^Oittai»» pl»L»M» V I»i»U^ »a>?Ml«»t»«O, v« »>n»»G vuchdrus»«?«!, iNarw«?, W?«,va Niico 4. 7«teph»« Htz v»,UG«p?elI«: i^dhoten. «o»attich VW Susi«t»e« , ... 21'^ vmch Post . ... 2^ ttuetan», monMtKch . . , Z^.» «»iMvmm« vt« 1 ^ v«i ö«» Z««>»G m tz«r N>r Slav«»i«» tt» «i»»» ?»r. tos M>rl>»»r, DinKtag »e» t0. Mal is»? st«»» »tne»M«nat,» »VOi lN»»«»« «»Iis«««««.?« »«>i»«?a»««a»«»tz«« w »ck »«k »>e» «. t» cs»v«1«»« »« Ml>«» comp«»v, w S«,r«» t»«t t» Arreiila» »« » . l» «»» tz>^lv>r«tch,N«1tOiG,>^ »7. Iatzra Rückkehr der jugoflawWm VropagandaMger Imposanter Empfang der beiden Vlloten ro. V e o g r a d, 9. Mai. Die Ankunst der ^«Mslawischen Propagandaflieger Kapitän Gondermayer unb Leutnant v a j-dak wurde gestern bereits um 15 Uhr am Gemliner Flugplatz von 1V.V0V Menschen erwartet. Um halb 1k Uhr erschien am Flugplatz Ministerpräsident Bukiöevi^ in Begleitung der Minister Sumenkovi^ und Miosis. Vom diplomatischen Korps waren die Gesandten Bodrero (Italien) und Dard (Frankreich) anwesend. Um 17 Uhr war daS erste Begleitflugzeug fichtbar, welches den beiden FNeigern bis Mr bulgarischen Grenze entgegengeslogen war. Gleich darauf traf baS Flugzeug Sondermayers und Bajdaks, von vier Militärflugzeugen flankiert, am Fllhgplatz ein. Kanonenschüsse verkündeten »ie Ankunft der beiden Helden-Piloten und es erschollen begeisterte Rufe der 10.000-köpsigen Menge. Das Flugzeug hielt knapp vor der provisorischen Tribüne, in der fich Ministerpräsident NtzikiLevi^ und der Gtill-Vertreter des Kriegsministers General Milosevic befand. Als Kapitän Sondermayer sein Söhnchen erblickte, sprang er aus dem Flugzeug und schloß es in die Arme. Dar. aufliin durchbrach die begeisterte Menge den Kordon und drang dicht bis zum Flugzeug vor. Man hob die beiden Piloten aus die Schultern «und trug sie auf die Tribüne, wo ihnen Ministerpräsident BukiLevis und General Milojevi^ einen goldenen Lorber kränz überreichten. Hieraus begaben sich die beiden Ftteger, ununterbrochen von der 10.000 köpfigen Menge beigrützt, mittels Krastwagen in die Stadt. Börsenberichte Zürich, 9. Mai. (Schlußkurse.) London 25.2«°/., New-Vork 5.20»/i., Paris 20.37?^, Moyland 28.47 Madrid W.05, Amsterdam 208.10, Berlin 123.22, Wen 73.20, Beograd 9.12^, Prag 13.41, Bukarest 3.31 Budapest 90.W, Warschau 58.15, Sofia 3.75. Zagreb, 9. Ma4. (Schlußkursc.) London 276.30 bis 277.10, Newyork 5«.75 k>is 95, Paris 222.75 bis 224.75. Mailand 808.926 bi>S 310.926, Zürich ,094 bis 10V7. Amster-dam 2278.25 bis 2284.25, Berlin l3.ü0 bis 13.53, Prag 1K8.30 bis 169.10. Kurze Nachrichten ro. L o n d o n, 9. Mai. Der Mgeor»d«lete und Minister a. D. Laza Marko vis hielt gestern im British Institut einen Bor-trag über die jugoslawische Außenpolitik. Der Bortrag wurde von mehreren Mitgliedern des Unterhaufes und einem erstrangigen po-litischen Auditorium angehört. Dr. Marto-vi6 erntete sür seine Ausführungen großen Beisall. Die Frage der Neuwahlen ro. B e o g r a d, 9. Mai. Die Innenlage HM noch immer keine Klärung erfahren, so die endlofen Beratungen der Parteifüh. rer scheinbar im Sande verlaufen sind. Der politischen »reife hat sich eine nicht unbe. greifliche Nervosität bemächtigt, da die Auf» Vfung des Parlaments nur noch eine Frage Oer Zeit ist. Außerdem sind die Partien durch die Verzögerung der Erweiterung des KabwettS hinsichtlich der bevorstehenden Abfchlüsie von Vahlkompromissen in eine kehr mißliche Situation versetzt worden. Namentlich schwer würde die Ausschreibung der Wahlen die Kroatische Bauernpartei treffen, die am Ende ihrer finanziellen I^äfte steht. Stefan Radiö hat durch seine bekannten Exzesse im Aagreber Kreiswg die Bankinstitute zum Kampse herausgesordert und die Partei um ihre bisherigen Znwen-düngen gebracht. Wie prekär die Situation in dieser Partei ist, beweist der Umstand, daß die Bauernheimgenossenschaft im Borjahre mit einem Defizit von einer Million Dinar abgeschlossen hat. Das Parteiorgan „Dom" ist von 40.000 aus 8000 Exemplare herabgesunken. Die besten Aussichten scheint die Demokratische Vereinigung zu haben, die na. mentlich in Mazedonien Mandate zu errin-gen hofft. Diesbezügliche Verhandlungen ha-^n zwiscken Ministerpräsident Bukiee -v>i 6 und D a v i d o vi stat^qesuden, Bu-kiöeviö will jedoch den Zeitpurkt der Parlamenttauflösung bis zur endgültigen Beilegung der inneren Zerwi^rfnisse in der radikalen Partei hinausschieben. Aus der Glowenischen Volkspartei rv. L j « b l j a n a, 9. Mai. Gestern fand im Handwerker-Heim eine vertrauli-che Sitzung der Parteileitung der Slowenien BolkSpartei statt. Diese Sitzung, an »er sich nur die intimsten Freunde des Parteichefs beteiligten, wurde mit einem Re-ßerat deSDr. KoroZee ausgefüllt. Dr. AoroSec ersuchte die Teilnehmer, seine Aus Führungen auf das diskreteste behandeln zu wMen. Trotzdem konnte in Erfahrung gebracht werden, daß Dr. Koroilec die Isolierung der Slowenischen Volkspartei geheimen Mächten und der Außenlaqe zugeschrie den habe. Um 11 Uhr fand eine Sitzung beS Parteivorstmdes statt, nach deren Be-endigung ein Kommuniquee herausgegeben wurde. In diesem Kommuniquee wird be-tont, die Slowenen vnd Kroaten seien aus der Regierung einfach hinausgeworfen worden, ein Vorgehen, welches mit Rück-ficht auf die Aufjenlage sür den Staat nur unangenehme Folgen zeitigen könnte. DaS Referat des ParteifiihrerS Dr. KoroSee Wurde einstimmig genehmigt. Vridiilevit in Gkoplie ro. B e o g r a d, 9. Mai. Gostcrn fand in Skoplje eiTve Wä'!>lerversar«>kter eines ??