^U268. Freitazi am 2l. November l862 Die,,?a'lb»ch« Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Vonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt dm Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 sl., halb-jlhrig 5 fl. 00 kr., mit Kreuzband im Lomptoir glMZj. 12 fl., yalbj. « fl. Für die Zustellung in'« Haus siud halbj. 50 tr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzi-, «"tn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., hallij. 7 si- ^0 rr. Insertwnsgcblilir sNr eluc Garmond-Spaltenzellc ober den Raum derselben, ist fllr imalige Einschaltung 6 lr., f!lr 2malige8tr., filr Amalige 10lr. n. s. w. Zu diesen Gebllhren ist noch der Insertion? - Stempel per 30 lr. fi!r eiue jedesmalige Emschaltuug hinzn zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 sl. 90 kr. fiir 3 Mal, 1 fl. 40 lr. filr 2 Mal mid 90 lr. für 1 Mal (mit Inbegriff des Insertionsstempels). Amtlicher Theil. s^Vu 18. November 1802 lvurda.iil der k. k. Hof' und Staatsdruckerei iuWicn das XXXVll.Stück des Reichs« Gesetz-Vlattes ausgegcbcu und versendet. Dasfclbc cntl'ält unter Nr. 8l> den Erlaß des Finan^miliisteriums voin i>ten November 1802. übcr die Zollbefreiung mebrerer Gctreideartcn und des Maismehles m der Einfnhr in das Koinitat Fiumc. Nr. 81 dir Verordnung des Ministeriums für Handel und Volkswirtbschaft vom ii November >8li2 — giltig für alle Kroilländer — über die Aufho bung des Zlischlages von cincm halben Nenlren« zer l'cim Verkaufe der gestempelten Brief'Kouverls. Nr, 82 die Verorduuug »cs Ministeriums fi'ir Handel und Vo!t>?>uirlhschaft vom li. November 1802 '— giltig für dic ganze Monarchie, mit Ausnalnne dcs loinbardisch^venetianischen Königreichs und Dal< maticn — womit mehrere Aendernngen der bishe> rigen Normen über die Bewerbungen um die Staats.Reunpreise festgesetzt werden. Nr. 83 dic Verordnung dcs Slaalöministerinins und dcs Kriegsnunisterinms von« !). November 1862. belreffci^d dic Anfbcoung dcr Militärjurl^dikliol! in l'ürgerüchcn Rcchtöanaelcgcnhcitcu dcr im ^öni^-reiche Ungarn ^»gestellten k. l. Zioilstaalöbeamlen und Dicncr und dcr k. k. Finanzwachmannschaft. Wien. 19, November 1862. Vom k. k. Ncdaktionsbureau des Ncichs'Gcsetz-Blattes. Nichtamtlicher Theil. ^ Laibach, 20. Noucml'cr. Das Tadelsvotnm, welches das Herrenhaus in bcr Sitzung vom 18. d.M. gegen den Grafen Wol< ^nslriii aufgesprochen hat. und dem alle in der Si;° ö""g aniresenden Hcrrcir Erzherzoge beigestimmt ha ^'lll, ist von besonderer Vedeulnng, Der edle Graf, Welcher auf Grund dcr Fcl'rnar-Vcrfassung gewäblt lind das Mandat angenommen hattc, crlalil'tc sich, scin Wcgblcit'eil von den Veratbuiia.cn des Haliscs damit zu moiivircn. daß er den Reichsrath für nicht lompetcnt erlkntc. Dnrch die Llnncihmc des Kom< mlssionsanlvageS bat das Hevrenbaus bewiesen, daß es fest zn der Verfassung steht, und wird solche Ma> nifcstati^n nicht vcrfehleu, übcrali den günsliaslen (5in-druck zu machen. In parla.ucntarischcu .ssrciscn. die sonst über die In en.loncn des Miuisicriums gut unterrichtet sind, halt man es fur wahrscheinlich, daß die Session des Ncichsratbes am 4. Dezember noch nicht geschlossen werden wird. Dlc Differenz,,, dic zwischeu den beiden Häusern des Neichsralhcö bezüglich einiqcr noch i" vereinbarenden Gesetze obwalten, dürften mit dem besten Willen in dcr so kurz bemessenen Zcit nicht blsiüchrii werden können. Man hält es dahcr für 'uahrschcinÜch. daß die Landtage, um den Vestiminuu' ssen der Verfassung und des kaiserlichen Handschrei. blnH zu griiügen. wobl am N). Dezember zusammen' tletsn aber »ach den ersten Sitzungen wieder sich ver< "g''!! werden, so daß Landtage nnd Neichsrath nicht Nleiaizeitig in Thätigkeit verbleiben würben. Der Ncichs« ^th n'mde dann so lange Zcil versammelt bleiben, l>is die in Verhandlung begriffenen Gesetzentwürfe cr< ledlgt wären. Dic Zwischenpausen, welche dadurch Mtreten, daß ein Geseh von einem Hause zum an. pereu wc»»dctt, sollen dgzn benüht ,vcrdcn, um ein besetz über „Versainmlungen" noch in dieser Session iU (Ktande zu bringen. Man verzichtet darauf, noch l" dicscv Session ein «Vereinögeset)" zn vereinbaren ""er man bält es für ansführbar. ein Geseh zu '^'"ffen, wclches in cinl'gcn ivcnigcn Paragraphen das Nccht, Verscllnnilnngen zn veranstalten, sicher stellt. Als Grundlage für dieses Geset) würde der sehr frei» sinnig gehaltene Entwurf benutzt werden, den Dr. Giskra in seiner Eigenschaft als Berichterstatter im Ausschüsse für das „Vcrciusgesetz" vorgelegt hat. Dieser Ausschl'si hat schon im Monate Juli u. I. seinc Arbeiten siflirt. weil mit '^crücksichlignng auf das einznfübrendc deutsche Handelsgesetzbuch leine Ac« slimmnngen über dic Bildung von Aklienvereinen gc< lrossen wn'^en konnten, niw so gelangte der Ansschnö in sriuen Vcralhungen nicht weiter als bis §. 