^Slj. Samstag, 20. April 1901. Illhlgang 120. Macher Zeitung. 3»^ ^lbMr?« .^!j P°pvtl!e»d»»g: aanMhi!« »0 X, Halbjahr!« l» «. Im «omptoli: °anz. ^^^^^^ ^ Zellen o» k. gröhle per Ze!l, l« b; bet öfttren «lebtlholunzen per gelle 5 b. Dl, «Lalbacher Zettunz» erschein« tilgllch, mit «lusnahme du Tonn» und Ftlertnae, Dle Uhmlnlstlotto» befindet fich E°ng«s«plah 3tr. », die «ebactlo« D«Im»ttn.«ass, Nr.«. Sprechstunden ber «edactlon von » bi» »0 Uhr d«r«Mas<. Unfr»nllerte Vrltle weiden nlchl angenommen, »Xanulcilpte nicht zuiü?w'"^blatte zur «Wienei Zeitung» vom 18.April 2'usse veibo""^ ^" Weiterverdreitung folgender Press. ^, l5 .^?ltestimlne. vom 14. April 1901. A 95-i , l"^ Deutsches Vollsvlatt. vom 16. April 1901. m'464 «^"'^ vvm 12. April 1W1. lhi "' ii8 .^7» ^"'^' vom 10, April 1901. l, """enau'Wnigsbelgei VollMatt» vo»» 13. April X', 38 ,'3?')" Vollsblatt. vom 13. April 1901. A, 15 "eudeser Vollsblatt» vom 18. April 1901. A' 7 'K<^ .'^^ Novinv vom Ici. April 1901. ,. l5 «D^ Uoiiclx^ «nvm)'. vom 12, April 1901. 3> 1U0 ,^l ^^irgtzboie. vom 13. April 1901. >^"' 100 .^" "eue ijeit» vom 13. April 1901. Nichtamtlicher Theil. ^^""ssten kaiserlichen Erlässe. ^d d^U'N"l de St. Petersburg" schreibt: ^ und^. ^lerung^daiier Sr. Majestät des t^ Httrsch^.'^u,.^' ^raliz ^osef hat die Initiative ^>^^l d>>^ ' ^'^ Aufrechterhaltung der Einig^ '>c? "Utim ^"'chi^ono,: Nationalitäten bezweckt. ^ ^tl)^,,' ,^"ff stets in dem Momente ein, lvo ^ !^ Äi s '^ ""'' ""d sie bewies innner die ^l> '^'lich.. ?^'^ der allgemeinen Interessen, s^ill^.^"',''script ordnet die Schaffnng einer lllnst die ^ '^l 'Nid'. ^''"" Uc? sic? lion kleinlichen Vor-^,^^u»n ^" "^'"' """ Zwiespalt schafft, ab. eine zu-os;e Schule der ^G Uh^.'" ^as ,UönilU'eich Böhmen ist, indem '^ ^n ^., ' >^"Uen widmet, eine,- der schönsten ^5 <^cn,' ^'"."ue Sr. Ä'üijeftät dec. Raisers und X'3 b^u,,"''^- Die zwei VollMämme, luelche <>n !! "', had.n in allen Zweigen de. ^"' Tir^. '"'5 bedeutende Männer yeroor^ ^ü'l-"^ sie ,''s"lwn i,^ Bölimen reicht sehr weit ^^nsch.f^ >b" Äasi^ in den starken natnr. ^ü^^M'n sl.'i„^. Beivolmer. Tcr Herrscher niächt diesem seinem Herzen theuren Lande ein Ge-. schenk, welches die Sammlung der modernen Kunst' werle ermöglicht, anf die Vöhmen mit Recht stolz ist und denen alle Voller ohne Unterschied die gleiche Achtnng entgegenbringen. In Zukunft wird ein Sanctuarium, würdig der Talente, die es beherbergen soll, ein neues Kleinod für Prag bilden und Zeugnis ablegen für die glühende Sorgfalt des Her» schers um die geistige und moralische Entwickelung seiner Völt'er. Gleichzeitig erschienen auch die Ernennungen von Mitgliedern des österreichischen Herrenhauses, welche nicht weniger bezeichnend sind fiir die edlen Intentionen des erlauchten Herrschers. Markante Persönlichkeiten der Kunst und Wissenschaft, darunter mehrere hervorragende Männer Vöh-mcns, wl«rden dazu berufen, einen Plak in dieser hohen Persammlung einzunehmen. So vollzieht sich dieses grosje Werk der Beruhigung der Geister, welche den wirklichen Bedürfnissen der österreichischen Völker ^ in einem so hohen Grade Rechnung trägt. Der Reichsrath. Die gesammte Wiener Presse beschäftigt sich mit der Erörterung der Ehancen der Neichsrathstagung, deren zweiter Abschnitt nnnmehr begonnen hat. Das ivreindenblatt erwartet die Fortdauer des parlamentarischen Waffenstillstandes, dein Oesterreich schon so viel zu verdanken habe. Die Parteien tonnen sich dank der vom Ministerpräsidenten Dr. von >loerber geschaffenen und behüteten Situation rnhig den ökonomischen fragen widmen. Ein störender Einfluss sei nicht mehr zu besorgen. Die Neue Freie Presse weist auf die zahlreichen und wichtigen Arbeiten hin, die zu erledigen sind, betont jedoch, die rechtzeitige und glatte Durchführung des Programmes hänge davon ab, dass nicht ^wijchenfälle aller Art den Arbcit-'frieden im Parlamente stören, oder gar stillschweigend zurückgestellte Streitfragen infolge irgendeiner Provocation die wirtschaflliche Arbeit unterbrechen. Das Neue Wiener Tngblatt constatiert, dass das Bedürfnis, das Centralparlament zu erhalten, nahezu allgemein anerkannt wird. Die Neglerung habe auch viel dazu beigetragen, um die Obstruktion aus- zuschalten. Da sie auch den Czechen namhafte Eon cessionen gemacht habe, sei es jetzt an diesen, fiir die Bestellung der staatlichen Bedürfnisse mitzuwirken und zu verhindern, dass wieder der 8 14 in Aw Wendung lomme. Das Vaterland bezweifelt, dass es möglich sein werde, alle Aufgaben zu erledigen, es werde also wieder der H 11 in Kraft treten müssen. Das Deutsche Vollsblatt hält die Situation im Abgeordnetenhause für keine ungünstige, da oio Ge. fahren für die Arbeitsfähigkeit sich vermindert haben. Wenn das Parlament fleißig arbeite, sei die Erledi-gllng des Programmes möglich. Die Reichswehr charakterisiert die Situation da« hm, dass jetzt Deutsche und Ezechen in wirtschaftlichen fragen eine friedliche Auseiuandersetzung pflegen. Man solle sie nun sich selbst iiderlassen und in ihren nationalen Streit sich vorläufig nicht einmischen. Die Deutsche Leitung sieht der Tagung des Neichtzrathes mit Vertrauen entgegen. Die. Regierung habe es verstanden, eine beruhigte Stimmung zu erzeugen. Nunmehr müsse die Arbeitsfähigkeit aus« gebaut und nicht auf wirtschaftliche Fragen allein beschränkt werden. Es sei die Bildung einer festen ^ Mehrheit anzustreben. Das Neue Wiener Journal erkennt einen Vor» theil der Situation darin, dass der Regierung leine, compacte Majorität gegenüberstehe, weil auf diese Art die Parteien durch kluge Zugeständnisse leichter zi: wohlwollender Neutralität verhalten werden können. Diese Koerbersche Stimmungspolitit habe nicht bloß auf das Abgeordnetenhaus, sondern auch auf die Bevölkerung günstig eingewirkt. In der Oesterreichischcn Volkszeituna. wird von einem deutschell Parteiführer darauf hingewiesen, dafs alles daran gesetzt werden müsse, das Staats« erfordernis zu erledigen, damit nicht wieder der 8 14 zur Herrschaft gelange. Das Illustr. Wiener Extrablatt hofft auf „schönes parlamentarisches Wetter." Die Maßregeln der Re< gierung haben das ihrige dazu beigetragen, die gün> stige Stimmung nach allen Seiten hin zu verstärken. Die Arbeiter Zeitung führt aus, dass das Parla« n.ent wieder zur normalen Thätigkeit gelangt ist und dass es dem Ministerpräsidenten Dr. v. Koerber ge> . Feuilleton. '")" Osficier über die Tapferkeit ^»ö. der Auren. ^^'^r^^" «'bt der „Kreuzztg." ein °^T l« ", "Elchen Rittmeisters a.D, Treibern, 3^dl"'^n w.',.^ ''^ "^'" d" Beschuldigung > > h^^'nket. die in einem dentschen Blatte !> ^"'tsch'n dass 5" Vuren feige seien und ^tl«' ^i ö" nach Transvaal gekommen ' "T?^ wm-> '^'^" betrachtet hätten, bis >'ü °M> d^^n s^ 2^. passer schreibt: tz^»^ di, Schreiber jenes Briefes geglanbt V d r N^nü '"" ""er mehr als zehnfache,, «,.