^alhlkabinetts gar nicht verberc^n Man rochiert jetzt ohne Parlament ud geht lo in di.' Wahlen, eine Sache, die auch i-n Aesinvten unmöBch ist. N<'berall se-i man auf der Suche nach starken M/innern, Tnir in Jugoslawien nvrde die Politik geqen den Willen der Parteichefs betrieben. Die P<,rtes qehe in keine Neqiernng, von deren fielen ^e nicht sienml informiert ist. Die Partei benötige es auch gar nicht, in d-ie Necsiernng einzutreten. Wer mit den selbst^n^digen Demokraten zu--sammenarbe^ten will der müsse mit der qan zen Partei und nicht mit einzelnen AkigeJrd-neten Nl'rs'andekn. ?rm Verdamm- lung sprackwu och die D e m e t r o-vtÜundBoZtoviS. Reuto bis ilittvvel» l>« IMml iler Ärli llilurr»/ ia »drer tisrvonNff«»^«» t<»IlO. - ßmf l-ieilt!!« Mll Zlilll» Vvll «vor kommt. KINO X?l)l^O. Heute reichhaltiger Sportteil! lW lMW ro. B e o g r a d, 9. Mai. Der MinPer des Aenßern Dr. VojaMarinkoviü ist heute vormittazs nach Vrnsaöka Banja albgereist, um dem König über die Außenlage Bericht zu erstatten. r». B e o g r a d, 9. Mai. Die morgige Sitzung 'des Finanzausschusses wird mit Spannung erwartet, da es der Ro?ierun^ bis Zsnr Stunde noch nicht gelungen ist, die ihr erforderliche Majorität zu gewinnen. ten und sollen einer bisher unbestätigten Äieldung zufolge aus dem Utl>antic niedergegangen sein. R. B e r l i n, 9. Mai. Die Asstrige Stahlhelm-Tagung wurde zwischenifalloA durchgeisührt. Einige Tumulte entstanden nur bei der Abfahrt der Teilnehmer am Anhalter BaHnhof. R. B e r l i n, 9. Mai. Reichsaußenminister Dr. Stresemann dementierte auf der sä^Mifchen WirtschaftSkonferenz in Dresden die angeblichen MißHelligkeiten im Kvbinett. Teutschland mÄsie dem Revanche-gedanken abschwören und in bestem Einvernehmen mit Frankreich und Polen leben. R. L o n d o n, 9. Mai. Wie „Weekly DisPatch" erführt, wird König Fuad von Aegypten seinen Londoner Aufenthalt dazu benijhen, die englische Reqierunig um weitere Augeständnisse Amn Ausbau der ägyptischen Selbständizteit zu ersuchen. R. N e w y o r k, 9. Mai. Noch einer Mitteilung des amerikanischen Ackerbauministeriums sind am Mississippi etwa zwei Millionen Hektar Ackerland einschließlich 93.';.000 Hettar Baumwolland in Arkansas, Louisiana und Misimlri überschwemmt. N. B e r l «i n, 9. Mai. Die Pariser Presse verweist größtenteils auf den ruhigen Verlaus der Stohlhelmtagung und betont oas Fernbleiben der Regierung sowie des größten Teiles der Bevölkerung. Die englische Pressc betont, daß von d«ieser Kimdgebnng eine Gimvirkung auf die deutliche Außenpolitik nicht zu erwarten sei Die „Westiminster Me" schreibt, eine falsche Behandlung Deutschlands dnrcb die Großmächte, ihm den an der Sonne zn?ommenfse ^^ur weiteren (?rk><^lti'ng des militärischen Geistes in Deutschland 'nb-ren. R. L o n d o n, 9. Ma'i. Der Herzog von ?)ork hat die neue australische ?>anvtstadk Canberra seierliich eingc'weiht. Vr ösfne'e ia? neue Parlaments^iebände mit einem g^>ldenen Schli^ssel und enthüllte ein Denkmal des englischen Königs. R. L o n d o n, 9. Mai. Bei ein'M Zusammenstoß Wischen Hindus und Mi^hamme danern in Lahove wurden siebzehn Personen getötet, 190 verletzt imd 200 verhastet. R. T o k i o, 9. M7 Millionen Lei ausweist. DaS Steigen des Importes wird auf Vorrats-käufe vor Einführung des neuen ZolltarifeS zurl^ckgr^hrt. Italien und das Welttheater. Firmin G ^ m i e r ist in Rom eingetroffen, mn dort wr seine Weltt'heateridee zu werben. ?Inf Einladung des italienischen Dramati-kerverbandes iEocietA degli Autors) sprach er im Saal der dem Teatro Smrta Cecili« angegliederten sauf den Nam.^ 5anm möalich sein, diesen Wunsch zu erfüllen. d<: - ganz abgesehen von der Ü^ür-ze der noch ?^>nr Verfügung stelhenden Vnrbe-reitnngsfrist — sowo-lil der k^'^nstlerische Leiter als die bedeutenderen Sänü^er und ^änaerinnen der ^eala i'sirl' andernx'itigen schwerlich mehr rückgiängi,' machen Vnnea «ev«» Rachrlchttn Der Stadtebund-kongreß in Zagreb Vürgermelfter Dr. Leskovar zweiter VizeprS« pdeat des lkmgresieS. Am Samstag um 9 Uhr vormittags er^^. nete Bürgermeister Heinzel (Zagreb) unter tziinweis auf die diesb^ügliche Vor » « V v 0 t h e. lA (Nachdruck verboten.) Amerikanisch«» Copyright 1919 by Anny Wothe-Mahn. Leipzig. (?r streckte Ellert von Rwkerode herzlich «nd freimütig die Hand entgegen, die dieser warm ergriff. Es ging ein gnnz eigentüm-7ich gewinnende Zauber von dem Fremden aus. der Eilert vollständig gefangen fuchm. Milses laöse, schmerzliche Lächeln rührte lhm fast das Herz. „Mein lieber Gralf", sagte Eilert von Rin. kerode warm, indem er sich erhob. ..es wird mir eine große Fre:ide sein, Sie bald einmal bei lmrS zu sehen. Wenn, Sie morg^'n Abond in un-sevm kleinen Kreis mit uns speisen wollen? Ich kann z>n>ar nicht da' ' e^. ' daß auch meine Frv-u zugegen sein wird, sie ilst ost sehr leidend, doch ich hcffe es." „Es wird mir elin großes Vergnügen sei^l," Antwortete Reimer Waldau mit einer leichten BeiKeugung. „Meine allerbeste Empfehlumg «t Ihre Daimen." Der Graf geleitete Eilert von Rinkervde noch durch den Park imd sie sckieden mit oi-Tsem herzlichen Händedruck. Aber der Freiherr koimte ein schwer la-sten-des Gefühl nicht los werden, das ihm wie ein Alp auf der Seele lag, als er den Erlenboch entlang ging, um noch ein Stück durch die ^^^e^ide zv wmchw?»