8 des Vcreinsgesetzeö. Die Situation in Italien wird immer ernsterer Natur. Die Ueberschwemmnngen, die vermehrten Steuern rufen allenthalben die Uuzufru'deuheit der Bevölkerung wach und steigern die Vcrlcgcnhcittn des Ministeriums. Dic Depntirten langen täglich in Turin an, sic zeigen sich jcdoch besorgt und uncnt> schlössen. Das Ministerium wird von Nicasoli und Glnossen hefligc Ang,iffc erfahren; man schmeichelt sich lndcii mit der Hoffnung, daß das Kabinet ans den Kämpfen dennoch siegreich hervorgehen werde. Mail wird dein Parlament die Dspesche des Herrn Dronin dc Lhnys vorlesen und den Deputirtcn vcr< sprechen, neue Vorschläge in Paris zu r.iachen. um e>ie französische Regierung von ihrem Entschlüsse Noiu ^egsnül'er »viewer al^lilnlngcil. Das Kaliiiist »^eist jedoch recht ^nt, daß dlcp ihm uicht gelingen werrc, oaj^ Frankreich darauf beharren weroc, Ron« uicht zu verlassen; das Tnrirtcr Ministerium will dadurch jedoch mindestens Zcit gewinnen. Im Parlament bildet sich iM cinc Partci, nclchc cinc andcrc Haupt, stadt wählen will. Auch diese Fragc dürfte indeß noch l'inausgcschobcn werden, Die Kandidatur des Prinzen Alfred von Eng« land, des zweiten Sohnes dcr Königin V'kwria, wird den nenesten Nachrichten zufolge j.tzt iu London ernstlich in Erwägung gezogen. Die britische Regie« rnng würde, um der Kandidatur Chancen zn ver> leihen, darein willigen, daß dic jonischcn Infcln Abgeordnete zum Parlament nach Athcn senden und einen Tl,'eil von Griechenland unter der Bedingung bildcn, daß sie das Protckiorat von England uno cinc eigene, ihrc Antonomic linfrcchihallcnoe Verfas» snng bewahren. Der neue Köilig würde seine Ne< ligion nicht verändern, sondcrn bloß den Eid able« gen, d, ß er die griechische Religion alö Staatsreli' gion anerkennen werde. Prinz Alfred wurde am li. August 1844 geboren. Er sollte vermöge der uo» seinem Vater getroffenen Anordnungen auf den Tbron von SaebscN'Cobnrg gelange,,; dieser würde nun seinem drillen Bruder, dem Prinzeil Arthur, vorbehalten bleiben, welcher am l. Mai l8ll0 gcbo-rcn ist, — Wir wissen nicht, sagt dic „France" vom 18., in wie fernc dieser Plan sich verwirklichen werdc; so viel ist jedoch gewiß, daß cr ernstlich diskulirt wird, und daß bereits englisch«- Agenten dic Rnndc in den verschiedenen Provinzen Griechenlands machen, die Kandioalur des Herzogs von ^cuchtenbcrg bc> kämpfen nnd sich wegen des Prinzen Alfred vcrwcn« den. Enropa, fährt das genannte Blatt fort, darf bei diesen Vorgängen dic Angcn uicht verschließen, denn dic Thronbesteigung eines englischen Prinzen in Griechenland hieke den Orient anöjchliesilich englischen Interessen heimgebcn. Sitzung der. Ocrrcnhlmscs y^m ll), Novcmbcv. Se. Durel'laucht der Fürst Karl Auersperg er> öffnet die Sitzung nm 1l Uhr .'il) Min. Auf der Ministerbank: Wasser und Wicken« l'urg. später Ncehbcrg, Ministerialrath Aaron H a a n. ! In dcr Forlsctzllng dcr Vcrbandlung über das AliöglfichSvcrfabrcn werden die Htz. 22 dis inkl. Att cinstimnüg angenommen. Ueber §. 37 entspinnt sich eine längere Debatte, an dcr Graf i!eo Thun. Frh. v. Hcnnct, üliinistcr v. Wasser uuo Flh. u. Krallst Theil nehmen. Sc. Exz. der Minister hcbt besonders dcn Un« lerschied zwischen der Negicrllngsvorlagc und dem Antrage der Kommission des Hauses in der in die« scm Paragraphs enthaltenen Bestimmung bezüglich der Konkursoerhängilng über dcu Schuldner hervor. Es wird zur Abstimmung geschritten. Das lste Alinea wird ans dein Verbesscrungsantragc Tbun's, das 4tc mit dem der Kommission angenommen. Zu H. 38 stellt Gf. Thun einen Znsahantrag, der vom Ministcrialraly Haail bekämpft, von» Grafen Hartig unterstützt »rird. Bei dcr Abstimmnng wird ein anders formuürtcr Znsatzantrag des Bcrichtcrstal« ters. dein sich auch dic Regierung anschließt, angenommen. Dic §H. !li1—41 werden angenommen. Graf Hartlg beantragt dic Nicdnsetznng einer vereinten Kommission aus beiden Hänsern. um be« treffs dcr obschwebcndcn Differenzen üoer dieseö Ge« setz rasch zu cincr Vereinbaruug zu gclaugcn. Graf Tbun g?alibt, daß zuerst die dritte Lesung des Gc^ scßl-s vorgciwmmcu wcrc>en inüßte. Dcr Antrag des Gl'afcu Hartig wird angcuommeu. Präsident Fürst Auersperg stellt dcu Zusah. Antrag, daß dic ZabI dcr aus dem Herrenliause zil n'äblenden Mitglieder dieser Kommission auf fünf be« schränkt werde. Wird angenommen. Es wird bieranf dem Antrage des Grafen Thun gemäß, zur dritten Lesung geschritten. lUber dcn Nachtragskredit für die Neichsvcrtretung wird abgestimmt. Fürst Salm erklärt, daß er sich dcr Al,-stimmnng enthalte. Der geforderte Kredit wird dc< williget. Fbr. v. Reycr verliest den Bericht der Finanz. Kommission über deu Nachtragokredit von 3,7li8. «14 fi. für die Kriegsmarine. Die Kommission beantragt die Erstellung dieser Enmme in das Slaatserfor^er» niß pro I8t>2, Altgraf Salm beantragt, das Haus wolle diesen Kredit mit dem Zusatz bewilligen, daß cs sein Bedauern über dieses Ucbcrschreiten ausdrucke und dic Hoffnung anssprechc. daß dieß in Zukunit unterbleibe. Der Antrag ist mitnnterzriämct von Grf. ^'arisch. Hoyos. Hartiq. Starhcmberg. Iablonoll'sk:?, Milczek. Josef Tyun. Colloredo, Kauilitz. Altgraf Salm motivirt seinen Antrag damit, daß dnrch NaelNragölredilc, zumal in dieser Ausoeb« nnng. jede Feststellung llnes Blldgctö illusorisch würde. Graf Rcchberg sieht i» dem Antrage eine schwere Anklage gegen die Regicrnng. uud hat zu viel Vertrauen in die Billigkeit des Hanfes. nm an« nchmen zu dürfe», daß cs sich diesem Antrage an« schließen würde. Dic Maßnahmen, die diesen Nach. tragskrcdit erfordern, dnrftcn nicht veröffentlicht wer« dcn. denn Gcbeimbaltung wl-.r notl'wendig, und so ist cine rechtzeitige Vorlage an dcn Ncichsrath