Vrinurnmtim - f reife Für Laibach: Ga»zjühr,g . . 8 fl. 40 kr Halbjährig . . 4 „ 20 „ BiertrljShrig . 2 „ 10 „ Monatlich ... — „ 70 „ Vitt der Post: Ganzjährig............12 fl. HaldjShrig............ 6 „ BirrtrljShrig......... 3 „ Laibacher Für Zustellung in» Hau» »trrtrlj. 25 k., wonall. S ft. •foQthtt Kümmern 6 kr. TJ agblalt. Anonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Man»skripte nicht zurückgeftndet. SUNcti#*: Bahnhosgasse Rr. 16. iongreßplatz Nr. 2 (Buchhandlung von 3a. 8. fllein-mahr & Fed. Bamberg.) JufertimiS-reise: Für die einspaltige Petitzrile .. i 4 fr., bei wiederbvlter sckialtung i 3 fr. ,f /0SM Anzeigen bi» 5 Zeile» Bei grSheren Inseraten öfterer Einschaltung entspÄ«^-^ chender Rabatt. Kür complicierten Satz befra-dere «ergütnng. Nr. 47. Dienstag, 27. Februar 1877. — Morgen : Romanus. 10. Jahrgang. Aus dem Tiroler Lande. Die Auflösung de» Tiroler Landtage» in allen Gauen de» herrlichen AlpenlandeS, wo da» liberale Banner weht, mit Befriedigung begrüßt worden, da» kaiserliche Patent, welche» den klerikalen Landtagsboten den Eintritt in die Landtage« stube versagt, erzeugte bei dem denkenden Theile der Bevölkerung Tirol» tiefen Eindruck und volle Befriedigung. E» ist, wie da» „Innsbrucker Taftblatt" betont, mit Sicherheit zu Hoffen, daß die klar sehende Bevölkerung ihre Mandate bei den bevorstehenden Landtag»'wählen anderen Persönlichkeiten ouver-lraven werde. Die freidenkende Bevölkerung Tirol» hat endlich e!«gesrhen, daß mit den klerikalen Machten kein inniger Bund zu flechten sei, denn diese Partei trägt die Devise: „Unanständigkeit, Pflichtverletzung und Schädigung der Landesinter-essen" aus ihren Fahnen, «lerikalismu» und Libero» lictnv« sind und bleiben einmal Todfeinde. Die Klerikalen empfingen durch da» Landtag».«vflösung«. patent einen wuchtigen Schlag, aber der Rücken de» Tiroler» ist kräftig, er leistet Widerstand, und diese Widerstandsfähigkeit ist e», welche die liberale Partei zur lebhaftesten Thätigkrit auffordert. Die liberale Partei darf den Mvth nicht verlieren, sie darf den Kampf gegen die Schwarzen nicht aufgeben, sie darf die Hände nicht apathisch in den Schoß legen. Die liberale Partei trifft sicherem Vernehmen nach bereit» umfassende Anstalten, um der Action der Klerikalen die Spitze abzubrechen. Die liberale Parte: wird sich hüten müssen, vom Heiligenscheine umgebene Persönlichkeiten in den Landtag abzusenden; auch vor den Scheinheiligen werden die Wähler sich in acht zu nehmen Haben, zweifelhaften Charakteren ist ein Vertrauen durchaus nicht entgegen zu bringen. Die liberale Partei wird Sorge zu tragen haben, daß Mandate nur solchen Männern überantwortet werden, denen das Wol de» Landes und der Bevölkerung aufrichtig am Herzen liegt. Die liberale Partei wird nicht nur die Stabt«, sondern in erster Linie dir Landwahlbezirke in» Auge zu fassen und ihr Augenmerk darauf zu richtep hoben, daß die Action de» Landkleru», welcher fich bei derlei Wahlen mit kecker Dreistigkeit in den Vordergrund drängt, gelähmt werde. Die klerikale Partei liebt e», bei Gemeinde, und Landtagswahlen in» Treffen zu führen, daß die römisch-katholische Kirche, bezithunzeweise dir Stell» gion und der Glaube, in Gefahr und e» deshalb nvthwendig fei, katholische Männer in den Gemeinde-roth und In den Landtag zu wühlen. Der Tiroler hat die Ueberzeugung gewonnen, daß auch Angehörige anderer Konfessionen ein Anrecht auf Vertretung besitzen. Buch die Bevölkerung Tirols wird au» ihrem politischen Schlafe erwachen und zur Erkenntnis gelangen müssen, daß der Landtag berufen ist, die weltlichen Angelegenheiten de» Landes zu ordnen; die Regelung rein kirchlicher Sachen möge immerhin ein Privilegium der Klerikalen bleiben Die Action der Klerikalen trägt fn allen Ländern gleiche Farben, verfolgt überall gleiche Zwecke, diese Zwecke jedoch befinden fich nicht in Harmonie mit den Ideen der Neuzeit, mit detv Prinzipien de« Liberalismus und Constitulionalismu». Wollen wir eine ersprießliche, gedeihlicheGemeinde» und LandeSverwaltung, so ist e« unsere heilige Ausgabe, die klerikalen Elemente von der Gemeinde, und Landtagsstube fernzuhalten. Diese Aufgabe ist nicht nur in Tirol, sie ist auch Im Lande Ärain, in letzterem mit allem Eifer, zu erfüllen. Die Ueberbürdung der Schüler an