lateinischen Patriarchen freundschaftlich zn verstündigen, was aber von ihrer Seite nicht geschah. Was das neue österreichische Consnlatsgcväude betrifft, so liegt dasselbe im nördlichen Theile Wr Stadt auf einer Anhöhe, die nach der alten Topographie „Acka" genannt wirb, zwischen dem?Gre von Damascus, dem schönsten von Jerusalem, Nnd dem Thore von St. Stephan, welches l„'o Thal Io« saphat führt, der großen Moschee Omar. welche ä'nf dem alcen Tempel SalomoniS erbant ist, fast gegenüber. Es ist auf den Nniuen des Hauses von Hero-des, zur Zeit Christi Tetrarchen von Galiläa. erbaut, und geHort einem Essendi, der Von der Eecte der MufiiS abstammt. Mittelst allerhöchster Bewilligung wnrde es vou dem österreichische,, Consul, Hrn. Piz-zamano, für die Dauer von zehn Jahren gemiethet. ,,»d ist es den Bemühungen desselben gelungen, ans eiuer Nuiue eines der schönsten Häuser IerusaleMS zuschössen, das i,„ Stande ist, «il.er eiisopalschen Familie wenigstens d„, Aufenthalt i„ den unfreund-llchen Städten des Orient« ertrügl.ch z,," ,^,.^„' (Tliess. Zlü,> V e r s i e n. ^ Berichten auS TeherilN Mfolge dail/,,, die Verfolguugen. Verhaftungen und Ermordungen der Mitglieder der Eecte der Pabi's noch immer foi'f. Die gräßlichsten Martern, die der raffinirteste Wn-therich nnr ersinnen kann, werden angewendet, ttm d,e Unglücklichen zum Geständuiß zu bringen, die se> doch heldenmüthig, ihre Henker vnlachend, daS größte Stillschweigen beobachten. Sie erlassen mir wöl)l die Beschreibung der Details aller Torturen, nitter denen Löchergraben in's Fleisch und Anbringung der Wachskerzen in den Wunden, gliederweise in Stücke hauen, Vortheilen, noch zu den gelinden Strafen gerechnet werden können. Nur so viel will ich bemerken, daß es endlich den Bemühungen des englischen Gesandten. Oberst Shiel, nnd jenen des russischen Ge> sandten gelangen ist, wettern Grausamkeiten dieser Art Einhalt zu thun, und die Begnadigung, d. h. die einfache Hinrichtung der Verhafteten zn erlange». — Zu den Religionsgebräuchen der Babi's geHort es, n„r ein Weib zn nehmen, und ihre Gebete nach christlichem NiluS zu verrichten; auch sind die Vorschriften betreffs deS Bades uud d"r Waschungen von ihnen nicht anerkannt. Dem unermüdlichen Eifer des Kanzlers und Geranten des k. t. osterr. General-(fonsnlatS, Hrn. P. Pozzoli, ist es gelungen, dem psterr. Handel nach Syrien einen bedeutenden Aufschwung zu verleihen. Durch die Vermittlung des Hrn. Verwesers sind nämlich mehrere Etablissements dsterr. Kansseute im Entstehen, und bedenkt ma» die traurige Lage der österr. HaudelStreibeuden in früheren Zeiten,° so gebührt den anfopfernden Bemühungen des Hrn. '» CM.) lN l/i Di,rl,h,n mit Vkrlosunq v. I. ,M ^r^.F^l. W 3/l fiir ><)i>fl. Wien. Etadt- Banco -Obl. zu 2 l/2 ptE. 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November l«5,2 2». 16 5lt. ZN 48 Die nächste ^iehunq wird am 4. December in 1852 Trieft gehalten nerden^ Getreid - Durchschnitts - Preise in Laibach am l7. November 1852. Marklpreise !^ ^"^' Ein Wiener Metzen ' " / ^ - ""„e. ^____^^, ^. ,, tr; 1» fi. kr , Weizcn ... 4 .1N 4 48 Kukurutz . . . — — , 3 , 26 Halbjlucht ..... - ) -^ ^' 50 KolN . . . . z 52 5 50 Gtist« .... 2 ^0 3 — Hilse .... — — 2 30 Heiden . . . 2 40 2 50 Haj« ,. .^!5V.^^ l 36 i 42 Z. !65l. (3) ^ Frappante Daguerreotypi^ Nachdem Gefertigte!', sich übnall, so auch hier von dem kunstllebeliden Pllblikllm eine» ftrosin. Bei' fall erworbe», so t^a'-kc er für das geschenkte Zlicrauen und zeigt ll> Cine», a» , das; eine »euo Sendung aus Frankreich von guten <2>ilbeip!atteu - Einfasslingen an bekomme!,, und foltwähr'end noch Dcistuelieucyp - -trails um d<„ äusieist billigen P,e>s von l, 2 bis 5 ft. CM, init odn yhn, Faib^n coloiiit ausgefertigt werden. 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Geschichte der katholischen Mis. sionln in Ostiudlen von der Zeit Vi,^. bericht über eine Öffentliche Versammlung, gehalie» von de>: Mitgliedern dcr Neu Ieinsalemökirche den l9. Angust l85l, >m ^reeniaso,>s' H>iU zu London. Tübingen >852. 36 rr. 'Bilder. A Ib u ui, natuihistorisches, der vorzüglichsten Eängethie.»,'. Für Jung und ?llt. ?/uch zu jeder Naturgeschichte als Bildelwert anwendba'.-. In 67 Abbildlmgötafelu. Wien. 40 kr. Breit r, Eduaid, der Glöckner von Ma!b»r^l)»'tlo und sein Hind. Nebst andern Erzahllmge». Wi?» 18^,0 24 lr. Bnchuer's nenes Kmtoff.lbuch. Das Gan;e d.>? Kartoffe,banes, uebst Nathschläa/n znr Verhütung de, , Ka>tosselkrm>kl)eil. Mitgetheilt von Moritz 'V-e>)er. 2te vermehrte ^lllsiage. Leipzig l853 3li kl. Chat ean br ia n d'ö, l>. )l. v. , Denkwüldigk.iteu volN Jenseit des Giabes. Deutsch >'. Tr. F.Meyer 2te Aufgabe in 4 Banden. Leipzig lU52, fi 4 30rr. Chiaii, ils. 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