Nr. 112. Dinstag am 1V. Mai 1883. Die „Laibache, Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der «onn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt bm «^"l" Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-«««? ^ ^ ^ ' "" Kreuzband «m Comptoir »MM. 12 st., halbj. S fl. Fllr dle Znsicllung in'S Hau« sind halbj. 50 tr. mehr zn mtrichtm. Mit on Post porlosret ganzl., unler Kreuzband uud gedruckter Adrefft 15 st., halbj. 7 st. 50 kr. Vllserlionsgeblihr fllr cine Garmond, Spaltcnzeill ober dtu Raum drrsrldrii, ist fllr luialige Einschaltung«tr., sl!r 2mlllicic8Ir., silr 3malige 10kr. u. s, w. Zu dicsrn Gl^lhrrn ist noch der Insertion«-Stempel per 30 tr, fllr eine jedesmalige Einschaltung hinzu ,u rechnen. Inserate liis 10 Zsilen lostm I fl. 90 tr. lNr 3 Mal, I st. 40 fr. ftlr 2 Mal und l"» fr, fltr 1 Wal lmit Inbegriff des InsertionSftempels). ^aibacher Zeitung. Älnllicher TlMl. 3?c. l. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung vom 2. Mai d. I. dem Assi-slentcn des t. k. Wiener polytechnischen Institntes Edmund Stia die Lehrkanzel dcr Bauwisscuschafleu an dcr l. l. tcchuischcn Akademie in Leulbcrg allcr-gnädigst zu uerlcihcn geruht. Richtalllllicher TlM. Laibach, 15. Mai. Eö ist wieder einmal die Rede davon, daß dcr uugarischc Laudtag in den nächsten 14 Tagen ciubc» rufen werden soll. Die halbamtlichen nngarischcn Blätter wollen zwar nichts davon wissen, aber der „Wdr." behauptet, cS nuf's Ac-stimmtestc versichern z» lönnen. Die baldige Einbcrnfnng des ungarischen Landtages wird, abgesehen von den hohen politischen Gründen, welche dafür sprechen, anch in Hinlilick des Nothstandes in Ungarn eine Nothwendigkeit werden. Die Berichte über die anhaltende Düne und deren Wirl'ung lauten bisher sehr düster nud prophezeien, das; sich die tramigc Lüge voni Jahre l,^<;.'i wieder< holcn könnte. 3lcich nnd Land müßten dann l'ci Zei« tcu durch „ftolitisch-sinmizicllt" Alte nüi'liclfeu. Dic gcgcnwnllig in dcr prelißischeu Prcssc au, meisten gcucnu'le Pcrsöulichtcit ist dcr österreichische Ziviltommissär für Schleswig.Holstein, Freiherr von Halbhubcr. Atau kann beinahe lein preußisches Blatt in die Hand nehmen, ohne auf eine Polemik gegen ihn zn stoßen. Am meisten eifert gegen ihn dic „Kreuz, zritnng." Schon zn wiederholten Malen hat sie gc-gen ihn verschiedene Anklagen erhoben, einmal weil er sich preußischen Offizieren gegenüber über die For« men dcr Urbanität hinwegsetze, das andcre Mal, weil er dem Frciherrn v. Zedlitz gegenüber nicht jenes Entgegenkommen beobachte, wie cS wünschenswert!) wäre, natürlicher Weise für Preußeu wünschenswert!) wäre, nm anf dem Wege sogenannter vollendeter Thatsachen znr Verwirklichung seiner weitgehenden Pläne — dcr Annexion der Hcrzogthnincr — zn gc» langen, da es damit anf dem offenen Wege des Rechts und dcr Vereinbarung nicht recht vorwärts gehen will. Das größte Verbrechen, aber bcinal'c ein criincül luo ullu Mü^Äwtiu soll Herr v. Halbhnbcr erst neulich begangen haben, indem er von dem Wege nach Ol-miitz gesprochen. Diese Anspielung an die Pnnktation von 1850 hat dic „Krcnzzcitnng" anßer Fassnng gebracht; sie lcitartitelt gegen Herrn v. Halbhnbcr und macht ihrem Acrger in Worten Luft, die sic „dic Träume des Herrn v. Halbhnbcr" nennt. Uud doch dürfte diese Philippika gegen ein zwcilcS Olmütz nicht schützen. Schon jctzt wild SclMwig'Holstcin nicht weiter mehr umschlungen von dcr prcnßischcn Politik. Es ist ein starker Rückschlag eingetreten und, wenn lein Unglück weiter geschieht, so sind die Verminst ni'.d dic Gerechtigkeit anf dem besten Wege, zum ^iclc zn gelangen. Ohne Zweifel hat dic oft im schlimmen Sinne citirtc „Logik dcr Thatsachen" in dieser verfahrensten aller Fragen wieder einmal Kritik nnd Weisung geübt. In Washington ist dcr Vorschlag gemacht worden, das Ford'schc Theater, in welchen, Präsident Vlncolu von dcr Hand des Mörders siel, abzureißen «"d auf dcr Ställe ein Monnmcnt znm Andenken a" t>cn Märlyrcr.Prüsidcnlen zu errichten. Zur Nchrm >cs Plnswnchstcw sür Slllalsbcamlc. In Oesterreich ist bisher noch nic cm Zivil-Pcnstons. Gesetz crsch.cncu Die dicßfalls geltenden allgemeinen Grnuosichc sind in zwci Normen cnthal-tcu von denen die erste, gleich so vielen organisirc». ^'' ^'U'^lnngcn der Monmchie. nn'cr dcr Regie- "^^"" Theresia'S im Jahre 177l erschien; die A ? ^"?" ^^l als Regulativ dcr Erstcn unler «a sc, Io,cvh U., dessen erste Sorge dem Äeamlcn- "'^ '^'wendet war, ohne welchen cr seine R'efor-'ncn lncht einfuhren lountc. Ans dicscu licidcn Hanplvorschriftcn, aus den ^os u^..7"^<^'" feinen «" sp'iicllcn Fällen lo,uun ^»lschl.cßuugcll und Dircttiocu bildete sich m .. ^l ciue Art von Systcm, nach wcl- ? "' "^'nwarl.g bei Erledigung von Peusions-Ange- lcgcuhcitcn vorgegangen wird. K^,,.?? '^ "cn'' daß dieses Systcm, anS einer vou seit ciucm Iahrhnndcrl erschienenen s^ '!'