Mittelschulen. Seitdem man begonnen hat dir Schule den Händen der klerikalen Partei zu entwinden und die Trennung der Schule von der Kirche mit Gotte« Hilfe Thatsache werden soll, sucht end sinnt jene Partei aus alle möglichen Mittel und Wege, wie sie die ihrer rührenden Sorgfalt entzogene Schuir wieder in den Kreis ihrer Jurisdiction einbeziehm könnte. Alles muß helfen zur Erreichung diese« Ziele«! Bald heißt ei, die Lehrpläne taugen nicht«, bald wieder, die Schulaufsicht sei eine durch und durch verfehlte Einrichtung, und weil sie nun nicht« mehr wissen, was sie der auf liberal» Basis ruhig fich fortentwickelnden Schule in den Weg legen könnten, so muß endlich die „Ueberbürdung" der Schüler herhalten. Hierin meinen sie wieder einen willkommenen Punkt gesunden zu haben, »n dem die Stärke ihres Hebel« zn versuchen wäre. Wir hätten nicht» dagegen, wenn diese Frage einer besonnenen Diskussion unterzogen werden würde, da auch in anderen Provinzen darüber gesprochen und JeuMon. Das Geheimnis des rolhen Hauses. Roman von Arnold Werner. (Fortsetzung.) Der alte Brrnard schob das Sammrtkäppchen, da» .r trug, einige Augenblicke hin und her. Es r®01.*.08 io feine Gewohnheit, wenn er sich an etwa« * Ä^mühte. minht’ffber*09« ", "bQ® ift fünfzig Jahre zum besteni Her. t^er — trotzdem — es fällt mir “ J * Urkunde hervvrsuchen, die von dieser Sache handelt, aber schon jetzt, mein Herr, kann ich gttmu sogen *lt mi{ derselben steht. roa? 1bQtn°VÄJ'l,c i"ng und deshalb ist sie wir wol im Gedächtnis geblieben." „Gut, gut, alter Herr, sprechen Sie weiter," versetzte Leon lebhaft. Der alte Mann fuhr fort: „Ich erinnert mich: Es Handelte sich um eine «entt von zrrölfhundert Franken. Sie hieß die Rente von Chamber h. Ein Herr von Savoyen, Nomen« Apremvnt, war Besitzer eines kleinen Hauses in Poris, das er für zwölfhundert Franken jährlich an jemanden auf fechSzig Jahre vermiet hete. Nach Ablauf dieser Zeit, so lautete der Kontrakt, sollte e« dem Miether als Eigenthum zufallen. Der Kontrakt wurde im Jahre 1782 abgeschlossen. Herr d'Apre« raont war schon lange gestorben, und seine Erben waren die Marquise von Saint Josef und dann der Sohn dieser Dame. Als ich hier ins Geschäft eintrat, es war 1810, achtundzwanzig Jahre nach dem Abschluß des erwähnten Kontraktes, wurde die Rente von zwölfhundert Franken in jährlicher Zahlung an einen Herrn in Savoyen geschickt, dessen Name —" Der Alte faßte fich an die Stirne und rieb sie. „Warten Sie," sagte er, „der Name wird mir auch gleich einfallen." „War es vielleicht der Abl>6 Poirot ?" fragte Herr v. Courtenay. Der Greis nickte. „Recht, mein Herr, so hieß er. E« war der Vormund des jungen Marquis von Saint Josef. Noch mehrere Jahre ging die Sache ihren gewöhnlichen Gang. Da, eines schönen Tage«, meldete uns ein Notar aus Savoyen, der Abbv Poirot sei gestorben und wir sollten die Renke direkt an den jungen Marquis schicken. Das geschah denn auch noch zwei Jahre. Nun ober trat eine Veränderung ein. Eine« Morgens im 1.1819, am 1. Mai — ich erinnere mich noch des Tages ganz genau — ging die Thür unserer Schreibstube aus, und wir sahen einen Gaukler oder Seiltänzer rintreten. Es war ein junger hübscher Mann, der fich uns mit seinem Anstande präsentierte , trotzdem er nur schlechte Kleider trug. Dieser junge Mann verlangte Herrn Ladmirault zu sprechen. Wir glaubten erst, er sei ein Bettler, drr unfern Prinzipal belästigen wolle, und hotten nicht übel Lust, ihm die Thüre zu weisen. Er ober schien diese Absicht zu merken, warf sich in die Brust und sagte: „Ich bin rin Kunde de» Herrn Ladmirault und nenne mich Marquis von Saint Josef. Hier sind meine Papiere, überzeugen Sie sich." Ich blickte hinein — es war, wie rr sagte. Ich führte ihn sogleich in das Kabinett de« Herrn Ladmirault und blieb bei dem Gespräche, da« er mit meinem Prinzipal führte, zugegen, denn ich war dessen Sekretär und nicht Lehrling mehr. Der Marquis von Saint Joses vertraute Herrn Ladmirault, daß er eine große Leidenschaft für« Theater in sich trage und Seiltänzer geworden sei, bi« er in den Stand käme, ernste Kunststudien zu geschrieben wird, wenn wir nicht vollkommen überzeugt wären, daß sie von jener Partei nicht der Sache an sich wegen angeregt wurde, sondern nur au» dem Grunde, um den Neuerungen in Schulau