^h^ !"" überall hätten mit stürmender ^ '7'n ^''"'"'' so beneide ich ihn nm seine >'4>>,, ^" riI'" ^>n Ansänge fehlte es den V^ lv ^ i,v"'"M ^üluvrn und der nöthigen ""^etominen, dafs gute Stel- ^ ^">i,t »,,. V""'^'n konnten, mit oder ohne <'^^"'i w!^'"' ""5 "manches, was hätte i.n ^^ch^dn^l >'" können, wurde unterlassen. ^>, . Nii^, ^'^'iN'schichte z,l urtheilen haben. ^!>,''','i^lir ^"'"'f beschränken, ans meiner ^d^ ^'^'l!e ^,1 ?^ ^efechtstagen gefanilnelten ?V"^'/"' zu s'- l'""" zu angeblicher ^eig° ^' 'i^^N^ l"sern. A.n I^. ^ebrltar 1!)<«) « ber V^"' "wrgens 2 Uhr 40 Minuten, ^s,^ 5o ^ untergieng, ein von ,nir bei '" >v^. "!" gehaltenes tleineH Zort. ^ ' ""n Tchusi^ ohno Commando. Als der ^eind anf etwa 50 schritt heran war, rief eine Stimme anf holländisch: Nicht schießen, wir sind Bnren! Ich antwortete auf englisch nach Götz von Berlichingen. Gleich darauf auf englischer Seite das Icise gegebene englische Eommando: Iungens. alls die große >ianone! Bei meinen beuten Todtenstille. Da springt eine Gestalt über den letzten Drahtzaun ge< lade anf mich los, Revolver in der Hand, und rief: ll:>na« „l>! Ick) l'chuss den Mann, es war Eapitän French, anf sechs schritt Distance durchs Herz und gab in demselben Augenblick das Eommando: Schnellfeuer! Resultat: flucht der Engländer mit Hinterlassung ihrer Todten und Schwcrverwundeten. Bezüglich Einzelheiten verweise ich auf den Bericht oon Oberst Plumer, Rhodesia-Regiment. Am ^. Mai focht ich gegen General French und seine Batterie in der Nähe von Johannesburg. Trotz, dem wir schwere Verluste hatten — mir wurden an diesem Tage zwei Geschütze demontiert — hat keiner meiner ^ente auch nur einen Augenblick daran ge-dacht, die miss änßerste gefährdete Position zn ver-lassen. "" Am 28. Mai hat die letzte noch brauchbare 5lrupplanone, welche ich besaß, erst spät abends in das Gefecht eingreifen können. Am Nachmittage bin ich aber mit einer Revolver-Marim gegen die flanke des ein Kopje stürmenden Regiments Gordon High landers anf 1200 Aards herangegangen und habe l'.uf dieses Regiment meine sämmtliche Munition, bis auf 50 SchusS, mit denen ich znrückgieng, verschossen. Näheres siehe Verlustliste der Gordon Highlanders. Am 11. Juni gelang es mir, bei Prätoria, nach namhaften Verlusten, durch einen Flankenmarjch eine Position )" erreichen, Mlche es mir ermöglichte, owe feindliche reitende Batterie innerhalb zehn Minuten zum Schwelgen zu bringen. Nach Aussage von lieutenant Beghie von Royal Horse Artillerie sind von der betreffenden Batterie ein Lieutenant und ein Mann am Leben geblieben. Das führten meine Leute im heftigsten Lyddit-Granaten« und Schrapnellfcner uiehrerer englifcher Batterien aus. Am 12. Juni nahm ich nachmittags um 8 Uhr !>0 Minuten das Lager von General French unter ^ener und wurde selbst binnen kurzer Zeit derartig beschlossen, dass es zeitweilig nnmöglich war, infolge des Staubes der explodierenden feindlichen Geschosse die Kanonen zu richten. Der Baum, von welchem aus ich, der besseren Uebersicht halber, das Gefecht dirigierte, wurde von mehr als 100 Schrapnellkugeln getroffen. Nachdem am Abende das sseuer geschwiegen hatte, schickte General de la Rey, der von einem nahen Hügel aus dem Gange des Gefechtes gefolgt war, gu mir und ließ fragen, wie viele von uns noch am Leben geblieben seien. Den ganzen Monat Juli, bis zu meiner am 2l. August erfolgten schweren Verwundung, habe ich mit Bathals Eommando gefochten. Da ich diese ganze Zeit mit Eapitän Alexander Dumas le Roy von den Spahis zusammen war, so kann ich es gl> tlost diesem meinen, tapferen freunde überlassen, zu erzählen, wie oft wir mit einen, Häuflein Menschen aegen l>000 bis «000 Engländer gefochten haben. Niemals haben meine Lente ihre Positionen ohne meinen Befehl verlassen, stets haben sie freudig mit mir dem Befehle zum Augriff Folge geleistet. Ich bin stolz darauf, so brave Leute befehlint gu hcchenv Laibücher Zeitung Nr. 90. 740 20. Ml^ lungen sei, Deutsche und Ezechen zur Arbeit zu bewegen. Der Umstand, dass keine feste Majorität bestehe, komme der Negierung zustatten. Der Krieg in Südafrika. Ueber eine Serie neuer, für die Engländer unglücklicher Gefechte berichtet die londoner >ttiegs-Korrespondenz. Die bezüglichen Meldungen lauten: Die berittenen Schützen von Johannesburg wurden am 19. April in einer Stärke von 250 Mann bei Eden top in der Nähe von Heidelberg durch ein gleich starkes Burencommando angegriffen und nach längerem Uampfe mit einem Verluste von 7 Todten, I^l Verwundeten und 5 Gefangenen Zu schleunigem Rückzüge gezwungen, wobei sie sogar ein Maschinengewehr mit der ganzen Munition in den Händen ihrer Gegner lassen mussten. — Am 12. April fand -bei Nietspruit im Oranje^Freistaat ein Gefecht statt, in dem die Yorkshire - Zcomanni 4 Todte, 11 Ve»> wundete und einige (l>) Gefangene verloren, während die Buren hier ebenfalls die Herren der Situation blieben. — Bei Piet-Retieff in Transvaal fielen am 5. April einige Transportwagen mit 25 Mann englischer Bedeckung in einen Hinterhalt, und von letzteren entkamen nur sieben Mann, während der Rest todt, verwuudet uud gefangen auf dein Platze blieb. — Am 12. April wurde eine Compagnie des Lancashire-Regiments unter Führung des Eapitäns Laurio bei Philippolis im Freistaate von den Allren in die Enge getrieben, verlor den Hauptmann, einen Lieutenant und sechs Mann an Todte»: lind einen Officier und neun Mann an Verwundeten und konnte nur durch schnell herbeigeeilte Verstärkungen aus sehr bedrängter Lage befreit werden. — Ebenfo sand am (i. April bei Vryheid in Transvaal ein scharfes Gefecht statt, in welchem die Engländer (Lancaster'Regiinent) den Lieutenant Ewart und vier Mann todt und 18 verwundet verloren. Politische Uebersicht. Laibach, 19. April. Der deutsche K ronprinz hat am l8. d. M. Wien verlassen. Se. Majestät der U a i s e r verabschied dete sich vom Kronprinzen im Nordbahnhofe in über-aus herzlicher Noise. Zum Abschiede hatte sich auch der deutsche Botschafter 3ürst zu EuIenb u r g ein gefunden. — Die Kreise, mit welchen der deutsche Kronprinz während seines Anfenthaltes in Wien in Berührung trat, sind in der Ansicht einhellig, dass sein erstes officielles Erscheinen im Auslande (der Beisetzung der Königin von England wohnte er als Mitglied der Familie bei) von durchaus günstigem Erfolge begleitet war. Man hat vom Wesen des Kronprinzen ausnahmslos einen sehr sympathischen Eindruck empfangen, über welchen fich speciell auch die hervorragendsten Mitglieder des diplomatischen Corps bei mehreren Gelegenheiten geäußert haben. Bemerkungen mehrerer Persönlichkeiten dieser Sphäre stimmen in der Anerkennung überein, dass Kronprinz'Wilhelm durch die Anmuth und Offenheit feines Gesichtsausdruckes, durch die natürliche^ Freundlichkeit seiner