/ . ' "" lnannigsaltigcn Acndcrnngcn, die ch cither ln dem öslmcich.jchcn Staats.Organismns «abcn e.n z.cmlich tomplizirtts ist nnd in seiner A> agc den heutigen Rcchlcn..,ucn IM cl>cu ci., ^cU)ll)u..dc l mi .,, 3,. um cnu ^lastiz.tal gegeben, wclche dcr Guade der Kotclt.ou den weitesten Spielraum gduut - Dal, ommt es, daß, s° widersprechend es klingt Pcujlonlrnug dcr Staatsbeamten im Guadcnwcac ebenso als Strafe wie als Aelohuung augcweudet werden kauu. - Die Pcnsionirung dient anch als wichtiger Faktor bei Orgcmisirnug einzelner Branchen wobcl sich allerdings der Pcusious-Etat slcls namhafl steigeit, allein das Ändget dcr betreffenden Verwal-lnngöbchürdc wird bei anderweitiger Verwendung dcr crzlcltcn disponiblen Beträge nicht altcrirt. Die Dringlichkeit einer Reform dcS Pensions-systems wnrdc wiederholt vom Reichsralhc d o t-anch die Regiernng soll bereits scit Mm ^ °'^ ' Nolhwe..dig.eit dieser Reform Manu ' d^.r Schwierigkeit einen Modus zn fiudeu, welch ci «^!!^^!^ »^ ^'N sctzcs verzögert haben. ""lmge cincs ^c> Wir glaubcu, daß eine zcitacmäkc Rcs°l». ^« Pensioussystems nnr dann gelingeVlann ^nn s^ gcnde yauptmomcntc Berücksichtiguug fiudcn : Strcuge Sondcruug des Rechtes von dcr Gnade, dcS Diszi-Plmäreu und Administrativen von dem reinen Vc.sor-gnngstvesen dnich Vcrfassuug ciner Aeamlen.Pragua. tit; Organisation c.ncs Pcusiouö.Iuslitules auf ma. Basis /welc 'es dcn n t ^ ncllen Anforderungen der Jetztzeit gerecht wird. Ein derartiges wohlorga.u.irtcs Iustitut kann jcdoch nur nach den Ornndsätzcn des VcrsichcrnnaöwcscuS ac-,chaf cn werden. Gestützt anf diese Anschannng cnt-w.ckclt anch cn.c dem Abgcordnelcnhansc vorliegende Dcnk,chr>ft d,c Grnndzügc eincs zu organisiicndcn Pensions-InslllnlcS, welche Denkschrift ein Fnchgc. lchrlcr, dcr uucrmüdclc Forscher anf dem einschlägt-gen malhcmalhisch.wisscuschafllichrn Gcbielc Dr Karl Heynl in Leipzig, dcr allgemeinen Aufmcrlsamlcit "upftchlt. . (N. Fr. Pr.) 61. Sitzung >cs Abgtordntlenhaufes vom 1^. Mai. (Schluß.) Abg. Herbst: Hcrr Präsident! ist cine Debatte zulasssg? Präsident: Nein, dic Generaldebatte ist geschlossen. ' Abg. Herbst: So bitte ich dic Thatsache zu tonstatircn, daß über dic jetzt angeblich erfolgte Darlegung dcr Gründe und Erfolge eine Debatte nicht znlässig war nnd daß also jetzt lanm dcr geeignete Zeitpunkt zn dieser Darlegung war. Abg. Schindler: Darf ich bitten, Herr Prä-I sident! ich möchte anch cinc Thatsache tonslalirt haben. Sc. Exzellenz dcr Herr weiter des Handelsministeriums hat gesagt, daß cr es für zweckmäßig gefunden habe, die Gründe nnd Erfolge in dcr Generaldebatte dar-zulegen. Ich bitte zn tonstatircn, daß daS nicht richtig ist; Sc. üxzcllenz hat die Grilnde und Erfolge dargelegt nach dcr Generaldebatte, nachdem selbe a.c-schlössen gewesen ist. DaS ist die gewöhnliche Art und Weise, mit welcher unsere Hcrrcu Miuistcr ihre ncucn Slandpnntlc in solchen Angelegenheiten dem .f)ause vorzntragcn pflegen. Präsident: Ich habc nichts zn lonslatiren. Nnch mcincr Anschauung . . . Abg. Schindler (unterbrechend): Es ist schon loustatiit durch meine Nebe. Plnsidcnt: Ich din anfgesordert worden, ctwas zli lonslalircil, darauf habe ich doch zu erwiedern. Ich habc nichts zn loustaliiru grficnnbcr cffcnrn Thatsachen. Die Verfassung fordert die Angabc der Gründe und Erfolge von Seite dcr Ncgicrnna. in gewissen Fällen, wann sie dieselben vorzubringen habe, darüber hat dcr Herr Vcilcr des Handelsministeriums seine subjektive Anschauung ausgesprochen. Eine De« battc darüber kann ich nicht znlassrn. ES ist hier, ohne ciucn Antrag, ein Vorwurf lediglich vom A»s. schnß crhobcn worden, diesen Vorwurf abzulchucn, muß ich Sr. Exzellenz dem Hcrrn weiter dcS Handels« miuistcriums wohl daS Recht cimünmcn. — Der Herr Berichterstatter hat das Wort. Berichterstatter Abg. Rechbauer wendet sich zncrst gcgen die Bcmerlnügcn Stem's uud sagt, nnter dcr früheren NcgieruugSform habe man alle >l Systeme von Bahnen gehabt, dic Nordbahn als unabhängige, von einigen Unternehmern gcbante Bahn, die Stnats-bahncn uud die subventionlrlcu Bahncn, und da habe I man hinlängliche Erfahrnngen sammeln lönuen. Sich gegen dic AuSführnngcn dcS Leiters des Handels« miuistcriums wcudcud, sucht Ncdncr nachzuweisen, daß die Ansichten dcr Regicruug denen dcS siebenbürgischcl, Landtags entgegen stchcn. Anch cr betrachte die vur« liegende Linie als Abschlagszahlung (Fmanzminister v. Plcncr erscheint), nnr wcrdc eS sich darum hau-dclu, wohin die Bahn fortzusetzen fei, man müsfc bci dcr Wahl dcr Richtung nm so vorsichtiger sciu, als voranssichllich die einmal gewühlte Linie für lange Zeit die einzige Bahn Siebenbürgens blcibcn werde. Redner läßt sich hicranf in eine Besprechung dcr Frage ein, wclchc Linie zur Fortsetzung dic rechte sei und erklärt, daß darnbcr die Altcn noch nicht ge< schlössen seicn. Es wird znr Spczialdcbatlc geschritten. Bei Artikel I (welcher bic bekannte Alternative dcr Ausführung dcS BaucS enthält) bemerkt Abg. Skcnc, daß im ganzen Gcsctzc nicht die Länge dcr Bahn enthalten sci. Er glanbe sie betrage 27'/, Meilen. Wcun man anf diese dic mit 21 Millionen angenommenen Kosten vertheilt, so komme dic Mcile anf mchr als 703.000 fl. zn stehen und weuu man 25 pEt. für Kapilalsbcschafslmg abzieht, 572.900 sl. Rcdncr findet, daß einzelne Posten des BahnbauptoMs zu hoch angenommen sind und 448 bcrcchnct, daß beim Sclbstban durch dcn Staat jährlich 105,000 si. erspart wcrdeil töuneu. Abg. Kopctz: ES frage sich, was durch Verschiebung des Baues der Linie Alwincz.Hcrmannstadt gewonnen würde. Im nächsten Jahre werde die Regierung wohl wieder auS Staatsrücksichtcn auf diefc Linie bestehen und mau werde dann nur ein Jahr verloren haben. Er beantrage daher, die Frage au den Ausschuß zur Erwägung der Linie Arad»Alwincz-Hcrmanusladt zurückzuweisen. (Nicht unterstützt.) Nach dem Schlußwort des Berichterstatters wird Artikel I angenommen. Artikel II (enthält die Fixirung der Garantiesumme mit 1,05)0.000 ft) Abg. Steffens vertritt den zu diesem Artikel gestellten Minoritätsantrag, die Garantiesumme mit l,l l!