gelegensten wieder eines zu versetzen und ihren Ja und Amen sagenden Gesinnungsgenossen nun schon zum soundsovieltenmale vordemonstrieren zu können, daß es einmal mit der neuen Schule nicht gehe, und damit Punkt um! Wir gehen unseren Gegnern einen Schritt voraus und bringen auch Vorschläge, wie der „Ucber» bürdung" der Schüler, namentlich an unseren kraini-schen Mittelschulen, abzuhelfen wäre. Da ist vor allem ein Unterrichtsgegenstand zu erwähnen, der die Schüler wol sehr bedeutend belastet, ohne daß sie aus demselben sonst noch einen Bortheil zögen; wir meinen die Religionsleh re. Wir können es nun und nimmer begreifen, daß für einen Schüler, dem in der Volksschule durch vier Jahre hindurch der „Katechismus" eingepaukt worden ist, die Nothwendigkeit vorhanden sein soll, auch noch in der Mittelschule, also durch acht Jahre hindurch, demselben Gegenstände seine kostbare Zeit zu widmen. Die Religionslehre ist in den Mittelschulen, wenn nicht eine Absurdität, so doch im höchsten Grade überflüssig; dogmatische Subtilitäten, an bereit tiefsinniger Erörterung sich die Kirchenväter auf den unterschiedlichen Concilien ergötzten, gehören nicht in eine Schule, die fürs ernste Leben vorbereitet. Man darf auch durchaus nicht glauben, daß durch die Auflaffung dieses Gegenstandes die Welt in ihren Grundfesten erschüttert werden würde, denn in mehreren Provinzen unseres Vaterlandes ist diese That der Vernunft schon vor geraumer Zeit vollzogen worden, ohne daß eine besondere Störung verspürt worden wäre; alles geht seinen gewohnten Gang. Die Streichung der Religionslehre aus dem Lehrpläne der Mittelschulen würde die Schüler um mindestens zwei ganze Stunden wöchtnt lich entlasten. ein anderer Gegenstand, dessen Auflassung eine vernunftgemäße Pädagogik schon längst gefordert hat, ist die slovenische Sprache. In der Volksschule wird der Schüler fast ausschließlich in dieser Sprache unterrichtet; in dieser schreibt, liest und rechnet er; in dieser spricüt und denkt er. Man sollte meinen, es fei nun des Guten genug und der Schüler werde seine fernere Thätigkeit wichtigeren Gegenständen zuwenden. Weit gefehlt! Von der ersten bi« zur letzten Mittelfchulklaffe wird er aber malS mit diesem Gegenstände in wöchentlich mehreren Stunden geplagt und „überbürdet"; womit bringen doch Lehrer und Schüler ihre Stunden zu? — wird immer und immer wieder das jelen, jelen-a, eine Stunde wie die andere, durch ein-, Zwei- und Mehrzahl hindurch gepeitscht? — denn von einem Unterrichte In der slooenischen Literatur kann wol kaum die Rede sein, da dieselbe in einigen Stunden erschöpft sein müßte. Lektüre gibt es also keine, der Sprache ist der Schüler vollkommen mächtig, wozu also das Unterrichten durch acht Jahre hindurch? Erwägt man ferner, daß z. B. der Gim> nasialschüler neben der slooenischen Grammatik auch noch eine lateinische, griechische und deutsche lernen muß und daß das Wesen aller dieser in vielen Punkten übercinftimmt, dann kann man wol nicht anders urtheilen, als daß der Unterricht in der flo = venischen Sprache an unseren Mittelschulen höchst überflüssig sei. Würde man also diese beiden erwähnten Gegenstände, an deren Nothwendigkeit aus rein pädagogischen Gründen ohnehin niemand mehr ernstlich glaubt, aus dem Lehrpläne unserer Mittelschulen streichen, so würde dies den Schülern eine Entlastung um fast eine Stunde täglich gewähren, wofür die Schüler allen denen, die dies zustande brächten, gewiß aus vollem Herzen Dank wüßten. So ließe sich, denken wir, der von unfern Gegnern so schmerzlich empfundenen „Ueberbürdung" unserer Schüler auf eine ebenso einfache als zweckentsprechende Wnse abbelstn.