?. l,? beimw^rfz srbritt. vom Tage t. Die jugoflawische Delegation zur Konferenz der kleinen Entente. Die Delegation setzt sich wie solgt zusammen: Minister des Aeußern Dr. Marin ko v i ü» Äabinetts-chef Stanoje P e l i v a n 0 v i ^ der Chef des Preßbüros Dr. Stanko ErhartiL und die Legationssekretäre Pavle B e-lj an ski und Dr. Ante P a v e l i L-In Begleitung des Außenministers Doktor MarinkoviL wird sich auch der tschechoslowakische Gesandte Jan 8 e b a nach J^a-chimstal bogeben. t. Jahreshauptversammlung der Sektion Ljubljana des Jugoslawischen Journalistenverbandes. Gestern um 1l) Uhr vormittags fand im Sitzungssaale des Stadtmagistrates in Celje die diesjährige Hauptversammlung des Jugoslawischen Iournali-stenverbandes, Sektion Ljubljana. statt. An der Versammlung nahmen auch Kollegen der benachbarten Sektion Zagreb und der Präsident des Zen-tralausschusses Chefredakteur KreSimir K 0-v a e 7 ö (Zagreb) sowie der Generallassier Milorad Ivaniv (Beograd) teil. Die Ver sammlung war außerordentlich gut besucht: ei-ne stattliche Revue der Journalistik Sloweniens. Der Bericht ^es Sektionsvorstandes wurde einstimmig genehmigt, worauf sich eine lebhafte einstündige Debatte über die Sozialversicherung der Journalisten (Pen sionsfonds usw.) entspann. In den Ausschuß der Sektion wurden mi-t geringen Aenderun-gen die nachstehenden Herren gewählt: Stan ko V i r a n t („VeLernit"), Obmann; Viktor CenLiL („Slovenec"), Obmannstellvertre-ter; Rudolf O z i m („SlovensVi Narod"), Sekretär; Michael K r e k, Kassier; Ausschußmitglieder: F. B r 0 z 0 v i ö, Stanko 0-s 0 vel und Boio B 0 rk 0 („Jutro"). Die noch un'besetzte Stelle des zweiten Obmannstellvertreters sowie eines weiteren Mitgliedes im Ausschusse, im Aufsichtsrat uwd im Schiedsgevicht werden nach der dieser Tage stat»'findenden Generckversamml^ung d. Journalistenklubs in Maribor besetzt. Auf» sichtSrat: Ante Beg („Domovina"), Mirosl. Ier 8 ie („Slovenec"). Schiedsgericht: Alexander ^elLznikar („Naroidni Dnov-nik"). Allbin Prepeluh („Kmetijski list") un>d Rasto PustoslemSek („Jutro"). In den Pensionssonds der Vereinigiing wur-^ als Delegierter der Sektioll Ljubljana Chefredakteur Fmnz Terseglav („Slovenec") und N. ZuPanLiL („Sloveniti Narod") entsandt. Nach der Versammiwng wurde im Hotel „Celjsti dom" ein geimeinsa-mes Mittagessen eingenommen. Nachmittags unternahmen die Teilnehmer einen »leinen A-usslug zu den Ruiinen des Cillier Schlosses. t. Ein Numerus clausus für Advokaten in Ungarn. Aus Budapest wird berichtet: Ungarn ist das Land der Advokaten. In jeder Stadt ist eine Unzahl Rechtsamvälte und es verlassen jährlich viele Hunderte die juridische Fakultät der ungarischen Hochschulen. Im Zusammenhange mit einem Konflikt der Budapester Advokatenkammer mit der Regierung sollen jetzt Maßnahmen gegen die Oder kam das nur. weil das Wehr des Tr-lenibaches rauschte, wo sein blühender Knabe einst sew junges Leben ließ? „Nein, das war es nicht. Es hing niit dem Grasen Waldau zusammen, der ihn seltsam anAog und trotzdem so beklemmend auf ihn wirkte. Er hatte mit wohlüberlegter Absicht den Grafen schon so bald zu sich gebeten, ^v-.'il er es für gut hielt, Margone möglichst schnell die Angst vom Herzen zu nehmen, die sich für sie verknüpfte. Wenn Margone sah, daß diieser Gras Waldau ganz harmlos war. würde gewiß ihre Aufregung und Furcht schwinden. War dieser Gras Waldau wirtlich so t)arm los? Das Geheimnisvolle, das ilin umgab, machte Eilert von Rinierode stutz'g. Würde er Margone nicht am Ende noch mehr ans« regen? der Freiherr weiter. Grübelnd, mit schwerem Herzen schritt Da sah er drüben vom Heideland zwei Reiter is^m zuwinken. Er gab den Gruß lcbf>aft zuriick. ?^iildo und Helmqard! Eilert nickte noch einmal und das Herz wurde ihm frei und leickt. „Gott gebe", dachte er, „daß ^ie sich endlich fiiKden." Rasch kek^rte er um. Er hatte Plöklich das Gefül>l, als TMls^te er Margone «lahn ^eiri als brailche seine Frau ihn und sein sta' ke? Herz. Und die alte Sebnincht kam wieder ü'^^er i'hn. wie einst in den Taaen de>-er all ^ Advokaten ergriffen werden. Tie bisher vollkommen autonome Advokatenkammer wird in einen geschlossenen Verein umgewan-delt, der nur eine gewisse, im voraus festgesetzte Anzahl von Mitgliedern haben dars. Vorläufig soll jede weitere Aufnahme verboten werden und in Zukunft wird gegen diesen Plan der Regierung auf das entschiedenste protestiert. t. Der Transozeanflieger Saint Roman oermißt. Rio de Janeiro, 7. Mai. Ueber das Verbleiben des französischen Transezeanfliegers SaintNoman liegen bisher keinerlei Nachrichten vor. Es sind brasilianische Flieger aufgestiegen, um 7wch ihnl zu suchen. Man befürchtet, daß er auf dem Meere niedergehen mußte. t. Höhenweltrekord mit einem Freiballon. Der Amerikaner Grey hat einen neuen Hö-hurweltretord für Freiballons erzielt. Er erreichte mit seinem Freiballon eine Hölje von 4!.0(X', Fuß (zirka 10.(XX) Meter) gegenüber dem deutschen Rekord von 3.^.430 Fuß. t. Hinrichtung des Mörders des Bürgermeisters von Lodz. Aus Lodz wird gemeldet: Samstag vormittags wurde hier der Mörder des Oberbürgermeisters Cynavsky. Walas--czak, der von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt wurde, erschossen. Der Präsident der Republik hat das Gnadengesuch abge-gelehnt. Der Mörder war Freitag abends bei der Urteilsverkündung vollkommen ruhig und beherrscht, seine Frau, die mit ihrem achtjährigen K^nde im Gerichtssaale anwesend war, hatte einen Ohnmachtsanfall erlitten. t. Ein elfjähriger Mörder. In der Ortschaft Chyzow (Polen) ereignete sich ein schrecklicher Mordsall. (5in elfjähriger Bursche hatte sich mit seinem achtjährigen Spielgenossen gezan-kt, fiihrte ihn zu einem Flusse und stieß ihn ins Wasser. Der Knabe ertrank und der Mörder ging ruhig nach .Hause. Er konnte erst nach einigen Tagen von der Polizei ausfindig gemacht wevden. t. Die Bettlerin mit dem Doppelleben. In Florenz wurde dieser Tage eine Bettlerin, eine ziemlich bekannte Erscheinung auf den Florentiner Straßen, von einem Fuhrwerk angefahren und verletzt. Man brach^«^ der Frau großes Mitleid entgegen, weil sie auf einem Augc erblindet tvar uni) ein Holzbein halte. Mittleidige brachten die Bettlerin ins .Krankenhaus und dort stellten die Aerzte zu ihrem nicht geringen Erstaunen fest, daß die Bettlerin auf dem Auge gar nicht blind war, auch kein Holzbein, sondern zwei gesnnde Beine hatte. Man nahm in ihrer Beltausung eine Untersuchtmg vor und entdeiLte, daß