Verkehrsart und die Üebhaftig-teit feiner Sprechweise sehr einnehmend wirke. Mit! nicht minder günstigen Worten wird in allen Kreisen seiner geistigen Begabung, der Kenntnisse, die er in seinen Gesprächen auf politischem und militärischem Gebiete an den Tag legte, nnd der Sicherheit gedacht, die er bei den Ceremonien, während welcher er den Mittelpunkt der Aufmerkfamkeit bildete, zu bewahren^ wusste. Das Andenken, welches der deutsche Kronprinz ill Wien hinterlässt, wird in jeder Hinsicht ein vortheilhastes bleiben. Der Politik znfolge fei die Regierung entschlossen, das Parl a m e n t bis ill die zweite Hälfte des Mo nats Juni tagen zu lassen, wodurch die für den Monat Inni in Aussicht gestellte Session des bäh m i s ch e n Landta g e s in Frage gestellt sei. Der böhmische" Landtag soll erst Anfangs September zu seiner! Schlusssession einbernfen werden. Eine der „P. Eorr." aus Rom zugeheude Meldung bestreitet die Behauptungen, welchen zufolge man sich im Vatican gegenüber Frankreich im Hinblicke auf das Vereinsgesetz zn einer energischen Action rüste. In unterrichteten kirchlichen Kreisen beharre man! vielmehr bei der Neberzeugung, dass der beilige! Stuhl auf die Abschwächung mancher Härten des! Gesetzes durch den Senat hoffe nnd überhaupt die> Art der Anslegung und Handhabung des Gesetzes! durch die Regierung abwarten werde, ehe er irgend^ eine entscheidende Handlung unternimmt. Die Ver ! treter der Meinung, dass der Vatican schon jetzt zn höchst nachdrücklicheil Schritten entschlossen sei, könnten sich am allerwenigsten auf die in der jüngsten Ansprache des Papstes enthaltene Anspielung be-, züglich des französischeil Vereinsgesekes bernfen. da' sich diese Aeußerung gerade durch eim' von niemandem ^ verkannte diplomatische Mäßigkeit auszeichne. Die-Fassung der betreffenden Stellen könne vielmehr nur ^ die Ausicht bekräftigen, dafs der Vatican mit Sorg « fält darauf bedacht ist, Verschärfungen der dnrch die Frage der Congregationen hervorgerufenen Span ! nnng zu vermeiden. Man sei sogar berechtigt, dieser, Behauptung den weiteren Umfang zu gebeil, dass der 5 Papst nicht nur hinsichtlich Frankreichs, sondern auch bezüglich der gegen die Orden gerichteten Be-wegung ill Spanien und Portngal gegenüber den Regierungen dieser Bänder bisher ein möglichst rück sichtsvolles Vorgehen für zweckmäßig halte. Ill Madrid hat fich, wie man voll dort schreibt, eine permam'nte internationale Commission für die Leitung der Action gebildet, deren Ziele dnrch den im vergangenen Jahre abgehaltenen spanis ch° amerikanischen Congress vorgezcichnet wurden, In der Versammlung der iberisch-anlerikaili-schen Union, welche diesen Beschluss fafste, führte der Minister dc's Aeußern. Herzog A lm 0 d 0 var del Rio, den Vorsitz: voll den Vertretern amcrika- nischer Staaten waren die Gesandten vlM ^ ^ ^ nnd Merico erschienen. Der i manenten Commission zugesagt, d"!" ^..^B^,, ' die Bestrebnngen znr möglichst ciM" ^' ^M politischen nnd commerciellen Vezu'lwua ^,^ Spanien und den Staaten des laleinN"' mit allen Mitteln unterstützen werde. .« ^ Ans Brüssel wird dem ^t" ^ meldet: Bei dein Empfange mehrerer " ^ plitationen erklärte Präsident ^"L^jci^, stellung der Feindseligkeiten in ^"d°.lfr ,^1 aus nicht bevorstehend, da alle BureiN"' ^ ^ stimmend die Losung: Völlige NuMMl' -Krieg für ewige Zeiten beobachten. Tagtsneuigleiten. ^ - (Lebendig eingesargt.) ^ ^zM Fall von Scheintod wird aus dem itane'M ' ^ ^ , Vaiano, in der Nähe von Nola, gemeldet- ^ ßF , hafte Stationsvorsteher von Saviano. ^"''^, ^" ^ ein ehemaliger Officier. der seit läng"" o ^ g^. beschwerden litt. war gerade aus seinem ^ . .»gl . um das Zeichen Mr Abfahrt des Neapler 5 « ^Me ^. aU er mit einem lauten Aufschrei und e'"^ M^ seiner Brust wie todt zusammenstürzte. ^ hei, ^ .Hilfeleistung herbei, ein Arzt wurde lMou^ geM^ des Mannes an Herzschlag constaticrte. ^ ^ l! ^. Beamten wurde eingesargt und nach der .^ ^ M.^ Hofes gebracht. Während der folgenden ^^HM ^, Todtenioächier, der nicht weit von der ^ ^^ O>n" ,, Häuschen hatte, ein unterdrücktes Stöhne» ^ ^„b '^< aus der Halle. Er nahm sofort eine " ^ ^ F den Kirchhof ab. inspicierte auch die ^c'cl'' ^ ^ g^.. eiwas zu bemerten oder zu holen. Er gla ^ B^, F zu haben und lehrte in sein Zimmer ,1" ^„z M^ darauf erscholl aus der Leichenhalle ein l"^ ^ ^,^ und ein dumpfer Fall. Darnach blieb "" ^^ do« ^ in seinem Amte ergraut, tonnte sich der ^" „-< N ^ Entsetzens nicht erwehren, er flüchtete z"' '^,>ta>"''^ in die Stadt und verbrachte dort bei "" zW"^ Nacht, dem er sein Abenteuer erzählte. ""' ^gt, "N ^ wurde die Vehörbc von dem Aorfalle bena" ^^^, ,,» ^ Abordnung der Polizei und der ^eistna,n »nd " ^ dem Kirchhofe. Man öffnete die ÜeichcnY" ^, ^ ^ dort. dass der Sarg. in dem die ^"^ auf ^t" vcrsteherö ruhte, von einem der M'arm" ^ ^un'll^^ herabgestürzt war. Als man den S"^ ^.^l. ^ bot sich der Menge ein entsetzenvolle.' ^'s^c. ^'^ lag mit verzerrten Zügen, zerkratztem ^^ ^ ^ Haare. Augen und Zunge heral.^f, ^ ^,^ ^ gclrümmt todt da. Er war nur '")"". ^ >^ l, "^ wieder zum Leben erwacht, und durch ' „ S« »^ ,< Vemühungen, sich zu befreien, hatte er ^^^^e» " ^ geworfen.' Eine Untersuchung über den 5 eingeleitet. ? yl l t - ^ Vlbl'!< — (Ein Sp 0 ttgedicht a « ^ " ^.„ds ^ < Einem Schriftstücke des zweiten Iahrw > Oe>!^^ ein Lied entnommen, das in sehr "0^^ zu'" ^, Sänger verspottet, der seine Kehle '"«) ^, "^' ^ bcnutztc. Das Gedicht, das wahrschc»un, ^^Z yc ,^ ^ scheu Eollegen des altegyptischen -ve'^' .,^r ">' ^ lautet nach der „M. Allg. Ztg."- "" ^ Slii^^ Nachtigall und des Hirtenvogelslstv^^^ ,5' Aus fremdet^ Ktarnnre. Roman von vrmanos Sand or. (Schluss.) „Ich bin beglückt, dass ich dich wieder habe," sagte er. „Die Ereignisse der letzten Ieit, alle diese verwirreil den Enthüllungen und Entdeckungen haben für mich heute uur uoch die Bedeutung eines uu» angenehmen Traumes, und ein böser Tranm, aus dem wir gottlob erwachten, mögen sie bleiben; wir wollen liie mehr daran rühren. Morgen wird der formelle Act der Adoptation vollzogen, damit du alle gesetzlich unanfechtbaren Rechte meines leiblicheil Enkels erhältst!" Lorenz schwieg. Der schwerste Theil der Aufgabe, die ihm gestellt war, lag ja noch vor ihm. Aber er durfte nicht zögern. Iwan Rokzinsky hatte sehr unter den Strapazen der Reise gelitten; dazu quälte ihn eine unbeschreibliche Aufregnng angesichts des bevorstehenden Wiedersehens; mit leidenschaftlich bewegten Worteil hatte er den Enkel bei dessen Fortgehen gebeten, ihn noch am selben Tage zn seinem ehemaligen Jugendfreunde zu führen, nnd Lorcnz hatte ihm versprochen, sein Möglichstes zu thun. um eilt versöhnliches Wiedersehen zu vermitteln. Vorsichtig begann er darnm nun, die über-nommene Versohmmgsmission einzuleiten. Iu seiuer heinilichen Verwunderung