un< möglich gewesen. Graf Thun findet das Votum des Hauses in dieser Angelegenheit für unzweckmäßig, Graf Hartig glaubt, daß die, Mehrausgabc einer Million, die schon von dein Jahre !8(il herrührte, in dcr Vorlage gcreä'tterliget bälte werden können, l'ält das Verhalten der Regierung für einen Formfehler, der gerügt werden mn,,e. ohne daß hio durch ein Mißtrauen in die rechte Verwendung der Mitiel von Seite dcr Neg'erung ausgesprochen werdc. Min Wickcnburg erklärt, daß die Mebr. Ansgäben für >86' bci Feststellung für das Bndget 1802 noch nicht bekannt waren. Fürst Iablonowsky spricht fur den Antrag !dcs Mgrafen Salm. to?o Graf Thun beantragt Uebergaug zur Tages» Ordnung. Der Antrag des Grafen Thllu wi>d an-genommen. Freib. '>), Bailing arten beantragt dritte Lesung. Wird angenominen. Schluß der Sißung 2^ Uhr. Oesterreich. Wicn. Sc. Maj, haben'mit allerh. Entschlic-ßnng anzuordnen gernht, daß in bürgerlichen Straf-Augelegeüheilen der in Ungarn angestellten k. l, Zivil' Staatsbeamten und Dirllrr. soioie der dort statio« uirten f. k. Finanzwachc nuluuelr die Kompetenz dcr allgemeinen nugarischen Zivilgerichlc insoweit einzlt^ lreicn habe. als es sich niä't inn Angelegenheiten Handel!, dir bereiis bei den Militärgerichten anbän« gig sino. nnd dic daher auch von diesen beendigt werden müssen; lvogegen es bezüglich aller Angele» genheili» dcr Slrafjustiz bis al'f Weiicrcs bei dcr - allrrh. Eülschließling vom 15. Mm l^l)l zn vcrblei-ben l'at. Ss. Majestät Kaiser Ferdinand hal'cn dcn Lom-m'Ner Abgebraunten Vierhlindert Gnlden huldreichst gespendet. 2vieu, l^i. Nov. In dcr heutigen Siting des Finanzansseblisses fand die Debatte über daü Kriegs» Budget Slatt. Dic Debatte lvar rinc sebr lebhafte, nnd cntspanil slch zucrst zwischen dcni Berichterstatter Dr. Giskra nnd den Veitrctern des Ministeriunis einc schr lebhafte Konversation Tie Vertreter des Mini' strriums vertheidigten die einzeln vonl Referenten beanständeten hosten. Graf Rechberg bemerkte unter Andern', daß. nngeachtet dcr sür Oesterreich günstigen Weltlage, in Venedig und den angrenzenden österreichische» Provinzen der damalige Stand dcr Armee nicht abgemindert werden lanu. Der Herr Slaals-niinistcr erklärte, daß auch die innere l'agc der Mo» uarchie eine größere Ariuec als in ganz uormalen Zeiten erbeische. Giskra erwiderte hierauf, daß nach seiucn Anschaiiungen ungefähr 12 Millionen Gnldcn theils nn Friedens-, theils im außerordentlichen Vnd> get gcslrichcu werden können. Er ziehe es jedoch vor, daß der Abstrich cinverständlich mit der Regierung geschehe, wo man slch dann allenfalls mit einem Ersparniß von ii, 8 bio 10 Millionen bcgin'lgeu könnte. Der Sihnng wohnten dic Minister Schmerling. Rcchberg. Plcner. dic FM^'. Schnicrling und Roßdach und Oberkriegs-Kommissär Damaschla bei. — Ans Wels, >4 . wird berichtet: Bei der ^aildlagslvayl, welche heute Frül) vorgenonlinen wurde, traten als Kandidaten auf: Dr. Mar Knrzivernbar^t. Advokal in ^inz; Dr. Karl Ritter v, Kießling. Advo. kal in Sel'ärdiug; AiUon Wlirnib. Realitäteiü'esiper in Neumarkt; Aiigust Göllerich, Sekreiär dcr Start, gemeinde Wels, und Franz Forsler. l, k, Etaal6» anwalt in Wels. Veim Veginn der Wahl wurde von Seilen dcs Herrn Vczirlüuorstel'crö, al^z Wal'l-Konunissärö. gegen dic Kandidaten des Herrn Wnrnil» Einsprache gethan, da derselbe als im Jahre 184!) politisch Graoirter znr Wahl nicht znlässig sei. Veim ersten Wadlgnng erhielt dennoch Herr Wurml' die al'solnle Majorität. Nach dem zweiten Wal'lgang, als al'ermalü der Herr Vczirk^'orstel'er sich gegen die Znlässlgkeit der Wahl des Herrn Wnrind erklärte, verließen 40 Wahllnanner den Saal. und so ver< l'lill'cn Herrn Iol'ann Hueiner am Eiml'äl'glltc zu Froham. Wal'll'ezivk Gfferding. die l>0 Stinnnen. iliw wurde er von« lande^fürstlichen Kommissar als gewählter Abgeordneter prollamirt. Wurmli l'at gegen ten ganzen Waliloorgang Prolest angemeldet. — Auö Pest, l6. November, schreibt man dem „Votschafler": Ich hal'c Il>neu bi^ nun erfreuliche Millheillingen über die versöhnliche Stimmung gc< macht, »ie sich in jüngster Zeit in Ungarn allerwärtö kundgibt, uno glaube mich keines Imhums schuldig gemacht zn baben. so schr auch hier bedauerlicher Weise ewzcwc Organe l'emüht sind. die Silnalion in einem anderen dichte darzustellen. Ich wiederhole auch benle. trotz der kühlen Aufnahme, die der jüngste Artikel der offiziösen ..Donau-Zeitung" von Seite deö „Pelti Naplo" gefnndcn bat:'daß Ungarn von seinen Illusionen gründlich ^rl'eilt ist und slch uach einer baldigen gerechten Anösöhnnilg vom ganzen Kerzen sehnt. Hlageufurt, 13. Nov. Der ..Kärntnerische Gcschichlö'Vcrcin" i,t vor wenigen Tagen mit einem außerordentlich wcrtlwolleu Geschs„kc von Sr. Et', zcltenz dein Herru k. k. Feldmarschall.Lieutenant, kais. Inlernnnlins in Konstantiopcl. :c. :c :c. Freiherr von Prokcsch Osten, erfreut uud beehrt worden, und zwar: mit einer 2l><) Stücke zählenden Sammlung griechi« scher, altperslseher, byzanliiiisch^r, römi,cher nnd ara-bischer antiker Gold., Silber- und (5r; < Mnn,zen (,3 in Gold. !1? in Silber, Ml in Vronce und Kupfer) sämmtlich in vorzüglich schönci:, trefflich ll'lMenen Ercmplaren. worunter eine bedeutende Zahl Pracht« stücke und numismatische Scltcichcitsl,. Dem Gl> schenke