Mblllher «r. 159. si. ,,. h«l»j. «I. 5 «>, tz«il »!c Z»««ll»«, !»<« H»«« bolb,. »« lr. ««>» b« P,ft ,««»,. si. l», d»l»j f>. » «». Freitag, 14. Juli. l^?v Amtlicher Tbcil. 3e. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10 Juli d I. dem mil dtm Titel eines ScctionSralhes ausgezeichneten Hof. s crelür des t. l. obersten Rechnungshofes für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Münder, Alois ^enzig, in Anerkennung seiner besonderen Verdienste das Ritterkreuz des Franz IosephOrdcns allergnüdigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. ApostoUscht Majestät geruhten mit Allerhöchster Entschließung vom l. Juli d. I dem Fre. gattencapitän Emil Rocdiqev die Bewilligung zu er« theilen, das ihm verliehene Eommandeurlrcuz des lön. griechischen Erlöser < Ordens annehmen und tragcn zu dürfen. Se. k. und l. Apostolische Majestät geru^.i, >">l der Allerhöchsten Entschließung von, <>. Juli d I dem Obersten des Ruhestandes Adolf Marno v Eichen-Horst taffrei den Oencralmajors'Charalter ^ slmlorft« allergnädigst zu verleihen. Ve. l. und f. Apostolische Majestät haben mi» Allerhöchster Entschließung vom 7. Juli d. I. dem Onerlandesgerichtsrathe in Wien Ernst Waniczel in Anerkennung seiner vieliährigen treuen Dienstleistung den T,lcl und Eharaller eines Hosrathes allergnädigst zu verleihen geruht. Glaser m. r». Ge. k. und ». Apostolische Majestüt haben mit Allerhöchster Entschließung vom l>. Juli d. I. den Polizei« rath Karl Bart hel zum Regierungsrathe nnd Polizei» director in Graz allergnädiqst zu ernennen geruht. Auersperg m. p. Der k. l. Lanocopräftdent hat die in Kram erledigte 3orstadjunctenstellc dem t. l. Forstadjuncten Johann Mach in Flitsch verliehen. ')iichtal«tlichel Theil. Vom KlicasjchlUlpllltze. ^. o N.Juli. Die Festung Widdin ist derjenige Punkt des Kriegsschauplatzes, welcher augenblicklich das meiste In. tercsse in Anspruch nimmt. Wir haben zu wiederholte». malen — sagt die „Pressc", deren Raisonncmcnl wir hier folgen lassen — auf die Wichtigkeit dieses strate gischeu Vasispunltes der türkischen Operationen hinge, wiesen, dagegen auch hervorgehoben, daß die Eroberung dieses Ortes vorläufig nicht als der Hauptzweck der serbischen Kriegführung angesehen werden könne. Es gibt andere erfolgreichere Mittel, al>? die Eroberung von Widdin, um dem bulgarischen Aufstand Vorschub zu leisten. Es gibt andere Punkte und mililärische Posi tionen, als die im westlichen Winkel von Bulgarien ge> legcne Festung Widdin, um die Insurrection zu unter stützen. Es gibt, falls sich Se,bien zur Führung eines regelmäßigen, großen Krieges entschießen wollte, noch andere Fcstuugen in Bulgarien, welche nach dem Falle von Widdin nicht minder einer zeitraubenden Belage rung bedürften. War schon einmal die Timol'Division, gegen alle strategische Raison, in die Offensive übergegangen, so besteht ihre Hauptaufgabe dermalen nicht in der Eroberung, sondern in einer energischen Lcrnirrung Widdins und in der Insurgierung Vulgaricns nördlich des Balkans. Die fortificalorische Anlage nnd Profilierung von Widdin gehört zu den stärksten, welche in türkischen Festungen zu finden sind. Widdin liegt auf einer sanften Terrainwcllc und dominiert also nicht nur die Donau und das walachischc User, sondern auch die sumpfigen Wcidcflüchcn gegen Westen, auf welchen jetzt, serbischen Nachrichten zufolge, die Timol-Diviston vorzurücken ge denkt. Die meisten fortisicatorifchen Bestandtheile Wit>. dins dürften aus der zweiten Hälfte des siebcnzehntcn Jahrhunderts herrühren; überdies sind Zubauten fast aus allen Perioden der Kriegsbaukunst wahrzunehmen. Die Umfassung zählt acht Bastionen mit ungedecktem Mauerwerl, davor einen drei Klafter liefen, neun Klafter breiten, rcvcticrlen Graben, der auf die liefe von zwei Klafter inundicrt werden kann. Ebenso kann das gegen Westen vorlegende, durch einen niederen Erdwall und Graben abgegrenzte Terrain vor dem Glacis in wenigen Stunden überschwemmt werden. Der Umriß ist zum größten Theil cascmatticrt; der gedeckte Weg pallisadiert; dieser wic das Vorfeld des Glacis unterminiert. Dic Kämpfe, welche seil zweihundert Jahren um Widdin geführt wurden, zeigen am deutlichsten, wie schwer den Eerbcn eine erfolgreiche Belagerung dieses festen Platzes werden dürfte. Im Jahre 108<.i, da Widdin noch als Vesle in primitivster Form bestand, wurde sie nach kurzer Belagerung von dem berühmten Markgrafen vo» Baden erstürmt und in besseren Vertheidigung«, zustand versetzt. Im Jahre 1737 erschienen Fcldmarschall tthcvcnhüUcr und Herzog von Lothringen mit 20,000 Mann Infanterie und Eavallerie vor Widdin. Die Ein nähme scheiterte an den heldenmüthigen Bertheidia/rl'. nicht minder an der Lässigkeit des österreichische,, marschalls. Im rusfisch-lürlischen Kriege im Jahre wußte sich Wlddin selbst gegen die unter General <' mar glücklich operierenden Nüssen und trotz der Nin«^ lagc bei Vl>jelssti »u halten, .'loch glänzender zeigts,, sich dle < ' ^er im letzte' !"k> schen Kri« . . iicr Pascha ,i>. ^n, mandierle uno Ismail Pascha den Vlu^,f p5 von Kalafal innehalte. Alle Versuche dt« rus< ' ^ nera-lissimus Gortschakoff und seiner Corp. anten Fischbach und Anrep, Kalafat zu stürmen ui»c> Widdin zu bedrohen, blieben erfolglos. Am i). Jänner IK5>4 warfen die Tscherlefscu und Vaschi Nozuts unter Achmed Pascha die Russen auS den Verschanzungen des Dorfes delate bei ltalafal heraus, und bis zum Juni de« selben Jahres, da die Russen den einrückenden Oefter reichern weichen mußten, wurde lein Versuch gewagt, sich Wiodins oder seines Brückenkopfes Kalafat. noch txr dazwischen liegenden befestigten ^"l.l.' ü, bemüchligsn. Die letzten telegraphischsli len, allerdings aus türkischer Quelle, meld, 5>>., iaae der Monte- negrlner bei Podgorica rlen schein-?» di»rch die katholischen Hlbans" be« Protlerjo Hotli. Kastrat!, Rioli l V ieli oerft»rll :. sein, wühreno sich die Montenegriner mit den A! senslümmen gritchi>ch or,cniulijchln Belcnnlnisses, m,» c,^ Klli« und Drakalodii verbunden hatten. Wir sind an den allen Kiiegortfrain: „Tie Gtichiwe ist ewia ne». H« si:gen alle zwet" zu sehr gcwöhnt, als balz w«r nichl für die nächsten luge a^f eincn Gieg der Montenegri „er del Podgorica gefaßt wären. Ausfällig bleibt e« immerhili, daß bereit« feit acht lagen zwischen Podav» llca u>d Meoun leine montenegrinischen Gieae aemeldtt wurden, »md noch gesühll'ches dünkt uns die ^aat ^« Eommalioanlen P«trov>t Njegui für den F«U, ale schir Dcrwifch Pascha, der Besieger der V?""" im Jahre 1852, be», Oberbefehl bei Pobaor übernehmen sollte. ?a? würoe auf «ine namyai c x.