-!.000 fl. festzusetzen. Die Majorität sei zu ihrem Anlrage durch das Gutachten des Direktors der Theiß, bahn Schimle gekommen, welcher erklärt,.', der Bau tonne mit 13'/, Millionen hergestellt wcrdcu. Wcun diese Ziffcr auch für dcn Vau genügen würde, falls ihn die Regierung selbst in die Hand nimmt, so sei sie jedenfalls zu llciu, wenn die Konzession einem Unternehmer ertheilt werdeu soll. Werden aber für die Konzcssiouscrthcilung die Bedingungen so nngün» stig gestellt, daß der Konzcssionsbcwcrdcr sie nicht ciugchcu kaun, so werde damit die Alternative auf» gehoben. Redner berechnet, daß die von der Miuo-rität bcaulrügte Garantiesumme nothwendig ist, wenn die Bahn zu Staude kommcu soll. (Der Miuorilütsantrag wird unterstützt.) Abg. Herb st wendet sich gegen das Miuoritäts-uotnm. Oesterreich brauche Bahnen, könne dieselben aber nnr erlangen, wenn man die Bahncn billig her» stellen könne. Der Ausschuß sei bei Annahme der Bantoslcn mit 13',, Millionen schon nin 2l)0.000 si. weitergegangen als das Gutachten des Direktors Schimte^ Redner sucht dieß zil zeigen, indem er in die Dctaillirnng der ciuzclucu Baukosten ciugcht uud bemerkt, durch die Berathung der Lcmbcrg ^Ezcruo-witzcr Bahu habe man dem Laudc jährlich UX).000 fl. erspart, nnd die Bahn sei doch zu Staude gekommen uud wcnu man dcn Gerüchte», welche im Publikum loursiren, glauben darf, so hätte man mit der Er» sparuug uoch weiter gehen dürfen. Es handle sich bei dem Miuorilätsvotum zwar nnr nm 68.000 fl., man müsse aber bedenken, daß andere Bahnen folgen werden. Man müsse die Vermehrung der Bahnen und die Vcrwohlfcilerung der Kosten anstreben. Er empfiehlt daher die Annahme dcs AuöschnßautrageS. Abg. Schindler bekämpft ebenfalls daS Mi-noritätsvotum. Abg. Steffens ergreift sodann nochmals da« Wort zur Vertretung seines Antrages. Er habe sei-ncn Antrag speziell deßhalb gestellt, nm die Alter» native aufrechterhalten zu können. Werde der Majo» rilälsantlag angenommen, so werde es keinem Kon-zcssiouär möglich, dcn Bau zu überuchmcn. Rcducr weist dem Abg. Herbst ciuigc Irrthümer iu seiner Zifferaufslcllnng uach und empfiehlt seinen Antrag. Nach dem Schlnßwortc des Berichterstatters wird der Antrag der Majorität (1,050.000 fl.) angenommen. Die Sitzung wird geschlossen. Nächste Sitzung Dinstag. Oesterreich. Wien, 12.'Mai. Wie die „Pr.Z." mittheilt, wird die l. l. Regierung der fürstlichen Rcgicrnng iu den Donaufürstcnthümtrn eine Konvention vorschlagen, nach welcher das Einsammeln der Briefe, ,resp. die Ausgabe derselben zwar durch die walachischeu Postbchürden, die Beförderung aber durch die österreichische Postbehördc besorgt werben wird, da letztere die Briefe, Palctc u. f. w bereits in Bukarest anstatt in Krön« stadt übernimmt. Um nicht iu den Verdacht gerathen zu können, daß das k. l. Aerar sich durch die Beförderung der Post nach Kronstadt bereichern will, wird die Äcsorguug nach genannter Stadt gratis besorgt werden. Es geschieht dieS NlleS nur im Interesse der Handeltreibenden, welche in der Einflußnahme der österreichischen Poslbchördc jedenfalls eine größere Schnelligkeit, Genauigkeit und Sicherheit im Post. betrieb erblicken. — Die k. k. Rcgicrnng hat auf Verlangen dcS walachischcn Finanzministeriums eiucu Beamten nach Bukarest geschickt, um die Tabalsregic nach österreichischem Muster eiuzurichtcn. — 13. Mai. Der Finanzausschuß deS Abgc-ordnctcnhauscs verhandelte hcntc über die Etats der ungarischen Hofkanzlci und des Finanzministeriums pro 1866. Für die ungarische Hoflanzlci nimmt die Regierung 12,066.682 fl, in Nnfpruch. Berichterstatter Baron Streit beantragt bloß die Bewilligung von IlV, Millionen. Vizc-Hofkanzler v. Acte legt dar, das; namentlich mit Rücksicht auf dcn Aufwand für die Tt)cißltn.ulirung die beantragte Summe nicht auS-reichcn werde. Abg. Steffens stellt demzufolge dcn llntrag, fur außerordentliche Ausgaben 300.000 fl. (um 100.000 fl. mehr als der Berichterstatter bean- tragt) zn bewilligen. Abg. Dr. Tasche! ist damit einverstanden, unr will er dann die für die ungarische Hofkanzlci mehr bewilligten 100.000 fl. bei dcr troa-tischen Hoflanzlci wieder in Abstrich bringen. Bei der Abstimmuug wird dcr Antrag dcS Bcrichtcrstat-lcrs mit überwiegender Majorität angenommen. Bei dem Etat dcS Finanzministeriums, über welchen Abg. von Grocholski referirte, erhob sich tciuc erhebliche Debatte. — Die „Wiener Med. Wochenschrift" meldet: Am 12. d. M. fand im Staalsministcriuin nulcr dem Vorsitze des Herrn Scltionschcfs u. Lewinsky eine Berathung über deu ferneren Bestand dcr chirurgi' scheu Schuleu dcr Monarchic Statt. DaS Referat hatte Hofrath v. Rolitansly, dcr die Aufhebung dcr chirurgischen Schnlcn befürwortete; dein Rcfcrntc stimmlcu auch die Anwcscudru bei. Ueber den Zeit« puult der Aufhebung tonnte keine Einigung statlfin-dcn, und wird die Bcschlnßfassnug hierüber, da mch» rerc bezügliche Anträge vorliegen, einer späteren Be-rathuug vorbehalten. Aus Trieft, 10. Mai, wird dcr „O.