I Vrtts dtt deukaen sinzAnummer Dln t so M. 2. «ch«»«»,» »«»««»tz Vuchdnick««!, «v«r«dor,> »ttea 4. A>h«»en, «««aMch Vi» ZS»^ Siqtett«, , .... A.. ekizitn»««» IM 1 ht» 2»— WWW >D>W>!VWWM<,ON^M^G^ ^ M«»«» «t>Wch»»i«>.Z» »»»»« »^ Maribor, Dienstag den Z. ÄSnner t92S SS. Äahrg. Um die Iadreswende (Kleine Chronik.) g. V» B e o g r a d, 1. Jänner. Wenn in der Vorwoche die po!itis6)e Ne» porter ihren Blättern melden konnten, dan im parlaincntarischen Leben Stillstand eingetreten war, so war dies vor allem daraus zurückzuführen, daß die BoNberatung der Tötigleit der Ausschüsse weichen mus;te. Anderenteils mußten die katholischen Par-« lamentaricr ihr Weihnachtsfest seiern. In politischen preisen wurde den Vorberatun«-ycn für den Kongreß der D e m o --kratlschenPartei einigermaßen Interesse zugewendet, doch wird ofsenkun-disl der Meinung Ausdruck verliehen, du'^ auch dieser jiongreß keine taktischen odei' preograulmatischen Ueberraschungen bringen werde. Für den weiteren Bestand d<'r aus Teniokraten und Muselmanen zusam^ menyesetzten Demokratischen Vereinigung dürfte nur ein Zwischenfall im Sarajevoec Kreistag, wo die Radie-Lente und die Muselmanen gem«infam gegen den demokrc'ti-schon Prcisidenten stiminten, zu einer wesent lichen Ledeutlmg herauswachsen. In der r a d i k a l e n Partei herrscht nach ausM hin ein wahrer Waffenstillstand, aber im Innern der Partei kommen die Nlit denl Kabinett Vuki Lc vi 6 un^'.u-friedenen Geister nicht zur Rlihe. In den letzten Tagen wurden die Auf-fiitze des selbständig-demokratischen Abgc-' ordneten W i l d c r im Laibacher „Iutro" sowie die mit ihm in der „Politika" Polemisierenden Gegenstand des Tagesgespräches. Nicht geringeres Aufsehen erregte der in den „Novo st i" erfchienene Aussay des ehemaligen (^^esandten in London und Führers der serbischen Agrarier, Ioca I o-v a n o v i der für den politischen Anschluß an Deutschland plädiert, mit dein .f>inwcis, daß dsr Zeitpunkt nicht ferne sei, wo ein Bündnis zwischen Beograd, Verlin und Moskau werde abgeschlossen werden mlissen. In d i P l o ul a t i s ch e n Kreis^u wurde die Versetzung des hiesigen rumcini-schen Gesandten C m a n d i nach Prag und die Berufung des Prager Gesandten Filo dor nach Beograd als ein Ereignis hingestellt, doch dürste Filodor aus persönlichen Rücksichten kaum seinen neue?, 'Posten antreten. Betresfs der nächsten Zusammenkunst der Außenminister der Staaten der Kleine n E n t e n t e ließ Bukarest einige T>e-^mentis in die Presse, wobei betont wird, ^daß diese Zusauimenkunft erst anfangs -M^ärL, und zwar gelegentlich der Tagung .des^Völkerbundrates, in G e ns statlsinden lni^rde. . Die „S a IN o u p r a v a", das offiziell!-Organ der radikalen Partei, verösfentlichle am 31. v. M. eine Kritik der von einem ^gewissen „D a n u b i u s" im Jahreshef: ' der „Vt a t i c a S r P s k a" unter dein ,Titel „DanaSnja Anstrja" (Das heiltize Oesterreich) erschienenen Broschüre. Der .Kritiker verlieh seiner Freude darüber Aus 'druck, daß die arme serbische Literatur über Oesterreich dadurch um ein gutes Werk bereichert worden sei. In diesem Zusammenhange wird darauf verwiesen, daß Oesterreich heute kein Problem mehr sei und daß gerade durch das seit 1!)l3 emge!.ührte Errichtung einer GefandWost in Moskau Der Etat des Mlntsterlums fttr Auswärtige» o. Beograd, Jäntier. Der '.^inunz-minifter setzte heute vormittags die Vera« tung über den Staatsvoranjchlag fort. Zur Beratung gelangte der Etat des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten. Als erster erhielt der Minister des Aenßern Dr. Marinkovi«: das Wort, der in einer kürzeren Darlegung die einzelnen Pyftcn eines Etats auseinandersetzte. Ter Mlnister verwies zunächst auf den Umstand, daß der henrige Etat für Auswärtige bedelitend herabgesetzt worden sei und daß dies auch beim vorjährigen der Fall gewesen ist,^ so oag die Ersparungen in beiden Iahren rund Mil lioncu Dinar betragen. Der heurige Poranschlag sei im Verhältnis zum r.oijährkaen etwas liiiher bemessen, was auf die Kursun- terschiede hinsichtlich der Kosten der Aus-landoertretungen zurückzuführen sei. Ter auswärtige Dienst werde im Zusammenhange mit der Annahme des Gesetzes über die oberste Staatsverwaltung einer grijndlkchen Reform unterzogen werden. Schließlich mach te der Minister dem Finanzausschuß die Mit teilung, daß er drei neue Konsulate zu -riich ten beabsichtige, und zwar im Haag, in BuenosAiresund in Tokio. Auf einen Zwischenruf aus der Opposition, warum die Regierung noch keine Gesandtschaft in Moskau errirl)tet habe, erllärte Dr. Marinkovi«:, daß die Porbereitungen zur Er richtung einer Gesandtschast in Moskau bereits im vollen Gange feien. Drol^ender Abbau der Vrovinztkeater o. Veogra d, ?. Jänner. In d:r gestrigen Sitzung des Finanzousichnsses wurde in endgilt^?er Fassung die Virlaae ^iber die Theatcrdotiernngen genehmigt. Durch diese Vorlage werden nl^mentlich die Tileatcr in Ljnbljiana nnd Maribor schwer d.'rro;fen. Dem Theater in Maribor wurde eine Iah-reSsnbvention von D'nar Zuerkannt, während die übrigen Prsvinzbiihnen ',ich auf-zuliksen bezw. znsammenznschlieszen Hütten, und zwar Osijek und Novi Sad U ierscits nnd Sarr-jevo und Spllt andererseits. Jedes dieser neuen Theater erhält jäl'rli "? 7Kl).Vl)y Dinar Subvention. .Ler Anirns; des Abg. Grol, Ni^ch dem die Bühnen ihre EinnalMen mltonom verwenden ^iirsen, wird erst dem Finanzministex zur ?;orh!:ri- gen Entscheidung vorgelegt werden. . An den weiteren Vrstand des Theaters »n Maribor wurde die Bedingung geknup.t, daß die Stadtgcmeittde eine IahrLssub-zention v. Dinar votiert. Sollte ''io Stadtgemeinde dies vcnveigern, so wird d?s Ttzea-ter liquidiert, anstatt dessen c^ber sollte fiir ganz Jugoslawien eine bis zwei ^^^ander. l'iihucn organisiert werden, die in den Städ ten Gnftsnjcle geben wiirden. Die Opec in Maribor ist auf jedrn FaÜ zu liquidieren. Die Reomanzsnt?p^ k'??' ÄzgSunfciff st"'« Mmfft?7prLMen;en o. Bcograd, 2. Jänner. Ter ^terpv^'-dent Vnkieeui,! ist qu'icvn l'-'i iner I'gd auf Wi.d^'äi'l.' in V'n k!)>^ci bei t'er Verfc^lssung einer qcsl'ür^l u. 5oa sich eine Verlet^iinsi b.n. di»' ilin lii-'.dcrt, auf einige Tage das Z'nr.ner zu verlassen. Die ersten russischen Truppen in sranzitsis 6)en Stahll)elmen und Unisormeil. stenl, in dem sich der Völkerbund als politisches und ökonomisches RegMtiv crwles, die österreichische Volkswirtschast größere Erfolge zu erwarten habe, als wenn der AnMutz. durchgeführt würde. Oesterreich, meint der Kritiker der Brofchüre, habe vor allem eine große Aufgabe zu erfüllen: jicli seinen eigeniten Problemen zu widmen u. alle politisch^'n Theorien (Donauföderation. Anschluß llsw.) sallen zu lassen. Kurze Nachrichten k. Londo n, ?. Jänner. Aus ^iner Farm bei Budderssi<'ld sind gestern srü7i i'ier Kinder iin Alter von t bis 17 Iahren verbrannt. Das älteste Kind, ein Mädchen, hatte sich gerettet, war aber ins brennende Haus zurückgekehrt, um die drei jü^'^geren Kinder zu bergen, und >fand h'eb?i selbst den Tod. » k. Managua, 2. Iännier. In eülem Gefecht, das Freitag bei Ouilali »n Nikara-gna zwischen Liberalen und ".'lusständischen stattgefunden hatte, umrdell 5 amerikanische Marinefüsiliere getötet und verwundet. Die Aufständischen hatten ^ai'.vere VerInste erlitten. » 7. San Salvador, 2. Jänner, ^'berf^ Lindberg!h, der erste Bezwinger des Atlantischen Ozeans, ist, von Tel->z^ lNnmcnd gestern hier gelandet. «- k. London, 2. Jänner. Im briti'chm Protektoratsyeblet Sierra Leon.: Md mit gestrigem Tage 21k>.sD0 Sklaven auf ^'«rund einer Verordnung, die iin Sopt?myer rom geseMbenden Nat von Sierra Leone aus Anweisung des britischen tt'olonialanues beschlösse worden war, freigelassen werden. Börsenberichte Zürich. 