^s stürlung der türkischen Truppen an der Güdurenze Montenegro'« hinweisen und alle bisher gemelbetln und nichl geschlagenen Schlach'en b-i G^clo müh'en »»n, Rückzüge des Fürsten nach Eelinje führen. Welch," curs die Verben dann von den Montenegrinern z„ er warten hiben, ist wol von felbst einleuchtend. Einem Actilel der wiener «Tua/epresse", die sich über den serbisch.tülkischen Krieg bekanntlich nan; außer, gewöhnlich gut unterrichtet erweist und ossmbar «us Feuilleton. Eine wunderbare eustballonreise. In pariser Journalen finden wir folgende Noii^: ..Wenn »lr dem «Lourrler de France' Olauben schellten dürfen, wäre das Problem der Llnlbarkcil dcs Vufl» schisse« definitiv gelöst. Das genannte Iourn.,1 berichtet, daß der Ballon „Philadelphia", mit einem von Fla. marin constlulerlen Apparalc versehen, am i< Iu„l morgen« von Philadelphia aufgestiegen und am M Juni abend« in Frankreich, einige Meilen von Renne«, nieder» gegangt". Der Ballon lrug fünf Passagiere: Oaspar Flamarin, einen Mechaniker, einen Malrosen, einen Meteorologen und ein Mitglied der Jury der phlla» delphlaer Ausstellung." Da« ..Neue Pester Journal" enthält berei's folaen. den ausführlichen Bericht über ollst« sensalionelle Er« elgni«: Der haup'sächliche Held des Abenteuer« ist Herr Ga«par ^oui« Flamarin, ein Mann. der sich schon seil vielen Jahren mit Problemen der Luftschiffahrt beichäf» und u. a. während der Vclagerunz von Pari« wieder» holt ausgesllegtn ist 1872 machte er vom Krystallpalaste zu Sydenham, 1873 während der Wellausstellung von Wien au« eine gelungene Auffahrt. Nach zahlreichen mühsamen Experimenten ist Herr Hlamarln vor sech« Vlonaien endlich dazu gelangt, eine Maschine zur ^,n» lu«g der Luftschiffe zu erfinden. Er erwartete mit Un. geduld die Eröffnung der Weltausstellung in Philadel» Phia; hier wollte er die Probe ablegen, daß seine Erftn. dung «ine praktische sei. Wohlgemerlt, Herr Flamarin behauptet nicht -^ wie so viele seiner Vorgänger auf diesem Gebiete. — daß e« ihm möglich sei, mit seinem >pp«r«t eine» Ballon zu jeder Zelt jede ihm beliebige Richtung zu geben. Im Gegentheile, er versichert, daß die« eine Chimäre sei, die unter keinerlei Umständen realisiert werden kann. Denn nie wird es einem ^iift. fahrzeuge gelingen, gegen eine herrsch:l,de ^tströmung anzulämpsen. Abe^ wa« Flamarin sagt, ist die«: E« gibt immer Luftströmungen von genügender Siürlc, um einen Ball n mit einer Ocschtvmdigtlit zu bewege», die mehrfach größer ist, al« die der schnellsten Eisendahl., züge. In verschiedener Höhe von der Erde haben diese Luftströmungen eine verschiedene Richlung. Der Ballon muß nun diese Luftschicht aufsuchen, in der eine seiner Rliserichtung günstige Strömung herrscht. Der Apparat Flamarin« gestaltet nun sowol die«, als auch ein Steuern de« Luftschiffe« unter der Wirkung eine« günstige", d.h. nicht conlrären Winde«. Den Ballon, in welchem Herr Flamarln seine epochale Versuch»fal,rt aussüyren wollt?, nannte er „Phi. ladelphia". Sein Rtisc.Npparat bestand au« folgenden Dingen: einem ungeheuren kreisrunden, höchst solid konstruierten Seldenballon; einem geräumigen, ebenfalls sehr solid zcarbellelen Kahne; zwei Rädern nach dem von Flamarin erfundtmn Systeme, beide in ihrcr Bewegung v)n einander unabhängig, zugleich ale Bleuer und Mo« loren dienend; endlich einer klüftigen und doch leichten Dampfmaschine von fünfzehn Pferderrüften. u'n die Ra< der in Bewegung zu setzen. Wie man sieht, bringt Herr Flamarin im Gegensatze zu allen bisherigen Theorien den Motor im Kahne und nichl am Ballon a^. Er bewegt den Kahn und nicht den Ballon; da« ,sl ein capilaler Unt rschied zwischen ihm und allm seine,. Vor. gängern. Die Reisegesellschaft bestand au« fünf Personen: dem Erfinder Herrn Flamarln, einem Maschinisten, einem Malrosen. einem Meteorologen und Herrn Ni> cholson, einem Künstler und Mlgliede der franzöfischen Jury in Philadelphia, der eingewilligt halle, auf diesem aewaglen aber expedition Weae die Rückreiie in die Heimal anzutreten. T den würben ausdrücklich verhallen, ftch mit leine. .. ^äck zu beladen. Jeder hatte sich sehr warm zu Neiden und außerdem zwei dicke Wolldecken zum Schutz«! ueaen die in den höhcren Rt< gionln herrschende Kälte mitzunehmen. Da« war alle«. Mit Leben«milleln wurde auch lein Luxus getrieben. Sie bestanden au« zwanziq Pfund Schinken und Rauch-fielsch, zehn Dutzend hartgesottenen Eiern und mehreren Flaschen Rindsbouillon; dazu an Getränk ' !q riler Bordeaux und fünf Liter Eognac, Die " ten befanden sich in Schläuchen, die »n der er dem Mechaniker ein?n Befehl, die Maschine pfiff, l>'l Räder setzten sich in Bewcalma und der Ballon «ahm mil bemcrlenswerther Silberhell und SletiM seine Richtung gegen Osten. von ten ersten neun Slunden der «etje yl myl, zu bemerken, «l« daß der Ballon sich gleichmäßig in seiner H)he von «(XX> Fuß erhielt. Die Bewegung war taum zu fllhlen, mußte aber doch eine außerordentlich rasche sein. Es ist eine «lte Krf»hr,n° der iiMeMr, 1234 sehr gut vtrsterlen Quellen schöpft, entnehmen wir fer< ner« noch nachstehenden Bericht über die Vorgänge der letzten Tage am serbisch.türllschen Kriegsschauplatze: In buntester Abwechslung — schreibt das genannte Blatt — schwirren Gerüchte und Meldungen vom Kriegsschauplatze durcheinander. Die Serben melden eine Waffenthat über die andere und streuen sich selbst gepflückte Lorbeeren auf ihre Kriegerbahn. Doch selbst wenn wir die stündlich gemeldeten Siege glauben wollten, könnte ihnen eine Bedeutung nicht beigemessen werden. Denn nach den eigenen Angaben der Serben wären diese Siege in lleinen Gefechten errungen, welchen ein strategischer