-D. P." geschrieben: Heute Früh ist im Lloyd-Arsenale dcr Dampfer „Aquila Impcriale" vom Stapel gelaufen, mit welchem eine interessante Operation vorgenommen wurde. Dieser (in Glasgow gebantc) eiserne Dam< pfcr, dcr eine Maschine von 400 Pferdclraft, aber nur einen Gehalt von 1100 Tonnen hatte, war nämlich mittelst einer schr sinnreichen Methode an'e Land gezogen uud auf deu Stapel gelegt, hierauf iu dcr Mitte auseinandergcschuitlcn uud nm 40 Fuß vcrlän-gert wordeu, nm au Laderaum zu gewinnen. Das Problem ist vollständig gelungen nnd die Lloyd-Flotte mit geringen Unkosten um ciu lüchligls Waarcuschiff vermehrt worden. Von cincin Stillstehen kann eben beim Lloyo tciuc Rede scin, denn dic Engländer haben schon wieder ein neues System vou Trauöport-dampfcru eingeführt und der Lloyd muß mit den lou-kurrircnden fremden Gesellschaften Schritt halten, wenn er nicht überflügelt werden soll. Vorwärts! bleibt also die Losnng desselben, wenn er nicht znm unheilbaren Schaden so vieler einheimischer Industriezweige über-wnuden werden soll. Der Stapcllanf dcr Panzcrfregatle „Rudolph von Habsburg" ist bis zum 24. d. M. ucrfchobeu wordcu, die andere Pauzerfrcgatlc „Ferdinand Max" wird erst im nächsten Monate vou Stapel gehen. Venedig, I I. Mai. Gerüchtwcisc verlautet, daß zwischeu dcr österreichischen uud picmontcstschcu Rcaic-rung dnrch Vermittlung der iu Turin residircuden preußischen Gesandtschaft Unlcrhcmdlnngcu betreffs dcr gegenseitigen Auslieferung der Deserteure der beiderseitigen Armeen im Zngc sind. Die Zahl dcr ans Picmont uach Oesterreich dcscrtircuden Soldaten ist jedenfalls eine unendlich bedeutendere, nlS die dcr österreichischen nach Piemont; aber eben dic großc Zahl dcr hier eintreffenden picmonlcsischcu Deserteure be» reitet, da dieselben grundsätzlich in die Reihen dcr kaiserlichen Armee nicht zugelassen werden, unseren Behörden viele Plackereien, da die Ucbcrwachnng und Ernährung derselben Zeit, Geld uud Mühe in An> sprnch nimmt. Es wäre daher, abgesehen von politischen Motiven, schon cmS dieser Ursache dcr Abschluß einer solchcu Konvention wünschcnSwcrth. Dcr Frcmdeuzufluß ist ein schr bcdcntcndcr, und verspricht die hcnrigc Sommcrsaison sehr lebhaft zu wcrdcu. — 12. Mai. Fast in allen Städten deS lomb.. venct. Königreiches werden übermorgen Festlichkeiten zur Danlc-Feier staltfiudeu. Iu Verona wird die Büste des Dichters auf dcr Piazza del Signori, in Treviso anf der Silebrücke, iu Padua im Universität«-gebäude, iu Vcuedig im Athenenm aufgestellt werden. Pest, 12. Mai. Die hiesige deutsche Bcvöl-leruug, dcrcu uuverwüstlichc Anhänglichkeit an deutsche Sitte und Knust sich trotz aller Magyarisiruugsbc-strcbungcn nicht wcgdisputircn läßt, ist durch eine ucuerlichc Muuifizcnz Sr. Majestät deS Kaisers auf da« Freudigste überrascht worden. Dem deutscheu Theater in Pest-Ofen wurde eine jährliche Subvention von 20,000 fi. aus StaatSmittclu bewilligt und dieser allerhöchste Akt hat die lebhafteste Frcndc unter der deutschen Bevölkerung Pest - Ofens hcrvorgcrnsen. DaS deutsche Theater war in dcr That neben dem so reich dotirtcu und subvcntionirtcu ungarischen Na-tionalthcatcr zu cincm wahren Aschcnbrödl herabne-sunken. Seit ciucr laugcu Reihe von Jahren hat die deutsche Knust hicr eincu schweren Staud und will man dem dcutschcu Elemente nicht allen Boden nehmen, so ist es natürlich, daß demselben auch materiell geholfen werden müßte. Selbstverständlich ist die Subvention nur bis zur wcitcrcu Austragung im verfassungsmäßigen Wege bewilligt worden, wie dies anch bezüglich dcr dem ungarischen Nationalthcatcr im vorigen Jahre gewährten außcrordcutlichcn Jahres-Unterstützung dcr Fall ist. Hoffentlich wird dcr eventuell noch in diesem Jahre zusammeutrctcnde unga-rische Landtag die Gleichberechtigung der Nationalitäten nicht bloß als eine leere Phrase gelten lassen und dic Subvention deS deutschen Theaters mit dcm ungarischen StaatSrcchtc zu vcrcinbarcu wissen. Nach dcm „Sürgöny" wurde iu Kapuövar am 5). d. dic Auwcndnug dcs Standrechtcs im So-mogyer Komitate gegen Ranbmördcr nnd Brandt stifler publicirt. Uusland. Turin, ft. Mai. Die Physiognomie der Stadt ist eine schr düstere. Ucbcrall begegnet man bela-denen Karren, die sich zum Bahuhof begeben, in jeder Straße ficht mau bereits geschlossene oder iu Liquidation begriffene Kaufläden, aus allcu Thürcu Zettel mit dcr Aufschrift: „Zn vcrmielhcn." Ueber 3000 Arbeiter sind ohne Beschäftigung und ihre Zahl wird bedeutend anwachsen, wenn die Ucbcrsicdlnng vollendet ist, und in Florenz werden sie nicht gcdnldet! In dcr ncncn Hauptstadt sieht es noch schlimmer anS. Es sind noch nicht alle Beamten drüben nnd doch hat daS Munizipinm 284 dortige Familien in öffentlichen Gebäuden, Klöstern, Waisenhäusern untcrbriugcu und 80 Familien Snbsidicn ertheilen müssen; 122 Gesuche wurden zurückgewiesen. Anö PariS wird vom 10. Mai geschrieben „Es gibt iu unseren politischen Kreisen Leute, welche: die Reise dcs Kaisers vom Standpunkte eines Expc-rimcutcs bctrachtcu und als ihren Zwrck nicht feine Anwesenheit in Algier, sondern vielmehr seine Abwe-scnhcit von Frankreich ansehen. So ganz Unrecht mö« gen diese Lcnlc nicht haben. Man hat bisher die Ordnung iu Frankreich mit dcr Person des KaiscrS idcntifizirt und die Meiuung war so ziemlich allge» mein verbreitet, daß nur die Person dcS KaiscrS dcr Äcwcguug ciucu Damm zu setzen im Slaudc sei. Dem Kaiser selbst mag nuu daran gelegen gewesen sein dic Richtigkeit dieser Anschauung