die Frau sehr elega«ite Kleider befaß, die sie sich abends anzog, um Nachtlokale zu besuchen und dort zu bummeln. Ferner sand man ein Sparkassebuch über Lire, die Erträg- nisse ihrer „Arbeit" als Bettlerin. Die Frau mit dem Doppelleben wird sich nach ihrer Genesung vor dem Richter zu verantworten haben. » t. Berfammlung von Taschendieben bei der Polizei. Infolge des steigenden Frem- wonnigen Rausch, den Margone ihm gegeben. Aber er fühlte auch all das Leid und das tiefe .Herzensweh, das in allem Glück nicht von ihm gewichen, ,so lange Margo«le sein eigen war. Helmgard und Baldo jagten in scharfem Ritt ül^r die Heide. Sie schwiegen beide. Ettl>as Beklemmendes lag zwischen ihuen, für das sie nicht Worte sanden. A'Us Fernen, die gor nicht enden wollten, grüßte die Pnrpurglnt der Heide. Ein tiefvioletter Dust lag wie ein zarter Schleier darüber. Die Sonne stand schon tief am Himmel, aber die zwei jungen Leilte ritten weiter den Mooren zu. Jet)t zügelte Helmgard ihre braune Fuchs stute und lachte leicht auf. „Wahrhaftig, Baldo. das ist ja gerade, als wollten wir uns ins Jenseits hlnübcrr?iten. Noch ein paar Schritte und wir versinken ins Moor. Das wäre schade um uns. n^cht wal,r?" ^ Auch Baldo hielt sein P^erd an. Sinnen^d ruhte sein Blick aus der bleibenden (Gestalt der Base, wie wundervoll sie aussah in dem lnaypen grauen Neitkleid und dem fl''inen. kecken, arauen kl^eithut ans dem goldblonden 5>aar. Wie ibre Aiiaen ilin sonnig awlachtc'n. lind da zöqert" er noch immer von dem zu 't^'^echen. was il'm lanae sch^^n auf der Seele lag. Er wendte le'n ls^ifwärts und sagte ^'ass nvli'''lich: rummee ^«5 Vom Ma! IS57. u.! »MW» «d'eniverkc'hrs hat in Rom die Zahl der T»-schendiebe in erschreckendem Maße zugenommen. Ter Polizeichef hat verschärfte Maß-nahmon angeordnet und gleichzeitig sämtliche in Freiheit befindlichen Taschendiebe Roms in seinem Kabinett versammelt, um ihnen eine strenge Rede zu halten. An dieser sonderbaren Vollversammlung naihmen professionelle Taschendiebe teil. Zum Schlüsse wurden Photographien sämtlicher Teilnehmer an!.:zefertigt. t. Tragödie einer armen Studentin. Ein« furchtbare Tragödie der Studentenarmut spielte sich in Brzostow (Polen) ab. Die zwanzigjährige Tochter des Oberleshrers Kirschner kam vor einigen Tagen nach Hause, um die Eltern zu bitten, das Geld sür ihr Doktorexamen aufzubringen. Da dies dem armen Ortslehrer nicht möglich war, bemächtlzte sich des Mädchens eine fur6)tbare Erregung. In der folgendlen Nacht bemerkten die Eltern, daß aus dem Zimmer ihrer Tochter Rauch drang. Man fand daS Mädchen auf ihrem Bette, das sie zu einem fi^rmlichen Scheiterha-usen aufgetürmt hatte. Sie begost ihre Bücher und Kollegienheste mit Naphtha und zündete das Bett an. Sie wurde mit schweren Brandwunden inS Krankenhaus geschafft, wo sie nach kurzer Zeit starb. Kino Von Montag den 9. bis Mittwoch den 11. kommt der hochinteressante und spannende Fil» „Das Halsband der Zarin" zur Borführung. MaeMurrayalS Tän» zeriil in einer ihrer interessantesten Rollten. De» Kampf der Tänzerin um das .Halsband der Zarin, welches ein vielfackier Millionär bei der Ve? äus^erung der Zarengüter erworben hat. Ein interessanter und unterhaltender Film mit viele» Tänzen (Charleston, Tango usw.), mit abenteuer« lichem kriminellen Einschlag. Sehr schöne AuS» stattung und ausgezeichnetes Spiel. Klk<0 »vkir erst mitsammen als ein glückliches Paar auf dem Sonnenhof Hausen. Denkst du nie daran?" Helmgarids blaue A-ugen wurden fvst schn>arz. „Du nimmst also für sicher an, daß es fo sein wird?" fragte sie und sie fühlte, wie ihr angstvoll zu klopfen begann. „?katnrlich. Bäsclicn. Du welißt, daß eS deines Vaters Wunsch ist und ich meine, eS wäre auch der deine." „Tu denkst, weil mir so viel an dem Sonnen s'ok liegt?" warf sie gereizt ew. ..Nein. .^'>elniqard. weil ich weiß, daß du mich gem linst", erwiderte er warm, fein Pferd anhaltend und so auch Helmgards Pferd zum Stehen zwingend. ..lis^oinm. lasi uns hier ein wenig rnlien, wer weiß, wann uns wieder eine so stille Stunde wird." (5'r sprang vom Pse'-de. bob ohue weiteres .^>elmgnrd aus dem Sattel und schlang die Znael der um einen Baum. Sie folgte ?^aldo w^der^^n/li^'^lo^^. zn dem grauen >^'»i'iiienste'in. an dem ^'e so oft geruht« «W« lV«« 75. .k»' ^ llWlI!!. Will Me GIfiche» tw P. L. I«sE«>te«. Kit stk tte GOAAttD»»»»«« ^«»ch ftt W» «»>Dtßs»"t) »iA sPIttß«»s Wr« kU»»e> »IHt terß«ßchttit «erA«. P» Fllmtechnlt. "» ?kebe»bei a«,ch: GchrtM «h-eleD»", S. TeU. »WulMreAt« k«««K Vit einschließlich Mittwoch den 1l. Mai die Reprise des erfolgreichen Schlagers: .Tie S»rfter.ahrchl« mit Lya Maraud Harry Liedtke. Auch die zweite Reprise dieses außergewöhnlich schönen Schla» gerfilmS dürfte den gleichen lZrsolg haben wie bei den ersten Borfiihrimgen. Acht«!! Der größte Film der 'Vegenwart: MM»»»«»- I»««t: E« ist unbedingt anzuraten, sich rechtzeitig mit tktntrittSkarten zu versorgen. Rachrichten aus Marlbor M a r i b o r, 9. Mai. Medizinalrats Dr. T h a l-Rswerrr ov» m « nn und des Professors Haberer UN?aII Majeen, den Titel „Spezialist für Vhirlk^ic" verliehen. ^ Neben d«m Modizinalrat Dr. T h a l-mann unld dem Primarius Dr. ö c r n i ö ist der neue Spezialist der dritte Chirurg in t'nferer Stadt. Di« ohnehin so reichhaltige Chronik der LnfLlle ijst om Eamttag um einen neuen tragischen bereichert worden. Am Samstay den 7. d. abends fuhr der hiefiße Kaufmann j^rr tk a u ö i ö jun. mit seiaem Motorrade von Selniiea nach Mari-bor. In Lr«stern>!ca stieß er mit dem nach Haufe kehrenden dortigen Gastwlrtssohn Orudermann jun. zusammen. Der Rirprall war furchtbar' Brudcrmann erlitl aut Dt^rfitzngen eine schwere Gehirnerslbütte-«mg und, wie verltmtet, o«ch einen Bruch der SchildeWafis. Er wurde von der Ret> tmrgsabteil«n,g int elterliche .Heim überführt Am Sonntag verschlechtert» ftch sein Zustand aber -derartig, daß er in4 j^rantenhauK über fichrt werden mußte. Sein Befinden Atbt zu Besorgnissen Anlaß. Da AauLiö noch nicht vernehmungKfähig ist, tonnte über den oigentlichen Schuldtra «nden an diesem Unfälle nr^ keine ^lar ^ ermittelt werden; doch verlautet ellge mein, daß den Motorradfahrer die alleieimischen Zdünst-ler aufmerksam und sind die restlichen Kar-tt!n in der MuMlienhandlung .H S f e r sowie an der Abendkasie erhältlich. m. Freie Wahnimgen. Das erstinstanzliche WohungSgericht schreibt folgende frc^e Wv'h nungen aus: Franöt8tanska uliea IS. Par^ terve, 5 Zimmer, Küche und Zugehör von der Mieterin Mira Znidar?