Werth nicht zugesprochen werden tonnte, denn ein »glänzender Sieg", welcher mit einem Opfer von dreißig Verwundeten und .wenigen Todten" erfochten wird — wie das ossicielle Telegramm aus Velgrad sich in der Meldung über den serbischen Sieg bei Blaza an der truseoacer Grenze ausdrückt — kann nicht viel mehr sein als eine gewöhnliche Rauferei nach übermüthiger Kneipe. Wir wollen den Sieg zugeben, trotz« dem er durch gar nichts verbürgt ist, aber wir dächten, daß die Serben, wenn sie schon so minutiös genau sein wollen, über jedes Gefecht zu berichten, sie doch über die Niederlagen Zachs und Duött' nicht so schweigsam sein mögen. Die serbischen Berichte über diese Schlachten stehen noch aus. Freilich könnten in denselben nicht blos „dreißig Verwundete" paradieren. Auch der be» rühmte „eine Todte", welcher wieder lebendig wurde, um in den serbischen Siegesberichten den Ruhm der Strategen von Alepnac und Deligrad zu verbreiten, würde in diesen Berichten keinen Platz finden. Er müßte wieder ins Grab steigen mit den Tausenden anderen Serben, welche auf den Schlachtfeldern fallen und in den officiellen Kriegsberichten sowol als auch in den Verlustlisten fehlen. Aus Belgrad wird nemlich gemeldet, daß die serbische Regierung noch leine Listen der Gefallenen ausgegeben hat, und daß in belgrader Familien ob der Ungewißheit über das Schicksal der Väter und Söhne die größte Besorgnis herrsche. Die belgrader Mütter finden leinen ausreichenden Trost in den offt-ciellen Bulletins. Eines derselben meldet uns die Einnahme von Klein« Zwornil. einer türkischen Enclave auf serbi. schem Gebiete gegenüber von Zwornil. Zweihundert Tür» len sollen auf dem Platze geblieben sein. DaS türtische »rmeecorps habe die „Flucht" nach Zwornil in Bosnien ergriffen. Dieser zweite serbische Sieg bedarf noch eben so sehr der Bestätigung als der dritte Sieg, den die Gelben l üern gemelkt, daß auch türkische Truppen die Höhen, züge beim Nitolaja-Paß sowol gegen Süden als geaen Norden hinauf bis über Belgradöit beseht halten. Die Tüllen beherrsche" hier thalsächlich die Position, trotzdem die Feinde einen Theil des Hühenzuges in der Gewalt haben. Die Türken haben diese Position bei Nelgradiit ausgenützt und den Serben empfindliche Verluste beige« bracht. Man lann jetzt erwarten, daß die serbischen Streitlräfte allmälig wieder zurückgezogen werden, da die Position derselben ganz nutzlos ist, angesichts der Stärke der Türken und ihrer Aufstellung. Aus Belgrad, beziehungsweise aus Semlin. signalisiert man uns, daß infolge der verzweifelten Stim« mung, die in der serbischen Hauptstadt helrscht. und der Beunruhigung über einen Aufstand der Bevölkerung, welcher von den konservativen, wie eS scheint, mit allem Eifer vorbereitet wird, die serbischen Staatsmänner be« reilS an einen Waffenstill stan denken. Sie sollen, um denselben zu erreichen, die Intervention der russischen Diplomatie angerufen haben. Wir halten diese Meldung für verfrüht — weniqslens um acht Tage. In kurzer Zeit wird die RückzuMcliol, der serbischen Politiker aller» diiigs beginnen müsse». Denn wie englische und französische Offiziere behaupten, gehl den Serben schon jetzt der Athem aus. Die serbisch» Waffen sind schlecht, die Sa« nitälspflege liegt ganz im ilrgen Auch mit LebenSmil. teln sind sie sehr dürftig und keineswegs für einen län. geren Feldzug versehen. Das Terrain des ierlnlch-tiirlijchen Krieges. Eine sehr interessante Schilderung des Gebietes, auf welchem sich die gegenwärligen Kriegsereignisse ab« spielen, finoct sich in dem Journal des DöbatS. Bei der großen Wichtigkeit de« Thema's darf dieselbe auf allgemeine Beachtung mit Recht vollen Anspruch erheben. Nachstehend theilen wir den genannten Artikel vollinhaltlich mit; derselbe lautet: „Ein Blick auf die Karle der europäischen Türkei zeigt, oaß die Save von Iasenooac, südöstlich von Aglam. bis zu ihrer Einmündung in die Donau und dann die Donau selbst — mit Ausnahme der beiden Strecken von Orsooa nach Widdin, wo sie südlich, und von (terna woda nach Galatz, wo sie nördlich fließt — im all> gemeinen in östlicher Richtung fließen und eine Art von horizontaler Linie bilden, welche die Türlei im Norden von dem übrigen Europa scheidet. Zieht man in der. selben Richtung im Süden eine andere Linie, welche von Antivari am adrialischen Meere ausgeht, dem Laufe des Drin bi« Prizrend und dann der Wasserscheide zwischen dem schwarzen und dem ägäischen Meere folgt, herauf über Sofia den Vallan entlang bis Varna geht, so hat man den Schauplatz des boSnisch'hcrzegowlnischen und des bulgarischen «ufstandeS. der westlich von den dinarischen «lpen und östlich vom schwarzen Meere be> grenzt ist, vor sich. Alle von den rechtSseiligen Zuflüssen der Save und Donau durchströmten Seitenthäler liege» in diesem unregelmäßigen Vierecke, welche« im Westen breiler ist als im Osten und auch noch das Flußiebiet der Narenla und Trebinsica, welche sich ins adrlatische Meer ergießen, einschließt. Alle die rechtsseitigen Neben, flüsse der Save und Donau haben einen mehr oder weniger regelmäßigen Vauf nach Norden und bilden in dieser Weise natürliche Verbindungswege, welche sent recht auf die beiden großen Wasserstraßen führen und ihren Anfang ziemlich häufig auf türlifchem Gebiete haben. Diese Nebenflüsse sind: die Unna, welche Türkisch. Kroatien von Oesterreichiich-Kroalien trennt, der VrbaS und die BoSna. welche BoSnien durchströmen, die Drlna, welche die Grenze zwischen Bosnien und Serbien bildet, die Tamnava. Golubara Moraoa und der Pei, welche durch Serbien fließen, der Timot. der eine S'recke weit westlich von Widdin Serbien von dem Donau.Pilaje' (Bulgarien) trennt, und endlich in diesem Vilajel der Lom, die Zibrlca, der Isler, der Mo, die Osma und die Iautra. Südlich von dem Quellengeolete der Unna, des Vrba« und der VoSna. westlich vom oberen Laufe der Vosna und nördlich von Montenegro anf den Hoch. ebenen, auf welchen die in den See von Stutarl sich ergießende Eeta entspringt, erstreckt sich gegen das adrla. tische Meer hin das Flußgebiet der Narenta, welches mit dem oberen Laufe der Drina und ihrer