2. Jänner. Devisen: Des« grad 9.1375, Paris 20.30, London 2ö.287.'j, '^^ewyork 517.875, Mailand 27-35.^, Prag 15.345, Wien 7.'i.20, Bndapest 90.6(1, Berlin 123.50, Warschau 58.V5, Bukarest 3.20, Sofia 3.35. Zagreb, 2. Jänner. lEffeltenbörse.) De» Visen: Wien 700.30 bis 802.39, Berlin 13.151 bis 13.511, Budapest 0.585 bis 0.(i15 Mailand 208.8-1 bis 300.81, London 273-3^ bis 277.18, Newyork 50.53 bis 50.73, Paris 222.50 bis 221.50, Prag 107.55 bis 168.35» Zürich 1002.00 bis 1005.00. — Staatswer^ te: jltriegsschaden j>tassa 415 bis 416, pe!i änner 410 bis 414, per Feber 389 bis 3'X? ^.nv.-Anleihe 80.25 bis 80.50, Agrarschuld !^-3.50. — Bankn^erte: (5skompte 57 bis 88^ Agrarbank 20, .«dtipotbekar 57.50 bis !.lroatische Kredit 00 bis 93, Iugobank 0l? bis 07, Erste Kroatische 875 bis 880, Serbi-sche 138, Laibacher Kredit 134.50 bis 135.' — Industrie- und Handelswerte: Gut« niann 205 bis 230, Slaveks 105, Slavonisa 12 bis 13, Trifailer 165 bis 480, Vev?« 135 bis 140, Union 270 bis 275, Osijeke? Zucker 570 bis 580, Broder Waggon 5 bi^ 25, Osijeker (5isen IW bis 205, Dubrovai« la 416 bis 425, Danica 165 bis 167. « Ljnbljana, ?. Jänner. D e vise Bcr» sin Zürich 10^1.40, Wien 8<)!, Lond.)n 270.78, Neivvork —, Prag 167.05», Mailan!« j.'wl, — Essekten (c^^?ld): t^eliska !04j j Laibacher Kredit 135—140, Krc>itanstal< Vevk^e 13'), Nu?^ 265—280, Krainisch« Industrie 375, Mugesellschaft 56, Ze?iir 125> Maschinenfabrik 100 Ware. — Holz^ m<^rkt: Tendenz ruhig; Abschluß 3 Wag« gons Bretter (Fichte und Tanne), '.'arallel, 24 mm, 1a, 2a, 3a, Monte, franko Wug>M Verladestation 480-, Anbot in Buchenschoit« holz, franko Waggon Grenze 22. Land wirtschaftl. Produkte: Tendenz fest; >)lbsrsisuß .7 Ww^ou Weizen. Preisk WNelK. _________________ »«r a r - « 8 Nachrichten vom Tage >Dle Wunder der Xfteresk Mumann Werbotm! Was der Bergmann vaul Diebel zuftandebringt ÄuS Berlin wird berichtet: Der ^i^ldenburgische iunl^e Bergmann T'aul Diebel hat vor einer iränipfe zu t^enallen. Unter genauester .^kontrolle aller Anwesenden gelang eö ibm, wälircnd er fnst völlig mickt auf einem Ctu?il saj;, das Dun-der des B l u t w e i n e n s c,.'rzufük,rcn-, ungefähr Minuten nach der diecbezlll^« kicken Ankündigung begannen ''ich scine ?lugen dunkelrzt färben und kur^^ dar« auf rann das Blut avs den Augen, codann rief Tiebel ein B l Zit k r e u .z auf seiner Aruft hervor, was nur wenige' Sekunden in ?lnspru6i nahm. . Diebel demonstrierte auch scine völlige Unempfindlichteit gegen körperliche Schmerzen. Er zahlreiche Nadeln Mld sogar einen Dolch durch die Bauch« decke und den Unterarm stohen, oline dch auch nur ein Blutstropsen herausgeslossen wöre. Dann lieh er sich aus einem wehr spitze Bolzen in den Lelb schicijen. Sodann legte er die Hand auf den Tisch und lieh sie auf der Platte sestnagttn. Als die Nägel wieder ljerausgezogen wur den, war abermals kein einziger Blutstropsen an der Wunde zu sehen, "'chlieh-lich sithrte Diebel dos eindrucksvollste Die Stadt Vreßburg bedrokt! Äussichtsioser Komps gegen die Eismass n der Donau. Aus Pretzburg wird von^ 1. d. M. richtet: Ter Eic'stos; unter!)al!i des vollständig ^eingefrorenen Prcstburger Winterhafens ijt .immer noch im Wachsen begriffen und hat eine Länge von 12 Kilometer erreicht. Tic' .Sprenaungsarbeiten der Pioniere wurdeil 'gestern vorübergehend eingestellt, da sie sich als gänzlich fruchtlos erwiesen. Bisher wuc den bei Ken 5prengungsversuchen 274 Kilo-^gramln Ekrasit ohne jeden (Erfolg verwcn-Idet. Artillerie kann wegen der Nähe der /ungarischen Grenze ni6it gegen das Cis ^herangezogen werden. Unterhalb Pres^burgs hat sich auf der tDonau ein 15 Kilometer langes Eisfeld s»?' «bildet, das den Wasserabfluß behindert und dadurch die Stadt Pref;burg bedroht. Ta 'die Versuche, das Eisfeld zu sprengen, oio-her mißglückt sind, steigt die Ueberschwenl« w Richeißiiiiltr Der Roman dreier junger Mädchen. 12 Bon Karl Heinz Runeck. L«i>vr>rl>t ^eocktRsnier. Usll« s. 6. L. Mit Aufbietung ihrer letzten 5kräste schleppte sie sich bis zur Tür, dis sie aufris;. . Eine Minute später strich die kühle Nachtluft um ihre glühenden Schläfen, und Ne .Angst lrampfte sich in ihre erschauernden Glieder, daß ihre Zähne hart auseinander schlugen. Wie von Furien gepcirscht jaglc sie durch die nachi'lichm Etraszen der elterlichen WlZh-vung zu. 7. K a p i t c l. Mit fieberndein Eifer hatte die !?oli.'/ei ben ganzen Tag gearbeitet, um den rätselhaften Mord an der Pfleg^ahren Filinschauspieierin in Amerika und dem ^tlnopubiikuttl unter dein Namen Juli-ette Hall (^oniplon bekannt. Seit ihrer Elie mit Herrn Bartram beschäftigte die el)cmaU-ge Primadonna die Oefseutlichkeit nicht niehr; sie lebte ihrem häuslichen Miicl in London. Dreitausend Meilen von ihr entfernt wohnte in Baltiniore — gleichfalls in stiller .Hänslichkcit — Frau Eabden, ihre Zwillingsschwester. Die Zwillinge verband von jeher eine geradezu unheinüickie Sehlen-Verwandtschast. Die psychologischen Beziehungen kamen dann in eigenartigen biologischen Erscheinungen zuni Ausdruck. So mach ien die Schwestern zur gleichen Zeit eine schwere .Krankheit dur6i und überstanden eigentnnüicherweise am gleichen Tage, fast zur selben Stunde, die Krise. Bemerkenswert — und ebenso unerklärlich — war auch, daß sie sich gleichzeitig verliebten, gleichzntig heimlich verlobten und am selben Tage heirateten. Jetzt überraschten die faniosen Zwillinge ihre Familien damit, daß sie ain «l.'i-chen Tage einein gesunden Jungen das Leben geschenkt hab.'n. Noch niehr kann man wirklich nicht verlangen. Mercedes als amerikanischer Autotqv Aus Chicago wird geschrieben: Der Name Mercedes ist bekanntlich das Kennzeichen einer berühmten europäischen Automarke, nunmehr hat aber auch Amerika eine Mercedes-Type zu verzeichnen, die aber ans Fleisch und Blut besteht. Der Polizei gelang es, denl Geheimnis der Konstruktion auf die Spur zu kommen, so daß Mercedes zu einer Gefängnistype geworden ist. Es handelt sich um die 19 Jahre alte Mercedes Kenlp, S6)ülerin der Englewood .High S6)ool in Chicago. So oft die junge Dame init ihrem Freunde Ray Frager spazieren fuhr, verfügte sie stets über ein neues Auto, dessen .Herstellungskosten billig waren, denn das Geheinrnis dieser ÄtercedeS Type bestand in Diebstahl. Wahrend in Europa die lnodernsten Frauen jedes Kleid nur einmal anziehen und dann wegwerfen, hatte es Mercedes jiteinp in der Kultur sck>on so weit gebracht, daß zu jeder Spazierfahrt ein nenes Auto dienen mußte. So kam es, daß der Verbranch an Autos der Mercedes-Tyve auf fünfzig Stück ge-^ stiegen war, bis es der Polizei endlich qe-I lang, die Hanlfterin auszuforschen und ihr erst nach und nach aufging. Und auch dailn noch vernwchten sie die ganze S6)were und Tragweite der verhägnisvollen Unglüäs-botschaft nicht gleich zu erfassen, aber unwill kiirlich verloren ihre Gesichter jede Spur von Farbe, und der Senator niußte sich setzen, denn seine Knie drohten den Dienst zu versagen. „^''artnlut", fuhr der Senator auf. „Du glaubst . . „Ich bin überzeugt, Papa", gab der ^si^sior zurück, ,daß Lisa eine furchtbare, unüberlegte Duinniheit begangen hat und dabei von einem unbekannten. denfalls aber fürchterlichen Unglück bef .oorden ist." „Allnmchtiger Gott!" stöhnte der Senator, ^„welch entMiches Bild entrollst du?" „Noch bin ich nicht zu Ende", begann der Assessor sofort wieder, wobei ein erdfahler Schein über sein Gesicht glitt nnd seine Fänste sich kranlpshaft ballten, als Nlüsse er sich selbst Kraft und Mut einflößen. „Das Unglück ist wahrscheinlich noch größer, .'