«; Frankopano va ulica s2, l. Stock 5m Hof, l Zimmer, Kü ^ und Zugehör vom Mieter Josef Beldern ja-k; Orotnsva ulioa 9 im Hof, l Sparherd zimmer von der Mieterin ^lene Klauwfer: Pobre?.je, TrZaSka cesta 5, 2 Zimmer. Äük!^ Mtd Zugehör von der Meterin Anna Karba; Ztudenei, Aleksandrova ulüca 37, 1. «tock, 1 Zimmer, Küche und Zugehör vom Mieter Alois StraSnik. Die Gchch? sind bis läng, sten» Donnerstag den 12. Mai vormittags dem genannten Berichte vorzulegen. m. Die Leiche de» Eisenbahner» Trotov. iek. Wie bereits berichtet, hat die Drau bei St. Johann anl Dra»»feld vor einigen Tagen eine halb verweste männliche Leiche an-geschwemint. Da» beim Toten befindliche Taschentuch konnte die Wohnungsx^berin des seiner Zeit auf mysteriöse Art und Weise verschtvulbdenen Eisenbahners T r o-t o v t e k als dessen Eigentum erkennen, umso Mtchr, weil sie das Monogramm ins Taschentuch gestickt hat. Die Leiche des Eisenbahners Trotovsek ist deninach gesunden worden. Es ist nun Sache der weiteren Nn-tersuchuiig, wie der Mann seinen allzusrü-Heu Tod in den Wellen der Dr«u gefunden hat. m. Wirb da» Vier billiger? Passionierten Biertrinkern dürfte d«ie Nachricht willkonl-men sein, da^ im hiesigen „Burgkeller" ab 7. d. das Krügel Nier mit N.75 u. das Sei. del (TlaS) Bier mit L.dO ausgeschenkt vird m. Straßenunfall. Sauistag den 7. d. M. ein gewisser ?^rS>1nand B. auf seinem Fahrrad die PreSernova ulica herabgefahren mZd wollte in die Al^anderstraße einbiegen. 5^ gleichen Moment kani der Inze»^ieur ^rl E. aus St. Ilj mit sc>inem Motorrad m die Quere und der Zusa>mn»enprall ^var unvermeidlich. Beide Fahrer Kamen dn'be! Mn Sturze. Das Fahrrad wurde sehr stark beschädigt. Die beiden Fahrer kamen glück-lichenve^e mit ganz umvesentlick)cn Hautabschürfungen davon. m. Vinbruch. Vergange,uzn Samstag t^rang ein unbekannter Täter in die Wohnung deS in der Mellingerstrabc 4l wohchaften Kmif. niannes Albin ^ e h durch Fenster in das Tpeiiezimmer und von dort i«lS Schlafzimmer. Dabei zerbrach er eine Scheibe. Alö der Kaufmann und seine ttl-attin durch den Lärm wach wurden, ergriff der Einbrecher schleunigst die Flucht. m. vinbruchSdiebstahl. In der Nacht vom 7. zum 8. d. wnrde in das Ma^zin d!?s Kanf Mannes Evetko D o b l e k a r in der Tat. teilbachgasse von unbe-kannten Tätern einsäe-brochen. Die Einbrecher entwendeten drei Säcke dovpelgrissiges Mel)l. ? Säcke ^s^'ch. mehr, 5 Dosen Marmelaide und Wvi Fnhr. räder. Der Wert der entwendeten Waren beziffert sich auf 489.^ Dinar^ Die Poli^^ei ist den Tätern bi'reitä ans der Spur» m. Vetterbericht. Maribor, s). Mai 8 Uhr früh. Luftdruck: 73V' ^ermohygro« skop: 751; Temperatur: ^ 16; Wiitdrich-tung: NW; Bewölkung: zwei Drittel; Nie-derschlaiA: V. * Die beiden beim Konzert Vruber.Frisch benutzten i^lügel (Ehrbar und Lauber.^^er L Gloh) stammen aus dem Klavierhaus I. Kanzler, (^raz. 5787 * Heute Montag grohe Kabarettvnrstel-lung mit Slitekonzert in der Y e l i k a ravarna. ü771 * Ein RähkurS. Ter Slowenische Frauen-verein veranstaltet einen Abendkurs fiir Aleidernähen, falls sich genug Interessen-tinnen melden sollten. Anmeldungen werden bis zmn il). Mai bei Frau Zlata BriSnir entgegengenommen. M Rachrichten aus Vtul p. Herr Blirgermeister Dr. S-nLar ist vergangenen Freitag zwecks Teilnackin,e ani Konlgrcß der jugoslawischen Städte nach Zagreb abgereist. p. Aus der Geschöstswelt. Dieser Tage ist die Elektrizitätsgenossenschaft in Ptus in die voruinligen Lokalitäten der Firma T e i ch n e r in der Panonska ulica üibcr-siedelt. P. „Der einigebildete Kranke" heikt die geistreiche uwd ergötzliche Komödie von Mv-litre, die morgen, D i e n s t a g, den 10. Mai um 20 Uhr im Stadttheater aufgeführt wird. Molisre, in Paris geboren, war Frankreichs bedeutendster nnd volkstümlichster Dichter, eine Größe der Weltliteratur; er hat die invldenie (^arakterkomödie begründet. Seine satirischen Stücke sind heute genau so Mndend und unterhaltend wie vor 3lX1 Jahren. Daher soll niemand versäumen, diesen Klassiker zu sehen. p. Die Uebersuhr bei Zaorö konnte dieser Tage wieder dent Verkehre Mergeben werden. P. Den Apothekennnachtdienst versies,t bis nächsten SanlStag die Apotl^eke des .Herrn A! o l i t o r allf den: Hauptplatze. Nachrichten aus Selje c. Todesfälle. Im hiesigen Ärmrkenhause verschied am I. d. M. Maria T o f a n t, zwei Monate alte Tochter einer ArbeitSlo-sen aus Osenca bei Tcharse, au, ?. d. M. aber der Besitzer Matthäus B el a s aus Peöovnik im Alter von 74 Jabren und die Eisenbahncrsgattin Fraticiecka L u b e c o int Alter von K6 Mren. R i. p.! c. Die ersten Kandidatenlisten sür die Gemeindewahlen eingereicht. Am Freitag, den tt. d. M. iVurden die ersten zwei K^andi-datenlisten für die am Juni stattfindenden Gemeinden>ahlen in Eelje bei der Be-zirkGauvtMlannschast eingereicht. Als erste wurde die Liste der selbständigen Den^okra-ten mit dem biskierigen Bürgerineister Herrn Dr. Inro H r a S o v e c. als zweite aber ldie Liste der vereinigten Parteien fNadika-le, .