Zuflüsse oil Herzegowina bildet, «lle die genannten Flüsse sind durch Gebirgsketten oder Gebirge (plimiua und j,'oi^ im Serbischen, Dagh im Tm tischen) getrennt, deren Höhe bedeutend wechselt. Die höchsten dieser Gebirgszüge be« finden sich zwischen Prizrend — der einstigen Haupt, stadl Duschans de« Großen, deS serbischen National. Helden aus dem vierzehnten Jahrhunderte, dem jetzigen Hauptorte des türkischen Sandschats Prizrend — und der mitten in Bosnien gelegenen Stadt Travnil. Eie ziehen sich von Südosten nach Nordwesten und sind ver. bunden durch öde, von tiefen Thälern und zahlreichen Abhängen durchzogene Hochebenen und bilden ein wirres EhaoS, über welchem sich gegen Süden der Ljuballn, im Nordwesten der Uslub 2200 Meler, der Zljeb im Westen vvn Ip.'k 2350 Meter, der Dormllor im Norden von Montenegro 2300 Meter und der Hetz 2400 Meter hoch erheben. Zwischen den Wasserläufen gibl es also ein wahre« Labyrinth, welches den Vertheidigern deS Landes na^ jeder Niederlage immer einen Aue weg und eine fast »«zugängliche Zufluchtsstätte gewährt, dem Feinde aber nach jedem Siege eine neue Gefahr bereitet. Das eigentliche Serbien bildet eine ganz von Wal« dern durchzogene Landschaft, welche sich vom Berge Ko« parmil an allmälig gegen die Donau hin senll und deren MeereShiihe von 1400 Metern bis 30 Meter, der Höhe von Belgrad, abnimmt. Zwischen der Golubara und der Morava liegt die i»umadija, da« Wald» land, welches während des Unabhänaigseilslriegcs von 1804 bis 181? eine hervorragende Rolle spielte, als ..jeder Baum ein Krieger wurde", wie es in einem Vollsliede heißt. Politisch zerfällt das Gebiet», welches westlich von den dinarischen Alpen, nördlich von der Save und Donau, östlich durch einr von Widdin nach Sofia und südlich von einer von Sofia nach Antioari gezogenen Lil'ie begrenzt wird, in BoSnien, Serbien, die Herzegowina, Montenegro und die zwischen Montenegro und Serbien, dann südlich von Montenegro gelegenen türkischen Sand. schal« Novi-Bazar, Prizrend und Pristina nnd die Ejalets Widdin und Nisch. Die Türken haben in Wio> din ein verschanztes Lager, und ocn hier führt eine Slraße nordwärts nach dem serbischen Njegotin, eine andere der serbischen Grenze enllang südwärts über Vel. gratöll nach Pirol (türkisch Scharloö) und Nisch. Die wichtigsten OperalionSlinlcn für die Türken und die Serben sind die Straßen von Sofia nach Nisch und von Uslub nach Niich, namentlich die erstere. Iu Nisch vereinigen sich beide Straßen, dann gehl der Straßen, zug zuerst der bulgarischen Moraoa und von Slalali, wo letztere sich mit der serbischen Moraoa vereinigt, dcr eigenilichen Morava entlang. Alexinac zur ^inlsn und Kraqujeoac zur Rechten lassend, bis nach Velgrad. Von Uslub nach Serujeoo führl nur eine einzige Militär, slruhe durch dic Ebene von Kosovo über Pristina. Mi» lrooica U"d Novi'Vazar, wo die von Prlzrend über Pet (türkisch Ipel) führende Straße sich anschließt, zwischen Serbien und Montenegro hindurch über Sjcmca. Nova' Vares und Visegrad. Eine andere Heerstraße glhl von Slulari in Albanien über Podgorica durch da« monte« negrinische fahren aeaen Milelii ist vorgestern mit dessen erstem Verhür in ein neue« Gta« diilm getreten. Der Präsident der pester Adoocatentam. mer. Alexander ,!unlal, welchen M,lelic zu seimm Vcr lheidiaer aewiihlt, war auch in einer anderen »serdischcn ^iM8« eölöors" Veriheldiger, nemlich als Rechlsanwalt de« serbischen Eifürsten Alexander Kara^orgicn c in d,m Strafprozesse gegen die Milrder des Mstcn Mi-chael von Serbien. — Der in Neusatz erscheinende ..Srbsli Narod", der gern in Sensationsnachrichten macht, will wissen, daß der serbische Minister des In< ner„ vorige Woche ein Schreiben an Miletik gerichtet habe. in welchem er ihm millhell». daß er (Milelll) un-endlich gefehlt habe, indem er in «iner der jüngsten Nummern der .Zastava" den russischen E;ar «n derbe» lannten Weise angriff. Fürst Gorlschaloff habe durch den russischen iöonsul in Belgrad, Herrn Kwarckoss, der serbischen Regierung und auch dem stursten wissen lassen, duß Ezar Alexander sein Bedauern darüber ausdrückte, daß die serbische Regierung leinen besseren Verbündeten und Genossen hat, als Miletit. In einem semllner Schreiben der „Pest. ^orr." wird bittere Klage über das herausfordernde Benehmen der dortigen Gerbophilen yeflchrt. Die Krithsproclama. lion de« Fürsten Milan sei vor den Kaffeehäusern auf offener Slraße verlesen u»d jeder Passa, t gezwungen worden, das Haupt zu entblößen, Anti.mnayarische und anll.deutsche Vieder selen noch heule an der Tag«, oronung. Die der ..Presse" au« Ragusa telegraphisch zu-gegangene Nachricht, daß der Hafen von Klel ferner, hin den Türken verschlossen bleiben soll. erweist sich al« eine ln Suddalmalien vieloerbrellete aber durchaus un-begründete Tendenz.Gnle. Dieselbe dankt ihren Ursprung d" gegenwärtig in der Vocche und ln Ragusa sehr thätigen südslavischen Agitation. Da« französische Ministerium hat vorgestern tm «bgeordnelenhause bezüglich der MalreSfrage mit enormer Majorität gesteh. Der Antrag Gambelta'e. die -vorläge an cine Commission zur Ausarbeitung elne« vollständigen Munlcipal^eseheS zurückzuweisen, wurde mit allen gegen die Stimmen der äußersten Linken und einiger Bonapartisten abgelehnt und der erste ArNkel des Gesetzes sodann angenommen. DaS ..Journal officiel" verösscntll^i cim neue Verie von etwa dreißig Ernennungen von Prä' fecten, Unterpräfecten und Gcncralsccrclärcn. Weitaus vorwiegend haben diese Pcrsonalvcrändcrungen nur eine hierarchische Bedeutung, daher sich auch die fortgcschrlt tene republikanische Presse mit ihnen wenig zufrieden zeigt. Der „Temps" glaubt übrigens versichern zu können, !235 daß zwei weitere Gerlen solcher Personalverlinderungen unverzüglich folgen werden. Der jüngst von einem englischen Unterhaus mitgllede geäußerten Besorgnis, daß durch die Flotten« sendung nach dem Miltclmccre die heimische Küste dcs Schutzes entblößt sei, trat der Marineminister mit der Angabe entgegen, es sei zu diesem Zwecke die Indienststellung von neun Panzerschiffen in lürzcster Frist aus führbar. Bon diesen neun