zu prüfen oder, wcun sie sich als irrig erweist, ihre Unrichtigkeit vor aller Welt zu dokumcntiren. Wir halten diese Vcr-sion jedenfalls für ciuc berechtigte und müssen des» halb den» Gerüchte, daß dcr Kaiser sciuc Abwcscuhcit auf zwei Monate ansdchucn werde, gern glauben bei-mcsscn. Bisher geht Alles nntcr der Leitung der Kaiserin in bester Ordnung nud wenn dies so fo'l gcht, wird es dcm Kaiser nicht schwer fallen, sich die Ueberzeugung und dcr Welt den Beweis zu vcrschaf' fcn, daß die Regierung anf fester Grundlage ruhe u»d jede Bcsorgniß nm dic Znkunft grundlos sei. M das lange, Tclcgramm, welche« dcr Kaiser beim 2^'' treten dcs afrikanischen Bodeutt an den kaiserlich"' Prinzen nbgcschiclt, werden nllerlci Gerüchte aclnN^' unter andern anch jlncS, dcr Kaiser wolle dcm Piin^ zcu dcn Titel ciucS Königs von Algicr vcrlcihcu." Pariö, I I. Mai. Herr von Pcrsigny ist seit gcstcru zurück und nun beginnt anch der Schleier sich zn lüften, in welchen bis jetzt feine mysteriöse Nömer-fahrt gehüllt war. Herr von Pcrsiguy bereitete cm» fach die Uutclhaudluugcn zwischcu dcr päpstlichen Regierung und Herrn Vcgczzi vor. Die Verhaut" luugcu, die er selbst geführt, warcu gewissermaßen die weiteren, die, wclchc Herr Vcgczzi führte, die engeren. Daß letztere auf die kirchlichen Fragcli, respektive die Einsetzung dcr Bischöfe beschränkt bli^ bcu, ist ebcn so wahr, wie, daß König Viktor Ein«' nucl die Initiative ergriffen nnd ein Entgegenkomme», daS fclbsl im Vatikan überrasche» mußte, an dcn Tass gelegt hat, allein nicht minder wahr ist eS, daß dicsc Nachgiebigkeit nnr dcn Zwcck zu habcu scheint, e»l-sprcchcnd dcr Initiative Napoleons, daß Rom unter den Schutz Italiens gestellt werde, daß dcr Papst sich überzcngcn solle, wie seiner kirchlichen Macht der ihr gebührende Wirkungskreis uicht läuger vorcuthal-teu werdeu soll, und den Beweis zu liefern, daß in dicscr Richtung die italienische Rcgicrnng der »ömi^ schcn jede mögliche Konzession machen wolle. — Wieder cin gekröntes Haupt, welches untcr die Schriftsteller gcgangcu ist! Vor lurzcm cinpfil'll dcr König dcr Bclgicr von scincr Tochter, dcr Kai' serin von Mexiko, cin langes Schreiben, in welche«' Kaiserin Eharlottc die Eindrücke eiucr tlciuen Reise schilderte, die sic, ihrem Gcmal entgegenzugehen, ln daS Innere ihres Reiches gemacht halte. Alle Welt am Brüsseler Hose war entzückt, von dcr lebendigen und clcgantcu Schreibweise dcr hohen Frau. König Leopold selbst machte ihr dcu Vorschlag, deu Brief als sclbslstäudigc Broschüre iu Druck erscheine» z" lassen. Dcr Rath fand in Mexiko eine gute Statt, und seit einigen Tagen zlrlnlircn an dcn Höfcn von Wicn, Brüssel uud Paris etwa fünfzig Exemplare eines zierlichen Schriftchens, daS dcu Titel sührl^ ,,1.0 I.iimo än tt:m 1^,/l>,rs» lit 10 «imp cw ^»uiionUl^ ' gcschricbcu iu französischer Sprache von Kaiserin Ehal-lottc. Die hohe Gesellschaft von Mien zählt übrige'" zu dcn Ihrigen noch eine andere Dame, die in ihren Bricfcn aus Mexiko gleichfalls mit den auzichcndsttn Reiseschriftstcllern ycwcttcifcrt hat; es ist dieß d'r Gräfin Mclanic My, dcrcn trauSatlautifchcs Re'lc tagcbuch dcr Kaiser Napolcou z. B. anfiuerlsain" und jedenfalls mit mehr Vergnügen gclescu hat, al" manche diplomatische Relation. (Pr.) 449 Kopenhagen, 13. Mai. Herr v. Quaadc ist vou Sr. Majestät dcm König beordert worden, dm Gesaudtschaftspostcn in Berlin wieder anzutreten. Kammcrhcrr o. Sick wurde znm ansicrordcnllichcn Gesandten in Stockholm während der Abwesenheit V. Scheel.Plrsscns ernannt. Dcr „Monilcur" cuthält Nachrichten bis znm 15. März über die Revolution, welche in Panama aufgebrochen ist. Seil niehrcrcn Tagen licfcu bcnu-nchigcude Gcrüchle »>», »nd die ^llgiernng hatte Maß« regeln znr Aufrcchtcrhaltuug der Ordnung ergreifen zn miisscn geglaubt. Inzwischen hatte man sich wieder zu beruhigen augcsanacn, "ls am 9. Mürz, Abende, das Bataillon von Bogota sich in Massc erhob nnd im Laufschritt gegen die Milizcnwachc am Hanse dcS Präsidenten Calancha vordrang. Dieselbe wurde ntil leichter Miihc entwaffnet nnd der kommandircndc Oberst festgenommen. Dcr Präsident und einer seiner Staatssekretäre konnten entrinnen uud flüchteten zn dcm Konsnl dcr Vereinigten Staaten, dcr sie noch in derselben Nacht au Vord cincö Kriegsschiffes bringen ließ. Doktor Coluujc wurde zum provisorischen Präsidenten durch Zuruf ernannt nud trat sofort sein Amt an. Die Herren S. Vallarino nnd Vcrmudcz siud Staatssc« trelärc gcwordcu. Dic erste Schwierigkeit, uut welcher dic neue Verwaltung zu kämpfcu hat, ist dcr Geldmangel. Man unterhandelt gcgcuwärtig über ein Alllchcn. Die Stadt ist ruhig. Lokal- und ProvjnM-Vlichrichtcn. «aibach, 10. Mai. Bei dcr gestern stattgehabten Wahl dcs III. Wahllörpcrö sind von 108 Wählern 74 erschiene». Von denselben wnrdcn zn Gcmcindcräthen gewählt: Wilhelm Rost mit 08, Blas Vcrhouz'mit 04, Dr. Johann Vlciwciß mit 03, Michael Patizh mit 55 Stimmen. — In Trieft hat vorgestern Abend iu einfach würdiger Wcisc und in belebtester Stimmung dcS thcilnchmcndcn Publikums im ltommuualfaale die voln Mincrvavcrcin veranstaltete Danlcfcicr statt-gesnnden. — Die Kronprinz Nudolfs-Aahu (St. Valentin» Steicr.LcobcN'Villach'Udinc) betreffend, hat die poli« tische Begehung dcr oberen ^iuic dcrsclbcu bis Lcoben bc.cils stattgefunden uud die Kommission sich in Folge dessen