Nr. 251. N. r», halbl. N. 5 N0. ffll» die ZustlNung »n« H«>>>' halbl. ,>,() si, Mi, 5r, ^<5ss «a«,!,»«, ,s>. bnlb<. fi. 7 .«><> Dounerstan, ^0. Oktober. 3»<««»l,n«>,bll«: ff», tl««»e Ins,»««» b!» ,» « gelltN '^lr,, gr«h«re ptl »i,ll« .^ lr, , !>'! «»,t"<. 1884. Mi! l.November beginn! ein n«»l«Aton» "°»!«„! auf die „Kutmchrr Zeitung." Der Pränumerations-Preis betriigt für ^Zeitvom I.November bis Ende Dezember: At Post unter Schleifen.....2 fl. 50 kr. M Laibach ins Haus zugestellt . . . 2 „ — .. >lm Comptoir abgeholt......1 „ 84 „ Für einen Monat: ^'l Post unter Schleifen.....1 fl. 25 kr. Hur Laibach in» Haus zugestellt . . . 1 „ — « >lm Comptoir abgeholt......— „ 92 « Amtlicher Theil. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit "llerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Vaumeister l" Budapest Ignaz Wechselmann als Ritter des vlden« der eisernen Krone dritter Classe in Gemähheit der Ordensstaluten den Mlerstand allergnädigst zu verleihen geruht. „ Se. l. und l. Apostolische Majestät geruhten allerguüdigst die Uebersttzuna des Obersten Leonhard Ritter ^ t ° n ,, ewicz deMogita, Adjutanten beim Land-n! ^°"^"^° zu Graz. iibercomplrt iln steierischen L^>dwthr.Schü^,.batailwn Br«z Nr. 22. nach dem ^rgrbinsse der Superarbitrierunss als zum Laudwchr-Truppendienste untauglich, zu Localanstellungen und zu Diensten in der Mobilität geeignet, unter Vormer-lung jiir solche Dienstesverwendungen in da« Ver-hältnis «der Evidenz" des bezeichneten Bataillons anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse, in Aner. lennung seiner vieljähngrn, pflichtgetreuen und ersprieh-"chen^ vor dem Feinde ausgezeichneten Dienstleistung. °en Orden der eisernen Krone dritter Llasse mit Nach-Ncht der Taxe zu verleihen; weiters allergnädigft anzuordnen: die Uebelsltzuna. >n die active k. l. Landwehr mit der vom Ministerium sür Landesverlheidigung für die Betreffenden bereits feit längerer Ieit probeweise verfüglen Dienstesverwendung, und zwar: vom Activ stände des l. l. Heeres: des Oberlieutenants Franz Arzt, des Feldjäger-bataillons Nr. 8, zum tramischen Lanlwehr-Schutzrn-balaillon Rudolfswelt Nr. 24; des Hauptmannes zweiter Classe Valentin R u-pert, de« Infanteriereg,ments Freiherr von Beck Nr. 47, als Instructions «Cadre-Commandanten zum steierischen Landwehr.SchützenbataiUon Eilli Nr. 20. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15, Oktobcr d. I. den orden'lichen Professor der Mathematik an der l. k. Universität Krakau Regierunqsrath Dr. Franz Mer -tens zum ordentlichen Professor dieses Faches an der k. k. technischen Hochschule in Graz allergnädigst zu ernennen geruht. Conrad. Eybesfeld m. p. Nichtaintlicher Theil, Empfang der Delegationen. Se. Majestät der Kaiser geruhten vorgestern mittags in der Hofburg zu Ofen die beiden Delegationen zu empfangen. Zuerst, und zwar um 12 Uhr, wurde die Dele-gation des Reichsrathes empfangen. Der Präsident derselben, Se. Excellenz Dr. Smolka, richtete an Se. Majestät folgende Ansprache: «Eure l. und l. Apostolische Majestät! Folgend dem Rufe Eu. Majestät, versammelte sich die treuergebene Delegation des Reichsrathes zur verfassungsmäßigen Behandlung der gemein-samen Angelegenheiten des Reiches und erachtete es als ihre erste Pflicht. fühlend su wie jederzeit so auch bei dieser erneuten Gelegenheit das rege Ve-dürfnis, die Versicherung der unwandelbaren Treue, Ergebenheit und Anhänglichkeit an die geheiligte Person Eu. Majestät, an den erhabenen Thron und an das Allerhöchste Kaiserhaus Eu. Majestät mit der ergebensten Bitte zum Ausdrucke zu bringen, Eu. Majestät wollen diese Kundgebung der Loyalität huldvoll und gnädigst entgegenzunehmen geruhen. Eine weitere Pflicht der Delegation wird es sein, den von Eu. Majestät Regierung eingebrachten Voranschlag für den gemeinsamen Staatshaushalt der österreichisch-ungarischen Monarchie für das Jahr 1885 und die übrigen Vorlagen der eingehendsten und gewissenhaftesten Prüfung zu unterziehen. Hiebei wird die treuergebene Delegation bemüht sein, der ihr obliegenden Aufgabe hauptsächlich in zweierlei Richtungen gerecht zu werden, einerseits um die Steuerlrast der bereits in bedeutendem Maße in Anspruch genommenen Steuerträger nach Möglichkeit zu schonen und somit auch beizutragen, damit das von Eu, Majestät Regierung in so anerkennenswerter Weise beharrlich angestrebte Ziel der Herstellung des Gleichgewichtes im Staatshaushalte sicher und baldigst schnell erreicht werde; andererseits aber um dem Staate nichtsdestoweniger die erforderlichen Mittel zu bieten, welche zur Aufrecht-Haltung der Machtstellung der Monarchie als unabweisbar nothwendig sich erweisen sollten. Ins-besondere wird die treuergebene Delegation sicherlich nicht anstehen, unserer herrlichen Armee j'ne Mittel zur Verfügunq zu stellen, welche als unbedingt erforderlich erkannt werden würden, um dieselbe in den Stand zu s,hen, für den Fall der Gefährdung der Monarchie den Anforderungen ihres opfervollen Berufes im vollsten Maße und mit dem beste» Erfolge gerecht werden zu können. Die in diesen zweierlei Richtungen unter gewlssenhafttr Abwägung aller einschlägigen Vezhältnisse und Anforderungen zu erzielende glückliche Lösung der der Delegation obliegenden Aufgabe ist sicherlich leine leichte. Nichtsdestoweniger yeben wir uns der beseligenden Hoffnung hin, dass die Lösung eine derartige slin wird, wie solche auch den hochherzigen väterlichen Inten» lionen Eu Majestät entsprechen dürfte, Intentionen, welche das Wohl und das Veste der unter dem milden Sc»pter Eu. Waj-stät vereinigten treuergebenen Völker so beharrlich und dabei so segensreich anstreben, was mit dankerfülltem Hrrzen erkennend wir zum Allmächtigen flehen, damit er Eu. Majestät erhalten, beschützen und segnen möge." Um l Uhr wurde die ungarische Delegation unter Führung des Präsidenten Grafen Ludwig Tisza empfangen. Letzterer richtete an Ve. Majestät folgende Ansprache: „Eure kaiserliche und königlich Apostolische Majestät! . Allergnädigster Herr! Indem wir, die Mitglieder der durch den un« garischen Reichstag im Sinne des Gesetzes gewählten Feuilleton. Wie sollen wir unsere Töchter erziehen? , Die Eiziehung der Jugend ist und bleibt stets ^n Gegenstand des Nacbdenten« für den Gebildeten. Nitt', ^ '^' lörmle man fagen, eine Existenzfrage der si .5Mssig wäre es, über die Bedeutung dieses Gegen-landes nu^ Worte zu verlieren. Gegenwältig ist es 'pttlell die Erziehung der weiblichen Jugend, die das Blesse herausfordert, denn einerseits ist sie ein-«klwldfrmaßrn nicht so, wie sie sein sollte — im all-?kl«ei„s„ natürlich —. und andererseits kann niemand in ».""' b°is in den letzten Jahrzehnten sich gar vieles " 'Uezua. aus die Stellung des weiblichen Geschlechte« 0ti >»! ^ ^' w"2 wieder Veränderte Anforderungen P c , Erziehung und den Unterricht der Mädchen im imm .