brauste der alte Herr nicht — wie er das bei der olos;en Nennung des Ramens Rokzinskli gefürchtet hatt? — anf, vielmehr hörte er Lorenz' Mittheilungen ruhig und ohne Unterbrechung zu Ende au. Wohl wetterleuchtete es in seinen Zügen, als Loreuz ihm Rokzinslys Wunsch eines Wieder-sehens uud einer Versöhnung nussprach, wohl machte er cm« hestig abwehrende Handbowegung, aber Ko» 5«nz constaUrrte ^ 5rvner ^d^'n Genugthuung dass der Protest des Großvaters nicht mehr den Stempel jenes grenzenlosen, unversöhnlichen Hasses trug, der sonst bei jeder Gelegenheit gegen die Angehörigen des jüdischen Stammes zutage, getreten war. Vielleicht hatten die letzten Wochen mit ihrem ^cide anch das Urtheil des alten Mannes ein gut Theil milder gestaltet; vielleicht war es der Gedanke, dass auch seine irdische Wallfahrt bald zu Ende fei, was ihn weicher uud nachgiebiger stimmte; vielleicht rührte ihn auch Lorenz' Schilderung von der Hilf losigteit und dem Leiden Rokzinskys, der trotzdem die lange, Reife nicht gescheut halte, um noch vor seinem Tode eine Aussprache »lit dem ehemaligen Frennde herbeizuführen. Noch sträubte er fich freilich gegeil das Ansinnen, zu tief wurzelte, der Groll in seinem Herzen, aber allmählich erlahmte fein Wider-stand gegen Lorenz' Bitten. Iwan nnd er! Umvilltürlich nannte er Rotzin-sty in seinen Gedanken bei dem einst liebvertrauteu Vornamen. Wie hatten sie einander geliebt! Nnd dann trennte das Geld sie — jener unselige Götze, der so viel Elend voll jeher verschuldete uud der, so-lauge die Welt steht, eiu Verführer der Menschheit bleiben wird. Jetzt aber standen sie beide an der Grenze jenes Reiches, in dem der unheimliche Götze leine Macht mehr liat, wo weder ^eindschaft noch andere menschliche Gefühle mehr Ranm finden. „So lass ihn meinetwegen kommen, wenn ihn danach verlangt," sagte er leise, „obgleich er dieses Wiederseheil am bestell uns beiden erspart hätte!" Golden funkelte das Nachmittagslicht durch das Zimmer, in dem Lorenz Weber wenige Stunden nach der Unterredung mit seinem Enkel Rokzinsky erwartete. Hochaufgorichtct stand rr in der Mitte des 3immn's, ali», dü.> Thür siufailmg uud Lorenz oen Fahrstuhl hineinschob. In der ncW ^/ diefer wieder draußen, .,^ ^ „Lorenz!" sagte Rolzinsky ^ ^ Stimme. <.,,'nwl!6 "1,^/ Lorenz Weber hatte !"">'" ,^.i,g ,t',! schränktenArmen unbeweglich s"'"' ^,l 6"' /' aber angesichts der völlig ^br^..^ l>M ^ ^ahrstnhle brachte er es nicht "^ ^"- ., /A eisig abwehrende Haltung ö" b" ' n'^^ü^ „Lorenz! Lass es v'r^s,cn .^,,i.^F lins war," flüsterte Rokzmsty, """^.r F'^> ^ mich einst schwer an dir ^ "N m ' ^l^ „^, — a,l meiner Ehre vergangen. ^^ „"5 ,1^. Geld. Aber die Vorsehung wäl" ^ s^^l»'! Die Sonne, welche mir hätte M >M,'' ^, wärmte nnd vergoldete dein ^'"',,^11' li' ^ iil Wahrheit — seinem Hci'^n, ^,^,^-^'^st^ seinem Geiste nach — der ^">n' ^z,. B "^' lasse ihn dir. ich erkenne deim''''" ^.,1. ü" zum Bindegliede zwischen "l,s '" ^ ^ willen vergib mir!" Geb^' ^' ,^ Schweigcild ergriff L"'"? m>, l'l^-ihiil dargereichte Hand m'd drm". ,« s,g F,, ..Es iiiag alles ausgeloht .^ll ^,'L Einförnlig tickte die WandiUll ^^ch!>l- , das Eanarieilvögelcheil seine Ln'c ^. sl"^ helle Zimmer. ,..,-^,1 >a>^^ Die beiden alten Herren M^,,, O^,,,,, ^ nebeileillalider, jeder in sei'll' "6^,1 »n ^' aber beide die gleichen Wegl' >"" ^Hi^/ sunken. ^ lilitt^ ^ III der Bltite ihrer Jugend Y^lle Schuld sic eillst getrenllt. An del ^ fanden sie einander wieder. ^ "^ Ausgelöscht ware,! iin luahrc" ^ 1^ ff dü' Schatten der Vrrgangt'nhl'n. M Kocher a.. ^T^Vnig Nr. 90. 741 20. April 1901. ^?°"^etiss^ "' "'His, denn ein gewaltiger Krug 5'W " besten ^^t^' ^U' mehr wert. als dein Gesang, ^l'cherZ Co, Fürsten laden sie dich — dich. eines ^ Eschar ^^7 und wie einen Herrn begrüßt dich ^» ^" den II "^^ Hnrfe stellt dir eine blühende ^ H°tse n3^^'^"' ^fühl — aber deine Augen ^7^t yl^' Dein Herz sinnt nicht goldene Ge-^ül? ^Mt -?'" '"^^"' wie viel des guten Essens auf ^f/^ 'nim.r ^ ^'" ^ntien ist so unersättlich, wie '^>"^m '"""'. 'st- - Wie ein Mastthier, so Üiü" legst du?^ ^p^sen in den Nachen. — Wie ein '° ^hcit l,ü ^'^ ""> u'" seine Freunde deiner - ^^" nicht«?" ö" lassen. — Du aber hast. »vie schon ^ch?"°tchen "°"n lassen — als widerliches Grunzen ^ n c ^st du^ c " dem Tisch, gemästet und vollen ^!t?t ? Leute de ^""' In diesen bieten diese in-^>Xs»n der Ms. ^'"ung bedeutende Summen an, ^ll i "9 für »-^'PPinenhäuptling zur öffentlichen '^ d ! ^atlich/n^^^^''^ wütigen Thätigleits-^ '>b«s! ^l lu,,f., ^schulen lnnstgewerblichcr Richte ?."n, e" ^"blichen Abtheilungen an Staats-''^!>'i? ^>!dun°«^°/ ^"iibcr zu gewinnen, in welchem ^!h! °">h der , " b" neueren Lehrmethode und ' 3^"" welch, 3!"U'u .^unstentwickelung zu folgen ^^5^, .,,„ ^lllungen die zahlreichen, von der ' > °"vese^ j^ "2 auf allen Gebieten des gewerblichen ^ ^l°, ?'^^ habe» V"' Jahren eingeleiteten Reformen '^nl" Tt. (?', ?'' Ausstellung wurde am Oster-^ ^i!^^ don .""'^ dem Herrn Unterrichtsminister ' ? ^ " Ms "l)^als 300 Lehrlräften gewerblicher ? >t^?''w> d,' ^" '"'^lt eine beschränkte Anzahl '^ ^°! i? ^ ^^ ^ ^chülerflcißes. daneben aber auch ^ ^''«i Anstalt!' ^' ^hrträfte. Im ganzen sind > <'bo^"zahl^ °n der Ausstellung betheiligt; nur - ^^ ^ lunsi, ^^ulen ist nicht vertreten. Aon der < 3" ', !"e ezp^'bUchen Fachschule wurden nach-' ö'"h^ "'betten ,v ^'" 6>g."rrenlasten und ein Uhr-^ ^ii^'t Inia.s! '"6oni. "ne Wandetag^re in ^ ? ö ^ ei>^^ /n n. Satinholz, ein geschnitzter ' >! l'lb^ ^ Pri „ . ' "le (beide Objecte eine Arbeit des , !?'ezF" und ei.-^' ^rse Schnitzereien nnd Mo-^ >^H "'einw'? Echiilerzeichnungcn: ferner drei l >^>^Nd ei,^ ""behäng, eine Tischdecke, ein Sftihen-."^i^ü'ü^I^^Ucltc Ecke. Fachlehrer atad. Vild- !?" ^ v ^f!''''^. koinmn Worte mehr gedacht, ^ "^^Cri,^^ dw beiden Greise sich oft und ' d, ^.^ >!eit^, "ngen der qenieilisain verlebten ' ^'^ ^jöh,^"" Nokzinotl) sich nur N.rze Zeit , tzX^7A^hr7,'"!^'mneni einstigen ssre::nde ^ v "a .rlü., " ^'"ien ncich seiner Ankunft ' ^", " 1>inc.u, /^" "'U's Vlorgen^ ein Herz-5, ^^s, "^ '»'erträglich schmerzhaften I, ^ ^,^''3l!n,/3^"^- der nach einer testamenta- il >^"d ,>'' tt^7>"6 uniN'schulälert zufiel, schal- ^ ^> w "'v'^?'".'" To.nbro.ti'sche Vermögen ' 5>t>t ^'tt'nth,,, '''"l^' Äl'aifeldt .- ohne diesem ^ ^^"' d^ '^!'" '5 "gentlich stmu.nte. i X j Mcr s, . M-o,^. Capital mit Dank an: ^.M>f„-l. "^ er mit Frau und Sohn nach ^^''?'fiih^^!'"''i. Lange bat Xoreni seine ^ ,7'n ist ^ ' ^>" oin unaen'öynlich holier ^ ^? »»3"' «b. ,"/".' 'U'"' inuner seine geistige ' ^^'! '"l"', "' 'li.i sch.n längst fröhliche l '< ^ ^'u '-'l ,f^ ^"'^t nut Stolz den immer ^'^r "!"^ 2"'" '" ""'^«^'s, .n dessen ' X, " («"^leiH ^^uo Chef steht! Lorenz Weder ^ !'d »!>ccht >" ^lute nach das .Vnd eine. 