cutschicdcu, die Trace uicht über löiseucrz, sondern über Allmmlt. ^luttenmann zn führen. Die Vm'arl'cilcn a» dicser Aaln» si»d so weit uor^cschriit»,'!,, das; anch dic ^änsscüprofllc »nd das Hanplpl'ojrtl fur die Viiuc ^obcn ° Villach dcr Vollciidniia nahc sind, nnd die Nctognition dieser Strecke ebenfalls demnächst stattfinden dürfte. — Iu dcm totale eines Handlnngshanscs zn Pcttau wurde in dcr Nacht znm 1. Mai eingebrochen und auö den Tischen dcö Comptoirs dcr nur nubcdcittcnde Vclrag vou sieben Gulden entwendet. Ucbcrdicß nahm der Thäter sämmtliche Handluugö. bnchcr mit sich. Ein Drohbrief, daß die Bücher vcr< nichlct werden, wenn nicht an cincm bestimmten Tage 300 fl. an das Postamt St. Florian unter einem siligirtcn Namen gesendet werden, veranlaßte die Ab< sendnng eines Briefes, auf dcffcn Convert dcr cbcn so fingirtc Gcldinhalt von 300 fl. angegeben war. Dcr Indnstricritter, dcr früher in dcm bcstohlcncn .Nanse als Commis bcdienstct war, erschien ans dcr Post, nm das Geld zn empfangen, wurde aber von cincm im Hinterhalt harrenden Gendarm dcö Postens Graz in der Postlanzlci noch vor Unterfcrtignng des Postrczcpisscs felbst in Empfang genommen. Auch dic znr Vertilgung bestimmten Hnndclsbüchcr wurdcu zu Graz durch die Gcudarnieric aufgcfuudcn. Wiener Nachrichten. Wir», 15). Mai. Se. Majestät dcr Kaiser haben iu allcrguädigslcr Würdigung dcr hohen litcrarischcn uud Wissenschaft lichen Vcdeulnng dcr unsterblichen Mrlc Dantes aulässig dcr bcuoistchci.dcn Dante-Feier mit alleih. Cntschlicßuug vom 2. Mai d. I. dic Gründung eines auS dcm Staatsschätze mit jährlichen 500 fl. zu do> «ircudeu „Dautc-SlipcudiumS" au dcr Universität Padua auzuorducu geruht, welches für die Dauer don jc zwei Iahn» »ach Vorschlag dcr philosophische» «^kttUät au dcr genannten Universität vom l. l. ^,lcmtsministcrium an Iüuglinge zu verleihe» sein si,'!?'. bie dcu philosophischen Kurs an dcr Univer-!>i? ? ^,"du" adsolvirt habcn uud sich uumiltclbar ^ "''' wcilercu Berufs« uud Bildungöstudicu in jenem wci / ^ ^^"ntnr zuwenden, dcfseu Pflcgc Vorzugs-crha te',"'^" '^' die Eriuucruug au Dautc wach zu — Dcr „Wanderer" meldet mit der Versicherung, feine Nachricht erst nach gcnaner Prüfung ihrer Quelle veröffentlicht zn haben, daö Folgende: „In Kreisen, wclchc übcr dic Absichten dcr Regierung und speziell der ungarischen Hoslanzlci gcnau unterrichtet zn sein pflegen, vcrlantcl hcntc mit aller Acslimmtheit, daß dic Einberufung dcö ungarischen Landtages biuucu ungefähr 14 Tagen erfolgen sollc, uud daß die Hauptstadt Ungarns spätestens iln September dieses Jahres wieder dic National-Vertretung bcisammcu sehen werde." -~ Man meldet aus Paris vom ncncslcn Da< tum: Einc wichtige ^^fmni bereitet sich hinsichtlich dcr Mode dcr Damenllcidcr vor. Dic vornehme» Pariserinnen tragen seit Beginn dcr schöucu Jahres. M bei ihrcu Vormittags. Promcuadcu leine Inugeu ^chlcpprobcu mehr, sondern lnrzc Kleider. Man ist endlich znr Einsicht gctommm, daß cS nichts Uüpas-scndcrcs fnr cine Dame gibt, als ein langcs iilcid, welches Schmutz, Zigmicnslnmmcl u. dgl. von den ^rottmrs, den Straßen und Alleen wcgznlchrcn be-Nmmt scheint. Von jetzt ab bleiben dic langcn Ro-'cu auf dic Salous nnd die Theater bcschränlt. Wenn'S nur wahr wird! Vermischte Nachrichten. . . I" der Umgebung von Hnaim wurdc vor cimgeu Tagen ein Vancr, welcher ans dcn Abcrglau< bcn semcr^andSlcutc spctulircu wollte, auf eine höchst or.g.ncllc Art entlarvt. Durch ciucu dorligcu Wald zog nämlich cinc Gesellschaft vou Wallfahrer», wclchc zn ,yrcm nicht geringen Schrecken plötzlich dcn lcib. aft.gen fcncrsprühenden Teufel vor fich sah'"- Wie ms cm Kommaudo lchrlc daS abergläubische Völlchcu ^' ,>..,?^''^ '" ^'^s"' Verwirrn»« dic Flucht, uud Dorfe augclaugt, mach.cu stc d n .., ^s < 'd Geistlichlcit Anzcigc über ^ ...^^ '"l^l'chcn Vorfall. Ms uuu iu Folge u d ^.n"'^^/?.^"ld rou Gcudaru.cn durchslrcifl , .,/'' ^"lcl lrin Auswcg gclasfen wurdc, wollte c die Gendarmen ebenfalls dnrch Fcnerspcicn nud ^"^'7,l'ch'Manöver in die Flucht jagen, Doch ,s.P l . ^ '"cht irre machen nnd fcncrtcn endlich ) Gewehre auf ih» ab, so daß dcr bis zum Todc den. Ansrufc ..Icsus, 9< . ^ ^^5 zusammenstürzte. Dcr auf diese At l^cudlg gefaugcuc Teufel wurde nun als ein ^?n!' 'Ü"^'' ''^"""^ '"'lclM diesen Spnck nnr daium >u's Wcrl gesetzt hatlc, um dic vielcu Wall. M)rcr d,e fottwähreud scinc Fcldcr und Aäumc bc-schädigte», abzuschrecken. ^ Wi. «M i'. ^>!- .« ""- ? "Kirche „ (H.'.ih. c»), E'.' lunges Weid, Multcr uon M,f itindc n v de vou dcm Mcsleu, einem Knaben von 9 Jahren er choscn Es gcschah heute cm. frühen Mo.en u der Wohnung, znglcich Wcrlslältc ciucs Äüchfennia-chers, mit welchem die Noth jcuc arme Tischler amilic zwaug, die Wohuuug zu lheileu. Während die Mutter lhr Haar durchkäuuutc, »ahm dcr Uuglücksluabc ci» Gewehr vo» dcr Wand, uud ohnc zu wisscu, daß cS gcladcu, ja sogar cine jiapscl aufgesetzt sei, rief dcr Muthwilligc, das Gewehr anschlagend, ihr zn- Müt-tcrchcn, ich erschieß Euch!" und'laum hatte sie ciuc Waruung ausgcsprochrn, drückte er lo5 nud dcr Schuß g».g ihr schief durch dcu Hals ins Gehirn, wo er au dcr äuM'cu Kuochcnschalc stecken blieb- sie slürUc augenblicklich todt uicdci, ohue ctwas von dem marl-durchdringenden Iammcrgcschrci ihrcr Kinder zu vcr» "chmcn, als sic die Vlnttcr mit Blut übcraoss u b , es, so lange er östcrrc.chisch war, wohl jc ciugcfallcn dcu österreichischen Tabak zn loben. Jetzt, nachdem rauchcu soll, findet er, daß der ostcrrc.ch.schc v.e bc„cr sei. Die Tabalschmugclci teht daher auch laugs der Piemontesischen Grc» e im csten Flor m.d von allen Seiten der ^om ardie lommcn d.c Schmuggler, um österreichische» Tabnt u, laufcu Unsere Tabakverlegcr au der Grc^c hab?