^last du noch nicht daran gedacht, daß auch Frau-leiil Adenauer vorhin noch nicht zil .'^'^anse war?" Au? schreckensstarren Augen sah der Senator ans den Sohn- „.^^lirtlnnt!" stieß er dann, niit kaltem Schweiß aus der Stirn, hervor, und seine >Ande begannei' Pli^j^lich zu zittern ? VöUl 5. ^?nner ebenfalls ein Auto, nämlich einen Polizeiwagen, zur Verfügung zu stellen. t. Eine?iilms«nsatu»n in Ljubljana. Wik' ans Ljubljana berichtet wird, dreht das Kino „Ljubljanski dvor" gegenwärtig den Film ..Wochenendzauber", jn dem neben Harr', Liedtke auch die bekannte Laibacherin ^cha K r a v a n j a, die kürzlich in Berlin von einer Filmgesellschaft engagiert wurde und den Künstlernamen „Ita Min" annahni, die Titelrolle fpielt. Bisher waren alle Vorstellungen vollkommen ausverkauft, da jeder mann bestrebt ist, die heiinische Filmdiva auf der Leinwand zu sehen. Den Höhepnntt dürften die beiden letzten Vorstellungen cr-reickit haben, denen Ita Nin, die sich gegen« würtig noch in Ljnbljana aufhält, persönlich beigewohnt hat. t. Der hnndertsle Geburtsti^g Tolstois. Zur Feier des hundertsten Geburtstages Tolstois lnach neuem Stil der l). Septcuiber 1Lj28> ist in Moskau ein Organisationskomitee gevll« det worden, dem unter anderen der Bildung^ kommissär Lunatscharski, ein Vertreter des Moskauer Sowjets und Tolstois ehemaliger Sekretär Gussew angehören. Mitglied dieses Ausschusses ist auch die Tochter des Dichters, Alerandra. Die Hundertjahrfeier soll auf Beschluß der Sowjetregierung durch großzügige Veranstaltungen in Stadt nnd Land begangen werden, deren genaues Programm vom Organisationskomitee ausgearbeitet werden soll. t. Der Forfchungsreiseude Dr. Filchnev aufgefunden! Wie aus Kalkutta genieloet wird, ist der deutsche Konsul von den B«»hlir« den benachrichtigt worden, daß es nunmehr geglückt sei, den deutschen Forschungsreisen« den Dr. F i l ch n e r gesund und wohlbehcti« ten aufzufinden. Die Mitteilung wurde ^lon Einzelheiten begleitet, aus denen hervorgeht, daß die Nachrichten von der Auffindung Dr. Filchners diesutal völlig zweifelsfrei feien, Dr. Filchner wird demnächst in Lndakha ein« treffen. Augenblicklich nähert er sich Kaschmir iu? indischen Hochland; in seiner Gesell-schaft befinden sich zwei Misiionäre. t. Gras Keyserling in Amerika. Wie auS Newyork telegraphiert wird, ist dort der be« kannte deutsche Philosoph Graf Hermann Keyserling eingetroffen. Er wird in allen größeren Städten der Vereinigten Staa ten Borlesnngen halten und erst im Sommer wieder nach Deutschland zurückkehren^ t. Dramatisches Feuergefccht mit eine« Räuber. P a r i s, 31. Dezeniber. Ein sre-. cher Raubüberfall ist heute Nacht auf ein Auto, das die Landstraße zwischen Paris und Meaux befuhr, verübt worden. Ein Industrieller, der mit seiner Frau und sei-nem Kinde von Paris nach Haufe fuhr, fand Plötzlich eine Barrikade vor sich. Währe,.» er sein Auto anhielt, stürzte sich ein maskierter Mann nlit vorgehaltenem Revolver aus ihn. Der Industrielle warf ihm die Brieftasche hi,s, die zu Boden fiel. Während sich Hartnlut legte ihm beruhigend die Hand aus den Arnl, und mit einem Blick auf die Mutter sagte er: „Fassung, Papa! Mama darf nicht erfahren, wie düster die Dinge tatsächlich aussehen. Auch ich bin gefaßt um der Mutter willen, trotzdem ich doppelt schwer getroffen bin." „Doppelt schwer?" fragte der Senats? dann recht verständnislos. „Ja, Papa", eine flüchtige Röte huschte über des Assessors bleiche Züge. „Ich gedachte, in .Kürze schon mir von Herrn Konsul Adenauer Fräulein Marthas Hand zu erbitten. Ich liebe sie wie mein Leben, und ich tveiß, daß anch sie mich wiederliebt. Du wirst verstehen, daß es mir nicht gerade leicht fällt, angesichts der fast sicheren Gewißheit, daß Martha Adenauer mit Lisa zusammen irgendeinem sürchterlichen Schicksal zun, Opfer gefallen ist, ruhig zil bleiben. Aber es muß sein. Mit Aufregung und Kopflosigkeit konnnen wir erst recht nicht weiter. Nocl, in dieser Nacht muß altes aufgeboten werden, um wenigstens einiges Licht in dieses qualvolle Dunkel zu bringen. Ich schlage vor, du selbst l,leibst hier zu Mamas Benchigung. Wir dürsen sie jetzt nicht allein lassen. Ich werde aber unverzüglich alle Kräfte aufbieten, um . . ." Er konnte nicht weitersprechen, denn ii? diesein Angenblicke schrillte die elektrische Ms «NM?? ? vtnn z. e-?» K der Räuber nach ihr bü^te, schos^ der Industrielle aus einem Revolver nach dem Manne. Die Kugel verfehlte aber ihr Ziel. Nun streckte der Räuber den Industriellen mit einem Schuft zu Boden, worauf er flüchtete. Die Gattin des Industriellen vermochte nur mit Aufbietung aller Kräfte da4 Auto bis zur nächsten Ortschaft zu steuern, wo sie ohnmächtig zusammenbrach. ß. Nach der Trauung ln d«n Tod. P a- ? i s, 31. Dezember. Ein tragisches Enve fand heute eine Hochzeitsfeier in Amien» Als das neuvermählte Paar von der Trau- ung zurückkehrte und gerade die Bru^e über den ^luft überschritt, löste sich der junge l^atte aus dem itszug. „^ch l,a-be das l^efühl, dak^ du mit mir nicht glücklich wirst," sagte er zu seiner s^rau «ind sprang in den ^luft, wo cr ertrank Tet.le Leiche konnte noch nicht geborg.'u werden. t. Ableben des ehema^qen Regenten vo., Perfien. Nach Meldungen aus Teheran ist der frühere ^^egent von Persien Msr el Mulk an den Folgen eines Schlaganfili? gestorben. Das alte Regilne verliert .n ihin einen der treuesten seiner Anhänger. Nachrichten aus Maribor Der Bestand des Theaters am Gvle? M a r i b o r, 2. Jännec. den „>?>eimkehreri^" und d?n Abenteuer-luisbigen kaum herausfinden konnte. Di«? dicht gefüllten Autobusie boförd-'rten aus den Vorstädten und ans der nä h'ten Um-Me aus Beograd berichtet wird, hat der ^gebung masienweise das nnterhauungslusti-"Kinanzausschuk bei der Beratung i^r die 'ge Publikum. Ki:edite der staatlichen Bühnen grcfje S?rei-1 ^i-m Tagesgrauen begonnen s.ch vis Lo- kale teilweise zu leeren. Tie ^'^ahen-eyunfltn voraenomimen. So .vur^ dem ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ , . . jamTner (Gepeinigten begannen niit ihrer Theater ln Maribor, welches in die Reihe! fgr die in velschi-'^t^nen der Provinztheater gestellt wird, die Tub«' Lokalen bestens vorgtsorgt wir, und in den oention von rund 700.lM Dinar auf Wg Borm«itt<,gecstunden glätteten sich wieder die Tausend Dinar heradg-s-t^ Das >'heater j Wogen der nächtlichen Frei'den in einer ».t» Weise, die nichts von dem, was in der vo- wird die Oper auflosen müsien und nur! . m ^ . ... ' . . ri-gen Nacht sich begab, mehr erkennen l.eß. dem Schausplel zu dienen haben, .