'V hii "'"'"ffe^i,,^"^ das alte Pamer de. j '^ ^,l,. '"i^ ,v"u uud vornehnie Gesinnung. ^^<^^r ^' der Weber'schen Vor^ ^^/'^r M""' !">'cm Herzen nach ganz ' Tt^,^'l"r ^st ._ er, der Sprößling Hauer Alois Gang! stellte das Modell des Valvasor-Monumentes und eine Cairara-Marmorbüste Pre«<3rens aus. — Die decorative Ausstattung der ganzen Ausstellung wurde vom Baurath Ludwig Bau m a n n besorgt, das Arrangement selbst aber ist eine Arbeit der Direction des osterr. Mnseums. Die Ausstellung, deren Besuch allen jenen, dn sich für das gewerbliche Unterrichtswesen unseres Kaiser-staatrs interessieren, zu empfehle» ist, präsentiert sich uii' gemein vortheilhaft und findet allseitige Anerkennung seitens der Fachleute und des anderen Publicums. — (Militärisches.) Ueber die Erklärung der Gemeindevorstehung in Adelsberg, auf Grund des Ein-auartierungsgcsetzes für die Unterbringung eines Infanterie-Äataillons Baracken beistellen zu wollen, wurde behufs Äerfassung des Bauprogrammes im Sinne der Durchführungsbestimmungen zum § 7) des Einquartierungsgesehes eine gemischte Commission einberufen, welche am 29. d. M. i>, Abelsberg zusammentritt. —o. — (Zum Verfahren in Verwaltungsrechtssachen.) Anlässlich einer einschlägigen Beschwerde hat der t. l. Verwaltungsgerichtshof ausgesprochen, dass die litecursfiist eine Fallfrist ist, welche nur bann gewahrt erscheint, wenn der Recurs innerhalb der kritischen Zeit a m vorgeschriebenen Orte einlangt. —o. — (Parlamentarisches.) Das slavische Centrum beschloss gestern, das Schreiben des lroatisch-sloveni^ schen Clubs vom 14. Februar d. I., worin dieser die Fusto^ nierung beider Gruppen angeregt hatte, neuerlich in Erwägung zu ziehen, und erklärte, dass nunmehr lein sachliches Hindernis mehr bestehe, die Fusion der beiden auf gleicher principieller Grundlage siehenden Clubs anzustreben. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit dem troatisch-sloveni-schen Club in dieser Richtung Fühlung zu nehmen. — (Hofrath Iagi (>.) Aus Wien wirb gemeldet: Hcrrenhausmitglied Hofrath Iagii^ wurde aus Gründen einer größeren wissenschaftlichen Arbeit seitens des Unterrichtsministeriums auf die Dauer des nächsten Studienjahres von der Verpflichtung zur Abhaltung der Vorlesungen enthoben. Im laufenden Sommersemester wirb demnach der Gelehrte noch lesen. — (W o h l t hä t i g tei t s - N az a r zugunsten des Elisabeth-Kinberspitales und des F ra u en ' V ere in es in L a i b a ch.) In Ergänzung des Berichtes vom 15. b. M. wird weiters bekanntgegeben, dass der Zutritt zu dem Samstag, den 11. Mai, im großen Festsaale des l. l. Negicrungsgebäudes in Laibach stattfindenden Wohlthätigteitsbazar in der Zeit von halb 7 Uhr abends bis 1 Uhr nachtu gegen Entrichtung eines Entries von 1 X per Person gestattet sein wirb. Das Reinerträgnis dieses Wohlthätigleits - Bazars wird, wie beschlossen, zu drei Viertheilen dem ElisabetlMinbcrspitale und zu einem Vierihcile den Armen des Frauen-Vereines in Laibach zugeführt werden. Der Herr Oberst, Commandant des l. »,nb t. Inf.-Regts. König der Belgier Nr. 27. Friedrich Zim-burg Edler von Reinerz, hat in liebenswürdiger Weise dic Musik des Regimentes in Rücksicht auf den wohlthätigen Zweck für diesen Abend zur Disposition gestellt' dieselbe wird während des Bazars auf der Gallerie des Festsaales spielen. — Wie uns weiters mitgetheilt wird, fliehen schon jctzt Gaben für ben Bazar in munificenter Weise zu und man stellt nur die Bitte, die noch ferner zugedachten Spenden stets in der Zeit zwischen 6 und 8 Uhr abends in die Woh-in'ng Ihrer Excellenz der Frau Baronin von Hein als Protectorin dieses Unternehmens (l. l. Regierungsgebäube. Eingang Erjavecgasse) gefälligst znsenden lassen zu wollen. — (Effectentom bola.) Dem Arbeiter-Unter-slützungsvereine der trainischen Industriegesellschaft in Eava wurde die Bewilligung ertheilt, im laufenden Jahre zugunsten des Vereines zwei Effectcntombolas mit je 000 Karten zum Preise von je 20 II bei Ausschluss von Gewinsten in Gelb, Geldeffecten und Monovolsgegenftänden zu veranstalten. —«. — (V o m B ea m t e n ve re i ne.) Gestern abends fand im Sommersalon des Hotels ..Zur Stadt Wien" die ordentliche Local- nnd Consortial-Versammlung der trainischen Mitgliedergruppe des I. Allg. Veamtenvereines in Gegenwart von über 80 Mitgliedern statt. Die einzelnen Punkte der Tagesordnung gelangten ohne Debatte zur Annahme. Zuletzt wurde beschlossen, das geplante Fest anlässlich des 25jährigen Bestandes der lrainischen Milgliedergruftpe im Verlaufe des nächsten Monates zu veranstalten. — Ein näherer Bericht üoer die Versammlung folgt. — (Die Versammlung der Gastwirte, Bierbrauer und - V e r s ch l e i h e r). welche von der hiesigen Genossenschaft einberufen wurde und vorgestern nachmittags im Hotel ..Stadt Wien" stattfand, war ziemlich zahlreich besucht. Die Theilnchmer wurden vom Obmanne Herrn Ioh. T o st i begrüßt, worauf derselbe auf den Zweck der Verfammlung zu reden tam. Die jetzige allgemein kritische Lage des Wirtsgewerbes — sagte Redner — erheische Abhilfe. Die Gastwirte in Laibach leiben einerseits unter dcm Steuerdrücke und anderen Lasten, anderseits unter der in neuester Zeit entstandenen Concurrenz durch den Äierverschleiß und durch den von Brau firmen an Privatpersonen und Parteien hausicrmäßig betriebenen Verlauf von Bier in Fässern und Kisten um ermäßigte Preise. Falls diese Art der Concurrenz nichl aufhört, sei die Gastwirte-Genossenschaft bemüssigt. zur Errichtung einer eigenen Vier-fabrit zu schreiten. — Der als Berichterstatter im Gegenstande bestimmte Herr Ios. Malet erörterte sodann diese Angelegenheit des Näheren und forderte schließlich die anwesenden Herren Bierbrauer, deren Vertreter und die Bier-v^rschleiher auf. diesen Weg der Concurrenz aufzulassen nnd den Wünschen der Genossenschaft ein größeres Entgegenkommen zu erweisen, da letztere derzeit bereits über Mittel und Wege verfüge, ihre Pläne auch ausführen zu können. Herr P o cl beantragte sobazm sogenannte „Filialen" von Vltwfknm, m,d Anweisunss htl Parteien, sich im V»dtnf«- falle an diese zu wenden. Herr Kramar betonte, es könne nur durch die Beseitigung des bisherigen Verlaufsmodus den Wirten einigermaßen geholfen werden. Hei? Petrio empfahl eine diesbezügliche Resolution an die Vraufirmen und Bierverschleißcr behufs Einstellung de? bisherigen Veclaufsart an Privatparteien. Schließlich gelangte folgende Resolution zur Annahme: Die hiesigen Äräuereibesitzer und Blerverschleiher »verden eingeladen, binnen 14 Tagen gemeinschaftlich zu beschließen, den Verlauf ihrer Biererzeugnisse an Privatparteien von nun an nur durch die Wirtsfilialen bewerkstelligen zu wollen, im weiteren aber diesen Parteien beim Bezüge leine Ermäßigungen mehr zu gewähren. Der Ausschuss der Gastwirte-Genossen' schaft habe dieselbe im angedeuteten Sinne zu