ü dahcr ,hrcn größtcu Absatz «» dic Kontrobandircr, denen man tagtäglich begegne» lcnm. Die Sch.uugqlcr schc.ucu auch vom Glück begünstigt z» scin uud der picmoutcsischcu Fiuanzwachc fortwährend glücklich zu entwischen, da sic immer wiederkehren, imincr wieder ncucu Tabak ciukaufcn Nachdem »nu die picmonlc. fische Fiuauzwachc vergeblich sich abmühte, dic cigrncn Schwärzer abzufangen, ging fic «lif österreichisches Gebiet über und nahm dort zwei österreichischen Un-tcrlhancn den Tabak weg, welchen sie für dcn Vcr. schleiß „ach Val Vcsliuo zu übcrtragcu hatten Da mm dic bcidcu Männer auf östcrrcichischeu, Gebiete >sich befanden und dic picmoulcsischc Finanzwachc lein Recht halte, ihnen mit Ocbiclsvcrlctznug dcn Tabak wegzunehmen, so begaben sie sich persönlich nach Salo zur Finanzbchördc, rechtfcrligtc» fich mit ihrem Fas. suugsbüchlcin uud forderten dcn Tabak znriick. Da crgab sich aber, daß nicht aller ihnen abgenommene Tabak, sondern m,r cin kleiner Thcil eingeliefert wordcu war. (Dcn picmontcsischcn Finanzsoldatcn scheint dcr österreichische Tabak cbcn anch zu schmecken.) wncstc Rltchrichtcn nnd TclcjMlnnc. Oristinal - Telegramm. Ivien, »tt. Mai. Gleich der Kom» mission deo hiesige?» Ab^evrdnetc»lia«ses hat auch die der Berliner Kammer die Olench» mi<^nnss deö ^oll» «nd Handelsvertrages zu empfehlen beschlossen. Pra«,, 11. Mai. (Dcb.) Die hier abgehaltene Vcrsammlnng fünfzig Zuckcriudustricllcr schickt morgen cin ExPost' an das Abgeordnetenhaus, in welchem vor dcr Anuahmc des ZolltarifcS gewarnt wird, weil dicscr nbcr die Interessen dcr Gcsammtindnstric hin-wcgschrcitcn nnd dcr Tolaluerarmung (?) dcS Kaiser-staälcö iu die Häudc arbeiten soll. Verliu, 14. Mai. (W. (5H.) Preußen hat in seiner Nolc über dic Släudeberufung SchlcSwig-Hol« stcinö Entfernung deS Herzogs Friedrich aus Kicl uicht vcrlaugt. Nur in Pourparlers zwischcu Äaron Werther uud Grafen McnSdorff soll davon die Nedc gewesen scin. Cin Autrag Oesterreichs wegen Bildung cincS schlcswig < holstcin'schcu Armeclorps liegt nicht uor. i'lonipcnsationsgcrüchte wcrdcu nun auch hier offiziös dcmculirt. Berlin, 14. Mai. (W. Ch) Gestern fand Mi« nistcrrath, wie man glnnbt, wcgcn österreichischer Antwort, Statt. Einigung nicht crsolgt. itönig trotz Widerstand Aismarck s nicht abgeneigt, mit dem Her» zogc von Augustcnbnrg zu unterhandeln. Annahme dcr Zollcinignngsllauscl durch ssam-mcranöschnß ist unwahrscheinlich. Turin, i:i. Mai, Abends. Dnrch Zirkular des Siegelbewahrers wird, ungeachtet der Zurückziehung des Gesetzentwurfes, betreffend die Aufhebung der rc« ligiöscu Körperschaften, angeordnet, die Erlheilnng dcS Exequatur für kirchliche Acncfizicn zu soöpcudiren. Der Minister erklärt, dic Verzögerung dcr Reform dcr gedachten Körperschaften werde nur einige Monate andauern. «Pariö, 14. Mai. (W. (ih.) Die Verleihung dcS GroßlrcüzcS der Ehrrnlcgion an Herrn v. Bis-umrck war von cincm Handschrcibln des Kaisers begleitet, in dci,. die Vcrdiciislc dcS preußischen Mini. stcrs um die (5rhallulig dc. frcnndlichen Äeziehnnaen zwischen Frankreich nnd Preußen rühmend anerkannt werden. — In dcr Herzogthümer-Fragc tritt Frank-rc.ch dcr österreichischen Auffassung bei. Brüssel, 1'j. Mai. Dcr König hat dcn Gou< vcrncur vo» Gütlich uud dcn Geucral-^ientenanl Flenn,-Dnray, Commandanten dcr I,^M'tr Nlil'ihc ?l^ ^s, f/7„ '^at.'«»l.<). ?l!,7,5(> 'Zaittallu» . dO6. - London . . w!» 5><1 ssr.dit<'.llin, . 185 70 K. l. Dulattn 518'/.» Abgang ^>er Mnllcpojt von Lnibnch: »ach Villa ch; durch Olicrlrain, Olicrläriilen, bii! Bittach, dauu Ärixen, Tirol — täglich mi, 4 Uhr Nachüiittcigö. „ ztlaqcnfurt tldor Kraluburg, Ncli- mcnlll ic. — täglich früh :i'/, Uhr. „ Nüustadll, Snscuberg, Nasscufufz. Möllli»^ und Tschrrncmbl — täglich « Uhr Abends. „ 6 illi, Carriülftost, lllier Podpelsch, St. Oswald, Franz, St. Pctcr — täglich 5 Uhr FriN). „ Oottschee, Votcupost, Über Gros;!a- schitz, Reiflich lc. - täglich früh 4 Uhr. „ Stcili, Votcupost, übcr ^iaunöburg :c. — täglich Nachmittag ^ Uhr. ^)cach Neiistadtl und Klagclifnrt sowie umg^ lohrt wcrocn nur :! Rcisendc, bodiiiguiigow^st tami auch ein ^ltcr aufgciic»nm!,'n werden, »ocnn der «oudnttcin- sciucn Sitz im Cabriolet mit d^m Boäsitz vertauscht uud tcinc Höhcrc Bespannung erwächst. Nach Pillach wcrdcn 7 Reisende aufgc-lil'mmcn. Hnkunft^cr Mallcpost in Laibnch: uon Villach ; von allen Postämtern bis Vil' lach, Brisen, Iundlirnck, Olierlrain, >Il)erläri!len, — täglich snih 7",-« Uhr. „ jl lagcnfnrt, Ncumarktl, Krainburg:c. - täglich Mcndv 7 Uhr. „ Neu'stadtl, Seiscnlicrg, Nasscnfuß, MulUiug und Tschernrmbl — täglich früh ? uud von ' Hsrri«:Gig.„« sort, Elephant. Tic Hlrn»: Quciiser , Maschinist, vo» Trtlis. — Ounktlslciu, Aisllnranz'Blamtlr, u»d Vnliln, (5r-0l,pitai», ven Tri. I„ Z. 238. liuo h. k. k. Oi'crslcil Ol-llchlShofcö ^om 2i). Mälz d. I.. Z. 2432. ist M.ul'i.