^' D>e Fvauen-Emancipalion zieht sich hier ts.j " wieder hinein und ist schließlich von der Mädchen- ""Yung saclisch nicht mchr zu trennen, hmtl .""^che ist, dass Mütter von Töch'ern sich lrae., Ü5 6anz gewissenhaft und ernst die Frage vor. "nd >? ^"- .Wie willst du deine Tochter erziehen?" "'üssen '^ "nst und klar sich den Weg vurzeichnen zeichn"! 'b" Erkenntnis als einen richtigen be- l'nfach" zwanzig bis dreißig Jahren war die Sache !"r M.^. "eine Mädchen wuchs heran unter Aufsicht in hemm ."" engen Familienkreise, erhielt Unterricht GeschiH,-"othwel,digsten, das dem Gebiete der Sprache, ldar, A' Geographie und dem Rechnen entnommen Französisch, da« letztere vst mit mehl Gründlichkeit, als wir es heute lernen, und heran-gereift, ward es die Gehilfin der Mutter im Haus-halte, verwuchs mit allen Fasern der Existenz immer fester mit demselben und wurde, wie die Mutler selbst, praktische Hausfrau, gründlich und unantastbar auf dem Gebiete der Kuchenwissmschast. hieb- und stichfest gegen vordringliche Neuerungen, zärtliche, emsige Mutter, die mit viel Praxis und wenig Theorie ihre Kinder recht und schlecht heranzog, war schließlich etwas hausbacken, jedoch ganz und voll Weib, Mutter und Hausfrau. So leicht haben wir es nicht mehr. Unsere Erkenntnis ist so weit vorgeschritten, dass wir einsehsn, die Species „Hausfrau" von damals wäre einer Weiterentwicklung jähig und bedürftig — der Zeitgeist hat indessen mit Skbenmeilenstieseln einige Schritte vorwärts gethan. Die alten traulichen Erker» stübchen des bürgerlichen Leben« von damals müssen gelüftet, der ehrwildige Staub muss von den Wänden, die Spinnengewebe aus den Ecken entfernt werden. „Licht!" ist die Parole — womöglich elektrisches — und die Hausfrau dcr Vierziger- und Fünfzigerjahre muss zur Sage werden, sie passt in die neue Zeit nicht mehr hinein. Ja wie. ist denn die Frau nicht mehr wie vor-mals die Gehilfin und treue Gefährtin de« Mannes, die er mit Aufopferung seiner dreizehnten Rippe er. lauft, nicht mehr die Muller und Erzieherin der Kinder, nicht mehr die Verwalterin dessen, was der Mann erwirbt, ist sie es nicht mehr. die den Familie»kre,s zu einem traulichen, glücklichen mach,, in der au< Intenssm der Familie sich ^reinige" und vo" gepflegt werden? . . »,.,. »,»« Gea/N' Alle diese Fragen, die sich l^^..^.,^ "l?icht stand bedenkt, von selbst aufdränge.,, s'"" " «, , leantwortet. Allerdings ist die Frau, sobald sie als Mutter und Hausfrau im Familienkreise waltet, alles diese«, denn es hat sich bis jetzt niemand gefunden, der diese so schönen und süßen, wenn auch rmtunter schweren Pflichten auf sich genommen hätte oder nehmen könnte, aber diesen Pflichten haben sich in vielen Fällen noch andere zugesellt. Oder aber, im anderen Falle, wenn ein Mädchen nicht in den Stand der Ehe getreten, wenn es für sich seldst sorgen, sich selbst, manchesmal auch Nna/Hörige erhalten muss — auch für diesen Full muss in unserem Erziehungsprogramm Sorge getragen werden. Unsere socialen und wirtschaftlichen Verhältnisse sind heute solche, dass der letzterwähnte Fall — sei die Ursache wo immer zu suchrn — recht häufig auf« tritt. Auch dass Frauen und Mütter aus dem Kreise d»s Familienlebens heraustreten, in irgend einer Weise den Mann bei der Erhaltung der Fannli? unterstützen, kurz. einen Erwclb suchen müssen, kommt vor. Sorgte man wie früher nur für die Erziehllnß eines Mädchens zur Hausfrau, und es käme in die Lage. die Stelle des Einährers für sich oder a.,dsse übcrnchmen zu müssen, so stünde es schlecht dam", «^ bitter 'könnten die Folgen bies^ Es folgt aus "<""', die heute an das "'^' lA^^ ^» ^^ ^ ^ sind gestiegen, "d wa« Y^^wa^l, zu occom-Mädchcn den neuen "^'^'»..faabe ,st keine leichte, denn sie ist doppelt. ^ man zunächst nie wissen kann, wie die Lebens-schickste c,.,es Menschen sich gestallen werden, so heiht !e. auf alle Fälle gerüstet sein. Vergleichen wir m dieser Beziehung die Knabenerziehung mit der der Mädchen, so finden wir ^mt, daft d« Knavm em«n Laibacher Zeitung Nr. 251 207N 30. Oktober !8s4. Delegation, auf Befehl Eu. Majestät uns verfem« meln, um über die Vorlagen der gemeinsamen Regierung Tu. Majestät zu verhandeln, erachten wir es für unsere erste Aufgabe, Eu. Majestät unsere Huldigung corporativ darzubringen und der Bereitwillig» keit Ausdruck zu geben, welche Ungaru jederzeit an den Tag legte, so oft von den sorgfältig zu wahrenden Interessen der Monarchie die Rede war; denn wir fühlen es, Tu. Majestät, dass der Staat, Turer Majestät getreues Ungarn, unser geliebtes Vaterland, frei von jeder Besorgnis über seinen Bestand und feine Sicherheit, nur dann die ganze Aufmerksamkeit den inneren Angelegenheiten zuwenden, ruhig nur dann sich entwickeln, dauernd nur dann gedeihen könne, wenn der Thron unerschütterlich, die Mon« arckie stark und mächtig ist. Die Vorlagen Eurer Majestät gemeinsamer Regierung werden für uns den Gegenstand eingehenden Studiums, genauer Prü» fung bilden, damit wir als Delegirte drs ungarischen Reichstages uns die Ueberzeugung verschaffen lön» nen über die Begründung derselben und demzufolge mit ruhigem Gewissen jene unbedingt nothwendigen Summen votieren können, welche zum Theile aus den Einnahmsquellen des ungarischen Staates zu decken sind, aus jenen Quellen, aus