verfassen und den genannten Interessenten mitzutheilen. Nach dreistündiger Debatte wurde die Versammlung geschlossen. «. — (Laibacher Sportverein), Spielplatz Beschigrab, gegenüber dem Friedhofe. Der Vorstand theilt den Mitgliedern mit, dass als Trainingstage bis auf wei< teres jeder Mittwoch und Sonntag festgesetzt wurden. Anlick am Mittwoch um 5 Uhr, Sonntag um 4 Uhr nachmittags. Die fuhballspielenden Mitglieder werden dringendst ersucht, sich eifrig und vollzählig am Training zu betheiligen, da bezüglich der Abhaltung don Wettspielen mit fremden Mannschaften die Verhandlungen im besten Gange find. Als erstes auswärtiges Wettspiel ist das mit dem Grazer alad. Sportvereine für Mitte Mai so gut wie abgeschlossen. Der Spielplatz wird im Laufe der nächsten Woche mit eine.n Bretterzäune und Sitzplätzen für die Zuseher versehen weiden. Anmeldungen nimmt der Vereins-Siickelwart, Herr Victor N a g y, Vobmtplatz Nr. 5, entgegen. — (B a u a r be i < e n.) Das Gros der Maurer- und Arbeitertruppe — über 300 Mann an der Zahl — ist diesertage in Laibach eingelangt und eröffnete die sechste Bausaison. Es herrscht wieber reges Treiben in unserer Stadt! Heuer wird in Laibach nicht viel Neues gebaut werden, aber die bereits im Rohbaue fertigen — drei Niesen nebst oen kleineren Bauoujecten repräsentieren einen Bau« lörper von vollkommen genügendem Umfange, um die heu» rige Bauperiode nach allen Seiten hin auszufüllen! — In der laufenden Woche wurden nachstehende Arbeiten in Angriff genommen: Die Maurerarbeiten (AnWurf und Ver-putzungcn) beim Justiz- und beim Mädchenschulgebäude, beim Hause der Palusa'schen Erben, desgleichen beim Iubi-läums-Ärmenhause und bei der landschaftlichen Burg. Beim letzteren Gebäude werden außerdem die Spengler-arbeiteu ausgeführt und im Inneren die Böden lc. her« gestellt. Außer den fremden Arbeitskräften flehen bei diesen Bauten als Handlanger auch heuer Abtheilungen von Stläf« lingen und Zwänglingen (etwa 140) in Verwendung. Die Materialienzufuhr ist sowohl zu Lande als zu Wasser eine reichliche.— Die Reconstructionsarbeiten beim Hause Nr. 59 an der Petersstraße sind fertiggestellt. Das Gebäude erhielt einen freundlicheren Anstrich. An der Römerstrahe wurde ein Theil der dortigen Gartenmauer für die projectierte Kolesiastrahe. die aber heuer noch nicht zur Ausführung gelangt, abgetragen. An der Peterssirahe ist der abgetragene Gartenmauertheil durch den für die elektrische Straßenbahn nöthigen Bogenbau ersetzt, und bei der Brücke daselbst ist bel den Arbeiten für den Nahnsteg derzeit eine Unterbrechung erfolgt. Die Installationsarbeiten für die elettrische Beleuchtung in der Tirnauer Kirche sind im Zuge. D« Schienenlegung für die Straßenbahn wird im Laufe des Monates Mai auf allen dier Hauptlinien erfolgen; gleich« zeitig wird der Steg über den Laibachfluss in Angriff genommen werden. Die Vauparcellen an der Wienerstrahe gelangen am 22. b. M. zur Veräußerung. Daselbst werben im Laufe dieses und der nächsten Jahre fünf bis acht Privat- und andere moderne Gebäude aufgeführt werben, x. — (N esi tz wechsel.) Das Haus des landschaftlichen Beamten F. Paolo^i^ an der Peterssirahe hat der Orden der Damen der Gesellschaft des hl. Franciscus läuflich erworben. In demselben wurde der Unterricht in weiblichen Handarbeiten für Mädchen ärmerer Familien eröffnet; die Schule zählt 15 Zöglinge. x. — (V e re i n su n t e r h a l t u ng.) Der Turnverein „Iagorsli Solol" in Sagor veranstaltet morgen abends um 8 Uhr im Gasthause der Frau Maria Medved in Sagor eine Vcreinsunterhaltung. Auf dem Programme befinden sich ein Lustspiel und Vortrage des Vereinsorchesters. Eintritt für Nichtmitglieder 60 !,. für Familien 1 X. —ik. — (Erloschene Epidemie.) Die Mitte März in den Ortschaften Mautersdorf und i5eje, politischer Bezirk Abelsberg. aufgetretene Scharlachepidemie ist nach einmonatlicher Dauer erloschen. Von 15 erlranlten Kindern sind 14 genesen, eins ist gestorben. —o. — (Einer, der sich nach der Zwangs» a r b e i t s a n st a l t zurücksehnt.) Der in Graz gebürtige und nach Lancovo (Overtrain) zuständige Vagant Josef Verbir bettelte am 10. b. M. in der Gemeinde Vigaun in Oberlrain und begab sich endlich, da ihm die Bettelei nicht viel eintrug, gegen den Ort Hofborf. Auf den» Wege dahin begegnete er einer Kaischlerin aus Unterotol und sagte, er werde Hofborf in Brand stecken. Die dadurch in Furcht und Unruhe versetzten Insassen wandten sich an den Gendar-merieposten in Nadmannsdorf. welcher den Vaganten alsbald in Obeiotol ausforschte. Nach hartnäckigem Leugnen gestand er. die Drohung aus Zorn darüber fallen gelassen zu haben, dass ihm die Weiber lein Almosen geben wollten; iiberhanpt wolle er wieder in die Zwangsarbeitsanstalt tommen, wo er wenigstens Ordnung haben könne; arbeiten wolle er ohne Zwang nicht mehr. — Verbir. ein schon wiederholt wegen Landstreicherei abgestraftes und zu siebe»« jähriger Zwangsarbeit vtrurthli.lt gewesenes Individuum, wurde dem l. f. Vezullgmchte in Nndmannßdolf ein« sttN»fn<. -^ Laibacher Zeitung Nr. 90. 742 -^ (Versetzungen.) Verseht wurden die Steuer-cnmsprattitanten Gabriel Urabec von der l. t. Stener-Admimstration zum hiesigen Hauptsteueramte und Johann Petlent vom letzteren Zur t. l. Steueradministration in kaioach. — (Die hiesige Stadtcasse) bleibt wegen Reinigung der Amtswcalitäten am Montag und Dienstag, d i. am 22. und 23. April, für den Pcntcienverlehr geschlossen. — (G l ü cl i >n U n glii lt,) Am 16. d. M. abend» fuhr der Ucsitzer Andreas Porenta aus Virma«e bei Bischof-laü in ziemlich angeheitertem Zustande von einer .Xindstaufe nach Hause. Auf seinem Wagen saßen auch die Pathiu und die Hebamme mit dem nrua/tauftcn itinde. Auf der Anhöhe zwischen Aischoflaä und dem Bahnhofe, wo sich die Straße nach iirainburg abzweigt, begegnete dem Wagen ein Nadfahrer. Das Pfero wurde scheu, machte lehrt, und allr Wageninsassen wurden aus dem Gefährte geschleudert. Porenla lief noch einige Zeit mil dem Wagen, stürzte aber auch zu Boden und erlitt etliche Verletzungen an den Händen. Auch die Beschädigungen der übrigen Personen sind unbedeutend; das iNnd gelbst blieb ganz unverletzt, denn die Hebamme hatte im kritischen Momente soviel Geistesgegenwart behauptet, dass sie das iUnb mit Energie an sich drückte, wodurch sie es so vor Unfall bewahrte. Das Pferd mit dem Wagen wurde erst bei der Krenncr'schen Fabrit aufgehalten. ' —ü— — (Strahenausfchuss für den Bezirk Gurlfeld.) Bei der am 15. d.M. stattgehabten Con« slituierung des Bezirlsslrahenausschusses sür den Straßen« Concurrenzbezirl Gurtfeld wurde Anton Rupert, Besitzer und Gastwirt in Gurlfeld, zum Obmann und Alois Marusii, Gemeindevorsteher und Besitzer in Unter-radelstein bei Bucta, zum Stellvertreter desselben ge« wühlt. —o. — (Ein wuthverdächtiger Hund.) Der Haushund der Besitzerin Anna Ivanc in Gorica, Ge« meinde Cerllje in Untertrain, hat sich am 5. d. M. los« gerissen und ist sammt der Nette, an welcher er an« gebunden war, durch die Ortschaften Ielse und Groß« Pudlog bis Gerschetschendorf gelaufen, wo ihn der Besitzer Martin Riyelj ausfteng. Als ihn dieser einsperren wollte, gieng er wieder durch, flüchtete sich in die ttratau-Waldung und wurde seither nicht mehr gesehen. Der Hund ist ein acht Jahre alter weißer Wachhund mit schwarzen Flecken und mit ziemlich langer, buschiger Schwelsruthe. Es wird vermuthet, dass er an der Hunds-wuch erlranlt sei. —« .