^ Hrcun, Gnmtchcslhlr uoll Vcro, iregell Vcrschiuci^ vlin^ liütcr Kuratel Hcsll.N lmo otinslldcil ^,'orcliz OöwcUl', Griinodesi^cr umi fben» oort, l»Iö Klirator licslclll lvorden. K. k. Vc^ll-i.iml Oderlail'nch. alö Gericht, am 28. April 1^05. (057—2) Nr. 951. Ereklltivc Feilbietuug. Vom k. k. Vczirk^amle Tscheriicnlbl. <'lö Gericht, wird li^liintt gemacht: Es sei über Alisiichcn ver Trenn ^5 Sai'z. r>nrch Dr. Pon^raß von Lailiach. gcs>,n Markus Meierlc uoii Volilschl^ß Nr. W wkgrn schuloi^r 333 fi. 88 kr. ö. W. i» die exelülwi öfftiuliche Ver-» ^cigcrlil!^ dcr. den» Leßtern gehörig», litt Gruncbllche del Herrschaft Pölland ^ul, Nktf.-Nr. 135'/, eill^lra^eiieil '. Hübe im gerichtlich erhobcucil Schaz^ ziuig(!!ucrlht vr. 430 fi. 5. W. gewilii. get. »no lrerücil zur Vorü.ihlm die Tag lahllllgcil alls' den 17. Mai, 16. I n li i und 19. I»li l. I. ,nit dem angeordnet, daß die Rraliläl dci der elften uno zweitel> n,ll oder üdrr. l>ci 0er dlitte» Feilbicüillgölagfalilt un> ter dem Schähliligöwerli) hintaugegel't!, wcrde». Daö Schahnügöprotokoll lind die Llzl» lalionölicdiügnlssc lönncu hicrgcrichl^ eio» gesehen werocn. K. k. Vezirköanll Tscher»cmbl, alö Gericht, am 11. Februar 1865. (938-3) Nr, 1058. 2. und 3. M'kutivc Feilbietlmg. Mit Vezug auf das die>zä>llll!chf Edikt dtlo. 9. März d. I. Z. 983 m,^ bekannt gemacht, r,ist die auf reu 2. Wai d. I. angeorducie erste ^cildiclliug oer Rralllälen deö Johann Nowak in Hlcililiüchel als adgrballen erklär! wllrle, nnt> Daß eö del rer auf den 2. Juni und 3, Juli d. I.. ,nü'crc>nmttn zweltin uno dlilten ^cil-biltullg sei» Verbleiben habe. K. k. Vezirloamt Navmanuüdoif, alö Gericht, am 2. Mai 1805. (926-3) Nr. 724. Erclutive Feilbictmig. Von dem l. k. Vczir^amte Nalschach. alöGericht, wirb hiemil bekannt gemach!: Eö sei über 5as Äustichl il deö Mai-ku^ Selol uou j^al, gegeu Johann Se< kol uon ^al wegtli, aus dem Urtheile vom 20. Oktober 1864. Z. 1427. schul« "igrr 170 ft. 37'/, kr. ö. W. c. 8. <-. lil die treluliue öfseillliche Vertteinernug der. dem Lehteru gehörigen, im Glnud-buche dcr Herrschaft N^sseuflii) ^ill» Urb,> Nr. 193 vorlommelidcn behauöleu Rta> l>täl inl gsrichtüch erhobenen Schäpliugs' werih- von 1582 fi. öst. W. gewilligsl, und znr Voruadmc rclsclbcli Die tili Fcllbicluugölagsaßllngeu auf den 13. Inui. 13. Juli und 14. Äugn st d. I.. jedesmal VormillagS um 9 Uhr. in dieser AiMökanzlei init lcm Anbaugc brsliiunn wordkn. »aß die flllznbielende Re'Uüä! nur bci der leßten Fcilbielnug auch unlcr bcm Schählüigsn'crlhc au den Meistbie-lciiden hiüiangcgebeii werde. Das Schäl)l!!!göl,'l0lolol!. der Gnmd' buchstitrakl nud die i'iziialionsbcdil'gnisse köniicli bei diesem Gerichte in den gewöhn» lichen ylmtöstuilden clugescheil weroeu. K. k. Vezillöamt Ralschach. alö Ge< richt, am 31. März 1805. (927-3) Nr. 1494. Eretutive Fcilbietmlg. Von den, k. f. Vczirköamle Wil,'pach, alö Gericht, wird hiemit belaliul gemacht: Oö sei über das Ansuche» des Iohaun Ncp. Tolienz uon Wlppach, gegen Io> hann Hrooalin uon Wippach wegen, aus dem Urlhcilc ddo. 12. Mai 1859. Z 2282. schuldiger 24 fi. 00 kr. 5. W. c. ". <:. in die exekutwe öffeuilicht Vcr< steigcruug der, dem ^ehlcril gehmige», im Gl'uudbuche Hcrrschafl Wippach ^'u», XVl. l»l><;-. 359 uuo 302 uorlommcudell 3tealilät xn gcrichllich crhobeuc» Schä;-zlln^wcrlhc von 500 fi. öst. W. gewil-!igcl. liild zur Vornahme derselben die erste FcilblclimgglagsaiMig auf deu 13. I ll ll i. oie zweite aus den 11. Juli uüd oic drille auf den tt. Augnst 1805. i/deömal VolmiiiagS »in 9 Uhr. iu dcr Gsrichl^fanzle! mildem Anhange lirslimml lrordlii. daß oic fellzlibilleilde Ncalitäl nur del der lrhtti» Ftllbieluüg alich n» ler rem Lchäpnngöwelthe an den Meist» bietende!! hinlaugegcbe» werde. Taü Schäl)ilngc!orolololi, dcr Grund« l'iichöcrlrakt und die ^lzilaüonöbediugnisse lönuc» bei diesem Gerichte in den gewöhN' licheu Amlsstlindeu eingesehen wcrdcn. Ff. k. Vezilk(>amt Wipoach, alü Gc> richt, am 10. April 1865. (941-3) Nr. 1897, Zweite erekutive Feilbietung. Ml! Vezi!g anf die dleßgerichtlichen EDille vom 14 Dezember 1804, Z. 5000. uno 23. März l. I., Z. 1310. wird bekannt gegeben, daß bei resullal» loser cister ekckutiuen Feilbietung am 29. Mai 1805. Vormittags 9 Uhr, zur zwcilcn Feil» dirtnng der dem Josef Repilsch von Sonador ?is. 1 gehörigen Nealilälen im Orlc derselben geschriücn wciden wird. K. k. Vczivfsaml Wippach, als Gericht, am 2?. Ap»il 1805. (936-3) Nr. 1^'7. VeflNltttluachunss a» den unl'skamlt wo besindlichlN A»" ton Saiz von Neuoßlil). Von dem k. l. V^irlöauite ^'ck, als Gericht, wird dem unbekannt lv» befindliche» Anton Eaiz ^on NeuoM l'icmit bekannl gegeben, daß die in t^ 5lechlösache de^ Fran^ Ga^pcrschizh, ^' gen ihn l'^l". 25>0 fi. eifiosscne l>> Appcllalionö'Enlicheidnng inli»». 15. April 1805. Z. !209. dem ihm "> !<'t'.ll»i<>nss><> «tttt tt<^ hcil prompt aliögch'lhrt dnrch da^ Gl'oßhandlnngChallö ¦Jul. Stiebe! jim. & Co. » in Frankfurt am Main. > (091—12) H 6D Paar aem^ ^^ stete Qchse« find bei der Herrschaft Klingenfe>s bei Nassen fuß zu verlausen. Näheres dorlselbst. (960—D Wohnung. In der Lingergajs'e Nr. 2?6 ist eine Wobnnng möl'Iüt oder »<^ möblirt. beslel'rnd auö 2 Zimmern. 1^ koue und.Nnchc cillsogleich zu uermielhe»' Nachfrage bei Johanna Kuscht Hauptplah Nr. 311. (954-2) ^ Eiscubalin- u.TclcgrascustlUion i^ ^^D >^ HHR <^ ^ N ^ >^ ^ Große, verschieden tcmpem'tc ^ t „Nvmerbad" 5 M^U. 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