welchen auch die in der Allerhöchsten Thronrede Eu. Maj.stät betonten Investitionen im Lande zu bereiten sind. Es ist auch nothwendig, dass der grenzenlose» Opferwilligkeit der Nation durch die Rücksicht auf die Finanzen des Staates, auf welche auch die väterliche Sorgfalt Eu. Majestät große« Gewicht legt, eine Beschränkung auferlegt werde. Jedoch das, was die Sicherheit des Vaterlandes, das Ansehen, mithin die Kraft der Monarchie erfordert, das wird — wir wiederholen es — wie dem auch die Enunciation des Parlamentes Ausdruck gibt, jederzeit bereitwilligst herbeigeschafft werden. und wir täuschen uns viel« leicht nicht, wenn wir diese in der ganzen Welt bekannte Bereitwilligkeit der ungarischen Nation als einen der Facloren bei dem Zustandekommen des durch Eu. Maj ftät soeben von der Höhe des Thro« nes herab feierlich vclkündeten erfreulichen inter« nationalen freundschaftlichen Verhältnisses betrachten. Die aus diesem freundschaftlichen Verhältnisse fliehende friedliche Aussicht sowie der Umstand, das« unseres Wissens in den occupierlen Provinzen der innere Friede von Jahr zu Jahr eine festere Grundlage gewinnt und so die gemeinsame Regierung Eurer Majestät sich im Rahmen des im großen und ganzen säst bereits den Character eines Normalbudgels be« fitzenden Kostenvoranschlagcs bewegen kann, werden diesmal unsere Aufgabe wesentlich erleichtern, und wenn. wie wir nicht zweifeln, die weise Regierung Eu. Majestät die Friedensepoche dazu benutzen wird, um den volkswirtschaftlichen Interessen der Nation auch außerhalb der Grenzen der Monarchie im internationalen Verkehre Geltung zu verschaffen: dann wird sie den Staat befähigen, den namens der Be« dürfnisse der Monarchie an ihn gestellten berechtigten Forderungen immer leichter und leichter entsprechen zu können. Eu. Majestät! In dieser Hoffnung beginnen wir unsere Wirksamkeit, indem wir auch bei dieser Gelegenheit dem heißen Wunsche der gesammten Nation Ausdruck geben: der Herr des Himmel« möge das auf die Beglückung Ihrer Völker gerichtete theure Leben Eu. Majestät bis zur äußersten Grenze des menschlichen Alters erhalten." (Langanhaltende be« geisterte Eljen-Rufe!) Se. Majestät der Kaiser geruhten die beiden Ansprachen folgendermaßen zu beantworten: «Die Versicherungen treuer Ergebenheit, welche Sie soeben an Mich gerichtet haben, erfüllen Mich mit aufrichtiger Befriedigung. Als Ich Sie da« lehtemal um Mich versam« melt gesehen, konnte Ich der Erwartung Ausdruck geben, dass Europa die Segnungen des Friedens erhalten bleiben werden. Diese Hoffnung hat sich erfüllt, und Ich kann es mit Beruhigung aufsprechen, dass allem Ermessen nach auch für die weitere Zukllnft berechtigte Aussicht auf eine Epoche des Friedens, der ungestörten Arbeit und der sich stetig entwickelnden Volkswohlfahrt vorhanden ist. Unsere Beziehungen zu allen europäischen Mächten und insbesondere zu unseren Nachbarstaaten sind die freundschaftlichsten. Die Begegnung, welche Ich jüngst mit Ihren Majestäten dem Kaiser von Russland und dem deut« schen Kaiser hatte, bot Mir nicht nur die erwünschte Gelegenheit, Meine herzlichen Beziehungen auch zu dem russischen Kaiserhause zu erneuern, sondern zeugt zugleich von der vollen Uebereinstimmung der drei Monarchen und ihrer Regierungen, die zum Wohle ihrer Völker so nothwendigen Grundlagen des Frie-dens und der Ruhe zu erhalten und zu sichern. Auf Wahrung der Verträge und gegenfeitiges Vertrauen basiert, soll diese Einmüthigleit eine achlunggebie« tende Frieoensbürgschaft bilden, deren heilsame Wirkungen — Ich bin überzeugt davon — nicht nur uns, sondern allen Völkern zugutekommen werden. In voller Würdigung der finanziellen Lage der Monarchie war Meine Regierung bemüht, das Gesammterforderms für das stehende Heer so weit einzuschränken, als es die Vorsorge für die Erhaltung der Kriegstüchtigkeit und Schlagfertigkeit des» selben gestattet hat. Die wirksamere Sicherstellung unserer Küsten« gebiete erheischt aber die Schöpfung moderner Vertheidigungsmittel, und da« im ersten Jahre hiezu nothwendige Gelderfoiderriis mufs fchon diesmal von Meiner Regierung in Anspruch genommen werden. In Bosnien und der Herzegowina war Meine Regierung bemüht, in allen Zweigen der Vermal» tung eine erhöhte Thätigkeit zu entfallen. Es zeigt sich auch ein erfreulicher Fortschritt in der Ent-Wicklung dieser Länder. Der für die Truppen erforderliche Credit wird infolge der bereits durchgeführten Reduction ihres Standes abermals in vermindertem Betrage beansprucht. Ein Zuschuss zu den Verwaltungsauslagen dieser Länder aus gemeinsamen Mitteln ist auch für dieses« mal nicht in Aussicht genommen. Ich habe die Zuversicht, dass die Erfüllung der an Sie herantretenden Aufgaben von Ihrem patrio« tischen Lifer und Ihrer bewährten Einsicht Zeugnis geben wird. Mein volles Vertrauen begleitet Sie bei Ihren Arbeiten, und mit dem warmen Ausdrucke dieses Vertrauens und Meiner kaiserlichen (könig- lichen) Huld heiße Ich Sie alle auf das herzlichste willkommen." Die Antwort Sr. Majestät wurde an vielen Stellen stü misch acclamiert. Zum Schlüsse evlönlen enthusm« stische Hoch- und Eljeu-Rufe. Delegationen. Budapest. 