____________________________ Politische Rundschau. Laibach, 27. Februar. Inland. Ministerpräsident Fürst Auersperg wurde, so erzählt die „B. K.", am 25. d. vormittags vom Kaiser in besonderer Audienz empfangen. Fürst Auersperg erstattete bei dieser Gelegenheit dem Monarchen die offizielle Anzeige, daß die gegenwärtige österreichische Regierung nach dem von der VerfaffungSpartei gefaßten Beschlüsse bereit und in der Lage sei, für den vollen Umfang und alle Details der mit den provisorischen ungarischen Regierungsmännern vereinbarten Bankstipu-lationen in jeder Hinsicht einzustehen und die parlamentarische Verantwortung zu übernehmen. Der hierauf in besonderer Audienz empfangene provi forifche ungarisch? Ministerpräsident TiSza wurde von dieser Erklärung seitens Sr. Majestät unter richtet. Der Monarch ordnete eine gemeinsame Ministerkonferenz an. In dieser unter dem Prä sidium Sr. Majestät stattgehabten kurzen Vor besprechung, welcher die Minister Auersperg, Lasser, PretiS, TiSza, Szell und Wenckheim beiwohnten, gaben die österreichischen Minister die entschiedene Erklärung ab, daß ste für die vereinbarten Bank stipulationen, ausdrücklich mit inbegriffen die auf die Ernennung der Vizegouverneure bezügliche Abmachung völlig einstehen und die hierauf bezüglichen Gesetz Vorlagen dem österreichischen Parlamente zu unter breiten entschlossen sind. Se. Majestät hat auf Grund deffen für den 26. d., 12 Uhr mittags, eine förmliche gemeinsame Ministerkonferenz anberaumt, in welcher unter Präsidium des Monarchen die an den Verhandlungen direkt teilnehmenden Minister ein die Ausgleichs- und namentlich die Bankoereinbarungen ganz genau umschreibendes Protokoll unterfertigen werden. Gleichzeitig wurde Herr v. Tisza nach der Konferenz von Sr. Majestät aufgefordert, nunmehr im Vereine mit den bisherigen Kollegen die Führung der Regierungsgeschäfle wieder zu übernehmen. Nach Annahme dieser Mission erfolgte die Neu-Ernennung des ungarischen Kabinett« T i Sza. Die Dienstag-Nummer des ungarischen Amtsblattes wird die Ernennung bereits publizieren. Ausland. Die „Berl. Nat. Ztg." bringt über die Haltung der Mächte nachstehenden Bericht: „Lebt man in Konstantinopel in lauter Saus und Braus, so ist dafür in Petersburg eine beunruhigende Stille cingetreten. Seit Erlaß der Eit» culardcpesche hat man von dort absolut kein Lebenszeichen wahrgenommen, und alles, wa« über Ver» Handlungen mit Oesterreich bezüglich deffen Neutralität bei einem eventuellen Kriege oder über ein weiteres Rundschreiben des Fürsten Gortfchakoff, das nach dem Schicksal des ersten Nachfrage halt, gesagt wird, ist pure Erfindung. Hier ist man überzeugt, daß die gegenwärtige Stille in Petersburg mit den vormaligen Reden de« Zaren gleich» bedeutend ist, daß Rußland in jedem Falle der Türkei den Krieg machen wird. Aber jeder Tag, den es gewartet, bringt ihm bei der Entwicklung der Dinge in Konstantinopel nach dem Sturze Mit-had Pascha« Gewinn. England wird die russische Circulardepesche vorläufig, wie man hier weiß, nicht beantworten, und die anderen Mächte warten bekanntlich den Vortritt de« britischen Kabinett« ab. Sie können auch getrost alles al« Erfindung bezeichnen, wa« in englischen Blättern über Verhandlungen zwischen Oesterreich und der deutschen ReichJtejlecunj in orientalischen Angelegenheiten berichtet wurde, »urzum. vollkommene Pause, die möglicherweise erst durch den ersten Schuß un» terbrochen wird." Heber die Gruppierung im deutschen Reichstag meldet die „Nordd. Allg. Ztg.": „Die Bemühungen um eine gemeinsame Organisation der konservativen Gruppen im Reichstage nehmen nach unseren Informationen einen erfreulichen Fortgang. Es ist begründete Aussicht vorhanden, daß die frühere konservative Fraktion des Reichstages mit den neugewählten Deutschkonservatioen zu einer deutschen konservativen Fraktion zusammentreten werde, der auch namhafte Parteigenossen aus Sachsen und Süddeutschland sich anschließen dürften." machen. Dazu wäre ihm aber eine unabhängige Stellung nöthig, die er nicht besitze. Er komme nun zum Herrn Ladmirault mit der Bitte, ihm solche dadurch zu verschaffen, daß er den Mann, der ihm die Rente auszuzahlen habe, die bis 1842, also noch volle zwanzig Jahre, laufe, dahin bewege, ihm z.hn-taufend Franken auf einmal in feine Hände zu legen, wofür er demselben eine Generalquittung ausstellen wolle. Mit dieser Summe könne er seine Existenz zwei Jahre fristen und Aufnahme ins Eonfervatoir für Theater und Musik in Paris finden, wo er sich dann für die Kunst, die er leidenschaftlich liebe, auszubilden imstande fei. Mein Prinzipal bat den Marquis, am nächsten Morgen wieder bei ihm vorzusprechen, und begab sich noch am selben Tage zu dem Miether des Hauses, und dieser, der Enkel de« ersten Miether«, erklärte sich auch bereit, da da« Haus feit 1782 beträchtlich an Werth gewonnen und et einen Neubau beabfich tigte, den Wunsch de« Marquis Saint Joses zu