^lerikilc und Deutsche) niit Herrn Dr. Alois o r i ö a n als Listensüihrer eingereicht. Dieser Tage wird noch eine sozialdemokratische Liste eingereicht werden. Bei den Gen,cindew<,ll)sen werdeil sich voraussichtlich nur drei Bisten >ieaennliersteÜen. c. Muttertag in Celje. Aelnilich wie in: aanzen Staate, findet a,n d. M. auch in Eelje ein Muttertag statt. An, S a ln s-t a!A, den 14^ d. M. wird im „Narodni doni" das Schauspiel „Die Le>kr<'rin" nnfqesiihrt. Am S o n n t a fl. den 15. d. M. vormittags findet in der Stadt ein Vlunientog zu« gunsten armer Mütter und ihrer Kinder und j in, Stadtpark ein Konzert, an, Nachn,ittaa i aber im Stadtt^heater eine Akadeniie des Noten Kreu-,eS statt. c. Aus dem Postdienste. Die Postbeaiiitin Frl. Silva P! r a h in Celie wurde in den Ruhestand versetzt. Die Posi'beamtin ?^rl. Nasaela K' n a p i ^ wnrde von Eelse nach Ptui. dil' Postbi a'ntin ^rl. Slava N e d < von Ci'ss«' nach Sv. ?enart in den W.-V.. der Pc>stnnti't's"'fknne AleiS v v e abl'r ven ^nuirse Pri Ies!^ali nach Eelje vernetzt. St. (^oris^Staa. ?^ie s'iesiae k^!arnls'^n beainsi auch linier den s^^f^'ra-^taa in sei-s'rsicher ?>v''se^ ?lm 'i!,« s'^ss' N flüh niarschi».'rtc das Militär ven der .^ie- U" nig Peterkaserne aus mit Militärmusik an der Spitze, begleitet von eine^i Teile der Stadtbevölkerung, G'gen LaZko ab. Zahlreiche Stadtbewohner folgten später mit Autos, Waagen und Zügen. Dem Militär schlof-sen sich in Laßko auch dortige Bewohner an. I,r La.^to fand ein gemeinsames Mttags-essen statt. Ter übrige Teil des T«^eS wurde mit Spielen und Belustisningen auSc^e-fiillt. An, Äbend lehrte das Militär blu-lnengcschmückt n<:ch Celje zuri'ick. c. Gporttag. An, Svnnta.Z, den 8. d. M. nachmittags sano ain Athletik-Sportplätze beim „Felienlcller" eine sportlich« Veranstaltung statt, an der zuerst die Atk)leten Gromov und Belie mit interessanten Vorführungen auftralen. Hierauf fand ein Freundscha'ftÄvettspiel Müschen dem Athletik-Sportklub Celje und dem S. K. Slovan aus Ljubljana statt, in der der Athletik-Sportklub nach sck)önem Spiel im Verhältnis 3 : L (2 - t)) siegte. Ter Veranstaltung wohnte eine stattliche Besucherzahl bei. c. Arbeitsbijrse in Celje. Arbeit suchen 453 männliche Personen, darunter größten-teils landwirtschaftliche Arbeiter, Taglöh-ner, Bergleute, Portiere und Diener und v>2 weibliche Personen, darilnter größtenteils Dienstmädchen. Arbeit bekmnmen 191 männliche und weibliche Personen. Die Arbeitslosigkeit ist also auch in Celje und Umgebung sehr groß. c. Oesfentliche Versteigerung. Ani 28. d. M. findet in Teharje bei Celje eine öffentliche Bei?stei!gerung der „Tücherer Holzindustrie" statt. Die Fabrik ist modern eingerichtet und lnit einc,n größeren Besitz ver-buniden. Für daS Unternehmen interessieren sich u. a. anch einige Indnstrieunterneh-nrungen in Oesterreich. c. Hauptt»ersamml«ngen. Da» Industrieunternehmen A. Westen A.-G. in Gaberje bei Celje hält an 32. d. M. um halb N Uhr in der Fabrikskanzlei, die Fabrik chemischer Erzeugnisse A.-<^. in .Hrastnik aber am 22. d. M. um 11 Uhr in der Hauptkanzlei in Celje eine Haupwcrsammlung ab. c. Um den Mantel gekommen. Am Diens- tcrz gegen M Uhr vormittags kehrte Johann r o s e k aus Sp. .Hudinja aus Celje gegen Dolgo polje heim. Unterwegs wurde ihm plol^lich unwohl und er stürzte bewußtlos zn Boden. Als er daS Ben>ußtsein wiedererlangt hatte, setzte er den Weg fort. In der ersten Betäubung vergaß er an der Stelle, wo er .gelegen war, seinen Mantel. Als er wieder Mrückkehrte, war der Mantel bereits verschwultdcn. e. Polizeich,omk. Freitag, den 6. Mai: 1 Anzeige wegen Fundes einer 10 Dinarnote, 1 Anzeige ^vegen Verlustes eines 3s>0 Dittar werten Mantels nnd 1 Anzeige wegen Verlustes einer ledernen Brieftasche ttlit 110 Dinar Bargeld und mehreren Dokumenten. c. Den Apothekennachtdjenst versieht vom 7. bis einschließlich 13. d. M. die Apotheke „Zur Mariahils" am .Hauptplatz. . -HZ- Tfteater und K?^nst Nationaltbeoter ln Maribor RepeNolre Montag den 9. d. geschlossen. Dienstag, den 10. Mai nm 20 Uhr: „Zum weißen Nös;l". Premiere. Zugunsten der Schausplelervereinigting. Mittwoch, den Ii. Mai: (beschlossen. Donnerstag, den 12. Mai uni 20 Uhr: „Pe-ri;cheric". Gastspiel der Frau Nablocka aus Ljubljana. Coupons. Zum legten Male! Freitag, den l.'^. Mai: (^ieschlossen. SamStag, oen li. M!,! um 20 U>hr: „Nigv'« letto". Premiere. 2s»jähriges Jubiläum des Herrn A. Mitrovi«;. ^ (Gastspiel der Frau Nr'blocka an un^e» rem Theater. DonnerStmi den 12. d. wird in den, lsch<'chisch"n Tra»na ..Periplierie" das berverr^igende '^?iiglied de? m-'r Theaters. Fran N a b I o c k a in der Nl'Ne t'er Anna aultvlen. 'n welcher Nolle ?v,'^u Nablneka in Ll>'bljani grehe gen hat. ' l^in unbekanltter Brief Sck Vers suudtn. Professor Dr. Vhil. Franz H ü l- W ViM ^ö. Mal ISÄ-' Z « r in Asch hat einen unbekannten Brief Schillers entdeckt. Eine Photographic wurde an das Goeche-Schiller-Archiv in Weimar eingeschickt und es wurde dort bestütigt. daß er bicher unbekannt ist. Es ist ein undatierter Brief Schillers an die Weimarer Hofdame Ainolia v. I m h o s s die mit Schiller, Goethe und Meyer befreundet war. Schiller förderte ihre poetischen Neigungen, veröffentlichte ihre ersten Gedichte in dein Musenalmanach und andere epische und lyrische Dichtungen in den Hören. Am bekanntesten von ihr ist das Epos „Die Schwestern von Lesbos" und die Uebertra-gunq von TsMiä Frithiofssasta. Der Brief wurde in den Mär^ 18l)3 verlegt. Musikalische Notizen. Im Rahmen der Vollssin.foniekonzerte in München erlebte eine „Tragische Sinfonie", O. 50, des Dünen Rud. B e r g h, im Kiinzert des Münchner Domchors ein neues A-cappella-Werk von Joseph Haas „Deutsche Vesper", Op. 72, die erfolgreichste Uraitffühnlng. — Am 