27 Oktober. Heute mittags fand die Eröffnungssitzung der Delegation des Reichsrathes statt. Auf der Ministerbant die Minister Graf Kalnoly. Gral Bylandt-Rheidt, von Källay. Minister des Äußeren Graf Kalnoky eiöff»" die Session, indem er den Deleg. Grase.', Freiherr« Fluck von Leidentron einladet, als Alte,kpräsi-dent den Vorsitz zu übernehmen und die Constiluierung der Delegation einzuleiten. Bei der sofort vorgenom-menen Wahl des Präsidenten wird als solcher mit aller' 52 abgegebenen Stimmen Dr. Smolla gewählt, welcher den Vusitz mit einer Ansprache übernimmt nnd ein dreimaliges Hoch auf Seine Majestät den Kaiser und König ausbringt, in welches die Versammlung begeistert einstimmt. Bei der hierauf vorgenommenen Wahl des V«ce-präsidenten wird mit sämmtlichen abgegebenen 53 Stim-men Freiherr von Ceschi a Santa Croce gewählt, welcher der Delegation fllr das ihm bewiesene Vertrauen dankt. In weilerer Constituiernng der Delegation werben gewählt: Zu Schriftführern die Delegierten O>a> Attems. Graf Buquoy, Dr. Ritter von Grigorcia, Graf Montecuccoli; zu Ordnern die Delegierten Oras Brandis, Graf Herberstein, Dr. Ofner, Freiherr vo« Walterskirchen; zu Verificaloren die Delegierten Gögl, Graf Kinsty, Lienbacher. Posch und Graf Wodzic^l. Der Minister des Aeuhern legt die Vorlagen des gemeinsamen Ministeriums vor. betreffend 1.) den Voranschlag für den gemeinsamen Staatshaushalt der österreichisch-ungarischen Monarchie für da» Jahr 1885; 2.) die Bewilligung vo» NachlragscrediteN fllr das Ministerium des Neuhern; 3.) die Schluss' rechnung des gemeinsamen Staatshaushaltes für das Jahr 1882 mit der Gebarungsrechnung pro 1883; 4) die Erstreckung des Verwendungs- und Verrechn nungstermines rücksichtlich mehrerer für die Erfordernisse des gemeinsamen Kriegsministeriums (Heer unv Kriegsmarine) verbliebenen Dotatiousreste. Der V»^ nister des Neußern theilt ferner mit, dass der Reichs Finanzminister eine Zusammenstellung über das Vudg" von Bosnien und der Herzegowina zur Vertheilung aü die Delegierten bringen werde. Der Präsident gibt bekannt, das« Se. Majestät die Delegationen morgen um 12 Uhr empfangen wirb, und stellt den Marinecommandanlen Freiherr« voN Stern eck vor. . Ueber Antrag des Deleg. Grafen Hohen»"" wird die Wahl eine« Äudgetausschusse« von 21 lM eines Petitionsllusschusse« von 9 Mitgliedern o<^ genommen. Zur Vertretung des Minister« des Aeußern '" der Delegation werden Sectionschef von SzögY^ und außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister Freiherr von Teschenberg bestellt. Z" Vermittlung des Verkehres der Delegation des Re'ch« gewissen Vortheil für sich in Anspruch nehmen: den der Einseitigkeit. Der Knabe wird entweder Arzt, Advocat. Lehrer oder Priester, oder er ergreift irgend einen anderen Beruf, aber er wird es in jedem Falle nur mit einem Berufe, nur mit einer gewissen Kategorie von Pflichten zu thun haben und kann sich gründlich nur auf diese vorbereiten. Vom Mädchen verlangen wir heute zweierlei: es soll ein Brotstudium ergreifen , es soll aber auch imstande sein, ein Haus« wesen zu leiten, einer Familie vorzustehen. Beides verlangt eine gewisse Schulung und Vorbereitung. Utb-ldie« haben wir es in diesem Falle auch noch mit dem «schwachen" Geschlechte zu thun. Das« dies, Doppelerziehung, die wir gewisser-maßen unseren Töchtern geben müssen, einer Betrach-tung, und zwar einer ernsten Betrachtung wert ist, ze^gt sowohl der Umstand, das« die Meh^hl unserer Mädchen m Vezug aus Gesundheit und körperliche Kraft sehr v,el zu wünschen llbriq lässt, als anderer, feits die Erscheinung, dass man viele von den jiln« geren Frauen einer traurigen Unsicherheit anheimfallen sieht, soweit es ihren Haushalt betrifft, was wiederum Misshelligkeiten, Störungen des Familienlebens zur Folge hat; denn gerade heute, da die socialen Ver« hällnisse nicht die glücklichsten sind, bedarf es großer Umsicht und Tüchtigkeit, einen kleineren Haushalt ge-deihlich zu führen. Nun aber — Betrachtungen können freilich an der Lage der Dinge, die eine traurige ,st. nichts ändern — gilt es Mittel zu finden, wie man annähernd all den Anforderungen gerecht werden, wie man so viel als möglich den angedeuteten üblen Fol> gen aus dem Wege gehen könne. Iu di-sem Vehuse will ich das Wagnis ver-suchen, in aNft«mewst«r Form mem- Gedanken über diesen Gegenstand auszusprechen, natürlich ohne dieselben als Axiom hinzustellen. Das Hauptaugenmerk sollte meiner Ansicht nach in erster Linie, und zwar von Kindheit an, darauf gerichtet fein, die Mädchen körperlich tüchtig und kräf. tig zu machen, indem sie dann viel eher imstande sein dürften, verschiedenartige und auch viele Anstrengungen zu ertragen. Damit soll natürlich nicht gesagt sein, dass nicht jeder vernünftige Mensch körperliche Kraft als äußerst wünschenswert bei beiden Geschlechtern an« strebte, sondern nur, dass bei uns Städtern in dem raschen Leben unserer Zeit nothgebrungen und unabsichtlich zuweilen der Körper zu kurz kommt. Ferner muss das, was als eigentliches Lebenselement der Frau angesehen werden soll: Familienleben und Häuslich, keit, in erster Linie schon bei dem ganz kleinen Mädchen betont werden durch Beispiel, Gewöhnung, lind« liche Spiele, die die ersten Eindrücke des Gemülhes bilden, wie auch die Muttersprache, deren Laute uns nie fremd werden können, auch bei weiter räumlicher und zeitlicher Entfernung als erste Gehörseindrücke dem Ohre vertraut werden. Jene wissenschaftliche oder künstlerische Ausbil. dung aber, die zur Handhabung eines Berufes etwa nöthig ist, kann später erfolgen, und zwar immer in der Familie und in Veziehuna zu derselben, soweit dies möglich, so dass das Bewusstseins des engen Verbundensein« mit der Familie dem Gemüthe des Mädchens tief innewohnt. wie bei dem Gemälde eine vorherrschende Farbe, allen übrigen mehr oder minder stark zugesetzt, dem ersteren seine Stimmung verleiht Endlich würde es in vielen Fällen ausführbar sein, die Mädchen erst einige Jahre später einen bür. gerlichen Bruf ausüben zu lassen, als es häufig ge. schichl; es kommt vor, dass Mädchen mit sechzehn, siebzehn Jahren durch Stundengeben Geld erwerbe^ Könnte dies geschehen, so würbe dies wieder dw Körper zur kräftigeren Entwicklung dienlich sein, "" andererseits könnte das Mädchen ja die gewo»"^ Zeit zu einem recht tüchtigen Pratticieren im Haushan verwenden. ., ,, Bezüglich des ersten Punktes, d,r lörperl'^' Entwicklung, würde ich meine Aufmerksamkeit ha"p sächlich auf zwei, verschiedenen Enlwicklungsstadie« a gehörige Zeilräume wenden: die Jahre der eri» Kindheit, vor dem Beginne jegliche Unterrichtes, ".^ jene Jahre, welche den Uebergcmg von der KlN"y zum folgenden Lebensabschnitt vermitteln, die Ze" halberwachsenen Mädchens. , ^ In den ersten Jahren der Kindheit erfolg Wachsthum und Entwicklung am raschesten, der lco^ braucht aber auch, als noch zart. die aufmeMa'', Pflege. Der Stoffw chsel ist ein rascher. Es muss "' Körper nicht nur genügend Stoff zu seiner Eryali«^ und zu feinem Aufbau zugeführt werden, so"b"" , muss dies auch unter jenen Bedingungen eN^"^, welche eine rationellste Verarbeitung des Gebotenen fördern. . ^e Die kräftige Thätigkeit der Athmungsorgane, ^ Rea/lung des Vlutlanfes — durch beides ">>? Stoffumsah erhöht — verlangen unsere Berückstcyl « .