*. (Todesfall.) Gestern starb hier im «Meftni Dom» der Sicherheitswach«Commandant Johann Francelj. Der Verstorbene war in Velile Poljane im Goltscheer Bezirke im Jahre 1647 geboren und diente bei der städtischen Licherhettswache seit 31. October 1879. Seit 31. März 1ÜU2 war er Wachcommandant. ,*. (Rauchs a ngs euer.) Gestern vormittags entstand im Hause des Nllolaus Huniö, Nreuzgasse Nr. 4, ein Rauchjangseuer, das von dem Nauchsangleyrermeister Josef Spltzer und den Hausleuten gelöscht wurde. .*. (Scheue Pserde.) Vorgestern abends jcheulen auf der Emonastraße die Pscrde der Besitzerin Maria Hren in der GradaScagasse und giengen nut einem dela-denen Düugerwagen durch. In der Gradasmgassc wurden sie von Passanten angehalten. Ein Unfall ereignete sich nicht. , «*. (Niedergerannt.) Vorgestern nachniittags rannte auf der Wieuerstraße ein Radsahrer ein Schul-madchen nieder. Das Maochen kam mit dem bloßen Schrecken davon. Der Radsahrer stürzle und erlltt einige Contusionen. .*. (Verhaftung.) Die Näherin Antonia H. aus Drachenburg wurde gestern nachmittags verhastet. Dieselbe hatte der lträmerul Maria Zadnitar in der Presirengasse Nr. 16 einen Frauenrock, ein Hemd, eine Schärpe und ein Gebetbuch entwendet. Die Verhaftete wurde dem Gerichte eingeliefert. .*. (Verlorene Gegenstände.) In der Lattermuunsallee wurde eine goldene Uhrlette im Werte von 60 k und ein Geldtäschchen mit 34 k verloren. — Am RathhauSPlahe und am Burgplahe wurden Geldtäschchen mit 5 X. 40 K und 24 k verloren. Illn»io» »».or» in b«r Fomkirche. Sonntag, den 21. April (Heiliger Anselm), Hochamt um 10 Uhr: Messe von Felix Uhl o^. 5, Alleluja mit Versiteln von Anton Foerster, Offertorlum von Georg Wesselal. Zn dev Ktadtpfnrrkirchs Kt. Jakob. Sonntag, den 2 1. April, um 9 Uhr Hochamt: Messe zu Ehren des heiligen Antonius von Padua von Josef Zangl, Graduate ovil^l^». ^m^vit «um Ouminuä' von Anton goerster, Offertorium ^ul-tug nt lialm». von I. V. Tresch._________________________ Theater, Ounst und Literatur. — (Je st concert oesLaibacher deutschen Turnvereines.) Das bereits veröffentlichte Pro« gramm des heutigen Fcstcoucertes stellt in seiner Mannig» falttgteU nicht nur dem Kunstlenner, sondern auch jedem MnMriu»v« ne Herrn Soeser und der Hofop^rnjüngerin Frau Elizza die Palme des Erfolges zuerkannt, und das begeistene Publicum bereitete belden Künstlern große Ovationen. Herr Soeser hat sich die Arie aus Haudns Schöpfung: «Und Gott schuf den Menschen», die Lieder «Der Neu« gierige» von Schubert und «Der junge Rhein» von A. Kirchl (letzteres Gedicht von der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie Valerie) gewählt. >— Eine stimm-begabte, vielversprechende Schülerin von Frau Neben« Mrer-Seyffarth, Fräulein Hail, wird Proben ihrer erfreulichen Fortschritte ablegen. — Die gestrige General« probe, der eine ansehnliche Zahl von Zuhörern anwohnte, übte einen großen Eindruck und war von schönstem Erfolge begleitet, der in rauschendem Beifalle, insbesondere nach den solistischen Leistungen, Ausdruck fand. — (Udel - Quartett.) Anlässlich eines Con« certes schreibt der berühmte Kritiker E. hanslick über das Quartett Udel in der «Neuen Freien Presse": Ergötzlich war der Anblick des Vösendorfer-Saales während der Productionen des Gesangsquartetts Udel. Lauter schmunzelnde, lächelnde, lachende Gesichter; eitel FröhlichleN oben auf dem Podium wie unten im Parlet. Es ist nicht das bloße Bedürfnis nach heilerer Musik, sondern ebensosehr die musikalische Vortrefflichteit dieses Männer« Quartetts, was den Andrang zu den Udel»Concerten er« llärt. Die vier Herren singen mit außerordentlicher Prä« cision, und wenn Udel eine Solonnmmer vorträgt, so wirkt er mit seinem starken komischen Talent sür vi>r. Geschäftszeituua.. — (Cementsabrit Lengenfeld in Ober« lrain.) Am 15. o. M. wurde in Men die vierte Uldentliche Generalversammlung der Portland-Cement« fabritS-Actiengesellschaft Lengenfeld abgehalten. Der Ge« schäjtsberlcht vezeichliet die Resultate des abgelaufenen Jahres als zufriede»stcllmd, wenn auch der scharse Con« cnlrenztampf und die exorbitante Erhöhung der Kohlen« preise auf die Gesellschaft nicht ohne Rückwirkung blieben. Auch das überseeische Exportgeschäft hat einen merklichen Fortschritt aufzumisen, und der Verwaltungsrath hofft auf eine weitere gedeihliche Entwickelung dieses Geschäftszweiges. D^r pro 1900 erzielte Gewinn bctlägt 1W.711 X und erhöht sich durch den Uebertrag aus dem Vorjahre aus 138.900 X. Hicvon werden, entsprechend dem Antrage des Verwaltungsrathcs, an die Actionäre 25 li. per Aclle, das ist 5 pCt,, mit 90.000 k ausbezahlt und die nach den üblichen Dotierungen vcr-bleibenden 39.957 x auf neue Rechnung vorgetragen. In den Verwaltungsralh wurden die ausscheidenden Herren wiedergewählt. —ik. — (Spar- und Vorschusscasse.) In Hasel« bach bei Guilfeld wurde eine neue Erwerbs« und Wlrt« schaftögenossenschaft mit dem Firmauamen «ilranilinck in pogo^illnck v i^uil.<)Vl'li i>l'i ii,!->j!vmil» errichtet. Dle oermalige Genossenschastsvorstehung besteht aus nachstehenden Mitgliedern: Obmann: Franz Schweiger, Pfarrer in Haselbach. Ausschüsse: Franz Pacrk, Besitzer in Klein< MraZevo; Franz Strgar, Vesitzer in Haselbach; Jakob Auguslin, Besitzer in VeniZe; Johann Ucanjsat, Besitzer in Senuse; Josef Roslohar, Besitzer in Ärege; Franz Petric, Lehrer in Haselbach; Michael Pacek, Besitzer in Grohpudlog, und Josef Herzog, Besitzer in Volounil. — c Telegramme des k.k. Telegraphen-Eorresp.-Kureaus. Ncichsrath. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 19. April. Der Ministerpräsident beantwortet mehrere Interpellationen, darunter eine, betreffend die Erwerbung von Terrain in Tien-Tsiu, führt aus, es handle sich bloß um Sicherstellung eiues Bauplatzes sür die geplante Errichtung eines Consulates, sowie eines Platzes sür Wohnhäuser sür etwa sich inTien-Tsin niederlassende österreichisch-ungarische Staatsangehörige und Handelsfirmen. Das Haus verhandelte sodann die Gevüremwvelle und beschloss das Eingehen in die Specialdebatte. Die Verhandlung wurde abgebrochen. — Nächste Sitzung Dienstag. Die neue serbische Verfassung. Belgrad, 19. April. Die feierliche Verkündi' gung der neuen Verfassung fand heute um 1l Uhr voumttags im Prunksaale des königliche"^ ^ Schon lange vorher hatten sich ^ , M-ii^ Vertreter der verschiedensten Parte'M ^, ll^ dem ganzen Lande eingefunden. 