Schiffen werden nun dem' nächst sechs, unter Befehl des Admirals Stewart vcr« einigt, zu einer Uebungsfahrt auslaufen. — Einer Mcl» dung des „Reuter'schen Bureau" zufolge wird Earl of Derby heute eine aus vielen Unterhausmitgliedcrn bestehende Deputation zur Ucbcrreichung eines Memo» randums empfangen, welches die Regierung zur Auf-rechterhaltung der vollkommensten Neutralität gegenüber den Orientereignifscn bestimmen soll. Man schreibt der «Schltsischen Presse" au« Berlin, e« sei in dortigen politischen Kreisen sehr aufgefallen, daß sich der Commandant des englischen Oeschwa« t>er< in der Bessila.Val. Admiral Drummond. es sich zum Gesetz gemacht hat, alle die Dardanellen passieren« den Schiffe anzurufen und chre Papiere daraufhin zu prüfen, ob sie nicht etwa Kriegtmalerial an Bord haben, welches für die Lander an der unteren Donau bestimmt sein tonnte. Es hat bisher nichts davon verlautet, daß die englische Escadre die Dardanellenpolizei ausübt. Sollte die Meldung sich, was nicht wahrscheinlich, be. stätigen. so wird allerdings ült Frage entstehen, mil wllchem Rcchte sich England m »persisch türkische Nnge» legenheilen emmischl. Die erste officielle Erörterung des Ergebnisses der reichstüdler Zusammenkunft hat im italienischen Senate stattgefunden. Der Mm slcr des Aeuhern Herr Melegari bcanlwoue eine ImerpllllUion Mamianis, in» dem er direct darauf hinwies, daß das Einverständnis der europäischen Mächte, wclchlS auf der Basis der Nichtinteroenlion hergestellt worden sei, eine neuerliche Bekräftigung durch diese Entrevue erhallen habe, wo« durch bei der gegenwärtigen Sachlage die Bürgschaften der Erhallung des Friedens neuerdings befestigt wor« deu seien. Wie die „Italienischen Nachrichten" melden, ist die Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen dem Va« tic an und der Türlei zur Thatsache geworden. Monseigneur Hassun, welcher unoermulheterweiie in Konslanlinopcl eingetroffen ist. meldet, daß er eine Eon« ferenz mit dem Großoezicr halle, welcher geneigt ist, alle gegen die Katholik« ergriffenen Mahregeln ruck« gängig zu machen. Ueber die Greuellhalen der Türken in Bulgarien schreibt man der „Nallonal.Zellung": „Die Bulgaren haben ihre Befreiungs.Illusionen mit ihrem voll« ständigen Ruin bezahlt j ihre Dorser sind niedergebrannt, ihre Herden fortgetrieben, ihre Frauen und Mädchen geschändet und in die Harems geschleppt und ihre Mim. ner — man sagt bl« zu einer Zahl von lb,(XX) — aelödlet. Ich schalte hier gleich ein, daß nach Berichten von Augenzeugen das Wüihen der Vaschi.Bozuls und Tscherlessen in der ganzen Gegend von Tatar Bazard« jil bl« in die Umgegel'd von Adrianopel und südlich nach Nodosto (am Marmoramecr) hin in der grausam sten Weise seinen ungestürlel, Fortgang nimmt." Der lonstautinopeler Correspondent der «Na. tional.Zeitung" schreibt diesem Blatte: „Die Eonstilu. lion ist fertig, das helßl der Plan einer, wie verlautet, nach preußischem Muster constiluierten Versammlung, welche sich hauptsächlich mit der Eoulrolierung der Fi» nanzoerhältnisse des Reiche? zu beschäftigen haben würde; doch wer hat jctzt Zei», an Constitution zu denken! Der Säbel ist da, und die Tribünen für die Zuschauer sind aufgestellt, die Fenster an der Straße des Festzuges zu kolossalen Preisen (bis zu fünf Pfund) oermielhel und die Vorbereitungen zur Illumination getrosten; wer denkt jetzt aber an Schwertumgürlung, Festzug und II» lumination?" Vorgestern nachmittags traf ein 6000 Mann starke» Insurgentencorps unter Pelo Paolooit ober» halb Klel ein, ohne auf dem Marsche dahin den geringsten Widerstand feiten« der mohamedanischen Bevölkerung ge« funden zu haben. Durch dieses Eorps ist die Straße Über Klel gesperrt. Dem «Pester Noyd" geht aus Serajevo, 7tcn Juli, folgender Bericht zu: „Es ist nun zur Thatsache geworden, was man bis jetzt als bloße Möglichkeit vcr zeichnete: zwei Drittel der bosnischen Bevölkerung haben erklärt, bis zum letzten Mann gegen die serbische Invasion ankämpfen zu wollen. Die Mohamedaner haben in Travnll eine Versammlung abgehalten. Die serbische Proclamation wurde in Fchcn zerrissen und das Mani fest Murads V. mit Begeisterung vorgelesen. Darauf wurde eine Ndresse an den Sultan beschlossen, in der ausdrücklich erklärt wird, die Mohamedaner Bosniens werden gegen den Feind Schulter an Schulter mit dcr Armee lümpsen. „Lieber übergeben wir unsere Häuser den Flammen und verlassen unser Vand, als daß wir daselbst den Serben dienen und gehorchen sollen - diesen unerbittlichen Feinden des Glaubens und der Nation." Saatenstandsbericht de« l. l. Acker b au-Mini ster i us nach dem Stande zu Anfang Juli lU76. Westliche Ucichshalste. Die Alpen und deren Vorländer. (Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Ober« und Nieder0fter» reich, Sleiermart, Kürnlen und Kraln.) Im eigentlichen GeblrgSlerrain waren die Nieder» schlage reichlicher als erwünscht, und da in den höheren Vagen selbst mit sommerlichen Regen eine nicht unbedeutende Abkühlung verbunden ist, finden wir hier sogar hie und da Klagen über Zurückbleiben des Wachsthums wegen nicht entsprechender Temperatur. Ein Uebermaß von Regen wird bericht« insbesondere aus Vorarlberg, Nordtirol, aus den alpinen Antheilen Niedcrösterrelchs, Obersteiermarl« und Oberlrains, während aus Salzburg, Oberösterreich und dem größten Theile von Nlederösterreich die Nachrichten nur von sehr günstigem Wechsel warmen Wetter« mit Regenlagen berichten und in Niederöfterreich sogar stellenweise zu große Trocken« heil geherrscht hat, welcher erst durch die ansang« Juli eingetretenen ^egen einlgerwaßen abgeholfen wurde. Der Weizen hat überall fchön geblüht, hat eine günstige Zeit zum Einlörnern vor sich und verspricht eine sehr gute Ernte; nur i» Marchfelde zeigt sich Rost in etwa« ausgedehnterem Maße. Roggen, glößlentheils der Ernte nahe, steht ebenfalls schön, wo er nicht von Maifröften gelitten hat, und hat selbll an solchen Stellen viel angetrieben. Gerste und Hafer waren eine Zeillang hie und da von der Dürre bedroht, habrn sich aber neuesten« unler dem Einflüsse günstiger Niederschläge erholt; der Stand ist