^ Die Mittel dazu, deren sich das ärmste Dorll'"" reichem Maße erfreut. Luft und Beweguna Ne t^^ den Kindern der Stadt häufig, und zahllose ^ ^ kungen der Säfte und. daraus hervorgehen?, Athmungsorgane sind die Folge davon. ^^ Man lasse also den Kleinen ihre har"lA „l, wegungsspiele. wenn sie auch mitunter unuev ^ Staub erzeugen, mögen sie Sprünge ausführen, ohne dass das Schelten ^ ^aibacher Zeitung Nr. 251 2071 30. Oktober 1884. laches mit dem Ministerium und der beiden Dele-Monen untereinander werden Sectionsrath Ritter A« Khu und Ministerialsecretär Dr. Mittag, zur ^ertrelung des Reichs-Finanzministers werden Sec-"onschef von Mcrey. Hofrath von Sz ent - Györ -N« und Ritter von Komarek bestellt. . Hierauf constituieren sich der Vudgelausschuss und °" Petilionsausschuss. Ersterer wählt zum Obmanne ^en Biafen Falkenhayn, zum Obmann-Stellvertreter «U'llba. zu Schriftführern: Fürst Windisch-Graetz, ^af Attemz, Baron Hippoliti, Graf Herberstein. Der ^llttonsausschuss wählt zum Obmann Baron Eeschi, Mi Obmann-Stellvertreter Graf Seilern, zum Schrift« 'Uhrer Iirecek. ^>_ Hierauf wird die Sitzung geschlossen. Nächste T'tzung unbestimmt. .. Nach Schluss der öffentlichen Sitzung fand so« Mlch eine Versammlung des Gudgetausfchusses Mt, m welcher die Vertheilung der Referate über die yeute eingebrachten Regierungsvorlagen erfolgte. Im °ouen Einverständnisse aller Parteigruppen der Dele« Mlon beantragte Deleg. Graf Hohenwart die Zu-^Mng in folgender Art: Ministerium des Aeußern ""on Hllbner, Ordinarium des Heeres Graf Falken« yayn, Txtra.Ordinarium des Heeres CzerlawLli, Occu-p°tlonscredit Dr. Mattus, Manne Freiherr v. Fluck, Knanzministerium und Oberster Rechnungshof Dr. ^nter von Arom. Zollgefälle Freiherr von Hippoliti, ^chlussrechnungen Baron Bezecny. «.. Die nächste Sitzung des Ausschusses ist für "'tnstag, den 4. November, in Aussicht genommen. Die ungarische Delegation hielt um 5 Uhr nachmittags ihre erste constiiuierende Sitzung im Sitzungs-'Me des Oberhauses. Anwesend waren von Seile der Leinsamen Regierung die Minister GrafKäl noky. "raf Bylandt-Rheidt, Sectionschef von Szö-Nhenyi, Marinecommandant Baron Sternes, ^ectmnschef von Mcrey. Hofrath von Szent-!°^rgyi, Oberstlieutenant von PapaY, Fregatten-capltän von Sem sey; von Seite der ungarischen Re. mrung die Minister von Tisza, Baron Orczy und Graf Szüpüry. Als Alterspräsident fungierte ^ras Franz Zichy. als Altersschriflführer Graf Theo« ^or Andrüssy. Zum Präsidenten wurde Graf Ludwig ^'2za, zum Vieepräsidenten Kronhüter Joses von ^zlavy. zu Schriftführern Alex. Hegedüs, Stefan »latovszly. Naron Josef Rudnyänszly. zum Quästor «arou Mbert Wodianer gewählt. Nachdem die Func-n°'^7 '^ ^°be eingenommen, hielt Präsident Graf Ludwlg T.sza die Elöffnm'gsrede. Ueber die erfolgte Constituierung der ungarischen Delegalwn wird Sr. Majestät dem Kaiser Bericht «stallet und auch der jenseitigen Delegation Mitlhei-lung gemacht werden. Laut einer zur Verlesung ge. lanuten Zuschrift des Ministerpräsidenten geruhen Seine "amM der Kaiser, die Delegationen morgen mit-lags zu empfangen. E« wurden hierauf die Ausschüsse gewählt, k-«».' S'tzung wurde sodann auf kurze Zeit sus-"no,ert, und konstituierten sich die Ausschüsse. un> ?" gemeinsame Finanzminister Herr v.Küllay "lervreltete namens der gemeinsamen Regierung 1.)den Voranschlag des gemeinsamen Staalöhauihaltes der österreichisch.ungarischen Monarchie; 2.) die Voltage betreffs Bewilligung von NachtraaMediten pro 1884; 3) die Schlussrechnung pro 1882 und die Gebarungs-rechnung Pro 1883; 4.) die Vorlage über die Erstreckung der Verwendungs- und Verrechnungstermine mehrerer bei den Erfordernissei, für das Kricgsmini. sterium und die Marine verbliebenen Dotationsreste. Der Präsident forderte schließlich die Ausschüsse auf. die ihnen zuzustellenden bezüglichen Regierung», vorlagen ehestens in Berathung zu ziehen und ihre Berichte seinerzeit vorzulegen. Inland. (Die Ansprache Sr. Majestät des Kai-sers an die Delegationen.) Das Ereignis des Empfanges der Delegationen durch den Monarchen bildete der Inhalt der Thronrebe selbst, welcher aus die Delegierten einen großen Eindruck machte und wiederholt durch rauschenden Beifall unterbrochen wurde. Selten hat Se. Majestät der Kalser bei offi. ciellen Empfängen so laut und entschieden gesprochen, wie diesmal; selbst die entferntest Stehenden vermoch. ten jedes Wort deutlich zu vernehmen. Mit Nachdruck sprach Se. Majestät über die Drei-Kaiser-Zusammen-lunft in Sliernicvice und besonders entschieden betonte der Monarch das Freundschaftsverhältnis zu Russland und zum Deutschen Reiche. Russland wurde zuerst genannt und der Sah vom Kaiser mit großem Nach» drucke betont. Die erwähnten Stellen fanden auch den lebhaftesten Beifall der Delegierten. Die Thronrede bildet eine wertvolle Bestätigung der herrschenden Ueberzeugung, dass der Friede Europas nach mensch, licher Voraussicht dauernd verbürgt ist. Sie gedenkt der Zusammenkunft von Sliernievice an erster Stelle und betont, dass die Allianz der drei Mächte die Ein-hallung der bestehenden Verträge zum Zwecke hat. Die anlässlich der Eröffnung des ungarischen Abgeordnelenhauses gehaltene Thronrede findet durch diese Eröffnungen des Monarchen eine bedeutsame Ergänzung. (Reichsrath.) Wie die polnischen Blätter übereinstimmend melden, soll der Reichs rath am 2. Dezember wieder seine Sitzungen aufnehmen. Dem Parlamente soll u. a. eine Vorlage des Ministeriums über die Flussregulierungen in Galizien zugehen. (Kroatien.) Die Montag.Sitzung des lroati« schen Landtages hat zwei Ueberraschungei, gebracht, erstens: die Erklärung des Barms. in welcher dieser die Maulwurfsgänge der hinterlistigen Taktik der Opposilwns.Parteien aufdeckte, sür das Gesetz