3« ^^O' Nebensaale gruppierten sich um d,e l""'« ^< jmmnlliche Minister, Staats rathe,. °'! ,^i^), Senatoren, der hohe Clerus und die ^ ^ 11 Uhr betrat das Königspaar, von "" ^L^ Snlte gefolgt, unter den Klängen d" - ,.^,i^, den Saal, von den Anwesenden m't 1"' M^ rufen begrüßt. Der König trug o>e ^AB< uniform, die Mnigin die Insigmen oc ^,,^ des Milos Ordens. Die Ceremonie "^,,,g itt, kirchlichen Andacht. Hierauf hieß der c ^, Rede die Anwesenden willkommen "N" ^, habe sür gut befunden, das in seiner Proclamation im Jahre 1°'"^,F ^, am heutigen Tage einzulösen, und gev > ,B s. die Verfassung wieder, welche de">el" ^L, bürgerlichen Freiheiten gewährt, "M ,^ »^ Voll in unserem fortgeschrittenen 0^,^^ entwickeln vermag. Nach der Rede d" ,^ ^ ,, der Vorsitzende, Ministerpräsident w " ^ ,'e>'. tranche Proclamation dcs Kön'gs ^ Volt. Hierauf verlasen drei Mmlstcr ^ ^, , ihrem Inhalte nach bereits bekannte ' ^,/,ch>?> Dieselbe wurde nuumehr vom Könige " .^, ^ ill einer turzcn Ansprache nochmals U M' > einhalten zu wollen, und die 6«vaU"^M . dass auch sein ihm theurcs Voll ste i ^te'^ hochzuhalten verstehe. Das Komgsp " ^c^ unter lebhaften Ovationen in seme ^ ^^ F Belgrad, 19. April. D>e H^F das serbische Volt begründet d»e ^ > ^^ neuen Verfassung mit der NochwenW" ^t> 0" ^ Verhältnis zwischen der g"schg''ben0l" ^^ ^ führenden Gewalt herzustellen, "'0 " ,^l ,-der König beim Zusammentritte der >", ^ ",^ lung die neue Verfassung ftierUch ^ , ^^ Hlulunft sie mil der ganzen loiM« / ,^.„c ., j.der Verletzung beschützen werde. ^" ^, mehr so rasch als möglich ^e F"g ^Z '.l politischen Organisation lösen und o ^^,^^ der Hebung der Vollswiltschaft, " ^Ol,' Finanzen, der Stärkung des Htt«s ll' ^ der Culturaufgaben wlomen. . <.,slich, ^,F Belgrad, 19. Apnl. ^ ,^j,'I',, tündung der neueu Verfassung '/'?, ,vi<,^f ihre Dnnission ein, worauf siunmmcy ^,^^''^ wurden. Der Staatsrath wurde zl" ^^, O, > stellt und der neue Swalsraty »"' ^>s Au^Mlftikss. er ^ London, 19. April. ^ V^ aus Pretoria von Mern: ^ ^,,, ^ ^ 9. Lanshire-Regimentes gerleth '" ^gel^' Ein Lleutenant uild drei Mann wn Vtann verwundet.__________ > Die Vorgänge in Chi'"' ^l. Peking, 19. April. FeldmaM ^^, dersee ist infolge der ^lregMü. jh>„,"^ tatastrophe sehr angegriffen. » ,„>t ,^ mehrere Mitglieder des V'Uptq ",, gel'^ Nolh dem Tode in den F"">nel' en ^^„ , ^, brannten Baulichkeiten bedecken z"1" ^el' ""M einen Morgell Landes, mit "M" !,^ dc" ^^. Kuustschätze, darunter auch lo>tbare , ^^ ^ ^ Kaiser beslimnlte Geschenke, ein N ",,„ >^^F Die Feuerschutzuorlehrungen war ' M"M zureicheud. Der Brand wüthete b s ^^,t ^ ohne das« ihm Einhalt gech" "H, ,v>e ,^ ^ dem General von Schwarzhofs, ^ ' ^a"' ^!!) auch eine deutsche Feldwache '" " ^ of" ..^, gekommen sein. General Gail iN " ^ll. M Expedition, die nach Huailu avg^ . „ol! „, worden und soll a.cheUe des Oe " ^o "K^ hoff Generalstabschef im ObercoMw" ^„ i. ^ seiner Stelle wird General von "» ^ ^ der Expedition führen. ^ „," ^» ^ Paris, 19. April. D«e ^M's^ t. aus Peking: Ueber energische ^ ^ ^ G chinesifchen Regierung, insbesonde^ ^. ^ , zösischen Gesandten, wurde «" „ M'H ^ Uchis Edict erlassen, welches ^e "g^^ Truppen in Huailu anwelst, 1'^ ^' die chinesische Mauer zurü^"M'' ^''b^ Paris, 19. Apri^D.^^^ dentin Vera Gelow, weiche e" " ,^, Zc> ^ Dcschanel verübte und lhre l5^" .,.D!>,s^ verletzte, freigesprochen . ZlM,^,5 Lour des, 19. Apnl. ^^ ^ großeu Sieinlreuzes brach oae ^er wobei zwei Arbeiter getöolet u< wurden. ^ ^Hitung Nr. 90. 743 20. Ap'il 1901. schwarz, weiß und farbig, von 65 lr. bis fl. 14-65 per Meter — Ml, gestreift, earnert. gemi'st.rt, Damaste :e. (ca. !^40 vcisch. Qual. und 2000 versch. Farben, Dessins lc.) 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Laibacher Zeitung Nr. 90. 744 MApr^ Course au der Wiener Oörse vom 19. April 1901. «^ d«« o^ellen 3°^" Die „otlcrten Course verstehen sich in lkronenwzhnmg. D!e Nollerung sämmtlicher NcXen und bet «Diversen Lose» versteht slch per Etllck. ^^^—^Il^ Allg»m»in» Slnatsschull». ^'" ^"' Hlnheill. Renle in Note» Mai- «ovcmlier p, C. 4'2«/„. . . »8 85 88'5e lnNot.Febr.Mug,pr,C.4L°/„ 8» 30 88 5c „ ., ,. «plll«Oc«.pr. n? 9v bto. Nente 8ß 8l! Voiarlberger Nahn, «km. »884, (biv. Et.) Nilb,, 4«/» ... 8«'- 86 80 zlaal«schuld d»r zlnd»r d»r ungarisch»« Krön«. 4"/«ung. Voldrente per llaffe . 117 50 lZ? 70 dto. dto. vrr Ullimo .... 11? 50 ll? ?« 4°/g dt«. Nente in Kronenwähr., steuerfrei, per Cassa . . . U2-36 83'ib 4°/^ dto. dto. dlo. per Ultimo . »2 »0 83 w Ung. Ot..EI?.-«nl. «old 100 sl. 120 7b ,21 75 dto. bto. Vtlbtl 100 fl. . . . 100 10 tOi — b<°. Etaats'Oblig. (Ung, onb.) V.J. 187«....... 118-118 80 dto. <3chantlelllll-«lbl»l.'0blig. . 8940 IM» öd dto.Vtä«..-«.^100fl.—200ssr. 174 50 175 50 dto. dto. 5 KOfl. —lOOKr. 174 2', 1752» TheihMeg.'Lose 4°/„ .... 141 — 14175 4«/„ llNgar. Vrundentl.'Ublig. 82 75 88 ?ö 4°/, lroat. und slavou. bett» »8 t>o 84 sn And»r« 2ff»ntl. Anl»h»n. 5°/„ DonaU'Neg.Nnlelhe 1878 . 106 50 10?-— «nlehen der Ttadt Gürz . . — - —»- Nnlehen d. Vtadt Wien . . . 108-50 l04 80 bto. bto. (Kilbu od, «old) 122-— 123-- dto. dlo. l1884, .... 84'bN 85 5U blo. dtu. (1888) .... 8525 8625 Bürseliau-Nnlehen, vtrlo4b. 5"/» 100 — ino-50 4°/, «rainer ü»nde«.«nl.........89- 100-- dtn. dto. 50iähr. Verl. 4°/» , 88 — iun — Epariaffe, 1.5ft.,«0I.,verl.4° W»5 8825 zis»nbahn»ßlioriläl»« Vbllgatlontn. sserdinaild« Äordl'ah,! 0 4°/, Untertralnrl U>;l,n«l! s^w uxi V0 — 8°/» „ „ »m. 18»^ i^z - 24? - 4°/<,T>onau-Dampfsch. loosl.. 40<> 420- 5°/„ Do»au»Negul.«L2se . . »59 — us» . Nnvtrzinsliche Lose. Vubap..Vastlic2 (Dvmbau» 5 !i, 17- 18 - llrebitllls? lOO sl...... 898' 4'1 - tlary'Loft 40 ll, « ^ sl..... 155 !K3 PalstH'üost 40 fl. !4!l», . . l!7 - 15» «othenKreuz, Vest. V«l.,v. 10», 48 »o ü"50 ,, ,, ung, ,, „ »'! 2^ Hz »6 25 Nudolph«L°se 10 fl.....k» «l - Glllm-llllle 40 sl..... 204' 2>>6 50 Et,-«enol«-Lust 4« sl. . . »»4-— 23» - WllldfttlN'llole »0 fl. . . , »88-50 8«l — GtHlnftfch, d. 3°/c Pr.'Gchl0 52 50 Vaibach« ilose......5« ?e» 5» 5« Gelb Ware «letien. Vt! Oesterr., 500 sl. EM. . >,4U'- "4« — Dui°Node»bacher ?l5 — «l? — Feid!na»b»-Norbl,. 1000fl.«Ä «2^5- ,',220 2emb..Ezelnow.'I!,ff<,'" »94 - 49« - bt«. dtl». (Ut. lj) 200 sl. ^, °»<5 — 5ahnen.»ct.«Ve» — <»nk»». «Nglo-Otfl. Vant 120 sl. . 482 — »»4- Vanlverein. Wlener, 2l>0 fl. 484 — 485- - Vlldrl.»Anft., Ölst,, 200 fl. 3 94« - 944-- 3rbt,n - go? . Depofittnbanl. «lllg., 200 fl 4»0 - 4»4 — «»comptt'Vei., «drsst., 500 » »870 1»72 Giro« u. llassenv,, Wiener, 20» sl 485 490 — HHV°tielb..0«si.. «00fl.8O« . 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