war ein vcn dem hohen Geber eigenhändig abgefaßtes, genaues Verzeichniß uud ein höchst intc^ refsanler Veilrag für die Aniikaglien'Sammlung der Geschiehls »Vereine !l aitpersische Cylinder aus Steiil und Paste (u'ahrschcinlich Schmnck-Gegenstände oder Talismane) ans dem allen Babylon beigegebcn. Fimue, ^. Nov. Einer «sehr trüben" Schilderung der Fllünaner Znnändc entnimmt die „Tr. Zig." unter Anderm Folgendes: Der Genilinderath wagt leine Reklamation zu erheben, weil scinc Wirksamkeit bloß m,f die ölouomilchen Angelegenheiten beschränk! ist; auch wurde ein das Schn!w,sen be. »reffendes Bittgesuch an Se. Majestät von den kroa-tischen Vehör^cil znrückgeschielt, ohne es an die Sln» fen des Thrones gclangeu zll lassen. Es wurde dem selben jede Vefngmß. dic cigcueu AngesteINcil zn er-nennen, genommen, sowic jeder Einftuß auf die ans städtischen Mitteln erhaltenen Schulen, an denen die italienische nnd die dentschc Sprache trot) ihrer erwiesenen Nothwendigkeit angefeindet nnd zu Gnnslcn dcr beinahe anoschliVßlich gepflegten kroat>>chen hintangc^ sept werden. Dao Mnnizipium dagcgcn haltc dic Abslchi ausgcsprochen, alich slavische Schulen zn errichte», damit alleil Bedürfnisse» abgeholfen werde. Damit begnügte man sich jcdoch nicht, denn man will dic Nalionalllätö'Tciidcuzen bie anfs Aeußerstc treiben. Prag, 17. N'ov. Gestern begab sich »inc Dc> pntatiou von Stndircnden der Technik mit Bewilli» gling der Direktion zu dein Obersllaudmarschall und zu den i.'andesauüschnß.Mitgliedern Dr. Görner. Dr. Rieger und Dr. Brauner, nm im Namen der ge> sailuutcn Hörerjchaft dic Bitte vorzntragen, daß dem Landtag so viel inöglich gleieh in der ersten Sitzung der Encwnrf wegen Reorganisirnng des polytechnischen Institutes überreicht werden möchte. Dic Deputation erhielt die Znsichcrnng, daß ihrc Bitte erfüllt wer« den wird. Prag, 17. November. AIs Landlagsabgcord. netcr für dic Kleiuseite Prag wnrde Worowka »nil 2>'i!) Stimmen gewählt; der Gegenkandidat Bclsly erhielt 116 Stimmen. Deutschland. Kassel, 14, November. Die große Demonstra» tion zu Gunsten des preußisch.französischen Handels» vcrlvaa.es. wrlchc dic Herren Weigel mw Wicgano in unserer Kannucr hculc u, Szeoc zil scl)cu suchlc», ist schr armselig alisgef.'llcn. innerhalb fünf Minuten »par die ganze Vorstellung vorüber. Kaufmann Fuulel verlas mit kamii hörbarer Stimme ein kurzes C'ipc'ft' dcr baudclspolllischen Vagc Deutschlands, worin er Hervorbob, daß der Zollverein gesprengt werden würde, wenn nicht Kurbessln besagtem Vertrage ^eilräic; ein Herr Brenner stimmte dem bei uno meinte, man müsse im Interesse des Freihandels dem preußisch, französischen Handelsvertrag sich anschließen, u:id end-lich erklärte Herr Wiegand, der vielbesprochene Zu« lnnttsminister des Natioualvereins. der mit v, ^oß. berg vor einigen Monaten bernfcn schien. Kurhesscn auf die Höhe der Roggeubach'schcn Weltanschallung zu erhcbeu, er stimmc Fnnkel's Antrag auch deßhalb bei, um die Regierung zu einem Entschlüsse in dieser Frage zll drängen. Daranf wnrdc lcr Antrag ohnc Widcrsprnch zur Bcgutachtung an den handclopolili-schen Ansschup verwiesen. Er geht bekanntlich dahin, die Regiernng nm Vorlage des Vertrages zu ersuchen behufs 'ständischer Zustimmung, insoweit dir bestehende Gesetzgebung dadurch geändert würde. — König Otto von Griechenland wird. Nach. richten aus Müucheu zufolge, noch vor Beginn der Wintersaisou München verlassen uno semen Wohnst,) in Würzbnrg aufschlagen, wohin bcreilS die Vefeble zur Instandsetzung des prächtige» lmugl. Schloss abgegangeil sein sollen. Italienische Staaten. Turin, 17. November. Die Note, welche dic hieslge Regierung in Erwiedernng auf jeue des Hcrru Drouin dc Lhuys rrlasscn bat, stcllt die Behauptung auf, daß dcr 'feierliche Wunsch und Wille dcr Ita« licucr fortwährend auf Rom gerichtet sei und die Italiener nie znr Ruhe gelangen weiden, bevor ^ic ilire Hauptstadt wiedcrcrlangt haben. Man hoffe, bcißt es weiter, daß Frankreich dcn Bestrcbnngcn. dic Unabl'äng'gkeit des Papsttbnms mit dem Willen Italiens in Einklang zu bringen, seine UntcrstütMig uicht versagen werde/ Am Schlüsse wiro beigefügt, die vou Frankreich gepredigte Versöhnnngspolitik müsse es eben bewegen, das großc Werk der Vcrsöhnnng zu fördern, welches unter den Auspizien Viktor Ema-nuels dlirchgeführt wcrdcu soll. Diesc Notc wurdc von Hcrrn^ Nigra gestern H-rrn Drouin dc ^hnys übergeben. Von einem dclilschcu Arzlc. wclehcr soebcu aus Italien zurückkehrte und dort Gelegenheit haltt', slch über den Znstand Garibaldi's näyer zn informi-ren, will dcr Berliner Korrespondent dcr „Baicrischeu Zeitung" crfahreu habcn, daß allc Nachrichten über dessen besseres Befinden grundlos seien. Der Krauke babe vollständig !>(i Pulsschlägc in dcr Minute, und der Arzt. welcher ibm diese Mltlbeilnng machte, ver« sicherte anf das Vestimmtestc. daß cr das Zebrfieber habe nnd ansziigcben sei. Möglich sei cs. daß er slch noch Monate dahinschleppc, das aber sei auch das Höchste. Frankreich. Paris, 1"». November. Ein scl'r bedentendes Anssehcn erregt hier dic lnrze Notiz, in welcher der ..Eonstitnlionnel" plötzlich nicht smrohl die Verlagnng der Eiüweibungsfeier des Boulevard Prinz Engen anzeigte, als die Behauptung anfsttllls. der Kaiser habe gar nicht beabsichtigt, diefe Feier am 1.