und die ehrlich eingehaltene Politik ocs gesunden Menschen-Verstandes energisch eintrat und sich über seine eigene Stellung zur gemeinsamen Regierung und zum Lande mit mannhafter Offenheit aussprach; alle Beachtung verdient die Aeußerung des Vanu», dass die Zeit, da der Gedanke, es müsse in Kroatien auch ohne Landtag regiert werden, aus der kritisch erscheinenden allgemeinen Lage hervorgehen mochte, vorüber sei, weil sich im Landtage eine Majorität fand, welche die gesetzliche Basis erhalten will. Die zweite Ueberraschung bestand in dem Exodus der sogenannten Unabhän-gigen. Nachdem diese Herrschaften durch 48 Stunden mitgerathen und mitgethan, sind sie plötzlich zu der Ansicht gelangt, dass dort, wo es keine Starievitianer gibt, auch sie nichts zu suchen haben; demgemäß gaben sie durch den Mund des Herrn Mazzura die Er. llärung ab, dass sie nach Ausschließung derStalfevit. Parlei an den Verhandlungen nicht mehr theilnehmcn, dask d?r Landtag nunmehr ein Rumpf-Landtag sei. dass alle seine ferneren Beschlüsse ungesetzlich seien und dass sie im vorhinein gegen diese Beschlüsse protestieren. Hierauf verließen sie, 13 Mann stark, den Landtagssaal, jedoch nicht ohne sich ein HinterthÜrchen zur Rückkehr eröffnet zu haben; danach nämlich er-klärten sie, nicht aufs Nimmerwiederfehen, sondern nur so lange auszutreten, bis die Staröeviiianer wieder erscheinen. (Bosnien.) Aus Sarajevo theilt man mit, dass in der letzten Zeit auch in den Bezirken von Visola, Dolnja Tuzla und Prozor die Rekrutierung ohne Anstand vollzogen wurde und dass das Contingent entsprechend dem numerischen Verhältnis der drei Eonfessionen zusammengestellt wurde. Die Rekrutierung wird Ende dieses Monats in ganz VoS< nien und der Herzegowina beendet sein. Ausland. (Deutschland.) Wie aus Berlin geschrieben wird, beschäftigt sich das Reichsamt des Innern gegenwärtig mit der Frage der nächtlichen Beschäftigung von Arbeiterinnen. Neuerdings soll nämlich die Ve. schäfligung von Arbeiterinnen zur Nachtzeit von einzelnen Unternehmern in Industriezweigen eingeführt worden sein, in welchen sie bisher nicht staltgefunden hat. In der Besorgnis, dass dieses Vorgehen unter dem Drucke der Eoncurrenz bald Nachahmung finden und das« auf diese Weise die Nachtarbeit von Arbei» terinnen, welche bisher in Deutschland nur in einzelnen Industriezweigen stattgefunden hat. eine allgemeinere Verbreitung finden könnte, lässt der Reichskanzler eine Prüfung der Frage herbeiführen, ob es nicht an der Zeit sei. gegen die weitere Verbreitung der Nachtarbeit von Arbeiterinnen auf dem in der Gewerbe^° Welt die kleinen Hände es vermögen, damit ^llchlv^ °le schlechte Hallung zusammengedrückte '^c»io,,1^ "weitere und die Lungen wieder ihre °l. 9a. uml^'st. ersüllen können. * sie nick^° nothwendiger ist dies den Mädchen. ""' wie die wilden Knaben, sich „ach der Schulzeit austollen können. Ist nun da« Mädchen so weil herangewachsen, dass ihm die Kinderschuhe zu eng werden, tritt es in das Alter, wo die meisten plötzlich aufschießen, dabei jedoch die Wangen bleicher und blei-cher werden, dann verdient seine Behandlung eine be. sondere Aufmerksamkeit. Diese vorerwähnten Anzeichen von Vlutarmut. zu denen sich noch andere Erscheinun. gen gesellen, deuten auf eine fchlechte Beschaffenheit des Blutes hin, die in vielen Fällen in Bleichfucht übergeht. Dem müssen wir entgegenarbelten durch alle schon früher besprochenen Mittel, die zur Verbesserung des Blutes dienen; mit aller Energie müssen wir. oft gegen den Willen des Mädchens, aus Bewegung. guteAihmung :c. dringen. Ost zeigt sich im Gefolge dieser Zustände ei«, Hang zur Ruhe, Schläfrigleit, dem wir keineswegs nach. geben dürfen, da er krankhaft ist. Jede vernünftige Mutter wird auch den Gebrauch des Corsets in solchen Fällen strenge verpönen und auch im allgemeinen das krankhafte Schnüren ihrer Töchter nicht dulden, da die Fu!» gen zu schwerwiegend sind. So viel über die Angelegenheit der körperliche!, Pflege, die detaillierter zu besprechen es hier an Raum mangelt. Parallel mit dieser muss die geistige Pflege und Erziehung geschahen; beide sind in der That nicht, son. dern nur theoretisch zu trennen. Es handelt sich also darum, einem Mädchen jene geistige Richtung zu geben, die sich in dessen späterer Entwicklung als echte Weib-lichkeit. wie sie die Dichter besingen, in so beglückender Weise zur Erscheinung bringt. Den Reiz des echt Weiblichen zu zeralieb",'u»'" erklären, hieße die duftende Blume zerpflücken ^ "^ barbarisches Beginnen! Es sei genug «" d"''" ^eib hervorragendsten Geister aller Ze.ten llber geäußert haben. Ursprünglich naiv — wie die Blume, welche duftet, ohne es zu wissen — zugleich aber im Bildungsgrade den Anforderungen der Zeit gexügend, möge das Mä'd-chen sein; man glaube ja nicht, daß beides im Wide» spruche steht. Sollte Erkenntniss, gründliches W'ssen uns hindern, einfach, anspruchslos und natürlich zu bleiben, so stünde es schlimm um uns. Ferner ist nicht zu übersehen, dass das. was wir echte Weiblichkeit nennen, in gewisser Richtung einen Gegensatz zu einer Reihe dem männlichen Wesen zu« kommender Eigenschaften bildet. Strebt des Mannes Blick ins Große und Weite, so sollen wir liebevoll uns mit dem Nächsten im menschlichen Leben besassen. Auch bus Kleine ist der Beachtung wert. Zarte. Aufmerksamkeit und liebevolle Sorge denen, die uns im Leben nahestehen; das Dasein zu verschönern, sei unser Privilegium. Dass das Wort Kleinlichkeit ebenfalls mit „klein" verwandt ist. hat leine Bedeutung, denn von Kleinlichkeit ist da« Streben und Weben der echten Frau him-m?lweit entfernt. Um unsere Mädchen in der angedeuteten Weise zu erziehen, frei von Koketterie und Ziererei rbenso w»e von stndenlischer Derbheit, müssen wir fbeAlls m^ dem kleinen Kinde anfangen «nd m<>hr p"^^,^ theoretisch zuwerle g'hen U"""^'^^ f^ ^ ,-h« Mädchen z" dem Fracht ">o, , ^„andelll in die Sorge für d.l Pupp' .«^ H/^ihre Aufmerksamkeit Sorge filr.d'e tle.ne' ^^ ^,^^ ,^ ^ ^^ s .