^n glet- nüchterne Alltag?, wiewohl in t^eiertags cher Weise wurden die Kredite der übrigen ^ gewandung, ivar angebrochen, n^ues Provinzthe<,ter zugestutzt. Die i-rsparnis Jahr der Wünsche, Ho-fsnungcn, ^ntsagun-aus diesen, Posten beträgt für den ganzen ^ k^en und Enttäuschungen verschiedenster St^iat 2,500.000 Dinar. Die oben angeführte Subvention für das hiesige Theater ist so gering, k>af) sich sogar die Frage aufwirft, ob 'amit auch nur dos Schauspiel werde sein Aus^kommen iinden können. Diri. Der deuriae GilvtsterrummeZ erbrachte wieder einmal den Beweis, daß diie Marburger ohne Unterschied der Natio. mrlität und Klasse sich trotz aller wirtschüft- Wieber ein Selbstmord Am Silvesterabend jagte sich der Ll^jährige Lithograph Alois Ivanu » a aus Ptuj der Straße vor dem Caf«z „Trau", angeblich wegen unglücklicher Liebe, eine Nevolverku-gel in den Kopf und starb, bevor ihm ärztliche Hilfe gebracht werden konnte. Der ArbeltsmarN Voni '^5. bis.^1. De'.einber baben bei der lichen Krisenerscheinungen den angeborenen hiesigen Arbeilsbörse '.»0 männliche und i? Hang zilr Gemütlichkeit nicht ne'hmen lassen. ! weibliche Personen Arbcit gesucht. In t»!?-^nn nur so ist es zu verstehen, daß bei! ser Zeit waren M Dienst^sötze frei, Z5 aller freudigen Tollheit der „silves^ergestunm beiter und i7 Arbeiterinnen erhielten Veten" Massen die Jünger der 5)l. Herinandad ! schäftigung, 208 wurden ausser Cvidenz ge-keinen Vorwand zum Eins6)reitc^lrl-ädch?.,. I ^imch^lub der^rb.c.ung-u mi, Kau'ion^ IN NSr-c-rinw., nxrr zweifellos die Silvesterfe?er des Arbei- - tergesanigsvereins „F r o h s i n n" in den m. lkine Subvention des l^roft/up. ns flir Uuion-Prvckiti'älen, die einen äußerst ani- die Freiwillige ^7^"- '?br deren ^^er-miertvn Verlauf nahm und an ser sich bis tungsabteilung in M^r'ber. Der l''V's?.u-in die Morgenstunden wohl ü>ber 25l^ Per- ^ Pan dos Kre!^."^ ??^arib.>r, ?^>.'.-r ?r. S cl: u sonen beteiligten« b a ch h A^e s ^ v a- ^ n n S a, Litc'gr(7pl'i s.,,? Ptus, 2" ;>.iyie. nl. Der beri'l'T"'?''^ d?7»cliigc d'vo'tzert'^^i-rlto»?;st .<^elge n ' ^ -. .^iert, wie ''ir bereits 7n'.'!deten, n"' -och, den ner im gro^^'n Wir mach'n dieses ers^kslissilie ^ion',?rt unsere gc'^lvt.'/ Leser n'^chnml'? bes!'!s''^e'''^' ^'ieltli'^e Karten sil'd bei .^"»öfer und?.^ri!k erhältlich. b e n e r als in gehobener Stimnmng vor land. Der B u r g - K e l l e r bot ein illustres, ltlvest<^rfreudiges Stimmungsbild, in der a m b r i n u s'Rostnuration waren unsere braven Postler die Veranstalter eines sehr gut besuchten Silvester-Abends. Ueiberall wurde dein Gotte Bacchus reichlich geopfert, in jedemt Lokal etablusrte sich in irgendeinem Mnkel ein kleines Orchester, fei es nun „S a l 0 n^ oder Schrammel, und I11NY und Alt tanzte flott in daS neue Ja'br binein . . . Die Straften »mrreT, bis in die frü?>en Morgenstunlden P^sianten b:?lebt, uild knr d'e " s , jtvar so, dlH man die U.l^erschiede Mischen I licht in seiner Numuier 12L vom 2Z. Dez. m bl'r tt. a. eine Verordnung des .'.l?inist<'r'5 für Sozialpolitik botrefs'end iiie .'l''ander von Lohukla'sen tvs ^ 2l de..'! Arbetterver-sicherunfl?gesekes, die Diel^iplinar.ior'chris-teu für Mittelsck'stler sowii' die ^urch'üh-rungsverorduung der bciden Gr.)si^upaue betreffend di» Registrii'rung und !^tennzeich-nung der Motorfuhrmerke. m. Selbstmordversuch, vergangenen Sams tag gegen Abend stürzte sich ::ine .')^-^ä^irige Staatsbahnersgattin bei der Ueberfuhr in die Drau. Sie konnte jedoch rechtzeitig gerettet und von der Nettuugsabteilung ni die Ätohuung überführt werden. m. Ermischte Hühnerdiebe. F. I. l»nd F. L. aus der Umgebung von Slovenska 'öi' strica, zwei raffinierte .'öühnerdiebe, wurden von der hiesigen Polizei festgenounuen. Tie Diebstähle von Radvauje und Sv. MiklavL haben sie bereits eingestanden. m. Ein Nockmarder. Am Silvesterabend wurde in einem (wsthause in der Vetrui:-ska uNca dem .vandelsreiseuden Eniil ein rötlichbrauner Winterrocl entwendet. m. Wetterbericht vom 2. Jänner 8 ^hr früh. Lustdruck: 7t7; Feuchtigkeitslne'scr. — Ii B.irometerstand: 7i).); Temperatur- — 5; -I^'indrichtunci: NW; Bewölkung: ganz; ?kied.'^'scluag: Schneegestöber, in der Uniae» bung Nebel. — We t t e r n 0 r h e r s a g e: Im Landesiunereu den^öikt und windstill, au der Adria und im äus;erslen Norden stellen-lveise heiter, in der Temperatur keine bejen-dere Perändcrungen zu erwarten. — Fsir Marib 0 r: Bewölkt, ?ckneesasl, windst-.ll, sonst keine Aenderung des herrschenden Wet' ters, Temveratur zwischen — 2 und — 8 (^rad Celsius. m. Spenden. „Uns>enan:'^" ' '«'ndete je !."> Dinar für den nrinen ^n.'>.iUi).n .lnd j.lr die arme Frau. .'?>e'-^^lich^n D'nl! Aus SeZje Sitzung d?? Llwgebungs-gemeinde, a.es Der neue (^emeinderat von Celsc-Ilillsie-bung hielt ain ?.' Fin^.u^/, Friedhofs-, Str^^szen-, '^^au- und Ele^tris''.ie-rungs', Personal- und Sanit^^ts^'w^-si-', Ariuen- und Sozial- sonne S^'^.'l'l' s.Nli;) und zu Revisoren wurden Mitglieder d.r c::low. Volk.'vartei, der Selb't. deinokrni-ch>^n Partei, der Teutschen und der eiin-kalen Partei gewi'blt. Die Sozi'!i''ten s'nd in den Au-.'ch?':''>'n ni.l^t vertreten. (.'Einigen B!'t'"cll''rn wurden Bewilligung gen erteilt. B?i den All'ülligkeit.'n wuvde. d>i der ne?'? ^emeindevorensl'^i'.ig n^>.ch sich! eingebri'cht i7ei'"^en konnte, ein Voran s-k'lag'^vrovisorinm 'ü-- Jänner und Felder 1'^28 im selben An^^inahe al? im Jahre 1!)27 an-^en'iinmen. Dr. 0 d k'. i ? (Slow. Botk5vartei'> st.'^'^e folgende zn^ei Anträge: 1. Die l^^e-meinde 'oll im Cinver''^'ndniö mit ''er bel'erks!mmer bei der t^'rnndung e^ner ?^olk>? küch" in ^^ab.'rje niktwirken .^u diese'n ^^me.k soll sie !>'änmlichk.'iten in i^rein '"'».luse in s^aberie nnent(?eltlich v'r ?^"rk5ig'i"^ f^e^-'n n">' der "olk^küchd ei-e äbn, !ich wie der Ärbeit'^örse, gewähren. 2. Die ^^meinde soll ihr Augenmerk auf den Bau von Wohnhäu^chen sür Arbeiter richten. Zu dieieul Zweck soll sie beini Ä-inisterium für ^c",i-?lpotitik ein zinsenfreies Darlehen i'on Dinar au? dein Foud sür Arbeitslose erwirken. Diese Anträge verursachi^en bei dc'n Sozialisten starke Crregung, da diese ähnliche, angeblich viel irüber entworf'.nia Anträge vorbereitet hatten. Nach einer längeren Debatte wurde die Sitzung geschlo^s.'n. c. lci^'Zuftand in der Stadtgemeinde. Da die vom (5illier l^enleinderate öeschlos-sen.'n Voranschlag'.