100. Todestage Beethovens wurde vor dem, Nvtionalcheater in M e x i k o ein Beethoven-Denkmal feierlich enthÄllt? es ist eine GchenkuniZ! der deutschen Kolonie in Mexiko und ein Werf des Bildhauers Prof. Theodor v. G o s e n in Breslau. — Unter Leitung des bekannten Theaterdirektors Maz S t e i n e r-K a i s e r und unter Mitwirkung prominenter Wiener Künstler und Komponisten findet, beginnend am 19. Mai, am P a r i s e r Apollotheater ein längeres Wiener Operettengastspiel statt. — In einer Neubearbeitung dmrch E. W. K o r n g o l d und unter deflen Leitung ging am Wiener Bürgercheater „E a g l i o st r o", eine der Erstlingsotzieretten von Johann Strauß, in Szene; das Werk, daS in seiner jetzigen Fossung den Titel „Cagliostro in Wien" erhalten hat, wurde wie eine Novität begrüßt und mit stürmischem Beisall auf.ze-nommen. — Eine neue Operette Emmerich Kalmans, „Die Herzogin von Chicago", zu der Brammer und Grünwald das Libretto geliefert haben, soll im Septcmiber im ^oater an der Wien die Uraufführung erlern. Goethe-Premlere in China. Im März wurde Goeches „Stella" zum ersten D?«le in Peking in chinesischer Sprache aufgeführt. Während die „Leiden des junzen Wercher" schon vor längerer Zeit übertragen wurden, sind „Stella" ulch „Clavigo" bis jetzt die einzigen inS Chinesische übersetzten Goetheschen Dramen, so daß diese Premiere einer Urauf>führung Goethes in China gleichkommt. Sie wurde von der staatlichen Akademie für bildende Künste und Schauspielkunst veranstaltet unid war auch insofern ein Ereignis, als dabei zum ersten Male chinesische Damen und Herren zufamnien auf einer öffentlichen Bühne auftraten. Die Ankündigung versprach einen großen künstlerischen Genuß und hob die besondere Sorgfalt hervor die auf die Ausstattung und das Einstudieren verwendet worden war. „Da das Stück künstlerisches Verständnis verlangt, haben nur Personen über l3 Jahre Zutritt." Kampfsütze zu beschränken, zu deren Besetzung vorläufig gelten sind: ZNaroezy» Nu-binfteia, Gpielmann, N^ti, SoftiS, VrüN' feld, Dr. Tartakover «nd Przepiorka. Weitere Großmeister sind als Ersatz vorgemerkt für den sehr wahrscheinlichen Fall, daß etliche der Vorgenannten am Kommen verhindert sein sollten. ^ Professor Dr. B l h m a r hat sich in die südslawische Mannschaft einreihen lassen, so daß diese aus ihm, K o st i L, B u ! o-v i ^ und Dr. A ß t a l o s zusammengesetzt sein wird. Meister Emmerich König ist zugunsten Dr. Bidmars zurückgetreten. Das Metstert«rnier der Berliner Freien Gchach»ereinig«ns beginnt am 7. Mai. Zur. Besetzung der zehn Kampfsätze sind eingeladen: Boqoljubo», Niemzowitsch, RSti, GS-misch, ^l Io^er, Mieses, Freiherr v. Holzhausen, List, Ahues und der Borkämp' fer der Vereinigung Enoch. Aus der SvorNvelt Die Klagenfurter ,Amateure" in Maribor GV. Rapid — ttlagenfurier Amateure S:2 (2 : 1). Das Spiel brachte guten und anregenden Sport. Beide Mannschaften zeigten sich in guter Versassug und so entwickelte sich ein Hübs6>er. gegen Spielende, als „Rapid" ständig im Angriff lag. immer schärfer werdender Kampf. Im Anfang sah die Sache für die Heimischen gefährlich genug aus. „Rapid" muß gleich vom Abschuß den Ball abgeben, die Gäste sind mit zwei Zügen vor und
irte Ari^it gibt es noch für B ele und U k i. und A l f i kann einen scharfen Ball nur iwch im letzten Moment zur Ei^se drehen. 'Ne.?>anSherren ge^en nunmehr ständig zum A^riff über und P o l l ak erzielt aus einem Godränge den 4. Tr?fser. ?l^'inut"n svä« ter köpft T e r g l e tz, der Goalmmm wehrt schwach ab, P a v l ß n ist zur Stelle und schießt scharf ein. Die „schwarz-blaue Offen sive" dauert, nur zeitweife unterbrochen von Gegenangriffen der^äste, an. In der 43 Minute bricht die linke Seite der Gäste schnell vor, der Halfrechte übernimmt den Ball nnd bringt ihn mit s6)avfem SchrSgschuß im Netz unter. Schiedsrichter Herr RadoliL einwand, frei. Der Kampf um die Gcha«vwettmetstert(daft Der bereits seit dem Vorjahr geplante Äanrpf um die Schachweltmeisterschaft zwi schen dem Weltmeister Capablanea und seinem Heraussoril^er Dr. A l j e ch i n wurde nun endgültig auf den 1. September festgesetzt. Die Begegnung der beiden Großmei^ster geht in Buenos Aires vor sich Insizesamt we^en zwanzig Spiele ausge tragen, wobei Remispartien nicht gezählt werden. Als maßgebende Spielregeln wur den die des britischen Scj^chbundes be stimiint. Der Sieger muß mindestens sechs Ge-winnzähler erreichen. Das letzte Match um die Weltmeisterschaft fand im Jahre 1V21 in Havanna statt. Damals kämpfte Eapablanca gegen Dr. Lasker. Er erreichte in vierzehn Spielen bloß vier Gewinnzöch^ ler, aber Dr. Laöker gab den Wettkan^f bevor noch alle zwanzig Spiele ausgetragen waren, auf, weil er das tropische Klima nicht vertrug. Man nieldet, daß Mischen Rewyork, Pa. ris und Wien Verhandlungen wegen eines Kabel-GtSdte-MatcheS stattfinden. Für Pa ris sollen Dr. A l j e ch i n, Dr. T a r t a-kower und Dr. Bernstein spielen, für Wien Spielmann und G r ü n-f e l d? für Newyork M a r s h a l l und K u p s ch i k. — Die AuswahlkSmpfe sür das Londoner WeltmeisterschaftSpokalturnier haben auch in der Schweiz begonnen: Pwf. Raegeli siegte über Dr. M i ch e l nnd W. e n-neberger, und rückt daher (neben Grob, Ioh»»es und Zimmermann) an die Stelle Dr. Michels, der zum Ersatzmann degradiert wurde. ?