^ l"i, die erst b?i kleinen Verrichtungen der Mutter Asmib/r sich zeigt, möge sie so werden lassen, wie Goeihe es wünscht in seinen berühmten Worten: „Dienen lerne beizeiten das Weib :c." Wenig wird hier die Theorie, alles da» Beispiel bewirten. Äu^ ähnliche Laibacher Zeitung Nl. 251 2N52 30. Oktober 1884. Durchführung, den eingegangenen Verpflichtungen zu« folge, der Termin gekommen ist, und spricht schließlich die Hoffnung aus, den Streitfall mit Serbien demnächst beigelegt zu sehen. Vocal- und Prouinzial-Nachrichten. Kundmachung betreffend die Bornahme von Neuwahlen für die Handels- und Genicrbckammer in Laibach. Se. Excellenz der Handelsminister hat mit dem Erlasse vom 30. September l. I., Z. 35 767, auf Grund des § 23 des Gesetzes vom 29. Juni 1868, R. G. Bl. Nr. 85. die Auflösung der Handels« und Gewerbekammer in Laibach zu verfügen und anzu-ordnen befunden, dass die Neuwahlen für die genannte Kammer auf Grundlage der mit hochdortigem Erlasse vom 26. April 1884, Z. 14 842. genehmigten neuen Wahlordnung sofort einzuleiten sind. Nach § 1 der neuen Wahlordnung besteht die Handels« und Gewerbekammer in Laibach aus 24 wirk» lichen Mitgliedern, welche in zwei Sectionen einge« «heilt sind, nämlich: I. die Handelssection, II. die Gewerbesection, in welch letztere auch die An« gelegenheiten des Bergbaues gehören. In der Section I sind 10 Mitglieder. in der Section II sind 14 Mitglieder. Von den Mitgliedern der Kammer müssen im Standorte der Kammer sesshaft sein: I. aus der Handelssection 6. II. aus der Oewerbesection 8. Nach § 2 der neuen Wahlordnung wird I. die Handeltsection durch drei Wahllategorien (Wahltörper), II. die Gewerbesection gleichfalls durch drei Wahl« kategorien (Wihllörper) gewählt. Die Wahlkategorien (Wahllörper) 1. der Handelssection bestehen aus: a) denjenigen Handelslreibenden, welche von dem Handelsgewerbe eine l. f. Erwerbsteuer von mindesten« 100 fl. jährlich ohne Zuschläge ent« richten (Großhandel); d) denjenigen Handelstreibenden, welche von dem Handelsgeweibe eine l. f. Elwerbsteuer im Mindest« betrage von 8 fl. 40 tr. jäh'tich ohne Zuschläge entrichten und nicht zur Kategorie a gehören; c) den übrigen Handelstieibenden. welche eine l.f. Er« weibsteuer von mindestens 2 st. 10 kr. ohne Zuschläge jährlich entrichten. So lange die erforderliche Anzahl von Wählern zur selbständigen Bildung der ersten Wahltateqorie (1. ä) nicht vorhanden ist, wählen die Wahlberechtigten dieser Kategorie mit denen der folgenden Kategorie (I. b) gemeinschaftlich 6 wirkliche Mitglieder; die dritte Kategorie (I. o) wählt 4 wirklich? Mitglieder. Die Wahltategorien II der Okwerbeseclion be-stehen aus: a) denjenigen Gewerbetreibenden, welche von dem Gewerbebetriebe eine l. f. Erwerbsteuer ohne Zu° schlüge von mindestens 100 st. jährlich entrichten (Großindustrie); Weise werden wir später dem heranwachsenden Miid. chen die Sparsamkeit, die Einfachheit in ihrer Kleidung — u welch ein Bedürfnis für unsere Zeit! — und die Anspruchilosigkeit zur zweiten Natur macheu. Sie soll sich gewöhnen, in der Familie das eigentliche Feld ihrer Thätigkeit zu erblicken, sei diese Familie später ihre eigene oder vielleicht die ihrer Geschwister oder gar eine fremde. Sorgfältig möge die zärtliche Mutler bestrebt sein, von ihrer Tochter jene Sucht nach dem Heiraten, wie sie heute so vielen Mädchen eigen ist. ferne zu hallen, denn sie möge in ihrem stillen, an< sftruchzlosen Wirken die Fähigkeit der Selbstentäuhe. rung nut dem Gefühle ihres eigenen inneren Wertes verbinden, der sich in jeder Lebenslage zeigen wird. auch wenn der Zufall oder das Geschick die eigene HäuSUchkeit versagt. a> A" "^ ""^"" Töchtern dies alle« geben sollen? Der Weg lst leicht zu finden, denn er führt durch das Mut erherz. Denkt jede Mutler über da« Glück ihrer Tochter ernsthaft nach, so wird die Liebe zu dem KlNde fte gewiss den techlen Weg finden lassen Im übrigen: Die Krast des Beispiels ist eine wunderwirkende. Goethe sagt: „Der Umgang mit Frauen ist da» Element guter Sitte." Der Umgang der Tochter mit einer gebildeten, liebenden Mutter wird nicht nur da» Element der guten Sitte für dieselbe werden, fondern weit mehr: die Gttoähr für der Tochter künftiges Glück, dcnn eine gute richtige Erziehung führt uns zu jener inneren Harmonie, die daraus entsteht, dass der Mensch mit der Welt im Einklänge ist in seinen Verhältnissen zu Hause, kurz gesagt: seine Pflichten redlich erfüllt, und diese innere Harmonie ist es, was die Menschen allenthalben suchen und oft sehr spät finden: das Glilck! __________Erna T. d) denjenigen Gewerbetreibenden, wtlche von dem Gewerbebetriebe eine l. f. Erwerbstcuer ohne Zuschläge im Mindestbetrage von 2 ft. 10 kr. jähr« lich zahlen und nicht zur Kategorie a gehören; c) den Vergbautteibenden. welche vom Betriebe des Bergbaues eine Massengebür ohne Zuschläge von mindestens 4 st. 20 kr. jährlich entrichten. Die Wahllategorie II. a wählt 2, die Wahl-kategorie II. d wählt 10, die Wahlkalegorie II. c wählt 2 wirtliche Mitglieder. Die Auflegung der Wählerlisten in Laibach beim Sladtmagistrate, im übrigen Kammerbezirle bei den f. k. Steuerämtern, und die Bestimmungen wegen der Reclamation gegen diese Wählerliste!« werden durch die zur Durchführung unter einem eingesetzte Wahlcom« Mission seinerzeit veröffentlicht werden. Die Wahlcommission besteht im Sinne des § 8 des Gesetzes vom 29. Juni 1868. R. G. Bl. Nr. 85. und § 7 der neuen Wahlordnung aus nachstehenden Mitgliedern: Herrn Rudolf Grafen Chorinsky, k. k. Hof« rath, als dem von Sr. Excellenz dem Herrn Handels« minister ernannten Ministerial statten geruht, dass dem Prosessor mn Staatsgymnasium in NudolfSwert P. Bernhard Vovk bei Gelegenheit der von demselben angesuchten Versetzung in den bleibenden Ruhestand die Allerhöchste Auerlennung sür seine viel« jährige vorzügliche Wirksamkeit im Lehramt« ausgedrückt werde — (Verleihung,) Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 19. Oktober l. I. eine erledigte Probende des Krainer adeligen Fräuleinftistes der Katharina Frciin Laza-rini-Iablanitz allergnildigst zu verleihen geruht. — (Personalnachricht.) S?, Excellenz