-zwölftel für ^^änne? und Febrnar d. I. voni 0irost?.upan in Ma^-ribor bi'her noch nicht bestätigt worden sind, ist in der Stadtgemeinde mit l. d. M. ein unliebsauier Cr ler-Zustad eingetreten. Es ist zu hofsen, das; die Angelegenheit im Interesse der Bevölkerung dieser Tage georo-net sein wird. c. Die Silvesterabende, die Heuer in Ce^« lje veranstaltet wurden, waren gut besucht uud nak?men einen sehr animierten Vers lanf. Silvesterabende veranstalteten: iB 5>otel „Union" der Sokolverein, im Narod« ni dom die „Krekjugend", im Stadtkino der Männergesangöverein nnd im (^asthau'e „Zur grünen Wiese" die ?o',ialisten. Die Straßen waren die ganze Nacht belebt. Das Silnestertreiben dauerte bis in ndie Mor« genstunden an. Aus ptuj Aus ber Straße ermorbet Der Besitzer Ivan 2 niduriö aus der Umgebung von Ptuj wurde in der Nacht aus den 28. Dezember aus der Strafe er« tnordet aufgefunden. Die Ursache der Mord tat glaubt nian in einer Gerichtsverhandlung erblicken zu können, die tags zuvor in Ptuj stattfand. Ivan ^nidariö war näni« lich der Voruiuud des uuehelichen Kin.^es der Sofie S a c e r, dessen Vater ein ge^ wisser Franz ^ n i d a r i L ist. Bei de? genannten '-l-erhandlung sollte nun die Frage der Aliniente endgültig bereinigt werden. Der Vater des unehelichen Glindes er-klärte sich bereit, der Mutter eine Abfertigung von 5z000 Dinar zu zahlen. Der V'.'r« nkund widersehte sich jedoch diesein Au.> gleiche nnt allen Mitteln, so da!^ die Verhandlung ok?ne (krfolg endete nnd die Parteien in gröf^ter Feindschaft auseinandergingen. Im ^^usammenkiange dainit wurden bereits mehrere Verhaftungen vorgenommen. p. Tanzv?ra:??katiung des Verein-s jugoslawischer Hcchschüler in Ptuj. Anstelle des schon traditionell ae'i'ordenen Ball.'s veranstaltet der hienge Berein sugollan'i-scher .''I'^ochichnler ini heurigen Jahre, und zwar ain Donnerstag, den d M. im ..Narodni dom" einen Teeaben^, de'"en Neingewinn zur Unterstützung be-^ürüiger St'.identen bestinimt ist. Sollt' jc-mand aus Versehen keine (5'inladung erhalten baben, dann möge er dieselbe I^ei stud. Nied. Ivan P a v b i c reklamieren. -lii- t-küikr und Kunst NationaW-ater in Maribor NePkrioire Montag, 2. Jänner: Geschlossen. Tisnstag, Jänner uln 20 Uhr: Ab. D. iiUipoue. MIttl?och, -l. Jänner uin 20 Uhr: „Lob deö Di?bs:at)Is". Ab. C. Ersl^iufsührung. Donnerstag, 5. Jänner um 20 Uhr: „M " dame Buttersly". Ab. A. Kupone. „Lob des Dicbstaltls". Mittwoch, d. M. g dt auf uns!.'rer Bühne die g.'ist-reiche und interenante moderne Komödie Dante Signorini.^ „Lob des Diebstahls" in 5zene. Diese jioinödke erzielte vor einigen ,wahren auf der >^eln^a:dt''übne einen selir ^iro?>?'n (5'.'o'g. Die ^«gie ''egt in den ^>än« den des uerrn I. L 0 v i ^ Sternkarte ftlr Iünner ^928 Tie -Sternbilder sind durch punktierte nien nerbttnden und mit einer Nnunner verseilen. Die Buchstal^cn sind Adtürzun^^en für die Eil^ennainen der hellen Lterne. T'ie ^Stellungen des Mondes sind von .^wci .^u Mei Tagen eingetragen. Tn-K Datum stellt unterhalt) deö Mondbildes und die Pseilli-nie zeigt die Richtung der Mondbaliu an. l. 5sl. Pär, P — Polarstern, s^r. Bär, Z. Drache, Bootes, (i. .^^erkulo'), 7 Leier, W -II Wega, 8. Cepheu!-, V. Schwan, D u:-Dcneb, 19. öassiopeja. l1. Androincda, 12. Perseus, 1.'?. Widder, 1 t. Fuhrmann, C ---(5apella, 1.'». ^tier, A — Aldebaran, Pl ^ Pu'jaden, ll',. Walsisck. M — Mira, 17. Orion, R ^liiegel, B -- Veteigeuzc, 18. ^'-Zwillinge, C — Castor, P - 19. .s?l. .<^ttnd, P — Protycin, (^r. Hund, C III Sirili>5, Wasserschsange, 22. Löwe, N im 'Uegulu'ii, .'^laar der Aerenice, .'iZ. Pegasus, M Markat', .'V. Mische, li7. Eri» danus. — P l a^n e t c n: Jupiter, Uranus, Neptun. — M 0 n d: 1.—U. und 27.-21. Januar. Z ^ Zenit. Vo»lsvii72 Institute. In diese ?lussteltung s'nd die ?'ationalbank, die Postsparkasse, die Staats-^ypothekenkiank, die. staatliche t^^ewerbetmut sowie die Sparkassen in Slowenien nnd Dolnratien, die auf <^rund deH Sparkassen-rsgulativs vmn Jahre 184 j gegründet wurden, nicht einbezogen. D'? vargenanriten 672 Institute p c r-t c l e n sich wie folgt: Serbien sTiidserbien) 2s>9, !'?ratien, Slawonien, Syrmien und Murinsel N.'-t «.z'vci FeulNeton Der Selbstmörder ^ '1«on Claude F a r r e r e. ^'on der Rochus-Äirchc sckilug es acht Ilhr.'Ief Herzog klappte das „(^iastinahl" zu und erhob sich. Er halte zwei Stunden lang ununterbrochen Platon gelesen. Und jel^t stand sein Entschlns^ unwiderruflich fest: er wollte sich töten. Dag war auch das einzige ^^ernünfkige, wa? er tun konnte: ohne Geld, ohne jede Möglichkeit, es zn verdie--i''en, und ohne jede /sreude a?n Leben hielt Ief es sür vollkomwen logisch, dl.'m Leben ein Kvmplilucnt zu u^achen und zu per-jänoinden. Er betrachtete die Dachkammer, die bis zu dil^ser Stunde sein Heim gewesen war, i>nd sie ers6)ien il?m noch häs^lickier als bisher. In dieser Cammer sterben, nein. Icf 5)eczog zog seinen Ueberzieher an, setzte seinen Hut auf und schritt zur Tür. Drau« V'?n lärmte >die Rue Saint-Honore. Ief Herzog kehrte ihr den Rücken und floh in der Richtung zur Sein?. In den Tuillerien beobachteten Männer und Frauen die Vor II vergehenden. Ein Bettler hielt seinen Tciier hin. Ief Herzog blieb vor dem ?-cttler stehen und musterte ihn von 'Sparkassen), Woiwodina (Bac^ka, B-inat, '^^aranja) 127 (^emeindesparkajsen), Bosnien und die Herzegowina 71 (1 Sparkasse^. Dalmatien 1.> ^park'assen), S l 0 w e-n i e n 11, 'Montenegro Denma^i würt'e aus .'i7t) kiu- und 1?.s)f1t) Einwohner ein Pantinsiitut fallen. Im Lande verteilen sich die Banken wie folgt: Montenegro auf 1712 km- und -II "A8 Einwoljner Slowenien aus 147IZ lm' und EiiNvoliner-, Daünatien ails!^81 knl' und Ein- wohner. !?roatien, Slawonien aus km' und 1i^.1s)8 Einwoihner Serbien aus MZ kni- u. 1.'>.s>W Einwohner Woiwodina ans 157 kin' und lN^7l) Ein« wol^ncr ein Institut. Felgend eine Ausstellung über die Banken, iHr Äktienkapitnl, ihre Reserven und Einlagen in den einzelilen Gebieten des LNides: Millionen Dinar. Serbien 2^» 87s>3.!Z herab. „B>ürden Sie es nicht vorziehen, zu kr.'pieren?" fragte er. „Machen Sie sich meinethalben keine l^'edanken! ' erwiderte der Bettler mit sanfter Stimme. I.'l Herzog floh. Auf dem Point Royal stnlzte er sich mit deni Ellbogen aufs Geländer Die Seine slos; sichtlich allzu kalt dahin. Der Mann, der si6) ti)tcn wollte, überlegte: Sich töten, gut, das war sein unum-stös.licher Entschlus^. Aber auf welche Art? Selbstverständlich war er daraus bedacht, nicht zu leiden. Und ans;crdein, und dies vor allen Dingen, darauf, lein Aussehen zu erregen. Die Lösung dieses doppelten Probte nrs konnte sich nicht ohne gewisse Schmie riglciten ergeben. Aber plöklich schlug sich Ies Herzog an die Stirn: „?5ie konnte ich nur daran vergessen", dachte er. „Wenn die Medizin jemals zu etwas taugte, dann —" Avaenblicklich entschlossen betrat er die Rne dl: Bac. Dort wohnte einer seiner Freunde, ein bekannter Neurologe. Eine Stunde später las der Neurologe, d^t? (Ellbogen auf den Tisch gestützt, aufmerk sanl den Brief, den Ief Herzog soeben geschrieben und ilnterzeichnet hatte: ,.Lieber Frennd, verzeih mir: ich töte mich bei dir, auf die Gefahr hin,' dir Unannehnilichkeiten zu bereiten. Aber du ^«'nnst mich ja: Ich 5nii- » ^ » » » » »» H » 1'7>:oiwod!na 127 111.— Z5.1 902.3 't^osn.-.Herz. 71 l!iü.^ ^.2 Dalmatien 13 23..', 6.1 121.4 Slowenien 11 109.^ ü!)2.5 Montenegro 8 2l?.— 5.7 19.3 Die Eigenmittel der Banken belaufen sich demnach auf 2.5 Milliarden Dinar, während die E i- n l a g z n «.7 Milliarden Dinai» betr.?gen. Hiev?n enrsällt auf die Za-greber Btcrnkcn, wi? ans folgender Uebersicht h^rvoriMt, fast ein Drittel. Es bestehen in Beograd 521.1 142.8 .