im ganzen etwas schütter; die Ernte wird aber voraussichtlich doch ziemlich gut ausfallen. Vom Mais wird ein normaler Stand berichtet; nur ist er hie und da eiwaS oerzpälet, und zwar selbst in Südlirol; hier tritt auch h»e und da der Mais-zünsler auf. Rips und Raps, auf Ober- und Niederöfterreich beschränkt, sind theils geschnitten, theil« der Ernte nahe; in Niederöslerreich verspricht man sich nur einen schwach, mittleren Ertrag davon. Die Hackfrüchte sind besonder« in den höheren Lagen durch Regen und kühle« Welter in der Enlwick« lung elwa« zurückgeblieben, versprechen jedoch ga«'z gute Erfolge. itlee hat sich theil« sehr gut, theil« ziemlich gut erholt und einen guten ersten Schnitt gegeben, selbstverständlich besser in den niederschlausreichen Ocgenden al« in den trockeneren ^agen, wa« lnsbesondtle von Nieder-österreich gilt. Das Grasland hat einen ersten Schnitt geliefert, welcher bcffcr war, als man erwartete, ja in den mci slcn Gegenden, insbesondere in Harnten, als sehr gut bezeichnet wird, während Niedcrustcrreich außerhalb dcr eigentlichen Alpengegendcn eben nur einen mittleren Er« trag halle. Im Innern der Gebirgsgegend, wo die Alpcnweiden eine wichtige Rolle spielen, wird über be deutende Verkürzung der diesjährigen Alpcnzeil durch den sehr spät wcgschmclzenden Schure geklagt. Dcr Stand dcr Wcinsluctc i,l jchr verschieden. In Südtirol hat die feuchte, warme Witterung die Pilzbil' düngen zu sehr begünstigt, und die Wirkung des tzchwe> sclus wird durch die nasse Witterung beeinträchtigt; anch ist es als ungünstig zu bezeichnen, daß es dort während dcr Traulicublütc zu viel geregnet Hal. In Niederöslcrrcich ist der Stand außerordentlich ungleich; selbst an nahe benachbarten Punkten sind einige Wcm« gärten vom Froste nachhaltig geschädigt, während an-dcrc sich ziemlich gut erholt oder schon ursprünglich wenig gelitten haben. — In Steiermarl haben die Reben ,.in dcr Kolo«", dann bei ^uUcnbcrg. Radlers bürg und zum Theile in den sogenannten „Wmdisch-Büheln" nichts gelitten, dagegen sehr stark in den übri gen Gegenden, wo der anzuhoffcnde Ertrag mit '/,« bis ',. cincS normalen voranschlagt wird. Obst steht in Südtlrol im ganzen gut, besonders Aepscl und Birncn. weniger Zwetschken und Aprikosen, noch schlechter Pfirsiche; in Nordlirol verspricht man sich einen ganz ungünstigen Obstertrag; in Oberöster« reich steht eine völlige Mißernte an Obst bevor; in Slciermarl ist nur hie und da einiger Ertrag zu er-warten.___________^^»»»»»»»^»»»»»^»»^»»» Hagesneuigkeiien. - («,« re »cher Vice- Nd», rat) »u« dem hohen. pl°tz,r Vezule „, Schl'filn l«h« sich d,e »S'lesi«" schreiben: «vor mehr a!« zwüls Jahre, starb ,n Iudlen der zweue V,c». «dnnral der ßlolle. „amen« Weih, em Schl,fier. und h«Ml „» gliß,« vermögen gesammel», ohne Viachl^mme« zu besitzen Sem siclchlhum fill semen Verwandle» zu. Scll jener ^e,l habe« meh, at« zwanzlg gam,!,« Nih sich um da« Vibthe,! geftiil««,. wöbe, sie «ouftlfpluzssst »nftttnzlln uud sich »« viel O,ld loflen lüft,,' Ieyl endlich soll der Glückliche «eiuiibeu sem, blfsen Kamille 2, !<><»,< XX > PiaNer Kapital und P,»ftl, an Zü'sen erben wird. O« ,ft dll T»«l0hnes Hn ^ ^,« Hlemlao. ein Vlaxn in All« von V5 Jahren. Lr h»l blo« zwei Ivchter. von bene,, die eine in Liebenthal, dit andere »bei in Preußisch lt.sscheudols. in der Näh, von Hohenplotz, veihelram lß. D,l «lbschasl b». «r»,l in dsten»ich,jch« «tthrun, 267,870 fi." — « zm LlljabeihRuhe nur em einzige« Schneejelb zu bettelt«. Lm »titele« vorbilngen bi« zur Flanz-Ioseph«.H»he ist »llerdiug« vorläufig nur gellbien Vergftslgern «nzurathen. da der massenhasl »llgehluile Schnee den »ujfti'g llußerordtntliä, erschwert. Die Unlerlunil«HU« dahin dürste der Schnee «nl «n Vllnlmnm zusammengeschmolzen sein, so dah größere vergtonl» nicht mit besonderen »ustren» gungen verbunden sein werde»." — (Entgleisung.) Ueber d»e Entgleisung »nf der Prag-Dufer «,senb»hn »eldel d»e „Vohem»»" vom 10. d. Vi.: Vei dem gestern vormittag« vo» Schlau nach ^»un auf d« Prag-Durer Vllhn abgegangenen Personenzuge, welcher an« sll»s Per-sonenwaggon», dann dem Poft» und Hllttelwa^en bestand, «st bei Wolrub, eine halbe Sluude von Schlan, am Nnsang e«« » Aniler Klasse abgellssen. Ein Passagier (ein Oelonom »n« H«l«chch) «, litt einen velnbruch, zwe, Londucleure und eine Fr«n erl'tten Contustonen und leichte Haulabschürjungen. Im ganzen hatten sich «n dem verunglückten Zuge 50 Passagiere vesunden. Der durch den Unfall verhinderte regelmäßige Zngverlehr wird heut« durch Errichtung eine« Seilengeleise« »«der hergesteRt. »l« Hanpt-ulsache der Entgleisung »lrd e»ne Terrain'N»«we>chung bezeichnet. fokales. Aus der Handels» und Gewerbetammer für Krain. Aus dem Protokolle über die am 28. Iuni d. I abgehaltene ordentliche Sitzung der Handels- und Gcwerbelammer für Krain bringen wir folgen< den Auszug: An dieser Sitzung nahmen unler dem Vorsitze des Präsidenten Alexander Dreo und in Anwesenheit des landesfürstlichcn Kommissärs l. l. Rcgierungsrathes Rudolf Grafen Ehorinsly folgende Kammermitglieoer theil: «lbin «chtschin. Ferdinand Vilina. Franz Dole nz, Josef Kordin, Heinrich Kv— '/"ter Laß-nil, Karl ^uclmann sBicepräsident^. ^alhian. Edmund^Terpin, Peter Thomann ulll> 2>i ^ Der Präsident konstatierte die Veschl., der Kammer, ertlürte die Sitzung für eröffnet uno br» stimmte zu Beriftcatorcn des heutigen Sitzungsprotololls die Kammerrathe Albin Achtschin und Karl Luck-mann. Veoor zur Erledigung der an der Tagesordnung befindlichen Gegenstände geschritten wurde, theilte der Präsideut mit, daß it)„ einige Mitglieder der Kam mer ersuchten, daß die ordentlichen Sitzungen nicht um 5) Uhr. sondern um 6 Uhr nachmittags b«Ai»me« «Hch« ten. Infolge dessen wird über Antrag tx« Vkep>«We»ten beschlossen, daß die Sitzungen in Hinkunft um halb siebe» Uhr nachmittags beginnen sollen. Der Secretär ersucht folgende Verichtigung des Sitzungbprotololls vom ll>. Mai d. I zur Kenntnis zu nehmen: In den Bemerkungen, welche der landes« fürstliche Eommissär Negierungsralh Graf Ehorinsly zum Antrage der ersten Section bezüglich der Hah Aich-slellcn und