erfüllen. Da er aber ein reicher Mann war und keinen Nutzen von der traurigen Lage des Seiltänzer« ziehen mochte, so verdoppelte er die verlangte Summe, und |der junge Mann konnte zwanzigtausend Franken in die Tasche stecken." „Und dann — was wurde aus dem Marquis-Seiltänzer," fragte Leon v. Eourtenay. „Er dankte Herrn Ladmirault mit beredten Worten und entfernte sich überglücklich. Wo er abblieb, wissen wir nicht; denn wir haben ihn nicht wiedergesehen, noch von ihm reden hören." Und der weißhaarige Schreiber verbeugte sich ehrerbietig vor Herrn v. Eourtenay und ging in fein Bureau zurück. Der Freund Paul Morgan» verabschiedete sich von dem Notar, nachdem er ihm für die gegebene Auskunft gedankt, und bestieg wieder feinen Phaeton. Unterwegs murmelte er lächelnd: „Ich wünschte, der Marquis von Saint Josef lebe noch, ober wenn das nicht der Fall, daß er wenigsten« Kinder hinterlaffen hätte, damit da« Gewissen Paul« doch endlich einmal zur Ruhe komme." Wieder in seiner Wohnung angelangt, setzte Leon sich sogleich an seinen Schreibtisch, um einen langen Brief abzufaffen, in dem et Paul meldete, welche Auskunft er bei Herrn Ladmirault empfangen habe. Aber er hatte ihm auch anderes zu schreiben, wa« ihn interessieren würde. Da« andere bezog sich auf die brustkranke Martha, die Tochter de« erbitterten Simon. Leon hatte da« junge Mädchen nach Paul« Abreise nicht aus den Äugen verloren und sie öfter« in dem Krankenhaufe, wo sie weilte, besucht. Ein junger Arzt, den er dort kennen gelernt, hatte ihm die Versicherung gegeben, daß Martha zu retten märe, wenn ihr ein gesunder ländlicher Aufenthalt zutheil würde. Ein kleines Haus, umgeben von einem geräumigen Garten, würde dazu genügen. Außerdem müsse noch eine Wärterin bestellt werden, welche der Kranken die größte Sorgfalt widme. Um da«, wa« der Arzt sagte, in« Werk zu setzen, waren zwanzigtausend Franken nöthig gewesen. Leon, in der Voraussicht, daß Paul sie ihm einst wiedererstatten würde, hatte sie ausgelegt und in Auteuil, in der Straße ä la Croix, ein hübsche« Häuschen mit einem großen Garten gekauft, mit den nöthigen Möbeln versehen lassen und dann auch eine robuste, gulmüthige Bäuerin au« der Normandie für Martha gemiethet. Dort ging nun da« schöne blaffe Kind seiner Genesung, möglicherweise aber auch dem Tode entgegen. Außerdem meinte Leon in seinem Briefe, daß die Ländereien de« Herrn von Valferres auf Trokad6ro beträchtlich an Werth zugenommen und dieser bald wieder auf« neue zu« Reichthum gelangen würde. (Fortsetzung folgt.) Der „Golos" bemerkt inbetreff der Berjözerung bei Beantwortung drr Circulardepesche Gor» tschakoffS: „Wir wollen bei den Motiven uns nicht aufhalten, welche den Fürsten Bismarck veranlassen, in einer neutralen und abwartenden Stellung zu verharren; wir bemerken nur, daß diese Untätigkeit des deutschen Kanzlers indirekt die für die politischen Berechnungen des Grafen BeaconS-field vortheilhafie Verzögerung begünstigt. Fast un* jweifelhaft ist eS, daß, wenn Deutschland im gegenwärtigen Augenblick ein entscheidendes Wort sprechen würde, die übrigen Kontinentalmächte sich nicht mehr Ipiusoflen gezwungen sehe* würden, die Antwort Englands abzuwarlea." Zwischen den serbischen Delegierten und Easvet Pascha ist ein Einvernehmen erzielt. Man versichert, Fürst Milan werde an den Sultan ein Schreiben richten, in welchem er die Friedensbedingungen anzunehmen erklärt. Auf dieses Schreiben werde der Großvezier erwidern, daß er von dieser Erklärung des Fürsten Milan Akt nehme. Schließlich werde ein neuer Ferman erscheinen, welcher die dem Fürsten Milan bestimmte Stellung Aeln soll. Wie in Belgrad verlautet, wünscht 'tiftif, daß über die angenommenen Punkte und Verhandlungen Protokolle unterzeichnet und dem Mrsten Milan zugesendet werden sollen, damit Friedensvertrag der Skuptschina zur Beschluß-Mung unterbreitet werden könne. Da die Pforte den vvrgeschlagenen Notenaustausch verweigert, !