^>31.9 Zagrel» 27 554.9 2 MUionen Dinar Aktienkapital. Von den Groszbanken mit über 5)0 Millionen Dinar Aktienkapital sind eine m Serbien, vier in Kroati'en (Slaivonien). Interessant ist ferner die Statistik über die Wechsel- und Kontokorrent-k r e d i t e bei den Banken. — Es entfielen auf: Wechsel Sredtte Millionen Dinar Serbien 1456.— 1268.- Kroatien-Slawonien 1253.-- 3948.-. Woiwodina 599.5 473.5 Bosllien-.Herzog. 315.2 756.4 Dalwatien 20.8 175.8 Slowenien 187.1 1166,4 :^?kontenegro 29.9 S8.l Auch ihier sink die Grosjstädtc an sühren- der Stelle und zwar: Bcograd mit 740.4 9.45.1 Z'agreb mit 974.4 3711.6 Ljubljana mit 177 3 1089.3 Sarajevo mit 196.7 646.3 Da die Banken in der Hauptsache die 5aln>>nler des Volsskapitals sind, s'.nd sie auch die Hanptfreditquollen der Wirtschaft. Van insgesaint 12 Milliarden ^l'rediten, die die Wirtschaft in Ansprnch genomnien hat, si >d durch die Banken 7.8 Milliarden Tinar bestritten uu'rden, sodast der At'teil die übrigen Institutionen wieNationalbank, Postsparkasse, usw. vcrhältnismWg >hr. gering ist. Bezii/glich der Organisation d.'r Banken ist bemerkenswert, da^ von 672 Instituien nur 338 organisiert sind. Es entfallen von 299 Instituten ie3.2 Milliarden Dinar Aktienkapital und 593.1 Millionen Dinar Reserven bestanden. — Die Summe der Eünlagen bei diesen 7N3 JnstitAten belief sich auf 7474.3 Milliardi^i Dinar. Das Cigcnikapital ist mit 2^.^,45.';.000 Dinar be ziffert. Hiek^i sind die j^ntokorrentenein-lagen sowie tiie Auslandsnerpfllchtungen und Verpflichtungen der Banken untereinander mmtgels Daten nicht einbezogen, doch werden die Passivsummen der Kontokorrente mit 3.862.603.(X)0 Dinar ausg^iesen. N. B. In der Ausstellung des Handelsministeriums sind jedenfalls die Geldinstitute, die in der Aufstellung Dr. Markt>cie's ausdrücklich als nicht ausgenommen bezeichnet wurden, einbezogen, wodurch slch die Differenz in der Zcchl der Institute etb. ergi'bt. Gport Das Stlfadren Anleitungen für Anfänger. (Schlaitz.) Das Wenden. Den rechten Stock vo5 das Hlnterende — linken Stock hinter die Ausbiegung der Skier einsetzen. DaS nun folgeitde Hoch- und Herumschwingen des vorderen Beines energisch und so hoch machen, daß man nicht mit dem Skihinterende im Schnee hängenbleibt. Beim Wenden am Hang beachte man beim letzten Schritt vor dem beabsichtigten Wenden, den Taltsi nicht mehr bergauf, sondern eben, d. ^ ganz quer zum Hang einzusetzen. Nach dem Herumschwingen nicht parallel zum ander» einsetzen, sondern gleich bergauf. Am sla«» chen und normal steilen Hang wende MGN also stets nach innen, niemals nach augsÄ Das Abfahren. Anfangs nur auf leicht geneigtem Hang mit ebenem AuslcyD und ohne jedes Hindernis abfahren, u. gerade hinunter. Die Skier dicht beieinander, einen wenig vorziehen, aber keinesfalls mehr als Fußlänge. Das Körpergewicht so weit nach vorn legen, daß man senkrecht zum Hang steht. Die ersten Abfahrten übe man in schwacher Hockstellung. Beherrscht man sie sicher, so übe man dieselbe Abfahrt zuerst in immer tieferer Hockstellung und dann allntähltch in immer aufrechterer Hal tung. Die Stöcke lasse man nachschleife.,. Niemals dürfen sie nach vorn gehctlten wer den, da dies äußerst gefährlich ist. Auch gewöhne man sich streng daran, dcls notwen^ dige Ausbalancieren nicht durch Aufheben Täst'lwcrk verborgenen Wandschrank. Eine Reihe von Flakons standen in Reih mrd Glied auf einem Tablett. Er wählte eines, nachdem er lange überlegt hatte. „Nimm!" Ief Herzog ergriff das Uakon und be. trachtete es mißtrauisch: „Dieses?" sagte er. „Ja", bestätigte der Neurologe. „Dieses. Ein vorzügliches Gift. Der reinste Zucker." „Wirkt es schnell?" „Im Bruchteil einer Sekunde.^ „Und ohne Schmerz?" „Garantiert!" Ief Herzog entfernte den Aristallstöpscl. „Nun!" sagte der Neurologe. „Achtung! Du hast noch Zeit, übereil dich nicht . . . Dl'i'n wenn du die Nase über den Flaschen-hal'^ bälst und ein wenig tiefer atmest . . „So?" Entschlossen führte Ief Herzog das ent-korkte Fläschchen unter die Nasenflügel. Der Neurologe vollführte eine schwache Gebärde des Protestes: „Lieber Freund, Achtung!" Ief Herzog hielt das Flakon vor sich hin und sagte kurz: „Adieu!" und atmete abermals den tötlichen Geruch, ein . . « Der Augenblick des Todes ist in der Ta» ein sonderbarer Augenblick. De.n sterbenden Ief Herzog erschienen die Dina-- -''gs um ihn anfangs unverändert. D '^inett des Neurologen hob sich unen!^ 'irS-knappen Linien vor il 'l^f Nummer Z vom ?. der Arme nach Art der Seiltänzer zu er« reichen, sondern ausschlrctzlich durch Ausbalancieren in der Hüfte. Fühlt sich der Anfänger beim Abfahren in der Fallrich« tung einigermaßen sicher, so übe er das Absahren quer zum .Hang. SS ist schwieriger: die Skier sind mehr oder weniger aus die inneren Kanten zu stellen. Im (allgemeinen lege man das l^ewicht auf den äußeren Ski und ziehe den inneren, ein wenig sckiwächer belasteten, um etwa Fus;« weite vor. Das Stürzen u n d A >l s st e-s) e n. Unnötiges Stürzen soll der Anfänger möglichst vermeiden, da es viel zu sehr anstrengt. Wenn jedoch der Sturz schon unvermeidlich ist, soll man sich nicht zll scl,r dagegen wehren, sondern sich mit ganz entspannten Muskeln fallen lassen. Da>^ Stürzen ist nur gefährlich, wenn man dabei dle Muskeln krampfhaft anspannt. Bor lniucr-muteten .Hindernissen werfe man sich n.ach l)inten oder auf die Seite. Das Aufstehen geschieht folgei:dcrmaßen: Die Skier qner zum Hang legen, und zwar talabwärts unter den .«»törper. i^'iegt man Äopf nach unten, so überschlas^e man sich. Die >^nie möglichst stark anziehen und sich stützen mit den Händen auf die Skier. Zuerst aufrichten, das äußere Bein in unbelasteten: Zustand, das Ltörpergcwi6)t übertragen, und dann erst richte man mit Hilfe de'^ berg-wärts eingesetzten Stockes den inneren Jus; auf. D a s P f l u g f a h r e n. Die Skispit-zen zusammen — Beine niöglichst weit seitlich auseinanderspreizen — die Fersen'auseinanderdrücken -- Skier ganz flach halten — Oberkörper stark nach vorn beugen — Hände mit den Stöcken an die Knie legen — beide Beine gleichinäszig belasten. Wird das Teuwo zu schnell, so gehe inan c^us die inneren .Tanten über und drücke die Hinter enden der Skier so stark wie möglich auseinander. DasSte mm fahren. Erst nach Beherrschung des Pflugfahrens soll das Stemmsahren geübt werden, bei dem einSki stärker b-'lastet wird. Der eine Ski bl^'ilit in der Fallinie, während nur der andere in mehr oder weniger flacher Stellung weg-."' Hfstemmt, wird. Tat, Gewicht liegt mehr auf dem l^leitsti, Skisvit^en beieinander. ^Allmähliches Uebergehen des Gewichtes ciuf den Stemmsli, schwaches .