^ür Frankreich sind genannt: Muffanx^, Crepean^, Eki ptuj, k^lvrjanski trx s 7- 14- I»- Ungarischer Verband 6:4. — Dublin: Südafrika—Schiveden 3 : 0. Tennls'Länderkampf Deutschland^ Umerika. Berlin,?. Mai. Tas Länderspiel Amerika—Deutschland wurde heute mit dem Doppelspiel Hunter—Tilden gegen illeinslhrath--Lant»mann sortgesetzt. Di^ Amerikaner siegten mit 6—3, 6—1, 4-^ V—3. H-unter gab den ersten Ausschlaz und gewann ein Game. Dann zogen die Deutschen gleich, mußten aber die Amerikaner ö : l sÄIHren lassen, kamen wieder auf 3 : 3 unid schließlich ging der Satz 6 : 3 an die Gäste. Im zweUen Satz waren die Amerikaner durchwags überlegen. Den dritten Catz >M>annen die Deutschen. Kleinschroth spielte blendend, von Landmann ausgezeichnet sekundiert. Sie spielten beide auf Hunter und vermieden lden am Netz lagernden Tilden. Der vierte Satz ging dann wieder an die Anlerikaner. Jift ganzen war daS deutsche Paar zu wenig zusammengespielt, ßvührend idie Mste einanu>f fremdem Boden ^gen da? absteigende Darlington unentschieden. Manchester City und Porthsmouth gewannen ihre Spiele gegen Bradsord City flld Prl'ston North End aus eigenem Plah. ^rot^dem nnn Manch<>-sfl'r Ckty durch eine ll^xtraanstrengirng das uner??örte Resultat don zustande brack»ar das Schicksal überlebter Lport-großen nicht sonderlich rühmlich. Nur als Sportlehrer schien ihnen noch das Leben zu lächeln. Georges C a r p e n t i e r, der ehemalige Weltchampion lm Boxen, hat einen neuen Weg gefunden. Er lernte Tanzen und Singen und bereitete sich für sein Auftreten in einem großen Revuetheater in Paris vor. Die Theaterdirektoren, welche ihn sahen, kargten nicht mit Lob. Die Spekulation war nicht schlecht; ein Großteil des Cport-publikums, welches Carpentier noch wohl im Gedächtnis hat, dürfte kommen, um die einstige Größe in einer neuen Art des öffentlichen Auftretens zn bestaunen. Nur daß Paris nicht die Würze des ersten Auftretens genießen wird. Newyork hat den ehemaligen Inhaber der Weltmeisterschaft im Bdxen gekapert. Vvlluvlrtsekskt Siermarkt Im allgemeinen ist die Loge unverändert. Italien, welches bis vor Kurzem noch stark als Käufer jugoslawischer Ware auftrat, zeigt nur mchr weniger Interesse. Die Preise, die seitens italienischer Interessenten bewilligt 'werden, bewegen sich bei bis 525 Lire Parität Posti»mija für stet-rische Ware, während für anldere Provenienzen Lire 4^ angelegt werden. Die Schweiz bekundet sein übergroßes Interesse für juixsoslawische Ware, so daß der Export in dieser Relation derzeit etwas schwächer ist. Schiveizer Interessenten bewilligen für jugoslawische Ware franko Buchs 142 bis 145 Schweizer Franken. Deutschland kommt derzeit als Absatzgebiet für jugoslawische Ware nicht in Betracht, da auf diesem Markte russisch« Ware dominiert. Alts dem heimischen Produktionsgebiete kommt zi^lich wenig Ware mlf. Die Preise schwmtlken zwischen 82 bis 55 Para pro Stück. Seitens der heimischen Interessenten wird bereits Ware für Kühl^ivecke aufgekauft. . Auf der heutigen AaMber Warenlbörse blieben d4e Tai^ationen gegenüber der Vorwoche unverändert. X Wahrscheinlicher Rücktritt WutteS. Wie ails Wien geschrieben wird, sinid die Schlvierigkeiten wegen der Akchaltung der Genevalversammlung, die f>ür den 16. Mai ein!berufen wurde, noch immer nicht behoben. In Börsenkreisen verlautet jedoch, daß ld-ie Generalversammlung der Graz-KHslach-Eisenbahn unbedingt bis spätestens Ende Jiini abgehalten werden dürfte. Die Aktien verzeichneten heute eine minimale Kursbesserung im Zusammenhang mit den Gerüchten, daß Wutte und seine Freunde demnächst ihren freiwilligen Rücktritt im Ver-iwaltungsrat anbieten wollen, um die Ver-kauIfAverhaindlungen, die in letzter Zeit nach zwei Seiten geführt werden, zu erleichtern. Auch rechnet mgroße Steuerbeträge geschädigt werden soll. X Morgan über den europäischen Anlei» hemarkt. Wie aus Washington berichtet wird, bezeichnete der Mitinhaber der I. P. Morgan Co., Thomas W. Lamont, anläßlich eines Banketts der amerikanischen Sektion der Internationalen Handelskammer die Weltkreditlage als fortschreitend hoffnungsvoll. Lamont kritisierte äußerst scharf den Wettbewerb der amerikanischen Bankiers bei der Erlangung von Anleihen an auslän-difchen Märkten und betonte, daß diese scharfe Konkurrenz zur Unsicherheit und zu un-gesuniden Praktiken führen müsse. Tie amerikanische Geschäftswelt dürfte infolge der Evhvlung Europas sich bald in einen intensiven Wettbewerb mit Uebersee verstrickt sehen. Der Vizerpräsident der Nationen Au-tomobil-Handelskammer Roy D. Chapin warf die Frage auf, ob nicht eine Kon^-nation der amerikanischen Industrie mit der Europas unid der sonstigen möglich wäre, durch die der Weltverbrauch gesteigert werden könne. Im weiteren Verkaufe ^s Banketts benierrkte Lamont, daß es ffir gewisse europäische Regierungen eine große Versu-chun? bedeute, daß Scharen amerikanischer Bankiers Mlf ihren Treppenstufen säßen, um Geld anzubieten. Lamont schätzte das Jahreseinkommen Amerikas aus mlslänldischen Zinsen lmd Amortisationen insgesamt auf über 1 Milliarde Dollar. X Stechviehmarkt vom 6. Mai. Auifgetries ben wurden 438 Schweine, 1 Schaf, 1 Ziege. Der .Handel war ziemlich rege. Im ganzen wurden 236 Schweine verkauft. Die Stückpreise haben sich niicht verändert: 5—6 Wochen alte Iungschweine 70—125, 7—9 Woch. 150—225, 3-4 Monate 33l>—350. 5—7 Monate 430—450, 8—10 Monate 550 bis 600, ein Jahr alte 1100—1200 Dinar. Ein Kilogramm Lebendgewicht mit 9.5t>—11, 1 Kilogramm Schlachtgewicht 15—17 Dinar. X Heu. und Strohmarkt. Am 7. d. M. brachten die Bauern 23 Wagen Heu, 6 Wa^ gen Grummet. 4 Wagen Streu u. 16 Wagen Stroh aus den Markt. Die Preise haben in?-folge der großen Menge der Wagen eine bedeutende Senkung erfahren: Heu 60—80, Grummet 60—65, Streu 25—St'^oh 25 bis 35 per 100 Kilogramm. Pusselspiel: „Der Umzug" - Nmtlmtt lov Vsm 70. Mai iaS7. Zonnige ^oknuns Hfjr«! vo» besserem, kinderlosem Lde-p»sr per sokort xesuckt. ^ntrS^«nter .k^reivokauax 100- >n äie Verv. ell ztegel, Verschalungen und ver» schi^«nes zu billigen Preise«. VÜHere» bei ftranz Le»nik, Stu »mrkih »a. de«ei. 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