° wurden die Verhandlungen suspendiert. Die serbischen Delegierten wollen neue Instructionen «nholen. Die Hohe Pforte setzt ihre Bemühungen fort, da« griechische Element für sich zu ge» roinnen. Ldhem Pascha erließ ein vertrauliches «unbj Treiben an die Balis von Janina, Koffowo Di- ' beffen 2"halt folgendes enthält: i* mi* ^ un T^ken sind durch die gemein» A “r! " ^"Eeressen auf eine übereinstimmende Haltung angewiesen. Die inntrn wie die äußern semde des Reiches kehren in erster Linie die Schärfe yrer Waffen gegen diese conslitulerenbeit Elemente ®W otlornanifchen Staates. Wen» der Panslaoismus siegen sollte, würden Türken und Griechen in ihrer Nationalen Fortexistenz gleichmäßig bedroht sein. Die kaiserliche Regierung wird alle Mittel aufbieten, um die Krise zu überwinden. Sie hofft aber dabei unbedingt auf die Unterstützung der intelligenten Griechen. Das solidarische Eintreten für die Reichs» «ttcrefien wird zur Folge haben, daß der Sultan das griechische Element zur Theilnahme an den Geschäften in hervorragender Weise heranziehen wird." Schreibens stellt dieselbe die Bitte, der Stadtrath möge sich ihrer zwei unmündigen Kinder erbarmen und die weitere Fürsorge für letztere treffen. Such an die f. k. Bezirkshai.pt. Mannschaft soll sie ein Schreiben ähnlichen Inhalts gerichtet haben. — General Türrist, nach Bericht toeS „N. W. Tagbl.", aus der Reise nach Rom in Wien eingetroffen. Der General, der sich bekanntlich mit der Durchführung eines Projektes besaßt, welches die Durchstechung der Landenge von Panama und die Bereinigung des Atlantischen und des Stillen Ozeans mittelst eines inter-ozeanischen Kanals zur Aufgabe hat, gedenkt über diesen Gegenstand in der Wiener geografischen Gesellschaft einen Bortrag zu halten. Die wesentlichsten Vorzüge des projektierten Kanals, welcher das durch das Gebirgswaffer der Anden und die Kette der Lordilleren gebildete Tuyrathal durchfließen soll, werden darin bestehen, daß weder die Durchbrechung eines Tunnels, noch die Anlage von Schleußen erforderlich wäre. wehr, wo lauter Ehrenmitglieder und gar keine wirklichen ind. Das Bürgercorps könnte leicht Ersparnisse machen und brauchte dann kein Defizit zu riskieren, wie sichs nach der letzten slovenischen Tanzmiterhaltung (?), bei der auch Kater herumschoß, ereignete. Es gab so viel freien Eintritt, daß jedem ComitLmitgliede der freie Austritt aus dem EomitL der liebste Tritt gewesen wäre. Kater, fuchsteufelswild, macht nun einige verzweifelte Sprünge über die neue Schule, iolpert über die Grammatik, wirst dabei einige Millionäre um, berechnet in aller Geschwindigkeit den Rauminhalt eine-Tanzlokales, begegnet einigen Engländern und Chinesen und verkriecht sich schließlich hinter seinen Freund (?) F., von wo ihn der Herr „ic." hervorholte und in allen Gasthäusern herumtrug. Zur Tagesgeschichle. — Beethoven-Denkmal. Das am 16. März ® ^"findende Konzert zugunsten des Beethoven« aekben“iU! Witb' mie bie »Deutsche Ztg." wittheilt, ab» ,§ ,u förteni't, ft'6'Utun3' bie i6m d" Z«'ck verleiht, den " «nimmt ist. zugleich ein denkwürdiges mu-mm Er-.gr.is bilden indem Franz Liszt bei dieser T 6fftmli*e Laufbahn a s Klavierspieler für .««er abschließt. Diesen Akt m.t einer Huldigung zu ver- d->- ?ü' *e et« !*em ^hundertsten Lieblinge Beethoven Snf?,e'Liszts Absicht, und sie geht bei ser Gelegenheit in Srsüllnng. Das alles überstrahlende flläh!!r9eil‘rn 2 8 ;tocl*e8 °m Horizont Wiens zuerst auf. SBeit ‘ Unt> B°n ° ieinen bewunderten Flug durch die nahm, kebrt zur AusgangSstiitte seines Ruhmes zurück, rugl.ich diejenige >st, an welcher der Genius Beethovens ^ ""sterblichen Werke schuf. ^ toitb itoet fcet flIo6. 'ästen Werke Beethovens, das Esdur-Konzert und die l,0tf gleichlichen Humor mit der innigsten, herzlichsten Empfindung z» paaren wußte. Ja diesen intimeren Familiengedichten waltet eine Ader des fröhlichsten, neckischsten, bis an die Grenzen deS Muthwilligen streifenden Scherzes, die doch nicht deS tiefsten, sittlichsten Bemüths ermangelt. Dazu kommen noch jene neuesten Uebertragungen britischer und amerikanischer Dichtungen, in welchen er die Sprache in einer Weise handhabt, wie sie nur den bedeutendsten Sprach meistern gelungen ist. D-m sechsten Schlußbande wird rin Hauptregister über die Original-Sedichte und Uebersetzungen sowie die Biografie und das Bildnis des Dichters beigegeben werden. Sv wird nun diese Äesammtausgabe daS ganze geistige Leben und Schaffen Freiligratbs umfassen und ihn so zeigen, wie er im dankbaren Gedächtnis der Mit- und Nachwelt sortleben wird: alS ganzer Mann und als einer unfern edelsten und herrlichsten Dichter! Bestellungen