°!. d. M. vorzunehmen. Nnn weiß aber alle Well, dak oiesc Absicht allerdings bestand, denn alle Vorbcrcitungen. sogar allc Eiulaoungen waren auf den l-> geinacht. Ma>^ erzählt sich nnn. dcr Kaiser sei bewogen wordcn. die Feier zn verschiebeil, weil man einem Komplot i'> !.» Fieschi alif die Sonr gekommen sei. das am 1!l. bätte znm Ansblnch k^inmeli sollen. Man spricht sogar von O'sini'schen Bomben u. dgl Tbalsache ist. daß dieser Tage viele Italiener. Polen und anch einige Tenlsche theils verhaftet, ll'eils an die Grenzen ge« bracht ivliiden; anch nuter den italienischen Staium« gasten des Eaf«'' Cardinal ward stark aufgeräumt. Dronin' dc ^dnyö macht ill der That diplomatische Propaganda i'ür ein Projekt der gegenseitigen Garantie aller europäischen Staaten, der Verständigung aller Fürsten zur Sicherheit des faktischen Rechts« beitanoes gegen alle Uebergiiffe nnd gegen allc Antastungen dieses Rechlobestauoes, ^'il wclchsr Seite sic anch kommen möchten. Er. oder wohl besser sein Kaiser, glaubt durch eine solche Solidarität der dis-ziolinirtcn Demokratie wie der indisziplinirtcu Revolution wirksam zn begegnen. Mau will in den dcr österreichischen Botschaft nabestebcnden Kreisen bemerken, daß Dronin dc N'nys scit Bismarl's Anwesenheit in Paris noch sichtlicher als bis dahin becifert ist. dem Wiener Kabinct möglichst entgfgenznkommen. So erzählt man. daß Drouin dem Fürsten Melternich gegenüber nenlich ein ^Wort vo,l der «unverrückbaren Basis des Züricher Friedens" fallen ließ. In der feinen diplomatischen Ironie ist Dronin de M>uy6 jedenfalls ein großer Meister. Daß cr lientc noch dcn Muth hat, von dcn «unverrückbaren Züriehrr Grünalgen" zu rcpsn. scheint weuiger anf-fallend, als d.ip cs nod? l'enle. dir sich DiplomattU nennen, gibt, welche solche Phrasen ernsthaft nehmen. (^ivsfbritalllll5ll. ^ London, l4. November. Das Parlament ist gestern mit den üblichen Formalitäten bis zum 1:!. Jänner vertagt worden, wird jedoch, wie alls der Vertagnngvformel ersichllich ist, anch an diesem Tagc noch nicht einbernfen werden, woferne nicht nneiwar-tetc Ereignisse dem Ministerimn lessen Zlisainmentrilt uothwendig erscheinen lassen. Serbien. Vel^rad, 1 l. November. Dl> beiden Frenlden« legioilfn zn Kragnjevaz lind Valjevo sind »nnmehr vollständig anfgelost. Dic Erstere, welche 700 Mann zählte, wurde bereits vor 4 Wochen verabschiedet; die Andere, welche ans 20l)0 Mann bestand, wnrde im ^anfe dieser Woche znm größten Theile beim^e-sendet Im Pnnlte der Fremdenlegionen bat sonnt die serbische Regierung den Konstanlmoplcr Konferenzbeschlüssen vollkommen entsprochen. Bs^ü^l'ch ^"' Nalionalmiliz ist dieß jedoch, lvenigstcn,? bis nu^', niel'l der Fall. Das neue die Organisirung derselben belreffeiide Geset) von, 2.'i, Oktober läßt vielmehr ent« nehmen, daß mau in Absicht anf die Verwendung der waffenfähigen Bevölkerung eher weiter zll gehen, als sich den Klmfcrenzbcschlüsscn zu fügen gedenke. Die Infanterie, welche stets kriegsbereit seiu soll, bleibt nicht allein öl».000 Mann stark, sondern hat vielmehr alls dcr ganzen waffenfähigen Bevölkerung vo» 20 bis !'l Jahren zu belieben, von welcher K0.000 der jüngstcu lind zn Hanse enlbrbrlichsten Männer in die erste, zunächst einzuberufende Kla„c eingereiht sind. Auch die Anzahl der Artillerie wird vermehrt lind dic ganzc Städtebevölkernng bicfür hcr-angezogen. Anstalt der bisherigen 17 Infanterie-Regimenter soll Serbien gegenwärtig dercn !l4 zäblcn, welche zusammen 100.000 Manu betragen dürften. Um die Slädlcbevölkerung des ganzen Landes im Artilleriedienste zu üben, werden die Batterien in alle Slädtc verlegt. Im Ganzen sollen vier vollkommen ausgerüstete nnd bespannte Batterien zu 6 Kanonen und 2 Hauben iu Stand geliallen werden, um die Bevölkerung nicht nur im Schicßcn, sondcrn anch inl Mauövriren zu üben. Den bespannten Geschühen werden überdicß noch unbespai;nte l'ligcg^>cn iperden, welche zu Schießübungen verwendet und m« ssriege bespannt werdeil sollen. Diesc im OrganisirnngSgc-sehe projektirtc Nalionalarmec kann übrigens kaum vor Iahreu zur Wirklichkeit werden, da die Infanterie RO5R bloß zur Halite bewaffnet ist. von Gcschnßen aber vc>r der Hand nicht mehr als die erwähnten 4 Vat« terien bestehen. (Griechenland. hinein Priuatbricfe aus Athc n cntnchm cn wir folgende Mittheilungen: Griuas, von welchem berichtet wnrde, daß ihn seine Gegner, dic Monarchisten, vergiftet hätten, starb cincs ganz natürlichen Todes zu Misfnlnngi, nämlich am Fanlfiebcr, wie sich die ärztlichen Berichte aufdrücken. Dic wenig geordnete Lebensart, welche der alte fechsundsechzigjährigc Soldat in der letzten Zeit führte, zog ihm eiueu Ga,tri-cismus zu, den er so langc vernachlässigte, bls alle ärztliche Nilfc nichts mehr auszurichtcu verinochtc. Der Umstand' daß sein Tod fast gleichzeitig nut seiner Erkrankung gemeldet wurde, so wie die gegenseitige Verdächtigung der Parteien mag zu dem Gerücht eiucr Vergiftung — die doch iu Griechenland äußerst selten vorkommt — Anlaß gegeben haben. General Hahn wurdc von der provisorischen Regierung in Disponibilität versetzt. Alle Begleiter des Königs sind ihrer Aemter und Würden verlustig erklärt, und es ist nicht numöglich, daß man später au die Einziehung