Aichämler machte, soll es anstatt: ..daß die Errichtung von Fllh.U»chslellen m Ourls,lt>, ^ittai und Wippach im Zuge ist", heißen: „daß t»u Errichtung von gah-Aichstellen in Ourlfeld. il/iotlUug unt> 4Slppach im Zuge ist"; dann wäre als weiterer Grund, warum nicht alle projeclierten Aichümter errichtet wurden, auch der zu bezeichnen, ..daß es an hiefür geeigneten «okli täten mangelt." I. Das Protokoll der Sitzung vom 10. M»i 187« wird genehmigend zur Kenntnis genommen. II. Der Secretär trägt den Geschäftsbericht vor. Nach demselben gelangten an die Kan""" l'i< 1<>. Mai d. I. 170 Gcschästsstücle. Bon den Erledigungen derselbe» wl^i, erwühnt: ») Die an der heutigen Tagesordnung stehe»den Berichte t > „„d ü. Section. l>) T )rilung an Industrielle »md Handels- leute über oic von der l. l. privilegie, ahn- Gcsellschaft zugestandene Begünstigung von ylu.patzen bei Mahlproducten c) Die Zuschrift an die l l. Uandesreailnmg wegen baldiger vollständiger Einrichtung des Aichamlcs m i'ai. bach, dann Ereieruna der Aichämler und Faß-AichftBen in Krain. cl) D«s Gutachten an die l. k. Lande^ über die beabsichtigte Eiuführun« von Mchrahl'"" > " den Verkehr mit Brennholz. e) Tic Neusttrunge» a„ die l. l. rande«" über die Marltcoucessionsgesuche der Oemeindeii und Untcrthurn. s) Die Einladung an Industrielle wegen baldiger Einsendung der statistischen Daten für den Bericht pro 187b. 1236 ß) Die Zuschrift an einige Vezirkshauptmann schaften wegen Porlage der Nachweisungen über die Mahl« und Sägemühlen. (Fortsetzung fol,t ) — (Ernennungen.) Der Vlmister für «nltu« und Unterricht hat die Supvlenten «aimund Nachtigall und Martin K « rlin zu »irNichen Lehrern und zwar erstelln für da« Real» und Obergymnafinm zu Rudolf « werth und letzteren fllr da» Realgymnasium iu Krainburg ernannt. — (Gemälde.«u«stellung.) Die Ausstellung de« v»n nn« bereit« wiederholt erwähnten Gemälde« «Jesu« Hhristu« auf dem Ochweißtuche der heiligen Veronica" von Gabriel Mas wurde beule im landschafl» lichen Redoutensaale gegen ein Entire von 30 lr. eröffnet. Die Dauer derfelben ist auf 10 Tage bliechnet und machen wir daher alle «unstfrennde darauf aufmertsam. d,e Gelegenheit j» nicht »orsbergehen zu lassen, sich da« genannlt llunstwerl anzufehen. D»«se. »,>>, ld eilftierl aber. da» iu so oolllommener Haimonie die idealste vertlärung de« Schmerzes in e,nem Menfchenantlitz zum «««drucke brmgen würde, wie da« von Gabriel Vlar, — und im Vmne der Schönheit ist diese« Vild ein Vleifittwerl ersten «ange« für alle Zellen « — Die «Präger Zeitung": .Es ist unzweiselhast eine der großartigsten Schöpfungen der Neuzei» überhaupt, würdig eine« Ehrenplatzes i» der Galle« ie eine« lunft» finnigen Vionarcheu. Der Zauber diese« Lhristnsanllltze« ist voll »nau«sprechlicher Schönheit. E« berührt un« wie ^ine ethische Offenbarung, denn nur so tonnen wir un« die Züge de« großen Nazarener« denlen. dessen Lehre eine Well umzugestalten vermochte Auch da» slepllschefie Gemulh muß sich vor diesem w»:nderbar,n Vllde andächtig gestimmt fühlen." - Und in ähnlichem Sinne «och viele andere Journale und Kunftlrillter. L« «hell« fomil au« dem Vlilgclheillen, daß »ir in diefem Gemälde ein «nnstwerl ersten «ange« vor un« haben, dessen Vefichtignng sich niemand entgehen lassen sollte — (Liedertafel.) In Ergänzung unserer gestrigen Noli, tragen wir nachstehend noch da« Programm der «loncertpiecen >»ch, »l« die Regiment« lapell« b«» der morgen im Lasino. garten stattfindenden Liedertafel der philharmonischen Gesellschail »or und während der Oesang«produclionen zum Vortrage bringen wild. «) Vor Veginn der Gesang«o«rträge: VegrUßungsmarich. Prolog zur Oper „Romeo und Julie", von Gounod. Au« der Heimat. Polla mazur von Strauß. Phantasie au« der Oper „Die «frilanerin" von Meyerbeer, t») Zwischeu der I und II. Abtheilung der Oesangsoorträg«: Ouvertüre ,ur Oper «Rienzi" von Richard Wagner. Quadrille über Schnberl'sche Lieder von Strauß. Duell au« der Oper ,D«n Juan« von Mozart. <) Nach der II. »btheilung der Gesang«vorträge: Sinfonie zur Oper «Semi» ramide« ,«» Rossini. Der deulsche Liederfieund von Rosenlranz. H««pern«b«hnn,, Walzer von Strauß. — (Cir «u« G i d «li) Die reich »usgefiallete Kinder» lomvdie «Aschenbrildel" scheint sich in der That alö Zug-traft zu bewähr«,. Die gestlige zweite volsllhrung derselben war »ußtlgewöhnlich ,«, besucht und spielte sich unter ungelheiltem und lebhaften Veifalle de« Publikum« ab. gu« erstenmale nach I längerer Zeit sahen wir wieder einen fast ganz ausv-rlauften Ei» cu«. Auch dlt seh,««werthen Produclionen der Madame Eonrad, sowie der GebtudeiVrealori erfreuten fich besonderer Anerlennung — (E«nfi«c»tio n.) Die Nummer 28 der «Novice" vom 12. d. Vi. wurde im behördlichen Auftragt confi«ciert. — (Ein Wort sür Gartenbesitzer.) Unter diesem Titel theilt un« em praltischer Landwirlh au« Idria nach« stehenden Winl sllr Garlenbcsitz.r zur Veiüfientlichung mit: ,.In dlesem Jahre sind die Werren (Gartentreb«) derart »usgelreten. daß allgemcine Klagen Über die Verheerungen und Schilden, welche diese Thiere in den Gärten und Aeckelu anrichten, tagtäglich hür« barer werden. Auch in memem Garten mußte ich so manche mir «heuere Pfl»u,c al« Opfer dieser schädlichen Thiere bellageli, und nachdem da« Uebel von Tag zu Tag zunahm, war ich gezwungen, einen Vertllgunq«lc,eg gegcu diese ungeladenen «Käste volzuuehlnen. Ich ließ daher die noch nicht bebauten al« auch die theilweise schon bebuuten Gartenbeete ungefähr 22 «enlimtler lief fehr sorgsam umgraben und die Erde enlgegen durchsieben, wodurch ich mchl nuc eine sehr lockere Erde, der >ch gleichzeitig noch em Funll.l Flugsand beimischte, gewann, sonder» auch aus viele große Weilen und auch auf süns Nester derselben gestoßen bin. in denen zu zwei bi« dreihundert Eier gelegt waren, wodurch e« mir gelang, eine ziemlich grosse Anzahl dieser Thiere zu vernichten. Bald daraus bemerlle »ch m meinem Obstgarten, welcher mil L«pariellNee be» baut »st und llillpp an mcineul Gemüse, und Blumengarten an» lieg«, in «>ner soeben abgemähten Fläch« eine etwa« erhabene, aber ga»z gra«l°se Stell?, ungefähr