be ,vrgt dir hiesige Buchhandlung v. Kleinmayr & Bam brrg. — (AuSdenNachbarprvvin»en.)DieRin-derpest ist in «roazien, Slavonien, Ungarn und in der Milittirgrenze gänzlich erloschen. — Der „Grazer Zeitung* wird berichtet: Am 14. d. M. morgens gegen 8 Uhr wurde der Waldausseher des Gutes Äopfenftein in der Herrschaft, lichen Waldung am Hochstraden, woselbst er auf Holzdiebe fahndete, von rückwärts angeschossen. Der Schuß traf den ftlbtnjn den linken Unterschenkel, und es ist einem befon deren Zusalle zu verdanken, daß der Schuß, welcher nach der Aussage von Fachmännern höchstens aus einer <£ttt sernung von 30 -40 Schritten, wahrscheinlich aus dem Ge büsche abgeseuert wurde, sür den Waldaufseher nicht ein größeres Unglück herbeisührte. Der Verdacht fällt jedenfalls auf eine» der bekannten Holzdiebe in der Umgegend, welche in der herrfchaftlichen Waldung seit Jahren Holzviebstähle verüben und die größtenteils «aischenvesitzer aus der Nähe stnd. — Für das Grün-Denkmal sind in Graz bis jetzt 2276 fl. 90 kr. und 1 Dukaten eingegangen. — Der 6 o n = ducteur-Unterstützungsverein in Marburg a. t. D. zählt 1474 Mitglieder, das BereinSvermögen beträgt 17,645 fl. — Vor dem Bürgermeister in Graz fanden im Vorjahre vier Eheschließungen konfessionsloser Braut-leute und der Abschluß einer Mischehe statt. — (Landschaft1**18 Theater.) Fräulein Adel« Weidl, die geschätzte Darstellerin von Liebhaberinnen. Rollen, wurde am gestrigen Benefizabende mit anhaltendem Beifalle begrüßt; eine Kranzspende und zwei prächtige Blumenbouquets zeichneten die Verdienste dieser fimpatisch aultMtendcn Schauspielerin aus. Das bekannte historische Lustspiel .,«ute N a »t, H ä u s ch e n." von Arthur Müller, fand «itt beifällige Ausnahme. Fräulein Weidl (Gräfin Eolloredo) und Herr Direktor Fritzsche (Joses II.) theilteu den PreiS des Abends an der Kasse und aus der Bühne. Erstgenannte entfaltete freundliche«, zutrauliches, offenherziges -Spiel: Letztgenannter gab teu sür Freiheit begeisterten, unvergeßlichen Joses II. mit Feuer. Alle Stellen, in welchen der große Fürst aus die Freiheit und die Befreiung Oesterreichs aus dem Joche der Jesuiten anschlug, in welchen der hochbegabte, noch heute gefeierte Erbe der österreichischen Kaiserkrone gegen die Vermehrung, beziehungsweise für Ausweisung der Jesuiten in Oesterreich das Wort eigriff, wurden mit stürmifchem Beifall begleitet. Recht lebhaft, mit Wärme und Marmeswuth führt Herr Stieget die Rolle des Gardisten „Joses v. Frohn« aus. Frau S t r ö h l gab die „Obethosmeifittm v. redetet" seht gemütlich. Herr Nnger (Nuntius P. Häsler) präsentierte sich in guter MaSke und -err S t r ö h l recht gut als „Feldmarschall von Linden.* rtax Schubert-Barbieri konnte der Rolle der großen „Keiferin Maria Theresia« nicht gerecht werden. Maria Theresia war groß an Körper und Beist, Maria THerefia chlug fehr gemüthliche Saiten im Wiener Dialekte an; die körperlichen und gemüthlichen Eigenschaften traten nicht nach vebür in den Vordergrund. DaS Haus war nur schwach besucht, namentlich die Damenwelt schwach vertreten; sie (bien überleben zu haben, daß die venefizvorstellnngen der Schauspielerinnen, die in moderner, eleganter und auS eigenen Mitteln angeschaffter Toilette erscheinen sollen, eineS zahlreichen Besuches und günstigen Kaffe-EisolgeS würdig sind._______________________________________________________ Abonnements-Einladung. Mit 1. März 1877 beginnt ein neue« Abonnement auf das „Laibacher Tagblatt." Bis Ende März 1877: Kür Laibach.......................— fl. 70 kr. Mit der Post......................1 fl. — kr. Bis Ende Mai 1877; Kür Laibach.......................2 fl. 10 kr. Mit der Post......................3 fl. — kr. Für Zustellung ins Haus monatlich 9 kr. WW- Auf das „Laib. Tagblatt" kann täglich abonniert werden, doch muß das Abonnement immer mit Lchlutz eines Monates ablaufe«. Witterung. Laibach, 27. Februar. Bon 5 biS 8 Uhr morgens Regen, vormittags geringer Schneesall, schwacher SO. Wärme: morgens 7 Uhr + 3 2', nachmittags 2Uhr-j- 1'2« 0. (1876 + 8-3*; 1875 + 0‘6«C.) Barometer im Steige» 727 81 mm. DaS gestrige Tages-mittel der Wärme + 61« um 5-2" über Sem Normale. Gedenktafel über die am 2. März 1877 stattfindenden Licitationen. 