^tanten desselben. Das ^inie i'ber dem Gleitski ist sehr sta.'k, das Knie über dem Stemmsti schwächer ae-bogen. D e r S t e m nl b o g e n (nach rechts) Mit etwas Fahrt schräg zilm Hang fahren, so daß der linke Ski innerer, d. h. Bergski, ist. Aergseitigen Sti,vorziehen — recht>.'n, Talski, stark belasten — den Bergsti'langsam, unbelastet und flach gehalten, wegsvrei zen und nach der Fallinie abdrehen. Daraufhin Nackwornverlegen des Ki^rverge-wichtS aus den linken, Stemmski, besonders in dem Moment, in dem er in die Fallinie einenr Tisch, ihm rechts gegenüber, etwa zwei Schritte entfernt, schaukelten Rosen in einer ??asc. Dahinter verschmolzen die dunk len Farben der Tapete. Plötzlich wankte das alles. Zwischen dem Rosenstrauß und den Augen des Sterbenden schien die Lust sich unuberschreitbar, undur6)dringli6) zu verdicken, zu Eisblöcken zu erstarren. Und gleichzeitig erschloß sich der Plafond zu cineill blauen, schwindelhaften Loch und der Fußboden klaffte in einer schwarzen bodenlosen Oessnung. Mitten im Zimnwr schwamm Ief Herzog, er wußte nicht wie lange. l5r war übrigens noch immer im Besitz seines Bewußtseins, das recht lebendig war, lebendiger als sonst, obwohl bereits alle seine Sinne, sein ganzer Körper abstarben . . . Und dann . . . Dann war Jef Herzog tot. Wenigstens hatte er die Vorstellung, es zu sein. Nur die letzte Sensation war ihm entgangen, die, welche man nicht kennt, die noch nie-niand beschreiben konnte, nachdem er sie erlebt hatte . . . Tot ... Er glaubte, daß er es war. Aber e? war es nicht. (5r war es icht, denn nach zwei Stunden, cils er zur Besinnung kaiu, befand er sich in demselben Kabinett desselben Neurologen, denselben Noscn gegenMA^^Und lebte wie vorher. gerät. Unbclastetez Mitdrehen des flachgc-haltenen rechten Ski. Den Absatz des Stemmsli energisch auf den Ski drücken, da er sich sonst verkantet. Auf dem Stemmbogen baut sich in der Praxis das ganze Skiläufen auf. Mau übe weder Teleuiark noch Kristiania, bevor man nictit flieszend in vielen aneinandergereihten Stemmbogen n« nen Hang hinunterfahren kann. Das Lagrtbtr ArbeNer-FußbaMurnier (Gestern wurden in Zagreb die Cupjpi.'le der Arbeitervereine begonnen. Die Weltkämpfe wurden aus verschneitem Boden ausgetragen und brachten nachstehende Resultate: „Pekarski'^ — „Zagreb" „Gresiear" — „Amateur" 5:2 und „7.e-leznitar" „Sloga' 4:«. In das Semifinale gelangen „Pelarjki" und „^elezniöar", gegen den Siec'er dieses Trefsells bestreitet „Grafiear" das Finale um den Arbeitercup. Die Spiele werden am 6. d. erledigt. ÄnternaNonalei' Sport Köln. DFC (Prga) spielte gestern g'> gen die „Sportvereinigung 1907'^ unentschieden Nizza Die „Simmeringer" lBien), die in Marseille recht ruhinlos unterlegen wa-« ren, schlugen in Nizza „Olmpique Gymna-stique" überlegen 4'f). Alexandrien. „Slavia" fPrag) siegte gegen den Fnßballklub von Alerandria Genua. Der gestern hier zur Austragung gelangte Landerkampf Italien—Schweiz endete mit einem knappen 3:2 f1:1)'S:eg der Italiener. Zuschauer wohnten dem Spiele bei. Paris. Die „Siniineringer" erlitten c:!ls ihrer Tournee akiernials eine empfindliche ?ciederlage. Ein Pariser Fiißballtea.n schlug sie .'):l Rom „Bastya" sDebre-^zin» verlor g"s^^ spielte gegen ein Teani von Llairo ^:l unentschieden. Mnlt-?. Der fi'goslmvische Meister „H,:i-dilk" bestritt das Nevanchespi.'l gegen ^'ine Auswahllnannschaft der Artilseristen mit 1:i. Wien. Das Probespiel für den ^'änder-kämpf gegen Besqien endigte 6:1 (1:0) )>!.-gunsten des A-Teanis. : Ocsterrc'ch—Jugoslawien bestreiten voraussichtlich am Mai l. I. in ein Revanchc-Länderfußballspiel. : BSK. gegen „Iedinstvo" 8:2 sß:L). D>'? Beograder Meister fertigte gestern aus „Äo bin ich?" fragte er ächzend. Der Neurologe eilte hastig aus ihn zu: Beunruhige dich nicht", rief er. „Du bist nich: tot, aber du wirst es sofort sein, sei ganz ruhig. Ich bitte dich tausenduml um Verzeibung, lieber Freund; ich da6)te nicht, daß dn wieder zu Bewußtsein konlineu wirst und bin gerade fertig geworden. Tu lnuszt wissen: ich habe dich nicht sosort getötet, sondern nur eingeschläferr. Ich wollte eine eigenartige Vivisektior- durchführen die für die Wissenschaft von ungeheurer Be-dentuitg ist. Und da' du unwiderruflich cutschloßen warst zu verschwinden, habe ich dies benützt, um an dir zu lernen ... Aber bennruhige dich nicht, ich wiederhole dir, daß es nnr ein vorübergehender Zustand ist ^ in fünf Minuten ..." Cr öffnete den Wandschrank im Täfelwerk und entnahm ihm abermals — ein anderes Flakon. Jef Herzog- schrie: „Was hast du nnt mir genmcht?" Verlegen stotterte der Neurologe: „Ich — beide Beine au^Putiert. Das eine unterhalb des !^nies, das andere am Oberschenkel." — Ics sah an seinem jtörper hinab. Bon der Hüne abwärts w^ir cr in Ti'uher gehüllt. Nun spürte cr auch schon infernalische Schnierzen. (5r wäre beinahe vor Wut erstickt ..l^roßer l^-ott!" brüllte er. Mate iclnu:ll: sa^e dir schneebedeckten^ Terrain nach slärrdi^cr Us-berlegenhcit „Ied'nslvo^" glatt ab. : Llympijche Winterspiele in St. Moci^. Die Meldefrist zur Teilnahme an den zwei ten olympischen Winterspielen in St. Mo-ri^ iul Jahre ist am 27^ Tezemb.» abgclanfen. Auch Iugoslawieu hat seine Be teiligung zi^acsaat. : In Madrid fand vorige Woche ein AuS-wahlspiel zwischen eineni Vimateurtecinl 'inv einer Professionalnlannschast« statt. Die ?linateure siegten : Anch Mexiko schickt eine ^^ußballnl.inn-sckiast nach Amsterdani. : Gegen unfaires Baxen. Die Ncwy.zc^cr Bo^kommission will bei u?lfairen Schläg-n den schuldigen Borer in? ersten Falle nnt t'il» Tagen, bei einer Wiederholung nlit Tagen und im dritten Falle mit lebenslänglicher Disqualifizierung bestrafen. : 37 Länder haben bisher für Alnstcrda>n genannt. Ausständig sind Australien, Südamerika, Japan und von europäischen Staaten Griechenland. : Ein neuer Trabcrw-ltretord. Ans der Bahn in Phönir (Arizona) trabte der vierjährige (^u>i Mar i Nl e h s die englische Meile in 1:5'^.7!'i Minuten, was einer Kilometerleistung von 1:13.^ Minuten entsvricht. : TV. Repid lTanzseltion). Bis l.uf weiteres sindcn keine Uebung^^abende mehr statt. Näheres wird noch bekanntgegebei'. Für die Frauenwelt Felne Küche Wie der Kotac richtig zubereitet wird. In ein: Kaffeetasse gibt man einen Teel^nfel bestes !su:kaopulver und Zucker nach t'^e-fchinack (gewöhnlich 2 bis 3 Würfel). Dies rührt lnan mit tochendeur Wasser ^latt durck), wobei man nn.r soviel Wasser nir.-^vlt, daß ein dicter Brei entsteht. Durch Nachfüllen von abae^ochter Milch wird das bv'-tränk sii.brauch:>ertig. W'>!nn i'.erläs^.liche, ae-sunde Milch zur Verfügung ist, muß sie gar nicht kochen, sondern kann blos', gcwäriil», inl Zomnier sogar lalt verwendet loerden. Qualter-OatÄ-Suppe. Line Ltarfiolrose wird in Salzwasser weichgekocht und hecau^-genomznen. In das Wasser gibt man dann ein Stückchen srische Bittter und die Haferl-ilocken und läßt es ca. Viertelstm:de t^xhelk. Dann lvird die Suppe durctiseiht, mit 2 Eidottern legiert uud über die zerlegte Blumentohlrose gegossen. Man würzt die Stippe lnit einigen Tropsen „Maggi". Hirn-Consommä. (Suppeneinlage). (5i'l Kallishirn wird blanchiert und durch ein^'n Durchschlag passiert, wobei man zwei Lösfe! Rindsuppe durchgießt uud ein hübsches Stüct „Sana'^ beiuwngt. Dann aibt uiail zwei Eidotter dazu, salzt und quirlt alles durcheiu-auder. In einenr grösseren Gefäße läßt nian doch, das; du nur fünf Minnteu noch, ja nnr fünf ^-etunden leben nnrst." S'hon hielt cr ihin das zweite Flakon uu' ter dle Nase, (^in Flaton uät Blausäure: die'>nial den wirtlichen Tod. ,,Ab^'r ich will nicht!" protestierte Jef Herzog, der sich niit der wilden Energie eizu's Menschen sträubte, der scst entschlo! jen n't, zu leben. Der Neurolage ließ seine Blausäure fallen. „Wie'c'" sagte er, „du lvillst nicht mehr sterben':? Du willst nicht mehr, jeltt willst dn nicht mehr?" Nein, wahrhaftig nicht. Der Tivisczi^rle wollte nicht inehr. Und brüllte zornentbrannt' Elender! Geineiller Hund! Du Schlächter! Du hast... du hast es gewagt!" Der andere entschuldigte sich völlig zerknirscht. „Nun ja, da du verschwinden wolltest ... da du eigentlich bereits tot warst! .5s hätte dir dock) gailz gleichgültig sein lönncn ... Ich bedauere nnr, das; du zu Bewnßtsein gekolnn:cn bist ... Du willst nicht, daß ich dich töte?" Aber der andere hörte uislst einmal inehr zll Cr betrachtete die T'ichcr, unter denen seili verstülnlnelter .