ihrer Güter dcutt. Viele unter den Anhängern des ilönigs werden durch einen solchen Staatsstreich schmerzlich berührt wcrdcu. So besitzt z. B. der f)ofmarschall Herr v. Notaras beträchtliche Güter, indes; hofft man, daß sich die Gesandten der l'cfrenndclcn Mächlc einem solchen Vorhaben widersetzen würden. Anlangend die augcublicklichc ^agc des itöuig-reiches, so gleicht sie ganz derjenigen, in welcher sich Griechenland zu Ende der Herrschaft Eapodistria's befand. Die alten Häuptlinge greifen wieder zn ihren Während der langen Nnhc vor Nost angefressenen Waffen und scheu sich in Bereitschaft, den Sturm, desseu Nähe sle mit dem Instinkt des Halbwindcn wittern, nach frästen zn benutzen. itounut der National-Kongreß zu Staude, so wird er deu Ausgangspunkt namenloser Wirren bilden. Die auswärtigen Griechen, die iu dieser Versammlung milzurcdcu haben, werden sich einstimmig für die extremsten Maßregeln crtlärcu. Dahcr die fortgesetzte Flucht aller Derjenigen, die etwas zu verlieren n»d von ueuereu Verwicklungen nichts zu hoffen habeu. Wic sich in diesem Augenblick die Partcibildung limd gibt, gilt Kanaris, der aber selbst wieder dic Kreatnr seiner eigenen Kreaturen ist, für den Haupt' vcrtreler des russischeu Einflusses, Bulgaris wartet das ^osuugowort aus den Tnilericn ao lind Nnffoö soll sich ncliestcns britischen Nnthschlägen zligäiiaig Zn den größten Wohlthaten, welche Griechenland - der baicrischcu Dynastie dankt, zählt das Gendarmerie-Gesetz — es ist, nebenher gesagt, das beste, welches man teuut, und wird durch wahre Frcisimügtcit charak-tcrisirt — diese vortreffliche Einrichtung wurdc abgeschafft. Dic gegenwärtigen Machthaber geben sich der Hoffnung hin, daß eine wohlorgauisirtc Nationalgardc bas Institut der Gendarmeric überflüssig machen werde. Denjenigen Nachrichten, welche neuerlich behaupten, daß das tönigl. Eigenthum „skrupulös rcspcltirt" uud baß weder im Schloß noch im Garten die gc-slngstc Verwüstung angerichtet wurdc, sind wir leider l>l der Vage widersprechen zu tönneu. Wo ganze Körbe Mit fremdem Habe gefüllt weggetragen wnrdcn, kann doch wohl uon gewissenhafter Schonung des Eigcn^ lhums nicht die Rede sein. Von der Kandidatur des Fürsten Mpsilanti, welche von dcr Tagcsprcssc mit einiger Beflissenheit in den Vordergrund gestellt wurdr, kaun tciuc Rede sein, da in Griechenland selbst )ticmaud daran dcntt, daß eine solche Bewerbung Aussicht auf Erfolg haben könne. Dic nach Athm mit dcn Blättern des Westens gelangte Nachricht von dieser Kandidatur hat Erstaunen uud hcitcrlclt erregt. Ucberhal.pt hat gar kciu einheimischer Grieche die germgstc Aussicht auf dcu Thron Prinz Alfred, ohne eigentliche Anhang im ^andc, ist dcr Kandidat dcr auswärligcu Gricchcu »nid wird insbesouderc vou dcu reichen griechischeil Kaufleuten dcr Londoner Eity cinpfohlcn. ^euchlcubcrg hat dic mächtige Nlssischc Partei uud den altcn Kauaris für sich, doch l'st dicsc Partei gcucigt, zu Gunsten ciucs picmoutc. fischen Priuzeu über Aurathcn des Kabiucts von St. Petersburg ciu Kompromiß cinzugehcu. kleben allcn Machinatioueu im ^andc macht sich boch dic Ansicht geltend, daß dic Mächte schließlich cin Mitglied der baierischcn Dynastic cmpfchlcn werden, theils aus Rücksicht anf den Vertrag, thcils, weil über allc andcren Kandidaten ciuc Vcrständiguug weniger Möglich crschciut. Wbl.) Tagesbericht. KVien, 20. Noucnlbcr. Das Namcnöfcst Ihrer Maj. dcr Kaiserin wurde Nestern in herkömmlicher Weise gefeiert Dem H»ä>> amte in der l. k Hosbnrg«Pfarrkirchc wohnten dic Mitglieder der kaiserl. Fmnilie nnd der Hofstaat bei. — Dr. Pollak. l'ekannilich früber als ^il'.n-zt des Schah von Persien angestellt und scit seiner Rückkunft aus Persicn in Wien domizilircnd, verläßt dieser Tagc seine Heimat uon Neucm, um sich blei» beud in Ägypten als praktischer Arzt anzusiedeln. — Zwischeu Oesterreich nud Rußland wurde eine Konvention nber d^ö gegcnseitigc Verfahren iu der Verfolgung von politischen Verbrechern ab° geschlossen. — Der gebeime ^ä^iüiercr des Papstes Msgr Fürst Hobenlol'e ist h-er angekommeu. Mau dringt, der „Autbog. Korr." zufolge, dicsc Neise mit der Konkordat Revision in Ve^iebnngen, De,n Verncb« men nach bat die k k. Regierung dic Vorschläge zur Konkordais «Modifikation dem h. Stuhle überlassen Vermischte Nachrichten. Durch dcu afrikanischen Postdampfer ^Armenian" ist liu lebendiger Gorilla nach Liverpool gebracht worden, das erste Oj'tinplar. das je nach England kam. Er ist sthr zabm und scinc größte Freude be« steht bisher in mannigfachen Versuchen, einzelne Stücke zusaminen zn näden. Dabei ist cr gefräßig, ist wählerisch iu der Kost m,d liebt, außer gliten Früchte», »ichts so sehr cils ein saftiges Veefsleake. Seine Haut ist oüvenfarbig uud zeigt noch wenig Haare, doch mißt das junge Tt'ier schon 3',« Flitz in der Höhr. besipt eine sehr entwickelte, breite Brust, und in deu Ertremitä'len ei»e ganz erstaunliche Kraft. Die untere Kinnbacke ist sehr breit, doch soll daö Tbier iin Ganzen cben nicht zil dcn häßlichsten Afftu Galtuiige,, gehören, — Für deu Geist in dcl französischen Armec ist nachstehender VorfaU bezeichnend. Der Sergent Aüdri'S'zalon vom 4l. Liuicnregimeut, iu Garnison zu Nimes, behandelte einen ihm nnterstebeuden Kor-p^ral w ban. daß dcr Sergent Jude vom seU'eu Ncgimcut für dcn sich Beklagenden eintrat, da er dessen Vrt,agcn für tadclf>ei hielt. Die Folge war ein barter Wortwechsel, der mit einer Heransfordc-rung auf Pistolen endigte, zu welcher die Erlanbui') des Obersten des Regiments, dcu Ocscpen geinäß. eingeholt wnrde. Da man keine Pistolen nhalten konnte, nablnen dic Gegner Fleurets. uud schlugeu stch iu Gegenwart ciues Eergeiuen, eiucs Fouriers und des Fcchtineisters vom Regiment. Dcr Sergent Sizalou wurde beim zweiten Gang erstachen. Das Diisli l'l'stcln lilsc' init Zilstiiiüiilll!