3. Feilb., Danii'sche Real., «rdb. Mühlstetten, »«. Krainbnrg. — Wie. Teriek'scher Real, Etzel, BD. Wip-pach. — Relic. Stianzet'scher Real., Dolenje, BV. Wip-pach. — 1. Feilb., @a6perSi6’f<6e Real., Bitinje, BV. Fei-striz. — 1. Feilb., GaSpetÄi'sche Real., Prem, BG. Feistriz. — 1. Feilb., Kobe'sche Real., Zelebej, BV. Möttling. — 1. Feilb., Jenko'sche Real., Dotnegg, BW. Feistriz. — lte Feilb., Mlafet’fie Real., 6t. Veit, «G. Egg. Es weiden tti#aumpfofkn immer z» kaust» gesucht; auch von Vermittlern werden Anträge entgegengenommen von der Holzhandluug Angekommene Fremde am 27. Februar. Hotel Stadt Wien. Krafchl fammt Frau, Kfm., Wien. — Fink, Hoflieferant, Graz. — MeiSner, Heilbtonn. — Gollob, Oberlaibach. — Schunko, Marburg. — Perl-gtund, Kfm., Pest. Hotel Elefant. Botschken, Laipa. — Lavrii, Nendorf. — Redl, ffiefchäftsleiter, Wien. — Langer, Aue. — Gadsche, Jtsm., München. Hotel Europa. Rofi, Pola. — Hltbler, Privat, «raz. «aisrr von Oesterreich. Pvnholzer, Winklern. — Wolf, Radmaonsdors. Mohren Milaiiz, Zirkniz. — Hren, Planina.______________________ Verstorbene. Den 26. Februar. Joses Puwle, k. k. Postamts-dienets-Kind, 1 Mon., Flußgaffe Nr. 8, Atrophie. — Michael Smolf, bürgerl. Hantelsmann und Realiläteubesitzer, 73 I., Wienerstraße Nr. 9, Schlagfluß. Tiefbettübten Heizens geben die Unterfertigten Nachricht, daß es Bott gefallen hat, gestern abends um 6 Uhr den geliebten Watten, bezie« hungsweife Batet, Schwiegervater und Großvater, Herrn Michael Smole, Handelsmann und «ealitätenbefitzer, nach kurzer Krankheit, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, im Alter von 73 Jahren aus diesem Leben abzuberusen. Das Leichenbegängnis findet Mittwoch den 28. Februar um 5 Uhr nachmittags vom Trauer-hause Wienerstraße Nr. 64 alt, 9 neu, statt. Die heil. Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. Laibach am 27. Februar 1877. Amalia Smole geb. Bumer, Gattin. Victor Smol6, Sohn. Marie Zapalowicz geb. Smol6, Balbine Smol6, Töchter. Ladislaus Zapa-IqwIcz, Dbetingenieut; Anton NedvM, Musik-Direktor; Samuel v. Wölfel, Kapitän, Schwiegersöhne. Hermine, Leopold, Anna, Karl, Christine und Gabriele Roth v. Rothen-hörst; Hugo, Wladislaus, Kazimira und Marvnia Zapalowicz; Amalia, Gabriele und Olga KedvM; Christine v. Wölfel, Enkel. Franz Dokejsck» Söhne, Prag Nr. 382/2. (88) Zwei Wohnungen in der Zoisstraße Nr. 2 neu, jede ans 2 Zimmern, Küche, Speis, Holzlege re. bestehend, eine im ersten, eine im zweiten Stocke, ist kommenden Georgi zu vergeben. Anfrage daselbst im ersten Stock rechts. |(8ö) 2 11 va paraitre le 1. Mars dana la librairie de Klein-mayr & Bamberg ä Laybach, Place de congres: „Souvenir de l’imperatrice Josephine“, r6dig6 par Jean. Baptlste. Prix 40 kr. (77) 3-2 Vahnnrohf jeder und heftigster Art »(11111,«« vll« beseitigt dauernd das berühmte Pariser Lltoii, wenn kein anderes Mittel hilftI Flacon ä 50 kr. bei Herrn Apotheker Blrsehlte» (19) 7-6 ♦♦♦♦♦♦< $pei[en~ & ®eträn6e~larifi für Gastwirthe, elegant ausgestattet, stets vorräthig bei Lg. v. Kleinmayr L F.Lamdrrg. Wiener Börse vsm 26. Februar. Staatsfonds. 5» er,. Mente, üst.Pa», 6to. tto. öft. in 61IS. dose een 1864 . . iotc Bon 1860, ganic äofe von 1860, gflnft. tSrämienf*. ». :864 . Jr and ent.-Obi. rMebcnbärg. ingata Actien. ®etb 68-36 67-95 106 -109-- - Ware 62-fd 67-40 106* 10925 anglo»®ant . . . , Kreditanstalt . . . . Lrpofitenbanl. . . !' ZcomPte-ilnstalt . liranco-Senl . . . Handelsbank. . . Aationolbant . . Lest. »anfgefcITt. Union - Baal . . . SerkehrSbank. . . ÄIsöU>.«ahn . . Steil Ludwigbabn »elf. Slis.-Badn »eis. Fr. 3ofe*?b EiaatSbahn . . . Südbahn............ 118 — 135*— 118 135' 7185 71* 74 85 74' 70 60 70 14870 148; 670- 675' 831— 834 51 50 52 79.50 80 76 , 210 85 . 13160 .11815 . 816-50 I 77 - Pfandbriefe. «elb (Date ANg. öst. Bod.-Lredit. dto. in 38 0 Nation, ö. W Ung. Bod.-Ereditaust. 106-60 88-86 96 60 87-75 U6-— 89 60 86 70 S8- Prioritäts-Obi. ffranj Ioses»-Babn . DtfL Nordwestbahn . 6iebcnbtitger .... StaatSdahn 90--9086 69-76 166 50 90 86 80 60 60-— 166 — Eüddahn ü 6 Per», dto. Bou« 98-60 93-76 Lose. Ätebit - Lose Utnbolf« - Lose .... 161-60 18-60 168 — 14 — Wechs. (33Kou.) Änglbutg 100 Marl Franks. 100 Marl . . pumburg „ »_ London 10 Psb.Sterl. Pari» 100 Franc» . . 80 60 184 85 4» 86 66 76 184-46 4945 Münzen. »ais. Mün,°Dncaten 80-KrancSstü