^lörper v..'eborgen war, und brüllte so laut cr kollllte: „Räuber! Bcslie! Mörder! Kannibale! . . Dabei erhob er sich und stillzle auf di-'n Ar^l ^u. Die Tüchz-v iielen ab. et vas Wasser tü'chcn, ^ löpfcheu mit ..Sana" auz, gsti: die ^i?n« majse hiueiTi, stellt dies in daL größere säß mit fachendem Wasser und läßt es i» lange kochen, bis die Maise lest geworde-r »sl. Mit l.'ineni Teelufsel luerden dann nußgr^iße Stüäe herausg-'fchnitten und in serliqc >)iind- oder l^ennisesiippe eingelegt. .Hamburger BrZlchen. Boll eineni Wec^^^ schneidet man je zwei gleich grojzc, düim^ --schnitten, bestreicht sie mit Butter und gibt dazn'ischen eine Schnitte Weslsäter Schinkell. Obenauf legt mau ein Stückchen Hunlmer, bestreicht das ('^-anze mit dicker Mayonnaise,^ die man noch nnt saueren (''iurken oder der-! gleichen t)erzicren tann. » « h^ Hasenpastete. Ein Hascnsunges wird n.^k' Wurzellvert lneicl) gekocht und das Fleisch mehrinals dur6) die Fleischmaschine get^i:-bcn, zlvci Dotter werden init einem Stü^'-chen Fett abgetrieben, etwas gelbgerostets Zlviebet, Petersilie, anstatt Pastetengewürze Salz, Psesfer, eine halbe, in Milch gelveichtc: Selnuiel, einige Speckwürfel, das faschierte Fleisch sowie der scstgeschlagene Schnee dcr zlvei Eiklare dainit vermengt. Die Masse lvird in eine mit Fett allsgestrichene Dunstform gefüllt und anderthalb Stunden ia Dunst gekocht. Die Pastete wird erst, lvena sie erkaltet ist, ausgeschnitten und mit Aspik gariliert, zu Tisck) gebracht. h. Gliihwein. Man gießt eine. Flo.schs Rotwein in eillen Topf, gibt t—6 Gewürznelken uud cUl»as Zilumt dazu, läßt gut verdeckt aufkochen uud süßl^ cudlich nach schmack. h. Lebkuchen. 3i) Dekagramnk Brotnrehl, 13 Dckagranun Zucker, 2 ganze Eier, 2 Eßlöffel Honig, etwas Ziint nnd Mustat uni» 1 kleinen .^^affeclösfel Natron, zu einein T^iz verarbeiten, iln k^iühlen raften lassen. Nächsten Tag kleiusingerdick auslvalken, Plätzchen ansstechen, auf gesettetein Blech rasch harten; znlet)t beeiselr. h. Punschkonfett. 2M Aramln feingesieble? Zucter wird uüt vier ganzen Eiern Stun de gerührt, dann gibt nlan eine halbe Schote gestoszene Vanille, je 3:') Granlln ges6)nittene Orangenschale und Zitronat, etwas abgeriebene Zitrone uud 28l» (^rannn Mehl unte? das (^lerührie, sekt kleine Häufchen auf Ob latcu, lässt sie einige Stundeic iul wari^ien-Zinuiler troäilen llnd bäckt sie in inäßig^r^ Hlt^e. h. Gute Reissuppe. Für jede Person einew Es^lössel Reis läßt lnan lnit dem zur Supp? nötigen Wasser, einen? Büschetchcn gehac!» ter Petersilie. Salz, etwas Fett, einem Sup<' penlvürfel so lange kochen, bis der >1?es-Z lneich ist. In einer Tasse Milch verquirlt man dann für jeden Teller Suppe (3>Z Dezi«! litcr) eitlen halbeir L'.asseelösfel Mehl, gi^'ßt' zur Suppe, läßt durchkochen lind gießt nbel?« einen versprndelten Eidotter i»n Silypeniovi»! aus. gc.hst ja ganz gut", rief der Arzt und lachte.! In i)cr Tat, die Beine waren da. Verblüff-^ tes Gesicht. „Na weisst du!'' Der Freund l konstatierte nur lebhaft: „Es lrar mehr ein! psnälologisches Erperiment alz eiue Viv^sck-, tion. Es ist nun bclviescll, daß du als gesunder Mensch sterben, als.sn'üppc! aber unbe»' dingt lveiterleben lvolltest. Das ist dir doch«^ kll.'r. lnein l^)nter," Il^f Herzog hat liie wieder emeu Selbst-lnordversnch genwcht. -lD- Heitere ESe Mijnchen-Berlin. „Dat müssen Se dor?^' jusebeu, dat det vielle Bier an der Versiin-velung der Ballern schuld is!" — „So! Und was für Milderung'.'gründe hätten denn nachher ^ie für sich anzuführen?" Das kleine Miittcrchen. Der Lehrer er« zählt in der <5chule in der Reugionsst lildc die bclannte Gesclnclite voil den beid.'n Mittlern, die sich zinl i'^r neugcboreues 'Nnd streiten. Der Lehrer säbrt so.l: „Am dritten Tag gingen sie zu 5löl'g Salolno, dessen Weisheit verknlldcil solle, iveur das.l^Iind gehöre". Darauf erhebt sich die kleine Ilse uud sagt: „'!^^crr L.'chrer, Wöchnerinileu lieg.'n Sew T. z»tzi»«tzW Nummer S vom 11. Immer Rodw NottOG A. Nkm« lDW. kRe» !9. llhr: Fra«zSßfcher Kprachkurs für VsTgeschrtttene. — l9.30: Konzert. — «r«t A)0ü: Molaar» .veilch««'. — ?1.Y0'. BoUstümltcher Abeaö. — V?«tz»»eß A).vl): itonZert Nikola Meluttov und Maia Kola* rooa. — Ab 2tL0: Prager Eendung. — z-V» 17L0: Konzert. — Zl.V0. Sonzert. — ZA.00: Jazz. — Pr«, 17.A): Deutsche Sendung. — Z0.00: Pre^b«rzcr ,GendU»g. — ZS.SV: Uebertragung au» dem Woinberger Narodni Dum. ^ D«?e»tey ^20.!5: Beethoven'Abend. — 20.4d: Haydn« »bend. — 23.30: Tanzmufik. — St»ttg«kt 2V.N: Schillers „Don Carlos^. — Arink» ^f»rt so.lü: Fr. WedettndS ^Hidalla*. — VeS«« I8.lv: Deutsche Sendung. — Z0.M. -Dvoj^.Adend. — N.(V: Prager Sendung. — MLO: Aus der G^sterwelt. — Vit« lS.M: Uebertragung au« der Oper. >- 2S.Z0: Atgeunernmße. — ««chtz» 2Y.S0: ^«vendkonM,.^-^ SVLO: ijkMßert. ZUno »VVM-IMO. «» ewMeßvch 4. d. «. «»st n»ch d« hsch interessante M«: ^ Mchknlr Gajdaro» »nd Litia D »« r.a i n « in den Hanytroll«» In einer weiteren «Vnben Nolle W noch Hmmi Y > rß deschüft tigt. U« Handl»,«g gipfelt in der packend wiedergegebene« LiedeHgeschicht« ein»« junge« Mu« lert, der fich vo« einer Kokette, die mir mit ihm spielt, detüren lStzt, «ach einer schwere« Krise ze« wieder z« feiner Iuge«t>fr«undin zurücktehrt. WunderschSi« Aufnahme«. Der nächst» ^Um ist da««: „De» Spnk «s de« !k«lke»schlotz-eine ' «ervenkitzelnde Ee«sationsg^chichte mit Harry P i e l. K>5i0 ltrakE? Vloskov) Heute Montag zum letzten Mal« der sehr nette und u«terhaltei?de Film: »Dt« Sil« t» l^ieeWRete»" Der Mlm ist durch die Hauptdalsteller, - d«n Kraftmenschen Joe Mackste Marko und Egeoe ?k i s s e n glänzend gesielt und bietet gute Unterhaltung. Morgen Dienttag beginnt der schon mit grös^' ter Spannung erwartete französische Großfilm: „VchnchsPiele," . zu laufe«, der bi« einfthliettich Sonntag a:lf dem Spielplan steht. Dieser Mm wird für Mu-ridor aller Vorautsicht nnch ei« Sensation wer» den, wie sie seinerzeit .Nibelungen" und .Oen Hnr' war. Ein ungewöhnlich hoher Enverdunzü» preit nötigt d^ Kinoieitung, die Preise ein nig zu erhöhen, doch ist fie läö^rttch gering im ^^ältni» zu dem Gebotenen. Wir werden mar auf dies^ gewattigen Film, wo die Kunst der rstellung, wt« Stegie und s^rter Spannung nicht» z« wünschen übrig lSht, näher zurü Iah«« »el«««te« L«»tt»O>M« werden mit beste» Ersohe «ov««d«l tet Leide« der Harnwog^ ittrtge» Nu»fl«b» weihe« «oß «r Traue«. 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