^ des Vcn'^o sexuell »il^ ls^llilllütslii.i^i^r IiisllilMmi zur Iliis^lci' chung der Händel uMer Ulltercssiziren niw Gcmeiilrn fort; nnr ist riilc nill't bedeutungslose Modifisaliou hinzugekommen: das Pistolenduell, Unter König ^ud< wig Pbiüpp war dieß den Unteroffizieren und Gc> meinen streng untersagt und nur dic blanke Waffe gestattet. 9d a ch t r a g. Wien, 20. November. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben voin 1!). November d. I. dcu von den in Folge Aller« höchster Verfügung vom 6. Noviinbcr v. I, in Uu« glnu aufgestellten Militärgerichten verurthlilteu poli» lischeu Sträfliügeu leu Rest ihrer Slrafc allergnä digst nachzusehen, die Anstellung der mchäugigcu Uu« terfuchungcu anzuordnen lind den vhuc Erlaubniß cigenmächlig bereits zurückgekehrten politischen Flücht, lingen Strasioslgkeit zu gewäyien geruht Klageufurt, li). Nov. Gestern Abend >vur. den zum ersten Male dic Gliöflalnnien auf den Straßen nnd Plänen angezüudct, nachdem iu den Gast- und Äasfelchäuseru dieß sch^l am' Sonnabend stattgefunden hatte. Obgleich der Gemeinde - Rath cinc ostensible öffentliche Fesllichkcit aua Anlaß dieses lange ersehnten Erciguisscs haitc fallen lasscu, so wurdc dasselbe doch durch eine rech: gemülylichc Stunde im Kreise dcr zu einem Fest.'Kommcrs im großcu Saale des Gastl'ofes «zn,n Baiser von Ocsttr< reich" vereinigten Milgl>ci?cr des «Mänucr.Gesaiigü«; uud ^Turncr»Vcrcincö" gcfcicrl. Pest, !9. November. In Angelegenheiten der Vodenttedilgcscllschaft herrscht große Veivegnüg, viele Magnaten sind bcrcils eingetroffen. Heulc Abend findet einc Vorbesprechung Statt. Der „Lloyd-, »Sürgöuy- und die ,,Ung. Nachrichten" ciltl>a!tcn berlibigende Arlilel über das Verbältniß der Sieben-bürger Eisenbahn und t»en deutschen Kulturvercin. Neueste Nachlichtell und Telegramme. Kassel, 19. November. In dcr hcutigcu Ständc-Sipung zog Karl Oetker seine «angekündigte Inter« pcllatiou zurück und stellte mit Rücksicht auf die Mi» uisterkrisis den Antrag, die Staatöregierung nm als« baldige Budgetvorlage zur vcrfassnngsmäßigsn Fest. stllluug zu ersuchen. Dcr Antrag wurdc dem Vcr« fassnngsausschussc znr schleunigen Bcrichterstattuug übcrwicscn. Die Miinsterkrisis ist noch schwebend. Ez heißt, die Adresse solle angenommen, abcr nicht durch eine Deputation nberrcie!,! werden. Kassel, l!>. November. Da>5 Ministerium Stiern« berg bat seine Entlassung erhalten. Dic Vertagung der Stände wir5 erwartet. Darmstadt, »«.November. Dic AorcßlVin, mission hat den Aittivorlsentlvnrf auf die Tbronredc ciilstimmig angenommen. Derselbe sagt: Die Regie« rungöwege beziigüch dcr Bundssrcform führteu nicht zu gedeihlichem Ziele, die Bedürfnisse des Volkes seien nur dnrch Berufung eines Parlaments und Schaffung einer Zentralgewalt zu befriedigen. Die Ablehnung des Handelsvertrages lasse eine unberechenbare Be« schädignng des LandeswolMandes befürchten. Dic Zustimmung der Stände hierzu könne nicht ertheilt werden. Die Erhaltung deS Zollvereins sei der Zoll« eiüignng mit Oesterreich, wiewohl dieselbe erwünscht sei. vorzuziehen. Rom, 18. Novembcr, Der Papst hat dcu Prinzen vou Wales nnd den Kronprinzen von Prcußcn empfangen, St. Prterbburss, 1« November. Der erschie« nenc Finanzbericht weist die wohlthätigen Folgen des seit einem halben I.Uire befolgten Notcneinlösnngs« systems nach. Dasselbe bat einc Verminderung der Metallmisfnhr nm lli^ Millionen und cinc Bcssc« rung des Wechselkurses herbeigeführt. Turin, 18. Nov. Dic ..Diskussionc« schreibt: Es fanden zwei zablreich besuchte Versammlungen von Deputirtcn Statt, welche beschlossen, das Mini« sterium zu unterstütze». Kopenhagen, 19. November, Die „Departc« incuts» Zeiluug" veröffentlicht die Antwort Halls an Earl Russell. Dic Anfre^.'lhaltuug dcr Gesammt. Verfassung Dänemarks n»d Schleswigs sei für Däne« iiiarr eine Lebensfrage, die Regiern»«, l'ievon nbcr« zeil.it nnd -ittschloss.'!!. diese ^inie nicht zn verlassen. Die slno.il'me ocr V?-schlage t>ord Rnssells würde das constitnlicmclle ^eben Dänemarks vernichten nnd die Eristcnz der Monarchie in Frage stellen. ' Petersburg,, 20. November. Baron Vudberg wnrdc znm Botschafter iu Paris, Oubril zum Gc« sandten in Berliu cruainit. Vetrcide-Durchschnitts-Prcisc in La i d a ch am 19. November 1802. Marktpreise Maga;iu«preise (9itt MeHen-------—- — ---------- in üslerr. Hiihr. _____.....^.^...^_^L^Il^llfi^^^lr^" Weizen..... 4 > 88 5 ! — Korn..... 2 90 3 lk» Gerste .....— j — ^ 8 Hafer..... -^, — 2 27 Halbfrucht .... — »_ 3 97 Heiden..... 2 ! 26 2 ! 07 Hirse..... 2 ^ 37 3 ' .'l KukllNlt) .... — ! — 3 ! 