der Herr Statthalter von Dalmatien. FML. Baron Io. vanooic', ist heute früh von Laibach nach Fiume ab-gereist, um von dort mit dem Kriegsdampfer „Andreas Hofer" die Reise nach Zara fortzusetzen. — (Ernennungen und Versetzungen) Der Minister und Leiter des Justizministeriums hat dem Notar Victor Globocnil die angesuchte Ver< sehung von Sittich nach Krainburg bewilligt und den Notariats'Candidaten in Marburg Max Kossc zum Notar mit dem Amtssitze in Idria, dann den Notariats» Candidaten in Adelsberg Franz Atajer zum Notar mit dem Amtssitze in Mottling ernannt. — (Ernennungen), Der l. l. Landesschulrath für Krain hat das Fräulein Pauline Goltsch, prov. Lehrerin in Savenstein, zur definitiven Lehrerin an der zweiclassigen Volksschule daselbst und das Fräulein Io< sesine Maletz in Landstraß zur definitiven Lehrerin an der zweiclassigen Volksschule in Arch ernannt. — (Aufgefundene Leiche) Vorgestern wurde ein männlicher Leichnam aus dem Grubercanale auf-gefischt, oess.n Identität bisher nicht ermittelt werden konnte. Der Verunglückte dürste mehrere Tage im Wasser gelegen sein, — (K. k, priv Südbahn,) Die Wien.Triester Ellzllge fahren während der Dauer der Winterfahrord» nung in der ganzen Strecke WlenllNMischell Botschafter Baron Calice, sie würde bestehe»^ Eise«' bahnlinien sequestrieren und den Bau neuer Liui'» einem anderen Concessionär übertragen, wenn B"ro>' Hirsch binnen der von der Pforte festgesetzten F'^ nicht die ersten Vorschläge der Pforte in der Eise»' bahnfrage annimmt. Wolkswirtschastliches. Statistisches Jahrbuch des Ackerlmuministerinlns Der zehnte Jahrgang des im Verlasse der t, k. h"s ,."",. Staatsdruclcrci erscheinenden statistischen Jahrbuches des iiilN' reichischcn Ackcrbauministermnls, welcher das Jahr 188'i beha>'< delt, wird, wie der vorjährige, drei Heste enthalte», vou >"^ chen das erste: „Production aus dem Pflanzenbau", s^v ausa.ea.ebcn wurde. Das zweite Heft: „Uebersicht der Produc!»"' aus der Thierzucht. Statistik der Jagd. „ud der Torsproductw»' Verlchr in landwirtschaftlichen Maschinen" u s. w . wild >«' Lause des Jahres 1885 rrschcincu. Aom driltcu Hefte: „Acr Heute (gerader Tag): Fatiniha. Komische Oper >n ^, Acten von F. Zcll und N, Genie. - Musik von F "^>- in^lnbach^. ^ ^3 «Z5 5" « "k 5t^ ^__«2« z «____^______^-——^"^ '7 U. Mg. ^7?7M"^2/) NO. Mväch^ heiter ^ 2« 2 .. N. ' 737.88 -^13.6 SW. schwach heiter 9 „ Ab.i 740.84 -j- 5.4 windstill yeiter ^, Der Tag heiter: mondhelle Nacht, Das Tages.«'" Wärme ->- 7.0«. um 1.1" unter dem Normale. ____^ Verantwortlicher Redacteur : I. N ^llli i.------^ Schwarz ttatin mervvilivux (6«"^. ^l) st. 1,15 per Meter bis 5.8,00 (in l« ve^.cd.^, versendet in einzelneu Nobeu und llV"' ^rg^söV b" ' Haus das Seidensalni,« Depot v""^-H"'"""» ^ ^ch^'z lieserant) in Zürich. Muster umgehend. Ariesc »"«) ° ^ c,^7 losten 10 kr. Porto. 2»,., Course an der Wiener sörse vsm 39. Oktober 1884. <«»« „<« °,ft..»°. »»»r.b,°>.°> «ta«,t«.«ulehe«. l°lb^"«.......«' °.'. °"° N ?°°«t«.«°,e . «5° ft! l^'" i" " 1884.» '°"«lo»l . . 100 , 173 .17.1 lit. °"°'««nt««,«llne . per St. ware 5»/, llme«»a»«V»nat« . . . lc.0 — loo ea 5°/»nn««5 111» 00 Pfandbriefe lsillioafl.) Vobencr. all«, «stn». 4'/,°/, Volb izz lo Il2 e<> bto. in 5l» , « <>/»'/<, »'.'0 S?b<< bto. in KN . , <"/^ , j,z,s,^ ,H _ bto. PlHmiln.Vchnlbvellchr.»»/« b« ,5 »7 »5 Oeft. Hyp°thelenba»l I«j. 5'/,«/« .. ------ veft..,Mff. «anl vnl, 5°/, . , lo: 15 <0I t0 bto. , »'/»'/«. 10<.l5 1«<,«0 dt«. ,««/,.. V550 9570 Ung. allg.Vot>n,««°<»» ?b N«l>lna»d«»Noldbahn In Glib. lob 55 ic,« — Franz.Iol^s'iUahn.....»y- - »0^5 ^>'!i,is«c »all. Lubwla . Nahn Em, i««> »uc> fl. «v. «>/,«/« . . lcb «a I00 ?b Oefieii. Nnldwestbohn ... lO4 — ic< ll) e<«!'sNl'>!i<,,'.....98 co l»8-»u z E»«lb ware »taatObahn I. ««,,st«n . . . igl.(. -.- -Oudbahn k V/,......,<5 75»«!- .. " . ^"^......»«3 —l«5: Uug.»«»Ilz. Nayn . . . , y» ,0 »»50 Diverse Lose sp« Vtti«!). «iltbillole 10N N. . . 177 — l7S — «l»lh"?°se «0 «,.......to,z 40 ?s> 4°/, D°nan.D°»vfs«. 1«, st. . N5 - 1,5 «5 ?a,bach« Pl«micn.»,,l«htu z»« fi. «,- . ,t ^sm" kose 4N fi......4,.,5 .2 50 ««lffv.««le 40 fi......«7.75 58 55 «olheu »leu,, tzst. Ges, v. ,0 fi. ,z »t 13 — «Udolf-kos« 10 ff. . . zg 55 zy _ Salm.«o,e 40 N. . , . .' ' 5,.^ 5« ^0 S»,'»eno!a.l'ose,.i 75^l» »5 «ldt..«nst. f. Hand u. V. ,cn fi. «b in',8«. tl> «rdt.-Unft., «III». Unz. «no ft. . «»« 75 »57 z5 Depofttenb^Allzi, ^uo ft, . . . ,«3 — ,o5 50 ««coulptt'Tel., Vliebneff. goo ss. 8ll — «LN — Hhpolhelenb., ö,I. ,uu fl. »b°/, i. b0-. -l «z- . Sänbnbllül «ft, «!»fi, <». 50"/»«- ll>5 5<, 105 ',5 oesteit.'Ung. V,,nl.....tßl — 8«>« — Nlii.'nt'ant ION fl......g,.,5 hg-— NerlebliO^ns ?ln„. ,4/, », ^^.__^i<7's,ll »eld »»»« Netten von Transport. Unternehmungen (pkl Vllls), ! «lb«cht<»»hn »»« N. «ilbn . — — l ^.^. »ls5Ib.Finm«l.«i!bl: «00«.<3— V«ym. «oibbahn l50 1.....-----,____ , wtftbahn »00 — Drau.«is.!l,V. l»ß?5 l!»7 — <>cld,nand»)ll »00 ft. GIlb zyh-. «>8 «5 MlnfNlcheU'Valc »00 fi. VUl»« . ,?7 7i '?» — Vlag.Dlllet «ilenb. I50fl.««lb,! .,7 .. 38-«uboll» V»hn »nc» ft. Silb« , !,80 7» l»i l!^ Slebcnbuiss« «tlsnib. »Y0 ss, V, i7«-7ll I77'l5 «!<,^««<>i!^n^,l,!' «oc» n, «, «0 !»«, s.«!j9k — Sübbahn »00 ft. G!lb« . 147 75 ,4«— «üd-«« !>b. «lrb..« «»fi.«m '.«5c. ,« — Theih»«ah» «s, N. «. W. . . ,5.0 ,5 ,5<, «5 Tr»»»»y.»es.,w«. l?u ss. s. w. «:» ,5 ,,, 50 , «,., nlne in» «. . . 1^5 —, ,<,i 5« lran»po»t«V,llll1chast l00 N. . - -____ Nn»,»HaIi». «tisenb. l»c,0fi, 7l-— ,7, 5N N»g. «orboftbaün 200 fi, «« '«« — ,k« x« Nug.«»est».(«a»b,<»r»,)«)«ft.«. ,7»— ,7»^» Industrie, »etie» (pli «tii«). Egydl nnb Kinbb«l»< Ulseu» l»nb Vtahl.Inb. in wlen I00fi. . ,<, - ,2 — n« . 5l?0, s.^ .^ Prag« «Nen.Iub.'Gc!. «00 fi l74 5« 175-« Salao>I»lj. «isenraff. 100 fi. . i,z 75 114 — Wafiens.-V, Ocs». in w. INN fi. — - .... I,iIallli»°hlenw..V«l. i«0fl, . .- ».» Devisen. DenUche Hlä^i......«— «O',o Lonbo».........l»»«z >«55 Pan«.........«-Ü», «,«57^ P«t««bul!,......—.- — — Vnlnte». Ducat«........ »'»» »8» «,.lflanc«.«tüa«..... »-, »,l. «ilbe,....... —- —- Dnltlche «e<!