e,ne Handsiäche groß, die m,r auffiel, daher ich dieselbe m«l linem Spaten »ulhob — wa« fah ich da? zu meinem Erstaunei» ein start gebaute« Werrennefi au« Lehmerde, mit von uulen aügebrachlem Eingänge und «„wendig oon einer Unzahl uou 2>erli besetz!. Hiedurch aufgemuntert, besichtigte ich m.l Nusmcrlsamleit d,e abgemähte Fläche weiter und belam iu dem lurzen Zeiträume oo» „ner Halden Stunde zwöl! solche Nester; wen» «un ,n jedem blljti ^cster uur 200 Eier waien, so wurde schon eine Anzahl oon 2400 Weire,, v-r.!lchtel. Ich rathe daher l>neu Vesitzl,,. die Wiesenäcker »iahe an ihren Gärlei, h^bm. in denei, sie derle, Verheerungen erleiden, an den Wiesen gleich «ach der «bmahd. solche «lößei, oder wuchslose. handflächengroße, etwa« tihabene und h»«e Stellen ouszusücheu, sie werden gewiß aus Nester, m dcnen die Wellen Huudelle von Lieru absehen, stoßc», und duich deren Vernichtung sich vor g.ro-ßen Schäden benmhren. Ieht ist also Zeit, so lange d,e Nester noch Eier beherbergen und »llenfall« die Jungen noch nicht au« emallder lriechen. dleselben mit dem Spaten auezuheben und zu dereu Vernichlung mit heißem Wass,l Hand anzulegen d,e geringe MUhe wird sich sur mehrere Jahre reichlich lohnen. (Aus dem Polizeiblatte fUr ltrain.) In Nr. 14 oesselben werden steckbrieflich velsolat l Der FUHrer Thoma« Güy de« 17 Ins -Reg. au« Vögle. Vezirt Sessan» im Küstenland,, 49 Jahre al», schneide» g,s,lle, »^ ^oll hoch. ,st »>n 16. v. M. sammt Äuslllstuug »u« der Station Lai'bach entwichen. — 2. Die R,feloe«Ins»nltl,fle„ de« Varon Kuh» 17. Ius.R,,.: Johann Lela da au« F.,str,tz. im »del«bfla,r Vezille. 3bach eulwichen — 3 Der ^l>l>n«elist Johann Marl« de« 17. Iuf.gleg., cu« Z lllach „n liolllbuiger Vezirle, 23 Jahre alt, ohxe P»os»ssion, 64', Zoll hoch. ,st am 2l. Juni l I. sammt Montur au« seluer 6t»«,on Laibach entwichen - Sämmtliche bisher Genannleu si«d im Liu,erung«s»lle dem l. l. Reselve.Eommaudo Nr. 17 l« Lalbach einzuliefern, beziehung«weist anzuzeigen. 4. Johan« Käme au« Seele in ikraiu, zuletzt in Weonihen. Gemeinde Leifling wohnhaft. 60 Jahre all, gewesener Hausierer, durch s.i,>en gollscheer Dialect leicht lennllich. wegen Verbrechen« der Vrandlegnng i» Untetsuchungshajl beim l. l. Ve,irlsg.richte in Vlelburg. ist am 20. o. M. eulsprungen. («ez,ll«gel,chl «lelburg ) 5. Johann Gorjanc. 63 Jahre »it. zf d^ci von Prolession. de« Ver. brechen« de« Dlebstzhl« dringend verdächtig und flüchtig (v,. zirl«gericht Ra^manusdolf.) — g Johann I ° r l » l. Grund. besitzer«s°hn au« »sp, Vezirl Radmann«d°lf. 22 Iahce all. de« Verbrechen« der schwelen lürpeilich,,, «sschädigung im S»!». dc« 8 153 St. G. angellagt (Lande«gerich, Latbach.) 7. Ioh. Ierele. au« Ielmanverh im gutlselder « bische Gebiet verfolgt. Hierdurch ist die Verbindung oon Serajevo mit Milrovica gesichert. Versailles, 13. Juli. Der Minister des »eußern lehnte in der Kammer die Mittheilung von auf die Orienlfrage bezüglichen Documenten als inopportun ab Das Einverständnis der Mächte auf Grundlage abfoluler Nichtinteroenlion und vertraulichen Einvernehmens bl züalich aller etwa möglichen Eventualitäten werde die ^olalisierung des Kampfes und ein baldiges Ende des« selben ermöglichen. Prag, 12. Juli. Vei der heutigen Bürgermeister wühl erhielt der Möbelfabrilant Slramlll :'»4 oon 73 Stimmen, zwölf Stimmzettel waren leer, vier Stim men erhielt Klenla, die übrigen Stimmen waren zer splittert. Stramlit erklärte in czcchischer und deutscher Sprache, die Wahl vorbehaltlich der kaiserlichen Vestliti. gung anzunehmen. NoviVazar. 11. Juli. (Aus türkischer Quelle.) Die Serben, welche die türkische Feslnng Esli KiM angegriffen hatten, erlitten eine blutige Niederlage und ließen mehr als 5W Mann und eben so viele Gewehre und Patrontaschen am Kampfplatze zurück. Die Türken hallen nur einige Todte und Verwundtte. Die von den Serben auf einem der Festung gegenüberliegenden Hügel aufgeführte Kanone hatte kann» fünf Schüsse abgefeuert als sie von einer auS der Festung abgefeuerten Kanonen« lugel getroffen und zertrümmert wurde. Wenn die Käm« pfenden nicht von der Nacht überrascht worden wären, würden die Serben in der Stärke von 4 ttl„staat, Wien. - Wvls. Kfm.. Gotisch«. - heinr.H, Vfrssverwaltn. lr,fa,l. - Schünbacher, Verg. und Hullenwer^direllor, "Ns'ch^^a " ^""' """ ^ ^""«1!"??ber^ Wie"'. "°"""' ' ^""' 2°"'a' 2>°rn.g« "3^'A .^' ^"' «nd Marangain. «gent. Graz. -Ma.rr. Nrzt, Pla.».,a. »oldb,rc,,l. Piivalier. Gürz. ll1letcoro1oai,l,e «eodachtunaen ln ^'aibach. ' s äks il 2- ^»l ,, ;u.m«. 73V... ^18. 3^ schwach -^rab^---------------- »"« ?!?" I ?" FF"n«^g "übe ! 0^. «3" ."'." ^' SO. schwach «h,ilw. heiter Morqen« und vormittag« lrllbe. nachmittag« ,md abmd« lhtllwe.se h„l,r. schüne« «bendrolh T.e Temperatur m»»''^ Än!""^l'^°^^" s.,...?r-A.penVach un. "lch m >chnee bedeckt. Da« l°ge«mll«el der Vä.me > 15 6' «m 3 4" unter dem Normale. s- »^ « , ««, Verantwortlicher «edalteur: Otlvmar V«mber«. Völsenbellcbt ^^' !.^.?"" ^" Schwerpunkt de« VerlehlS lag wieder in Goldstücken, deren Eourst htslig schwanltcn. dann in Devisen, deren Course btträ»,li<«> »i^.n „.. <.^z,^,i^l,^l. Efssc.tngsschzft^ „„ zj^,^ ^^ Meinung «"g»,d. in einigen P.Pier,» nicht ohne Velang. war doch im allaemei«n weuia um anar.iH "eträchtllch wichen. l>«« »lll» ««« ««»' ) «.,., (.....6« 10 v«,b ßtbw«.) *""" (.....6««0««l........74»o 7440 «redilanfialt........ ,4V «0 lssy.V^ . . 1«2b0 »»,_ Lloyd.Gesellsch........8l4 - 3,5^ 0«ß«ll. «,rtz»est»«h« .... 1W. u».hH », ^ ,««»». ^«ll> lV«»« «ud«lf««Vahn....... ,fty. ,«<5<) «taa<«bahn........ ,77^ z,j,._. bUdbahn......... n,.^ ^^ Ihelß-Vahn........ ,57.^ ^^.. Ungarische siorbofibahu . . . 100». zyz. Ungarische Oftbahn..... ^. . ^ ^ Iramway-Gesellsch...... ^. ^.^ «llg. »sterr. Vaugesellschaft . _.^ ^.^ Wiener Vaugeselischaft.... __^ ^. Pf«»tz»rlefe. «llg. »fterr. Vobencredit . . iw^ ,^.7^ dlo. in 88 I«hl« H8 _. «»«b «ationalbanl ö. »..... n «tl«fe. ««bl,.L..........,kb 7b ,56,b «ub«l,«-L.........„ho ,4.^ wechlel. >ng«burg » ». ^ ^» hranlfur, . 6l 75 6l 8» Hamburg . . ß, 75 6> 8^ kondon . . ,,775 ,zu2b P«"« .........b0-«5 »»b0 »«ltzl