72 Theater. Sainstag: Drei Frauen auf ein Mal, oder: (5in Lustspiel, Lustspiel in 4 Auszügen, von Rodrich Bencdir. Sonntag: Die beiden Nachtwandler, oder: Das Nothwendige und daö Ueberftiißij,e, Posse mit Gesang iu 3 Akten, von Iol). Nestroy MetkülolGschc Beobachtungen in Laib ach. 18. vjovcmbtr 6 Uhr ^rg. H2?. 95 .j_ 4. 5 Er. — bedeckt 2 „ Nchm. 227.59 ^.7.8,. 50. ziemlich ^tt^ 0. (X) l0 „ Abd. 327.82 -j. 6. 7 ,. - ^"'° Druck in'd Verlag vou Ignaz v. K'leinm.iyr se Fedor Bamberg. — Verantwortlicher Ncdaktcur: Ignaz v. Kleinmanr. Anhang zur Kenbacher Zeitung. Naslpi^fll^t TMen, 1!< N^^m'',r (Miitags IV. Uhr.) (Wr. Zt^ Nl'dk'l.) Wtüig Nlüd.ni»^ S^atsp^pi,« lzut bchauptst. »a ocnilich :839er - Los,. !!^,uil'!!,n 'essfl ^l^s'It, V^nk - Aktien matt, '^'.,'ld'' !!!,d b5i!!,cb.' Wc,U'a,»l-Aftic!, s.st ?, fraü^'siich'- St.,.U6l).U)!!< Ml,n billiger, F siüd,' Hj^Iut.il , (Ä»ld ,l»d Sill'.r „„! 2 3'hliti! ln'b.r ^lb,'!ltü, t^eld fthv siüssl,, ^. des Zlnales (sür IUU ft.) I» l^lll. ?^^h,„!!q . ^i, 5'/, s,5 70 6^,.«'' b'/. Ä»!cl». v. I.^l mil Rllckj 94 ÖO i>^ <;>, tello l'l,nl '.'l!',ch»i!t 1802 . li.'j,!0 9^2») vl>,ti>,'l!al» '.'l!i!«l,sn mil Iü!l»cs-(il'»^>!l« . «5'/. ^l l) ^^,» Vt.Ull'!ni! ''.'liilll't!! „lil ^^ril^rupl',!.' . . „5„ 82 90 8Z — Vilt.Ui.Ms . . . . „5„ 71.20 71^) dltle üiit ll>lai-(5oup, „ 5) „ 7I.^.'> 71 <>5> dltio......, 4j„ 01,7ü 02 " mil Vcrll'sun.', v. Jahr, M9 I4<). 140:'»«' .. .. 1851 !11 ^5) i,1 7l, l^«>0 j>, 5(«'st, , s-^40 ^^ ., <»1<)"si <»,, 7,, ^>^,, lr H„„lü,l>.„ (sür lUU si ) (!l!!»n^>'»Ol'Ii.iatie!!rl!. Nie .r.Ossltrllich . . i« 5'/^ 87,- 88 Ot>.'O.st. und Taljl'. zu 5'/, «4,- 84 5)0 V^,!,!!.-« .....5., 8<;— 8'i.50 Zt,ifl!!!.nf.....5 ,. K'llV» 8?.— '1'i.ihicn u. Gchllsi.» . 5 „ «7 5>0 88 - ll„q>,ln......5., 715,0 72-. t.»>, ^'an . Kr.>. u slav. 5 . (!'.» 5.0 «^ 7:'» »'alljitii.....li « ?>).'.") 7l 2'> silt'sül'. u. V>lll,w. . - 5 „ ' -l'» 0i» ?:> V,n.li.,»isch,s «»!. 1859 ü „ l'4 50 '.»!'>.— Aktie», (pr. Llück), Hatumalbaus......?89,— 790,- .'tr.ril ^i!,st«!t ?v0!» -Ocs. z. 5,00 si, ^ W. 029 — 0^0,— ,ss. Fci-b 'N^rdb.j. 1000 fl, ^'2't. 1885. - 188«;,-3t.iati<.'G>s. l.i 20<» fl. 6M. l'dc- 5,^»!) Hue. staal«^. lonid. vcn. «. (3<»lr, ital. (5is, 200 sl, ö. W 5)W,^r m 180 fl. >90V«) (5m,«l'l>mg 290.- 291.- O.iü^ss.nl-klltü'-Valm z. 200 st. (^'i. ,». 180 fl,»90'.) Uin;. 2.'2Ü0 223,- iDtsl. DlN.-T'.i,»^'!!'^ '^>s, «.^ 409,— 411,— Ocl'lerx'ich. ^'Ic>ut i» Tric,1 2 ^ 230.— 2^1,— Wlliu» ?.>!»'.'!>„.'Äl!.-^! ül'lückc» .... '!!»<»,— -lOO — 'Zli^i,. 'R'.üI'.,!», z» 200 st . 17O.5>0 171 - tl!l!ftl'.>l',!-Älti>!! 200 fl (> M. m. 110 fl. (70'/,) l5iu^al!l»»g. 14?.— -.-Pfalldbriefe (ftn 100 st.> Na!>V'n>il-.0j.ih.u. 1.1857z 5"/« 104,- 104 50 daul .nif 10 „ d.tto 5 „ K«) — 10!» 5<» (i. M. ! vlrli,.'lare 5 ., 89 50 90,- N'ali^uaü'.a'lsö. W verlrSb,5 ., 85^0 85'50 Uvs,' (vcr Sllick.) ^r.d.-?l»!^,!l s>,r H.nis,! » (z'cw. zu 100 st. 5n. G. z« 100 st, <5M <,,, ^5> <,!i ?i, Llart^fM. Ofc« „40., <40st. (5M. . 35,50 30- ^l-ny „40^ « . 35,— 85 50 Hl, C"<„l'i, .. 40 .. ., . 35 - 35 25 W!,!di,V.'.>rüß „20., . . 21,75 2225 Kl>)!cl'ich ^10 „ . 15 25 15,50 TUrchsel. 3 ^il'nal,. 0'sld Vn'cf, ?l»q..'biisg sür 100 st. siidd. W. 103 40 103 l>0 Ficii, flitt .1. M. detto 103 05 103.75 Ha!»I'»tq s»r 1(X) Marf Bcmko 91,80 92.-Vlüdl'n lüi 10 'i's, Stc>!in>, . 121 90 122 10 '^n'ii f>,r 1W ^r,mss . , . 48 45 48 50 (5o„r<5 i»cr G?!dsl>rte». (Ys>c> W^ir, .ss. ü'.':'!„, > Dül.'tc» 5 st d2 sr. 5 st 53 Mr. «!l»,» . . . , 10 „ 80 .. 1«; ., «3 ., !)>.N'l.'!sl'i^'lV'r . . '.! „ 7', „ '! ^ 77 „ Nüss. .',N! s!!^!>» . 10 „ 2 ^ 10 ., 3 Hsl-li!isll',i!lr . . 1 ., 82j,, 1 .. 83 '^ Slll'cr-«^.' . . 121 „ 25'.. 121 .. 75 .. Effekten- und Asechlel-Hnrse an der k. k. bssentlichen Vörse in Wien Den ^tt. N^vcmdtl 1802. Offekten. Wechsel. 5°/« villalliqus« 71,25 ! Tilber.....I?l 50 5'. »^t'Äül. 8^ft5 ! ken»n ....12^50. Va>,f<,f!i.il , . . 791 ! .«l.Tulaten . 584 ^ii.ditzlli.u . . U19.80 ^! Lottozichung vom 19. November. Wicu: Htt 5» «8 l)t> 43. F r emden 2l uzeisse. D,l, 20. November l8U2. 3, ^Piclplaiili, ausführlich u<-r;o,ch>ilt'suid. Spiclplälic an allcn Vertai!f(,^slm>«. 8wdl. Aiirillllersimlje 905. Mria Ide^er. «einr. Vottäva. Vorsteherin dcs Äcrcincs dcr inncr« ^clvctär d<- Vcrcin^'. Statt Nicn. Dcilci Vosc silld zu haben bci J. E. Wutsciier. Zichuugölistcn aller Aulchcnslosc sind ebendaselbst liorräthig. Z. 2274. (y Nr. 5l. Edikt. In Folge Bewilligung deS k. k. Landesge-richtcs Laibach ddo. «. November d. I , Z. UW^, wcrdcn die in den Verlast des Hrn. Johann N^'p. S a P pantschitsch q«>I)öl!g.'!' Fahl-»issc, bcstchclid in Kleidnng, Wäsche, Bctlz^ig, Zimmer-Einrichtung und sonstigen Effekten, cm 2^, November l. I., früh um !> Uhr in dei Polana« Vorstadt, Waffel gaffe H -Nr. », im Wege der öffentlichen Velstcigcrung gegen gleich baarc Bezahlung hintangegeben werden. Laibach am l<>. November Ittll2. /),'. ^/,//l,iF /^^t>^//^ l. l. Dlotar, alü gericyll. .«ommiijar, Z. 2259. (2) 1200 St. Atpstibiulm^ voi! dl'Il edelsten srllnili/lschcn Taftl-Sarlen, sind zu verkaufen; darauf Neflektirende wollen sich wenden an Franz Trobenter, Gärtner am Gute Großdorf in Unterkrain, Post Gurtfeld, welcher auf Verlangen den Katalog, sowie alles Fernere mittheilt. Z. 2?81. (l) DaS Haus sammt einem qrosien dazu gehörigen Garten in der St. FlorianS.qaffe Nr. ? 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